1031-11 – Foto des Tages: Nach der Wahlschlappe der FDP machen Späße die Runde

Nein, es ist nicht Häme. Es ist eine alte Kampagne der FDP, die nun -geringfügig verändert- im Internet kursiert. Kampagnen müssen eben von Zeit zu Zeit angepasst werden. Allerdings waren das wohl keine FDP-Strategen, die das Komma dazwischensetzten.

 

1030-11 – Wahlen 2011 Berlin: Das vorläufige Endergebnis, die fetten Jahre sind vorbei, heut ist alles nur Kartoffelbrei!

Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!
Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!

Schon als kleiner Junge war das so. Ich war schon immer neugierig. Meine Mutter hat sich deshalb in der Nachkriegszeit immer Sorgen um mich gemacht, weil ich nicht sofort nach der Schule nach Hause kam. Berlin war ja damals nicht ganz ungefährlich. Ich bin überall hingegangen und hab den Leuten zugesehen: beim Bäcker, beim Schuster. Das ist auch Danebenleben: die Seitenstraßen gehen. (Rolf Zacher, Interview mit Focus, auf die Frage, was er so alles angestellt habe?)

Berlin hat gewählt. Das vorläufige Endergebnis liegt vor. Glück im Unglück: Weil eine Vielzahl von Parteien zur Wahl steht, was hinsichtlich der 5%-Klausel weitgehend „witzlos“ ist und die „Minderheiten“ nur noch kleiner macht, hat das auf der rechten, politischen Geländeecke zu Splitterbrötchen-Effekten geführt. Natürlich kann man die rechten Ecken des Wahlergebnisses genau so gut zusammen zählen und aufaddieren, dass im Ergebnis doch eine „besorgniserregend hohe Zahl“ von Wählern 2011 so gewählt haben.

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1029-11 – Breaking News: In China ist der Supergau nun doch passiert

Ausriss: Breaking new: Sack Reis umgekippt
Ausriss: Breaking new: Sack Reis umgekippt

Waren die Sackratten schuld? Oder war es Zufall. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist es passiert. Kaum jemand wagt Prognosen, was sich aus dem Desaster jetzt entwickeln wird!

Wir unterbrechen aus gegebenem Anlass unsere „triviality“-Berichterstattung aufgrund von hereinkommenden Nachrichten aus China. Wir haben sie der Einfachheit halber und im Interesse der schnellen Information unserer geschätzten Leser abgebildet. Quelle: Frankfurter Rundschau

Sobald weitere Informationen zu diesem Supergau vorliegen, den internationale Reissack-Experten seit längerem schon vorausgesagt hatten, berichten wir natürlich weiter. Wir warnen die Mehrfamilienhausbevölkerung schon jetzt vor dem sinnlosen Horten entsprechend großer Gebinde, die hier in Berlin vorzugsweise in Asia-Supermärkten -zum Teil rechtswidrig- zum Verkauf angeboten werden. Es wird dringend geraten, für die Übergangszeit bis zur endgültigen Aufklärung der Nachrichtenlage auf Konkurrenzprodukte in Beutelform umzusteigen.

(Quelle: Uncle Ben´s News)

 

1028-11 – Positionen: Zum Wahlsonntag tauchen überall „Suaden“ der Unfreiheit und Selbstzerstörung auf. Mir ist das zuwider!

Ich bin Ausländer überall!

Zur bevorstehenden Wahl 2011 in Berlin bin ich gedanklich noch einmal durch unser politisches Mehrfamilienhaus gelaufen, die Treppenstufen auf und ab. Habe nochmal überall geklingelt und dann überlegt!

Ich gebe zu, mein Vorhaben dieses Blog weitgehend unpolitisch zu führen, ist auf eine harte Probe gestellt, dieser Tage. Denn ich fühle mich eingeengt, meiner persönlichen Lebensfreiheit beraubt. Immer wenn ich Wahlplakate irgendwo hängen sehe, kommt mir das zuletzt Gegessene wieder hoch. Was sich vor allem die Partei der NPD im Wahlkampf herausnimmt, ist schon ein starker Angriff auf meine persönliche Lebens- und Denkfreiheit. Ich kann diesen Scheiß kaum ertragen.

Auch wenn ich die Meinung derjenigen nicht teile, die in dem Spruch „Gas geben“ und einem grauhaarigen NPD-Vorsitzenden auf dem Motorrad eine „absichtliche Verbreitung möglichst mehrdeutiger Aussagen“ besonders in der Nähe jüdischer Einrichtungen sehen. Das ist Humbug. Hier eine unselige Parallele zu Zyklon B und den Nationalsozialisten zu ziehen, halte ich schlicht für abwegig. Ich hab mir da meine Meinung gebildet. Die bezeugt mir das. Anders aber sieht es aus, beispielsweise, mit diesen unseligen, ausländerfeindlichen Parolen der „new Nazis“, der „braunen Kackbratzen“ (Krömers Schimpfwort, einmal sinnvoll in Verwendung gebracht, nicht von ihm).

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1025-11 – Verwaltervertrag: Schuld war nur der Bossa Nova! Der war schuld daran! Von den „7 Sünden“ eines Verwalters!

Die Sache ist anders gelaufen als geplant. Nichts ist passiert. Woran hat es gelegen? War´s der Mondenschein? No no, der Bossa Nova! Oder war´s der Wein? No no, der Bossa Nova! Kann das möglich sein, yeah yeah, der Bossa Nova war schuld daran. Steht der Bossa Nova als Synonym für „den Verwalter“? Fragen über Fragen. Die Strategie, richtig darüber zu denken, entblättert dieser Seelenstriptease. Das ist Häuptling „Der Möglichst Immer Früher Als Andere Kommt, auf indianisch“: „Aha!“

Schuld auf sich zu laden, ist des Verwalters Sache -normalerweise- nicht. Er kann sich keine „7 Sünden“ leisten, darf also nicht schuldhaft handeln. Die „7 Sünden“ hat bereits der Berliner Soul- und Funkmusiker Dirk Zöllner auf seinem gleichnamigen Album kenntnisreich beschrieben. Das reicht, um sauber, klar und unverfroren zu denken. 

Ein Verwalter hingegen darf nicht schuldhaft handeln oder auch z.B. „schluderhaft“. Schuld und Schluder sind zwei Teppichluder im Beruf des Verwalters. Im schlimmsten Fall wird die Sache ein Fall für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. So ein Fall ist die verabredete Schritt-für-Schritt-Handlung namens „Sanierung von teils defekten Garagen-Fertigteileinhausungen“ aus hässlichem Waschbeton mit Dächern obendrauf, wenn Schuld und Schluder am Werke sind. Ein bisschen Geld in die Hand nehmen und so etwas sanieren, das ist der Bedarf, der bereits beschlossen ist zu tun. Schon seit längerem.

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1023-11 – Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11

Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? – Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur)

In der Ausgabe „9/11“ vom 11. September 2011 taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre stammt. Sie ist lang, lesbar, subjektiv wie nichts anderes und inzwischen stark umstritten. Wie immer, wenn es um Distanziertheit, Nüchtern- und Ausgewogenheit gehen soll im deutschen Medienjournalismus, scheiden sich die Geister in mehrere Lager, darunter wenigstens welche, die von Stuckrad-Barre im Grunde untersagen möchten, derartiges aufzuschreiben und andere, die solche Texte nicht für Journalismus, sondern für Unterhaltung halten.

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1021-11 – Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch

Der Kritiker - MRR

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Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)

Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow „Günther Jauch“, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, hier)

Vor meinem geistigen Auge erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich „Dusty Springfield“, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige („dusty“) „Spring ins Feld“, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr.

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1020-11 – Wahlen 2011: Die Wahlen 2011 fanden heute vorgezogen statt, in der Mühlenau-Grundschule

Kühe würden Künast wählen!
Kühe würden Künast wählen!

„Und warum hast Du SPD gewählt? Wegen Wowereit?“ „Ne, ich glaub, die SPD ist doch ganz gut, Papa, oder?“ „Ach weißt du, vielleicht auch paar andere, oder?“ „Ich weiß nicht!“ „Na gut, wir denken nochmal in Ruhe drüber nach, und eines Tages wirst du richtig mit wählen, ja?“ „Ja, Papa!“

Kühe würden Künast wählen. Das entdeckten wir im April 2010 in Berlin, wie dieses Foto beweist. Wie aber würden Grundschüler wählen, wenn es auf ihre Stimme ankäme? Direktor Volker Herz und die gesamte Mühlenau-Grundschule haben heute die Urne aufsuchen lassen von den Grundschülern, ohne Netz und ohne doppelten Boden.

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