2158-26 – #DasScheißigste – Wenn die Künstliche Intelligenz anruft, ob du deine Google-Bewertungen verbessern möchtest

#Das.Scheissigste_Icon
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Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was Du mit mir machst, was Du mit mir machst (Ideal, 1981, Der Ernst des Lebens) - #Anrufe #Alltag #Telefon
Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was Du mit mir machst, was Du mit mir machst (Ideal, 1981, Der Ernst des Lebens) – #Anrufe #Alltag #Telefon

Anruf Telefonnummer 0241 98090247 KI – wg. Google Bewertungen – Jetzt ruft eine KI an und fragt, ob wir Interesse haben, Google Bewertungen zu verbessern? Sofort aufgelegt. Nun Modern Times. Maschinen rufen an, uns telefonisch zu belästigen. Ich habe Anhaltspunkte, dies ist rechtswidrig. – Der Anruf am 12.10.26 um 11:28 Uhr ist kurz und präzise. Anrufassistentin Lora ruft an, redet kurz zur Sache, fragt, ob ich Interesse habe. Ich denke JA, sage nichts und lege auf. Ich denke JA, ich habe Interesse. Dich umfassend zu vernichten. Du Sau. Warum Emotion, wozu Wut? Es ist nicht schlecht, wenn google uns nur noch gut bewertet. Du bis gut genu-hu-hu-hug…da steckt das amerikanische „to hug“ (umarmen) im viralen Welthit drin. – Im Ernst: Werden uns bald KI-Bots telefonisch überfallen, um uns zu vernichten? Bin ich neurotisch?

Jetzt macht KI die Drecksarbeit:

Der Anruf erfolgt um 11:28 Uhr. Ich hebe ab, Rufnummer aus Westdeutschland. Eine Computerstimme (weiblich) stellt sich kurz vor als „Lora“ (Name vergessen) und „Ich bin die Telefonassistentin von Quarkspeise GmbH (Name vergessen). Wir befassen uns mit Ihren Google Bewertungen und helfen Ihnen, diese zu verbessern. Haben Sie daran Interesse?“

Zack, ich habe aufgelegt. Stutze einen Moment. Soweit ist es jetzt. Jetzt ruft keine Frau von den Philippinen mehr an, die so lala Deutsch kann oder dieser Mann aus Bangalore, der von Indien aus meine Welt heißer macht. Jetzt gibt es einen Telefonassistenten mit Mitteln der KI, der diese Drecksarbeit für die Früchtchen des Netzes erledigt. Auf backe, nach warte, das kann ja Eiter werden.

Ich mache mich kurz schlau. Es wird ohnehin nichts helfen, Aber die Hilfetexte meines Lebens haben auch KI. Ich las kürzlich, sie kommen bei der Grundsicherung einfach nicht mehr an gegen die explodierende Zahl der rechtlich einigermaßen schlau wirkenden Einsprüche und Rechtsbehelfe. Zu Tausenden gehen diese inzwischen ein wie ziviler Ungehorsam. Es geht gegen die Streichung, Kürzung und Leistungsprüfung. Leistung kommt nun nur noch behördlicherweits zum Erliegen. Die Hilfeempfänger liefern zufällig generierten Content, und keiner merkts. Die Behörden dürfen keine KI einsetzen, denn das wäre nur als Verstoß gegen deutsche Datenschutzvorschriften denkbar. Au backe, und jetzt haben sie kein Personal, das diese Scheiß-Einsprüche adäquat bearbeitet. Und dann schließen sie das Schlupfloch wieder: Fortan arbeiten KIs gegeneinander auf der Leistungs- wie auf Seiten der Bedürftigen. Es wird wettgerüstet, wer den neueren Prozessor hat, gewinnt. Und wessen Sprachmodell glaubwürdiger klingt, beim sinnlosen Aneinanderreihen von Zufälligkeitsclustern. Jede Eingangspost, die in Behörden dokumentargescannt wird, trägt so zum Einspruchmodus der Rechtsbehelfsstelle ein bisschen bei. Wat wollen se denn, so isses Leben, Missus.

Die Politik zieht immer wieder ihre großen Besänftigungsregister:
Wer unlautere Telefonwerbung kriegt, soll der Bundesnetzagentur petzen. Ich habe den Vorgang aufgegriffen und durchgeprüft. Ich kann sagen, dass am Ende erforderliche ca. zehn (kein Scherz) Captcha Sicherheitsabfragen mit Buchstabenfolgen händisch abzuschreiben sind, um zu beweisen: Wer immer etwas im Netz macht, ist es im öffentliche Interesse, geht es immer gern besonders schief, als hätten die IT-Abteilungen dieser Verwaltungsbehörden einen oder zwei an der Waffel.

Ich bin doch keine Maschine,
ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut.
Ich will leben, bis zum letzten Atemzug.

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2111-20 – #Nachruf Radiolegende Lord Knud ist tot: Sag zum Abschied leise „Okidoki!“

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Trauerkerze (ani/gif) - #gesichtspunkteDE #candleinthewind
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Neuestes vom Blogwart https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche #News #Blogwart #gesichtspunkteDE
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Lord Knud (* 18. März 1944 als Knud Friedrich Martin Kuntze in Lissa/Wartheland, heute Leszno/Polen – † 16.06.2020 in Berlin) ist ein deutscher Beatmusiker, DJ und Radiomoderator. Zur Institution wurde er mit der Radiosendung Schlager der Woche beim Berliner Sender RIAS, die er von 1968 bis 1985 moderierte.

Knud Kuntze wurde im Wartheland geboren, wohin seine schwangere Mutter vor den Bombenangriffen aus Berlin evakuiert worden war. Sein Großvater väterlicherseits war der Verleger John William Kuntze, der 1902 in Berlin-Schöneberg den Reiseführer-Verlag Polyglott Kuntze Kosmos gegründet hatte. Knud Kuntze wuchs in den Berliner Ortsteilen Lichterfelde und Zehlendorf auf. Nach der Schule lernte er Schuhverkäufer.

1962 wurde Kuntze mit 18 Jahren Bassist der drei Jahre vorher als Skiffle Lords gegründeten Band The Lords, die sich nun auf die englischsprachige Beatmusik verlegte. Im September 1964 wurden The Lords nach einem bundesweiten Wettbewerb zu Deutschlands „Beatband Nr. 1“ gekürt. Nach einem Busunfall während einer Tournee der Lords im Dezember 1964 musste Knud Kuntze das rechte Bein amputiert werden. Er schied bei den Lords aus und wurde durch den Bassisten Bernd Zamulo ersetzt. Kurz darauf fing er in einer Berliner Kneipe als Diskjockey an und machte sich in der Berliner Szene schnell einen Namen. Regelmäßige Auftritte in der „Hajo-Bar“, dem „Riverboat am Fehrbelliner Platz“ und anderen angesagten Clubs. Nachdem er seine Aussprache durch Sprechunterricht an einer Schauspielschule verbessert hatte, wurde er Moderator beim RIAS. Dort saß er am 28. Januar 1968 erstmals in der am 7. Januar 1968 gestarteten Sendung RIAS-Schlagerkassette vor dem Mikrofon. Hier wechselte er sich mit Jack White, Henno Lohmeyer, „Atze“ Hans Karl Schmidt und Michael Holm ab. Mit dem 19. Mai 1968 wurde Lord Knud alleiniger Sprecher. Am 29. September 1968 übernahm Gregor Rottschalk diese Sendung. Lord Knuds einzige Solo-Single mit dem Titel Love’s a waiting game / I’m your guy (1967) war kein Erfolg.

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1142-12 – Erkenntnisse: Fauler, verlogener Makler

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Spliff – Jerusalem – 1983 Live im Rockpalast (via Youtube)

Erst faul oder absichtlich nicht geradeaus, also verlogen, auf Nachfragen nicht antworten und bei Nachfrage dann auch noch frech. #Makler, windige

Warum der Maklerberuf so in Verruf ist? Firmenlosung: „Lebe lieber ungewöhnlich“ – um Gottes willen. Lebe lieber gewöhnlich und verzichte auf Makler, die einen „großen Bohei“ um sich veranstalten, aber nicht arbeiten. Die Welt ist groß und diese Dinge sind klein, hat eh keinen Sinn, so einsam zu sein. (zitiert sinngemäß aus „Jerusalem“ von Spliff, Album 85555) – Es gibt so ’ne und solche!

So ’ne: Die Kontaktadresse der Makler gelöscht, die reiten jetzt nach Jerusalem. Aber, aber, da waren wir schon, gerade eben: Direkt vor Jerusalem haben wir ein Umleitungsschild aufgestellt: Die schicken wir jetzt in die Wüste.

Weblotse

(EP)

688-10 – Lied des Tages: Telefonterror von SPLIFF, 1984 – Entscheidung war geheim und wurde nie veröffentlicht!

Rrrrring! Guten Tag! Ich wollt nur Bescheid sagen, ich habe ihnen eine Email geschickt. Ich brauche so einen Vollmachtvordruck. Okay, danke, ich werd es dann beantworten. Vermutlich erst nachmittags, hier ist was los. Na, ich wollt nur Bescheid sagen, die Email haben sie! Danke, ich bekomme Emails in Echtzeit, ich weiß immer sofort Bescheid, wenn ich zufällig gerade am Tisch….Ach so, na dann, danke!  (aufgelegt)

Die Entscheidung unserer Website-Redaktion gesichtspunkte.de war sonnenklar und nicht das erste Mal genau so getroffen worden. Doch die Fantasie war uns durchgegangen. Nein, es ziemte sich nicht, derartiges zu tun. Niemand hätte Verständnis dafür, jeder hätte es frech gefunden und alle wären im Grundtenor einer Meinung: „So etwas tut man nicht.“ Doch die Redaktionssitzung heute Morgen fiel überraschend einmütig aus. Der Bloggwart als Chefredakteur berichtete allen anderen und auch Alter Ego, der weitere Mitarbeiter dieser Redaktion, kam zum selben Schluss. Man sollte einen Anrufbeantworter, den man benützt, mit einem zutreffenden Inhalt besprechen, am besten in einer Art und Weise, die dem Anrufer unmissverständlich weiter hilft. Nur wenn Anrufbeantwortertexte echte Mehrwerte böten, dürfe man sie einsetzen. Sonst gingen sie nach hinten los, seien letztlich Rohrkrepierer der dritten Art. Vor mehr als 25 Jahren war die Saat gesät worden, die nun aufkeimte.

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236-10 – Telefonterror: Die Gebäudereinigungsfirma lässt anrufen – von Notlügen

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

 „Lass den Telefonterror, ruf jetzt bitte nicht mehr an, es gibt gar nichts auf der Welt, was jetzt so wichtig sein kann.“ (Spliff, Album 85555, 1984)

Die Gebäudereinigung Schniederpelz (* Name geändert) ruft an. Eine sonnige Dame fragt sich durch, wen sie denn jetzt am Telefon hätte? Und wer denn in der Frage der guten Gebäudereinigung hier zuständig sei? – Ich antworte direkt: ‚Wieso, wir haben doch heute schon sauber gemacht.‘ Sie stutzt. ‚Also Sie vergeben keine Aufträge dafür.‘ ‚Nein, nein, das machen wir alles selbst. Ein perfekter Verwalter macht alles selbst‘, werfe ich ein, ‚ich geh morgens immer los, putzen, und wenn’s sein muss, schraube ich auch mal eine Glühbirne ein, auch wenns die jetzt gar nicht mehr offiziell gibt.‘ Das Ziel meiner Notlüge: Ich will sie schnell wieder los werden und weiter arbeiten. Ich habe keine Zeit für nicht benötigte zusätzliche Gebäudereinigungsdienstleister und will mich auf Diskussionen auf gar keinen Fall einlassen.

Aber ich geb zu: es war gelogen. Ich war erfolgreich: Sie gibt es gleich auf, legt auf. Die besonders dreisten Lügen sind immer die erfolgreichsten…schade, aber es ist so…der perfekte Verwalter? Was’n das? Mögliche Antworten hier.