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Dass in Berlin die Behörden nicht mehr richtig arbeiten, pardon nicht mehr erreichbar sind, ist allgemein bekannt. Dafür kommt das sintflutartige Ausweiten von Rechtsvorschriften dem Verwalter von bewohnten Mehrfamilienhäusern jetzt häufig in die Quere. Shit happens überall einmal. Im vorliegenden Fall ist ein Legionellenbefund bei zwei Dachgeschosswohnungen (300 KBE, das ist eine kleine Überschreitung) in einem Haus mit 33 Wohnungen erstmal liegengeblieben. Seit einer Reform der TrinkwasserVO wird vom Prüflabor GLEICH das Gesundheitsamt informiert. Hard Rock Halleluja (Lordi, Finnland, früher)
Nun schreibt es, man habe nicht auf das Schreiben des Gesundheitsamts geantwortet. Das Schreiben liegt aber gar nicht vor. Die Erinnerung schon. Also kriegt das Gesundheitsamt erstmal eine Eingangsbestätigung und ein „Selbstverständlich“. Eine ganz normale Erinnerung ist das nicht, wenn man es mit einem Amt zu tun hat. Das Amt, das ist das öffentliche Interesse. Es ist gerecht von Grund auf und bis zum Abwinken. Schon sind da wieder kleine Plaques in dem Behördenschreiben. Es mutmaßt, es stellt Weiterungen an und in Aussicht und irgendwie droht es auch. Warum?
Es besteht doch gar kein Widerwille. Alles in diesen Schreiben ist auf Kontrolle und Fristengerüste gestützt. Nun muss die Umsetzung klappen. Dafür haftet die Hausverwaltung.
Alles ist gut gedacht, es erfolgen lehrreiche Schreiben an den Hausmeister und eine Sanitärfirma des Vertrauens. Nach vier Wochen ist das dringende Aufforderungsschreiben der Hausverwaltung, bestimmte Einzelmaßnahmen zu tun immer noch unbeantwortet. Das kann ja mal passieren. Wenn nur nicht das Gesundheitsamt, …., Ämter machen Dinge schwierig. Sie stecken voller Komplikationen und …..Unwirtschaftlichkeit. Schon ist die Rede von Gefährdungsanalysen, technischen Merkblättern. Man möchte meinen: Halt die Fresse, Amt. Und darf es sich doch nicht einmal denken.



