707-10 – Foto des Tages: Ich kann jetzt nicht, ich muss Schnee schüppen!

Schnee schippen!

Ist das ein Buchgeschenktipp? Weihnachten 2010 ist überhaupt das erste Weihnachten in meiner Erinnerung, in dem es anfängt, mit eBooks jetzt relevant zu werden. »Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur.« Giovanni di Lorenzo im SPIEGEL (Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt, Kiwi-Verlag hier)

Die Mitarbeiter der Hausverwaltung im Außendienst? Nein, nein. Es ist nur eine Ausrede. In Wirklichkeit lungern sie faul und überfuttert vor den Vorweihnachtsbratenresten herum, unfähig überhaupt noch etwas zu richten. Deswegen: Eine gern benützte Ausrede einer Hausverwaltung, sobald der Schneefall eingesetzt hat.

706-10 – Positionen: Heinz Eggert glaubt an Weihnachtswunder und erinnert sich an den 09.01.1984

Heinz Eggert (Quelle: Privatarchiv)
Heinz Eggert (Quelle: Privatarchiv)

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.

„Verschneit liegt rings die ganze Welt“, von Joseph von Eichendorff

(Folgend ein Gastbeitrag von Heinz Eggert)

Weihnachten ist eigentlich immer für Überraschungen gut.

Wir wissen zwar alle, dass das Wesentliche und insgeheim Erträumte doch nicht zu kaufen ist und versuchen es doch immer wieder. Vielleicht ist wirklich der am besten dran, der das hoffen auf ein Wunder nie aufgegeben hat.

Das macht uns menschlicher und offener, als wenn wir die Banalitäten des Lebens für reales Leben halten. Das hört sich jetzt alles ein wenig nach Predigt an. Ich weiß!

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705-10 – Video des Tages: Otto Waalkes im Wachsfigurenkabinett #Verstehen Sie Spaß! #Schweinskopfsülze


Otto Waalkes – Verstehen Sie Spaß! (via Youtube)

Ich bau dir ein Haus aus Schweinskopfsülze, weil Schweinskopfsülze schmeckt. Die Wände sind aus Pökelfleisch, die Fenster aus Aspik (Die Doofen, Olli Dittrich und Wigald Boning, Melodien für Melonen – Schweinskopfsülze)

Das hatten wir neulich gern im Fernsehen gesehen! So richtig schön Otto! Der Mann hat mit Nonsens viel Geld verdient im Laufe seines Lebens. Heute ist er im Comedian-Deutschland ein „edler statesman“. Alle anderen geben an, von ihm beeinflusst worden zu sein! Hat großen Spaß gemacht!

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703-10 – An den Pranger: Spammer lügen wie gedruckt. Im Kleingedruckten der Schneebeseitiger steht manches!

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Hottehü, an den Pranger mit den Spammern. Z.B. dieser hier, der gleich achtmal spammt und nichts anderes schreibt als Sch…….:

(auf´s Bild klicken)

Meine Antwort ist eindeutig: Du hast mein Blog nie gelesen, Spammer! Ich werde Papierkorb Ihren Kommentar und auch die sieben Weiteren.  Aber zu Weihnachten ist ohnehin Schlachtefest: Eine Cyberduck, das hatten wir noch nie! Hallelujah!

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702-10 – Berolinismus: Viele sind nicht gut zu Vögeln! Hilf, dass es Vögeln jetzt gut geht, auch in der kalten …

Ja, genau, in der kalten Jahreszeit!  Während Amsel, Drossel, Fink und Meisen die Koffer packten, längst verreisten, hört hier in Berlin noch täglich jemand eine Nachtigall trapsen! Damit ein für allemal damit Schluss ist, hier nun die Auflösung des Rätsels: Es macht kaum Sinn, unter dem Handwaschbecken nachzusehen! Denn eine Nachtigall trapst meist ganz woanders umher, und wer sie hört, wird ihrer noch nicht gleich gewahr. Oft ist es nur heimlicher Verdacht, der einen zunächst beschleicht. Ornithologisch korrekt fordern wir allerdings: Seid jetzt gut zu Vögeln! Sie haben es gerade nicht leicht. Berolinismen, also die „gefürchtete Berliner Schnauze“, haben die armen Federtiere so verwirrt, dass sie ihren Zuginstinkt schlicht vergessen haben.

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701-10 – Foto des Tages: Das praktisch dekorierte Treppenhaus braucht nie wieder renoviert zu werden!

Wie auch immer man dazu steht: Das Kunsthaus TACHELES in der Oranienburger Str. hat ein farbenfrohes Treppenhaus. Bedarf, es in einem festgelegten Rhythmus erneut zu renovieren, besteht eigentlich bei vernünftiger Betrachtung kaum. In der Oranienburger Str. ist der Fünf-Jahres-Plan für kleine Treppenhausausbesserungen schlicht außer Kraft gesetzt. Die Dekos an den Wänden sind für die Ewigkeit. Allerdings nicht ganz: Der Berliner Senat ziert sich wohl derzeit, ein langfristiges Nutzungskonzept zu tragen, also eine Entscheidung „pro Tacheles“ zu treffen. Ein weiterführender Artikel ist verlinkt.

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700-10 – Lied des Tages: Take Five – und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf

Michael Riedel ist der Orchesterleiter in diesem Fall und sowieso, so redet man, ein Freund der schöneren, jüngeren Künste! Wenn ihn die Muse küsst, dann darf es ruhig auch einmal etwas jünger sein, nicht in einem vorvorherigen Jahrhundert angesiedelt, sondern z.B. in den wilden Fünfzigern, Sechzigern oder -am Ende- noch ein bisschen später?  Das Stück Take Five ist eins, dass ein Jazzer namens Paul Desmond geschrieben hat für das Dave-Brubeck-Quartett. Als Entstehungsjahr ist allgemein 1959 bestätigt.

 

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699-10 – Prognosen: Wenn das Wetter so bleibt, wird es Zeit, ins Wasser zu gehen! Wie die Rotgesichtsmakaken!

„Genf ist eine der langweiligsten Städte Europas. Hervorstechend im wahrsten Wortsinn ist nur der eiskalte Wind. Die Beleuchter der Oper treffen sich einmal in der Woche, um in den See zu steigen, und das bei momentan 6 Grad! Das Gewässer muss Wunder wirken!“ (Quelle: Ruprecht Frieling via facebook)

Rubrik: Unnützes Wissen! Die Rotgesichtsmakaken gehen sogar baden in heißen Quellen. Wir frieren uns hier in Berlin derweil den Ar……! Am Genfer See sagt uns gerade jemand, es sei hier sterbenslangweilig, 6 Grad Plus. Huch, warm! Sind am Ende die Beleuchter der Oper Armleuchter oder sogar rotgesichtige Makaken? Droht am Ende ein eigentümliches Affentheater? Fragen über Fragen: Antworten demnächst, aber erst sobald die Witterungslage dies…. (gern genommene Ausrede dieser Tage).

Ausriss Manager-Magazin! Sich durchbeißen!

Banner Fotocreditsscreenshot aus manager-magazin.de (Link unten)

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698-10 – Historie: Der amerikanische Präsident John F. Kennedy drehte sich noch einmal im Grab um und sagte…

Frage nicht, was dein Winterdienst für dich....

Wer im Duell schießen möchte, muss auch Waffen haben, die er wählen kann. Die Waffe der „Ersatzandrohung“ eines alternierenden Schneebeseitigers ist momentan nicht leicht zu wollen: die Anfrage danach klemmt. Festgefroren!  (Galgenhumor)

Ja, es ist ein historisches Moment in diesen Tagen. Vor vielen Jahren hatte John F. Kennedy die denkwürdigen Worte gesprochen: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ Das war eine klipp und klare Aufforderung, sie wirkte unmissverständlich, und wie man sieht, sie wirkte über den Tag hinaus. Ganz anders 2010 im diesjährigen Winter. Menschen fragen die Verwalterin, was der Winterdienst hätte tun müssen. Sie erfahren aber nichts. Denn der Winterdienst schweigt sich aus. Hat die Leistung dies Jahr gekürzt, weil dies Jahr die Gesetzeslage schärfer wurde. Das ist das „Kanold´sche Relativitätsgesetz“, wonach „je mehr Vorschrift, desto weniger Reinigungsleistung“. Der Vorgang steht weiter unter Beobachtung. Da John F. auch die denkwürdigen Worte sprach, wissen wir durchzuhalten: Alle schauten auf diese Stadt und John F. sagte: „Ich bin ein Berliner!“ – Na, ich auch. Die Harten kommen jetzt in Garten!

Wir werden den Schnee, das Eis und deren Beseitigung jetzt hier nicht verlinken! Das kommt uns link vor und wir sind morgen noch nicht fertig. Aber um 9 Uhr vormittags ist bereits High Noon, dann glühen die Telefondrähte wieder, und es werden Leistungsrügen ausgesprochen! Mal sehen!

Stattdessen aber:

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