1750-14 – Fotowelt: Libelle mit appem Kopf, Stevie Wonder, Lippenfettstift und eine mörderische Diskothek

Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle

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Fotowelt!


Stevie Wonder: „The Secret Life Of Plants“ –

Wir erinnern uns zufällig an das im Jahre 1979 herausgekommene Stevie-Wonder-Album „Journey through the secret life of plants“, denn das Thema des Artikels ist die Insektenwelt, hier Libellen. Auf dem Album, dessen Stücke nicht alle im Internet zur Verfügung stehen, gibt es das Geräusch einer herumfliegenden Fliege. Das Album gehört zu den wunderschönsten Machwerken des amerikanischen Großmeisters guter Musik, Stevie Wonder, und ist nicht allen bekannt. #Empfehlung

Früher diente obiges Menschen als musischer Background zum Liebesspiel, bevor Elton John die umumwundensten Stoßseufzer des vorherigen Jahrhunderts veröffentlichte. Er -Elton John- wurde bald der Liebe-lecker-Leidenschaft-Held Nummer EINS. Um diese Sache muss niemand einen großen Bohei machen.

Uns ist gerade danach. Der Grund: Wir sind fasziniert „wie Bolle“ wegen einer toten Libelle, ihrer Schönheit, ihrer Einzigartigkeit, aber es ist zu spät. Als die Libelle sich verflog, gab es keinen Ausweg. Unter ein verglastes Dach der Außenterrasse geflogen, kam sie nicht wieder weg, sie hätte nur wenig unter die Tragbalken absinken müssen, um im schnellen Fluchtflug das Weite zu suchen. So sind Glasdächer: Durchsichtig nach oben und trügerisch, die Freiheit ist zu sehen, aber den wenigsten gelingt es, durch Glas in wirkliche Freiheit hinaus zu diffundieren.

Kater Ginger allerdings hatte eine diebische Freude und war viel geschickter. Er sprang über die Brüstung einer Umfassungsmauer hoch und schwupps zwischen die Tragbalken-Konstruktion. Dort war die verwirrte, arme Libelle gefangen in ihrem „mentalen Käfig“. Der Rest war ein „kurzer Prozess.“

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1749-14 – Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die „License to will“ #Historie

Sean Connery schreibt an Steve Jobs
James Bunt - License to will...
James Bunt – License to will…
Sean Connery schreibt an Steve Jobs
Sean Connery schreibt an Steve Jobs (aufs Bild klicken)

Er würde das iPad nicht schütteln, um die Kompassapp „einzunorden“, wie es das Betriebssystem vorschlägt. James Bond hätte es gerührt.

Und widersetzte sich doch stets zu zeitgeistigen Avancen. Dieser Mann, der wie kaum ein zweiter Maßstäbe setzte und selbst als Ikone eines Zeitgeschmacks gilt, ist ein widerborstiges, schottisch anmutendes Fossil der Sechziger Jahre. Wofür er von allen seinen Fans bewundert und hoch geachtet wird. Ob er den Brief  in New York in seinem Penthaus verfasst hat, ist nicht überliefert. Dass es ihm ein inneres Bedürfnis war, ist dem Wortlaut nach zu vermuten. Wir denken an Chuck Norris. Der hätte allerdings nicht abgesagt, sondern wäre gleich hingefahren. Sean Connery, so ist nachzurecherchieren, hat diesen Brief nie geschrieben und sein Briefpapier ist frei erfunden. Allerdings: Zuzutrauen wäre ihm ein Brief wie dieser. Keine Frage.

Steve Jobs ist von uns gegangen vor einiger Zeit. Chuck Norris hat er nicht mehr gefragt. Zu gefährlich.

1748-14 – Foto des Tages: „Da ist mehr für Sie drin“. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion

Da ist mehr für Sie drin. #BER
Da ist mehr für Sie drin. #BER
Da ist mehr für Sie drin. #BER

Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung „Fusion“, der sich eine neue Berliner Band widmet: „B3“ ist der Name der Band und einer bekannten Orgel.

Mann, ist das verwunderlich. Aber nun wissen wir wenigstens, wie Berliner Zeitungen auf den Berliner Großflughafen eingeschworen wurden. Mit Kaffeetassen für die Redaktionen. Kleine Geschenke, die so geringfügig sind, da sie abfallen. Einfach so.

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1740-14 – Breaking News: Vitali Klitschko und ein deutscher Treppenwitz der Geschichte

news

Mauergraffito Büro Gotthal
Mauergraffito Büro Gotthal

Um Kämpfer aus Russland abzuwehren, hat die Ukraine einen Plan entwickelt: eine 2000 Kilometer lange Mauer an der Ostgrenze des Landes. Bürgermeister Vitali Klitschko äußerte sich in Berlin dazu und bat Deutschland allgemein um Hilfe und „Know-How“. (meldet der Tagesspiegel hier)

Ach, Vitali. Aus dem Speckgürtel von Berlin – in der Ukraine – kommt die Meldung und sie besitzt nicht gerade wenig „Komik“. Gefragt wie immer: Deutsches Know How. Brrrr….

Ja, es ist richtig: Wir verfügen über ziemlich viel know how, was den Bau innerdeutscher Grenzen angeht. Dass diese Erfahrungen eins zu eins auf den Konflikt Rußland/Ukraine anzuwenden seien, ist jedoch wirklich nicht richtig. Genau so gut könntest du auch anfragen bei Pink Floyd, die über viel bessere Erfahrungen (The Wall) verfügen. Nein, unsere Erfahrungen, ehrlich gesagt, besagen, es sei auf Dauer keine Lösung, höhere Mauern zu errichten, die die Menschen am Umgang miteinander hindern. Auch aus technischen Gründen verfängt die Klitschko-Idee heute nicht mehr. Es drohnen Luft-Luft-Erkundigungen.  Zeppeline wurden inzwischen wegen Brandgefahr abgeschafft, aber selbst aus dem Weltraum ließe sich leichten Fußes jede Art von Mauer überwinden. Selbst die Chinesen betrachten ihre historische Mauer als Relikt aus einer alten, rühmlichen Zeit. Außerdem: Die Schädlingsbekämpfung. „Auf der Mauer, auf der Lauer, liegt ne kleine Wanze…“ – Und noch einmal: Mauern lösen das zugrunde liegende Problem eher nicht.

Soviel zu den NEWS des Tages, die oben verlinkt sind. Wir geben zu, nicht ganz im Themenfokus dieses Blogs.

1737-14 – Nachruf: Joachim „Blacky“ Fuchsberger

Kerze

Selten hat mich eine Nachricht mehr ins Herz getroffen als heute die über den Tod von Blacky Fuchsberger. Und selten fiel es mir schwerer dazu ein paar passende Zeilen zu schreiben…
weil immer das Gefühl bleibt, dass ich eh nicht in Worte fassen kann, was für ein wundervoller Mensch er war und wie sehr er mir fehlen wird. Es gibt nicht viele Menschen, die ich wirklich bewundere oder als eine Art Vorbild sehe – Blacky war einer davon. Denn er war viel mehr als ein großer Entertainer, Schauspieler oder Moderator – er war ein fantastischer und uneingeschränkt großartiger Mensch.(Oliver Kalkofe auf facebook)

In München verstarb gestern zuhause Joachim „Blacky“ Fuchsberger.

Es kann nicht die Aufgabe dieses Blogs sein, den offiziellen Nachruf zu schreiben. Es gibt berufenere, zuständigere „Organe des öffentlichen Nachrufs“ und die werden dafür bezahlt. Der hier anzulegende Nachruf erfüllt vielmehr eine private Wächterfunktion als Hinzufügung zu denjenigen weiteren Nachrufen, die sich die Journaille so aus der Feder saugt.

Von Joachim „Blacky“ Fuchsberger, so habe ich gerade erst gelernt, ist kolportiert, aber m.E. nicht offiziell als richtig bestätigt, er habe sich in der ersten Zeit seiner beruflichen Betätigung als Radiosprecher in den Fünfziger Jahren vor einer Sendung gern einen genehmigt. Es war diese deutsche Zeit, in der es noch üblich war, härtere Geistgetränke zu sich zu nehmen: Schnaps, Cognac, Weinbrand oder Whiskey beispielsweise. „Blacky“ nahm „Black & White Whiskey“, ein Getränk, das aktuell nicht so groß in Mode ist. Das habe seinen damaligen Chef veranlasst, ihn um Absenz vom „Bölkstoff“ (vom Whiskey) vor Radiosendungen zu bitten. Und das habe letztlich auch zum genannten „Spitznamen“ Blacky geführt. Das ist eine lustige Geschichte aus einem anderen Jahrhundert.

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1728-14 – Positionen: Was Konfuzius über „Handwerker“ weiß! Und Konfusius über Smartphones, Downgrades und den Sommerurlaub

Positionen

Konfuzius spricht "Handwerkerempfehlungen"

 


(Zu Nashi Young Cho – Bei Interesse, hier gefunden: blackbirds.tv)

„Handwerkerempfehlungen spricht die Hausverwaltung
ggü. interessierten Kunden stets nur ohne Gewähr aus,
und nicht ohne Gewehr, wie oft fehlerhaft vermutet
wird. Selbiges gilt umgekehrt: Interessierte Kunden sprechen
über Hausverwaltungen in ähnlich unverfänglicher Art
und Weise Empfehlungen aus. Denn diese sind häufig
von Verfall begriffen: Was heute als “gut“ gilt, kann schon morgen „der größte Fehler“ eines Menschen gewesen sein.“

Konfusius hat schlaue Sachen gesagt. Z.B. über das Internet, er galt als Kritiker der sozialen Netzwerke und fand: „Wenn Du schließlich einen DSL-Anschluss hast, so sei gewiss, es ist nicht alles Gold, was geht.“ (am 12.05.465 vor Christi, auf dem Marktplatz von Qufu, Schandong, Berliner Speckgürtel) – Seit dieser Zeit downgraden einige Eltern pubertierender Jugendlicher die Smartphones ihrer Kinder, um sie vor allzu viel Kommunikation mit Urlaubsbekanntschaften des diesjährigen Sommerurlaubs zu schützen. Die Sängerin Nashi Young Cho wohnt übrigens eher in Heidelberg. Ihre Liebe zu Heidelbeerkuchen ist nicht verbrieft. Hätte es Konfuzius nicht gegeben, doch das….ist eine andere…..

 

1726-14 – TV-Kritik: Die Verfilmung „Dschungelkind“ ist in der ARD-Mediathek noch kurze Zeit abrufbar #TV-Tipps

Banner Fernsehtipp

Dschungelkind_Screenshot3

Liebe, Hass, Vergebung, Brutalität und die Schönheit des Lebens! #Sujet des Films in den Worten der Autorin

Direkt im Berliner Speckgürtel liegt bekanntlich Papua-Neuguinea, praktisch „umme Ecke“.

Dort ist das Dschungelkind mehrere Jahre ihres Lebens zuhause gewesen und davon handelt die Verfilmung eines Beststeller-Buchstoffs selben Namens aus dem Jahre 2011 mit guter schauspielerischer Besetzung.

Für noch kurze Zeit sind die zwei Teile der ARD-Ausstrahlung noch über die Mediathek derselben abzurufen. Ich kannte das Buch bereits vom Hörensagen und habe Sabine Kuegel, die Autorin des Bestsellers, das Dschungelkind, in einer sagen wir üblicherweise nicht so schön moderierten Talkshow gesehen. Welche, tut nichts zur Sache (es war Markus Lanz).

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1724-14 – Modernes Märchen: Der Frosch – powered by Günter Janocha, Leipzig

Mietfreier Mitbewohner im Kellerlichtschacht! Der Frosch!

Es war einmal... (Moderne Märchen)


Günter Janocha (via Soundcloud)

Er hat schon mit Buddy Miles gejammt, dem Schlagzeuger, Musiker und Tausendsassa, den wir noch als Mitglied der Jimi Hendrix-Experience Numero Zwo kennen. Ansonsten spielt Günter Janocha schon so lange Schlagzeug, dass wir mit zwei Händen und einer entsprechend Anzahl Fingern gar nicht klarkämen, die Jahre nachzuzählen. Ach, weißt? Iss auch Wurscht. Sei kein Frosch! Quak.

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1722-14 – Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944

Gedenken.20.Juli.1944

Das wäre ja doppelt schmerzlich, sonst denkst Du, die sind umsonst gestorben. Und das wäre das Fürchterlichste (Friedrich Wilhelm von Hase, Sohn von Paul von Hase)

Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe: Das Attentat auf Adolf Hitler nahm an diesem Tage vor 60 Jahren seinen Verlauf, in Polen im Führerhauptquartier, in der Wolfsschanze. Details zum genauen Ablauf sind bekannt, das Attentat fand direkt im „inneren Sperrkreis“ statt, unter einem schweren Eichentisch, von dem einige Historiker mutmaßen, seine hölzerne Schwere und Massivität habe den Tod von Hitler verhindert. Mit IKEA-Möbeln wäre das wohl anders gelaufen. Reine Spekulation.

Einige der Widerständler wurden an „Fleischerhaken“ aufgehängt in Plötzensee. Die Konstruktion, die auf dem Banner oben zu stehen ist, wurde für das Aufhängen der Attentäter auf Adolf Hitler eigens angefertigt. Die Hingerichteten sind und bleiben die wahren „deutsche Helden“. In unseren Erinnerungen bewahren wir uns ein liebendes, ehrendes Andenken an die mutigen Männer und Frauen des 20. Juli 44. Hitler bezeichnete sie als „eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer, dummer Offiziere.“

1719-14 – Video: The Art Of Yoga – Ralph VALENTEANO (Yoga des Herzens)

Mr. Hai Life, Berlin-Steglitz: Lächelnder Buddha

_icon Tageslied/Lied des Tages

Ralph Valenteano - Quelle: http://www.blackbirds.tv
Ralph Valenteano – Quelle: http://www.blackbirds.tv


VALENTEANO The Art of Yoga aus der DVD Yoga des Herzens Karina Wagner

Wiesbaden als Krone der musikalischen Schöpfung, als Hort innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Nicht Selbstzufriedenheit. Oder Selbstversessenheit. Sehnsüchtige, ruhige, einzeln perlende Töne und die Muse der wellenartigen Bewegungen zur Musik, aufgeführt von Karina Wagner mit Musik von Ralph Valenteano

König Fußball macht Krach. Alle sind hochgradig aufgeregt. Für was?

Pause. Ruhe. Kontemplation. Sich mal sammeln. Kein schlechter Gedanke. Es ist Wochenende. Ist schon Wochenende?

Gedanklicher Ausflug nach Wiesbaden, wo Ralph Valenteano wohnt.