<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Suchergebnisse für &#8222;der große Bohei&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<atom:link href="https://gesichtspunkte.de/search/der+gro%C3%9Fe+Bohei/feed/rss2/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2026 14:05:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/cropped-thomas.01-32x32.gif</url>
	<title>Suchergebnisse für &#8222;der große Bohei&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>2157-26 &#8211; #Statistiktrallala &#8211; Unterjährige Verbrauchsinformation im Auge des Terrors &#8211; Die Geschichte von Brathähnchen, Heizkostenverteiler, Gesetzgeber, dem Normkontrollzwang und Hüpfburgeninfotainment</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/2157-26/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/2157-26/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 14:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#IBU]]></category>
		<category><![CDATA[#Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[#Statistiktrallala]]></category>
		<category><![CDATA[#KarlKraus]]></category>
		<category><![CDATA[#UVI]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gesichtspunkte.de/?p=23683</guid>

					<description><![CDATA[Dissonanz: Der Gesetzgeber zwingt Vermieter und Mieter in ein aufwendiges, ressourcenfressendes Hard- und Software-Abonnement, in der vagen Hoffnung, dass der Bürger beim Blick aufs Smartphone die Heizung drosselt. &#8211; Das Brathuhn verduftet und der Heizkostenverteiler verdunstet. Doch damit ist es jetzt vorbei: Die funkablesbaren sind alle digital. Treffen sich zwei digitale Heizkostenverteiler auf der Heizkörpermitte ... <a title="2157-26 &#8211; #Statistiktrallala &#8211; Unterjährige Verbrauchsinformation im Auge des Terrors &#8211; Die Geschichte von Brathähnchen, Heizkostenverteiler, Gesetzgeber, dem Normkontrollzwang und Hüpfburgeninfotainment" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/2157-26/" aria-label="Mehr Informationen über 2157-26 &#8211; #Statistiktrallala &#8211; Unterjährige Verbrauchsinformation im Auge des Terrors &#8211; Die Geschichte von Brathähnchen, Heizkostenverteiler, Gesetzgeber, dem Normkontrollzwang und Hüpfburgeninfotainment">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23653" aria-describedby="caption-attachment-23653" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23653" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/Statistiktrallala_Icon.png" alt="#Statistiktrallala_Icon" width="300" height="50" /><figcaption id="caption-attachment-23653" class="wp-caption-text">#Statistiktrallala_Icon</figcaption></figure>
<figure id="attachment_8231" aria-describedby="caption-attachment-8231" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-8231" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg" alt="Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!" width="500" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-8231" class="wp-caption-text">Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dissonanz: Der Gesetzgeber zwingt Vermieter und Mieter in ein aufwendiges, ressourcenfressendes Hard- und Software-Abonnement, in der vagen Hoffnung, dass der Bürger beim Blick aufs Smartphone die Heizung drosselt. &#8211; Das Brathuhn verduftet und der Heizkostenverteiler verdunstet. Doch damit ist es jetzt vorbei: Die funkablesbaren sind alle digital. Treffen sich zwei digitale Heizkostenverteiler auf der Heizkörpermitte des Großplattenkonvektors: &#8222;Los, wir verzählen uns was.&#8220;</p></blockquote>
<p>Der Mieter Herr Danielsson (Name geändert) aus Pankow arbeitet in IT-Zusammenhängen. Das ist sein berufliches Betätigungsfeld. In diesem Zusammenhang ist es ihm vertraut, auf Datenbasen zuzugreifen. Kürzlich hat er ein Balkonkraftwerk installiert: Sonnenstrom for householding. Ein kleiner Peak seines Verbrauchs wird nun direkt aus der Luft geholt. Love is in the Air, everywhere I walk around. Siebziger Jahre Hit-Ohrwurm. Die Bundesregierung hat 2022 eine weitere gesetzliche Grundlage geschaffen für mehr Transparenz, mehr Klarheit. Sehenden Auges sollen wir künftig in den heizkosten- und wasserkostenartigen Mehrverbrauch hineinschliddern. &#8222;Give a little bit, give a little bit of your life to me&#8220; (Text geändert, im Original Supertramp). Der Fall kann heute als heißer Shice wie folgt auf den Punkt gebracht werden. Es folgt ein zweiteiliges Intermezzo, Frage und Antwort.</p>
<p><strong>Der Fall</strong></p>
<p>Nachdem ein von sechsundzwanzig Bewohner eine UVI (unterjährige Verbrauchsinformation Heizung Wasser) von seinem Vermieter verlangt und zuhause unterjährige Verbrauchsinformationen erarbeitet und statistisch aufbereitet, wurde das Haus diesbezüglich freigeschaltet beim Dienstleister, der dafür eine extra Vergütung erhält. Nun beschwert sich anderer Bewohner (Dachgeschoss, Vorderhaus), er werde mit Infos geflutet &#8211; es gibt papierene Briefe, sozusagen Newsletter wider Willen.  Monatlich. Er findet das &#8222;krank&#8220;. Ich übrigens auch. Also hat er angerufen und gesagt, er will keine Newsletter. Beim Absender erhielt er die Auskunft, er soll sich mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen. Das Abschalten der Sendungen beantragen. Wir sind also nicht Absender, sollen das aber inhaltlich betreuen.</p>
<p>Es ist uns egal, ob Menschen Bedürfnisse auf mehr Information haben. Das ist ihr gutes Recht. Ein Telefonat mit einem Kundigen im Abrechnungswesen (Name egal) ergibt: Das Abschalten geht nicht, weil es vom Gesetzgeber <strong>zwingend vorgeschrieben sei</strong>. Ist der Gesetzgeber ein Arschloch? Ob ich Informationen haben will oder ich auf diese verzichte? Ich bin meines Glückes Schmied. Der Gesetzgeber hat mit der Gießkanne gehandelt und Bedenken der Wohnungswirtschaft weggewischt. Stichwort: Bürokratie. Verbraucher zahlen die Zeche von Prozeduren wider Willen.</p>
<p>Behauptung: Es ist schon im Ansatz gedanklich &#8222;Müll&#8220;: So war die Gesetzgebung nicht zu verstehen. &#8211; Der Vorschlag ist rechtswidrig: Benutzer sollen sich ins Rechenzentrum mit Benutzerdaten einloggen und Fantasie-Emailadressen angeben. Um unter dem Radar zu laufen und den Terror abzuschalten. Keine analoge und keine elektronische Post. Das ist mindestens kafkaesk. Darüber hinaus steht die Sonne über Deutschland offenbar schräg, zu niedrig und Karl Kraus wusste: <strong>Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.</strong> Wir fassen einmal all die Behauptungen, die harten Fakten aus Gesetz, Rechtsprechung und Kommentierung zusammen, um qualifizierte Fachmeinung und Fortbildung zu betreiben. Es gibt eine Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter. Heute ist wieder so ein Tag.</p>
<p><strong>Faktenlage</strong></p>
<blockquote><p><em><strong>Meinung: EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED)</strong> &#8211; EU Energieeffizienz ist, wenn Energie aufgewendet wird, um Energieeinsparung zu betreiben. Wieviel Co2-Ausstoß kostet eigentlich der automatisierte Betrieb von Großrechenzentren, um eine unterjährige Verbrauchsinformation monatlich an alle -sämtliche- Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu versenden, auf analogem, elektronischen oder sonstigen Wegen? Warum kann stattdessen nicht einfach der Bewohner an seine Verbrauchsmessgeräte gehen und diese zu den Stichtagen auslesen und sich die Stände notieren? Eine Beeinflussung des Energieverbrauchs pro Wohnung ist direkt am schnellsten zu erreichen, nicht über weitverzweigte, weltweite Datennetzwerke und Postversandstraßen, die Massenpost versenden. </em></p></blockquote>
<p>Fakten: Die unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) ist nach § 6a HeizkostenV zwingend vorgeschrieben, sofern fernablesbare Ausstattungen zur Verbrauchserfassung installiert sind; der Gebäudeeigentümer muss Nutzern monatlich Verbrauchsinformationen mitteilen. Diese Informationspflicht dient dem Ziel der Energieeinsparung und ist aus der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) abgeleitet. Die Heizkostenverordnung geht dabei abweichenden Vereinbarungen der Parteien vor und schränkt Gestaltungsfreiheit kraft Gesetz ein. Der Verzicht einzelner Nutzer auf Information ist gesetzlich nicht vorgesehen; die Informationspflicht trifft den Gebäudeeigentümer, nicht den Nutzer, und ist nicht abdingbar.</p>
<p><span id="more-23683"></span></p>
<figure id="attachment_23619" aria-describedby="caption-attachment-23619" style="width: 240px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23619" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png" alt="#Seitentrenner (250 Pixel)" width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-50x50.png 50w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-23619" class="wp-caption-text">#Seitentrenner (250 Pixel)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_18041" aria-describedby="caption-attachment-18041" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18041" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat.jpg" alt="Heizkörper-Thermostatventil (Foto: Privatarchiv, Januar 2018)" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/01/Heizkoerperthermostat-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18041" class="wp-caption-text">Heizkörper-Thermostatventil (Foto: Privatarchiv, Januar 2018)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Grund für den Seitentrenner: <strong>Katzen gehen immer.</strong> **Zwinker**</p>
<p data-path-to-node="1"><b data-path-to-node="1" data-index-in-node="0">Ist die „Zwangsverdrahtung“ bundes- oder europaweit?</b> Das System ist <b data-path-to-node="1" data-index-in-node="71">europaweit</b> vorgegeben. Die Grundlage ist die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED – European Energy Efficiency Directive, 2018/2002/EU). Deutschland hat diese Vorgaben 1:1 Ende 2021 in nationales Recht umgesetzt (Novelle der Heizkostenverordnung, insbesondere § 6a zur UVI und § 5 zur Pflicht für fernablesbare Geräte bis Ende 2026). <span class="citation-32">Wichtig: Es gibt einen Mitteilungszwang für Vermieter/Verwalter (bei Nichterfüllung drohen dem Mieter 3 % Kürzungsrecht), aber </span><b data-path-to-node="2" data-index-in-node="127"><span class="citation-32">keinen Zurkenntnisnahmezwang</span></b><span class="citation-32 citation-end-32"> für den Nutzer.</span> Der Mieter kann die monatliche E-Mail ungelesen löschen oder den Brief ungeöffnet ins Altpapier werfen – der gesetzliche Zweck gilt rechtlich dennoch als erfüllt.</p>
</blockquote>
<p><strong>Tatbestand und Meinungsstand:</strong></p>
<p>&#8211; Die Informationspflicht nach § 6a HeizkostenV ist eine objektive Verpflichtung des Gebäudeeigentümers gegenüber allen Nutzern, sobald fernablesbare Geräte installiert sind.<br />
&#8211; Die Kommentarliteratur betont, dass die Informationspflicht unabhängig vom Willen des einzelnen Nutzers besteht und nicht durch individuelle Wünsche abbedungen werden kann.<br />
&#8211; Die Rechtsprechung stellt klar, dass die Heizkostenverordnung zwingend gilt und abweichende Vereinbarungen unwirksam sind; dies betrifft auch die Informationspflichten.<br />
&#8211; Die Heizkostenverordnung enthält keine Regelungen, gegen die der Nutzer verstoßen könnte; sie statuiert keine Pflichten des Nutzers, sondern Pflichten des Eigentümers. Die Nutzer können die Information zwar ignorieren, aber nicht deren Übermittlung verhindern.</p>
<p>Technische oder organisatorische „Umgehung“:<br />
&#8211; Ein technischer Ansatz, etwa durch Angabe einer Fantasie-Emailadresse oder Verzicht auf postalische Zustellung, ist rechtlich nicht vorgesehen und würde die gesetzliche Pflicht des Gebäudeeigentümers zur Information verletzen.<br />
&#8211; Die EU-Richtlinie sieht zwar vor, dass Verbraucher auf Wunsch Informationen elektronisch erhalten können, aber nicht, dass sie auf die Information insgesamt verzichten dürfen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<blockquote>
<p data-path-to-node="3"><b data-path-to-node="3" data-index-in-node="0">Gab es eine Güterabwägung der Kosten?</b> Auf dem Papier. Sowohl auf EU-Ebene (Impact Assessment) als auch bei der deutschen Umsetzung (Schätzung des „Erfüllungsaufwands“ im Bundesrat) gab es Kosten-Nutzen-Rechnungen. <b data-path-to-node="4,0,0" data-index-in-node="0">Theorie:</b> Die EU und die Bundesregierung argumentieren mit dem sogenannten „Nudging“ (Anstupsen). Studien (z. B. der dena oder verhaltensökonomische Analysen) gehen davon aus, dass eine monatliche Konfrontation mit den eigenen Verbräuchen das Nutzerverhalten ändert und zu <b data-path-to-node="4,0,0" data-index-in-node="293">5 bis 10 % Heizenergieeinsparung</b> führt. Diese immense Energieersparnis schlägt in den Rechenmodellen bürokratische und infrastrukturelle Kosten.  95 % der UVIs würden Schätzungen zufolge vollautomatisch und &#8222;kostenfrei&#8220; per E-Mail oder App zugestellt werden. Und noch einmal ganz klar: Bullshit. Natürlich ist der Versand in analoger und in elektronischer Form zusatzkostenpflichtig. Dieser Gesetzgeber ist aber auch&#8230;.bitte zutreffendes hier einsetzen&#8230;. &#8211; Für uns als hausverwaltende Berufsträger ergibt sich aus diesem und vielen weiteren Spielchen der Vorschriftenbürokratie der äußerst unangenehme Nebeneffekt, dass die warmen und kalten Betriebskosten einer Wohnanlage immer mehr ausufern. Die zweite neben der Nettokaltmiete. Bei der Nettokaltmiete muss der Eigentümer schon Einbußen hinnehmen, weil Co2-Aufteilungen zwischen Vermieter und Mieter das Grundrechtsprinzip ausgehebelt haben, der Mieter trägt die Betriebskosten.</p>
</blockquote>
<p>Die gesetzliche Pflicht zur Übermittlung unterjähriger Verbrauchsinformationen ist zwingend und nicht abdingbar. Ein Verzicht des einzelnen Nutzers ist rechtlich nicht möglich; der Gebäudeeigentümer muss die Information übermitteln, unabhängig davon, ob der Nutzer sie erhalten oder lesen möchte. Die Strategie, eine Fantasie-Emailadresse zu hinterlegen, ist rechtlich nicht zulässig und würde die Pflichten des Gebäudeeigentümers verletzen.<strong> Die Informationsflut kann zwar als bürokratisch empfunden werden, ist aber gesetzlich gewollt und dient dem gesamtgesellschaftlichen Ziel der Energieeinsparung.</strong></p>
<p>Zusammenfassend:</p>
<p>&#8211; Die Übermittlung der UVI ist gesetzlich zwingend.<br />
&#8211; Ein Verzicht des Nutzers ist nicht möglich.<br />
&#8211; Der Gebäudeeigentümer muss die Information übermitteln.<br />
&#8211; Technische Umgehungen sind rechtlich nicht zulässig.</p>
<p>(Angefertigt/redigiert) mit Beck Online</p>
<p><strong>Folgefragen</strong></p>
<p>Ist inzwischen geklärt oder präzisiert, wie in solchen Fällen eine Registrierungspflicht beim Abrechnungsdienstleister zu veranlassen ist, ob es ein Angebot auf elektronischen Anschluss geben kann, das einen analogen Mitteilungsweg ausschließt oder wie in Fällen verfahren werden muss, wenn sich Verbraucher als Privatpersonen Mitteilungswut bewusst entgegenstellen und der Benutzung von Datenzentren oder Weitergabe ihrer Daten bewusst widersprechen? Immerhin greift ein Normkontrollzwang empfindlich in die Freiheit des Einzelnen ein, sein Leben selbst zu organisieren, mithin zu bestimmen, wer genau in welchem Umfang Daten verarbeitet. Gibt es auch ein Recht, vom großen Bohei in Ruhe gelassen zu werden. Von Interesse ist die Aufgabenverteilung zwischen Verwaltung von Wohnungseigentümern und bewohntem Miet-Mehrfamilienhaus und dem Abrechnungsdienstleister. Eine Verwalterin wird sich diese Pflichten nicht anziehen und sie &#8211; bei erheblichen Mehrkosten für WohnungsbewohnerInnen auf Dienstleister delegieren. Trifft einen WEG-Verwalter die Pflicht auch hinsichtlich der Mieter, die er nicht verwaltet, z.B. aus subsidiären Gedanken eine diesbezügliche Pflicht?</p>
<p><strong>Antwort</strong></p>
<p>Eine höchstrichterliche Rechtsprechung, die die Registrierungspflicht beim Abrechnungsdienstleister, den Ausschluss analoger Mitteilungswege oder den Umgang mit einem ausdrücklichen datenschutzrechtlichen Widerspruch gegen die unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) nach § 6a HeizkostenV konkretisiert, liegt nach dem Stand der verfügbaren Quellen nicht vor.</p>
<p>1. Registrierungspflicht und Mitteilungsweg:</p>
<p>Nach der Gesetzeslage und Kommentarliteratur ist der Gebäudeeigentümer (bzw. die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer) verpflichtet, allen Nutzern die UVI zu übermitteln, sobald fernablesbare Geräte installiert sind. Der Abrechnungsdienstleister handelt dabei lediglich im Auftrag des Eigentümers; die rechtliche Verantwortung verbleibt beim Eigentümer. Ein elektronischer Mitteilungsweg (z. B. Portal, E-Mail) kann genutzt werden, wenn die Nutzer entsprechende Empfangsmöglichkeiten haben und dem nicht widersprechen; ein ausschließlich elektronischer Zugang, der den analogen Weg vollständig ausschließt, ist nach dem Gesetz nicht zwingend vorgesehen und kann Nutzern nicht einseitig aufgezwungen werden. Die Kommentarliteratur betont, dass die Informationspflicht alle Nutzer unabhängig von deren individuellem Wunsch trifft und die Empfänger nicht auf registrierte oder elektronisch angebundene Nutzer beschränkt werden dürfen.</p>
<p>2. Umgang mit datenschutzrechtlichem Widerspruch:</p>
<p>Ein Widerspruch gegen die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung der gesetzlichen Informationspflicht ist unbeachtlich, da die Datenverarbeitung auf einer gesetzlichen Grundlage beruht und zur Erfüllung der Pflichten aus § 6a HeizkostenV zwingend erforderlich ist. Die Kommentarliteratur stellt klar, dass die Informationspflicht nicht abdingbar ist und individuelle Ablehnungen oder Widersprüche einzelner Nutzer die gesetzliche Pflicht nicht entfallen lassen. Ein Nutzer kann sich also nicht wirksam der Übermittlung entziehen oder die Datenverarbeitung verhindern, solange diese auf die gesetzlich vorgeschriebenen Zwecke beschränkt bleibt.</p>
<p>3. Aufgabenverteilung Eigentümer/Verwalter/Dienstleister:</p>
<p>Die Pflichten aus § 6a HeizkostenV treffen den Gebäudeeigentümer (bei Mietshäusern den Vermieter, bei Wohnungseigentum die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer). Der Abrechnungsdienstleister ist lediglich Erfüllungsgehilfe und handelt im Auftrag; die Verantwortung für die ordnungsgemäße Erfüllung verbleibt beim Eigentümer bzw. bei der WEG. Im Mietverhältnis ist der Vermieter gegenüber dem Mieter verpflichtet, die UVI zu übermitteln. Im Wohnungseigentum trifft die Pflicht die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer gegenüber den jeweiligen Nutzern (also auch Mietern). Die Kommentarliteratur betont, dass die WEG-Verwaltung die Pflicht auch gegenüber Mietern erfüllen muss, da sich die gesetzliche Informationspflicht auf alle Nutzer bezieht und nicht auf Eigentümer beschränkt ist.</p>
<figure id="attachment_23689" aria-describedby="caption-attachment-23689" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23689" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26.png" alt="Unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) 07.10.26 #UVI #HeizkostenVO #DataMining #gesichtspunkteDE #BloggwartKI" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26.png 2400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26-1536x1536.png 1536w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/10/UVI_UnterjaehrigeVI_Datamining_07.10.26-2048x2048.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23689" class="wp-caption-text">Unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) 07.10.26 #UVI #HeizkostenVO #DataMining #gesichtspunkteDE #BloggwartKI</figcaption></figure>
<blockquote><p>Fiebertraum: Ein paar alte Hände haben einen UVI Brief empfangen. In einem uralten Handkalender mit Monaten als Seiten tragen alte Hände unterjährige Verbrauchswerte für alle vier Zimmer, Heizung, Warmwasser und Kaltwasser ein. Denn das sind die Daten. Wir sehen also in dem großen Notebook (Notizbuch) handschriftliche Aufzeichnungen. Ein paar Zahlen sind bereits durchgestrichen und korrigiert. Jetzt ist Oktober 2026. &#8222;Der alte Mensch und das Mehr&#8220; (Hemingway Wortspiel). Im Bild vereint sich UVI mit der Lebensrealität alter Menschen. Der noch versucht, sich neuen Anforderungen zu beugen und unterzuordnen. Natürlich schreibt er pflichtschuldig alles auf. Es liegt keine Säumnis vor, lediglich eine Verwirrung über die von außen aufgedrängten Aufgaben. Im Hintergrund steht ein alter PC, Baujahr 1982, Windows PC mit Windows 95. Eine neue Email ist eingegangen. Ein Preview-Fenster hat den Betreff, das Subject: Dort steht groß &#8222;UVI Oktober 2026&#8220; &#8211; So in etwa. #Bildbeschreibung</p></blockquote>
<p><strong>Meinungsstand:</strong></p>
<p>Die Literatur ist sich einig, dass die Informationspflicht zwingend ist, nicht abbedungen werden kann und alle Nutzer umfasst, unabhängig von deren individuellem Wunsch oder datenschutzrechtlichem Widerspruch. Die Aufgabenverteilung ist klar: Die Pflicht trifft den Eigentümer/die WEG, der Dienstleister ist nur Erfüllungsgehilfe. Eine Registrierungspflicht oder der Ausschluss analoger Wege ist nicht vorgesehen; die Nutzer können nicht gezwungen werden, sich elektronisch zu registrieren.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>&#8211; Keine höchstrichterliche Rechtsprechung zur Registrierungspflicht, zum Ausschluss analoger Wege oder zum datenschutzrechtlichen Widerspruch.<br />
&#8211; Die Informationspflicht ist zwingend, umfasst alle Nutzer und kann nicht durch Widerspruch oder Verzicht umgangen werden.<br />
&#8211; Die Verantwortung liegt beim Eigentümer/WEG, nicht beim Dienstleister.<br />
&#8211; Elektronische Übermittlung ist möglich, aber nicht erzwingbar; analoge Übermittlung bleibt zulässig und erforderlich, wenn Nutzer dies wünschen oder keine elektronische Möglichkeit besteht.</p>
<p><strong>Quellen</strong></p>
<ul>
<li>Lammel, Schmidt-Futterer, Mietrecht 17. Auflage 2026, Verlag C.H. Beck</li>
<li>BGH, Urteil vom 19.07.2006 &#8211; VIII ZR 212/05</li>
<li>Zehelein: Heizkörperausstattung mit Ventilatoren: Verfälschung der Verbrauchserfassung, NZM 2026, 721</li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">#IBU #899071026 #2 &#8211; Ziel: Einführung #UVI #HeizkostenVO, Haupt- und Nebenfragen, Rechtslage, Gesamtrecherche</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/2157-26/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 18:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#Zielfinder]]></category>
		<category><![CDATA[#Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Skurril]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Bach]]></category>
		<category><![CDATA[einseitige Vertragsänderungen]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[GASAG]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferant]]></category>
		<category><![CDATA[Preiserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Survey]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18347</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt ... <a title="2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/" aria-label="Mehr Informationen über 2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p>Früher schon hatten wir Gewaltfantasien: Wir stellten uns vor, wir schrieben der Telekom in Form einer Rolle Küchenpapier. Mit Thermofaxgerät auf der Gegenseite. So nudelt sich die Faxrolle komplett ab und die Kommunikation bricht zusammen. Heute würde man dies mit Email-AutoReply-Pingpong machen. Eine Regel erstellen, mit der auf ein AutoReply ein AutoReply gesendet wird. Ping Pong. Nutzloser kann man seine Zeit nicht verbringen.</p>
<p>Oder? Man schreibe einen Brief an einen Vertragspartner. Nennen wir ihn GASAG: Vorratskündigung. Eine 24-monatige Vertragslaufzeit endet am 31.12.2020 und Gott will, dass wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen im Jahre 2020, dann stellt es für uns keine gute Vertragsnorm dar, aus dem Vertrag nur rauszukommen, wenn man mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Vertragsende (praktisch bis 30.09.2020, rechtzeitig) kündigt oder dann &#8211; Hallo? &#8211; zum 30.09.2021, damit das am 31.12.2021 erst gilt &#8211; Eine solche Kündigungsfrist ist unvorteilhaft. Für sie gibt es im Ermessenspielraum des eigenen Kopfs keinen vernünftigen Grund. Wenn ich weg will, will ich weg. Dann bin ich bereits unterwegs. Auch emotional.</p>
<p>Na klar, Wunschdenken derartiger Lieferanten. Kundenbindung funktioniert über Kundenzufriedenheit. Nicht über Tricks und Lederhosenklauseln. Wie werden wir derartig unvorteilhafte Vertragsklauseln los? Heute haben wir der Gasag den Zuschlag gegeben, das Mehrfamilienhäuschen mit 34 Einheiten zwei Jahre lang mit Erdgas zu versorgen. Das ist von der Größenordnung her ne halbe Industriekunden-Kondition, erfahre ich. Ab 500.000 kwH geben Gasag-Mitarbeiter besonders gute Konditionen.</p>
<p><span id="more-18347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/aDVuo7dHtoc" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte №1-6</p>
<blockquote><p>Dirigent: Claudio Abbado Orchestra Mozart Giuliano Carmignola Concerto No. 1 in F major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro 4. Menuetto (Trio I, Polacco, Trio II) Concerto No. 3 in G major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro Concerto No. 5 in D major 1. Allegro 2. Affettuoso 3. Allegro Concerto No.6 in B flat major 1. Allegro 2. Adagio ma non tanto 3. Allegro Concerto No. 4 in G major 1. Allegro 2. Andante 3. Presto Concerto No. 2 in F major 1. Allegro 2. Andante 3. Allegro assai Encore 1. Concerto No. 2 Allegro assai</p></blockquote>
<p><strong>Thema ist geschäftliche Ehrlichkeit</strong> und das System, weite Bögen zu schlagen, die uns miteinander entfremden und mit überflüssigem Bohei zustopfen. Telefonnummern: Die Kleinverbraucher, Kleinvieh, kriegen eine Nummer, da kommt ein Sprachsekretär zu sprechen. Der ist scheißfreundlich, aber unzuverlässig. Rund 15 Minuten warten wir in einer totenstill gewordenen Leitung, da hackt eine Stimme, wir sollen eins oder zwei sagen, wenn wir zur Verbesserung der Servicequalität beitragen möchten. Ich verspüre einen starken Druck auf meiner Speiseröhre. Brechreiz.</p>
<p>Ich schweige. Später erfahre ich nach zwanzig Minuten, hier bin ich falsch, das ist eine Großkundenanfrage, und ich bin wichtig. Aha. Unter der anderen Nummer geht kein Sprachsekretär ran, da geht gleich eine Mitarbeiterin ran. Die ist wirklich supernett. Sie ist knorke. Daumen hoch. Wir werden uns einig.</p>
<p>Am Ende des Telefonats steht eine Vertragsanbahnung von 24 Monaten Laufzeit auf dem Kalender. Das wird über eine Webschnittstelle hinüber gereicht zu mir und ich soll es bestätigen. Das mache ich, indem ich mich abmühe, mich nicht zu verlesen und die ganzen Fußangeln und Fallen zu finden. Regel Nummer Eins: Lade alles herunter, bevor sie einfach irgendwas ändern und später überhaupt nicht mehr reproduzierbar ist, worum es dabei ging. Zur Klarstellung: Es ging um fünfstellige Riesensummen, die mehr als dreißig Haushalte die nächsten 24 Monate zahlen sollen.</p>
<p>Als ich die Vertragsanbahnung bestätigt habe, hat die Gasag nun alle Zeit der Welt, dieses Klippschulgelände des Internets zu verlassen und ganz in Ruhe im stillen Kämmerlein ein Überraschungspaket zu schnüren. Was genau drinsteht, werden wir dann ja sehen. Es ist ein Haustürgeschäft. Ich ahne was kommt und was ich ahne, finde ich mehr als übel. Es folgt ein massiver Medienbruch: Das Geschäft über das Internet abgewickelt, aber nun wird es analog und beschwerlich und hundsanalog, altbacken und wie vor 100 Jahren. Der ganze Hype um ein funktionierendes Onlinegeschäft ist dahin. Weil der Neukunde JA gesagt hat. Aber jetzt.</p>
<blockquote><p>Um Kunden zu rekrutieren, reicht ein vordergründiger Onlineauftritt und das Versprechen, modern zu sein. Ist der Kunde erst einmal im Sack, kann diese Ebene sofort wieder verlassen werden. Dann geht es nach richtig alten Regeln zu.</p></blockquote>
<p>Jemandem dem Teppich unter den Boden wegziehen: Wenn für mich der Onlineabschluss von ausschlaggebender Bedeutung wäre, wäre spätestens jetzt meine Absicht zuverlässig zusammengebrochen, das Geschäft wirksam zu Ende abzuschließen. Ich könnte beispielsweise das Büro zu haben, von Mallorca oder den Kanaren aus noch schnell den Gaslieferanten für meine Kunden wechseln. Pustekuchen. Da denken sie einfach nicht mit. Das kommt in ihrer Welt nicht vor. Sie irren. Im eigenen Saft.</p>
<p>Sie werden es per Post zuschicken. Das dauert einen Monat und ist das Gegenteil von Effizienz. Am Ende werden alle Beteiligten sämtliche Prozesse, die ja nun erst digital erstellt, dann analog ausgedruckt und zugeschickt werden, doch wieder digitalisieren, sodass der Printweg überflüssig erscheint, und alles wird bei allen inzwischen in einem Dokumentenmanagement landen. Davor war schön Papier. Also 1980. Nein, kein Thermopapier.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p><strong>Zur Auto-Reply:</strong></p>
<p>Im Betreff stand vorher, worum es ging. Aktenzeichen, Kundenummer, Betreff der Vorratskündigung. In der Antwort steht im Betreff nur noch: &#8222;Empfangsbestätigung&#8220; &#8211; Das ist aber ganz schön gedankenlos und mindestens grob unhöflich. Danke.</p>
<p>Es folgen lange Belehrungen, die ich an dieser Stelle nicht erwarte. Ich hab mich nicht zu einem EDV-Seminar &#8222;Sichere Emails? Eine Chimäre&#8230;.&#8220; angemeldet. Ich hab es doch so gewollt. Und spätestens hier sagt dann mein Geschäftspartner eben nicht: Du willst es doch auch. Sondern er sagt: Mach das bloß nicht, es ist wirklich hundsgefährlich. &#8211; Ja, dann antworte doch erst gar nicht auf Emails. Wozu hast Du denn diese Adresse eingerichtet?</p>
<p>Die Kunst der Lüge besteht natürlich heutzutage in der Aufbereitung jeglicher eigenen Interessenlage auf eine Art und Weise, die einem Kunden signalisiert: Du willst es doch auch. Was denn? &#8211; Ja, das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Boah, danke. Im Grunde will ich gar nichts anderes mehr.</p>
<p>Ich bin allerdings ein Dickkopf und habe mir in den Kopf gesetzt, die Gelegenheit mal beim Schopf zu fassen und auf diese Autoreply-Email noch einmal nachzusetzen. Ich schreibe denen folgendes:</p>
<p><strong>Mitteilung (Text einer Email an Herrn Autoreply, der darauf mit einer Autoreply antwortet)<br />
</strong></p>
<p>Folgende Hinweise für Sie als Systemadministratoren einer hoffentlich funktionierenden Serviceumgebung:</p>
<p>Ihre Email ist nichtssagend, sie sagt nicht aus, dass ein bestimmtes Schriftstück eingegangen ist, so etwas ist dem nicht zu entnehmen. Ich werde auch auf diese Email wieder eine weitere<br />
Email zurück erhalten. Ich kann Ihnen alles schreiben und Sie haben gar nichts gesagt. Das ist mangelhaft. Es wäre schon wichtig, dass Sie in den Geschäftsprozessen abbilden, was genau<br />
Sie erhalten haben. Bspw. eine „übernommene Betreffzeile“.</p>
<p>Und dann sagen Sie auch noch systematisch, also mit jeder Email, die Sie senden: Mach das nicht, Kunde, das ist unzuverlässig, das ist gefährlich, das kann von Anderen mitgelesen<br />
werden. Warum nehmen Sie dann diesen Channel? Oder wollen Sie ihn eigentlich gar nicht anbieten?</p>
<p>Ich sag Ihnen noch was, für Sie nicht so wichtig:<br />
Für mich ist wichtig, dass ich meine Prozesse mit Ihnen rechtssicher aufbaue und darauf vertrauen kann, das was ich tue, rechtlich richtig ist und funktioniert. Das können Sie mir mit<br />
Ihrem System nicht bieten. Ich hab&#8217;s versucht. Ich habe buchstäblich nichts in der Hand.</p>
<p>Und weil alle immer mehr GAGA werden und niemand noch was versteht, überlege ich wirklich, ob ich diesen ganzen EDV-Scheiß runterfahre und zum alten Eisen zurückkehre.</p>
<p>Denn auch Sie sagen ja nichts anders als nur:</p>
<p>a. Emails sind Mist, hundsgefährlich. Boah, bloß nicht.<br />
b. Ich soll mich wie ein Mitarbeiter von Ihnen an irgendeine Weblösung Ihrer Programmierer setzen. Nun stellen Sie sich mal vor: Icke und meine hundert Lieferanten. Ganz ehrlich:<br />
Das will ich gar nicht. Ich bin kein Mitarbeiter. Ich bin Kunde.<br />
c. Seit wir aus Rechtsgründen eine spezielle Emailadresse nur für Rechnungen eingeführt haben, kriegen wir von Lieferanten vieles, eins aber nur selten oder gar nicht: Rechnungen. Wir bekommen Newsletter, Surveys, Gewinnspiele, Preiserhöhungen. Manchmal bekommen wir dahin auch Emails, dass ein Dokument anderswo für uns bereitliegt. Hallo? Das ist so ein Quatsch, das glauben Sie nicht. Oder?</p>
<p>Kurz gesagt: Alles was für so einen Branchendino super über eChanneling (neues Wort) verschickbar ist, wird auch geschickt. Auch wenn meine kleine spezielle Adresse für elektronische Rechnungen nicht dafür da ist. Das wird gar nicht gefragt. Das ist dann auch nicht Ihr Problem, stimmts?</p>
<p>Na, mal sehen. Wir warten den weiteren Geschäftsgang ab. Und überlegen intensiv, wie das funktionieren könnte. Könnte?</p>
<p>Wenn Sie jetzt nur diese läppischen drei Punkte mal besser machen könnten, würden wir schon Super sagen. Ich wette, das wird nicht klappen.</p>
<p>Im Betreff steht gerade jetzt:<br />
AW: Empfangsbestätigung #817 (Bitte ändern Sie diesen Betreff nicht)</p>
<p>An Ihrer Antwort wird man sehen, Sie können nichts dafür. Nur das wird nicht klappen.<br />
Ihr Kunde….</p>
<p><strong>(Ende Gelände)</strong></p>
<p><strong>Und richtig, übrigens: Ich habe auf diese weitere Email nochmal dieselbe nichtssagende Email bekommen. Warum nicht? Wir müssen uns fragen, wie wir gute Qualität in unsere Geschäftspartner kriegen? Das geht Stück für Stück alles den Bach runter. Apropos Bach. Nun ist auch klar, warum ich die hier eingangs eingeblendete Musik dazu rieseln lasse, wie früher weißen Schnee. Hier ist nichts übertrieben.<br />
</strong></p>
<p>Ich fand es ganz interessant, das mal so aufzuschreiben. Ich hätte es mir auch sparen können. Es interessiert sowieso niemanden. Wie schade.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2030-18 &#8211; Positionen: Im Wohnungseigentumsrecht gilt die Unsauberkeitsvermutung&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3250-18-positionen-im-wohnungseigentumsrecht-gilt-die-unsauberkeitsvermutung/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3250-18-positionen-im-wohnungseigentumsrecht-gilt-die-unsauberkeitsvermutung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 10:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Halensee]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Messi]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrauchschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Zutritt]]></category>
		<category><![CDATA[Zutrittsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18194</guid>

					<description><![CDATA[In der abgelaufenen Woche haben wir beruflich weiterentwickelt: Beim Messi an und für sich handelt es sich nicht nur um einen Fußballer. Sondern um Menschen, die ihre Umgebung zumüllen. Infolgedessen leiden Menschen wie Nachbarn in der unmittelbaren Umfeldumwelt desjenigen, der seine Wohnung nicht im Griff hat. Auf anwaltlichen Rat: Im Wohnungseigentumsrecht gilt die Unsauberkeitsvermutung. Ein ... <a title="2030-18 &#8211; Positionen: Im Wohnungseigentumsrecht gilt die Unsauberkeitsvermutung&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3250-18-positionen-im-wohnungseigentumsrecht-gilt-die-unsauberkeitsvermutung/" aria-label="Mehr Informationen über 2030-18 &#8211; Positionen: Im Wohnungseigentumsrecht gilt die Unsauberkeitsvermutung&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3457" aria-describedby="caption-attachment-3457" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3457" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/PI5Send1.Jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3457" class="wp-caption-text">Messiewohnung Foto 2/15 &#8211; Foto: Klaus Gotthal</figcaption></figure>
<p>In der abgelaufenen Woche haben wir beruflich weiterentwickelt:</p>
<p>Beim Messi an und für sich handelt es sich nicht nur um einen Fußballer. Sondern um Menschen, die ihre Umgebung zumüllen. Infolgedessen leiden Menschen wie Nachbarn in der unmittelbaren Umfeldumwelt desjenigen, der seine Wohnung nicht im Griff hat. Auf anwaltlichen Rat: Im Wohnungseigentumsrecht gilt die Unsauberkeitsvermutung. Ein Wohnungseigentümer darf seine Wohnung ggf. zumüllen. Die Versammlung wird sich mit dem Thema allerdings befassen.</p>
<p>Im Bereich der Verbrauchskostenabrechnung von Wohnungen stellt sich die Frage, wie ein externer Messdienstleister seinen Job richtig macht, nachhaltig und über einen 31.12. seines Lebens hinaus? Ins Auge fallen jahrelange Wiederholungsschätzungen. Nun kann man sagen, wenn der Messdienst die Menschen angeschrieben hat und seinen Zutritt mehrfach ankündigt, dann liegt es am Ableseopfer, demjenigen, der in dieser Wohnung wohnt und nicht aufmacht. Aus welchen Gründen auch immer. Die Gemeinschaft hat ggü. dem Einzelnen einen Rechtsanspruch. Soll sich ein Verwalter demzufolge ein Recht zugestehen lassen, Menschen mit jahrelanger Ableseverweigerung auf Zutritt zu verklagen? Oder soll es schlicht und ergreifend beim Nichtablesen bleiben und beim jährlichen schätzen? Das ist nicht zulässig, weiß der externe Abrechnungsdienstleister formularmäßig abzuwälzen. Dass nun der Ablesedienstleister es im Rahmen seines Vertrags nicht als zielführend ins Auge fasst, auch noch im Juni, Juli, ja September dran zu bleiben und den Druck auf den Nichtabgelesenen zu erhöhen, und gegen gesonderte Kosten außerplanmäßigen Zutritt zu erhalten, ist ein stillschweigend geduldetes Manko und keine gute, ja nachhaltige Objektbetreuung.</p>
<p>Kritisiert wird, dass auf die jährliche Nichtablesung auch jahrelang nichts folgt. Es steht zwar textlich geschrieben anders da und liest sich bedrohlich. Aber das ist nur Popanz, großer Bohei. Es geht immer nur darum, äußerlich die Form zu wahren und den Anschein der Ernsthaftigkeit zu erwecken. Eine leicht erreichbare Dokumentation des Ablesers muss Wissenstransfer schaffen und nerven. Allerdings nicht auf Kosten einer baldigen Vorlage der Abrechnung, sondern hinterher. Bei Nichtzutritt in Wohnungen müsste jeder Abrechnung einzeln die lesbare, klare Auskunft zu entnehmen sein: Diese Wohnung ist eine geborene Ableseverweigerung. Es muss in diesem Zusammenhang im Grunde auch statthaft und sogar gewünscht sein, Strafschätzungen mit besonders hohen Verbräuchen auszusprechen. Das ist allerdings rechtlich nicht erlaubt.</p>
<p>Wenn nicht abgelesen wird, wird die Abrechnung schließlich immer mieser und ungenauer.</p>
<p>Die WEG hat ein Recht auf eine gute, richtige Abrechnung. Schwierig.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3250-18-positionen-im-wohnungseigentumsrecht-gilt-die-unsauberkeitsvermutung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3235-18-positionen-die-anmeldung-eines-privaten-wasserzaehlers/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3235-18-positionen-die-anmeldung-eines-privaten-wasserzaehlers/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 18:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Wasserbetriebe]]></category>
		<category><![CDATA[BWB]]></category>
		<category><![CDATA[Formular]]></category>
		<category><![CDATA[Umkehr der Bearbeitungslast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18103</guid>

					<description><![CDATA[Natürlich kann ein privater Sprengwasserzähler den Verbrauch von Frischwasser auf einem Grundstück nicht vollkommen regellos machen. Man kann das Gegenteil tun. Mit elektronischer Tatenverarbeitung dreht man den Spieß um und macht Verwaltungsakte draus, weitgehend automatisiert. Das Schreiben ist aus einer Bibliothek: Ich hab da eine Wasseruhr eingebaut. Und nun geht dieser Fall, wie hunderttausende Male ... <a title="2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3235-18-positionen-die-anmeldung-eines-privaten-wasserzaehlers/" aria-label="Mehr Informationen über 2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18104" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler.png" alt="" width="850" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler.png 702w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler-650x263.png 650w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Natürlich kann ein privater Sprengwasserzähler den Verbrauch von Frischwasser auf einem Grundstück nicht vollkommen regellos machen. Man kann das Gegenteil tun. Mit elektronischer Tatenverarbeitung dreht man den Spieß um und macht Verwaltungsakte draus, weitgehend automatisiert.</p></blockquote>
<p>Das Schreiben ist aus einer Bibliothek: Ich hab da eine Wasseruhr eingebaut. Und nun geht dieser Fall, wie hunderttausende Male in Berlin jedes Jahr, wieder los. Ordnung: (1) Deutschland, es gibt Antragsformulare. Irgendwie steht nirgends richtig, dass deren Verwendung vorgeschrieben ist. Formlos wäre ja das  Leben. Also muss das Gegenteil beschwerlich sein. (2) ist, um Ordnung zu schaffen und sie permanent zu halten &#8211; kein Scherz, liebe Leser &#8211; der Seitenzahl-Aufwand des per Email gemeldeten Sprengwasserzählers in der Antwort der Berliner Wasserbetriebe 10 (zehn!) Textseiten. Zehn Seiten Texte, Allgemeine Geschwätzbedingungen und ein Formular. Ich richte gedanklich gerade ein Formblatt ein, mit dem ich unter Übersendung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen solchen Unternehmen mitteile, dass das Lesen von unnötigen Texten (wie diesen) bei uns gebührenpflichtig ist und von der Einzahlung eines Zeitstundenhonorars in zunächst geschätzter Höhe abhängig gemacht wird. Im Auftragsfall seien wir gern bereit, auch unnötige Texte zu lesen. Dann wären wir diese Arbeit einfach insgesamt los.</p>
<p><span id="more-18103"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oder man macht eine Art systemgesteuertes AutoReply:</p>
<p>Wir haben eine Nachricht von Ihnen erhalten, die mehr als den erforderlichen Umfang dessen enthält, was zur ordnungsgemäßen Bearbeitung erforderlich ist. Da wir auf Seitenaspekte, nicht zutreffende Automatisierungstexte und Leerphrasen aus Zeitgründen nicht eingehen können, wurde die vorläufige Gebührenpflicht des Vorgangs festgestellt. Bitte beauftragen Sie uns, ggf. nach Zeitaufwand über die Bearbeitung und Einlassung von so genannten Nebenkriegsschauplätzen in die Bearbeitung einzusteigen. Haben Sie weitere Fragen? Wir sind gern für Sie da.</p>
<p>Diese Art Sprache kennt man ja, siehe ganz oben.</p>
<p>Und dann kommt das zwei DIN A Seiten umfassende AutoReply mit eingebundener Grafik und dem Angebot, die Kundenzufriedenheit über ein schwedisches Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Kuala Lumpur kund zu tun. Aber dafür ist keine Zeit, denn das Telefon klingelt. Ein Sprachsekretärsystem ruft automatisiert an und bittet uns, an einem Survey teilzunehmen: Waren Sie zufrieden? Sie gewinnen eventuell eine Freifahrt auf dem Wasserwerfer durch St. Petersburg &#8211; Revolutionieren wie Ilitsch Vladimir Lenin aus Botox.  Rarrr rarrr rarrrr&#8230;.die Geschichtenwickelmaschine spinnt Fäden. &#8211; Diese Art, die Welt zu betrachten, hat übrigens System: Wir nennen derartiges eine Metaebene und die Kategorisierung ist &#8222;der große Bohei&#8220;.</p>
<p>Aus Gründen.</p>
<p>Irgendwie ist man es leid: Was erlauben sich Wasserbetriebe? Der Scheiß hat System. Ich sage jetzt aber nicht, wie es auch kürzer geht.  Was ich ganz, ganz übel finde: So eine Sprache, die Freundlichkeit vorgaukelt, &#8222;wir sind gern für Sie da&#8220;. Nein, den Eindruck habe ich nicht. Zehn Seiten sind neun zu viel. Einfach nur ärgerlich. I have A dream&#8230;. &#8211; das hat Martin Luther King in einem anderen Zusammenhang gesagt.</p>
<p>Möglicherweise muss jemand die Berliner Wasserbetriebe abschaffen? Die Sache wächst sich aus, ich merk das doch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3235-18-positionen-die-anmeldung-eines-privaten-wasserzaehlers/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 19:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Abtretungserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
		<category><![CDATA[Schadenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Sign Of The Times]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18078</guid>

					<description><![CDATA[Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht. Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung ... <a title="2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/" aria-label="Mehr Informationen über 2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10455" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht.<br />
Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung abrechnen. Ich bin raus aus der Nummer. Ich aber bin Partner meiner Versicherung. Ich habe ein Interesse daran, dass richtig und ordentlich abgerechnet wird und ich will es nicht zu teuer, also transparent. Einen Vordruck mit der Überschrift: &#8222;Ihre Meinung ist uns wichtig&#8220;, um dann zuzustimmen: &#8222;Erteilung der Anruferlaubnis: Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für eine Kundenbefragung zur Schadenabwicklung (Qualitätssicherung und Zufriedenheit) an das unabhängige Befragungsinstitut &#8222;Trallala&#8220; weitergegeben werden. Ferner bin ich damit einverstanden, dass mich dieser Partner per Telefonanruf zu meiner Zufriedenheit befragt.&#8220;<br />
&#8211; Worum es nämlich nicht geht: Es geht hier nicht um &#8222;viel Lärm um Nichts&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ich habe einen Auftrag erteilt. Schriftlich. Vollständig formuliert. Es sind keine Fehler drin. Und es fehlt auch nichts. Der Auftrag kann abgearbeitet werden. Nun aber meldet sich der tolle Platzhirsch aus Westdeutschland und der betreibt nicht nur eine Niederlassung in Deutschland. Sondern x Niederlassungen.</p>
<p>Irgendwie sind mit Versicherungen zusammenarbeitende große Global Player Mist. Sie haben anstatt eine konkrete Leistung anzubieten, diese korrekt auszuführen und zu berechnen, nichts besseres im Sinn, als erst einmal – und das in jedem Fall und egal ob ein Auftrag ordnungsgemäß erteilt wurde – Unterlagentonnagen auf Auftraggeber zum Zwecke der Maßregelung bis ins Kleinste auszuschütten.</p>
<p>Ich will nicht seitenlang Zeug lesen, sondern schlicht und einfach eine kleine Leckageortung durchführen. Ich will als gewiefter und professioneller Auftraggeber mir nicht „weitweites Gedöns“ aus einer Kreativwerkstatt für zweifelsfreies Auftragsmanagement überhelfen lassen. Dazu habe ich auch gar nicht die Zeit.</p>
<p>Es geht um eine Leckageortung in einem Badezimmer. Ich brauch diese auch nicht abzutreten, als Auftraggeber sind wir mit Sicherheit auch nicht schlechter als die Versicherung. Ich muss das entscheiden. Es muss weitergehen. Und vor allem werde ich nicht zustimmen, und merkt Euch das mal, Freunde: Es ist Ausdruck einer System- bzw. Schweinschwangerschaft, wenn man für jeden noch so kleinen Auftrag bis zu drei Formulare unterschreiben muss und sogar noch einwilligen soll, dass einen danach auch noch andere Unternehmen anrufen. Das ist von einem gesunden Standpunkt aus gesehen krank. Ich glaube, es hackt.</p>
<p>Update &#8211; Was dann geschah&#8230;.</p>
<p><span id="more-18078"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/8EdxM72EZ94?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Prince &#8211; Sign O&#8216; The Times (Official Music Video)</p>
<blockquote><p>Für Mitleser: Ich kann das auch noch updaten. Es ist wirklich unglaublich. Der erste beauftragte Konzern hat jetzt erklärt, auch ohne all die Vordrucke schlicht und ergreifend die Arbeit zu leisten. Zwischendurch hatte ich einen zweiten Konzern angerufen. Der hat dann die Versicherungen beschuldigt, dieses ganze Vordruckwesen eingeführt haben zu sollen. Also habe ich deren Befassung abgelehnt. Der dritte Konzern rief mich kurz darauf an und behauptete, nun den Auftrag von der Versicherung zu haben. Ich verneinte und meinte, Auftraggeber sei hier im Haus immer noch ich. Und ich sei partout nicht bereit, das deutsche Formularwesen glücklich zu machen, njet, nada. Im Gespräch mit zwei weiteren Beteiligten, den hauptleidtragenden Mietern und am Ende dem Versicherungsschadensachbearbeiter arbeitete ich schließlich zu meiner anfänglichen Verwirrung heraus, dass der ganz anfangs beauftragte Konzern nun doch bereit ist, den Auftrag einfach nur auszuführen.</p></blockquote>
<p>Was wir nicht nur aus diesem Fall lernen, ist doch: Überall herrscht großer Rechtfertigungsdruck und die Absicht, sich vor vermeintlichen lebensgefährlichen Ausfallgefahren hinreichend abzusichern. Das ganze Formularkonstrukt ist das einer papierenen, verwaltenden Branche, die nicht mehr die Arbeit am Objekt in den Vordergrund stellt. Es geht nur noch darum, bestimmte Vordrucke zu platzieren. Wenn sich nun aber niemand traut, dagegen anzustinken, weil sich untergeordnete Mitarbeiter schlicht nicht trauen, das in Frage zu stellen, wird das einfach &#8222;Sign of the Times&#8220;, der Standard, an den sich alle halten, die sich nicht trauen zu leben.</p>
<p>Igitt. Ist das eklig.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 12:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Strom]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Autoreply]]></category>
		<category><![CDATA[Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[Communication Error]]></category>
		<category><![CDATA[Communication Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17568</guid>

					<description><![CDATA[Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt: Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns) RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15 bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald ... <a title="1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt:</p>
<blockquote><p>Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns)<br />
<strong>RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15</strong></p>
<p>bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald wir entsprechende Daten erhalten.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihr Serviceteam der Vattenfall Europe Sales GmbH</p></blockquote>
<p>Wir antworten sofort, doch Vorsicht:</p>
<p><span id="more-17568"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Bitte schicken Sie uns doch nur Emails wie diese, wenn Sie auch bestätigen können, diese gelesen zu haben. Schauen Sie einfach mal auf den Betreff und gern helfe ich Ihnen:<br />
* Die Anschrift gibt es einmal in Berlin.<br />
* Sagen Sie nicht, Sie wüssten nicht, wer dort Ihr Vertragspartner ist? Die Hausverwaltung hat 1 Zählerlein mit Ihnen für Hausbeleuchtung. Es kann sich also nicht um Wohnungszähler-Endkunden handeln, hier tritt eine Hausverwaltung auf.<br />
Ach so, eins aber habe ich verstanden, Sie wollen gar keine Antwort:<br />
* Sie vergeben keine Ticketnummer? Also alles nochmal von vorn?<br />
* Aber nicht antworten, denn [mailto:noreply.ks@vattenfall.de] ist klasse!<br />
So geht Nonverbales Kommunizieren, ja? <strong>Ich verstehe: Und leite um.</strong><br />
Haben Sie das verstanden? Prima.</p></blockquote>
<p>Man bekommt zu einer sorgfältig abgefassten Email mit Nennung des Straßennamens und des Bezirks für einen Hausstromzähler eine Anfrage per Email, die nicht beantwortet werden darf, Vattenfall sagt: &#8222;Antworte nicht, die Absenderadresse ist &#8222;No Reply&#8220;. Ein Song der Beatles, by the way.</p>
<p>Der erfahrene Vielmailer weiß, dass er diese Absenderadresse beim Antworten rauslöschen muss, um sie gegen eine funktionierende aus dem eigenen Adressbuch auszutauschen. Die Adresse noreply will keine Antwort haben. Hier wird es einem richtig schwer gemacht, zu antworten. Was erlauben Vattenfall? &#8211; Wie ärgerlich.</p>
<p>Nach Antwort an die richtige Emailadresse gibt es Antwortemail. Oder wie aus No Reply jetzt Auto Reply wird.</p>
<p>Das ist nicht der Betreff: &#8222;RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15&#8220;</p>
<p>Wie um absichtlich Verwirrung zu stiften, trägt diese Email einen ganz anderen, neuen Betreff: &#8222;Ihre Nachricht an onlineservice@vattenfall.de&#8220;</p>
<p>So geht &#8222;Verwirre Deinen Kunden und halte ihn auf Trab.&#8220;</p>
<p>Vielmailer wissen, was gemeint ist, eine der wertvollsten Informationen ist ein guter Betreff im Zeilenmehr (Zeilenmeer, Zeilenfriedhof) des elektronischen Nachrichtensystems. Stattdessen ist die Email neu aufgebaut, hat andere und kurz gesagt irrelevante Betreffinhalte und sagt ohne jeden Bezug zum ursprünglichen Anliegen inhaltsleer:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde <strong>erfolgreich</strong> an unseren Kundenservice weitergeleitet. Unser Ziel ist es, auf jede E-Mail binnen zwei Werktagen eine Rückmeldung zu geben. <strong>Wir freuen uns, für Sie da zu sein</strong>. Freundliche Grüße, Ihr Vattenfall Team</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Freude, schöner Stromschlagfunken! Schriftlich gelogen.</p>
<p>Fasse zusammen:<br />
* Viele Unternehmen schwimmen in ihrer eigenen Soße elektronischer Betriebsabläufe. Sie sind der Nabel der Welt. Jedenfalls tun sie so.<br />
* Viele Unternehmen machen es Menschen kompliziert, zu kommunizieren. Eine hohe Kunst, die sie nicht beherrschen.<br />
* Viele Unternehmen verschicken Emails, die man objektiv gar nicht braucht.<br />
* Viele Unternehmen geben viel Traffic (&#8222;Bohei&#8220;) in die Welt, der sie nichts kostet und der weil er nichts kostet, ablenkt vom Wesentlichen. Von der Aufgabenerledigung.</p>
<p>Das waren zwei Emails im Leben eines Verwalters zu viel.</p>
<p>Da muss doch was zu machen sein. Irgendjemand muss nachdenken. So kann es unmöglich bleiben.</p>
<p>Große Unternehmen gründen die Abteilung für Unternehmenskommunikation. Oder die Presseabteilung erledigt das mit. Es geht um nicht weniger als die Kernfrage: &#8222;Ist das Vattenfall Team voll Freude, für mich da zu sein?&#8220; &#8211; Wenn das auch niemand verlangt.</p>
<p>Bis die Frage geklärt ist, zweifle ich dran. Durchaus ein bisschen bissig. Ein Häppchen bissig&#8230;. No Reply oder Auto Reply: Wir singen schon mal mit, der Text ist drin. Viel Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VXPPBQ7OaHE?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
THE BEATLES : No Reply &#8211; instrumental cover</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1924-16 &#8211; Kritik: Über den Versuch, ein Autoradio einzubauen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/313616-kritik-ueber-den-versuch-ein-autoradio-einzubauen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/313616-kritik-ueber-den-versuch-ein-autoradio-einzubauen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2016 10:21:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[ACR]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Autoradio]]></category>
		<category><![CDATA[Blissestr.]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpaneel]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsaue]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17482</guid>

					<description><![CDATA[Rezensiert: * ACR Autoradio, Blissestr. 2-4, Wilmersdorf (Berlin) &#8211; Homepage Besser geht&#8217;s nicht. Das Autoradio ist kaputt. Es hat eine CD gefressen und gibt sie nicht wieder her. Und das abnehmbare Frontpaneel tut&#8217;s auch nicht. Die meisten Funktionen gehen gar nicht mehr. Betätigt man den CD-Auswurfknopf, geht das Radio an, oder aus. Es tut Vieles ... <a title="1924-16 &#8211; Kritik: Über den Versuch, ein Autoradio einzubauen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313616-kritik-ueber-den-versuch-ein-autoradio-einzubauen/" aria-label="Mehr Informationen über 1924-16 &#8211; Kritik: Über den Versuch, ein Autoradio einzubauen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik &#8211; bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Rezensiert:<br />
* ACR Autoradio, Blissestr. 2-4, Wilmersdorf (Berlin) &#8211; <a href="http://www.acr-berlin.de/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p>Besser geht&#8217;s nicht.</p>
<p>Das Autoradio ist kaputt. Es hat eine CD gefressen und gibt sie nicht wieder her. Und das abnehmbare Frontpaneel tut&#8217;s auch nicht. Die meisten Funktionen gehen gar nicht mehr. Betätigt man den CD-Auswurfknopf, geht das Radio an, oder aus. Es tut Vieles nicht mehr und Weniges nicht richtig. Ich rufe von unterwegs aus an und kann an die Blissestr.,/Ecke Wilhelmsaue ranfahren. Sofern ich darf. Flexibilität meinerseits ist gefragt. Ich will keinen Termin machen. Ich wohne zu weit weg dafür.</p>
<p>Wir haben die ganze Werkstatt voller Autos sagt er. Ich weiß. Kommen Sie vorbei: Wenn ich mit wenigen Handgriffen was in Ordnung bringen kann, mache ich das. Sonst müssen wir einen Termin machen. Alles klar.</p>
<p>Auf der Ecke fahre ich hinten in die Hofeinfahrt mit Schranke. Ich muss kurz warten, dann werde ich bedient. Es ist nicht der, mit dem ich telefoniert hatte. Aber er springt ein, weil der andere mit einem Kunden zu tun hat. Ich werde ernst genommen. Das gefällt mir.</p>
<p><span id="more-17482"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13234" aria-describedby="caption-attachment-13234" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13234" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07835.jpg" alt="Makita Baustellenradio" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07835.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07835-168x300.jpg 168w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption id="caption-attachment-13234" class="wp-caption-text">Makita Baustellenradio</figcaption></figure>
<blockquote><p>Was ich für ein Problem habe? Ich kann keine Radioaktivität mehr feststellen.</p></blockquote>
<p>Die Problembeschreibung ist rasch, wir sitzen im Auto und probieren herum. Deutlich ist: Da ist nichts mehr zu löten. Gut, eine Stilblüte: Löten tut an Autoradios nun wirklich niemand mehr. Die Idee ist einfach und profund, und obwohl sie von mir ist,  lösungstauglich. Du musst das Ding doch eigentlich nur rausheben und kannst einen neuen Einschub reinstecken, oder? Ja, genau, so ungefähr</p>
<p>Wir suchen im Laden eins aus. Ich kann 99,- EUR ausgeben für ein neues. Es gibt auch welche für 800,- EUR mit größerem Display und Navi, Schnickschnack. Am Ende habe ich eins für 245,- EUR, das recht tauglich aussieht. Es ist mir so was von egal: Ich komme zwar aus einer Zeit, in der wir die Eierlegende Wollmilchsau im TechTerrain unseres Lebens noch verehrt haben, aber ich beginne, mir mittlerweile zu viel großen Bohei abzuschminken. Das Radio passt und: Weißt Du, gibt es so was nicht ohne CD? Das nervt doch nur. Nee, gibt es nicht. Die Dinger sind aber zu billig inzwischen, was um die 39,- EUR der Kosten sind das Laufwerk. Na gut. Ich werde es wohl nie benützen.</p>
<p>Geh mal einen Kaffee trinken und komm in einer Stunde wieder, sagt er und korrigiert schnell nach: Ach, ne, halbe Stunde ist auch okay. Das tue ich gegenüber bei der Eisdiele, über die ich dort meinen Gewohnheiten zum Trotz am Freitag die Kurzrezension geschrieben habe mit dem iPhone. Wenn, dann schreibe ich immer am Festnetz PC, das ist sorgfältiger. Das war aber auch eine kuhle Location, das Eiscafé. Oder hatte ich nur so gute Laune, weil mich mein Autoradiofritze hier so ernst nimmt und Lösungen schafft, ohne zu schwafeln? Seine Beratung ist tauglich, keine Manipulation, ein möglichst teures Stück Technik zu kaufen, sondern sorgfältig abwägend.</p>
<p>Sehr freundlicher Laden: Am Ende habe ich für knapp unter 300,- EUR ein neues Autoradio, eine sehr viel verbesserte Telefonierqualität (Mikro im Innenraum, jetzt ohne Headset) und bin rundum zufrieden. Ich nehme mir fest vor, mich ganz doll zu bedanken, weil ich mich wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. Ich hatte keinen Termin und jetzt habe ich alles, was ich wollte. Dass mich jetzt gerade Yelp fragt: &#8222;PokéStop in der Nähe?&#8220; finde ich so abschreckend, dass ich dem Autoradioladen einen Stern Abzug verpasse. Jetzt hat er nur noch fünf von fünf Sternen.</p>
<p>So muss Autoradio!</p>
<p>Weiterführend<br />
Diese <a href="http://www.yelp.de/biz/acr-audiomobil-berlin?hrid=nNQfq5iv2fOQjrTbYxrc5Q" target="_blank">Rezension auf Yelp</a><br />
Eis <a href="http://www.yelp.de/biz/eiscaf%C3%A9-monheim-berlin-2?hrid=scJKT1USiFkHcR4-v7MGhg&amp;utm_campaign=www_review_share_popup&amp;utm_medium=copy_link&amp;utm_source=(direct)" target="_blank">gelutscht als Krisenintervention</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/313616-kritik-ueber-den-versuch-ein-autoradio-einzubauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/312916-positionen-was-bei-kabelfernsehen-internet-telefonie-alles-schieflaufen-kann-vodafone/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/312916-positionen-was-bei-kabelfernsehen-internet-telefonie-alles-schieflaufen-kann-vodafone/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 09:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Wohnungseigentümer]]></category>
		<category><![CDATA[Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[Europameisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kabeldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mängelmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbar]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonie]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17447</guid>

					<description><![CDATA[Die bei Vodafone gemeldeten Internetprobleme sind wohl beseitigt. Nicht beseitigt sind folgende zwei Störungen in Berlin-Wilmersdorf &#8211; ein Erfahrungsbericht aus Gründen Bei Vodafone Kabeldeutschland (künftig: Vodafone) liegt eine Mängelmeldung vor: Im Haus Nr. 49 im Erdgeschoss hat jemand Fernsehempfangsprobleme. Bestimmte Programme funktionieren nicht. Das ist auch kein so großes Problem, denn die Fußball EM wird ... <a title="1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312916-positionen-was-bei-kabelfernsehen-internet-telefonie-alles-schieflaufen-kann-vodafone/" aria-label="Mehr Informationen über 1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die bei Vodafone gemeldeten Internetprobleme sind wohl beseitigt. Nicht beseitigt sind folgende zwei Störungen in Berlin-Wilmersdorf &#8211; ein Erfahrungsbericht aus Gründen</p></blockquote>
<p>Bei Vodafone Kabeldeutschland (künftig: Vodafone) liegt eine Mängelmeldung vor: Im Haus Nr. 49 im Erdgeschoss hat jemand Fernsehempfangsprobleme. Bestimmte Programme funktionieren nicht. Das ist auch kein so großes Problem, denn die Fußball EM wird fehlerfrei übertragen. Das war jetzt vor ca. 14 Tagen.</p>
<p>Letzten Freitag hat sich ein Subunternehmer bei Herrn Petersen (* Name geändert) gemeldet und ganzen Arbeitseinsatz geleistet. Inzwischen gibt es auch ein Schreiben von Vodafone: „Der Auftrag ist erledigt.“ Abgearbeitet.</p>
<p>Heute Morgen fragt ein Wohnungseigentümer aus dem Haus Nr. 48 (Nachbarhaus) per Email nach: Eine Mieterin aus dem EG des Hauses hat ihm geschrieben und davon berichtet, dass seit ca. 14 Tagen ständig Streit mit unserer Hausverwaltung und Vodafone besteht. Die Nutzer der Wohnungen Müller, Meier und Schulze (*) müssten sich an die Hausverwaltung wenden oder an den Subunternehmer von Vodafone (Telefonnummer) und zur Beseitigung einer Internet/Telefoniestörung beitragen durch Terminvereinbarung.</p>
<p><span id="more-17447"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p>Die Hausverwaltung hat tatsächlich von diesem zweiten Problem (48) bis zum heutigen Morgen noch gar nichts gehört. Wie kann es dann sein, dass eine Mieterin des Hauses derartiges behauptet?</p>
<p>Die Hausverwaltung verspricht, zur Problemlösung beizutragen.</p>
<p>In einem ersten Telefonat mit dem Emailabsender aus dem Haus Nr. 48 wird die Sach- und Informationslage klargestellt. Man habe vor ca. 14 Tagen im Nachbarhaus eine Fernsehstörung gemeldet bekommen und auftragsgemäß der gesamten Eigentümergemeinschaft die Mängelmeldung an Vodafone weitergegeben. Von Internet/Telefoniestörungen im Hause 48 sei der Hausverwaltung tatsächlich gar nichts bekannt. Wer in diesen Häusern eine Wohnung anmietet, hat in der Regel nicht mit unserer Hausverwaltung zu tun. Denn die Vermietung von Eigentumswohnungen ist Sache der Wohnungseigentümer selbst. Sie betreuen ihre Mieter selbst und vergessen tatsächlich fast immer, der Hausverwaltung auch nur den Namen oder Telefonkontaktdaten ihrer Vertragspartner (Mieter) mitzuteilen. Wenn die Hausverwaltung derartiges abspeichert, dann weil sie mitdenkt. Ist die Auftragslage so, wie es hier dargestellt ist, muss sie auch Mängelmeldungen von Mietern nicht entgegennehmen.</p>
<p>Dagegen spricht tatsächlich inhaltlich auch folgendes:</p>
<p>Die Störung von Internet und Telefonie ist auf der Grundlage eines Einzelversorgungsvertrags zwischen Vodafone und dem betreffenden Mieter berechtigt gerügt. Damit hat die Hausverwaltung nichts zu tun, denn sie ist nicht Vertragspartner. Anders ist die Sache im Nachbarhaus: Für das Leistungsmerkmal Kabelfernsehen existiert ein Gemeinschaftsvertrag mit Vodafone.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="651" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p>Der durchaus bemühte und einsichtige Servicepartner von Vodafone ist eine kleine ortsansässige Firma, die im Auftrag von Vodafone derartige Störungen beseitigt. Sie hat wegen des Fernsehproblems im Haus Nr. 49 vor 14 Tagen einmal bei der Hausverwaltung angerufen. Erfahrungsgemäß hat die Hausverwaltung dem Servicepartner die Telefonkontaktdaten des Hausmeisterdienstes gegeben, der bei Bedarf Zutritt zu verschlossenen Kellerräumen gewährt, wo Anschlusspunkte liegen.<br />
Wir können nun folgendes in Stichworten dem Überblick zuliebe festhalten:<br />
Im Haus gibt es noch keine Sternverkabelung (jede Wohnung eigenes Kabel vom Anschluss zur Wohnung hin), sondern eine ältere Schleifenverkabelung.<br />
Im Kellergeschoss ist ein Hausanschluss für das Fernsehsignal in einem verschlossenen Raum, für den der Hausmeister einen Schlüssel hat. Von dort aus geht das Signal nach oben und wird durchgeschliffen in die oberen Etagen. Hier kann irgendwo, von unten nach weiter oben, eine Störung in einer einzelnen Wohnung sein.</p>
<p>Im Dachgeschoss ist nach Auskunft des Servicepartners der Verstärker für das Internet/Telefoniesignal. Das Signal wird von dort aus nach unten durchgeschliffen. Störungen gehen also eine Wegstrecke von oben nach immer weiter unten ihren Weg. Zwischendrin kann bspw. im zweiten Geschoss jemand seine Wohnung renoviert und dabei eine Anschlussdose beschädigt haben.</p>
<p>Mit wem hat es der Servicepartner zu tun?<br />
&#8211; Hausverwaltung (meldet Störung Fernsehen)<br />
&#8211; Hausmeister (gewährt Zutritt, schließt auf und zu)<br />
&#8211; Wohnungseigentümer (sind Ansprechpartner ihrer Wohnung, allein oder als Vermieter)<br />
&#8211; Mieter (sind Vertragspartner von Vodafone)</p>
<p>Das ist in einem Haus mit ca. 34 Wohnungen ungefähr die Zahl von 70 denkbaren Ansprechpartnern. Keine leichte Aufgabe.</p>
<p>In unserer Einschaltung auch für den für die Hausverwaltung irrelevanten Vorgang eines Privatvertrages Internet/Telefonie eines Mieters, dessen Privatsache das ist, liegt nach Lage der Dinge nun überraschend doch ein sinnvolles Ziel.</p>
<p>Denn die telefonische Rückfrage beim Servicepartner von Vodafone ergibt mehreres, dessen Problembeseitigung durch eine Hausverwaltung sinnvoll unterfangen werden kann.</p>
<p>&#8211; Der Servicepartner hat den Vorgang auf die benannten Ansprechpartner Wohnungseigentümer (Kabelfernsehen, Haus 49) und Mieter (Internet/Telefon, Haus 48) zurückgeworfen. Haus Nr. 49 ist aber nicht abschließend bearbeitet, ergibt die gezielt Rückfrage. Vielmehr müsse der Servicepartner noch in einige Wohnungen, um die Störung zu lokalisieren. Bis dahin liegt ein eingeschränktes Programmangebot vor. Im Haus Nr. 48 ist aus anderen Gründen Internet/Telefonie gestört und es sind ebenfalls einige Wohnungen zu begehen, durch die die Leitungen verlaufen.<br />
&#8211; Die Hausverwaltung kann nun erstmals einen Gesamtüberblick über die zu bearbeitenden Wohnungseinheiten herstellen (Belegungsplan des Hauses, etagenweise rechts/Mitte/links) und bei Bedarf Ansprechpartner und Kontaktdaten nennen. Dazu muss der Servicepartner den Plan ausdrucken und mit rotem Kugelschreiber Kreuzchen machen, wo genau?<br />
&#8211; Wenn der Servicepartner dazu Fragen hat, darf er zurückrufen bei der Hausverwaltung.</p>
<p>Denn eins ist ganz klar: Bei ihr laufen die tatsächlich zutreffenden Informationen zusammen.</p>
<p>Beklagt werden muss auch in diesem Fall der hohe Grad an durchgreifender, unzutreffender Organisierung von Massenstörungen (so nennt man das).</p>
<p>&#8211; Es gibt eine Telefonnummer, aber keinen Menschen mit Vor- und Zuname. Man ruft an, gerät erst einmal in die obligatorischen überall verwendeten Warteschleifen mit Musik, die niemand bestellt hat. Wenn man da wenigstens Musikwünsche äußern könnte.<br />
&#8211; Dann bricht die Warteschleife ab und eine Automatenstimme sagt: Für diese Durchwahl ist keine Voicebox freigeschaltet. Aha.<br />
&#8211; Dies alles ignorierend ruft man mehrmals an und bleibt hartnäckig und schließlich kommt tatsächlich ein richtiger Mensch ans Telefon. Der ist genervt und unterbricht jede vernünftige Gesprächsführung mit Einwürfen wie z.B. ‚Und wer sind Sie jetzt nochmal? ‘ Schließlich ist er dafür auch nicht zuständig (obwohl die Durchwahl richtig war), denn dafür sei Frau Soundso zuständig.<br />
&#8211; Frau Soundso ist dann Herr Kaiser, und Frau Soundso macht das auch nicht. Herr Kaiser ist allerdings einigermaßen fit und versteht die Probleme wie sie sind. Langsam ist klar:</p>
<p>Die Hausverwaltung ist unschuldig.</p>
<p>&#8211; Dem Eigentümer (Haus 49) ist brieflich mitgeteilt worden, der Vorgang sei erledigt. Er müsse einen neuen Auftrag anstoßen, sobald er den Zutritt in andere Wohnungen habe organisieren können. Wie bitte? Wieso muss ein Eigentümer einer Wohnung Terminvereinbarungen mit anderen Bewohnern eines Mehrfamilienhauses durchführen? Dem Mieter (Haus 48) ist ebenfalls mitgeteilt worden, er habe Besichtigungen zu organisieren. Der wendet sich in seinem Frust an einen zufällig bekannten Eigentümer im Haus, der die Sache schließlich an die Hausverwaltung richtigerweise weiterleitet?<br />
Natürlich hat auch der Eigentümer im Haus Nr. 49 längst einen schriftlichen Erledigungsbericht für den abgebrochenen Auftrag vorliegen. Ferner bekam er gleich noch die Möglichkeit, in einem Survey die Leistung des Dienstleisters ausufernd zu bewerten.</p>
<p>Wie schön.</p>
<p>Viel Lärm um nichts.</p>
<p>Das ist das Problem heute: Es wird ordentlich Rangdang gemacht und big bohei, aber die Sache selbst gerät in Vergessenheit. Die Hausverwaltung hat dies alles jetzt freigelegt.<br />
Die Störungen werden jetzt mit einem sichtbaren roten Faden bearbeitet und der Erfolg wird sich messen lassen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/312916-positionen-was-bei-kabelfernsehen-internet-telefonie-alles-schieflaufen-kann-vodafone/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307915-zeitgeschichte-guenter-gaus-im-gespraech-mit-helmut-schmidt-1966/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/307915-zeitgeschichte-guenter-gaus-im-gespraech-mit-helmut-schmidt-1966/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 19:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Gaus]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17089</guid>

					<description><![CDATA[Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966) Veröffentlicht am 09.09.2014 &#8211; Sendung &#8222;Zur Person&#8220; vom 10.02.1966. &#8222;Zur Person&#8220; war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung &#8222;Zu Protokoll&#8220; im SWR, ab 1980 im WDR unter &#8222;Deutsche&#8220; ... <a title="1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307915-zeitgeschichte-guenter-gaus-im-gespraech-mit-helmut-schmidt-1966/" aria-label="Mehr Informationen über 1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15736" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg" alt="_banner_Historie" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17091" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png" alt="Helmut.Schmidt_1966_Banner" width="649" height="365" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner-900x506.png 900w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/x2xL0ZFaSFc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 09.09.2014 &#8211; Sendung &#8222;Zur Person&#8220; vom 10.02.1966.</p>
<p>&#8222;Zur Person&#8220; war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung &#8222;Zu Protokoll&#8220; im SWR, ab 1980 im WDR unter &#8222;Deutsche&#8220; weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel &#8222;Zur Person&#8220;. Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt. Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die &#8222;uneingeschränkte Solidarität&#8220; Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. (Quelle: Leonard Dietrich, YouTube-Einsteller, verlinkt)</p></blockquote>
<p>Aus gegebenem Anlass zeigen wir dieses Gespräch von 1 Zeitstunde hier nochmal.</p>
<p>Nach all dem bunten Bohei und Quotenquatsch, Privatfernsehen und dem großen Bohei eine sehr klare, schwarzweiße, aber nicht farblose Kameraführung von beeindruckender Intensität. Wohltuend.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/307915-zeitgeschichte-guenter-gaus-im-gespraech-mit-helmut-schmidt-1966/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 15:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Strom]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Excel]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=16957</guid>

					<description><![CDATA[Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in ... <a title="1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16958" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg" alt="Vattenfall-Pseudostatistik Haushaltungen" width="651" height="404" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg 1250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-300x186.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-1024x636.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-900x559.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in Schriftform zu behelligen.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Wilmersdorf fällt die Abrechnung von Vattenfall für den allgemeinen Hausstromzähler nach Überprüfung richtig aus. Die Inventurangaben wurden von der Hausverwaltung Vattenfall gemeldet. Wie aber ist diese Darstellung in der Stromverbrauchsabrechnung 2014 zu verstehen? &#8211; Richtig: Sie ist sinnlos und damit sinnfrei. Es handelt sich um pseudofreundliche Verbraucheraufklärung, die keine ist.</p>
<p>Ein Hausstromzähler (Apfel) im Mehrfamilienhaus: Angeschlossen sind Unterstromzähler für Aufzug- und Heizungsstrom. Die hier dargestellte Grafik hat weder effiziente Energieverwendung noch repräsentative Angaben für Haushaltungen (Birnen) in Deutschland zum Inhalt. Solche unnützen Grafiken sind Falschinformationen, ein Verstoß gegen das Gebot der Informationsfreiheit. Falsche Informationen sind wie Sand in den Schuhen aus Hawaii oder Fatima Morgana, ein Wüstengespenst. Es wäre höchste Zeit, dass Vattenfall den Kundenwunsch &#8222;bestelle unnütze Gebrauchsgrafiken ab&#8220; fest als Bestandspflegemerkmal integriert. Wir wären dafür: Keine falschen Informationen mehr. Danke, Vattenfall.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1750-14 &#8211; Fotowelt: Libelle mit appem Kopf, Stevie Wonder, Lippenfettstift und eine mörderische Diskothek</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206214-fotowelt-libelle-mit-appem-kopf-stevie-wonder-lippenfettstift-und-eine-moerderische-diskothek/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/206214-fotowelt-libelle-mit-appem-kopf-stevie-wonder-lippenfettstift-und-eine-moerderische-diskothek/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 13:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hummel]]></category>
		<category><![CDATA[Hummelflug]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Labello]]></category>
		<category><![CDATA[Libelle]]></category>
		<category><![CDATA[Libero]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Steive Wonder]]></category>
		<category><![CDATA[Stevie Wonder]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=16244</guid>

					<description><![CDATA[Stevie Wonder: &#8222;The Secret Life Of Plants&#8220; &#8211; Wir erinnern uns zufällig an das im Jahre 1979 herausgekommene Stevie-Wonder-Album &#8222;Journey through the secret life of plants&#8220;, denn das Thema des Artikels ist die Insektenwelt, hier Libellen. Auf dem Album, dessen Stücke nicht alle im Internet zur Verfügung stehen, gibt es das Geräusch einer herumfliegenden Fliege. ... <a title="1750-14 &#8211; Fotowelt: Libelle mit appem Kopf, Stevie Wonder, Lippenfettstift und eine mörderische Diskothek" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206214-fotowelt-libelle-mit-appem-kopf-stevie-wonder-lippenfettstift-und-eine-moerderische-diskothek/" aria-label="Mehr Informationen über 1750-14 &#8211; Fotowelt: Libelle mit appem Kopf, Stevie Wonder, Lippenfettstift und eine mörderische Diskothek">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="Fotowelt! " width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/2vOdDserES8?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Stevie Wonder: &#8222;The Secret Life Of Plants&#8220; &#8211;</p>
<blockquote><p>Wir erinnern uns zufällig an das im Jahre 1979 herausgekommene Stevie-Wonder-Album &#8222;Journey through the secret life of plants&#8220;, denn das Thema des Artikels ist die Insektenwelt, hier Libellen. Auf dem Album, dessen Stücke nicht alle im Internet zur Verfügung stehen, gibt es das Geräusch einer herumfliegenden Fliege. Das Album gehört zu den wunderschönsten Machwerken des amerikanischen Großmeisters guter Musik, Stevie Wonder, und ist nicht allen bekannt. #Empfehlung</p></blockquote>
<p>Früher diente obiges Menschen als musischer Background zum Liebesspiel, bevor Elton John die umumwundensten Stoßseufzer des vorherigen Jahrhunderts veröffentlichte. Er -Elton John- wurde bald der Liebe-lecker-Leidenschaft-Held Nummer EINS. Um diese Sache muss niemand einen großen Bohei machen.</p>
<p>Uns ist gerade danach. Der Grund: Wir sind fasziniert &#8222;wie Bolle&#8220; wegen einer toten Libelle, ihrer Schönheit, ihrer Einzigartigkeit, aber es ist zu spät. Als die Libelle sich verflog, gab es keinen Ausweg. Unter ein verglastes Dach der Außenterrasse geflogen, kam sie nicht wieder weg, sie hätte nur wenig unter die Tragbalken absinken müssen, um im schnellen Fluchtflug das Weite zu suchen. So sind Glasdächer: Durchsichtig nach oben und trügerisch, die Freiheit ist zu sehen, aber den wenigsten gelingt es, durch Glas in wirkliche Freiheit hinaus zu diffundieren.</p>
<p>Kater Ginger allerdings hatte eine diebische Freude und war viel geschickter. Er sprang über die Brüstung einer Umfassungsmauer hoch und schwupps zwischen die Tragbalken-Konstruktion. Dort war die verwirrte, arme Libelle gefangen in ihrem &#8222;mentalen Käfig&#8220;. Der Rest war ein &#8222;kurzer Prozess.&#8220;</p>
<p><span id="more-16244"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>

<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7580.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7580-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7580-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7580-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7583.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7583-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7583-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7583-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7586.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7586-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7586-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7586-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7587.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7587-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7587-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7587-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7595.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7595-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7595-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7595-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7591.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7591-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7591-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7591-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7579.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7579-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7579-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7579-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7581.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7581-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7581-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7581-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7588.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7588-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7588-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7588-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7589.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7589-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7589-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7589-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7582.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7582-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotoserie: Katzenopfer Prachtlibelle" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7582-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7582-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<blockquote><p>„Ein kleines Insekt könnte Libellula fluviatilis genannt werden, da sein Körperbau einem Meeresfisch ähnelt, der Zygaena oder Libella heißt. Er hat die Form einer Wasserwaage, wie sie die Architekten verwenden, und wird in Italien auch Hammerfisch genannt. Jenes Tier ist sehr klein, hat die Form eines ‚T‘ oder einer Wasserwaage, besitzt aber auf jeder Seite drei Beine. Der Schwanz endet in drei grünen Spitzen, mit deren Hilfe das Tier schwimmt.“ (aus Wikipedia zu &#8222;Libelle&#8220;)</p></blockquote>
<p>Auf die hier als Fotogalerie dargebotene Art und Weise seziert sich das Leben der vielleicht fünf bis sechs Zentimeter großen, prachtvoll farbigen Libelle und ihr letzter Hummelflug. Wie schön sie noch immer ist, wie ihr Körper feingezeichnet ist und wie die Flügel &#8222;glimmern&#8220; im Licht, ein Trauerspiel, aber ein schönes.</p>
<p>Kater Ginger schnappt sie sich, weil sie sich unter dem Glasdach bewegt, schwirrt, umher fliegt und Katzen ertragen derartig viel Bewegung in ihrer Umgebung gar nicht, zumindest wenn was schwirrt, kreucht, fliegt und fleucht kleiner ist an Körpergröße. Schnapp, und er trägt sie davon im Maul und lässt sie dann liegen, irgendwo. Denn sie bewegt sich nicht mehr. &#8211; Die Fotos wurden mit einem iPhone 5s angefertigt. Erstaunlich, mit welcher Qualität snapshots mit bisschen Mühe gelingen: War´s ein Libellenherr, so hieße er Labello, und sein Labellotod und ein Fotolibero iPhone, einsetzbar auf jeder Spielposition des Lebens, und bei der Hand aus Mangel an größeren, fotografischen Gelegenheiten.</p>
<p>Der Mord erfolgte im Berliner Speckgürtel in Brandenburg. Die Libelle hat als Spaß und als Jagdopfer ausgedient. Katzen verlieren an ihrer Jagdbeute schnell das Interesse. Fressbar war sie offenbar nicht. Mäusen kann man den Kopf abbeißen, Ratten erlegt man, frisst sie aber lieber nicht. Sie schmecken nicht. Libellen: Verschmäht der Kater. Manches wird nur schnell erlegt, sicher ist sicher.</p>
<p>Auf diese Weise können wir das tote Tier noch einmal von allen Seiten ausgiebig betrachten, bevor es im Außenbereich bestattet wird.</p>
<p>Schade um das Tier: Ein Prachtexemplar.</p>
<p>Wesentlich gefährlicher war <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Belle_%28Diskothek%29" target="_blank">La Belle&#8230;.</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/206214-fotowelt-libelle-mit-appem-kopf-stevie-wonder-lippenfettstift-und-eine-moerderische-diskothek/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 06:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt/Main]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball WM]]></category>
		<category><![CDATA[Ista Deutschland GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Jo Lendle]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Kinski]]></category>
		<category><![CDATA[Pola Kinski]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=16031</guid>

					<description><![CDATA[Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &#38; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere ... <a title="1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/" aria-label="Mehr Informationen über 1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15780" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1797520_10201721969515641_2102918262_n.jpg" alt="Inder Tat" width="285" height="264" /></p>
<blockquote><p>Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &amp; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen</p></blockquote>
<p>Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere &#8222;haten&#8220; ihn jetzt und rechnen mit ihm ab. Die Journalistin Bettina Röhl hat gestern &#8222;aus gegebenem Anlass&#8220; nochmal mit Schirrmacher abgerechnet. Sie hatte als Tochter von Ulrike Meinhof früher eine &#8222;braune Suada&#8220; persönlicher Anfeindungen hinnehmen müssen, beklagt sie, gegen die sie auch vorzugehen hatte, um der publizistischen Sudelschlacht um Erbgene, braunes Gedankengut und persönliche Abwertung zu entgehen.</p>
<p>Wir waren nicht dabei, lesen aus der Distanz mit, was im sozialen Netzwerk dazu für Senf von vermeintlich Wissenden im Dunstkreis ausgesagt wird. Ob es um Pietät und Mitgefühl für die Hinterbliebenen geht? Oder um Abrechnung zum falschen Zeitpunkt. Mit dem Tod eines Menschen ende jede persönliche Verantwortung.</p>
<p><span id="more-16031"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg" alt="Präzision &amp; Konfusion - The Fog, Nebel des Grauens" width="650" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Was die Journalistin Bettina Röhl ausfechten muss, sind aufgedrückte Themen und immer wieder die höchst unsinnige, zweifelhafte Frage, die gar keine ist: Niemand kann etwas für seine Herkunft. Familie nennt man ein Ideal. Herkunft ist unverzeihlich, aber nicht zu ändern.</p></blockquote>
<p>Wir können es nicht sagen. Deutschland spaltet sich gerade in Kulturversessene und Hobby-Feuilletonisten und solche, die sich Fußballfähnchen, Wimpel vom Gimpel, ans Brustrevers heften. Wir aber fühlen uns damit allein gelassen.</p>
<p>Eine merkwürdige betriebswirtschaftliche Taktik bei der Fa. ISTA Deutschland wurde uns so richtig bewusst. Angesichts von Nachfragen zu einer Verbrauchsaufstellung von abgelesenen Werten in einer Wohnanlage in Berlin-Pankow ergibt die Befassung mit 2013, dass die Datenlage sorgfältiger, besser und verwendbarer als im Vorjahr ist. Mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Der Mensch lebt erst in seinen Erinnerungen. Dann gewinnt er neue Erkenntnisse dazu und bestenfalls helfen ihm diese, schlechte wieder abzustreifen. So bleibt man jung und unvoreingenommen.</p>
<figure id="attachment_16040" aria-describedby="caption-attachment-16040" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16040" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg" alt="Jo Lendle - Brief an TELEKOM" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16040" class="wp-caption-text">Jo Lendle &#8211; Brief an TELEKOM</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Sie machen mich rasant&#8220;, sagt Jo Lendle. Bringt den Irrsinn marktschreierischer Werbung gut auf den Punkt: Der Autor Jo Lendle führt Nonsens-Schriftverkehr mit der Telekom und  veröffentlicht diese Briefe im sozialen Netzwerk. Das hat inzwischen eine Menge Fans. Die Briefe sind das Gegenteil von schwarz weiß in sprachlicher Hinsicht: Sie sind mindestens magentafarbene Farbtupfer im alltäglichen Wahnsinn von schwachsinnigem Unternehmensbohei im Akquisitionsfeld Kundengewinnung der Großunternehmen. Dafür von hieraus Chapeau!</p></blockquote>
<p>Die zugrunde liegende Frage, zunächst per Email abgesetzt, entpuppt sich zwischenzeitlich als geklärte Frage. Das macht eine zweite Email, eine Korrektur, erforderlich. Und nun kommt´s hohe Thema Kommunikationsfrust ins Spiel. Auf dem Anrufbeantworter der Hausverwaltung hat sich eine sächsisch anmutende, weibliche Telefonstimme verewigt, sie sagt: &#8222;Ihre Email haben wir erhalten. Ich wollte nur sagen, dass wir uns da drum kümmern.&#8220; Da die Nummer mitübertragen ist, kann ich zurückrufen. Der folgende Dialog gibt mir versehentlich tiefe Einsichten in die Organisation großer Konzerne. ISTA sitzt mit der Abteilung Abrechnung in Dresden, dort wird Deutschland in großen Teilen die Abrechnung erteilt.</p>
<p>Interessant ist der Workflow: Welche Email, frage ich. Wir klamüsern es aus. Ich schicke viele Emails, welche genau? Genau die. Ach, die. Genau, die. Übrigens, sage ich, ich habe zu der Email noch eine zweite geschickt, zwei Stunden später. Das Thema der ersten Email waren zwei Fragen. Einmal &#8222;Was?&#8220; Fragen (rot markiert), für drei Nutzer im Haus. Die, habe ich in der zweiten Email mitgeteilt, haben sich erledigt und sind grün markiert. Erledigt haben sich die drei &#8222;Was?&#8220;-Fragen in rot, nicht erledigt sind die weiteren, darunter stehenden, übrigen Fragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15727" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg" alt="gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates" width="314" height="336" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg 314w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates-280x300.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px" /></p>
<p>Nun sagt mir weiblich Dresden etwas, dass ich kaum glauben kann. Ista Berlin sitzt in Potsdam und die bekommen tagtäglich ca. 10.000 Emails zu den betreuten Sachen. &#8222;Wir arbeiten hier mit SAP&#8220;, sagt sie, das geht so, sinngemäß: Die herein kommenden Emails werden vorsortiert und nach Zuständigkeitsbereichen aufgeteilt und aufgearbeitet. Dann werden sie ausgedruckt und ins SAP-System eingescannt in schwarz-weiß (Anmerkung: farbliche Hervorhebungen in Emails werden hier vernichtet). Dieses SAP-Vorgangssystem bekommt dann die Probleme gefüttert und deutschlandweit verteilt. Aha, sage ich, so läuft der Hase, im rosa Pfeffer.</p>
<p>Da machen wir uns also Mühe, eindeutig zu sein, auf den ersten Blick auf die richtigen Punkte fokussierend. Wichtig ist &#8222;rot&#8220;, &#8222;grün&#8220; ist erledigt und am Ende sagt jemand in Dreschden, dös hamma hier nich in Farbe. 1969 wurde in BR Deutschland von Willy Brandt das Farbfernsehen angeschaltet.</p>
<p>Okay, Dresden, das war früher schwarzweiß.</p>
<p>Wie auch immer:</p>
<p>Für mich eine ganz bahnbrechende Erkenntnis.</p>
<p>Alles Bemühen um Deutlichkeit, Hervorhebung und Konzentration auf einen wesentlichen Sachverhalt ist zu großzügig gedacht. Kannst du deutlich nicht in der niedrigsten 1-Bit-Auflösung sein, vergiss es.</p>
<p>Schirrmacher war´s, der hat andererseits ja auch gewarnt vorm gesellschaftlichen Werteverfall durch die zunehmende Durchsetzung mit zu technikaffinen Informations- und Vernetzungsstrukturen, vor der Allmacht von Handys, Handhelds und Konsorten. ISTA, ein kluges Unternehmen, hat´s wohl gelesen. &#8222;Dem Schirrmacher seine Erben&#8220;, soviel ist sicher, können sich die nicht gewährten Urlaubs-Restansprüche des zu früh verstorbenen Journalisten auszahlen lassen. So entschied jetzt ohne den Fall Schirrmacher bereits ins Kalkül gezogen zu haben, der Europäische Gerichtshof, <a title="externer Link" href="http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/erben-koennen-sich-urlaubstage-auszahlen-lassen-aid-1.4305497" target="_blank">herrlich skurril&#8230;</a></p>
<p>Die Bestie Vater in Menschengestalt Klaus Kinski: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund, hieß es in seinem gleichnamigen Buch. Schon aus seiner Kindheit wusste er viel zu berichten, das eine schräge Anscheinsvermutung rechtfertigt. Seine Tochter Pola kam kürzlich nach vielen Jahrzehnten mit ihrer Geschichte vom unerträglichen Vater in die Öffentlichkeit. Ihr Therapeut habe ihr jahrelang abgeraten. Eine empfindsame, sehr verletzte Tochter erzählt von sich in &#8222;Pola Kinski &#8211; Die Berührte&#8220;, die Musik zum Film hat der Berliner Musiker Christoph Rinnert beigesteuert. Der Film wird nur kurze Zeit verfügbar sein, <a title="externer Link" href="http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/menschen-hautnah/sendungen/polakinski100.html" target="_blank">bei Interesse unbedingt hier einmal vorbeischauen&#8230;</a></p>
<p>Wir haben noch Kultur im Fernsehen, was wir früher für Kultur hielten, hieß Kinski und bekommt post mortem andere Drehungen. Was wir deutlich farbig sagen und uns bemühen, mit Couleur auf den Punkt zu bringen, wird bei großen Heizkostenablesefirmen schwarz zu grau zu weiß zurückgefärbt, den Ball flacher zu halten und eine deutliche Meinung zu vertreten konterkariert. Deutschland brauchte Schirrmacher, kein Zweifel. Deutschland braucht Bettina Röhl. Aber braucht Deutschland Konzerne, die Meinung durch Filter schicken und farblos zu schwarz-weißen Vorgängen reduzieren? S´wird einem schwindlig, man muss sich übergeben. Zeit, dass sich was dreht: trotz Fußball. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Die Rente ist keineswegs sischer. Das nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 11:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Protokollproll]]></category>
		<category><![CDATA[eRechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftskunden]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Wyoming Bender]]></category>
		<category><![CDATA[Privatkunden]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=15834</guid>

					<description><![CDATA[Ihre Vorteile als registrierter Kunde: keine Alle wollen -der Umwelt zuliebe, sagen sie- auf papierene Rechnungen verzichten. Ich spiele heute Protokollproll und nachvollziehe, ob es sich lohnt, sich mit der telekom zu verbinden zu einer elektronisch gesteuerten Geschäftsbeziehung. Vorweg nur soviel: Ich konnte den Test nicht bis zu Ende durchführen. &#8222;Ein Leben lang, was heißt ... <a title="1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/" aria-label="Mehr Informationen über 1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ihre Vorteile als registrierter Kunde: keine</p></blockquote>
<p>Alle wollen -der Umwelt zuliebe, sagen sie- auf papierene Rechnungen verzichten. Ich spiele heute Protokollproll und nachvollziehe, ob es sich lohnt, sich mit der telekom zu verbinden zu einer elektronisch gesteuerten Geschäftsbeziehung. Vorweg nur soviel: Ich konnte den Test nicht bis zu Ende durchführen. &#8222;Ein Leben lang, was heißt das schon, wie Wasser läuft die Uhr davon,&#8220; sang der im Februar überraschend zu früh verstorbene Berliner Held Pete W. Bender. Seinem Gedanken ist das Lied des Tages hier weiter unten versprochen.</p>
<p>Die Telekom möchte auch, wie die anderen Großen, ihre Kunden elektronisch abwickeln. Mit oft hanebüchenen Webauftritten. Davon handelt dies Machwerk einer feindlich nein besser feindselig gestimmten Blogmacht. Dass sich da was ändert? Ach Quatsch.</p>
<p>Eigentlich hat das alles nur Vorteile, sagen sie. In Wahrheit sparen sie selbst Geld und Porto ein, denn das Versenden von elektronischen Rechnungen ist ein vollautomatisierter, computergesteuerter Vorgang. Um es Kunden schmackhaft zu machen, handfeste Vorteile, warum der Kunde sich dafür entscheiden soll. Wir reden als Geschäftskunden aus professioneller Vermutung.</p>
<p><span id="more-15834"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/135513336&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;visual=true" height="450" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p>Pete W. Bender hat das Lied geschrieben und gefühlvoll neu eingesungen. In ihm ist eine wesentliche Fokussierung des Lebens angesprochen: Wie Wasser läuft die Zeit davon. Wer unter diesen Umständen noch Zeit hat, auf funktionierende Beziehungen mit der telekom zu warten? &#8211; Bzw. besser, in Erwägung zu ziehen, ihr ganz das Bedingungswerk zu überlassen, nach dessen rotem (nein, magentafarbenen) Leitfaden sie Kunden zu behandeln gedenkt, ist sich selbst überlassen.</p></blockquote>
<p>Wenn du sagen kannst: Es funktioniert. &#8211; Und ja: Fokussierung ist ein professionelles, zeitgeistiges Thema. Es geht vermutlich darum, dem Zeitgeist Nüchternheit und Aufgeschlossenheit für verbessernde Modernisierungen zu befördern. Wir wollen -Zeitgeist- die unwesentlichen Dinge, großen Bohei, das Marketingsprech, die Leerformel zurückdrängen. Stattdessen zum Wesentlichkeitskern des Geschäftssignals vorstoßen: In eine (hoffentlich) funktionierende Geschäftsverbindung.</p>
<p>Da existieren Notwendigkeiten. Es geht gerade nicht um Verpackung, Verhüllung und eine Cloud nichtssagender Nebenkriegsschauplätze, sondern um &#8222;hard facts&#8220;, Präzision, es geht um Rechnung (makro), Details (mikro), Fälligkeit oder Nichtfälligkeit, um die Anerkennung und die Zurückweisung von unberechtigt berechneten Positionen. Und ansonsten: Es geht nur ums Telefonieren. Das reicht.</p>
<p>Handelt es sich um wiederkehrende, vertragliche Verpflichtung, wollen wir hinsichtlich der Positionen die Üblichkeit, Angemessenheit und eine zugrunde liegende Basisverabredung in Übereinstimmung mit Betrag, Position und Einzelpreis, eine zutreffende Gesamtaddierung. Besser Erteilung einer Lastschrifteinzugsermächtigung, deren Basis eine Art Vorschussvertrauen in die künftige Redlichkeit des Vertragspartners ist. Ganz einfach.</p>
<p>Das kostet die weniger (Verwaltung) und uns weniger (Zahlungsverkehr). Laut brüllende Rechnungen im Posteingang können zu stillschweigenden, alltäglichen Selbstverständlichkeiten werden. Das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220; lässt lecken. telekom? Funktioniert. Oh, entschuldige die Ironie.</p>
<p><strong>Privatkunden &#8211; Festnetz</strong></p>
<p>Im Telekom-Privatkunden-Segment (<a title="externer Link" href="https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewRegister-Start" target="_blank">hier</a>) lässt sich schlecht einloggen. Was für viele Großunternehmen gang und gäbe ist, ist für die Telekom &#8222;Neuland&#8220;, hier lässt Bundeskanzlerin Merkel herzlich grüßen. Der Privatkunde betritt selbiges, indem er zunächst orakelt, wie man sich richtig einloggt? Ach ja, mit der Email-Adresse (hab ich) oder der Zugangsnummer (was das?). Richtig, ich bin noch gar nicht &#8222;registriert&#8220;. Aha.</p>
<p>Jetzt registrieren, kann ich klicken. Während die Seite nachlädt, komme ich in Versuchung, mich zu verstreuen. Ich könnte jetzt Telekom auf facebook guten Tag sagen, auf twitter etwas zwitschern, bei Youtube Filmchen ansehen, ein Service-Forum besuchen, eine Feedback-Community anklicken, die Business-Community aufsuchen oder das Blog der telekom lesen. Ob die auch meins lesen? Haha.</p>
<p>Entdecke die Möglichkeiten, oder vermeide sie, wenn es um wichtige Dinge geht, die Registrierung. Als Registrierter erhalte ich eine Häftlingsnummer und Streifenkleidung mit magentafarbenem T drauf? Eventmarketing.</p>
<p>Das Registrieren klappt, während ich diesen großen Elchtest &#8222;telekom&#8220; schreibe, definitiv nicht. Auf mehreren Umleitungswegen bin ich nicht in der Lage, die Registrierung aufzusuchen. Ein Bug oder ein Serverausfall.</p>
<blockquote><p>Auch die telefonische Nachfrage ist im wesentlichen unbrauchbar, dort sitzen B-Kräfte, die sich mit den Geheimnissen des Internets nicht auskennen. Für sie sind das Böhmische Dörfer, die abzuändern aufgrund von Kundenfeedback weder als Option gewünscht, noch von der alles beherrschenden IT vorgesehen ist. Der grundlegende Fehler im gesamten telekom-System: Das t-system ist Herrscher, der Kunde der Regulierte.</p></blockquote>
<p>Für heute breche ich diesen Test ab. Ich hab genug.</p>
<p>Was ich mir merken werde, nur für heute:</p>
<p>Vorgestanzt ist für Zugang die Emailadresse vorderes Feld, dort steht was vor dem @-Zeichen. Die Appendix hinter dem At ist eingebrannt. Dort steht vorgedruckt und unabänderlich &#8222;@t-online.de&#8220;. Damit ist Bedingung Nr. 1 erfüllt, dass ich mich als Privatkunde definitiv nicht registriere. Ich will nicht, dass mir wer vorschreibt, wo ich meine Emailadresse habe. Mein persönliches Stück Freiheit, womöglich das letzte, wenn man Herrn Snowdon glaubt.</p>
<p><strong>Privatkunden &#8211; Mobilfunk</strong></p>
<p>Die Zeiten ändern sich. Ron Sommer ging. René Obermann hat angeordnet, dass die Diversifizierung der Geschäftsbereiche aufhört. Die telekom, ein Unternehmen wie &#8222;Blut und Wasser&#8220;. Allerdings nicht wie &#8222;Samt und Seide&#8220;. Nein, es ist ein Unterschied, ob du mobil telefonierst oder vom Festnetz aus. Für Privatkunden <a title="externer Link" href="http://www.t-mobile.de/privat/0,,,00%2bde.html" target="_blank">kann man hier</a> die Registrierung vorantreiben.</p>
<p>Gefragt wird nach meiner Mobilfunknummer. Ich entscheide mich zum Abbruch. Ich bin hier geschäftlich, nicht privat.</p>
<p><strong>Geschäftskunden &#8211; Festnetz</strong></p>
<p>Beim Login für Geschäftskunden (<a title="externer Link" href="https://login.idm.telekom.com/toid/login.cgp?tid=yGBnXZEbZRjw0CtjJhn0ck7a" target="_blank">hier</a>) das gleiche Szenario wie für Privatkunden, Festnetz. Hier hat es Antonio aus der Kaffeewerbung: &#8222;Aber, isch habbe gar keine t-online-Emailadresse.&#8220; Internet? Nö, ich hab Telekom. Als Geschäftskunde habe ich erst recht keine t-online-Emailadresse.</p>
<blockquote><p>Es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen Nerds und Geschäftskunden. Er besteht im Denken: Der Nerd weist nun auf die Möglichkeit hin, sich eine Emailadresse bei t-online anzulegen. Diese Lösung kommt für mich nicht in Betracht. Ich bin kein Nerd. Ich denke nach.</p></blockquote>
<p>Ich breche die Registrierung ab. Diese Registrierungsmöglichkeit ist nicht für mich gemacht. Die telekom hat diesen Test meinerseits nicht bestanden.</p>
<p><strong>Geschäftskunden &#8211; Mobilfunk</strong></p>
<p>Im Mobilfunkbereich befindet sich der <a title="externer Link" href="https://mein.t-mobile.de/cpc-sp/commondomainfinish.do?cd=true&amp;mea_d=1&amp;localsessionid=617DDB62B4EF48D970A028C259DB06CD.vkc_p1_cof6s420_00&amp;ekp.targetPage=%2Fcpc%2F" target="_blank">Login-Bereich hier</a>. Hier kann sich der Kunde ebenfalls mit seiner Mobilfunk-Rufnummer registrieren lassen. An dieser Stelle bekomme ich das erste Mal eine Ahnung davon, wie Kundenfreundlichkeit gehen könnte. Mal sehen. Es geht weiter.</p>
<p>Auf die Eingabe der Rufnummer erfolgt ein Freischaltcode via SMS. Sorry, Betriebsgeheimnis.</p>
<p>Nach Eingabe des Freischaltcodes erfahre ich allerdings, dass für mich bereits ein Zugang eingerichtet wurde. Mein Benutzername wird mir angezeigt. Ich soll ein neues Passwort eingeben. Entschuldigung, Betriebsgeheimnis.</p>
<p>Das von mir vergebene Passwort wird nicht akzeptiert. Ganz schlecht: Eigene Regeln, nach denen ich mich nur in diesem Fall zu orientiere habe. Umständlich hoch fünf.</p>
<blockquote><p>Das gewählte Passwort ist zu unsicher. Das Passwort darf nicht mit den letzten drei Passwörtern überein-stimmen, es muss 8-32 Zeichen lang sein, und darf nur die Buchstaben A-Z, a-z, die Ziffern 0-9, den Unterstrich, Punkt, Bindestrich und eine Reihe von Sonderzeichen enthalten (eine Übersicht finden Sie <a href="https://mein.t-mobile.de/cpc-sp/%7B0%7D" target="PWPopup">hier</a>), es müssen Elemente aus mindestens drei dieser Zeichengruppen im Passwort enthalten sein.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle ergeben mehrere Versuche, das Passwort abzuändern auf eine telekomkonforme Systematik: Nichts. Wiederholt wird ausgeben: Das Passwort ist zu unsicher. Es ist der große LALA aus irgendwelchen fremden Erwägungen, die kurz gesagt nichts anderes als Schwachsinn sind. Unbenutzbar.</p>
<p>Zwischendurch wackelt kurz die Internetverbindung. Infolgedessen werde ich ausgeloggt: &#8222;Die Website ist nicht erreichbar.&#8220; Ich bin raus aus dem Prozess.</p>
<p>Während ich über die Website der telekom wieder denselben Weg nochmals gehe (temporäre Session ID ist ja abgelaufen), gelingt es mir inzwischen nicht mehr, zur selben Stelle zurückzukehren. Stattdessen lande ich <a title="externer Link" href="https://bsp.t-mobile.de/portal/" target="_blank">auf folgender Website</a>. Dieses sich Portal nennende Etwas ist für mich genau das, was ich nicht haben will. An dieser Stelle bleibt und ist das Unternehmen telekom in seinem Webauftritt für mich nur noch:</p>
<p>Quark.</p>
<p>Ich habe die Lust verloren, das in Erwägung zu ziehen. Und ja, Support: Die Steckdose hatte Strom, während ich mich einzuloggen versuchte. Erleben, was verendet.</p>
<p>Die Hoffnung. Wie Wasser fließt die Zeit davon&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1599-14 &#8211; Zeitzeichen: Vom Wutbloggen, Softwarebohei, Hilfe-Hotlines und dem Gefühl, ganz allein gelassen zu sein&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/191114-zeitzeichen-vom-wutbloggen-softwarebohei-hilfe-hotlines-und-dem-gefuehl-ganz-allein-gelassen-zu-sein/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/191114-zeitzeichen-vom-wutbloggen-softwarebohei-hilfe-hotlines-und-dem-gefuehl-ganz-allein-gelassen-zu-sein/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 09:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Wutgebloggt]]></category>
		<category><![CDATA[eierlegende Wollmilchsau]]></category>
		<category><![CDATA[financial office pro]]></category>
		<category><![CDATA[Haufe]]></category>
		<category><![CDATA[Haufe Verlagsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Lexware]]></category>
		<category><![CDATA[Wutbloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Wutbürger]]></category>
		<category><![CDATA[Wutgebloggt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=15270</guid>

					<description><![CDATA[Ich bitte um Ruhe: Wütend ist Corinna Schumacher auf die Journalisten, die die Arbeit im Krankenhaus behindern. Wütend ist Stefan Niggemeier auf Corinna Schumacher und die Presse, weil &#8230;.ist am Ende unten verlinkt Es gibt allerdings diese goldene Erkenntnis, wonach es von Vorteil sei, eine Sache nur dann schriftlich zu bearbeiten, wenn der Rauch bzw. ... <a title="1599-14 &#8211; Zeitzeichen: Vom Wutbloggen, Softwarebohei, Hilfe-Hotlines und dem Gefühl, ganz allein gelassen zu sein&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191114-zeitzeichen-vom-wutbloggen-softwarebohei-hilfe-hotlines-und-dem-gefuehl-ganz-allein-gelassen-zu-sein/" aria-label="Mehr Informationen über 1599-14 &#8211; Zeitzeichen: Vom Wutbloggen, Softwarebohei, Hilfe-Hotlines und dem Gefühl, ganz allein gelassen zu sein&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15271" alt="Wutgebloggt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt.jpg" width="450" height="370" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt-300x246.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich bitte um Ruhe: Wütend ist Corinna Schumacher auf die Journalisten, die die Arbeit im Krankenhaus behindern. Wütend ist Stefan Niggemeier auf Corinna Schumacher und die Presse, weil &#8230;.ist am Ende unten verlinkt</p></blockquote>
<p>Es gibt allerdings diese goldene Erkenntnis, wonach es von Vorteil sei, eine Sache nur dann schriftlich zu bearbeiten, wenn der Rauch bzw. die Wut bereits gänzlich verflogen sei. Mit einer Art innerer Großzügigkeit an Sachen heran zu gehen, deren Abhandlung man auf eine zutreffende Art und Weise verhackstücken möchte, um es endlich einmal &#8222;klar beim Namen&#8220; zu benennen. #Wutgebloggt</p>
<p>Eine solche Sache ist Lexware financial office pro und ich gebe zu, das Vorhaben, es bei herunter gekochter Wut zu schreiben, dauert mir zu lange. Das Produkt an sich ist gut und kein Billigprodukt. Es kostet &#8222;richtig Geld&#8220; und wird mit der Anschaffung noch lange nicht endgültig bezahlt. Alles, was die Haufe- Brüder so können, tun sie mit dem Programm, aus marketingtechnischen Erwägungen und eingedenk der Tatsache, dass auch bei  Haufe niemand von &#8222;Lust und Liebe&#8220; leben könnte. Software-Updates kosten Geld. Na klar, warum nicht?</p>
<p><span id="more-15270"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5712" alt="Bloggen ist immer echte Handarbeit!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der »Spiegeltest« ist bekanntlich ein psychologisches Experiment, mit dem die Selbstwahrnehmung von Menschen oder Tieren untersucht wird. Man konfrontiert ein Lebewesen mit seinem Spiegelbild und sucht nach Anzeichen, dass es sich selbst erkennt. Orang-Utans, Schimpansen und zweijährige Kleinkinder bestehen den Test in der Regel; Katzen, Hunde und Journalisten scheitern an ihm. (Stefan Niggemeier, unten verlinkt)</p></blockquote>
<p>Lexware financial office pro als &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierlegende_Wollmilchsau" target="_blank">eierlegende Wollmilchsau</a>&#8220; in betriebswirtschaftlicher Hinsicht? Wozu? &#8211; Andere Firmen, andere Fritten:</p>
<p>Das Programm ist modular aufgebaut und beinhaltet bestimmte Programmmodule. Man kann Lohn und Gehalt damit abrechnen und das funktioniert sogar. Schuld daran, dass dies so hundskompliziert ist, ist nicht die Haufe Verlagsgruppe, sondern der Staat &#8222;an sich&#8220; und seine ekelhafte Gesetzgebungsfreudigkeit. Friedrich Merz wollte die Steuererklärung auf dem Bierdeckel. Und wurde aus der CDU-Führungsriege geworfen.</p>
<p>Mit dieser Verkomplifizierung des Lebens verdient Haufe also Geld. Und zwar viel.</p>
<p>Es gibt ein weiteres Modul &#8222;Buchhaltung&#8220;, das beinhaltet Soll und Haben. Man kann bspw. in Anlehnung an Datev buchen, also so, wie die Steuerberater es gern hätten.</p>
<p>Ein weiteres Modul heißt &#8222;Warenwirtschaft&#8220; und ist Stein des Anstoßes. Buchführung für eine festvertragliche gebundene Kundenstruktur ohne aufregendes Tagesgeschäft mit hundertfünfzig Ausgangsrechnungen pro Monat oder gar mehr, ist wie Sozialismus und Brötchenbäckerei: fest vorhersehbares Geschäftsaufkommen. Du kannst planen, was passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15273" alt="Eierlegende.Wollmilchsau" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Eierlegende.Wollmilchsau.jpg" width="569" height="700" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Eierlegende.Wollmilchsau.jpg 569w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Eierlegende.Wollmilchsau-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 569px) 100vw, 569px" /></p>
<blockquote><p>Wird viel häufiger beworben als in Wirklichkeit benötigt: Die &#8222;eierlegende Wollmilchsau&#8220;,  ein globalisierter Lösungsversuch, der über jedes vernünftige Ziel hinausschießt. Mit einem Zuviel an Funktionen, Optionen und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gabione" target="_blank">Gabionen</a>! &#8211; James Bond 007, nackig auf Stuhl, um seinem Peiniger (&#8222;Casino Royale&#8220;) die Führung des Folter-Knotens zu erklären, an dessen Ende macht der Seilstrick &#8222;poff&#8220; und &#8222;zong!&#8220; auf die schmerzempfindsamsten Körperteile des Spions, bei dem´s piepte, und er aber sagt noch weißwächsern &#8222;Sie müssen weiter rechts&#8220; zielen, so kann das Programm Lexware financial office pro einfachst bedient werden, übrigens: So geht &#8222;bis an den Rande des  Wahnsinns.&#8220; &#8211; Das Selbstverständnis lautet: &#8222;We are not the problem. We are A solution to these problems.&#8220; Oder so ähnlich, ist aber auch wurscht.</p></blockquote>
<p>Hier schießt der geübte Bilanzbuchhalter übers Ziel hinaus und die zu große Software hat zu viele, umständlich zu bedienenden Softwaremodulklicks, die sie in sich trägt, anstatt einfach nur zu funktionieren.</p>
<p>Wirklich schlimm ist aber folgendes:</p>
<p>Die einfachsten Wege des Herrn, sich selbst gutes zu tun, sind nicht dokumentiert. Nirgend wo steht, Du kannst alles ganz einfach haben und machen. Großspurige Schulungen zeigen auf, wo es lang gehen könnte. Jaja, wie toll. Und wie blöd.</p>
<p>Wünschen wir uns am Ende doch alle eine funktionierende Welt, in der die Funktionen abrufbar sind, die wir dringend benötigen. Mehr aber -bitte, bitte- nicht. Grrr&#8230;..</p>
<p>Ein Vorbild: Stefan Niggemeier, der aus Wut was wegbloggt, genau das tue ich nämlich auch gern, &#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/corinna-schumachers-bitte-um-ruhe-und-die-grenzenlose-ungemeintheit-der-medien/" target="_blank">Warum Stefan Niggemeier wutbloggt, wenn er bloggt, was er zu schreiben beabsichtigt&#8230;.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/191114-zeitzeichen-vom-wutbloggen-softwarebohei-hilfe-hotlines-und-dem-gefuehl-ganz-allein-gelassen-zu-sein/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1411-13 &#8211; Linktipp: Die Fa. Thermo Tronic in Berlin macht einen guten Job #Qype (mit Artikel-Update: 21.01.15)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/172313-linktipp-die-fa-thermo-tronic-in-berlin-macht-einen-guten-job-qype/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/172313-linktipp-die-fa-thermo-tronic-in-berlin-macht-einen-guten-job-qype/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 22:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Heiznebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Platanenallee]]></category>
		<category><![CDATA[Qype]]></category>
		<category><![CDATA[Thermo Tronic]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Westend]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13938</guid>

					<description><![CDATA[Der nachfolgende Beitrag ist auf qype erschienen, einem Portal für Weiterempfehlungen. (Update 21.01.15: Der Beitrag wurde wegen massiver Veränderungen in der Qualität der rezensierten Firma gelöscht. Aus geschichtlich historischen Gründen ist der Text hier weiterhin zu lesen, inhaltlich aber überholt. Zum Zeitpunkt der Fortschreibung wird eine Geschäftsverbindung nicht mehr empfohlen!) Als ich neulich den Schlüsseldienst ... <a title="1411-13 &#8211; Linktipp: Die Fa. Thermo Tronic in Berlin macht einen guten Job #Qype (mit Artikel-Update: 21.01.15)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/172313-linktipp-die-fa-thermo-tronic-in-berlin-macht-einen-guten-job-qype/" aria-label="Mehr Informationen über 1411-13 &#8211; Linktipp: Die Fa. Thermo Tronic in Berlin macht einen guten Job #Qype (mit Artikel-Update: 21.01.15)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16573" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Widerrufs.Stempel.jpg" alt="Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell.  Aus historischen Gründen ist er hier weiterhin im Archiv. Weil´s mal so war.  https://gesichtspunkte.de" width="249" height="306" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Widerrufs.Stempel.jpg 249w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Widerrufs.Stempel-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" /></p>
<figure id="attachment_5895" aria-describedby="caption-attachment-5895" style="width: 249px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption id="caption-attachment-5895" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der nachfolgende Beitrag ist auf qype erschienen, einem Portal für Weiterempfehlungen.<span style="color: #800000;"> (Update 21.01.15: Der Beitrag wurde wegen massiver Veränderungen in der Qualität der rezensierten Firma gelöscht. Aus geschichtlich historischen Gründen ist der Text hier weiterhin zu lesen, inhaltlich aber überholt. Zum Zeitpunkt der Fortschreibung wird eine Geschäftsverbindung nicht mehr empfohlen!)</span></p></blockquote>
<p>Als ich neulich den Schlüsseldienst <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/2537170-Knorr-Sicherheitstechnik-GmbH-Berlin" target="_blank">Knorr in Berlin-Steglitz</a> &#8222;verrissen habe&#8220;, schrieb ein Dritter, dessen Name mir wohl geläufig ist, der Rezensent sei ein &#8222;Vollpfosten&#8220;, der seine Wünsche mit der Realität vermischen würde und diese dann erbricht. Das war urkomisch und deswegen habe ich diesen Beitrag hier verlinkt. Denn genau das tut ein Rezensent, indem er ein Unternehmen rezensiert, auseinandernimmt und erneut zusammensetzt nach seinen Wünschen. Wenn er zu den guten seines Fachs gehört, mit Wumms.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13938"></span>&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_16571" aria-describedby="caption-attachment-16571" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="651" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16571" class="wp-caption-text">(aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">Neu/21.01.15: Dass dieser Artikel Veröffentlicht am: 01. April 2013 23:59 gerade noch rechtzeitig erschien, um als April-Scherz durchzugehen, fällt dem Berichterstatter erst heute auf, nach der langen Zeit. Doch Scherz beiseite, Bewertungen ändern sich.</span></p></blockquote>
<p>Bei den Heizkostenverteilern wie bei den Wasseruhren gibt es große Marktbewegungen. Ständig frisst ein Multi einen anderen und am Ende nennen wir das &#8222;Marktkonzentration&#8220;. So geschah es in vielen Fällen: Die Fa. SAMECO wurde aufgefressen. Und bspw. die Firma Becker &amp; Harms, die früher am Westhafen saß. Einer dieser &#8222;Fresser&#8220; ist die Fa. ISTA Haustechnik GmbH. Alle werden sie immer größer. Ob sie auch besser werden? Lustig war das Zigeunerleben jedenfalls, als vor einiger Zeit die Nachricht über den Unternehmensaufkauf von Becker &amp; Harms bei den Hausverwaltungen Berlins schriftlich auftraf. Im Gepäck der Ankündigung, das Unternehmen Becker &amp; Harms sei aufgekauft worden, war auch zugleich die Mitteilung der (neuen) Geschäftsführung, mit uns würden sie nur ungern weiter zusammen arbeiten. Schenkelklopfer, das war nach dem Geschmack des Berichterstatters. Das Kompliment gab ich schnell zurück und freute mich. Denn etliche Grundstücke waren bei Becker &amp; Harms, einem guten, kleinen und übersichtlichen &#8222;Familienunternehmen&#8220;, sodass nun ein Wechsel vakant wurde. Doch wohin?</p>
<p>ISTA, TECHEM, BRUNATA?</p>
<p>Einige der Mitarbeiter von Becker &amp; Harms ließen sich aber nicht &#8222;auffressen&#8220; und es wurde eine Firma &#8222;ausgegründet&#8220;, die heißt jetzt Thermo Tronic GmbH und sitzt inzwischen an der Platanenallee in Berlin-Westend. Die Firma ist klein, ordentlich geführt und gewissenhaft. Die Zusammenarbeit hat das &#8222;alte&#8220;, hohe Niveau der &#8222;aufgefressenen Amtsvorgängerin&#8220;. Ja, ISTA, TECHEM und BRUNATA geben sich redlich Mühe, das ist ihnen zuzugestehen. Sie organisieren ihre Arbeit jetzt in Teams, Arbeitsgruppen und es gibt zentrale Callcenter, bei denen du anrufst, wenn du eine Frage an sie hast. Und, stimmt, eine gewisse Verbesserung ist zu spüren. Wir haben da einen signifikanten Marktüberblick.</p>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11897 " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<p>Doch Thermo Tronic ist noch &#8222;vom alten Schlage&#8220;. Es gibt kein Callcenter, juchu, und man muss nicht mit einem elektronischen Telesekretär sprechen. Die Damen aus der Abrechnung kennt man mit Namen, kann sich ihre persönlichen Kontaktdaten abspeichern und &#8222;alles gut&#8220;. Bei der Ableserei gibt es kaum Wirrwarr und Heckmeck, kein Hin und Her, kein elegisches Serienbriefe verschicken, die letztendlich niemand braucht. Das sind ja alles blutleere Leerläufer, diese ganzen automatisierten Vorgänge, die einzig und allein darauf ausgerichtet sind, Schwarze Peter hin- und herzuschieben. Dass man Abrechnungen nicht fertigstellen konnte, weil die Ablesefirma die Ablesungen nicht schafft. Oder das die Hausverwaltung Datenmeldebogen nicht eingereicht hat. Alles Quatsch.</p>
<p>Bei uns werden die Heizkostenabrechnungen noch selbst gefertigt, wir lassen uns lediglich nur Ablesungen und Ausstattung mit Heizkostenverteilern und Wasseruhren anbieten. Wir halten als WEG-Verwaltung im Auftrage unserer Mandanten eher wenig vom &#8222;Geräte mieten&#8220;, das ist ja umlegbar. Na und? Am Ende zahlen immer die Geräte-Mieter die Zeche. Mit Fullservice, Gerätegarantiewartung allem möglichen &#8222;großen Bohei&#8220;. Nein, wir kaufen die Dinger lieber, das ist wirtschaftlicher, weil man Kapital nicht verzinsen muss, beim nach Rendite trachtenden Gerätevermieter. Umsonst ist der Tod.</p>
<p>Die Ablesungen der Fa. Thermo Tronic funktionieren. Ihr Ankündigungsschema in den Häusern ist zielgerichtet und in hohem Maße erfolgreich. Lange Beanstandungs- und Quengellisten nach dem Motto &#8222;Äh, wir haben niemanden angetroffen&#8220; sind die Ausnahme. Die Dokumentation, die Thermo Tronic erstellt, ist frei von bunten Farben, großem Layoutbohei und enthält die wesentlichen Daten, die für eine Weiterverarbeitung der Listen benötigt werden. Auf Wunsch gibt es die Ablesebelege mit hinzu und ja, es gibt noch Belege, echte Belege, so mit Unterschrift vom Endverbraucher. Wie fair, wie offen, wie glasnostig. In anderen Häusern wird längst alles per EDV-Smartphone abgelesen, wer´s mag.</p>
<p>Das können die Thermo Tronic-Leute auch, wenn es gewünscht wird. Aus Kostengründen entscheiden sich aber in der Realität viele Wohnungseigentümergemeinschaften gegen zu viel Funk, das gäbe Stunk.  Nein, wir kennen Thermo Tronic schon lange und kannten vorher Becker &amp; Harms noch länger und alles, was sich zusammenfassend sagen lässt, ist: They always do a fine job.&#8220;</p>
<p>Im Kostenvergleich ist die Firma nicht schlechter als die Großen und braucht sich nicht zu verstecken. Allerdings vertrete ich auch eher die Auffassung, was man mag und was gut funktioniert, darf und muss nicht am billigsten sein. Lieber ein paar Euros mehr und dafür klappt´s mit der Ablesung, die Abrechnungen können schnell heraus und am Ende freuen sich die Hausbewohner über eine zeitgerecht vorliegende Abrechnung. Das Feedback unserer Kunden zu Thermo Tronic ist ganz überwiegend positiv, hinsichtlich der aus dem Datensatz &#8222;geronnenen Abrechnungen&#8220; kommen so gut wie keine Beschwerden und wenn welche kommen, lässt einen die Dokumentation der Fa. Thermo Tronic erstens nicht im Stich. Zweitens aber darf man dort auch nachfragen, ohne ein AutoReply &#8222;Wir kümmern uns&#8220; mit Ticketnummer und all dem ganzen Quatsch, den man mittlerweile von jeder weiteren Muckibude auf dem Gebiet des Wiegens, Messens und Zählens zu Genüge kennt.</p>
<p>Großartige Firma, weiter so. Während ich dies hier so positiv zusammenfasse, ist es erstens spät geworden. Eine Abrechnung wurde erstellt und wird postversandfertig gemacht. Und zweitens ist der Eindruck noch frisch, den ich habe. Als Pfadfinder, das weiß ja jedes Kind, muss der Mensch jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Meine war diese Widmung an eine gelungene Zusammenarbeit.</p>
<p><span style="color: #800000;">Ach so: Bevor du Thermo Tronic beauftragst, frag ruhig nochmal aktuell nach. Denn Beurteilungen haben eine Halbwertzeit. Es heißt, die Dinge sind im Fluss und manche verändern sich von Jahr zu Jahr. Deswegen ist es sicher ratsam, vor einer Beauftragung nochmal kurz telefonisch nachzufragen. Ich helfe gern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/172313-linktipp-die-fa-thermo-tronic-in-berlin-macht-einen-guten-job-qype/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 10:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Büroalltag]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Emailanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Gala-Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Garten- und Landschaftsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerker]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenvoranschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13785</guid>

					<description><![CDATA[Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein,  mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer ... <a title="1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/" aria-label="Mehr Informationen über 1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13673" aria-describedby="caption-attachment-13673" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/?p=13412"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13673 " title="https://gesichtspunkte.de/?p=13412" alt="https://gesichtspunkte.de/?p=13412" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200.jpg" width="320" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200.jpg 320w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200-300x187.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13673" class="wp-caption-text">https://gesichtspunkte.de/?p=13412</figcaption></figure>
<blockquote><p>Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein,  mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer Würze und &#8222;standing&#8220;, dann gilt sie als gut gekocht. Der Aufwand muss auch im richtigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Eine Kritik an die Verwender zu schöner Briefvorlagen: seid selbstkritisch und reduziert den &#8222;großen Bohei&#8220;. Schöne Briefvorlagen waren früher wichtig. Früher alles wie früher.</p></blockquote>
<p>Hach, ist der Rasen schön grün. Am Golfplatz Motzen ist der Rasen so grün, die Wohnungseigentümer untereinander sind es sich selbst gegenüber jedoch nicht. Das ist der wesentliche Grund, warum schönes Grün auf der Rasenfläche beeindruckend sein kann, im  Gesicht aber eher von einem &#8222;Mir ist speiübel&#8220; zeugt. Kann, nicht muss. Auf dem Golfplatz motzen, schimpfen, sinnieren kann, wer aufs kleine Bildchen klickt. Alle anderen lesen hier weiter. Heiter.</p>
<p>Ein moderner Grünanlagenpflegebetrieb hingegen kann sich als Ambient durchaus ein &#8222;sich in den Firmenfarben durchziehendes&#8220; Grün als Verlauf auf das Briefpapier drucken. Das sieht schön aus, ist aber im Grunde inzwischen nicht mehr modern und regelrecht nachteilig, wenn man die Firmenkorrespondenz elektronisch verschickt. Der Grund: Farbverläufe, dahin gehauchte Hintergründe, müssen einer falschen Idee zufolge mit übertragen werden an Korrespondenzempfänger.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13785"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_5973" aria-describedby="caption-attachment-5973" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5973" alt="Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5973" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!</figcaption></figure>
<p>Am Morgen trifft nach längerem &#8222;Bitte, bitte&#8220; endlich ein Grünanlagenpflegevertrag von der Fa. XY-Gartengestaltung, übrigens keine 0815-Gartenbaufirma. Der Chef hat einen guten Ruf als &#8222;Greenkeeper&#8220; und Ahnung, so sagt man. Seine Kolumnen erscheinen auch in einer süddeutschen Zeitung.</p>
<p>Für das alltägliche Geschäft von Angebot und Nachfrage sind allerdings die Briefbögen ungeeignet. Schon oben im Briefkopf ist ein ganzes Sammelsurium verschiedenfarbiger Sedimente aus unterschiedlich schönen Zeiten der Image-Capturing-Historie vorzufinden. Das Piktogramm zeigt einen feinziselierten Baum, davon Busch und Strauch und rund um das Logo der Firma herum Baumblätter mit feinstem Aderwerk, durch das der Saft des Lebens hindurch schießt. Von diesem Logo fliegen abwärts Richtung Brieftext schattierte Anmutungen von grünen Blättern, vermutlich Ahorn. Spitz auf knapp ist das nicht.</p>
<p>Im unteren Briefdrittel ändert sich die Farbe des Briefbogens von weiß auf &#8222;blassgrün&#8220;. Es ist der &#8222;Hauch des Grünen&#8220;, der dem unteren Drittel -ganz Corporte Identy des Unternehmens- hinzugefügt ist. Abgeschlossen wird der Briefbogen wie oben mit einem aus verschiedenen Transparenztönen zusammengesetzten durchdrungenen Grün, auf dem dann in grünen und weißen Buchstaben die wesentlichen Firmendaten zu lesen sind.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13791" alt="Ratgeber Büroalltag 1.2013" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Um es kurz zusammenzufassen: In digital geprägten, halbwegs modernen Zeiten kommt ein solcher Briefbogen aus werblichen Gründen für den normalen Bürodinosaurier hoch anspruchsvoll daher. Der Kern des Interesses im gewöhnlichen Bürobetrieb ist umgekehrt proportional zu dem hohen, werblichen Aspekt des Briefbogens. Oder noch kürzer: Dieser Briefbogen ist nicht rationell einzuscannen und weist nach digitaler Bearbeitung ein ungünstiges Verhältnis zu seinem eigentlichen Inhalt auf.</p>
<blockquote><p>Merke: Ambra ist keine Farbe, sondern die Kotze von Pottwalen. (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ambra" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Der Chef des Garten- und Landschaftsbaubetriebes weiß um diesen Fakt vielleicht nur wenig. Gedruckt wurden solchen Briefbögen in anderen Zeiten. In den analogen Zeiten wurden solche Briefbögen auf dem Postwege versendet. Musste dieses Angebot per Fax versendet werden, im letzten Drittel der Achtziger Jahre, sahen derartige Briefbögen schon &#8222;hundsgemein&#8220; aus. Ungefähr so ähnlich muss an sich heute eine unverändert erfolgende Versendung in digitaler Form vorstellen, lässt man &#8222;den großen Bohei&#8220; um die Versendung in Vielfarbdruck einfach mal weg.</p>
<figure style="width: 338px" class="wp-caption alignnone"><a href="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAVwAAACUCAIAAABQuAYWAAAYvElEQVR4nO2d+19TR97H8w/0p/7Yvva1lSy3BVTANra7bdGaBIptXUv7qK231Fq3FOtWay21KhcBSRQIghGL1xYQigYLi0ANCALtIus+NMFcgFjtofuIEgJGBDHPDyeXM+eWnEASIN/367wUJnP5zndmPjNnzpnAs1qtVqs1GAAA78PzN+zm4WrAwxUhGQAA78Pj8RL9B4/HYzcP1wVecHBwQkLCUgAAvA+Px4vyHzwej9282NjY4OBgEAUA8B0gCgAAIHAVhWeeeeYpO8888wxtCIgCAMxhuIrCU0899Z0dXAVIISAKADC38WylQFQBkkaAKADA3MaDPQWSLnisCCAKADAb8Wyjkbpe8EAR5p4opJR2dXV1labMhlwAwFvMU1HAB56D2qwkjn5JyqqlpqMMZ2IxTGWgppSmOHKhLcK9ioGiAF5knt4+EMcOPvhmYiAhIzKlFM0zKauWOsLxFGjwtMY1iALgdebpRiM6dpxzsk0giJM7qhmOUUzIgbTssIeVphA/sv2GjH/6tYAjZ6KR1DWHzZLaWkIgZdUBADPPPH0kSZpQaeZXwoCljH/ncEeHLvIpWRtKU5YuTcqqJUoA/bROzTkpq9ahHSmlNrMIiwxaEwDAS8zTl5eYRYFmrUAanejoo07neDxiSseITsqqpW45uBQF1KQu0qdLQRQA3zJPX3NmuH0grucdU7IjQmkWecZmEgXSSsFx20BaKbh5++AiGogC4FsCQBQoNwqErQT7SHRO1vYQuhGLDk6SOOACQvu8gmGjkfQDaaiDKAB+gsfjPf30035RhKefftr3jyQdH+A7eJQPaO44yKt7Lk8fKKZQtQB5REKwl0EJCBFBGgCvsHHjRq9/jwozGzduZDdvdr28RMGd9xQAYO6x0X+4tG2WiwIAAL4GRAEAAAQQBQAAEEAUAABAAFEAAAABRAEAAAQQBQAAEEAUAABAcIrCAgAAgAULFixYYBMFhUIxDgBAwKNQKEAUAABwAqIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIMyMKFgsltHR0aGhIQzDjEajwWDQarVardZgMBiNRgzDhoaGRkdHLRbLDJoOAIA3mK4oWCwWk8mEYZhOp9Pr9bdv375///7Dhw8nJycnJycfPnx4//7927dv6/V6nU6HYZjJZAJpAIDZzLREYWxsbHBwUK/XDwwMmM1mKytms3lgYECv1w8ODo6NjXmjMgAATB8PRcFisYyMjAwMDBgMBpPJhA/7QdOdVl1z9fVKxdViWUN2Vn2GrPFQaevxmn9f6Ps/PR7HZDIZDIaBgYGRkRFYMgDALMQTUbBYLMPDw/39/bdu3cKH+n9H/nvpP8qiFnlhS15+s+ywKifnx4zMhv3767/cc2nnzgvbkys+kjUcMvxXh8e/detWX1/f8PAw6AIAzDY8EYWRkZH+/v5ff/0VH+HNvU3H24oV14qK2uSFbXl5rTJZa3a2KiPtyr6vG7/Y889/fHbp4+Tvt3zw3fr3Tr6T1yh78uTJ1NSU0Wjs6+sbGRnxavUAAOAKZ1EYGxsbGBgYGBiwWq1PnjxR3rhQck1R0ll8/KejxZ3ywo7DeW25uS0HD17Zv68pNbVx1676T1Nqt31ULdl4fs3as6vfPpG4u3LH46nHU1NTfX19AwMDsL8AALMKbqJgsVgGBwcNBgO+RlDeqC5pLz7RUaz4uaiooyD/qjS3KVPenHfy2onjrcVFLfLUS5+nXPjoI+XmD6rfW3t+9dvnVq4+lfhWScLOiu2PHz+enJzU6XSDg4NwEwEAswduomAymfR6/dDQkNVq/VHdqGgrKuksOv7T0WM/y+Wth3/q77BMPCA9dOjFNF/98MW680nvlL+x+tvE1WcT3yqNf+OYOKf24MTExO+//67T6Uwmkw+q6jfUUoFAqp5DRfjAYF8XqpYKeDwejydRequEeQQHUbBYLBiG3bx502q1/m76veiqXNFeeOwnedHP8qM/5claDvViGvyeYmpqiqgLd4fvfnBmw9/Ovb7628RV5+LfOh3/ZokoUb7if43/efTokVqtxjDMg8UC3so8D9ra3kNcp2Xpqe53Ym90d1ue9qz9KwqO+OwJ3fnUvaKJDUgXXSnhSZSO/wgF+1DulBJnSUoJbV/Dq0EIU0p4PNwJ7vRPr1WGgyiMjo7qdDp8mVDdXSm/mne0/UhhR15h55GCDmnulYNXNI3379/v+He76mcV9js2MTHx5MmTx48fm0ymb344kVgifOvb+DfPid84LVp5QphYtPzz8zvGx8cxDNNqtaOjo1xNd3pELRVw0gWiN9nTzojfA2elMH1RcK8QghKopRJXqQg522XCu9gGNaVQtVSAFK+WCgQSicM4tVQgEJCVcUamJY5wEIWhoaGenh6r1frbvdtHmnLzrkrzr0nz23MPt+fIrmVntaQXt8lTv/1i3cF318nWbDq8zvCbbmpqanJycmhoqK61bkX2KyvPilaeFa08I1p5QphwbLnwSNz1vq6HDx/euHFjaGiIq+mIR4iTFXEKUUsFAqlUggouyZuE6RadftC86HKmSeUs0S7z1BB3UqGReLSVdfxs615oVFZXkD4kzGY8iZSlCvapl8YVrO6iFjhOV0emdnSilFAXB4zmERYKSgmSF1P+yMAlLDUoGZIbi4SzjQhCRNfxlPYwpcTmeUQUbKmJZuEeYPf2tOAgChiGqdVqfDchtylT2pIla8uStWXltGVmXU3LaN739Y9ffn5p+z8ufbK9btuWqg3lP3/3+PHjiYmJ3377rUalfGXf0sSzKxLPrEg8teL1k8vjFXGi/FcLLh+xWCw3btzAMIyr6ahM4s6jNADtQoAssZT5g6jtTE1L1Wk8CrFEQvMhIe6kGldKiOrgUhTs+dp/ZHUFoY8pJbbinS5grwKLK9hHAs3MRqmjLY6LgUTu9mTz0JmZkMReT+b8iZ8570IoGbI0KDlbYu9CexqxssTqI7cPlPWGO52Tag8XOIiC0WjE3034rvNMVkNalio9qyX9YMuBjOZ9B1Rf7f1x95eNOz+r3769bttHys3vf/duo/ry5OSk2Ww2GAxff/PVq/sFCaeXJ5xaFn9qmbg0TqyIW1Hw8mffJVssFp1OZzQauZpOM7DRmzGew9eklEyiQJ2ZaSYuSs5Mc904nXxMMxX1V9rIrl2BrwvcGHj0+TO7gsldNG5nLog2OTmJPRKLrxyuQCpO5xyiVfbuYNsVYM+QaRByEAVCY7A1PWmjxJW3pwEHUTAYDMPDw1ar9XCjNK3+q/Qf96ap9u6/8uXXTXtSm3Z93rDjH//8JKV264cXN22o/J8dVSn4Q8c7d+5c+9e1uN0vx0lfij8ZJz4ZJy6NE5fGCRUvL5f/9Z2jqx48eIBhmMFg4Go6TT9m73ZMgZTJlmZyY8qZmsqd4e1OKuIU5JkouHaFvTdyzZ8pZ7ZFAUdRYJzu0KmZ3TwWUWCbTtVSgUTp2CmcQVFg8rN9AUPXjUkLFzeXYNOCgyhotdpHjx5ZrdZ9NXu+rP089fLO3Q07Pvtnyva6bR9fkmxRrt/w/bvvnl/1xlnRmyWiW3dvTUxMDA0NqdXqFZ/HhaUsWHp00YvHYl9WPP+K4oU4hSCu6MW4vBdX5L46NjY2PDys1Wq5mk6a92ziTtJJ173TnoS0yCS1FlPO1FRuioLLVMTeT+1MxPsAaoboopem1s7tOadKIbcPLFVgyZnFXajZdpx1RCtCl5yYjXvmqSm3DzS3ZgxFSCSOpwesGboWBfaNRoaZhmywo+akbRFO3nYXT0Rhe8XfP676YNvFzR8pN21Rbth0Ye3737+zpnLV6vLEleeEy0teKm6WT0xMWCyW3t7elLzkIMkfYqThsYWRS+SRsfKIWHlEbH5EzOHwxQfDBekxY2Nj9+/f90QUqPdd46zL8nG6ODy0N+FBhC1hPFAgVTPlTE7l3jTrOhXRIB7ddhgpOTUmmyucWRMGpX31KWUXBbacGd1F+tSB3RCyH2hrxFA+nWgSFtKOlZcjxFX+5BFFmyGpsRjMc8xVSOlMaZ0SjWbAkIDN274RBYPBcPfuXavV+lnlp5vL3t9c+d7m6nXrv393TeXf3ql4c1VZfMLZZctP/eXFwsV9g334VsKFxgsLNj8bdSAEUQR5RGx+RLQsbGFm6Gs5r5jNZvx7WTyyPzDwzZM0YJbDtKk503DbaMTfXDpYm7buTNL7ZUlrz//tnYq3VpUlrDwnFJ95ddlJwYsli2PlEQWqIxlnD3yl2CM5tCkk5Y9LCiNjC52KsKQgIjovPCY3LCo9ZJNirdls7u7u9mCjcd5DWCiAJAC+mxq4PZJsbW21Wq0nW79JOvHG22dXrvr29Te+FSWcXbbi1F9fPvH80uOLXjgWtUQeGSMLD9+5IGzXgvAv+FFpyDJhSUFETH5E9JHwxYdCow6EpH2/z2w2NzU1efBIEgAAb8Dt5aX6+nqr1aq+80tioTDxxGvxJ5eJTr287KTgpZLoFxRRLxyLeuFYVHReeJuutfXm1aualmM/FkXnhSOKgIuCNHxhVmjk3j9dVV81m80//PCDBy8vAQDgDbi95tzY2Ii/qrCr8tPlhS++qhD89XiMQLEIl4MXjkU9XxwRLQ2zWCwPHjwYGRmpVlWH7VpAUoSYw+GLc8Oi0kM2KNaYzebe3t6GhgYPXnN2jevnW1zymZFoLk2axv4QN0umD92DC1/jm5r6qzg/we1AlF6vv3z5stVq7bndszR3sSB/Uaw8YsnRyOeLbYrwfHFEdG7Y2NgYvtF49tLZkOQ/ImuEI+HR0rCFWaGRXwdf01wzm801NTV6vd6T09OEHVf6lpqjouCxtV57cM1WnH/HiZc86UFxdHHZOucshvPR6ZqaGqPRaLVa91TtXJQdGnM4PFYeGXv0z0uORj5fHLHkaGSMLPzu3bs3b97s7u4+ozwd/MkfUUUIX5QdGnUgZMeZT8xms0ajuXjxomdHpwlbsUoJ7Vw1F0UBOV3HEb+IwnQMnjEbOH7kjeIYmXuPjjh/yYpGo1EqlfgR6bXHkxZlh0bLwmIK/hwrj1hSGLlEHhlTEBEtDX9uw7PPbXw2aNMfwj59LibfdtcQLQ1blB0alRaSJF9lNpvNZnNlZaVGo/HsS1ZofE37PJn2aTBxhaGWCqiHppBojId6kABnPs4HBuTVjNMkyvklUtHOCNTzUZQA9FG14z0LmrWUy0oRvUFXIy5P+Knvj9M4nOxUxsisNrjIxeFV0jN8tVTg2kIuTiMYSXLC3MGTr2Orq6urr6+fmpqafDy5RvH2woOh0blh0UfCY/IjYuURMQW2HYTY/IjY/IjovHB8gbA4N2xhVmjUgZAk+SrTiMlsNiuVyrq6Oo+/jo30Ngrjm2c0b3y4cWiK5jwSbULCsSJiPiwHnwS055dQiKE2Q2iP5RAPNbGuFChne1grhYw9d49pUf1LeVufoQhiLVgjM9rg/vkrmwxJJBLC+Qb2LsHRaWjTu3h3clbi4Re3VlVVqVQq/HTDrvIdUWkhiw6GLj4UFi0Ni5aFRR8OizkcHnM4PFoWFpMbtvhQ6MKs0Kj0kMivg/G7BrPZXF9ff/78+Rn44lbHaRLSe2akk2eO+MjrYs75kO1VaJr3zHiOgUp/rAiZlAiTDNUk2o06xCSlhEc4YetMgpY+TjceaEtnrxRtLYjxWV/ms9lLOlDE5nCKD13a41bT0Jtn1wCJEl8iOP7l6gS34tu+M4XqoVmOh1/xfufOnbKysrq6uomJiUePHv3L8NOmb9ZF7g+JSg9dmBmyMCt04cHQhZmhCzNDo9JDog6ERO790wbFGnxnEV8jlJWV3blzZ4a+nZFyyoVdFKh3E26KAn0L0x0roqwIkExmRhTQ0scpokAtnXrIit0bnomCbajRHShiTMhwNMtNG1y2IGIZbpjtR9KxF85OYIs/924ccDz/YzAYhpWXl587d06v14+Pjz98+LDj5rWMiwc2lax77dArsfsjY/ZHvpbzyibF2rTv9+HvI+A7i6dPny4vL/fsK9iICBwOdy7q3Lx9cOPQFPWsDl1C5FiRkq33qIkHfkjh1J5DNImyZnbUDj3URMiLqXSaQ1Yuzk1Rfqa6hQY1w4Ei2iLQWrhjjxtNw+RZtVQicCinRCLBC2fvEm71BDe0cs4w3T8b19TUdPz48erqaoPBgL+e8ODBg7GxsdHR0dHRUTOB3t7eyspKhULR1NQ0I1/rTrPf5VzXubnRyHxoapxyVoeakHSsiK5n0B98IudDAVmgUpfWzrNxpDxsJ2TsBtMc8aIesnJ5i0H6meoWevtpDxRxO5rFaI/rpiF4A7GRIIuUA4iMXcJlcYwrhTkpDzPwB2b7+/tramoKCgpKSkpqa2u7u7t//fXXe/fu3bt3z2g0dnV1Xbp0SaFQFBQU1NTU9Pf3wxe6u8YHs81cXdsCXmfG/hT94OBgR0dHVVVVUVFRZmZmampqampqZmZmUVFRVVVVR0cH/H0HDnhNFOCQFeCSmREFAADmDSAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAIiCnoAAAIeEAUAABBAFAAAQABRAAAAAUQBAAAEEAUAABBAFAAAQABRAAAAAUQBAAAEEAUAABBAFAAAQABRAAAAYT6IQlsAA26hBdxCi5sDap6IAi8gYW/mtra27ds/C8AL3OKBW4jMH1GwBhhuioK/zfQ1boqCv830NYErCn5ZkvkFjUbjviiMBgwajcZ9UfC3sb7DHbcQAVGYk3ASBY1GHTAXB1Hwt6mzyy1E5pUo+Nv1Pm1mEAVat4AoeOYWIiAKc/QCUaB3C4iCZ24hAqIwRy8QBXq3+EgUGtNFovRG9pBpZuhbtxABUfDgasgQ8YOCgvhebEXXzexnUWhMF/H5oowG56+03vBuX6dxi9dEoSFDxHe2+JXs+PjsK8QI1BBO1zSTT9stREAUPLh6+29jWKcswYut6LqZ/SwKV7LjE5I/FosyGu2/0npD23f7dp/Wh27xlig0Zojjk5PjxZlM9QVRmFX45/bB3oqNGcKgoKCgoCA+X2gbIb64ZoEoxOe0VXzM33oS6dON6SI+3+kNfKXQmC4SpWd8yMcd9eEpL7rFS6LQmCmOz20r/5gvzmyw13fbVhGhptQQe635/C2nqJ7RqDWakx/y7T7JzI6Pz84kuYjOmR65MYBFoaVZ5burOk0sTrvYrOrsGcBwKrfxN+b5pnROouDF6l/XVm7lr893eCNvPX9LGe6Nzhzh8t0VeHh1mpjP33IG91Iyf8XuCq+5xX1R4JJz+V6hOOdye/eZZL4wtQKvPl90sA3DMKxTJubjNaUJwWut7aZ6prl8zzL+1kpb39FdprqIzpkeuRFEwVeXXRRayncvt+s9X7TPS92d2syzQhSaVd1XZKIV9sFfvk9kd0VQUBCfv6XIIQoJMtV1VUuzquVSZgLuN++4xSuiUJ4qFOdcble1XD+TzBfuLVe1VKeJE3Iut6tamlWdl3MS8JrShNhrTfVMeapQbP8U9yfJRbTO9MiNIAq+umzDYPdyvjCnE5dzmfe6O7WZZ4kotLT3tOUIN6U6B38n5kDb7RAFh2eIP3vBLd4QhYpUYRABYWp5C6lG/K3HXYbQeobqT8fP7Em4uBFEwVdX4Ra+reVs80NFqpAfgKLQrOrsKdvK5/PFaRfbv/k7n78pnxJtbotC+V4hP9m+zscqk/nC1ApCLSpShfzkM92sIS1Uz7RfzhETQqguYnImdzeCKHj7yltv2/sRydp6Ott7yv5uW+O9tmVbIK4UmlUtzV26ymS+OO1ic5euU+ZY9PKXEfYU5q4okNb5+B1EYZrYUU1hTqe2q6WaLoToIpJnmtt/aXOGrE+luojBmdzdCKLg7atLZ5syBn5pV7U0q7q1tt+NWq3R2NPpCxtmgSi09yCVva7F8F/be4yOBa+xpxOPRoxMSjjTbpl5USAb3KXDBn65jlaTWnFqQtoI9gBdD52LaJ3J3Y0gCl6/glB8Uyi1mf0sChQ/+NEbRLd45+nD3L4CWhRYDxbOGBiKbwolMRtEAaNj9vd+b7tlFl4gCgEBJ1GoCRg4iYK/jfUdAS0KmkCCyxuNAQSXNxoDiAAVhQDEnd4fgBe4xQO3EJknohCwgFtoAbfQ4uaAmg+iAADADAKiAAAAAogCAAAIIAoAACCAKAAAgACiAAAAAogCAAAIIAoAACCAKAAAgACiAAAAgk0UrFZrcHBwLAAAAU9wcLDVauXhf8Q+GACAgAdXg/8H/wgdm55CmCEAAAAASUVORK5CYII="><img loading="lazy" decoding="async" title="Dateianhang zu groß: Nur mit Tricks weiter zu versenden!" alt="Dateianhang zu groß: Nur mit Tricks weiter zu versenden!" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAVwAAACUCAIAAABQuAYWAAAYvElEQVR4nO2d+19TR97H8w/0p/7Yvva1lSy3BVTANra7bdGaBIptXUv7qK231Fq3FOtWay21KhcBSRQIghGL1xYQigYLi0ANCALtIus+NMFcgFjtofuIEgJGBDHPDyeXM+eWnEASIN/367wUJnP5zndmPjNnzpnAs1qtVqs1GAAA78PzN+zm4WrAwxUhGQAA78Pj8RL9B4/HYzcP1wVecHBwQkLCUgAAvA+Px4vyHzwej9282NjY4OBgEAUA8B0gCgAAIHAVhWeeeeYpO8888wxtCIgCAMxhuIrCU0899Z0dXAVIISAKADC38WylQFQBkkaAKADA3MaDPQWSLnisCCAKADAb8Wyjkbpe8EAR5p4opJR2dXV1labMhlwAwFvMU1HAB56D2qwkjn5JyqqlpqMMZ2IxTGWgppSmOHKhLcK9ioGiAF5knt4+EMcOPvhmYiAhIzKlFM0zKauWOsLxFGjwtMY1iALgdebpRiM6dpxzsk0giJM7qhmOUUzIgbTssIeVphA/sv2GjH/6tYAjZ6KR1DWHzZLaWkIgZdUBADPPPH0kSZpQaeZXwoCljH/ncEeHLvIpWRtKU5YuTcqqJUoA/bROzTkpq9ahHSmlNrMIiwxaEwDAS8zTl5eYRYFmrUAanejoo07neDxiSseITsqqpW45uBQF1KQu0qdLQRQA3zJPX3NmuH0grucdU7IjQmkWecZmEgXSSsFx20BaKbh5++AiGogC4FsCQBQoNwqErQT7SHRO1vYQuhGLDk6SOOACQvu8gmGjkfQDaaiDKAB+gsfjPf30035RhKefftr3jyQdH+A7eJQPaO44yKt7Lk8fKKZQtQB5REKwl0EJCBFBGgCvsHHjRq9/jwozGzduZDdvdr28RMGd9xQAYO6x0X+4tG2WiwIAAL4GRAEAAAQQBQAAEEAUAABAAFEAAAABRAEAAAQQBQAAEEAUAABAcIrCAgAAgAULFixYYBMFhUIxDgBAwKNQKEAUAABwAqIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIIAoAACAAKIAAAACiAIAAAggCgAAIMyMKFgsltHR0aGhIQzDjEajwWDQarVardZgMBiNRgzDhoaGRkdHLRbLDJoOAIA3mK4oWCwWk8mEYZhOp9Pr9bdv375///7Dhw8nJycnJycfPnx4//7927dv6/V6nU6HYZjJZAJpAIDZzLREYWxsbHBwUK/XDwwMmM1mKytms3lgYECv1w8ODo6NjXmjMgAATB8PRcFisYyMjAwMDBgMBpPJhA/7QdOdVl1z9fVKxdViWUN2Vn2GrPFQaevxmn9f6Ps/PR7HZDIZDIaBgYGRkRFYMgDALMQTUbBYLMPDw/39/bdu3cKH+n9H/nvpP8qiFnlhS15+s+ywKifnx4zMhv3767/cc2nnzgvbkys+kjUcMvxXh8e/detWX1/f8PAw6AIAzDY8EYWRkZH+/v5ff/0VH+HNvU3H24oV14qK2uSFbXl5rTJZa3a2KiPtyr6vG7/Y889/fHbp4+Tvt3zw3fr3Tr6T1yh78uTJ1NSU0Wjs6+sbGRnxavUAAOAKZ1EYGxsbGBgYGBiwWq1PnjxR3rhQck1R0ll8/KejxZ3ywo7DeW25uS0HD17Zv68pNbVx1676T1Nqt31ULdl4fs3as6vfPpG4u3LH46nHU1NTfX19AwMDsL8AALMKbqJgsVgGBwcNBgO+RlDeqC5pLz7RUaz4uaiooyD/qjS3KVPenHfy2onjrcVFLfLUS5+nXPjoI+XmD6rfW3t+9dvnVq4+lfhWScLOiu2PHz+enJzU6XSDg4NwEwEAswduomAymfR6/dDQkNVq/VHdqGgrKuksOv7T0WM/y+Wth3/q77BMPCA9dOjFNF/98MW680nvlL+x+tvE1WcT3yqNf+OYOKf24MTExO+//67T6Uwmkw+q6jfUUoFAqp5DRfjAYF8XqpYKeDwejydRequEeQQHUbBYLBiG3bx502q1/m76veiqXNFeeOwnedHP8qM/5claDvViGvyeYmpqiqgLd4fvfnBmw9/Ovb7628RV5+LfOh3/ZokoUb7if43/efTokVqtxjDMg8UC3so8D9ra3kNcp2Xpqe53Ym90d1ue9qz9KwqO+OwJ3fnUvaKJDUgXXSnhSZSO/wgF+1DulBJnSUoJbV/Dq0EIU0p4PNwJ7vRPr1WGgyiMjo7qdDp8mVDdXSm/mne0/UhhR15h55GCDmnulYNXNI3379/v+He76mcV9js2MTHx5MmTx48fm0ymb344kVgifOvb+DfPid84LVp5QphYtPzz8zvGx8cxDNNqtaOjo1xNd3pELRVw0gWiN9nTzojfA2elMH1RcK8QghKopRJXqQg522XCu9gGNaVQtVSAFK+WCgQSicM4tVQgEJCVcUamJY5wEIWhoaGenh6r1frbvdtHmnLzrkrzr0nz23MPt+fIrmVntaQXt8lTv/1i3cF318nWbDq8zvCbbmpqanJycmhoqK61bkX2KyvPilaeFa08I1p5QphwbLnwSNz1vq6HDx/euHFjaGiIq+mIR4iTFXEKUUsFAqlUggouyZuE6RadftC86HKmSeUs0S7z1BB3UqGReLSVdfxs615oVFZXkD4kzGY8iZSlCvapl8YVrO6iFjhOV0emdnSilFAXB4zmERYKSgmSF1P+yMAlLDUoGZIbi4SzjQhCRNfxlPYwpcTmeUQUbKmJZuEeYPf2tOAgChiGqdVqfDchtylT2pIla8uStWXltGVmXU3LaN739Y9ffn5p+z8ufbK9btuWqg3lP3/3+PHjiYmJ3377rUalfGXf0sSzKxLPrEg8teL1k8vjFXGi/FcLLh+xWCw3btzAMIyr6ahM4s6jNADtQoAssZT5g6jtTE1L1Wk8CrFEQvMhIe6kGldKiOrgUhTs+dp/ZHUFoY8pJbbinS5grwKLK9hHAs3MRqmjLY6LgUTu9mTz0JmZkMReT+b8iZ8570IoGbI0KDlbYu9CexqxssTqI7cPlPWGO52Tag8XOIiC0WjE3034rvNMVkNalio9qyX9YMuBjOZ9B1Rf7f1x95eNOz+r3769bttHys3vf/duo/ry5OSk2Ww2GAxff/PVq/sFCaeXJ5xaFn9qmbg0TqyIW1Hw8mffJVssFp1OZzQauZpOM7DRmzGew9eklEyiQJ2ZaSYuSs5Mc904nXxMMxX1V9rIrl2BrwvcGHj0+TO7gsldNG5nLog2OTmJPRKLrxyuQCpO5xyiVfbuYNsVYM+QaRByEAVCY7A1PWmjxJW3pwEHUTAYDMPDw1ar9XCjNK3+q/Qf96ap9u6/8uXXTXtSm3Z93rDjH//8JKV264cXN22o/J8dVSn4Q8c7d+5c+9e1uN0vx0lfij8ZJz4ZJy6NE5fGCRUvL5f/9Z2jqx48eIBhmMFg4Go6TT9m73ZMgZTJlmZyY8qZmsqd4e1OKuIU5JkouHaFvTdyzZ8pZ7ZFAUdRYJzu0KmZ3TwWUWCbTtVSgUTp2CmcQVFg8rN9AUPXjUkLFzeXYNOCgyhotdpHjx5ZrdZ9NXu+rP089fLO3Q07Pvtnyva6bR9fkmxRrt/w/bvvnl/1xlnRmyWiW3dvTUxMDA0NqdXqFZ/HhaUsWHp00YvHYl9WPP+K4oU4hSCu6MW4vBdX5L46NjY2PDys1Wq5mk6a92ziTtJJ173TnoS0yCS1FlPO1FRuioLLVMTeT+1MxPsAaoboopem1s7tOadKIbcPLFVgyZnFXajZdpx1RCtCl5yYjXvmqSm3DzS3ZgxFSCSOpwesGboWBfaNRoaZhmywo+akbRFO3nYXT0Rhe8XfP676YNvFzR8pN21Rbth0Ye3737+zpnLV6vLEleeEy0teKm6WT0xMWCyW3t7elLzkIMkfYqThsYWRS+SRsfKIWHlEbH5EzOHwxQfDBekxY2Nj9+/f90QUqPdd46zL8nG6ODy0N+FBhC1hPFAgVTPlTE7l3jTrOhXRIB7ddhgpOTUmmyucWRMGpX31KWUXBbacGd1F+tSB3RCyH2hrxFA+nWgSFtKOlZcjxFX+5BFFmyGpsRjMc8xVSOlMaZ0SjWbAkIDN274RBYPBcPfuXavV+lnlp5vL3t9c+d7m6nXrv393TeXf3ql4c1VZfMLZZctP/eXFwsV9g334VsKFxgsLNj8bdSAEUQR5RGx+RLQsbGFm6Gs5r5jNZvx7WTyyPzDwzZM0YJbDtKk503DbaMTfXDpYm7buTNL7ZUlrz//tnYq3VpUlrDwnFJ95ddlJwYsli2PlEQWqIxlnD3yl2CM5tCkk5Y9LCiNjC52KsKQgIjovPCY3LCo9ZJNirdls7u7u9mCjcd5DWCiAJAC+mxq4PZJsbW21Wq0nW79JOvHG22dXrvr29Te+FSWcXbbi1F9fPvH80uOLXjgWtUQeGSMLD9+5IGzXgvAv+FFpyDJhSUFETH5E9JHwxYdCow6EpH2/z2w2NzU1efBIEgAAb8Dt5aX6+nqr1aq+80tioTDxxGvxJ5eJTr287KTgpZLoFxRRLxyLeuFYVHReeJuutfXm1aualmM/FkXnhSOKgIuCNHxhVmjk3j9dVV81m80//PCDBy8vAQDgDbi95tzY2Ii/qrCr8tPlhS++qhD89XiMQLEIl4MXjkU9XxwRLQ2zWCwPHjwYGRmpVlWH7VpAUoSYw+GLc8Oi0kM2KNaYzebe3t6GhgYPXnN2jevnW1zymZFoLk2axv4QN0umD92DC1/jm5r6qzg/we1AlF6vv3z5stVq7bndszR3sSB/Uaw8YsnRyOeLbYrwfHFEdG7Y2NgYvtF49tLZkOQ/ImuEI+HR0rCFWaGRXwdf01wzm801NTV6vd6T09OEHVf6lpqjouCxtV57cM1WnH/HiZc86UFxdHHZOucshvPR6ZqaGqPRaLVa91TtXJQdGnM4PFYeGXv0z0uORj5fHLHkaGSMLPzu3bs3b97s7u4+ozwd/MkfUUUIX5QdGnUgZMeZT8xms0ajuXjxomdHpwlbsUoJ7Vw1F0UBOV3HEb+IwnQMnjEbOH7kjeIYmXuPjjh/yYpGo1EqlfgR6bXHkxZlh0bLwmIK/hwrj1hSGLlEHhlTEBEtDX9uw7PPbXw2aNMfwj59LibfdtcQLQ1blB0alRaSJF9lNpvNZnNlZaVGo/HsS1ZofE37PJn2aTBxhaGWCqiHppBojId6kABnPs4HBuTVjNMkyvklUtHOCNTzUZQA9FG14z0LmrWUy0oRvUFXIy5P+Knvj9M4nOxUxsisNrjIxeFV0jN8tVTg2kIuTiMYSXLC3MGTr2Orq6urr6+fmpqafDy5RvH2woOh0blh0UfCY/IjYuURMQW2HYTY/IjY/IjovHB8gbA4N2xhVmjUgZAk+SrTiMlsNiuVyrq6Oo+/jo30Ngrjm2c0b3y4cWiK5jwSbULCsSJiPiwHnwS055dQiKE2Q2iP5RAPNbGuFChne1grhYw9d49pUf1LeVufoQhiLVgjM9rg/vkrmwxJJBLC+Qb2LsHRaWjTu3h3clbi4Re3VlVVqVQq/HTDrvIdUWkhiw6GLj4UFi0Ni5aFRR8OizkcHnM4PFoWFpMbtvhQ6MKs0Kj0kMivg/G7BrPZXF9ff/78+Rn44lbHaRLSe2akk2eO+MjrYs75kO1VaJr3zHiOgUp/rAiZlAiTDNUk2o06xCSlhEc4YetMgpY+TjceaEtnrxRtLYjxWV/ms9lLOlDE5nCKD13a41bT0Jtn1wCJEl8iOP7l6gS34tu+M4XqoVmOh1/xfufOnbKysrq6uomJiUePHv3L8NOmb9ZF7g+JSg9dmBmyMCt04cHQhZmhCzNDo9JDog6ERO790wbFGnxnEV8jlJWV3blzZ4a+nZFyyoVdFKh3E26KAn0L0x0roqwIkExmRhTQ0scpokAtnXrIit0bnomCbajRHShiTMhwNMtNG1y2IGIZbpjtR9KxF85OYIs/924ccDz/YzAYhpWXl587d06v14+Pjz98+LDj5rWMiwc2lax77dArsfsjY/ZHvpbzyibF2rTv9+HvI+A7i6dPny4vL/fsK9iICBwOdy7q3Lx9cOPQFPWsDl1C5FiRkq33qIkHfkjh1J5DNImyZnbUDj3URMiLqXSaQ1Yuzk1Rfqa6hQY1w4Ei2iLQWrhjjxtNw+RZtVQicCinRCLBC2fvEm71BDe0cs4w3T8b19TUdPz48erqaoPBgL+e8ODBg7GxsdHR0dHRUTOB3t7eyspKhULR1NQ0I1/rTrPf5VzXubnRyHxoapxyVoeakHSsiK5n0B98IudDAVmgUpfWzrNxpDxsJ2TsBtMc8aIesnJ5i0H6meoWevtpDxRxO5rFaI/rpiF4A7GRIIuUA4iMXcJlcYwrhTkpDzPwB2b7+/tramoKCgpKSkpqa2u7u7t//fXXe/fu3bt3z2g0dnV1Xbp0SaFQFBQU1NTU9Pf3wxe6u8YHs81cXdsCXmfG/hT94OBgR0dHVVVVUVFRZmZmampqampqZmZmUVFRVVVVR0cH/H0HDnhNFOCQFeCSmREFAADmDSAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAKIAgAACCAKAAAggCgAAIAAogAAAAIiCnoAAAIeEAUAABBAFAAAQABRAAAAAUQBAAAEEAUAABBAFAAAQABRAAAAAUQBAAAEEAUAABBAFAAAQABRAAAAYT6IQlsAA26hBdxCi5sDap6IAi8gYW/mtra27ds/C8AL3OKBW4jMH1GwBhhuioK/zfQ1boqCv830NYErCn5ZkvkFjUbjviiMBgwajcZ9UfC3sb7DHbcQAVGYk3ASBY1GHTAXB1Hwt6mzyy1E5pUo+Nv1Pm1mEAVat4AoeOYWIiAKc/QCUaB3C4iCZ24hAqIwRy8QBXq3+EgUGtNFovRG9pBpZuhbtxABUfDgasgQ8YOCgvhebEXXzexnUWhMF/H5oowG56+03vBuX6dxi9dEoSFDxHe2+JXs+PjsK8QI1BBO1zSTT9stREAUPLh6+29jWKcswYut6LqZ/SwKV7LjE5I/FosyGu2/0npD23f7dp/Wh27xlig0Zojjk5PjxZlM9QVRmFX45/bB3oqNGcKgoKCgoCA+X2gbIb64ZoEoxOe0VXzM33oS6dON6SI+3+kNfKXQmC4SpWd8yMcd9eEpL7rFS6LQmCmOz20r/5gvzmyw13fbVhGhptQQe635/C2nqJ7RqDWakx/y7T7JzI6Pz84kuYjOmR65MYBFoaVZ5burOk0sTrvYrOrsGcBwKrfxN+b5pnROouDF6l/XVm7lr893eCNvPX9LGe6Nzhzh8t0VeHh1mpjP33IG91Iyf8XuCq+5xX1R4JJz+V6hOOdye/eZZL4wtQKvPl90sA3DMKxTJubjNaUJwWut7aZ6prl8zzL+1kpb39FdprqIzpkeuRFEwVeXXRRayncvt+s9X7TPS92d2syzQhSaVd1XZKIV9sFfvk9kd0VQUBCfv6XIIQoJMtV1VUuzquVSZgLuN++4xSuiUJ4qFOdcble1XD+TzBfuLVe1VKeJE3Iut6tamlWdl3MS8JrShNhrTfVMeapQbP8U9yfJRbTO9MiNIAq+umzDYPdyvjCnE5dzmfe6O7WZZ4kotLT3tOUIN6U6B38n5kDb7RAFh2eIP3vBLd4QhYpUYRABYWp5C6lG/K3HXYbQeobqT8fP7Em4uBFEwVdX4Ra+reVs80NFqpAfgKLQrOrsKdvK5/PFaRfbv/k7n78pnxJtbotC+V4hP9m+zscqk/nC1ApCLSpShfzkM92sIS1Uz7RfzhETQqguYnImdzeCKHj7yltv2/sRydp6Ott7yv5uW+O9tmVbIK4UmlUtzV26ymS+OO1ic5euU+ZY9PKXEfYU5q4okNb5+B1EYZrYUU1hTqe2q6WaLoToIpJnmtt/aXOGrE+luojBmdzdCKLg7atLZ5syBn5pV7U0q7q1tt+NWq3R2NPpCxtmgSi09yCVva7F8F/be4yOBa+xpxOPRoxMSjjTbpl5USAb3KXDBn65jlaTWnFqQtoI9gBdD52LaJ3J3Y0gCl6/glB8Uyi1mf0sChQ/+NEbRLd45+nD3L4CWhRYDxbOGBiKbwolMRtEAaNj9vd+b7tlFl4gCgEBJ1GoCRg4iYK/jfUdAS0KmkCCyxuNAQSXNxoDiAAVhQDEnd4fgBe4xQO3EJknohCwgFtoAbfQ4uaAmg+iAADADAKiAAAAAogCAAAIIAoAACCAKAAAgACiAAAAAogCAAAIIAoAACCAKAAAgACiAAAAgk0UrFZrcHBwLAAAAU9wcLDVauXhf8Q+GACAgAdXg/8H/wgdm55CmCEAAAAASUVORK5CYII=" width="348" height="148" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Dateianhang zu groß: Nur mit Tricks weiter zu versenden!</figcaption></figure>
<p>Die Email, die heute Morgen ankommt, hat mit 7 Seiten Textumfang eine Größe von 9,8 MB Daten. Damit überschreitet sie die für Emailversendungen richtige Größe bei weitem. Unnötigerweise durchzieht sich über das gesamte Dokument noch die Verwendung von Headern (Kopfteilen) und Footern (Fußteilen) in grün. Das Dokument lässt sich damit daher nicht mehr ohne weiteres beliebig an Dritte verteilen. So etwa eben nicht mehr an den Verwaltungsbeirat der Anlage, der das Angebot sehen muss, um die Beauftragung zu entscheiden. Es geht genau das nach hinten los, was nach vorne losgehen soll: Ein Auftrag soll folgen.</p>
<p>Wenn der Empfänger von Emails hingegen &#8222;höhere Talente zu basteln&#8220; hat, kann er &#8222;den großen Bohei&#8220; gezielt nacharbeiten. Mit einer großen Version vom Adobe Acrobat etwa lässt sich die &#8222;Dateigröße reduzieren&#8220;. Das wurde versucht mit einigem Erfolg: Aus der Datei von 9,8 MB Daten wurde so eine mit 1,5 MB Daten, rechnerisch ist das ca. 15% der ursprünglichen Dateigröße.</p>
<p>Dieses abzulegen macht schon weit mehr Sinn. Kürzlich wendete ich bei einer Werbeagentur derartige Argumente gegen eine &#8222;große Bohei&#8220;-Datei ein und sie antwortete mir sinngemäß: &#8222;Mensch, Festplatten sind doch inzwischen billig geworden.&#8220; Dieses Argument ist falsch, oberflächlich und zeigt, dass deren Verwender wenig Ahnung von bürointernen Abläufen hat. Denn unabhängig vom nutzlosen, aufgewendeten Speicherplatz rechnet sich mit der Dateigröße auch vieles anderes beträchtlich hoch. In Dokumentenmanagementsystemen, wie sie vielfach zum Einsatz kommen, wird die Suche/Volltextsuche durch &#8222;fette Dateien&#8220; regelrecht verkleistert. Wer eine nur lediglich kleine Dokumentenwelt besitzt, wie sie eine Hausverwaltung mit 1.000 Wohnungen in Berlin betreibt, kommt schnell auf eine Dokumentenzahl von ca. 200.000 bis 300.000 Dokumenten, die zu durchsuchen ggf. Stunden dauert.</p>
<p>Die Einstellung derjenigen, die zu hoch auflösende Dokumente verwenden, ist altbacken und mithin nicht modern. Es geht darum, Dokumente zu erzeugen und zu versenden, die klein, effektiv und passgenau in die &#8222;Welt der Anderen&#8220; passen. Ausgangspunkt ist dabei nicht der Besitzer der Ursprungsdatei, sondern der Empfänger. Für diesen ist die Korrespondenz gemacht: Er muss sie behalten, zu Dokumentationszwecken. Ob er nun will oder nicht.</p>
<p>Es ist unhöflich, gnadenlos große Dateien zu übersenden und so zwingend zu erfordern, dass sich ein Spezialist damit beschäftigt. Insofern ist den Verwendern allzu aufwändiger Briefbogenkonstruktionen dringend zu raten, ihr Geschäftsmodell in diesem einen Punkt einer selbstkritischen Prüfung zu unterziehen. Die notwendige Reduzierung von Dateigrößen ist ein ganz entscheidender Punkt für die erfolgreiche Verwendung von elektronischer Korrespondenz und färbt so absichtlich wie unabsichtlich auf den Empfänger durch. Denn wenn sich der Empfänger von &#8222;zu fetten Emails&#8220; darüber mit einem Hauch von Rot im Gesicht (hochaufgelöst mit mindestens 1.200 dpi) die Krätze ärgert, ist dem ursprünglichen Absenderansinnen eben kontraproduktiv Rechnung getragen: Er wünscht sich geschäftlichen Erfolg, Beauftragung und zufriedene Kunden. Kommt damit, dass man sich Arbeit macht, lediglich nur das Gegenteil heraus, so liegt ein vermeidbares Negativkriterium vor, dessen Abstellen nur positive Früchte trägt.</p>
<p>Gutes Gelingen.</p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1381-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Kabeldeutschland, Computersteuerung, Telefonterror, Morbus telecom #Positionen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169313-erfahrungshorizonte-kabeldeutschland-computersteuerung-telefonterror-morbus-telecom-positionen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/169313-erfahrungshorizonte-kabeldeutschland-computersteuerung-telefonterror-morbus-telecom-positionen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 10:14:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernfänger]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonnen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kabeldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nepper]]></category>
		<category><![CDATA[Schlepper]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13734</guid>

					<description><![CDATA[Menschen rufen Menschen an. Der Grund: Computer legen feste Wiedervorlagen und Termine an. Diese sind von Mitarbeitern abzuarbeiten. So wie bei Kabeldeutschland: Kabeldeutschland möchte das bestehende Geschäft modernisieren. Dazu braucht es die Mitwirkung der Haus- und Grundstücksverwalter. Die sehen aber oft gar keinen Grund, bei diesem &#8222;großen Bohei&#8220; aktiv mitzumachen. Wozu auch. Ein Erinnerungsprotokoll heute ... <a title="1381-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Kabeldeutschland, Computersteuerung, Telefonterror, Morbus telecom #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169313-erfahrungshorizonte-kabeldeutschland-computersteuerung-telefonterror-morbus-telecom-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1381-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Kabeldeutschland, Computersteuerung, Telefonterror, Morbus telecom #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_2329-2" aria-describedby="caption-attachment-2329-2" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" alt="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329-2" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Menschen rufen Menschen an. Der Grund: Computer legen feste Wiedervorlagen und Termine an. Diese sind von Mitarbeitern abzuarbeiten. So wie bei Kabeldeutschland: Kabeldeutschland möchte das bestehende Geschäft modernisieren. Dazu braucht es die Mitwirkung der Haus- und Grundstücksverwalter. Die sehen aber oft gar keinen Grund, bei diesem &#8222;großen Bohei&#8220; aktiv mitzumachen. Wozu auch. Ein Erinnerungsprotokoll heute morgen.</p></blockquote>
<p>(Erinnerungsprotokoll eines morgendlichen Anrufs von Kabeldeutschland)</p>
<p>Rrrring.</p>
<p>Büro Gotthal. Guten Tag.</p>
<p>Ja, guten Tag, Kabeldeutschland, Frau Schnickerdöns (* Name geändert). Ich hatte Ihnen ja diesen Veränderungsvorschlag zugeschickt. Hatten Sie schon Zeit, sich den anzusehen?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Ja, okay. Dann rufe ich Sie nochmal in vierzehn Tagen an.</p>
<p>Nein.</p>
<p>Wie?</p>
<p><span id="more-13734"></span></p>
<figure id="attachment_13735-2" aria-describedby="caption-attachment-13735-2" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735-2" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Außerhalb des Protokolls: Hier leidet man gerade sehr an &#8222;Morbus telecom&#8220;, eine ansteckende Krankheit, die sich in viel Schriftverkehr und mit Nichterledigung auch kleinster Routineanfragen besonders scheußlich zeigt. Kommissar Zufall fand heute durch Zufall ein &#8222;Mashup&#8220; (siehe oben), einen TELEKOM-Header, der offensichtlich eine Verfälschung des Werbespruchs: &#8222;Erleben, was verbindet&#8220; vornimmt. Garstiges, digitales Kleinod. Vor dem Hintergrund steigender Supportanfragen an die TELEKOM und angesichts der Erkenntnis, dass diese niemals zu nichts anderem führen als zur Erhöhung des eigenen Datentraffics, anstatt zur Erledigung, geben wir dem geneigten Leser für´s eigene Kopfkino das gräusliche Machwerk zur Kenntnis. Natürlich machen wir uns die zugrunde liegenden Aussagen dieses Mashups nicht zu eigen. Denn stets berichten wir nur mit erklärendem, aufklärerischen Unterton, als billige Polemik, unsachliches Trallala und reißerische Bildberichterstattung zu unternehmen. Auch hinsichtlich unserer Leserzahlen: Erleben, was verbindet. Schubidua&#8230;.</p></blockquote>
<p>(Fortsetzung, Erinnerungsprotokoll eines Telefonats)</p>
<p>Ich find das nicht gut: Sie helfen mir Ihren Arbeitsrhythmus über, ich will nicht angerufen werden, wenn es Ihnen passt.</p>
<p>Ja, das geht nicht anders. Das ist alles computergesteuert.</p>
<p>Ich weiß.</p>
<p>Und?</p>
<p>Nun: Machen Sie bitte da mal einen Vermerk in den Genossen Computer, sinngemäss: &#8222;Don´t call him, he calls You. If he wants to.&#8220; &#8211; Verstehen Sie?</p>
<p>Mmmh, ja gut (frostig). Ist gut, dann mach ich das so. Auf Wiedersehen.</p>
<p>Bzw. wiederhören. Vermutlich aber nicht.</p>
<p>Krrrkkkksss.</p>
<p>Zusammenfassung außerhalb des Erinnerungsprotokolls: Geht´s noch?  Hallo?</p>
<p>Besonders uninteressant sind solche Anrufe, in denen der Angerufene schon vom Ansatz nicht einmal auf die Idee kommt nachzufragen, um welches der verschiedenen Verwaltungsgrundstücke es überhaupt geht? Anrufe, die einem erspart werden sollten&#8230;</p>
<p>Kategorien: Drückerkolonnen, Nepper, Schlepper, Bauernfänger</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/169313-erfahrungshorizonte-kabeldeutschland-computersteuerung-telefonterror-morbus-telecom-positionen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 20:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ablesung]]></category>
		<category><![CDATA[Brunata]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverdunster]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverteiler]]></category>
		<category><![CDATA[HeizkostenVO]]></category>
		<category><![CDATA[Ista]]></category>
		<category><![CDATA[Techem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13656</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Einführung der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung wollte der Bundesgesetzgeber das Energiesparen attraktiv machen. Regelrechten Wildwuchs hat seit dem die Branche durchlitten. Kleinere wurden aufgekauft und vom Markt geschluckt. Jetzt sind die Global Player am Werk. ISTA, TECHEM, BRUNATA und &#8222;Konsorten&#8220; schicken bundesweit um den 31.12. die Ableser an den Start, in die Wohnungen. Es heißt, ... <a title="1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/" aria-label="Mehr Informationen über 1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" alt="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" width="100" height="22" /></a></p>
<figure id="attachment_137-2" aria-describedby="caption-attachment-137-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" width="300" height="228" /></a><figcaption id="caption-attachment-137-2" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik &#8211; bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Mit der Einführung der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung wollte der Bundesgesetzgeber das Energiesparen attraktiv machen. Regelrechten Wildwuchs hat seit dem die Branche durchlitten. Kleinere wurden aufgekauft und vom Markt geschluckt. Jetzt sind die Global Player am Werk. ISTA, TECHEM, BRUNATA und &#8222;Konsorten&#8220; schicken bundesweit um den 31.12. die Ableser an den Start, in die Wohnungen. Es heißt, Heizkostenverteiler abzulesen.</p>
<p>Dann kommt die Nachlese und abgerechnet wird zum Schluss. Was die Firma TECHEM derzeit so organisiert, stößt in der Hausverwaltung auf heftiges Missfallen, auf Kritik und ist nach hiesiger Ansicht komplett ungerecht, unfair und kostentreibend.</p>
<p><span id="more-13656"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11897-2" aria-describedby="caption-attachment-11897-2" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11897 " alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897-2" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie immer, wenn man Betreuungsaufträge generiert, stellt man sich die Frage, wie das dann konkret abgewickelt wird, erst hinterher. Wenn es nicht klappt. Doch im Vergleich verschiedener Firmen (Marktmix) kann man vergleichen. Die eine Firma liest ab und tauscht Geräte, die defekt sind, ohne großen Abstimmungsaufwand einfach gleich aus. Die Geräte sind bis auf wenige Ausnahmen &#8222;Pfennigartikel&#8220;. Andere bauen Unterlagenszenarien auf, an denen bestimmt junge, ehrgeizige Betriebswirtschaftler mitgewirkt haben. Heute im Fokus des Interesses: die Fa. TECHEM und ihre Praxis, Beanstandungslisten an Hausverwalter zu verschicken, anstatt einfach die Arbeit zu machen.</p></blockquote>
<p>Ja, sie waren nun größtenteils draußen. Übrig geblieben sind nur noch diejenigen, bei denen nachabgelesen werden muss. Das sind die, die nicht in ihren Wohnungen angetroffen wurden. Und dann sind da noch diejenigen, bei denen &#8222;Auffälligkeiten&#8220; festgestellt wurden. Die unterliegen jetzt einem Nachbearbeitungsszenario, was wie folgt angestellt wird.</p>
<p>Verwalter bekommen edv-gestützte Beanstandungslisten mit Einzelaufdruck. Seitenlang werden Beanstandungen aufgelistet und Lösung wird versprochen. &#8222;Willst du einen Auftrag erteilen, so erteile doch den (zusatzkostenpflichtigen) Auftrag und wir bearbeiten die Beanstandungen nach.&#8220;</p>
<p>Das ist so falsch wie unfair organisiert und hat seinen Grund in einer falsch organisierten Arbeitsstruktur.</p>
<p>Um Geld zu sparen, lassen die Ableseunternehmen schlecht geschulte Aushilfskräfte auf Selbstständigenbasis oder geringfügig Beschäftigte (Saisongeschäft) auf die Nutzer los. Das Ausbildungslevel ist das eine. Wer abliest, darf nicht demontieren und neumontieren, heißt es da. Verabredet wurde das mit den Kunden nicht. Die finden vollendete Tatsachen vor.</p>
<p>Sind Heizkostenverteiler &#8222;ab&#8220; aus unterschiedlichen Gründen, so wird ein vorgefertigter Beanstandungsschlüssel in die EDV eingegeben und der Nutzer kommt auf die Liste. Dann setzt ein &#8222;Unterlagentango&#8220; als Korrespondenz mit der Hausverwaltung ein. Die hat am Jahresanfang ohnehin Löwenanteile von Korrespondenz zu bewerkstelligen, das ist schon zu viel des Guten. Hinzu kommt nun das Abarbeiten von insgesamt gesehen ziemlich nutzlosen Beanstandungslisten, die es gar nicht zu geben bräuchte.</p>
<p>Die Lösung ist so einfach wie selbstverständlich:</p>
<p>Lest die Wohnungen ab, liebe Heizkostenableser und habt Euer Zeugs mit auf dem Auto. In jedes Ableserauto gehört selbstverständlich Ersatzgerät, Material für kleine Reparaturen und so genannte Geräteaustausche. Diese Kosten sind regelmäßig aufzuwenden, um einer gesetzlich normierten Verpflichtung zeitgerecht und so kurzfristig wie möglich nachzukommen.</p>
<p>Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, die Bearbeitung von notwendigen Mängelbeseitigungen erst noch auszutauschen, außer den, noch einmal gern und umfänglich bei der werten Kundschaft abzukassieren. Hinzu kommen so unnötigerweise kalkulatorische Einzelanfahrts- und -abfahrtskosten, die kostentreibende Sonderbearbeitung und die starke Verzögerung der Mängelbeseitigung. Diese Art Service ist kein besonderer Service, sondern die vertraglich geschuldete &#8222;Mindestleistung&#8220; bzw. Kernkompetenz eines sachkundigen, kundenorientiert denkenden Ableseunternehmens.  Infolgedessen schreiben wir den Ablesern dieser Tage Rückmeldungen in kollektiver Art und Weise, die niemals auf den beanstandeten Einzelfall eingehen und melden zurück, sinngemäß:</p>
<blockquote><p>Die Überprüfung Ihrer Beanstandungslisten ergibt folgendes:1.) Sie sind genau mit diesem Kernanliegen beauftragt. Es ist nicht einzusehen, warum Sie zusätzliche, kostenpflichtige Zusatzaufträge auslösen. Derartige Geräte können Sie ohne weiteres auf dem Ableserwagen gleich dabei haben.<br />
2.) Wir fordern Sie auf, diese fehlenden Geräte ohne vorgeschaltetes &#8222;Klärung erforderlich&#8220; auszutauschen, und zwar sobald als möglich.<br />
Sehr ärgerlich, wenn Sie derartiges in Formularen abwickeln wie diesen. (aus Beanstandungsbeantwortungen der Hausverwaltung)</p></blockquote>
<p>Ärgerlich nur: Derartige Meldungen werden unter dem 11.02. ausgedruckt, verschickt und werden infolge der hohen Arbeitsbelastung Anfang des Jahres erst am 25.02. an die Ablesedienstleister zurück versendet. Mit Sicherheit erfolgt jetzt noch ein großartiges Brimborium, von wegen, man betrachte die Sache nicht richtig. Wir bleiben auch nach angestrengtem Nachdenken dabei: Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen. Sie ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens. Wobei der eine das gut findet, weil er verdienen will und der andere das schlecht findet: Denn er hat nicht nur Kosten &#8222;an der Backe&#8220;, die den Kunden übergeholfen werden. Sondern er muss auch noch mit Abrechnungsverzögerungen rechnen: Ein Standardargument der bemühten Hausverwaltung, warum sie ihre Jahresabrechnung nicht fertig bekommt, ist genau das. Der Ableser hat Schuld.</p>
<p>Derartiges geht als Ausrede aber nur gut, wenn man die Ableser antreibt: Selbstverständliche Dinge sofort zu erledigen und nicht erst einen großen Unterlagenabgleichsbohei mit &#8222;klärungsbedürftigen Mängeln&#8220; aufzubauen. Diese heißt es gleich von Anfang an im Keime zu ersticken.</p>
<p>Ja, die Karten derartiger Aufträge werden jedes Jahr neu gemischt. Es spricht gerade nicht wenig dafür, es mal mit einer anderen Firma aus dieser Branche zu versuchen.</p>
<p>Grrrr&#8230;.abzuwarten bleibt jedenfalls, wie die Fa. TECHEM auf die rotzfrechen Antworten der Hausverwaltung nun reagiert? Wir werden später gern wieder berichten.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1359-13 &#8211; Positionen: Vom Flag weg, großer Bohei, tägliche Eingangspost + der Dingsbums des Lebens</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167113-positionen-vom-flag-weg-groser-bohei-tagliche-eingangspost-der-dingsbums-des-lebens/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/167113-positionen-vom-flag-weg-groser-bohei-tagliche-eingangspost-der-dingsbums-des-lebens/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 09:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Banderolenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sinn des Lebens]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Python]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffelschwein]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13627</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ein versierter Datenguru auf einen Adressdatensatz einen &#8222;Flag&#8220; setzt, markiert er diesen mit einer zu programmierenden Eigenschaft. Die hier anzusprechende Eigenschaft heißt: &#8222;Kunde wünscht keinerlei Banderolenwerbung, trotz Geschäftsbeziehung&#8220;. Eine noch krassere lautet: &#8222;Kunde ist gar kein Kunde und wünscht trotzdem nichts von uns&#8220; oder feiner ausgedrückt: &#8222;Eventueller Neukunde denkt über uns, wir sind Spammer.&#8220; ... <a title="1359-13 &#8211; Positionen: Vom Flag weg, großer Bohei, tägliche Eingangspost + der Dingsbums des Lebens" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167113-positionen-vom-flag-weg-groser-bohei-tagliche-eingangspost-der-dingsbums-des-lebens/" aria-label="Mehr Informationen über 1359-13 &#8211; Positionen: Vom Flag weg, großer Bohei, tägliche Eingangspost + der Dingsbums des Lebens">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" alt="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2190" aria-describedby="caption-attachment-2190" style="width: 336px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/jaegermeisterhausverwaltun.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2190" alt="Falsifikat/Meshup einer Likörwerbung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/jaegermeisterhausverwaltun.jpg" width="346" height="458" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/jaegermeisterhausverwaltun.jpg 346w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/jaegermeisterhausverwaltun-226x300.jpg 226w" sizes="auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2190" class="wp-caption-text">Falsifikat/Meshup einer Likörwerbung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn ein versierter Datenguru auf einen Adressdatensatz einen &#8222;Flag&#8220; setzt, markiert er diesen mit einer zu programmierenden Eigenschaft. Die hier anzusprechende Eigenschaft heißt: &#8222;Kunde wünscht keinerlei Banderolenwerbung, trotz Geschäftsbeziehung&#8220;. Eine noch krassere lautet: &#8222;Kunde ist gar kein Kunde und wünscht trotzdem nichts von uns&#8220; oder feiner ausgedrückt: &#8222;Eventueller Neukunde denkt über uns, wir sind Spammer.&#8220; Womit er vielleicht sogar recht hat.</p></blockquote>
<p>Ich muss deutlich zugeben, ich liebe das Bearbeiten der Eingangspost nicht sonderlich. Es ist zu viel. Und trotz großartiger Rationalisierungsbemühungen und der Einführung einer digital gestützten Aktenverwaltung wird das Schrifttum insgesamt nicht weniger. Es hat sogar ein regelrechtes Eigenleben.</p>
<p>Schnell stellt man fest, wenn man die Post unzuständigkeitshalber längere Zeit nicht selbst bearbeitet hat, wie sich Dinge unabgesprochenerweise &#8222;eingeschliffen haben&#8220;, gegen die sich vorher in der Eingangspostbearbeitung niemand zur Wehr gesetzt hat. Richtig: Es gab klare Anweisungen, sich zur Wehr zu setzen. Hat nur niemand angefangen, sich durchzusetzen und laut und deutlich zu sagen: Mit uns nicht! STOP SPAM! Sonst erschießen wir einen Hund!<span id="more-13627"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13629" aria-describedby="caption-attachment-13629" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1547.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13629 " title="VATTENFALL-Kampagne &quot;Highlights 01.2013&quot;" alt="VATTENFALL-Kampagne &quot;Highlights 01.2013&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1547-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1547-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1547-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1547.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13629" class="wp-caption-text">VATTENFALL-Kampagne &#8222;Highlights 01.2013&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Sache hat eigentlich auch eine gesellschaftspolitische Dimension: Man könnte den Gesetzgeber auffordern zu überprüfen, ob es nicht generell unzulässig ist, jemandem Werbung zuzusenden, der nicht ausdrücklich vorher eingewilligt hat. Bei Telefonwerbung ist das schon so. Sich in Robinsonlisten aufnehmen zu lassen, allerdings weitgehend zwecklos. Nein, z.B. bei bestehenden Geschäftsverbindungen müsste dies einen gebührenpflichtigen Abmahngrund darstellen. Dann würde dieses rasch unterbleiben. Aber so weit denkt der Gesetzgeber nicht. Na klar. Arbeitsplätze&#8230;.hust!</p></blockquote>
<p>Ich habe infolgedessen ein großes &#8222;ANTISPAM&#8220;-Bearbeitungsprogramm eingeleitet und wehre dieser Tage sehr konkret jede Art von überflüssigem Müll ab und verbitte mir das namens und in Vollmacht unserer Posteingangsbearbeitungs&#8220;abteilung&#8220;. Denn ich bin der Leidtragende.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5029" alt="Stoppen Sie ihre Werbung, sonst erschiessen wir diesen Hund!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/hund.erschiessen.stop_.werbu_.jpg" width="289" height="263" /></p>
<p>Eine Unverschämtheit ist das, dieses trendige &#8222;einen großen Bohei&#8220; um jeden Scheißdreck zu machen, anstatt einfach die Korrespondenz auf das notwendige Gedöns zu beschränken. </p>
<ul>
<li>Die Firma VIKING Direktversand muss vor einigen Jahren verkauft worden sein, fiel mir jetzt auf. Früher war das ein &#8222;älterer, sonorer&#8220; Herr mit &#8222;quietschegrauem&#8220; Haar, eine Art &#8222;Unternehmer-Trüffelschwein&#8220;. Der ist inzwischen ausgestorben. Ja, Viking war schon immer sehr mitteilsam. Inzwischen erschlägt einen die Eingangspost. Löse mal zwei, drei Kleinbestellungen dort aus: Du wirst erschlagen mit Prospekten, Tagesangeboten und Tri Tra Tralla La. Wozu? &#8211; Ich hab Viking jetzt geschrieben:</li>
</ul>
<blockquote><p>Wir empfinden die Vielzahl der von Ihnen ständig übersandten<br />
Werbemailings in Form von Prospekten als ausgesprochen lästig  und bitten Sie, trotz Geschäftsverbindung keinerlei Einverständnis unsererseits zum Übersandt von unverlangt eingesandeten Werbemailings zugrunde zu legen. Bitte machen Sie auf unseren Adressendatensatz einen &#8222;STOP WERBUNG&#8220;-Haken, um dieses komplett einzustellen. (Auszug aus einer Email)</p></blockquote>
<p>Irgendwie hat den skandinavischen Energieriesen VATENFALL jemand mit dem Klammerbeutel fragwürdiger Absichten gepudert, so scheint mir. Es gibt jetzt so viele als Kundenbeziehungen bestehen, postversendete  &#8222;Highlights 1/2013&#8220;, die dieser Tage hier unbestellt schriftlich-brieflich eintreffen. Draufgedruckt das Brandenburger Tor, die Mehrzahl davon ist &#8222;Brandenburger Toren&#8220;, las ich gestern. Hoho. In diesem Fall sind es &#8222;Berliner Toren&#8220;, die derartiges versenden, ohne die Empfänger zu fragen, ob sie derartiges überhaupt habe wollen. Wie wenig empfindsam: Großkunden wie Hausverwaltungen mit zwanzig, dreißig, vierzig solcher Briefsendungen zu beschicken. Eine Art moderner Mitteilungsterrorismus als &#8222;flatline&#8220;: Hoch die Anzahl, flach die Post, noch flacher der Inhalt. Aber dies beiseite. Ja, geht´s noch? Oder, wie Judith Holofernes (Wir sind Helden!) zutreffend bemerkte: &#8222;Ich glaube, es hackt.&#8220;</p>
<blockquote><p>Wer glaubt, das sei &#8222;gute Unternehmenskommunikation&#8220;, irrt. Es ist schlechte. Wir sehen: Die Gewinnspannen sind so riesig, dass es mit dem Strompreis sogar geht, dicke Imagebroschüren-Werbungen quer übers Land zu verteilen. Spart das doch ein und schimpft stattdessen nicht, dass die Atomkraft wegfällt und weitere, nicht unerhebliche Preissteigerungen erforderlich sind. Da dürft Ihr schon mal einsparen. VATTENFALL geht doch mit unserem Geld um, wenn es solche &#8222;highlights&#8220; drucken, die in Wirklichkeit an Flachheit und mainstream kaum zu überbieten sind. Eine vollkommen nach hinten losgehende Kampagne.</p></blockquote>
<p>Buchhalter oder Löwenbändiger? Jawoll, wir müssen uns auch aus beruflichen Gründen fragen, ob wir für bestimmte Tätigkeiten überhaupt geeignet sind? Buchhaltung verlangt nach bestimmten, soliden Grundkenntnissen von der Betriebswirtschaft. Raubtiere hingegen wie die tägliche Eingangspost mit gefährlich schreiender, buntgreller Werbung bedürfen jedoch einer sorgfältigen Dressur. Der Löwenbändiger muss also Kenntnisse besitzen, die das vorneweg agieren dringend benötigen. So wie Herr Anchovy, der als Buchhalter nach beruflichen Herausforderungen sucht: Löwenbändiger, Ameisenbären und Werbung, die uns auf der Nase herumtanzt, als hätte es die Dressur nie als Sportlichkeitserwägung gegeben. Es ist grausam.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;q6aqHO-ZKHM&#8220;]<br />
Löwenbändiger Monty Python <em>(via Youtube)</em></p>
<p>Ich fasse aus vorgenannten Gründen zusammen: Wir müssen vom Flag weg. Der Flag, der sagt, jemand wünsche keine Werbung, ist ein genau falsch herum aufgezäumtes, wildes, bösartiges Raubtier, das es zu bändigen gilt.</p>
<p>Der &#8222;Flag&#8220; als Negativismus. Der Flag darf und muss zwar als Möglichkeit verbleiben, also Adressdatensätze kennzeichnen, aber er muss die Abweichung vom Verbotenen kennzeichnen. Also genau anders herum. Grundsätzlich erst einmal ist Werbung unzulässig, wenn sie unverlangt erfolgt und in dem Ansinnen gesät wird, zu rieseln. Werbung darf rieseln, aber nur auf bestimmte, extra dafür angelegte Felder. Wie es in Berlin in Kladow welche gibt. Das bedeutet: &#8222;Kunde wünscht Werbung lt. Vereinbarung vom 00.00.00&#8220;.</p>
<p>Leute, seid Ihr total behämmert?</p>
<figure id="attachment_13628" aria-describedby="caption-attachment-13628" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13628" alt="Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13628" class="wp-caption-text">Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python</figcaption></figure>
<p>Ich kann jetzt nicht: Ich muss Eingangspost wegwerfen! Schlimm. Kampagnen, die nach hinten losgehen. Wäre diese Art Werbung ein Vogel, so ließe sich feststellen: Der Vogel ist tot. Der ist abgeritten zu seinen Ahnen. Und wäre damit berühmt wie die entsprechende Posse aus dem Film &#8222;Der Sinn des Lebens&#8220; von Monty Python. &#8222;Der pieft ne Runde&#8220;, dieser äußerst komische Vogel Werbung, der einfach nur nervt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;v_fuUSe1nBs&#8220;]<br />
<em>Papagei ist tot</em> <em>(via Youtube)</em></p>
<p>Das ist der Dingsbums des Lebens. Also der Sinn.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/167113-positionen-vom-flag-weg-groser-bohei-tagliche-eingangspost-der-dingsbums-des-lebens/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 13:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverteiler]]></category>
		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Techem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13177</guid>

					<description><![CDATA[Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier ... <a title="1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/" aria-label="Mehr Informationen über 1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13178" aria-describedby="caption-attachment-13178" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13178 " title="Ticketsystem bei TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg" alt="Ticketsystem bei TECHEM" width="636" height="395" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg 707w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem-300x186.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13178" class="wp-caption-text">Ticketsystem bei TECHEM</figcaption></figure>
<p>Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier Ticket nennt. Entscheidend ist bei allen Verdauungsvorgängen, was hinten raus kommt. Hier hat das System schon erste, deutlich spürbare Verstopfungen.</p>
<p>Die Kunden, eine Wohnanlage in Berlin-Lankwitz, möchte nun wechseln. Zu einem Heizkostenverteiler-Ableser, der keine Knöllchen vergibt, wenn man ihm eine Frage stellt. Sondern antwortet. Dumm gelaufen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/160612/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/160612/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 07:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzug]]></category>
		<category><![CDATA[Hausreinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Umwandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Halleluja]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Porno Ralle]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Schwäbisch]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=12847</guid>

					<description><![CDATA[Organisation ist alles.  Zwei Voraussetzungen sind denkbar. Die eine: Es ist noch gar nichts organisiert. Denn wo nichts ist, ist nichts. Die andere: Es war schon organisiert, aber nicht gut. Besser man umorganisiert alles nochmal neu. Aber nicht aus Anfängerstolz und Verblendung. Sondern weil man erkennt, so wie es ist, so darf es  nicht bleiben. ... <a title="1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160612/" aria-label="Mehr Informationen über 1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>Organisation ist alles.  Zwei Voraussetzungen sind denkbar.</p>
<p>Die eine: Es ist noch gar nichts organisiert. Denn wo nichts ist, ist nichts.</p>
<p>Die andere: Es war schon organisiert, aber nicht gut. Besser man umorganisiert alles nochmal neu. Aber nicht aus Anfängerstolz und Verblendung. Sondern weil man erkennt, so wie es ist, so darf es  nicht bleiben.</p>
<p>Der Erstbezug einer Wohnanlage ist erst einmal noch gar nicht organisiert. Oder nach vollkommen anderen Gesichtspunkten. Z.B. nach dem Kriterium gutlaufender Bautätigkeit. Der Bauleiter hat andere Punkte im Gesicht, als es ein Hausverwalter für gewöhnlich hat. Was dem einen die Masern, sind dem anderen die Pocken. Oder umgekehrt.</p>
<p><span id="more-12847"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/12949981" frameborder="0" width="600" height="450"></iframe></p>
<blockquote><p>Manche sind groß, andere artig. Manche großartig. Sagt der Berichterstatter nicht nur so dahin. Unterstrichen wird es durch den Tenor Björn Casapietra, Halbbruder des deutschen Ausnahmegitarristen Uwe Hassbecker mit einem der wirklich &#8222;wichtigsten Songs aller Zeiten&#8220;, im Original von Leonard Cohen geschrieben. Kunstvoll in Szene gesetzt hat das Thorsten Samesch. Halleluja ist daher hier das &#8222;Lied des Tages&#8220; und danke, Björn, sehr gut gesungen. Großartig. Womit wir wieder bei der Einleitung dieses Absatzes sind.</p>
<p>Großartig auch diese Crew:</p>
<p>Camera Operator: Thorsten Samesch<br />
Technican: Sebastian Crome<br />
Lighting Technician: Lars Hübner<br />
Location Manager: Dana Barthel<br />
Editing: Sebastian Crome</p>
<p>Directed by Thorsten Samesch<br />
Produced by ToddeVision &amp; Meisterfilm <a title="externer Link" href="http://www.toddevision.de">Website</a></p>
<p>Danke für solch ein Meisterwerk der Spiritualität und Dankbarkeit.</p></blockquote>
<p>Wo nichts ist, ist erst einmal etwas aufzubauen.</p>
<p>Der Notar hat sich eine Teilungserklärung ausgedacht. In ihr ist auch die Gemeinschaftsordnung enthalten. Schade, er hat von WEG-Verwaltung nicht sonderlich viel Ahnung. Neben vielem Nützlichen ist auch viel Unfug geregelt worden. Die Stirn legt sich wie Krepppapier in Falten, in wellige Falten wie, als wenn jemand noch Elvis würdigen wollte. Nur hatte er Schmalz in der Tolle, nicht im Organisationshirn.</p>
<p>Jetzt muss überhaupt erst einmal alles grundlegend her.</p>
<p>Ein Wirtschaftsplan, damit die Wohnungseigentümer Wohngeld zahlen. Eine Klausel, wonach der 1. Wirtschaftsplan vom Verwalter festzusetzen ist, fehlt. Überhaupt: Es existiert auch noch kein Verwaltungsbeirat, ja nicht einmal eine WEG. Noch sind diejenigen, die aktuell bauen, Bauherren nach &#8222;bürgerlichem Recht&#8220;. Eine WEG wird das erst einmal, wenn die Wohnungsgrundbücher angelegt sind. Dann wird die WEG in Vollzug gesetzt. Bis dahin bürgerliches Geplänkel, bürgerlich rechtliches&#8230;.</p>
<p>In Sachen Ingangsetzung von verursachungsgerechten Abrechnungen auf der Basis persönlicher Verbräuche sehe ich bei noch so kleinteiligen Wohnanlagenstrukturen den stetigen Versuch der insoweit am Markt befindlichen Firmen, den &#8222;großen Bohei&#8220; zu verkaufen. Mietlösungen für Wasseruhren, Heizkostenverteiler und pi pa po. Dieses alles gibt am Ende nur Ärger, nämlich wenn es nicht klappt mit der Firma. Solche Verträge laufen am Ende schnell fünf, sechs oder gar zehn Jahre. Ein Hirsch, wer pragmatisch dabei denkt, mit Hörnern obendrauf. Über dies alles lückenlos zu berichten, ist jedenfalls heute einfach gar nicht möglich. Wird daher fortgesetzt, bei passender Gelegenheit.</p>
<p>Halleluja. So wie Björn Casapietra es intoniert. Halleluja.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.casapietra.de/main/" target="_blank">Sänger Björn Casapietra ist ein Publikumsliebling</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.toddevision.de" target="_blank">Multimediatalent Thorsten Samesch, eindrucksvoll</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/160612/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1174-12 &#8211; Personen: Die Kanzlei von Uwe Wanderer ist inzwischen international aufgestellt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/151812/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/151812/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Egbert Kümmel]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Wanderer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=12036</guid>

					<description><![CDATA[Wenn man vom Nollendorfplatz kommt, biegt man nach links in die Einemstr. ein, um gleich an der Ecke die großen, blassblauen Buchstaben der &#8222;CREDITREFORM&#8220; zu erblicken. Allen Gerüchten zum Trotz werden Kredite dort gar nicht &#8222;reformiert&#8220;. Vor gefährlichem Kredit wird dort gewarnt und zweitens stellen sie Kredit dort fällig und verwerten ihn. Des einen Leid ... <a title="1174-12 &#8211; Personen: Die Kanzlei von Uwe Wanderer ist inzwischen international aufgestellt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/151812/" aria-label="Mehr Informationen über 1174-12 &#8211; Personen: Die Kanzlei von Uwe Wanderer ist inzwischen international aufgestellt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_12038" aria-describedby="caption-attachment-12038" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1711.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12038" title="Creditreform Berlin in der Schöneberger Einemstr." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1711-1024x768.jpg" alt="Creditreform Berlin in der Schöneberger Einemstr." width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1711-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1711-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1711.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12038" class="wp-caption-text">Creditreform Berlin in der Schöneberger Einemstr.</figcaption></figure>
<p>Wenn man vom Nollendorfplatz kommt, biegt man nach links in die Einemstr. ein, um gleich an der Ecke die großen, blassblauen Buchstaben der &#8222;CREDITREFORM&#8220; zu erblicken. Allen Gerüchten zum Trotz werden Kredite dort gar nicht &#8222;reformiert&#8220;. Vor gefährlichem Kredit wird dort gewarnt und zweitens stellen sie Kredit dort fällig und verwerten ihn. Des einen Leid ist des anderen&#8230;.Creditreform!</p>
<p>Lassen wir das. Die Einemstr. fährt man weiter hoch und auch noch über die Kurfürstenstraße weg auf den Lützowplatz zu, dann ziemlich am Ende liegt da rechts das sechsstöckige Gewerbegebäude, indem sich seit kurzem die Kanzlei &#8222;W.I.R.&#8220; &#8211; Wanderer &amp; Partner als erste der dreistufig, bundesweit agierenden Gesamtdependancen -Berlin/Brandenburg- breit macht. Das bundesdeutsche &#8222;Unternehmenskonzept namens W.I.R.&#8220; mag auf der dortigen Website nachlesen, wen es interessiert. Auf mich macht es keinen Eindruck.</p>
<p><span id="more-12036"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12037" aria-describedby="caption-attachment-12037" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-281.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12037" title="Collage &quot;WIR - Wanderer &amp; Partner&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-281-1024x640.jpg" alt="Collage &quot;WIR - Wanderer &amp; Partner&quot;" width="640" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-281-1024x640.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-281-300x187.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-281.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12037" class="wp-caption-text">Collage &quot;WIR - Wanderer &amp; Partner&quot;</figcaption></figure>
<p>Uns hat schon von jeher das Lokalkolorit interessiert. Wir kennen Uwe Wanderer etwa seit ca. 1986. Damals saß er noch in Berlin-Friedenau, als Einzelkämpfer. Sein Ruf eilte ihm voraus und irgendwann kamen wir auch zueinander. Wobei er in dem Ruf stand, &#8222;voll die Ahnung vom WEG-Recht&#8220; zu haben. Das machte den Unterschied zu anderen Rechtsanwälten aus, die man (auch) so kennt. WEG-Recht, richtiger abgekürzt WoEigG-Recht, also das Wohnungseigentumsgesetz, das ist zweifelsohne eine schwierige Spezialmaterie im krebsartig ausufernden Umsäums.</p>
<p>Wir kennen das: Wir werden bundesdeutscher, wir sind weniger provinziell, Berlin ist fast schon die Weltmitte geworden, wir retten auch Griechenland und weltweite Investoren tummeln sich munter hier in Neu-Großberlin, das liegt im hellsten Teil von Dunkeldeutschland.</p>
<p>Uwe Wanderer war einige Zeit später in Berlin-Hermsdorf als Einzelkämpferkanzlei. Dann saß er einige Jahre an der Charlottenburger Suarezstr. gleich ggü. vom Amtsgericht Charlottenburg. Schließlich wechselte er in die Schöneberger Pohlstr., eine Seitenstraße der Potsdamer Str.. Da war die Kanzlei schon merklich angeschwollen, belegte inzwischen drei komplette Etagen des Mehrfamilienhauses, auch ein Notariat und Experten auf jedem Gang für &#8222;pi pa&#8220; und &#8222;po&#8220;. Ich hörte in jeden Tagen oft: &#8222;Wir platzen aus allen Nähten&#8220;. Die Pausenmusik am Telefon: &#8222;I am the wanderer ???&#8220;, luschdig, gelle?</p>
<p>2012 ist &#8222;Hier &amp; Jetzt&#8220;: Die Kanzlei ist groß geworden, dabei allerdings auch nicht unübersichtlich. Die persönlichen Zuständigkeiten wurden gestrafft, man hat den Eindruck, nicht jeder macht inzwischen auch noch &#8222;alles&#8220; so wie früher, nein, manches wird wohl auch unausgesprochen in neue, bearbeiterische Hände lanciert. Dass was nachwächst, Nachwuchs, der sich bearbeitungstechnisch fit macht, hinter den Kulissen. Aber der Grundsatz gilt weiterhin: die bearbeiterische Zuständigkeit ist persönlich.</p>
<p>Schon seit ein paar Jahren erfolgen regelmäßige Fachtagungen für die &#8222;geladene Mandantschaft&#8220;, das hat ein bisschen was vom großen Bohei, ist aber nützlich. Man kommt, um gesehen zu werden und zu schauen, wer gerade guckt. Ach ja, der Herr Kollege, ach ja, griaß Di, Frau Kollegin und so weiter. Das Skript vom Fachtag kannst du mitnehmen, gedruckt, und man ist wieder ein Stück weiter in Sachen beruflicher Fortbildung. Nein, das gehört wohl zu großen Kanzleien wie dieser auch dazu.</p>
<p>Fazit: Die Kanzlei der Rechtsanwälte &amp; Notare Wanderer &amp; Kollegen ist inzwischen eine groß aufgestellte, international tätige Spitzenkanzlei, die in allen relevanten Fachrechtsbereichen des Immobilienrechts gut aufgestellt ist. Die Mandantschaft setzt sich im wesentlichen aus großen Immobilienprofis, Hausverwaltungen, Investoren und Vollbluten zusammen und weniger aus &#8222;Einzeleigentümern&#8220;, Lieschen Müller und Gerhard Krause-Schniederpelz, der klagemäßig ins Feld zu führen gedenkt, dass Lieschen Müller oben auf ihrem Balkon (Brüstungsinnenseite = Sondereigentum) immer Blümchengießtropfwassertropfen perlen lässt, wodurch es bei ihm, Krause-Schniederpelz, zu unzulässigen Beeinträchtigungen &#8222;über das gewöhnliche Maß des § 14 WoEigG hinaus&#8220; käme&#8220;. Nein, das ist nicht der dort typischerweise angesiedelte Fall. Vollblutprofis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Überblick: <a title="externer Link" href="http://www.wir-wanderer.de" target="_blank">Die Homepage der Rechtsanwälte WIR &#8211; Wanderer &amp; Kollegen</a></li>
<li>Mandantendoppel: <a title="externer Link" href="http://berlin.kauperts.de/eintrag/Wanderer--Partner-Einemstrasse-22-24-10785-Berlin" target="_blank">Dieser Artikel ist zeitgleich auch auf kauperts.de erschienen</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/120811/">Ferienwohnungen zu vermieten, sieht man allerorten ziemlich locker inzwischen&#8230;.</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/119211/">Mandantenveranstaltung bei Wanderer &amp; Kollegen</a></li>
<li>Wohnungswirtschaftliches Hearing: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7622010/">Die Rechtsanwälte Wanderer &amp; Kollegen luden ein</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/151812/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/150212/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/150212/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#WartungundPflege]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegeleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Leiter]]></category>
		<category><![CDATA[RWA]]></category>
		<category><![CDATA[RWA-Anlage]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung & Pflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11933</guid>

					<description><![CDATA[Nicht nur gnadenlose Kälte führt uns dieser Tage aufs Glatteis. Auch Handwerksfirmen, die versuchen, Aufträge zu beschaffen, von denen man sich fragt: Was soll´s? Eins davon habe ich heute bearbeitet. Frechheit. An jedem Treppenkopf eines nachträglich ausgebauten obersten Geschosses von Berliner Altbauten befinden sich entsprechenden Forderungen der Bauaufsicht zufolge Rauchwarnmeldeanlagen (&#8222;RWA-Anlagen&#8220;). Diese müssen auch gewartet ... <a title="1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150212/" aria-label="Mehr Informationen über 1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Nicht nur gnadenlose Kälte führt uns dieser Tage aufs Glatteis. Auch Handwerksfirmen, die versuchen, Aufträge zu beschaffen, von denen man sich fragt: Was soll´s? Eins davon habe ich heute bearbeitet. Frechheit.</p></blockquote>
<p>An jedem Treppenkopf eines nachträglich ausgebauten obersten Geschosses von Berliner Altbauten befinden sich entsprechenden Forderungen der Bauaufsicht zufolge Rauchwarnmeldeanlagen (&#8222;RWA-Anlagen&#8220;). Diese müssen auch gewartet werden, jährlich. Das hat zur Folge, man wendet sich an Fachleute für Brandschutztechnik, die darauf spezialisiert sind. Oft wurde dies jahrelang nicht ordnungsgemäß gemacht. Und nun ist die Sache eingetütet und läuft weitgehend automatisch ab. In unserem Fall im Monat Januar des Jahres 2012.</p>
<p><span id="more-11933"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<dl id="attachment_11934" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11934" title="RWA-Anlage Dachansicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-1024x658.jpg" alt="RWA-Anlage Dachansicht" width="640" height="411" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-1024x658.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-300x193.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">RWA-Anlage Dachansicht</dd>
</dl>
<blockquote><p>Hausverwalter bekommen Angebote, auch von im festen Wartungsvertrag stehenden Fachfirmen. Das nennt man oft Eigeninitiative. Oder &#8222;den großen Bohei&#8220;. Jeder Fachmann spielt mehr oder weniger kenntnisreich auf einer eigenen Klaviatur seiner Möglichkeiten. Und so wird aus einer Leiter ein ganzes Bauintermezzo von großartigem Zuschnitt und mit großartiger Performance. Aber wofür?</p></blockquote>
<p>Wer von gar nichts eine Ahnung hat, sollte lieber mal die Fre&#8230;. halten, ist ein weithin bekannter Spruch.</p>
<p>Wer gar keine Ahnung hat, ist aber auch nicht verbildet und viel zu spezialisiert, um zu begreifen, dass auch &#8222;gesunder Menschenverstand&#8220; oft hilfreich sein kann. Und das ginge dann so.</p>
<p>Ausgangspunkt ist &#8222;der Vertrag&#8220; über die regelmäßige Wartung der RWA-Anlage im Hause. Nun haben sich die Fachleute bestimmt schon das Maul zerrissen. Denn es war irgendwie auch eine Unterlassungssünde. Auch bei uns. Sie blieb bislang ungewartet und das gehört sich nicht. Irgendwann haben wir es gemerkt und Maßnahmen ergriffen. Eine Firma muss her, die das Ding regelmäßig einmal pro Jahr wartet. Keine große Sache übrigens. Kostet ein paar Taler und erfüllt dann die gesetzlichen Auflagen. So weit, so gut.</p>
<p>Nun ist Warten was für Proaktive. Es gilt, ein Wartungsprogramm zu absolvieren. Im Glücksfall ist das &#8222;bezeichnet&#8220;, beschrieben und hinsichtlich von konkret messbaren Einzelleistungen sogar überprüfbar. Oder auch nicht. Das hängt auch von der Firma ab und wie sie gestrickt ist. Ob es überhaupt dokumentiert ist? Oft werden Wartungsverträge wie &#8222;Rundumsorglospakete&#8220; geschnürt, mit nicht sichtbaren Wartungsleistungen, einigermaßen festen Rechnungsbeträgen und als eine Art Beruhigungspflaster: Mir kann nichts passieren. Ich werde gewartet.</p>
<figure id="attachment_11936" aria-describedby="caption-attachment-11936" style="width: 237px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11936" title="Anlegeleiter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg" alt="Anlegeleiter" width="247" height="504" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg 247w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter-147x300.jpg 147w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11936" class="wp-caption-text">Anlegeleiter</figcaption></figure>
<p>Doch dann kommt der Klaviaturkünstler zum Zuge. Nun geht es auch für den Wartungsdienstleister darum, aus dem schmalen, kalkulierbaren und vorhersehbaren Salär einen Vertrag zu machen, der &#8222;Schmackes&#8220; hat, Musike und mit dem sich Flöhe, Kohle oder auch Penunsen verdienen lassen. In jedem Wartungsvertrag steckt auch die oft unentdeckt gebliebene Möglichkeit, Geld zu verdienen. Also wird ordentlich auf die &#8222;K&#8230;..&#8220; gehauen. Igitt.</p>
<p><em><strong>(Auszug aus dem Kostenangebot)</strong></em></p>
<p>Bei der jährlichen Wartung der RWA &#8211; Anlage im o.g. Objekt wurde folgendes festgestellt:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Treppenhaus</strong></span><br />
Die bauseitige Dachausstiegsleiter besitzt keinen Handlauf. Die ursprüngliche Einhängevorrichtung wurde unzulässigerweise an der Trockenbauschale befestigt und ist herausgerissen. Wir empfehlen Ihnen die Nachrüstung eines ausziehbaren Handlaufes. Die Einhängestange (Kopfpunktsicherung) ist mit auszutauschen um einen größeren Wandabstand zu ermöglichen. Die neue Einhängevorrichtung ist am Bohlenkranz unter der Gipskartonschale zu befestigen. Um den Antrieb ohne Werkzeug aushängen zu können. empfehlen wir die Montage einer Antriebskonsole mit Entriegelungsstift, Um bei der Benutzung des Dachausstieges ein Umschlagen des ausgehängten Antriebes zu verhindern (Verletzungsgefahr und Beschädigung des Antriebes sind möglich) empfehlen die Montage eines Haltewinkels. Ein Überschlagen und Abreißen der Lichtkuppelhaube von den Bändern durch den Wind (bei ausgehängtem Antrieb) kann durch einen Dachausstiegsbeschlag verhindert werden. Die als Diebstahlsicherung gedachte Kette wurde durchtrennt. Wir empfehlen zur sicheren Aufbewahrung der Anlegeleiter, wenn sie nicht benutzt wird, eine abschließbare Diebstahlsicherung mit Schloss für die senkrechte Wandmontage.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(Ende Vorbemerkungen aus dem Kostenangebot)</span></strong></p>
<p>Zu den Vorbemerkungen, die nebenbei gesagt deutlich über 1.000,- € Kosten verursachen sollen, schießen die Gedanken in die freie Wildbahn. Mit etwas Fantasie wird folgendes draus:</p>
<p>&#8211; Die Anlegeleiter hatte noch nie einen Handlauf. Ob sie einen besitzen muss, ist mehr als fraglich. Vorschrift ist es nicht. Eine Anlegeleiter ist hierfür auch gar nicht vorzusehen. Einen ausziehbaren Handlauf will doch hier niemand.</p>
<p>&#8211; Die ursprüngliche Einhängevorrichtung (für die Leiter) war schon immer (unzulässigerweise?) an der Trockenbauschale befestigt. Warum fällt denn das erst jetzt auf?</p>
<p>&#8211; Die Einhängestange (Kopfpunktsicherung) soll ausgetauscht werden, um einen größeren Wandabstand zu ermöglichen? Ist denn keine passende Leiter zu bekommen, die den ausreichenden Wandabstand, wie er seit Jahren abgenommen ist, ausreichend bedient? Ist am Ende dieser Austausch nur notwendig, weil die ganze Arbeit, die hier angeboten wird, dieses erforderlich machen würde?</p>
<p>Fazit: Das Angebot kommt einem bei näherer Betrachtung wie ein &#8222;Entertainmentangebot&#8220; vor. Es ist gerade nichts zu tun, also schlagen wir dem Kunden mal vor, aus der einfachen Leiter eine mit Handlauf zu machen, ansonsten noch viele, weitere technische Änderungen zu machen und dafür mehr als 1.000,- € auszugeben. Geschrieben ist alles in &#8222;Sicherheitshochdeutsch&#8220;, strotzt vor Warnungen, Vorbehalten und Sicherheitshinweisen und solchen, die die &#8222;Illegalität des Vormaligen&#8220; hochhalten.</p>
<p>Nein, dieses Angebot hat Kopfschütteln verursacht. Es wurde so nicht bestellt. So nie besprochen. Und warum es erforderlich ist? Who knows.</p>
<p>Im Kern geht es hier darum:</p>
<p>&#8211; Die Leiter ist nach wie vor vorhanden. Allerdings ist die Einhangschiene ausgerissen. Sie muss neu befestigt werden. Das war´s. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Ach ja, und die Diebstahlsicherung der Leiter mit einer neuen Kette oder einem Beschlag mit Abschließvorrichtung ist noch denkbar. Zu klären ist, wer dann die Schlüssel hat. Alles andere ist kostenträchtig und rankt sich unnötigerweise drumherum.</p>
<p>Wahrscheinlich, weil ich zu blöd bin es zu begreifen, werde ich diesen Auftrag so nicht erteilen&#8230; weiter arbeiten.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/150212/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1142-12 &#8211; Erkenntnisse: Fauler, verlogener Makler</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/148611/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/148611/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Grundbesitz]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekehlestr.]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmakler]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Roseneck]]></category>
		<category><![CDATA[Sawaeng Heide]]></category>
		<category><![CDATA[Schmargendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Spliff]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Heide]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11766</guid>

					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;E32uEjtoLsc&#8220;] Spliff &#8211; Jerusalem &#8211; 1983 Live im Rockpalast (via Youtube) Erst faul oder absichtlich nicht geradeaus, also verlogen, auf Nachfragen nicht antworten und bei Nachfrage dann auch noch frech. #Makler, windige Warum der Maklerberuf so in Verruf ist? Firmenlosung: &#8222;Lebe lieber ungewöhnlich&#8220; &#8211; um Gottes willen. Lebe lieber gewöhnlich und verzichte auf Makler, ... <a title="1142-12 &#8211; Erkenntnisse: Fauler, verlogener Makler" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148611/" aria-label="Mehr Informationen über 1142-12 &#8211; Erkenntnisse: Fauler, verlogener Makler">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;E32uEjtoLsc&#8220;]<br />
</em><span style="color: #888888;"><em>Spliff &#8211; Jerusalem &#8211; 1983 Live im Rockpalast (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Erst faul oder absichtlich nicht geradeaus, also verlogen, auf Nachfragen nicht antworten und bei Nachfrage dann auch noch frech. #Makler, windige</p></blockquote>
<p>Warum der Maklerberuf so in Verruf ist? Firmenlosung: &#8222;Lebe lieber ungewöhnlich&#8220; &#8211; um Gottes willen. Lebe lieber gewöhnlich und verzichte auf Makler, die einen &#8222;großen Bohei&#8220; um sich veranstalten, aber nicht arbeiten. Die Welt ist groß und diese Dinge sind klein, hat eh keinen Sinn, so einsam zu sein. (zitiert sinngemäß aus &#8222;Jerusalem&#8220; von Spliff, Album 85555) &#8211; Es gibt so &#8217;ne und solche!</p>
<p>So &#8217;ne: Die Kontaktadresse der Makler gelöscht, die reiten jetzt nach Jerusalem. Aber, aber, da waren wir schon, gerade eben: Direkt vor Jerusalem haben wir ein Umleitungsschild aufgestellt: <strong>Die schicken wir jetzt in die Wüste</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ganz anders: <a title="externer Link" href="http://heide-grundbesitz.de" target="_blank">Stefan Heide aus Berlin-Schmargendorf ist eloquent, verbindlich und fleißig, gewieft und ein guter Makler mit vorzeigbaren Erfolgserlebnissen</a> #Linktipps</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/148611/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/147312/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/147312/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 22:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmakler]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienscout]]></category>
		<category><![CDATA[Immonet]]></category>
		<category><![CDATA[Immowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Nachweismakler]]></category>
		<category><![CDATA[Vermittlungsmakler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11667</guid>

					<description><![CDATA[Die Bauernregel sagte irrtümlich: &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.&#8220; Das war wohl gestern. Inzwischen ist das berufliche Leben der &#8222;Wald- und Wiesenmakler&#8220; nicht einfacher geworden. Das Internet wird immer mehr zum Feind des heimlichen, diskreten Eigentümerverkaufs. Vorbei die Zeiten, in den Eigentümer ihre Immobilien diskret verkaufen konnten. &#8222;Das Internet macht alles ... <a title="1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147312/" aria-label="Mehr Informationen über 1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4150" aria-describedby="caption-attachment-4150" style="width: 274px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4150 " title="Ein Fax vom Makler - (c) Uli Stein" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Makler.Uli_.Stein_.jpg" alt="" width="284" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-4150" class="wp-caption-text">Ein Fax vom Makler - © Uli Stein (mit Genehmigung)</figcaption></figure>
<p>Die Bauernregel sagte irrtümlich: &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.&#8220; Das war wohl gestern. Inzwischen ist das berufliche Leben der &#8222;Wald- und Wiesenmakler&#8220; nicht einfacher geworden. Das Internet wird immer mehr zum Feind des heimlichen, diskreten Eigentümerverkaufs. Vorbei die Zeiten, in den Eigentümer ihre Immobilien diskret verkaufen konnten. &#8222;Das Internet macht alles kaputt&#8220;, denken inzwischen viele. Die Wahrheit ist: Der gute unterscheidet sich auch in Zeiten des Internets vom schlechten Makler. An schlechten Maklern kann man reichlich &#8222;mäkeln&#8220;.</p>
<p><span id="more-11667"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5930" aria-describedby="caption-attachment-5930" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5930 " title="Geschichte des Wohnhauses" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg" alt="Geschichte des Wohnhauses" width="640" height="187" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses-300x87.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5930" class="wp-caption-text">Geschichte des Wohnhauses</figcaption></figure>
<p>Sonnengebräunt, Goldkettchen links, Rolex rechts, Sportwagen: Das war gestern. Der neue, erfolgreiche Immobilienmakler nennt sein Geschäftsmodell beispielsweise &#8222;Lieber individuell wohnen&#8220;. Auf seinem Handy angerufen, reagiert die gefürchtete Mailbox, die dieser Tage in der BILD-Redaktion präsidial beschimpft wird, wie folgt.</p>
<blockquote><p>Guten Tag, Lieber Individuell Wohnen, hier ist Krause, ich bin momentan nicht erreichbar, &#8230;. (Name geändert)</p></blockquote>
<p>Was haben wir gelacht.</p>
<p>Schon treibt uns um, dass die Hausverwaltung unsererseits auch so einen euphemistischen, neuen Namen erhält. &#8222;Guten Tag, hier ist Wir drehen jeden Eurocent dreimal um GmbH, meine Name ist Bloggwart&#8220;, würde ich bspw. künftig nicht ohne Stolz am Telefon werktäglich melden. Oder &#8222;Buongiorno, hier ist Fratello Tomaso von der ligurischen Wellnessverwaltung La Dolce Vita,&#8220; und (gebrüllt) &#8222;Pronto?????&#8220; Wobei die Vielzahl der Fragezeichen auch die Lautstärke, fortissimo, darstellt. Was würden wir künftig wieder was zu lachen haben.</p>
<blockquote><p>Tempelgesänge, tiefe Gongs und Maultrommeln, eine weibliche Stimme stöhnt: &#8222;Hallo, hier ist Lydia von der Kamasutra-Casual Verwaltung, aaachhhh, wir können derzeit nicht ans Telefon kommen, da wir im Auftrag unserer Kunden Raucherstäbchen anzünden&#8230;.. ♪♫♪ plöng&#8230;</p></blockquote>
<p>Aber im Ernst.</p>
<p>Der geneigte Immobilien-Interessent muss in dieser Zeit doch sehr aufpassen. Überall lauern stahlgrau gewandete Immobilienhaie, das sind diese Raubfische, die eine glänzende, lederartige Hautoberfläche (anthrazit) haben mit winzigen Kapillaren. Damit sie schneller schwimmen können. Der Immobilienkunde ist das Opfer. Wie in den Weltmeeren ist die Angriffsstrategie der Immobilienhaie angelegt. Sie schwimmen von seitlich unten Richtung Wasseroberfläche. Dort schwimmt der Immobilieninteressent. Und dann -zack- machen sie den ersten Probebiss. Gleich reißen sie ein großes Stück aus ihrem Fressopfer heraus, der unvermeidliche Blutverlust führt nun entweder dazu, dass das Opfer komplett aufgefressen werden kann. Der Probebiss dient auch dazu, abzuchecken, ob dies Fleisch überhaupt schmeckt.</p>
<p>Hat der Immobilienhai einen &#8222;Überbiss&#8220;, so führt der Biss eventuell ins Leere. Dann ist das Opfer gerade noch stark genug, davon zu schwimmen. Zu flüchten. Oder auch zurückzutreten. Hans Hass hatte den Trick, die Haie im roten Meer anzuschreien. Bis er in der Nähe des Suez-Kanals, der damals im Bau war, gewärtigte, dass die Haie dort im Unterschied zu überall woanders durch systematische Dynamitsprengungen an Lautstärke gewöhnt waren und unverdrossen auf Hänschens Flossen&#8230;.zuschossen.</p>
<p>Ja, Freunde, der Immobilienmarkt ist nicht ohne Schwierigkeiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Doppelte Lottchen überall</strong></span></p>
<p>Die Immobilien-Suchmaschinen-Platzhirsche, von denen es gerade vier, fünf gibt, die ich hier nicht aufzählen muss, haben zu merkwürdigen Entscheidungen geführt. Angeboten wird auf der Basis von Datenbanken, deren möglichen Abfragen und mit Rücksicht auf Interessenten. Praktisch und bequem: Der Interessent kann sich Preisobergrenzen einstellen. Suche alles bis zu 500.000,- €. Das Problem: Der Verkäufer braucht gerade mindestens 510.000,- €, um einigermaßen verlustfrei zu verkaufen. Derlei war gestern. Der Makler mäkelt: an den Preisvorstellungen des Verkäufers herum. Er senkt den Preis ab. Auf 499.999,- €. Das passt gerade noch in die Preisvorstellungen vieler. Nur so sei man erfolgreich, sagt der Makler.</p>
<p>Und dann die Angebote selbst.</p>
<p>Die Menschen unterscheiden wohl wissentlich, was sie von einem Makler erwarten. Er soll nicht zu viel quatschen, ständig nerven und vor allem soll und darf er nicht lügen. Gerade in Berlin und Umgebung lügen aber viele und nicht gerade wenige Makler. Sehr verbreitet übrigens: Die Objekte klauen. Und das geht so.</p>
<p>Der Makler Christian Phantom (* Name geändert) führt eine Maklerfirma namens &#8222;Schnickerdönser Immobilienbörse&#8220; (* Name geändert). Er geht zu Häusern hin, die er über das Internet recherchiert hat und spielt einen interessierten Interessenten, gibt sich nicht als Makler zu erkennen. &#8222;Ich darf ja wohl ein paar Fotos machen&#8220;, sagte Christian Phantom. Kurze Zeit später taucht das zu verkaufende Objekt im Internet auf. Die Schnickerdönser hauen ordentlich Exposés nach dem Streuobstwiesenprinzip unter die Leute. Das Problem ist eigentlich: Herr Phantom hat gar keinen Auftrag.</p>
<p>In der Immobilienbranche Berlin-Brandenburg sind übrigens solche &#8222;Klauer&#8220; wohlbekannt, namentlich und wenn du ihren Namen hörst oder sie vor deiner Tür stehen, heißt es schon &#8222;Vorsicht&#8220;. Nun hat die unseriöse Firma, sagen wir mal, rund 150 Exposés rausgehauen. Das nennt man die klassische Tätigkeit eines Nachweismaklers.</p>
<p>Im Unterschied zum &#8222;Vermittlungsmakler&#8220; macht der &#8222;Nachweismakler&#8220; im Grunde nichts anderes, als nur den Nachweis über die Möglichkeit zum Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zu führen. Richtig Mühe geben muss sich der Nachweismakler nicht, er arbeitet sozusagen &#8222;laid back&#8220;, lässig, locker und &#8222;auf Masse&#8220;, im Erfolgsfall dann &#8222;auf Kasse&#8220;. Solche Makler sind ausgesprochen ärgerlich zu beurteilen. Sie sind so ein bisschen parasitär, zusätzliche &#8222;kaltgewordene Schlagsahne&#8220; auf Immobilien-Traumkuchen.</p>
<p>Schon fordern nicht wenige, dass irgendeine &#8222;echte Dienstleistung&#8220; des Maklers zum Grundsatz eines Provisionsanspruchs führen müsse. Einem Makler solle nur dann Honorar zustehen, wenn auch der Nachweis einer &#8222;echten Vermittlungstätigkeit&#8220;, ein zugrunde liegender (schriftlicher) rechtsgültiger Auftrag des Verkäufers und eine kontinuierliche, nachprüfbare &#8222;Vermittlungstätigkeit&#8220; des Maklers erbracht worden sei. Nach hiesigen Informationen fehlt für eine derartige, gesetzliche Initiative noch jede Lust des Gesetzgebers, obwohl doch Verbraucherschutz&#8230;.</p>
<p>Ärgerlich auch die Tatsache, dass manche Eigentümer sogar eine Vielzahl von verschiedenen Maklern zeitgleich für den Verkauf beauftragen können. In der Praxis stehen daher viele Häuser gleich mehrfach bei unterschiedlichen &#8222;harten Fakten&#8220;, zu unterschiedlichen Kaufpreisen und zu widersprüchlichen, sich gegenseitig widersprechenden Objektangaben im Internet. Hier muss der Interessent schon mächtig üben. Zuallererst kann man den Interessenten nur dringend warnen, die Ausfüllmasken der Immobilienportalen stante pede auszufüllen nach dem Motto: &#8222;Hach, ein ganz schickes Objekt!&#8220; Bloß nicht. Es heißt:</p>
<ul>
<li>Erst einen Benutzer-Account anlegen, ggf. unter einem &#8222;Fakenamen&#8220;.</li>
<li>So genannte &#8222;Merkzettel&#8220;, &#8222;Merklisten&#8220;, also Objekte in die Merkliste packen und erst einmal &#8222;sämtliche vorhandenen&#8220;, ähnlichen Objekte anhand der Detailangaben und der Fotos sorgfältig vergleichen.</li>
<li>Doppelte Lottchen, also gleiche Häuser und Wohnungen, die mehrfach angeboten werden von unterschiedlicher Seite, herausfinden und die &#8222;Doppelungen&#8220; gezielt auswerten. Gar nicht mal so selten: Einer bietet was für 120.000,- € an, ein zweiter dasselbe Objekt für 195.000,- €. Kein Witz.</li>
<li>Jetzt bitte: Cool down! Wir kennen das vom Einkaufen von Lebensmitteln. Wer mit Hunger in den Supermarkt geht, kauft mehr und zu teuer ein. Richtig ist: Wo genau ich Exposés von Grundstücksmaklern abfordere, das sollte genau überlegt und abgewogen werden.</li>
<li>Entscheidest du dich für eine solche Bestellung, empfiehlt sich bspw. ein zunächst klärendes Telefonat. Denn jedes Exposé weniger, dass du bestellst, führt zu weniger neuen, ungefragt zusätzlich zugeschickten, weiteren Exposés. Das sagt man dem Makler auch: Pack mich nicht in irgendwelche Datenbanken und löse einen &#8222;Shitstorm&#8220; ständig neuer Immobilienexposés aus. Schick mir nur zu, worum ich ausdrücklich bitte. Bist du dazu bereit? Nur wenn der Makler das zusagt, gib ihm deine Adresse. Sonst nicht.</li>
<li>Ein weiterer Aspekt: Ein Exposé sollte mehr Informationen erhalten als der Internetauftritt. Wenn das Exposé keinerlei Dramaturgie weiterer, noch verbesserter und intensiverer Informationsvermittlung beinhaltet, ist das Exposé nichts wert und kann sofort entsorgt werden.</li>
</ul>
<p>Ärgerlich auch hier wie sonstewo anders im täglichen Leben: Die Makler machen &#8222;großen Bohei&#8220;, nennen nicht die Fakten, sondern veröffentlichen elendig schlechte, nichtssagende oder sogar irreführende Fotos von dem Verkaufsobjekt. Ein See, der in 150 m Entfernung vom Grundstück ist, eine Pferdekoppel vom Bauern nebenan und der Kirchturm am Dorfplatz sind keine Seltenheit. Sie sagen aber wenig bis gar nichts von der &#8222;Bruchbude&#8220;, die zum Verkauf ansteht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zeit ist Geld und knapp</strong></span></p>
<p>Im Grunde genommen ist der gewöhnliche &#8222;Wald-und Wiesenmakler&#8220; natürlich in erster Linie an seiner Provisionsabsicherung interessiert. Wirklich gute Informationen sind aber unabdingbar erforderlich, um pro oder contra weitere Besichtigung zu entscheiden.</p>
<p>Geh niemals sofort zu einer Besichtigung. Richtig ist: Aus den Verkaufsunterlagen des Maklers muss sich (Hervorhebung: muss sich!!) so viel Information herleiten lassen, als das der Interessent damit &#8222;die grundlegenden Objektfragen&#8220; für sich beantworten kann. Dazu gehört im Mindesten:</p>
<ul>
<li>Die richtige Anschrift des Objekts mit Hausnummer und Wiederauffindbarkeit</li>
<li>Aussagekräftige, vollständige Fotos vom Wesentlichen, wenig bis gar nicht mit unwesentlichen, objektfremden Zusatzfotos angereichert, die nur ablenken.</li>
<li>Eine Flurkarte mit Ansicht der Lage und Positionierung der Baukörper auf dem Grundstück.</li>
<li>Angaben zur konkreten Nachbarbarschaft und Umgebung</li>
<li>Grundrisse aller Baukörper und Wohnungsgrundrisse</li>
<li>Angaben zum Instandhaltungszustand und zum voraussichtlichen Instandsetzungsbedarf, zur Haustechnik</li>
<li>(Platz für eigene Notizen hier: &#8230;&#8230;)</li>
</ul>
<p>Dann erst -wenn wirklich alle Informationen nachprüfbar vollständig da sind- gehe das Objekt besichtigen, falls du noch Interesse hast. Erfahrungsgemäß trennt sich auch schon bei der Unterlagenbeschaffung die Spreu vom Weizen.</p>
<p>Ach so: Es gibt nette, verbindliche und zuverlässige Makler. Andere auch.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/147312/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/143711/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/143711/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 21:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkfirma]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[t-mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11252</guid>

					<description><![CDATA[In der Mobilfunkbranche werden Verträge und Geschäfte (Neugeschäft) inzwischen weitgehend telefonisch abgewickelt. Wer dies für gefährlich hält und die Gefahr von Missverständnissen und Kleingedrucktem sieht, das man am Telefon eigentlich nur übersehen kann, muss sich brieflich an den Anbieter wenden und ein schriftliches Angebot erfragen. Auch in Webseiten-Onlineshops ist die Gefahr zu groß, etwas anzuklicken, ... <a title="1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143711/" aria-label="Mehr Informationen über 1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2329-3" aria-describedby="caption-attachment-2329-3" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2329-3" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p><strong>In der Mobilfunkbranche werden Verträge und Geschäfte (Neugeschäft) inzwischen weitgehend telefonisch abgewickelt. Wer dies für gefährlich hält und die Gefahr von Missverständnissen und Kleingedrucktem sieht, das man am Telefon eigentlich nur übersehen kann, muss sich brieflich an den Anbieter wenden und ein schriftliches Angebot erfragen. Auch in Webseiten-Onlineshops ist die Gefahr zu groß, etwas anzuklicken, das man hinter nur bereut. Ein Plädoyer für mehr Sorgfältigkeit. Und der Bericht, dass das scheitert, wenn man sich präzise brieflich an die Anbieter wendet. Entweder sie antworten gar nicht, oder sie antworten mit Textbausteinen, aus denen glasklar ersichtlich ist, sie wollen konkrete Anfrage so nicht beantworten. Denn dies wäre nicht in ihrer bunten Welt, also fremdes Land. Doch am Ende sind wir das: die eventuellen Neukunden!</strong></p>
<p>An sich ist das Geschäft klar umrissen und inzwischen bundesdeutscher Standard: Nach Ablauf von Festvertragslaufzeiten (in der Regel 24 Monate) laufen Mobilfunkverträge aus, die man zwei Jahre zuvor in der Absicht geschlossen hat, ein neues Mobilfunktelefon zu erwerben und dann zwei Jahre sorgenlos auf neuestem Stand der Technik zu telefonieren.</p>
<p><span id="more-11252"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Das ganze System funktioniert so, dass es einen Hype gibt, der den Systemwechsel zu einem noch besseren, noch neueren Telefon betrifft. Zu den Spitzenreitern im Mobilfunkhype zählen zu recht die Mobiltelefone von Apple namens iPhone. Sie werden zelebriert wie das Jesuskind. Schwierig allerdings, darauf noch individuell zuzugehen. Noch schwieriger, nicht in ein Standard-Vertriebsnetz zu geraten, dass uns Kunden überhaupt noch Spielräume lässt. Z.B. für individuelle Vereinbarungen: Pustekuchen.</p>
<p>Vor zwei Jahren unternahm ich den Versuch, einen Wechsel in Sachen Mobilfunktelefonie bei uns einzuleiten und ich kann vorwegschicken, dass mir das nicht gelungen ist. Die Idee: Da wir mehrere Telefone bräuchten, würden wir einen Firmen- bzw. Rahmenvertrag abschließen. Dadurch würden wir wichtig und -was für uns wichtiger ist: Wir würden eine Vielzahl von verschiedenen bearbeitungsintensiven Vorgängen bei der Mobilfunktelefonie bündeln. Die Struktur übersichtlich, die Kosten im Griff, und alles schön vereinheitlicht, auch Kündigungsfristen. Pustekuchen.</p>
<p>Die Realität sah vollkommen anders aus. Wir erhielten von t-mobile, mit denen wir diesen Versuch unternahmen, immer unterschiedliche Bestätigungen zu jedem Vorgang. Jede Auftragsbestätigung extra, alles in einzelne Schreiben. Fazit: Sämtliche Organisationsbemühungen für die Katz. Wie ein Buchhalter musste ich einzelne Kartennummern, Handyverträge und deren taggenaue Kartenfreischaltung überwachen, separat abspeichern, terminlich auf unterschiedliche Termine legen. Der Papierkram im Zusammenhang mit vier Handys und mehreren Karten war -kurz gesagt- der absolute &#8222;Unterlagen-Tango&#8220;.</p>
<p>Die Hoffnung, über Firmen-Rahmenverträge rationelle Synergieeffekte zu erreichen, kann man getrost vergessen. Noch schlimmer: nun laufen 24 Monate aus und es steht eine Vertragserneuerung an, denn es ist sogar gelungen, die Vielzahl der einzelnen Verträge zu kündigen. Natürlich auch wieder nicht zum einheitlichen Auslauf, sondern jeweils unterschiedlich.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anbieter o2</span></p>
<p>Interessant folgende Erfahrung, die ich als äußerst negativ erklären kann. Ich machte den Fehler, mich bei o2 aus Zeitgründen einfach telefonisch anzumelden und dort zwei Handys und drei Mobilfunkkarten zu bestellen. Am Telefon erschien mir das Angebot okay. Am selben Tag bekam ich erneut vier (nicht eine&#8230;) Email mit vielen kleingedruckten Bedingungen. Es stellte sich heraus, dass der Kaufpreis für das iPhone teuer ist.</p>
<p>Die Bedingungen unseres Telefonats waren nach meiner Erinnerung unvollständig und missverständlich dokumentiert. Nachdem ich die Auftragsbestätigungen erhielt, entschied ich mich zur Vermeidung von schwerwiegenden Folgen, deren Konsequenzen ich nicht überblicken könnte, zur sofortigen Stornierung des gesamten Auftrags. Ich entschied, mich auf gar keinen Fall auf Akquise-Gespräche am Telefon einzulassen, sondern schlichtweg den Spieß umzudrehen. Ich würde in einer sehr konkret formulierten Anfrage das gesamte, abgefragte Paket darstellen und auch die üblichen Tarifeinstufungen möglich machen.</p>
<p>Kurz gesagt. So herum klappt das nicht.</p>
<p>Erstens ist o2 bspw. nicht in der Lage, einen am selben Tag widerrufenen Auftrag zu stornieren. Das geht nicht. Die Sachen werden verschickt, egal ob du den Auftrag widerrufen hast. Die Annahme zu verweigern der (stornierten) Auftragspakete geht aus mehreren Gründen nicht. Erstens schickt o2 die Pakete ohne Angabe eines aufgedruckten Absenders heraus. Die Zustellung erfolgt dann über Nachbarn, minderjährige Kinder und nichteingeweihte Dritte, die das Paket gefälligerweise abnehmen. Dann ist es da.</p>
<p>Zweitens sagt die o2-Hotline, man dürfe die Annahme nicht verweigern. Denn im Falle eines Postsendungsverlusts bei der Rücksendung des verweigerten Pakets drehe sich die Haftung um. Der die Annahme verweigernde Kunde (der ja keiner ist, er hat längst storniert und ist raus aus der Nummer) hafte im Ergebnis für den Verlust der Sendung auf dem Rücksendewege. Die Richtigkeit dieser Aussage habe ich nicht überprüft. Allerdings ist schon das ein dicker Hund, oder? Man fragt sich spätestens hier, wie diese Praxis wohl deutsche Gericht sehen würden?</p>
<p>Mit Sicherheit ist das bei dieser Ausgangssituation auch falsch. Denn eine am selben Tag vorgenommene Auftragsstornierung ist gültig. Der Kunde in spé kann doch nicht dafür haften, dass ein Mobilfunkbetreiber nicht in der Lage ist, einen Auftrag taggleich zu bearbeiten, eine Kündigung, einen Storno bzw. einen Rücktritt aber nicht. Mir fehlen die Lust und vor allem das Verständnis, mich damit überhaupt auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen. Es ist ein großer Bohei.</p>
<p>Wer einmal etwas bestellt hat, bekommt es geliefert, egal was er dann noch tut.</p>
<p>Besonders perfide die Strategie der verschiedenen Medienbrüche, es ist ein ausgeklügeltes System von Kommunikation und vor allem gezielter Nonkommunikation:</p>
<p>Die Auftragsbestätigung von o2 kommt per Email, dazu muss man seine Emailadresse angeben. In der Email heißt es dann gleich, man dürfe auf diese Email nicht an die Absenderadresse antworten. Siehste? Ja, wohin dann? Das Impressum der spanischen telefonica-Tochter o2 ist jedenfalls stark überarbeitungsbedürftig und weist keine Möglichkeiten aus, zu reagieren. Der &#8222;kluge Kopf&#8220; recherchiert allerdings das Impressum und sucht sich wenigstens eine funktionierende Faxnummer heraus, wenn schon der Mobilfunkbetreiber mit großer Absicht keine funktionierenden Emailadressen hinterlegt.</p>
<p>Das Web-Frontend, auf dem o2-Neukunden und Bestandskunden Mitteilungen an o2 machen dürfen, lässt weder die Möglichkeit zu, sich selbst eine Kopie einer Email zu übersenden, um den Versand rechtssicher zu dokumentieren. Noch erhält man eine Reply (Antwort), z.B. mit einer Ticketnummer, die das dokumentiert. Ganz sicher erscheint mir: o2 wünscht an dieser Stelle nicht, dass die Kommunikationsstrecke rechtssicher nachvollziehbar wird.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, ob man es mit einem derartigen Mobilfunkanbieter machen möchte in Zukunft? Ich habe jedenfalls die Lust insgesamt verloren.</p>
<p>Die andere Sache: Eine schriftliche Anfrage an vier verschiedene Mobilfunkanbieter via Email (Anhang pdf-Schreiben) mit konkreten Fragen und der Bitte, das Angebot &#8222;kostentransparent&#8220; auf eine bestimmte Art und Weise mit bestimmten Mindestangaben zu versehen, zeitigt nach drei Tagen der Anfrage eine einzige Reaktion. Die Fa. vodafone reagiert mit folgendem, vollkommen abwegigen Antworttext, den ich absichtlich zitiere:</p>
<blockquote><p>es freut uns, dass Sie sich für einen Neuvertrag bei Vodafone interessieren.</p>
<div>Eine Info für Sie vorab: Unter der Rufnummer 0800-172-1700 erreichen Sie unsere Tarifberater täglich von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr kostenlos aus allen nationalen Netzen. Ihr Vodafone-Team beantwortet Ihnen gern alle individuellen Fragen und nimmt Ihre Aufträge sofort entgegen.</div>
<div id="answer_###vera_placeholder_content###">
<div>Parallel dazu werden wir Sie in Kürze unter der von Ihnen angegebenen Rufnummer kontaktieren.</div>
<div>Nun zu Ihrer Anfrage. Sie interessieren sich für einen Neuvertrag bei Vodafone.</div>
<div><strong>Leider haben Sie uns nicht mitgeteilt, welche Leistungen Ihr Wunsch-Tarif beinhalten soll</strong>. Daher empfehlen wir Ihnen unseren beliebtesten Tarif, die Vodafone SuperFlat Internet Plus.</div>
<div> </div>
<div> Damit stehen Ihnen folgende Leistungen zur Verfügung:</div>
<div> * Sie telefonieren so viel Sie möchten ins deutsche Vodafone- und Festnetz<br />
* Internet-Flat mit 500 MB Datenvolumen bei maximaler Bandbreite (ab 500 MB wird die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert, Sie surfen aber weiterhin kostenfrei)<br />
* Datenvolumen von 500 MB für BlackBerry Internet-Services<br />
* Vodafone SMS Flat Allnet kostenfrei (3000 SMS pro Monat in alle deutschen Mobilfunknetze)<br />
* Nutzung von Voice over IP und Tethering (Nutzung des Handys als Modem) kostenfrei<br />
* zusätzlich erhalten Sie als Neukunde eine Flat zum Telefonieren in ein weiteres Mobilfunknetz Ihrer Wahl kostenfrei dazu (diese wählen Sie nach Erhalt unserer SMS selbst aus)<br />
* kostenfreie Nutzung der Vodafone ZuhauseOption inklusive einer kostenfreien Zuhause-Rufnummer auf Wunsch</div>
<div>Der monatliche Basispreis für die Vodafone SuperFlat Internet Plus beträgt 49,95 Euro.</div>
<div> Für nur 10 Euro mehr bekommen Sie ein vergünstigtes Smartphone. Die aktuelle Auswahl finden Sie hier: <a href="http://shop.vodafone.de/Shop/smartphones/">http://shop.vodafone.de/Shop/smartphones/</a></div>
<div>Wir freuen uns schon darauf, Sie als neuen Vodafone-Kunden begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.</div>
<div> </div>
</div>
<div id="answer_###vera_placeholder_footer###">
<div>Freundliche Grüße nach Berlin</div>
</div>
</blockquote>
<p>Ich fasse mich kurz.</p>
<p>Dieser Text hat nichts, aber auch gar nichts mit meiner detaillierten, tabellarisch-übersichtlichen Anfrage an die Mobilfunkbetreiber zu tun, in der sämtliche Angaben detailliert und exakt als Vorgaben für einen Vertrag gemacht wurden. Ich telefoniere übrigens seit 1986 mobilfunktechnisch.</p>
<p>Fazit: Sich mit der Mobilfunkbranche in Verbindung zu setzen und zu verlangen, ein konkretes Angebot mit durchschaubaren Kostenstrukturen und einem &#8222;erkennbar guten Angebot&#8220; zu erhalten, ist schlichtweg aussichtslos. Stattdessen viel Lärm um Nichts und jede Menge &#8222;Kommunikationsschrott&#8220;.</p>
<p>Bei mir nur Unverständnis.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/143711/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/126311/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/126311/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[ManTantra]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Mantra]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Valenteano]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheiten der Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=9738</guid>

					<description><![CDATA[Diesen Kalender komponierte der Künstler und Autor Ralph Valenteano aus eigenen Aphorismen und friedvollen Bildern fernöstlicher Tradition. Seine 13 Kalenderblätter lassen dem Betrachter Kraft zufließen und helfen ihm, in jedem neuen Monat des Jahres eine positive und glückliche innere Gestimmtheit zu erlangen. (Verlag Schirner zum Kalender 2012, Ralph Valenteano, Weisheiten der Stille) Man denkt sich ... <a title="921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/126311/" aria-label="Mehr Informationen über 921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6167" aria-describedby="caption-attachment-6167" style="width: 215px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6167" title="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg" alt="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" width="225" height="306" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha-220x300.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-6167" class="wp-caption-text">Unternehmen Kartenhaus</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9739" title="Valenteano_Weisheiten.der.Stille" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg" alt="" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Diesen Kalender komponierte der Künstler und Autor Ralph Valenteano aus eigenen Aphorismen und friedvollen Bildern fernöstlicher Tradition. Seine 13 Kalenderblätter lassen dem Betrachter Kraft zufließen und helfen ihm, in jedem neuen Monat des Jahres eine positive und glückliche innere Gestimmtheit zu erlangen. (Verlag Schirner zum Kalender 2012, Ralph Valenteano, Weisheiten der Stille)</p></blockquote>
<p><strong>Man denkt sich manchmal</strong>, dass es doch auch Musikanlagen geben müsste, die keine &#8222;loudness&#8220;-Taste besitzen. Um den Lärm der Welt gar nicht erst aufzuhübschen. Ruhe, schweig still, mach langsam. Denn wir rennen als Hamster in unserem eigenen Laufrad unserem Leben hinterher. Wirst du gelebt? So wie Kanzlersohn Kohl erfuhr, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123011/">gelebt zu werden</a>! Oder lebst du schon? Ralph VALENTEANO hat im <strong>Verlag Schirner den Kalender &#8222;Weisheiten der Stille für 2012&#8220; herausgebracht</strong>.</p>
<p><span id="more-9738"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;xFQKU9WB0VA&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>VALENTEANO Weisheiten der Stille (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Manche fahren Opel Manta. Andre achten gern auf´s Mantra! Aber: Das Leben ist kein Ponyhof, leider! Aber eins scheint sicher: Weniger ist mehr! #Spiritual Knowledge</p></blockquote>
<p><strong>Streitet euch nicht mehr</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/125811/">mit euren Nachbarn</a>, lasst sie einfach in Ruhe leben. Erweitert euer Bewußtsein, das geht einher mit Bewußtseins-Erheiterung. <strong>Freut sich die Seele, dann lächelt der Mensch</strong>.</p>
<p><strong>Schaltet mal die Lautstärke eures Lebens ab </strong>und seid ganz verhalten im Hier und Jetzt. Ist auch schön. Es wird nicht schöner dort, wo Lärm ist. Nicht im Fußballstadion, in der Fankurve, oder beim Multimediaevent, in der Technodisko, Geräusche werden ja überhaupt erst richtig wahrnehmbar, wenn sich ihr Gegenteil als Antipol hinzugesellt: Stille, Ruhe, Unterbrechnung. Take a break! <strong>Aber: Take no &#8222;KitKat&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>In Berlin bedeutet KitKat <a title="externer Link" href="http://www.kitkatclub.org/Home/Index.html" target="_blank">einen Swingerclub</a>, das Motto dessen ist die Beliebigkeit mit allen und jedem! Ob das zur Sicherung von echter Lebensqualität erforderlich ist? Geboten werden &#8222;Lack &amp; Leder&#8220;, &#8222;Glitzer &amp; Glamour&#8220; und &#8222;Balkan Beats&#8220;, na, wo bleibt denn da das echte Leben? #Programm der Woche, <a title="externer Link" href="http://www.kitkatclub.org/Home/Club/Index.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>KitKat, Lautstärke, der große Bohei, das alles ist &#8222;viel Lärm um nichts&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>Wenn man mich fragt, was mir an Ralph VALENTEANO gefällt, sage ich gern: das Mantra dieses Künstlers, die Idee seines Schaffens insgesamt. Das bedeutet ja noch nicht, dass ich seinem Werk auf eine esoterisch anheimelnde Art und Weise verfallen wäre. Ich nähere mich dem Werk dieses Künstlers eher als eine Art Zaungast und bewahre mir mein Rückrat. Aber die Botschaft seiner Werke hör ich wohl&#8230;.sie können uns als Berater gelten, um ein Stück weit mehr in unser eigenes Innerstes hinzuhören, Entschlüsse von persönlicher Tragweite zu fassen und die Oberflächlichkeit des Üblichen in Frage zu stellen. Denn das tut dringend not.</p></blockquote>
<p><strong>Kurz gesagt</strong> haben inzwischen viele Menschen eine große Sehnsucht nach wirklicher Spiritualität.  Ein Jahreskalender 2012, rechtzeitig beschafft, um ihn gerade noch aufzuhängen, das ist ein &#8222;Unternehmen Zukunft&#8220;. Auf dem Kalender orientieren wir uns &#8222;mit einem täglichen Blick&#8220;, wir finden uns in der Zeit wieder und denken einen Moment darüber nach, wo wir selbst in der Zeit stehen. <strong>Zuweilen fragen wir uns auch, wo die Zeit nur geblieben ist</strong>?</p>
<blockquote><p>Unternehmensgruppe Kartenhaus: Das Kartenhaus ist das Machwerk ohne Fundament und ohne Aussicht auf Langfristigkeit. Es ist eine Metapher für Vorläufigkeit und stürzt bei nächster, passender Gelegenheit in sich zusammen. Ein vernünftiger, weil überschaubarer Zeitrahmen von einem Jahreskalender ist ein Projekt mit Aussicht auf Erfolg. Denn niemand bleibt an der Stelle stehen, an der er bereits angelangt war. Von nun an geht´s bergauf, das ist anstrengend aber nicht vergeblich.</p></blockquote>
<p><strong>Eine Beschaffung mit Sinn</strong>! Denn wer hat nicht Großes vor? Zeitgestresste Menschen ohne &#8222;zuverlässige Stresstests&#8220; (Kandidat für Unwort des Jahres 2011) schaffen ihre persönliche Zeitenwende immer erst am Silvesterabend, im Bleiguss vermuten sie ein Orakel von Delphi, dass ihnen in bizarren erkalteten Figuren den Weg in eine bessere Zukunft weist. Doch weit gefehlt, Freunde der aufgehenden Sonne, man muss Veränderungen von langer Hand vorbereiten und sich stetig auf sie zubewegen. <strong>Man kann den Kalender auch verschenken</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.schirner.com/kunst_verlag/product_info.php?manufacturers_id=1541&amp;products_id=12611" target="_blank">Schirner-Kunstverlag &#8222;Weisheiten der Stille&#8220;-Kalender 2012</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.schirner.com/kunst_verlag/index.php?manufacturers_id=1541" target="_blank">Die Werke des Ralph Valenteano bei Schirner im Überblick</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/" target="_blank">Notes of Berlin ist eine Hommage an all die Notizen, die in Berlin auffindbar sind</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/126311/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>825-11 &#8211; Kritik: In der Warteschleife von ALBA dudelt belanglose Musik, ist Audiomüll eigentlich Sondermüll?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/116811/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/116811/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 08:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Audiomüll]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=9036</guid>

					<description><![CDATA[Als bedeutendes Webmagazin für Lebenskultur &#8222;at it´s best&#8220; fassen wir unsere Kritik wie folgt zusammen: Wer einen &#8222;Grünen Punkt&#8220; auf sein Grundstück in Berlin-Pankow hinstellt, also Müllcontainer für &#8222;Supermarktmüll&#8220; mit Kennzeichnung, sollte sich überlegen, dort anzurufen. &#8222;We´re always winners&#8220; tönt es einem entgegen und &#8222;together nothing stops us now&#8220;. Es ist eine furchtbare Ohrenplage im ... <a title="825-11 &#8211; Kritik: In der Warteschleife von ALBA dudelt belanglose Musik, ist Audiomüll eigentlich Sondermüll?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/116811/" aria-label="Mehr Informationen über 825-11 &#8211; Kritik: In der Warteschleife von ALBA dudelt belanglose Musik, ist Audiomüll eigentlich Sondermüll?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866-2" aria-describedby="caption-attachment-2866-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866-2" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p><strong>Als bedeutendes Webmagazin</strong> für Lebenskultur &#8222;at it´s best&#8220; fassen wir unsere Kritik wie folgt zusammen:</p>
<p><strong>Wer einen &#8222;Grünen Punkt&#8220;</strong> auf sein Grundstück in Berlin-Pankow hinstellt, also Müllcontainer für &#8222;Supermarktmüll&#8220; mit Kennzeichnung, sollte sich überlegen, dort anzurufen. &#8222;We´re always winners&#8220; tönt es einem entgegen und &#8222;together nothing stops us now&#8220;. Es ist eine furchtbare Ohrenplage im Stile von &#8222;David Hasselhoff und &#8222;Looking for freedom&#8220;, das sind so Songs, da willst du lieber sofort auflegen. Überhaupt: In Zeiten zunehmender Personalverknappung kommt dem -widersprüchlicherweise- für wichtig gehaltenen Telefonsupport immer mehr die Funktion eines &#8222;Telesekretärs&#8220; mit Musikschleifen, Ansagetexten und &#8222;dem großen Bohei&#8220; zu.</p>
<p><span id="more-9036"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;jS1owXMIHFc&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">[ARD] Die Sendung mit der Maus: Die Sechs von der Müllabfuhr (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Wer etwas will</strong>, muss 10 bis 20 Minuten warten und unerträgliche Musik anhören, die eine Beleidigung des eigenen Musikgeschmacks ist. Dabei wissen doch gerade die Leute von ALBA, <strong>was man mit Müll tut: wegwerfen</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9037" title="Audiomuell" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Audiomuell.jpg" alt="" width="225" height="396" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Audiomuell.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Audiomuell-170x300.jpg 170w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p><strong>Allerdings</strong>: Eine spezielle Mülltonne für <strong>Audiomüll </strong>in Warteschleifen haben wir bislang noch nicht gesehen. <strong>Vielleicht ist das ja ein weiterer geschäftlicher Schritt in Richtung Weltherrschaft</strong>? Übrigens könnten Telefonsekretärsoftwares ergänzt werden: &#8222;Wenn Sie Pausenmusik hören möchten, drücken Sie bitte die #99.&#8220; Ich würde auch ganz sicher diese Zahl nicht drücken, bei diesem Angebot. ALBA könnte dann mit der GEMA die Urheberrechte verbrauchsabhängig abrechnen, da lässt sich viel sparen. <strong>Gott, was bin ich wieder innovativ, es ist Montag</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/116811/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/112511/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/112511/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8752</guid>

					<description><![CDATA[Am Tag nach dem verheerenden Wohnungsbrand im Hinterhaus an der Sonnenallee 18 in Neukölln ist sich die Polizei sicher, dass ein absichtlich angezündeter Kinderwagen die Katastrophe ausgelöst hat. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben über Motive und Hintergründe der Brandstiftung machen. (Berliner Morgenpost, online am 14.03.11, hier) Im ... <a title="782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112511/" aria-label="Mehr Informationen über 782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4251" aria-describedby="caption-attachment-4251" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4251" title="Feuerlöscher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-300x300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-4251" class="wp-caption-text">Feuerlöscher</figcaption></figure>
<blockquote><p>Am Tag nach dem verheerenden Wohnungsbrand im Hinterhaus an der Sonnenallee 18 in Neukölln ist sich die Polizei sicher, dass ein absichtlich angezündeter Kinderwagen die Katastrophe ausgelöst hat. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben über Motive und Hintergründe der Brandstiftung machen. (Berliner Morgenpost, online am 14.03.11, <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1574510/Brand-in-Neukoelln-Die-Tragoedie-hinter-der-Feuertragoedie.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Im Haus Sonnenallee 18 in Berlin-Neukölln hat es gebrannt</strong>. Die Bilanz: 3 Tote und etliche Verletzte, die Medien berichteten darüber eingehend. Das Haus taucht in Webverzeichnissen <a title="externer Link" href="http://www.b030-das-berlin-verzeichnis.de/neukoelln/fotos/sonnenallee_1.php" target="_blank">artig fotografiert </a>auf und macht &#8222;keinen schlechten Eindruck&#8220;, vor der Tat. 2009 sieht dort alles &#8222;frisch renoviert&#8220; aus. Als sei das Haus eher eine Art Neuköllner Vorzeige-Prestigeobjekt. Im Haus selbst, so ist zu lesen, ist die &#8222;Mieterdurchmischung&#8220; international. Verschiedene Nationalitäten: es sind etliche Bosnier und Türken darunter. Auch der <a title="externer Link" href="http://web2.cylex.de/firma-home/verband-der-islamischen-e-v--5919676.html" target="_blank">Verband der Islamischen e.V.</a> ist dort ansässig. Eine schöne 1-Zimmer-Wohnung bot ein <a title="externer Link" href="http://www.wg-gesucht.de/2493093_stadtplan.html" target="_blank">Herr Bücking</a> dort zur Vermietung an im Januar 2011. <strong>Nein, es sieht alles ganz normal dort aus &#8211; bis es brannte</strong>.</p>
<p><span id="more-8752"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8765" title="Rauchmelder" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ein Kinderwagen</strong> wurde wohl in Brand gesetzt.</p>
<p><strong>In Berlin stehen von jeher Kinderwagen, Fahrräder und Einkaufstrolleys </strong>in Treppenhäusern herum. Auch Schuhe werden gern vor den Wohnungsabschlusstüren im gemeinschaftlichen Treppenhaus abgestellt, ganze Schuhregale stehen in manchen Treppenhäusern. Die Fachleute nennen es nicht &#8222;Kinderwagen, Fahrrad oder Einkaufstrolley, bzw. Schuhregal mit Schuhen&#8220;, sondern schlicht &#8222;Brandlasten&#8220;. Gegen das Abstellen von üblichen Gebrauchsgegenständen kann die Verwaltung versuchen vorzugehen. Hinsichtlich bestimmter Üblichkeiten  ist allerdings kaum etwas auszurichten. Die Berliner Amtsgerichte lassen beispielsweise das Abstellen von Kinderwagen  teils immer wieder &#8222;als berlinüblich&#8220; durchgehen, sodass Vermieter hier kaum erfolgversprechend tätig werden können. <strong>Muss jetzt auch und insbesondere amtsgerichtlich als Tendenz begriffen werden, dass Kinderwagen angezündet werden können und dies berlinüblich ist?</strong></p>
<p><strong>Das Gegenteil ist richtig, bis es amtsgerichtlich als unzulässig verworfen werden wird!</strong> Die Rechtsprechung sollte man jetzt intensiver beobachten. Immer wieder ist in der jüngeren Vergangenheit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109711/">was angezündet worden</a>. Beknackte zünden Autos in Serie an oder als Einzelrache gegen missliebige Menschen, andere zündeln in Treppenhäusern und nehmen den Tod von Menschen in Kauf, mit denen sie im Streit sind. Es sind &#8222;Brandfaschisten&#8220;, eine Art selbsternannte  &#8222;Herrenklasse der Unvernunft&#8220;, die sich im Recht wähnt, Feuer zu legen, ja vielleicht sogar unter dem Aspekt, es einer vermeintlich herrschenden Klasse der Übrigen zu zeigen. Ob die Täter psychisch krank sind? Dafür spricht einiges. Die Motive sind noch nicht aufgeklärt. <strong>Im Fall Sonnenallee ermittelt jetzt die Mordkommission, da es drei Tote gegeben hat</strong>.</p>
<blockquote><p>Nachts sind alle Katze grau, bis es brennt! #Credo des Brandfahnders, nicht amtlich bestätigt</p></blockquote>
<p><strong>Nachts sind die Feuerteufel unterwegs</strong>. In der Sonnenallee ging morgens um 05:30 Uhr der erste Notruf ein. In der Erlanger Str. brannte es jetzt ebenfalls.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Flure freizuhalten ist kaum durchsetzbar, für Kontrollen fehlt das Personal. Deshalb wird nach den Brandstiftungen der vergangenen Tage erneut eine Rauchmelderpflicht für Berlin gefordert. (meldet der TAGESSPIEGEL am 18.03.11 <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/trotz-brandserie-keine-rauchmelderpflicht/3962162.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Sonnenallee, Erlanger Str. in Neukölln und auch in der Quitzowstr. in Berlin-Moabit</strong>: Damit wurden insgesamt drei Feuer gelegt, immer in Kinderwagen. Man kann daraus vernünftig nur den Schluss ziehen, dass gegen das Parken von Kinderwagen stringent vorgegangen werden muss. Wir lassen jetzt als ad hoc-Maßnahme, auch wenn keine diesbezügliche Pflicht besteht, im &#8222;Krisengebiet&#8220; Neukölln Brandmelder montieren. Der Befestigungspunkt muss sorgsam ausgesucht werden. In einem offenen Laubengang macht die Befestigung wenig Sinn. In geschlossenen Treppenhäusern etagenweise und in den &#8222;Hauskellergängen&#8220; schon eher. Verkabelung wird nicht vorgesehen, das würde zu aufwändig. Die Brandmelder sind untereinander funkvernetzt. Ein Stück kostet rund 63,- €. In Baumärkten gibt es auch billigere, doch davon wird aus Gründen der erforderlichen, hohen Betriebszuverlässigkeit abgeraten. Man muss schon ein paar Euro investieren, will man funktionierende Systeme etablieren. Hinzu kommt ein gewisser Wartungsaufwand, <strong>die Batterien sollen jährlich kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden</strong>.</p>
<blockquote><p>Zum vorbeugenden Brandschutz in Mehrfamilienhäusern gehört ein Konglomerat von Maßnahmen, das sich einerseits aus baulichen Überlegungen zusammensetzt und andererseits auch die Hausordnung bzw. das Bewohnerverhalten betrifft. Auszugsweise und ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind dies: das Verschließbar machen von Haus- und Hoftüren durch technische Umbauten an funktional eingeschränkten Zugangsbauteilen und bewohnerseitig das Akzeptieren einer Schließregelung (Tür ist zu, ab 20 Uhr abgeschlossen), der Einbau von Klingel-/Gegensprechanlagen mit Sprechfunktion und bewohnerseitig die Grundregel, nicht jedermann &#8222;blind&#8220; nach Klingeln Einlass zu gewähren, sondern nachzufragen, in Ordnung ist nur der Einlass namentlich bekannter, berechtigter Personen. Die Frage, wer Werbung wie Handzettel, Prospekte und Flyer im Haus einstecken darf, hängt von der Zugänglichkeit der Briefkastenbereiche ab. Wenn die Verwalterin Papierkörbe hat anbringen lassen, ist deren regelmäßige Leerung vernünftig und zielführend. Quellen diese über, lässt sich schon prima zündeln. Kinderwagen, Rollatoren, Fahrräder und dergleichen gehören in separate, verschließbare Räume und nicht in die Flure in den Treppenhäusern. Ganz überwiegend sind derzeit Kinderwagen als Brandherde in Mode. Die Liste lässt sich noch um weitere Überlegungen ergänzen.</p></blockquote>
<p><strong>Die daher etwas teureren Geräte</strong> arbeiten nach unseren Erfahrungen weitgehend zuverlässig und störungsfrei. Sie sind allerdings auch anfällig für &#8222;Umweltkontaminationen&#8220;. Schon wenn die an den Brandmelder angrenzende Wohnung renoviert wird und Baustaub anfällt, können sie losgehen. Denn zu grobmotorisch sollen sie ja gerade nicht in die Luft fühlen. Sie sind mit fotoelektronischen Rauchsensoren ausgestattet. Eine LED-Anzeige zeigt die Betriebsbereitschaft an. Mit einer Prüftaste kann das Gerät getestet werden. Innerhalb der Funkreichweite ist die Vernetzbarkeit hinsichtlich der Stückzahlen nicht limitiert. <strong>Die Funkreichweite beträgt 100 m im Freien</strong>.</p>
<p><strong>Im Alarmfall meldet der Rauchmelder das Vorhandensein</strong> von Rauch als erstes Indiz dafür, dass ein Feuer ausgebrochen sein kann. In erster Linie geht es dann darum, dass der Bewohner so früh als möglich durch den Alarmton darauf hingewiesen wird. Sodann muss sofort intensiv kontrolliert werden, ob es sich um einen Fehlalarm handelt oder ob zutreffend gemeldet wurde? Die Brandmelder dienen dazu, so schnell als möglich ausgebrochene Brandherde zu signalisieren, um den Hausbewohnern die Möglichkeit der Flucht durch die Fluchtwege zu ermöglichen, noch bevor die Brandherde und auch die Rauchentwicklungen intensive Verbreitung gefunden haben. Besonders Rauchvergiftungen sind eine äußerst häufige Todesursache. Natürlich empfiehlt es sich, das Handy mit auf die Straße zu nehmen und im Brandfall unverzüglich die Feuerwehr zu rufen, bzw. wo möglich Mitbewohner zu warnen.</p>
<p><strong>Wichtig</strong>: Im Bestand der Mehrfamilienhäuser Berlins ist die nachträgliche Verlegung in kabelgebundener Anlagen aus Kostengründen aufwändiger. Da die Wartungsempfehlungen der Hersteller ohnehin die jährliche Wartung (dazu gehört: Kontrolle der Funktionsfähigkeit, Reinigung der optischen Rauchsensoren, Batterietausch) vorsehen, lassen sich auch batteriebetriebene Melder verwenden. Die Ausstattung von ganzen Wohnhäusern mit Feuermeldern ist ebenfalls derzeit noch nicht vorgeschrieben, kann aber in Erwägung gezogen werden. Dabei ist immer daran zu denken, dass auch dies jährliche oder zweijährige Wartungsintervalle (mit Prüfstempelpflicht) auslöst.</p>
<p><strong>Die Versicherungswirtschaft</strong> hat den Bereich der Feuerversicherungen (Wohngebäudeversicherung) im Blick: Die Brandschäden führen letztlich nicht dazu, dass zivilrechtlich von Versicherungsnehmern &#8222;nachgefordert&#8220; wird, bestehende Brandlasten zu minimieren. Gut brennbare Holztreppenhäuser müssen aussichtlich nicht in schlecht brennende Beton- und Stahltreppenkonstruktionen umgebaut werden, nur weil ein Feuerteufel zündelt, und das offenbar mit System. <strong>Bleibt nur, den Straftäter zu fassen! Viel Glück dabei</strong>!</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/v/KGR0BriodkM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/><br />
<em><span style="color: #888888;">Batterien müssen laufen! Das Duracell-Häschen in der Werbung! (via Youtube)</span></em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der große Bohei: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/">Die Wartung von Feuerlöschen ist eventuell</a></li>
<li>In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/in-nord-neukolln-sei-die-holle-los-meldet-der-tagesspiegel/">Nord-Neukölln sei die Hölle los, meldet der Tagesspiegel</a></li>
<li>Baupraxis: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/baupraxis-erst-autos-anzunden-und-jetzt-kinderwagen-verwalter-mussen-handeln-uberlegungen/">Erst Autos anzünden und jetzt Kinderwagen: Verwalter müssen handeln</a></li>
<li>Kinderlieder, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/107711/">Abzählreime und hohes Kulturgut, das zum Himmel stinkt</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/fotopodcast-streitobjekt-kinderwagen/">Streitobjekt Kinderwagen</a></li>
<li>Historische Sprüche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7432010/">Was für denen einen weiß, ist für den anderen schwarz</a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/112511/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/14010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/14010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 08:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Berolinisch]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverdunster]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverteiler]]></category>
		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8170</guid>

					<description><![CDATA[Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung ... <a title="697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/14010/" aria-label="Mehr Informationen über 697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8171" title="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung die Wattzahlen, der Bautyp und die Größe des Heizkörpers vermerkt ist (Technische Dokumentation). Ist dies aber in der Abwicklung des Ablesers auseinander dividiert, etwa mit Hinweis auf fehlende Ausbildung der Hilfskräfte oder im Zusammenhang mit &#8222;anderen Abteilungen&#8220;, etwa aufgrund der (zu großen) Größe der Ablesefirma, so liegt ein eigenes innerbetriebliches Rationalisierungsmerkmal vor. Die Rationalisierung von Ablesungen mit besonders billigen, schlecht ausgebildeten Ablesekräften ist unternehmerische Freiheit, ganz im Belieben dieses Unternehmers. Berechnet dieser dann Extra-Anfahrten und Sondergebühren für die Nachausstattung, so kann man das schon &#8222;dreist&#8220; oder mehr als das nennen: Nulpenhaftigkeit!</p></blockquote>
<p><strong>Es waren einmal mehrere Ablesefirmen</strong>. Die lasen zum 31.12. eines jeden Jahres und oft pünktlich gemeinsam mit dem Weihnachtsmann diese kleinen Verdunsterröhrchen ab. Und bald waren diese Geräte in die Jahre gekommen und liefen aus. Nicht flüssigkeitstechnisch, weil jemand sie auf den Kopf gestellt hatte. Sie liefen gültigkeitstechnisch aus. Die Europäer beschlossen, Verdunstung habe zu viel mit Erderwärmung und wo Hitze, da steigen auch Schwaden auf. Man kennt das ja von Island.  Und ansonsten sind die Ableser der Heizkostenverteilergeräteableser (Unwort des Jahres 1968?) <strong>alles &#8222;Nulpen&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-8170"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Tommy Tulpe Werbetrailer (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Kommt häufiger vor: Kunde baut sich im September/Oktober sein Bad um und einen anderen Heizkörper dran: Handtuchtrockner! Alter Heizkörper weg, alter Heizkostenverteiler weg, ist unbrauchbar. Neuer Heizkörper braucht anderen Heizkostenverteiler. Kunde ruft Hausverwaltung an. Die sagt, ist zu viel Aufwand, kostet Kunde zu viel Geld, das macht man bei der Hauptablesung mit, ist ja nur noch wenig Zeit bis dahin! Der 31.12. naht. Dann kommen die Ableser und haben nichts auf dem Auto, mit dem man die neuen Heizkörper ausstatten kann. Muss erst ein Auftrag geschrieben werden. Muss erst die Zentrale Bescheid wissen. Muss, muss, muss&#8230;.Mann, es ist ein Heizkostenverteiler, du Nulpe!</p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt ist das etwas ungerecht</strong>. Denn es trifft diejenigen, die gar nichts dafür können. Nein, etabliert als Nulpen sind nicht die Straßenfeger, also die Treppenterrier (alles Begriffe für Menschen, die auftragsgemäß treppauf treppab rennen, um Wohnungen abzugrasen, wie Trapper das Weideland und Tripper die Kontinente, um mal bei diesem Wortspiel zu bleiben). Die Fernsehserie Tommy Tulpe endet schon in den sechziger Jahren in schwarz-weiß, <strong>dann stürzte sie ab Richtung Quotenirrelevanz</strong> <strong>und ward folglich nie wieder gesehen</strong>.</p>
<p><strong>Die Bocksbeutel, die Schlümpfe, die Verbrecher</strong>, das sind alles Männer, nie Frauen, und sie entscheiden auf Führungsebene. Mein Großvater, sage ich gern, war in führender Position. Er hatte mehr als vierhundert Menschen unter sich. Als Friedhofsgärtner eines mittelstädtischen Friedhofs.  In &#8222;Heizkostenverteilia&#8220;, dem Gondwana der Ablese- und Abrechnungsspezialisten, war es inzwischen schon normal geworden, an Heizkosten zu sparen, die sich zunehmend prostituierten. <strong>Die Heizkosten gingen mächtig auf den Strich und je doller, desto teurer</strong>. </p>
<p><strong>Es waren ausgeprägt vorschriftenliebende Naturvölker in Heizkostenverteilia</strong>, so wie die Tschtechemen, darunter auch &#8222;Renegaten der Brunaten&#8220;, die Isten, aber auch ausgestorbene Urvölker wie die Samecen oder die Becker- und Harmsisten, nicht zu verwechseln mit den Existenzialisten, denn letztere leben noch heute. Manchmal stellte einer der Ableseschlümpfe, vor Ärger schon ganz blau angelaufen, fest, dass eine Wohnung im Aufmaß der Wohnanlage gar nicht existiere. <strong>So gingen die Jahre ins Land und niemand ergriff die Initiative</strong>.</p>
<p><strong>Die Nulpen erfassten die Wohnung nicht</strong>, denn sie war ja nicht ausgestattet mit Heizkostenverdunstern in Berlin-Spandau und niemand ergriff die Initiative. Sie sagten später, wie zur Entschuldigung, sie hätten ja mitgeteilt, dass diese Wohnung nicht existiere. Damit sei nun die Initiative beim Kunden verplant und wenn der nicht, &#8230;., ist ja auch egal. <strong>Die Nulpen</strong>.</p>
<p><strong>Und dass Herr Feiffer</strong> (mit 3 &#8222;F&#8220;, Name geändert) in Berlin-Lankwitz sein Bad umgebaut hat und einen anderen Heizkörper? Ja ja, das haben sie gesehen. Der Ableser, Herr Norbert Nulpe, hat es auch im Protokoll festgehalten. Bis es so weit ist, dass etwas passiert, dauert es nun minimal vier Monate. So lange braucht ein Verwalter in Heizkostenverteilia, um eine Jahresabrechnung aus dem Gedöns der Abrechnungsmafia&#8230; (Beachte: Die Chronisten dieser Geschichte enden hier stets in &#8222;ia&#8220;, also -verteilia, mafia, und das nur, <strong>um die dichterische Epik des Ganzen aufrecht zu erhalten!)</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Spandau fiel das jetzt auf</strong>, dass die Wohnung seit mehr als mehreren Jahren (!) messtechnisch nicht existiert. Man schimpft auf alle Möglichen und wird dem aber nicht gerecht. Der Dösbattel (* ein Begriff eher nicht aus Berlin und Umgebung), der die Treppen hoch- und heruntertigerte, hat sie nicht notiert, feststeht: Die Wohnungstür war da schon immer! So ist das eben mit den &#8222;Hiwis&#8220; (wieder so ein Wort aus dem Berolinischen), den Hilfsarbeitern, die man Ableser nennt, die auf 400,- €-Minijobbasis eine viel zu große Anzahl von Wohnungen aufgedrückt bekommen, die sie -treppauf, treppab- abzulesen haben, <strong>ohne Rücksicht auf&#8230;..(eigene) Verluste!</strong></p>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p>Link: <a href="http://www.polarfilm.de">www.polarfilm.de</a></p>
<p><strong> Halten wir noch einmal fest</strong>, was wir eingangs gesagt haben:</p>
<p><strong>Wenn Heizkostenverteiler-Ablesefirmen</strong> sich absichtlich billig und schlecht ausgebildet organisieren, so liegt seitens des Endkunden kein Fehlverhalten vor, wenn er die Sonderrechnung einer notwendigen Nachausrüstung mit dem Hinweis darauf zurückweist, er habe solche Kosten nicht verursacht. Denn das nochmalige Anfahren der Wohnanlage, das Ab- und das Neumontieren eines Heizkostenverteilers gehört zur Palette derjenigen Regelmäßigkeiten, die ein Ableser routinemäßig zu erwarten hat, bzw. mit denen er rechnen muss. Für einen solchen Routinevorgang den &#8222;gesamten Vorgang&#8220; in eine neue Extraanfahrt mit Abrechnung von doppelten Kosten zu packen&#8220;, ist letztendlich eine Verlagerung betriebswirtschaftlicher Umsicht und Notwendigkeit <strong>auf die Kosten des Kunden und nicht zu akzeptieren</strong>.</p>
<p><strong>Alles Nulpen</strong>!  Dieser Artikel wurde geschrieben, um den Berliner Begriff &#8222;Nulpe&#8220; zu erklären. <strong>Such dir aus, wer in diesem Text als Nulpe besonders gut geeignet ist</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bildersuche <a title="externer Link" href="http://www.google.de/images?q=Tommy+Tulpe&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=univ&amp;ei=YisHTZvELsWY8QOhnaA6&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=3&amp;ved=0CDoQsAQwAg" target="_blank">zu Tommy Tulpe</a></li>
<li>Mathias <a title="externer Link" href="http://sabberlog.blueblog.ch/files/images/2006/8/mob70_1156742896.gif" target="_blank">Siggels Nulpe</a></li>
<li>Wikipedia: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
<li>OpenThesaurus: <a title="externer Link" href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/search?q=Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/14010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>667-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-11-28</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-11-28/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-11-28/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 09:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TwitterTweets]]></category>
		<category><![CDATA[tweet]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/2010/11/twitter-wochenschau-2010-11-28/</guid>

					<description><![CDATA[1008/10: Gewalt im Alltag: Volker und die Zeit, der Zeitvogel und ein abgeschlossener Kurzroman über Zeit https://gesichtspunkte.de/?p=7981 # 1007/10: Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern https://gesichtspunkte.de/?p=7971 # 1006/10: Alltag: Von Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung, Fitneß, Unternehmenskonzepten #Trallala https://gesichtspunkte.de/?p=7962 # 1005/10: Gewalt im Alltag: Der abgeschlossene Kurzroman, präsentiert von gesichtspunkte.de #Rettet Alltag ... <a title="667-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-11-28" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-11-28/" aria-label="Mehr Informationen über 667-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-11-28">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1545" aria-describedby="caption-attachment-1545" style="width: 90px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="" title="follow me" width="100" height="100" class="size-full wp-image-1545" /><figcaption id="caption-attachment-1545" class="wp-caption-text">follow me</figcaption></figure>
<ul class="aktt_tweet_digest">
<li>1008/10: Gewalt im Alltag: Volker und die Zeit, der Zeitvogel und ein abgeschlossener Kurzroman über Zeit <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7981">https://gesichtspunkte.de/?p=7981</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7859404992942081">#</a></li>
<li>1007/10: Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7971">https://gesichtspunkte.de/?p=7971</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7805785211936769">#</a></li>
<li>1006/10: Alltag: Von Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung, Fitneß, Unternehmenskonzepten #<a class="aktt_hashtag" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Trallala">Trallala</a> <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7962">https://gesichtspunkte.de/?p=7962</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7410545292484608">#</a></li>
<li>1005/10: Gewalt im Alltag: Der abgeschlossene Kurzroman, präsentiert von gesichtspunkte.de #<a class="aktt_hashtag" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Rettet">Rettet</a> Alltag <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7956">https://gesichtspunkte.de/?p=7956</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7341277456637952">#</a></li>
<li>Proletarier aller Länder! Rettet den freien Fladenhandel, befreit die Pizza aus Italien!! In Berlin hier: &lt;http://tinyurl.com/3a87kyz&gt; <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7153215875321856">#</a></li>
<li>Fotoblog | : 185/10: Die Geschichte der Pizza ist schon ziemlich alt, und das Pizza zum Fr&#8230; <a rel="nofollow" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18510/">http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18510/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/7071550108868608">#</a></li>
<li>Fotoblog | : 184/10: In der Martin-Buber-Str. in Berlin-Zehlendorf ist die Musikschule und&#8230; <a rel="nofollow" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18410/">http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18410/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6985932896993280">#</a></li>
<li>Meine Empfehlung zu Kräuter Kühne &#8211; Friedenau in #<a class="aktt_hashtag" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Friedenau">Friedenau</a> bei @<a class="aktt_username" href="http://twitter.com/Qype">Qype</a>: <a rel="nofollow" href="http://qy.pe/5JL">http://qy.pe/5JL</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6628172581834752">#</a></li>
<li>1004/10:FotoPodcast: Die Vorbilder sind ausgetauscht, analog gegen digital ist jetzt digital analog in der Kette <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/32jcdft">http://tinyurl.com/32jcdft</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6611882802675712">#</a></li>
<li>Es gibt 1000 gute Gründe, mehr als 1000 Artikel und Eigenlob stinkt: <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/100310/">https://gesichtspunkte.de/2010/11/100310/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6448717276119040">#</a></li>
<li>1002/10: FotoPodcast: Tennisplatz-Ordnung ist sowas wie die Hausordnung, aber hoffentlich nicht umgekehrt! <a rel="nofollow" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7942">https://gesichtspunkte.de/?p=7942</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6429432000548864">#</a></li>
<li>Fotoblog | : 183/10: FotoPodcast: In Frühsammer´s Restaurant gibts Spitzenküche, berlin&#8230; <a rel="nofollow" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18310/">http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18310/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6413281421959168">#</a></li>
<li>Fotoblog | : 182/10: Berlin-Wilmersdorf: Gummibärchen von der Investitionsbank Berlin <a rel="nofollow" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18210/">http://www.mugshooting.de/blog/2010/11/18210/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/6379646857773056">#</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-11-28/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/100710/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/100710/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 14:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Dahlem]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Medicine Head]]></category>
		<category><![CDATA[One and one is one]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=7971</guid>

					<description><![CDATA[Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei! Die Firma Xy Feuchteklinik ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt ... <a title="664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/100710/" aria-label="Mehr Informationen über 664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7963" aria-describedby="caption-attachment-7963" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7963" title="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg" alt="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7963" class="wp-caption-text">Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei!</p></blockquote>
<p><strong>Die Firma Xy Feuchteklinik</strong> ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt Häuptling Waches Auge, der Feuchtekommissar, und schaut, ob er was findet. Nichts gefunden hat er in Berlin-Dahlem in der kleinen Wohnungseigentumsanlage seit Juli 2010. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Die Hausverwaltung fühlt sich inzwischen überfordert</strong>. Das Schadenregiment dauert nun schon seit Juli 2010 und immer noch kein Leckageloch. <strong>Verdammt und zugenäht</strong>.</p>
<p><span id="more-7971"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_7972" aria-describedby="caption-attachment-7972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7972 " title="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg" alt="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" width="450" height="588" /></a><figcaption id="caption-attachment-7972" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss</figcaption></figure>
<p><strong>Seinen Anfang nahm die Sache</strong> auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt auf der AIDA, für die wir hier keine Werbung machen! Der Gas-, Wasser-, Klempnerchef der Fa., die die &#8222;Rohrbruchmeldung&#8220; entgegen nimmt, ist per Handy direkt erreichbar und reagiert vorbildlich, schnell und leise. Er sagt erst in späteren Telefonaten, er sei auf einer Kreuzfahrt. Bis dahin dirigiert er die Tagesgeschäfte mit den örtlichen Handwerkern per Funkverkehr. Internationaler Funkverkehr: &#8222;Du, Heinz, Rohr undicht in Schnabbeldustraße (* Name geändert)! Mach ma, wat wa ham, ham wa!&#8220; <strong>Heinz sucht ergebnislos herum, im Keller, in den Gängen, Kellerverschlägen, überall</strong>.</p>
<p><strong>Zur Leckageortung und um nicht mehr Porzellan zu zerschlagen</strong> als unbedingt erforderlich, empfiehlt sich die Fa. Xy-Feuchteklinik. Es besteht schon seit längerem in schwierigen Fällen eine Zusammenarbeit. Also erfolgt die Freigabe. Parallel dazu muss die Gebäudeversicherung informiert werden, es werden Kosten ausgelöst, die durch eine Schadenbearbeitung der Leitungswasserversicherung abzudecken sind. <strong>Alles funktioniert, jeder ist zufrieden, die Hausverwaltung hat &#8222;gute Leute&#8220; geschickt, fein</strong>!</p>
<p><strong>Nur der Schaden wird nicht entdeckt</strong>. Bis heute nicht. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Nach der Versammlung</strong>, die erst Anfang November stattgefunden hat, wurde nun von der Verwalterin vorsorglich ein Architekt hinzugezogen. Wenn die Mittel von zwei Fachfirmen versagen, was dann, was dann? Guter Rat ist manchmal teuer, im Übrigen kann er sich auch rechnen! Das ist eine &#8222;Milchmädchenweisheit&#8220;, den Begriff gab es bis dahin noch nicht! <strong>Es ist das Gegenteil einer Milchmädchenrechnung</strong>.</p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><object style="width: 450px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="260" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/5994418" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 450px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="260" src="http://www.myvideo.de/movie/5994418" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Medicine Head &#8211; One And One Is One &#8211; MyVideo</span></em></p>
<blockquote><p>&#8222;One and one is one&#8220; &#8211; Medicine Head (1973) &#8211; Berühmte Milchmädchenrechnung</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Dass die neue Papiermülltonne zwei Jahre stehen soll</strong>, bevor sie wieder weg darf, glaubt in Berlin, nur ein Entsorger, und wir berichteten darüber. Einen Vertrag mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Kleingedrucktem abzuschließen &#8211; wo kommen wir denn da hin? Das Leben ist lebensgefährlich, wozu also Verträge: <strong>Marius Müller-Westernhagen</strong> hat es so zusammengefasst: &#8222;Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht! Und was Süßes zum Dessert!&#8220; (Freiheit) &#8211; Freiheit Verträge zu schließen, mit wem immer man will? Von wem wurde gelacht? Von den Gewitzten? Die uns Verträge übergeholfen haben, die wir nicht brauchen? Es geht nur um eine Mülltonne. Es bleibt so nebensächlich wie eine Mülltonne! Dafür reicht ein einfacher Auftrag, ggf. eine Auftragsbestätigung. Das muss reichen. <strong>Ich möchte formlos sterben dürfen und vorher soll die Welt auf selbe Weise zugrunde gehen, oder bitte lieber nicht</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ich stehe auf einer Wiedervorlageliste der Firma Pitney-Bowes</strong>.  Mit lautem <span style="color: #800000;"><strong>!Rangdamm!</strong></span> (laut lesen, das R bitte rollen!) macht diese Firma Lärm, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich interessiere mich für diese Firma nicht sonderlich. Vor längerer Zeit haben sie uns eine Frankiermaschine verkauft, damit wir das Porto auf die Briefe hauchen können, auf unsere weltweit versendeten Liebesbriefe. Wir verströmen täglich (hoffentlich nur) &#8222;good news&#8220; in alle Welt. Das Gedruckte bleibt, weil es geschrieben ist, entgegen allem nur Gesagten. <strong>Bis etwas Gesagtes auf selbe Weise im Hirn haften bleibt, muss schon einiges geschehen</strong>.</p>
<p><strong>Heute ist es endlich soweit</strong>. Mein Unmut über die Geschäftspraktiken der Firma Pitney Bowes ist unerreicht heute Morgen! Ich bin voller Aggressivität gegen diese Firma eingestellt. <strong>Warum das</strong>?</p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes schreibt uns vor einigen Wochen an</strong> und erläutert sinngemäß, dass die in der Frankiermaschine eingebaute Batterie, die die Frankierguthaben und Datum sowie Zeit speichert, erfahrungsgemäß nach einigen Jahren ausgetauscht werden müsse. Aha, ein Batterietausch. So was hat eigentlich jeder PC, ein Radiowecker, die Kaffeemaschine mit Uhrzeitspeicher, kurz: ein Batterietausch ist eigentlich nicht mehr als eine Mülltonne, <strong>mal bildlich gesprochen</strong>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 0 &#8211; ein Brief ist ein Stück Papier, geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes hat schon ein bisschen mehr gedacht als ich</strong>, als sie das textbausteinartige Briefchen verschickte. Waren auch Psychologen als Autoren beteiligt, oder? Alles läuft glatt und wie geölt. Als Kunde brauche ich mir keine Gedanken zu machen: das hat Pitney Bowes schon für mich getan. Das alte Gerät wird über einen der üblichen &#8222;Posthallodris&#8220; (Paketzustelldienste) abgeholt und -danke, danke!- damit kein &#8222;Frankierausfall&#8220; (oder Portodurchfall?) entsteht, stellt die sehr menschenfreundlich mitdenkende Firma Pitney Bowes ein anderes, neues, altes, bereits batteriegetauschtes Ersatzgerät hin. Das kostet nur 250,- € und ist billiger als ein neues Gerät mit frischen Batterien! <strong>Nur Vorteile</strong>!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 1 &#8211; ein Anruf ist ein unausweichliches Etwas, und man ist weniger geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Als mich die Damen vom Callcenter der Firma Pitney Bowes</strong> mehrmals anrufen um nachzuhaken, bin ich zunächst freundlich, dann &#8222;ganz offen&#8220; und sage ihr was von &#8222;ich hab das gelesen&#8220; und &#8222;ein dicker Hund&#8220; und sie sagt irgendwie auch &#8222;ganz offen&#8220;, ja, sie kenne das auch, &#8222;sie habe das mit einer Autowerkstatt, aber da kann man wohl nichts machen&#8230;&#8220;. In mir regt sich Widerspruch. Nein, den Auftrag habe ich nicht unterschrieben, nein, das Gerät wird jetzt erst einmal nicht ausgetauscht. Das ist auch eine Entscheidung.</p>
<p>Eskalationsstufe Zwei im durchdachten Intervallplan der Firma Pitney Bowes ist offenbar: Bedenke die Konsequenzen!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 2 &#8211; der wiederholte Anruf ist eine Frechheit &#8211; Wut</span></strong></p>
<p><strong>Ich hatte auf ihr Verständnis gehofft</strong>. Nein, es ist zu geringschätzig, es Callcenter von Pitney Bowes zu nennen. Das sind &#8222;richtiggehende Sachbearbeiter&#8220;, es sind nicht &#8222;die Blöden&#8220;, wie sie sonst werbeaufschreiende Produktinformation unerbetenerweise untermischen. Kein süßlicher Suselsang, kein hochattraktives, imaginäres Blondchen mit kohlrabenschwarzem Haar und 50 kg Übergewicht. Es sind Menschen, die Sachen bearbeiten, die Sachen sind. Technische Abläufe, Wiedervorlagen. Es ruft immer dieselbe an! Sie ist tagaktiv, mir reicht bereits aus, dass sie am Telefon ist, um nun vollkommen aus dem Häuschen vor der Wut zu sein! Sie betreiben hier Telefonterror, rufen mich in ständigen, selbst von ihnen festgelegten Schleifen wieder erneut an, egal, was unser letztes Telefonat ergeben hat. <strong>Sie sind von der Sorte, der man gern freundlich, aber mit fester, leicht bebender Stimme zuruft: &#8222;Don´t call me, I call you!&#8220;</strong></p>
<blockquote><p><strong>Zu dick</strong>? Vielleicht liegt´s am Briefmarken-Lecken: London (dpa) &#8211; Wer abnehmen will, sollte vielleicht weniger Briefmarken ablecken. Diese Empfehlung gibt jedenfalls die Königliche Britische Post. Denn der Kleber auf dem Briefmarkenrücken enthält Zucker, der beim Ablecken auf der Zunge zurückbleibt. Pro Marke nehme man so etwa 5,9 Kalorien zu sich, erklärte ein Sprecher der Royal Mail. <a title="externer Link" href="http://www.netdoktor.de/News/Zu-dick-Vielleicht-liegt-s-1041432.html" target="_blank">netdoktor.de vom 31.01.01</a></p>
<p>Latexallergie? Nicht an Briefmarken lecken &#8211; </p>
<p>Zum Anfeuchten des Briefmarkenklebers sollten Latexallergiker besser nicht die Zunge nehmen. Viele Kleber enthalten nämlich Naturlatex, wie nun die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet. Bei überempfindlichen Personen kann ein juckender Hautausschlag, Augentränen und Fließschnupfen die Folge sein. Bereits jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch auf Latex. Andere Latexfallen: Türdichtungen, Schutzhandschuhe, Luftballons. <a title="externer Link" href="http://www.curado.de/allergie-uebersicht/Latexallergie-Nicht-an-Briefmarken-lecken-3413/" target="_blank">curado.de vom 26.03.07</a></p>
<p><strong>Was auf curado.de noch fehlt: Latex-Intimbekleidung, doch das tut nichts zur Sache!</strong></p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 3 &#8211; der letzte Anruf, Wut, Aggressionen und die Androhung eines Schreibens &#8222;per Einschreiben&#8220;</span></strong></p>
<p><strong>Ich habe heute keine Lust, noch weiter viel aufzuschreiben</strong>. Von einem &#8222;normalistischen Standpunkt&#8220; aus kann ich die Sache auf sich selbst beruhen lassen. Erledigen lassen durch Liegenlassen. Aber diese Pitney Bowes, das ist nicht Britney Spears und ich hege insgeheim die Hoffnung, dass Tante Pitney ihren irrigen Standpunkt mit der Zeit erkennt. Als Stier in Sachen Sternzeichen habe ich große Hörner, will durch die Wand, die wie italienischer Mozarella so weich sein könnte. <strong>Doch weit gefehlt. Recht hat immer nur, wer aktiv agiert</strong>.</p>
<figure id="attachment_7975" aria-describedby="caption-attachment-7975" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7975" title="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg" alt="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_.-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7975" class="wp-caption-text">Was macht dieser Hund? Bilderrätsel</figcaption></figure>
<p><strong>Tante Pitney ist heute wieder am Telefon gewesen</strong>. Diesmal werde ich schlicht unhöflich. Sie gehe mir sowas auf den Sender mit ihrem gebetsmühlenartigen, immer gleichen &#8222;Ich hatte ja gesagt, ich melde mich noch mal&#8220; und &#8222;was ist denn nun&#8220;? Was fällt Tante Pitney eigentlich ein? Ich denke die Sache heute hier noch einmal detailliert durch:</p>
<ul>
<li>Wir kauften eine Frankiermaschine. Wir lasen im Verkaufsprospekt die ganzen positiven Argumente, die für den Kauf sprechen. Dort stand nicht, dass die Maschine insgesamt nur vier Jahre hält und dann wertlos wird. Sie ist übrigens heute noch in einem tadellosen Zustand.</li>
<li>Batterien sind Verbrauchsmaterialien. Wenn eine ausgetauscht werden muss, so habe ich dafür jedes Verständnis. Ich bin doch nicht blöd, Mann! Liebe Tante Pitney, sag mir bitte mal, wie die Batterie heißt, welche technischen Spezifikationen sie hat und wo ich sie in Berlin (Stichwort: Kundennaher Service) zu welchem Empfohlenen Verkaufspreis besorgen kann? Sollte ich selbst (wo ist die technische Dokumentation davon?) die Batterie nicht tauschen können, weil ich zu &#8222;blöd&#8220; bin (Stichwort: Kundenrespekt), wo ist das Netz ortsnaher Vertriebspartner von Tante Pitney? Ein kurzer <strong>Rrrinng</strong>, ein kurzer Schrei, und schwupps kommt Tante Pitney´s Berliner Neffe vorbei. Ich habe jedes Verständnis dafür, dass so eine Batterie heute 25,- bis 40,- € kosten darf, das ist doch Ehrensache. Da das ja ein serielles Problem ist, dass immer wiederkehrt, wird die kurze Anfahrt, das talentierte &#8222;Rein/Raus&#8220; des Bürogerätemechanikers (Stichwort: Fachkraft) inklusive Anfahrt vielleicht angemessene Kosten von 50,- € zusätzlich entstehen lassen. Rechnen wir für Vater Stadt noch 19% drauf, sind wir nun bei ca. 100,- €. Sag, Tante Pitney, wo? Ich werde Tantchen jetzt einen Brief schreiben.</li>
<li>Wie kommt Tante Pitney eigentlich da drauf, dass ich &#8222;unser Eigentum&#8220; einfach hergebe, zusätzlich noch 250,- € raus tue und im Austausch ein Gerät erhalte, dass ich gar nicht haben will? Ich habe doch das Eigentum an einem Gerät mit Absicht erworben und nicht, weil mir die Verfügungsgewalt über mein Eigentum von Tante Pitney jederzeit wieder ausgeredet werden darf? Ich verstehe ja, dass Tante Pitney ihren Kindern den MP3-Player verbietet, wenn sie nicht artig waren, aber darf sie mir das Gerät auch jederzeit entziehen?</li>
</ul>
<p><strong>Ich habe nicht wenig Lust</strong>, ne ganz große Welle aus der Sache zu machen! Ich denke über das Bundeskartellamt nach und über unerlaubte Wettbewerbspraktiken. Ich glaube, man muss Pitney Bowes einmal deutlich vor die Füße legen, dass ein solches Gehabe keine Dienstleistung darstellt, sondern aufgepumpte, kostenintensive Eigenbrötlerei. Als Kunde werde ich mich selbst entscheiden, auf welchem Weg ein Ersatzteil wie eine Batterie in meine Büromaschine kommt. Alternativen sind gefragt, mitdenken! <strong>Kein Rundumsorglospaket, mit dem man im Ergebnis ausgenommen wird, nur weil Weihnachten ist, wie eine Weihnachtsgans</strong>!</p>
<p><strong>Ich habe noch eine alte Frankiermaschine</strong>, nicht von PB, ja, wir haben sozusagen einen Maschinenpark voller Büromaschinen, die in letzter Zeit nur wenig benützt wurde, weil wir eine funktionierende Frankiermaschine <span style="text-decoration: line-through;">haben</span> hatten. Bei der Pitney Bowes sind bald die Batterien alle, bedeutet das &#8222;das Aus für für Pitney Baus&#8220;?, und dann ruft die Maschine: &#8222;Jonas, meine Batterien sind alllllee&#8230;..&#8220; Für alle, die eine solche Maschine anschaffen wollen: Bedenkt bei einer Anschaffung einer solchen Maschine über Pitney Bowes, wie die Geschäftspraxis bei nächstfälligen Austausch von Pufferbatterien (ein Artikel, der wenige Euro kosten darf) ist. <strong>Die Frankiermaschine, die seit einiger Zeit unbenutzt ist, sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_7976" aria-describedby="caption-attachment-7976" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7976" title="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg" alt="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7976" class="wp-caption-text">Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Wird bestimmt demnächst fortgesetzt &#8211; 2 be continued &#8211; weitere Reaktionen abwarten)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Zu erledigen/Todo-Liste</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;">Brief an PB schreiben, Batteriedaten abfordern, bald</span></li>
<li><span style="color: #888888;">Foto von PB machen und zum Artikel, bei Gelegenheit</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/100710/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>362-10 &#8211; Bundesgerichtshof kippt Verwalterpraxis hinsichtlich der Instandhaltungsrücklage (WEG)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7062010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7062010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Insta-Rücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Instanhaltungsrücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Instarücklage]]></category>
		<category><![CDATA[IST-Rücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sollrücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsplan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5767</guid>

					<description><![CDATA[Leitsatzzitat &#8211; Veröffentlichung am 16.02.2010 WEG § 28 Abs. 3, § 21 Abs. 4 a) Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage sind in der Jahresgesamt- und -einzelabrechnung weder als Ausgabe noch als sonstige Kosten zu buchen. In der Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage, die in die Abrechnung aufzunehmen ist, sind die tatsächlichen ... <a title="362-10 &#8211; Bundesgerichtshof kippt Verwalterpraxis hinsichtlich der Instandhaltungsrücklage (WEG)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7062010/" aria-label="Mehr Informationen über 362-10 &#8211; Bundesgerichtshof kippt Verwalterpraxis hinsichtlich der Instandhaltungsrücklage (WEG)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3895" aria-describedby="caption-attachment-3895" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3895" title="Bundesgerichtshof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg 462w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3895" class="wp-caption-text">Bundesgerichtshof</figcaption></figure>
<p><strong><span style="color: #800000;">Leitsatzzitat</span></strong> &#8211; Veröffentlichung am 16.02.2010</p>
<p>WEG § 28 Abs. 3, § 21 Abs. 4</p>
<p>a) Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage sind in der Jahresgesamt- und -einzelabrechnung weder als Ausgabe noch als sonstige Kosten zu buchen. In der Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage, die in die Abrechnung aufzunehmen ist, sind die tatsächlichen Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Rücklage als Einnahmen darzustellen und zusätzlich auch die geschuldeten Zahlungen anzugeben.</p>
<p>b) Die Entlastung des Verwaltungsbeirats widerspricht einer ordnungsgemäßen Verwaltung und ist nach § 21 Abs. 4 WEG rechtswidrig, wenn Ansprüche gegen den Verwaltungsbeirat in Betracht kommen und kein Grund ersichtlich ist, auf diese Ansprüche zu verzichten. Dieser Fall ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die von dem Beirat geprüfte Abrechnung fehlerhaft ist und geändert werden muss (Fortführung von Senat, BGHZ 156, 19).</p>
<p><strong>BGH, Urteil vom 4. Dezember 2009 &#8211; V ZR 44/09 &#8211; LG Koblenz AG Koblenz</strong></p>
<p><span id="more-5767"></span><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_57" aria-describedby="caption-attachment-57" style="width: 106px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="116" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-57" class="wp-caption-text">Rechtliches</figcaption></figure>
<p><strong><span style="color: #800000;">Besprechungsteil</span></strong></p>
<p><strong>Im besprochenen Einzelfall einer Wohnanlage im Gerichtsbezirk Koblenz</strong> hatte die Verwalterin einen Betrag von 13.440,- € (Ansatz lt. Wirtschaftsplan des betreffenden Jahres &#8211; ergo: Sollbetrag) in die Jahresabrechnung als Ausgabe eingestellt und dem entsprechenden Miteigentumgsanteil des klagenden Wohnungseigentümers anteilig angelastet. Soweit zur Praxis in ganz Deutschland, wie sie üblich ist. In einer &#8222;guten&#8220; WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) kein Problem: Wenn alle zahlen, wo ist das Problem? Problematisch erwies sich im entschiedenen Fall jedoch, dass einige Wohnungseigentümer mit ihren Wohngeldern ausblieben. Demzufolge konnte, was in der Praxis ebenfalls häufig der Fall ist, die als Sollbetrag kalkulierte und im Vorhinein (gem. Wirtschaftsplan) festgesetzte Instandhaltungsrücklage (jährlicher Ansparbetrag) tatsächlich nicht in voller Höhe zugeführt worden. Es mangelte an Liquidität im Verwaltungsvermögen.</p>
<p><strong>Und deswegen haben jetzt die obersten Richter des Landes scharf nachgedacht</strong> und eine grundsätzliche Entscheidung getroffen, die in Verwalterkreisen für einigermaßen Haare raufen sorgen dürfte. Aber auch der Entlastung des Verwaltungsbeirats als dem Verwalter treu ergebener &#8222;klüngelnder&#8220; Ergebenheitsbeirat wurde ein Rüffel erteilt: Die Entlastung des Beirats zu beschließen, wenn kein  Grund ersichtlich sei, auf mögliche Ansprüche zu verzichten, käme insbesondere dann nicht in Frage, wenn die von dem Beirat geprüfte Abrechnung fehlerhaft ist und geändert werden muss. Hanebüchen.</p>
<p><strong>Insbesondere eine Verwaltungsbeiratshaftung</strong> für die Richtigkeit von Jahresabrechnungen begegnet nach hiesiger Rechtsmeinung erheblichen Bedenken, denn die Tätigkeit ist regelmäßig ehrenamtlich und setzt keine besondere Vorbildung der Beiräte voraus. Das macht auch sauer auf die Gerichte, die Verwaltungsbeiräte als Garanten gerichtsfester Abrechnungen verantwortlich machen, die es in der Praxis eben gar nicht gibt, wie allein der hiesige Richterspruch eindrucksvoll unter Beweis stellt. Allerdings, und das ist festzuhalten, ist daher die Verwalterpraxis des Büro Gotthal auch im Hinblick hierauf wegweisend, weil auf der <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/verwalterentlastung" target="_blank">dortigen Website</a> folgendes wörtlich zur Beirats- und Verwalterentlastung erklärt wird:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>&#8222;Die Entlastung des Verwalters und/oder des Verwaltungsbeirats kann beschließen, wer das mag. Wir haben dazu eine andere Meinung: Wir glauben, dass die Entlastung als Beschluss nicht mehr zeitgemäßer Verwaltung entspricht. Verboten ist es sicherlich nicht, derartiges beschließen zu wollen. Es macht nur keinen Sinn.&#8220; (Quelle: Homepage, Büro Gotthal, Berlin &#8211; Stichwort: Verwalterentlastung)</li>
</ul>
</blockquote>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_5486" aria-describedby="caption-attachment-5486" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5486" title="Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung.-300x184.jpg" alt="Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag" width="300" height="184" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung.-300x184.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung..jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5486" class="wp-caption-text">Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>So dumm ist dieser Gedankengang dann nicht</strong>! Ein Pluspunkt. Zurück zum Urteilsspruch aus Karlsruhe: Und um Wiederholungen zu vermeiden gewissenhafte Lotsentätigkeit ins Netz und Hinweis auf die Möglichkeit, den obergerichtlichen Spruch bei uns kostenlos als pdf downzuloaden. Sicherlich wird sich die Redaktion &#8222;in Bälde&#8220; noch genauer mit dem Richterspruch zu befassen haben.</p>
<p><strong>Ob es in Zukunft klarere Abrechnungen gibt</strong>? Wir wissen es noch nicht. Fest steht: es gibt jetzt einen <em>denkbaren neuen Einwand</em>, der tatsächlich in vielerlei Hinsicht deutschlandweit als Regel verbreitet ist. Insofern war und ist hier wieder eine Assoziation mit Augenzwinkern denkbar: So sehr doch Wohnungseigentümer hier und da zu Gericht gehen, um Dinge durchzusetzen, so wenig ist doch glaubhaft, dass dies allein und nur &#8222;der Gerechtigkeit dient&#8220; (historischer Spruch, Quelle <a title="externer Link" href="http://www.lexexakt.de/glossar/wennesdergdient.php" target="_blank">hier</a>). Und wer nach Karlsruhe geht, um dieses Problem &#8222;zu lösen&#8220;, der mag möglicherweise nichts anderes im Sinn gehabt haben, als ein Jemand, der <strong>Geschäftsführung ohne Auftrag</strong> begeht? Die weitere, ernsthafte Befassung mit dem noch an Druckerschwärze frischem Beschluss des BGH wird zeigen, ob tatsächlich alles viel besser geworden ist. Denn bekanntlich sind Juristen nur in äußerst wenigen Zusammenhängen jemals als gute Kaufleute, Buchhalter und Zahlenmenschen bekannt geworden. Aber das sagten wir schon, auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">dieser Website</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kostenloser download: <a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/BGH_V_ZR_44_09_Instaruecklage.pdf" target="_blank">Die BGH-Entscheidung im Wortlaut</a> (pdf)</li>
<li><span style="text-decoration: line-through;">Nicht schlecht</span> Gut subsummiert: <a title="externer Link" href="http://www.haufe.de/immobilien/newsDetails?newsID=1266326202.06&amp;campaign=recommend/article" target="_blank">Haufe-Verlagsgruppe, Beitrag vom 16.02.10</a> (haufe.de)</li>
<li>Auch klug, weiter gedacht: <a title="externer Link" href="http://www.haufe.de/SID81.Ad12AkuQ8_o/immobilien/specialContentDetail?id=1267188110.42" target="_blank">Fragen und Antworten zur Insta-Rücklage</a> (haufe.de)</li>
<li>Landgericht Berlin: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/2-teil-der-grose-bohei-sinnsuche-uber-jahresabrechnungen/" target="_blank">Von der Sinnsuche über Jahresabrechnungen</a> (gesichtspunkte.de)</li>
<li>Knappe Rücklagen? Ideen: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/gemeinschaftliche-einnahmen-instandhaltungsrucklage/" target="_blank">Wofür Fahrradständer gut sind</a> (gesichtspunkte.de)</li>
<li>Auch der BFH mängelt gern: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/bfh-behandelt-die-instandhaltungsrucklage-nach-wie-vor-nicht-als-werbungskosten/" target="_blank">Von der Behandlung der Insta-Rücklage als Werbungskosten</a> (gesichtspunkte.de)</li>
<li>Praxisbericht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/webschnipsel-des-tages-manche-abstimmungen-finden-auf-dem-bierzettel-statt/" target="_self">Die Instarücklage wird auch schon mal auf dem Bierzettel gebildet</a> (gesichtspunkte.de)</li>
<li>Schlawiner: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6722010/" target="_self">Wohnungseigentümer als &#8222;Geschäftsführer ohne Auftrag&#8220;</a> (inspiriert von haufe.de &#8211; mit Empfehlung für OnlineAbo)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/7062010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6832010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6832010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:06:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[#WartungundPflege]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[#HausundGarten]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5569</guid>

					<description><![CDATA[‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ Laotse, chinesischer Philosoph Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (yin yang). In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität ... <a title="339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6832010/" aria-label="Mehr Informationen über 339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5570" aria-describedby="caption-attachment-5570" style="width: 287px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5570" title="Yin und Yang sind gesichtspunkte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg" alt="Yin und Yang sind gesichtspunkte" width="297" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg 297w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg 568w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5570" class="wp-caption-text">Yin und Yang sind gesichtspunkte</figcaption></figure>
<blockquote><p>‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laozi" target="_blank">Laotse</a>, chinesischer Philosoph</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität</strong> (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang" target="_blank">yin yang</a>).</p>
<p><strong>In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität</strong> des Winterdienstes (nicht nur in Wedding). In der Not frisst der Teufel Fliegen. Ein dafür unzuständiger Hauswart spielt in purer Not &#8222;Operation schwarze Erde&#8220;, die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrannte_Erde" target="_blank">wie verbrannt</a> aussieht und streut schwarze Blumento-Pferde (sprich: Blumentopferde) in Berlin-Pankow <strong>über Gehwege und Rabatten aus</strong>. </p>
<figure id="attachment_5572" aria-describedby="caption-attachment-5572" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5572" title="Operation Verbrannte Erde" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg" alt="Operation Verbrannte Erde" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg 745w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5572" class="wp-caption-text">Operation Verbrannte Erde</figcaption></figure>
<p><span id="more-5569"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Mit Ärgerpunkten bei der lfd. Verwaltung eines Hauses</strong> gehen Bewohner und Bearbeiter von Bewohneranliegen unterschiedlich um. Letztere tun es möglichst professionell. Es geht darum, den Ärger zu erfahren, ihn auf den Punkt zu bringen und zu entscheiden, an welcher Stelle man wem gegenüber mächtig Dampf ablassen können darf. Nicht Laotse hat gesagt: &#8222;Alles ist relativ.&#8220; Sondern ich. Nach längerem Nachdenken. <strong>Und dabei bin ich kein chinesischer Filosofisch</strong>. <strong>Aber zu jedem einen Senf beizusteuern, weiß ich</strong>. <strong>Geübt ist geübt</strong>. <strong>Niemand braucht hirnlose Jasager und Opportunisten um sich herum, wir brauchen fähige Kritiker, Menschen, die uns mit befruchtender Kritik wirklich weiterbringen. Menschen, die uns auf den Punkt genau sagen, was wichtig ist und was wir gut oder schlecht gemacht haben. Auch insofern: Yin und Yang</strong>.</p>
<div>Von Berlin-Pankow nach Berlin-Kreuzberg</div>
<figure id="attachment_5576" aria-describedby="caption-attachment-5576" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5576" title="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg" alt="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5576" class="wp-caption-text">Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!</figcaption></figure>
<p><strong>Ich habe von Philosophie nur wenig Ahnung</strong> und habe die ganz Großen nie gelesen. Ich lebe und agiere mit einem gesunden Halbwissen, da mich Sprüche aus dem Alten Testament nicht sonderlich interessieren, nicht nur, die Tätigkeit, die ich ausübe, erfolgt im Hier und Jetzt und nicht im Alten Testament. Der  aramäische Schriftgelehrte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Joseph</a> schrieb Sprüche mit Zaubertinte aufs Papier, die in Wirklichkeit eine Spiegelschrift darstellt Das Papier ist seine Projektionsfläche und die Schrift spiegelt wider seinem Missetäter, aber eigentlich meint sie <em>die eigene</em> Tragik, denn der vermeintliche Missetäter ist nur Vollstrecker eigenen Verhaltens von Joseph, dem Schriftunkundigen, und die Spiegelschrift fällt zurück auf ihren Absender, der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen" target="_blank">Eulen nach Athen</a> trägt. Wer Wind sät, wird <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Wer_Wind_s%C3%A4t,_wird_Sturm_ernten" target="_blank">Sturm ernten</a> und im Balkan nennen sie ihn <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_(Wind)" target="_blank">Bora</a>. Die menschliche Not, das menschliche Unbehagen, die Unzufriedenheit wiederspiegelt Josephs Unbehagen mit der Gesamtsituation im Hier und Jetzt, mit seiner totalen Unfähigkeit, mit der Gesamtsituation klarzukommen, mit drohender Festsetzung und dem kompletten Gesamtverlust aller &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliche_Ehrenrechte" target="_blank">bürgerlichen Ehrenrechte</a>&#8222;. Die drohende Abschiebung nach <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gondwana_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Gondwana</a> hat nichts mit der chilenischen Reggaeband gleichen Namens zu tun, sondern mit dem Prähistorium. <strong>Nicht zurück in die Zukunft, sondern vorwärts in die Vergangenheit</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.&#8220; &#8211; &#8222;Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.&#8220; (Laotse, Quelle <a title="externer Link" href="http://natune.net/zitate/autor/Lao-tse" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Aus Berlin-Kreuzberg zurück nach Berlin-Wedding.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>In Berlin-Wedding ist es die Unzufriedenheit einer Hausbewohnerin</strong> mit der Gesamtsituation. Diese Art von Befindlichkeit war schon einmal T-Shirt-Thema der Firma, die gelegentlich Häuser verwaltet. Der Bekenntnistext des T-Shirt-Aufdrucks lautete: &#8222;Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!&#8220; Ein anderer Spruch sagt: &#8222;Frage nicht danach, was Deutschland für dich tun kann, sondern frage danach, was du für Deutschland tun kannst!&#8220; So oder so ähnlich  ist es mit der Beschwerdeführung über die unerträglichen Gesamt-Zustände.</p>
<p><strong>Dass der Winterdienst nicht (gut) funktionierte</strong>, ist derzeit intensiv in der öffentlichen Diskussion. Gestern hat <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Frau Lompscher</a> was dazu gesagt und neulich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Michael Müller</a> (SPD). Trotz vertraglicher Regelung mit Schneeräumbetrieben sind diese bei pünktlicher Vorauszahlung des vereinbarten Entgelts unter ihren Pflichten schlicht zusammengebrochen. Es war ein anderer Winter, als die vorherigen. Und wenn im Erdgeschoss des Hauses an der Straßenfront Ladengeschäfte stehen, die des Nachts auf merkwürdige Weise betrieben werden, ist das ärgerlich. Es geht um Lärmschutz, es geht um rücksichtslose Gewerbeausübung, um das Arbeiten zur Nachtzeit und vor allem: welchen Inhalts? Ladenöffnungszeiten sind etwas, worauf  Wohnungseigentümer vertrauen (dürfen), weil sie den Rahmen einer vermuteten Lärmbelästigung darstellen. Wird auch in den offiziellen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/die-wohnungstur-anzuzunden/" target="_self">Schließungszeiten</a> herumgefuhrwerkt und Lärm ausgelöst, ist die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/das-bundesverfassungsgericht-thema-hausverbot/" target="_self">Nachtruhe</a> dahin.</p>
<p><strong>Der Wohnungseigentümer hat verschiedene Möglichkeiten</strong>, dagegen vorzugehen. Zuallererst ist der Anspruch auf Nachtruhe ein Individualanspruch. Jene Wohnungseigentümer, die hier zu zuallererst nach dem Verwalter rufen, der mit &#8222;starker Hand&#8220; gegen den Mieter (= Fiesling) vorgeht, irren. Der Verwalter wendet sich an den Vermieter (ergo: Wohnungseigentümer) und ob der Wasserträger fremder Anliegen ist, bleibt im Ungewissen. Der Beschwerdeführer fischt hier im Trüben und ob eins zu eins dabei herauskommt, was zu wünschen bleibt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Gewerbeeigentum-Vermieter und Teileigentümer der Ladeneinheit meint: pecunia non olet (Geld stinkt nicht). Das ist sein Kerninteresse. Dieses Interesse ist das, was ihn antreibt und weniger noch die Nachtruhe der übrigen Hausbewohner. Vor Jahren hat die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sein im Erdgeschoss <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">betriebenes Bordell</a> gerichtlich untersagen lassen, und mit dem Obsiegen der Anderen gegen den Einen (Vermieter) war die Hoffnung verbunden, <strong>mit der Gegend möge es wieder bergauf gehen</strong>.</p>
<p><strong>Und jetzt haben wir eine Wirtschafts- bzw. Finanzkrise</strong>. Der Einzelhandel in Berlin stirbt weg und stattdessen taucht bei Lidl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/" target="_self">Killerkäse in den Regalen</a> auf. Große Shoppingmalls und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/gunter-aus-steglitz/" target="_blank">Markenrechtsinhaber</a> entstehen überall und verdrängen den dahinsiechenden <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/olaf-maske/" target="_blank">Einzelhandel</a>. Wo früher ein türkischer Bäcker kleine Brötchen gebacken hat, ist heute nur noch eine dunkle Höhle zu sehen. Die Außenwerbung des türkischen Brötchenbäckers ist abgerissen und ein hässlicher Fleck auf der ansonsten frischgestrichenen Fassade ist zu sehen. Der Eigentümer (Vermieter) hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, nach dem Farbton anzufragen. Wenn sich niemand darum kümmert, bleibt es so und alles sieht verwahrlost aus. <strong>Rücksichtslos. Gedankenlos</strong>.</p>
<p><strong>Das Gesundheitsamt wurde von Hausbewohnern informiert</strong>. Es ist nichts passiert. Wahrscheinlich war alles gesund. Oder ist der Gewerbeaußendienst zuständig? Der Berliner nennt das &#8222;<span style="text-decoration: line-through;">Anscheißeritis</span>&#8222;, Behörden werden eingeschaltet, die Gewerbetreibenden haben es nicht einfach. Was ist besser? Ein leer stehendes dunkles Loch (vormals Laden) oder ein mit Liebe zum Detail betriebenes, zukunftsträchtiges Gewerbe? Die Schaufensteranlagen sind in die Jahre gekommen, an fast jedem Gewerbe hängt ein Vermietungsschild, es ist zum Haare raufen. <strong>Die Zeiten sind blutleer, phantasielos und von Kreativität keine Spur</strong>.</p>
<p><strong>Frau Fitter (* Name geändert) empfindet große Unzufriedenheit</strong> mit der ganzen Gegend und wie sie sich entwickelt. Sie versucht, im Hause Stimmen zu fangen für eine bestimmte, feste Vorstellung davon, wie man diese Zustände verbessert. Dass sie tiefe Kenntnisse davon besäße, wie das wirklich zu bewerkstelligen ist, kann man nicht sagen. Allerdings sind alle guten Willens, und wenn Frau Fitter nörgelt, geht es in erster Linie darum, einmal aufmerksamer zuzuhören als bisher, Gehör zu (ver)schenken, Aufmerksamkeit, vielleicht kommen wertvolle Anregungen?</p>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat lädt Verwalter, interessierte Wohnungseigentümer</strong> der Anlage und insbesondere Frau Fitter zu einer Art außerparlamentarischen Wohnungseigentümerversammlung an Ort und Stelle ein. Sie findet in der Wohnung im Dachgeschoss der einen von mehreren Verwaltungsbeiräten statt. Es gibt Käsewürfelchen mit Weintraube auf Holzspieß und in Stücke geschnittene Schinkenknacker, dazu Weißkäse mit Kräutern, Wasser, Tee, Kaffee, Bier &#8211; allerdings ist gerade Fastenzeit. Es kommen ein paar Wohnungseigentümer gern. Andere haben gesagt, sie kämen nicht, denn das sei ja die Meckerecke, sie seien zufrieden. Andere wiederum kommen, um dem Meckern etwas Konstruktives entgegen zu halten. Eingangs ist es schon erwähnt: Yin und Yang geben sich die Klinke in die Hand.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Am Ende des Abends fassen die Sitzungsteilnehmer zusammen</strong>, in Stichworten:</p>
<ul>
<li><strong>So schlimm ist das doch alles gar nicht</strong>, und</li>
<li><strong>diese Art von Schwierigkeiten</strong> mit dem Winterdienst, das ist ein berlinweites Problem,</li>
<li><strong>eine Versammlung soll routineartig</strong> bis Ende April durchgeführt werden.</li>
<li><strong>Klar ist, dass die Winterdienstfirma</strong> diese Saison noch arbeitet, aber dann werden die Vertragsbeziehungen zu ihr komplett totgeschossen.</li>
<li><strong>Es ist Fastenzeit, das ist die Zeit, Körper, Seele und Geist zu reinigen</strong> und von schlechten Gedanken zu befreien.</li>
<li><strong>Nicht sämtliche Schlechtzustände des Lebens</strong> sind auf das individuell zuzuordnende menschliche Versagen (innen) zurückzuführen, manches hängt sogar und nur (Beispiel) vom Wetter ab, also vom Außen.</li>
<li><strong>Im Zusammenhang mit dem Zusammenwohnen von Menschen</strong> in Mehrfamilienhäusern ist es gefühlt mehr ein Geben und Nehmen, als ein Hauen und Stechen, um miteinander klar zu kommen. Ein Hauen und Stechen, auf wen auch immer (Sündenbocktheorie) ist nicht angezeigt. Alles was ist, lässt sich mit Yin und Yang zerreden, analysieren und zu einem neuen Besseren wieder zusammenfügen: Bewohnerzufriedenheit, Aufgeklärtheit, innere Ruhe und Gelassenheit.</li>
</ul>
<p><strong>Und schade, dass Frau Fitter, die Beschwerdeführerin, selbst gar nicht gekommen ist</strong>. Sie hat, was das betrifft, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">kommunikationsfreie Zeit</a> für diesen Abend eingeplant. Denn diese Sitzung, die außerparlamentarische, die hatte der schriftführende Vorsitzende des Verwaltungsbeirats sozusagen eine Premium-WEV (Wohnungseigentümerversammlung) genannt. Auch wenn es diesen Begriff bis dahin gar nicht gab. Irgendwie fühlt man: diese Art Exklusivveranstaltungen wird es nicht nochmal geben. Premium-WEV: Der Begriff hat eine Halbwertzeit und ein schnelles Verfalldatum. In Zukunft werden diese Art Sitzungen wieder anders genannt und der Kreis der denkbaren Teilnehmer wird nicht mehr automatisch ausgeweitet werden. Zukünftig nennt man das wieder eine &#8222;ganz gewöhnliche Verwaltungsbeiratssitzung&#8220;, und die wird nur aus wichtigem Anlass einberufen. Der Verwaltungsbeirat fühlt sich dem &#8222;Prinzip Melitta&#8220; verpflichtet: Er wird die Gesprächsinhalte künftiger Sitzungen vorfiltern, wie die berühmt gewordene Filtertüte mit dem Melittamann. <strong>Auch der hat stets freundlich dreingeblickt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Filosofische Ansätze: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/page/2/?s=fisch" target="_self">mehr davon</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Legasthe<strong>nie</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Philosoph" target="_self">Der Philosoph</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Auf der Suche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Winterdienst" target="_self">nach Winterdienst</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Wenn ein &#8222;persona non grata&#8220; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">mit der Gesamtsituation unzufrieden</a> ist (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Für die Beurteilung hilfreich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/gute-idee-das-votum-ei/" target="_self">Das Votum-Ei</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Warmup einer Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">Manna manna und rote Rosen regnen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6832010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6792010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6792010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:26:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#PrenzlauerBerg]]></category>
		<category><![CDATA[#Vorverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[#Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Plattitüden]]></category>
		<category><![CDATA[TwitterTweets]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Insta-Rücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltungsrücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Instarücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[TwitterTweeds]]></category>
		<category><![CDATA[Vorverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/2010/02/6792010-foto-podcast-an-einem-tag-wie-jedem-anderen/</guid>

					<description><![CDATA[&#8211; Posted using MobyPicture.com &#8222;Du wirfst bestimmt auch Brot ins Klo um die WC-Ente zu füttern, oder ?&#8220; (TwitterTweed, User Feeechen, vor 22 Tagen) Es fällt viel vor. Und ich fasse meinen Alltag heute wie folgt zusammen: Zuallererst sticht mir die Meldung ins Auge, dass der bekannt berüchtigte Rechtsanwalt und Abmahnkönig Gravenreuth sich mit einer Schusswaffe ... <a title="335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6792010/" aria-label="Mehr Informationen über 335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/6051675"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/d542b38fc6015ed1dbb7ff2c3c8c4ccb.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a><br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Du wirfst bestimmt auch Brot ins Klo um die WC-Ente zu füttern, oder ?&#8220; (TwitterTweed, <a title="externer Link" href="http://twitter.com/Feeechen" target="_blank">User Feeechen</a>, vor 22 Tagen)</p></blockquote>
<p><strong>Es fällt viel vor. Und ich fasse meinen Alltag heute</strong> wie folgt zusammen: Zuallererst sticht mir die Meldung ins Auge, dass der bekannt berüchtigte Rechtsanwalt und Abmahnkönig Gravenreuth sich mit einer Schusswaffe <a title="externer Link" href="http://conlegi.de/?p=1824" target="_blank">das Leben genommen haben soll</a>. <strong>Sachen gips, die gips ja gar nicht</strong>.</p>
<p><span id="more-5536"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die Versammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft </strong>in Prenzlauer Berg war vor längerem vorbereitet worden. Von den siebzehn Wohnungen werden 13 von einem Wohnungseigentümer gehalten, die übrigen vier Wohnungen gehören unterschiedlichen Personen. Insgesamt sind fünf Menschen per <strong>analoger Schneckenpost</strong> zur Versammlung zu laden. Das hört sich erst einmal nicht so schwer an. Im September 2009 hatten die Wohnungseigentümer eine neue Verwalterin gewählt. Die alte Verwalterin, an Lebensjahren noch nicht, empfand Verwaltung von Wohnungseigentümern gewissermaßen nicht als ihre Kernkompetenz. Womit sie Recht hat: beruflich ist <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/1-teil-der-grose-bohei-architektensuche/" target="_self">sie Architektin</a> und selbst Tischler bleiben manchmal gern bei ihren Leisten. <strong>Nur wo man wirklich so richtig gut ist, kann man Geld verdienen</strong>.</p>
<p><strong>Alles war gut eingefädelt: Gleich im Februar (2010, nicht 11) soll eine Erstversammlung </strong>der neuen Verwalterin erfolgen. Ein neuer Wirtschaftsplan mit einem anderen Ansatz der Instandhaltungsrücklage. Die Rücklage soll künftig ihren Namen verdienen, erhöht werden.  Herr Dr. C. aus München (* Name geändert) war mit dem Termin am 22.02.10 um 18 Uhr zunächst einverstanden. Er ist auch zugleich einer von zwei Verwaltungsbeiräten. Dann allerdings entstanden Terminkonflikte. Anderntags berufliche Verpflichtungen im Münchner Großraum. Ergo lautet sein Vorschlag, die Versammlung anstatt um 18 Uhr um 15 Uhr stattfinden zu lassen. Alle übrigen vier Wohnungseigentümern wissen Bescheid. In der letzten Woche verschickt die Verwalterin ein Einladungs-Update: Das ist ein Update, dass die Ursprungseinladung punktuell abändert, beispielsweise die Uhrzeit von 18 auf 15 Uhr. Am Samstag geht eine Email von Herrn Dr. C. aus München ein. Alles war schick, und nun streikt die Lusthansa (* Name geändert, deutsche Fluglinie), der Flug fällt aus.</p>
<p><strong>Herr Dr. C. aus M. schlägt vor, die Versammlung abzublasen</strong>. Stattdessen sollen die vorgesehenen Tagesordnungspunkte <a title="externer Link" href="http://www.brennecke-partner.de/77981/Die-Eigentuemerversammlung---5.-Das-schriftliche-Beschlussverfahren" target="_blank">schriftlich abgestimmt werden gem. § 23, 3 WoEigG</a>. No problem: Es ist eine kleine WEG, es darf und kann sicher damit gerechnet werden, dass sämtliche -sämtliche!- Wohnungseigentümer erstens antworten und zweitens deckungsgleich -deckungsgleich, also nicht unterschiedlich- abstimmen, also zustimmen. Schriftliche Beschlussfassungen sind wie DDR-Zeiten: Das Politbüro tagt zwar nicht, aber alle Beschlüsse werden allstimmig einstimmig gefasst. Insgesamt und ohne jede zulässige Ausnahme. Wenn das klappt, klappen kann, kein Problem. Ist nur ein einziger Wohnungseigentümer schreibfaul und antwortet nicht: Operation Pustekuchen. Ist nur ein (ggf. weiterer) Wohnungseigentümer dagegen, dafür zu sein: Operation Hirngespinst. Erfreulich aber das sich zum Montag hin öffnende Zeitfenster, frische Luft kann hereinziehen und Kapazitäten werden frei. Denn Versammlungen dauern länger. Herr Dr. C. aus M. bleibt in München und wir in Berlin-Zehlendorf, und alle anderen am Prenzelberg, <strong>wo kein Politbüro tagt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5540" aria-describedby="caption-attachment-5540" style="width: 326px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5540" title="Flugzeug mit Gesichtspunkten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif" alt="Flugzeug mit Gesichtspunkten" width="336" height="117" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif 336w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro-300x104.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5540" class="wp-caption-text">Flugzeug mit Gesichtspunkten</figcaption></figure>
<p><strong>Inzwischen hoffen alle, dass sich die Wettermeldungen bewahrheiten</strong>: es ist für Freitag was von Plus 11° Celsius angesagt. Abwarten. Dass sich einige Menschen gut benehmen können, ist bekannt. Woher sie das haben auch: Sie haben den Knigge vermittelt bekommen. Gute Umgangsformen stecken an. Dass aber Alexander Freiherr Knigge als direkter Nachfahre seiner Ahnen inzwischen <a title="externer Link" href="http://www.knigge.de/autoren-team-2013.htm" target="_blank">einem Online-Knigge beratend zur Seite steht</a> (oder auch nur als Namensgeber?), wissen die Wenigsten. Rechtsanwalt ist Freiherr von Knigge von Beruf und knigge.de lautet die Website des Online-Ratgebers fürs gute Benehmen. Ob wir eine Gruppensitzung via Videochat mit einzelnen Wohnungseigentümern buchen, <strong>überlegen wir noch</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Eine des Lesens dieser Website kundige Frau aus Berlin-Pankow </strong>stört sich (weiterhin) an der Vorlesen-Funktion dieser Website über das Modul von ReadSpeaker. Ich nach wie vor nicht. So absurd die Computerstimme beim Vorlesen klingt, ist sie doch hilfreich. Sie hilft Menschen mit Handicap (Hören statt Sehen), die Seite inhaltlich abzugreifen. Außerdem ist sie sogar geeignet, Rechtschreibfehler ausfindig zu machen. Ich gebe zu, sie ist nicht ideal, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, Websites auf verschiedenen Wegen durchzuforsten. Ich lass die Funktion weiterhin drin. Das kann alles nur besser werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die Twitter-Wochenschau ist seit einigen Wochen testweise ebenfalls eingebunden</strong>. Die Idee dahinter ist die wöchentliche Zusammenfassung aller relevanten Aktivitäten. Wir lassen es im Auge des geneigten Lesers, zu entscheiden, welche Inhalte ihn interessieren. Ob es Fotos sind, die eingebunden wurden oder sogenannte Foto.Podcasts, eher Schnappschüsse unterwegs, mit dem Fotohandy erstellt und eins zu eins an diese Website geposted, mag jeder selbst entscheiden. Die Website gesichtspunkte.de verfolgt nicht nur das Ziel, interessante Texte anzubieten. Gleichberechtigt sind auch andere Inhalte, nicht zuletzt wurden immer wieder auch Musik- und Videoangebote veröffentlicht. Die Macht des Besuchers ist unendlich und per Mausklick durchsetzbar. Alle Inhalte zusammen ergeben ein gewisses Etwas, dass die Seite haben soll. Dies schlägt sich (bislang) in steigenden Besucherzahlen nieder. Für die große Anerkennung sind wir dankbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Man sagt, eine Wohnung ist das Spiegelbild eines Menschen </strong>und (Plattitüde) &#8222;My home ist my castle&#8220;. Inzwischen ist die Homepage ein ähnliches, zumindest wenn sie aufrichtig, tagesaktuell und kontinuierlich, engagiert geführt wird. &#8222;Wo gehobelt wird, fallen Späne&#8220;, sagt ein anderes Sprichwort. Gut möglich, dass nicht jeder erschienene Beitrag auch in den Augen der Readers Digest-Redaktion durch gewunken werden würde. &#8222;Die Freiheit nehm ich mir!&#8220;</p>
<p><strong>Heute ließ ich einen fliegen. Nein, nein, gleich mehrere&#8230;.</strong>und danke für deine Treue!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Schnecken: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/zitat-des-tages-von-tanja/" target="_blank">Im Vergleich zwischen Kacke und Schnecken</a></li>
<li>Langsamkeit: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/" target="_self">Die bloggwartsche Relativitätstheorie</a></li>
<li>Auch zu langsam gewesen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-spiegel-titelte-draussen-ists-heller/" target="_self">Frank-Walter Steinmeier</a> (SPD)</li>
<li>Lustige Tierwelt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-auf-inforadio-hat-thomas-hollmann-das-gehen-entdeckt-und-wir-die-karelische-wanderschnecke/" target="_self">Die karelische Wanderschnecke</a></li>
<li>Gelb ist nicht orange: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/postmann/" target="_self">Wenn der Postmann zweimal klingelt</a></li>
<li>Schrieb Briefe aus dem Off: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6022010/" target="_self">Mädchen aus Ostberlin</a></li>
<li>Uffjepasst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/" target="_self">Weniger als drei Beiräte kann jut sein, muss aber nicht</a></li>
<li>Recherchehilfe: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gips+ja+gar+nicht" target="_self">Gips ja gar nicht</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Recherchequelle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/serie-plattituden/" target="_self">Fest im Sprachgebrauch Plattitüden</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6792010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6712010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6712010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist ZwanzigZehn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5478</guid>

					<description><![CDATA[ Ein bisschen provozieren wollte ich aber auch: Warum darf einer, der Hunderte Eigentumswohnungen besitzt, mit seinem Ferrari über den Ku&#8217;damm donnern, aber einer, der 10.000 Leute aus Hartz IV geholt hat, nicht?&#8220; (Harald Ehlert, 47 Jahre, derzeit als &#8222;Maserati-Mann&#8220; mit guter Medienpräsenz) &#8211; Quelle: Spiegel Online hier Ehrlich gesagt: das verstehe ich auch nicht. Dass solche ... <a title="327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6712010/" aria-label="Mehr Informationen über 327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4502" title="Zeitgeist Zwanzig.Zehn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg" alt="" width="350" height="82" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ein bisschen provozieren wollte ich aber auch: Warum darf einer, der Hunderte Eigentumswohnungen besitzt, mit seinem Ferrari über den Ku&#8217;damm donnern, aber einer, der 10.000 Leute aus Hartz IV geholt hat, nicht?&#8220; (Harald Ehlert, 47 Jahre, derzeit als &#8222;Maserati-Mann&#8220; mit guter Medienpräsenz) &#8211; Quelle: Spiegel Online <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678856,00.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: das verstehe ich auch nicht</strong>. Dass solche Autos <em>oft</em> donnern, stimmt. Und dass das erlaubt ist, verstehe ich nicht. <span style="text-decoration: line-through;">Berolinisch</span> Umgangssprachlich würde man zu dem Zitat von Harald Ehlert, Chef eines großen Sozialbetriebs mit fast 300 Mitarbeitern, sagen, es meint: <strong>Jedem Tierchen sein Pläsierchen</strong>.</p>
<p><span id="more-5478"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Allerdings kann man auch folgendes denken</strong>: Es müssen irgendwie nachrichtenarme Zeiten sein, und die Zunft hat `nüscht&#8216; zu schreiben. Der Nachrichtenwert einer eingebildeten Dienstwagenaffäre von Harald Ehlert tendiert gegen Reissack. Der ist bekanntlich vor kurzem umgefallen. In China. Das veranlasst uns zu <span style="text-decoration: line-through;">titeln</span> entwerfen, und wir halten uns für talentiert genug, um uns bei Kai Diekmann damit initiativ zu bewerben als Titelthesentemperamentler:</p>
<figure id="attachment_5479" aria-describedby="caption-attachment-5479" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Maseratiman_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5479  " title="Maseratiman - Harald Ehlert (HH)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Maseratiman_gross.jpg" alt="Maseratiman - Harald Ehlert (HH)" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5479" class="wp-caption-text">Maseratiman - Harald Ehlert (HH)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Wir haben ihn als repräsentatives Dienstfahrzeug angeschafft, als wir entschieden haben, Immobilien zu kaufen, um sie für Obdachlose zu sanieren&#8220; &#8211; Harald Ehlert im Spiegel-Gespräch (Quelle: siehe oben)</p></blockquote>
<p><strong>Allerdings ist kaum denkbar, </strong>dass Haus- und Grundstücksverwalter ähnlich argumentieren würden. Sofort hieße es, das sei &#8222;unsere Instandhaltungsrücklage&#8220; seitens der verwalteten Wohnungseigentümer. Die Mieter würden in ihren Betriebskostenabrechnungen nachschauen, ob Wartungskosten des Maseratis, Ferraris, Lamborghinis unter Hausbeleuchtung oder Schornsteinfeger verbucht wurden? Werden sie nämlich nicht! Und nicht nur deswegen fahren wir ganz gewöhnliche Autos: es sind schlicht die &#8222;costs of living&#8220; im Vergleich zur Auskömmlichkeit von Verwalterhonoraren, gepaart mit der Einstellung, dass alles Äußere einmal bedeutungslos sein wird. <strong>Jeder nach seiner</strong> <strong>Façon</strong>.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.treberhilfe.org/" target="_blank">Treberhilfe e.V.</a> (Homepage)</li>
</ul>
<p><strong>Weiterführender</strong></p>
<ul>
<li>
<div class="mceTemp">Wer zum Donnerschock ist Kai Dieckman? <a title="externer Link" href="http://www.kaidiekmann.de/" target="_blank">Das ist ein ganz bekannter Blogger</a>!</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Wie lang ist Kai Diekmanns bestes Stück? <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_sei_mit_Dir" target="_blank">Der Pimmel über Berlin</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Der Axel-Springer-Verlag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/der-axel-springer-verlag-fuhrt-glasnost-ein-die-jahre-1966-68/" target="_self">Glasnost &amp; Perestroika</a> (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">RTL-Expertin Katja Kesslers Theorie über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/zitat-des-tages-3/" target="_self">Babys als Kuschelersatz und Zukunftsprothesen</a> (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Roter Faden &amp; Schwerpunktthema &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=der+gro%C3%9Fe+Bohei" target="_self">Der große Bohei</a>&#8220; (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Weiterer Redaktionsschwerpunkt: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinisch" target="_self">Berolinisch</a>&#8220; &#8211; Mundart (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6712010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 11:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4749</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Aktion: &#8222;Aushänge für die Ewigkeit&#8220; weist das Büro Gotthal in Berlin als Hausverwalterin verschiedener Kunden im gesamten Stadtgebiet und Umgebung auf eine Sorgfaltspflicht von Autoren hin, die Aushänge, Rundschreiben (ob eckig oder rund, sei dahingestellt) verfassen und geradezu bedenkenlos unters Volk streuen. Als Außendienstler sind die Mitarbeiter der Verwaltung immer wieder darüber erstaunt, in ... <a title="241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/" aria-label="Mehr Informationen über 241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4750" title="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-150x67.jpg" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" width="150" height="67" /></a><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<p><strong>Mit der Aktion: &#8222;Aushänge für die Ewigkeit&#8220; weist das Büro Gotthal</strong> in Berlin als Hausverwalterin verschiedener Kunden im gesamten Stadtgebiet und Umgebung auf eine Sorgfaltspflicht von Autoren hin, die Aushänge, Rundschreiben (ob eckig oder rund, sei dahingestellt) verfassen und geradezu bedenkenlos unters Volk streuen. Als Außendienstler sind die Mitarbeiter der Verwaltung immer wieder darüber erstaunt, in welchen teils drastischen, unterdurchschnittlichen Rundschreiben Mietern und Wohnungseigentümern Informationsangebote und Diktate von Hausverwaltungen angetan werden. Manch Hausaushang ist schlicht unverständlich, nicht wenige enthalten groben Unfug, unzulässige Verallgemeinerungen oder schlichtweg <em>keinerlei </em>Aussage. <strong>Man fragt sich, was nun</strong>?</p>
<p><strong>Allerdings werden wir </strong>die Aktion nicht &#8222;DsdSA&#8220; (Deutschland sucht den Super-Aushang) nennen, weil das gerade naheliegend ist. Wer aber selbst direkt an einem Treppenhaus wohnt, und das dürften einige sein, die hier gelegentlich gern lesen, mache einmal mal die Probe aufs Exempel: mit geöffneten Augen durchs Treppenhaus, sehend was uns die Verwalterin des Hauses an guten Informationen anbietet? Ein Klingeltableau, das leicht überarbeitungsbedürftig erscheint, sehen wir fotografisch nachfolgend, mit dem Hinweis, dass auch das ein Display mit einer Informationsvermutung ist: Im Mehrfamilienhaus wollen wir nicht irrlichtern und suchen, und das Tableau sollte  uns etwas darüber sagen, welche Menschen hier im Haus wohnen. In diesem Fall allerdings eher nicht: kaum ein Namensschild ist lesbar, eine Menge Namen fehlen, das Tableau scheint seine wesentliche Bedeutung eingebüßt zu haben. Hier konstatieren wir einen verwalterischen Kollaps, einen Stillstand in der Fortsetzung von notwendigem Alltagsgeschäft, Resignation, Rückzug auf Schreibtischtäterei, die die Zustände an Ort und Stelle nicht einmal mehr zur Kenntnis nimmt.</p>
<p><span id="more-4749"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4751" aria-describedby="caption-attachment-4751" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4751" title="Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle-300x201.jpg" alt="Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4751" class="wp-caption-text">Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg</figcaption></figure>
<p><strong>Schuld sind in diesem Fall die anderen, vermuten sie: </strong>die örtliche Umgebung und ihre Usancen, marodierende Jugendliche, die alles vollsprayen. Wir selbst sehen hier deutlich eine untätig gebliebene Hausverwaltung, die offensive Gegenstrategien und Kontinuität und Beharrlichkeit an den Tag legen muss, will sie die Dinge zum Besseren wenden. Am Ende stellt manches Informationsangebot in einem Mehrfamilienhaus einen Schandfleck dar. Das Gegenteil dessen: Informationsverweigerung.  Die Lethargie der Hausbewohner ist schwer verständlich. Graffito-<span style="text-decoration: line-through;">Künstler</span>-Täter werden <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/die-jugendgerichtshilfe-spandau/" target="_self">selten nur bestraft</a>, oft sind die Täter noch nicht einmal strafmündig. Anderswo lesen wir, dass die Nichtbeseitigung von Graffitos einem Amtsrichter als Mietminderungsgrund gefällt.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">Graffiti-Sprühereien am Gebäude, die die Nutzbarkeit der Mieträume zum vertraglich vereinbarten Zweck nicht großartig beeinträchtigen, sind kein Grund zur Minderung (AG Leipzig 49 C 5267/00).</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">War die Haufassade beim Einzug unversehrt und überschreitet der Umfang der Graffiti das Maß des Ortsüblichen, kann ein Mietmangel vorliegen, der zur Mietminderung berechtigt. (</span><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">AG Charlottenburg, Urteil v. 22.06.2006, 233 C 47/06)</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">Mieter können von ihrem Vermieter verlangen, Graffiti an der Hausfassade zu beseitigen. Die gesprühten Malereien gelten als Mängel an der Mietsache (Amtsgericht Charlottenburg Az.: 233 C 47/06)&#8220; &#8211; <strong>Urteile in dieser Richtung</strong></span></p></blockquote>
<p><strong>Klar ist: es war niemand aus diesem Haus, der diesen Rechtsstreit führte</strong>. Wohnungseigentümer und Mieter resignieren angesichts einer gewissen Ortsüblichkeit. Auf Nachfrage erfahren wir, es sei nun mal diese Gegend. In uns regt sich Widerspruch, aber das tut nichts zur Sache. Man hätte die Sache nicht jahrelang so liegen lassen dürfen. Kreuzberg ist keineswegs &#8217;so eine Gegend&#8216;, wie andere Immobilien im selben Stadtbezirk vielfältig unter Beweis stellen. Zurück zum Kernthema dieses Beitrags: <strong>Aushänge</strong> &#8230;.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund hat die Hausverwaltung vor längerem</strong> in einer Ecke ihrer Firmenwebsite die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/arbeitsproben" target="_blank">Rubrik Arbeitsproben</a> eingerichtet. Dort veröffentlicht sie Muster-Aushänge, von denen sie meint, dass diese inhaltlich gut durchdacht und damit relevant sind. Relevant durch umfassende Behandlung, gründliche Gedankengänge und ergänzt um nützliche weitere Gesichtspunkte zum jeweiligen Thema in einer lesbaren Länge, die einem im Hausflur gerade noch zugemutet werden kann. Darf. Natürlich kann man gerade auch darüber trefflich streiten. Im Einzelfall enthält ein Aushang auch andere Informationen, die beispielsweise genauer auf ein bestimmtes Kernproblem zugeschnitten sind. Ein Aushang ist eine Kommunikation. <strong>Und die sollte passen</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-46" title="Kopflos geht die Welt zu Grunde!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif" alt="" width="68" height="176" /></a></strong></p>
<p><strong>Passt sie nicht, ist der Aushang irrelevant</strong>. Treffen mehrerer solcher Rohrkrepierer in der Wohnanlage ein, wird&#8217;s brisant. Es verfestigt sich die Meinung, dass Aushänge einer bestimmten Hausverwaltung grundsätzlich nicht lesenswert sind, dass der Verfasser eventuell einen zu begrenzten Horizont unter Beweis stellt. Dabei ist eigentlich ganz einfach, relevante Mitteilungen zu verfassen.</p>
<p><strong>Relevante Aushänge sind zugleich auch die Erinnerung an eine Art von Hausordnung</strong>, die wie auch immer geregelt ist: im mietvertraglichen Mustervordruck eines Bundesministers für Justiz oder auch in der individuell erarbeiteten. Oder in derjenigen Fassung, die vorher noch niemals erschienen war. Denn niemals kann alles verbindlich im Vorhinein festgeklopft werden, was hinterher passiert. Dass daher manch guter Aushang sogar die Hausordnung um gemeinschaftlich empfehlenswerte Spielregeln erweitern dürfte, wird demjenigen klar, der zu Aushängen Quellenstudien anstellt. In einer WEG in Berlin-Kreuzberg, deren Klingeltableau viel besser aussieht als das obige, sinnierten gestern die Verwaltungsbeiräte über die Frage per Frage-/Antwort-Email nach, ob Schuhe, Regale, Blumentöpfe Dinge sind, die im Treppenhaus stehen dürfen oder nicht? Die Bauaufsicht sagt von diesen Sachen, das seien Brandlasten. Genau genommen müssten Fußmatten vor Wohnungseingangstüren eine höhere Brandschutzklasse (schwer entflammbar) haben. In der Praxis kümmert das allerdings niemand. Stattdessen finden wir hier und da <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/" target="_self">Feuerlöscher in Wohnanlagen</a> vor, die aufgrund fehlender gesetzlicher Regelung in Wohngebäuden in Berlin nicht vorgeschrieben sind, aber <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/" target="_self">regelmäßig gewartet werden</a> müssen. Sollen Verwalter sich das Gütesiegel des Fußabtreters vor der Wohnungstüre nachweisen lassen und per Aushang regelmäßig an diese Gesichtspunkte erinnern? <strong>Kaum denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Erstens lässt man diejenigen Aushänge weg, die nicht relevant sind</strong>.  Zweitens schreibe man nur selten welche. Eben immer dann, wenn es wirklich wichtig ist. Die Aktion ist damit zugleich ein Appell an gezielte Arbeitsvermeidung. Auf Zuruf eines Hausbewohners ihm zum Gefallen einen Aushang herauszuschießen, mag den Anrufer kurzzeitig befriedigen. Besser aber ist, in einen aktiven Dialog mit dem Anrufer einzusteigen, welche Gründe -im Grunde genommen- eher gegen einen allgemeingültigen Aushang sprechen. Im Zweifel gibt es immer mehrere, und auch denjenigen, dass irrelevante Hausaushänge Spamcharakter haben. Vermeidbare, niemals geschriebene Aushänge sind ein aktiver Beitrag zu einem besseren Umweltschutz, auch einem geistigen&#8230;</p>
<p><strong>Themenvorschläge für weitere Musteraushänge,</strong> <strong>auch Änderungsempfehlungen zu bereits veröffentlichten Aushängen mit Begründung, bitte gern an die Redaktion von gesichtspunkte.de.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Aushang" target="_self">Beiträge zum Thema Aushang</a> (auf <strong>gesichtspunkte.de</strong>)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Website büro.gotthal</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/hausaushang" target="_blank">Wissenswertes zum Aushang</a> (auf gotthal.de)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>195-09 &#8211; Wo die wilden Kerle/innen wohnen: In Zehlendorf weht ein rauher Wind kurz vor Weihnachten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/wo-die-wilden-kerleinnen-wohnen-in-zehlendorf-weht-ein-rauher-wind-kurz-vor-weihnachten/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/wo-die-wilden-kerleinnen-wohnen-in-zehlendorf-weht-ein-rauher-wind-kurz-vor-weihnachten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 00:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabrechnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4413</guid>

					<description><![CDATA[Die Versammlung, die noch kurz vor Weihnachten einzuberufen war, hat gewichtige Gründe: Die Versammlung soll über zwei (neue) Abrechnungen für die Jahre 1999 (!!) und 2000 (!!) entscheiden. Nach zehn Jahren mit Prozessen gibt es jetzt die siebente Fassung (!!) der Abrechnung(en). So schreibt es einer der Wohnungseigentümer mit rotem Kugelschreiber auf seine Tischvorlage. Die ... <a title="195-09 &#8211; Wo die wilden Kerle/innen wohnen: In Zehlendorf weht ein rauher Wind kurz vor Weihnachten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/wo-die-wilden-kerleinnen-wohnen-in-zehlendorf-weht-ein-rauher-wind-kurz-vor-weihnachten/" aria-label="Mehr Informationen über 195-09 &#8211; Wo die wilden Kerle/innen wohnen: In Zehlendorf weht ein rauher Wind kurz vor Weihnachten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ynjIoymWHvU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/ynjIoymWHvU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><strong>Die Versammlung, die noch kurz vor Weihnachten einzuberufen war, hat gewichtige Gründe</strong>:</p>
<p>Die Versammlung soll über zwei (neue) Abrechnungen für die Jahre 1999 (!!) und 2000 (!!) entscheiden. Nach zehn Jahren mit Prozessen gibt es jetzt die siebente Fassung (!!) der Abrechnung(en). So schreibt es einer der Wohnungseigentümer mit rotem Kugelschreiber auf seine Tischvorlage. Die darüber prozessierten, taten es mehrfach und immer wieder. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat darüber u.a. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/2-teil-der-grose-bohei-sinnsuche-uber-jahresabrechnungen/" target="_self">hier berichtet</a>.</p>
<p>Als einer der Wohnungseigentümer einmal sagte, ihm kämen die Versammlungen seiner WEG zunehmend vor wie Muppet-Shows, hat sich dieser Eindruck im Gehirn der Verwalterin eingebrannt. Dieser Vergleich, er wurde nie vergessen. Heute Abend wieder Muppet-Show?</p>
<p><strong>Als nun die heutige Versammlung eröffnet wird</strong>, hat niemand hinsichtlich der Tagesordnung Bedenken. Die (siebente) Fassung von zwei Jahresabrechnungen wird unter TOP 02 richtig zur Abhandlung kommen. Unter TOP 03 erfolgt noch der Abwahlantrag gegen die derzeitige Verwalterin: Abwahl aus wichtigem Grunde. Was dann noch an weiteren Tagesordnungspunkten folgt, ist dagegen Geplänkel.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4413"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Zur Jahresabrechnung 1999</strong> meldet sich Prof. Zehsenick (* Name geändert) zu Wort. Er hat sich eine Handkladde handschriftlich aufgestellt. Er sucht sich Zahlen raus, die er angekreuzt hat und nun spricht der von verschiedenen Subtraktionen und Additionen.  Er sagt, Einnahmen und Ausgaben voneinander abgezogen, das ergibt zwei verschiedene Ergebnisse. Die Verwalterin versteht die Ausführungen zunächst nicht. Später stellt sich heraus, er hat die falschen Zahlen herbeigezogen. Das wird erst möglich, als sich der Versammlungsleiter persönlich Einblick in die Unterlagen geben lässt, die Prof. Zehsenick sich genommen hat. Kurze Zeit später steht fest: es ist nicht sinnvoll, jede erhältliche Zahl miteinander aufzurechnen. Wichtiger ist es, die richtigen Zahlen zusammen zu rechnen. Oder sie auseinander zu dröseln.</p>
<p>Herr Prof. Margel (* Name geändert) ist der eigentliche Schriftführer und intellektuell die Führungspersönlichkeit einer kleinen Gruppe von vier, manchmal fünf Eigentümern in dieser WEG, die sich vorgenommen hat, gegen jedes &#8222;obrigkeitsstaatliche, gutsherrenartige&#8220; Handeln eventueller Verwalter (und Verwaltungsbeiräten) zu jeder Zeit beherzt einzuschreiten. Aber heute verrennt sich die Diskussion um Abrechnungen von 10 Jahre zurückliegenden Wirtschaftsjahren in eine Art erkennbaren Selbstzweck. Es geht mehr darum, Recht zu haben und darauf zu beharren, als überfällige Abrechnungen zu genehmigen.</p>
<p><strong>Prof. Margel stellt sich die Behandlung</strong> von Jahresabrechnungen stets zweistufig vor. Zunächst gibt es eine Gesamtabrechnung, in der die Einnahmen und Ausgaben zunächst richtig kontiert und zugeordnet ausgedruckt vorliegen. Sodann tritt die Versammlung zusammen und spricht hinsichtl. der Zuordnung dieser Zahlen eine Billigung aus. Oder andererseits das Missfallen mit einer bereits vorgenommenen Kontierung. Die WEG beschließt, den einen Betrag so zu belassen, während sie den anderen Betrag per Beschluss umbucht und daher anders zuordnet.</p>
<p><strong>Dann geht die Verwalterin nach Hause</strong>. Sie liest das alles nochmal durch und führt nun die Einzelabrechnungen durch, erst nachdem sie die beherzten Umbuchungen vorgenommen hat. Dann findet eine zweite Versammlung statt und die beschließt nun die unstreitige Gesamtabrechnung in Einzelabrechnung zu verteilen. Dass dies regelmäßig zwei Versammlungen erfordert, findet Prof. Margel unproblematisch. Die Diskussion führt hier nicht weiter, allerdings erwächst aus dem soeben Geschilderten, dass die Verwalterin einfach der Genehmigung der Jahresabrechnung einen weiteren, gesonderten Beschluss vorausgehen lässt. Sie findet, die Gemeinschaft möge zunächst beschließen, dass die Summe von 66.805,93 € (* Betrag geändert) für größere Instandhaltungen gebilligt wird. Umbuchungsanträge werden von niemandem gestellt. Dies wird so beschlossen. Nachdem die Verwalterin sicherheitshalber noch einmal zurückfragt, ob eventuell eine andere Kostenposition oder Einzelbuchung auf anderen Konten der Jahresabrechnung von jemand angegriffen werde, erfolgt seitens der Versammlungsteilnehmer keine Beanstandung. Dies wird die Verwalterin sicherheitshalber ausdrücklich dem Beschluss über die Jahresabrechnung im Protokoll voranstellen. Wem&#8217;s nützt, das ist eine ganz andere Frage. Eine gerichtliche Anfechtung ist hiermit keineswegs verhindert.</p>
<p><strong>Nachdem dies alles klar ist</strong>, ist auch die Abrechnung 2000 relativ schnell verabschiedet. Auch die beiden soeben beschlossenen Jahresabrechnungen könnten durchaus erneut, und damit dann das dritte Mal vor Gerichten angefochten werden und solche Prozesse würden wieder Jahre dauern. Interessant aber ist: Mag auch körperlich dasselbe Abrechnungssystem vor einem gerichtlichen Spruchkörper ausgeweidet werden, es ist keineswegs sicher, dass die gerichtlichen Entscheidungen dazu homogen ergehen werden. Es baut nicht die Kammer auf die beiden Vorentscheidungen auf, sondern jeder (neue) Richter wird eine andere Brille tragen. Vor Gericht, das sagen auch die Richter selbst, sieht man, auf welchem verfahrensökonomischen Weg sich Jahresabrechnung aufheben oder bestätigen lassen. Es gilt der Grundsatz, dass die am einfachsten erreichbare Argumentation genommen wird. Das führt regelmäßig dazu, dass die inhaltlich sehr konkret vorgetragenen Rügen und Probleme der Realität kaum zur Erledigung durch richterliche Klärung kommen. Sie versacken in einer eigenen Vorstellungswelt bei Gericht. So sagt beispielsweise das zuerst angerufene Gericht, die Wasserkosten der Wohnanlage dürften hier nicht verbrauchsabhängig umgelegt werden, wie es allerdings geschehen ist. Drei Jahre später sagt ein anderer Richter derselben Kammer, nachdem die zweite Fassung derselben Jahresabrechnung erneut angefochten wurde, das mit der verbrauchsabhängigen Umlage der Wasserkosten sei aber entgegen der Ansicht der ersten Kammer kein Problem und könne unproblematisch erfolgen. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-1401" title="shit happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-300x201.jpg" alt="shit happens" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Unter TOP 03 wird nun über die sofortige Abberufung der Verwalterin (aus wichtigem Grund) beraten. Der Antrag wird später glatt abgelehnt.</p>
<p><strong>Auffällig: Jetzt erst steht  eine der älteren Wohnungseigentümerinnen auf</strong> und verlässt den Raum. Sie erteilt Vollmacht an den Vorsitzenden des Beirats. Auf dem Hof spricht sie den Verwalter an, sagt, sie hätte gehen müssen. Sie habe keine Luft mehr bekommen. Sie kann es nicht ertragen, sagt sie. Fünf Minuten später verlässt auch eine weitere Eigentümerin die Beratung. Auch sie hat dem Vorsitzenden des Beirats Vollmacht erteilt. Sie weint. Es ist nicht auszuhalten, sagt sie, jetzt haben wir auch über Religion und Kirche gesprochen. Eine der giftig argumentierenden Wohnungseigentümerinnen sei gefragt worden, sie gehe doch auch immer regelmäßig  in die Kirche und wie sie das jetzt mit ihren ständigen Giftpfeilen und Ausfällen ggü. dem Vorsitzenden des Verwaltungsbeirats in Einklang brächte, der Mitglied derselben Kirchengemeinde sei?</p>
<p><strong>Auf diese Frage kam keine Antwort</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Uh_aG5MzPVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Uh_aG5MzPVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/wo-die-wilden-kerleinnen-wohnen-in-zehlendorf-weht-ein-rauher-wind-kurz-vor-weihnachten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>177-09 &#8211; Hintergrundgespräch Versicherungswirtschaft: Über Feuerlöscher, Rauchmelder und deren Betrieb</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 13:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#WartungundPflege]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Brandmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerlöscher]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäudeversicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4268</guid>

					<description><![CDATA[Das hatten wir gerade erst als Thema dieser Website: Feuerlöscher. Warten, also Wartungen durchführen oder nicht warten, ggf. abhängen? Wir haben noch weiter recherchiert und in der Versicherungswirtschaft dazu nachgehakt. Folgende Gesichtspunkte fand eine namhafte, große Berliner Versicherungsagentur auf Nachfrage bei der Prüfung im Objektbestand der Hausverwaltung -auszugsweise- vor. Das ist übrigens einer der Vorteile, die man ... <a title="177-09 &#8211; Hintergrundgespräch Versicherungswirtschaft: Über Feuerlöscher, Rauchmelder und deren Betrieb" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/" aria-label="Mehr Informationen über 177-09 &#8211; Hintergrundgespräch Versicherungswirtschaft: Über Feuerlöscher, Rauchmelder und deren Betrieb">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4251-2" aria-describedby="caption-attachment-4251-2" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4251" title="Feuerlöscher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif" alt="Feuerlöscher" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-300x300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif 400w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption id="caption-attachment-4251-2" class="wp-caption-text">Feuerlöscher</figcaption></figure>
<p>Das hatten wir gerade erst als Thema dieser Website: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/" target="_self">Feuerlöscher</a>. Warten, also Wartungen durchführen oder nicht warten, ggf. abhängen?</p>
<p><strong>Wir haben noch weiter recherchiert</strong> und in der Versicherungswirtschaft dazu nachgehakt. Folgende <strong>Gesichtspunkte</strong> fand eine namhafte, große Berliner Versicherungsagentur auf Nachfrage bei der Prüfung im Objektbestand der Hausverwaltung -auszugsweise- vor. <em>Das ist übrigens einer der Vorteile, die man nicht von der Hand weisen kann, wenn man sich in die richtigen, fachlich ausgebildeten Hände begibt: Man bekommt Feedback, mit dem man etwas anfangen kann</em>. Womit definitiv ein Unterschied besteht zum lediglich auf Vertragsabschlüsse hoffenden, windigen Versicherungsmakler, der eine gute Betreuung im Bestandsgeschäft dauerhaft vermissen lässt.</p>
<p>Wir danken Herrn <strong>Dirk Mahlow</strong> von der <a title="externer Link" href="http://sedler-online.de" target="_blank">Agentur Sedler</a> in Mariendorf für den mit uns geführten fachlichen Diskurs. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p>
<p>Eine Frage lautete bspw.:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" />Wenn Feuerlöscher vorhanden sind, obwohl es keine mir bekannte Vorschrift <span style="font-family: Arial;">für den Betrieb derselben gibt, weiß ich nur, dass dann auch eine Wartungs</span><span style="font-family: Arial;">verpflichtung besteht. Hätte dies bspw. Auswirkungen auf die Deckungszusage der Gebäudeversicherung im Schadenfall?&#8220;</span></p></blockquote>
<div dir="ltr">
<p><strong>Spannende Frage</strong>. Den ersten Teil, nämlich, ob in den Versicherungs-Policen die generelle Verpflichtung zur Aufstellung von Feuerlöschern besteht, ist klar mit &#8222;nein&#8220; zu beantworten. Es gibt aber durchaus Objekte, die u.U. bauliche Besonderheiten haben, oder besondere Installationstechnik, oder Gewerbebetriebe, die besondere Brandschutz- oder Feuerlöschmaßnahmen vorsehen. <strong>Diese werden dann aber explizit vereinbart</strong>.</p>
<div dir="ltr"><span><span id="more-4268"></span></span></div>
<div style="text-align: center;" dir="ltr"><span><strong>***</strong></span></div>
<figure id="attachment_4272" aria-describedby="caption-attachment-4272" style="width: 189px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dirk-Mahlow.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4272" title="Dirk Mahlow, Gesellschafter, Geschäftsführer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dirk-Mahlow-199x300.jpg" alt="Dirk Mahlow, Gesellschafter, Geschäftsführer" width="199" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dirk-Mahlow-199x300.jpg 199w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dirk-Mahlow.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4272" class="wp-caption-text">Dirk Mahlow, Gesellschafter, Geschäftsführer</figcaption></figure>
<p><span><strong>In verschiedenen Bundesländern</strong> besteht bei Öltankanlagen die Verpflichtung zur Bereithaltung von Feuerlöschern (die dann auch zu warten sind!).  Hinweis der Redaktion: Dies gilt jedoch <em>nicht</em> für Berlin. Bei Rauchmeldern verhält es sich ebenso: Verschiedene Bundesländer haben bei Neubauten und mit Übergangsfristen auch bei Bestandsbauten die Verpflichtung Rauchmelder in Schlafräumen, Fluren und in Frage kommenden Fluchtwegen zu installieren. Auch hier besteht Wartungs-/Funktionsprüfungspflicht. </span></p>
<p><strong>Gesetzliche Grundlagen</strong><br />
Die entsprechenden Bestimmungen sind in den Landesbauordnungen festgelegt und gelten für Wohnungen, Wohnhäuser sowie Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung. Die hierfür relevante Anwendungsnorm DIN 14676 (<a title="externer Link" href="http://www.d-secour.de/news/Beraterbroschuere.pdf" target="_blank">hier</a> eine übersichtliche Beratungsbroschüre) schreibt vor, dass jeweils in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mindestens ein Rauchmelder vorhanden sein muss. Die Geräte sollen so angebracht, betrieben und gewartet sein, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet werden kann. <span style="text-decoration: underline;">Hierzu haben Vermieter und Eigentümer durch mindestens jährliche Kontrollen dafür Sorge zu tragen, dass die installierten Geräte betriebsbereit sind</span>. Diese Sorgfaltspflicht kann auch durch entsprechende Mietvertragsklauseln abdingen, d.h. auf den Mieter übertragen werden.</p>
<p>Also, wenn Maßnahmen vorgeschrieben sind, dann müssen sie auch gewartet werden.<br />
<strong>Der zweite Teil der Frage</strong>, wie verhält es sich bei freiwilliger Einrichtung von Feuerlöschern, die aber nicht im vorgegebenen Turnus oder gar nicht gewartet wurden, oder nicht vorhanden sind, weil geklaut oder leergesprüht oder sabotiert, kann aus dem Stand nicht beantwortet werden. Die Frage wurde gesondert zur Klärung gebracht. Allerdings glaubt Mahlow nicht, dass es zu Einschränkungen des Versicherungsschutzes kommen kann, wenn nicht geforderte, aber zusätzliche, freiwillige Maßnahmen nicht einsatzfähig sind &#8211; aber warten wir die Rückinfo ab, worüber wir zu gegebener Zeit informieren werden. Nachdem die Stellungnahme seiner Fachabteilung vorlag, schob Mahlow noch nach: &#8222;In unserer Fachabteilung wurde meine Vermutung nun bestätigt. &#8222;Freiwillig&#8220; aufgestellte Feuerlöscher, die nicht gewartet wurden und ggf. nicht einsatzbereit sind, wirken sich nicht negativ auf den Versicherungsschutz aus.&#8220;</p>
<p><strong>Ob es eventuelle Kollisionen mit dem Strafrecht gibt</strong> (freiwilliger Rauchmelder &gt; funktioniert nicht, weil Akku leer &gt; <span style="text-decoration: underline;">Mieter hat sich drauf verlassen</span> &gt; Familienangehöriger hat schweren Dauerschaden davongetragen &gt; Verwalter kann regelmässige Wartung nicht nachweisen &#8230;.). Mahlow schätzt ein: &#8218;Da steckt gefühlt Potential für Stress zwischen den Vertragsparteien des Versicherungsvertrages drin, so Mahlow.</div>
<p><strong>Der hier angerissene Diskurs macht eines deutlich</strong>. Die Versicherungswirtschaft wird das Fehlen nicht vorgeschriebener Feuerlöscher oder das Hängen nicht gewarteter Feuerlöscher aufgrund eines bereits vorhandenen Bedingungswerks wohl eher nicht rügen. All dies gilt -wie gesagt- nicht für den Sonderfall, indem erstens eine individuelle, explizite Vereinbarung hierüber vorhanden ist oder wenn schon aus gesetzlicher Grundlage her eine Ausstattungspflicht besteht. Dies muss jeder Verwalter gewissenhaft im Einzelfall prüfen. Das Thema ist umfassend und kann hier und heute kaum sachgerecht zu einem vollständigen Abschluss gebracht werden. Aber eins war es doch: Gut zu wissen. Und auch nicht schlecht, mal darüber nachzudenken. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<div style="text-align: center;"><span><strong>***</strong></span></div>
<p><strong>Weiterführender Link</strong><br />
<a title="externer Link" href="http://www.schadenprisma.de/sp/SpEntw.nsf/3aa4f805e74f3cd5c12569a0004f2eac/c020f4f6a3f4a7e3c1256ab20045115c?OpenDocument" target="_blank">Vorbeugender Brandschutz aus der Sicht der Berliner Feuerwehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>175-09 &#8211; Der große Bohei: Die Wartung von Feuerlöschern ist eventuell ein Nullsummenspiel</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#WartungundPflege]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerlöscher]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung & Pflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4250</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Vertrag hat für Sie den Vorteil, dass Sie sich nicht um die termingerechte Prüfung Ihrer Feuerlöscher bemühen müssen. Wir sichern lhnen eine termin- und sachgerechte Wartung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu und informieren Sie rechtzeitig.&#8220; (aus einem Firmenanschreiben mit Wartungsvertragsangebot) Ja, genau, so etwas liest sich bequem und klingt nach Rundum-Sorglospaket. Genau das brauchen ... <a title="175-09 &#8211; Der große Bohei: Die Wartung von Feuerlöschern ist eventuell ein Nullsummenspiel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/" aria-label="Mehr Informationen über 175-09 &#8211; Der große Bohei: Die Wartung von Feuerlöschern ist eventuell ein Nullsummenspiel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4251-3" aria-describedby="caption-attachment-4251-3" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4251" title="Feuerlöscher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif" alt="Feuerlöscher" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-300x300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif 400w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4251-3" class="wp-caption-text">Feuerlöscher</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Dieser Vertrag hat für Sie den Vorteil, dass Sie sich nicht um die termingerechte Prüfung Ihrer Feuerlöscher bemühen müssen. Wir sichern lhnen eine termin- und sachgerechte Wartung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu und informieren Sie rechtzeitig.&#8220; (aus einem Firmenanschreiben mit Wartungsvertragsangebot)</span></span></p></blockquote>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span>Ja, genau, so etwas liest sich bequem</strong> und klingt nach Rundum-Sorglospaket. Genau das brauchen wir: Wartungsverträge noch und nöcher, damit das Leben nicht lebensgefährlich ist oder wird. Auch der Betrag ist eher klein. Für eine Wohnanlage in Berlin-Kreuzberg kostet die Wartung (die alle zwei Jahre durchgeführt werden soll) 9,40 € pro Gerät, dazu (falls erforderlich) eine Behälterinnenprüfung 5,00€ pro Gerät und ein Prüfsiegelset 4,-€.</p>
<p><strong>Es gibt sogar einen Bundesverband</strong> für Feuerlöschgeräte und -anlagen (BFVA) mit Sitz in Hagen, das ist da, wo die Popsängerin Nena herkommt. Sagt die bewerbende Firma. Allerdings stimmt das nicht, bei genauer Recherche stellt sich raus: Mit Sitz in Kassel heißt das Ding allerdings <a title="externer Link" href="http://www.bvbf-brandschutz.de" target="_blank">Bundesverbrand (Schreibfehler absichtlich) Brandschutzbetriebe</a> e.V.. Der werbende, immer wieder verwendete Textbaustein wird offensichtlich hinsichtl. seiner Richtigkeit nur selten gepflegt. Was wiederum den Empfänger derartiger Schreiben aber eher verunsichert. Genießt der Anbieter, der mir da schreibt, zu Recht mein Vertrauen?</p>
<p><span id="more-4250"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Derartige Arbeiten unterliegen</strong> der DIN 14406 (Teil 4). Doch das Beste ist: Die Bereithaltung von Feuerlöschern in Wohnanlagen ist (in Berlin) gar nicht mal generell vorgeschrieben, womit wir nicht die Ausnahmesituation meinen, dass sie in einer bestimmten Wohnanlage doch vorgeschrieben sind, weil es sich aus den Besonderheiten der Wohnanlage ergibt. Die marketinginteressierte Fachfirma weist zusätzlich auch noch darauf hin, dass sie auch Installation und Wartung (aha! Wartung auch wieder) funkvernetzter Brandmelder anbieten kann. Ein Ausbund an Unklarheit entsteht dem gewissenhaft arbeitenden Hausverwalter durch Sätze wie diese, wörtlich zitiert:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Diese Ausstattung gehört übrigens bereits in einigen Bundesländern für Wohnstätten und öffentliche Gebäude zur gesetzlichen Pflicht. Auch Berlin wird sich dem auf Dauer nicht verschließen können.&#8220; (Zitat Werbeanschreiben)</span></span></p></blockquote>
<p><strong>Das ist natürlich im ersten Satz Kohl</strong>, aber auch (im zweiten Satz) ein bisschen ehrlich. Wenigstens ist der zweite Satz noch hinzugefügt worden, den man schnell überlesen kann. Hausverwalter im Vollrausch? Im Wartungsrausch? Für alles gibt es Verträge, und welche man tatsächlich abschliesst und welche man besser lässt, darüber lässt sich schlecht generalisierend etwas sagen. Aber folgendes dürfte auf jeden Fall richtig sein: Wenn keine Feuerlöscher vorgeschrieben sind, muss es auch keine geben. Denn das treibt nur die (zweite) Miete hoch (bzw. die umgelegten Betriebskosten). Wo Brandmelder nicht Pflicht sind, sind keine anzuschaffen. Weder für Feuerlöscher noch für Brandmelder muss man unbesorgt und auf die Schnelle Wartungsverträge abschliessen. Da fällt uns noch der Heizkostenverteiler ein, den die Heizkostenverteilerfirmen gerne mit Wartungsverträgen verkaufen oder -was noch schlimmer ist, bei Centartikeln (oder sagt man nach wie vor Pfennigartikeln?) vermieten.</p>
<p><strong>Das alles sind Kostenfallen und nichts anderes</strong> als die Obendraufumlage von Wartung, Sorglospaketen und grossem Marketing-Bohei. Und dann auch noch Kündigungsfristen von zwei Jahren, für Feuerlöscher, die nur dann gültig sind, wenn sie drei Monate zuvor gekündigt werden. Hier hat der Verwalter gar nichts mehr an Sorgen, außer Termine zu verwalten, wie beispielsweise auch noch unvorteilhafte Kündigungsfristen. Die Zeche für sowas zahlen die verwalteten Mieter und Eigentümer.</p>
<p><strong>Deshalb die Empfehlung</strong>: restriktiv mit solchen Sorglospaketen umgehen und diese möglichst nicht abschliessen. Wenn aber doch, dann mit eigenen, individuellen Regeln schneller Kündbarkeit usw&#8230;und nicht jeden Mist im Leben mit Wartungsverträgen regeln. Oder eventuell aber doch? Denn im Gegensatz zu vielen anderen Firmen, deren genaue Tätigkeit eher ein Geheimnis bleiben wird,  sind wir zumindest in Dresden doch fündig geworden, bei einer Firma namens <a title="externer Link" href="http://www.brandschutz-passin.de" target="_blank">Brandschutz-Passin</a>, die sogar detailliert ins Netz gestelllt hat, wie Feuerlöscher ordentlich gewartet werden. Für diese Website dicke Pluspunkte, die detaillierte Beschreibung ist <a title="externer Link" href="http://www.brandschutz-passin.de/load.php?name=MFContent&amp;op=74" target="_blank">hier zu finden</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/k8u4ywcVqY0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/k8u4ywcVqY0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object><br />
(Arthur Brown &#8211; Fire, 1968)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 17:23:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#HNDL]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Auftragsabwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerker]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinaufträge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2515</guid>

					<description><![CDATA[Eine Art Generalkritik an die Gruppe der Handwerker, weil es uns einfach zu lange dauert, bis wir &#8222;in die Puschen kommen&#8220; können. Wir sind als Verwalter fremden Vermögens in erster Linie daran interessiert, dass es schnelle, funktionierende Problemlösungen gibt. Und in diese Kategorie &#8222;schnelle Problemlöser&#8220; kommen auf unserer geheimen Datenkartei &#8222;Handwerker&#8220; nur solche Handwerker, die ... <a title="102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/" aria-label="Mehr Informationen über 102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-62" title="So muss man sich nicht behandeln lassen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg" alt="So muss man sich nicht behandeln lassen!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a></p>
<p>Eine Art <strong>Generalkritik an die Gruppe der Handwerker</strong>, weil es uns einfach <em>zu lange dauert</em>, bis wir &#8222;in die Puschen kommen&#8220; können. Wir sind als Verwalter fremden Vermögens in erster Linie daran interessiert, dass es schnelle, funktionierende Problemlösungen gibt. Und in diese Kategorie &#8222;schnelle Problemlöser&#8220; kommen auf unserer geheimen Datenkartei &#8222;Handwerker&#8220; nur solche Handwerker, die nachhaltig unter Beweis stellen, dass sie gut organisiert sind und ergebnisorientiert denken. Langfristig denken und am Ball bleiben.</p>
<div class="mceTemp">
<blockquote>
<dl id="attachment_2517" class="wp-caption alignright" style="width: 155px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2517 " title="Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg" alt="Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?" width="145" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Handwerker &#8211; Umstandswauwau oder Problemlöser?</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Bietet dem Kunden, was ihm gefällt, eine gute Leistung, für wenig Geld.&#8220; (alte deutsche Redensart)</p></blockquote>
</div>
<p>Immer wieder superärgerlich sind<strong> &#8218;dahin geschlunzte&#8216; Kostenvoranschläge</strong>, die gedankenlos abgefasst, unvollständig aufgestellt und mangelnd transparent nachgewiesen werden. Es gibt (leider) wenige Handwerker, die große Lust haben, <strong>gut verständliche Angebote</strong> zu schreiben. Das wird seine Gründe haben. <strong>Handwerker wollen verdienen. Und das sollen sie auch.</strong> Wir würden nur gern verstehen, ob wir über &#8222;den Löffel balbiert&#8220; werden, oder ob es sich um ein Angebot handelt, dessen Kalkulation einsichtig ist? Gleich zwei Firmen gehen uns heute damit gehörig auf den Wecker. Und beiden Fällen liegt -natürlich- auch der widerliche Handlungsdruck zugrunde, den Störungen der Haustechnik nach sich ziehen. Hier muss nämlich rasch gehandelt werden. Und -bei genauerem Nachdenken- fallen heute drei Handwerksfirmen dadurch auf, dass sie einfach unprofessionell mit uns professionellem Auftraggeber umgehen, umzugehen versuchen!</p>
<p><strong>Im ersten Fall geht es um die Lüftungsanlage einer Tiefgarage.</strong> Ärgerlich genug schon, derartige Sachen bleiben oft länger als nötig liegen, weil die Handwerker schon ihre Bürotage so begrenzt als möglich halten. Am Schreibtisch lässt sich zu wenig Geld verdienen? Das Angebot ist längst angekündigt und es kommt einfach nicht. Erst wegen der Nachfrage eines Wohnungseigentümers der Anlage in Berlin-Zehlendorf erfahren wir, frisch aus dem Urlaub zurück, das Angebot sei ihm versprochen worden. Schon da schlechte Kommunikation. Was hindert eigentlich einen Handwerker daran, eine Kurzmitteilung an die auftragsdurchführende Verwalterin abzusetzen: &#8222;Die Sache wurde angesehen, der besichtigte Schaden bedarf eines Kostenvoranschlags, der kommt am &#8230;..(bitte eintragen)&#8230;.&#8216;. Das ist gute Kommunikation, an der man niemals sparen darf. Weil sie nützlich ist. Eine Kleinigkeit, die die Verlässlichkeit stark hochsetzt. Häufig ist es aber umgekehrt, wie oben geschildert. Wir beauftragen eine Firma mit der Störungsbeseitigung. Die findet heraus, dass sie eine größere Leistung anbieten muss, sagen wir für ca. 800,- EUR, und das soll -richtigerweise- in einem Kostenvoranschlag dargelegt werden. Die Firma sagt das im Gespräch mit unserem Kunden vor Ort so dahin und hält sich wegen der Kosten aber gänzlich bedeckt. Handwerker schaffen sich gern Freiräume, wenn sie Gefahr laufen, in verbindliche Angaben wie Preise, Leistung, Qualität und Überprüfbarkeit zu geraten. Genau das aber macht den guten Handwerkerkontakt im täglichen professionellen Betrieb einer Hausverwaltung aus, die sich durchaus als großer Auftraggeber verstehen kann.</p>
<p><span id="more-2515"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #800000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_2518" aria-describedby="caption-attachment-2518" style="width: 176px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2518" title="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg" alt="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" width="186" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-2518" class="wp-caption-text">Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!</figcaption></figure>
<p><strong>Beispiel Kleinstauftrag</strong></p>
<p>Ein weiterer Handwerker hat für einen Klitzekleinauftrag in Berlin-Wedding (Reparatur Treppendurchgang, Malerarbeiten) ein Angebot für 195,- EUR schriftlich aufgesetzt. Schon darauf wartete der Bearbeiter erst einmal vier Wochen. Dann erfolgte eine massive telefonische Beschwerde: &#8218;Mann, ich will dieses Dings loswerden!&#8216; Der Handwerker überreagiert vor dem Urlaub des Sachbearbeiters und verspricht Besserung. &#8222;Ich fahre da gleich hin!&#8216; &#8211; Der Bearbeiter bei der Hausverwaltung sagte deutlich, er fahre jetzt in Urlaub. Was passiert? Der Handwerker schickt ein Angebot für 195,- EUR und wartet erneut vier Wochen auf die Freigabe, die nun heute -allerdings ärgerlich- erfolgt. In den Auftragsbedingungen regelmäßig für die Verwalterin arbeitender Firmen steht deutlich drin: &#8218;Ein derartiger Kleinauftrag gilt als erteilt zur sofortigen Durchführung, wenn <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kleinauftraege" target="_blank">die Kosten voraussichtlich 300,- EUR nicht überschreiten</a>. Das hat der Handwerker sicherlich <em>noch nie gelesen</em>. Wenn er im Geschäft bleiben will, sollte er das aber, denn merke: &#8218;Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.&#8216; Will er künftig keine Aufträge mehr, weil er aus jedem Kleinstvorgang einen großen Bohei mit viel Verwaltungsaufwand macht?</p>
<p><strong>Zurück zur gestörten Lüftung</strong> einer Tiefgarage in Berlin-Zehlendorf. In einem Satz erfolgt nun heute auf die telefonische Nachfrage eine Faxsendung eines Angebots mit einem Preis von pauschal 842,- EUR. Das Angebot beinhaltet die Auswechslung eines Abluftventilators. Wir fragen uns sofort, welchen Ventilator wird er denn einsetzen? Richtig, er mag ein Fachmann sein, aber dass er uns jegliche Information darüber vorenthält, welches Fabrikat er einsetzen möchte, macht die gesamte Sache insgesamt undurchschaubar, ja, zwielichtig. Jeder weiß, beim Einkauf der entsprechenden (Billig-)Fabrikate lässt sich Geld sparen. Und auch künftige Auftragsbestände akquirieren. Ist der Ventilator beispielsweise für den Dauerlastbetrieb in dieser Tiefgarage ungeeignet, wird er schon ganz kurz nach Auslauf der Hersteller-Gewährleistung erneut in die Binsen gehen. Wir haken daher sofort per Fax nach, die Aufteilung und die genaue Beschreibung des eingebauten Artikels fehlen. Überhaupt: Es fehlt auch die Aufteilung in Material, Lohn und Fahrtkosten, wie sie durch den neugeschaffenen § 35a EStG (Handwerker- und haushaltsnahe Dienstleistungen) nunmehr zum Pflichtbestandteil von Angeboten werden, die für Hausverwaltungen von Wohnungseigentümergemeinschaften verbindlich gewachsen sind. Oft hört man dann den Spruch: &#8218;Ach, die Aufteilung, ach ja, na das machen wir dann bei der Rechnungslegung, okay?&#8216; Nix da. Wir wollen von vornherein <span style="color: #008000;">reinen Wein eingeschenkt bekommen</span>.</p>
<figure id="attachment_2523" aria-describedby="caption-attachment-2523" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2523" title="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg" alt="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" width="240" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg 240w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2523" class="wp-caption-text">Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Wir wollen wissen, welches Material genau verbaut werden soll, wie es wiederauffindbar heißt, und wie sich Lohn, Fahrtkosten und Materialkosten zueinander verhalten?  Zwei Stunden später ist nun ein Ergänzungsangebot da. Nun ist es wie folgt aufgegliedert:</p>
<figure id="attachment_2516" aria-describedby="caption-attachment-2516" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2516 " title="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg" alt="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" width="300" height="86" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg 593w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2516" class="wp-caption-text">Ausschnittskopie.Handwerkerangebot</figcaption></figure>
<p><strong>Wieder keine Fakten:</strong> Jeder Hobby-Modellbauer, jeder Camper, jeder Wohnwagenfetischist in privater Mission unterwegs lässt sich niemals mit derartig oberflächlichem mainstream abspeisen. Der Kunde möchte gern wissen, welche genauen Bauteile der Profi-Lüftungsfritze einzubauen gedenkt. Nicht nur, um beispielsweise die Angemessenheit der Kalkulation des Einkaufs- und des Verkaufspreises überprüfen zu können, sondern auch, weil Fabrikate auch Philosophien haben, unterschiedliche Qualitäten. Die bewusste Vorenthaltung von derartigen Informationen kann nicht anders als äußerst negativ bewertet werden. Die Firma wird das mitgeteilt bekommen müssen.</p>
<p><strong>Beispiel Notstromanlage in Mittenwalde</strong> Der dritte Fall betrifft eine ausgefallene Notstromanlage, und die eingebauten Bleiakkus werden mit 18 Stück zu einem jeweils mit 85,- EUR veranschlagten Preis angeboten. Wieder keine klare Kostentrennung, keine klare Material- und Artikelbezeichnung. Auch hier die telefonisch geführte Beschwerde. Die Sache wird wie die vorher erwähnte Lüftung als Störfall angesehen und eine rasche Bearbeitung kann nur dann erfolgen, wenn alle verfügbaren Informationen von selbst fließen. Und dann dieser Elektriker, der das angeboten hat. Es gibt einen Anruf, wir sagen der Dame am Telefon klar, was uns fehlt, sie will es ihrem Chef ausrichten. Der ruft um 18 Uhr zurück auf unserem Anrufbeantworter, hinterlässt seine Handynummer und bittet erneut um Rückruf, allerdings, ohne uns die dringend erbetenen Angaben zu geben. Die Angaben kommen einfach nicht. Angebote müssen selbstverständlich solche nachprüfbaren Informationen beinhalten. Auch dafür, dass hinterher Wohnungseigentümer Belege zu Kosten durchgeführter Maßnahmen überprüfen können und sich so ein Bild über die Arbeitsqualität, das Kostenbewusstsein der Hausverwalterin und dergleichen machen zu können.</p>
<p>Das Vorenthalten solcher wichtigen Informationen stellt eine nicht akzeptable Arbeitsverweigerung im Vorlauf einer Auftragserteilung dar. Gleich aus welchen Gründen dieses passiert: Mag es die Nachlässigkeit des Handwerkers sein, ein fehlendes Problembewusstsein oder mag es eine ausgekochte Raffinesse des Handwerkers sein.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #800000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> meint: Firmen, die diese einfachen Grundregeln nicht beherrschen, sollten nach mehrmaligem Hinweis für künftige Beauftragungen durchaus in eine Art Ranking geraten, in dem sie aufgrund derartiger, ärgerlicher Negativmerkmale ausscheiden. Wie in jeder anderen Wirtschaftsbranche müssen Handwerker, ob sie wollen oder nicht, mitdenken, fair und offen mit Kunden umgehen, zumal mit Großkunden, wie Immobilienverwaltungen, die sich derartige Frechheiten nicht gefallen lassen sollten.</p>
<p>[poll id=&#8220;2&#8243;]</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[elements]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Marius Müller Westernhagen]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2252</guid>

					<description><![CDATA[   Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen) Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in ... <a title="82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/" aria-label="Mehr Informationen über 82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /> </p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2253" title="card-umts" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg" alt="card-umts" width="166" height="119" /></a></p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen)</p></blockquote>
<p><strong>Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach</strong>. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in die Jahre, langweilt ihn allerdings &#8218;der große Bohei&#8216; um die neuesten, schnellsten und schicksten tragbaren Telefonapparaturen eventuell sogar. &#8218;Es muss nicht immer Kaviar sein,&#8216; nur seniorengerechte Handys, dafür ist die Reinkarnation von <strong>gesichtspunkte.de </strong>noch zu jung. Ganz sicher. Und dennoch hat sie großes Verständnis für die Forderung von Senioren nach maßgeblicher Beschneidung von Multifunktionshandys, die immer mehr können. Ich will telefonieren, lautet die Forderung der Alten, das reicht. Die Tasten für die Nummernwahl dürfen nicht zu klein ausfallen, sonst ist das Tippen der Nummer fatal. Das Gedächtnis des älteren Menschen ist zumeist auch ganz gut. Also könnte man, so eine oft gehörte Forderung, auch das Telefon-Adressbuch weglassen, weil das viel zu umständlich ist. Wozu braucht ein Handy eine Fotofunktion? Die brauchen nur Schüler, die auf <a title="externer link" href="http://www.schuelervz.net" target="_blank">SchülerVZ</a> die ewig gleiche Pose fotografisch abbilden. Die Kamera, das Telefon, wird dabei ca. auf 30 Grad über den Kopf angewinkelt und der Teenager schaut möglichst cool in die Linse. Eventuell spreizt den Zeigefinger und den kleinen Finger der Hand noch ab, aber was dieser Gruß bedeutet, das wissen die gar nicht.</p>
<p><strong>Und dann gibt es noch</strong> die <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierlegende_Wollmilchsau" target="_blank">&#8218;eierlegende Wollmichsau&#8216;</a>.</p>
<p><span id="more-2252"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong><span style="color: #ff0000;">*</span><strong>*</strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Es handelt sich dabei um das Kulthandy schlechthin</strong> und geschaffen hat es ein in die späten Jahre gekommener Mann, der erst weltweit Computergeschichte schrieb, indem er bedienbare Personalcomputer mit einem Apfellogo entwarf. Sogar Senioren behaupten, sie verstünden die Funktionen dieser Computer besser als die updateträchtigen, ständig nach Hause telefonierenden Windoofs-PCs eines (anderen) Vermarktungsgenies in Seattle. Freiheit ohne Grenzen &#8211; Windows (Fenster)- Jobs (Arbeitsplätze) &#8211; Gates (Tore). Erst gab es noch den Rechtsstreit zwischen der <a title="externer link" href="http://beatles.com" target="_blank">Beatles-Firma Apple</a> und Steve Jobs&#8216; Firma <a title="externer link" href="http://www.apple.de" target="_blank">gleichen Namens</a>. Dann wurde ihm eine neue Leber verpasst und wie um die krankheitsbedingte Abwesenheit des Masterminds als Konzern inzwischen überleben zu können, warf Apple vorher noch schnell das<strong> iPhone</strong>auf den Markt. Und nun ist es voll angekommen und jeder will es haben. Die Telefonierstrategie dieses iPhones<strong> trotzt zwar obigem Ruf nach Funktionenreduzierung</strong>, ist aber -man staune!- <strong>intuitiv erfahrbar</strong>. Man wischt, streichelt und zuppelt mit den Fingerspitzen über den sensiblen Touchscreen. Eine zärtliche Grenzerfahrung mit einer insgesamt gelungenen Haptik. <strong>Erfolg fühlt sich jetzt so an!</strong></p>
<p><strong>Nach dem iPhone lechzen nun viele</strong>, eins zu besitzen ist praktisch <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/State_of_the_Art" target="_blank">&#8217;state of the art&#8216;</a>, Stand der Technik, kurz: geil! Die mobilfunktelefonierende Masse der Menschen teilt sich nun in zwei Lager: die einen, die stöhnen, weil sie den falschen Mobilfunkprovider haben und noch eine Rest-Vertragsdauer. Und die anderen, &#8218;Hänschen im Glück&#8216; und Überläufer zum magentafarbenen Koloss. Denn das <strong>iPhone</strong> wird in Deutschland exklusiv über <a title="externer link" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">t-mobile</a> vermarktet, und zwar wenigstens noch bis zum Ende diesen Jahres. Derzeit laufen schon Verhandlungen, u.a. O2 und Vodafone sind &#8218;heiß wie Schmidt´s Katze&#8216;, das edle Teil ebenfalls vermarkten zu dürfen. Ein namentlich hier ungenannt bleibender &#8218;inoffizieller Informant&#8216; (vorläufiges Kürzel: inIM) steckte <strong>gesichtspunkte.de</strong>, dass t-mobile für 24 Monate Leben eines iPhones ca. 20% der entstehenden Mobilfunkgebühren an den Apfelkonzern weiterreicht. Kein schlechter Deal. Spitz auf Knopf gerechnet, kommt ein erklecklicher Betrag zusammen, für den man leicht mehrere Organe ersatzweise einpflanzen kann, könnte. Ob diese Information stimmt, who knows?</p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg" alt="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" width="240" height="240" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Buch &quot;Sorge Dich nicht, lebe!&quot; (Quelle: amazon)</figcaption></figure>
<p><strong>Und dann ist da noch die grundlegende Frage</strong>: Soll ich die Nummer portieren lassen, also bspw. bei einem Wechsel von o2 (Kündigung) zu t-mobile (neuer Vertrag) die alte Nummer zu t-mobile portieren lassen? Wozu? Viele Menschen haben das Handy rund um die Uhr an und eine große Zahl von Menschen in Deutschland verlagert auf diese Weise sogar die eigenen Gesprächskosten auf die Angerufenen, wie kürzlich eine Studie unter Beweis stellte. Darüber wurde von <strong>gesichtspunkte.de</strong> <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/handy/" target="_self">hier kurz berichtet</a>. Eine neu zugeteilte Rufnummer hat ihre Vorteile: vorbei sind die Zeiten, in denen nervige Anrufer einen belästigen, während man an der Wursttheke über die Frage nachdenkt, ob 200 g luftgetrocknete Salami tatsächlich ausreichen übers Wochenende. &#8218;Geben sie mir doch 300 g, Moment, ja, nö, ich steh hier an der Wursttheke, nein, es passt gerade, nö super, klar treffen wir uns bald,&#8216; oder du bist dabei, die schwefligen Jagdgründe in Pompeji (Italien, bei Neapel) zu begehen und es ringt: &#8218;Ja, mein Wasserhahn tropft,&#8216; meldet der Mieter dem Kulturreisenden. &#8218;Dann ruf doch das Büro an, ich bin in Italien.&#8216; &#8211; Skurile Nonkommunikation in Zeiten grenzenlosen Kommunizierens. Eine neue Rufnummer und eingestellte Rufnummern-Unterdrückung, und schon hast du wieder <a title="externer link" href="http://www.amazon.de/Sorge-dich-nicht-lebe-Carnegie/dp/3502151040" target="_blank">Zeit zu leben, dich nicht zu sorgen</a>.</p>
<p><strong>Um Kunden an sich zu binden, ist die Welt der Mobilfunkgesellschaften eine bunte</strong>. Bei der telefonica-Tochter o2 beispielsweise gibt es <a title="externer Link" href="http://www.o2online.de/nw/meino2/vorteilswelt/index.html" target="_blank">auf der Website allen Ernstes eine Vorteilswelt</a>. Das Ziel der gluckernden, Wasserblasen blubbernden Gesellschaft ist es, ihren Geschäftskunden die Welt als eine solche zu erklären, die aus vier Elementen &#8211; <a title="externer link" href="http://www.o2online.de/nw/business/hilfe/download/magazin/pageframe.html" target="_blank">der Name der Zeitschrift: elements </a>&#8211; ist: Luft, Wasser, Erde, Feuer. In edel anmutenden Hochglanzbeiträgen dieser Zeitschrift erklärt uns o2, wie die Welt funktioniert und warnt zugleich davor, dass wir eines Tages nicht mehr funktionieren. Als Kunden? Operation Geistesblitz (Ausgabe 02/09) behauptet, das unser Gehirn eigentlich gar nicht darauf eingestellt ist, kreativ zu sein (zu bleiben). Doch die Rettung kann sich der gestresste Kunde auf dem Klo in der Zeitschrift erlesen: Wie wir unserem faulen Gehirn ein Schnippchen schlagen. &#8218;Ein Blitz kommt selten aus heiterem Himmel und braucht für seine Entstehung immer eine aufgeladene Atmosphäre. Denn wo keine Spannung, da keine Entladung.&#8216; Richtig, beim Sex ist das auch so. &#8218;So oder so ähnlich verhält es sich auch mit den meisten übrigen Geistesblitzen&#8216;, führt o2 den Gedanken weiter und -auch hier Zustimmung- der Gedanke, den Mobilfunkprovider zu wechseln, kommt nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema.</p>
<p><strong>Der eigentliche Geistesblitz besteht nun darin</strong>, die Premium-Zeitschrift &#8218;elements&#8216; fortan nicht mehr zu lesen, ein echter Verlust, denn die Texte sind wirklich hochwertig. Stattdessen kann man sich die Freiheit nehmen, mit einem iPhone zu telefonieren, und sogar eine pdf-Ausgabe der Zeitschrift &#8218;elements&#8216; im Rahmen einer echten Flatrate für Internetverbindungen zur Lektüre auf die Toilette holen, wo viele Männer gern und ausgiebig lesen. Halten wir also fest: Es ist nicht nur die Freiheit der vier Elemente von großem Nutzen, sondern auch die ständig verfügbare Internetanbindung des Telefons, und das auch und sogar in den gekachelten Zubehörräumen der <strong>gesichtspunkte.de</strong>-Redaktion. Dass eine derartige Nasszelle <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig" target="_blank">eine Art Fahradayscher Käfig</a> sei, der die nichtöffentlichen Sitzungen der Redaktion zu außenwelt-abgeschirmten Einzelsitzungen macht, ist ein Gerücht, denn wie immer kommt es auf die Sendeleistung der Apparatur an, die von Kennern als ausreichend auskömmlich beschrieben wird.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object> </p>
<p><strong>Die manchen eventuell bedrückende Wahrheit ist aber</strong>. Auch sehr gut gemachte Kundenzeitschriften wie die Zeitschrift elements der Firma o2 können Reisende nicht aufhalten, wenn der Nutzen dieser Geschäftsbeziehung in seinem Aufgabenkern nicht wie gewünscht erfüllt wird. Der Kernansatz der Geschäftsbeziehung ist und bleibt das günstige Telefonieren in einer Welt voll von weiteren Elementen, die sich -neudeutsch ausgedrückt- als <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" target="_blank">mashups der vier Elemente</a> verstehen bzw. begreifen lassen. Eine andere Frage sind bei der Telefonierei, beispielsweise mit <a title="externer link" href="http://www.vodafone.de" target="_blank">vodafone</a>, diese Verträge nun aufzulösen, sich als extrem schwierig und vor allem langatmig herausstellt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat bereits verschiedene Male auf <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/farewell-my-friend/" target="_self">unvorteilhafte Kündigungsfristen</a> in unwesentlichen <a title="externer link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Nebenverträgen des Lebens</a> hingewiesen. Am Beispiel von Mülltonnen für Papier-Recycling wurde harsche Kritik geäußert. Die Sache muss auf ihren Kernnutzen zurückgeführt werden: Eine Mülltonne ist eine Mülltonne ist eine Mülltonne. Nicht anders dürften heutzutage Mobilfunkverträge anzusehen sein. Sie sind Dinge des täglichen Bedarfs. Verständlich bleibt  eine 24-monatige Vertragsbindung eines Kunden in dem Fall, in dem dieser eine subventionierte Gerätevermittlung hierfür als wirtschaftliche Gegenleistung entgegennimmt. Unverständlich bleibt aber, warum beispielsweise nach Ablauf dieser festen Laufzeit für die Kunden <em>unvorteilhafte Kündigungsfristen</em>(in Verträgen versteckt) geregelt werden. Wer ein vier bis fünf Jahre altes Handy beim selben Provider ohne 24-monatiges Update benutzt, muss u.E. rechtlich künftig generell so gestellt werden, dass die Kündigung jederzeit mit Vierwochenfrist möglich ist. Ist auch das ein Ansatz, um das neue Instrument der <a title="externer link" href="https://epetitionen.bundestag.de" target="_blank">ePetitionen beim Deutschen Bundestag</a> einmal mit einer Initiative in dieser Richtung zu belegen? Am Beispiel eines Aufrufs zum Widerstand gegen eine gängelnde Praxis der GEMA als Rechtevertreter von Kulturschaffenden (Musik) berichtete beispielsweise das <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">Berliner Szenemagazin blackbirds.tv</a> ausführlicher über das recht einfache Verfahren, sich beim Deutschen Bundestag registrieren zu lassen und eine Petition auf den Weg zu bringen. Die Petentin der GEMA-Petition machte in der aktuellen <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv/website/2009/07/die-gema/" target="_blank">GEMA-Praxis den praktischen Kulturtod der Kleinstbühnen für Livemusik</a> aus, weil durch die Gebührenmodelle der GEMA derartige Kleinkunst praktisch unfinanzierbar wird. Mehr als 80.000 Mitunterzeichner brachte die Petentin in kürzester Zeit zusammen. Die Petition zur GEMA hört sich dabei vernünftig und nachvollziehbar an und soll den Kleinstkulturbetrieb, also den Kleinclub an der Ecke, vor allzu stringenter Überregulierung mit einschränkenden Auflagen, Bestimmungen und zu hohen Urheberrechts-Gebühren bewahren. <strong>Freiheit, Freiheit &#8211; zu sagen, was mir stinkt.</strong> Wir überlegen uns noch die <strong>gesichtspunkte</strong>, wie sie als Mobiltelefonierer zu vergleichbaren Initiativen führen. Bis dahin ist Brüssel ohnehin schon auf dem Plan und mächtig daran interessiert, beispielsweise an der Roaminggebühren-Praxis der Gesellschaften zu drehen. In ähnlichem Zusammenhang eine durchaus grandiose Idee: In einer Selbstverpflichtung hat sich die Industrie bereit erklärt, die elektrischen Ladegeräte europaweit zu vereinheitlichen, um das Wirrwarr der zu vielfältigen Geräte endlich zu beenden und einen gewissen Normdruck zu stellen. Für die Kündigungsfristen von Mobilfunkprovidern ruft <strong>gesichtspunkte.de </strong>nach einer ähnlichen Normierung, die die Verkürzung auf einheitliche Laufzeitstandards zum Ziel hat. Bis dahin sind wir frei. Frei wie ein Vogel: Wir könnten uns das Kleingedruckte der Gesellschaften durchlesen und individualschriftliche Zusatzvereinbarungen treffen, die zu lange Laufzeiten unmöglich machen. Müssen wir nur noch einen finden, der das auch zulässt. Womit wir wieder ziemlich am Anfang dieser heutigen Geschichte sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Ausriss aus der Zeitschrift &#8218;elements&#8216;, Ausgabe 02.09 &#8211; Beispieltext einer sehr gut gemachten Kundenzeitschrift</p>
<figure id="attachment_2256" aria-describedby="caption-attachment-2256" style="width: 145px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2256 " title="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg" alt="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" width="155" height="259" /></a><figcaption id="caption-attachment-2256" class="wp-caption-text">Ausriss Zeitschrift elements 02.09</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2048</guid>

					<description><![CDATA[Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song) Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro emailen will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier  nachlesen und downloaden kann. Wer diesen Kodex ... <a title="57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/" aria-label="Mehr Informationen über 57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song)</p></blockquote>
<p>Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro <strong>emailen</strong> will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email/" target="_blank">nachlesen</a> und <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">downloaden</a> kann. Wer diesen Kodex nicht akzeptiert, darf das auch , denn wir leben in einer freien Welt. Dafür gibt es den <strong>Anruf</strong>, das ist manchmal gar nicht so schlecht. Man kann dann -ersatzweise- etwas <strong>verabreden</strong>. Zuallererst, vor jedem anderweitigen Kontakt, muss ein Anlass stehen. Sodann muss eine Verabredung erfolgen. Denn Kommunikation muss verabredet werden, falsche Kommunikation verärgert und führt zu Zurückweisung. Zum Beispiel folgendes: Ich würde Dir ein gern ein Angebot unserer tollen &#8218;Handwerker-Muckibude&#8216; zusenden. Darum hat mich Deine Versicherung (&#8218;Türöffner für neue Aufträge&#8216;) herzlich gebeten. Außerdem bin ich ein toller Hecht in Sachen Digitalfotografie und schick Dir, vom Wasserschaden, gleich noch vier bis fünf aussagekräftige Fotos mit dem Angebot, das ganze sogar kostenlos. Die Fotos lasse ich unverkleinert großformatig, damit Du den Wert meiner Digitalaufnahmen erkennst. Das ist doch kein Problem, Du bekommst ein Angebot (Format pdf) und die Fotos (jpg) und Du kannst das Ganze dann ja, klar, ein Vorgang, nicht mehrere, digital in einer Bastelstunde zu einem Schriftstück (Format pdf) zusammenbasteln. So gut beherrsche ich Dokumentenmanagement nicht, ich bin Maler, aber nicht digitaler Büroprofi. Meine Reaktion: Ich bin davon total  genervt und ärgere mich über diese Email. Obwohl ich schon einmal, ein Angebot zuvor, eine andere Stelle des gleichen Schadenfalls betreffend, deutlich gesagt habe: Schickt mir keine Emails, ich habe mit Euch <strong>keinen Emailverkehr vereinbart</strong>. Ich überlege kurz, ob ich die &#8218;blacklist&#8216; scharf schalte und die Emailadresse damit <strong>technisch sperre</strong>. Ich entschließe mich für einen &#8218;<strong>weichen </strong>Weg&#8216;. Ich schreibe eine <strong>Kritik (&#8218;Stimme der Kritik&#8216;) </strong>und versende den Link dazu an meine Korrespondenzpartner, damit sie mal von meinen &#8222;gesichtspunkten&#8220;, Emails betreffend, erfahren, und es sich (endlich) merken. Die Abwicklung eines Wasserschadens in einem Haus in Berlin-Wilmersdorf steht heute auf der Todo-Liste.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2048"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_137-3" aria-describedby="caption-attachment-137-3" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137-3" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Am Telefon hätte ich dann sinngemäß folgendes gesagt:</p>
<p>Hey, stark, Du bist eine ganz tolle Handwerker-Muckibude und die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Mach doch bitte folgendes: Die Versicherung, bei der wir versichert sind, hat Dich eingeschaltet. Ich denke, die ist Dein Kunde. Denn Du bist auf &#8218;flinke Schadenbearbeitung&#8216; spezialisiert und arbeitest offenbar schon recht erfolgreich mit der Versicherung zusammen. Okay, ich schau mal Deine Website an, wenn ich Zeit (und Lust) dazu habe. Es gibt so viele Handwerksbetriebe. Die meisten Websites sind schlecht. Die von dem übrigens nicht. Die ist gut gemacht. Ach was, es sind mehrere Websites, sogar. Seine Emails sind auch schick, sie tragen ein grafischen Banner (Zitat &#8218;www.schadenmeldung.info&#8216; &#8218;Schnell und einfach Schäden melden) und es wird auf eine weitere der mehreren Websites des Unternehmens hingewiesen. Weil wir nun keine Werbung dafür machen, sind die Sachen hier nicht verlinkt. Aber die genannte Website schauen wir uns aus Neugier genauer an. Dort heißt es zuallererst: &#8218;Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit uns Schadenfälle zu melden.&#8216; Ein guter Gedanke. Finden wir. Wo ist das Impressum dieser Website? Von Impressum und Teilnehmerkennung nach TeledienstG lesen wir nichts. Aber wir finden folgenden Hinweis ganz unten: &#8218;Um die Website der Allegra GmbH zu besuchen, klicken Sie hier&#8216;. Aha. Dann ist die Website schadenmeldung.info nicht von der Fa. Allegra? Das ist jedenfalls nicht richtig kommuniziert, finden wir als Menschen, die eigene Webseiten betreiben. Und schließlich fällt uns noch ein bemerkenswerter, kleiner Satz auf, der auch ganz unten steht und die Benutzung dieser Webseite verständlich erklärt, Zitat &#8218;Diese Seite ist nur für Mitarbeiter von Versicherungsgesellschaften.&#8216;</p>
<p>Das ist in Ordnung. Nun weiß ich, dass ich diese Webseite nicht benutzen darf. Dort muss ich mich (auch) registrieren, damit ich (überhaupt) berechtigt bin, sie zu benutzen. Hier wird nun folgendes deutlich: Wir werden hier mit zweierlei Maßstäben gemessen und jeweils nur so benutzt, wie es für die eigene Abwicklung von Aufträgen jeweils passend, kostensparend und schnell erfolgen kann. Fehlerhaft ist allerdings die ganze (tatsächliche) Kommunikation mit uns, und das wird von uns (jetzt nachlesbar) kommuniziert.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten einen Kopfbogen per Email, der uns suggeriert, wir sollten &#8217;schnell und einfach Schäden melden&#8216;, benutzen wir die Links in der Email, werden wir auf diese Seite geführt. In der steht im Kleingedruckten, das wir diese Webseite gar nicht benutzen dürfen. Fehler Nr. 1.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten Emails, obwohl wir selbst beanspruchen, Emailkorrespondenz nur mit ausgewählten, besonders gebrieften Partnern unterhalten zu wollen. Dies wird schlicht ignoriert. Denn das Versenden von Vorgängen per Email ist (für die eigene Unternehmenskasse) preiswert, schnell und ressourcenschonend. Fehler Nr. 2. Die Missachtung von Kundenwünschen.</p>
<p>&#8211; Kein klarer Auftritt, von wem? Mehrere Webseiten, mehrere Zwecke, so weit, so gut. Auf der verlinkten Seite der Allegra GmbH befindet sich lediglich ein Werbebanner für die Beseitigung von Schimmel, Hilfe bei aufsteigender Feuchtigkeit, &#8218;mehr als nur ein Maler&#8216;. Nach weiteren Recherchen stellen wir fest, es gibt noch eine andere Website, allegra-berlin.de. Hier (endlich) finden wir eine zutreffende, gut gemachte Website, die das Kerngeschäft der Firma zutreffend vermittelt. Fehler Nr. 3: Überlege die Usability Deiner Websites und was Du damit bezweckst!  Führe den Benutzer nicht in die Irre, sondern zu den richtigen Informationen.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bei allem Anerkenntnis, dass es sich offenbar um einen ehrgeizigen Handwerksbetrieb handelt, der ein geschicktes Händchen für die Akquisition von Aufträgen (auch z.B. der Versicherungswirtschaft) an den Tag legt, müsste doch noch einmal eine Art Textchef und -koordinator diese Auftritte pflegen und straffen und -vor allem- in die richtigen Kommunikationskanäle lenken. Wir fassen zusammen: Diese &#8218;Stimme der Kritik&#8216; ist eine wohlmeinende, auf Verbesserung gerichtete.</p>
<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="Wasser (Quelle: BWB)" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<p>Interessant ist aber auch: Es gibt eine Eigendynamik dieser Art von Marketinggedanken und Auftragsbeschaffungs-Bohei von besonders &#8218;gewieften&#8216; Handwerkern. Dem Verwalter wird über die Schadenmeldung hinaus selbst jegliche weitere eigene Entscheidung entzogen, wie er seine eigenen Abläufe richtig abwickelt. Die Versicherung findet die Schadenregulierung sehr optimiert, bequem und gutgängig. Eine Mieterin, die ebenfalls schadenbetroffen ist, ruft noch an bei uns, wir sagen ihr, lass dir ein zutreffendes Angebot von einem Handwerker Deiner Wahl machen. Das Angebot trifft ein. Wir leiten es weiter an die Versicherung. Flugs meldet sich erneut die schadenspezialisierte Malerfirma der Versicherung. Sie wurde ebenfalls eingeschaltet, um auch noch diesen Schaden, ebenfalls, anzubieten. Denn schon kommt das Gegenangebot dieser Malerfirma. Wir haben den Eindruck, es ist ein aggressives Marketing, und dass uns diese Firma immer wieder aufmerksam aufläuft, Angebot (pdf) anbei, Fotos (jpg) anbei, ist Teil einer guten Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Malereibetrieb. Wenn auch &#8218;auf ungehörigen&#8216; Kanälen, siehe oben.</p>
<p>Wir sehen im Empfängerfeld mehrere Emailadressen, das ist ein sogenanntes Crossposting. Mehrere Empfänger, die untereinander nicht unbedingt in bekanntem, zugelassenen Emailkontakt stehen, werden über den elektronischen Vertriebsweg Email benachrichtigt. Das kann die Mieterin selbst sein, die wir gar nicht verwalten, mindestens zwei weitere Sachbearbeiter bei der Versicherung. Wir merken: Emailkontakt wird hier beliebig eingesetzt. Im Gegensatz zu uns benützen diese Leute Emails ohne Kriterien, wie wir sie haben, vergleiche dazu die <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">Legacy-Erklärung des Büro Gotthal</a>. Wir werden zum Spielball fremder Mächte. Beispielsweise die Mieterin, die nicht von uns verwaltet wird, kann sich in Zukunft einfach per Email ständig an uns wenden, anstatt an ihren Vermieter, um Dinge ihres täglichen Bedarfs zu regeln. Die Malerfirma kann bei nächster Gelegenheit ein Multilevel-Marketing vom Zaune brechen und auf eine ganz neue Geschäftsidee hinweisen. In sämtlichen betroffenen Adressbüchern können unsere Emailadressen abgespeichert werden, ohne dass wir überhaupt relevante Beziehungen zueinander haben.</p>
<p>Wir merken:</p>
<p>&#8211; Unsere von uns stark geschützte Idee, nur mit Leuten per Email zu kommunizieren, die auf einer Art &#8218;whitelist&#8216; der zugelassenen Empfänger stehen, wird durch Dritte überhaupt nicht beachtet und teils stark konterkariert.</p>
<p>&#8211; Dritte, die unsere Emailadressen über Zufälle erhalten, kennen die Kriterien gar nicht, die wir gestellt haben. Die Impressumspflicht für Emails ist in Emailprogrammen bei Weiterleitungen technisch so gehandhabt, dass Signaturen aus weitergeleitetem Content (einer Email) abgeschnitten werden, sofern zwei Striche &#8218;&#8211;&#8218; über der Signatur stehen. Das ist weltweit gültig.</p>
<p>In jedem Fall aber gilt: Du wirst gar nicht mehr gefragt, welchen Content dir Dritte in Deine elektronischen Kanäle hineinstopfen möchten, aus welchen Erwägungen auch immer. Vereinbarungen darüber zu schließen, welche Art Inhalte ich per Email zu akzeptieren bereit bin, sind nicht nur von der deutschen Rechtsprechung umfassend kommentiert, sondern auch selbst-bestimmbar zu regeln. Kundenorientierte große Unternehmen müssen also ihre Kundenstammdaten wesentlich sensibler pflegen und Kommunikationsstrategien und deren Zulässigkeit elektronisch gleich mit abspeichern. Ein Feld, beispielsweise, &#8218;Kunde hat offene Emailadresse/Kunde hat verdeckte Emailadresse&#8216; -ich wette- gibt es noch bei keiner deutschen Versicherung. Schwierig auch schon dies: &#8218;Kunde hat eigenes Aktenzeichen, mit angeben&#8216; (ganz schwieriger Fall, wird regelmäßig bei Versicherungen, Banken, Versorgern, Lieferanten, Gerichten u.v.a. stark missachtet bzw. ignoriert. Solches ist in puncto Kundenorientierung nicht vorgesehen. Wir sind sehr genervt und gereizt, weil unsere Emailadressen einfach so hinausposaunt werden. Das war der (heutige) Ursprungsgedanke. Die Versicherung, mit der wir zusammen arbeiten, kann übrigens sehr wohl unsere Aktenzeichen angeben, und dafür sind wir dankbar.</p>
<p>Zuallererst muss die Frage stehen: Darf ich mit Dir emailen?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
