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	<title>Suchergebnisse für &#8222;berolinisch&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Suchergebnisse für &#8222;berolinisch&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 18:14:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr ... <a title="1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193014-positionen-die-leistungen-des-verwalters-und-was-der-eigentuemer-davon-wahrnimmt/" aria-label="Mehr Informationen über 1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe title="Sprengung AfE-Turm / Uniturm Frankfurt am Main inkl. Zeitlupe (02.02.2014)" width="825" height="464" src="https://www.youtube.com/embed/Ss21kAoVRj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms</p>
<blockquote><p>Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr die &#8222;Verwaltung durch eine von Einzelschicksalen losgelöste&#8220; Behandlung und Sichtweise. Durch eine große Verwaltungsfirma mit Sachbearbeitern, Gruppenleitern, Teams und vielen Wohnanlagen.</p></blockquote>
<p>In der Eingangshalle in der Wilmersdorfer Bundesallee hängt ein großes Plakat. Hier residiert die Präzisa, Zusatz &#8222;Die Verwalter&#8220;. Das ist eine große Bude, die Präzisa. Sagen wir, eine der größten &#8222;Verwalterbuden&#8220; Deutschlands. Über mehrere Etagen zieht sich die Präzisa hin. So ca. 400 Eigentümergemeinschaften beispielsweise werden von dort aus verwaltet.</p>
<p>Seit die Firma aus der Kantstr./Ecke Kudamm -am Zoofenster- umgezogen ist und die neuen Räume in der Bundesallee vor einigen Jahren bezog, ist wieder viel passiert. Viel von dem, was Eigentümer gar nicht wahrnehmen. Und einiges, das sich herumspricht.</p>
<p><span id="more-15386"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15387" aria-describedby="caption-attachment-15387" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-15387" alt="Präzisa - Die Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg 1212w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15387" class="wp-caption-text">Präzisa &#8211; Die Verwalter</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob eine Verwaltung groß ist oder klein und was von beidem besser für die jeweilige Wohnanlage ist, who knows? Es kommt auf den Geschmack der Hauptbetroffenen an. Die subjektiv richtige, aufrichtige, persönliche und nachhaltige Betreuung von Eigentümeranliegen auch ohne Kenntnis der genauen Wohnungsnummer (Telefonische Rückfrage, etwas schnarrend: &#8222;Sind Sie Mieter? Oder Eigentümer?&#8220;)</p></blockquote>
<p>Eine solche &#8222;große Klitsche&#8220; (berolinisch für &#8222;großer Laden&#8220;) Präzisa zu nennen, hat schon was. Es beschreibt, was es sein soll. Und doch hat sich gerade alles geändert im Verlaufe der Jahre.</p>
<p>Die Gründung geht auf &#8222;Urvater Willy&#8220; zurück, dessen großes Verdienst es jahrzehntelang war, Mietwohnungen an verschiedenen Berliner Adressen umzuwandeln und über deren Verkaufspreis geschickt zu verhandeln. Nicht gerade wenige Berliner und Zugezogenen fanden über Willy Bendzko neue Wohnungen. &#8222;Berlin ist eine Mieterstadt&#8220;, gehörte zu den gern gesagten Weisheiten des &#8222;großen Alten&#8220;, der inzwischen nicht mehr ganz so aktiv ist.</p>
<p>Die Präzisa hat inzwischen einige Male die Federführung gewechselt. Geblieben ist die Idee, dass Leistungen des Verwalters in Berlin, Dresden, Erfurt, Hamburg, Leipzig und Potsdam nur teils sichtbar werden, während andere geschehen wie Wunder.</p>
<p>Das Plakat im Eingangsbereich des Bürogebäudes im ersten OG spricht insofern Bände und ist ein klassischer Eyecatcher, der einen gleich erst einmal zum Verweilen dort einlädt, zum Lesen, Sinnieren, Nachdenken und bigott werden.</p>
<p>Wenn das tatsächlich so ist, dass ein Großteil der Verwalterleistung eines Verwalterunternehmens von außen gar nicht sichtbar ist, dann &#8222;Gnade uns Gott&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Man ist einen Moment ergriffen. Um dann zur Tagesordnung zurück zu kehren. Aber der Eindruck, ja, der bleibt. Tucholsky hat mal behauptet: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon jemand vor Dir da! Du siehst es mit Stapfen im Schnee&#8230;., ja, so ist es.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=430">28 kg Beton und Ziegelsteine verzehrt die Steinlaus pro Tag</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=11454">Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht weit hinaus über&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 09:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine eigenen Vorurteile gegen ganze Branchen sich selbst immer wieder gebetsmühlenartig zu bestätigen, liegt nahe. Es ist wie mit dem Pessimismus: Der Pessimist hat am Ende immer recht. Seine negativen Erwartungen werden immer wieder lediglich nur bestätigt. Ganz oben auf der Erwartungs- bzw. Erfahrungsschiene: Die Messdienste für Heizkosten &#38; Co. &#8211; Dabei wollte ich nur ... <a title="1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185013-positionen-ich-bin-kein-freund-der-globalisten-techem-ista-und-co/" aria-label="Mehr Informationen über 1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10556" aria-describedby="caption-attachment-10556" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10556" alt="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg" width="466" height="312" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg 466w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px" /><figcaption id="caption-attachment-10556" class="wp-caption-text">Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seine eigenen Vorurteile gegen ganze Branchen sich selbst immer wieder gebetsmühlenartig zu bestätigen, liegt nahe. Es ist wie mit dem Pessimismus: Der Pessimist hat am Ende immer recht. Seine negativen Erwartungen werden immer wieder lediglich nur bestätigt. Ganz oben auf der Erwartungs- bzw. Erfahrungsschiene: Die Messdienste für Heizkosten &amp; Co. &#8211; Dabei wollte ich nur eine Jahresabrechnung fertigstellen, die ich ohnehin schon zu spät versende. Von eigenen Zwickmühlen&#8230;.</p></blockquote>
<p>An bestimmten Wendepunkten meines (beruflichen) Lebens würde ich gern wieder zurückkehren zur guten, alten Zeit. Beispielsweise auch an diesem Punkt: In Berlin-Prenzlauer Berg steht ein zentralbeheiztes Mehrfamilienhaus mit Brauchwasser-Erwärmung. Die Fa. Techem ist damit beauftragt, die vorhandenen Heizkostenverteiler, die Kalt- und die Warmwasseruhren abzulesen. Diese Daten sind zusammenzustellen zu &#8222;Verdichtungen&#8220; (namentlich Listen).</p>
<p>Solche Listen sind die &#8222;Datengrundlage&#8220; für die Erstellung einer Heizkostenabrechnung für das Haus.</p>
<p><span id="more-14866"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14589" aria-describedby="caption-attachment-14589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14589" alt="Heizkostenabrechnung durch TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14589" class="wp-caption-text">Heizkostenabrechnung durch TECHEM</figcaption></figure>
<p>Obwohl das Haus seit mehreren Jahren bei uns in der Verwaltung ist, kommen auch 2012 (also 2013, nach dem 31.12.) die &#8222;aufbereiteten, benutzbaren&#8220; Ablesedaten nicht. Man muss sie bei Techem wieder anfordern. Aus betrieblichen Gründen erfolgt dies 2013 recht spät. Festzuhalten ist: Von selbst ist jarnüscht&#8230;.(berolinisch).</p>
<p>Die Anforderung der Daten konnte telefonisch bei Techem erfolgen und binnen ungefähr zwei Zeitstunden war tatsächlich Antwort im digitalen Posteingangskorb. Die Gesamtliste der Verbräuche für Heizkostenverteiler, für die Kalt- und für die Warmwasseruhren.</p>
<p>Bei der am selben Tage erfolgenden Datenübernahme durch uns stellen sich Probleme der Benutzbarkeit dieser Daten heraus. Im Segment Kaltwasser weicht die an den Einzeluhren abgelesene Menge mit 1.400 m³ deutlich von einem Gesamtverbrauch über 2.000 m³ ab, ein solcher Messverlust ist nicht plausibel, er dürfte gesetzlichen Vorgaben zufolge maximal 20% betragen. Das führt zu Nachfragen.</p>
<p>In den gewissenhaft aufgelisteten Vorjahres-Daten unsererseits korrespondieren in einer Vielzahl von Fällen die Endstände per 31.12.2011 nicht mit den ausgewiesenen Anfangsständen per 01.01.2012. Das hat einen guten Grund: In nicht gerade wenigen Wohnungen wurden die Wohnungswasserzähler ausgetauscht. Der Ausbau ist jedoch in der Ablesedokumentation nicht &#8222;dokumentiert&#8220; und damit verdient sie diesen Namen auch nicht.</p>
<blockquote><p>General- bzw. Anfangsverdacht: Die haben einfach vergessen, die Ausbaustände der gewechselten Wasseruhren nachzutragen, mit der Folge, dass die Wassermengen der Altwasseruhren schlicht fehlen. Sehen tut man das erst mal nicht. Es ist erst einmal nur so &#8222;ein Gefühl&#8220;.</p></blockquote>
<p>Die Beanstandungen erfolgen noch am selben Tag elektronisch. Auszüge des Schriftverkehrs belegen, wie wenig effizient diese Form von elektronischem Kommunikationsmüll ist. Wie immer.</p>
<blockquote><p>Kundenbetreuung und wie man sie am Ende vielleicht doch nicht handhaben sollte, auf Nachfrage von mir, Zitat: &#8222;Meine Durchwahl kann und darf ich Ihnen nicht zur Verfügung stellen. Sie können wochentags zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unsere telefonische Kundenbetreuung erreichen.&#8220; &#8211; Bloß nicht zu persönlich werden, wie?</p></blockquote>
<p>Was kann man beanstanden am Umgang von Techem mit Kunden? Die Abteilung &#8222;Kundenbetreuung&#8220; (so heißt sie, nicht &#8222;Kundenbereuung&#8220;) liefert nicht, was gebraucht wird, sondern &#8222;organisatorische Erwägungen&#8220;. Anstatt die Fragen zu beantworten, deren Klärung im September 2013 bereits weit fortgeschritten sein müsste, wird die Lösung des Problems in Aussicht gestellt, sobald man den &#8222;Kundeneingaben&#8220; nachgehen konnte. Womit auch deutlich wird: Von selbst kommt niemand im Hause Techem darauf, dass die Qualität der Arbeit einer selbstkritischen Überprüfung (Qualitätsmanagement) bedürfte.</p>
<p>Es heißt:<br />
&#8222;wie gewünscht übersende ich Ihnen die Tauschprotokolle der Wasserzähler aus 2011/2012.&#8220;</p>
<p>Die Prüfung ergibt unsererseits, Zitat:<br />
Sehen Sie mal, das sind 9 anhängte Dateien mit identischen Dateinamen, das sieht jetzt so aus.</p>
<figure id="attachment_14867" aria-describedby="caption-attachment-14867" style="width: 297px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14867" alt="Anlagen, Anlagen, Anlagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg" width="307" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg 307w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen-300x136.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14867" class="wp-caption-text">Anlagen, Anlagen, Anlagen</figcaption></figure>
<p>Ich antworte:<br />
&#8222;Sie verweisen auf Anlagen, die alle gleich heißen.<br />
Ich kann die natürlich jetzt alle öffnen und durchsehen, aber das ist extrem unübersichtlich. Mich interessieren auch eher nicht Einzelvorgänge und deren viele, sondern der Gesamtüberblick. Den stellen Sie damit nicht her. Soll ich nun alle Dateien zusammenstellen (nach welcher Regel?)? Das kann ich nicht, dafür habe ich auch nicht die Zeit. Danke für Ihre Rücksichtnahme.&#8220;</p>
<p>Deutlich wird: Hier hängt jemand technisch im eigenen System-Saft. &#8222;Das System ist heute sehr langsam&#8220;, oder &#8222;Unser System gibt die Sachen so aus.&#8220;, sind in diesem Zusammenhang schon oft gehörte Aussagen. Wie bewerkstelligt ein Unternehmen wie Techem eine gute, nachvollziehbare Beantwortung von Kundenanfragen wie diesen? Die Detailprüfung ergibt und das überrascht einigermaßen:<br />
&#8222;Ich darf noch kurz aus meiner &#8222;digitalen Bastelstunde&#8220; mit Ihren Emails konkret antworten und berichten.</p>
<p>1. Neun Dateien hier angehängt, die Email selbst als pdf eingefroren meinerseits und sodann die neun Dateien von Ihnen &#8222;händisch&#8220; (nicht &#8222;hündisch&#8220;) angehängt. Festgestellt, dass es sich um neun Dateien mit total identischem Inhalt (WEin Mettwurst * Name geändert) handelt, dort den KWZ am 16.05.12.<br />
2. Daraufhin<br />
&#8211; Neun individuelle Drucke &#8222;Anschreiben&#8220; gelöscht, da Müll, ohne Wert<br />
&#8211; acht Einzeldrucke desselben Vorgangs gelöscht, da Müll, ohne Wert<br />
&#8211; festgestellt, Ihre Email (Text unten) stimmt nicht, denn Sie schreiben:</p>
<p>&#8220; &gt; &#8222;wie gewünscht übersende ich Ihnen die Tauschprotokolle der Wasserzähler aus 2011/2012.&#8220;</p>
<p>Fazit: Es ist eine einzige Wasseruhr dokumentiert mit neun Schreiben und achtzehn Textseiten identischen Inhalts.</p>
<p>Wie gewünscht?</p>
<p>Die Sauerei daran ist, dass die bezahlte, professionelle Dienstleistung sich nicht als solche herausstellt. Grundlage einer Übernahme &#8222;fremder Arbeitsdaten&#8220; muss immer das gerechtfertigte Vertrauen in die Richtigkeit derselben sein.</p>
<blockquote><p>Der Spruch: Traue keiner Bilanz, die Du nicht selbst gefälscht hast (alte Steuerberaterregel) fügt der Hausverwalter hinzu: &#8222;Übernimm keine Ablesedaten von Messdienstunternehmen wie diesen, wenn sie dir nicht die Verwendbarkeit ihrer Daten expressis verbis schriftlich rechtsverbindlich bestätigt haben.&#8220;</p></blockquote>
<p>Diesen &#8222;Elchtest&#8220; bestehen die Daten bereits nach kurzem eindeutig nicht. Sie sind lückenhaft, ihre Verwendung lässt auf grobe Zusammenstellungsfehler schließen und am Ende hat der Hausverwalter Arbeit in ein totgeborenes Projekt (mit nochmaligem, erheblichem Überarbeitungsbedarf) gesteckt, das hätte er besser gleich sein lassen.</p>
<blockquote><p>Entwurf einer ungewöhnlichen Ausgangsrechnung der Hausverwaltung: Wir stellen in Rechnung: Vergeblich übernommene, falsche Ablesedaten, fünf Zeitstunden, macht 350,- EURO. Danke.</p></blockquote>
<p>Da es sich um bezahlte Dienstleistung handelt, ist der Umkehrschluss, ganz erheblich weiter zu denken. Zu sagen, das ist bezahlt, wie die Hausverwalterarbeit am Objekt eine bezahlte Tätigkeit ist. Wird in eine vergebliche Arbeitsstruktur Zeit, Arbeit und Geld investiert, so lässt sich ein bezahlter, professioneller Hausverwalter das &#8222;Nullsummenspiel&#8220; natürlich im umgekehrt eintretenden &#8222;Arbeitsfall&#8220; (hier wohl besser, eine Arbeitsfalle) bezahlen. Schon denkt der kreative Hausverwalter geschäftsmännisch über die Einführung eigener &#8222;Allgemeiner Geschäftsbedingungen&#8220; für Lieferanten &amp; Versorger nach, im Entwurf: &#8222;Veranlasst die mit mangelnder Sorgfalt aufgestellte Arbeit des Lieferanten nochmalige Mehrarbeit, weil sich deren Fehlerhaftigkeit herausstellt, so ist der Lieferant verpflichtet, dem Hausverwalter dessen Schaden zu ersetzen. Dieser kann in der aufgewendeten, weiteren, bzw. zusätzlichen Mehrarbeit (in Zeitstunden) bestehen.&#8220;</p>
<p>Und: Hat das schon mal jemand gemacht? So brillant darüber nachzudenken, ist das doch gar nicht.</p>
<p>Es ist nicht mehr und nicht weniger als der logische Umkehrschluss von hundsmiserabler Zuarbeit von Seiten von Heizkostenablesefirmen (womit nicht nur Techem, sondern die Branche an sich gemeint ist) und wäre als Neuregelung überfällig. Interessant:</p>
<p>Auf die diesjährige Feststellung unsererseits, derartige Zusammenarbeiten sind unbedingt abweichend vom &#8222;gewöhnlichen mainstream&#8220; auftragsartig nochmals mit konkretisierten Auftragsbeschreibungen zu versehen (im Fachjargon: Ein Nachtrag zu einer bestehenden Vertragsbeziehung) zieren sich die Heizkostenablesefirmen. Sie verweisen darauf, dass derartiges abzuschließen nicht notwendig sei, weil ihre Allg. Geschäftsbedingungen dieses bereits hergäben. Ein intellektuelles Fiasko: Die Zusammenarbeit klappt nicht gut, im hier genannten Fall mit Ista Deutschland, und nach alledem und dem Versuch, konkrete, präzise Absprachen zu treffen (Nachtrag) weist die Kundenbetreuung das Kundenanliegen zurück.</p>
<p>Was wir uns alle strikt merken müssen und ich habe es noch nirgends gelesen: Diese ganze gesetzgeberische Seite der Verbrauchsabhängigkeit hat ihren Preis und ist dem ganzen Inhalt nach ein &#8222;widerliches Massengeschäft&#8220;. Es rechnet sich erst mit Hundertausenden Einheiten, Messgeräten, Heizkostenverteilern. Deutschland verteilt sich um und ordnet sich im Übrigen auch ständig neu. Das gilt für die Branche der Messdienste selbst. Einer frisst den Anderen, alle zusammen werden zu immer größeren &#8222;global playern&#8220; und Individualität war gestern. In diese &#8222;widerliche Struktur&#8220;, die fernab von Ortskenntnis, der Kenntnis von den Umständen des Einzelfalls erfolgt, sind &#8222;Kundenanliegen&#8220; einfach nur noch nervig, selbst wenn sie die Richtigkeit der gewonnenen und dann zu Staub geronnenen Ablesedaten betreffen.</p>
<p>Jawoll, ich habe fertig.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1404-13 &#8211; Positionen: &#8230;. ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, &#8230;, oder?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171613-positionen-ist-eine-zier-doch-weiter-kommt-man-ohne-ihr-oder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 12:36:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genau: Dieses koddrige Berlinerisch, Berolinisch, oder wie man das nennt. Freundlichkeit ist ein Bumerang. Sie kommt zurück! Gesehen in Berlin-Wilmersdorf auf einem Tisch im Gespräche mit zwei von drei Verwaltungsbeiratsmitgliedern einer sehr schönen Anlage. Das Schild ist  uns Auftrag, ist Verpflichtung und überhaupt. Wer so etwas auf dem Tisch aufstellt, hat schon eine gehörige Portion ... <a title="1404-13 &#8211; Positionen: &#8230;. ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, &#8230;, oder?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171613-positionen-ist-eine-zier-doch-weiter-kommt-man-ohne-ihr-oder/" aria-label="Mehr Informationen über 1404-13 &#8211; Positionen: &#8230;. ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, &#8230;, oder?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13889" aria-describedby="caption-attachment-13889" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_1506.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13889" alt="Freundlichkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_1506-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_1506-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_1506-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_1506.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13889" class="wp-caption-text">Freundlichkeit</figcaption></figure>
<p>Genau: Dieses koddrige Berlinerisch, Berolinisch, oder wie man das nennt. Freundlichkeit ist ein Bumerang. Sie kommt zurück! Gesehen in Berlin-Wilmersdorf auf einem Tisch im Gespräche mit zwei von drei Verwaltungsbeiratsmitgliedern einer sehr schönen Anlage. Das Schild ist  uns Auftrag, ist Verpflichtung und überhaupt. Wer so etwas auf dem Tisch aufstellt, hat schon eine gehörige Portion Menschenkenntnis. Wir haben es schnell mal fotografiert und stellen nun eine gesamtdeutsche Verbesserung der menschlichen Gesprächsverhältnisse in Aussicht. Oder hoffen zumindest darauf.</p>
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		<title>1127-12 &#8211; Video: Hanno Bruhn ist ein Urberliner und intonierte &#8222;Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin&#8220; #Yorckschlösschen #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[(im Fokus: Hanno Bruhn) [iframe_youtube video=&#8220;buIeeVD5sxY&#8220;] Hanno Bruhn Gang &#8211; Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin (via Youtube)  Einer Ehrung an Frank Zanders Geburtshaus in Berlin-Neukölln mit einer Berliner Gedenktafel steht ein (wesentliches) Hindernis entgegen. Ja, er hätte es wohl verdient, sagt mir die zuständige Frau auf meinen Vorschlag hin, aber: Frank Zander lebt. Womit wir beim größten ... <a title="1127-12 &#8211; Video: Hanno Bruhn ist ein Urberliner und intonierte &#8222;Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin&#8220; #Yorckschlösschen #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147112/" aria-label="Mehr Informationen über 1127-12 &#8211; Video: Hanno Bruhn ist ein Urberliner und intonierte &#8222;Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin&#8220; #Yorckschlösschen #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4768 alignnone" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /><span style="color: #888888;">(im Fokus: Hanno Bruhn)</span></p>
<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;buIeeVD5sxY&#8220;]<br />
</em><em><span style="color: #888888;">Hanno Bruhn Gang &#8211; Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin (via Youtube)</span> </em></p>
<blockquote><p><em>Einer Ehrung an Frank Zanders Geburtshaus in Berlin-Neukölln mit einer Berliner Gedenktafel steht ein (wesentliches) Hindernis entgegen. Ja, er hätte es wohl verdient, sagt mir die zuständige Frau auf meinen Vorschlag hin, aber: Frank Zander lebt. Womit wir beim größten Hindernis wären, unsterblich zu werden: Man ist geboren, um zu leben. So wie Hanno Bruhn, Texter und Compositeur á la <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/%C3%A0_la_bonne_heure" target="_blank">bonne heure</a>, der Zander hier und da zu Hits verhalf und eine <a title="externer Link" href="http://www.hanno-bruhn.de/index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=2&amp;Itemid=27" target="_blank">beachtliche Vita</a> vorweisen kann.</em></p></blockquote>
<p>Muss man ein Bier erst pflegen, um dann ein gepflegtes Bier zu trinken?</p>
<p>In der Yorckstr. in Berlin-Kreuzberg nicht, das übernimmt das Servicepersonal. Es ist &#8222;fit im Schritt&#8220;, wie man so sagt. Denn das Yorckschlösschen wird sage und schreibe schon viel länger erfolgreicher bewirtschaftet, als es die Berliner Zwangs-Parkraumbewirtschaftung gibt. Letztere sollte man auf jeden Fall abschaffen.</p>
<p>Fit ist auch der Urberliner Komponist &amp; Texter <a title="externer Link" href="http://hanno-bruhn.de/" target="_blank">Hanno Bruhn</a>, der schon seit einigen Jahren nicht mehr so richtig in Berlin wohnt, lebt und arbeitet. Er trat da auf, im Yorckschlösschen, an der Yorckstr., wie die Berliner zu sagen pflegen &#8222;auf der Yorckmeile&#8220;. Hier kommt &#8222;Jörrrckkkk!&#8220; (berolinisch für &#8222;Yorck&#8220;; <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guttural" target="_blank">guttural</a> gesprochen), nicht Kurt, aber Hanno. Und der singt: &#8222;Über den Dächern &#8230; mitten in Berlin!&#8220; Kehlig, rauchig, ostentativ, mit Gesangsstativ &#8211; Schönen Tag!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Weitere <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=5511" target="_blank">Informationen über Hanno Bruhn und das Yorckschlösschen</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/07/130711/">Frank Zander erinnert sich an die &#8222;guten alten Zeiten&#8220; auf dem Kurfürstendamm</a></li>
<li>Extrem diskret: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139911/">Karl Johannes Schindler sprach mit Wigald Boning</a></li>
<li>Sprachforschung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinismus">Der &#8222;Berolinismus&#8220; ist ein fester Gesichtspunkt dieser Website</a> (Artikelauswahl)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://friedenauer-schreibstube.blogspot.com/2012/01/so-spricht-berlin.html" target="_blank">Gabriele Sikorski kennt sich aus und erklärt &#8222;Fisimatenten&#8220;</a></li>
<li>inktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99110/">Wahre Worte Weiser Wirte</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/97110/">The Shevettes, die wissen, was Du versteckt hast</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/06/foto-podcast-der-tisch-des-grauens-und-der-konig-von-kreuzberg/" target="_blank">Der Tisch des Grauens und der König von Kreuzberg</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 15:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[#HausundGarten]]></category>
		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<category><![CDATA[ÖBVi]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich Bestellter Vermessungsingenieur]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Grenzstein (mitunter auch Markstein) ist ein Eckpunkt, Knickpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Grenzsteine sind die so genannte Abmarkung von im offenen Gelände liegenden Grenzpunkten, die in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern gesetzt werden. Sie sollen sich frostsicher – das heißt mindestens 60 cm tief – im Boden befinden. (Aus Wikipedia) ... <a title="892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123411/" aria-label="Mehr Informationen über 892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9529" aria-describedby="caption-attachment-9529" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC06003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9529  " title="Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC06003.jpg" alt="Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9529" class="wp-caption-text">Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ein Grenzstein (mitunter auch Markstein) ist ein Eckpunkt, Knickpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Grenzsteine sind die so genannte Abmarkung von im offenen Gelände liegenden Grenzpunkten, die in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern gesetzt werden. Sie sollen sich frostsicher – das heißt mindestens 60 cm tief – im Boden befinden. (Aus Wikipedia)</p></blockquote>
<p><strong>Am Grenzstein in Berlin-Lankwitz</strong>, direkt an der Kante des eingefriedeten Grundstücks. Wir erfahren, dass Herr Rusch (* Name geändert) seit 1961 hier wohnte. 1971 hat der Eigentümer des Hauses ihn gefragt, ob er das Haus übernehmen wolle? Ein Kauf auf Rentenbasis. Es hat praktisch zwanzig Jahre weiter gezahlt, so lang lebte die Frau des Eigentümers noch. Und dann starb sie und Herr Rusch war redlicher, ehrlicher Eigentümer geworden. Er war Richter in Berlin, kein Job mit reichlich Apanage, sagt er, man muss rechnen. Heute sei das anders geworden. Er ist jetzt über 80 Jahre alt. <strong>Die Gegend hier war früher ein Villenviertel, sagt er</strong>.</p>
<p><span id="more-9528"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;nSNqsWNkP-I&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Maschendrahtzaun &#8211; Stefan Raab &#8211; via Youtube</em> </span></p>
<p><strong>Im Weltkrieg Zwo</strong> wurden die Villen alle weggebombt. Auf google-Maps soll es noch alte Militäraufnahmen von der Gegend geben. Die Amerikaner haben sie google zur Verfügung gestellt. Das prüfen wir heute nicht nach, kein Zeit. <strong>Später vielleicht</strong>.</p>
<p><strong>So ein Grenzstein</strong>, der hat eine lange Geschichte.</p>
<figure id="attachment_9534" aria-describedby="caption-attachment-9534" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9534  " title="Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg" alt="Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs" width="450" height="682" /></a><figcaption id="caption-attachment-9534" class="wp-caption-text">Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs</figcaption></figure>
<p><strong>So wie die anderen drei Grenzsteine,</strong> die das Grundstück daher zusammen mit ihm ins Quadrat einfrieden. Ein Quadrat war das Grundstück jetzt lange nicht mehr. Weil beide Grundstücke, nebeneinander liegend, demselben Eigentümer gehörten. Er hatte den Zaun einfach irgendwo zwischen beiden Grundstücken gezogen, denn auf dem einen Grundstück wohnte er selbst und seiner Frau machte er die Sache recht, indem er ein Schlupftor zwischen beide Zäune einbaute. Damit sie morgens im Morgenmantel herüberschlurfen kann, zu einem Freund der Familie, dem Mieter, der oben im Neubau -Baujahr ca. 1958, sozialer Wohnungsbau, Aufbauprogramm- wohnt. Nein, wohnte, der Mieter ist tot. <strong>Auch &#8222;die Frau des früheren Alleineigentümers&#8220; ist tot und er selbst, der Baumeister, der im Zweiten Weltkrieg am Westwall Beton aufgeschüttet und sich damit eine goldene Nase verdient hat</strong>.</p>
<p><strong>Sein Mieter Herr Rusch ist jetzt der, der mit uns redet</strong>. Der 1971 zum &#8222;Mietkäufer&#8220; auf &#8222;Leibrentenbasis&#8220; wurde und findet, dass er einen angemessenen Preis für das ganze Nachbarhaus des vormaligen Großgrundbesitzers gezahlt hat. Über Grenzziehung, Grenzsteine und korrektes nachbarrechtliches Verhalten. Alles ist unstrittig, er weiß um die &#8222;verschobene&#8220; Grundstücksgrenze. Die Eigentümergemeinschaft, gegründet ca. 1984, die aus dem ehemals sozialen Wohnungsbau, Baujahr 1958, jetzt geworden ist, wird am Ende 2011 ein ein Stück weit grösseres Grundstück besitzen, als die Jahre seit 1961 (ungefähr) bis heute. Dabei hatte der ehrliche Nachbar doch die Umwandler schon drauf hingewiesen, dasss der Zaun falsch steht. Die hatten kein Interesse, denn das klang kompliziert. Während auf dem Wattenmeer die Landgewinnung durch Anschüttungen und Anpflanzungen erfolgt, erfolgte sie hier für mehrere Dekaden durch das Versetzen von Grenzzäunen und nun -2011- durch Zurückverbringung des Zauns an die richtige Stelle. <strong>Gerechtigkeit siegt</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen hat niemanden die &#8222;himmelschreiende Ungerechtigkeit&#8220; gestört</strong>. Es war wurscht. Die Eigentümergemeinschaft wird jetzt ihr Land zurückerhalten, dazu werden die korrekten Grenzsteine gesucht und aufgefunden. Dann erfolgt eine Zaunversetzung, der Einfachheit mit einem neuen Zaun -Maschendrahtzaun-, jedoch ohne &#8222;Knallerbsenstrauch. Und &#8222;fertig ist die Laube&#8220; (berolinisch für Fertigstellungs- bzw. Endzustand). Beauftragt ist ein ÖbVi (Öffentlich Bestellter Vermessungsingenieur). <strong>Heute geht hier alles ganz korrekt zu</strong>!</p>
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		<title>867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/120911/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 09:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden: Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen ... <a title="867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120911/" aria-label="Mehr Informationen über 867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de</strong> hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu <em>unterscheiden</em>:</p>
<li>Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine &#8222;<strong>Tulpentruppe</strong>&#8220; installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung</li>
<p><span id="more-9309"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<li>Wenn sich in Berlin-Zehlendorf die Müllmänner aufmachen, Papier, Verpackungs- und Restmüll von einer kleinen Müllplatzfläche direkt neben einem Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb (Müllplatz) abzuholen, ganz zum Glück der Bewohner natürlich an drei unterschiedlichen Tagen und durch getrennt agierende Unternehmen (Stichwort: Diversifikation), dann sind diese ja eigentlich verpflichtet, die Tonne vom Müllplatz auf die Straße zu rollen, dort die Tonne in den mitgebrachten Wagen zu entleeren und dann die Tonne wieder so hinzustellen, wie sie vorher gestanden hat. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Müllgefäße dann an einem völlig anderen Platz auf dem übrigens sonst anders genutzten Grundstück hingestellt werden. Das ist ein &#8222;error&#8220; im Betriebssystem des konkreten Müllmanns, der sich nach einiger verstrichener Zeit zwischen Abholung, Entleerung und Wiederhinverbringung der Tonne nicht mehr so konkret an solche unwichtigen Details erinnern kann. Von einer &#8222;<strong>Gurkentruppe</strong>&#8220; der Müllmänner spricht man aber dann, wenn diese die entleerten Mülltonnen dann wieder &#8222;ungefähr in die Nähe des Müllplatzes&#8220; bringen und nicht wahrnehmen (können), dass das Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb dadurch nicht mehr zu öffnen ist. Von einer noch &#8222;gurkigeren Gurkentruppe&#8220; spricht man insbesondere dann, wenn die künftig im Weg des Doppelschwingtors stehende Mülltonne diejenige eines anderen Müllentsorgers ist, die prall gefüllt ist und damit so schwer, dass nun künftig nur noch starke Männer sie wieder an ihren Platz stellen können.</li>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Tulpentruppen</strong>, das ist ein positiv besetzter Begriff.</p>
<figure style="width: 381px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" src="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg" alt="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" width="391" height="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>Copperhead Coppinski <a title="externer Link" href="http://copperheadcoppinski.blogspot.com/2010/08/gurkentruppe.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Gurkentruppen, nun ja, das ist ein eher negativ besetzter Beg</strong><strong>riff. Hier wird inoffiziell häufig auf Besserung gehofft. Halten wir es mit den Griechen: Esst Tzaziki, ist Knoblauch drin (und auch Gurke) und soll gut sein. Eventuell gibt das ganz neue Gesichtspunkte, liebe Müllmänner und -frauen! Oder Spreewaldgurken, mit Abstand sehr gute grüne Gurken, von gemüsiger-fruchtiger Säure, also angesäuert. Ebenso wie man selbst, wenn man sich über Müllmänner ärgert, die so was verzapfen. Es muss einen Grund geben, warum da Männer tätig sind. Dass Männer immer nur an das Eine denken, wird so auf unzweifelhafte Weise sichtbar, im Übrigen: Frauen sehe ich eigentlich immer noch nicht!</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li>Essen für den Hausfrieden: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8672010/">Gurkensuppe mit Garnelen</a></li>
<li>Kampagne: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110811/">Bauer sucht Frau, Bauer sucht Sau,  &#8230;</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/116811/" target="_blank">Wir sind die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
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		<title>826-11 &#8211; Lied des Tages: Lena Meyer-Landrut weist auf die Gefahren im eigenen Hausgarten hin, profund!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 09:08:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Müllbox auf dem neu entstandenen Reihenhauskomplex in Berlin-Pankow stehen nun anstatt zwei drei Müllcontainer herum. Ein Erwerber vermutet eine &#8222;unschöne Atmosphäre&#8220; und schlägt vor, die Behälteranzahl zu reduzieren. Wobei sich herausstellt: Eigentlich dürfen da nur zwei Container stehen. Einer der zwei Entsorger hat jetzt einfach die Behälteranzahl verdoppelt. Der heißt heute &#8222;Dösbattel&#8220;, wobei ... <a title="826-11 &#8211; Lied des Tages: Lena Meyer-Landrut weist auf die Gefahren im eigenen Hausgarten hin, profund!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/116911/" aria-label="Mehr Informationen über 826-11 &#8211; Lied des Tages: Lena Meyer-Landrut weist auf die Gefahren im eigenen Hausgarten hin, profund!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-80 alignnone" title="Popsänger Seal über die deutsche Sprache" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/gzw_sealdeutschesprache.gif" alt="" width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/gzw_sealdeutschesprache.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/gzw_sealdeutschesprache-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<blockquote><p>In der Müllbox auf dem neu entstandenen Reihenhauskomplex in Berlin-Pankow stehen nun anstatt zwei drei Müllcontainer herum. Ein Erwerber vermutet eine &#8222;unschöne Atmosphäre&#8220; und schlägt vor, die Behälteranzahl zu reduzieren. Wobei sich herausstellt: Eigentlich dürfen da nur zwei Container stehen. Einer der zwei Entsorger hat jetzt einfach die Behälteranzahl verdoppelt. Der heißt heute &#8222;Dösbattel&#8220;, wobei der Ausdruck nicht berolinisch ist, sondern aus dem Norddeutschen kommt!</p></blockquote>
<p><strong>War es ein krabbelnder Käfer</strong> oder am Ende sogar Außerirdische, die Bert haben &#8222;in die Rabatten&#8220; verschwinden lassen? Dieser Frage geht die Diseuse des bürgerlichen Wahnsinns <strong>Lena Meyer-Landrut</strong> profund nach. Man kann sagen, sie bereitet sich schon auf die Zeit &#8222;nach Lena&#8220; vor, auf die Zeit, wenn die Charterfolge nachgelassen haben und sie als Gartenberaterin bei Pluta, Pflanzen Kölle oder im Grüncenter an der A10 Stauden, Früchten und <strong>anderen Grüngewächsen lebenslangen Respekt zollt</strong>.</p>
<p><span id="more-9039"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;PdFt3NEXcCY&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Bert, oh Bert! &#8211; Lena Meyer-Landrut singt in der Sesamstraße (NDR-ARD) (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Grün ist bekanntlich die Farbe der Hoffnung</strong>. In diese Richtung deuten auch die rund 60.000 Zugriffe auf das Video (Stand heute). Überwiegend Jugendliche, ob pickelig oder nicht, sei dahingestellt, haben sich den Berufswunsch &#8222;Hausgärtner&#8220; bislang angesehen. <strong>Weil er so gut krabbeln kann, der Bert</strong>.</p>
<p><strong>Bert, oh Bert</strong>, wo ist er nur geblieben? <strong>Das Lied des Tages</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/100610/">Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung&#8230;</a></li>
<li>Polaroid des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99910/">Der Schmutzfink im Berliner Alltag</a>!</li>
<li>DSDSH: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8192010/">Deutschland sucht den Super-Horst</a></li>
<li>Meyer-Landrut: <a title="interner Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Meyer-Landrut">Wer war eigentlich Andreas Meyer-Landrut</a>?</li>
</ul>
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		<title>790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 09:26:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der moderne Zeitpirat ist Handwerker und schreibt Stunden, und zwar mehr, als langfristig gesehen gut ist für essentielle Geschäftsbeziehungen. &#8230;., da gab die Verwalterin dem Handwerksbetrieb in Berlin-Charlottenburg einen Auftrag. Der Handwerker hatte ein Angebot abgegeben, einen Torantrieb für ein Doppelschwingtor einzubauen. Da war vorher schon ein Torantrieb für das Schwingtor, doch der war in ... <a title="790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113311/" aria-label="Mehr Informationen über 790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der moderne Zeitpirat ist Handwerker und schreibt Stunden, und zwar mehr, als langfristig gesehen gut ist für essentielle Geschäftsbeziehungen.</p></blockquote>
<p><strong>&#8230;., da gab die Verwalterin dem Handwerksbetrieb</strong> in Berlin-Charlottenburg einen Auftrag. Der Handwerker hatte ein Angebot abgegeben, einen Torantrieb für ein Doppelschwingtor einzubauen. Da war vorher schon ein Torantrieb für das Schwingtor, doch der war in die Jahre gekommen. Die Zeit hatte an ihm gefressen seit 1984/5, als die Doppelgarage gebaut worden war. Der neue Torantrieb, den einzubauen, schätzte der Handwerker und erbot sich, gegen ordentliche Bezahlung einen neuen der Firma Hörmann einzubauen. Mit Handsendern für die Berechtigten, alles hübsch neu und modern, mit Sicherheitssteuerung, <strong>wenn mal einer dagegen&#8230; und so weiter</strong>.</p>
<p><span id="more-8840"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/embed/BLKiMbC6s2k" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #999999;"><em>Pink Floyd live &#8211; Wish you were here (Knebworth) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<blockquote><p>Threatened by shadows at night and exposed in the light.<br />
Shine on you crazy diamond. Well you wore out your welcome<br />
With random precision, rode on the steel breeze.<br />
Come on you raver, you seer of visions, come on you painter, you piper, you prisoner, and shine!</p>
<p><em>(Credo von Pink Floyd für Syd Barrett, den verloren geglaubten Diamanten, als zeitgemässe Perforation des erschütterten Obrigkeitsglaubens in Bezug auf die Erforderlichkeit, angemessene Zeitstunden zu schreiben, nicht zu übertreiben) </em></p></blockquote>
<p><strong>Ja, und ordentliche Angebote</strong> müssen die Kosten benennen, die zu erwarten sind. Der Anbieter muss sich vergewissern, dass sein Angebot etwas taugt. Eine besondere Sachkunde ist erforderlich und die Fähigkeit, das richtig einschätzen zu können. Also kalkulierte der Anbieter sein Material, den Torantrieb selbst (Einkaufspreis plus Marge), einen ungefähren Zeitaufwand, er hatte die Sache besichtigt. <strong>Es kam zum Auftrag und alle Menschen waren guter Dinge</strong>.</p>
<p><strong>Bis die Rechnung kam</strong>.</p>
<p><strong>Sie wies exakt den Betrag aus</strong>, der in dem Angebot genannt worden war. Also alles korrekt? <strong>Mitnichten</strong>.</p>
<p><strong>Denn der Anbieter hatte die Zeit auskömmlich kalkuliert</strong>, wie es sein gutes Recht ist. Denn in unbekannten Gefilden ist das Unbekannte das Vorherrschende und was du nicht kennst, kannst du auch nicht immer 100% richtig kalkulieren. Der gewiefte Kalkulator rechnet in sein Vorhaben, einen Auftrag zu bekommen, doch stets einen Sicherheitszuschlag, in diesem Fall &#8222;an Zeit&#8220; ein. <strong>Mehrere Arbeitsstunden waren so zusammen gekommen</strong>.</p>
<p><strong>Richtig war aber auch</strong>: Sie hatten nicht so soviel Zeit benötigt, als kalkulatorisch zugrunde gelegt war. Demzufolge wendete sich nun der Endbegünstigte in Anbetracht der eingegangenen Rechnung an den Anbieter und bat, die unverhältnismässig hohe Rechnung in Anbetracht der tatsächlichen, aufgewendeten Arbeitszeit zu kürzen. Die Sache machte mehrere Hundert Euro aus und liegt nun schon mehrere Jahre zurück. <strong>Schnee von gestern</strong>.</p>
<p><strong>Heute kommt derselbe Anbieter wieder</strong>. Er hat jetzt den Auftrag bekommen, den Torantrieb richtig einzustellen, der sich zwischenzeitlich verstellt hatte, damit er wieder im Handsenderbetrieb auf und zu gefahren werden könne. Ein Handsender hatte inzwischen das Zeitliche gesegnet. Na, und wenn er nun schon mal da wäre, ein bisschen &#8222;Abschmieren&#8220; des Torantriebs und aller metallenen Teile, <strong>wie Schienen, Federn und Scharniere</strong>.</p>
<p><strong>Vorgestern war er auch schon da</strong>. Da stand er vor der Tür und niemand machte ihm auf. Er rief die Telefonnumer an, die der Endbegünstigte, der Wohnungseigentümer, angegeben hatte. &#8222;Ich bin jetzt da und will arbeiten&#8220;, sagte er, doch der Endbegünstigte war zickig. &#8222;Sie müssen schon einen Termin machen, wenn sie es mit Menschen zu tun haben,&#8220; wendete der dreiste Eigentümer ein. &#8222;Na gut&#8220;, das macht er so, sagt er. Und dann rief er nicht an. Am nächsten Tag rief die Verwalterin den Endbegünstigten an: &#8222;Die Firma kann sie nicht erreichen, sie sollen da bitte der Einfachheit halber anrufen&#8220;, sagte die Mitarbeiterin der Verwaltung. &#8222;Das stimmt nicht, mich hat niemand angerufen&#8220;, <strong>wusste der Endbegünstigte zu berichten</strong>.</p>
<p><strong>Das sofort geführte Telefonat durch den Endbegünstigten ergibt</strong>: Termin morgen früh 8 Uhr. &#8222;Früher geht aber nicht&#8220;, sagte der Endbegünstigte, &#8222;ich muss morgens meine Kinder zur Schule bringen, ich werde also erst pünktlich um 8 Uhr Zeit für sie haben, vorher nicht.&#8220; Gut, alles klar. Am Tag der Auftragsabwicklung steht der Werkstattwagen schon um 07:45 Uhr vor der Tür. Der Endbegünstigte, Familienvater, fährt die Kinder zur Schule. Um 8 Uhr erscheint er wieder, der Handwerker steht mittlerweile nervös vor dem Grundstück und <strong>scannt die Umgebung nach einem vermeintlichen Endbegünstigten ab</strong>.</p>
<p><strong>Nun kann er endlich arbeiten, wie es ihm aufgetragen wurde</strong>. Die Sache ist komplett begleitet durch den Endbegünstigten. Der lässt sich auch gleich in die Progammierung von Torantrieben wie diesem einweisen, das ist ja auch der Sinn der Sache. Alles funktioniert gut. Ein bisschen Öl noch auf die Wartungsteile eines Torantriebs, durchaus unterschiedliche, eins davon Silikonöl. Das Tor macht jetzt deutlich weniger Lauf- und Quietschgeräusche. Die Arbeitszeit beträgt inklusive Ausfüllen eines Arbeitszettels 25 Minuten. Um 8 Uhr hat der Monteur angefangen, um 8:25 Uhr ist er mit allem durch. <strong>Die Arbeitszeit wird so notiert (Abbildung):</strong></p>
<figure id="attachment_8842" aria-describedby="caption-attachment-8842" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Tagelohnzettel.Torantrieb.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8842" title="Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Tagelohnzettel.Torantrieb.jpg" alt="Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)" width="450" height="152" /></a><figcaption id="caption-attachment-8842" class="wp-caption-text">Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)</figcaption></figure>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #888888;">(auf Bild klicken)</span></em></p>
<p><strong>Und so geriet der Fachmann für Torantriebe</strong>, mit dem ein gewisses Erfahrungsportfolio aus uralten Zeiten (siehe oben) besteht, erneut in eine Art &#8222;freiwilliges Prüfprogramm ordentlich abrechnender Zeitarbeitsverpflichteter&#8220;. Denn jetzt wird der Endbegünstigte, jener Eigentümer, der die Zeche hier zu zahlen hat, die so genannten Argusaugen &#8211; berolinisch: &#8222;die Klüsen&#8220;&#8230; &#8211; weit aufsperren und sich bei Rechnungseingang berichten lassen: Hat die Firma eine volle Zeitstunde abgerechnet? <strong>Da Zeitstunden ja bezahlt werden, ist das nicht ungefährlich</strong>:</p>
<ul>
<li>Handwerker können, wie das Beispiel zeigt, in kürzester Zeit um leicht 100% altern und müssten vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden. Dann sind sie Endbegünstigte, vorzeitiger Altersruhestand aus &#8222;Mangel an Folgeaufträgen&#8220;?</li>
<li>Schon die nächste Betriebsprüfung des Finanzamts zeigt dem Handwerker schwerwiegende Glaubwürdigkeitskonflikte auf: Der Einsatz von aufgewendeten Arbeitsstunden pro Tag pro Monteur entspricht nicht den modernen Vorstellungen von 40 Stunden Wochenarbeitszeit. Jeder Monteur hat locker 50 bis 60 Stunden Wochenarbeitszeit abzurechnen, obwohl vielleicht ein lohnendes Geschäft für beide Seiten?</li>
<li>Dem Unternehmer und Handwerker werden wichtige Zeitrationale entzogen durch verlustig gehende Effektivitätszeit: Der nirgendwo gewissenhaft erfasste Trödelfaktor (&#8222;Chef, ich war noch Schrippen holen derweil&#8220;) geht komplett unter, möglicherweise werden unüberprüfbare Pausen-, Vesper- und Snackzeiten, die arbeitsvertraglich nicht eingeräumt wurden, zu extensiv in Anspruch genommen.</li>
</ul>
<p><strong>Ja, liebe Kinder, Ihr seht schon</strong>: Das moderne Märchen ist sehr beliebt geworden. Spätestens seit Michael Ende in Momo eine &#8222;moderne, anklägerische Parabel auf die Zeit&#8220; schrieb, die durch &#8222;graue Herren von der Zeitsparkasse&#8220; verwaltet wird, ist der irgendwie nonchalante Spruch &#8222;Zeit ist Geld&#8220; (english: Time is Money) zu einem hochattraktivum &#8222;Diktum&#8220; handwerklichen, kaufmännischem und menschlichen Handelns geworden. Es gilt, Alterungsgefahren wie die oben genannten zuverlässig auszuschalten, Rechnungsbeträge auf angemessene Höhen gesund zu schrumpfen und Deutschland als Standort von Effizienz, rationellem Handeln und Gewissenhaftigkeit wieder den Ruf zuzuordnen, der ihm einst anhaftete. Modernes Zeitmessitum, Schludrian und pure Zeitverschwendung waren gestern: glasklar stehen die Endbegünstigten mit der Stoppuhr neben den Zeitarbeitern,<strong> immer auf der Suche nach den &#8222;black holes in the sky&#8220; der modernen Zeitverschwender, Gedankenlosen und Zeitportfolianten</strong>.</p>
<blockquote><p>Und hier ist sie wieder, die Chimäre Zeit, die Pink Floyd durchaus besorgt besingt: &#8222;Now there&#8217;s a look in your eyes, like black holes in the sky.&#8220; Weil sich die gefürchteten schwarzen Löcher nicht in der Zeit eröffnen, sondern in den inzwischen leeren Augenhöhlen überteuert abrechnender Handwerksbetriebe. #Wish You were here #Pink Floyd</p></blockquote>
<p><strong>Schon Karl Murx</strong>, der berühmte Filosof, sagte:</p>
<blockquote><p>Gegen das moderne Zeitpiratentum: Endbegünstigte aller Bundesländer, vereinigt euch!</p></blockquote>
<p><strong>Und wenn er nicht gestorben ist</strong>, dann &#8230;.doch das ist eine andere Geschichte und wird ein andermal &#8230;.</p>
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		<title>749-11 &#8211; Linktipp: Auf stern.de ist anhand von Peer Kusmagk, Dschungelkönig, das Privatfernsehen entlarvt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:51:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Andere Art Dschungel: Satellitendschungel) Im Privatfernsehen ist Zeit Geld: Der Song &#8222;In The Jungle&#8220; wird daher aus kommerziellen Gründen gestrafft (via youtube) Es gefällt uns stets gut, wenn das private Unbezahlt-Fernsehen, dessen Amortisierung sich über lüsternen Kommerz refinanziert, in guten, treffenden Sätzen zur Sprache gebracht wird. Wie z.B. hier auf Stern.de, dort heißt es wörtlich: ... <a title="749-11 &#8211; Linktipp: Auf stern.de ist anhand von Peer Kusmagk, Dschungelkönig, das Privatfernsehen entlarvt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/109211/" aria-label="Mehr Informationen über 749-11 &#8211; Linktipp: Auf stern.de ist anhand von Peer Kusmagk, Dschungelkönig, das Privatfernsehen entlarvt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-19" title="Satellitenschüsseln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/09/satellitenschuesseln.jpg" alt="" width="222" height="300" /></strong><br />
<span style="color: #888888;">(Andere Art Dschungel: Satellitendschungel)</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fljh__6nGVk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/fljh__6nGVk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Im Privatfernsehen ist Zeit Geld: Der Song &#8222;In The Jungle&#8220; wird daher aus kommerziellen Gründen gestrafft (via youtube)</em></span></p>
<p><strong>Es gefällt uns stets gut</strong>, wenn das private Unbezahlt-Fernsehen, dessen Amortisierung sich über lüsternen Kommerz refinanziert, in guten, treffenden Sätzen zur Sprache gebracht wird. Wie z.B. hier auf Stern.de, <strong>dort heißt es wörtlich</strong>:</p>
<blockquote><p>So sieht man Kusmagk in den kommenden Tagen im &#8222;Promidinner&#8220;, beim &#8222;Hundetrainer&#8220; und auf Fastenkur. Diese Ausdauer muss belohnt werden, eigentlich gebührt ihm eine eigene Unterhaltungssendung. Nur welche? Die Kindersendung &#8222;Eins, zwei oder drei&#8220; ist ja bereits an Elton vergeben … (verlinkt)</p></blockquote>
<p><strong>Gut gebrüllt, Löwe, haha</strong>! Ich lach mir schlapp&#8230;.. <strong>(berolinisch für sich ausgießen vor lachen)&#8230;.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/dschungelcamp/nach-dem-dschungelcamp-2011-die-auf-der-popularitaetswelle-reiten-1650379.html" target="_blank">Zitat des Tages im kompletten Artikel auf stern.de</a></li>
</ul>
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		<title>697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 08:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung ... <a title="697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/14010/" aria-label="Mehr Informationen über 697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8171" title="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung die Wattzahlen, der Bautyp und die Größe des Heizkörpers vermerkt ist (Technische Dokumentation). Ist dies aber in der Abwicklung des Ablesers auseinander dividiert, etwa mit Hinweis auf fehlende Ausbildung der Hilfskräfte oder im Zusammenhang mit &#8222;anderen Abteilungen&#8220;, etwa aufgrund der (zu großen) Größe der Ablesefirma, so liegt ein eigenes innerbetriebliches Rationalisierungsmerkmal vor. Die Rationalisierung von Ablesungen mit besonders billigen, schlecht ausgebildeten Ablesekräften ist unternehmerische Freiheit, ganz im Belieben dieses Unternehmers. Berechnet dieser dann Extra-Anfahrten und Sondergebühren für die Nachausstattung, so kann man das schon &#8222;dreist&#8220; oder mehr als das nennen: Nulpenhaftigkeit!</p></blockquote>
<p><strong>Es waren einmal mehrere Ablesefirmen</strong>. Die lasen zum 31.12. eines jeden Jahres und oft pünktlich gemeinsam mit dem Weihnachtsmann diese kleinen Verdunsterröhrchen ab. Und bald waren diese Geräte in die Jahre gekommen und liefen aus. Nicht flüssigkeitstechnisch, weil jemand sie auf den Kopf gestellt hatte. Sie liefen gültigkeitstechnisch aus. Die Europäer beschlossen, Verdunstung habe zu viel mit Erderwärmung und wo Hitze, da steigen auch Schwaden auf. Man kennt das ja von Island.  Und ansonsten sind die Ableser der Heizkostenverteilergeräteableser (Unwort des Jahres 1968?) <strong>alles &#8222;Nulpen&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-8170"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Tommy Tulpe Werbetrailer (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Kommt häufiger vor: Kunde baut sich im September/Oktober sein Bad um und einen anderen Heizkörper dran: Handtuchtrockner! Alter Heizkörper weg, alter Heizkostenverteiler weg, ist unbrauchbar. Neuer Heizkörper braucht anderen Heizkostenverteiler. Kunde ruft Hausverwaltung an. Die sagt, ist zu viel Aufwand, kostet Kunde zu viel Geld, das macht man bei der Hauptablesung mit, ist ja nur noch wenig Zeit bis dahin! Der 31.12. naht. Dann kommen die Ableser und haben nichts auf dem Auto, mit dem man die neuen Heizkörper ausstatten kann. Muss erst ein Auftrag geschrieben werden. Muss erst die Zentrale Bescheid wissen. Muss, muss, muss&#8230;.Mann, es ist ein Heizkostenverteiler, du Nulpe!</p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt ist das etwas ungerecht</strong>. Denn es trifft diejenigen, die gar nichts dafür können. Nein, etabliert als Nulpen sind nicht die Straßenfeger, also die Treppenterrier (alles Begriffe für Menschen, die auftragsgemäß treppauf treppab rennen, um Wohnungen abzugrasen, wie Trapper das Weideland und Tripper die Kontinente, um mal bei diesem Wortspiel zu bleiben). Die Fernsehserie Tommy Tulpe endet schon in den sechziger Jahren in schwarz-weiß, <strong>dann stürzte sie ab Richtung Quotenirrelevanz</strong> <strong>und ward folglich nie wieder gesehen</strong>.</p>
<p><strong>Die Bocksbeutel, die Schlümpfe, die Verbrecher</strong>, das sind alles Männer, nie Frauen, und sie entscheiden auf Führungsebene. Mein Großvater, sage ich gern, war in führender Position. Er hatte mehr als vierhundert Menschen unter sich. Als Friedhofsgärtner eines mittelstädtischen Friedhofs.  In &#8222;Heizkostenverteilia&#8220;, dem Gondwana der Ablese- und Abrechnungsspezialisten, war es inzwischen schon normal geworden, an Heizkosten zu sparen, die sich zunehmend prostituierten. <strong>Die Heizkosten gingen mächtig auf den Strich und je doller, desto teurer</strong>. </p>
<p><strong>Es waren ausgeprägt vorschriftenliebende Naturvölker in Heizkostenverteilia</strong>, so wie die Tschtechemen, darunter auch &#8222;Renegaten der Brunaten&#8220;, die Isten, aber auch ausgestorbene Urvölker wie die Samecen oder die Becker- und Harmsisten, nicht zu verwechseln mit den Existenzialisten, denn letztere leben noch heute. Manchmal stellte einer der Ableseschlümpfe, vor Ärger schon ganz blau angelaufen, fest, dass eine Wohnung im Aufmaß der Wohnanlage gar nicht existiere. <strong>So gingen die Jahre ins Land und niemand ergriff die Initiative</strong>.</p>
<p><strong>Die Nulpen erfassten die Wohnung nicht</strong>, denn sie war ja nicht ausgestattet mit Heizkostenverdunstern in Berlin-Spandau und niemand ergriff die Initiative. Sie sagten später, wie zur Entschuldigung, sie hätten ja mitgeteilt, dass diese Wohnung nicht existiere. Damit sei nun die Initiative beim Kunden verplant und wenn der nicht, &#8230;., ist ja auch egal. <strong>Die Nulpen</strong>.</p>
<p><strong>Und dass Herr Feiffer</strong> (mit 3 &#8222;F&#8220;, Name geändert) in Berlin-Lankwitz sein Bad umgebaut hat und einen anderen Heizkörper? Ja ja, das haben sie gesehen. Der Ableser, Herr Norbert Nulpe, hat es auch im Protokoll festgehalten. Bis es so weit ist, dass etwas passiert, dauert es nun minimal vier Monate. So lange braucht ein Verwalter in Heizkostenverteilia, um eine Jahresabrechnung aus dem Gedöns der Abrechnungsmafia&#8230; (Beachte: Die Chronisten dieser Geschichte enden hier stets in &#8222;ia&#8220;, also -verteilia, mafia, und das nur, <strong>um die dichterische Epik des Ganzen aufrecht zu erhalten!)</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Spandau fiel das jetzt auf</strong>, dass die Wohnung seit mehr als mehreren Jahren (!) messtechnisch nicht existiert. Man schimpft auf alle Möglichen und wird dem aber nicht gerecht. Der Dösbattel (* ein Begriff eher nicht aus Berlin und Umgebung), der die Treppen hoch- und heruntertigerte, hat sie nicht notiert, feststeht: Die Wohnungstür war da schon immer! So ist das eben mit den &#8222;Hiwis&#8220; (wieder so ein Wort aus dem Berolinischen), den Hilfsarbeitern, die man Ableser nennt, die auf 400,- €-Minijobbasis eine viel zu große Anzahl von Wohnungen aufgedrückt bekommen, die sie -treppauf, treppab- abzulesen haben, <strong>ohne Rücksicht auf&#8230;..(eigene) Verluste!</strong></p>
<figure id="attachment_8173-2" aria-describedby="caption-attachment-8173-2" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173-2" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p>Link: <a href="http://www.polarfilm.de">www.polarfilm.de</a></p>
<p><strong> Halten wir noch einmal fest</strong>, was wir eingangs gesagt haben:</p>
<p><strong>Wenn Heizkostenverteiler-Ablesefirmen</strong> sich absichtlich billig und schlecht ausgebildet organisieren, so liegt seitens des Endkunden kein Fehlverhalten vor, wenn er die Sonderrechnung einer notwendigen Nachausrüstung mit dem Hinweis darauf zurückweist, er habe solche Kosten nicht verursacht. Denn das nochmalige Anfahren der Wohnanlage, das Ab- und das Neumontieren eines Heizkostenverteilers gehört zur Palette derjenigen Regelmäßigkeiten, die ein Ableser routinemäßig zu erwarten hat, bzw. mit denen er rechnen muss. Für einen solchen Routinevorgang den &#8222;gesamten Vorgang&#8220; in eine neue Extraanfahrt mit Abrechnung von doppelten Kosten zu packen&#8220;, ist letztendlich eine Verlagerung betriebswirtschaftlicher Umsicht und Notwendigkeit <strong>auf die Kosten des Kunden und nicht zu akzeptieren</strong>.</p>
<p><strong>Alles Nulpen</strong>!  Dieser Artikel wurde geschrieben, um den Berliner Begriff &#8222;Nulpe&#8220; zu erklären. <strong>Such dir aus, wer in diesem Text als Nulpe besonders gut geeignet ist</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bildersuche <a title="externer Link" href="http://www.google.de/images?q=Tommy+Tulpe&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=univ&amp;ei=YisHTZvELsWY8QOhnaA6&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=3&amp;ved=0CDoQsAQwAg" target="_blank">zu Tommy Tulpe</a></li>
<li>Mathias <a title="externer Link" href="http://sabberlog.blueblog.ch/files/images/2006/8/mob70_1156742896.gif" target="_blank">Siggels Nulpe</a></li>
<li>Wikipedia: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
<li>OpenThesaurus: <a title="externer Link" href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/search?q=Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
</ul>
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		<title>656-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Schmutzfink im Berliner Alltag &#8211; Rettet den Alltag! #Häufig anzutreffende Tierarten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:59:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist nicht irgendeiner unwichtigen Schnapszahl geschuldet, z.B. der Zahl 999, die aktuell vorzuweisen keine schlechte Leistung ist. Nein, berauschende, geistige Getränke waren nicht dafür verantwortlich. Und doch kommt er uns als Verwalterin fremder Grundbesitzlichkeiten häufiger unter: er tschirpt nicht und ruft auch nicht laut Tirili. Er ist eher ein Hasardeur, ein untypischer, flüchtiger, gefiederter Vogel und ... <a title="656-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Schmutzfink im Berliner Alltag &#8211; Rettet den Alltag! #Häufig anzutreffende Tierarten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/99910/" aria-label="Mehr Informationen über 656-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Schmutzfink im Berliner Alltag &#8211; Rettet den Alltag! #Häufig anzutreffende Tierarten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7910" aria-describedby="caption-attachment-7910" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schmutzfink.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7910 " title="Häufig anzutreffende Tierarten: der Schmutzfink!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schmutzfink.jpg" alt="Häufig anzutreffende Tierarten: der Schmutzfink!" width="450" height="353" /></a><figcaption id="caption-attachment-7910" class="wp-caption-text">Häufig anzutreffende Tierarten: der Schmutzfink!</figcaption></figure>
<p><strong>Es ist nicht irgendeiner unwichtigen Schnapszahl geschuldet</strong>, z.B. der Zahl 999, die aktuell vorzuweisen keine schlechte Leistung ist. Nein, berauschende, geistige Getränke waren nicht dafür verantwortlich. Und doch kommt er uns als Verwalterin fremder Grundbesitzlichkeiten häufiger unter: er tschirpt nicht und ruft auch nicht laut Tirili. Er ist eher ein Hasardeur, ein untypischer, flüchtiger, gefiederter Vogel und wo er war, da stinkt´s den Leuten. Wer ihn sieht, bewundert seine schillernde Auffälligkeit. Viel öfter ärgern sich die Menschen aber über sein Auftreten, wenn er bereits längst wieder weg ist: <strong>der Schmutzfink</strong> ist in vielen, vielen Wohnanlagen schon gesehen worden. <strong>Ein geeignetes Gegenmittel? Schwierig, schwierig</strong>.</p>
<p><span id="more-7909"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7914" aria-describedby="caption-attachment-7914" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_IMG382_Schmutzfink.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7914  " title="Polaroid des Tages: Der Schmutzfink!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_IMG382_Schmutzfink.jpg" alt="Polaroid des Tages: Der Schmutzfink!" width="450" height="535" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_IMG382_Schmutzfink.jpg 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_IMG382_Schmutzfink-252x300.jpg 252w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7914" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Der Schmutzfink!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em><span style="color: #888888;">Die Geschichte beginnt, erzählen wir euch gerne, erzählen wir euch gerne&#8230;.<br />
getragen durch den Wind, kommt aus weiter Ferne, kommt aus weiter Ferne&#8230;<br />
ein Vogel mir erzählt, seht den Vogel fliegen, dort den Vogel fliegen,<br />
geflogen durch die Welten, niemals stehen geblieben, niemals stehen geblieben&#8230;.<br />
(Aus dem Lied: &#8222;Der Vogel&#8220; von Ulf Schönwälder, 1978, Berlin)</span></em></p></blockquote>
<p><strong>Der Schmutzfink ist ornithologisch korrekt</strong> als &#8222;Wander- bzw. Zugvogel&#8220; zu bezeichnen. Häufig bemerkt man ihn &#8222;in fremden Gefilden&#8220;, in Wohnanlagen wie den unseren, erst wenn er längst schon weiter gezogen ist. Seltener hingegen sind Schmutzfinken, die festen Wohnsitz am Ort der verwalteten Wohnanlage nehmen. Wer einen jener seltener auftretenden Schmutzfinken zu verwalten hat, muss Obacht geben. Oft erkennt man den gefiederten Racker vom Äußeren her nicht ohne weiteres. Er tarnt sich gern als Biedermann, Gewohnheitstermite oder unverfänglicher als Sackratte, gemeiner Wüstling oder Rechtebeharrer, letzteres ist äußerst selten.</p>
<p><strong>Sein ganzes Wesen</strong> ist nicht oft das eines Lautstärkeren. Oft machen Schmutzfinken nur in alkoholisiertem Zustand so genannte Krakeel-Geräusche, die von Unbeteiligten als Schimpfen, Fluchen, rülps- bzw. schwallartig hervorpurzelnde Geräusche und zuweilen auch als <strong>minne- bzw. gebetsmühlenartige Trinkspruch-Stoßgebete bzw. -gesänge empfunden werden</strong>.</p>
<p><strong>Sein Revier während der kontinuierlichen Verschmutzungsphase </strong>(wobei sich die Ruhe- und diese Phase direkt abwechseln, oder weitere Störphasen, die aber immer mit Dreck, Ärger und Säuberungserforderlichkeiten zu tun haben) ist bevorzugt der so genannte &#8222;unbeobachtete Winkel&#8220; einer Wohnanlage, eine Art geschützte &#8222;Dreckecke&#8220;, ein ansprechender, eingegrünter Müllplatz oder ein verträumter, schlecht beleuchteter Kellergang. Hier sondert der Schmutzfink sehr gern urin- und kothaltige Substanzen ab, die er dort zum Herbeiführen eines lang andauernden Verdunstungs- oder Verrottungsprozesses ablegt.</p>
<p><strong>Danach entfernt er sich relativ behände</strong> und ohne jedes übliche, so lieblich anzuhörende Gezwitscher vom Ort des Geschehens. Der Ort, den kann man hinterher als einen beschreiben, der da bleibt, wo &#8222;der Pfeffer wächst&#8220; (berolinisch etwa für: &#8222;einem egal gewordener, fortan verwaister&#8230;.). Das Wesen des Schmutzfinks ist von der Natur perfekt darauf getrimmt, unerkannt zu bleiben. <strong>Von seinem fiesen Wesen soll eine äußerlich attraktive, bunt schillernde Tarnfärbung gewieft ablenken</strong>!</p>
<blockquote><p>Der Schmutzfink? Hä? Ich hab´s nicht so mit Vögeln! (verbreitete Abwehrhaltung von typischen Verdrängungs-, nicht Fressfeinden, des Schmutzfinkes) oder alternierend: Ich bin nicht gut zu Vögeln! (&#8222;Der Schmutzfinkfeind&#8220;, aus &#8222;Ornithologie- und Schmutzkunde&#8220;, Ausgabe 23, Paperback, Verlag: Vögelfrei &amp; Zugenäht, 1888, broschiert, 22 Seiten)</p></blockquote>
<p><strong>In der regionalen üppigen Immobilienfauna</strong> (<em>lat. flora immobilaris</em>) von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern besitzt der Wandervogel Schmutzfink (<em>umgangssprachlich auch &#8222;der Schmierfink&#8220;</em>) kaum natürliche Feinde. Mieter, Wohnungs- oder Hauseigentümer sehen das immer heimlich agierende Federviech selten oder fühlen sich nach einer überraschenden Entdeckung regelrecht angewidert. Er entwischt sehr schnell und besitzt ein gutmotorisches, hochsensodynes Fluchtverhalten. Gefährlich wird es für ihn erst, <strong>wenn die wirklichen Feinde des Schmutzfinks herbeieilen</strong>.</p>
<figure id="attachment_5204" aria-describedby="caption-attachment-5204" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5204 " title="Alles klar, Herr Kommissar? Der Hausinspektor!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hausinspektor_big.jpg" alt="Alles klar, Herr Kommissar? Der Hausinspektor!" width="450" height="256" /><figcaption id="caption-attachment-5204" class="wp-caption-text">Alles klar, Herr Kommissar? Der Hausinspektor!</figcaption></figure>
<p><strong>Der gemeine Hausverwalter</strong>, dessen Putz- und Reinigungskräfte und eine Vielzahl gut geschulter Hausinspektoren vom Hauswartungsdienst (erkennbar am getragenen Rotling mit Firmenaufdruck, einer Abart des Blaumanns) können schon mal gefährlich nahe kommen und was dann? Es wird eng für den Schmutzfink, der sich augenblicklich unwohl fühlt. Dann kommt es teils zu herzzerreißenden Szenen. Diese Gattungen haben es auf den Schmutzfink abgesehen und trachten diesem zunächst nur nach dem Schmutzrevier (Wohnanlage). Nach erfolgreichen Vergrämungsversuchen (z.B. Hausverbot) kommt das expansive Verbreitungstrachten des Schmutzfinks in Bedrängnis. <strong>Besonders Erfolgreiche sollen hierfür so genannte Schmutzfänger installiert haben</strong>.</p>
<p><strong>Abwandlungen und regionale Sonderformen</strong> des Schmutzfinks sind von Mutter Natur evolutionstechnisch gut ausgestattet worden, so dass die nachhaltige Tilgung ganzer Lebensräume für den Schmutzfink inzwischen zu einem harten, nachhaltigen Thema wird. <strong>In gut verwalteten Objekten wird der Schmutzfink mit der Zeit zu einer bedrohten Tierart</strong>.</p>
<p><strong>Der Word Private Life Fund</strong> (WPLF) schätzt, dass bereits empfindliche Rückgänge bei den Nach- und Ausgeburten in Kürze die Folge sein werden. Während der Schmutz- bzw. Schmierfink gerne in die Hände spuckt, ziehen deren Verdrängungsfeinde gerne Gummihandschuhe über <strong>und lücken ihm zu Reibe&#8230;.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O27fHHio0kc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="355" src="http://www.youtube.com/v/O27fHHio0kc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Morgens halb 10 in Moskau: Schmutzfink beim Revierpirschen und Strategien der Nachbarn! (Achtung: FSK 16 plus)</em></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;"><strong>Eine Frage der Redaktionsethik:</strong> Lange hat die Redaktion dieser Website überlegt, ob sie den vorstehenden paparazzihaften Videodreh hier einfach ins Netz stellen darf. Auch Jugendliche sollen zu den regelmäßigen Lesern dieser gefragten Websiten für alle betreut Wohnenden gehören. Schließlich hat die Redaktion in einer Nachtsitzung beschlossen, es zu tun. Denn es gilt, den Schmutzfink umfassend kennenzulernen und seine perfiden Strategien gegen die alltägliche Sauberkeit in unserem Wohnumfeld anzuprangern. Nicht Spaß oder Freude treiben uns um, sondern die Besorgnis, wenn solche Zustände auch anderswo einreißen, würde es in Deutschlands Wohnanlagen mit der &#8222;sozialen &amp; tatsächlichen Hygiene&#8220; empfindlich bergab gehen, fast so, wie in dem <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/mit-ruckenwind/" target="_blank">Chanson &#8222;Von nun an ging&#8217;s bergab&#8220; von Hildegard Knef</a>. </span></p></blockquote>
<p><strong>Während die kleinen Racker</strong> aus den Wohnanlagen mithin erfolgreich vertrieben werden konnten, zeigen nun Horden umherziehender, marodierender Schmutzfinken Außenwirkung. Sehr beliebt ist das Markieren ganzer Häuserwände, Klingeltableaus, Fenster, Carports, Bodenpflaster mit farbigem Urin. Die Spuren dieser Überfälle, die im Vorbeiflug blitzartig einschneien und sodann unerkannt weiterziehen, bearbeitet ein Sonderreferat der Berliner Polizei namens &#8222;Graffity&#8220;.  Die Hausverwalterin Büro Gotthal hat dazu ganz offiziell erklärt, vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Guliani abgekupfert zu haben. Wurde einmal &#8222;da hin uriniert&#8220;, so das Unternehmen auf Anfrage, herrsche &#8222;Zero Tolerance&#8220;. Als solches bezeichnet man das uneinsichtige, nachdrückliche Verfolgen noch so kleiner Verstöße (wie dieser) im Rahmen unerbittlicher Verfolgung, nachhaltiger und <strong>sofortiger Beseitigung von Urinspritz-Tatbeständen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7921" title="Nicht jeder Link ist, wie man´s meint, weiterführend...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Nicht.jeder_.Link_.ist_.wie_.ma_.jpg" alt="Nicht jeder Link ist, wie man´s meint, weiterführend...." width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Nicht.jeder_.Link_.ist_.wie_.ma_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Nicht.jeder_.Link_.ist_.wie_.ma_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Nicht.jeder_.Link_.ist_.wie_.ma_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Inzwischen hat die neugegründete Forschungsgesellschaft</strong> für das Hausverwaltungswesen in Deutschland und der EU-Zone mit Forschungsmitteln aus Brüssel erste Experimente aufgelegt, wie man dem Schmutzfink nachhaltig, <em>ohne Einsatz schädlicher Umweltgifte</em> und bei Vermeidung altersbezogener Bevorzugung (Stichwort: Riesterrente mit oder ohne Schmutzzulage?) erfolgreich den Garaus machen könnte? Die als etwas listig zu bezeichnende Lösung, dem Schmutzfink ins Futter vermehrungshemmende Bio-Verhüterlis einzupflanzen, soll hierbei eventuell eine Rolle spielen. Erste Züchtungen der Lieblingsnahrung machen gute Fortschritte: Die Forscher pflanzten <strong>Mietnomaden</strong> die Antibabypille für den Schmutzfink ein und plumps, war der Nachwuchs schal. Eierschal. Die Beigaben destabilisierten die äußere Kalkschalenhülle mit der Folge, dass die Tragstatik der Dotterhülle barst. <strong>Nun sind die Forscher sehr froh, so weit &#8230;</strong>.</p>
<blockquote><p>Allerdings macht auch hier Mutter Natur vor einer angemessenen Evolution (Codename &#8222;Evolition Nr Nine&#8220;) nicht halt. Besonders durchtriebene Schmutzfinken sollen sich bereits als Mietnomaden in Wohnungen unschuldiger Hauswirtstiere eingeschlichen haben, um ihr Wirtstier finanziell auszutrocknen, die Appartements mit Nessimessimüll zu verschmutzen und dann ohne Mitteilung den so genannten plötzlichen Wegzug in die Wege zu leiten. Dann wird aus dem ursprünglich sesshaften Orts- bzw. Wohnvogel schnell eine noch ganz erheblich stärkere Form des Wander- bzw. Zugvogels: der so genannte Fluchtvogel! Experten sprechen beim Schmutz- bzw. Schmierfink deshalb auch vom &#8222;Puhvogel&#8220;, und das deutlich, bevor er flieht!</p></blockquote>
<p><strong>Ein anderer, natürlicher Feind des Schmutzfinkes</strong> ist ebenfalls häufig in Wohnanlagen anzutreffen und mithin ist das zufällige Zusammentreffen beider, aufs Ärgste verfeindeter Gattungen in der Fauna Berlins im Grunde wegen der beabsichtigen &#8222;Win-Win-Situation&#8220; für alle Dritten nur zu begrüßen: trifft der Schmutzfink <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/96310/" target="_self">auf die Gewitterziege</a>, haben beide nichts zu lachen. <strong>Win-Win! Für alle anderen&#8230;</strong></p>
<figure id="attachment_7920" aria-describedby="caption-attachment-7920" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7920 " title="Häufig anzutreffende Tierarten: Die Mietnormade" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Mietnormade.jpg" alt="Häufig anzutreffende Tierarten: Die Mietnormade" width="450" height="287" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Mietnormade.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Mietnormade-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7920" class="wp-caption-text">Häufig anzutreffende Tierarten: Die Mietnormade</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Häufig anzutreffende Tierarten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/96310/" target="_self">Die Gewitterziege</a></li>
<li>Häufig anzutreffende Tierarten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/steinlaus/" target="_self">Die Steinlaus</a></li>
<li>Unsichtbare Tiere: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6392010/" target="_self">Die Lochfraßwanze</a></li>
<li>Meyers Konversationslexikon: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7152010-meyer%c2%b4s-konversationslexikon-was-ist-eigentlich-geschmeis/" target="_self">Was ist eigentlich Geschmeiß</a>?</li>
<li>Geschichtlich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7642010/" target="_self">Hundehaltung von Johann Wolfgang Goethe</a></li>
<li>Kosmopolitisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7762010/" target="_self">In Wien gibt´s für Hunde &#8222;a Sackerl&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"><em>In Vorbereitung (coming soon)</em></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;"><em>Mietnomade</em></span></li>
<li><span style="color: #888888;"><em>Mistkäfer</em></span></li>
<li><span style="color: #888888;"><em>und viele andere mehr! (Neue Vorschläge bitte gern einsenden!)</em></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7922" title="Ist Bohnenstroh dumm?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Ist.Bohnenstroh.dumm_.jpg" alt="Ist Bohnenstroh dumm?" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Ist.Bohnenstroh.dumm_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Ist.Bohnenstroh.dumm_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Ist.Bohnenstroh.dumm_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></span></p>
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		<title>592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 10:24:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: &#8222;Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?&#8220; (Kulturbeflissener Hinweis auf &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220; &#8211; Filmarbeit z.Zt. ungenannt) Ich muss es zugeben: Ich möchte wahrlich nicht Lompscher heißen in diesen Tagen, ganz ... <a title="592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93510/" aria-label="Mehr Informationen über 592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: &#8222;Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?&#8220; (Kulturbeflissener Hinweis auf &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220; &#8211; Filmarbeit z.Zt. ungenannt)</p></blockquote>
<p><strong>Ich muss es zugeben</strong>: Ich möchte wahrlich nicht <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Lompscher</a> heißen in diesen Tagen, ganz zu schweigen davon, Senatorin sein &#8222;zu müssen&#8220;. Oh Gott! Senatorin Kathrin Lompscher hat es wirklich nicht leicht. In der Schneebranche wird derzeit oft metaphernhaft gesagt:</p>
<blockquote><p>Dann soll sich Frau Lompscher mal warm anziehen!</p></blockquote>
<p><strong>Womit wir</strong> beim Branchen-Wortwitz der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche, von manchen -mafia genannt, sind. Hohoho! Haben wir gelacht! Aber mal im Ernst: Die Branche hat noch nicht verstanden, was die Senatorin da für ein schönes Geschenk macht, man kann jetzt viel mehr Geld verdienen. Mal sehen, wann die Branche das einsieht und ob sie es wirklich irgendwann einmal sagt, z.B. rückblickend betrachtet? <strong>Weiter beobachten&#8230;.</strong></p>
<p><span id="more-7452"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7468" title="Isch habbe immer gesagt: Viel Staat, viel teuer!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_.jpg" alt="Isch habbe immer gesagt: Viel Staat, viel teuer!" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Schuldzuweisungen</strong> ohne wirkliche Fundiertheit muss Senatorin Lompscher dieser Tage viele einstecken, sie gehört zu den Vielgescholtenen, in unserer Information hier liegt uns allerdings, um im Musikalischen zu bleiben, das Kanonartige fern, das Gebetsmühlenartige erst recht und ein trotziger Scatgesang bietet sich kaum an! Richtig ist folgendes: Der letzte Winter war hundsmiserabel, vor allem für Gebrechliche, Alte, Menschen mit Einschränkungen. Sie waren &#8222;always the Gelackmeierte&#8220;, <strong>wie manch &#8222;luschdiger&#8220; Aufkleber uns früher weismachen mochte</strong>. <strong>Wir haben ihn jetzt wiederentdeckt, gefühlt</strong>!</p>
<blockquote><p>&#8222;To be or not to be &#8230;the always Gelackmeierte,&#8220; das ist die Frage der kommenden Schneesaison, finden zumindest einige reformfreudigen Politiker und sie haben damit nicht Unrecht, sondern Recht!</p></blockquote>
<p><strong>Jetzt haben</strong> wir -bumm zack vor knirsch- also fünf vor zwölf!- eine Anhörung im Ausschuss im Abgeordnetenhaus gehabt, darüber <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/92910/" target="_self">berichteten wir</a>. Die Anhörung von vier Verbands- bzw. Meinungsträgern, darunter auch wir selbst, ergab zwar, dass drei den Entwurf, so wie er ist, eher rundweg ablehnten. Ich selbst kam im Ergebnis dazu, es sei <em>richtig</em>, das Berliner StraßenreinigungsG neu zu fassen in den beiden Kernen &#8222;Mindestbreite 1,50&#8220; (anstatt 1 m, Kehrbreite) und &#8222;grundsätzliche Eisbeseitigung, nicht lediglich nur -bekämpfung&#8220;. <strong>Soweit zum bereits Gesagten</strong>.</p>
<p><strong>Dieser Tage</strong> ist immer noch fünf vor zwölf. Die gesamte Schneeräumwirtschaft in Berlin hat sich eingeschossen, die Verträge sollten -gute Organisation vorausgesetzt- bis spätestens 31. Oktober 2010 (Ende des Monats) für ganz Berlin abgeschlossen sein. Hier ein Erfahrungsbericht aus diesen arbeitsintensiven Tagen und das vorweg gezogene Fazit: &#8222;Mann, ist das ein Durcheinander jetzt&#8220;. Und die Frage: ist es philosophisch gesehen besser, wenn man weiß, dass man nichts weiß? Denn wer zu viel wüsste, der könnte gar nicht mehr offen und unvoreingenommen agieren?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object width="450" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3ynqLzjx_M8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/3ynqLzjx_M8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="allowfullscreen" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Filmausschnitt: Die Lehre des Schaufelns &#8211; Musik: Sabine Zlotos</span></p>
<blockquote><p><strong>Seitensprung, thematisch</strong>: Das Musikschaffen und -wirken von <strong>Sabine Zlotos</strong> hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6912010/" target="_self">bereits früher hier ausführlich vorgestellt</a>. Der Filmausschnitt aus &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220;, oh, Väterchen Zufall, passt ja thematisch zur Schnee- und Eisbeseitigung wie &#8222;die Faust aufs Auge&#8220;. Grund genug, <strong>Sabine Zlotos</strong> ein weiteres Mal auf dieser Website eine klitzekleine, durchaus runde Kulturecke, ein &#8222;Lied des Tages&#8220; zu widmen, was hiermit geschehen ist. &#8222;Der Schnee muss weg,&#8220; lautet die Lehre des Schaufelns, die die Berliner aus der letzten Wintersaison gezogen haben. (Linkempfehlung Sabine Zlotos: <a title="externer Link" href="http://sabinezlotos.de" target="_blank">Homepage von Sabine Zlotos</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wir sagten es schon</strong>: Wir waren sehr unzufrieden. Wir haben eigentlich sämtliche Verträge gekündigt und neu ausgeschrieben. In der Überlegung, einen handlungsstarken Partner zu finden, der ganz Berlin &#8222;einsackt&#8220; und sämtliche Verträge, die dafür abzuschließen sind, liegt auch ein Kriterium, eine vielfältige Arbeit bei voraussichtlich offenporigen Beschwerdequellen. Nein, Angebote für neue Schneeverträge (welchen Umfangs? nach alter Rechtslage bis heute noch maßgeblich? in welchem Umfang kommt neue Rechtslage?)</p>
<p><strong>Entscheider über solche Verträge</strong> sollten sich folgendes vor Augen halten:</p>
<ol>
<li>Die Karten werden diesen Winter vollkommen neu gemischt. Wird eine großangelegte Marktbereinigung in dieser Branche erfolgen? Die kleinen, nicht leistungsfähigen Anbieter werden vielleicht bei erweiterten Pflichtenkatalogen schlicht wegfliegen, zerdrückt von lauter neuen, zu hohen Anforderungen.</li>
<li>Die Rückfrage bei verschiedenen Anbietern ergibt, dass es derzeit noch kein neues Modell gibt. Das hat folgenden Grund: erstens gibt es das neue Gesetz noch nicht und es gibt seitens der Senatsverwaltung und auch der Senatorin noch kein &#8222;nachvollziehbares&#8220;, äußerst deutliches Auftreten, mit was nun zu rechnen ist. Wie immer sind zweitens jetzt auch die Männer und Frauen der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche &#8222;gute, verständige&#8220; Unternehmer, die in erster Linie mal an sich selbst denken. Die Findigen nutzen die derzeitige, unklare Gefühlslage bei &#8222;unwissenden Kunden&#8220; gern aus.</li>
</ol>
<p><strong>Der unwissende Kunde</strong> fragt nach einem neuen Vertrag. Er bekommt einen. Mit etwas Glück steht im Vertrag drin, dass eine Änderung des Gesetzes konkret bevorsteht. Nur wer darüber -oft im Kleingedruckten, kaum lesbar &#8211; nachdenkt, muss zwangsläufig weiter denken. Denn noch &#8222;kostet fragen nüscht&#8220; (berolinisch gesprochen). Nach Eintritt der Gesetzesänderung kostet fragen nüscht, denn das gibt dann keine Fragen, sondern Hinweisschreiben der &#8222;gewitzten&#8220; Schneeräumer.</p>
<p><strong>Es kann nach heutiger Sachlage so sein</strong>, und damit muss man rechnen, dass die Eisglättebeseitigungspflicht (vollumfänglich) am Tage der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt kommt. Damit muss der Berliner konkret am 11.11.2010 (nicht 11:11 Uhr, sondern 13.00 Uhr) und danach rechnen. Denn an diesem Tag tagt das Parlament. Unter der Voraussetzung, dass am 25.10.2010 der entsprechende Fachausschuss erneut getagt hat, und der Entwurf mit der derzeit vorhandenen Begründung &#8222;durchgewunken&#8220; wird, wird das Parlament mit hoher Wahrscheinlichkeit am 11.11.2010 den Beschluss zur Abänderung herbeiführen. Tritt dieses Szenario ein, werden sich die Schneeräumbetriebe Berlins unverzüglich an ihre Kunden wenden und die neue, erheblich ausgeweitete Verpflichtung darstellen. Zugleich besteht dann ein Sonderkündigungsrecht, und entweder ist man dann den Schneeräumbetrieb los und braucht einen neuen, oder man akzeptiert die Preise, die nun -wie ein Phoenix aus der Asche- der (bis dato tätige) Schneeräumer aufruft.</p>
<blockquote><p>Die telefonische Nachfrage von uns (gestern) bei der Pressestelle der Senatorin ergibt nicht Gewissheit über die Frage, die wir gestellt haben, nämlich ob die Anhörung unsererseits bei der Senatorin zu konkreten, neuen Einsichten, Erkenntnissen und dergleichen geführt habe. Im Kern will vielleicht die Öffentlichkeit jetzt doch ganz tagesaktuell wissen, ob und mit welcher Vehemenz das neue StraßenreinigungsG von der Senatorin &#8222;durchgepeitscht&#8220; wird, war doch auch Kritik an ihrem Führungsstil von der Opposition zu hören. Letztlich wäre also eine geschickte, gute und sachgerechte Kommunikation mit der Öffentlichkeit zur Terminfrage im Moment <span style="text-decoration: line-through;">dringend</span> dringendst geboten!</p></blockquote>
<p><strong>Die Menschen in Berlin</strong>, so glauben wir, haben sich damit abgefunden, dass das alte Berliner StraßenreinigungsG unzureichend ist und dringend abgeändert werden muss. Im Moment von größter Bedeutung ist also diese Frage nicht, von erheblicher Bedeutung ist, zu welchem Termin Änderungswellen gesetzlicher Art über uns schwappen. Sorgfältige Verwalter beispielsweise kaufen in Kenntnis der konkreten Veröffentlichungslage schon &#8222;bessere Winterdienstleister&#8220; ein und steuern damit auf einen (besseren) Standard hin, wie er gesetzlich zwar noch nicht vorgeschrieben ist, sich aber unter Gesichtspunkten menschlicher Anständigkeit gegenüber Benachteiligten als Ergebnis des letzten Winters aber <strong>nahezu aufdrängt</strong>.</p>
<figure id="attachment_1525" aria-describedby="caption-attachment-1525" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1525" title="Blaue Flecken und Blessuren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg" alt="Blaue Flecken und Blessuren" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1525" class="wp-caption-text">Blaue Flecken und Blessuren</figcaption></figure>
<p><strong>An dieser Stelle</strong> hat der normale Berliner Eigentümer kaum noch eine redliche Chance, geeigneten Ersatz zu finden, <strong>denn</strong></p>
<ul>
<li>es ist sehr wahrscheinlich, dass es bald schneit,</li>
<li>alle Berliner haben dann dasselbe Problem und es setzt ein Run auf die Schneeräumwirtschaft ein, Leistungen nachzufragen, alte Verträge rauszuwerfen und neue Verträge unter hohem Zeitdruck zu schließen, die die neuen Bestimmungen beachten,</li>
</ul>
<p><strong>Es wäre jetzt wirklich vernünftiger</strong>, liebe Senatorin Frau Lompscher, wenn die beabsichtigten Änderungen erstens auf der Grundlage der Anhörungen in der letzten Woche und den dort geäußerten Bedenken befreit und bereinigt würden, dafür braucht man Zeit. Zweitens ist die Neueinführung eines Gesetzes (oder eine wesentliche Änderung) zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sinnvoll. Sie ist nur sinnvoll mit Gültigkeit frühestens ab dem 01. April 2011, jeder andere Termin führt zu einem unendlichen Wirrwarr, wie es hier ansatzweise geschildet ist.</p>
<p><strong>Auch in der Schneeräumwirtschaft</strong> gibt es &#8222;seriöse&#8220; Anbieter (wer hätte das gedacht? :-)), die die derzeitige Situation richtig einschätzen! So sind uns im Rahmen der Angebotsabfrage seit Juni 2010 inzwischen von einer großen, namhaften Firma mit Sitz in Berlin durchkalkulierte Verträge und Vertragsbedingungen angeboten worden, die sich auch trotz Nachfrage unsererseits nunmehr wie folgt darstellen: Eine letzte Schlussklausel in den Angebotsverträgen sagt:</p>
<blockquote><p>Im Preisangebot sind die deutlich erhöhten Qualitätsanforderungen (erhöhter Reinigungszyklus) aus dem neu zu erwartenden Straßenreinigungsgesetz weitgehend berücksichtigt.</p></blockquote>
<p><strong>Dieses nennt man</strong> ein &#8222;koscheres Vorgehen&#8220; und eine situationsadäquate Angebotsstrategie, die zwar zunächst aus dem Raster &#8222;Ist nicht der Billigste, weg damit&#8230;.&#8220; und &#8222;Geiz ist geiler als geil&#8230;.&#8220; herausfällt. Wer aber gewissenhaft darüber nachdenkt, was uns Anbieter bescheren werden, die nicht bereits auf dieser Grundlage anbieten, wird zu dem Ergebnis gelangen, dass er möglicherweise am Ende dieser Winterperiode ein Vielfaches für Schnee- und Eisbeseitigung gezahlt haben wird. <strong>Denn eine Bauernregel besagt</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7466" title="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg" alt="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" width="400" height="531" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_.-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Die Enten sind am Ende fett.</p></blockquote>
<p><strong>Mag sein, es fällt nicht einmal Schnee</strong>.  Damit darf jedoch der kluge Verwalter nicht rechnen! Zieht ihm nicht die Ohren lang, wenn es nicht &#8222;geschnitten&#8220; hat, sondern freut euch, dass es bei zu erwartendem Schneefall eine auskömmliche, funktionierende Vertragsbeziehung mit einem seriösen Vertragspartner für den Winterdienst  geben wird, und eins noch: Wird der Wegfall der öffentlich rechtlichen Verpflichtung des Unternehmers ebenfalls beschlossen, wie im Entwurf angedacht, spricht erst recht viel dafür, sich den Winterdienstpartner besonders genau anzusehen. Einer schrieb in einem Kundenrundschreiben-Entwurf u.a. folgendes:</p>
<blockquote><p>Bußgelder und Strafbefehle können Sie uns weiter reichen, wird sind wegen des erhöhten Risikos haftpflichtversichert.</p></blockquote>
<p><strong>Dazu fiel uns noch ein</strong>,</p>
<blockquote><p>wer möchte schon mit Strafbefehlen und empfindlichen Bußgeldern arbeiten, im Ergebnis vielleicht sogar vorbestraft sein, nur weil ein richtig  bezahlter Winterdienstleister seine Arbeit nicht richtig macht?</p></blockquote>
<p><strong>Unseres Wissens kann man</strong> drohende &#8222;Vorstrafen&#8220; kaum wirksam an Dritte weitergeben, oder? Fakt ist: Gegen das drohende Schneegestöber und die damit verbundene Schlechtsicht setzt diese Website ganz ergebnisorientiert gezielte Weblotsen ein, die weiterführende Sicht ermöglichen sollen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>906/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9062010/" target="_self">Leben in die Bude. SPD macht Dampf</a>!</li>
<li>902/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9022010/" target="_self">TV Berlin berichtet über Absichten, &#8230;.</a></li>
<li>748/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7482010/" target="_self">Streugut, Streugut, Streugut</a></li>
<li>708/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7082010/" target="_self">FotoPodcast: Schneefall in Berlin</a></li>
<li>684/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6842010/" target="_self">Ja, wo soll ich denn den Schnee hinschüppen</a>?</li>
<li>654/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">und viele weitere mehr zum Stichwort &#8222;Schnee&#8220;</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>578-10 &#8211; Stadtbild: Lt. Mitteilung der Stadtplanung: Kreuzberg Oase der Beschaulichkeit, aber in zentraler Lage!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 14:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Außenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeschildanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[ Komisch, und ick hätt immer jedacht, dass die da keen Jeld rinstecken konnten inne Verjangenheit, dass dit heute immer noch ärmlich aussieht da&#8230;.Quartiersmanagement, dit machen se nur an anderen Ecken. (O-Ton eines Bewohners aus der Gegend) Die Wohnanlage in Berlin-Kreuzberg ist Ende der fünfziger Jahre im Aufbauprogramm mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaues gebaut worden: Sie ... <a title="578-10 &#8211; Stadtbild: Lt. Mitteilung der Stadtplanung: Kreuzberg Oase der Beschaulichkeit, aber in zentraler Lage!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/92110/" aria-label="Mehr Informationen über 578-10 &#8211; Stadtbild: Lt. Mitteilung der Stadtplanung: Kreuzberg Oase der Beschaulichkeit, aber in zentraler Lage!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7368" title="Kreuzberg - eine Oase der Beschaulichkeit!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg" alt="Kreuzberg - eine Oase der Beschaulichkeit!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></strong></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Komisch, und ick hätt immer jedacht, dass die da keen Jeld rinstecken konnten inne Verjangenheit, dass dit heute immer noch ärmlich aussieht da&#8230;.Quartiersmanagement, dit machen se nur an anderen Ecken. (O-Ton eines Bewohners aus der Gegend)</p></blockquote>
<p><strong>Die Wohnanlage</strong> in Berlin-Kreuzberg ist Ende der fünfziger Jahre im Aufbauprogramm mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaues gebaut worden: Sie ist praktisch, quadratisch, gut. Nur schön ist sie nun wirklich nicht. Es gab diese Zeiten, in denen war nichts schön, aber vieles war praktisch. &#8222;Breite Schichten der Bevölkerung&#8220; mussten nach dem Weltkrieg Zwo mit angemessenem, d.h. viel zu kleinem Wohnraum versorgt werden. Die Bäder in den Wohnungen: würg! Nicht einmal für Fliesen einfachster &#8222;Kajüte&#8220; (berolinisch für Güte) reichte die öffentliche Penunse (berolinisch für öffentliche Mittel).</p>
<p><span id="more-7366"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Werbeschildanlage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7369" title="Idee für eine Werbeschildanlage" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Werbeschildanlage.jpg" alt="Idee für eine Werbeschildanlage" width="450" height="330" /></a></strong></p>
<p><strong>Nein, wirklich</strong>, schön war der Städtebau in diesen Zeiten gewiss nicht. Doch jetzt ist 2010 und was heute die Bauaufsicht Friedrichshain-Kreuzberg schreibt, ist wirklich ein &#8222;Kappes erster Kajüte&#8220;, womit wir erneut wieder bei obiger Ausdrucksweise sind. Es geht inhaltlich um die Genehmigung, eine Werbeschildanlage aufbauen zu dürfen. Der Ablehnungsbescheid enthält besagten Kappes und das ist ja schon einmal interessant zu kommentieren.</p>
<p><strong>Beantragt wurde eine Werbetafel</strong>, 2,70 m hoch, 3,70 lang, Bodenfreiheit 2,50, Höhe der Werbeanlage 5,40 m., beleuchtet mit zwei Leuchtstoffröhren. Die Anlage sollte in 3-4 m Entfernung von der Wohnhauszeile, die an dieser Stelle mit einem Erker endet, auf der privaten Grundfläche errichtet werden. Hintergrund: Die besagte Grünfläche ist seit Jahren verwahrlost, wird von keinem der Hausbewohner sonderlich gepflegt, dient oft lediglich nur als Hundeauslauf- und -kotplatz oder, um dort Bierflaschen oder -dosen hinzuwerfen. Das Grundstück, um das es geht, ist eine Seitenstraße der Kreuzberger Blücherstr., von der die Wohnstraße abgeht. Es handelt sich um das vorderste Haus zur Straßenecke hin, hinter dem Eckhaus schließen sich eine Zahl von vier bis fünf baugleichen Häusern in geschlossener Bauweise an, die einen städtebaulichen Riegel, quer zur Blücherstr. bilden.</p>
<p><strong>Der Bescheid</strong> enthält nun einiges, warum diese Anlage abgelehnt wurde. So z.B.:</p>
<p><strong>Gem. § 24 Abs. 2 Bauordnung 1929</strong> müssen Ankündigungsmittel, die an oder auf Baulichkeiten angebracht werden, so beschaffen sein, dass sie die einheitliche Gestaltung des Straßenbildes nicht stören. Allerdings muss man festhalten, dass das einheitliche, dortige Straßenbild ganz unheitlich ist. Es gibt weder eine typische Berliner Traufhöhe dort, noch eine einheitliche Bebauung. Durch Kriegsschäden sind eine Vielzahl von ursprünglichen Altbebauungen abgerissen worden. Genau in der Gegend klüften sich die Häuserschluchten unheitlich. Es gibt Fünfziger, Sechziger Jahre, es gibt Jahrhundertwende voriges Jahrhundert. Unterschiedliche Geschoßhöhen.</p>
<p><strong>Und über dieses</strong> wörtlich wieder gegebene Zitat kann man nur lachen:</p>
<blockquote><p>Aufgrund der Stellung an der Blockecke greift sie sowohl in das einheitliche Straßenbild der Blücherstr. als auch der Xy-Straße  in diesem Block gestalterisch sehr negativ ein. Der gesamte Baublock bis zur Heiligkreuzkirche ist geprägt von einer einheitlich gestalteten Wohnbebauung der fünfziger Jahre in aufgelockerter Zeilenbauweise mit dazwischen liegenden Grünflächen und ist als Ensemble noch praktisch im Originalzustand erhalten.  Zur Blücherstraße hin sind eingeschossige Geschäftsbauten ebenfalls im Stil der Nachkriegszeit original erhalten.</p></blockquote>
<p><strong>Und jetzt kommt&#8217;s</strong>:</p>
<blockquote><p>Die Geschlossenheit dieser Bebauung bildet in zentraler Kreuzberger Lage eine <strong>Oase der Beschaulichkeit</strong>, die von den Mietern sehr geschätzt wird und unbedingt zu erhalten ist.</p></blockquote>
<p><strong>Hinsichtlich der Stadtgestaltung</strong> ist aber anzumerken:</p>
<p><strong>Mag man auch</strong> im Einzelfall der Auffassung sein, dass Werbeanlagen nicht per se zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen, weswegen man diese gerne abzulehnen beabsichtigt, so muss man noch keineswegs städtebaulichen Quark wie diesen dazu einrühren, der allgemeinen Auffassungen nicht standhält.</p>
<ul>
<li>Viele Menschen empfinden die unter großen ökonomischen Sachzwängen mit wenig Geld und maximaler städtebaulicher Ausnutzung hochgezogenen Billig- bzw. Substandardwohnungen der Fünfziger und Sechziger Jahre als Anschlag auf das gesunde Bürgerempfinden. Viele empfinden Architektur und Schnitt dieser Zweckwohnhäuser als überkommen und insbesondere im Stadtbild als negative Beispiele &#8222;schlechterer Zeiten&#8220;.</li>
<li>Mit anderen eher bravourösen Epochen wie Renaissance, Barock, Gotik oder Biedermeier könnten diejenigen Wohnungsbauten schlicht nicht mithalten, die nach dem Krieg aus Sonderprogrammen heraus geschaffen werden mussten, um nach den großen Kriegsschäden einigermaßen angemessenen Wohnraum zu errichten, wohlgemerkt nicht für die Haute Volaute (berolinisch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haute-Vol%C3%A9e?title=Haute-Vol%C3%A9e&amp;redirect=no" target="_blank">Haute Volée</a>), sondern für &#8222;breite Schichten der Bevölkerung, also für uns, das Volk!</li>
<li>Der Bereich Stadtplanung und Bauen des Bezirksamts verkennt völlig, dass die vorhandenen lediglich eingeschossigen Alt-Gewerbepavillons seit Jahren nicht mehr vom Einzelhandel angemietet und betrieben wurden, sondern dass diese Flachbauten bei entsprechenden, regelmäßigem Leerstand als Gewerbeflächen ungeeignet sind und oft nur noch als Büroflächen vermietet wurden. Sie haben ihren ursprünglichen Zweck überlebt und lassen sich von einem funktionierenden Einzelhandel nicht mehr wirtschaftlich betreiben. Sie weisen darüber hinaus so schlechte Nutzwerte auf, dass nur mit großen Investitionen (in Fenster, Türen, Wärmedämmung und dergleichen) überhaupt noch Nutzer finden lassen.</li>
<li>Solche Ensemble zu erhalten, wie für einen Denkmalschutz für derartige, minderwertige Bauten zu plädieren ist so ähnlich, wie Gelsenkirchener Barock, geschmackloses Mobiliar aus den Fünfzigern und deren Herstellung unbedingt erhalten zu wollen. Allerdings ist Gelsenkirchener Barock inzwischen in Museen zu besichtigen, wo er auch hingehört. Nichts anders gilt im Übrigen für das Ostseebad Prora und die dortige Ausstellung typischer DDR-Möblierungen. Mit demselben Ansinnen hätte man ganze Plattenbau-Siedlungen &#8222;im Osten&#8220; unter Veränderungssperre stellen können. Tat man aber nicht.</li>
<li>Die gewählte Formulierung, die fünfziger Jahre-Siedlungen stellten, wie sie sind, eine &#8222;Oase der Beschaulichkeit&#8220; dar, ist schon Spitze. Man stelle sich eine Vielzahl vorbeiflanierender Endsiebziger (Senioren) vor, die bedächtig pfeifend an der eingeschossigen Ladenzeile des inzwischen als Büro genutzten Gewerbeflachbaus vorbeiflanieren, immer &#8222;Ich will keine Schokolade&#8220; pfeifend. Klasse. Die Fünfziger, eine Oase der Beschaulichkeit.</li>
</ul>
<p><strong>Ganz großes Kino (oder war&#8217;s ein Daumenkino vorhandener Textbausteine?), liebe Stadtplanung</strong> Friedrichshain-Kreuzberg, was ihr da zusammen schreibt! Ich habe lange nicht mehr über so einen hanebüchenen, öffentlichen Unsinn gelacht.</p>
<blockquote><p>Schade eigentlich. Die Eigentümergemeinschaft, der das Haus gehört, hat in den letzten Jahren beträchtliche Geldmittel in die Aufwertung der zu schlechten Bausubstanz gesteckt. Die Fassade wurde gestrichen, die Treppenhäuser komplett renoviert. Die 1.500,- EUR, die diese Werbetafel gebracht hätte, wollte sie in die Instandhaltungsrücklage für künftige Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen stecken. (Reaktion der WEG-Verwalterin)</p></blockquote>
<p><strong>Daumen hoch, gefällt mir</strong>!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>573-10 &#8211; Schädlingsbekämpfung: In Berlin-Wedding ist der Hof vollkommen von Rattengängen durchzogen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/81610/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/81610/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Ratten]]></category>
		<category><![CDATA[Rattenschwanz]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der 80iger Jahre: David Bowie tritt in der Berliner Waldbühne auf. Am Zaun drängeln sich etliche Punks, die gern rein würden, aber den Eintritt nicht bezahlen können. Die Ordner, die den Eingang überwachen, müssen sich dran gewöhnen: die Punks haben ihre Liebsten mitgebracht. Etliche tragen zahme Ratten auf der Schulter. Die ertragen den Lärm ... <a title="573-10 &#8211; Schädlingsbekämpfung: In Berlin-Wedding ist der Hof vollkommen von Rattengängen durchzogen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/81610/" aria-label="Mehr Informationen über 573-10 &#8211; Schädlingsbekämpfung: In Berlin-Wedding ist der Hof vollkommen von Rattengängen durchzogen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7336" title="Banner Schädlingsbekämpfung - Ratte sich, wer kann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf.jpg" alt="Banner Schädlingsbekämpfung - Ratte sich, wer kann!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Anfang der 80iger Jahre: David Bowie tritt in der Berliner Waldbühne auf. Am Zaun drängeln sich etliche Punks, die gern rein würden, aber den Eintritt nicht bezahlen können. Die Ordner, die den Eingang überwachen, müssen sich dran gewöhnen: die Punks haben ihre Liebsten mitgebracht. Etliche tragen zahme Ratten auf der Schulter. Die ertragen den Lärm die Musik von David Bowie ohne sichtbare Beeindruckung. Unter den Gästen auch Nena: sie findet das Klo nicht. Die Ratten stören sie nicht&#8230; (Erinnerungen)</p></blockquote>
<p><strong>Im aus vier Aufgängen bestehenden Mehrfamilienhaus</strong> in Berlin-Wedding, unweit Rehberge, haben sich die Ratten eingenistet. Schon seit einiger Zeit laufen sie, krabbeln sie in den Strangkästen im Haus direkt in den Wohnungen immer wieder hoch und runter. Ein Mieter wohnt im 1. Obergeschoss, Vorderhaus. Unter seiner Wohnung ist direkt der Durchgang für diejenigen, die in den Innenhof wollen und von da aus zu zwei Seitenflügeln oder das hinten gelegene Gartenhaus. Jetzt hat ein Hausbetreuer zwei Fotos geschickt. Der Durchgang ist abgesackt. <strong>Kommissar Verdächtig orakelt, warum</strong>.</p>
<p><span id="more-7335"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_114" aria-describedby="caption-attachment-114" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-114" title="Rattenschwanzprobleme" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/rattenschwanzproblem_web.jpg" alt="" width="300" height="242" /><figcaption id="caption-attachment-114" class="wp-caption-text">Rattenschwanzproblem</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Mitten in Berlin</strong> kann einem das Betrachten von zwei harmlosen Fotos spanisch vorkommen. Denn es erscheint uns als &#8222;widernatürlich&#8220;, dass sich in einem Hausdurchgang einfach so -nach Jahren- die Fliesen absenken. Ja richtig, es sind Hohlstellen drunter, tritt man drauf, knackt es schon, eine Stolperstelle. Ein Fliesenleger muss hin. Allerdings: Hier muss die Verwalterin Hinweise geben, denn sie weiß mehr und hat einen Verdacht.</p>
<figure id="attachment_7341" aria-describedby="caption-attachment-7341" style="width: 428px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild0540_Treppenhaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7341  " title="Treppenhausflur mit absackenden Fliesen (Foto: Hoyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild0540_Treppenhaus.jpg" alt="Treppenhausflur mit absackenden Fliesen (Foto: Hoyer)" width="438" height="576" /></a><figcaption id="caption-attachment-7341" class="wp-caption-text">Treppenhausflur mit absackenden Fliesen (Foto: Hoyer)</figcaption></figure>
<p><strong>Kürzlich sackte im Hof</strong> &#8222;einfach so&#8220; (schon wieder!) das verlegte Katzensteinpflaster ab, das unmittelbar vor einer Kellerabgangstreppe zu den Mieterkellern verlegt ist. Das hat ein Handwerker wieder gerichtet. Und vierzehn Tage später sackte es wieder ab. Es wurde eine größere Maßnahme draus: beim zweiten Mal gingen die Handwerker der Ursache auf den Grund. Unterhalb des Katzensteinpflasters hatten sie dann mehrere lange Gänge entdeckt, die unterirdisch von links nach quer, von rechts nach links und ring nach lechts verliefen. Rattengänge.</p>
<p><strong>Jetzt sind diese Gänge zubetoniert</strong>. Das wird halten. Es sackt auch nichts mehr ab. So weit, so gut.</p>
<p><strong>Dass jetzt im Hofdurchgang</strong> auch der Fussboden absackt: Nachtigall, da hört man dir trapsen (berolinische Redensart). Der Sache wird jetzt auch dort auf den Grund gegangen. Gut, dass dieser gedankliche Zusammenhang hergestellt wurde. Ob er richtig ist, wird sich erweisen. Hätte man das nicht erinnert, wäre es vielleicht im Sande verlaufen. Buchstäblich&#8230;</p>
<p><strong>Jetzt geht es</strong> auch den letzten Mohikanern unter diesen <strong>Ratten an den Kragen</strong>!</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Schwerpunkt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/03/rattenschwanz/" target="_self">Ratten&#8230;.schwanzprobleme</a></li>
<li>Schwerpunkt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/deutsche-sprache-schwere-sprache/" target="_self">Ratten&#8230;.freiheitsbescheinigung</a></li>
<li>Schädlingsbekämpfung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">&#8230;den Sitzpuff angehoben und Fraßmehl gefunden</a></li>
<li>Schädlingsbekämpfung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/summ-summ-summ/" target="_self">Summ, summ, summ, Bienchen summ he</a>rum</li>
</ul>
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		<title>565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:05:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist gut&#8230;. Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist) Zuallererst: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes ... <a title="565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/9082010/" aria-label="Mehr Informationen über 565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_3768" aria-describedby="caption-attachment-3768" style="width: 206px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3768  " title="Nichts ist öder ... rettet den Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg" alt="" width="216" height="216" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3768" class="wp-caption-text">Nichts ist öder ... rettet den Alltag</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/esistgut.mp3">Es ist gut&#8230;.</a></p>
<blockquote><p>Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist)</p></blockquote>
<p><strong>Zuallererst</strong>: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes Pärchen, vermutlich schon etwas höheren Alters, ruft auf einem Anrufbeantworter an. Diese Art Anrufe sind gelebter Alltag für jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz in der Haus- und Grundstücksverwaltung haben. Es ist die Natur der Sache an sich -!!!-: Hausverwalter <span style="text-decoration: line-through;">können</span> sollten lieber auch gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein. In einem harten Arbeitsleben wie diesem muss man sich auch <strong>mal verstecken dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Z.B. vor vollkommen verwirrten Anrufern</strong>, die es tatsächlich öfter gibt, aus ganz unterschiedlichen Gründen:</p>
<p><span id="more-7266"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/48mGqJgBslA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="405" src="http://www.youtube.com/v/48mGqJgBslA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Frau Tucker und Frau Raufuss &#8211; via Youtube</span></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Jaaa, dann sprech dit doch hin! (genervter Ehemann zu seiner Frau)</p></blockquote>
<p><strong>Es sind üblicherweise Anrufe</strong> außerhalb jeder normalen Geschäftszeit. Die Menschen, die anrufen, sind so uhrzeitgesteuert nicht. Es erscheint ihnen sogar irgendwie reizvoller, bei der Hausverwaltung anzurufen, wenn niemand Menschliches den Hörer hebt und &#8222;Ja bitte?&#8220; fragt. Durchaus in Betracht zu ziehen ist auch die Variante, dass sie es eigentlich gar nicht bemerken! Denn um etwas reizvoll zu finden, muss man überhaupt erst einmal etwas finden, also eine Art eigene Einstellung besitzen!</p>
<p><strong>Die beiden, die hier anrufen</strong>, können ein &#8222;altes Hauswartspaar&#8220; auf Basis geringfügiger Beschäftigung sein, sehr wahrscheinlich aus einer großen Stadt, und in Berlin gälte ihr Anruf nicht als sonderlich großes Kuriosum. Sie können allerdings auch von einem nach Netzwerken trachtenden Hausverwalter als &#8222;guter Draht&#8220; ihres Hauses, als Schnittstelle zur Hausverwaltung, als &#8222;innerer Ordnungsdienst&#8220; oder sogar als denunziatorischer Blockwart (beachte: nicht Bloggwart, bitte unterscheide) &#8222;eingespannt&#8220; worden sein, oder sagen wir als &#8222;nützliche Idioten&#8220;. <strong>Eins, zwei &#8230;gsuffa!</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Total recall &#8211; absolute Erinnerung</span></strong></p>
<figure id="attachment_2110" aria-describedby="caption-attachment-2110" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/uw_opit_walterbaueme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2110" title="Rüdiger Lange, Berliner Filosof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/uw_opit_walterbaueme.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a><figcaption id="caption-attachment-2110" class="wp-caption-text">Rüdiger Lange, Berliner Filosofisch</figcaption></figure>
<p><strong>In Erinnerung</strong> ist uns aus unserem Arbeitsleben noch die vielfachen, regelmäßigen Anrufbeantworter-Anrufe der inzwischen seit längerem verstorbenen Frau Malatach aus Neukölln, deren Persönlichkeitsrechte es nicht mehr verletzen kann, stichwortartig zu skizzieren, was Frau Malatach so tat. Sie wohnte in der Hochparterre gelegenen Wohnung, die man nur über einen gemeinsamen, auf der Gartenseite des Grundstücks belegenen Laubengang erreichen konnte. Zur Straße hin hatte die Wohnung von Frau Malatach ein großes Fenster, und eins der vier Fensterelemente war ein sogenannter französischer Balkon, also eine Balkontür zum Öffnen, so eine Art Austritt, in den man sich stellen könnte, geschützt nur mit einem Balkongitter! Dort präsentierte sich Frau Malatach gern vorbeilaufenden Herren und bot sehr persönliche Dienste gegen vergleichsweise sehr geringes Entgelt an.</p>
<p><strong>Auch in der Auswahl ihrer Herren</strong> war Frau Malatach nicht sonderlich wählerisch. Wichtig war ihr in erster Linie das zu erwirtschaftende Salär. Es bildete ein ausreichendes Äquivalent zur ansonsten eher schmalen &#8222;Grundsicherung&#8220; des vormaligen Sozialamtes. Frau Malatach hatte viele Katzen, die sie eigentlich niemals redlich erworben hatte. Auch Tauben fütterte sie gern an. Dazu baute sie gartenseitig eine Art &#8222;Catwalk&#8220; (also eine Laufbohle für Katzen und Tauben, die allerdings zeitversetzt nach einem ausgeklügelten Muster anzureisen schienen).</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Oh Herr, lass Hirn regnen! (berolinisch)</p></blockquote>
<p><strong>Frau Malatach rief eigentlich immer irgendwann an</strong>, und das niemals zu irgendeiner erkennbaren Tageszeit. Als auf analogen Anrufbeantwortern noch keine Zeitspeicherung erfolgte, und später auch digital erfasst, exakte 54 Minuten nach Mitternacht. Oft wirkten ihre Anrufe irgendwie benebelt. Nie konnte ein Sachbearbeiter der Hausverwaltung verständlich zusammenfassen, welche Art &#8222;Vorgang&#8220; Frau Malatach aufs Band gesprochen habe. In Erinnerung bleibt der Anruf mit folgendem (neuen) Vorgang:</p>
<blockquote><p>Ja hallo (Pause) &#8211; Frau Malatach hier &#8211; (Pause) Sie müssen kommen! (Pause), Stöhnen &#8211; Das ganze Klo ist verstopft! Es kommt alles hoch!</p></blockquote>
<p><strong>Natürlich</strong>: Es wurde schließlich bergeweise Katzenstreu aus dem Klo herausgeholt, das musste Frau Malatach dann bezahlen. Hat sie sogar. Mit hart erarbeitetem Geld, von dem beim Grundsicherungsamt niemand etwas gewusst hatte. Eine Vielzahl weiterer Anrufe, offenbar oftmals unter erheblichem Einfluss vergeistigender Destillate, ist hier nicht nur als äußerst angenehm in Erinnerung geblieben.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Es ist gut, wenn Du weißt, was du willst, wenn du nicht &#8230;. siehe oben</span></strong></p>
<p><strong>Von ähnlicher Qualität</strong> ist der Anruf, in dem es um Frau Tucker und Frau Raufuss geht.</p>
<p><strong>Man kann als Erfahrungsbericht</strong> zusammenfassen, dass Anrufbeantworter auch soziale Dienste vollbringen, wenn sie derlei zur Erleichterung beider Seiten aufzeichnen. Nicht nur die Anrufer fühlen sich erleichtert und können eine ganz große Seelenlast &#8222;frei von der Leber weg&#8220; entsorgen. Eine Art gedankliche Sperrmüllabfuhr. Auch der Angerufene, der Hausverwalter, kann seinen nachfolgenden Arbeitstag zu üblichen Bürozeiten effizienter gestalten. Derselbe Anruf zur üblichen Bürozeit, das könnte durchaus eine Katastrophe werden und was wir als gute Dienstleistung einer Haus- und Grundstücksverwaltung begreifen, komplett zum Erliegen bringen. Solche Anrufer können Angerufene für längere Zeit komplett blockieren und in Beschlag nehmen.</p>
<blockquote><p>Merke: Es gibt als gesund zu bezeichnende <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation" target="_blank">Korrelationen</a> zwischen aufzuwendender Zeit und Inhalt eines ergebnisoffen geführten Telefonats. Korrelation beschreibt die Beziehung zwischen zwei oder mehreren statischen Variablen, in diesem Fall Anrufer. Von Vorteil ist aus Hausverwaltersicht, wenn anstatt zweier statischer Variablen das Telefonat von &#8222;<em>dynamischen</em> Variablen&#8220; (Anrufern) geführt wird. Übersteigt der Zeit- den Ergebnisfaktor eines Telefonats, gibt es eine erfolgreiche Strategie, das eingetretene Verteilungsmissverhältnis in Ausgleich zu bringen: Man könnte einfach auflegen! <strong>Aber darf man das</strong>?</p></blockquote>
<p><strong>Dass dieses kleine Schnitzel &#8222;Alltagsanrufer&#8220;</strong> nun via Youtube digital verbreitet werden kann hingegen, ist eine Köstlichkeit. Ohne solche vollkommen sinnlosen und bisweilen skurrilen Anrufe wäre die Arbeit in der Haus- und Grundstücksverwaltung oft aber auch komplett humorfrei. Es ist wirkliches Leben und auch sehr Berlin, was einige besondere Bezirke betrifft und weniger andere, also differenziert betrachtet! <strong>Aus der Distanz betrachtet</strong>.</p>
<figure style="width: 352px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs200.snc1/6776_145656931426_655141426_3846584_6766545_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs200.snc1/6776_145656931426_655141426_3846584_6766545_n.jpg" alt="Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)" width="362" height="198" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer sich von einem derart hartem Arbeitsleben</strong> ein wenig zu entspannen versucht, kann in Berlin-Kreuzberg dazu ins <strong>Yorckschlösschen</strong> gehen, ein Bier trinken und gepflegter Livemusik zuhören! Frau Tucker, Frau Raufuss und diese Nervensägen vergessen. Wenn dazu noch die <strong>Babes on Orgel</strong> auftreten, hat man den vollkommen unangemessenen Lärm dieser Anrufer komplett vergessen! Denn niemand kann es besser singen, als die Babes on einer Orgel, das taten sie hier auf dieser Website schon einmal, sie sangen:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Smile when you say goodbye!</p></blockquote>
<p>und intervenierten damit nicht zuletzt in der enervierenden Hausverwalterszene Berlins, es solchen Anrufern nett zu sagen, ein leises, unaufgeregtes &#8222;Goodbye&#8220; und &#8222;guten Tag&#8220; und &#8222;guten Weg&#8220;. Und dies im Gegensatz zu dem gut in Erinnerung gebliebenen Ergebnis anderer Betrachtungsweisen. Hatte nicht die ehemalige Nina-Hagen-Band als Spliff noch gefordert: &#8222;Laß den Telefonterror, ruf jetzt bitte nicht mehr an, es gibt gar nichts auf der Welt, was jetzt so wichtig sein kann!&#8220; Und damit den Bodensatz bereitet in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht für eine eher abwehrende Haltung von Angerufenen. <strong>Bis zum nächsten Anruf gilt: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!, niemand hat noch die Absicht, alte Cassettenaufzeichnungsgeräte zurückzuspulen!</strong></p>
<p><strong>Nicht recherchiert wurde die Frage</strong>, ob Yorckschlösschen-Chef Olaf Dähmlow die Babes on Orgel jemals verpflichtete, dem alltäglichen Wahnsinn, der hier erfassbar wird, durch gute Musik ein Fanal der Unterhaltungskunst entgegen zu setzen? Die Redaktion wird das bei Gelegenheit vertiefen. Bis dahin gilt: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rust_Never_Sleeps" target="_blank">Rust never sleeps&#8230;</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link zur <a title="externer Link" href="http://www.yorckschloesschen.de/" target="_blank">Homepage des Yorckschlösschens in Berlin-Kreuzberg</a></li>
<li>Gaben hier schon mal das &#8222;Lied des Tages&#8220;: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8762010/" target="_self">Wer bitte sind die &#8222;Babes on Orgel&#8220;</a> (02.07.10 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Tiefer recherchiert: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund&#8230;.</a> (18.02.10 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Das macht Sinn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">Kommunikationsfreie Zeit</a> (09.09.08 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Über gute Kommunikation: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/notfall-wasserohrbruch/" target="_self">Notfall Wasserrohrbruch &#8211; Es muss schnell reagiert werden</a> (12.10.09 auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>564-10 &#8211; Prognosen: Wohin führt das denn jetzt? Der Google-Streetview-Widerspruch-Widerspruch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 11:44:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann den Text auch per Mail an streetview-deutschland@google.com versenden – ich empfehle allerdings, entweder einen Brief zu schicken oder in ein Museum einzubrechen und den Widerspruch per Fax zu senden: auf traditionelle Weise vorgebrachte Offline-Meinungen zählen offenbar mehr als Online-Meinungen. (Sascha Lobo im dazugehörigen Artikel, Link unten) Von wegen &#8222;Schweigen der Lämmer&#8220;. Jetzt &#8222;das ... <a title="564-10 &#8211; Prognosen: Wohin führt das denn jetzt? Der Google-Streetview-Widerspruch-Widerspruch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/90710/" aria-label="Mehr Informationen über 564-10 &#8211; Prognosen: Wohin führt das denn jetzt? Der Google-Streetview-Widerspruch-Widerspruch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Man kann den Text auch per Mail an streetview-deutschland@google.com versenden – ich empfehle allerdings, entweder einen Brief zu schicken oder in ein Museum einzubrechen und den Widerspruch per Fax zu senden: auf traditionelle Weise vorgebrachte Offline-Meinungen zählen offenbar mehr als Online-Meinungen. (Sascha Lobo im dazugehörigen Artikel, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Von wegen &#8222;Schweigen der Lämmer&#8220;</strong>. Jetzt &#8222;das Lachen der Hühner&#8220;. Sascha Lobo hat was vorgelegt, und Sascha Lobo ist so was wie Netzverstand, wenn auch mit bunten Haaren. Der Mann hat Ahnung und lebt momentan im Web 2.5, Web 3.0 erwartend. Das ist mit Einführung von Google Streetview bereits beabsichtigt. Dass die Bundesministerin jetzt Widerspruchsschreiben empfiehlt, um sich gegen die Digitalisierung der Welt zur Wehr zu setzen, hat folgenden <strong>Entwurf eines Widerspruch-Widerspruchs befördert</strong>.</p>
<figure style="width: 312px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://saschalobo.com/wp-content/uploads/2010/08/widerspruch_widerspruch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Eingebettet von Sascha Lobo (Link unten)" src="http://saschalobo.com/wp-content/uploads/2010/08/widerspruch_widerspruch.jpg" alt="Eingebettet von Sascha Lobo (Link unten)" width="322" height="454" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Eingebettet von Sascha Lobo (Link unten)</figcaption></figure>
<p><strong>Der Widerspruch</strong> gegen die Widersprüche anderer Menschen: <strong>gesichtspunkte.de</strong> findet die Idee &#8222;knorke&#8220; (berolinisch für dufte). Hoher Humorfaktor. Und vermutlich eine etagenweise Verpixelung von individuellen Wohnungsaußenfassaden. Wir haben hier schon über das Abfallprodukt &#8222;google cake view&#8220; berichtet. Braucht google da nicht Sachverstand von kundigen Verwaltern? <strong>Wir kennen da welche&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://saschalobo.com/2010/08/10/google-street-view-widerspruch-widerspruch/" target="_blank">Sascha Lobo zeigt Widerspruch-Widerspruchschreiben</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>533-10 &#8211; Alltag: Rettet den Alltag &#8211; Alltag in Berlin-Zehlendorf, warm ist&#8217;s geworden, aber gute Musik gibt&#8217;s&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8782010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:38:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als wir kürzlich über bevorstehende Konzerte der in Amsterdam lebenden Jazzsängerin Julia Oschewsky berichteten, war das Konzert im Berliner B-Flat recht gut besucht. Das hat uns gefreut. Bei diesem Konzert schnitten wir mit dem iPhone auch mal spaßeshalber ein Stück mit dem Namen &#8222;Angel Eyes&#8220; mit, dass auf der Debüt-CD &#8222;Inner Game&#8220; drauf ist und ... <a title="533-10 &#8211; Alltag: Rettet den Alltag &#8211; Alltag in Berlin-Zehlendorf, warm ist&#8217;s geworden, aber gute Musik gibt&#8217;s&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8782010/" aria-label="Mehr Informationen über 533-10 &#8211; Alltag: Rettet den Alltag &#8211; Alltag in Berlin-Zehlendorf, warm ist&#8217;s geworden, aber gute Musik gibt&#8217;s&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_7066" aria-describedby="caption-attachment-7066" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Julia.Oschewsky_DSC08700.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7066  " title="Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Julia.Oschewsky_DSC08700.jpg" alt="Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-7066" class="wp-caption-text">Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10</figcaption></figure>
<p><strong>Als wir kürzlich</strong> über bevorstehende Konzerte der in Amsterdam lebenden Jazzsängerin Julia Oschewsky berichteten, war das Konzert im Berliner B-Flat recht gut besucht. Das hat uns gefreut. Bei diesem Konzert schnitten wir mit dem iPhone auch mal spaßeshalber ein Stück mit dem Namen &#8222;Angel Eyes&#8220; mit, dass auf der Debüt-CD &#8222;Inner Game&#8220; drauf ist und das live gespielt noch ein bisschen fulminanter daherkommt. Es ist ein Stück zum sich weg träumen. Wie geschaffen als musikalische Unterlegung für einen täglichen Königsweg: Den zur Schule, um ein Kind zu bringen <strong>oder es abzuholen</strong>.</p>
<p><span id="more-7065"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7w4xDhzvLmM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="375" src="http://www.youtube.com/v/7w4xDhzvLmM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Alltag in Berlin-Zehlendorf &#8211; via Youtube (Musik: Julia Oschewsky, live im B-Flat Berlin)</span></p>
<blockquote><p>Das gezeigte Video beinhaltet ausschließliche LIVE-Komponenten: Live gefahren, live gespielte, handgemachte Musik! So wird aus dem Alltag ein Highlight<strong>!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Damit hier kein</strong> falscher Zungenschlag aufkommt: Das tut man gern, auch und gerade weil es zu einem farbenfrohen Alltag gehört.</p>
<p><strong>Ebenso gerne hört man</strong> kleine Audioschnipselchen von vergangenen, fulminanten Konzerten mit &#8222;bildlicher Bandbreite&#8220;, mit allem, was zu guter Musik gehört: Folkert Osterbeek ist Pianist und gibt uns allerdings tonale Vorstellungen seines Könnens. Während wir Richtung Nirwana rodeln, teils auf Kopfsteingepflastere, meldet sich die Sängerin Julia Oschewsky mal eben zu Wort und deutet etwas an. Schließlich soliert der Bassist der Band und ab und zu ist der argentinische Tangogitarrenspieler mit &#8222;Einstreu&#8220; dabei, nur deswegen hat das alles überhaupt noch nichts mit Meerschweinchen zu tun. Soeben angehört und digital vermischt mit einem Kurztest eines Videorecorder-Handys namens Q3, dass ganz vorzügliche Bilder macht, nein Videos, und abgemischt mit iPhone-Mitschnitten vom Audio des Auftritts von Julia Oschewsky in &#8222;rough fidelity&#8220;, das ist das Gegenteil von High Fidelity.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">***</span></p>
<p><strong>Meerschweinchen</strong>, um dabei zu bleiben, bromseln. Julia Oschewsky bromselt nicht, aber sie kann einiges andere: gurren, stöhnen, hoch und runter, Falsetten und Pirouetten drehen, gesangstechnisch. Ach was, lassen wir das drüber Reden und halten es mit Miles Davis, der sinngemäß gesagt hat:</p>
<blockquote><p>Was soll ich über meine Musik sagen? Die Musik spricht für sich selbst&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Miles Davis war nicht doof</strong>, der Mann, der wusste was und hat Geschichte geschrieben.</p>
<p><strong>Aber die Oschewsky-Julia</strong> aus Amsterdam, die kann &#8222;ooch&#8220; was und ihre CD kann man sogar koofen&#8230;.um das Berolinische hier noch einmal erinnerungshalber hochzuhalten!</p>
<p><strong>Schönes Wochenende hüben wie drüben</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Auf die Ohren: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7792010/" target="_self">Escape forward war Lied des Tages auf gesichtspunkte.de</a></li>
<li>Auf die Augen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8172010/" target="_self">Konzertankündigung zum 31.05.2010 auf gesichtspunkte.de</a></li>
<li>Aus aktuellem Anlass: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/04/16/amsterdam-mein-amsterdam/" target="_blank">Immer auf die Holländer! Gastbeitrag von Julia Oschewsky</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Auf die Seele: <a title="externer Link" href="http://www.juliaoschewsky.de/" target="_blank">Julia Oschewskys Website</a></li>
<li>Auf die Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1641" target="_blank">Ausführlicher Concert Review (Konzertkritik)</a> (auf blackbirds.tv)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>526-10 &#8211; Grün grün ist die Hoffnung&#8230;: Von Versammlungen, Fertigteilgaragen und wirtschaftlichem Wahnsinn!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8712010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/8712010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;die Eigentümerversammlung in Berlin-Wilmersdorf möge ein baldiges Ende haben, Aktion drei Fragezeichen: Wer hat schon Lust, bei 33,5 ° Celsius in klimatisierten Höllenvororten, wie Sitzungssälen des Berliner Hotelgewerbes herumzusitzen? Anstrengende Grundsatzdebatten darüber zu führen, ob es sinnvoll ist, Fertigteilgaragen für 60.000,- € instandzusetzen, wenn man für dieses Geld auch einfach neue kaufen könnte? Die Kostenverteilung ... <a title="526-10 &#8211; Grün grün ist die Hoffnung&#8230;: Von Versammlungen, Fertigteilgaragen und wirtschaftlichem Wahnsinn!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8712010/" aria-label="Mehr Informationen über 526-10 &#8211; Grün grün ist die Hoffnung&#8230;: Von Versammlungen, Fertigteilgaragen und wirtschaftlichem Wahnsinn!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7024" title="Grün, grün ist die Hoffnung..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg" alt="Grün, grün ist die Hoffnung..." width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p><strong>&#8230;die Eigentümerversammlung</strong> in Berlin-Wilmersdorf möge ein baldiges Ende haben,<strong> Aktion drei Fragezeichen</strong>:</p>
<ul>
<li>Wer hat schon Lust, bei 33,5 ° Celsius in klimatisierten Höllenvororten, wie Sitzungssälen des Berliner Hotelgewerbes herumzusitzen?</li>
<li>Anstrengende Grundsatzdebatten darüber zu führen, ob es sinnvoll ist, Fertigteilgaragen für 60.000,- € instandzusetzen, wenn man für dieses Geld auch einfach neue kaufen könnte?</li>
<li>Die Kostenverteilung für wirtschaftlichen Wahnsinn alternierend abzuändern, nur weil ein neues WoEigG dies ermöglicht, wenn die Maßnahme einzelne Wohnungseigentümer begünstigt?</li>
</ul>
<p><strong>Der Berliner</strong> will &#8222;ins Jrüne&#8220; (berolinisch gesprochen/gedacht), und nicht in die Hotellerie. Carbonara, Senhorina&#8230;.<strong>Prinzip Hoffnung, dass alles schnell vorbei ist und Feierabend</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8452010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Methusalem Kompott]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[alte Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[BZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[FotoPodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolstätter Str.]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen&#8230;. (Redewendung, gelegentlich benutzt) Was trieb ein paar süddeutsche Senioren, den eigenen Anlageberater zu fesseln und tagelang zu malträtieren? Was treibt in der Rudolstätter Str. in Berlin-Wilmersdorf einen 98-jährigen Ehemann, seine 74 Jahre alte, viel jüngere Ehefrau mit einem Messer so zuzurichten? Im Vergleich zu ihm ist sie ein &#8222;Teeny&#8220; ... <a title="500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8452010/" aria-label="Mehr Informationen über 500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6881" aria-describedby="caption-attachment-6881" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1369_FotoPodcast_Senior.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6881  " title="BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1369_FotoPodcast_Senior.jpg" alt="BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10" width="450" height="585" /></a><figcaption id="caption-attachment-6881" class="wp-caption-text">BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10</figcaption></figure>
<blockquote><p>Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen&#8230;. (Redewendung, gelegentlich benutzt)</p></blockquote>
<p><strong>Was trieb ein</strong> paar süddeutsche Senioren, den eigenen Anlageberater zu fesseln und tagelang zu malträtieren? Was treibt in der Rudolstätter Str. in Berlin-Wilmersdorf einen 98-jährigen Ehemann, seine 74 Jahre alte, viel jüngere Ehefrau mit einem Messer so zuzurichten? Im Vergleich zu ihm ist sie ein &#8222;Teeny&#8220; <strong>in zartem Alter</strong>.</p>
<p><span id="more-6880"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die von der BZ</strong> am Sonntag erzählte Räuberpistole (Foto oben) erschrickt uns.</p>
<p><strong>Wir müssen im Kopf unser Bild</strong> von Teilen der Seniorenschaft abändern. Sie vielleicht nicht mit John Demjanuk vergleichen, der in München seine Rolle als KZ-Wächter justitiabel aufklären lässt, wider Willen. Das Bild vom &#8222;grundgütigen Senior&#8220;, der am Ende des letzten Lebensfünfundzwanzigstel noch Messer nimmt, um seine Frau zu filetieren. Wie lange schon trug der Täter eine beißende Aggressivität gegen seine Lebenssituation in sich? <strong>Brrrr&#8230;.ist das eine kalte Räuberpistole</strong>.</p>
<blockquote><p>Es ist nicht immer eine Frage des Alters, ob jemand eine Leiche im Keller hat! (sinngemäß ergänzte Redewendung)</p></blockquote>
<p><strong>Man möchte meinen</strong>, dass ein 98 Jahre alter Mensch seinen inneren Frieden gefunden hätte. Rudolstätter Straße in Berlin-Wilmersdorf: Das ist von jedem denkbaren Berliner Wohnwinkel aus betrachtet &#8222;umme Ecke&#8220; (berolinisch für &#8222;in der Nähe&#8220;). Berolinismus: auch den hatten wir hier schon zuweilen.</p>
<p><strong>Es erscheint uns an der Zeit</strong>, noch einmal auf das Konzept des Methusalem-Kompotts hinzuweisen. Darüber hatten wir hier schon des Öfteren berichtet. Die weiterführenden Links sind in diesem Zusammenhang (hoffentlich) <strong>selbsterklärend aufgebaut</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Größere Aufmerksamkeit: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Das Methusalem-Kompott</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8262010-2/" target="_self">Fangopackungen und feuchte Erde</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6332010/" target="_self">Die rüstigen Rentner vom Chiemsee&#8230;</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Mumifizierte Leiche im Keller entdeckt</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/das-methusalem-kompott/" target="_self">Eine Kampagne über alte Menschen weitet sich aus&#8230;</a></li>
<li>Berliner Lebenslinien: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. hat schon immer hier gewohnt</a></li>
<li>Vorbild: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1900" target="_blank">Der 73-jährige Jazzmusiker Gunter Hampel steht agil und proper auf der Bühne des Quasimodo</a></li>
</ul>
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		<title>488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8332010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/8332010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Müll]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, das kann ich als WEG-Verwalter nicht anders sagen. Sie hält die Dinge auf Trab und bewegt auch mal welche. Heute berichtet sie mir aus Berlin-Spandau: Morning, eine neue Mülltonne stand heute früh auf der Straße vor der Durchfahrt, habe sie zum Müllplatz gezogen. Zur Info: Müllabfuhr war vorgestern da, säuberlich in Tüten verpackter Müll ... <a title="488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8332010/" aria-label="Mehr Informationen über 488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ja, das kann ich als WEG-Verwalter nicht anders sagen</strong>. Sie hält die Dinge auf Trab und bewegt auch mal welche. Heute berichtet sie mir aus Berlin-Spandau:</p>
<blockquote><p>Morning, eine neue Mülltonne stand heute früh auf der Straße vor der Durchfahrt, habe sie zum Müllplatz gezogen. Zur Info: Müllabfuhr war vorgestern da, säuberlich in Tüten verpackter Müll lag vor den beiden vollen Tonnen (da eine ja fehlte). Müllabfuhr hat Mülltüten nicht mitgenommen und stattdessen in die Ecke geschmissen, wo sie teilweise zerplatzen und der Müll zerstreut herumlag. Habe alles in die frisch geleerten Tonnen gepackt und mich bei Müllabfuhr beschwert&#8220; (Quelle: Email von Sabine, deren Name ich geändert habe) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p></blockquote>
<p><strong>Vorgestern war die Mülltonne einfach weg</strong>. Verschwunden. Hat sie jemand geklaut? Wer klaut eine Mülltonne? Alles klar, am vergangenen Sonntag hatte ich sowas auf dem Schirm. Ich war an der Krumme Lanke, wettermäßig bedingt als Privatier. Hier wird deutlich: Hausverwalter denken in ganzheitlichen Zusammenhängen. <strong>Das ergibt sich aus folgendem</strong>.</p>
<p><span id="more-6795"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="50" height="18" /></p>
<figure id="attachment_6796" aria-describedby="caption-attachment-6796" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_035_Affenschaukel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6796  " title="Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_035_Affenschaukel.jpg" alt="Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang" width="450" height="345" /></a><figcaption id="caption-attachment-6796" class="wp-caption-text">Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang</figcaption></figure>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Müllgang</span></strong></p>
<p><strong>Diese Jungs</strong>, so round about 18/19 Jahre alt, hatten so eine schicke Tonne, relativ neu aussehend, mit weißem BSR-Logo. Dazu habe ich <em>gestern</em> wegen der verschwundenen Mülltonne in Berlin-Spandau mit einer Mitarbeiterin der BSR gesprochen. Sie bei der Gelegenheit darauf angesprochen: &#8222;Kann man eigentliche solche Tonnen als Privatier kaufen? Wie diese Zehlendorfer Jungs, die das Ding einfach umgebaut haben. Oben eine Blende drauf, da ein mp3-fähiges Autoradio eingesetzt. In die Seitenwandungen Autolautsprecher eingebaut: Musik für die Tonne! &#8220;  Oder um z.B. daraus einen Hamsterkäfig zu bauen (Inspiration: Stereoanlage, Otto Waalkes)? Oder sind diese Dinger unverkäuflich? Sie weiß es nicht. Ich sag ihr, wenn sie Lust hat, soll sie sich dazu noch mal melden. Eventuell hat sie keine Lust, und das wäre auch in Ordnung.</p>
<p><strong>Diese Jungs, das war nervig einerseits</strong>, und laute Musik an der Krumme Lanke gehört nicht zu meinen Vorstellungen von einem Wochenend-Ausritt. Vor allem, wenn es Technomusik ist. Die hat mir auch zu wenig human factor, so Maschinenbeats, grottenschlecht. Allerdings: das groovt. Als ich die Jungs anspreche und mich für ihre Tonne voll Musik interessiere, zeigen sie nette Seiten. Sie sagen, dass sie das Ding nicht richtig aufdrehen. Das könnte Leute belästigen und das läge ihnen fern. Sie trinken auch kein Bier. Sie sind zu viert und jeder hat einen Schlauch mit Anschluss an die gemeinsame Wasserpfeife in der Hand und saugt ab und zu daran. Es ist nicht Ganja oder Wheat, was sie da rauchen oder schimmliger Afghane, es sind Aromatabake für Wasserpfeife, praktisch drogenfrei und ohne jeden Rausch der Tiefe, die so tief ist, wie die Krumme Lanke.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Mülltante</span></strong></p>
<p><strong>Frau XY-Ungenannt von der Berliner Stadtreinigung</strong>, mit der ich gestern sprach im Eindruck dieses musikalischen Ausflugs an die Krumme Lanke, berichtet mir zunächst, dass meine Eingabe auf der Homepage der BSR (<a href="http://www.bsr-online.de">www.bsr-online.de</a>) von  Erfolg gekrönt gewesen sei. Da stünde jetzt wieder eine neue Tonne. Ich lerne hinzu: Die alte Tonne hat die Müllverladeklappe &#8222;gefressen&#8220;. Diese orange farbenen LKWs fressen manchmal ganze Mülltonnen. Also, die ist nicht geklaut worden. Ein durchschnittlicher Speisebedarfsplan eines solchen LKWs ist nicht bekannt, die Betriebsanleitung des Autos ist auch herstellerseitig ohne ergänzende Angaben dazu.</p>
<p><strong>Weil Tante Müll auf meine Assoziation</strong> (apropos, Frau BSR, wo ich sie gerade dran habe, kann man eigentlich Tonnen erwerben?) keine vernünftige Antwort weiß, vertagen wir die Auflösung dieser insgesamt eher unwichtig erscheinende Frage auf einen anderen Tag: den St-Nimmerleinstag.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Meine virtuelle Fernbeziehung</span></strong></p>
<p><strong>Sabine, die in Wirklichkeit anders heißt</strong>, ergänzt heute Morgen mein &#8222;gerade noch benötigtes Basiswissen&#8220; um die kundenseitige Bestätigung dahingehend, dass unser letzter Telefonkontakt positive Auswirkungen gehabt hat. Die Zusammenarbeit könnte man als zupackend, tatkräftig und initiativ beschreiben. Als ich ihr neulich verriet, dass es auf der BSR-Seite so ein Kundenformular für Kundenbeschwerden gibt, wusste ich allerdings noch nicht, dass solche &#8222;Beschwerden&#8220; sogar Reaktionen zeitigen. Das kann man ausdrücklich hinzufügen.</p>
<p><strong>Allerdings hat Sabine ihr neu erworbenes Wissen</strong> genutzt und einigen handgreiflichen Tätigkeiten (siehe hier ganz oben, einleitend) sogar eine weitere Beschwerde hinzufügt, die nun ohne jeden arbeitstechnischen Aderlass der Verwalterin bereits bei &#8222;big orange&#8220; vorliegt.  In anderen Häusern und Wohnobjekten gibt es Leute, die bei jedem noch so unwichtigen Telefonat gern Aufgaben an die Verwalterin zuweisen. Selbst Dinge, die die Verwalterin rechtlich eigentlich gar nicht dürfte ohne besonderen Auftrag, gehören ins Reich der zu erledigenden, auf Anruf zu erledigenden Kompetenzen, Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ein Wohnungseigentümer hat seinen Laden vermietet und nachts treten Ruhestörungen auf. Ruf den Mieter an und gebiete ihm Einhalt. Das müsste die Eigentümerin selbst machen. Sie selbst hat den Anspruch gegen ihren Miteigentümer. Die Verwalterin ist nicht aktiv legitimiert.</li>
<li>Schalte das Gesundheitsamt ein, wenn die nicht spuren. &#8222;Anscheißeritis&#8220; (berolinisch für jemanden anschwärzen)</li>
</ul>
<p><strong>Das ist mit Sabine nicht der Fall</strong>. Sie will, dass alles besser wird, das endlich was passiert. Und packt an, denkt mit und unterrichtet darüber. Gut so. Hervorhebenswert und daher heute mit amtlicher Belobigung durch den Bloggwart. In unserer gemeinsamen (Geschäfts-)Beziehung hat Sabine eindeutig die Hosen an und das ist nicht mal schlecht.</p>
<p><strong>Fassen wir zusammen</strong>: Bisschen Müll gelabert, Korrektur: über Müll gelabert&#8230;von Bedeutung ist: der größte Bewohner der Krummen Lanke war ein Wels, der jahrzehntelang im Berliner Aquarium lebte und ursprünglich dort gefangen worden war. Kein Zweifel: Dieser Wels maß über 3 m Gesamtgröße und niemand hätte ihn in eine gebräuchliche 240 L-Tonne kloppen können (berolinisch &#8222;in die Tonne kloppen &#8211; wegwerfen). Autoradios hingegen werden häufig &#8222;in die Tonne gekloppt&#8220;, und sei es, <strong>um aus der Tonne heraus Techno abzuspielen</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fgesichtspunkte-de%2Fdas-lied-von-der-krummen-lanke" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fgesichtspunkte-de%2Fdas-lied-von-der-krummen-lanke" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Lied von der Krummen Lanke &#8211; Fredy Sieg (via soundcloud)</span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Das <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7662010/" target="_self">Behälterinhaltsgewicht einer Mülltonne</a></li>
<li>Der <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7652010/" target="_blank">orange farbene Straßenköter</a></li>
<li>Berliner <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">Mundart at its best: Der Müllkutscher</a></li>
<li>Von der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-auf-inforadio-hat-thomas-hollmann-das-gehen-entdeckt-und-wir-die-karelische-wanderschnecke/" target="_self">karelischen Wanderschnecke</a></li>
<li>Die Mülle <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/04/und-keine-widerrede/" target="_blank">ist der Platzhirsch und keine Widerrede</a></li>
<li>Die Fantastischen Vier: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/der-politische-club/" target="_blank">Der politische Club an der Affenschaukel</a> (Krumme Lanke)</li>
<li>Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fredy_Sieg" target="_blank">über Fredy Sieg</a> (Komponist des Liedes von der Krummen Lanke)</li>
</ul>
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		<title>482-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Zugesetztes Abflussrohr und Alternativen &#8211; Von Kästen und Kerbhölzern!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren musste immer wieder ein Abflussreiniger in die Wohnanlage kommen. Die Sache fing immer so an. Im Badezimmer des Bades im Hochparterre gluckerten die Wasserleitungen. Erst staute sich das Wasser in der Toilette und dem daneben liegenden PP-Becken (für Männer) zurück, wenn die Badewanne abgelassen wurde. Dann staute es sich auch noch ... <a title="482-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Zugesetztes Abflussrohr und Alternativen &#8211; Von Kästen und Kerbhölzern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8272010/" aria-label="Mehr Informationen über 482-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Zugesetztes Abflussrohr und Alternativen &#8211; Von Kästen und Kerbhölzern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>In den letzten Jahren</strong> musste immer wieder ein Abflussreiniger in die Wohnanlage kommen. Die Sache fing immer so an. Im Badezimmer des Bades im Hochparterre gluckerten die Wasserleitungen. Erst staute sich das Wasser in der Toilette und dem daneben liegenden PP-Becken (für Männer) zurück, wenn die Badewanne abgelassen wurde. Dann staute es sich auch noch im Handwaschbecken dieses Bades. Ergebnis: irgendwann war alles zu, und es drohte das Wasser &#8222;über die Wupper&#8220; (nicht berolinisch für über die Ufer) <strong>zu treten</strong>.</p>
<p><span id="more-6748"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Für jedes Ding</strong>, das nach Geld verdienen trachtet, muss auch ein griffiger, marketingtechnisch guter Firmenname gefunden werden. Das Büro der Verwalterin arbeitete schon seit mehreren Jahren mit einer Firma zusammen, deren Vorname bezeichnete, worum es geht. Hinten stellte man ein &#8222;As&#8220; dahinter. Da die Sache nun brenzlig berichterstattet wird, dürfen wir den ersten Teil des Namens nicht nennen, ohne die Firma im Klarnamen zu benennen. Dabei käme sie nicht günstig weg. Intern bildeten wir nach der Trennung von dieser Firma Namen, Verballhornungen desselben. Aus Xyz-As wurde plötzlich Xyz-Arsch. <strong>Und das kam u.a. deswegen</strong>.</p>
<p><strong>Die Abstände</strong> in der obigen Wohnanlage wurden immer kürzer. Die Einsätze, dieser Firma, die wir nicht mehr zählen mochten, waren immens. Verfahren wurde immer nach demselben Muster. Der Mann fürs Grobe kommt, dann holt er aus seinem Auto eine Motorspirale. Der Unterschied zu ganz gewöhnlichen Klempnern ist der: die haben längere Spiralen. Sie sind in der Lage, bspw. 20 Meter tief in die Kanalisation des Hauses hineinzufahren. Das wurde auch immer gemacht. Und hielt dann zuletzt für ein halbes Jahr, <strong>bis wieder dasselbe passierte</strong>.</p>
<p><strong>Wir hatten mit der Firma Streit</strong> wegen einer anderen Wohnanlage und  empfanden deren Kulanz als mangelhaft, sich über streitgegenständliche Rechnungen vernünftig zu einigen. Da haben wir denen gesagt, die Geschäftsbeziehung sei jetzt ein Bruder von Knut: sie liege auf Eis. Neue Besen kehren gut. Durch einen Handwerker wurde uns eine andere, neue Firma empfohlen. Diese machte in den letzten Wochen ihre ersten Arbeitseinsätze für uns und heute am 26.05.10 (Foto) <strong>auch in dem betreffenden Haus</strong>.</p>
<p><strong>Der Mann schaute sich das Bad</strong> oben an und verlangte, er wolle die Leitungen im Keller sehen. Ihm wurde Zugang gewährt. Da griff der starke Mann mit seinen starken Fingern einmal empfindsam an das Rohr, dessen Verstopfung er meinte lokalisieren zu können. &#8222;Da können sie nichts mehr machen, dies Rohr ist richtig zu.&#8220; Er sagte noch, nein, in diesem Fall mache er das nicht von oben, er gehe von hier unten an die Sache ran. Schraubte alles ab, zeigte es artig und gab den Rat, <strong>die paar Meter Rohr einfach auszutauschen</strong>.</p>
<p><strong>Im Rohr war Baudreck</strong> aus der Zeit einer Baustelle, geschätzt 1994, auch Fliesenkleber und dergleichen. Und das, wie Maharishi Mahesh Yogi, der Wunderheiler, mit Handauflegen ermittelt. Respekt, auch Herrn Bundespräsident Horst Köhler a.D. hätte mangelnden Respekt nicht zu beklagen. Das Problem ist beseitigt, der Einsatz war kostengünstig und beinhaltete die richtigen Schritte. Die Schritte, die sein &#8222;blindfliegender&#8220; Vorgänger seit Jahren nicht bewerkstelligt hatte. Wir ziehen unseren Hut. Am nächsten Morgen rufe ich den Handwerker an, der mit dem &#8222;Rohrfrei-Fritzen&#8220; befreundet ist und ihn empfohlen hatte. Ich bedanke mich artig bei ihm und sage, das war eine gute Empfehlung! Man muss auch mal Danke sagen können. Tiefer Respekt. Der Mann hat was auf dem Kasten, der andere, sein Vorgänger, der hat was auf dem Kerbholz, der Ar&#8230;.., doch das ist schon wieder unsachlich. <strong>Weiter arbeiten&#8230;.</strong></p>
<figure id="attachment_6749" aria-describedby="caption-attachment-6749" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6749  " title="Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus.jpg" alt="Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-6749" class="wp-caption-text">Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7312010/" target="_self">Die auf Eis gelegte Geschäftsbeziehung</a></li>
</ul>
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		<title>476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 16:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Bildzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich den Laden betrete, sage ich zu Günter (* Name geändert) Das sind ja heute wieder Schlagzeilen in der Bildzeitung, wie man sie sich wünscht. Er meint Kein Problem für mich, oder? Aber für dich: einer war heute schon da. Du bist der Zweite. Schluck. Schlagfertig ist er, Günter. Günter hat eine &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, ... <a title="476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8212010/" aria-label="Mehr Informationen über 476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6718" aria-describedby="caption-attachment-6718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0025_Foto.Podcast.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6718  " title="FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0025_Foto.Podcast.jpg" alt="FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)" width="450" height="592" /></a><figcaption id="caption-attachment-6718" class="wp-caption-text">FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)</figcaption></figure>
<p><strong>Als ich den Laden betrete</strong>, sage ich zu Günter (* Name geändert)</p>
<blockquote><p>Das sind ja heute wieder Schlagzeilen in der Bildzeitung, wie man sie sich wünscht.</p></blockquote>
<p><strong>Er meint</strong></p>
<blockquote><p>Kein Problem für mich, oder? Aber für dich: einer war heute schon da. Du bist der Zweite.</p></blockquote>
<p><strong>Schluck. Schlagfertig ist er, Günter</strong>. Günter hat eine &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, so nennt man diejenigen in Berlin, die auf alles eine recht schnell geschossene Antwort verfügbar haben. Eine solche &#8222;Kodderschnauze&#8220; (berolinisch für etwas Ähnliches) bezeichnen manche Menschen <strong>in Berlin als &#8222;ihr Kapital&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-6717"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5763" title="Dickes B " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg" alt="Dickes B" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ich mag sie bei manchen Menschen gern</strong>, wenn es welche sind, von denen man sagt, sie trügen das Herz auf dem rechten Fleck. Kommt scharfer Verstand hinzu, ist mir das noch lieber. Eine Kodderschnauze, die sich mit Dumpfbackentum paart, hingegen mag ich weniger.</p>
<p><strong>Der Beruf erfordert</strong>, sich auf Gesprächspartner einzustellen. Sich einstellen zu können, heißt den Jargon ggf. zu beherrschen. Wahlweise kann ich mit Akademikern jeden Grades reden, fachsimpeln, schwadronieren, philosophieren oder &#8230; reden. Oder es müssen kurze Sätze sein, prägnant und präsent wie das Innere eines Wasserglases.</p>
<p><strong>Hauptsache</strong>, ich werde verstanden.</p>
<p><strong>Im Allgemeinen</strong> reden wir unnötig viel. Auch ich. Was man zu sagen hat, ist meist in zwei, drei Sätzen ohne Nebensatz zu sagen. Der Rest ist psychologisch bedingtes Beiwerk. Es umschmückt die Absicht, die ich verfolge, verschleiert sie eventuell sogar oder verwässert wieder alles. Für nur wenige Menschen ist es möglich, sich selbst und die eigenen verbalen Ausdünstungen so zu reduzieren, dass sie als Mensch nicht (überflüssigerweise) herüber kommen. Wenn es um eine Sache geht, ist Sachlichkeit vernünftig, aber Höflichkeit gebietet, sachliche Aussagen emotional zu verhängen mit Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, ausreden lassen.</p>
<p><strong>Das Gegenteil</strong> davon ist die Bildzeitung. Sie besticht durch &#8222;einfache Wahrheiten&#8220;, die Texte sind so zu recht gestutzt, dass ein einfach  strukturierter Mensch sie gut verstehen bzw. begreifen kann. Dabei rutscht allerdings oft die Tiefe komplett weg. In der Bildzeitung sind tiefschürfende, nachdenklich machende Texte nicht zu erwarten. Oder doch: Das Lesen einfacher Wahrheiten und verkürzter Sachverhalte kann ins Gegenteil umkippen.</p>
<p><strong>Wir sehen schon</strong>: so richtig bringt uns auch dieser Text hier nicht weiter. Jemand, der Zeit seines Lebens gute, deutliche Texte verfasst hat, wurde gestern 90 Jahre alt. Die Bildzeitung haben wir heute nicht gekauft, um zu erfahren, wie viel Wahrheitsgehalt in dieser Fettdruck-Schlagzeile steckt. Ich bin eher &#8222;Jeder Zweite&#8220; und fühle mich angesprochen. Warum dafür eine neue Studie für Berlin und Brandenburg benötigt wird, weiß ich nicht. <strong>Einfach mal ein bisschen umgucken</strong>.</p>
<p><strong>Ansonsten</strong> kommt die Schlagzeile ein bisschen schräg daher: sie mutet an, wie ein Titelfüller in einer Zeit, in der Bundespräsidenten Respekt rufen und zurücktreten, Lena ML Oslo bezwingt und isländische Vulkane den Billig- und Vielfluglinien Millionenausfälle bescheren, für deren Amortisation (Naturkatstrophe) sie Regierungen ansprechen. Wo bleibt denn da das unternehmerische Risiko? Der isländische Vulkanausbruch ist keine Naturkatastrophe, sondern ein Naturschauspiel.</p>
<p><strong>So wie Marcel Reich-Ranicki</strong>, dem wir gestern dafür eine Widmung <strong>ins Bekenntnisbuch schrieben</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8202010/" target="_self">Horst Köhler und der Respekt</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8192010/" target="_self">Deutschland sucht den Super-Horst</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8002010/" target="_self">Hilde besingt Berliner Sommersprossen</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://bekenntnisblog.de/?p=277" target="_blank">Marcel Reich-Ranicki wurde 90</a> &#8211; ein Würdigungsversuch</li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7052010/" target="_self">Dickes B &#8211; Seed</a></li>
</ul>
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		<title>468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8132010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/8132010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Hommelsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Corie Townsend]]></category>
		<category><![CDATA[Fifty Five]]></category>
		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Todd Wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[Kulturschock pur: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von blackbirds.tv (Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, ... <a title="468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8132010/" aria-label="Mehr Informationen über 468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_6670" aria-describedby="caption-attachment-6670" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC07873_FiftyFive_OnStage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6670  " title="Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC07873_FiftyFive_OnStage.jpg" alt="Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)" width="450" height="315" /></a><figcaption id="caption-attachment-6670" class="wp-caption-text">Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Kulturschock pur</strong>: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">blackbirds.tv </a>(Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, Musikfans und die Schwierigkeiten im Umgang damit.</p></blockquote>
<p><strong>Au weia</strong>: Heuer (wienerisch, nicht berolinisch) sind Versammlungstermine aber auch nicht ganz leicht zu entwerfen. Es muss ein ganzer Sack von <strong>Gesichtspunkten </strong>überprüft werden, um dafür zu sorgen, dass die Verwalterin mit ihrem Wunsch nach Kundenkommunikation nicht aneckt.</p>
<ul>
<li>Wir hatten am 19. Mai 2010 <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8092010/" target="_self">bereits darüber berichtet</a>, dass Wohnungseigentümer sich zwar gern zusammenrotten zu Versammlungen (treten nur in Rudeln auf&#8230;), dabei aber bitte schön im Vorhinein zu überprüfen wäre, ob am gewünschten Versammlungstag ein Viertelfinalspiel der Fußball WM droht. Ist das der Fall, muss die Versammlung an einem anderen Tag erfolgen.</li>
<li>Man muss kein sonderlich großer Prophet sein, um sich vorzustellen, dass die Generation der älter Werdenden irgendwann aus Altersheimen &#8222;We will rock you&#8220; skandiert oder im Seniorenchor die &#8222;Bohemian Rhapsody von Queen eingeübt wird.</li>
</ul>
<p><strong>Nun treten weitere, bedeutsame Umstände ein</strong>.</p>
<p><span id="more-6669"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8mD7YUcj0uA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/8mD7YUcj0uA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Headbanging Video (via Youtube)</span></p>
<blockquote><p>Sicherheitshinweis: Vorsicht, nicht nachmachen!</p></blockquote>
<p><strong>Nein</strong>, nein, so das Telefonat mit dem Verwaltungsbeirat aus Berlin-Lankwitz. An diesem Tag, da geht das gar nicht. Grund:</p>
<blockquote><p>Da gehe ich mit meinem Sohn zu Kiss.</p></blockquote>
<p><strong>Ich</strong>:</p>
<blockquote><p>Was? Kiss?</p></blockquote>
<p><strong>Genau</strong>. Aha, denke ich, heute Morgen las ich im Netz, dass der Bassist von Slipknot im Alter von 38 Jahren tot aufgefunden worden sei. Gene Simmons und Konsorten, Kiss, touren derweil noch munter durch die Welt. I was made for loving you, Baby. Also dann keine Versammlung, und zwar wegen Kiss. Okay.</p>
<p><strong>Ich schlage</strong> einen weiteren Termin vor, er kontert sofort:</p>
<blockquote><p>Das geht auch nicht. Da gehe ich mit Max (* Name geändert, weiterer Miteigentümer derselben Wohnanlage) zu AC/DC. Das müssen wir uns jetzt einfach geben.</p></blockquote>
<p><strong>Ja, leben wir denn </strong>in einer vollkommen überspitzen Lach- und Spaßgesellschaft.</p>
<figure id="attachment_6671" aria-describedby="caption-attachment-6671" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6671 " title="Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg" alt="Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)" width="450" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss-300x235.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6671" class="wp-caption-text">Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)</figcaption></figure>
<p><strong>Let the good times roll. </strong>Ja, die Zeiten haben sich doch massiv geändert, denkt man an die frühere Zeit zurück, als Hausverwalter noch mausgraue Anzüge tragen mussten und Schlips und Kragen riskierten, wenn sie gegen betonfeste Dresscodes der Zunft verstießen. Der Hausverwalter im Jahre 2010 ist AC/DC-affin, grüßt mit Pommesgruß und gedenkt damit nicht nur dem Erfinder dieses unter Hardrockfans pflichtgemäßen Begrüßungsrituals (Ronnie James Dio, gerade erst verstorben), sondern auch eingangs der gemeinsamen Versammlung. Man muss mit der Zeit gehen! Nebenbei bemerkt war die Versammlung des oben abgebildeten Kollegen sehr gut besucht, daher beschlussfähig und zwar etwas laut, aber durchaus mit dem festen Willen veranstaltet, Beschlüsse von erheblicher Tragweite zu treffen. Gegen Ende der Versammlung soll unter Verschiedenes das Bier jedoch alle gewesen sein, sodass die Versammlungsteilnehmer diesen Tagesordnungspunkt recht kurz gehalten haben. <strong>Die Versammlung soll in Wacken stattgefunden haben</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings</strong>: für diese WEG, da haben wir jetzt die Tagesordnung vorsorglich entworfen. Zwei Punkte werden eine Rolle spielen, und beide werden diesen vergnügungssüchtigen Verwaltungsbeiräten schon zu denken geben. <strong>gesichtspunkte.de </strong>ist nicht umsonst sloganbehaftet: Hier rockt <span style="text-decoration: line-through;">bloggt</span>der Verwalter. <strong>Wobei es heute hier mal anders da steht als sonst</strong>.</p>
<p><strong>Tagesordnungspunkte, Entwurf</strong>:</p>
<ul>
<li>Begrüßungs-Headbangen &amp; Feststellung der Beschlussfähigkeit &#8211; Video oben</li>
<li>Belegprüfungsbericht und anschließendes Luftgitarre spielen &#8211; Video unten</li>
</ul>
<p>Im Instandhaltungsbereich sieht die Versammlung jetzt vor:</p>
<ul>
<li>Herstellung eines gemeinsamen Proberaums im Kellergeschoss des Wohnhauses zwecks gemeinsamen Musizierens. Einige finden, dass der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats nicht so gut Schlagzeug spielt, wie die Ehefrau des Miteigentümers aus dem Hochparterre.</li>
</ul>
<p><strong>Die Forderung lautet</strong>:</p>
<blockquote><p>Rettet die <span style="text-decoration: line-through;">House</span> Hausmusik.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0ZAFVuqQlZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/0ZAFVuqQlZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1299" target="_blank">Andreas Hommelsheim gründete Fifty Five</a></li>
<li>Vorbild: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1362" target="_blank">Todd Wagner spielt für Roland Kaiser Led Zeppelin und schon bald auf jeder Versammlung zur Eröffnung</a>?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>467-10 &#8211; Personen: Herr Hengstenberg aus Mildessa hat wenig Zeit und keinen Überblick, er bittet um Support</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8122010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 08:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Papa was A Rolling Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Papa will hier nicht mehr wohn]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Gwildis]]></category>
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					<description><![CDATA[Papa will da nicht mehr wohn&#8230; &#8211; eingedeutscht von Stefan Gwildis (Temptationsklassiker) Herr Hengstenberg (* Name geändert) aus Mildessa (* Wohnort geändert) hat wenig Zeit. Statt seiner ruft irgendeine Maklerin an. Sie sagt, Herr Hengstenberg hat wenig Zeit. Er sei jetzt nach Brüssel abgeflogen. Von dort fliege er gleich weiter nach New York. Sie rufe an, ... <a title="467-10 &#8211; Personen: Herr Hengstenberg aus Mildessa hat wenig Zeit und keinen Überblick, er bittet um Support" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8122010/" aria-label="Mehr Informationen über 467-10 &#8211; Personen: Herr Hengstenberg aus Mildessa hat wenig Zeit und keinen Überblick, er bittet um Support">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<blockquote><p>Papa will da nicht mehr wohn&#8230; &#8211; eingedeutscht von Stefan Gwildis (Temptationsklassiker)</p></blockquote>
<p><strong>Herr Hengstenberg</strong> (* Name geändert) aus Mildessa (* Wohnort geändert) hat wenig Zeit. Statt seiner ruft irgendeine Maklerin an. Sie sagt, Herr Hengstenberg hat wenig Zeit. Er sei jetzt nach Brüssel abgeflogen. Von dort fliege er gleich weiter nach New York. Sie rufe an, weil er da diese Wohnung in Kreuzberg habe, und jetzt habe sie auch jemanden gefunden, der sie kaufen möchte. Von dreien freuen sich zwei, Vorfreude.</p>
<p><strong>Und weil zwei sich freuen</strong>, wenn es &#8222;Pinke, Pinke&#8220; (berolinisch) gibt, <strong>schildert sie die Sachlage wie folgt</strong>:</p>
<p><span id="more-6664"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/x5n6dWPWjAI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/x5n6dWPWjAI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Stefan Gwildis &#8211; Papa will da nicht mehr wohn (via Youtube)</span></p>
<p>&#8222;Herr Hengstenberg ist furchtbar unbedarft, er weiß noch nicht einmal, was eine Teilungserklärung ist.&#8220; Sagt sie jetzt über ihren Kunden, aber das ist wahrscheinlich gelogen. Wer von Brüssel nach New York jetten muss, weiß in der Regel, was das ist. Wir jedenfalls haben es schriftlich. Im Kaufvertrag von anno dunnemals (berolinisch) hat Herr Hengstenberg dies &#8222;ganze Gedöns&#8220; schriftlich anerkannt.  Damit das mit Verkauf wie geplant klappt, braucht Herr Hengstenberg jetzt Unterlagen. Die hat er alle zuhause und irgendwohin gelegt. Sich jahrelang nicht drum gekümmert, immer obendrauf, das wäre das Beste. Dann wäre das dieser eine Ordner &#8222;Wohnung Berlin&#8220;. <strong>Aber so ist es nicht</strong>.</p>
<p><strong>Und außerdem</strong> ist Herr Hengstenberg in Brüssel, auf dem Abflug nach New York, oder sagten wir das schon?</p>
<p><strong>Jeder Wohnungseigentumsverwalter</strong> wird gern für solche &#8222;Ich stelle mal verkaufsfähige Akten zusammen&#8220;-Aktionen benützt. Denkbar, es handelt sich dabei nicht um die allerliebsten Nebentätigkeiten, die man aus Gründen persönlichen Anstands nicht einmal gesondert berechnet. Schließlich war man immer nett zueinander.  Herr Hengstenberg ist eine wichtige Person, bald nicht mehr in unserem Leben. Herr Hengstenberg wird eine bleibende Erinnerung werden. Aus anderen Gründen, singt Stefan Gwildis &#8222;Papa will da nicht mehr wohnen&#8220;, aber irgendwie kennt man doch die Melodie, oder? Schließlich hat der Verwalter was von einem Stasi: Er weiß Bescheid, das ist seine Funktion. Was uns zu den hier dargestellten, kulturellen &#8222;Assoziationsbrücken&#8220; und in Richtung eines aufregend interpretierten Klassikers der Popgeschichte auf Deutsch bringt. Herzlichen Glückwunsch, Stefan Gwildis, für eine gutgemachte Deutschversion und eine sehr gute Begleitband.</p>
<p><strong>Nachdem beurkundet ist&#8230; ist Herr Hengstenberg nur noch eine Erinnerung&#8230;und uns nicht gram. Wir wussten zur rechten Zeit Bescheid.</strong></p>
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		<title>423-10 &#8211; #Lied des Tages: Michael Klatte &#8211; Jeu de Guitare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 14:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Klatte]]></category>
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					<description><![CDATA[Lateration (lat. lateral = seitlich) oder Trilateration ist ein Messverfahren zur Positionsbestimmung eines Punktes. Während die Triangulation mit Winkelmessung arbeitet, beruht die Lateration auf Entfernungs- bzw. Abstandsmessungen. (aus wikipedia) &#8211; mit anderen Worten: Trilateration um auf den Punkt zu kommen! So langsam wird er uns unheimlich: dieser Michael Klatte. Er hat schon xmal Audiodateien am ... <a title="423-10 &#8211; #Lied des Tages: Michael Klatte &#8211; Jeu de Guitare" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7672010/" aria-label="Mehr Informationen über 423-10 &#8211; #Lied des Tages: Michael Klatte &#8211; Jeu de Guitare">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>Lateration</strong> (lat. <em>lateral</em> = seitlich) oder <strong>Trilateration</strong> ist ein Messverfahren zur Positionsbestimmung eines Punktes. Während die Triangulation mit Winkelmessung arbeitet, beruht die Lateration auf Entfernungs- bzw. Abstandsmessungen. (aus wikipedia) &#8211; mit anderen Worten: Trilateration um auf den Punkt zu kommen!</p></blockquote>
<p><strong>So langsam wird er</strong> uns unheimlich: dieser Michael Klatte. Er hat schon xmal Audiodateien am Wegesrand entlang geschickt und immer wieder wurde die kulturbeflissene Ecke in diesen Versuchen von &#8222;<strong>Trilaterationen</strong>&#8220; fündig. Das brachte ihm inzwischen mehrere Lieder des Tages ein.</p>
<p><span id="more-6362"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fmichael-klatte%2Fjeu-de-guitare" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fmichael-klatte%2Fjeu-de-guitare" allowscriptaccess="always"/></object><a href="http://soundcloud.com/michael-klatte/jeu-de-guitare">Jeu de guitare</a> by <a href="http://soundcloud.com/michael-klatte">Michael Klatte</a></p>
<p><strong>Morgen suchen wir alle</strong> unsere Eier, denn es ist Ostern. Anderen möchte man zwischen dieselben hauen.</p>
<p><strong>Das Wetter spielt mit</strong>. Hier in Berlin-Brandenburg scheint heute die Sonne und es deuten sich positive Veränderungen an. Während wir andererseits genervt sind über dämliche Nachbarn, deren Lebensenergie eine schlechte ist, freuen wir uns einerseits über den allmählichen Frühlingseintritt und angesichts von Sonne, Wind und Heiterkeit entfallen uns die schlechten Gedanken an &#8218;die Dämlichen&#8216; sofort wieder. Manche sagen, sie haben &#8222;Flugzeuge im Bauch&#8220;, manchen haben welche im Kopf. Wir beobachten Flugzeuge wie Zugvögel und denken über den Vorzug eines Vogellebens nach, der zieht. Von dannen. Wir vergessen die Dämlichen und beginnen zu begreifen, man muss ziehen, weg, gut so. Andere sind &#8222;gekommen, um zu bleiben, sie gehen nicht mehr weg.&#8220; Nicht alle, die kamen, sind Helden. <strong>Einige Weidenkätzchen sind schon da</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong><span style="color: #800000;">&#8222;Eine Freude an der Gitarre&#8220;</span></strong> deutet sich an, und das ist der Grund, warum in unserem internetären Paralleluniversum der Song des Tages einfach mal auf die Schnelle abgefeiert wird. Ein schönes Stück, sehr guter Sound und trotzdem der Urheber wahrscheinlich nicht davon lebt, Musik wie diese zu komponieren und aufzuzeichnen, hat seine Musik doch immer wieder was Berührendes. Und sie tut etwas, dass wir dieser Tage auch dringend vorhaben: einfach mal wieder richtig tief durchatmen, Platz machen für frische Gedanken und frische Luft &#8222;in´ Kopp&#8216; (berolinisch für &#8218;im Kopf&#8216;). <strong>Danke, Michael, für das schöne, kleine Stück bedeutender Musik</strong>!</p>
<p><strong>Wenn der Mann</strong> so weiter macht wie bisher, so droht das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6chelverzeichnis" target="_blank">Köchelverzeichnis</a> aller Stücke eines gewissen Mozart, des Trägers der gleichnamigen Kugeln (nicht Eier), in bedrohlichen Wettstreit zu geraten. Eine Art Klattesches Köchelverzeichnis (Titelvorschlag: Klattes Gesichtspunkteverzeichnis) entstünde, und wer weiß, was für den einen der ordnungsliebende Ludwig von Köchel mit Akribie zusammentrug, mag für den anderen bibliothekarische Inbrunst eines Berliner Bloggwarts ersetzen! Herr Bloggwart hatte sich unlängst noch mit &#8222;Bloggwartschen Theorien&#8220; (siehe unten) einen bedeutenden Platz in der Geschichte gesichert. Wer hat schon Zeit und Muße, noch Ordnung zu halten, just in dem man sich lieber nützlichen Dingen widmen könnte: beispielsweise dem Komponieren? Wir merken uns: <strong>Arbeitsteilig geht die Welt zugrunde, aber wenn, dann bitte ordentlich und mit Verzeichnis</strong>! </p>
<p><strong>Wo wir schon bei den Mozartkugeln kurz innehielten, und nicht bei Eiern: Frohe Ostern, liebe Leser!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<p><span style="color: #888888;">(In Gründung befindliches Klattesches Köchelverzeichnis)</span></p>
<ul>
<li>Michael Klatte: (Artikel 754/2010) &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7542010/" target="_self">Whales song</a>&#8222;</li>
<li>Michael Klatte: (Artikel 716/2010) &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7162010/" target="_self">Jazzguitar meets Flügelhorn</a>&#8222;</li>
<li>Geschichte schreibend: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/" target="_self">Die Bloggwartsche Relativitätstheorie zum Fortschritt</a></li>
<li>Apropos: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lateration" target="_blank">Was sind eigentlich Trilaterionen</a>?</li>
</ul>
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		<title>421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7652010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008) Ja moi, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, ... <a title="421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7652010/" aria-label="Mehr Informationen über 421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6339" title="Banner Meckerecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg" alt="Banner Meckerecke" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008)</p></blockquote>
<p><strong>Ja moi</strong>, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, gelle? Ob&#8217;s dafür tatsächlich einen Antragsvordruck gibt? Dieser Textbaustein wurde von &#8222;der Mülle&#8220; im Bezirk Berlin-Wedding abgesetzt, um zu rechtfertigen, dass der Restmüll nicht abgeholt worden war. Einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6522010/" target="_self">Eierkopf-Award </a>hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> kürzlich schon mal vergeben. Allerdings betraf dieser nicht die BSR (Slogan: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">We kehr for You</a>&#8220; &#8211; Gegenslogan von uns: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/gluck-hat-wer-noch-geld-bekommt-da-lachen-ja-die-huhner/" target="_self">Da lachen ja die Hühner</a>!&#8220; Werbung und Verhalten sollte übereinstimmen), sondern die Berliner Kraftfahrzeugzulassungsbehörde. Zeit wird&#8217;s, über den Eierkopf Award nochmals nachzudenken. Er muss nur noch zurückgefordert werden, denn bekanntlich werden derartige Preise verliehen und was, wenn der Leihnehmer (die KFZ-Behörde) den Award nicht zurückgibt?</p>
<p><strong>Ich meine</strong>, das kennt man ja von früher, oder? Als wir alle noch richtige <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Hauswarte</a> hatten, da standen die immer &#8222;inne <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">Tonne</a> mittenmang den Müll&#8220; (berolinisch), einen metallenen Stampfer in der Hand. Heute ist alles ganz anders. Es gibt Juristen und Rechtsabteilungen, die machen sich über alles Mögliche Gedanken. Auch übers Müll stampfen. <strong>Das ist nun nicht mehr zulässig</strong>.</p>
<p><span id="more-6338"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352 " title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p><strong>Von einem nüchternen Standpunkt</strong> haben die Entsorger ein Recht darauf, ihre Leistungen zu definieren und zu beschreiben. Wie &#8222;haushaltsnah&#8220; sie ihre Dienstleistung regeln müssen, steht dabei auf einem anderen Blatt. Widersprechen wir denen mal &#8222;mit gesundem Menschenverstand&#8220;, rhabarbern sie mit Sicherheit rum. Denn das wäre doch mal ein Grund, einen ganz grundsätzlichen Schriftverkehr mit denen zu führen: um nichts. Oder um &#8222;Abgrenzungsprobleme&#8220;. Wann ist eine Tonne voll und wann ist sie zu voll? Entscheidend aber ist: ist die Tonne halb voll und gilt etwas anderes, wenn sie halb leer ist? Wird das in Gewicht gemessen oder entscheidet das Augenmaß und falls letzteres, ist das unbestechlich? Was ist, wenn der Müllfahrer einen &#8222;in der Krone hatte&#8220; am frühen Morgen, als er noch arbeitsunlustig war?</p>
<p><strong>Nicht aber die Rechtsabteilung</strong>: Sie führen das Dünkel der Sachlichkeit, der kundenbeflissenen Beantwortungsnähe und haben natürlich Recht. Sie verstehen was von Füllmengen, Gewichtsproblemen und Tonnagen. Denn eigentlich, und das halten wir hier nochmals ausdrücklich fest, können wir uns als &#8222;private Haushalte&#8220; zumindest in Berlin nicht vom orangefarbenen Entsorger befreien. Die BSR hat das Müllentsorgungsmonopol. Alle Wechselgedanken daher schon jetzt &#8222;schnell in die gedankliche Mülltonne&#8220;, aber bitte nicht gestampft.</p>
<figure id="attachment_6341" aria-describedby="caption-attachment-6341" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6341" title="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg" alt="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6341" class="wp-caption-text">Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)</figcaption></figure>
<p><strong>Wir machen uns Gedanken</strong> über den <strong>CO2-Verbrauch, die Lohn- und die Personalkosten eines Schreibens aus der BSR-Formular- und Textbausteinabteilung</strong>. Was es kostet, was es nützt? ALBA ist ein bisschen pfiffiger, finden wir. Ein ortsnaher Aufkleber löst das Problem bestechend effizient. Er sagt denen, die was verbrockt haben, das holen wir nicht mehr ab. Pfiffiger? Wieso denn das? Deswegen (siehe nächstes Foto)&#8230;</p>
<figure id="attachment_6342" aria-describedby="caption-attachment-6342" style="width: 223px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6342" title="Gelbe Tonne, falsch befüllt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg" alt="Gelbe Tonne, falsch befüllt" width="233" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg 233w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg 622w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6342" class="wp-caption-text">Gelbe Tonne, falsch befüllt</figcaption></figure>
<p><strong>So kürzt man Dienstwege</strong> wirkungsvoll ab! Tja, BSR, kannste was lernen&#8230;</p>
<p><strong>Die Entsorgungswege für Müllcontainer</strong> werden in der Berlin in Meter von der Grundstücksgrenze an gemessen. Ab 15 Meter gibt&#8217;s den Erschwerniszuschlag. Wer aber hat den Textbausteinarchitekten der BSR erlaubt, die Entsorgung von Hausmüll über eine Strecke von mehr als zwanzig bis dreißig Kilometer hinauszuzögern? Und mit welchem Recht wird die Entsorgung hier verweigert? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ärmel hochgekrempelt, in die Hände spucken und weg mit dem Müll. Das ging früher auch so, und heute ist die Welt nicht deswegen gerechter geworden, weil es EDV gibt und infolgedessen immer gedankenloses Textgut fabriziert wird.</p>
<p><strong>In einem dieser</strong> nicht benötigten Briefe heißt es jetzt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
unsere Tourenmannschaft (Restabfall-Tour) hat uns mitgeteilt, dass bei dem Behälter Restabfall durch Verdichtung das höchstzulässige Füllgewicht überschritten wurde / die Abfälle im Behälter verdichtet wurden. Ein reibungsloser und sicherer Transport des Abfallbehälters ist aus oben genanntem Grund nicht mehr möglich. Bitte entfernen Sie umgehend den Mehranfall aus dem Behälter.&#8220; (Auszug aus dem Schreiben)</p></blockquote>
<p><strong>Wir rechnen</strong> mal ganz kaufmännisch nach, auf die Schnelle:</p>
<ul>
<li>Die Tour ist unterwegs und schreibt &#8222;eine Behinderung&#8220; auf Vordruck 0815 (1 Mitarbeiter inklusive Abgeben bei der Tourenplanung) &#8211; (1. Arbeitstag, Tourentag)</li>
<li>Ein Mitarbeiter ruft den Textbaustein auf, verfasst einen Brief mit 3 (!!) Seiten Textumfang, Ausdruck, zwei Unterschriften (!!), zur Post bringen, (2. Arbeitstag, Bürotag)</li>
<li>Briefpostbeförderung zum Endkunden einschl. Porto, Laufzeitverzögerung, Briefträgereinsatz (günstigstenfalls ist der Empfänger nicht unbekannt verzogen) (4. Arbeitstag, Beförderungsfrist)</li>
<li>Brieföffnung beim Kunden, Einarbeiten in die Büro-Warteschlange wichtiger, weniger wichtiger und ganz unwichtiger Post (welche Kategorie ist dieser Brief?) (5. Arbeitstag, dann Wochenende)</li>
<li>Briefreaktion der Verwalterin, entweder durch Briefweitergabe (per Email/Fax) an den Hauswart, Verwaltungsbeirat oder beauftragten Dritten(7. Arbeitstag, 2 Arbeitswoche)</li>
<li>Briefempfang beim Endbeauftragten (gem. vorstehendem Nachweis) &#8211; 8. bis 9. Arbeitstag (Urlaub, Krankheitsabwesenheit nirgends eingerechnet.</li>
</ul>
<p><strong>Hieraus kann sich</strong> nur eine Frage ableiten? Sind die total bekloppt?</p>
<p><strong>Antwort</strong>: selbstverständlich nicht. Sie müssen nur nicht rechnen. Niemand zwingt sie zu effizientem Arbeiten. In hohem Maße ärgerlich, bürokratisch, umständlich und kein bisschen lebensnah. Behälter werden nun mal gefüllt und manchmal auch vollgefüllt. Wäre es nicht recht und billig und vor allem anständig, gedanklich zumindest diejenigen Leerungswochen gegenzurechnen, in denen die Behälter nur zu 3/4-teln oder 4/5-teln gefüllt waren? Hat man dafür &#8222;eins gut im Sinn&#8220;? Nicht mit der BSR. Die BSR teilt eigene Versäumnisse gern an Dritte aus, die sie mit beispielhaft derartigen Vorschriften in die Enge treibt, anstatt einfach anzupacken. Das ist -von einem gesunden Menschenverstand aus betrachtet- nicht mehr und nicht weniger, als man unbedingt erwarten kann.</p>
<p><strong>Dagegen spricht kein</strong>, aber gar kein noch so ausgeklügeltes betriebswirtschaftliches Argument aus der Kontraktabteilung der Berliner Stadtreinigung. Die Aufgabe der BSR besteht nicht darin, ausgeklügelte Vermeidungsstrategien aufzubauen, sondern im Entsorgen von Müll. Und wenn der mal ein bisschen gestampft ist, weil&#8217;s eng war in einer ausnahmsweisen Woche: who cares? Und &#8222;wat solls&#8220;, Freunde der orangefarbenen Bedenkenträgerei. Kein normaler Mensch behandelt andere Menschen nur im Blick auf einmalige Beanstandungen in einer ansonsten reibungslosen, gutbezahlten und ohne Zahlungsausfälle betriebenen Geschäftsbeziehung. Es wird Zeit, dass die Berliner Stadtreinigung wieder zu ihren Ufern zurückfindet. Beispielgebend war&#8217;s ja schon mal hier veröffentlicht: Noch in den Siebzigern sangen die Mülle-Leute (in diesem Fall aus Köln) sogar für &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220;. Euch, Ihr kühnen Rechen- und Rechtsstrategen, wünscht man ein bisschen von dem Oeuvre der Kölner Müllkutscher, anstatt ein Zuviel an <strong>Reglements, Bedingungen und betriebswirtschaftlichem Schabernack</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6350" title="_Zitronenhandel.Dienstleistung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" alt="" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Nun hoffe ich nur noch, dass mich die kühle Rechtsabteilung der Berliner Stadtreinigung nicht Hopps nimmt, von wegen Verrat von Dienstgeheimnissen und dergleichen. Heutzutage, man kann ja nie wissen. Ich versuch&#8217;s trotzdem: ich mecker da einfach mal drüber. Und zur Erinnerung an die guten alten Zeiten, da schwelge ich nochmal in der &#8222;Sendung mit der Maus&#8220;, wie ich es schon früher getan habe&#8230;.remember? </strong>Wenn ich das sehe/höre, ist <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">jede Zelle meines Körpers</a> so glücklich&#8230;ach so, der Straßenköter eingangs, das ist natürlich ein anderer&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Wir sind die 6 von der Müllabfuhr &#8211; Die Sendung mit der Maus (via Youtube)</span></p>
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		<title>417-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-28</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 10:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TwitterTweets]]></category>
		<category><![CDATA[tweet]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[760/2010: Serie: Nachbarn: Es sind die tagtäglichen, kleinen Probleme, für die wir Lösungen suchen! http://tinyurl.com/yastj6u # 759/2010: Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL Messtechnik hat jetzt &#34;einen Stein im Brett&#34; für gutes Verhalten &#8211; http://tinyurl.com/yfb95b7 # 758/2010: Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber? http://tinyurl.com/yzn8m8b # 156/10: In eigener Sache: Leserbriefe-Echo ... <a title="417-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-28" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-03-28/" aria-label="Mehr Informationen über 417-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-28">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1545" aria-describedby="caption-attachment-1545" style="width: 90px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="" title="follow me" width="100" height="100" class="size-full wp-image-1545" /><figcaption id="caption-attachment-1545" class="wp-caption-text">follow me</figcaption></figure>
<ul class="aktt_tweet_digest">
<li>760/2010: Serie: Nachbarn: Es sind die tagtäglichen, kleinen Probleme, für die wir Lösungen suchen! <a href="http://tinyurl.com/yastj6u" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yastj6u</a> <a href="http://twitter.com/gotthal/statuses/11029011456" class="aktt_tweet_time">#</a></li>
<li>759/2010: Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL Messtechnik hat jetzt &quot;einen Stein im Brett&quot; für gutes Verhalten &#8211; <a href="http://tinyurl.com/yfb95b7" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yfb95b7</a> <a href="http://twitter.com/gotthal/statuses/11027630022" class="aktt_tweet_time">#</a></li>
<li>758/2010: Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber? <a href="http://tinyurl.com/yzn8m8b" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yzn8m8b</a> <a href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10989668527" class="aktt_tweet_time">#</a></li>
<li>156/10: In eigener Sache: Leserbriefe-Echo &quot;Der strengste Gastrokritiker aller Zeiten&quot; &#8211; Reflexionen &#8211; <a href="http://tinyurl.com/y9jgwyd" rel="nofollow">http://tinyurl.com/y9jgwyd</a> <a href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10972460869" class="aktt_tweet_time">#</a></li>
<li>757/2010: Der Webschnipsel des Tages: Der junge Web-Designer, Familienvater von 2 kleinen Söhnen &#8211; <a href="http://tinyurl.com/ygwep3w" rel="nofollow">http://tinyurl.com/ygwep3w</a> #<a href="http://search.twitter.com/search?q=%23Stilbl" class="aktt_hashtag">Stilbl</a> </li>
</ul>
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		<title>414-10 &#8211; Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 16:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Unnützes Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[sagt Wikipedia hier. Eine seiner Enkelinnen, welche tut nichts zur Sache, beschäftigt sich anstatt mit Bier mit Immobilien, mit welchen, tut ebenfalls nichts zur Sache. Früher waren die Brauereikonzerne Großgrundbesitzer in Berlin. Das ist noch heute so. Ob Bier oder Immobilie: Due Diligence, also die sorgfältigste Prüfung entscheidet, ob gekauft wird oder nicht. Die braunen ... <a title="414-10 &#8211; Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7582010/" aria-label="Mehr Informationen über 414-10 &#8211; Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6279" title="UW_Flaschenbiergeschaeft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>sagt Wikipedia <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Stresemann" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Eine seiner Enkelinnen</strong>, welche tut nichts zur Sache, beschäftigt sich anstatt mit Bier mit Immobilien, mit welchen, tut ebenfalls nichts zur Sache. Früher waren die Brauereikonzerne Großgrundbesitzer in Berlin. Das ist noch heute so. Ob Bier oder Immobilie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Due+Diligence" target="_self">Due Diligence</a>, also die sorgfältigste Prüfung entscheidet, ob gekauft wird oder nicht. Die braunen Horden der Zwanziger entwickelten einen widerlichen Schlachtruf: &#8222;Stresemann, verwese man!&#8220; (<a title="externer Link" href="http://www.rki-i.com/doc/Stresema.htm" target="_blank">hier</a>) Gustav Stresemann starb zu früh. Wäre doch anstatt Stresemann ein Anderer verwest. Wäre vieles ganz anders gelaufen, vermutlich. Merke: Unnützes Wissen einerseits, nützliche Gedanken andererseits (weiter unten), hilfreich allerdings nicht mehr. Ist alles gelaufen.</p>
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		<title>406-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Beim Altbau-Flachdach treten Glaubensfragen auf, oder Wissens-?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[ Ein großer Feind des Flachdachs ist jedoch auch Feuchtigkeit, die nicht entweichen kann. Oben verhindert die Abdichtung und unten die Dampfsperre das Entweichen der Feuchtigkeit. Feuchtigkeit, die beispielsweise bereits beim Einbau oder durch eine fehlerhafte Ausführung in die Wärmedämmung gelangt ist. Um dies zu verhindern und den Dampfdruck in der Dachfläche zu mindern, werden Entspannungslüfter ... <a title="406-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Beim Altbau-Flachdach treten Glaubensfragen auf, oder Wissens-?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7502010/" aria-label="Mehr Informationen über 406-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Beim Altbau-Flachdach treten Glaubensfragen auf, oder Wissens-?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2517" aria-describedby="caption-attachment-2517" style="width: 232px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2517 " title="Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg" alt="Hausmeister" width="242" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-2517" class="wp-caption-text">Handwerker - Report: Instandhaltung!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_6220" aria-describedby="caption-attachment-6220" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild997_Foto.Podcast.Dach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6220  " title="Foto.Podcast: Alte Dachfläche, Mehrfamilienhaus, Berlin-Wedding" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild997_Foto.Podcast.Dach.jpg" alt="Foto.Podcast: Alte Dachfläche, Mehrfamilienhaus, Berlin-Wedding" width="450" height="340" /></a><figcaption id="caption-attachment-6220" class="wp-caption-text">Foto.Podcast: Alte Dachfläche, Mehrfamilienhaus, Berlin-Wedding</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ein großer Feind des Flachdachs ist jedoch auch Feuchtigkeit, die nicht entweichen kann. Oben verhindert die Abdichtung und unten die Dampfsperre das Entweichen der Feuchtigkeit. Feuchtigkeit, die beispielsweise bereits beim Einbau oder durch eine fehlerhafte Ausführung in die Wärmedämmung gelangt ist. Um dies zu verhindern und den Dampfdruck in der Dachfläche zu mindern, werden Entspannungslüfter eingebaut. So kann die Feuchtigkeit aus der Konstruktion an die Oberfläche gelangen und Dämmung und Dichtung bleiben funktionsfähig.&#8220; (Auszug aus Anmerkungen zur Flachdachinstandsetzung &#8211; Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.baumarkt.de/nxs/427///baumarkt/schablone1/Flachdaecher-grundsaetzlicher-Aufbau-und-Wirkungsweisen" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Erkenntnis des Tages:</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Wer noch Ahhh sagen kann, muss manchmal auch A fragen. Wenn aber A sagt, was C nicht gut findet, muss manchmal auch B gefragt werden. Und B kann manchmal besser sein als A. Oder umgekehrt. Wer also A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen, allerdings empfiehlt sich zumindest die Anfrage bei B zum Vergleich.&#8220;</p></blockquote>
<p>(berufliches Erkenntnisregister Hausverwaltung/Technik/Handwerker/Geschäftsbeziehungen &#8211; Neueintrag 19.03.10)</p>
<p><strong><span id="more-6200"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<div><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1212 alignnone" title="Warnung vor der Textlänge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Hausverwalter sind keine fachlichen Spezialfachleute für alles</strong>, sondern (oft) eher thematische <span style="text-decoration: line-through;">Überflieger</span> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">Allrounder</a>. Etwas ironischer: &#8222;Von nüscht ne Ahnung, aber überall mitreden.&#8220; No! Richtig ist: Hausverwalter müssen ein breites Fachwissen haben. Aus Vereinfachungsgründen habe ich die &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/weg" target="_blank">Drei Säulen-Theorie</a>&#8220; erfunden, oder war ich das gar nicht? Egal, ich habe es mir so gedacht: Wir arbeiten (a) kaufmännisch, (b) rechtlich und sind (c) technisch unterwegs. Das sind die drei Säulen &#8222;<strong>unseres beruflichen Pythagoras</strong>&#8222;.</div>
<p><strong>Mit anderen Worten</strong>: Wir wissen nicht alles. Wenn wir nichts oder nicht genug wissen, benötigen wir Fachleute. <strong>Aha</strong>! Und hier die am häufigsten denkbaren Verstrickungen: Rechtsanwälte, Architekten, Steuerberater, Ingenieure für Pi, Pa und Po, seit neuerem: Gebäudeenergieberater, uff, usw&#8230;deutlich wird an dieser Stelle: Es ist eine bunte, vielfältige Welt der nicht immer &#8222;aus dem Ärmel zu schüttelnden&#8220; Fakten. Gute Recherche, richtige Ansprechpartner, sachkundige Menschen spielen im Umfeld von Hausverwaltung eine wesentliche Rolle.</p>
<p><strong>Ach ja</strong>, und Handwerker aller Gewerke, mehrerer (Herkunfts-)Länder und unterschiedlicher &#8222;Kajüte&#8220; (Güte). Handwerker haben (in ihrem Gewerk) Spezialwissen und &#8222;die Pflicht zur richtigen Beratung&#8220;. Im Verhältnis zum Kunden sind sie beratungsverpflichtet, selbst wenn viele Kunden &#8222;beratungsresistent&#8220; zu sein scheinen. Mit manchem Handwerker entsteht jahrelange, seltener jahrzehntelange, sehr gute Zusammenarbeit. Andere lernt man kennen, schnuppert ein bisschen an ihnen und verlässt sich gleich von Anfang an auf eine unfehlbare Nase. Wie im wirklichen Leben! An Menschen zu riechen, dauert nur Bruchteile von Sekunden und innerhalb dieser Zeit ist bereits eine Menge entschieden. Sehr gut ist, wenn Handwerker nicht nur &#8222;gut riechen&#8220;,  sondern aus ihnen zu schöpfen ist: z.B. Vertrauen! Vertrauen ist ein recht unwirtliches Kraut. Es schießt nicht ersprießlich, sondern man muss viel Mühe aufwenden, um erste, kleine Schößlinge aufkeimen zu sehen. Dann kommt die zweite Phase. Man weiß, es sind kleine Schößlinge da, aber man muss sich (wirklich) jeden Tag aufs Neue wieder um sie kümmern, <strong>damit sie recht gut wachsen und gedeihen</strong>.</p>
<p><strong>Wer das Kraut des Vertrauens</strong> nicht nachhaltig pflegt und &#8222;beschmust&#8220;, macht eine bittere Erfahrung. Es gilt als sensibel: Schnell ist es ganz weg. Noch schlimmer: Es lässt sich dann fast nicht mehr aufs Neue und in derselben Konstellation nachziehen. Besonders bei nachtragenden Menschen mit &#8222;elefantösen&#8220; Gedächtnisleistungen funktioniert kaum Verdrängung und Vergessen, was &#8222;schlechte Erfahrungen&#8220; angeht. Man hat sein Fett weg, der asiatische Überlebensberater <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de" target="_blank">Sheng-Fui.de</a> empfiehlt deswegen (Gesichtspunkt: Wartung &amp; Pflege), Zitat (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/technik-und-wissenschaft/wussten-sie-schon-68/" target="_blank">hier</a> &#8211; <em>weiterführend</em> empfohlen)</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_6201" aria-describedby="caption-attachment-6201" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6201  " title="Wussten-Sie-schon-69" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Wussten-Sie-schon-69.jpg" alt="(Quelle: sheng-fui.de) - virtuelle Leihgabe" width="450" height="210" /><figcaption id="caption-attachment-6201" class="wp-caption-text">(Quelle: sheng-fui.de) - virtuelle Leihgabe</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Man kann</strong> &#8222;einen Funken Hoffnung&#8220; versprühen, aber einen Sack voll gewonnenem Vertrauen gibt man nicht ohne Not weg.  Verschenkt wird nichts. Soviel zum philosophischen Ansatz. <strong>Den Hintergrund dieses Beitrags bildet allerdings eine Handwerker-Kamelle</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Von wegen Philosophie</strong>: Is eh alles <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6205" title="is_wurst" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/is_wurst.gif" alt="" width="60" height="15" /> oder, anders ausgedrückt: <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6204" title="is_banane" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/is_banane.gif" alt="" width="41" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Ein Ehepaar sitzt am Frühstückstisch. Sagt die Frau &#8222;Du, Schatz, auf dem Dachboden regnet es durch, du müsstest mal gucken ob du das Dach dicht kriegst&#8220;. Er antwortet mürrisch: &#8222;Bin ich Dachdecker?&#8220; Am nächsten Tag die gleiche Frage und die gleiche Antwort: &#8222;Bin ich Dachdecker?&#8220; Abends kommt er nach Hause und sieht dass das Dach repariert ist. Er fragt die Frau, wer es war. Sie sagt &#8222;Es war unser Nachbar&#8220;. &#8222;Und was wollte er dafür?&#8220;. Sie: &#8222;Er wollte entweder einen Kuchen oder mit mir ins Bett&#8220;. Er: &#8222;Was für einen Kuchen hast du ihm gebacken?&#8220; Sie: &#8222;Bin ich Bäcker?&#8220; (Dachdeckerwitz) &#8211; andere Version: siehe weiter unten (Videobeitrag)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Das alte bituminöse Flachdach</strong> in Berlin-Wedding ist in die Jahre gekommen. Die Oberfläche ist versprödet, es haben sich Risse gebildet und im Bereich der Anschlüsse kann man Schraubenzieher reinstecken. Wasser ist durchgelaufen. Im Dezember 2009 wird die Sache virulent: es gibt richtige Wasserschäden. Niemand hatte bis dato die Absicht, einen Flachdach-Wartungsvertrag abzuschließen. Niemand macht Flachdach-Wartungsverträge, ich kenne in rund 30 Jahren beruflicher Praxis (Jubiläum! 2010) weder bei den großen Wohnungsbaugesellschaften, noch bei privatwirtschaftlich orientierten Hausverwaltungen, noch bei Privatkunden solche Wartungsverträge. Darüber, über solche Verträge, so wird gemeinhin aufgefasst, lachen (auch) die Hühner, wie übrigens auch noch <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=H%C3%BChner" target="_self">über manches andere</a>. Unsere berufliche Welt ist voll von solchen Hühnern, aber in anderen Berufen wird das ähnlich sein, nur sehen die Hühner da anders aus, über die gelacht wird. <strong>Internwitze</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der Dachdecker A</strong> hat notdürftig einige Undichtigkeiten beseitigt &#8222;mit Mumpe obendrauf&#8220; (berolinisch). Das Dach ist wieder dicht. Er empfiehlt, eine Sanierungsbahn, grün beschiefert, obendrauf zu packen. Der Angebotspreis für die Sanierungsempfehlung (besser: Instandsetzungsempfehlung) beträgt rund 1.600,- € (gerundet). Der Auftrag erfolgt umgehend mit Freigabe des Angebots. Preislich ist es in Ordnung, es hält der Überprüfung stand. <strong>Dann passiert viel: nämlich nichts</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>In diesen Wochen</strong> schieben alle Menschen das, was sie nicht getan haben, auf die furchtbare, aber jüngst verflossene Jahreszeit. Anders als den Hausverwaltern, die saisonbedingt jetzt viel zu tun haben (Jahresabschluss, Abrechnungen, Schnee- und Winterdienst kontrollieren) geht es dem Dachdeckergewerbe. Man ist im Skiurlaub. Jedem das Seine. Allerdings melden sich erneut mehrere Personen aus dem unmittelbaren &#8222;Anrainer-Bereich&#8220; der in die Jahre gekommenen Flachdachfläche. Weil Dachdecker A nun brettelsüchtig ist, wird Dachdecker B hingeschickt. Wasserschäden? Unmöglich abzuwarten, bis jemand aus dem Urlaub kommt.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6206 alignleft" title="Leckage - Zunge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Leckage.jpg" alt="Leckage - Zunge" width="240" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die Wassereinbrüche</strong> (&#8222;die lecken Stellen&#8220;) werden erneut beseitigt &#8222;mit Mumpe obendrauf&#8220;. Es folgt ein Angebot von Dachdecker B. Das liegt kostenmäßig bei 1.750,- €, für dieselbe Dachfläche, die Dachdecker A für 1.600,- € angeboten hat. Es gibt einen <strong>Aha-Faktor</strong>: Ah, die Fläche ist es. Aha, dafür habe ich doch schon ein Angebot. Ah, dafür gibt es ja sogar schon den Auftrag. Aha, ja warum hat denn der Dachdecker A das noch nicht ausgeführt. Es wurde doch damals (im Dezember schon) darauf hingewiesen, sobald als möglich auszuführen. Ah, das war wohl noch nicht möglich. Aha, es lag bestimmt am Wetter. Ah, wann will er es denn machen? Aha, ich kann ihn ja mal anrufen. Ah, hallo, ach, sie sind im Skiurlaub, na noch viel Spaß. Aber bei der Gelegenheit: Hier sitzen Menschen in feuchten Wohnungen (anderes Wort: Feuchtgebiete (&lt;- verlinke ich jetzt nicht!)). &#8222;Gleich nächste Woche&#8220;, sagt er, dann ist er wieder zurück aus Österreich. <strong>Aha!</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Die Hausverwaltung sitzt in Berlin</strong> vor unbewältigten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/ein-messie-im-haus-verandert-seine-umwelt-zum-teil-dramatisch/" target="_self">Feuchtgebieten</a> (<span style="color: #800000;">&lt;-</span> verlinke ich jetzt doch!) und drängt auf Lösungen, will nicht weiter abwarten. Das Angebot der Dachdecker B kommt nochmals auf den Schirm. Warum ist er teurer als Dachdecker A? Okay, die Auswertung ergibt, dass B nicht teurer als A ist, sondern <span style="text-decoration: line-through;">billiger</span> preiswerter. Der entscheidende, springende und nun heftig auf und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/der-springende-punkt/" target="_self">ab hüpfende Punkt</a> ist:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Während Dachdecker A lediglich nur anbietet, auf der vorhandenen alten Bitumenbahn eine neue, hochwertige zu verkleben und damit das Dach abzudichten, hat Dachdecker B zusätzlich eingeplant, eine Dampfdruckbahn aufzubringen und erst danach die materialidentische (mit Dachdecker A) aufzubringen. Das bringt Herrn Gewieft (* Name geändert, Beruf: Hausverwalter) auf eine Idee. &#8222;Lieber Dachdecker A, ich gehe bei dem Angebot und Auftrag aus dem Dezember 2009 davon aus, dass in dem Leistungsbeschrieb auch eine drunter gelegte Dampfdruckbahn beinhaltet ist, selbst wenn diese textlich nicht beschrieben ist.&#8220; Email.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Eine Woche später</strong> ruft Dachdecker A und sagt, nö, die ist nicht drin. Das käme extra.  Er würde da auch keine nehmen. Aber wenn ich sie haben möchte, das kostet dann extra. Er überarbeitet das Angebot nochmal, schickt seine Anmerkungen, das Angebot ist jetzt vergleichbar mit Dachdecker B. <strong>Und teurer</strong>.</p>
<p><strong>.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6211" title="Redensarten-Index: Ins Kraut schießen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Redensarten_InsKrautschiess.jpg" alt="Redensarten-Index: Ins Kraut schießen!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Redensarten_InsKrautschiess.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Redensarten_InsKrautschiess-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Entscheidende ist:</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mein Vertrauen ist jetzt stark ähnlich porös wie die alte Bitumenbahn</strong>. Das hat folgenden Grund: Eine alte Flachdachfläche, die mit bekannten, nachweislichen Wasserschäden behaftet ist, wird instandgesetzt. Die Dampfdruckbahn sorgt dafür, dass die alte Unterlage (die drauf bleibt) &#8222;Dampf&#8220; ablassen kann. Denn die Fläche ist thermisch belastet (Wind, Wetter, Regen, Sonne, Schnee). Wird es warm, versucht die bereits eingeschlossene Feuchtigkeit zu entweichen, sie verdampft. Die Dampfdruckbahn sorgt dafür, dass das geschehen kann. Wird sie nicht eingebaut, kann das eingeschlossene Wasser nicht entweichen; es erfolgt von oben her ein hermetischer Abschluss. Die Folge ist oft: Es bilden sich auf bituminösen Flachdächern große Lufteinschlüsse, Blasen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fHk2RJezejg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/fHk2RJezejg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
Dicki &amp; Heike: Der gespielte Witz: &#8222;Die Konsequenz&#8220; (via Youtube, <a title="externer Link" href="http://breakeven-berlin.de/" target="_blank">mit Dank</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Dachdecker B sagt mir bei anderer Gelegenheit</strong>: Die bauen wir immer mit ein. Das steht so in den Flachdachrichtlinien, Abschnitt &#8222;Instandsetzung von bituminösen Flachdächern&#8220;. Na, wenn das so ist: Dann ist Dachdecker A wohl nicht im Bilde fachlich? Darüber kann und will ich mir kein Urteil erlauben. Für mich ist entscheidend: Mein Grundvertrauen ist erst einmal weg. Ich vertraue darauf, Handwerkerangebote in fachlich zutreffender, vollständiger Art und Weise als Lösungen angeboten zu bekommen. Dabei muss die nach den Fachregeln vorgeschriebene Ausführung den Standard bilden. Etwas anderes ist, ob die Meinung des Dachdeckers sagt, man könne darauf verzichten. Darauf darf -nein- kann er hinweisen. Der Kunde entscheidet, und wenn gegen den Rat des Fachmanns: eigene Schuld. Aber eine vorgesehene, allgemein anerkannte Fachregel von vornherein zu verschweigen:<strong> nicht mit mir</strong>! &#8211; <strong>Schönes Wochenende!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Wikipedia: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flachdach" target="_blank">Das Flachdach</a></li>
<li style="text-align: left;">Sinnvolle Synopse: <a title="externer Link" href="http://www.dachdecker-innung-vor-ort.de/downloads/DIN_18531.pdf" target="_blank">Die DIN 18531</a> (dachdecker-innung-vor-ort.de)</li>
<li style="text-align: left;">Umfangreicher: <a title="externer Link" href="http://www.agi-online.de/upload/06%20Loecherbach%20DIN%2018531%20161106%20vortrinet.pdf" target="_blank">Die DIN 18531</a> (agi-online.de)</li>
<li style="text-align: left;">Baunetzwissen: <a title="externer Link" href="http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Flachdach_DIN-18531-_-Dachabdichtungen_156393.html" target="_blank">Die DIN 18531</a> (baunetzwissen.de)</li>
</ul>
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		<title>393-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-14</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto.Podcast &#8211; http://moby.to/603u2i # Fotoblog &#124; : Chile: Das Erdbeben ist vorüber, Nachwehen erschüttern &#8230; http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/03/12/chile-das-erdbeben/ # Hochkultur: Die Sat1-Serie Verliebt in Berlin sollte eigentlich anders heißen, der Titel wurde aber geändert &#8211; http://tinyurl.com/yl65e8s # Meine Empfehlung zu China Restaurant Tai Pan in #Zehlendorf auf #Qype http://www.qype.com/review/1261908 # 727/2010: Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von ... <a title="393-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-14" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/twitter-wochenschau-2010-03-14/" aria-label="Mehr Informationen über 393-10 &#8211; Twitter Wochenschau:  2010-03-14">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1545-2" aria-describedby="caption-attachment-1545-2" style="width: 90px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="" title="follow me" width="100" height="100" class="size-full wp-image-1545" /><figcaption id="caption-attachment-1545-2" class="wp-caption-text">follow me</figcaption></figure>
<ul class="aktt_tweet_digest">
<li>Foto.Podcast &#8211; <a rel="nofollow" href="http://moby.to/603u2i">http://moby.to/603u2i</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10427492585">#</a></li>
<li>Fotoblog | : Chile: Das Erdbeben ist vorüber, Nachwehen erschüttern &#8230; <a rel="nofollow" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/03/12/chile-das-erdbeben/">http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/03/12/chile-das-erdbeben/</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10380249573">#</a></li>
<li>Hochkultur: Die Sat1-Serie Verliebt in Berlin sollte eigentlich anders heißen, der Titel wurde aber geändert &#8211; <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yl65e8s">http://tinyurl.com/yl65e8s</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10368382961">#</a></li>
<li>Meine Empfehlung zu China Restaurant Tai Pan in #<a class="aktt_hashtag" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Zehlendorf">Zehlendorf</a> auf #<a class="aktt_hashtag" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Qype">Qype</a> <a rel="nofollow" href="http://www.qype.com/review/1261908">http://www.qype.com/review/1261908</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10315694526">#</a></li>
<li>727/2010: Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von Crimla &#8211; Liebesgrüße aus Lederhose -Bln. Speckgürtel <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yzp4du8">http://tinyurl.com/yzp4du8</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10275731299">#</a></li>
<li>726/2010: Berolinisch für Anfänger: Was Udo Lindenberg beim Echo 2010 über Jan Delay und über Zwitschern sagte &#8211; <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/ycarqh6">http://tinyurl.com/ycarqh6</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10263752917">#</a></li>
<li>722/2010: Historie: Meyers Konversationslexikon (Ausg. 1897) gefunden &#8211; Zurück in die Vergangenheit, huiiihhhhh: <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yj3lvvp">http://tinyurl.com/yj3lvvp</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10215927415">#</a></li>
<li>Fotoblog | : Eindrucksvolle Bilderserie: Neapel ist eine vielschichtige Stadt mit vielen Problemen <a rel="nofollow" href="http://bit.ly/9GjBbw">http://bit.ly/9GjBbw</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10181459643">#</a></li>
<li>719/2010: Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung! vonnöten! &#8211; mehr <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yf3l9lt">http://tinyurl.com/yf3l9lt</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10179074101">#</a></li>
<li>717/2010: Rettet den Alltag! Strategien gegen einen langweiligen Alltag! CouchpotatoeTatentum &#8211; mehr: <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/ycljgo6">http://tinyurl.com/ycljgo6</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10164274527">#</a></li>
<li>714/2010: Historische Sprüche: In einer Martin Luther´s Tischreden war davon die Rede, ooops &#8211; mehr <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yhm4auf">http://tinyurl.com/yhm4auf</a> <a class="aktt_tweet_time" href="http://twitter.com/gotthal/statuses/10122429271">#</a></li>
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		<title>387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:47:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Eins muss man der Website gesichtspunkte.de ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), ausprobieren such Fisch Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;. Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso ... <a title="387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7312010/" aria-label="Mehr Informationen über 387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6037" aria-describedby="caption-attachment-6037" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6037" title="Banner: Auf Eis gelegt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg" alt="Banner: Auf Eis gelegt!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6037" class="wp-caption-text">Banner: Auf Eis gelegt!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Eins muss man der Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), <em>ausprobieren</em> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=fisch" target="_self">such Fisch</a></p></blockquote>
<p><strong>Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;.</strong> Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso gut lassen sich eine Vielzahl anderer Dinge auf Eis legen. Und dann tut man das. Es gibt zwei denkbare Möglichkeiten, warum man das tut, bzw. wozu das führen kann:</p>
<ol>
<li>Etwas auf Eis zu legen, bedeutet bei uns kulturell so viel wie für eine gewisse Zeit &#8222;haltbar machen&#8220;. Jedenfalls ist der sofortige Verzehr bzw. die Ingebrauchnahme aktuell nicht geplant, etwa, weil man zuvor noch etwas anderes verdauen muss. Oder man hat eventuell gerade keine Lust auf das, was man erst einmal auf Eis legt.</li>
<li>Allerdings besteht die Gefahr der unsachgerechten Lagerung, Stichwort Gefrierbrand oder Stichwort Überlagerung. Selbst auf Eis gelegte Dinge laufen ab und bekommen hässliche &#8222;Malessen&#8220;, sie besitzen Verfalldaten und sind daher nicht unendlich haltbar. In der Praxis kommt es sogar häufig zu Entsorgungsproblematiken.</li>
</ol>
<p><strong>Ein solches bleibt zu überprüfen</strong>, aber nicht heute. Der Kühlwart (mit Winterjanka) hatte vom Fischwart (in Gummistiefeln) Order bekommen, es sei <span style="text-decoration: line-through;">Frisches</span> Lagergut eingetroffen, dass &#8222;auf Eis zu legen&#8220; sei, zumindest vorläufig. In Personalunion: Bloggwart, in Strickpulli mit Schreibblock. Legt heute eine bislang gut funktionierende Geschäftsbeziehung auf Eis. Die Frage ist: Wird Lagergut schlecht? <strong>Worum es geht</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-6036"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
<p><strong>Eine Firma, die sich mit dem Freimachen von verstopften Rohren beschäftigt</strong>,  hat im Sommer 2008 einige Einsätze in derselben Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf gefahren. Dafür wurden 2008 Rechnungen gestellt. Zusammen mehr als 500,- € und das sei noch großzügig. Eine Kamerauntersuchung sei &#8222;geschenkt&#8220; worden. Es war dumm gelaufen. Die Rechnungen waren -wie gefordert- zeitnahe erstellt und samt Tagelohnzetteln und Unterschriften zur Prüfung eingereicht worden. Die Verwalterin hat die Rechnungen sofort geprüft und <em>nicht</em> zur Zahlung freigegeben. Es wurden mehrere Beanstandungen schriftlich übersandt. U.a. auch der schlecht bis gar nicht koordinierte Einsatz und die Zahl der nicht notwendig gewesenen Anfahrten.</p>
<p><strong>Das hatte 2008 zum selben Ergebnis geführt</strong>, wie jetzt 2010. Die Geschäftsführerin der Firma legte 2008 etwas aufs Eis: Die Rechnungen, etwaige Mahnungen und im Übrigen auch jede Bearbeitung der Beanstandungen. Die Sache schlief ein. Das war jedoch so gar nicht beabsichtigt. Eine seriös agierende Verwalterin möchte berechtigte Rechnungen schnell ausgleichen. Das Selbstverständnis ist: Zahle Rechnungen schnell, dann wirst du gern und schnell beliefert, im Bedarfsfall. Jetzt kommt 2010 plötzlich eine Email und es heißt, nun könne man nicht mehr warten. Entscheidend ist allein der Zeitablauf. Sie -das ist die Inhaberin dieser Firma -schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;leider wir haben noch vier offene Rechnungen vom August 2008. Damals baten Sie um eine Stellungnahme, die wir jedoch nicht leisten konnten, da der Monteur (dreimal vor Ort), zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und dann aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Letzte Woche habe ich mir den Sachverhalt nochmals angesehen, konnte aber keine fehlerhafte Arbeitsausführung unsererseits feststellen, zumal die Arbeiten im 3.OG &#8211; Arbeiten an der WC-Anschlussleitung, nach gewaltsamer Türöffnung einer Schlossfirma &#8211; keine Relevanz zu den Verstopfungsbeseitigungen im Gewerbe / Kellerleitung hatten. Lediglich, für die nicht weitergeleiteten Informationen über die vor Ort festgestellten Mängel, möchte ich mich nochmals entschuldigen, berechtigen aber nicht, unseren Forderungen nicht nachzukommen. Hierzu möchte ich nochmal erwähnen, dass wir kulanter Weise, bereits den Einsatz über die TV-Kontrolle nicht in Rechnung gestellt haben. Um den Vorgang jedoch abzuschließen, möchte ich Ihnen anbieten, dass wir die Rechnung Nr. 2xxxxx in Höhe von € 194,12 stornieren, dass aber die anderen Rechnungen 2xxxx, 2xxxxx und 2xxxx vom 25.08.2008 &#8211; Gesamtsumme € 387,29 &#8211; innerhalb von 14 Tagen beglichen werden. Ihre Rückantwort erbitte ich bis zum 17.02.2010 und verbleibe mit freundlichen Grüßen&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort beantwortet nicht jede der obigen Ausführungen</strong>, so z.B. nicht,</p>
<ul>
<li>dass eine Stellungnahme aber zu leisten ist, auch wenn Zeit verstrichen ist, denn darum geht es ja,</li>
<li>es uns leid tut, wenn Monteure kommen und gehen, Rechnungen aber bleiben (Stalin-Zitat: &#8222;Die Hitler kommen und gehen, die Deutschen bleiben),</li>
<li>man &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">prokrastinieren</a>&#8220; (<em>also das Aufschieben von rechtzeitiger Arbeit</em>) vermeiden sollte, weil durch Liegenlassen Dinge in Vergessenheit geraten und einfache Wahrheiten die Wirklichkeit ersetzen können,</li>
<li>wir niemals beabsichtigten, berechtigten Forderungen nicht nachzukommen, siehe eingangs oben,</li>
<li>und und und</li>
</ul>
<p><strong>Die Antwort allerdings erfolgte wie ein interner Arbeitsvermerk mit Stimmungsbericht</strong> und da das Vertrauensverhältnis bis dahin noch nicht getrübt gewesen ist, auch offen an die Chefin dieser Firma, es hieß:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Sache finde ich so, wie sie jetzt abgewickelt wird,  seitens Fa. xxxxxx, einigermaßen ärgerlich und vor allem uns gegenüber unfair. Ich kann nichts dafür, wenn dort innerbetriebliche Probleme herrschen und ich sehe auch nicht ein, dass es ordentliche Abwicklung sein soll, wenn die Fragen damals einfach nicht zeitnahe beantwortet werden, dann wird alles zwei Jahre liegen gelassen und schließlich sollen wir jetzt darüber nachdenken, ob Frau Xxxxxx ihre Rechnungen nun anpasst, ändert oder nicht. Damals hatte ich konkrete Einwände gemacht und diese zeitnah weiter gegeben. Ebenso zeitnah zahlen wir eigentlich alle Rechnungen der Firma, mit Ausnahme derjenigen, die wir (ebenfalls zeitnahe) beanstanden.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort lässt sich nicht lange auf sich warten</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ihre Nachricht habe ich zur Kenntnis genommen, trete jedoch von meinem Angebot zurück, die Rechnung Nr. 2xxxxx vom 25.08.2008 zu stornieren, sodass unsere Forderungen bei 581,41 € liegen. Ihr Verständnis setze ich aber voraus, dass ich die Rechnungen nicht verjähren lassen kann. Wenn Sie zeitlich etwas besser stehen, können Sie mich diesbezüglich dann kontaktieren.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Jetzt ist es so</strong>: Die Dame <em>möchte</em> offenbar die seinerzeitigen Einwände nicht mehr überprüfen, sie sind unwiderruflich erledigt, und zwar durch Zeitablauf und durch Anordnung der dortigen Geschäftsinhaberin. Der angebotene &#8222;orientalische Versuch&#8220;, einfach eine von mehreren Rechnungen zu stornieren, hat nicht geklappt und nun sagt sie unerverblümt folgendes: Dann bekommst du auch kein Storno einer von mehreren Rechnungen, denn du hast gesagt, dass du mich zwingen willst, auf Beanstandungen nachprüfbar zu antworten. Rechnungen nicht verjähren lassen? Sie will jetzt klagen. Soll sie. Berolinisch sagt man zu so einem Verhalten: ein dicker Hund!<strong> Und Gift für eine Geschäftsbeziehung. Herr Kühlwart, es gibt zu tun! Einfrieren diese Geschäftsbeziehung!</strong></p>
<p><strong>Werden beide Seiten jetzt ne Menge Arbeit haben</strong>. Ein Angebot in einer funktionierenden Geschäftsbeziehung ist das nicht. Zwei Doofe, ein Gedanke: Frau Xxxxxx hat die Rechnungen jetzt zwei Jahre auf Eis liegen lassen, ein angemessener Ausgleich hätte ihr bereits 2008 zugestanden. Sie wollte ihn nicht. Hat zwei Jahre gebraucht, darauf zurückzukommen. Jetzt muss sie sich beeilen: Am Jahresende (und nicht jetzt) verjähren die Rechnungen insgesamt. Da jedenfalls erweckt sie auch noch künstlichen Zeitdruck, anstatt das als Geschäftsfrau &#8222;in petto&#8220; zu haben. Dumm gelaufen. Für die Geschäftsbeziehung. Die liegt jetzt &#8222;auf Eis&#8220;. Und wenn Gerichtspost kommt, wird der Gefrierbrand festgestellt und die Sondermüll-Verklappung der Geschäftsbeziehung unverzüglich durchgeführt. <strong>Schade, bis dahin hatte es immer gut funktioniert</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /><br />
</a>Im Büro sind alle informiert: Auftragsstopp für diese Firma. Auch der Hauswartsdienst weiß Bescheid: Er hatte  vor Jahren diese Firma empfohlen, seit Jahren war die Empfehlung &#8222;Gold wert&#8220; und funktionierte immer beanstandungsfrei. Jetzt ist die Beziehung in die Jahre gekommen. Die Scheidung droht. Der Gerichtsstand für Familiensachen wie diese ist immer der Sitz der Wohnanlage, der immobilen Immobilie. In diesem Fall Amtsgericht Charlottenburg, Gerichtsgebäude Kantstraße. Ein schönes Gebäude, warum nicht mal wieder dahin gehen? Ob sie es inzwischen renoviert haben? Rechtzeitig vorher muss ich das Personal rufen: &#8222;Herr Kühlwart, auftauen, den Fisch!&#8220; &#8222;Ja, aber dann fängt er doch an zu stinken!&#8220; &#8222;Macht nichts, ab in die Biotonne vor dem Haus, ist dort richtig!&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Frischer Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/medienspiegel-fisch/" target="_self">Medienspiegel einer schwedischen Untersuchung</a>!</li>
<li>Restaurant Soy: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/restaurantsoy/" target="_self">Fisch, Sushi und Vietnam</a> (Restaurant)</li>
<li>Schottischen Wildlachs? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/rezeptewiki/" target="_self">Das Rezeptewiki erklärt, wie man ihn zubereitet</a></li>
<li>Ernährungsumstellung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/ernahrungsumstellung/" target="_self">Und was man damit bewirken kann</a>!</li>
<li>Fischart Filoso-Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
</ul>
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		<title>383-10 &#8211; Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von Crimla &#8211; Liebesgrüße aus Lederhose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun sind wir mal nicht päpstlicher als der Papst. Die Geschichte spielt sich im -sagen wir erheblich&#8211; erweiterten Berliner Speckgürtel, im Bundesland Thüringen, ab. Was Norbert Orgel so treibt? Norbert Orgel ist nicht der Bediener der Gleichnamigen in der Kirchkapelle von Crimla (ca. 315 Einwohner, eigene Homepage, eigenen Schneemann, !Amtliche Bekanntmachungen! derzeit keine), sondern der Mann ... <a title="383-10 &#8211; Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von Crimla &#8211; Liebesgrüße aus Lederhose" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7272010/" aria-label="Mehr Informationen über 383-10 &#8211; Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von Crimla &#8211; Liebesgrüße aus Lederhose">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 155px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/Wappen_Lederhose.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Liebesgrüsse aus Lederhose (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/Wappen_Lederhose.png" alt="Liebesgrüsse aus Lederhose (Quelle: wikipedia)" width="165" height="202" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Liebesgrüsse aus Lederhose (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5995" aria-describedby="caption-attachment-5995" style="width: 426px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5995 " title="Screenshot Crimla - Schneemann" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Screenshot.Crimla.Schneemann.jpg" alt="Screenshot Crimla - Schneemann" width="436" height="321" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Screenshot.Crimla.Schneemann.jpg 436w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Screenshot.Crimla.Schneemann-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px" /><figcaption id="caption-attachment-5995" class="wp-caption-text">Screenshot Crimla - Schneemann</figcaption></figure>
<p><strong>Nun sind wir mal nicht päpstlicher als der Papst</strong>. Die Geschichte spielt sich im -sagen wir <em>erheblich</em>&#8211; erweiterten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6092010/" target="_self">Berliner Speckgürtel</a>, im Bundesland Thüringen, ab. Was Norbert Orgel so treibt? Norbert Orgel ist nicht der Bediener der Gleichnamigen in der Kirchkapelle von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crimla" target="_blank">Crimla</a> (ca. 315 Einwohner, eigene Homepage, eigenen Schneemann, <span style="color: #ff0000;">!Amtliche Bekanntmachungen!</span> derzeit keine), sondern der Mann mit dem Vorstehersyndrom: er ist der Bürgermeister. Zu sagen hat er derzeit nichts. Unter<strong><span style="color: #ff0000;"> ! Bekanntmachungen !</span></strong> (mit roter Schrift) wird ordentlich vermeldet:</p>
<ul>
<li>Zur Zeit liegen keine Bekanntmachungen vor. <span style="color: #c0c0c0;">(Hinweis: Die Geschichte wurde sauber recherchiert am 10.03.10: Für etwaige Änderungen infolge Zeitablaufs sind allein deren Verursacher verantwortlich. &#8211; Die Redaktion)</span></li>
</ul>
<p><strong>Woran &#8222;Noppi&#8220; (<em>berolinisch für Norbert</em>) noch erinnert</strong>: ans Räumen und Streuen, beides sei Pflicht. Allerdings ist der hier abgebildete Schneemann bereits längst geschmolzen. Eine Art überregionale Amtshilfe hier und heute: Noppi, der Schneemann kann weg! Vielleicht unter ! Bekanntmachungen! noch schnell was dazu sagen, warum? Wo Crimma liegt? Keine Ahnung. Allerdings ist Crimla mannigfaltig: Von 800 Jahren Weida bis Maibaum setzen, von Krötenwanderung bis Sportfest reichen die örtlichen Aktivitäten. In Crimla <span style="text-decoration: line-through;">scheint</span> ist die Hölle los.</p>
<p><span id="more-5994"></span></p>
<div style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Angesichts der offiziellen Zahlen von Entwicklung zu sprechen</strong>, mag uns zunächst abwegig erscheinen. Seit 1994 hat sich ein Minus von 1 ergeben, und ob&#8217;s Tante Käthe war, die ablebte, stand bei Redaktionsschluss nicht fest und wird nachrecherchiert, sofern erforderlich. Zwar hat Crimla mit seiner beschaulichen Lage in Thüringen wenig mit einer Stadt am Bodensee gemein, jedoch spricht für Crimla, dass es eine gewisse <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstanz_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Konstanz</a> (<em>die Eigenschaft der Unveränderlichkeit</em>) besitzt: zumindest was die Einwohnerzahlen angeht.<strong> Man fühlt sich hier offensichtlich sauwohl.</strong></p>
<figure id="attachment_5996" aria-describedby="caption-attachment-5996" style="width: 386px" class="wp-caption alignnone"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5996 " title="Einwohner Crimla (Quelle: Wikipedia)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Einwohner.Crimla.jpg" alt="Einwohner Crimla (Quelle: Wikipedia)" width="396" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Einwohner.Crimla.jpg 396w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Einwohner.Crimla-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /></strong><figcaption id="caption-attachment-5996" class="wp-caption-text">Einwohner Crimla (Quelle: Wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong>Googlen&#8230;.</strong></p>
<figure id="attachment_5603" aria-describedby="caption-attachment-5603" style="width: 361px" class="wp-caption alignnone"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5603 " title="gratispinkeln.de Logo (Quelle: Homepage)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gratispinkeln.de_Logo.jpg" alt="gratispinkeln.de Logo (Quelle: Homepage)" width="371" height="224" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gratispinkeln.de_Logo.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gratispinkeln.de_Logo-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></strong><figcaption id="caption-attachment-5603" class="wp-caption-text">gratispinkeln.de Logo (Quelle: Homepage)</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong> &#8230;und schnell, sehr schnell wird klar:</strong> Wir sind schon häufig an Crimla (1287 erstmals erwähnt) schlicht und einfach nur vorbei gefahren. 1546 hätte uns als Berufsverwalter der Ort allerdings auffallen müssen: &#8222;Erste Erwähnung <a title="externer Link" href="http://www.crimla.de/Chronik/zeittafel.html" target="_blank">von 6 Hausbesitzern</a>&#8222;. Möglicherweise habe diese noch keine externen Dienstleister damit befasst. Denn eins ist jetzt klar. Kurz hinter dem Hermsdorfer Kreuz (das ist da, wo direkt vor dem Brückenabschnitt eine hochmoderne <a title="externer Link" href="http://www.radarspotting.de/displayimage.php?album=85&amp;pos=0" target="_blank">Radarmessanlage</a> mit vorzüglich scharfen Fotos steht) ist jedem von uns Berlinern schon mal <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lederhose_(Th%C3%BCringen)" target="_blank">dieser Ort</a> aufgefallen. Ob man vor der Abfahrt Hermsdorfer Kreuz auf der Autobahnraststätte kostenlos pinkeln kann? Rat weiß <a title="externer Link" href="http://www.gratispinkeln.de/thuringen/" target="_blank">gratis-pinkeln.de</a> derzeit noch nicht. Schon munkeln einige Eingeweihte, mit der <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-604153,00.html" target="_blank">Klomaut</a>, dem Bezahlen für Notdurft, sei es bald endgültig vorbei. <strong>gesichtspunkte.de</strong> wird hierüber zur gegebenen Zeit berichten. Seinen Namen kann man sich merken, und wer ihn auf einem Ortsschild gelesen hat, vergisst ihn nie. Darüber hinaus hat er eine gedankliche Verbindung zur Softpornoindustrie der frühen Siebzigern, wobei der Ort wohl definitiv nicht Spielort für die Verfilmung der &#8222;Liebesgrüße aus der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liebesgr%C3%BC%C3%9Fe_aus_der_Lederhose" target="_blank">LEDERHOSE</a>&#8220; war. Denn sonst hätte es geheißen: &#8222;Liebesgrüße aus Lederhose&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Genre der </strong><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lederhosenfilm" target="_blank"><strong>Lederhosenfilme</strong></a><strong> nahm allerdings eher im Süddeutschen</strong> seinen Beginn, man spricht bezügl. dieser Filme eher von ländlichem (stimmt!),  alpinen (stimmt nicht!) Milieu. Weder hat Crimla geschweige denn Lederhose ein &#8222;Wirtshaus der sündigen Töchter&#8220; zu bieten, noch wird den Lederhosern nachgesagt, sie seien sonderlich liebestoll, so wie die Steilwandfilme der Siebziger suggerieren. In Crimla ist man stattdessen auf den Schneemann gekommen.  Weil Norbert Orgel nicht jodeln kann, statt &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ach_jodel_mir_noch_einen" target="_blank">Ach, jodel mir noch einen</a>&#8220; (1974, Untertitel: Stoßtrupp Venus bläst zum Angriff) &#8222;Orgel mir doch einen, Noppi!&#8220; Das ist ähnlich wie &#8222;Spiels noch einmal, Sam&#8220; und hätte daher gute Aussicht, zu einem weiteren Klassiker der Filmgeschichte zu avancieren. Dazwischen kam nun die plötzliche Schneeschwindnis und Schneemann Orgel schmolz dahin.<strong> Höchste Zeit, die Homepage umzurüsten: gen Frühling.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Homepage von <a title="externer Link" href="http://www.crimla.de/" target="_blank">Crimla</a> (herzliche Grüße an Noppi &amp; alle Crimlaner &amp; Crimmels)</li>
<li style="text-align: left;">Schneegestöber auf gesichtspunkte.de: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Schnee" target="_self">Themenalarm Schnee und Eis</a></li>
</ul>
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		<title>382-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Was Udo Lindenberg beim Echo 2010 über Jan Delay sagte&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[(für eine google-Recherche des Begriffs &#8222;einen zwitschern gegangen, siehe unten) Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu!&#8220; (Udo Lindenberg &#38; Jan Delay) Früher lebte Udo Lindenberg (jahrelang) im Hotel Intercontinental in der Budapester Straße in Berlin-Schöneberg. Das berechtigt uns zur Berichterstattung über Udo als vormaligen Wahlberliner. Das Interconti ist direkt hinterm ... <a title="382-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Was Udo Lindenberg beim Echo 2010 über Jan Delay sagte&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7262010/" aria-label="Mehr Informationen über 382-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Was Udo Lindenberg beim Echo 2010 über Jan Delay sagte&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /><br />
<span style="color: #c0c0c0;">(für eine google-Recherche des Begriffs &#8222;einen zwitschern gegangen, siehe unten)</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berolinisch_Udo.Lindenberg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5976" title="Berolinisch: Udo Lindenberg über Jan Delay" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berolinisch_Udo.Lindenberg.jpg" alt="Berolinisch: Udo Lindenberg über Jan Delay" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berolinisch_Udo.Lindenberg.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berolinisch_Udo.Lindenberg-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu!&#8220; (Udo Lindenberg &amp; Jan Delay)</p></blockquote>
<p><strong>Früher lebte Udo Lindenberg (jahrelang) im Hotel Intercontinental</strong> in der Budapester Straße in Berlin-Schöneberg. Das berechtigt uns zur Berichterstattung über Udo als vormaligen Wahlberliner. Das Interconti ist direkt hinterm Zoologischen Garten. Heute lebt Udo im Hotel Atlantis in Hamburg, malt <a title="externer Link" href="http://images.google.de/images?q=Lik%C3%B6relle&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;ei=8GGXS8X9Fp-inQPi-7XFCw&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=4&amp;ved=0CB4QsAQwAw" target="_blank">Likörelle</a> (Bilder mit Likör) &#8211; &#8222;die kann man hinterher ablutschen&#8220;- und galt noch nie als Kostverächter. Bei der Preisverleihung zum <strong>Echo 2010</strong> am vergangenen Wochenende (und: in Berlin!) sprach <strong>Udo L. aus HH die denkwürdigen Worte</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5975"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5429" aria-describedby="caption-attachment-5429" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinismus-Banner_1000Pix.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5429  " title="Berolinismus - Banner (Definition)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinismus-Banner_1000Pix.jpg" alt="Berolinismus - Banner (Definition)" width="450" height="225" /></a><figcaption id="caption-attachment-5429" class="wp-caption-text">Berolinismus - Banner (Definition)</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir sind gern mal einen zwitschern gegangen.&#8220; (Udo Lindenberg über eine inzwischen gefestigte Männerfreundschaft mit Jan Delay, Kind vom Bahnhof Soul, Jahrgang 1972) &#8211; &#8222;Wir machen das klar&#8220; (Songtitel)</p></blockquote>
<p><strong>Jupp, Jan Delay ist nun auch als Juror bei Stefan Raab</strong>s &#8222;Unser Lied für Oslo&#8220; in Erscheinung getreten und menschelt inzwischen stärker als jemals zuvor. Udo Lindenberg sei der Stein seines persönlichen Anstoßes gewesen, überhaupt mit dem Singen anzufangen, sagt Jan Delay über Udo Lindenberg (Jahrgang 1946). Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Neu an der Omnipräsenz von Jan Delay im Fernsehen: Das ist ein ganz, netter, zurückhaltender und etwas schüchterner Mensch. <strong>Wer hätte das gedacht</strong>?</p>
<p><strong>Was uns allerdings beim Nachdenken über die Bedeutung</strong> der Redewendung &#8222;einen zwitschern gehen&#8220; auffällt: Die Sprache hat sich insgesamt verändert. Noch vor wenigen Jahren verstand ein Jeder darunter nichts anderes, als einen heben zu gehen, oder wahlweise &#8222;einen hinter die Binde kippen&#8220;, &#8222;ein Leberbrötchen essen&#8220;, man redete davon &#8222;einen abzubeißen&#8220; oder vertrat schlicht die Absicht, Alkohol zu trinken, und das, &#8222;bis der Arzt kommt&#8220;. Erst später wurde daraus dann Komasaufen und ein regelrechter Medienhype um pubertierende Saufjünger. Es hat Schüler in der Türkei auf Reisen regelrecht hingerichtet und in Berlin wurde ein Gastwirt verknackt, weil er bis zu 40 Tequila an einen Jugendlichen ausschenkte, der zuerst ins Koma fiel und dann verstarb. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch hierin: Wer sich gern mal &#8222;die Kante gibt&#8220;, schadet damit noch niemandem, nur sich selbst, in erster Linie. Die im Hausverwalterdeutsch benutzte Redewendung &#8222;jemandem die Kante geben&#8220; bedeutet etwas vollkommen anderes. Hierbei kann es sich um einen in Ungnade gefallenen Wohnungseigentümer fallen, dessen Wohnung versteigert werden muss, weil er sich weigert, das Wohngeld zu bezahlen, oder um einen Mieter, der einen Rückstand von mehr als zwei Monatsmieten aufweist. Jemanden nach <em>Balkonien oder Geranien</em> zu schicken, bedeutet dessen Versendung in den Urlaub. Jemanden nach <em>Gardinien</em> zu verschicken, kann die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7242010/" target="_self">Beantragung eines Haftbefehls</a> bedeuten: Schwedische Gardinen. <strong>Man sieht: die Welt in Berlin ist äußerst vielschichtig</strong>.</p>
<p><strong>Ein Interessent versucht, eine Wohnung zu besichtigen</strong>, die er fest zu kaufen beabsichtigt. Die Verkäuferin, Wohnungseigentümerin, erzählt ihm viel zu viel über ihre Schwierigkeiten mit dem doofen Nachbarn. Er hat das Gefühl, sie redet es ihm regelrecht aus, dass er hier einen Platz an der Sonne erwerben würde. Ehrlichkeit? Oder Dummheit? Vor längerer Zeit hat ihr Ehegatte eine Besichtigung begleitet, der war schlauer: &#8222;Ein ganz netter Mann!&#8220;, entgegnete er dem Erwerbsinteressenten auf seine Frage, wie die Anderen so seien, die hier wohnen! Hinterher sagt der Interessent über die Ehefrau:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Vor Frauen mit roten Haaren mit Doppelname muss man sich hüten, auch wenn sie gefärbt sind.&#8220; (O-Ton eines Besichtigungsinteressenten) (vergleiche hierzu: Eltern mit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/zitat-des-tages-was-haben-eltern-von-kindern-mit-doppelnamen-und-rosetrinker-gemeinsam/" target="_self">Kindern mit Doppelnamen</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Man sieht: Der Berliner trägt das Herz</strong> auf einem verallgemeinernden, aber rechten Flecken namens Direktheit, Unverblümtheit und entschlüsselter Sprache. Man bildet funktionierende Regeln, die die eigenen Erkenntnisse zusammenfassen zu etwas gut Merkbarem. Wenn auch nicht alle Sprüche so treffen wie dieser. Es sind impulsartige Schwadronate voll <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-kurt-tucholsky-erklart-uns-das-wort-verve/" target="_self">Verve</a>, Kick und spontaner Entgegnung. Bezogen auf näselnden Singsang von Udo Lindenberg und Jan Delay denkt sich jetzt die Beschriebene eventuell: &#8222;<strong>Eigentlich bin ich ganz anders</strong>.&#8220;</p>
<p><strong>Doch diese Zeiten, in denen man gemeinsam einen zwitscherte</strong>, sind nun vorbei. Inzwischen kann man via google unbedenklich suchen nach der Bedeutung von &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=einen+zwitschern+gegangen&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">einen zwitschern gegangen</a>&#8222;. Und deshalb auch heißt dieser Artikel in der Überschrift &#8222;LINKTIPP&#8220;. Probiert&#8217;s aus! <strong>Es ist nicht so ungesund&#8230;.und man erreicht dabei eine Menge mehr Leute als früher.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zmpTrmRVidY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/zmpTrmRVidY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Eigentlich bin ich ganz anders &#8211; Udo Lindenberg &amp; Jan Delay live (via Youtube)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Mit Knut auf Tuchfühlung: <a title="externer Link" href="http://www.zoo-berlin.de/" target="_blank">Der Berliner Zoologische Garten</a></li>
<li>Wo die großen Rockstars wohnten: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.intercontinental.com/" target="_blank">Hotel Intercontinental Berlin</a></li>
<li>Einen zwitschern gehen, inzwischen: <a title="externer Link" href="http://twitter.com" target="_blank">Homepage von Twitter</a></li>
<li>Autor Bloggwart: <a title="externer Link" href="http://twitter.com/gotthal" target="_blank">einen zwitschern gehen, neudeutsch: ihm followen</a> (Account erforderlich)</li>
<li>Nationalheld: <a title="externer Link" href="http://www.udo-lindenberg.de" target="_blank">Udo Lindenberg</a> (Homepage)</li>
<li>Kind vom Bahnhof Soul: <a title="externer Link" href="http://www.jandelay.de/" target="_blank">Jan Delay</a> (Homepage)</li>
<li>Hundsgefährlicher Zustand? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/" target="_self">Sie aß den Killer-Käse&#8230;</a></li>
<li>Berolinisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6422010/" target="_self">Heinz Buschkowsky über Jesus&#8230;</a></li>
<li>Berolinisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">Berliner Müllkutscher at it&#8217;s best&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:17:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken ... <a title="374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7182010/" aria-label="Mehr Informationen über 374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5894" aria-describedby="caption-attachment-5894" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5894  " title="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg" alt="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-5894" class="wp-caption-text">Eigeninitiative - Die Heizung anmachen! (Corso Italia)</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken auf der Strecke bleiben.&#8220; (Resümée der Kreditwirtschaft zur Frage, wie man Wohnungseigentümergemeinschaften dergestalt in die Förderungsfähigkeit bringt, dass sie in der Lage sind, Wärmedämm-Maßnahmen mit staatlich verbilligten Krediten zu finanzieren &#8211; Quelle: Emaileingang vom 08.03.2010 &#8211; Urheber: ungenannt, mit Redaktionsgeheimnis) </p></blockquote>
<p><span id="more-5893"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_5895" aria-describedby="caption-attachment-5895" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" title="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5895" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer in dem Lokal Corso Italia wintersüber Speisen und Getränke zu sich nahm, konnte sich beim zwischenzeitlichen Gequarze (berolinisch für Rauchen) in ein saunaartig anmutendes Räucherhüttchen stellen, Gasbrennofen inklusive. Denn problematisch erweist sich der Verzehr von allzu vielen Kalorien, um Winterspeck anzufuttern, wenn in einer Hundekälte vor der Tür Kalorien im Übermaß sogleich vernichtet werden, durch Zuschaltung von körpereigenen Thermostaten, die die aufgenommene Energie sogleich wieder &#8222;verbrennen&#8220;. Der Beweis, dass alle Menschen Warmstrahler, nicht aber Heizpilze sind, wurde kürzlich von der Architekten Nina Hell (diesmal in Berlin-Neukölln) erbracht. </strong></p>
<p><strong>Sie lichtete den Bloggwart ganz körperlich ganzkörperlich ab</strong> und das von oben bis unten, stehend auf einem Laubengang im Nirgendwo der nach dem Krieg errichteten Sozialwohnungsschluchten. Auch wenn diese mittlerweile -ganz Fachjargon- abgelöst sind, also keine öffentliche Bindung mehr besitzen, so sind doch trotz alledem die Laubengänge, gerade diesen Winter, etwas ungemütlich gewesen.</p>
<p><strong>Viele Fragen stellen sich nun:</strong><br />
Ist Herr Bloggwart (siehe Foto) ein temperamentvoller Hitzkopf mit Wut und Emotionen, aber nur in den zentralen Zonen seines Gesichts, wie fotografisch schnell deutlich wird? Warum sind Hitz- oder wenigstens Wärmeezonen &#8222;im Schritt&#8220; nicht zu erkennen, ist das Feuer bereits verloschen? Welche wäre denn die richtige Strategie für ein &#8222;cool down&#8220;, aber mit Augenmaß? Sind auch am Kopf eines Bloggwarts wärmedämm- und gebäudeenergetische Maßnahmen angebracht? Was tun, wenn man hinterher das Gesicht gar nicht mehr sieht? Bekanntlich sehen inzwischen die Förderrichtlinien Dämmstärken von bis zu 14 bis 16 cm vor, dies allerdings eine Schichtstärke, die höchstens einigen, allerdings überwiegend weiblichen Personen als jahrelange Makeup-Erfahrung bekannt ist, nicht aber harm- und bedeutungslosen Bloggwarten. Herr Bloggwart soll sich dem Vernehmen nach unverzüglich gegen eine weitere Körperschutz-Vorsatzhülle ausgesprochen haben, <strong>die schnell als Frustfraßpanzer miss gedeutet werden könne</strong>.</p>
<p><strong>Fest steht: Laubengänge im Winter eignen sich kaum für einen &#8222;dauernden Aufenthalt&#8220;</strong>, obwohl das Gesetz hier keinerlei Regelungen bereithält. Fest steht ferner: Die Kreditwirtschaft will nicht ran, siehe ganz oben! Müssen also Wohnungseigentümer in Berlin weiter frieren?</p>
<p><strong>Den Begriff des &#8222;dauernden Aufenthalts&#8220;</strong>, den kennen vor allem die freundlichen Damen und Herren von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">den bezirklichen Bauaufsichten</a>. Es heißt, dass Menschen sich nicht dauernd in solchen Räumen aufhalten dürfen, die untergeschossig weniger als 2,50 Deckenhöhe besitzen. In Dachgeschossen gehen auch schon 2,30 m durch, da ist man etwas kulanter. Wir kennen das aus anderen Zusammenhängen: In vielen deutschen Städten patrollieren Sheriffs in den Fußgängerpassagen und verscheuchen bettelnde Punks und grob gestrickte Alkis (berolinisch für Alkohol trinkende Passanten) aus den Gässchen und von den Plätzchen, <strong>wo sie sich -ebenfalls- nicht dauernd aufhalten <span style="text-decoration: line-through;">sollen</span> dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Was dies allerdings mit der Frage zu tun haben soll</strong>, ob Menschen an ihrem Wohnort nicht auch -beispielsweise- dauernd in den Keller gehen dürfen, wer wollte das überwachen?, wird spätestens hier unklar. Und verschiebt sich daher ins Reich der sinnlosen Sinne. Dass eine Heizung Regler hat, ist nichts Ungewöhnliches. Dass die unterschiedlichen Pole Positions dieses Reglers &#8222;Max&#8220; und &#8222;Min&#8220; heißen und nicht &#8222;Max&#8220; und Moritz&#8220; ist eine ganz andere Geschichte. Jedes digitale Messwerk, dass sich einmal gefangen hat in einem Messwert, kann durch Knopfdruck gesettet werden, praktisch nullgestellt. So wird aus Messwerten später manchmal eine Nullnummer. Der Wunsch, die Heizung wieder auf Null zu stellen, nachdem man ein Zigarettchen verspeist oder lediglich nur inhaliert habe,<strong> ist angesichts der betrügerisch gehandelten Emissionshandelspakete (kürzlich) nur verständlich</strong>.</p>
<p><strong>Aber welcher Gast wünscht sich schon, eine Heizung anzumachen? Mindestens jeder Zweite dächte da eher ans andere Geschlecht. Die Gas-, Wasser-, Sch&#8230;.-Branche (berolinisch für Sanitärinnungsbetriebe) hat Hilferufe belästigter Heizkörper noch nicht gemeldet, nur weil diese sich, viel zu oft, regelrecht angemacht fühlen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastronomische Italoperle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/die-wasserwerferin/" target="_self">Das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf</a></li>
<li>Bankenskandal: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">Geschäftsbanken verhindern Wärmedämm-Maßnahmen mit Mitteln der KfW</a></li>
<li>Wärmezonen am eigenen (Bau-)Körper? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" target="_self">Das &#8222;Fotostudio Hell&#8220; hat ein besonders interessantes Angebot gemacht</a> (Aktion ist ausgelaufen)</li>
<li>Johanna von Koczian: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein</a></li>
<li>Wilder Westen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/wilder-westen-von-grossen-finalen/" target="_self">Von großen Finalen und dem Duellieren im Kellergeschoss</a></li>
<li>Zeitexoten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-winter-kommt-die-heizung-geht-an-aber-was-ist-ein-zeitexot-benutzungsregeln-heizung/" target="_self">Der Winter kommt, die Heizung geht an&#8230;</a></li>
<li>Anregung für Themenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Null" target="_self">Der Suchbegriff NULL auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Mit besten Grüßen an das <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/77856-Corso-Italia-Berlin" target="_blank">Corso Italia</a>)</span></p>
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		<title>361-10 &#8211; Lied des Tages: Dickes B &#8211; Seed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Berliner Luft im Vergleich zu anderen Städten bietet leckersten Geschmack, allerbeste Qualitäten um Paraden zu feiern und exklusive Feten die Massen sind jetzt da es hat Sie niemand drum gebeten früher ging´s in Berlin um Panzer und Raketen heute lebe ich im Osten zwischen Blümchentapeten&#8220; (Lyrics &#8222;Dickes B&#8220;, 2001, Seed, Video)   Dickes B, ... <a title="361-10 &#8211; Lied des Tages: Dickes B &#8211; Seed" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7052010/" aria-label="Mehr Informationen über 361-10 &#8211; Lied des Tages: Dickes B &#8211; Seed">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5763" title="Dickes B " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg" alt="Dickes B " width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>&#8222;Die Berliner Luft im Vergleich zu anderen Städten<br />
bietet leckersten Geschmack, allerbeste Qualitäten<br />
um Paraden zu feiern und exklusive Feten<br />
die Massen sind jetzt da es hat Sie niemand drum gebeten<br />
früher ging´s in Berlin um Panzer und Raketen<br />
heute lebe ich im Osten zwischen Blümchentapeten&#8220;</p>
<p>(Lyrics &#8222;Dickes B&#8220;, 2001, Seed, Video)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"> <br />
<span id="more-5762"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GYK-NfOo7b4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/GYK-NfOo7b4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Dickes B, Seed, 2001 (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Irgendwie haben die Leute von Seed den Jargon getroffen</strong>. Und vor allem auch Peter Fox. Denn niemand im deutschsprachigen Raum heimst derzeit mehr Preise und Auszeichnungen ein, wie der Sänger Peter Fox, derzeit auf Solopfaden und &#8222;als Stadtaffe&#8220; unterwegs, dem Vernehmen nach wohnhaft &#8222;mit Kind und Kegel&#8220; in Kreuzberg. Wenn das so weitergeht? Dann läuft Kreuzberg den In-Bezirken Friedrichshain und Prenzlauer Berg doch (wieder) den Rang ab? <strong>Nicht auszudenken</strong>. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Allerdings hat natürlich der Titel &#8222;Dickes B&#8220; auch so eine Art namedropping-Effekt</strong> gezeitigt und wurde damit kreuzbürgerlich: Sogar <a title="externer Link" href="http://www.rbb-online.de/dickes_b/index.html" target="_blank">eine Talkshow</a> (stylisch jetzt: Showtalk) im RBB-Fernsehen lautet inzwischen so. Berlin, so scheint es, ist inzwischen nicht nur arm, sogar sexy, sondern auch -was Kultur betrifft-, rattenscharf, wie Schmidts Katze (berolinisch) oder auch <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fette_Henne" target="_blank">eine Fette Henne</a>.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.seeed.info/" target="_blank">Seed</a> (Homepage)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seeed" target="_blank">Seed</a> (wikipedia)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.peterfox.de/" target="_blank">Peter Fox</a> (Homepage)</li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/sometimes-it-snows-in-april-sometimes-i-feel-so-sad-prince-schnee-und-eis-und-pflichten/" target="_self">Sometimes it snows in April</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7042010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:54:52 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5755</guid>

					<description><![CDATA[Anruf: &#8222;Hallo, guten Tag! Ich interessiere mich für&#8220; &#8230;.Stille&#8230;.(Hintergrundgeflüster: &#8230;Reginaldstr&#8230;..), lauter: &#8222;den Laden in Reginaldstr.&#8220; (* Straßenname verändert). Antwort unsererseits: &#8222;Guten Tag, wie heißen sie denn überhaupt?&#8220; Antwort: &#8222;Isch, äh, Mehmet!&#8220;. Frage: &#8222;Was möchten sie denn dort machen, in dem Laden?&#8220; Antwort: &#8222;Spielhalle&#8220;. Antwort unsererseits: &#8222;Oh, danke, aber eine Spielhalle machen wir dort nicht!&#8220; Antwort ... <a title="360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7042010/" aria-label="Mehr Informationen über 360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5756" aria-describedby="caption-attachment-5756" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Ich.bin_.so_.schlecht.im_.Bett_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5756 " title="Ich bin so schlecht im Bett" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Ich.bin_.so_.schlecht.im_.Bett_.jpg" alt="Ich bin so schlecht im Bett" width="450" height="390" /></a><figcaption id="caption-attachment-5756" class="wp-caption-text">Ich bin so schlecht im Bett</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anruf: &#8222;Hallo, guten Tag! Ich interessiere mich für&#8220; &#8230;.Stille&#8230;.(Hintergrundgeflüster: &#8230;Reginaldstr&#8230;..), lauter: &#8222;den Laden in Reginaldstr.&#8220; (* Straßenname verändert). Antwort unsererseits: &#8222;Guten Tag, wie heißen sie denn überhaupt?&#8220; Antwort: &#8222;Isch, äh, Mehmet!&#8220;. Frage: &#8222;Was möchten sie denn dort machen, in dem Laden?&#8220; Antwort: &#8222;Spielhalle&#8220;. Antwort unsererseits: &#8222;Oh, danke, aber eine Spielhalle machen wir dort nicht!&#8220; Antwort Mehmet: &#8222;Oder Imbiss?&#8220; Antwort unsererseits: &#8222;Nein, auch Imbiss nicht.&#8220; Frage Mehmet: &#8222;Was machen sie denn da!&#8220; Antwort Hausverwaltung: &#8222;Vieles, aber das gerade nicht, auf Wiederhören!&#8220; (O-Töne eines Telefonats mit einem <span style="text-decoration: line-through;">künftigen</span> <span style="text-decoration: line-through;">Problemmieter</span> Bewerber  um ein Ladenlokal in Reinickendorf, <em>erfahrungsgemäß</em>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /> </p>
<p><strong>Nach der dritten, vierten Grenzerfahrung </strong>-speziell in obigem Objekt- sind wir &#8222;auf der Hut&#8220; vor weiteren Traumtänzern wie diesen und werden an solche Existenz<span style="text-decoration: line-through;">gründer</span>erfinder mit Sicherheit nicht ein weiteres Mal Gewerberäume vermieten, die diese mietvertraglich übernehmen, um dann sofort den monatlichen Mietzins schuldig zu bleiben. Irgendwann reicht&#8217;s, und all die Imbiss-, Spielhallen- und Wettbetreiber und Internetcafés von Mehmet, dem im Hintergrund der wirkliche Strippenzieher zuflüstert, was er sagen soll, werden bei uns nicht &#8222;bare Münze&#8220;. Sie sind gebucht auf &#8222;never comeback-Airlines&#8220;, setzt euch in den Flieger und kommt am besten nicht mehr zurück.  Thema political correctness: <strong>Es ist okay, darüber zu berichten, dass es derartiges &#8222;als System&#8220; einer bestimmten Sorte Berliner tatsächlich häufig wiederkehrend gibt. Inzwischen lassen wir in bestimmten Gegenden Berlins -und welche, bleibt hier unklar- Gewerbeflächen leer stehen, anstatt sie pro Woche zweimal an vermeintliche Existenzgründer mit obigen Gewerbeansichten rauszuwerfen! Never ever. Grrrrr&#8230;.</strong></p>
<p><strong>Foto des Tages: Das Amüsemang (berolinisch für Amüsement) ist ganz auf unserer Seite</strong>. Der Aushang hängt am Zettelbrett und gibt eine bestechend einfache Möglichkeit preis. Ein kostenloser Versuch wird angeboten. Das musst du mal erlebt haben! Email reicht. Wo der Zettel in <span style="text-decoration: line-through;">Deutschland</span> Berlin hing, ist uns unbekannt. Auch, ob es sich um einen Scherz handelt? Allerdings ist der Fotograf recherchierbar (siehe unter Weblotse)</p>
<p><span id="more-5755"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_5252-2" aria-describedby="caption-attachment-5252-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252-2" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Das Angebot brüllt den Leser an</strong>: bitte, bitte nimm mich, versuch&#8217;s wenigstens einmal. Einmal ist keinmal.</p>
<p><strong>Apropos Anbrüllen</strong>: Ruft ein junger Türke aus Berlin-Kreuzberg an. Per Handy. Alle jungen Türken rufen per Handy an. Etwas unorientiert. Er sagt, er hat auf dem Klo Strom. Ich frage: Wie heißen sie denn? Er sagt: &#8222;Mattioglu&#8220; (* Name geändert). Ich schaue nach. Mattioglu, den verwalten wir nicht. Der wohnt in der Hochparterre-Wohnung im Seitenflügel, links die Treppe hoch. Ich sage, rufen sie den Eigentümer der Wohnung an, da können wir nichts machen. Er widerspricht mir. Er weiß es besser: &#8222;Ich habe doch da im Treppenhaus den Aushang gesehen, sie sind dafür zuständig!&#8220; Ich: &#8222;Nein, ihre Wohnung verwalten wir nicht, sie müssen den Eigentümer anrufen!&#8220; Er: &#8222;Aber ich hab doch den Aushang gesehen!&#8220; Ich: &#8222;Wie heißen sie denn mit Vornamen?&#8220; Ich habe eine Ahnung. Er sagt: &#8222;Cömlek Mattioglu!&#8220; Ich: &#8222;Ach, dann sind sie ja nicht der Mieter, oder?&#8220; Er: &#8222;Doch!&#8220; Ich: &#8222;Sind sie der Sohn?&#8220; Er: &#8222;Nein, aber ich hab doch den Aushang gelesen, sie müssen sich darum kümmern!&#8220; Ich: &#8222;Nein, schauen sie im Mietvertrag nach, wer ihr Vermieter ist! Wenn sie Mieter sind, werden sie doch wissen, wer ihr Vermieter ist!&#8220; &#8211; Um es kurz zu machen: Er hält sich da ohne Wissen des Vermieters auf und versucht uns gegeneinander auszuspielen. Ich bin inzwischen ein bisschen genervt,<strong> allerdings ist dieses Problem nicht &#8222;meine Baustelle&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Fünf Minuten später, es klingelt erneut</strong>. Er ist wieder dran. &#8222;Ich hab nachgeschaut im Treppenhaus, sie sind dafür zuständig!&#8220; Nun werde ich sauer und gifte ihn an: &#8222;Nein!&#8220; Er fängt an, irgendwas Unverständliches ins Handy zu brüllen. Ich tue, wonach mir ist: Ich lege auf. Dieses Telefonat ist beendet.</p>
<p><strong>Passiert uns häufig und oft nach diesem ungefähren Schema</strong>: Irgendeiner der vielen Nachfahren übernimmt die seit Jahrzehnten bewohnte Wohnung &#8222;unter der Hand&#8220;. Kennt sich nicht aus, hat keinerlei Unterlagen, keinen Mietvertrag, nichts. Kennt sich in Schriftverkehrsdingen gar nicht aus. Regelt sein ganzes Leben vom Handy aus und vom Hörensagen. Vom Anrufen, Verantwortung verteilen, Aufgaben, <span style="text-decoration: line-through;">Rechte</span>, Pflichten abwälzen auf andere. In diesem Fall auf die Hausverwaltung. Von dem Vermieter wissen wir: Seit mehr als zehn Jahren ist jeder Mieterhöhung in der Wohnung von Rechtsanwälten immer wieder widersprochen worden, um jeden Cent wird erbittert und gekonnt gekämpft. Da werden wir uns -angesichts dessen- nun wirklich nicht reinhängen.  <strong>Von wegen Amüsemang (siehe oben): in dieser Sache kein Ängagemang (berolinisch für Engagement).</strong></p>
<p><strong>Und währenddessen sucht La_ruesch@yahoo.de nach einer Beischlafgelegenheit, wenigstens um es mal zu versuchen! Und dass das auch klar ist: Die vorstehende Verlinkung stellt keine Empfehlung dar, sondern die Vereinfachung wesentlicher Kontaktmöglichkeiten als kostenloser Servicehinweis der Redaktion. Wer eine Email schickt, darf sie behalten! Über Erfahrungs- bzw. Hintergrundberichte von Beischläfern des Herrn freuen wir uns. </strong></p>
<p><span style="color: #888888;">(inspiriert durch </span><a title="externer Link" href="http://www.rebelart.net/diary/evol-dickes-b/00578/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Alain Bieber, rebelart.net</span></a><span style="color: #888888;">, mit Dank)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Extraklasse: <a title="externer Link" href="http://www.flickr.com/photos/evoldaily/" target="_blank">Fotostream von evoldaily</a></li>
<li>Existenzgründung ist lange her: <a title="externer Link" href="http://meinvaterhatdoenerbudeoderwas.de" target="_blank">Mein Vater hat Dönerbude, oder was</a>!</li>
<li>Multikulti: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/kabelfernseh-kommunismus-ist-tot/" target="_self">Kurden und Türken im selben Haus sehen unterschiedlich fern</a>!</li>
<li>Querkopf: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/zitat-des-tages-ex-finanzsenator-thilo-sarrazin%c2%b4s-meinung-uber-japaner-turken-und-kosovaren/" target="_self">Tilo Sarrazin hat abweichende Meinungen</a></li>
<li>Kurze Worte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rechtsanwalte-ehrlichkeit/" target="_self">Rechtsanwalt Udo Vetter textet gekonnt</a></li>
<li>Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/volker-hort-die-signale-auf-zum-letzten-gefecht-die-internationale-verderb-das-menschenrecht/" target="_self">Von Türken, Iren, Palästinenser und Rumänen &#8211; alle unter einem Dach</a></li>
</ul>
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		<title>340-10 &#8211; Berechtigter Einwand? &#8222;Ja, wo soll ick denn den Schnee hinschüppen?&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6842010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12.01.2010 hatte gesichtspunkte.de u.a. folgendes berichtet, Zitat (Quelle: hier)  Sie sollten wissen, dass es zur Sorgfalt und Obliegenheit des jeweiligen Wohnungsinhabers gehört, die begehbaren Außenflächen im ausschließlichen Einflussbereich des Wohnungsbesitzers (Mieter oder Eigentümer) schneefrei zu halten. Schneefrei meint das regelmäßige Abfegen derartiger Flächen, um diese von einer cm-dicken Schneelast und -decke zu befreien. Das ... <a title="340-10 &#8211; Berechtigter Einwand? &#8222;Ja, wo soll ick denn den Schnee hinschüppen?&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6842010/" aria-label="Mehr Informationen über 340-10 &#8211; Berechtigter Einwand? &#8222;Ja, wo soll ick denn den Schnee hinschüppen?&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5585" aria-describedby="caption-attachment-5585" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0007_1200Pixel_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5585" title="Terrasse mit liegengebliebenem Schnee" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0007_1200Pixel_c-300x225.jpg" alt="Terrasse mit liegengebliebenem Schnee" width="300" height="225" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0007_1200Pixel_c-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0007_1200Pixel_c-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0007_1200Pixel_c.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5585" class="wp-caption-text">Terrasse mit liegengebliebenem Schnee (Berlin-Wedding)</figcaption></figure>
<p>Am 12.01.2010 hatte <strong>gesichtspunkte.de</strong> u.a. folgendes berichtet, Zitat (Quelle: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/aus-einem-hausaushang-rundschreiben-wetter-schnee-eis-terrassen-zeit-der-schneeschmelze/" target="_self">hier</a>)</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sie sollten wissen, dass es zur Sorgfalt und Obliegenheit des jeweiligen Wohnungsinhabers gehört, die begehbaren Außenflächen im ausschließlichen Einflussbereich des Wohnungsbesitzers (Mieter oder Eigentümer) schneefrei zu halten. Schneefrei meint das <em>regelmäßige</em> Abfegen derartiger Flächen, um diese von einer cm-dicken Schneelast und -decke zu befreien. Das Ziel muss es <em>jetzt</em> sein, und das ist m.E. <em>unaufschiebbar</em>, dass die Terrassen unproblematisch abfließen bzw. abschmelzen können, mit der Folge, dass es zu <strong>keinen drastischen Wassermassen und Feuchtigkeitseinbrüchen</strong> in die bspw. darunter belegenden Wohnungen kommen kann.&#8220; (Aus einem Rundschreiben der Verwalterin, ausgehängt im Umland von Berlin)</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Zu den hier <strong>fettgedruckt</strong> hervorgehobenen Zuständen kam es dort (im Umland) wie in Berlin (in diesem Fall Berlin-Wedding). Gut, solche Aushänge haben Hinweischarakter. Ihre Grundregeln, die zu befolgen obligatorisch ist, gelten aber auch ohne derartige Aushänge. Anders verhält es sich bei dem Versuch, mit aktuell veranlassten Aushängen Haftungsfreistellungen zu versuchen. Nach dem Motto: &#8218;Ich habe doch gesagt, dass&#8230;..&#8216; meint der Hinweisgeber (z.B. der Verwalter) den &#8222;Verwalteten&#8220; (schreckliches Wort) gesagt zu haben, sie hätten damit rechnen können, es werde ein Schneebrett auf sie niedergehen, ein Eiszapfen werde sich von hinten in den Rücken des Opfers bohren <strong>und unter den Fußsohlen wieder austreten</strong>&#8230;.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-5584"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></a></p>
<figure id="attachment_5588" aria-describedby="caption-attachment-5588" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Schneemann.aus_.Berlin-Wilme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5588 " title="Schneemann Berlin-Wilmersdorf (danke, Frau Dreyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Schneemann.aus_.Berlin-Wilme-235x300.jpg" alt="Schneemann Berlin-Wilmersdorf (danke, Frau Dreyer)" width="235" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Schneemann.aus_.Berlin-Wilme-235x300.jpg 235w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Schneemann.aus_.Berlin-Wilme.jpg 580w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5588" class="wp-caption-text">Schneemann Berlin-Wilmersdorf (danke, Frau Dreyer)</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Beispiele solcher Versuche, aus aktuellem Anlass die Haftung</strong> per Aushang abzulehnen bzw. auf  Unachtsame zu überbürden können <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/05/haftungsfreistellung/" target="_blank">hier</a> und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/02/foto-podcast-hausverwaltung-mit-weitblick/" target="_blank">hier</a>, aber auch <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/02/berliner-winterlandschaft-spaziergange-im-eingeschrankten-winterdienst/" target="_blank">dort</a> beispielhaft aufgezeigt werden. Haftungsfreistellung: Dieses Wort findet sich bis heute und bis zum Erscheinen dieses Beitrags nicht auf <strong>gesichtspunkte.de</strong>. Ob man Haftungsfreistellung für geboten hält, ist eine andere Frage. Dass sich die Berliner Politik über die Schnee- und Eisbeseitigung durch Grundstückseigentümer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">aufregt</a>, darunter auch alte und gebrechliche Menschen, die private Firmen dafür beauftragen, ist <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">mehrfach bekannt</a>. Die Politik will an der Verpflichtungsschraube neu drehen und per Gesetz vorschreiben, dass alles viel gewissenhafter erfolgen muss. Jedenfalls hier ist etwas anderes ganz neu bekannt geworden: Wenn die Politik Gesetze maßschneidert, setzt die Verwaltung sie manchmal vollkommen entgegengesetzt um. Die Lämmer haben geschwiegen, aber der Löwe, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">der hat gut gebrüllt</a>. Insofern sind wir, was das betrifft, up to date in unserer Berichterstattung aus den Irrungen und Wirrungen des Berliner Winters 2009/2010. Wir waren hier und da &#8222;not amused&#8220; und haben uns aufgeregt wie <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6732010/" target="_self">eine Tüte Mücken</a>. Die wichtige Berliner Tageszeitung hatte schon 2007 den 1. Berliner Mückenatlas veröffentlicht. Sie hatte die prekäre Frage gestellt: Wo mückt Berlin am juckigsten? und strich dafür von uns den 1. Berliner Innovationspreis ein. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Dinge insgesamt nur kurze Halbwertzeiten besitzen. Weder sind die in der Ursprungsmeldung angegebenen weiterführenden Links noch weiterführend, <strong>noch hatte der Mückenatlas mit den Aufregungen dieser Tage sonderlich viel zu tun</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aktuell meldet Frau Strothermeier</strong> (* Name geändert) aus Berlin-Wedding &#8222;Wasser aus Wand&#8220;, genauer aus der Decke. Über dem Wandixel, direkt am Anschluss zwischen Mauerwand und Deckenkonstruktion, hat sich ein großer, feuchter Fleck gebildet. Direkt darüber ist die Terrasse der Wohnungseigentümerin <strong>Hertha Klein</strong> (* Name geändert). Der Blick auf die Terrasse von Frau Klein, die im Dachgeschoss wohnt, Foto ganz oben, zeigt Schneemassen, wie sich in vorsorglichen Rundschreiben -siehe ebenfalls oben- deutlich problematisiert sind.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Auf unseren Vorhalt gibt Hertha Klein</strong>, die die Wohnung oben allein bewohnt, eine kurze, klare Antwort:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wo soll ick denn den Schnee hinschüppen?&#8220;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Na, weg. Wir erörtern das und spielen die Möglichkeiten durch</strong>. Von wegen: Entdecke die Möglichkeiten. Die Terrasse ist klein und die Nutzschicht ist verfliest. Die Terrasse hat zur gedachten Mitte hin ein Gefälle, wo sich Wassersäcke bilden können. Sie sagt, das Gefälle ich nicht richtig. Vor fünf Jahren hat die Gemeinschaft die obersten Terrassen sicherheitshalber neu verfliest. Das geschah, um die darunterliegenden Schichten zu schützen. Es war bekannt, dass dort mehrere Eigentümer ihre Terrassen seit Jahren nicht begangen haben. Einer der vier war sogar insolvent und konnte sich nichts mehr leisten. Als Kuriosum ist in Erinnerung, dass auf der Dachhaut (im sechsten Stock, geschätzte 24 Meter über Straßenniveau) eine Birke aus der Dachhaut gewachsen war. Die Verfliesung geschah entgegenkommenderweise durch die WEG. Verpflichtet war sie dazu nicht, denn derartige Nutzbeläge stellen (nach dieser Teilungserklärung) Sondereigentum dar. <strong>Hertha Klein war damals noch Mieterin</strong>.</p>
<div>
<p><strong>Sie hat immer gesagt, dass da Mängel sind</strong>. Was das mit der aktuellen Frage zu tun hat, warum jetzt bei Frau Strothermeier Wasser eindringt, bleibt zunächst einmal unverhandelt. Richtig bleibt, dass kaum eine von Deutschlands Terrasse richtiggehende Schneeschichten von 15, 20 oder gar 30 cm Schichtendicke, eventuell zu Eisplatten gefroren, richtig ab kann. Das bleibt aber oft für längere Zeit unbekannt, bis dann die Schneeschmelze einsetzt. Und so weit ist es jetzt. Wassermassen marsch, Land unter (Quelle: Das verwalterische Terrassengesetz, Eigenerfindung). Die Frage: &#8218;Wo soll ich denn Schnee hinschüppen?&#8216;, ist allerdings richtig. Hier findet auch ein schlauer Verwalter zunächst keine klare Sofortlösung. <strong>Die Frau ist alleinstehend</strong>.</p>
<figure id="attachment_5586" aria-describedby="caption-attachment-5586" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/ausriss.Terrassen.Mietvertrag.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5586 " title="Ausriss Standardmietvertrag, Schnee" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/ausriss.Terrassen.Mietvertrag-150x133.jpg" alt="Ausriss Standardmietvertrag, Schnee" width="150" height="133" /></a><figcaption id="caption-attachment-5586" class="wp-caption-text">Ausriss Standardmietvertrag, Schnee</figcaption></figure>
</div>
<p style="text-align: left;"><strong>Richtig sind vielleicht folgende Gedanken</strong>:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Es ist und bleibt die Alleinzuständigkeit der Wohnungseigentümerin, ihre Terrasse sofort und ohne Verzögerungen von Schnee- und Eismassen freizuhalten. Selbst in diesem Winter waren die Massen fallenden Schnees nicht so groß, als das nicht sofort jeweils -und zwar Tag für Tag- hätte gehandelt werden können. Nach einer verschnittenen Nacht (Ausdrucksweise quer) ist der stehen gelassene Außenschrubber zum Soforteinsatz noch am frühen Morgen zu bringen, vor Abfahrt zur Arbeit und nach Rückkehr am Abend wieder. Dies vorausgesetzt, wäre die Terrasse im Wesentlichen schneefrei gewesen. Das Herunterfegen frischen Schnees stellt kein Problem dar. Selbst wenn ansonsten kaum &#8222;Abwurffläche auf den Dachschrägen&#8220; eines typischen Berliner Altbaudachs zur Verfügung stehen (hier der Fall). Problematisch wird erst das Liegenlassen von Schnee, der verharscht, Eis bildet und sodann als Schneebrett abgeht, auf Köpfe von Passanten, denen das nicht gut tut.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">Da hilft jetzt kein Jammern und kein Zetern: Die Situation ist, wie sie ist. Notfalls stellt die Verwaltung zwei Helfershelfer, die der Dame &#8222;bei der Hand&#8220; (berolinisch) gehen, damit sie das jetzt schafft.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">Stehen Abwurfflächen oder -korridore nicht zur Verfügung, erfolgt die Beseitigung auf die Schrägdachfläche. Das geht allerdings (besser) nur, wenn das Dach auch sogenannte Schneefanggitter hat. Nur dann ist sicher, dass der Schnee nicht von dort unkontrolliert auf Passanten auf dem Straßenland herabfallen kann.</div>
</li>
</ul>
<figure id="attachment_1401" aria-describedby="caption-attachment-1401" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1401" title="shit happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1401" class="wp-caption-text">shit happens</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Es ist jetzt, wie es ist, und jetzt ist es nicht mehr zu ändern</strong>. Es ist geschehen und shit happens bekanntlicherweise.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Im nächsten Winter sind wir schlauer</strong>. Die Frage, wo man Schnee hinschüppt, ist damit beantwortet. Die Hausaufgabe bis zum nächsten Wintereinbruch im kommenden Winter 2010/2011 lautet: Mach dir schon jetzt mal Gedanken darüber. <strong>Über Risiken und Nebenwirkungen eines derartigen Vorgehens fragen sie ihren Haus- oder Grundstücksverwalter</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weitere Veranlassung</strong>:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;"><strong>Handwerkerauftrag</strong>: Begehe die Terrasse und suche &#8222;Leckagen&#8220;, Sollbruchstellen und Undichtigkeiten und benenne diese der Verwalterin. <strong>Avanti popolo</strong>!</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;"><strong>Trick 17</strong>: Die Freiflächenheizung: <a title="externer Link" href="http://www.bauen.com/aussenanlagen/terrasse/aeg_eisfrei_schneefrei/index.php" target="_blank">Eis- und schneefrei durch den Winter</a> (bauen.com)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;"><strong>Websuche</strong>: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?q=Terrasse+schneefrei+halten+Haftung" target="_blank">Terrasse schneefrei halten Haftung</a> (google.de, interessant: <strong>gesichtspunkte.de</strong> an 2. Stelle)</div>
</li>
<li><strong>Interessant, aber nicht repräsentativ</strong>: <a title="externer Link" href="http://www.juraforum.de/forum/printthread.php?t=307004" target="_blank">Diskussion im Juraforum</a> mit lauter Privatmeinungen dazu</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"> </p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:14:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen den Schuldner der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) in Berlin-Schöneberg bestehen Forderungen von mehr als 12.000,- € (* Betrag nicht geändert). Der Rechtsanwalt der Wohnungseigentümer, diese vertreten durch den Verwalter, fragt inzwischen folgendes an:  Es stellt sich die Frage, ob Sie selber ein Konto in der Schweiz einrichten wollen (dies ist kein Scherz)? (Aus einem Rechtsanwaltsbrief) Antwort, ... <a title="337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6812010/" aria-label="Mehr Informationen über 337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5551" aria-describedby="caption-attachment-5551" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5551" title="screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei-300x120.jpg" alt="screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen" width="300" height="120" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei-300x120.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei.jpg 410w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5551" class="wp-caption-text">screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5552" aria-describedby="caption-attachment-5552" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Landesflagge.Schweiz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5552" title="Landesflagge Schweiz" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Landesflagge.Schweiz-150x150.jpg" alt="Landesflagge Schweiz" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5552" class="wp-caption-text">Landesflagge Schweiz</figcaption></figure>
<p><strong>Gegen den Schuldner der Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> (WEG) in Berlin-Schöneberg bestehen Forderungen von mehr als 12.000,- € (* Betrag nicht geändert). Der Rechtsanwalt der Wohnungseigentümer, diese vertreten durch den Verwalter, fragt inzwischen folgendes an:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Es stellt sich die Frage, ob Sie selber ein Konto in der Schweiz einrichten wollen (dies ist kein Scherz)? (Aus einem Rechtsanwaltsbrief)</p></blockquote>
<p><strong>Antwort, und passen sie gut auf, Frau Bundeskanzlerin</strong>: Nein, ein Konto in der Schweiz hatten wir bislang nicht. Wir beabsichtigen auch nicht, eins zu eröffnen. Wir haben die Diskussionen der letzten Wochen rege mit verfolgt. Was ist der Hintergrund dieser Frage? Eine drohende Raubkopie, erstellt von einem Ex-Banker und verkauft an die baden-württembergischen Steuerbehörden? Nachtigall, ick hör dir trapsen! (berolinisch)</p>
<p><span id="more-5550"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Kein Witz. Die Amtsschreiberei</strong> (zutreffend bezeichnet, bei uns: Kanzlei, unklarer bezeichnet) Oltgen-Gösgen Schwyzer Kanton Solothurn hat die Briefe unseres Rechtsanwalts heute erhalten. Und die Antwort erfolgt am selben Tag. Man möge das beiliegende &#8222;Beitreibungsbegehren&#8220; (aha!) ausfüllen (landesüblicher Kantonsvordruck!) und dieses zurücksenden. Nur das ausgefüllte Beitreibungsgehren bitte zurück, nichts anderes, auch keine Beweismittel (Aha! &#8211; Das Wort eines Rechtsanwalts ist dort was wert!). Und jetzt kommt&#8217;s:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sehr wichtig ist, dass Sie uns eine Schweizer Bank- oder Postverbindung angeben, da wir sonst das Beitreibungsgebehren abweisen müssen.&#8220; (Zitat wörtlich)</p></blockquote>
<p><strong>Was macht der &#8222;arme Verwalter&#8220; als Vertreter Dritter</strong> an dieser Stelle?</p>
<p><strong>Ansätze</strong>:</p>
<ul>
<li>Er richtet eine Bankverbindung ein, das ist am einfachsten. Allerdings ist dann das Schweizer Bankgeheimnis gefährdet und irgendein Raubkopierer verkauft die Kontoverbindungsdaten an die deutschen Steuerermittlungsbehörden. Kürzlich passiert.</li>
<li>Dass die WEG selbst ein Konto dort einrichtet, dürfte schon aus Praktikabilitätsgesichtspunkten ausscheiden. Diesen Gedanken schnell verwerfen.</li>
<li>Andere Lösung: Man nehme sich einen gutsituierten der dort wohnenden Wohnungseigentümer, der in finanzieller Hinsicht in jeglicher Weise als zuverlässig und positiv beleumundet gilt. Ist dies möglich, wenn er bereits Konten in der Schweiz hatte? Na klar, man soll nicht alle &#8222;über einen Kamm scheren&#8220; (gesunder Menschenverstand).</li>
</ul>
<p><strong>Die Anfrage in Rundschreibenform ist schnell formuliert</strong>.</p>
<p>(Entwurf) &#8222;Sehr geehrte Wohnungseigentümer, in der Beitreibungssache ./. den ehemaligen Wohnungseigentümer Herrn Kupfer (* Name geändert) stehen der WEG noch rund 12.000,- € Forderungen zu. Ein Zwangsvollstreckungsersuchen führt in die Schweiz, wo sich der Schuldner aktuell aufhält. Für eine erfolgreiche Zwangsvollstreckung wäre es erforderlich, eine inländische Schweizer Bankverbindung vorzuhalten, auf das bei eventuell erfolgreichen Zwangsvollstreckungen Geld aus der Schweiz in die Schweiz überwiesen werden kann. Vollstreckungsersuchen mit einer Zahlungsvermittlungsbitte an ausländische Konten, beispielsweise in Deutschland, werden -bemerkenswerterweise- von den Schweizer Amtsschreibereien (so ist die Bezeichnung dort, zuständig das Beitreibungsamt) zurückgewiesen. Im Zusammenhang mit den aktuellen Diskussionen über Schweizer Bankverbindungen von Bundesbürgern sichern wir ihnen Diskretion zu. Sollte sich dieser Weg als unpraktikabel erweisen, wird eine andere Lösung gefunden werden. Viele Grüße, Ihre Hausverwaltung.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Europa, wir kommen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/stimme-der-kritik/" target="_self">Paneuropäische Probleme, Friedrich Luft und der Vatikan</a></li>
<li>Die Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/internationale/" target="_self">Kein kommunistisches Manifest</a></li>
<li>Mi amore: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/italienische-sprachprobleme/" target="_self">Bella Italia</a></li>
<li>Die Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/volker-hort-die-signale-auf-zum-letzten-gefecht-die-internationale-verderb-das-menschenrecht/" target="_self">Von Bordsteinschwalben und Transen</a></li>
<li>Bayern: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6332010/" target="_self">Die rüstigen Rentner vom Chiemsee und ihr Anlageberater</a></li>
</ul>
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		<title>331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 11:25:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die deutschen Lebensmittel kommen nicht aus dem Quark!&#8220; (Informantin: ungenannt) &#8218;Ich aß den Killer-Käse&#8230;&#8216; berichtet die BILD-Zeitung hier und lässt das erste Opfer im Listerien-Skandal sprechen. Der Bericht macht eines deutlich: Der Kauf von Lebensmitteln gerät zunehmend zum mörderischen hundsgefährlichen Unterfangen. *** Schon wer auf Mallorca an der Fleischtheke ansteht, um 400 g Schinken (spanisch: Jamón) ... <a title="331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6752010/" aria-label="Mehr Informationen über 331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5509" aria-describedby="caption-attachment-5509" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5509" title="screenshot Killerkäse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese-300x210.jpg" alt="screenshot Killerkäse" width="300" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese.jpg 498w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5509" class="wp-caption-text">screenshot Killerkäse</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Die deutschen Lebensmittel kommen nicht aus dem Quark!&#8220; (Informantin: ungenannt)</p></blockquote>
<p><strong>&#8218;Ich aß den Killer-Käse&#8230;&#8216; berichtet die BILD-Zeitung</strong> <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/02/21/killer-kaese-aus-oesterreich/das-erste-opfer-im-listerien-skandal-spricht.html" target="_blank">hier</a> und lässt das erste Opfer im Listerien-Skandal sprechen. Der Bericht macht eines deutlich: Der Kauf von Lebensmitteln gerät zunehmend zum <span style="text-decoration: line-through;">mörderischen</span> <strong>hundsgefährlichen Unterfangen</strong>.</p>
<p><span id="more-5508"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Schon wer auf Mallorca an der Fleischtheke ansteht</strong>, um 400 g Schinken (spanisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jam%C3%B3n_Ib%C3%A9rico" target="_blank">Jamón</a>) zu erwerben, weiß: Das Anstehen an der spanischen Wursttheke ist nicht ohne. Alles ist ähnlich wie in der Notaufnahme eines Krankenhauses, vom Ablauf und vom Interieur her: Die Fleischereifachverkäuferinnen sind weiß gekleidet wie <span style="text-decoration: line-through;">Ärzte</span> Nuklearingenieure. Dass sich dieser Beruf nicht mehr anders überleben lässt, vermutet man. Wer bedient werden will, muss eine Nummer ziehen, ganz wie in Deutschlands Amtsstuben. Abgearbeitet wird -preußischer als preußisch- streng nach Nummer. Nein, es ist nicht ungefährlich &#8222;auf Malle&#8220; , Kenner warnen indes vor dem Verzehr der dort lebenden Schweine, die teils schon schwarz angelaufen sein sollen.  <strong>Sichtbar wird der Irrsinn in einem der Redaktion zugespielten &#8222;prima-facie-Beweis&#8220;-Video </strong>(zu Deutsch etwa: Anscheinsbeweis): <strong>Das kurze, unter gefährlichen Bedingungen mit versteckter Kamera gedrehte Video </strong>(wissenschaftliche Beratung: Dr. Jamon El Pozo) <strong>belegt den mörderischen Irrsinn eindrucksvoll</strong>.<br />
 <br />
<object style="width: 425px; height: 344px;" width="100" height="100" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1YKVAAoy2U8" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="width: 425px; height: 344px;" width="100" height="100" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/1YKVAAoy2U8" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Ethnologie des Alltags: Wilhelm Ruprecht Frieling kauft 400 g Schinken (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Wir hatten davor schon gewarnt</strong>. Nicht vor der BILD-Zeitung, denn als sich seinerzeit ein Mann durch den Fleischwolf drehte, sprach bekanntlich die Zeitung zuerst mit der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bulette_(Flusspferd)" target="_blank">Bulette</a> (berolinisch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frikadelle" target="_blank">Fleischklops</a>). Dass die BILD-Zeitung zuerst mit denjenigen spricht ist bekannt, denn man kann der Zeitung vieles vorwerfen, eins aber nicht: <strong>Recherchieren können die!</strong> (Chefredakteur Kai Diekmann: &#8222;Jeder Fehler ist einer zu viel.&#8220; <a title="externer Link" href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/printmedien/zapp2470.html" target="_blank">hier</a>)</p>
<figure id="attachment_5440" aria-describedby="caption-attachment-5440" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5440" title="Hundsgefährlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich-150x150.jpg" alt="Hundsgefährlich!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5440" class="wp-caption-text">Hundsgefährlich!</figcaption></figure>
<p><strong>In Deutschland gibt es jetzt den x-ten Lebensmittelskandal</strong>. Die Blaupause ist oft ähnlich. Der Einzelhandel hat einen fulminanten, existenzvernichtenden Preis- und Überlebenskampf am Laufen. Es geht um die Vormachtstellung in allen denkbaren Bereichen und Nischen des Lebensmittelmarktes. Schwierige Apfelsinen, problematisches Tierfutter und -sogar- ein <strong>Angriff der Killerkekse</strong>, veröffentlicht von dem Berliner Autor Wilhelm Ruprecht Frieling, sind konkret zu befürchten. Die Berliner Hausverwalterszene überlegt nun, ob sie in künftigen Gewerberaum-Mietverträgen Sonderklauseln betreffend die drohende Kontamination der Liegenschaften mit Bodenverunreinigungen aufnehmen muss. Grundwasserverschmutzung durch Leberwurst, Hüttenkäse auf dem Flachdach, Schinken-Salami-Käseecken von Kraft, zu kräftig für die &#8222;maximale Deckenlast&#8220; der Stockwerksdecken? Blauschimmelkäse versus schwarzen Flugschimmel versus Fogging-Effekt mit Harzer Roller? All das sind äußerst brisante Themen künftiger Mietvertragsgestaltung. Eine Arbeitsgruppe der Berliner Immobilienverwalter hat sich all diesen Gefahren zum Trotz noch nicht gebildet. Auch der <a title="externer Link" href="http://www.ivd.net/" target="_blank">IVD</a>, sonst stolz auf seine Zeitgemäßheit, schweigt sich dazu -bedeutungsschwanger- aus&#8230;<strong>Zeiten sind das</strong>.</p>
<p><strong>BILD ist der Anwalt der Entrechteten</strong>, der Opfer und der Ahnungslosen. Aber eins ist klar. Wenn BILD ein Thema anfasst, dann ist es ein ganz heißes Eisen. <strong>Selbst wenn die BILD-Zeitung nur über Käse schreibt</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a> </strong><span style="color: #888888;">(gesichtspunktener Dunstkreis)</span></p>
<ul>
<li>Pankow macht´s vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/vergammelte-speisen/" target="_self">Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen</a> (02.03.09)</li>
<li>Presseecho: Blogsdorfer Anzeiger: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/blogsdorfer-anzeiger/" target="_self">Neue Trendsportart Waterboarding</a> (17.04.08)</li>
<li>Grausam: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/grausam-aber-wahr/" target="_self">Vom Verschwinden alter Menschen im Internet</a> (22.04.09)</li>
<li>Skurril: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/linktipp-prinz-rupi/" target="_self">Hilfe, meine Pupse stinken nach Salami</a> (04.09.09)</li>
<li>Konsequent: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/viagrafreie-zone/" target="_self">gesichtspunkte.de erklärt sich zur viagrafreien Zone</a> (11.09.09)</li>
<li>Kenntnisreich: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">Die Prenzlberger Schwaben &#8211; Bashing &amp; Prokrastrination</a> (mugshooting.de)</li>
</ul>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a> </strong><span style="color: #888888;">(weltweiter Dunstkreis)</span></p>
<ul>
<li>Justitiabel: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis" target="_blank">Was ist eigentlich ein Anscheinsbeweis</a>?</li>
<li>Humanoid: <a title="externer Link" href="http://www.bildblog.de" target="_blank">BILDblog</a> (arbeitet anders als google-Analytics)</li>
<li>Nicht nur Weihnachten: <a title="externer Link" href="http://frieling.blog.de/2008/12/19/backe-killerkekse-5247029/" target="_blank">Wie backe ich Killerkekse</a>? (Wilhelm Ruprecht Frieling)</li>
<li>Kurze Vorbesprechung: <a title="externer Link" href="http://www.internet-buchverlag.de/2008/09/13/angriff-der-killerkekse/" target="_blank">Angriff der Killerkekse</a> (Internet-Buchverlag)</li>
<li>Zur Buchbestellung: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Angriff-Killerkekse-Reportagen-Geschichten-t%C3%A4glichen/dp/3941286102/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1221336026&amp;sr=8-1" target="_blank">Angriff der Killerkekse</a> (via Amazon.de)</li>
</ul>
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		<title>330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:36:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Haus steht in der Schorlemerallee in Berlin-Dahlem und wurde in den 20iger-Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Es steht in einem Ensemble mit mehreren Häusern desselben Baualters und genießt daher einen Denkmalschutz, den wir Ensembleschutz zu nennen haben. Das Requiem für den alten, dahingeschiedenen Küchenfußboden fiel kurz vor 1945. Das Haus hatte Bombenschäden und musste ... <a title="330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/historischer-kuchenboden-und-zwei-schlappen/" aria-label="Mehr Informationen über 330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/6038231"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/a2e6959a0b7e11b169cce5a8ce655861.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a></p>
<p><strong>Das Haus steht in der Schorlemerallee in Berlin-Dahlem</strong> und wurde in den 20iger-Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Es steht in einem Ensemble mit mehreren Häusern desselben Baualters und genießt daher einen Denkmalschutz, den wir Ensembleschutz zu nennen haben. Das Requiem für den alten, dahingeschiedenen Küchenfußboden fiel kurz vor 1945. Das Haus hatte Bombenschäden und musste in den 50iger-Jahren wieder aufgebaut werden, auch in der Küche. Der als historisch bezeichnete Küchenfußboden ist also ein &#8222;richtiger Fuffziger&#8220; (berolinisch) als Ersatz für einen dahingeschiedenen  Zwanziger-Jahre-Küchenfußboden. Die Schlappen an den Füssen des FotoPodcasting-Beauftragten sind allerdings neuer.<br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
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		<title>327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:33:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
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					<description><![CDATA[ Ein bisschen provozieren wollte ich aber auch: Warum darf einer, der Hunderte Eigentumswohnungen besitzt, mit seinem Ferrari über den Ku&#8217;damm donnern, aber einer, der 10.000 Leute aus Hartz IV geholt hat, nicht?&#8220; (Harald Ehlert, 47 Jahre, derzeit als &#8222;Maserati-Mann&#8220; mit guter Medienpräsenz) &#8211; Quelle: Spiegel Online hier Ehrlich gesagt: das verstehe ich auch nicht. Dass solche ... <a title="327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6712010/" aria-label="Mehr Informationen über 327-10 &#8211; Neues vom Maseratiman: Zuerst die Reissackaffäre in China und jetzt das!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4502" title="Zeitgeist Zwanzig.Zehn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg" alt="" width="350" height="82" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ein bisschen provozieren wollte ich aber auch: Warum darf einer, der Hunderte Eigentumswohnungen besitzt, mit seinem Ferrari über den Ku&#8217;damm donnern, aber einer, der 10.000 Leute aus Hartz IV geholt hat, nicht?&#8220; (Harald Ehlert, 47 Jahre, derzeit als &#8222;Maserati-Mann&#8220; mit guter Medienpräsenz) &#8211; Quelle: Spiegel Online <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678856,00.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: das verstehe ich auch nicht</strong>. Dass solche Autos <em>oft</em> donnern, stimmt. Und dass das erlaubt ist, verstehe ich nicht. <span style="text-decoration: line-through;">Berolinisch</span> Umgangssprachlich würde man zu dem Zitat von Harald Ehlert, Chef eines großen Sozialbetriebs mit fast 300 Mitarbeitern, sagen, es meint: <strong>Jedem Tierchen sein Pläsierchen</strong>.</p>
<p><span id="more-5478"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Allerdings kann man auch folgendes denken</strong>: Es müssen irgendwie nachrichtenarme Zeiten sein, und die Zunft hat `nüscht&#8216; zu schreiben. Der Nachrichtenwert einer eingebildeten Dienstwagenaffäre von Harald Ehlert tendiert gegen Reissack. Der ist bekanntlich vor kurzem umgefallen. In China. Das veranlasst uns zu <span style="text-decoration: line-through;">titeln</span> entwerfen, und wir halten uns für talentiert genug, um uns bei Kai Diekmann damit initiativ zu bewerben als Titelthesentemperamentler:</p>
<figure id="attachment_5479" aria-describedby="caption-attachment-5479" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Maseratiman_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5479  " title="Maseratiman - Harald Ehlert (HH)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Maseratiman_gross.jpg" alt="Maseratiman - Harald Ehlert (HH)" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5479" class="wp-caption-text">Maseratiman - Harald Ehlert (HH)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Wir haben ihn als repräsentatives Dienstfahrzeug angeschafft, als wir entschieden haben, Immobilien zu kaufen, um sie für Obdachlose zu sanieren&#8220; &#8211; Harald Ehlert im Spiegel-Gespräch (Quelle: siehe oben)</p></blockquote>
<p><strong>Allerdings ist kaum denkbar, </strong>dass Haus- und Grundstücksverwalter ähnlich argumentieren würden. Sofort hieße es, das sei &#8222;unsere Instandhaltungsrücklage&#8220; seitens der verwalteten Wohnungseigentümer. Die Mieter würden in ihren Betriebskostenabrechnungen nachschauen, ob Wartungskosten des Maseratis, Ferraris, Lamborghinis unter Hausbeleuchtung oder Schornsteinfeger verbucht wurden? Werden sie nämlich nicht! Und nicht nur deswegen fahren wir ganz gewöhnliche Autos: es sind schlicht die &#8222;costs of living&#8220; im Vergleich zur Auskömmlichkeit von Verwalterhonoraren, gepaart mit der Einstellung, dass alles Äußere einmal bedeutungslos sein wird. <strong>Jeder nach seiner</strong> <strong>Façon</strong>.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.treberhilfe.org/" target="_blank">Treberhilfe e.V.</a> (Homepage)</li>
</ul>
<p><strong>Weiterführender</strong></p>
<ul>
<li>
<div class="mceTemp">Wer zum Donnerschock ist Kai Dieckman? <a title="externer Link" href="http://www.kaidiekmann.de/" target="_blank">Das ist ein ganz bekannter Blogger</a>!</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Wie lang ist Kai Diekmanns bestes Stück? <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_sei_mit_Dir" target="_blank">Der Pimmel über Berlin</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Der Axel-Springer-Verlag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/der-axel-springer-verlag-fuhrt-glasnost-ein-die-jahre-1966-68/" target="_self">Glasnost &amp; Perestroika</a> (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">RTL-Expertin Katja Kesslers Theorie über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/zitat-des-tages-3/" target="_self">Babys als Kuschelersatz und Zukunftsprothesen</a> (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Roter Faden &amp; Schwerpunktthema &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=der+gro%C3%9Fe+Bohei" target="_self">Der große Bohei</a>&#8220; (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Weiterer Redaktionsschwerpunkt: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinisch" target="_self">Berolinisch</a>&#8220; &#8211; Mundart (auf gesichtspunkte.de)</div>
</li>
</ul>
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		<title>321-10 &#8211; Berolinismus: Berliner Mundart at it&#8217;s best &#8211; Der Müllkutscher</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6652010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:10:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jede Zelle meines Körpers ist glücklich &#8211; via youtube Morgens bevor ich auf die Straße muss, singe ich immer dieses Lied &#8222;Jede Zelle meines Körpers ist glücklich. Doch dann muss ich auf die Straße. Dort spielen sich derzeit Szenen ab, über die man etwas niederschreiben kann. Szenen wie diese. *** Es ist kalt auf den Straßen ... <a title="321-10 &#8211; Berolinismus: Berliner Mundart at it&#8217;s best &#8211; Der Müllkutscher" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6652010/" aria-label="Mehr Informationen über 321-10 &#8211; Berolinismus: Berliner Mundart at it&#8217;s best &#8211; Der Müllkutscher">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5429-2" aria-describedby="caption-attachment-5429-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinismus-Banner_1000Pix.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5429  " title="Berolinismus - Banner (Definition)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinismus-Banner_1000Pix.jpg" alt="Berolinismus - Banner (Definition)" width="450" height="200" /></a><figcaption id="caption-attachment-5429-2" class="wp-caption-text">Berolinismus - Banner (Definition)</figcaption></figure>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZTjyRu88PRE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/ZTjyRu88PRE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Jede Zelle meines Körpers ist glücklich &#8211; via youtube</span></p>
<p><strong>Morgens bevor ich auf die Straße muss, </strong>singe ich immer dieses Lied &#8222;Jede Zelle meines Körpers ist glücklich. Doch dann muss ich auf die Straße. Dort spielen sich derzeit Szenen ab, über die man etwas niederschreiben kann. <em><strong>Szenen wie diese</strong></em>.</p>
<p><span id="more-5428"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Es ist kalt auf den Straßen von Berlin</strong>. Noch liegt der Schnee, den der Wetterfrosch in den nächsten Tagen zur Schmelze bringen will, jedenfalls unkt er das. Auch in Berlin-Zehlendorf sind die Parkplätze rar geworden. Denn in Nebenstraßen fegt die Berliner Stadtreinigung den Schnee nicht weg. Sie sind diesen Winter geschätzt zweimal da gewesen. Überall und mitten auf der Straße große Schneehaufen. Einige Zehlendorfer haben ihr Auto, seitdem Schnee liegt, nicht mehr bewegt. Inzwischen rufen ältere Nachbarn an und beschweren sich, es sei eine Rücksichtslosigkeit, im öffentlichen Straßenland vor ihrem Haus zu parken. <strong>Wie bitte</strong>? <strong>Ja, wo denn dann</strong>?</p>
<p><strong>Heute Morgen ist die &#8222;Mülle&#8220; (Berolinismus für Berliner Stadtreinigung, Müllabfuhr) in der Straße</strong>. In der Straße ist nur eine mittig angelegte Spurschneise frei, das sind Spurrillen, die haben sich die Durchquerer in den letzten Wochen hart erkämpft. Sie haben gebremst, geruckelt, sind schnell und langsam gefahren, haben die Reifen durchdrehen lassen, damit überhaupt was passiert. Die Spurrillen sind die übliche Fahrtbreite eines Personenkraftwagens. Zwischen den beiden Spurrillen ist der Schnee als Eiskruste so hoch, <strong>dass der Unterboden Blessuren bekommt</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_5352-2" aria-describedby="caption-attachment-5352-2" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5352" title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5352-2" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p><strong>Es ist kurz vor acht Uhr, die Kinder müssen zur Schule.</strong> Wo gerade noch ein Parkplatz ist, kratzt ein Vater von zwei Töchtern, die zur Schule müssen, die Scheiben frei. Sie sind vollkommen zugefroren. Es eilt, es ist schon 7:51 Uhr . Der &#8222;Müllkutscher&#8220; hält sein orange gewordenen Traum von Müll-Lastkraftwagen exakt auf  gleicher Höhe beim Scheiben freikratzenden Vater, der sein dort geparktes Auto vor der Inbetriebnahme zunächst freikratzen will. In einer Minute straßenseitig ins Auto zu steigen, dürfte ihm daher nicht ganz leicht fallen. Allerdings genießt Herr Familienvater offenbar das Wohlwollen des Müll<span style="text-decoration: line-through;">kutschers</span>fahrers. Dem Wohlwollen der Müllmänner ausgeliefert zu sein, ist eine in Berlin gebräuchliche Geisteshaltung. Der schaut ihm offensiv und ermunternd ins Gesicht, nach dem Motto: &#8222;Mach, du schaffst das!&#8220; Dazu hat er das Fenster runtergefahren. <strong>Es ist eine Art frühmorgendlicher Kuschelkurs mit &#8222;die Mülle&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Berolinisch ist auch das Sozialverhalten der Müllmänner kurz vor Weihnachten</strong>, vor zwei Jahren gewesen. Sie steckten Weihnachtskarten an die Mülltonnen und wünschten frohes Fest. Diese indirekte, liebevolle Art zu sagen, jetzt wäre mal eine Weihnachtsgratifikation fällig, ist bekannt. Unbekannt war den Müllmännern bis dahin allerdings die Antwort, die man ebenfalls als Berolinismus auffassen kann: eine weitere Weihnachtskarte, diesmal ausgestellt von den Hausbewohnern, steckte zwei Tage später an denselben Mülltonnen. Die Bewohner sagen danke und wünschen ebenfalls frohes Fest. <strong>Damit hatten sie nicht gerechnet</strong>.</p>
<p><strong>Weihnachten ist vorbei</strong>. Von hinten nähert sich eine Mutter mit rotem Auto an. Jetzt, wo &#8222;Mülle&#8220; und Familienvater auf selber Höhe stehen, ist partout kein Durchkommen mehr. Die Straße ist komplett blockiert. Die Kindesmutter steht selbst unter Zeitdruck, aber nun ist sie festgefahren in dieser Situation. Sie will das Kind pünktlich an der Schule abliefern. Dazu müsste sie jetzt vermutlich zurücksetzen, wenden und anders lang fahren. Wo die &#8222;Mülle&#8220; steht, ist jetzt partout kein Durchkommen. Sie hupt einfach mal so kurz und prägnant. Der Kindesvater schaut sie entgeistert an. Sein Auto ist noch lange nicht startbereit, die Scheiben sind komplett vereist. &#8222;Hier bin ich, nun lasst mich durch&#8220;, soll das Hupen wohl ausdrücken. Unmöglich allerdings, das Auto schon jetzt aus der Parksituation wegzufahren. Aber der Müll<span style="text-decoration: line-through;">kutscher</span>fahrer, der sagt etwas, das wahrscheinlich nur in Berlin gesagt wird und das deshalb als Berolinismus hier jetzt nachzulesen ist. Es sagt kurz und prägnant nur ein einziges Wort: <strong>Jeht</strong>!</p>
<p><strong>Die Hupe funktioniert. Trocken. Zwei Minuten später löst sich die Totalblockade auf. Mit gutem Willen jeht vieles. Gibt es eigentlich, wie in anderen Unternehmen, bei der Berliner Stadtreinigung auch ein &#8218;Handbuch für Müllkutscher&#8216;, beinhaltend einen Ehren- bzw. Verhaltenskodex bei der Jobausübung? Die unten zu sehenden singenden sechs Müllmänner sind ganz offensichtlich nicht Berliner, kommen allerdings ebenfalls aus einer Gegend, in der Mundart eine große Bedeutung hat: sie singen und sprechen Kölsch. In all den möglichen Nuancen. Verhaltenskodex für Müllmänner: Habe noch nichts derartiges gehört</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Wir sind die 6 von der Müllabfuhr &#8211; Die Sendung mit der Maus (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Schnee- und Eisbeseitigung war nicht die Kernkompetenz der BSR</a></li>
<li>Großzügig: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6532010/" target="_self">Die BSR gibt kostenlos Split ab</a>!</li>
<li>Eins führt zum anderen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">Wenn der Schnee nicht weg ist, gibt&#8217;s Müllentsorgungsprobleme</a></li>
<li>Pikant: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/03/wenn-der-mullmann-zweimal-klingelt/" target="_self">Wenn der Müllmann zweimal klingelt</a></li>
</ul>
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		<title>311-10 &#8211; Linktipp: Alice Schwarzer ottisiert, was aber hat Ernst Neger mit UPS gemeinsam? (Teil II)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:10:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Otto.Soundschnipsel.Alice.Schwarzer Wir hatten an die große Sprachbegrabung eines blonden, hochgewachsenen Ostfriesen bereits hier einmal erinnert. Der Beitrag war gesellschaftskritisch gemeint. Wie ein anderer: der hier. Letzterer brillierte durch staatspolitische Weitsicht: man kann also auch Beiträge verfassen, die auf Otto aus Emden gänzlich verzichten. Allerdings muss man das erst einmal können. Heute ergänzen wir die inzwischen ... <a title="311-10 &#8211; Linktipp: Alice Schwarzer ottisiert, was aber hat Ernst Neger mit UPS gemeinsam? (Teil II)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6552010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 311-10 &#8211; Linktipp: Alice Schwarzer ottisiert, was aber hat Ernst Neger mit UPS gemeinsam? (Teil II)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5367" aria-describedby="caption-attachment-5367" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Neger_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5367" title="screenshot neger.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Neger_-300x179.jpg" alt="screenshot neger.de" width="300" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Neger_-300x179.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Neger_.jpg 784w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5367" class="wp-caption-text">screenshot neger.de</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Otto.Soundschnipsel.Alice_.Schwarzer.mp3">Otto.Soundschnipsel.Alice.Schwarzer</a></p>
<p><strong>Wir hatten an die große Sprachbegrabung eines blonden, hochgewachsenen</strong> Ostfriesen bereits <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/this-is-alice-schwarzer-dies-sind-alles-neger-otto-ca-1975-heutzutage-gelten-andere-regeln/" target="_self">hier einmal</a> erinnert. Der Beitrag war gesellschaftskritisch gemeint. Wie ein anderer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">der hier</a>. Letzterer brillierte durch staatspolitische Weitsicht: man kann also auch Beiträge verfassen, die auf Otto aus Emden gänzlich verzichten. <strong>Allerdings muss man das erst einmal können</strong>.</p>
<p><strong>Heute ergänzen wir die inzwischen politisch unkorrekt</strong> gewordene Verballhornung des Namens Schwarzer durch einen Linktipp auf die Webseite eines Dachdeckermeisters, offenbar in fünfter <span style="text-decoration: line-through;">Dimension</span> Generation. Die Rede ist von Thomas Neger, dessen Dachdeckergewerbe wir erstens aus beruflicher Nähe hoch schätzen. Haben wir nicht alle ab und an mit richtigen Dachdeckern zu tun? Die <a title="externer Link" href="http://www.denic.de" target="_blank">DENIC</a> hat offenbar an der Beantragung der politisch heiklen Domain <a title="externer Link" href="http://www.neger.de" target="_blank">neger.de</a> keinen Anstoss genommen. Dort geht es auch nicht um Schokoküsse, wie die Küsse vormals entweder als Mohrenkopf, Schokoladenkuss, Schaumzapfen, Süsspropfen oder Nachtkuss auch noch bezeichnet wurden. Thomas Neger ist Dachdeckermeister mit berühmten Vorfahren und Ernst Neger (junior) offenbar sein Bruder?  <strong>Neger erinnert uns an die einfallslose Einöde der Handwerker Berlins</strong>.</p>
<p><strong>Die Kernfrage ist aber: Was haben Dachdecker und die Kurierboten vom United Parcel Service</strong> -kurz: <span style="text-decoration: line-through;">ooops</span> UPS- gemeinsam? Bitte einmal gründlich nachdenken! Warum ist das so wichtig?</p>
<p><span id="more-5366"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Wichtig ist das, weil der Schnee bald schmelzen wird</strong>. Und wenn dann Freudenfeste anstehen und ganz Berlin im Taumel steigender Temperaturen, ist es nicht mehr abwegig, wenn in Berlin´s Strassen die offene Hexenküche brodelt, die Menschen werden frohlocken, jauchzen und jubilieren. <strong>Die Auflösung ist ganz einfach</strong>:</p>
<p><strong>Ernst Neger senior</strong> (heute richtig: Ernst Farbiger mit Migrationshintergrund, kürzer: Ernst Black) <strong>war ein ganz begnadeter Sänger</strong> (* 1909, + 1989), lebte sein ganz Leben lang in Mainz und sang vorzugsweise auf dem Karneval. Von den stimmlichen Qualitäten ähnlich, bieten auch die braununiformierten Kuriere des amerikanischen Transportlogistikers UPS ähnliche Dienstleistungen im Nebenberuf an. Auch die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/im-aussendienst-scheuen-wir-weder-kosten-noch-muehe/" target="_self">scheuern weder Mosten noch Kühe</a>, beispielsweise um Pakete an die werte Kundschaft zuzustellen.</p>
<p><strong>Ernst Neger ließ es vorzugsweise in Mainz krachen</strong>, ob es sang und ob es lachte<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M1CrUWeIxlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/M1CrUWeIxlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ernst Neger: Rucki Zucki (via Youtube)</span></p>
<p>&#8230;.hingegen singen die braunen Sängerknaben des Kuriers <strong>weltweit</strong>.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oX1lbZnGfYo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/oX1lbZnGfYo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">UPS Werbung &#8222;Hallo&#8220; &#8211; via Youtube</span><br />
<strong>Ob auch bundeslandabhängig unterschiedliche Mundarten</strong> (Dialektik&#8230;) gesungen wird, ist uns nicht bekannt.</p>
<p>Eine intensive Marktrecherche unserer Online-Redaktion ergab schliesslich folgendes:</p>
<p>In Berlin ist nirgendwo ein derart talentierter, singender Dachdeckermeister wie Ernst Neger (* Name inzwischen geändert, siehe oben) tätig. Allenfalls lassen sich Handwerker, die als Dachdecker arbeiten, inzwischen auch als <a title="externer Link" href="http://www.seilprofis.de/" target="_blank">Seilprofis</a> (&#8222;No Limits&#8220;) zusatzausbilden. <a title="externer Link" href="http://www.schwinger-alpin.de/" target="_blank">Industriekletterer</a> (&#8222;Wo vielen der Atem stockt, werden wir aktiv!&#8220;), Seilprofis oder <a title="externer Link" href="http://www.akrobat.org/" target="_blank">Akrobaten</a> (&#8222;Patent, kompetent &amp; effizient): die Unterschiede sind marginal bis mannigfaltig, und von allen drei Spezialbetrieben hörten wir noch nicht, dass etwa einer -am Seiljuché hängend- Arien zum besten gegeben hätte. Was wir bedauern und inwiefern wir uns erlauben, <strong>an die Gondolfierenschiffer von Venedig zu erinnern! Dort gehört Kultur zum Establishment und Opernarien sind Straßenmusik</strong>.</p>
<p><strong>Es scheint, als würden die Berliner Handwerker diesen berolinischen Trotz</strong> an den Tag legen, den einst Hildegard Knef besang:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NoPnPfjNTww&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/NoPnPfjNTww&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Hildegard Knef &#8211; Ich brauch kein Venedig (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Und deswegen grüßen wir aus Berlin von hieraus mit einem kräftigen Alaaf nach Mainz und Familie Neger (* Name noch nicht geändert) in xter Generation, den nachgewachsenen, wohl nicht singenden Dachdeckermeister aus Mainz. Helau!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Witz mit <span style="text-decoration: line-through;">Historie</span> Bart: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/this-is-alice-schwarzer-dies-sind-alles-neger-otto-ca-1975-heutzutage-gelten-andere-regeln/" target="_self">Alice Schwarzer, Teil I</a> (Entscheidung OLG Köln 24 U 51/09)</li>
<li>Ernsthaft: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neger" target="_blank">Ernst Neger im Überblick</a> (wikipedia)</li>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Industriekletterer" target="_self">Industriekletterer</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>The great Inspirator: <a title="externer Link" href="http://ottowaalkes.de" target="_blank">seine Heiligkeit, König Otto, der I.</a> (Homepage)</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>308-10 &#8211; Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti. Klaus Dieter Tschäpe ist sexy oder jedenfalls &#8218;most wanted&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[ Wir sind nicht verpflichtet, den Schnee zu beseitigen, sondern wir bekämpfen den Schnee.&#8216; (Klaus Dieter Tschäpe, RUWE-Mastermind, Interview Radioeins) Ein Anruf bei der Fa. RUWE am Hauptsitz ihrer Verwaltung verläuft freundlich, aber komplett automatisiert. Die Beschwerde betrifft ein Haus in Pankow. Die Telefonstimme verspricht rund fünf bis zehn Minuten, dass zwar alle Mitarbeiter gerade im ... <a title="308-10 &#8211; Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti. Klaus Dieter Tschäpe ist sexy oder jedenfalls &#8218;most wanted&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6542010/" aria-label="Mehr Informationen über 308-10 &#8211; Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti. Klaus Dieter Tschäpe ist sexy oder jedenfalls &#8218;most wanted&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4502" title="Zeitgeist Zwanzig.Zehn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg" alt="" width="350" height="82" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<figure id="attachment_5348" aria-describedby="caption-attachment-5348" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.RUWE_.Homepage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5348" title="screenshot RUWE Homepage" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.RUWE_.Homepage-300x90.jpg" alt="screenshot RUWE Homepage" width="300" height="90" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.RUWE_.Homepage-300x90.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.RUWE_.Homepage.jpg 651w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5348" class="wp-caption-text">screenshot RUWE Homepage</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir sind nicht verpflichtet, den Schnee zu beseitigen, sondern wir bekämpfen den Schnee.&#8216; (Klaus Dieter Tschäpe, RUWE-Mastermind, Interview Radioeins)</p></blockquote>
<p><strong>Ein Anruf bei der Fa. RUWE am Hauptsitz ihrer Verwaltung verläuft freundlich</strong>, aber komplett automatisiert. Die Beschwerde betrifft ein Haus in Pankow. Die Telefonstimme verspricht rund fünf bis zehn Minuten, dass zwar alle Mitarbeiter gerade im Gespräch sind, aber das ist erstens auch nicht verwunderlich. Man spricht in Berlin dieser Tage &#8222;gern&#8220; mit der Fa. RUWE. Wer diese Geschäftsführermacke hat, lässt sich zum Chef durchstellen. Allerdings wird das kaum noch funktionieren. Klaus Dieter Tschäpe, Chef von RUWE, ist dieser Tage <span style="text-decoration: line-through;">sexy</span> ein gefragter Mann. Sogar im Radio wird er interviewt, wir hatten den <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6492010/" target="_self">Radiobeitrag hier veröffentlicht</a>. Bekanntlich gibt es kein Bier auf Hawai, <strong>in Berlin ist dafür dieser Tage Salz selbst in Supermärkten ausverkauft</strong>.</p>
<p><span id="more-5347"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4788" aria-describedby="caption-attachment-4788" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Deutschland.ein_.Wintermaerc.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4788" title="Deutschland - ein Wintermärchen (Hausmüll-Entsorgung)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Deutschland.ein_.Wintermaerc-300x274.jpg" alt="Deutschland - ein Wintermärchen (Hausmüll-Entsorgung)" width="300" height="274" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Deutschland.ein_.Wintermaerc-300x274.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Deutschland.ein_.Wintermaerc.jpg 539w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></a><figcaption id="caption-attachment-4788" class="wp-caption-text">Deutschland - ein Wintermärchen (Hausmüll-Entsorgung)</figcaption></figure>
<p><strong>Zweitens muss Tschäpe sich überall immer stärker rechtfertigen</strong>. Der Winterdienst sei komplett zusammengebrochen, sagen die Bewohner verschiedener Häuser, die das Unternehmen mit der verwechselbaren <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6142010/" target="_self">Corporate Identy</a> betreut. Die Fa. RUWE gehörte früher Jens-Peter Gabriel, doch das ist lange her. Vor Jahren machte Gabriel einen &#8222;big deal&#8220; und verkauft die Fa. RUWE, die sich mit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6092010/" target="_self">Garten- und Landschaftsbau</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/blaue-flecken-und-blessuren/" target="_self">Winterdienst</a> befasst, an die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Berliner Stadtreinigung</a> (BSR). So kam es auch, dass die Fa. RUWE ein neues Outfit verpasst bekam. Die Trendfarbe orange folgte  nach der Übernahme des Unternehmens durch die BSR. Die öffentlich rechtlichen Orangen (Slogan: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/farewell-my-friend/" target="_self">We kehr for You</a>!) kamen mit ihrer neuen Unternehmenssparte offenbar nur &#8222;suboptimal&#8220; (Schröders Jargon) klar. Es erschien Klaus Dieter Tschäpe zuerst auf der Bildfläche und dann auf dem Betriebshof. <strong>Und nun hat er den Kopf voll. Klaus Wowereit mag die ganze Situation auch nicht sonderlich gern leiden. BILD sprach zuerst mit den Frostflächen.</strong></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Auf BILD-Nachfrage zum Eis-Chaos reagierte Wowereit eisig: „Kein Kommentar!“ Dafür präsentierte er Schnee-Spikes, die unter seinen Lederschuhen (Lloyd: 130 Euro) angebracht sind. Dann läuft ja alles glatt, Herr Wowereit!&#8220; (Bildzeitung, Online am 12.02.2010, <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2010/02/12/eis-krise/wowereits-geschmackloser-vergleich-berlin-ist-nicht-haiti.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Klaus Wowereit meint, das Technische Hilfswerk (THW)</strong> könne man dieser Tage nicht einsetzen, schließlich hätten wir hier <em>keine Verhältnisse wie auf Haiti</em>. Das stimmt: dort liegt kein Schnee. Eine OP-Schwester aus dem Krankenhaus Köpenick berichtet, dass dem Krankenhaus der Gipsvorrat ausgeht. Die Zahl der verarzteten Knochenbrüche übersteigt die Vorräte an Materialien im Krankenhaus bei weitem. Das Unfallkrankenhaus Marzahn operiert jetzt auch nachts. <strong>Es ist was los in Berlin und das ist auch gut so!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_5351" aria-describedby="caption-attachment-5351" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Youtube.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5351" title="screenshot Youtube &quot;Bier auf Hawai&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Youtube-300x91.jpg" alt="screenshot Youtube &quot;Bier auf Hawai&quot;" width="300" height="91" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Youtube-300x91.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Youtube.jpg 513w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5351" class="wp-caption-text">screenshot Youtube &quot;Bier auf Hawai&quot;</figcaption></figure>
<p><strong>Wem das Bier auf Hawai tatsächlich fehlt</strong>, besungen vom Berliner Urgestein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kuhn" target="_blank">Paulchen Kuhn</a>,  z.B. weil der Winterdienst darbt, erhält auf Youtube aus aktuellem Anlass die hier abgebildete Fehlermeldung (<a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=pfKQoDBdim0" target="_blank">hier, wenn´s wieder funktioniert</a>, war die Mission nicht impossible). Also ist es eigentlich egal: Woran es hapert, ist wurscht, Hauptsache wir haben eine Mission. <strong>Eine Mission Impossible namens gutem Winterdienst</strong>. <strong>Die Rückkehr zum Thema ist damit eingeleitet und deshalb:</strong></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>In allen Berliner Stadtteilen ist RUWE präsent und gehört damit zu den Riesen der Branche</strong>. Dass es hier und dort nicht gut klappt, melden die Hausbewohner den Hausverwaltungen. Erst gibt es Trendmeldungen, etwa des Inhalts, dass die ganze Straße super gekehrt sei, aber &#8222;unser Haus nicht&#8220;. Es gäbe nun eine ganz neue gesamtgesellschaftliche Ausgrenzung, man unterscheide in der Straße nun zwischen denen und uns, aber wir werden durch die Fa. RUWE betreut. Die Trendmeldungen rödeln eine Weile ergebnislos vor sich hin, doch dann ist der Beruf des Verwalters aufs Neue gefragt: <strong>überwiegen die negativen Trendmeldungen, gerät er zu dem des Trendsetters: Dann wird der Dienstleister durch Kündigung abgeschossen und ein anderer kommt für die nächste Saison auf Probe unter Vertrag</strong>. <strong>Doch das ist morgen und heute ist gestern: Es wurde nicht ordnungsgemäß gefegt</strong>.  </p>
<figure id="attachment_5352-3" aria-describedby="caption-attachment-5352-3" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5352" title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5352-3" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p><strong>Wir  hängen als kultivierte, nicht unmotivierte Beschwerdeführer in dieser unkultivierten Warteschleife herum und warten</strong>, sinnieren, grübeln, zuerst über die Firmengeschichte der Fa. RUWE in Berlin, dann über geballte Unzufriedenheit der Bewohner vieler Häuser.  Eigentlich rufen wir ohnehin ungern an. Das frisst Zeit.</p>
<p><strong>Kann man die Leistung der Firma tatsächlich als schlecht bezeichnen</strong> oder sind es nur die besonderen, einmaligen Umstände dieses Winters? Alles Quatsch: es ist schlicht Winter. Tschäpe  im Interview mit RadioEi<span style="text-decoration: line-through;">n</span>s: &#8218;Etwas mehr Gelassenheit wäre besser&#8216;, und er fügt hinzu: &#8218;Räumpflicht besteht auf 1 m Breite auf dem Gehweg&#8216; und ansonsten geht&#8217;s  &#8218;im Wesentlichen um das Aufbringen von Streugut&#8216;. &#8218;Wir sind nicht verpflichtet, den Schnee zu beseitigen, sondern wir bekämpfen den Schnee.&#8216; (Gelächter bei Robert Skuppin und Volker Wieprecht, RadioEi<span style="text-decoration: line-through;">n</span>s). Den liegen gebliebenen Schnee haben die Fußgänger festgetreten, meint Tschäpe. Die Räumfahrzeuge können es nicht gewesen sein:  die waren auch mittags noch nicht da und kommen teils erst, nachdem sich jemand beschwert. Beschwert sich keiner, passiert gar nichts. Ob die Einsatzleitung auf Plus-Temperaturen spekuliert und auf die Einsparung ganzer Sonderschichten? In den letzten Tagen ist es &#8218;<span style="text-decoration: line-through;">arsch</span>poglatt&#8216; (berolinisch). <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/blaue-flecken-und-blessuren/" target="_self">Blaue Flecken und Blessuren</a>, Verletzungen, mancher Popo ist mit  <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4matom" target="_blank">lila Hämatomen</a> übersät.</p>
<figure id="attachment_1525-2" aria-describedby="caption-attachment-1525-2" style="width: 170px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1525 " title="Blaue Flecken und Blessuren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg" alt="Blaue Flecken und Blessuren" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1525-2" class="wp-caption-text">Blaue Flecken und Blessuren</figcaption></figure>
<p><strong>Jetzt! Die Warteschleife ist zu Ende, dieses Blog hat einen Artikel mehr: </strong>darüber, dass Klaus Dieter Tschäpe sexy ist, weil er ein moderner &#8218;most wanted&#8216; unserer Zeit ist: Er ist der Schneemann vom Dienst, aber die Mohrrübe steckt anderen im Gesicht! Hätte Berlin keine Telefon-Warteschleife wie diese, ich hätte gar nicht die Zeit zu schreiben. Auch ich bin dieser Tage sexy! Auch mich rufen viele Leute an und wollen immer nur das Eine von mir: <span style="color: #888888;">(endlich)</span> Schnee- &amp; Eisbeseitigung! Ich teile mir meinen <span style="text-decoration: line-through;">persönlichen</span> Attraktivitätszugewinn mit Tschäpe.<strong> Plusquamperfekt, </strong>vorbei die Geheimnisse. <strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 207px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /></a><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Dass die Warteschleife bei der gewerblichen Winterdienstbranche nicht zur Brummschleife verkommt</strong>, hat sich indessen Michael Müller (SPD) auf die rote Fahne geschrieben. Sie ist gut sichtbar nach draußen gehängt. Müller <span style="text-decoration: line-through;">fordert</span> droht gesetzgeberischen Überarbeitungsbedarf an. Das ist ein anderer <strong>Gesichtspunkt</strong>, den <strong>gesichtspunkte.de</strong> <span style="text-decoration: line-through;">versteht</span> befürwortet. Auch wenn Müller Mitglied im Lottobeirat ist: es kann nicht sein, dass die Auswahl des richtigen Winterdienstes auf mathematisch ähnliche unvorhersagbare Weise zum Glücksspiel verkommt, wie ein Sechser im Lotto. Klar ist: weitergehende Verpflichtungen werden mehr Geld kosten.  Wo viele nach Dienstleistungen rufen, ist Eigeninitiative gefragt. Schippe in die Hand nehmen, Eimer mit Sand oder (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6532010/" target="_self">hier</a>) Splitt von der BSR. Denn wenn es auf bisheriger Basis nicht klappt, stellt sich die Frage, ob wir weiterhin alten Menschen das Rausgehen aus dem Haus verleiden <span style="text-decoration: line-through;">wollen</span> dürfen, <strong>die sich dieser Tage schlicht nicht mehr aufs Gehwegpflaster trauen</strong>.</p>
<p><strong>Lustig oder nicht</strong>? Der Artikel ist fertig. Jetzt ruft ein weiterer Verwaltungsbeirat aus Wilmersdorf an. Es geht wieder um RUWE. Auch heute ist das Telefonat kurz, aber präzise: &#8218;Sie können sich denken, warum ich anrufe?&#8216; Meine Antwort: &#8218;Der Winterdienst?&#8216; Er: &#8218;Genau!&#8216; Ich: &#8218;Ach, kein Problem, ich denk grad zufällig dran!&#8216;  &#8211; Und schon bin ich zum zweiten Mal in der Warteschleife. Ich warte auf Godot. Frau Buchholz (Fa. RUWE) gibt es nach weiteren fünf Minuten Wartezeit an die Einsatzleitung weiter: Von Winterdienst noch nichts gesehen &#8211; 11:45 Uhr! Mir gehen inzwischen die Themen aus: wenn ich rechnerisch jeden Tag zwei bis drei Beschwerde-Warteschleifen verplanen muss, kann ich über Hinz &amp; Kunz (berolinisch &#8222;jedermann&#8220;) schreiben und habe immer etwas zu tun. <strong>Der Berliner Glättegipfel, den die BILD-Zeitung herbeischreibt, wäre ein weiteres, interessantes Thema</strong>.  <strong>Na prima</strong>.</p>
<figure style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Michael Müller, SPD" src="http://www.spd-berlin.de/w/gfx/medium/00personen/00portraet/mueller_michael0058.jpg" alt="Michael Müller, SPD" width="150" height="100" /><figcaption class="wp-caption-text">Michael Müller, SPD</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Unfreiwilliges Schwerpunktthema: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Eisbeseitigung" target="_self">Schnee- &amp; Eisbeseitigung</a> (gesichtspunkte.de)</li>
<li>Wildes Schneetreiben: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/?s=schnee" target="_blank">Im Fotoblog herrschen Minusgrade</a> (mugshooting.de)</li>
<li>Oberster Aufpasser über die Schneeräumbetriebe: <a title="externer Link" href="http://www.spd-berlin.de/w/gfx/medium/00personen/00portraet/mueller_michael0058.jpg" target="_blank">Michael Müller, SPD-Abgeordneter</a></li>
<li>Aufgepasst: <a title="interner Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=Unterschied+Schneebek%C3%A4mpfung+Schneebeseitigung&amp;btnG=Suche&amp;meta=cr%3DcountryDE&amp;aq=f&amp;oq=" target="_self">Recherchevorschlag Unterschied Schneebekämpfung/Schneebeseitigung</a> (via google)</li>
<li>Hintergrund: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot" target="_blank">Was ist eigentlich Warten auf Godot</a>?</li>
<li>Parallele: <a title="externer Link" href="http://www.godot.de" target="_blank">Die Fa. Godot beschäftigt sich mit dem Gegenteil davon</a>!</li>
</ul>
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		<title>296-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky (SPD), Mastermind von Neukölln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:53:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Quelle für dieses Zitat: siehe hier (dort Video)- der O-Ton stammt direkt aus Neukölln,  dem &#8218;Gruselfaktor für Buspauschalreisende!&#8216;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5252-3" aria-describedby="caption-attachment-5252-3" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5252-3" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Quelle für dieses Zitat</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kurt-kroemer/" target="_self">siehe hier</a> (dort Video)- der O-Ton stammt direkt aus Neukölln,  dem &#8218;Gruselfaktor für Buspauschalreisende!&#8216;</p>
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		<title>290-10 &#8211; Zitat des Tages: Sir Peter Ustinov und die Androhung von Festungshaft in Spandau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:46:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ „Alt ist ein Mensch nicht, wenn es an seinem Körper zu zwicken beginnt, nicht, wenn das Treppensteigen schwerer fällt, nicht, wenn die Augen nicht mehr so recht wollen, nicht, wenn sein Haar ergraut. Alt ist ein Mensch, wenn er aufhört zu staunen oder es überhaupt nie gelernt hat, wenn also seine Phantasie ergraut.“ (Sir Peter ... <a title="290-10 &#8211; Zitat des Tages: Sir Peter Ustinov und die Androhung von Festungshaft in Spandau" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/63672010/" aria-label="Mehr Informationen über 290-10 &#8211; Zitat des Tages: Sir Peter Ustinov und die Androhung von Festungshaft in Spandau">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4502" title="Zeitgeist Zwanzig.Zehn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg" alt="" width="300" height="70" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> „Alt ist ein Mensch nicht, wenn es an seinem Körper zu zwicken beginnt, nicht, wenn das Treppensteigen schwerer fällt, nicht, wenn die Augen nicht mehr so recht wollen, nicht, wenn sein Haar ergraut. Alt ist ein Mensch, wenn er aufhört zu staunen oder es überhaupt nie gelernt hat, wenn also seine Phantasie ergraut.“ (Sir Peter Ustinov)</p></blockquote>
<p><strong>Alt ist ein Mensch aber doch, wenn er beispielsweise Geiselnahmen durchführt und Anlageberater ihrer Freiheit beraubt (</strong><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6332010/" target="_self"><strong>gestern hier</strong></a><strong>). Nicht wenige haben sich dieses Jahr etwas auf die Agenda geschrieben, das abzuwickeln sogar einen gewissen Spaß-Faktor zeitigen sollte, sofern es die persönlichen Lebensumstände zulassen: der Jahrgang 1960 wird dieses Jahr &#8218;fuffzich&#8216;. Wo stehen die &#8218;richtigen Fuffziger&#8216; (berolinisch das Gegenteil von den falschen&#8230;) heute?</strong></p>
<p><strong>Ganz im Mittelalter, so meint Jürgen aus Spandau</strong>. Jürgen plant die Inhaftierung etlicher <span style="text-decoration: line-through;">Leidensgenossen</span> Weggefährten Anfang September ZwanzigZehn in der Zitadelle Spandau, einem mittelalterlichen Burgwall als Festung erbaut im 16. Jahrhundert.  <strong>Der Grund</strong>: er möchte 100 Jahre alt werden, &#8222;Alt wie ein Baum&#8220; (Puhdys)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WW8GmqaS4l0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/WW8GmqaS4l0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Puhdys, Alt wie ein Baum &#8211; 1976 und 1984 (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><span id="more-5178"></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;"><strong><span style="color: #000000;">***</span></strong></span></p>
<p> </p>
<p><strong>&#8222;Uns erwartet unser eigenes kleines Burgfest mit allem, was dazu gehört</strong>. Gaukler, Ritterkampf, Spielbuden, Musikanten und natürlich die passende Verpflegung („Burgfräuleins Buffet“)&#8220; stehen für die Erschienenen bereit. Der Gedanke an diese Art von Haftverschärfung hat nichts Erschreckendes.</p>
<p><strong>Für die einen ist es reizvoll, den Altersruhesitz unverändert in Berlin zu belassen</strong>. Der struwelpeterartig frisierte Puhdys-Bassist <a title="externer Link" href="http://www.superillu.de/musik/Harry_Jeske__395805.html" target="_blank">Harry Jeske</a> hat es vorgezogen, die späten Jahre auf den Philippinen zu verbringen und lebt schon seit längerem dort. Ob später mit Heimweh, werden wir noch sehen. Der &#8218;Spandauer Jung&#8216; Jürgen hat seine Roots eigentlich in Tiergarten und sagt: &#8222;Ich ernähre mich gesund, bewege mich viel an der frischen Luft und treibe Sport. Ich gehe in die Sauna, regelmäßig zum Doktor, rauche Zigarillos und trinke Weizenbier.&#8220;  Aussichten auf ein 100-jähriges Leben? Jopi Heesters wird dann vermutlich schon von uns gegangen sein, wenngleich wer weiß? <strong>Bis dahin sind es noch geschätzte fuffzig Lenze</strong> (berolinisch für 50 Jahre).</p>
<figure id="attachment_560" aria-describedby="caption-attachment-560" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-560" title="Visionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_01-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_01.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-560" class="wp-caption-text">Visionen</figcaption></figure>
<p><strong>Alles in allem ist &#8222;fuffzich&#8220; zwar nicht in jedermanns Leben &#8218;Mittelalter&#8216;</strong>, sondern schon deutlich drüber, aber wünschen darf sich bekanntlich ein jeder ein langes Leben. Das ist bejahend, zukunftsträchtig und ist keine Vision, von der Alt-Kandesbunzler (<a title="externer Link" href="http://www.otto-waalkes.com/start.php" target="_blank">ottisch</a> für Bundeschancelohr) Helmut Schmidt Behandlungsbedürftigkeit annimmt. Für die einen stellt betreutes Wohnen im Alter eine gute Vision der eigenen Zukunft dar, für andere ist die Vorstellung ein Graus. Jürgen, soviel steht fest, wird 100 Jahre alt werden und Babsi wird zum selben Zeitpunkt 101 sein. Und im Weg am Spandauer Ufer, dort, wo das Wasser bis ans Grundstück heran ragt, juckeln zwei graue Stare auf einem solarbetriebenen Freizeitboot über die freigeschleppte Fahrrinne im Eiswasser der Spandauer Havel, wir schreiben das Jahr 2060. Im Weg, der direkt am Ufer entlang verläuft, sind viele der anderen, weiteren Nachbarn inzwischen 125 Jahre alt bzw. noch älter. <strong>Hätte die Humanmedizin nicht 2025 diesen entscheidenden Durchbruch gehabt, wer weiß, wie alles gekommen wäre</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Robbie Williams hatte vor ein paar Jahren (2001) diese Art</strong> von glücklichem Händchen und vorgerückter Altersmilde. Er duellierte sich gesanglich mit dem großartigen Frank Sinatra und schuf im Zusammenhang mit einem Konzert namens <strong>Swing when You´re winning</strong> das bereits vorhandene Epos &#8218;<a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=gOYdUq0O6N4" target="_blank">It was a very good year</a>&#8218;, indem er seinen Gesang mit dem von Sinatra verschmolz. Rückschauend betrachtet war das Jahr, in dem Robbie Williams diese Idee hatte, auch aus heutiger Sicht &#8218;a very good year&#8216;. Wir stellen den Song im Original, gesungen allein von Frankieboy Sinatra in diesen Kontext. <strong>Es passt ins Thema und wird daher Jürgen gewidmet</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xwv-DxOPhSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/xwv-DxOPhSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Frank Sinatra &#8211; It was a very good year (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Danke, Jürgen)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<ul>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/methusalem-kompott/" target="_self">Das Methusalem-Kompott</a></li>
<li>Abgrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/bombenalarm-2/" target="_self">Pershing-Raketen in Wilmersdorfer Mieterkeller</a></li>
<li><a title="interner Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_self">Das Methusalem-Kompott</a> (auf gotthal.de)</li>
<li>Soziostudiosisch: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/wohnen" target="_blank">Wie man wohnt</a> (auf gotthal.de)</li>
<li>Filosofisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/im-schneckentempo-regeln-sich-die-dinge-wenn-der-fiskus-erbe-von-wohnungseigentum-wird/" target="_self">Der Fortschritt ist eine Schnecke</a></li>
<li>Anderer Lebensentwurf: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Die mumifizierte Leiche im Keller des Hauses</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:28:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)  Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz. Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ... <a title="288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6342010/" aria-label="Mehr Informationen über 288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="204" height="204" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a></p>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz.<br />
Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ihnen gut, sie können etwas damit anfangen und es passiert irgendwas. Es geht eigentlich nur darum, das etwas hin- und hergeht. Das ist ja das Interessante am Musikmachen: Man sendet etwas raus und dann kommt irgendwann eine Welle zurück, eine Wand von Reaktionen.&#8220; (Inga Humpe, <a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 05.03.2007</a>-planet-interview.de)<strong> <br />
</strong></p></blockquote>
<p><strong>Das Leben der Anderen, das hat auf dieser Website eine gewisse Tradition</strong>. Und ebenso vertraut, sozusagen aus beruflichen Gründen, ist Deutschlands Hausverwaltern das Berliner Pop- und Hitkombinat Humpe &amp; Eckart, besser bekannt als <strong>2raumwohnung</strong>.  Ein Hausverwalter aus ganzem Herzen: der hört da was schwingen, etwas von Interesse. Der Song, der heute Lied des Tages ist, erblickte das Licht der Welt bereits 2005. Also schon bevor wir über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/das-leben-der-anderen/" target="_self">das Leben der Anderen</a> berichteten. Nein, inspiriert war der Titel unserer Fortsetzungsserie aus dem Film &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_der_Anderen" target="_blank">Das Leben der Anderen</a>&#8222;. Und doch passen Lied des Tages, Film und unsere Serie irgendwie sehr gut zusammen.</p>
<p><span id="more-5154"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Denn wir sind die anderen, nein, die Anderen</strong>. Die Gruppe 2raumwohnung ist ein West-nach-Ost-Export. Inga Humpe (Jahrgang 1956) kommt von Geburts wegen aus Herdecke, Landkreis Ennepe-Ruhr (ach so!), vermutlich in den 50igern der Nabel dieser Welt. Heute nicht mehr, deswegen ist der Ort unverlinkt. Sie ist die sechs Jahre jüngere Schwester von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Humpe" target="_blank">Annette Humpe</a>. Die ist relevanter als Herdecke und deshalb verlinkt. Seit 1976 lebt sie in Berlin, zunächst im West-Teil der Stadt, von wo aus sie schon sehr kurz nach der Maueröffnung umzog nach <strong>Berlin-Mitte</strong>. Ihr Lebenspartner und auch ihr musikalischer ist Tommi Eckardt, Jahrgang 1963 (geb. in Berlin). Beide bilden das derzeit sehr erfolgreiche Popduo 2raumwohnung. Tommi Eckart kann eine ganz beachtliche Diskografie (<a title="externer Link" href="http://www.discogs.com/artist/Tommi+Eckart" target="_blank">schau hier</a>) vorweisen. Inga Humpe sagt über Berlin-Mitte:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir müssen Berlin-Mitte mittlerweile ja regelrecht verteidigen. Die ganze Zeit wird da draufge<span style="text-decoration: line-through;">kackt</span>hackt (Änderung: die Redaktion/Abt. Zensur) &#8211; um es mal deutlich zu sagen. Alle beschweren sich über zu viele Touristen, den einen ist es zu chic, die anderen stören die dicken Autos, die Wohnungen sind alle renoviert&#8230; Natürlich ist es teurer geworden, die Galerien verkaufen jetzt auch alle besser als früher – aber es ist immer noch ein unheimlich schönes Viertel. In Paris oder in London würde jeder dieses Viertel lieben. Aber dann muss man jetzt eben mal eine Weile darüber meckern&#8230;&#8220; (Quelle: Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Die anderen, das sind wir</strong>. Dass <span style="text-decoration: line-through;">die Band</span> das Paar lediglich eine 2raumwohnung bewohnt, können wir uns nicht recht vorstellen. Es wird eine Altbauwohnung sein, in Berlin-Mitte, mit Parkett oder Landhausdiele, oder wahlweise auch ein ausgebautes, riesiges Dachgeschoss. Man stellt sich unter 2raumwohnung so eine Fertigteilwohnung &#8222;auf Platte&#8220; nach sozialistischen Normmaßen (nähere Infos u.a. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/P2_(Plattenbautyp)" target="_blank">hier</a>, jedenfalls zur Platte Typ P2) vor. Also hat der Name etwas von einer Koketterie, auch von Understatement. Inga Humpe geht es immer wieder und zuallererst um die Frage, ob ihre Musik da draußen eine Chance hätte? Und zwar auch dann, wenn niemand gewusst hätte, dass sie selbst dahintersteckt. Das ergab eines Tages die Idee, das Projekt ostig zu benennen und keineswegs nach draußen dringen zu lassen, dass hier wieder eine von zwei Humpes dabei ist, mit einem nicht nur netten, sondern einem richtigen Riechkolben (berolinisch für Näschen). Sie selbst allerdings meint:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir wollten genau damit spielen und eine Berlinverbindung aufbauen. Wenn man als Westberliner nach Ostberlin geht und es dort mag, treibt man das eben gern auf die Spitze. Wir sind absolute Ostfans. Ich würde zum Beispiel gern in einem Plattenbau wohnen, Platte finde ich geil. Und &#8222;2Raumwohnung&#8220; klingt natürlich viel besser als &#8222;Zweizimmerwohnung&#8220; (Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Der Erfolg macht dich zu einer anderen</strong>. Und es tut dich nerven tun (berolinisch&#8230;), dass die Leute alles, was du tust, <span style="text-decoration: line-through;">verschlingen</span>kaufen. Eine Art Identitätskrise ist am lustwandeln. Ähnlich hat es Paul McCartney empfunden. McCartney schrieb einige Stücke unter frei erfundenen Pseudonymen, immer um auszutesten, ob es nun Beatlemania wäre, dass die Menschen seine Musik so mochten oder was denn? So u.a. 1977 unter dem Pseudonym Percy Thrillington, 1998 als Fireman oder 2005 unter dem Pseudonym Twin Freaks.</p>
<figure id="attachment_5155" aria-describedby="caption-attachment-5155" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5155" title="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_-150x150.jpg" alt="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5155" class="wp-caption-text">screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen</figcaption></figure>
<p><strong>Inga Humpe geht es immer nur um die Musik</strong>. <strong>Ob sie läuft, ob sie in Ordnung geht, ob sie eine Geschichte erzählt, ob man nach ihr tanzen kann? Es geht ihr selten nur um sich selbst oder darum, auf den Titelmagazinen als nationale Berühmtheit gehandelt zu werden. Sehr bescheiden, sehr klar in der Analyse und zuweilen auch ein bisschen bissig auf dämliche Fragen reagiert die jüngere junggebliebene, attraktive Schwester, ganz und gar nicht gefühltes, zweites Rad am Wagen der Humpe-Familie. Sie ist ein echter Eigenständler. Sie sagt, sie kann sich auch in einen Briefkasten verlieben. Womit wir wieder am Anfang dieser Geschichte sind: Hausverwalter müssen Inga Humpe lieben.</strong> <strong>Nicht nur, weil Hausverwalter Briefkästen lieben, aber das wird jetzt zu kompliziert.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Eine attraktive 2raumwohnung fügen wir bei, leider nicht in einer &#8222;Platte&#8220;. Inga, bitte melde dich!</span></strong></p>
<figure id="attachment_5158" aria-describedby="caption-attachment-5158" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5158" title="Attraktiv: 2raumwohnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg" alt="Attraktiv: 2raumwohnung" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5158" class="wp-caption-text">Attraktiv: 2raumwohnung</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2007)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://planet-interview.de/2raumwohnung-30052005.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2005)</li>
<li>BamS: <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2009/07/19/inga-humpe/die-saengerin-von-2raumwohnung-im-bams-interview.html" target="_blank">Wie bleibt man mit über 50 jung</a>? (Interview)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.iemb.de/img/grundrisse/p2-11_hoyerswerda.pdf" target="_blank">Bestandsgrundriss einer typischen Plattenbausiedlung</a> in Hoyerwerda</li>
</ul>
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		<title>281-10 &#8211; Lied des Tages: Supermax &#8211; Love Machine (1978) &#8211; foreign affairs: We all sitting in one boat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[SUPERMAX &#8211; Lovemachine (1978) &#8211; via Youtube  We can not allow that every does as he pleases. In my land, Baden-Württemberg we all sitting in one boat. (Günter Oettinger) Hinterher ist man immer schlauer. Im Nachhinein betrachtet ist das Stück Lovemachine eines deutschen Studiomusikprojekts namens Supermax ein One-Hit-Wonder gewesen. An den Riesenerfolg des Songs konnte ... <a title="281-10 &#8211; Lied des Tages: Supermax &#8211; Love Machine (1978) &#8211; foreign affairs: We all sitting in one boat" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6262010/" aria-label="Mehr Informationen über 281-10 &#8211; Lied des Tages: Supermax &#8211; Love Machine (1978) &#8211; foreign affairs: We all sitting in one boat">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aU3njoybEPs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/aU3njoybEPs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">SUPERMAX &#8211; Lovemachine (1978) &#8211; via Youtube</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> We can not allow that every does as he pleases. In my land, Baden-Württemberg we all sitting in one boat. (Günter Oettinger)</span></p></blockquote>
<p><strong>Hinterher ist man immer schlauer. Im Nachhinein betrachtet</strong> ist das Stück Lovemachine eines deutschen Studiomusikprojekts namens Supermax ein One-Hit-Wonder gewesen. An den Riesenerfolg des Songs konnte Supermax nicht mehr anknüpfen. Der Song ist international einer der (wenigen) deutschen Discostücke gewesen, die auf keiner europäischen Tanzfläche jener Tage fehlen durfte. Ahooga&#8230;Mastermind Kurt Hauenstein zieht später nach Jamaica und gerät in Vergessenheit. Überliefert ist die Selbsteinschätzung des Musikers mit folgendem Spruch: &#8222;<strong>Ich bin der, wo in der Ecke sitzt, seinen Whisky trinkt und aus</strong>.&#8220;</p>
<p><span id="more-5110"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_2404-2" aria-describedby="caption-attachment-2404-2" style="width: 207px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /><figcaption id="caption-attachment-2404-2" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Ganz anders heute Morgen in Berlin-Wilmersdorf</strong>. Es sind internationale Beziehungen, die sich ankündigen per Email. Frau Häkkinen (* Name geändert, nicht Ehefrau des gleichnamigen Formelpiloten namens Mikka) führt Beschwerde gegen ihren &#8222;Obermieter&#8220;, der zwei Etagen über ihr wohnt. Sie schreibt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Good Morning, I&#8217;d like to get the address of the owner of the apartment in Susi-Wong-Strasse 14, 5. OG, rechts, where Herr Habermehl (*alle Angaben geändert)  lives. He keeps having loud parties (twice this week already, until 3 am and 4 am) and I cannot sleep. I&#8217;d like to complain to the owner about the situation.<br />
Best regards, Mikka Häkkinen (* Name geändert)</p></blockquote>
<p><strong>So weit, so gut. Nach einer kurzen Recherche, wer wohnt 5. OG rechts</strong> und meint sie das von der Straße aus oder von der Treppe her (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/grundbuch-update-was-weiss-schon-die-linke-uber-die-rechte-hand-sie-ballt-sich/" target="_self">links-rechts</a>), ist es die Wohnung im 5. OG links, von der Straße aus gesehen. Eigentümer ist eine Italienerin, womit sich Land Numero Zwo in unsere Vernetzungsüberlegungen einschleicht. Der Anruf bei der Italienerin, die in Berlin lebt und arbeitet, beginnt mit der Frage, ob sie englisch auch verstehe? Sie sagt, es wäre besser in Deutsch. Gut, eine kleine Simultanübersetzung wird fällig. Sie sagt nun, das könne sie sich nicht vorstellen. Der Mieter sei noch sehr jung, gehe auf eine Europäische Schule unmittelbar umme Ecke (berolinisch für ganz in der Nähe). Ihr Mieter könne ganz sicher nicht mehrmals die Woche wilde Partys feiern. Dafür fehlt ihr jegliche Vorstellung. Wir einigen uns auf eine Kontaktaufnahme informeller Art. Sie soll ihren Mieter anrufen und ihn dazu befragen. Der Antworttext an unsere Finnländerin, die sich nach unserer Einschätzung korrekt verhält, wenn sie den Weg über uns zunächst sucht, wird abgestimmt. Im besten Schulenglisch (&#8230;) fällt die Stellungnahme der Verwalterin aus, Zitat:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Good morning, Mrs Häkkinen, I made a phone call to Mrs Dr. Frantinelli (* Name geändert) and we talked about it. She said, that he is a nice, young guy, who&#8217;s not able to let the party goin on for some times, for example twice a week. If so, please do the direct way to him, give him a ring at his flat door and interact directly to him. She will phone him and ask him about the thing, You described to me. And this will maybe clear the situation. Please feel free to contact me again, if we can help You to find the right way to troubleshooting in case of emergencys like that. Have a nice day, Mrs. Häkkinen!&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
</blockquote>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-5094" title="Kopfnuss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong></a><strong>Nein, ich schrieb ihr nicht: &#8218;Give him a headnut and don&#8217;t worry to schubs him down the Kellertreppe.&#8216; Für sprachliche Höhenflüge wie diese ist dieser Tage Günter Oettinger </strong>(<a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=sunxX-_TBSQ" target="_blank">weiterführend hier</a>)<strong> zuständig, und der wohnt nicht in Berlin. Sondern so -etwas reduziert- dürfte es für heute erst einmal richtig sein. Richtig ist aber auch: wir behalten die Sache unter Kontrolle. Keep him under control, und wenn er jetzt tatsächlich Feten feiert mit lauter <span style="text-decoration: line-through;">Disco</span> Technomusik, werden wir aktiv werden. Heute noch nicht. Schließlich haben sich die Zeiten geändert, und statt Disko müssen wir nun Techno ertragen. Wobei es nun Gott sei Dank allerdings auch mit den unerträglichen Falsettgesängen der Bee Gees (Saturday Night Fever) endgültig vorbei ist. Kurt Hauensteins Supermax war damals viel besser zu ertragen, doch das ist eine andere Geschichte.</strong></p>
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		<title>274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[ In dem Rechtsstreit WEG Irgendwostraße in Berlin-Nirgendwo (* Ort geändert) 78 C512/09 WEG (* Verfahrensnummer geändert) teilt die Beklagte mit, dass sie die Zahlung der Hauptforderung nebst Zinsen zur Erhaltung des Rechtsfriedens am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 an die Prozessbevollmächtigten der Klägerin geleistet hat. Die Beklagte ist gerade erst in das Haus eingezogen und ... <a title="274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6192010/" aria-label="Mehr Informationen über 274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_116" aria-describedby="caption-attachment-116" style="width: 187px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-116" title="Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg" alt="Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg" width="197" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg 197w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><figcaption id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <strong>In dem Rechtsstreit WEG Irgendwostraße in Berlin-Nirgendwo (* Ort geändert)<br />
78 C512/09 WEG (* Verfahrensnummer geändert)</strong></p>
<p>teilt die Beklagte mit, dass sie die Zahlung der Hauptforderung nebst Zinsen zur Erhaltung des Rechtsfriedens am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 an die Prozessbevollmächtigten der Klägerin geleistet hat. Die Beklagte ist gerade erst in das Haus eingezogen und zieht es vor, die mögliche Zerrüttung mit der Wohngemeinschaft aufgrund des Rechtsstreits durch Zahlung des geltend gemachten Betrages zu vermeiden. &#8230; Die Beklagte kündigt ferner an, für den Fall, dass die Klägerin die Erledigung des Rechtsstreits erklärt, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.&#8220; (Quelle: Schriftsatz einer Rechtsanwältin)</p></blockquote>
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<p><strong>Allerdings: So kann man das zwar sehen, der Realität wird das nicht gerecht</strong>. Und der hiesige Rechtsstreit spielt auch nicht in Tempelkreuz (berolinisch für den Amtsgerichtsbezirk Tempelhof Schrägstrich Kreuzberg), sondern in der Außenstelle Lichterfelde des Amtsgerichts Schöneberg. Die neue Wohnungseigentümerin hatte die Einheit in der Zwangsversteigerung billig erworben, wenn man die Preise dort, in sehr guter Wohnlage, miteinander vergleicht.</p>
<p><strong>Das Lamento</strong> (Definition: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lamento" target="_blank">hier</a>)</p>
<p><strong>Dass Wohnungseigentümer mit Wohngeld ausfallen, ist bekannt</strong>. Dass ausfallende Wohngelder bei fruchtloser Zwangsvollstreckung sodann ausgebucht werden müssen, weil sie nicht mehr betreibbar sind, ebenfalls. Darüber dann als neuer Wohnungseigentümer <em>lamentoartig</em> Schriftverkehr (auch mit der neuen) WEG-Verwalterin führen zu wollen, ist eine Sache. Eine andere Sache ist, wenn brieflich hinreichend nachgelesen werden kann, dass sich eine neue Wohnungseigentümerin <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Expressis_verbis#Expressis" target="_blank">expressis verbis</a> weigert, die auf ihr Sondereigentum entfallende Sonderumlage zu entrichten. Denn dies Geld wird zur rechtssicheren und nachhaltigen Bewirtschaftung der Wohnanlage dringlich benötigt. Um wegen Wohngeld zu streiten, kommen manche Kontrahenten gar auf die Idee, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/verfahrensbericht-2/" target="_self">ein Kontrahage</a> zu führen. Etwas Ähnliches stand nach Einschätzung der (neu im Amt befindlichen) Hausverwalterin auch hier unmittelbar bevor.</p>
<figure id="attachment_5058" aria-describedby="caption-attachment-5058" style="width: 136px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5058 " title="Serie: Plattitüden: Starker Tobak" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_-183x300.jpg" alt="Serie: Plattitüden: Starker Tobak" width="146" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_-183x300.jpg 183w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_.jpg 366w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5058" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden: Starker Tobak</figcaption></figure>
<p><strong>Zu dieser Einschätzung war sie gelangt, weil vorgerichtlicher Schriftverkehr des Lebensgefährten</strong> der Wohnungseigentümerin in vagen Ankündigungen verweilte. Ob beispielsweise eine Sonderumlage zur rechten Zeit gebildet worden sei und nicht etwa rechtsmissbräuchlich und in der (fiesen) Absicht, seine Lebensgefährtin in Folge vorwerfbaren, zögerlichen Zuwartens auf einen günstigen Zeitpunkt &#8230;.(vorsätzlich) zu schädigen, usw. und so fort. Die Briefe kamen vermeintlich kluggemeint daher, für den kenntnisreichen Leser aber eher possierlich und ließen einen latenten, bedrohlichen Unterton kaum überhören. Gedankenspiele eines Lebensgefährten, der strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der übrigen Wohnungseigentümer zu sehen meint, dies nennt man in Plattitüde ausgedrückt &#8218;einen <strong>starken Tobak</strong>&#8218;. Betroffen hier aber auch: Nichtraucher. Die dazu passende Bauernregel aus der niemals ausgestrahlten Folge Verwalter sucht Frau zwecks Zahlung von Wohngeld&#8230; lautet: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/internationale/" target="_self">Die Enten sind am Ende fett</a>.</p>
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<p><strong>Und weil die Dame trotz aller ernstgemeinten Mahnungen nicht gezahlt hat</strong>, und erst dann, ist nunmehr Klage auf Zahlung erhoben worden. Mit überraschend schnellem Einlenken der Gegenseite, die -wie oben nachgelesen werden kann- nicht nur die Hauptforderung ausgeglichen hat, sondern auch angekündigt hat, die Kosten dieses (vermeidlichen) Rechtsstreits zu übernehmen. Einen Menschen, der sich für Computer begeistert, nennen die Menschen gern PC-affin. Wenn Wohnungseigentümer sich so verhalten, kann man das als brav bezeichnen, denn es führt tatsächlich zur Befreiung von solchen Prozessen, die überflüssiger als flüssig sind. Oder man nennt es bravin. Oder bravurös? Egal, die Sache findet Erledigung. Die Liste der vermeidbaren Verfahren ist kürzer geworden, eins davon ist abzuhaken: <strong>Erledigt</strong>.</p>
<p>Die Mitarbeiterin der hier ungenannt bleibenden <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Hausverwaltung</a> sagte noch<strong>, sie hätte angesichts dieses Schriftsatzes lächeln müssen. Wir auch.</strong></p>
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