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	<title>Sinnsuche &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Sinnsuche &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 15:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;. Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren ... <a title="1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304615-positionen-zwiegespraeche-mit-gott-fotodestages/" aria-label="Mehr Informationen über 1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16862" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg" alt="Joerg´s Zwiegespräche mit sich selbst" width="650" height="401" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/7pCk8VlFnUg?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant</p>
<blockquote><p>Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;.</p></blockquote>
<p>Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren Banalitäten ausplaudert. Doch das ist alles nur Software. Dass sich hinter einer Neuigkeit nichts Neues verbirgt, ist eine Binsenweisheit. Und dass die Amis gern auf der Oberfläche schliddern, auch.</p>
<p>Mit Timelines und News Boxen aber kann man Menschen auch in Verruf bringen. Etwa wenn aus Gründen einer funktionierenden Werbewirtschaft im Seitenbanner erklärt wird: Thomas Gotthal mag Romika-Schuhe. Und wer weiß, vielleicht bevorzugt er Elefantenschuhe? Gar nichts stimmt. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=5697">Alles falsch</a>.</p>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
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		<title>1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:12:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort ... <a title="1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198714-positionen-kann-mir-das-jemand-mal-uebersetzen-wer-kann-latein-mit-meinem-bin-ich-am-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7138" aria-describedby="caption-attachment-7138" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7138" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="(max-width: 349px) 100vw, 349px" /><figcaption id="caption-attachment-7138" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort das große Geseihere (das &#8222;soziale Exkrement&#8220;) der Kommentatoren an. Wie auf Knopfdruck. Man kann nichts dagegen machen, außer über alles Stillschweigen zu bewahren. Um nicht im sozialen Netzwerk auf all zu große Asozialität zu treffen. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Divide et impere, teile und herrsche: Das Volk in Gruppen und Untergruppen aufzuteilen, um es (besser) zu beherrschen. Seit dem wir Zugriff auf das Internet haben, könnte eine gewinnbringende Strategie sein, es zu unterlassen. Ich bin mit meinem Latein da am Ende, bin über den Status eines gepflegten Asterix-Lesers nicht hinaus gekommen. Wer übersetzt mir das ins neue, größte Latinum: Teile bloß nicht und beherrsche Dich. Halt den Mund und &#8222;denk dir deinen Teil&#8220;, damit du überlebst, wenn alle anderen was zu seihern haben. Eine große Aufgabe: Nicht nur die Übersetzung. Ein Latinum-Sachverständiger darf mir den neu erwählten, ersonnenen Spruch gern als Kommentar zuposten oder via twitter mitteilen. Teile bloß nicht (alles) und beherrsche dich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(* z.B. facebook)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch ... <a title="1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197514-goldene-worte-goldene-tulpe-begehrte-auszeichnung-fuer-gute-leistungen-geht-heute-an-das-wort-ordnungswidrigkeit/" aria-label="Mehr Informationen über 1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" alt="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken</p></blockquote>
<p>Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch und Michel Kohlhaas antwortet: &#8222;Wer dreimal mit der Knute spricht, den zerrt man vors Verwaltungsgericht.&#8220; &#8211; Witz im Unwitz: Durch einen Schreibfehler der öffentlichen Verwaltung gilt der Bescheid bis zum Jahr 20013. Von wegen &#8222;ausgelaufen&#8220;. Ausgelaufene Kleinkläranlage? Igitt.</p>
<p><span id="more-15669"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15676" alt="Glück!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg" width="500" height="416" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Die eingebildete Stärke der öffentlichen Verwaltung, in gutem Recht und für eine demokratische Gesellschaft zu arbeiten bzw. zu verwalten und ihre Eigendynamik in kraftstrotzendem Wort, Belehrung, Oberlehrerhaftigkeit und dämlich wirkender Attitüde: So wie vieles, was von Ämtern verfasst wird, aus nichtigem Anlass und gespickt mit Wortgerüsten, die den Sachverhalt aufplustern.</p></blockquote>
<p>Die (öffentliche) Verwaltung ist nicht (nichtöffentlich, auch nicht) &#8222;Diener dieses Staats&#8220; und seiner Bürger, sondern hat sich aufgemacht, die Menschen mit Vorschriften und mainstream-Sprech (Bescheide, Briefe, Korrespondenz) zu beherrschen. Schon am Beispiel von berlin.de, der Hauptstadt-Website, sieht man, wie hilflos die Auftritte der öffentlichen Verwaltung angelegt werden und wie unmöglich man sie sich schlicht einprägen kann.</p>
<p>Sein Wohnsitzfinanzamt in Berlin mit Website abzuspeichern, ist schwer. So lange URLs, wie berlin.de dafür braucht, benutzt wirklich niemand. So lang die URLs, so kurz der Verstand. Emailadresse gefällig? Pah, ohne mehrmaliges Nachfragen sind die Buchstaben, Strich- und Minusketten von aneinandergereihten Akronymen schlicht nicht zu verstehen. Wer sich diese nicht gewissenhaft in sein Adressbuch einspeichert, handelt unordentlich. Nein, ordnungswidrig. Denn Ordnung, was sich die Verwaltung ausdenkt und alles, was das nicht versteht, handelt ordnungswidrig. Jetzt ist es aufgeklärt. Bürger: Handelt ordentlich.</p>
<blockquote><p>Alles klar, Günni, machen wir! #Zurufe aus dem Publikum</p></blockquote>
<p>Wer einen Kraftwagen steuerlich richtig behandeln will, muss Steuergesetzgebung studieren und für einen selbstverständlichen alltäglichen Vorgang Nebenbuchführungen führen, deren Angemessenheit nicht mehr im Verhältnis steht zur Vorschrift selbst. Es ist die Vorschrift, die regiert: &#8222;Law rules&#8220;. Niemand ist noch in der Lage, Vorschriften eindämmend zu wirken, die Zahl der Regularien zu verringern und für eine Vereinfachung des Lebens zu streiten. Alles wird zerredet in nutzlosen Diskursen, die als Expertenwissen daher kommen.</p>
<blockquote><p>Die käufliche Republik: Man handelt frei von jeder Ordnung, um frei zu sein. Wird das Handeln wider diese Ordnung festgestellt, wird die Ordnungswidrigkeit festgestellt, von der man sich nur noch mit einem Ordnungsgeld freikaufen kann. Erst nach Eingang der Ordnungsstrafe ist die öffentliche Ordnung wieder hergestellt. Ob das in Ordnung ist?</p></blockquote>
<p>Für vieles aber braucht der Mensch nur einen klaren Kopf, Herz und &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220;. Der größte Fehler des Bürgers wäre es, solche Schreiben in all ihren kranken gedanklichen Verästelungen ansatzweise ernst zu nehmen.</p>
<p>Tut es einmal, aus Spaß: Die öffentliche Verwaltung würde sofort bankrott gehen und könnte die einfachsten Dinge nicht mehr regeln, wenn die Menschen diese Art von Belehrungen ernst und Drohgerüste wie diese mit Antwortbriefen ausführlich auseinander nähmen, mit der Folge, dass die öffentliche Verwaltung nun auch noch verpflichtet wäre, aus Rechtsgründen freilich, derartige &#8222;berechtigte Anfragen&#8220; schriftlich -rechtssicher- zu beantworten.</p>
<blockquote><p>Das Ziel dieses &#8222;zu ausführlichen Schwachsinns ist immer die Begrenzung, die Deckelung der Menschen auf eine vermeintlich richtige &#8222;bürgerliche Normgröße&#8220;, auf Passgerechtigkeit und Kontrolle über das Denken. Dafür bricht sich der Verwaltungsakt Bahn in sinnentleerten, textbausteinartigen Fragmenten für jede schon mal erlebte Eventualität. Das hat auch sein gutes: Man kann mit derlei &#8222;Textbibliothek&#8220; eben  hirnrissige Idioten als Mitarbeiter beschäftigen, die dafür nicht mehr näher nachdenken müssen, was sie tun. Prima.</p></blockquote>
<p>Es ist die Sprache, die vor vermeintlicher Ordnung strotzt, in der Ordnung ist, was öffentliche Verwaltung ausspricht und Unordnung alles, was öffentliche Verwaltung in ihrer Bräsigkeit und Piefigkeit stört. Geradezu widerlich, würde man dies noch weiter inhaltlich vertiefen und den ganzen Sachverhalt &#8222;ordentlich&#8220; einer öffentlichen Leserschaft darlegen. Hinter diesem Satz steckt nichts anderes als der verzweifelte Gedanke, Bürger zur Ordnung zu rufen, für was für einen nichtigen Anlass auch immer.  Zur Benutzung der obigen Kleinkläranlage übrigens, gibt es gar keine Alternative, denn wo das Grundstück liegt, ist nichts anderes als das: &#8222;Stand der Technik&#8220;. Ein überflüssiger Verwaltungsakt, daher. Dafür die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;, der Award für besonders gute Leistungen. Herzlichen Glückwunsch, Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;.</p>
<p>Gut gemacht. &#8211; Fazit? Halten wir säuberlich Ordnung in unserem Kopf, denn er legt die Gedanken für die Tat. Wenn wir diesen Zustand nicht akzeptieren möchten, so nennen wir die Ratio in unserer rechten Hirnhälfte (bei Linkshändern links) in Zukunft klar und deutlich &#8222;Wut&#8220;. Und lassen nicht zu, dass uns die piefigen Spießigen an ihre bürgerlichen Messlatten nageln. Howgh, ich habe gerochen. Und zwar den Braten, den zarten. Haben wir einen Riss im Hirn? &#8211; Eine Band, in der ich ca. 1986 mitmischte als Schlagzeuger, mit dem Namen &#8222;Minimaler Konsens&#8220; (kurz: MOK), hatten einen gleichlautenden Titel. War 1986 schon abzusehen, was die zwingende Folge all dessen wäre? Vermutlich.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/05-Riss-im-Hirn.mp3">05 Riss im Hirn</a><br />
<em><span style="color: #888888;">Musik: &#8222;Riss im Hirn&#8220; (Proberaum-Aufnahme ca. 1986, Berliner Band &#8222;Minimaler Konsens&#8220;)</span></em></p>
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		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" rel="lightbox[15596]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg" rel="lightbox[15596]"><img decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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		<title>1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 09:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, ... <a title="1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-15517" alt="Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg" width="650" height="604" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten-300x278.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben<br />
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann" target="_blank">Berlin-Kreuzberg</a> und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann &#8222;das gesagte Wort&#8220; sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 18:14:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen in der Präsenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr ... <a title="1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193014-positionen-die-leistungen-des-verwalters-und-was-der-eigentuemer-davon-wahrnimmt/" aria-label="Mehr Informationen über 1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sprengung AfE-Turm / Uniturm Frankfurt am Main inkl. Zeitlupe (02.02.2014)" width="825" height="464" src="https://www.youtube.com/embed/Ss21kAoVRj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms</p>
<blockquote><p>Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr die &#8222;Verwaltung durch eine von Einzelschicksalen losgelöste&#8220; Behandlung und Sichtweise. Durch eine große Verwaltungsfirma mit Sachbearbeitern, Gruppenleitern, Teams und vielen Wohnanlagen.</p></blockquote>
<p>In der Eingangshalle in der Wilmersdorfer Bundesallee hängt ein großes Plakat. Hier residiert die Präzisa, Zusatz &#8222;Die Verwalter&#8220;. Das ist eine große Bude, die Präzisa. Sagen wir, eine der größten &#8222;Verwalterbuden&#8220; Deutschlands. Über mehrere Etagen zieht sich die Präzisa hin. So ca. 400 Eigentümergemeinschaften beispielsweise werden von dort aus verwaltet.</p>
<p>Seit die Firma aus der Kantstr./Ecke Kudamm -am Zoofenster- umgezogen ist und die neuen Räume in der Bundesallee vor einigen Jahren bezog, ist wieder viel passiert. Viel von dem, was Eigentümer gar nicht wahrnehmen. Und einiges, das sich herumspricht.</p>
<p><span id="more-15386"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15387" aria-describedby="caption-attachment-15387" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg" rel="lightbox[15386]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-15387" alt="Präzisa - Die Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg 1212w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15387" class="wp-caption-text">Präzisa &#8211; Die Verwalter</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob eine Verwaltung groß ist oder klein und was von beidem besser für die jeweilige Wohnanlage ist, who knows? Es kommt auf den Geschmack der Hauptbetroffenen an. Die subjektiv richtige, aufrichtige, persönliche und nachhaltige Betreuung von Eigentümeranliegen auch ohne Kenntnis der genauen Wohnungsnummer (Telefonische Rückfrage, etwas schnarrend: &#8222;Sind Sie Mieter? Oder Eigentümer?&#8220;)</p></blockquote>
<p>Eine solche &#8222;große Klitsche&#8220; (berolinisch für &#8222;großer Laden&#8220;) Präzisa zu nennen, hat schon was. Es beschreibt, was es sein soll. Und doch hat sich gerade alles geändert im Verlaufe der Jahre.</p>
<p>Die Gründung geht auf &#8222;Urvater Willy&#8220; zurück, dessen großes Verdienst es jahrzehntelang war, Mietwohnungen an verschiedenen Berliner Adressen umzuwandeln und über deren Verkaufspreis geschickt zu verhandeln. Nicht gerade wenige Berliner und Zugezogenen fanden über Willy Bendzko neue Wohnungen. &#8222;Berlin ist eine Mieterstadt&#8220;, gehörte zu den gern gesagten Weisheiten des &#8222;großen Alten&#8220;, der inzwischen nicht mehr ganz so aktiv ist.</p>
<p>Die Präzisa hat inzwischen einige Male die Federführung gewechselt. Geblieben ist die Idee, dass Leistungen des Verwalters in Berlin, Dresden, Erfurt, Hamburg, Leipzig und Potsdam nur teils sichtbar werden, während andere geschehen wie Wunder.</p>
<p>Das Plakat im Eingangsbereich des Bürogebäudes im ersten OG spricht insofern Bände und ist ein klassischer Eyecatcher, der einen gleich erst einmal zum Verweilen dort einlädt, zum Lesen, Sinnieren, Nachdenken und bigott werden.</p>
<p>Wenn das tatsächlich so ist, dass ein Großteil der Verwalterleistung eines Verwalterunternehmens von außen gar nicht sichtbar ist, dann &#8222;Gnade uns Gott&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Man ist einen Moment ergriffen. Um dann zur Tagesordnung zurück zu kehren. Aber der Eindruck, ja, der bleibt. Tucholsky hat mal behauptet: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon jemand vor Dir da! Du siehst es mit Stapfen im Schnee&#8230;., ja, so ist es.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" rel="lightbox[15386]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=430">28 kg Beton und Ziegelsteine verzehrt die Steinlaus pro Tag</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=11454">Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht weit hinaus über&#8230;.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/191314-zeitgeist-vom-brust-rausholen-saeugen-stillen-milch-geben-und-was-die-kaffeehaus-chefin-anja-dazu-meint/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 13:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#PrenzlauerBerg]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du lieber Himmel, der Prenzlauer Berg war mal underground, schwul-lesbisch, alles, ich komm ja von hier. Jetzt setzen die sich hier im Pulk hin, holen ihre Euter raus und stillen die Kinder. Nicht dass die da mal &#8217;ne Decke drüberlegen oder so &#8211; neeeein, das soll jetzt aber auch wirklich jeder mitkriegen, dass sie ihr ... <a title="1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191314-zeitgeist-vom-brust-rausholen-saeugen-stillen-milch-geben-und-was-die-kaffeehaus-chefin-anja-dazu-meint/" aria-label="Mehr Informationen über 1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" rel="lightbox[15283]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4656" alt="Kinderwagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderwagen.jpg" width="271" height="300" /></p>
<blockquote><p>Du lieber Himmel, der Prenzlauer Berg war mal <em>underground,</em> schwul-lesbisch, alles, ich komm ja von hier. Jetzt setzen die sich hier im Pulk hin, holen ihre Euter raus und stillen die Kinder. Nicht dass die da mal &#8217;ne Decke drüberlegen oder so &#8211; neeeein, das soll jetzt aber auch wirklich jeder mitkriegen, dass sie ihr Baby ernähren können, dass sie das hinkriegen mit vierzig oder wie alt die sind. Großes Getöse. Ick meine, das Wort &#8222;stillen&#8220; kommt ja wohl von STILLE. Aber dit raffen die einfach nicht, die Rinder. Ich hab schwule Stammgäste, die sehen das und sagen: Entschuldige, Tanja, mir wird schlecht, ich kann nicht mehr zu dir kommen, wenn die hier ihr ganzes Gehänge rausholen. Kann ick verstehen. Ick hab selber noch mal was Kleines bekommen, der ist jetzt fünf. (Anja Maiers <b>&#8222;Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern&#8220;</b> Bastei Lübbe Verlag. 256 Seiten. 8,99 Euro)</p></blockquote>
<p>Eine Zeit lang dienten Kinderwagen Brandstiftern als &#8222;Brandbeschleuniger&#8220;. Ob das daran lag? &#8211; Der Artikel trifft einen Nerv. Er steht in der TAZ. Und wird von hieraus gern weiter empfohlen. Nichts von wegen Pferde: Nicht Fohlen. Phohlen! <strong>Em!</strong></p>
<p><span id="more-15283"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15284" alt="_stillen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen.jpg" width="450" height="296" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>&#8222;Wie immer, Holger? Wie immer. An der Kaffeemaschine stehend, erklärt sie ihm, worüber sie gesprochen hat. Holger erzählt daraufhin, dass er gerade eine neue Wohnung sucht. Er wohnt in einem Hinterhaus, das direkt auf einen Innenhof mit Spielplatz hinausgeht. Ick halte dit Jeschreie nich mehr aus, sagt er, dreißig Jahre bin ick hier, aber jetze is jut &#8211; ick zieh nach Charlottenburg. Da isset ruhig. Die Chefin nickt.&#8220; (Zitat, wie vor)</p>
<p>Hier kann man <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Lassen-mich-durch-Mutter-Bestimmerkindern/dp/3404602994#reader_3404602994" target="_blank">probelesen&#8230;.</a>(bei Amazon)</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kaffeehauschefin: <a title="externer Link" href="http://m.taz.de/!79576;m/" target="_blank">Gefühlte Macke Macchiato: Was die Kaffeehauschefin über ihre Kundschaft im Prenzelberg sagt&#8230;.</a></li>
<li>Prenzlauer Berg: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">Vom Bashing, Prokrastinieren und &#8230;den Prenzelberger Schwaben!</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/189613-sinnfragen-die-benutzung-von-outlook-2013/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 09:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist jegliches Private eine &#8222;rosa Cloud&#8220;, auf der man sitzt, bzw. pinkfarben? Wer Computerprogramme für private Sachen einsetzt, hat schon mal weniger Zeit fürs Privatleben. Denn Verwaltung stiehlt einem Zeit, Lebenszeit. Alltagsfragen: &#8222;Warum nur ist in meinem neuen OUTLOOK 2013 die Kategorie &#8222;PRIVAT&#8220; auf lila eingefärbt? &#8211; Und -hach-, sie wurde am 10.12.1965 geboren, das ... <a title="1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/189613-sinnfragen-die-benutzung-von-outlook-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" alt="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_3122" aria-describedby="caption-attachment-3122" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3122" alt="Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg" width="600" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3122" class="wp-caption-text">Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist jegliches Private eine &#8222;rosa Cloud&#8220;, auf der man sitzt, bzw. pinkfarben? Wer Computerprogramme für private Sachen einsetzt, hat schon mal weniger Zeit fürs Privatleben. Denn Verwaltung stiehlt einem Zeit, Lebenszeit.</p></blockquote>
<p>Alltagsfragen: &#8222;Warum nur ist in meinem neuen OUTLOOK 2013 die Kategorie &#8222;PRIVAT&#8220; auf lila eingefärbt? &#8211; Und -hach-, sie wurde am 10.12.1965 geboren, das war ein Montag, AHA! Jedenfalls ist sie kein SONNTAGSKIND. Was wäre mir entgangen, hätte ich eine andere Adressverwaltung in Benutzung genommen? <a href="https://www.facebook.com/hashtag/sinnfragen" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}">#Sinnfragen</a></p>
<p>Die andere Sache ist: Macht es Sinn, Outlook 2013 zu benützen? Darauf bislang noch keine Antwort, erster Eindruck: Ist viel besser geworden. Früher war nicht alles besser. Manches ist erst mit der Zeit besser geworden. Die Zusammenarbeit mit dem Team &#8222;Smart Phone&#8220;, Tablett-PC jedenfalls funktioniert viel besser, als es die früher benützte Software DAVID von tobit bewerkstelligte. Der pure Wahnsinn: Menschen schauen sich auf redtube Pornos an. Andere, wie hier <a title="externer Link" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streaming-Abmahnungen-schrecken-Internet-Nutzer-auf-2062918.html" target="_blank">auf heise.de</a>, fragen sich: &#8222;inwieweit Pornofilme überhaupt eine für den Urheberrechtsschutz erforderliche Schöpfungshöhe genießen?&#8220; &#8211; Die Sache ist doch klar: Wenn schon, dann, zumindest nach einer Weile redtube,  Schöpfungstiefe! Bzw. Erschöpfungstiefe. Klara Fall.</p>
<p>Normal ist das alles nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:00:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Argusaugen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst: Etwas mit Argusaugen beobachten bedeutet: etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten, etwas nicht aus den Augen zu lassen. Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen ... <a title="1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187313-mythologie-etwas-mit-argusaugen-beobachten/" aria-label="Mehr Informationen über 1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" rel="lightbox[15007]"><img decoding="async" class=" wp-image-3510 " alt="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" width="640" height="491" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst:</p>
<p>Etwas mit <b>Argusaugen</b> beobachten bedeutet:</p>
<ul>
<li>etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten,</li>
<li>etwas nicht aus den Augen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen Argos (latinisiert <i>Argus</i>) bewachen. Sie wollte so verhindern, dass es zu Schäferstündchen zwischen Zeus und Io kam. Argus hatte hundert Augen, von denen jeweils ein Teil schlief, während der Rest wachte. So konnte er Io immer im Auge behalten. Auf Befehl des Zeus schläferte der Götterbote Hermes Argus ein und tötete ihn. Seine hundert Augen überführte Hera in das Federkleid des Pfaus.</p>
<p>(Vollständig zitiert aus Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argusaugen" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Watch! Etwas mit Argusaugen zu beobachten, gefällt mir als Idee. Allerdings auch nicht in einem &#8222;argwöhnischen Sinne&#8220;, das strengt an. Mit einem lachenden und zwei weinenden? Oder umgekehrt? Für den Moment unwichtig, ich überlege es mir noch. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/186813-positionen-vom-muessen/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 08:33:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Richard Gleim]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;) Von Richard Gleim, Düsseldorf (Gastbeitrag) Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im ... <a title="1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186813-positionen-vom-muessen/" aria-label="Mehr Informationen über 1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" alt="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p></blockquote>
<p>Von <strong>Richard Gleim</strong>, Düsseldorf (Gastbeitrag)</p>
<p>Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im Befehlston besonders gute Chancen, ernst genommen und befolgt zu werden.</p>
<p>„Sie müssen wöchentlich den Rasen schneiden!“, tönt es aus allen Rohren. Das ist natürlich Humbug. Man muss gar nichts. Was passiert denn in der Wildnis? Die Wildnis kennt keine Rasenmäher. Allerdings gäbe es in der Gegend, in der ich das schreibe, auch keine Grasflächen sondern dichten Wald.</p>
<p><span id="more-14983"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5973" aria-describedby="caption-attachment-5973" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5973" alt="Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5973" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!</figcaption></figure>
<p>Ist man so bescheuert, in der Tradition alter Fürstenherrlichkeit auch einen Rasen pflegen zu wollen, sollte man es sich leisten, dem entsprechend Personal zu halten und zu bezahlen. Dann kann man despotengleich ein ‚Muss’ aussprechen. Man kann aber auch, will man nicht nur auf Bäume und Sträucher gucken eine Wiese gedeihen lassen oder sogar eine Blumenwiese. Die einfach wachsen zu lassen und zu sehen, was sich da ansiedelt, blüht und gedeiht, ohne dass man großartig eingreift, ist einfach spannend. Das erreicht ein auf einen grünen Anstrich reduzierter Rasen, die langweiligste und unterste Stufe der gärtnerischen Möglichkeiten, nie.</p>
<p>So eine Wiese macht es jeden Tag lohnend, raus in den Garten zu gehen und nicht nur Gräser und Blumen sondern auch schwirrende und laufende Insekten, Käfer, Vögel, Spitzmäuse, Raupen und Würmer und Schmetterlinge zu erleben. Da muss nicht gedüngt und nicht gegossen werden. Gerade an trockenen Stellen siedeln sich die buntesten Blumen an. Die einjährigen Pflanzen, solche, die sich jede Jahr neu aussähen, gedeihen gerade an trockenen Stellen, sind sie doch Steppenbewohner. Was dort an Leben in den Garten einzieht, ist der Betrachtung wert und unterhaltsam ist es auch.</p>
<figure id="attachment_14987" aria-describedby="caption-attachment-14987" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg" rel="lightbox[14983]"><img decoding="async" class=" wp-image-14987 " alt="Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg" width="576" height="572" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-300x297.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14987" class="wp-caption-text">Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p>Keiner von uns muss den Anweisungen der als Ratgeber getarnten kleinen Despoten im Fernsehen, im Radio, in Zeitungen, in Magazinen und in Büchern folgen. Dies umso weniger, als diese nicht selten der verlängerte Arm der Gerätehersteller und Chemiewichtel sind.</p>
<p>„Bäume und Sträucher muss man schneiden.“ Muss man nicht. Die Wildnis kennt keine Sägen und keine Scheren. Da gibt es Rehe, die Pflanzenspitzen fressen und schon mal die Rinde junger Bäume und Sträucher abschälen, Bären, die sich an der Rinde scheuern und diese auch schon mal abkratzen und verletzen, Biber, die Bäume fällen. Solches geschieht jedoch nicht, um die Pflanzen zu pflegen sondern gilt der Ernährung und dem Bau von Unterkünften. Und doch gedeiht die Wildnis prächtig. Wenn es heute zu übermäßigem Wildverbiss in den Wäldern kommt, hängt das u.a. damit zusammen, dass wir zu einer bestimmten Zeit meinten, die Wölfe, Luchse und Bären, viele Greifvögel usw. ausrotten zu müssen. Unsere Wälder sind eben keine Wildnis sondern Artefakte bis hin zu Fichtenplantagen zum Nutzen Weniger.</p>
<p>„Man muss die Obstbäume so oder so schneiden.“ Ja, wenn man eine Obstplantage bewirtschaftet und man einen hohen Quadratmeterertrag bestimmter Qualitäten erzielen will, dann empfiehlt es sich, diese Bäume oder Sträucher in gewisser Weise zu beschneiden. Man muss keine Obstbäume anpflanzen und wenn, dann muss man nicht das Spindelobst, jene Bäumchen, die nicht ohne Stütze stehen können, deren Leben so kurz ist, weil das Zusammenspiel von Unterlage und Edelreis gerade noch reicht, dass überhaupt etwas wächst aber vor allem dazu dient, das Bäumchen schnell zu vergreisen, so dass es schon im zweiten Jahr trägt. Solche Bäumchen muss man dann tatsächlich zurechtstutzen, weil ansonsten der Apfel an den schwachen aber etwas zu langen Ästchen, dieses abbrechen lässt.</p>
<p>Man muss den Rasen in bestimmten Abständen vertikutieren. Oh ja. Das muss man, will man so ein herrlich verschrobenes Wort von leichter Hand und wichtigtuerisch über die Zunge rollen lassen, in der Auffassung, damit seine tumben Nachbarn beeindrucken zu können. (oder zu müssen?)</p>
<p>Will man einen Golfplatz anlegen, dann ergeben sich in der Tat Notwendigkeiten der Rasenpflege, die, folgt man dem Willen, ein Muss darstellen. Ausschlaggebend ist jedoch der Wille und nicht das Müssen.</p>
<p>Der Gipfel der Vorschriften wird in Kleingärten erreicht. Es gibt sogar, wir befinden uns in Deutschland, ein Kleingartengesetz.</p>
<p>Bei den von den Medien vermittelten Anweisungen handelt sich aber fast ausnahmslos um Anweisungen, die einen nebulösen Willen, der nie erörtert wird, voraussetzen. Dort heißt es eben nicht, wenn Sie das und das wollen, empfiehlt es sich, das und das zu tun, dem dann eine Begründung folgt. Hier wird ein meist rigider Wille als Allgemeinplatz vorausgesetzt.</p>
<p>Man muss Rosen im Herbst stutzen und im Frühjahr bei beginnendem Austrieb auf 5 oder 7 Augen zurückschneiden. So ein Blödsinn. Warum soll meine Rose nicht tausend Jahre während einfach nur wachsen und einen prächtigen Busch oder sogar Baum bilden? Warum soll ich nicht heute eine Rose pflanzen, so ich will, und mir voller Spannung ansehen, was für ein struppiges oder großartiges Gebilde in 50 Jahren daraus geworden ist?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rainald Grebe &amp; die KdV - Böses CO2" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/mdABbcEtd1U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Böses CO2 &#8211; Rainald Grebe &amp; die Kapelle der Versöhnung (aus CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p>
<p>Das seien nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie wir nahezu sekündlich belehrt werden und das auf eine geradezu ungeheuerliche, nämlich im Befehlston gehaltene Weise.<br />
Da ist es kein weiter Weg hin zu einer Anweisung, ich müsse die CDU, die SPD, Die FDP, die Grünen oder Violetten wählen. Ich kann z.B. die CDU wählen, wenn ich von mangelndem Datenschutz profitiere, wenn ich es richtig finde, dass meine Interessen oder mein Anwesen oder was auch immer von einer Armee im Inneren geschützt sein müssten. Solche Sachen. Wenn ich das meine, empfehlen sich Merkel, Schäuble, von der Leyen und Co.</p>
<p>Da ich das Alles aber nicht will und es mir in erster Linie darauf ankommt, dass ich atmen kann, ich möglichst viel Freiheit = Verantwortung genießen kann und meine Daten eben nicht Profiteuren in die Hände fallen und mir Demokratie etwas wert ist und die despotischen Tendenzen einer Frau Merkel verhasst sind, werde ich die Piraten wählen.</p>
<p>Andere haben da ganz andere Vorstellungen und wählen eben Parteien und Personen, von denen sie etwas ganz Anderes erwarten. Jedem sein Wille. Doch meist wählt der gepeinigte Bürger ein, so meint er, kleineres Übel. Viele sind halt mit sehr wenig zufrieden. Das ist auch eine Tugend, sagt man.</p>
<p>Die Welt dreht sich weiter und die Gravitation hält uns fest am Boden. Apropos Boden. Auf den sollten wir achten, meine ich mal als alter Gärtner. In terra radices.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7192">Gnogongo liegt weder am Kongo, noch Hutu in Tootsie&#8230;.</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Richard Gleim, Düsseldorf, ist ein feinsinniger Mann mit präziser Beobachtungsgabe und einem &#8222;fotografischen Gedächtnis&#8220;. Sein sehr lesenswertes Blog heißt &#8222;<a title="externer Link" href="http://gnogongo.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">gnogongo.de</span></a>&#8222;.)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/182913-korrekturhilfe-zu-wohnungseigentumer-gibt-es-interessante-alternativen-in-der-korrekturhilfe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2013 09:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Korrekturhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Office]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Office-Anwendungen lassen mir immer wieder neue Ausdeutungen meiner beruflichen Wirklichkeit zuteil werden. Hier das Wort #Wohnungseigentümer Nicht alle kann man ganz ernst nehmen. Wohnungseigentümer sind keine &#8222;Wohnungseigentumore&#8220;. Mitnichten. Manche von ihnen vielleicht &#8222;Wohnungseigentuner&#8220;. Das sind diejenigen, die nur ihre Meinung gelten lassen. Menschen mit einem eigenen Radio im Kopf. Dem Tuner. Stay tuned. Immer ... <a title="1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182913-korrekturhilfe-zu-wohnungseigentumer-gibt-es-interessante-alternativen-in-der-korrekturhilfe/" aria-label="Mehr Informationen über 1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14730" aria-describedby="caption-attachment-14730" style="width: 409px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-14730" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Wohnungseigentümer&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor.jpg" width="419" height="373" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor.jpg 419w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor-300x267.jpg 300w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /><figcaption id="caption-attachment-14730" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Meine Office-Anwendungen lassen mir immer wieder neue Ausdeutungen meiner beruflichen Wirklichkeit zuteil werden. Hier das Wort #Wohnungseigentümer</p></blockquote>
<p>Nicht alle kann man ganz ernst nehmen. Wohnungseigentümer sind keine &#8222;Wohnungseigentumore&#8220;. Mitnichten.</p>
<p>Manche von ihnen vielleicht &#8222;Wohnungseigentuner&#8220;. Das sind diejenigen, die nur ihre Meinung gelten lassen. Menschen mit einem eigenen Radio im Kopf. Dem Tuner. Stay tuned. Immer hübsch ordentlich eingetuned. Die größten Probleme von Wohnungseigentümern sind ihre &#8222;Wohnungseigenturme&#8220;, Denkgebilde, die wie Komplexe ausgebaut sind zu hohen Problemgebirgen. Elfenbeintürme im Trüben.</p>
<p>Die Unzufriedenen unter ihnen sind &#8222;Wohnungssuchende&#8220;. Weil sie weg wollen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>auf facebook: <a title="externer Link" href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3958907853799.166389.1313356867&amp;type=1&amp;l=eb9969bf26" target="_blank">Mein Ordner &#8222;Korrekturhilfen&#8220; mit weiteren Beispielen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1469-13 &#8211; Positionen: Wie lange es sich zu leben lohnt, weiß Peter Greenaway, Filmregisseur</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/178113-positionen-wie-lange-es-sich-zu-leben-lohnt-weis-peter-greenaway-filmregisseur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Greenaway]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Statement. Und dazu die Musik aus dem Soundtrackt &#8222;The Cook The Thief His Wife &#8230;&#8220; hören, Michael Nyman hat ihn komponiert. Gänsehaut.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14368" aria-describedby="caption-attachment-14368" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891.jpg" rel="lightbox[14367]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-14368" alt="Ausriss aus &quot;DER SPIEGEL&quot; #Peter Greenaway" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14368" class="wp-caption-text">Ausriss aus &#8222;DER SPIEGEL&#8220; #Peter Greenaway</figcaption></figure>
<p>Ein Statement.</p>
<p>Und dazu die Musik aus dem Soundtrackt &#8222;The Cook The Thief His Wife &#8230;&#8220; hören, Michael Nyman hat ihn komponiert. Gänsehaut.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/173413-lied-des-tages-all-die-liedl-von-johannes-kersthold/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 13:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
		<category><![CDATA[alla breve]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kersthold]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben genießen &#8222;alla breve&#8220;! Andreas Kersthold ist ein Berliner Musiker am Klavier, am Synthesizer und ansonsten weltweit unterwegs. Ein Berliner Urgestein der Berliner Musikerszene. Das Stück &#8222;All die Lied´l&#8220; ist eine gekonnte wortspielerische Reminiszenz an den totalen Buy Out unserer einstigen Ideale vom schönen Einkauf, eine in Honkytonky-Manier dargebrachte Ermunterung, über das gegenwärtige Stadium ... <a title="1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/173413-lied-des-tages-all-die-liedl-von-johannes-kersthold/" aria-label="Mehr Informationen über 1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F73084549" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p>Das Leben genießen &#8222;alla breve&#8220;!</p></blockquote>
<p>Andreas Kersthold ist ein Berliner Musiker am Klavier, am Synthesizer und ansonsten weltweit unterwegs. Ein Berliner Urgestein der Berliner Musikerszene. Das Stück &#8222;All die Lied´l&#8220; ist eine gekonnte wortspielerische Reminiszenz an den totalen Buy Out unserer einstigen Ideale vom schönen Einkauf, eine in Honkytonky-Manier dargebrachte Ermunterung, über das gegenwärtige Stadium unserer Lebensqualität noch einmal nachzudenken.</p>
<p>Und sich weniger darüber aufzuregen, wenn die Nachbarin in der Wohnung ihre Tanzschritte &#8222;alla breve&#8220; übt. Sich stattdessen mit ihr zu freuen, dass überhaupt noch jemand tanzt. Wie bitte? Wer´s nicht versteht, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alla_breve" target="_blank">schlägt hier nach</a>. Der Begriff ist allerdings nicht ganz selbsterklärend.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.kersthold.de/" target="_blank">Die Homepage von Johannes Kersthold</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171913-lied-des-tages-valenteano-singt-your-song-von-elton-john/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 09:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Valenteano]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13903</guid>

					<description><![CDATA[[soundcloud url=&#8220;http://api.soundcloud.com/tracks/83964419&#8243; params=&#8220;&#8220; width=&#8220; 100%&#8220; height=&#8220;166&#8243; iframe=&#8220;true&#8220; /] Die allergrößten Piraten aller Zeiten trugen nie Augenbinde. Einer von ihnen ist der &#8218;bro in Spirit&#8216; von Captain Johnny Depp Ralph VALENTEANO. Der Musiker ist auf der Suche nach gefangenen Seelen und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft: mit Musik, die berührt. Ralph VALENTEANO hat den Song &#8222;Your ... <a title="1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171913-lied-des-tages-valenteano-singt-your-song-von-elton-john/" aria-label="Mehr Informationen über 1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[soundcloud url=&#8220;http://api.soundcloud.com/tracks/83964419&#8243; params=&#8220;&#8220; width=&#8220; 100%&#8220; height=&#8220;166&#8243; iframe=&#8220;true&#8220; /]</p>
<blockquote><p>Die allergrößten Piraten aller Zeiten trugen nie Augenbinde. Einer von ihnen ist der &#8218;bro in Spirit&#8216; von Captain Johnny Depp Ralph VALENTEANO. Der Musiker ist auf der Suche nach gefangenen Seelen und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft: mit Musik, die berührt.</p></blockquote>
<p>Ralph VALENTEANO hat den Song &#8222;Your song&#8220; neu aufgenommen. Der Song ist Elton John´s Song und dafür bekannt. Aber auch Al Jarreau hat ihn gegeben. Und da klingt er eigentlich noch besser, als in der Originalversion. Leicht ist der Song nicht: Ralph VALENTEANO singt ihn sehr schön, wie geschaffen, um das Osterfest zu zelebrieren: So dick die Schneedecke auch trägt. Unter dem wachsweichen Schneebett machen sich schon die Osterglocken breit. Vermutlich.</p>
<p>&#8222;The german Winterdienst&#8220; arbeitete auch diese Saison summa summarum unzufriedenstellend. Bleiben wir also lieber drin und hören anstatt auszugehen, Herrn VALENTEANO zu, der die Königsdisziplin der Rezitation bravourös meistert, oder amourös? Verliebt in Elton John? Warum nicht? Elton John wurde einmal gefragt, ob es ihm etwas ausmache, dass zu seinen Songs die Menschen miteinander ins Bett gehen? Wenn´s aber schee is! Haha&#8230;.liebe Liebenden: Öffnet die Herzen und herzt die Öffnungen! (Zitat Lilo Wanders)</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp anstatt Osterei: <a title="externer Link" href="http://www.thegreatpirates.com/" target="_blank">Hier findest Du die Homepage von Ralph Valenteano</a></li>
<li>Hintergründig: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valenteano" target="_blank">Die deutsche Wikipedia über Ralph Valenteano</a></li>
<li>Verfluchtes Wetter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8021">&#8222;The german Winterdienst&#8220;</a></li>
</ul>
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		<title>1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:35:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die Fermate (ital. fermare: anhalten) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten) &#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. ... <a title="1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/" aria-label="Mehr Informationen über 1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10915" aria-describedby="caption-attachment-10915" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg" rel="lightbox[13855]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-10915" alt="Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10915" class="wp-caption-text">Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die <b>Fermate</b> (ital. <i>fermare</i>: <i>anhalten</i>) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten)</p></blockquote>
<p>&#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. Dralle. An den ich denke, weil mich eine Formulierung anderswo erinnert, jemand schreibt: &#8222;Warum wurde an Pfennigartikeln wie einer Dichtung und Abdeckungen gespart&#8230;&#8220;. Dralle ist Gartenbau-Unternehmer, hat mit der Sache gar nichts zu tun. Aber die Diskussion über Werthaltigkeit, die hatte hier schon mal Spuren hinterlassen. Ich denke: &#8222;Sind eigentlich &#8222;Pfennigartikel&#8220; seit Anfang 2002 im Wert adäquat der EURO-Umstellung im Wert gestiegen? Und warum hat sich der Begriff &#8222;Centartikel&#8220; im Volksmund noch nicht durchgesetzt? Was ist eigentlich aus dem guten, alten Wucherpfennig geworden? Ist jetzt den Euro nicht wert, wer den Cent nicht ehrt?&#8220; #Fragen, offene</p>
<p>Da die Fragen offen sind, brauchen sie jetzt nicht geklärt zu werden. Sie erleiden in ihrem geparkten Zustand eine Aufklärungs<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fermate" target="_blank">fermate</a>. Mit längerem Haltebogen. Wenn auch unsere Ungeduld auf Sport-Flitzebogen&#8230;.seid duldsam: Ich hab´s aufgeschrieben, das kommt nicht weg. Und weil es Kunst ist, darf das auch nicht weg. Das klären wir &#8222;gleich morgen&#8220;. Vielleicht fällt mir an einem anderen Tag dazu etwas Sinnvolles ein. Wenn nicht, ist übermorgen auch noch ein Tag. Dralle übrigens ist ein &#8222;Garten-Kolumner&#8220; bei der Süddeutschen Zeitung. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Weggelotst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10914">Was gut ist, kostet Geld: Über Tulpentruppen, Tiny Tim &amp; Philosophie</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/" target="_blank">Jonathan C. Dralle, Boris Becker und eine ganz besondere Gartentruppe</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/home/83">Jonathan C. Dralle, der Garten-Kolumner im &#8222;Hortus Conclusus&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 20:25:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik Wer der ... <a title="1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170913-unwort-des-jahres-zum-unwort-des-jahres-2013-schlagen-wir-stobern-vor-telekom/" aria-label="Mehr Informationen über 1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="(max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik</p></blockquote>
<p>Wer der TELEKOM eine Email schreibt, hat erst mal erhöhtes Postaufkommen. Dieses nennt man &#8222;AutoReply&#8220;. Große Chancen, zum Unwort des Jahres 2012 gewählt zu werden, hat nach reiflicher Überlegung das Wort &#8222;stöbern&#8220;. Es ist ein &#8222;AutoReply&#8220; und jeder Emailversender bekommt es sofort, und das heißt: Ohne nachzudenken!, Zitat: <strong>&#8222;Herzlichen Dank für Ihre E-Mail an die Telekom. Wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen, sodass Sie so schnell wie möglich eine Antwort von uns erhalten. Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten: Unter <a href="http://www.telekom.de" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">www.telekom.de</span></a> halten wir interessante Informationen für Sie bereit.&#8220;</strong> &#8211; Wir fassen zusammen: Soviel Zeit (zu stöbern) ist gerade noch.<br />
Ach ja? &#8211; Nicht etwa, dass das Telefon nicht funktioniert oder die Internetleistung nicht zufriedenstellend arbeitet? Hier waren Textredakteure am Werk wie Dünnbrettbohrer, so scheint es. Das Feld &#8222;richtige Kommunikation&#8220; ist ein weites Feld. Und die Aufforderung zum Stöbern eine nachgerade ungeeignete Formulierung für Unternehmen, deren Leistung in diesem Schriftverkehr in Rede steht. Warum sonst würde sich wohl ein Kunde dieses Unternehmens dort melden?</p>
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		<title>1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168713-positionen-auszug-aus-den-nebenbei-erwirkten-versicherungsbedingungen-mastercard/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 12:35:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen. Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn ... <a title="1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168713-positionen-auszug-aus-den-nebenbei-erwirkten-versicherungsbedingungen-mastercard/" aria-label="Mehr Informationen über 1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9592" aria-describedby="caption-attachment-9592" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg" rel="lightbox[13706]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-9592" alt="Investitionsbank Berlin - Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9592" class="wp-caption-text">Investitionsbank Berlin &#8211; Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen.</p></blockquote>
<p>Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn er sich eine Kreditkarte beantragt, ist in vielerlei &#8222;Kleingedrucktem&#8220; allenfalls versehentlich zu lesen. Niemals aber besteht die Absicht desjenigen darin, derartige &#8222;Nebenkriegsschauplätze&#8220; mit zu vergegenwärtigen. Die Karte selbst exisitiert schon seit vielen Jahren, doch was damit alles möglich ist, überrascht. Zumindest wenn man sich das &#8222;Kleingedruckte&#8220; bei passender Gelegenheit wieder einmal querliest. Ein willkürlicher Auszug des Grotesken:</p>
<p><span id="more-13706"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7713" aria-describedby="caption-attachment-7713" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg" rel="lightbox[13706]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7713" alt="Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) - Aussteigen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg" width="720" height="632" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme-300x263.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7713" class="wp-caption-text">Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) &#8211; Aussteigen!</figcaption></figure>
<p>Die Europäische Reiseversicherung AG bestätigt den Versicherungsschutz für den Kreditkarteninhaber der MasterCard &#8222;CorporateWorld&#8220;. Es gibt eine Dienstreise-Krankenversicherung (Teil A), die Soforthilfe-Versicherung für Dienstreisen (Teil B) und die Dienstreise-Unfallversicherung (Teil C). Der Dienstreisende mit der Kreditkarte muss sich nach seinem Verkehrsunfall nur noch daran erinnern, nicht nur den Geschäftsbereich Versicherungen des Firmenportfolios durchsehen. Er muss auch vergegenwärtigen, dass sogar die Kreditkarte Versicherungsrelevanzien vorweisen kann.</p>
<p>Noch schwieriger dürfte bei Zeiten herauszufinden sein, ob diese Art &#8222;kostenloser Obendrauf-Dreingaben&#8220; im Zeitpunkt des Schadens überhaupt noch greift? Insofern ist bereits die Verwaltung von erlangbarem Basiswissen über versehentliche Mitversicherungs-Tatbestände nicht ohne höhere Anforderungen an das Personalbüro, dass dieses nur versehentlich als Wissen und Vertragsbestand mit abgreifen kann. Eher werden derartige &#8222;Globuli&#8220; vermutlich nie geltend gemacht, weil sich &#8222;keine Sau&#8220; daran erinnern kann, wenn relevante Schadeneintritte erfolgen&#8230;</p>
<p>Das wird jetzt allerdings weltweit anders, denn gesichtspunkte.de blökt (neues Wort für &#8222;bloggt&#8220;) es jetzt lautstark heraus: Töröhhhh! Benjamin Blümchen läßt grüßen.</p>
<p>Für den juristischen Laien ist auch wenig greifbar, ob diese &#8222;freiwilligen Versicherungstatbestände&#8220; sich wieder verflüchtigen, wenn sich das für das Konzerngeschäft der Kreditkarten-Ausgabestelle nicht mehr rechnet? &#8211; Andererseits muss es ja so interessant sein, so zumindest die Vermutung, als das Versicherungskonzerne hier ein &#8222;internationales Zubrot&#8220; erhalten. Deutlich ist: Wenn derartige Versicherungen sich aus den Mitgliedsgebühren der Kreditkartenunternehmen speisen würden, so bestände der Versicherungsbeitrag selbst im Kern nur aus ein paar Erdnüssen: peanuts.</p>
<p>Krankenversicherung (Summe 1.000.000,- €, Selbstbehalt 50,- €), Soforthilfe-Versicherung (ohne Begrenzung, für Beistandsleistungen auf Reisen und Rücktransportkosten) und Unfallversicherung (premium für &#8222;Tod&#8220; 150.000,-, Invalidität 250.000,- €, classic für &#8222;Tod&#8220; 50.000,- €, Invalidität 100.000,- €): Es wäre doch schön, wenn derartige &#8222;Erlebensfälle&#8220; (einschl. des Todesfalls) mal transparent nachlesbar wären. Wer auf Dienstreisen derartiges &#8222;erlebt&#8220;, sieht sonst niemals wieder das Tageslicht. Sogar &#8222;bei Verspätungen auf Dienstreisen&#8220; (Teil D) und &#8222;Autoreise schutz auf Dienstreisen&#8220; (Teil E) ist im Schadenfall im &#8222;premium-Bereich der Kreditkarte&#8220; etwas abzugreifen. Von wegen &#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben&#8220;.  Für &#8222;premium und classic&#8220; hingegen gilt eine &#8222;Mietwagen-Rechtsschutzversicherung auf Dienstreisen&#8220; (Teil F).</p>
<blockquote><p>Ein Kredit (latein. credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“) ist die Gebrauchsüberlassung von Geld oder vertretbaren Sachen auf Zeit. &#8230; Daneben bedeutet „bei jemandem Kredit haben“ auch „etwas gut zu haben“ im Sinne von Vertrauen genießen, dass man zahlungsfähig und damit kreditwürdig sei. Diese wirtschaftliche Wertschätzung umfasst auch die Geschäftsehre. Gefährdet jemand den Kredit eines anderen durch die Behauptung von Tatsachen, die der Wahrheit zuwider sind, haftet er für den daraus entstehenden Schaden. (Quelle: Deutsche Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kredit" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Richtig ist aber unbestritten: Dieses Versicherungspaket hat bis heute trotz mehr als 10-jähriger Mitgliedschaft noch niemand ernstlich bemerkt und zweitens erst recht nicht in Anspruch genommen. Versicherungsnehmer ist übrigens auch die Bank und nicht etwa der Kreditkarteninhaber. Besonders schöne Klauseln sind auszugsweise auch diese:</p>
<blockquote><p>Es besteht jedoch Versicherungsschuiz, wenn die<br />
versicherte Person auf Dienstreisen im Ausland überraschend<br />
von einem Krieg- oder Bürgerkriegsereignis betroffen wird. Dieser Versicherungsschutz erlischt am Ende des siebten Tages nach Beginn eines Krieges oder Bürgerkrieges.</p></blockquote>
<p>Sogar das Koma ist vertraglich geregelt:</p>
<blockquote><p>Fällt die versicherte Person infolge eines Unfalls in ein Koma, so erstattet die EUROPÄISCHE für die Zeit dieses Zustands zusätzlich zu den vorstehenden Leistungen wöchentlich € 100,-, höchstens jedoch für 52 Wochen.</p></blockquote>
<p>Gerade für jüngere Personen ist diese Klausel also nicht ohne Reiz. Findet doch bekanntlich das Koma saufen gerade bei dieser Personengruppe regen Zuspruch.</p>
<p>Ausschluss des Nachweises einer höheren oder geringeren Invalidität &#8211; bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit<br />
eines Armes im Schultergelenk . . . 70 Prozent<br />
eines Armes bis oberhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 65 Prozent<br />
eines Armes unterhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
einer Hand im Handgelenk . . . . . . 55 Prozent<br />
eines Daumens . . . . . . . . . . . . . . 20 Prozent<br />
eines Zeigefingers . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
eines anderen Fingers . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
eines Beines über der Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 70 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
eines Beines bis unterhalb<br />
des Knies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Unterschenkels . . . . . . . . . . . 45 Prozent<br />
eines Fußes im Fußgelenk . . . . . . . 40 Prozent<br />
einer großen Zehe . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
einer anderen Zehe . . . . . . . . . . . . 2 Prozent<br />
eines Auges . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
des Gehörs auf einem Ohr . . . . . . 30 Prozent<br />
des Geruchs . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
des Geschmacks . . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent</p>
<p>Guter Geschmack ist also versicherbar. Körperextremitäten sind es ohnehin. Was David Beckham kann, darf der Kreditkarteninhaber mithin erst recht.</p>
<p>Wir fassen also noch einmal übersichtlich zusammen:</p>
<p>&#8211; Im Schadenfall, also erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, besteht für einen Kreditkarteninhaber Anlass zur sorgsamen Prüfung, ob er nicht versehentlich ganz nebenbei bereits von einer &#8222;allumfassenden Versicherungssorge&#8220; wärmstens gesamtumspült wird? Dies ist vielleicht sogar anzunehmen.</p>
<p>&#8211; Allerdings besteht für den unverbildeten, sorgenfrei lebenden Menschen auch kaum Anlass zu der Vermutung, dass man die eigenen, bestehenden Versicherungsbedingungen insgesamt einer der Gefahr von Doppelversicherung und &#8222;wertlosem&#8220; Zusatzdeckungskonzept widerstreitenden Plus-/Minus-Strichliste zuführen könnte, um etwa Doppelversicherungen mit dem Ziel der Kostenersparnis bei der Kreditkartenausgabestelle vorlegen könnte. Was wäre der Kreditkartennehmer wohl für ein äußerst &#8222;anstrengender Kunde&#8220;, meldet er sich in solchen Fällen nur kurze Zeit nach Übersendung dieser &#8222;versehentlichen Mitversicherungs&#8220;-Bedingungen und reklamierte er, sich diesbezüglich bereits anderweitig umfassend versichert zu haben.</p>
<p>Sind also solche Nebenpakete mithin komplett wertlos? Mitnichten: Wie Väterchen Zufall weiß, besteht das wesentliche Interesse der Versicherungswirtschaft darin, durch Klauseln den Eintritt von Schadenfällen möglichst zu verhindern. Dies nennt man die versicherungsrechtlichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. In diesem Fall der eigenen Hausbank, die die Kreditkarte ausgibt. Maßgeblich bleiben die Kernfragen nach gelungener &#8222;Sicherheit&#8220; durch richtig gestaltete Versicherungsbedingungen, ebenso wie der Aspekt der &#8222;Sinnsuche&#8220;. Beides, ob es wirklich sicher macht und ob es wirklich sinnvoll ist, derlei an Kreditkarten zu knüpfen, kann dieser Artikel hier nicht in einem verallgemeinernde, richtige Sinne beantworten. Zu sehr muss man den Einzelfall prüfen. Der versicherungsvertragliche Schlunz, ein Mensch, der sich um derlei überhaupt nicht kümmert, aber eine Kreditkarte besitzt, ist dadurch sicherlich besser gestellt. Alle anderen vermutlich jedoch nicht.</p>
<p>Schlunz oder Hurtz! Das ist hier die Frage.</p>
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		<title>1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 08:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung. Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel ... <a title="1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167213-risiko-das-leben-ist-lebensgefahrlich-und-eine-versicherung-eine-gute-idee/" aria-label="Mehr Informationen über 1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13628" aria-describedby="caption-attachment-13628" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg" rel="lightbox[13639]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13628" alt="Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13628" class="wp-caption-text">Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung.</p></blockquote>
<p>Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel geholt? Wir wissen es nicht. Später, soviel ist klar, war die Katze dran. Sie hat die Schadensituation ausgenützt. Das Tier wurde ordentlich ausgeweidet. Die Natur ist grausam. Im Baustein &#8222;Sorglos&#8220; der Wohngebäudeversicherung sind viele Fälle versicherbar. Darunter auch der &#8222;Anprall/Absturz unbemannter Flugkörper&#8220; &#8211; ja, man hat vorgesorgt. Und wenn die Amerikaner über Deutschland Drohnenflüge veranstalten, um &#8222;aufklärerisch&#8220; zu wirken oder ein Vogel &#8222;vom Glauben abfällt&#8220;: Alles hübsch versichert. Ist ein Vogel auch ein &#8222;Unbemannter Flugkörper&#8220;? Im Bürgerlichen Recht gelten Tiere als &#8222;Sachen&#8220;, nicht als &#8222;Lebewesen&#8220;. Und wer reitet schon einen Vogel, etwa um den Flugkörper zu bemannen? Derartiges bleibt nur einem vorbehalten: Fuchur, der Glücksdrache aus der Unendlichen Geschichte. Alle anderen müssen versicherungstechnisch vorsorgen. Sicherheitshalber.</p>
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		<title>1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 15:59:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (aus: Die Leiden des jungen Werther) &#8211; Johann Wolfgang von Goethe Sei doch endlich mal du selbst. Trau dich, Edelmann. Im allgemeinen, so sagt man, ist ... <a title="1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-der-kaufliche-hausverwalter-dessen-kopfhaut-und-das-sinnlose-leben-als-billiger-edelmann/" aria-label="Mehr Informationen über 1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" rel="lightbox[13609]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_13611" aria-describedby="caption-attachment-13611" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg" rel="lightbox[13609]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13611" alt="Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13611" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.</figcaption></figure>
<blockquote>
<p align="justify">Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (<i>aus: </i>Die Leiden des jungen Werther) &#8211; Johann Wolfgang von Goethe</p>
</blockquote>
<p>Sei doch endlich mal du selbst. Trau dich, Edelmann. Im allgemeinen, so sagt man, ist Brot Brot und sind Spiele Spiele. Die Inder mögen sagen: &#8222;Habemus papadam!&#8220; &#8211; In Rom wird bald weißer Rauch aufsteigen. Hannibal zog elefantös über die Alpen, down to the village und die Engel sangen: &#8222;La Montanara&#8220; und grüßten dich. Die Erde dreht sich weiter. Warten, bis der Arzt kommt? Mitnichten. Lad gleich die Ärzte ein, komplett.</p>
<p>Was das Brot angeht, handelt es sich um Kernbedürfnisse. Aufs Spielen kann man verzichten, zumindest eine Zeit lang. Wer sich aber mit Leidenschaft für gute Dinge engagiert, ist ein Engagierter. Oder ein Fleißiger. Entscheidend ist, dass Engagement auf fruchtbaren Boden fällt. Fehlt es daran, ist auch der dümmste Bauer irgendwann nicht mehr Herr seiner Aussaat.</p>
<p><span id="more-13609"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;g1yApcOIpIo&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Die Ärzte &#8211; Kopfhaut [LIVE &#8211; Rock &#8217;n&#8216; Roll Realschule] (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote>
<p id="eow-description"><strong>Hochgeladen am 28.07.2011 von &#8222;Die Ärzte&#8220;: </strong>Track 08 der DVD &#8211; Rock &#8217;n&#8216; Roll Realschule: Die Rechte liegen wie immer bei Die Ärzte und deren Plattenfirma HOT Action Records. Aber nichts desto trotz VÖLKER HÖRT DIE TONTRÄGER !!! (Klappentext von &#8222;Die Ärzte&#8220; zum Youtube-Video)</p>
</blockquote>
<p>Dann heißt es abzuwägen. Wo Auftraggeber-Vorstellungen zu etwas Wertvollen reifen, lohnt die Plackerei. Wo aber Vorstellungen nicht in Deckung zu bringen sind mit den Auftragnehmer-Einstellungen, ist alle Mühe vergebens. Das nennt man, dass die Zeit reif sei über überfällige Entscheidungen. Sich frei machen vom Unsinn, den man schon längere Zeit erlitten hat. Man muss als Gourmet nicht alles essen: Känguruhoden ist in Deutschland nicht salonfähig.</p>
<blockquote>
<dl>
<dt>Habemus papam. „Wir haben einen Papst“ &#8211; Mit dieser Formel wird eine erfolgreiche Papstwahl durch den Kardinalprotodiakon verkündet. Vollständig heißt sie (sofern der gewählte neue Papst ein Kardinal der römischen Kirche ist): „<i>Annuntio vobis gaudium magnum: habemus Papam. Eminentissimum ac reverendissimum dominum, Dominum</i> (Vorname des Papstes)<i>, Sanctae Romanae Ecclesiae cardinalem</i> (Nachname des Papstes)<i>, qui sibi nomen imposuit</i> (Papstname)<i>.“</i><i> &#8211; </i>„Ich verkündige euch große Freude: Wir haben einen Papst! Den herausragendsten und hochwürdigsten Herrn, Herrn [Vorname]<i>, der Heiligen Römischen Kirche Kardinal</i> [Nachname]<i>, welcher sich den Namen</i> [Papstname] <i>gegeben hat.“</i></dt>
</dl>
</blockquote>
<p>Habemus papadam heißt in Deutschland daher sinngemäß: Wir haben jetzt ein Kastenbrot. Andere Länder, andere Riten. Känguru ist nicht dabei. Ist nicht üblich. Unüblich sind im Geschwätzleben Aufträge, die anzufassen eine wider die eigene Lebensanschauung anfühlbare Verrenkung des Lebens darstellt. Manchmal nicht gleich, aber manchmal dort derartiges auf Dauer. Verbiegung. Lüge. Unaufrichtigkeit, das Gegenteil jeder guten Beziehung. Der aufrechte Gang bleibt. Verrenkung, Verbiegung und stromlinienförmiges &#8222;zu Diensten&#8220; sein kann nicht vernünftig mit Goldstückchen aufgewogen werden. Papiergeld ist die Sache nicht wert.</p>
<p>Nicht alles muss man machen, manches kann man getrost anderen überlassen. Hier gilt, was Kurt Tucholsky einst schrieb: &#8222;Es gibt keinen Neuschnee.&#8220;  Wenn du weg bist, kommt ein anderer: als Müllmann, fegt den Dreck weg. Als Veredler: Nur er kann den Glanz dessen freilegen.</p>
<p>Immer wenn du da ankommst, wo du dachtest hinzuwollen, siehst du auf jedem noch so hochgelegenen Gipfel. Es sind Spuren im Schnee da. Wenigstens einer war schon vor dir da. Dein Leben ist endlich und die Zeit begrenzt. Olle Goethe sagt u.a.:</p>
<blockquote><p>Nur nichts als Profession getrieben! Das ist mir zuwider. Ich will alles, was ich kann, spielend treiben, was mir eben kommt und so lange die Lust daran währt. So hab&#8216; ich in meiner Jugend gespielt unbewusst; so will ich&#8217;s bewusst fortsetzen durch mein übriges Leben. Nützlich &#8211; Nutzen, das ist eure Sache. Ihr mögt mich benutzen; aber ich kann mich nicht auf den Kauf oder Nachfrage einrichten. Was ich kann und verstehe, das werdet ihr benutzen, sobald ihr wollt und das Bedürfnis danach habt. Zu einem Instrument gebe ich mich nicht her; und jede Profession ist ein Instrument oder, wollt ihr es vornehmer ausgedrückt, ein Organ. (Johann Wolfgang von Goethe, <a title="externer Link" href="http://books.google.de/books?id=Im7CgGCaXVkC&amp;pg=PA34&amp;lpg=PA34&amp;dq=%22Nur+nichts+als+Profession+getrieben%22&amp;source=bl&amp;ots=CcvP2Su2PQ&amp;sig=uNcQjh528RKz8jHlSx-Tdqjmbjg&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=DgQdUfqhDdCKswaXy4HIAg&amp;ved=0CDkQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q=%22Nur%20nichts%20als%20Profession%20getrieben%22&amp;f=false" target="_blank">an Riemer</a> 1807)</p></blockquote>
<p>Also wirst du nicht unbedingt gebraucht. Du brauchst nur dich allein. Für andere bist du ersetzlich. Du kannst gehen. Nur bei den Indianern ist verbrieft: Sie lassen Menschen ziehen. Plötzlich sagen sie: &#8222;Aber deine Kopfhaut bleibt hier.&#8220; In diesem Sinne ist das indianisch-amerikanische Ritual, Skalps zu sammeln und diese in der Sonne zu bleichen, des einen Freud und des anderen Leid. Wie auch immer es ist, in dieser Hinsicht eine gerechte, richtige Bewertung zu treffen: Du kannst gehen.</p>
<p>Aber deine Kopfhaut bleibt hier. Erinnerungshalber.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 10:46:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Prince &#38; The NPG (Willing And Able) Vidéo NPGMonaco sélectionnée dans Musique Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis ... <a title="1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-internet-email-seit-die-berliner-bank-eine-andere-schreibweise-der-deutschen-bank-ist-willing-able/" aria-label="Mehr Informationen über 1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/317457chuPP3r5414549" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Willing And Able) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-willing-and-able-381w5_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Willing And Able)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen, und wünschen Ihnen einen schönes Wochenende.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihre Berliner Bank Claudia Arps</p>
<p>(Quelle: Email der Berliner Bank AG auf Anfrage)</p></blockquote>
<p>&#8230;wissen die Mitarbeiter der Berliner Bank, mit Emailadressen richtig umzugehen. Genau genommen: Übervorsichtigst. Besuch mal die Website und finde eine Emailadresse heraus. Schwierig. &#8211; Sidekick: Eigentlich sind immer nur die etwas Jüngeren in schnöselhafter Art und Weise für vollkommen freie Verfügbarkeit von Emailadressen &#8222;auf erstes Klicken&#8220;. Nein, nein, die richtige Verwendung von Emailadressen entscheidet in erster Linie immer der Inhaber derselben. Seine &#8222;Rules Of Behaviour&#8220; dürfen hausgemacht, ja eigen und ungewöhnlich sein. Niemals entscheiden schnöselige Verwender, wie jemand seine Emailadressen einsetzt. Nicht einmal als Kunde. Dienstleistung basiert (immer) auf (angenehmer) Zweiseitigkeit. Gute Dienstleistung, guter Verdienst, solange der Verdienst stimmt. No to be a prostitute: (Not) To be willing &amp; able&#8230;.not to dance (only) on ones table!</p>
<p><span id="more-13533"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/216295chuPP3r5538997" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Sexy MF) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-sexy-mf-3apx1_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Sexy MF)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Ja, der Kunde als &#8222;Sexy MF&#8220;&#8230;.? Oder gar der Dienstleister? Als beliebig benutzbare Ware? Als Objekt? Mitnichten, Ihr Randfichten! &#8211; Dienstleistung basiert auf Fairness, Rücksichtnahme und Achtung persönlicher Grenzen!</p></blockquote>
<p>Was die Berliner Bank jetzt antwortet, lässt einen aufhorchen. Siehste. Geht doch. Da hat die Berliner Bank aber recht. Genau so ist es. Nur die Oberflächlichen, schnell schießenden Schnösel schimpfen darüber. Na und? Willing &amp; able: Willig und verfügbar sein! Nur Hirnis, ja Idioten verlangen für sich Dienstleister, die ihnen vollkommen frei von schützenden Regeln als Kunden &#8222;gehörig&#8220; sind, die sie zu benutzen trachten, wie Lustobjekte.</p>
<p>Bei Karstadt in der Schloßstr., Steglitz, erlebte ich gestern einen vollkommen aus den Fugen geratenen Mittsiebziger, der den Mitarbeitern von Karstadt gegenüber keine Gelegenheit ausließ, sie zu stuken, zurechtzuweisen und mit seiner Macht als Kunde zu drohen. Am Ende sagte er einer asiatischen Kassiererin: Frollein, ich bin kurz davor, Ihnen meinen Einkauf hinzuwerfen und zu gehen! Und sie sagte, freundlich lächelnd: &#8222;Dann machen Sie das!&#8220; Worauf es so geschah! Die an der Kasse wartenden Kunden klatschten Beifall: Für die asiatische Kassiererin! Mutter Courage. Ein bisschen.</p>
<p>&#8230;Dienstleistung lebt von Zweiseitigkeit und Austausch.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164912-positionen-vom-versicherungen-abschliesen-versicherungen-kundigen-und-dem-speck-auf-warmem-kartoffelpuree/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 08:43:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden. Ein Lied besingt: Ich ... <a title="1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164912-positionen-vom-versicherungen-abschliesen-versicherungen-kundigen-und-dem-speck-auf-warmem-kartoffelpuree/" aria-label="Mehr Informationen über 1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13229" aria-describedby="caption-attachment-13229" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg" rel="lightbox[13228]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13229" title="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg" alt="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" width="640" height="764" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg 857w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-251x300.jpg 251w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg 1340w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13229" class="wp-caption-text">Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden.</p></blockquote>
<p>Ein Lied besingt: Ich bin morgens immer müde. Und gewiss trifft dies auch auf mich zu. Wie ich schon manchen Vorabend über weiß. Doch morgens ist der Verstand glasklar. Das fällt mir auf, seit ich zur &#8222;schreibenden Zunft&#8220; gehöre. Während ich mich durch die Emails der Nacht kämpfe, die andere abgesetzt haben, um mir zu versichern: Du bist nicht vergessen. Wir haben wichtige Mitteilungen: und diese handeln oft vom Ungleichgewicht der Kräfte und nicht wenige Male denke ich intensiv darüber nach, ob es mir wohl möglich wäre, das Kräfteverhältnis auf der Erde zu meinen/unseren Gunsten zu verschieben? Könnte ich denn die Welt stemmen, so wie sie ist und mich nicht mehr von &#8222;den Anderen&#8220; austricksen lassen. So wie beispielsweise von der Versicherungswirtschaft.</p>
<p><span id="more-13228"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-45" title="Kündigung von Verträgen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/_kuendigung.jpg" alt="" width="236" height="176" /></p>
<p>Die R &amp; V-Versicherungsgruppe beispielsweise schrieb an einen Ehemann, der im Schriftverkehr seiner Ehefrau Zustell- und Korrespondenzvollmacht besitzt:</p>
<blockquote><p>Ihre Kündigung zur Wohngebäudeversicherung haben wir erhalten.  Ein Kündigungsrecht aus Anlass des Eigentumswechsels steht Ihnen innerhalb eines Monats, nach endgültiger Eintragung ins Grundbuch (I. Abteilung) oder nachdem Sie Kenntnis vom Bestehen der Wohngebäudeversicherung erhielten, zu. Die letztgenannte Möglichkeit setzt in jedem Fall die Änderung im Grundbuch voraus.</p>
<p>Senden Sie uns bitte als Nachweis, dass Sie bereits im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind, eine Kopie des Grundbuchauszuges zu. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Kündigung vorerst nicht annehmen.</p>
<p>Sofern Sie noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, müssen Sie Ihre Kündigung nach erfolgter Eintragung innerhalb eines Monats wiederholen. Senden Sie uns auch in diesem Fall eine Kopie des Grundbuchauszuges zu.</p></blockquote>
<p>Der Ehemann der Ehefrau nun aber schrieb der R &amp; V Versicherung das Folgende, Zitat:</p>
<p>Diesen Text Ihrerseits verstehe ich nicht. Meine Frau schrieb doch, dass die Eintragung am &#8230;mit Datum&#8230; erfolgt ist. Das ist amtlich. Denn Ehefrauen lügen nie.</p>
<p>Das mit den Nachweisen ist komisch, wenn man darüber nachdenkt. Eine Versicherung für ein Haus abzuschließen, ist leicht. Die Versicherung wittert das Geschäft. Eine Versicherung zu kündigen, ist schwer. Dann kann es schon sein, dass die Versicherungswirtschaft im Moment der Kündigung die Witterung verliert. Oder anders<br />
ausgedrückt: verloren hat. Wie schön, dass durch umständliche Versicherungsreglements das eine ganz leicht ist und immer stärker vor Papier trunken, während das andere vom genauen Nachweis von Berechtigungen abhängt. Ein Ungleichgewicht und wohl dem, der sich dessen zu entledigen weiß. Schön scharf nachgedacht.</p>
<p>Um die Sache nicht umständehalber zu erschweren, nun auch noch, ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, ein grundbuchamtliches Pamphlet mit dem, was Sie fordern: Einem Nachweis. Können Sie bitte nun wie gewünscht die Kündigung bestätigen? Merci. Danke.</p>
<p>Soweit der Ehemann der Ehefrau und seine Erwiderung an die R &amp; V. Dies alles lässt sich uneingeschränkt bestätigen.</p>
<ul>
<li>Es wird seinen Grund haben, dass der Gesetzgeber von der Versicherungswirtschaft nichts hält. So wie auch die Banken nicht (mehr) sonderlich hoch angesehen sind. Das Problem ist durchaus paneuropäisch. Wer &#8222;mit denen&#8220; Geschäfte eingeht, verdient besonderen Schutz. Der Gesetzgeber hat immer mehr Reglements beschlossen. Wer Bank- und Versicherungsgeschäfte begeht, wird papierfluten zugeschüttet, mit Gedöns, Gewirr und Paragraphensuppe &#8222;at it´s best&#8220;. Großartig auch die Idee des Gesetzgebers, den Beratungsverlauf in Form von Zusatzprotokollen &#8222;abzusichern&#8220;, in denen angeblich alles haarklein aufgelistet ist, was zwischen den zärtelnden Vertragsparteien besprochen wurde. Die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus: Die Parteien sind komplett genervt vom Schriftkram, der den Beratungstatbestand nachträglich gerade noch so hinbiegt, dass keine Anfechtungsrisiken lauern. Das Gegenteil wurde erreicht: Die vertragschließenden Kunden können die Schriftmenge nicht mehr überblicken und der Blick für das Wesentliche geht komplett verloren.</li>
<li>Im Moment der Vertragskündigung allerdings macht die Versicherungswirtschaft nun auch wieder harsche Regeln auf, die die Kündigung noch zusätzlich belasten und erschweren. Alles ist rechtsdurchzogen und für Bearbeitungsfehler darin durch den Kunden prädestiniert. Die Kündigungserschwernisse, die die Feuersozietät Berlin als Hindernis aufbaute, waren legendär und vielfach Gegenstand der Berichterstattung aus der Wohnungswirtschaft.</li>
</ul>
<p>Überhaupt stellt sich die Frage, warum man bei einem ins Land gehenden Eigentümerwechsel eines Grundstücks der Versicherung sogar den Inhalt des Grundbuchs zu übermitteln hat? Den wollte die Versicherung doch auch nicht sehen, als es den Vertrag mit dem Voreigentümer abschloss? Was wäre denn, wenn bereits dieser gelogen hätte? Und wieso ist allein der Nachweis einer grundbuchamtlichen Umschreibungsbenachrichtigung maßgeblich? &#8211; Der neue Eigentümer könnte doch genauso gut denken: &#8222;Nein, meine grundbuchlichen Inhalte gehen die Versicherungswirtschaft nun wirklich nichts an.&#8220; &#8211; Man sieht förmlich den spannenden Grundlagenprozess hierüber voraus. Oh Gott.</p>
<p>Nein nein, das alles ist so einseitig unfair aufgebaut, dass es einem die Lust am Versicherungsabschluss maßgeblich versalzt. Allerdings: Die Bankenwelt fordert ja von jedem Häuslebesitzer auch wieder, dass dieser sich und sein Objekt angemessen versichert hält. Beim nächsten Mal, so schwört sich insgeheim der Berichterstatter durchkreuze ich einfach alle diejenigen Fallstricke der Versicherungswirtschaft, die meine Position als Endkunde unterminieren. Dann wird radikal zusammengestrichen auf das, was es ist: Eine Versicherung. Nicht mehr, nicht weniger. Komplette Vertragsfreiheit: Die Versicherungspolice wird handschriftlich aufgesetzt, komplett individuell ausgehandelt und dann mit Bestprämie abgeschlossen.</p>
<p>Diese Art wunderbare Welt der Schwerkraft werde ich wohl nie erleben. Ich weiß auch schon, was jene Ehefrau dann sagt: Träum weiter.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 13:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier ... <a title="1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/" aria-label="Mehr Informationen über 1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13178" aria-describedby="caption-attachment-13178" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg" rel="lightbox[13177]"><img decoding="async" class=" wp-image-13178 " title="Ticketsystem bei TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg" alt="Ticketsystem bei TECHEM" width="636" height="395" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg 707w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13178" class="wp-caption-text">Ticketsystem bei TECHEM</figcaption></figure>
<p>Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier Ticket nennt. Entscheidend ist bei allen Verdauungsvorgängen, was hinten raus kommt. Hier hat das System schon erste, deutlich spürbare Verstopfungen.</p>
<p>Die Kunden, eine Wohnanlage in Berlin-Lankwitz, möchte nun wechseln. Zu einem Heizkostenverteiler-Ableser, der keine Knöllchen vergibt, wenn man ihm eine Frage stellt. Sondern antwortet. Dumm gelaufen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1289-12 &#8211; Sinnsuche: Soll man so jemanden beschäftigen? #Sinnfragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 10:32:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinnfragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kernfrage ist doch hinsichtlich der Gartenpflege im Innenhof des Hauses in Berlin-Spandau: Soll die Gemeinschaft tatsächlich jemanden damit beauftragen, dessen Portfolio &#8222;Gartenpflege und Grabpflegedienste&#8220; umfasst? Oder ist das zu heikel? #Sinnfragen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10101" aria-describedby="caption-attachment-10101" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg" rel="lightbox[13085]"><img decoding="async" class=" wp-image-10101 " title="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg" alt="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" width="640" height="418" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10101" class="wp-caption-text">Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)</figcaption></figure>
<p>Die Kernfrage ist doch hinsichtlich der Gartenpflege im Innenhof des Hauses in Berlin-Spandau:</p>
<blockquote><p>Soll die Gemeinschaft tatsächlich jemanden damit beauftragen, dessen Portfolio &#8222;Gartenpflege und Grabpflegedienste&#8220; umfasst?</p></blockquote>
<p>Oder ist das zu heikel? #Sinnfragen</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/162212/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 19:49:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Open Office]]></category>
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					<description><![CDATA[Allerdings ist nun seit dem 31.12. von niemanden mehr Arbeit an diesem Punkt geleistet worden: ein verwalterisches Trauerspiel. Das verwalterische Trauerspiel. Eine ganz und gar tragische Geschichte. Unweit vom Golfplatz Motzen draußen vor dem Felde streiten die Wohnungseigentümer seit ungefähr 1994 (!!! keine Witz !!!) um die Bauabnahme ihrer Eigentumswohnungen. Jetzt sind der vormalige Initiator und ... <a title="1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/162212/" aria-label="Mehr Informationen über 1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13034" aria-describedby="caption-attachment-13034" style="width: 512px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png" rel="lightbox[13033]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13034" title="Korrekturhilfe &quot;verwalterisches&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png" alt="Korrekturhilfe &quot;verwalterisches&quot;" width="522" height="367" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png 522w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches-300x210.png 300w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13034" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe &#8222;verwalterisches&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Allerdings ist nun seit dem 31.12. von niemanden mehr Arbeit an diesem Punkt geleistet worden: ein verwalterisches Trauerspiel.</p></blockquote>
<p>Das verwalterische Trauerspiel. Eine ganz und gar tragische Geschichte.</p>
<p>Unweit vom Golfplatz Motzen draußen vor dem Felde streiten die Wohnungseigentümer seit ungefähr 1994 (!!! keine Witz !!!) um die Bauabnahme ihrer Eigentumswohnungen. Jetzt sind der vormalige Initiator und seine Nachfolgegesellschaft finanziell darüber wirklich in die Knie gegangen und deswegen erbietet sich ein Spreewaldbewohner mit Moskauer Vergangenheit, die Konkursmasse zu übernehmen. Ein verwalterisches Trauerspiel zeichnet sich ab: Eine Kollegin ist gut Freund mit der Spreewaldgurke und hat die Verwaltung zum 01.01.2012 übernommen. Die Wohnungseigentümer haben bis heute keine Abrechnung 2011, dies ein &#8222;verwalterisches Trauerspiel&#8220;.</p>
<p><span id="more-13033"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13036" aria-describedby="caption-attachment-13036" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06900.jpg" rel="lightbox[13033]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13036" title="Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06900.jpg" alt="Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen." width="563" height="1000" /></a><figcaption id="caption-attachment-13036" class="wp-caption-text">Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen!</p></blockquote>
<p>Aber auch &#8222;tierhalterisch&#8220; gibt das einiges her. Wie ein Löwenbändiger muss die neue Kollegin nun die Raubtiere in Käfighaltung haben. Die wollen ihre Abrechnung und fauchen schon. Da verfällt sie auf den Trick, ihrem Vorgänger alles in die Schuhe zu schieben. Was sie bisher nicht gemacht hat, daran hat er Schuld.</p>
<p>So machen es viele. Aber nicht immer stimmt diese &#8222;Erblasttheorie&#8220;.</p>
<p>&#8222;Verwalterisches&#8220; Trauerspiel oder &#8222;gestalterisches&#8220; (siehe oben) Geschick? Es geht um die Jahresabrechnung. Die Jahresabrechnung zu gestalten.</p>
<p>Da verfällt die Kollegin aus Müncheberg bei Berlin in &#8222;haarspalterisches&#8220; Detailwissen. Sie sagt, sie kann die Abrechnung noch nicht machen. Der alte Verwalter soll erst verklagt werden. Frau Dr. Soundso (* Name geändert) erhebt nun namens ihrer Mandantin, übrigens der WEG und nicht der Frau Neuverwalterin honorarberechtigt Ansprüche. Die Düsseldorfer haben für die Art Ansprüche, die sie erhebt, ein Wort: &#8222;Killefit&#8220;. Es geht um nicht, nothing, de rien, gar nichts, vollkommenen Unsinn.</p>
<p>Drei Seiten lang. Und es stellt sich heraus. Es sind paar Wohnungen unter dem Zwang drohender Versteigerungen verkauft worden, mit harten Bandagen und im November 2011 soll der Eigentümerwechsel auch grundbuchlich erfolgt sein? Einen Beweis darüber hat niemand gesehen, bei der alten Verwaltung. Jetzt, im September 2011, behauptet das die Frau Rechtsanwältin Dr. Soundso einfach so &#8222;ins Blaue hinein&#8220;.  Und trägt nun vor, die alte Verwalterin müsse noch das Wohngeld für den Monat Dezember 2011 vom Herr Behäbig (* Name geändert, Spreewald) umbuchen. Judith Holofernes hat mal der BILD-Zeitung was geschrieben, sie schrieb: &#8222;Ich glaub, es hackt&#8220;.</p>
<p>Genau.</p>
<p>Es wird klar: Hier geht es um &#8222;buchhalterisches&#8220; Knowhow, rechtliches KnowHow, um die Frage, wie man mit Eigentümerwechseln fachlich-sachlich richtig umgeht. Zu meinem Trost, so denke ich am Ende dieses Tages, habe ich ein bürotaugliches Officeprogramm mit funktionierender Korrekturhilfe. Und während ein Entwurf eines Schreibens auf rechtsschreibartige Fehler untersucht wird, wird der ganze Wahnsinn deutlich. Man sieht in den vier vorgeschlagenen Wortalternativen plötzlich wieder ganz klar. Ja, es hackt.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/161512/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 07:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau. Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer ... <a title="1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161512/" aria-label="Mehr Informationen über 1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5272" aria-describedby="caption-attachment-5272" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5272" title="Emailregeln 05.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg" alt="Emailregeln 05.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5272" class="wp-caption-text">Emailregeln 05.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau.</p></blockquote>
<p>Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer Querschnitt der Operation &#8222;Ausklingende Sommerwiese&#8220;. So weit, so gut.</p>
<p>Was demgegenüber eher Ärger bereitet, ist die Entwicklung beim so genannten Dokumentenmanagement. Wir selbst verfügen seit ca. 2001 über Elektronisches Dokumentenmanagement und bilden Geschäftsprozesse digital ab. Ein gutes, weit verbreitetes Dokumentenformat ist dabei &#8222;pdf&#8220; &#8211; von Adobe. Das scheint auch für alle Anderen zu gelten; das Format ist weit verbreitet, irgendwie &#8222;unique&#8220;.</p>
<p><span id="more-12953"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12954" aria-describedby="caption-attachment-12954" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg" rel="lightbox[12953]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12954" title="Sommerblume: Fette Henne" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Fette Henne" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12954" class="wp-caption-text">Sommerblume: Fette Henne</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Fundus von so genannten Emailregeln auf dieser Website ist schon recht beachtlich. Es gibt mehrere Beiträge hier zu diesem Stichwort. Einfach mal suchen. Gefruchtet hat das nur marginal. Wer sich beschwert, dass Andere einen &#8222;formlos&#8220; zumüllen mit zu formlosen Emails und Attachments, der wird immer noch merkwürdig angesehen.</p></blockquote>
<p>Dieser Tage gehen hier Neu- bzw. Erstversicherungsangebote für ein neues Haus in unserer Verwaltung ein. Es ist eine Generation neuer Firmen am Markt. Die haben ein neues Gesicht, das Outfit ist &#8222;ökologisch korrekt&#8220; und in mahnenden Worten warnen kleingedruckte, grüne Emailsignaturen: &#8222;Bitte bedenken Sie, ob diese Email ausgedruckt werden muss. Sie können soundsoviel ml Wasser sparen und &#8230;tri tra trallala&#8230;.&#8220;. Das alles ist ein &#8222;korrekt erscheinender, ökologischer Anstrich, aber überflüssig. Entschuldigung.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" title="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Wozu müssen uns denn Leute in Emailsignaturen Belehrungen überhelfen, wie der schleichende Untergang der Welt aufgehalten werden kann? Blödsinn. Weglassen.</p>
<p>Dafür aber ein bisschen customer care:</p>
<p>Dass &#8222;Hinz &amp; Kunz&#8220; heutzutage einen Freund haben, der Versicherungen verkauft, ist okay und nicht zu beanstanden. Dieser muss bei Gelegenheit des Erstbezugs der neuen Immobilie natürlich mit ins Boot, soll auch Angebote abgeben. Die (neue) Verwalterin hat hierfür allerdings auch Kriterien, und sollte sie bereit sein, sich mit &#8222;kompletten Fremdlingen&#8220; eingehender zu befassen, so müsste schon die Angebotsform der Erstversicherungsangebotsverfasser (!!) wenigstens &#8222;schlüpfrig&#8220; sein, also &#8222;gut reingehen&#8220;. Das ist regelmäßig nicht der Fall, wenn es sich um fortgeschrittenes, unpässliches und leicht verderbliches Dokumentenmanagement handelt. Für den Absender aus der Versicherungsbranche hier mal ein paar zentrale Kritikpunkte, meinerseits als &#8222;hilfloser Empfänger&#8220; zusammengefasst:</p>
<figure id="attachment_12955" aria-describedby="caption-attachment-12955" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg" rel="lightbox[12953]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12955" title="Sommerblume: Kapuzinerkresse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Kapuzinerkresse" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12955" class="wp-caption-text">Sommerblume: Kapuzinerkresse</figcaption></figure>
<p>Dass ein Versicherungsangebot aus insgesamt 10 Elementen, also getrennt aufgelieferten Dateien besteht im Dokumenten-Management, ist ein schlechter Scherz. Die Forderung des &#8222;überforderten Empfängers&#8220; lautet: Gib uns bitte eine Email (ein Body) mit einem aussagekräftigen, zutreffenden Betreff (ohne Kopien an hundert andere Menschen, die wir auch nicht einbezogen wissen wollen) und möglichst einen Textbody dieser Email, der absolut nichtssagend ist und lediglich organisatorisch, also nicht aufgehoben zu werden bräuchte.  Diese Email ist lediglich eine Art &#8222;Ganzkörperkondom&#8220; für das nun folgende Angebot.</p>
<figure id="attachment_5242" aria-describedby="caption-attachment-5242" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg" rel="lightbox[12953]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5242" title="Emailregeln 01.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg" alt="Emailregeln 01.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5242" class="wp-caption-text">Emailregeln 01.2010</figcaption></figure>
<p>Zweite Forderung: Das Angebot befindet sich in insgesamt einer komplett von vorn bis hinten strukturierten, lesbaren Datei, z.B. im Format pdf. Also nicht in neun verschiedenen Dateien, die z.B. heißen:</p>
<p>&#8211; AN 19729, Büro Gotthal, Tritopstr. 8.pdf<br />
&#8211; Antrag Haus- + Grundbesitzer Haftpflicht.pdf<br />
&#8211; Bedingungen AHB , Anlage 590, Geno_320633.pdf<br />
&#8211; Bedingungen RHB, Privat Anlage 591, Geno_320653.pdf<br />
&#8211; Bedingungen VGB, 2008_Anlage373_Geno326031_2012.pdf<br />
&#8211; pic18935.gif<br />
&#8211; Selbstdarstellung.pdf<br />
&#8211; Wertermittlungsbogen bis 49% gewerbliche Nutzung.pdf<br />
&#8211; Zusatzbedingungen HV Optimal_Anlage_385_Geno_326566_2012.pdf</p>
<figure id="attachment_12960" aria-describedby="caption-attachment-12960" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg" rel="lightbox[12953]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12960" title="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg" alt="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12960" class="wp-caption-text">In den Hausflur pissen&#8230;. (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Kein Witz: Ich habe so ein Angebot wirklich! Das Schöne daran: Ich kann mir vornehmen, jeden Tag der nächsten eins der verschiedenen Dokumente mal anzulesen. Alle auf einmal? Ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Ich fasse mich jetzt der Vollständigkeit halber ganz kurz:</p>
<p>Ein solchermaßen strukturiertes Angebot ist für den Empfänger, einen professionellen Hausverwalter, eine &#8222;klar strukturierte Zumutung&#8220;. Selbstverständlich hat das Angebot wesentlich weniger Bestandteile zu haben, die letztlich in beliebiger Art und Weise zusammengesetzt werden können oder eben nicht. Hier ist der Eindruck des Empfängers: Achtung, der Angebotsmensch sichert sich unendlich ab und übersendet, ohne im Detail genauer nachzudenken, einen bunten Blumenstrauß an nicht unmittelbar benötigten Unterlagen. Mindestens die Hälfte davon kann der Anbieter weglassen und bspw. auf einen Hyperlink im Internet hinweisen, wo derartiges bei Interesse zu finden ist. Auch der Satz: &#8222;Bei näherem Interesse Ihrerseits übersenden wir Ihnen gern die weiteren Unterlagen&#8220; käme nicht verkehrt an, sondern als Ausdruck von Übersichtlichkeit und Höflichkeit, Bescheidenheit und Zurückhaltung, bis der Kundenkontakt &#8222;aufpoppt&#8220; vor wildem Verlangen nach Abschluss von Versicherungsverträgen.</p>
<figure id="attachment_12956" aria-describedby="caption-attachment-12956" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg" rel="lightbox[12953]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12956" title="Sommerblume: Sommerastern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Sommerastern" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12956" class="wp-caption-text">Sommerblume: Sommerastern</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leute, lasst jetzt Blumen sprechen. Es kommt die Zeit, das Laub zu rechen! Sommer/Herbst, Jahreszeiten-Index</p></blockquote>
<p>Doch der Kontroll-, Maßregel- und Zurechtweisungsgehalt &#8222;vollständig dokumentierter Angebote&#8220; ist damit noch nicht gebremst. Ja, der Anbieter will uns mit der Dokumentenfülle auch etwas an die Hand geben: Er will Eindruck schinden. Angebote, so lautet das Credo vermutlich, sollen definitiv keine Fragen mehr offen lassen. Ich gebe zu: Wir sind durchaus ähnlich gestrickt. Also auch Selbstkritik. Angebote sind vielleicht viel besser, wenn man dann zum Hörer greift und zugibt: JA, ich hab noch Fragen.</p>
<p>Wenn allerdings derjenige, der ein Angebot in bis zu zehn &#8222;technisch selbstständigen&#8220; Dokumenten übersendet, diese auch noch &#8222;passwortschützt&#8220; gegen Veränderung, ist eigentlich nur noch Wut angebracht. Denn die &#8222;digitale Bastelstunde&#8220; des bemühten, fleißigen Hausverwalters erfährt hier eine göttliche Scheiterung. Jetzt ist aber Schluss mit lustig könnte die Vorstellung lauten.</p>
<p>Und ich gebe zu, ich habe diese ganzen Gedanken schon xmal in anderem Zusammenhang gehabt und mich immer wieder pfundig über &#8222;Scheißdreck&#8220; geärgert, den mir Andere in elektronischer Form zumuten,</p>
<p>&#8211; Angebote wie dieses hier<br />
&#8211; schriftliche Vorgänge in unübersichtlicher Art und Weise und mit einem Verschiedene Dokumentenformate-Terror ohnegleichen</p>
<p>Und immer machten wir gute Miene zum bösen Spiel.</p>
<p>Heute aber habe ich mir diesen Ärger einmal &#8222;heruntergebloggt&#8220;. Bloggen, das kann sein wie &#8222;blöken&#8220;, ey, mäh!, Alter, arbeite mal an deinem Auftreten und mache das anders. So könnte auch die Forderung lauten, die ich ab heute unter Übersendung eines Artikellinks an Dritte übersende. Ich entwerfe das mal kurz hier in aller Öffentlichkeit:</p>
<p>&#8222;Sehr geehrte/r Herr/Frau Mustermann,  Sie haben mit einer Email vom 00.00.00 unserer Verwaltung Unterlagen zur Bearbeitung eingereicht. Dies haben wir überprüft und folgendes festgestellt:</p>
<p>&#8211; Die eingereichten Unterlagen können von uns nicht vernünftig bearbeitetet werden, weil das Format der Übersendung nicht unseren Legalitätsbedingungen entspricht. Zu Ihrer Information: Bitte schauen Sie sich unter www.gotthal.de/email/ die so genannte Legacyerklärung in der jetzt gültigen Fassung an. Dort sind die Bedingungen einfach verständlich aufgezählt, die erforderlich sind, damit eine Bearbeitung eingeleitet werde kann.</p>
<p>Um den Vorgang für Sie einfach zu halten, hier noch ein kurzer stichwortartiger Grund: (VARIABLE) Der Vorgang besteht aus bis zu zehn verschiedenen Dateien. Bitte reichen Sie den Vorgang komplett neu ein, überlegen Sie auch, ob Sie Unterlagen weglassen können und fassen Sie bitte den gesamten Vorgang zu einem Dokument (sehr gern pdf) zusammen. Wir akzeptieren keine Unterlagenkonvolute in mehr oder minder zufälliger, loser Ansammlung. Wir bitten um Verständnis. MfG, Büro Gotthal&#8220;</p>
<p>Noch besser: Ich fasse obigen Inhalt in lediglich nur einem Satz zusammen. Punkt.</p>
<p>Ja, so könnte man es machen. Ich werde es mal versuchen.</p>
<p>Dann meine Erfahrungen verbuchen. Und in den Wald hineinhören: Ob andere jetzt laut fluchen. Wenn wir uns dann vertragen, gibt´s ein Stück Kuchen.</p>
<p>Aber nicht mehr Dokumententerror. Oder?</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
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		<title>1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/161212/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 11:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele! Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man ... <a title="1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161212/" aria-label="Mehr Informationen über 1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele!</p></blockquote>
<p>Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man welche, löst das was aus. Zum Beispiel Fragen. Möglicherweise würde ich mit weniger Briefen auch in Ruhe gelassen werden. Aber dann häuft sich tagsüber mit Schwerpunkt auf den Vormittag das Anrufen durch Anrufer. Ein willkürlicher Auszug daraus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mein Gott, Walter! Walter war Verwalter! Vorverwalter!</span></p>
<p>Er heißt Jewgenij (*)und ist der Freund vom russischen Eigentümer des Restaurants Schnitzelstübchen (*). Nun ruft er an. Er will alles wissen. Warum dieses Rundschreiben? Und ich jetzt so Datenschutz? Wer bist du? Hast du Vollmacht? Ich geb keine Auskunft. Oder so.  Ja, der Vorverwalter heißt Walter mit Nachnamen und hat die Unterlagen nicht rausgerückt. So &#8222;laissez faire&#8220;, Larifariinformationen, ohne den Datenschutz zu &#8230;..</p>
<p><span id="more-12912"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg" rel="lightbox[12912]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12385" title="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="640" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch &#8211; türkisch &#8211; arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Jetzt wird Walter, der Vorverwalter, auf Herausgabe verklagt. &#8222;Aber kein Prrroblem, oder?&#8220; sagt Jewgenij. Hier steht was von Finanzamt. Ja, falls sie die Jahresabrechnung für das Finanzamt brauchen, soll unser Schreiben dort vorlegt werden. Der Vorverwalter ist ein Hund. Ach so, ist er erleichtert, nix Ärger mit Finanzamt, kommen hierher. Nein, nein, sage ich. Kommen nicht. Entschuldigen mein Deutsch, sagt er, ich sage: Nein, nein, kein Problem. Weder Finanzamt noch ich kommen! Einfach warten. Danke. Tschüss. Kracks. (aufgelegt)</p>
<p>Jewgenij und ich hatten eine freundliche Telefon- und Gesprächsatmosphäre. Allerdings muss ich einige Male heftig &#8222;in mich hineinlachen&#8220;. Oh ja, der Alltag, der mich schüttelt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Avci (*) und die &#8222;Spuren im Sand&#8220;</span></p>
<p>Herr Avci kommt gleich zur Sache, wenn das auch nicht ganz leicht zu verstehen ist. Er ist Türke und spricht schlecht Deutsch. So radebrechend. Man muss sich einen Teil zu dem hinzudenken, was er sagt, dann wird es was.</p>
<p>Nein, der, den er verlangt, ist gerade im anderweitigen Telefonat. Wollen haben Durchwahl? Nein, besser, schreiben sie sich bitte die Durchwahl einmal auf, erstens müssen sie dann nicht immer allgemein und anderswo anrufen, zweitens sind direkte, schnelle Kontakte unbezahlbar. Kostenlos.</p>
<p>Beim Aufschreiben ist er widerwillig. &#8222;Hab nix Kugelschreiber!&#8220; sagt er. Handytelefonierend anrufend, ohne Schreibgerät. Der mit dem Elektronischen von unterwegs anruft, ist auf den abweichenden Fall nicht eingerichtet. Er führt Beschwerde stets gegen Andere, die er nicht gegen sich selbst richtet. Nach dem Motto: &#8222;Oh, ich hätte ihn aber von einem ausruhfähigen Arbeitsplatz aus anrufen können, mit Schreibgerät, Papier und der Möglichkeit, etwas zu notieren bewaffnet, also mit mehr als weniger.&#8220; Das mit dem Aufschreiben ist ihm zu kompliziert. Schließlich hilft ihm meine Sturheit und er hat die rettende Idee: &#8222;Sagen sie mal,&#8220; sagt er, und ich &#8222;Ach, haben sie jetzt Papier?&#8220; &#8211; Nein, das nicht, aber er sagt: &#8222;Ich schreib mit Füße in die Sand&#8230;&#8220; &#8211; Na bitte. Geht doch.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Uludag (*) und der dringende Wasserschaden</span></p>
<p>Herr Uludag ist Miteigentümer in der &#8222;Kreuzberger Kulturmeile&#8220; (das ist die Gegend um Yorckstraße/Großbeerenstr./Möckernstr. herum) &#8211; irgendwo da in der Gegend. Wo genau, spielt keine Rolle. Sein Mieter hat einen Rohrbruchschaden, sagt Herr Uludag. Wir sollen uns mit dem Mieter in Verbindung setzen und Abhilfe schaffen. Genaueres weiß er auch nicht, sagt er. Er arbeitet viel, hat so Gastronomie. Herr Uludag beschwert sich bei der Gelegenheit auch über den Rechtsanwalt, der die von ihm nicht gezahlte Sonderumlage gerichtlich anhängig gemacht hat. Weil er nicht gezahlt hat. Er sollte da so eine Gebührenrechnung bezahlen, 119,- €, das habe er nicht verstanden. Ich will es ihm gerade nicht erklären.</p>
<p>Das Gespräch zwischen uns geht hart zur Sache. Schließlich, nach etwa fünf Minuten hartem Hin und Her, die Lösung. Der Mieter hat gar keinen Durchlaufschaden mehr. Das ist Vergangenheit. Es muss nichts mehr veranlasst werden. Der Mieter hatte vor einiger Zeit einen Wasserschaden von wem und durch was auch immer, das bleibt ungeklärt. Nun geht es um die Folgeschäden in der Wohnung, die beseitigt werden sollen. &#8222;Ich will die Wohnung ohnehin verkaufen,&#8220; sagt Herr Uludag jetzt. &#8222;Da muss der Schaden weg sein&#8220;, fügt er hinzu. Und ich denke so: &#8222;Gut, dann mach das mal, aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Nein, manche Vormittage sind an Telefonaten wohl kaum zu ertragen.  Der Tag ist gelaufen: Und von einem ganz, ganz widerlichen Fall von persönlicher Nachstellung in Berlin-Wilmersdorf möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst reden. Damit wird sich die Polizei befassen. Die Polizei sagt schon wieder: &#8222;Wir können nichts machen. Es muss erst was passieren.&#8220; Sagt sie, die Polizei. Dabei passiert schon ganz, ganz viel. Die Polizei wird es nie begreife, allen neuen, reformerischen Vorschriften zum Trotz, die eingeführt wurden, um Opfer zu schützen.</p>
<p>Als Verwalter bewohnter Mehrfamilienhäuser könnte man Bücher schreiben, wenn man nur wollte. Ich werde es mir für &#8222;die Zeit danach&#8220; fest vornehmen. Oder? Oder einfach alles wegschreiben, hier zum Beispiel. Das hilft.</p>
<p>(*) Namen und Fakten der Protagonisten und Ortsangaben sämtlich verändert</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 11:24:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kennste das? Willste das? Jenau, wissen, wer im Haus einen Gaszähler hat. Damit man weiß, ob die Leitungen überhaupt noch benötigt werden? Ganz einfach. Das hatten wir neulich noch gesagt: Man könne Betriebe wie diese für uns ruhig abschaffen. Und dabei bleiben wir auch. Die Welt wird ja durch sie nicht einfacher, sondern schwieriger. Nämlich. ... <a title="1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158712/" aria-label="Mehr Informationen über 1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Kennste das? Willste das? Jenau, wissen, wer im Haus einen Gaszähler hat. Damit man weiß, ob die Leitungen überhaupt noch benötigt werden? Ganz einfach.</p></blockquote>
<p>Das hatten wir neulich noch gesagt: Man könne Betriebe wie diese für uns ruhig abschaffen. Und dabei bleiben wir auch. Die Welt wird ja durch sie nicht einfacher, sondern schwieriger. Nämlich.</p>
<p>Allein der Begriffswirrwarr. Bundesnetzagentur, Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Ach herrjemineh! Lasst uns damit zufrieden.</p>
<p>So heißt es jetzt in einer &#8222;Antwort&#8220; auf meine Frage, die Frage lautete übrigens:</p>
<p><span id="more-12719"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11859" aria-describedby="caption-attachment-11859" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18.jpg" rel="lightbox[12719]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11859" title="ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-1024x747.jpg" alt="ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!" width="640" height="466" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-1024x747.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-300x219.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11859" class="wp-caption-text">ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;inwieweit Anschlussinhaber dort -im Hause selbst- Individualverträge mit Lieferanten bezüglich GAS haben, also z.B. um Kochstellen zu beheizen oder eigene Gasthermen zur Raumwärmebeheizung und Brauchwassererwärmung zu befeuern? …“</p></blockquote>
<p>Das beflügelt die Bundesnetzagentur zu folgender Antwort, Zitat:</p>
<p>&#8222;Die Bundesnetzagentur und die Landesregulierungsbehörden nehmen kraft gesetzlichen Auftrags die Aufgabe der Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze wahr. Das Energieversorgungsnetz wird sowohl von Energielieferanten („Netznutzern“) zur Belieferung von Kunden als auch von Kraftwerksbetreibern zur Einspeisung von Elektrizität benötigt. Die Adressaten der Tätigkeit der Bundesnetzagentur sind daher in erster Linie die oben genannten Netzbetreiber, daneben zumindest mittelbar auch Netznutzer und Kraftwerkbetreiber. Dagegen fällt das Verhältnis zwischen Energielieferanten und Endverbrauchern (Haushaltskunden) nicht unter die Kontrolle durch die Bundesnetzagentur.</p>
<p>Neben der Regulierung des Netzzugangs ist die Entflechtung des Netzbetriebs von anderen Geschäftsbereichen des vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens (§ 3 Nr. 38 Energiewirtschaftsgesetz &#8211; EnWG) ein weiterer Schwerpunkt des EnWG, um einen funktionierenden Wettbewerb auf den vor- und nachgelagerten Märkten zu schaffen. Für die Energieversorgungsunternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Unternehmen aufspalten (entflechten) müssen, dass heißt, die Bereiche des Netzbetriebes und des Energievertriebes/Energieerzeugung voneinander unabhängig führen müssen. Zu diesem Zweck sind in §§ 6-10e EnWG umfassende Entflechtungsvorgaben normiert.</p>
<p>Auf Grund der entflechtungsrechtlichen Bestimmungen im EnWG ist grundsätzlich zwischen dem Energielieferanten und dem Betreiber eines Energieversorgungsnetzes zu unterscheiden. Der Haushaltskunde schließt mit dem Grundversorger oder einem Energielieferanten seiner Wahl einen Energieliefervertrag und wird gemäß den vertraglichen Bedingungen mit Energie versorgt, während der Netzbetreiber für den physischen Anschluss an das Energieversorgungsnetz zuständig ist. Der Abschluss eines Vertrages mit dem Verteilnetzbetreiber ist in der Regel nicht notwendig. Vielmehr weist der Energielieferant gemäß § 40 Abs. 2 Nr. 7 EnWG das Entgelt für den Netzzugang in der Rechnung aus, zieht dieses Geld im Rahmen der Abrechnung ein und zahlt dieses für alle Letztverbraucher an den jeweiligen Netzbetreiber.</p>
<p><strong>(Hervorhebung durch die Redaktion!)</strong></p>
<p><strong>Bezüglich Ihrer Fragestellung: „… &#8211; inwieweit Anschlussinhaber dort -im Hause selbst- Individualverträge mit Lieferanten bezüglich GAS haben, also z.B. um Kochstellen zu beheizen oder eigene Gasthermen zur Raumwärmebeheizung und Brauchwassererwärmung zu befeuern? …“ verweise ich Sie auf den vorangegangen Absatz meiner Ausführungen.</strong></p>
<p><strong>Sollten Sie zu Ihrem Gasanschluss konkrete Fragen haben, müssen Sie sich an den zuständigen Netzbetreiber wenden.</strong></p>
<p><strong>(Ende Hervorhebung durch Redaktion)</strong></p>
<p>Abschließend teile ich Ihnen zu Ihrer Information zum Unterschied zwischen Netzanschlussverhältnis und Anschlussnutzungsverhältnis folgendes mit: Die Anschlussverordnungen regeln das Verhältnis zwischen Netzbetreiber und Anschlussnehmer (Netzanschlussverhältnis) sowie Netzbetreiber und Anschlussnutzer (Anschlussnutzungsverhältnis). Anschlussnehmer ist in der Regel der Eigentümer eines Grundstücks oder Gebäudes. Anschlussnutzer kann beispielsweise der Eigentümer und/oder der Mieter sein.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Verbraucherservice-Energie</p>
<p>(Ende Zitat Bundesnetzagentur)</p>
<p>Früher sagte man auf eine Email mit einer Frage, wie sie eingangs  geschildert wurde, zu dieser Email mit selben Ergebnis folgendes:</p>
<blockquote><p>Entschuldigung, wir sind dafür nicht zuständig, bitte wenden Sie sich an die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, Telefon ta ta ta ta ta &#8230;.</p></blockquote>
<p>und Schluss!</p>
<p>Oh Gott oh Gott: Uns blühen noch Zeiten, keineswegs aber nur Landschaften, wie Helmut Kohl einst&#8230;.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/07/158312/">Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften einfach abschaffen!</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 10:40:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  ... <a title="1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158312/" aria-label="Mehr Informationen über 1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  Wie hieß der Glücksdrache: Fuchur?</p></blockquote>
<p>Die ganze Vorgehensweise ist schon falsch. Und epidemisch dämlich.</p>
<p>Der Staatsmonopolkapitalismus (ein &#8222;ismus&#8220;) wird abgeschafft. Die &#8222;Stamokapbetriebe&#8220; zerschmettert und Monopole zerflettert. Heuchlerisch entsteht da &#8222;ein neuer Markt&#8220; und ebenso sicher &#8222;blühende, marktwirtschaftliche Landschaften&#8220;. Bis wir alle Pfeife pafften.</p>
<p>Und dann -und jetzt kommt der falsche Fehler um die Ecke, klink!- gründet man eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Wettbewerb künftig überwacht. Da lachen ja die Hühner. Zahnlose Minka, Auto ohne Blinker &#8211; ein Abzählreim von Kleinstkindern kommt mir in den Sinn, wenn ich daran denke.</p>
<p><span id="more-12668"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" rel="lightbox[12668]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11597" title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gas, Wasser, Strom, &#8230;.., leitungsgebundene Lieferanten! Und behördliche Tantren! Von der Gerechtigkeit, der Mächtigkeit und der Prächtigkeit!</p></blockquote>
<p>Und jetzt will eine neue Wohnungseigentümerin aus Berlin-Spandau wissen, ob sie diese doofe, alte Gasleitung, die da im Flur ihrer Sanierungswohnung hängt, rauswerfen darf? Oder nicht? Gasleitungen, die die eigene Wohnung allein betreffen, sind Sondereigentum. Vor allem aber ein Übel. Denn es stört.</p>
<p>Sie hat´s aus Sicherheitsgründen abgewogen und sich gegen Gas fürs Kochen entschieden. Das will sie nicht. Eine Vielzahl von alten, maroden und wenig gepflegten Gasrohren verläuft durch Deutschlands Wohnungen und ab und zu -piff paff- explodiert ein Mehrfamilienhaus. Gas ist auch prima, um sich umzubringen. Und eventuell andere.</p>
<p>Jetzt gerate ich in Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten. Niemand stimmt mit mir ab, ob und ggf. welche Art von Leitungen er sich durch seine eigene Wohnung verzieht. Was er liegen lässt oder entfernt, das geht den Verwalter des Mehrfamilienhauses im Grunde genommen einen &#8222;feuchten Kehricht&#8220; (alte Berliner Redensart) an.</p>
<p>Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und/oder Bundesnetzagentur gibt jetzt Auskunft an den Verwalter. Auf Anfrage.</p>
<blockquote><p>Die Bundesnetzagentur hat die zentrale Aufgabe, für die Einhaltung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), Postgesetzes (PostG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und ihrer Verordnungen zu sorgen. Damit gewährleistet sie die Liberalisierung und Deregulierung der Märkte Telekommunikation, Post und Energie durch einen diskriminierungsfreien Netzzugang und effiziente Netznutzungsentgelte. Mit Wirkung zum 1. Januar 2006 wurden die Aufgaben der Bundesnetzagentur um die Eisenbahnregulierung erweitert. Wie in den anderen Regulierungsbereichen wacht sie auch hier über die diskriminierungsfreie Erbringung des Netzzugangs unter transparenten Bedingungen und prüft die Zugangsentgelte.</p>
<p>(Selbstdarstellung der Bundesnetzagentur, <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aufgaben/aufgaben_node.html;jsessionid=D671A4E0DBBDB7030722751B542297CB" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Nicht mehr der Monopolkapi&#8230;..(lassen wir das), wie z.B. die GASAG in Berlin, sondern jetzt die Bundesnetzagentur. Dass die Email gerade nicht durchgeht, hat hausgemachte Gründe, ich war zu dämlich, die Adresse richtig von der Website abzuschreiben. Da kam die Email wieder zurück. Es war so ein Fehler, den man nicht gleich findet. Berlin mit &#8222;Berl.&#8220; abzukürzen, kommt ja vielleicht nur öffentlich Bediensteten in den Sinn, weswegen mit schöner Regelmäßigkeit vor allem öffentliche Emailadressen kreuzkompliziert sind. Niemand hat in der Bundesnetzagentur so viel Fantasie, relevante, hochviskose Emailadressen zu generieren. Die richtige Adresse heißt &#8222;Berl3.Postfach@bnetza.de&#8220;, dass man das &#8222;Benetzer&#8220; ausspricht, hat vielleicht noch eine gewisse Komik. In jedem Fall hat diese Adresse auch nichts mit Günter Netzer zu tun. Die Bundesnetzagentur ist folgender Empfehlung zufolge anzuwenden: &#8222;Drum prüfe, wer sich ewig bindet, &#8230;.&#8220; &#8211; sinngemäß. Undsoweiter. Das Wetter heute verregnet bis heiter!</p>
<p>&#8222;berlin@bundesnetzagentur.de&#8220; wäre aber doch schick, oder? Ein Anruf bei der Agentur in der Berliner Seidelstr. macht aber schnell deutlich: Der Mann am Telefon weiß eigentlich  nicht so genau, was eine Emailadresse ist. Er klingt schon so, als sei ihm das gänzlich fremd. So &#8222;moderner Trand&#8220;, irgendwie.</p>
<p>Dann finde ich den Fehler und er ist wieder raus. Ich hätte ihn einfach besser gar nicht anrufen sollen. Mein Fehler. Wir fassen zusammen: alles mein Fehler, der einzige Fehler, der nicht von mir stammt ist der, dass der Bundesgesetzgeber eine Bundesnetzagentur eingerichtet hat und wie der Pförtner am Telefon gleich sagt: &#8222;Woher soll ich das wissen, wir haben hier dreiundsechzig&#8230;..&#8220; und da unterbreche ich ihn. Ich will das gar nicht wissen, wie sehr sich dieses schleimige, krakenähnliche Gebilde namens öffentliche Verwaltung auch in Sachen Netzkultur in Deutschland inzwischen ausgebreitet hat. Haha, Netzkultur. Da lachen ja die Hühner.</p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Bis sie geschlachtet werden, dann ist Schluss mit lustig.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aussenstellen/MarktaufsichtEMVG_FTEG/BerlinBerlin_Basepage.html" target="_blank">Die Bundesnetzagentur, Außenstelle Berlin</a></li>
<li>SPAM: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spam-die-kernfrage-gibraltarn-bedeutungslosigkeit-versinkt/">Die Kernfrage ist doch, ob Gibraltar bald in der Bedeutungslosigkeit versinkt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 07:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? ... <a title="1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158112/" aria-label="Mehr Informationen über 1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8135" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></p>
<blockquote><p>Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? Oder ist das Müll? Taucht das letztlich unter, auf irgendeiner gottvergessenen Müllkippe oder im Müllverbrennungsofen Ruhleben, aber mit Rauchgasreinigung und Abgassonderuntersuchungsbescheinigung (*)?- So verhält es letztendlich sich mit allen Dingen, die wir einst unbedingt besitzen wollten, die wir dann besaßen und sie schließlich vergaßen. Entrümpelung tut not: in Maßen!</p></blockquote>
<p>Das Internet gibt es nun schon eine Weile und ich erinnere mich gern an das Jahr 1997, als ich anfing, Internet begreifen zu wollen. Ich reservierte zuallererst die Domain <a href="http://www.wohnungseigentum.com">www.wohnungseigentum.com</a>. Die habe ich noch heute: Sie ist jetzt eine Baustelle.</p>
<p><span id="more-12638"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" title="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></p>
<blockquote><p>&#8222;blinken lights&#8220;: gif ist schon ganz lange ein weltweiter Internetstandard und mir gefiel gif immer gut. Teils erledigte ich damit kleine Banner fürs Design der Homepage. Früher waren solchen &#8222;Grafikschnipsel&#8220; wichtiger als heute. Mit ihnen konnte man dramaturgisch durchdachte &#8222;Mehrschichtgeschichten&#8220; (*) inszenieren, so wie Kuhno von Oyten (Urheber: Tetsche) die &#8222;in sich abgeschlossene Geschichte im Stern inszenierte, die zugegebenermaßen aus nur einem Bild bestand. Diesen Grad schöpferischer Genialität besaß ich nie, weswegen ich die gif-Datei als probate Fortsetzungsgeschichten-Verhüllung ansah. Ich sah, kam und vergnügte&#8230;.mich. Das obige, links angeordnete Bild ist so ein Spielkram. Zehn Bilder von mir mit &#8222;3-Tage-Rasur&#8220; und jeweils einem anderen Bildfilter, hintereinander gesetzt und zum Laufen gebracht, fertig.</p></blockquote>
<p>Diese Sache mit den äußerst &#8222;geilen&#8220; Domainnamen wird m.E. stark überschätzt, denke ich inzwischen. Inzwischen, das heißt, ich habe Gelassenheit in diesem Punkt entwickelt. Eine Domain namens Wohnungseigentum, was war ich doch für ein schlauer Platzhirsch? Ich röhrte durch den virtuellen Wald oder setzte ich mir nur selbst Hörner auf, deren Gewicht mich auf Dauer überfordern würde? Ja. Die Sache hat sich anders entwickelt. Ich bloggte, also wurde ich. U.a. nicht fertig. Mit all meinen verschiedenen Plänen, ach hätte doch der Tag nur 36 Stunden, wäre ich dann heute fertig? Mitnichten.</p>
<p>Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es sein eigenes Begehr ist, ist immer ein Narr, wusste schon Goethe und ich lernte daraus nicht, obwohl Jürgen S. (* vollständiger Name tut nichts zur Sache) es vor mehr als hundertfünfzigtausend Jahren (geringfügige Übertreibung) an den Fregattenkapitän Klaus F., Vorstandsmitglied der DeGeWo, zur Begründung seiner eigenen Demission schrieb.</p>
<p>Frank Bielka war früher Staatssekretär für &#8222;die Sozis&#8220; und ist Nachfolger von Klaus F., dem vergessenen Fregattenkapitän, dem man in Sachen Autobahnüberbauung Schlangenbader Str. an die Kapitänswäsche wollte. Ist die Uniform des Kapitäns zur See eigentlich weiß? Oder grau? Oder am Ende durchdrungen von Compliance (welche Farbe hat die?)? Das tut nichts zur Sache. Frank Bielka hat gestern Abend dem RBB gegenüber im Interview erklärt, wie gern Menschen als Mieter inzwischen in der Gropiusstadt wohnen. Das war nicht immer so, erzählte der RBB seinen Zuschauern. Von Christiane F. war die Rede und von &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220;. Ja, ich erinnere das.</p>
<p>Christiane F. ist übrigens dort schon weggezogen. Sie war es schon als Kind leid, Kochlöffel mitzunehmen, um die Aufzugsknöpfe in ihrem Wohnhaus überhaupt bedienen zu können, auch in den oberen Etagen. So haben die Städteplaner inzwischen gelernt, kindgerechte Aufzugsanlagen zu bauen? Die Tendenz lautet ja eher, Kinder nicht allein fahren zu lassen, sondern nur unter Aufsicht ihrer Erziehungsberechtigten. Deswegen fahre ich selten Aufzug, sondern lieber Fahrstuhl. Jeder Fahrstuhlgang macht schlank, so meine Hoffnung.</p>
<p>Mit meinem digitalen Altmüll haderte ich heute Morgen wieder. Auf den Homepages, die ich betreibe, habe ich früher auch Subdomains eingerichtet. Früher. Heute finde ich Subdomains weitgehend überflüssig. Gif-Dateien (siehe ganz oben) und Subdomains, das alles sind Sachen zum Entsorgen, inzwischen. Doch weit gefehlt: die obige Gif-Datei kommt jetzt in mein digitales Artefaktenmuseum (das ist der Platz hier oben links, wo es so furchtbar blinkt in meiner Fresse).</p>
<p>Auf facebook beispielsweise ist die Funktionsfähigkeit von gif-Dateien (siehe oben) schon beschnitten. Nix blinken. Ruhig und besonnen steht das in die Jahre gekommene Bild auf meiner Pinnwand, ehern wie eine Honigmelonenschüssel am Strand von Timbuktu. Schlimm nur ist, dass Timbuktu vollkommen strandlos ist und was nun? Die Lösung für dieses Debakel liegt aber in der Karte der Esoterischen Republik Deutschland, die auf Jonathan Meyers Handatlas aller Theile der Erde und über das Weltgebäude begraben liegt. Mit Genehmigung des Nachlassverwalters Lorenz Meyer, Peking, veröffentlichen wir hier einen Vorabdruck der Karte.</p>
<figure id="attachment_12643" aria-describedby="caption-attachment-12643" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" rel="lightbox[12638]"><img decoding="async" class=" wp-image-12643 " title="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" alt="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" width="560" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12643" class="wp-caption-text">Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob im Zen von Baut (&#8222;Baut Zen&#8220;) jemand zur eigenen Beruhigung Senfsaat kaut oder in Schwingen am Rhein oder in Unbehagen, überall wartet schon jemand auf Dich, der verschlungene Wege gegangen ist, ganz im Lichte von Kurt Tucholskys Grunderkenntnis: Es gibt keinen Neuschnee! Mühe dich nicht, strebe nicht, vergiss es! Was genau, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Vermessen.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer wir persönlich die Baustellen unseres Lebens auswerten: So richtig in Schwung kommt man mit der Bauschlussreinigung im Leben erst, wenn man einen vollständigen Ortswechsel vollzogen hat. Vollzogen, nicht eingeleitet. Plusquamperfekt. Eben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lorenz Meyer <a title="externer Link" href="http://www.feng-shui.de" target="_blank">ist der Gralshüter der Esoterischen Landkarte Deutschlands</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Liste der außergewöhnlichen Worte: Meditationsraster &#8211; Abgassonderuntersuchungsbescheinigung &#8211; Mehrschichtgeschichten &#8211;</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 11:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab. Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes ... <a title="1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157112/" aria-label="Mehr Informationen über 1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab.</p>
<p>Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes Adressbuch durchforstet und all denjenigen diese Email &#8222;weitergeleitet&#8220;, die sie bekommen sollten. Der Betreff der Email verrät es: &#8222;<strong>WG:</strong> Gleichgewichtskultur , Mitweltbewusstsein u. Mitgefühlkultur&#8220;. <span id="more-12546"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Es ist ganz viel unheimlich, unheilig&#8230;. sagt Dr. Geseko von Lüpke. Stimmt, denke ich. Unheilig ist vor allem, dass mir Andere Lebenshilfeemails zusenden und nun glauben, das würde mich ansprechen. Lächerlich. Ich bin doch ein Mensch. Gerade dieses &#8222;WG&#8220;: sich nicht einmal die Mühe gegeben zu haben, den Versand einer Email an rund 30 persönliche, frühere Freunde noch halbwegs zu begründen, zeigt Ansätze einer psychologischen Insgesamtschieflage der Absenderin!</p></blockquote>
<p>Schon der Betreff verrät mir, dass ich es mit Spam zu tun habe. Eigentlich kann ich den Beitrag gleich löschen. Dass ich ihn nicht lösche, hängt damit zusammen, dass der Absender mir persönlich bekannt ist. Die Übermittlung von vollkommen sinnlosen Nachrichten an mich über eine mir bekannte Person bewirkt, dass ich mich mit Spam inhaltlich auseinandersetze, anstatt ihn ungelesen als &#8222;Spam&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>Ich habe ihr vor Jahren meine Emailadresse anvertraut und nun benützt sie sie vollkommen losgelöst von mir. Einiges spricht dafür, alle paar Jahre seine Emailadressen komplett abzuändern und genau feinzufiltern, wem ich noch die aktuelle&#8230;.</p>
<p>Denn wir haben definitiv keinen Kontakt mehr und wie ich sehe, jeden menschlichen Anstand miteinander gänzlich verwirkt. Nun hat sie Müll ausgeschüttet. Ihren eigenen. Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, war sie schon so &#8222;esoterisch spinnert&#8220;.</p>
<p>Ja, man muss sich mit solchen Leuten eigentlich mal richtig deftig streiten. Ihnen sagen, dass sie spinnen und dass sie gefälligst ihren Seelenmüll für sich behalten möchten, bitte schön. Aber nein, wir sind höflich und ziehen uns zurück auf eine halbwegs förmlich Beanstandung: &#8222;Liebe Corinna (* Name geändert), kannst Du bitte meine Emailadresse aus diesem Verteiler herausnehmen? Danke dafür.&#8220; Die Email, die ich heute bekam, ist wirklich einigermaßen bescheuert und enthält so gut wie nichts, dessen Gebrauch mir gesund erscheint, Zitat:</p>
<blockquote><p>Der Geseko  ist so berührend, so klar und weise und sehr unesoterisch zum Thema der Gleichgewichtskultur für Mutter Erde u die Menschheit u des Mitwelt-statt Umweltbewusstseins&#8230; Was ist  der Sinn des Lebens- Geld verdienen und ein dickes Auto fahren oder VerbundenHeit &#8211; Liebe in tiefer Dankbarkeit mit allem was lebt u wir uns in allem wieder erkennen, leben.. eines seiner Bücher : Politik des Herzens &#8211; ein starkes Interview, was ich sehr empfehle wenn ihr Zeit habt, vollständig anzuschauen</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vCUx1kRadA"><p><a href="https://mystica.tv/dr-geseko-von-lupke-tiefenokologie/">Dr. Geseko von Lüpke &#8211; Tiefenökologie (Video)</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Dr. Geseko von Lüpke – Tiefenökologie (Video)“ – MYSTICA.TV" src="https://mystica.tv/dr-geseko-von-lupke-tiefenokologie/embed/#?secret=ARWXApckGc#?secret=vCUx1kRadA" data-secret="vCUx1kRadA" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>ein satter  Herzensgruss</p>
<p>(Auszug aus einer Email einer früheren Freundin, die sich wirklich lange nicht gemeldet hat)</p></blockquote>
<p>Nun  soll ich mir von Dr. Geseko von Lüpke dieses 25-Minuten-Video ansehen und verstehen, was ich in meinem Leben bislang alles falsch gemacht habe?</p>
<p>Ach, frühere Freundin, hättest Du doch diesen bullshit niemals an mich gesendet: Ich fühl mich so benützt, missbraucht, meine Daten wurden breitgetreten an irgendein Publikum, das mit mir und Dir und unserer früheren Freundschaft nichts zu tun hat. Mag sein, dass Du esoterische Hilfslehren bzw. -leeren brauchst, um das Leben einigermaßen zu ertragen. Ich bitte nicht. Verschone mich bitte mit diesem Unsinn.</p>
<p>Wenn du wirklich mich meinst, meine Hilfe benötigst, ruf mich an! Und schreib mir nie wieder eine Email wie diese&#8230;.</p>
<p>Ich fasse zusammen: Tiefenökologie bedeutet, reinen Herzens zu sein und sich selbst zu entrümpeln. In erster Linie bedeutet es, auf unnütze Einflüsse gänzlich zu verzichten.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1220-12 &#8211; Datenschutz: Das Phantom des Vermieters aus Trier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Kollegen in der Präsenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenkrake]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Zöllner]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Vermieter kann man sich was rausnehmen, finden wir heraus. Als Vermieter kann man einerseits den Außenkontakt zur Welt komplett verweigern und auf das Schriftsätzliche beschränken. Gleichzeitig kann man &#8222;Daten schleudern&#8220;, um seinen eigenen Interessen auf Vermietung von Wohnraum förderlich nachzukommen. Auf die Idee, seine eigene Person in den Mittelpunkt der Vermietungstätigkeit zu stellen, ist ... <a title="1220-12 &#8211; Datenschutz: Das Phantom des Vermieters aus Trier" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/156312/" aria-label="Mehr Informationen über 1220-12 &#8211; Datenschutz: Das Phantom des Vermieters aus Trier">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10664" title="_icon.Data.Error (Datenschutz)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/icon.Data_.Error_.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12472" title="Phantom.des.Vermieters" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters.jpg" alt="" width="318" height="314" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters.jpg 318w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters-300x296.jpg 300w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></p>
<blockquote><p>Als Vermieter kann man sich was rausnehmen, finden wir heraus. Als Vermieter kann man einerseits den Außenkontakt zur Welt komplett verweigern und auf das Schriftsätzliche beschränken. Gleichzeitig kann man &#8222;Daten schleudern&#8220;, um seinen eigenen Interessen auf Vermietung von Wohnraum förderlich nachzukommen. Auf die Idee, seine eigene Person in den Mittelpunkt der Vermietungstätigkeit zu stellen, ist dieser Beispielvermieter allerdings nicht gekommen. Er lanciert solche Kontakte bei Bedarf auch über Mittelsmänner, genannt Vertrauensmann.</p></blockquote>
<p>Die nachfolgende Geschichte ist komplett fiktiv, vermuten wir.</p>
<p>Es geht um Dr. Claus Schmiz aus Trier, dem in Berlin-Kreuzberg ein Haus in der Blümchengasse (* geändert) 16 (nicht geändert) gehört.  Die Architektin und Wohnungseigentümerin Corinna Spaß (* Name geändert) wohnt im Nachbarhaus ganz oben &#8222;unterm Dachjuché&#8220; und meldet folgendes an die Verwalterin, das sind wir:</p>
<p><span id="more-12471"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5821" aria-describedby="caption-attachment-5821" style="width: 429px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5821" title="screenshot Sichere Datenzerstörung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Zerstoerte.Festplatte.jpg" alt="screenshot Sichere Datenzerstörung" width="439" height="101" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Zerstoerte.Festplatte.jpg 439w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.Zerstoerte.Festplatte-300x69.jpg 300w" sizes="(max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption id="caption-attachment-5821" class="wp-caption-text">screenshot Sichere Datenzerstörung</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;es kommt immer häufiger vor, dass auf dem Pappdach der <strong>Blümchengasse 16</strong> in großer Gruppe gegrillt wird. Neben der gefährlichen Aktion an sich (das Dach hat keinerlei Absturzsicherung) ist der Umgang mit offenem Feuer auf einem Dach auch für uns Nachbarn ggf. gefährlich. Könntest Du mir den Namen und Kontakt des Nachbareigentümers nennen, damit ich dort einmal vorsprechen kann?</p></blockquote>
<p>Ja, genau, das kann ich. Ich bin gut organisiert.</p>
<p>Was ich noch nicht genau weiß: Es gibt Menschen, die sind besser als ich organisiert. Wo fängt gute Organisation an? Und wo hört sie auf? Was ist die Strategie hinter all dem?</p>
<p>Die Nachbarschaftskarte des von uns verwalteten Hauses kommt zum Einsatz. 2010 ist dort der letzte Kontakt vermerkt: Die Complete-Hausverwaltung vertritt Herrn Dr. Claus Schmiz aus Trier ist verzeichnet. Die Hausverwaltung ist telefonisch &#8222;derzeit gerade nicht erreichbar&#8220;, meldet mir der Anrufbeantworter. Ich ruf die Kollegin auf ihrer Handynummer an, da ist auch eine Mailbox. Ich schildere das Anliegen, druckreif. Sprechreif? Jedenfalls &#8222;Nachrichten alike&#8220;. Egal. Sie ruft kurze Zeit später zurück, irgendwo unterwegs ist sie. Sie ist nett. Eine nette, bemühte Kollegin.</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, nein, das Haus Blümchengasse 16, das verwalte sie gar nicht. Das habe sie eigentlich nie verwaltet. Sie habe nur diese eine Aktion da damals mit uns gemacht. Als es um das Bearbeiten von Fundamentundichtigkeiten und die Frage ging, ob wir als Nachbar Zutritt zu ihrem Fundament auf unserer Grundstücksseite &#8230;..ja ja, das olle Nachbarrecht. Das hat sie vertreten. Sie musste unterschreiben, dass sie &#8222;nicht einmal die Telefaxnummer&#8220; des Herrn Dr. aus Trier rausgeben dürfe.</p>
<p>Okay, okay, ein ganz verschwiegener Haudegen, dieser Herr Dr. Schmiz aus Trier, denke ich. Ich werde Tante Gugel fragen (* alte deutsche IT-Redensart). Nur komme ich nicht weiter, es tauchen erste Ungereimtheiten auf. Der Mann heißt Schmiz, wirklich? Oder Schmitz, ein Schreibfehler? Viel, viel später klärt sich auf, er heißt wirklich Schmiz.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;ymzztIjSoQE&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Dirk Zöllner und Andre Gensicke &#8211; Käfer auf´m Blatt (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>&#8217;n Käfer auf &#8218;m Blatt, was ist das schon?<br />
Das Blatt haut man ab<br />
den Käfer latscht man platt<br />
&#8217;n Käfer auf &#8218;m Blatt, was ist das schon?<br />
&#8217;n Blick in &#8217;ner Stadt, was ist das schon?<br />
Die Stadt ist so satt<br />
und den Blick streift man schnell ab<br />
&#8217;n Blick in &#8217;ner Stadt, was ist das schon?</p>
<p>aus: Käfer auf´m Blatt &#8211; Komposition: Dirk Zöllner &#8211; Text: Peter Markgraf</p></blockquote>
<p>Ein Architekt, den ich von früher kenne und der dort sein Büro im Erdgeschoß hatte, aber nicht mehr hat, ist schneller gegugelt. Den finde ich. Bzw. seinen Kollegen, dessen Name mir gar nichts sagt, seiner ist der &#8222;Name der Rose&#8220; für mich, zarte Knospe, die ich vorsichtig umfange mit Nachbarschaftslyrik. Von den guten, alten Zeiten und das früher alles auch nicht so schlecht war. Vorsichtig komme ich zum Pfirsichkern meines Anliegens und ja, da schaut er mal. Er findet noch Briefe von seinem alten Vermieter aus Blümchengasse in Berlin, die der ihm aus Trier geschrieben hat. Nun haben wir die richtige postalische Adresse rausgegugelt. Aber keine Telefonnummer, keine Faxnummer. Der Mann verweigert diese Daten auch seinen Mietern.</p>
<p>Wenn ich allerdings die Suchanfrage nach all diesen Recherchen richtig starte, dann gibt es jetzt eindeutige Suchergebnisse und die fasse ich wie folgt zusammen:</p>
<ul>
<li>Der Mann existiert telekommunikationstechnisch nicht.</li>
<li>Dass er Wohnungen anzubieten hat als Vermieter, freut uns für ihn.</li>
<li>Dass er ein sensibles Datenschutzinteresse hat, z.B. damit man ihn nicht behelligt, ist okay und verständlich.</li>
<li>Umso mehr müsste man doch hoffen, dass ein solcher Vermieter für so sensible Fragen sensibilisiert ist.</li>
</ul>
<p>Die Suchergebnisse sprechen allerdings eine deutliche Sprache: Der Datenschutz seiner Mieter einschließlich derer Telefonnummern ist dem Herrn Vermieter vollkommen egal. Mal sehen, wie lange man diese Suchlinks hier unten noch &#8222;rausgugeln&#8220; kann. Unfair. Einseitig und egoistisch. Der Mieter? Der Nachbar, der Kollege? N´Käfer auf´m Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt. Das war´s.</p>
<p>Schön, so ein selbstbestimmtes Leben nach ganz eigenen Spielregeln. Nicht für uns, die Anderen. Wir empfinden das ein klitzeklein wenig als &#8222;Uferlos&#8220;. Apropos: So heißt auch die neue CD der Berliner Ausnahmemusiker &#8222;Die Zöllner&#8220; um das obige Dreamteam guter Musik Dirk Zöllner und André Gensicke. Atemberaubend ist das neue Album &#8222;Uferlos&#8220;. Atemberaubend auch das Verhalten mancher Vermieter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Starkes Stück Datenschutz: <a title="externer Link" href="https://www.google.de/search?q=CLAUS+SCHMIZ+.+TREVERERSTRASSE+76+.+54295+TRIER%2FMOSEL&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Eine Suchanfrage auf google nach einem Vermieter ergibt bemerkenswerte Fundstellen, die öffentlich freizugänglich sind&#8230;</a></li>
<li>Uferlos: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/05/155712/">It´s all around cow! Muttern´s Liebe war immer &#8222;uferlos&#8220; &#8211; zur Veröffentlichung der neuen CD &#8222;Uferlos&#8220; von &#8222;Die Zöllner&#8220;</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<item>
		<title>1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;] 4156 &#124; Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube) Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, ... <a title="1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155812/" aria-label="Mehr Informationen über 1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;]<br />
<em>4156 | Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, danke.&#8220; Also, <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=AMHTGlcVSKQ&amp;list=UUbY3bJfB9EalqVVXz7kSeYg&amp;index=1&amp;feature=plcp" target="_blank">immer ran</a>, es gibt nichts zu gewinnen.</p></blockquote>
<p>Very british: Wenn wir mal im Büro sind, heißt es arbeiten. Und Tee trinken. Aber wehe jemand stört unsere &#8222;teatime&#8220;, z.B. durch einen unerbetenen Anruf. Dann klingelt das Telefon unverhofft und schwupps, schon müssen wir &#8222;arbeiten&#8220;.</p>
<p>Ja, das große &#8222;A-Wort&#8220; ist auch das Unwort des Jahres 2012. Das ist bekannt. Leider vergaß das Redaktionsteam neulich, die betriebsinternen Überwachungskameras auszuschalten. So wurde das Malheur gefilmt, dass neulich geschah, als jemand den Betriebsfrieden unserer Hausverwaltung empfindlich störte. Mit einem Anruf. Das enervierende, nachdrückliche Klingeln des Nervis haben wir rausgeschnitten, sicherheitshalber.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-12417"></span><br />
&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;tV1JDW43kUE&#8220;]<br />
Epic Tea Time w. Alan Rickman (via Youtube)<br />
Film: Rosenberg Production: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/user/RosenbergProduction" target="_blank">Youtube-Channel</a></p>
<blockquote><p>Großartig! Wir hatten es nicht einmal bemerkt, als in unserem Büro der Mitarbeiter für die Optimierung von Geschäftsprozessen gefilmt wurde. Nun ist er ein Filmstar im Internet. Hätte er sich doch etwas mehr rangehalten&#8230;..</p></blockquote>
<p>Der Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie engagiert und durchdacht wir an die Lösung größerer, epochaler Probleme gehen und was passiert, wenn man uns stört.</p>
<p>Man darf uns bitte besser nicht zu jeder Tages- und Nacht&#8230;.., macht lieber langsam&#8230;.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung allen Übels: <a title="externer Link" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2012/05/14/groses-drama-thou-shalt-not-disturb-alan-rickman-whilst-he-drinks-tea/">Peter Glasers Glaserei bei Stuttgarter Zeitung</a> (mit Dank)</li>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139811/" target="_blank">Marc Scheibe findet: &#8222;Bitte keine Eile!&#8220;</a></li>
<li>Redaktions- bzw. Arbeitsprinzip: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Schnecke">Schneckentempo</a></li>
</ul>
<p>(Danke, Peter Glaser)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1187-12 &#8211; Positionen: Wie es ist, mit einer Lüge groß zu werden, von Tabaluga, den Zeichen der Zeit und dem Nesin Howhannesijan Trio!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/153112/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 09:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Maffay]]></category>
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		<category><![CDATA[Tabaluga]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kritiker &#8211; MRR ♪♫♫ Irgendwo tief in mir bin ich ein Hörer geblieben&#8230;..♪♫♫♪ Bei Radio 88,8 sollen morgens welche anrufen und die erste Strophe von Peter Maffays Smashhit &#8222;Ich wollte nie erwachsen sein&#8220; aus dem Tabaluga-Zyklop Cyclon via Telefon zum Besten geben. So weit, so gut. Wir kennen das aus einer Vielzahl von anderen Mitmachspielchen. ... <a title="1187-12 &#8211; Positionen: Wie es ist, mit einer Lüge groß zu werden, von Tabaluga, den Zeichen der Zeit und dem Nesin Howhannesijan Trio!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/153112/" aria-label="Mehr Informationen über 1187-12 &#8211; Positionen: Wie es ist, mit einer Lüge groß zu werden, von Tabaluga, den Zeichen der Zeit und dem Nesin Howhannesijan Trio!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_2866" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Kritiker &#8211; MRR</dd>
</dl>
<blockquote><p>♪♫♫ Irgendwo tief in mir bin ich ein Hörer geblieben&#8230;..♪♫♫♪</p></blockquote>
<p>Bei Radio 88,8 sollen morgens welche anrufen und die erste Strophe von Peter Maffays Smashhit &#8222;Ich wollte nie erwachsen sein&#8220; aus dem Tabaluga-<del>Zyklop</del> Cyclon via Telefon zum Besten geben. So weit, so gut.</p>
<p>Wir kennen das aus einer Vielzahl von anderen Mitmachspielchen. Ich selbst hätte damit ein Problem. Eventuell bin ich ein Miesepeter, auf jeden Fall aber bin ich ein Spielverderber, was diese Art Spielchen betrifft. Ich würde solche Spiele niemals mitmachen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich eine gesunde Eigenliebe besitze und mich nicht für andere der Lächerlichkeit preis geben will. Genauer habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Dazu <del>bestand</del>besteht kein Anlass.</p>
<p><span id="more-12174"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12176" aria-describedby="caption-attachment-12176" style="width: 306px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg" rel="lightbox[12174]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12176" title="Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg" alt="Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst..." width="316" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg 316w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht-196x300.jpg 196w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12176" class="wp-caption-text">Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst...</figcaption></figure>
<p><object width="422" height="94" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.divshare.com/flash/audio_embed?data=YTo2OntzOjU6ImFwaUlkIjtzOjE6IjQiO3M6NjoiZmlsZUlkIjtzOjg6IjE3MTA3NTY0IjtzOjQ6ImNvZGUiO3M6MTI6IjE3MTA3NTY0LTkzYSI7czo2OiJ1c2VySWQiO3M6NzoiMTgwNjkzMSI7czoxMjoiZXh0ZXJuYWxDYWxsIjtpOjE7czo0OiJ0aW1lIjtpOjEzMzI0ODkxMDQ7fQ==&amp;autoplay=default" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="422" height="94" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.divshare.com/flash/audio_embed?data=YTo2OntzOjU6ImFwaUlkIjtzOjE6IjQiO3M6NjoiZmlsZUlkIjtzOjg6IjE3MTA3NTY0IjtzOjQ6ImNvZGUiO3M6MTI6IjE3MTA3NTY0LTkzYSI7czo2OiJ1c2VySWQiO3M6NzoiMTgwNjkzMSI7czoxMjoiZXh0ZXJuYWxDYWxsIjtpOjE7czo0OiJ0aW1lIjtpOjEzMzI0ODkxMDQ7fQ==&amp;autoplay=default" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="transparent" allowfullscreen="true" /></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Nesin Howhannesijan Trio (Ernst Bier (d.), Nesin Howhannesijan (b.), Kelvin Sholar (p.) &#8222;SONOCORE&#8220; (Demoauszug aus CD, Atelier Sawano, Japan)</span></em></p>
<p>Das ich dieses heute anders sehe, liegt an einer morgendlichen Radiosendung auf dem Sender 88.8. Keine Ahnung, wie der Sender heißt. Jetzt weiß ich es.</p>
<p>Ruft heute Morgen so ein kleiner Junge an und übernimmt die ihm von der Sendeleitung aufgebürdete Aufgabe: Singen, Peter Maffay, und das freiwillig und ohne Entlohnung.</p>
<p>Dabei stellt sich für den gewöhnlichen Radiohörer allerdings schnell heraus, dass das Kind durchaus eine fürstliche Entlohnung verdient hätte. Verdient ist verdient. Denn das Kind singt den Song so schräg und gar schröcklich, dass jede angemessene Entlohnung den unverzügliche Singstopp hätte rechtfertigen müssen.</p>
<p>Umso <del>mehr</del> weniger traut der Radiohörer nun seinen Ohren <del>nicht</del>, was die Moderatoren so plappern. Das Dünnpfiff zu nennen, ist eine Untertreibung. &#8222;Och, das hast du aber ganz toll gemacht,&#8220; weiß irgendeine Moderatorinnen-Schreckschraube zu reden. Der Co-Moderator stimmt in den Singsang ein:&#8220;Ich hab gehört, du bist ganz schrecklich talentiert&#8220;, weiß er die Sache zu ergänzen. Das Kind ist mehrere Male ziemlich verlegen und arbeitet sich an diese schwierigen Fragen sichtlich ab. Die Antworten kommen nicht mehr flüssig, wie Stockbrot, so häppchenweise, antwortet es. &#8222;Ja, ich bin in Kunst gut&#8220;, sagt es. Ich denke: &#8222;Aber nicht im Singen!&#8220; Ist es nur meine Gehässigkeit?</p>
<p>Nein, es ist Ehrlichkeit. Ganz anders aber dieses Moderatoren-<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schrapnell" target="_blank">Schrapnellengespann</a>. Ein unehrlicher Singsang der Lügen, falschen Komplimente und Fehleinordnungen. Waren sie nun Schrapnellen? Oder gar <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kart%C3%A4tsche_(Munition)" target="_blank">Kartätschen</a>? Nein, beides sind sie nicht. Dazu fehlt ihnen die Bissigkeit, die scharfer Munition innewohnt. Solche Moderatoren machen keine Verletzungen und Kollateralschäden auch nicht. Ich gebe das Zeug hier nicht im Detail wieder, aber es ist jenes inzwischen typische Lärmen um jeden Preis, dass auf fast jedem allzu dämlichen Radiosender um Hörer buhlt, aber nicht durch first class-Content, Gewieftheit des Programms und gesellschaftspolitische Dimension. Nein, es ist das typische Gegenteil davon, geistiger Dünnpiff, jeder Maurer und Fußbodenleger könnte es auch als &#8222;geistiges Dünnbrett&#8220; bezeichnen oder als Werbe-Ausgleichsmasse auf einem betönernen Fußboden namens Rahmen- bzw. Banderolenwerbung. Darum geht es, es geht um die Werbeeinnahmen des Senders und die vornehme Aufgabe, möglich unabsichtsvoll wirkende Pausenfüller dazwischen anzuordnen. Diese <del>müssen</del>dürfen nicht in die Tiefe gehen.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;CFCBDZKh3s4&#8243;]<br />
<em>Nesin Howhannesijan Trio Interview for CNN Worldview (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Im Fernsehbeitrag für CNN wird deutlich: Berlin ist eine Art Schmelztiegel für die internationale Musikszene. Wowi würde sagen: Und das ist auch gut so.</p></blockquote>
<p>Der kleine Junge wird nun alles das mitnehmen, was er braucht, um ein einigermaßen fehleingeschätztes Leben fortzusetzen:</p>
<ul>
<li>Er sei ein großartiger Sänger, müsse nicht mehr üben.</li>
<li>Er habe besondere Talente, die in ihm schlummern.</li>
<li>Ja, er sagt, er wäre sogar schon mal im Radio gewesen, wegen dieser Talente.</li>
</ul>
<p>Nichts von dem, was die Moderatoren dem kleinen, singenden Jungen gesagt haben, stimmt. Niemand hat gesagt:</p>
<ul>
<li>Es ist ein Gewinnspiel, um wichtige Werbeblöcke mit unwichtiger Auffüll-Moderation zu stopfen.</li>
<li>Du hast gesungen, musst aber auf jeden Fall noch üben, denn es war schräg.</li>
<li>Dass du Kunst gern hast, heißt noch lange nicht, dass du auch ein musisch-künstlerisch veranlagter Mensch bist, der sich überhaupt auf rudimentäre Kunstergebnisse zu konzentrieren in der Lage wäre. Kunst ist harte Arbeit und lebenslange Weiterentwicklung.</li>
<li>Nichts Zufälliges ist Kunst, sondern alle Kunst ist das Ergebnis harter Arbeit, Ausbildung, Fortbildung und des Dranbleibens. Die richtigen Könner haben grundlegende, vielschichtige und jahrelange Ausbildungen durchlaufen, bevor bei zufälligen Zwischenstationen zufällig gute, präsentable Musikstücke herauskamen.</li>
<li>Du bist im Radio lediglich nur zufällig gelandet, weil gerade du zufällig dran warst. Alle anderen haben herzlich drüber gelacht, aber dir hat es für zwei Minuten ein großartiges Gefühl gegeben. Bilde dir darüber nichts ein, Freundchen. Dein nächster Radioauftritt wird noch mindestens fünfzehn weitere Zufallsjahre auf sich warten lassen.</li>
</ul>
<p>Na ja, okay, das ist jetzt eine zugegeben sehr fatalistische Sichtweise vom ganzen. Ein tendenziöser, richtungsweisender und genau entgegenlaufender Kontext dieser Art von &#8222;Brot und Spiele&#8220;. <strong>Schnitt</strong>. <strong>Das ist der Jazz dieses Lebens</strong>.</p>
<figure id="attachment_12177" aria-describedby="caption-attachment-12177" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2716.jpg" rel="lightbox[12174]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12177" title="CD Neuerscheinung &quot;SONOCORE&quot; - Nesin Howhannesijan Trio" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2716-768x1024.jpg" alt="CD Neuerscheinung &quot;SONOCORE&quot; - Nesin Howhannesijan Trio" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2716-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2716-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_2716.jpg 960w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12177" class="wp-caption-text">CD Neuerscheinung &quot;SONOCORE&quot; - Nesin Howhannesijan Trio</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seitenhieb zum heutigen Hör- bzw. Anspieltipp: &#8222;Howhannesijan, Sholar und Bier wurden mit dem Förderpreis des Berliner Senats &#8222;Studioprojekt Jazz 2010&#8243; ausgezeichnet. Die neue CD des Trios „Sonocore“ ,erschienen bei dem japanischen Label „Atelier Sawano“, beinhaltet ausschließlich Eigenkompositionen der Musiker.&#8220; (Auszug aus der myspace-Seite des Trios, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Ein anderer Jazz ist der hier</strong>. Ende 2011  kam eine Jazz-CD als Tonträger heraus. Das &#8222;Nesin-Howhannesijan-Trio&#8220; aus Berlin hat in Japan auf dem kleinen, feinen Jazzlabel ATELIER SAWANO Ende 2011 die Scheibe &#8222;SONOCORE&#8220; herausgebracht. Es ist ein ätherischer, gutgespielter und fintenreicher Jazz, der uns teils lediglich nur ins Träumen hinüber verführt und der teils auch schroff ist und dann wieder perlend wie ein cremiges Naturglissando. Dafür gilt unsere besondere Aufmerksamkeit dem New Yorker Ausnahmepianisten <strong>Kelvin Sholar</strong> am Piano dieses Trios, der durchaus hier und da an die Klavierarbeit eines Keith Jarrett erinnert. Nein, nicht im Sinne billiger Nachäffe, sondern mit der Kraft im eigenen Weg.</p>
<p>Wir haben vom <strong>Nesin Howhannesijan Trio</strong> als hiesiges &#8222;Lied des Tages&#8220; mit freundlicher Genehmigung der Band das Stück &#8222;SONOCORE&#8220;, das Titelstück des Albums ausgesucht und bitten um Aufmerksamkeit. Sehr wohl zu Recht kommt es ganz ohne Gesang aus, denn heute Morgen hat ja schon dieser kleine, arme und fehlgeleitete Junge im Radiosender 88,8 sein Glück versucht. Das muss reichen.</p>
<p>Niemand muss per se nur Musik hören, die Menschen stimmlich intoniert haben.</p>
<p>Empfehlungen, die das Leben schrieb.</p>
<p>Weniger Radiosender wie diesen hören, wenn die Moderatoren sich nicht bemühen, was für jede Moderation als prioritär zu gelten hat: Authentizität.</p>
<p><strong>Mehr Musik hören wie das Nesin-Howhannesijan-Trio</strong> (Nesin Howhannesijan (bass), Kelvin Sholar (p), <strong>Ernst Bier</strong> (dr) aus Berlin) und deren CD &#8222;SONOCORE&#8220;: Es verwundert den musikinteressierten Durchschnitts-Jazzmusikhörer einigermaßen, dass von diesem Trio vergleichsweise wenig zu hören war? Das täuscht. Es ist die fehlende Erinnerung. Die Musiker sind sehr gut beschäftigt. Es ist ein ganz kleines Teilchen Wahrheit darin, dass wir, die durchschnittliche Musikhörerschaft, uns aber diesen schwierigen Trionamen nicht haben merken können. <strong>Viel Spaß dabei und Hörempfehlung</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Am 27. März 2012 ist es soweit: <a title="externer Link" href="http://www.radioberlin.de/themen/tabaluga.html" target="_blank">Tabaluga und die Zeichen der Zeit</a></li>
<li>Myspace-Profil: <a title="externer Link" href="http://www.myspace.com/nesinhowhannesijantrio" target="_blank">Das Nesin Howhannesijan Trio</a></li>
<li>Direkt nach Osaka, Japan: <a title="externer Link" href="http://ateliersawano.com/" target="_blank">Feines, kleines Jazzlabel namens Atelier Sawano</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 18:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Der flatliner besitzt eine Flatrate, telefoniert ohne Berücksichtigung der Frage, ob der Anruf jetzt zielführend wäre. Er kennt nicht den richtigen und spürt nie den falschen Moment. Ihm geht es darum, sich ‘für lau’ zu verströmen und Anrufe organisatorisch zu erledigen. Anrufe sind für ihn kostenlos. Zeit und Ergebnis sind keine Kriterien in seiner ... <a title="1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/149912/" aria-label="Mehr Informationen über 1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg" rel="lightbox[11916]"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-11917" title="wiresless 'flatliners'" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg" alt="wiresless 'flatliners'" width="639" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg 799w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 639px) 100vw, 639px" /></a></span></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Der flatliner besitzt eine Flatrate, telefoniert ohne Berücksichtigung der Frage, ob der Anruf jetzt zielführend wäre. Er kennt nicht den richtigen und spürt nie den falschen Moment. Ihm geht es darum, sich ‘für lau’ zu verströmen und Anrufe organisatorisch zu erledigen. Anrufe sind für ihn kostenlos. Zeit und Ergebnis sind keine Kriterien in seiner Kostenbilanz. Er tut was, also ist er. flatliner hören schlecht zu. flatlines betreffen schnurlose Telefone und Internetanschluss. So gerät der flatliner  wie zufällig an Grenzen, wie z.B. auf Anrufbeantworter, Voiceboxen, Abwesenheitsassistenten. Dort hinterlässt er den Wunsch, zurückgerufen zu werden. Seine Anrufe kosten ihn nichts. flatliner sind niemals kostengünstig zu festen Zeiten auf Festnetztelefonen erreichbar und hören konzentriert zu, haben ihre Gedanken beieinander und treffen verbindliche Verabredungen. Der flatliner verlagert die Kosten und Mühen seiner Erreichbarkeit auf die Angerufenen und erwartet von ihnen dasselbe. Erreichbarkeitszeiten braucht er sich grundsätzlich nicht zu merken. Wozu?
</p></blockquote>
<p>Okay, ich geb es zu. Die Erkenntnisse sind nicht neu.</p>
<p>Aber ich habe sie mal griffig für mich zusammengefasst.</p>
<p>Ob das &#8222;unnützes Wissen&#8220; ist, entscheidet bitte jeder für sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/148411/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/148411/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel) Ich haue ab von hier, verkündet der Reporter, dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart. (Moritz von Uslar, ... <a title="1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148411/" aria-label="Mehr Informationen über 1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_10844" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel)</dd>
</dl>
<blockquote><p><em></em><em>Ich haue ab von hier, </em><em>verkündet der Reporter, </em><em>dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart.</em> (Moritz von Uslar, Deutschboden)</p></blockquote>
<p>Die digitale Revolution ist ein lüsterner Schwellkörper. Über diese digitale Reizschwelle, die eine Wulst ist, kann ich derzeit nicht kommen, aus Zeitgründen. Auch aus Umfangsgründen. Zu viele Bücher noch, die ungelesen hier herumliegen. An die ich erinnert werde, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich als nächstes zu lesen beabsichtige. Und dann lauter Lebensratgeber, die sollen doch die Fre&#8230;.. halten. Ansonsten verleihen mir Menschen auch gern täglich neue Bücher. Lies mal.</p>
<p>Bin ich etwa immer noch nicht erwachsen? Wer schreibt, muss vielleicht selbst nichts lesen? Mitnichten. Schreiben ist Output. Lesen ist Input, so wie in dem Film: &#8222;Nr. 5 lebt&#8220; aus dem Jahre 1985, ein Jahr nach Orwells 1984, das 1948 geschrieben wurde. Nr. 5, ein Roboter auf Rädern mit menschlichen Zügen, ist äußerst wissbegierig: er scannt Wind pustend die Seiten umblätternd das städtische Telefonbuch. Liest es leer in wenigen Sekunden und sagt dann: &#8222;Noch eins&#8220;. Neugierig.</p>
<p><span id="more-11751"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876-2" aria-describedby="caption-attachment-876-2" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876-2" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, so bin ich auch. Zumindest ähnlich.</p>
<p>Will ich dünner werden, kaufe ich einen Ernährungsberater in Buchform. Will ich umziehen, ist ein Umzugsratgeber nicht schlecht. Sehr gut laufen auch Lifestyle-Bücher prominenter Journalisten wie z.B. von Moritz von Uslar (Buchtitel: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/article10085340/Moritz-von-Uslar-wo-die-wilden-Kerle-wohnen.html" target="_blank">Deutschboden</a>&#8222;).</p>
<p>Indem irgendjemand irgendwo einen Furz über ein Problem lässt, findet er seine Buchkäufer. Häme, Spott, sogar Niedertracht kann dem Stoff zugrunde liegen, es wird gekauft. Wie ist es, nach Brandenburg aufs Land zu ziehen? Das fragen sich viele Berliner. Berlin hat seit ein paar Jahren einen negativen Bevölkerungszuwachs. Es verblutet, ganz langsam. Grund sind die Wanderungsbewegungen, gen Umland.</p>
<p>Menschen wollen wohnen, wie das Grüngemüse, am liebsten &#8222;allein unter Gurken&#8220;, wovon das Buch von Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe handelt. Auch wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139411/">berichteten hier</a>, sogar noch über Gurken. So wie sich die WELTonline jetzt fragt,</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass (Moritz von) Uslar auf seinem Spezialgebiet, der Beschreibung ästhetischer Details, sehr nachlässig vorging, um eine möglichst krasse Ost-Exotik zu schaffen? Ein Denker geht auf Reisen und sucht den edlen Wilden.  (Link oben)</p></blockquote>
<p>&#8230;so fragt sich jetzt die WELToffline (nicht die Printausgabe der so genannten Zeitung, übrigens) nämlich, wie man jetzt erst in den Oderbruch ziehen könne, um dann den Medienbruch, das &#8222;xmedia&#8220; (sprich: crossmedia) hinzuzubekommen? Das Buch geht on-line, genauer &#8222;goes digital&#8220;. Schon erscheinen für Autoren erste Ratgeber: Wie schreibe ich ein eBook? &#8211; Na, am besten ganz langsam, oder? Die Mehrheit der Menschheit besteht im Übrigen nicht aus Autoren, sondern nachweislich aus Lesern. Vermutlich gibt es mehr Nichtleser als Leser auf der Welt, oder?</p>
<p>Lesen blendet. Lesen verblödet. Lesen sortiert den Kopf und manipuliert das Gedankengut, versaut den Menschen mit fremden, teils befremdlichen Einflüssen, die daherkommen wie Einschüsse an der Scheunenwand. Rechnet man die Zahl der abgelagerten, ins Regal gestellten und in Kartons verpackten Bücher Deutschlands zusammen, würde platzmäßig vermutlich München wegfallen: für den &#8222;self storage&#8220; aller Bücherwürmer Deutschlands. Die Münchner müssen mir verzeihen, aber im Englischen Garten waren schon länger unerträglich viele Nackedeis am Liegen. Damit ist es jetzt Schluss, alles Bücher oder was?</p>
<p>Ein Problem mit dieser Schwellung Deutschlands, der digitalen Revolution, ist die Selbstbeschneidung und der Fortfall bereits erworbener Möglichkeiten. Das Buchregal ist zu groß. Am Ende eines Lebens ist das Bücherregal voll. Vollkommen nutzlos. Es sind etliche Leseschinken darunter und immer, wenn ich daran vorbeilaufe, würdige ich sie keines Blickes. Es ist so gewöhnlich, Bücher in der Wohnung abgestellt zu haben. So nutzlos das auch sein mag. So wie alles andere, was wir zum Bewohnen ins Inventarium stellen, die Wohnung als vollgestopfte Hülle, als &#8222;self storage&#8220;. In Wirklichkeit ist es überwiegend abgestandener &#8222;Hausrat&#8220;, der das Leben füllt, aber nicht mit Inhalten. Wohnungen werden kleiner, verkramter, unübersichtlicher &#8211; der freie Geist der büchernen, bleiern schweren Schriften entreißt uns allen Lebensraum, engt unsere Ausbreitung in Wirklichkeit ein und ist eigentlich unerträglich. Leute, ich kann so net arbeite&#8230;.</p>
<p>Die letzte Revolution war meiner Erinnerung nach die Abschaffung schwarzer Schallplatten und die Einführung der CD. Bei einem Versandhandel namens 2001 habe ich lange vor 2001 bereits Silberlinge als &#8222;reissue&#8220; (Wiedererscheinung) bestellt von Tonträgern, die ich zuvor als schwarze &#8222;33er&#8220; besessen hatte und nun nochmals erwerben musste. I wanted to go modern und so bezahlte ich für mein persönliches Weltkulturerbe doppelt. Es musste mir das nur wert sein. Jetzt stehen die Silberlinge in einem zu großen Regal und werden nicht mehr gespielt. Ich habe die Privatkopie digitalisiert. Auf einem iPhone mit jetzt 64 GB Speicher kann ich sämtliche -ich wiederhole: sämtliche!- Audiostücke meiner CD-Sammlung in hörbarer Qualität problemlos abbilden. Wozu noch CD-Rohlinge, Plattencover und duftige Booklets.</p>
<p>Genau. Und wozu noch Bücher?</p>
<p>In der Name der Rose (Verfilmung) frisst der böse Klosterschurke die vergifteten Blätter des Buches der Komödie am Ende auf, damit die Menschheit nichts vom nutzlosen Lachen erfährt. Es muss übrigens eigentlich kein eBook &#8222;Wie lese ich ein eBook&#8220; geben, denn wer es lesen kann, braucht diesen Ratgeber in Wirklich nicht mehr. Siehste.</p>
<p>Fakt ist: Die Abschaffung von Büchern ist nicht mehr aufzuhalten. In vielleicht fünfzig Jahren haben nur noch altersversessene Antiquare welche, alle anderen wurden, ja, &#8222;verbrannt&#8220;. Womit sich der deutsche Kreidekreis schließt. Bis ich selbst &#8222;den Rubikon&#8220; der Bücherwelt (zitiert &#8222;nach Wulff&#8220;) überschreite und Bücher weggeworfen werden, muss ich erst noch meine emotionalen Bindungen ans Kleingedruckte überwinden. Im Übrigen habe ich nicht wenige, sondern äußerst viele gedruckte Bücher noch zu lesen. Hinzu kommt der &#8222;gute Rat&#8220; meiner Umwelt. Wer mich sogar gern mag, drückt mir noch jetzt und ohne weiteres im persönlichen Gespräch weitere Bücher &#8222;leihweise&#8220; in die Hand. Das -so sagt er mit wissendem Blick- solle ich unbedingt mal lesen. Aber wann?</p>
<p>Ich werde wohl wegziehen und mich fragen, welche Art von Büchern brauche ich noch? Und überlegen, ob ich schon bereit bin für die digitale eBook-Schnittstelle zu Amazon, buecher.de oder thalia.de &#8211; und schon jetzt sehe ich die zugeschnürten Kommerz-Schnittstellen und Unverträglichkeiten verschiedener eBook-Systeme, insgeheim angelegt in der (heimlichen) Überlegung, den Bücherbezug künftig monopolartig zu beherrschen. Der gute alte Guttenberg, bzw. Gutenberg. Da kommt das &#8222;copy &#038; paste&#8220; nicht weit, mit digitalem Rechtemanagement.</p>
<p>In meiner künftigen Wohnstätte werde ich mit Sicherheit nicht vollkommen bücherlos dahinvegetieren und auf meinem eBook-Reader &#8222;Alleine unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe lesen. Ich müsste überhaupt erst mal die Zeit dafür besitzen zu erkunden, ob dieses Buch schon &#8222;buch- und ruchlos&#8220; digital gegangen ist, mithin als eBook erhältlich? Fakt aber ist: Ich leih mir jetzt und in meiner momentanen Verunsicherung, was den genauen, weiteren Verlauf meines Lebens betrifft, keine neuen Bücher und Ratgeber mehr aus. Ich muss mit einiger Gewalt einen mächtigen Schnitt in meinem Leben veranstalten. Meine Karten mische ich selbst neu. Ohne Ratgeber. Zu meinen Lieblingen, erinnere ich Udo Lindenberg, der sang: &#8222;Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich. Ich hab alles knallbunt angemalt.&#8220; &#8211; Auch die Wände, an denen einst Bücherregale standen. Neue Bücherregale, das sind kleine Icons auf dem Smartphone, iPad und dem eBook-Reader &#8211; mit Internetanschluss. Deutschland wird kalt, lichtern und digital.</p>
<p>Ich werde einen echten Ofen einbauen und alles verheizen. Aber vorher muss ich, allein aus wirtschaftlichen Gründen, die bereits bezahlten Bücher alle noch lesen. Sie reichen schon jetzt bis über mein vermutliches Lebensende weit hinaus. Leicht ist es nicht, ein noch modernerer Mensch zu werden.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:34:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten ... <a title="1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147612/" aria-label="Mehr Informationen über 1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><em>Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten Zugriff. Fast jeder Anruf kann sofort vollständig abgearbeitet werden. Das war nicht immer so, und woran es lag, davon erzählt dieses Märchen. Und vom Umbruch: Denn oben steht rot &#8222;Prognosen&#8220;. Das Märchen &#8222;Vergangenheit&#8220;, die Zukunft &#8222;Prognose&#8220;. Moderne Märchen tragen alle Gesichtspunkte menschlicher Problembewältigung in sich. Gebrüder Grimm, das war gestern!</em></p></blockquote>
<p>&#8230;vor lange Zeit in Wohnungseigentümerland, Kinder, da stanzten sich die verwalterisch tätigen Menschen aus grober Pappe vom Baum so genannte Akten. Sie bogen noch kleine Metallteilchen drum und nagelten ein zweistäbiges Gitterkonstrukt hinein, das nannten sie die Heftung. Und dann fingen alle an, froh zu sein, es bedurfte dazu wenig. Einfach machen.</p>
<p>Sie sammelten holzbelastetes Altpapier ein und unterzogen es dem Gilb der Jahre. Damit es richtig gilben bzw. darben konnte, ließen sie es in rauchgeschwängerten Arbeitsbüros unter Neonlicht brüten und prokrastinierten über dem Akteninhalt. Zuweilen zogen sie eins der bunten Sammelsurien aus Regalschränken, klappten sie auf. Um das trocken gewordene, öde Papier umzublättern, kauften sie sich zur Erleichterung kleine orange farbene Kissenschwämmchen in grünen Plastikgehäusen, die sie von Zeit zu Zeit auf der Angestelltentoilette mit Wasser vollsogen. Umblättern leichter gemacht.</p>
<p><span id="more-11693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg" rel="lightbox[11693]"><img decoding="async" class=" " title="posted by mobyshooting.com" src="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg" alt="posted by mobyshooting.com" width="450" height="600" /></a><figcaption class="wp-caption-text">posted by mobyshooting.com</figcaption></figure>
<p>Viel, viel später kam die digitale Revolution.</p>
<p>Onkel Bill Gates aus Amerika ersann ein kryptisches Dateisystem und ordnete die Daten neu. Er war der Gott der Festplatte. Sein Neffe Steve Jobs machte es ihm nach, überholte ihn aber haptisch und optisch bald. Seine Computer waren schöner, besser zu bedienen und entstammten im Grundsatz wie Onkel Bills Rechner einer Garagenwerkstatt der Langhaarigen.</p>
<p>Digitaler Schnitt. Laser.</p>
<p>Jetzt sind die Festplatten so groß, dass die ewig Künftigen immer mehr nette Fotos und Bildchen herstellen können, die sie darauf parken, dass es schon wirtschaftlich erscheint, die in grauer Vorzeit der Fünfziger, Sechziger und Siebziger angesammelten Altakten digital wieder loszuwerden.</p>
<p>Natürlich, liebe Kinder, werdet Ihr jetzt fragen, ob man so alte Akten überhaupt noch braucht? Ja ja, Kinder, da fällt es auch dem Onkel Märchenerzähler auf, dass da sicher noch reiflich drüber nachgedacht werden könnte. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich Euch ein andermal erzählen werde.</p>
<p>Und nun, liebe Kinder, kam der Neuverwalter zu dem Vorverwalter und holte alle alten Aktenordner ab. Es waren leicht hundert Stück, für eine Wohnanlage von ungefähr 32 Eigentumswohnungen in Berlin-Charlottenburg, OT Halensee. Ja, die Akten waren noch nicht einmal gewissenhaft abgestaubt worden, von der Putzfrau im Büro der Vorverwalterin. Ihre Patina klassisch, die Stäubchen ein leicht flusend wirkender Belag oben drauf. Sind schmutzig geworden, die Hände, beim Einladen ins Auto.</p>
<p>Und wenn der frische, neugewählte, nachtaktive Neuverwalter nicht gestorben ist, dann sortiert er noch in sechs Monaten die altgewordenen Altakten unterlassener Altverwaltung. Denn eins müsst Ihr wissen, liebe Kinder: Es gab mal Zeiten, da dachte man noch nicht einmal sonderlich nach. Da heftete man die Papiere und Dokumentenstücke einfach immer oben drauf und niemand fragte sich, wie lange diese Praxis wirklich Sinn macht? Drum merket, liebe Kinder: Erfolgreich eine Verwaltung von einem in dieser Hinsicht zu unbelasteten Vorverwalter zu übernehmen, das ist erst mal für mindestens eine &#8222;Saure-Gurken-Zeit&#8220;, aber auch eine Zeit der innersten Einkehr.</p>
<blockquote><p><em>Wir wissen heute auch kaum noch, ob solche Türme von Akten historisch gerechtfertigt sind. Ob sie byzantinisch sind oder eher babylonisch? Insgeheim aber wissen wir: In jedem auch noch so großen, wichtigen Verwalterbüro liegt bei bedenkenloser Geschäftstätigkeit ein Gros an bewältigter Vergangenheit vollkommen nutzlos in viel zu großen Regalabstellflächen. Es gälte allein, Altakten abzusondern, sie aus dem Alltag auszuscheiden, überfällige Unterlagen zu vernichten und unwichtig gewordene Vergangenheit zu archivieren außerhalb der täglichen Bewegungs- und sogar Bewährungsbüroflächen. Niemand kann arbeiten, wenn rechts und links die Vergangenheit einen erdrückt und letztendlich sogar zu erschlagen droht.</em></p></blockquote>
<p>Ja, neue Verwalter müssen sich einarbeiten, viel lesen, studieren. Und indem sie jedes noch so unbedeutende Blatt mit persönlichen, frischen Fingerabdrücken benetzen, machen sie sich selbst auch ein Stück weit unsterblich. Sie sind überall in den Akten schon mal gewesen. Schon Onkel Kurt Tucholsky fabulierte darüber und erkannte: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon einer vor Dir da, und in diesem Fall auf diesem Dokument von 1966, einer Telefonnotiz des verstorbenen Sachbearbeiters Müller aus der Vor-Vor-Vorverwaltung der Vorverwaltung. Er hatte aufgeschrieben: Bei Mieter Maier tropft der Badeofen-Türverschluss.</p>
<p>Siehste, liebe Kinder, das ist auch historisch interessant. Denn den Badeofen gibt es jetzt schon seit 1980 nicht mehr. Aber es ist immer gut zu wissen, dass da dereinst ein schöner Badeofen stand und wenn er auch defekt war, so weiß doch jedes Stück alte Akte bedeutsame, interessante Geschichten des Lebens zu erzählen.</p>
<p>Nun schlaft schön und träumet süß. Ich muss mir jetzt die angestaubten Finger waschen und weitere der inzwischen nur noch 99 Altakten durcharbeiten. Morgen erzähle ich Euch eine andere, bedeutsame Geschichte aus Wohnungseigentümerland. Aber eines schönen Tages, und der liegt jetzt nicht mehr fern: Da werden alle Eigentümer und der neue Verwalter zusammensitzen und diese wichtige Phase des Lebens erinnern: Das waren noch Zeiten, als Altakten einfach nicht aussortiert wurden, um Platz zu machen für einen freien, unvorbelasteten Geist. Und alle werden darüber lachen. Diese Prognose nannten an diesem heiteren Abend alle das &#8222;Konzept langfristiger Geschäftsverbindungen&#8220;. Niemand bestritt, es war notwendig gewesen, diese Entschlackung, diesen Verjüngungsprozess jetzt zu durchleben und die Essenzen der Vergangenheit zu kennen. Um in Zukunft, &#8230;., aber auch das, liebe Kinder, ist eine vollkommen andere Geschichte, die ich euch ein andermal&#8230;.und nun, macht schnell das Licht aus!</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:42:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen. So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, ... <a title="1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146312/" aria-label="Mehr Informationen über 1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10339" aria-describedby="caption-attachment-10339" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-10339" title="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg" alt="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-10339" class="wp-caption-text">Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!</figcaption></figure>
<p><strong>Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen.</strong></p>
<p>So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, er liegt außerhalb der ehemaligen Stadtgrenzen. Ist bald richtig Winter, Speck anfuttern ist eigentlich angesagt. Und doch werden im Speckgürtel die Menschen tendenziell Belastendes derzeit lieber los.</p>
<p><span id="more-11537"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Maxima ist mit einem neuen Göttergatten, ihrem Jugendliebe-Traum aus Österreich, mit diesem nach dorthin ins Ausland verzogen. Peter sagt, er kann ja nichts dafür, dass Maxima ihre Kinder immer mit einem neuen, anderen Mann gemeinsam aufziehen möchte. Er habe das nicht gewollt. Es sind seine Kinder. Maxima hat den Wegzug aus der Nachbarstadt im Speckgürtel klammheimlich eingefädelt. Nichts gesagt.</p>
<p>Nur Andreas (* Name geändert), der neue Lebenspartner und Ehemann von Maxima hat es Peter gesteckt. Vertraulich. Er sagt zu Peter, sie zögen jetzt weg ins Ausland und dass er das nicht wissen solle, das finde er nicht in Ordnung. Maxima beschwichtigte noch: So ca. alle zwei Monate kämen sie mit den Kindern zu Peter in den Speckgürtel zu Besuch. Damit er seine Kinder sieht. Das ist jetzt schon 8 Monate her. Seither war Maxima nicht einmal da. Auch die Kinder nicht. Wenn das so weiter geht, verlieren sie die Beziehung zum Vater. Gebetsmühlenartig sagt Maxima immer, er kümmere sich nicht um die Kinder.</p>
<p>Maxima hat immer so geredet, gesagt, dass Peter sich nicht einmal um die Kinder kümmere. Sie braucht immer irgendwelche funktionierenden Wahrheiten. Diese sind immer ad hoc und so, wie es die Situation erfordert. Einmal hat ein gemeinsamer, alter Freund ihr ins Gesicht gesagt, sie solle endlich aufhören. Sie könne doch nicht immer, wenn es der persönliche Leidensdruck erfordere, die gesamte, gelebte Geschichte so umformen, dass etwas Passables allein für sie dabei herauskomme. Seitdem hat Maxima sich bei dem alten, gemeinsamen Freund nicht mehr gemeldet.</p>
<p>Gute Freundschaften halten berechtigte Kritik aus. Andere wiederum gehen gleich in die Brüche, wenn der verbindende Anlass wegfällt. Eine Paarbeziehung kann ein verbindender Anlass sein, aber auch ein trennender, die Freundschaft beendender. Weil der alte, gemeinsame Freund einen unbestechlichen Blick auf die Gegenwart hat. Schade.</p>
<p>Es war ein Bruch. Eine zweite Trennung: Maxima und Peter trennten sich und auch die alte, gemeinsame Freundschaft barst in zwölftausend Glassplitter. Von jeder Trennungsgeschichte bleiben unterschiedliche Gesichtspunkte als Gesichtsnarben im Gesichtsfeld der Trennungsbeteiligten. So wie hier. Letztlich ist der Mensch nicht unverletzlich.</p>
<p>Peter hat seit fünf Jahren das gemeinsame Haus im Speckgürtel &#8222;an der Hacke&#8220;, muss alle Kosten allein tragen. Maxima ist weit weg. Sie hat die Sache geistig moralisch so hingedreht: Sie habe jetzt ja keinen Hartz IV-Anspruch, weil Peter ihr den versaut habe. Das Amt hätte ja das Haus und die Lebenssituation gewürdigt, angerechnet, dass noch die umfassende Hilfebedürftigkeit nicht vorliegt. Peter hätte seit fünf Jahren Miete erzielen können, im gemeinsamen, von ihr verlassenen Haus. Mindestens 30.000,- EUR Schaden hätte das verursacht, dass er es nicht vermietet habe. Umformung. Bruch. Sich lossagen vom gemeinsamen Gestrigen, dem Hauskauf je zur Hälfte, den spätgeborenen Kindern, ihrem solistischen, unerwarteten Weggang. Auszug, Wegzug, schließlich Ausland. Dabei waren sie vorher mehr als zwanzig Jahre zusammen, sie waren ein symbiotisch erscheinendes Paar, auch für enge Freunde.</p>
<p>So wie der große Wulff für viele mal der perfekte Bundespräsident war. Jetzt sagen einige, es sei &#8222;der große Blulff&#8220; gewesen, ein verballhorntes &#8222;großer Bluff&#8220;.</p>
<p>Jetzt geht es noch um den Verkauf des gemeinsamen Hauses. Irgendwie ist jetzt die Fassade ab. Der Lack ist abgeblättert von Maxima. Sie zeigt ihr Gesicht. Winter adé &#8211; Scheiden tut weh. Für alle Beteiligten. Normal ist das nicht.</p>
<p><strong>Amtsgericht Königs-Wusterhausen, Wohngeldprozess</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anfang Dezember 2011</span>: Der alte Dr. T. aus Düsseldorf hat in den letzten Jahren gesundheitlich einiges wegstecken müssen. Darüber ist sein Vermögen in Verfall geraten. Jetzt steht er als beklagter Geschäftsführer einer untergehenden Gesellschaft mit begrenzter Hoffnung vor dem Wohngeldrichter. Zuvor waren einige wirre Schriftsätze bei Gericht eingereicht worden von ihm. Zunächst habe er das Wohngeld zu schulden komplett anerkannt. Dann hat er das widerrufen. Der Richter will nun wissen: &#8222;Ja, was denn nun?&#8220;</p>
<p>Die Sache ist ganz eindeutig, findet Dr. T.. Er habe alle seine Wohnungen im Umfeld vom Golfclub Motzen verkauft. Seine Gläubigerin, eine Bank aus Köln-Bonn, sei beauftragt, aus den Kaufpreisen die Wohngeldschulden zu tilgen. In Wahrheit hätte sich die Verwalterin längst mit der Bank geeinigt. Sie bekäme ja für jedes Wohngeldverfahren ein Extra-Honorar, darum versuche sie nun zu Unrecht, ihn des Wohngeldes wegen zu verklagen. Sie sei sowieso nicht mehr berechtigt, das Wohngeld einzuklagen, denn schließlich sei sie zum 31.12. des (Vor)Jahres das Verwalteramt los.</p>
<p>Es ist ebenfalls die Geschichte einer Trennung.</p>
<p>Dr. T. aus D. wird irgendwie rausgeworfen aus der Wohnanlage, an der er zuvor mehr als 65% aller dortigen 82 Wohnungen besaß. Das Wohngeldverfahren sieht so ein bisschen aus wie ein Scheidungsverfahren. Er wirft dem ausscheidenden Verwalter noch Schlamm hinterher. Möchte noch einmal nachtreten.</p>
<p>Das Scheidungsurteil ist ganz eindeutig: Dr. T. muss Wohngeld an die WEG bezahlen, die zugrunde liegende Forderung ist nunmehr rechtskräftig. Die allerletzte Amtshandlung des ausscheidenden Verwalters ist ein Zwangsvollstreckungsauftrag in alle noch &#8222;offenen&#8220; Grundbücher. Sicherheitshalber.</p>
<p>Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.</p>
<p>Was bleibt? Nichts außer einem schalen Nachgeschmack. Beide Geschichten spielen in der Vergangenheit und haben in der Gegenwart ihren finalen Ausklang. In Moll.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1118-12 &#8211; Positionen: Die Trends vom 03.01.2012 &#8211; vom sprayen, dissen, wulffen und gaucken! #Sprachforschung #Graffitiforschung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:32:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Update: Der Postillion meldet, Bundespräsident Wulff habe in der Nacht 82 Millionen Menschen angerufen und ihnen verboten, &#8230;.doch lest selbst! Jahrelang hat die im Hochparterre beheimatete Zahnarztpraxis in der Kreuzberger Falckensteinstr. sich mit den Graffitos abgemüht. Konstant dran war man. Immer wenn ein solches &#8222;widerliches Borstentier&#8220; mit Pinsel, Spray und Dose aufgebracht worden war, hatte ... <a title="1118-12 &#8211; Positionen: Die Trends vom 03.01.2012 &#8211; vom sprayen, dissen, wulffen und gaucken! #Sprachforschung #Graffitiforschung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146211/" aria-label="Mehr Informationen über 1118-12 &#8211; Positionen: Die Trends vom 03.01.2012 &#8211; vom sprayen, dissen, wulffen und gaucken! #Sprachforschung #Graffitiforschung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2512/4514911187_5d932eab9e.jpg" rel="lightbox[11524]"><img decoding="async" title="Ist das Kunst? Oder kann das weg?" src="http://farm3.static.flickr.com/2512/4514911187_5d932eab9e.jpg" alt="Ist das Kunst? Oder kann das weg?" width="500" height="375" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Ist das Kunst? Oder kann das weg?</figcaption></figure>
<blockquote><p>Update: Der Postillion meldet, Bundespräsident Wulff habe in der Nacht 82 Millionen Menschen angerufen und ihnen verboten, &#8230;.<a title="externer Link" href="http://www.der-postillon.com/2012/01/wulff-spricht-82-millionen-deutschen.html" target="_blank" rel="noopener">doch lest selbst</a>!</p></blockquote>
<p>Jahrelang hat die im Hochparterre beheimatete Zahnarztpraxis in der Kreuzberger Falckensteinstr. sich mit den Graffitos abgemüht. Konstant dran war man. Immer wenn ein solches &#8222;widerliches Borstentier&#8220; mit Pinsel, Spray und Dose aufgebracht worden war, hatte einer der Mitarbeiter es wieder entfernt. Die gute alte Handarbeit.</p>
<p>Damit ist jetzt Schluss. Schon vor einiger Zeit wendete sich die Arztpraxis an die Gemeinschaft. Ja, das habe man gern gemacht, für die Allgemeinheit. Aber irgendwann will man das auch loswerden. In manchen Gegenden von Berlin ist das eine viel zu erfüllende, bzw. ausfüllende Tätigkeit. Ein Profi soll her.</p>
<p><span id="more-11524"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11081" title="seitentrenner Malerpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/trenner_Malerpinsel.jpg" alt="seitentrenner Malerpinsel" width="60" height="60" /></p>
<figure id="attachment_11525" aria-describedby="caption-attachment-11525" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC00074_Graffito.jpg" rel="lightbox[11524]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11525" title="Bildbearbeitung: Graffito in Berlin-Xberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC00074_Graffito-1024x685.jpg" alt="Bildbearbeitung: Graffito in Berlin-Xberg" width="640" height="428" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC00074_Graffito-1024x685.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC00074_Graffito-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC00074_Graffito.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11525" class="wp-caption-text">Bildbearbeitung: Graffito in Berlin-Xberg</figcaption></figure>
<p>Nun ist ein Profi gefunden. Die Fa. Ungenannt von Geschäftsführer Ungenannt hat jetzt den Auftrag, neue Graffitos bei Bedarf regelmäßig und im Rahmen einer kurzen, verabredeten Reaktionszeit zu beseitigen.</p>
<p>Der Berechtigte aus dem Haus meldet den neuen &#8222;Tag&#8220;.</p>
<p>Die Fa. kommt und beseitigt ihn. Fertig ist die Laube.</p>
<p>Bloggwart von Hogwarth als vermeintlicher Sachbeschädiger. Den Spruch hat tatsächlich niemand &#8222;drübergezimmert&#8220; bzw. &#8222;getaggt&#8220; als neues, richtungsweisendes Spruchband: Dass die Hausverwaltung &#8222;dähmlich&#8220; ist, wissen wir auch so. Sie ist sowieso immer schuld.</p>
<p>Allerdings hat die Hausverwaltung nun, so &#8222;dähmlich&#8220; sie auch sein mag, durch einen solchen Graffiti-Beseitigungsvertrag die Weichen gestellt. Schade, schade, solche Kosten sind auf die Mieter der vermieteten Eigentumswohnungen auch als Betriebskosten umlegbar. Wie auch die Wohnungseigentümer selbst die Kosten tragen müssen. Sie erhöhen die &#8222;costs of living&#8220;. Deutlich wird: Die Allgemeinheit trägt die Kosten für die Beseitigung von hirnlosen Sprüchen, Bilderchen und Tags, die im Grunde niemandem gefallen außer dem Sprayer selbst.</p>
<figure id="attachment_5570" aria-describedby="caption-attachment-5570" style="width: 558px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5570" title="Yin und Yang sind gesichtspunkte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg" alt="Yin und Yang sind gesichtspunkte" width="568" height="573" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg 568w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg 297w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /><figcaption id="caption-attachment-5570" class="wp-caption-text">Yin und Yang sind gesichtspunkte</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Yin und Yang im Zusammenhang mit Graffiti und die Frage: Was bedeutet &#8222;Graffiti&#8220; für das menschliche Wohlergehen? Die Auswertung der netzbekannten Meldungen zum Thema ergibt ein zweischneidiges Schwert und auch &#8222;die Flucht nach vorn&#8220;. Richtig ist, es gibt dieses Problem. Richtig ist auch, dass eigentlich so gut wie niemand &#8222;fremdbestimmte&#8220; Inhalte auf seinen Hausfassadenflächen wünscht. Richtig ist aber auch, dass zu viele hässliche Fassaden daherkommen. Da kommt als scheinbarer Ausweg nur eine &#8222;Flucht nach vorn&#8220; als Lösungsmöglichkeit in Betracht: Man veranstaltet einfach bewusste Graffiti-Wettbewerbe, nennt das Kunst und verschweigt die Wahrheit: Dass nämlich Graffitis immer einen Übergriff und Fremdbestimmung, ja den Versuch von Beherrschung in sich tragen, nicht demokratisch abgestimmt sind und daher den Leidtragenden &#8222;übergeholfen&#8220; wurden, anstatt mit ihnen als &#8222;echter Mehrwert&#8220; abgesprochen! Und wieder sind es ganz überwiegend die Jungs, die das machen. Ein tiefgehend &#8222;männliches Balz- und Kokettierverhalten&#8220;. </em></p></blockquote>
<p>Die Theorie besagt, dass nur das gewissenhafte, sofortige und konsequente Handeln aufgrund von neuen Spray-Tags erfolgreich sein wird. So wie &#8222;zero tolerance&#8220; in New York früher mal eingeführt wurde: Null-Toleranz und sofortiges Eingreifen.</p>
<p>Richtig ist aber auch: es entstehen feste Kosten, die jeder gern vermieden hätte&#8230;.</p>
<p>Ach, wären diese Sprayer nicht so autistisch und selbstverliebt, &#8230;., man könnte einen ebenso großen Betrag für etwas Nützliches ausgeben. Gebt uns mal die Handynummer von so einem Sprayer. Den werden wir &#8222;wulffen&#8220;, seit gestern hat sich dieser neue Begriff fest im deutschen Sprachgebrauch verankert. Unser Vorbild ist der Bundespräsident: Wir werden den Sprayer anrufen, ihn wulffen, bzw. &#8222;dissen&#8220;: das bedeutet, wir reden ihm eine beherzte Beschimpfung auf seine Mail- bzw. Sprachbox, drohen mit dem Abbruch der Beziehungen, mit strafrechtlichen Konsequenzen und auch mit sonstigem Unbill.</p>
<blockquote><p><em>Sprayer sind Spammern im Netz nicht unähnlich. Sie sondern pigmentierte Exkremente ab, nach denen man sie nicht gefragt hat. Wer eine Website mit funktionierenden Kommentaren betreibt, wird das bestätigen können. Zu selten kommen sinnvolle Kommentare von ausgesuchter gedanklicher Schönheit. Zu oft werden einfach nur &#8222;digitale Duftmarken&#8220; hinterlassen, die überflüssig sind.</em> <em>Um es klar zu sagen: Damit sind wirkliche Künstler nicht gemeint, die eine Ausnahme von der Regel untalentierter Sprayer darstellen und wirklich etwas Vorzeigbares können.</em></p></blockquote>
<p>Bleibt noch die Frage: Würde denn der Gauck es besser machen? Und was wäre, wenn man sich das &#8222;wulffen&#8220; vor dem geistigen Auge einmal intensiv betrachtet, dann das &#8222;gaucken&#8220;? Ich hab noch keine Antwort auf diese mir noch zu zeitgeistig erscheinende Frage. Möglicherweise wird sie sich nie stellen.</p>
<p>Fest steht nur eins: Die Zukunft ist ein Programm, an dem wir noch arbeiten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gezielt geschaut: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gl=de&amp;tbm=nws&amp;btnmeta_news_search=1&amp;q=graffiti&amp;oq=graffiti&amp;aq=f&amp;aqi=d1g2d-o1&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=2140l4953l0l5812l8l6l0l3l3l0l406l922l2-1.1.1l3l0" target="_blank" rel="noopener">Die Google-News-Suche &#8222;graffiti&#8220; zeigt heute ungefähr 4.750 Suchergebnisse in 0,11 Sekunden</a></li>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/108411/">Die Graffitiseuche geht um</a></li>
<li>Graffiti: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/die-jugendgerichtshilfe-spandau/">Die Jugendgerichtshilfe ruft an</a></li>
<li>Polaroid des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/polaroid-des-tages-graffity/">In Kreuzberg sind immer wieder Schmierfinken unterwegs</a></li>
<li>Das LKA ruft an: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/graffity-sprayer-wurden-gefasst/">Die Sprayer wurden gefasst&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1108-11 &#8211; Fotowelt: Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen &#8211; Vom Leben als Paradiesvogel #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 13:51:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwischen den Tagen, resümiert Yvonne M. aus Berlin, das hätte eher so was Gynäkologisches. Zwischen den Jahren sei auch unlogisch: Denn das jetzige Jahr ende nun erst einmal am 31.12.. Ja, damit hat sie recht. Aber diese Tage schwimmen auch irgendwie im Philosophischen herum. Wie etwa hat er auszusehen, der ideale Haus- und Grundstücksverwalter? Oder ... <a title="1108-11 &#8211; Fotowelt: Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen &#8211; Vom Leben als Paradiesvogel #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/145211/" aria-label="Mehr Informationen über 1108-11 &#8211; Fotowelt: Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen &#8211; Vom Leben als Paradiesvogel #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" title="Fotowelt! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Zwischen den Tagen, resümiert Yvonne M. aus Berlin, das hätte eher so was Gynäkologisches. Zwischen den Jahren sei auch unlogisch: Denn das jetzige Jahr ende nun erst einmal am 31.12.. Ja, damit hat sie recht. Aber diese Tage schwimmen auch irgendwie im Philosophischen herum. Wie etwa hat er auszusehen, der ideale Haus- und Grundstücksverwalter? Oder die Bankkauffrau? Feinen Zwirn tragen, Einstecktuch oder doch lieber Trachtenjanka? Auffallen? Sich einfügen? Was ist ein guter, redlicher Mitarbeiter? Wir sind äußerlich. Zwar lange nicht mehr so intensiv wie früher, aber immer noch und vielleicht auch mit ganz neuen Konventionen? Würdest du einem Punk das Sparbuch anvertrauen? Oder vergisst der am Ende, die Zinsen nachzutragen?</p>
<p><span id="more-11409"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11410" aria-describedby="caption-attachment-11410" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00992_Eins.von_.diesen.ze_.jpg" rel="lightbox[11409]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11410" title="Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00992_Eins.von_.diesen.ze_-1024x685.jpg" alt="Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen!" width="640" height="428" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00992_Eins.von_.diesen.ze_-1024x685.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00992_Eins.von_.diesen.ze_-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00992_Eins.von_.diesen.ze_.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11410" class="wp-caption-text">Eins von diesen zehn ist anders als die Anderen!</figcaption></figure>
<p>Operation Spiegelei.</p>
<p>Das Kind wird älter und jugendlich. In seiner Lebensgeschichte bricht sich das Aufbegehren Bahn. Gegen alle Konventionen. Es probiert den persönlichen &#8222;style&#8220; aus, nicht immer mit überzeugenden Zwischenergebnissen. Dennoch ist sicher: es wird seinen style finden. Wir sind alle style-Forscher gewesen, früher noch viel mehr als heute. Lange vor uns bald 50-jährigen haben die schon 60-jährigen rund zehn Jahre vor uns den Aufstand geprobt.</p>
<p>Das Ergebnis davon haben wir jetzt. Alle sind irgendwie individuell. Alle sind anders.</p>
<p>In ihrer Andersartigkeit sind die Individuellen, so paradox das klingt, ähnlich. Alle sehen so individuell wie möglich aus. Niemand traut sich noch, ähnlich auszusehen. In dieser schrecklichen Einheit durch Vielfalt sticht nun der Andersfarbige hervor. Der ist das zehnte Element von bspw. zehn Spiegeleiern, als einziges in eidottergelb.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;fmU9BT51olI&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Bill Ramsey &#8211; Das Mädchen mit dem aufregenden Gang 1961 (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p><em>Feines Unterscheidungs- bzw. Alleinstellungsmerkmal 1961: Das Mädchen mit dem aufregenden Gang! Kommt partout nicht aus der Mode, gibt es heute noch. </em></p></blockquote>
<p>Lasst uns die Ukulele wenigstens grob stimmen, erheben und fröhlich anstimmen:</p>
<p>Eins von diesen zehn ist anderes als die Andern. Das kennt Ihr doch noch? Ich meine, es war in der Sesamstr. eins von diesen zehn liebgewordenen Abzählspielen. Oder war es die Sendung mit dieser orangenen <del>Ratte</del> Maus? Pah, orangefarben, da lachen ja die Hühner. Schon wieder so ein Versuch, als etwas ganz besonderes zu antichambrieren. Hühnerkot, Mäusescheiße, Rattenköttel.</p>
<p>Wir sind gleich: Aber einige sind <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/11/143011/">gleicher</a>.</p>
<p>Apropos: Wer Twitter, RSS &amp; Konsorten nicht mag, aber einen facebook-Account hat, kann jetzt die Beiträge, die auf dieser Website veröffentlicht werden, auf einer facebook-Gesichtspunkte-Seite in die Timeline stellen. So ist es: facepoints (gesichtspunkte) goes facebook (Gesichtsbuch). Ist das Leben nicht schön bunt? Du findest die Seite auf facebook, indem Du einfach auf das nachfolgende Logo klickst, click</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.facebook.com/#!/pages/gesichtspunktede/311041302262820"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11399" title="facebook-Seite.Avatar" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/facebook-Seite.Avatar.jpg" alt="" width="200" height="242" /></a></p>
<p>Mit der so genannten &#8222;Ramseytheorie&#8220; und dem dazugehörige Schubfachprinzip ließe sich die Welt doch gut erklären, oder?</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ramseytheorie: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ramseytheorie" target="_blank">Wie viele Elemente aus einer mit einer gewissen Struktur versehenen Menge müssen ausgewählt werden, damit diese Struktur in der Teilmenge wieder gefunden werden kann</a>?</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1105-11 &#8211; Buchtipp: Die &#8222;Geschmacksschule&#8220; von Jürgen Dollase setzt die Hippie-Ära mit anderen Mitteln fort: mit ihm als Löffelpapst</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 14:41:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sachbücher zur Kulinaristik und Gastrosophie erweitern das Verständnis von Geschmack und Kochkunst. Darin geht es ihm nicht in erster Linie um das Nachkochen von Rezepten, sondern um das Erlernen einer Geschmackskultur. Der jeweils eigene Geschmack soll systematisch sensibilisiert werden. Entgegen der vorherrschenden Orientierung an der Haute Cuisine plädiert Dollase für eine „demokratische Esskultur“, da guter ... <a title="1105-11 &#8211; Buchtipp: Die &#8222;Geschmacksschule&#8220; von Jürgen Dollase setzt die Hippie-Ära mit anderen Mitteln fort: mit ihm als Löffelpapst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144911/" aria-label="Mehr Informationen über 1105-11 &#8211; Buchtipp: Die &#8222;Geschmacksschule&#8220; von Jürgen Dollase setzt die Hippie-Ära mit anderen Mitteln fort: mit ihm als Löffelpapst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-7742 alignnone" title="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg" alt="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" width="400" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p><em>Sachbücher zur Kulinaristik und Gastrosophie erweitern das Verständnis von Geschmack und Kochkunst. Darin geht es ihm nicht in erster Linie um das Nachkochen von Rezepten, sondern um das Erlernen einer Geschmackskultur. Der jeweils eigene Geschmack soll systematisch sensibilisiert werden. Entgegen der vorherrschenden Orientierung an der Haute Cuisine plädiert Dollase für eine „demokratische Esskultur“, da guter Geschmack schon mit einfachen Zutaten und damit von jedermann „erlernbar“ sei.  (aus wikipedia: über &#8222;Jürgen Dollase&#8220;)</em></p></blockquote>
<p>Jürgen Dollase (Jahrgang 1948) war früher mal Keyboarder. Seine Band hieß Wallenstein und dies zu Zeiten, als die Menschen anfingen, ihre Haare immer länger wachsen zu lassen. Am Haarschnitt hat sich seitdem wenig verändert, nur ist Jürgen Dollase bereits vor einiger Zeit zu anderen, neuen Ufern aufgebrochen. Die Art und Weise, auf die er dies tat, ist irgendwie auch ein bisschen einer &#8222;freaky nature&#8220; geschuldet. Dollase hat sich der Küche ganz und gar verschrieben. Rüttelt an Essgewohnheiten. Bzw. bekämpft Bewusstseinsstörungen.</p>
<p><span id="more-11367"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-10338" title="_seitentrenner.Fisch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/seitentrenner.Fisch_.gif" alt="" width="90" height="26" /></p>
<figure id="attachment_11369" aria-describedby="caption-attachment-11369" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-12-24-Collage.Dollase.jpg" rel="lightbox[11367]"><img decoding="async" class=" wp-image-11369 " title="Collage &quot;Currywurst leicht dekonstruiert&quot; - Jürgen Dollase, &quot;Geschmacksschule&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-12-24-Collage.Dollase-1024x681.jpg" alt="Collage &quot;Currywurst leicht dekonstruiert&quot; - Jürgen Dollase, &quot;Geschmacksschule&quot;" width="512" height="340" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-12-24-Collage.Dollase-1024x681.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-12-24-Collage.Dollase-300x199.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-12-24-Collage.Dollase.jpg 1200w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11369" class="wp-caption-text">Collage &quot;Currywurst leicht dekonstruiert&quot; - Jürgen Dollase, &quot;Geschmacksschule&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Und wie ist es nun beim &#8222;Kochbuchen&#8220;? Richtig, Jürgen Dollase weiß es: &#8222;Wenn man sich irgendwo auf die Suche nach Henne und Ei macht, findet man regelmäßig viele große Hennen und oft erstaunlich kleine Eier.&#8220; (Jürgen Dollase, FAZ vom 01.12.2003, Link unten)</em></p></blockquote>
<p>Die besten Dinge des Lebens sind zeitlos. Manche haben mit den Jahren schon Staub angesetzt und als ich es kürzlich erneut aus dem Regal mit Kochbüchern zog, musste ich zunächst einmal den Staub fortblasen. Dies gelang.</p>
<p>Vincent Klink sagt es in der unten verlinkten Sendung &#8222;Geschmack und Sinnlichkeit&#8220;, wie er mit Sinnlichkeit und im Gebrauch von Microsoft Word umzugehen habe, es klingt kritisch/nachdenklich, trifft aber die &#8222;Berliner Schule&#8220; von gesichtspunkte.de, mit dem Office-Korrekturprogramm den Sinn des Lebens insgesamt in Frage zu stellen:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Wenn man im Wordprogramm mit der rechten Maustaste das Wort &#8222;Sinnlichkeit&#8220; anklickt, dann kommt Hurerei, nur die schlimmsten Sachen, es kommt überhaupt nichts Schönes, und das ist natürlich fatal für das, was wir als Lebensglück anstreben.&#8220; Vincent Klink (zur Person <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_Klink" target="_blank">hier</a>)</em></p></blockquote>
<p>Ich habe die &#8222;Geschmacksschule&#8220; schon seit ein paar Jahren herumstehen, das ist ein Buch, von dem ich ursprünglich meinte, es sei eine Art Kochbuch. Deswegen steht es in diesem Regal. Wenn ich genau überlege, muss es 2005 gewesen sein. Das Buch war gerade neu erschienen. Der Modus vivendi dieses Buchs ist allerdings nicht, technische Betriebsanleitung zu sein und Gerätevielfalt in der Gebrauchsküche zu stärken. Dollases Anleitung zum glücklich sein ist eher wie eine spätere Überarbeitung früherer Drogenerfahrungen von ihm, die Dollase, erwachsen geworden,  mit anderen Mitteln fortsetzt: als Löffelpapst.</p>
<blockquote><p><em>Eine besondere Idee hierfür sind seine „Geschmacksgraphiken“, welche die subjektiv erlebte Intensität von Menübestandteilen anhand von Verlaufskurven in einem Diagramm nachzeichnen.<sup id="cite_ref-WDR_0-2">[1]</sup> Sein Zugang zur Welt der Kochkunst ist betont analytisch, gewissermaßen eine chemische Analyse der subjektiv erlebten Geschmackskomponenten. Zur Erläuterung der Geschmackserlebnisse verwendet er gern den Begriff der „Textur“ anstelle des gebräuchlicheren Mundgefühls, womit er die physikalischen Aggregat-Zustände und weitere grundlegende materielle Eigenschaften der Speisen während des Essens betont: hart, weich, zäh [Viskosität], brüchig [kross] usw.</em> <em>(aus wikipedia)</em></p></blockquote>
<p>Das ganze Buch über illustriert sich Seite für Seite in dem Buch als Löffelexperiment. Das Ziel: den ultimativen Geschmackslöffel zusammenzustellen. Womit dann eins klar ist: Es geht nicht darum, den Leser satt zu bekommen. Es geht darum, minimalistisch und durch gezielte Bestückung mit den richtigen Zutaten den einen &#8222;one and only&#8220; Geschmackslöffel hinzudrapieren, der uns alle Sinne und Geschmacksknospen öffnet.  Gourmettechnisch &#8222;erste Sahne&#8220;, sozusagen.</p>
<p>Rein, lecker&#8230;oder nicht lecker, so fasst Dollase zusammen, was wir vom Essen in Erinnerung behalten. Es sei nicht vorgesehen, dass wir da einmal genauer hinschmecken.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;mRmV9jgEZJ4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>WALLENSTEIN Blitzkrieg 02 The Theme 1971 (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p><em>Was fürs Geschmäckle gilt, machte Wallenstein bspw. 1971 schon geltend, mit Jürgen Dollase als Keyboarder. Darüber heißt es bspw. &#8222;Die Musik von Wallenstein ist einmalig. Es gelingt ihnen, eine Synthese von reiner, melodischer Musik und hartem, brutalem Rock und unfassbaren, an Wahnsinn grenzenden Empfindungen zu finden.&#8220; (französische Popzeitschrift BEST über Wallenstein)</em></p></blockquote>
<p>Zum Beispiel mit Blutwurst tut er es, weil Blutwurst unterschätzt ist. Am weiteren Beispiel Currywurst (Abbildung und Textbeispiel oben) gelingt ihm das genauso mit Finesse, wie mit einem Stück Matjeshappen, einem schwarzen Stück Pumpernickel und mit Fischrogen. Das Buch zu lesen ist eine spirituelle Erfahrung, die ihresgleichen sucht. Hinterher denkt man nach darüber, was man alles nicht gewusst hat. Bzw. was einem so auf diese nachdrückliche, beeindruckende Art und Weise noch gar nicht bewusst gewesen war. Kulinarische Intelligenz, so auch der Titel eines anderen Buchs von Dollase, back to the roots und das auf ziemlich hohem Niveau. Ein echter Mehrwert.</p>
<p>Bleibt vielleicht noch, ein philosophisches Fazit zu ziehen. So wie Jürgen Dollase in der Sendung &#8222;Geschmack und Sinnlichkeit&#8220; subsummiert, auszugsweise: &#8222;Wir können das sogar sozial verkoppeln. Wir können jederzeit eine Strecke ziehen von dem sensiblen Umgang mit Essen bis zu einem sensiblen Umgang mit unserer Umwelt. Viele Probleme wären nicht da, wenn wir eine Art kulinarische Moral hätten.&#8220; Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Persönlich verantwortlich: <a title="externer Link" href="http://www.juergen-dollase.de/" target="_blank">Jürgen Dollase hat eine Homepage</a></li>
<li>HowTo buy: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Geschmacksschule-J%C3%BCrgen-Dollase/dp/3937963200/ref=cm_cr_pr_product_top" target="_blank">&#8222;Geschmacksschule&#8220; via amazon kaufen</a></li>
<li>Frankfurter Kochschule: <a title="externer Link" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/esspapier/" target="_blank">Jürgen Dollases Rubrik &#8222;Esspapier&#8220; bei der FAZ</a></li>
<li>Frankfurter Allgemeine: <a title="externer Link" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/friedrich-karl-sandmann-herr-der-loeffel-1131991.html" target="_blank">Friedrich-Karl Sandmann ist der &#8222;Herr der Löffel&#8220;</a></li>
<li>3sat-Multimedia: <a title="externer Link" href="http://www.3sat.de/dynamic/webtv/webtv_playurl.php?playerurl=%2Fdelta_060112_geschmack2_neuewege_16zu9.rm&amp;playertype=ms&amp;bandwidth=high&amp;playerlocation=internal&amp;play=Video+starten" target="_blank">Geschmack und Sinnlichkeit (Diskussion mit Jürgen Dollase)</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:13:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich komme zurück auf das Jahr 1973. Der Film &#8222;Leben und Sterben lassen&#8220; wurde gestern Abend ausgestrahlt. Sollte ich das neue facebook-Profil mit diesem Wissen ebenso gewissenhaft füttern, meine (neue) Timeline mit Erinnerungen füttern? Damit jeder weltweit sehen kann, was ich 1973 von diesem Bond-Film hielt? Nein nein, die Diskussion um &#8222;Euro-Bonds&#8220; ist mir nicht entgangen. Ich bin ebenso dagegen, ... <a title="1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144011/" aria-label="Mehr Informationen über 1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00697_Header.Profil.jpg" rel="lightbox[11285]"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-11286" title="DSC00697_Header.Profil" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00697_Header.Profil.jpg" alt="" width="450" height="210" /></a></p>
<blockquote><p>Ich komme zurück auf das Jahr 1973. Der Film &#8222;Leben und Sterben lassen&#8220; wurde gestern Abend ausgestrahlt. Sollte ich das neue facebook-Profil mit diesem Wissen ebenso gewissenhaft füttern, meine (neue) Timeline mit Erinnerungen füttern? Damit jeder weltweit sehen kann, was ich 1973 von diesem Bond-Film hielt? Nein nein, die Diskussion um &#8222;Euro-Bonds&#8220; ist mir nicht entgangen. Ich bin ebenso dagegen, wie die derzeitige Regierung. Mein Bond gehört nach Europa, die Briten sind auch dagegen und dem Zuckerberg werd ich nichts stecken, diesbezüglich. Klara Fall, Klara Kopp und &#8222;klar wie dicke Tinte &amp; Plumpudding&#8220;, letzteres sagte früher immer mein Englisch-Lehrer.</p></blockquote>
<p><strong>So langsam, Stück für Stück</strong>, rollt mein zweites Leben in der &#8222;digitalen, zweiten Lebensrolle&#8220; aus. Ich werde nun aufgefordert, auch die rückwärtigen Aspekte meines Lebens zu bearbeiten. Es geht darum, sein ganzes Leben vor den anderen facebook-Usern dahin zu blättern. Nacktbilder sind allerdings weiterhin verboten. Bei gewissenhafter Bedienung eine transparente Rückschau auf ein Leben. Die Frage ist, wie viel Transparenz verträgt das eigene Leben und die andere Frage lautet, was es bringen soll, ein so rückwärts gerichtetes Leben zu führen, <strong>bzw. sich in der Rückschau in konkrete Arbeit zu begeben</strong>?</p>
<p><strong>Abgesehen davon</strong>: Wer im Hier und Jetzt lebt, der wird aber -ab sofort- bzw. nach der Umstellung auf das neue Profil, auch hinsichtlich aller &#8222;Phasen seines jetzigen Lebens&#8220; transparenter. Denn Andere dürfen dann in der timeline scrollen und so lässt sich prima herausfinden, wie jemand -sagen wir im Januar 2012- gerade so drauf war. <strong>Der Spion, der mich liebte. Bzw. Der Spion, der mein Leben siebte. Durchsiebte</strong>. <strong>facebook ist auch der Spion, bei dem´s piepte</strong>.</p>
<p><span id="more-11285"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;FOv9QlLIAvU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;">Paul McCartney (1973) &#8211; Live &amp; Let Die (James Bond-Titelsong (via Youtube)</span></p>
<blockquote><p>Lasst uns das Leben lebenswert machen. Lasst uns das Altern erstrebenswert machen. Lasst uns das Sterben erträglich gestalten. Und wenn´s soweit ist, lasst und darüber nicht Haare spalten. Weil wir am Ende ja alle erkalten.</p></blockquote>
<p><strong>Womit ich nun beim Teilen meines Lebens angelangt bin</strong>, allerdings nicht auf facebook, und dort nur partiell. Wenn ich das hier fertig geschrieben habe, lässt mein System eine Meldung via Twitter los und schickt sie weltweit um die Reise. Wem meine tweets gefallen, der followed mir. Wenn er oder sie Twitterer ist. Das tut aber nicht not. Denn meine Tweets werden via Rohrpost (Twitter) auch an facebook weiter gemeldet. Dort sind derzeit über 450 Personen meine &#8222;Freunde&#8220;. Das schreibe ich in Anführungszeichen, <strong>weil ich zu unterscheiden weiß zwischen richtigen und falschen Freunden</strong>.</p>
<p><strong>Wer eine Menge &#8222;falscher&#8220; Freunde hat</strong>, führt der das System facebook an der Nase herum? <strong>Vielleicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Die Crux sind die Privateinstellungen von Usern auf facebook, die sinngemäß regeln, dass Freundanfragen Dritter nicht erwünscht sind. Kann man einstellen. In diesem Fall lehnt der facebook-User die Freundanfrage eines Dritten dann ab, wenn er ihn nicht kennt. Aufgrund seiner Einstellungen erfolgt die Ablehnung dann mit dem automatisierten Hinweis an facebook, dass eine Spam-Anfrage vorliegt. Mit Folgen für den Anfragenden: er erhält eine Kontaktsperre von bspw. sieben Tagen. Was für ein hanebüchener Unsinn, wonach bei Anfragen nach neuen Bekanntschaften derjenige bestraft wird, der den neurotischen Fremdkontaktblockator in kontakftreudiger Art und Weise fragt. Auf die Frage: &#8222;Du, wollen wir uns kennenlernen?&#8220; kann man doch auch einfach &#8222;Nein&#8220; antworten. So schwierig ist das doch nicht. Und die Frage muss doch erlaubt sein in einem social network.</p></blockquote>
<p><strong>Im Kern geht es mir im virtuellen Zweitleben</strong> &#8211; Living 2.0 &#8211; nicht um Darstellung privater Intimitäten oder um heimlichen Betrug meiner echten, funktionierenden Lebensbeziehungen als verheirateter Mann mit vier Kindern, sondern um das Gewinnen neuer Leserschichten. Dies Blog befasst sich mit dem Leben in bewohnten Mehrfamilienhäusern. Um das Leben und (vor allem auch) um das Leben lassen. Bzw. später um das das &#8222;Leben lassen&#8220;, gallus meus mortus est. <strong>Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot</strong>.</p>
<p><strong>Leben und sterben lassen</strong>, live &amp; let die, war 1973 und bei Einführung in den deutschen Kinos ca. Anfang 1974 der erste James Bond mit Roger Moore in der Hauptrolle, weitere Hauptrolle Jane Seymour, eine atemberaubende, schöne Frau, noch heute. Ich war so während des Programmstarts in den deutschen Kinos ungefähr 12, 13 Jahre alt. Dieser James Bond war mein erster James Bond, vorher hatte ich nie einen gesehen. Noch während dieses Films saß ich im Kino und verliebte mich ernstlich in <del>Jane Seymour</del> Paul McCartney, <strong>der den Titelsong geschrieben hatte</strong>.</p>
<p><strong>Im Ernst</strong>: Auch heute noch halte ich den Titelsong dieses Bond-Films für einen der größten Filmmusik-Songs aller Zeiten, wenn er irgendwo anläuft, gefrieren alle meine sonstigen Lebensbeteiligungen augenblicklich, ich verstumme  und bitte zeternd jeden weiteren mit mir am Set redseligen Gesprächspartner, <strong>für diesen Moment die Klappe zu halten</strong>.</p>
<p><strong>Gestern Abend lief der Film im Fernsehen</strong>. Ich habe ihn natürlich noch mindestens 150 weitere Male gesehen und kann fast die Dialoge auswendig rezitieren. Das ist nicht der Punkt. James Bond-Filme und insbesondere dieser sind für mich Filme, die ich mir mein gesamtes Leben lang weiterhin immer und immer wieder anschauen kann und in denen ich auch heute noch immer noch neue Kleinigkeiten und Details entdecke. So wie beispielsweise die Darstellung der schwarzen Bevölkerung von Amerika in diesem Film, über die man im Netz viel Kritisches lesen kann. Nein, ich find die Darstellung zwar klischeehaft, aber klasse. <strong>Ich habe die Siebziger ähnlich in Erinnerung</strong>.</p>
<p><strong>Es gab Afrofrisuren, Schlaghosen, lange Koteletten</strong>. Ich war nie in New Orleans, aber genau so, wie diese Stadt in dem Bond-Film dargestellt wird, mit diesen &#8222;Fillet of Soul&#8220;-Clubs und mit genau denselben Beerdigungsriten und -szenarien stelle ich mir New Orleans vor, jedenfalls früher und ich wache gern eifersüchtig darüber, dass mir niemand diese bloße Einbildung mit dämlichen Gequatsche auf Hochsoziologendeutsch zerstört. San Monique, eine Perle in der Karibik, Jamaica und was Paul McCartney ja auch in dem Film WINGS SPAN darüber erzählt, also wie ihn der Aufenthalt dort seinerzeit dazu inspiriert hatte, in den Bond-Titelsong ein bisschen Reggae einzustreuen, zu einer Zeit, als Reggae in Europa und fast überall <strong>woanders noch gar nicht akzeptiert und verbreitet war</strong>.</p>
<p><strong>Allein schon der Titelsong</strong> sagt ja auch heute noch im Kern, was wir uns wünschen zu erinnern: Wir wollen leben und leben lassen. Wir werden mit Sicherheit irgendwann einmal unser Leben lassen. Wir lassen leben und einige von uns lassen sterben. Leben und sterben lassen. <strong>Einzig und allein eins geht gar nicht: wir können das Sterben nicht lassen. Unmöglich</strong>.</p>
<p><strong>Ich werde bis dahin immer Paul McCartney hören</strong>. Soviel allerdings steht unabänderlich fest.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben ist teuer, ineffizient und voller Gefahren. Das hat auch Rainer Hoffmann aus Recklinghausen herausgefunden. Inzwischen weiß Rainer Hoffmann, dass die Prüfungsrechnungen der werbewirksamen Versprechungen um eigene Gesichtspunkte in distanzierten Betrachtungen zu ergänzen sind. Sprüche wie &#8222;Sparen Sie bis zu 70% der Warmwasserbereitungskosten&#8220; mögen inhaltlich sogar stimmen. Der Fachmann weiß: Für die Brauchwassererwärmung benötigt der ... <a title="1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143511/" aria-label="Mehr Informationen über 1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" rel="lightbox[11231]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><strong>Das Leben ist teuer, ineffizient und voller Gefahren</strong>. Das hat auch Rainer Hoffmann aus Recklinghausen herausgefunden. Inzwischen weiß Rainer Hoffmann, dass die Prüfungsrechnungen der werbewirksamen Versprechungen um eigene Gesichtspunkte in distanzierten Betrachtungen zu ergänzen sind. Sprüche wie &#8222;Sparen Sie bis zu 70% der Warmwasserbereitungskosten&#8220; mögen inhaltlich sogar stimmen. Der Fachmann weiß: Für die Brauchwassererwärmung benötigt der übliche Durchschnittsmensch in Deutschland allenfalls 12% der insgesamt benötigten Energie. Spart man aber von 12% seiner Energiekosten bis zu 70% ein, so liegt die Gesamtersparnis gerade bei etwas über 6%. Nachgerechnet wurde, dass die Amortisation bei solchen Milchmädchenrechnungen dann bei ca. 25 bis 28 Jahren Amortisationszeit liegt. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p><span id="more-11231"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;A7zsNBv3hSg&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>SOLARKRITIK.DE bei FERNSEHKRITIK.TV (Folge 20 im Dezember 2008)</em></span> </p>
<div id="watch-description-text">
<blockquote>
<p id="eow-description">In der &#8222;Folge 20&#8220; des Internet-Video-Blogs von www.fernsehkritik.tv wird im Dezember 2008 über die solarkritischen und medienkritischen Recherchen von SOLARKRITIK.DE berichtet. (Klappentext des youtube-Videos)</p>
</blockquote>
</div>
<p><strong>Und übrigens geben die Hersteller</strong> von solchen Modulen auch so lange Produktgarantien nicht ab. Mit anderen Worten: Es kann durchaus sein, dass so ein Modul nach fünfzehn, zwanzig Jahren kaputt geht und dann neu angeschafft werden muss. Dann hat es sich eben &#8222;nie&#8220; gerechnet. <strong>Bisschen Skeptizismus schadet also nie</strong>.</p>
<p><strong>Bei Rainer Hoffmann</strong> steht eine Vielzahl von Aussagen aus dem Fernsehen, der Werbeindustrie und verschiedenen anderen daran &#8222;politisch Interessierten&#8220; sehr genau auf dem Prüfstand. So wie bspw. die Aussagen des bekannten deutsch-indischen Journalisten Rangah Yogeshwar, der in populärwissenschaftlichen Fernsehbeiträgen immer wieder zu den Innovationen der Welt Stellung nimmt. Eine Sendung namens Quarks &amp; Co.&#8220;, so meint er, stellt im Wesentlichen inhaltlichen &#8222;Quark&#8220; dar. <strong>Hier ein Beitrag, der von ihm nachbearbeitet wurde</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Sp8i3jW97Ag&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Wie &#8222;Quarks &amp; Co&#8220; die TV-Zuschauer am 08.09.2009 getäuscht hat &#8230;!! (1. Teil)</span></em> </p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;cCMPIT3XGVg&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Wie &#8222;Quarks &amp; Co&#8220; die TV-Zuschauer am 08.09.2009 getäuscht hat &#8230;!! (2. Teil)</em> </span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">In Deutschland gibt es im Jahr höchstens 2.000 Stunden mit ungetrübtem Sonnenschein. In den Broschüren der Hersteller stehen aber nur die Leistungsangaben bei optimalen Bedingungen. Der Ausbau dieser Energiequellen scheint in die falsche Richtung abzudriften. Es wird subventioniert auf Teufel komm raus, ohne aber das Ziel zu erreichen, sich von den konventionellen Stromerzeugungsmethoden unabhängig zu machen. Es wird ein Ziel vorgegaukelt, das technisch überhaupt nicht zu erreichen ist. (Joachim Bublath, 2004)</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Um eine Solarzelle zu produzieren</strong>, wird Energie aufgewendet. Die Untersuchung ergibt, dass die für die Herstellung der Zelle bei einer Lebensdauer von 30 Jahren nach 37 Monaten (3 Jahre, 1 Monat) wieder amortisiert ist. Dann hat die Solarzelle so viele Energie erzeugt, wie benötigt wurde, um sie herzustellen.  <strong>Solarkritiker Rainer Hoffmann stellt die Aussage in Frage und fragt nach wissenschaftlichen Belegen dafür</strong>. In die Website muss man sich allerdings ziemlich gründlich einlesen. <strong>Interessant</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Linktipp: <a title="externer Link" href="http://solarresearch.org" target="_blank">Solarkritik.de von Rainer Hoffmann</a> (Website)</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1080-11 &#8211; Sinnfragen: Wieviel Kommerz verträgt der Mensch? #Crashtestdummies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 00:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Crashtestdummies]]></category>
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					<description><![CDATA[RBB-Fernsehen gerade: Die französische Automobilindustrie testet Geländewagen. Dabei im Versuch: echte Menschenleichen. Auf die Frage: Warum nehmen Sie keine falschen? Antwort: Es gibt keine falschen Menschenleichen. Benutzt werden gespendete Leichen. Das Ergebnis des Crashtests: Wäre niemals mit Crashtestdummies auszutesten gewesen. Allerdings: Der Versuch der Industrie stößt zumindest bei mir an die Geschmacksgrenzen und ich frage ... <a title="1080-11 &#8211; Sinnfragen: Wieviel Kommerz verträgt der Mensch? #Crashtestdummies" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142411/" aria-label="Mehr Informationen über 1080-11 &#8211; Sinnfragen: Wieviel Kommerz verträgt der Mensch? #Crashtestdummies">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_9137" aria-describedby="caption-attachment-9137" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9137" title="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg" alt="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9137" class="wp-caption-text">Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!</figcaption></figure>
<p><strong>RBB-Fernsehen gerade</strong>: Die französische Automobilindustrie testet Geländewagen. Dabei im Versuch: echte Menschenleichen. Auf die Frage: Warum nehmen Sie keine falschen? Antwort: Es gibt keine falschen Menschenleichen. Benutzt werden gespendete Leichen. Das Ergebnis des Crashtests: Wäre niemals mit Crashtestdummies auszutesten gewesen. Allerdings: Der Versuch der Industrie stößt zumindest bei mir an die Geschmacksgrenzen und ich frage mich, ob man für Geld wirklich alles kaufen kann. Auch die Leiche eines Gestorbenen? <strong>Totenruhe adé und kurz gesagt: Widerlich</strong>! &#8211; <strong>Das Wort &#8222;Ethik&#8220; erscheint einem nicht mehr gänzlich sinnleer</strong>.</p>
<p><strong>Und im Übrigen Bilder einer Versuchsanordnung mit Ergebnis</strong>: Die Leiche wird aufgehangen, angezogen mit Schutzanzug (wie Kleidung) und hinterher fährt ein Geländewagen gegen die Leiche. Jemand zählt noch einen Countdown herunter auf Französisch. Aber es ist nicht &#8222;drei-zwei-eins&#8220; und dann meins. Heraus kommt sinngemäß: Die Leber wurde mit ein paar saftigen Rippenbrüchen durchbohrt. Ein leitender Versuchsarzt ist erleichtert: &#8222;Das hätten wir mit Crashtestdummies nie herausbekommen!&#8220; &#8211; <strong>Siehste, ein echtes Glück</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1059-11 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Du läßt dich geh´n&#8220; von Charles Aznavour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[1059-11]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Aznavour]]></category>
		<category><![CDATA[Du läßt Dich gehn]]></category>
		<category><![CDATA[Tote Hosen]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;DbfQU5X2UKk&#8220;] Charles Aznavour: Du läßt Dich gehn  (via Youtube) Sich geh´n lassen: Ein Beziehungskiller! Der Beschwerdeführer Charles Aznavour ist männlich und sein Lied schon etwas älter. Es ist aus einer anderen Zeit. Ja, so ist das: sie lässt sich gehen, er beschwert sich darüber. Und irgendwann lässt er sie gehen, so wie man in ... <a title="1059-11 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Du läßt dich geh´n&#8220; von Charles Aznavour" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/140311/" aria-label="Mehr Informationen über 1059-11 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Du läßt dich geh´n&#8220; von Charles Aznavour">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;DbfQU5X2UKk&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Charles Aznavour: Du läßt Dich gehn  (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Sich geh´n lassen: Ein Beziehungskiller!</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Der Beschwerdeführer Charles Aznavour ist männlich</strong> und sein Lied schon etwas älter. Es ist aus einer anderen Zeit. Ja, so ist das: sie lässt sich gehen, er beschwert sich darüber. Und irgendwann lässt er sie gehen, so wie man in einer Beziehung jemand anderes ziehen lässt, weil man zu viel an ihm auszusetzen hat. Ob die Gründe hier wohlweislich zutreffen, das ist eine ganz andere Geschichte. Es ist eher eine gefühlvoll angemeldete Stimmungslage. <strong>Ein Bericht zur Lage der Beziehung</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Das Lied ist berühmt geworden</strong>, ein zeitloser Klassiker. Da kommen die &#8222;Toten Hosen&#8220; nicht an das Original ran, auch wenn es lustig ist, wie sie den Klassiker interpretiert haben. Aber wer braucht schon verzerrte E-Gitarren, um das Stück zu fühlen. Es ist doch eher störend, wenn die Gitarren bratzen! So als hätte niemals ein Stück Musik seine Berechtigung, wenn es nicht binnen weniger Songstruktur-Minuten in etwas Ätzendes umkippt. Nö, so war das von Charles Aznavour nicht gedacht. <strong>Das ist (zum Beweis) verlinkt</strong>.</span><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=s-uj0uA1zFM&amp;feature=related" target="_blank">Die Toten Hosen interpretieren einen Weltklassiker</a></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ... <a title="1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/139511/" aria-label="Mehr Informationen über 1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" title="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10849" title="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrekturvorschlag_Verwalterwechsel.jpg" alt="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" width="450" height="302" /></p>
<blockquote><p>Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ganz vielen Faktoren ab. U.a. auch von einem guten Hausverwalter. Aber nicht nur. Heute ist ein besonderer Tag: Unsere Bundeskanzlerin wird heute vermutlich sagen, dass sie sich freut. Muammar al Gaddafi soll tot sein. Einen Nachruf kriegt der hier nicht. Nicht hier.</p></blockquote>
<p><strong>Alle Jahre wieder kommt das Christuskind</strong>. Weihnachten bringt es schöne Geschenke, es duftet nach Lebkuchen. Weihnachten, hach, das ist auch ein fest eingeplanter Termin des zur Ruhekommens und der inneren Einkehr, besonders in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Viele schließen ihr Büro, nehmen ein paar Tage Ferien, sind einfach nur gern weg. Auch der Verwalter ist weg. Den &#8222;Weihnachtsfrieden&#8220; rettend ist das Büro geschlossen. <strong>Im neuen Jahr soll alles viel besser werden</strong>.</p>
<p><strong>Das denken sich auch Eigentümer</strong>, die ihren bisherigen Verwalter in diesem Jahr wieder rechtzeitig &#8222;in die nächstjährige Wüste&#8220; schicken. <strong>Dazu ist Zeitmanagement und Obacht erforderlich</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10848"></span><br />
<img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_807" aria-describedby="caption-attachment-807" style="width: 393px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-807" title="Jägermeister-Falsifikat 19" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg" alt="" width="403" height="515" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg 403w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19-234x300.jpg 234w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption id="caption-attachment-807" class="wp-caption-text">Ich trinke Jägermeister, weil...</figcaption></figure>
<p><strong>Ja, der Jahreswechsel</strong> ist auch ein üblicher Geweihwechsel in Sachen &#8222;Verwaltung bewohnter Mehrfamilienhäuser&#8220;. Darüber entscheiden die Wohnungseigentümer aus wiederkehrendem Anlass oder aus außerordentlichem. Die Verwalter kommen und gehen, die Häuser bleiben. So hat es Stalin über &#8222;die Hitler&#8220; und &#8222;die Deutschen&#8220; gesagt und ausgedrückt, dass er die Deutschen schätzt, Hitler hingegen. Damit ist der Vergleich hieb- und stichfest und was für Häuser gilt, ist, dass man sie schätzt. <strong>Während die Verwalter &#8230;.</strong></p>
<p><strong>Die die rausfliegen zum Jahreswechsel</strong>, schätzte man jedenfalls zuletzt nicht mehr so richtig. Sie wollte man jetzt endlich mal loswerden. Ob zu Recht oder zu Unrecht, das sei dahingestellt. Manchmal ist es auch einfach so, dass die Chemie nicht stimmt. Außerdem, was soll´s: Es gibt ja neue Verwalter! <strong>Also weg mit dem alten Verwalter und einen neuen her</strong>.</p>
<p><strong>Neue Besen kehren gut</strong>. Vielleicht. Auch hier gilt: <strong>Zumindest am Anfang</strong>.</p>
<figure id="attachment_10851" aria-describedby="caption-attachment-10851" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6046.jpg" rel="lightbox[10848]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10851  " title="Ausschilderung des Versammlungsraums" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6046.jpg" alt="Ausschilderung des Versammlungsraums" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-10851" class="wp-caption-text">Ausschilderung des Versammlungsraums</figcaption></figure>
<p><strong>Bei der schriftsätzlichen Aufarbeitung von Verwalterwechseln</strong> zeigt uns unser wie immer hilfreiches Korrekturprogramm auch schon weitere Gedankengänge an. Ob das ein Ergebnis der ständigen Bearbeitung von schwierigen Texten ist? Mitnichten. Denn das Wort &#8222;Verwalterwechsel&#8220; kam hier noch nicht vor. Es ist &#8222;Neuland&#8220;, also die Gepflogenheit, Wörter und vorgeschlagene Alternativen aus der softwaretechnischen Textsteuerung hier zu veröffentlichen und zu kommentieren. <strong>Niemand macht das in Deutschland irgendwo, ich hab es jedenfalls bis heute noch nirgends gesehen</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zurück zum Stichwort &#8222;Verwalterwechsel&#8220;. </strong></span></p>
<p>Alternative 1: &#8222;Verwechselbarkeit&#8220;: Ja, genau. So sollten neue Verwalter nicht sein. Oder ist gemeint, der alte sei &#8222;verwechselbar&#8220; geworden? Sind schlechte oder missliebige, dienstälteste Verwalter inzwischen verwechselbar, bilden also sozusagen den Standard in Deutschland? Wovon sich neue Verwalter stets abheben (müssen). Sie sind jung, schön, frisch, unverbraucht? Oder alt, gut eingesessen und diensterfahren und damit vertrauenserweckend.</p>
<p>Alternative 2: &#8222;Anbieterwechsel&#8220;: Der Verwalter als Dienstleister, der anbietet. Der neue, das ist ein Anbieterwechsel, so wie beim Stromunternehmen, beim Gasbezug, bei der großflächigen Grünanlagenpflege. &#8222;Anbieter- anstatt Verwalterwechsel&#8220;, das klingt erst einmal stark versachlicht. Der Verwalterwechsel als eine Sache von verschiedenen sachlichen Anbietern, die über einen angebotstechnischen Kamm geschoren werden. Verwaltung, das ist auch eine Sache der Persönlichkeiten, die dahinterstecken. Das ist ein fast nicht greifbares Fluidum von Erwartungen, Hoffnungen. Keine &#8222;nackte Leistung&#8220; von &#8222;Vertragsoptimierung&#8220;, sondern die Betreuung des Lebensmittelpunktes anderer Menschen: deren Wohnort. Anders als beim Kabelfernsehen, wo die Zahl der Programme und die Empfangsqualität zählt.</p>
<figure id="attachment_10852" aria-describedby="caption-attachment-10852" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0571.jpg" rel="lightbox[10848]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10852 " title="Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0571.jpg" alt="Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)" width="450" height="690" /></a><figcaption id="caption-attachment-10852" class="wp-caption-text">Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)</figcaption></figure>
<p>Alternative 3: &#8222;Pächterwechsel&#8220;: Mit dem Wechsel der Verwaltung werden die Pächter von Erträgen vielfach ausgewechselt. Die Hausreinigungsfirma soll rausfliegen. Die Versicherung wird umgedeckt. Jeder hat andere Zugpferde, mit denen erst auftrumpft, um den Beweis zu erbringen: Ich bin besser als der alte Verwalter.</p>
<p>Alternative 4: &#8222;Verwechseln&#8220;: Ja, ein Verwalter sollte eine unverwechselbare Leistung bringen, eine Leistung, für die er steht und die ihn zu etwas ganz Besonderem macht. Aber das &#8222;Verwechseln&#8220; von Ursache und Wirkung, also der Verwalterwechsel in häufiger Zahl, das steht einem Haus auch nicht gut zu Gesicht. Verwaltung, das steht auch für Kontinuität, das Vertrauen in die Bereitschaft des Verwalters, die Wohnanlage zu erkennen, sie dann immer besser zu kennen und schließlich einen vernünftigen Fahrplan zu entwickeln, wie man aus einem bewohnten Mehrfamilienhaus eins macht, in dem Menschen sich wohl fühlen und worauf sie stolz sind, es zu besitzen.</p>
<p><strong>Die Korrekturhilfe meines Textverarbeitungsprogramms</strong> hat mir ein weiteres Mal ermöglicht, über meinen beruflichen Tellerrand zu schauen und dafür bin ich dankbar.</p>
<figure id="attachment_10853" aria-describedby="caption-attachment-10853" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6147.jpg" rel="lightbox[10848]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10853  " title="Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6147.jpg" alt="Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10853" class="wp-caption-text">Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald, Bayern: So genannte Vanitas-Bilder sollten an die eigene Vergänglichkeit erinnern.  (Vanitas (lat.) bedeutet „Eitelkeit“ und ist gleichzusetzen mit „wertlos“ oder „vergänglich“) &#8211; So wie die Verwalterbestellung vergänglich ist: sie hält in Bestands-Wohnanlagen maximal fünf Jahre. Dann bedarf sie einer Erneuerung im fünften Jahr. Selbstverständlich auf freiwilliger Basis.</p></blockquote>
<p><strong>Eigentlich habe ich nur die Rechtschreibung eines Textes überprüfen wollen</strong>. Gott, ich kann was schwärmerisch sein. In Bayern gibt es Pilze, die heißen &#8222;Schwammerl&#8220;. Bin ich demzufolge ein unverbesserlicher &#8222;Schwärmerl&#8220;? <strong>Aber bitte beim Lesen das &#8222;R&#8220; richtig rollen lassen, dann klingt es auch &#8222;boarisch&#8220;</strong>.</p>
<p> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Auf qype: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/search/find?qype_query=Geigenbaumuseum+&amp;locator=Mittenwald&amp;Suchen=&amp;spelling=true" target="_blank">Detaillierter Bericht über das Geigenbaumuseum Mittenwald (Bayern)</a></li>
<li>Recherchiert: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Korrekturhilfe" target="_blank">Die Korrekturhilfe des Textverarbeitungsprogramms und seine nützlichen Vorschläge</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:36:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als &#8222;bekennender Flexitarier&#8220; unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der &#8222;Wochentagsvegetarier&#8220;. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst ... <a title="1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/139411/" aria-label="Mehr Informationen über 1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6945" title="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg" alt="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" width="450" height="30" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e-300x20.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10819" title="_banner.Huehnersuppe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als &#8222;bekennender Flexitarier&#8220; unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der &#8222;Wochentagsvegetarier&#8220;. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst herausgefunden hatte: Es gibt keinen Neuschnee. Längst hatten andere die Gruppe, der ich mich künftig zuordnen mochte, als &#8222;Flexitarier&#8220; bezeichnet. Gut, das unterschreibe ich, bis auf weiteres und niemals gleich für immer. Momentan finde ich die Grundeinstellung, Flexitarier zu sein, äußerst sympathisch, gewinnbringend und im Grunde genommen ein Modell für eine bessere Welt ohne Massentierhaltung. Das erschöpfend zu vertiefen, verzichte ich hier bewusst. So wie auf Fleisch und, Leute, heute ist ein Wochentag im Leben eines Wochentagsvegetariers! Bis man mich davon überzeugt, dass es richtig sei, Tiere in Massen zu halten, sie zu schlachten und täglich große Mengen von ihnen aufzuessen.</p></blockquote>
<p><strong>Olaf Maske ist ein Berliner Musiker und &#8222;Kiez-Unternehmer&#8220;.</strong> Er verkauft &#8222;Kabel und Steckers&#8220; am Bahnhof Westend, wo man ihn seit Jahrzehnten als feste Größe kennt und schätzt.</p>
<p><strong>Ansonsten ist Olaf Maske auch &#8222;der vor dem Wind wohnt&#8220;.</strong> Dort hat er sich Gedanken gemacht über Globalkonsum, Fleisch essen, kurz: wohin das alles führt. Und witzig verpackt. In dem musikalischen Stück &#8222;Allein unter Gurken&#8220; fasst Maske viele heiße Eisen an, von denen niemand behaupten kann, <strong>sie seien gar nicht existent</strong>.</p>
<p><span id="more-10837"></span></p>
<p style="text-align: center;"> <img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10338" title="_seitentrenner.Fisch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/seitentrenner.Fisch_.gif" alt="" width="90" height="26" /></p>
<div id="watch-description-text">
<p>[iframe_youtube video=&#8220;0XN5tX5lzcM&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Allein unter Gurken&#8230; &#8211; performed by Olaf Maske &amp; The Allstar Blumenbrettfarmers (via Youtube)</em></span></p>
</div>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p>Olaf Maske und die &#8222;Allstar Blumenbrettfarmer&#8220; mit dem Titel &#8222;Allein unter Gurken&#8220;, der frei nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Hoppe und Jacqueline Roussety, ohne Kenntnis des Inhalts, noch vor dessen Veröffentlichung entstand. Erstaunlicherweise stellten sich im Nachhinein thematisch einige Parallelen heraus, die Song und Buch gemeinsam haben&#8230; Komponiert, getextet und aufgenommen im Herbst 2009 im Studio &#8222;vor dem Wind&#8220;, entstand im Sommer 2011 die Idee, ein Video zu drehen, in dem Olaf Maske all die bei der Aufnahme selbst gespielten Instrumente mit den unterschiedlichsten Charakteren selbst darstellt, quasi als &#8222;Ein Mann Band&#8220;&#8230;.. Viel Spaß damit ! Im Übrigen ist das Buch auch sehr zu empfehlen&#8230;. (Klappentext zum Video &#8222;Allein unter Gurken&#8220; von Olaf Maske auf youtube)</p>
</div>
</blockquote>
<div id="watch-description-text">
<figure id="attachment_7016" aria-describedby="caption-attachment-7016" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1439_GurkenGarnelenSupp.jpg" rel="lightbox[10837]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7016 " title="Kalte Gurkensuppe mit Garnelen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1439_GurkenGarnelenSupp.jpg" alt="Kalte Gurkensuppe mit Garnelen" width="450" height="586" /></a><figcaption id="caption-attachment-7016" class="wp-caption-text">Kalte Gurkensuppe mit Garnelen</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Genau</strong>: Die Themen sind existent. Sie sind virulent. <strong>Sie drängen sich auf</strong>.</p>
<p><strong>So wie kürzlich</strong>, als Günther Jauch in seiner neuen ARD-Talkshow mit Gästen beklagte, dass jeder Bundesbürger im Schnitt mehr als 300 kg Lebensmittel wegwirft. Weil z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Einmal hatte ich vorher hier <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/136511/">dessen Talkshow rezensiert</a>. Die entsprechende Sendung, von der ich spreche, habe ich <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/575501-Gasometer-Berlin" target="_blank">hier rezensiert auf qype</a>. <strong>Für diese Kritik, so fand ich, war qype einfach ein besserer Platz, denn die Talkshow findet ihm Gasometer Schöneberg statt</strong>.</p>
<figure id="attachment_10844" aria-describedby="caption-attachment-10844" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10844" class="wp-caption-text">Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das Buch &#8222;Allein unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe beschreibt dessen abenteuerlichen Versuch, sich regional zu ernähren. Das Buch kann man hier beispielsweise bei Amazon kaufen (<a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Allein-unter-Gurken-abenteuerlicher-ern%C3%A4hrenmit/dp/3866122349" target="_blank">Link</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Und so kaufen wir auch Äpfel aus Neuseeland</strong>, Südfrüchte aus Marokko, asiatische Lebensmittel. Am Ende essen wir ein Stück Fleisch dazu und viele von uns sogar täglich. Wenn man ernsthafter darüber nachdenkt, führt das uns selbst nicht weiter und ist nicht gesund. Nicht für uns, nicht für die Umwelt und bedürfte eines geänderten Konsumverhaltens. Ein schwieriges Thema, das an die Nerven nachdenklicher Menschen gehen muss. Denn so -und so lautet sinngemäß auch das Credo des Liedes von Olaf Maske- geht es nicht weiter. <strong>Ronald Pofalla (CDU) hat vorgegeben wie das ist: hört uns bitte auf mit Gewissenfragen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Stück zum Nachdenken</strong> und vielleicht bewirkt das Lied ja was. Dann hätte es einen Sinn gehabt. Lustig anzuschauen ist das Video sowieso. Wir verneigen uns mit Respekt vor diesem Berlin-Charlottenburger Künstler und rufen laut Chapeau. Und wir geben zu, dass der Platz und die Zeit hier und heute nicht reichen, um sich sachgerecht, ausführlich und zu Ende ausformuliert mit dem angesungenen Themengebiet auseinanderzusetzen. <strong>Recht hat er, der Olaf Maske aus dem Charlottenburger Westend</strong>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5169" class="wp-caption alignnone" style="width: 334px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5169" title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Chapeau! Demnächst!</dd>
</dl>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
</div>
<ul>
<li>
<div class="mceTemp">Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139111/">It´s time for a Hühnersuppe</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Historische Sprüche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/138611-2/">Wenn ich so eine Scheiße höre wie Gewissensentscheidung&#8230;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123211/">Der Lachs auf dem Grill&#8230;.</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/134911/">Olaf Maske &amp; Elke Querbeet zelebrieren &#8222;Ick bleib in Berlin&#8220;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">FotoPodcast: <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4928">Das Foto des Tages betrifft den Mythos des umherziehenden Rockmusikers&#8230;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Lied des Tages: <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4851">Olaf Maske singt &#8222;Wenn der Himmel weint&#8220;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Linktipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3866" target="_blank">Auf qype ist der Musikerbedarfshandel von Olaf Maske ganz gut beschrieben&#8230;</a></div>
</li>
</ul>
<p class="mceTemp"> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1030-11 &#8211; Wahlen 2011 Berlin: Das vorläufige Endergebnis, die fetten Jahre sind vorbei, heut ist alles nur Kartoffelbrei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/137411/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:29:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon als kleiner Junge war das so. Ich war schon immer neugierig. Meine Mutter hat sich deshalb in der Nachkriegszeit immer Sorgen um mich gemacht, weil ich nicht sofort nach der Schule nach Hause kam. Berlin war ja damals nicht ganz ungefährlich. Ich bin überall hingegangen und hab den Leuten zugesehen: beim Bäcker, beim Schuster. ... <a title="1030-11 &#8211; Wahlen 2011 Berlin: Das vorläufige Endergebnis, die fetten Jahre sind vorbei, heut ist alles nur Kartoffelbrei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/137411/" aria-label="Mehr Informationen über 1030-11 &#8211; Wahlen 2011 Berlin: Das vorläufige Endergebnis, die fetten Jahre sind vorbei, heut ist alles nur Kartoffelbrei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10339-2" aria-describedby="caption-attachment-10339-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg" rel="lightbox[10646]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10339  " title="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg" alt="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-10339-2" class="wp-caption-text">Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schon als kleiner Junge war das so. Ich war schon immer neugierig. Meine Mutter hat sich deshalb in der Nachkriegszeit immer Sorgen um mich gemacht, weil ich nicht sofort nach der Schule nach Hause kam. Berlin war ja damals nicht ganz ungefährlich. Ich bin überall hingegangen und hab den Leuten zugesehen: beim Bäcker, beim Schuster. Das ist auch Danebenleben: die Seitenstraßen gehen. (Rolf Zacher, Interview mit Focus, auf die Frage, was er so alles angestellt habe?)</p></blockquote>
<p><strong>Berlin hat gewählt</strong>. Das vorläufige Endergebnis liegt vor. Glück im Unglück: Weil eine Vielzahl von Parteien zur Wahl steht, was hinsichtlich der 5%-Klausel weitgehend &#8222;witzlos&#8220; ist und die &#8222;Minderheiten&#8220; nur noch kleiner macht, hat das auf der rechten, politischen Geländeecke zu Splitterbrötchen-Effekten geführt. <strong>Natürlich kann man die rechten Ecken des Wahlergebnisses genau so gut zusammen zählen und aufaddieren, dass im Ergebnis doch eine &#8222;besorgniserregend hohe Zahl&#8220; von Wählern 2011 so gewählt haben</strong>.</p>
<p><span id="more-10646"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10647" aria-describedby="caption-attachment-10647" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Berliner.Wahlen.2011.Vorlaeufiges.Ergebnis.jpg" rel="lightbox[10646]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10647 " title="Berliner Wahlen 2011 - Vorläufiges Endergebnis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Berliner.Wahlen.2011.Vorlaeufiges.Ergebnis.jpg" alt="Berliner Wahlen 2011 - Vorläufiges Endergebnis" width="450" height="580" /></a><figcaption id="caption-attachment-10647" class="wp-caption-text">Berliner Wahlen 2011 - Vorläufiges Endergebnis</figcaption></figure>
<p><strong>SPD, CDU, Die Grünen und Die Piraten</strong>, das sind im Moment die so genannten Volksparteien. Ansonsten aber gibt &#8222;Deutschland unheilig Vaterland&#8220;. Der Rest bröselt wie nichts anderes. Und man kann dann von Glück sagen, dass sogar die politisch wirren Wirrköpfe sich am Ende noch zerfasern in politisch bedeutungslose, aber bitter schmeckende Zuckerwatte. Bei allem Verständnis für das Bedürfnis von vielen Menschen, sich in &#8222;genialisch anmutenden&#8220; Parteigründungen wiederfinden zu wollen: Parteien namens Familie oder ödp, Die Freiheit, Konservative zersplittern im Grunde genommen nur eine eindeutige Positionierung in politischen Dingen, <strong>anstatt sie zu bereichern</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;FfidID6VFqc&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Rolf Zacher &#8211; Die fetten Jahre (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Das hab ich ja auch gemacht. Natürlich. Und wenn man jung ist, ist das ja auch toll. Man muss aufbegehren, besonders, wenn man wie ich die 60er erlebt hat. Die ganze Musik alleine schon: Bob Dylan, Jimi Hendrix, der Rock’n’Roll … (Rolf Zacher, Interview mit Focus, auf die Frage, ob er als Mensch immer Vollgas gibt?)</p></blockquote>
<p><strong>Gerade mal 829 Menschen in Berlin denken &#8222;unabhängig&#8220;, der Rest eben nicht</strong>. Der Rest denkt irgendwie. Die Wahlbeteiligung liegt mit rund 60,2% um gerundete 40% zu niedrig, um ernstlich behaupten zu können, wir seien eine wehrhafte Demokratie und ein Kartell gegen die Machtübernahme durch politische Irrlichter. Muss man denn davon ausgehen, dass die Klientel der stramm rechten Nationalen ziemlich geschlossen zur Wahlurne geht und dass deren Ergebnis daher repräsentativ ist? So denken jetzt manche,  habe ich in den Foren und sozialen Netzwerken gelesen. Was auch immer in den nächsten vier Jahren auf uns zukommt, <strong>wir sind auch ein bisschen selbst daran schuld</strong>.</p>
<p><strong>Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient hat</strong>. Nun aber ist die Wahl so schlecht auch wieder nicht ausgegangen und es gibt Anzeichen dafür, dass eine vernünftige, handlungsfähige Regierung in Kürze gebildet werden kann. Auszuwandern braucht nach diesem Wahlergebnis niemand! Und wenn in fünf Jahren erneut gewählt wird, sind mit ein bisschen Glück wieder weitere, vernünftige Jugendliche zu Wählern herangereift und Ewiggestrige weggestorben und die Menschen tragen die Stadtpolitik in ihren Herzen. Und die Wahlbeteiligung wächst eklatant und drückt damit die politischen Irrlichter allein durch aktives Wählen wie ein Hammerschlag in die Wand! <strong>Es ist eine stählerne Spundwand und bekanntlich verrotten dort mit der Zeit die eingeschlagenen Nägel, allein durch Zeitablauf</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;5bkb73EPJbA&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Rolf Zacher &#8211; EPK zu Danebenleben (via Youtube)</em></span> </p>
<blockquote><p>Mein Hauptfach ist Leben. Aber Schauspielerei, ja, das verbinde ich ja auch. Musik war schon immer so meine Leidenschaft. Mein Publikum sind Leute aus allen Schichten. Auf der Bühne kriegst du unheimlich viel Energie zurück. Man ist erfüllt, mit der Liebe und der Zuneigung der Menschen. (Rolf Zacher im Video)</p></blockquote>
<p><strong>Abwarten</strong>. Die fetten Jahre sind vorbei. Singt zumindest Rolf Zacher auf seiner CD &#8222;danebenleben&#8220;. Rolf Zacher ist nicht nur altersmilde, sondern auch altersweise. <strong>Hört auf ihn</strong>!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interview: <a title="externer Link" href="http://www.focus.de/kultur/musik/tid-23630/schauspieler-und-saenger-rolf-zacher-ich-verschwand-mit-romy-schneider-im-hotel_aid_665370.html" target="_blank">Rolf Zacher im Gespräch mit Focus</a> (Interview vom 19.09.11)</li>
</ul>
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		<title>985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/132811/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/132811/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:13:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen Es ist richtig, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon ... <a title="985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132811/" aria-label="Mehr Informationen über 985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9421" title="Kritiker.der.Elche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen</p></blockquote>
<p><strong>Es ist richtig</strong>, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon seit Jahren dumm rum. Eigentlich ist es ein ansehnliches, schönes Stück, aber es wächst. Flachwurzler oder Tiefwurzler? <strong>Keine Ahnung</strong>.</p>
<p><span id="more-10253"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Es gilt wohl die Bloggwartsche Relativitätstheorie: Der Fortschritt ist eine Schnecke (näheres <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/">dazu hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Der Sachbearbeiter vom Amt für Natur und Umwelt</strong>, Fachbereich Umwelt, fertigt seinen Bescheid antragsgemäß aus. Auf den Antrag von 01.06.2011 erfolgt jetzt am 02.08.2011 (Bearbeitungszeit: zwei Monate) die Ausnahmegenehmigung zur Fällung des Baums. <strong>Mit ganz überraschenden Details</strong>.</p>
<p><strong>Wir freuen uns</strong>, dass der Name des Sachbearbeiters vor Hoffnung &#8222;schon grün&#8220; anmutet. Es gibt in Berlin mehrere Platzhirschen unter den stadtweit bekannten Gartencentern. Dazu zählt Tentrup, aber auch Pluta und noch ein paar andere tümmeln sich im &#8222;grünen Geschäft&#8220;. Dass nun der Sachbearbeiter, der unseren Antrag bearbeitet, wohl rein zufällig einen der &#8222;großen Berliner Namen&#8220; im Grüngewese trägt, na klar, warum nicht? <strong>Es ist auch &#8222;Situationskomik&#8220;, jedenfalls solange man noch zu lachen weiß</strong>.</p>
<p><strong>Wir finden heraus</strong>, dass &#8222;alle Berliner Grünämter&#8220;, die sich mit Baumfällungen befassen, ihre &#8222;Gehölzwerte&#8220; aus demselben Unternehmenskatalog der <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg.html" target="_blank">Fa. Lorberg Baumschulen</a> entnehmen. Warum das so ist und was Lorberg dafür tun musste, um sozusagen als &#8222;grüne Referenz&#8220; von stadtweiter Relevanz aufgetischt zu werden, entzieht sich unserer Kenntnis. Auch unsere Nachfrage bei einer anderen Sachbearbeiterin des Grünflächenamts erhellt das nicht. Sie weiß es nicht. Ist Lorberg für Berlin, was TEMPO für ganz Deutschland ist, das unzerschnittene Taschentuch der Garten- und Landschaftsbauern? <strong>Immerhin heißt es ja auch nicht, man fahre einen Mercedes, wenn man ein Auto meint</strong>. <strong>Allerdings &#8222;kärchert&#8220; man einen Hof, mit welchem Gerät auch immer</strong>.</p>
<p><strong>Der Guttenberg-Aspekt</strong> (Überschrift) gelangt aber schließlich hinein, wenn wir die &#8222;insgesamt sieben Textseiten&#8220; der holzfreien Bescheid-Verschickung per Analogpost gegenwärtigen. Zunächst ist das Crossmedia, denn unsere Anfrage erfolgte komplett papierfrei: eine Datei mit der Endung &#8222;pdf&#8220; wurde als &#8222;Brief ohne Papier&#8220; an das Grünamt gesendet, die Antwort erfolgt &#8222;natural&#8220;, wie gesagt. Die Stadt ist noch immer nicht darauf eingerichtet, digital Vorgänge abzuwickeln. Jemand setzt sich hin, fischt aus einem Windows-PC eine Anzahl von Textbausteinen und Briefvorlagen heraus und glaubt nun, einen Vorgang als Behördenbescheid versenden zu können, <strong>der dem Anliegen des Bürgers Befriedigung verspricht</strong>.</p>
<p><strong>Seit EDV in Verwendung ist</strong>, werden die Bescheide immer länger und unübersichtlicher. Sie strotzen vor Belehrungen, die niemand lesen will und was mitzuteilen in vier bis sechs klaren und kurzen Sätzen möglich wäre, versteckt sich vorliegend in sieben Textseiten, natürlich mit Rechtsmittelbelehrung. <strong>Das ist so gerecht wie unglaublich blöd</strong>.</p>
<blockquote>
<p align="left">&#8222;Die Genehmigung wird erteilt, weil der Baum Nr. 1 in versiegeltem Umfeld steht und mit seinen <span style="font-family: HiddenHorzOCR; font-size: small;" lang="JA">oberflächennahen </span>Wurzelausläufern den Pflasterbelag im Innenhofbereich stark anhebt und damit unbenutzbar macht.&#8220; (Begründung des Amts)</p>
</blockquote>
<p><strong>Soweit stimmt die Begründung</strong>, der wir uns sicherheitshalber anschließen. Allerdings ist &#8222;Baum Nr. 1&#8220; nicht, wie ausgedruckt, eine Ulme im Stammumfang von &#8222;79/93&#8220; (zwei Stämme), sondern eine einstämmige Saalweide mit anderem Maß, gemessen 1,30 m über Erde. Völlig losgelöst davon fragen wir uns als &#8222;gärtnerische Laien&#8220;, ob uns eine Bildungslücke gefangen hält? Wir fragen nochmals im Büro herum. &#8222;Ist eine Ulme auch eine Saalweide?&#8220; &#8211; Neulich fotografierten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2011/07/21711/" target="_blank">Astern im Garten</a>, aber es waren keine Astern, die derzeit nicht blühen, sondern Dahlien. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p><strong>Gärtnerei ist nicht unser Kerninteresse</strong>. Und dann folgen diese Gesichtspunkte rechtschaffenden Verwaltungshandelns, die zu hinterfragen sich im vorliegenden Fall durchaus lohnen wird. Die Ersatzpflanzung eines Baums als Ersatz für die nichtvorhandene, zweistämmige Ulme kostete lt. Lorberg-Baumschulen einen Nettowarenwert von 702,- EUR. <strong>Sofern von der Ersatzpflanzug abgesehen werden soll, ist eine Ausgleichsabgabe im doppelten Wert von 1.404,- EUR zu zahlen</strong>.</p>
<p><strong>Das klingt gerecht, ist es aber nicht</strong>. Denn die Frage ist: Warum kostet das 702,- EUR? Denn könnte nicht auch anderswo, als im Katalog von Lorberg-Baumschulen etwas besorgt werden, durch diversifizierende Angebotseinholungen? Und doch ist dieses nur oberflächlich richtig. Denn bereits im Grundsatz ist dieser Bescheid in sich falsch. Wir lesen wie zufällig noch weiter und weiter und auch aus grundsätzlichen Erwägungen. So etwas haben wir nicht jeden Tag auf dem Tisch und richtig gut wir Arbeit erst, wenn die sie treibenden Kräfte von grundauf verstanden werden. Eine Ulme bleibt übrigens eine Ulme und eine Saalweide ist eine Saalweide und wird niemals zu einer Ulme. <strong>Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis dieses Tages</strong>.</p>
<p><strong>Lasen wir vorher noch gedankenverloren</strong> auf Seite 2 des sieben Seiten umfassenden Bescheidwerks herum, sind wir nun schon auf Seite 7 von sieben Seiten. Und dort ist etwas, das aussieht wie die Zeile aus einem Tabellenkalkulationsprogramm, aus Excel oder Open Office. <strong>Es sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_10254" aria-describedby="caption-attachment-10254" style="width: 408px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg" rel="lightbox[10253]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10254   " title="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg" alt="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" width="418" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg 773w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn-300x35.jpg 300w" sizes="(max-width: 418px) 100vw, 418px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10254" class="wp-caption-text">Berechnung Gehölzwert, Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken für Großansicht)</span></p>
<p><strong>Der Bescheid sieht also richtig</strong> und in sich schlüssig -vom Anfang bis zum Ende- aus, <strong>nur</strong>:</p>
<p>&#8211; Wir haben eine Saalweide. Keine Ulme.</p>
<p>&#8211; Ein Baum ist ein Baum und nicht zwei oder drei. Einen Baum durch drei neue zu ersetzen, kommt uns nicht zielführend vor.</p>
<p>&#8211; Unser ist nicht so dick. Ob Bäume mehrstämmig austreiben, obwohl sie nur eine Wurzel besitzen, ist zu vertiefen.</p>
<p><strong>Kurzum</strong>: Wir sind hier insgesamt einem Plagiat von sieben Seiten Text- nicht Stammumfang aufgesessen. Herr &#8222;Gartencenter&#8220; vom Amt für Umwelt hat guttenbergsches &#8222;Copy &amp; Paste&#8220; auf erkennbar niedrigem Niveau veranstaltet, wofür er gern Gebühren beanspruchen möchte und Gehölz- und Ausgleichsabgabebeträge ermittelt, die von grundauf zu hoch, falsch und zu Unrecht erhoben werden. Die spannende Rechtsfrage, ob nach dem Verstreichen der Rechtsmittelfrist der Bescheid mit Mitteln des Verwaltungszwangs durchgesetzt werden könnten, müssen wir nicht vertiefen. Wir haben ja noch fristgemäß gelesen. Niemand von uns hatte die Absicht, einen solchen Bescheid von Anfang bis Ende durchzulesen, und doch hatte Walter Ulbricht einst ähnliches gesagt und dann stand viele Jahre eine von niemandem ernstlich gewollte Stadtbegrenzungsmauer um Berlin herum <strong>und teils sogar mittenmang</strong>.</p>
<p><strong>Der neue Bescheid</strong> wird anders aussehen, soviel ist sicher. Vielleicht wird er auch richtig sein. <strong>Kürzer aber mit Sicherheit nicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrtes Amt, bei Überprüfung Ihres Bescheides habe ich Guttenbergsche Fehler festgestellt, die im Ergebnis zur Aufhebung und einer Neuausfertigung führen müssen. Bitte fassen Sie sich bei dem richtigen Bescheid deutlich kürzer, da ich es mir nicht leisten kann, zwei mal sieben Textseiten Bescheid sorgfältig durchzuarbeiten. Bereits mit dem falschen Bescheid musste ich dies tun. Hierdurch sind meinerseits Bearbeitungsgebühren in Höhe von 75,20 EUR für behördlich veranlasste Doppelarbeit entstanden, die ich bei der Gebührenberechnung Ihres Hauses für den richtigen Bescheid der Einfachheit halber in Abzug bringen werde. Ich bitte um gleichlautende Buchung. Herzlichen Gruß, Michael Kohlhaas (* Name geändert)</p></blockquote>
<p><strong>Lust auf solche atemberaubenden, spannenden Beschäftigungstherapien</strong>, Perlenketten goldglänzender Arbeitszeiten-Kontingente mit &#8222;untergeordnetem Gehölzwert&#8220; hat niemand und doch muss man sie sich nehmen. Weil die Welt so umfassend gerecht ist, das Bürger Bescheide erhalten müssen, die jede Eventualität textlich in sich bergen. Nein, ein solcher Bescheid könnte, bei guter Organisation der öffentlichen Verwaltung, inzwischen leicht zusammengekürzt werden auf maximal ein, eineinhalb Textseiten. Warum macht sich niemand dort die Arbeit, die Bescheide einzukürzen auf eine lesbare Länge und warum benützen Behörden Briefdokumente-Vorlagen mit den Daten anderer Grundstücke, schicken sie heraus und lassen sie rechtskräftig werden, <strong>wenn´s keiner merkt</strong>?</p>
<blockquote><p>Arbeitsqualität lässt sich eben gerade nicht beliebig vervielfältigen, stellten wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">dazu hier fest</a></p></blockquote>
<p><strong>Dass die wenigen &#8222;individuellen Textstellen&#8220;</strong> eines solchen standardisierten Bescheids überhaupt unbeanstandet die Postversendestelle des Bezirksamt erreichen, zeigt daher die großen Schwachstellen in der Arbeitsorganisation von öffentlichen Verwaltungen, die dem Inhaltlichen ihrer Tätigkeit lustlos, überfordert und letztlich nur &#8222;irgendwie erledigend&#8220; hinterherjagen. Okay, es ist bekannt. Die Stimmung im öffentlichen Dienst ist ausgesprochen mies. <strong>Das färbt ab, bzw. schlägt durch</strong>.</p>
<blockquote><p>Und schließlich wird uns beim Recherchieren für diesen Beitrag eines vollkommen klar. So unsinnig lang und vermeintlich offen/transparent auch der Genehmigungsbescheid ist, enthält er eine frappante &#8222;Eventualitätenlücke&#8220;. Denn die Fa. Lorberg Baumschulen hält eine goldrichtige Überlegung für vermarktungsreif: <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg/rent-a-tree.html" target="_blank">Rent A Tree</a>, wir mieten uns einfach unsere künftige Hofbegrünung und wenn sie uns nicht mehr gefällt, kündigen wir den Mietvertrag. Keinen Ärger mit Behörden! Für die aber gilt: Macht eure eigene Arbeit einfacher, kürzer, präziser und letztendlich erst damit verständlich!</p></blockquote>
<p><strong>Man nennt den Kern eines Geschmacks die &#8222;Stammwürze&#8220;</strong>, das ist der Baum, der weg soll und die Überlegung im öffentlichen Interesse, dass ein neuer Baum den wegfallenden ersetzt. Vielmehr muss ein solcher Bescheid nicht enthalten und das muss richtig sein, worauf der Bürger einen Rechtsanspruch hat. <strong>Das gilt für Bäume, wie für Ersatzbehausungen von Sperlingen, Fledermäusen, Nebelkrähen und Aasgeiern und erst recht den Öffentlich-Rechtlichen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 16:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Und die Lieder singen weiter vom Frieden auf der Welt. Und der Wind ist ihr Begleiter unterm weiten Himmelszelt. Ja wir hören immer wieder und es klingt so wunderbar, wenn die Menschen sich nur lieben werden Märchen einmal wahr. One Way Wind, The Cats, 1973 Ja, man kann alles ordentlich beschriften. Das geht. Kein Problem. ... <a title="982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132511/" aria-label="Mehr Informationen über 982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Und die Lieder singen weiter<br />
vom Frieden auf der Welt.<br />
Und der Wind ist ihr Begleiter<br />
unterm weiten Himmelszelt.<br />
Ja wir hören immer wieder<br />
und es klingt so wunderbar,<br />
wenn die Menschen sich nur lieben<br />
werden Märchen einmal wahr.</p>
<p><span style="color: #888888;">One Way Wind, The Cats, 1973</span></p></blockquote>
<p><strong>Ja, man kann alles ordentlich beschriften</strong>. Das geht. <strong>Kein Problem</strong>.</p>
<p><strong>Wir kennen Mehrfamilienhäuser</strong>, in denen alle 5 m irgendein Hinweis, eine freundliche Belehrung und/oder ein Warnhinweis für &#8222;mehr korrektes Verhalten&#8220; der Hausbewohner angebracht ist. Schon vor einiger Zeit haben wir uns in Berlin-Kreuzberg in einem &#8222;nicht von uns verwalteten&#8220; Treppenhaus darüber beölt, dort steht: &#8222;Fahrräder abstellen verboten!&#8220; Direkt dort, wo die Fahrräder immer stehen. Mit Vehemenz und trotz alledem. Nun streunerten wir wieder durch die Gegend dort und gelangten noch einmal dorthin, <strong>wo wir schon waren</strong>.</p>
<p><span id="more-10209"></span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10210" aria-describedby="caption-attachment-10210" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC09004.jpg" rel="lightbox[10209]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10210  " title="Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC09004.jpg" alt="Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10210" class="wp-caption-text">Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anruf bei der Feuerwehr: Hilfe, unser Treppenhaus brennt! Frage der Feuerwehr: Wo wohnen Sie denn? Anrufer: Ja, in Kreuzberg! Feuerwehr: Na, da können wir nicht so schnell kommen! Es brennt überall. Anrufer: Ja, wann dann? Feuerwehr: Na, können Sie nicht ein paar Brandbeschleuniger hinstellen, z.B. Kinderwagen, damit das Feuer nicht zu früh wieder ausgeht? &#8211; Anrufer: Ja, ne, ist klar, die stehen da schon. #Abgewandelter Witz, nun Berlin 2011-konform</p></blockquote>
<p><strong>Und wenn wir das Foto</strong> hier nachträglich um einen roten Neubeschriftungsvorschlag ergänzt veröffentlichen, so haben wir dabei unsere Hilflosigkeit im Nacken oder auch einen Schalk. Denn wie man sieht, hat der seit Jahren dort hängende Aushang keine Beachtung. Trotzdem in Berlin mehrmals die Woche Treppenhäuser brennen und deutsche Amtsgerichte über Rechtsprechung neu nachdenken müssen, die Hausbewohnern das &#8222;öffentliche Aufstellen von Brandbeschleunigern&#8220;, wie z.B. Kinderwagen als &#8222;amtsgerichtsbekannte Berlinüblichkeit&#8220; bislang gestatteten, trotz mehrfacher Veröffentlichungen durch Polizei und Feuerwehr, die ausdrücklich davor warnen, stehen hier zwei Kinderwagen. Und dahinter die &#8222;verbotenen Fahrräder&#8220;, Bequemlichkeit? Fehlende Pragmatik? Kann man von den Eigentümern dieser Geräte Rücksichtnahme und Sicherheitsbewusstsein verlangen? Oder ist das schon zu viel verlangt?</p>
<p><strong>Der von uns ergänzend aufgebrachte Vorschlag</strong> in rot ist übrigens ebenfalls schon missachtet worden.</p>
<blockquote><p>Dass alles, was nicht explizit mit zutreffender, allgemein zugänglicher und gut sichtbar angebrachter Beschriftung verboten ist, kann nach allgemeiner Lebensauffassung aller vernünftig denkenden Menschen nicht geschlussfolgert werden. Umgekehrt stellt sich fast tagtäglich die Frage, wie eine vernünftige und mediativ erfolgreiche Hausverwaltung Forderungen nach mehr Reglementierung durch Aushänge, Regeln und Verbotsschilder einen zutreffenden Sicherheitskatalog funktionierender Gemeinregeln leben könnte? Wirklich keine leichte Aufgabe&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Ergo helfen also Verbotsschilder nicht</strong> und lösen kein Problem. Würden Vertragsklauseln es lösen? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, &#8230;., und Bob Dylan ist immerhin fast so etwas wie ein amerikanischer Nationalheld geworden. Oder sind Verbote auf Schildern so etwas wie ein &#8222;One Way Wind&#8220;, ein Wind, der nur in eine bestimmte Richtung bläst, der letztlich aber gar keine Alternative darstellen kann zu Gemeinsinn, wechselseitiger Rücksichtnahme und persönlicher Deflation, zu Selbstverzicht, Bescheidenheit und liebender Betrachtung meiner Mitmenschen, denen ich sage: <strong>&#8222;Lasst uns gemeinsam bewerkstelligen, dass niemand mehr Treppenhäuser anzünden will, weil das uns schädigt, beschädigt, unsere gesellschaftlichen Verhältnisse ramponiert&#8220;?</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><em> </em><em>[iframe_youtube video=&#8220;4Z1ei5lMw70&#8243;]</em><br />
Cats &#8211; One way wind (english and german) 1972 (via Youtube) </span></p>
<p><strong>Wir denken weiter nach</strong> über Schilder aus Schilda und Verbote, Vorboten, Ohrboten und die Untoten, die Treppenhäuser anzünden, &#8230;.und ob wir Schilder anbringen lassen: <strong>&#8222;Das Anzünden des Treppenhauses ist verboten!&#8220;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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