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	<title>Metaebenen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Metaebenen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2135-24 &#8211; #Positionen &#8211; Warum blickdichte Beutel das Müllsystem belasten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 14:27:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Volksmund sagt: Ach, rede doch keinen Müll. Alba schreibt, Zitat: &#8222;Es sind blickdichte Beutel eingeworfen, die Tonnen gelten dann automatisch als fehlbefüllt, weil keine Sicherkontrolle möglich ist. Anmerken möchten wir, dass Bäckertüten in den Restmüll gehören und Verpackungen von Zucker und Mehl in die Papiertonne. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Mit ... <a title="2135-24 &#8211; #Positionen &#8211; Warum blickdichte Beutel das Müllsystem belasten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3284-24-2/" aria-label="Mehr Informationen über 2135-24 &#8211; #Positionen &#8211; Warum blickdichte Beutel das Müllsystem belasten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /></a><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p>Der Volksmund sagt: Ach, rede doch keinen Müll.</p>
<p>Alba schreibt, Zitat: &#8222;Es sind blickdichte Beutel eingeworfen, die Tonnen gelten dann automatisch als fehlbefüllt, weil keine Sicherkontrolle möglich ist. Anmerken möchten wir, dass Bäckertüten in den Restmüll gehören und Verpackungen von Zucker und Mehl in die Papiertonne. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen &#8211; Leiterin Operatives Service-Center Region Berlin Brandenburg &#8211; ALBA Berlin GmbH &#8220;</p>
<p>Soviel Spam in einer Email: Blickdichte Beutel = Fehlbefüllung. Keine Sicherheitskontrolle möglich. Bäckertüten, Zucker, Mehl undsoweiter. Es ist ein Graus in Berlin (Spandau) &#8211; hinter einem blickdichten Fichtendickicht. Und Alba geht uns mächtig auf die Fichte. Wie mit Blödrians schreiben sie einem.</p>
<p><span id="more-19223"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<figure id="attachment_48" aria-describedby="caption-attachment-48" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-48" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne.jpg" alt="" width="600" height="436" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne-300x218.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-48" class="wp-caption-text">Mülltonne</figcaption></figure>
<p>Den Rest machen sie nicht individuell. Individiotisch: Wenn sie es mögen, ist es AutoAntworten. Auch das Müll, sie sagen NICHTS. Marke Blümeranztiger, gestelzte Freundlichkeit.</p>
<p>Zitat<br />
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.</p>
<p>Aktuell kommt es aufgrund der Umstellung vom Wertstoffsack auf Wertstofftonnen in den Berliner Siedlungsgebieten zu vermehrten Anfragen an unser Service-Center.</p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis und um Entschuldigung, wenn sich unsere Antwort dadurch verzögert.</p>
<p>Haben Sie selbst auch eine Frage zur Umstellung? Viele Antworten rund um dieses Thema können Sie auf der Website<br />
Ende Zitat</p>
<p>Fasse zusammen: Ist für&#8217;n Müll. Sagt alles und sagt nichts. Aber die Antwort kommt nicht. Auf die Anfrage. Es ist auch nicht KI, sondern es ist Statische Intelligenz, welche, die sich nicht bewegt, sondern einfach nur Eindruck schindet. Wir sind jetzt wirklich ganz nahe dran, an Ihrem Problem. Wir müssen nur noch um den Besprechungstisch tanzen und dann&#8230;wird die Mülltonnenzahl erhöht. Also eventuell. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.</p>
<p>Aber fragen Sie bitte nicht nach: Setzen sie sich einen blickdichten Müllbeutel&#8230; &#8211; wie, oder?</p>
<p>Helena Zengel hat ein kleines, nerviges Mädchen gespielt und wurde international dafür ausgezeichnet. Der Film hieß SYSTEMSPRENGER, und ja, solche Gedanken hat man manchmal, wer an Müll denkt. Das System in die Luft sprengen. Dieser ganze Scheiß mit der Wertstofftonne, wo man keine Rechnungen kriegt und Rechnungen einfach auch mal NICHT bezahlen kann oder sogar mindern, weil Alba ein Qualitätsmanagement für Digitalprozesse und Emailtechnik, aber keins für Tonnen abholen und was tun, wenn blickdichte Plastikbeutel die Sicherheitsprüfungen der Müllleute vereiteln. All das sind Fragen, wo man gleich sagen möchte: Ach nö, ich habe eigentlich keine weiteren Fragen.</p>
<p>Das System spricht aus sich selbst.<br />
Ich sprenge es nur und wenn ich nicht, dann sprengt es meinen Kopf. Ein riesengroßer Unsinn das.</p>
<p>Niemand hat mehr Zeit, denn der Digitalismus treibt uns vor sich her &#8211; Nena lässt 99 Lustballons steigen und singt, weil sie keine Zeit hat: &#8222;Hasst Du etwas Zeit für mich, dann singe ich ein Lied für Dich von&#8230;.&#8220; undsofort.</p>
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		<title>1879-16 &#8211; Video: &#8222;Schwarzfahrer&#8220; von Pepe Danquart, Straftaten einer neuen Dimension und die öffentliche Meinung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 15:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwarzfahrer Schwarzfahrer von Pepe Danquart ist ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich stimmender Film zum Thema Ausländerfeindlichkeit, der mehrfach auf Festivals ausgezeichnet wurde. Aufgrund seiner zielsicheren und vielschichtigen Darstellung eignet er sich zum Ausgangspunkt einer Diskussion über Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile. Der Film Schwarzfahrer wurde 1993 in Berlin gedreht. 1994 gewann der Regisseur Pepe Danquart mit diesem ... <a title="1879-16 &#8211; Video: &#8222;Schwarzfahrer&#8220; von Pepe Danquart, Straftaten einer neuen Dimension und die öffentliche Meinung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/309115-video-schwarzfahrer-von-pepe-danquart-straftaten-einer-neuen-dimension-und-die-oeffentliche-meinung/" aria-label="Mehr Informationen über 1879-16 &#8211; Video: &#8222;Schwarzfahrer&#8220; von Pepe Danquart, Straftaten einer neuen Dimension und die öffentliche Meinung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17160" aria-describedby="caption-attachment-17160" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17160" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Zeit_Online_Leserkommentar.png" alt="Zeit Leserkommentar (Quelle: Die Zeit, online)" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Zeit_Online_Leserkommentar.png 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Zeit_Online_Leserkommentar-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Zeit_Online_Leserkommentar-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Zeit_Online_Leserkommentar-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-17160" class="wp-caption-text">Zeit Leserkommentar (Quelle: Die Zeit, online)</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/swJ0zhVJ8DU?rel=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Schwarzfahrer</p>
<blockquote><p>Schwarzfahrer von Pepe Danquart ist ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich stimmender Film zum Thema Ausländerfeindlichkeit, der mehrfach auf Festivals ausgezeichnet wurde. Aufgrund seiner zielsicheren und vielschichtigen Darstellung eignet er sich zum Ausgangspunkt einer Diskussion über Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile.</p></blockquote>
<p>Der Film Schwarzfahrer wurde 1993 in Berlin gedreht. 1994 gewann der Regisseur <a href="http://danquart.de/" target="_blank">Pepe Danquart</a> mit diesem Kurzfilm einen Oscar für den besten Kurzfilm, weltweit.</p>
<p>Heute ist der Film aktueller denn je. Wir hören bspw.  großes Medienrauschen um die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof. Aber auch und insbesondere Volkes Mund, doch tut er Wahrheit kund?</p>
<p>Was weiß sich der Leser selbst mit Mitteln des Scharfblicks und eines entsprechenden Lesegeräts zu beschaffen darüber? Was plappert er nach? Welche Konsequenzen die Menschen aus den Vorkommnissen zu ziehen beabsichtigen, nehmen wir wahr. Im sozialen Netzwerk brunzt der deutsche Hirsch oder ist es der deutsche Kleinmichel? Ein zutreffender Leserbrief an &#8222;Die Zeit&#8220; ist oben aus Gründen zutreffender Argumentation aufgeführt.</p>
<p>Auch wenn der Kurzfilm von Pepe Danquart längst Geschichte ist, denn woraus lernen wir Deutschen denn, wenn nicht aus der Geschichte?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1875-15 &#8211; Nachruf: Harald Karas ist tot. (* 9. April 1927 in Ottendorf; † 3. Dezember 2015 in Berlin)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 09:12:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harald Karas (SFB) &#8211; Kennedy-Besuch Berlin 1963 &#8211; Einleitung Übertragung Seine journalistische Tätigkeit nahm er 1952 beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in West-Berlin auf. Er gehörte zudem zu den ersten Fernsehnachrichtensprechern und Reportern (Rund um die Berolina) des Senders Freies Berlin (SFB). Karas war darüber hinaus seit dem 1. September 1958 der erste Moderator der Berliner ... <a title="1875-15 &#8211; Nachruf: Harald Karas ist tot. (* 9. April 1927 in Ottendorf; † 3. Dezember 2015 in Berlin)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/308715-nachruf-harald-karas-ist-tot-9-april-1927-in-ottendorf-%e2%80%a0-3-dezember-2015-in-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1875-15 &#8211; Nachruf: Harald Karas ist tot. (* 9. April 1927 in Ottendorf; † 3. Dezember 2015 in Berlin)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" alt="Kerze" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/_q8JqOSiHlk?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Harald Karas (SFB) &#8211; Kennedy-Besuch Berlin 1963 &#8211; Einleitung Übertragung</p>
<blockquote><p>Seine journalistische Tätigkeit nahm er 1952 beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in West-Berlin auf. Er gehörte zudem zu den ersten Fernsehnachrichtensprechern und Reportern (Rund um die Berolina) des Senders Freies Berlin (SFB). Karas war darüber hinaus seit dem 1. September 1958 der erste Moderator der Berliner Abendschau und wurde 1960 auch Leiter dieser vorabendlichen regionalen Nachrichtensendung. Er blieb dies bis 1984 und moderierte anschließend noch einige Jahre weitere SFB-Formate (unter anderem Stadtgespräche), bevor er 1991 in den Ruhestand wechselte.<br />
Harald Karas lebte im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. (Quelle: Wikipedia deutsch, über Harald Karas)</p></blockquote>
<p>88 Jahre alt ist er geworden, der Mister Abendschau Berlins. In Erinnerung blieb er vielen als &#8222;Karras&#8220; mit doppeltem, rollenden &#8222;r&#8220;, aber Karas lautete sein richtiger Name.</p>
<p>Nun ist er gegangen. Wir aber erinnern uns einen kleinen, schönen Moment an diesen Mann, der nicht wenigen die Kindheit prägte und uns oft eine Vorstellung davon gab, dass Westberlin seinerzeit nicht nur eine Insel des alliierten Friedens gewesen ist. Wir erfuhren in schönster chinesischer Tradition, dass Berlin(West) eine der ganz wenigen Weltprovinzstädte sei, die durch und durch mit einer funktionsfähigen Stadtmauer vor Angriffen aus dem Umland geschützt war. Es war eine der funktionsfähigsten überhaupt.</p>
<p>Auch wenn sie teils Panzern gegenüber standen, wie am Checkpoint Charlie und manch Bürgermeister übertrieb: &#8222;Schaut auf diese Stadt.&#8220; Karas hat uns diesen politischen Wahnsinn immer verständlich erklärt, so wie der Kennedy-Besuch genau abgebildet, eingezeichnet und genau vermaßt wurde für die Berliner. Mit Relaisstationen, die man so nannte, um zu begründen, dass es für die Alliierten einen Einsatz eines immer mitfliegenden Nachrichtenhelikopters aus Sicherheitsgründen in einer dichtbesiedelten Stadt wie dieser nicht geben konnte, weil es nicht akzeptabel gewesen wäre. So jedenfalls die offizielle Begründung.</p>
<p>Wir danken Harald Karas, dem integren.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 16:23:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase (englisch informational bubble) ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser geprägt wurde. Er beschreibt damit das Phänomen, dass Webseiten bestimmte Algorithmen verwenden, um vorauszusagen, welche Informationen für den Benutzer relevant sein könnten, basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer – beispielsweise Standort des Benutzers, Suchhistorie (englisch ... <a title="1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307615-positionen-von-filterblasen-englisch-filter-bubbles-und-der-informationshorizontale-erlebnismesse-des-wissens/" aria-label="Mehr Informationen über 1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17066" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png" alt="Filterblase_filter.bubble_Banner" width="650" height="297" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-300x137.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-1024x468.png 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-900x411.png 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase (englisch informational bubble) ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser geprägt wurde. Er beschreibt damit das Phänomen, dass Webseiten bestimmte Algorithmen verwenden, um vorauszusagen, welche Informationen für den Benutzer relevant sein könnten, basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer – beispielsweise Standort des Benutzers, Suchhistorie (englisch search history oder web history) und Klickverhalten. Durch die Anwendung dieser Algorithmen neigen Internetseiten dazu, dem Benutzer nur Informationen anzuzeigen, die mit den bisherigen Ansichten des Benutzers übereinstimmen. So wird der Benutzer sehr effektiv in einer „Blase“ isoliert, die dazu tendiert, Informationen auszuschließen, die den bisherigen Ansichten des Benutzers widersprechen. Ein Paradebeispiel dafür sind Googles personalisierte Suchergebnisse und der personalisierte News Stream von Facebook. Nach Parisers Meinung wird der Benutzer so weniger durch gegenteilige Ansichten „belastet“ und somit in einer Informationsblase intellektuell isoliert. (Quelle: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Pipi Langstrumpf hat uns singen lassen: Sie baue sich eine Welt, wie sie ihr gefällt. Es geht ums liken, lecken und addieren. Um Algorithmen, die uns die Welt passend(er) machen. Maßgeschneidert. Was ich gestern <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=17060" target="_blank">ausgeführt habe</a>, lässt sich mit dem Wissen über Filterblasen zutreffend ergänzen, argumentatorisch unterlegen. In zweierlei Hinsicht.</p>
<p>Dass jemand mich bittet, bestimmte Seiten zu liken, wird nach dem Befolgen dieser Bitte zu einer veränderten Weltansicht meinerseits führen. Ich bekomme Dinge vorgeführt, die mich im Grunde nicht interessieren. Gefällige Likes-Nachrichten. Blasen blubbern lassen. Anders herum bestimmt mein Like-Verhalten meine Welt schon morgen, zumindest in der Art und Weise, in der sie wegen des Seitenlikes angezeigt wird. Als Nihilist auf der Suche nach richtiger Handhabung des Internet ist es fatal, irgendwas zu liken, denn immer wenn ich es tue, schränke ich mich selbst ein und erlaube gebremsten Informationsfluss. Demzufolge muss ich allen verbreiteten Internettechniken den Zugriff auf meine Daten und deren Ausnutzung verbieten.</p>
<p>Sonst lebe ich in einem Elfenbeinturm vermeintlichen Welt-bzw. Webwissens, das andere für mich zusammenstellen, obwohl ich sie nie darum gebeten habe. Eine furchtbare Erkenntnis. Das wiederum macht es auch irgendwie tröstlich zu wissen, dass Kritiker dieser Filter bubble-Theorie beschwichtigend meinen, dieser Effekt sei minimal und daher handhabbar.</p>
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		<title>1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 06:53:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft. Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben. Die Mitglieder im Verein zur ... <a title="1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/" aria-label="Mehr Informationen über 1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17048" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg" alt="Schneckenpost" width="650" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft.</p></blockquote>
<p>Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben.</p>
<p>Die Mitglieder im Verein zur Verzögerung der Zeit, der seinen Mitgliedern den brieflichen Kontakt per Schneckenpost empfiehlt, sind im österreichischen Klagenfurt. Hart an der Grenze nach drüben. Die Schnecke, als Symbol des Langsamen, hinterlässt eine Schleimspur.  Sehr gefährlich wird es für die Anwaltsschnecke, wenn ihr beim Überqueren der Mandatenwiese die Grashalme wie Raketengeschosse entgegen wachsen. Diese Art Halma kann dich umbringen. Zu schnell, zu viele Anforderungen, zu viel selbstverständlich Vorausgesetztes. Ein Schafott der täglichen Aufgabeneritis.</p>
<p><span id="more-17047"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12176" aria-describedby="caption-attachment-12176" style="width: 306px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12176" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg" alt="Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst..." width="316" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg 316w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht-196x300.jpg 196w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption id="caption-attachment-12176" class="wp-caption-text">Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hyperaktiv, multikanalfähig oder irre?</p></blockquote>
<p>In Berlin geht es jedoch nicht um Vereinsstatuten von österreichischen Zeitverzögerern. In Berlin nennen wir jene Typen Rechtsanwälte, die so verlangsamt arbeiten, dass mit der Hälfte ihrer gemessenen Aktivität kein klares Ergebnis herauskommt. Oder immer nur zu wenig. Man steckt etwas rein, aber es kommt kaum was raus. Das Prinzip eines  Durchlauferhitzers hat einen Hitze-, Unterlagen- und Erledigungsstau.</p>
<p>&#8222;Wenn es jetzt bald kein Fleisch mehr gibt,&#8220; räsoniert Hagen Rether bitter (<a href="https://www.facebook.com/veganfreundlich/videos/1638067509781919/" target="_blank">hier</a>), &#8222;esse ich halt Veganer.&#8220; Und macht sich Sorgen über den Zustand der Welt und die Ausbeute von Schweinefarmern, Geflügelzüchtern und Milchkuhhaltern. Eine Ausbeute von gerade mal 1 Kilo Rindfleisch pro 15.000 Liter Wasser, das sei nicht effektiv.</p>
<p>Mit Anwaltsschreiben ist es umgekehrt. 100 Briefe pro angefangenes Mandat, das weise auf eine erstaunliche Eloquenz des Herrn Rechtsvertreters hin. Die Aussage ist Quatsch. Es kommt wie immer auf den Einzelfall an. Es geht um Eloquenz, Stringenz, ums Tempo der Sache und um ihren inneren Takt. Was am Ende rauskommt. Es muss für den Mandanten genug herausspringen. Die Anwaltspost nimmt niemand gern in Kauf, der nicht unbedingt muss. Niemand sagt auch: Das ist die Anwaltspost, die lass liegen. Nicht so wichtig. Niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17050" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Animierte_Uhr.gif" alt="Animierte_Uhr" width="200" height="260" /></p>
<p>Fische fangen vom Kopf an zu stinken, sagt man, aber auch, die Ente sei am Ende fett. Wir sehen schon, das Gerippe dieses Textes schwappt immer hin und her zwischen Fauna (Tierwelt) und Menschheit. Aber der beauftragte Anwalt, das war ein ganz fauler Hund.</p>
<p>Der war so verlangsamt.</p>
<p>Das Problem nur: Das sagt er dir nicht. Er gibt es auch nicht zu. Zur Berufsverschwiegenheit verpflichtet.</p>
<p>Doch als du ihn endlich anschreibst, weil dir der Kragen vor Wut platzt, und immer wieder geschieht nichts, da wehrt er sich. Er lebt ja noch.</p>
<p>Zu spät.</p>
<p>Mandat ist weg. Mandant ist weg. Mandant on the run&#8230;</p>
<p>In <a href="http://www.zeitverein.com" target="_blank">Klagenfurt übrigens&#8230;</a></p>
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		<title>1859-15 &#8211; Nachruf: Hellmuth Karasek (* 4. Januar 1934; † 29. September 2015 in Hamburg)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307115-nachruf-hellmuth-karasek-4-januar-1934-%e2%80%a0-29-september-2015-in-hamburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 08:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Hellmuth Karasek]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Reich-Ranicki]]></category>
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					<description><![CDATA[An Karasek kam der Literaturbetrieb schon lange nicht mehr vorbei. Legendär seine Wortwechsel mit dem legendären Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (†93) im „Literarischen Quartett“. Reich-Ranicki ging dabei mit der Streitaxt vor, Karasek mit feinsinnigem Humor. Stets umsäuselte ein Lächeln seine Mundwinkel, der Schalk blickte ihm bis zuletzt aus den Augen. (Bild-Zeitung, hier) Marcel Reich-Ranicki war der ... <a title="1859-15 &#8211; Nachruf: Hellmuth Karasek (* 4. Januar 1934; † 29. September 2015 in Hamburg)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307115-nachruf-hellmuth-karasek-4-januar-1934-%e2%80%a0-29-september-2015-in-hamburg/" aria-label="Mehr Informationen über 1859-15 &#8211; Nachruf: Hellmuth Karasek (* 4. Januar 1934; † 29. September 2015 in Hamburg)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17029" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner.jpg" alt="Hellmuth.Karasek_Banner" width="649" height="318" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner.jpg 1272w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner-300x147.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner-1024x502.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/Hellmuth.Karasek_Banner-900x441.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<blockquote><p>An Karasek kam der Literaturbetrieb schon lange nicht mehr vorbei. Legendär seine Wortwechsel mit dem legendären Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (†93) im „Literarischen Quartett“. Reich-Ranicki ging dabei mit der Streitaxt vor, Karasek mit feinsinnigem Humor. Stets umsäuselte ein Lächeln seine Mundwinkel, der Schalk blickte ihm bis zuletzt aus den Augen. (Bild-Zeitung, <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/hellmuth-karasek/nachruf-42773884.bild.html" target="_blank">hier)</a></p></blockquote>
<p>Marcel Reich-Ranicki war der Literaturpapst.</p>
<p>Hellmuth Karasek war nach dem Tod des Literaturkritikers Nummer Eins der Literaturkritikerersatzpapst. MRR schätze ihn sehr: Hellmuth Karasek gehöre zur Spezies der wenigen, wichtigen Literaturkritiker, der für Leser schriebe, nicht für Journalistenkollegen. Und so waren seine Texte: Zu Herzen gehend, klug, leise, intelligent, nachdenklich, nie verschroben, abwegig oder von einem Elfenbeinturm angehäuften Exklusivwissens aus. Er war ein Stoßzahn im Auftrag der lesenden Büchergilde, deutschlandweit.</p>
<p>Karasek war so gesehen eben gerade nicht Papst. Nicht wirklich. Wenn Deutschland auch versuchte, Lücken zu füllen.</p>
<p>In Wahrheit war Hellmuth Karasek kein Ersatz für Marcel Reich-Ranicki. Beide waren auf ihre Art und Weise unvergleichlich. MRR war laut, aufbrausend, eloquent und ein ganz großer Entertainer (lt. Harald Schmidt). MRR wollte auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HbGdDGM7SPM" target="_blank">Schulmeister sein</a>. HK war leiser, eine Spur intellektueller. Seiner Kritik hörte man lieber zu. Denn an MRR rieben sich die Geister. Karasek war gediegener, am Ende hanseatischer. Mit Bravour verriss er so weltweite Erfolgsbücher wie den Ikea-Katalog. Ein Machwerk des trivialen, bösen Kommerz. In der Liste der gestorbenen, hoch anständigen, vorbildlichen  Deutschen, in der Hellmuth Karasek gelistet ist, ist 2015 einiges schon passiert. HK: Danke für alles! Du wirst fehlen. Definitiv.</p>
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		<title>1856-15 &#8211; Positionen: Warum Helge Schneider der &#8222;Held des Tages&#8220; ist #fff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 15:33:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Presse Agentur]]></category>
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		<category><![CDATA[Helge Schneider]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst hat die Deutsche Presse Agentur dpa gemeldet, Helge Schneider sei dazwischen gegangen, als ein Penner von welchen belästigt wurde. Inzwischen entschuldigen sich die Zeitungen und verweisen auf Fehler: Das sei kein Penner gewesen, das sei ein Perser gewesen. Wir wissen vom Hörensagen, dass manche Menschen hier keinen Unterschied machen. Für sie ist alles minderwertig, ... <a title="1856-15 &#8211; Positionen: Warum Helge Schneider der &#8222;Held des Tages&#8220; ist #fff" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306815-positionen-warum-helge-schneider-der-held-des-tages-ist-fff/" aria-label="Mehr Informationen über 1856-15 &#8211; Positionen: Warum Helge Schneider der &#8222;Held des Tages&#8220; ist #fff">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fff_Banner_300Pixel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17015" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fff_Banner_300Pixel.jpg" alt="#fff - 100% fremdenfeindfrei (by gesichtspunkte.de)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fff_Banner_300Pixel.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fff_Banner_300Pixel-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fff_Banner_300Pixel-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fight.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17013" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/09/fight.gif" alt="Gif" width="480" height="320" /></a></p>
<p>Erst hat die Deutsche Presse Agentur dpa gemeldet, Helge Schneider sei dazwischen gegangen, als ein Penner von welchen belästigt wurde. Inzwischen entschuldigen sich die Zeitungen und verweisen auf Fehler: Das sei kein Penner gewesen, das sei ein Perser gewesen. Wir wissen vom Hörensagen, dass manche Menschen hier keinen Unterschied machen. Für sie ist alles minderwertig, was nicht von deutschem Boden kam.</p>
<p>Jedenfalls ist Helge Schneider mein unumwundener Held des Tages und diejenigen, die ihn verprügelt haben, werde ich noch mit Fäustlingen zu Boden strecken. Obiges entstand während meines Vorbereitungstrainings vor Publikum. <strong>Danke, Helge. Du Held.</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Presseecho: <a href="http://diepresse.com/home/leben/mensch/4819810/Helge-Schneider-zeigt-Zivilcourage-und-wird-verprugelt?xtor=CS1-15" target="_blank">Helge Schneider zeigt Zivilcourage und wird verprügelt</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 15:08:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in ... <a title="1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16958" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg" alt="Vattenfall-Pseudostatistik Haushaltungen" width="651" height="404" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg 1250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-300x186.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-1024x636.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-900x559.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in Schriftform zu behelligen.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Wilmersdorf fällt die Abrechnung von Vattenfall für den allgemeinen Hausstromzähler nach Überprüfung richtig aus. Die Inventurangaben wurden von der Hausverwaltung Vattenfall gemeldet. Wie aber ist diese Darstellung in der Stromverbrauchsabrechnung 2014 zu verstehen? &#8211; Richtig: Sie ist sinnlos und damit sinnfrei. Es handelt sich um pseudofreundliche Verbraucheraufklärung, die keine ist.</p>
<p>Ein Hausstromzähler (Apfel) im Mehrfamilienhaus: Angeschlossen sind Unterstromzähler für Aufzug- und Heizungsstrom. Die hier dargestellte Grafik hat weder effiziente Energieverwendung noch repräsentative Angaben für Haushaltungen (Birnen) in Deutschland zum Inhalt. Solche unnützen Grafiken sind Falschinformationen, ein Verstoß gegen das Gebot der Informationsfreiheit. Falsche Informationen sind wie Sand in den Schuhen aus Hawaii oder Fatima Morgana, ein Wüstengespenst. Es wäre höchste Zeit, dass Vattenfall den Kundenwunsch &#8222;bestelle unnütze Gebrauchsgrafiken ab&#8220; fest als Bestandspflegemerkmal integriert. Wir wären dafür: Keine falschen Informationen mehr. Danke, Vattenfall.</p>
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		<title>1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 11:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem Minimaxprinzip? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider. In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine ... <a title="1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304915-positionen-hausmuell-bauschutt-falschbefuellung-textbrief-serien-nichterfuellung-viel-rauch-um-nichts/" aria-label="Mehr Informationen über 1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16881" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg" alt="Zeitgeist: Viel Rauch um Nichts!" width="650" height="322" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts-300x149.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomisches_Prinzip" target="_blank">Minimaxprinzip</a>? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine Wohnung renoviert. Dabei wurde in den Hausmüll geworfen, was überwiegend ganz in Ordnung ist. Wir sind nicht staatlich geprüfte Abfallexperten. Sondern Ottos namens Normalverbraucher. Die Grenzziehung ist mitunter scharf. Sie wird schärfer mit den Jahren, in denen wir uns eine bessere Welt versprechen durch Regulierung und mehr, weil gewissenhaft getrennt wird. Noch gewissenhafter. Soweit zum Zeitgeist der Hausmüllentsorgung.</p>
<p>Was zu beanstanden war, sagt ein Hausbewohner: Es waren ein oder zwei Ytong-Steine. Die BSR sieht hierin eine Falschbefüllung mit Bauschutt und wenn man sich das einmal kritisch zur Brust nimmt, bleibt von dem Vorwurf soviel gar nicht übrig. Im Grunde genommen bis zu zwei Ytong-Steine. Wann liegt eine Falschbefüllung mit Bauschutt vor? Ab eins? Ab zwei? Kann nicht ein (oder zwei) davon <a href="http://www.abfälle.de/ytongstein" target="_blank">Restmüll</a> sein? &#8211; Na ja.</p>
<blockquote><p>Damit sind wir schon im herrlichsten Streit über Rechtsansichten oder anders ausgedrückt: Erstickt von lauter unwesentlichen Gesichtspunkten des täglichen Lebens. Denn wesentlich alleine ist: Wir wollen problemlos leben. Und nicht Probleme hin und her schieben.</p></blockquote>
<p>Von Bedeutung ist nicht der Routinevorgang, sondern die Art und Weise, wie das Wellen schlägt. Hier sprechen wir wieder vom Zeitgeist, von unternehmerischen Überlegungen und Lösungen, die tragen sollen, aber nicht tragen werden. Weil sie schlicht versanden.</p>
<p><span id="more-16880"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16882" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg" alt="BSR-Schreiben &quot;Falschbefüllung&quot;" width="650" height="900" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg 867w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-217x300.jpg 217w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-740x1024.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Darf nicht fehlen: &#8222;Leistungsausfälle auf Grund von falschen Befüllungen der Behälter führen nicht zur Minderung unserer Entgeltforderung.&#8220; (Credo Falschbefüllungsbrief #BSR) &#8211; Ganz anderes Thema, gleicher Brief: &#8222;Bei der Information der Nutzer über die korrekten Wertstofftrennung unterstützen wir Sie gern mit entgeltfreien Info-Materialien.&#8220; (Themenunschärfe einer notwendigen Mitteilung durch Ausweitung und Verwässerung)</p></blockquote>
<p>Es gibt dazu den Vordruck eines Textbausteins. Wie das so ist mit Textbausteinen: Sie sollen jeden denkbaren Fall vollumfänglich treffen. Deswegen bewegen sich inzwischen viele Textbausteine an der Verständnis- und Kommunikationsburnout-Grenze der Nichtverständlichkeit. Schauen wir uns das abgebildete Schreiben einmal genauer an.</p>
<blockquote><p>Die Meldung des Vorgangs wäre sachgerecht so: &#8222;1 Stck. Hausmüll nicht entleert, Grund: Bauschutt (2 Ytongsteine) &#8211; Punkt. Fertig. (Der Rest des zweiseitigen Schreibens ist unerwünschte Ablenkung vom wesentlichen Gesichtspunkt dieser fragwürdigen Initiative.)</p></blockquote>
<p>Dass die Abfallentsorgung am <strong>21. Januar</strong> nicht geklappt haben will und am <strong>23. April</strong> drei Monate später ein Schreiben erforderlich wurde, lässt sich wegdenken. Es wird der 21. April gemeint sein. Das per Naturalpost versendete Schreiben geht an eine Hausverwaltung, die aus beruflichen Gründen viele Grundstücke verwaltet. Wie die BSR, so machen es im Grunde genommen inzwischen alle. Irgendwelche Unternehmensrevisoren regeln Arbeitsabläufe, Workflows, in den großen Unternehmen. Dabei kommen solche Briefe heraus: Aus grundsätzlichen Erwägungen. Das Ziel: Man schreibt, um erfolgreich in Ruhe gelassen zu werden.</p>
<blockquote><p>Merke: Wenn eins anzusprechen ist, spreche nicht fünf Gesichtspunkte an. Fasse Dich kurz. Sonst wirst Du nicht beachtet. Keine Zeit, Freund. Es gibt Wichtigeres.</p></blockquote>
<p>Deutlich feststellen lässt sich, dass immer mehr Unternehmen auf Textbausteinbibliotheken gehen. Das Problem dabei: Diese müssen jeden Gesichtspunkt erschlagen, so global als möglich:</p>
<p>1. Den Mangel an sich. Darum geht es. Ist der Mangel kurz, siehe oben, ändert das nichts an der blümeranten Ausdehnung auf weitere, wesentlich erscheinende Gesichtspunkte. Zum Beispiel:<br />
2. Den rechtsrelevanten Hinweis auf eine Vertragsstörung.<br />
3. Die Drohung, sich -bitte- in Zukunft vertragstreu verhalten zu sollen.<br />
4. Einen Anschein von Kundenfreundlichkeit, genannt Tipps &amp; Tricks. Beliebte Redewendung inzwischen: Weitere Infos finden Sie auch &#8230;..</p>
<p>Alles in allem kommt selten etwas Treffsicheres heraus. Meist erzeugen solche Sachen Nebel, eine Art Themencloud, ein unerwünschtes Brainstorming, die Ablenkung vom Wesentlichen, kurz SPAM. Also das Gegenteil: Desinformation.</p>
<p>So liegt hier die Sache.</p>
<blockquote><p>Das wesentliche an dieser fundamentalen Systemkritik ist, dass die Systematik von zu verständnisfernen Problemlösern entwickelt wird. Dass Menschen in Zentralen des Handelns sitzen und darüber nachdenken, wie man Problemfälle effizient löst. Die Zentrale ihres Handelns ist das Büro, ihre Waffe ist die elektronische Tatenverarbeitung: So werden immer mehr Textbausteinmonster kreiert, die kein Mensch mehr versteht. Die Nachricht ist einfach: &#8222;Du? Tonne voll falsch voll.&#8220; Das war´s. Dafür gibt´s jetzt eloquentes Brimborium. Schade.</p></blockquote>
<p>Dem Absender geht es darum, den relevanten Hinweis zu kanalisieren auf eine für ihn angenehme, bequeme Art und Weise. Er ist die Sache los. Nun muss der Empfänger sich den Kopf machen. Was fang ich an mit diesem Brief?</p>
<p>Wir fassen zusammen, um die Sache abzukürzen:<br />
&#8211; Im Zeitpunkt des Eintreffens des Briefs war die Angelegenheit selbst längst erledigt. Das hat ein Telefonat mit einem Ortskundigen, einem Hausbewohner ergeben. Dies Schreiben hätte so nie verschickt werden müssen.<br />
&#8211; Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation der Berliner Stadtreinigung blieb inhaltlich auf der Strecke. Denn als der Brief beim angeblich Kommunikationsempfänger (der Hausverwaltung) eintraf, war er inhaltlich überholt. Ein anderer wacher Hausbewohner hatte die Nichtabholung bemerkt und gehandelt. Entscheidend und von Bedeutung ist, dass die eigentlich notwendigen Kommunikationsempfänger (die Hausbewohner, die sich falsch verhalten haben) von diesem Vorgang mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals erfahren werden. Aha.</p>
<blockquote><p>Alba (Der Grüne Punkt), ein anderer Dienstleister im Bereich Entsorgung: Man hat einen passenden Aufkleber auf dem Wagen parat, der am Ort der Leistungsbehinderung auf die Tonnen geklebt wird. Da steht sinngemäß drauf: Wir haben das nicht abgeholt, weil es unsachgemäß befüllt ist. Man kann noch was draufschreiben: Zum Beispiel &#8222;wegen Bauschutt&#8220;. Ist das eine großartige Idee? Antwort: Nein, das war früher so, das war früher richtig, wird aber heute von bestimmten Unternehmen so nicht mehr praktiziert. In diesem Fall von der Berliner Stadtreinigung. Sie wird dafür ausschlaggebende Gründe ins Feld führen. Die hat bestimmt auch die Rechtsabteilung geprüft.</p></blockquote>
<p>Tatortfern agiert Vattenfall, das Stromunternehmen. Wir berichteten eingehend über (automatisierte) Versuche des Stromriesen, die Hausverwaltung abrechnungstechnisch für unaufgeklärt gebliebene Wohnungsstromzähler zahlungspflichtig zu machen. Heute können wir aktualisieren, dass unsere regelmäßigen Beschwerdebriefe und unsere Kontaktaufnahme mit der Pressestelle des Unternehmens zu einer Änderung der Handhabung geführt hat. Sie war nämlich falsch.</p>
<p>Tatortfern die Berliner Wasserbetriebe. &#8222;Aus Rechtsgründen&#8220;, so heißt es, werde davon Abstand genommen, Wassersperrungen im Haus direkt anzukündigen wie früher. Ansprechpartner sei die Hausverwaltung. Alle, ob Vattenfall, Berliner Wasserbetriebe oder Berliner Müllabfuhr, fokussieren in zunehmendem Maß die Hausverwaltung für die ortsnahen Aufgabenerledigungen. Die Hausverwaltung muss reagieren, ob sie will oder nicht. Sie wird zum Hilfssheriff, der verantwortlich ist, solche Maßnahmen fremder Unternehmen rechtzeitig den Hausbewohnern gegenüber zu kommunizieren.</p>
<p>Dies nennen wir den Zeitgeist.</p>
<p>Fazit:<br />
Derartige Briefe, mit denen konkret vom Erforderlichen abgelenkt wird, weil die Informationen die Hausbewohner nicht (mehr) direkt erreichen, wirken wie Wattepackungen in puncto Unzuverlässigkeit. Der Hausverwaltung ist es nicht möglich, die Information schnell umzuschlagen, sie umzuverteilen an den richtigen Ort, die Wohnanlage. Es tut Hausbewohnern weh, wenn Hausmülltonnen nicht rechtzeitig geleert werden. Ein Unding.</p>
<p>Höchste Zeit, über solche Gesichtspunkte einmal intensiver nachzudenken.</p>
<p>Dass es wieder einen anderen Zeitgeist gibt. Offene Direktheit. Brüllen, dass sich was ändert.</p>
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		<title>1836-15 &#8211; Gedenken: Vor 100 Jahren wurde in Belgien das erste Mal systematisch Giftgas eingesetzt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 11:39:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In stillem Gedenken: Am 22. April 1915 setzten deutsche Soldaten in der Nähe des belgischen Städtchens Ypern im 1. Weltkrieg erstmals Giftgas ein. Der Wind musste dafür günstig stehen. Als es so weit war, wurde gehandelt. 180 Tonnen flüssiges Chlor wurde eingesetzt. Der deutsche Chemiker Fritz Haber schuf in Diensten der Armee das tödliche Gas ... <a title="1836-15 &#8211; Gedenken: Vor 100 Jahren wurde in Belgien das erste Mal systematisch Giftgas eingesetzt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304815-gedenken-vor-100-jahren-in-belgien-wurde-das-erste-mal-systematisch-giftgas-eingesetzt/" aria-label="Mehr Informationen über 1836-15 &#8211; Gedenken: Vor 100 Jahren wurde in Belgien das erste Mal systematisch Giftgas eingesetzt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16870" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png" alt="Gedenken_Banner800Px" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px-300x169.png 300w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p>In stillem Gedenken:</p>
<p>Am 22. April 1915 setzten deutsche Soldaten in der Nähe des belgischen Städtchens Ypern im 1. Weltkrieg erstmals Giftgas ein. Der Wind musste dafür günstig stehen. Als es so weit war, wurde gehandelt. 180 Tonnen flüssiges Chlor wurde eingesetzt. Der deutsche Chemiker Fritz Haber schuf in Diensten der Armee das tödliche Gas und damit einen weltweiten Standard. Andere Länder waren keinen Deut besser, sondern schlechter in Entwicklungsarbeit vorangekommen. Mit deutscher Gründlichkeit waren Deutsche Vorreiter einer Entwicklung, die bis heute anhält. Und trotz weltweiter Ächtung wird immer wieder Giftgas als perfide, heimlich, still und leise daherkommende moderne Kriegswaffe eingesetzt. Die gedankliche Verbindung zu Zyklon B, dem Ausschwitz-Gas, ist nicht abwegig.</p>
<p>Das ist 100 Jahre her. Das virtuelle Gedenken ist angemessen. Es erinnert an eine von vielen falschen Entwicklungen der Menschheit.</p>
<p>Dass Fritz Haber später als &#8222;Vater des Gaskriegs&#8220; offiziell bezeichnet wurde, verhinderte nicht die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haber" target="_blank">Verleihung des Nobelpreises an ihn</a>.</p>
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		<title>1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 08:58:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8230;wenn Du angeblich nicht erreichbar gewesen sein sollst, aber Dein digitales Logfile aufzeichnet, wer definitiv nicht versucht hat anzurufen. Das Schwarzer-Peter-Spiel, wer sich zu bemühen hätte&#8230;. Open Office ist nicht nur eine Bürosoftware. Es ist das System fester erreichbarer Bürozeiten, ansprechbar zu sein und Ansprechbarkeit (Kommunikationsdaten) zu veröffentlichen. Ein amtlicher Anmeldevorgang für ein Gewerbe dauert ... <a title="1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304715-positionen-knorke-die-verpassten-anrufmoeglichkeiten/" aria-label="Mehr Informationen über 1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16865" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg" alt="Knorke_Telefonanrufe" width="650" height="454" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-1024x715.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-900x629.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>&#8230;wenn Du angeblich nicht erreichbar gewesen sein sollst, aber Dein digitales Logfile aufzeichnet, wer definitiv nicht versucht hat anzurufen. Das Schwarzer-Peter-Spiel, wer sich zu bemühen hätte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Open Office ist nicht nur eine Bürosoftware. Es ist das System fester erreichbarer Bürozeiten, ansprechbar zu sein und Ansprechbarkeit (Kommunikationsdaten) zu veröffentlichen. Ein amtlicher Anmeldevorgang für ein Gewerbe dauert Zeit. Das eGovernment soll es einfach machen. Formular herunterladen, ausfüllen, wegschicken, fertig. In der Realität dauert es acht Wochen, bis die Verwaltung eine erste Reaktion zeigt. So geht´s nämlich nicht ist ein Grundprinzip des Antragswesens. Fühlt sich falsch an: &#8222;Leider habe ich Sie nicht erreichen können, ich habe noch Fragen. Rufen Sie mich an.&#8220; &#8211; Tatsächlich hat niemand angerufen. So ist es verzeichnet. So ist es nicht verzeichnet: Der niemals erfolgte Anrufversuch wurde nicht aufgezeichnet. Anrufe werden aufgezeichnet. Kommunikationsnachweiswesen: Niemals stattgefundene Kommunikation ist aufgezeichnet, nirgends.</p>
<p>Wahrscheinlicher, jemand arbeitet an der Tunnelung: Telefoniere niemandem wochenlang nach. Lass Leute anrufen. Denn die wollen was. Dann haben die den Schwarzen Peter. Und sie, die Bearbeiterin, hat ihre Ruhe. So machen es viele: Niemand gibt es zu. Es ist eine Art Textbaustein: Ich habe sie nicht erreichen können. Kommunikationsfreie Zeit ist freie Zeit. Was nicht vorformuliert ist: Ich habe es auch gar nicht erst versucht. Unerreicht. Aber nicht genial.</p>
<p>Genial oder rein zufällig passiert auch folgendes: Die New York Times findet die Rüdesheimer Str. in Berlin-Wilmersdorf weltweit hervorstechend, <a title="externer Link" href="http://www.nytimes.com/interactive/2015/04/15/travel/europe-favorite-streets.html?_r=1" target="_blank">wie man hier sehen kann</a>.</p>
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		<title>1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 15:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;. Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren ... <a title="1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304615-positionen-zwiegespraeche-mit-gott-fotodestages/" aria-label="Mehr Informationen über 1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16862" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg" alt="Joerg´s Zwiegespräche mit sich selbst" width="650" height="401" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_-300x185.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/7pCk8VlFnUg?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant</p>
<blockquote><p>Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;.</p></blockquote>
<p>Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren Banalitäten ausplaudert. Doch das ist alles nur Software. Dass sich hinter einer Neuigkeit nichts Neues verbirgt, ist eine Binsenweisheit. Und dass die Amis gern auf der Oberfläche schliddern, auch.</p>
<p>Mit Timelines und News Boxen aber kann man Menschen auch in Verruf bringen. Etwa wenn aus Gründen einer funktionierenden Werbewirtschaft im Seitenbanner erklärt wird: Thomas Gotthal mag Romika-Schuhe. Und wer weiß, vielleicht bevorzugt er Elefantenschuhe? Gar nichts stimmt. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=5697">Alles falsch</a>.</p>
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		<title>1829-15 &#8211; Fotowelt: Ein Museumsbesuch und die unabsehbaren Folgen für das allgemeine Empfinden von Hochkultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 19:16:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist verwirrend: Ein Problem ist, dass wir nichts mehr wissen. Ein anderes: Dass wir nichts mehr nicht wissen. Wir schlagen kurz nach, was wir nicht wissen. Und glauben, Antwort parat zu halten. Online. Doch das ist nur eine Oberfläche, auf der kein Tiefgang blüht: Auf einige der drängendsten Fragen haben wir trotz alledem keine ... <a title="1829-15 &#8211; Fotowelt: Ein Museumsbesuch und die unabsehbaren Folgen für das allgemeine Empfinden von Hochkultur" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304115-fotowelt-ein-museumsbesuch-und-die-unabsehbaren-folgen-fuer-das-allgemeine-empfinden-von-hochkultur/" aria-label="Mehr Informationen über 1829-15 &#8211; Fotowelt: Ein Museumsbesuch und die unabsehbaren Folgen für das allgemeine Empfinden von Hochkultur">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16836" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto.jpg" alt="Museumsbesuch_Foto" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Museumsbesuch_Foto-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Es ist verwirrend: Ein Problem ist, dass wir <span style="text-decoration: underline;">nichts</span> mehr wissen. Ein anderes: Dass wir nichts mehr <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> wissen. Wir schlagen kurz nach, was wir nicht wissen. Und glauben, Antwort parat zu halten. Online. Doch das ist nur eine Oberfläche, auf der kein Tiefgang blüht: Auf einige der drängendsten Fragen haben wir trotz alledem keine vernünftige Antwort. Zum Beispiel zum Thema &#8218;Information overflow&#8216;, zu Ablenkung und Denkdiffusion.</p></blockquote>
<p>Der Museumsbesuch findet bildungsbeflissen statt. Ein jeder dieser Schüler schlage soeben nach im mobilen Wikipedia. Dort stehen Antworten auf Häufig gestellte Fragen, FAQs. In Wirklichkeit war diese Geschichte vollkommen anders, denn das ist nur die Oberfläche. Ertappt: Dass die Schülerinnen und Schüler sich für den Museumsbesuch an sich gar nicht so sehr interessiert haben, ist wahrscheinlich. Smart ist das nicht. Generation Smartphone!</p>
<p><span id="more-16832"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Gerhard Haase Hindenburg, Publizist, Berlin fragt sich: &#8222;<span data-reactid=".19.1:3:1:$comment10206818285155259_10206818822928703:0.0.$right.0.$left.0.0.1"><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}" data-reactid=".19.1:3:1:$comment10206818285155259_10206818822928703:0.0.$right.0.$left.0.0.1.$comment-body"><span class="UFICommentBody" data-reactid=".19.1:3:1:$comment10206818285155259_10206818822928703:0.0.$right.0.$left.0.0.1.$comment-body.0"><span data-reactid=".19.1:3:1:$comment10206818285155259_10206818822928703:0.0.$right.0.$left.0.0.1.$comment-body.0.$end:0:$0:0">Sie tragen nicht nur alle dieselbe Art von Hose &#8211; sie sind auch im Kopf uniformiert. Kann mir jemand sagen, worüber man sich mit diesen Mädchen (und Jungens) mal wird unterhalten können, wenn erst mal das verflogene schöne Antlitz nicht mehr vom Inhalt eines Gesprächs ablenkt?</span></span></span></span>&#8222;</p></blockquote>
<p>Die Laudatio zum Foto des Tages:</p>
<p>Hier wird ein Zustand heimlich, still und leise notiert, festgehalten, den wir längst erarbeitet haben. Wir haben keine vernünftigen Regeln gesetzt, Grenzen zwischen unbegrenzter Beliebigkeit und Vernunftnutzung.</p>
<p>Das Foto atmet Ehrlichkeit aus, und es macht ganz klar, wo wir heute stehen. Wir gehen zu Plätzen hin, an denen uns etwas Interessantes vermittelt werden könnte. Ein Museum, jede Menge echte, gelebte Geschichte. Die Besucher aber schauen weg und suchen Zerstreuung, Ablenkung.</p>
<p>Ein echter Hingucker, das Foto, das zum Nachdenken einlädt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Freundlicher Link: <a title="externer Link" href="http://www.ausleben-geheimer-lüste.de" target="_blank">Was macht Gerhard Haase Hindenburg?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1827-15 &#8211; Nachruf: Ein kurzer, persönlicher Nachruf auf Günter Grass (1927-2015)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2015 09:44:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wegzehrung Mit einem Sack Nüsse will ich begraben sein und mit neuesten Zähnen. Wenn es dann kracht, wo ich liege, kann vermutet werden: Er ist das, immer noch er. Aus: „Fundsachen für Nichtleser“, 1997 Dass Kinder unterm Rock ausgetragen werden, konnte ich auch früher schon vermuten. Genauer gesagt war mir neu, dass sie auch im ... <a title="1827-15 &#8211; Nachruf: Ein kurzer, persönlicher Nachruf auf Günter Grass (1927-2015)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/303915-nachruf-ein-kurzer-persoenlicher-nachruf-auf-guenter-grass-1927-2015/" aria-label="Mehr Informationen über 1827-15 &#8211; Nachruf: Ein kurzer, persönlicher Nachruf auf Günter Grass (1927-2015)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16817" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner.png" alt="Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner" width="650" height="420" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner-300x194.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner-1024x662.png 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Guenter.Grass_Gedaechtnisbanner-900x582.png 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Wegzehrung</p>
<p>Mit einem Sack Nüsse<br />
will ich begraben sein<br />
und mit neuesten Zähnen.<br />
Wenn es dann kracht,<br />
wo ich liege,<br />
kann vermutet werden:<br />
Er ist das,<br />
immer noch er.<br />
Aus: „Fundsachen für Nichtleser“, 1997</p></blockquote>
<p>Dass Kinder unterm Rock ausgetragen werden, konnte ich auch früher schon vermuten. Genauer gesagt war mir neu, dass sie auch im Flucht- und Versteckversuch unterm Rock entstehen,  zuweilen. So in etwa beginnt das Leben von Oskar Matzerath. Und Günter Grass hat´s so erzählt. Überhaupt: Die ganze Menschwerdung beginnt im Canale grande, im Geburtskanal von Muttern. Auch in Pommern bzw. Gdansk. Lange bevor Solidarnosz Werftpredigen hielt, war es im Osten schon bedrohlich zu leben. Viele Große kamen von dort übers Deutsche Haff. Und wurden im Ergebnis des Weltkriegs Zwo Westdeutsche.</p>
<p>Der kleine und beeindruckend gellende Oskar Matzerath hat es mir wie keine andere Figur angetan und so schwebt er noch bis heute etwas über mir. Und ist tief in mir verwurzelt. Günter Grass war seit dem für mich immer ein großer deutscher Schriftsteller mit Bedeutung. Sein gesellschaftliches Engagement werde ich in Ehren behalten. Sein Tod ist ein Verlust für Deutschland, wenn auch ein erwartbarer. Schön langes Leben und nein, nicht überraschend gestorben. Der Pfeifenraucher Günter Grass, und ein letztes Wölkchen Seele von Mensch. Die Grasscloud wird noch lange über Deutschland hängen. Und der Wind wird uns sein Lied erzählen. Chapeau, Günter Grass. Ich verneige mich.</p>
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		<title>1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 11:51:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.&#8220; &#8211; &#8222;Hust, kein Interesse.&#8220; &#8211; &#8222;Sie wissen doch gar nicht, was&#8230;.&#8220; Krrrrkkkkssss, aufgelegt. ‪#‎Spamcall‬ Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: &#8222;Moment! Ich verbinde.&#8220; Dann verbinde ich zu meiner ... <a title="1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302315-alltag-das-telefonat-mit-dem-bueromoebelergonomiespezialisten/" aria-label="Mehr Informationen über 1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4824" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.viral_.marketing.png" alt="Icon Virales Marketing" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.&#8220; &#8211; &#8222;Hust, kein Interesse.&#8220; &#8211; &#8222;Sie wissen doch gar nicht, was&#8230;.&#8220; Krrrrkkkkssss, aufgelegt. <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/spamcall?source=feed_text&amp;story_id=10205654047293153" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪</span></a><span class="_58cl">#‎</span><span class="_58cm">Spamcall‬</span></p></blockquote>
<p>Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: &#8222;Moment! Ich verbinde.&#8220; Dann verbinde ich zu meiner speziellen Spam-Durchwahl, einer Hotline für aggressive Telefonmarketingfritzen. Dort wird ihnen etwas vorgelesen aus Charlotte Roches &#8222;Feuchtgebiete&#8220;, eine besonders eklige, ausschmückende Version ihrer Texte über Analfissuren. Das käme meinem Hass besonders entgegen. Ja, ich hasse diese Nervtöter. Ich würde sie gern an ihrem verwundbarsten Punkt treffen, dem G-Punkt &#8211; dem Gesichtspunkt.</p>
<p>Heute kam via Facebook noch dieser schöne Fragebogen als Lösungsansatz herein. Ja, auch nicht schlecht. Allerdings, was mich betrifft, zu zeitraubend. Danke, Jens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://egbg.home.xs4all.nl/duits.pdf" target="_blank">Script für eine Antwortstrategie auf Telefonmarketinganrufe</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1795-15 &#8211; Unwort des Jahres: Verdammte Presse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 14:06:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„In früheren Jahren verzichteten die politischen Sammlungsbewegungen (Sekten) auf diese Praxis, um nicht auf den letzten Metern vor der Wahlurne die Stimmung der Wähler unwortmäßig zu beeinflussen.“ &#8211; 2015 hat sich das Blatt gewendet.Verdammte Presse! #Projektionen Das Unwort des Jahres heißt &#8222;Lügenpresse&#8220;. Alles was gedruckt da steht, ist gelogen. Verdammte Presse. Die es benutzen, gehen ... <a title="1795-15 &#8211; Unwort des Jahres: Verdammte Presse" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300715-unwort-des-jahres-verdammte-presse/" aria-label="Mehr Informationen über 1795-15 &#8211; Unwort des Jahres: Verdammte Presse">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16535" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Unwortmaessig_Banner.jpg" alt="Unwortmaessig_Banner" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Unwortmaessig_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Unwortmaessig_Banner-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>„In früheren Jahren verzichteten die politischen Sammlungsbewegungen (Sekten) auf diese Praxis, um nicht auf den letzten Metern vor der Wahlurne die Stimmung der Wähler unwortmäßig zu beeinflussen.“ &#8211; 2015 hat sich das Blatt gewendet.Verdammte Presse! #Projektionen</p></blockquote>
<p>Das Unwort des Jahres heißt &#8222;Lügenpresse&#8220;. Alles was gedruckt da steht, ist gelogen. Verdammte Presse. Die es benutzen, gehen teils in Dresden auf die Straße und reden Unsinn, so Dinge wie &#8222;Wir sind das Volk&#8220;. Die Wahrheit: Gerade auch diejenigen, die nicht mit auf die Straße ziehen, sind das Volk. Zahlenmäßig in der Überzahl. Die da laufen, mobben die Presse und die polyglotte Glückseligkeit der Bunten Republik Deutschland. Nicht mit uns. Verdammte Lügenpresse.</p>
<p><span id="more-16534"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p> <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16539" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_.jpg" alt="Open mind. Closed Mind." width="650" height="1055" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_.jpg 986w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_-185x300.jpg 185w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_-631x1024.jpg 631w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_9831_Open.Mind_.Closed.Mind_-900x1461.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Einfach mal den Schalter drücken hilft. #OpenMind #ClosedMind</p></blockquote>
<p>&#8222;Es ist nicht definiert, wie viele Sprachen man wie gut sprechen können muss, um <i>polyglott</i> genannt zu werden.&#8220; Vielleicht reicht sächsisch allein noch nicht aus oder restrussisch?</p>
<p>Verdammte Presse: Sie zeichnen Karikaturen und veröffentlichen sie. Eine solche Redaktion wurde gerade fast komplett ausgelöscht in Paris. Verdammte Presse.  Das Wort &#8222;Lügenpresse&#8220; bezeichnet eine unwortmäßige Modeerscheinung mit geradezu kafkaesken Ausmaßen. Nein, was der Mob da sagt, ist nicht intelligent genug, um sich damit noch näher auseinander zu setzen.</p>
<p>Die Lügenpresse ist dabei durchaus auch Schrottpresse, wie wir es aus vielen erfolgreichen Filmen kennen. Hier wird kurz auf den Knopf gedrückt und weg sind unliebsame, unbotmäßige oder gar unvorteilhafte Gedanken. Auch Lügen.</p>
<p>Man schiebt die Lügen vorne rein und am Ende kommen versandfähige, entsorgbare Lügenwürfelchen &#8211; Presslügen &#8211; heraus.</p>
<p>Was gesagt wurde, muss jedoch vorher sorgfältig getrennt werden.</p>
<p>Sackleinen vom Reissack kommen nach China zur Rekulturrevolution, was das übrige betrifft, so fällt Sack mit der Zeit um. Das ging bereits durch die Lügenpresse. Womit wir wiederum in China sind: Es ist eine globalisierte Welt der Zusammenhänge, Verstrickungen und Verirrungen. Lügenpresse bezeichnet im Grunde etwas uns allen sehr bekanntes. Was bleibt? Ein Phänomen.</p>
<p>Verdammter Zeitgeist.</p>
<p>Einige glauben noch gar nicht, dass das <a title="externer Link" href="http://www.der-postillon.com/2015/01/pegida-anhanger-glauben-lugenpresse.html" target="_blank">Unwort des Jahres, Lügenpresse ist</a></p>
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		<title>1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 19:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. ... <a title="1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300515-video-selbstliebe-als-deckungsbeitrag-zum-weltfrieden/" aria-label="Mehr Informationen über 1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16523" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg" alt="Je.suis.Charlie" width="150" height="151" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/m8SboGMfhrc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em><span style="color: #999999;">Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe</span></em></p>
<p>Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. Nicht einmal Katastrophenbegriffe sind vorherzusehen: &#8218;Nine Eleven&#8216; hat sich eingebrannt, und nun &#8218;Charlie Hebdo&#8216; bzw. #JesuisCharlie. &#8211; Unmöglich, den nächsten Katastrophenbegriff vorauszusagen&#8230;</p>
<p>Noch Öl ins Feuer gießen Brandschwätzer, nützen die Situation aus als &#8222;Argumentationsglückfall&#8220; für ihre Selbstdarstellung, pfui Deibel. Nur irgendwas herbeireden, das wie eine Lösung aussieht. Sich laut redend in Sicherheit zu bringen, um nur ja nicht fühlen zu müssen. Es geht um nicht weniger als die Liebe. Was mit Leselupe nicht zu sehen ist, schaffen gute Mikroskope: Veränderung fängt bei uns selbst an. Wenn wir uns selbst lieben, können wir gut zur Welt sein. Wir können das Glück verströmen, das uns selbst geschieht. Sonst nichts.</p>
<p>Lieben wir uns nicht bzw. nehmen uns nicht liebend an bzw. haben wir nie gelernt zu lieben, scheitert die gerechte Weltverteilung der Liebe. Es ist ein transportlogistisches Problem: Es gilt für alle Rassen, sämtliche Nationen, Andersdenkende, Religionen, sexuellen Gesinnungen und für Frau und Mann.  Es gilt sogar für <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/politik/ausland/erika-steinbach-twittert-smiley-zum-attentat-in-paris-2164548.html" target="_blank">Erika Steinbach</a>. Was wir weitergeben ohne jede Liebe, ist ganz und gar erbärmlich. So wie es in Paris gestern gewesen ist.</p>
<p>#JesuisCharlie &#8211; dass Charlie Chaplin in seinem Leben kluge Dinge gesagt hat: In &#8222;Der große Diktator&#8220; (<a title="externer Link" href="http://youtu.be/YhQQcLHTc5g" target="_blank">hier</a>). Oder zu seinem siebzigsten Geburtstag (oben). Selbstliebe, nicht Selbstverliebtheit, könnte ein Schlüssel zur Überwindung von Hass, Zwietracht und eiferndem Wahnsinn sein. Chapeau, Charlie. Charlie Brown sitzt da <a title="externer Link" href="https://40.media.tumblr.com/48f2419e78ef529e7957c2a7f044cb54/tumblr_nhv0mmxktT1rm61byo1_500.jpg" target="_blank">und weint&#8230;.</a> &#8211; wer nicht?</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
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		<title>1792-15 &#8211; Hintergrund: Rock, Höllenengel, Meredith Hunter und das Ende der symbolischen Unschuld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 09:10:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Udo Lindenberg &#8211; Ich bin Rocker Wer Hells Angels ist oder werden will, müsse einen monatlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 110 bis 130 Euro zahlen, bar und pünktlich zum Ersten eines Monats, berichtet Kassra Z. den Ermittlern. Jedes neue Mitglied werde per E-Mail allen Clubs weltweit bekannt gegeben. Der Besitz einer Harley Davidson sei Pflicht, ... <a title="1792-15 &#8211; Hintergrund: Rock, Höllenengel, Meredith Hunter und das Ende der symbolischen Unschuld" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300415-hintergrund-rock-hoellenengel-meredith-hunter-und-das-ende-der-symbolischen-unschuld/" aria-label="Mehr Informationen über 1792-15 &#8211; Hintergrund: Rock, Höllenengel, Meredith Hunter und das Ende der symbolischen Unschuld">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9776" aria-describedby="caption-attachment-9776" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2440.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9776" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2440.jpg" alt="Hauptstadtrocker" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2440.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2440-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2440-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9776" class="wp-caption-text">Hauptstadtrocker</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/XPX4U_idBbc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Udo Lindenberg &#8211; Ich bin Rocker</p>
<blockquote><p>Wer Hells Angels ist oder werden will, müsse einen monatlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 110 bis 130 Euro zahlen, bar und pünktlich zum Ersten eines Monats, berichtet Kassra Z. den Ermittlern. Jedes neue Mitglied werde per E-Mail allen Clubs weltweit bekannt gegeben. Der Besitz einer Harley Davidson sei Pflicht, „das ist eine Weltregel“, sagt er. Denn: „Als Hells Angels fährt man nicht Bahn oder Bus.“ Es gebe Schriftführer, Logistiker und Schatzmeister. Der „Sergeant at Arms“ sei zuständig für Waffen. Die Bibel der Hells Angels, in der die Regeln der Rockergruppe geschrieben stehen sollen, nennt Kassra Z. schlicht: „das Buch“.</p></blockquote>
<p>(Quelle: Wiebke Ramm, 02.12.14 &#8211; yahoo &#8211; <a title="externer Link" href="https://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/reingezoomt/ein-h%C3%B6llenengel-bricht-das-schweigen-155122476.html" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Ich bin Rocker, ich bin Rocker<br />
doch ich steh&#8216; nicht auf Gewalt<br />
ich bin nicht so &#8217;n primitives Schwein<br />
und schlag &#8217;nem Schwachen die Fresse ein<br />
wir sind Rocker, wir sind Rocker<br />
doch ohne amputiertes Gehirn<br />
und wenn man uns nicht dumm<br />
von der Seite anquatscht<br />
dann kann auch nichts passieren&#8230;!<br />
(Aus: Ich bin Rocker &#8211; Udo Lindenberg)</p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meredith_Hunter" target="_blank">Meredith Hunter</a>: <a title="externer Link" href="https://www.youtube.com/watch?v=0qTKsylrpsg" target="_blank">Die Rolling Stones und ihr Konzert in Altamont, mit Rockermord (06.12.1969)</a></li>
<li>Hintergrund: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altamont_Free_Concert" target="_blank">Informationen auf Wikipedia zum Altamont-Konzert</a></li>
</ul>
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		<title>1789-15 &#8211; Foto des Tages: Vom Terrazzo machen, Wonneproppen, Naturburschen und Knutschkugeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2015 15:44:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mach bitte nicht so´nen Rabitz. Für irgendwas müssen unterwegs aufgenommene Schnappschüsse ja dienen. Denn immerhin waren sie seinerzeit &#8222;in den Augen ihres Betrachters&#8220;, des Fotografen. Für beide Bildumsetzungen wurden die Fotos im Februar 2014 in Berlin-Zehlendorf in einem kleinen Reihen-Einfamilienhaus &#8222;am Fischtal&#8220; angefertigt. Dort gibt es Terrazzo en masse auf Fußböden verarbeitet und an den ... <a title="1789-15 &#8211; Foto des Tages: Vom Terrazzo machen, Wonneproppen, Naturburschen und Knutschkugeln" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300115-foto-des-tages-vom-terrazzo-machen-wonneproppen-naturburschen-und-knutschkugeln/" aria-label="Mehr Informationen über 1789-15 &#8211; Foto des Tages: Vom Terrazzo machen, Wonneproppen, Naturburschen und Knutschkugeln">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16489" aria-describedby="caption-attachment-16489" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16489" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/02_Collage.Tryptichon.jpg" alt="Collage &quot;Triptychon&quot; der #Dreifaltigkeit" width="650" height="340" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/02_Collage.Tryptichon.jpg 1800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/02_Collage.Tryptichon-300x157.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/02_Collage.Tryptichon-1024x535.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/02_Collage.Tryptichon-900x471.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-16489" class="wp-caption-text">Collage &#8222;Triptychon&#8220; der #Dreifaltigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_16490" aria-describedby="caption-attachment-16490" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16490" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo.jpg" alt="Mach nicht so´nen Terrazzo!" width="650" height="827" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo.jpg 1414w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo-236x300.jpg 236w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo-804x1024.jpg 804w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/2014-02-06-23.50_Terrazzo-900x1146.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16490" class="wp-caption-text">Mach nicht so´nen Terrazzo!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Mach bitte nicht so´nen Rabitz.</p></blockquote>
<p>Für irgendwas müssen unterwegs aufgenommene Schnappschüsse ja dienen. Denn immerhin waren sie seinerzeit &#8222;in den Augen ihres Betrachters&#8220;, des Fotografen. Für beide Bildumsetzungen wurden die Fotos im Februar 2014 in Berlin-Zehlendorf in einem kleinen Reihen-Einfamilienhaus &#8222;am Fischtal&#8220; angefertigt. Dort gibt es Terrazzo en masse auf Fußböden verarbeitet und an den Wänden Dekore von schlichter Schön- und Bescheidenheit, wie jene, die &#8222;Wonneproppen&#8220;, &#8222;Naturbursch&#8220; und &#8222;Knutschkugel&#8220; zu sein assistieren. Doch hinter den Fotos steckt auch ein fotografisch-pedantischer Exakteur, dessen Menschsein sogar so weit geht, auf den Socken korrekte &#8222;L&#8220; und &#8222;R&#8220;-Beschriftungen zu verwenden. Bitte: Wer trägt denn so was?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 07:18:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag ... <a title="1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/" aria-label="Mehr Informationen über 1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16442" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg" alt="_Konfuzius_Textbausteinmonster" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.<br />
Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Der Text kommt freundlich daher. Doch das ist ein Irrtum. Denn der Text sagt: Du bist zu doof, verständliche Daten anzugeben, wenn Du uns eine Email schickst. Hast Du noch Fragen? Dann ruf an. Ist doch einfach.</p>
<p>Was die Fa. TECHEM schreibt, stimmt so nicht und ist ein Textbausteinmonster. Denn der &#8222;beanstandeten Email&#8220; ging folgendes voraus, im Interesse der Vollständigkeit.</p>
<p>Was Konfuzius, der nickelige chinesische Philosoph ebenfalls beanstandet, war passiert: Der Kunde hatte zuerst angerufen&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-16441"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16443" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg" alt="_Konfuzius_Callcenter" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></p>
<blockquote><p>Bewertung: 1 von 5 Sternen +++++ <span style="color: #999999;">verdient?</span> +++++</p>
<p>Damit eins klar ist: Auch wenn sich die Bewertung von Plätzen, Firmen und Einrichtungen im Internet überwiegend durchgesetzt hat als System mit 1 bis 5 Sternen, sagt das noch lange nichts über die einigermaßen zufriedenstellende Qualität aus, wenn bewertete Plätze 1 Stern einheimsen. Der Fehler ist ein Programmierfehler: Um einen Platz bewerten zu dürfen, muss man mindestens einen Stern vergeben. Weil die Programmierer nicht verstehen, dass auch mit 0 Sternen bewertete Plätze ihre Berechtigung hätten. Das ist der Fatalismus an der ganzen Angelegenheit.</p></blockquote>
<p>Denn eins, Techem, ist klar.</p>
<p>Vieles ist per Anruf besser zu erledigen. Wenn die Rahmenbedingungen, das Umfeld und die Absicht, Kundenanliegen ernst zu nehmen, stimmt.</p>
<p>In diesem Fall: Eine eingebaute Kaltwasseruhr in einem Objekt in Kreuzberg. Seit 2009 hängt sie da in der Wohnung einer Wohnungseigentümerin. Die wird allerdings wie jedes Jahr auch 2013 wieder ohne jeden Zählerstand gemeldet und ergo mit Schätzungen abgerechnet. Das hat die Verwalterin endgültig erzürnt. Denn seit Jahren&#8230;.</p>
<p>Eine Handwerksfirma war beauftragt: &#8222;Finde den Fehler&#8220;. Und hat ihn gefunden: Kein Fehler, eine Uhr ist vorschriftsmäßig eingebaut. Aber eben nicht protokolliert. Zeit für ein klärendes Gespräch mit Techem. Warum hast Du nicht?</p>
<p>Und dann das: Ein Callcenter.</p>
<p>Das alles wäre nicht so schlimm, wenn es nicht automatisch heißen würde: Im Moment haben wir viele Anrufe, es kann dauern, bis Sie durchgestellt werden. Das Sprachsekretärsystem kann &#8222;flexibel&#8220; entscheiden, was es Anrufern erzählt. Das kostet nichts extra. Es ist ein Feature des schönen Systems.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16444" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg" alt="_Konfuzius_Sprachsekretaer" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Wenn zur selben Zeit zu viele Anrufer auftreffen, hat Techem ein Problem. Es heißt: Zu viele Kunden oder zu wenige Mitarbeiter. In diesem Fall tritt Plan B ein. Der Modus flexibily ist gut gedacht. Anders als auf Never reach anybody-Modus bietet Techem´s Modusmaschine noch Alternativen: Nach einer Wartezeit von &#8222;default&#8220; (vermutlich) 5 Minuten mit hässlicher Warteschleifenmusik wird vorgeschlagen: &#8222;Sie können jetzt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, wir rufen Sie zurück.&#8220;</p>
<p>Das passiert dann allerdings nicht.</p>
<p>Parallel schreibt ein Mitarbeiter von Techem eine Email an die Hausverwaltung. Diese antwortet binnen 30 Minuten mit &#8222;Antworten&#8220; und schickt die Email beantwortet an Techem zurück. Was nun folgt?</p>
<p>Eine prozessgesteuerte Eingangsbestätigung. Danke schön, sagt das System.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16445" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg" alt="_Konfuzius_AutoReplies" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Das sind diese kleinen Nervenkekse, die einem binnen 1 Minute als Antwort geschickt werden. Wer mit Konzernen wie diesen arbeitet, weiß es nicht zu schätzen. Sie sind einfach nur überflüssig. Ablegen zum Vorgang geht nicht, das verdoppelt den Umfang der Vorgangsverwaltung, macht Akten voll und ist unübersichtlich. Zu viel Nullcontent. Außer vielleicht die Gewissheit: Die können später nicht lügen. Sie haben es bekommen.</p>
<p>Ich hatte es ihnen gegeben.</p>
<p>Wunderbar am Ende folgendes Textbausteinmonster, denn das Techem mir eine vorläufige Antwort schickte, die ich einfach nur mit &#8222;Antworten&#8220; beantwortete, löst doch tatsächlich diesen Texttechem aus:</p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. <strong>Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. </strong>Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Im Jahresbericht für die Shareholder der Aktiengesellschaft liest sich das so: &#8222;Um unsere Ansprechbarkeit und Zuverlässigkeit für die Kunden zu verbessern, haben wir viel in Sachen Orga getan. Kunden mit Anliegen erhalten komplett prozessgesteuerte, hilfreiche Zwischenantworten, die fast wie ein Aufgabentracking bis hin zur Auflösung von dargelegten Einzelproblemen transparent den jeweiligen Sach- und Aufgabenerfüllungstand deutlich machen.&#8220;</p>
<p>Oder so ähnlich. Am Ende: Alles Quatsch.</p>
<p>Das Problem ist nach wie vor nicht gelöst. Dafür hat man bis zu fünf Emails anstatt einer, auf die eine zweite, nämlich die Antwort folgt. Und inzwischen rund 45 bis 60 Minuten eigener Arbeitszeit verschwendet. Der kleine Anruf zwischendurch? Pah.</p>
<p>Techem hat noch nichts gemacht. Ich schon.</p>
<p>So ist das System nämlich angelegt.</p>
<p>Nun beckmessert mal nicht auf Techem rum, blöde Blogger. Die Telekom ist kein Stück besser. Und Vattenfall. Bzw. 1 &amp; 1 Internet AG. Bzw. &#8230;ach, das ist heute lls &#8211; low level standard &#8211; und was Led Zeppelin viel früher als &#8222;Communication breakdown&#8220; bezeichnete. Da gab es Techem noch gar nicht.</p>
<p>Hätten sie mal auf Led Zeppelin gehört.</p>
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		<title>1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209214-positionen-von-der-groesse-und-erbaermlichkeit-im-exil-1933-1945-hier-und-heute-und-von-empathie-umarmungen-mitgefuehl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 08:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp) Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der ... <a title="1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209214-positionen-von-der-groesse-und-erbaermlichkeit-im-exil-1933-1945-hier-und-heute-und-von-empathie-umarmungen-mitgefuehl/" aria-label="Mehr Informationen über 1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16431" aria-describedby="caption-attachment-16431" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16431" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg" alt="Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16431" class="wp-caption-text">Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945</figcaption></figure>
<blockquote><p>In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp)</p></blockquote>
<p>Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945&#8220;, darunter notiert persönliche Befindlichkeiten, zum Ausdruck gebracht mit Empathie. Was Exilanten wohl fühlen, denken, leben müssen? &#8211; So ging es ihnen wohl 1933-1945 oder so ähnlich.</p>
<p>Wahr ist, dass Exilanten jetzt bei uns auftreffen, weil sie immigrieren! Dass daher die geschichtsbasierte Zusammenstellung von Ängsten, Einschränkungen, persönlichen Befindlichkeiten 1933-1945 heute, hier in Echtzeit, anzutreffen ist. Nicht, dass wir verantwortlich wären, für das Glücksgeschmeide anderer Menschen aus aller Welt, aber dass wir ein bisschen (Häppchen) -ganz vorsichtig- versuchen, empfindsam zu bleiben und &#8222;Heimat zu geben&#8220;.  &#8222;Hug your neighbour&#8220;, umarme die Welt: Neue Heimat Deutschland. Denn wir werden immer besser, siehe oben!</p>
<p>Empathie von Schülern, schön empfindsam: Brainstorming auf hohem Gefühlsniveau. Das Wandbild &#8222;hat was&#8220;. Je mehr man überlegt, desto besser. Nicht gleich jeden Gedanken intellektuell ausschlagen. Sehr schön, Schinkel-Gymnasium.</p>
<p><strong>Noch was</strong>: Hat Erich Fried gesagt&#8230;.(<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8754.jpg" target="_blank">Bild aus demselben Raum</a>) &#8211; Walter Mehring übrigens <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8755_rechts_und_links.jpg" target="_blank">hat das gesagt&#8230;</a> &#8211; Zitate aus dem Zusammenhang.</p>
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		<title>1777-14 &#8211; Positionen: Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden. #Fotowelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 15:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden. (Aushang in einer Berlin-Brandenburger Grundschule, 6. Klasse) In einer Wohnungseigentümerversammlung gibt es selten ein &#8222;Schwarzes Brett&#8220;. In Grundschulen in Berlin-Brandenburg schon. Dort hängt an einer Aufhängeleine, angeklemmt mit Wäscheklammern dieser Daueraushang aus zwei Blatt Papier. Beschwörende apodiktische Reiter sind die beiden Aushänge: Sie beschwören, was ... <a title="1777-14 &#8211; Positionen: Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden. #Fotowelt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208914-positionen-wir-melden-uns-wir-reden-nicht-dazwischen-wir-beleidigen-niemanden-fotowelt/" aria-label="Mehr Informationen über 1777-14 &#8211; Positionen: Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden. #Fotowelt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_16410" aria-describedby="caption-attachment-16410" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16410" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule.jpg" alt="Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden." width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8733_Aushang.Grundschule-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16410" class="wp-caption-text">Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir melden uns. Wir reden nicht dazwischen. Wir beleidigen niemanden. (Aushang in einer Berlin-Brandenburger Grundschule, 6. Klasse)</p></blockquote>
<p>In einer Wohnungseigentümerversammlung gibt es selten ein &#8222;Schwarzes Brett&#8220;. In Grundschulen in Berlin-Brandenburg schon. Dort hängt an einer Aufhängeleine, angeklemmt mit Wäscheklammern dieser Daueraushang aus zwei Blatt Papier.</p>
<p>Beschwörende <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apodiktische_Aussage" target="_blank">apodiktische Reiter</a> sind die beiden Aushänge: Sie beschwören, was nicht ist, aber so sein soll. Ein Wunschzustand: Ein Aphorismus nach dem Motto &#8222;Wenn das hier hängt, wird alles gut.&#8220; Friede, Freude, Eierkuchen.</p>
<p>Schade, auf Wohnungseigentümerversammlungen wären solche Reißleinen der Vernunft durchaus hier und da angebracht. Das Foto des Tages in der Rubrik #Fotowelt. Immer wieder sehr gern: Das &#8222;<a title="interner Link (Recherche)" href="https://gesichtspunkte.de/?tag=foto-des-tages">Foto des Tages</a>&#8220; auf dieser Website&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1765-14 &#8211; Kampagnen: Nicht vergessen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207714-kampagnen-nicht-vergessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 15:41:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeschutzimpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüppeschützümpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergissmeinnicht: Die Grüppeschützümpfung! &#8211; #Trends2014 &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="Kampagnen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16358" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Grippeschutzimpfung.jpg" alt="Grüppeschützümpfung" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Grippeschutzimpfung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Grippeschutzimpfung-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Vergissmeinnicht:</p>
<blockquote><p>Die Grüppeschützümpfung! &#8211; #Trends2014</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1753-14 &#8211; Foto des Tages: Wenn der Herrenfriseur zu hat, ist er beim Zahnarzt oder zur Behandlung seiner Hühneraugen&#8230;. #Wedding</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206514-foto-des-tages-wenn-der-herrenfriseur-zu-hat-ist-er-beim-zahnarzt-oder-zur-behandlung-seiner-huehneraugen-wedding/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 10:11:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanisches Viertel]]></category>
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		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Afrikanischen Viertel im vormals roten Bezirk Wedding ist jetzt die Gutbürgerlichkeit aufgeschlagen. Er betreibt einen Herrensalon, der Coiffeur an der Ecke. Niemand hat die Absicht, ihm seine Ehrlichkeit anzukreiden. Aber der Gedanke kommt uns, und er beschriftet das Foto daher als ein &#8222;Foto des Tages&#8220; und den Gedanken als tröstlich. Es hätte ebenso gut ... <a title="1753-14 &#8211; Foto des Tages: Wenn der Herrenfriseur zu hat, ist er beim Zahnarzt oder zur Behandlung seiner Hühneraugen&#8230;. #Wedding" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206514-foto-des-tages-wenn-der-herrenfriseur-zu-hat-ist-er-beim-zahnarzt-oder-zur-behandlung-seiner-huehneraugen-wedding/" aria-label="Mehr Informationen über 1753-14 &#8211; Foto des Tages: Wenn der Herrenfriseur zu hat, ist er beim Zahnarzt oder zur Behandlung seiner Hühneraugen&#8230;. #Wedding">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_16290" aria-describedby="caption-attachment-16290" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16290" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692.jpg" alt="Gott sei Dank nicht beim Intimpiercing..." width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_7692-900x1200.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16290" class="wp-caption-text">Gott sei Dank nicht beim Intimpiercing&#8230;</figcaption></figure>
<p>Im Afrikanischen Viertel im vormals roten Bezirk Wedding ist jetzt die Gutbürgerlichkeit aufgeschlagen. Er betreibt einen Herrensalon, der Coiffeur an der Ecke. Niemand hat die Absicht, ihm seine Ehrlichkeit anzukreiden. Aber der Gedanke kommt uns, und er beschriftet das Foto daher als ein &#8222;Foto des Tages&#8220; und den Gedanken als tröstlich. Es hätte ebenso gut das &#8222;brasilian waxing&#8220; sein können. Ginge es um Hühneraugen, Akne, Senk- und Spreizfüße (<a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2011/06/20711/" target="_blank">hier</a>) oder ein kurzer Fressgang zum <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2014/10/30114/" target="_blank">Brummi Imbiss</a> (Meat´n greet! &#8211; Fleisch treffen) an der Westhafenstr. 1.</p>
<p>Offenheit, Ehrlichkeit und der zutreffende Umgang mit der eigenen Kundschaft, alles prima. Weiter so&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1752-14 &#8211; Linktipp: Stadtaffe, Hüpfburg, Spagat des Lebens. &#8211; Die Fotos von Kai Heimberg lassen sich sehen! #Fotos</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206414-linktipp-stadtaffe-huepfburg-spagat-des-lebens-die-fotos-von-kai-heimberg-lassen-sich-sehen-fotos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 16:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Heimberg]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Jürgens]]></category>
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					<description><![CDATA[Pssst. Kommt mal ein Stück näher. Ich zeig Euch was. Ist eine kurze Geschichte, spielt in Berlin, brauchst nicht so lange, keine Angst. Pass auf, das geht kurz gesagt so. Digitale Schwemme. Zu viele Fotos. Zu viele Engel. Scheinbare Engel. Digitale Schwemme meint etwas anderes. Als zum Beispiel: &#8222;Digitale Schwämme&#8220;, Fotos, die Farben aufsaugen. Oder ... <a title="1752-14 &#8211; Linktipp: Stadtaffe, Hüpfburg, Spagat des Lebens. &#8211; Die Fotos von Kai Heimberg lassen sich sehen! #Fotos" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206414-linktipp-stadtaffe-huepfburg-spagat-des-lebens-die-fotos-von-kai-heimberg-lassen-sich-sehen-fotos/" aria-label="Mehr Informationen über 1752-14 &#8211; Linktipp: Stadtaffe, Hüpfburg, Spagat des Lebens. &#8211; Die Fotos von Kai Heimberg lassen sich sehen! #Fotos">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="Fotowelt! " width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<figure id="attachment_16274" aria-describedby="caption-attachment-16274" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_Privatarchiv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16274" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_Privatarchiv.jpg" alt="Kai Heimberg (Quelle: Privatarchiv)" width="640" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_Privatarchiv.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_Privatarchiv-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16274" class="wp-caption-text">Kai Heimberg (Quelle: Privatarchiv)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Pssst. Kommt mal ein Stück näher. Ich zeig Euch was. Ist eine kurze Geschichte, spielt in Berlin, brauchst nicht so lange, keine Angst. Pass auf, das geht kurz gesagt so.</p></blockquote>
<p>Digitale Schwemme. Zu viele Fotos. Zu viele Engel. Scheinbare Engel. Digitale Schwemme meint etwas anderes. Als zum Beispiel:</p>
<p>&#8222;Digitale Schwämme&#8220;, Fotos, die Farben aufsaugen. Oder absorbieren. Langsam Farbe rauslaufen lassen und zurück zur künstlerischen Strenge. Zu viel Farbe ist zu viel. Deswegen, sparsam.</p>
<p>Gute Fotos müssen zuweilen Farbe abgeben, ausbluten, abtropfen. Die besten ihres Fachs schwören teils auf Nihilismus, auf ein klares &#8222;Nein zur Digitalfotografie&#8220;. Jim Rakete ist so einer, ein Dinosaurier der Fotografenszene, und &#8222;der Beste&#8220;, jene besondere Kategorie von Fotografen, die man sich bucht, wenn man Fotos von sich braucht, die Fotos sind, wie es noch keine vergleichbaren gibt. Schon mal von Kai Heimberg was gesehen?</p>
<p><span id="more-16272"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_16276" aria-describedby="caption-attachment-16276" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16276" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.jpg" alt="Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)" width="960" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1-900x900.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16276" class="wp-caption-text">Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Pssst. Pass mal auf, ey. Das mit der deutschen Wiedervereinigung ist ja jetzt gelaufen. Diese deutschen Gedenkmützen sind Trikoloren erlesener Schönheit. Schwarz, rot, gold. Erst mit ihnen tritt Farbe in unser Leben, lieb Vaterland, magst ruhig sein. Ja, Udo ist jetzt 80. Udo war immer eine coole Sau, sagen manche über ihn. Trug aber selten farbig: meist weißer Frotté, ich selbst trag Negligé. Schwarz, rot, gold. Klar, Ehrensache.</p></blockquote>
<p>Einer der viel fotografiert und das auch richtig kann, ist offensichtlich der Berliner Kai Heimberg. Seine Fotos atmen, sie lösen beim Betrachter etwas Einfangendes aus. Und dann diese ganzen Affen in Berlin. Fährst ein Stück mit dem Auto, schon ranzt man dich an, bestenfalls hupt er nur. Oder springt gleich aus dem Auto und es gibt Kloppe. Stadtaffen.  &#8222;Ich verbrenn mein Studio, schnupfe die Asche wie Koks,&#8220; hat Peter Fox gesungen, und Kohle gescheffelt, ohne Ende.</p>
<figure id="attachment_16277" aria-describedby="caption-attachment-16277" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16277" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2.jpg" alt="Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)" width="650" height="648" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_2-900x897.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16277" class="wp-caption-text">Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Erst mit Peter Fox haben diese Affenmasken eine ganz andere, neue Bedeutung bekommen. Sie wurden &#8222;hip&#8220;.</p>
<p>Peter Fox, und wir lasen früher Fix &amp; Foxi und hörten &#8222;Fox On The Run&#8220; von The Sweet.</p></blockquote>
<p>Zwei virtuelle, digitale Schaukästen (Weblinks, unten) der Arbeiten von Kai Heimberg verlinken wir hier als Betrachtungsempfehlung. Viel Spaß mit besonderen Fotos.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/m96LCDrMirI?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Udo Jürgens &#8211; Lieb Vaterland, magst ruhig sein. (Version aus 1998)</p>
<blockquote><p>Lieb Vaterland, du hast nach bösen Stunden<br />
aus dunkler Tiefe einen Weg gefunden.<br />
Ich liebe dich, das heißt, ich hab&#8216; dich gern,<br />
wie einen würdevollen, alten Herrn.</p></blockquote>
<p>Was gibt es über Kai Heimberg noch zu sagen? Nichts, erst einmal. Nur das er tolle Fotos machen kann, aber das sagten wir ja schon. Dies hier handelt vom &#8222;Spagat des Lebens&#8220;. Wie sich jeder denken kann. Ackern, Geld ranschaffen, um zu leben, irgendwie gut zu leben. Ein Ballungsraum als Handlungstraum. Hüpf hüpf, Geselle, hüpf hüpf.</p>
<figure id="attachment_16278" aria-describedby="caption-attachment-16278" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3.jpg" alt="Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_3-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16278" class="wp-caption-text">Foto: Kai Heimberg © 2014 (mit freundl. Genehmigung)</figcaption></figure>
<p>Wer jetzt noch was wissen will, z.B. wie man tolle Fotomotive von Kai Heimberg erwirbt, der wendet sich ganz einfach selbst an ihn.</p>
<p>Keine Angst, er ist völlig frei von Affentheater. Und würde wohl, soweit wir wissen, niemals ein Studio verbrennen. Was für ein absurder Gedanke.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /> 22.10.14</p>
<p>Kai Heimberg gewinnt Fotowettbewerb mit seiner Arbeit &#8222;Isolation&#8220;.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16298" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award.jpg" alt="Kai.Heimberg_1.Platz_Award" width="650" height="459" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award.jpg 2048w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award-300x211.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award-1024x723.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kai.Heimberg_1.Platz_Award-900x635.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kai Heimberg <a title="externer Link" href="http://www.seenby.de/heimberg-kai" target="_blank">auf seen.by</a></li>
<li>Kai Heimberg <a title="externer Link" href="https://www.flickr.com/photos/heimberg5000/" target="_blank">auf flickr.com</a></li>
</ul>
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		<title>1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 18:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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					<description><![CDATA[Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung &#8222;Fusion&#8220;, der sich eine neue Berliner Band widmet: ... <a title="1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206014-foto-des-tages-da-ist-mehr-fuer-sie-drin-ber/" aria-label="Mehr Informationen über 1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16231" aria-describedby="caption-attachment-16231" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16231" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg" alt="Da ist mehr für Sie drin. #BER" width="650" height="1051" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg 675w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen-185x300.jpg 185w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen-633x1024.jpg 633w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16231" class="wp-caption-text">Da ist mehr für Sie drin. #BER</figcaption></figure>
<blockquote><p>Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung &#8222;Fusion&#8220;, der sich eine neue Berliner Band widmet: &#8222;B3&#8220; ist der Name der Band und einer bekannten Orgel.</p></blockquote>
<p>Mann, ist das verwunderlich. Aber nun wissen wir wenigstens, wie Berliner Zeitungen auf den Berliner Großflughafen eingeschworen wurden. Mit Kaffeetassen für die Redaktionen. Kleine Geschenke, die so geringfügig sind, da sie abfallen. Einfach so.</p>
<p><span id="more-16230"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Breaking News: Flughafen <a href="https://twitter.com/hashtag/BER?src=hash">#BER</a> aufgegeben dafür gibts Fusion: &#8222;B3&#8220; am 09.10.14 &#8222;A-Trane&#8220; <a href="https://twitter.com/hashtag/Gigtipps?src=hash">#Gigtipps</a> … <a href="http://t.co/N9fV1A8lkk">http://t.co/N9fV1A8lkk</a> via <a href="https://twitter.com/tuliptommy">@tuliptommy</a></p>
<p>— Tommy Tulip (@tuliptommy) <a href="https://twitter.com/tuliptommy/status/519156652147109888">6. Oktober 2014</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<p>Der Großflughafen wird zum Spott im weltweiten Netz, wie der hier oben angezeigte Tweet (auf twitter) zeigt. Breaking News: Es gibt nichts Neues zu berichten. Aber eine Konzertankündigung der Berliner Band &#8222;B3&#8220; unter der Headline &#8222;Breaking News: Flughafen #BER aufgegeben, &#8230;.harharhar: Die bunte Porzellankiste der Werbung, tief in die Trickkiste gegriffen.</p>
<p>Doch zurück zu obigen Fotos: Da hat doch jemand nicht mehr alle Tassen im Schrank.</p>
<p>Jemand in einer ansehnlichen, großen Zeitungsredaktion, welche, tut nichts zur Sache, sieht, da stehen Kaffeetassen herum, die Begehrlichkeiten wecken und die Realität einfach gegen Imagination austauschen. Imagine there´s no airport?</p>
<p>Wo ist mehr für mich drin? Die Drehung der Kaffeetassen bringt es ans Licht: BER, Europas modernster <strong>Fluchhafen</strong> ist gemeint. Na klar. Wir sind der Großpilot von China. Präfektur Berlin-Brandenburg.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;apropos! Da ist noch dieser Link von Interesse, siehe hier gleich eins drunter&#8230;., denn Musik ist besser, wenn man sie weder im Fahrstuhl noch im Großfluchzeug zu Gehör bringt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der Großflughafen #BER ist gescheitert, aber Fusion ist denkbar und sogar wünschenswert &#8211; <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=8846" target="_blank">Die Berliner Band &#8222;B3&#8220; zeigt am 09.10. im A-Trane ihr Können!</a></li>
<li>Von der Großstadt direkt über Land: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=870" target="_blank">Wo man die Musik von &#8222;B3&#8220; am schönsten fand&#8230;.vom großen Audio-Elchtest, Brandenburg und von Landschaften wie auf der Wiese</a></li>
</ul>
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		<title>1745-14 &#8211; Positionen: Hier geht es nicht um Leben und Tod! Hier wohnt ein Idiot! #Wedding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 07:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass welche sagen, die Hausverwaltung vertrete spießige, großbürgerliche Einstellungen, hört man hier und da. That´s life. Das geht gar nicht: Der Elektriker schickt seinen Tätigkeitsbericht. In Berlin-Wedding ist immer wieder das Kellerlicht ausgefallen. Am Volkspark Rehberge haben die Bewohner den Mehrfachausfall gemeldet. Der Elektriker war jetzt da. Was er meldet, erstaunt einen bass. Auch wenn´s ... <a title="1745-14 &#8211; Positionen: Hier geht es nicht um Leben und Tod! Hier wohnt ein Idiot! #Wedding" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/205714-positionen-hier-geht-es-nicht-um-leben-und-tod-hier-wohnt-ein-idiot-wedding/" aria-label="Mehr Informationen über 1745-14 &#8211; Positionen: Hier geht es nicht um Leben und Tod! Hier wohnt ein Idiot! #Wedding">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16217" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Hirn.jpg" alt="_Hirn" width="650" height="481" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Hirn.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Hirn-300x222.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Dass welche sagen, die Hausverwaltung vertrete spießige, großbürgerliche Einstellungen, hört man hier und da. That´s life.</p>
<p>Das geht gar nicht:</p>
<p>Der Elektriker schickt seinen Tätigkeitsbericht. In Berlin-Wedding ist immer wieder das Kellerlicht ausgefallen. Am Volkspark Rehberge haben die Bewohner den Mehrfachausfall gemeldet. Der Elektriker war jetzt da. Was er meldet, erstaunt einen bass. Auch wenn´s von der Formulierung her alt klingt. Ein Hirnverbrannter geht hinunter in den &#8222;bewohnten Mehrfamilienhauskeller&#8220; des Hauses aus Vorderhaus, 2 Seitenflügeln und einem Gartenhaus (mehr als 50 Wohnungen) und schießt mit einem Luftdruckgewehr auf die Verteilerdosen.</p>
<p><span id="more-16211"></span></p>
<p style="text-align: left;">&#8230;</p>

<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094712.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094712-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Berlin-Wedding: Luftdruckgewehr-Übungen im Keller" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094712-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094712-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094734.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094734-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Berlin-Wedding: Luftdruckgewehr-Übungen im Keller" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094734-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094734-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094648.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094648-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Berlin-Wedding: Luftdruckgewehr-Übungen im Keller" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094648-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094648-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094723.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094723-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Berlin-Wedding: Luftdruckgewehr-Übungen im Keller" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094723-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/20140925_094723-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<blockquote><p>Nichts Gegenteiliges steht in der Hausordnung: Deswegen ist noch lange nicht alles erlaubt, was da nicht drin steht.</p></blockquote>
<p>Die Fotos hat der Elektriker zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Deutlich sind die eingebrachten Geschosse zu sehen.</p>
<p>Nein, es sind nicht jene Waffen, die nach einigen Lieferproblemen von der Bundeswehr in den Irak geschickt wurden, um die Peshmerga mit modernen Waffen gegen den IS auszustatten. Hier geht es nicht um Leben und Tod. Hier wohnt irgendein Idiot.</p>
<p>Man kann den Menschen, die hier wohnen, nicht empfehlen, bei Betreten des Hauskellers das Licht einzuschalten und laut hinein zu rufen: &#8222;Nicht schießen, ich bin´s.&#8220; So etwas kann man von einem normalen, gewöhnlichen Hausbewohner in Schluppen (Hausschuhen) nicht erwarten. Niemand ist verpflichtet, sich eine schusssichere Weste überzuziehen, es reicht doch, dass es im öffentlichen Straßenverkehr seit kurzem eine Neonsignalwesten-Pflicht gibt.</p>
<p>Es sind &#8222;just for Fun&#8220;-Sportwaffen wie Luftdruckgewehre, mit denen man  &#8222;auf Menschen schießen kann wie auf Hasen&#8220; (Zitat Lothar Loewe, früher, wofür er von der DDR ausgewiesen wurde und die Zustände an der früheren, innerdeutschen Staatsgrenze meinte).</p>
<p>Sprachlos im Wedding.</p>
<p>Herr, lass Hirn regnen!</p>
<p>Der Täter ist noch &#8222;unidentified&#8220;.</p>
<p>Na warte.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1738-14 &#8211; Nachruf: Richard Kiel &#8222;Beißer&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2014 09:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Beißer]]></category>
		<category><![CDATA[James Bond]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Kiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachruf auf &#8222;Beißer&#8220;? Ich trau mich nicht: Er ist so schröcklich. Ich hab mir auf die Zunge gebissen. Viel mutiger, offenbar unerschrocken, der Spiegel. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" alt="Kerze" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16178" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Richard.Kiel_Beisser.jpg" alt="Richard.Kiel_Beisser" width="309" height="363" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Richard.Kiel_Beisser.jpg 309w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Richard.Kiel_Beisser-255x300.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px" /></p>
<blockquote><p>Nachruf auf &#8222;Beißer&#8220;?</p></blockquote>
<p>Ich trau mich nicht: Er ist so schröcklich. Ich hab mir auf die Zunge gebissen.</p>
<p>Viel mutiger, offenbar unerschrocken, <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/richard-kiel-beisser-aus-james-bond-filmen-ist-gestorben-a-990970.html" target="_blank">der Spiegel</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1737-14 &#8211; Nachruf: Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2014 08:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Blacky Fuchsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Josef Liefers]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Fuchsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Lanz]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Kalkhofe]]></category>
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					<description><![CDATA[Selten hat mich eine Nachricht mehr ins Herz getroffen als heute die über den Tod von Blacky Fuchsberger. Und selten fiel es mir schwerer dazu ein paar passende Zeilen zu schreiben&#8230; weil immer das Gefühl bleibt, dass ich eh nicht in Worte fassen kann, was für ein wundervoller Mensch er war und wie sehr er ... <a title="1737-14 &#8211; Nachruf: Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204914-nachruf-joachim-blacky-fuchsberger/" aria-label="Mehr Informationen über 1737-14 &#8211; Nachruf: Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" alt="Kerze" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<blockquote><p>Selten hat mich eine Nachricht mehr ins Herz getroffen als heute die über den Tod von Blacky Fuchsberger. Und selten fiel es mir schwerer dazu ein paar passende Zeilen zu schreiben&#8230;<br />
weil immer das Gefühl bleibt, dass ich eh nicht in Worte fassen kann, was für ein wundervoller Mensch er war und wie sehr er mir fehlen wird. Es gibt nicht viele Menschen, die ich wirklich bewundere oder als eine Art Vorbild sehe &#8211; Blacky war einer davon. Denn er war viel mehr als ein großer Entertainer, Schauspieler oder Moderator &#8211; er war ein fantastischer und uneingeschränkt großartiger Mensch.(Oliver Kalkofe auf facebook)</p></blockquote>
<p>In München verstarb gestern zuhause Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger.</p>
<p>Es kann nicht die Aufgabe dieses Blogs sein, den offiziellen Nachruf zu schreiben. Es gibt berufenere, zuständigere &#8222;Organe des öffentlichen Nachrufs&#8220; und die werden dafür bezahlt. Der hier anzulegende Nachruf erfüllt vielmehr eine private Wächterfunktion als Hinzufügung zu denjenigen weiteren Nachrufen, die sich die Journaille so aus der Feder saugt.</p>
<p>Von Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger, so habe ich gerade erst gelernt, ist kolportiert, aber m.E. nicht offiziell als richtig bestätigt, er habe sich in der ersten Zeit seiner beruflichen Betätigung als Radiosprecher in den Fünfziger Jahren vor einer Sendung gern einen genehmigt. Es war diese deutsche Zeit, in der es noch üblich war, härtere Geistgetränke zu sich zu nehmen: Schnaps, Cognac, Weinbrand oder Whiskey beispielsweise. &#8222;Blacky&#8220; nahm &#8222;Black &amp; White Whiskey&#8220;, ein Getränk, das aktuell nicht so groß in Mode ist. Das habe seinen damaligen Chef veranlasst, ihn um Absenz vom &#8222;Bölkstoff&#8220; (vom Whiskey) vor Radiosendungen zu bitten. Und das habe letztlich auch zum genannten &#8222;Spitznamen&#8220; Blacky geführt. Das ist eine lustige Geschichte aus einem anderen Jahrhundert.</p>
<p><span id="more-16166"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16167" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Joachim.Fuchsberger_Autogramm.jpg" alt="Joachim.Fuchsberger_Autogramm" width="333" height="546" /></p>
<p>Wir haben nämlich das zweifelhafte Glück, zwischen zwei Jahrhunderten zu leben, in welchem davon überwiegend, entscheidet sich nach der Strafe der zu frühen oder berühmten &#8222;Gnade von der späten Geburt&#8220;, auf die sich beispielsweise Helmut Kohl gern bezog.</p>
<p>&#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger, Jahrgang 1927, hat mehr Zeit im letzten als im aktuellen Jahrhundert verbracht. In dieser Zeit feierte er seine großen, beruflichen Erfolge, die aufzuzählen schlicht überflüssig ist.</p>
<p>In diesem Jahrhundert verbrachte er längere Zeit in &#8222;down under&#8220;, verlor zuletzt in tragischer Weise seinen einzigen, von ihm sehr geliebten Sohn, der ertrank und berichtete danach noch den Fernsehjournalisten sehr ehrlich auf ihre Fragen: &#8222;Nein, es ist nicht so, fürchte ich, dass die Zeit die Wunden heile. Ich habe eher den Eindruck, dass es mich mit zunehmendem Alter mehr und mehr angreift, dass ich meinen Sohn verloren habe.&#8220; (zuletzt auch bei Markus Lanz, zdf, Einzelinterview, 1 Zeitstunde)</p>
<blockquote><p><span class="userContent"><span class="text_exposed_show">Wir glauben beide nicht an Gott oder ein Leben nach dem Tod. Aber ganz sicher waren wir uns auch nicht. Und der Gedanke, dass Du jetzt vielleicht doch Euern Sohn wiedersiehst, hat etwas wunderbares. (Jan Josef Liefers, auf facebook)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Hier und da huscht in diesem Gespräch, dessen Interviewführer Lanz für mich nicht gerade zu meinen &#8222;Leuchten des Menschen-Journalismus&#8220; gehört, eine tiefe Trauer, ein sich schütteln durch das Gesicht des greisen, aber wachen Fuchsberger. Wir haben, wenn wir dieses Interview ausführlich goutieren, das Gefühl: Hier sitzt ein durch und durch grundehrlicher Mensch, Mann, Schauspieler, Gatte (mit Regierung), fast 60 Jahre verheiratet. Liebevoll, aufmerksam, zugewendet. Viele, viele Freunde.</p>
<p>Das ist jetzt auch in den vielen persönlichen &#8222;Kleinstnachrufen&#8220; deutlich zu spüren. Jan Josef Liefers hat einen sehr schönen via facebook veröffentlicht. Einer, der nicht gerade zu meinen Helden des sinnvollen Humors gehört, ist seit gestern auf meiner Kandidatenliste &#8222;verkannter Größenhelden&#8220;: Oliver Kalkofe, dessen Humor ich überwiegend nicht verstehe, hat so berührend nahe über Fuchsbergers Tod geschrieben, dass ich mich fragen muss, ob ich meine Meinung über ihn positiv ändere.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-16168" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Joachim.Fuchsberger_Autogrammkarte.jpg" alt="Joachim.Fuchsberger_Autogrammkarte" width="241" height="374" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Joachim.Fuchsberger_Autogrammkarte.jpg 241w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Joachim.Fuchsberger_Autogrammkarte-193x300.jpg 193w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></p>
<p>Errare humanum est: Mich eingeschlossen, ja, ich kann mich irren.</p>
<p>Doch darauf kommt es mir nicht an. Ich persönlich verehre und verehrte Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger schon immer oder besser, so lange ich ihn kenne. Er ist für mich diese Art Mensch (gewesen), der zum Vorbild werden kann. Wir müssen doch eigentlich auch mehr Vorbilder haben. Es fehlt uns an guten Leitbildern.</p>
<p>So einer war Fuchsberger für mich persönlich. Bis gestern hielt ich die Frage, ob ich selbst jemals einen Nachruf auf ihn schreiben müsste, für irrelevant. Seit gestern weiß ich, das ist verkehrt. So einen wie &#8222;Blacky&#8220; wünscht man sich zum Vater. So einen, gutaussehend, großgewachsen, erfolgreich und doch stet, treu, an Verbundenheit glaubend und in ihr liebend lebend, einer, der sich nicht nutzlos verschwendet für sinnloses Zeug, obwohl er doch jede Kerze von mindestens zwei Seiten hätte anzünden können. Seine Beziehungsfähigkeit: &gt; 60 Jahre. Echte Leistung. Er sagt, er habe seiner &#8222;Regierung&#8220; (seiner Frau) jeden Tag einmal gedankt für alles, was sie gemeinsam erleben hätten können. Tiefempfundene Dankbarkeit. Sie beide, also Yin und Yang, vereinigt zu einem ganz Großen, das jeden Vergleich weit übertrifft, bis hin zu &#8222;Einzigartigkeit&#8220;.</p>
<p>Ich bin nicht erstaunt, dass er nun ging und es ist kein &#8222;tiefer Graben&#8220; in die deutsche Geschichte gerissen worden mit einem unerwarteten Abgang. Es ist &#8222;der Gang der Dinge&#8220;, dass Blacky gehen musste. Ich wünsche ihm, dem verletzten, zärtlichen, liebevollen und großartigen Menschen, dass er dort seinen Sohn wiedersehen kann.</p>
<p>Diese Unsicherheit, also was das betrifft, das äußerte er auch in dem Gespräch bei Markus Lanz, ließ den bekennenden Agnostiker Blacky Fuchsberger bis zuletzt im Unklaren. Wie schön wäre nun Gewissheit, dass genau das der Sinn jeden Lebens ist: Sich jenseits vom Leben wieder zu begegnen mit Menschen, die man immer so geliebt hat. In puncto &#8222;Liebesfähigkeit&#8220; war das Vorkriegskind Fuchsberger ein Vorbild für die bemühte Paar-Aufgabenaufteilung, als bekennender Koch in der Küche seiner Frau, die er einmal ins Krankenhaus fuhr, weil sie in die Spülmaschine gefallen war.</p>
<p>Joachim &#8222;Blacky&#8220; Fuchsberger: Ich stelle für Dich meine persönliche Trauerkerze auf. Danke für alles.</p>
<p><span style="color: #999999;">(Die entsprechenden, in Bezug genommenen öffentlich erreichbaren Beiträge -Markus Lanz, Oliver Kalkhofe, Jan Josef Liefers- verlinke ich nicht. Bei Bedarf kann sich der Leser dieser Zeilen hier an Tante Gugel wenden. Die verwendeten Fotos sind Autogrammkarten von Fuchsberger.)</span></p>
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		<title>1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/204614-positionen-was-konfusius-ueber-neugier-klaerende-gespraeche-und-moderne-techniken-weiss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 16:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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					<description><![CDATA[„Normal ist der menschliche Kontakt im Rahmen eines zielführenden Gesprächs geprägt von dem Interesse, sich zu verstehen und voneinander zu lernen. Eine neue, ganz andere Technik heißt Email, sie ist häufig das Gegenteil davon. Leider.“ &#8211; &#8222;Normal is a human contact as part of a purposeful conversation, influenced by the interest to understand and learn ... <a title="1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204614-positionen-was-konfusius-ueber-neugier-klaerende-gespraeche-und-moderne-techniken-weiss/" aria-label="Mehr Informationen über 1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="Konfusius_Email" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>„Normal ist der menschliche Kontakt im Rahmen eines zielführenden Gesprächs geprägt von dem Interesse, sich zu verstehen und voneinander zu lernen. Eine neue, ganz andere Technik heißt Email, sie ist häufig das Gegenteil davon. Leider.“ &#8211; &#8222;Normal is a human contact as part of a purposeful conversation, influenced by the interest to understand and learn from each other. A new, completely different technique is called email, it is often the Opposite. Unfortunately.&#8220;</p></blockquote>
<p>Überall gehetzte Menschen, in aller Herren Länder. Die Welt globalisiert sich. Menschen kaufen Wohnungen in fremden Ländern und verstehen nicht, was da &#8222;in Deutschland&#8220; abgeht. Der berühmte, alte chinesische Philosoph Konfusius aber ist ein schlauer Mann gewesen. Deswegen verleihen wir seinem weisen Wort hier Gehör.</p>
<p>Denn sie wissen scheinbar, wie man kommuniziert: Per Email. Auf diese komplett elektronische Art und Weise glauben sie, die Dinge vor sich hertreiben zu können. Doch am anderen Ende der Flatrate sitzen Menschen, denen einfach der schwarze Peter zugeschoben wird. Es geht darum: Wer muss was machen und wer ist wofür zuständig. Eine einfache Forderung könnte lauten: Bleib neugierig. Und sei nicht unhöflich. Sondern &#8222;beweg Deinen Arsch&#8220; (sorry) und geh ans Telefon. Frage dich durch und schieb das nicht auf eine schriftliche Ebene. Denn auf der schriftlichen Ebene wird alles zu Beton.</p>
<p>Unmöglich, noch etwas aufzuklären. Eine häufige Erfahrung: Für die größten Lappalien werden seitenweise Dokumente eingescannt, komplizierte Fragen in schlechtem Englisch abgefasst und hin- und her gemailt. Ein Anruf würde alles aufklären. Zur beiderseitigen Zufriedenheit. Das Thema ist unerschöpflich. Und ärgerlich.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1721-14 &#8211; Fotowelt: Heimlich, leise, leise, und immer schön hübsch versteckt&#8230;. #Commerzbank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 11:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Änderung]]></category>
		<category><![CDATA[Commerzbank]]></category>
		<category><![CDATA[einseitige Vertragsänderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
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					<description><![CDATA[Die auf einem Kontoauszug der Commerzbank ausgedruckte Konditionsänderung ist ein schönes Beispiel dafür, wie dynamisches Vertragsmanagement heute funktioniert: Heimlich, heimlich, hübsch versteckt! Heute hier, morgen dort und übermorgen noch per SMS werden unsere Konditionen, Vertragsklauseln und dergleichen abgeändert. Wir haben das Recht zu widersprechen. Es ist nur sinnlos. Eine saubere Vorgehensweise könnte die Bundesregierung mal ... <a title="1721-14 &#8211; Fotowelt: Heimlich, leise, leise, und immer schön hübsch versteckt&#8230;. #Commerzbank" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/203314-fotowelt-heimlich-leise-leise-und-immer-schoen-huebsch-versteckt-commerzbank/" aria-label="Mehr Informationen über 1721-14 &#8211; Fotowelt: Heimlich, leise, leise, und immer schön hübsch versteckt&#8230;. #Commerzbank">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_16065" aria-describedby="caption-attachment-16065" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-16065" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444-768x1024.jpg" alt="Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444-900x1200.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/IMG_5444.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16065" class="wp-caption-text">Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!</figcaption></figure>
<p>Die auf einem Kontoauszug der Commerzbank ausgedruckte Konditionsänderung ist ein schönes Beispiel dafür, wie dynamisches Vertragsmanagement heute funktioniert: Heimlich, heimlich, hübsch versteckt! Heute hier, morgen dort und übermorgen noch per SMS werden unsere Konditionen, Vertragsklauseln und dergleichen abgeändert. Wir haben das Recht zu widersprechen. Es ist nur sinnlos.</p>
<p>Eine saubere Vorgehensweise könnte die Bundesregierung mal regeln: Dann wäre es vorbei mit einseitigen Änderungsakten und Abänderungen bestehender Verträge müssten expressis verbis vereinbart werden. Nein, das wäre kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt: Hin zu mehr Kundenfreundlichkeit. Kostenerhöhungen müssten begründet und schließlich akzeptiert werden. Eine fristlose Kündigung der Geschäftsbeziehung wegen Neueinführung einer Gebühr von 1,90 EUR, wie oben angedacht, ein vollkommen abwegiger Gedanke. Es geht uns hier darum aufzuzeigen, wie es läuft. Und das ist nur ein klitzekleines Beispiel.</p>
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		<item>
		<title>1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202714-positionen-die-wohnungssuche-von-zaertliche-zunge-at-gmxpunkt-und-von-mona-vegano-birgt-tiefe-einsichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 10:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[#Wohnungssuche]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Tolerante Sie sucht tolerante Euch! Aus dem Anzeigensprengel, zwei Zitate, weil man beim Aufschnappen von öffentlich geposteten Kleinanzeigen im Grunde Copyrights nicht verletzen kann. Um sich aber auch nicht der Kuppelei schuldig zu machen, erfolgt keine Verlinkung mit den Originalanzeigen. Bei Interesse bitte Großtante Gugel danach fragen. Zärtliche Zunge at gmx Punkt Watt weeeß icke ... <a title="1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202714-positionen-die-wohnungssuche-von-zaertliche-zunge-at-gmxpunkt-und-von-mona-vegano-birgt-tiefe-einsichten/" aria-label="Mehr Informationen über 1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1741" aria-describedby="caption-attachment-1741" style="width: 333px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1741" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau.jpg" alt="Ehefrau schaltet Kleinanzeige" width="343" height="187" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau.jpg 343w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau-300x163.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px" /><figcaption id="caption-attachment-1741" class="wp-caption-text">Ehefrau schaltet Kleinanzeige</figcaption></figure>
<blockquote>
<h1 class="posR anzeige_titel" style="bottom: 2px;">Tolerante Sie sucht tolerante Euch!</h1>
<div class="FR disI likeLink"><span id="to-fav-4409945" class="list-details-to-fav btnSm " style="margin-right: 3px;"> <img decoding="async" id="fav-button-4409945" class="s_fav_empty" src="http://www.wg-gesucht.de/img/d.gif" alt="" /> </span></div>
</blockquote>
<p>Aus dem Anzeigensprengel, zwei Zitate, weil man beim Aufschnappen von öffentlich geposteten Kleinanzeigen im Grunde Copyrights nicht verletzen kann. Um sich aber auch nicht der Kuppelei schuldig zu machen, erfolgt keine Verlinkung mit den Originalanzeigen. Bei Interesse bitte Großtante Gugel danach fragen.</p>
<p>Zärtliche Zunge at gmx Punkt Watt weeeß icke aus dem Berliner Speckgürtel (also Hamburg) will folgende Versprechungen verheißen, und halten wir fest, das wird nicht gerade groß geschrieben:</p>
<p><span id="more-16016"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5744" aria-describedby="caption-attachment-5744" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5744" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1.jpg" alt="Skurril: Personenvereinzelungsanlage" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5744" class="wp-caption-text">Skurril: Personenvereinzelungsanlage</figcaption></figure>
<blockquote><p>Kuschel-Wg &#8211; nette mitbewohnerin für zweier-wg gesucht,entweder gemeinsame nutzung der wohnung oder eigenes zimmer,wenn also zärtlichkeit kein fremdwort für dich -W- ist,melde dich.zentrale lage,vollbad, balkon. internetnutzung möglich. bin solo mittleren alters, offen spontan, nichtraucher-rauchen auf dem balkon ist möglich. suche kurzfristig oder längeres zusammen wohnen,gemeinsame unternehmungen gerne gesehen. mietpreis verhandelbar.suche keine zweck-wg, biete eher eine familiere gemeinschaft.solarium vorhanden.schwimmen und sauna sowie spazieren gehen und kochen gehören genauso zu meinen interessen wie musik oder weg gehen. gute bus und bahnanbindung trotz ruhiger lage..kontakt per mail oder sms oder tel.</p></blockquote>
<p>Das weiß das holde Frollein, worauf sie sich einlässt&#8230;.subtil beschrieben und punktgenau ergänzt durch zwei Bildchen vom Bett, einem großen Teddybär und den aufgedruckten Worten: &#8222;Kuschel mit mir&#8220;. Hach, eine Falle der Sozialromantik, das ganze spielt sich in Hamburg ab.</p>
<blockquote>
<h1>WG-Zimmer in Stellingen</h1>
</blockquote>
<p>Mona aus Berlin hat einen so langen, geradezu eindeutigen Text verfasst, dass wir ihn im Interesse eines abgerundeten Eindrucks vollständig abbilden, Zitat:</p>
<p>&#8222;Ich, 31, bin eine fröhliche offen linke* und offen feministische Studentin der Geschichte (HU) und suche eine weltoffene und antikapitalistische WG in Friedrichshain/Kreuzberg. Ihr solltet alternativen Lebensmodellen gegenüber aufgeschlossen sein und Toleranz zu euren obersten Werten zählen. Ebenso wäre es super, wenn sich bereits eine Waschmaschine zur Mitbenutzung in der WG befindet. Ich halte nichts von Aggressionen und Machtspielen, daher suche ich eine 100prozentige Frauen-WG, in der mensch sich aktiv gegen Terror, Krieg, Rassenwahn, Faschismus, Chauvinismus und US-Kulturimperialismus einsetzt. Ich selbst lebe vegan und finde es für ein längerfristiges Zusammenleben sinnvoll, wenn tierische Produkte in meiner Wohnung kein &#8222;zu Hause&#8220; finden.</p>
<p>Ich bin grundsätzlich pflegeleicht, muss aber auch mal sagen dürfen, wo bei mir die Grenzen sind und wann ich niemanden sehen möchte. Das gehört für mich zu einem ehrlichen Zusammenleben dazu. Ich hatte in der Vergangenheit leider des Öfteren Erfahrung mit Menschen machen müssen, die geblieben sind, wenn ich sie darum bat, die Wohnung (temporär) zu verlassen.</p>
<p>Ich biete im Gegenzug für ein Zimmer (20-30qm) Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespräche an (auch therapeutisch). Geld ist ein Hebel des Stärkeren, womit ich mich nicht identifizieren kann. Da ich andere Haltungen aber respektiere, würde ich mich anteilig an WLAN und Strom beteiligen (auch wenn das zum Grundbedarf des Menschen gehört und damit unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden MUSS.)</p>
<p>Ich freue mich aufs &#8222;Casting&#8220;.</p>
<p>Mona&#8220;</p>
<p>Im Grunde, Freunde, ist alles gesagt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201914-trendforschung-lasse-dich-fallen-oder-howto-be-an-artist-lebenskunst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 09:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationsfreie Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien-Club München]]></category>
		<category><![CDATA[Selfie]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[http://youtu.be/4K6dxojV0Qc HowTo be an artist Der Film ist nicht einzubetten, da der Inhaber dies nicht gestattet hat. Bitte auf den Link oben klicken! In diesem Kurzfilm geht es um die zwiespältige Rolle der allgegenwärtigen Smartphones, die Kommunikation gleichzeitig ermöglichen und verhindern. Zwei Jugendliche wollen sich mit verschiedenen Funktionen ihrer Handys verabreden&#8230; &#8211; Ein Film der ... <a title="1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201914-trendforschung-lasse-dich-fallen-oder-howto-be-an-artist-lebenskunst/" aria-label="Mehr Informationen über 1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_15970" aria-describedby="caption-attachment-15970" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15970" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-939x1024.jpg" alt="Heute schon selfied? Das #Duckface" width="640" height="697" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-939x1024.jpg 939w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-275x300.jpg 275w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-900x980.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied.jpg 980w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15970" class="wp-caption-text">Heute schon selfied? Das #Duckface</figcaption></figure>
<p><a title="externer Link" href="http://youtu.be/4K6dxojV0Qc" target="_blank">http://youtu.be/4K6dxojV0Qc</a><br />
HowTo be an artist</p>
<p>Der Film ist nicht einzubetten, da der Inhaber dies nicht gestattet hat. Bitte auf den Link oben klicken!</p>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">In diesem Kurzfilm geht es um die zwiespältige Rolle der allgegenwärtigen Smartphones, die Kommunikation gleichzeitig ermöglichen und verhindern. Zwei Jugendliche wollen sich mit verschiedenen Funktionen ihrer Handys verabreden&#8230; &#8211; Ein Film der Arbeitsgruppe MKF-Crew der 11+12. Jahrgangsstufe des Humboldt Gymnasiums, Vaterstetten. Leitung: Markus Grimm.<br />
Kategorie: ab 7. JS</p>
</div>
</blockquote>
<p>Der Film endet mit einem Zitat. &#8222;Verweigere dich verantwortlich zu sein. &#8230;und ich sage: Tanze so viel wie möglich.&#8220; (Joseph Beuys) Sehtipp.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201814-trendforschung-morbus-mobiltelefonicum-und-gesundheitsdetektivin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2014 07:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[ManTantra]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Eleonore Prochazka]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus mobiltelefonicum]]></category>
		<category><![CDATA[Sylt]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Telefon macht morgens um 08:45 -15 Minuten vor Bürobeginn- krrrkkkss und krach, irgendjemand ist dran, ruft mit dem Mobiltelefon an. Passiert häufiger. Auch das niemand mit dir redet. Du gehst ran, frohen Mutes, außerhalb der Bürozeit schon eklatante Dinge weg zu arbeiten, freiwillig. Heute wird nicht verschoben, heute wird gehandelt. Gleich. Und dann das. ... <a title="1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201814-trendforschung-morbus-mobiltelefonicum-und-gesundheitsdetektivin/" aria-label="Mehr Informationen über 1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_15781" aria-describedby="caption-attachment-15781" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15781" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg" alt="Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia" width="650" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15781" class="wp-caption-text">Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia</figcaption></figure>
<p>Das Telefon macht morgens um 08:45 -15 Minuten vor Bürobeginn- krrrkkkss und krach, irgendjemand ist dran, ruft mit dem Mobiltelefon an. Passiert häufiger. Auch das niemand mit dir redet. Du gehst ran, frohen Mutes, außerhalb der Bürozeit schon eklatante Dinge weg zu arbeiten, freiwillig. Heute wird nicht verschoben, heute wird gehandelt. Gleich.</p>
<p>Und dann das. Irgendein Gehetzter, ein Gestrauchelter mit zu vollem Terminkalender. Manche rufen an und merken es gar nicht. Haben schon mal um sieben Uhr angerufen, niemanden erreicht. Und dann versehentlich die Wahlwiederholung während der Autofahrt ausgelöst. Wir wissen nun, welchen Radiosender derjenige beim Autofahren hört oder worüber er sich mit der Sitznachbarin unterhält. Schöne Grüße vom Geheimdienst.</p>
<p><span id="more-15963"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15965" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk.jpg" alt="Lebenswerk" width="650" height="476" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das ManTantra erfüllten Lebens: Sorge Dich um Gott und die Welt und die Gesundheit. Und lebe nicht zu lange, dann bist du alle Sorgen los. Im Himmel ist das Glück universell.  Je größer die Aufgabe, desto schwieriger ein Lebenswerk.</p></blockquote>
<p>Im sozialen Netzwerk postet heute Morgen jemand was nachdenkliches zum Milchverzehr. Eine Frau Dr. Soundso hat auf ihrer Website Texte &#8222;von Sylt&#8220; dazu veröffentlicht und die enthalten wieder so &#8222;allgemein unfassbare Wahrheiten&#8220;. Fleisch ist schlecht, Milch ist noch schlechter und wer Käse frisst, stirbt mindestens fünf Jahre früher. Ja, was dann?</p>
<p>Allerdings ist auf ihrer Website ihr zu Ehren die obige Abbildung (Screenshot meinerseits) veröffentlicht.</p>
<p>Was ich dachte, habe ich zusätzlich drauf geschrieben und man kann es leicht erkennen, sodass niemand so wie Frau Dr. Schawarma oder Herr Freiherr von und zu Schlechtental (* Namen geändert) in &#8222;Plagiatsverdacht&#8220; gerate.</p>
<p>Dass uns der Anrufer am Ende gar nicht sprechen will, vermutet man.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15966" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert.jpg" alt="Genau hingehört" width="400" height="553" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert.jpg 694w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert-216x300.jpg 216w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Denn als die Leitung zusammenbricht, ruft er auch nicht nochmal an. Es wäre vollkommen falsch, ihn zurückzurufen: Call back und Ja, was wollten Sie denn? Wollten Sie denn was? Denn in Wirklichkeit ist es egal, ob er was wollte.</p>
<p>Wer will, kommt wieder.</p>
<p>Alle anderen wundern sich nicht einmal über die Gebührenabrechnung ihrer Gesprächsflatrate.</p>
<p>Seit kurzem führe ich im Auto während längerer Autofahrten über Land die schwierigsten Mobilfunkrückruftelefonate und rufe Menschen an, weil ich dann endlich einmal Zeit dazu habe. Ich habe eine All Inclusive-Flatrate, plappern ohne Unterlass. Und jedenfalls drehe ich jetzt den Spieß um.</p>
<p>Jemand schrieb mir mal: Don´t call me, I call You.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201614-psychowelt-von-er-und-besonnenheit-innerer-und-aeusserer-kuendigung-und-dem-formalin-des-marginalen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2014 12:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Der fristgerechten Kündigung geht überwiegend eine solche voraus, die nicht in Fristerwägungen gedacht ist. Sie ist frei ersonnen. Diese nennt man die innere Kündigung. Geht allerdings die impulsive, emotionale der fristgerechten nicht voraus, so besteht in der Tat ein Fristenproblem. Denn Marginalien halten sich nicht mit Formalin auf. Oft fehlt ihnen als Lappalien das ... <a title="1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201614-psychowelt-von-er-und-besonnenheit-innerer-und-aeusserer-kuendigung-und-dem-formalin-des-marginalen/" aria-label="Mehr Informationen über 1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="Psycho-Logik" width="200" height="195" /></p>
<p>Merke: Der fristgerechten Kündigung geht überwiegend eine solche voraus, die nicht in Fristerwägungen gedacht ist. Sie ist frei ersonnen. Diese nennt man die innere Kündigung.</p>
<p>Geht allerdings die impulsive, emotionale der fristgerechten nicht voraus, so besteht in der Tat ein Fristenproblem. Denn Marginalien halten sich nicht mit Formalin auf. Oft fehlt ihnen als Lappalien das Licht der Besonnenheit. Marginalien wie diese streben zur Sonne. Hoppla di hopp! Da sind sie. #zumTage</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1702-14 &#8211; Positionen: Vom &#8222;verarscht zu werden&#8220; mit marketingtechnischem Sprachmüll</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201414-positionen-vom-verarscht-zu-werden-mit-marketingsprechtechnischem-sprachmuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2014 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Medicine Head]]></category>
		<category><![CDATA[Montabaur]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Inder Tat liegt die Kraft. Und was die Internetbude schreibt: &#8222;vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns den Vorgang zu Ihrer E-Mail-Adressänderung zu schildern. Ich bedauere sehr, dass Sie einen schlechten Eindruck von unserem Kundenservice erhalten haben. Dieser ist, das versichere ich Ihnen, nicht exemplarisch für alle Vorgänge. Über den von Ihnen ... <a title="1702-14 &#8211; Positionen: Vom &#8222;verarscht zu werden&#8220; mit marketingtechnischem Sprachmüll" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201414-positionen-vom-verarscht-zu-werden-mit-marketingsprechtechnischem-sprachmuell/" aria-label="Mehr Informationen über 1702-14 &#8211; Positionen: Vom &#8222;verarscht zu werden&#8220; mit marketingtechnischem Sprachmüll">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15780" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1797520_10201721969515641_2102918262_n.jpg" alt="Inder Tat" width="285" height="264" /></p>
<p>Inder Tat liegt die Kraft. Und was die Internetbude schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns den Vorgang zu Ihrer E-Mail-Adressänderung zu schildern. Ich bedauere sehr, dass Sie einen schlechten Eindruck von unserem Kundenservice erhalten haben. Dieser ist, das versichere ich Ihnen, nicht exemplarisch für alle Vorgänge. Über den von Ihnen geschilderten Vorfall werden wir selbstverständlich mit den Beteiligten sprechen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen bei zukünftigen Anfragen in angemessener Form beigestanden wird.&#8220; (Quelle: Einleitung Kundenschreiben)</p></blockquote>
<p>Nachruf auf eine früher intakte Geschäftsbeziehung: Etwas ändert sich und führt zu Verärgerung. Kunde reagiert, ruft an. Hotline-Mensch ist überfordert, spricht von &#8222;geht nicht&#8220; und &#8222;machen wir so nicht&#8220;, nervt einfach nur. Belehrt einen eher so beleerend. Okay, besser schriftlich. Der Mann ist ein Hurtz. Schreiben und Antwortschreiben. Und dann das.</p>
<p><span id="more-15943"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 611px; height: 383px; border: 0px none; padding: 0; margin: 0;" src="http://www.myvideo.de/embed/5994418" width="611" height="383" frameborder="0" scrolling="no"></iframe><br />
<a title="Medicine Head - One And One Is One - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/5994418/Medicine_Head_One_And_One_Is_One">Medicine Head &#8211; One And One Is One &#8211; MyVideo</a></p>
<blockquote><p>1 &amp; 1 ergibt? Drei, vier oder mehr, das ist Mehrwert. Kommt nur 2 dabei heraus, besitzt dies keinen Mehrwert mehr, kein Alleinstellungsmerkmal. Dann kann es auch jeder andere. #Grundrechenarten</p></blockquote>
<p>Medicine Head stellte die Behauptung auf: Eins und Eins ergibt Eins. Nun ist die Verwirrung riesengroß. Wie viel ist denn nun 1 &amp; 1? Nichts? Oder mehr als eins?</p>
<p>Jene, die asiatisches Lächeln empfehlen, würden sagen: Contenance. Ertrage es mit Fassung. Hinter dem einleitenden Absatz steckt perfide Gleichgültigkeit. Soweit dieselbe Firma die Beschwerde ablehnt, schreibt: &#8222;Ich bedauere sehr, dass ich Ihnen dieses Mal keine andere Lösung anbieten kann.&#8220; empfindet das der Empfänger als ummantelten &#8222;sprachlichen bullshit&#8220;.  Textbausteine vom Diplom-Psychologen. Nein, es wird schon schwer fallen, ohne den jahrelangen Internetprovider seines Vertrauens auszukommen. Man wird nun erst einmal versuchen&#8230;.die Geschäftsbeziehung zum Internetprovider fängt an zu erodieren. Sie ist zweitklassig geworden, trotz Premium-Platin-haste nicht gesehen. Der Kunde wurde für dumm verkauft.</p>
<p>Bei Gelegenheit: Irgendwo auf der Welt gibt´s ein kleines Stückchen Glück. Wo liegt nochmal Montabaur? Ach ja, im Berliner Speckgürtel. Richtig. Tja, weisse Bescheid&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 08:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Statiker]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de) Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit. Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung. Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. ... <a title="1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15924" aria-describedby="caption-attachment-15924" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15924" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg" alt="Wilhelm Busch: Architekten über Statiker" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15924" class="wp-caption-text">Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &amp;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)</p></blockquote>
<p>Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.</p>
<p>Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.</p>
<p>Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.</p>
<p><span id="more-15923"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oft haben derartige Vorkommnisse irreversiblen Charakter, weil etwas zerstört wird. Erst die Bausubstanz und dann das Vertrauen.</p>
<p>Manche rechnen sich allerdings mit Absicht aus, diesen Weg zu beschreiten.</p>
<p>Frag nichts, sonst bekommst du Antworten, die dir nicht gefallen.</p>
<p>Der Gewerbemieter hat zwei Punkte auf dem Kerbholz. Er hat erstens eine Wand rausgerissen und diese höchst provisorisch gegen statische Bedenken abgestützt, indem er sie mit einem Gerüstständer abgestützt hat. Das nennt man ein Provisorium.</p>
<p>Zweitens gab es eine Rohrverstopfung und warum es die gab, hat der Rohrreinigungsfritze berichtet. Es gab eine sagen wir etwas südländische, abenteuerliche Abflusskonstruktion, weil der Weg einer fachgerechten Sanitärinstallation doch etwas zu teuer erschien.</p>
<p>Gegen den Beginn einer Erosion des Vertrauens gab der Gewerbemieter auch, nett wie er nun mal ist, einen großartig gebrühten südlich anmutenden Cappucino aus eigener Herstellung aus, mit aufgeschäumter Milch.</p>
<p>Doch seit dem blieb all das unerledigt, was vor fünf Monaten dazu klipp und klar besprochen wurde.</p>
<p>Nun hat das ganze mit Südländern und so gar nichts zu tun, denn der Deutsche ist in diesen Fragen seinem südländischen Kollegen mit Migrantenhintergrund in keinster Weise unähnlich. Es ist sogar erschreckend, wie ähnlich die Menschencharakterzüge sich in diesem Punkt &#8222;inhaltlich überlagern&#8220;.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf hat gestern Morgen früh ein Bautrupp das Fenster rausgeprügelt und den Ausschnitt ziemlich vergrößert, um in der EG-Wohnung eine Balkontür nach draußen einzubauen. Gesagt, getan. Der Bauleiter, der die ganze Zeit im Auftrag des Eigentümers vor Ort war und bereits Bescheid wusste, ist bei Anruf der Hausverwaltung um 08:30 Uhr nicht ans Handy gegangen.</p>
<p>Jetzt haben zwei Menschen Emails erhalten und wurden aufgefordert, die Bauarbeiten einzustellen, eine Klage wegen Rückbau sei gerichtlich sofort von jedem der betroffenen, hier wohnenden Eigentümer rechtlich zulässig und so werde es auch geschehen. Um 9 Uhr morgens waren die Bauarbeiten allerdings dann auch schon fertig. Man kam ja wegen des Baulärms eben nicht ans Telefon.</p>
<p>Das wird kosten, Freunde. Auch Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/200514-positionen-wie-man-arbeit-zuverlaessig-mit-dem-autoreply-erledigt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 07:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Chimäre]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationsfreie Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Potemkin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;Chimäre&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende ... <a title="1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/200514-positionen-wie-man-arbeit-zuverlaessig-mit-dem-autoreply-erledigt/" aria-label="Mehr Informationen über 1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" alt="Internet und Email" width="236" height="176" /></a><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chim%C3%A4re_%28Mythologie%29" target="_blank">Chimäre</a>&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende Sachbearbeitung und Engagement vorzutäuschen. Bzw. &#8211; in diesem Fall &#8211; ein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Potemkinsches_Dorf" target="_blank">Potemkinsches Dorf</a>.</p></blockquote>
<p>Im Berliner Speckgürtel ist Frau Poisl (* Name verändert) in Schwäbisch Hall tätig und verkauft Brennstoffe für bewohnte Mehrfamilienhäuser. Sie soll die Rechnung für das Jahr 2013 überarbeiten, damit für die Jahresabrechnung die richtigen Abrechnungsdaten geliefert werden. Die Email, die sie geschickt hat, beinhaltete ankündigungsgemäß nicht das, was besprochen war. Das fällt heute Morgen auf.</p>
<p>Eine kurze Email und die Bitte, die richtige Korrektur anzufertigen und kurz zuzusenden. Ostern wabert noch über den Köpfen von Früh-Deutschland. Nach einigen Minuten ist schon Antwort da, wie schön, wie schnell, wie effizient. Die Antwort ist wie folgt:</p>
<p><span id="more-15896"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15897" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg" alt="_Dorf.Potemkin" width="650" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Montag den 28.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Elsner: elsner@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxxx  oder Frau Dressler: dressler@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p>Ich entschließe mich, Frau Elsner den Vorgang anzutragen, denn da die Teamleiterin die Rechnung nicht persönlich korrigieren muss, handelt es sich um eine Routinefrage, wenn sie auch wichtig ist, weil ich sonst nicht weiter komme.</p>
<p>Ich schicke, wie mir aufgetragen wird, die Email nochmals aus dem Postausgang weiter, diesmal an Frau Elsner bei der Fa. Schnappendu (* Name geändert).</p>
<p>Auch Frau Elsner gehört zur ganz schnellen Fraktion. Binnen weniger Minuten ist schon die Antwort da. Sie besagt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Mittwoch, den 23.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Poisl: poisl@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p><em>Ich stelle fest, ich bin nun gefangen in einem konzentrischen Kreis, in den einiges hinein gelangen kann, nichts das System jedoch wieder verlassen kann. Ich kann natürlich noch Frau Dressler (siehe oben). Die Arme&#8230;.</em>, von ihr zu sprechen und dem Ideal der kontemplativen &#8222;kommukationsfreien Zeit&#8220;, ist eine Chimäre des Unerfüllbaren.</p>
<p>Das hat sie nun davon.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 11:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Protokollproll]]></category>
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		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Wyoming Bender]]></category>
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		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihre Vorteile als registrierter Kunde: keine Alle wollen -der Umwelt zuliebe, sagen sie- auf papierene Rechnungen verzichten. Ich spiele heute Protokollproll und nachvollziehe, ob es sich lohnt, sich mit der telekom zu verbinden zu einer elektronisch gesteuerten Geschäftsbeziehung. Vorweg nur soviel: Ich konnte den Test nicht bis zu Ende durchführen. &#8222;Ein Leben lang, was heißt ... <a title="1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199714-positionen-auf-dem-weg-zum-elektronischen-austausch-von-dokumenten-ist-die-telekom-nicht-im-rennen-usabilitytest/" aria-label="Mehr Informationen über 1685-14 &#8211; Positionen: Auf dem Weg zum elektronischen Austausch von Dokumenten ist die #Telekom nicht im Rennen #Usabilitytest">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ihre Vorteile als registrierter Kunde: keine</p></blockquote>
<p>Alle wollen -der Umwelt zuliebe, sagen sie- auf papierene Rechnungen verzichten. Ich spiele heute Protokollproll und nachvollziehe, ob es sich lohnt, sich mit der telekom zu verbinden zu einer elektronisch gesteuerten Geschäftsbeziehung. Vorweg nur soviel: Ich konnte den Test nicht bis zu Ende durchführen. &#8222;Ein Leben lang, was heißt das schon, wie Wasser läuft die Uhr davon,&#8220; sang der im Februar überraschend zu früh verstorbene Berliner Held Pete W. Bender. Seinem Gedanken ist das Lied des Tages hier weiter unten versprochen.</p>
<p>Die Telekom möchte auch, wie die anderen Großen, ihre Kunden elektronisch abwickeln. Mit oft hanebüchenen Webauftritten. Davon handelt dies Machwerk einer feindlich nein besser feindselig gestimmten Blogmacht. Dass sich da was ändert? Ach Quatsch.</p>
<p>Eigentlich hat das alles nur Vorteile, sagen sie. In Wahrheit sparen sie selbst Geld und Porto ein, denn das Versenden von elektronischen Rechnungen ist ein vollautomatisierter, computergesteuerter Vorgang. Um es Kunden schmackhaft zu machen, handfeste Vorteile, warum der Kunde sich dafür entscheiden soll. Wir reden als Geschäftskunden aus professioneller Vermutung.</p>
<p><span id="more-15834"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/135513336&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;visual=true" height="450" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p>Pete W. Bender hat das Lied geschrieben und gefühlvoll neu eingesungen. In ihm ist eine wesentliche Fokussierung des Lebens angesprochen: Wie Wasser läuft die Zeit davon. Wer unter diesen Umständen noch Zeit hat, auf funktionierende Beziehungen mit der telekom zu warten? &#8211; Bzw. besser, in Erwägung zu ziehen, ihr ganz das Bedingungswerk zu überlassen, nach dessen rotem (nein, magentafarbenen) Leitfaden sie Kunden zu behandeln gedenkt, ist sich selbst überlassen.</p></blockquote>
<p>Wenn du sagen kannst: Es funktioniert. &#8211; Und ja: Fokussierung ist ein professionelles, zeitgeistiges Thema. Es geht vermutlich darum, dem Zeitgeist Nüchternheit und Aufgeschlossenheit für verbessernde Modernisierungen zu befördern. Wir wollen -Zeitgeist- die unwesentlichen Dinge, großen Bohei, das Marketingsprech, die Leerformel zurückdrängen. Stattdessen zum Wesentlichkeitskern des Geschäftssignals vorstoßen: In eine (hoffentlich) funktionierende Geschäftsverbindung.</p>
<p>Da existieren Notwendigkeiten. Es geht gerade nicht um Verpackung, Verhüllung und eine Cloud nichtssagender Nebenkriegsschauplätze, sondern um &#8222;hard facts&#8220;, Präzision, es geht um Rechnung (makro), Details (mikro), Fälligkeit oder Nichtfälligkeit, um die Anerkennung und die Zurückweisung von unberechtigt berechneten Positionen. Und ansonsten: Es geht nur ums Telefonieren. Das reicht.</p>
<p>Handelt es sich um wiederkehrende, vertragliche Verpflichtung, wollen wir hinsichtlich der Positionen die Üblichkeit, Angemessenheit und eine zugrunde liegende Basisverabredung in Übereinstimmung mit Betrag, Position und Einzelpreis, eine zutreffende Gesamtaddierung. Besser Erteilung einer Lastschrifteinzugsermächtigung, deren Basis eine Art Vorschussvertrauen in die künftige Redlichkeit des Vertragspartners ist. Ganz einfach.</p>
<p>Das kostet die weniger (Verwaltung) und uns weniger (Zahlungsverkehr). Laut brüllende Rechnungen im Posteingang können zu stillschweigenden, alltäglichen Selbstverständlichkeiten werden. Das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220; lässt lecken. telekom? Funktioniert. Oh, entschuldige die Ironie.</p>
<p><strong>Privatkunden &#8211; Festnetz</strong></p>
<p>Im Telekom-Privatkunden-Segment (<a title="externer Link" href="https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewRegister-Start" target="_blank">hier</a>) lässt sich schlecht einloggen. Was für viele Großunternehmen gang und gäbe ist, ist für die Telekom &#8222;Neuland&#8220;, hier lässt Bundeskanzlerin Merkel herzlich grüßen. Der Privatkunde betritt selbiges, indem er zunächst orakelt, wie man sich richtig einloggt? Ach ja, mit der Email-Adresse (hab ich) oder der Zugangsnummer (was das?). Richtig, ich bin noch gar nicht &#8222;registriert&#8220;. Aha.</p>
<p>Jetzt registrieren, kann ich klicken. Während die Seite nachlädt, komme ich in Versuchung, mich zu verstreuen. Ich könnte jetzt Telekom auf facebook guten Tag sagen, auf twitter etwas zwitschern, bei Youtube Filmchen ansehen, ein Service-Forum besuchen, eine Feedback-Community anklicken, die Business-Community aufsuchen oder das Blog der telekom lesen. Ob die auch meins lesen? Haha.</p>
<p>Entdecke die Möglichkeiten, oder vermeide sie, wenn es um wichtige Dinge geht, die Registrierung. Als Registrierter erhalte ich eine Häftlingsnummer und Streifenkleidung mit magentafarbenem T drauf? Eventmarketing.</p>
<p>Das Registrieren klappt, während ich diesen großen Elchtest &#8222;telekom&#8220; schreibe, definitiv nicht. Auf mehreren Umleitungswegen bin ich nicht in der Lage, die Registrierung aufzusuchen. Ein Bug oder ein Serverausfall.</p>
<blockquote><p>Auch die telefonische Nachfrage ist im wesentlichen unbrauchbar, dort sitzen B-Kräfte, die sich mit den Geheimnissen des Internets nicht auskennen. Für sie sind das Böhmische Dörfer, die abzuändern aufgrund von Kundenfeedback weder als Option gewünscht, noch von der alles beherrschenden IT vorgesehen ist. Der grundlegende Fehler im gesamten telekom-System: Das t-system ist Herrscher, der Kunde der Regulierte.</p></blockquote>
<p>Für heute breche ich diesen Test ab. Ich hab genug.</p>
<p>Was ich mir merken werde, nur für heute:</p>
<p>Vorgestanzt ist für Zugang die Emailadresse vorderes Feld, dort steht was vor dem @-Zeichen. Die Appendix hinter dem At ist eingebrannt. Dort steht vorgedruckt und unabänderlich &#8222;@t-online.de&#8220;. Damit ist Bedingung Nr. 1 erfüllt, dass ich mich als Privatkunde definitiv nicht registriere. Ich will nicht, dass mir wer vorschreibt, wo ich meine Emailadresse habe. Mein persönliches Stück Freiheit, womöglich das letzte, wenn man Herrn Snowdon glaubt.</p>
<p><strong>Privatkunden &#8211; Mobilfunk</strong></p>
<p>Die Zeiten ändern sich. Ron Sommer ging. René Obermann hat angeordnet, dass die Diversifizierung der Geschäftsbereiche aufhört. Die telekom, ein Unternehmen wie &#8222;Blut und Wasser&#8220;. Allerdings nicht wie &#8222;Samt und Seide&#8220;. Nein, es ist ein Unterschied, ob du mobil telefonierst oder vom Festnetz aus. Für Privatkunden <a title="externer Link" href="http://www.t-mobile.de/privat/0,,,00%2bde.html" target="_blank">kann man hier</a> die Registrierung vorantreiben.</p>
<p>Gefragt wird nach meiner Mobilfunknummer. Ich entscheide mich zum Abbruch. Ich bin hier geschäftlich, nicht privat.</p>
<p><strong>Geschäftskunden &#8211; Festnetz</strong></p>
<p>Beim Login für Geschäftskunden (<a title="externer Link" href="https://login.idm.telekom.com/toid/login.cgp?tid=yGBnXZEbZRjw0CtjJhn0ck7a" target="_blank">hier</a>) das gleiche Szenario wie für Privatkunden, Festnetz. Hier hat es Antonio aus der Kaffeewerbung: &#8222;Aber, isch habbe gar keine t-online-Emailadresse.&#8220; Internet? Nö, ich hab Telekom. Als Geschäftskunde habe ich erst recht keine t-online-Emailadresse.</p>
<blockquote><p>Es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen Nerds und Geschäftskunden. Er besteht im Denken: Der Nerd weist nun auf die Möglichkeit hin, sich eine Emailadresse bei t-online anzulegen. Diese Lösung kommt für mich nicht in Betracht. Ich bin kein Nerd. Ich denke nach.</p></blockquote>
<p>Ich breche die Registrierung ab. Diese Registrierungsmöglichkeit ist nicht für mich gemacht. Die telekom hat diesen Test meinerseits nicht bestanden.</p>
<p><strong>Geschäftskunden &#8211; Mobilfunk</strong></p>
<p>Im Mobilfunkbereich befindet sich der <a title="externer Link" href="https://mein.t-mobile.de/cpc-sp/commondomainfinish.do?cd=true&amp;mea_d=1&amp;localsessionid=617DDB62B4EF48D970A028C259DB06CD.vkc_p1_cof6s420_00&amp;ekp.targetPage=%2Fcpc%2F" target="_blank">Login-Bereich hier</a>. Hier kann sich der Kunde ebenfalls mit seiner Mobilfunk-Rufnummer registrieren lassen. An dieser Stelle bekomme ich das erste Mal eine Ahnung davon, wie Kundenfreundlichkeit gehen könnte. Mal sehen. Es geht weiter.</p>
<p>Auf die Eingabe der Rufnummer erfolgt ein Freischaltcode via SMS. Sorry, Betriebsgeheimnis.</p>
<p>Nach Eingabe des Freischaltcodes erfahre ich allerdings, dass für mich bereits ein Zugang eingerichtet wurde. Mein Benutzername wird mir angezeigt. Ich soll ein neues Passwort eingeben. Entschuldigung, Betriebsgeheimnis.</p>
<p>Das von mir vergebene Passwort wird nicht akzeptiert. Ganz schlecht: Eigene Regeln, nach denen ich mich nur in diesem Fall zu orientiere habe. Umständlich hoch fünf.</p>
<blockquote><p>Das gewählte Passwort ist zu unsicher. Das Passwort darf nicht mit den letzten drei Passwörtern überein-stimmen, es muss 8-32 Zeichen lang sein, und darf nur die Buchstaben A-Z, a-z, die Ziffern 0-9, den Unterstrich, Punkt, Bindestrich und eine Reihe von Sonderzeichen enthalten (eine Übersicht finden Sie <a href="https://mein.t-mobile.de/cpc-sp/%7B0%7D" target="PWPopup">hier</a>), es müssen Elemente aus mindestens drei dieser Zeichengruppen im Passwort enthalten sein.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle ergeben mehrere Versuche, das Passwort abzuändern auf eine telekomkonforme Systematik: Nichts. Wiederholt wird ausgeben: Das Passwort ist zu unsicher. Es ist der große LALA aus irgendwelchen fremden Erwägungen, die kurz gesagt nichts anderes als Schwachsinn sind. Unbenutzbar.</p>
<p>Zwischendurch wackelt kurz die Internetverbindung. Infolgedessen werde ich ausgeloggt: &#8222;Die Website ist nicht erreichbar.&#8220; Ich bin raus aus dem Prozess.</p>
<p>Während ich über die Website der telekom wieder denselben Weg nochmals gehe (temporäre Session ID ist ja abgelaufen), gelingt es mir inzwischen nicht mehr, zur selben Stelle zurückzukehren. Stattdessen lande ich <a title="externer Link" href="https://bsp.t-mobile.de/portal/" target="_blank">auf folgender Website</a>. Dieses sich Portal nennende Etwas ist für mich genau das, was ich nicht haben will. An dieser Stelle bleibt und ist das Unternehmen telekom in seinem Webauftritt für mich nur noch:</p>
<p>Quark.</p>
<p>Ich habe die Lust verloren, das in Erwägung zu ziehen. Und ja, Support: Die Steckdose hatte Strom, während ich mich einzuloggen versuchte. Erleben, was verendet.</p>
<p>Die Hoffnung. Wie Wasser fließt die Zeit davon&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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		<category><![CDATA[Neue deutsche Härte]]></category>
		<category><![CDATA[Reissack]]></category>
		<category><![CDATA[Tenor]]></category>
		<category><![CDATA[Troll]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
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		<title>1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zielfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Divide et impera]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales Exkrement]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort ... <a title="1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198714-positionen-kann-mir-das-jemand-mal-uebersetzen-wer-kann-latein-mit-meinem-bin-ich-am-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7138" aria-describedby="caption-attachment-7138" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7138" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /><figcaption id="caption-attachment-7138" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort das große Geseihere (das &#8222;soziale Exkrement&#8220;) der Kommentatoren an. Wie auf Knopfdruck. Man kann nichts dagegen machen, außer über alles Stillschweigen zu bewahren. Um nicht im sozialen Netzwerk auf all zu große Asozialität zu treffen. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Divide et impere, teile und herrsche: Das Volk in Gruppen und Untergruppen aufzuteilen, um es (besser) zu beherrschen. Seit dem wir Zugriff auf das Internet haben, könnte eine gewinnbringende Strategie sein, es zu unterlassen. Ich bin mit meinem Latein da am Ende, bin über den Status eines gepflegten Asterix-Lesers nicht hinaus gekommen. Wer übersetzt mir das ins neue, größte Latinum: Teile bloß nicht und beherrsche Dich. Halt den Mund und &#8222;denk dir deinen Teil&#8220;, damit du überlebst, wenn alle anderen was zu seihern haben. Eine große Aufgabe: Nicht nur die Übersetzung. Ein Latinum-Sachverständiger darf mir den neu erwählten, ersonnenen Spruch gern als Kommentar zuposten oder via twitter mitteilen. Teile bloß nicht (alles) und beherrsche dich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(* z.B. facebook)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt ... <a title="1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" alt="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_145-2" aria-describedby="caption-attachment-145-2" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145-2" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war &#8222;in&#8220;: You ain´t seen nothing yet. &#8211; Na ja.</p>
<p>2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von &#8222;Isch habbe gar keine Auto&#8220;.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.</p>
<p><span id="more-15692"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" alt="Deutsche.lesen.schlecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg" width="394" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg 394w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<blockquote><p>Eine der größten Emaillügen dieses Jahrhunderts ist der vermeintliche Fakt, Emails seien bequem und von jedem nach eigener Facon problemlos zu nutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt: Jeder meint, seinen Senf absondern zu müssen. Im Grunde haben alle keine Zeit mehr. Getrieben vom eigenen Alltag setzen sich übernächtigte Zombies zu später Abendzeit noch vor den Rechner und verfassen, was sie für wesentlich halten. Am nächsten Morgen rennen Menschen in ihre Büros, lesen den Mist und müssen darauf reagieren. Emails sind wie der Versuch einer Fernsehfernbedienung: Man steuert mit Emails Menschen und treibt sie an, sich in puncto Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das funktioniert genau so lange, bis es soweit ist: Bis der totale Kollaps stattfindet.</p></blockquote>
<p>2013 ist das endlich gelungen, das Faxgerät abzuschaffen.  Und richtig: Niemand beschwert sich noch.</p>
<p>Seit letztem Jahr sagen wir aufgrund von technischen Problemen der Telekom, die mit diesem Dinosauriermedium auf der Basis einer zu neuen Softwareplattform, die dinoartige Sauriopoden wie Telefax nur fehleranfällig benutzt: Wir haben Fax abgeschafft.</p>
<p>Dieser Tage beschäftigt uns der Diskurs mit der Idee, was als nächstes wohl kommen könnte? Denn irgendwie: Emails nerven.</p>
<p>Was ich zum Thema Emails inzwischen immer wieder höre, manchmal nur verschlüsselt durch Blumen, sind Wehklagen ganz allgemeiner Verzweiflung:</p>
<p>* Wer soll das alles lesen.<br />
* Ich weiß nicht, was ich tun sollte. Das stand da nicht.<br />
* „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15684">aber&#8230;.</a>“</p>
<blockquote><p>Die BZ Berlin meldet in ihrer Onlineausgabe der Zeitung mit den gut lesbaren, großen Buchstaben, Deutschland liegt im internationalen Vergleich von &#8222;Lesekompetenz&#8220; nur auf Platz 16. Der Teaser aus dem Artikel ist oben abgebildet, der Artikel ist hier für <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/jeder-6-deutsche-liest-wie-ein-zehnjaehriger-article1746261.html" target="_blank">Lesewillige verlinkt&#8230;.</a></p></blockquote>
<p>Betrifft: Emails</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15698" alt="Sister.Ista" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg" width="301" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_-300x254.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<blockquote><p>Alberner Taggedanke zu Sabrina Setlur und &#8218;Schwester, Schwester&#8216;: &#8218;Sister ISTA, für mich bist Du wie Sahnetorte.<br />
Ich könnt&#8216; Dich nicht probieren. Ja, klar<br />
Sister IStA, ich folge dir nicht an alle Orte,<br />
aus Angst, dass Du mich massakrierst. Ja, klar &#8211; OK, anderes Thema.</p></blockquote>
<p>Richtig ist</p>
<p>&#8211; Wir schreiben alle zu viel Emails.<br />
&#8211; Manche kürzer, manche länger.</p>
<p>Wie viel gut ist? Keine Ahnung. Mich nerven sie schon lange.</p>
<p>Folgen:</p>
<p>&#8211; Emails werden sich irgendwann überleben.<br />
&#8211; Wie genau, weiß ich noch nicht. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sondiere eine Möglichkeit, Emails abzuschaffen in Administrationsangelegenheiten und stattdessen Pinnwände einzurichten. Man kann sich einloggen, mit Benutzername und Passwort, etwas aufs Board schreiben, da steht es übersichtlich und bleibt dort, bis es abgearbeitet ist. Ich habe den Status, es als erledigt „zu brandmarken“.</p>
<p>Eine wichtige Entscheidung steht offenbar kurz bevor:<br />
&#8211; Schicke keine einzige Email eines Dritten, auch nicht redigiert, an einen Vierten weiter und trage ihm auf, sich damit auszueinander zu setzen. Denn lesen lässt Deutungshoheiten zu, und damit Mistverständnis-Möglichkeiten.</p>
<p>Fakt ist: So wie bisher geht es definitiv nicht weiter.</p>
<p>Habt Ihr Ideen oder von neueren Vorschlägen gehört, zum Thema? Eventuell in den Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197613-redensarten-ich-will-ihnen-ja-im-prinzip-auch-nicht-zu-nahe-treten-von-hoeflichkeit-und-mangelndem-respekt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 13:41:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hinsichtlich der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Spandau sagt der Hausbesorger zum Verwalter auf dessen Kritik, die Müllplatzbeschilderung sei noch nicht vorgenommen. Dies sei seit ca. acht Wochen unerledigt beauftragt worden, per Email. &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten.&#8220; Zur Rede gestellt. Hausbesorger und Hausverwalter sind Compliance-Genossen und zum vertrauensvollen Zusammenspiel ... <a title="1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197613-redensarten-ich-will-ihnen-ja-im-prinzip-auch-nicht-zu-nahe-treten-von-hoeflichkeit-und-mangelndem-respekt/" aria-label="Mehr Informationen über 1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15685" aria-describedby="caption-attachment-15685" style="width: 638px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15685 " alt="Verwechslung: Höflichkeit und Flirten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n.jpg" width="648" height="647" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-15685" class="wp-caption-text">Verwechslung: Höflichkeit und Flirten</figcaption></figure>
<p>Hinsichtlich der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Spandau sagt der Hausbesorger zum Verwalter auf dessen Kritik, die Müllplatzbeschilderung sei noch nicht vorgenommen. Dies sei seit ca. acht Wochen unerledigt beauftragt worden, per Email.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zur Rede gestellt. Hausbesorger und Hausverwalter sind Compliance-Genossen und zum vertrauensvollen Zusammenspiel beruflich verpflichtet. Sonst leidet die Qualität der Hausbetreuung. Man kann sagen: Das gehöre sich nicht, so etwas zu sagen. Wäre das Standesdünkel? Der Übergebene erbricht, der Untergebene muss schlucken. Wir alle auch. Frei von hierarchischem Denken geht man anders um. Freundlich. Eventuell höflich. Und nun?</p>
<p><span id="more-15684"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Mit Nettigkeit kannste Dir nüscht koofn´ (Berliner Redensart, zur Entschuldigung für &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, die hart aber herzlich sein soll)</p></blockquote>
<p>Ich will dir nicht zu nahe treten. Rufe laut und verständlich: &#8222;Doch, ich will Dir nahe treten.&#8220; Denn der Satz ist ein NoGo, im Arbeitszusammenhang ausgesprochen, impliziert er das Angebot zum unehrlich sein.</p>
<p>Doch nur, wenn er vorgebracht wird in Verteidigungsbereitschaft, bzw. -absicht. Der Satz beinhaltet vorgeschaltete Höflichkeit, als Ersatz für mangelnden Respekt. &#8222;Ich stell mir manchmal meinen Chef nackt vor, dann weiß ich, dass er auch nur ein Mensch ist.&#8220; &#8211; Eine Mitarbeiterin sagte mal zu ihrem Chef, mit dem sie per Du war: &#8222;Ich habe mich daran gewöhnt, dass Du ein Schwein bist.&#8220; &#8211; Das ist zwar ekelhaft zu hören, aber wenigstens geraderaus. Der obige Satz ist das krasse Gegenteil dessen.</p>
<p>Es ist der Rest persönlicher Freiheit, denken zu dürfen: &#8222;Der kann mich mal.&#8220; Der Verstand ist listig, hinterrücks schafft er sich Rückzugsräume, das Unerträgliche zu ertragen: Vollkommen verantwortlich zu sein, für das was man tut.</p>
<p>Formulierungen, die bedeuten: &#8222;Leck mich am Arsch.&#8220; Denn demjenigen ist egal, was Du sagst. Es erreicht ihn nicht.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15687" alt="Rauchen verboten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg" width="635" height="430" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg 705w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /></a></p>
<p>Er filtert Wahrnehmung wie durch naturbraune Filtertüten. Der so kontert, öffnet nicht die verschlossenen Pforten eigener Wahrnehmung: &#8222;Quatsch nicht dummes Zeug. Schweig.&#8220; Bzw. lass mich in Ruhe damit.</p>
<p>Gern kommt die Redewendung als Reaktion auf Unausweichliches. Auf Vorwürfe. Du hast das nicht erledigt, worum ich dich gebeten hatte.</p>
<p>Der in dieser Art in die Ecke Getriebene ist wissend, das die Kritik trifft &#8222;wie eine Eins&#8220; Er sagt diesen Satz, der bedeuten soll: &#8222;Du bist auch nicht perfekt. Du hast auch Fehler.&#8220;</p>
<blockquote><p>Du erwiderst: &#8222;Stimmt, ich habe auch Fehler. Wann möchten wir sie besprechen? Eventuell morgen? Denn jetzt möchte ich erst einmal diesen Fehler ohne Ausflüchte zu Ende klären und erreichen, dass wir uns wieder näher sind.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir nennen es Höflichkeit, nichts zu sagen. Wir könnten etwas sagen, wenn wir ein schlechtes Benehmen hätten. Wir sind die Guten, gut erzogen. Und so sagt jemand: &#8222;Ich will Ihnen nicht zu nahe treten.&#8220;. Erwidere ihm: &#8222;Nein, nein, ich bitte genau darum.&#8220; Sich im Gespräch anzunähern und nahe zu sein ist gut: Es gibt nichts besseres. Nur darum geht es in jedem guten Gespräch.</p>
<p>Will dir nicht zu nahe treten! &#8211; Na, dann tue es auch nicht und hör mir zu. Du hast mich nicht ernst genommen. Du hast diese Sache nicht erledigt. Das allein bleibt es. Nicht mehr und nicht weniger. Über alles andere sprechen wir an einem anderen Tag. Wenn du mir endlich wieder näher treten kannst. Mit gutem Gewissen.</p>
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		<title>1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197514-goldene-worte-goldene-tulpe-begehrte-auszeichnung-fuer-gute-leistungen-geht-heute-an-das-wort-ordnungswidrigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch ... <a title="1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197514-goldene-worte-goldene-tulpe-begehrte-auszeichnung-fuer-gute-leistungen-geht-heute-an-das-wort-ordnungswidrigkeit/" aria-label="Mehr Informationen über 1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" alt="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken</p></blockquote>
<p>Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch und Michel Kohlhaas antwortet: &#8222;Wer dreimal mit der Knute spricht, den zerrt man vors Verwaltungsgericht.&#8220; &#8211; Witz im Unwitz: Durch einen Schreibfehler der öffentlichen Verwaltung gilt der Bescheid bis zum Jahr 20013. Von wegen &#8222;ausgelaufen&#8220;. Ausgelaufene Kleinkläranlage? Igitt.</p>
<p><span id="more-15669"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15676" alt="Glück!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg" width="500" height="416" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck-300x249.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Die eingebildete Stärke der öffentlichen Verwaltung, in gutem Recht und für eine demokratische Gesellschaft zu arbeiten bzw. zu verwalten und ihre Eigendynamik in kraftstrotzendem Wort, Belehrung, Oberlehrerhaftigkeit und dämlich wirkender Attitüde: So wie vieles, was von Ämtern verfasst wird, aus nichtigem Anlass und gespickt mit Wortgerüsten, die den Sachverhalt aufplustern.</p></blockquote>
<p>Die (öffentliche) Verwaltung ist nicht (nichtöffentlich, auch nicht) &#8222;Diener dieses Staats&#8220; und seiner Bürger, sondern hat sich aufgemacht, die Menschen mit Vorschriften und mainstream-Sprech (Bescheide, Briefe, Korrespondenz) zu beherrschen. Schon am Beispiel von berlin.de, der Hauptstadt-Website, sieht man, wie hilflos die Auftritte der öffentlichen Verwaltung angelegt werden und wie unmöglich man sie sich schlicht einprägen kann.</p>
<p>Sein Wohnsitzfinanzamt in Berlin mit Website abzuspeichern, ist schwer. So lange URLs, wie berlin.de dafür braucht, benutzt wirklich niemand. So lang die URLs, so kurz der Verstand. Emailadresse gefällig? Pah, ohne mehrmaliges Nachfragen sind die Buchstaben, Strich- und Minusketten von aneinandergereihten Akronymen schlicht nicht zu verstehen. Wer sich diese nicht gewissenhaft in sein Adressbuch einspeichert, handelt unordentlich. Nein, ordnungswidrig. Denn Ordnung, was sich die Verwaltung ausdenkt und alles, was das nicht versteht, handelt ordnungswidrig. Jetzt ist es aufgeklärt. Bürger: Handelt ordentlich.</p>
<blockquote><p>Alles klar, Günni, machen wir! #Zurufe aus dem Publikum</p></blockquote>
<p>Wer einen Kraftwagen steuerlich richtig behandeln will, muss Steuergesetzgebung studieren und für einen selbstverständlichen alltäglichen Vorgang Nebenbuchführungen führen, deren Angemessenheit nicht mehr im Verhältnis steht zur Vorschrift selbst. Es ist die Vorschrift, die regiert: &#8222;Law rules&#8220;. Niemand ist noch in der Lage, Vorschriften eindämmend zu wirken, die Zahl der Regularien zu verringern und für eine Vereinfachung des Lebens zu streiten. Alles wird zerredet in nutzlosen Diskursen, die als Expertenwissen daher kommen.</p>
<blockquote><p>Die käufliche Republik: Man handelt frei von jeder Ordnung, um frei zu sein. Wird das Handeln wider diese Ordnung festgestellt, wird die Ordnungswidrigkeit festgestellt, von der man sich nur noch mit einem Ordnungsgeld freikaufen kann. Erst nach Eingang der Ordnungsstrafe ist die öffentliche Ordnung wieder hergestellt. Ob das in Ordnung ist?</p></blockquote>
<p>Für vieles aber braucht der Mensch nur einen klaren Kopf, Herz und &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220;. Der größte Fehler des Bürgers wäre es, solche Schreiben in all ihren kranken gedanklichen Verästelungen ansatzweise ernst zu nehmen.</p>
<p>Tut es einmal, aus Spaß: Die öffentliche Verwaltung würde sofort bankrott gehen und könnte die einfachsten Dinge nicht mehr regeln, wenn die Menschen diese Art von Belehrungen ernst und Drohgerüste wie diese mit Antwortbriefen ausführlich auseinander nähmen, mit der Folge, dass die öffentliche Verwaltung nun auch noch verpflichtet wäre, aus Rechtsgründen freilich, derartige &#8222;berechtigte Anfragen&#8220; schriftlich -rechtssicher- zu beantworten.</p>
<blockquote><p>Das Ziel dieses &#8222;zu ausführlichen Schwachsinns ist immer die Begrenzung, die Deckelung der Menschen auf eine vermeintlich richtige &#8222;bürgerliche Normgröße&#8220;, auf Passgerechtigkeit und Kontrolle über das Denken. Dafür bricht sich der Verwaltungsakt Bahn in sinnentleerten, textbausteinartigen Fragmenten für jede schon mal erlebte Eventualität. Das hat auch sein gutes: Man kann mit derlei &#8222;Textbibliothek&#8220; eben  hirnrissige Idioten als Mitarbeiter beschäftigen, die dafür nicht mehr näher nachdenken müssen, was sie tun. Prima.</p></blockquote>
<p>Es ist die Sprache, die vor vermeintlicher Ordnung strotzt, in der Ordnung ist, was öffentliche Verwaltung ausspricht und Unordnung alles, was öffentliche Verwaltung in ihrer Bräsigkeit und Piefigkeit stört. Geradezu widerlich, würde man dies noch weiter inhaltlich vertiefen und den ganzen Sachverhalt &#8222;ordentlich&#8220; einer öffentlichen Leserschaft darlegen. Hinter diesem Satz steckt nichts anderes als der verzweifelte Gedanke, Bürger zur Ordnung zu rufen, für was für einen nichtigen Anlass auch immer.  Zur Benutzung der obigen Kleinkläranlage übrigens, gibt es gar keine Alternative, denn wo das Grundstück liegt, ist nichts anderes als das: &#8222;Stand der Technik&#8220;. Ein überflüssiger Verwaltungsakt, daher. Dafür die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;, der Award für besonders gute Leistungen. Herzlichen Glückwunsch, Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;.</p>
<p>Gut gemacht. &#8211; Fazit? Halten wir säuberlich Ordnung in unserem Kopf, denn er legt die Gedanken für die Tat. Wenn wir diesen Zustand nicht akzeptieren möchten, so nennen wir die Ratio in unserer rechten Hirnhälfte (bei Linkshändern links) in Zukunft klar und deutlich &#8222;Wut&#8220;. Und lassen nicht zu, dass uns die piefigen Spießigen an ihre bürgerlichen Messlatten nageln. Howgh, ich habe gerochen. Und zwar den Braten, den zarten. Haben wir einen Riss im Hirn? &#8211; Eine Band, in der ich ca. 1986 mitmischte als Schlagzeuger, mit dem Namen &#8222;Minimaler Konsens&#8220; (kurz: MOK), hatten einen gleichlautenden Titel. War 1986 schon abzusehen, was die zwingende Folge all dessen wäre? Vermutlich.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/05-Riss-im-Hirn.mp3">05 Riss im Hirn</a><br />
<em><span style="color: #888888;">Musik: &#8222;Riss im Hirn&#8220; (Proberaum-Aufnahme ca. 1986, Berliner Band &#8222;Minimaler Konsens&#8220;)</span></em></p>
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		<title>1658-14 &#8211; Video: Angewendet auf das gesamte Leben bleibt überwiegend alles ungesagt! Das ist bedauerlich.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197014-video-angewendet-auf-das-gesamte-leben-bleibt-ueberwiegend-alles-ungesagt-das-ist-bedauerlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
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					<description><![CDATA[Could-have-been love story Leitsatz des Videos mit Textlastigkeit, hier willkürlich hinein interpretiert: One day baby, we&#8217;ll be old, oh baby, we&#8217;ll be old And think of all the stories that we could have told So funktioniert die Kommunikation zwischen uns, wahrscheinlich. Und irgendwie auch nicht. Intellektuelle Erbauung dazu hier bitte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" title="Could-have-been love story" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/zUe3sbtqI2Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #c0c0c0;"><em>Could-have-been love story</em></span></p>
<p>Leitsatz des Videos mit Textlastigkeit, hier willkürlich hinein interpretiert:</p>
<blockquote><p>One day baby, we&#8217;ll be old, oh baby, we&#8217;ll be old<br />
And think of all the stories that we could have told</p></blockquote>
<p>So funktioniert die Kommunikation zwischen uns, wahrscheinlich. Und irgendwie auch nicht.</p>
<p>Intellektuelle Erbauung <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15286">dazu hier bitte</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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		<title>1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/195514-branchen-berufe-der-laestige-streit-um-die-richtige-hoehe-der-elektrikerrechnung-positionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 10:35:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Empfehlungsmanagement: Wenn die Hausverwaltung einen Handwerker empfiehlt. Oder der Idee gefolgt wird, das eins und eins zwei ergibt, so von wegen Synergien&#8230;. &#8211; kommt am Ende rechnerisch (auf Rechnung) &#8222;drei&#8220; raus, haben alle Beteiligten ein Problem. Ein Kunde von vernetzt in seinem Kopf, was er weiß. Wenn der Elektriker &#8222;die anderen Punkte&#8220; im Auftrag der ... <a title="1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/195514-branchen-berufe-der-laestige-streit-um-die-richtige-hoehe-der-elektrikerrechnung-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13436" aria-describedby="caption-attachment-13436" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13436" alt="Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13436" class="wp-caption-text">Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister</figcaption></figure>
<blockquote><p>Empfehlungsmanagement: Wenn die Hausverwaltung einen Handwerker empfiehlt. Oder der Idee gefolgt wird, das eins und eins zwei ergibt, so von wegen Synergien&#8230;. &#8211; kommt am Ende rechnerisch (auf Rechnung) &#8222;drei&#8220; raus, haben alle Beteiligten ein Problem.</p></blockquote>
<p>Ein Kunde von vernetzt in seinem Kopf, was er weiß.</p>
<p>Wenn der Elektriker &#8222;die anderen Punkte&#8220; im Auftrag der Hausverwaltung bei uns in der Wohnanlage macht, zu denen er bereits beauftragt ist, kann ich den bitten, auch noch diese Kleinigkeit für mich privat zu machen. Die Differenz, die zahl ich.</p>
<p>Das macht er gleich mit. Ein Abwasch.</p>
<p>Da spar ich Geld. Er muss nicht extra anfahren, weil er ja sowieso schon kommt. Eine Anfahrt weniger. Bingo. Eine Win-Win-Situation.</p>
<p><span id="more-15558"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Was wir im Kopf haben, das ist selbstredend so: In unseren Gedanken. Auf diese Weise kommen wir klar. Ob wir das, was wir im Kopf haben, auch mit Mitmenschen durchsetzen können zu leben, steht auf einem anderen Blatt. Hören sie uns nicht zu oder äußern wir uns unklar, entsteht eine Gemengelage zwischen Anspruch und Realität. Gute, alte Schriftform: Hast du klar und deutlich umrissen und wurde die genaue Einhaltung bestimmter Auftragsparameter gefordert, bist du im Recht. Wurde nur kurz &#8222;wischi waschi&#8220; gesprochen in der Annahme, der andere wird &#8222;wirtschaftlich mitdenken&#8220;, ist alles möglich. Und nichts un-&#8230;..</p></blockquote>
<p>Das Leben, das ist anders. Vollkommen anders. Verflochtene, kompliziert zu merkende Bedingungen sind abzustreifen und geraten schnell in Vergessenheit: Ein Auftrag ist ein Auftrag. Diesen durchzuführen, bedarf einer Anfahrt. Oder auch mehrerer.</p>
<p>Für den anderen Auftrag muss der Handwerker erst die Teile bestellen, sagt er sich. Die sind noch nicht da. &#8222;Komme nur dann zu mir und richte meine Kleinigkeit kostengünstiger, wenn du dafür nicht extra anfahren musst.&#8220; Wurde das so gesagt? &#8211;</p>
<p>Waren wir dabei? Nein. Ist es unser Problem? Nein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7542" alt="Banner Rechtliches Gehör" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Banner.Rechtliches.Gehoer.jpg" width="250" height="300" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Manfred Mann&amp;apos;s Earthband - The Roaring Silence - 01 Blinded By The Light" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/LKuxtbiXD3Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<em><span style="color: #888888;">MMEB-The Roaring Silence-Blinded By The Light</span></em></p>
<blockquote><p>Schrei aus der Stille: Hör doch mal zu. &#8222;The Roaring Silence&#8220;: Album von Manfred Mann´s Earthband, Veröffentlichung: 1976. &#8222;Blinded by the light&#8220;: Wenn der Elektriker mehr Licht macht als erwartet und du geblendet bist. Von der Schönheit der Welt, vom Frühling, vom LED-Lichtsystem! Im Hauseingang, der wie ein Kundenfang&#8230;</p></blockquote>
<p>Die andere Sache liegt schon länger rum und wurde bislang nicht abgearbeitet. Die Hausverwaltung mahnt auch nicht. Es ist eigentlich unschön, denn dass es heller sein soll und eine Kameraattrappe vorm Haus hängen möchte, hat Sicherheitsgründe im Winter.</p>
<p>Und, oh Wunder, der Winter ist jetzt bald vorbei, immer ist irgendwas.</p>
<p>Dass der Handwerker die Rechnung gekürzt bekam, bei dieser Sachlage, um die Kosten der Anfahrt, hat die Handwerkerehre verletzt.  Und das Gefühl für Anständigkeit bei der &#8222;abgerechneten&#8220; Kundin. &#8222;Für Sie arbeite ich nicht mehr&#8220;, wurde gesagt. Und geantwortet: &#8222;Na gut, dann eben ein anderer.&#8220;</p>
<p>So oder so ähnlich. Wer hat Recht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15559" alt="Perlator" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Perlator.jpg" width="124" height="132" /></p>
<blockquote><p>Der Hausverwalter als Mediator? Zuweilen. Oder als Perlator: An dem alles abperlt, was sich Bahn bricht, an täglichem Ärger mit den misslungenen Versuchen auskömmlich zu leben.</p></blockquote>
<p>Und sind wir Mediatoren und müssen das überwachen? Wie nun rauskommen aus solchen Dilemma? &#8211; Sagen wir ruhig einmal deutlich: In ca. siebzig bis fünfundneunzig Prozent aller Beanstandungsfälle liegt der Hase im Pfeffer in fehlerhafter, zu wenig aufmerksamer Kommunikation. Die Menschen hören sich einfach nicht mehr genügend zu.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1641-14 &#8211; Video: Der &#8222;Conny-Jash-Faktor&#8220; im Leben! Rückschauend betrachtet&#8230;vom Schmerz #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/195314-video-der-conny-jash-faktor-im-leben-rueckschauend-betrachtet-vom-schmerz-lied-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 10:13:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Epitaph (griechisch ἐπιτάφιοv bzw. lat. epitaphium, von ἐπί epi ‚bei, auf‘ und τάφος taphos ‚Grab‘; Plural Epitaphe; im Deutschen auch Epitaphium, Plural Epitaphien) wird ein Denkmal mit einer Gedenkinschrift zur Erinnerung an einen oder mehrere Verstorbene bezeichnet. Epitaphe können künstlerisch aufwendig gestaltet sein und befinden sich im Unterschied zum Grabmal nicht zwangsläufig am Bestattungsort. ... <a title="1641-14 &#8211; Video: Der &#8222;Conny-Jash-Faktor&#8220; im Leben! Rückschauend betrachtet&#8230;vom Schmerz #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/195314-video-der-conny-jash-faktor-im-leben-rueckschauend-betrachtet-vom-schmerz-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1641-14 &#8211; Video: Der &#8222;Conny-Jash-Faktor&#8220; im Leben! Rückschauend betrachtet&#8230;vom Schmerz #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15548" alt="Conny-Jash-Faktor" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Conny-Jash-Faktor.jpg" width="650" height="495" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Conny-Jash-Faktor.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Conny-Jash-Faktor-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Als Epitaph (griechisch ἐπιτάφιοv bzw. lat. epitaphium, von ἐπί epi ‚bei, auf‘ und τάφος taphos ‚Grab‘; Plural Epitaphe; im Deutschen auch Epitaphium, Plural Epitaphien) wird ein Denkmal mit einer Gedenkinschrift zur Erinnerung an einen oder mehrere Verstorbene bezeichnet. Epitaphe können künstlerisch aufwendig gestaltet sein und befinden sich im Unterschied zum Grabmal nicht zwangsläufig am Bestattungsort. (aus Wikipedia zu &#8222;Epitaph&#8220;)</p></blockquote>
<p>Wenn niemand mehr Kultur noch betrachtet, ohne befürchten zu müssen, das Kultur ein Vergehen ist, wird sich niemals mehr an ihr vergehen. Sich ihrer zu bedienen, ohne dafür &#8222;zu zahlen&#8220;, als eine Sache des wirtschaftlichen Gewinnerwerbs: oh, gottlose Gesellschaft.</p>
<p>In Bitcoins, Interneteuros und mit harten Silberdollar. Dann ist die Zeit der Zwerge gekommen: Und Karl Kraus wusste zu sagen: &#8222;Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.&#8220; Peng, das hatte gesessen. Doch wer kennt heute noch Karl Kraus? Die wenigstens, außer vielleicht ein paar Randfichten. . Und vielleicht Michael Maus.</p>
<p>Somebody jedenfalls wusste Bescheid. Der große, alte amerikanische Johnny Cash. Amerika, also der Berliner Speckgürtel.</p>
<p><span id="more-15547"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Es nahm dieses Lied in seine alt gewordenen Hände, bearbeitete es so lange, bis es ein neues Stück Musikkultur wurde, und nun wurde es wie folgt übersetzt:</p>
<p><strong>&#8222;Hurt&#8220;</strong></p>
<p>Ich habe mich heute selbst verletzt<br />
um zu sehen ob ich noch fühlen kann<br />
Ich konzentrierte mich auf den Schmerz<br />
die einzige Sache die echt ist</p>
<p>Die Nadel reißt ein Loch<br />
Das alte vertraute Stechen<br />
Ich versuche es alles abzutöten<br />
Aber ich erinnere mich an alles</p>
<p>Was ist aus mir geworden?<br />
Mein lieber Freund<br />
Jeder den ich kenne<br />
Geht am Ende fort</p>
<p>Und du könntest es alles haben<br />
Mein Reich aus Schmutz<br />
Ich werde dich fallen lassen<br />
Ich werde dich verletzen</p>
<p>Ich trage diese Krone aus Dornen<br />
Oben über meinem Lügnerthron<br />
Voll von kaputten Gedanken,<br />
Die ich nicht reparieren kann<br />
Unter den Gläsern der Zeit<br />
Verschwinden die Gefühle<br />
Du bist jemand anders<br />
Und ich bin immer noch genau hier</p>
<p>Was ist aus mir geworden?<br />
Mein lieber Freund<br />
Jeder den ich kenne<br />
Geht am Ende fort<br />
Und du könntest es alles haben<br />
Mein Reich aus Schmutz<br />
Ich werde dich fallen lassen<br />
Ich werde dich verletzen</p>
<p>Wenn ich noch mal starten könnte<br />
Eine Million Meilen weit weg<br />
Würde ich mir selber treu bleiben<br />
Ich würde einen Weg finden</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Johnny Cash - Hurt" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/3aF9AJm0RFc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Johnny Cash &#8211; &#8218;Hurt&#8220;</p>
<p>Wenn der Tag einfach nicht enden will und dir selbst nur die Nacht übrigbleibt, wenn du dir sicher bist, genug von diesem Leben zu haben, halte durch! Lass dich nicht gehen, denn jeder (von uns) weint und jeder (von uns) verletzt manchmal.</p>
<p>Manchmal läuft irgendwie alles falsch. Drum lass uns jetzt einfach zusammen singen.</p>
<p>Weitere Anregungen <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=S2N_uvnvGbI" target="_blank">dazu hier</a></p>
<p><em><span style="color: #888888;">(Danke, Björn Casapietra)</span></em></p>
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		<title>1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 09:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, ... <a title="1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15517" alt="Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg" width="650" height="604" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten-300x278.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben<br />
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann" target="_blank">Berlin-Kreuzberg</a> und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann &#8222;das gesagte Wort&#8220; sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194514-literatuer-darf-man-tippen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 08:00:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[grüner Pfeffer]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Tuchkolsky]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeffer]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeffer unterm Arsch]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Tomatensaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Maschinenschreiber werden mich verstehen: Eine Maschine kann einem so vertraut werden wie ein Federhalter. Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken. Und wir wären sehr erstaunt, wenn uns jemand sagte: Wie unpersönlich –! Unpersönlich? Es ist doch ... <a title="1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194514-literatuer-darf-man-tippen/" aria-label="Mehr Informationen über 1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15505" alt="Kurt.Tucholsky_Darf.man.tippen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-900x900.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Alle Maschinenschreiber werden mich verstehen: Eine Maschine kann einem so vertraut werden wie ein Federhalter. Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken. Und wir wären sehr erstaunt, wenn uns jemand sagte: Wie unpersönlich –! Unpersönlich? Es ist doch unsere, unsere alte und treue Maschine. Und man kann alles lesen. (Tucholsky, Link unten) &#8211; Bloggwart meint: Das hat &#8222;Pfeffer unterm Arsch&#8220;.  XI Gong! Pong!</p></blockquote>
<p>Darf man tippen? Dieser Text ist relevant und es steht fest: Das Gefühl, was diese Frage betrifft, hat sich verändert. Heute gilt es als ungewöhnlich, handgeschriebene, handgeschöpfte Büttenpapierbriefe zu verfassen. Auch intensive, von Intimität tropfende Kalamitäten wie briefliche Austauschgedanken werden schriftlich vollelektronisch verfaselt. Nicht mit Verschlüsselung. Trinken wir einen Tomate<strong>NSA</strong>aft darauf. Mit grünem Pfeffer, also einer perfiden Schürfnote. Der ganze Text befindet sich <a title="externer Link" href="http://www.textlog.de/tucholsky-tippen.html">ungekürzt hier</a>.</p>
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