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	<title>Querulanz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Querulanz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 07:47:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT ... <a title="2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3258-20-alltag-die-durchfuehrung-eines-auftrags-mit-einer-querulantenklausel-in-berlin-wilmersdorf/" aria-label="Mehr Informationen über 2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" alt="Banner Baum der Erkenntnis" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT HIER nicht weiter zu beeinträchtigen und weitere Beaufsichtigung derselben zu unterlassen. Sodann sind derartige Personen strikt zu ignorieren (Querulantenklausel). Die Klausel bezieht sich auf namentlich in diesem Auftrag NICHT erwähnte, andere Personen und erfolgt erfahrungsgemäß.***</p></blockquote>
<p>Es hat doch keinen Sinn, wenn es nur textlich da steht, aber sich die Sache niemand zu eigen machen kann, weil sie zu fern ab jeglichen Verständnisses stattfindet. Es geht um einen dicken Elektriker aus Wilmersdorf, der dort ein Teileigentum besitzt und nun Gott und die Welt drangsaliert, und niemand kann noch vernünftig Hausverwaltungsaufgaben durchführen, ohne mit dem Dicken in Konflikt zu geraten.</p>
<p>Von den oberen Geschossen erfolgen aus den Wohnungsfenstern Ausastungen an einem großen Essigbaum, alsbald. Dazu wird man keinen Steiger (Hebebühne) mieten, als Baumdienst, sondern hohe Stockwerksetagen im dreiseitigen Innenhof betreten und aus Fenstern und von Balkonen langstielige Teleskopschneidegeräte verwenden. Das Natur- und Grünflächenamt des Bezirks hat den Umfang der Arbeiten behördlich genehmigt. Schon das sicherheitshalber. Wegen Herald B., dem dicken Elektriker. Er droht schon telefonisch, &#8222;mit dem Amtsleiter dort befreundet&#8220; zu sein und fragt telefonisch die Hausverwaltung. Auch zu dem Sachbearbeiter vom Amt ist Herald B. wie eine Klette. Man wird ihn einfach nicht los. Sobald irgend jemand den Hof betritt, taucht &#8222;der Dicke&#8220; wichtigtuerisch auf, schwingt bedrohlich wirkende Reden, droht mit seinen guten Beziehungen zum Chef von Bundesrechnungshof, zur Steuerfahndung und sagt, das Wohnungsamt würde Zwangsmaßnahmen einleiten. Es ist ein hanebüchener Quatsch, den der Dicke absondert. Wer ihn länger kennt, weiß das. Man schaltet auf Durchzug. Lass ihn reden.</p>
<p>Man verhält sich den Erfordernissen entsprechend: Aufträge an Handwerker werden bis zur Undurchführbarkeit und Verteuerung erschwert, niemand arbeitet dort gern und die Hausverwaltung kriegt solche Aufträge &#8222;nicht mehr auf die Kette&#8220;. Die Handwerker haben genug zu tun, sie müssen nicht auch noch die Bescheuerten bedienen. Die Hausverwaltung setzt jetzt ganz offiziell solche Querulantenklauseln zu den Aufträgen hinzu als Warnhinweis. Das ist natürlich total abschreckend.</p>
<p>Verfassungsrichter Andreas Voßkuhles Senat (Beschluss  2 BvR 2153/18 &#8211; <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20BvR%202153/18">hier</a>) entschied schriftlich nachzulesen: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde des gerichtsbekannten Beschwerdeführers ist aus den genannten Gründen offensichtlich unzulässig. Die Ausführungen in den Schriftsätzen erschöpfen sich zudem über weite Teile in persönlichen Angriffen auf Angehörige der Justiz (**); sie sind weit überwiegend obszöner, vulgärer und beleidigender Natur.&#8220; Und weiter: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde wurde missbräuchlich im Sinne von § 34 Abs. 2 BVerfGG erhoben. Dem Beschwerdeführer war daher eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 250 Euro aufzuerlegen.&#8220; &#8211; Zum letzten Mal zog Andreas Voßkuhle am 5. Mai 2020 nach zwölf Richterjahren<strong> </strong>seine rote Robe an.  Mehr Mut, mehr Räson. &#8211; Querulanten für die Quadraturen ihrer Querulanz zu bestrafen wird sie nicht wirklich treffen, es füttert doch den Affen mit Zucker. Der Berichterstatter überträgt den Justizfall Querulantenklausel auf den dicken Elektriker aus Wilmersdorf. <strong>Wer kann hier noch folgen? </strong></p>
<p><strong>Die Querulantenklausel im Handwerkerauftrag für den Baumdienst in Berlin-Wilmersdorf:</strong> Wer hätte das gedacht? Während wir hier Bericht erstatten, sitzt irgendwo ein beschäftigungsarmer, dicker Elektriker und schreibt Verriss-Bewertungen über seine Hausverwaltung. Mit Fotos und mit roten Pfeilen auf den Fotos, die beweisen sollen, wie bescheuert die Hausverwaltung ist. Herald B. ist einer von vielen, die wie Andreas Voßkuhle zu entscheiden hatte, obszöner, vulgärer und beleidigender Natur sind &#8211; im Grunde seines Herzens. Männer wie Herald B., das sind auch Wutbürger, wütende Deutsche, besorgte Bürger und verkrachte Existenzen. <strong>Die geliebt werden müssten. Liebe ist alles.  </strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Querulantenklausel: <a href="https://www.rechtslupe.de/allgmeines/der-beschwerdefuehrer-bverfg-3134782" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie das Bundesverfassungsgericht Strafzinsen erhebt</a></li>
</ul>
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		<title>2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 13:31:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben: &#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet ... <a title="2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3228-19-positionen-wie-man-rechtsschaffenes-verwaltungshandeln-einfach-ausser-kraft-setzt/" aria-label="Mehr Informationen über 2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der<br />
Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger<br />
oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet wurde. Eine individuelle Beantwortung ist aus Gründen der Vielzahl nicht in jedem<br />
Fall möglich. Das automatisierte Verfahren, das bei den meisten Bußgeldstellen der Bundesrepublik Deutschland üblich ist, führt keinesfalls zu einer<br />
Verkürzung der Rechte des Betroffenen, da -wie dargelegt- eine Prüfung seiner Einlassungen erfolgt und ggf. auch zu einer Verfahrenseinstellung<br />
führt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jetzt ist es so weit. Enorm? Wie verhält es sich mit dem Postausgang? Auch enorm? Richtig: Ist er wohl. Sonst wäre ja auch nicht so viel Posteingang. Oder glaubt jemand im Ernst, Menschen würden freiwillig Post an die Polizei schicken? Tendenz zunehmend? Überall Staustellen, wo niemand arbeitet, Jahre lang. Um Berlin herum sind Straßen Baustellen ohne Bauarbeiter. Das Tempo ist reguliert: 40, 60, 80, 60, 40, 80, 60. Hopp hopp, Schweinsgalopp. Anfahren, beschleunigen, abbremsen. Normal ist das nicht. Alle brauchen zusätzliche Stunden. Berlin, das ist so Flughafen.</p>
<p>So wie die Stadtautobahn. Oder wie Bezirksämter. Nichts geht mehr, collapsed rudiments. Die Polizei blitzt so viel (&#8222;Das ist doch richtig so, oder?&#8220;) , dass sie jetzt so viel Post verschickt, mit Briefen, die keinen lesbaren Text mehr enthalten. Dank EDV werden jetzt die Einzelfallprüfungen abgeschafft, steht in den vielen verschickten Briefen. Ein ganz enormer Posteingang. Wer hätte denn damit gerechnet? Die öffentliche Verwaltung? Fehlanzeige: Die kann nicht rechnen. Ähem, Flughafen. Ähem, Elbphilharmonie. Ähem, ach lassen wir das.</p>
<p>Muss die Polizei nicht den Postausgang runter fahren und sich sorgen, dass nicht mehr so enormer Posteingang resultiert. Es mag rabulistisch klingen: Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu? Der Textbaustein da oben ist im Grunde illegal. Er ist rechtswidrig und ein Schlag ins Gesicht einer demokratischen Gesellschaft. Dass so ein Textbaustein von jemandem erdacht und standardmäßig vorformuliert werden und in den Regelschriftverkehr der Polizei eingeführt werden darf, zeigt dass wir nun bereits einen ganzen Schritt weiter sind.</p>
<p>Gestern standen wir einen Schritt vor dem Abgrund. Dieser ganze Schritt weiter ist der Fortschritt, den ich meine.</p>
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		<title>2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte. Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel ... <a title="2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/" aria-label="Mehr Informationen über 2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte.</p></blockquote>
<p>Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel Menschen an Heizkosten aufwenden, um ihre Wohnungen zu beheizen, muss der Netzbetreiber diese Daten erheben und dem Verwalter zur Verfügung stellen. Aus Datenschutzgründen anonymisiert. Na klar.</p>
<p>Es heißt aus Datenschutzgründen, es gehe den Verwalter nichts an, wie viel Michael Müller (* Name geändert) in Berlin-Friedenau in seiner Wohnung an Gas verbraucht, um zu kochen (Aha! Was hat das denn damit zu tun?), zu duschen, zu baden und die Wohnung zu beheizen. Dies Sammelsurium schützenswürdiger Daten geht den Verwalter der WEG nichts an. Und richtig: Der Verbrauch findet im Sondereigentum statt. Auch wenn mich Michael Müller deswegen nicht einlädt, um für mich zu kochen: Datenschutz, ich hör Dir tröpfeln.</p>
<p>So eine Verbrauchsdatenanalyse kostet gerundet 60,- €. Das kochen müsste eigentlich herausgerechnet sein.</p>
<p><span id="more-18188"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zusammenfassung in Kurzform: Die Forderung der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, neben der Verwaltervollmacht müsse die Hausverwalterin im Falle einer Verbrauchsanalyse (Gasverbräuche Endkunden, aus Datenschutzgründen anonymisiert) eine schriftliche Eigentümerliste vorlegen, um Auskunft zu erhalten, wurde aus den zutreffenden Gründen des vom Beschwerdeführers und Verwalters G. aus B. nunmehr fallen gelassen. In der Tat ein richtiger Schritt. Datenschutz bei Netzgesellschaft ist nicht anders zu verstehen als gegen sie. Ein doppeltes Lottchen, tausche Eigentümerliste gegen Datenschutz-Verbrauchsanalyse ohne Eigentümerdaten brauche daher nicht weiter untersucht zu werden. (Die DSGVO treibt Früchte. Und Früchtchen.)</p></blockquote>
<p>Nun wendet sich der WEG-Verwalter nach dem 25.05. an die Netzgesellschaft und begehrt die Analyse, denn sie ist Voraussetzung für die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises, den jeder Hauseigentümer haben muss. Man kann solche Ausweise bspw. über die in diesem Punkt servicefreundliche Gasag erstellen lassen. Das kostet weitere 60,- €. Oder man nimmt einen externen, anderen Dienstleister. Die verlangen meist mehr und klären ihre Kunden häufig nicht richtig auf oder warnen sogar vor allerhand Brimborium. So lassen sich bessere Preise erzielen.</p>
<p>Es braucht keine besonderen Umstände, das Ding ist ganz einfach.</p>
<p>Die Verwalterin muss bei der Netzgesellschaft dazu eine Verwaltervollmacht vorlegen. Getan.</p>
<p>Sie, die fleißige Mitarbeiterin der Netzgesellschaft, ruft nun aber an und verlangt tatsächlich eine Eigentümerliste.</p>
<p>Da widerspricht das kalt gerührte Verwalterherz. Aha? Ohne Eigentümerliste geht es nicht? Das biegt der professionelle Verwalter am Telefonat ab. Nein, das geht nicht. Und sie, wir nennen Sie Nadine Netz (* Name geändert) kommt auch dagegen schlecht an. Dass das Telefonat eindeutig mit einem Njet unsererseits beendet wurde, russisch für Nein, ficht Nadine Netz nicht an. Sie schickt eine Email hinterher. &#8222;Bitte reichen Sie noch eine Eigentümerliste ein.&#8220;</p>
<p>Und hier wird der Vorgang nun bürokratisch komplex und schriftlich. Aber es geht um 60,- € und eine Verbrauchsdatenanalyse, die dringend erforderlich ist und um eine zusätzliche Eigentümerliste, die gefordert wird, obwohl auf den Texten der Websites der Netzgesellschaft und in den Vordrucken der Netzgesellschaft dafür nichts entsprechend vermerkt ist. Weil Nadine Netz aber telefonisch schon bemerkt hat: Das machen wir bei Eigentümergemeinschaften schon immer so.</p>
<p>Wir fassen uns kurz: Die Forderung ist seit heute weg und aus der Welt. Auf mehrfaches Nachfragen unsererseits.</p>
<p>Zum Schriftverkehr: wir schreiben&#8230;</p>
<p>Ihre Forderung begegnet rechtlichen Bedenken, da Sie die Verwaltervollmacht haben. Die rechtlichen Bedenken sind auch neu und Sie kennen Sie bestimmt aufgrund neuester Nachschulung auch: Die neue Datenschutz-Grundverordnung erlaubt mir nicht mehr wie früher den gedankenlosen Umgang mit Eigentümerdaten. Aktuell haben noch nicht alle Eigentümer eine so genannte Datenschutzerklärung abgegeben und uns zur Weitergabe autorisiert.</p>
<p>Am Telefon haben Sie gesagt, Sie haben viele offene Vorgänge auf dem Schreibtisch und unsere zu schnelle Zahlung, ohne auf Papierpost zu warten, die sie uns nicht per Email schicken können, weil sie das nicht wollen. Mir wäre deswegen unbedingt auch für jeden weiteren Fall sehr wichtig, nicht ständig noch neue, noch komplizierende Anforderungen zu erhalten. Die WEG ist nach inzwischen jahrelang geklärter Rechtsprechung teilsrechtsfähig und wir vertreten den Verband, bzw. das Verwaltungsvermögen kraft Gesetz. Insofern stellt sich die Frage einer unzulässigen, überflüssigen Datenübererhebung?</p>
<p>Die Netzgesellschaft als Tochtergesellschaft namhafter Versorger ist ja ohnehin eng an diese verbunden, sodass die Forderung einer zusätzlich erforderlichen Eigentümerliste möglicherweise vollkommen entbehrlich ist, gerade auch angesichts der gewechselten Rechtslage seit 25.05. – Bitte prüfen Sie das dringend und beseitigen Sie Hindernisse, den gesetzlich erforderlichen Gebäudenergieausweis ohne Inhaltshemmnisse erarbeiten zu dürfen. Langer Schriftverkehr würde dies definitiv verhindern. Wir danken. Schöne Zeit noch, weiterhin.</p>
<p>Die Antwort der Netzgesellschaft ist kurz: &#8222;Wir werden das mit dem neuen Datenschutz ab dem 25.5. bei uns im Hause klären lassen.&#8220;</p>
<p>Da dann wieder fünf-sechs Tage nichts zu hören ist, fassen wir nach:</p>
<p>Sie hatten die Freundlichkeit anzukündigen, dass Sie etwas klären wollen. Da Sie nun nichts mehr von sich hören lassen, nehme ich an, Sie haben sich inzwischen stillschweigend meiner Auffassung angeschlossen. Die Verbrauchsdatenanalyse mit Ihrerseits aus Datenschutzgründen praktiziertem Datenschutz, dem wir nun das genaue Äquivalent entgegensetzen, nämlich unseren Datenschutz – ein richtiges doppeltes Lottchen, was? – Dreifacher Datenschutz, Nichtauskunft über die Erledigung Ihrer Überlegung, sich sachkundig zu machen, darf es aber nicht geben. Hier müsste das Ziel im Fokus bleiben: Wir brauchen die Verbrauchsdatenanalyse. Sagen Sie mir bitte kurzfristig Bescheid? Mein Dank wäre Ihnen nun gewiss.  Es gibt keinen weiteren Grund, die Sache liegen zu lassen. Schöne Woche weiterhin.</p>
<p>Heute Morgen ruft Frollein Netz wieder an und ist ganz herzig.</p>
<p>Ja, nee, iss klar, Sie haben recht.</p>
<p>Ich fasse zusammen:</p>
<p>Die Zusammenfaltung von Umständen, Befindlichkeiten, von hohen Anforderungen, um etwas ganz einfaches zu erreichen, kann auch ein Selbstzweck von Großfirmenbüros sein, um das Anforderungsprofil schneller und verzögerungsfreier Antwort und Stellungnahme ungünstig zu beeinflussen. Die Taktik solcher Firmen lautet immer: Wenn jemand etwas will, mach ihm einfach viel Arbeit, dann wird es gemütlicher für uns. Danach trachtet die Bürokratie in sich selbst. Auf die Idee, dass weniger Anforderungen mehr sein könnten, kommt nicht jeder gleich.</p>
<p>Da muss man manchmal nachdenken.</p>
<p>Man ertappt sich insgeheim selbst dabei, häufig: Man macht sich alles zu kompliziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott sei Dank. Auch mal einen Punkt getroffen.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2016-18 &#8211; Positionen: Ich erkläre die Endlosigkeit von ein, zwei Dingen für abschließend beendet. #PofallabeendetDinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 19:56:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ronald Pofalla]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich erkläre heute ein paar Dinge für beendet. Das soziale Netzwerk Facebook. Als erstes. Gleich danach: Alle offenen Briefe und elektronischen Mitteilungen, die ohne Sinn und Verstand geschrieben wurden und nur, um Menschen wie mich auf Trab zu halten, mich zu entertainen und zu befassen. Ich erkläre dieses Unterfangen insgesamt für beendet. Allein aus urheberrechtlichen ... <a title="2016-18 &#8211; Positionen: Ich erkläre die Endlosigkeit von ein, zwei Dingen für abschließend beendet. #PofallabeendetDinge" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3236-18-positionen-ich-erklaere-die-endlosigkeit-von-ein-zwei-dingen-fuer-abschliessend-beendet-pofallabeendetdinge/" aria-label="Mehr Informationen über 2016-18 &#8211; Positionen: Ich erkläre die Endlosigkeit von ein, zwei Dingen für abschließend beendet. #PofallabeendetDinge">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_552" aria-describedby="caption-attachment-552" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-552" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_uw_problemloesung.jpg" alt="" width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-552" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich erkläre heute ein paar Dinge für beendet. Das soziale Netzwerk Facebook. Als erstes. Gleich danach: Alle offenen Briefe und elektronischen Mitteilungen, die ohne Sinn und Verstand geschrieben wurden und nur, um Menschen wie mich auf Trab zu halten, mich zu entertainen und zu befassen. Ich erkläre dieses Unterfangen insgesamt für beendet. Allein aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das Bild eines Vordrucks hier nicht zeigen, das mir Erledigung all meiner ungelösten Leiden verspricht.</p></blockquote>
<p>Manche Sachverhalte ziehen sich wie Bandwürmer und finden nie Beendigung. Häufig liegt das an den Beteiligten, an den Protagonisten.</p>
<p>Neu im Büro: Die Pofallaerklärung als Vordruck. &#8211; Ein Vorgang wird wg. unklarer Aktenlage für beendet erklärt.</p>
<p>&#8222;Liebe Grüße an die Gattin.&#8220;<br />
&#8222;Werd ich ausrichten, wenn ich zu Wort komm'&#8220; <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/telefon?source=feed_text" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">Telefon</span></span></a></p>
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		<title>1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 14:44:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hiermit übernehmen wir die Verantwortung für die Zerstörung der Autos des Ordnungsamtes in Berlin-Köpenick letzte Nacht. Wir setzen damit ein Zeichen gegen den Ordnungswahn innerhalb dieser Gesellschaft und senden eine Botschaft an den Law-and-Order Sheriff Henkel, der seit Monaten versucht, seinen persönlichen Rachefeldzug gegen alle Andersdenkenden zu führen. &#8211; Bekennerschreiben im Internet hier Ein Ordnungswahn ... <a title="1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313516-positionen-ordnungsamt-im-fussgaengerdienst-17-brennende-autos-und-bekenntnisse-gegen-law-and-order-politik/" aria-label="Mehr Informationen über 1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17460" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png" alt="R94_Banner" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Hiermit übernehmen wir die Verantwortung für die Zerstörung der Autos des Ordnungsamtes in Berlin-Köpenick letzte Nacht. Wir setzen damit ein Zeichen gegen den Ordnungswahn innerhalb dieser Gesellschaft und senden eine Botschaft an den Law-and-Order Sheriff Henkel, der seit Monaten versucht, seinen persönlichen Rachefeldzug gegen alle Andersdenkenden zu führen. &#8211; Bekennerschreiben im Internet <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/185480" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Ein Ordnungswahn wie Erdogan? Wenn es brennt und zündelt und Autos in Flammen aufgehen, ist jetzt das Ordnungsamt gemeint. Eine Fokussierung, die in der linken Stadtguerilla Platz greift. Man möchte die Law-and-Order-Politik geißeln, was viele Linke als Vorschriftenfaschismus verstehen. Diese Kritik geht im Prinzip in Ordnung und wird von kritischen Bürgern mit Argwohn und Wut geteilt. Der Staat wächst sich aus zur Vorschriftenkrake mit einem miesepetrigen, nicht mehr erreichbaren Beamtentum im kleinlichen Komplettdurchgriff auf den (Wut)Bürger. Vorschriften, die Vorschriften. Sie müssen das verstehen. Ein Spießbürgerstreich.</p>
<p>Dass die gewählten Mittel nicht in Ordnung sind, ist keine Frage. Man zündet nicht Autos an. Viele Menschen sind verdrossen und tauchen vor dem übermächtigen Großklopsgebilde öffentliche Verwaltung ab. Rückzug ins Private. &#8222;Nur ja jetzt keinen Staat, bitte.&#8220; Das Ordnungsamt muss sich derweil leibesertüchtigen: Dass die Mitarbeiter jetzt zu Fuß laufen müssen, weil alle Autos brannten, hat etwas für die Gesundheit und spazieren gehen macht den Kopf frei: &#8222;Vielleicht um zu merken, was für einen bescheuerten Job sie machen&#8220; stellt ein Leserbriefschreiber (oben verlinkt) mehr als lakonisch fest. Der Hauptmann von Köpenick war schließlich Fußgänger.</p>
<p>Weiterführend<br />
Zutreffend ausgewertet: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/17-angezuendete-autos-in-berlin-linksextremisten-bekennen-sich-zu-anschlag-auf-ordnungsamt/13889450.html" target="_blank">Der Tagesspiegel zum selben Thema</a></p>
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		<title>1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:21:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS: Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!) Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ... <a title="1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/" aria-label="Mehr Informationen über 1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5719" aria-describedby="caption-attachment-5719" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5719" alt="Messerscharfer Verstand - Beim Bloggen nicht hinderlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5719" class="wp-caption-text">Messerscharfer Verstand &#8211; Beim Bloggen nicht hinderlich!</figcaption></figure>
<p>Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS:</p>
<blockquote><p>Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!)</p></blockquote>
<p>Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ist zwecklos. Es ist ein Gelübde. Losgelöst von persönlicher Zuspitzung: In einem gut verwalteten Haus werden Wohnungseigentümer glücklich. Nicht Verwalter. Die wohnen dort. Nicht der. Eine Wohnanlage mit ca. 30 Wohnungen bringt ca. 650,- EUR pro Monat. Schreibt man für 500,- EUR Briefe + Emails zur Konfliktbefriedigung auf psychologisch anspruchsvollem Niveau, rechnet sich das nicht.</p>
<p>Der Verwalter hat einen Glücksgriff mit gedeihlicher Verwaltung und verständigen Wohnungseigentümern. Es gibt WEGs, die gelten als schwierig. Erst wenn der letzte Punkt aufgearbeitet ist, sind Eigentümer glücklich. Vielleicht sind sie glücklich, dass ihnen dabei jemand half, der ein geschicktes Händchen für sie führte. Eventuell sind sie undankbar. Oder sie verschleißen Verwalter wie andere Frühstücksbrötchen. Mit Schrot und Korn. Manche Prophezeiung aus dem Wutbürger-Evangelium ist für Atheisten in Wohnungseigentumssachen wortsprachlich falsch. Es erreicht einen nicht, klingt vom Verstand fern. Man muss erst mal frei vom Glauben sein. Dann flutscht es. Oder nie.</p>
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		<title>1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder ... <a title="1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/" aria-label="Mehr Informationen über 1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14152" aria-describedby="caption-attachment-14152" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14152" alt="Zwei Stühle eine Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14152" class="wp-caption-text">Zwei Stühle eine Meinung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder &#8222;Sturm im Wasserglas&#8220; oder wirklich weltbewegend. So genau weiß das heute Morgen niemand.</p></blockquote>
<p>Ein Wohnungseigentümer macht &#8222;einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballyhoo" target="_blank">Ballyhoo</a>&#8222;. Er möchte Rückstände zahlen, beschäftigt Gott und die Welt mit Aufstellungen, die er sich selbst anfertigen kann. Ist ganz einfach, zusammenrechnen, bezahlen.</p>
<p>Und, andere Wohnanlage heute Morgen: Sind Wohnungseigentümer &#8222;gute Demokraten&#8220;? Oder &#8222;manipuliertes Stimmvieh&#8220;? Beide Meinungen über Wohnungseigentümer existieren in der für real gehaltenen, subjektiven Welt von Miteigentümern. Jeden Tag meint einer, er habe Meinungen anderer im persönlichen Zugriff. Niemand sei clever genug, das zu durchschauen. Dieser Jemand heißt Cleverle.</p>
<p>Wohnungseigentümer haben durchaus eigenes Kalkül. Manche wollen sich vertragen miteinander und manche können es gar nicht. Nur auf Versammlungen müssen sie einander wie Bruder und Schwester achten und einander Aufwartung erweisen. Der Nachteil: Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Auch wenn Cleverle auf Versammlungen geht. S´Brüderle ist schon da. Mit eigener Meinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>1217-12 &#8211; Psychowelt: In der Rubrik &#8222;Unnützes Wissen&#8220; ist der Wohnungseigentumsquerulant immer an den Sachen dran!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/156012/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Unnützes Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Egal, welches Thema! Der Querulant im Gespräch mit dem Verwalter und seinen weiteren Miteigentümern. Es ist egal, welches Thema: Er geht gerade dagegen vor. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12435" title="Unnuetzes.Wissen_16.05.12" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Egal, welches Thema! Der Querulant im Gespräch mit dem Verwalter und seinen weiteren Miteigentümern. Es ist egal, welches Thema: Er geht gerade dagegen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/155312/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:03:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass ein Mieter Handwerksarbeiten zu dulden hat, die der Eigentümer veranlasst, ist bekannt. Heute wird der Verwaltung gemeldet, dass ein Mieter im Hause Stunk macht, als hätte er eine Störung. Bemerkenswert. Jemand outet sich selbst. Der Nachbar hat eine Scheibe, sagt der Handwerker. Er hat herumgebrüllt. Die Handwerker sind beauftragt, die Fassade zu streichen. Dazu ... <a title="1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155312/" aria-label="Mehr Informationen über 1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6159" aria-describedby="caption-attachment-6159" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dass ein Mieter Handwerksarbeiten zu dulden hat, die der Eigentümer veranlasst, ist bekannt. Heute wird der Verwaltung gemeldet, dass ein Mieter im Hause Stunk macht, als hätte er eine Störung. Bemerkenswert. Jemand outet sich selbst.</p></blockquote>
<p>Der Nachbar hat eine Scheibe, sagt der Handwerker. Er hat herumgebrüllt. Die Handwerker sind beauftragt, die Fassade zu streichen. Dazu klettern sie auf der Fassade herum. Der Mieter im ersten Stock will das nicht dulden. Er hat das Klettergeschirr des Handwerkers heruntergeworfen. Normalerweise löst man sowas mit zarten Klappsen auf den Hinterkopf des ausgerasteten Mieters, knallt ihm eine, dass er wieder runterkommt. Nicht in Berlin-Zehlendorf.</p>
<p>In Zehlendorf, in Zehlendorf ist wieder jemand mit dem Kopf im Torf. Was soll man auch machen in Zehlendorf? So hätte Rainald Grebe es vertont. Oder zumindest so ähnlich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in ... <a title="1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146512/" aria-label="Mehr Informationen über 1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11567" title="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg" alt="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Eine davon ist zwar nicht neu, sondern längst definiert. Demnach handelt es sich bei den Soziopathen also ab sofort um &#8222;die neue S-Klasse&#8220;. Die nachfolgende Geschichte spielte sich außerhalb unseres Verwaltungsbestandes bei einem Kollegen ab.</p>
<p><span id="more-11566"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" title="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<p>Doch zuerst zu zwei Beispielen aus unserer eigenen Verwaltungsarbeit:</p>
<p>Einer davon, über den ich schon viel früher berichtet hatte, wühlte immer abends unsere Müllcontainer vor dem Hause durch, in der Annahme, er könne dort endlich belastendes Material gegen die Hausverwaltung finden. Von diesem Menschen, den wir bürointern nur &#8222;den Krämer&#8220; nannten, trennten wir uns schon vor vielen Jahren. Eine andere solche &#8222;Querulantin&#8220; mit soziopathischem Verhalten, eine Wohnungseigentümerin und Dipl.-Handelslehrerin aus Marienfelde, führte seinerzeit ca. 35 Klagen gegen die &#8222;verbrecherische Hausverwaltung&#8220;.</p>
<p>Eine überaus schlaue, intelligente Frau, irgendetwas an ihr aber weniger intelligent. Wie konnte sie sich seinerzeit nur dazu versteigen, ihr Leben mit vollkommen nutzlosen, querulatorischen Klagen zuzubringen? Es blieb unerfindlich.</p>
<p>Irgendwann griff das empfindlichste aller Übel: Wir erstritten einen gerichtlichen Beschluss entsprechend §§ 18, 19 WoEigG, womit das Ehepaar verpflichtet wurde, die Wohnung zu veräußern und &#8222;aus der Anlage zu verschwinden&#8220;. Es ist kein Witz und möglicherweise Zufall, dass dieser &#8222;psychopathologische Fall&#8220;, die Frau Lehrerin, ganz kurze Zeit nach dem Zwangsveräußerungsentscheid spontan tot umkippte und seitdem begraben in Marienfelde ruht. Endlich Ruhe. Aus wessen Sicht, lasse ich hier offen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Ein auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierter Fachanwalt, mit dem wir regelmäßig prozessual zusammen arbeiten, erklärte mir einmal: &#8222;Du kannst als Anwalt Geld verdienen, aber du hast auch eine soziale Verpflichtung. Einen gewissen Bodensatz an Sozialfällen schleppe ich immer mit durch, darunter auch solche Mandanten, von denen ich selbst denke, sie sind äußerst schwierig.&#8220; Ja, das erinnert uns an eigene Einschätzungen und vergangene Aufträge.</p>
<p>Sidekick: Einen gewissen Bodensatz an vollkommen aus den Fugen geratenen Eigentümergemeinschaften kann und sollte jeder fachkundige, ordentliche Verwalter in die Verwaltung nehmen und &#8222;therapieren&#8220;. Nicht nur ist es so, dass eine Vielzahl von laienhaften Hausverwaltern unterwegs ist, die ihr Handwerk nicht verstehen. Mitnichten ist das der einzige Grund, warum Gemeinschaften aus den Fugen geraten. Es kann auch an der Gemeinschaft selber liegen, an ihrer inneren Struktur. An der psychisch gestörten Struktur einzelner Personen. Wie z.B. der Person des &#8222;Soziopathen&#8220;, lassen wir mal das Geschlecht hier außer Acht.</p>
<p>Doch nun zu dem angesprochenen Fall außerhalb unseres Verwaltungsbestandes:</p>
<p>Ein beruflicher Kollege berichtete uns kürzlich von einem Soziopathen namens Maximilian Sauer (* Name geändert). Sauer hat in Berlin-Mitte vor einigen Jahren einen typischen Berliner Altbau gekauft, diesen in Wohnungseigentum aufgeteilt und inzwischen fast vollständig weiterveräußert. Heute hält er noch zwei Einheiten in dem Haus. Es ist viel passiert in diesem Haus, inzwischen. Sauer hat die Mehrheit inzwischen verloren, die anderen, neuen Eigentümer haben sich inzwischen fester verabredet, auch um seinen äußerst schädlichen Einfluss auf die Verwaltung der Immobilie zu unterbinden.</p>
<p>Vor ca. vier Jahren haben sie die alte Verwaltung &#8222;in die Wüste&#8220; geschickt. Das Landgericht hat in zweiter Instanz die Verfehlungen der mit Sauer verbrüderten Hausverwaltung auf rund zwanzig Seiten einzeln en detail aufgelistet. Die Verwaltung wurde gerichtlich abgesetzt. Auf Veranlassung des Gerichts ist dann als Notverwalter eine große Berlin-Charlottenburger Hausverwaltung eingesetzt worden. Seit dem läuft alles einigermaßen richtig, von regelmäßigen &#8222;Sperrfeuern&#8220; des Soziopathen abgesehen.</p>
<p>Regelmäßig muss Sauer von den übrigen Wohnungseigentümern auf Zahlung von Wohngeld verklagt werden. Eigentlich ergibt das keinen richtigen Sinn. Am Ende jeden Verfahrens steht immer ein zur Zahlung verpflichtender Beschluss. Und sobald die finale Zwangsvollstreckung droht, erfolgt Zahlung. Warum nicht gleich?</p>
<figure id="attachment_6159-2" aria-describedby="caption-attachment-6159-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159-2" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<p>Sein Auftreten zeichnet in Sauer den Soziopathen aus.</p>
<p>Der Verwalter schildert ihn als jemanden, der geschliffen auftreten kann. Verbindlich, nett, nicht unsympathisch, immer in einer irgendwie gewinnenden Art und Weise.  Doch herrschen mehrere Seelen in derselben Brust, wie unser Kollege findet. Der mündlich-persönliche Auftritt von Herrn Sauer, das bedeutet nichts, für keinen Eurocent verbindlich sei das, was Sauer sagt. Wenn er den Raum verließe, verlören die Anderen stets den Wahrheitsgehalt dessen, was kurz zuvor gesagt wurde. Sauer lügt, betrügt, unterwandert, intrigiert, hintertreibt, spielt gegeneinander aus. Sie sagen über ihn, er manipuliere Menschen, er könne Menschen manipulieren, wenn sie ihn nicht rechtzeitig erkennen.</p>
<p>Wenn Maximilian Sauer aber schreibt, wird vieles deutlich. Ich lese einiges von ihm und mir wird schon nach wenigen Zeilen klar, mit was für einem Menschen ich es hier zu tun habe. Denn nach allem, was ich durch das Kollegengespräch weiß, fügt sich nun menüpunktartig das Geschriebene als Puzzleteil zu der Sache hinzu.</p>
<p>Die Diktion mehrerer Emails wirkt auf mich ein. Auffällig: Der Mann unterzeichnet jede noch so abstruse Äußerung stets mit einem &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Nein, meiner wäre der nicht. Wer unter jede hässliche Mitteilung &#8222;Ihr&#8220; schreibt, das blende ich lieber gleich aus. Es ist unaufrichtig. Man druckt ein &#8222;Ihr&#8220; nicht fest als Bestandteil einer Unterschrift, ein &#8222;Ihr&#8220; soll verbinden und ist eine Steigerung der ansonsten &#8222;freundlichen Grüße&#8220;, selbst wenn diese im Grunde unfreundlich gemeint sind. Ein &#8222;ihr&#8220; als Floskel, das gibt gleich mal 100 Punkte Abzug. Die Wohlverhaltensskala liegt ausgebreitet wie ein Sextant vor mir. Kapitän Bloggwart segelt gegen den unfreundlichen Wind. Und erkennt die schurkige Gurke.</p>
<p>Maximilian Sauer blickt fachlich nicht durch, das ist klar erkennbar. Und doch sitzt er wie Robinson Crusoe auf einer Insel seiner (vermeintlichen) Trümpfe und kleinen Gehässigkeiten.</p>
<blockquote><p><em>Es ist wie ein Spiel mit gezinkten Karten im Garten. Jetzt zieht er noch ein letztes As aus dem Ärmel. Fester Willen zum Triumph, ausgespielt vom Flötenschlumpf. Doch die Mitspieler, die Mit-Pokeranten, weisen den zockenden Lockvogel auf fehlenden Trumpf im eigenen Blatt hin: anstatt ein As in der Hand riecht das Blatt wie nach Aas von längst schon getötetem Leberkaas.</em></p></blockquote>
<p>Dass die Gemeinschaft beschlossen hat, gegen eine bestimmte unzulässige Nutzung seiner Einheiten ggf. gerichtlich vorzugehen, schreibt er dem Verwalter, sei &#8222;Schwachsinn&#8220;. &#8222;Zahlen werden Sie am Ende&#8220;.  Er beabsichtigt, alle vor den Kadi zu zerren und Schadenersatz zu erhalten.</p>
<p>Man muss schon sagen, dass insbesondere auch viele Ausrufezeichen in Briefen und Emails immer sehr vielsagend sind. Es ist so, als brüllt einen jemand an.</p>
<p>Wegen einer Vielzahl von anderen Ungereimtheiten, mutmaßt er: &#8222;Zum Schluss werden die Toten gezählt!&#8220; Ganz besonders gelte das für Sie, Herr &#8230;, denn &#8222;Hochmut kommt vor dem Fall!&#8220; &#8211; Aha!</p>
<p>Seine Sprache strotzt vor nicht nachvollziehbaren Schuldzuweisungen, Haftung, Schadenersatz und lauter juristischem Nonsens, nicht nachprüfbaren Angriffen und stets am Ende einer Aufklärung darüber, wer dafür einzustehen habe: Immer geht es um den Verwalter als Schuldigem. Der Verwalter ist offenbar an allem schuld. Die Anklageschrift ist erzähldicht: Pro Satz eine Schuldzuweisung nach außen. Das sind diejenigen, die nach innen nicht wirken, sondern abperlen an fremden, unzuständig bleibenden Außenwänden. Projektionen. </p>
<p>Er schreibt: &#8222;Ich wünsche Ihnen -als erstes in meinem Leben &#8211; dass das für Sie &#8230;.. ein Katastrophenjahr wird, an dem Sie alle lange zu knabbern haben.&#8220; &#8211; Wäre der Mann nicht so alt wie er ist, so sie ließe uns sein Teilsatz &#8222;als erstes in meinem Leben&#8220; vermuten, er käme erst demnächst als kleiner Oskar Matzerath (&#8222;Die Blechtrommel&#8220;) zwischen Mutters Gebeinen hervorgekrochen. Er schickt nur schon mal eine lebendige Knallerbsenstruktur aus Worten vor, die treffen, verletzen, betroffen machen möchten, bitte. Wahrscheinlich Erbsen mit japanischem Wasabi. Und dies schließend mit  &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Unser Grandmaster Flash. Einem solchen schrägen Vogel möchte man zurufen: &#8222;Wenn man von gar nichts eine Ahnung hat, einfach mal die <del>Fresse</del>Klappe halten!&#8220; &#8211; Der Kollege lacht, er darf das nicht sagen, es übersteigt seine Vorstellungskraft es zu sagen. Der Mensch denkt, Gott lenkt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QylP2cCwEv0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Einfach mal die Fresse halten (via Youtube)</em> </span></p>
<p>An einem anderen Tag wie diesen hat Maximilian Sauer keine Zeit, zu einer Eigentümerversammlung zu erscheinen. Er faxt eine weisungsgebundene Vollmacht dem Verwalter zu, das nennt er &#8222;seinen Abstimmungswillen&#8220;, und er schickt ihm hinterher &#8222;zur Sicherheit&#8220; auch noch den Faxsendebericht.  Der zugefaxte Faxsendebericht, das doppelte Lottchen der juristischen Zugangsbestätigung. Er schreibt, er erteilt die Vollmacht &#8222;nur zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;. Maximilian Sauer lebt in einer Scheinwelt der juristischen Strotzbegriffe, er ist Herrscher über den Willen der Anderen in seinem selbstverwalteten Königreich Absurdistan! Er hat sie sich alle Untertan gemacht. &#8222;Zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;?</p>
<p>Dass Maximilian Sauer als neue Hausverwaltung ausgerechnet diejenige erneut vorschlägt, die vor mehr als vier Jahren mit ausführlichster Urteilsbegründung landgerichtlich aus dem Amt entlassen wurde, ist dabei eine Groteske. Rattenscharf: Wasabi!</p>
<figure id="attachment_10718" aria-describedby="caption-attachment-10718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10718" title="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg" alt="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-10718" class="wp-caption-text">Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp</figcaption></figure>
<p>Die Eigentümermehrheit hat sich über diesen Vorschlag schließlich hinweggesetzt. Helmut Kohl wurde dieses Zitat zugeschrieben: &#8222;Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.&#8220; Wuff.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor vielen, vielen Jahren -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht ... <a title="843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118611/" aria-label="Mehr Informationen über 843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-278 alignnone" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9121" title="Antiquariat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg" alt="" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Vor vielen, vielen Jahren</strong> -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht einverstanden: denn diese hatten den Verwalter aus Gründen ihrer eigenen Zufriedenheit noch einmal als Verwalter bestellt. Denn er war der Verwalter schon seit noch viel mehr Jahren. Ja, wenn man heute zurückschaut, dann war er sogar &#8222;der dienstälteste Verwalter dieser WEG aller Zeiten&#8220;. <strong>Keiner hatte je länger dieses Amt ausgeübt</strong>.</p>
<p><strong>Heute übrigens ist dieser Verwalter nicht mehr deren Verwalter</strong>. Er entschloß sich 2010, die im Dezember 2010 auslaufende Verwalterbestellung nicht zu erneuern, um ab 01.01.2011 erneut per mehrheitlichem Beschluss zum Verwalter bestellt zu werden. <strong>Dies hätte nach seiner Auffassung keinen Sinn</strong>.</p>
<p><span id="more-9120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die hier dargestellte Geschichte ist wie aus dem Tollhaus des Lebens, sie kann als Erklärung des Begriffs &#8222;Gerichtsferien&#8220; verstanden werden und als vollkommene Neudefinition dieses Behördenjargons.</p></blockquote>
<p><strong>Die Gründe dafür lagen in verschiedenen Ebenen</strong>, aber hauptsächlich auf einer: es gab in dieser Wohnanlage ein &#8222;querulatorisches Potenzial&#8220;. Die Anlage bestand aus -sagen wir- 24 bis 25 Parteien, die Wohnungseigentümer hatten Mitte der Siebziger Jahre dort Reihenhäuser erworben, die sich in Form des Wohnungseigentums seit dem bewohnten. Das &#8222;querulatorische Potenzial&#8220; bestand nun aus älter gewordenen, in die Jahre gekommenen  Wohnungseigentümern aus &#8222;bildungsnahen Schichten&#8220;, eine Vielzahl von Wohnungseigentümern hatten &#8222;mindestens&#8220; Hochschulerfahrung, teils als Professoren von deutschlandweitem Ruf.</p>
<p><strong>Es begab sich aber</strong>, dass einige der Wohnungseigentümer, es waren im Kern vier oder fünf, sich jeweils zu &#8222;Minderheiten&#8220; zusammenrotteten, wobei man dies Wort nicht verwendet im &#8222;schicklichen Sprachgebrauch&#8220;, doch es erklärt ganz gut, was es meint.  Im wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren, bei unterschiedlichen Antragsgegenständen, genossen die Damen und Herren unterschiedliche Spieltage, -wochen, -monate, wobei die Konstellation, wie in Gesellschaftsspielen nicht unüblich, spieletaktisch gewieft wechselte. Mal Frau Dinslaken (Name geändert) gegen &#8222;Alle&#8220;, mal Prof. Tonngarten (dito) und Frau Frenzel (dito) gemeinsam gegen die Anderen. Undsoweiter und so fort. Das Pläsierchen ihres &#8222;Mensch, ärgere dich!&#8220;-Spiels im wesentlichen: Abrechnungen der Gemeinschaft anfechten. Oder einfach nur &#8222;Verwalter ärgern&#8220;.</p>
<p><strong>So begab sich anno domini 2005</strong>, dass besagte Frau Dinslaken die Entscheidung der Übrigen anfocht, den Verwalter zu bestellen.</p>
<p><strong>Eine Entscheidung bekam Frau Dinslaken schon bald</strong>. Das Amtsgericht Schöneberg, Außendienststelle WEG-Angelegenheiten, beurteilte das Schriftsätzliche und wies die Anfechtung mangels Erfolgsaussicht zurück. Es sei im übrigen gerichtsbekannt, dass der Verwalter dieser WEG es &#8222;ersichtlich schwer&#8220; hätte. Es sei &#8222;eine ganz schwierige Gemeinschaft&#8220;. Das Rechtsmittel von Frau Dinslaken gegen die ablehende Entscheidung des Amtsgericht verhandelte schliesslich auch das Landgericht. Die Sache sah nicht sonderlich kompliziert aus, befand das Landgericht und entschied sich, das Rechtsmittel von Frau Dinslaken &#8222;einem Einzelrichter&#8220;, einer Einzelrichterin zu überlassen. Denn sonst wurden seinerzeit solche Sachen &#8222;zu dritt&#8220; richterseitig abgehandelt. <strong>Ganz einfach</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<p><strong>Nun tagte das Landgericht</strong> &#8222;anno zwirn&#8220;, sagen wir Anfang 2007, mündlich zur Sache. Die Vorsitzende, durchaus als sehr gewissenhafte, ordentlich agierende Richterin bekannt, rief Frau Dinslaken sehr eingehend zur Ordnung, doch irgendwann schüttelte die Vorsitzende dann nur noch den Kopf. Denn die Klägerin zeigte sich immer noch etwas wirr und vor allem uneinsichtig. Sie habe nichts vorgetragen, was es rechtfertige, einer Mehrheitsbeschlussfassung der Versammlung in Ende 2004 &#8222;per Richterbeschluss&#8220; einzugreifen. Vorgreiflich sei, was die Menschen selbst wünschten. Sie solle noch weiteres vortragen.</p>
<p><strong>Nun wechselte das Dezernat</strong>, die ordentliche Richterin entschwand aus der &#8222;Kammer des Schreckens&#8220;, das ist die Kammer für Wohnungseigentumsangelegenheiten. Ja, manche meinen sogar, es handele sich dabei um eine Art Strafsenat. Das stimmt natürlich nicht. Der neue Richter nahm die Sache an sich. Und nun geschah nichts mehr. Doch: Einige Erinnerungen schickten der Verwalter und ein am Verfahren beteiligter Wohnungseigentümer, die die Sache nunmehr zum Abschluss bringen mochten. Eine Entscheidung ist auch heute noch nicht da. Allerdings gibt es jetzt ein bemerkenswertes Schreiben. Um zur Rechtsfortbildung beizutragen, veröffentlichen wir den Wortlaut des unter dem 11.04.2011 (also sechs Jahre nach der angefochtenen Verwalterbestellung) ergangenen richterlichen Schriftsatzes.</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat)</p>
<p style="text-align: center;">In der Sache</p>
<p>Dinslaken ./. Tonngarten betreffend Wohnungseigentumsanlage Alsterwasserboulevard/Elbeweg in 12345 Berlin (alle Daten verändert)</p>
<p>wird darauf hingewiesen, dass sich die Sache -bedingt durch die leider überlange Verfahrensdauer, für die um Entschuldigung gebeten wird, in der Hauptsache erledigt haben dürfte, denn der Beschluss vom 14.12.2005 sah eine Bestellung der Beteiligten auf unbestimmte Zeit vor, was dahin auszulegen ist, dass die Bestellung für die gesetzliche Höchstdauer von 5 Jahren erfolgen sollte (vgl. dazu OLG Münehen NZM 2007, ; 647). Da die Bestellung ab dem 1.1.2006 erfolgt ist, ist die Amtszeit abgelaufen, was zur Erledigung der Hauptsache führt, die in nach altem Recht zu behandelnden Sachen auch ohne entsprechende Erklärungen der Beteiligten schon dann festzustellen ist, wenn aus Rechtsgründen tatsächlich eine Erledigung vorliegt. Auf die Erfolgsaussichten der Sache kommt es dann nur im Zusammenhang mit der unter Billigkeitsgesichtspunkten zu treffenden Kostenentscheidung an. Diese wird nun ergehen.</p>
<p style="text-align: center;">(Ende Zitat)</p>
<p style="text-align: left;"><strong> Ja, liebe Kinder</strong>, das ist schon bemerkenswert, oder? Einfacher formuliert: <strong>Die Sache hat sich durch Liegenlassen erledigt</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Noch niemand hat den Dienstbegriff so verwendet und doch besitzt er eine ganz eigene Relevanz: Spricht man vom &#8222;dienstältesten WEG-Verwalter dieser Wohnanlage aller Zeiten&#8220;, so wird ein gewisses querularorisches Grundpotenzial der Wohnungseigentumsanlage erahnbar, dass dazu führt, das niemand einem Verwalter der bezeichneten Anlage eine längere Dienstzeit zutraut. Dann kann das heißen, der Verwalter wird sowieso demnächst wieder abgesägt, weil er es nicht schafft, die zerstrittenen Persönlichkeiten der Anlage zu einigen. Oder es bedeutet, dass niemand sich freiwillig so eine Anlage antut. Was allerdings den vielen, besonders netten Menschen in der Anlage nicht gerecht wird, die das querulatorische Potenzial einzelner Miteigentümer auszubaden haben. Besteht aber die Anlage schon seit längerem, so gilt die Anscheinsvermutung, dass der als &#8222;Dienstältester &#8230;.(wie oben)&#8220; beschriebene Verwalter es immerhin für eine unerwartet lange Zeit geschafft hat, eine fast Verwaltung zu nennende Gesamtatmosphäre herzustellen. Das spricht dann in erster Linie erst einmal nicht gegen ihn. Dann wäre es jedenfalls nicht abwegig, die Amtsphase bis zur entgültigen Niederschlagung des Verwalters als &#8222;Mediationsphase&#8220; zu bezeichnen, also eine Art &#8222;Westfälischer Frieden&#8220;, mag dieser im Einzelfall auch noch so teuer erkauft sein. #Verwalterischer Konfuzismus, Esoterische Verwalterkunde, gesichtspunkte.de © 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Man merkt der Sache an, sie muss jetzt weg</strong>. Und übrigens ist diese &#8222;gereifte Erkenntnis&#8220; (bei Gericht) noch lange kein Faktum dergestalt, dass nun der Herr Vorsitzende eine &#8222;billige Kostenentscheidung&#8220; trifft. Er hatte während eines Telefonats mit dem seinerzeitigen Verwalter, der sich nach dem Fortgang der Sache erkundigte, seine persönliche Auffassung &#8222;durchscheinen&#8220; lassen und da ahnte man, es gäbe -bedingt durch diesen Richterwechsel- wohl nicht nur frischen Wind, hier: durch liegen lassen, sondern auch eine andere Rechtsmeinung. Und so halten wir für den eigenen Erkenntnishorizont zusätzlich fest, dass die Inanspruchnahme von Gerichten auch &#8222;eine Art pervertierte Verselbständigung&#8220; von vollkommen willkürlichen Erkenntnissen Dritter (in diesem Fall: Richter) nach sich ziehen können, die mit dem Hier und Jetzt bzw. dem Hier und früher (hier: Anfang 2006) überhaupt nichts mehr zu tun haben. Alte Richterin, alte Sacheinschätzung, Vertrautheit mit Rechtsmeinung, die sich über ein tätiges Verfahren entwickeln konnte. Break. Neuer Richter, neue Rechtsmeinung, aber keinerlei Erörterung mit den Parteien, liegen lassen, Hauptsache erledigen durch nichts tun und dann &#8222;Deckel druff&#8220;, Kostenentscheidung &#8222;nach Billigkeitsgesichtspunkten&#8220;.  Wir bitten die rechtsprechenden Instanzen von Berlin um Verständnis: <strong>Da hier Gesichtspunkte wörtlich angesprochen sind, besteht Berichts- bzw. Publizitätspflicht</strong>.</p>
<p><strong>Das alles ist weder gerecht noch billig</strong>. Es ist eine Riesen-Schweinerei! <strong>Er mag Kritik nur, wenn sie laut ist. Der Bloggwart, nicht der Richter</strong>.</p>
<p><strong>Ob die Wohnungseigentümerin noch lebt</strong>, die diese gerichtliche Entscheidung begehrte? Klar ist folgendes: Ihr Gesundheitszustand hat sich in den letzten fünf Jahren so stark verschlechtert, dass ihr heute eine geordnete Wahrnehmung ihrer Interessen, wie im Zeitpunkt der Einleitung ihres Verfahrens, schlicht nicht mehr möglich ist. Es hätte auch schlimmer können: dann wäre als &#8222;Hauptsache&#8220; lediglich noch der Tod der Klägerin festgestellt worden, aber was wäre dann &#8222;billig&#8220;? <strong>Geschmackloser Gedanke</strong>. <strong>Rechtstaatlichkeit ist anders</strong>.</p>
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		<title>803-11 &#8211; Baum der Erkenntnis: Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Natürlich hat das x-te Rechtsmittel gegen ein sorgsam abgewogenes Urteil der Vorinstanzen manchmal auch etwas Befreiendes: das kann man Erkenntnis nennen. Die Erkenntnis beispielsweise, dass ein gerichtsnotorischer Querulant auf Kosten der Allgemeinheit Rechtsmittel einlegt, die zu bezahlen er ja gar nicht vorhat.   [iframe_youtube video=&#8220;VObwKuA-4Pg&#8220;] Falko &#8211; Egoist (via Youtube) Niemand rechnet genauer nach, im ... <a title="803-11 &#8211; Baum der Erkenntnis: Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/114611/" aria-label="Mehr Informationen über 803-11 &#8211; Baum der Erkenntnis: Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" title="Banner Baum der Erkenntnis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" alt="Banner Baum der Erkenntnis" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><strong>Natürlich hat das x-te Rechtsmittel</strong> gegen ein sorgsam abgewogenes Urteil der Vorinstanzen manchmal auch etwas Befreiendes: das kann man Erkenntnis nennen. Die Erkenntnis beispielsweise, dass ein gerichtsnotorischer Querulant auf Kosten der Allgemeinheit Rechtsmittel einlegt, <strong>die zu bezahlen er ja gar nicht vorhat</strong>.</p>
<p><span id="more-8907"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> </p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;VObwKuA-4Pg&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Falko &#8211; Egoist (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Niemand rechnet genauer nach</strong>, im verselbständigten Rechtsstaat. Dass der Querulant Prozeßkostenhilfe-Anträge stellt, die &#8222;keine hinreichende Erfolgsaussicht&#8220; beinhalten. Dass er weitere Rechtszüge ohne solche Anträge wahrnimmt. Es ist psychopathologisch. <strong>Denn er ist nur ein Egoist</strong>.</p>
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		<title>754-11 &#8211; Zitat des Tages: Wo ist man wirklich zuhause? Christian Morgenstern weiß die Antwort?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 11:58:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gute Leistungen erbringt die Novavita-Gruppe für ältere Menschen. Auf der Firmenhomepage heißt es: “Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.” Christian Morgenstern, Zitat auf Homepage hier Dies versteht man vom Grundsatz her. Mit Kopfschütteln haben Menschen entgegnet, was sich gestern Nacht in Berlin-Zehlendorf abspielte. Der Täter wurde beobachtet ... <a title="754-11 &#8211; Zitat des Tages: Wo ist man wirklich zuhause? Christian Morgenstern weiß die Antwort?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/109711/" aria-label="Mehr Informationen über 754-11 &#8211; Zitat des Tages: Wo ist man wirklich zuhause? Christian Morgenstern weiß die Antwort?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3296" aria-describedby="caption-attachment-3296" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3296" title="Briefe aus dem Untergrund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg" alt="" width="440" height="330" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg 440w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption id="caption-attachment-3296" class="wp-caption-text">Briefe aus dem Untergrund</figcaption></figure>
<figure id="attachment_3695-2" aria-describedby="caption-attachment-3695-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-2" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>Gute Leistungen erbringt die Novavita-Gruppe</strong> für ältere Menschen. <strong>Auf der Firmenhomepage heißt es</strong>:</p>
<blockquote><p>“Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.” Christian Morgenstern, Zitat auf Homepage <a title="externer Link" href="http://www.novavita.com/" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>Dies versteht man vom Grundsatz her</strong>. Mit Kopfschütteln haben Menschen entgegnet, was sich <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/tatorte/auto-in-flammen-totalschaden-article1113022.html" target="_blank">gestern Nacht in Berlin-Zehlendorf abspielte</a>. Der Täter wurde beobachtet und es existieren Beweise des genauen Tathergangs. Man kennt den Täter in der Gegend bereits, er hat sich hier schon mal monatelang herumgetrieben. Er ist namentlich bekannt, gilt als psychisch auffällig. Das Brandkommissariat ermittelt. Glück im Unglück: In Brasilien werden unter bestimmten Umständen <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/inzest-taeter-von-mithaeftlingen-gekoepft-article1113650.html" target="_blank">Mithäftlinge geköpft</a>. In Deutschland lebt es sich sicherer. <strong>Allerdings: Gefängnis ist Gefängnis.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Polizeiticker Berlin: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/330343/index.html" target="_blank">Die Meldung #0483 vom 09.02.11 im Ursprung</a></li>
<li>Kleine Zoologie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stalking-hausverwalter/" target="_self">Was ist eigentlich ein &#8222;Tatfrosch&#8220;</a>?</li>
<li>Kleine Psychologie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">Petrosilius Siegmund Hirschhornkäfer im Diskurs</a></li>
<li>Foto des Tages: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/" target="_blank">Eine Allianz der Hirnlosen &#8230;.</a></li>
<li>Briefe aus dem Untergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/briefe-aus-dem-untergrund/" target="_self">Lieber Auftraggeber&#8230;.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>567-10 &#8211; Alltag: CT-Befund der Patientin trifft ein, ein Rechtsanwalt lügt wie gedruckt, ein anderer taucht unter!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/9102010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:59:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bald ist September, Zeit für Disco!   Bedeutet Musik aus den Seventies zu hören, einen schlechten Musikgeschmack? #Sinnfragen Allerdings: Der Aushangschreiber hat keine Ahnung und outet sich als drömeliger Schlecht-Geschmäckler. Denn in Berlin ist längst unumstritten und stets ausgebucht, wenn die einzige funktionierende Disko-Lokomotive Disco Inferno Berlin im Quasimodo aufspielt. Dem Empfänger dieser unwillkommenen Nachricht können ... <a title="567-10 &#8211; Alltag: CT-Befund der Patientin trifft ein, ein Rechtsanwalt lügt wie gedruckt, ein anderer taucht unter!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/9102010/" aria-label="Mehr Informationen über 567-10 &#8211; Alltag: CT-Befund der Patientin trifft ein, ein Rechtsanwalt lügt wie gedruckt, ein anderer taucht unter!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<blockquote>
<h1>Bald ist September, Zeit für Disco!</h1>
</blockquote>
<figure id="attachment_7287" aria-describedby="caption-attachment-7287" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Aushang.Seventies.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7287 " title="Aushang Seventies" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Aushang.Seventies.jpg" alt="Aushang Seventies" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-7287" class="wp-caption-text">Aushang Seventies</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Bedeutet Musik aus den Seventies zu hören, einen schlechten Musikgeschmack? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Allerdings: </strong>Der Aushangschreiber hat keine Ahnung und outet sich als drömeliger Schlecht-Geschmäckler. Denn in Berlin ist längst unumstritten und stets ausgebucht, wenn die einzige funktionierende Disko-Lokomotive <a title="externer Link" href="http://www.disco-inferno-berlin.de" target="_blank">Disco Inferno Berlin</a> im <a title="externer Link" href="http://www.quasimodo.de" target="_blank">Quasimodo</a> aufspielt. Dem Empfänger dieser unwillkommenen Nachricht können wir daher echte Lebenshilfe anbieten. Bitte <span style="color: #800000;"><a title="externer Link" href="http://www.quasimodo.de/index.php?id=185" target="_blank">diesen Link aufsuchen</a></span> (gilt nur im September 2010), Karten besorgen für den 03. oder 04. September 2010  und die alte Bauernregel beherzigen: Buchen sollst du suchen! In diesem Falle Karten für zwei der besten Unterhaltungskonzerte im Monat September 2010 im Quasimodo. Zur Einstimmung auf den Diskoseptember auf Seite 2 der korrekte Kulturquerverweis via Youtube. <strong>Hoher Funfaktor</strong>!</p>
<p><strong>Der Alltag hat uns wieder ein</strong>. Die Hausverwaltung bearbeitet ganz normale Sachen. Wie jeden Tag. Die Schulferien sind zu Ende. <strong>Viele sind wieder da</strong>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Datenschutz</span></strong></p>
<p><strong>Auch Frau Dr. Zander</strong> (* Name geändert), die mit uns in keinerlei Beziehung steht. Sie ist Ärztin für Radiologie in Berlin. Heute erreicht uns der CT-Befund (Computertomographie) für Ilse Hochmayer, geboren am 17.12.1941. Sie hat eine &#8222;unklare Genese&#8220;, normal dimensionierte Herzhöhlen, aber keine größeren myokardialen Narben, die man abgrenzen könne. Sie sei ein &#8222;ausgeglichener Versorgungstyp&#8220;.</p>
<p><strong>Wir fühlen uns</strong> als Hausverwaltung ein, so gut wir können. Nicht alles verstehen wir gleich richtig. Inzwischen ist sogar uns klar geworden, dass dieses Telefax ein Irrläufer an unsere Hausverwaltung ist, der unsere Kernkompetenzen, nicht die Kernspin-Tomographie (&#8222;des Grauens&#8220;) bei weitem übersteigt. Und auch das Maß dessen, das uns etwas anginge. Der Datenschutz der Patientin ist verletzt. Ein Refax mit diesem Hinweis hat die Klinik nun, die solche Befunde per Fax absetzt, eine geläufige Praxis, <strong>haben wir schon häufiger gehabt</strong>.</p>
<p><span id="more-7286"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C8foSFHnNS8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="360" src="http://www.youtube.com/v/C8foSFHnNS8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #808080;">September &#8211; Earth, Wind &amp; Fire (Computerbearbeitung) (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Als Hausverwaltung</strong> wissen wir daher auch über eine Menge Menschen in intimer, gesundheitlicher Hinsicht Bescheid. Ganz unabsichtlich. Manches wird einfach so -bedenkenlos- mitgeteilt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Rechtsanwalt</span></strong></p>
<p><strong>Ein Rechtsanwalt</strong> als <span style="text-decoration: line-through;">nützlicher Idiot</span> Märchenerzähler <span style="text-decoration: line-through;">seines</span> vor dem Herrn. Das Geländeniveau eines Grundstücks ist zum Nachbarn hin identisch hoch. Die Grasnarbe wächst rüber. Der Zaun auf dem Nachbargrundstück gehört dem Nachbarn und steht auf dessen Grundstück. Vor paar Jahren hat der Sondernutzungsberechtigte mit Gartennutzung das Gelände abgegraben, Erdaushub, dann Winkelstützen aus Beton in &#8222;L-Form&#8220; hingestellt, damit das nun unterschiedliche Geländeniveau dem Erddruck standhält. Das durfte der Eigentümer, in der Teilungserklärung der Wohnanlage befindet sich eine entsprechende Klausel.</p>
<p><strong>Das Amtsgericht</strong> hat den gerichtlichen Rückbauantrag des Klägers schon komplett zurückgewiesen. Ein Antrag auf Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands sei aussichtslos, im Übrigen verjährt. Jetzt erzählt der Rechtsanwalt dem Landgericht &#8222;Grimms Märchen&#8220;. Dass alles viel später gebaut worden wäre, erst 2007. Dumm nur, dass der Kläger seine alte, hiergegen gerichtete und noch unbearbeitete Klage aus dem Jahr 2006 vergaß einzusehen. Der rechtsunkundige Eigentümer hatte 2006 schon mit fast deckungsgleichem Umfang geklagt. Den allerdings damaligen, recht unschlüssig gehaltenen Vortrag nicht weiter fortgesetzt. Vergessen, seine Klage weiter zu verfolgen. Wenn Wohnungseigentümer selbst klagen, aber keine Ahnung haben. <strong>Nimm dir einen Anwalt. Aber nicht irgendeinen&#8230;.</strong></p>
<p><strong>Klagen ohne Ende</strong>. Inzwischen dichtet der Rechtsanwalt, es sei die alte Grundstückseinfriedung beseitigt worden, um eine neue rechtswidrig einzusetzen. Es ist ein hanebüchener Unsinn: Zwischen den beiden Grundstücken war immer nur die Gasnarbe und unter dem Gras der Erdboden. Das Konstrukt ist feinsinnig ersonnen und man muss aufpassen: dass nichts Falsches in den Akten bleibt, ohne dass ein richtigstellender Hinweis auf die &#8222;harten Fakten&#8220; erfolgt.</p>
<p><strong>Das Landgericht</strong> wird irgendwann entscheiden. Zwischenzeitlich fragen sich professionelle Hausverwalter, warum Menschen die Gerichte belangen, ohne dass es für ihre Klagen irgendeinen denkbaren Rechtsgrund gibt. Die Klagerei ist keine Sache der notwendigen Befassung mit Rechtsverletzungen, sondern entspringt ganz anderen Motiven beim Kläger. Der Kläger zeigt dem Beklagten seine Omnipotenz, aber so wie es läuft, <strong>wirkt es lächerlich</strong>.</p>
<blockquote><p>Ein Wohnungseigentümer tritt an die Pforte des Herrn und begehrt Einlass in den Himmel. &#8222;Was hast du Gutes getan in Deinem Leben&#8220;, will der Türsteher wissen. &#8222;Ich habe für die Fortentwicklung des deutschen Wohnungseigentumsrechts gefochten&#8220;, sagt da der Wohnungseigentümer. Da blinkt ein Leuchtzeichen auf, auf dem steht: &#8222;Wegen Überfüllung geschlossen.&#8220; (Denkbarer Treppenwitz der Wohnungseigentums-Rechtsanwälte, entwickelt in der hauseigenen Witzeabteilung)</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Rechtsstreit</strong> hätte einfach vermieden werden können. Und anstatt Zwist und Streit wäre ein gedeihlicher Lebensabend am Ende eines schon alten Lebens entwickelt worden. Mathematisch kopfgerechnet deutlich weniger als ein verbleibendes Drittel. Einer, der sich darüber Gedanken machen musste, fragte sich feinsinnig, was wohl auf einem solchen Stein stünde als sinnvolle Zusammenfassung eines großen, gerechten Menschenwerks. &#8222;Er stritt für das Recht&#8220;<strong>&#8230;.Das Sinnieren hierüber macht kaum Sinn. </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Täterschutz</span></strong></p>
<p><strong>Der Rechtsanwalt ist vor längerem </strong>irgendwie arbeitsmäßig zusammen gebrochen. Er hat die Schreiben seiner Mandantin nicht mehr beantwortet. Er hatte und hat noch einige Schuldtitel, gerichtliche Urkunden, wie Wohngeldschuldtitel. Gibt nichts raus. Das Mandat ist ihm vor längerem schließlich entzogen worden. Keine Reaktion. Muss ein Mandant, der derartiges erlebt, seinen eigenen Rechtsanwalt verklagen? Nicht unbedingt: Es gibt ja noch die Rechtsanwaltskammer, bei der der Herr Rechtsanwalt Mitglied sein muss. Die hat den Fall geschildert bekommen. Er wurde von der Kammer zur Stellungnahme aufgefordert. Wieder keine Reaktionen! Inzwischen mehrfach Zwischenbescheid an die Mandantin: die Sache sei noch in Arbeit.</p>
<p><strong>Ja, hallelujah glump varregs</strong> (bayerisch in etwa für na ja&#8230;), das macht kaum Sinn. Es stellt sich die Frage, welche Macht hat die Rechtsanwaltskammer, abgestürzte Rechtsanwälte aufzufischen, ihnen unter die Arme zu greifen und ggf. Sanktionen zu verhängen. Aberkennung der Rechtsanwaltszulassung? Die Kammermeinung wird weiterhin abgewartet, mal sehen, wie lange die noch brauchen!</p>
<p><strong>Alltag in einer Hausverwaltung</strong>, Themenmix: random (Zufallsgenerator), eben was so anliegt.</p>
<p><strong>Weiter arbeiten&#8230;.</strong></p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
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		<title>484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung ... <a title="484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8292010/" aria-label="Mehr Informationen über 484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1249 alignright" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<figure id="attachment_6766" aria-describedby="caption-attachment-6766" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6766 " title="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg" alt="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" width="450" height="194" /></a><figcaption id="caption-attachment-6766" class="wp-caption-text">Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse</figcaption></figure>
<p><strong>Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk</strong> gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung von einer großen Last, einer Bürde sein, die man zeitlebens oder auch nur abschnittsweise zu tragen hat. Dies gilt im Besonderen auch für Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz, geboren 1924 und <strong>verstorben am 4.6.2010</strong>.</p>
<p><span id="more-6765"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Sie hatte ein langes Leben gelebt</strong>. Es war intensiv, aber harmonisch und ihre Aura, das war so ein gewisser Anschein von &#8222;grande dame&#8220;. Sie besaß eine würdevolle Ausstrahlung, war voller Wissen um das Leben und seine Abgründe und immer eine gute Zuhörerin. Jetzt wurde sie nach langer Krankheit erlöst und zu ihrem vor Jahren im Alter von über 90 Jahren verstorbenen Ehemann &#8222;abgeholt&#8220;. Endlich sehen sie sich wieder.</p>
<p><strong>Sie hatten noch vor kurzem geheiratet</strong>. Ich kenne sie seit 1994 und so lange betreute ich schon die Wohnanlage, in der sie bis zuletzt wohnte. Nur wenige Wochen vor ihrem Tod war sie ein Rundum-Pflegefall geworden. Das ist jetzt vorbei.</p>
<p><strong>Sie hatte ihre Not</strong> mit ein paar Nachbarn, die als gerichtsbekannte Querulanten &#8222;Gott und die Welt&#8220; verklagten, auch in Wohnungseigentumsdingen. Diese Querulanten, die kannte jeder, der in Berlin mit Gerichten ab und zu zutun hat. Ein Oberverwaltungsrichter erinnert die Querulantin noch, wie sie als Lehrerin über ihre Bezüge mit dem Land Berlin stritt. Irmgard V. hat das verabscheut, dieses stete Recht haben wollen. Irgendwann verbat sie sich Anrufe von ihren querulatorischen Nachbarn. Das Querulanten-Ehepaar wurde nach §§ 18, 19 WEG mit der gerichtlichen Entziehung des Eigentums erfolgreich verklagt. Auch das Gericht befand, diese Querulanten seien der WEG nicht zuzumuten.</p>
<p><strong>Einen solchen Prozess</strong> führte ich seinerzeit das erste Mal, und gleich erfolgreich.</p>
<p><strong>Nach all den Jahren</strong> der Aufregung vor Gericht und &#8222;auf hoher See&#8220; waren die Querulanten erfolgreich heraus geklagt worden. Nun war endlich Ruhe in der Wohnanlage. Ein verdienter, aber hart erkämpfter Sieg in Richtung Gemeinschaftsbefriedung. Die Querulantin verstarb unerwartet und just, als der erzwungene Verkauf der Wohnung erfolgreich durchgesetzt worden war. Ein Zufall?</p>
<p><strong>Im Nachhinein ist tröstlich zu wissen</strong>, dass damit die letzten fünf, sechs Jahre für Frau Irmgard V. ruhiger verliefen. Kein Stress mehr mit marodierenden, ketzerischen Rundschreiben, keine Prozesse mehr, die Altakten konnten verbrannt werden. Ob sie verbrannt wurden, wissen wir nicht. Aber es war Ruhe. Richtig Ruhe. So wie in Lankwitz Ruhe ist, wenn Ruhe ist. Wenigstens die letzten Jahre ihres am Ende gesundheitlich angeschlagenen Lebens hat Irmgard V., die würdige, honorige, alte Dame in Ruhe verleben dürfen. Es war nur noch wenig von ihr zu hören.</p>
<p><strong>Sie hatte sich aufs Altenteil zurückgezogen</strong>. Ruhe in Frieden, Irmgard V., wir von der Hausverwaltung <strong>haben sie immer besonders gern gehabt</strong>! Und ein Stück weit sind wir heute auch berührt, ihr diese &#8222;verdiente Ruhe&#8220; der letzten Jahre mit einem überaus großen Engagement ermöglicht zu haben. <strong>Haben wir gern gemacht</strong>!</p>
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		<title>442-10 &#8211; Sinnfragen: Davon, einen Sprung in der Schüssel zu haben&#8230;er habe einen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 14:54:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Und dann war da noch der Wohnungseigentümer, von dem einige inzwischen behaupteten, er hätte ernstlich einen Sprung in der Schüssel. Andere wiederum behaupteten steif und fest zu wissen, dass das nichts mit Schüsseln und zerschlagenem Porzellan zu tun habe. Vielmehr müsse der Mann &#8222;einen an der Waffel&#8220; haben. Wieder andere meinten, das habe nichts mit ... <a title="442-10 &#8211; Sinnfragen: Davon, einen Sprung in der Schüssel zu haben&#8230;er habe einen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7872010/" aria-label="Mehr Informationen über 442-10 &#8211; Sinnfragen: Davon, einen Sprung in der Schüssel zu haben&#8230;er habe einen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/sprung.in_.der_.schuessel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6493" title="Sprung in der Schüssel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/sprung.in_.der_.schuessel.jpg" alt="Sprung in der Schüssel" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/sprung.in_.der_.schuessel.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/sprung.in_.der_.schuessel-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><strong>Und dann war da noch</strong> der Wohnungseigentümer, von dem einige inzwischen behaupteten, er hätte ernstlich einen Sprung in der Schüssel. Andere wiederum behaupteten steif und fest zu wissen, dass das nichts mit Schüsseln und zerschlagenem Porzellan zu tun habe. Vielmehr müsse der Mann &#8222;einen an der Waffel&#8220; haben.</p>
<p><strong>Wieder andere meinten</strong>, das habe nichts mit Gebäck zu tun, der Mann sei von allen guten Geistern verlassen. Wie man sieht, ist die Lage im Detail zwar eindeutig, in der Bewertung der Menschen aber unterschiedlich angelegt.</p>
<p><span id="more-6492"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Inzwischen sind einige</strong> regelrecht mürbe geworden. Sie hätten &#8222;Flugzeuge im Bauch&#8220;, wenn sie ihn sehen müssten. Ganz klar ist: der hat zu viel Drogen konsumiert. Immer wieder kam der mit roten Augen und Pupillen, wie Saugnäpfe so groß, zu Gerichtsverhandlungen, zu Sachverständigenterminen. Ergo hätte der &#8222;Flugzeuge im Kopf&#8220;, während &#8222;wir welche im Bauch haben&#8220;. Außerdem leidet er unter einem unentschuldbaren Verfolgungswahn. Er hat jetzt mehr als zehn Jahre kein Wohngeld gezahlt und schreibt immer noch an Gerichte, indem er andere bezichtigt, gegen ihn Rachefeldzüge zu inszenieren.</p>
<p><strong>Er dreht die Faktenlage</strong> vor Gericht einfach komplett um, glaubt, das ist ein sinnvolles Langfristziel. Sagt, der Verwalter müsse ein Schikanierverbot beachten, wenn er gegen ihn vorginge und das hätte das Gericht zu berücksichtigen. Was es im Übrigen auch hinreichend tut. Es bekommt Schriftsätze und Anträge, die rechtlich komplett unzulässig sind. Die Gegenseite wird noch einmal zur Stellungnahme aufgefordert, kann Stellung nehmen, muss es aber nicht. Es ist ein riesengroßes Narrentheater, und der größte Hofnarr in dem Ränkespiel, das ist der Schuldner selbst. Er hat einen Heidenspaß und empfindet ein ums andere Mal Vergnügen und tiefe Befriedigung. Er wohnt da gar nicht mehr, die heruntergekommene frühere Wohnung ist nur noch ein Gerümpellager. <strong>Manchmal ist er noch da: zum Post abholen</strong>.</p>
<p><strong>Wegen solcher Leute</strong> wie ihm ist vor kurzem das Wohnungseigentumsgesetz geändert worden: <strong>jetzt fliegt er raus</strong>.</p>
<p><strong>Jetzt kann niemand mehr</strong> behaupten, es ginge in Deutschland nicht wie in einem Rechtsstaat zu: mit zum Teil <strong>himmelschreienden Auswirkungen</strong>. Er ist das Beispiel par excellence dafür, dass die Justiz dringend reformiert, gestrafft und organisiert werden muss.</p>
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		<title>401-10 &#8211; Die Neuigkeiten vom Tage, und mein Tagebuch der gesammelten Harmlosigkeiten&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 21:22:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lied des Tages: House of Cards (Omega, 1976) Wenn viele Dinge passieren und reflektiert werden, und alle innerhalb eines Arbeitstages, dann nennt man deren Zusammenfassung eine Subsumtion. Eine solche versuchen wir hier überfliegerartig als Tagesbericht zu erstatten. Wem das zu schwierig erscheint, der suche Zerstreuung auf der neuen Partner-Website bekenntnisblog.de. Wir halten nochmals fest: das ... <a title="401-10 &#8211; Die Neuigkeiten vom Tage, und mein Tagebuch der gesammelten Harmlosigkeiten&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7452010/" aria-label="Mehr Informationen über 401-10 &#8211; Die Neuigkeiten vom Tage, und mein Tagebuch der gesammelten Harmlosigkeiten&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6159-3" aria-describedby="caption-attachment-6159-3" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159-3" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lied des Tages: House of Cards (Omega, 1976)</span></p>
<p><strong>Wenn viele Dinge passieren und reflektiert werden, und alle innerhalb eines Arbeitstages, dann nennt man deren Zusammenfassung eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subsumtion_(Recht)" target="_blank">Subsumtion</a>. Eine solche versuchen wir hier überfliegerartig als Tagesbericht zu erstatten. Wem das zu schwierig erscheint, der suche Zerstreuung auf der neuen Partner-Website </strong><a title="externer Link" href="http://bekenntnisblog.de" target="_blank"><strong>bekenntnisblog.de</strong></a><strong>. Wir halten nochmals fest: das könnten wir sehr gut verstehen&#8230;denn das Thema ist schnell ranzig.</strong></p>
<p><span id="more-6158"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Neues Artwork</span></strong></p>
<p><strong>Wer hat nicht</strong> schon einmal an ihn gedacht und sich insgeheim vor ihm gefürchtet? Wenn wir es mit einem <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/ernahrungsumstellung/" target="_self">Querulanten</a> zu tun haben, dann unternehmen wir zunächst noch etliche Versuche, ihn möglichst nicht zu reizen. Doch alle Liebesmüh ist umsonst, bzw. vollkommen vergeblich. Der Querulant braucht <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">die Querulanz</a>, damit er sich selbst fühlen kann. Er ist unfähig, menschlich im direkten Diskurs zu interagieren. Rede und Widerrede sind für ihn nicht der Versuch, eine Lösung zu erreichen, sondern einseitige Bestätigung seines Selbst: Ich bin wichtig, denn ich werde wahrgenommen. Unter Querulantenwahn haben hauptsächlich die öffentliche Verwaltung, Gerichte und Instanzen zu leiden. Oder schlichtweg auch betroffene Nachbarn, also wir selbst! Denn der Querulant sucht sein Recht, koste es was es wolle. Nicht wenige Querulanten sind bei den Gerichten unterwegs, sondern etliche. Querulanten und ihr Handeln zu beschreiben, darüber zu berichten und deren Psychologie offen zu legen, könnte ein lohnenswertes, allerdings auch ein <em>gefährliches</em> Ziel sein. Denn wenn der Querulant sich ertappt fühlt und seine Handlungsweise entlarvt ist, wird er bös. Das wird hier auch mal Thema sein. Allerdings nicht heute. <strong>Deswegen kommen wir nun zu etwas ganz anderem</strong>. <strong>Flieg, mein Flugzeug flieg!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_6167" aria-describedby="caption-attachment-6167" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6167 " title="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg" alt="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" width="225" height="306" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha-220x300.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-6167" class="wp-caption-text">Unternehmen Kartenhaus</figcaption></figure>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Neue Entscheidungen vom Gericht</span></strong></p>
<p><strong>Wie die Firmenwebsite</strong> des Büro Gotthal heute in den <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/news-nutzungsuntersagung" target="_blank">News meldet</a>, liegt ihr ein weiterer Beschluss des Landgerichts zu einem Rechtsstreit vor. In dem Rechtsstreit ging es darum, dass ein Wohnungseigentümer einen anderen auf Unterlassung der Nutzung seines Sondereigentums verklagt hat. Wie bitte? Doch, doch: der Fall ist schnell zusammengefasst und hat offen gesagt <em>wenig grundsätzliche</em> Bedeutung für die Fortschreibung des deutschen Wohnungseigentumsrechts. Was aber nicht gleichbedeutend ist damit, dass um abstruse Klagen nicht auch fürstlich gestritten werden könnte, vor allem, wenn Geld keine Rolle spielt. Der Fall ist eher im rechtlichen Mainstream von solchen Entscheidungen angelegt, mit denen sehenden Auges gerechnet werden <span style="text-decoration: line-through;">konnte</span> musste.</p>
<p><strong>Das allerdings</strong> muss nicht bedeuten, dass nicht Wohnungseigentümer immer aufs Neue auf abstruse Ideen kommen.</p>
<p><strong>Der Kläger verklagte</strong> seinen Miteigentümer und dessen Mieter auf Unterlassung. Beide hätten es forthin zu unterlassen, das im Untergeschoss des Hauses liegende Teileigentum (Teileigentum: nicht zu Wohnzwecken dienend) zu nutzen, beispielsweise als Büro oder zu Wohnzwecken. Dabei bemühte der Kläger buchstäblich &#8222;Gott und die Welt&#8220;. Das Landgericht fand nun in knappen, aber durchaus klarstellenden Worten eine Lösung: wie in der 1. Instanz blieb der Kläger erfolglos. Seine Klage wurde auf seine Kosten zurückgewiesen. Das hatten die Beklagten auch nicht anders erwartet. Wer sich für solche Fälle interessiert, besuche die entsprechende <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/news-nutzungsuntersagung" target="_blank">newsmeldung hier</a>.</p>
<p>Schon <em>krass</em>, was Wohnungseigentümer so klagen. Allerdings: Wer die neueste Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Nutzung von Wohnungen als Ferienwohnungen gelesen hat, wundert sich kaum. Nicht über das, was Wohnungseigentümer anficht, aussichtslose Prozesse zu führen, sondern was dabei herauskommt! Die Bauernregel lautet: Die Enten sind am <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/verivox-de-verglich-strompreise-private-haushalte-zahlen-viel-zu-viel-dafur/" target="_self">Ende fett</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Weitere Entscheidung mit Hochspannung erwartet</span></strong></p>
<p><strong>Die Reihe der gerichtlichen Entscheidungen</strong> ist nach wie vor eine Perlenschnur der tagtäglichen und spannenden Ereignisse. In einem anderen Fall, über den wir nach Abschluss der Gerichtssache ausführlicher berichten, klagt ein Wohnungseigentümer gegen seinen Nachbarn. Der hat im Erdgeschoss aufgrund von Bestimmungen der Teilungserklärung sogenannte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/" target="_self">Sondernutzungsrechte</a>. Diese beinhalten den Ausschluss der übrigen Eigentümer von der Nutzung derselben. Dabei handelt es sich um Gartenfläche. Dem Sondernutzungsrechtsinhaber waren durch den teilenden Alleineigentümer seinerzeit weitgehende Umgestaltungsrechte zuerkannt worden. Das ist für kleinste Wohnanlagen mit Zweifamilienhauscharakter (Wohnung oben, Wohnung drunter) auch nicht weiter ungewöhnlich. Eingeschlossen auch gartenarchitektonische Abgrabungen des Erdreichs. Was den Kläger nun veranlasst, die Vornahme solcher Arbeiten (Ausgraben und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-die-enteignung/" target="_self">Entfernen eines Erdtanks</a>, Wegschaffung von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/rohrbruch/" target="_self">Erdreich</a>, Anlage von Kraftfahrzeugabstellplätzen = so wie es die Teilungserklärung wörtlich vorsieht) für unzulässig zu erklären und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands auf Kosten des Sondernutzungsberechtigten einzuklagen, versteht niemand. Auch das Gericht hat den Antrag nicht verstanden. Brisant aber der Kunstfehler eines damit beauftragten Rechtsanwalts: Statt den Klagevortrag schlüssig zu gestalten, vergaß Anwalt Liebling (* Name geändert) die Verjährung. Mit dem Klageantrag reichten die Kläger auch Fotos aus dem Jahre 2005 (* Jahreszahl nicht geändert) ein und verlangte die Wiederherstellung in den Zustand, wie er 2005 vor der Vornahme derartiger Arbeiten ausgesehen habe, Beweis: die Fotos. Apropos &#8222;die Kläger&#8220;. Hatten die doch trotz Rechtsanwalt vergessen, dass einer der beiden dieselbe Klage vor Jahren schon einmal ohne Rechtsanwalt eingereicht hatte. Da lag sie nun jahrelang herum, weil die Richter nicht verstanden, was der Kläger nun eigentlich einklagen mochte. Jetzt trat der nochmalige Kläger schnell vom Antrag zurück und überlässt seiner Ehefrau das Feld, das weite Feld des Rückbauantrages.</p>
<p><strong>Derartige Arbeiten unterliegen</strong> nun aber einer dreijährigen Verjährung. Dumm gelaufen. Nicht nur für die Mandantschaft: Sie kann u.U. Regress am Rechtsanwalt nehmen, der das &#8222;versaubeutelt&#8220; hat. Oder hat Herr Rechtsanwalt Liebling (* siehe oben) die Verjährung geprüft und abgeraten? War die Klage blindwütig, aber von vornherein ohne Aussicht auf Erfolg? <strong>Fragen über Fragen</strong>.</p>
<figure style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Omega - Time Robber" src="http://www.progarchives.com/progressive_rock_discography_covers/708/cover_185113332007.jpg" alt="Omega - Time Robber" width="170" height="167" /><figcaption class="wp-caption-text">Omega - Time Robber</figcaption></figure>
<p><strong>Nach der mündlichen Verhandlung</strong>, die vor kurzem stattfand, entscheidet nun das erkennende Gericht, wie, kann nicht vorausgesagt werden, aber eine Tendenz, eine Rechtsprechungstendenz, die hat sich eigentlich schon ganz klar angedeutet. Der Sohn des Klägers hat die Beseitigungsansprüche seiner Eltern mit 20.000,- € angesetzt. So viel Gewicht stellt sich der Kläger vor, kann er auf den Beklagten ausüben und in die Waagschale werfen, wenn er den Anspruch durchsetzt. Der Sohn, so heißt es jetzt in sogenannten Internwitzen, sei nie ein guter Rechner gewesen. Mal sehen: die ungarische Rockgruppe Omega (<a title="externer Link" href="http://www.gammapolis-omega.de/" target="_blank">deutsche Fansite</a>) &#8211;die Rolling Stones des Ostens!- veröffentlichte vor gefühlten einhundert Jahren ein Album mit dem Namen Time Robber. Eines der Stücke auf dieser Platte hieß <strong>&#8222;House of Cards&#8220;. Unternehmen Kartenhaus &#8211; Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!</strong></p>
<p><strong>Mal sehen, wie die Sache ausgeht</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="250" height="200" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/w8UtbAL9uyk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="250" height="200" src="http://www.youtube.com/v/w8UtbAL9uyk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Omega (Ungarn) &#8211; House of Cards (Album: Time Robber) 1976 &#8211; via Youtube</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Noch interessante Entscheidungen?</span></strong></p>
<p>In einer weiteren Sache klagt ein anderer Kläger derweil vor dem Landgericht auf Rückbau eines<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/dieser-weg-wird-kein-leichter-sein/" target="_self"> kompletten Zauns</a>, gelegen vorn zur Straße hin. Auch in diesem weiteren Fall hat der Berechtigte, ein Erdgeschoss-Eigentümer ein sogenanntes Einfriedungsrecht, dass ihm nach Maßgabe der Teilungserklärung zusteht. Auch hier steht die Entscheidung noch aus. Alle Parteien erwarten die Entscheidungen mit Spannung.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<figure id="attachment_6164" aria-describedby="caption-attachment-6164" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6164 " title="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bouillon.vom_.schwierigen.Wo_.jpg" alt="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" width="181" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-6164" class="wp-caption-text">(Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<p><strong>Wir lernen was draus?</strong> <span style="text-decoration: line-through;">Nichts</span>. Wir haben es im Tagesbericht mit drei Klagegegenständen zu tun, die vor deutschen Gerichten ausgetragen werden. Vier Kläger und drei Beklagte, das macht vier mal drei gleich zwölf. Zieht man die m²-Wurzel aus 12 und rechnet den errechneten Wert noch einmal von sich selbst ab, dann bleibt als Endergebnis Null. Wie immer in solchen Rechnungen, selbst <a title="externer Link" href="http://bekenntnisblog.de/?p=10" target="_blank">mit Pi</a> kommt ein vollkommen anderer Wohnungseigentümer keinen Schritt weiter. Kann man nachvollziehen? Nein, es geht dabei jetzt mal nicht ums verpulverte Geld, um die Einbuße von Lebensqualität, um neue Autos, die sich Rechtsanwälte davon anschaffen können. Es geht um den Topf Bouillon, den Brühextrakt, den sich die Parteien hinterher in den Vorratsschrank stellen können. Berechnet wurde hier ein Nullsummenspiel, wenn auch herbeigezogen aus vollkommen unterschiedlichen Gerichtssachen. <strong>Alle finden bald in Berlin ihr Ende.</strong></p>
<p><strong>Hinterher wird&#8217;s gewürdigt werden</strong>, eventuell waren&#8217;s sogenannte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/eine-geisel-der-menschheit-ist-zwangsvollstreckungsmissbrauch/" target="_self">Hornberger Schießen</a>. In diesem Fall für die Kläger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<li>Blog April 09: <a title="externer Link: gesichtspunkte.de" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/verfahrensbericht-2/" target="_blank">Eine Contrahage wegen Wohngeld</a></li>
<li>Blog Oktober 09: <a title="externer Link: gesichtspunkte.de" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/wilder-westen-von-grossen-finalen/" target="_blank">Wilder Westen: Vom großen Finalen und vom Duellieren im Kellergeschoss</a></li>
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		<title>380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[ Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220; (Peter Maffay, Ich wollte nie ... <a title="380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7242010/" aria-label="Mehr Informationen über 380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5952" title="Aspekt Ordnungshaft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg" alt="Aspekt Ordnungshaft" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt.<br />
Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein<br />
und doch hat man mich oft verletzt.<br />
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.<br />
Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann<br />
weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220;</p>
<p>(Peter Maffay, Ich wollte nie erwachsen sein) </p></blockquote>
<figure id="attachment_5960" aria-describedby="caption-attachment-5960" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5960" title="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg" alt="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" width="237" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg 237w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-808x1024.jpg 808w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg 948w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5960" class="wp-caption-text">Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung</figcaption></figure>
<p><strong>Oder die folgende Frage</strong>: Was kostet einen Schuldner, eine Ordnungsstrafe abzubrummen, weil er sie nicht bezahlen <span style="text-decoration: line-through;">will</span> kann? Antwort: 100,- € pro Tag, hier 3.000,- €, ergo 30 Tage Haftaufenthalt. Haftgrund: Wohnungseigentümer sein. Hintergrund: Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare, hier <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Widerspenstigen_Z%C3%A4hmung" target="_blank">aus anderem Grund</a>). Man merkt schon: Der heutige Beitrag ist wieder ein kulturbeflissener, es geht um &#8222;die Szene Berlin&#8220;. <strong>Die Wohnungseigentümerszene</strong>.</p>
<p><strong>Langsam, langsam mahlen die Mühlen</strong> und es quietscht, knattert und gurgelt im Gebälk der öffentlichen Verwaltung, Abteilung Gerichte. So gehen die Jahre dahin. Frühling um Frühling, Sommer um Sommer, Herbst für Herbst und, was noch wesentlicher ist, <strong>Winter um Winter</strong>. <strong>Ausfrierung</strong>. <strong>Von wegen frieren: Der Winter ist schon wieder fast vorbei</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5951"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Peter Maffay &#8211; Ich wollte nie erwachsen sein! Live (via youtube)</span></p>
<p><strong>Der Romanautor Michael Ende</strong> hat sie geschrieben: Die Unendliche Geschichte. Und so ähnlich lautet ein neues Buch, dass dieser Tage in Berlin neu geschrieben wird. Es geht ums Frieren, um Bibelforschung, fröhliche Musik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">in und ums Haus herum</a>, nicht das eigene, und um Ruhe und Besinnung, ja sogar um Haft, um sich nicht zu verbeugen. Die Zeit der Höflichkeitsknickse ist längst abgelaufen. Der Schuldner hat die Frage gestellt: Wie tief verbeugt man sich vor einem König, wenn dieser zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/" target="_self">fallen droht</a>? Und müssen Frauen da nicht besonders aufpassen? (Frage <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060924060943AAxTU83" target="_blank">hier</a>) &#8211; Nein, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_K%C3%B6nig_Kalle_Wirsch" target="_blank">König Kallewirsch</a> aus Kreuzberg fällt selbst tief. <strong>König Kallewirsch lebt hier und jetzt und nicht im Altertum</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5966" aria-describedby="caption-attachment-5966" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5966" title="graugewordener Bart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/graugewordener.Bart_.jpg" alt="graugewordener Bart" width="221" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-5966" class="wp-caption-text">graugewordener Bart</figcaption></figure>
<p><strong>Der Vollstreckungsschuldner ist ein Wohnungseigentümer</strong>. Als die Sache anfing, hatte er braunes Haar und einen normalen Dreitagebart. Der Bart und auch der Mensch kommen in die Jahre. Woran es genau liegt, dass die Haare sich im Alter grau färben, wird vermutet, genau weiß das noch keiner. Man sagt gemeinhin, dass auf der Kopfhaut dann vermehrt <a title="externer Link" href="http://www.fiftiesnet.de/content/view/1143/308/" target="_blank">Wasserstoffperoxid produziert wird</a>. Wodurch ist sichergestellt, dass dieses lediglich nur nach oben hin austritt und nicht auch direkt unter die Schädeldecke? Mit am Ende weitreichenden Folgen, beispielsweise für die Vernunft. Ist&#8217;s am Ende auch der Ärger über das eigene Schicksal oder der Ärger über die Verwaltung der Wohnungseigentümer, die einfach immer nur &#8222;Stress&#8220; bereitet? Ja, er ist schon <span style="text-decoration: line-through;">etwas</span> ziemlich grau geworden, der Schuldner, in all den Jahren. Die Haare werden schütter mit den Jahren und die, die bleiben, werden grau. <strong>Mausgrau</strong>.</p>
<p><strong>Mit der bräunlichen Haarfärbung</strong> scheint dem Schuldner auch jeder Ansatz von Redlichkeit abhanden gekommen zu sein. So vermuten es zumindest die Anderen. Er macht jetzt eine Art persönlicher Katastrophe durch. Er ist in einem <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/freiheit-freiheit/" target="_self">Faraday Käfig</a> gefangen, der eine Außenhülle um ihn herum bildet. Alle Gewitterblitze guter Erkenntnisse leiten sich ab und fahren zur Hölle. Er gilt als beratungsresistent, eigenbrötlerisch und &#8222;nicht mehr therapierbar&#8220;. Das sagen zumindest die Anderen, der Rest, die Wohnungseigentümergemeinschaft im Übrigen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Inzwischen sieht er einem ehemaligen</strong> Gefangenen nicht unähnlich und sein Versteckspiel ist vergleichbar. Allerdings haust er nicht in einem Erdloch und das amerikanische Militär hat sich noch nicht einmal auf die Suche nach ihm gemacht. Die deutsche &#8222;Gewalt  der Rechtsprechung&#8220; (das Wort Gewalt!), die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jurisdiktion" target="_blank">Jurisdiktion</a>, bzw. die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative" target="_blank">Judikative</a>, und bitte wo ist zwischen beiden ein Unterschied? Der Apparat, die Zwangsvollstreckung, so geduldig, wie sie auch sein mag: sie alle bilden kein nennenswertes Gegengewicht zu ihm. Er denkt, er hat das gut im Griff. Er beherrscht die Klaviatur, denkt er, wie man den Apparat sinnlos weiter beschäftigt. Mit immer neuen, wenn auch dämlichen Anträgen. Allerdings: Die Lebensuhr schreitet unaufhörlich voran und lohnt diese pure Zeitverschwendung? <strong>Noch</strong>?</p>
<p><strong>Private Vollstreckung &#8222;aus Rache&#8220; ist in Deutschland verboten</strong>. Dies gilt vor allem für seine Opfer, die Wohnungseigentümer. Die droht ihm nicht. Dazu ist das Haus, in dem er vormals lebte, arbeitete und ganz zu Anfang auch mal regelmäßig Wohngeld bezahlte, zu friedfertig. Die Bewohner sind gutmütig, man sagt &#8222;grundgütig&#8220;. Niemand schreit &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeter_und_Mordio" target="_blank">Zeter und Mordio</a>&#8222;, wünscht die inzwischen aufgelaufenen Forderungen zu vollstrecken, notfalls mit Hilfe äußerst breitschultriger Herren. So Herren, die dem sagen, dass das jetzt ihr ganz persönliches Anliegen ist und dass sie sich nichts mehr wünschten, als seine Zahlung und nur die allein könne sie befriedigen. Jeder diesbezügliche Wunsch wurde den Menschen sofort ausgeredet. Was die Ärzte in ihrem Song (Video unten) singen, ist zwar als menschlicher Urinstinkt verständlich, darf aber nicht Schule machen. Und da ist das Liedchen der &#8222;besten Band der Welt&#8220; auch eher eine Art pubertierender Texttransporter für Urängste und Rachegelüste von Jugendlichen, die glauben regeln zu können, dass sie endlich in Ruhe gelassen werden. In der christlichen Tradition des Abendlandes, und in Berlin-Kreuzberg, fahren die Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine gänzlich andere Schiene.<strong> Bisher. Die Zauberformel heißt Mediation, auch wenn es unter Umständen mal weh tut.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Die Ärzte &#8211; Immer mitten in die Fresse rein (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Sie haben einfach Zeit</strong>. So wie der Zwangsvollstreckungsschuldner, der seit nachweislich mehr als 13 Jahren seine monatlichen Beiträge zu &#8222;echter Gemeinschaft&#8220; einfach schuldig bleibt, nicht bezahlt, und stattdessen nicht einfach &#8222;die Fresse hält&#8220;, wie man meinen würde. Der Zwangsvollstreckungsschuldner hat einen großen &#8222;vaterländischen Krieg&#8220; angezettelt gegen die übrigen Wohnungseigentümer, die Verwalterin, die Justiz und gegen jeden, <strong>der nicht so denkt wie er</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Doch jetzt droht Haft, schon wieder!</strong> Unter fest voraussehbaren Bedingungen. Erstens: du musst zahlen, 3.000,- €. Zahlst du nicht, gehst du in den Knast, Bruder! So in etwa, also mit unfreundlichem Unterton, sagt es die Justiz, wenn auch durch die Blume der sachlichen Belletristik, wie man dem gerichtlichen Beschluss entnehmen kann. Brüder kann man sich nicht aussuchen. Die Deutlichkeit allerdings lässt kaum zu wünschen übrig. Allerdings: Haft unter menschlichen Bedingungen: Zentralbeheizt, bei regelmäßigem, kostenlosen, warmen Mittagessen. Und die Wohnungstür bleibt derweil zu. Wo kein Schuldner sein kann, und er in diesem Fall &#8222;entschuldigt fehlt&#8220; (Urlaub in Plötzensee), da darf der Gläubiger nicht vollstrecken. 3.000,- € oder 30 Tage Haft: Was besser ist von beidem, ist unerfindlich und hängt möglicherweise von persönlichen Empfindungen ab. Es ist, wie es ist, und der liebe Gott allein weiß, dass es Dinge gibt, die wir nicht ändern können. <strong>Wir warten mal ab</strong>.</p>
<p><strong>Dass er einem international zunächst gesuchten und dann inhaftierten Flüchtling</strong> so ähnlich sieht, ist ein <span style="text-decoration: line-through;">harmloses</span> Gedankenspiel. Das Spielen mit solchen Gedanken bringt einen allerdings nicht weiter. Zu wünschen bleibt indes nur, dass nicht dasselbe Schicksal widerfährt. Auch für sowas muss der Verwalterberuf zuweilen herhalten: für Beruhigung, Befriedung und Schlichtung. <strong>Damit nicht ganz schlichte Gemüter auf irreversible Ideen kommen</strong>!</p>
<p><strong>Eins blieb aber unbeantwortet</strong>, obwohl es bereits in der Überschrift steht: Was ist <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Rank%C3%BCne" target="_blank">eine Ranküne</a>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Unendliche Geschichte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Die Ausfrierung eines Wohngeldschuldners</a></li>
<li>Josef, lieber Josef mein: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Gut Ding will Weile haben&#8230;</a></li>
<li>Die Welt, die dreht sich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-welt-die-dreht-sich/" target="_self">Kündigung wegen Verzehr von Brotbelag</a></li>
<li>Der große Spieletest: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-grosse-spieletest-stalkopoly/" target="_self">Saustark: Stalkopoly getestet, empfehlenswert&#8230;</a></li>
<li>Und aufs Neue: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">Der Schuldner hat die Haft abgesessen, nun droht erneut Verhaftung</a></li>
<li>Zu optimistisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/verfahrensbericht-es-wird-zunehmend-kalter-in-deutschland-und-die-ausfrierung-kommt/" target="_self">Es wird kälter in Deutschland, die Ausfrierung kommt</a>!</li>
<li>Hallervorden, Knorkator und noch mehr: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">Prozesse von Querlanten enden imme: Wir werden alle sterben! Palim, palim</a>!</li>
</ul>
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		<title>344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:57:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serie: Plattitüden]]></category>
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		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren verlangt die Lieb nach neuer Kraft, um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren. Hier empfiehlt sich Petersiliensaft. Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar dessen Wurzel man dann flugs entsandet, zärtlich schält, ganz wunderbar, bevor es im Entsafter landet.&#8220; Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit? Die neue Erkenntnis ... <a title="344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6882010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5638" aria-describedby="caption-attachment-5638" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5638" title="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg" alt="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5638" class="wp-caption-text">Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren<br />
verlangt die Lieb nach neuer Kraft,<br />
um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren.<br />
Hier empfiehlt sich Petersiliensaft.<br />
Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar<br />
dessen Wurzel man dann flugs entsandet,<br />
zärtlich schält, ganz wunderbar,<br />
bevor es im Entsafter landet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit</strong>? Die neue Erkenntnis dieses Tages: Nach 12,5 Jahren Ehe feiert man die sogenannte Petersilienhochzeit. Wer jetzt sagt, das sei noch nichts, irrt. 12,5 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. <strong>Allerdings nicht in jedermanns Augen</strong>.</p>
<p><span id="more-5637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>12,5 Jahre Ehe halten statistisch gesehen nicht viele Ehen</strong>. Ich habe daraufhin heute die Scheidungsraten nicht näher untersucht, denn für mich kommt diese Frage derzeit nicht zum Tragen. Sie besitzt für mich keine Relevanz. Denn ich habe derartiges gerade nicht vor, ich bin &#8222;wundervoll vergeben&#8220;. Ich hab wirklich Schwein gehabt, will mir scheinen. Ein guter Griff oder aß ich einen chinesischen Glückskeks? <strong>Wahrscheinlicher ist: ich habe lange genug gewartet</strong>.</p>
<blockquote><p>Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet. (Plattitüde)</p></blockquote>
<p><strong>Was für gute Ehen gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für andere Beziehungen</strong>, die auf der Idee basieren, über den Tag hinaus Geltung zu haben. Was die Verwaltung von Immobilien, Mietwohnhäusern, Gewerbeliegenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften angeht, hat die Idee der Langfristigkeit in der Beziehung durchaus nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wer den Verwalter alle Jahre wechselt, bekommt seinen roten Faden nicht an einer gedachten Lebenslinie entlang verzogen. Wer heute hier, morgen dort in unergründeten Gewässern wildert, kann ertrinken.</p>
<p><strong>Eine Geschäftsbeziehung sollte ein Kontinuum mobile sein</strong>. Kontinuität, Berechenbarkeit und (wechselseitige) Wertschätzung gehören unabdingbar dazu. Aber auch &#8222;mobile&#8220;: Bewegung. Zeit, dass sich was dreht! Achtung von der Meinung, der Einstellung und dem Sein des Anderen. Etwas genau Entgegengesetztes gilt nur für Querulanten, die -genau genommen- menschliche Beziehungen nicht wertzuschätzen wissen. Oder für Chaoten. Die Gewissheit, dass man Erfolg nicht mit blindem Aktionismus erkämpfen kann, gehört ebenso dazu. Allerdings sind über Jahre gewachsene Beziehungen regelmäßig auf ihre Beständigkeit hin zu überprüfen. Die Geschäftsbeziehung eines Verwalters für Wohnungseigentum über eine Zeit von 12,5 Jahren mit einer WEG ist schon ein Indiz dafür, dass auf den ausgewählten Verwalter (jedenfalls bislang) Verlass war. Denn ohne Not wechselt man den Verwalter besser nicht aus. Entscheidungen über die Auswahl eines bestimmten Verwalters, <strong>die heute Petersilien-Hochzeit feiern könnten</strong>, müssten Mitte 1997 rechtskräftig beschlossen worden sein.</p>
<p><strong>Petersilie für <span style="text-decoration: line-through;">jedermann!</span> die Guten.</strong> Die anderen sollen sich sputen. &#8222;Für mich soll&#8217;s <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">rote Rosen regnen</a>&#8220; (10 Jahre) sagte mir schon die eine oder andere Geschäftsbeziehung. Mein Privatleben sowieso. Im Hinblick auf eine Vielzahl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">langfristiger Geschäftsbeziehungen</a> habe ich nachgeschaut. Baumwöllern, hölzern, zinnern, kupfern und blechern waren schon viele Geschäftsbeziehungen. Etwas Besonderes sind Rosen- (10), Petersilien- (12,5), Kristall- (15), Porzellanhochzeiten (20) &#8211; und an Silber- (25), Perlen- (30) und Leinwandhochzeiten (35) will ich derzeit noch gar nicht denken, <strong>denn ich lebe im Hier &amp; Jetzt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657   " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="359" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Langfristigkeit vs. Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p> <span style="color: #888888;">(Fotograf: </span><a title="externer Link" href="http://www.rigomeyer.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">Rigo Meyer</span></a><span style="color: #888888;">, ausgezeichnet)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Yin (einerseits) &amp; Yang (andererseits)</strong> wurden<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self"> hier schon angesprochen</a>. Was für obige erfreuliche Tendenzen gilt, muss nicht für jede Art weiterer Beziehung gelten, die zu anderen besteht. Denn es gibt auch Beziehungen, die nicht auf Freiwilligkeit, geteilter Freude und Glück basieren, sondern auf einem Gegenteil davon. Diese Art sachliche Zwänge gilt es, sich begreiflich zu machen. <strong>Daher nun zu etwas ganz anderem</strong>.  <strong> </strong></p>
<div><strong></strong></p>
<div><strong>Anders als heute nur noch selten anzutreffende Bibelforscher</strong>, die im Alten Testament nach Wahrheit suchen, befasse ich mich nach einer missliebigen Phase von ebenfalls schon 12 Jahren mit Menschen, die seit dieser Zeit ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Es gilt eine als &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; aufzufassende, bereits viel zu lang andauernde Zweierbeziehung von zwei Ein-und-den-selbigen zu Dritten aufzulösen und diese schädliche Beziehung <span style="text-decoration: line-through;">abzuschütteln</span> aufzulösen. Die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; findet dabei allerdings nur in einem Einzelnen statt und in dem &#8222;in sich selbst.&#8220; Und so kann es sein, dass die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; versucht, eine schädliche Dreiheit durch ständige Übergriffe zu bilden: wir kennen das aus ähnlich gelagerten Zusammenhängen wie <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/stalking-metaebenen/" target="_self">Stalking</a>, obsessiver <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=obsessive+verfolgung" target="_self">Verfolgung</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahnhaft" target="_self">wahnhafter</a> Überschüttung mit Kontakt- und Liebesbeweisen, aber auch von Tumoren,<strong> die als wucherndes, energiefressendes Gewebe gesunde Umwelt anzugreifen versuchen.</strong></div>
<p><strong>Das Credo ist aufgedrängte Aufmerksamkeit</strong>, das Ziel ist, endlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahrgenommen+zu+werden" target="_self">wahrgenommen zu werden</a>. Solche Dinge haben ganz insgesamt gar nichts zu tun mit funktionierenden menschlichen Beziehungen. Allerdings habe ich den Anderen gesagt, dass wir den Kerl nicht mit Petersilie bewerfen dürfen, nur um ihn (endlich) loszuwerden. Um das Prinzip der Tödlichen Zweiheit besser verstehen zu können, mal ein ausreichend ausführlicher Auszug aus einem Buch zum Thema. <strong>Wir -die Petersilienfraktion- müssen gegenüber jeglicher Tödlichen Zweiheit den Rechtsweg einhalten, soviel Zeit muss sein!</strong> <strong>Denn sie -beide- wissen nicht, was sie tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Verbundener Dank an Familie Wenig zur positiven Petersilie, und an Tobias Goldschmidt zur negative Petersilie!)</span></p>
</div>
<figure id="attachment_5664" aria-describedby="caption-attachment-5664" style="width: 411px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5664 " title="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg" alt="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" width="421" height="840" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg 701w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1-150x300.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5664" class="wp-caption-text">Tödliche Zweiheit (Ausriss)</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>328-10 &#8211; Das Prinzip &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220; bringt manchmal Bredouillen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6722010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Prinzip geht in Ordnung. Seine konkrete Anwendung nicht immer. *** Und hoffentlich sind Geschäftsführung ohne Auftrag und vor allem die Grundsätze einer Notgeschäftsführung eng auszulegen. Sofern sie aus einer nachweislichen Not geboren wurden, kann man das unterschreiben. Andererseits kann das nur hoffen, wer einen besserwisserischen Querulanten mit verwalten muss, der ständig Rechnungen seiner ruinösen ... <a title="328-10 &#8211; Das Prinzip &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220; bringt manchmal Bredouillen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6722010/" aria-label="Mehr Informationen über 328-10 &#8211; Das Prinzip &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220; bringt manchmal Bredouillen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5486" aria-describedby="caption-attachment-5486" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5486" title="Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung.-300x184.jpg" alt="Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag" width="300" height="184" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung.-300x184.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Prinzip_Geschaeftsfuehrung..jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5486" class="wp-caption-text">Prinzip: Geschäftsführung ohne Auftrag</figcaption></figure>
<p><strong>Das Prinzip geht in Ordnung</strong>. Seine konkrete Anwendung <em>nicht</em> immer.</p>
<p><span id="more-5485"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Und hoffentlich sind Geschäftsführung ohne Auftrag</strong> und vor allem die Grundsätze einer Notgeschäftsführung eng auszulegen. Sofern sie aus einer nachweislichen Not geboren wurden, kann man das unterschreiben. Andererseits kann das nur hoffen, wer einen besserwisserischen Querulanten mit verwalten muss, der ständig Rechnungen seiner ruinösen Pseudo-Baufirma ausbringt und deren <span style="text-decoration: line-through;">Bezahlung</span> Erstattung auf gerichtlichem Wege einfordert. Die zitierte Rechtsprechung richtet sich offensichtlich gegen zerrüttete Verwaltungsverhältnisse und die oft aufgetretenen, früheren finanziellen Gesamt-<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Havarie" target="_blank">Havarien</a> (<span style="text-decoration: line-through;">ostdeutsch</span> aus dem Arabischen<em>ʿawār</em>, „Fehler, Schaden“) für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fiasko" target="_blank">Fiasken</a> <span style="color: #888888;">(frei erfundener Plural von Fiasko)</span>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Ständige Fortbildung? <a title="externer Link" href="http://www.haufe.de" target="_blank">Haufe Verlagsgruppe</a> &#8211; Abo &#8222;Die Eigentumswohnung&#8220;</li>
<li>Ständiges Wohlgefühl: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">Jede Zelle meines Körpers ist glücklich</a>!</li>
<li>Rechercheempfehlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Querulant" target="_self">Querulantentum</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Väternotruf: <a title="externer Link" href="http://www.vaeternotruf.de/querulant.htm" target="_blank">Der Querulant</a></li>
<li>Für vaterlandslose Gesellen besser: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Querulant" target="_blank">Definition des Querulanten</a> (auf wikipedia)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Achtung: Der Abschluss eines derartigen Abos wird von uns empfohlen, ist aber mit Kosten verbunden! Warum auch nicht? Wir bekommen für diesen Tipp keinerlei Innenprovisionen, sondern geben den Tipp aus fachlicher Überzeugung kostenlos als Servicehinweis. Jeder Leser darf den Tipp gern für sich behalten, als Geschenk der Redaktion!)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>283-10 &#8211; EDV-Fortbildung: Diskutiere niemals mit deinem PC, da hast du keine Chance</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6292010-edv-fortbildung-diskutiere-niemals-mit-deinem-pc-da-hast-du-keine-chance/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Erkenne:  Diskutiere niemals mit deinem PC. Er kann sich aus der Diskussion mit einer einfachen Fenstermeldung jederzeit verabschieden. (Danke, Floyd)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5121" aria-describedby="caption-attachment-5121" style="width: 418px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Zu.viele_.Argumente.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5121 " title="Zu viele Argumente - Adobe Acrobat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Zu.viele_.Argumente.jpg" alt="Zu viele Argumente - Adobe Acrobat" width="428" height="131" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Zu.viele_.Argumente.jpg 475w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Zu.viele_.Argumente-300x91.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5121" class="wp-caption-text">Zu viele Argumente - Adobe Acrobat</figcaption></figure>
<p><strong>Erkenne:  Diskutiere niemals mit deinem PC</strong>. Er kann sich aus der Diskussion mit einer einfachen Fenstermeldung jederzeit verabschieden.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Danke, Floyd)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>266-10 &#8211; Foto. Podcast: Fernhaltespray</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/foto-podcast-fernhaltespray/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 11:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernhaltespray]]></category>
		<category><![CDATA[FotoPodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Haustiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Gibt&#8217;s das auch für gegen Querulanten? Nachfrage kann man sich denken! &#8211; Posted using MobyPicture.com]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt&#8217;s das auch <span style="text-decoration: line-through;">für</span> gegen Querulanten? Nachfrage kann man sich denken!<br />
<a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/5940258"><img decoding="async" src="http://img.mobypicture.com/524850e3d6165383c713bcb25e4e5399_full.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a><br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reportage: Das Leben der Anderen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: ... <a title="250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="179" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px" /></strong></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube</span></p>
<p><strong>Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: das Ziel. In denen es um etwas geht, was von einem menschlichen Standpunkt aus zweitrangig ist. Entscheidender erscheint uns, dass wir gesund sind und unsere begrenzte Lebenszeit nützlichen, schönen Dingen zugewendet ist, besonders wenn wir glauben, dass die Lebenszeit von vornherein begrenzt ist. Die inzwischen aufgelöste, etwas schräge Berliner Band </strong><a title="externer Link" href="http://www.knorkator.de" target="_blank"><strong>Knorkator</strong></a><strong> (1994-2008) hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Wir werden alle sterben! Den Kopf frei bekommen von Zwängen und wirtschaftlichen Sorgen, dass es uns gut geht. Und doch streiten manche wie die Kesselflicker vor Gericht. Das sind oft Menschen, denen etwas abhanden gekommen ist: Lebensglück</strong>.</p>
<p><span id="more-4359"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Sie sind passiv und aktiv an Gerichtsklagen beteiligt und das macht ihnen nicht einmal Angst</strong>. Einmal weil sie etwas wollen, das sie freiwillig nicht von den Anderen bekommen, weil ihnen menschliche Größe fehlt. Rechtschaffenheit, ein reines Herz und Integrität sind Voraussetzung für Akzeptanz. Sie aber werden nicht akzeptiert, und das wurmt sie. Sie gelten in diesen Bereichen als äußerst ungelenk, ja untalentiert. Kläger klagen manchmal nicht nur sich selbst an, ohne es zu merken, sondern im Zweifel Beklagte als Stellvertreter ihres eigenen, verlustig gegangenen Lebensgefühls. Mit der ins Feld geführten Klage wollen sie ihren Schmerz über die Sinnlosigkeit ihrer Existenz und ihre innere Leere bekämpfen, wofür sie Stellvertreter benötigen. Den zerren sie vor Gericht und nötigen ihm damit Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Gusto auf. Endlich werden sie wahrgenommen. Das ist eine persönliche Grenzüberschreitung frei von Achtung, Respekt und sozialverträglichem Miteinander. <strong>Eine Kommunikationsstörung</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Knorkator &#8218;Wir werden alle sterben&#8216; (via youtube)</span></p>
<p><strong>Grenzüberschreitungen, Quälereien, ständige Perfidie</strong>: Solche Menschen müssen manchmal (aktiv) verklagt werden, als Beklagte, weil sie in die Rechte anderer (zu) empfindlich eingreifen. Sie sind verantwortungslos in einem sozialen Kontext, weil sie es ablehnen, Verantwortung für ein friedliches Miteinander zu übernehmen und beherzt dafür Position beziehen. Sie überschreiten (teils ständig) <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">Benimmgrenzen</a> und lassen imaginäre Muskeln spielen. Sie verkennen dabei, dass Gerichte Probleme <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">niemals lösen</a> und dass selbst gewonnene Rechtsstreite niemals etwas Sinnvolles folgen lassen. Dass nämlich Gesetze im Wesentlichen Lücken aufweisen, darüber wurde <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">hier auch schon mal berichtet</a>. Sie denken als Kriegsherr in den Kategorien von Obsiegen, Niedermachen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">Machtausübung</a>. Allerdings ist der Mächtige in den Persönlichkeitsgrenzen der Anderen kaum dazu berechtigt und daher müssen die Gerichte Stellvertretergefechte ertragen, die der Regent ins Feld führt, um den Gegner niederzukämpfen. Dass sie die Gerichte anrufen, ist ein Zeugnis ihrer eigenen Unfähigkeit, sich zur rechten Zeit zu artikulieren, Dinge ins Gespräch zu nehmen und einen Konsens zu finden, der auf Gemeinsamkeit beruht. <strong>Manche reden nicht mit anderen, weil ihr Selbstwertgefühl beschränkt ist</strong>.</p>
<p><strong>Von einem Kläger können wir bspw. berichten</strong>, der ergeht sich inzwischen -soweit Anwaltslosigkeit noch erlaubt ist-  in seinen ausufernden Schriftsätzen immer in Dubletten von Wörtern, Begriffen und Argumenten einer prozessualen Scheinwelt, die er andernorts, in anderen Zusammenhängen, aufgeschnappt hat. Aber es sind und es bleiben Kopien aus anderen Zusammenhängen und das man fremde Sachverhalte aus anderen rechtlichen Welten schablonenhaft auf jeden weiteren rechtlichen Vorgang übertragen kann, liegt nicht auf der Hand. Durch die Verwendung von Begriffen will er sich zeigen, männlich, und darlegen, dass er niemals aufgeben wird, auch wenn weitere Verfahren noch so nutzlos sind. Er ist schon vor Jahren auf ein Pferd aufgesprungen, und er hat nun Angst, dass es ihn irgendwann einfach abwerfen wird. Dagegen kann er sich nur schützen, wenn er seinen Gegnern beweist, wie fest er im Sattel sitzt. &#8218;Gestern noch waren wir dicht am Abgrund, heute, da sind wir schon einen Schritt weiter&#8216;, frohlockt der Reiter, und weil er zurückschaut und nicht nach vorn, <strong>reitet er gegen die Wand</strong>.</p>
<p><strong>Kopien von rechtlich gehörten Argumentationsketten lassen sich nicht</strong> auf jeden x-beliebigen Sachverhalt nochmals in ähnlicher Weise übertragen. Niemals lässt die bloße Wiederholung von Fachbegriffen und hintergründigen Wortkonstrukten auf eine besondere Intelligenz oder Eloquenz des Verwenders schließen. Das Gegenteil ist der Fall. Wer abkupfert, ohne sich eigenes Wissen zu erarbeiten und dieses (richtig) anzuwenden, mutiert zum Clown und gibt sich der Lächerlichkeit preis. Denn die rechtliche Argumentation muss richtig auf den Sachverhalt angewendet werden, wenn sie Aussicht auf Erfolg haben will. Das Gegenteil davon, das sind lediglich &#8218;Lippenbekenntnisse&#8216;, die sich der Erwidernde argumentatorisch aneignet. Mangels eigener tiefsitzender Bildung glaubt er oberflächlich an ein Gewinnenkönnen durch bloßes Kopieren von Textfragmenten, die andere Menschen (in anderen Zusammenhängen) entworfen haben.</p>
<p><strong>Das Abkupfern fing er zunächst grafisch an</strong>: er kopierte die Briefbögen einer Anwaltskanzlei in Stil, Art und Aufbau und individualisierte sie mit seinen eigenen Lebensdaten. Er fand das lustig. Kein anderer hat darüber gelacht. Die Anderen wussten seit dem, dass er ein Idiot sein muss. Später tauchte ein Briefbogen von ihm als &#8218;Verwaltungsbeirat a.D.&#8216; auf, angelehnt an den Briefbogen des amtierenden Verwaltungsbeirats, und auf dem gefälschten Rechtsanwaltsbogen -Tätigkeitsschwerpunkt: Wohnungseigentumsrecht- schrieb er  Architekturstudent mit Tätigkeitsschwerpunkt Wohnungseigentumsrecht. Warum aber, so fragt man sich im Nachhinein, hat er dann alle Prozesse immer verloren? Richtig: es war ein juristischer Dadaismus, den er pflegte, eine menschliche Katastrophe und auch eine offensichtliche Lüge. Seine Kenntnisse vom Recht waren nicht einmal marginal. Er hatte sich noch niemals in seinem Leben Mühe gegeben, etwas von Grund auf zu erarbeiten, weder das abgebrochene Architekturstudium, noch der ins Feld geführte Tätigkeitsschwerpunkt, denn von beidem hat der Mann zu wenig Ahnung. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Gefährliches Halbwissen</a>. Aber auch: <strong>Nonstop Nonsens</strong>, in Anlehnung an eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nonstop_Nonsens" target="_blank">Fernsehserie</a> der Siebziger. Seit Dieter Hallervorden in Berlin-Steglitz <a title="externer Link" href="http://www.schlossparktheater.de/" target="_blank">ein Theater</a> führt, könnte er sich Hoffnung auf einen Platz in seinem Ensemble machen. Doch Hallervorden soll streng sieben, wenn&#8217;s ums Personal geht. Noch etwas anderes spricht gegen diese Idee: Hallervordens Nonsens hatte Kultcharakter und humorige Qualitäten. <strong>Das spricht gegen die Idee, unseren Protagonisten dorthin zu vermitteln</strong>.</p>
<p><strong>Aktuell fertigt er ellenlange Doktorarbeiten an</strong>, über mehrere Rechtsfragen, und dem äußeren Anschein nach, auch über die Frage, warum seit mehr als zehn Jahren <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">kein Wohngeld</a> für die Eigentumswohnung zu entrichten sei. Rechtliches Gedöns seitenlang: es heißt zur Überzeugung für ein hohes Gericht in Berlin, der Bundesgerichtshof habe schon früher entschieden, dass <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=WEG+%22zehn+Jahre+kein+Wohgeld+bezahlt%22&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">kein Wohngeld zu zahlen sei</a>, aus diesen oder jenen Gründen. Wohngeldbefreiungen allerdings kennt das Wohnungseigentumsrecht allerdings nicht für gutgelegene Eigentumswohnungen mit mehr 100 m² Wohnfläche, Heizungs- und Wasseranschluss und vielen weiteren Ausstattungsstandards. Er sagt, wenn seine Einheit zwangsverwaltet ist, dann zahlt ja der Zwangsverwalter das Wohngeld und <em>doppelt</em> will er nicht zur Kasse gebeten werden.</p>
<figure id="attachment_4836" aria-describedby="caption-attachment-4836" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4836" title="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg" alt="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." width="300" height="146" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg 644w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4836" class="wp-caption-text">Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht....</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Kasse von ihm auch nicht gefüllt worden</strong>. Der Zwangsverwalter zahlt das Wohngeld, weil der betreibende Gläubiger (in diesem Fall: die WEG) an den Zwangsverwalter Gläubigervorschüsse zahlt. Aus diesen Vorschüssen zahlt der Zwangsverwalter das monatliche Wohngeld. Und er -der betreffende Wohnungseigentümer- will jetzt dem Gericht beweisen, dass er selbst daher kein Wohngeld zahlen muss. Wozu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">das führen kann</a>. Unfreiwillig erinnert uns diese Argumentation an Hütchenspieler aus dem Kosovo, die es immer schaffen, das Geldstück unter diejenige Blechtüte zu zaubern, auf die man auf gar keinen Fall tippen würde. Nicht nur ein bisschen ist das Hütchenspiel sein Steckenpferd. Oder sind es Taschenspielertricks? Von einem anderen Rechtsanwalt und aus Blogartikeln im Internet hat er &#8218;gelernt&#8216;, was das Wort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">Rabulistik</a> inhaltlich bedeuten soll. Das wirft er jetzt dem Rechtsanwalt vor, der die offenen Wohngelder gegen ihn einklagt. Rabulistisch ist die Zahlungsklage <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/gewusst-wie-gewusst-warum/" target="_self">nun wirklich nicht</a>, wenn Wohnungseigentümer bereits seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld bezahlen und nichts unversucht lassen, den durch ihre Nichtzahlung entstandenen Schaden noch zu vergrößern.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">(Berühmtes Rhabarbergedicht via Youtube)</span></p>
<p><strong>Eine andere Art von rechtlichem Rhabarber</strong> ist sein ständiges Lamento, die Schuld- und Sündenbocktheorie. Er wird die Welt nicht umdrehen: er ist und bleibt das schwarze Schaf, gleich wie viel er noch -in querulatorischer Weise- Juristen versucht, vor seinen Wagen prozessualer Dialektik zu zerren. Rabulistik meint ja genau das: in einem vollkommen abwegig und aussichtslos erscheinenden Punkt Recht behalten zu wollen.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-67" title="Wissen ist Macht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<strong>Vor kurzem hatte er eine Koalition der Gleichgesinnten gegründet</strong>, mit einem alten Mann, der kaum noch laufen kann, aber gerne streitet. Der alte Mann und das Meer, ein Sargassosee von Prozessen, Verfahren, Vorgängen, und zwei beauftragte Rechtsanwaltsbüros im Auftrag ihres Herrn: Der eine der zwei Anwälte spricht davon, dass die Verfahren des Alten schon einen ganzen Schrank mit Akten füllen. Was er nicht sagt: er hat sehr gut dran verdient. Der Alte hat Moos und jetzt auch diesen törichten Helfershelfer. Schuld an allem, so sagen die zwei unabhängig voneinander tätigen Rechtsanwälte des Alten, ist immer der Ehemann der (beklagten bzw. klagenden) Ehefrau und Wohnungseigentümerin, von dem sie inzwischen manchmal fälschlich behaupten, er sei der Stiefsohn seines Vaters, eines weiteren Eigentümers. Der sei ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spiritus-rector/" target="_self">spiritus rector</a>, schalte und walte, obwohl nicht Miteigentümer, immer ganz allein und im eigenen Belieben gegen die Interessen aller anderen Parteien, auch der Ehefrau und des <span style="text-decoration: line-through;">Stief</span>vaters. <strong>Eins ist klar: Wenn Anwälte solchen Käse schreiben</strong>,<strong> haben sie zur Sache zu wenig zu sagen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Mangel an Argumenten inhaltlicher Art</strong>, es sind Rechtsstreitigkeiten in einem ominösen Gedankengebirge mit Sündenbock-Aspekten und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/erbittertes-freund-feindenken-ist-im-anwaltsberuf-ein-schlechter-berater/" target="_self">Stellvertreter-Theorien</a>. Der Sündenbock hält als Stellvertreter dafür her, dass den zwei Anwälten gute Argumente wohnungseigentumsrechtlicher Art fehlen. Dass ihre Klagen abstrus sind, merkt der Alte nicht, und so verdienen beide Anwälte weiterhin gut. Und der Pferdereitsportler oben reitet mit auf dieser Welle und wildert in <span style="text-decoration: line-through;">Feuchtgebieten</span> Sümpfen. Beteiligt sind an Rechtstreitigkeiten immer die Parteien selbst, und Sündenböcke, das können Ehemänner oder Ehefrauen sein, Strohmänner, Strohfrauen, Habenichte, pleite gegangene Pleitiers und so weiter und so fort.  Indem der Sündenbock als Stellvertreter herhalten muss, wird den eigentlichen Beteiligten die eigene Lebensgrundlage aberkannt. Sie geraten in die Rolle von Marionetten aus der Augsburger Puppenkiste. An den Fäden zieht der Drahtzieher, <a title="externer Link" href="http://www.das-schwarze-schaf.com/html/schwarzes_schaf_melden.html" target="_blank">das schwarze Schaf</a>, der Sündenbock.</p>
<p>Wikipedia bringt es sehr gut auf den Punkt, vor allem im letzten Halbsatz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Als <strong>Sündenbock</strong> wird ein Mensch bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt. <strong>Tatsächliche Schuld spielt dabei keine Rolle</strong>.&#8220; (ergänzende Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was für Dummköpfe</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:32:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis) Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus. Nicht alles trifft ... <a title="185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/" aria-label="Mehr Informationen über 185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4342" aria-describedby="caption-attachment-4342" style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4342" title="Stalking Joe Mc Donald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg" alt="Stalking Joe Mc Donald" width="262" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg 262w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg 875w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4342" class="wp-caption-text">Stalking Joe Mc Donald</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;</strong>, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus.</p>
<p><strong>Nicht alles trifft die Sache richtig gut</strong>. Richtig ist aber folgendes: er macht Psychoterror, hält sich selbst für einen bewegten Linken, aber achtet die Menschenwürde anderer Menschen nicht, sondern tritt sie mit Füssen. Seit Monaten macht er dieses Spiel mit den Videokameras. Ob er eine angeschlossen hat oder nicht, darüber streitet er nicht. Wenn man ihn danach befragt, dann weicht er nebulös aus, obwohl es alle gesehen haben. Die hier abgebildete Kamera ist in einem Dachgeschoss montiert auf einem Stativ. Das &#8218;magische Auge&#8216; zeigt aus dem Küchenfenster der Büroeinheit und schielt zwischen den Lamellen einer heruntergelassenen Jalousie hindurch. Die Kamera ist auf einen privaten Garten gerichtet. Er ist weiterhin &#8218;der Wurm&#8216;, und einer nennt ihn jetzt auch Stalking Joe Mc Donald.</p>
<p><strong><span id="more-4341"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><a href="http://twitpic.com/ddkm7" title="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://twitpic.com/show/thumb/ddkm7.jpg" width="150" height="150" alt="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"/></a><br />
(Foto: Rechtsanwalt Udo Vetter auf twitpic: Nachbar hat alles im Blick. Zum Glück nicht meiner &#8211; Original: aufs Bild klicken)</p>
<p><strong>Sie soll den Eindruck permanenter Überwachung suggerieren</strong>. Wer sich in diesem Garten bewegt, wird erfasst. Neulich hat er ans Gericht geschrieben, die Polizeibeamten hätten die bemängelten Zustände (eine permanent auf den Garten zeigende Kamera) nicht vorgefunden. Die Polizei sagt dazu, dass sei Privatsache. Denn es zeigt auf den privaten Garten einer Familie. Die will nicht gefilmt werden. Sie will sich weder filmen lassen von dem Idioten, der da oben zeitweise aufhältig ist, noch will sie sich auch nur dem äußeren Anschein nach mit einer permanenten Bedrohung abfinden, es könnte gefilmt werden. Könnte? Ja, könnte. Denn wahrscheinlich ist, dass die Kamera dort lediglich nur aufgebaut wurde, von einem dämlichen Jungen, der zwar schon lange aus der Pubertät raus sein müsste, der aber solches Spielzeug offenbar schick findet.</p>
<p><strong>&#8218;Eine schwere Persönlichkeitsstörung&#8216;, so sagen Psychologen</strong>, könne dazu führen, dass ein Täter aus Rachsucht derartige Versuche unternimmt, Macht über andere Menschen zu gewinnen. Es geht darum, einem Opfer klarzumachen, dass man es nun komplett beherrschen könne, jederzeit, rund um die Uhr. Solche Menschen kommen nicht an ihre eigenen Emotionen ran, sind unfähig, das Leid anderer Menschen nachzuempfinden.</p>
<p><strong>Und damit sind wir in dem</strong> hier berichteten Fall auch schon bei einer Allianz der vollkommen Hirnlosen. Denn hier gibt es eine Besonderheit: es gibt einen vorgeschickten Täter, der die Dreckarbeit machen soll, und es gibt die Auftraggeber, gleich mehrere davon. Ihr Ziel, so sagen sie in geheimen Gesprächszirkeln, ist es, den &#8230;.(Name unwichtig)&#8230; fertig zu machen. Wenn der fertig ist, dann ist die &#8230;.(Name ebenfalls unwichtig)&#8230; dran. Sie hat zwar mit ihm nur gemeinsam, dass sie beide fertig gemacht werden sollen. Aber das hat erstens vollkommen unterschiedliche Gründe und ist zweitens sowieso egal.</p>
<p><strong>Für ihn nehmen sie sich dieses Spielzeug Videoüberwachung</strong> und zermürben ihn. Seine Frau hat jetzt einen Antrag an das Amtsgericht geschickt, es diesen Leuten zu verbieten, derartige Kameraüberwachungen vorzutäuschen oder auszuüben. Die Schriftsätze, die die Auftraggeber und ihr Auftragnehmer zur Sache schicken, sind das rechtliche Gehör, das ein Amtsrichter diesen &#8218;Vollpfosten&#8216; wohl gewährt, obwohl die Rechtslage ganz, ganz eindeutig ist. So wird aus einer Videoüberwachung wie dieser, eine Schriftsätze-Schlacht. Weder die Auftraggeber noch der Auftragnehmer bestreiten es. Der eine sagt, dessen bislang auch polizeilich nicht überführt worden zu sein, was gelogen ist. Einige Wochen vorher hatte er sogar das gesamte öffentliche Straßenland nach vorn raus videoverfilmt. Die Polizei hat nichts gemacht. Erst als der Betroffene sich wiederholt an sie wandte, wurde der Abbau dieser Anlage straßenseitig von der Polizei gefordert. Beim Amtsgericht lügt jetzt der Auftragnehmer, dass sich die Balken biegen. Die Personen, die jetzt verklagt sind, versuchen nun auch noch, ein Eilbedürfnis zu bestreiten. Mit dem Ziel, die Videotie auf Dauer rechtschaffen zu sprechen. Ein kranker Zustand.</p>
<p><strong>Sie, die Auftraggeber, sind sicherheitshalber mal schnell</strong> nach Australien verreist. Sie können eigentlich auch schon deswegen nichts darüber wissen. Die Geschichte klingt verwegen, abwegig und ist doch wahr. Immer wenn der Auftragnehmer jetzt da war, und das war gerade in der Nacht von gestern zu heute wieder einmal der Fall, schaltet sich danach die gesamte Büroeinheit stromtechnisch für Stunden ab. Ein anderer, der mit diesem Pack nichts zu tun hat, setzt die Speicher zurück, schaltet den Kameraknopf aus und fährt die PCs herunter, die dahinter laufen. Erst dadurch wird die Videoüberwachung gestoppt. Nicht durch Gerichte, denn die haben alle Zeit der Welt und halten es für einen Akt wechselseitiger Gerechtigkeit zu erforschen, ob vielleicht ein videotischer Täter Argumente hätte, die ihn dazu veranlassten. Dass eine Einstweilige Verfügung einen Zeitrahmen von fünf bis sechs Wochen braucht, ist außergewöhnlich. Findet das Gericht es vielleicht hinnehmbar?</p>
<p><strong>Währenddessen kämpft ein weiterer Hirnloser</strong> gegen die Windmühlen der Familiengerichtsbarkeit. Ein jedes Blatt kann sich gegen einen selbst wenden, und wer schlechte Energien auslebt, muss sich nicht wundern, wenn diese Stromschläge irgendwann einmal einen selbst treffen. Dessen Rechtsanwalt hat den Spitznamen &#8218;Feige&#8216; erhalten, munkelt man. Der &#8218;Feige&#8216; sagt, die Eltern seines Mandanten seien gut angesehene Leute. Seine Schwester war konsequent. Sie ist einfach ausgezogen. Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein. <strong>Na, Prost Mahlzeit</strong>.</p>
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		<title>117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:46:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator) Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in dieser Sozietät. Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen ... <a title="117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/volker-semler-ist-rechtsanwalt/" aria-label="Mehr Informationen über 117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_1475" aria-describedby="caption-attachment-1475" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1475  " title="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg" alt="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" width="210" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></strong></a><figcaption id="caption-attachment-1475" class="wp-caption-text">Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator)</p></blockquote>
<p><strong>Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt</strong> und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in <a title="externer Link" href="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/4_5.html" target="_blank">dieser Sozietät</a>.</p>
<p>Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen unüberwindlicher Konflikte zwischen Menschen befassen. Problemlösungen finden. &#8218;Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg&#8216;, so könnte der berufliche Ehrenkodex eines solchen Mediators lauten. Volker Semler erklärt das Entstehen von (zu weitgehenden) Konflikten so:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Konflikte treten auf, wenn die Bedürfnisse eines Menschen oder einer Gruppe nicht in dem Maße erfüllt werden, wie es nach der jeweiligen Vorstellung sein sollte. In Konfliktsituationen sind die Betroffenen der Auffassung, sie hätten aus diesem oder jenem Grund einen Anspruch und ein Recht darauf, von anderen Personen/Parteien etwas zu verlangen bzw. zu verweigern. Wenn die andere Partei entgegengesetzter Auffassung ist, besteht bei beiden Beteiligten eine Abweichung zwischen der subjektiven Vorstellung, wie ihre jeweilige Realität beschaffen sein sollte und wie sie tatsächlich ist.&#8220; (Quelle: Homepage Semler, <a title="externer Link" href="http://anwalt-semler.de/media.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3809"></span><strong>***</strong></p>
<p>Über derartige, scheinbar unüberwindbare Interessengegensätze hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> schon des Öfteren berichtet. Beispielsweise in den Interviews mit einem Stalkingopfer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">hier</a>. Dass daher Mediationsbemühungen nicht immer erfolgreich sind, liegt u.a. auch daran, dass die eine Seite etwas verlangt, was die andere Seite nach objektivierbaren allgemeinen Rechtsgrundsätzen niemals auf dem gerichtlichen Wege zugesprochen bekäme. Solche Dinge, unerfüllbare Forderungen von Laien, die in einem Rechtssegment vollkommen unerfahren sind, sind daher Elfenbeintürme von Forderungen, die von <strong>guten Mediatoren</strong> (aber auch <em>eigenen</em> Rechtsanwälten, die nicht Mediatoren sein dürfen, sondern Interessenvertreter) zurechtgestutzt werden müssen. Die Berufe des Rechtsanwalts und des Mediators liegen eigentlich gar nicht mal so weit auseinander, auch wenn man erst mal anderes denken würde.</p>
<p><strong>Es geht auch um die &#8218;innere Einstellung&#8216;</strong> von Rechtsanwälten, ihre eigene Berufsethik. Rechtsanwälte vertreten fremde Interessen gegen Bezahlung. Mandanteninteressen. Ein Mediator muss sich aber neutral verhalten. Ist, wer beides ausübt, einer, der im Rechtsanwaltsauftrag einigungsfähiger ist, als ein Rechtsanwalt, der von Mediation keine Ahnung hat? Weit gefehlt: Mediation gehört zu den Standespflichten von Rechtsanwälten. Nur vergessen das viele. Die Standesregeln des Rechtsanwaltsberufs sind dabei -und das wird immer wieder vergessen- eigentlich eher so gestrickt, dass es bei der Wahrnehmung berechtigter Interessen um &#8218;ausgleichendes&#8216;, konfliktlösendes Verhalten geht. Rechtsanwälte sollen ihre Mandanten so beraten, dass diese Lösungen ihrer Probleme erreichen. Anwälte, die immer nur Öl in bereits brennende Feuer gießen, werden dieser zentralen Standesverpflichtung nicht gerecht und schüren aus wirtschaftlichen Eigeninteressen die naheliegende Streitbeendigung im Vergleichswege. Nicht schlecht ist der Überblick in <a title="externer Link" href="http://www.kottmeier-steuerberatung.de/vorschriften/01fd1295d70b168d7.html" target="_blank">stichwortartiger Form hier</a>.</p>
<p>Mit wenigen, aber zutreffenden Worten veröffentlichen die Rechtsanwälte Janke &amp; Kloth Mäßigungsempfehlungen an die werte Mandantschaft in übersichtlicher Form, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/wenn-die-sonner-der-kultur-niedrig-steht-werfen-selbst-zwerge-lange-schatten/" target="_self">wir berichteten hier</a>. Über Rechtsanwälte, für die Rabulistik zum anwaltlichen Portfolio gehört, auch um andere dessen zu beschuldigen, oder sagen wir das Gegenteil einer nachprüfbar positiven Berufsethik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rabulistik" target="_self">hier</a>. Man sieht, die Themen Mediation, Rechtsanwaltsberuf und Konfliktlösung spielen offenbar (<em>auf dieser Website</em>) eine große Rolle.</p>
<figure style="width: 111px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" title="Volker Semler, u.a. Mediator" src="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/pics/anwaelte_neu/gross/semler.jpg" alt="Volker Semler, u.a. Mediator" width="121" height="150" /><figcaption class="wp-caption-text">Volker Semler, u.a. Mediator</figcaption></figure>
<p><strong>In eine derartige Problemgemengelage</strong> schneien Angebote wie das von <strong>Volker Semler</strong> mit hohem Aufmerksamkeitswert herein. Er hat dafür eine Zusatzausbildung gemacht, sagt er. Und so wird es wohl auch erforderlich sein. Weg vom Feinddenken, hin zum Verbindenden. Man fragt sich indessen, wie andere Menschen ihre Konflikte erfahrungsgemäß lösen? Unter Fremdanleitung? Aus eigener Kraft? Uns sind Menschen bekannt, die sich auf gar keinen Fall mit anderen einigen wollen. Die immer wieder gebetsmühlenartig den &#8218;final countdown&#8216; auf ihre Widersacher beginnen anzuzählen. Selbst wenn sie selbst nur noch wenige Jahre zu leben haben. Unerbittlichkeit. <strong>Streit als Lebenselixier</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> interessiert sich weiter für dieses Thema und wird bei passender Gelegenheit wieder darüber berichten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Mediation" target="_self">Stichwort Mediation</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rechtsanwalt" target="_self">Stichwort Rechtsanwalt</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/mediationgastbeitrag01" target="_blank">Gastbeitrag vom 15.10.09</a> auf gotthal.de (ausführliche Beschreibung)</p>
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		<title>10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 11:10:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also &#8222;zu Hause&#8220; statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche ... <a title="10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/" aria-label="Mehr Informationen über 10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><strong>Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt</strong>. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also &#8222;zu Hause&#8220; statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche Täter. In einer Berliner Erhebung waren 86,4% der Tatverdächtigen Männer. Nicht zu Unrecht titelte daher auch der Spiegel (Ausgabe 2/2008) daher &#8222;<a title="externer Link" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=55294591&amp;aref=image036/2008/01/05/ROSP200800200010001.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">Junge Männer – Die gefährlichste Spezies der Welt</a>&#8222;. Doch das Unterthema &#8222;Junge Männer&#8220; ist in Wirklichkeit zu ergänzen durch Gruppe aller übrigen Täter, die in allen Lebensalters-Abschnitten daherkommen.</p>
<p><strong>Der Schutz der Betroffenen war bislang wenig gewährleistet</strong>, gesteht die Ministerin denn auch ein. Wenig Vertrauen in staatliche Institutionen kommt hinzu. Wer Strafanzeigen stellt, muss sich fragen lassen: &#8218;Was hat der Täter getan?&#8216; Die Polizei hat hier und da Stalking-Spezialisten, die sich mit nichts anderem beschäftigen, aber in entscheidenden Augenblicken im Urlaub sind. Eine Vertretung steht nicht zur Verfügung. Man habe sich an die Polizeiwache zu wenden, und auch diese stellt in solchen Situationen gern auf Berliner Mundart die Frage: &#8218;Und, wat hat er jetan?&#8216; &#8211; Anwälte, Rechtspfleger und Sachverständige empfehlen, in solchen Situationen vor allem eins zu tun: Öffentlichkeit herstellen, andere informieren. <strong>gesichtspunkte.de</strong> stellt zu diesem Randbereich Öffentlichkeit durch regelmäßige Informationen her.</p>
<p><span id="more-2624"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>Die Leidtragenden von Partnergewalt </strong>(Verhältnis Mann/Frau), von Nachstellungen (Fachbegriff: Stalking) scheuen bei diffizilen, psychologischen Drohvorgängen, sich ans Gericht zu wenden. Denn wie will man psychologische Einschüchterung, Drohungen mit empfindlichen Übeln beweisen. Diese finden schließlich fast immer nur verbal statt. Wer geschlagen wird, kann zur Polizei gehen und eine Anzeige ausbringen. Die Polizei kann eine Person, von der eine Gefahr ausgeht, außerdem sofort aus der Wohnung und der unmittelbaren Umgebung der gefährdeten Person verweisen. Solche Platzverweise werden in einigen Bundesländern auch für mehrere Tage ausgesprochen, damit Opfer in dieser Zeit Beratung in Anspruch nehmen können und ggf. zivilrechtliche Schritte einleiten können.</p>
<p><strong>Mit so genannten Schutzanordnungen</strong> kann der Kontakt des Täters/der Täterin zum Opfer unterbunden werden. Dies ist auch dringend notwendig, um einen in Gang gekommenen Gewaltkreislauf wirksam zu unterbinden. Das Gericht kann dem Täter insbesondere Folgendes verbieten:</p>
<ul>
<li>sich der Wohnung des Opfers bis auf einen vom Gericht festzusetzenden Umkreis zu nähern,</li>
<li>sich an Orten aufzuhalten, an denen sich das Opfer regelmäßig aufhält (dazu gehören der Arbeitsplatz, der Kindergarten oder die Schule der Kinder des Opfers, aber auch Freizeiteinrichtungen, die das Opfer nutzt),</li>
<li>Kontakt zur verletzten Person aufzunehmen (dies gilt für alle Arten des Kontakts, sei es über Telefon, Telefax, Briefe oder Emails),</li>
<li>Zusammentreffen mit dem Opfer herbeizuführen (sollte es dennoch dazu kommen, hat sich der Täter oder die Täterin umgehend zu entfernen).</li>
</ul>
<p>Diese Aufstellung ist nicht vollständig, je nach Einzelfall können auch andere Schutzanordnungen beantragt und angeordnet werden. Sie müssen ihrem Zweck nach so ausgestaltet werden, dass die den vielfältigen Gefährdungs- und Bedrohungssituationen der jeweiligen Opfer gerecht werden.</p>
<p>Im Hauptsacheverfahren (im Unterschied zum Eilverfahren, das nur vorläufigen Charakter hat) ist der so genannte Vollbeweis zu führen. Im Unterschied zum Hauptverfahren ist im so genannten Eilverfahren einiges besonders: Denn im Eilverfahren kann in dringenden Fällen davon abgesehen werden, den mutmaßlichen Täter/die mutmaßliche Täterin, der in diesem Verfahren der &#8218;Antragsgegner&#8216; ist, zu hören.</p>
<p>Bei Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz ist eine Vertretung durch den Rechtsanwalt nicht vorgeschrieben.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> wird weitere relevante Informationen zu diesem (neuen) Gebiet bei passender Gelegenheit veröffentlichen. Beachte als Leser, dass rechtlich richtige, verbindliche Informationen zu einzelnen Fällen in der Regel mit vorheriger Beratung durch einen geeigneten Rechtsanwalt geprüft werden müssen. Wir können nur allgemeine Hinweise geben, die sich nicht auf konkrete Einzelfälle beziehen.</p>
<p>(Quellen: Ratgeber des Bundesjustizministeriums)</p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/MERKBLATT_Stalking.pdf" target="_blank">Merkblatt der Polizei zum Thema Stalking</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong>Updatehinweise</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">19. 08.2009 &#8211; Erstveröffentlichung</p>
<p style="text-align: left;">26.11.09 &#8211; Aktualisierung Download (eine ältere Fassung des Merkblatts der Polizei führte zu unauffindbarem Ratgeber, diesen durch die aktuelle Fassung ersetzt (künftig: eigenes downloadangebot)</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>28-09 &#8211; Ernährungsumstellung und was man damit bewirken kann&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/ernahrungsumstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 08:55:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leute, esst mehr mehr Fisch!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></div>
<figure id="attachment_1300" aria-describedby="caption-attachment-1300" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1300" title="Mehr Fisch essen...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif" alt="Mehr Fisch essen...." width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-300x300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1300" class="wp-caption-text">Mehr Fisch essen....</figcaption></figure>
<p>Es liegt doch auf der Hand: Wer sich gesund ernährt  hat mehr vom Leben. Und wer gute gedankliche Leistungen auf den Weg bringt, kann sich auch in wohnungseigentumsrechtlicher Hinsicht nicht wie ein &#8218;Narr&#8216; nach &#8218;Eulenspiegel&#8217;scher Manier&#8216; verhalten. Dass es wohnungseigentumsrechtliche <strong>Narren</strong> zuhauf gibt, die tagtäglich Gerichte mit dummem Zeugs beschäftigen, ist bekannt und daher auf diesem Weblog weder eine Sensationsmeldung, noch in Abrede zu stellen. Wer mit &#8218;Narren&#8216; regelmäßig zu tun hat, verspürt auf Dauer  zunehmend abnehmend Freude daran, wenn &#8218;Narren&#8216; Anträge verfassen, um auf den Höhepunkt eines künstlerisch wertvollen, inhaltlich aber nutzlosen &#8218;Theaterauftritts&#8216; hinarbeiten. Es gilt, Wirrungen in den narrenhaften Gedanken und Vorstellungen therapeutisch aufzuarbeiten oder auch schlicht &#8218;zur Sprache&#8216; zu bringen. Dies ist immer dann der Fall, wenn der bearbeitende Richter den Kläger fragt: &#8218;Was wollen Sie eigentlich damit bezwecken?&#8216; Der Richter hat dann so ein inneres Gefühl, dass was in Schriftsätzen steht, nicht das ist, was dahinter (in Wirklichkeit) steht.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-1780"></span>
</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Derartige Höhepunkte (oder Gesichtspunkte?) sind in der &#8218;Terminstunde&#8216; bei Gericht -der mündlichen Verhandlung- nicht selten. Es gilt das Prinzip der Öffentlichkeit. Mancher <strong>Hans Kaspar</strong> narrt den Gegner noch zusätzlich, indem er ihm einen bestimmten Ausschnitt der vermeintlich schädlichen Gegenöffentlichkeit aufbürdet. Nein, er will nicht nur jene Anträge stellen, die nachvollziehbar sind, sodass der Richter diese Frage nicht stellen muss, weil der nicht einmal bemerkt, dass <strong>Hans Kaspar</strong> arglistiges im Schilde führt.  Sein Sieg soll allumfassend sein, in den Kategorien vom &#8218;totalen Krieg&#8216;. Er will zusätzlich &#8218;tiefgehend verletzen&#8216;, den anderen unterjochen, niederkämpfen, ihn mundtot machen, und wenn der Gegner blutend, keuchend am Boden liegt, dann springt <strong>Hans Kaspar</strong> noch mit sämtlicher Kraft auf sein Opfer und tritt nach und nach und nach. Das ist in &#8218;Würglichkeit&#8216; ein Armutszeugnis für den perfiden Narr <strong>Hans Kaspar</strong> selbst. Indem ein Wohnungseigentümer einem anderen bis ins Privatleben nachstellt und ständig denunziatorische Grenzverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen und dergleichen begeht, outet er sich selbst als <strong>&#8218;Hans Kaspar&#8216; </strong>mit Gefühlsstörungen. Ihm kommt die Bereitschaft abhanden, Schmerz, Trauer, Scham, Mitgefühl und Empathie zu empfinden, alles wichtige und vollkommen wünschenswerte Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Dies ist keine Frage des Alters. Ältere <strong>Hans Kaspars</strong> können gegenüber jüngeren Gegnern gebetsmühlenartig die Forderung nach Respekt und nach Wohlverhalten und besonderer Rücksichtnahme  jüngerer Streitgegner aufrufen, indem sie ernstlich meinen, allein ihrer bisherigen Lebensleistung wegen sei ihnen gegenüber ein gebührliches Verhalten geschuldet. Ihnen selbst kann aber durchaus ein menschenunwürdiges Verhalten gegenüber jüngeren Menschen, mit denen sie streiten, anhaften und sich bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit versprühen. Dass, wer so handelt, selbst die Sonne nicht sehen kann, ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Derart verbohrten Menschen fehlt jede Fähigkeit, sich geistig neben sich selbst zu stellen und einmal selbstkritisch auf sich selbst und seine Handlungsweise zu schauen. <strong>Selbstreflektion.</strong></p>
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<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1212" title="Warnung vor der Textlänge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg" alt="(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)</figcaption></figure>
<p>Wer so handelt, hat manchmal ein kaltes, erstarrtes Umfeld und <strong>sich selbst</strong> im Kreise &#8222;seiner Lieben&#8216; <strong>überhöht</strong>. Die Lieben haben schon lange resigniert und mucken zur Konfliktvermeidung nur höchst selten auf. Selbstschutz. Der verbohrte Alte erhält Kosenamen, wie z.B. &#8218;<strong>Seine Majestät</strong>&#8218;, doch das wirkt nicht schmeichelhaft. Es ist der Erkenntnis von solchen Wesensmerkmalen des Alten geschuldet. Er muss eben tun, was er tun muss. Dazu gehört das Beschäftigen der Gerichte, das Verfassen von undurchdachten Anträgen, das Abstempeln, Niedermachen, Unterdrücken anderer Miteigentümer, die Schmähung derjenigen, welche den &#8218;großen Duft der Freiheit&#8216; -ungerechterweise- zu genießen versuchen. Der manisch Klagende ist ein sozialer Störenfried, kann nicht zuhören und folglich auch nicht verstehen, und er muss so zwangsläufig an den Grundfesten anständiger, menschlicher Züge gemessen, stets wirkungslos an diesen abprallen. Sehr oft schießen Narren wie diese richtiggehende Eigentore, wenn sie einen &#8218;Fels in der Brandung&#8216; vor, bzw. gegen sich haben, an dem sie sich die Zähne ausbeißen. Dieses Abprallen steigert noch seine Wut, die sich anstatt gegen sich selbst, als Spiegelbild gegen ein Hassobjekt, den Verwalter, einen anderen Wohnungseigentümer, einen Nachbarn, die Justiz, die Beamtenschaft als solches oder wen auch immer -als Ersatz- richtet. <strong>Projektion.</strong></p>
<p>Wer derartige Zustände bei und um sich herum hat, hat es mit Stalking, Psychoterror, sozialer Infiltration zu tun und muss erkennen, dass es vor diesem Hintergrund vollkommen nutzlos ist, mit dem Täter noch irgendwie ansatzweise zu sprechen. Denn leider sind derartige, Frieden und Ausgleich suchende Gesprächsanbahnungsversuche <strong>nicht auf selber Augenhöhe</strong> zu führen. Der vermeintlich alles Beherrschende regiert mit eiserner Faust und kann sich menschlich niemals in zwischenmenschliche Gefühle hineinversetzen. Indem wir unsere eigenen moralischen Kategorien in die Waagschale werfen und Friedensangebote <strong>von gleich zu gleich</strong> aufrufen, fühlt der sozial gestörte Narr sich insgeheim schon wieder als vermeintlicher Sieger. Denn wer den Frieden sucht, begibt sich seiner Auffassung nach in die Rolle des Unterlegenen. Friedensangebote wertet der Narr als stillschweigendes Einverständnis mit den Verhältnissen der Macht und als Zugeständnis der mühsam erkämpften, eigenen Machtposition. <strong>Machtposition.</strong></p>
<p>Hier greifen die juristischen Kategorien des Zivilrechts: man gewinnt oder man unterliegt. Mediation, Ausgleich, Geben, Nehmen sind nicht die Kategorien der gern herrschenden Kaste der Narren. Ziel ist nicht der Frieden, Ziel ist Krieg und <strong>Endsieg</strong>. Der Ursprung und das Gedankengut ist ohne nähere Erläuterung herkunftsmäßig eingehend bekannt, vor allem der Generation der Anfang der 30-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Geborenen. Deswegen ist der Querulantenwahn, jedenfalls manchmal, durchaus in ähnlichen Weltbildern zusammengesetzt, wenn auch vielleicht nicht in deckungsgleichen. Obrigkeitshörigkeit, mangelnde eigene demokratische Erfahrung und strikt hochherrschaftliche Weltvorstellungen prägen den im Krieg mit dem Rest der Gesellschaft befindlichen Querulanten, unser heißt Hans Kaspar. Geschichtlich Ahnungslose nennen die Nationalsozialisten oft &#8218;Faschisten&#8216;, aber die Kategorien der (italienischen) Faschisten waren ebenfalls die einer Vorstellung von einer &#8218;herrschenden Herrenklasse&#8216;, einer Art gesellschaftlicher Oberschicht. Auch in der Gegenwart hat diese es einem eigenen Selbstverständnis zufolge, zu etwas gebracht, kann eine beachtliche Lebensleistung vorweisen und -siehe oben- fordert nun Respekt, hohes Ansehen ein. Und wer dies nicht befolgt, verliert den bürgerlich-rechtlichen Status als Mitmensch und wird bekämpft. Ohne jede Gnade. Es ist wichtig, dies so schnell als möglich zu erkennen. <strong>Erkenne die Situation!</strong></p>
<p>Richtig ist daher sicherlich, dass Querulanten, wie die hier beschriebenen, kein gesundes Selbstwertgefühl haben. Indem sie selbst verletzte Seelen besitzen, aus welchen Gründen auch immer, müssen sie anderen Menschen Verletzungen zufügen, um sich selbst besser zu fühlen. <strong>Das heutige Thema lautet &#8218;Ernährungsumstellung&#8216; und ist angesichts der obigen Ausführungen durchaus nicht verfehlt worden.</strong> Wer sich ernährungsumstellt, führt damit im Sinn, die Nahrungsaufnahme auf hochwertiges zu konzentrieren, und das unwesentliche, schädliche besser wegzulassen. &#8218;Butter bei die Fische&#8216; (Titelbild derzeit auf gotthal.de) &#8211; das Wesentliche ist, angesichts dessen körperlich wie seelisch gesund zu bleiben, starke Antikörper zu bilden und gelassen auf den täglichen Wahnsinn zu reagieren. <strong>Hans Kaspar hat indessen zu leben verpasst, so einfach ist das.</strong></p>
<p>1) Die Wohnungseigentümerin aus Lankwitz, die dreißig/vierzig Verfahren gegen den Verwalter und die übrige Gemeinschaft geführt hat. Abstrus.</p>
<p>2) Der Wohnungseigentümer aus Lichterfelde-West, der erst eine dringende Schwammsanierung mit neuem Verwalter auf den Weg bringt und schließlich mit diesem vor alle  denkbaren Gerichtsinstanzen dieser Welt zieht, um nur ja zu verhindern, dass diese auch durchgeführt wird. Bizarr.</p>
<p>3) Der Wohnungseigentümer aus Dahlem, der nicht aufhören kann, seine eigenen Fehler auf dem Rücken anderer auszutragen und der ständig juristische Eigentore vor Gericht und vor den Behörden der Welt einklagt, die ihn letztlich nur selbst schädigen. Ein sprichwörtlicher Selbstverletzer, nur er merkt es nicht.</p>
<p>4) Der Wohnungseigentümer aus Kreuzberg, der sich in immer mehr juristischen Verfahren verzettelt, anstatt den bereits entstandenen eigenen Bankrott nun endlich hinter sich zu lassen und ganz von vorn anzufangen. Er beschreibt die anderen Wohnungseigentümer der Anlage als &#8218;Ihr &#8211; der Rest&#8216; und hängt das in das unbewohnbare Vorderzimmer als Plakat, damit es jeder sieht. Skurril und weit weg von der Realität.</p>
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<p><strong>Was wird aus solchen Lebensläufen eigentlich?</strong></p>
<p>Erstere ist sofort verstorben, kein Witz, als ein (bekanntlich sehr selten geführtes) Verfahren nach §§ 18, 19 WEG (Entziehung des Wohnungseigentums) erfolgreich gegen sie geführt wurde und sie ihre &#8218;insgesamte Niederlage&#8216; eingestehen musste. Man darf den (frühen) Tod nun ernstlich nicht mit dem Wegfall einer ernsthaften Betätigung im freiwilligen Gerichtsverfahren begründen, doch seltsam in die Anmutung schon. In der betroffenen WEG durfte vom Verwalter in Schriftsätzen zu Lebzeiten mit Pfand und gerichtlichem Siegel &#8218;eine gerichtsnotorische Querulantin&#8216; (Entscheidung Strafkammer Landgericht Berlin) genannt werden. Ernsthaft, sowas gibt&#8217;s.</p>
<p>Zweiter versuchte noch ergebnislos, strafrechtlich beanstanden zu lassen, dass der gequälte, frühere Verwalter Jahre später einem anderen Wohnungseigentümer um den <strong>Dezember 2001</strong> herum schrieb, er verbitte sich die Einmischung dieses Herrn in innere Angelegenheit einer anderen WEG. Denn wenn dieser die Hausmülltonnen vor dem Haus der Verwaltung heimlich durchsuche und sich wie &#8218;ein <strong>Gotteskrieger</strong>&#8218; verhalte, die dieser Tage schaurige Berühmtheit erlangten, so sei all das unwichtig, wenn -wie tatsächlich gleichzeitig der Fall- ein sehr guter, eigener Freund mit einem Gehirntumor im Sterben liegt. Auch hier stellte die Strafkammer die Beleidigung &#8218;als Gotteskrieger&#8216; vor dem gesamten querulantenhaften Hintergrund des Klägers und Krämers ein.</p>
<p>&#8218;Der dritte Mann&#8216; (der drittgenannte) lebt noch, aber ist dies Leben denn noch schön? Die eigene Wohnung längst verlassen, wohnt er nun als Mieter in einer anderweitig belegenen Wohnung und von dort kann er ungestörter klagen, hinaus in die Ferne, in die Gerichtsflure und Amtsstuben. Die ganze Klagerei hat ihn und seine früher sehr erfolgreiche Firma schon ernsthaft an den Rand einer guten, künftigen Existenz gebracht. In Berlin wird schon gemunkelt, dass die Firma angesichts der Finanzkrise und eines in den frühen Neunzigern versäumten, erfolgreichen Abverkaufs der Firma nur noch kurze Zeit am Markt sein wird. Aus mehr als 150 Mitarbeitern wurden schlapp 30. Liegt das auch daran, dass &#8218;Seine Majestät&#8216; sich ständig in nutzlosen Dingen wie diesen verzettelt, die firmenmäßig zu nichts anderem führen, als zum Bankrott. Ein Unternehmer, der keine Unternehmensvision mehr hat, und sich auf Ersatzspielplätze begibt? Ja, wenn der Herbert (* Name geändert) seinen Schaufelbagger nicht kriegt, sein Spielzeug, dann wirft er mit Bauklötzchen.</p>
<p>&#8218;Der vierte&#8216; ist ein ganz besonders uneinsichtiger Fall, da können wir uns kurz fassen. Der wird nicht lange mehr Wohnungseigentümer sein. Es ist mehr als bedauerlich, aber nach der WEG-Rechtsnovelle, die mehr als überfällig war, können Wohnungseigentümer sich gegen derartige Leute nun viel besser zur Wehr setzen. Allerdings muss man einfach mal wissen, dass dieser Herr sogar heimlich Strafanzeigen an das Finanzamt schreibt, um wahrheitswidrig zu behaupten, der gegen ihn tätige Verwalter habe möglicherweise Steuern verschwiegen. Wann wird der vierte Mann erkennen, dass es längst zu spät ist, noch irgendeine Aussöhnung und einen Generalvergleich mit den übrigen Eigentümern herbeizuführen, weil das denkbare Tafelsilber gegenseitigen Geben und Nehmens inzwischen vollkommen aus dem Lot gelaufen ist: er hat nun Zeit Lebens nicht mehr genug Geld, um die anderen zu befriedigen. Keine schöne Aussicht.</p>
<p>Allen vier Beispielen ist jedoch eins gemeinsam: Keiner von denen war einzigartig, richtig ist, <strong>es gibt nicht wenige Hans Kaspars in Deutschland. </strong>Dieser Beitrag spricht offen aus, dass es unter Umständen &#8218;kein Zuckerschlecken&#8216; ist, sich beruflich in diesem &#8218;weiten Feld&#8216; zu betätigen. Dieses hier sind nicht Gesichts-, sondern Kontrapunkte.</p>
<p>Ernährungsumstellung? Richtig &#8211; esst mehr Fisch, denn das erhöht die gedanklichen Leistungen (siehe Banner). Und dann können die beispielhaft genannten vier &#8218;Fiktionen&#8216; von &#8218;denkbaren Wohnungseigentümern&#8216; früher feststellen, die beste Gehirnschmalzschmirgelübung ist nicht Hass, Zwietracht und Niedertracht, sondern Liebe, Emotion, Glück und das Loslassen krankhafter Zwanghaftigkeiten.</p>
<p>Deswegen lautet die Forderung am Ende dieses Beitrags: Esst mehr Fisch und denkt nach! So schwer ist es gar nicht.</p>
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