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	<title>Katastrophen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Katastrophen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 19:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. ... <a title="1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300515-video-selbstliebe-als-deckungsbeitrag-zum-weltfrieden/" aria-label="Mehr Informationen über 1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-16523" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg" alt="Je.suis.Charlie" width="150" height="151" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/m8SboGMfhrc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em><span style="color: #999999;">Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe</span></em></p>
<p>Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. Nicht einmal Katastrophenbegriffe sind vorherzusehen: &#8218;Nine Eleven&#8216; hat sich eingebrannt, und nun &#8218;Charlie Hebdo&#8216; bzw. #JesuisCharlie. &#8211; Unmöglich, den nächsten Katastrophenbegriff vorauszusagen&#8230;</p>
<p>Noch Öl ins Feuer gießen Brandschwätzer, nützen die Situation aus als &#8222;Argumentationsglückfall&#8220; für ihre Selbstdarstellung, pfui Deibel. Nur irgendwas herbeireden, das wie eine Lösung aussieht. Sich laut redend in Sicherheit zu bringen, um nur ja nicht fühlen zu müssen. Es geht um nicht weniger als die Liebe. Was mit Leselupe nicht zu sehen ist, schaffen gute Mikroskope: Veränderung fängt bei uns selbst an. Wenn wir uns selbst lieben, können wir gut zur Welt sein. Wir können das Glück verströmen, das uns selbst geschieht. Sonst nichts.</p>
<p>Lieben wir uns nicht bzw. nehmen uns nicht liebend an bzw. haben wir nie gelernt zu lieben, scheitert die gerechte Weltverteilung der Liebe. Es ist ein transportlogistisches Problem: Es gilt für alle Rassen, sämtliche Nationen, Andersdenkende, Religionen, sexuellen Gesinnungen und für Frau und Mann.  Es gilt sogar für <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/politik/ausland/erika-steinbach-twittert-smiley-zum-attentat-in-paris-2164548.html" target="_blank">Erika Steinbach</a>. Was wir weitergeben ohne jede Liebe, ist ganz und gar erbärmlich. So wie es in Paris gestern gewesen ist.</p>
<p>#JesuisCharlie &#8211; dass Charlie Chaplin in seinem Leben kluge Dinge gesagt hat: In &#8222;Der große Diktator&#8220; (<a title="externer Link" href="http://youtu.be/YhQQcLHTc5g" target="_blank">hier</a>). Oder zu seinem siebzigsten Geburtstag (oben). Selbstliebe, nicht Selbstverliebtheit, könnte ein Schlüssel zur Überwindung von Hass, Zwietracht und eiferndem Wahnsinn sein. Chapeau, Charlie. Charlie Brown sitzt da <a title="externer Link" href="https://40.media.tumblr.com/48f2419e78ef529e7957c2a7f044cb54/tumblr_nhv0mmxktT1rm61byo1_500.jpg" target="_blank" rel="lightbox[16522]">und weint&#8230;.</a> &#8211; wer nicht?</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
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		<title>1770-14 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Es ist ein Kamasutra des Grauens, aber unabänderlich: Wenn Bürger Aufgaben wahrnehmen  #Linktipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 09:41:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist schön, zu wissen, dass Andere ihr bürgerliches Pflichtenheft dazu nutzen, Erfahrungsberichte abzusetzen. Das hat gesichtspunkte.de auch getan, es ging um &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220;, Gewerbeummeldungen und &#8230;.die komplette Ichbezogenheit der Öffentlichen Verwaltung von Berlin. Es ist richtig, dass die FDP inzwischen keine funktionierende politische Einordnung hat. Das hat nichts damit zu tun, dass sie die ... <a title="1770-14 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Es ist ein Kamasutra des Grauens, aber unabänderlich: Wenn Bürger Aufgaben wahrnehmen  #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208214-oeffentliche-verwaltung-es-ist-ein-kamasutra-des-grauens-aber-unabaenderlich-wenn-buerger-aufgaben-wahrnehmen-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1770-14 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Es ist ein Kamasutra des Grauens, aber unabänderlich: Wenn Bürger Aufgaben wahrnehmen  #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12883" aria-describedby="caption-attachment-12883" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg" rel="lightbox[16379]"><img decoding="async" class="wp-image-12883" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg" alt="GewA 2 - Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12883" class="wp-caption-text">GewA 2 &#8211; Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es ist schön, zu wissen, dass Andere ihr bürgerliches Pflichtenheft dazu nutzen, Erfahrungsberichte abzusetzen. Das hat gesichtspunkte.de auch getan, es ging um &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220;, Gewerbeummeldungen und &#8230;.die komplette Ichbezogenheit der Öffentlichen Verwaltung von Berlin.</p></blockquote>
<p>Es ist richtig, dass die FDP inzwischen keine funktionierende politische Einordnung hat. Das hat nichts damit zu tun, dass sie die Forderung nach Behörden- und Aufgabenreduktion propagierte, womit sie im Kern Recht hätte. Ganz zu schweigen von Friedrich Merz (CDU), den Helmut Kohl angeblich für &#8222;hinterfotzig&#8220; hielt: Der Mann schlug vor, die Steuererklärungen künftig auf dem Bierdeckel anzufertigen. Prost.</p>
<p>Das Blog willsagen.de hat einen Beitrag zur Forderung nach &#8222;transparentem Verwaltungshandeln&#8220; aufgestellt und sozusagen einen Elchtest des Behördenunwesens aufgestellt. Nach dem Ergebnis dieser Forschung macht es keinen Sinn, noch weiter zu glauben, Behörden würden &#8222;gute Orga&#8220; können und &#8222;eine Nummer mit der öffentlichen Verwaltung schieben zu wollen&#8220; sei etwa erotisch. Eher so Fliesentischbesitzerniveau: Jeder ist ganz arm dran, der da mal hin muss.</p>
<p>Sachverständig geschrieben: Ein Linktipp, dieser <a title="externer Link" href="http://willsagen.de/?p=5643" target="_blank">Artikel hier, viel Spaß</a>!</p>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 12:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist das Schwerste: sich verschenken und wissen, dass man überflüssig ist, sich ganz zu geben und zu denken, dass man wie Rauch ins Nichts verfließt. Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942) In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess. Linktipp: Auschwitz vor Gericht ... <a title="1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/190013-linktipp-auschwitz-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15185" aria-describedby="caption-attachment-15185" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15185" alt="Redensarten Hölle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg" width="650" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15185" class="wp-caption-text">Redensarten Hölle</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942)</p></blockquote>
<p>In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/auschwitz-vor-gericht?documentId=18559300" target="_blank">Auschwitz vor Gericht</a> (ARD-Mediathek)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim" target="_blank">Zu meinem Besuch in Auschwitz</a> (auf yelp)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Die Toilettenregeln in Auschwitz</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Zur &#8222;Redensart&#8220;: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jehuda_Bacon" target="_blank">Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt. &#8211; Yehuda Bacon</a> (auf wikipedia)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 08:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromzähler]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>
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					<description><![CDATA[Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war hier angerissen. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt: Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten. ist es falsch, eine &#8222;Telefon-Durchwahl&#8220; 657988000 anzugeben ... <a title="1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/" aria-label="Mehr Informationen über 1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12876" alt="Erbsenzähler: Die Öffentliche Anfrage!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg" width="480" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14808">hier angerissen</a>. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt:</p>
<blockquote><p>Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten.</p></blockquote>
<p>ist es falsch, eine &#8222;Telefon-<strong>Durchwahl</strong>&#8220; 657988000 anzugeben für Rückfragen. Dies ist Irreführung. Wer dort anruft, befindet sich in der normalen Warteschlange für Null-Acht-Fünfzehn-Stromverbrauchskunden. Man muss per Sprachsekretär Fragen beantworten, wie z.B. &#8220; Geht es um eine Vertragsklärung?&#8220; Man sagt &#8222;JA&#8220;, obwohl es darum nicht geht. In Sachen Unternehmenskommunikation ist diese Art, Kunden zu schreiben, eine Beleidigung. Während wir uns in der Warteschlange befinden, sagt uns mit Pausenmusik Vattenfall so lange Sachen von vollkommener Irrelevanz, dass wir währenddessen ganze Artikel für die Öffentlichkeit verfassen. Das fragen sich viele: Wie kann ein Hausverwalter bloggen, wenn er zu tun hat? Die Antwort ist einfach: Man bloggt aus bzw. dank  der Warteschlange von Unternehmen wie TELEKOM oder VATTENFALL. Die wesentliche Wissensvermittlung: Rufe nie ein solches Unternehmen an, mach alles schriftlich. Weil einen die Erkenntnis treibt, dass digitaler Schriftmüll (Emails) wirkliche Problemklärung verhindert, ruft man dennoch an. Denn auch und gerade auf dem Schriftweg finden Probleme kaum noch Lösungen.</p>
<p><span id="more-14843"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11589" aria-describedby="caption-attachment-11589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg" rel="lightbox[14843]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11589" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte bleiben Sie in der Leitung, wir verbinden Sie mit dem nächsten frei werdenden Kundenberater.</p></blockquote>
<p>Zwischenbescheide haben sie auch fest vorgedruckt &#8211; Texte wie diese sind <strong>zwei Briefseiten</strong> lang und beinhalten nichts von Wert, ein paar Zitate wie diese sind beispielsweise</p>
<blockquote><p>Auf Grund eines unerwartet hohen Postaufkommens sind wir momentan leider nicht in der Lage, unsere selbst gesetzten Qualitätsstandards, bezüglich der Beantwortungszeiten<br />
von Kundenanfragen, zu realisieren.</p></blockquote>
<p>So wird textautomatisiert von &#8222;unerwartet hohen&#8220; Postaufkommen geschwafelt, fest eingedruckt als systematische Mitteilung inhaltlicher Überforderung. Dasselbe gilt für die unerwartet hohe Anzahl von Anrufern, die zu lange Warteschleifen rechtfertigen. Inhaltlich ist das nichts anderes als das Eingeständnis, am Unternehmensservice zu massiv eingespart zu haben. Punkt.</p>
<p>Oder so</p>
<blockquote><p>Dies trifft uns ganz besonders, da wir auf eine zeitnahe Bearbeitung unserer Kundenanliegen größten Wert legen.</p></blockquote>
<p>Hier lachen ja die Hühner.</p>
<p>Und dann</p>
<blockquote><p>Zunächst möchten wir Ihnen versichern, dass wir den von Ihnen geschilderten Umstand und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten bedauern.</p></blockquote>
<p>Solche Texte setzen offenbar geschulte Psychologen auf, es handelt sich um &#8222;Besänftigungssprech&#8220;, ohne auf das Problem an sich einzugehen. Es wird &#8222;persönliche Betroffenheit&#8220; suggeriert. Oder der Kunde für dumm verkauft.</p>
<p>Eine Teillösung für eine untreffend der Verwalterin übergeholfene Zähleranlage einer leerstehenden Wohnung deutet sich hier versteckt an zwischen lauter Paraphrasen der Besänftigung.</p>
<blockquote><p>Was die genannte Lieferstelle betrifft, so akzeptieren wir selbstverständlich Ihren Widerspruch. Die in unserem Datensystem gespeicherten Informationen haben<br />
wir entsprechend ergänzt.</p></blockquote>
<p>Im Versuch, auf ein solches Schreiben Antwort zu geben und praktisch zum Hörer zu greifen aber scheitert der Mensch (in diesem Fall der Hausverwalter), weil es für &#8222;Beschwerdemanagement&#8220; ganz offensichtlich keinen Team-Workflow gibt, der folgendes besagen müsste:</p>
<p>&#8211; Die Benennung eines festen Aktenzeichens für eine Beschwerdeführung.</p>
<p>&#8211; Die klare Nennung einer Frist, innerhalb derer die Beschwerde voraussichtlich abgearbeitet werden würde.</p>
<p>&#8211; Die klare Zuweisung des Vorgangs an einen Unternehmens-Kompetenzträger mit persönlichen Kontaktdaten, wie Telefon-Durchwahl (echte &#8222;Durchwahl&#8220;) und persönlicher Emailadresse, um überhaupt erst einmal &#8222;menschlich persönliche Betroffenheit&#8220; zu erwecken und für das Scheitern von Lösungsversuchen jemanden persönlich dingfest machen zu können.</p>
<p>Es handelt sich um ein menschliches Versagen mit technischen Ausflüchten.</p>
<p>Schlimm.</p>
<p>Im &#8222;worst case&#8220; wird Vattenfall daher die Hausverwaltung, ggf. die WEG gerichtlich verklagen inzwischen auf Zahlung von Stromzählermieten, obwohl es drei bis fünf Erwiderungen und Widersprüche gibt, die rechtlich zweifelsfrei richtig abgesetzt sind, in der Absicht, den Verband der Wohnungseigentümer vor gerichtlichen Inanspruchnahmen zu schützen.</p>
<p>Die Lösung für dies alles stellt nicht Vattenfall bereit. Wir haben die Lösung längst gefunden. Darüber wollten wir mit Vattenfall sprechen. Dieses Ansinnen ist aber vollkommen zwecklos und nicht zu erreichen. Wir bleiben dran.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 06:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Eleven]]></category>
		<category><![CDATA[Osama bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerkerze]]></category>
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					<description><![CDATA[Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht ... <a title="1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/" aria-label="Mehr Informationen über 1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht wird. Sicher hatte er ADHS und Ritalin vergessen zu essen. Ein unglücklicher, geschasster Sohn. Wir danken für grenzenloses Misstrauen, Überwachung und Schnüffeln ohne Ende: Dies der Preis für Frieden und Freiheit in der restlichen Welt. So wie Edward Snowdon es entlarvt hat. Snowdon hat´s veröffentlicht, ohne die historische Komponente zu erwähnen. Ist jünger, der Snowdon. Ihn ficht nicht an, warum. Und uns?</p>
<p>Bin Laden dürfen wir dies verdanken und seiner Dummheit, sich mit der Weltmacht USA angelegt zu haben. Barack Obama lässt jetzt dem russischen Vorschlag, Syrien möge seine Chemiewaffen aushändigen und vernichten lassen, den Vortritt vor immer neuen Kriegen in der gefährlichsten Region des Nahen Ostens. Ohne &#8222;nine eleven&#8220; war die alte Welt eine andere, mit ist sie nicht schöner geworden, und bin Laden war der Architekt dieser &#8222;besseren Welt&#8220;. Ein Narr, ein gefährlicher, ein vollkommen untalentierter Weltverbesserer, an den man angesichts dieser Entwicklung der &#8222;freien Welt&#8220; nur mit Abscheu und Ekel denken kann. Den Opfern unser Gedenken, den Hinterbliebenen in New York, Afghanistan, Pakistan, Irak und anderswo unser Mitgefühl. Nine eleven war und ist die Zäsur in der jüngsten Weltgeschichte. Kaum etwas anderes hat ähnliche, durchgreifendere Veränderungen bewirkt, wie dieser untalentierteste aller saudischen Bauunternehmer-Erben.  Dieser &#8222;Sohn aus gutem Haus&#8220; hat keine bessere Welt hinterlassen. Dank &#8222;nine eleven&#8220; nimmt die Katastrophe ihren unweigerlichen Lauf.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1521-13 &#8211; Katastrophen: Wenn wir uns in Berlin fragen, ob die Versicherung von Elementarschäden denkbar sei? Japan 2011 zeigt´s!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183312-katastrophen-wenn-wir-uns-in-berlin-fragen-ob-die-versicherung-von-elementarschaeden-denkbar-sei-japan-2011-zeigts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 19:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;0gh3JrdL-Zg&#8220;] Tsunami in Japan 2011 &#8211; Shocking video (via Youtube) Ist jetzt aufgetaucht. Beeindruckend. Atemberaubende Bilder, die einen nachdenklich stimmen. Berlin liegt (noch) nicht im tsunamigefährdeten Bereich. Wir gehen Sushi essen. Und sorgen uns nicht weiter. Sondern leben. Irgendwie. Bis die Welle durch ist. Weiter machen&#8230;.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-263" alt="Katastrophe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconkatastrophe_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;0gh3JrdL-Zg&#8220;]<br />
Tsunami in Japan 2011 &#8211; Shocking video (via Youtube)</p>
<p>Ist jetzt aufgetaucht. Beeindruckend. Atemberaubende Bilder, die einen nachdenklich stimmen.</p>
<p>Berlin liegt (noch) nicht im tsunamigefährdeten Bereich. Wir gehen Sushi essen. Und sorgen uns nicht weiter. Sondern leben. Irgendwie.</p>
<p>Bis die Welle durch ist. Weiter machen&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/183312-katastrophen-wenn-wir-uns-in-berlin-fragen-ob-die-versicherung-von-elementarschaeden-denkbar-sei-japan-2011-zeigts/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183212-positionen-das-wasser-sucht-sich-seinen-weg-und-frau-schmitt-redet-von-verschwoerung-psychowelt/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/183212-positionen-das-wasser-sucht-sich-seinen-weg-und-frau-schmitt-redet-von-verschwoerung-psychowelt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 18:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin. Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht. Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die ... <a title="1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183212-positionen-das-wasser-sucht-sich-seinen-weg-und-frau-schmitt-redet-von-verschwoerung-psychowelt/" aria-label="Mehr Informationen über 1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12373" aria-describedby="caption-attachment-12373" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg" rel="lightbox[14750]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12373" alt="Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12373" class="wp-caption-text">Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil</figcaption></figure>
<p>Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin.</p>
<p>Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht.</p>
<p>Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die Versicherung erst kürzlich gewechselt worden. Kein guter Einstand. Was noch schlimmer ist: Eigentümer spielen nicht mit.</p>
<p><span id="more-14750"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<p>Als die italienische Eigentümerin im zweiten Obergeschoss &#8222;Wasser von oben&#8220; meldet, ist schnell klar, wie vorzugehen ist. Bitte die Eigentümerin eins drüber ansprechen. Hier noch schnell die Telefonnummer. Ja, sie hat sie schon eine Zeit nicht gesehen.</p>
<p>Wir wissen, Frau Schmitt (* Name geändert) ist immer längere Zeit abwesend. Die italienische Eigentümerin soll sie anrufen, bilateral klären: Warum kommt Wasser von Dir, Frau Schmitt?</p>
<p>Frau Schmitt ist nicht erreichbar. Auf ihrem Handy sagt ein Dienst, sie werde über den Anruf benachrichtigt. Sie rufe zurück. Sie ruft aber nicht zurück. Seit Wochen. Das Wasser läuft immer weiter. Unerträglich.</p>
<p>Inzwischen ruft Herr Groß (*) aus dem Dachgeschoss des Vorderhauses an. Er hat eine Verstopfung erlitten, genauer sein Abflusssystem. Das hat 200 Kröten gekostet, ob er da was wieder bekommt? Nein, das Abflusssystem seiner Wohnung ist Sondereigentum. Muss er selbst machen.</p>
<p>Drunter steht die Wohnung im vierten OG leer. Sie gehört Dr. Huchja (*), ein Strahlenarzt. Die Wohnung steht unrenoviert seit mehreren Jahren leer. Alle Versuche, ihn zum Hinterlassen eines Schlüssels zu bewegen, schlugen fehl. Berüchtigt ist die Erinnerung: &#8222;Nehmen Sie eine Kreditkarte, damit bekommen sie die Tür auf.&#8220; &#8211; Das ist keine Art. So macht man das nicht. Was ist, wenn dort plötzlich einer wohnt?</p>
<p>Da wohnt aber keiner. Also, ab durch die Tür und nachgeschaut. Ist das Wasser bei der Italienerin weiter unten am Ende aus dieser unbeaufsichtigten Wohnung? Antwort: Nein, ist es nicht. An der Decke der unrenovierten Wohnung ist eine kleine Feuchtstelle. Die ist aber von Herrn Groß aus dem Dachgeschoß. Darum sich kümmern, das muss Herr Huchja selbst, das ist sein Sondereigentum. Wohnung zu. Gut.</p>
<p>Frau Schmitt hat sich immer noch nicht gemeldet.</p>
<p>Beim Elektroshop im Erdgeschoss ist Frau Schmitt öfter. Sie ist Baujahr 1948 (*), raucht dort gern mal eine und bekommt auch einen Kaffee. Nachbarschaft.</p>
<p>Aus gut organisierten Nachrichtenkanälen drücken allerhand abwegige Geschichten über Frau Schmitt durch den Äther. Sie fühlt sich verfolgt auf facebook, heißt es, will die Staatsanwaltschaft und das Kriminalgericht informieren. Eine groß angelegte Verschwörung ist im Gange.</p>
<p>Informell flüstert sie was von, da gäbe es eine Undichtigkeit an ihrem Ablaufbogen vom Klo. Einen Handwerker will sie aber nicht holen, sagt sie. Sie hat zu Handwerkern kein Zutrauen. Die betrügen sie alle.</p>
<p>Das alles wird langsam deutlicher und verdichtet sich zu vielem.</p>
<p>Denn vorher hat die Hausverwaltung nach einer Weile des vertrauensvollen Zuwartens entschieden: Wir haben die Faxen dicke. Frau Schmitt ruft nicht zurück, weder auf Rückrufbenachrichtigungen ihres Handys, noch auf SMS-Nachrichten der Hausverwaltung reagiert sie. Die große Blase platzt am Morgen. Die Hausverwaltung holt die Polizei heran, per Funkwageneinsatz. Ein Schlüsseldienst wird bestellt, der Hausmeister assistiert. Die Polizei sagt, der Briefkasten sei im Grunde geleert. Der Elektroladen im Erdgeschoss sagt nun erstmals, ja, Frau Schmitt, die sei gestern da gewesen. Sie ist also nicht auf Mallorca. Auch nicht in Reinickendorf, wo sie noch eine andere Bleibe habe. Die Polizei hat noch eine Festnetznummer von ihr, da gibt es ein Freizeichen, aber da geht niemand ran.</p>
<p>Frau Schmitt aber ist im Elektroladen gewesen.</p>
<p>Die Polizei sagt, bei dieser Nachrichtenlage werde sie nicht beim Richter anrufen und eine Ermächtigung zum Öffnen der Wohnung herbeiführen. Weil Wasser rinnt, aber niemand reagiert auf Bitten zurückzurufen. Wasser ist geduldig.</p>
<p>Inzwischen steht fest: Niemand liegt tot in der Wohnung. Niemand befindet sich im Ausland, unabkömmlich. Irgendeine ganz verrückte Sache ist im Gange.</p>
<p>Und der Eigentümer vom Elektroladen schreibt eine Mitteilung an die Hausverwaltung: Schon seit Wochen sei die Wasserproblematik bekannt und geschehen sei nichts. Das rieche nach schwerwiegenden Pflichtversäumnissen, wer denn dafür hafte?</p>
<p>Heute bleibt offen, wie es in dieser Sache weiter geht. Nur das der Hausverwalter wie zum Spaß vom Verhaften der Eigentümerin Schmitt gesprochen hat und den Elektroladenbesitzer bittet, dieses selbst durchzuführen und nicht mehr von der Seite von Frau Schmitt zu weichen, bis das defekte Ablaufknie inspiziert worden ist. Natürlich kann auch geklagt werden. Aber die Sachlage ist ziemlich eindeutig: Die Eigentümerin wird für diese &#8222;Nummer&#8220; noch nachhaften, doch wer hätte dies gewollt?</p>
<p>Niemand wird das am Ende richtig einordnen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1486-13 &#8211; Prognosen: Es ist Glück im Unglück, denn &#8222;Nordsee ist Mordsee&#8220; und für Holland ein Segen #Berliner Speckgürtelnews</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/179813-prognosen-es-ist-gluck-im-ungluck-denn-nordsee-ist-mordsee-und-fur-holland-ein-segen-berliner-speckgurtelnews/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 07:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sache ist tatsächlich so ernst zu nehmen, als könne man mit ihr billigen Spott treiben. Doch der Morgengedanken bricht ohne Rücksicht Bahn und spekuliert&#8230; &#8222;You´re never too young to be a dirty old fan!&#8220; (letzte Losung vom &#8218;Skaichannel&#8216;, unten verlinkt) &#8211; Korrreeekkktt! Großes Glück. Die in Süddeutschland und in Deutschlands Osten zu bewältigenden Wasserfluten und ... <a title="1486-13 &#8211; Prognosen: Es ist Glück im Unglück, denn &#8222;Nordsee ist Mordsee&#8220; und für Holland ein Segen #Berliner Speckgürtelnews" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/179813-prognosen-es-ist-gluck-im-ungluck-denn-nordsee-ist-mordsee-und-fur-holland-ein-segen-berliner-speckgurtelnews/" aria-label="Mehr Informationen über 1486-13 &#8211; Prognosen: Es ist Glück im Unglück, denn &#8222;Nordsee ist Mordsee&#8220; und für Holland ein Segen #Berliner Speckgürtelnews">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" alt="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9833" alt="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die Sache ist tatsächlich so ernst zu nehmen, als könne man mit ihr billigen Spott treiben. Doch der Morgengedanken bricht ohne Rücksicht Bahn und spekuliert&#8230; &#8222;You´re never too young to be a dirty old fan!&#8220; (letzte Losung vom &#8218;Skaichannel&#8216;, unten verlinkt) &#8211; Korrreeekkktt!</p></blockquote>
<p><strong>Großes Glück</strong>. Die in Süddeutschland und in Deutschlands Osten zu bewältigenden Wasserfluten und Hochwässer in den Griff zu bekommen, das ist eine Sache von gesamtdeutschem Interesse. Großartig die Hilfsbereitschaft der Mitbürger, denen Dank gebührt. Berliner Speckgürtel Süd (Bayern) und Ost (Dresden, Leipzig, Halle). In Hamburg meldet der Autor <a title="externer Link" href="http://www.skaichannel.de/" target="_blank">Hollow Skai</a>, heute das letzte Mal Frühstücksbrote zu schmieren für &#8222;Schulkind&#8220;. Dazu ist die Kunst ja da, dass sie unsere Fantasie beflügelt: Ich denke: &#8222;Wenn aus Schulkind Deichkind wird.&#8220; Es ist Urlaubszeit. Wo die Menschen aufpassen nicht zu ertrinken und wo die Menschen im Urlaub an die Nordsee fahren. Krabben puhlen. Komisches Land, einerseits.</p>
<p>Großes Glück liegt in der Tatsache, dass bislang die Nordsee noch nicht in vergleichbarer Art und Weise drastisch ansteigende Wasserpegel meldet, auch nicht infolge von abschmelzenden Polkappen, ertrinkenden Eisbären zwischen zu weit auseinander liegenden Schollen des Glücks und vermehrten Regenfällen. Denn eins ist vollkommen klar. Berliner Speckgürtel Nordnordwest prognostiziert: <strong>Dann wär´s aus mit Holland</strong>.</p>
<p>Im Ernst. Nur mal so.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=xGxsljf3aac" target="_blank">Die Ärzte &#8211; Ich will zurück nach Westerland</a> (auf youtube)</li>
</ul>
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		<title>1452-13 &#8211; Positionen: Alle sagten, das ginge nicht und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Bankgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Post]]></category>
		<category><![CDATA[eBrief]]></category>
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		<category><![CDATA[Postengebühren]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht. #Sinnsprüche &#8211; Die geistigen Dünnbrettbohrer Deutschlands fressen ihr Sägemehl. Der Bank an unserer Seite schreiben wir heute wichtige Tatsachenfeststellungen ins Gebetsbuch, wörtlich: (Anfang) &#8222;Also, ich fände es ja zur Vermeidung ständiger monatlicher Buchungen viel besser, wenn Sie für jedes Konto &#8222;Accountings&#8220; durchführen ... <a title="1452-13 &#8211; Positionen: Alle sagten, das ginge nicht und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/176413-positionen-alle-sagten-das-ginge-nicht-und-dann-kam-einer-der-hats-einfach-gedacht/" aria-label="Mehr Informationen über 1452-13 &#8211; Positionen: Alle sagten, das ginge nicht und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9592" aria-describedby="caption-attachment-9592" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg" rel="lightbox[14243]"><img decoding="async" class=" wp-image-9592 " alt="Investitionsbank Berlin - Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9592" class="wp-caption-text">Investitionsbank Berlin &#8211; Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht. #Sinnsprüche &#8211; Die geistigen Dünnbrettbohrer Deutschlands fressen ihr Sägemehl.</p></blockquote>
<p>Der Bank an unserer Seite schreiben wir heute wichtige Tatsachenfeststellungen ins Gebetsbuch, wörtlich:</p>
<p>(Anfang) &#8222;Also, ich fände es ja zur Vermeidung ständiger monatlicher Buchungen viel besser, wenn Sie für jedes Konto &#8222;Accountings&#8220; durchführen und die Buchungsposten nur noch einmal jährlich im Voraus oder im Nachherein abbuchen. Das wäre 11 X weniger Arbeit, als diese ständigen Kleinbeträge ständig wegbuchen zu müssen. Sie sagen jetzt bestimmt, das ist das System und das geht nicht anders. Aber besser wäre das. Ganz ohne Zweifel. Lapidarvorgänge zu einem zusammenfassen, ist der richtige Weg.</p>
<p>Schöne Grüße an die Konzernrevision.&#8220; (Ende)</p>
<p>Dem ist kaum etwas vernünftig entgegen zu setzen. Wir warten auf Antwort.</p>
<p><span id="more-14243"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_3494" aria-describedby="caption-attachment-3494" style="width: 603px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc.jpg" rel="lightbox[14243]"><img decoding="async" class=" wp-image-3494 " alt="Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc.jpg" width="613" height="700" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc.jpg 875w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc-262x300.jpg 262w" sizes="(max-width: 613px) 100vw, 613px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3494" class="wp-caption-text">Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn ich mal groß bin, werde ich denken: Ich würde alles wieder so wie früher machen. Aber ich würde von Anfang an keine ePost-Accounts der Deutschen Post kaufen. Das ist ganz schön viel, Mann, was sich die Deutsche Post so rausnimmt, um neue Geschäftsfelder zu akquirieren. #ePost</p></blockquote>
<p>Anderes Thema: Die Deutsche Post und ihr Produkt &#8222;ePost&#8220;. Heute die Entscheidung: Mit der Deutschen Post kann man das Thema &#8222;ePost&#8220; aktuell noch nicht durchziehen. Die Deutsche Post ist zwar ein internationaler Weltkonzern. Sie schafft es aber nicht, Geschäftsprozesse so abzubilden, dass dabei Kundenorientiertheit im Vordergrund steht. Das gesamte Zulassungsverfahren strotzt vor papierenen und virtuellen Fallstricken und niemand, der jemals mit PayPal, Amazon und solchen Dinos Geschäftsprozesse abgebildet hat, wird sich noch auf dieses altertümliche, vorschriftenstarrende Verfahren einlassen.</p>
<p>Wir fassen für uns zusammen:</p>
<p>Finger weg von #ePost mit der Deutsche Post: Ein total irres, in sich selbst gefangenes, umständliches System mit praktischer Unbenutzbarkeit. Miese Telefonate, stundenlange Hotlines und Mitarbeiter, die ständig auf schwachsinnige, komplexe Vorschriften pochen. Ein ekelhafter Versuch, modern und zeitgemäß zu interagieren. #aufgegebene Projekte</p>
<p>Nachdem das Projekt seit einem halben Jahr in den Startlöchern steht und noch Ende April ein Brief eintrifft, eine AdressTAN einzugeben, bei der dann die Zugangsdaten vom System verweigert werden und ein Anruf bei der Hotline das Problem nicht löst, ist es Zeit, sich gegen weiteren Schwachsinn wie diesen aktiv zu entscheiden. Ja, man könne das Ding ganz einfach kündigen. &#8222;Schicken Sie uns eine Kündigung per ePost&#8220;. Arrrrrggghhhhhh&#8230;..</p>
<p>Man kann auch analog kündigen. Gott sei Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1424-13 &#8211; Alltag: Der Anruf, die Klarheit und die Unwiederbringlichkeit der Wohnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 08:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter & Verwalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Sätze wie Torpedos, durch den Draht geschossen: Und Jesus haben sie ans Kreuz geschlagen. Der Mieter ruft mit zitternder Stimme an und erkundigt sich, wann er wieder in die ausgebrannte Wohnung hineindürfe? Die Hausverwaltung erklärt, sie sei derzeit unbewohnbar, müsse entrümpelt, getrocknet und gereinigt werden. Nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnisse bekäme er die Wohnung wohl nicht ... <a title="1424-13 &#8211; Alltag: Der Anruf, die Klarheit und die Unwiederbringlichkeit der Wohnung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/173613-alltag-der-anruf-die-klarheit-und-die-unwiederbringlichkeit-der-wohnung/" aria-label="Mehr Informationen über 1424-13 &#8211; Alltag: Der Anruf, die Klarheit und die Unwiederbringlichkeit der Wohnung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-263" alt="Katastrophe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconkatastrophe_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<blockquote><p>Sätze wie Torpedos, durch den Draht geschossen: Und Jesus haben sie ans Kreuz geschlagen.</p></blockquote>
<p>Der Mieter ruft mit zitternder Stimme an und erkundigt sich, wann er wieder in die ausgebrannte Wohnung hineindürfe? Die Hausverwaltung erklärt, sie sei derzeit unbewohnbar, müsse entrümpelt, getrocknet und gereinigt werden. Nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnisse bekäme er die Wohnung wohl nicht wieder. Eine Vermüllung in Höhe von durchschnittlich 1,50 m über Fußbodenoberkante und ein nachfolgender Wohnungsbrand mit lebensgefährlichen Rauchgasvergiftungen des paralysierten Mieters sei ein schwer erträglicher Zustand der Wohnung selbst, wie auch des Hauses im Ganzen, dessen Bewohnersicherheit oberste Priorität habe.</p>
<p>Ob er sich nicht lieber an das Sozialamt wenden wolle, wie man ihm in dieser für ihn schlimmen Situation behilflich sein könne? Ja, das ist ein Gedanke, sagt er. Er würde sich dann melden, um zu besichtigen, ob noch Wertgegenstände in der Wohnung waren? Wir hätten eigentlich keine gesehen, sagen wir ganz leise. Es stimmt. #Ausnahmemomente des #Berufslebens</p>
<p>Brrrrr, es ist kalt im deutschen Frühling. Was ist ethischer? Einem Hilflosen die Hilfe zu verweigern, weil es einem die Verantwortung für alle anderen gebietet? Oder ist das bereits Hilfe: Einem Hilfesuchenden die Stelle zu erläutern, die Hilfe zu bieten imstande ist? Für den Moment bleibt einiges zurück und vieles ungeklärt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/172913-lichtenberg-es-hat-gebrannt-und-wenn-die-hausverwaltung-anruft-kann-ja-jeder-anrufen-sagt-die-polizei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wohnungsbrand ist glimpflich verlaufen, weil er relativ rasch bemerkt wurde. Herr Hase (* Name geändert), der Mieter, wurde ins Krankenhaus gebracht, mit Rauchvergiftungen. Die Polizei und die Feuerwehr suchten nach der Brandursache. Was dabei rausgekommen ist, ist unklar. Die Hausverwaltung ruft am &#8222;day after&#8220; gleich morgens bei der Polizei an. Ärgerlich: Wenn in solchen ... <a title="1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/172913-lichtenberg-es-hat-gebrannt-und-wenn-die-hausverwaltung-anruft-kann-ja-jeder-anrufen-sagt-die-polizei/" aria-label="Mehr Informationen über 1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12463" aria-describedby="caption-attachment-12463" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12463" alt="Donna Summer Gedenk- und Gedächtnisfeuer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430.jpg 901w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption id="caption-attachment-12463" class="wp-caption-text">Donna Summer Gedenk- und Gedächtnisfeuer</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Wohnungsbrand ist glimpflich verlaufen, weil er relativ rasch bemerkt wurde. Herr Hase (* Name geändert), der Mieter, wurde ins Krankenhaus gebracht, mit Rauchvergiftungen. Die Polizei und die Feuerwehr suchten nach der Brandursache. Was dabei rausgekommen ist, ist unklar. Die Hausverwaltung ruft am &#8222;day after&#8220; gleich morgens bei der Polizei an. Ärgerlich: Wenn in solchen Fällen Polizeibeamten am Telefon einen reglementieren. Vom Beamten fällt auch der Satz: &#8222;Bitte unterlassen sie solche Anrufe&#8220; und es fällt einem unweigerlich ein, was die berühmte Gruppe Extrabreit über Polizisten in den Achtzigern sang. Was fällt dem eigentlich ein, in solchen Fällen solche Sprüche zu klopfen. Dummkopf.</p></blockquote>
<p>Die nachfolgend dem Bericht eingefügten Einschübe textlicher Art sind nicht Inhalt meiner Email. Entwurf meiner Email an die Experten vom Feuerschaden gestern Abend in Berlin-Lichtenberg:</p>
<p>Guten Tag, Polizei, ei ei,</p>
<p>der gestrige Brandschaden in der Whg Trallalastr., Lichtenberg, abends unter obiger Vorgangsnummer bedarf jetzt rascher Bearbeitung. Ich erfahre gerade von einem Herrn Liedtke, wie viele schöne und treffsichere Datenschutzvorschriften es in Brandfällen geben soll. Haha. Allerdings ist das nicht komisch. Zum Vorgang ist auch die Hausverwaltung im Haus von der Polizei abgeschrieben worden. &#8222;Polizisten speichern, was sie wissen, elektronisch ein. Alles kann ja irgendwo und irgendwann mal wichtig sein.&#8220; Also Spaß beiseite und &#8222;volle Auskunft&#8220;, bitte jetzt, so schnell als möglich.</p>
<p><span id="more-13957"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QHPGWcCiSyo&#8220;]<br />
Extrabreit &#8211; Polizisten (via Youtube)</p>
<blockquote><p>Es gibt gerade im Bereich der öffentlichen Verwaltung, aber auch bei Polizei, Finanzamt und Behörden diesen ständigen belehrenden, oberlehrerhaften Unterton fortgesetzter Dienstermüdung. Wie um in Ruhe gelassen zu werden, schwafeln dienst- und aufgabenmüde Mitarbeiter dann so Sachen wie: &#8222;Sie müssen in solchen Fällen ein Fax schicken oder einen Brief, denn es könnte ja jeder anrufen.&#8220; Ich entgegne: &#8222;Sie sind doch die Polizei, Sie können doch anhand der übertragenen Rufnummer sehen, wer sie anruft.&#8220; Er wehrt sich bis aufs Messer und mit dem Argument: &#8222;Da könne ja jeder anrufen.&#8220; Eigentlich müsste ich ihm entgegen brüllen: &#8222;Bist du noch ganz dicht, es geht hier um einen Feuerschaden und Menschen sind betroffen, du Brot.&#8220; Aber ich halte die Klappe und einige mich wenigstens auf Email, denn Fax, das sei Dinosaurier&#8230;. und ich, ich würde immer trauriger&#8230;</p></blockquote>
<p>Ich muss sofort folgende Bearbeitungen einleiten und frage, ebenfalls aus rechtlichen Gründen an,</p>
<p>&#8211; ist die Wohnung von Ihnen versiegelt worden? Wenn ja, müssen wir trotzdem Zutritt erhalten. Es ist auch ein Fenster kaputt, die Witterung würde ernsthafte, weitere Schädigungen der Bausubstanz nach sich ziehen. Im Übrigen ist durch Löschwasser Schaden an der Wohnung selbst und der darunterliegenden Whg aufgetreten, Trocknungsmaßnahmen sind einzuleiten.</p>
<blockquote><p>Bernd, das Brot ist daher eine Kultfigur seines Erfinders Tommy Krappweis. Weil Brot einfach so schön stulle sein kann.</p></blockquote>
<p>&#8211; Der Mieter wurde ins Krankenhaus eingeliefert mit Rauchvergiftungen. Wird er danach unmittelbar wieder nach Hause entlassen werden? Oder gilt die Wohnung vorläufig als unbewohnbar? Die Frage bezieht sich also nicht auf den Zustand des Mieters, sondern auf die Frage der Wiederbewohnbarkeit.</p>
<blockquote><p>Einschub &#8222;news feed&#8220;: &#8222;Zu einem Wohnungsbrand kam es gestern Nachmittag in der Trallalastr. in Friedrichsfelde. Ein Anwohner sah gegen 16.25 Uhr Qualm aus einem Fenster im Dachgeschoss und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehrbeamten löschten den Brand und brachten den 57-jährigen Wohnungsmieter mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Andere Mieter wurden nicht verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen war die Trallalastraße zwischen der Rummelsburger und Delbrückstraße bis zirka 19.15 Uhr gesperrt. Das zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu der vermutlich fahrlässigen Brandstiftung übernommen.&#8220; (Quelle: Polizeiticker Berlin)</p></blockquote>
<p>Alles weitere gern telefonisch, wenn Sie endlich wissen, dass ich nicht &#8222;Jeder bin, der anrufen könnte&#8220; in diesem Zusammenhang. Bitte führen Sie mit einer Email eine erkennungsdienstliche Behandlung durch.</p>
<p>Der Brandsekretär der Hausverwaltung&#8220;</p>
<p>(Ende Entwurf)</p>
<p>Ach ja, es hat gebrannt. Hausverwalter fürchten solche Nachrichtenlagen zuweilen. Warum es ausgerechnet bei uns gebrannt hat? Keine Ahnung. Es hat mit uns nichts zu tun. Eine kürzlich vorgenommene google-Suchauswertung ergab, dass &#8222;gotthal&#8220; und &#8222;feuerteufel&#8220; häufige Suchanfragen waren, die auf Websites von uns landeten. Ein schlechtes Omen? Oder weil wir über solche unliebsamen Vorkommnisse im Unterschied zu anderen auch berichten? Ach, wäre doch google-Nose schon aus der Betaphase heraus, dann würden wir jetzt via google Street View tagesaktuelle Bilder aus dem Internet ziehen und an unserem Flachbildschirm reiben, dann riechen. Ist der Brandgeruch auszuhalten? Das sind alles Fragen, die müssen warten. Jetzt erst einmal gedeihliche Schadenbearbeitung. Zack zack&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1386-13 &#8211; Foto des Tages: Der Sumpenpumpf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 07:20:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst&#8222;, tadele den Sumpenpumpf. Das Wort mit verdrehten Buchstaben gehört zu den Lustigsten, die es weltweit in Deutschland gibt in dieser Art zu sprechen, in der an den hinteren gegen den vorderen ersetzt. Dies gilt übrigens auch umgekehrt. Fakt ist: Wenn das Wasser über die Wupper tritt, ... <a title="1386-13 &#8211; Foto des Tages: Der Sumpenpumpf!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169813-foto-des-tages-der-sumpenpumpf/" aria-label="Mehr Informationen über 1386-13 &#8211; Foto des Tages: Der Sumpenpumpf!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13782" aria-describedby="caption-attachment-13782" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC09747.jpg" rel="lightbox[13781]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13782" alt="Der Sumpenpumpf!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC09747-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC09747-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC09747-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC09747.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13782" class="wp-caption-text">Der Sumpenpumpf!</figcaption></figure>
<p>&#8222;Tadele nicht den Fluss, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13572">wenn Du ins Wasser fällst</a>&#8222;, tadele den Sumpenpumpf. Das Wort mit verdrehten Buchstaben gehört zu den Lustigsten, die es weltweit in Deutschland gibt in dieser Art zu sprechen, in der an den hinteren gegen den vorderen ersetzt. Dies gilt übrigens auch umgekehrt. Fakt ist: Wenn das Wasser über die Wupper tritt, ist er funktionsunfähig. Er schafft es dann mangels Wartung und Pflege nicht, die Wassermassen wegzupumpen. Übrig bleibt nur ein untätiger Stumpen und hinterher kämpfen die Menschen nicht mehr mit ihren Kellerablagen, sondern &#8222;Gelumpen&#8220;. Dem, was übrig blieb.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Geschwätz von gestern: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=75">Es stinkt zum Himmel&#8230;, aus dem Sumpenpumpf</a></li>
</ul>
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		<title>1367-13 &#8211; Positionen: Ein dicker Hund, WEG-Anlage ohne Verwalter und keiner merkt´s!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167913-positionen-ein-dicker-hund-weg-anlage-ohne-verwalter-und-keiner-merkts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 16:28:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Frage ist doch: Welche Sinnfragen stellt sich der Mensch im letzten Lebensdrittel wirklich? Ist Golf spielen eine gute, runde Sache, weil das Rund ins Loch muss? Oder darf die Kapitalanlage in Form einer sauer verdienten eigenen  Eigentumswohnung am letzten Loch nicht aus demselben pfeifen? Was aber, wenn es schließlich die Spatzen von den Dächern&#8230;.? ... <a title="1367-13 &#8211; Positionen: Ein dicker Hund, WEG-Anlage ohne Verwalter und keiner merkt´s!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167913-positionen-ein-dicker-hund-weg-anlage-ohne-verwalter-und-keiner-merkts/" aria-label="Mehr Informationen über 1367-13 &#8211; Positionen: Ein dicker Hund, WEG-Anlage ohne Verwalter und keiner merkt´s!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" rel="lightbox[13672]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg" rel="lightbox[13672]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8573" alt="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Frage ist doch: Welche Sinnfragen stellt sich der Mensch im letzten Lebensdrittel wirklich? Ist Golf spielen eine gute, runde Sache, weil das Rund ins Loch muss? Oder darf die Kapitalanlage in Form einer sauer verdienten eigenen  Eigentumswohnung am letzten Loch nicht aus demselben pfeifen? Was aber, wenn es schließlich die Spatzen von den Dächern&#8230;.?</p></blockquote>
<p>Ein dicker Hund: Am Golfplatz Motzen steht eine Wohnanlage mit 88 Eigentumswohnungen und 100 Tiefgarageneinstellplätzen ohne Verwalter da. Niemand weiß Bescheid. Vor allem: die Wohnungseigentümer nicht. Der Gerichtsbeschluss wurde ihnen nicht zugesandt. Das Wohngeld wird seit Februar nicht mehr eingezogen, sagt ein Miteigentümer. Inzwischen agiert immer der Vorsitzende des Beirats, als Stellvertreter der abgelösten Verwaltungsfachkraft, die das Gericht für ungeeignet hält. Das ist der Mehrheitseigentümer. Gut gebrüllt, Löwe: Wuff. Ein närrisches Treiben. &#8211; Einer will jetzt nachsehen in den Originalbelegen: Zahlt der Mehrheitseigentümer überhaupt Wohngeld? Was wenn rund 70% der Wohngelder dort ausfallen? Katastrophe.</p>
<p>Der (neue) Mehrheitseigentümer hatte die nach Gerichtsmeinung &#8222;ungeeignete Kollegin&#8220; als Nachfolgeverwalterin durchgedrückt. Das Honorar war unüblich hoch. Bekam er selbst monatlich die Differenz ab? Das bleibt unaufgeklärt. Das Landgericht Frankfurt/Oder hat Recht gesprochen. Wir hatten im Dezember darüber berichtet. Bemerkenswert: Die Anlage hat bis heute keine Abrechnung für 2011. Die Wohnungseigentümer glauben immer noch, alles ginge mit rechten Dingen zu. Geht es aber nicht. Seit dem letzten Verwalterwechsel. Trau, schau, wem: Schau genau hin, wenn du eine Wohnung kaufst. Was alles passiert. Unglaublich.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" rel="lightbox[13672]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Lesetipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13412">Die neue Verwalterin ist nicht geeignet, ihre Bestellung rechtswidrig</a></li>
</ul>
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		<title>1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 20:24:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit der Einführung der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung wollte der Bundesgesetzgeber das Energiesparen attraktiv machen. Regelrechten Wildwuchs hat seit dem die Branche durchlitten. Kleinere wurden aufgekauft und vom Markt geschluckt. Jetzt sind die Global Player am Werk. ISTA, TECHEM, BRUNATA und &#8222;Konsorten&#8220; schicken bundesweit um den 31.12. die Ableser an den Start, in die Wohnungen. Es heißt, ... <a title="1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167613-kritik-wie-die-firma-techem-ihre-kernkompentenzen-organisiert/" aria-label="Mehr Informationen über 1364-13 &#8211; Kritik: Wie die Firma TECHEM ihre Kernkompentenzen organisiert&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" rel="lightbox[13656]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" alt="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" width="100" height="22" /></a></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" rel="lightbox[13656]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-137" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" width="300" height="228" /></a><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik &#8211; bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Mit der Einführung der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung wollte der Bundesgesetzgeber das Energiesparen attraktiv machen. Regelrechten Wildwuchs hat seit dem die Branche durchlitten. Kleinere wurden aufgekauft und vom Markt geschluckt. Jetzt sind die Global Player am Werk. ISTA, TECHEM, BRUNATA und &#8222;Konsorten&#8220; schicken bundesweit um den 31.12. die Ableser an den Start, in die Wohnungen. Es heißt, Heizkostenverteiler abzulesen.</p>
<p>Dann kommt die Nachlese und abgerechnet wird zum Schluss. Was die Firma TECHEM derzeit so organisiert, stößt in der Hausverwaltung auf heftiges Missfallen, auf Kritik und ist nach hiesiger Ansicht komplett ungerecht, unfair und kostentreibend.</p>
<p><span id="more-13656"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg" rel="lightbox[13656]"><img decoding="async" class=" wp-image-11897 " alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie immer, wenn man Betreuungsaufträge generiert, stellt man sich die Frage, wie das dann konkret abgewickelt wird, erst hinterher. Wenn es nicht klappt. Doch im Vergleich verschiedener Firmen (Marktmix) kann man vergleichen. Die eine Firma liest ab und tauscht Geräte, die defekt sind, ohne großen Abstimmungsaufwand einfach gleich aus. Die Geräte sind bis auf wenige Ausnahmen &#8222;Pfennigartikel&#8220;. Andere bauen Unterlagenszenarien auf, an denen bestimmt junge, ehrgeizige Betriebswirtschaftler mitgewirkt haben. Heute im Fokus des Interesses: die Fa. TECHEM und ihre Praxis, Beanstandungslisten an Hausverwalter zu verschicken, anstatt einfach die Arbeit zu machen.</p></blockquote>
<p>Ja, sie waren nun größtenteils draußen. Übrig geblieben sind nur noch diejenigen, bei denen nachabgelesen werden muss. Das sind die, die nicht in ihren Wohnungen angetroffen wurden. Und dann sind da noch diejenigen, bei denen &#8222;Auffälligkeiten&#8220; festgestellt wurden. Die unterliegen jetzt einem Nachbearbeitungsszenario, was wie folgt angestellt wird.</p>
<p>Verwalter bekommen edv-gestützte Beanstandungslisten mit Einzelaufdruck. Seitenlang werden Beanstandungen aufgelistet und Lösung wird versprochen. &#8222;Willst du einen Auftrag erteilen, so erteile doch den (zusatzkostenpflichtigen) Auftrag und wir bearbeiten die Beanstandungen nach.&#8220;</p>
<p>Das ist so falsch wie unfair organisiert und hat seinen Grund in einer falsch organisierten Arbeitsstruktur.</p>
<p>Um Geld zu sparen, lassen die Ableseunternehmen schlecht geschulte Aushilfskräfte auf Selbstständigenbasis oder geringfügig Beschäftigte (Saisongeschäft) auf die Nutzer los. Das Ausbildungslevel ist das eine. Wer abliest, darf nicht demontieren und neumontieren, heißt es da. Verabredet wurde das mit den Kunden nicht. Die finden vollendete Tatsachen vor.</p>
<p>Sind Heizkostenverteiler &#8222;ab&#8220; aus unterschiedlichen Gründen, so wird ein vorgefertigter Beanstandungsschlüssel in die EDV eingegeben und der Nutzer kommt auf die Liste. Dann setzt ein &#8222;Unterlagentango&#8220; als Korrespondenz mit der Hausverwaltung ein. Die hat am Jahresanfang ohnehin Löwenanteile von Korrespondenz zu bewerkstelligen, das ist schon zu viel des Guten. Hinzu kommt nun das Abarbeiten von insgesamt gesehen ziemlich nutzlosen Beanstandungslisten, die es gar nicht zu geben bräuchte.</p>
<p>Die Lösung ist so einfach wie selbstverständlich:</p>
<p>Lest die Wohnungen ab, liebe Heizkostenableser und habt Euer Zeugs mit auf dem Auto. In jedes Ableserauto gehört selbstverständlich Ersatzgerät, Material für kleine Reparaturen und so genannte Geräteaustausche. Diese Kosten sind regelmäßig aufzuwenden, um einer gesetzlich normierten Verpflichtung zeitgerecht und so kurzfristig wie möglich nachzukommen.</p>
<p>Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, die Bearbeitung von notwendigen Mängelbeseitigungen erst noch auszutauschen, außer den, noch einmal gern und umfänglich bei der werten Kundschaft abzukassieren. Hinzu kommen so unnötigerweise kalkulatorische Einzelanfahrts- und -abfahrtskosten, die kostentreibende Sonderbearbeitung und die starke Verzögerung der Mängelbeseitigung. Diese Art Service ist kein besonderer Service, sondern die vertraglich geschuldete &#8222;Mindestleistung&#8220; bzw. Kernkompetenz eines sachkundigen, kundenorientiert denkenden Ableseunternehmens.  Infolgedessen schreiben wir den Ablesern dieser Tage Rückmeldungen in kollektiver Art und Weise, die niemals auf den beanstandeten Einzelfall eingehen und melden zurück, sinngemäß:</p>
<blockquote><p>Die Überprüfung Ihrer Beanstandungslisten ergibt folgendes:1.) Sie sind genau mit diesem Kernanliegen beauftragt. Es ist nicht einzusehen, warum Sie zusätzliche, kostenpflichtige Zusatzaufträge auslösen. Derartige Geräte können Sie ohne weiteres auf dem Ableserwagen gleich dabei haben.<br />
2.) Wir fordern Sie auf, diese fehlenden Geräte ohne vorgeschaltetes &#8222;Klärung erforderlich&#8220; auszutauschen, und zwar sobald als möglich.<br />
Sehr ärgerlich, wenn Sie derartiges in Formularen abwickeln wie diesen. (aus Beanstandungsbeantwortungen der Hausverwaltung)</p></blockquote>
<p>Ärgerlich nur: Derartige Meldungen werden unter dem 11.02. ausgedruckt, verschickt und werden infolge der hohen Arbeitsbelastung Anfang des Jahres erst am 25.02. an die Ablesedienstleister zurück versendet. Mit Sicherheit erfolgt jetzt noch ein großartiges Brimborium, von wegen, man betrachte die Sache nicht richtig. Wir bleiben auch nach angestrengtem Nachdenken dabei: Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen. Sie ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens. Wobei der eine das gut findet, weil er verdienen will und der andere das schlecht findet: Denn er hat nicht nur Kosten &#8222;an der Backe&#8220;, die den Kunden übergeholfen werden. Sondern er muss auch noch mit Abrechnungsverzögerungen rechnen: Ein Standardargument der bemühten Hausverwaltung, warum sie ihre Jahresabrechnung nicht fertig bekommt, ist genau das. Der Ableser hat Schuld.</p>
<p>Derartiges geht als Ausrede aber nur gut, wenn man die Ableser antreibt: Selbstverständliche Dinge sofort zu erledigen und nicht erst einen großen Unterlagenabgleichsbohei mit &#8222;klärungsbedürftigen Mängeln&#8220; aufzubauen. Diese heißt es gleich von Anfang an im Keime zu ersticken.</p>
<p>Ja, die Karten derartiger Aufträge werden jedes Jahr neu gemischt. Es spricht gerade nicht wenig dafür, es mal mit einer anderen Firma aus dieser Branche zu versuchen.</p>
<p>Grrrr&#8230;.abzuwarten bleibt jedenfalls, wie die Fa. TECHEM auf die rotzfrechen Antworten der Hausverwaltung nun reagiert? Wir werden später gern wieder berichten.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 08:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung. Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel ... <a title="1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167213-risiko-das-leben-ist-lebensgefahrlich-und-eine-versicherung-eine-gute-idee/" aria-label="Mehr Informationen über 1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13628" aria-describedby="caption-attachment-13628" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg" rel="lightbox[13639]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13628" alt="Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13628" class="wp-caption-text">Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung.</p></blockquote>
<p>Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel geholt? Wir wissen es nicht. Später, soviel ist klar, war die Katze dran. Sie hat die Schadensituation ausgenützt. Das Tier wurde ordentlich ausgeweidet. Die Natur ist grausam. Im Baustein &#8222;Sorglos&#8220; der Wohngebäudeversicherung sind viele Fälle versicherbar. Darunter auch der &#8222;Anprall/Absturz unbemannter Flugkörper&#8220; &#8211; ja, man hat vorgesorgt. Und wenn die Amerikaner über Deutschland Drohnenflüge veranstalten, um &#8222;aufklärerisch&#8220; zu wirken oder ein Vogel &#8222;vom Glauben abfällt&#8220;: Alles hübsch versichert. Ist ein Vogel auch ein &#8222;Unbemannter Flugkörper&#8220;? Im Bürgerlichen Recht gelten Tiere als &#8222;Sachen&#8220;, nicht als &#8222;Lebewesen&#8220;. Und wer reitet schon einen Vogel, etwa um den Flugkörper zu bemannen? Derartiges bleibt nur einem vorbehalten: Fuchur, der Glücksdrache aus der Unendlichen Geschichte. Alle anderen müssen versicherungstechnisch vorsorgen. Sicherheitshalber.</p>
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		<title>1321-12 &#8211; Positionen: Das &#8222;Unternehmen Berlin&#8220; ist ein Wunschtraum, dessen Realisierung die öffentliche Verwaltung entgegenhält!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 08:46:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie heißen in Berlin &#8222;Ordnungsamt&#8220;, bringen aber in Wirklichkeit vieles in Unordnung. Der Begriff &#8222;Ordnungsamt&#8220; bezeichnet daher nicht, was sie sind, sondern wonach sie streben: Nach Ordnung, endlich Ordnung in einer unordentlich geführten öffentlichen Verwaltung. Dabei verhalten sie sich im Grunde genommen wiederum unordentlich. Denn sie bestrafen die Bürger für unterlassene (eigene) Organisation. Ruft man ... <a title="1321-12 &#8211; Positionen: Das &#8222;Unternehmen Berlin&#8220; ist ein Wunschtraum, dessen Realisierung die öffentliche Verwaltung entgegenhält!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/166312-positionen-das-unternehmen-berlin-ist-ein-wunschtraum-dessen-realisierung-die-offentliche-verwaltung-entgegenhalt/" aria-label="Mehr Informationen über 1321-12 &#8211; Positionen: Das &#8222;Unternehmen Berlin&#8220; ist ein Wunschtraum, dessen Realisierung die öffentliche Verwaltung entgegenhält!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12883-2" aria-describedby="caption-attachment-12883-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg" rel="lightbox[13331]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12883" title="GewA 2 - Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-1024x768.jpg" alt="GewA 2 - Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12883-2" class="wp-caption-text">GewA 2 &#8211; Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sie heißen in Berlin &#8222;Ordnungsamt&#8220;, bringen aber in Wirklichkeit vieles in Unordnung. Der Begriff &#8222;Ordnungsamt&#8220; bezeichnet daher nicht, was sie sind, sondern wonach sie streben: Nach Ordnung, endlich Ordnung in einer unordentlich geführten öffentlichen Verwaltung. Dabei verhalten sie sich im Grunde genommen wiederum unordentlich. Denn sie bestrafen die Bürger für unterlassene (eigene) Organisation. Ruft man sie an, gerät man in telefonische Warteschleifen, in denen von EDV-Systemen dazu aufgerufen wird, sich das &#8222;Dienstleistungsangebot der Berliner Verwaltung&#8220; lieber im Internet anzugucken als anzurufen. Möchte man auf kurzem Dienstwege Sachen persönlich erledigen, die das Ordnungsamt eingerührt hat, wird man an jedem zweiten Berliner Dienstsitz der Verwaltung mindestens einmal darauf hingewiesen, dass diese Dienststelle nun gerade nicht die richtige sei. Man müsse nun zur anderen Dienststelle. Dies auch und insbesondere bei einer Einrichtung, die sich die Berliner Verwaltung als &#8222;Bürgeramt&#8220; namensmäßig ausgedacht hat. Kafkaeske Zustände. Unternehmen Berlin? Da lachen ja die Hühner. #Tagesgedanken</p></blockquote>
<p>Der Witz ist ja eigentlich gar nicht mehr komisch: Wieso bist du denn sauer auf die Verwaltung des Landes Berlin? Die tun doch gar nichts.</p>
<p>Der Witz ist alt. Er ist nicht mehr komisch. Vielleicht wählen wir uns das nächste Mal eine ganz neue Verwaltung? Kein schlechter Gedanke.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 10:40:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet ... <a title="1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165812-kommunikation-es-ist-eine-zeit-reichhaltiger-nebelbanke-angebrochen-zuviel-emails-zu-wenig-geschafft/" aria-label="Mehr Informationen über 1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_13301" aria-describedby="caption-attachment-13301" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg" rel="lightbox[13300]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13301" title="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg" alt="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13301" class="wp-caption-text">Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet eine ungesunde Basis der Hintertürchen und Gedankengänge an, die ausschließlich in der Struktur des Lesers angelegt sind. Für Verzeihung, Nachsicht und besseres Verstehen sind Emails in administrativem Zusammenhang nicht gemacht.</p></blockquote>
<p>So ist nun mal diese Jahreszeit. Nebelbänke nehmen einem die Sicht auf all das Wesentliche, dass wir vergaßen zu erledigen. Das Leben ist diffus, es hält Überraschungen bereit und die Aufgaben verdichten sich zum Jahresende hin tendenziell. Im Kopf spielt der bevorstehende Jahreswechsel einen deutlich wahrnehmenden Endpunkt. Bis dahin muss noch alles erledigt sein, was wir uns vorgenommen hatten.</p>
<p><span id="more-13300"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13302" aria-describedby="caption-attachment-13302" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg" rel="lightbox[13300]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13302" title="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg" alt="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg 901w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13302" class="wp-caption-text">Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein &#8211; Aus</figcaption></figure>
<p>Im Zusammenhang mit Bautätigkeit und Erstbezug ist das immer etwas mehr als das, was schon erledigt ist. Es geht um Abschluss. Die Sache soll raus, fertig sein, bis zum Jahresende.</p>
<p>Bauleiter drücken auf die Tube. Der Bauherr schubst noch Erforderlichkeiten in die alte Halfpipe. Die ersten Menschen wohnen schon. Alle anderen leben noch nicht so richtig. Oder doch? Bzw. gerade weil sie noch nicht eingezogen sind?</p>
<p>Die haustechnischen Anlagen müssen in Betrieb genommen werden. Das Haus hat viele An- und Ausschalter, auf denen die Bedienungsanleitung wahrgenommen werden muss. Man hofft insgeheim, die Beschriftung möge vollständig sein.</p>
<p>Anders sind intuitive Bedienelemente. Sie funktionieren logisch: So wie man es erwarten würde.</p>
<p>Hausverwaltungen zum Beispiel sollen so funktionieren. Knips, an, Hausverwaltung vor Ort. Knips, aus, Hausverwaltung wieder weg.</p>
<p>Alles wird in digitalen kleinen Todo-Schnitzelchen festgehalten. Man kann diese Emails auch so bezeichnen: Sie sind ein Verhinderer erfolgversprechender Auseinandersetzungen um den richtigen Weg. Sie gehen stets an eine große Gruppe, der sie suggerieren sollen: Wir sind dran am Thema. Wir machen das. Wir arbeiten das ab. Du musst dich um gar nichts kümmern. Wir haben das im Griff.</p>
<p>Doch inhaltlich sind sie nur eine von zwei Seiten dieser für gute Arbeit verliehenen Tätigkeitsmedaille. Ein Fleiß-Preis. Ein Award für richtiges Arbeiten. Nein, sie können autistisch sein, verteilt ohne jede Rückversicherung, dass sie auch angekommen sind. Emails können einen &#8222;nicht erreichen&#8220;. Und was dann?</p>
<p>In Berlin-Kreuzberg fällt mir das dieser Tage wieder deutlich auf. In Berlin-Schöneberg bestätigt sich, was ich so wichtig finde: Nicht zu schreiben und darzustellen, am Ende doch nur sich selbst, sondern wirklich etwas Gemeinsames, etwas Gutes, zu erreichen. Das kann man hinterher gern schriftlich noch bestätigen. Wenn´s denn der Gerechtigkeit dient.</p>
<p>Richtig: Nichts ist so effizient, wie ein persönliches Gespräch. Das kann auch ein Telefonat sein. Ich bekomme ein persönliches Feedback. Das aber fehlt den meisten Emails gänzlich. Eine Verabredung kommt wie ein Vertrag durch die Übereinstimmung von zwei Willenserklärungen in Gang. Ja, ich will. Daran fehlt es den meisten Emails.</p>
<p>Man hat dieser Tage und angesichts der Vielzahl gefährlicher Nebelbänke auf deutschen Straßen den Eindruck: Nicht wenige benötigen nochmal dezidierte Einweisung in die Möglichkeiten und die Klippen des elektronischen Schriftverkehrs. Ich kann das dieser Tage in mehrfacher Hinsicht bestätigen.</p>
<p>Alle anderen sollen spielen.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 08:52:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten. Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß ... <a title="1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164112-positionen-von-einem-einheitlichen-ansprechpartner-ist-berlin-noch-weit-entfernt-aber-der-gute-wille-ist-zu-sehen/" aria-label="Mehr Informationen über 1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten.</p>
<p>Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß &#8222;Unternehmen Berlin&#8220;. Hahahaha&#8230;.von wegen. Unternehmerisch denkt Berlins Verwaltung mitnichten.</p>
<p>Es ist zum Haare raufen. Beispiel: Ein Firmenumzug. Sängerisch Begabte können ein Lied davon singen. Es gibt lauter Laufereien und Dinge, die zu erledigen angeblich unglaublich wichtig ist.</p>
<p><span id="more-13170"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13172" aria-describedby="caption-attachment-13172" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg" rel="lightbox[13170]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13172" title="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg" alt="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13172" class="wp-caption-text">Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!</figcaption></figure>
<p>Beispiel Finanzamt: Es schickt den GmbH-Geschäftsführern wichtige Vordrucke, die sich &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; nennen und unbedingt ausgefüllt werden müssen. Von &#8222;elektronisch ausfüllen&#8220; via Mausklick und Internetformular keine Spur. Pustekuchen. Altbackene Altpapier-Recycling-Formulare, alles politisch korrekt. Wozu denn dieser dämliche Fragebogen. Gesellschaften zeigen ihre Sitzverlegung beim Registergericht an. Das ist der &#8222;gesetzlich dokumentierte Wille&#8220; der Geschäftsführung: Wir verlegen unseren Sitz von Kreuzberg nach Wilmersdorf (Beispiel).</p>
<p>Beispiel Wirtschaftsamt: Auch das Wirtschaftsamt verschickt wichtige, kleinzeilige gelbfarbene Vordrucke, die komplett überflüssig sind. Denn wie oben schon ausgeführt, ist eine Registergerichtsanzeige doch eigentlich ausreichend.</p>
<p>Wenn nur die rechte Hand wüsste, was die linke&#8230;..Unternehmen Berlin. Hahahaha&#8230;.da beäumeln sich die Hühner, weil sie nicht lachen dürfen. Ziviler Gehorsam.</p>
<p>Natürlich bekommt, wer das zur Sprache bringt und sagt, es wäre überflüssig, auch Bußgelder angedroht. Zwangsgelder zur Durchsetzung. Die fettleibige, fettwanstige Verwaltung ertrinkt in ihrer Selbstgerechtigkeit. Doch weit gefehlt.</p>
<p>In Wirklichkeit gibt es längst politisch gewollte, zuversichtliche Vorhaben, den Gewerbetreibenden diesen ganzen &#8222;verwaltungstechnischen Nippelkram&#8220; vom Hals zu halten. Denn Gewerbetreibende wollen arbeiten, arbeiten, arbeiten. Sie wollen nicht verwalten, verwalten, verwalten. Da verdienen sie nämlich nichts. Die Verwaltung aber mauert, ist unfreundlich, bockbeinig und obendrein noch schlecht geschult, pardon gelaunt.</p>
<p>Die Nachfrage beim Wirtschaftsamt bringt nichts zutage. Zwei Berliner Abgeordnete von CDU und SPD werden daraufhin angesprochen. Sie bestätigen, im Prinzip stimmt diese Art der Beschwerdeführung über unnötige Gänge zur Verwaltung und lästige Doppelarbeiten. Nach einigen Recherchen hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin eines SPD-Abgeordneten eine sehr hilfreiche Hinweisung zur Hand: Es gäbe seit kurzem den &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220;, ein Einloggbereich auf berlin.de, der Website von Berlin. Die Kontrolle bringt zutage: Da gibt es tatsächlich ein ganz sinnvoll ausgedachtes Portal, das dem Anspruch des Berichterstatters in bemühter Art und Weise huldigt. Gut so.</p>
<p>Prima.</p>
<p>Also: Account anlegen, also Zugangsdaten und nun los. Zwei Vorgänge testweise durchgearbeitet. In Kurzform:</p>
<p>&#8211; Das Wirtschaftsamt hat die Gewerbeummeldung nun erhalten, wenn auch der Sinn doppelter Meldungen (siehe oben) ganz massiv bestritten wird. Da es nicht von der verwaltenden Beamtenschaft abzuschaffen ist, na klar, wird es eben gemacht, wenigstens muss man da nicht mehr hin. Allerdings: Man legt sich zwar einen Account mit Zugangsdaten dort an und insofern autorisiert man sich auch. Aber &#8222;Unterschriften&#8220;, wie sie bestimmte Vordrucke eben fordern, sind damit noch nicht erledigt. Es muss also neben dem elektronischen Ummeldevorgang noch zusätzlich doch ein Papierdruck vom Formular per &#8222;Schneckenpost&#8220; dorthin gesandt werden. Überflüssige Doppelarbeit. Wozu autorisiert sich denn der Accountinhaber dann?</p>
<figure id="attachment_13173" aria-describedby="caption-attachment-13173" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg" rel="lightbox[13170]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-13173" title="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg" alt="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13173" class="wp-caption-text">Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Vielzahl der erforderlichen Behördengänge kann man auch als Gängelei bezeichnen, die öffentlichen Behörden bieten Gewerbetreibenden nicht &#8222;freies Geleit&#8220;. Es gilt, Vorschriften zu beachten, die kleinlich sind, ausgefeilt ausgedacht, aber fern von jeder inhaltlichen Wichtigkeit. Der Korpus beamtus verschafft sich seinen Arbeitsplatz und hält ihn fest als &#8222;öffentliches Interesse&#8220;. Dieses Jahr war das nicht wenigen Blättern genug. Seit kurzem wird landesweit ein mörderisches Massensterben beobachtet. Blätter stürzen sich mit Verve von den Bäumen, in der Absicht, sich zu töten. Eine Expertenkommission hat dem Forschungsprojekt den Namen &#8222;Operation Herbstlaub&#8220; gegeben. Abzuwarten bleibt, ob sich die Natur nochmal erholt? #Trends</p></blockquote>
<p>Die Website-Administratoren vom &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; müssen sich da dringend noch was ausdenken.</p>
<p>&#8211; Das Finanzamt für Körperschaften scheint sich nicht für die Teilnahme am Einheitlichen Ansprechpartner auf berlin.de zu interessieren. Deswegen gibt es zwar einen Orga-Bereich möglicher Anfragen auf dem Einheitlichen Ansprechpartner, mit dessen Hilfe man auch &#8222;nicht recht zuordenbare&#8220; Aufgaben &#8222;mit der Berliner Verwaltung&#8220; (oder &#8222;gegen&#8220;?) zu bewältigen versuchen kann. Doch ist dieser Versuch im Moment noch zwecklos. Also ein Formular &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; gibt es dort nicht und wer einen Vorgang anlegt, um das Finanzamt zu bitten, diesen Vorgang mit Hilfe des Einheitlichen Ansprechpartners abzuarbeiten, scheitert mit diesem Wunsch. Und riskiert selbst bei fristgerechter Bearbeitung, dass die Sache versackt.</p>
<p>Übrigens sehr ähnlich ist die rechtliche Unzuverlässigkeit, die der Berichterstatter in  dem Elektronischen Gerichtspostfach entdeckt. Anders als beim Einheitlichen Ansprechpartner besteht hier bundesweit die Absicht, mit europäischer Rückendeckung Kommunikationsstrukturen zu vereinfachen. Das System ist nicht durch die Justiz gedrungen und wird von ihr nur auf freiwilliger Basis angewendet. Ob es überhaupt zulässig ist, muss man erst umständlich auf dem Gerichtszimmer erfragen. Wo bleibt denn da die Vereinfachung? &#8211; Gute Erfahrungen allerdings mit dem Support für Anwender: Der Mann, der dort sitzt, macht einen ganz vorzüglichen Job und weiß Bescheid.</p>
<blockquote><p>Wohl &#8222;systemimmanent&#8220; besteht in der öffentlichen Verwaltung immer ein hoher Druck, Aufgaben mit Sonderregelungen und Technologien abzuarbeiten, anstatt flüssige, gängige Standards zu gebrauchen. Warum sich ein Anwender des EGVP (Gericht) einen kompletten Java-Client installieren soll und unabhängig vom eigenen Emailclient Post durch eine Sonderhölle schicken soll, ist und bleibt unverständlich. Zu kompliziert gedacht. Ganz zu schweigen davon, dass alle möglichen Strukturen immer wieder ganz unterschiedliche Passwort-Mindestregeln mit Überraschungen bereithalten. Dies alles lässt die Anwendungen unattraktiv, kompliziert und &#8222;irgendwie vergeistigt/verschachtelt&#8220; erscheinen. Der Anwender sagt sich irgendwann: &#8222;Normal ist das nicht.&#8220; Genau.</p></blockquote>
<p>In beiden Fällen ist die öffentliche Verwaltung noch weit davon entfernt, Vorgänge zu vereinfachen und dafür zu sorgen, dass sie gut flutschen. Die Strukturen sind unübersichtlich, voller Lücken und zudem von rechtlicher Unbestimmtheit durchdrungen. Es lohnt sich im Grunde genommen noch nicht, sich mit diesen angedachten &#8222;Verwaltungsvereinfachungen&#8220; ernsthaft zu beschäftigen. Und Antwort darüber zu bekommen, ist mehr oder minder noch ein Vabanque-Spiel.</p>
<p>Nur um nicht in dem Ansinnen der öffentlichen Verwaltung insgesamt unterzugehen, sei nochmals auf Hitler hingewiesen. Besonders berühmt geworden ist die Verwendung dieses Begriffs in einem überlieferten Gespräch zwischen Hermann Göring und Adolf Hitler anlässlich der britischen Kriegserklärung 1939. Göring riet Hitler: „Wir wollen doch das Vabanque-Spiel lassen.“, worauf Hitler antwortete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt.“ So sagt es die deutsche Wikipedia. Womit sie recht hat.</p>
<p>Allerdings, das soll noch einmal betont werden: Der gute Wille ist zu sehen. Mühe allerdings allein &#8230;&#8230;, sagt zumindest eine alte Redensart.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="https://www.ea.berlin.de/" target="_blank">Der Einheitliche Ansprechpartner auf berlin.de</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="www.egvp.de" target="_blank">Das Elektronische Gerichtspostfach</a></li>
</ul>
<p>(EP)</p>
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		<title>1285-12 &#8211; Positionen: Eine schiere Katastrophe, das Einholen von Angeboten von Handwerkern</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:11:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine schiere Katastrophe: Das Einholen von Angeboten von Handwerkern im ländlich geprägten Raum um Berlin herum, auch und gerade im erweiterten Speckgürtel von Berlin: Die, die in Verzeichnissen recherchierbar sind, gehen zum Großteil nicht einmal ans Telefon. Oft bricht die Verbindung zusammen. Der Mensch fühlt wie ein Therapeut und redet den Bauarbeitern gut zu. Ein ... <a title="1285-12 &#8211; Positionen: Eine schiere Katastrophe, das Einholen von Angeboten von Handwerkern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132712/" aria-label="Mehr Informationen über 1285-12 &#8211; Positionen: Eine schiere Katastrophe, das Einholen von Angeboten von Handwerkern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_2516" aria-describedby="caption-attachment-2516" style="width: 583px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg" rel="lightbox[13065]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2516" title="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg" alt="" width="593" height="171" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg 593w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg 300w" sizes="(max-width: 593px) 100vw, 593px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2516" class="wp-caption-text">Ausschnittskopie.Handwerkerangebot</figcaption></figure>
<p>Eine schiere Katastrophe: Das Einholen von Angeboten von Handwerkern im ländlich geprägten Raum um Berlin herum, auch und gerade im erweiterten Speckgürtel von Berlin: Die, die in Verzeichnissen recherchierbar sind, gehen zum Großteil nicht einmal ans Telefon. Oft bricht die Verbindung zusammen. Der Mensch fühlt wie ein Therapeut und redet den Bauarbeitern gut zu. Ein attraktives Angebot, das könne doch nichts schaden. Pustekuchen: Offenbar doch. Und sie können´s dann nicht: Jedenfalls nicht Angebote schreiben, die lesbar sind und zutreffend Auskunft geben über die zu erwartenden Kosten. Da geht noch was. #Qualifizierungsoffensive</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 10:58:05 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und denke, wie gut es mir doch geht, unter allen aufsummierenden Strichen! Aktiva und Passiva meines Lebens stimmen überein. Noch. Hoffnung, dass das so bleibt.</p></blockquote>
<p>Sissy (* Name geändert), Baujahr 1959 und ich, Baujahr 1962, kennen uns schon eine ganze Weile. Vielleicht seit 1998. Wir sind beim &#8222;Du&#8220;. Damals übernahmen wir dieses Haus in Berlin-Wedding im Afrikanischen Viertel von einem Vorverwalter, der heute froh ist, das Haus nicht mehr verwalten zu müssen. Geschichte. Heute telefoniere ich mit ihr. Aus gegebenem Anlass. Dämliche Worthülsen. Inhaltsleer.</p>
<p>Sissy hat Lymphdrüsenkrebs gehabt, sagt sie mir ganz klar schon ziemlich am Anfang unseres Telefonats.</p>
<p><span id="more-12759"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten. &#8211; Hermann Hesse, gestorben heute vor 50 Jahren.</p></blockquote>
<p>Mit der Chemo ist sie &#8222;durch&#8220;, aber jetzt ist sie so &#8222;saft-und kraftlos&#8220;. Keine Kraft mehr. Ihre Mutter Lilly (* Name geändert), Baujahr 1932, jetzt 77 Jahre alt, ist schon 2010 in unserer Hausverwaltung als &#8222;Methusalem&#8220; geschlüsselt worden. Schreckliches Wort, schreckliche Begriffe. <a title="externer Link" href="http://www.enzyklo.de/Begriff/Idiomatik" target="_blank">Idiomatik</a>. Idiotik.</p>
<p>Schlaganfälle. Jetzt ist Mutter Lilly halbseitig gelähmt. Ihr Sprachzentrum hat Schaden genommen, eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Aphasie" target="_blank">globale Aphasie</a>. Sie sagt wieder Worte, die sie neu erlernt. Wörter sind wie Schubladen in einem großen Schrank voller Schubladen, die Schubladen sind der Sprachschatz, der Wortumfang. Nicht wenige Schubladen klemmen so, wie in dem Film &#8222;Ödipussi&#8220; die Schubladen der Anrichte klemmen. Loriot muss sie erst ruckelnd aufziehen, das ist komisch. Weniger komisch ist die Wohnzimmeranrichte von Lilly, die jetzt halbseitig gelähmt ist. Das findet niemand mehr komisch. Denn es ist tragisch.</p>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">&#8222;Fällt dir das Leben zu schwer, dann denke an den Clown, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend Geige spielt, um so die Menschen von den Tränen ihres Herzens zu heilen. Das Geheimnis des Clowns liegt in einer tiefen, unsagbaren Trauer. Der Clown weiß, was für unermeßliches Leid es für viele ist, zu leben.&#8220; © <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phil_Bosmans" target="_blank">Phil Bosmans</a></h6>
<p>Der Kopf ist klar, aber die Zunge kann nichts davon erzählen. Der Kopf nimmt diese totale Behinderung allerdings unverzerrt wahr. Da ist nichts zu beschönigen.</p>
<p>Deswegen: Mutter Lilly wohnt jetzt schon längere Zeit bei <a title="externer Link" href="http://www.pro-seniore.de/" target="_blank">Pro Seniore</a> im Altersheim am Hackeschen Markt. Die haben auch einen schicken Internetauftritt. Da lächeln die alten Menschen so nett von der Homepage herunter. Was im Grunde genommen der Wirklichkeit völlig egal ist. Die Zielgruppe guckt das Internet nicht an. Solche Homepages werden auch nicht seniorengerecht programmiert, in einem &#8222;alten&#8220; Geist des Flusses und der Kohärenz. Das wäre zu viel des Guten. So wie alles andere auch zu viel des Guten ist. Die Webseiten solcher Einrichtungen werden für die Nachrücker erstellt, für die Kinder der Alten, die jetzt entscheiden müssen, wo es Mami bzw. Papi gut geht.</p>
<p>Wir haben das delegiert. Kümmern uns um diese Seite der Medaille nicht mehr. Die Alten werden in Einrichtungen verbracht, wo sie dann Endzeit fristen. Weil unser eigenes Leben so busy ist, so beschäftigt. Oder weil wir selbst Krebs haben und kurz vor dem Sterben sind. Darauf erst mal eine rauchen. Untertage quarzt es sich besser als über Erdgeländeniveau, aufrecht stehend, dem Leben entgegensehend.</p>
<p>Die Kosten für die Eigentumswohnung von Mutter Lilly sind jetzt so hoch. Es waren schon länger 295,- € pro Monat Wohngeld. Aber man kann doch so eine Apanage einkürzen, wenn jemand da nicht mehr drin wohnt. Vielleicht die Zahlungen jetzt einstellen? &#8222;Ich will nicht, dass die Wohnung zwangsversteigert wird,&#8220; sagt Sissy. &#8222;Ich darf Eigentümern aus Rechtsgründen nicht erlauben, die Zahlungen einzustellen,&#8220; sage ich. Ich taste mich langsam und vorsichtig heran an diese Frage, wie man das löst. Ich weiß es ja selbst nicht. &#8222;Dann zieh schnell ein,&#8220; schlage ich vor. Die andere Wohnung aufgeben, einfach einsparen. Sissy sagt, ihr fehlt jetzt die Kraft. Einerseits muss sie dringend Geld sparen. Andererseits hat sie nicht das Geld, in diesen Zustand hinüber zu &#8222;diffundieren&#8220;. Zwei Wohnungen renovieren und soweit fertig machen, dass die eine abgegeben werden kann. Der Vermieter möchte bestimmt Schönheitsreparaturen geltend machen. Die Wohnung von Mutter Lilly müsste auch &#8222;halbwegs&#8220; renoviert werden. Zwei Wohnungen, halbwegs ordentlich renovieren, ja aber wovon denn?</p>
<p>Wir unterbrechen unser Gespräch. Für heute. Wir brauchen beide eine Pause. Und Nachdenkzeit. Wir werden in einer Woche wieder telefonieren. Ich habe den Verwaltungsbeirat sachgerecht informiert. Wir werden uns ebenfalls austauschen. Ein guter, gemeinsamer Geist soll über diesem Mehrfamilienhaus wehen, nehme ich mir vor. Irgendwas ist immer, irgendwas wird gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(EP)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;] 4156 &#124; Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube) Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, ... <a title="1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155812/" aria-label="Mehr Informationen über 1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;]<br />
<em>4156 | Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, danke.&#8220; Also, <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=AMHTGlcVSKQ&amp;list=UUbY3bJfB9EalqVVXz7kSeYg&amp;index=1&amp;feature=plcp" target="_blank">immer ran</a>, es gibt nichts zu gewinnen.</p></blockquote>
<p>Very british: Wenn wir mal im Büro sind, heißt es arbeiten. Und Tee trinken. Aber wehe jemand stört unsere &#8222;teatime&#8220;, z.B. durch einen unerbetenen Anruf. Dann klingelt das Telefon unverhofft und schwupps, schon müssen wir &#8222;arbeiten&#8220;.</p>
<p>Ja, das große &#8222;A-Wort&#8220; ist auch das Unwort des Jahres 2012. Das ist bekannt. Leider vergaß das Redaktionsteam neulich, die betriebsinternen Überwachungskameras auszuschalten. So wurde das Malheur gefilmt, dass neulich geschah, als jemand den Betriebsfrieden unserer Hausverwaltung empfindlich störte. Mit einem Anruf. Das enervierende, nachdrückliche Klingeln des Nervis haben wir rausgeschnitten, sicherheitshalber.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-12417"></span><br />
&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;tV1JDW43kUE&#8220;]<br />
Epic Tea Time w. Alan Rickman (via Youtube)<br />
Film: Rosenberg Production: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/user/RosenbergProduction" target="_blank">Youtube-Channel</a></p>
<blockquote><p>Großartig! Wir hatten es nicht einmal bemerkt, als in unserem Büro der Mitarbeiter für die Optimierung von Geschäftsprozessen gefilmt wurde. Nun ist er ein Filmstar im Internet. Hätte er sich doch etwas mehr rangehalten&#8230;..</p></blockquote>
<p>Der Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie engagiert und durchdacht wir an die Lösung größerer, epochaler Probleme gehen und was passiert, wenn man uns stört.</p>
<p>Man darf uns bitte besser nicht zu jeder Tages- und Nacht&#8230;.., macht lieber langsam&#8230;.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung allen Übels: <a title="externer Link" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2012/05/14/groses-drama-thou-shalt-not-disturb-alan-rickman-whilst-he-drinks-tea/">Peter Glasers Glaserei bei Stuttgarter Zeitung</a> (mit Dank)</li>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139811/" target="_blank">Marc Scheibe findet: &#8222;Bitte keine Eile!&#8220;</a></li>
<li>Redaktions- bzw. Arbeitsprinzip: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Schnecke">Schneckentempo</a></li>
</ul>
<p>(Danke, Peter Glaser)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1209-12 &#8211; Positionen: Einige Garten- &#038; Landschaftsbauer stellen Zäune auf, andere sind Vollpfosten! Vom Terminator, Terminieren &#038; vom Warten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/155212/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/155212/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Terminator]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Terminvereinbarung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein kurzer Nachruf auf eine niemals angebahnte Geschäftsbeziehung zu einem Garten- und Landschaftsbauer, der seine Termine nicht im Griff behielt und dann auch noch fragte, ob man das fortsetzen wolle gemeinsam? Never ever. Der Garten- und Landschaftsbauer aus dem erweiterten Berliner Speckgürtel wurde via Internetrecherche herausgesucht. Am Donnerstag, den 19. April 2012 um ... <a title="1209-12 &#8211; Positionen: Einige Garten- &#038; Landschaftsbauer stellen Zäune auf, andere sind Vollpfosten! Vom Terminator, Terminieren &#038; vom Warten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155212/" aria-label="Mehr Informationen über 1209-12 &#8211; Positionen: Einige Garten- &#038; Landschaftsbauer stellen Zäune auf, andere sind Vollpfosten! Vom Terminator, Terminieren &#038; vom Warten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<blockquote><p>Dies ist ein kurzer Nachruf auf eine niemals angebahnte Geschäftsbeziehung zu einem Garten- und Landschaftsbauer, der seine Termine nicht im Griff behielt und dann auch noch fragte, ob man das fortsetzen wolle gemeinsam? Never ever.</p></blockquote>
<p>Der Garten- und Landschaftsbauer aus dem erweiterten Berliner Speckgürtel wurde via Internetrecherche herausgesucht. Am Donnerstag, den 19. April 2012 um 12:54 Uhr mittags erfolgte eine elektronische Benachrichtigung an ihn. Zuvor hatte man telefoniert und sich darauf verständigt: Ja, wir treffen uns dort, das ist eine Anreise von ca. 100 km, man käme daher für diesen Termin extra raus gefahren.</p>
<p>Eine innere Stimme sagte dem Bauherrn noch, das lasse ich mir bestätigen. Deswegen diese Email. So wie übrigens abgesprochen: Termin am Freitag, den 27. April 2012 von 12 bis 13 Uhr an Ort und Stelle. Zaunbesichtigung: 300 m Zaun rund ums Grundstück herum. Und noch &#8222;dies &amp; das&#8220;, ach, es könnte ein großer Auftrag werden.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-12351"></span><br />
&#8230;</p>
<figure id="attachment_12352" aria-describedby="caption-attachment-12352" style="width: 614px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Terminavis_Screenshot.jpg" rel="lightbox[12351]"><img decoding="async" class=" wp-image-12352 " title="Terminavis, Screenshot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Terminavis_Screenshot.jpg" alt="Terminavis, Screenshot" width="624" height="273" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Terminavis_Screenshot.jpg 693w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Terminavis_Screenshot-300x131.jpg 300w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12352" class="wp-caption-text">Terminavis, Screenshot</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich erbitte Terminsbestätigung an meine Emailadresse innerhalb von drei Tagen. Danke. (Organisatorische, aber ernst zu nehmende Bitte des Terminators, den Termin nochmals zu bestätigen!) #Dreitagesfrist</p></blockquote>
<p>Am 19. April um 12:54 Uhr schickte der Auftraggeber die Terminsbestätigung an den Garten- und Landschaftsbauer ab. Dort ging sie auch feinsäuberlich ein. Das ist bewiesen. Denn die Email liegt jetzt wieder vor. Nur der Garten- und Landschaftsbauer war nicht da gewesen zum verabredeten Zeitpunkt am Freitag, den 27.04.2012 um 12 Uhr. Niemand da. Nur der Auftraggeber, der jetzt keinen Auftrag erteilen kann, weil doch der Garten- und Landschaftsbauer&#8230;.</p>
<p>Am Freitag, den 27. April erschien er eben nicht. Kein Problem: er hatte es schließlich auch zuvor nicht bestätigt. Wenn auch mündlich, &#8230;., im Telefonat zuvor. Na ja, okay, es waren noch weitere Termine, auch andere Garten- und Landschaftsbauer&#8230;.also, wurscht.</p>
<p>Allerdings: Am Freitag, den 27.04. um 18:04 Uhr abends, da wachte er auf, nun schickte er die Terminsbestätigung (siehe oben, Auszug davon) mit folgender Aussage zurück, Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8222;leider konnte ich unseren Termin heute nicht aus dringenden betrieblichen Gründen nicht  einhalten. Vielleicht sind Sie dieses Wochenende noch vor Ort? Es würde mich freuen, wenn wir einen neuen Termin verabreden könnten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Was? &#8222;&#8230;heute nicht aus dringenden betrieblichen Gründen nicht&#8230;&#8220;, doppelte Verneinung, minus und minus ergibt blutstrotzend rotestes Minus aller Zeiten, oder am Ende sogar plus? Bzw. Kopfnuss? &#8211; So jedenfalls nicht, mein ferner, abwesender Freund, denke ich. Ich bin sowas von ohne Worte über diese Mitteilung, benötige eine Woche, um mich zu sammeln. Heute Morgen habe ich die Kraft, ihm zu antworten. Auszugsweise dies, und das ist mein persönlicher <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plusquamperfekt" target="_blank">Plusquamperfekt</a>:</p>
<blockquote><p>Das ist genau die Art von Unzuverlässigkeit, die ich absolut nicht mag und die ich nicht gebrauchen kann für das Bauprojekt. Sich mit uns zu verabreden bedeutet erstens Termine zu bestätigen, was Sie ebenfalls nicht gemacht haben, obwohl es erbeten war, uns aus Berlin anreisen lassen und dann einfach nicht erscheinen und dann später, lange nach dem Termin aus dringenden dienstlichen Gründen absagen, so ein Scheiß, so eine Unhöflichkeit und so wenig &#8222;seine eigenen Dinge&#8220; im Griff haben, nö, bitte nicht mit uns, wir haben Sie auf die Rotliste &#8222;geht gar nicht&#8220; gesetzt. Wie schade.</p></blockquote>
<p>Tja, manchmal sind es unsere eigenen &#8222;dienstlichen Gründe&#8220;, die uns davon abhalten, uns erneut mit jemandem zu verabreden, der schon im ersten Anlauf so was von gar nicht kompatibel mit uns ist. Können wir nicht gebrauchen, merke: Es gibt Adressbücher, in denen man sich denkbare Kooperationspartner notiert. Und es gibt welche, in denen solche Genossen landen. Weißbuch und schwarze Liste. Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>Apropos Plusquamperfekt:</p>
<p>Es wird für den Zeitraum benutzt, der zeitlich vor einem Referenzpunkt in der Vergangenheit liegt, wobei sich der Referenzpunkt aus dem Kontext des Textes bzw. der Erzählung ergibt („Ich machte einmal eine Prüfung“). Um noch weiter in die Vergangenheit zurückzugreifen, wird das Plusquamperfekt verwendet („Ich hatte vorher für die Prüfung gelernt“). Das Plusquamperfekt verhält sich daher zum Präteritum ähnlich wie das Perfekt zum Präsens. Na bitte, geht doch. Wikipedia weiß Bescheid. Ich jetzt auch.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/155012/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:49:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohrbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[Emails dürfen keine überflüssigen, missverständlichen Hinzufügungen enthalten, die der Leser nicht präzise versteht. Er kann weder Ironie erahnen, noch Untermengung von Kenntnisständen, wie z.B. &#8222;der ja bekannte Rohrbruch&#8220;, der nicht bekannt ist. Dass die Leute immer mehr menschliche Kontakte auf die virtuelle Schiene verlagern, ist bekannt. Auf diese Weise werden die unüberwindlich erforderlichen Kontaktversuche erst ... <a title="1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155012/" aria-label="Mehr Informationen über 1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" title="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Emails dürfen keine überflüssigen, missverständlichen Hinzufügungen enthalten, die der Leser nicht präzise versteht. Er kann weder Ironie erahnen, noch Untermengung von Kenntnisständen, wie z.B. &#8222;der ja bekannte Rohrbruch&#8220;, der nicht bekannt ist.</p></blockquote>
<p>Dass die Leute immer mehr menschliche Kontakte auf die virtuelle Schiene verlagern, ist bekannt. Auf diese Weise werden die unüberwindlich erforderlichen Kontaktversuche erst einmal gar nicht erst noch versucht. Stattdessen schreibt der Absender eine Email und das war´s. Die Folge: Die Posteingänge der Menschen werden voller. Dabei entsteht auch jede Menge &#8222;Nullkommunikation&#8220;. So wie die mit dem Hauskommissar einer Hausreinigungs- und Betreuungsfirma, die heute Berichtsgegenstand ist, er schreibt am 20.04. des Jahres:</p>
<p><span id="more-12335"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Auszug aus der Email:</p>
<blockquote><p>Betreff: Hooliganstr. 12 (* Straße geändert)<br />
Hallo, im Vorderhaus ist an der Decke Absatz zum 3.OG ja ein bekannter Wasserfleck. Dieser scheint sich weiter auszubreiten und Schimmelspuren bilden sich. Da nun wieder ein Mieter deswegen bei uns anrief, müsste dort mal die Verkleidung vom Strang geöffnet werden um nachzusehen wo die Feuchtigkeit herkommmt. MfG Kraatz (* Name geändert)</p></blockquote>
<p>Die Email habe ich heute angesehen, dreizehn Tage nach ihrem Eintreffen.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<p>Ich habe 360 Emails in meinem Posteingang heute Morgen. Weitere rund 300 Emails lagern in bis zu fünfundzwanzig weiteren Unterverzeichnissen, vorläufig dort geparkt, weil sie keine besondere Wichtigkeit besitzen und aus archivinteressierten Gründen behalten werden müssen. Eine Vielzahl von Emails habe ich dabei bereits gelöscht.</p>
<p>Das sind also -sagen wir mal- rund fünfhundert bis sechshundert Emails, die ich überwiegend nicht mehr benötige und die meinen Alltag überlagern, als  &#8222;overhead&#8220;, technisch wie inhaltlich überwiegend zu nichts mehr nütze, außer zu Beweiszwecken.</p>
<p>Ob Emails große Beweisfähigkeit zukommt? Da habe ich Zweifel. Mein reguläres Arbeitsleben besteht jedenfalls im überwiegenden Ergebnis nicht aus Beweislücken, Beweisanträgen und Prozessgesichtspunkten. Ich klage weder gern vor Gericht, noch verklagen uns gern Leute, außer einigen, die nicht anders können. Bei denen allerdings kommt es ausschließlich auf solche Gesichtspunkte an, die nicht per Email anliegen und bewerkstelligt werden bzw. wurden.</p>
<p>Im Kern ist die obige Email eine technische Mängelmeldung, die an einer Reihe von inhaltlichen Ungeschicklichkeiten leidet. Im Kern dies:</p>
<p>&#8211; Aus dem Betreff kann ich nicht erkennen, dass es sich um eine wichtige, notfallartige Nachricht handelt, die sofortiger Bearbeitung bedarf. Aus dem Betreff eines Straßennamens erkenne ich dies beim besten Willen nicht.</p>
<p>&#8211; Am 20.04. hatte ich offenbar gerade keine Zeit, diese Email anzusehen. Dann kamen so viele neue Emails, dass die alte Email einfach im Nirwana verschwunden ist. Sie war bis heute ohne jede Bedeutung. Das ist schlecht, denn wenn Wasser tropft, ist dies kaum sachgerecht.</p>
<p>&#8211; Hat nun derjenige, der eine solche Email absetzt, seine Verantwortung gut erfüllt? Oder ist derjenige der Hund, der diese Nachricht nicht liest? Kein Absender kann wissen, wann der Empfänger die Email liest und ob überhaupt? Na ja, man sieht schon, es ist ein Yin-Yang-Problem, nicht wahr? Wer schreibt, muss bei wichtigen Dingen auch dranbleiben, bis sie persönlich geregelt und Erledigungen zugeführt werden.</p>
<p>Es reicht nicht aus, zu schreiben. Schreiben ist noch nicht Kommunikation, sondern der einseitige Antrag des Schriftführenden, bei irgendeiner Gelegenheit gelesen bzw. wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Bemerkenswert: &#8222;Hallo, im Vorderhaus ist an der Decke Absatz zum 3.OG ja ein bekannter Wasserfleck.&#8220; Die Prüfung ergibt: Nein, der ist nicht bei uns bekannt, dieser Wasserfleck. Würden wir denn einen Wasserfleck im Treppenhaus einfach ignorieren? Wohl kaum. Das Treppenhaus ist hier äußerst hochwertig renoviert. Und weiter und noch bemerkenswerter: &#8222;Da nun wieder ein Mieter deswegen bei uns anrief, müsste dort mal die Verkleidung vom Strang geöffnet werden um nachzusehen wo die Feuchtigkeit herkommt.&#8220;</p>
<p>Mitnichten. Der Mieter war erstens ein Verwaltungsbeirat, der sich nach vierzehn Tagen ergebnislosen Zuwartens nach dem Stand erkundigte. Und: Richtig dürfte sein, dass wir nicht deswegen etwas zu veranlassen haben, weil jemand nochmals anruft. Wir müssen beim ersten Anruf handeln, wenn Wasserschäden drohen. Solche Schäden müssen gemeldet werden, so dass sie wahrgenommen werden können. Sie müssen an Handwerker weiterbeauftragt werden, um den Schaden klein zu halten.</p>
<p>Dass solche Sachen herumliegen in virtuellen Mängelmeldungen, wo sie nicht wahrgenommen werden können, ist nicht in Ordnung. Ich werde heute den König der Löwen geben und ordentlich brüllen. Es reinigt die Seele und befreit von der persönlichen Wut, die heute Morgen hier entstanden ist. Nicht mit mir, Leute.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/146612/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:26:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig. Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner ... <a title="1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146612/" aria-label="Mehr Informationen über 1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig.</p></blockquote>
<p>Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner Haus- und Grundstücksverwaltern gibt es offenbar zwei grobe Glaubensrichtungen. Die &#8222;Katholen&#8220; rechnen nach Zahlungen ab. Die &#8222;Evangelistas&#8220; nach Verbrauch. Nach Zahlungen abzurechnen, kann aber idiotisch sein. Um den 31.12. des Jahres sind wir wieder mit kritischen Infragestellungen befasst. Wir messen, zählen, wiegen, um alles mitzukriegen. Aber ein Fall auf unserem Schreibtisch erscheint uns doch als Gradmesser und eine Art Zustands- und Problemfallbeschreibung, die berichtenswert ist. Es geht ums Berliner Wasser und überhaupt um die Frage: Wie rechnet ein Verwalter richtig ab?</p>
<p><span id="more-11586"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<figure id="attachment_11589-2" aria-describedby="caption-attachment-11589-2" style="width: 444px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg" rel="lightbox[11586]"><img decoding="async" class=" wp-image-11589   " title="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" width="454" height="605" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 454px) 100vw, 454px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589-2" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Merke: Abrechnungen müssen bei Versand &#8222;zutiefst&#8220; richtig sein. Sie sind das Ergebnis der gewissenhaften, sorgfältigen und zutreffenden Gesamterfassung aller relevanten Zahlungs- und Verbrauchsszenarien, ergänzt um ordende, richtige Zuordnungen zu Verteilungsschlüsseln, wie sie im Einzelfall individuell vereinbart sind. Abrechnungen müssen diese Anscheinsvermutung umfassender Richtigkeit in sich bergen. Ein mangelhafter Abrechnungs-Tatbestand darf nur aus objektiv benennbaren, unterlassenen Eigentümer-Entscheidungen herrühren und nicht aus dem Unwillen des bearbeitenden Hausverwalters, sich mehr Arbeit als üblich machen zu müssen und dazu keine Lust zu haben.</em> <em>Bzw. vielleicht sogar aus dieser Art von Arbeitseinstellung, die nicht einmal mit dem Kunden kommunziert wurde, ja sogar verschwiegen wurde. Denn die genehmigte Abrechnung löst Zahlungsverpflichtungen aus. Niemand sollte für etwas bezahlen, dass jemand anderes unverabredeterweise unterlassen hat. Der dafür sogar bezahlt wurde, das in richtiger, unangreifbarer Art und Weise zu tun. </em></p></blockquote>
<p>Klar ist in der &#8222;Wohnungseigentums-Szene&#8220;, um die es hier geht, dass Verwalter verpflichtet sind, über die Einnahmen und Ausgaben zutreffend mit den Eigentümern abzurechnen. Dies bedeutet in der Regel, dass der Verwalter die geleisteten Einnahmen den getätigten Ausgaben gegenüberstellt und alle Konten so verursachungsgerecht als möglich mit den Wohnungseigentümern abrechnet. Das Wohnungseigentümer ein Grundstück wie Fleischermeister in einzelne Einheiten (genannt Sondereigentum) filettieren, ist klar. Problematisch, aber nicht zu ändern: Und mag der einzelne Eigentümer auch eine funktionierende Wasseruhr besitzen, Vertragspartner der Versorgungsbetriebe bleibt &#8222;der teilrechtsfähige Verband der Wohnungseigentümer&#8220;, vertreten durch den Verwalter. Abgerechnet wird nach Maßgabe eines Hauptwasserzählers der Berliner Wasserbetriebe. Dieser hat eine Größe, z.B. QN 10, die in der Dimensionierung vom Durchfluss abhängig ist.</p>
<p>In die Schlagzeilen geriet bereits und wir berichteten, dass dieser Zähler in nicht gerade wenigen Wohnanlagen überdimensioniert sein soll. Dies zu überprüfen, verspricht denn auch der Berliner Wasserbetrieb, auf Nachfrage und sendet dazu Formulare. Damit beim Berliner Wasser alles klar bleibt.</p>
<p>Indessen fällt die Frage einer gewissen Gewissenhaftigkeit daher durchaus zunächst einmal auf die Wohnungseigentümer selbst zurück. Und in zweiter Linie auf den sie verwaltenden Haus- &amp; Grundstücksverwalter. Beim Strom für die eigene Wohnung, bspw. ist totale Direktheit zwischen Stromversorger und Endabnehmer gegeben. Beim Wasser ist dies (leider) nicht der Fall. Und gerade deshalb trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Funktioniert nämlich das Kostencontrolling bei der Hausverwaltung nicht oder nur unzureichend, sind Verbrauchsmessfehler-Berichtigungen im Grunde gar nicht möglich oder werden sogar jahrelang verschleppt. Wie in einem Fall in einer kleinen WEG in Berlin-Zehlendorf. Die WEG-Abrechnung 2010 steht dieser Tage (zu spät) auf dem Prüfstand. Hat der dortige Verwalter richtig abgerechnet? Und wenn nein, warum nicht? Der erste Entwurf der Abrechnung wird Anfang November (zu spät) zwischen den Wohnungseigentümern abgestimmt. Er findet aus Gründen &#8222;ernsthafter Besorgnis über die Richtigkeit&#8220; der Abrechnung keine Genehmigung und wird verworfen.</p>
<p>In der Versammlung der Wohnungseigentümer wird schnell deutlich, dass die Kostenumlage durch den Verwalter nicht auf den Regeln der (besonders gründlich erstellten) Teilungserklärung der Anlage erfolgt ist. Dort heißt es wörtlich nämlich, und das ist durchaus eine ungewöhnliche, aber sehr gute verbraucherfreundliche Klausel, Wir berichteten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144411/">hier bereits darüber</a> auszugsweise. Zitat aus § 7, Abs. 8 der Teilungserklärung:</p>
<blockquote><p><em>Die Gesamtabrechnung ist eine untergliederte Einnahmen/Ausgaben-Überschussabrechnung anhand der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben in einem Geschäftsjahr, ergänzt um periodengerechte Abgrenzungen nach einem bekannt zu gebenden Kontenplan im Rahmen ordnungsgemäßer Buchführung sowie einem Vermögensstatus mit Ausweisung sämtlicher in der Buchführung geführter Bestandskonten und Ergebnisvortrag.</em></p></blockquote>
<p>Diese Vorschrift ist klein, birgt aber das Prinzip &#8222;Sorgfältigkeit eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; in sich als &#8222;Grundprinzip richtiger Abrechnungen&#8220;. Aber sie weicht ab vom weit verbreiteten, fachlichen Mainstream der Verwalter Deutschlands. Ausgangspunkt sind negative Tendenzen von schlechter bzw. nachlässiger Verwaltung, wie ich sie jetzt hier als &#8222;das ist wirklich passiert&#8220; beschreiben muss.</p>
<p>Und um es vorweg zu nehmen, ist das so passiert und ich beschreibe die Realität. Sage auch, dass das jetzt -in der Jahresabrechnung 2010!, wo es zur Prüfung anfällt- eben ausgemerzt gehört und berichtigt, bzw. korrigiert und das ist das Problem.</p>
<figure id="attachment_11593" aria-describedby="caption-attachment-11593" style="width: 438px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg" rel="lightbox[11586]"><img decoding="async" class=" wp-image-11593 " title="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg" alt="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" width="448" height="597" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg 900w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Um richtig abzurechen, muss der Verwalter eine funktionierende Buchführung besitzen. Diese muss nicht nur Zahlen festhalten, sondern sie auch richtig zusammenrechnen. Der Verwalter fremder Vermögenswerte sollte dabei auf Buchführung zurückgreifen, die zumindest den GOB -Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung- genügt und &#8222;fälschungs-&#8222;- bzw. eingreifsicher ist (Manipulationsverbot). Der &#8222;EXCEL-Verwalter&#8220;, der an solcher Software spart, ist tendenziell doppelt und dreifach genauer zu überprüfen, weil seine Arbeitsweise nicht systematisch ist.  Die Kosten sind zu verteilen. Eins und eins muss zwei ergeben, ohne Kommastellen. Und auch nicht drei. &#8211; Bessere Verwalter prüfen ihre Abrechnungsmethoden auf Plausibilität und checken jede Zahl systematisch gegen. Weniger gute machen viele Flüchtigkeitsfehler und übersehen ihre eigenen systematischen und denklogischen Fehler. Aus einer fehlerfreien Buchführung lässt sich ein fehlerfreier &#8222;Vermögensstatus&#8220; ohne größere Probleme ableiten.  </em></p></blockquote>
<p>Nachdem in der ersten Abrechnung der Anlage für 2010 am 21. November der (neue) Verwalter diese Abrechnung zur Beschlussfassung gestellt hat, wurde deutlich, dass sie so nicht stimmen kann. Die Abrechnung (1. Entwurf) wies Wasserkosten in Höhe von 2.135,73 € für die Gesamtanlage aus. Für die Heizkosten wies der Entwurf der Abrechnung Kosten von 2.586,63 € aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen und so übersichtlich als möglich, weist ein weiterer Entwurf der Abrechnung desselben Verwalters, der von Ende Dezember 2011 datiert, für die Wasserkosten jetzt 3.092,41 € (bzw. plus 43,58% ggü. Erstentwurf) und Heizkosten von 4.611,09 € (bzw. plus 78,26% ggü. Erstentwurf) aus. Wie bitte?</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" rel="lightbox[11586]"><img decoding="async" class=" wp-image-11597 " title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Im Verdacht: In vielen Häusern seien zu große, mithin falsch dimensionierte Wasseruhren eingebaut. Obwohl die Berliner Wasserbetriebe selbst auf jeder Rechnung angeben (Rückseite), dass bspw. ein 2,5&#8243;-Wasserzähler für eine Durchflussmenge bis zu 1.000 cbm (m³) Wasser auskömmlich ist, flüchtet sich der Betrieb auf Nachfrage erst einmal in ein umständliches Formular-Ausfüllverfahren, bei dem der Nutzer zu aktiver Arbeit aufgefordert wird, Wasserzapfstellen im Hause zu zählen. Ob das wirklich nötig ist? Oder nur ein Trick, um die Kunden abzuschrecken? Im vorliegenden Fall gibt die Aktenlage (seit Bezug verfügt ja der Betrieb über Hausanschluss-Anträge, wieso weiß er es dann auf Nachfrage aktuell nicht?) doch eindeutig her, dass ein Viertel so großer Durchfluss (QN 2,5) vollkommen ausreichend wäre.</em></p></blockquote>
<p>Kosten würfeln? Mitnichten. Beide Abrechnungsentwürfe sind bis heute ungenehmigt und noch falsch, durchzogen von Oberflächlichkeit. Schwer wiegt auch dieser Vorwurf an die Abrechnung: Sie stellt eine unterlassene Hilfeleistung des Verwalters dar, dass die Wohnungseigentümer &#8222;unter sich&#8220; zutreffend und streitfrei abrechnen können. Beide Abrechnungsentwürfe ignorieren bislang, dass die &#8222;Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; Verwaltern Grundverhaltensregeln auferlegen, die in der Rechtsprechung aber nur zum Teil &#8222;Mainstream&#8220; und damit gesetzlich geregelt sind. Sie ignorieren auch &#8222;brüllende, ins Auge stechende Messfehler&#8220;, die überhaupt nicht problematisiert werden. Nach dem Motto: Es ist leichter, eine Abrechnung durch die Eigentümer genehmigen zu lassen, als mit dem Versorgungslieferanten über offensichtliche Fehler zu sprechen. Das Prinzip des vermuteten, geringsten Widerstands.</p>
<p>Genauer gesagt in der HeizkostenVO ist ordentlich-gesetzlich geregelt, wie man eine zutreffende Verbrauchsinventur aufzustellen hat. Sie schreibt für die Heizkosten vor, was für die Wasserkosten wiederum nicht gilt: Das Prinzip der Verbrauchsabgrenzung nach dem Prinzip der periodengerechten Zuordnung.</p>
<p>Im Klartext und ganz einfach. Bei beiden Kostenarten gibt es verbrauchsabhängige Komponenten, die den Verbrauch periodisch durch Messung bestätigen können. Im vorliegenden Fall gibt es Einzel-Wasseruhren und eine Hauptwasseruhr der Berliner Wasserbetriebe. Und es gibt Wärmemengenzähler in den Wohnungen der angeschlossenen Gas-Zentralheizungsanlage und einen Gasmengen-Verbrauchszähler, der durch die GASAG Berlin in Abrechnung gebracht wird. Wer nun rechnen kann, wird folgendes als richtig bestätigen können, hier nur das Beispiel Wasser.</p>
<ul>
<li>Die Haupt-Wasseruhr ist am 31.12.2009 (hier das Beispiel) abzulesen und zu notieren.</li>
<li>Sie ist ferner am 31.12.2010 abzulesen.</li>
<li>Die Differenz aus beiden Stichtags-Ablesungen ist der Gesamt-Wasserverbrauch der Wohnanlage</li>
</ul>
<p>Der so ermittelte Gesamt-Wasserverbrauch muss nun erstens anhand der Einzel-Wohnungswasserzähler, die ebenfalls abzulesen sind und einer so genannten Verbrauchsinventur, abgerechnet und &#8222;gecheckt&#8220; werden auf Schlüssigkeit. Nur so läßt sich ermitteln, ob der Verbrauch grundlegend stimmig ist. Im &#8222;Mainstream&#8220; (ohne entsprechende Regelung in der Teilungserklärung) könnte der Verwalter so vorgehen:</p>
<ul>
<li>Er legt die Zahlungen des Kalenderjahres 2010 auf die Nutzer anhand der ermittelten Einzelverbräuche auf die Einheiten um. Das ist grundsätzlich richtig, aber möglicherweise oberflächlich und vielleicht sogar &#8222;hundsgefährlich falsch&#8220;. Grundlage dafür muss aber sein, dass die Hauptwasseruhr hinsichtl. ihres Verbrauchs stimmig mit der Summe aller Einzelzähler übereinstimmt. Weitere Voraussetzung: Es müssen alle relevanten Wasserverbraucher (Zapfstellen) mit Messeinrichtungen versehen sein. In der Praxis oft vergessen: der Außenwasser-Sprenghahn für den Garten.</li>
<li>In jedem Fall entbindet aber auch dann dies den Verwalter nicht davon, anhand der Verbrauchsinventur &#8222;Schlüssigkeitsproben&#8220; anzustellen und zu prüfen, ob die geleisteten Zahlungen an die Berliner Wasserbetriebe überhaupt &#8222;sachlich richtig&#8220; sind. Unterbleibt dies und bleiben bspw. signifikante Mehr- bzw. Minderverbräuche oder so genannte Messgewinne oder Verluste sogar unbemerkt, so liegt eine (u.U. grobe) Fahrlässigkeit des amtierenden Verwalters vor.</li>
</ul>
<p>Messverlust: Der Hauptwasserzähler weist einen Verbrauch von 500 cbm Wasser aus. Die Einzel-Wasseruhren addieren sich auf 300 cbm Wasser. Die Differenz beträgt rechnerisch 66,66% (in unserem Beispiel). Ein Messverlust von 66,66% widerspricht den Ergebnissen denklogischer Betrachtung. Deutsche Gerichte nehmen Messverluste von bis zu 20%, die nachzuweisen sind, im Ergebnis als &#8222;systemimmanent&#8220; hin. Der umgekehrte Fall: An der Hauptwasseruhr werden 300 cbm gemessen, an den Einzeluhren 500 cbm. Dieses nennt man umgekehrt den Messgewinn.</p>
<p>Verursachungsgerechtigkeit: Unbillig ist auch, einfach einen Kostensaldo einer differenzierten Verbrauchsabrechnung grob nach Verbrauch umzulegen, obwohl durch die Wasserbetriebe, wie von der Rechtsprechung längst anerkannt, bspw. das so genannte Niederschlagswasser nicht verbrauchsabhängig, sondern flächenabhängig gezahlt wird. Die differenzierte (und gekonnte) Buchführung eines Verwalters weist demzufolge in der Jahresabrechnung die Positionen &#8222;Wasserverbrauch&#8220; (der Einheiten einerseits) und &#8222;Niederschlagswasser&#8220; (der anteiligen Grundstücksflächen andererseits) differenziert aus. In Frage kommt durchaus und ist sogar nahe liegend, dass das Niederschlagswasser anders umgelegt wird, z.B. nach dem allgemeinen Kostenverteilungsschlüssel. In diesem Fall würde das Niederschlagswasser nach dem Verhältnis der DIN-Wohnflächen umgelegt werden, da es nicht verbrauchsabhängig ist.</p>
<p>Noch differenzierter ist die Betrachtung anzustellen, wenn Sondernutzungsrechte vereinbart sind, hinsichtlich der Außenflächen der Anlage. Ist geregelt, dass der Sondernutzungsberechtigte die Sondernutzungsrechte unter Kostenfreistellung der übrigen Eigentümer zu bewirtschaften hat, so liegt hierin auch ein Erfordernis zur Berücksichtigung dieses Sachverhalts bei Kostenverteilungsfragen.</p>
<p>Man sieht, über das Thema könnte man auch gleich eine Doktorarbeit &#8222;guttenbergen&#8220;. Das würde den Rahmen einer bloggenden und mithin gerade noch lesbaren Berichterstattung durchaus sprengen und ist nicht Ziel dieser Zusammenfassung.</p>
<p>Die wesentliche Erkenntnis aber lautet: Im dargestellten Fall hat der Verwalter die fachlich richtigen Schlüsse keineswegs gezogen und noch im zweiten Entwurf seiner ersten Abrechnung ist er durchaus weit entfernt von einer richtigen Abrechnung. Es stellt sich daher tatsächlich die Frage, ob er das überhaupt richtig abrechnen kann?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg" rel="lightbox[11586]"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11618" title="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg" alt="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" width="626" height="442" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg 626w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 626px) 100vw, 626px" /></a></p>
<p>Die festgestellten Fehler seines Abrechnungswesens betreffen -um nur ganz allgemein zu bleiben- folgende Gesichtspunkte.</p>
<ol>
<li>Eine unterlassene, so gewissenhaft als mögliche Verbrauchsinventur der Einzel- und Gesamtzählerstände.</li>
<li>Die Unterlassung einer &#8222;grobmotorischen&#8220; Schlüssigkeitsprüfung.</li>
<li>Die erste falsche, zu niedrige Abrechnung der Wasserkosten 2010.</li>
<li>Die Nichtbenennung einer Abrechnungsspitze für das Jahr 2009, die erst 2010 gezahlt wurde (siehe obige Regelung der Teilungserklärung, &#8222;Verbrauchsinventur&#8220;) &#8211; Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;rückwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2009). Hier mit zwei Möglichkeiten: Liegt eine genehmigte Abrechnung 2009 vor, so verteilt man die Wasserkosten 2009 in der Abrechnung 2010 nach den Verbrauchswerten der Abrechnung 2009. Liegt noch keine genehmigte Abrechnung vor, können diese Kosten in die Abrechnung 2009 aufgenommen werden. Sie sind dann als &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeit&#8220; in einem Betrag (unaufgeteilt) als Verbindlichkeit nachrichtlich im Bestandskonto &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeiten aus Betriebskosten Vorjahre&#8220; enthalten.</li>
<li>Die fehlende &#8222;Gesamtfeststellung&#8220; der richtigen, absoluten Wasserkosten. Aus dieser ergibt sich die &#8222;Abrechnungsspitze 2010&#8220;, die erst in 2011 gezahlt wird, aber verursachungsgerecht in 2010 als Kosten einzustellen ist. Und zwar hier in dieser Wohnanlage aufgrund ausdrücklicher Regelung in der Teilungserklärung. Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;vorwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2011).</li>
<li>Die fehlende Differenzierung der Wasserkosten nach Niederschlagswasser und Verbrauchswasser nach Wasseruhren-Verbrauch.</li>
<li>Die Nicht-Geltendmachung von möglichen Sprengwasser-Abzügen, die nämlich konkrete Kostenersparnisse nach sich ziehen (Entwässerungsanteil entfällt)</li>
</ol>
<p>Tatsächlich muss allein die Position &#8222;Wasserkosten&#8220; noch maßgeblich geändert werden, denn hinzu kommt auch noch die gelebte Realität dieser Wohnanlage, wo &#8222;unter laufender Verwaltung&#8220; auch folgendes zu berücksichtigen ist:</p>
<ol>
<li>Die unterlassene Geltendmachung von so genannten Rohrleitungsverlusten in Folge von Wasserschäden (Kessel der Anlage geplatzt) mit dem Ziel einer Kulanzerstattung</li>
<li>Die Auswechslung des überdimensionierten, zu groß bemessenen Wasser-Hauptzählers gegen einen kleineren, mit der Folge, dass der Tagespreis der Wasserrechnung signifikant sinkt.</li>
<li>Die Geltendmachung einer unglaubwürdig hohen Differenz zwischen Haupt- und Einzelwasseruhren.</li>
</ol>
<p>Leute, das Thema ist ekelhaft wie ein Endlos-Bandwurm. Es reicht vielleicht zu sagen, dass eine richtige Abrechnung zu machen bedeutet, dass man die Zusammenhänge einer Wohnanlage richtig verstehen muss, wozu man sich gewissenhaft einarbeiten muss. Jeder neue Verwalter, der das unterlässt, handelt grob gemeinschaftswidrig und oberflächlich, spart sich zwar eigene Arbeit und &#8222;Gehirnschmalz&#8220;. Dieses aber zahlt die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, und zwar in beliebiger, vollkommen zufälliger Höhe.</p>
<p>Die hier dargestellte Abrechnung 2010 ist im ersten und im zweiten Entwurf zu verwerfen. Der dritte Entwurf erfolgt nun gewissenhaft, dafür werde ich sorgen. Und sei es auch -notfalls- mit gerichtlicher Hilfe. Dabei trifft die Kritik an den falschen, zwei Entwürfen natürlich frontal den neuen Verwalter. Weil der nun lamentiert, er habe alles &#8222;so übernommen&#8220;, ja, das macht doch nichts.</p>
<figure id="attachment_11591" aria-describedby="caption-attachment-11591" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg" rel="lightbox[11586]"><img decoding="async" class=" wp-image-11591 " title="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg" alt="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" width="576" height="768" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg 900w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11591" class="wp-caption-text">JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Kennen wir noch aus &#8222;Mauerzeiten&#8220;: Die Senatsreserve, hergestellt durch die Fa. JOLA. Das Besondere: Das Rindfleisch liegt im eigenen Saft. Schwierig: Wenn Verwalter zu sehr im eigenen Saft schmoren. Dann werden sie betriebsblind. Oder &#8222;tüksch&#8220;: dann gelten nur noch Formalien und nicht mehr, was wirklich zu tun sich aufdrängt. Fleiß, um die &#8222;harten Fakten&#8220; von innen aufzubohren, sie aufzuklären und letztlich eine richtige Abrechnung zu erstellen, die der Lebenswirklichkeit Rechnung trägt.</em> </p></blockquote>
<p>In jeder Wohnanlage sind die &#8222;harten Fakten&#8220; nun mal wie sie sind. Dies nennt man &#8222;die Realität&#8220;. Um diese aber zu erkennen, muss man sich als neuer Verwalter gewissenhaft und &#8222;wie ein ordentlicher Kaufmann&#8220; einarbeiten.  Im Zeitpunkt der Versendung von Wohngeldabrechnungen aber geht jeder (noch so neue) Verwalter auch ein fachliches Statement besonderer Schwere ein: er sagt den (neuen) Kunden damit, dass er diese Arbeit geleistet habe und nun guten Gewissens eine Abrechnungsgenehmigung empfehle. Nach allem was vorliegt, ist dies im vorliegenden Fall -allein am Beispiel der Wasserkosten- nicht der Fall, wie die Schilderung nachdrücklich aufzeigt.</p>
<blockquote><p>Das Wasser ist trüb, die Luft ist rein. Der Verwalter muss ersoffen sein. (sinngemäße Abwandlung eines Strauß-Witzes, hier für Wohnungseigentümer) #ersoffen in Arbeit! mit der gründlichen Abrechnung</p></blockquote>
<p>Schade. Das Leben und auch Verwaltung sind nun mal nicht oberflächlich. Sondern richtig. Oder falsch.</p>
<p> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link/pdf-Dokument downloaden" href="http://www.vnwi.de/Portals/0/pdf/VortragDrStaehlingAtt06.pdf" target="_blank">Dr. Karl-Heinz Stähling zur Bedeutung des Vermögensstatus in der WEG-Abrechnung</a></li>
<li>Dazu passend: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=verm%C3%B6gensstatus%20weg&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CB8QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.vnwi.de%2FPortals%2F0%2Fpdf%2FPresDrStaehlingAtt06.ppt&amp;ei=lB4HT5ivEI3EtAa65-iCDw&amp;usg=AFQjCNF3qY9W76mn78qBq5HjpbNItpvypw" target="_blank">PowerPoint-Präsentation zu Dr. Karl-Heinz Stählings Fachvortrag</a></li>
<li>Profunde Fundquelle: <a title="externer link" href="http://www.haufe.de/immobilien/searchResult?mainSearch:boolean=False&amp;selection=*%7Caonl&amp;searchableText=Verm%F6gensstatus" target="_blank">Der Haufe-Verlag versteht als Fachverlag was vom Vermögensstatus</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:42:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen. So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, ... <a title="1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146312/" aria-label="Mehr Informationen über 1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10339" aria-describedby="caption-attachment-10339" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-10339" title="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg" alt="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-10339" class="wp-caption-text">Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!</figcaption></figure>
<p><strong>Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen.</strong></p>
<p>So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, er liegt außerhalb der ehemaligen Stadtgrenzen. Ist bald richtig Winter, Speck anfuttern ist eigentlich angesagt. Und doch werden im Speckgürtel die Menschen tendenziell Belastendes derzeit lieber los.</p>
<p><span id="more-11537"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Maxima ist mit einem neuen Göttergatten, ihrem Jugendliebe-Traum aus Österreich, mit diesem nach dorthin ins Ausland verzogen. Peter sagt, er kann ja nichts dafür, dass Maxima ihre Kinder immer mit einem neuen, anderen Mann gemeinsam aufziehen möchte. Er habe das nicht gewollt. Es sind seine Kinder. Maxima hat den Wegzug aus der Nachbarstadt im Speckgürtel klammheimlich eingefädelt. Nichts gesagt.</p>
<p>Nur Andreas (* Name geändert), der neue Lebenspartner und Ehemann von Maxima hat es Peter gesteckt. Vertraulich. Er sagt zu Peter, sie zögen jetzt weg ins Ausland und dass er das nicht wissen solle, das finde er nicht in Ordnung. Maxima beschwichtigte noch: So ca. alle zwei Monate kämen sie mit den Kindern zu Peter in den Speckgürtel zu Besuch. Damit er seine Kinder sieht. Das ist jetzt schon 8 Monate her. Seither war Maxima nicht einmal da. Auch die Kinder nicht. Wenn das so weiter geht, verlieren sie die Beziehung zum Vater. Gebetsmühlenartig sagt Maxima immer, er kümmere sich nicht um die Kinder.</p>
<p>Maxima hat immer so geredet, gesagt, dass Peter sich nicht einmal um die Kinder kümmere. Sie braucht immer irgendwelche funktionierenden Wahrheiten. Diese sind immer ad hoc und so, wie es die Situation erfordert. Einmal hat ein gemeinsamer, alter Freund ihr ins Gesicht gesagt, sie solle endlich aufhören. Sie könne doch nicht immer, wenn es der persönliche Leidensdruck erfordere, die gesamte, gelebte Geschichte so umformen, dass etwas Passables allein für sie dabei herauskomme. Seitdem hat Maxima sich bei dem alten, gemeinsamen Freund nicht mehr gemeldet.</p>
<p>Gute Freundschaften halten berechtigte Kritik aus. Andere wiederum gehen gleich in die Brüche, wenn der verbindende Anlass wegfällt. Eine Paarbeziehung kann ein verbindender Anlass sein, aber auch ein trennender, die Freundschaft beendender. Weil der alte, gemeinsame Freund einen unbestechlichen Blick auf die Gegenwart hat. Schade.</p>
<p>Es war ein Bruch. Eine zweite Trennung: Maxima und Peter trennten sich und auch die alte, gemeinsame Freundschaft barst in zwölftausend Glassplitter. Von jeder Trennungsgeschichte bleiben unterschiedliche Gesichtspunkte als Gesichtsnarben im Gesichtsfeld der Trennungsbeteiligten. So wie hier. Letztlich ist der Mensch nicht unverletzlich.</p>
<p>Peter hat seit fünf Jahren das gemeinsame Haus im Speckgürtel &#8222;an der Hacke&#8220;, muss alle Kosten allein tragen. Maxima ist weit weg. Sie hat die Sache geistig moralisch so hingedreht: Sie habe jetzt ja keinen Hartz IV-Anspruch, weil Peter ihr den versaut habe. Das Amt hätte ja das Haus und die Lebenssituation gewürdigt, angerechnet, dass noch die umfassende Hilfebedürftigkeit nicht vorliegt. Peter hätte seit fünf Jahren Miete erzielen können, im gemeinsamen, von ihr verlassenen Haus. Mindestens 30.000,- EUR Schaden hätte das verursacht, dass er es nicht vermietet habe. Umformung. Bruch. Sich lossagen vom gemeinsamen Gestrigen, dem Hauskauf je zur Hälfte, den spätgeborenen Kindern, ihrem solistischen, unerwarteten Weggang. Auszug, Wegzug, schließlich Ausland. Dabei waren sie vorher mehr als zwanzig Jahre zusammen, sie waren ein symbiotisch erscheinendes Paar, auch für enge Freunde.</p>
<p>So wie der große Wulff für viele mal der perfekte Bundespräsident war. Jetzt sagen einige, es sei &#8222;der große Blulff&#8220; gewesen, ein verballhorntes &#8222;großer Bluff&#8220;.</p>
<p>Jetzt geht es noch um den Verkauf des gemeinsamen Hauses. Irgendwie ist jetzt die Fassade ab. Der Lack ist abgeblättert von Maxima. Sie zeigt ihr Gesicht. Winter adé &#8211; Scheiden tut weh. Für alle Beteiligten. Normal ist das nicht.</p>
<p><strong>Amtsgericht Königs-Wusterhausen, Wohngeldprozess</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anfang Dezember 2011</span>: Der alte Dr. T. aus Düsseldorf hat in den letzten Jahren gesundheitlich einiges wegstecken müssen. Darüber ist sein Vermögen in Verfall geraten. Jetzt steht er als beklagter Geschäftsführer einer untergehenden Gesellschaft mit begrenzter Hoffnung vor dem Wohngeldrichter. Zuvor waren einige wirre Schriftsätze bei Gericht eingereicht worden von ihm. Zunächst habe er das Wohngeld zu schulden komplett anerkannt. Dann hat er das widerrufen. Der Richter will nun wissen: &#8222;Ja, was denn nun?&#8220;</p>
<p>Die Sache ist ganz eindeutig, findet Dr. T.. Er habe alle seine Wohnungen im Umfeld vom Golfclub Motzen verkauft. Seine Gläubigerin, eine Bank aus Köln-Bonn, sei beauftragt, aus den Kaufpreisen die Wohngeldschulden zu tilgen. In Wahrheit hätte sich die Verwalterin längst mit der Bank geeinigt. Sie bekäme ja für jedes Wohngeldverfahren ein Extra-Honorar, darum versuche sie nun zu Unrecht, ihn des Wohngeldes wegen zu verklagen. Sie sei sowieso nicht mehr berechtigt, das Wohngeld einzuklagen, denn schließlich sei sie zum 31.12. des (Vor)Jahres das Verwalteramt los.</p>
<p>Es ist ebenfalls die Geschichte einer Trennung.</p>
<p>Dr. T. aus D. wird irgendwie rausgeworfen aus der Wohnanlage, an der er zuvor mehr als 65% aller dortigen 82 Wohnungen besaß. Das Wohngeldverfahren sieht so ein bisschen aus wie ein Scheidungsverfahren. Er wirft dem ausscheidenden Verwalter noch Schlamm hinterher. Möchte noch einmal nachtreten.</p>
<p>Das Scheidungsurteil ist ganz eindeutig: Dr. T. muss Wohngeld an die WEG bezahlen, die zugrunde liegende Forderung ist nunmehr rechtskräftig. Die allerletzte Amtshandlung des ausscheidenden Verwalters ist ein Zwangsvollstreckungsauftrag in alle noch &#8222;offenen&#8220; Grundbücher. Sicherheitshalber.</p>
<p>Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.</p>
<p>Was bleibt? Nichts außer einem schalen Nachgeschmack. Beide Geschichten spielen in der Vergangenheit und haben in der Gegenwart ihren finalen Ausklang. In Moll.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1104-11 &#8211; Medienecho: Der Zahnarzt Bernd S. (67) wurde regelrecht guillotiniert und ist auf der Stelle tot. Durch den Aufzug.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Lift tötet Zahnarzt! (BZ-Titelseite 22.12.11) Da schauen Verwalter schon aus beruflichem Interesse genauer hin, es heißt auszugsweise: Auf dem Flur im vierten Stock beugt er sich durch ein kaputtes Lift-Fenster und drückt einen Etagenknopf. Der Fahrstuhl setzt sich sofort in Bewegung. Der Zahnarzt hat keine Chance mehr, sich zurückzuziehen. Der Korb des Aufzugs fährt unerbittlich ... <a title="1104-11 &#8211; Medienecho: Der Zahnarzt Bernd S. (67) wurde regelrecht guillotiniert und ist auf der Stelle tot. Durch den Aufzug." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144811/" aria-label="Mehr Informationen über 1104-11 &#8211; Medienecho: Der Zahnarzt Bernd S. (67) wurde regelrecht guillotiniert und ist auf der Stelle tot. Durch den Aufzug.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-10085 alignnone" title="_banner_Medienecho" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<dl id="attachment_11364" class="wp-caption alignnone" style="width: 458px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6546.jpg" rel="lightbox[11363]"><img decoding="async" class="wp-image-11364 " title="Lift tötet Zahnarzt! (BZ-Titelseite 22.12.11)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6546-768x1024.jpg" alt="Lift tötet Zahnarzt! (BZ-Titelseite 22.12.11)" width="448" height="597" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6546-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6546-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6546.jpg 900w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Lift tötet Zahnarzt! (BZ-Titelseite 22.12.11)</dd>
</dl>
<p>Da schauen Verwalter schon aus beruflichem Interesse genauer hin, es heißt auszugsweise:</p>
<blockquote><p><em>Auf dem Flur im vierten Stock beugt er sich durch ein kaputtes Lift-Fenster und drückt einen Etagenknopf. Der Fahrstuhl setzt sich sofort in Bewegung. Der Zahnarzt hat keine Chance mehr, sich zurückzuziehen. Der Korb des Aufzugs fährt unerbittlich nach unten. Bernd S. wird regelrecht guillotiniert. Er ist auf der Stelle tot. Seine Familie findet ihn kurze Zeit später. </em>(BZ, Ausgabe vom 22.12.2011, Link unten)</p></blockquote>
<p>Aber wie geht es nun weiter? Die kleine Eigentümergemeinschaft in der Seitenstraße vom Kudamm (10 Parteien) kannte das Problem mit dem &#8222;zu alten&#8220; Aufzug. Richtig: In vielen Berliner Altbau-Mehrfamilienhäusern stehen noch solche, oft toll wirkende, überalterte Aufzüge. Jeder kennt deren Macken und oft halten die Bewohner es nicht einmal für erforderlich, bei auftretenden Mängeln Sachverstand einzuholen. Höchste Zeit, die alten Aufzugssteuerungen zu erneuern, mit Sicherheits- und Anfahrtsbremsen. Das geht auch &#8222;im alten Gewand&#8220;, wie der Verwalter weiß. Na ja, ganz vorsichtig gesagt: Der hier wohl nicht. Immer wenn ein Mensch &#8222;zerteilt&#8220; wird von nicht mehr zeitgemäßen Aufzügen, lernen wir wieder was draus. Zu spät.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /><br />
 </p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/bezirk/charlottenburg/fahrstuhl-toetet-67-jaehrigen-zahnarzt-article1346837.html" target="_blank">Die BZ-Meldung im vollen Wortlaut</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
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		<title>1082-11 &#8211; Verwalterlatein: In der Schöneberger Großgörschenstr. sind jetzt alle Stockwerksdecken aufgerissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Großgörschenstr.]]></category>
		<category><![CDATA[Verwalterwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[  Als wir den Namen des amtierenden Verwalters erfahren, wird deutlich: Zu dem haben wir eine eigene, jahrzehntelange Meinung. Im Ergebnis ist der Mann bekannt und hat schon viel verwaltet in Berlin, vornehmlich im Wohnungseigentum. Dass er im vorliegenden Fall an seine Grenzen stößt, wird deutlich im Telefonat. Die Eigentümer wollen ihn jetzt loswerden. Aber ... <a title="1082-11 &#8211; Verwalterlatein: In der Schöneberger Großgörschenstr. sind jetzt alle Stockwerksdecken aufgerissen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142611/" aria-label="Mehr Informationen über 1082-11 &#8211; Verwalterlatein: In der Schöneberger Großgörschenstr. sind jetzt alle Stockwerksdecken aufgerissen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" title="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10849" title="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrekturvorschlag_Verwalterwechsel.jpg" alt="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" width="450" height="300" /></p>
<blockquote><p>Als wir den Namen des amtierenden Verwalters erfahren, wird deutlich: Zu dem haben wir eine eigene, jahrzehntelange Meinung. Im Ergebnis ist der Mann bekannt und hat schon viel verwaltet in Berlin, vornehmlich im Wohnungseigentum. Dass er im vorliegenden Fall an seine Grenzen stößt, wird deutlich im Telefonat. Die Eigentümer wollen ihn jetzt loswerden. Aber wie?</p></blockquote>
<p><strong>Martin Antonius</strong> (* Name geändert) ruft an. <strong>Er hat jetzt wirklich genug</strong>.</p>
<p><strong>Das Haus</strong> ist eine Eigentümergemeinschaft, Altbau, Baujahr ca. 1880. <strong>Schönes altes Stadthaus, hat auch Geschichte genossen, Genossen</strong>.</p>
<p><strong>Jetzt soll der &#8222;Echte Hausschwamm&#8220; drin sein</strong>. Der Verwalter regiert ein Team von Sachverständigen, Architekten und Baufirmen. Im ersten Schritt waren 120.000,- € beschlossen worden, um dem Echten Hausschwamm beizukommen. Im weiteren Schritt wurde dieser Betrag um weitere, erhebliche Mittel aufgestockt. Irgendwie ist &#8222;alles aufgerissen&#8220;, u.a. auch die Wohnung von Martin Antonius. <strong>Der ganze Stuck ist weg</strong>.</p>
<p> <span id="more-11138"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10745" aria-describedby="caption-attachment-10745" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC00060.jpg" rel="lightbox[11138]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10745  " title="Bauschadensbericht: Durchgefaulte Stockwerksdecke mit weißem Hausschwamm" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC00060.jpg" alt="Bauschadensbericht: Durchgefaulte Stockwerksdecke mit weißem Hausschwamm" width="450" height="682" /></a><figcaption id="caption-attachment-10745" class="wp-caption-text">Bauschadensbericht: Durchgefaulte Stockwerksdecke mit weißem Hausschwamm</figcaption></figure>
<p><strong>Der derzeitige Verwalter sitzt im Berliner Umland</strong>. Sein Name ist uns bekannt. Die Eigentümer sind mit ihm gerade extrem unzufrieden. Sie überlegen, sich von ihm zu trennen. Aber jetzt, so mittenmang den Bauleuten? Es muss eine außerordentliche Versammlung eingeladen werden, ein Minderheitenquorum soll so einen Brief schreiben und die Einladung verlangen.</p>
<p><strong>Die Baustelle</strong>, das ist das eine. Martin Antonius sagt, eigentlich ist jetzt gar kein Schwamm gefunden worden. Was früher mal ein alter Schwammbefall war, das ist aktuell nicht befallen. Sagen die Befunde. Richtig, denken wir während des Telefonats, aber wenn das stimmt, warum dann bislang schon 120.000,- €? Niemand gibt so einen Betrag aus für die Schwammsanierung und stellt dann &#8222;null Befall&#8220; fest. <strong>Das klingt unlogisch</strong>.</p>
<p><strong>Ja, ein dänischer oder schwedischer Investor</strong>, der so ein Mehrfamilienhaus mit über 30 Einheiten paneuropäisch aufkauft, luxussaniert, der vielleicht. <strong>Sicherheitshalber</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Ein Blogberichterstatter wie dieser meint, wenn er einen dänischen oder schwedischen Investor nennt, begrifflich tatsächlich auch jeden anderen Investor, der als Global Player hier in Berlin derzeit Immobilienportfolien verhackstückt und kernsaniert. Also auch aus Abu-Dhabi, Kyoto oder aus New York. Klar?</p></blockquote>
<p><strong>Hinterher soll alles luxuriös sein, klar</strong>. Einmal hart durchgegriffen.</p>
<p><strong>Aber eine bestehende Eigentümergemeinschaft</strong>? Das klingt ein bisschen nach Nonsens.</p>
<p><strong>Schwammsanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden</strong>, das Thema ist erstens eklig. Zweitens nervig. Und drittens kostenaufwändig. Gerade deswegen: Auf die Vorermittlungen kommt es an. Erst wenn sich ein Befund ganz sicher bewahrheitet, wird an Schwammsanierung gedacht. Es werden betroffene Bereiche eingegrenzt und -vor allem- gegeneinander abgegrenzt. Hat jemand den Leuten geraten, es gleich richtig zu machen? <strong>Gleich alles in einem Rutsch und &#8222;fertig ist die Laube&#8220;</strong>?</p>
<p><strong>Hätten wir wohl nicht getan</strong>. Okay, wir kennen die Baustelle jetzt nur vom Telefon, vom Hören sagen.</p>
<p><strong>Unsere Erfahrung sagt uns</strong>, wir müssen da kleinteilig rangehen, überschaubar, eingrenzbar und bei &#8222;bitte schön überschaubaren&#8220; Kosten.</p>
<p><strong>Jetzt wollen sie den Verwalter loswerden</strong>. Mitten in dieser Bauphase. Der Vorwurf lautet, immer das maximale zu tun und Beschlüsse sinnleer in Maximalform durchzusetzen und nur &#8222;nach Recht und Gesetz&#8220;, aber nicht &#8222;mit uns Menschen&#8220;. Ja, es geht wohl auch um Gefühle. <strong>Gefühle von Misstrauen</strong>.</p>
<figure id="attachment_807" aria-describedby="caption-attachment-807" style="width: 393px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-807" title="Jägermeister-Falsifikat 19" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg" alt="" width="403" height="515" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg 403w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19-234x300.jpg 234w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption id="caption-attachment-807" class="wp-caption-text">Ich trinke Jägermeister, weil...</figcaption></figure>
<p><strong>Niemand kann heute zutreffend von außen drauf schauen</strong> und leichterdings aburteilen. Vielleicht ist es nur ein schlechtes Gefühl. Es gibt ja immer einen Grund, wenn ein Verwalter weg soll und ein neuer gefragt wird. Dann rufen Leute bei uns an und davon leben wir: Von Weiterempfehlung. <strong>Solange die Leute uns weiter empfehlen, freuen wir uns darüber</strong>.</p>
<p><strong>HowTo &#8222;Wie man einen Verwalter los wird&#8230;.&#8220;</strong></p>
<ol>
<li>Schaue nach, bei welcher Versammlung genau mit welchem genauen Wortlaut der Verwalter letztmalig bestellt worden ist. Dieser Beschluss ist erst einmal maßgeblich.</li>
<li>Prüfe, ob die Verwalterbestellung mit einem schriftlichen Verwaltervertrag (Rechtsgrundlage: BGB) &#8222;koaliert&#8220;. Eigentlich immer wird ein solcher schriftlicher Dienstvertrag bei einer Erstbestellung ausgehandelt und abgeschlossen. Wenn vereinbart ist, dass dieser fort gilt im Falle einer Anschluss- bzw. Wiederholungsbestellung, dann ist dieser Vertrag ernst zu nehmen. Er ergänzt die &#8222;organschaftliche Bestellung&#8220; nach dem WoEigG (Wohnungseigentumsgesetz).</li>
<li>Beides zusammen auszuwerten und sich dann zu fragen, wie man einen Verwalter loswird, ist damit erfolgreich vorbereitet. Natürlich kann auch &#8222;irgendwo&#8220; noch ein ergänzender Beschluss gefasst worden sein, der bestandskräftig ist und diese beiden Eckpunkte der Verwalterbestellung ergänzt. Auch das sicherheitshalber prüfen.</li>
<li>Daraus entwickelt sich dann erstens, wie man den Verwalter fristgemäß loswird. Und zweitens, wie man ihn fristlos loswird. Für die fristlose Kündigung müssen wichtige Gründe vorliegen, die eine vorzeitige Abberufung unter gleichzeitiger Kündigung eines bestehenden Dienstvertrages rechtfertigen.</li>
</ol>
<p><strong>Weitere Punkte ergeben sich aus dem Einzelfall</strong>.</p>
<p><strong>Wie viel wir auch bloggen</strong> und unsere täglichen Erfahrungen damit transparent machen: nichts ist so gut wie die Weiterempfehlung durch einen &#8222;Bestandskunden&#8220;, <strong>der Anderen sagt, das geht mit denen</strong>!</p>
<p> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Vorverwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/11/140811/">Der vorherige Verwalter ist immer an allem schuld</a></li>
<li>Korrekturhilfe: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139511/">Alternativen muss man haben</a></li>
<li>Reichsbedenkenträger: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/es-ist-ein-gebot-der-demut/">Das Gebot von Demut, über Majorisierungen nachzudenken</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1029-11 &#8211; Breaking News: In China ist der Supergau nun doch passiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
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					<description><![CDATA[Waren die Sackratten schuld? Oder war es Zufall. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist es passiert. Kaum jemand wagt Prognosen, was sich aus dem Desaster jetzt entwickeln wird! Wir unterbrechen aus gegebenem Anlass unsere &#8222;triviality&#8220;-Berichterstattung aufgrund von hereinkommenden Nachrichten aus China. Wir haben sie der Einfachheit halber und im Interesse der schnellen Information unserer geschätzten ... <a title="1029-11 &#8211; Breaking News: In China ist der Supergau nun doch passiert" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/137311/" aria-label="Mehr Informationen über 1029-11 &#8211; Breaking News: In China ist der Supergau nun doch passiert">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_10641" aria-describedby="caption-attachment-10641" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Sack.Reis_.umgekippt.jpg" rel="lightbox[10640]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10641 " title="Ausriss: Breaking new: Sack Reis umgekippt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Sack.Reis_.umgekippt.jpg" alt="Ausriss: Breaking new: Sack Reis umgekippt" width="450" height="598" /></a><figcaption id="caption-attachment-10641" class="wp-caption-text">Ausriss: Breaking new: Sack Reis umgekippt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Waren die Sackratten schuld? Oder war es Zufall. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist es passiert. Kaum jemand wagt Prognosen, was sich aus dem Desaster jetzt entwickeln wird!</p></blockquote>
<p><strong>Wir unterbrechen aus gegebenem Anlass</strong> unsere &#8222;triviality&#8220;-Berichterstattung aufgrund von hereinkommenden Nachrichten aus China. Wir haben sie der Einfachheit halber und im Interesse der schnellen Information unserer geschätzten Leser abgebildet. <strong>Quelle: Frankfurter Rundschau</strong></p>
<p><strong>Sobald weitere Informationen zu diesem Supergau vorliegen</strong>, den internationale Reissack-Experten seit längerem schon vorausgesagt hatten, berichten wir natürlich weiter. Wir warnen die Mehrfamilienhausbevölkerung schon jetzt vor dem sinnlosen Horten entsprechend großer Gebinde, die hier in Berlin vorzugsweise in Asia-Supermärkten -zum Teil rechtswidrig- zum Verkauf angeboten werden. <strong>Es wird dringend geraten, für die Übergangszeit</strong> <strong>bis zur endgültigen Aufklärung der Nachrichtenlage auf Konkurrenzprodukte in Beutelform umzusteigen</strong>.</p>
<p>(Quelle: Uncle Ben´s News)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;] Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!) Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ... <a title="1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136511/" aria-label="Mehr Informationen über 1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)</span></em></p>
<blockquote><p>Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/guenther-jauch-stellt-neue-show-vor-lass-es-erstmal-laufen-1724301.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Vor meinem geistigen Auge</strong> erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich &#8222;Dusty Springfield&#8220;, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige (&#8222;dusty&#8220;) &#8222;Spring ins Feld&#8220;, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. <strong>Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr</strong>.</p>
<p><span id="more-10573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5604 aligncenter" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<p><object width="450" height="399" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><param name="src" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><embed width="450" height="399" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Eingebettet via BILD &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142.bild.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></span></p>
<blockquote><p>Als Seiten- bzw. Absatztrenner dieser Website ist es Usus, ein Flugzeug dazwischen zu setzen. Es ist ein Usus, der durchbrochen wird aus Anlass des hiesigen Themas. Fliegende Flugzeuge gehören einfach als grafische Ikonen nicht in einen Artikel hinein, der thematisch auf &#8222;nine eleven&#8220; aufsetzt. Wenn auch der alternativ gewählte Seitentrenner (siehe hier oben) auslegungsfähig ist: Denn will man die Erinnerung an &#8222;nine eleven&#8220; einfach herunter spülen und nochmal nachbürsten? Wie es einige fordern, in diesen Tagen?</p></blockquote>
<p><strong>Im Reigen der verschiedenen Talkformate im Ersten</strong> ist nun ganz neu der öffentlich rechtlich einst wohlgeborene Sohn und Wunsch-Schwiegersohn aller älteren Damen um die siebzig: Günther Jauch, Potsdam, fährt jetzt nicht mehr nach Köln, wo stern.tv abgedreht wurde, sondern nach Berlin-Schöneberg, in die Studios am Gasometer, das übrigens eine ganz hervorragende Kulisse für derartige Talktechtelmechtel abgibt. Gleich die erste Ausstrahlung von Günter &#8222;Fettdruck&#8220; Jauch heißt schlicht wie ihr Moderator und <strong>so wird es auch künftig bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Vom flachen Palaver eines Flachberg</strong>, einer Maischenberger, von Anne &#8222;Yes, we will!&#8220;  und aller weiteren &#8222;reden wir mal drüber&#8220;-Heinis ist Günther Jauch der Allerbeste aller Reußen! Es ist inzwischen nicht mehr so hemdsärmelig und schlaksig, sondern etwas staatstragen, Typ Anchorman, gesetzt, gediegen und irgendwie sonor. Geschichten, die uns dieser öffentliche Mann nahebringt, sind weder Schnurren noch Schnarren. Sie klingen irgendwie ergreifend, persönlich und wie ein Therapeuticum maximum. <strong>Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan von Günther Jauch</strong>.</p>
<blockquote><p>Vor längerem entschied ich, der Sendung stern.tv insgesamt überdrüssig geworden, diese Sendung komplett zu verweigern. Das hatte viel damit zu tun, dass erstens das Privatfernsehen schon immer Fluch und viel weniger Segen für mich bereithielt. Dieses kontinuierliche &#8222;Geld verdienen&#8220; müssen der privaten Sendeanstalten, ein nahezu vollkommen beliebiger Sendeinhalt und die zunehmende Ausbreitung von &#8222;Lebenstrivia&#8220; machten das Sehen dieser Sendungen immer unerträglicher. Und die Wahrheit ist doch auch: stern.tv war ausgelutscht, lustlos und zunehmend anachronistisch geworden, und das trotz, nicht wegen Günther Jauch. Auch deswegen ein &#8222;Chapeau&#8220;, dieses hat er begriffen und nun am 11.09.2011 einen geglückten Wiederbelebungsversuch gestartet. Aber abwarten, was daraus wird!</p></blockquote>
<p><strong>Dass nun gleich der erste öffentlich rechtliche Auftritt</strong> seit längerem ein &#8222;memorial day&#8220; ist und dazu ein so ergreifender, ist Glück und Pech der Erstausstrahlung. Wir Zuschauer haben nun Glück und begreifen, dass uns unsere Erinnerung in Vielem gar nicht trügt. Dass wir genauer erinnern, als einige Gäste im Talk bei Günther Jauch, dass die Vergangenheit so unbegreiflich wie unglaublich war. Dieser Tage haben alle möglichen Internetseiten ihren Besuchern angeboten zu erzählen, &#8222;was hast du eigentlich am 11. September 2001&#8243; gerade gemacht&#8220;, als es gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit die ersten Nachrichten von einem Sportflugzeug gab, <strong>das versehentlich in einen der zwei Zwillingstürme des WTC geflogen war</strong>?</p>
<p><strong>Pech und Glück für Günther Jauch</strong>, als Talkgast auch Jürgen Todenhöfer eingeladen zu haben. Der stand früher mal in Richterdiensten und verurteilte RAF-Strafgefangene, stand selbst auf Abschusslisten, wie er sagt. Stand später in Regierungsverantwortung in der Ära Kohl. Und steht heute in &#8222;viel internationaler Verantwortung&#8220;, bereist ein geschundenes, zerbombtes Land wie Afghanistan und gehört zu den wenigen Mahnern, die immer wieder gebetsmühlenartig den historischen Fehler dieses Krieges betonen. Auch wenn dies gar nicht mehr so viel Sinn macht: Denn es gibt ja jetzt (endlich) einen breiten politischen Konsens weltweit, dass das Engagement in Afghanistan beendet werden muss. <strong>Ab 2014 soll´s damit losgehen, zu recht</strong>.</p>
<p><strong>Pech für die Zuschauer</strong>, dass Günther Jauch auch Jürgen Klinsmann, Fußballtrainer der Amerikaner und seit 13 Jahren &#8222;drüben&#8220; wohnhaft, zu Wort kommen lässt. Denn buchstäblich nichts, was er sagt, trägt viel zum Erkenntnisgewinn der Debützuschauer von Jauch bei. Immer wenn &#8222;Klinsi&#8220; was sagt, schaut man sich um und fragt sich, warum &#8222;Klinsi&#8220; Gast ist. Und wünscht sich, dass vielleicht eher Dr. Mathias Döpfner, Vorstandschef vom Springer-Verlag noch was hinzu steuert. Für mich steht Dr. Döpfner für vieles: Für eine radikale Verjüngung der überalterten Vorstandsspitze im Springer-Verlag, für den Bruch von Tabus bei der Aufarbeitung von &#8222;schwarzen Flecken&#8220; auf der Firmenverlagsgeschichte in Nachkriegsdeutschland, für transparentes Handeln, glaubwürdiges Veröffentlichen der Verlagsarchive zum Zwecke der Dokumentation von &#8222;Untaten&#8220; des Springer-Verlags in Bezug auf die Studentenbewegung und vieles mehr. <strong>Mit diesem Vorstandsvorsitzenden hat der Verlag viel gewonnen</strong>.</p>
<p><strong>So sehr ich Elke Heidenreich für ihr Lebenswerk verehre</strong>, so wenig konnte sie zum Themenfokus beitragen. Eine allerdings streng &#8222;pazifistische&#8220; Grundhaltung kann man nicht bemängeln und muss verstehen, dass diese Haltung immer &#8222;alternativlos&#8220; ist. Dabei erfahren wir noch, dass Harald Schmidt sie davor bewahrt hatte, in New York geblieben zu sein, seinerzeit. &#8222;Einem Harald Schmidt sagt man nicht ab&#8220;, sagt Heidenreich, als sie erklärt, warum sie ein paar Tage früher zurückgekehrt ist aus New York, damals. Elke Heidenreich kann nur gebetsmühlenartig sagen: &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; und &#8222;Es war ein Fehler&#8220; und &#8222;Macht schnellstens Schluss damit&#8220;. Na, wenn die Wahrheit eben so einfach ist? <strong>Siehste</strong>.</p>
<p><strong>Die ganze Sendung inhaliert</strong>, hatte ich am Morgen danach keinen Kater und kein schlechtes Gefühl. Allerdings hat Jauch auch den Ball flach gehalten. Zu tief ging die Sendung nicht. Dafür durften eigentlich alle ausreden, und das ist im Vergleich zu vielen anderen Sendungen doch schon mal, was wir vorsichtig &#8222;Kultur in diesem, unseren Lande&#8220; nennen können. <strong>Dann hat die Sendung ja durchaus etwas Anständiges verströmt, wofür Günther Jauch ja unbedingt steht</strong>.</p>
<p><strong>Der Sendung &#8222;Günther Jauch&#8220; drücke ich</strong> von heute an beide Daumen, aber meine eigenen: mir selbst zuliebe, meinem Sonntagabend zuliebe und ganz Deutschland zuliebe.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6933" title="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg" alt="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" width="400" height="305" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken-300x228.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nein, ich sagte ja schon: Ich mag Günther Jauch und oute mich als Fan</strong>. Ich wünsche seinem (neuen) Baby, dass es erwachsen wird, respektable Quoten erarbeitet und freue mich, dass Anne Will nun um eine andere Zeit ausgestrahlt werden muss. Denn Sonntagabend hatte ich früher selten Lust, den Fernseher überhaupt mal anzuschalten. Günther Jauch wird seinen Weg bei diesem Sender, auf diesem Sendeplatz und in seiner ganz eigenen Art machen, da besteht kein Zweifel.  <strong>Es ist ja nicht jeden Sonntag ein 11. September, Gott sei Dank</strong>.</p>
<p><strong>Peter Struck (SPD, Ex-Verteidigungsminister</strong>, tätschelte &#8222;dem Jungen&#8220; Günther Jauch die Wange: &#8222;Ich finde, Sie haben das auch gut gemacht&#8220;, tröstete er Jauch. Und Günther Jauch lachte, da blitzte schnell der Schalk in seinem Nacken auf, nur sah man ihn nicht, <strong>denn der Nacken leuchtet stets auf der der Kamera abgewendeten Rückenseite</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Maße: </strong><br />
&#8211; Gasometer: 2.922m² mit einer Höhe von: 77m und einem ø von 61m<br />
&#8211; Kuppelbau: 740m² mit einer Höhe von: 21m und einem ø von 30,7m<br />
&#8211; Außenfläche: 2.000m² davon 400m² Nutzfläche zzgl. 250 Besucherparkplätze</p>
<p><strong>Kapazität (auf Anfrage mit Tribünenbauten zu erweitern): </strong><br />
&#8211; maximal 600 (bestuhlt oder stehend)<br />
#Fakten zum &#8222;BERLIN GASOMETER&#8220; (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.berlin-gasometer.de/fakten.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was nun die neu entstandenen Fernsehstudios &#8222;auf dem Gasometer&#8220;</strong> in Berlin-Schöneberg angeht, überlege ich noch einen Moment. Ich hatte ein Projekt am Start, dessen Rahmen wir mit einem Hintergrundgespräch &#8222;auf dem Gasometer&#8220; verortet hatten. Ich wollte mich dort mit Klaus treffen, wir wollten das Gasometer besteigen und währenddessen wollte ich ihm ein paar, mir wichtige Fragen stellen, die die Gesamtberliner Kulturszene betreffen und seine Rolle hierbei. Ob das noch geht? <strong>&#8222;Jauch statt Klaus&#8220;, würde mich das erwarten</strong>? <strong>Von nirgendwo anders könnte man sich vermutlich besser in ein solches Gespräch stürzen, oder</strong>?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1000-11 &#8211; Lyrik: Die Rohrverstopfung #Unverblümte Textlilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempelhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenrade]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrverstopfung]]></category>
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					<description><![CDATA[Rohrverstopfung (Berlin-Lichtenrade) – 23.08.11 Dass „der Scheißdreck hier über die Wupper geschwuppert,“ sagt Frau Prinz aus Lichtenrade gerade. Dem im Hause gastierenden Heizungs-Monteur war das viel zu schwör. Er rief schnell zur zusätzlichen Handwerkerparade. Ein Rohrleistungsgefräse mit vielen, unendlichen Metern, unheimlich Gewese, Frau Prinz nur am Zetern. Der Scheißdreck ist weg, zurück blieb von allem ... <a title="1000-11 &#8211; Lyrik: Die Rohrverstopfung #Unverblümte Textlilien" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/134311/" aria-label="Mehr Informationen über 1000-11 &#8211; Lyrik: Die Rohrverstopfung #Unverblümte Textlilien">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Rohrverstopfung</strong><br />
<strong>(Berlin-Lichtenrade) – 23.08.11</strong></p>
<p>Dass „der Scheißdreck hier über die Wupper geschwuppert,“<br />
sagt Frau Prinz aus Lichtenrade gerade.<br />
Dem im Hause gastierenden Heizungs-Monteur war das viel zu schwör.<br />
Er rief schnell zur zusätzlichen Handwerkerparade.</p>
<p>Ein Rohrleistungsgefräse mit vielen, unendlichen Metern,<br />
unheimlich Gewese, Frau Prinz nur am Zetern.<br />
Der Scheißdreck ist weg,<br />
zurück blieb von allem nur ein bräunlicher Fleck.</p>
<p>Herr Fräse rät es und sein vieles Gewese<br />
Meter um Meter, war doch vom Erfolge gekrönt.<br />
Frau Prinz hat gepetert,<br />
Die Rechnung vom Fräsen las sich nicht sehr erlesen,<br />
und übrigens überwiegend bräunlich getönt,<br />
Frau Prinz nahm zum Abschluß nen Besen.<br />
Sie hat nach dem Duschen ihr Haupthaar gefönt.</p>
<p><em>(aus: Unverblümte Textlilien &#8211; Gebrauchs- und Alltagsprosa, © 2011)</em></p>
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		<title>971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/131411/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/131411/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Oświęcim]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiticker]]></category>
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					<description><![CDATA[Verhalte dich ruhig: das ist eine bekannte Aufforderung zum Gehorsam, die den Lagerinsassen in Auschwitz auf der Sammeltoilette unter abscheulichen Bedingungen aufoktroyiert wurde. Verhalte dich ruhig, sonst wirst du erschlagen! Verhalte dich ruhig ist 2011 eine ins Leere gehende Beschwichtigungsformel. Menschen zu sagen, dass das was sie tun, nicht akzeptiert werden wird. Unter gar keinen Umständen. ... <a title="971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/131411/" aria-label="Mehr Informationen über 971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3695 " title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>Verhalte dich ruhig</strong>: das ist eine bekannte Aufforderung zum Gehorsam, die den Lagerinsassen in Auschwitz auf der Sammeltoilette unter abscheulichen Bedingungen aufoktroyiert wurde.</p>
<p><strong>Verhalte dich ruhig</strong>, sonst wirst du erschlagen! Verhalte dich ruhig ist 2011 eine ins Leere gehende Beschwichtigungsformel. Menschen zu sagen, dass das was sie tun, nicht akzeptiert werden wird. Unter gar keinen Umständen. Auch in einer Wohnungseigentumsanlage nicht und sowieso nicht in Berlin-Westend. Ob dies zu den geschäftlichen Obliegenheiten eines Verwalters für Wohnungseigentum gehört? Als nämlich heute folgende Nachricht aus dem Polizeiticker quoll, <strong>da kam uns der Gedanke</strong>:</p>
<p><span id="more-10129"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10131" aria-describedby="caption-attachment-10131" style="width: 438px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg" rel="lightbox[10129]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10131 " title="Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg" alt="Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin" width="448" height="188" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10131" class="wp-caption-text">Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin (klicken!)</figcaption></figure>
<p><strong>Ich glaube</strong>: Ja, da müssen Verwalter initiativ werden und da müssen Nachbarn der Betroffenen dem Verwalter Bescheid sagen! Würden wir so etwas in einer unserer Anlagen mitbekommen, wäre wohl eine außerordentliche Wohnungseigentümerversammlung unumgänglich. Mit drastischen, klaren Worten, die an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig lassen. Deutschland im Jahr 2011. Die Frage, warum der Polizeiliche Staatschutz ermitteln muss, bleibt offen. Hier geht es auch und vor allem um Zivilcourage und &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nulltoleranzstrategie" target="_blank">zero tolerance</a>&#8222;, einen Begriff, den New Yorks ehemaliger Bürgermeister Guiliani prägte. Keine Toleranz, null!  <strong>Gesellschaftlich einschreiten</strong>. </p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10135" title="_banner.Antisemitismus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Am 01.08.1944 erfolgte der letzte Eintrag im Tagebuch der Anne Frank! Sie wurde im Konzentrationslager Bergen-Belsen Anfang 1945 von den Nazis ermordet. Ihr Vater Otto Frank, als einzig Überlebender der Familie, veröffentlichte 1945 &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220;. Simon Wiesenthal forschte 1963 Karl Silberbauer aus, der Anne Frank verhaftete und nach 1945 in Wien unbehelligt als Kriminalinspektor arbeitete! <strong>Bis heute kennt kaum jemand nicht dieses berührende Tagebuch! Warum sich nicht auch einmal schämen? Z.B. für solche Hausbewohner, wie die in Berlin-Westend, die ihre Mitbewohnerinnen antisemitisch attackieren?</strong></p>
<p><strong>Über Adolf Hitler hat Henryk M. Broder kürzlich was gesagt: </strong>Wir hatten es seinerzeit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/119711/">verlinkt</a>. Nein, Hitler kann man nicht beleidigen. <strong>Zwei Hausbewohner in Berlin-Westend hingegen schon</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9242" title="Anmerkung zu Hitler: das pupsende Würstchen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler.jpg" alt="Anmerkung zu Hitler: das pupsende Würstchen" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<div class="mceTemp"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></div>
<div class="mceTemp">
<ul>
<li>
<div class="mceTemp"> Hintergrund: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2009/11/18/in-oswiecim-toilettenregeln/" target="_blank">&#8222;Verhalte dich ruhig&#8220; &#8211; In Oświęcim gab es genaue Verhaltensregeln für den gemeinsamen Toilettengang</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/125011/">Brundibar, ein Opernstück, dass im KZ Theresienstadt aufgeführt zu werden pflegte</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/101310/">Lange genug in Deutschland gelebt zu haben, bedeutet genug zu haben von dieser braunen Soße</a>!</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Kampagnen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8832010/">Ein Stolperstein in Waltraudstr. 27 erinnert an Edith Müller</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Jahrestag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7752010/">Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde/wird in Berlin unbeachtet begangen</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Stolpersteine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stolpersteine-sind-aktive-erinnerungsbrucken/">sind aktive Erinnerungsbrücken und bedürfen individueller Befragung der Bewohner</a></div>
</li>
</ul>
</div>
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		<title>922-11 &#8211; Video: Beeindruckend: Dokumente vom Zerfließen des Aral-Sees!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7325" title="icon Internationale" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/icon.international.png" alt="icon Internationale" width="80" height="15" /></p>
<p><object id="flashObj" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="450" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=983520830001&amp;playerID=71239018001&amp;playerKey=AQ~~,AAAABDk7jCk~,Hc7JUgOccNrJEfCrmXm47o33h5TBn3UD&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="302" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" bgcolor="#FFFFFF" flashvars="videoId=983520830001&amp;playerID=71239018001&amp;playerKey=AQ~~,AAAABDk7jCk~,Hc7JUgOccNrJEfCrmXm47o33h5TBn3UD&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" seamlesstabbing="false" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"/></object></p>
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		<title>894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, ... <a title="894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123611/" aria-label="Mehr Informationen über 894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /> aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, die gerade entschärft wird. Seit 1945 lag sie unbemerkt da. #Tagesnachrichten</p></blockquote>
<p><strong>Es geht ein Gespenst um in Deutschland</strong>: ein kleiner, ekelhafter Virus. Güllemann war auch ein Virus und verbreitete sich ungeheuer schnell via Internet.  Er wurde uns erst kürzlich näher bekannt: er ist der Anachronist in dem Internethit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; (Ist der mit Ohrsand?).</p>
<p><strong>Und nun gibt es eine einzigartige Verbindung</strong> zwischen Virus Güllemann und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli" target="_blank">EHEC</a>, dem Virus, dass sich auf Grünzeugs wie Blattsalaten, Salatgurken und Tomaten voraussichtlich länger hält, als die Mindesthaltbarkeit. So wird aus erlesenen Gemüsen (vorzugsweise aus dem norddeutschen Raum) Sondermüll, den man verklappen sollte, aber nicht fressen. Wieder mal sind die Kühe an allem schuld. <strong>Erst sind sie der Grund für die Klimakatastrophe und nun für die Ungenießbarkeit von Gesundgemüsen aller Art</strong>.</p>
<p><span id="more-9555"></span></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" rel="lightbox[9555]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9556 " title="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" alt="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" width="450" height="264" /></a><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Güllemann! Kein Scheiß, Mann!</figcaption></figure>
<p><strong>Kommt nun bald das &#8222;Gülleverbot&#8220;</strong> als eine Art neues Reinheitsgebot für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft?</p>
<figure id="attachment_9687" aria-describedby="caption-attachment-9687" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" rel="lightbox[9555]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9687 " title="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" alt="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" width="450" height="319" /></a><figcaption id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!</figcaption></figure>
<p><strong>Was als &#8222;natürliche Düngung&#8220; gepriesen wurde</strong>, gilt nun als verwerfliches Tun. Oder müssen jetzt &#8222;Gülleerzeugnisse&#8220; der gewerblichen Landwirtschaft besonders hygienisch hergestellt werden? Kühe, Schweine, Hühner, alle leiden jetzt schon unsägliches Leid im Dienste der Menschheit, als Futter, Nahrung, Nahrungsmittel, Fleisch gilt inzwischen bei vielen Menschen ebenfalls als ungenießbar, und dass die Vegetarier damit Recht haben, das so zu sehen, dafür spricht immer mehr, mit steigender Tendenz. <strong>Wenn es nur nicht so schwer wäre, drauf zu verzichten</strong>.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oOaB-aT0tTs&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Keks, alter Keks (Ist der mit Ohrsand!) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelkette wird jetzt zunehmend zur Nahrungsmittelspirale</strong>, die anfängt aufzuhören, weil aufzuhören dringend angefangen werden muss. Gurken, Blattsalate und Tomaten aus dem norddeutschen Raum tragen -ersten Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge- das Virus in sich und vor dem Verzehr wird dringend gewarnt. Judith Holofernes (Sängerin Wir sind Helden) schrieb vor kurzem der BILD-Zeitung die bedeutungsschwangeren Worte: &#8222;Ich glaube, es hackt!&#8220; &#8211; <strong>Es galt nicht für Gemüse</strong>!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Operation Keks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/">Ick freu mir wie nen Kullerkeks</a></li>
<li>Operation Glückskeks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7292010/">Der Wind hat mir ein Lied erzählt</a></li>
</ul>
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		<title>843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor vielen, vielen Jahren -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht ... <a title="843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118611/" aria-label="Mehr Informationen über 843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-278 alignnone" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9121" title="Antiquariat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg" alt="" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Vor vielen, vielen Jahren</strong> -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht einverstanden: denn diese hatten den Verwalter aus Gründen ihrer eigenen Zufriedenheit noch einmal als Verwalter bestellt. Denn er war der Verwalter schon seit noch viel mehr Jahren. Ja, wenn man heute zurückschaut, dann war er sogar &#8222;der dienstälteste Verwalter dieser WEG aller Zeiten&#8220;. <strong>Keiner hatte je länger dieses Amt ausgeübt</strong>.</p>
<p><strong>Heute übrigens ist dieser Verwalter nicht mehr deren Verwalter</strong>. Er entschloß sich 2010, die im Dezember 2010 auslaufende Verwalterbestellung nicht zu erneuern, um ab 01.01.2011 erneut per mehrheitlichem Beschluss zum Verwalter bestellt zu werden. <strong>Dies hätte nach seiner Auffassung keinen Sinn</strong>.</p>
<p><span id="more-9120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_137-2" aria-describedby="caption-attachment-137-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137-2" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die hier dargestellte Geschichte ist wie aus dem Tollhaus des Lebens, sie kann als Erklärung des Begriffs &#8222;Gerichtsferien&#8220; verstanden werden und als vollkommene Neudefinition dieses Behördenjargons.</p></blockquote>
<p><strong>Die Gründe dafür lagen in verschiedenen Ebenen</strong>, aber hauptsächlich auf einer: es gab in dieser Wohnanlage ein &#8222;querulatorisches Potenzial&#8220;. Die Anlage bestand aus -sagen wir- 24 bis 25 Parteien, die Wohnungseigentümer hatten Mitte der Siebziger Jahre dort Reihenhäuser erworben, die sich in Form des Wohnungseigentums seit dem bewohnten. Das &#8222;querulatorische Potenzial&#8220; bestand nun aus älter gewordenen, in die Jahre gekommenen  Wohnungseigentümern aus &#8222;bildungsnahen Schichten&#8220;, eine Vielzahl von Wohnungseigentümern hatten &#8222;mindestens&#8220; Hochschulerfahrung, teils als Professoren von deutschlandweitem Ruf.</p>
<p><strong>Es begab sich aber</strong>, dass einige der Wohnungseigentümer, es waren im Kern vier oder fünf, sich jeweils zu &#8222;Minderheiten&#8220; zusammenrotteten, wobei man dies Wort nicht verwendet im &#8222;schicklichen Sprachgebrauch&#8220;, doch es erklärt ganz gut, was es meint.  Im wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren, bei unterschiedlichen Antragsgegenständen, genossen die Damen und Herren unterschiedliche Spieltage, -wochen, -monate, wobei die Konstellation, wie in Gesellschaftsspielen nicht unüblich, spieletaktisch gewieft wechselte. Mal Frau Dinslaken (Name geändert) gegen &#8222;Alle&#8220;, mal Prof. Tonngarten (dito) und Frau Frenzel (dito) gemeinsam gegen die Anderen. Undsoweiter und so fort. Das Pläsierchen ihres &#8222;Mensch, ärgere dich!&#8220;-Spiels im wesentlichen: Abrechnungen der Gemeinschaft anfechten. Oder einfach nur &#8222;Verwalter ärgern&#8220;.</p>
<p><strong>So begab sich anno domini 2005</strong>, dass besagte Frau Dinslaken die Entscheidung der Übrigen anfocht, den Verwalter zu bestellen.</p>
<p><strong>Eine Entscheidung bekam Frau Dinslaken schon bald</strong>. Das Amtsgericht Schöneberg, Außendienststelle WEG-Angelegenheiten, beurteilte das Schriftsätzliche und wies die Anfechtung mangels Erfolgsaussicht zurück. Es sei im übrigen gerichtsbekannt, dass der Verwalter dieser WEG es &#8222;ersichtlich schwer&#8220; hätte. Es sei &#8222;eine ganz schwierige Gemeinschaft&#8220;. Das Rechtsmittel von Frau Dinslaken gegen die ablehende Entscheidung des Amtsgericht verhandelte schliesslich auch das Landgericht. Die Sache sah nicht sonderlich kompliziert aus, befand das Landgericht und entschied sich, das Rechtsmittel von Frau Dinslaken &#8222;einem Einzelrichter&#8220;, einer Einzelrichterin zu überlassen. Denn sonst wurden seinerzeit solche Sachen &#8222;zu dritt&#8220; richterseitig abgehandelt. <strong>Ganz einfach</strong>.</p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="(max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<p><strong>Nun tagte das Landgericht</strong> &#8222;anno zwirn&#8220;, sagen wir Anfang 2007, mündlich zur Sache. Die Vorsitzende, durchaus als sehr gewissenhafte, ordentlich agierende Richterin bekannt, rief Frau Dinslaken sehr eingehend zur Ordnung, doch irgendwann schüttelte die Vorsitzende dann nur noch den Kopf. Denn die Klägerin zeigte sich immer noch etwas wirr und vor allem uneinsichtig. Sie habe nichts vorgetragen, was es rechtfertige, einer Mehrheitsbeschlussfassung der Versammlung in Ende 2004 &#8222;per Richterbeschluss&#8220; einzugreifen. Vorgreiflich sei, was die Menschen selbst wünschten. Sie solle noch weiteres vortragen.</p>
<p><strong>Nun wechselte das Dezernat</strong>, die ordentliche Richterin entschwand aus der &#8222;Kammer des Schreckens&#8220;, das ist die Kammer für Wohnungseigentumsangelegenheiten. Ja, manche meinen sogar, es handele sich dabei um eine Art Strafsenat. Das stimmt natürlich nicht. Der neue Richter nahm die Sache an sich. Und nun geschah nichts mehr. Doch: Einige Erinnerungen schickten der Verwalter und ein am Verfahren beteiligter Wohnungseigentümer, die die Sache nunmehr zum Abschluss bringen mochten. Eine Entscheidung ist auch heute noch nicht da. Allerdings gibt es jetzt ein bemerkenswertes Schreiben. Um zur Rechtsfortbildung beizutragen, veröffentlichen wir den Wortlaut des unter dem 11.04.2011 (also sechs Jahre nach der angefochtenen Verwalterbestellung) ergangenen richterlichen Schriftsatzes.</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat)</p>
<p style="text-align: center;">In der Sache</p>
<p>Dinslaken ./. Tonngarten betreffend Wohnungseigentumsanlage Alsterwasserboulevard/Elbeweg in 12345 Berlin (alle Daten verändert)</p>
<p>wird darauf hingewiesen, dass sich die Sache -bedingt durch die leider überlange Verfahrensdauer, für die um Entschuldigung gebeten wird, in der Hauptsache erledigt haben dürfte, denn der Beschluss vom 14.12.2005 sah eine Bestellung der Beteiligten auf unbestimmte Zeit vor, was dahin auszulegen ist, dass die Bestellung für die gesetzliche Höchstdauer von 5 Jahren erfolgen sollte (vgl. dazu OLG Münehen NZM 2007, ; 647). Da die Bestellung ab dem 1.1.2006 erfolgt ist, ist die Amtszeit abgelaufen, was zur Erledigung der Hauptsache führt, die in nach altem Recht zu behandelnden Sachen auch ohne entsprechende Erklärungen der Beteiligten schon dann festzustellen ist, wenn aus Rechtsgründen tatsächlich eine Erledigung vorliegt. Auf die Erfolgsaussichten der Sache kommt es dann nur im Zusammenhang mit der unter Billigkeitsgesichtspunkten zu treffenden Kostenentscheidung an. Diese wird nun ergehen.</p>
<p style="text-align: center;">(Ende Zitat)</p>
<p style="text-align: left;"><strong> Ja, liebe Kinder</strong>, das ist schon bemerkenswert, oder? Einfacher formuliert: <strong>Die Sache hat sich durch Liegenlassen erledigt</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Noch niemand hat den Dienstbegriff so verwendet und doch besitzt er eine ganz eigene Relevanz: Spricht man vom &#8222;dienstältesten WEG-Verwalter dieser Wohnanlage aller Zeiten&#8220;, so wird ein gewisses querularorisches Grundpotenzial der Wohnungseigentumsanlage erahnbar, dass dazu führt, das niemand einem Verwalter der bezeichneten Anlage eine längere Dienstzeit zutraut. Dann kann das heißen, der Verwalter wird sowieso demnächst wieder abgesägt, weil er es nicht schafft, die zerstrittenen Persönlichkeiten der Anlage zu einigen. Oder es bedeutet, dass niemand sich freiwillig so eine Anlage antut. Was allerdings den vielen, besonders netten Menschen in der Anlage nicht gerecht wird, die das querulatorische Potenzial einzelner Miteigentümer auszubaden haben. Besteht aber die Anlage schon seit längerem, so gilt die Anscheinsvermutung, dass der als &#8222;Dienstältester &#8230;.(wie oben)&#8220; beschriebene Verwalter es immerhin für eine unerwartet lange Zeit geschafft hat, eine fast Verwaltung zu nennende Gesamtatmosphäre herzustellen. Das spricht dann in erster Linie erst einmal nicht gegen ihn. Dann wäre es jedenfalls nicht abwegig, die Amtsphase bis zur entgültigen Niederschlagung des Verwalters als &#8222;Mediationsphase&#8220; zu bezeichnen, also eine Art &#8222;Westfälischer Frieden&#8220;, mag dieser im Einzelfall auch noch so teuer erkauft sein. #Verwalterischer Konfuzismus, Esoterische Verwalterkunde, gesichtspunkte.de © 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Man merkt der Sache an, sie muss jetzt weg</strong>. Und übrigens ist diese &#8222;gereifte Erkenntnis&#8220; (bei Gericht) noch lange kein Faktum dergestalt, dass nun der Herr Vorsitzende eine &#8222;billige Kostenentscheidung&#8220; trifft. Er hatte während eines Telefonats mit dem seinerzeitigen Verwalter, der sich nach dem Fortgang der Sache erkundigte, seine persönliche Auffassung &#8222;durchscheinen&#8220; lassen und da ahnte man, es gäbe -bedingt durch diesen Richterwechsel- wohl nicht nur frischen Wind, hier: durch liegen lassen, sondern auch eine andere Rechtsmeinung. Und so halten wir für den eigenen Erkenntnishorizont zusätzlich fest, dass die Inanspruchnahme von Gerichten auch &#8222;eine Art pervertierte Verselbständigung&#8220; von vollkommen willkürlichen Erkenntnissen Dritter (in diesem Fall: Richter) nach sich ziehen können, die mit dem Hier und Jetzt bzw. dem Hier und früher (hier: Anfang 2006) überhaupt nichts mehr zu tun haben. Alte Richterin, alte Sacheinschätzung, Vertrautheit mit Rechtsmeinung, die sich über ein tätiges Verfahren entwickeln konnte. Break. Neuer Richter, neue Rechtsmeinung, aber keinerlei Erörterung mit den Parteien, liegen lassen, Hauptsache erledigen durch nichts tun und dann &#8222;Deckel druff&#8220;, Kostenentscheidung &#8222;nach Billigkeitsgesichtspunkten&#8220;.  Wir bitten die rechtsprechenden Instanzen von Berlin um Verständnis: <strong>Da hier Gesichtspunkte wörtlich angesprochen sind, besteht Berichts- bzw. Publizitätspflicht</strong>.</p>
<p><strong>Das alles ist weder gerecht noch billig</strong>. Es ist eine Riesen-Schweinerei! <strong>Er mag Kritik nur, wenn sie laut ist. Der Bloggwart, nicht der Richter</strong>.</p>
<p><strong>Ob die Wohnungseigentümerin noch lebt</strong>, die diese gerichtliche Entscheidung begehrte? Klar ist folgendes: Ihr Gesundheitszustand hat sich in den letzten fünf Jahren so stark verschlechtert, dass ihr heute eine geordnete Wahrnehmung ihrer Interessen, wie im Zeitpunkt der Einleitung ihres Verfahrens, schlicht nicht mehr möglich ist. Es hätte auch schlimmer können: dann wäre als &#8222;Hauptsache&#8220; lediglich noch der Tod der Klägerin festgestellt worden, aber was wäre dann &#8222;billig&#8220;? <strong>Geschmackloser Gedanke</strong>. <strong>Rechtstaatlichkeit ist anders</strong>.</p>
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		<title>838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:58:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jahrgang 1898 Verhaftet 7.8.1943 &#8218;Hochverrat&#8216; Hingerichtet 20.4.1944 Plötzensee schrieb einen Abschiedsbrief: Liebe Frau ! Die letzten Grüße sendet Dir Dein Paul. Werde Deiner gedenken bis zum letzten Atemzug. Grüße Bernhart und Jule, Johann und Maria nebst Tante Tine und Kinder, Peter, Maria und Kinder, Trautchen, Jupp und die Kleinen. Auch Anna Krauth grüße (Quelle: hier) ... <a title="838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1181-11/" aria-label="Mehr Informationen über 838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7106" aria-describedby="caption-attachment-7106" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7106" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg" alt="Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin" width="1000" height="1000" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-7106" class="wp-caption-text">Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Jahrgang 1898<br />
Verhaftet 7.8.1943<br />
&#8218;Hochverrat&#8216;<br />
Hingerichtet 20.4.1944<br />
Plötzensee</p>
<p>schrieb einen Abschiedsbrief:<br />
Liebe Frau ! Die letzten Grüße sendet Dir Dein Paul. Werde Deiner gedenken bis zum letzten Atemzug. Grüße Bernhart und Jule, Johann und Maria nebst Tante Tine und Kinder, Peter, Maria und Kinder, Trautchen, Jupp und die Kleinen. Auch Anna Krauth grüße (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de/stolpersteine_paul_bukowski.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Als wir uns entschlossen</strong>, in der Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. einen Stolperstein verlegen zu lassen, bzw. dessen Verlegung finanzieren zu wollen, wussten wir bereits von mehr als zwanzigtausend verlegten Stolpersteinen &#8222;all over Europe&#8220;. Dass Berlin nicht Gelsenkirchen ist, ist richtig. Dass sich aber Gelsenkirchen auch in Berlin abgespielt hat, wird deutlich, wenn man die Website des Projekts Stolpersteine -Gelsenkirchen- ansteuert. Auf diese Weise war Gelsenkirchen einmal auf furchtbare Weise der &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, von dem sich die Schergen von Heinrich Himmler Futter für ihre Tötungsindustrie zuführten. Denn dort lebte früher <strong>Paul Bukowski</strong>, der in Plötzensee hingerichtet wurde. <strong>Der Mund verstummt, aber das Herz schweigt nie</strong>! Ein Stolperstein kostet den Spender/Finanzier übrigens bisschen über 90,- €. <strong>Gut investiertes Geld</strong>!</p>
<p><span style="color: #888888;">(Mit Dank an Szuzsi Klara Schindler via facebook)</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Projekt-Website: <a title="externer Link" href="http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de" target="_blank" rel="noopener">Stolpersteine Gelsenkirchen</a></li>
<li>Zehlendorf: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8832010/" target="_blank" rel="noopener">Erinnerungen an Edith Müller, die in der Waltraudstr. wohnte</a></li>
</ul>
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		<title>822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 11:32:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. ... <a title="822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/116511/" aria-label="Mehr Informationen über 822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<p><strong>Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. Kein Zufall, dass auch andere Jubiläen anstehen. Eins davon: 25 Jahre Tschernobyl.</strong></p>
<p><strong><span id="more-9013"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GsN3icByqUo&#8220;]<strong><br />
</strong><span style="color: #888888;">Major Tom &#8211; Peter Schilling (Extended Version) &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Man fragt sich allerdings</strong>: Wäre denn letzteres überhaupt zum Anlass genommen worden für eine &#8222;totale Erinnerung&#8220;, wäre Fukushima nicht passiert? Leise Zweifel, ob das nicht alles doch ein bisschen verlogen ist?</p>
<p><strong>Der Mensch im Weltall</strong>, das hat aber auch was Gutes: Von oben lässt sich der Niedergang des Planeten Erde besser beobachten. Sozusagen distanzierter. Allerdings kann man die Löcher über der Erde nicht sehen, ohne sie speziell einzufärben. Schon Kurt Tucholsky fachsimpelte: &#8222;Ein Loch ist ein umgrenztes Nichts.&#8220; (Wo kommen die Löcher im Käse her?)</p>
<p><strong>Uns muss tatsächlich bange werden</strong>, wenn wir die letzten, sehr viel häufiger auftretenden &#8222;Naturereignisse&#8220; bewusster betrachten. Allein die Häufigkeit der Schreckens- bzw. Horrormeldungen aus aller Welt müsste uns Anlass geben, über die weitere Vorgehensweise des Menschen intensiver nachzudenken. Denn &#8222;machen wir uns die Erde Untertan&#8220;, so schlägt der Planet Erde vielleicht irgendwann zurück? Gedemütigt, gebeutelt, in furchtbare Umweltschäden getaucht. In Deutschland ist Bitterfeld &#8222;renaturiert&#8220; worden, in China ist derartiges wohl kaum zu erwarten. <strong>Der Mensch ist eine Umweltsau</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Die totale Erinnerung&#8220;</strong> an bleibende Bilder und Ereignisse, die sich den Menschen in das kollektive Gedächtnis einbrannten, stellt dieser Tage die Redaktion des SPIEGEL zusammen. Es sind die Bilder von der Ermordung von John F. Kennedy, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, &#8222;nine eleven&#8220; in New York und vieles mehr. Jurij Gagarin war mit 27 Jahren bereits zum Held der Sowjetunion aufgestiegen. Er zerschellte in einem Flugzeug 1968 und wurde sich infolgedessen niemals richtig bewusst darüber, dass dieser Titel eines Tages nichts mehr bedeuten würde. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr.</p>
<p><strong>Allerdings könnte das Festhalten an Weltprogrammen</strong> zur Erforschung des Weltalls durchaus Sinn haben: Sollte der Planet Erde einmal vollkommen unbewohnbar werden, so wird es ja Zeit für &#8222;Ersatzwohnraum&#8220; anderswo. Für unsere Berufsbranche allerdings gibt es dann nicht mehr vergleichbar viel zu tun: die Verwaltung fremder Galaxien wird weder als Unterpunkt des derzeitigen Berufsbilds Immobilienkaufmann angeboten, noch steht überhaupt in Aussicht, dass die Menschen dann noch über so bürgerliche Gesichtspunkte wie &#8222;zur Miete wohnen&#8220; oder &#8222;Wohnen im Wohnungseigentum&#8220; relevante Gedanken verschwenden werden!</p>
<p><strong>Dann gibt´s im All einen Urknall</strong> und die alte Wunschvorstellung der Politrockband Ton, Steine, Scherben wird wahr: Wir zahlen keine Miete mehr. Sind am Ende diese Weltveränderer, die auf ein Leben nach der Erde hin arbeiten, rote Utopisten, eine Art &#8222;nachträgliche 5. Kolonne Moskaus&#8220;. Das war früher ein geflügeltes Wort. Heiner Geißler hat es früher gern verwendet. Inzwischen hat er sich sehr verändert: <strong>Altersweisheit</strong>.</p>
<p><strong>Zeit auch</strong>, an Major Tom zu gedenken, den <strong>Peter Schilling </strong>einst besang. &#8222;<strong>Völlig losgelöst von der Erde&#8230;..</strong>&#8220;</p>
<p><strong>Wer hat schon Antworten auf diese Fragen?</strong></p>
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		<title>804-11 &#8211; News: Stimmt es, dass bei uns Radioaktivität aus Japan ankommt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 06:07:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Quelle: www.blackbirds.tv) Auch und gerade die Medien sind wie einer dieser ekelhaften, vernichtenden Tsunamis: wer die google-News täglich visuell auswertet und die Berichterstattung am Beispiel der atomaren Katastrophe von Fukushima beobachtet, stellt schnell fest, dass die Fernsehberichterstattung eine viel, viel kürzere Halbwertzeit hat als Plutonium (Halbwertzeit: 24.000 Jahre). Die Medien hingegen sind längst über uns ... <a title="804-11 &#8211; News: Stimmt es, dass bei uns Radioaktivität aus Japan ankommt?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/114711/" aria-label="Mehr Informationen über 804-11 &#8211; News: Stimmt es, dass bei uns Radioaktivität aus Japan ankommt?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-162 alignnone" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_8914" aria-describedby="caption-attachment-8914" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Radioaktivitaet.jpg" rel="lightbox[8913]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-8914  " title="Radioaktivität - Änderungsentwurf von blackbirds.tv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Radioaktivitaet.jpg" alt="Radioaktivität - Änderungsentwurf von blackbirds.tv" width="450" height="398" /></a><figcaption id="caption-attachment-8914" class="wp-caption-text">Radioaktivität - Änderungsentwurf von blackbirds.tv</figcaption></figure>
<p><em><span style="color: #888888;">(Quelle: www.blackbirds.tv)</span></em></p>
<blockquote><p>Auch und gerade die Medien sind wie einer dieser ekelhaften, vernichtenden Tsunamis: wer die google-News täglich visuell auswertet und die Berichterstattung am Beispiel der atomaren Katastrophe von Fukushima beobachtet, stellt schnell fest, dass die Fernsehberichterstattung eine viel, viel kürzere Halbwertzeit hat als Plutonium (Halbwertzeit: 24.000 Jahre). Die Medien hingegen sind längst über uns hinweg geschwappt, haben uns in Nachrichten rund um die Uhr ersäuft und zogen sich dann zurück ins Meer der Belanglosigkeiten. Was bleibt: viele Ertrunkene!</p></blockquote>
<p><strong>Mit dem Ersten sieht man gut, auf dem Zweiten besser</strong>? Okay, aber in dieser relevanten Frage, auf deren Beantwortung wir insgeheim in den letzten zwei Wochen immer wieder mal gehofft haben, ist nun das Blog der Tagesschau vorgeprescht und nimmt das Thema auf: Stimmt es, dass Strahlung aus Fukushima zu uns herüberweht? Wir halten diesen Blogeintrag für so wichtig, dass wir ihn verlinken.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-8913"></span><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;63MLEzY3G-8&#8243;]</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Kraftwerk &#8211; Radioaktivität (Livemitschnitt 2004) &#8211; via Youtube</span></em></p>
<blockquote><p>Strahlentod und Mutation durch die schnelle Kernfusion. #Liedtext Kraftwerk &#8222;Radioaktivität&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Inwieweit es zutrifft</strong>, dass sich die Medien jetzt darüber verabredet haben, die Berichterstattung über den &#8222;collapsed&#8220; Siedewasserreaktor nach Eintritt der ärgsten Befürchtungen, einer Kernschmelze, spürbar &#8222;herunterzukochen&#8220;, kann nur gemutmaßt werden. Schon herrschen so weltweit relevante Berichterstattungspunkte wie Landtagswahlen, Fußballspiele (im Volksmund: Testspiele) und dergleichen dominierend vor.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Blog Tagesschau: <a title="externer Link" href="http://blog.tagesschau.de/2011/03/25/stimmt-es-dass-strahlung-aus-fukushima-jetzt-auch-bei-uns-angekommen-ist/" target="_blank">Stimmt es, dass Strahlung aus Fukushima jetzt bei uns angekommen ist</a>?</li>
<li>Prognosen: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112611/" target="_blank">Beste Grüße aus Tutukaka, aber wo bitte liegt Tutukaka</a>?</li>
</ul>
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		<title>779-11 &#8211; Positionen: Bleibt angesichts von Fukushima noch Zeit über die Lage nachzudenken?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/112211/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/112211/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 09:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroshima]]></category>
		<category><![CDATA[Nagasaki]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch ohne Worte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8743" title="Japan" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Japan.jpg" alt="" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Japan.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Japan-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Japan-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Noch ohne Worte.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama Cass]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum&#8220; &#8211; Motto des Blogs &#8222;Balu auf Reisen&#8220; des verschollenen Weltumseglers Bodo Rufenach. &#8211; Dream A Little Dream! (Mama Cass) Nein, einen Nachruf auf einen Unbekannten zu schreiben, dessen Tod noch gar nicht festgestellt ist, gehört sich nicht. Und gesichtspunkte.de ist ein &#8222;Fachmagazin&#8220; für den bewohnten Mehrfamilienhauskomplex. Hingegen ... <a title="722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/106511/" aria-label="Mehr Informationen über 722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum&#8220; &#8211; Motto des Blogs &#8222;Balu auf Reisen&#8220; des verschollenen Weltumseglers Bodo Rufenach. &#8211; Dream A Little Dream! (Mama Cass)</p></blockquote>
<p><strong>Nein, einen Nachruf auf einen Unbekannten zu schreiben</strong>, dessen Tod noch gar nicht festgestellt ist, gehört sich nicht. Und gesichtspunkte.de ist ein &#8222;Fachmagazin&#8220; für den bewohnten Mehrfamilienhauskomplex. Hingegen ist Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch, ein Schiff auf Weltumsegelung und dessen Kapitän ist nun sehr wahrscheinlich tot, von Bord gegangen, mitten in der Karibik. <strong>Unglaublich interessant ist sein Blog zu lesen</strong>.</p>
<p><span id="more-8365"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vZPmZ64m3_4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/vZPmZ64m3_4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Mama Cass Elliot &#8211; Dream A Little Dream (via youtube)</span> </em></p>
<p><strong>Und wer es dennoch &#8222;heimeliger&#8220; zuhause findet</strong>, als auf hoher See, dem sei die Weltblogumsegelung virtuell angeraten: in der Scheinwelt des Internet.</p>
<p><strong>Viel Spaß und danke an den verschollenen Blogger</strong>, dessen Tagebuch nun jäh endete und von seinem Bruder in Deutschland nur noch mit &#8222;additional infos&#8220; über den Kenntnisstand der Nachforschungen aktualisiert wird. Wer auch immer die Scheinwelt des Internet beklagt, mag sich vor Augen halten, wie gutgemachtes Internet die Wirklichkeit komplett abbildet. <strong>Mit zum Teil erschreckender, sehr naher Präzision und Erlebnisdichte</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aufregend: <a title="externer Link" href="http://www.balu-auf-reisen.de" target="_blank">Das Blog &#8222;Balu auf Reisen&#8220;</a> (Startseite)</li>
<li>Beängstigend: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12089438/Die-verzweifelte-Suche-nach-Segler-Bodo-Rufenach.html?wtmc=yahoo.lo&amp;nopopunder" target="_blank">Die Welt meldet &#8222;In der Karibik verschollen&#8220;&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>711-11 &#8211; Polaroid des Tages: Oazapft is! Ein 2 m großes Monstrum hängt an der Rinne! Und nu?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 07:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Eiszapfen]]></category>
		<category><![CDATA[Polaroid des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Bitte prüfen: Zwischen Xystr. 1+2 hinten Hof großer 2 m großer Eisdildo an Dachrinne, droht herabzufallen, was veranlassen? Ggf. Industriekletterer? (SMS-Nachricht an Hauswart)( Die Sache ist am 23.12. eingetroffen. Das Büro war geschlossen. Still und leise, wie Weihnachten nun mal ist, traf die Email ein, und im Anhang war dieses Foto versteckt. Niemand war da, ... <a title="711-11 &#8211; Polaroid des Tages: Oazapft is! Ein 2 m großes Monstrum hängt an der Rinne! Und nu?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/105410/" aria-label="Mehr Informationen über 711-11 &#8211; Polaroid des Tages: Oazapft is! Ein 2 m großes Monstrum hängt an der Rinne! Und nu?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6180" title="Polaroid.des.Tages_Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Polaroid.des_.Tages_Banner.jpg" alt="" width="231" height="30" /></p>
<figure id="attachment_8266" aria-describedby="caption-attachment-8266" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/PdT_Eiszapfen.an_.Dachrinne.jpg" rel="lightbox[8265]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-8266  " title="Polaroid des Tages - Oazapft is, an der Dachrinne!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/PdT_Eiszapfen.an_.Dachrinne.jpg" alt="Polaroid des Tages - Oazapft is, an der Dachrinne!" width="450" height="529" /></a><figcaption id="caption-attachment-8266" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages - Oazapft is, an der Dachrinne!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte prüfen: Zwischen Xystr. 1+2 hinten Hof großer 2 m großer Eisdildo an Dachrinne, droht herabzufallen, was veranlassen? Ggf. Industriekletterer? (SMS-Nachricht an Hauswart)(</p></blockquote>
<p><strong>Die Sache ist am 23.12. eingetroffen</strong>. Das Büro war geschlossen. Still und leise, wie Weihnachten nun mal ist, traf die Email ein, und im Anhang war dieses Foto versteckt. Niemand war da, Betriebsruhe, Weihnachtsfrieden. Okay, stimmt nicht ganz: die Email wurde doch bemerkt. Das sind Zauberer, so Hausverwalterleutz, die das Büro zumachen und dann nichtsdestotrotz auf eine Email rechtzeitig reagieren können. Es gebot die Weihnachtsruhe, über alles Weitere den Mund zu halten. <strong>Weg ist er jedenfalls</strong>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(VÖ zeitversetzt 03.01.)</span></p>
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		<item>
		<title>691-10 &#8211; Friedensnobelpreis: Carl von Ossietzky war 1936 nicht in der Lage, seinen Nobelpreis abzuholen &#8211; Aha!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/103410/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 07:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
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					<description><![CDATA[DER SPIEGEL schreibt u.a.: Seine größte Ehrung erlebt er hinter Gittern. In Norwegen wird der Friedensnobelpreis an Liu Xiaobo verliehen, in Abwesenheit, denn Chinas wütendes Regime hält den Dissidenten im Gefängnis fest. Erstmals seit Jahrzehnten bleibt der Preis in Oslo &#8211; und der wichtigste Platz im Saal verwaist. (vom 10.12.2010) Wir haben seit einiger Zeit hier oben ... <a title="691-10 &#8211; Friedensnobelpreis: Carl von Ossietzky war 1936 nicht in der Lage, seinen Nobelpreis abzuholen &#8211; Aha!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/103410/" aria-label="Mehr Informationen über 691-10 &#8211; Friedensnobelpreis: Carl von Ossietzky war 1936 nicht in der Lage, seinen Nobelpreis abzuholen &#8211; Aha!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7551" aria-describedby="caption-attachment-7551" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7551 " title="China - Land des gefrorenen Lächelns!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Alles.rot_.vor_.Wut_Land.des_.jpg" alt="China - Land des gefrorenen Lächelns!" width="450" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-7551" class="wp-caption-text">China - Land des gefrorenen Lächelns!</figcaption></figure>
<p><strong>DER SPIEGEL schreibt u.a.:</strong></p>
<blockquote>
<p id="spIntroTeaser">Seine größte Ehrung erlebt er hinter Gittern. In Norwegen wird der Friedensnobelpreis an Liu Xiaobo verliehen, in Abwesenheit, denn Chinas wütendes Regime hält den Dissidenten im Gefängnis fest. Erstmals seit Jahrzehnten bleibt der Preis in Oslo &#8211; und der wichtigste Platz im Saal verwaist. (vom 10.12.2010)</p>
</blockquote>
<p><strong>Wir haben seit einiger Zeit</strong> hier oben rechts diesen rot eingefassten Nationalwimpel, der das chinesische Wort &#8222;Freiheit&#8220; ausdrückt und der sich China zum Trotz -China interessiert´s expressis verbis nicht- <strong>für die Freiheit des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiabo einsetzt</strong>.</p>
<p><span id="more-8125"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc4/hs995.snc4/76861_121183247943496_115460391849115_143125_5007912_n.jpg" rel="lightbox[8125]"><img decoding="async" class=" " title="Gefunden bei facebook-Gruppe (Link unten)" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc4/hs995.snc4/76861_121183247943496_115460391849115_143125_5007912_n.jpg" alt="Gefunden bei facebook-Gruppe (Link unten)" width="450" height="370" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Gefunden bei facebook-Gruppe (Link unten)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Globalisierung</strong>: Alle Menschen sind Nachbarn: überall! So groß ist die Welt nun wieder auch nicht! Wegschauen bei Bedarf ist eine Sache von Globalisierungsgegnern von Fall zu Fall! <strong>Oder</strong>? DER SPIEGEL schreibt denn auch, dass erstmals seit sieben Jahrzehnten der Preis vor einem leeren Stuhl verliehen werden muss: &#8222;Als der Preis für 1935 dem deutschen Publizisten Carl von Ossietzky 1936 zugesprochen wurde, ließ das NS-Regime weder den Inhaftierten noch Angehörige nach Oslo reisen. Ossietzkys Anwalt nahm das Preisgeld entgegen &#8211; und verschwand damit.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Nun wissen wir daher auch genauer</strong>, an was uns die fortwährende Inhaftierung des chinesischen Nobelpreisträgers erinnert und wir hören und sehen mit Interesse, wie China sogar eigene kleine &#8222;Friedenspreise&#8220; unters Volk streut. Ein wichtiger Kurator im chinesischen Preisverleihungsspiel sagt denn auch vor Journalisten schnell und artig, man werde in fünfhundert Jahren mehr darüber wissen, wer wirklich in die Geschichte eingegangen sei? <strong>Liu Xiabo eben nicht, denn der wird jetzt totgeschwiegen</strong>. <strong>Es gibt eine geschichtlich parallele <span style="text-decoration: line-through;">Frikadelle</span> Gammelfleischbulette</strong>!</p>
<blockquote><p>„Nach längerer Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, den mir zugefallenen Friedensnobelpreis anzunehmen. Die mir von dem Vertreter der Geheimen Staatspolizei vorgetragene Anschauung, dass ich mich damit aus der deutschen Volksgemeinschaft ausschließe, vermag ich nicht zu teilen. Der Nobelpreis für den Frieden ist kein Zeichen des inneren politischen Kampfes, sondern der Verständigung zwischen den Völkern.“ <cite>– Carl von Ossietzky (Quelle: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Ossietzky" target="_blank">hier</a>)</cite></p></blockquote>
<p><strong>Die Haltung von Carl von Ossietzky</strong> den Nobelpreis betreffend überzeugt. Und wenn China diese Einschätzung immer dann nicht zu teilen in der Lage ist, wenn der Preisträger aus dem eigenen Land kommt und für als Kritiker im eigenen Lande missliebig ist, müssen die übrigen &#8222;Völker der Welt&#8220; nicht stillhalten, und als Berliner rufen wir laut aus: Ihr Völker der Welt! <strong>Schaut auf dieses Land</strong>!</p>
<p><span style="color: #888888;"><em><a href="http://www.berlin.de/imperia/md/audio/rbm-skzl/reuter-rede/ihr_voelker_der_welt.mp3">ihr_voelker_der_welt.mp3</a></em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Ernst Reuter &#8211; Redeausschnitt, der Satz &#8222;Ihr Völker der Welt&#8220;</em></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Und mit Ernst Reuter lässt sich dann auch trefflich fordern, dass dieses schöne Land mit einer Jahrtausende alten, bewundernswerten Kultur der asiatischen Weisheit auf gar keinen Fall &#8222;Chinas wütendem Regime&#8220; (Der Spiegel, Link unten) preisgegeben werden darf. Denn was dieses Regime mit Andersdenkenden macht, lässt sich nicht relativieren und mit älterem Unrecht vergleichen. Hier und jetzt spielt diese Musik! Leider!</span></p></blockquote>
<p><strong>Vor dem wirtschaftlichen Druck und der Power</strong>, die China auf die Weltbürger aller Kontinente ausübt, knicken inzwischen neuesten Berichten zufolge mehr als zwanzig Nationalstaaten ein. Das ist unverständlich. Wir erlauben es uns als aktive Demokratie, gegen alles Mögliche zu sein. Es ist offenkundig ein Verstoß gegen die Menschenrechte, Liu Xiabo zu inhaftieren. Wo bleiben denn jetzt die Heerscharen von Menschen, die Chinas überholtes Verhalten angesichts von Stuttgart21, Wiederingangsetzung der Atomkraftwerke und dergleichen an den Pranger stellen? Ist China zu weit weg? Mitnichten: <strong>China ist überall, geh einkaufen</strong>! <strong>Mit einem gefrorenen Lächeln</strong>!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733777,00.html" target="_blank">DER SPIEGEL vom 10.12.2010 &#8211; Ein leerer Stuhl für Liu Xiabo</a></li>
<li>Facebook: <a title="externer Link" href="http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Die-Farbe-Rot-und-die-Volksrepublik-China/115460391849115" target="_blank">Die Farbe Rot und die Volksrepublik China (Account erforderlich)</a></li>
<li>Politik.de: <a title="externer Link" href="http://blog.politik.de/blogschau/titel-ohne-mittel/3749/" target="_blank">Das Blog von politik.de fasst die Meinungswelt deutscher Blogger zusammen</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">***</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="text-decoration: underline;">Redaktionshinweis<img decoding="async" class="size-full wp-image-8135 alignright" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></span></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;">Können wir von China lernen? Oder China von uns? Gibt es sie noch und gab es sie je, die &#8222;Gelbe Gefahr&#8220;? (Ewige Frage des west-östlichen Kulturkampfes der Weltvölker)</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #888888;">Wer sich fragt, inwieweit dieser Artikel mit dem Bewohnen von Mehrfamilienhäusern zu tun hat und daher Gegenstand der hiesigen Berichterstattung sein muss, dem soll noch gesagt werden: Soweit hier bekannt, sitzt Liu Xiabo im Hochsicherheitsgefängnis für Strafgefangene ein. Es handelt sich dabei ganz sicher um ein (mindestens) mehrere Familien fassendes Gebäudeensemble, dessen soziale, soziologische und psychologische Aspekte schon aus Gründen eines internationalen Kulturvergleichs interessante Gesichtspunkte passender Berichterstattung darstellen. Darüber hinaus ist ferner von besonders großem Interesse, wie gut bewacht große Mehrfamilienhausgegenden sind, die ähnlich wie das Märkische Viertel, die Gropiusstadt, Marzahn oder die Leipziger Straße vielstöckige Wohnhäuser mit großen Sicherheitsschranken und erheblichem Personaleinsatz von Seiten der Polizei, nur um eine Frau rund um die Uhr zu bewachen, die von Internet und Telefon komplett abgeschnitten lebt. Auch dieser Aspekt und ob vergleichbares für Berlin und Deutschland wünschenswert wäre, findet sich als gefühlter Themenschwerpunkt &#8222;Das Ausland und du im Vergleich kosmopolitischer Mikrobetrachtungen&#8220; immer wieder gerne auf diesen Seiten. Wir bitten um Verständnis für die Grenzenlosigkeit derartiger Betrachtungen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<enclosure url="http://www.berlin.de/imperia/md/audio/rbm-skzl/reuter-rede/ihr_voelker_der_welt.mp3" length="440572" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>687-10 &#8211; Trauer: Mit der eigenen Traurigkeit umgehen! Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 17:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Stefanie Kloß]]></category>
		<category><![CDATA[World Quintet]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wenn ich traurig bin &#8211; Heinz Erhardt (via Youtube) Immer wenn ich traurig bin, trinke ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trinke ich noch nen Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn&#8230;.. ... <a title="687-10 &#8211; Trauer: Mit der eigenen Traurigkeit umgehen! Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/103010/" aria-label="Mehr Informationen über 687-10 &#8211; Trauer: Mit der eigenen Traurigkeit umgehen! Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pai1dWcZIek?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="355" src="http://www.youtube.com/v/Pai1dWcZIek?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Immer wenn ich traurig bin &#8211; Heinz Erhardt (via Youtube)</em></span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Immer wenn ich traurig bin, trinke ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trinke ich noch nen Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn&#8230;.. <em>(Heinz Erhardt, Das kann doch unseren Willy nicht erschüttern!)</em></p></blockquote>
<p><strong>Wie gehen wir um mit Trauer</strong>? Richtig: Zu allen Zeiten sind wir unterschiedlich umgegangen mit Trauer. Generationsbedingt ging <strong>Heinz Erhardt</strong>, Jahrgang 1909, mit Trauer traurig um. Sein Einfluss reicht weit in mein Leben hinein und ein sehr guter Freund von mir hatte mit ihm in seiner Kindheit noch Filme gedreht. 2001 verstarb der Freund an einem fiesen, hinterhältigen Hirntumor und ich lernte, Todeserfahrungen zu verarbeiten. Die Art von Heinz Erhardt, wie er Traurigkeit in ulkiger Weise verarbeitet, ist mir nur in frühester Kindheit ein Vorbild gewesen, seine Gedichte und Sprachspielereien sind es bis heute. Heinz Erhardt war einer der ganz Großen. In puncto seine Traurigkeit zu fühlen allerdings erscheint mir schon seit einiger Zeit eine <strong>Selma Meerbaum-Eisinger</strong>, Jahrgang 1924 als Vorbild. <strong>Es wäre nicht einmal abwegig anzunehmen,</strong> <strong>dass Selma Meerbaum-Eisinger heute noch leben könnte, wenn nicht&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-8097"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fHNSD29GnYo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/fHNSD29GnYo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Herbert Grönemeyer &amp; World Quintet &#8211; Trauer (via Youtube)</em></span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Traueranzeige.jpg" rel="lightbox[8097]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8100" title="Trauer - Selma Meerbaum-Eisinger" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Traueranzeige.jpg" alt="Trauer - Selma Meerbaum-Eisinger" width="450" height="594" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken)</span></p>
<p><strong>&#8230;.richtig</strong>: Dieser Nachruf fällt ein bisschen ungewöhnlich aus!</p>
<p><strong>Wenn da nicht noch dieser Weltkrieg gewesen wäre</strong> und diese großmannsdeutschen Nationalistenträume dieses Österreichers und seiner Entourage, die davon träumte, deutschen Lebensraum in den Ostgebieten zu errichten, auch da unten in der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bukowina" target="_blank">Bukowina</a>, wo <strong>Selma Meerbaum-Eisinger</strong>, Jahrgang 1924, zunächst unbekümmert lebte. Sie verstarb kurz nachdem der Traum vom deutschen Lebensraum zum Alptraum aller Europäer wurde, am Flecktyphus im Arbeitslager der Nationalsozialisten mit lediglich nur 18 Jahren. Zuvor hatte sie einen Band mit insgesamt 57 Gedichten geschrieben, der von unglaublicher sprachlicher Ausdruckskraft zeugt und der Nachwelt nur durch eine Reihe mehr oder <strong>minder glücklicher Umstände erhalten geblieben ist</strong>.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Selma.Meerbaum-Eisinger.jpg" rel="lightbox[8097]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8101" title="Selma Meerbaum-Eisinger (Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Selma.Meerbaum-Eisinger.jpg" alt="Selma Meerbaum-Eisinger (Privatarchiv)" width="400" height="281" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Selma.Meerbaum-Eisinger.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Selma.Meerbaum-Eisinger-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<blockquote><p>Als ich von ihren Gedichten das erste Mal hörte, interessierte mich diese unglaublich sprachversierte Poetin sofort und ich kratze alles zusammen, was ich erhalten konnte, um mir ein Bild von ihr und von ihrem Leben zu machen. Und dann wurde ich ebenfalls sehr, sehr traurig! Wenn ich persönliche Erlebnisse durchlebe, die mir von besonderer emotionaler Tragweite erscheinen, lese und suche ich gern in den Gedichten von Selma ME herum und versuche auf diese Weise, den richtigen Wiederhall in mir zu finden oder das Gedicht als Transporteur der größtmöglichen Gefühle zu benutzen, so als wäre Selma eine Art emotionale Beraterin in besonders schweren Momenten.   </p></blockquote>
<p><strong>Heute ist wieder so ein Tag</strong>, an dem man sich &#8222;gern&#8220; an die Gedichte von <strong>Selma Meerbaum-Eisinger</strong> erinnert. Immer wenn jemand stirbt, fallen einem kaum bessere Worte der Trauer ein, als die von <strong>Selma Meerbaum-Eisinger</strong>. Ja, vielleicht noch ein Herrmann Hesse oder ein Rainer-Maria Rilke, aber ehrlich gesagt, wer lebt schon sein Leben lang immer mit den Gedichtbänden bedeutender Dichter unter dem Kopfkissen? <strong>Vielleicht sollte man es ja tun, vermutet man einen Augenblick</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cD3TEF0IDuc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/cD3TEF0IDuc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Bericht des Schweizer Fernsehens: Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. Veranstaltung am 08.09.07 in Berlin (via Youtube)</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>* * *</strong></p>
<p><strong>Heute hat sie angerufen</strong>. Sie ist die Mutter einer siebenjährigen Tochter und er war der Vater ihrer gemeinsamen Tochter. Er ist ein Wohnungseigentümer gewesen, der 2005 voller Zuversicht eine Wohnung in dem Haus in <strong>Berlin-Kreuzberg</strong> erworben hat. Im September haben die Ärzte bei ihm -wie aus &#8222;heiterem Himmel&#8220;, die Formulierung verbietet sich ja förmlich- Leukämie festgestellt. Anfang Oktober ging es dann sofort ins Krankenhaus, zu spät übrigens, und jetzt am 3. November ist er gestorben. Das ging so schnell, da hast du gar keine Vorstellung davon! <strong>Ehrlich nicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Und wie man das mit sieben Jahren wegsteckt? Vielleicht noch gar nicht so richtig. Vielleicht erst viel später. Nach mehreren Jahren!</p></blockquote>
<p><strong>Er war ein &#8222;Baujahr 1965, Februar geboren&#8220;.</strong> Doch, doch, ziemlich jung! Was wissen wir schon über ihn? Wir waren doch nur die Hausverwaltung. Und doch schnürt sich jetzt der Hals irgendwie zu. Er ist tot. Hurra, wir leben noch? &#8222;Ich hab doch neulich noch mit ihm telefoniert&#8220;, sagt jemand hier im Büro, als die Nachricht von mir bekannt gemacht wird. Jetzt sind alle eingewiesen in diesen Umstand, von dem niemand etwas wüsste, wenn nicht&#8230;., wenn nicht die Mutter seiner Tochter&#8230;&#8230; Jeder weiß jetzt hier Bescheid. Es geht jetzt um Erbformalitäten, wer hat einen Erbschein, <strong>wer beansprucht was und wie sind die Dinge in der Zwischenzeit zu regeln</strong>?</p>
<p><strong>Sie hat angerufen und sie wird für ihre Tochter</strong>, die auch seine war, das Erbe verwalten, dann, später, nicht jetzt. Es gibt jetzt Wichtigeres. Die Beerdigung findet im Süddeutschen statt. Das ist da so üblich, so eine Art Familiengrabstätte. Hätte wohl auch niemand mit gerechnet, dass der Sohn&#8230;..oh Gott, ist das schrecklich. Man sucht nach den richtigen Worten, stammelt irgendwas los, um die Leere zwischen verschiedenen Sätzen aufzufüllen, <strong>möglichst nicht mit Nonsens, inhaltsleerem Geschwafel. Einfühlung</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>* * *</strong></p>
<p><strong>So zärtlich war Selma Meerbaum-Eisinger</strong>, ein schlichtweg junges Mädchen kurz davor, erwachsen zu werden. Sie betrachtete die Welt mit eigenen, ganz selbständigen Augen und auch wenn alles, was sie hinterließ, etwas düster anmutete, so lag doch eine unglaubliche Kraft in ihren Gedichten. Und es nimmt doch auch nicht Wunder, dass dieser Lebenslauf von achtzehn Jahren in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit düster, schwermütig und irgendwie auch lakonisch versandet. Im Flecktyphus, diese Barbaren. Haben sie abkratzen lassen, einfach verrecken. Sie war &#8222;lebensunwertes Leben&#8220;, wie das heißt. <strong>Speiübel wird´s einem</strong>.</p>
<p><strong>Er, Baujahr 1965</strong>, wird jetzt in Süddeutschland begraben! <strong>Friede deiner Asche, B.K., Du warst ein netter Mensch und wir werden dich angenehm in Erinnerung behalten</strong>!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_NKsoaRoUlk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/_NKsoaRoUlk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Stefanie Kloß &#8211; Ja &#8211; In Sehnsucht eingehüllt. (via Youtube)</em></span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>David Klein: <a title="externer Link" href="http://www.selma.tv" target="_blank">Ausführliche Projekthomepage zu Selma Meerbaum-Eisinger</a></li>
<li>Monika Walter: <a title="pdf-Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/meerbaumeisinger.pdf" target="_blank">Ausführliche Informationen über Selma Meerbaum-Eisinger</a> (pdf)</li>
<li>Selma Meerbaum-Eisinger: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/" target="_self">eine jüdische Poetin</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Das <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_self">Projekt Stolpersteine braucht noch Sponsoren</a>! (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Schindlers <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7532010/" target="_self">Liste, Screbrenica und Ruanda</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Versuch eines Nachrufs: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8292010/" target="_self">Irmgard V. aus Lankwitz ist verstorben</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Trauer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/97510-trauer-deutschland-tragt-heute-trauer-titelt-bild-und-hat-sogar-recht-damit-loki-schmidt/" target="_self">Deutschland trägt heute Trauer &#8211; Loki Schmidt ist tot</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>623-10 &#8211; Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht: Endlich zieht die türkische Familie aus! Eine neue Epoche wird anbrechen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 14:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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					<description><![CDATA[ &#8230;der Eichenprozessionsspinner, an den jetzt keiner mehr denkt&#8230;.und der Echte Hausschwamm, der jetzt gern besonders aktiv ist&#8230;.und&#8230; &#8230;die türkische Familie, die seit mehr als zwanzig Jahren in dem Haus in Berlin-Kreuzberg wohnte und jetzt aufgrund eines gerichtlich abgeschlossenen Räumungsvergleichs auszieht zum 31.10.2010.  Die Sache werde ich nur kurz erzählen: Der türkische Mieter hat immer, auch ... <a title="623-10 &#8211; Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht: Endlich zieht die türkische Familie aus! Eine neue Epoche wird anbrechen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/96610/" aria-label="Mehr Informationen über 623-10 &#8211; Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht: Endlich zieht die türkische Familie aus! Eine neue Epoche wird anbrechen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7705" title="Banner &quot;und dann war da noch&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/und.dann_.war_.da_.noch.jpg" alt="Banner &quot;und dann war da noch&quot;" width="450" height="48" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/und.dann_.war_.da_.noch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/und.dann_.war_.da_.noch-300x32.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_2442" aria-describedby="caption-attachment-2442" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2442" title="Warnhinweis Eichenprozessionsspinner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner.jpg" alt="" width="450" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner-300x246.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-2442" class="wp-caption-text">Warnhinweis Eichenprozessionsspinner</figcaption></figure>
<p><strong> </strong><strong>&#8230;der Eichenprozessionsspinner</strong>, an den jetzt keiner mehr denkt&#8230;.und der Echte Hausschwamm, der jetzt gern besonders aktiv ist&#8230;.und&#8230;</p>
<p><strong>&#8230;die türkische Familie</strong>, die seit mehr als zwanzig Jahren in dem Haus in <strong>Berlin-Kreuzberg</strong> wohnte und jetzt aufgrund eines gerichtlich abgeschlossenen Räumungsvergleichs auszieht zum 31.10.2010. </p>
<p><strong>Die Sache</strong> werde ich nur <em>kurz</em> erzählen:</p>
<p><strong>Der türkische Mieter hat immer</strong>, auch schon dem Voreigentümer gegenüber, stets nur JA gesagt. Gemeint hat er immer NEIN. Die Haltung des Mieters ist historisch so belegt, aktenkundig und genau so spinnwebern, wie der Mietvertrag von &#8222;anno zwirn&#8220;, sagen wir 1983. Der alte Eigentümer der Wohnung hat irgendwann vollkommen entnervt aufgegeben, mit dem Mann auch nur zu reden. Zeitverschwendung. Möglichst immer über Rechtsanwälte.</p>
<p><strong>Hat die Wohnung wegverkauft</strong>! Dass dieser Mieter da drin ist, hat den Kaufpreis sehr gesenkt: umfassende Informationspflicht! Die ganze Wohnung hatte bei über 100 m² in guter, begehrter Kreuzberglage immer noch einen Mietzins von warm 450,- €. Man kann sagen, das ist schön für den Mieter. Auskömmlich ist das nicht, Vermieter müssen Wohnungen auch irgendwie bewirtschaften. <strong>Also, wer wirtschaftlich denken kann&#8230;., na ja, dieser Mieter jedenfalls nicht, zumindest nicht für andere als sich selbst. </strong></p>
<p><span id="more-7704"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" rel="lightbox[7704]"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_3780" aria-describedby="caption-attachment-3780" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz.jpg" rel="lightbox[7704]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3780 " title="Bundesband Deutsche(r) Tafelspitz vs. Tafel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3780" class="wp-caption-text">Bundesband Deutsche(r) Tafelspitz vs. Tafel</figcaption></figure>
<blockquote><p>In manchen Kulturkreisen gilt es als ausgesprochen unhöflich, auf Fragen mit einem Nein zu antworten. Der insofern Abgelehnte könnte das als schroffe Zurückweisung empfinden. In solchen Zusammenhängen ist es dann üblich, anstatt ein NEIN ein verneinendes JA zu äußern. Wer nicht demselben Kulturkreis entspringt, versteht diese für ihn widersprüchliche Kommunikation schnell falsch.</p></blockquote>
<p><strong>Der neue Eigentümer ist ein Italiener aus Italien</strong>. Die meisten Italiener kommen von dort. Er will dort einziehen. Allerdings ist die Wohnung im Bereich des Bades schwammbefallen, dort ist Echter Hausschwamm diagnostiziert worden und der muss auf jeden Fall raus. Die Hausverwaltung hat mit Engelszungen auf den Mieter eingeredet. Der hat immer JA gesagt und NEIN gemeint. Hat alle, den alten und den neuen Vermieter, die Hausverwaltung, die Rechtsanwälte, <strong>zum Narren gehalten</strong>.</p>
<p><strong>Am Ende war Schluss mit lustig</strong> und die Sache ging übers Gericht.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7706" title="Hutschnur.unaufgeregt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Hutschnur.unaufgeregt.jpg" alt="" width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Hutschnur.unaufgeregt.jpg 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Hutschnur.unaufgeregt-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p><strong>Weil sie über die Hutschnur des Verhandlungsführers ging</strong>. Ein halbes Jahr, die Rechtslage war klar. Jetzt zieht der Türke endlich woanders hin und kommt hoffentlich nie wieder! Nicht weil er Türke ist, das erwähnte ich doch schon? Weil er alle genarrt hat, veräppelt oder -mit Kraftausdrücken- ver&#8230;, doch das lasse ich hier. Das Haus muss jetzt endlich die Schwammsanierung durchführen. Es droht jetzt eine erhebliche aufwändigere Sanierung, nur weil einer seinen A&#8230;. nicht hoch bekommen&#8230;., aber das wollte ich ja lassen. <strong>Weil er meinte, er sei schlauer</strong>.</p>
<blockquote><p>So unpopulär es klingt: Manchen Mieter schmeißt man besser raus, als ewig ohne Ergebnis mit ihm zu verhandeln. Von einem Mieter muss niemand erwarten, dass er wirtschaftlich denken kann. Er muss es auch nicht. Es ist nicht sein Haus, seine Wohnung, seine Verantwortung. Eigentum verpflichtet. Also: Raus mit Mietern, die bei notwendigen Sanierungen nicht mitmachen, damit den anderen Hausbewohnern nicht der Tragbalken unterm Hintern weg fault! Ein solcher Mieter kann sich &#8222;gemeingefährlich&#8220; verhalten. #Unpopuläre Unworte des Jahres!</p></blockquote>
<p><strong>Die Enten sind am Ende fett</strong>. Am 31.10. ist dieser Alptraum sich ständig verschlimmernder Hausschwamm-Auswüchse vorbei, dann wird &#8222;tabula rasa&#8220; gemacht, die Baustelle kann beginnen. Wie schön, <strong>dass wir diesen türkischen Mieter endlich los sind</strong>. <strong>Seit 2007 ist der Hausschwamm unstrittig festgestellt</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Lmn4FhEU5Ts?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Lmn4FhEU5Ts?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Dokumentationsvideo Sanierung Echter Hausschwamm in Hamburg (via Youtube, User moritzschmidt1981) &#8211; Teil 1 &#8211; </span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7A3hY5oBWIo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/7A3hY5oBWIo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Dokumentationsvideo Sanierung Echter Hausschwamm in Hamburg (via Youtube) &#8211; Teil 2 &#8211; </span></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7466" title="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg" alt="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" width="400" height="531" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_.-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Im anderen Aufgang wohnt eine deutsche Mieterin</strong>, gegen die ist auch eine Klage eingereicht, von dem neuen Wohnungseigentümer dieser Wohnung. Die Geschichte ist ähnlich &#8222;ich-bezogen&#8220; gelaufen, wie die mit dem türkischen Mieter. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230;alles offene Verfahren und deswegen: &#8222;Und dann war da noch&#8230;&#8220; ist ein Einleitung für diejenigen Dinge, die hinter uns liegen und über die wir <strong>zurückblickend betrachten können</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Echter Hausschwamm: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/" target="_self">Die Hausverwaltung als Fußabtreter</a> (vom 05.12.07)</li>
<li>Psychologische Leerformel: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7782010/" target="_self">Wenn ja = nein und umgekehrt</a> (vom 15.04.10)</li>
</ul>
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		<title>615-10 &#8211; Nachruf: Gestorben: Loki Schmidt ist tot! &#8211; In stillem Gedenken!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[(aufs Bild klicken) Nein, das gefällt mir gar nicht! Das macht mich traurig! Liebe Loki Schmidt, mögen Sie, da wo Sie jetzt sind, in gutem Gewahrsam sein! Helmut wird auch kommen, versprochen! &#8211; In Mitgefühl für Helmut Schmidt und tiefem Gedenken an seine großartige Ehefrau Loki! &#8211; Spontaner, eigener Gedanken zum Tod von Loki Schmidt ... <a title="615-10 &#8211; Nachruf: Gestorben: Loki Schmidt ist tot! &#8211; In stillem Gedenken!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/95810/" aria-label="Mehr Informationen über 615-10 &#8211; Nachruf: Gestorben: Loki Schmidt ist tot! &#8211; In stillem Gedenken!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Kondolenz_Loki.Schmidt.jpg" rel="lightbox[7640]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7641 alignnone" title="Kondolenz Loki Schmidt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Kondolenz_Loki.Schmidt.jpg" alt="Kondolenz Loki Schmidt" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Kondolenz_Loki.Schmidt.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Kondolenz_Loki.Schmidt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Kondolenz_Loki.Schmidt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken)</span></p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Nein, das gefällt mir gar nicht! Das macht mich traurig! Liebe Loki Schmidt, mögen Sie, da wo Sie jetzt sind, in gutem Gewahrsam sein! Helmut wird auch kommen, versprochen! &#8211; In Mitgefühl für Helmut Schmidt und tiefem Gedenken an seine großartige Ehefrau Loki! &#8211; Spontaner, eigener Gedanken zum Tod von Loki Schmidt heute<small><abbr title="Donnerstag, 21. Oktober 2010 um 14:57"></abbr></small></p></blockquote>
<p><strong>An manchen Tagen</strong> erfährt man vom Tod eines Menschen und nimmt es zur Kenntnis: Aha! An weiteren Tagen sagt man: Geschafft! Okay! An anderen Tagen drückt man sich verschämt eine Träne weg. Oder mehrere. Oder schluchzt seelisch immer wieder auf, erschrickt, dass das jetzt passiert. Man fühlt einen Verlust. Loki Schmidt ist tot. Heute ist mindestens die Hälfte einer ganzen Ära von uns gewichen. Anderswo haben wir es formuliert, wie es oben einleitend im Text steht. Vielmehr kann man jetzt nicht sagen! Sie wird fehlen! <strong>Nicht nur Helmut, auch uns allen</strong>! <strong>Was wird aus Helmut Schmidt und was wird aus uns allen</strong>?</p>
<p><strong>Nein, nein, ein Nachruf</strong>, das kann jetzt unter gar keinen Umständen gelingen! Bei uns nur Stille &amp; gute Gedanken<strong> an eine &#8222;Menschin&#8220; von Format</strong>!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 10:24:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: &#8222;Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?&#8220; (Kulturbeflissener Hinweis auf &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220; &#8211; Filmarbeit z.Zt. ungenannt) Ich muss es zugeben: Ich möchte wahrlich nicht Lompscher heißen in diesen Tagen, ganz ... <a title="592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93510/" aria-label="Mehr Informationen über 592-10 &#8211; Update: Schnee- &#038; Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: &#8222;Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?&#8220; (Kulturbeflissener Hinweis auf &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220; &#8211; Filmarbeit z.Zt. ungenannt)</p></blockquote>
<p><strong>Ich muss es zugeben</strong>: Ich möchte wahrlich nicht <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Lompscher</a> heißen in diesen Tagen, ganz zu schweigen davon, Senatorin sein &#8222;zu müssen&#8220;. Oh Gott! Senatorin Kathrin Lompscher hat es wirklich nicht leicht. In der Schneebranche wird derzeit oft metaphernhaft gesagt:</p>
<blockquote><p>Dann soll sich Frau Lompscher mal warm anziehen!</p></blockquote>
<p><strong>Womit wir</strong> beim Branchen-Wortwitz der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche, von manchen -mafia genannt, sind. Hohoho! Haben wir gelacht! Aber mal im Ernst: Die Branche hat noch nicht verstanden, was die Senatorin da für ein schönes Geschenk macht, man kann jetzt viel mehr Geld verdienen. Mal sehen, wann die Branche das einsieht und ob sie es wirklich irgendwann einmal sagt, z.B. rückblickend betrachtet? <strong>Weiter beobachten&#8230;.</strong></p>
<p><span id="more-7452"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7468" title="Isch habbe immer gesagt: Viel Staat, viel teuer!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_.jpg" alt="Isch habbe immer gesagt: Viel Staat, viel teuer!" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Viel.Staat_.viel_.teuer_-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Schuldzuweisungen</strong> ohne wirkliche Fundiertheit muss Senatorin Lompscher dieser Tage viele einstecken, sie gehört zu den Vielgescholtenen, in unserer Information hier liegt uns allerdings, um im Musikalischen zu bleiben, das Kanonartige fern, das Gebetsmühlenartige erst recht und ein trotziger Scatgesang bietet sich kaum an! Richtig ist folgendes: Der letzte Winter war hundsmiserabel, vor allem für Gebrechliche, Alte, Menschen mit Einschränkungen. Sie waren &#8222;always the Gelackmeierte&#8220;, <strong>wie manch &#8222;luschdiger&#8220; Aufkleber uns früher weismachen mochte</strong>. <strong>Wir haben ihn jetzt wiederentdeckt, gefühlt</strong>!</p>
<blockquote><p>&#8222;To be or not to be &#8230;the always Gelackmeierte,&#8220; das ist die Frage der kommenden Schneesaison, finden zumindest einige reformfreudigen Politiker und sie haben damit nicht Unrecht, sondern Recht!</p></blockquote>
<p><strong>Jetzt haben</strong> wir -bumm zack vor knirsch- also fünf vor zwölf!- eine Anhörung im Ausschuss im Abgeordnetenhaus gehabt, darüber <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/92910/" target="_self">berichteten wir</a>. Die Anhörung von vier Verbands- bzw. Meinungsträgern, darunter auch wir selbst, ergab zwar, dass drei den Entwurf, so wie er ist, eher rundweg ablehnten. Ich selbst kam im Ergebnis dazu, es sei <em>richtig</em>, das Berliner StraßenreinigungsG neu zu fassen in den beiden Kernen &#8222;Mindestbreite 1,50&#8220; (anstatt 1 m, Kehrbreite) und &#8222;grundsätzliche Eisbeseitigung, nicht lediglich nur -bekämpfung&#8220;. <strong>Soweit zum bereits Gesagten</strong>.</p>
<p><strong>Dieser Tage</strong> ist immer noch fünf vor zwölf. Die gesamte Schneeräumwirtschaft in Berlin hat sich eingeschossen, die Verträge sollten -gute Organisation vorausgesetzt- bis spätestens 31. Oktober 2010 (Ende des Monats) für ganz Berlin abgeschlossen sein. Hier ein Erfahrungsbericht aus diesen arbeitsintensiven Tagen und das vorweg gezogene Fazit: &#8222;Mann, ist das ein Durcheinander jetzt&#8220;. Und die Frage: ist es philosophisch gesehen besser, wenn man weiß, dass man nichts weiß? Denn wer zu viel wüsste, der könnte gar nicht mehr offen und unvoreingenommen agieren?</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object width="450" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3ynqLzjx_M8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/3ynqLzjx_M8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="allowfullscreen" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Filmausschnitt: Die Lehre des Schaufelns &#8211; Musik: Sabine Zlotos</span></p>
<blockquote><p><strong>Seitensprung, thematisch</strong>: Das Musikschaffen und -wirken von <strong>Sabine Zlotos</strong> hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6912010/" target="_self">bereits früher hier ausführlich vorgestellt</a>. Der Filmausschnitt aus &#8222;Die Lehre des Schaufelns&#8220;, oh, Väterchen Zufall, passt ja thematisch zur Schnee- und Eisbeseitigung wie &#8222;die Faust aufs Auge&#8220;. Grund genug, <strong>Sabine Zlotos</strong> ein weiteres Mal auf dieser Website eine klitzekleine, durchaus runde Kulturecke, ein &#8222;Lied des Tages&#8220; zu widmen, was hiermit geschehen ist. &#8222;Der Schnee muss weg,&#8220; lautet die Lehre des Schaufelns, die die Berliner aus der letzten Wintersaison gezogen haben. (Linkempfehlung Sabine Zlotos: <a title="externer Link" href="http://sabinezlotos.de" target="_blank">Homepage von Sabine Zlotos</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wir sagten es schon</strong>: Wir waren sehr unzufrieden. Wir haben eigentlich sämtliche Verträge gekündigt und neu ausgeschrieben. In der Überlegung, einen handlungsstarken Partner zu finden, der ganz Berlin &#8222;einsackt&#8220; und sämtliche Verträge, die dafür abzuschließen sind, liegt auch ein Kriterium, eine vielfältige Arbeit bei voraussichtlich offenporigen Beschwerdequellen. Nein, Angebote für neue Schneeverträge (welchen Umfangs? nach alter Rechtslage bis heute noch maßgeblich? in welchem Umfang kommt neue Rechtslage?)</p>
<p><strong>Entscheider über solche Verträge</strong> sollten sich folgendes vor Augen halten:</p>
<ol>
<li>Die Karten werden diesen Winter vollkommen neu gemischt. Wird eine großangelegte Marktbereinigung in dieser Branche erfolgen? Die kleinen, nicht leistungsfähigen Anbieter werden vielleicht bei erweiterten Pflichtenkatalogen schlicht wegfliegen, zerdrückt von lauter neuen, zu hohen Anforderungen.</li>
<li>Die Rückfrage bei verschiedenen Anbietern ergibt, dass es derzeit noch kein neues Modell gibt. Das hat folgenden Grund: erstens gibt es das neue Gesetz noch nicht und es gibt seitens der Senatsverwaltung und auch der Senatorin noch kein &#8222;nachvollziehbares&#8220;, äußerst deutliches Auftreten, mit was nun zu rechnen ist. Wie immer sind zweitens jetzt auch die Männer und Frauen der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche &#8222;gute, verständige&#8220; Unternehmer, die in erster Linie mal an sich selbst denken. Die Findigen nutzen die derzeitige, unklare Gefühlslage bei &#8222;unwissenden Kunden&#8220; gern aus.</li>
</ol>
<p><strong>Der unwissende Kunde</strong> fragt nach einem neuen Vertrag. Er bekommt einen. Mit etwas Glück steht im Vertrag drin, dass eine Änderung des Gesetzes konkret bevorsteht. Nur wer darüber -oft im Kleingedruckten, kaum lesbar &#8211; nachdenkt, muss zwangsläufig weiter denken. Denn noch &#8222;kostet fragen nüscht&#8220; (berolinisch gesprochen). Nach Eintritt der Gesetzesänderung kostet fragen nüscht, denn das gibt dann keine Fragen, sondern Hinweisschreiben der &#8222;gewitzten&#8220; Schneeräumer.</p>
<p><strong>Es kann nach heutiger Sachlage so sein</strong>, und damit muss man rechnen, dass die Eisglättebeseitigungspflicht (vollumfänglich) am Tage der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt kommt. Damit muss der Berliner konkret am 11.11.2010 (nicht 11:11 Uhr, sondern 13.00 Uhr) und danach rechnen. Denn an diesem Tag tagt das Parlament. Unter der Voraussetzung, dass am 25.10.2010 der entsprechende Fachausschuss erneut getagt hat, und der Entwurf mit der derzeit vorhandenen Begründung &#8222;durchgewunken&#8220; wird, wird das Parlament mit hoher Wahrscheinlichkeit am 11.11.2010 den Beschluss zur Abänderung herbeiführen. Tritt dieses Szenario ein, werden sich die Schneeräumbetriebe Berlins unverzüglich an ihre Kunden wenden und die neue, erheblich ausgeweitete Verpflichtung darstellen. Zugleich besteht dann ein Sonderkündigungsrecht, und entweder ist man dann den Schneeräumbetrieb los und braucht einen neuen, oder man akzeptiert die Preise, die nun -wie ein Phoenix aus der Asche- der (bis dato tätige) Schneeräumer aufruft.</p>
<blockquote><p>Die telefonische Nachfrage von uns (gestern) bei der Pressestelle der Senatorin ergibt nicht Gewissheit über die Frage, die wir gestellt haben, nämlich ob die Anhörung unsererseits bei der Senatorin zu konkreten, neuen Einsichten, Erkenntnissen und dergleichen geführt habe. Im Kern will vielleicht die Öffentlichkeit jetzt doch ganz tagesaktuell wissen, ob und mit welcher Vehemenz das neue StraßenreinigungsG von der Senatorin &#8222;durchgepeitscht&#8220; wird, war doch auch Kritik an ihrem Führungsstil von der Opposition zu hören. Letztlich wäre also eine geschickte, gute und sachgerechte Kommunikation mit der Öffentlichkeit zur Terminfrage im Moment <span style="text-decoration: line-through;">dringend</span> dringendst geboten!</p></blockquote>
<p><strong>Die Menschen in Berlin</strong>, so glauben wir, haben sich damit abgefunden, dass das alte Berliner StraßenreinigungsG unzureichend ist und dringend abgeändert werden muss. Im Moment von größter Bedeutung ist also diese Frage nicht, von erheblicher Bedeutung ist, zu welchem Termin Änderungswellen gesetzlicher Art über uns schwappen. Sorgfältige Verwalter beispielsweise kaufen in Kenntnis der konkreten Veröffentlichungslage schon &#8222;bessere Winterdienstleister&#8220; ein und steuern damit auf einen (besseren) Standard hin, wie er gesetzlich zwar noch nicht vorgeschrieben ist, sich aber unter Gesichtspunkten menschlicher Anständigkeit gegenüber Benachteiligten als Ergebnis des letzten Winters aber <strong>nahezu aufdrängt</strong>.</p>
<figure id="attachment_1525" aria-describedby="caption-attachment-1525" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg" rel="lightbox[7452]"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1525" title="Blaue Flecken und Blessuren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg" alt="Blaue Flecken und Blessuren" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1525" class="wp-caption-text">Blaue Flecken und Blessuren</figcaption></figure>
<p><strong>An dieser Stelle</strong> hat der normale Berliner Eigentümer kaum noch eine redliche Chance, geeigneten Ersatz zu finden, <strong>denn</strong></p>
<ul>
<li>es ist sehr wahrscheinlich, dass es bald schneit,</li>
<li>alle Berliner haben dann dasselbe Problem und es setzt ein Run auf die Schneeräumwirtschaft ein, Leistungen nachzufragen, alte Verträge rauszuwerfen und neue Verträge unter hohem Zeitdruck zu schließen, die die neuen Bestimmungen beachten,</li>
</ul>
<p><strong>Es wäre jetzt wirklich vernünftiger</strong>, liebe Senatorin Frau Lompscher, wenn die beabsichtigten Änderungen erstens auf der Grundlage der Anhörungen in der letzten Woche und den dort geäußerten Bedenken befreit und bereinigt würden, dafür braucht man Zeit. Zweitens ist die Neueinführung eines Gesetzes (oder eine wesentliche Änderung) zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sinnvoll. Sie ist nur sinnvoll mit Gültigkeit frühestens ab dem 01. April 2011, jeder andere Termin führt zu einem unendlichen Wirrwarr, wie es hier ansatzweise geschildet ist.</p>
<p><strong>Auch in der Schneeräumwirtschaft</strong> gibt es &#8222;seriöse&#8220; Anbieter (wer hätte das gedacht? :-)), die die derzeitige Situation richtig einschätzen! So sind uns im Rahmen der Angebotsabfrage seit Juni 2010 inzwischen von einer großen, namhaften Firma mit Sitz in Berlin durchkalkulierte Verträge und Vertragsbedingungen angeboten worden, die sich auch trotz Nachfrage unsererseits nunmehr wie folgt darstellen: Eine letzte Schlussklausel in den Angebotsverträgen sagt:</p>
<blockquote><p>Im Preisangebot sind die deutlich erhöhten Qualitätsanforderungen (erhöhter Reinigungszyklus) aus dem neu zu erwartenden Straßenreinigungsgesetz weitgehend berücksichtigt.</p></blockquote>
<p><strong>Dieses nennt man</strong> ein &#8222;koscheres Vorgehen&#8220; und eine situationsadäquate Angebotsstrategie, die zwar zunächst aus dem Raster &#8222;Ist nicht der Billigste, weg damit&#8230;.&#8220; und &#8222;Geiz ist geiler als geil&#8230;.&#8220; herausfällt. Wer aber gewissenhaft darüber nachdenkt, was uns Anbieter bescheren werden, die nicht bereits auf dieser Grundlage anbieten, wird zu dem Ergebnis gelangen, dass er möglicherweise am Ende dieser Winterperiode ein Vielfaches für Schnee- und Eisbeseitigung gezahlt haben wird. <strong>Denn eine Bauernregel besagt</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7466" title="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg" alt="Bauernregel: Die Enten sind am Ende fett!" width="400" height="531" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_..jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauernregeln.Enten_.am_.Ende_.-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Die Enten sind am Ende fett.</p></blockquote>
<p><strong>Mag sein, es fällt nicht einmal Schnee</strong>.  Damit darf jedoch der kluge Verwalter nicht rechnen! Zieht ihm nicht die Ohren lang, wenn es nicht &#8222;geschnitten&#8220; hat, sondern freut euch, dass es bei zu erwartendem Schneefall eine auskömmliche, funktionierende Vertragsbeziehung mit einem seriösen Vertragspartner für den Winterdienst  geben wird, und eins noch: Wird der Wegfall der öffentlich rechtlichen Verpflichtung des Unternehmers ebenfalls beschlossen, wie im Entwurf angedacht, spricht erst recht viel dafür, sich den Winterdienstpartner besonders genau anzusehen. Einer schrieb in einem Kundenrundschreiben-Entwurf u.a. folgendes:</p>
<blockquote><p>Bußgelder und Strafbefehle können Sie uns weiter reichen, wird sind wegen des erhöhten Risikos haftpflichtversichert.</p></blockquote>
<p><strong>Dazu fiel uns noch ein</strong>,</p>
<blockquote><p>wer möchte schon mit Strafbefehlen und empfindlichen Bußgeldern arbeiten, im Ergebnis vielleicht sogar vorbestraft sein, nur weil ein richtig  bezahlter Winterdienstleister seine Arbeit nicht richtig macht?</p></blockquote>
<p><strong>Unseres Wissens kann man</strong> drohende &#8222;Vorstrafen&#8220; kaum wirksam an Dritte weitergeben, oder? Fakt ist: Gegen das drohende Schneegestöber und die damit verbundene Schlechtsicht setzt diese Website ganz ergebnisorientiert gezielte Weblotsen ein, die weiterführende Sicht ermöglichen sollen&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>906/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9062010/" target="_self">Leben in die Bude. SPD macht Dampf</a>!</li>
<li>902/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9022010/" target="_self">TV Berlin berichtet über Absichten, &#8230;.</a></li>
<li>748/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7482010/" target="_self">Streugut, Streugut, Streugut</a></li>
<li>708/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7082010/" target="_self">FotoPodcast: Schneefall in Berlin</a></li>
<li>684/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6842010/" target="_self">Ja, wo soll ich denn den Schnee hinschüppen</a>?</li>
<li>654/2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">und viele weitere mehr zum Stichwort &#8222;Schnee&#8220;</span></p>
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		<title>500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8452010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Methusalem Kompott]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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		<category><![CDATA[BZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[FotoPodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolstätter Str.]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen&#8230;. (Redewendung, gelegentlich benutzt) Was trieb ein paar süddeutsche Senioren, den eigenen Anlageberater zu fesseln und tagelang zu malträtieren? Was treibt in der Rudolstätter Str. in Berlin-Wilmersdorf einen 98-jährigen Ehemann, seine 74 Jahre alte, viel jüngere Ehefrau mit einem Messer so zuzurichten? Im Vergleich zu ihm ist sie ein &#8222;Teeny&#8220; ... <a title="500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8452010/" aria-label="Mehr Informationen über 500-10 &#8211; FotoPodcast: 98-jähriger sticht mit einem Messer auf seine Ehefrau (74) ein #Methusalem Kompott">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6881" aria-describedby="caption-attachment-6881" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1369_FotoPodcast_Senior.jpg" rel="lightbox[6880]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6881  " title="BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1369_FotoPodcast_Senior.jpg" alt="BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10" width="450" height="585" /></a><figcaption id="caption-attachment-6881" class="wp-caption-text">BZ am Sonntag, Ausgabe vom 13.06.10</figcaption></figure>
<blockquote><p>Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen&#8230;. (Redewendung, gelegentlich benutzt)</p></blockquote>
<p><strong>Was trieb ein</strong> paar süddeutsche Senioren, den eigenen Anlageberater zu fesseln und tagelang zu malträtieren? Was treibt in der Rudolstätter Str. in Berlin-Wilmersdorf einen 98-jährigen Ehemann, seine 74 Jahre alte, viel jüngere Ehefrau mit einem Messer so zuzurichten? Im Vergleich zu ihm ist sie ein &#8222;Teeny&#8220; <strong>in zartem Alter</strong>.</p>
<p><span id="more-6880"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die von der BZ</strong> am Sonntag erzählte Räuberpistole (Foto oben) erschrickt uns.</p>
<p><strong>Wir müssen im Kopf unser Bild</strong> von Teilen der Seniorenschaft abändern. Sie vielleicht nicht mit John Demjanuk vergleichen, der in München seine Rolle als KZ-Wächter justitiabel aufklären lässt, wider Willen. Das Bild vom &#8222;grundgütigen Senior&#8220;, der am Ende des letzten Lebensfünfundzwanzigstel noch Messer nimmt, um seine Frau zu filetieren. Wie lange schon trug der Täter eine beißende Aggressivität gegen seine Lebenssituation in sich? <strong>Brrrr&#8230;.ist das eine kalte Räuberpistole</strong>.</p>
<blockquote><p>Es ist nicht immer eine Frage des Alters, ob jemand eine Leiche im Keller hat! (sinngemäß ergänzte Redewendung)</p></blockquote>
<p><strong>Man möchte meinen</strong>, dass ein 98 Jahre alter Mensch seinen inneren Frieden gefunden hätte. Rudolstätter Straße in Berlin-Wilmersdorf: Das ist von jedem denkbaren Berliner Wohnwinkel aus betrachtet &#8222;umme Ecke&#8220; (berolinisch für &#8222;in der Nähe&#8220;). Berolinismus: auch den hatten wir hier schon zuweilen.</p>
<p><strong>Es erscheint uns an der Zeit</strong>, noch einmal auf das Konzept des Methusalem-Kompotts hinzuweisen. Darüber hatten wir hier schon des Öfteren berichtet. Die weiterführenden Links sind in diesem Zusammenhang (hoffentlich) <strong>selbsterklärend aufgebaut</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Größere Aufmerksamkeit: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Das Methusalem-Kompott</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8262010-2/" target="_self">Fangopackungen und feuchte Erde</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6332010/" target="_self">Die rüstigen Rentner vom Chiemsee&#8230;</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Mumifizierte Leiche im Keller entdeckt</a></li>
<li>Report: Methusalem Kompott: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/das-methusalem-kompott/" target="_self">Eine Kampagne über alte Menschen weitet sich aus&#8230;</a></li>
<li>Berliner Lebenslinien: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. hat schon immer hier gewohnt</a></li>
<li>Vorbild: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1900" target="_blank">Der 73-jährige Jazzmusiker Gunter Hampel steht agil und proper auf der Bühne des Quasimodo</a></li>
</ul>
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		<title>437-10 &#8211; Lied des Tages: Michael Klattes Erinnerungen an die Ewigkeit &#8211; Eternity</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7812010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7812010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 16:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Klatte]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Klatte spielt Gitarre für die Ewigkeit. Leise, getragen, gezupft. Eternity by Michael Klatte Unfreiwillig hat die Einführung eines grafischen Seitentrenners namens Flugzeug auf gesichtspunkte.de im Nachhinein eine politische Dimension bekommen. In groß sieht es so aus und ist ein Falsifikat (eine Fälschung), Ein paar Tage ruhte dies Blog. Wir waren mit anderem beschäftigt. Uns ... <a title="437-10 &#8211; Lied des Tages: Michael Klattes Erinnerungen an die Ewigkeit &#8211; Eternity" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7812010/" aria-label="Mehr Informationen über 437-10 &#8211; Lied des Tages: Michael Klattes Erinnerungen an die Ewigkeit &#8211; Eternity">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" rel="lightbox[6464]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Michael Klatte spielt Gitarre</strong> für die Ewigkeit. Leise, getragen, gezupft.</p>
<p><span id="more-6464"></span></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /><strong> </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fmichael-klatte%2Feternity" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fmichael-klatte%2Feternity" allowscriptaccess="always"/></object><span><a href="http://soundcloud.com/michael-klatte/eternity">Eternity</a> by <a href="http://soundcloud.com/michael-klatte">Michael Klatte</a></span></p>
<p><strong>Unfreiwillig hat die Einführung</strong> eines grafischen Seitentrenners namens Flugzeug auf<strong> gesichtspunkte.de</strong> im Nachhinein eine politische Dimension bekommen. In groß sieht es so aus und ist ein Falsifikat (<em>eine Fälschung</em>),</p>
<figure id="attachment_5540" aria-describedby="caption-attachment-5540" style="width: 326px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5540 " title="Flugzeug mit Gesichtspunkten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif" alt="Flugzeug mit Gesichtspunkten" width="336" height="117" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif 336w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro-300x104.gif 300w" sizes="(max-width: 336px) 100vw, 336px" /><figcaption id="caption-attachment-5540" class="wp-caption-text">Flugzeug mit Gesichtspunkten</figcaption></figure>
<p><strong>Ein paar Tage ruhte dies Blog</strong>. Wir waren mit anderem beschäftigt. Uns beschäftigte <em>auch </em>die Flugasche eines isländischen Gletschers, unter dem ein Vulkan lebt und inzwischen auch wieder munter speit. Das Flugverbot hat vielen Berlinern Ruhe beschert. Ruhe auch nachzudenken, wie es wohl wäre, wenn wir Flüge nicht mehr im Billigtarif buchen, um für 19,99 € nach Dublin in Irland zu fliegen, sondern wenn wir diese Art  Flüge einfach einmal weglassen. Weglassen würden, was überflüssig erscheint oder gedankenlos.</p>
<p><strong>Beim Nachdenken</strong> darüber und über die eingetretene Ruhe im deutschen Luftraum, über die Schonung der Umwelt, um die Einschränkung eines transkontinentalen Welthandels, in dem Thunfisch hin- und hergeflogen wird, um Sashimi zuzubereiten in Nordamerika, Japan oder in Berlin, aber nicht in Kroatien, wo der Thunfisch teils gefangen wird. <strong>Thunfische gehören zu den Vielfliegern der Welt</strong>.</p>
<p><strong>Die gehörten Klänge</strong> erinnern uns an den südamerikanischen Gitarristen Baden Powell, der nicht wenige <span style="text-decoration: line-through;">vergleichbare</span> ähnliche, melancholische Stücke schrieb und spielte. Man hörte oft ein Seufzen oder ein Fingerrutschen über das Griffbrett, wenn Baden Powell, seinerzeit noch unter gänzlich anderen Bedingungen, derartige Stücke aufnahm. Das war ein &#8222;human factor&#8220;, der in neueren Aufnahmen vermittels moderner Digitaltechnik nicht mehr häufig vorkommt.</p>
<p><strong>Am Ende ist die Ewigkeit</strong> bereits früher eingefroren worden und daher noch analog in Studio- und Aufnahmetechnik. So wie Beatles, Elvis und Ludwig van Beethoven inzwischen zum Weltkulturerbe gehören und es wert sind, auf einer Reise im Weltall zu sein, als Referenzmaterial für Außerirdische, denn wenn es welche gäbe, so würden ihnen Audiodateien von der Erde erklären, wie die Menschheit wirklich ist?</p>
<p><strong>Dann wäre das Stück</strong> von Michael Klatte mit dem Namen Eternity eine Erinnerung an die Ewigkeit und als solche dürfte sie gutgeraten sein. <strong>Hörenswert</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Für weitere &#8222;Lieder des Tages&#8220; klickt man eingangs der Hauptseite auf das Banner &#8222;Kulturecke&#8220; und lässt sich diese in Listenform anzeigen.</p>
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		<title>380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7242010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7242010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[fruchtlose Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[Ich wollte nie erwachsen sein]]></category>
		<category><![CDATA[Immer mitten in die Fresse rein]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Maffay]]></category>
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					<description><![CDATA[ Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220; (Peter Maffay, Ich wollte nie ... <a title="380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7242010/" aria-label="Mehr Informationen über 380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5952" title="Aspekt Ordnungshaft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg" alt="Aspekt Ordnungshaft" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt.<br />
Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein<br />
und doch hat man mich oft verletzt.<br />
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.<br />
Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann<br />
weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220;</p>
<p>(Peter Maffay, Ich wollte nie erwachsen sein) </p></blockquote>
<figure id="attachment_5960" aria-describedby="caption-attachment-5960" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg" rel="lightbox[5951]"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5960" title="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg" alt="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" width="237" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg 237w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-808x1024.jpg 808w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg 948w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5960" class="wp-caption-text">Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung</figcaption></figure>
<p><strong>Oder die folgende Frage</strong>: Was kostet einen Schuldner, eine Ordnungsstrafe abzubrummen, weil er sie nicht bezahlen <span style="text-decoration: line-through;">will</span> kann? Antwort: 100,- € pro Tag, hier 3.000,- €, ergo 30 Tage Haftaufenthalt. Haftgrund: Wohnungseigentümer sein. Hintergrund: Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare, hier <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Widerspenstigen_Z%C3%A4hmung" target="_blank">aus anderem Grund</a>). Man merkt schon: Der heutige Beitrag ist wieder ein kulturbeflissener, es geht um &#8222;die Szene Berlin&#8220;. <strong>Die Wohnungseigentümerszene</strong>.</p>
<p><strong>Langsam, langsam mahlen die Mühlen</strong> und es quietscht, knattert und gurgelt im Gebälk der öffentlichen Verwaltung, Abteilung Gerichte. So gehen die Jahre dahin. Frühling um Frühling, Sommer um Sommer, Herbst für Herbst und, was noch wesentlicher ist, <strong>Winter um Winter</strong>. <strong>Ausfrierung</strong>. <strong>Von wegen frieren: Der Winter ist schon wieder fast vorbei</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5951"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Peter Maffay &#8211; Ich wollte nie erwachsen sein! Live (via youtube)</span></p>
<p><strong>Der Romanautor Michael Ende</strong> hat sie geschrieben: Die Unendliche Geschichte. Und so ähnlich lautet ein neues Buch, dass dieser Tage in Berlin neu geschrieben wird. Es geht ums Frieren, um Bibelforschung, fröhliche Musik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">in und ums Haus herum</a>, nicht das eigene, und um Ruhe und Besinnung, ja sogar um Haft, um sich nicht zu verbeugen. Die Zeit der Höflichkeitsknickse ist längst abgelaufen. Der Schuldner hat die Frage gestellt: Wie tief verbeugt man sich vor einem König, wenn dieser zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/" target="_self">fallen droht</a>? Und müssen Frauen da nicht besonders aufpassen? (Frage <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060924060943AAxTU83" target="_blank">hier</a>) &#8211; Nein, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_K%C3%B6nig_Kalle_Wirsch" target="_blank">König Kallewirsch</a> aus Kreuzberg fällt selbst tief. <strong>König Kallewirsch lebt hier und jetzt und nicht im Altertum</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5966" aria-describedby="caption-attachment-5966" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5966" title="graugewordener Bart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/graugewordener.Bart_.jpg" alt="graugewordener Bart" width="221" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-5966" class="wp-caption-text">graugewordener Bart</figcaption></figure>
<p><strong>Der Vollstreckungsschuldner ist ein Wohnungseigentümer</strong>. Als die Sache anfing, hatte er braunes Haar und einen normalen Dreitagebart. Der Bart und auch der Mensch kommen in die Jahre. Woran es genau liegt, dass die Haare sich im Alter grau färben, wird vermutet, genau weiß das noch keiner. Man sagt gemeinhin, dass auf der Kopfhaut dann vermehrt <a title="externer Link" href="http://www.fiftiesnet.de/content/view/1143/308/" target="_blank">Wasserstoffperoxid produziert wird</a>. Wodurch ist sichergestellt, dass dieses lediglich nur nach oben hin austritt und nicht auch direkt unter die Schädeldecke? Mit am Ende weitreichenden Folgen, beispielsweise für die Vernunft. Ist&#8217;s am Ende auch der Ärger über das eigene Schicksal oder der Ärger über die Verwaltung der Wohnungseigentümer, die einfach immer nur &#8222;Stress&#8220; bereitet? Ja, er ist schon <span style="text-decoration: line-through;">etwas</span> ziemlich grau geworden, der Schuldner, in all den Jahren. Die Haare werden schütter mit den Jahren und die, die bleiben, werden grau. <strong>Mausgrau</strong>.</p>
<p><strong>Mit der bräunlichen Haarfärbung</strong> scheint dem Schuldner auch jeder Ansatz von Redlichkeit abhanden gekommen zu sein. So vermuten es zumindest die Anderen. Er macht jetzt eine Art persönlicher Katastrophe durch. Er ist in einem <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/freiheit-freiheit/" target="_self">Faraday Käfig</a> gefangen, der eine Außenhülle um ihn herum bildet. Alle Gewitterblitze guter Erkenntnisse leiten sich ab und fahren zur Hölle. Er gilt als beratungsresistent, eigenbrötlerisch und &#8222;nicht mehr therapierbar&#8220;. Das sagen zumindest die Anderen, der Rest, die Wohnungseigentümergemeinschaft im Übrigen.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Inzwischen sieht er einem ehemaligen</strong> Gefangenen nicht unähnlich und sein Versteckspiel ist vergleichbar. Allerdings haust er nicht in einem Erdloch und das amerikanische Militär hat sich noch nicht einmal auf die Suche nach ihm gemacht. Die deutsche &#8222;Gewalt  der Rechtsprechung&#8220; (das Wort Gewalt!), die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jurisdiktion" target="_blank">Jurisdiktion</a>, bzw. die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative" target="_blank">Judikative</a>, und bitte wo ist zwischen beiden ein Unterschied? Der Apparat, die Zwangsvollstreckung, so geduldig, wie sie auch sein mag: sie alle bilden kein nennenswertes Gegengewicht zu ihm. Er denkt, er hat das gut im Griff. Er beherrscht die Klaviatur, denkt er, wie man den Apparat sinnlos weiter beschäftigt. Mit immer neuen, wenn auch dämlichen Anträgen. Allerdings: Die Lebensuhr schreitet unaufhörlich voran und lohnt diese pure Zeitverschwendung? <strong>Noch</strong>?</p>
<p><strong>Private Vollstreckung &#8222;aus Rache&#8220; ist in Deutschland verboten</strong>. Dies gilt vor allem für seine Opfer, die Wohnungseigentümer. Die droht ihm nicht. Dazu ist das Haus, in dem er vormals lebte, arbeitete und ganz zu Anfang auch mal regelmäßig Wohngeld bezahlte, zu friedfertig. Die Bewohner sind gutmütig, man sagt &#8222;grundgütig&#8220;. Niemand schreit &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeter_und_Mordio" target="_blank">Zeter und Mordio</a>&#8222;, wünscht die inzwischen aufgelaufenen Forderungen zu vollstrecken, notfalls mit Hilfe äußerst breitschultriger Herren. So Herren, die dem sagen, dass das jetzt ihr ganz persönliches Anliegen ist und dass sie sich nichts mehr wünschten, als seine Zahlung und nur die allein könne sie befriedigen. Jeder diesbezügliche Wunsch wurde den Menschen sofort ausgeredet. Was die Ärzte in ihrem Song (Video unten) singen, ist zwar als menschlicher Urinstinkt verständlich, darf aber nicht Schule machen. Und da ist das Liedchen der &#8222;besten Band der Welt&#8220; auch eher eine Art pubertierender Texttransporter für Urängste und Rachegelüste von Jugendlichen, die glauben regeln zu können, dass sie endlich in Ruhe gelassen werden. In der christlichen Tradition des Abendlandes, und in Berlin-Kreuzberg, fahren die Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine gänzlich andere Schiene.<strong> Bisher. Die Zauberformel heißt Mediation, auch wenn es unter Umständen mal weh tut.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Die Ärzte &#8211; Immer mitten in die Fresse rein (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Sie haben einfach Zeit</strong>. So wie der Zwangsvollstreckungsschuldner, der seit nachweislich mehr als 13 Jahren seine monatlichen Beiträge zu &#8222;echter Gemeinschaft&#8220; einfach schuldig bleibt, nicht bezahlt, und stattdessen nicht einfach &#8222;die Fresse hält&#8220;, wie man meinen würde. Der Zwangsvollstreckungsschuldner hat einen großen &#8222;vaterländischen Krieg&#8220; angezettelt gegen die übrigen Wohnungseigentümer, die Verwalterin, die Justiz und gegen jeden, <strong>der nicht so denkt wie er</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Doch jetzt droht Haft, schon wieder!</strong> Unter fest voraussehbaren Bedingungen. Erstens: du musst zahlen, 3.000,- €. Zahlst du nicht, gehst du in den Knast, Bruder! So in etwa, also mit unfreundlichem Unterton, sagt es die Justiz, wenn auch durch die Blume der sachlichen Belletristik, wie man dem gerichtlichen Beschluss entnehmen kann. Brüder kann man sich nicht aussuchen. Die Deutlichkeit allerdings lässt kaum zu wünschen übrig. Allerdings: Haft unter menschlichen Bedingungen: Zentralbeheizt, bei regelmäßigem, kostenlosen, warmen Mittagessen. Und die Wohnungstür bleibt derweil zu. Wo kein Schuldner sein kann, und er in diesem Fall &#8222;entschuldigt fehlt&#8220; (Urlaub in Plötzensee), da darf der Gläubiger nicht vollstrecken. 3.000,- € oder 30 Tage Haft: Was besser ist von beidem, ist unerfindlich und hängt möglicherweise von persönlichen Empfindungen ab. Es ist, wie es ist, und der liebe Gott allein weiß, dass es Dinge gibt, die wir nicht ändern können. <strong>Wir warten mal ab</strong>.</p>
<p><strong>Dass er einem international zunächst gesuchten und dann inhaftierten Flüchtling</strong> so ähnlich sieht, ist ein <span style="text-decoration: line-through;">harmloses</span> Gedankenspiel. Das Spielen mit solchen Gedanken bringt einen allerdings nicht weiter. Zu wünschen bleibt indes nur, dass nicht dasselbe Schicksal widerfährt. Auch für sowas muss der Verwalterberuf zuweilen herhalten: für Beruhigung, Befriedung und Schlichtung. <strong>Damit nicht ganz schlichte Gemüter auf irreversible Ideen kommen</strong>!</p>
<p><strong>Eins blieb aber unbeantwortet</strong>, obwohl es bereits in der Überschrift steht: Was ist <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Rank%C3%BCne" target="_blank">eine Ranküne</a>?</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Unendliche Geschichte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Die Ausfrierung eines Wohngeldschuldners</a></li>
<li>Josef, lieber Josef mein: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Gut Ding will Weile haben&#8230;</a></li>
<li>Die Welt, die dreht sich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-welt-die-dreht-sich/" target="_self">Kündigung wegen Verzehr von Brotbelag</a></li>
<li>Der große Spieletest: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-grosse-spieletest-stalkopoly/" target="_self">Saustark: Stalkopoly getestet, empfehlenswert&#8230;</a></li>
<li>Und aufs Neue: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">Der Schuldner hat die Haft abgesessen, nun droht erneut Verhaftung</a></li>
<li>Zu optimistisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/verfahrensbericht-es-wird-zunehmend-kalter-in-deutschland-und-die-ausfrierung-kommt/" target="_self">Es wird kälter in Deutschland, die Ausfrierung kommt</a>!</li>
<li>Hallervorden, Knorkator und noch mehr: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">Prozesse von Querlanten enden imme: Wir werden alle sterben! Palim, palim</a>!</li>
</ul>
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		<title>363-10 &#8211; Linktipp: Die BILD-Zeitung hat Messie aufgespürt. Frühjahrsputz!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:13:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema ficht uns immer wieder an: Messies leisten immense Beiträge zur Umweltverschmutzung. Es ist Zeit für den Frühjahrsputz: auch was überholt wirkende Mietverhältnisse angeht. Leute rauswerfen, die ihnen überlassene Wohnungen vergammeln und &#8222;versiffen&#8220; lassen. Doch die rechtliche Lage ist prekär: fast nüscht zu machen, derzeit! Die BILD-Zeitung hat mit der Überschrift 176 EURO Pfand ... <a title="363-10 &#8211; Linktipp: Die BILD-Zeitung hat Messie aufgespürt. Frühjahrsputz!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7072010/" aria-label="Mehr Informationen über 363-10 &#8211; Linktipp: Die BILD-Zeitung hat Messie aufgespürt. Frühjahrsputz!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5771" aria-describedby="caption-attachment-5771" style="width: 426px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.BILDZEITUNG.Messi_.jpg" rel="lightbox[5770]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5771 " title="screenshot BILDZEITUNG Messi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.BILDZEITUNG.Messi_.jpg" alt="screenshot BILDZEITUNG Messi" width="436" height="465" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.BILDZEITUNG.Messi_.jpg 484w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot.BILDZEITUNG.Messi_-280x300.jpg 280w" sizes="(max-width: 436px) 100vw, 436px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5771" class="wp-caption-text">screenshot BILDZEITUNG Messi</figcaption></figure>
<p><strong>Das Thema ficht uns immer wieder an</strong>: Messies leisten immense Beiträge zur Umweltverschmutzung. Es ist Zeit für den Frühjahrsputz: auch was überholt wirkende Mietverhältnisse angeht. Leute rauswerfen, die ihnen überlassene Wohnungen vergammeln und &#8222;versiffen&#8220; lassen. Doch die rechtliche Lage ist prekär: fast nüscht zu machen, derzeit! Die BILD-Zeitung hat mit der Überschrift 176 EURO Pfand einen Fall aus dem Ruhrgebiet aus dem Arsenal denkbarer Berichtsfälle herausgearbeitet und berichtet mit <strong>einer eindrucksvollen Fotoserie über den Fall</strong>.</p>
<p><span id="more-5770"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Weil das Thema sozusagen virulent ist</strong>, kommen inzwischen auch die ersten Politiker auf den Trip: Es werden erste zärtliche Avancen Richtung Gesetzesänderungen spürbar. Beraten werden eigentlich zwei Fälle, die zunehmend nach Regelungsbedürftigkeit schreien und ggf. auch nach <strong>Sonderrechten von Vermietern</strong>.</p>
<ul>
<li>Wer eine Wohnung hoffnungslos verkommen lässt und daher als Messie durchgeht, soll mit Sonderkündigungsrecht belegt werden. Ausziehen. Denn die Behörden sind damit überfordert, sich um solche Menschen zu kümmern.</li>
<li>Die sogenannten Mietnomaden: Wer seine Miete auf drastische Weise nicht bezahlt und lediglich nur Schaden anrichtet, soll exmittiert werden dürfen, und das Wesentliche ist: Es muss deutlich schneller vor Gericht durchgehen.</li>
</ul>
<p><strong>In beiden Fällen sind die Schäden, die diese &#8222;Mieter&#8220; anrichten</strong>, für den Vermieter exorbitant. Bereits die ursprüngliche Anmutung eines &#8222;gepflegten Mietvertrages&#8220;, das ausgewogene Geben und Nehmen einer Nutzungsüberlassung in &#8222;pfleglicher Art und Weise&#8220; zu einem marktgerechten, angemessenen Mietpreis wird von diesen Personengruppen mit den Füssen getreten. Es handelt sich dabei von vornherein um geplanten, oder aber versehentlichen Rechtsbruch. Dass die Gerichte derartige Zusammenhänge immer in den Fokus des sozial Schwächeren, des Mieters, stellen, ist zwar verständlich, im Ergebnis dieser beiden Personengruppen aber auf Dauer inakzeptabel. <strong>Und deswegen</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5704" title="Trau, schau, wem? - Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Trau_schau_wem.jpg" alt="" width="263" height="151" /></p>
<p><strong>Wir werden die Sache weiter unter Kontrolle behalten</strong> (müssen) und, wo wir aktuellere Infos erhalten, darüber angemessen weiter berichten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2010/03/06/hier-stehen-176-euro-pfand/2200-flaschen-deutschlands-schlimmster-bier-messie.html" target="_blank">BILD-Zeitung (Ausgabe vom 06.03.10, online)</a></li>
<li>Nicht <strong>Messi</strong>e, sondern <strong>Messin</strong>g: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_self">Das Projekt Stolpersteine braucht noch Sponsoren</a></li>
<li>Sammelwut: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/ein-messie-im-haus-verandert-seine-umwelt-zum-teil-dramatisch/" target="_self">In Berlin-Wilmersdorf sammelt einer Zeitungen und Prospekte, Fahrräder und vieles mehr</a></li>
<li>Fotoserie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/messiewohnungen/" target="_self">Messiewohnung in Berlin-Kreuzberg</a></li>
<li>DSDSZ: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/dsdsz-deutschland-sucht-den-superzettel-aufruf-fur-messies-und-deren-betreuer/" target="_self">Deutschland sucht den Superzettel &#8211; Aufruf für Messies und deren Betreuer</a></li>
<li>Zitat des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/zitat-des-tages-segen-oder-fluch-der-digitalen-fotografie/" target="_self">Fotografin Elke hat den digitalen Messie ausgemacht</a></li>
<li>Strategien: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">Lied des Tages &#8211; Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann</a></li>
<li>HowTo: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/putzfrau/" target="_self">Auf der Suche nach einer geeigneten Putzfrau</a></li>
</ul>
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