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	<title>#Historie &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2120-22 &#8211; #Review &#8211; Vom Vierteilen der Menschen im Vierteiler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 11:30:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der international renommierte Dokumentarfilmregisseur Raoul Peck beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen Rassenhierarchisierung und Völkermorden in der europäischen Geschichte: Ausgehend vom kolonialen Ursprung der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt er, wie der Rassenbegriff mitsamt seinen dramatischen Folgen einen institutionellen Status erlangte. &#8211; schreibt ARTE TV (Link unten) Um Einordnung bemüht: Dieser Vierteiler handelt vom Vierteilen von ... <a title="2120-22 &#8211; #Review &#8211; Vom Vierteilen der Menschen im Vierteiler" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3269-22-review-vom-vierteilen-der-menschen-im-vierteiler/" aria-label="Mehr Informationen über 2120-22 &#8211; #Review &#8211; Vom Vierteilen der Menschen im Vierteiler">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der international renommierte Dokumentarfilmregisseur Raoul Peck beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen Rassenhierarchisierung und Völkermorden in der europäischen Geschichte: Ausgehend vom kolonialen Ursprung der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt er, wie der Rassenbegriff mitsamt seinen dramatischen Folgen einen institutionellen Status erlangte. &#8211; schreibt ARTE TV (Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Um Einordnung bemüht:</strong> Dieser Vierteiler handelt vom Vierteilen von Menschen in vielen Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte (#offtopic #fernsehgernsehtipp) &#8211; Unbedingt ansehen, es lässt einen nochmal über Tellerränder schauen und die Spezies Mensch &#8222;besser&#8220; einordnen, sehr beeindruckend, filmisch gut, Wording spitze. #gesterngesehen</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Arte TV Mediathek &#8211; <a href="https://www.arte.tv/de/videos/095727-001-A/rottet-die-bestien-aus-1-4/" target="_blank" rel="noopener">Rottet die Bestien aus!</a></p>
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		<title>2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 12:17:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Schrecken hat längst einen großen Namen, das weiß man ja. Es ist zweifelsohne Deutschlands dunkelste Dauernacht, die in jenen Jahren 1933 bis zum Mai 1945 wütete. Dann kam der Bolschewik und machte eine vermutlich gerechtere Nachkriegsordnung bereit, im Potsdamer Zusammmenwirken mit England, Frankreich und den Vereinigten Emiraten von Amerika. Diese enthielt rückblickend betrachtet Besserungs- ... <a title="2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3268-22-review-von-der-wannseekonferenz-zdfmediathek/" aria-label="Mehr Informationen über 2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der Schrecken hat längst einen großen Namen, das weiß man ja. Es ist zweifelsohne Deutschlands dunkelste Dauernacht, die in jenen Jahren 1933 bis zum Mai 1945 wütete. Dann kam der Bolschewik und machte eine vermutlich gerechtere Nachkriegsordnung bereit, im Potsdamer Zusammmenwirken mit England, Frankreich und den Vereinigten Emiraten von Amerika. Diese enthielt rückblickend betrachtet Besserungs- und Demutzeiten für den Großkotz Deutschland und ging dann in ein wiedervereinigtes, besseres Deutschland über.</p></blockquote>
<p>Nur dass jetzt schimmlige Sporen drüber wachsen, mittlerweile, das macht einem Sorge. Wenn Menschen heute blaue Fahnen wählen, eine fragwürdige &#8222;Alternative&#8220;, die ewiggestriges, beängstigendes Gedankengut abbildet, als wären wir nicht längst schlauer, gebildeter, gewiefter. Jede neue Generation sagt ja immer, früher war eben nichts besser, erst jetzt ist alles gut wie es ist. Und das ist neu: der beißende Konservatismus, die Rückwärtsgewandtheit, der Hass gegenüber Anderen, ein Glauben an Sonderrechte bestimmter (eigener) Ethnien, gedacht von &#8222;Stupid White Men&#8220; &#8211; Man denkt, wenn man nachdenklich ist, in Deutschland 2022: So issus, Missus. So wenig aus der Vergangenheit gelernt haben wir doch noch nie. Man denkt so: Zuweilen.</p>
<p><strong>In diese Zeit JETZT</strong> fallen ambitionierte Geschichtenerzähler, die nicht aufhören Geschichten von früher zu erzählen. Es ist gut so. Noch lang nicht gut genug, es reicht nicht, es müsste mehr erzählt werden. Wir haben die DDR-Geschichte verdrängt, Jüngere wissen nichts davon. Den Nationalsozialismus verdrängt. Heute darf jeder relativieren, weiß es eben nicht besser. JETZT Protestmärsche und es Spaziergänge bezeichnen. Heften sich welche gelbe Sterne an die Kleidung, schreiben &#8222;Ungeimpft&#8220; drauf. Jana aus Kassel wird berühmt, weil sie sich fühlt wie Sophie Scholl, früher. Dumme, dumme Jana. Was für ein Sprachdurchfall doch herrscht. Anfang 1942 war Deutschland in Berlin am Großen Wannsee staubtrocken und zielorientiert. Adolf Eichmann erhielt Rückendeckung und Aktualisierung seiner Marschbefehle. Bereits erfolgreich umgesetzte Befehle und Aktionen dienten bereits als Unterfütterung künftiger Großvorhaben, die den Judenmord effektiver vorantreiben. Zuverlässig, gesamtdenkend, auf Erledigung bedacht: 11 Millionen Menschen eine Zielmarke. Dazu gibt es Cognac für die Sitzungsteilnehmer und ein Büfett.</p>
<p><span id="more-18961"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Heinrich Himmler und Adolf Hitler ließen im ersten Quartal 1939 ansehnlich konkret Gesamtvernichtungspläne durchblicken, wie Reichstagsreden AH filmisch belegen. Sehr viel früher hatte Hermann Göring die Nürnberger Rassegesetze verlesen, hanebüchenen Unsinn, menschliche Verachtung der Juden, rassetechnisches Schwachmatentum von Viertel-, Halb- und Volljuden, Herkunftsjuden, und deutschem Quark vom Misthaufen ehrgeiziger Gesamtvernichtungspläne.</p>
<p>Auf der Wannseekonferenz machen sich Regierungsbeamte und Bürokraten Gedanken, wie man gesundes Volksempfinden umschifft. Wie man die Berliner Bevölkerung nicht verunsichert, Teile der Vollzugsmaßnahmen wie der Abtransport von 1.000 Juden vom Bahnhof Berlin-Grunewald, hätten Teile der Berliner Bevölkerung verunsichert. Mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4" target="_blank" rel="noopener">Aktion T4</a> lagen umfassende wertvolle Erkenntnisse vor. Dass man lebensunwertes Leben effizient vernichtet, war bereits gang und gäbe. Zum Kotzen.</p>
<p>In dieser Zeit hat Reinhard Heydrich in Deutschland den Hut auf und regierte von Prag über die gesamte deutsche Einflusssphäre. Wie auch immer man sich Heydrich vorstellt, ist viel von Fotos jener Zeit beeinflusst und weniger von filmischen Dokumenten. Das spielt uns einen Streich.</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Hochmair" target="_blank" rel="noopener">Philipp Hochmair</a></strong> spielt den Heydrich nett, zugewandt und teils liebenswürdig. Man erwartet aber einen käsig, fistelstimmenbewehrten Groben, einen Fiesian. Heydrich sei sehr gebildet und musisch kulturell gewesen. Bis auf das, was er wirklich tut, ist man verführt, ihn sympathisch zu finden. Einige Andere auf der Konferenz erscheinen zunächst brillant wehrhaft wie Dr. Stuckart. Dann doch wieder nicht wg. der Juden, sondern aus Sorge um die damit befasste deutsche Seele. Es ist so abgrundtief, aber das wussten wir ja…</p>
<p>Es wird einem speiübel.</p>
<p>Nicht um schlauen Keks nochmal hervorzuwürgen: Man muss sich immer wieder klarmachen, dass die Wannseekonferenz nicht an und für sich die Ursache der Judenvernichtung war. Sie war ein hinzugefügtes Mosaiksteinchen. Die Ursachen waren im Jahre 1933 klargelegt mit einem gesetzlos wirkenden Ermächtigungsgesetz und ersten Vollstreckungen durch die SS in sofort hergerichteten, provisorischen Konzentrationslagern. Rund 200 gab es allein in Berlin, gleich 1935 wurde formaljuristisch durchgeklärt, wer die Zielgruppe ist. Sehr kurz nach dem 1. September 1939 fing die systematische Ausrottung &#8222;unsystematisch&#8220; an. Hier hatte im Ergebnis die Wannseekonferenz bestimmenden, &#8222;ordentlichen Verwaltungscharakter&#8220; einer Ergebnisschärfung und Systematisierung über den gesamten Einflussbereich. Maßgebliche Massenmassaker wie Babi Jar waren den ordnungsliebenden Häschern zu unordentlich und man sorgte sich um das Seelenwohl von nicht geeigneten Personen in der Wehrmacht, Massenerschießungen durchzuführen. Was ich also kurz gesagt sagen will ist: Die Wannseekonferenz ordnete nur noch buchhalterisch und in Spaltenform, wie rund 11 Mio. Menschen umgebracht werden würden. Die dazu erforderlichen Maßnahmen in den Außenkammern des Reichs standen zu jener Zeit konkret in Baumaßnahmen. Mit deutscher Gründlichkeit und nicht zu freundlichen Grüßen.</p>
<p>Und die Verfilmung ist sehenswert. Mein lieber Mann, Max Liebermann, fasst zusammen, was ich dabei denk. Denk ich an Deutschland in der Nacht&#8230;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong><br />
* Fernsehen <a href="https://www.zdf.de/filme/die-wannseekonferenz/die-wannseekonferenz-104.html" target="_blank" rel="noopener">Die Wannseekonferenz auf ZDFmediathek</a></p>
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		<title>2118-22 &#8211; #Review &#8211; Krieg der Träume 1918-1939 &#8211;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 09:34:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ObACHT: In einem fulminanten Achtteiler ist in der ARTE.TV-Mediatek der Krieg der Träume 1918-1939 abzurufen. Es lohnt. &#8211; Krieg der Träume (Clash of Futures) ist die dokumentarische Dramaserie von Jan Peter und Gunnar Dedio (LOOKSfilm) und knüpft an 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs (2014) an und schildert 13 persönliche Schicksale im Europa der Zwischenkriegszeit. ... <a title="2118-22 &#8211; #Review &#8211; Krieg der Träume 1918-1939 &#8211;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3267-22-review-krieg-der-traeume-1918-1939/" aria-label="Mehr Informationen über 2118-22 &#8211; #Review &#8211; Krieg der Träume 1918-1939 &#8211;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22"/></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>ObACHT:</strong> In einem fulminanten Achtteiler ist in der ARTE.TV-Mediatek der Krieg der Träume 1918-1939 abzurufen. Es lohnt. &#8211; Krieg der Träume (Clash of Futures) ist die dokumentarische Dramaserie von Jan Peter und Gunnar Dedio (LOOKSfilm) und knüpft an 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs (2014) an und schildert 13 persönliche Schicksale im Europa der Zwischenkriegszeit. Es handelt sich um eine europäische Ko-Produktion mit internationalen Partnern im Gedenkjahr zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs am 11. November 1918. (aus Wikipedia)</p></blockquote>
<p>Der I. Weltkrieg ist vorbei, eine Union von sozialistischen Sowjetrepubliken in Entstehung, in Compiègne (Frankreich) werden Verhandlungen im Wald geführt, die nicht Verhandlungen sind. Die halbe Welt ist daran beteiligt, am Ende muss die deutsche Delegation unterschreiben. Sie tun, egal was drin steht. Beteiligte an der als Schmach empfundenen Verhandlung über Reparationen, Einschränkung und Abrüstung Deutschlands werden später als vermeintliche Vaterlandsverräter ermordet. Eine deutschnationale Widerstandsbewegung gegen das Versailler Diktat wird bald mehrheitlich in Deutschland Platz greifen. Einzelne Unterhändler der Sieger plagen ernsthafte Zweifel, ob ein solch vernichtender Vertrag Frieden auf Dauer schaffen kann? Da darf man ja mal Zweifel haben, sagen tut man es nicht.</p>
<p><span id="more-18948"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>Liste der Persönlichkeiten im Achtteiler:</p>
<p>Hans Beimler (Deutschland),<br />
Rudolf Höß (Deutschland),<br />
Pola Negri (Polen, Deutschlands, USA),<br />
Marie-Jeanne Picquera Frankreich),<br />
Edith Wellspacher (Österreich),<br />
Marina Yurlova (Rußland, USA),<br />
Marcel Jamet (Frankreich),<br />
Silvio Crepsi (Italien)<br />
Elise Ottesen (Schweden)<br />
Unity Mitford (Großbritannien)<br />
Nguyen Ai Quoc (Hồ Chí Minh) (Frankreich/Sowjetunion/Vietnam)<br />
Charles Edward Montague (Großbritannien)<br />
Stephan Podlubny (Sowjetunion)</p></blockquote>
<p>In dieser Zeit after Wordwar I erzählt der obige Achtteiler gekonnt internationale Lebensläufe von Menschen aus Vietnam, Frankreich, Italien, Russland, Schweden, Deutschland und switcht immer wieder in andere Perspektiven. Es sind internationale Erzählfäden. Eine russische Frau von 20 Jahren war seit dem sechszehnten Lebensjahr Soldatin in der weißen Armee des Russischen Reichs, gegen die Rote Armee der Bolschewiken. Leo Trotzki hält Fäden in der Hand, später wird er umgebracht. Der deutsche Kommunist (Hans Beimler) versucht, Deutschland zu einem gerechteren zu machen, wird später im ersten Konzentrationslager der Nazis in Dachau gefoltert, flieht und wird schließlich im Spanischen Bürgerkrieg in Madrid erschossen. Von wem, ist bis heute nicht richtig geklärt. George Orwell, britischer Kommunist, wird auch dort gewesen sein, aber auch von ihm wird in diesem Achtteiler nichts erzählt. Was wir als Zuschauer allerdings mitnehmen können: Es gab durchaus sehr gute, vernünftige Gründe, in dieser haarspalterischen Zeit zu einem Glaubenslager des aufschäumenden Kommunismus dazu zu gehören. Es wäre wohl fast alles besser gewesen, als ein Baisse der Weltwirtschaft mit inflationären Selbstvernichtungstendenzen der Kapitalmärkte, Massenarbeitslosigkeit und Entrechtung und Ausbeutung der Arbeiterklasse. Siehste.</p>
<p>Vietnam ist französisch besetzt, weiße Menschen drängen auf die Vormachtstellung der (besonders) weißen Rasse, Japan verlässt die Friedensverhandlungen, weil ein gemeinsames Kommuniqué über gleiches Recht für alle Ethnien der Welt nicht erzielbar. Großbritannien und Amerika machen derartige Selbstverständlichkeiten platt. Ein paar arabische Wüstenmuftis drängen auf mehr Reparationszahlungen Deutschlands. Es ist ein herrliches Durcheinander in Zeit der Weltneuordnung, die weit über den berühmten Wiener Kongress lange Zeit davor hinausgeht.</p>
<p>Am Ende bricht sich 21 Jahre nach dem Ende des I. Weltkriegs 1918 der deutsche Wolf seine Bresche der Gewalt, koste es was es wolle und erklärt am 1. September 1939, seit 5:45 Uhr würde zurückgeschossen. Eine Lüge. Dass der Sender Gleiwitz mit gezinkten Karten überfallen wurde, ist bekannt und dient als Alibi. Die englische Adligentochter und Muse Adolf Hitlers namens <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unity_Mitford" target="_blank" rel="noopener">Unity Mitford</a> wird ihren Irrtümern gewahr, dass Adolf Hitler nicht der Friedliebende ist, der Schluss mit seinen Aggressionen im Ausland macht, wenn Österreich annektiert und das Sudetenland besetzt ist. Das Gegenteil ist der Fall. Adolf Hitler braucht Platz, viel Platz, und bereits im Frühjahr 1939 erklärt er im Reichstag die verlässlichen Maximen seines Handelns: Die Ausrottung der jüdischen Rasse wird schon kurz nach dem Überfall auf Polen Realität und nur kurze Zeit später auf einer Konferenz am Großen Wannsee perfekt organisiert, wovon gerade ein zweiter, dieser Tage erschienener Film &#8222;Die Wannseekonferenz&#8220; erzählen wird.</p>
<p>Es ist eine gute Zeit, all den Wahnsinn zu erinnern.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* <a href="https://www.arte.tv/de/videos/067244-002-A/krieg-der-traeume-1918-1939/" target="_blank" rel="noopener">Krieg der Träume 1918-1939 auf ArteTV (Mediathek)</a><br />
* <a href="https://www.zdf.de/filme/die-wannseekonferenz/die-wannseekonferenz-104.html" target="_blank" rel="noopener">Die Wannseekonferenz auf ZDF.de (Mediathek)</a><br />
* <a href="https://krieg-der-traeume.de/" target="_blank" rel="noopener">Krieg der Träume (Websiete über das Projekt)</a></p>
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		<title>2114-21 &#8211; #Video &#8211; Klaus Kinski im Porträt als Weltstar und Tyrann, der polarisiert</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3263-21-video-klaus-kinski-im-portraet-als-weltstar-und-tyrann-der-polarisiert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 14:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Klaus Kinski ZDF History &#8222;Weltstar und Tyrann&#8220; Dumm gelaufen: Video wurde auf YouTube zwischenzeitlich entfernt. Als Fitzcarraldo, Nosferatu oder Bösewicht: Klaus Kinski gilt als Ausnahmeerscheinung. Dabei inszenierte sich der deutsche Mime gern als Enfant terrible der Filmszene. Autor Uli Weidenbach geht in &#8222;ZDF-History&#8220; dem Phänomen Klaus Kinski nach, spricht mit Familienangehörigen, Kollegen und engen Weggefährten ... <a title="2114-21 &#8211; #Video &#8211; Klaus Kinski im Porträt als Weltstar und Tyrann, der polarisiert" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3263-21-video-klaus-kinski-im-portraet-als-weltstar-und-tyrann-der-polarisiert/" aria-label="Mehr Informationen über 2114-21 &#8211; #Video &#8211; Klaus Kinski im Porträt als Weltstar und Tyrann, der polarisiert">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17954" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/NHjHnYrQFnY" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Klaus Kinski ZDF History &#8222;Weltstar und Tyrann&#8220;</p>
<p>Dumm gelaufen: Video wurde auf YouTube zwischenzeitlich entfernt.</p>
<blockquote><p>Als Fitzcarraldo, Nosferatu oder Bösewicht: Klaus Kinski gilt als Ausnahmeerscheinung. Dabei inszenierte sich der deutsche Mime gern als Enfant terrible der Filmszene. Autor Uli Weidenbach geht in &#8222;ZDF-History&#8220; dem Phänomen Klaus Kinski nach, spricht mit Familienangehörigen, Kollegen und engen Weggefährten und verfolgt Kinskis Geschichte. Dabei entdeckt er Ungereimtheiten in Kinskis Biografie. Ist alles der wirren Fantasie Kinskis entsprungen, oder ist etwas Wahres dran? Gern wurde er in Talkshows als Gast eingeladen, wo das Publikum fasziniert seinen Provokationen lauschte und Zeuge von legendären Wutausbrüchen wird. Doch was verschleierte er mit seinem Gebaren? Verbarg sich hinter dem künstlerischen Genie ein Krimineller? Seine älteste Tochter Pola erhebt schwere Vorwürfe, berichtet, von ihrem Vater sexuell missbraucht worden zu sein. ZDF-History erzählt die Geschichte und beleuchtet die Abgründe des Menschen Klaus Kinski.</p></blockquote>
<p>Auf einer früheren Bestsellerliste steht &#8222;Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund&#8220; lange Zeit auf Platz 1. Viele Jahre später steht &#8222;Kindermund&#8220; der Tochter von Klaus Kinski ebenfalls gut im Verkaufsregal und macht Schlagzeilen. Klaus Kinski ist die Reinkarnation eines unbegreiflichen Wahnsinns und polarisiert.</p>
<p>Ein schrecklicher Charakter.<br />
Alles dreht sich um ihn.</p>
<p><strong>Pola sagt:</strong> Ich mache mich auf den Weg, meine Seele zu suchen.<br />
(aus &#8222;Kindermund&#8220;, Inselverlag 2013)</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Klaus Kinski: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2RRb4OMMViU" target="_blank" rel="noopener">Ich bin kein Schauspieler</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2108-20 &#8211; #HIStory &#8211; Die Rede von Richard von Weizsäcker zum 08. Mai 1945</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3257-20-history-die-rede-von-richard-von-weizsaecker-zum-08-mai-1945/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 09:56:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Weizsäckers Rede zur Beendigung des Krieges am 8. Mai 1985]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15736" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg" alt="" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-378259~player_branded-true.html" width="850px" height="640px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Weizsäckers Rede zur Beendigung des Krieges am 8. Mai 1985</p>
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		<title>2106-19 &#8211; #HIStory: Exzerpt &#8222;In Berlin in Stellung&#8220; &#8211; Violet Schulz &#8211; Dienstmädchen im Berlin der Jahrhundertwende (Berliner Geschichte(n))</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 16:21:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[.. Viele schieben zwar heute Dienst, Mädchen. Aber: Im Allgemeinen gibt es heute viel weniger Dienstmädchen. Als es noch welche gab, hat das Gesinde durchaus Spuren in der Architekturlandschaft in Berlin hinterlassen. Dieser Ausriss belegt die Dimension und die Bedeutung von gutem Hauspersonal. Wie heute. Nur ganz anders. Das Dienstmädchen war ganz dichte beigeordnet. In ... <a title="2106-19 &#8211; #HIStory: Exzerpt &#8222;In Berlin in Stellung&#8220; &#8211; Violet Schulz &#8211; Dienstmädchen im Berlin der Jahrhundertwende (Berliner Geschichte(n))" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3255-19-history-exzerpt-in-berlin-in-stellung-violet-schulz-dienstmaedchen-im-berlin-der-jahrhundertwende-berliner-geschichten/" aria-label="Mehr Informationen über 2106-19 &#8211; #HIStory: Exzerpt &#8222;In Berlin in Stellung&#8220; &#8211; Violet Schulz &#8211; Dienstmädchen im Berlin der Jahrhundertwende (Berliner Geschichte(n))">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_18723" aria-describedby="caption-attachment-18723" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18723" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin.png" alt="Exzerpt &quot;In Berlin in Stellung&quot; - Violet Schulz - Dienstmädchen im Berlin der Jahrhundertwende (Berliner Geschichte(n)), Edition Hentrich (1. Auflage 1989)" width="850" height="601" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin.png 1800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin-650x460.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin-850x601.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin-768x543.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_002_Grundriss.Wohnung.in_.Berlin-1536x1086.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18723" class="wp-caption-text">Exzerpt &#8222;In Berlin in Stellung&#8220; &#8211; Violet Schulz &#8211; Dienstmädchen im Berlin der Jahrhundertwende (Berliner Geschichte(n)), Edition Hentrich (1. Auflage 1989)<br />(Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)</figcaption></figure>
<p>..</p>
<p>Viele schieben zwar heute Dienst, Mädchen. Aber: Im Allgemeinen gibt es heute viel weniger Dienstmädchen.</p>
<p>Als es noch welche gab, hat das Gesinde durchaus Spuren in der Architekturlandschaft in Berlin hinterlassen. Dieser Ausriss belegt die Dimension und die Bedeutung von gutem Hauspersonal. Wie heute. Nur ganz anders.</p>
<p>Das Dienstmädchen war ganz dichte beigeordnet. In einem schmalen Schlauch, das war schon Luxus, hinten an der Küche dran.<br />
Die billigere Variante war der in der Diele eingezogene Hängeboden, auf dem zu schlafen der Magd gut tat.<br />
Wenigstens ein Dach über dem Kopf.</p>
<p>Weiterführend<br />
* <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das so genannte Dienstmädchenprivileg &#8211; Erläuterung</a></p>
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		<title>2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3267-18-history-nosferatu-eine-symphonie-des-grauens-1922-wieviel-erdbeereise-muessen-wir-noch-essen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 16:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus ... <a title="2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3267-18-history-nosferatu-eine-symphonie-des-grauens-1922-wieviel-erdbeereise-muessen-wir-noch-essen/" aria-label="Mehr Informationen über 2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17954" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/GYfTUiYKtes" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert</p>
<blockquote><p>Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Der Film sollte nach einem verlorenen Urheberrechtsstreit 1925 vernichtet werden, überlebte aber in unzähligen Schnittversionen und ist heute in mehreren restaurierten Fassungen verfügbar. Quelle: Wikipedia Lizenz Originalversion: http://creativecommons.org/publicdoma&#8230; Digitale Nachbearbeitung: Dirk Berns Multimedia http://www.dirk-berns.de</p></blockquote>
<p>Überschäumender Bordelaise, feinste Sahne Fischfilet. Gegen die Mitteilsamkeit des Internets ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn nun auch Angela Merkel ankündigt, bald nicht mehr zur Ausstaffage der Bundesrepublik Deutschland zu gehören, nach der Wahl in Hessen, so nimmt doch der Fluch der Vergangenheit hier heimelige, ja saumselige Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18291"></span>&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18294" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-850x850.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/uekZpkYf7-E" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)</p>
<p>Zu Asche, zu Staub. Wird Nosferatu.</p>
<p>Wird die Weimarer Republik in Berlin am Ende von 1929 in dem Film. Der erste Film ist schwarzweiß gedreht in Stummfilm. Der zweite mit allen Kniffs der Gegenwart.</p>
<p>Fesselnd sind nicht nur die Sexszenen in den Katakomben, den Berliner Lustkellern.</p>
<p>In Sachen Nosferatu-Erforschung begeben wir uns cineastisch vorhutartig seit geraumen Wochen in die Forschung, die Vergangenheit auszuweiden. Hier geht es momentan um Babylon Berlin, jenen Serien-Mehrteiler, den zu sehen sich nicht gerade wenige Menschen fest vorgenommen haben. So ist auch der Berichterstatter schon da hingegangen, in die ARD-Mediathek. Zeit, die roaring twenties am Ende jener Dekade anzusehen, so 1929 herum.</p>
<p>Paar Jahre vorher schuf ein gewisser Murnau jenes Dingensbummsens namens Nosferatu.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Element Of Crime: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZMx5Q94Z0DY" target="_blank" rel="noopener">Am Ende denke ich immer nur an Dich!</a></li>
<li>Konquistador: <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=18283">Zu Asche, zu Staub</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3242-18-history-wie-man-das-spuelwasser-hofclosets-mit-desinfectionsstoffen-schwaengert-geschichte-in-augenblicken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein ... <a title="2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3242-18-history-wie-man-das-spuelwasser-hofclosets-mit-desinfectionsstoffen-schwaengert-geschichte-in-augenblicken/" aria-label="Mehr Informationen über 2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="" width="851" height="462" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p>
<blockquote><p>Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin<br />
nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein gelangenden flüssigen Abgänge qu. unschädlich macht.” (Königliches Polizei=Präsidium, 2.11.1878) In einer Frist von vier Wochen hat der Eigentümer einen Nachweis zu erbringen, dass diese Art der Fäkalienentwässerung abgestellt wird, da sonst die “Schließung und Unbrauchbarmachung der Wasserclosets” erfolge. Aus dem Bericht über die Akteneinsichtnahme bei der königlich-preussischen Bauaufsichtskammer zu Berlin-Kreuzberg</p></blockquote>
<p>Und nein, das stimmt so nicht. Akteneinsicht erfolgte 2006 aus beruflichem Interesse der WEG-Verwalterin eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Kreuzberg an sagen wir prominenter Adresse. Aber die Formulierungen sind schon dufte. Apropos dufte: Man möchte sich die dortige Gerüchtequiche nicht wirklich vorstellen. Amüsierendes Amüsemang könnte der Berliner hier ortstypisch dichten, oder aber: Die Sache stinkt zum Himmel. Die Sache ging so aus:</p>
<p>Am 24. Juni 1879 wird der Einbau des Friedrich’schen Patents für Desinfectionsverfahrens mit Central Rührapparat und Staugruben-System aktenkundig. Die Änderung der Ausführung der Closets nimmt die Firma Max Friedrich, Bureau für Desinfectionsanlagen, dann im Juni 1879 vor.</p>
<p>Dass die Firma so noch existiert, steht nicht zu vermuten, die notwendige Anfrage nach der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung wurde daher vorsorglich nicht veranlasst. Aber das Haus steht heute noch. Und wird so gut als möglich verwaltet. Kannste glauben.</p>
<p>Der Innenhofberichterstatter<br />
Blogwart, Hogwarth</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3228-18-history-trailer-zu-quartett-im-bett-mit-insterburg-co-ein-ausflug-in-das-jahr-1968/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 09:09:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Trailer &#8222;Quartett im Bett&#8220; Buch und Regie: Ulrich Schamoni Spielfilm &#124; 1968 &#124; 88 Minuten &#124; 35 mm &#124; S/W mehr zum Film: http://www.schamoni.de/filme/filmlist&#8230; den kompletten Film ansehen: https://www.alleskino.de/filme/spielf&#8230; Musik und Liedertexte: Ingo Insterburg Produktion: Peter Schamoni Filmproduktion mit Karl Dall, Ingo Insterburg, den Jacob Sisters (Johanna, Rosi, Eva, Hannelore), Jürgen Barz u. a. West-Berlin, ... <a title="2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3228-18-history-trailer-zu-quartett-im-bett-mit-insterburg-co-ein-ausflug-in-das-jahr-1968/" aria-label="Mehr Informationen über 2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" alt="" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/L-zZsHSEq60?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Trailer &#8222;Quartett im Bett&#8220;</p>
<blockquote><p>Buch und Regie: Ulrich Schamoni Spielfilm | 1968 | 88 Minuten | 35 mm | S/W mehr zum Film: <a href="http://www.schamoni.de/filme/filmliste/quartett-im-bett/" target="_blank" rel="noopener">http://www.schamoni.de/filme/filmlist</a>&#8230; den kompletten Film ansehen: <a href="https://www.alleskino.de/ulrich-schamoni-quartett-im-bett-1968-stream-download.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.alleskino.de/filme/spielf</a>&#8230; Musik und Liedertexte: Ingo Insterburg Produktion: Peter Schamoni Filmproduktion mit Karl Dall, Ingo Insterburg, den Jacob Sisters (Johanna, Rosi, Eva, Hannelore), Jürgen Barz u. a. West-Berlin, Sommer 1968. Das Lebensgefühl der Zeit anhand (mindestens) dreier unterschiedlicher Quartetts: Durch die Hinterhöfe Kreuzbergs ziehen die anarchischen Blödenbarden von „Insterburg &amp; Co.&#8220; und vertreiben sich die Zeit mit Ulk-Gedichten, selbstgebastelten Instrumenten und ihren Gespielinnen. In den Luxushotels gastieren als internationale Showstars die quirligen Jacob Sisters mit ihren vier Pudeln. Und das Postkarten-Berlin bekommen vier Ölscheichs vorgeführt, die gerade auf Staatsbesuch sind. www.schamoni-film.de</p></blockquote>
<div class="product-3rd-row row product-3rd-row-a mbottom-20">
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<div class="description opensans fs white">
<p>Flughafen Tempelhof in Berlin. Aus der soeben gelandeten Maschine steigen vier süße, blondmähnige Mädchen aus, sich gleichend wie ein Ei dem anderen, und nicht nur in der Kleidung. Jede trägt einen ebenso süßen weißen Zwergpudel auf dem Arm. Pressefotografen drängeln sich heran, Fragen und Blumensträuße prasseln durcheinander, ein wohlbeleibter junger Mann feuert die Mädchen an, die darauf sofort einen flotten Song anstimmen. Das singende Mädchen-Quartett aus Sachsen, die vier Jacob Sisters, haben ihren gelungenen Auftritt.</p>
<p>Ein anderes Quartett kommt mit etwas hilflosem Staunen hinter dunklen Sonnenbrillen die Gangway des Flugzeugs herabgeschritten. Körper und Köpfe mit wallenden Tüchern verhüllt, weisen sie sich unweigerlich als Araber aus. Und da geht auch schon ein Senatsbeamter festen Schrittes auf sie zu und sagt ihnen ein herzliches „Willkommen in dieser Stadt“ auf.<br />
Eine enge, verräucherte Kneipe mit einem noch engeren Bühnenprovisorium, auf dem vier bärtige, langhaarige Männer melancholisch-absurde Moritaten über die kleinen Glücks- und Zufälle des alltäglichen Lebens zur Gitarre und manchmal auch zur Geige singen. Auf den Kneipenbänken wird bei schummrigem Kerzenlicht gefummelt, Pärchen halten sich umschlungen und küssen sich. Nur hin und wieder riskieren sie Auge und Ohr für die kleine Bühne, auf der das Quartett „Insterburg &amp; Co.“ seine poetischen Lieder singt.</p>
<p>Zwei Gesichter West-Berlins im Jahre 1968: Der dem modernen Wohnungsbau huldigende Teil des Establishment, das von Bonn zu einem Fetisch herabstilisierte Berlin &#8211; und das andere, das wahre Berlin, das man heute fast nur noch in Kreuzberg findet, jenem Stadt-Viertel, in dem jeder jeden kennt und jeder den anderen respektiert, wo der Weg zum Nachbarn nicht erst gesucht werden muss. Hier existiert noch wirkliches Leben jenseits der Anonymität unserer Großstädte. Ein Leben freilich, das irgendwie in den zwanziger Jahren steckengeblieben ist, aber der Charme und die spezifischen Eigenarten dieser Zeit haben auch heute noch ihre Gültigkeit. Und dieser Charme, der voller Romantik und Melancholie ist, der aber auch die leise Ironie kennt, dieser Charme ist es, der am Ende des Films „Quartett im Bett“ den Sieg davonträgt…</p>
</div>
</div>
</div>
<div></div>
<div>(Handlungsbeschreibung: alleskino.de, verlinkt am 05.02.18 &#8211; oben)</div>
</div>
<div></div>
<div><strong>Weiterführend</strong></div>
<div></div>
</div>
<div>* Jetzt gleich mal rangehen: <a href="https://www.tip-berlin.de/100-berliner-platten-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">Der TIP hat 100 Platten aufgelistet, die man als Berliner gehört haben sollte, bevor man stirbt.</a></div>
<div></div>
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		<title>1970-17 &#8211; Foto: Ein #Lesezeichen zur Erinnerung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/319217-foto-ein-lesezeichen-zur-erinnerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 11:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz-Album]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Ein kurzer Artikel, aber ein Lesezeichen, das zum Verweilen einlädt. Virtuell. Bitte für sinnvolles Betrachten ein bisschen Zeit einplanen, die man dafür braucht. Weiterführend * Das Auschwitz-Album (yad vashem)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17211" aria-describedby="caption-attachment-17211" style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17211 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" alt="Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)" width="800" height="504" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-300x189.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-17211" class="wp-caption-text">Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein kurzer Artikel, aber ein Lesezeichen, das zum Verweilen einlädt. Virtuell.</p>
<p>Bitte für sinnvolles Betrachten ein bisschen Zeit einplanen, die man dafür braucht.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Das <a href="http://www.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/index.asp" target="_blank">Auschwitz-Album</a> (yad vashem)</p>
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		<title>1900-16 &#8211; Historie: Von türkischen Sultanen und Beschimpfungen der übelsten Art und Weise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 14:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#International]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Böhmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Chuzpe]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Berliner Speckgürtel, in Ankara (Türkei), steppt der wütende Sultan und scharrt mit den Hufen. In Deutschland 2016 entscheidet Jan Böhmermann mit seiner Crew (soeben), die für Donnerstag geplante Sendung soll nicht produziert werden. Der Böhmermann steht im Fokus des Weltinteresses. Er hat offenbar in unentschuldbarer Art und Weise in einen türkischen Honig gestochen, der ... <a title="1900-16 &#8211; Historie: Von türkischen Sultanen und Beschimpfungen der übelsten Art und Weise" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311216-historie-von-tuerkischen-sultanen-und-beschimpfungen-der-uebelsten-art-und-weise/" aria-label="Mehr Informationen über 1900-16 &#8211; Historie: Von türkischen Sultanen und Beschimpfungen der übelsten Art und Weise">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12385" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch &#8211; türkisch &#8211; arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Im Berliner Speckgürtel, in Ankara (Türkei), steppt der wütende Sultan und scharrt mit den Hufen. In Deutschland 2016 entscheidet Jan Böhmermann mit seiner Crew (soeben), die für Donnerstag geplante Sendung soll nicht produziert werden.</p>
<p>Der Böhmermann steht im Fokus des Weltinteresses. Er hat offenbar in unentschuldbarer Art und Weise in einen türkischen Honig gestochen, der jetzt nach und nach ausläuft. Und wie in diesen Kreisen üblich, ordnet der Herr Sultan auch gleich an, was die deutsche Bundesregierung zu machen hat. Es wurde Strafanzeige gestellt. Böhmermann erhält auf facebook auch Drohungen von beleidigten Türken. Und ja, möglicherweise ist auch die Grenze des guten Geschmacks übertreten worden. Sogar ziemlich sicher. Diese Schmähkritik hätte man nicht bringen müssen. Aber sie legt Deutschland 2016 ziemlich unverhohlen offen, die Flüchtlingswunde der deutschen Bundesregierung, die recht redet, wenn sie sagt, ohne die Türkei ginge es nunmal nicht. Verständnis dafür und danke an eine unvergleichliche Frau von Welt, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf die Deutschland durchaus stolz sein kann. Ein Vergleich mit einem historischen Schriftverkehr kommt jetzt hoch.</p>
<p><span id="more-17347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Dieser liegt lange zurück. 1674 wurde das Traktat geschrieben.</p>
<p>Der osmanische Sultan verfasste eine Botschaft, auf die die Kosaken nur kurze Zeit später erwiderten. Was Sultanum osamum schrieb, war folgendes, der Legende nach:</p>
<blockquote><p>Ich, Sultan und Herr der Hohen Pforte, Sohn Mohammeds, Bruder der Sonne und des Mondes, Enkel und Statthalter Gottes auf Erden, Beherrscher der Königreiche Mazedonien, Babylon, Jerusalem, des Großen und Kleinen Ägyptens, König der Könige, Herr der Herren, unvergleichbarer Ritter, unbesiegbarer Feldherr, Hoffnung und Trost der Muslime, Schrecken und großer Beschützer der Christen, befehle euch, Saporoger Kosaken, freiwillig und ohne jeglichen Widerstand aufzugeben und mein Reich nicht länger durch eure Überfälle zu stören. Sultan Mehmed IV</p></blockquote>
<p>Die Saporoger Kosaken schrieben nun folgenden beleidigenden Brief zurück:</p>
<blockquote><p>Du türkischer Teufel, Bruder und Genosse des verfluchten Teufels und des leibhaftigen Luzifers Sekretär! Was für ein Ritter bist du zum Teufel, wenn du nicht mal mit deinem nackten Arsch einen Igel töten kannst? Was der Teufel scheißt, frisst dein Heer. Du wirst keine Christensöhne unter dir haben. Dein Heer fürchten wir nicht, werden zu Wasser und zu Lande uns mit dir schlagen, gefickt sei deine Mutter!</p>
<p>Du Küchenjunge von Babylon, Radmacher von Mazedonien, Ziegenhirt von Alexandria, Bierbrauer von Jerusalem, Sauhalter des großen und kleinen Ägypten, Schwein von Armenien, tatarischer Geißbock, Verbrecher von Podolien, Henker von Kamenez und Narr der ganzen Welt und Unterwelt, dazu unseres Gottes Dummkopf, Enkel des leibhaftigen Satans und der Haken unseres Schwanzes. Schweinefresse, Stutenarsch, Metzgerhund, ungetaufte Stirn, gefickt sei deine Mutter!</p>
<p>So haben dir die Saporoger geantwortet, Glatzkopf. Du bist nicht einmal geeignet, christliche Schweine zu hüten. Nun müssen wir Schluss machen. Das Datum kennen wir nicht, denn wir haben keinen Kalender. Der Mond ist im Himmel, das Jahr steht im Buch und wir haben den gleichen Tag wie ihr. Deshalb küss unseren Hintern!</p>
<p>Unterschrieben: Der Lager-Ataman Iwan Sirko mitsamt dem ganzen Lager der Saporoger Kosaken</p></blockquote>
<p>Wir sehen eine Jahrhundert alte Tradition.</p>
<p>Aber wir machen sie uns nicht zueigen. Nein, das Böhmermannsche Traktat war überflüssig, aber in einem richtigen, rechtlichen Rahmen dargeboten. Deutlich wird der Sinn des folgenden schlimmen Tiradentartarentums erläutert. Pech nur, dass alle Welt das Intro eines der überflüssigsten Schmähtraktaten wegschnitt und nur die Schmäh selbst zeigt. So wird man aus jedem Zusammenhang gerissen.</p>
<p>Nun hat Böhmermann erst einmal Sendepause und bestimmt ist das eine richtige Entscheidung. Schließlich fehlt jedem normal und gerecht denkenden Menschen in dieser Situation die notwendige <b>Chuzpe</b>.</p>
<p>#Erdomann #Böhmermann #Erdogate #Böhmergan</p>
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		<title>1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 19:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Gaus]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
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					<description><![CDATA[Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966) Veröffentlicht am 09.09.2014 &#8211; Sendung &#8222;Zur Person&#8220; vom 10.02.1966. &#8222;Zur Person&#8220; war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung &#8222;Zu Protokoll&#8220; im SWR, ab 1980 im WDR unter &#8222;Deutsche&#8220; ... <a title="1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307915-zeitgeschichte-guenter-gaus-im-gespraech-mit-helmut-schmidt-1966/" aria-label="Mehr Informationen über 1867-15 &#8211; Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15736" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg" alt="_banner_Historie" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17091" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png" alt="Helmut.Schmidt_1966_Banner" width="649" height="365" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner.png 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Helmut.Schmidt_1966_Banner-900x506.png 900w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/x2xL0ZFaSFc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 09.09.2014 &#8211; Sendung &#8222;Zur Person&#8220; vom 10.02.1966.</p>
<p>&#8222;Zur Person&#8220; war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung &#8222;Zu Protokoll&#8220; im SWR, ab 1980 im WDR unter &#8222;Deutsche&#8220; weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel &#8222;Zur Person&#8220;. Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt. Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die &#8222;uneingeschränkte Solidarität&#8220; Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. (Quelle: Leonard Dietrich, YouTube-Einsteller, verlinkt)</p></blockquote>
<p>Aus gegebenem Anlass zeigen wir dieses Gespräch von 1 Zeitstunde hier nochmal.</p>
<p>Nach all dem bunten Bohei und Quotenquatsch, Privatfernsehen und dem großen Bohei eine sehr klare, schwarzweiße, aber nicht farblose Kameraführung von beeindruckender Intensität. Wohltuend.</p>
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		<title>1855-15 &#8211; Lied des Tages: Arschloch &#8211; Und warum Haltung nicht verhandelbar ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 11:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Arschloch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Goldies]]></category>
		<category><![CDATA[Schrei nach Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17007</guid>

					<description><![CDATA[Die Goldies &#8211; Schrei nach Liebe (Die Ärzte, Cover) Veröffentlicht am 09.09.2015 Die Goldies aufgenommen live und ohne Overdubs am 09.09.2015 im Plug&#38;Play-Studio, Geldern. Rebecca Könen &#8211; Chorleitung Jan Gerighausen &#8211; Bass/Recording/Mix Marcel Grothues &#8211; Gitarre www.die-goldies.de Die grantigen Grachteln sind auf dem Vormarsch. Viele von uns erinnern sich noch gern an den Song &#8222;My ... <a title="1855-15 &#8211; Lied des Tages: Arschloch &#8211; Und warum Haltung nicht verhandelbar ist" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306715-lied-des-tages-arschloch/" aria-label="Mehr Informationen über 1855-15 &#8211; Lied des Tages: Arschloch &#8211; Und warum Haltung nicht verhandelbar ist">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/87YgZmbB7a4?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Die Goldies &#8211; Schrei nach Liebe (Die Ärzte, Cover)</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 09.09.2015<br />
Die Goldies<br />
aufgenommen live und ohne Overdubs am 09.09.2015<br />
im Plug&amp;Play-Studio, Geldern.<br />
Rebecca Könen &#8211; Chorleitung<br />
Jan Gerighausen &#8211; Bass/Recording/Mix<br />
Marcel Grothues &#8211; Gitarre<br />
www.die-goldies.de</p></blockquote>
<p>Die grantigen Grachteln sind auf dem Vormarsch. Viele von uns erinnern sich noch gern an den Song &#8222;My Generation&#8220; (The Who) und dass ein paar durchgeknallte englische Rentner eine Version davon videotisch aufnahmen. Hier sind nun die Goldies, und es darf vielleicht als Remake dieser Ursprungsidee angesehen werden. Was einem zu Herzen geht, ist der generationenübergreifende Vertrag und der zum Ausdruck kommende Schrei nach Gerechtigkeit. Arschloch. Daumen hoch.</p>
<p>Und bitte mehr Seniorenhäuser wie diese: Deutschland <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/seniorenchor-singt-arschloch-song-von-den-aerzten-a-1052272.html" target="_blank">braucht Haltung</a>.</p>
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		<title>1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 14:14:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist sie ungeheuerlich interessant, meine Arbeit. Und nun zeigt sie mir auch noch ein wenig auf, wohin dieses Land gerade abdriften könnte. Eine Band diskutiert die Gefahr einer eventuellen Indizierung eines Titels wegen zweier Textzeilen von mir. Das Thema Zweifassungstext kommt auf (einmal als Produktion, einmal als Livefassung) und eine sachte Überlegung in Richtung ... <a title="1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302715-positionen-wo-sind-wir-gruene-rosa-elefanten-weisse-ritter-exossis-exwessis-und-die-verkommenkeit-der-begriffe/" aria-label="Mehr Informationen über 1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16745" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland.png" alt="Bundesrepublik.Deutschland" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Manchmal ist sie ungeheuerlich interessant, meine Arbeit. Und nun zeigt sie mir auch noch ein wenig auf, wohin dieses Land gerade abdriften könnte. Eine Band diskutiert die Gefahr einer eventuellen Indizierung eines Titels wegen zweier Textzeilen von mir. Das Thema Zweifassungstext kommt auf (einmal als Produktion, einmal als Livefassung) und eine sachte Überlegung in Richtung &#8222;grüner Elefant&#8220; kam gar bei mir auf. (Andreas Hähle auf facebook, 03.03.15)</p></blockquote>
<p>In der Bunten Republik Deutschland, im Speckgürtel Berlins, werden Gedanken wach an Begrifflichkeiten. Der exOssi findet den Begriff an sich schon blöd. Der exWessi (ich) denkt darüber nach. Für &#8222;Nicht-Bewohner&#8220; der DDR erklärt Andreas Hähle, Songtexter, Autor und Kundiger in Sachen deutscher Sprache das System des &#8222;grünen Elefanten&#8220;. Der Begriff ist fest geregelt und verankert im ostdeutschen Sprach- und Wertesystem,  <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Elefant" target="_blank">hier gibt es eine plausible Erläuterung</a>.</p>
<p><span id="more-16744"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3K57Ffnf4Eo?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<span style="color: #999999;"><em>Barry Ryan &#8211; Zeit macht nur vor dem Teufel halt (1971)</em></span></p>
<blockquote><p>Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Tanz und Tänzer,<br />
die Zeit, die trennt auch jeden Sänger und sei Lied,<br />
denn die Zeit ist das, was bald geschieht.</p>
<p>Die Zeit, sie ist nicht nur für immer Traum und Träumer,<br />
die Zeit, die trennt auch jeden Dichter und sein Wort<br />
denn die Zeit läuft vor sich selber fort.</p>
<p>Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn er wird niemals alt,<br />
die Hölle wird nicht kalt.<br />
Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn heute ist schon beinah&#8216; morgen.</p>
<p>Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Sohn und Vater.<br />
Die Zeit, die trennt auch eines Tages Dich und mich,<br />
denn die Zeit zieht den längsten Strich.</p>
<p>Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt, die Hölle wird nicht kalt.<br />
Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn heute ist schon beinah&#8217;morgen.</p>
<p>Barry Ryan (1971)</p></blockquote>
<p>Gemeint ist nicht Vietnam und auch nicht Zündapp, Motorräder gleichen Namens, sondern ein System zur sprachlichen Versteckung von Wesentlichem unter einem Mantel des Unwesentlichen. Das nennt man aber auch einen rosa Elefanten. Und damit sind wir im Wertesystem unserer Sprache in der Tiefendeutung: Mir fällt noch ein, dass in ganz anderem Zusammenhang mit westlicher Konnotation der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Ritter" target="_blank">weiße Ritter</a> ähnliches leiste. Um die Verwirrung aber auch komplett zu machen.</p>
<p>Um die Verwirrung aber insgesamt abzubrechen, ist zu betonen, dass wir jetzt ein unaufgeteiltes Land sind. Wir haben zwar eine Herkunft. Diese können wir auf T-Shirts drucken lassen: &#8222;Born in the GDR&#8220; oder made in GDR. Wir können über korrekte Herkunftsnachweise und eine Pflicht zur Kennzeichnung von Menschen nachdenken, um auch ja sicher sein zu können, mit wem wir es zu tun haben. Wie aber schon das eingangs angefertigte Bildchen zeigt, verschwimmen mit der Zeit die Grenzen.</p>
<blockquote><p>Davon ist vieles &#8222;oldschool&#8220;, wie es Nena dieser Tage gerade als neues Album im Hinblick auf die &#8222;guten, alten Zeiten&#8220; herausbringt, nur anders herum. All diese Begrifflichkeiten haben sich überlebt und sterben langsam aus, mit den Menschen, die sie (noch) benutzen. Es wachsen andere nach, die jünger sind und sich an derlei gar nicht mehr erinnern können. Die diese Zeit noch miterlebt haben, werden irgendwann in der Minderheit sein, und ihren/unseren Begriffen geht es dann ähnlich.</p></blockquote>
<p>Sehr schön aber, hat uns die Summa cum laude heute noch einmal zum Nachdenken über Gesamtdeutschland und die ganzen Separationsfragen gebracht.  Auf einem Dominokarton ließ ich 2009 folgendes direkt am Brandenburger Tor stehen.</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4002" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>(Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/20-jahre-mauerfall-am-07-11-2009-war-am-brandenburger-tor-die-holle-los-wie-20-jahre-zuvor/" target="_blank">hier</a> aber auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=4001">hier</a>) &#8211; pdf <a title="pdf Dokument downloaden!" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Dominostein-Vorderseite.pdf" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Und die Zeit macht nur vor dem Teufel halt</strong>. Deswegen: Besucht auch mal die Homepage von Andreas Hähle&#8230; &#8211; ein erster gesamtdeutscher Stammtisch, das wäre ja auch mal was. Zur Überwindung jeder Extraklasse: Hinein in eine strahlende Zukunft, vorwärts immer, rückwärts nimmer und für eine ganz und gar klassenlose Gesellschaft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachdenklich: <a title="externer Link" href="http://www.andreas-haehle.de/" target="_blank">Andreas Hähle wirkt an Texten, Songs und Vokabular zum Verführen</a></li>
<li>Zum Besten gehört: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12512">Dirk Zöllners Song &#8222;Idylle im Krieg&#8220;, Text Andreas Hähle, Chapeau!</a> (Lied des Tages vom 1. Juni 2012)</li>
<li>Verlinkt: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=6025" target="_blank">Andreas Hähle (Text) und Karsten Schützler (Musik) komponierten Letzter Tag</a></li>
</ul>
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		<title>1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/301415-kommentar-darf-oder-sollte-es-ein-vergessen-geben-von-tagesschau-kommentatoren-hugo-egon-balder-und-dresden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 07:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz &#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer ... <a title="1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301415-kommentar-darf-oder-sollte-es-ein-vergessen-geben-von-tagesschau-kommentatoren-hugo-egon-balder-und-dresden/" aria-label="Mehr Informationen über 1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg" alt="Hugo.Egon.Balder_Nie.wieder" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder-300x162.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/eZhLCD4aTrY?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz</p>
<blockquote><p>&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.&#8220; Von Anja Reschke (NDR)</p></blockquote>
<p>Ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Normalerweise mag ich die Übung der öffentlich Rechtlichen nicht, wenn in der ‪Tagesschau‬ Kommentare im Rotationsprinzip, fair und ausgewogen, für den Senderländerproporz, gesprochen werden dürfen: Dieser Kommentar in der Tagessschau allerdings trifft mich mitten ins Herz und ich begrüße ihn mit Zustimmung. Und deswegen verteile ich ihn noch einmal weiter. Mit Dank dafür.</p>
<p><span id="more-16588"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16580" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg" alt="&quot;Danke&quot; - Banner" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16598" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/audio.podcast_Button.png" alt="audio.podcast_Button" width="80" height="15" /></p>
[audio:wdr5scala_2015-01-07.mp3]
<p><span style="color: #800000;">Audio: Fremdbeitrag vom WDR3, Udo Eling über &#8222;Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen&#8220; (Quelle: <a style="color: #800000;" title="externer Link" href="http://www.wdr5.de/sendungen/scala/pediga102.html" target="_blank">hier</a>)</span></p>
<blockquote><p>Ländersenderproporz bzw. andersrum: Ein Schachtelwort. Es bezeichnet die altbackene Tradition der ARD, den angeschlossenen Sendern der Anstalt im Rotationsprinzip vergleichbar lange, also &#8222;ausgewogene&#8220; Sendeplätze für den Kommentar einzuräumen. Diese Praxis steht seit langem in der Kritik von Fernsehzuschauern. Viele Kommentare kann man wie Werbung wegschalten oder was zu trinken holen. Anja Reschke allerdings hat einen wohlfeilen Kommentar abgesondert.</p></blockquote>
<p>Sich bei Hugo Egon Balder zu bedanken, nicht für Tutti Frutti, obwohl das seinerzeit hier und da ganz schön anzusehen war. Erdbeere, Kiwi und Orange sind mir im Gedächtnis hängen geblieben. Einiges andere, was Hugo Egon Balder fernsehtechnisch verzapft hat, ebenfalls. Ferner, dass er Gründungsmitglied der deutschen Krautrockband Birth Control als Schlagzeuger war.</p>
<p>Was Hugo Egon Balder jetzt an- und aus-, ja tiefenmoderiert hat, berührte. Im ZDF moderierte Balder &#8222;Mit dem Mut der Verzweiflung&#8220; im ZDF und erzählte die Geschichte seiner Familie. Da war weniges, nichts gut. Aber dass er es tat, wie er es tat: Das war wirklich gut so.</p>
<p>Dafür ein Chapeau, der fast höchste Award dieser Website, der nur selten vergeben wird. Sein Laudator, Charlie Chaplin, ist wie wir wissen, stets ein schwieriger Ehemann und Familienvater gewesen, aber immer ein Mensch mit dem Herzen auf dem rechten Fleck.</p>
<p>Wenn wir in diesen Tagen mehrmals Chapeau rufen (zuletzt für Herbert Grönemeyer, der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=16579">in Dresden weise Worte sagte</a>), so liegt diese Anhäufung von Glückwünschen auch daran, dass die Zeit ins Kraut schießt. Es ist jetzt siebzig Jahre her, dass die Russen Auschwitz befreiten im Januar. In diesen Monaten des Jahres 1945 wurden mehrere solcher Verbrecherlager befreit von unterschiedlichen Alliierten. Es ist soviel Zeit ins Kraut geschossen, dass nachwachsende Generationen und viele früher Jugendliche, inzwischen erwachsene, so sehr danach trachten, endlich <strong>vergessen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Diese Frage ist von zentraler Bedeutung für Deutschland.</p>
<figure id="attachment_16308" aria-describedby="caption-attachment-16308" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16308" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg" alt="Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt." width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-16308" class="wp-caption-text">Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt.</figcaption></figure>
<p>Für das Vergessen von zwölf Jahren Terror, Unrecht und Menschenverachtung in einer um ein vielfaches größeren Zeitgeschichte der Deutschen insgesamt ist dabei <span style="text-decoration: underline;">kein </span>Raum. Ohne sich in Grund und Boden zu schämen fürs deutsch sein, kann und darf, ja sollte man sich für Hitler-, Himmler-, Eichmann-Deutschland (das dunkle der Spießer und von Gott verlassenen) in Grund und Boden schämen, indem man sicher weiß: Wir waren als Deutsche nie davor und nie danach so schlecht. Aber das waren wir. Kein Zweifel.</p>
<blockquote><p>Nicht persönlich wir alle, wenn wir persönlich darin nicht involviert waren, aus welchen Gründen auch immer. Wir als Kulturnation  Deutschland  schon, in unserer Geschichte. Ähnlich dürfen Russen und Georgier über Stalin denken, ohne dass es eine nationale Schande wäre und so können die Chinesen noch heute an die große Kulturrevolution von Mao Tse Tung in Andacht verfallen: Dass sich derartiges niemals mehr wiederholen dürfe und welche klaren Ursachen es hat, dürfte sich -wenn wir so weiter machen- auch sogar schon bald bis Dresden herumsprechen. Ja, gut, dass wir mal drüber reden. Denn gerade wenn wir so &#8222;gutdeutsch&#8220; sind, müssen wir nicht gegen andere zu Felde ziehen: Wir sind einfach viel zu klug dafür. Außer die da&#8230;von der &#8230;.</p></blockquote>
<p>Genau das macht uns Mut, diese Dreifaltigkeit der Hölle niemals wieder zuzulassen.</p>
<p>Dresden hat im Zweiten Weltkrieg so gelitten. Sobald die Demonstranten gegen was weiß ich in Europa sinnvoll im gesamtdeutschen Zusammenhang denken lernen, werden sie verstehen, dass das, was sie verlangen in der Zeitgeschichte erprobt ist: Dresden wurde fast vollständig vernichtet. Es tut einem in der Seele leid, dass wir nun schon bundesweit über &#8222;die Dresdner&#8220; so reden, als wären ein paar Klopse mit braunverschimmelten Kapern schon ein fertiges Gericht.  Bitte differenziert.</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209714-positionen-mercedes-oder-skoda-wie-man-eine-gute-heizungsanlage-erwirbt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 08:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache ... <a title="1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209714-positionen-mercedes-oder-skoda-wie-man-eine-gute-heizungsanlage-erwirbt/" aria-label="Mehr Informationen über 1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></a></p>
<blockquote><p>sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache einfach komplett hängen lassen.<br />
Nochmal kurz zur Sache selbst: Man kann eine Heizung bauen und sagen wir 25.000,‐ EUR dafür ausgeben. Oder man kann das Dreifache für eine gute, durchdachte Lösung ausgeben. Finden Sie es nicht auch haarsträubend, wenn jemand, der versucht einen Mercedes zu kaufen, bedient wird wie ein Skoda‐Käufer? Also, ich ärgere mich inzwischen über die Permanenz der Nichtklärung von Fragen, die für Sie so einfach sein müssen wie „Alltagsgeschäft“. Bis wann, also jetzt das dritte Mal, darf ich eine Antwort erwarten? (Aus einer Beschwerdeemail)</p></blockquote>
<p>Nein, man tut Skoda sicherlich Unrecht damit. Die haben viel gemacht in den letzten zwanzig Jahren. Der Vergleich ist historisch zu verstehen. Sekt oder Selters? Oder tolle Heizungsanlage oder Mainstreamlösung von der Stange? Dass der Kunde, der diese Email geschrieben hat, sich so ärgert, ist verständlich: Er will eine Heizungsanlage projektieren, die zugleich als Blockheizkraftwerk fungiert, Strom erzeugt. Diese Anlage ist förderfähig oder nicht förderfähig nach bestimmten, komplizierten Kriterien der BAFA und der KfW mit ungefähr 100 verschiedenen Förderungskatalognummern. Das muss vorher richtig eingeschätzt werden, denn darauf fußt die Überlegung: &#8222;Ist eine solch aufwändige Anlage wirtschaftlich sinnvoll?&#8220; &#8211; Es ist also eine ganz elementare Angelegenheit. &#8211; Aber antworten, auf Fragen, das ist nicht inkludiert.</p>
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		<title>1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209214-positionen-von-der-groesse-und-erbaermlichkeit-im-exil-1933-1945-hier-und-heute-und-von-empathie-umarmungen-mitgefuehl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 08:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hinz + Kunz]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp) Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der ... <a title="1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209214-positionen-von-der-groesse-und-erbaermlichkeit-im-exil-1933-1945-hier-und-heute-und-von-empathie-umarmungen-mitgefuehl/" aria-label="Mehr Informationen über 1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16431" aria-describedby="caption-attachment-16431" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16431" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg" alt="Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16431" class="wp-caption-text">Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945</figcaption></figure>
<blockquote><p>In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp)</p></blockquote>
<p>Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945&#8220;, darunter notiert persönliche Befindlichkeiten, zum Ausdruck gebracht mit Empathie. Was Exilanten wohl fühlen, denken, leben müssen? &#8211; So ging es ihnen wohl 1933-1945 oder so ähnlich.</p>
<p>Wahr ist, dass Exilanten jetzt bei uns auftreffen, weil sie immigrieren! Dass daher die geschichtsbasierte Zusammenstellung von Ängsten, Einschränkungen, persönlichen Befindlichkeiten 1933-1945 heute, hier in Echtzeit, anzutreffen ist. Nicht, dass wir verantwortlich wären, für das Glücksgeschmeide anderer Menschen aus aller Welt, aber dass wir ein bisschen (Häppchen) -ganz vorsichtig- versuchen, empfindsam zu bleiben und &#8222;Heimat zu geben&#8220;.  &#8222;Hug your neighbour&#8220;, umarme die Welt: Neue Heimat Deutschland. Denn wir werden immer besser, siehe oben!</p>
<p>Empathie von Schülern, schön empfindsam: Brainstorming auf hohem Gefühlsniveau. Das Wandbild &#8222;hat was&#8220;. Je mehr man überlegt, desto besser. Nicht gleich jeden Gedanken intellektuell ausschlagen. Sehr schön, Schinkel-Gymnasium.</p>
<p><strong>Noch was</strong>: Hat Erich Fried gesagt&#8230;.(<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8754.jpg" target="_blank">Bild aus demselben Raum</a>) &#8211; Walter Mehring übrigens <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8755_rechts_und_links.jpg" target="_blank">hat das gesagt&#8230;</a> &#8211; Zitate aus dem Zusammenhang.</p>
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		<title>1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 11:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Doku]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin zur Kaiserzeit Glanz und Schatten einer Epoche &#8211; Doku über Berlin Glanz, das galt für die Bewohner der feinen Gegenden, in der Stadtmitte, bedeutete Gesellschaft, Tiergarten, &#8222;Unter den Linden&#8220; mit Paraden, Theatern, eleganten Geschäften. Schatten lag über den Mietskasernen in den Arbeiterbezirken im Norden und Osten der Stadt, bedeutete harte Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse, Hunger, ... <a title="1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208614-video-rhythmus-und-rausch-einer-grossstadt-berlin-zur-kaiserzeit-doku/" aria-label="Mehr Informationen über 1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="1280" height="695" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/oOFKfnoQc38?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Berlin zur Kaiserzeit Glanz und Schatten einer Epoche &#8211; Doku über Berlin</p>
<blockquote><p>Glanz, das galt für die Bewohner der feinen Gegenden, in der Stadtmitte, bedeutete Gesellschaft, Tiergarten, &#8222;Unter den Linden&#8220; mit Paraden, Theatern, eleganten Geschäften. Schatten lag über den Mietskasernen in den Arbeiterbezirken im Norden und Osten der Stadt, bedeutete harte Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse, Hunger, aber auch bescheidene Vergnügungen am Sonntag: Biergarten, Wannsee, Rummel. Dieser Film zeigt die Auswirkungen des 1.Weltkrieges auf die Bevölkerung und endet mit der Ausrufung der Republik. (Aus dem Youtube-Ankündigungstext)</p></blockquote>
<p>1913: Jahr der Feste und Jubiläen. Viel Filmmaterial aus dem alten Berlin zur Kaiserzeit. Die mittlere Pforte des Brandenburger Tors war dem deutschen Kaiser zur Durchfahrt vorbehalten. Gold strotzende Uniformen, bunte Uniformbänder, alles in schwarzweiß abgedreht. Kurzweilig: Im Lustgarten wird der russische Zar vom Regiment empfangen. Die Welffen und die Hohenzollern beendigten ihren Zwist. Alle sonnten sich im &#8222;Glück des Friedens&#8220;, feiern das 25-jährige Jubiläum des Kaisers. 7.000 Schulkinder bringen dem Kaiser ein Ständchen. Der Huldigungszug der Berliner Handwerker flaniert am Kaiser vorbei. Um 1914 in einen Ersten Weltkrieg zu ziehen: Auf in den Kampf! Mir jucket die Säbelspitze.</p>
<p>Damals herrschte die &#8222;monarchische Gesinnung&#8220; vor, sagt der Sprecher aus dem Off. Viel später, im Mai 1945 herrscht eine archaische vor. Glanz und Gloria im Ascheeimer der Weltmachtsträume, direkt hinter dem Führerbunker zu Asche verbrannt: Der Rest ist Geschichte.</p>
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		<title>1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/208514-video-menschen-haeuser-eine-dokumentation-von-peter-mueller/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 10:56:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[IBA]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Bauausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des ... <a title="1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208514-video-menschen-haeuser-eine-dokumentation-von-peter-mueller/" aria-label="Mehr Informationen über 1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="650" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/_8uUA1j3-Bs?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Menschen, Häuser&#8220;</p>
<blockquote><p>&#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des Stadtteils. (Beschreibung auf Youtube)</p></blockquote>
<p>Gingen die Architekten früher davon aus, man müsse es einem Haus auch ansehen, dass an ihm gearbeitet wurde, so setzte sich später die Erkenntnis der &#8222;behutsamen Stadtsanierung&#8220; durch. Beispiel Fenster: Alle raus, neue rein? Oder Reparatur und behutsame, resourcenschonende Instandsetzung der alten Kastendoppelfenster. Wir haben etliche andere, vergleichbare Filme &#8222;gesammelt&#8220; und hier wiederveröffentlicht. Ziel der digitalen Sammlung ist die Bündelung von solchen Stadtansichten früherer Jahre aus dem &#8222;alten Berlin&#8220;. Denn so geht Geschichte: Wir sind, was wir sind, weil wir was erlebt haben. U.a. das, was wir hier sehen. Das hat uns geprägt. Für die Jüngeren eventuell interessant, für die Älteren auf jeden Fall. Hier im West-Berliner Kreuzberger Fokus: Der städtebauliche Urknall der Stadtsanierung.</p>
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		<title>1768-14 &#8211; Historie: Was Loriot über die Reichsprogromnacht vom 09. November 1938 erinnerte&#8230; #Video</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/208014-historie-was-loriot-ueber-die-reichprogromnacht-vom-09-november-1938-erinnerte-video/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 16:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
		<category><![CDATA[Reichskristallnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Reichsprogromnacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Loriot über die &#8222;Reichskristallnacht&#8220; Aus: 3 nach 9, November 1988. Interviewer: Axel Corti]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" alt="Historie: Hurra! Wir leben noch." width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/2OLBkUMvs7Y?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Loriot über die &#8222;Reichskristallnacht&#8220;</p>
<blockquote><p>Aus: 3 nach 9, November 1988. Interviewer: Axel Corti</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207814-historie-zum-mauerfall-09-11-89-dem-gedenktag-09-11-14-wolf-biermann-und-west-erinnerungen-von-marcus-kluge-linktipp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2014 09:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Historische Sprüche]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Kluge]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Biermann]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Bloggwart findet den Auftritt von Wolf Biermann im Deutschen Bundestag insgesamt nicht unangemessen oder gar unanständig. Was Westdeutsche sich vornehmen könnten von den Ostdeutschen interessiert zu lernen: Zu verstehen, warum dieser Auftritt Gefühle -vor allem im Ex-Ostdeutschland- verletzt haben könnte. Mir persönlich ist nicht klar, warum? &#8211; Sein Vortrag ist historisch ja nicht verkehrt einzuordnen. ... <a title="1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/207814-historie-zum-mauerfall-09-11-89-dem-gedenktag-09-11-14-wolf-biermann-und-west-erinnerungen-von-marcus-kluge-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal &#8211; 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Bloggwart findet den Auftritt von Wolf Biermann im Deutschen Bundestag insgesamt nicht unangemessen oder gar unanständig. Was Westdeutsche sich vornehmen könnten von den Ostdeutschen interessiert zu lernen: Zu verstehen, warum dieser Auftritt Gefühle -vor allem im Ex-Ostdeutschland- verletzt haben könnte. Mir persönlich ist nicht klar, warum? &#8211; Sein Vortrag ist historisch ja nicht verkehrt einzuordnen. Mit einer gewissen Befriedigung festzuhalten, es sei nun möglich, diese Moritat vor einem deutschen demokratischen Parlament zu singen, ist doch in der Tat ein Fortschritt, in geschichtlichen Dimensionen gedacht.</p></blockquote>
<p>Als vor fünf Jahren dieses Pixeltrickserei angefertigt wurde, war Bildpersonalisierung gerade stark im Kommen. Inzwischen gang und gäbe und  nichts Ungewöhnliches mehr, befand sich diese Technologie damals noch in den Kinderschuhen.</p>
<p>Jetzt liefen klasse Filme teils erstmals (Bornholmer Str.) und als Wiederholung (Das Leben der Anderen). Wolf Biermann hat dem Deutschen Demokratischen Bundestag, der nach seinen Worten einen gewissen Fortschritt gegenüber der Vergangenheit darstellt, ein Ständchen gesungen. Bundestagspräsident Lammert hat ihn gelehrt, wäre er als Volksvertreter gewählt, so hätte er hier ein Rederecht. Und trotzdem hat er sich eins genommen, hat sich als Drachentöter bezeichnet und den Linken eine Ohrfeige gegeben. So ist er nun mal, der Wolf Biermann, der unbeugsame.</p>
<p><span id="more-16360"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4044" aria-describedby="caption-attachment-4044" style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4044" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg" alt="20 Jahre Mauerfall: 09.11.1989 - 09.11.2009 (Idee: Thomas Gotthal)" width="1200" height="803" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall-1024x685.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4044" class="wp-caption-text">20 Jahre Mauerfall: 09.11.1989 &#8211; 09.11.2009 (Idee: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #999999;">Wimpel der Dankbarkeit: 2009 angefertigte Fotoarbeit zum zwanzigjährigen Geschichtsdatum: Es ist vieles besser geworden in Deutschland!<br />
</span></p>
<blockquote><p>Verletzt Wolf Biermann mit seinem Auftritt im Deutschen Bundestag vor allem die Gefühle derjenigen, die sich an Deutschland (Ost) in einem liebenden Sinne zurückerinnern und mit einem gewissen Gewicht auf &#8222;Es war nicht alles nur schlecht.&#8220;? Natürlich war nicht alles nur schlecht, das wäre ja anmaßend, eine komplette Vernichtung auch guter Erinnerungen an die alte DDR zu betreiben. Nein, Biermann hätte wohl auch 1976 gerne weiterhin in Ostberlin gelebt: Er durfte es nur nicht. Genau dieser Aspekt aber ist es, der Biermann zweifelsohne zu einem der profiliertesten und gefährlichsten Kritiker des Regimes an sich machte. So oder so, es wird alles rot, hatte er gesungen, Brecht zitiert und vom großen Streben nach individueller Freiheit skandiert. Unerträglich 1976 fürs Politbüro. Eine ostdeutsche Schande, in der Wahrnehmung der Politbüroterrier.</p></blockquote>
<p>Viele mit ostdeutscher Herkunft haben ihn ziemlich stark gescholten und einen &#8222;eitlen, selbstverliebten Fatzke&#8220; genannt, einen selbstverliebten Gockel, dem es nur um seine Selbstdarstellung ginge.</p>
<p>Ich verstehe diesen &#8222;abgrundtief sitzenden Hass&#8220; auf den vermeintlichen Vaterlandsverräter Wolf Biermann, der nämlich nie einer war, nicht. Irgendetwas nehmen ihm viele ehemals Ostdeutsche so krumm, dass sie in &#8222;dissen&#8220;, um es jugendlich auszudrücken.</p>
<blockquote><p>Etwa drei Stunden stand ich da, umarmte fremde Menschen, trank mit ihnen Rotkäppchen-Sekt, immer wieder liefen mir Freudentränen über die Wangen. Tatsächlich weinte ich zum ersten Mal seit neun Jahren, das letzte Mal hatte ich geweint, nachdem am 8. Dezember 1980 John Lennon erschossen wurde, doch damals weinte ich aus Trauer, nun weil mir ein Stein vom Herzen fiel, von dem ich gar nicht gewusst hatte, das er da war. 28 Jahre hatte ich mit der Mauer gelebt, mein gesamtes Leben als „zoon politikon“, als politisch denkendes Wesen. (Marcus Kluge, zum Abend des 09.11.89, Link unten)</p></blockquote>
<p>Dabei ist Wolf Biermann selbstverständlich &#8222;ein Kind seiner Zeit&#8220;. Sieht man sich heute im Nachhinein nochmals das legendäre Konzert von 1976 in der Kölner Sportarena an, so ist vieles, was er dort sagt, im Kontext seiner damaligen Zeit absolut wahr, reinen Herzens und von einer großen humanistischen, freiheitliche Gesamtidee durchsetzt. Es war auf diese Weise kein Wunder, dass Wolf Biermann seinerzeit ausgeostdeutscht wurde, werden musste, denn für das damalige orwell´sche System des Politbüros war Wolf Biermann untragbar geworden. Der Mann war zu gefährlich.</p>
<blockquote><p>Ermutigung (Wolf Biermann)</p>
<p>Du, laß dich nicht verhärten<br />
in dieser harten Zeit.<br />
Die allzu hart sind, brechen,<br />
die allzu spitz sind, stechen<br />
und brechen ab sogleich.</p>
<p>Du, laß dich nicht verbittern<br />
in dieser bittren Zeit.<br />
Die Herrschenden erzittern<br />
&#8211; sitzt du erst hinter Gittern &#8211;<br />
doch nicht vor deinem Leid.</p>
<p>Du, laß dich nicht erschrecken<br />
in dieser Schreckenszeit.<br />
Das wolln sie doch bezwecken<br />
daß wir die Waffen strecken<br />
schon vor dem großen Streit.</p>
<p>Du, laß dich nicht verbrauchen,<br />
gebrauche deine Zeit.<br />
Du kannst nicht untertauchen,<br />
du brauchst uns und wir brauchen<br />
grad deine Heiterkeit.</p>
<p>Wir wolln es nicht verschweigen<br />
in dieser Schweigezeit.<br />
Das Grün bricht aus den Zweigen,<br />
wir wolln das allen zeigen,<br />
dann wissen sie Bescheid</p></blockquote>
<p>Sein Auftritt im Deutschen Bundestag war einigen nicht &#8222;gehörig genug&#8220;, der Mann habe die Entwicklung verschlafen und nicht mitbekommen, dass wir heute 25 Jahre nach dem Mauerfall in einer insgesamt abgeänderten Republik säßen. Das sagen auch die mit dem Ost-West-Überblick.</p>
<blockquote><p>Heute, 2014, ist auch die letzte Brache bebaut, jeder Kiez mit einer auswechselbaren Mall versorgt und jeder Freiraum zum Zwecke des Gelderwerbs vernichtet. Es fehlt mir mein altes West-Berlin, heute mehr denn je. In ein paar Tagen 60 zu werden macht es nicht besser. Oder vielleicht doch ein wenig. Denn im Alter hat man ja das Recht, sich mit frohen Gedanken an eine Zeit zu erinnern, „als alles besser war.“ (Marcus Kluge, fast 60, zurückschauend, verlinkt nachfolgend)</p></blockquote>
<p>Was Westberlin betrifft, gibt es auch nachdenkliche Autoren, wie Marcus Kluge, der in &#8222;Berlinische Leben&#8220; ausführlich über den heutigen Tag und wie früher alles war, reüssiert. Dieser lesenswerte Artikel <a title="externer Link" href="http://marcuskluge.wordpress.com/2014/11/09/berlinische-leben-halber-mensch-die-poesie-des-unfertigen-9-11-1989/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wird als Linktipp hier</a>  aufgenommen. Vorsicht, viel Text.</p>
<p>Der Münsteraner Berliner <a href="https://gesichtspunkte.de/?s=%23Flurbereinigung&amp;submit=Suchen">#Flurbereinigung</a> hat sich ebenfalls rückschauend Gedanken gemacht, auch diese empfehlen wir hier&#8230;.</p>
<p>Aber gut.</p>
<p>Wen es interessiert, hier nochmal der gesamte <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=kUheTVZTPNI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auftritt von Wolf Biermann</a> vor dem Deutschen Bundestag&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/207814-historie-zum-mauerfall-09-11-89-dem-gedenktag-09-11-14-wolf-biermann-und-west-erinnerungen-von-marcus-kluge-linktipp/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207014-news-der-film-im-labyrinth-des-schweigens-erzaehlt-ueber-einen-deutschen-meilenstein-den-frankfurter-auschwitz-prozess/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2014 22:51:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#News]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war der größte Schwurgerichtsprozess der deutschen Justizgeschichte, ein Meilenstein der NS-Aufarbeitung: Der Frankfurter Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre. Doch gegen welche Widerstände dieser Prozess damals, 18 Jahre nach Kriegsende, durchgesetzt werden musste, lässt sich heute nur noch schwer vorstellen. Der Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt von dieser Vorgeschichte, packend und berührend. Titel, Thesen, ... <a title="1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/207014-news-der-film-im-labyrinth-des-schweigens-erzaehlt-ueber-einen-deutschen-meilenstein-den-frankfurter-auschwitz-prozess/" aria-label="Mehr Informationen über 1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16315" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg" alt="Kinostart_Im.Labyrinth.des.Schweigens" width="649" height="303" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg 876w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens-300x140.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<blockquote><p>Es war der größte Schwurgerichtsprozess der deutschen<br />
Justizgeschichte, ein Meilenstein der NS-Aufarbeitung:<br />
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre.<br />
Doch gegen welche Widerstände dieser Prozess damals,<br />
18 Jahre nach Kriegsende, durchgesetzt werden musste,<br />
lässt sich heute nur noch schwer vorstellen. Der Spielfilm<br />
„Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt von dieser<br />
Vorgeschichte, packend und berührend.<br />
Titel, Thesen, Temperamente<br />
(Sendung vom 26.10.14)</p></blockquote>
<p>Im Berliner Speckgürtel, in Frankfurt/Main, fand der so genannte Auschwitz-Prozess statt. Dieser Prozess spielt in einem Bericht meinerseits, der schon etwas älter ist, eine große, entscheidende Rolle und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">ist hier verlinkt</a>.</p>
<p>Dass diese Wendemarke der deutschen Versuche, Aufarbeitung zu leisten, nun zum Handlungsstoff einer Verfilmung wird, ist zu begrüßen. Denn wer einmal in Auschwitz war, so habe ich es jedenfalls empfunden, fand folgendes wichtig: Jeder Deutsche sollte einmal in seinem Leben dort gewesen sein. Wie ich auch hier <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim" target="_blank">u.a. schlussfolgerte&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206114-foto-des-tages-sean-connery-schreibt-an-steve-jobs-ihm-fehle-die-license-to-will-historie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 21:11:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er würde das iPad nicht schütteln, um die Kompassapp &#8222;einzunorden&#8220;, wie es das Betriebssystem vorschlägt. James Bond hätte es gerührt. Und widersetzte sich doch stets zu zeitgeistigen Avancen. Dieser Mann, der wie kaum ein zweiter Maßstäbe setzte und selbst als Ikone eines Zeitgeschmacks gilt, ist ein widerborstiges, schottisch anmutendes Fossil der Sechziger Jahre. Wofür er ... <a title="1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206114-foto-des-tages-sean-connery-schreibt-an-steve-jobs-ihm-fehle-die-license-to-will-historie/" aria-label="Mehr Informationen über 1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_908" aria-describedby="caption-attachment-908" style="width: 198px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-908 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jamesbuntlicense2will.jpg" alt="James Bunt - License to will..." width="208" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-908" class="wp-caption-text">James Bunt &#8211; License to will&#8230;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_16238" aria-describedby="caption-attachment-16238" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16238" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg" alt="Sean Connery schreibt an Steve Jobs" width="650" height="846" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg 738w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16238" class="wp-caption-text">Sean Connery schreibt an Steve Jobs (aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<p>Er würde das iPad nicht schütteln, um die Kompassapp &#8222;einzunorden&#8220;, wie es das Betriebssystem vorschlägt. James Bond hätte es gerührt.</p>
<p>Und widersetzte sich doch stets zu zeitgeistigen Avancen. Dieser Mann, der wie kaum ein zweiter Maßstäbe setzte und selbst als Ikone eines Zeitgeschmacks gilt, ist ein widerborstiges, schottisch anmutendes Fossil der Sechziger Jahre. Wofür er von allen seinen Fans bewundert und hoch geachtet wird. Ob er den Brief  in New York in seinem Penthaus verfasst hat, ist nicht überliefert. Dass es ihm ein inneres Bedürfnis war, ist dem Wortlaut nach zu vermuten. Wir denken an Chuck Norris. Der hätte allerdings nicht abgesagt, sondern wäre gleich hingefahren. Sean Connery, so ist nachzurecherchieren, hat diesen Brief nie geschrieben und sein Briefpapier ist frei erfunden. Allerdings: Zuzutrauen wäre ihm ein Brief wie dieser. Keine Frage.</p>
<p>Steve Jobs ist von uns gegangen vor einiger Zeit. Chuck Norris hat er nicht mehr gefragt. Zu gefährlich.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1744-14 &#8211; Historie: Vergißmalnicht die Nazizeit</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/205614-historie-vergissmalnicht-die-nazizeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 20:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergißmalnicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist doch schön: Jetzt hat Julius Wohlauf, Polizist, in der Nazizeit, einen virtuellen Gedenkstein. Hatte er bislang nicht. Der Sinn davon: Steht in der Überschrift.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16207" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg" alt="Julius.Wohlauf_Tadellos" width="650" height="362" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg 1405w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-300x166.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-1024x569.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-900x500.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p>Ist doch schön: Jetzt hat Julius Wohlauf, Polizist, in der Nazizeit, einen virtuellen Gedenkstein.</p>
<p>Hatte er bislang nicht. Der Sinn davon: Steht in der Überschrift.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/204114-historie-was-unklar-geblieben-ist-woraus-ist-der-chiemsee-kessel-wirklich-und-warum-interessiert-sich-niemand-dafuer/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/204114-historie-was-unklar-geblieben-ist-woraus-ist-der-chiemsee-kessel-wirklich-und-warum-interessiert-sich-niemand-dafuer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 18:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzteprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Chiemsee-Kessel]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Nürnberger Ärzte Prozess Der Nürnberger Ärzteprozess fand vom 9.12.1946 bis zum 20.8.1947 als erster der zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus im Nürnberger Justizpalast vor einem amerikanischen Militärgericht (Military Tribunal I) statt. Angeklagt waren 20 KZ-Ärzte sowie ein Jurist und zwei Verwaltungsfachleute als Organisatoren von Medizinverbrechen. Urteilsverkündung am ... <a title="1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204114-historie-was-unklar-geblieben-ist-woraus-ist-der-chiemsee-kessel-wirklich-und-warum-interessiert-sich-niemand-dafuer/" aria-label="Mehr Informationen über 1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/tu4hvHzN7i4?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Der Nürnberger Ärzte Prozess</em></p>
<blockquote><p>Der Nürnberger Ärzteprozess fand vom 9.12.1946 bis zum 20.8.1947 als erster der zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus im Nürnberger Justizpalast vor einem amerikanischen Militärgericht (Military Tribunal I) statt. Angeklagt waren 20 KZ-Ärzte sowie ein Jurist und zwei Verwaltungsfachleute als Organisatoren von Medizinverbrechen. Urteilsverkündung am 20.8.1947:<br />
7 Angeklagte: Todesstrafe<br />
5 Angeklagte: lebenslänglich<br />
4 Angeklagte: Haftstrafe 10 bis 20 Jahre<br />
7 Angeklagte: Freispruch</p>
<p>Medizinische Experimente, Konzentrationslager, Dachau, Ravensbrück, Walter B. Beals, Richter, Sulfonamid-Versuche, Erfrierungen, Zyklon B, Krematorien, Auschwitz, Majdanek, Lepraversuche, Gasbrand, Röntgen-Sterilisation, Sterilisationsversuche, Euthanasie, Fleckfieberversuche, Fleckfieberinfektionen, Unterdruckkammern, Experimente an Brüsten, Unterkühlungsversuche</p>
<p>Die Angeklagten:<br />
Viktor Brack, SS-Oberführer, Oberdienstleiter „Kanzlei des Führers&#8220;<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Karl Brandt, SS-Arzt, SS-Obergruppenführer und Generalleutnant Waffen-SS, Reichskommissar Sanitäts- und Gesundheitswesen, Generalkommissar für Kampfstofffragen, Euthanasiebevollmächtigter, Begleitarzt Hitlers<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Rudolf Brandt, SS-Standartenführer, Persönlicher Referent des Reichsführers-SS, Leiter Minister-Büro im Reichsinnenministerium, Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-16117"></span>&#8230;</p>
<p>Karl Gebhardt, SS-Arzt, Generalmajor der Waffen-SS und SS-Gruppenführer, Chefarzt der Heilanstalt Hohenlychen, Oberster Kliniker beim Reichsarzt SS und Polizei, Leibarzt Heinrich Himmlers, Präsident Deutsches Rotes Kreuz<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Waldemar Hoven, SS-Hauptsturmführer Lagerarzt KZ Buchenwald<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Joachim Mrugoswski, SS-Arzt, SS-Oberführer, Chef Hygiene-Institut der Waffen-SS, Oberster Hygieniker beim Reichsarzt SS<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet,</p>
<p>Wolfram Sievers, SS-Standartenführer, Reichsgeschäftsführer SS-Ahnenerbes und Direktor Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Fritz Fischer, KZ-Arzt, SS-Sturmbannführer Waffen-SS, Assistenzarzt in Hohenlychen<br />
Lebenslänglich &#8211; am 31.01.1951 durch John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 1.4.1954 vorzeitig entlassen</p></blockquote>
<p>Der Ärzte-Prozess in Nürnberg versuchte das Unmögliche, die unglaublichen Verbrechen der Ärzte in Nazi-Deutschland aufzuarbeiten und juristisch zu sühnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/2FJVW2Bh54o?rel=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Der geheime Tempel der Nazis</p>
<p>In einer weiteren Dokumentation, die auf Youtube ebenfalls verfügbar ist, wird der &#8222;Chiemsee-Kessel&#8220;, mutmaßlich eine groteske Nazi-Trophäe, die in der Wewelsburg in der Nähe von Paderborn gelagert war und kurz vor Kriegsende von Nazi-Sondertruppen 200 m vor dem Ufer im Chiemsee versenkt worden war.</p>
<p>Eine historische Frage beantwortet sich nicht und möglicherweise ist der Zusammenhang falsch, abwegig aber ist er keineswegs. Es ist bekannt, dass in allen Konzentrationslagern den toten Häftlingen die Goldzähne herausgebrochen wurden. Die metallurgische Untersuchung ergab zweifelsfrei, dass der Fund aus dem Chiemsee nicht älter sein kann, als spätestens 20. Jahrhundert. Dass dieser Zusammenhang offenbar bislang noch nicht näher untersucht wurde, verwundert. Dass der &#8222;keltische Jahrhundertfund&#8220; in offenbar belangloser, gedankenloser Art und Weise mit Gewinnaufteilung zwischen dem Auffinder (und Hobbytaucher) und dem bayerischen Staat gewinnbringend versilbert werden konnte, empört.</p>
<p>Die gezeigte Dokumentation ist schon etwas veraltet. Die endet mit Spekulationen, ob der Schatz überhaupt noch existiere? Diese Frage ist allerdings inzwischen beantwortet.</p>
<p>Das Relikt wurde <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chiemsee-Kessel" target="_blank">zwischenzeitlich verkauft</a> vom schweizerischen Insolvenzamt.</p>
<p>Das übrige Gold, etwa aus Reichsbankbeständen, wurde ja relativ <a title="externer Link" href="https://www.youtube.com/watch?v=kBG4z_7bPxg" target="_blank">lückenlos wiedergefunden&#8230;.</a></p>
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		<title>1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2014 10:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Graf von Stauffenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA. Plötzensee]]></category>
		<category><![CDATA[Paul von Hase]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsschanze]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wäre ja doppelt schmerzlich, sonst denkst Du, die sind umsonst gestorben. Und das wäre das Fürchterlichste (Friedrich Wilhelm von Hase, Sohn von Paul von Hase) Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe: Das Attentat auf Adolf Hitler nahm an diesem Tage vor 60 Jahren seinen Verlauf, in Polen im Führerhauptquartier, in der Wolfsschanze. Details zum ... <a title="1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/203414-gedenken-erinnerungen-an-den-20-juli-1944/" aria-label="Mehr Informationen über 1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16072" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944.jpg" alt="Gedenken.20.Juli.1944" width="650" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944.jpg 935w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944-300x174.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944-900x524.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das wäre ja doppelt schmerzlich, sonst denkst Du, die sind umsonst gestorben. Und das wäre das Fürchterlichste (Friedrich Wilhelm von Hase, Sohn von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hase" target="_blank">Paul von Hase</a>)</p></blockquote>
<p>Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe: Das Attentat auf Adolf Hitler nahm an diesem Tage vor 60 Jahren seinen Verlauf, in Polen im Führerhauptquartier, in der Wolfsschanze. Details zum genauen Ablauf sind bekannt, das Attentat fand direkt im &#8222;inneren Sperrkreis&#8220; statt, unter einem schweren Eichentisch, von dem einige Historiker mutmaßen, seine hölzerne Schwere und Massivität habe den Tod von Hitler verhindert. Mit IKEA-Möbeln wäre das wohl anders gelaufen. Reine Spekulation.</p>
<p>Einige der Widerständler wurden an &#8222;Fleischerhaken&#8220; aufgehängt in Plötzensee. Die Konstruktion, die auf dem Banner oben zu stehen ist, wurde für das Aufhängen der Attentäter auf Adolf Hitler eigens angefertigt. Die Hingerichteten sind und bleiben die wahren &#8222;deutsche Helden&#8220;. In unseren Erinnerungen bewahren wir uns ein liebendes, ehrendes Andenken an die mutigen Männer und Frauen des 20. Juli 44. Hitler bezeichnete sie als &#8222;eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer, dummer Offiziere.&#8220;</p>
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		<title>1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 07:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Erhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Todestag]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus der Sendung &#8222;Fernsehfibel&#8220;, ausgestrahlt am 15.11.1939 vom Sender Paul Nipkow Berlin. (Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, Mag.-Nr. SP 17290) Text: Alle kleinen Mädchen lieben die Liebe &#8211; ja die Liebe und sie fragen mich immer wo bei mir denn die Liebe eigentlich bliebe, doch ich kann nicht, denn ich lieb&#8216; nur eine &#8211; meine und die anderen ... <a title="1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202814-video-im-gedenken-an-heinz-erhardt-mein-maedchen-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/7ie34hctgbo?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<blockquote><p>Aus der Sendung &#8222;Fernsehfibel&#8220;, ausgestrahlt am 15.11.1939 vom Sender <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehsender_Paul_Nipkow" target="_blank">Paul Nipkow</a> Berlin. (Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, Mag.-Nr. SP 17290)</p>
<p>Text:<br />
Alle kleinen Mädchen lieben die Liebe &#8211; ja die Liebe<br />
und sie fragen mich immer wo bei mir denn die Liebe eigentlich bliebe, doch ich kann nicht, denn ich lieb&#8216; nur eine &#8211; meine<br />
und die anderen sind für mich nur &#8211; ffff &#8211; Luft, denn:</p></blockquote>
<p>35 Jahre ist er jetzt tot: Heinz Erhardt, der großartigste Wortwitzler des letzten Jahrhunderts auf deutschem Boden. Aus diesem Anlass das Stück Mein Mädchen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201214-historie-von-der-jahreszahl-her-mit-der-artikel-aufgeschlossen-ein-interview-der-zeit-mit-renate-lasker-harpprecht-90/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 17:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni di Lorenzo]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Lasker-Harpprecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Eins ist klar. Auschwitz liegt nicht im Berliner Speckgürtel, wie sonst hier steif und fest behauptet wird. Dafür ist die Scham über das erlittene Unrecht von Millionen von Menschen während der 12 Jahre andauernden Terrordiktatur Hitler-Deutschlands zu groß, als das man Kosmopolit spielen könnte. Das Interview hat Giovanni di Lorenzo einfühlsam geführt. Das macht es ... <a title="1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201214-historie-von-der-jahreszahl-her-mit-der-artikel-aufgeschlossen-ein-interview-der-zeit-mit-renate-lasker-harpprecht-90/" aria-label="Mehr Informationen über 1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15917" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg" alt="Lesezeichen" width="492" height="246" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg 492w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px" /></p>
<p>Eins ist klar. Auschwitz liegt nicht im Berliner Speckgürtel, wie sonst hier steif und fest behauptet wird. Dafür ist die Scham über das erlittene Unrecht von Millionen von Menschen während der 12 Jahre andauernden Terrordiktatur Hitler-Deutschlands zu groß, als das man Kosmopolit spielen könnte. Das Interview hat Giovanni di Lorenzo einfühlsam geführt.</p>
<p>Das macht es zusätzlich lesenswert. Weil es fein, zärtlich und vorsichtig ist, Nuancierungen freilegt und Befindlichkeiten einer &#8222;großen, alten Dame&#8220; berücksichtigt. Man möchte weinen und darf es nicht.</p>
<p><span id="more-15930"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>ZEIT: In den wenigen Interviews, die Sie gegeben haben, haben Sie sich mehrmals über ehemalige KZ-Häftlinge mokiert, die sich die Haare raufen und weinen, wenn sie von Auschwitz berichten.<br />
Lasker-Harpprecht: Ja, das macht mich wirklich verrückt.<br />
ZEIT: Haben die denn kein Anrecht darauf?<br />
Lasker-Harpprecht: Nein.<br />
ZEIT: Warum nicht?<br />
Lasker-Harpprecht:(stöhnt) Ich weiß es nicht, ich schäme mich für sie, wenn ich das sehe. Auschwitz erlaubt keine Altmänner-, keine Altweiber-Rührung. Das ist meine Meinung, aber ich bin vielleicht sehr ungerecht.<br />
(Aus dem Interview Die Zeit, unten verlinkt)</p></blockquote>
<p>Der hier gleich drüber zitierte Satz von Renate Lasker-Harpprecht (90) beschämt in seiner glasklaren, unverstellten Altersweisheit. Das Zitat aus obigem Interview und die Erkenntnis, dass wir uns wirklich dafür schämen müssten, banalerweise noch zu greinen.</p>
<p>So oder so wird es ein Auschwitz in dieser Art wohl nie mehr geben. Je stärker wir daran erinnern, desto größer die Hoffnung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Holocaust-Überlebende: <a title="externer Link" href="http://www.zeit.de/2014/19/auschwitz-ueberlebende-renate-lasker-harpprecht" target="_blank">&#8222;Auschwitz erlaubt keine Rührung&#8220;</a> (Die Zeit)</li>
<li>Auschwitz-Besuch: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Was ich seinerzeit über Auschwitz schrieb (auf yelp)</a></li>
<li>Auschwitz: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Beachte die Toilettenregeln! Verhalte dich ruhig.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1672-14 &#8211; Video: Ganz Berlin träumt von der Liebe #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198414-video-ganz-berlin-traeumt-von-der-liebe-lied-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 12:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Maria Haas]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwolke]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerfrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt Swing Orchester]]></category>
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					<description><![CDATA[Clemens Maria Haas &#38; sein WELT SWING ORCHESTER. Eine Liebeserklärung an das befreite Berlin der Nachkriegstage und an den Frühling im Frieden. Regie: Claudia Mielke, Kamera: Klaus Janschewsky Dieses Video wurde u.E. noch zu wenig abgespielt. Große Klasse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" alt="Historie: Hurra! Wir leben noch." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Clemens Maria Haas und sein Swing-Orchester - GANZ BERLIN TRÄUMT VON DER LIEBE" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/nLM8WrVHd6I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Clemens Maria Haas &amp; sein WELT SWING ORCHESTER.</p>
<p>Eine Liebeserklärung an das befreite Berlin der Nachkriegstage und an den Frühling im Frieden. Regie: Claudia Mielke, Kamera: Klaus Janschewsky</p>
<p>Dieses Video wurde u.E. noch zu wenig abgespielt. Große Klasse.</p>
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		<title>1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/190013-linktipp-auschwitz-vor-gericht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 12:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#International]]></category>
		<category><![CDATA[#Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist das Schwerste: sich verschenken und wissen, dass man überflüssig ist, sich ganz zu geben und zu denken, dass man wie Rauch ins Nichts verfließt. Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942) In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess. Linktipp: Auschwitz vor Gericht ... <a title="1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/190013-linktipp-auschwitz-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15185" aria-describedby="caption-attachment-15185" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15185" alt="Redensarten Hölle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg" width="650" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15185" class="wp-caption-text">Redensarten Hölle</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942)</p></blockquote>
<p>In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/auschwitz-vor-gericht?documentId=18559300" target="_blank">Auschwitz vor Gericht</a> (ARD-Mediathek)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim" target="_blank">Zu meinem Besuch in Auschwitz</a> (auf yelp)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Die Toilettenregeln in Auschwitz</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Zur &#8222;Redensart&#8220;: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jehuda_Bacon" target="_blank">Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt. &#8211; Yehuda Bacon</a> (auf wikipedia)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/188913-historie-frueher-hatte-die-presse-eine-eindeutigere-meinung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 12:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Historische Sprüche]]></category>
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		<category><![CDATA[Willy Brandt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=15103</guid>

					<description><![CDATA[Gammler &#8211; Westberlin, früher, dem Volk auf´s Maul geschaut Haschisch, Koks und Meskalin für ein freies Westberlin! (&#8222;Gammlerlosung&#8220;, früher, oft gehört) #Erinnerungen Früher hatte die Presse eine viel eindeutigere Meinung. Was Randthema war und was Nischenthema, ganz klar. Der liebe Sendeauftrag. Beispielsweise, dem Volk aufs Maul zu schauen, war vornehme Pflicht, dem Volke im großen ... <a title="1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188913-historie-frueher-hatte-die-presse-eine-eindeutigere-meinung/" aria-label="Mehr Informationen über 1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6898" alt="_banner.Der.Historiker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Gammler" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/5vhNW9kk62s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Gammler &#8211; Westberlin, früher, dem Volk auf´s Maul geschaut</p>
<blockquote><p>Haschisch, Koks und Meskalin für ein freies Westberlin! (&#8222;Gammlerlosung&#8220;, früher, oft gehört) #Erinnerungen</p></blockquote>
<p>Früher hatte die Presse eine viel eindeutigere Meinung. Was Randthema war und was Nischenthema, ganz klar. Der liebe Sendeauftrag. Beispielsweise, dem Volk aufs Maul zu schauen, war vornehme Pflicht, dem Volke im großen ganzen Gehör verschaffen. Oder war´s gar nicht die Presse, die derartiges aufzuzeichnen und auszustrahlen hatte? War die Presse der Chronist, Berichterstatter?</p>
<p>Peter Fleischmann vom Bayerischen Fernsehen drehte den Film, von dem hier Ausschnitte zu sehen sind. Ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte.</p>
<p><span id="more-15103"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=1p-d2FlNuIA<br />
Herbst der Gammler &#8211; Teil 1/8</p>
<blockquote><p>Wenn man sich fünf Jahre nicht gewaschen hat, kann man sich als Gammler bezeichnen. (sagt ein Interviewter in dem Film)</p></blockquote>
<p>Unser Bürgermeister wurde Whiskey-Willy genannt, im Volksmund. Schöne Erinnerungen an das Westberlin von früher sind in einem lesenswerten Blog &#8222;da draußen&#8220; nachzulesen. Es ist verlinkt. Weil früher sowieso alles viel besser war. Schabba du&#8230;.und schabba da&#8230;.!</p>
<blockquote><p>&#8222;Sind Sie ein Gammler?&#8220; &#8222;Ja, ich rechne mich dazu.&#8220; &#8222;Wie lange gammeln Sie schon?&#8220; &#8211; &#8222;Im Herbst ist in Marrakesch das internationale Gammlertreffen.&#8220; (Auszüge aus dem Video oben)</p></blockquote>
<p>Heute gammeln die Menschen vor ihrem PC, im Internet. Gammeln ist privater geworden. Also jetzt, PC aus, und raus, zurück zur Natur.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://marcuskluge.wordpress.com/" target="_blank">Marcus Kluge schreibt ein 100-jähriges Familienporträt und zeichnet &#8222;feinste Fäden&#8220; der Gesellschaft in (späterem) Westberlin der Fünfziger/Sechziger, aber auch früher</a></li>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=2770" target="_blank">Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche über Geheimbünde? </a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/188213-lied-des-tages-michelle-the-beatles-historiker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 17:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Michelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sind die berühmtesten Popmusiker aller Zeiten: Die Beatles. Und ich telefoniere mit Michelle beim &#8222;krkkkssss-Hotel&#8220; (* Name geändert) in Lichtenberg. Rrring. Krkkkkss-Hotel Berlin, guten Tag, Michelle mein Name. Hallo, hier Thomas Gotthal. Ich will eine Eigentümerversammlung bei Euch abhalten. Sag, Michelle, hab ich das richtig verstanden? Michelle? Ja, stimmt. Einer der schönsten Songs von ... <a title="1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188213-lied-des-tages-michelle-the-beatles-historiker/" aria-label="Mehr Informationen über 1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6898" alt="_banner.Der.Historiker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Sie sind die berühmtesten Popmusiker aller Zeiten: Die Beatles. Und ich telefoniere mit Michelle beim &#8222;krkkkssss-Hotel&#8220; (* Name geändert) in Lichtenberg.</p>
<p>Rrring. Krkkkkss-Hotel Berlin, guten Tag, Michelle mein Name.</p>
<p>Hallo, hier Thomas Gotthal. Ich will eine Eigentümerversammlung bei Euch abhalten. Sag, Michelle, hab ich das richtig verstanden? Michelle?</p>
<p>Ja, stimmt.</p>
<p>Einer der schönsten Songs von den Beatles.</p>
<p><span id="more-15053"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=qEFaL6JFSRo<br />
Paul McCartney &#8211; solo &#8211; &#8222;Michelle&#8220;</p>
<blockquote><p>Das Originalstück ist via Youtube nicht verfügbar. Als gelungene Ersatzbefriedigung bietet der Berichterstatter dieses Video mit Paul McCartney an, das man in Verwendung nehmen dürfte, um dem Original zu huldigen.</p></blockquote>
<p>Ja? Gibt´s das? Michelle?</p>
<p>Ja, von den Beatles.</p>
<p>Na ja, noch nie gehört. Muss ich das mal googlen. Sagt Michelle.</p>
<p>Michelle, ma belle, bin ich wirklich schon so alt?</p>
<p>Ich werde Michelle Michelle schicken. Das muss sie unbedingt kennen. Wenn man so heißt, darf einem das aber  nicht egal sein. Oder werden wir mit zunehmendem Alter etwa seltsam? &#8211; Weiter arbeiten&#8230;</p>
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		<title>1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2013 11:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;I have no Motherland &#8211; Jewish tango&#8220; &#8211; full title. Marek Weber Orchester Refraingesang: John Hendrik Electrola E.G. 3072 Matr.: OB 690-1 1933. Die Musik der Zwanziger/Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war hier und da &#8222;klasse&#8220;. Die Aufnahme datiert aus dem Jahre 1933. Der Text trägt Wahrheit bzw. Klarheit in sich. Schon kurze Zeit später ... <a title="1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186313-lied-des-tages-juedischer-tango-ich-hab-kein-heimatland/" aria-label="Mehr Informationen über 1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="&quot;Jüdischer Tango: Ich hab&amp;apos; kein Heimatland&quot;" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/m6tyesDCEgk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>&#8222;I have no Motherland &#8211; Jewish tango&#8220; &#8211; full title.<br />
Marek Weber Orchester<br />
Refraingesang: John Hendrik<br />
Electrola E.G. 3072<br />
Matr.: OB 690-1<br />
1933.</p></blockquote>
<p>Die Musik der Zwanziger/Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war hier und da &#8222;klasse&#8220;. Die Aufnahme datiert aus dem Jahre 1933. Der Text trägt Wahrheit bzw. Klarheit in sich. Schon kurze Zeit später wurden Menschen in Deutschland gen Osten vertrieben, dort aufgerieben, durch Schornsteine getrieben.</p>
<p>Dabei war die Musik so zärtlich, voller Sehnsucht und tiefempfundener Menschlichkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">In Oswiecim gab es genaue Toilettenregeln</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim#hrid:uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Oswiecim auf yelp</a></li>
</ul>
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		<title>1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 06:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#International]]></category>
		<category><![CDATA[#Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Eleven]]></category>
		<category><![CDATA[Osama bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerkerze]]></category>
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					<description><![CDATA[Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht ... <a title="1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/" aria-label="Mehr Informationen über 1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht wird. Sicher hatte er ADHS und Ritalin vergessen zu essen. Ein unglücklicher, geschasster Sohn. Wir danken für grenzenloses Misstrauen, Überwachung und Schnüffeln ohne Ende: Dies der Preis für Frieden und Freiheit in der restlichen Welt. So wie Edward Snowdon es entlarvt hat. Snowdon hat´s veröffentlicht, ohne die historische Komponente zu erwähnen. Ist jünger, der Snowdon. Ihn ficht nicht an, warum. Und uns?</p>
<p>Bin Laden dürfen wir dies verdanken und seiner Dummheit, sich mit der Weltmacht USA angelegt zu haben. Barack Obama lässt jetzt dem russischen Vorschlag, Syrien möge seine Chemiewaffen aushändigen und vernichten lassen, den Vortritt vor immer neuen Kriegen in der gefährlichsten Region des Nahen Ostens. Ohne &#8222;nine eleven&#8220; war die alte Welt eine andere, mit ist sie nicht schöner geworden, und bin Laden war der Architekt dieser &#8222;besseren Welt&#8220;. Ein Narr, ein gefährlicher, ein vollkommen untalentierter Weltverbesserer, an den man angesichts dieser Entwicklung der &#8222;freien Welt&#8220; nur mit Abscheu und Ekel denken kann. Den Opfern unser Gedenken, den Hinterbliebenen in New York, Afghanistan, Pakistan, Irak und anderswo unser Mitgefühl. Nine eleven war und ist die Zäsur in der jüngsten Weltgeschichte. Kaum etwas anderes hat ähnliche, durchgreifendere Veränderungen bewirkt, wie dieser untalentierteste aller saudischen Bauunternehmer-Erben.  Dieser &#8222;Sohn aus gutem Haus&#8220; hat keine bessere Welt hinterlassen. Dank &#8222;nine eleven&#8220; nimmt die Katastrophe ihren unweigerlichen Lauf.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181213-historie-eine-interaktive-analyse-der-kennedy-rede-ich-bin-ein-berliner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 13:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[John F. Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin ... <a title="1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181213-historie-eine-interaktive-analyse-der-kennedy-rede-ich-bin-ein-berliner/" aria-label="Mehr Informationen über 1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10008" alt="Goldbroiler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg" width="400" height="289" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin Merkel hat genug damit zu tun, den eingetretenen Vertrauensschaden zu begrenzen. So wenig Zeit nach der letzten präsidialen Rede eines amerikanischen Präsidenten verstrichen ist: Ja, das Internet macht die Welt schneller drehend. Wo jetzt die bunten Fahnen wehen. Ahoi, Seemann! Und Bundespräsident Gauck sagt: &#8222;Das mit dem Kadavergehorsam in Deutschland gibt es jetzt so nicht mehr.&#8220; Ja, er war gerührt, der Bundespräsident, als Obama ihn besuchte. Das sah man. Gerührt, nicht geschüttelt.</p>
<p>Beide Reden gern nochmal gesehen. Präsidial. Gute Idee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/50-jahre-jfk-berlin/article117317814/Interaktive-Analyse-der-JFK-Rede-in-Berlin.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der historischen Kennedy-Rede</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/politik/article117125948/Die-interaktive-Analyse-der-Berlin-Rede-von-Obama.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der Rede von Barack Obama vor dem Brandenburger Tor (nicht der Bundeskanzlerin)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=14274</guid>

					<description><![CDATA[Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff. Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ... <a title="1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/" aria-label="Mehr Informationen über 1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14275" alt="Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff.</p></blockquote>
<p>Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ihrer Arbeit. Manche streicheln alte, gestrichene Fensterflügel, doch der Lack ist ab. Sie sagen: &#8222;Ich liebe Holzfenster.&#8220; Das sind keine Perversen, sondern Handwerker mit Liebe zum Detail. Eben etwas Ähnliches kann man von Hausverwaltern sagen, die eine spürbare Affinität zum historischen Diskurs verspüren. Ein altes Haus beherbergt lustwandlerische Tendenzen, der Hausverwalter streift durch die Kellergänge und wird eines Schildes gewahr, das da hängt. Es ist uralt und handbeschriftet, und drauf steht in Sütterlin:</p>
<p><span id="more-14274"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F90898934" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Achtung! Das Abstellen von Fahrrädern und Gegenständen jeglicher Art in den Kellergängen, ist wegen Behinderung zu den einzelnen Mieterkellern, nicht gestattet. Im Auftrag Bellerbaum</strong></span></p></blockquote>
<p>In rot, aber nicht in Fettdruck. Aber hübsch unterstrichen, sozusagen &#8222;mit Rädern unten dran&#8220;. Es waren ganz andere Zeiten, jene Jahre, als dieses Schild entstand. Das Kopfkino macht &#8222;plopp&#8220; und schon gehen uns die Gedanken durch, wie wilde Pferde.</p>
<p>&#8222;Die die wo keine Ahnung haben&#8220; von Rechtschreibung, über die soll man nicht ulken. In jedem eigenen, selbstverfassten Text findet der Korrekteur Rechtschreibfehler. Nobody ist perfekt. Jedem kann ein Lapsus passieren. Hier sind es gleich mehrere. Sütterlin ist eine altdeutsche Handschrift. Wir kennen sie auch von Feldpostkarten aus dem Russlandfeldzug, die ihren Liebsten heimatliche Grüße von der Ostfront übersandten.</p>
<p>Man lernte diese Schrift zu lesen, in der Grundschule, als der Berichterstatter zur Grundschule ging. Das war so 1968/69. Gleich eingangs.</p>
<p>Wieder aufgefrischt wurden jene verblichenen Erkenntnisse im Berufsschulturnus der Berufsausbildung. Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft lernten Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts (nicht Jahrtausends) &#8222;Sütterlin&#8220; aus beruflichem Grunde. Aus gutem: Bspw. alte Grundbücher sind noch häufig in dieser Schrift abgefasst gewesen. In jener Zeit reifte auch im nachwachsenden Erwachsenen (das bin ich!) der Entschluss, fortan in Sütterlin zu signieren, Unterschriften in &#8222;altdeutsch&#8220; zu geben, die in den späteren Jahren zu &#8222;Kryptolin&#8220; verrotteten, angesichts zunehmender &#8222;Handschreibfäule&#8220;. Bei inzwischen einsetzender Digitalisierung verfaulte das Handgeschriebene. Es verweste als persönlicher Vorzug und stank wie moderne Blaufäule. Man schreibt heute handschriftlich viel weniger. Handschrift ist Luxus. Büttenpapier ist handgeschöpft, hat sich als Trendpapier aber inzwischen erschöpft. So wie Büttenpapier ist inzwischen auch Handschriftliches: total erschöpft. Die lahme Hand.</p>
<p>Inzwischen gibt es elektronische Grundbücher und die Steuerverwaltung verlangt elektronische Steuererklärungen, maschinenlesbar, doch das nur am Rande.</p>
<p>Sütterlin ist eine Chimäre seiner Zeit. Die liegt weit zurück. Wir können die offizielle Gesetzeslage nachgooglen und erfahren was von 1915 und 1942, NSDAP-Befehlshaber Martin Bormann verbot die Schrift wieder. Gehalten hat sie sich noch länger. Wenn wir im Kellergang lustwandeln und uns vergegenwärtigen, dass Herr oder Frau Bellermann mit apostolischem Getue Verordnungen gegen die Wand nagelte, so wissen wir nun zumindest, in welcher jener deutschen Stilepochen so kunstvollendete Kulturdiktate ausgesprochen wurden. Genagelt übrigens mit Dachpappennägeln.</p>
<p>Die Kommasetzung ist tollkühn und dass &#8222;die Behinderung zu den einzelnen Kellergängen anzunehmen wäre&#8220;, eine stilistische Noblesse besonderer Art. Denn irgendeinen Grund muss jenes Verdikt gehabt haben. Es wurde angefertigt &#8222;Im Auftrage&#8220; eines Herrn. Verbote und Verordnungen wurden stets &#8222;Im Auftrag&#8220; angefertigt. Zu befolgen aber hatte die der Mob, das gemeine Volk, auch und sogar im Hauskeller, pflichtbeflissen.</p>
<p>Frauen hatten zu jener Zeit noch nicht so viel beizutragen, nicht einmal in Kellergängen. Das Ganze auf Blech, mit ordentlich handverzogenen Schreibe-Hilfslinien und rostrot eingerahmt. Jedoch vermutlich später, denn niemand wäre so beknackt gewesen, das eigene Geschriebene mit rostrotem Touch zu überpinseln. Mit Sütterlin hatte man noch Achtung vor dem &#8222;geschriebenen Wort&#8220;. Erst später verfochten Schlendriane und kaufmännische Ehrenleute  das &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; wieder. Deutschland hatte einen Kaiser, der wurde verjagt. &#8222;Der Untertan&#8220; wurde geschrieben und es begann eine Zeit ketzerischer Verbrämungen. Widerstand hatte Fuß und Hand in den Wirren der Weimarer Republik, Philipp Scheidemann wurde ins Ausland abgeschoben.  Stresemann wünschte man &#8222;verwese man&#8220;. Wäre da nicht jemand in Berlin-Schöneberg gewesen, wie Herr oder Frau Bellerbaum, die wichtige, handgeschriebene Verbotsschilder aufschrieben. Im Auftrag. Im Auftrag wessen?</p>
<p>War es &#8222;Onkel Fritz aus Neuruppin&#8220;? Gut möglich. Das ist nicht überliefert. Wahrscheinlich war es nicht Zicken-Schulze aus Bernau, der hatte den Kopf voll mit anderen, wichtigeren Dingen.</p>
<p>Für all dieses kann heute niemand mehr ein Urheberrecht geltend machen. Es gilt als sicher, dass Herr oder Frau Bellerbaum längst verstorben sind. Die Erinnerung bleibt. Das Schild hängt nach wie vor da im Jahre 2013 im Keller des mehrteiligen Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg, Gartenhaus, Keller, Gang links, hinten an der Wand.</p>
<p>Auf dem Schild fehlt für heutige Verhältnisse ein Button &#8222;Newsletter bestellen&#8220; und ein weiterer &#8222;Newsletter abbestellen&#8220;. Niemand misst dem Schild heute noch Aktualität zu und die wenigsten glauben, dass noch Neues von Herrn oder Frau Bellerbaum zu erwarten ist. Die ganz unverfrorene Wahrheit lautet daher: Ein solches Schild braucht solche Buttons gar nicht. Sie wären vollkommen überflüssig.</p>
<p>Im Übrigen liegt am Schild nachweislich kein DSL-Anschluss an. Das wäre ja auch noch schöner.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:35:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die Fermate (ital. fermare: anhalten) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten) &#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. ... <a title="1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/" aria-label="Mehr Informationen über 1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10915" aria-describedby="caption-attachment-10915" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10915" alt="Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10915" class="wp-caption-text">Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die <b>Fermate</b> (ital. <i>fermare</i>: <i>anhalten</i>) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten)</p></blockquote>
<p>&#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. Dralle. An den ich denke, weil mich eine Formulierung anderswo erinnert, jemand schreibt: &#8222;Warum wurde an Pfennigartikeln wie einer Dichtung und Abdeckungen gespart&#8230;&#8220;. Dralle ist Gartenbau-Unternehmer, hat mit der Sache gar nichts zu tun. Aber die Diskussion über Werthaltigkeit, die hatte hier schon mal Spuren hinterlassen. Ich denke: &#8222;Sind eigentlich &#8222;Pfennigartikel&#8220; seit Anfang 2002 im Wert adäquat der EURO-Umstellung im Wert gestiegen? Und warum hat sich der Begriff &#8222;Centartikel&#8220; im Volksmund noch nicht durchgesetzt? Was ist eigentlich aus dem guten, alten Wucherpfennig geworden? Ist jetzt den Euro nicht wert, wer den Cent nicht ehrt?&#8220; #Fragen, offene</p>
<p>Da die Fragen offen sind, brauchen sie jetzt nicht geklärt zu werden. Sie erleiden in ihrem geparkten Zustand eine Aufklärungs<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fermate" target="_blank">fermate</a>. Mit längerem Haltebogen. Wenn auch unsere Ungeduld auf Sport-Flitzebogen&#8230;.seid duldsam: Ich hab´s aufgeschrieben, das kommt nicht weg. Und weil es Kunst ist, darf das auch nicht weg. Das klären wir &#8222;gleich morgen&#8220;. Vielleicht fällt mir an einem anderen Tag dazu etwas Sinnvolles ein. Wenn nicht, ist übermorgen auch noch ein Tag. Dralle übrigens ist ein &#8222;Garten-Kolumner&#8220; bei der Süddeutschen Zeitung. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Weggelotst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10914">Was gut ist, kostet Geld: Über Tulpentruppen, Tiny Tim &amp; Philosophie</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/" target="_blank">Jonathan C. Dralle, Boris Becker und eine ganz besondere Gartentruppe</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/home/83">Jonathan C. Dralle, der Garten-Kolumner im &#8222;Hortus Conclusus&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170413-linktipp-die-bz-berlin-berichtet-uber-ein-interessantes-landkarten-online-projekt-superwow/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 15:03:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ab Ende März sind erstmals preußische Landkarten aus den Archiven für jedermann im Internet verfügbar. (meldet die BZ Berlin in ihrer Online Ausgabe) Landkarten von Berlin aus allen möglichen Zeiten. Superwow. Das ist interessant. Wir schicken unseren Lesern ein #Lesezeichen. Damit die Karten nicht verbleichen. Wer will das schon: Geografische Leichen? Erst mal lesen: Landkarten ... <a title="1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170413-linktipp-die-bz-berlin-berichtet-uber-ein-interessantes-landkarten-online-projekt-superwow/" aria-label="Mehr Informationen über 1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_6008" aria-describedby="caption-attachment-6008" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6008 " alt="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg" width="640" height="560" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6008" class="wp-caption-text">Berliner Speckgürtel? Was ist denn das&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Ab Ende März sind erstmals preußische Landkarten aus den Archiven für jedermann im Internet verfügbar.</strong> (meldet die BZ Berlin in ihrer Online Ausgabe)</p></blockquote>
<p>Landkarten von Berlin aus allen möglichen Zeiten. Superwow. Das ist interessant. Wir schicken unseren Lesern ein #Lesezeichen.</p>
<p>Damit die Karten nicht verbleichen. Wer will das schon: Geografische Leichen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Erst mal lesen: <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/das-war-berlin-um-1770-eine-kleine-stadt-article1652678.html" target="_blank">Landkarten Online &#8211; BZ-Onlineausgabe vom 14.03.2013</a></li>
<li>Dann ma kieken: <a title="externer Link" href="http://www.geobasis-bb.de/" target="_blank">Das Angebot selbst via Onlinezugriff</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 20:37:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber ... <a title="1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/" aria-label="Mehr Informationen über 1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" alt="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" width="246" height="54" /></p>
<blockquote><p>In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber damals, da waren sie ganz ohne jeden Zweifel berührend und besondere Ausnahmeerscheinungen eines recht umfassenden Berufsbildes. Solcher Art gestrickte Geschichten passieren einem nur einmal. Und dann nie wieder. Dafür gibt es allerdings andere Geschichten, die einem später passieren, die sind wieder auf eine ganze Art und Weise &#8222;vollkommen bekloppt&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ganz ohne Zweifel hatte Alfred Kramer (* Name geändert) aus Berlin-Lichterfelde eine richtige &#8222;Ratsche&#8220;. Nachts schlich er um die Mülleimer des Hausgrundstücks in Berlin-Zehlendorf herum und sammelte im Altpapier &#8222;handfeste Beweise&#8220; gegen die Verschwörer von der Hausverwaltung.</p>
<p>Er hatte 2000 selbst dafür gesorgt, dass die Hausverwaltung in Amt und Würden geriet. Die kleine WEG war heftig zerstritten. Sie ist es bestimmt auch heute noch.</p>
<p>Jetzt allerdings ist die Zeit gekommen, alte Akten, die mehr als 10 Jahre alt sind, zu vernichten und so kommt der Berichterstatter wieder in Gedanken zurück in jene wilden, bewegten Jahre um die Jahrtausendwende in Berlin-Lichterfelde.</p>
<p><span id="more-13716"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9399" aria-describedby="caption-attachment-9399" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9399 " title="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" alt="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9399" class="wp-caption-text">T-Shirt-Spruch: &#8222;Ich hab nichts gegen Gott&#8230;.&#8220;</figcaption></figure>
<p>Weggelegt wird die Strafsache ./. den Verwalter. Dieser hatte Schriftverkehr geführt mit einem Universitätsprofessor a.D. (im Ruhestand), an den sich Alfred Kramer gewendet hatte.</p>
<p>Auf dem Anhörungsbogen der Polizei, Dienststelle Gallwitzallee, Lankwitz, steht als Tatzeit der 27.10.2001 (* Datum geändert) um (ohne Uhrzeit). Es geht um Verleumdung. Begangen hat sie der Mitarbeiter der Verwaltung gegen den Hausmülldurchsuchungstäter Alfred Kramer aus Berlin-Lichterfelde. In ehrenrühriger Art und Weise sei Alfred Kramer von ihm &#8222;einem Taliban (Gotteskrieger)&#8220; gegen die Verwalterin bezeichnet worden. Und offensichtlich geht das zu weit. Es ist kurz nach den Anschlägen am 11. September 2001 in New York.</p>
<p>Ja, sagt der Verwalter bei der Hauptverhandlung zum Vorsitzenden: Das war eine schlimme Zeit kürzlich. Ein Freund von mir lag im sterben, Gehirntumor. Und Alfred Kramer hat in unseren Mülleimern nachts vor dem Haus herumgewühlt. Hat den Universitätsprofessor &#8222;rechercherchiert&#8220;, einen Kunden. Hat ihm gesagt, ich sei ein ganz schlimmer Finger. Es war &#8222;Al Kaida&#8220;-gleich, ein Krieg im Auftrage des Propheten, einem Gotteskrieger (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8626">Taliban</a>) gleich. Und der Verwalter setzte noch hinzu: Das war sicherlich nicht eine angemessene Formulierung. Ich würde sie wohl nicht wiederholen. Es tut mir leid.</p>
<p>Das Strafverfahren wurde eingestellt. Der Anzeigende, Albert Kramer, wurde gerichtlich darauf hingewiesen, sich besser von dieser Hausverwaltung künftig fern zu halten. Ein bisschen wechselseitiges Blabla und &#8222;Das darf er doch nicht&#8220; und &#8222;Das könnte ja jeder sagen&#8220;, doch das Verfahren ist tot.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5698" alt="Zwiegespräche mit Gott - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Seit diesem Tag hat der Verwalter diesen Sonderling nur noch einmal wieder gesehen. Er trippelte auf Zehenspitzen an ihm vorbei, so als könnte ein leises, belangloses Trippeln ihn unsichtbar machen. Im Yorckschlösschen gab es Rudi Böhne, der schon lange verblichen ist: Den nannten sie dort nur &#8222;Das Gespenst&#8220;. Er konnte sich nachtschattenartig unsichtbar machen, indem er immer dann ganz leise durch die Kneipe schlurfte, wenn der Wirt die aufgelaufenen Zechrechnungen zusammenaddierte. Doch das ist eine andere Geschichte. Wir alle nehmen solche Gespenster noch viel besser wahr, wenn sie sich unsichtbar zu machen versuchen.</p>
<p>Die Prozessakte ist seit mehr als zehn Jahren geschlossen. Die Geschichte ist abgeschlossen. Aber genau so hat sie sich zugetragen, sehr gerafft erzählt. T<strong>raumberuf Hausverwalter</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 16:38:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt ... <a title="1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169613-historie-was-dipl-ing-bunn-vom-tuv-bezirk-1-machte-ist-bekannt-aktenbekannt/" aria-label="Mehr Informationen über 1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13588" aria-describedby="caption-attachment-13588" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13588" alt="Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13588" class="wp-caption-text">Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt wäre nur der Abnahmeirrtum.</p></blockquote>
<p>&#8222;Ach, Marlene, lass doch das Geweene!&#8220; &#8211; Aus Datenschutzgründen geht es aber niemanden etwas an. Fest steht nur so viel: Mit seinem &#8222;Federstrich&#8220; besiegelte der Prüfingenieur für den TÜV Berlin, dass die Aufzugsanlage in Berlin-Schöneberg nach Beseitigung erheblicher Schäden wieder in Betrieb genommen werden dürfe. Die Anlage fährt übrigens heute noch: Oft rauf und genau so oft wieder hinunter. Bzw. herunter.  Nach dem Weltkrieg Nr. II hatte es gedauert, bis der alte Aufzug mit Holzkabine, Baujahr 1909, wieder fahren durfte. Es ist ein modernes Märchen, eine Art Wiederinbetriebnahmegeschichte. So wie die Sache mit dem abdankenden Papst: Der schrieb bekanntlich die Erschöpfungsgeschichte ganz neu. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie hat wohlweislich nichts zu tun mit dem bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin. Obwohl: Vielleicht zieht ja Benedetto, der Sechszehnte in Kudamm-Nähe: Einfach mal schwoofen jehn! Großartiger Gedanke. Habemus Benetton! Oder so ähnlich.</p>
<p>Marlene jedenfalls liegt wieder ganztags in Berlin-Schöneberg, mit Nachtzeitklausel und garantierter Liegefrist.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Liegen gelassen: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/III._St%C3%A4dtischer_Friedhof_Stubenrauchstra%C3%9Fe" target="_blank">Wo man Marlene Dietrich heute besuchen kann&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:27:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Zeigefinger wurde zwischenzeitlich substituiert: Inzwischen zeigen Jugendliche lieber mal den Stinkefinger, der sich in der Mitte von fünfen befindet. Dessen Fingerrücken wird dem Angesprochenen rücklings entgegen gehalten. Worüber sich die Meinungen spalten&#8230; Beide schrieben Geschichte: Die Düsseldorfer Band Fehlfarben und ihr Song. Geschichte wird gemacht. Womit auch immer. Es hieß: Graue Titelhelden regieren bald ... <a title="1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168213-bild-des-tages-die-dusseldorfer-fehlfarben-schrieben-musikgeschichte-keine-atempause-geschichte-wird-gemacht/" aria-label="Mehr Informationen über 1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Zeigefinger wurde zwischenzeitlich substituiert: Inzwischen zeigen Jugendliche lieber mal den Stinkefinger, der sich in der Mitte von fünfen befindet. Dessen Fingerrücken wird dem Angesprochenen rücklings entgegen gehalten. Worüber sich die Meinungen spalten&#8230;</p></blockquote>
<p>Beide schrieben Geschichte: Die Düsseldorfer Band Fehlfarben und ihr Song. Geschichte wird gemacht. Womit auch immer. Es hieß: Graue Titelhelden regieren bald die Welt. Und wir fürchten uns vor der Vision, graue Titelhelden verwalteten mal die Welt.  Weil Verwaltung auch immer emotional ist. Scheiß-Verwaltung. Die tun überhaupt nüscht. Oder so ähnlich. &#8211; Lehrer Lämpel schrieb auch Geschichte: Mit Wilhelm Busch, seinem Erfinder und der stets Zeigefinger hoch erhobenen, moralinsauren Lehrerattitüde, mit der heute kein Lehrer mehr Held sein dürfte. Pädagogik geht anders, inzwischen.</p>
<p>Beides zusammen würde man neudeutsch daher als Mashup bezeichnen. Von mir aus tun wir das. Auf die Fehlfarben wird noch Urheberrecht fällig. Auf Wilhelm Buschs Lehrer Lämpel nicht mehr. Abgelaufen. Gott sei Dank.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167712-lied-des-tages-theme-from-schindlers-list-performed-by-matthias-dobler-erding/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 10:46:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;xT_r4lezDm0&#8243;] Theme from Schindler´s List &#8211; John Williams &#8211; Matthias Dobler(via Youtube) „Weit entfernt davon bin ich, ein Heiliger zu sein, habe als maßloser Mensch viel mehr Fehler als der große Durchschnitt derer, die so sehr gesittet durchs Leben schreiten.“ (Brief vom 09.09.1956 von Oskar Schindler an Dr. Ball-Kaduri) Trägt Musik eine große Traurigkeit ... <a title="1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167712-lied-des-tages-theme-from-schindlers-list-performed-by-matthias-dobler-erding/" aria-label="Mehr Informationen über 1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13448" aria-describedby="caption-attachment-13448" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13448" alt="Dekoration des Lebens!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13448" class="wp-caption-text">Dekoration des Lebens!</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;xT_r4lezDm0&#8243;]<br />
<em>Theme from Schindler´s List &#8211; John Williams &#8211; Matthias Dobler(via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>„Weit entfernt davon bin ich, ein Heiliger zu sein, habe als maßloser Mensch viel mehr Fehler als der große Durchschnitt derer, die so sehr gesittet durchs Leben schreiten.“ (Brief vom 09.09.1956 von Oskar Schindler an Dr. Ball-Kaduri)</p></blockquote>
<p>Trägt Musik eine große Traurigkeit in sich selbst, kann, nein muss sie uns berühren und kann uns nicht kalt lassen. So wie solche Musik ist auch das Leben: von einer gewissen Tragweite. Danke, Matthias Dobler aus Erding, gelegen direkt im Berliner Speckgürtel bei München. Da glänzen die Tasten vor trauriger Schönheit, als hätte ein Speckgürteltier deren Bedienreihenfolge auf unsere Gefühle sorgfältig abgestimmt. Hurra. Gut gemacht.</p>
<p>Das ist erstens mehr als nur &#8222;nice &amp; easy talken&#8220;, &#8222;walk like A Boarischen´ auffer Wiesn´.  Erdinger Weißbier, während eine blonde, stämmige Vollbusige uns auf &#8222;boarisch&#8220; nach Wünschen ausfragt. Zweitens die Erinnerung, der mit diesen Klängen ein toternstes Gesicht gegeben, nein verliehen wird. Jemand, der oft und vielschichtig an vielerlei erinnert, ist heute als Linktipp des Tages hier unten erwähnt. Rena Jacob schreibt &#8222;wider des Vergessens&#8220;. Sie wirbt um die Erinnerung an Genozid, Diktator hybrid und findet viel Fleisch für Geschichten an die totale Erinnerung, indem sie den Genitiv rettet. Große Klasse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://sunday-news.wider-des-vergessens.de/" target="_blank">Wider das Vergessen &#8211; Rena Jacob erinnert uns an unsere Schattenseiten</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 08:35:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als er angefertigt wurde, anno dunnemals, waren &#8222;Versalien&#8220; schick bzw. Kapitälchen, alles schick in Großbuchstaben: Für die Corporate Identity. Ist alles aus der Zeit gekommen, so wie das Datum-Einstellrad mit verschiedenen Zahnrädern. Die Jahreszahlen enden 2006. Zeit, über Neuanschaffungen nachzudenken. Oder über die Abänderung alter Gewohnheiten. Die Frage ist nur: Bestellt man einen nach? Oder ... <a title="1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164612-fotowelt-der-eingangsstempel-ist-abgelaufen-und-nun/" aria-label="Mehr Informationen über 1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13206" aria-describedby="caption-attachment-13206" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13206" title="Der Eingangsstempel ist abgelaufen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-1024x768.jpg" alt="Der Eingangsstempel ist abgelaufen!" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13206" class="wp-caption-text">Der Eingangsstempel ist abgelaufen!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als er angefertigt wurde, anno dunnemals, waren &#8222;Versalien&#8220; schick bzw. Kapitälchen, alles schick in Großbuchstaben: Für die Corporate Identity. Ist alles aus der Zeit gekommen, so wie das Datum-Einstellrad mit verschiedenen Zahnrädern. Die Jahreszahlen enden 2006. Zeit, über Neuanschaffungen nachzudenken. Oder über die Abänderung alter Gewohnheiten.</p></blockquote>
<p>Die Frage ist nur: Bestellt man einen nach? Oder ignoriert man dieses &#8222;überkommene Tool&#8220; aus zeitgeschichtlichen Gründen? Im Zuge schleichender Digitalisierung. Um es nochmal klarzustellen: Man fragt sich, ob der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posteingangsstempel" target="_blank">Eingangsstempel</a> überhaupt künftig noch Bedeutung haben wird? Der 2. November 2006 (obiges Datum) ist bereits seit geraumer Zeit abgelaufen. Das ist das Üble an solchen Geräten: Ihr Verfalldatum ist von vornherein manifestiert. Und dann ins firmeneigene Museum damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164112-positionen-von-einem-einheitlichen-ansprechpartner-ist-berlin-noch-weit-entfernt-aber-der-gute-wille-ist-zu-sehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 08:52:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vabanque-Spiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten. Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß ... <a title="1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164112-positionen-von-einem-einheitlichen-ansprechpartner-ist-berlin-noch-weit-entfernt-aber-der-gute-wille-ist-zu-sehen/" aria-label="Mehr Informationen über 1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten.</p>
<p>Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß &#8222;Unternehmen Berlin&#8220;. Hahahaha&#8230;.von wegen. Unternehmerisch denkt Berlins Verwaltung mitnichten.</p>
<p>Es ist zum Haare raufen. Beispiel: Ein Firmenumzug. Sängerisch Begabte können ein Lied davon singen. Es gibt lauter Laufereien und Dinge, die zu erledigen angeblich unglaublich wichtig ist.</p>
<p><span id="more-13170"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13172" aria-describedby="caption-attachment-13172" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13172" title="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg" alt="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13172" class="wp-caption-text">Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!</figcaption></figure>
<p>Beispiel Finanzamt: Es schickt den GmbH-Geschäftsführern wichtige Vordrucke, die sich &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; nennen und unbedingt ausgefüllt werden müssen. Von &#8222;elektronisch ausfüllen&#8220; via Mausklick und Internetformular keine Spur. Pustekuchen. Altbackene Altpapier-Recycling-Formulare, alles politisch korrekt. Wozu denn dieser dämliche Fragebogen. Gesellschaften zeigen ihre Sitzverlegung beim Registergericht an. Das ist der &#8222;gesetzlich dokumentierte Wille&#8220; der Geschäftsführung: Wir verlegen unseren Sitz von Kreuzberg nach Wilmersdorf (Beispiel).</p>
<p>Beispiel Wirtschaftsamt: Auch das Wirtschaftsamt verschickt wichtige, kleinzeilige gelbfarbene Vordrucke, die komplett überflüssig sind. Denn wie oben schon ausgeführt, ist eine Registergerichtsanzeige doch eigentlich ausreichend.</p>
<p>Wenn nur die rechte Hand wüsste, was die linke&#8230;..Unternehmen Berlin. Hahahaha&#8230;.da beäumeln sich die Hühner, weil sie nicht lachen dürfen. Ziviler Gehorsam.</p>
<p>Natürlich bekommt, wer das zur Sprache bringt und sagt, es wäre überflüssig, auch Bußgelder angedroht. Zwangsgelder zur Durchsetzung. Die fettleibige, fettwanstige Verwaltung ertrinkt in ihrer Selbstgerechtigkeit. Doch weit gefehlt.</p>
<p>In Wirklichkeit gibt es längst politisch gewollte, zuversichtliche Vorhaben, den Gewerbetreibenden diesen ganzen &#8222;verwaltungstechnischen Nippelkram&#8220; vom Hals zu halten. Denn Gewerbetreibende wollen arbeiten, arbeiten, arbeiten. Sie wollen nicht verwalten, verwalten, verwalten. Da verdienen sie nämlich nichts. Die Verwaltung aber mauert, ist unfreundlich, bockbeinig und obendrein noch schlecht geschult, pardon gelaunt.</p>
<p>Die Nachfrage beim Wirtschaftsamt bringt nichts zutage. Zwei Berliner Abgeordnete von CDU und SPD werden daraufhin angesprochen. Sie bestätigen, im Prinzip stimmt diese Art der Beschwerdeführung über unnötige Gänge zur Verwaltung und lästige Doppelarbeiten. Nach einigen Recherchen hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin eines SPD-Abgeordneten eine sehr hilfreiche Hinweisung zur Hand: Es gäbe seit kurzem den &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220;, ein Einloggbereich auf berlin.de, der Website von Berlin. Die Kontrolle bringt zutage: Da gibt es tatsächlich ein ganz sinnvoll ausgedachtes Portal, das dem Anspruch des Berichterstatters in bemühter Art und Weise huldigt. Gut so.</p>
<p>Prima.</p>
<p>Also: Account anlegen, also Zugangsdaten und nun los. Zwei Vorgänge testweise durchgearbeitet. In Kurzform:</p>
<p>&#8211; Das Wirtschaftsamt hat die Gewerbeummeldung nun erhalten, wenn auch der Sinn doppelter Meldungen (siehe oben) ganz massiv bestritten wird. Da es nicht von der verwaltenden Beamtenschaft abzuschaffen ist, na klar, wird es eben gemacht, wenigstens muss man da nicht mehr hin. Allerdings: Man legt sich zwar einen Account mit Zugangsdaten dort an und insofern autorisiert man sich auch. Aber &#8222;Unterschriften&#8220;, wie sie bestimmte Vordrucke eben fordern, sind damit noch nicht erledigt. Es muss also neben dem elektronischen Ummeldevorgang noch zusätzlich doch ein Papierdruck vom Formular per &#8222;Schneckenpost&#8220; dorthin gesandt werden. Überflüssige Doppelarbeit. Wozu autorisiert sich denn der Accountinhaber dann?</p>
<figure id="attachment_13173" aria-describedby="caption-attachment-13173" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13173" title="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg" alt="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13173" class="wp-caption-text">Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Vielzahl der erforderlichen Behördengänge kann man auch als Gängelei bezeichnen, die öffentlichen Behörden bieten Gewerbetreibenden nicht &#8222;freies Geleit&#8220;. Es gilt, Vorschriften zu beachten, die kleinlich sind, ausgefeilt ausgedacht, aber fern von jeder inhaltlichen Wichtigkeit. Der Korpus beamtus verschafft sich seinen Arbeitsplatz und hält ihn fest als &#8222;öffentliches Interesse&#8220;. Dieses Jahr war das nicht wenigen Blättern genug. Seit kurzem wird landesweit ein mörderisches Massensterben beobachtet. Blätter stürzen sich mit Verve von den Bäumen, in der Absicht, sich zu töten. Eine Expertenkommission hat dem Forschungsprojekt den Namen &#8222;Operation Herbstlaub&#8220; gegeben. Abzuwarten bleibt, ob sich die Natur nochmal erholt? #Trends</p></blockquote>
<p>Die Website-Administratoren vom &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; müssen sich da dringend noch was ausdenken.</p>
<p>&#8211; Das Finanzamt für Körperschaften scheint sich nicht für die Teilnahme am Einheitlichen Ansprechpartner auf berlin.de zu interessieren. Deswegen gibt es zwar einen Orga-Bereich möglicher Anfragen auf dem Einheitlichen Ansprechpartner, mit dessen Hilfe man auch &#8222;nicht recht zuordenbare&#8220; Aufgaben &#8222;mit der Berliner Verwaltung&#8220; (oder &#8222;gegen&#8220;?) zu bewältigen versuchen kann. Doch ist dieser Versuch im Moment noch zwecklos. Also ein Formular &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; gibt es dort nicht und wer einen Vorgang anlegt, um das Finanzamt zu bitten, diesen Vorgang mit Hilfe des Einheitlichen Ansprechpartners abzuarbeiten, scheitert mit diesem Wunsch. Und riskiert selbst bei fristgerechter Bearbeitung, dass die Sache versackt.</p>
<p>Übrigens sehr ähnlich ist die rechtliche Unzuverlässigkeit, die der Berichterstatter in  dem Elektronischen Gerichtspostfach entdeckt. Anders als beim Einheitlichen Ansprechpartner besteht hier bundesweit die Absicht, mit europäischer Rückendeckung Kommunikationsstrukturen zu vereinfachen. Das System ist nicht durch die Justiz gedrungen und wird von ihr nur auf freiwilliger Basis angewendet. Ob es überhaupt zulässig ist, muss man erst umständlich auf dem Gerichtszimmer erfragen. Wo bleibt denn da die Vereinfachung? &#8211; Gute Erfahrungen allerdings mit dem Support für Anwender: Der Mann, der dort sitzt, macht einen ganz vorzüglichen Job und weiß Bescheid.</p>
<blockquote><p>Wohl &#8222;systemimmanent&#8220; besteht in der öffentlichen Verwaltung immer ein hoher Druck, Aufgaben mit Sonderregelungen und Technologien abzuarbeiten, anstatt flüssige, gängige Standards zu gebrauchen. Warum sich ein Anwender des EGVP (Gericht) einen kompletten Java-Client installieren soll und unabhängig vom eigenen Emailclient Post durch eine Sonderhölle schicken soll, ist und bleibt unverständlich. Zu kompliziert gedacht. Ganz zu schweigen davon, dass alle möglichen Strukturen immer wieder ganz unterschiedliche Passwort-Mindestregeln mit Überraschungen bereithalten. Dies alles lässt die Anwendungen unattraktiv, kompliziert und &#8222;irgendwie vergeistigt/verschachtelt&#8220; erscheinen. Der Anwender sagt sich irgendwann: &#8222;Normal ist das nicht.&#8220; Genau.</p></blockquote>
<p>In beiden Fällen ist die öffentliche Verwaltung noch weit davon entfernt, Vorgänge zu vereinfachen und dafür zu sorgen, dass sie gut flutschen. Die Strukturen sind unübersichtlich, voller Lücken und zudem von rechtlicher Unbestimmtheit durchdrungen. Es lohnt sich im Grunde genommen noch nicht, sich mit diesen angedachten &#8222;Verwaltungsvereinfachungen&#8220; ernsthaft zu beschäftigen. Und Antwort darüber zu bekommen, ist mehr oder minder noch ein Vabanque-Spiel.</p>
<p>Nur um nicht in dem Ansinnen der öffentlichen Verwaltung insgesamt unterzugehen, sei nochmals auf Hitler hingewiesen. Besonders berühmt geworden ist die Verwendung dieses Begriffs in einem überlieferten Gespräch zwischen Hermann Göring und Adolf Hitler anlässlich der britischen Kriegserklärung 1939. Göring riet Hitler: „Wir wollen doch das Vabanque-Spiel lassen.“, worauf Hitler antwortete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt.“ So sagt es die deutsche Wikipedia. Womit sie recht hat.</p>
<p>Allerdings, das soll noch einmal betont werden: Der gute Wille ist zu sehen. Mühe allerdings allein &#8230;&#8230;, sagt zumindest eine alte Redensart.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="https://www.ea.berlin.de/" target="_blank">Der Einheitliche Ansprechpartner auf berlin.de</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="www.egvp.de" target="_blank">Das Elektronische Gerichtspostfach</a></li>
</ul>
<p>(EP)</p>
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		<title>1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich ... <a title="1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13150" aria-describedby="caption-attachment-13150" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13150" title="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" width="576" height="651" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_-265x300.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13150" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich bin nicht böse. Alles gut. Zeit zu bloggen!</p></blockquote>
<p>Es ist viel los in Hausverwaltungs-Deutschland dieser Tage und in Berlin. Jetzt werden gerade wieder die Karten gemischt, so wie jedes Jahr um diese Zeit. Wohnungseigentümer aller Stadtteile sind mit ihren Verwaltungen unzufrieden. Aber auch Verwalter sind mit ihren Wohnungseigentümern teils unzufrieden. Man will sich voneinander trennen, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Alte Verwalterbestellungen werden nicht verlängert. Neue sind noch auf Orientierungssuchpfad. Wen nehmen? Alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter, das ist normal. Wenn es nach dem schriftsätzlichen Angebot geht oder nach dem Reden, sind einige der Verwaltungsbewerber Anwärter auf die goldene Peperoni: Sie sind einfach rattenscharf. Andere wiederum sind gähnend langweilig vor lauter Sachlichkeit und ihre Angebote sind bereits irgendwie einschläfernd.</p>
<p><span id="more-13148"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13151" aria-describedby="caption-attachment-13151" style="width: 507px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13151" title="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" width="517" height="674" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13151" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930</figcaption></figure>
<p>Was für Typen sind das eigentlich, so Hausverwalter? Sind es &#8222;graue Mäuse&#8220;, &#8222;anthrazitfarbene Stadtratten&#8220; oder gar &#8222;Stadtaffen&#8220;, so wie Peter Fox sie besang? Sie tragen mausgraue Zweireiher, Schlips und reden sich um Kopf und Kragen? Glaubwürdigkeit ist wohl wichtiger als Kostümchen tragen und Pumps. &#8222;Ein Verwalter muss auch ein Typ sein&#8220;, irgendwie. Sagte mal jemand zu mir und sagte: &#8222;Du bist ein Typ.&#8220; Aber was für einer?</p>
<p>Mit unseren Bewerbungen bin ich im Grunde unglücklich. Sie entstanden als Arbeitsentwürfe vor vielen Jahren und wurden immer wieder angepasst, überarbeitet und inhaltlich neu gefasst. Aber man hat so &#8222;sein System&#8220;, wie man es macht. Erfolgreich sind die Bewerbungen rückblickend gewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/23032353?title=1&amp;byline=1&amp;portrait=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/23032353">Silly-Erinnert feat. Jan Josef Liefers</a> from <a href="http://vimeo.com/sillychannel">sillychannel</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ich danke dir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Mich und mich, Porzellan und Elefant<br />
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt</p>
<div>Silly &#8222;Erinnert&#8220; &#8211; Album &#8222;Alles rot&#8220;, Text: <a title="externer Link" href="http://www.rockpoet.de/Der_Autor/der_autor.html" target="_blank">Werner Karma</a></div>
<div> </div>
</blockquote>
<p>Alles was andere mit Firmenautos, Anzeigen und &#8222;Imagebroschüren&#8220; machen, hielt ich im Grunde immer für Quatsch. Früher war eine rechenbare, jedoch teure Größe die Telefonbuchwerbung in den Gelben Seiten. Mein &#8222;Schwiegervater in spe&#8220; suchte sich seinerzeit gleich als erstes die Gelbe Seiten-Werbeanzeige heraus und verglich sie mit der von dem Reisebüro, in dem er arbeitet. Er beschied seine Tochter: &#8222;Die ist ja größer als unsere&#8220; und gab ihr den Segen. Urbi et orbi. Jetzt habe ich vier Kinder und würde gern von mir sagen, ich führe seit vielen Jahren eine glückliche Ehe mit einer großartigen Frau.</p>
<figure id="attachment_13154" aria-describedby="caption-attachment-13154" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13154" title="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg" alt="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13154" class="wp-caption-text">Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!</figcaption></figure>
<p>Seit den Achtzigern habe ich menschlich viele, viele Veränderungen durchgemacht. Erst war ich ein junger Karrierist, fuhr einen weißen Mercedes Benz (mit stoffbraunen Bezügen) und einem Bosch-Autotelefon, C-Netz, Anschaffungspreis für das Telefon: 6.500,- Deutschbucks. Später fuhr ich einen Mercedes Benz 220 Coupé, Baujahr 1964 in weiß mit schwarzem Dach und Eichenholzinterieur. Drinnen eine großartige Stereoanlage mit CD-Wechsler und hörte vorzugsweise Steve Vai, Toto und Prince. Was für eine Mischung. Dann entdeckte ich das Motorradfahren und war sukzessive &#8222;karrieristische Attitüden&#8220; über Bord. Ich entdeckte mich und meine Neigungen Stück für Stück mehr und gewann an innerer Freiheit, schwamm weg vom beruflichen mainstream und zog mein Ding stärker durch. Das hat mir gut getan.</p>
<p>Inzwischen sind mir viele dieser Dinge überhaupt nicht mehr wichtig, ich bin fünfzig Jahre alt und bin weitgehend &#8222;nicht einzuordnen&#8220; für andere. Darauf lege ich auch Wert. Beruflich finde ich Authentizität wichtig, Ehrlichkeit und offenes Miteinander. Durch die verschiedenen Erfahrungen meines beruflichen Lebens bin ich viel sicherer geworden und manchmal belächele ich die Unsicherheit viel jüngerer Kollegen mit einem Augenzwinkern. Ja, dann erinnere ich mich an mich selbst &#8222;Ich danke Dir, du hast mich an mich erinnert,&#8220; singt die Band SILLY auf einem ihrer großartigen Songs auf dem Album &#8222;ALLES ROT&#8220;. Genau so ist es. Die Leute von SILLY sind alle ähnlich alt wie ich, aber haben ganz andere Lebensläufe.</p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg schmeißen sie an der Hauptstr. gerade ihren Verwalter raus. Das Haus kenne ich schon sehr lange, weil berufliche Kollegen von mir es früher verwalteten. Nun werden wir gefragt und geben ein Angebot ab.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf liegen vor dem Haus fünfzehn Stolpersteine verlegt, denn in diesem Haus haben fünfzehn Juden gelebt, die während des Nationalsozialismus von hier, ihrem letzten Berliner Wohnsitz nach Auschwitz und Treblinka, Sobibor und Maidjanek deportiert wurden. Weil ich das Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220; stets besonders aufmerksam beobachtet und gefördert habe, spricht mich die Idee an, dieses geschichtsbehaftete Haus zu verwalten. Wir würden das gern tun, denke ich, es passt zu uns. Weil wir uns dessen so bewusst sind.</p>
<figure id="attachment_13152" aria-describedby="caption-attachment-13152" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13152" title="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg" alt="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13152" class="wp-caption-text">&#8222;Du willst es. Du kriegst es!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg haben wir aufgrund unseres Umzugs kein Angebot abgegeben, in dem Haus, in dem die Familie von Graf zu Stauffenberg einst ihre Stadtwohnung hatte. In Berlin-Nikolassee wohnte die Familie von Graf zu Stauffenberg in der Tristanstr.. Dort im Wohnzimmer stand die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler zerreißen sollte, was misslang. Jetzt ist das Haus eine kleine WEG, die wieder einen Verwalter sucht. Schon 2008 suchten sie einen, ach, es wird öfter gesucht, als gut ist.</p>
<p>Denn Verwalterwechsel schleifen ja auch die Unterlagen und Aktenbestände. Bei jedem Verwalterwechsel geht ein Stück Identität des Hauses verloren. Mit Ausnahme derjenigen Wechsel, die um gut durchgeführt zu werden, auch ein Stück Aufarbeitung unzulänglicher Vorverwaltung betreffen. Häufig steht das an.</p>
<p>Anderswo in Berlin-Schöneberg wohnen heute die Menschen um einen Innenhof herum, der schwarz-weiß kariert verlegt ist und an dessen oberem Ende ein gut abdeckendes Glasdach draufgebaut ist. Es ist wetttergeschützt dort und die Kellerabgangstreppe zu den mehr als 2,80 m hohen Kellergängen ist trockenen Fußes auch bei schlechtem Wetter erreichbar. Sehr schön ist der alte Aufzug des Hauses, das 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Das ist schön, schöner als schön.</p>
<p>All diese Wohnungseigentümer suchen rastlos und ruhig nach neuen Verwaltern. Wir sind im Gespräch, werden um Angebote gebeten und geben dieser Tage unsere ab. Ob sie sich wohl positiv von den anderen Angebotstexten abheben werden?</p>
<figure id="attachment_13153" aria-describedby="caption-attachment-13153" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13153" title="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg" alt="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13153" class="wp-caption-text">Aufzugsschild von &#8222;anno zwirn&#8220;, Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<p>Schreiben kann ich inzwischen besser. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt. Ob ich aber auch die Herzen der Angebotsempfänger erreiche, ist ungewiss. Ich werde es bald wissen. Und wieder etwas aus mir selbst und unseren angedachten Vorhaben lernen, Konsequenzen ziehen. Nur eins werde ich mit Sicherheit nicht tun. Wir werden uns nicht verbiegen. Es gilt das Prinzip des &#8222;aufrechten Gangs&#8220;. Mit Verve.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 16:49:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[♪♫♪ Flutschfinger: He´s the man with the &#8230;. ♪♫♪ &#8211; So in etwa könnte das Lied mit leichter, unbekümmerter Hand umgeschrieben werden! Und trotzdem: Wir können mit dem Kiffergerede (siehe unten) nicht viel anfangen. Schon seit 2007 fordern wir lautstark: Legalize IT! Wobei das &#8222;IT&#8220; für &#8222;EI TIII&#8220; steht, also Elektrozeugs und die Forderung nach ... <a title="1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161112/" aria-label="Mehr Informationen über 1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12904" aria-describedby="caption-attachment-12904" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12904 " title="Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger.jpg" alt="Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!" width="640" height="528" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-12904" class="wp-caption-text">Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!</figcaption></figure>
<blockquote><p>♪♫♪ Flutschfinger: He´s the man with the &#8230;. ♪♫♪ &#8211; So in etwa könnte das Lied mit leichter, unbekümmerter Hand umgeschrieben werden! Und trotzdem: Wir können mit dem Kiffergerede (siehe unten) nicht viel anfangen. Schon seit 2007 fordern wir lautstark: Legalize IT! Wobei das &#8222;IT&#8220; für &#8222;EI TIII&#8220; steht, also Elektrozeugs und die Forderung nach Legalisierung der Reglementierung von zu viel sinnlosen Emailzeugs dient. (bei Interesse: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Im Ernst: Die Flutschfinger-Hausverwaltung gibt es noch nicht. Eine Marktlücke? Eine &#8222;Goldfinger&#8220;-Hausverwaltung, das wäre nur zu erwartungsgemäß. Eine solche namens Flutschfinger hingegen, nicht auszudenken!</p>
<p><span id="more-12903"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;MagCoUYvIXE&#8220;]<br />
<em>Noch: Goldfinger, bald: Flutschfinger! Noch: von Shirley Bassey gesungen (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Was Mr. Goldfinger antrieb, hat die Haus- &amp; Grundbesitzverwaltung Heide 2012 im Programm: Geld verdienen! Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie, sagt eine alte Bauernweisheit. Stimmt nicht, weiß Stefan Heide zu berichten, Erfolg hat heute nur, wer dranbleibt. Der sympathische Grundstücksmakler redet nicht gern um den heißen Brei und kommt schnell zur Sache. Für Wissbegierige, <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/2324571-Haus-und-Grundbesitzverwaltung-Heide-Berlin" target="_blank">hier entlang</a> (Qype)</p></blockquote>
<p>Mithin werden wir nun Unternehmens-Neugründungen vermerken und so lange niemand auf die Idee kommt, eine Hausverwaltung &#8222;Tri Top&#8220; zu gründen, muss uns das auch nicht merkwürdig stimmen. Ein beruflicher Wunschtraum: die Arbeit flutscht. Das läuft ja wie geleckt. In der TAZ wird heute geschrieben: Kiffen macht dumm. Stimmt das?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flutschfinger" target="_blank">Was genau war eigentlich Flutschfinger?</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.taz.de/Studie-ueber-Auswirkungen-von-Cannabis/!100497/" target="_blank">Kiffen macht dumm! Langzeitstudie beweist das&#8230;.(angeblich)</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2012/149_august/s42_0812_nachplappern_macht_dumm.php" target="_blank">Das &#8222;Hanf-Journal&#8220; weiß es aber besser, behauptet es&#8230;.(unüberprüft)</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.tritop.de/" target="_blank">Das Tritop-Original, eine Wiederauflage des richtigen Originals</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 07:42:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Speckgürtel &#8222;Cölln&#8220;: Die auf der Spreeinsel gelegene Stadt Cölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, sagt die deutsche Wikipedia. Das muss vermutlich bald korrigiert werden. Ein neuer Fund macht Schlagzeilen. &#8211; Speckgürtel Köln: Dass Tiger angreifen, sobald sie Gelegenheit dazu finden, dürfte eigentlich bekannt sein. Auf Anweisung der Polizei muss dennoch der Zoodirektor den Tiger erschießen. ... <a title="1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160712/" aria-label="Mehr Informationen über 1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="36" height="60" /></p>
<figure id="attachment_6008-2" aria-describedby="caption-attachment-6008-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6008 " title="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg" alt="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." width="640" height="560" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6008-2" class="wp-caption-text">Berliner Speckgürtel? Was ist denn das&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Speckgürtel &#8222;Cölln&#8220;: Die auf der Spreeinsel gelegene Stadt Cölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, sagt die deutsche Wikipedia. Das muss vermutlich bald korrigiert werden. Ein neuer Fund macht Schlagzeilen. &#8211; Speckgürtel Köln: Dass Tiger angreifen, sobald sie Gelegenheit dazu finden, dürfte eigentlich bekannt sein. Auf Anweisung der Polizei muss dennoch der Zoodirektor den Tiger erschießen. Warum das denn? Sein Angriff war doch gerade nicht wider seine Natur. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Speckgürtel Alaska: Dass in Kanada Rucksack-Touristen auf Wanderschaft gehen (dürfen), ist nicht ungewöhnlich. Dieses erfolgt stets auf eigene Gefahr. Dass dabei von Zeit zu Zeit gereist wird, bis die Fetzen fliegen, ebenfalls nicht. Grizzly zerfetzt Touri. So ist nun mal das Leben. Der Bär ist jetzt tot, erschossen.</p>
<p><span id="more-12865"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>In Berlin-Halensee kann das Gesimsband auf einer Breite von ca. 1,50 direkt unter der Dachrinne heute nicht repariert werden. Dort hat sich ein großes Wespennest eingenistet. Mit diesen Arbeiten wird abgewartet, bis die Tiere wieder ausgeflogen sind. Die Joachim-Friedrich-Str. in Berlin-Wilmersdorf ist sonst nicht dafür bekannt, große Wespenfamilien zu beherbergen. Mit einer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wespentaille" target="_blank">Wespentaille</a> hingegen lebt es sich dort schöner. Sagt der Volksmund, das gerüchteweise auch Berliner Schnauze genannte Organ der Verlautbarungen.</p></blockquote>
<p>Fest steht heute Morgen so viel: Es war nicht der Berliner Bär.</p>
<p>So wie der Tourist, der von ihm zerfetzt wurde und Stück für Stück da lag.  &#8211; Zoo in Köln: Sibirischer Tiger bringt Tierpflegerin hinterrücks um.  Zoos abzuschaffen, wie PETA und andere fordern, hat was für sich: Tiere gehören nicht in den Zoo. Dort bleiben sie so gefährlich. Wer sie zurückbringt dorthin, wo sie herkommen, übersieht nur, dass die Wildnis ebenso gefährlich ist. Da gibt es nicht einmal mehr &#8222;Referenztiere&#8220;, wie in einer Arche Noah, die sich aus den Speckgürtel-Zoos der Welt zusammensetzt. Furchtbare Vorstellung das.</p>
<blockquote>
<dl>
<dd>
<dl>
<dd>„Wie Gazellen, wie goldene Dinare, lieblich in weißen Gewändern sind sie. Palmsonntag hat sie zu uns geführt mit ihren schönen Gürteln Lange Locken haben sie, Schwalbenschwänzen gleichen sie. Zarte Taillen haben sie, Wespen gleichen sie.“ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ma%27mun" target="_blank">Kalif Al Mu´Mann</a> zugeschriebene Lobpreisung der Wespentaille, hier eines Christenmädchens</dd>
</dl>
</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Dafür wurde die älteste Sau Berlins gefunden, skelettiert: Berlin ist älter als angenommen. Von wegen 750 Jahre Berlin feiern., wie es 1987 in Ost wie West geschah. Berlin steht heute Morgen im Zeichen des getigerten Bären: Dir wurde keiner aufgebunden. Am Ort des Geschehens in Alaska wurde die Digitalkamera seines Opfers entdeckt. Im bewohnten Berliner Mehrfamilienhaus sind weder Bär- noch Tigerhaltung erwünscht bzw. erlaubt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://de.nachrichten.yahoo.com/berlin-ist-%C3%A4lter-als-gedacht--hausreste-aus-dem-jahr-1174-entdeckt-.html" target="_blank">Berlin ist älter als gedacht</a> (yahoo)</li>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiger-greifen-nun-mal-von-hinten-an-zoo-weist-schuld-an-tod-von-pflegerin-von-sich_aid_807110.html" target="_blank">Der Tiger ist los und zerfleischt eine Tierpflegerin in Köln</a> (focus)</li>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://www.focus.de/panorama/welt/abenteurer-stirbt-bei-alaska-tour-grizzly-zerfleischt-rucksack-touristen-_aid_807130.html" target="_blank">Grizzly zerfleischt Wandersmann </a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 07:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? ... <a title="1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158112/" aria-label="Mehr Informationen über 1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8135" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></p>
<blockquote><p>Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? Oder ist das Müll? Taucht das letztlich unter, auf irgendeiner gottvergessenen Müllkippe oder im Müllverbrennungsofen Ruhleben, aber mit Rauchgasreinigung und Abgassonderuntersuchungsbescheinigung (*)?- So verhält es letztendlich sich mit allen Dingen, die wir einst unbedingt besitzen wollten, die wir dann besaßen und sie schließlich vergaßen. Entrümpelung tut not: in Maßen!</p></blockquote>
<p>Das Internet gibt es nun schon eine Weile und ich erinnere mich gern an das Jahr 1997, als ich anfing, Internet begreifen zu wollen. Ich reservierte zuallererst die Domain <a href="http://www.wohnungseigentum.com">www.wohnungseigentum.com</a>. Die habe ich noch heute: Sie ist jetzt eine Baustelle.</p>
<p><span id="more-12638"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" title="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></p>
<blockquote><p>&#8222;blinken lights&#8220;: gif ist schon ganz lange ein weltweiter Internetstandard und mir gefiel gif immer gut. Teils erledigte ich damit kleine Banner fürs Design der Homepage. Früher waren solchen &#8222;Grafikschnipsel&#8220; wichtiger als heute. Mit ihnen konnte man dramaturgisch durchdachte &#8222;Mehrschichtgeschichten&#8220; (*) inszenieren, so wie Kuhno von Oyten (Urheber: Tetsche) die &#8222;in sich abgeschlossene Geschichte im Stern inszenierte, die zugegebenermaßen aus nur einem Bild bestand. Diesen Grad schöpferischer Genialität besaß ich nie, weswegen ich die gif-Datei als probate Fortsetzungsgeschichten-Verhüllung ansah. Ich sah, kam und vergnügte&#8230;.mich. Das obige, links angeordnete Bild ist so ein Spielkram. Zehn Bilder von mir mit &#8222;3-Tage-Rasur&#8220; und jeweils einem anderen Bildfilter, hintereinander gesetzt und zum Laufen gebracht, fertig.</p></blockquote>
<p>Diese Sache mit den äußerst &#8222;geilen&#8220; Domainnamen wird m.E. stark überschätzt, denke ich inzwischen. Inzwischen, das heißt, ich habe Gelassenheit in diesem Punkt entwickelt. Eine Domain namens Wohnungseigentum, was war ich doch für ein schlauer Platzhirsch? Ich röhrte durch den virtuellen Wald oder setzte ich mir nur selbst Hörner auf, deren Gewicht mich auf Dauer überfordern würde? Ja. Die Sache hat sich anders entwickelt. Ich bloggte, also wurde ich. U.a. nicht fertig. Mit all meinen verschiedenen Plänen, ach hätte doch der Tag nur 36 Stunden, wäre ich dann heute fertig? Mitnichten.</p>
<p>Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es sein eigenes Begehr ist, ist immer ein Narr, wusste schon Goethe und ich lernte daraus nicht, obwohl Jürgen S. (* vollständiger Name tut nichts zur Sache) es vor mehr als hundertfünfzigtausend Jahren (geringfügige Übertreibung) an den Fregattenkapitän Klaus F., Vorstandsmitglied der DeGeWo, zur Begründung seiner eigenen Demission schrieb.</p>
<p>Frank Bielka war früher Staatssekretär für &#8222;die Sozis&#8220; und ist Nachfolger von Klaus F., dem vergessenen Fregattenkapitän, dem man in Sachen Autobahnüberbauung Schlangenbader Str. an die Kapitänswäsche wollte. Ist die Uniform des Kapitäns zur See eigentlich weiß? Oder grau? Oder am Ende durchdrungen von Compliance (welche Farbe hat die?)? Das tut nichts zur Sache. Frank Bielka hat gestern Abend dem RBB gegenüber im Interview erklärt, wie gern Menschen als Mieter inzwischen in der Gropiusstadt wohnen. Das war nicht immer so, erzählte der RBB seinen Zuschauern. Von Christiane F. war die Rede und von &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220;. Ja, ich erinnere das.</p>
<p>Christiane F. ist übrigens dort schon weggezogen. Sie war es schon als Kind leid, Kochlöffel mitzunehmen, um die Aufzugsknöpfe in ihrem Wohnhaus überhaupt bedienen zu können, auch in den oberen Etagen. So haben die Städteplaner inzwischen gelernt, kindgerechte Aufzugsanlagen zu bauen? Die Tendenz lautet ja eher, Kinder nicht allein fahren zu lassen, sondern nur unter Aufsicht ihrer Erziehungsberechtigten. Deswegen fahre ich selten Aufzug, sondern lieber Fahrstuhl. Jeder Fahrstuhlgang macht schlank, so meine Hoffnung.</p>
<p>Mit meinem digitalen Altmüll haderte ich heute Morgen wieder. Auf den Homepages, die ich betreibe, habe ich früher auch Subdomains eingerichtet. Früher. Heute finde ich Subdomains weitgehend überflüssig. Gif-Dateien (siehe ganz oben) und Subdomains, das alles sind Sachen zum Entsorgen, inzwischen. Doch weit gefehlt: die obige Gif-Datei kommt jetzt in mein digitales Artefaktenmuseum (das ist der Platz hier oben links, wo es so furchtbar blinkt in meiner Fresse).</p>
<p>Auf facebook beispielsweise ist die Funktionsfähigkeit von gif-Dateien (siehe oben) schon beschnitten. Nix blinken. Ruhig und besonnen steht das in die Jahre gekommene Bild auf meiner Pinnwand, ehern wie eine Honigmelonenschüssel am Strand von Timbuktu. Schlimm nur ist, dass Timbuktu vollkommen strandlos ist und was nun? Die Lösung für dieses Debakel liegt aber in der Karte der Esoterischen Republik Deutschland, die auf Jonathan Meyers Handatlas aller Theile der Erde und über das Weltgebäude begraben liegt. Mit Genehmigung des Nachlassverwalters Lorenz Meyer, Peking, veröffentlichen wir hier einen Vorabdruck der Karte.</p>
<figure id="attachment_12643" aria-describedby="caption-attachment-12643" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12643 " title="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" alt="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" width="560" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12643" class="wp-caption-text">Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob im Zen von Baut (&#8222;Baut Zen&#8220;) jemand zur eigenen Beruhigung Senfsaat kaut oder in Schwingen am Rhein oder in Unbehagen, überall wartet schon jemand auf Dich, der verschlungene Wege gegangen ist, ganz im Lichte von Kurt Tucholskys Grunderkenntnis: Es gibt keinen Neuschnee! Mühe dich nicht, strebe nicht, vergiss es! Was genau, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Vermessen.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer wir persönlich die Baustellen unseres Lebens auswerten: So richtig in Schwung kommt man mit der Bauschlussreinigung im Leben erst, wenn man einen vollständigen Ortswechsel vollzogen hat. Vollzogen, nicht eingeleitet. Plusquamperfekt. Eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lorenz Meyer <a title="externer Link" href="http://www.feng-shui.de" target="_blank">ist der Gralshüter der Esoterischen Landkarte Deutschlands</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Liste der außergewöhnlichen Worte: Meditationsraster &#8211; Abgassonderuntersuchungsbescheinigung &#8211; Mehrschichtgeschichten &#8211;</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 09:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau. Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970) Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht ... <a title="1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157512/" aria-label="Mehr Informationen über 1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17211-2" aria-describedby="caption-attachment-17211-2" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" rel="attachment wp-att-17211"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17211" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" alt="Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)" width="651" height="410" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-300x189.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17211-2" class="wp-caption-text">Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
sein Auge ist blau<br />
er trifft dich mit bleierner Kugel<br />
er trifft dich genau.<br />
Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970)</p></blockquote>
<p>Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht gut geschmeckt. Es blieb mehr als ein im Vergleich zu banaler, bitterer Nachgeschmack. Überrascht war ich nicht. Ich hatte damit gerechnet.</p>
<p>Zu gut hatte ich jedes Detail des deutschen Nationalsozialismus von vielen, verschiedenen, nie ausgewogenen Seiten beleuchtet. Mit den Leugnern, Zweiflern und mit Menschen, die sich wie ich nichts Vergleichbares hätten vorstellen können. Ich hatte immer verstehen wollen: Wie hatte es so kommen können? Das Deutsche Reich in Perfektion: Eine arische Tötungsmaschine, deutsche Perfektion, made in Germany, im Reich der Wurm des Unerträglichen. Und Hannah Ahrendt hat den Hauptbuchhalter der Reichsgasverwesung Adolf Eichmann im Prozess beobachtet und die von ihm ausgehende Banalität des Bösen.</p>
<p><span id="more-12587"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12588" aria-describedby="caption-attachment-12588" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12588" title="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg" alt="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" width="310" height="315" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg 310w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion-295x300.jpg 295w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-12588" class="wp-caption-text">2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!</figcaption></figure>
<p>Wäre die Zeit, die verstreicht, ein Fluidum, in dem Menschen mit der Zeit klüger werden?</p>
<p>Wir schauen immer etwas hochmütig zurück und lächeln über zeitgeistige Angelegenheiten, verstrichene Zeitepochen wie z.B. Biedermeier, Barock, Gelsenkirchener Barock, Pilzkopffrisuren, Schlaghosen, Afrolook und vieles andere.</p>
<p>Der Nationalsozialismus ist in Deutschland aus der Mode gekommen. Die ihn noch hegen, dürfen wir nicht belächeln, nicht hochmütig noch süffisant, wir müssen diese Irren ernst nehmen. Sie sind und bleiben gefährlich, wenn sie auch dumm sind, erkennbar dumm. Aus deutscher Weltkriegsnachgeschichte blubbert auf geschichtslos gebliebenen Straßen im Beitrittsgebiet der deutsch-deutschen Wiedervereinigung brauner Morast hoch. Er ist ohne genauere Kenntnis von der Geschichte 1933 bis 1945 entstanden und die sich auf  rassistische Abgrenzung berufen, handeln ohne schlechtes Gewissen. Gewissen kommt von Wissen. Gewissen braucht auch Mitgefühl und Empathie, Einfühlungsvermögen in das unerträgliche Früher. Nichts wissen macht nichts, deswegen sind die großdeutschen Amplituden dummdreister Rechtsradikaler so gottvergessen. In Auschwitz finden wir diese Menschen nicht.</p>
<p>Dabei hat Deutschland traditionell besseres vorgehabt, früher. Ein schönes Land zu jener Zeit. Seit 1933 wurde unter Regierungsverantwortung die Rolle Germaniens umchiffriert: Dass der Tod ein Meister aus Deutschland ist, hat vor längerem <a href="http://www.lea-rosh.de" target="_blank">Lea Rosh</a> zum Titel einer Dokumentation über den Holocaust gemacht und ein Gedicht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Celan" target="_blank">Paul Celan</a> ordnungsgemäß gebraucht, wie ich finde. Als ich sie einmal am Flughafen traf, habe ich ihr das gesagt. Sie war sehr erfreut, dass jemand so zufälliges wie ich sich an diesen Aspekt ihres Schaffens präzise erinnert. Die Todesfuge als Titel jener Dokumentation war meine Eselsbrücke, mich daran noch viele Jahre später erinnern zu können.</p>
<p>Später haben Zankfrüchte (Äpfel) Lea Rosh gescholten. Sie hat gleichwohl durchgesetzt, dass es in Berlin ein Stelenfeld zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust gibt. Wenn sich heute dort einige gern fotografieren lassen oder Skateboard fahren, war das natürlich so nicht gewollt. Das sind die, die nicht fühlen bzw. wissen, was gewesen ist.</p>
<p>Mein Besuch in Auschwitz-Birkenau war noch einmal ein Stempel drauf, eine Art Verstärkung meines fundamentalistischen Weltbildes, wonach derjenige, der Andersartige ins Gas schickt nichts anderes als das verdient hätte. Wäre ich nicht zutiefst gegen Vergasung und biblisch motivierte Rache. Auschwitz-Birkenau, eine tiefe Erinnerung an das braune Deutschland gewissenloser, hässlicher Geister. Aufzählung derjenigen, die Täter waren, ist namensmäßig unmöglich. Anders ist es mit den Opfern, so wie beispielsweise die Verlesung der zu Tode gekommenen an der Jüdischen Gemeinde Berlin in der Fasanenstr. . Schauerlich. Zum Weinen. Und wie schön die Tradition, an die Opfer gewissenhaft zu erinnern.</p>
<p>Nein, ich werde mich nie daran gewöhnen. Unlängst stellte ich via youtube eine Fernsehdokumentation über die Herkunft von Adolf Hitler ins Netz. Wie oft dieses Video angeklickt wird, erschraken mich in erster Linie die dümmlichen, kreuzdämlichen Kommentare von Leuten, die nie Arbeit am Vergangenen abgeleistet haben. Die Leute im Internet fühlen sich sicher und sie sagen Sachen daher. Dann steht da Beton. Ich lösche diese Kommentare und lasse mich von Giftverspritzern beschimpfen dafür, ich sei ein Zensor. Na und? Dann bin ich eben einer. Wir sind das dem Respekt ggü. den Millionen Opfern schuldig.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.&#8220;<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924 &#8211; + 1942)</p></blockquote>
<p>Auschwitz-Birkenau, &#8222;Verhalte Dich ruhig&#8220; steht dort auf den Toilettenwänden geschrieben. Ich schrieb meine Erinnerungen an den Besuch auf &#8211; ich habe geweint um  die Opfer, deren Haare, Brillen und Schuhe vor mir aufgetürmt herumlagen. Nie wieder das, Du unsäglichste aller deutschen Epochen! (<a href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Artikel hier</a>)</p>
<p>Aus zutreffendem und gegebenem Anlass möchte ich auf die Arbeit des Schweizer Musikers David Klein hinweisen, über die sich alle informieren können. Klein hat mit einer Vielzahl von bedeutenden, bekannten, deutschsprachigen Künstlern das Album &#8222;Selma &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt.&#8220; mit Gedichten der jüdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger vertont. Die Gedichte der früh verstorbenen, talentierten Jungdichterin jagen einem Tsunamis schauriger Schönheit über den Rücken, im Volksmund: Gänsehäute. Hört mal rein, ein Zugewinn:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="externer Link" href="http://www.selma.tv" target="_blank">http://www.selma.tv</a></p>
<p>P.S.: Mit Schreck las ich von der Möglichkeit, Champion in Auschwitz zu werden, indem ich mich hier oft genug einchecke. Ich gebe zu, ich habe auf diese Möglichkeit gern verzichtet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung: <a href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Dieser Artikel auf yelp</a></li>
<li>Selma Meerbaum-Eisinger, <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/" target="_blank">eine jüdische Poetin</a></li>
<li>pdf-Booklet: <a title="externer Link" href="http://www.jmonikawalther.de/downloads/meerbaumeisinger.pdf" target="_blank">Text zu Selma Meerbaum-Eisinger</a></li>
<li>Das <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_blank">Projekt Stolpersteine braucht Sponsoren</a></li>
<li>Lea Rosh: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/133211/" target="_blank">Der Tod ist ein Meister aus Deutschland</a></li>
<li>NS-Zeit: <a href="http://www.zeit.de/2012/36/Deutschland-Vergangenheit-Erinnerung-Schuld/komplettansicht" target="_blank">Wer sind wir, heute?</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Artikel erschien gekürzt auf yelp)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:49:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel) Ich haue ab von hier, verkündet der Reporter, dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart. (Moritz von Uslar, ... <a title="1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148411/" aria-label="Mehr Informationen über 1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_10844" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel)</dd>
</dl>
<blockquote><p><em></em><em>Ich haue ab von hier, </em><em>verkündet der Reporter, </em><em>dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart.</em> (Moritz von Uslar, Deutschboden)</p></blockquote>
<p>Die digitale Revolution ist ein lüsterner Schwellkörper. Über diese digitale Reizschwelle, die eine Wulst ist, kann ich derzeit nicht kommen, aus Zeitgründen. Auch aus Umfangsgründen. Zu viele Bücher noch, die ungelesen hier herumliegen. An die ich erinnert werde, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich als nächstes zu lesen beabsichtige. Und dann lauter Lebensratgeber, die sollen doch die Fre&#8230;.. halten. Ansonsten verleihen mir Menschen auch gern täglich neue Bücher. Lies mal.</p>
<p>Bin ich etwa immer noch nicht erwachsen? Wer schreibt, muss vielleicht selbst nichts lesen? Mitnichten. Schreiben ist Output. Lesen ist Input, so wie in dem Film: &#8222;Nr. 5 lebt&#8220; aus dem Jahre 1985, ein Jahr nach Orwells 1984, das 1948 geschrieben wurde. Nr. 5, ein Roboter auf Rädern mit menschlichen Zügen, ist äußerst wissbegierig: er scannt Wind pustend die Seiten umblätternd das städtische Telefonbuch. Liest es leer in wenigen Sekunden und sagt dann: &#8222;Noch eins&#8220;. Neugierig.</p>
<p><span id="more-11751"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, so bin ich auch. Zumindest ähnlich.</p>
<p>Will ich dünner werden, kaufe ich einen Ernährungsberater in Buchform. Will ich umziehen, ist ein Umzugsratgeber nicht schlecht. Sehr gut laufen auch Lifestyle-Bücher prominenter Journalisten wie z.B. von Moritz von Uslar (Buchtitel: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/article10085340/Moritz-von-Uslar-wo-die-wilden-Kerle-wohnen.html" target="_blank">Deutschboden</a>&#8222;).</p>
<p>Indem irgendjemand irgendwo einen Furz über ein Problem lässt, findet er seine Buchkäufer. Häme, Spott, sogar Niedertracht kann dem Stoff zugrunde liegen, es wird gekauft. Wie ist es, nach Brandenburg aufs Land zu ziehen? Das fragen sich viele Berliner. Berlin hat seit ein paar Jahren einen negativen Bevölkerungszuwachs. Es verblutet, ganz langsam. Grund sind die Wanderungsbewegungen, gen Umland.</p>
<p>Menschen wollen wohnen, wie das Grüngemüse, am liebsten &#8222;allein unter Gurken&#8220;, wovon das Buch von Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe handelt. Auch wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139411/">berichteten hier</a>, sogar noch über Gurken. So wie sich die WELTonline jetzt fragt,</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass (Moritz von) Uslar auf seinem Spezialgebiet, der Beschreibung ästhetischer Details, sehr nachlässig vorging, um eine möglichst krasse Ost-Exotik zu schaffen? Ein Denker geht auf Reisen und sucht den edlen Wilden.  (Link oben)</p></blockquote>
<p>&#8230;so fragt sich jetzt die WELToffline (nicht die Printausgabe der so genannten Zeitung, übrigens) nämlich, wie man jetzt erst in den Oderbruch ziehen könne, um dann den Medienbruch, das &#8222;xmedia&#8220; (sprich: crossmedia) hinzuzubekommen? Das Buch geht on-line, genauer &#8222;goes digital&#8220;. Schon erscheinen für Autoren erste Ratgeber: Wie schreibe ich ein eBook? &#8211; Na, am besten ganz langsam, oder? Die Mehrheit der Menschheit besteht im Übrigen nicht aus Autoren, sondern nachweislich aus Lesern. Vermutlich gibt es mehr Nichtleser als Leser auf der Welt, oder?</p>
<p>Lesen blendet. Lesen verblödet. Lesen sortiert den Kopf und manipuliert das Gedankengut, versaut den Menschen mit fremden, teils befremdlichen Einflüssen, die daherkommen wie Einschüsse an der Scheunenwand. Rechnet man die Zahl der abgelagerten, ins Regal gestellten und in Kartons verpackten Bücher Deutschlands zusammen, würde platzmäßig vermutlich München wegfallen: für den &#8222;self storage&#8220; aller Bücherwürmer Deutschlands. Die Münchner müssen mir verzeihen, aber im Englischen Garten waren schon länger unerträglich viele Nackedeis am Liegen. Damit ist es jetzt Schluss, alles Bücher oder was?</p>
<p>Ein Problem mit dieser Schwellung Deutschlands, der digitalen Revolution, ist die Selbstbeschneidung und der Fortfall bereits erworbener Möglichkeiten. Das Buchregal ist zu groß. Am Ende eines Lebens ist das Bücherregal voll. Vollkommen nutzlos. Es sind etliche Leseschinken darunter und immer, wenn ich daran vorbeilaufe, würdige ich sie keines Blickes. Es ist so gewöhnlich, Bücher in der Wohnung abgestellt zu haben. So nutzlos das auch sein mag. So wie alles andere, was wir zum Bewohnen ins Inventarium stellen, die Wohnung als vollgestopfte Hülle, als &#8222;self storage&#8220;. In Wirklichkeit ist es überwiegend abgestandener &#8222;Hausrat&#8220;, der das Leben füllt, aber nicht mit Inhalten. Wohnungen werden kleiner, verkramter, unübersichtlicher &#8211; der freie Geist der büchernen, bleiern schweren Schriften entreißt uns allen Lebensraum, engt unsere Ausbreitung in Wirklichkeit ein und ist eigentlich unerträglich. Leute, ich kann so net arbeite&#8230;.</p>
<p>Die letzte Revolution war meiner Erinnerung nach die Abschaffung schwarzer Schallplatten und die Einführung der CD. Bei einem Versandhandel namens 2001 habe ich lange vor 2001 bereits Silberlinge als &#8222;reissue&#8220; (Wiedererscheinung) bestellt von Tonträgern, die ich zuvor als schwarze &#8222;33er&#8220; besessen hatte und nun nochmals erwerben musste. I wanted to go modern und so bezahlte ich für mein persönliches Weltkulturerbe doppelt. Es musste mir das nur wert sein. Jetzt stehen die Silberlinge in einem zu großen Regal und werden nicht mehr gespielt. Ich habe die Privatkopie digitalisiert. Auf einem iPhone mit jetzt 64 GB Speicher kann ich sämtliche -ich wiederhole: sämtliche!- Audiostücke meiner CD-Sammlung in hörbarer Qualität problemlos abbilden. Wozu noch CD-Rohlinge, Plattencover und duftige Booklets.</p>
<p>Genau. Und wozu noch Bücher?</p>
<p>In der Name der Rose (Verfilmung) frisst der böse Klosterschurke die vergifteten Blätter des Buches der Komödie am Ende auf, damit die Menschheit nichts vom nutzlosen Lachen erfährt. Es muss übrigens eigentlich kein eBook &#8222;Wie lese ich ein eBook&#8220; geben, denn wer es lesen kann, braucht diesen Ratgeber in Wirklich nicht mehr. Siehste.</p>
<p>Fakt ist: Die Abschaffung von Büchern ist nicht mehr aufzuhalten. In vielleicht fünfzig Jahren haben nur noch altersversessene Antiquare welche, alle anderen wurden, ja, &#8222;verbrannt&#8220;. Womit sich der deutsche Kreidekreis schließt. Bis ich selbst &#8222;den Rubikon&#8220; der Bücherwelt (zitiert &#8222;nach Wulff&#8220;) überschreite und Bücher weggeworfen werden, muss ich erst noch meine emotionalen Bindungen ans Kleingedruckte überwinden. Im Übrigen habe ich nicht wenige, sondern äußerst viele gedruckte Bücher noch zu lesen. Hinzu kommt der &#8222;gute Rat&#8220; meiner Umwelt. Wer mich sogar gern mag, drückt mir noch jetzt und ohne weiteres im persönlichen Gespräch weitere Bücher &#8222;leihweise&#8220; in die Hand. Das -so sagt er mit wissendem Blick- solle ich unbedingt mal lesen. Aber wann?</p>
<p>Ich werde wohl wegziehen und mich fragen, welche Art von Büchern brauche ich noch? Und überlegen, ob ich schon bereit bin für die digitale eBook-Schnittstelle zu Amazon, buecher.de oder thalia.de &#8211; und schon jetzt sehe ich die zugeschnürten Kommerz-Schnittstellen und Unverträglichkeiten verschiedener eBook-Systeme, insgeheim angelegt in der (heimlichen) Überlegung, den Bücherbezug künftig monopolartig zu beherrschen. Der gute alte Guttenberg, bzw. Gutenberg. Da kommt das &#8222;copy &#038; paste&#8220; nicht weit, mit digitalem Rechtemanagement.</p>
<p>In meiner künftigen Wohnstätte werde ich mit Sicherheit nicht vollkommen bücherlos dahinvegetieren und auf meinem eBook-Reader &#8222;Alleine unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe lesen. Ich müsste überhaupt erst mal die Zeit dafür besitzen zu erkunden, ob dieses Buch schon &#8222;buch- und ruchlos&#8220; digital gegangen ist, mithin als eBook erhältlich? Fakt aber ist: Ich leih mir jetzt und in meiner momentanen Verunsicherung, was den genauen, weiteren Verlauf meines Lebens betrifft, keine neuen Bücher und Ratgeber mehr aus. Ich muss mit einiger Gewalt einen mächtigen Schnitt in meinem Leben veranstalten. Meine Karten mische ich selbst neu. Ohne Ratgeber. Zu meinen Lieblingen, erinnere ich Udo Lindenberg, der sang: &#8222;Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich. Ich hab alles knallbunt angemalt.&#8220; &#8211; Auch die Wände, an denen einst Bücherregale standen. Neue Bücherregale, das sind kleine Icons auf dem Smartphone, iPad und dem eBook-Reader &#8211; mit Internetanschluss. Deutschland wird kalt, lichtern und digital.</p>
<p>Ich werde einen echten Ofen einbauen und alles verheizen. Aber vorher muss ich, allein aus wirtschaftlichen Gründen, die bereits bezahlten Bücher alle noch lesen. Sie reichen schon jetzt bis über mein vermutliches Lebensende weit hinaus. Leicht ist es nicht, ein noch modernerer Mensch zu werden.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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