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	<title>Sinnsuche &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Sinnsuche &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2099-19 &#8211; Sinn: Wie ist das eigentlich mit dem Wohnsitzfinanzamt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/248-19-sinn-wie-ist-das-eigentlich-mit-dem-wohnsitzfinanzamt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 09:02:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liegt hier schon ein Versuch von Steuerflucht des Finanzamts vor? &#8222;DHL. Oder wie der Volksmund sagt: Mehr Glück als Versand.&#8220; (via Twitter #Regendelfin) Dass das Finanzamt Pankow/Weißensee gemäß Anschriftangabe auf der Website berlin.de unter Storkower Str. 134, 10407 Berlin (Prenzlauer Berg) ansässig ist? Wir sind verwirrt. Das hat es bislang nicht gegeben. Ein No Go, ... <a title="2099-19 &#8211; Sinn: Wie ist das eigentlich mit dem Wohnsitzfinanzamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/248-19-sinn-wie-ist-das-eigentlich-mit-dem-wohnsitzfinanzamt/" aria-label="Mehr Informationen über 2099-19 &#8211; Sinn: Wie ist das eigentlich mit dem Wohnsitzfinanzamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_18653" aria-describedby="caption-attachment-18653" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18653" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Berlin.10407.png" alt="#Ortsschild #Berlin #PLZ #10407" width="400" height="260" /><figcaption id="caption-attachment-18653" class="wp-caption-text">#Ortsschild #Berlin #PLZ #10407</figcaption></figure>
<blockquote><p>Liegt hier schon ein Versuch von Steuerflucht des Finanzamts vor? &#8222;<span class="css-901oao css-16my406 r-1qd0xha r-ad9z0x r-bcqeeo r-qvutc0">DHL. Oder wie der Volksmund sagt: Mehr Glück als Versand.</span>&#8220; (via Twitter #Regendelfin)</p></blockquote>
<p>Dass das Finanzamt Pankow/Weißensee gemäß Anschriftangabe auf der Website berlin.de unter Storkower Str. 134, 10407 Berlin (Prenzlauer Berg) ansässig ist?</p>
<p>Wir sind verwirrt. Das hat es bislang nicht gegeben. Ein No Go, ein So nicht, ein Skandal im steuerlichen Aufenthaltsbestimmungsrecht. Eventuell muss das Finanzamt auch eine gesplittete Steuererklärung (im Fachjargon: Die Streuererklärung oder bei Weltenbummlern: Die Streunererklärung) abgeben? Jeder Schreibtisch, der sich in Sachen Pankow mit Steuer befasst, wird zu X% abgeschrieben (Betriebsvermögen) und für Weißensee mit Y%.</p>
<p>Da haben wir es wieder. Das Berufsbeamtentum und der ganze Apparat kümmern sich um solche Fragen gar nicht. Schön einfach, bisserl kameralistische Buchführung, aber von Kameradistik mit dem armen Steuerbürger keine Spur. Was dort steht, an der Storkower?</p>
<p>Eine Spur der Steine.</p>
<p><strong>Weiter arbeiten&#8230;</strong>es ist ja nicht zum auszuhalten&#8230;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Berlinkompetent: Kaupert klärt <a href="https://berlin.kauperts.de/plz/10407" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie immer alles auf hier</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3240-19-linktipp-wenn-worte-meine-sprache-waeren-waere-der-bergmannkiez-weniger-mit-strassenmobiliar-vollgestellt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 12:44:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ideal &#8211; Eiszeit 1982 Seinen Scheitel zu schütteln, also den Kopf, angesichts dessen was gerade in der Bergmannstr. läuft: Bzw. probiert wird. Das Brainstorming hat bereits begonnen. Es sieht zwar nicht gelungen aus, aber dafür erinnert uns jetzt vieles wieder an Geschiebegemergele in Urstromtälern in und um Berlin: Kreuzberg entdeckt den Findling. Das steht doch ... <a title="2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3240-19-linktipp-wenn-worte-meine-sprache-waeren-waere-der-bergmannkiez-weniger-mit-strassenmobiliar-vollgestellt/" aria-label="Mehr Informationen über 2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7368" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg" alt="Kreuzberg - eine Oase der Beschaulichkeit!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XzHpSeWW4EU" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ideal &#8211; Eiszeit 1982</p>
<blockquote><p>Seinen Scheitel zu schütteln, also den Kopf, angesichts dessen was gerade in der Bergmannstr. läuft: Bzw. probiert wird. Das Brainstorming hat bereits begonnen. Es sieht zwar nicht gelungen aus, aber dafür erinnert uns jetzt vieles wieder an Geschiebegemergele in Urstromtälern in und um Berlin: Kreuzberg entdeckt den Findling. Das steht doch schon seit Jahren still. Kein Mensch, mit dem ich reden will. Mit mir beginnt die Eiszeit.</p></blockquote>
<p>Das waren noch Zeiten, als Kreuzberg vom gleichnamigen Bezirksamt eine Oase der Beschaulichkeit genannt wurde. Jetzt ist das anders: Aktuell probiert das Bezirksamt in der Bergmannstr. längs der Automagistrale Bergmannstr., vorbei an der Marheineckehalle, Findlinge aufs Pflaster zu nageln. Ferner gibt es Straßenmobiliar, um Oasen der Betunichtkeit (gibt es das Wort?) zu schaffen. Wenn aber Worte meine Sprache wären, dann hätte ich sogar Lust, meine Meinung dazu zu sagen.</p>
<p>So aber lass ich es dabei, auf ein Blog zu verlinken, das mir persönlich zu viele Worte macht. Wenn man eine Sache so wortreich erklären muss, werde ich die nächsten Misswahlen wohl gewinnen. Die Miss Trauisch steht im September 2019 wieder an. Wohl bekomms.</p>
<p>Panzerschrank aus Diamant: Kombination unbekannt.</p>
<p>Eiszeit, mit mir beginnt die Eiszeit. Minus 90 Grad. Endlich.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Leiser Bergmannkiez: <a href="http://leiser-bergmannkiez.de/bergmann.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie man das alles erklären könnte, wäre es weniger heiß</a><br />
* Wem es zu warm ist: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xqKLB84CD-o" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cultured Pearls &#8211; Underwater</a></p>
<p><strong>Gedenkkerze für Astrid North, Sängerin, Berlin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18585" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Trauerkerze_Animated.gif" alt="" width="480" height="480" /></p>
<p>(RIP &#8211; Astrid North &#8211; Cultured Pearls &#8211; Sie starb am 25.06.2019 an Krebs &#8211; <a href="http://blackbirds.tv/?p=14665" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachruf</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3237-19-lyrik-ein-gedicht-zum-einschlafen-zu-sagen-aus-das-buch-der-bilder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 08:14:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich möchte jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein. Ich möchte dich wiegen und kleinsingen und begleiten schlafaus und schlafein. Ich möchte der Einzige sein im Haus, der wüßte: die Nacht war kalt. Und möchte horchen herein und hinaus in dich, in die Welt, in den Wald. Die Uhren rufen sich schlagend an, und man ... <a title="2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3237-19-lyrik-ein-gedicht-zum-einschlafen-zu-sagen-aus-das-buch-der-bilder/" aria-label="Mehr Informationen über 2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7903" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik.jpg" alt="Schulklo-Lyrik" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich möchte jemanden einsingen,<br />
bei jemandem sitzen und sein.<br />
Ich möchte dich wiegen und kleinsingen<br />
und begleiten schlafaus und schlafein.<br />
Ich möchte der Einzige sein im Haus,<br />
der wüßte: die Nacht war kalt.<br />
Und möchte horchen herein und hinaus<br />
in dich, in die Welt, in den Wald.<br />
Die Uhren rufen sich schlagend an,<br />
und man sieht der Zeit auf den Grund.<br />
Und unten geht noch ein fremder Mann<br />
und stört einen fremden Hund.<br />
Dahinter wird Stille. Ich habe groß<br />
die Augen auf dich gelegt;<br />
und sie halten dich sanft und lassen dich los,<br />
wenn ein Ding sich im Dunkel bewegt.</p></blockquote>
<p>Rainer Maria Rilke</p>
<p>Wir widmen unsere guten, besten Gedanken jenen, die gerade in schwierigen Lebenssituationen stecken, die sie meistern müssen.</p>
<p>Als Meistersänger, Claqueure und Eleven des Glücks, von dem nur Reste noch vorhanden sind. Nicht viele.</p>
<p><span style="color: #999999;">(Quelle: Grit Maroske)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3228-19-positionen-wie-man-rechtsschaffenes-verwaltungshandeln-einfach-ausser-kraft-setzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 13:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben: &#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet ... <a title="2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3228-19-positionen-wie-man-rechtsschaffenes-verwaltungshandeln-einfach-ausser-kraft-setzt/" aria-label="Mehr Informationen über 2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der<br />
Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger<br />
oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet wurde. Eine individuelle Beantwortung ist aus Gründen der Vielzahl nicht in jedem<br />
Fall möglich. Das automatisierte Verfahren, das bei den meisten Bußgeldstellen der Bundesrepublik Deutschland üblich ist, führt keinesfalls zu einer<br />
Verkürzung der Rechte des Betroffenen, da -wie dargelegt- eine Prüfung seiner Einlassungen erfolgt und ggf. auch zu einer Verfahrenseinstellung<br />
führt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jetzt ist es so weit. Enorm? Wie verhält es sich mit dem Postausgang? Auch enorm? Richtig: Ist er wohl. Sonst wäre ja auch nicht so viel Posteingang. Oder glaubt jemand im Ernst, Menschen würden freiwillig Post an die Polizei schicken? Tendenz zunehmend? Überall Staustellen, wo niemand arbeitet, Jahre lang. Um Berlin herum sind Straßen Baustellen ohne Bauarbeiter. Das Tempo ist reguliert: 40, 60, 80, 60, 40, 80, 60. Hopp hopp, Schweinsgalopp. Anfahren, beschleunigen, abbremsen. Normal ist das nicht. Alle brauchen zusätzliche Stunden. Berlin, das ist so Flughafen.</p>
<p>So wie die Stadtautobahn. Oder wie Bezirksämter. Nichts geht mehr, collapsed rudiments. Die Polizei blitzt so viel (&#8222;Das ist doch richtig so, oder?&#8220;) , dass sie jetzt so viel Post verschickt, mit Briefen, die keinen lesbaren Text mehr enthalten. Dank EDV werden jetzt die Einzelfallprüfungen abgeschafft, steht in den vielen verschickten Briefen. Ein ganz enormer Posteingang. Wer hätte denn damit gerechnet? Die öffentliche Verwaltung? Fehlanzeige: Die kann nicht rechnen. Ähem, Flughafen. Ähem, Elbphilharmonie. Ähem, ach lassen wir das.</p>
<p>Muss die Polizei nicht den Postausgang runter fahren und sich sorgen, dass nicht mehr so enormer Posteingang resultiert. Es mag rabulistisch klingen: Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu? Der Textbaustein da oben ist im Grunde illegal. Er ist rechtswidrig und ein Schlag ins Gesicht einer demokratischen Gesellschaft. Dass so ein Textbaustein von jemandem erdacht und standardmäßig vorformuliert werden und in den Regelschriftverkehr der Polizei eingeführt werden darf, zeigt dass wir nun bereits einen ganzen Schritt weiter sind.</p>
<p>Gestern standen wir einen Schritt vor dem Abgrund. Dieser ganze Schritt weiter ist der Fortschritt, den ich meine.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2064-19 &#8211; Positionen: Ich weiß jetzt, wer bei 1 &#038; 1 die Kundenzufriedenheit leitet. Wer leitet eigentlich die Kundenzufriedenheit? #Kritik</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3284-19-positionen-ich-weiss-jetzt-wer-bei-1-1-die-kundenzufriedenheit-leitet-wer-leitet-eigentlich-die-kundenzufriedenheit-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 12:35:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hildegard Knef-Sie Doch So, Eins Und Eins das macht Zwei Eins und eins, das macht zwei, drum küss und denk nicht dabei. Denn Denken schadet der Illusion. Alles dreht sich, dreht sich im Kreis. Und kommst du mal aus dem Gleis, war&#8217;s eben Erfahrung anstatt Offenbarung, was macht das schon? Der Mensch an sich ist ... <a title="2064-19 &#8211; Positionen: Ich weiß jetzt, wer bei 1 &#038; 1 die Kundenzufriedenheit leitet. Wer leitet eigentlich die Kundenzufriedenheit? #Kritik" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3284-19-positionen-ich-weiss-jetzt-wer-bei-1-1-die-kundenzufriedenheit-leitet-wer-leitet-eigentlich-die-kundenzufriedenheit-kritik/" aria-label="Mehr Informationen über 2064-19 &#8211; Positionen: Ich weiß jetzt, wer bei 1 &#038; 1 die Kundenzufriedenheit leitet. Wer leitet eigentlich die Kundenzufriedenheit? #Kritik">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/bePsqUVe7_c" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Hildegard Knef-Sie Doch So, Eins Und Eins das macht Zwei</p>
<blockquote><p>Eins und eins, das macht zwei, drum küss und denk nicht dabei. Denn Denken schadet der Illusion. Alles dreht sich, dreht sich im Kreis. Und kommst du mal aus dem Gleis, war&#8217;s eben Erfahrung anstatt Offenbarung, was macht das schon? Der Mensch an sich ist einsam und bleibt verlassen zurück. Sucht man sich nicht gemeinsam ein kleines Stück von dem Glück. Dem Glück, das man mit Füßen ein ganzes Leben lang trat. Das man mit ein paar Küssen plötzlich zu Hause hat. Eins und eins, das macht zwei, ein Herz ist immer dabei, und wenn du Glück hast, dann sind es zwei. Das Rezept wird keiner erfinden, das wird keiner ergründen. Mal bleibt&#8217;s für&#8217;s Leben und mal bleibt es eben nur Liebelei.</p></blockquote>
<p>1 &amp; 1 Internet AG heißt aus firmentaktischen Gründen jetzt Ionos, in Karlsruher Teilbereichen. Karlsruhe, das weiß ja jedes Kind, liegt im Berliner Speckgürtel, etwas jottwedeh! Wie am Telefon auf Nachfrage  sei mit dem Namenswechsel nur eine firmenstrategische Maßnahme, kein Ab- oder Ausverkauf an einen amerikanischen oder chinesischen Seelenverkäufer. Trotzdem: Da geht was, die Sache mit 1 &amp; 1 wird schon seit längerem irgendwie größer und kosmopolitischer. Hier und da auch wie überall nicht besser. Sprachsekretärsysteme nehmen Menschen die vernünftige und gewinnbringende Arbeit ab und tippen Sie hier Eins und Eins und tippen Sie aber nicht Zwei, selbst wenn eins und eins zwei ergibt.</p>
<p>Sehr schön ist auch das Naming der Mitarbeiter. Auf einer Kündigung las ich brüllend vor Lachen: Wir hoffen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Kunden begrüßen zu dürfen, Mit freundlichen Grüßen &#8211; Gunter Eberling, Leiter <strong>Kundenzufriedenheit</strong>.</p>
<p>Ehrlich gesagt drängt sich doch sofort folgende Frage auf: Wie heißt eigentlich der Leiter der Abteilung <strong>Kundenunzufriedenheit</strong>?</p>
<p>Der Mensch an sich ist einsam und die denken sich immer so Quatschnamen aus für Sache, die es gar nicht gibt &#8211; und es klingt alles so hübsch proaktiv und modern:</p>
<p>Quatsch nicht, arbeite. Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 18:10:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt ... <a title="2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/" aria-label="Mehr Informationen über 2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p>Früher schon hatten wir Gewaltfantasien: Wir stellten uns vor, wir schrieben der Telekom in Form einer Rolle Küchenpapier. Mit Thermofaxgerät auf der Gegenseite. So nudelt sich die Faxrolle komplett ab und die Kommunikation bricht zusammen. Heute würde man dies mit Email-AutoReply-Pingpong machen. Eine Regel erstellen, mit der auf ein AutoReply ein AutoReply gesendet wird. Ping Pong. Nutzloser kann man seine Zeit nicht verbringen.</p>
<p>Oder? Man schreibe einen Brief an einen Vertragspartner. Nennen wir ihn GASAG: Vorratskündigung. Eine 24-monatige Vertragslaufzeit endet am 31.12.2020 und Gott will, dass wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen im Jahre 2020, dann stellt es für uns keine gute Vertragsnorm dar, aus dem Vertrag nur rauszukommen, wenn man mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Vertragsende (praktisch bis 30.09.2020, rechtzeitig) kündigt oder dann &#8211; Hallo? &#8211; zum 30.09.2021, damit das am 31.12.2021 erst gilt &#8211; Eine solche Kündigungsfrist ist unvorteilhaft. Für sie gibt es im Ermessenspielraum des eigenen Kopfs keinen vernünftigen Grund. Wenn ich weg will, will ich weg. Dann bin ich bereits unterwegs. Auch emotional.</p>
<p>Na klar, Wunschdenken derartiger Lieferanten. Kundenbindung funktioniert über Kundenzufriedenheit. Nicht über Tricks und Lederhosenklauseln. Wie werden wir derartig unvorteilhafte Vertragsklauseln los? Heute haben wir der Gasag den Zuschlag gegeben, das Mehrfamilienhäuschen mit 34 Einheiten zwei Jahre lang mit Erdgas zu versorgen. Das ist von der Größenordnung her ne halbe Industriekunden-Kondition, erfahre ich. Ab 500.000 kwH geben Gasag-Mitarbeiter besonders gute Konditionen.</p>
<p><span id="more-18347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/aDVuo7dHtoc" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte №1-6</p>
<blockquote><p>Dirigent: Claudio Abbado Orchestra Mozart Giuliano Carmignola Concerto No. 1 in F major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro 4. Menuetto (Trio I, Polacco, Trio II) Concerto No. 3 in G major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro Concerto No. 5 in D major 1. Allegro 2. Affettuoso 3. Allegro Concerto No.6 in B flat major 1. Allegro 2. Adagio ma non tanto 3. Allegro Concerto No. 4 in G major 1. Allegro 2. Andante 3. Presto Concerto No. 2 in F major 1. Allegro 2. Andante 3. Allegro assai Encore 1. Concerto No. 2 Allegro assai</p></blockquote>
<p><strong>Thema ist geschäftliche Ehrlichkeit</strong> und das System, weite Bögen zu schlagen, die uns miteinander entfremden und mit überflüssigem Bohei zustopfen. Telefonnummern: Die Kleinverbraucher, Kleinvieh, kriegen eine Nummer, da kommt ein Sprachsekretär zu sprechen. Der ist scheißfreundlich, aber unzuverlässig. Rund 15 Minuten warten wir in einer totenstill gewordenen Leitung, da hackt eine Stimme, wir sollen eins oder zwei sagen, wenn wir zur Verbesserung der Servicequalität beitragen möchten. Ich verspüre einen starken Druck auf meiner Speiseröhre. Brechreiz.</p>
<p>Ich schweige. Später erfahre ich nach zwanzig Minuten, hier bin ich falsch, das ist eine Großkundenanfrage, und ich bin wichtig. Aha. Unter der anderen Nummer geht kein Sprachsekretär ran, da geht gleich eine Mitarbeiterin ran. Die ist wirklich supernett. Sie ist knorke. Daumen hoch. Wir werden uns einig.</p>
<p>Am Ende des Telefonats steht eine Vertragsanbahnung von 24 Monaten Laufzeit auf dem Kalender. Das wird über eine Webschnittstelle hinüber gereicht zu mir und ich soll es bestätigen. Das mache ich, indem ich mich abmühe, mich nicht zu verlesen und die ganzen Fußangeln und Fallen zu finden. Regel Nummer Eins: Lade alles herunter, bevor sie einfach irgendwas ändern und später überhaupt nicht mehr reproduzierbar ist, worum es dabei ging. Zur Klarstellung: Es ging um fünfstellige Riesensummen, die mehr als dreißig Haushalte die nächsten 24 Monate zahlen sollen.</p>
<p>Als ich die Vertragsanbahnung bestätigt habe, hat die Gasag nun alle Zeit der Welt, dieses Klippschulgelände des Internets zu verlassen und ganz in Ruhe im stillen Kämmerlein ein Überraschungspaket zu schnüren. Was genau drinsteht, werden wir dann ja sehen. Es ist ein Haustürgeschäft. Ich ahne was kommt und was ich ahne, finde ich mehr als übel. Es folgt ein massiver Medienbruch: Das Geschäft über das Internet abgewickelt, aber nun wird es analog und beschwerlich und hundsanalog, altbacken und wie vor 100 Jahren. Der ganze Hype um ein funktionierendes Onlinegeschäft ist dahin. Weil der Neukunde JA gesagt hat. Aber jetzt.</p>
<blockquote><p>Um Kunden zu rekrutieren, reicht ein vordergründiger Onlineauftritt und das Versprechen, modern zu sein. Ist der Kunde erst einmal im Sack, kann diese Ebene sofort wieder verlassen werden. Dann geht es nach richtig alten Regeln zu.</p></blockquote>
<p>Jemandem dem Teppich unter den Boden wegziehen: Wenn für mich der Onlineabschluss von ausschlaggebender Bedeutung wäre, wäre spätestens jetzt meine Absicht zuverlässig zusammengebrochen, das Geschäft wirksam zu Ende abzuschließen. Ich könnte beispielsweise das Büro zu haben, von Mallorca oder den Kanaren aus noch schnell den Gaslieferanten für meine Kunden wechseln. Pustekuchen. Da denken sie einfach nicht mit. Das kommt in ihrer Welt nicht vor. Sie irren. Im eigenen Saft.</p>
<p>Sie werden es per Post zuschicken. Das dauert einen Monat und ist das Gegenteil von Effizienz. Am Ende werden alle Beteiligten sämtliche Prozesse, die ja nun erst digital erstellt, dann analog ausgedruckt und zugeschickt werden, doch wieder digitalisieren, sodass der Printweg überflüssig erscheint, und alles wird bei allen inzwischen in einem Dokumentenmanagement landen. Davor war schön Papier. Also 1980. Nein, kein Thermopapier.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p><strong>Zur Auto-Reply:</strong></p>
<p>Im Betreff stand vorher, worum es ging. Aktenzeichen, Kundenummer, Betreff der Vorratskündigung. In der Antwort steht im Betreff nur noch: &#8222;Empfangsbestätigung&#8220; &#8211; Das ist aber ganz schön gedankenlos und mindestens grob unhöflich. Danke.</p>
<p>Es folgen lange Belehrungen, die ich an dieser Stelle nicht erwarte. Ich hab mich nicht zu einem EDV-Seminar &#8222;Sichere Emails? Eine Chimäre&#8230;.&#8220; angemeldet. Ich hab es doch so gewollt. Und spätestens hier sagt dann mein Geschäftspartner eben nicht: Du willst es doch auch. Sondern er sagt: Mach das bloß nicht, es ist wirklich hundsgefährlich. &#8211; Ja, dann antworte doch erst gar nicht auf Emails. Wozu hast Du denn diese Adresse eingerichtet?</p>
<p>Die Kunst der Lüge besteht natürlich heutzutage in der Aufbereitung jeglicher eigenen Interessenlage auf eine Art und Weise, die einem Kunden signalisiert: Du willst es doch auch. Was denn? &#8211; Ja, das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Boah, danke. Im Grunde will ich gar nichts anderes mehr.</p>
<p>Ich bin allerdings ein Dickkopf und habe mir in den Kopf gesetzt, die Gelegenheit mal beim Schopf zu fassen und auf diese Autoreply-Email noch einmal nachzusetzen. Ich schreibe denen folgendes:</p>
<p><strong>Mitteilung (Text einer Email an Herrn Autoreply, der darauf mit einer Autoreply antwortet)<br />
</strong></p>
<p>Folgende Hinweise für Sie als Systemadministratoren einer hoffentlich funktionierenden Serviceumgebung:</p>
<p>Ihre Email ist nichtssagend, sie sagt nicht aus, dass ein bestimmtes Schriftstück eingegangen ist, so etwas ist dem nicht zu entnehmen. Ich werde auch auf diese Email wieder eine weitere<br />
Email zurück erhalten. Ich kann Ihnen alles schreiben und Sie haben gar nichts gesagt. Das ist mangelhaft. Es wäre schon wichtig, dass Sie in den Geschäftsprozessen abbilden, was genau<br />
Sie erhalten haben. Bspw. eine „übernommene Betreffzeile“.</p>
<p>Und dann sagen Sie auch noch systematisch, also mit jeder Email, die Sie senden: Mach das nicht, Kunde, das ist unzuverlässig, das ist gefährlich, das kann von Anderen mitgelesen<br />
werden. Warum nehmen Sie dann diesen Channel? Oder wollen Sie ihn eigentlich gar nicht anbieten?</p>
<p>Ich sag Ihnen noch was, für Sie nicht so wichtig:<br />
Für mich ist wichtig, dass ich meine Prozesse mit Ihnen rechtssicher aufbaue und darauf vertrauen kann, das was ich tue, rechtlich richtig ist und funktioniert. Das können Sie mir mit<br />
Ihrem System nicht bieten. Ich hab&#8217;s versucht. Ich habe buchstäblich nichts in der Hand.</p>
<p>Und weil alle immer mehr GAGA werden und niemand noch was versteht, überlege ich wirklich, ob ich diesen ganzen EDV-Scheiß runterfahre und zum alten Eisen zurückkehre.</p>
<p>Denn auch Sie sagen ja nichts anders als nur:</p>
<p>a. Emails sind Mist, hundsgefährlich. Boah, bloß nicht.<br />
b. Ich soll mich wie ein Mitarbeiter von Ihnen an irgendeine Weblösung Ihrer Programmierer setzen. Nun stellen Sie sich mal vor: Icke und meine hundert Lieferanten. Ganz ehrlich:<br />
Das will ich gar nicht. Ich bin kein Mitarbeiter. Ich bin Kunde.<br />
c. Seit wir aus Rechtsgründen eine spezielle Emailadresse nur für Rechnungen eingeführt haben, kriegen wir von Lieferanten vieles, eins aber nur selten oder gar nicht: Rechnungen. Wir bekommen Newsletter, Surveys, Gewinnspiele, Preiserhöhungen. Manchmal bekommen wir dahin auch Emails, dass ein Dokument anderswo für uns bereitliegt. Hallo? Das ist so ein Quatsch, das glauben Sie nicht. Oder?</p>
<p>Kurz gesagt: Alles was für so einen Branchendino super über eChanneling (neues Wort) verschickbar ist, wird auch geschickt. Auch wenn meine kleine spezielle Adresse für elektronische Rechnungen nicht dafür da ist. Das wird gar nicht gefragt. Das ist dann auch nicht Ihr Problem, stimmts?</p>
<p>Na, mal sehen. Wir warten den weiteren Geschäftsgang ab. Und überlegen intensiv, wie das funktionieren könnte. Könnte?</p>
<p>Wenn Sie jetzt nur diese läppischen drei Punkte mal besser machen könnten, würden wir schon Super sagen. Ich wette, das wird nicht klappen.</p>
<p>Im Betreff steht gerade jetzt:<br />
AW: Empfangsbestätigung #817 (Bitte ändern Sie diesen Betreff nicht)</p>
<p>An Ihrer Antwort wird man sehen, Sie können nichts dafür. Nur das wird nicht klappen.<br />
Ihr Kunde….</p>
<p><strong>(Ende Gelände)</strong></p>
<p><strong>Und richtig, übrigens: Ich habe auf diese weitere Email nochmal dieselbe nichtssagende Email bekommen. Warum nicht? Wir müssen uns fragen, wie wir gute Qualität in unsere Geschäftspartner kriegen? Das geht Stück für Stück alles den Bach runter. Apropos Bach. Nun ist auch klar, warum ich die hier eingangs eingeblendete Musik dazu rieseln lasse, wie früher weißen Schnee. Hier ist nichts übertrieben.<br />
</strong></p>
<p>Ich fand es ganz interessant, das mal so aufzuschreiben. Ich hätte es mir auch sparen können. Es interessiert sowieso niemanden. Wie schade.</p>
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		<title>2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 14:52:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel. Das Geruchsprotokoll Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die Geruchsbelästigung durch Knoblauch aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum ... <a title="2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/" aria-label="Mehr Informationen über 2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
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<blockquote><p>Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel.</p></blockquote>
<h3><strong>Das Geruchsprotokoll<br />
</strong></h3>
<p>Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die <strong>Geruchsbelästigung durch Knoblauch</strong> aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum Hof: Schlafzimmer, Bad, Küche und Flur), wenn dort überwiegend mit viel Knoblauch gekocht wird:</p>
<p>Freitag, 31.08.18<br />
Samstag, 01.09.18<br />
Dienstag, 04.09.18<br />
Freitag, 07.09.18<br />
Freitag, 14.09.18<br />
Samstag, 15.09.18<br />
Montag, 17.09.18<br />
Freitag, 21.09.18 &#8211; an diesem Tag hat es besonders stark und auch im Treppenhaus gestunken.</p>
<p>Ab ca. 20.00 oder 21.00 Uhr hat es jeweils begonnen zu stinken.</p>
<p>Der Gestank kommt immer im Flur beginnend in folgende andere Zimmer meiner Wohnung: Schlafzimmer, Bad, Küche.<br />
Trotz stundenlangem Lüften hält sich der Gestank, je nach Intensität, bis nachts oder bis zum nächsten Morgen.</p>
<p>In der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit werde ich auch vom längerem Lüften Abstand nehmen müssen.</p>
<p>(Aus der täglichen Eingangspost)</p>
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		<title>2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte. Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel ... <a title="2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/" aria-label="Mehr Informationen über 2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte.</p></blockquote>
<p>Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel Menschen an Heizkosten aufwenden, um ihre Wohnungen zu beheizen, muss der Netzbetreiber diese Daten erheben und dem Verwalter zur Verfügung stellen. Aus Datenschutzgründen anonymisiert. Na klar.</p>
<p>Es heißt aus Datenschutzgründen, es gehe den Verwalter nichts an, wie viel Michael Müller (* Name geändert) in Berlin-Friedenau in seiner Wohnung an Gas verbraucht, um zu kochen (Aha! Was hat das denn damit zu tun?), zu duschen, zu baden und die Wohnung zu beheizen. Dies Sammelsurium schützenswürdiger Daten geht den Verwalter der WEG nichts an. Und richtig: Der Verbrauch findet im Sondereigentum statt. Auch wenn mich Michael Müller deswegen nicht einlädt, um für mich zu kochen: Datenschutz, ich hör Dir tröpfeln.</p>
<p>So eine Verbrauchsdatenanalyse kostet gerundet 60,- €. Das kochen müsste eigentlich herausgerechnet sein.</p>
<p><span id="more-18188"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zusammenfassung in Kurzform: Die Forderung der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, neben der Verwaltervollmacht müsse die Hausverwalterin im Falle einer Verbrauchsanalyse (Gasverbräuche Endkunden, aus Datenschutzgründen anonymisiert) eine schriftliche Eigentümerliste vorlegen, um Auskunft zu erhalten, wurde aus den zutreffenden Gründen des vom Beschwerdeführers und Verwalters G. aus B. nunmehr fallen gelassen. In der Tat ein richtiger Schritt. Datenschutz bei Netzgesellschaft ist nicht anders zu verstehen als gegen sie. Ein doppeltes Lottchen, tausche Eigentümerliste gegen Datenschutz-Verbrauchsanalyse ohne Eigentümerdaten brauche daher nicht weiter untersucht zu werden. (Die DSGVO treibt Früchte. Und Früchtchen.)</p></blockquote>
<p>Nun wendet sich der WEG-Verwalter nach dem 25.05. an die Netzgesellschaft und begehrt die Analyse, denn sie ist Voraussetzung für die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises, den jeder Hauseigentümer haben muss. Man kann solche Ausweise bspw. über die in diesem Punkt servicefreundliche Gasag erstellen lassen. Das kostet weitere 60,- €. Oder man nimmt einen externen, anderen Dienstleister. Die verlangen meist mehr und klären ihre Kunden häufig nicht richtig auf oder warnen sogar vor allerhand Brimborium. So lassen sich bessere Preise erzielen.</p>
<p>Es braucht keine besonderen Umstände, das Ding ist ganz einfach.</p>
<p>Die Verwalterin muss bei der Netzgesellschaft dazu eine Verwaltervollmacht vorlegen. Getan.</p>
<p>Sie, die fleißige Mitarbeiterin der Netzgesellschaft, ruft nun aber an und verlangt tatsächlich eine Eigentümerliste.</p>
<p>Da widerspricht das kalt gerührte Verwalterherz. Aha? Ohne Eigentümerliste geht es nicht? Das biegt der professionelle Verwalter am Telefonat ab. Nein, das geht nicht. Und sie, wir nennen Sie Nadine Netz (* Name geändert) kommt auch dagegen schlecht an. Dass das Telefonat eindeutig mit einem Njet unsererseits beendet wurde, russisch für Nein, ficht Nadine Netz nicht an. Sie schickt eine Email hinterher. &#8222;Bitte reichen Sie noch eine Eigentümerliste ein.&#8220;</p>
<p>Und hier wird der Vorgang nun bürokratisch komplex und schriftlich. Aber es geht um 60,- € und eine Verbrauchsdatenanalyse, die dringend erforderlich ist und um eine zusätzliche Eigentümerliste, die gefordert wird, obwohl auf den Texten der Websites der Netzgesellschaft und in den Vordrucken der Netzgesellschaft dafür nichts entsprechend vermerkt ist. Weil Nadine Netz aber telefonisch schon bemerkt hat: Das machen wir bei Eigentümergemeinschaften schon immer so.</p>
<p>Wir fassen uns kurz: Die Forderung ist seit heute weg und aus der Welt. Auf mehrfaches Nachfragen unsererseits.</p>
<p>Zum Schriftverkehr: wir schreiben&#8230;</p>
<p>Ihre Forderung begegnet rechtlichen Bedenken, da Sie die Verwaltervollmacht haben. Die rechtlichen Bedenken sind auch neu und Sie kennen Sie bestimmt aufgrund neuester Nachschulung auch: Die neue Datenschutz-Grundverordnung erlaubt mir nicht mehr wie früher den gedankenlosen Umgang mit Eigentümerdaten. Aktuell haben noch nicht alle Eigentümer eine so genannte Datenschutzerklärung abgegeben und uns zur Weitergabe autorisiert.</p>
<p>Am Telefon haben Sie gesagt, Sie haben viele offene Vorgänge auf dem Schreibtisch und unsere zu schnelle Zahlung, ohne auf Papierpost zu warten, die sie uns nicht per Email schicken können, weil sie das nicht wollen. Mir wäre deswegen unbedingt auch für jeden weiteren Fall sehr wichtig, nicht ständig noch neue, noch komplizierende Anforderungen zu erhalten. Die WEG ist nach inzwischen jahrelang geklärter Rechtsprechung teilsrechtsfähig und wir vertreten den Verband, bzw. das Verwaltungsvermögen kraft Gesetz. Insofern stellt sich die Frage einer unzulässigen, überflüssigen Datenübererhebung?</p>
<p>Die Netzgesellschaft als Tochtergesellschaft namhafter Versorger ist ja ohnehin eng an diese verbunden, sodass die Forderung einer zusätzlich erforderlichen Eigentümerliste möglicherweise vollkommen entbehrlich ist, gerade auch angesichts der gewechselten Rechtslage seit 25.05. – Bitte prüfen Sie das dringend und beseitigen Sie Hindernisse, den gesetzlich erforderlichen Gebäudenergieausweis ohne Inhaltshemmnisse erarbeiten zu dürfen. Langer Schriftverkehr würde dies definitiv verhindern. Wir danken. Schöne Zeit noch, weiterhin.</p>
<p>Die Antwort der Netzgesellschaft ist kurz: &#8222;Wir werden das mit dem neuen Datenschutz ab dem 25.5. bei uns im Hause klären lassen.&#8220;</p>
<p>Da dann wieder fünf-sechs Tage nichts zu hören ist, fassen wir nach:</p>
<p>Sie hatten die Freundlichkeit anzukündigen, dass Sie etwas klären wollen. Da Sie nun nichts mehr von sich hören lassen, nehme ich an, Sie haben sich inzwischen stillschweigend meiner Auffassung angeschlossen. Die Verbrauchsdatenanalyse mit Ihrerseits aus Datenschutzgründen praktiziertem Datenschutz, dem wir nun das genaue Äquivalent entgegensetzen, nämlich unseren Datenschutz – ein richtiges doppeltes Lottchen, was? – Dreifacher Datenschutz, Nichtauskunft über die Erledigung Ihrer Überlegung, sich sachkundig zu machen, darf es aber nicht geben. Hier müsste das Ziel im Fokus bleiben: Wir brauchen die Verbrauchsdatenanalyse. Sagen Sie mir bitte kurzfristig Bescheid? Mein Dank wäre Ihnen nun gewiss.  Es gibt keinen weiteren Grund, die Sache liegen zu lassen. Schöne Woche weiterhin.</p>
<p>Heute Morgen ruft Frollein Netz wieder an und ist ganz herzig.</p>
<p>Ja, nee, iss klar, Sie haben recht.</p>
<p>Ich fasse zusammen:</p>
<p>Die Zusammenfaltung von Umständen, Befindlichkeiten, von hohen Anforderungen, um etwas ganz einfaches zu erreichen, kann auch ein Selbstzweck von Großfirmenbüros sein, um das Anforderungsprofil schneller und verzögerungsfreier Antwort und Stellungnahme ungünstig zu beeinflussen. Die Taktik solcher Firmen lautet immer: Wenn jemand etwas will, mach ihm einfach viel Arbeit, dann wird es gemütlicher für uns. Danach trachtet die Bürokratie in sich selbst. Auf die Idee, dass weniger Anforderungen mehr sein könnten, kommt nicht jeder gleich.</p>
<p>Da muss man manchmal nachdenken.</p>
<p>Man ertappt sich insgeheim selbst dabei, häufig: Man macht sich alles zu kompliziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott sei Dank. Auch mal einen Punkt getroffen.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2026-18 &#8211; Menschen: &#8230;die ich nicht mag</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 13:14:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beachte: Bevor Du verwunschene Flüche und Mantren als Sudelei ausstößt, schalte das Telefon auf &#8222;Trennen&#8220;. Sonst hört der Beschimpfte das versehentlich mit. Wir wollen Geschäftsbeziehungen von guter Qualität. Häufig sind wir viel zu vertrauensselig. Erst in der Dauer der Zeit beweist sich echte Qualität und ein blindes sich aufeinander verlassen können, wie man gut miteinander ... <a title="2026-18 &#8211; Menschen: &#8230;die ich nicht mag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3246-18-menschen-die-ich-nicht-mag/" aria-label="Mehr Informationen über 2026-18 &#8211; Menschen: &#8230;die ich nicht mag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18175" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner.png" alt="" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner.png 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Beachte: Bevor Du verwunschene Flüche und Mantren als Sudelei ausstößt, schalte das Telefon auf &#8222;Trennen&#8220;. Sonst hört der Beschimpfte das versehentlich mit.</p></blockquote>
<p>Wir wollen Geschäftsbeziehungen von guter Qualität. Häufig sind wir viel zu vertrauensselig. Erst in der Dauer der Zeit beweist sich echte Qualität und ein blindes sich aufeinander verlassen können, wie man gut miteinander umgeht. Das muss den Tag überstehen. Bis dahin ist Vorsicht angebracht. Blender, Lügner, Hasardeure, Blutsauger.</p>
<p>Face nach vorn: Lächeln. Und hinten rum denken: Ah, der Idiot. So läuft das häufiger als man denkt. Oder so mit vermeintlicher Fachexpertise, die aber keine ist. So ist auch der Landschaftsgärtner, der meinen Auftrag nicht begreift zu überprüfen, welcher von vier Gartenwassersprenghähnen fest für die Tröpfelschläuche benützt wird. Es sind vier Hähne und vier Sprengwasseruhren, also wollen wir zwei einsparen, die sich nicht rechnen. Nun redet der Gärtner immer wieder aufs Neue darüber, das könne man nicht festlegen.</p>
<p>Philosofisch betrachtet kotzt mich das an. Es verschwendet meine Zeit. Hier will jemand nicht mitarbeiten. Also müssen wir uns trennen. Demnächst. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Sache ist zu weit eskaliert. Mit dem wird das nichts mehr. Der ist im Prinzip immer nur am Abwenden von Neuerungen. Er ist neuerungsfeindlich, er redet mit aller Macht dagegen an und immer wenn er selbst in die Pflicht genommen zu werden droht, wendet er das ab.</p>
<p>Damit ist bald Schluss. Neue Gärtner braucht das Land. Ich kann es förmlich wachsen sehen.</p>
<p>Menschen, die ich nicht leiden kann: Menschen ohne den Willen zu guter Zusammenarbeit und zum gelungenen Kompromiss mit mir. Ich will gut sein in meinem Beruf, ich will gute Standards setzen, korrekt arbeiten, Maßstäbe setzen und zuverlässig sein. Das ist mein Menschenbild. Viele andere Menschen sind vollkommen anders. Ja, sie besitzen eben nicht dieselbe Funktion wie ich.</p>
<p>Faule Kompromisse kann jeder.  Z.B. sich durchmogeln. Nichts Gegenteiliges sagen, schweigen, den Anderen im Glauben lassen, das werde ernst genommen. Ernst genommen? Hast Du das gehört? Charlie, ernst genommen, har har har har, so ein Idiot. Z.B. Schweigen und einfach Zeit verstreichen lassen. So ist auch der Heizkostenverteiler-Ableser, der Hund. Lässt mehr als die Hälfte dessen liegen, das ich fordere und sagt einfach nichts. Macht nichts. Und wenn wieder die Zeit abgelaufen ist, die Eichfrist, das ist die Frist, die der Gesetzgeber den Hauseigentümern reingeschrieben hat ins Pflichtenheft, damit der Heizkostenverteiler-Ableser-Fritze auch ein festes Einkommen kriegt. Von irgendwas müssen solche Leute auch leben.</p>
<p><strong>Mir ist schlecht.</strong><br />
<strong>Ich geh schaukeln.</strong></p>
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		<title>2020-18 &#8211; Positionen: Der deutsche Eichfritz ist der Michel der Branche &#8211; USA, Kanada, Frankreich deutlich richtiger im Umfang mit Erbsen-Zählern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3240-18-positionen-der-deutsche-eichfritz-ist-der-michel-der-branche-usa-kanada-frankreich-deutlich-richtiger-im-umfang-mit-erbsen-zaehlern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 09:32:18 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18132" aria-describedby="caption-attachment-18132" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18132" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png" alt="Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18132" class="wp-caption-text">Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie, dass Ihre auf der Rückseite aufgeführten privaten Wasserzähler mit Ablauf des Kalenderjahres 2016 die Eichgültigkeit verlieren. Die privaten Wasserzähler werden zum 31. Dezember 2016 aus unserem System gelöscht und ab dem 01. Januar 2017 bei der Ermittlung Ihrer Schmutzwassermenge nicht mehr berücksichtigt. Sofern Sie die privaten Wasserzähler vor Ablauf der Eichgültigkeit nicht wechseln lassen, können Sie uns gern die Zählerstände spätestens bis zum 31. Dezember 2016 mitteilen. (Auszug aus Standardschreiben der Berliner Wasserbetriebe an Eigentümer abgelaufener Sprengwasserzähler)</p></blockquote>
<p>Als Walter Rettich 1940 unerlaubt Fahrrad fuhr, indem er in Berlin-Neukölln ungebührlich mit der Fahrradlampe weithin sichtbar leuchtete, kassierte er radelnden Fußes einen Strafbefehl vom deutschen Führer Reichsverdunkelung. Allerdings gab es damals offenbar die Verdunklungsgefahr noch nicht, <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/05_Strafbefehl.1940.jpg" target="_blank" rel="noopener">seht selbst</a>. So ist der edle Deutsche ein Vorschriftengeber.</p>
<p>Auch wenn der Gartenwassersprengzähler abläuft, hat der deutsche Eichfritz ein genaues Händchen drauf, die Berliner Wasserbetriebe schreiben exakt, termingemäß und präzise und rechts und links liegt kein Zentimeter Gartenfeldweg für die Deutungshoheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-18131"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Im Vergleich ist in Deutsch­land ein extrem hoher Wechselturnus bei Wasseruhren Pflicht. Es ist der deutsche Eichfritz. ;-( In den USA + Kanada beträgt die Frist 17, Frankreich 18 und Spa­nien 23 Jahre. Die Kosten für Zähler­wechsel stehen in keinem Verhältnis zu anderen Kosten: Ungenauigkeiten bei der Ablesung des Heizwärmeverbrauchs wirken sich für die Haushalte stärker aus, da Ausgaben für Heizung 2,5 bis 5-mal höher liegen als Wasserkosten. Heizkostenverteiler unterliegen keiner Eichpflicht. (Hamburg Institut im Auftrag des BFW, GDW, Haus &amp; Grund Deutschland und DDIV (Oktober 17) &#8211; siehe auch #Hinweisbanner ganz oben</p></blockquote>
<p>Aus ist aus, aus die Maus, da beißt die Maus keinen Faden ab: Die Frist, die ist ein Fritz, weniger als eine Ultima ratio. Jede Menge schmutziges Wasser wird gewaschen, mit schön geeichtem Uhrenwerk, man kann sagen, der Deutsche hat darauf ein Uhrheberrecht.</p>
<blockquote><p>Ist&#8217;s im Grunde nicht einerlei, ob ich Erbsen zähle oder Linsen? Alles in der Welt läuft doch auf eine Lumperei hinaus, und ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst was abarbeitet, ist immer ein Tor. &#8211; Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther</p></blockquote>
<p>Max Liebermann, der Unbeugsame, sagte am Pariser Platz mit deutlich Worten, er könne gar nicht so viel fressen, wie er benötige, um ausschweifend zu kotzen. So &#8211; jedenfalls sinngemäß &#8211; kann man sich das Grundgefühl vom deutschen Eichfritzen vergessener Bundesbürger vorstellen, denen die Frist abgelaufen ist. Aber alle deutschen Wasserzähler &#8211; und das ist kein Scherz &#8211; werden nun beim Bundeseichamt gemeldet, bundesweit. Schöne Grüße von George Orwell.</p>
<p>Ich muss weitermachen, Eichfritzen überwachen. Gutes Radio hören? Ich empfehle Radio Fritz. Aus gegebenem.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li> <a href="http://www.vermieter-ratgeber.de/eichfristen-fuer-wasserzaehler-zu-kurz" target="_blank" rel="noopener">Eichfristen für Wasserzähler zu kurz?</a></li>
</ul>
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		<title>2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 08:45:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt und es gab immer Menschen, die einem Tränen der Berührung in die Augen trieben. Wenn man nur offen ist für Empfindungen bzw. mit dem Herzen unverstellt geradeaus sehen kann. Eine solche Frau des Herzens ist zweifelsohne Hannah Arendt, die jüdische Prozessbeobachterin, Schriftstellerin, Politik-Sachverständige. Die dabei hart zupackend, nüchtern analysierend und kühl und in ... <a title="2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/" aria-label="Mehr Informationen über 2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17954 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<blockquote><p>Es gibt und es gab immer Menschen, die einem Tränen der Berührung in die Augen trieben. Wenn man nur offen ist für Empfindungen bzw. mit dem Herzen unverstellt geradeaus sehen kann. Eine solche Frau des Herzens ist zweifelsohne Hannah Arendt, die jüdische Prozessbeobachterin, Schriftstellerin, Politik-Sachverständige. Die dabei hart zupackend, nüchtern analysierend und kühl und in wohl durchdachten Worten schrieb bzw. redete. Die den Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem <strong>ergebnisoffen</strong> besuchte und forschte bzw. ergründete, bevor sie schließlich berichtete.</p></blockquote>
<p>Nicht wie man es von ihr als Jüdin erwartete, sondern mit großem Zeithorizont. Weder die Chefredaktion des New Yorker, noch irgendeine andere beliebige Einflussnahme dieser Zeit konnte sie unter Druck setzen und veranlassen, undurchdachte Dinge zu äußern und ihr Urteil wirkte am Ende für viele verstörend, weil sie damit keineswegs gerechnet hatten. Sie braucht ihre Zeit und nachdem es ausgegoren erschien, veröffentlichte Arendt ihre unkonventionellen Gedanken zur persönlichen Schuld von Menschen, die langweilig und banal waren und gerade deswegen so megaböse. Es ging um die bösesten Verbrechen gegen die Menschheit.</p>
<p>So feinfühlig, dass sie die Zeitschreibung korrigierte: Es dürfe nicht heißen &#8222;Menschlichkeit&#8220;, denn darum ginge es nicht. Es ginge um die Menschheit an und für sich, denn auch Juden waren und sind zweifelsohne Menschen und damit Gottesgeschöpfe und vor der Schöpfung gleich. Hier sind wir nun ganz aktuell in der Gegenwart zurück:  Sogar &#8211; und das bleibt festzuhalten, so deutsche, fette Wohlstandskinder wie die Rapper + Kackbratzen Kollegah und Farid Bang, Echo-Musikpreisgewinner, denen man mit ergebnisoffenen Überlegungen zum Schlechten der Welt nicht kommen kann, weil sie gern laut und bedrohlich reden, um in Ruhe gelassen zu werden. Sie rappen ihre Texte ergebnissoffen: Um sich zu berauschen am Ergebnis der gesamtgesellschaftlichen Empörung. Aber so waren auch die Strickmuster totalitärer Machtergreifungen. Am besten, man hält die Fresse und kauft ihre Sujets&#8230;und ist damit böse, fies, gemein &#8230;und so banal wie Kollegah und Bäng. Oder wie es die Internetikone Jay Jay ausdrücken würde: Pow!</p>
<p>Deutschland 2018: Lasst uns weinen über die Abwesenheit von Empathie schon wieder.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Zeitbefristet: Der <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Filme-im-Ersten/Hannah-Arendt/Das-Erste/Video?bcastId=1933898&amp;documentId=51731838" target="_blank" rel="noopener">Film in der ARD-Mediathek</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">Recherchetipp</span></p>
<p><span style="color: #999999;">YouTube: Videos mit Interviews mit Hannah Arendt </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2003-18 &#8211; Kampagnen: Was bitte ist eine Kreditoren-Fatwa? Und wem nützt das?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3225-18-kampagnen-was-bitte-ist-eine-kreditoren-fatwa-und-wem-nuetzt-das/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 12:14:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie arbeiten nicht mit uns zusammen. Wir haben elektronischen Schriftwechsel mit Ihrem BackOffice of Monsters, in dem wir Menschen nicht kennen, uns dämliches Zeug, unzutreffende Buchungen, Saldenmischmasch, unzutreffende Jahresabgrenzungen und so weiter und sofort untergeschoben werden. Nicht einmal der Stromeinkauf ist günstig. Wir haben uns entschlossen, Sie zu entlassen. Wir werden uns nicht weiterhin mit ... <a title="2003-18 &#8211; Kampagnen: Was bitte ist eine Kreditoren-Fatwa? Und wem nützt das?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3225-18-kampagnen-was-bitte-ist-eine-kreditoren-fatwa-und-wem-nuetzt-das/" aria-label="Mehr Informationen über 2003-18 &#8211; Kampagnen: Was bitte ist eine Kreditoren-Fatwa? Und wem nützt das?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Sie arbeiten nicht mit uns zusammen. Wir haben elektronischen Schriftwechsel mit Ihrem BackOffice of Monsters, in dem wir Menschen nicht kennen, uns dämliches Zeug, unzutreffende Buchungen, Saldenmischmasch, unzutreffende Jahresabgrenzungen und so weiter und sofort untergeschoben werden. Nicht einmal der Stromeinkauf ist günstig. Wir haben uns entschlossen, Sie zu entlassen. Wir werden uns nicht weiterhin mit nutzlosem Zeug aus Ihrem Hause beschäftigen. (Auszug &#8222;Unzufriedenheit &#8211; Projekt Despacito Vattenfall&#8220;)</p></blockquote>
<p>Wir Verwalter mühen uns einigermaßen, unsere Jahresabrechnungen so gut als möglich zu machen. Dazu gehört Fehlerfreiheit. Um den 31.12. eines Jahres findet bei uns eine groß angelegte Verbrauchsinventur statt. Die Spielregeln haben sich mit den Jahren geändert und verschärft. Viele Unternehmen mit Lieferantenstatus (Fachwort: Kreditoren) haben Kundencenter mit Zugriff via Internet eingerichtet. Auf diese Weise haben sie unbemerkt ihre Kunden zu digitalen Abrechnungssklaven und Mitarbeitern degradiert. Spielt der Kunde nicht mit, bekommt er eine Schätzung aufs Auge. Na und? Den damit verbundenen Scheiß badet der Kunde allein aus. Selbstverständlich automatisch abgebucht.</p>
<p>Es wird Mumpitz gebucht, was Abschlagszahlungen angeht. Egal, was richtig ist, jede Zahlung irgendeine Art von Abenteuer. Die Jahre durcheinander, die Salden hin und her und die Forderungen im edv-gestützten Mahnwesen, das nicht nachdenkt. Vor einiger Zeit haben wir dann systematisch die Lastschrift-Einzugsermächtigungen gekündigt. Jetzt geht es erst richtig durcheinander. Hier geht es jetzt um Vattenfall: Die buchen wirklich, was sie wollen. Und damit ist jetzt Schluss.</p>
<p>Wir haben jetzt eine Kreditoren-Fatwa beschlossen. Vattenfall Strom fliegt bei uns raus, generell. In allen Häusern. Vattenfall selbst hat den Grund dafür gelegt. In einem Haus in Reinickendorf: Dort hat Vattenfall schriftlich mit mehrfachen Einwendungen unsererseits bewiesen, dass es sich verbittet, noch einmal zu diskutieren, was richtig und was falsch ist. Jetzt gibt es diese Fatwa. Die Fatwa beseitigt in der stromgläubigen Welt nämlich die Diskussion, was richtig und was falsch ist. Man geht einfach weg von einer durch und durch ungesunden Konstruktion. Mal sehen, wie lange das dauert, bis die merken, dass sie nicht skandinavisch klug sind?</p>
<p>Der entsprechende Vordruck zur Gesamtkündigung aller Verträge ist oben stark gekürzt zitiert. Das Despacito Vattenfall ist irgendwie auch wie das Knut von Ikea: Alles muss raus. Es ist soweit. Halleluja! Frohes 2018.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 18:59:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tim Bendzko &#8211; Keine Maschine (Offizielles Akustikvideo) Man kann den Gedanken eigentlich kaum noch ertragen: Immer mehr Unternehmen setzen immer mehr Software ein, um immer mehr Briefe zu schreiben und am Ende ist es doch nur Papier, das man recyceln muss. Übrigens seit mehr als einem Jahr erneut kostenpflichtig. Also machen sich große, orangefarbene Unternehmen ... <a title="1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320816-positionen-das-unertraeglich-laute-gebruell-der-voegel-viel-laerm-um-nichts-ich-bin-doch-keine-maschine/" aria-label="Mehr Informationen über 1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8658" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/LufTSODwp7k?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="478" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Tim Bendzko &#8211; Keine Maschine (Offizielles Akustikvideo)</p>
<figure id="attachment_17898" aria-describedby="caption-attachment-17898" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17898" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Ladetagsveraenderung.png" alt="Die Ladetagsveränderung (Quelle: BRS Recycling Service)" width="610" height="77" /><figcaption id="caption-attachment-17898" class="wp-caption-text">Die Ladetagsveränderung (Quelle: BRS Recycling Service)</figcaption></figure>
<p>Man kann den Gedanken eigentlich kaum noch ertragen:</p>
<p>Immer mehr Unternehmen setzen immer mehr Software ein, um immer mehr Briefe zu schreiben und am Ende ist es doch nur Papier, das man recyceln muss. Übrigens seit mehr als einem Jahr erneut kostenpflichtig. Also machen sich große, orangefarbene Unternehmen mit Sitz in Berlin daran, noch mehr Briefe in das Wertstoffsystem einzuführen. Mit großen Poststraßen und riesigen Rechneranlagen, die in der Lage sind, Post automatisch versandfertig zu machen. Win-Win-Situation: Ich produziere Papiermüll, also verdiene ich.</p>
<p>Dann kommt die geballte Ladung Brief. Darunter solche, die Ladetagsveränderungen ankündigen (bisher: Mittwoch, künftig: Mittwoch). War die Software buggy? Es sind, sagen wir einmal rund 20 Briefe für verschiedene Ladestellen. Solche Briefe lassen sich leicht drucken. Aber sie tragen viel Widersinn in sich. In den Emailsignaturen steht häufig: Denken Sie auch an die Umwelt (kleines grünes Bild eingebettet), ob diese Email ausgedruckt werden muss? Ja, mach ich gern. Ich denke nach. Berlin Recycling Service, ein Tochterunternehmen der BSR, erinnert uns an diesen frommen Wunsch unter vielen Emails. Und trägt ganz erheblich zum CO2-Ausstoß bei: Durch Briefe, die die Welt nicht braucht.</p>
<p>Was wirklich überall inzwischen wirklich fehlt, in allen möglichen Kundencentern von großen Unternehmen: Ein Häkchen, das man setzen kann: &#8222;Entscheiden Sie, welche Art von Mitteilungen Sie brieflich haben möchten? &#8211; Und welche elektronisch?&#8220; Oder: &#8222;Kreuzen Sie bitte hier an, wenn Sie Internet haben.&#8220; Es hieße dann: Ladetage, Ladetagsänderungen kann man online abrufen, no problem, dafür ist es doch da, das Internet. &#8211; Oder das Negativbeispiel: Die Website der BSR (Berliner Stadtreinigung) ist da trockner. Da wird einem ja übergeholfen, wer das Kundencenter benutzt, stimmt (unwiderruflich) dem vollelektronischen Rechnungsverkehr zu. Nein, nein: Niemand ist verpflichtet, irgendein ausgedachtes Gedöns zu akzeptieren. Hallo? Wir sind die Kunden. Das Gedöns muss kundenfreundlich sein und nicht nur helfen, Unternehmenskosten von Großgiganten ordentlich zu drücken.</p>
<p>Wir sind doch keine Maschinen. Hat schon Tim Benzdko gesungen.</p>
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		<title>1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 12:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich auch eine liebende, sogar dankbare Haltung gegenüber dem Menschen Gudrun Ensslin, meiner Mutter, einnehmen kann. Sonst würde ich mich ja selbst negieren. Sie hat mich auf die Welt gebracht. Eltern sind eben nicht nur biologische Wesen. Eltern sind auch Erzählungen, sie bestehen aus Geschichten, die einem ... <a title="1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320717-positionen-felix-ensslin-seine-eltern-und-eine-dankbare-haltung-fuer-herkunftstiftung-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17892" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-650x650.png" alt="Roter Stern - Interessefokus" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17891" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat.png" alt="Felix Ensslin-Zitat (Quelle: Der Spiegel, 2011)" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich auch eine liebende, sogar dankbare Haltung gegenüber dem Menschen Gudrun Ensslin, meiner Mutter, einnehmen kann. Sonst würde ich mich ja selbst negieren. Sie hat mich auf die Welt gebracht. Eltern sind eben nicht nur biologische Wesen. Eltern sind auch Erzählungen, sie bestehen aus Geschichten, die einem einen Platz geben in dieser Welt. Deswegen ist ein ausschließlich negatives Urteil über den Ort, von dem man kommt, immer auch eine Selbstschädigung.</p></blockquote>
<p>Als Helge Schneider am 07.04.2017 in der NDR-Talkshow dementiert, er habe sich nicht nach Spanien zurückgezogen, sondern habe in Deutschland genug zu tun, er sei vollauf beschäftigt, klingt im Interview auch an, wie weit zurück Helges Familiengeschichte gehen könnte. Man weiß nicht genau, ob es Flachs ist, ob er flunkert. Oder ob seine Familienstränge tatsächlich so weit zurückgehen, wie er genüsslich erzählt. Was schließlich bleibt, ist, dass das Wissen um die eigene Herkunft von Bedeutung ist. Erst recht, wenn man in die zweite Lebenshälfte seiner selbst eintritt.</p>
<p>Der 2011 veröffentlichte Spielfilm <strong>Wer wenn nicht wir</strong> ist dieser Tage via Mediathek abrufbar. Er behandelt die Zeit der jungen Eltern Ensslin-Vesper und ihres gemeinsamen Sohns Felix. Beide Eltern nehmen im Verlaufe der weiteren Weltgeschichte Schaden. Zuerst nimmt sich Bernward Vesper 1971 das Leben. Ihm folgt später Gudrun Ensslin in der so genannten Nacht von Stammheim nach. Übrig bleibt der weg gegebene Sohn Felix, der bei Bekannten der Familie Ensslin aufwächst. Im Interview 2011 aus Anlass der Veröffentlichung des sehenswerten Spielfilms gibt Felix Ensslin dem Spiegel ein Interview, aus dem das Zitat stammt.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Felix Ensslin im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77745610.html" target="_blank">Gespräch mit dem Spiegel</a></li>
<li>Temporärer <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Film-Serie/Wer-wenn-nicht-wir/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=8758566&amp;documentId=42030848" target="_blank">Link in die ARD-Mediathek</a></li>
<li>Helge Schneider zu <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Talk-Show/Komiker-Helge-Schneider/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=16409712&amp;documentId=42043952" target="_blank">Besuch bei der NDR-Talkshow</a></li>
</ul>
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		<title>1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 17:26:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ANDREA BOCELLI (HQ) AVE MARIA (SCHUBERT) Facebook-Sketch: Junge tätowierte, meist bärtige Männer, deren Anliegen hinsichtlich meines Internet-Daseins offensichtlich, ehrlich und auch genehm ist, ältere, hochgebildete Profs, hardcore Lyriker mit Hang zu Theatralik und Drama, Biobauern mit erhobenem Zeigefinger, politisch ständig mahnende Gesellschaftskritiker, egozentrische Fotografen, militante Veganer, die einem ein schlechtes Gewissen einreden, asia-affine Vollzeit-Gourmets, anbackige ... <a title="1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320117-positionen-was-maria-steuer-aus-perleberg-ueber-das-asoziale-netzwerk-weiss-und-ueber-junge-taetowierte-meist-baertige-maenner/" aria-label="Mehr Informationen über 1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17856" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk.png" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/pwp1CH5R-w4?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="478" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
ANDREA BOCELLI (HQ) AVE MARIA (SCHUBERT)</p>
<blockquote><p>Facebook-Sketch: Junge tätowierte, meist bärtige Männer, deren Anliegen hinsichtlich meines Internet-Daseins offensichtlich, ehrlich und auch genehm ist, ältere, hochgebildete Profs, hardcore Lyriker mit Hang zu Theatralik und Drama, Biobauern mit erhobenem Zeigefinger, politisch ständig mahnende Gesellschaftskritiker, egozentrische Fotografen, militante Veganer, die einem ein schlechtes Gewissen einreden, asia-affine Vollzeit-Gourmets, anbackige Typen, die bei Ablehnung entweder <span class="text_exposed_show"> grenzenlos greinen oder ausfällig werden, hart arbeitende langhaarige Biker mit zwanghaftem Busen-(oder wahlweise Auspuff-) Fetischismus, Musikfreaks mit null Toleranz gegenüber andersgerichtetem Musikgeschmack, Männer, die sich ganz harmlos und perfide über den Literaturgeschmack einschleichen, Selbstbefiedler, die nur ihrer selbst wegen hier posten. Und dann noch die Typen, die ihren Lebensplan als den wahren und einzigen propagieren, FA&#8217;s von männlichen Wesen, weißgottwoher, Sammler sind die Schlimmsten..da biste nur &#8217;ne Karteileiche, die zum passenden Zweck wiederbelebt wird. Und die in jaulende PN&#8217;s ausbrechen, wenn man sie ent-freun-det hat. &#8222;Ogott. Du hast mich ENTFREUNDET. WARUM NUR? Was habe ich denn GETAN?&#8220; &#8230;.ja&#8230;eben NIX, Du Lusche. Pff. (Gibt wieder Haue&#8230;egal) <span class="_47e3 _5mfr" title="„wink“-Emoticon"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" src="https://www.facebook.com/images/emoji.php/v7/f57/1/16/1f609.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> GN.</span></p></blockquote>
<p>&#8230;schreibt Maria Steuer aus Perleberg gestern Abend auf Facebook.</p>
<p>Freundlich, aber bestimmt haben wir diesen gedanklich ungeheuerlichen Leitsatz kommentiert. Nun kann man darüber eine Weile nachdenken. Wir haben uns für einen sehr kurzen Kommentar entschieden. Hier nun nochmal: &#8222;Stimmt.&#8220;</p>
<p>Auf den Punkt. Danke, Maria. Ave, Maria.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Gottmutter Nina Hagen &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wL2BNxmuB_U" target="_blank">Version deutsch &#8211; Daumen hoch!</a></p>
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		<title>1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 11:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool. Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit. Ich behaupte: Er kommt gar nicht ... <a title="1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319717-positionen-vom-zuviel-an-multimedia-gegen-die-gagaisierung-des-abendlands/" aria-label="Mehr Informationen über 1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15650" aria-describedby="caption-attachment-15650" style="width: 570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15650" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg" alt="Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!" width="580" height="683" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg 580w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher-254x300.jpg 254w" sizes="auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-15650" class="wp-caption-text">Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!</figcaption></figure>
<p>Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool.</p>
<p>Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit.</p>
<p>Ich behaupte: Er kommt gar nicht dazu, all den bullshit vernünftig auszuwerten, den wir digital und inkompetent betreiben. Mindestens zwei Jahre habe ich auf eine Anschlusslösung zum so genannten Unified Messaging hingewartet. Vergeblich. Die Firma Tobit Software hat anders als andere begriffen, dass messaging, also Kommunikation gelungen funktioniert, wenn man die Nachrichtenarten zu einer einzigen Plattform zusammenfasst. Das war mal der Mehrwert dieser Firma, die im westfälischen Ahaus sitzt.</p>
<p>Dass wir die Tobit Software früher eingesetzt haben, war modern. Inzwischen haben wir sie wieder abgeschafft. Zuviel advanced Proprietät: proprietäres Design, hochspeziell, auf hochspeziell geschulte Softwarehändler, Authorized Reseller mit Hochspezialwissen, das keine Sau administrieren kann, verteilt und damit (leider) eine barrierevolle Auftragsbremse. Wer will schon für Selbstverständlichkeiten jeweils hochbezahlten Fachrat hinzubuchen, weil nur &#8230;.der Mercedesstern von Mercedes an der Kühlerhaube als Original güldet. Vielleicht kann man es die Arroganz des Unersetzlichen nennen? Pah.</p>
<p><span id="more-17827"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Mainstreamsoftware Outlook von Microsoft kann das Tobit-Produkt nicht ersetzen, zu wenige Features: Oder anders gesagt, sehr sehr viele Features, die keine Sau braucht und nicht die richtigen, um Unified Messaging zu betreiben. Inzwischen schafft sich auch Email langsam ab und nervt einfach nur noch. Der Überblick ist dahin.</p>
<p>Die lang gesuchte Ersatzlösung von Tobit Software ist inzwischen einigermaßen zuverlässig WhatsApp, als Hilfskrücke. Der hart arbeitende Mensch setzt WhatsApp am Desktop PC ein, indem er sich eine Zusatzapp kostenlos herunterlädt, sich auf WhatsApp einloggt und so in Echtzeit mit Smartphoneusern (umsonst und draußen) kommunizieren kann. Natürlich ruft jeder Zweite dann auf WhatsApp-Geräten zurück und schon hat man wieder ein zweites Einfallstor für unerfolgreiche bullshit-Kommunikation.</p>
<p>Auch die unverabredete Abänderung ganzer Kommunikationsstrukturen kann passieren. Hier ein Leertext (Lehrtext), der deutlich macht, was dann passiert. Abgesandt wurde diese &#8222;Rechtsmittelbelehrung&#8220; an den besten Hausmeisterdienst von allen. Er ist selbsterklärend.</p>
<p>Hallo Herr Maier-Lüdenscheid!</p>
<p>Machen Sie bitte nicht den Fehler, die zwischen uns übliche und notwendige Kommunikation der Einfachheit halber komplett auf mobile Endgeräte zu verlegen und damit die Kommunikationsstruktur einseitig komplett zu verändern. Der Normalfall bleibt wenn erforderlich bis auf Widerruf der Emailkontakt.</p>
<blockquote><p>Einschub: Hier gebe ich übrigens sehr gern zu, dass mich Emails inzwischen wirklich nerven, weil rund 90% der downloadbaren Emailnachrichten überflüssig sind und 10% mit guten kurzen Texten die Bearbeitung und auch die Schnelligkeit nicht schlechter, sondern besser machen würden. Wahrscheinlich werden Emails auch bald abgeschafft. Oder hinsichtlich ihrer Funktionen auf automatisierbare Vorgänge reduziert. Für Rechnungsversand, Newsletter und standardisierte Langweiligkeiten wie diese. Wer mit vielen Menschen langfristig zusammenarbeitet, braucht heute eher ein CRM, ein Customer Relation Management, das in der Lage ist, projektorientierte Neunachrichten in eine Art Messageboard zu erstellen, Aktenzeichen und Verschlagwortungen automatisch zu erkennen und ein rasche Abarbeitung nach vernünftigen Prioritäten zu erlauben. Der Kunde liest letztlich mit, was aus seinem Kontakt wird, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das ist es, was wir brauchen, nicht Emails, die gern versanden, weil zu viele geschickt werden. Ganz klar erkennt man diesen Trend auch bei ganz vielen Dienstleistern auf weiter Flur. Email ist tot!</p></blockquote>
<p>Aber weiter im Fließgewässer der Problemstellung.</p>
<p>Ich selbst nutze WhatsApp nur für wirklich wichtige, eilige und unaufschiebbare Dinge. Edit: Sonst habe ich im Ergebnis nun zwei Outlooks, zwei Emailkanäle und jede Menge Fotostoff, gegen den ich mich auch nicht wehren könnte, auf einem parallel betriebenen Smartphone. Es ist wichtig, dass wir bewusst und mit hoher Qualität kommunizieren. Das gilt auch für Fotos: Häufig sind sie toll, wenn sie Sachverhalte nachvollziehbar machen. Wird aber das Foto zur Regel, weil es so schön einfach ist, bedeutet es auch (bitte mal hochrechnen), dass sich der Content um das bis zu Hundertfache vergrößert (Speicherplatz). Und noch was für Vielarbeiter: Man kann Fotos nicht auf Sachverhalte durchsuchen. Es braucht also zuerst ein gutes &#8222;Wording&#8220; (Schwachstellen benennen und verschlagworten). Das Foto ist immer nur eine (manchmal notwendige) Ergänzung. Es ersetzt den Sachverhalt nicht.</p>
<p>gez. Proff. Gotthal, Fachdozent für digitale Nachrichtenkommunikation<br />
Organisator der Kommunikation gegen die Gagaisierung des Abendlands</p>
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		<title>1941-16 &#8211; Positionen: Und ewig drängelt der Kalender &#8211; Strategien für das Timing von Eigentümerversammlungen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 17:47:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Versammlung ist längst überfällig, es ist Juni. Sagt der Anrufer. Wieso? Stand etwas wichtiges an? &#8211; Ja, bis Mai müssen wir durch sein mit der Versammlung. &#8211; Warum? &#8211; Ist das nicht so vorgeschrieben? (Auszug aus einem Telefonat) Und ewig drängelt der Terminkalender zur Terminierung von Eigentümerversammlungen Jedes Jahr das gleiche: Immer drängelt der ... <a title="1941-16 &#8211; Positionen: Und ewig drängelt der Kalender &#8211; Strategien für das Timing von Eigentümerversammlungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315315-positionen-und-ewig-draengelt-der-kalender-strategien-fuer-das-timing-von-eigentuemerversammlungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1941-16 &#8211; Positionen: Und ewig drängelt der Kalender &#8211; Strategien für das Timing von Eigentümerversammlungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8942" aria-describedby="caption-attachment-8942" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8942" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender.jpg" alt="Kalenderblatt April" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8942" class="wp-caption-text">Kalenderblatt April</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Versammlung ist längst überfällig, es ist Juni. Sagt der Anrufer. Wieso? Stand etwas wichtiges an? &#8211; Ja, bis Mai müssen wir durch sein mit der Versammlung. &#8211; Warum? &#8211; Ist das nicht so vorgeschrieben? (Auszug aus einem Telefonat)</p></blockquote>
<p>Und ewig drängelt der Terminkalender zur Terminierung von Eigentümerversammlungen</p>
<p>Jedes Jahr das gleiche: Immer drängelt der Terminkalender. Verwalter von Wohnungseigentümern haben viel damit zu tun. Es gibt dazu verschiedene Denkansätze.<br />
Die Gesetzgebung drückt seit Jahren auf die Tube. Absehbar ist eine Verschärfung von Abgabefristen für Jahresabrechnungen. Es heißt bereits, ab 2017 seit spätestens ab Monat Juni oder Juli die Verspätung bei der Abgabe von Steuererklärungen strafsteuerpflichtig. Die Abgabefrist für Jahresabrechnungen steht daher nicht zur Diskussion und ist ein anspruchsvolles Ziel.</p>
<p>Dass man mit der Herstellung und dem Versand von Jahresabrechnungen zwangsläufig das Stattfinden von Wohnungseigentümerversammlungen koppelt, ist tatsächlich häufig der Fall. Zur Frage der richtigen Terminierung einer Versammlung gibt es aber immer mehrere relevante Aspekte. Der Rest ist Psychologie.</p>
<p><span id="more-17607"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_6173" aria-describedby="caption-attachment-6173" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/DocScan-122_Kalenderblatt_M.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6173" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/DocScan-122_Kalenderblatt_M.jpg" alt="Foto.Podcast: Kalenderblatt März 2010" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/DocScan-122_Kalenderblatt_M.jpg 750w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/DocScan-122_Kalenderblatt_M-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6173" class="wp-caption-text">Foto.Podcast: Kalenderblatt März 2010</figcaption></figure>
<p>Wann muss eine Versammlung stattfinden?</p>
<p>Wenn etwas ansteht, zu besprechen bzw. zu beschließen. Die Jahresabrechnung ist ein Gesichtspunkt. Ein Wirtschaftsplan ein zweiter. Im, sagen wir, gut geölten Abrechnungsbetrieb sind Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan sicher nicht die Hauptthemen, sondern Standard- und Routinethemen mit vielleicht 20% Relevanz. Kommt drauf an, ist immer bisschen unterschiedlich. Lief das Jahr, über das abgerechnet wird, kostenmäßig aus dem Ruder, kann es geradezu wichtig sein, durch raschen Beschluss Nachzahlungen herein zu holen. Deckt das Wohngeld nicht die Bewirtschaftungskosten, ist es ebenso. Hier ist die Anhebung des Wohngelds gute Verwaltung. Ist beides in Deckung, also alter Wirtschaftsplan und die Abrechnung des letzten Jahres, so besteht an und für sich kaum Eilbedarf. Formalisten wenden allerdings gern ein, nur eine beschlossene Jahresabrechnung sei eine gültige. Nun gut. Es geht um Spannung.</p>
<p>Und Entspannung.</p>
<p>Ansonsten haben alle viel zu tun und Arbeitsprogramme mit unterschiedlichen Lebensschwerpunkten. Bei der Verwalterin sind es Fragen der lfd. Verwaltung, Instandhaltung und Instandsetzung und dergleichen.<br />
Bei den Wohnungseigentümern ist es ihr Leben. Unmöglich das vernünftig thematisch zu umreißen.</p>
<p>Arbeitsprogramme für künftige Kalenderjahre macht man vernünftigerweise im letzten Quartal des ausklingenden Jahres. Wer sein Aufgabengebiet zuverlässig überschaut, kann die Terminierung daran vernünftig anpassen. Das Jahr ist nun mal das Wirtschaftsjahr. Und das folgt.</p>
<p>Die Versammlung im April oder Mai kann unter Umständen Arbeitsbedarf durch Beschluss regeln, der unaufschiebbar noch im lfd. Jahr erledigt werden muss. Besser organisiert aber ist die gegen Ende des Jahres thematisch visionäre Versammlung mit dem Thema: Was machen wir eigentlich nächstes Jahr? Bzw.: Das Themenpaket kann dann schon in einer Art und Weise durchorganisiert sein, dass es nächstes Jahr zuverlässig vollendet werden kann.</p>
<figure id="attachment_12955" aria-describedby="caption-attachment-12955" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12955" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Kapuzinerkresse" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12955" class="wp-caption-text">Sommerblume: Kapuzinerkresse</figcaption></figure>
<p>Zum hier beschriebenen Themenkomplex führte ich gerade ein interessantes, ungewöhnliches Gespräch mit einer Wohnungseigentümerin aus Kreuzberg. Sie plant, im September ein bisschen weg zu fahren und im Oktober ist auch noch ein Kurztrip nach Italien in Planung. Dass wir nun mit unserer Planung entgegen halten, wir hätten für „gleich nach den Sommerferien“ die Sitzung geplant, passt mit dieser Planung gar nicht überein. Sie sagte: Das ganze Jahr über interessieren sich viele gar nicht für die Arbeit in der WEG, man kann diese ganze Terminpsychologie einfach abändern und dazu übergehen, immer erst im vierten Quartal zu tagen. Dann ist eben genau das unser System. Wenn die Tage kürzer werden, ist es sowieso schöner drinnen als draußen und da setzen wir uns zusammen und regeln jeweils das nächste Jahr. Wo ist das Problem?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17609" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung.jpg" alt="#Laotse #Termin #Eigentümerversammlung" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/01_Laotse_Termin.Eigentuemerversammlung-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p>Ich muss sagen, ich habe darauf keine Antwort. Und richtig: Wer darüber intensiv nachdenkt, muss zu dem Ergebnis kommen, es ist alles nur eine Frage der Psychologie.<br />
Halten wir fest: Es ist beides ganz sicher zulässig und bspw. immer erst im zweiten Halbjahr zu tagen, ist kein Ausdruck schlechter, säumiger Verwaltung, sondern kann den Umständen entsprechend geradezu vernünftig und geboten sein.</p>
<p>Mehr kann zu dieser Frage heute hier nicht abschließend vernünftig dargetan werden.</p>
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		<title>1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 12:23:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt: Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns) RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15 bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald ... <a title="1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt:</p>
<blockquote><p>Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns)<br />
<strong>RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15</strong></p>
<p>bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald wir entsprechende Daten erhalten.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihr Serviceteam der Vattenfall Europe Sales GmbH</p></blockquote>
<p>Wir antworten sofort, doch Vorsicht:</p>
<p><span id="more-17568"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Bitte schicken Sie uns doch nur Emails wie diese, wenn Sie auch bestätigen können, diese gelesen zu haben. Schauen Sie einfach mal auf den Betreff und gern helfe ich Ihnen:<br />
* Die Anschrift gibt es einmal in Berlin.<br />
* Sagen Sie nicht, Sie wüssten nicht, wer dort Ihr Vertragspartner ist? Die Hausverwaltung hat 1 Zählerlein mit Ihnen für Hausbeleuchtung. Es kann sich also nicht um Wohnungszähler-Endkunden handeln, hier tritt eine Hausverwaltung auf.<br />
Ach so, eins aber habe ich verstanden, Sie wollen gar keine Antwort:<br />
* Sie vergeben keine Ticketnummer? Also alles nochmal von vorn?<br />
* Aber nicht antworten, denn [mailto:noreply.ks@vattenfall.de] ist klasse!<br />
So geht Nonverbales Kommunizieren, ja? <strong>Ich verstehe: Und leite um.</strong><br />
Haben Sie das verstanden? Prima.</p></blockquote>
<p>Man bekommt zu einer sorgfältig abgefassten Email mit Nennung des Straßennamens und des Bezirks für einen Hausstromzähler eine Anfrage per Email, die nicht beantwortet werden darf, Vattenfall sagt: &#8222;Antworte nicht, die Absenderadresse ist &#8222;No Reply&#8220;. Ein Song der Beatles, by the way.</p>
<p>Der erfahrene Vielmailer weiß, dass er diese Absenderadresse beim Antworten rauslöschen muss, um sie gegen eine funktionierende aus dem eigenen Adressbuch auszutauschen. Die Adresse noreply will keine Antwort haben. Hier wird es einem richtig schwer gemacht, zu antworten. Was erlauben Vattenfall? &#8211; Wie ärgerlich.</p>
<p>Nach Antwort an die richtige Emailadresse gibt es Antwortemail. Oder wie aus No Reply jetzt Auto Reply wird.</p>
<p>Das ist nicht der Betreff: &#8222;RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15&#8220;</p>
<p>Wie um absichtlich Verwirrung zu stiften, trägt diese Email einen ganz anderen, neuen Betreff: &#8222;Ihre Nachricht an onlineservice@vattenfall.de&#8220;</p>
<p>So geht &#8222;Verwirre Deinen Kunden und halte ihn auf Trab.&#8220;</p>
<p>Vielmailer wissen, was gemeint ist, eine der wertvollsten Informationen ist ein guter Betreff im Zeilenmehr (Zeilenmeer, Zeilenfriedhof) des elektronischen Nachrichtensystems. Stattdessen ist die Email neu aufgebaut, hat andere und kurz gesagt irrelevante Betreffinhalte und sagt ohne jeden Bezug zum ursprünglichen Anliegen inhaltsleer:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde <strong>erfolgreich</strong> an unseren Kundenservice weitergeleitet. Unser Ziel ist es, auf jede E-Mail binnen zwei Werktagen eine Rückmeldung zu geben. <strong>Wir freuen uns, für Sie da zu sein</strong>. Freundliche Grüße, Ihr Vattenfall Team</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Freude, schöner Stromschlagfunken! Schriftlich gelogen.</p>
<p>Fasse zusammen:<br />
* Viele Unternehmen schwimmen in ihrer eigenen Soße elektronischer Betriebsabläufe. Sie sind der Nabel der Welt. Jedenfalls tun sie so.<br />
* Viele Unternehmen machen es Menschen kompliziert, zu kommunizieren. Eine hohe Kunst, die sie nicht beherrschen.<br />
* Viele Unternehmen verschicken Emails, die man objektiv gar nicht braucht.<br />
* Viele Unternehmen geben viel Traffic (&#8222;Bohei&#8220;) in die Welt, der sie nichts kostet und der weil er nichts kostet, ablenkt vom Wesentlichen. Von der Aufgabenerledigung.</p>
<p>Das waren zwei Emails im Leben eines Verwalters zu viel.</p>
<p>Da muss doch was zu machen sein. Irgendjemand muss nachdenken. So kann es unmöglich bleiben.</p>
<p>Große Unternehmen gründen die Abteilung für Unternehmenskommunikation. Oder die Presseabteilung erledigt das mit. Es geht um nicht weniger als die Kernfrage: &#8222;Ist das Vattenfall Team voll Freude, für mich da zu sein?&#8220; &#8211; Wenn das auch niemand verlangt.</p>
<p>Bis die Frage geklärt ist, zweifle ich dran. Durchaus ein bisschen bissig. Ein Häppchen bissig&#8230;. No Reply oder Auto Reply: Wir singen schon mal mit, der Text ist drin. Viel Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VXPPBQ7OaHE?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
THE BEATLES : No Reply &#8211; instrumental cover</p>
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		<title>1931-16 &#8211; Positionen: Die Südafrikanerin Alice Phoebe Lou hat an den Majors der Haifischbranche keine Interesse &#8211; via #RBB</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 17:59:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[https://www.facebook.com/video.php?v=1711092452501325 Straßenmusikerin: Alice Phoebe Lou wird von den großen Plattenlabels umworben. Doch sie will sich nicht einschränken, bleibt lieber frei und geht im Sommer sogar auf Europa-Tournee. Stilbruch hat sie vorher auf ihrer liebsten Bühne begleitet: Den Berliner Straßen. (Zitat: RBB Online) Musik ist auch so eine Sache geworden, sagt Alice Phoebe Lou im Interview ... <a title="1931-16 &#8211; Positionen: Die Südafrikanerin Alice Phoebe Lou hat an den Majors der Haifischbranche keine Interesse &#8211; via #RBB" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314316-positionen-die-suedafrikanerin-alice-phoebe-lou-hat-an-den-majors-der-haifischbranche-keine-interesse-via-rbb/" aria-label="Mehr Informationen über 1931-16 &#8211; Positionen: Die Südafrikanerin Alice Phoebe Lou hat an den Majors der Haifischbranche keine Interesse &#8211; via #RBB">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p>https://www.facebook.com/video.php?v=1711092452501325</p>
<blockquote><p>Straßenmusikerin: Alice Phoebe Lou wird von den großen Plattenlabels umworben. Doch sie will sich nicht einschränken, bleibt lieber frei und geht im Sommer sogar auf Europa-Tournee. Stilbruch hat sie vorher auf ihrer liebsten Bühne begleitet: Den Berliner Straßen. (Zitat: RBB Online)</p></blockquote>
<p>Musik ist auch so eine Sache geworden, sagt Alice Phoebe Lou im Interview mit dem RBB. Das klingt ziemlich wissend. Und stimmt. Selbstverständlich. Sie ist jung und sie hat viel zu sagen. Mehr als wir gewöhnt sind. Sie ist eine Feuertänzerin. &#8222;Für mich ist es eine Ehre, auf der Straße Musik zu machen.&#8220;</p>
<p>Der Fall einer kleinlichen Ordnungsgeldbehörde gegen die Straßenmusikerin Elen Wendt sorgte kürzlich für harsch kritische Schlagzeilen. Weiterführend ist das unten verlinkt. Die Südafrikanerin Alice Phoebe Lou ist auch so eine: Steht an Straßen, auf Plätzen und Brücken und singt sich eins. 22 Jahre alt, engelsgleiches Gesicht und von einer inneren Klugheit getrieben, dass vielen beim Anblick bzw. Anhören schwindlig wird. Sie will die Plattenfirmen hinter sich lassen, sich nicht vereinnahmen lassen, ist von Reinheit und unverfälschter Spielfreude. Sie erklärt in diesem RBB-Beitrag in zutreffend wirkender Art und Weise, warum ihr ihr Leben wichtig ist, so wie es ist.</p>
<p>Toll.</p>
<p>Weiterführend</p>
<p><a href="http://blackbirds.tv/?s=Elen+Wendt" target="_blank">Die Straßenmusikerin Elen Wendt in der Casa Ordnungsamt</a><br />
<a href="http://blackbirds.tv/?s=Alice+Phoebe+Lou" target="_blank">Alice Phoebe Lou im Beitragssprengel</a></p>
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		<title>1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 14:44:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hiermit übernehmen wir die Verantwortung für die Zerstörung der Autos des Ordnungsamtes in Berlin-Köpenick letzte Nacht. Wir setzen damit ein Zeichen gegen den Ordnungswahn innerhalb dieser Gesellschaft und senden eine Botschaft an den Law-and-Order Sheriff Henkel, der seit Monaten versucht, seinen persönlichen Rachefeldzug gegen alle Andersdenkenden zu führen. &#8211; Bekennerschreiben im Internet hier Ein Ordnungswahn ... <a title="1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313516-positionen-ordnungsamt-im-fussgaengerdienst-17-brennende-autos-und-bekenntnisse-gegen-law-and-order-politik/" aria-label="Mehr Informationen über 1923-16 &#8211; Positionen: Ordnungsamt im Fußgängerdienst, 17 brennende Autos und Bekenntnisse gegen law and order-Politik">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17460" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png" alt="R94_Banner" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Hiermit übernehmen wir die Verantwortung für die Zerstörung der Autos des Ordnungsamtes in Berlin-Köpenick letzte Nacht. Wir setzen damit ein Zeichen gegen den Ordnungswahn innerhalb dieser Gesellschaft und senden eine Botschaft an den Law-and-Order Sheriff Henkel, der seit Monaten versucht, seinen persönlichen Rachefeldzug gegen alle Andersdenkenden zu führen. &#8211; Bekennerschreiben im Internet <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/185480" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Ein Ordnungswahn wie Erdogan? Wenn es brennt und zündelt und Autos in Flammen aufgehen, ist jetzt das Ordnungsamt gemeint. Eine Fokussierung, die in der linken Stadtguerilla Platz greift. Man möchte die Law-and-Order-Politik geißeln, was viele Linke als Vorschriftenfaschismus verstehen. Diese Kritik geht im Prinzip in Ordnung und wird von kritischen Bürgern mit Argwohn und Wut geteilt. Der Staat wächst sich aus zur Vorschriftenkrake mit einem miesepetrigen, nicht mehr erreichbaren Beamtentum im kleinlichen Komplettdurchgriff auf den (Wut)Bürger. Vorschriften, die Vorschriften. Sie müssen das verstehen. Ein Spießbürgerstreich.</p>
<p>Dass die gewählten Mittel nicht in Ordnung sind, ist keine Frage. Man zündet nicht Autos an. Viele Menschen sind verdrossen und tauchen vor dem übermächtigen Großklopsgebilde öffentliche Verwaltung ab. Rückzug ins Private. &#8222;Nur ja jetzt keinen Staat, bitte.&#8220; Das Ordnungsamt muss sich derweil leibesertüchtigen: Dass die Mitarbeiter jetzt zu Fuß laufen müssen, weil alle Autos brannten, hat etwas für die Gesundheit und spazieren gehen macht den Kopf frei: &#8222;Vielleicht um zu merken, was für einen bescheuerten Job sie machen&#8220; stellt ein Leserbriefschreiber (oben verlinkt) mehr als lakonisch fest. Der Hauptmann von Köpenick war schließlich Fußgänger.</p>
<p>Weiterführend<br />
Zutreffend ausgewertet: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/17-angezuendete-autos-in-berlin-linksextremisten-bekennen-sich-zu-anschlag-auf-ordnungsamt/13889450.html" target="_blank">Der Tagesspiegel zum selben Thema</a></p>
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		<title>1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 15:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;. Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren ... <a title="1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304615-positionen-zwiegespraeche-mit-gott-fotodestages/" aria-label="Mehr Informationen über 1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16862" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg" alt="Joerg´s Zwiegespräche mit sich selbst" width="650" height="401" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_-300x185.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/7pCk8VlFnUg?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant</p>
<blockquote><p>Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;.</p></blockquote>
<p>Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren Banalitäten ausplaudert. Doch das ist alles nur Software. Dass sich hinter einer Neuigkeit nichts Neues verbirgt, ist eine Binsenweisheit. Und dass die Amis gern auf der Oberfläche schliddern, auch.</p>
<p>Mit Timelines und News Boxen aber kann man Menschen auch in Verruf bringen. Etwa wenn aus Gründen einer funktionierenden Werbewirtschaft im Seitenbanner erklärt wird: Thomas Gotthal mag Romika-Schuhe. Und wer weiß, vielleicht bevorzugt er Elefantenschuhe? Gar nichts stimmt. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=5697">Alles falsch</a>.</p>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:12:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort ... <a title="1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198714-positionen-kann-mir-das-jemand-mal-uebersetzen-wer-kann-latein-mit-meinem-bin-ich-am-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7138" aria-describedby="caption-attachment-7138" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7138" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /><figcaption id="caption-attachment-7138" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort das große Geseihere (das &#8222;soziale Exkrement&#8220;) der Kommentatoren an. Wie auf Knopfdruck. Man kann nichts dagegen machen, außer über alles Stillschweigen zu bewahren. Um nicht im sozialen Netzwerk auf all zu große Asozialität zu treffen. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Divide et impere, teile und herrsche: Das Volk in Gruppen und Untergruppen aufzuteilen, um es (besser) zu beherrschen. Seit dem wir Zugriff auf das Internet haben, könnte eine gewinnbringende Strategie sein, es zu unterlassen. Ich bin mit meinem Latein da am Ende, bin über den Status eines gepflegten Asterix-Lesers nicht hinaus gekommen. Wer übersetzt mir das ins neue, größte Latinum: Teile bloß nicht und beherrsche Dich. Halt den Mund und &#8222;denk dir deinen Teil&#8220;, damit du überlebst, wenn alle anderen was zu seihern haben. Eine große Aufgabe: Nicht nur die Übersetzung. Ein Latinum-Sachverständiger darf mir den neu erwählten, ersonnenen Spruch gern als Kommentar zuposten oder via twitter mitteilen. Teile bloß nicht (alles) und beherrsche dich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(* z.B. facebook)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch ... <a title="1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197514-goldene-worte-goldene-tulpe-begehrte-auszeichnung-fuer-gute-leistungen-geht-heute-an-das-wort-ordnungswidrigkeit/" aria-label="Mehr Informationen über 1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" alt="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken</p></blockquote>
<p>Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch und Michel Kohlhaas antwortet: &#8222;Wer dreimal mit der Knute spricht, den zerrt man vors Verwaltungsgericht.&#8220; &#8211; Witz im Unwitz: Durch einen Schreibfehler der öffentlichen Verwaltung gilt der Bescheid bis zum Jahr 20013. Von wegen &#8222;ausgelaufen&#8220;. Ausgelaufene Kleinkläranlage? Igitt.</p>
<p><span id="more-15669"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15676" alt="Glück!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg" width="500" height="416" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck-300x249.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Die eingebildete Stärke der öffentlichen Verwaltung, in gutem Recht und für eine demokratische Gesellschaft zu arbeiten bzw. zu verwalten und ihre Eigendynamik in kraftstrotzendem Wort, Belehrung, Oberlehrerhaftigkeit und dämlich wirkender Attitüde: So wie vieles, was von Ämtern verfasst wird, aus nichtigem Anlass und gespickt mit Wortgerüsten, die den Sachverhalt aufplustern.</p></blockquote>
<p>Die (öffentliche) Verwaltung ist nicht (nichtöffentlich, auch nicht) &#8222;Diener dieses Staats&#8220; und seiner Bürger, sondern hat sich aufgemacht, die Menschen mit Vorschriften und mainstream-Sprech (Bescheide, Briefe, Korrespondenz) zu beherrschen. Schon am Beispiel von berlin.de, der Hauptstadt-Website, sieht man, wie hilflos die Auftritte der öffentlichen Verwaltung angelegt werden und wie unmöglich man sie sich schlicht einprägen kann.</p>
<p>Sein Wohnsitzfinanzamt in Berlin mit Website abzuspeichern, ist schwer. So lange URLs, wie berlin.de dafür braucht, benutzt wirklich niemand. So lang die URLs, so kurz der Verstand. Emailadresse gefällig? Pah, ohne mehrmaliges Nachfragen sind die Buchstaben, Strich- und Minusketten von aneinandergereihten Akronymen schlicht nicht zu verstehen. Wer sich diese nicht gewissenhaft in sein Adressbuch einspeichert, handelt unordentlich. Nein, ordnungswidrig. Denn Ordnung, was sich die Verwaltung ausdenkt und alles, was das nicht versteht, handelt ordnungswidrig. Jetzt ist es aufgeklärt. Bürger: Handelt ordentlich.</p>
<blockquote><p>Alles klar, Günni, machen wir! #Zurufe aus dem Publikum</p></blockquote>
<p>Wer einen Kraftwagen steuerlich richtig behandeln will, muss Steuergesetzgebung studieren und für einen selbstverständlichen alltäglichen Vorgang Nebenbuchführungen führen, deren Angemessenheit nicht mehr im Verhältnis steht zur Vorschrift selbst. Es ist die Vorschrift, die regiert: &#8222;Law rules&#8220;. Niemand ist noch in der Lage, Vorschriften eindämmend zu wirken, die Zahl der Regularien zu verringern und für eine Vereinfachung des Lebens zu streiten. Alles wird zerredet in nutzlosen Diskursen, die als Expertenwissen daher kommen.</p>
<blockquote><p>Die käufliche Republik: Man handelt frei von jeder Ordnung, um frei zu sein. Wird das Handeln wider diese Ordnung festgestellt, wird die Ordnungswidrigkeit festgestellt, von der man sich nur noch mit einem Ordnungsgeld freikaufen kann. Erst nach Eingang der Ordnungsstrafe ist die öffentliche Ordnung wieder hergestellt. Ob das in Ordnung ist?</p></blockquote>
<p>Für vieles aber braucht der Mensch nur einen klaren Kopf, Herz und &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220;. Der größte Fehler des Bürgers wäre es, solche Schreiben in all ihren kranken gedanklichen Verästelungen ansatzweise ernst zu nehmen.</p>
<p>Tut es einmal, aus Spaß: Die öffentliche Verwaltung würde sofort bankrott gehen und könnte die einfachsten Dinge nicht mehr regeln, wenn die Menschen diese Art von Belehrungen ernst und Drohgerüste wie diese mit Antwortbriefen ausführlich auseinander nähmen, mit der Folge, dass die öffentliche Verwaltung nun auch noch verpflichtet wäre, aus Rechtsgründen freilich, derartige &#8222;berechtigte Anfragen&#8220; schriftlich -rechtssicher- zu beantworten.</p>
<blockquote><p>Das Ziel dieses &#8222;zu ausführlichen Schwachsinns ist immer die Begrenzung, die Deckelung der Menschen auf eine vermeintlich richtige &#8222;bürgerliche Normgröße&#8220;, auf Passgerechtigkeit und Kontrolle über das Denken. Dafür bricht sich der Verwaltungsakt Bahn in sinnentleerten, textbausteinartigen Fragmenten für jede schon mal erlebte Eventualität. Das hat auch sein gutes: Man kann mit derlei &#8222;Textbibliothek&#8220; eben  hirnrissige Idioten als Mitarbeiter beschäftigen, die dafür nicht mehr näher nachdenken müssen, was sie tun. Prima.</p></blockquote>
<p>Es ist die Sprache, die vor vermeintlicher Ordnung strotzt, in der Ordnung ist, was öffentliche Verwaltung ausspricht und Unordnung alles, was öffentliche Verwaltung in ihrer Bräsigkeit und Piefigkeit stört. Geradezu widerlich, würde man dies noch weiter inhaltlich vertiefen und den ganzen Sachverhalt &#8222;ordentlich&#8220; einer öffentlichen Leserschaft darlegen. Hinter diesem Satz steckt nichts anderes als der verzweifelte Gedanke, Bürger zur Ordnung zu rufen, für was für einen nichtigen Anlass auch immer.  Zur Benutzung der obigen Kleinkläranlage übrigens, gibt es gar keine Alternative, denn wo das Grundstück liegt, ist nichts anderes als das: &#8222;Stand der Technik&#8220;. Ein überflüssiger Verwaltungsakt, daher. Dafür die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;, der Award für besonders gute Leistungen. Herzlichen Glückwunsch, Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;.</p>
<p>Gut gemacht. &#8211; Fazit? Halten wir säuberlich Ordnung in unserem Kopf, denn er legt die Gedanken für die Tat. Wenn wir diesen Zustand nicht akzeptieren möchten, so nennen wir die Ratio in unserer rechten Hirnhälfte (bei Linkshändern links) in Zukunft klar und deutlich &#8222;Wut&#8220;. Und lassen nicht zu, dass uns die piefigen Spießigen an ihre bürgerlichen Messlatten nageln. Howgh, ich habe gerochen. Und zwar den Braten, den zarten. Haben wir einen Riss im Hirn? &#8211; Eine Band, in der ich ca. 1986 mitmischte als Schlagzeuger, mit dem Namen &#8222;Minimaler Konsens&#8220; (kurz: MOK), hatten einen gleichlautenden Titel. War 1986 schon abzusehen, was die zwingende Folge all dessen wäre? Vermutlich.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/05-Riss-im-Hirn.mp3">05 Riss im Hirn</a><br />
<em><span style="color: #888888;">Musik: &#8222;Riss im Hirn&#8220; (Proberaum-Aufnahme ca. 1986, Berliner Band &#8222;Minimaler Konsens&#8220;)</span></em></p>
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		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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		<title>1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 09:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, ... <a title="1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15517" alt="Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg" width="650" height="604" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten-300x278.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben<br />
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann" target="_blank">Berlin-Kreuzberg</a> und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann &#8222;das gesagte Wort&#8220; sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 18:14:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr ... <a title="1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193014-positionen-die-leistungen-des-verwalters-und-was-der-eigentuemer-davon-wahrnimmt/" aria-label="Mehr Informationen über 1618-14 &#8211; Positionen: Die Leistungen des Verwalters &#8211; und was der Eigentümer davon wahrnimmt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sprengung AfE-Turm / Uniturm Frankfurt am Main inkl. Zeitlupe (02.02.2014)" width="825" height="464" src="https://www.youtube.com/embed/Ss21kAoVRj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms</p>
<blockquote><p>Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr die &#8222;Verwaltung durch eine von Einzelschicksalen losgelöste&#8220; Behandlung und Sichtweise. Durch eine große Verwaltungsfirma mit Sachbearbeitern, Gruppenleitern, Teams und vielen Wohnanlagen.</p></blockquote>
<p>In der Eingangshalle in der Wilmersdorfer Bundesallee hängt ein großes Plakat. Hier residiert die Präzisa, Zusatz &#8222;Die Verwalter&#8220;. Das ist eine große Bude, die Präzisa. Sagen wir, eine der größten &#8222;Verwalterbuden&#8220; Deutschlands. Über mehrere Etagen zieht sich die Präzisa hin. So ca. 400 Eigentümergemeinschaften beispielsweise werden von dort aus verwaltet.</p>
<p>Seit die Firma aus der Kantstr./Ecke Kudamm -am Zoofenster- umgezogen ist und die neuen Räume in der Bundesallee vor einigen Jahren bezog, ist wieder viel passiert. Viel von dem, was Eigentümer gar nicht wahrnehmen. Und einiges, das sich herumspricht.</p>
<p><span id="more-15386"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15387" aria-describedby="caption-attachment-15387" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15387" alt="Präzisa - Die Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-17.12_Praezisa.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15387" class="wp-caption-text">Präzisa &#8211; Die Verwalter</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob eine Verwaltung groß ist oder klein und was von beidem besser für die jeweilige Wohnanlage ist, who knows? Es kommt auf den Geschmack der Hauptbetroffenen an. Die subjektiv richtige, aufrichtige, persönliche und nachhaltige Betreuung von Eigentümeranliegen auch ohne Kenntnis der genauen Wohnungsnummer (Telefonische Rückfrage, etwas schnarrend: &#8222;Sind Sie Mieter? Oder Eigentümer?&#8220;)</p></blockquote>
<p>Eine solche &#8222;große Klitsche&#8220; (berolinisch für &#8222;großer Laden&#8220;) Präzisa zu nennen, hat schon was. Es beschreibt, was es sein soll. Und doch hat sich gerade alles geändert im Verlaufe der Jahre.</p>
<p>Die Gründung geht auf &#8222;Urvater Willy&#8220; zurück, dessen großes Verdienst es jahrzehntelang war, Mietwohnungen an verschiedenen Berliner Adressen umzuwandeln und über deren Verkaufspreis geschickt zu verhandeln. Nicht gerade wenige Berliner und Zugezogenen fanden über Willy Bendzko neue Wohnungen. &#8222;Berlin ist eine Mieterstadt&#8220;, gehörte zu den gern gesagten Weisheiten des &#8222;großen Alten&#8220;, der inzwischen nicht mehr ganz so aktiv ist.</p>
<p>Die Präzisa hat inzwischen einige Male die Federführung gewechselt. Geblieben ist die Idee, dass Leistungen des Verwalters in Berlin, Dresden, Erfurt, Hamburg, Leipzig und Potsdam nur teils sichtbar werden, während andere geschehen wie Wunder.</p>
<p>Das Plakat im Eingangsbereich des Bürogebäudes im ersten OG spricht insofern Bände und ist ein klassischer Eyecatcher, der einen gleich erst einmal zum Verweilen dort einlädt, zum Lesen, Sinnieren, Nachdenken und bigott werden.</p>
<p>Wenn das tatsächlich so ist, dass ein Großteil der Verwalterleistung eines Verwalterunternehmens von außen gar nicht sichtbar ist, dann &#8222;Gnade uns Gott&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Man ist einen Moment ergriffen. Um dann zur Tagesordnung zurück zu kehren. Aber der Eindruck, ja, der bleibt. Tucholsky hat mal behauptet: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon jemand vor Dir da! Du siehst es mit Stapfen im Schnee&#8230;., ja, so ist es.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=430">28 kg Beton und Ziegelsteine verzehrt die Steinlaus pro Tag</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=11454">Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht weit hinaus über&#8230;.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/191314-zeitgeist-vom-brust-rausholen-saeugen-stillen-milch-geben-und-was-die-kaffeehaus-chefin-anja-dazu-meint/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 13:03:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
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					<description><![CDATA[Du lieber Himmel, der Prenzlauer Berg war mal underground, schwul-lesbisch, alles, ich komm ja von hier. Jetzt setzen die sich hier im Pulk hin, holen ihre Euter raus und stillen die Kinder. Nicht dass die da mal &#8217;ne Decke drüberlegen oder so &#8211; neeeein, das soll jetzt aber auch wirklich jeder mitkriegen, dass sie ihr ... <a title="1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191314-zeitgeist-vom-brust-rausholen-saeugen-stillen-milch-geben-und-was-die-kaffeehaus-chefin-anja-dazu-meint/" aria-label="Mehr Informationen über 1601-14 &#8211; Zeitgeist: Vom Brust rausholen, säugen, stillen, Milch geben. Und was die Kaffeehaus-Chefin Anja dazu meint!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4656" alt="Kinderwagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderwagen.jpg" width="271" height="300" /></p>
<blockquote><p>Du lieber Himmel, der Prenzlauer Berg war mal <em>underground,</em> schwul-lesbisch, alles, ich komm ja von hier. Jetzt setzen die sich hier im Pulk hin, holen ihre Euter raus und stillen die Kinder. Nicht dass die da mal &#8217;ne Decke drüberlegen oder so &#8211; neeeein, das soll jetzt aber auch wirklich jeder mitkriegen, dass sie ihr Baby ernähren können, dass sie das hinkriegen mit vierzig oder wie alt die sind. Großes Getöse. Ick meine, das Wort &#8222;stillen&#8220; kommt ja wohl von STILLE. Aber dit raffen die einfach nicht, die Rinder. Ich hab schwule Stammgäste, die sehen das und sagen: Entschuldige, Tanja, mir wird schlecht, ich kann nicht mehr zu dir kommen, wenn die hier ihr ganzes Gehänge rausholen. Kann ick verstehen. Ick hab selber noch mal was Kleines bekommen, der ist jetzt fünf. (Anja Maiers <b>&#8222;Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern&#8220;</b> Bastei Lübbe Verlag. 256 Seiten. 8,99 Euro)</p></blockquote>
<p>Eine Zeit lang dienten Kinderwagen Brandstiftern als &#8222;Brandbeschleuniger&#8220;. Ob das daran lag? &#8211; Der Artikel trifft einen Nerv. Er steht in der TAZ. Und wird von hieraus gern weiter empfohlen. Nichts von wegen Pferde: Nicht Fohlen. Phohlen! <strong>Em!</strong></p>
<p><span id="more-15283"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15284" alt="_stillen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen.jpg" width="450" height="296" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/stillen-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>&#8222;Wie immer, Holger? Wie immer. An der Kaffeemaschine stehend, erklärt sie ihm, worüber sie gesprochen hat. Holger erzählt daraufhin, dass er gerade eine neue Wohnung sucht. Er wohnt in einem Hinterhaus, das direkt auf einen Innenhof mit Spielplatz hinausgeht. Ick halte dit Jeschreie nich mehr aus, sagt er, dreißig Jahre bin ick hier, aber jetze is jut &#8211; ick zieh nach Charlottenburg. Da isset ruhig. Die Chefin nickt.&#8220; (Zitat, wie vor)</p>
<p>Hier kann man <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Lassen-mich-durch-Mutter-Bestimmerkindern/dp/3404602994#reader_3404602994" target="_blank">probelesen&#8230;.</a>(bei Amazon)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kaffeehauschefin: <a title="externer Link" href="http://m.taz.de/!79576;m/" target="_blank">Gefühlte Macke Macchiato: Was die Kaffeehauschefin über ihre Kundschaft im Prenzelberg sagt&#8230;.</a></li>
<li>Prenzlauer Berg: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">Vom Bashing, Prokrastinieren und &#8230;den Prenzelberger Schwaben!</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 09:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[David]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Outlook]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Tobit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist jegliches Private eine &#8222;rosa Cloud&#8220;, auf der man sitzt, bzw. pinkfarben? Wer Computerprogramme für private Sachen einsetzt, hat schon mal weniger Zeit fürs Privatleben. Denn Verwaltung stiehlt einem Zeit, Lebenszeit. Alltagsfragen: &#8222;Warum nur ist in meinem neuen OUTLOOK 2013 die Kategorie &#8222;PRIVAT&#8220; auf lila eingefärbt? &#8211; Und -hach-, sie wurde am 10.12.1965 geboren, das ... <a title="1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/189613-sinnfragen-die-benutzung-von-outlook-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1584-13 &#8211; Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" alt="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_3122" aria-describedby="caption-attachment-3122" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3122" alt="Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg" width="600" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3122" class="wp-caption-text">Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist jegliches Private eine &#8222;rosa Cloud&#8220;, auf der man sitzt, bzw. pinkfarben? Wer Computerprogramme für private Sachen einsetzt, hat schon mal weniger Zeit fürs Privatleben. Denn Verwaltung stiehlt einem Zeit, Lebenszeit.</p></blockquote>
<p>Alltagsfragen: &#8222;Warum nur ist in meinem neuen OUTLOOK 2013 die Kategorie &#8222;PRIVAT&#8220; auf lila eingefärbt? &#8211; Und -hach-, sie wurde am 10.12.1965 geboren, das war ein Montag, AHA! Jedenfalls ist sie kein SONNTAGSKIND. Was wäre mir entgangen, hätte ich eine andere Adressverwaltung in Benutzung genommen? <a href="https://www.facebook.com/hashtag/sinnfragen" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}">#Sinnfragen</a></p>
<p>Die andere Sache ist: Macht es Sinn, Outlook 2013 zu benützen? Darauf bislang noch keine Antwort, erster Eindruck: Ist viel besser geworden. Früher war nicht alles besser. Manches ist erst mit der Zeit besser geworden. Die Zusammenarbeit mit dem Team &#8222;Smart Phone&#8220;, Tablett-PC jedenfalls funktioniert viel besser, als es die früher benützte Software DAVID von tobit bewerkstelligte. Der pure Wahnsinn: Menschen schauen sich auf redtube Pornos an. Andere, wie hier <a title="externer Link" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streaming-Abmahnungen-schrecken-Internet-Nutzer-auf-2062918.html" target="_blank">auf heise.de</a>, fragen sich: &#8222;inwieweit Pornofilme überhaupt eine für den Urheberrechtsschutz erforderliche Schöpfungshöhe genießen?&#8220; &#8211; Die Sache ist doch klar: Wenn schon, dann, zumindest nach einer Weile redtube,  Schöpfungstiefe! Bzw. Erschöpfungstiefe. Klara Fall.</p>
<p>Normal ist das alles nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Argusaugen]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst: Etwas mit Argusaugen beobachten bedeutet: etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten, etwas nicht aus den Augen zu lassen. Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen ... <a title="1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187313-mythologie-etwas-mit-argusaugen-beobachten/" aria-label="Mehr Informationen über 1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3510 " alt="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" width="640" height="491" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst:</p>
<p>Etwas mit <b>Argusaugen</b> beobachten bedeutet:</p>
<ul>
<li>etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten,</li>
<li>etwas nicht aus den Augen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen Argos (latinisiert <i>Argus</i>) bewachen. Sie wollte so verhindern, dass es zu Schäferstündchen zwischen Zeus und Io kam. Argus hatte hundert Augen, von denen jeweils ein Teil schlief, während der Rest wachte. So konnte er Io immer im Auge behalten. Auf Befehl des Zeus schläferte der Götterbote Hermes Argus ein und tötete ihn. Seine hundert Augen überführte Hera in das Federkleid des Pfaus.</p>
<p>(Vollständig zitiert aus Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argusaugen" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Watch! Etwas mit Argusaugen zu beobachten, gefällt mir als Idee. Allerdings auch nicht in einem &#8222;argwöhnischen Sinne&#8220;, das strengt an. Mit einem lachenden und zwei weinenden? Oder umgekehrt? Für den Moment unwichtig, ich überlege es mir noch. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 08:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[gnogongo.de]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gleim]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;) Von Richard Gleim, Düsseldorf (Gastbeitrag) Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im ... <a title="1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186813-positionen-vom-muessen/" aria-label="Mehr Informationen über 1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" alt="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p></blockquote>
<p>Von <strong>Richard Gleim</strong>, Düsseldorf (Gastbeitrag)</p>
<p>Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im Befehlston besonders gute Chancen, ernst genommen und befolgt zu werden.</p>
<p>„Sie müssen wöchentlich den Rasen schneiden!“, tönt es aus allen Rohren. Das ist natürlich Humbug. Man muss gar nichts. Was passiert denn in der Wildnis? Die Wildnis kennt keine Rasenmäher. Allerdings gäbe es in der Gegend, in der ich das schreibe, auch keine Grasflächen sondern dichten Wald.</p>
<p><span id="more-14983"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5973" aria-describedby="caption-attachment-5973" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5973" alt="Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5973" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!</figcaption></figure>
<p>Ist man so bescheuert, in der Tradition alter Fürstenherrlichkeit auch einen Rasen pflegen zu wollen, sollte man es sich leisten, dem entsprechend Personal zu halten und zu bezahlen. Dann kann man despotengleich ein ‚Muss’ aussprechen. Man kann aber auch, will man nicht nur auf Bäume und Sträucher gucken eine Wiese gedeihen lassen oder sogar eine Blumenwiese. Die einfach wachsen zu lassen und zu sehen, was sich da ansiedelt, blüht und gedeiht, ohne dass man großartig eingreift, ist einfach spannend. Das erreicht ein auf einen grünen Anstrich reduzierter Rasen, die langweiligste und unterste Stufe der gärtnerischen Möglichkeiten, nie.</p>
<p>So eine Wiese macht es jeden Tag lohnend, raus in den Garten zu gehen und nicht nur Gräser und Blumen sondern auch schwirrende und laufende Insekten, Käfer, Vögel, Spitzmäuse, Raupen und Würmer und Schmetterlinge zu erleben. Da muss nicht gedüngt und nicht gegossen werden. Gerade an trockenen Stellen siedeln sich die buntesten Blumen an. Die einjährigen Pflanzen, solche, die sich jede Jahr neu aussähen, gedeihen gerade an trockenen Stellen, sind sie doch Steppenbewohner. Was dort an Leben in den Garten einzieht, ist der Betrachtung wert und unterhaltsam ist es auch.</p>
<figure id="attachment_14987" aria-describedby="caption-attachment-14987" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14987 " alt="Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg" width="576" height="572" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-300x297.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14987" class="wp-caption-text">Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p>Keiner von uns muss den Anweisungen der als Ratgeber getarnten kleinen Despoten im Fernsehen, im Radio, in Zeitungen, in Magazinen und in Büchern folgen. Dies umso weniger, als diese nicht selten der verlängerte Arm der Gerätehersteller und Chemiewichtel sind.</p>
<p>„Bäume und Sträucher muss man schneiden.“ Muss man nicht. Die Wildnis kennt keine Sägen und keine Scheren. Da gibt es Rehe, die Pflanzenspitzen fressen und schon mal die Rinde junger Bäume und Sträucher abschälen, Bären, die sich an der Rinde scheuern und diese auch schon mal abkratzen und verletzen, Biber, die Bäume fällen. Solches geschieht jedoch nicht, um die Pflanzen zu pflegen sondern gilt der Ernährung und dem Bau von Unterkünften. Und doch gedeiht die Wildnis prächtig. Wenn es heute zu übermäßigem Wildverbiss in den Wäldern kommt, hängt das u.a. damit zusammen, dass wir zu einer bestimmten Zeit meinten, die Wölfe, Luchse und Bären, viele Greifvögel usw. ausrotten zu müssen. Unsere Wälder sind eben keine Wildnis sondern Artefakte bis hin zu Fichtenplantagen zum Nutzen Weniger.</p>
<p>„Man muss die Obstbäume so oder so schneiden.“ Ja, wenn man eine Obstplantage bewirtschaftet und man einen hohen Quadratmeterertrag bestimmter Qualitäten erzielen will, dann empfiehlt es sich, diese Bäume oder Sträucher in gewisser Weise zu beschneiden. Man muss keine Obstbäume anpflanzen und wenn, dann muss man nicht das Spindelobst, jene Bäumchen, die nicht ohne Stütze stehen können, deren Leben so kurz ist, weil das Zusammenspiel von Unterlage und Edelreis gerade noch reicht, dass überhaupt etwas wächst aber vor allem dazu dient, das Bäumchen schnell zu vergreisen, so dass es schon im zweiten Jahr trägt. Solche Bäumchen muss man dann tatsächlich zurechtstutzen, weil ansonsten der Apfel an den schwachen aber etwas zu langen Ästchen, dieses abbrechen lässt.</p>
<p>Man muss den Rasen in bestimmten Abständen vertikutieren. Oh ja. Das muss man, will man so ein herrlich verschrobenes Wort von leichter Hand und wichtigtuerisch über die Zunge rollen lassen, in der Auffassung, damit seine tumben Nachbarn beeindrucken zu können. (oder zu müssen?)</p>
<p>Will man einen Golfplatz anlegen, dann ergeben sich in der Tat Notwendigkeiten der Rasenpflege, die, folgt man dem Willen, ein Muss darstellen. Ausschlaggebend ist jedoch der Wille und nicht das Müssen.</p>
<p>Der Gipfel der Vorschriften wird in Kleingärten erreicht. Es gibt sogar, wir befinden uns in Deutschland, ein Kleingartengesetz.</p>
<p>Bei den von den Medien vermittelten Anweisungen handelt sich aber fast ausnahmslos um Anweisungen, die einen nebulösen Willen, der nie erörtert wird, voraussetzen. Dort heißt es eben nicht, wenn Sie das und das wollen, empfiehlt es sich, das und das zu tun, dem dann eine Begründung folgt. Hier wird ein meist rigider Wille als Allgemeinplatz vorausgesetzt.</p>
<p>Man muss Rosen im Herbst stutzen und im Frühjahr bei beginnendem Austrieb auf 5 oder 7 Augen zurückschneiden. So ein Blödsinn. Warum soll meine Rose nicht tausend Jahre während einfach nur wachsen und einen prächtigen Busch oder sogar Baum bilden? Warum soll ich nicht heute eine Rose pflanzen, so ich will, und mir voller Spannung ansehen, was für ein struppiges oder großartiges Gebilde in 50 Jahren daraus geworden ist?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rainald Grebe &amp; die KdV - Böses CO2" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/mdABbcEtd1U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Böses CO2 &#8211; Rainald Grebe &amp; die Kapelle der Versöhnung (aus CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p>
<p>Das seien nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie wir nahezu sekündlich belehrt werden und das auf eine geradezu ungeheuerliche, nämlich im Befehlston gehaltene Weise.<br />
Da ist es kein weiter Weg hin zu einer Anweisung, ich müsse die CDU, die SPD, Die FDP, die Grünen oder Violetten wählen. Ich kann z.B. die CDU wählen, wenn ich von mangelndem Datenschutz profitiere, wenn ich es richtig finde, dass meine Interessen oder mein Anwesen oder was auch immer von einer Armee im Inneren geschützt sein müssten. Solche Sachen. Wenn ich das meine, empfehlen sich Merkel, Schäuble, von der Leyen und Co.</p>
<p>Da ich das Alles aber nicht will und es mir in erster Linie darauf ankommt, dass ich atmen kann, ich möglichst viel Freiheit = Verantwortung genießen kann und meine Daten eben nicht Profiteuren in die Hände fallen und mir Demokratie etwas wert ist und die despotischen Tendenzen einer Frau Merkel verhasst sind, werde ich die Piraten wählen.</p>
<p>Andere haben da ganz andere Vorstellungen und wählen eben Parteien und Personen, von denen sie etwas ganz Anderes erwarten. Jedem sein Wille. Doch meist wählt der gepeinigte Bürger ein, so meint er, kleineres Übel. Viele sind halt mit sehr wenig zufrieden. Das ist auch eine Tugend, sagt man.</p>
<p>Die Welt dreht sich weiter und die Gravitation hält uns fest am Boden. Apropos Boden. Auf den sollten wir achten, meine ich mal als alter Gärtner. In terra radices.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7192">Gnogongo liegt weder am Kongo, noch Hutu in Tootsie&#8230;.</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Richard Gleim, Düsseldorf, ist ein feinsinniger Mann mit präziser Beobachtungsgabe und einem &#8222;fotografischen Gedächtnis&#8220;. Sein sehr lesenswertes Blog heißt &#8222;<a title="externer Link" href="http://gnogongo.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">gnogongo.de</span></a>&#8222;.)</span></p>
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		<title>1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2013 09:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Korrekturhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Office]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Office-Anwendungen lassen mir immer wieder neue Ausdeutungen meiner beruflichen Wirklichkeit zuteil werden. Hier das Wort #Wohnungseigentümer Nicht alle kann man ganz ernst nehmen. Wohnungseigentümer sind keine &#8222;Wohnungseigentumore&#8220;. Mitnichten. Manche von ihnen vielleicht &#8222;Wohnungseigentuner&#8220;. Das sind diejenigen, die nur ihre Meinung gelten lassen. Menschen mit einem eigenen Radio im Kopf. Dem Tuner. Stay tuned. Immer ... <a title="1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182913-korrekturhilfe-zu-wohnungseigentumer-gibt-es-interessante-alternativen-in-der-korrekturhilfe/" aria-label="Mehr Informationen über 1517-13 &#8211; Korrekturhilfe: Zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220; gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14730" aria-describedby="caption-attachment-14730" style="width: 409px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14730" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Wohnungseigentümer&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor.jpg" width="419" height="373" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor.jpg 419w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wohnungseigentumor-300x267.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px" /><figcaption id="caption-attachment-14730" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Wohnungseigentümer&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Meine Office-Anwendungen lassen mir immer wieder neue Ausdeutungen meiner beruflichen Wirklichkeit zuteil werden. Hier das Wort #Wohnungseigentümer</p></blockquote>
<p>Nicht alle kann man ganz ernst nehmen. Wohnungseigentümer sind keine &#8222;Wohnungseigentumore&#8220;. Mitnichten.</p>
<p>Manche von ihnen vielleicht &#8222;Wohnungseigentuner&#8220;. Das sind diejenigen, die nur ihre Meinung gelten lassen. Menschen mit einem eigenen Radio im Kopf. Dem Tuner. Stay tuned. Immer hübsch ordentlich eingetuned. Die größten Probleme von Wohnungseigentümern sind ihre &#8222;Wohnungseigenturme&#8220;, Denkgebilde, die wie Komplexe ausgebaut sind zu hohen Problemgebirgen. Elfenbeintürme im Trüben.</p>
<p>Die Unzufriedenen unter ihnen sind &#8222;Wohnungssuchende&#8220;. Weil sie weg wollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>auf facebook: <a title="externer Link" href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3958907853799.166389.1313356867&amp;type=1&amp;l=eb9969bf26" target="_blank">Mein Ordner &#8222;Korrekturhilfen&#8220; mit weiteren Beispielen</a></li>
</ul>
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		<title>1469-13 &#8211; Positionen: Wie lange es sich zu leben lohnt, weiß Peter Greenaway, Filmregisseur</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/178113-positionen-wie-lange-es-sich-zu-leben-lohnt-weis-peter-greenaway-filmregisseur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Greenaway]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Statement. Und dazu die Musik aus dem Soundtrackt &#8222;The Cook The Thief His Wife &#8230;&#8220; hören, Michael Nyman hat ihn komponiert. Gänsehaut.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14368" aria-describedby="caption-attachment-14368" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14368" alt="Ausriss aus &quot;DER SPIEGEL&quot; #Peter Greenaway" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4891.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14368" class="wp-caption-text">Ausriss aus &#8222;DER SPIEGEL&#8220; #Peter Greenaway</figcaption></figure>
<p>Ein Statement.</p>
<p>Und dazu die Musik aus dem Soundtrackt &#8222;The Cook The Thief His Wife &#8230;&#8220; hören, Michael Nyman hat ihn komponiert. Gänsehaut.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/173413-lied-des-tages-all-die-liedl-von-johannes-kersthold/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 13:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
		<category><![CDATA[alla breve]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kersthold]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben genießen &#8222;alla breve&#8220;! Andreas Kersthold ist ein Berliner Musiker am Klavier, am Synthesizer und ansonsten weltweit unterwegs. Ein Berliner Urgestein der Berliner Musikerszene. Das Stück &#8222;All die Lied´l&#8220; ist eine gekonnte wortspielerische Reminiszenz an den totalen Buy Out unserer einstigen Ideale vom schönen Einkauf, eine in Honkytonky-Manier dargebrachte Ermunterung, über das gegenwärtige Stadium ... <a title="1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/173413-lied-des-tages-all-die-liedl-von-johannes-kersthold/" aria-label="Mehr Informationen über 1422-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;All die Lied´l&#8220; von Johannes Kersthold">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F73084549" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p>Das Leben genießen &#8222;alla breve&#8220;!</p></blockquote>
<p>Andreas Kersthold ist ein Berliner Musiker am Klavier, am Synthesizer und ansonsten weltweit unterwegs. Ein Berliner Urgestein der Berliner Musikerszene. Das Stück &#8222;All die Lied´l&#8220; ist eine gekonnte wortspielerische Reminiszenz an den totalen Buy Out unserer einstigen Ideale vom schönen Einkauf, eine in Honkytonky-Manier dargebrachte Ermunterung, über das gegenwärtige Stadium unserer Lebensqualität noch einmal nachzudenken.</p>
<p>Und sich weniger darüber aufzuregen, wenn die Nachbarin in der Wohnung ihre Tanzschritte &#8222;alla breve&#8220; übt. Sich stattdessen mit ihr zu freuen, dass überhaupt noch jemand tanzt. Wie bitte? Wer´s nicht versteht, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alla_breve" target="_blank">schlägt hier nach</a>. Der Begriff ist allerdings nicht ganz selbsterklärend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.kersthold.de/" target="_blank">Die Homepage von Johannes Kersthold</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171913-lied-des-tages-valenteano-singt-your-song-von-elton-john/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 09:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Valenteano]]></category>
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					<description><![CDATA[[soundcloud url=&#8220;http://api.soundcloud.com/tracks/83964419&#8243; params=&#8220;&#8220; width=&#8220; 100%&#8220; height=&#8220;166&#8243; iframe=&#8220;true&#8220; /] Die allergrößten Piraten aller Zeiten trugen nie Augenbinde. Einer von ihnen ist der &#8218;bro in Spirit&#8216; von Captain Johnny Depp Ralph VALENTEANO. Der Musiker ist auf der Suche nach gefangenen Seelen und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft: mit Musik, die berührt. Ralph VALENTEANO hat den Song &#8222;Your ... <a title="1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171913-lied-des-tages-valenteano-singt-your-song-von-elton-john/" aria-label="Mehr Informationen über 1407-13 &#8211; Lied des Tages: VALENTEANO singt &#8222;Your Song&#8220; von Elton John">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[soundcloud url=&#8220;http://api.soundcloud.com/tracks/83964419&#8243; params=&#8220;&#8220; width=&#8220; 100%&#8220; height=&#8220;166&#8243; iframe=&#8220;true&#8220; /]</p>
<blockquote><p>Die allergrößten Piraten aller Zeiten trugen nie Augenbinde. Einer von ihnen ist der &#8218;bro in Spirit&#8216; von Captain Johnny Depp Ralph VALENTEANO. Der Musiker ist auf der Suche nach gefangenen Seelen und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft: mit Musik, die berührt.</p></blockquote>
<p>Ralph VALENTEANO hat den Song &#8222;Your song&#8220; neu aufgenommen. Der Song ist Elton John´s Song und dafür bekannt. Aber auch Al Jarreau hat ihn gegeben. Und da klingt er eigentlich noch besser, als in der Originalversion. Leicht ist der Song nicht: Ralph VALENTEANO singt ihn sehr schön, wie geschaffen, um das Osterfest zu zelebrieren: So dick die Schneedecke auch trägt. Unter dem wachsweichen Schneebett machen sich schon die Osterglocken breit. Vermutlich.</p>
<p>&#8222;The german Winterdienst&#8220; arbeitete auch diese Saison summa summarum unzufriedenstellend. Bleiben wir also lieber drin und hören anstatt auszugehen, Herrn VALENTEANO zu, der die Königsdisziplin der Rezitation bravourös meistert, oder amourös? Verliebt in Elton John? Warum nicht? Elton John wurde einmal gefragt, ob es ihm etwas ausmache, dass zu seinen Songs die Menschen miteinander ins Bett gehen? Wenn´s aber schee is! Haha&#8230;.liebe Liebenden: Öffnet die Herzen und herzt die Öffnungen! (Zitat Lilo Wanders)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp anstatt Osterei: <a title="externer Link" href="http://www.thegreatpirates.com/" target="_blank">Hier findest Du die Homepage von Ralph Valenteano</a></li>
<li>Hintergründig: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valenteano" target="_blank">Die deutsche Wikipedia über Ralph Valenteano</a></li>
<li>Verfluchtes Wetter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8021">&#8222;The german Winterdienst&#8220;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[#HausundGarten]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fermate]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan C. Dralle]]></category>
		<category><![CDATA[Pfennigartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wucherpfennig]]></category>
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					<description><![CDATA[Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die Fermate (ital. fermare: anhalten) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten) &#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. ... <a title="1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/" aria-label="Mehr Informationen über 1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10915" aria-describedby="caption-attachment-10915" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10915" alt="Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10915" class="wp-caption-text">Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die <b>Fermate</b> (ital. <i>fermare</i>: <i>anhalten</i>) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten)</p></blockquote>
<p>&#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. Dralle. An den ich denke, weil mich eine Formulierung anderswo erinnert, jemand schreibt: &#8222;Warum wurde an Pfennigartikeln wie einer Dichtung und Abdeckungen gespart&#8230;&#8220;. Dralle ist Gartenbau-Unternehmer, hat mit der Sache gar nichts zu tun. Aber die Diskussion über Werthaltigkeit, die hatte hier schon mal Spuren hinterlassen. Ich denke: &#8222;Sind eigentlich &#8222;Pfennigartikel&#8220; seit Anfang 2002 im Wert adäquat der EURO-Umstellung im Wert gestiegen? Und warum hat sich der Begriff &#8222;Centartikel&#8220; im Volksmund noch nicht durchgesetzt? Was ist eigentlich aus dem guten, alten Wucherpfennig geworden? Ist jetzt den Euro nicht wert, wer den Cent nicht ehrt?&#8220; #Fragen, offene</p>
<p>Da die Fragen offen sind, brauchen sie jetzt nicht geklärt zu werden. Sie erleiden in ihrem geparkten Zustand eine Aufklärungs<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fermate" target="_blank">fermate</a>. Mit längerem Haltebogen. Wenn auch unsere Ungeduld auf Sport-Flitzebogen&#8230;.seid duldsam: Ich hab´s aufgeschrieben, das kommt nicht weg. Und weil es Kunst ist, darf das auch nicht weg. Das klären wir &#8222;gleich morgen&#8220;. Vielleicht fällt mir an einem anderen Tag dazu etwas Sinnvolles ein. Wenn nicht, ist übermorgen auch noch ein Tag. Dralle übrigens ist ein &#8222;Garten-Kolumner&#8220; bei der Süddeutschen Zeitung. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Weggelotst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10914">Was gut ist, kostet Geld: Über Tulpentruppen, Tiny Tim &amp; Philosophie</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/" target="_blank">Jonathan C. Dralle, Boris Becker und eine ganz besondere Gartentruppe</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/home/83">Jonathan C. Dralle, der Garten-Kolumner im &#8222;Hortus Conclusus&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170913-unwort-des-jahres-zum-unwort-des-jahres-2013-schlagen-wir-stobern-vor-telekom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 20:25:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik Wer der ... <a title="1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170913-unwort-des-jahres-zum-unwort-des-jahres-2013-schlagen-wir-stobern-vor-telekom/" aria-label="Mehr Informationen über 1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik</p></blockquote>
<p>Wer der TELEKOM eine Email schreibt, hat erst mal erhöhtes Postaufkommen. Dieses nennt man &#8222;AutoReply&#8220;. Große Chancen, zum Unwort des Jahres 2012 gewählt zu werden, hat nach reiflicher Überlegung das Wort &#8222;stöbern&#8220;. Es ist ein &#8222;AutoReply&#8220; und jeder Emailversender bekommt es sofort, und das heißt: Ohne nachzudenken!, Zitat: <strong>&#8222;Herzlichen Dank für Ihre E-Mail an die Telekom. Wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen, sodass Sie so schnell wie möglich eine Antwort von uns erhalten. Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten: Unter <a href="http://www.telekom.de" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">www.telekom.de</span></a> halten wir interessante Informationen für Sie bereit.&#8220;</strong> &#8211; Wir fassen zusammen: Soviel Zeit (zu stöbern) ist gerade noch.<br />
Ach ja? &#8211; Nicht etwa, dass das Telefon nicht funktioniert oder die Internetleistung nicht zufriedenstellend arbeitet? Hier waren Textredakteure am Werk wie Dünnbrettbohrer, so scheint es. Das Feld &#8222;richtige Kommunikation&#8220; ist ein weites Feld. Und die Aufforderung zum Stöbern eine nachgerade ungeeignete Formulierung für Unternehmen, deren Leistung in diesem Schriftverkehr in Rede steht. Warum sonst würde sich wohl ein Kunde dieses Unternehmens dort melden?</p>
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		<title>1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 12:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen. Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn ... <a title="1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168713-positionen-auszug-aus-den-nebenbei-erwirkten-versicherungsbedingungen-mastercard/" aria-label="Mehr Informationen über 1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9592" aria-describedby="caption-attachment-9592" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9592" alt="Investitionsbank Berlin - Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9592" class="wp-caption-text">Investitionsbank Berlin &#8211; Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen.</p></blockquote>
<p>Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn er sich eine Kreditkarte beantragt, ist in vielerlei &#8222;Kleingedrucktem&#8220; allenfalls versehentlich zu lesen. Niemals aber besteht die Absicht desjenigen darin, derartige &#8222;Nebenkriegsschauplätze&#8220; mit zu vergegenwärtigen. Die Karte selbst exisitiert schon seit vielen Jahren, doch was damit alles möglich ist, überrascht. Zumindest wenn man sich das &#8222;Kleingedruckte&#8220; bei passender Gelegenheit wieder einmal querliest. Ein willkürlicher Auszug des Grotesken:</p>
<p><span id="more-13706"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7713" aria-describedby="caption-attachment-7713" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7713" alt="Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) - Aussteigen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg" width="720" height="632" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme-300x263.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7713" class="wp-caption-text">Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) &#8211; Aussteigen!</figcaption></figure>
<p>Die Europäische Reiseversicherung AG bestätigt den Versicherungsschutz für den Kreditkarteninhaber der MasterCard &#8222;CorporateWorld&#8220;. Es gibt eine Dienstreise-Krankenversicherung (Teil A), die Soforthilfe-Versicherung für Dienstreisen (Teil B) und die Dienstreise-Unfallversicherung (Teil C). Der Dienstreisende mit der Kreditkarte muss sich nach seinem Verkehrsunfall nur noch daran erinnern, nicht nur den Geschäftsbereich Versicherungen des Firmenportfolios durchsehen. Er muss auch vergegenwärtigen, dass sogar die Kreditkarte Versicherungsrelevanzien vorweisen kann.</p>
<p>Noch schwieriger dürfte bei Zeiten herauszufinden sein, ob diese Art &#8222;kostenloser Obendrauf-Dreingaben&#8220; im Zeitpunkt des Schadens überhaupt noch greift? Insofern ist bereits die Verwaltung von erlangbarem Basiswissen über versehentliche Mitversicherungs-Tatbestände nicht ohne höhere Anforderungen an das Personalbüro, dass dieses nur versehentlich als Wissen und Vertragsbestand mit abgreifen kann. Eher werden derartige &#8222;Globuli&#8220; vermutlich nie geltend gemacht, weil sich &#8222;keine Sau&#8220; daran erinnern kann, wenn relevante Schadeneintritte erfolgen&#8230;</p>
<p>Das wird jetzt allerdings weltweit anders, denn gesichtspunkte.de blökt (neues Wort für &#8222;bloggt&#8220;) es jetzt lautstark heraus: Töröhhhh! Benjamin Blümchen läßt grüßen.</p>
<p>Für den juristischen Laien ist auch wenig greifbar, ob diese &#8222;freiwilligen Versicherungstatbestände&#8220; sich wieder verflüchtigen, wenn sich das für das Konzerngeschäft der Kreditkarten-Ausgabestelle nicht mehr rechnet? &#8211; Andererseits muss es ja so interessant sein, so zumindest die Vermutung, als das Versicherungskonzerne hier ein &#8222;internationales Zubrot&#8220; erhalten. Deutlich ist: Wenn derartige Versicherungen sich aus den Mitgliedsgebühren der Kreditkartenunternehmen speisen würden, so bestände der Versicherungsbeitrag selbst im Kern nur aus ein paar Erdnüssen: peanuts.</p>
<p>Krankenversicherung (Summe 1.000.000,- €, Selbstbehalt 50,- €), Soforthilfe-Versicherung (ohne Begrenzung, für Beistandsleistungen auf Reisen und Rücktransportkosten) und Unfallversicherung (premium für &#8222;Tod&#8220; 150.000,-, Invalidität 250.000,- €, classic für &#8222;Tod&#8220; 50.000,- €, Invalidität 100.000,- €): Es wäre doch schön, wenn derartige &#8222;Erlebensfälle&#8220; (einschl. des Todesfalls) mal transparent nachlesbar wären. Wer auf Dienstreisen derartiges &#8222;erlebt&#8220;, sieht sonst niemals wieder das Tageslicht. Sogar &#8222;bei Verspätungen auf Dienstreisen&#8220; (Teil D) und &#8222;Autoreise schutz auf Dienstreisen&#8220; (Teil E) ist im Schadenfall im &#8222;premium-Bereich der Kreditkarte&#8220; etwas abzugreifen. Von wegen &#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben&#8220;.  Für &#8222;premium und classic&#8220; hingegen gilt eine &#8222;Mietwagen-Rechtsschutzversicherung auf Dienstreisen&#8220; (Teil F).</p>
<blockquote><p>Ein Kredit (latein. credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“) ist die Gebrauchsüberlassung von Geld oder vertretbaren Sachen auf Zeit. &#8230; Daneben bedeutet „bei jemandem Kredit haben“ auch „etwas gut zu haben“ im Sinne von Vertrauen genießen, dass man zahlungsfähig und damit kreditwürdig sei. Diese wirtschaftliche Wertschätzung umfasst auch die Geschäftsehre. Gefährdet jemand den Kredit eines anderen durch die Behauptung von Tatsachen, die der Wahrheit zuwider sind, haftet er für den daraus entstehenden Schaden. (Quelle: Deutsche Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kredit" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Richtig ist aber unbestritten: Dieses Versicherungspaket hat bis heute trotz mehr als 10-jähriger Mitgliedschaft noch niemand ernstlich bemerkt und zweitens erst recht nicht in Anspruch genommen. Versicherungsnehmer ist übrigens auch die Bank und nicht etwa der Kreditkarteninhaber. Besonders schöne Klauseln sind auszugsweise auch diese:</p>
<blockquote><p>Es besteht jedoch Versicherungsschuiz, wenn die<br />
versicherte Person auf Dienstreisen im Ausland überraschend<br />
von einem Krieg- oder Bürgerkriegsereignis betroffen wird. Dieser Versicherungsschutz erlischt am Ende des siebten Tages nach Beginn eines Krieges oder Bürgerkrieges.</p></blockquote>
<p>Sogar das Koma ist vertraglich geregelt:</p>
<blockquote><p>Fällt die versicherte Person infolge eines Unfalls in ein Koma, so erstattet die EUROPÄISCHE für die Zeit dieses Zustands zusätzlich zu den vorstehenden Leistungen wöchentlich € 100,-, höchstens jedoch für 52 Wochen.</p></blockquote>
<p>Gerade für jüngere Personen ist diese Klausel also nicht ohne Reiz. Findet doch bekanntlich das Koma saufen gerade bei dieser Personengruppe regen Zuspruch.</p>
<p>Ausschluss des Nachweises einer höheren oder geringeren Invalidität &#8211; bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit<br />
eines Armes im Schultergelenk . . . 70 Prozent<br />
eines Armes bis oberhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 65 Prozent<br />
eines Armes unterhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
einer Hand im Handgelenk . . . . . . 55 Prozent<br />
eines Daumens . . . . . . . . . . . . . . 20 Prozent<br />
eines Zeigefingers . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
eines anderen Fingers . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
eines Beines über der Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 70 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
eines Beines bis unterhalb<br />
des Knies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Unterschenkels . . . . . . . . . . . 45 Prozent<br />
eines Fußes im Fußgelenk . . . . . . . 40 Prozent<br />
einer großen Zehe . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
einer anderen Zehe . . . . . . . . . . . . 2 Prozent<br />
eines Auges . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
des Gehörs auf einem Ohr . . . . . . 30 Prozent<br />
des Geruchs . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
des Geschmacks . . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent</p>
<p>Guter Geschmack ist also versicherbar. Körperextremitäten sind es ohnehin. Was David Beckham kann, darf der Kreditkarteninhaber mithin erst recht.</p>
<p>Wir fassen also noch einmal übersichtlich zusammen:</p>
<p>&#8211; Im Schadenfall, also erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, besteht für einen Kreditkarteninhaber Anlass zur sorgsamen Prüfung, ob er nicht versehentlich ganz nebenbei bereits von einer &#8222;allumfassenden Versicherungssorge&#8220; wärmstens gesamtumspült wird? Dies ist vielleicht sogar anzunehmen.</p>
<p>&#8211; Allerdings besteht für den unverbildeten, sorgenfrei lebenden Menschen auch kaum Anlass zu der Vermutung, dass man die eigenen, bestehenden Versicherungsbedingungen insgesamt einer der Gefahr von Doppelversicherung und &#8222;wertlosem&#8220; Zusatzdeckungskonzept widerstreitenden Plus-/Minus-Strichliste zuführen könnte, um etwa Doppelversicherungen mit dem Ziel der Kostenersparnis bei der Kreditkartenausgabestelle vorlegen könnte. Was wäre der Kreditkartennehmer wohl für ein äußerst &#8222;anstrengender Kunde&#8220;, meldet er sich in solchen Fällen nur kurze Zeit nach Übersendung dieser &#8222;versehentlichen Mitversicherungs&#8220;-Bedingungen und reklamierte er, sich diesbezüglich bereits anderweitig umfassend versichert zu haben.</p>
<p>Sind also solche Nebenpakete mithin komplett wertlos? Mitnichten: Wie Väterchen Zufall weiß, besteht das wesentliche Interesse der Versicherungswirtschaft darin, durch Klauseln den Eintritt von Schadenfällen möglichst zu verhindern. Dies nennt man die versicherungsrechtlichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. In diesem Fall der eigenen Hausbank, die die Kreditkarte ausgibt. Maßgeblich bleiben die Kernfragen nach gelungener &#8222;Sicherheit&#8220; durch richtig gestaltete Versicherungsbedingungen, ebenso wie der Aspekt der &#8222;Sinnsuche&#8220;. Beides, ob es wirklich sicher macht und ob es wirklich sinnvoll ist, derlei an Kreditkarten zu knüpfen, kann dieser Artikel hier nicht in einem verallgemeinernde, richtige Sinne beantworten. Zu sehr muss man den Einzelfall prüfen. Der versicherungsvertragliche Schlunz, ein Mensch, der sich um derlei überhaupt nicht kümmert, aber eine Kreditkarte besitzt, ist dadurch sicherlich besser gestellt. Alle anderen vermutlich jedoch nicht.</p>
<p>Schlunz oder Hurtz! Das ist hier die Frage.</p>
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		<title>1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 08:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung. Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel ... <a title="1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167213-risiko-das-leben-ist-lebensgefahrlich-und-eine-versicherung-eine-gute-idee/" aria-label="Mehr Informationen über 1360-13 &#8211; Risiko: Das Leben ist lebensgefährlich und eine Versicherung eine gute Idee!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13628" aria-describedby="caption-attachment-13628" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13628" alt="Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1546.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13628" class="wp-caption-text">Dies ist ein hingeschiedenes Federtier! Der Vogel ist tot! #Monty Python</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bzw. stürzt ab. Und wird dann selbst gefressen. So einfach ist das. So grausam. Und so endlich alles Leben. Dagegen gibt es keine Versicherung.</p></blockquote>
<p>Ja, der Vogel kam, schwirrte herum und fiel dann wie ein Stein zu Boden. War es so gewesen? Oder hatte sich die Katze den Vogel geholt? Wir wissen es nicht. Später, soviel ist klar, war die Katze dran. Sie hat die Schadensituation ausgenützt. Das Tier wurde ordentlich ausgeweidet. Die Natur ist grausam. Im Baustein &#8222;Sorglos&#8220; der Wohngebäudeversicherung sind viele Fälle versicherbar. Darunter auch der &#8222;Anprall/Absturz unbemannter Flugkörper&#8220; &#8211; ja, man hat vorgesorgt. Und wenn die Amerikaner über Deutschland Drohnenflüge veranstalten, um &#8222;aufklärerisch&#8220; zu wirken oder ein Vogel &#8222;vom Glauben abfällt&#8220;: Alles hübsch versichert. Ist ein Vogel auch ein &#8222;Unbemannter Flugkörper&#8220;? Im Bürgerlichen Recht gelten Tiere als &#8222;Sachen&#8220;, nicht als &#8222;Lebewesen&#8220;. Und wer reitet schon einen Vogel, etwa um den Flugkörper zu bemannen? Derartiges bleibt nur einem vorbehalten: Fuchur, der Glücksdrache aus der Unendlichen Geschichte. Alle anderen müssen versicherungstechnisch vorsorgen. Sicherheitshalber.</p>
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		<title>1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 15:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (aus: Die Leiden des jungen Werther) &#8211; Johann Wolfgang von Goethe Sei doch endlich mal du selbst. Trau dich, Edelmann. Im allgemeinen, so sagt man, ist ... <a title="1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-der-kaufliche-hausverwalter-dessen-kopfhaut-und-das-sinnlose-leben-als-billiger-edelmann/" aria-label="Mehr Informationen über 1357-13 &#8211; Positionen: Der &#8222;käufliche&#8220; Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_13611" aria-describedby="caption-attachment-13611" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13611" alt="Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13611" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.</figcaption></figure>
<blockquote>
<p align="justify">Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (<i>aus: </i>Die Leiden des jungen Werther) &#8211; Johann Wolfgang von Goethe</p>
</blockquote>
<p>Sei doch endlich mal du selbst. Trau dich, Edelmann. Im allgemeinen, so sagt man, ist Brot Brot und sind Spiele Spiele. Die Inder mögen sagen: &#8222;Habemus papadam!&#8220; &#8211; In Rom wird bald weißer Rauch aufsteigen. Hannibal zog elefantös über die Alpen, down to the village und die Engel sangen: &#8222;La Montanara&#8220; und grüßten dich. Die Erde dreht sich weiter. Warten, bis der Arzt kommt? Mitnichten. Lad gleich die Ärzte ein, komplett.</p>
<p>Was das Brot angeht, handelt es sich um Kernbedürfnisse. Aufs Spielen kann man verzichten, zumindest eine Zeit lang. Wer sich aber mit Leidenschaft für gute Dinge engagiert, ist ein Engagierter. Oder ein Fleißiger. Entscheidend ist, dass Engagement auf fruchtbaren Boden fällt. Fehlt es daran, ist auch der dümmste Bauer irgendwann nicht mehr Herr seiner Aussaat.</p>
<p><span id="more-13609"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;g1yApcOIpIo&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Die Ärzte &#8211; Kopfhaut [LIVE &#8211; Rock &#8217;n&#8216; Roll Realschule] (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote>
<p id="eow-description"><strong>Hochgeladen am 28.07.2011 von &#8222;Die Ärzte&#8220;: </strong>Track 08 der DVD &#8211; Rock &#8217;n&#8216; Roll Realschule: Die Rechte liegen wie immer bei Die Ärzte und deren Plattenfirma HOT Action Records. Aber nichts desto trotz VÖLKER HÖRT DIE TONTRÄGER !!! (Klappentext von &#8222;Die Ärzte&#8220; zum Youtube-Video)</p>
</blockquote>
<p>Dann heißt es abzuwägen. Wo Auftraggeber-Vorstellungen zu etwas Wertvollen reifen, lohnt die Plackerei. Wo aber Vorstellungen nicht in Deckung zu bringen sind mit den Auftragnehmer-Einstellungen, ist alle Mühe vergebens. Das nennt man, dass die Zeit reif sei über überfällige Entscheidungen. Sich frei machen vom Unsinn, den man schon längere Zeit erlitten hat. Man muss als Gourmet nicht alles essen: Känguruhoden ist in Deutschland nicht salonfähig.</p>
<blockquote>
<dl>
<dt>Habemus papam. „Wir haben einen Papst“ &#8211; Mit dieser Formel wird eine erfolgreiche Papstwahl durch den Kardinalprotodiakon verkündet. Vollständig heißt sie (sofern der gewählte neue Papst ein Kardinal der römischen Kirche ist): „<i>Annuntio vobis gaudium magnum: habemus Papam. Eminentissimum ac reverendissimum dominum, Dominum</i> (Vorname des Papstes)<i>, Sanctae Romanae Ecclesiae cardinalem</i> (Nachname des Papstes)<i>, qui sibi nomen imposuit</i> (Papstname)<i>.“</i><i> &#8211; </i>„Ich verkündige euch große Freude: Wir haben einen Papst! Den herausragendsten und hochwürdigsten Herrn, Herrn [Vorname]<i>, der Heiligen Römischen Kirche Kardinal</i> [Nachname]<i>, welcher sich den Namen</i> [Papstname] <i>gegeben hat.“</i></dt>
</dl>
</blockquote>
<p>Habemus papadam heißt in Deutschland daher sinngemäß: Wir haben jetzt ein Kastenbrot. Andere Länder, andere Riten. Känguru ist nicht dabei. Ist nicht üblich. Unüblich sind im Geschwätzleben Aufträge, die anzufassen eine wider die eigene Lebensanschauung anfühlbare Verrenkung des Lebens darstellt. Manchmal nicht gleich, aber manchmal dort derartiges auf Dauer. Verbiegung. Lüge. Unaufrichtigkeit, das Gegenteil jeder guten Beziehung. Der aufrechte Gang bleibt. Verrenkung, Verbiegung und stromlinienförmiges &#8222;zu Diensten&#8220; sein kann nicht vernünftig mit Goldstückchen aufgewogen werden. Papiergeld ist die Sache nicht wert.</p>
<p>Nicht alles muss man machen, manches kann man getrost anderen überlassen. Hier gilt, was Kurt Tucholsky einst schrieb: &#8222;Es gibt keinen Neuschnee.&#8220;  Wenn du weg bist, kommt ein anderer: als Müllmann, fegt den Dreck weg. Als Veredler: Nur er kann den Glanz dessen freilegen.</p>
<p>Immer wenn du da ankommst, wo du dachtest hinzuwollen, siehst du auf jedem noch so hochgelegenen Gipfel. Es sind Spuren im Schnee da. Wenigstens einer war schon vor dir da. Dein Leben ist endlich und die Zeit begrenzt. Olle Goethe sagt u.a.:</p>
<blockquote><p>Nur nichts als Profession getrieben! Das ist mir zuwider. Ich will alles, was ich kann, spielend treiben, was mir eben kommt und so lange die Lust daran währt. So hab&#8216; ich in meiner Jugend gespielt unbewusst; so will ich&#8217;s bewusst fortsetzen durch mein übriges Leben. Nützlich &#8211; Nutzen, das ist eure Sache. Ihr mögt mich benutzen; aber ich kann mich nicht auf den Kauf oder Nachfrage einrichten. Was ich kann und verstehe, das werdet ihr benutzen, sobald ihr wollt und das Bedürfnis danach habt. Zu einem Instrument gebe ich mich nicht her; und jede Profession ist ein Instrument oder, wollt ihr es vornehmer ausgedrückt, ein Organ. (Johann Wolfgang von Goethe, <a title="externer Link" href="http://books.google.de/books?id=Im7CgGCaXVkC&amp;pg=PA34&amp;lpg=PA34&amp;dq=%22Nur+nichts+als+Profession+getrieben%22&amp;source=bl&amp;ots=CcvP2Su2PQ&amp;sig=uNcQjh528RKz8jHlSx-Tdqjmbjg&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=DgQdUfqhDdCKswaXy4HIAg&amp;ved=0CDkQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q=%22Nur%20nichts%20als%20Profession%20getrieben%22&amp;f=false" target="_blank">an Riemer</a> 1807)</p></blockquote>
<p>Also wirst du nicht unbedingt gebraucht. Du brauchst nur dich allein. Für andere bist du ersetzlich. Du kannst gehen. Nur bei den Indianern ist verbrieft: Sie lassen Menschen ziehen. Plötzlich sagen sie: &#8222;Aber deine Kopfhaut bleibt hier.&#8220; In diesem Sinne ist das indianisch-amerikanische Ritual, Skalps zu sammeln und diese in der Sonne zu bleichen, des einen Freud und des anderen Leid. Wie auch immer es ist, in dieser Hinsicht eine gerechte, richtige Bewertung zu treffen: Du kannst gehen.</p>
<p>Aber deine Kopfhaut bleibt hier. Erinnerungshalber.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 10:46:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Prince &#38; The NPG (Willing And Able) Vidéo NPGMonaco sélectionnée dans Musique Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis ... <a title="1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-internet-email-seit-die-berliner-bank-eine-andere-schreibweise-der-deutschen-bank-ist-willing-able/" aria-label="Mehr Informationen über 1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/317457chuPP3r5414549" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Willing And Able) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-willing-and-able-381w5_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Willing And Able)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen, und wünschen Ihnen einen schönes Wochenende.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihre Berliner Bank Claudia Arps</p>
<p>(Quelle: Email der Berliner Bank AG auf Anfrage)</p></blockquote>
<p>&#8230;wissen die Mitarbeiter der Berliner Bank, mit Emailadressen richtig umzugehen. Genau genommen: Übervorsichtigst. Besuch mal die Website und finde eine Emailadresse heraus. Schwierig. &#8211; Sidekick: Eigentlich sind immer nur die etwas Jüngeren in schnöselhafter Art und Weise für vollkommen freie Verfügbarkeit von Emailadressen &#8222;auf erstes Klicken&#8220;. Nein, nein, die richtige Verwendung von Emailadressen entscheidet in erster Linie immer der Inhaber derselben. Seine &#8222;Rules Of Behaviour&#8220; dürfen hausgemacht, ja eigen und ungewöhnlich sein. Niemals entscheiden schnöselige Verwender, wie jemand seine Emailadressen einsetzt. Nicht einmal als Kunde. Dienstleistung basiert (immer) auf (angenehmer) Zweiseitigkeit. Gute Dienstleistung, guter Verdienst, solange der Verdienst stimmt. No to be a prostitute: (Not) To be willing &amp; able&#8230;.not to dance (only) on ones table!</p>
<p><span id="more-13533"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/216295chuPP3r5538997" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Sexy MF) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-sexy-mf-3apx1_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Sexy MF)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Ja, der Kunde als &#8222;Sexy MF&#8220;&#8230;.? Oder gar der Dienstleister? Als beliebig benutzbare Ware? Als Objekt? Mitnichten, Ihr Randfichten! &#8211; Dienstleistung basiert auf Fairness, Rücksichtnahme und Achtung persönlicher Grenzen!</p></blockquote>
<p>Was die Berliner Bank jetzt antwortet, lässt einen aufhorchen. Siehste. Geht doch. Da hat die Berliner Bank aber recht. Genau so ist es. Nur die Oberflächlichen, schnell schießenden Schnösel schimpfen darüber. Na und? Willing &amp; able: Willig und verfügbar sein! Nur Hirnis, ja Idioten verlangen für sich Dienstleister, die ihnen vollkommen frei von schützenden Regeln als Kunden &#8222;gehörig&#8220; sind, die sie zu benutzen trachten, wie Lustobjekte.</p>
<p>Bei Karstadt in der Schloßstr., Steglitz, erlebte ich gestern einen vollkommen aus den Fugen geratenen Mittsiebziger, der den Mitarbeitern von Karstadt gegenüber keine Gelegenheit ausließ, sie zu stuken, zurechtzuweisen und mit seiner Macht als Kunde zu drohen. Am Ende sagte er einer asiatischen Kassiererin: Frollein, ich bin kurz davor, Ihnen meinen Einkauf hinzuwerfen und zu gehen! Und sie sagte, freundlich lächelnd: &#8222;Dann machen Sie das!&#8220; Worauf es so geschah! Die an der Kasse wartenden Kunden klatschten Beifall: Für die asiatische Kassiererin! Mutter Courage. Ein bisschen.</p>
<p>&#8230;Dienstleistung lebt von Zweiseitigkeit und Austausch.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164912-positionen-vom-versicherungen-abschliesen-versicherungen-kundigen-und-dem-speck-auf-warmem-kartoffelpuree/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonderkündigungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäudeversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden. Ein Lied besingt: Ich ... <a title="1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164912-positionen-vom-versicherungen-abschliesen-versicherungen-kundigen-und-dem-speck-auf-warmem-kartoffelpuree/" aria-label="Mehr Informationen über 1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13229" aria-describedby="caption-attachment-13229" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13229" title="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg" alt="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" width="640" height="764" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg 857w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-251x300.jpg 251w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg 1340w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13229" class="wp-caption-text">Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden.</p></blockquote>
<p>Ein Lied besingt: Ich bin morgens immer müde. Und gewiss trifft dies auch auf mich zu. Wie ich schon manchen Vorabend über weiß. Doch morgens ist der Verstand glasklar. Das fällt mir auf, seit ich zur &#8222;schreibenden Zunft&#8220; gehöre. Während ich mich durch die Emails der Nacht kämpfe, die andere abgesetzt haben, um mir zu versichern: Du bist nicht vergessen. Wir haben wichtige Mitteilungen: und diese handeln oft vom Ungleichgewicht der Kräfte und nicht wenige Male denke ich intensiv darüber nach, ob es mir wohl möglich wäre, das Kräfteverhältnis auf der Erde zu meinen/unseren Gunsten zu verschieben? Könnte ich denn die Welt stemmen, so wie sie ist und mich nicht mehr von &#8222;den Anderen&#8220; austricksen lassen. So wie beispielsweise von der Versicherungswirtschaft.</p>
<p><span id="more-13228"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-45" title="Kündigung von Verträgen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/_kuendigung.jpg" alt="" width="236" height="176" /></p>
<p>Die R &amp; V-Versicherungsgruppe beispielsweise schrieb an einen Ehemann, der im Schriftverkehr seiner Ehefrau Zustell- und Korrespondenzvollmacht besitzt:</p>
<blockquote><p>Ihre Kündigung zur Wohngebäudeversicherung haben wir erhalten.  Ein Kündigungsrecht aus Anlass des Eigentumswechsels steht Ihnen innerhalb eines Monats, nach endgültiger Eintragung ins Grundbuch (I. Abteilung) oder nachdem Sie Kenntnis vom Bestehen der Wohngebäudeversicherung erhielten, zu. Die letztgenannte Möglichkeit setzt in jedem Fall die Änderung im Grundbuch voraus.</p>
<p>Senden Sie uns bitte als Nachweis, dass Sie bereits im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind, eine Kopie des Grundbuchauszuges zu. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Kündigung vorerst nicht annehmen.</p>
<p>Sofern Sie noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, müssen Sie Ihre Kündigung nach erfolgter Eintragung innerhalb eines Monats wiederholen. Senden Sie uns auch in diesem Fall eine Kopie des Grundbuchauszuges zu.</p></blockquote>
<p>Der Ehemann der Ehefrau nun aber schrieb der R &amp; V Versicherung das Folgende, Zitat:</p>
<p>Diesen Text Ihrerseits verstehe ich nicht. Meine Frau schrieb doch, dass die Eintragung am &#8230;mit Datum&#8230; erfolgt ist. Das ist amtlich. Denn Ehefrauen lügen nie.</p>
<p>Das mit den Nachweisen ist komisch, wenn man darüber nachdenkt. Eine Versicherung für ein Haus abzuschließen, ist leicht. Die Versicherung wittert das Geschäft. Eine Versicherung zu kündigen, ist schwer. Dann kann es schon sein, dass die Versicherungswirtschaft im Moment der Kündigung die Witterung verliert. Oder anders<br />
ausgedrückt: verloren hat. Wie schön, dass durch umständliche Versicherungsreglements das eine ganz leicht ist und immer stärker vor Papier trunken, während das andere vom genauen Nachweis von Berechtigungen abhängt. Ein Ungleichgewicht und wohl dem, der sich dessen zu entledigen weiß. Schön scharf nachgedacht.</p>
<p>Um die Sache nicht umständehalber zu erschweren, nun auch noch, ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, ein grundbuchamtliches Pamphlet mit dem, was Sie fordern: Einem Nachweis. Können Sie bitte nun wie gewünscht die Kündigung bestätigen? Merci. Danke.</p>
<p>Soweit der Ehemann der Ehefrau und seine Erwiderung an die R &amp; V. Dies alles lässt sich uneingeschränkt bestätigen.</p>
<ul>
<li>Es wird seinen Grund haben, dass der Gesetzgeber von der Versicherungswirtschaft nichts hält. So wie auch die Banken nicht (mehr) sonderlich hoch angesehen sind. Das Problem ist durchaus paneuropäisch. Wer &#8222;mit denen&#8220; Geschäfte eingeht, verdient besonderen Schutz. Der Gesetzgeber hat immer mehr Reglements beschlossen. Wer Bank- und Versicherungsgeschäfte begeht, wird papierfluten zugeschüttet, mit Gedöns, Gewirr und Paragraphensuppe &#8222;at it´s best&#8220;. Großartig auch die Idee des Gesetzgebers, den Beratungsverlauf in Form von Zusatzprotokollen &#8222;abzusichern&#8220;, in denen angeblich alles haarklein aufgelistet ist, was zwischen den zärtelnden Vertragsparteien besprochen wurde. Die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus: Die Parteien sind komplett genervt vom Schriftkram, der den Beratungstatbestand nachträglich gerade noch so hinbiegt, dass keine Anfechtungsrisiken lauern. Das Gegenteil wurde erreicht: Die vertragschließenden Kunden können die Schriftmenge nicht mehr überblicken und der Blick für das Wesentliche geht komplett verloren.</li>
<li>Im Moment der Vertragskündigung allerdings macht die Versicherungswirtschaft nun auch wieder harsche Regeln auf, die die Kündigung noch zusätzlich belasten und erschweren. Alles ist rechtsdurchzogen und für Bearbeitungsfehler darin durch den Kunden prädestiniert. Die Kündigungserschwernisse, die die Feuersozietät Berlin als Hindernis aufbaute, waren legendär und vielfach Gegenstand der Berichterstattung aus der Wohnungswirtschaft.</li>
</ul>
<p>Überhaupt stellt sich die Frage, warum man bei einem ins Land gehenden Eigentümerwechsel eines Grundstücks der Versicherung sogar den Inhalt des Grundbuchs zu übermitteln hat? Den wollte die Versicherung doch auch nicht sehen, als es den Vertrag mit dem Voreigentümer abschloss? Was wäre denn, wenn bereits dieser gelogen hätte? Und wieso ist allein der Nachweis einer grundbuchamtlichen Umschreibungsbenachrichtigung maßgeblich? &#8211; Der neue Eigentümer könnte doch genauso gut denken: &#8222;Nein, meine grundbuchlichen Inhalte gehen die Versicherungswirtschaft nun wirklich nichts an.&#8220; &#8211; Man sieht förmlich den spannenden Grundlagenprozess hierüber voraus. Oh Gott.</p>
<p>Nein nein, das alles ist so einseitig unfair aufgebaut, dass es einem die Lust am Versicherungsabschluss maßgeblich versalzt. Allerdings: Die Bankenwelt fordert ja von jedem Häuslebesitzer auch wieder, dass dieser sich und sein Objekt angemessen versichert hält. Beim nächsten Mal, so schwört sich insgeheim der Berichterstatter durchkreuze ich einfach alle diejenigen Fallstricke der Versicherungswirtschaft, die meine Position als Endkunde unterminieren. Dann wird radikal zusammengestrichen auf das, was es ist: Eine Versicherung. Nicht mehr, nicht weniger. Komplette Vertragsfreiheit: Die Versicherungspolice wird handschriftlich aufgesetzt, komplett individuell ausgehandelt und dann mit Bestprämie abgeschlossen.</p>
<p>Diese Art wunderbare Welt der Schwerkraft werde ich wohl nie erleben. Ich weiß auch schon, was jene Ehefrau dann sagt: Träum weiter.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 13:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier ... <a title="1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/" aria-label="Mehr Informationen über 1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13178" aria-describedby="caption-attachment-13178" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13178 " title="Ticketsystem bei TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg" alt="Ticketsystem bei TECHEM" width="636" height="395" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg 707w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem-300x186.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13178" class="wp-caption-text">Ticketsystem bei TECHEM</figcaption></figure>
<p>Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier Ticket nennt. Entscheidend ist bei allen Verdauungsvorgängen, was hinten raus kommt. Hier hat das System schon erste, deutlich spürbare Verstopfungen.</p>
<p>Die Kunden, eine Wohnanlage in Berlin-Lankwitz, möchte nun wechseln. Zu einem Heizkostenverteiler-Ableser, der keine Knöllchen vergibt, wenn man ihm eine Frage stellt. Sondern antwortet. Dumm gelaufen.</p>
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		<title>1289-12 &#8211; Sinnsuche: Soll man so jemanden beschäftigen? #Sinnfragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 10:32:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Kernfrage ist doch hinsichtlich der Gartenpflege im Innenhof des Hauses in Berlin-Spandau: Soll die Gemeinschaft tatsächlich jemanden damit beauftragen, dessen Portfolio &#8222;Gartenpflege und Grabpflegedienste&#8220; umfasst? Oder ist das zu heikel? #Sinnfragen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10101" aria-describedby="caption-attachment-10101" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10101 " title="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg" alt="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" width="640" height="418" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10101" class="wp-caption-text">Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)</figcaption></figure>
<p>Die Kernfrage ist doch hinsichtlich der Gartenpflege im Innenhof des Hauses in Berlin-Spandau:</p>
<blockquote><p>Soll die Gemeinschaft tatsächlich jemanden damit beauftragen, dessen Portfolio &#8222;Gartenpflege und Grabpflegedienste&#8220; umfasst?</p></blockquote>
<p>Oder ist das zu heikel? #Sinnfragen</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 19:49:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Allerdings ist nun seit dem 31.12. von niemanden mehr Arbeit an diesem Punkt geleistet worden: ein verwalterisches Trauerspiel. Das verwalterische Trauerspiel. Eine ganz und gar tragische Geschichte. Unweit vom Golfplatz Motzen draußen vor dem Felde streiten die Wohnungseigentümer seit ungefähr 1994 (!!! keine Witz !!!) um die Bauabnahme ihrer Eigentumswohnungen. Jetzt sind der vormalige Initiator und ... <a title="1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/162212/" aria-label="Mehr Informationen über 1280-12 &#8211; Positionen: Meine Korrekturhilfe gibt mir immer genügend Alternativen, die Dinge zu benennen #verwalterisches">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13034" aria-describedby="caption-attachment-13034" style="width: 512px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13034" title="Korrekturhilfe &quot;verwalterisches&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png" alt="Korrekturhilfe &quot;verwalterisches&quot;" width="522" height="367" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches.png 522w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Korrekturhilfe.Verwalterisches-300x210.png 300w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13034" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe &#8222;verwalterisches&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Allerdings ist nun seit dem 31.12. von niemanden mehr Arbeit an diesem Punkt geleistet worden: ein verwalterisches Trauerspiel.</p></blockquote>
<p>Das verwalterische Trauerspiel. Eine ganz und gar tragische Geschichte.</p>
<p>Unweit vom Golfplatz Motzen draußen vor dem Felde streiten die Wohnungseigentümer seit ungefähr 1994 (!!! keine Witz !!!) um die Bauabnahme ihrer Eigentumswohnungen. Jetzt sind der vormalige Initiator und seine Nachfolgegesellschaft finanziell darüber wirklich in die Knie gegangen und deswegen erbietet sich ein Spreewaldbewohner mit Moskauer Vergangenheit, die Konkursmasse zu übernehmen. Ein verwalterisches Trauerspiel zeichnet sich ab: Eine Kollegin ist gut Freund mit der Spreewaldgurke und hat die Verwaltung zum 01.01.2012 übernommen. Die Wohnungseigentümer haben bis heute keine Abrechnung 2011, dies ein &#8222;verwalterisches Trauerspiel&#8220;.</p>
<p><span id="more-13033"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13036" aria-describedby="caption-attachment-13036" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06900.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13036" title="Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06900.jpg" alt="Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen." width="563" height="1000" /></a><figcaption id="caption-attachment-13036" class="wp-caption-text">Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gute Hausverwaltung kostet ein Entgelt, schlechte ein Vermögen!</p></blockquote>
<p>Aber auch &#8222;tierhalterisch&#8220; gibt das einiges her. Wie ein Löwenbändiger muss die neue Kollegin nun die Raubtiere in Käfighaltung haben. Die wollen ihre Abrechnung und fauchen schon. Da verfällt sie auf den Trick, ihrem Vorgänger alles in die Schuhe zu schieben. Was sie bisher nicht gemacht hat, daran hat er Schuld.</p>
<p>So machen es viele. Aber nicht immer stimmt diese &#8222;Erblasttheorie&#8220;.</p>
<p>&#8222;Verwalterisches&#8220; Trauerspiel oder &#8222;gestalterisches&#8220; (siehe oben) Geschick? Es geht um die Jahresabrechnung. Die Jahresabrechnung zu gestalten.</p>
<p>Da verfällt die Kollegin aus Müncheberg bei Berlin in &#8222;haarspalterisches&#8220; Detailwissen. Sie sagt, sie kann die Abrechnung noch nicht machen. Der alte Verwalter soll erst verklagt werden. Frau Dr. Soundso (* Name geändert) erhebt nun namens ihrer Mandantin, übrigens der WEG und nicht der Frau Neuverwalterin honorarberechtigt Ansprüche. Die Düsseldorfer haben für die Art Ansprüche, die sie erhebt, ein Wort: &#8222;Killefit&#8220;. Es geht um nicht, nothing, de rien, gar nichts, vollkommenen Unsinn.</p>
<p>Drei Seiten lang. Und es stellt sich heraus. Es sind paar Wohnungen unter dem Zwang drohender Versteigerungen verkauft worden, mit harten Bandagen und im November 2011 soll der Eigentümerwechsel auch grundbuchlich erfolgt sein? Einen Beweis darüber hat niemand gesehen, bei der alten Verwaltung. Jetzt, im September 2011, behauptet das die Frau Rechtsanwältin Dr. Soundso einfach so &#8222;ins Blaue hinein&#8220;.  Und trägt nun vor, die alte Verwalterin müsse noch das Wohngeld für den Monat Dezember 2011 vom Herr Behäbig (* Name geändert, Spreewald) umbuchen. Judith Holofernes hat mal der BILD-Zeitung was geschrieben, sie schrieb: &#8222;Ich glaub, es hackt&#8220;.</p>
<p>Genau.</p>
<p>Es wird klar: Hier geht es um &#8222;buchhalterisches&#8220; Knowhow, rechtliches KnowHow, um die Frage, wie man mit Eigentümerwechseln fachlich-sachlich richtig umgeht. Zu meinem Trost, so denke ich am Ende dieses Tages, habe ich ein bürotaugliches Officeprogramm mit funktionierender Korrekturhilfe. Und während ein Entwurf eines Schreibens auf rechtsschreibartige Fehler untersucht wird, wird der ganze Wahnsinn deutlich. Man sieht in den vier vorgeschlagenen Wortalternativen plötzlich wieder ganz klar. Ja, es hackt.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/161512/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 07:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau. Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer ... <a title="1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161512/" aria-label="Mehr Informationen über 1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5272" aria-describedby="caption-attachment-5272" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5272" title="Emailregeln 05.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg" alt="Emailregeln 05.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5272" class="wp-caption-text">Emailregeln 05.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau.</p></blockquote>
<p>Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer Querschnitt der Operation &#8222;Ausklingende Sommerwiese&#8220;. So weit, so gut.</p>
<p>Was demgegenüber eher Ärger bereitet, ist die Entwicklung beim so genannten Dokumentenmanagement. Wir selbst verfügen seit ca. 2001 über Elektronisches Dokumentenmanagement und bilden Geschäftsprozesse digital ab. Ein gutes, weit verbreitetes Dokumentenformat ist dabei &#8222;pdf&#8220; &#8211; von Adobe. Das scheint auch für alle Anderen zu gelten; das Format ist weit verbreitet, irgendwie &#8222;unique&#8220;.</p>
<p><span id="more-12953"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12954" aria-describedby="caption-attachment-12954" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12954" title="Sommerblume: Fette Henne" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Fette Henne" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12954" class="wp-caption-text">Sommerblume: Fette Henne</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Fundus von so genannten Emailregeln auf dieser Website ist schon recht beachtlich. Es gibt mehrere Beiträge hier zu diesem Stichwort. Einfach mal suchen. Gefruchtet hat das nur marginal. Wer sich beschwert, dass Andere einen &#8222;formlos&#8220; zumüllen mit zu formlosen Emails und Attachments, der wird immer noch merkwürdig angesehen.</p></blockquote>
<p>Dieser Tage gehen hier Neu- bzw. Erstversicherungsangebote für ein neues Haus in unserer Verwaltung ein. Es ist eine Generation neuer Firmen am Markt. Die haben ein neues Gesicht, das Outfit ist &#8222;ökologisch korrekt&#8220; und in mahnenden Worten warnen kleingedruckte, grüne Emailsignaturen: &#8222;Bitte bedenken Sie, ob diese Email ausgedruckt werden muss. Sie können soundsoviel ml Wasser sparen und &#8230;tri tra trallala&#8230;.&#8220;. Das alles ist ein &#8222;korrekt erscheinender, ökologischer Anstrich, aber überflüssig. Entschuldigung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" title="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Wozu müssen uns denn Leute in Emailsignaturen Belehrungen überhelfen, wie der schleichende Untergang der Welt aufgehalten werden kann? Blödsinn. Weglassen.</p>
<p>Dafür aber ein bisschen customer care:</p>
<p>Dass &#8222;Hinz &amp; Kunz&#8220; heutzutage einen Freund haben, der Versicherungen verkauft, ist okay und nicht zu beanstanden. Dieser muss bei Gelegenheit des Erstbezugs der neuen Immobilie natürlich mit ins Boot, soll auch Angebote abgeben. Die (neue) Verwalterin hat hierfür allerdings auch Kriterien, und sollte sie bereit sein, sich mit &#8222;kompletten Fremdlingen&#8220; eingehender zu befassen, so müsste schon die Angebotsform der Erstversicherungsangebotsverfasser (!!) wenigstens &#8222;schlüpfrig&#8220; sein, also &#8222;gut reingehen&#8220;. Das ist regelmäßig nicht der Fall, wenn es sich um fortgeschrittenes, unpässliches und leicht verderbliches Dokumentenmanagement handelt. Für den Absender aus der Versicherungsbranche hier mal ein paar zentrale Kritikpunkte, meinerseits als &#8222;hilfloser Empfänger&#8220; zusammengefasst:</p>
<figure id="attachment_12955-2" aria-describedby="caption-attachment-12955-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12955" title="Sommerblume: Kapuzinerkresse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Kapuzinerkresse" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12955-2" class="wp-caption-text">Sommerblume: Kapuzinerkresse</figcaption></figure>
<p>Dass ein Versicherungsangebot aus insgesamt 10 Elementen, also getrennt aufgelieferten Dateien besteht im Dokumenten-Management, ist ein schlechter Scherz. Die Forderung des &#8222;überforderten Empfängers&#8220; lautet: Gib uns bitte eine Email (ein Body) mit einem aussagekräftigen, zutreffenden Betreff (ohne Kopien an hundert andere Menschen, die wir auch nicht einbezogen wissen wollen) und möglichst einen Textbody dieser Email, der absolut nichtssagend ist und lediglich organisatorisch, also nicht aufgehoben zu werden bräuchte.  Diese Email ist lediglich eine Art &#8222;Ganzkörperkondom&#8220; für das nun folgende Angebot.</p>
<figure id="attachment_5242" aria-describedby="caption-attachment-5242" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5242" title="Emailregeln 01.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg" alt="Emailregeln 01.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5242" class="wp-caption-text">Emailregeln 01.2010</figcaption></figure>
<p>Zweite Forderung: Das Angebot befindet sich in insgesamt einer komplett von vorn bis hinten strukturierten, lesbaren Datei, z.B. im Format pdf. Also nicht in neun verschiedenen Dateien, die z.B. heißen:</p>
<p>&#8211; AN 19729, Büro Gotthal, Tritopstr. 8.pdf<br />
&#8211; Antrag Haus- + Grundbesitzer Haftpflicht.pdf<br />
&#8211; Bedingungen AHB , Anlage 590, Geno_320633.pdf<br />
&#8211; Bedingungen RHB, Privat Anlage 591, Geno_320653.pdf<br />
&#8211; Bedingungen VGB, 2008_Anlage373_Geno326031_2012.pdf<br />
&#8211; pic18935.gif<br />
&#8211; Selbstdarstellung.pdf<br />
&#8211; Wertermittlungsbogen bis 49% gewerbliche Nutzung.pdf<br />
&#8211; Zusatzbedingungen HV Optimal_Anlage_385_Geno_326566_2012.pdf</p>
<figure id="attachment_12960" aria-describedby="caption-attachment-12960" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12960" title="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg" alt="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12960" class="wp-caption-text">In den Hausflur pissen&#8230;. (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Kein Witz: Ich habe so ein Angebot wirklich! Das Schöne daran: Ich kann mir vornehmen, jeden Tag der nächsten eins der verschiedenen Dokumente mal anzulesen. Alle auf einmal? Ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Ich fasse mich jetzt der Vollständigkeit halber ganz kurz:</p>
<p>Ein solchermaßen strukturiertes Angebot ist für den Empfänger, einen professionellen Hausverwalter, eine &#8222;klar strukturierte Zumutung&#8220;. Selbstverständlich hat das Angebot wesentlich weniger Bestandteile zu haben, die letztlich in beliebiger Art und Weise zusammengesetzt werden können oder eben nicht. Hier ist der Eindruck des Empfängers: Achtung, der Angebotsmensch sichert sich unendlich ab und übersendet, ohne im Detail genauer nachzudenken, einen bunten Blumenstrauß an nicht unmittelbar benötigten Unterlagen. Mindestens die Hälfte davon kann der Anbieter weglassen und bspw. auf einen Hyperlink im Internet hinweisen, wo derartiges bei Interesse zu finden ist. Auch der Satz: &#8222;Bei näherem Interesse Ihrerseits übersenden wir Ihnen gern die weiteren Unterlagen&#8220; käme nicht verkehrt an, sondern als Ausdruck von Übersichtlichkeit und Höflichkeit, Bescheidenheit und Zurückhaltung, bis der Kundenkontakt &#8222;aufpoppt&#8220; vor wildem Verlangen nach Abschluss von Versicherungsverträgen.</p>
<figure id="attachment_12956" aria-describedby="caption-attachment-12956" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12956" title="Sommerblume: Sommerastern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Sommerastern" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12956" class="wp-caption-text">Sommerblume: Sommerastern</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leute, lasst jetzt Blumen sprechen. Es kommt die Zeit, das Laub zu rechen! Sommer/Herbst, Jahreszeiten-Index</p></blockquote>
<p>Doch der Kontroll-, Maßregel- und Zurechtweisungsgehalt &#8222;vollständig dokumentierter Angebote&#8220; ist damit noch nicht gebremst. Ja, der Anbieter will uns mit der Dokumentenfülle auch etwas an die Hand geben: Er will Eindruck schinden. Angebote, so lautet das Credo vermutlich, sollen definitiv keine Fragen mehr offen lassen. Ich gebe zu: Wir sind durchaus ähnlich gestrickt. Also auch Selbstkritik. Angebote sind vielleicht viel besser, wenn man dann zum Hörer greift und zugibt: JA, ich hab noch Fragen.</p>
<p>Wenn allerdings derjenige, der ein Angebot in bis zu zehn &#8222;technisch selbstständigen&#8220; Dokumenten übersendet, diese auch noch &#8222;passwortschützt&#8220; gegen Veränderung, ist eigentlich nur noch Wut angebracht. Denn die &#8222;digitale Bastelstunde&#8220; des bemühten, fleißigen Hausverwalters erfährt hier eine göttliche Scheiterung. Jetzt ist aber Schluss mit lustig könnte die Vorstellung lauten.</p>
<p>Und ich gebe zu, ich habe diese ganzen Gedanken schon xmal in anderem Zusammenhang gehabt und mich immer wieder pfundig über &#8222;Scheißdreck&#8220; geärgert, den mir Andere in elektronischer Form zumuten,</p>
<p>&#8211; Angebote wie dieses hier<br />
&#8211; schriftliche Vorgänge in unübersichtlicher Art und Weise und mit einem Verschiedene Dokumentenformate-Terror ohnegleichen</p>
<p>Und immer machten wir gute Miene zum bösen Spiel.</p>
<p>Heute aber habe ich mir diesen Ärger einmal &#8222;heruntergebloggt&#8220;. Bloggen, das kann sein wie &#8222;blöken&#8220;, ey, mäh!, Alter, arbeite mal an deinem Auftreten und mache das anders. So könnte auch die Forderung lauten, die ich ab heute unter Übersendung eines Artikellinks an Dritte übersende. Ich entwerfe das mal kurz hier in aller Öffentlichkeit:</p>
<p>&#8222;Sehr geehrte/r Herr/Frau Mustermann,  Sie haben mit einer Email vom 00.00.00 unserer Verwaltung Unterlagen zur Bearbeitung eingereicht. Dies haben wir überprüft und folgendes festgestellt:</p>
<p>&#8211; Die eingereichten Unterlagen können von uns nicht vernünftig bearbeitetet werden, weil das Format der Übersendung nicht unseren Legalitätsbedingungen entspricht. Zu Ihrer Information: Bitte schauen Sie sich unter www.gotthal.de/email/ die so genannte Legacyerklärung in der jetzt gültigen Fassung an. Dort sind die Bedingungen einfach verständlich aufgezählt, die erforderlich sind, damit eine Bearbeitung eingeleitet werde kann.</p>
<p>Um den Vorgang für Sie einfach zu halten, hier noch ein kurzer stichwortartiger Grund: (VARIABLE) Der Vorgang besteht aus bis zu zehn verschiedenen Dateien. Bitte reichen Sie den Vorgang komplett neu ein, überlegen Sie auch, ob Sie Unterlagen weglassen können und fassen Sie bitte den gesamten Vorgang zu einem Dokument (sehr gern pdf) zusammen. Wir akzeptieren keine Unterlagenkonvolute in mehr oder minder zufälliger, loser Ansammlung. Wir bitten um Verständnis. MfG, Büro Gotthal&#8220;</p>
<p>Noch besser: Ich fasse obigen Inhalt in lediglich nur einem Satz zusammen. Punkt.</p>
<p>Ja, so könnte man es machen. Ich werde es mal versuchen.</p>
<p>Dann meine Erfahrungen verbuchen. Und in den Wald hineinhören: Ob andere jetzt laut fluchen. Wenn wir uns dann vertragen, gibt´s ein Stück Kuchen.</p>
<p>Aber nicht mehr Dokumententerror. Oder?</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 11:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele! Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man ... <a title="1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161212/" aria-label="Mehr Informationen über 1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele!</p></blockquote>
<p>Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man welche, löst das was aus. Zum Beispiel Fragen. Möglicherweise würde ich mit weniger Briefen auch in Ruhe gelassen werden. Aber dann häuft sich tagsüber mit Schwerpunkt auf den Vormittag das Anrufen durch Anrufer. Ein willkürlicher Auszug daraus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mein Gott, Walter! Walter war Verwalter! Vorverwalter!</span></p>
<p>Er heißt Jewgenij (*)und ist der Freund vom russischen Eigentümer des Restaurants Schnitzelstübchen (*). Nun ruft er an. Er will alles wissen. Warum dieses Rundschreiben? Und ich jetzt so Datenschutz? Wer bist du? Hast du Vollmacht? Ich geb keine Auskunft. Oder so.  Ja, der Vorverwalter heißt Walter mit Nachnamen und hat die Unterlagen nicht rausgerückt. So &#8222;laissez faire&#8220;, Larifariinformationen, ohne den Datenschutz zu &#8230;..</p>
<p><span id="more-12912"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12385" title="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="640" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch &#8211; türkisch &#8211; arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Jetzt wird Walter, der Vorverwalter, auf Herausgabe verklagt. &#8222;Aber kein Prrroblem, oder?&#8220; sagt Jewgenij. Hier steht was von Finanzamt. Ja, falls sie die Jahresabrechnung für das Finanzamt brauchen, soll unser Schreiben dort vorlegt werden. Der Vorverwalter ist ein Hund. Ach so, ist er erleichtert, nix Ärger mit Finanzamt, kommen hierher. Nein, nein, sage ich. Kommen nicht. Entschuldigen mein Deutsch, sagt er, ich sage: Nein, nein, kein Problem. Weder Finanzamt noch ich kommen! Einfach warten. Danke. Tschüss. Kracks. (aufgelegt)</p>
<p>Jewgenij und ich hatten eine freundliche Telefon- und Gesprächsatmosphäre. Allerdings muss ich einige Male heftig &#8222;in mich hineinlachen&#8220;. Oh ja, der Alltag, der mich schüttelt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Avci (*) und die &#8222;Spuren im Sand&#8220;</span></p>
<p>Herr Avci kommt gleich zur Sache, wenn das auch nicht ganz leicht zu verstehen ist. Er ist Türke und spricht schlecht Deutsch. So radebrechend. Man muss sich einen Teil zu dem hinzudenken, was er sagt, dann wird es was.</p>
<p>Nein, der, den er verlangt, ist gerade im anderweitigen Telefonat. Wollen haben Durchwahl? Nein, besser, schreiben sie sich bitte die Durchwahl einmal auf, erstens müssen sie dann nicht immer allgemein und anderswo anrufen, zweitens sind direkte, schnelle Kontakte unbezahlbar. Kostenlos.</p>
<p>Beim Aufschreiben ist er widerwillig. &#8222;Hab nix Kugelschreiber!&#8220; sagt er. Handytelefonierend anrufend, ohne Schreibgerät. Der mit dem Elektronischen von unterwegs anruft, ist auf den abweichenden Fall nicht eingerichtet. Er führt Beschwerde stets gegen Andere, die er nicht gegen sich selbst richtet. Nach dem Motto: &#8222;Oh, ich hätte ihn aber von einem ausruhfähigen Arbeitsplatz aus anrufen können, mit Schreibgerät, Papier und der Möglichkeit, etwas zu notieren bewaffnet, also mit mehr als weniger.&#8220; Das mit dem Aufschreiben ist ihm zu kompliziert. Schließlich hilft ihm meine Sturheit und er hat die rettende Idee: &#8222;Sagen sie mal,&#8220; sagt er, und ich &#8222;Ach, haben sie jetzt Papier?&#8220; &#8211; Nein, das nicht, aber er sagt: &#8222;Ich schreib mit Füße in die Sand&#8230;&#8220; &#8211; Na bitte. Geht doch.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Uludag (*) und der dringende Wasserschaden</span></p>
<p>Herr Uludag ist Miteigentümer in der &#8222;Kreuzberger Kulturmeile&#8220; (das ist die Gegend um Yorckstraße/Großbeerenstr./Möckernstr. herum) &#8211; irgendwo da in der Gegend. Wo genau, spielt keine Rolle. Sein Mieter hat einen Rohrbruchschaden, sagt Herr Uludag. Wir sollen uns mit dem Mieter in Verbindung setzen und Abhilfe schaffen. Genaueres weiß er auch nicht, sagt er. Er arbeitet viel, hat so Gastronomie. Herr Uludag beschwert sich bei der Gelegenheit auch über den Rechtsanwalt, der die von ihm nicht gezahlte Sonderumlage gerichtlich anhängig gemacht hat. Weil er nicht gezahlt hat. Er sollte da so eine Gebührenrechnung bezahlen, 119,- €, das habe er nicht verstanden. Ich will es ihm gerade nicht erklären.</p>
<p>Das Gespräch zwischen uns geht hart zur Sache. Schließlich, nach etwa fünf Minuten hartem Hin und Her, die Lösung. Der Mieter hat gar keinen Durchlaufschaden mehr. Das ist Vergangenheit. Es muss nichts mehr veranlasst werden. Der Mieter hatte vor einiger Zeit einen Wasserschaden von wem und durch was auch immer, das bleibt ungeklärt. Nun geht es um die Folgeschäden in der Wohnung, die beseitigt werden sollen. &#8222;Ich will die Wohnung ohnehin verkaufen,&#8220; sagt Herr Uludag jetzt. &#8222;Da muss der Schaden weg sein&#8220;, fügt er hinzu. Und ich denke so: &#8222;Gut, dann mach das mal, aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Nein, manche Vormittage sind an Telefonaten wohl kaum zu ertragen.  Der Tag ist gelaufen: Und von einem ganz, ganz widerlichen Fall von persönlicher Nachstellung in Berlin-Wilmersdorf möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst reden. Damit wird sich die Polizei befassen. Die Polizei sagt schon wieder: &#8222;Wir können nichts machen. Es muss erst was passieren.&#8220; Sagt sie, die Polizei. Dabei passiert schon ganz, ganz viel. Die Polizei wird es nie begreife, allen neuen, reformerischen Vorschriften zum Trotz, die eingeführt wurden, um Opfer zu schützen.</p>
<p>Als Verwalter bewohnter Mehrfamilienhäuser könnte man Bücher schreiben, wenn man nur wollte. Ich werde es mir für &#8222;die Zeit danach&#8220; fest vornehmen. Oder? Oder einfach alles wegschreiben, hier zum Beispiel. Das hilft.</p>
<p>(*) Namen und Fakten der Protagonisten und Ortsangaben sämtlich verändert</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 11:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennste das? Willste das? Jenau, wissen, wer im Haus einen Gaszähler hat. Damit man weiß, ob die Leitungen überhaupt noch benötigt werden? Ganz einfach. Das hatten wir neulich noch gesagt: Man könne Betriebe wie diese für uns ruhig abschaffen. Und dabei bleiben wir auch. Die Welt wird ja durch sie nicht einfacher, sondern schwieriger. Nämlich. ... <a title="1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158712/" aria-label="Mehr Informationen über 1244-12 &#8211; Positionen: Zur Kompatibilität von Staatsbetrieben wie der Bundesnetzagentur mit schlichten Anfragen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Kennste das? Willste das? Jenau, wissen, wer im Haus einen Gaszähler hat. Damit man weiß, ob die Leitungen überhaupt noch benötigt werden? Ganz einfach.</p></blockquote>
<p>Das hatten wir neulich noch gesagt: Man könne Betriebe wie diese für uns ruhig abschaffen. Und dabei bleiben wir auch. Die Welt wird ja durch sie nicht einfacher, sondern schwieriger. Nämlich.</p>
<p>Allein der Begriffswirrwarr. Bundesnetzagentur, Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Ach herrjemineh! Lasst uns damit zufrieden.</p>
<p>So heißt es jetzt in einer &#8222;Antwort&#8220; auf meine Frage, die Frage lautete übrigens:</p>
<p><span id="more-12719"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11859" aria-describedby="caption-attachment-11859" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11859" title="ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-1024x747.jpg" alt="ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!" width="640" height="466" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-1024x747.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18-300x219.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/99.02_18.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11859" class="wp-caption-text">ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;inwieweit Anschlussinhaber dort -im Hause selbst- Individualverträge mit Lieferanten bezüglich GAS haben, also z.B. um Kochstellen zu beheizen oder eigene Gasthermen zur Raumwärmebeheizung und Brauchwassererwärmung zu befeuern? …“</p></blockquote>
<p>Das beflügelt die Bundesnetzagentur zu folgender Antwort, Zitat:</p>
<p>&#8222;Die Bundesnetzagentur und die Landesregulierungsbehörden nehmen kraft gesetzlichen Auftrags die Aufgabe der Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze wahr. Das Energieversorgungsnetz wird sowohl von Energielieferanten („Netznutzern“) zur Belieferung von Kunden als auch von Kraftwerksbetreibern zur Einspeisung von Elektrizität benötigt. Die Adressaten der Tätigkeit der Bundesnetzagentur sind daher in erster Linie die oben genannten Netzbetreiber, daneben zumindest mittelbar auch Netznutzer und Kraftwerkbetreiber. Dagegen fällt das Verhältnis zwischen Energielieferanten und Endverbrauchern (Haushaltskunden) nicht unter die Kontrolle durch die Bundesnetzagentur.</p>
<p>Neben der Regulierung des Netzzugangs ist die Entflechtung des Netzbetriebs von anderen Geschäftsbereichen des vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens (§ 3 Nr. 38 Energiewirtschaftsgesetz &#8211; EnWG) ein weiterer Schwerpunkt des EnWG, um einen funktionierenden Wettbewerb auf den vor- und nachgelagerten Märkten zu schaffen. Für die Energieversorgungsunternehmen bedeutet dies, dass sie ihre Unternehmen aufspalten (entflechten) müssen, dass heißt, die Bereiche des Netzbetriebes und des Energievertriebes/Energieerzeugung voneinander unabhängig führen müssen. Zu diesem Zweck sind in §§ 6-10e EnWG umfassende Entflechtungsvorgaben normiert.</p>
<p>Auf Grund der entflechtungsrechtlichen Bestimmungen im EnWG ist grundsätzlich zwischen dem Energielieferanten und dem Betreiber eines Energieversorgungsnetzes zu unterscheiden. Der Haushaltskunde schließt mit dem Grundversorger oder einem Energielieferanten seiner Wahl einen Energieliefervertrag und wird gemäß den vertraglichen Bedingungen mit Energie versorgt, während der Netzbetreiber für den physischen Anschluss an das Energieversorgungsnetz zuständig ist. Der Abschluss eines Vertrages mit dem Verteilnetzbetreiber ist in der Regel nicht notwendig. Vielmehr weist der Energielieferant gemäß § 40 Abs. 2 Nr. 7 EnWG das Entgelt für den Netzzugang in der Rechnung aus, zieht dieses Geld im Rahmen der Abrechnung ein und zahlt dieses für alle Letztverbraucher an den jeweiligen Netzbetreiber.</p>
<p><strong>(Hervorhebung durch die Redaktion!)</strong></p>
<p><strong>Bezüglich Ihrer Fragestellung: „… &#8211; inwieweit Anschlussinhaber dort -im Hause selbst- Individualverträge mit Lieferanten bezüglich GAS haben, also z.B. um Kochstellen zu beheizen oder eigene Gasthermen zur Raumwärmebeheizung und Brauchwassererwärmung zu befeuern? …“ verweise ich Sie auf den vorangegangen Absatz meiner Ausführungen.</strong></p>
<p><strong>Sollten Sie zu Ihrem Gasanschluss konkrete Fragen haben, müssen Sie sich an den zuständigen Netzbetreiber wenden.</strong></p>
<p><strong>(Ende Hervorhebung durch Redaktion)</strong></p>
<p>Abschließend teile ich Ihnen zu Ihrer Information zum Unterschied zwischen Netzanschlussverhältnis und Anschlussnutzungsverhältnis folgendes mit: Die Anschlussverordnungen regeln das Verhältnis zwischen Netzbetreiber und Anschlussnehmer (Netzanschlussverhältnis) sowie Netzbetreiber und Anschlussnutzer (Anschlussnutzungsverhältnis). Anschlussnehmer ist in der Regel der Eigentümer eines Grundstücks oder Gebäudes. Anschlussnutzer kann beispielsweise der Eigentümer und/oder der Mieter sein.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Verbraucherservice-Energie</p>
<p>(Ende Zitat Bundesnetzagentur)</p>
<p>Früher sagte man auf eine Email mit einer Frage, wie sie eingangs  geschildert wurde, zu dieser Email mit selben Ergebnis folgendes:</p>
<blockquote><p>Entschuldigung, wir sind dafür nicht zuständig, bitte wenden Sie sich an die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, Telefon ta ta ta ta ta &#8230;.</p></blockquote>
<p>und Schluss!</p>
<p>Oh Gott oh Gott: Uns blühen noch Zeiten, keineswegs aber nur Landschaften, wie Helmut Kohl einst&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/07/158312/">Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften einfach abschaffen!</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 10:40:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  ... <a title="1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158312/" aria-label="Mehr Informationen über 1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  Wie hieß der Glücksdrache: Fuchur?</p></blockquote>
<p>Die ganze Vorgehensweise ist schon falsch. Und epidemisch dämlich.</p>
<p>Der Staatsmonopolkapitalismus (ein &#8222;ismus&#8220;) wird abgeschafft. Die &#8222;Stamokapbetriebe&#8220; zerschmettert und Monopole zerflettert. Heuchlerisch entsteht da &#8222;ein neuer Markt&#8220; und ebenso sicher &#8222;blühende, marktwirtschaftliche Landschaften&#8220;. Bis wir alle Pfeife pafften.</p>
<p>Und dann -und jetzt kommt der falsche Fehler um die Ecke, klink!- gründet man eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Wettbewerb künftig überwacht. Da lachen ja die Hühner. Zahnlose Minka, Auto ohne Blinker &#8211; ein Abzählreim von Kleinstkindern kommt mir in den Sinn, wenn ich daran denke.</p>
<p><span id="more-12668"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11597" title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gas, Wasser, Strom, &#8230;.., leitungsgebundene Lieferanten! Und behördliche Tantren! Von der Gerechtigkeit, der Mächtigkeit und der Prächtigkeit!</p></blockquote>
<p>Und jetzt will eine neue Wohnungseigentümerin aus Berlin-Spandau wissen, ob sie diese doofe, alte Gasleitung, die da im Flur ihrer Sanierungswohnung hängt, rauswerfen darf? Oder nicht? Gasleitungen, die die eigene Wohnung allein betreffen, sind Sondereigentum. Vor allem aber ein Übel. Denn es stört.</p>
<p>Sie hat´s aus Sicherheitsgründen abgewogen und sich gegen Gas fürs Kochen entschieden. Das will sie nicht. Eine Vielzahl von alten, maroden und wenig gepflegten Gasrohren verläuft durch Deutschlands Wohnungen und ab und zu -piff paff- explodiert ein Mehrfamilienhaus. Gas ist auch prima, um sich umzubringen. Und eventuell andere.</p>
<p>Jetzt gerate ich in Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten. Niemand stimmt mit mir ab, ob und ggf. welche Art von Leitungen er sich durch seine eigene Wohnung verzieht. Was er liegen lässt oder entfernt, das geht den Verwalter des Mehrfamilienhauses im Grunde genommen einen &#8222;feuchten Kehricht&#8220; (alte Berliner Redensart) an.</p>
<p>Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und/oder Bundesnetzagentur gibt jetzt Auskunft an den Verwalter. Auf Anfrage.</p>
<blockquote><p>Die Bundesnetzagentur hat die zentrale Aufgabe, für die Einhaltung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), Postgesetzes (PostG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und ihrer Verordnungen zu sorgen. Damit gewährleistet sie die Liberalisierung und Deregulierung der Märkte Telekommunikation, Post und Energie durch einen diskriminierungsfreien Netzzugang und effiziente Netznutzungsentgelte. Mit Wirkung zum 1. Januar 2006 wurden die Aufgaben der Bundesnetzagentur um die Eisenbahnregulierung erweitert. Wie in den anderen Regulierungsbereichen wacht sie auch hier über die diskriminierungsfreie Erbringung des Netzzugangs unter transparenten Bedingungen und prüft die Zugangsentgelte.</p>
<p>(Selbstdarstellung der Bundesnetzagentur, <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aufgaben/aufgaben_node.html;jsessionid=D671A4E0DBBDB7030722751B542297CB" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Nicht mehr der Monopolkapi&#8230;..(lassen wir das), wie z.B. die GASAG in Berlin, sondern jetzt die Bundesnetzagentur. Dass die Email gerade nicht durchgeht, hat hausgemachte Gründe, ich war zu dämlich, die Adresse richtig von der Website abzuschreiben. Da kam die Email wieder zurück. Es war so ein Fehler, den man nicht gleich findet. Berlin mit &#8222;Berl.&#8220; abzukürzen, kommt ja vielleicht nur öffentlich Bediensteten in den Sinn, weswegen mit schöner Regelmäßigkeit vor allem öffentliche Emailadressen kreuzkompliziert sind. Niemand hat in der Bundesnetzagentur so viel Fantasie, relevante, hochviskose Emailadressen zu generieren. Die richtige Adresse heißt &#8222;Berl3.Postfach@bnetza.de&#8220;, dass man das &#8222;Benetzer&#8220; ausspricht, hat vielleicht noch eine gewisse Komik. In jedem Fall hat diese Adresse auch nichts mit Günter Netzer zu tun. Die Bundesnetzagentur ist folgender Empfehlung zufolge anzuwenden: &#8222;Drum prüfe, wer sich ewig bindet, &#8230;.&#8220; &#8211; sinngemäß. Undsoweiter. Das Wetter heute verregnet bis heiter!</p>
<p>&#8222;berlin@bundesnetzagentur.de&#8220; wäre aber doch schick, oder? Ein Anruf bei der Agentur in der Berliner Seidelstr. macht aber schnell deutlich: Der Mann am Telefon weiß eigentlich  nicht so genau, was eine Emailadresse ist. Er klingt schon so, als sei ihm das gänzlich fremd. So &#8222;moderner Trand&#8220;, irgendwie.</p>
<p>Dann finde ich den Fehler und er ist wieder raus. Ich hätte ihn einfach besser gar nicht anrufen sollen. Mein Fehler. Wir fassen zusammen: alles mein Fehler, der einzige Fehler, der nicht von mir stammt ist der, dass der Bundesgesetzgeber eine Bundesnetzagentur eingerichtet hat und wie der Pförtner am Telefon gleich sagt: &#8222;Woher soll ich das wissen, wir haben hier dreiundsechzig&#8230;..&#8220; und da unterbreche ich ihn. Ich will das gar nicht wissen, wie sehr sich dieses schleimige, krakenähnliche Gebilde namens öffentliche Verwaltung auch in Sachen Netzkultur in Deutschland inzwischen ausgebreitet hat. Haha, Netzkultur. Da lachen ja die Hühner.</p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Bis sie geschlachtet werden, dann ist Schluss mit lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aussenstellen/MarktaufsichtEMVG_FTEG/BerlinBerlin_Basepage.html" target="_blank">Die Bundesnetzagentur, Außenstelle Berlin</a></li>
<li>SPAM: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spam-die-kernfrage-gibraltarn-bedeutungslosigkeit-versinkt/">Die Kernfrage ist doch, ob Gibraltar bald in der Bedeutungslosigkeit versinkt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 07:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? ... <a title="1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158112/" aria-label="Mehr Informationen über 1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8135" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></p>
<blockquote><p>Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? Oder ist das Müll? Taucht das letztlich unter, auf irgendeiner gottvergessenen Müllkippe oder im Müllverbrennungsofen Ruhleben, aber mit Rauchgasreinigung und Abgassonderuntersuchungsbescheinigung (*)?- So verhält es letztendlich sich mit allen Dingen, die wir einst unbedingt besitzen wollten, die wir dann besaßen und sie schließlich vergaßen. Entrümpelung tut not: in Maßen!</p></blockquote>
<p>Das Internet gibt es nun schon eine Weile und ich erinnere mich gern an das Jahr 1997, als ich anfing, Internet begreifen zu wollen. Ich reservierte zuallererst die Domain <a href="http://www.wohnungseigentum.com">www.wohnungseigentum.com</a>. Die habe ich noch heute: Sie ist jetzt eine Baustelle.</p>
<p><span id="more-12638"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" title="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></p>
<blockquote><p>&#8222;blinken lights&#8220;: gif ist schon ganz lange ein weltweiter Internetstandard und mir gefiel gif immer gut. Teils erledigte ich damit kleine Banner fürs Design der Homepage. Früher waren solchen &#8222;Grafikschnipsel&#8220; wichtiger als heute. Mit ihnen konnte man dramaturgisch durchdachte &#8222;Mehrschichtgeschichten&#8220; (*) inszenieren, so wie Kuhno von Oyten (Urheber: Tetsche) die &#8222;in sich abgeschlossene Geschichte im Stern inszenierte, die zugegebenermaßen aus nur einem Bild bestand. Diesen Grad schöpferischer Genialität besaß ich nie, weswegen ich die gif-Datei als probate Fortsetzungsgeschichten-Verhüllung ansah. Ich sah, kam und vergnügte&#8230;.mich. Das obige, links angeordnete Bild ist so ein Spielkram. Zehn Bilder von mir mit &#8222;3-Tage-Rasur&#8220; und jeweils einem anderen Bildfilter, hintereinander gesetzt und zum Laufen gebracht, fertig.</p></blockquote>
<p>Diese Sache mit den äußerst &#8222;geilen&#8220; Domainnamen wird m.E. stark überschätzt, denke ich inzwischen. Inzwischen, das heißt, ich habe Gelassenheit in diesem Punkt entwickelt. Eine Domain namens Wohnungseigentum, was war ich doch für ein schlauer Platzhirsch? Ich röhrte durch den virtuellen Wald oder setzte ich mir nur selbst Hörner auf, deren Gewicht mich auf Dauer überfordern würde? Ja. Die Sache hat sich anders entwickelt. Ich bloggte, also wurde ich. U.a. nicht fertig. Mit all meinen verschiedenen Plänen, ach hätte doch der Tag nur 36 Stunden, wäre ich dann heute fertig? Mitnichten.</p>
<p>Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es sein eigenes Begehr ist, ist immer ein Narr, wusste schon Goethe und ich lernte daraus nicht, obwohl Jürgen S. (* vollständiger Name tut nichts zur Sache) es vor mehr als hundertfünfzigtausend Jahren (geringfügige Übertreibung) an den Fregattenkapitän Klaus F., Vorstandsmitglied der DeGeWo, zur Begründung seiner eigenen Demission schrieb.</p>
<p>Frank Bielka war früher Staatssekretär für &#8222;die Sozis&#8220; und ist Nachfolger von Klaus F., dem vergessenen Fregattenkapitän, dem man in Sachen Autobahnüberbauung Schlangenbader Str. an die Kapitänswäsche wollte. Ist die Uniform des Kapitäns zur See eigentlich weiß? Oder grau? Oder am Ende durchdrungen von Compliance (welche Farbe hat die?)? Das tut nichts zur Sache. Frank Bielka hat gestern Abend dem RBB gegenüber im Interview erklärt, wie gern Menschen als Mieter inzwischen in der Gropiusstadt wohnen. Das war nicht immer so, erzählte der RBB seinen Zuschauern. Von Christiane F. war die Rede und von &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220;. Ja, ich erinnere das.</p>
<p>Christiane F. ist übrigens dort schon weggezogen. Sie war es schon als Kind leid, Kochlöffel mitzunehmen, um die Aufzugsknöpfe in ihrem Wohnhaus überhaupt bedienen zu können, auch in den oberen Etagen. So haben die Städteplaner inzwischen gelernt, kindgerechte Aufzugsanlagen zu bauen? Die Tendenz lautet ja eher, Kinder nicht allein fahren zu lassen, sondern nur unter Aufsicht ihrer Erziehungsberechtigten. Deswegen fahre ich selten Aufzug, sondern lieber Fahrstuhl. Jeder Fahrstuhlgang macht schlank, so meine Hoffnung.</p>
<p>Mit meinem digitalen Altmüll haderte ich heute Morgen wieder. Auf den Homepages, die ich betreibe, habe ich früher auch Subdomains eingerichtet. Früher. Heute finde ich Subdomains weitgehend überflüssig. Gif-Dateien (siehe ganz oben) und Subdomains, das alles sind Sachen zum Entsorgen, inzwischen. Doch weit gefehlt: die obige Gif-Datei kommt jetzt in mein digitales Artefaktenmuseum (das ist der Platz hier oben links, wo es so furchtbar blinkt in meiner Fresse).</p>
<p>Auf facebook beispielsweise ist die Funktionsfähigkeit von gif-Dateien (siehe oben) schon beschnitten. Nix blinken. Ruhig und besonnen steht das in die Jahre gekommene Bild auf meiner Pinnwand, ehern wie eine Honigmelonenschüssel am Strand von Timbuktu. Schlimm nur ist, dass Timbuktu vollkommen strandlos ist und was nun? Die Lösung für dieses Debakel liegt aber in der Karte der Esoterischen Republik Deutschland, die auf Jonathan Meyers Handatlas aller Theile der Erde und über das Weltgebäude begraben liegt. Mit Genehmigung des Nachlassverwalters Lorenz Meyer, Peking, veröffentlichen wir hier einen Vorabdruck der Karte.</p>
<figure id="attachment_12643" aria-describedby="caption-attachment-12643" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12643 " title="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" alt="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" width="560" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12643" class="wp-caption-text">Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob im Zen von Baut (&#8222;Baut Zen&#8220;) jemand zur eigenen Beruhigung Senfsaat kaut oder in Schwingen am Rhein oder in Unbehagen, überall wartet schon jemand auf Dich, der verschlungene Wege gegangen ist, ganz im Lichte von Kurt Tucholskys Grunderkenntnis: Es gibt keinen Neuschnee! Mühe dich nicht, strebe nicht, vergiss es! Was genau, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Vermessen.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer wir persönlich die Baustellen unseres Lebens auswerten: So richtig in Schwung kommt man mit der Bauschlussreinigung im Leben erst, wenn man einen vollständigen Ortswechsel vollzogen hat. Vollzogen, nicht eingeleitet. Plusquamperfekt. Eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lorenz Meyer <a title="externer Link" href="http://www.feng-shui.de" target="_blank">ist der Gralshüter der Esoterischen Landkarte Deutschlands</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Liste der außergewöhnlichen Worte: Meditationsraster &#8211; Abgassonderuntersuchungsbescheinigung &#8211; Mehrschichtgeschichten &#8211;</span></p>
]]></content:encoded>
					
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