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	<title>Kommunikation &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 07:47:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT ... <a title="2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3258-20-alltag-die-durchfuehrung-eines-auftrags-mit-einer-querulantenklausel-in-berlin-wilmersdorf/" aria-label="Mehr Informationen über 2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" alt="Banner Baum der Erkenntnis" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT HIER nicht weiter zu beeinträchtigen und weitere Beaufsichtigung derselben zu unterlassen. Sodann sind derartige Personen strikt zu ignorieren (Querulantenklausel). Die Klausel bezieht sich auf namentlich in diesem Auftrag NICHT erwähnte, andere Personen und erfolgt erfahrungsgemäß.***</p></blockquote>
<p>Es hat doch keinen Sinn, wenn es nur textlich da steht, aber sich die Sache niemand zu eigen machen kann, weil sie zu fern ab jeglichen Verständnisses stattfindet. Es geht um einen dicken Elektriker aus Wilmersdorf, der dort ein Teileigentum besitzt und nun Gott und die Welt drangsaliert, und niemand kann noch vernünftig Hausverwaltungsaufgaben durchführen, ohne mit dem Dicken in Konflikt zu geraten.</p>
<p>Von den oberen Geschossen erfolgen aus den Wohnungsfenstern Ausastungen an einem großen Essigbaum, alsbald. Dazu wird man keinen Steiger (Hebebühne) mieten, als Baumdienst, sondern hohe Stockwerksetagen im dreiseitigen Innenhof betreten und aus Fenstern und von Balkonen langstielige Teleskopschneidegeräte verwenden. Das Natur- und Grünflächenamt des Bezirks hat den Umfang der Arbeiten behördlich genehmigt. Schon das sicherheitshalber. Wegen Herald B., dem dicken Elektriker. Er droht schon telefonisch, &#8222;mit dem Amtsleiter dort befreundet&#8220; zu sein und fragt telefonisch die Hausverwaltung. Auch zu dem Sachbearbeiter vom Amt ist Herald B. wie eine Klette. Man wird ihn einfach nicht los. Sobald irgend jemand den Hof betritt, taucht &#8222;der Dicke&#8220; wichtigtuerisch auf, schwingt bedrohlich wirkende Reden, droht mit seinen guten Beziehungen zum Chef von Bundesrechnungshof, zur Steuerfahndung und sagt, das Wohnungsamt würde Zwangsmaßnahmen einleiten. Es ist ein hanebüchener Quatsch, den der Dicke absondert. Wer ihn länger kennt, weiß das. Man schaltet auf Durchzug. Lass ihn reden.</p>
<p>Man verhält sich den Erfordernissen entsprechend: Aufträge an Handwerker werden bis zur Undurchführbarkeit und Verteuerung erschwert, niemand arbeitet dort gern und die Hausverwaltung kriegt solche Aufträge &#8222;nicht mehr auf die Kette&#8220;. Die Handwerker haben genug zu tun, sie müssen nicht auch noch die Bescheuerten bedienen. Die Hausverwaltung setzt jetzt ganz offiziell solche Querulantenklauseln zu den Aufträgen hinzu als Warnhinweis. Das ist natürlich total abschreckend.</p>
<p>Verfassungsrichter Andreas Voßkuhles Senat (Beschluss  2 BvR 2153/18 &#8211; <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20BvR%202153/18">hier</a>) entschied schriftlich nachzulesen: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde des gerichtsbekannten Beschwerdeführers ist aus den genannten Gründen offensichtlich unzulässig. Die Ausführungen in den Schriftsätzen erschöpfen sich zudem über weite Teile in persönlichen Angriffen auf Angehörige der Justiz (**); sie sind weit überwiegend obszöner, vulgärer und beleidigender Natur.&#8220; Und weiter: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde wurde missbräuchlich im Sinne von § 34 Abs. 2 BVerfGG erhoben. Dem Beschwerdeführer war daher eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 250 Euro aufzuerlegen.&#8220; &#8211; Zum letzten Mal zog Andreas Voßkuhle am 5. Mai 2020 nach zwölf Richterjahren<strong> </strong>seine rote Robe an.  Mehr Mut, mehr Räson. &#8211; Querulanten für die Quadraturen ihrer Querulanz zu bestrafen wird sie nicht wirklich treffen, es füttert doch den Affen mit Zucker. Der Berichterstatter überträgt den Justizfall Querulantenklausel auf den dicken Elektriker aus Wilmersdorf. <strong>Wer kann hier noch folgen? </strong></p>
<p><strong>Die Querulantenklausel im Handwerkerauftrag für den Baumdienst in Berlin-Wilmersdorf:</strong> Wer hätte das gedacht? Während wir hier Bericht erstatten, sitzt irgendwo ein beschäftigungsarmer, dicker Elektriker und schreibt Verriss-Bewertungen über seine Hausverwaltung. Mit Fotos und mit roten Pfeilen auf den Fotos, die beweisen sollen, wie bescheuert die Hausverwaltung ist. Herald B. ist einer von vielen, die wie Andreas Voßkuhle zu entscheiden hatte, obszöner, vulgärer und beleidigender Natur sind &#8211; im Grunde seines Herzens. Männer wie Herald B., das sind auch Wutbürger, wütende Deutsche, besorgte Bürger und verkrachte Existenzen. <strong>Die geliebt werden müssten. Liebe ist alles.  </strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Querulantenklausel: <a href="https://www.rechtslupe.de/allgmeines/der-beschwerdefuehrer-bverfg-3134782" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie das Bundesverfassungsgericht Strafzinsen erhebt</a></li>
</ul>
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		<title>2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 14:31:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn der Aufzug stehen bleibt, wie in Berlin (Schöneberg), ist Eile geboten. Und: Wenn man sich verschreibt, wird aus Sinnbild häufig sinnblind. #nurmalso Ein paar ältere Damen und Herren im Haus sind bewegungsunfähig. Der Aufzug geht nicht. Sie haben an den Beinen Behinderungen. Es schmerzt. Die Treppe hoch geht leichter als runter. &#8222;Da scheuern die ... <a title="2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3247-19-positionen-wenn-der-aufzug-stehen-bleibt/" aria-label="Mehr Informationen über 2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn der Aufzug stehen bleibt, wie in Berlin (Schöneberg), ist Eile geboten. Und: Wenn man sich verschreibt, wird aus Sinnbild häufig sinnblind. <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/nurmalso?source=feed_text&amp;epa=HASHTAG" data-ft="{&quot;type&quot;:104,&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">nurmalso</span></span></a></p></blockquote>
<p>Ein paar ältere Damen und Herren im Haus sind bewegungsunfähig. Der Aufzug geht nicht. Sie haben an den Beinen Behinderungen. Es schmerzt. Die Treppe hoch geht leichter als runter. &#8222;Da scheuern die Gelenke&#8220;, sagt Frau Reche (* Name geändert). Dass der Aufzug stehen blieb, ist Folge einer Überhitzung im Aufzugsschacht. Der Aufzug ist ein Fassadengleiter mit Ölhydraulik. Wird es zu warm, wird das Öl weich. Um das zu ändern, hat die Aufzugsfirma ein Angebot geschickt. Es ist schon beauftragt, also freigegeben.</p>
<p>Und keiner will es gewesen sein: Dass der Aufzug heute steht, liegt nicht am mangelnden Kontakt mit dem Auftraggeber, sondern an der Erderwärmung, sagt heute auf Nachfrage der Mitarbeiter der Aufzugsfirma, die immer wenn sie in Seil- und Zugzwang gerät, rechtfertigt warum es ist wie es ist. Weil es auch nicht schneller geht. Weil Personal fehlt, Zeit, zu viele Aufträge, zu wenig Zeit, zu lange Reaktionszeiten. Und deswegen reden wir heute übers Weltklima. Die Firma sagt nicht: Wir haben zu wenig Personal. Die Sache dauert noch. Es geht eine Bestellung auf Reisen. Salvatore Adamo würde es besingen und alle wüssten Bescheid. Stattdessen drumrum Gerede. Alles Wattebäuschchen. Seichtes Palaver, nur nicht zur Sache kommen. Wer den Aufzug so bestellt hat, trägt die Verantwortung für einen in Zeiten wie diesen unvernünftigen Ölhydraulikaufzug? Ja, bitte, wer? Wer hat denn die Entscheidung für den Aufzug getroffen? Solche Probleme sind doch vorhersehbar mit solchen Aufzügen, sagt der Aufzugsmensch. Heutzutage nicht mehr sachgerecht, diese Technik. Wegen der Erderwärmung.</p>
<p>Mensch, jetzt halt aber mal die Klappe, Aufzugsmann: Ich war&#8217;s, damals. Ich hab den Aufzug 1996 bestellt. Da war Erderwärmung noch kein Thema. Wie? Das wussten Sie nicht? Höchste Zeit nachzudenken. Nicht aus einer Mücke (einem Auftrag und wann er abgearbeitet ist) einen Elefanten (schwerwiegendste Fehlentscheidung 1996 und Welt-Klimakatastrophe) ins Feld zu führen. Viele müssen sich derzeit auftragsmäßig übernehmen. Ich muss mich kurz übergeben. Weiter arbeiten&#8230;.das Erdklima ist verlinkt. Klink.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Die <a href="https://www.zeit.de/kultur/2019-07/klimakatastrophe-apokalypse-weltuntergang-hysterie-erderwaermung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erderwärmung</a></p>
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		<title>2093-19 &#8211; Positionen: Ich habe gar kein Imitsch und ich werde keins bestellen &#8211; To make A long story short&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3242-19-positionen-ich-habe-gar-kein-imitsch-und-ich-werde-keins-bestellen-to-make-a-long-story-short/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 07:29:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Shortstory &#8222;Das Imitsch&#8220; (Der abgeschlossene Socialmedia-Kurzroman) ***Rrrrring!*** &#8222;Guten Tag, spreche ich da mit Herrn Gotthal?&#8220; &#8222;Worum geht es denn?&#8220; &#8222;Ja, wir sind die Firma Blablakeks (*), wir hatten Ihnen da was zukommen lassen per Post, wegen einem Imitischvideo.&#8220; &#8222;Gut, danke dass Sie nochmal nachfragen. Sie brauchen hier jetzt nicht mehr anzurufen. Wir haben gar kein ... <a title="2093-19 &#8211; Positionen: Ich habe gar kein Imitsch und ich werde keins bestellen &#8211; To make A long story short&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3242-19-positionen-ich-habe-gar-kein-imitsch-und-ich-werde-keins-bestellen-to-make-a-long-story-short/" aria-label="Mehr Informationen über 2093-19 &#8211; Positionen: Ich habe gar kein Imitsch und ich werde keins bestellen &#8211; To make A long story short&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2208" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" alt="" width="130" height="45" /></p>
<figure id="attachment_17851" aria-describedby="caption-attachment-17851" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17851" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies.png" alt="Schule des Lächelns (Budapest, 1937) - Quelle: Privatarchiv" width="850" height="620" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies.png 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies-650x474.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies-768x560.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Schule.des_.Lächelns_Selfies-850x620.png 850w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17851" class="wp-caption-text">Schule des Lächelns (Budapest, 1937) &#8211; Quelle: Privatarchiv</figcaption></figure>
<p><strong>Shortstory &#8222;Das Imitsch&#8220;</strong><br />
(Der abgeschlossene Socialmedia-Kurzroman)</p>
<blockquote><p>***Rrrrring!***<br />
&#8222;Guten Tag, spreche ich da mit Herrn Gotthal?&#8220;<br />
&#8222;Worum geht es denn?&#8220;<br />
&#8222;Ja, wir sind die Firma Blablakeks (*), wir hatten Ihnen da was zukommen lassen per Post, wegen einem Imitischvideo.&#8220;<br />
&#8222;Gut, danke dass Sie nochmal nachfragen. Sie brauchen hier jetzt nicht mehr anzurufen. Wir haben gar kein Imitisch und werden auch keins bestellen.&#8220;<br />
&#8222;Gut, ähm, danke. Dann werde ich das hier vermerken.&#8220;<br />
&#8222;Vermerken Sie das.&#8220;<br />
Krkkksss.</p></blockquote>
<p>#mydailyphonecalls</p>
<p>Blablakeks: Synonym für den Namen einer Firma</p>
<p>Und was sagt die Marketingeinblendung in meiner WordPress-Installation?</p>
<p>Bewahre deine harte Arbeit sicher auf.<br />
Sichere deine Inhalte automatisch.</p>
<p>Aber ein S11ie, das gönn ich mir. Das ganze Leben ist ein Spül. Und wir sind nur die Kandidaten.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><strong>Lost in Imaging</strong>: Das <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/07/Spiegel_S11ie.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S11ie des Schüchternen</a> (Foto)</li>
<li><strong>Man in the Mirror</strong>: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Narziss</a> (Foto)</li>
<li>Redensartenindex: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/07/Redensarten_Mit.dieser.Person.gebrochen.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ich habe mit dieser Person gebrochen.</a> (Foto)</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3237-19-lyrik-ein-gedicht-zum-einschlafen-zu-sagen-aus-das-buch-der-bilder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 08:14:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich möchte jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein. Ich möchte dich wiegen und kleinsingen und begleiten schlafaus und schlafein. Ich möchte der Einzige sein im Haus, der wüßte: die Nacht war kalt. Und möchte horchen herein und hinaus in dich, in die Welt, in den Wald. Die Uhren rufen sich schlagend an, und man ... <a title="2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3237-19-lyrik-ein-gedicht-zum-einschlafen-zu-sagen-aus-das-buch-der-bilder/" aria-label="Mehr Informationen über 2088-19 &#8211; Lyrik: Ein Gedicht zum Einschlafen zu sagen (aus: Das Buch der Bilder)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7903" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik.jpg" alt="Schulklo-Lyrik" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Schulko-Lyrik-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich möchte jemanden einsingen,<br />
bei jemandem sitzen und sein.<br />
Ich möchte dich wiegen und kleinsingen<br />
und begleiten schlafaus und schlafein.<br />
Ich möchte der Einzige sein im Haus,<br />
der wüßte: die Nacht war kalt.<br />
Und möchte horchen herein und hinaus<br />
in dich, in die Welt, in den Wald.<br />
Die Uhren rufen sich schlagend an,<br />
und man sieht der Zeit auf den Grund.<br />
Und unten geht noch ein fremder Mann<br />
und stört einen fremden Hund.<br />
Dahinter wird Stille. Ich habe groß<br />
die Augen auf dich gelegt;<br />
und sie halten dich sanft und lassen dich los,<br />
wenn ein Ding sich im Dunkel bewegt.</p></blockquote>
<p>Rainer Maria Rilke</p>
<p>Wir widmen unsere guten, besten Gedanken jenen, die gerade in schwierigen Lebenssituationen stecken, die sie meistern müssen.</p>
<p>Als Meistersänger, Claqueure und Eleven des Glücks, von dem nur Reste noch vorhanden sind. Nicht viele.</p>
<p><span style="color: #999999;">(Quelle: Grit Maroske)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3236-19-positionen-es-muss-jetzt-sein-gleich-keine-zeit-zu-ueberlegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2019 13:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich ... <a title="2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3236-19-positionen-es-muss-jetzt-sein-gleich-keine-zeit-zu-ueberlegen/" aria-label="Mehr Informationen über 2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18554" aria-describedby="caption-attachment-18554" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18554" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg" alt="Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18554" class="wp-caption-text">Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18553" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich weiß nicht, warum ich erst Akten anderer Leute ordnen soll, ich bin Mitleser, aber nicht Mitwisser und ich werde auch keiner, wenn das alles durcheinander ist. &#8220; Wie, oder?</p></blockquote>
<p>Nicht wahr? Genau. Jetzt kommen Unterlagen sehr viel später, aber geordnet. Das hatte ich parallel mit dem Architekten verabredet. Wir befinden uns in Gewissensnöten. Nicht nach 12 Uhr (Scherz). Man muss uns ja nicht schreiben, uns nicht erreichen zu können, wenn man es erst gar nicht während der Office Auas (Bürozeiten) probiert. Wir sind gewissermaßen einzigartig und daher stimmt&#8217;s: Wir sind unerreichbar. Erste Kajüte. Meine Güte.</p>
<p>Das sind Gefühle. Der Betreff einer weggeschickten Kurzemail an den Absender ist eindeutig, die Signatur auch: &#8222;Bitte für Anrufwünsche Bürozeiten beachten.&#8220; &#8211; Eine Telefonnummer (Aus Datenschutzgründen geweißelt) und eine WhatsApp-Nummer (Dito). Und dieser kurze Satz aus der Barkasse: &#8222;Danke. Ich bin nämlich in der Erreichbar.&#8220; Prost.</p>
<p>So geht gute Kommunikation. Sie findet in Echt statt. Und nicht mit Chimären, greif zum Hörer und vergreif Dich in einer Email nicht im Ton. Ruf an.</p>
<p>Der Herr hält sich dann wieder nicht an all diese punktgenauen Informationen, versucht eine WhatsApp-Nummer (für WhatsApp) anzurufen, um so ganz schnell anzurufen, wo genau das Gegenteil erbeten ist. &#8222;Ruf mich an,&#8220; sagt die Nachricht, &#8222;nette Boys in Deiner Umgebung.&#8220; Aber halte Dich an die Bürozeiten.</p>
<p>Irgendwann isst jeder Mensch mal Mittag und wischt störende Telefonate weg.<br />
Das wird man ja wohl noch tun dürfen, ohne dass Andere dann wider besseres Handeln behaupten: &#8222;Der Mann ist praktisch nie erreichbar.&#8220;</p>
<p>Hier steht jetzt schriftlich genau das Gegenteil.</p>
<p>Weiterführend</p>
<p>* <b>Ich denk mir: Halt die Fresse!</b> <a href="https://www.20min.ch/digital/news/story/-Sprachnachrichten-auf-WhatsApp-nerven--17570558" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die WhatsApp-Sprachnachricht</a></p>
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		<title>2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 18:10:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt ... <a title="2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/" aria-label="Mehr Informationen über 2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p>Früher schon hatten wir Gewaltfantasien: Wir stellten uns vor, wir schrieben der Telekom in Form einer Rolle Küchenpapier. Mit Thermofaxgerät auf der Gegenseite. So nudelt sich die Faxrolle komplett ab und die Kommunikation bricht zusammen. Heute würde man dies mit Email-AutoReply-Pingpong machen. Eine Regel erstellen, mit der auf ein AutoReply ein AutoReply gesendet wird. Ping Pong. Nutzloser kann man seine Zeit nicht verbringen.</p>
<p>Oder? Man schreibe einen Brief an einen Vertragspartner. Nennen wir ihn GASAG: Vorratskündigung. Eine 24-monatige Vertragslaufzeit endet am 31.12.2020 und Gott will, dass wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen im Jahre 2020, dann stellt es für uns keine gute Vertragsnorm dar, aus dem Vertrag nur rauszukommen, wenn man mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Vertragsende (praktisch bis 30.09.2020, rechtzeitig) kündigt oder dann &#8211; Hallo? &#8211; zum 30.09.2021, damit das am 31.12.2021 erst gilt &#8211; Eine solche Kündigungsfrist ist unvorteilhaft. Für sie gibt es im Ermessenspielraum des eigenen Kopfs keinen vernünftigen Grund. Wenn ich weg will, will ich weg. Dann bin ich bereits unterwegs. Auch emotional.</p>
<p>Na klar, Wunschdenken derartiger Lieferanten. Kundenbindung funktioniert über Kundenzufriedenheit. Nicht über Tricks und Lederhosenklauseln. Wie werden wir derartig unvorteilhafte Vertragsklauseln los? Heute haben wir der Gasag den Zuschlag gegeben, das Mehrfamilienhäuschen mit 34 Einheiten zwei Jahre lang mit Erdgas zu versorgen. Das ist von der Größenordnung her ne halbe Industriekunden-Kondition, erfahre ich. Ab 500.000 kwH geben Gasag-Mitarbeiter besonders gute Konditionen.</p>
<p><span id="more-18347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/aDVuo7dHtoc" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte №1-6</p>
<blockquote><p>Dirigent: Claudio Abbado Orchestra Mozart Giuliano Carmignola Concerto No. 1 in F major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro 4. Menuetto (Trio I, Polacco, Trio II) Concerto No. 3 in G major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro Concerto No. 5 in D major 1. Allegro 2. Affettuoso 3. Allegro Concerto No.6 in B flat major 1. Allegro 2. Adagio ma non tanto 3. Allegro Concerto No. 4 in G major 1. Allegro 2. Andante 3. Presto Concerto No. 2 in F major 1. Allegro 2. Andante 3. Allegro assai Encore 1. Concerto No. 2 Allegro assai</p></blockquote>
<p><strong>Thema ist geschäftliche Ehrlichkeit</strong> und das System, weite Bögen zu schlagen, die uns miteinander entfremden und mit überflüssigem Bohei zustopfen. Telefonnummern: Die Kleinverbraucher, Kleinvieh, kriegen eine Nummer, da kommt ein Sprachsekretär zu sprechen. Der ist scheißfreundlich, aber unzuverlässig. Rund 15 Minuten warten wir in einer totenstill gewordenen Leitung, da hackt eine Stimme, wir sollen eins oder zwei sagen, wenn wir zur Verbesserung der Servicequalität beitragen möchten. Ich verspüre einen starken Druck auf meiner Speiseröhre. Brechreiz.</p>
<p>Ich schweige. Später erfahre ich nach zwanzig Minuten, hier bin ich falsch, das ist eine Großkundenanfrage, und ich bin wichtig. Aha. Unter der anderen Nummer geht kein Sprachsekretär ran, da geht gleich eine Mitarbeiterin ran. Die ist wirklich supernett. Sie ist knorke. Daumen hoch. Wir werden uns einig.</p>
<p>Am Ende des Telefonats steht eine Vertragsanbahnung von 24 Monaten Laufzeit auf dem Kalender. Das wird über eine Webschnittstelle hinüber gereicht zu mir und ich soll es bestätigen. Das mache ich, indem ich mich abmühe, mich nicht zu verlesen und die ganzen Fußangeln und Fallen zu finden. Regel Nummer Eins: Lade alles herunter, bevor sie einfach irgendwas ändern und später überhaupt nicht mehr reproduzierbar ist, worum es dabei ging. Zur Klarstellung: Es ging um fünfstellige Riesensummen, die mehr als dreißig Haushalte die nächsten 24 Monate zahlen sollen.</p>
<p>Als ich die Vertragsanbahnung bestätigt habe, hat die Gasag nun alle Zeit der Welt, dieses Klippschulgelände des Internets zu verlassen und ganz in Ruhe im stillen Kämmerlein ein Überraschungspaket zu schnüren. Was genau drinsteht, werden wir dann ja sehen. Es ist ein Haustürgeschäft. Ich ahne was kommt und was ich ahne, finde ich mehr als übel. Es folgt ein massiver Medienbruch: Das Geschäft über das Internet abgewickelt, aber nun wird es analog und beschwerlich und hundsanalog, altbacken und wie vor 100 Jahren. Der ganze Hype um ein funktionierendes Onlinegeschäft ist dahin. Weil der Neukunde JA gesagt hat. Aber jetzt.</p>
<blockquote><p>Um Kunden zu rekrutieren, reicht ein vordergründiger Onlineauftritt und das Versprechen, modern zu sein. Ist der Kunde erst einmal im Sack, kann diese Ebene sofort wieder verlassen werden. Dann geht es nach richtig alten Regeln zu.</p></blockquote>
<p>Jemandem dem Teppich unter den Boden wegziehen: Wenn für mich der Onlineabschluss von ausschlaggebender Bedeutung wäre, wäre spätestens jetzt meine Absicht zuverlässig zusammengebrochen, das Geschäft wirksam zu Ende abzuschließen. Ich könnte beispielsweise das Büro zu haben, von Mallorca oder den Kanaren aus noch schnell den Gaslieferanten für meine Kunden wechseln. Pustekuchen. Da denken sie einfach nicht mit. Das kommt in ihrer Welt nicht vor. Sie irren. Im eigenen Saft.</p>
<p>Sie werden es per Post zuschicken. Das dauert einen Monat und ist das Gegenteil von Effizienz. Am Ende werden alle Beteiligten sämtliche Prozesse, die ja nun erst digital erstellt, dann analog ausgedruckt und zugeschickt werden, doch wieder digitalisieren, sodass der Printweg überflüssig erscheint, und alles wird bei allen inzwischen in einem Dokumentenmanagement landen. Davor war schön Papier. Also 1980. Nein, kein Thermopapier.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p><strong>Zur Auto-Reply:</strong></p>
<p>Im Betreff stand vorher, worum es ging. Aktenzeichen, Kundenummer, Betreff der Vorratskündigung. In der Antwort steht im Betreff nur noch: &#8222;Empfangsbestätigung&#8220; &#8211; Das ist aber ganz schön gedankenlos und mindestens grob unhöflich. Danke.</p>
<p>Es folgen lange Belehrungen, die ich an dieser Stelle nicht erwarte. Ich hab mich nicht zu einem EDV-Seminar &#8222;Sichere Emails? Eine Chimäre&#8230;.&#8220; angemeldet. Ich hab es doch so gewollt. Und spätestens hier sagt dann mein Geschäftspartner eben nicht: Du willst es doch auch. Sondern er sagt: Mach das bloß nicht, es ist wirklich hundsgefährlich. &#8211; Ja, dann antworte doch erst gar nicht auf Emails. Wozu hast Du denn diese Adresse eingerichtet?</p>
<p>Die Kunst der Lüge besteht natürlich heutzutage in der Aufbereitung jeglicher eigenen Interessenlage auf eine Art und Weise, die einem Kunden signalisiert: Du willst es doch auch. Was denn? &#8211; Ja, das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Boah, danke. Im Grunde will ich gar nichts anderes mehr.</p>
<p>Ich bin allerdings ein Dickkopf und habe mir in den Kopf gesetzt, die Gelegenheit mal beim Schopf zu fassen und auf diese Autoreply-Email noch einmal nachzusetzen. Ich schreibe denen folgendes:</p>
<p><strong>Mitteilung (Text einer Email an Herrn Autoreply, der darauf mit einer Autoreply antwortet)<br />
</strong></p>
<p>Folgende Hinweise für Sie als Systemadministratoren einer hoffentlich funktionierenden Serviceumgebung:</p>
<p>Ihre Email ist nichtssagend, sie sagt nicht aus, dass ein bestimmtes Schriftstück eingegangen ist, so etwas ist dem nicht zu entnehmen. Ich werde auch auf diese Email wieder eine weitere<br />
Email zurück erhalten. Ich kann Ihnen alles schreiben und Sie haben gar nichts gesagt. Das ist mangelhaft. Es wäre schon wichtig, dass Sie in den Geschäftsprozessen abbilden, was genau<br />
Sie erhalten haben. Bspw. eine „übernommene Betreffzeile“.</p>
<p>Und dann sagen Sie auch noch systematisch, also mit jeder Email, die Sie senden: Mach das nicht, Kunde, das ist unzuverlässig, das ist gefährlich, das kann von Anderen mitgelesen<br />
werden. Warum nehmen Sie dann diesen Channel? Oder wollen Sie ihn eigentlich gar nicht anbieten?</p>
<p>Ich sag Ihnen noch was, für Sie nicht so wichtig:<br />
Für mich ist wichtig, dass ich meine Prozesse mit Ihnen rechtssicher aufbaue und darauf vertrauen kann, das was ich tue, rechtlich richtig ist und funktioniert. Das können Sie mir mit<br />
Ihrem System nicht bieten. Ich hab&#8217;s versucht. Ich habe buchstäblich nichts in der Hand.</p>
<p>Und weil alle immer mehr GAGA werden und niemand noch was versteht, überlege ich wirklich, ob ich diesen ganzen EDV-Scheiß runterfahre und zum alten Eisen zurückkehre.</p>
<p>Denn auch Sie sagen ja nichts anders als nur:</p>
<p>a. Emails sind Mist, hundsgefährlich. Boah, bloß nicht.<br />
b. Ich soll mich wie ein Mitarbeiter von Ihnen an irgendeine Weblösung Ihrer Programmierer setzen. Nun stellen Sie sich mal vor: Icke und meine hundert Lieferanten. Ganz ehrlich:<br />
Das will ich gar nicht. Ich bin kein Mitarbeiter. Ich bin Kunde.<br />
c. Seit wir aus Rechtsgründen eine spezielle Emailadresse nur für Rechnungen eingeführt haben, kriegen wir von Lieferanten vieles, eins aber nur selten oder gar nicht: Rechnungen. Wir bekommen Newsletter, Surveys, Gewinnspiele, Preiserhöhungen. Manchmal bekommen wir dahin auch Emails, dass ein Dokument anderswo für uns bereitliegt. Hallo? Das ist so ein Quatsch, das glauben Sie nicht. Oder?</p>
<p>Kurz gesagt: Alles was für so einen Branchendino super über eChanneling (neues Wort) verschickbar ist, wird auch geschickt. Auch wenn meine kleine spezielle Adresse für elektronische Rechnungen nicht dafür da ist. Das wird gar nicht gefragt. Das ist dann auch nicht Ihr Problem, stimmts?</p>
<p>Na, mal sehen. Wir warten den weiteren Geschäftsgang ab. Und überlegen intensiv, wie das funktionieren könnte. Könnte?</p>
<p>Wenn Sie jetzt nur diese läppischen drei Punkte mal besser machen könnten, würden wir schon Super sagen. Ich wette, das wird nicht klappen.</p>
<p>Im Betreff steht gerade jetzt:<br />
AW: Empfangsbestätigung #817 (Bitte ändern Sie diesen Betreff nicht)</p>
<p>An Ihrer Antwort wird man sehen, Sie können nichts dafür. Nur das wird nicht klappen.<br />
Ihr Kunde….</p>
<p><strong>(Ende Gelände)</strong></p>
<p><strong>Und richtig, übrigens: Ich habe auf diese weitere Email nochmal dieselbe nichtssagende Email bekommen. Warum nicht? Wir müssen uns fragen, wie wir gute Qualität in unsere Geschäftspartner kriegen? Das geht Stück für Stück alles den Bach runter. Apropos Bach. Nun ist auch klar, warum ich die hier eingangs eingeblendete Musik dazu rieseln lasse, wie früher weißen Schnee. Hier ist nichts übertrieben.<br />
</strong></p>
<p>Ich fand es ganz interessant, das mal so aufzuschreiben. Ich hätte es mir auch sparen können. Es interessiert sowieso niemanden. Wie schade.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3266-18-positionen-vom-trotzkismus-an-der-fleischtheke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 08:05:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei. Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht. Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch ... <a title="2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3266-18-positionen-vom-trotzkismus-an-der-fleischtheke/" aria-label="Mehr Informationen über 2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201-2" aria-describedby="caption-attachment-201-2" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201-2" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei.</p></blockquote>
<p>Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht.</p>
<p>Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch Ihre Telefonnummer. &#8211; Haben Sie die denn nicht im System? &#8211; Doch schon, oder erreiche ich Sie besser über Handy? &#8211; Nein, meine Handynummer bekommen Sie nicht. Ich bin Handyfeind. &#8211; Ach?</p>
<p>Viele rufen bei mir an, sage ich, auch vom Supermarkt aus, von der Fleischtheke, 2 Paar Wiener bitte, was? Moment, sagt er, jetzt willse kassieren. Ich leg nur schnell die Sachen auf Band. Richtig: Kundentrenner gibt es schon. Ich leg mal schnell einen drauf. Dann muss sie später wieder anrufen.</p>
<p>Leider habe ich diese Technik hier nicht zur Verfügung. Also Kunden trennen und ihnen einen Termin geben, wo sie mir allein-exklusiv &#8211; zuhören. Das wäre zu schön.<br />
Häufig werden sie auch pampig, weil sie Details nicht erfassen oder im Unterwegs schlecht verstehen. Das Grundrauschen ist größer geworden. Der Lärm von der Leberwursttheke. Oder vom Käse. Lärmende Lebensmittel.</p>
<p><span id="more-18287"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich vermutete einen musikalischen Zusammenhang und das lateinamerikanische Staatsorchester, im letzten Urlaub in Nicaragua. Doch alle meine Mitfahrer waren militärisch grün gekleidet. Da wusste ich: Ich fuhr im Contrabus. &#8211; Na, es war wenigstens kein Sandkasten. Weit und breit keine Spur von Sandinistas. Ich vermutete, die Sache wäre im Eichenfass ausgebaut, barrique. Ich fragte einen Barista und brach eine Beschimpfung vom Zaune: Senhore, haben Sie noch alle Latte Macchiatos am selben?  Es war ein Maschendrahtzaun aus Stabmattengeflecht. Der Hecht.</p></blockquote>
<p>Der Mann bei Dordel sagt, er ist neu hier. Er ist nett. Ich kann ihn gleich gut leiden. Auch wenn ich die Firma Dordel nicht mehr mag. Sie ist auf dem Abflug mit Nevercomeback-Airlines. Gekündigt.</p>
<p>Ja, sagt der Mann am Dordeltresen, der mir nicht Wurst ist sondern nett, und dann stehen sie da und bestellen ihre Wurst und posten es auf Instagram, bei Facebook lästern sie über die Wurstverkäuferin und via Twitter geht noch eine Kurzbewertung für Yelp raus.</p>
<p>Und dann sagt er:</p>
<p>Ich merk schon, wir sind aus dem ähnlichen Holz geschnitzt.</p>
<p>Ich denke: Wenn der wüsste, was ich weiß. Aber Hallo! Nett war er nämlich doch. So.</p>
<p>Das ist Trotzkismus: Trotzdem. Oder vielleicht gerade deswegen.</p>
<p>Am 21. August 1940 erlag Trotzki nach einem Angriff mit Eispickel in seinem Haus Coyoacán in der Avenida Río Churubusco 410 in Mexiko seinen Verletzungen. Obwohl es damals noch gar keine Smartphones gab.</p>
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		<title>2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 07:43:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential ... <a title="2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3256-18-positionen-eine-der-groessten-ueberfluessigkeiten-in-emails-ist/" aria-label="Mehr Informationen über 2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13560" aria-describedby="caption-attachment-13560" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13560" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg" alt="...dankbart, Herr Tankwart!" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13560" class="wp-caption-text">&#8230;dankbart, Herr Tankwart!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential and only meant for the adressee. Any kind of attention or transmission through a third party is forbidden. If this message is not for your attention, we please you to inform us by e-mail. Thank you.</p></blockquote>
<p>Jeder hat so Chichi in Emails fest eingedruckt und schickt was mit. Bspw. der Spielplatz- und Winterservice Huebner (* Name geändert). Er schickt dies Angebot über Spielplatzsanierung und es besteht keine Sekunde Zweifel daran, dass diese Email an Dritte weitergeleitet werden muss. Denn es sind Wohnungseigentümer, die verwaltet werden und davon nicht zu wenige. Wir halten fest: Der ganze Chichi &#8211; dieser Text, der es unter besondere Vertraulichkeit stellt &#8211; ist nichts anderes als bullshit, Füllwatte, Textfragment, das nur dazu geeignet ist, den Blick aufs Wesentliche zu verschleiern. Fehlt nur noch, er schickt uns 20 Seiten Allgemeine Geschwätzbedingungen. Und eins ist klar: Man fragt ein Zaunbauunternehmen in Berlin mit 100jähriger Tradition nicht, ob es noch alle Latten am Zaun hat. Es sind zuweilen Maschendrahtzäune. Luftmaschen, zum Durchgucken.</p>
<p>Nein, das braucht es nicht. Genau so wie dieser häufig grün grafisch applizierte Hinweis:<br />
Müssen Sie dies wirklich ausdrucken? Denken Sie auch an die Umwelt.</p>
<p>Alles bullshit. Sorry. Nicht grün, sondern braun. Mit Fladenhaftung auf dem Boulevard of Broken Dreams.</p>
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		<title>2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 08:45:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt und es gab immer Menschen, die einem Tränen der Berührung in die Augen trieben. Wenn man nur offen ist für Empfindungen bzw. mit dem Herzen unverstellt geradeaus sehen kann. Eine solche Frau des Herzens ist zweifelsohne Hannah Arendt, die jüdische Prozessbeobachterin, Schriftstellerin, Politik-Sachverständige. Die dabei hart zupackend, nüchtern analysierend und kühl und in ... <a title="2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/" aria-label="Mehr Informationen über 2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17954 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<blockquote><p>Es gibt und es gab immer Menschen, die einem Tränen der Berührung in die Augen trieben. Wenn man nur offen ist für Empfindungen bzw. mit dem Herzen unverstellt geradeaus sehen kann. Eine solche Frau des Herzens ist zweifelsohne Hannah Arendt, die jüdische Prozessbeobachterin, Schriftstellerin, Politik-Sachverständige. Die dabei hart zupackend, nüchtern analysierend und kühl und in wohl durchdachten Worten schrieb bzw. redete. Die den Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem <strong>ergebnisoffen</strong> besuchte und forschte bzw. ergründete, bevor sie schließlich berichtete.</p></blockquote>
<p>Nicht wie man es von ihr als Jüdin erwartete, sondern mit großem Zeithorizont. Weder die Chefredaktion des New Yorker, noch irgendeine andere beliebige Einflussnahme dieser Zeit konnte sie unter Druck setzen und veranlassen, undurchdachte Dinge zu äußern und ihr Urteil wirkte am Ende für viele verstörend, weil sie damit keineswegs gerechnet hatten. Sie braucht ihre Zeit und nachdem es ausgegoren erschien, veröffentlichte Arendt ihre unkonventionellen Gedanken zur persönlichen Schuld von Menschen, die langweilig und banal waren und gerade deswegen so megaböse. Es ging um die bösesten Verbrechen gegen die Menschheit.</p>
<p>So feinfühlig, dass sie die Zeitschreibung korrigierte: Es dürfe nicht heißen &#8222;Menschlichkeit&#8220;, denn darum ginge es nicht. Es ginge um die Menschheit an und für sich, denn auch Juden waren und sind zweifelsohne Menschen und damit Gottesgeschöpfe und vor der Schöpfung gleich. Hier sind wir nun ganz aktuell in der Gegenwart zurück:  Sogar &#8211; und das bleibt festzuhalten, so deutsche, fette Wohlstandskinder wie die Rapper + Kackbratzen Kollegah und Farid Bang, Echo-Musikpreisgewinner, denen man mit ergebnisoffenen Überlegungen zum Schlechten der Welt nicht kommen kann, weil sie gern laut und bedrohlich reden, um in Ruhe gelassen zu werden. Sie rappen ihre Texte ergebnissoffen: Um sich zu berauschen am Ergebnis der gesamtgesellschaftlichen Empörung. Aber so waren auch die Strickmuster totalitärer Machtergreifungen. Am besten, man hält die Fresse und kauft ihre Sujets&#8230;und ist damit böse, fies, gemein &#8230;und so banal wie Kollegah und Bäng. Oder wie es die Internetikone Jay Jay ausdrücken würde: Pow!</p>
<p>Deutschland 2018: Lasst uns weinen über die Abwesenheit von Empathie schon wieder.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Zeitbefristet: Der <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Filme-im-Ersten/Hannah-Arendt/Das-Erste/Video?bcastId=1933898&amp;documentId=51731838" target="_blank" rel="noopener">Film in der ARD-Mediathek</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">Recherchetipp</span></p>
<p><span style="color: #999999;">YouTube: Videos mit Interviews mit Hannah Arendt </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2004-18 &#8211; Positionen: Am Montag gehen wir zu meine Versicherung&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 08:31:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Gutenabend,* wir wurden heute davon in Kenntnis gesetzt, dass in der Wohnung eins unter Ihnen des Eigentümers Dreibeck* (Mieter Urp*) ein Wasserschaden aus Ihrer Wohnung aufgetreten ist. Die Ursache dieses Wasserschadens sowie die Renovierung hinterher sind Ansprüche, die zu klären sind. Bitte nehmen Sie unverzüglich mit dem Mieter Urp persönlichen Kontakt auf ... <a title="2004-18 &#8211; Positionen: Am Montag gehen wir zu meine Versicherung&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3226-18-positionen-am-montag-gehen-wir-zu-meine-versicherung/" aria-label="Mehr Informationen über 2004-18 &#8211; Positionen: Am Montag gehen wir zu meine Versicherung&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-98" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/hoyerswerdaplattenbau.jpg" alt="" width="400" height="535" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/hoyerswerdaplattenbau.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/hoyerswerdaplattenbau-224x300.jpg 224w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Gutenabend,*</p>
<p>wir wurden heute davon in Kenntnis gesetzt, dass in der Wohnung eins unter Ihnen des Eigentümers Dreibeck* (Mieter Urp*) ein Wasserschaden aus Ihrer Wohnung aufgetreten ist. Die Ursache dieses Wasserschadens sowie die Renovierung hinterher sind Ansprüche, die zu klären sind. Bitte nehmen Sie unverzüglich mit dem Mieter Urp persönlichen Kontakt auf und erörtern Sie den Grund für die Wasserschäden und informieren Sie uns umgehend. Die Vermieter beider Wohnungen wurden eingeschaltet. * Namen geändert</p></blockquote>
<p>Die Email der Hausverwaltung an den Mieter in Wedding spricht eine klare Sprache.</p>
<p>Die Antwort des Mieters fällt kurz aus:</p>
<blockquote><p>Hallo &#8211; Montag wir können zusammen zu meine Versicherung gehen</p></blockquote>
<p>Und nein: Die Frage wäre unangebracht. Dieses &#8222;Gehen wir zu Deiner oder zu meiner Versicherung?&#8220;</p>
<p>Alsdann ist der Mieter nun im Bilde, er müsse schon eine Art Dossier verfassen, aus dem hervorgeht, worum es nun eigentlich geht. In der Hoffnung, die Bitte geht nicht in die Binsen&#8230; &#8211; Gute Kommunikation 2018: Gehen wir zu Dir? Oder zu mir?</p>
<p>Wedding live: Du willst es doch auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2002-17 &#8211; Kampagnen: Nach der Me-Too-Debatte in Schweden gibt es jetzt den praktischen Abreiß-PostIt #WeThree von #Ikea</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3224-17-kampagnen-nach-der-me-too-debatte-in-schweden-gibt-es-jetzt-den-praktischen-abreiss-postit-wethree-von-ikea/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2017 09:20:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft hat die schwedische Möbelkette einen praktischen PostIt-Block aufgelegt, der unter dem Hashtag #WeThree (Du und ich und unser Einverständnis-Schreibblock) weltweit vermarktet werden soll. Dabei regelt der praktische kleine Helfershelfer das Zusammenleben von Mann und Mann, Mann und Frau und Frau und Frau äußerst praktisch und kongenial, zum Ankreuzen häufig gestellter Fragen (#Fuck ... <a title="2002-17 &#8211; Kampagnen: Nach der Me-Too-Debatte in Schweden gibt es jetzt den praktischen Abreiß-PostIt #WeThree von #Ikea" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3224-17-kampagnen-nach-der-me-too-debatte-in-schweden-gibt-es-jetzt-den-praktischen-abreiss-postit-wethree-von-ikea/" aria-label="Mehr Informationen über 2002-17 &#8211; Kampagnen: Nach der Me-Too-Debatte in Schweden gibt es jetzt den praktischen Abreiß-PostIt #WeThree von #Ikea">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16619" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Button_Satire..png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft hat die schwedische Möbelkette einen praktischen PostIt-Block aufgelegt, der unter dem Hashtag #WeThree (Du und ich und unser Einverständnis-Schreibblock) weltweit vermarktet werden soll. Dabei regelt der praktische kleine Helfershelfer das Zusammenleben von Mann und Mann, Mann und Frau und Frau und Frau äußerst praktisch und kongenial, zum Ankreuzen häufig gestellter Fragen (#Fuck #Faq)</p></blockquote>
<p>Direkt im Berliner Speckgürtel, in Schweden, beratschlagt die schwedische Regierung über eine wichtige Aktualisierung des Sexualstrafrechts. Im Kern verständlich, schaffen die Schweden dieser Tage endlich Rechtssicherheit beim sexuellen Zusammensein von Männlein und Weiblein, gleich in welcher Kombination. Ob auch die gerade erst in Deutschland ausgeurteilte dritte Geschlechterkategorie davon betroffen ist, war bei Redaktionsschluss noch unklar. Dabei wird von vornherein glasklar gedacht. Unsicherheiten sind weitgehend ausgeräumt, ja nahezu beseitigt.</p>
<p>Das neue Gesetz hat gute Chancen: Man muss nun vor dem Geschlechtsverkehr sicherstellen, dass der andere will. Währenddessen auch.</p>
<p>Andernfalls macht man sich strafbar.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18012"></span>&#8230;</p>

<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_1.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="PostIt-Abreißblock Poppenen #WeThree" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_1.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_1-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_4.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_4.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="PostIt-Abreißblock Poppenen #WeThree" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_4.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_4-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_8.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_8.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="PostIt-Abreißblock Poppenen #WeThree" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_8.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_8-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_11.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_11.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="PostIt-Abreißblock Poppenen #WeThree" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_11.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_11-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
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<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_12.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_12.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="PostIt-Abreißblock Poppenen #WeThree" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_12.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/12/WeThree_12-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
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<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<div>In Schweden müssen Frauen zukünftig ihrem Partner nicht mehr mit einem verbalen „Nein“ oder körperlich deutlich machen, wenn sie keinen Sex möchten. Es obliegt dem Mann, die Frau aktiv um Erlaubnis zu bitten. Sonst droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung. Auch, wenn es zu keiner Auseinandersetzung, Gewalt oder anderweitiger Bedrohung vor oder beim Sex kam. Eine mündliche Genehmigung soll ausreichen. Wer aber sicher gehen will, sollte sich etwas Schriftliches geben lassen, kommentierten Schweden in Internetforen. Schließlich stünde sonst ja Wort gegen Wort&#8230;. &#8211;  Augsburger-Allgemeine: Link unten</div>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die schwedische Möbelhauskette IKEA hat bereits auf das Gesetzesvorhaben reagiert und legt nun den praktischen PostIt-Notizblock &#8222;Poppenen&#8220; vor, auf dessen fünfzig Blatt die wichtigsten Rechtsfragen zutreffend in einfache Form gebracht wurden. Die zutreffende Frage wird aus der Klebeblatt-Sammlung entnommen, praktisch und schnell  (&#8222;Hast Du mal nen Stift zur Hand?&#8220;) angekreuzt, mit Datum, genauer Uhrzeit (Präzision erwünscht, zur Beweissicherung) und Unterschrift des eventuellen Sexualpartners signiert.</p>
<p>IKEA denkt auch über eine Relation-Card nach: &#8222;Das wäre praktisch einfach, weil wir seit Einführung der Family-Card schon profunde, langjährige Erfahrungen haben,&#8220; sagt dazu Sven Vermöbelen, Pressesprecher des Unternehmens. &#8222;Wir haben überlegt, ob wir die Karte Loveback nennen und ähnliche Punkte fürs Liebesspiel vergeben, wie es die Menschen von Payback schon kennen.&#8220; Unklar ist gegenwärtig noch, ob sich der Branchenriese SaniFair (deutscher Autobahn-WC-Betreiber) ebenfalls an der Aktion beteiligen wird?</p>
<p>Allerdings plant man dort, was die Expansionspläne nach Schweden angeht, eine Sonderedition 4-lagiges Toilettenpapier auf den schwedischen Elchwanderrouten mit ähnlichen Aufdrucken im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit dem schwedischen unmöglichen Möbelhaus. Seitens Ikea ist auch eine Smartphone-App geplant.</p>
<p>Anfang Januar wird harsch durchgegriffen: Im Rahmen von Knut fliegt alles raus.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Süddeutsche Zeitung <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/sexualstrafrecht-schweden-verschaerft-das-sexualstrafrecht-1.3797911" target="_blank" rel="noopener">hier</a></li>
<li>Augsburger Allgemeine <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Sex-Genehmigung-Schweden-verschaerft-Sexualstrafrecht-id43589536.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a></li>
<li>Der Westen: <a href="https://www.derwesten.de/panorama/ehemann-erwischt-seine-frau-29-beim-sex-mit-ihrem-schueler-15-id212904403.html" target="_blank" rel="noopener">Ein schwieriger Grenzfall?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 10:13:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir wissen nicht, ob dieser Artikel eigentlich wirklich gelesen wird. Denn vieles ist inzwischen Code. Beispielsweise im täglichen Emailverkehr. Wozu niemand je seine Einwilligung gegeben hat, erfolgt jetzt von selbst, ganz automatisch und ohne dass wir das je verabredet hätten. Mag sein, es stand in irgendwelchen verschwurbelten, elektronischen AGBs. Fest steht aber auch: Wir haben ... <a title="1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321117-positionen-ich-bin-doch-keine-maschine-ich-bin-ein-mensch-aus-fleisch-und-blut-wie-man-kunden-nicht-behandelt/" aria-label="Mehr Informationen über 1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-16445" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg 650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wir wissen nicht, ob dieser Artikel eigentlich wirklich gelesen wird.</p>
<p>Denn vieles ist inzwischen Code. Beispielsweise im täglichen Emailverkehr. Wozu niemand je seine Einwilligung gegeben hat, erfolgt jetzt von selbst, ganz automatisch und ohne dass wir das je verabredet hätten. Mag sein, es stand in irgendwelchen verschwurbelten, elektronischen AGBs. Fest steht aber auch: Wir haben das so nicht gewollt. Und niemand hat uns gewarnt.</p>
<p>Wir bestellen zwei Pakete mit Fahrradständern zum an die Wand schrauben für zwei kleine Projekte an unterschiedlichen Wohnstraßen in Berlin-Spandau und Berlin-Wedding. Die Bestellung erfolgt mit viel Aufmerksamkeit, Sorgfalt. Wir haben dafür keinen Dienstleister beauftragt, sondern uns selbst einen Kopf gemacht. Zeichnungen wurden durchgearbeitet, Vermessungen überprüft: Wie viele Ständer wohin? Am Ende ist es ganz klar und Freund Excel positioniert die zwei Häppchen Auftrag zu zwei Aufträgen, mit Einzel- und Gesamtsummen. Alles ist supergründlich aufgestellt und wegbeauftragt bei der im Süden der Republik sitzenden Firma Ziegler-Metall AG.</p>
<p>Die Fahrradständer sollen paketweise an den Hausmeisterdienst geschickt werden, der nimmt die Pakete entgegen.</p>
<p>Als erstes kommen zwei Auftragsbestätigungen. Beide sind jeweils ca. sechs bis sieben Seiten lang, mit angehängten PDFs. Um das zu lesen, braucht man nicht nur eine Brille, sondern vor allem Zeit. Und man muss es wohl auch lesen, sonst heißt es später: Wir haben es Dir doch geschrieben.</p>
<p><span id="more-17916"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Früher haben sich Dienstleister einen Kopf gemacht und präzise umgesetzt, was verabredet war. Heute wird durch vorkonfektionierte Softwaremodule der perfekte technische und kaufmännische Unterbau hergestellt, damit im Reklamationsfall möglichst der Kunde Unrecht hat. Mangelnde Sorgfalt wird perfekt und bis zur Unkenntlichkeit kaschiert.</p></blockquote>
<p>Allerdings ging es nur um ein paar Fahrradständer. Beides zusammen ca. 900,- € Materialwert.</p>
<p>Die Auftragsbestätigungen sind Bestandteil eines feinmaschigen, ganzheitlichen Softwarepakets beim Lieferanten. Der wählt die Artikelnummern nochmal aus, die sowieso im Auftrag schon fehlerfrei drinstehen und am Ende sind nicht nur die Enten fett, sondern auch das Emailpostpaket. Nennen wir es Auftragsbestätigung.</p>
<p>Ich arbeite derzeit viel. Ich reagiere menschlich. Beide Emails aufmachen, querlesen, aha großes Trallala. Die Idee zu antworten ist sehr einfach: Liebe Metallurgen, ich hab Eure ABs bekommen, sollten in denen was von meiner Bestellung abweichen, dann sagen Sie es mir bitte, da ich keine Zeit habe, die vielen Seiten Pdf-Code ausführlich zu lesen. Es geht nur um zwei Fahrradständer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-10761" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg" alt="Wutbürger: Ich hasse es #Handwerkerangebote" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das ist eine präzise Antwort.</p>
<p>Hier hat das Modul Kundenbetreuung allerdings Antwort nicht parat. Zwar kommt sofort ein AutoReply, aber das kommt immer.</p>
<p>Ansonsten aber: Schweigen im Walde.</p>
<p>Bis zum nächsten Auftritt.</p>
<p>Nun kommen zwei Auslieferungsemails, die mich eigentlich nichts mehr angehen dürften. Aber dieser Fall ist scheinbar nicht programmiert. Und den Versandexperten auch egal. Sie schicken Nachrichten an mich, die ich im Grunde gleich wieder löschen muss. Wozu? Es ist doch selbstverständlich, dass nach Zahlung ausgeliefert wird. Schon da bin ich überfreundlich. Ich verlange nicht nach Lieferung und Rechnung, sondern es geht per Vorauskasse. Der Kunde ist im Nachteil.</p>
<p>Derjenige der es wissen muss, der Hausmeisterdienst, würde es nicht erfahren.</p>
<p>Natürlich kommen vom beauftragten Paketversanddienst zwei weitere Emails mit zwei weiteren unnötigen Nachrichten.</p>
<p>Die landen erst mal im Spamordner, denn sie sind unbekannt.</p>
<p>Der Spamordner wird so zum System, um das man sich täglich kümmern muss. Es kommen Benachrichtigungen, dass im Spamordner zwei Nachrichten von einem Versanddienst eingetroffen sind und ob es sich um Spam handelt. Der Kunde ist im Nachteil.</p>
<p>Später kommen noch Emails, mit denen mitgeteilt wird, dass die Auslieferung erfolgt ist.</p>
<p>Es ist ein Riesending automatisierter Geschäftsprozesse.</p>
<p>Und es stößt negativ auf. Der Kunde wird zum Nachrichtenempfänger degradiert.</p>
<p>Anderes Beispiel: Vodafone Kabeldeutschland</p>
<p>Die Hausverwaltung meldet eine Störung bei der Bewohnerin Schulz in Berlin-Friedenau. Mit Kontaktdaten.</p>
<p>Es folgen fünf bis sechs Emails von einem Auftragsmanagement, anstatt sich mit Frau Schulz zu verabreden. Erst wird behauptet, man habe sie nicht erreicht. Das stimmt natürlich nicht. Dann wird gesagt, es ist ein Termin verabredet. Die Hausverwaltung als Nachrichtenempfänger für bullshit. Viel Lärm um nichts.</p>
<p>Nächstes Beispiel: Die Firma rotec in Berlin baut Metallzäune. Eine gute Firma.</p>
<p>Das Auftragsmanagement ist durch und durch und durch organisiert. Alles ist automatisiert.</p>
<p>Auf den ersten Anfrageentwurf: Du, da steht ein Zaun in Berlin-Kreuzberg, der muss weg und gegen einen neuen ersetzt werden, schick mal ein Angebot, schickt der Sachbearbeiter aus der metallurgischen Firma ein Angebot. Das ist okay, und es wird beauftragt. Nun schickt der Mann ein Aufmaßblatt und bittet darum, es als richtig gegenzuzeichnen. Das bereitet Kopfschmerzen. Warum soll ich die Richtigkeit von Aufmaßblättern per Unterschrift absegnen? &#8211; Es stellt sich heraus: Das hat sich vor Ort niemand angesehen.</p>
<p>Vorher bemängelte die Firma noch, die Montageleistung sei nicht angefragt und daher auch nicht angeboten worden. Das stimmt allerdings nicht, denn genau das war Gegenstand der ersten Anfrage an die Firma. Also kommt noch die Montage hinzu. Mit dem Aufmaßblatt einigen wir uns nach einem Telefonat so, dass der schon ursprünglich benannte Hausmeister dies abzeichnen kann, wenn es dem vorherigen Status Quo entspricht, was gebaut wird. Denn das war schon Gegenstand des ersten Kontakts: Bau den alten Zaun einmal neu, wie es vorher war, nur mit einem anderen, bestimmten Zaun.</p>
<p>Ein ärgerliches Hin und Her.</p>
<p>Dem Fass den Boden schlägt nun eine weitere Email vor dem Urlaub des Sachbearbeiters aus: Der Zaun sei nun angefertigt, und man werde ihn am kommenden Donnerstag montieren. Man möge bitte unsererseits für Baufreiheit sorgen. Klartext: jemand von uns soll den alten Zaun abreißen. Wir wehren uns nun und es reicht: Man könne den Auftrag jetzt jederzeit zurückgeben, wir suchten uns einen anderen Unternehmer, der wie ein Zaunbauunternehmer denke und der in der Lage sei, mitzudenken.</p>
<p>Dazwischen ist alles mit Textautomation abgesichert und am Ende stimmt:<br />
If You are the client of somebody, You are always the Gelackmeierte.</p>
<p>Drei Beispiele aus der Gegenwart: Die besten Firmen werden sich derartige Dinge künftig besser durchdenken und ihre Automatisierung zurückfahren müssen.</p>
<p>Früher war alles besser. Als man sich gegenseitig noch zugehört hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 12:14:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von &#8230;.Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler &#8222;Mehrwerte&#8220; alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich ... <a title="1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320917-positionen-das-schlagwort-erechnung-nimmt-fahrt-auf-und-fuehrt-zu-systematischerer-berichterstattung/" aria-label="Mehr Informationen über 1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17901 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg" alt="" width="850" height="637" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-400x300.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-650x487.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<blockquote><p>Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von &#8230;.Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler &#8222;Mehrwerte&#8220; alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich geht. Man soll sich irgendwo einloggen und irgendwas tun. Eine irische Firma meldet sich für den Stromanbieter Vattenfall: Wir testen die Kundenzufriedenheit. Ha! Die Krönung sinnfreier Formulierung aus der Telekom: Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten, &#8230;, und nein: Wir wollen nicht stöbern. Wir wollen echte Mehrwerte. Bekommen wir das, was uns versprochen wird? Wenn wir in Kundencentern Zugangsdaten anlegen?</p></blockquote>
<p>Wenn Menschen bloggen, ist es von Zeit zu Zeit tatsächlich so, dass bestimmte Themen immer mehr in einen Fokus geraten. <strong>Automatisierte Geschäftsprozesse</strong> beispielsweise. Also Autofokus. Was ist eigentlich noch richtig? Was ist falsch? Bin ich selbst durcheinander? Selbstkritisch zu reflektieren, was man schreibt, ist keine schlechte Idee.  Dies Thema bewegt mich derzeit sehr:</p>
<p><strong>Der Trend ist die Umstellung von analogem auf digitalen Schriftwechsel. Stichwort: eRechnung.</strong> Sogar eine gesetzliche Grundlage existiert seit kurzem. Ganz klar: Mit der Überführung vom gelben Postrechnungs- auf elektronischen Versand sind enorme Einsparpotenziale verbunden. Ja, richtig: Für Unternehmen. Deswegen wollen immer mehr viele ihrer Prozesse digital abbilden. Da gibt es jede Menge Fehlentwicklungen, wie immer, wenn Unternehmen nur sich selbst denken. Der Kunde wird zum digitalen Sklaven degradiert, zum Hilfsangestellten. Gleichzeitig wird der bisherige Service drastisch -Hervorhebung: DRASTISCH- eingeschränkt. Weniger Mitarbeiter, weniger Telefonsprechzeiten, weniger Weswegen rufen Sie an?. Ganze Workflows schalten die Unternehmen vor: 10 bis 20 Minuten Tastatureingaben keine Seltenheit, <strong>und Warteschleifen</strong>.</p>
<p><span id="more-17900"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Was machen Sie da an meiner Wohnung?&#8220;<br />
&#8222;Ich untersuche sie!&#8220;<br />
&#8222;Bitte? Wieso?&#8220;<br />
&#8222;Ich bin Hausarzt.&#8220;<br />
Via @Regendelfin (twitter)</p></blockquote>
<p><strong>Ein ganz unerträgliches Gebrüll dieser Vögel</strong>, gegen das man sich zur Wehr setzen muss. Mit mir nicht. Überhaupt: Mit solchen &#8222;Digitalaffen&#8220; kannst Du ja zusammenarbeiten. Ich nicht. Dabei wird es langfristig gar nicht anders gehen. Dies Blog jedenfalls hat das Stichwort eRechnung stärker in den Fokus gerückt. Mit einer Verschlagwortung selben Namens. Und glaubt bitte eins nicht: Dass es bei diesen Vorgängen darum geht, den Kunden das Leben zu erleichtern. Tick, Trick und Track arbeiten, damit Onkel Dagobert im Geld baden kann: Es geht häufig nur um die Durchsetzung egoistischer Eigeninteressen von großen Unternehmen, die am Markt um Kunden werben, denen sie aber vorher nicht sagen, dass sie hinten im Zweifel nicht persönlich anzusprechen sind. Deswegen heißt es ja backoffice: Du kannst mich mal von hinten rumheben. Haha. <strong>Ganz schön tricky.</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Das Schlagwort <a href="https://gesichtspunkte.de/?tag=erechnung">eRechnung auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 17:26:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ANDREA BOCELLI (HQ) AVE MARIA (SCHUBERT) Facebook-Sketch: Junge tätowierte, meist bärtige Männer, deren Anliegen hinsichtlich meines Internet-Daseins offensichtlich, ehrlich und auch genehm ist, ältere, hochgebildete Profs, hardcore Lyriker mit Hang zu Theatralik und Drama, Biobauern mit erhobenem Zeigefinger, politisch ständig mahnende Gesellschaftskritiker, egozentrische Fotografen, militante Veganer, die einem ein schlechtes Gewissen einreden, asia-affine Vollzeit-Gourmets, anbackige ... <a title="1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320117-positionen-was-maria-steuer-aus-perleberg-ueber-das-asoziale-netzwerk-weiss-und-ueber-junge-taetowierte-meist-baertige-maenner/" aria-label="Mehr Informationen über 1979-17 &#8211; Positionen: Was Maria Steuer aus Perleberg über das asoziale Netzwerk weiß! Und über junge tätowierte, meist bärtige Männer&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17856" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk.png" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Asoziales.Netzwerk-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/pwp1CH5R-w4?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="478" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
ANDREA BOCELLI (HQ) AVE MARIA (SCHUBERT)</p>
<blockquote><p>Facebook-Sketch: Junge tätowierte, meist bärtige Männer, deren Anliegen hinsichtlich meines Internet-Daseins offensichtlich, ehrlich und auch genehm ist, ältere, hochgebildete Profs, hardcore Lyriker mit Hang zu Theatralik und Drama, Biobauern mit erhobenem Zeigefinger, politisch ständig mahnende Gesellschaftskritiker, egozentrische Fotografen, militante Veganer, die einem ein schlechtes Gewissen einreden, asia-affine Vollzeit-Gourmets, anbackige Typen, die bei Ablehnung entweder <span class="text_exposed_show"> grenzenlos greinen oder ausfällig werden, hart arbeitende langhaarige Biker mit zwanghaftem Busen-(oder wahlweise Auspuff-) Fetischismus, Musikfreaks mit null Toleranz gegenüber andersgerichtetem Musikgeschmack, Männer, die sich ganz harmlos und perfide über den Literaturgeschmack einschleichen, Selbstbefiedler, die nur ihrer selbst wegen hier posten. Und dann noch die Typen, die ihren Lebensplan als den wahren und einzigen propagieren, FA&#8217;s von männlichen Wesen, weißgottwoher, Sammler sind die Schlimmsten..da biste nur &#8217;ne Karteileiche, die zum passenden Zweck wiederbelebt wird. Und die in jaulende PN&#8217;s ausbrechen, wenn man sie ent-freun-det hat. &#8222;Ogott. Du hast mich ENTFREUNDET. WARUM NUR? Was habe ich denn GETAN?&#8220; &#8230;.ja&#8230;eben NIX, Du Lusche. Pff. (Gibt wieder Haue&#8230;egal) <span class="_47e3 _5mfr" title="„wink“-Emoticon"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" src="https://www.facebook.com/images/emoji.php/v7/f57/1/16/1f609.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> GN.</span></p></blockquote>
<p>&#8230;schreibt Maria Steuer aus Perleberg gestern Abend auf Facebook.</p>
<p>Freundlich, aber bestimmt haben wir diesen gedanklich ungeheuerlichen Leitsatz kommentiert. Nun kann man darüber eine Weile nachdenken. Wir haben uns für einen sehr kurzen Kommentar entschieden. Hier nun nochmal: &#8222;Stimmt.&#8220;</p>
<p>Auf den Punkt. Danke, Maria. Ave, Maria.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Gottmutter Nina Hagen &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wL2BNxmuB_U" target="_blank">Version deutsch &#8211; Daumen hoch!</a></p>
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		<title>1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 11:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool. Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit. Ich behaupte: Er kommt gar nicht ... <a title="1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319717-positionen-vom-zuviel-an-multimedia-gegen-die-gagaisierung-des-abendlands/" aria-label="Mehr Informationen über 1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15650" aria-describedby="caption-attachment-15650" style="width: 570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15650" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg" alt="Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!" width="580" height="683" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg 580w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher-254x300.jpg 254w" sizes="auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-15650" class="wp-caption-text">Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!</figcaption></figure>
<p>Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool.</p>
<p>Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit.</p>
<p>Ich behaupte: Er kommt gar nicht dazu, all den bullshit vernünftig auszuwerten, den wir digital und inkompetent betreiben. Mindestens zwei Jahre habe ich auf eine Anschlusslösung zum so genannten Unified Messaging hingewartet. Vergeblich. Die Firma Tobit Software hat anders als andere begriffen, dass messaging, also Kommunikation gelungen funktioniert, wenn man die Nachrichtenarten zu einer einzigen Plattform zusammenfasst. Das war mal der Mehrwert dieser Firma, die im westfälischen Ahaus sitzt.</p>
<p>Dass wir die Tobit Software früher eingesetzt haben, war modern. Inzwischen haben wir sie wieder abgeschafft. Zuviel advanced Proprietät: proprietäres Design, hochspeziell, auf hochspeziell geschulte Softwarehändler, Authorized Reseller mit Hochspezialwissen, das keine Sau administrieren kann, verteilt und damit (leider) eine barrierevolle Auftragsbremse. Wer will schon für Selbstverständlichkeiten jeweils hochbezahlten Fachrat hinzubuchen, weil nur &#8230;.der Mercedesstern von Mercedes an der Kühlerhaube als Original güldet. Vielleicht kann man es die Arroganz des Unersetzlichen nennen? Pah.</p>
<p><span id="more-17827"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Mainstreamsoftware Outlook von Microsoft kann das Tobit-Produkt nicht ersetzen, zu wenige Features: Oder anders gesagt, sehr sehr viele Features, die keine Sau braucht und nicht die richtigen, um Unified Messaging zu betreiben. Inzwischen schafft sich auch Email langsam ab und nervt einfach nur noch. Der Überblick ist dahin.</p>
<p>Die lang gesuchte Ersatzlösung von Tobit Software ist inzwischen einigermaßen zuverlässig WhatsApp, als Hilfskrücke. Der hart arbeitende Mensch setzt WhatsApp am Desktop PC ein, indem er sich eine Zusatzapp kostenlos herunterlädt, sich auf WhatsApp einloggt und so in Echtzeit mit Smartphoneusern (umsonst und draußen) kommunizieren kann. Natürlich ruft jeder Zweite dann auf WhatsApp-Geräten zurück und schon hat man wieder ein zweites Einfallstor für unerfolgreiche bullshit-Kommunikation.</p>
<p>Auch die unverabredete Abänderung ganzer Kommunikationsstrukturen kann passieren. Hier ein Leertext (Lehrtext), der deutlich macht, was dann passiert. Abgesandt wurde diese &#8222;Rechtsmittelbelehrung&#8220; an den besten Hausmeisterdienst von allen. Er ist selbsterklärend.</p>
<p>Hallo Herr Maier-Lüdenscheid!</p>
<p>Machen Sie bitte nicht den Fehler, die zwischen uns übliche und notwendige Kommunikation der Einfachheit halber komplett auf mobile Endgeräte zu verlegen und damit die Kommunikationsstruktur einseitig komplett zu verändern. Der Normalfall bleibt wenn erforderlich bis auf Widerruf der Emailkontakt.</p>
<blockquote><p>Einschub: Hier gebe ich übrigens sehr gern zu, dass mich Emails inzwischen wirklich nerven, weil rund 90% der downloadbaren Emailnachrichten überflüssig sind und 10% mit guten kurzen Texten die Bearbeitung und auch die Schnelligkeit nicht schlechter, sondern besser machen würden. Wahrscheinlich werden Emails auch bald abgeschafft. Oder hinsichtlich ihrer Funktionen auf automatisierbare Vorgänge reduziert. Für Rechnungsversand, Newsletter und standardisierte Langweiligkeiten wie diese. Wer mit vielen Menschen langfristig zusammenarbeitet, braucht heute eher ein CRM, ein Customer Relation Management, das in der Lage ist, projektorientierte Neunachrichten in eine Art Messageboard zu erstellen, Aktenzeichen und Verschlagwortungen automatisch zu erkennen und ein rasche Abarbeitung nach vernünftigen Prioritäten zu erlauben. Der Kunde liest letztlich mit, was aus seinem Kontakt wird, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das ist es, was wir brauchen, nicht Emails, die gern versanden, weil zu viele geschickt werden. Ganz klar erkennt man diesen Trend auch bei ganz vielen Dienstleistern auf weiter Flur. Email ist tot!</p></blockquote>
<p>Aber weiter im Fließgewässer der Problemstellung.</p>
<p>Ich selbst nutze WhatsApp nur für wirklich wichtige, eilige und unaufschiebbare Dinge. Edit: Sonst habe ich im Ergebnis nun zwei Outlooks, zwei Emailkanäle und jede Menge Fotostoff, gegen den ich mich auch nicht wehren könnte, auf einem parallel betriebenen Smartphone. Es ist wichtig, dass wir bewusst und mit hoher Qualität kommunizieren. Das gilt auch für Fotos: Häufig sind sie toll, wenn sie Sachverhalte nachvollziehbar machen. Wird aber das Foto zur Regel, weil es so schön einfach ist, bedeutet es auch (bitte mal hochrechnen), dass sich der Content um das bis zu Hundertfache vergrößert (Speicherplatz). Und noch was für Vielarbeiter: Man kann Fotos nicht auf Sachverhalte durchsuchen. Es braucht also zuerst ein gutes &#8222;Wording&#8220; (Schwachstellen benennen und verschlagworten). Das Foto ist immer nur eine (manchmal notwendige) Ergänzung. Es ersetzt den Sachverhalt nicht.</p>
<p>gez. Proff. Gotthal, Fachdozent für digitale Nachrichtenkommunikation<br />
Organisator der Kommunikation gegen die Gagaisierung des Abendlands</p>
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		<title>1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 13:04:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Seit ich die Kinderpornovideos gesehen habe, könnte ich eigentlich Nonne werden &#8211; an Sex ist nicht mehr zu denken. Seit über einem Jahr kann ich mit meinem Partner nicht mehr intim werden. Sobald er mich berührt, fange ich an zu zittern.&#8220; (Eine Arvato-Mitarbeiterin über ihre Arbeit als Content-Managerin für Facebook, Link unten) Ein Experiment ist ... <a title="1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/318817-positionen-von-der-wahrnehmung-von-wirklichkeit-in-filterbubbles-soziale-experimente-braeutebrueste-insidefacebook/" aria-label="Mehr Informationen über 1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17758" aria-describedby="caption-attachment-17758" style="width: 607px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17758" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards.jpg" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="617" height="239" /><figcaption id="caption-attachment-17758" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<blockquote><p><i>&#8222;Seit ich die Kinderpornovideos gesehen habe, könnte ich eigentlich Nonne werden &#8211; an Sex ist nicht mehr zu denken. Seit über einem Jahr kann ich mit meinem Partner nicht mehr intim werden. Sobald er mich berührt, fange ich an zu zittern.&#8220;</i> (Eine Arvato-Mitarbeiterin über ihre Arbeit als Content-Managerin für Facebook, Link unten)</p></blockquote>
<p>Ein Experiment ist erfolgreich.</p>
<p>Es geht um die Bild-Zeitung. Sie berichtet über &#8222;Bräute, die sich ihre Brustoperationen&#8220; haben finanzieren lassen mit geschickten Tricks. Die Story ist Gossip, ziemlich trashy. Die Berichterstattung zeigt paar Frauen mit blanken Busen. Der ganze Bild-Zeitungsartikel ist schlicht Mist. Es geht um nichts, es ist eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Die Versuchsanordnung im Post zeigt insofern auch einen zutreffenden Hashtag namens #Bräutebrüste. Es sind Beutebräute, Lustobjekte der verkommenen Journaille, die nicht weiß, was sie ihren Lesern anbieten soll.</p>
<p>Gerade wird über die Frage Textkuchen gewendet, ob Kai Diekmann als verdienter Mann von Bild gegrapscht hat. Badengate in Potsdam. Die Titanic macht eine gefakete Bild-Titelseite vom Sex-Schwein Diekmann. Schenkelklopfer. Auch für Diekmann gilt die Unschuldsvermutung: Die Freiheit, die wir meinten, ein Internet zu benutzen, das uns erlauben würde, endlich Gehör zu finden, kommt abhanden im dampfdiffusionsoffenen Viel- und Einfältigkeitsbrei des freien, offen gesprochenen Wortes. Viele Menschen können mit dieser Freiheit nicht angemessen umgehen und posten bullshit. Auch die Bildzeitung. Die konnte das schon, bevor die Printmedien ins Massensterben gerieten.</p>
<p>Auch die Amerikaner in Palo Alto nicht. Denn was sie betreiben, kann man Doppelmoral nennen. Fehlende Gemeinschaftsstandards.</p>
<p><span id="more-17752"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17755" aria-describedby="caption-attachment-17755" style="width: 655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17755" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="665" height="716" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2.png 665w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2-604x650.png 604w" sizes="auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px" /><figcaption id="caption-attachment-17755" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<blockquote><p>Entferne verletzte Fotos von Deinem Konto, sagt Facebook. Doch die Bilder zeigen Mandarinen, Hühnersuppe, Zimtpulver und grausam geröstete Kaffeebohnen.</p></blockquote>
<p>Ich gugel Deinen Namen: In der letzten Woche wurde eine ganze Reihe von Personen auf Facebook entdeckt, sich ihr Profil unter Benutzung des Namens eines Massenmörders Amon Göth gesichert haben. Wer hat nicht Schindlers Liste gesehen, in dem anschaulich verfilmt ist, wie Amon Göth war? Macht ja nichts: Man muss nicht Cineast sein, um diesen Namen zu kennen. Was für eine öffentliche Beleidigung und Verhohnepiepelung der Opfer.</p>
<blockquote><p>Machen wir uns bitte nichts vor: Facebook hat bislang kein richtiges System, mit dem man als eine Art Weltgewissen und als Nuancier ethischer Standards auftreten und Vorreiter sein könnte für &#8222;One World &#8211; One Vision&#8220;. Die Art von Facebook, mit den Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte und allen real existierenden Verfehlungen umzugehen, ist systematisch unsystematisch und von Auslassungen, Unkenntnis und mangelnder Bildung beherrscht.</p></blockquote>
<p>Wer Spaß dran hat, kontrolliert die Namensliste auf Facebook. Durch Einsichtnahme in die Profile dieser Herren wird weiteres deutlich: Ganz sicher darf man Personen dieses Namens einer rechtsradikalen Szene von Wirrköpfen und politischen Sympathisanten mit dem NS-Regime zurechnen. Dass diese Personen und ihre in der Aussagekraft zweifelsfreien Profile einen falschen Namen für sich selbst benutzen und zudem die Existenz eines zweifelsfrei festgestellten Massenmörders nutzen, führt bei Beanstandungen dieser Profile in mehreren Fällen und bei mehreren Personen, die sich hier engagierten, in keinem einzigen Fall zu einer Löschung der Profile. Es liegen mehrfache Rückäußerungen von Facebook vor, dass diese Profile nicht gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstießen. Natürlich tun sie das: U.a. wg. Verstoßes gegen das Falschnamenverbot.</p>
<p>Guten Morgen, liebe Sorgen, seid Ihr auch schon alle da? In der Tat: Das prüde amerikanische Weltbild sagt uns, es sind Sorgen um die wahren Probleme der Menschheit, deren Verbreitung gegen amerikanische Standards verstößt.</p>
<figure id="attachment_17754" aria-describedby="caption-attachment-17754" style="width: 601px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17754" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards1.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="611" height="322" /><figcaption id="caption-attachment-17754" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Eine ausufernde, aber weitgehend nicht zu verstehende Textbelehrung folgt. Geschult im Lesen von Texten etwa ließe sich durchaus herauslesen, dass der eigene Post zu humorvollen und satirischen Darstellungen gepostet wurde. Der Bild-Zeitungsartikel ist zur Schulung unten verlinkt.</p>
<p>Man bestätigt gern, dass keine Nacktdarstellungen oder unangemessene Inhalte enthalten sind. Mit einem Häkchen.</p>
<figure id="attachment_17756" aria-describedby="caption-attachment-17756" style="width: 653px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17756" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="663" height="104" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3.png 663w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3-650x102.png 650w" sizes="auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px" /><figcaption id="caption-attachment-17756" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Nachdem dies alles sauber durchbestätigt ist, ist man vorübergehend für das Posten gesperrt. In diesem Fall 24 Stunden.</p>
<figure id="attachment_17757" aria-describedby="caption-attachment-17757" style="width: 602px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards4.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="612" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-17757" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Nein, die Welt ist nicht genug. In 24 Stunden darf wieder gepostet werden: Es werden dann wohl die Möpse von Loriot sein. Ein Irrsinn.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Süddeutsch gesehen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/exklusive-sz-magazin-recherche-inside-facebook-1.3297138" target="_blank">Inside Facebook &#8211; Arvato-Mitarbeiter in Berlin</a></li>
<li>Bild Dir Deine Meinung: <a href="http://www.bild.de/bild-plus/news/ausland/brust/drogen-raub-crowdfounding-49391744,view=conversionToLogin.bild.html" target="_blank">So finanzierten diese Bräute ihre Brüste</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1962-16 &#8211; Stanzhammer: Sätze, die wie Hämmer sind &#8211; heute: Die Vertragsverschlechterung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 11:57:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[‚Auf eine generelle Möglichkeit der Vertragsverschlechterung wird hingewiesen.“ schreibt dieser Tage die PKW-Versicherung Axa und bittet höflich darum, den xten Nachtrag zum PKW-Versicherungsvertrag zu unterschreiben. Zu ratifizieren, dass eine Prämienangleichung zum 1. Januar geringer ausfällt, als nach Lage der Prämienpolitik der Versicherung heute gang und gäbe wäre. Das Dokument ist zwei Seiten lang und bedarf ... <a title="1962-16 &#8211; Stanzhammer: Sätze, die wie Hämmer sind &#8211; heute: Die Vertragsverschlechterung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/318416-stanzhammer-saetze-die-wie-haemmer-sind-heute-die-vertragsverschlechterung/" aria-label="Mehr Informationen über 1962-16 &#8211; Stanzhammer: Sätze, die wie Hämmer sind &#8211; heute: Die Vertragsverschlechterung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17727" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Stanzhammer_Vertragsverschlechtung.png" alt="Stanzhammer - Die Vertragsverschlechterung" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Stanzhammer_Vertragsverschlechtung.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Stanzhammer_Vertragsverschlechtung-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Stanzhammer_Vertragsverschlechtung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>‚Auf eine generelle Möglichkeit der Vertragsverschlechterung wird hingewiesen.“</p></blockquote>
<p>schreibt dieser Tage die PKW-Versicherung Axa und bittet höflich darum, den xten Nachtrag zum PKW-Versicherungsvertrag zu unterschreiben. Zu ratifizieren, dass eine Prämienangleichung zum 1. Januar geringer ausfällt, als nach Lage der Prämienpolitik der Versicherung heute gang und gäbe wäre. Das Dokument ist zwei Seiten lang und bedarf der Unterschrift durch den Versicherungsnehmer. Der aber denkt nun: Die generelle Möglichkeit einer Vertragsverschlechterung soll ich unterschreiben? Und ruft die freundliche Mitarbeiterin der Versicherung an. Sicherheitshalber.</p>
<p>Nein, alles gut: &#8222;Streichen Sie doch den Satz einfach raus, der steht da jetzt immer drin.&#8220; Ach so? Er ist auf den Punkt das, was man von einem Nachtrag auch erwarten kann: Wird ein solcher ausgehandelt oder nach Lage der Dinge für erforderlich gehalten, muss der gewiefte Endkunde aufpassen, dass nicht hinterrücks noch eine Vertragsverschlechterung eingeheimst wird. Das war im vorliegenden Fall tatsächlich nicht so. Dass es aber hätte sein könnte, und das muss man auch loben, steht im Versicherungsdokument wenigstens drin.</p>
<p>Gut dass wir mal drüber gesprochen haben.</p>
<p>Der Ernest Hemingway, das war ein ganz kluger Kopf.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 12:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt: Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns) RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15 bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald ... <a title="1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt:</p>
<blockquote><p>Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns)<br />
<strong>RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15</strong></p>
<p>bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald wir entsprechende Daten erhalten.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihr Serviceteam der Vattenfall Europe Sales GmbH</p></blockquote>
<p>Wir antworten sofort, doch Vorsicht:</p>
<p><span id="more-17568"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Bitte schicken Sie uns doch nur Emails wie diese, wenn Sie auch bestätigen können, diese gelesen zu haben. Schauen Sie einfach mal auf den Betreff und gern helfe ich Ihnen:<br />
* Die Anschrift gibt es einmal in Berlin.<br />
* Sagen Sie nicht, Sie wüssten nicht, wer dort Ihr Vertragspartner ist? Die Hausverwaltung hat 1 Zählerlein mit Ihnen für Hausbeleuchtung. Es kann sich also nicht um Wohnungszähler-Endkunden handeln, hier tritt eine Hausverwaltung auf.<br />
Ach so, eins aber habe ich verstanden, Sie wollen gar keine Antwort:<br />
* Sie vergeben keine Ticketnummer? Also alles nochmal von vorn?<br />
* Aber nicht antworten, denn [mailto:noreply.ks@vattenfall.de] ist klasse!<br />
So geht Nonverbales Kommunizieren, ja? <strong>Ich verstehe: Und leite um.</strong><br />
Haben Sie das verstanden? Prima.</p></blockquote>
<p>Man bekommt zu einer sorgfältig abgefassten Email mit Nennung des Straßennamens und des Bezirks für einen Hausstromzähler eine Anfrage per Email, die nicht beantwortet werden darf, Vattenfall sagt: &#8222;Antworte nicht, die Absenderadresse ist &#8222;No Reply&#8220;. Ein Song der Beatles, by the way.</p>
<p>Der erfahrene Vielmailer weiß, dass er diese Absenderadresse beim Antworten rauslöschen muss, um sie gegen eine funktionierende aus dem eigenen Adressbuch auszutauschen. Die Adresse noreply will keine Antwort haben. Hier wird es einem richtig schwer gemacht, zu antworten. Was erlauben Vattenfall? &#8211; Wie ärgerlich.</p>
<p>Nach Antwort an die richtige Emailadresse gibt es Antwortemail. Oder wie aus No Reply jetzt Auto Reply wird.</p>
<p>Das ist nicht der Betreff: &#8222;RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15&#8220;</p>
<p>Wie um absichtlich Verwirrung zu stiften, trägt diese Email einen ganz anderen, neuen Betreff: &#8222;Ihre Nachricht an onlineservice@vattenfall.de&#8220;</p>
<p>So geht &#8222;Verwirre Deinen Kunden und halte ihn auf Trab.&#8220;</p>
<p>Vielmailer wissen, was gemeint ist, eine der wertvollsten Informationen ist ein guter Betreff im Zeilenmehr (Zeilenmeer, Zeilenfriedhof) des elektronischen Nachrichtensystems. Stattdessen ist die Email neu aufgebaut, hat andere und kurz gesagt irrelevante Betreffinhalte und sagt ohne jeden Bezug zum ursprünglichen Anliegen inhaltsleer:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde <strong>erfolgreich</strong> an unseren Kundenservice weitergeleitet. Unser Ziel ist es, auf jede E-Mail binnen zwei Werktagen eine Rückmeldung zu geben. <strong>Wir freuen uns, für Sie da zu sein</strong>. Freundliche Grüße, Ihr Vattenfall Team</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Freude, schöner Stromschlagfunken! Schriftlich gelogen.</p>
<p>Fasse zusammen:<br />
* Viele Unternehmen schwimmen in ihrer eigenen Soße elektronischer Betriebsabläufe. Sie sind der Nabel der Welt. Jedenfalls tun sie so.<br />
* Viele Unternehmen machen es Menschen kompliziert, zu kommunizieren. Eine hohe Kunst, die sie nicht beherrschen.<br />
* Viele Unternehmen verschicken Emails, die man objektiv gar nicht braucht.<br />
* Viele Unternehmen geben viel Traffic (&#8222;Bohei&#8220;) in die Welt, der sie nichts kostet und der weil er nichts kostet, ablenkt vom Wesentlichen. Von der Aufgabenerledigung.</p>
<p>Das waren zwei Emails im Leben eines Verwalters zu viel.</p>
<p>Da muss doch was zu machen sein. Irgendjemand muss nachdenken. So kann es unmöglich bleiben.</p>
<p>Große Unternehmen gründen die Abteilung für Unternehmenskommunikation. Oder die Presseabteilung erledigt das mit. Es geht um nicht weniger als die Kernfrage: &#8222;Ist das Vattenfall Team voll Freude, für mich da zu sein?&#8220; &#8211; Wenn das auch niemand verlangt.</p>
<p>Bis die Frage geklärt ist, zweifle ich dran. Durchaus ein bisschen bissig. Ein Häppchen bissig&#8230;. No Reply oder Auto Reply: Wir singen schon mal mit, der Text ist drin. Viel Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VXPPBQ7OaHE?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
THE BEATLES : No Reply &#8211; instrumental cover</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1933-16 &#8211; Raumreservierung: Das größte schwach besetzt. Mistladen, Kuhfladen, Hotelromantik und #Pizzacannibalis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 13:04:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurfürstendamm]]></category>
		<category><![CDATA[Pizzacannibalis]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Inkompetenz und Inkontinenz dürfen nicht verwechselt werden. Wenn in einem großen Hotel Reservierungsanfragen nicht beantwortet werden können, weil die beiden Mitarbeiter im Urlaub sind. Hüstel. Kompetenz am Telefon. Das Hotel Ungenannt am Kudamm (Seitenstraße) ist mehrfach verkauft worden. Jetzt heißt es wieder anders. Kompetenzen wurden zusammengezogen. Das Veranstaltungsmanagement zwei Personen. Beide sind derzeit im Urlaub. ... <a title="1933-16 &#8211; Raumreservierung: Das größte schwach besetzt. Mistladen, Kuhfladen, Hotelromantik und #Pizzacannibalis" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314516-raumreservierung-das-groesste-grand-hotel-ist-schwach-besetzt-mistladen-kuhfladen-hotelromantik-und-purlaub/" aria-label="Mehr Informationen über 1933-16 &#8211; Raumreservierung: Das größte schwach besetzt. Mistladen, Kuhfladen, Hotelromantik und #Pizzacannibalis">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17545" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png" alt="tfA_Kundenzufriedenheit" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Inkompetenz und Inkontinenz dürfen nicht verwechselt werden. Wenn in einem großen Hotel Reservierungsanfragen nicht beantwortet werden können, weil die beiden Mitarbeiter im Urlaub sind. Hüstel.</p></blockquote>
<p>Kompetenz am Telefon. Das Hotel Ungenannt am Kudamm (Seitenstraße) ist mehrfach verkauft worden. Jetzt heißt es wieder anders. Kompetenzen wurden zusammengezogen. Das Veranstaltungsmanagement zwei Personen. Beide sind derzeit im Urlaub. Zur Rezeption anruftechnisch vorzustoßen ist eine Kunst an und für sich. Ein Callcenter ist vorgeschaltet. Am 26.07. eine Veranstaltungsanfrage per Email: Kann ich am 18.08. und 18 Uhr den Raum &#8222;Suurbier&#8220; (* Name geändert) haben? Wenn ja, bitte Bestätigung schicken. Die kennen mich seit mehr als 15 Jahren.</p>
<p><span id="more-17548"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17554" aria-describedby="caption-attachment-17554" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17554" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-1024x1024.jpg" alt="Das Gelbe vom Ei (Foto: Thomas Gotthal, © 2016)" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-1024x1024.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93381-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17554" class="wp-caption-text">Das Gelbe vom Ei (Foto: Thomas Gotthal, © 2016)</figcaption></figure>
<p>Der Veranstaltungsmanager antwortet, der Raum ist frei. Wollen Sie ihn anmieten? Und was soll diese Frage? Sie verschwindet in den weiter unten stehenden Zeilen. Es war doch da. Schriftlich. Nu mecker nicht. Du musst lesen. Wer schreibt, der bleibt. Anderswo. Rutschpopo.</p>
<p>Am Tag der Einladung an 50 Wohnungseigentümer schaut der erfahrene Verwalter nach der Raumreservierung. Da springt uns diese Frage an: Wollen Sie ihn anmieten? Grrrr. Sicher. Telefonisch geht keiner ran. Scheiß-Emails, werden mit Autoreply beantwortet: &#8222;Wir sind in Urlaub.&#8220; Mehrere Anrufe, dann Rezeption. Sie sagt, sie kann nichts machen, Herr Soundso in Urlaub. In der Autoreply steht die Handynummer des Urlaubers. Warum das? Hat doch Urlaub. Ein großer Hotelkonzern, das Veranstaltungsmanagement ist außer Haus, Urlaub. Der Mitarbeiter ist allein und jammert, er darf niemand nicht vertreten: &#8222;Nein, mir ist es untersagt. Anweisung.&#8220; Herr Soundso wird mich zurückrufen. Aus seinem Urlaub. Bis zum Nachmittag hat er das Handy nicht angemacht. Na klar.</p>
<figure id="attachment_17555" aria-describedby="caption-attachment-17555" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17555" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-1024x1024.jpg" alt="Pizza mit Filter von #Prisma" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-1024x1024.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_93471.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17555" class="wp-caption-text">Pizza mit Filter von #Prisma</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Handyapp Prisma stellt schöne Filter zur Verfügung. Die hier und heute fotografierte Pizza zeigt sich beim genaueren Hinsehen nun auf Nachfrage als eine solche, auf der man Menschenkinder sehen kann. Bspw. unten mittig. Was Filter so alles können. #Pizzacannibalis</p></blockquote>
<p>Mistladen. Im schlimmsten Fall meldet er sich morgen einen Tag zu spät und sagt, er kann den Raum nicht zur Verfügung stellen. Dann müssen 50 Mitteilungen an Eigentümer raus. Mistladen. Kuhfladen.. Weiter arbeiten&#8230;.die Nerven liegen blank, die Raumreservierung im Schrank. Merke: Arbeite mit solchen Leuten nie zusammen. Und wieder wechseln ein paar alte Kunden ihre Stammmarken. Tatsächlich leide ich auch unter meiner permanenten Unzufriedenheit in Situationen wie diesen. Ich wäre sehr gern zufriedener. Markenlos durch <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/RIP_Geschaeftsbeziehung_Banner.png" target="_blank">die Nacht&#8230;</a></p>
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		<title>1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 09:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
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					<description><![CDATA[Iss nich da. Können se später nochma anrufen? &#8211; Wann denn? &#8211; Ich glaube, ich weiß nich jenau&#8230;, er hat im Moment viel uffn Schreibtisch auch. &#8211; Ja? Ich auch. Wenn ein Handwerker, dessen Rückruf man braucht, im Moment im Außendienst ist, wo er Geld verdient, dann gehört es sich, wenn seine Mitarbeiterin für den ... <a title="1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314416-kundenzufriedenheit-so-schwer-isses-ja-gar-nicht-verlorene-minuten-beim-torantriebfachbetrieb/" aria-label="Mehr Informationen über 1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17545" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png" alt="tfA_Kundenzufriedenheit" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Iss nich da. Können se später nochma anrufen? &#8211; Wann denn? &#8211; Ich glaube, ich weiß nich jenau&#8230;, er hat im Moment viel uffn Schreibtisch auch. &#8211; Ja? Ich auch.</p></blockquote>
<p>Wenn ein Handwerker, dessen Rückruf man braucht, im Moment im Außendienst ist, wo er Geld verdient, dann gehört es sich, wenn seine Mitarbeiterin für den anrufenden Kunden einen Rückruf notiert, auch wenn derjenigen gerade einen ganz vollen Schreibtisch hat. Wenn um 11:30 Uhr gesagt wird: &#8222;Ich glaube um 14 Uhr.&#8220; ist das nochmal viel wichtiger.</p>
<p>Es gehört sich nicht, dem Kunden aufzutragen, ich glaube um 14 Uhr nochmals selbst anzurufen. Das sei auch sicherer, als eine Rückrufbitte zu notieren. Weil der Handwerker auch erst um 14:30 Uhr zurückkehren kann. Eine Rückrufbitte an einen Handwerker, den ich beauftrage, löse ich nur aus, wenn ich die Absicht habe, Geld auszugeben für bezahlbare Leistung. Dazu gehört die Hauptsache an und für sich, aber auch das Drumherum. Durch die Organisation seines persönlichen Pflichtenhefts hat der Handwerker die Möglichkeit, seine Kundenbeziehung so zu gestalten, dass Weiteres wie von selbst nachwächst. Das nennt man die #Kundenzufriedenheit.</p>
<p>Das Telefonat wurde mit einer Firma geführt, die sich auf Torantriebe spezialisiert hat. Sie hat einen Auftrag bislang noch nicht abgearbeitet. Rund 50 Menschen in Berlin-Wilmersdorf sind genervt, dass das Tor offen steht. Wir nennen den Namen der Firma nicht: Um sie nicht in Misskredit zu bringen. Das haben wir gerade gedacht. Nun isses raus.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1929-16 &#8211; Kommunikation: &#8230;sucks&#8230; &#8211; Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher.</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 19:54:37 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p>Aus irgendwelchen Gründen kehrt sich die zu verteilende Belastung &#8211; die Last &#8211; des gewöhnlichen Lebens neu auf. Seitenverkehrt: Der Mieter wohnt in einer Wohnung im Haus in Lankwitz. Sein Vermieter ist sein Ansprechpartner, der hat einen Vertrag mit ihm über die Wohnung. Die Verwaltung der Eigentumswohnanlage hat mit dem Mieter nichts zu tun. Er wurde namentlich auch nie gemeldet. Er könnte Hinz heißen. Oder Kunz. Er heißt allerdings anders. Nun wendet er sich an die Hausverwaltung, die ihn nicht kennt. Mit dem Kontaktformular. Regel Nr. 1: Kontaktiere stets den Richtigen. Nr. 2: Mit dem richtigen Kommunikationsmittel. Und so fort&#8230;</p>
<p>Er besucht die Internetseite der Verwaltung, trägt Namen und Emailadresse und Handynummer ins Kontaktformular und fordert, sich bei ihm zu melden. Er ruft nicht an. Er erteilt Order, dass andere ihn anrufen. &#8218;Ich bitte um Rückruf wegen dem Wasserschaden.&#8216; Wasserwas?</p>
<p>Es ist später Nachmittag. Die Bürozeit ist vormittags zwischen 09 und 12 Uhr. Die Email wird mit Fragezeichen gelesen. Wer ist der Mann? Warum bittet er hier um Rückruf? Eigentümer ist er nicht. Warum denkt ein wildfremder Mann, man werde schriftliche Arbeitsanweisungen befolgen? Was ist, wenn sie ins leere gehen? Ein Notfall kann es nicht sein. Da wäre ein Klempner richtig. Der Mann muss sich an seinen Vermieter wenden.</p>
<p>Die Technik des Manns gibt Anlass, eine Zustandsbeschreibung von &#8218;Kommunication 2.0&#8216; zum Gegenstand eines Artikels zu machen. Der Mann hat auch am nächsten Tag nicht angerufen. Er hat sich gar nicht mehr gemeldet. So wie die Hausverwaltung. Ein tolles Gefühl hat man nicht. Man macht sich Sorgen. Über die Verworrenheit unserer gesellschaftlichen Benimmregeln sowieso. Höflichkeit, Anstand, Rücksichtnahme, aber ist ja auch egal: Es geht ja um meinen Wasserschaden, da hat man keine Zeit. Es war heiß in den letzten Tagen: Alles weggetrocknet?</p>
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		<title>1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 12:03:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob der Wechsel vom Energielieferanten namens Platzhirsch zu einem neuen, jungen wilden Anbieter mit erheblichen Einsparungen verbunden ist? Beim Gas? Beim Strom? Oder ob er auch mit einer erheblichen Qualitätseinbuße in der Kundenbetreuung verbunden ist? Dies ist das Thema der nachfolgenden Ausführungen. Ein paar Erfahrungen. Der Fairness halber nenne ich den Gaslieferanten nicht, den ich auf ... <a title="1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313816-positionen-der-obige-rechnungs-bzw-kundenbezug-wurde-geprueft-wir-bitten-mit-ihrer-it-dringend-zu-sprechen/" aria-label="Mehr Informationen über 1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></a></p>
<figure id="attachment_2866-2" aria-describedby="caption-attachment-2866-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866-2" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob der Wechsel vom Energielieferanten namens Platzhirsch zu einem neuen, jungen wilden Anbieter mit erheblichen Einsparungen verbunden ist? Beim Gas? Beim Strom? Oder ob er auch mit einer erheblichen Qualitätseinbuße in der Kundenbetreuung verbunden ist? Dies ist das Thema der nachfolgenden Ausführungen. Ein paar Erfahrungen.</p></blockquote>
<p>Der Fairness halber nenne ich den Gaslieferanten nicht, den ich auf dem europäischen Gasmarkt für Energielieferanten ausfindig gemacht habe und bei dem ich für eine Anlage in Berlin-Wilmersdorf ungefähr die Hälfte der bisherigen Gaskosten bezahle. Pacta sunt servanda: Verträge sind einzuhalten. Ich sehe Kostenersparnissen entgegen, die ggü. dem Berliner Platzhirsch (Bitte, keine Namen) wirklich viel preiswerter sind. So weit. So gut.</p>
<p>Das Kundengeschäft ist inzwischen eingetütet und es gibt ein Kundencenter-Login. Dort stehen zwei Schreiben zum download (pdf) bereit. Eins sagt freundlich Hallo und ein zweites bestätigt den Lieferbeginn (Vertragsbeginn). So ein Briefdokument (pdf) ist ein Stück Papier im neuzeitlichen Sinne. Manche Menschen drucken und heften es ordentlich in einen Leitzordner, der von Büro2000 (jetzt: 3000) oder Herlitz24 sein kann. Andere Menschen wiederum haben bereits elektronische Dokumentenmanagementsysteme selbst eingerichtet oder als funktionierende Software erworben. Die nennen so was einen eBrief und verzichten auf Papierausdrucke (analoges Büro). Sie heften Briefe, Rechnungen und Vertragsdokumente elektronisch weg. So ist es auch hier.</p>
<p><span id="more-17496"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6355" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg" alt="Zitrone_big.jpg Kopie" width="578" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg 578w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie-300x275.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px" /></p>
<p>Das elektronische, neumodisch aufgefasste Miteinander von Vertragspartnern wie diesen stößt allerdings immer wieder auf große Untiefen. Untiefen, ein Unwort, sind stark abfallende Ufer, in die man ins Leere fällt, um umgehend zu ertrinken. Eine solche Untiefe sind Lieferanten, die betriebswirtschaftlich und organisatorisch nur an ihre eigene kleine Welt denken, die nicht mitdenken und die Vorschriften machen, die es nicht gibt. Ein zeitgemäßes Austauschen von elektronisch erstellten Nachrichten berücksichtigt vieles in puncto Kundenfreundlichkeit, was wirklich viele dieser elektronischen Idioten (oder vielleicht besser deren IT-Abteilung?) unberücksichtigt lassen.</p>
<blockquote><p>Wer elektronische Unterlagen an Vertragspartner verschickt, darf nicht nur an eigene Aspekte seiner Existenz denken: er muss vielmehr ins Kalkül ziehen, dass der Empfänger einer solchen Sendung mit empfangenem Schriftgut eigenes anfängt: Diesen Vorgang nennt man die Sachbearbeitung.</p></blockquote>
<p>Wir nennen ein negatives Beispiel, das gerade passiert ist. Nennen uns selbst Profis im Dokumentenmanagement seit rund 15 Jahren. Anders ausgedrückt machen wir das schon länger als viele unserer Lieferanten, die man erst in den letzten fünf bis acht Jahren vom elektronischen Papiermanagement überzeugt hat.</p>
<p>Im Grunde sind zwei Geschäftsfelder zu nennen:</p>
<p>a.) Der Bedarf, Dokumente in einen Workflow zu bringen, die beim Kunden ankommen und die man im eigenen Organismus ablegt, zum Zwecke der Dokumentation.</p>
<p>b.) Der Bedarf, immer mehr der ureigenen Aufgaben durch gute Organisation so umzustrukturieren, dass die Arbeit von immer weniger eigenem Personal erledigt werden muss. Kundenzugriffscenter sind hier Usus.</p>
<p>Gleichzeitig soll beides dazu führen, dass man es im Marketingsprech mit Kundenzufriedenheit gleichsetzen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17500" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz.png" alt="tfA_Dokumentenschutz" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Im Kundencenter mit eigenem Login-Daten, damit Kunden ihre Vertragsbeziehung selbst pflegen können, kann ich Dokumente einsehen, Zählerstände eingeben und Abschlagzahlungen ändern, Einzugsermächtigung erteilen oder herausnehmen. Und gut.</p>
<blockquote><p>Zu bemängeln ist schon, dass es keine einheitlichen Regeln für Kundenpasswörter gibt. Jede IT-Abteilung denkt sich eigene (angeblich viel bessere) Regeln aus, wie die Konventionen zu sein haben. Hier wird vom Kundengedanken aus Gründen eigener Selbstüberschätzung (Wir sind besser!) abgewichen. Trotz dieser elektronischen Klugscheißerei sind großen Unternehmen in großer Fülle Kundendaten geklaut worden. Siehste! Selbstüberschätzung. Die Lösungen sind nicht Komplizierungen für Laien und außerhäusige Endkunden, sondern interne sichere Unternehmenslösungen vollkompetenter Dienstleister.</p></blockquote>
<p>Im Korrespondenzteil sind immer größere Textbausteinbibliotheken und Werkzeuge geschaffen worden, mit immer längeren Kundennummern, Vertragskonten, Buchungszeichen. Individueller Schriftverkehr ist sowieso zu teuer und wenn es brennt, Notfallhotlines mit durchschnittlich oder schlecht gebildeten, ihrem Unternehmen in tiefer Gläubigkeit verbundenen Mitarbeitern, manchmal auch outgesourcte Callcenter.</p>
<blockquote><p>Hier ist vom ganzen Ansatz der Kunde erst mal blöd. Er erkundigt sich im Regelfall nicht nach Verbesserungsmöglichkeiten der Kundenbetreuung, für die diese Hotlines nicht eingerichtet sind. Sondern danach, wie er als Kunde passend für das Unternehmen agiert. Vollkompetenz und Ansprechbarkeit sieht anders aus. Ich gebe weiter unten ein drastisches, lächerliches Beispiel.</p></blockquote>
<p>Soweit als möglich sprachmenügesteuert. Verabredungen sind am Telefon nicht mehr erlaubt, da die Mitarbeiter keine Kompetenzen besitzen. In engen Fällen ist man auf den Schriftweg verwiesen. Der ist zum Teil wirklich haarsträubend.</p>
<blockquote><p>Hotlines sind nicht Beratungen für Lösungen, sondern Maßregelungs- oder Gebrauchsanweisungen für zu doofe Kunden, die sich nicht systemkonform verhalten.</p></blockquote>
<p>Diese Servicepartner sind oft keine.</p>
<p>Ich versprach oben ein Beispiel, das hanebüchen ist.</p>
<p>Wir reden über den Schreibschutz von elektronischen Dokumenten (pdf). Dabei handelt es sich um die Rechnung, den Brief, die Vertragsänderung, die von einem IT-Mitarbeiter des Unternehmens mit Sicherheitsrichtlinien versehen wird, um solche Dokumente gegen Veränderung zu beschützen. Das ist für den gewöhnlichen Klein- bzw. Privatkunden selten ein Problem. Als Kunde, der beruflich professionell Dokumentenmanagement betreibt, sind solche Schreibschütze tödlich. Immer wieder werden solche Restriktionen festgestellt, aber sie sind kundenunfreundlich und basieren auf der falschen Vorstellung von Pippi Langstrumpf, sie könne sich die Welt allein so bauen, wie sie ihr gefällt. Und nicht den Anderen. Die Anderen, das sind wir.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17257" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/02/Pippi_gif.gif" alt="Pippi Langstrumpf (gif)" width="500" height="375" /></p>
<p>Die Hausverwaltung sendet deswegen an den neuen Gas-Vertragspartner, das Unternehmen, einen schriftlichen Hinweis mit folgendem Wortlaut schriftlich ab, denn telefonisch hat das von vornherein keinen Sinn, und es ist eine durchdachte Mitteilung, die neu geschaffen wurde für solche Fälle (Textbausteinbibliothek):</p>
<blockquote><p>Wir melden Behinderung durch Schreibschutz in Ihrer eKorrespondenz. Ihre Dokumente sind nicht barrierefrei, lassen sich nicht be- bzw. verarbeiten. Sie müssen ohne Schreibschutz sein. eKorrespondenz wird mit Bearbeitungsvermerken (Posteingang, Prüfung) versehen, zusammengestellt (elektronisch geheftet) zu Vorgängen. Die Kriterien richtigen Dokumentenmanagements kennen derartiges nicht. Es sind Selbstverständlichkeiten zeitgemäß arbeitender Büros. Rechtlich ist Schreibschutz eindeutig nicht erforderlich. Der weltweite<br />
Standard kennt Maßnahmen wie gezielten Dokumentenprotektionismus nicht. &#8211; Sie können dabei bleiben: Dann müssen Sie im Verhältnis zu uns konventionelle Briefversandform umstellen. Ändern Sie die Dokumentform auf „bearbeitbar“ oder stellen Sie sofort um. Wir werden<br />
technische gezielte Behinderungen unserer Arbeit nicht akzeptieren. Bei der Auswahl von Firmen und Lieferanten unserer Mehrfamilienhäuser achten wir auf Kompatibilität und übliche Zusammenarbeit. Sie sind ausschlaggebend für die Auswahl.  Die Sache ist dringlich.</p></blockquote>
<p>Oder einfacher: Das Anbringen eines Schreibschutzes auf elektronische Korrespondenz geht gar nicht. Es mag sein, dass weltweit viele Menschen mit dem Adobe Reader arbeiten und Korrespondenz elektronisch austauschen. Professionell arbeitende Dienstleister mit einem elektronischen Dokumentenmanagement kommen mit dem gewöhnlichen Adobe Reader nicht aus. Sie besitzen mit einem Anspruch auf Ernsthaftigkeit ihres Tuns die Vollversion des funktionsbegrenzten Readers: Den Adobe Acrobat in der Vollversion. Im Grunde ist das Dokumentenformat noch nicht das wichtigste. Es könnte sich auch um eine Worddatei handeln oder um ein Bild (jpg).</p>
<blockquote><p>Kommen wir nun zum nicht erforderlichen Sprachmüll. Die Eingangsbestätigung ist wie folgt abgefasst: &#8222;Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht, deren Eingang beim Kundenservice wir Ihnen hiermit bestätigen. <strong>Ihr Anliegen ist uns wichtig</strong> und daher bemühen wir uns, dieses schnellstmöglich zu bearbeiten.&#8220; #Sprachmüll #TexteUndNachrichtenDieDieWeltNichtBraucht</p></blockquote>
<p>Natürlich ist das nett, das zu schreiben. Nein, ist es nicht. Es ist überflüssig. Und nett kann es gar nicht sein, es ist programmiert. Es ist Software. Was wirklich ist, ist weiter unten als berufliches Kuriosum dargelegt.</p>
<p>Der beruflich mit elektronischen Dokumenten arbeitende Mensch muss mit solchen Dokumenten umgehen können. Dazu gehörte auch auf der analogen Papierebene (früher) mindestens folgendes:</p>
<ol>
<li>Das Dokument bekommt einen Eingangsstempel</li>
<li>Es wird notiert, für wen es ist oder ein Ordnungsbegriff wird aufgebracht.</li>
<li>Ein Prüfvermerk wird aufgebracht, bspw. ob eine Rechnung sachlich richtig ist.</li>
<li>Eine Buchungsanweisung für die Buchhaltung wird notiert.</li>
<li>Das Dokument wird einem Dritten zur Kenntnisnahme übersandt, ergänzt um einen kurzen Hinweis, warum?</li>
</ol>
<p>Und so fort. Das ließe sich fortsetzen.</p>
<p>All das erlaubt das genannte Gaslieferungsunternehmen nun aber nicht.</p>
<p>Das Dokument lässt sich nicht bearbeiten, wie es oben angesprochen ist.<br />
Das Dokument lässt sich nicht mit weiteren Dokumenten zu einem Vorgang zusammenstellen, weil es schreibgeschützt ist, man kann also auch keine weitere Seite anhängen. Das ist eine so starke Bevormundung und ein Eingriff in die Rechte Dritter, an Dokumenten weiter zu arbeiten, dass eine Behinderungsanzeige (siehe oben) erfolgte.</p>
<p>Noch besser ist aber die Antwort auf diese Mitteilung. Da hat jemand den Wald vor lauter Bäumen nicht&#8230;ich nannte es ein berufliches Kuriosum:</p>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihre E-Mail vom 25.07.2016. Gern haben wir Ihr Anliegen geprüft und teilen Ihnen mit, dass Sie das Dokument vor dem Öffnen lokal auf Ihrem Computer speichern. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version des Adobe Readers auf Ihrem Computer installiert haben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.</p></blockquote>
<p>Und nein, kein angenehmer Tag.</p>
<p>Die Empfehlung (siehe hier Überschrift): &#8222;Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!&#8220; wurde nicht befolgt. Warum auch? Es ist nur ein Kunde. Man hat das gar nicht verstanden Schlecht ausgebildet.</p>
<p>Schreibschutzgeschützte eDokumente gehen gar nicht. Das muss ich kaum nochmal wiederholen. Die Antwort erfolgte umgehend.</p>
<blockquote><p>diesen Vorgang reiche ich erneut (nochmals) ein und bitte, erst das Dokument zu begreifen (also inhaltlich zu verstehen) und dann Maßnahmen wie Antworten einzuleiten. &#8230;, die vermuten lässt, dass Sie die Anfrage überhaupt nicht verstanden haben. Lassen Sie bitte Ihre IT-Abteilung draufschauen, die werden das verstehen. Danke. (Antwort, gekürzt)</p></blockquote>
<p>So in etwa ist also die Korrespondenzqualität mit Unternehmen wie diesen. Ich wette, als nächstes kommt irgendeine Email, in der behauptet wird, das ginge so nicht und das sei auch verboten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17498" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Treppengang.gif" alt="Treppengang á la Escher (gif)" width="475" height="356" /></p>
<p>Ich will nicht voreingenommen sein.</p>
<p>Die kurze Mitteilung meinerseits ist nicht weniger als eine Forderung an ein großes Energielieferungsunternehmen, eine falsch voreingestellte Dokumentensicherheit abzuschaffen, für die es keinen Grund gibt. Die technisch dafür sorgt, dass Kunden mit den elektronischen Dokumenten nichts anfangen können.</p>
<p>Zwei Lösungen bieten sich an: Änderung einer ganzen Unternehmenspraxis. Oder Trennung von der Geschäftsverbindung mit solchen Kunden, die derartiges zu recht beanstanden. Es ist auch schon fragwürdig, warum solche Unternehmen anstatt Rechnungen elektronisch zu versenden, komplizierte Login-Szenarien konstruieren, mit der Folge, dass sich der Kunde erst einloggen muss, um überhaupt Kenntnis von einer Rechnung zu erhalten. Doch das ist wieder ein anderes Thema.</p>
<p><strong>Schreibschutz ist ein NoGo.</strong> Man muss nur mal drüber nachdenken. Eins ist klar: Nur mit Druck <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" target="_blank">gibt die Zitrone Saft</a>. <strong>Wir werden sehen. Aber auch berichten. </strong></p>
<p>Weiterführend</p>
<p>Ist das so? <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pacta_sunt_servanda" target="_blank">Sind Verträge wirklich einzuhalten, wenn man sich wechselseitig behindert? Im Prinzip ja.</a></p>
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			</item>
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		<title>1921-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Das Kontaktformülar &#8211; Zur Emailadresse &#8222;info@telecolumbus.de&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/313316-tueckisch-fuer-anfaenger-das-kontaktformuelar-zur-emailadresse-infotelecolumbus-de/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 06:53:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man schreibt an info@telecolumbus.de, weil gabriele.schmitt@telecolumbus.de geschrieben hat, man darauf antwortete und der Server sagt, diese Emailadresse existiert nicht. Die Ursprungsemail aus Ende April 16. Was manche Kundenservice nennen: Die Absenderemailadresse lautet nun info@mta1.kabel-tv.de &#8211; und ihr zu schreiben ist zwecklos, Hervorhebung weiter unten fettgedruckt: &#8222;Die E-Mail-Adresse, an die Sie geschrieben haben, ist ungültig. Sie ... <a title="1921-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Das Kontaktformülar &#8211; Zur Emailadresse &#8222;info@telecolumbus.de&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313316-tueckisch-fuer-anfaenger-das-kontaktformuelar-zur-emailadresse-infotelecolumbus-de/" aria-label="Mehr Informationen über 1921-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Das Kontaktformülar &#8211; Zur Emailadresse &#8222;info@telecolumbus.de&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17470" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular.png" alt="tfA_Kontaktformular" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Man schreibt an info@telecolumbus.de, weil gabriele.schmitt@telecolumbus.de geschrieben hat, man darauf antwortete und der Server sagt, diese Emailadresse existiert nicht. Die Ursprungsemail aus Ende April 16. Was manche <strong>Kundenservice</strong> nennen: Die Absenderemailadresse lautet nun info@mta1.kabel-tv.de &#8211; und ihr zu schreiben ist zwecklos, Hervorhebung weiter unten fettgedruckt:</p>
<p>&#8222;Die E-Mail-Adresse, an die Sie geschrieben haben, ist ungültig. Sie erreichen uns bequem über unser Kontaktformular im Internet unter www.telecolumbus.de/kontakt. Bitte nutzen Sie das Kontaktformular und schreiben Sie uns Ihr Anliegen erneut, damit wir Ihnen schnell weiterhelfen können.</p>
<p>Gern können Sie uns auch anrufen. Sie erreichen unseren Kundenservice unter 030 3388 3000 und unseren Technischen Service unter 030 3388 8000. Wir sind täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr gern für Sie da.</p>
<p>Diese E-Mail wurde automatisch erstellt. <strong>Bitte antworten Sie hierauf nicht.</strong></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Tele Columbus Kunden<strong>service</strong></p>
<p>Kafkaeske Zustände: Es wird ein Kundendienstszenario eingerichtet, das reagiert. Nur ja nicht wie ein Kundenservice. Im vorliegenden Fall ist eine briefliche Nachricht (pdf) abzusetzen, ein Kontaktformular hilft hier nicht, wenn es nicht wenigstens die Möglichkeit bietet, Anhänge anzuhängen. Nun haben wir den Salat, Kabelsalat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Operation Hintertücksch. Der Berichterstatter benutzt nun das Webformular.</p>
<p>Ihre Vertragsfrage<br />
Änderung persönlicher Daten</p>
<p>Ihre Nachricht<br />
Ja, die Daten ändern sich.<br />
So wie die Zeiten.</p>
<p>Sind Sie bereits Tele Columbus Kunde?<br />
Nein, ich bin noch kein Tele Columbus Kunde.</p>
<p>Diesen Wortlaut erhalten wir von kontakt@telecolumbus.de zugeschickt, wunschgemäß.</p>
<p>Fünf Minuten später spamt wieder ein Roboter namens empfangsbestaetigung@telecolumbus.de</p>
<p>Sehr geehrte Kundin,<br />
sehr geehrter Kunde,</p>
<p>wir bestätigen Ihnen den Eingang Ihrer Nachricht. Die Bearbeitung Ihres Anliegens kann vorübergehend aufgrund eines erhöhten E-Mail Aufkommens einige Tage in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.<br />
Diese Antwort wurde automatisch erzeugt, bitte antworten Sie nicht darauf.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihr Kundenservice</p>
<p>Nein, ich bin noch kein Kunde in dieser Sache.</p>
<p>Und das werde ich auch nicht werden. Genau das wollte ich ja mitteilen.</p>
<p>Gut, wir sind uns einig. Sischer dat.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 09:58:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die bei Vodafone gemeldeten Internetprobleme sind wohl beseitigt. Nicht beseitigt sind folgende zwei Störungen in Berlin-Wilmersdorf &#8211; ein Erfahrungsbericht aus Gründen Bei Vodafone Kabeldeutschland (künftig: Vodafone) liegt eine Mängelmeldung vor: Im Haus Nr. 49 im Erdgeschoss hat jemand Fernsehempfangsprobleme. Bestimmte Programme funktionieren nicht. Das ist auch kein so großes Problem, denn die Fußball EM wird ... <a title="1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312916-positionen-was-bei-kabelfernsehen-internet-telefonie-alles-schieflaufen-kann-vodafone/" aria-label="Mehr Informationen über 1917-16 &#8211; Positionen: Was bei Kabelfernsehen, Internet + Telefonie alles schieflaufen kann #Vodafone">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die bei Vodafone gemeldeten Internetprobleme sind wohl beseitigt. Nicht beseitigt sind folgende zwei Störungen in Berlin-Wilmersdorf &#8211; ein Erfahrungsbericht aus Gründen</p></blockquote>
<p>Bei Vodafone Kabeldeutschland (künftig: Vodafone) liegt eine Mängelmeldung vor: Im Haus Nr. 49 im Erdgeschoss hat jemand Fernsehempfangsprobleme. Bestimmte Programme funktionieren nicht. Das ist auch kein so großes Problem, denn die Fußball EM wird fehlerfrei übertragen. Das war jetzt vor ca. 14 Tagen.</p>
<p>Letzten Freitag hat sich ein Subunternehmer bei Herrn Petersen (* Name geändert) gemeldet und ganzen Arbeitseinsatz geleistet. Inzwischen gibt es auch ein Schreiben von Vodafone: „Der Auftrag ist erledigt.“ Abgearbeitet.</p>
<p>Heute Morgen fragt ein Wohnungseigentümer aus dem Haus Nr. 48 (Nachbarhaus) per Email nach: Eine Mieterin aus dem EG des Hauses hat ihm geschrieben und davon berichtet, dass seit ca. 14 Tagen ständig Streit mit unserer Hausverwaltung und Vodafone besteht. Die Nutzer der Wohnungen Müller, Meier und Schulze (*) müssten sich an die Hausverwaltung wenden oder an den Subunternehmer von Vodafone (Telefonnummer) und zur Beseitigung einer Internet/Telefoniestörung beitragen durch Terminvereinbarung.</p>
<p><span id="more-17447"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2329-2" aria-describedby="caption-attachment-2329-2" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329-2" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p>Die Hausverwaltung hat tatsächlich von diesem zweiten Problem (48) bis zum heutigen Morgen noch gar nichts gehört. Wie kann es dann sein, dass eine Mieterin des Hauses derartiges behauptet?</p>
<p>Die Hausverwaltung verspricht, zur Problemlösung beizutragen.</p>
<p>In einem ersten Telefonat mit dem Emailabsender aus dem Haus Nr. 48 wird die Sach- und Informationslage klargestellt. Man habe vor ca. 14 Tagen im Nachbarhaus eine Fernsehstörung gemeldet bekommen und auftragsgemäß der gesamten Eigentümergemeinschaft die Mängelmeldung an Vodafone weitergegeben. Von Internet/Telefoniestörungen im Hause 48 sei der Hausverwaltung tatsächlich gar nichts bekannt. Wer in diesen Häusern eine Wohnung anmietet, hat in der Regel nicht mit unserer Hausverwaltung zu tun. Denn die Vermietung von Eigentumswohnungen ist Sache der Wohnungseigentümer selbst. Sie betreuen ihre Mieter selbst und vergessen tatsächlich fast immer, der Hausverwaltung auch nur den Namen oder Telefonkontaktdaten ihrer Vertragspartner (Mieter) mitzuteilen. Wenn die Hausverwaltung derartiges abspeichert, dann weil sie mitdenkt. Ist die Auftragslage so, wie es hier dargestellt ist, muss sie auch Mängelmeldungen von Mietern nicht entgegennehmen.</p>
<p>Dagegen spricht tatsächlich inhaltlich auch folgendes:</p>
<p>Die Störung von Internet und Telefonie ist auf der Grundlage eines Einzelversorgungsvertrags zwischen Vodafone und dem betreffenden Mieter berechtigt gerügt. Damit hat die Hausverwaltung nichts zu tun, denn sie ist nicht Vertragspartner. Anders ist die Sache im Nachbarhaus: Für das Leistungsmerkmal Kabelfernsehen existiert ein Gemeinschaftsvertrag mit Vodafone.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="651" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p>Der durchaus bemühte und einsichtige Servicepartner von Vodafone ist eine kleine ortsansässige Firma, die im Auftrag von Vodafone derartige Störungen beseitigt. Sie hat wegen des Fernsehproblems im Haus Nr. 49 vor 14 Tagen einmal bei der Hausverwaltung angerufen. Erfahrungsgemäß hat die Hausverwaltung dem Servicepartner die Telefonkontaktdaten des Hausmeisterdienstes gegeben, der bei Bedarf Zutritt zu verschlossenen Kellerräumen gewährt, wo Anschlusspunkte liegen.<br />
Wir können nun folgendes in Stichworten dem Überblick zuliebe festhalten:<br />
Im Haus gibt es noch keine Sternverkabelung (jede Wohnung eigenes Kabel vom Anschluss zur Wohnung hin), sondern eine ältere Schleifenverkabelung.<br />
Im Kellergeschoss ist ein Hausanschluss für das Fernsehsignal in einem verschlossenen Raum, für den der Hausmeister einen Schlüssel hat. Von dort aus geht das Signal nach oben und wird durchgeschliffen in die oberen Etagen. Hier kann irgendwo, von unten nach weiter oben, eine Störung in einer einzelnen Wohnung sein.</p>
<p>Im Dachgeschoss ist nach Auskunft des Servicepartners der Verstärker für das Internet/Telefoniesignal. Das Signal wird von dort aus nach unten durchgeschliffen. Störungen gehen also eine Wegstrecke von oben nach immer weiter unten ihren Weg. Zwischendrin kann bspw. im zweiten Geschoss jemand seine Wohnung renoviert und dabei eine Anschlussdose beschädigt haben.</p>
<p>Mit wem hat es der Servicepartner zu tun?<br />
&#8211; Hausverwaltung (meldet Störung Fernsehen)<br />
&#8211; Hausmeister (gewährt Zutritt, schließt auf und zu)<br />
&#8211; Wohnungseigentümer (sind Ansprechpartner ihrer Wohnung, allein oder als Vermieter)<br />
&#8211; Mieter (sind Vertragspartner von Vodafone)</p>
<p>Das ist in einem Haus mit ca. 34 Wohnungen ungefähr die Zahl von 70 denkbaren Ansprechpartnern. Keine leichte Aufgabe.</p>
<p>In unserer Einschaltung auch für den für die Hausverwaltung irrelevanten Vorgang eines Privatvertrages Internet/Telefonie eines Mieters, dessen Privatsache das ist, liegt nach Lage der Dinge nun überraschend doch ein sinnvolles Ziel.</p>
<p>Denn die telefonische Rückfrage beim Servicepartner von Vodafone ergibt mehreres, dessen Problembeseitigung durch eine Hausverwaltung sinnvoll unterfangen werden kann.</p>
<p>&#8211; Der Servicepartner hat den Vorgang auf die benannten Ansprechpartner Wohnungseigentümer (Kabelfernsehen, Haus 49) und Mieter (Internet/Telefon, Haus 48) zurückgeworfen. Haus Nr. 49 ist aber nicht abschließend bearbeitet, ergibt die gezielt Rückfrage. Vielmehr müsse der Servicepartner noch in einige Wohnungen, um die Störung zu lokalisieren. Bis dahin liegt ein eingeschränktes Programmangebot vor. Im Haus Nr. 48 ist aus anderen Gründen Internet/Telefonie gestört und es sind ebenfalls einige Wohnungen zu begehen, durch die die Leitungen verlaufen.<br />
&#8211; Die Hausverwaltung kann nun erstmals einen Gesamtüberblick über die zu bearbeitenden Wohnungseinheiten herstellen (Belegungsplan des Hauses, etagenweise rechts/Mitte/links) und bei Bedarf Ansprechpartner und Kontaktdaten nennen. Dazu muss der Servicepartner den Plan ausdrucken und mit rotem Kugelschreiber Kreuzchen machen, wo genau?<br />
&#8211; Wenn der Servicepartner dazu Fragen hat, darf er zurückrufen bei der Hausverwaltung.</p>
<p>Denn eins ist ganz klar: Bei ihr laufen die tatsächlich zutreffenden Informationen zusammen.</p>
<p>Beklagt werden muss auch in diesem Fall der hohe Grad an durchgreifender, unzutreffender Organisierung von Massenstörungen (so nennt man das).</p>
<p>&#8211; Es gibt eine Telefonnummer, aber keinen Menschen mit Vor- und Zuname. Man ruft an, gerät erst einmal in die obligatorischen überall verwendeten Warteschleifen mit Musik, die niemand bestellt hat. Wenn man da wenigstens Musikwünsche äußern könnte.<br />
&#8211; Dann bricht die Warteschleife ab und eine Automatenstimme sagt: Für diese Durchwahl ist keine Voicebox freigeschaltet. Aha.<br />
&#8211; Dies alles ignorierend ruft man mehrmals an und bleibt hartnäckig und schließlich kommt tatsächlich ein richtiger Mensch ans Telefon. Der ist genervt und unterbricht jede vernünftige Gesprächsführung mit Einwürfen wie z.B. ‚Und wer sind Sie jetzt nochmal? ‘ Schließlich ist er dafür auch nicht zuständig (obwohl die Durchwahl richtig war), denn dafür sei Frau Soundso zuständig.<br />
&#8211; Frau Soundso ist dann Herr Kaiser, und Frau Soundso macht das auch nicht. Herr Kaiser ist allerdings einigermaßen fit und versteht die Probleme wie sie sind. Langsam ist klar:</p>
<p>Die Hausverwaltung ist unschuldig.</p>
<p>&#8211; Dem Eigentümer (Haus 49) ist brieflich mitgeteilt worden, der Vorgang sei erledigt. Er müsse einen neuen Auftrag anstoßen, sobald er den Zutritt in andere Wohnungen habe organisieren können. Wie bitte? Wieso muss ein Eigentümer einer Wohnung Terminvereinbarungen mit anderen Bewohnern eines Mehrfamilienhauses durchführen? Dem Mieter (Haus 48) ist ebenfalls mitgeteilt worden, er habe Besichtigungen zu organisieren. Der wendet sich in seinem Frust an einen zufällig bekannten Eigentümer im Haus, der die Sache schließlich an die Hausverwaltung richtigerweise weiterleitet?<br />
Natürlich hat auch der Eigentümer im Haus Nr. 49 längst einen schriftlichen Erledigungsbericht für den abgebrochenen Auftrag vorliegen. Ferner bekam er gleich noch die Möglichkeit, in einem Survey die Leistung des Dienstleisters ausufernd zu bewerten.</p>
<p>Wie schön.</p>
<p>Viel Lärm um nichts.</p>
<p>Das ist das Problem heute: Es wird ordentlich Rangdang gemacht und big bohei, aber die Sache selbst gerät in Vergessenheit. Die Hausverwaltung hat dies alles jetzt freigelegt.<br />
Die Störungen werden jetzt mit einem sichtbaren roten Faden bearbeitet und der Erfolg wird sich messen lassen.</p>
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		<title>1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 14:54:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Kreuzberg soll der alte Gasanbieter rausfliegen. Unsere Liebe ist in die Jahre gekommen, ein neuer Anbieter soll her. Der Preisvergleich ergibt: Es kann ordentlich eingespart werden. Könnte, wenn nicht die Umstände dagegen sprächen. Wie aber wird man ein guter Verwalter, der sich kümmert und seinen Hausbewohnern die Nebenkosten mit sorgfältigem Blick senkt.? Antwort: Es ... <a title="1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310816-positionen-vom-leben-in-warteschleifen-lilly-was-here/" aria-label="Mehr Informationen über 1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" rel="attachment wp-att-11597"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11597" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>In Berlin-Kreuzberg soll der alte Gasanbieter rausfliegen. Unsere Liebe ist in die Jahre gekommen, ein neuer Anbieter soll her. Der Preisvergleich ergibt: Es kann ordentlich eingespart werden. Könnte, wenn nicht die Umstände dagegen sprächen. Wie aber wird man ein guter Verwalter, der sich kümmert und seinen Hausbewohnern die Nebenkosten mit sorgfältigem Blick senkt.? Antwort: Es ist kompliziert. &#8211; Eine Praxisbeschreibung.</p></blockquote>
<p>Manchmal fragen mich Menschen, wie ich es noch <del>schuffte</del> schaffte, auch noch ein Blog wie dies zu schreiben. Wie mit Zwiebeln häuten, dass die Tränen drüsen und mit Texten, die zwiebeln. Relefant: Toröooo! Benjamin Bloggwart lässt grüßen.</p>
<p>Manchmal antworte ich dann: Kein Problem. Ich wechsle den Strom- oder Gasanbieter und dann hat man Zeit. So wie bspw. eine Geschäftsanbahnung mit dem Strom- und Gaslieferanten &#8222;Stromio&#8220;, der sich auch als gas.de bezeichnet. Noch verwirrender ist der ganze Unternehmensauftritt: Es heißt Stromio für Strom, gas.de für Gas und nun kommt&#8217;s. Es heißt Grünwelt, aber es ist Stromio. Boah! Haste nicht gesehen. Nö, erstmal nicht. Es ist offenbar ein großes Marketinggebrüll. Hier nun die Verbraucherbrill.</p>
<p>Die Wechselformalitäten sind was für ausgekochte Logistikexperten. Der Wechsel erfolgt nicht einfach, sondern kompliziert, denn so ist ja auch das Leben. Dabei könnte alles so einfach sein.</p>
<p><span id="more-17313"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_383" aria-describedby="caption-attachment-383" style="width: 415px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-383" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg" alt="Telekom" width="425" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg 425w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption id="caption-attachment-383" class="wp-caption-text">Telekom</figcaption></figure>
<p>Vertragspartner des Stromanbieters soll die WEG Soundsostraße Nr. 2, 19.999 Berlin (* Angaben geändert) werden.  Diese wird vertreten durch eine Hausverwaltung. Erstes Problem: Der Strom- und Gasanbieter hat kein Feld &#8222;Auftraggeber&#8220;, sondern nur Vor- und Zuname und Anschrift. Dass es Auftraggeber gibt, die mehr als Vor- und Zunamen haben, existiert nicht. Erst ganz viel später wird deutlich: Hier geht es um gnadenlos billig. Doch der Reihe nach.</p>
<p>Die Idee, es könnte eine GbR Strom oder Gas bestellen oder sogar eine WEG, kommt nicht vor. Der Vergleichsanbieter Verivox empfiehlt, mit dem Anbieter in die Klärung einzutreten, ob auch WEGs Kunden werden können. Das gestaltet sich schwieriger als vorgesehen. Im Telefonkontakt sind Warteschleifen und Nummern drücken angesagt und Wartezeiten, die wie Querflöten und Saxophone (Nina Hagen) auf der grünen Wiese wachsen. Er will ein Fisch im Wasser sein, blub blub.</p>
<p>Zu allem Überfluss bläst durch den Hörer Candy Dulfer &#8222;Lilly Was Here&#8220; (mit Dave Stewart) ins Ohr, minutenlang. Bald brüllt der eventuelle Neukunde: <strong>&#8222;Ja, bitt schön, wo issen se? Die Strom-Lilly, die Gas-Lilly, ich will keine Musik, ich will einen Gesprächspartner.&#8220; &#8211;</strong> Lilly <span style="text-decoration: underline;">was</span> here, not <span style="text-decoration: underline;">is</span> here.<strong><br />
</strong></p>
<p>Elektronisch per Email bleibt eine Anfrage an Stromio ohne jede menschliche Antwort.</p>
<p>Beim fünften Versuch, dann telefonisch nachzufragen, erklärt sich Stromio für unzuständig und verweist auf gas.de (selbes Unternehmen, Weiterleitung nicht).</p>
<p>Besonders hübsch: Beide Anbieter reagieren auf die Email übermittelte Anfrage für ein Mehrfamilienhaus mit einem bemerkenswerten Textbaustein, den man sich einmal auf der Zunge zergehen lässt. Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie die angehängte Nachricht und geben Sie uns schnellstmöglich Ihr Angebot. Wir haben uns vorher bei Verivox umgesehen und Sie in Erwägung gezogen. (Anlage: PDF-Datei mit gezielter Angebotsanfrage)</p></blockquote>
<p>Und nun antwortet erst Stromio automatisch wie folgt, Zitat:</p>
<blockquote><p>Lieber Stromio-Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht vom (Datum). Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können, benötigen wir eine Vertragskontonummer oder andere eindeutige Identifikationsmerkmale. Leider konnten wir Ihre Mitteilung keinem Vertragskonto zuordnen. Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.</p></blockquote>
<p>Dies ist ein automatischer Antworttext aus dem Stromiosystem. &#8211; Und nun?</p>
<p>Die Email wird automatisch gelesen, verstehen wir. Nur die Email. Und dort fehlt das noch nicht existierende Vertragskonto. Was die Anlage betrifft, ist man technisch nicht richtig up to date: &#8222;Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.&#8220; &#8211; Das ist harter Tobak.</p>
<p>Genau dasselbe wiederholt sich bei gas.de vorgangsidentisch.</p>
<p>Die Ursprungsanfrage vom 04.02.16 wurde nicht bearbeitet, heute, vier Wochen später am 08.03.16 hat ein gas.de die Email erhalten auf Hinweis von Stromio, aber nicht durch Stromio (selbes Unternehmen), sondern durch den Berichterstatter und wieder identisch geantwortet, wieder Stromio mit dem gleichen Textbaustein, vorangestellt nur &#8222;Lieber Gas.de-Kunde&#8220;.</p>
<blockquote><p>Lieber gas.de-Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht vom (Datum). Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können, benötigen wir eine Vertragskontonummer oder andere eindeutige Identifikationsmerkmale. Leider konnten wir Ihre Mitteilung keinem Vertragskonto zuordnen. Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/oJbETMGDeDo?rel=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Candy Dulfer Lily was here ( LIVE, HD )</p>
<p>Unter solchen Umständen ist es gar nicht mal so leicht, Kunde dort zu werden, merken wir uns. Und arbeiten mit Beharrlichkeit daran.</p>
<blockquote><p>Während ich zwischen den Telefoncallcentern der verschiedenen Anbieter herumlaviere, um einfach nur das zu erhalten, was mir versprochen wurde, habe ich jede Menge Zeit, solche Artikel nebenbei zu schreiben. Die Abrechnungen des Vorjahres aber werden deswegen nicht fertig. Deutlich wird: Hausverwalter müssen an ungünstigeren Altverträgen festhalten, um ihre Arbeit zu schaffen, denn jeder Versuch, redlich und im Kundeninteresse zu wechseln, zieht den Verlust der eigenen Existenz nach sich. <strong>Energielieferanten liefern nicht nur Energie, sie klauen sie vor allem anderen.</strong></p></blockquote>
<p>Wir denken an einen anderen Skandal: Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück. Hier lockt der nussige Schokoriegel.</p>
<p>Ein nochmaliger Anruf: Hallo? Geht´s noch? Bzw.: Warum geht nichts? Wir haben hier Geld, das möchten wir Ihnen geben und Energie bestellen, problemlos bezahlen? Haben Sie eigentlich Lust, Geld zu verdienen?</p>
<p>Das Gespräch wechselt vom Mitarbeiter mit starkem Akzent, vielleicht ein Callcenter, das beauftragt ist -modern nennt man das Outsourcing- zum leitenden Mitarbeiter: Ah ja, eine WEG ist das, es erfolgen ausführliche Erläuterungen, wie man arbeitet, das sei alles online, ein Angebot gibt es nicht. Eigentlich habe ich gar keine Zeit, aber ich habe auch noch keinen Vertrag. Ich kann das Gespräch nicht zu Ende bringen, denn mitten im Gespräch fliege ich aus der Leitung. Ist das Absicht? War dem Mann unser Telefonat zu nervig und er hat einfach aufgelegt? Er ruft auch nicht 10 Minuten später nochmal an und entschuldigt sich: Uh, wir sind unterbrochen worden. Nein, er ist das Gespräch endlich los.</p>
<p>Nochmal anrufen? Ich?</p>
<p>Pah, die können mich mal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Ich bin fuchsteufelswild. Aus Umfangsgründen kann ich schlicht nicht auch noch erzählen, wie es einem beim Wechsel des Stromanbieters Extraenerrgie zum Auslauftermin 31.12.15 ergeht, wenn der Netzbetreiber edis, der Altanbeiter Extraenergie und der Neuanbieter Stromio was jeweils unterschiedliches machen, nur nichts, was im Auftrag klar und deutlich schriftlich drinsteht.</p>
<p>Hier gilt Max Liebermanns obiges goldenes Wort. (Bild) Ich habe das gern getan. Auf den Tisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1886-16 &#8211; Metaebenen: Die Vielzahl der ungelösten PC-Probleme hat sich soeben erledigt (gif)</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 16:52:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieser Drops ist gelutscht. Anruf bei der Computer-Hotline, ich bin schon etwas älter (87 Jahre) und habe irgendeinen Fehler mit dem Windowszeug gemacht. Ich kann jetzt meinen Computer nicht mehr wiederfinden. Gott sei Dank hat meine Frau die Sache mit dem Smartphone gefilmt. Was habe ich falsch gemacht? Haben Sie schon einmal nachgesehen, ob das ... <a title="1886-16 &#8211; Metaebenen: Die Vielzahl der ungelösten PC-Probleme hat sich soeben erledigt (gif)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/309815-metaebenen-die-vielzahl-der-ungeloesten-pc-probleme-hat-sich-soeben-erledigt-gif/" aria-label="Mehr Informationen über 1886-16 &#8211; Metaebenen: Die Vielzahl der ungelösten PC-Probleme hat sich soeben erledigt (gif)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17202" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Drops.gelutscht.png" alt="Drops, gelutscht" width="200" height="122" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Drops.gelutscht.png 599w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Drops.gelutscht-300x183.png 300w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17200" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/MyComputer.gif" alt="MyComputer (gif)" width="650" height="361" /></p>
<blockquote><p>Dieser Drops ist gelutscht.</p></blockquote>
<p>Anruf bei der Computer-Hotline,</p>
<p>ich bin schon etwas älter (87 Jahre) und habe irgendeinen Fehler mit dem Windowszeug gemacht. Ich kann jetzt meinen Computer nicht mehr wiederfinden. Gott sei Dank hat meine Frau die Sache mit dem Smartphone gefilmt. Was habe ich falsch gemacht?</p>
<p>Haben Sie schon einmal nachgesehen, ob das Netzkabel gesteckt ist?</p>
<p>Das geht nicht: Es ist mitverschwunden.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 11:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem Minimaxprinzip? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider. In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine ... <a title="1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304915-positionen-hausmuell-bauschutt-falschbefuellung-textbrief-serien-nichterfuellung-viel-rauch-um-nichts/" aria-label="Mehr Informationen über 1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16881" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg" alt="Zeitgeist: Viel Rauch um Nichts!" width="650" height="322" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts-300x149.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomisches_Prinzip" target="_blank">Minimaxprinzip</a>? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine Wohnung renoviert. Dabei wurde in den Hausmüll geworfen, was überwiegend ganz in Ordnung ist. Wir sind nicht staatlich geprüfte Abfallexperten. Sondern Ottos namens Normalverbraucher. Die Grenzziehung ist mitunter scharf. Sie wird schärfer mit den Jahren, in denen wir uns eine bessere Welt versprechen durch Regulierung und mehr, weil gewissenhaft getrennt wird. Noch gewissenhafter. Soweit zum Zeitgeist der Hausmüllentsorgung.</p>
<p>Was zu beanstanden war, sagt ein Hausbewohner: Es waren ein oder zwei Ytong-Steine. Die BSR sieht hierin eine Falschbefüllung mit Bauschutt und wenn man sich das einmal kritisch zur Brust nimmt, bleibt von dem Vorwurf soviel gar nicht übrig. Im Grunde genommen bis zu zwei Ytong-Steine. Wann liegt eine Falschbefüllung mit Bauschutt vor? Ab eins? Ab zwei? Kann nicht ein (oder zwei) davon <a href="http://www.abfälle.de/ytongstein" target="_blank">Restmüll</a> sein? &#8211; Na ja.</p>
<blockquote><p>Damit sind wir schon im herrlichsten Streit über Rechtsansichten oder anders ausgedrückt: Erstickt von lauter unwesentlichen Gesichtspunkten des täglichen Lebens. Denn wesentlich alleine ist: Wir wollen problemlos leben. Und nicht Probleme hin und her schieben.</p></blockquote>
<p>Von Bedeutung ist nicht der Routinevorgang, sondern die Art und Weise, wie das Wellen schlägt. Hier sprechen wir wieder vom Zeitgeist, von unternehmerischen Überlegungen und Lösungen, die tragen sollen, aber nicht tragen werden. Weil sie schlicht versanden.</p>
<p><span id="more-16880"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16882" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg" alt="BSR-Schreiben &quot;Falschbefüllung&quot;" width="650" height="900" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg 867w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-217x300.jpg 217w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-740x1024.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Darf nicht fehlen: &#8222;Leistungsausfälle auf Grund von falschen Befüllungen der Behälter führen nicht zur Minderung unserer Entgeltforderung.&#8220; (Credo Falschbefüllungsbrief #BSR) &#8211; Ganz anderes Thema, gleicher Brief: &#8222;Bei der Information der Nutzer über die korrekten Wertstofftrennung unterstützen wir Sie gern mit entgeltfreien Info-Materialien.&#8220; (Themenunschärfe einer notwendigen Mitteilung durch Ausweitung und Verwässerung)</p></blockquote>
<p>Es gibt dazu den Vordruck eines Textbausteins. Wie das so ist mit Textbausteinen: Sie sollen jeden denkbaren Fall vollumfänglich treffen. Deswegen bewegen sich inzwischen viele Textbausteine an der Verständnis- und Kommunikationsburnout-Grenze der Nichtverständlichkeit. Schauen wir uns das abgebildete Schreiben einmal genauer an.</p>
<blockquote><p>Die Meldung des Vorgangs wäre sachgerecht so: &#8222;1 Stck. Hausmüll nicht entleert, Grund: Bauschutt (2 Ytongsteine) &#8211; Punkt. Fertig. (Der Rest des zweiseitigen Schreibens ist unerwünschte Ablenkung vom wesentlichen Gesichtspunkt dieser fragwürdigen Initiative.)</p></blockquote>
<p>Dass die Abfallentsorgung am <strong>21. Januar</strong> nicht geklappt haben will und am <strong>23. April</strong> drei Monate später ein Schreiben erforderlich wurde, lässt sich wegdenken. Es wird der 21. April gemeint sein. Das per Naturalpost versendete Schreiben geht an eine Hausverwaltung, die aus beruflichen Gründen viele Grundstücke verwaltet. Wie die BSR, so machen es im Grunde genommen inzwischen alle. Irgendwelche Unternehmensrevisoren regeln Arbeitsabläufe, Workflows, in den großen Unternehmen. Dabei kommen solche Briefe heraus: Aus grundsätzlichen Erwägungen. Das Ziel: Man schreibt, um erfolgreich in Ruhe gelassen zu werden.</p>
<blockquote><p>Merke: Wenn eins anzusprechen ist, spreche nicht fünf Gesichtspunkte an. Fasse Dich kurz. Sonst wirst Du nicht beachtet. Keine Zeit, Freund. Es gibt Wichtigeres.</p></blockquote>
<p>Deutlich feststellen lässt sich, dass immer mehr Unternehmen auf Textbausteinbibliotheken gehen. Das Problem dabei: Diese müssen jeden Gesichtspunkt erschlagen, so global als möglich:</p>
<p>1. Den Mangel an sich. Darum geht es. Ist der Mangel kurz, siehe oben, ändert das nichts an der blümeranten Ausdehnung auf weitere, wesentlich erscheinende Gesichtspunkte. Zum Beispiel:<br />
2. Den rechtsrelevanten Hinweis auf eine Vertragsstörung.<br />
3. Die Drohung, sich -bitte- in Zukunft vertragstreu verhalten zu sollen.<br />
4. Einen Anschein von Kundenfreundlichkeit, genannt Tipps &amp; Tricks. Beliebte Redewendung inzwischen: Weitere Infos finden Sie auch &#8230;..</p>
<p>Alles in allem kommt selten etwas Treffsicheres heraus. Meist erzeugen solche Sachen Nebel, eine Art Themencloud, ein unerwünschtes Brainstorming, die Ablenkung vom Wesentlichen, kurz SPAM. Also das Gegenteil: Desinformation.</p>
<p>So liegt hier die Sache.</p>
<blockquote><p>Das wesentliche an dieser fundamentalen Systemkritik ist, dass die Systematik von zu verständnisfernen Problemlösern entwickelt wird. Dass Menschen in Zentralen des Handelns sitzen und darüber nachdenken, wie man Problemfälle effizient löst. Die Zentrale ihres Handelns ist das Büro, ihre Waffe ist die elektronische Tatenverarbeitung: So werden immer mehr Textbausteinmonster kreiert, die kein Mensch mehr versteht. Die Nachricht ist einfach: &#8222;Du? Tonne voll falsch voll.&#8220; Das war´s. Dafür gibt´s jetzt eloquentes Brimborium. Schade.</p></blockquote>
<p>Dem Absender geht es darum, den relevanten Hinweis zu kanalisieren auf eine für ihn angenehme, bequeme Art und Weise. Er ist die Sache los. Nun muss der Empfänger sich den Kopf machen. Was fang ich an mit diesem Brief?</p>
<p>Wir fassen zusammen, um die Sache abzukürzen:<br />
&#8211; Im Zeitpunkt des Eintreffens des Briefs war die Angelegenheit selbst längst erledigt. Das hat ein Telefonat mit einem Ortskundigen, einem Hausbewohner ergeben. Dies Schreiben hätte so nie verschickt werden müssen.<br />
&#8211; Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation der Berliner Stadtreinigung blieb inhaltlich auf der Strecke. Denn als der Brief beim angeblich Kommunikationsempfänger (der Hausverwaltung) eintraf, war er inhaltlich überholt. Ein anderer wacher Hausbewohner hatte die Nichtabholung bemerkt und gehandelt. Entscheidend und von Bedeutung ist, dass die eigentlich notwendigen Kommunikationsempfänger (die Hausbewohner, die sich falsch verhalten haben) von diesem Vorgang mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals erfahren werden. Aha.</p>
<blockquote><p>Alba (Der Grüne Punkt), ein anderer Dienstleister im Bereich Entsorgung: Man hat einen passenden Aufkleber auf dem Wagen parat, der am Ort der Leistungsbehinderung auf die Tonnen geklebt wird. Da steht sinngemäß drauf: Wir haben das nicht abgeholt, weil es unsachgemäß befüllt ist. Man kann noch was draufschreiben: Zum Beispiel &#8222;wegen Bauschutt&#8220;. Ist das eine großartige Idee? Antwort: Nein, das war früher so, das war früher richtig, wird aber heute von bestimmten Unternehmen so nicht mehr praktiziert. In diesem Fall von der Berliner Stadtreinigung. Sie wird dafür ausschlaggebende Gründe ins Feld führen. Die hat bestimmt auch die Rechtsabteilung geprüft.</p></blockquote>
<p>Tatortfern agiert Vattenfall, das Stromunternehmen. Wir berichteten eingehend über (automatisierte) Versuche des Stromriesen, die Hausverwaltung abrechnungstechnisch für unaufgeklärt gebliebene Wohnungsstromzähler zahlungspflichtig zu machen. Heute können wir aktualisieren, dass unsere regelmäßigen Beschwerdebriefe und unsere Kontaktaufnahme mit der Pressestelle des Unternehmens zu einer Änderung der Handhabung geführt hat. Sie war nämlich falsch.</p>
<p>Tatortfern die Berliner Wasserbetriebe. &#8222;Aus Rechtsgründen&#8220;, so heißt es, werde davon Abstand genommen, Wassersperrungen im Haus direkt anzukündigen wie früher. Ansprechpartner sei die Hausverwaltung. Alle, ob Vattenfall, Berliner Wasserbetriebe oder Berliner Müllabfuhr, fokussieren in zunehmendem Maß die Hausverwaltung für die ortsnahen Aufgabenerledigungen. Die Hausverwaltung muss reagieren, ob sie will oder nicht. Sie wird zum Hilfssheriff, der verantwortlich ist, solche Maßnahmen fremder Unternehmen rechtzeitig den Hausbewohnern gegenüber zu kommunizieren.</p>
<p>Dies nennen wir den Zeitgeist.</p>
<p>Fazit:<br />
Derartige Briefe, mit denen konkret vom Erforderlichen abgelenkt wird, weil die Informationen die Hausbewohner nicht (mehr) direkt erreichen, wirken wie Wattepackungen in puncto Unzuverlässigkeit. Der Hausverwaltung ist es nicht möglich, die Information schnell umzuschlagen, sie umzuverteilen an den richtigen Ort, die Wohnanlage. Es tut Hausbewohnern weh, wenn Hausmülltonnen nicht rechtzeitig geleert werden. Ein Unding.</p>
<p>Höchste Zeit, über solche Gesichtspunkte einmal intensiver nachzudenken.</p>
<p>Dass es wieder einen anderen Zeitgeist gibt. Offene Direktheit. Brüllen, dass sich was ändert.</p>
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		<title>1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 08:58:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8230;wenn Du angeblich nicht erreichbar gewesen sein sollst, aber Dein digitales Logfile aufzeichnet, wer definitiv nicht versucht hat anzurufen. Das Schwarzer-Peter-Spiel, wer sich zu bemühen hätte&#8230;. Open Office ist nicht nur eine Bürosoftware. Es ist das System fester erreichbarer Bürozeiten, ansprechbar zu sein und Ansprechbarkeit (Kommunikationsdaten) zu veröffentlichen. Ein amtlicher Anmeldevorgang für ein Gewerbe dauert ... <a title="1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304715-positionen-knorke-die-verpassten-anrufmoeglichkeiten/" aria-label="Mehr Informationen über 1835-15 &#8211; Positionen: Knorke&#8230;die verpassten Anrufmöglichkeiten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16865" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg" alt="Knorke_Telefonanrufe" width="650" height="454" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-1024x715.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-900x629.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>&#8230;wenn Du angeblich nicht erreichbar gewesen sein sollst, aber Dein digitales Logfile aufzeichnet, wer definitiv nicht versucht hat anzurufen. Das Schwarzer-Peter-Spiel, wer sich zu bemühen hätte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Open Office ist nicht nur eine Bürosoftware. Es ist das System fester erreichbarer Bürozeiten, ansprechbar zu sein und Ansprechbarkeit (Kommunikationsdaten) zu veröffentlichen. Ein amtlicher Anmeldevorgang für ein Gewerbe dauert Zeit. Das eGovernment soll es einfach machen. Formular herunterladen, ausfüllen, wegschicken, fertig. In der Realität dauert es acht Wochen, bis die Verwaltung eine erste Reaktion zeigt. So geht´s nämlich nicht ist ein Grundprinzip des Antragswesens. Fühlt sich falsch an: &#8222;Leider habe ich Sie nicht erreichen können, ich habe noch Fragen. Rufen Sie mich an.&#8220; &#8211; Tatsächlich hat niemand angerufen. So ist es verzeichnet. So ist es nicht verzeichnet: Der niemals erfolgte Anrufversuch wurde nicht aufgezeichnet. Anrufe werden aufgezeichnet. Kommunikationsnachweiswesen: Niemals stattgefundene Kommunikation ist aufgezeichnet, nirgends.</p>
<p>Wahrscheinlicher, jemand arbeitet an der Tunnelung: Telefoniere niemandem wochenlang nach. Lass Leute anrufen. Denn die wollen was. Dann haben die den Schwarzen Peter. Und sie, die Bearbeiterin, hat ihre Ruhe. So machen es viele: Niemand gibt es zu. Es ist eine Art Textbaustein: Ich habe sie nicht erreichen können. Kommunikationsfreie Zeit ist freie Zeit. Was nicht vorformuliert ist: Ich habe es auch gar nicht erst versucht. Unerreicht. Aber nicht genial.</p>
<p>Genial oder rein zufällig passiert auch folgendes: Die New York Times findet die Rüdesheimer Str. in Berlin-Wilmersdorf weltweit hervorstechend, <a title="externer Link" href="http://www.nytimes.com/interactive/2015/04/15/travel/europe-favorite-streets.html?_r=1" target="_blank">wie man hier sehen kann</a>.</p>
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		<title>1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 11:51:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.&#8220; &#8211; &#8222;Hust, kein Interesse.&#8220; &#8211; &#8222;Sie wissen doch gar nicht, was&#8230;.&#8220; Krrrrkkkkssss, aufgelegt. ‪#‎Spamcall‬ Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: &#8222;Moment! Ich verbinde.&#8220; Dann verbinde ich zu meiner ... <a title="1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302315-alltag-das-telefonat-mit-dem-bueromoebelergonomiespezialisten/" aria-label="Mehr Informationen über 1811-15 &#8211; Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4824" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.viral_.marketing.png" alt="Icon Virales Marketing" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2329-3" aria-describedby="caption-attachment-2329-3" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329-3" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.&#8220; &#8211; &#8222;Hust, kein Interesse.&#8220; &#8211; &#8222;Sie wissen doch gar nicht, was&#8230;.&#8220; Krrrrkkkkssss, aufgelegt. <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/spamcall?source=feed_text&amp;story_id=10205654047293153" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪</span></a><span class="_58cl">#‎</span><span class="_58cm">Spamcall‬</span></p></blockquote>
<p>Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: &#8222;Moment! Ich verbinde.&#8220; Dann verbinde ich zu meiner speziellen Spam-Durchwahl, einer Hotline für aggressive Telefonmarketingfritzen. Dort wird ihnen etwas vorgelesen aus Charlotte Roches &#8222;Feuchtgebiete&#8220;, eine besonders eklige, ausschmückende Version ihrer Texte über Analfissuren. Das käme meinem Hass besonders entgegen. Ja, ich hasse diese Nervtöter. Ich würde sie gern an ihrem verwundbarsten Punkt treffen, dem G-Punkt &#8211; dem Gesichtspunkt.</p>
<p>Heute kam via Facebook noch dieser schöne Fragebogen als Lösungsansatz herein. Ja, auch nicht schlecht. Allerdings, was mich betrifft, zu zeitraubend. Danke, Jens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://egbg.home.xs4all.nl/duits.pdf" target="_blank">Script für eine Antwortstrategie auf Telefonmarketinganrufe</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/300515-video-selbstliebe-als-deckungsbeitrag-zum-weltfrieden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 19:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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		<category><![CDATA[Charlie Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
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					<description><![CDATA[Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. ... <a title="1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300515-video-selbstliebe-als-deckungsbeitrag-zum-weltfrieden/" aria-label="Mehr Informationen über 1793-15 &#8211; Video: Selbstliebe als Deckungsbeitrag zum Weltfrieden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16523" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg" alt="Je.suis.Charlie" width="150" height="151" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Je.suis_.Charlie-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/m8SboGMfhrc?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em><span style="color: #999999;">Charlie Chaplin &#8211; Selbstliebe</span></em></p>
<p>Wer angesichts der Vorkommnisse in Paris vom 07.01.15 in die öffentlichen Reaktionen hineinhört, entdeckt viel Hass, Aggressionen, Unverständnis und dergleichen. Ich bin verstummt und habe den Tag in tiefe Trauer und Sorge eingehüllt verbracht. Das hat mich gefangen genommen. In bin über alle Maßen traurig, so wie am 11. September 2001. Nicht einmal Katastrophenbegriffe sind vorherzusehen: &#8218;Nine Eleven&#8216; hat sich eingebrannt, und nun &#8218;Charlie Hebdo&#8216; bzw. #JesuisCharlie. &#8211; Unmöglich, den nächsten Katastrophenbegriff vorauszusagen&#8230;</p>
<p>Noch Öl ins Feuer gießen Brandschwätzer, nützen die Situation aus als &#8222;Argumentationsglückfall&#8220; für ihre Selbstdarstellung, pfui Deibel. Nur irgendwas herbeireden, das wie eine Lösung aussieht. Sich laut redend in Sicherheit zu bringen, um nur ja nicht fühlen zu müssen. Es geht um nicht weniger als die Liebe. Was mit Leselupe nicht zu sehen ist, schaffen gute Mikroskope: Veränderung fängt bei uns selbst an. Wenn wir uns selbst lieben, können wir gut zur Welt sein. Wir können das Glück verströmen, das uns selbst geschieht. Sonst nichts.</p>
<p>Lieben wir uns nicht bzw. nehmen uns nicht liebend an bzw. haben wir nie gelernt zu lieben, scheitert die gerechte Weltverteilung der Liebe. Es ist ein transportlogistisches Problem: Es gilt für alle Rassen, sämtliche Nationen, Andersdenkende, Religionen, sexuellen Gesinnungen und für Frau und Mann.  Es gilt sogar für <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/politik/ausland/erika-steinbach-twittert-smiley-zum-attentat-in-paris-2164548.html" target="_blank">Erika Steinbach</a>. Was wir weitergeben ohne jede Liebe, ist ganz und gar erbärmlich. So wie es in Paris gestern gewesen ist.</p>
<p>#JesuisCharlie &#8211; dass Charlie Chaplin in seinem Leben kluge Dinge gesagt hat: In &#8222;Der große Diktator&#8220; (<a title="externer Link" href="http://youtu.be/YhQQcLHTc5g" target="_blank">hier</a>). Oder zu seinem siebzigsten Geburtstag (oben). Selbstliebe, nicht Selbstverliebtheit, könnte ein Schlüssel zur Überwindung von Hass, Zwietracht und eiferndem Wahnsinn sein. Chapeau, Charlie. Charlie Brown sitzt da <a title="externer Link" href="https://40.media.tumblr.com/48f2419e78ef529e7957c2a7f044cb54/tumblr_nhv0mmxktT1rm61byo1_500.jpg" target="_blank">und weint&#8230;.</a> &#8211; wer nicht?</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
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		<title>1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 07:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag ... <a title="1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/" aria-label="Mehr Informationen über 1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16442" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg" alt="_Konfuzius_Textbausteinmonster" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.<br />
Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Der Text kommt freundlich daher. Doch das ist ein Irrtum. Denn der Text sagt: Du bist zu doof, verständliche Daten anzugeben, wenn Du uns eine Email schickst. Hast Du noch Fragen? Dann ruf an. Ist doch einfach.</p>
<p>Was die Fa. TECHEM schreibt, stimmt so nicht und ist ein Textbausteinmonster. Denn der &#8222;beanstandeten Email&#8220; ging folgendes voraus, im Interesse der Vollständigkeit.</p>
<p>Was Konfuzius, der nickelige chinesische Philosoph ebenfalls beanstandet, war passiert: Der Kunde hatte zuerst angerufen&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-16441"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16443" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg" alt="_Konfuzius_Callcenter" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></p>
<blockquote><p>Bewertung: 1 von 5 Sternen +++++ <span style="color: #999999;">verdient?</span> +++++</p>
<p>Damit eins klar ist: Auch wenn sich die Bewertung von Plätzen, Firmen und Einrichtungen im Internet überwiegend durchgesetzt hat als System mit 1 bis 5 Sternen, sagt das noch lange nichts über die einigermaßen zufriedenstellende Qualität aus, wenn bewertete Plätze 1 Stern einheimsen. Der Fehler ist ein Programmierfehler: Um einen Platz bewerten zu dürfen, muss man mindestens einen Stern vergeben. Weil die Programmierer nicht verstehen, dass auch mit 0 Sternen bewertete Plätze ihre Berechtigung hätten. Das ist der Fatalismus an der ganzen Angelegenheit.</p></blockquote>
<p>Denn eins, Techem, ist klar.</p>
<p>Vieles ist per Anruf besser zu erledigen. Wenn die Rahmenbedingungen, das Umfeld und die Absicht, Kundenanliegen ernst zu nehmen, stimmt.</p>
<p>In diesem Fall: Eine eingebaute Kaltwasseruhr in einem Objekt in Kreuzberg. Seit 2009 hängt sie da in der Wohnung einer Wohnungseigentümerin. Die wird allerdings wie jedes Jahr auch 2013 wieder ohne jeden Zählerstand gemeldet und ergo mit Schätzungen abgerechnet. Das hat die Verwalterin endgültig erzürnt. Denn seit Jahren&#8230;.</p>
<p>Eine Handwerksfirma war beauftragt: &#8222;Finde den Fehler&#8220;. Und hat ihn gefunden: Kein Fehler, eine Uhr ist vorschriftsmäßig eingebaut. Aber eben nicht protokolliert. Zeit für ein klärendes Gespräch mit Techem. Warum hast Du nicht?</p>
<p>Und dann das: Ein Callcenter.</p>
<p>Das alles wäre nicht so schlimm, wenn es nicht automatisch heißen würde: Im Moment haben wir viele Anrufe, es kann dauern, bis Sie durchgestellt werden. Das Sprachsekretärsystem kann &#8222;flexibel&#8220; entscheiden, was es Anrufern erzählt. Das kostet nichts extra. Es ist ein Feature des schönen Systems.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16444" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg" alt="_Konfuzius_Sprachsekretaer" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Wenn zur selben Zeit zu viele Anrufer auftreffen, hat Techem ein Problem. Es heißt: Zu viele Kunden oder zu wenige Mitarbeiter. In diesem Fall tritt Plan B ein. Der Modus flexibily ist gut gedacht. Anders als auf Never reach anybody-Modus bietet Techem´s Modusmaschine noch Alternativen: Nach einer Wartezeit von &#8222;default&#8220; (vermutlich) 5 Minuten mit hässlicher Warteschleifenmusik wird vorgeschlagen: &#8222;Sie können jetzt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, wir rufen Sie zurück.&#8220;</p>
<p>Das passiert dann allerdings nicht.</p>
<p>Parallel schreibt ein Mitarbeiter von Techem eine Email an die Hausverwaltung. Diese antwortet binnen 30 Minuten mit &#8222;Antworten&#8220; und schickt die Email beantwortet an Techem zurück. Was nun folgt?</p>
<p>Eine prozessgesteuerte Eingangsbestätigung. Danke schön, sagt das System.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16445" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg" alt="_Konfuzius_AutoReplies" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Das sind diese kleinen Nervenkekse, die einem binnen 1 Minute als Antwort geschickt werden. Wer mit Konzernen wie diesen arbeitet, weiß es nicht zu schätzen. Sie sind einfach nur überflüssig. Ablegen zum Vorgang geht nicht, das verdoppelt den Umfang der Vorgangsverwaltung, macht Akten voll und ist unübersichtlich. Zu viel Nullcontent. Außer vielleicht die Gewissheit: Die können später nicht lügen. Sie haben es bekommen.</p>
<p>Ich hatte es ihnen gegeben.</p>
<p>Wunderbar am Ende folgendes Textbausteinmonster, denn das Techem mir eine vorläufige Antwort schickte, die ich einfach nur mit &#8222;Antworten&#8220; beantwortete, löst doch tatsächlich diesen Texttechem aus:</p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. <strong>Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. </strong>Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Im Jahresbericht für die Shareholder der Aktiengesellschaft liest sich das so: &#8222;Um unsere Ansprechbarkeit und Zuverlässigkeit für die Kunden zu verbessern, haben wir viel in Sachen Orga getan. Kunden mit Anliegen erhalten komplett prozessgesteuerte, hilfreiche Zwischenantworten, die fast wie ein Aufgabentracking bis hin zur Auflösung von dargelegten Einzelproblemen transparent den jeweiligen Sach- und Aufgabenerfüllungstand deutlich machen.&#8220;</p>
<p>Oder so ähnlich. Am Ende: Alles Quatsch.</p>
<p>Das Problem ist nach wie vor nicht gelöst. Dafür hat man bis zu fünf Emails anstatt einer, auf die eine zweite, nämlich die Antwort folgt. Und inzwischen rund 45 bis 60 Minuten eigener Arbeitszeit verschwendet. Der kleine Anruf zwischendurch? Pah.</p>
<p>Techem hat noch nichts gemacht. Ich schon.</p>
<p>So ist das System nämlich angelegt.</p>
<p>Nun beckmessert mal nicht auf Techem rum, blöde Blogger. Die Telekom ist kein Stück besser. Und Vattenfall. Bzw. 1 &amp; 1 Internet AG. Bzw. &#8230;ach, das ist heute lls &#8211; low level standard &#8211; und was Led Zeppelin viel früher als &#8222;Communication breakdown&#8220; bezeichnete. Da gab es Techem noch gar nicht.</p>
<p>Hätten sie mal auf Led Zeppelin gehört.</p>
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			</item>
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		<title>1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/204614-positionen-was-konfusius-ueber-neugier-klaerende-gespraeche-und-moderne-techniken-weiss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 16:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Normal ist der menschliche Kontakt im Rahmen eines zielführenden Gesprächs geprägt von dem Interesse, sich zu verstehen und voneinander zu lernen. Eine neue, ganz andere Technik heißt Email, sie ist häufig das Gegenteil davon. Leider.“ &#8211; &#8222;Normal is a human contact as part of a purposeful conversation, influenced by the interest to understand and learn ... <a title="1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204614-positionen-was-konfusius-ueber-neugier-klaerende-gespraeche-und-moderne-techniken-weiss/" aria-label="Mehr Informationen über 1734-14 &#8211; Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="Konfusius_Email" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>„Normal ist der menschliche Kontakt im Rahmen eines zielführenden Gesprächs geprägt von dem Interesse, sich zu verstehen und voneinander zu lernen. Eine neue, ganz andere Technik heißt Email, sie ist häufig das Gegenteil davon. Leider.“ &#8211; &#8222;Normal is a human contact as part of a purposeful conversation, influenced by the interest to understand and learn from each other. A new, completely different technique is called email, it is often the Opposite. Unfortunately.&#8220;</p></blockquote>
<p>Überall gehetzte Menschen, in aller Herren Länder. Die Welt globalisiert sich. Menschen kaufen Wohnungen in fremden Ländern und verstehen nicht, was da &#8222;in Deutschland&#8220; abgeht. Der berühmte, alte chinesische Philosoph Konfusius aber ist ein schlauer Mann gewesen. Deswegen verleihen wir seinem weisen Wort hier Gehör.</p>
<p>Denn sie wissen scheinbar, wie man kommuniziert: Per Email. Auf diese komplett elektronische Art und Weise glauben sie, die Dinge vor sich hertreiben zu können. Doch am anderen Ende der Flatrate sitzen Menschen, denen einfach der schwarze Peter zugeschoben wird. Es geht darum: Wer muss was machen und wer ist wofür zuständig. Eine einfache Forderung könnte lauten: Bleib neugierig. Und sei nicht unhöflich. Sondern &#8222;beweg Deinen Arsch&#8220; (sorry) und geh ans Telefon. Frage dich durch und schieb das nicht auf eine schriftliche Ebene. Denn auf der schriftlichen Ebene wird alles zu Beton.</p>
<p>Unmöglich, noch etwas aufzuklären. Eine häufige Erfahrung: Für die größten Lappalien werden seitenweise Dokumente eingescannt, komplizierte Fragen in schlechtem Englisch abgefasst und hin- und her gemailt. Ein Anruf würde alles aufklären. Zur beiderseitigen Zufriedenheit. Das Thema ist unerschöpflich. Und ärgerlich.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201914-trendforschung-lasse-dich-fallen-oder-howto-be-an-artist-lebenskunst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 09:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationsfreie Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien-Club München]]></category>
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		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[http://youtu.be/4K6dxojV0Qc HowTo be an artist Der Film ist nicht einzubetten, da der Inhaber dies nicht gestattet hat. Bitte auf den Link oben klicken! In diesem Kurzfilm geht es um die zwiespältige Rolle der allgegenwärtigen Smartphones, die Kommunikation gleichzeitig ermöglichen und verhindern. Zwei Jugendliche wollen sich mit verschiedenen Funktionen ihrer Handys verabreden&#8230; &#8211; Ein Film der ... <a title="1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201914-trendforschung-lasse-dich-fallen-oder-howto-be-an-artist-lebenskunst/" aria-label="Mehr Informationen über 1707-14 &#8211; Trendforschung: Lasse dich fallen oder: &#8222;HowTo be an artist&#8220; #Lebenskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_15970" aria-describedby="caption-attachment-15970" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15970" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-939x1024.jpg" alt="Heute schon selfied? Das #Duckface" width="640" height="697" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-939x1024.jpg 939w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-275x300.jpg 275w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied-900x980.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Heute.schon_.selfied.jpg 980w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15970" class="wp-caption-text">Heute schon selfied? Das #Duckface</figcaption></figure>
<p><a title="externer Link" href="http://youtu.be/4K6dxojV0Qc" target="_blank">http://youtu.be/4K6dxojV0Qc</a><br />
HowTo be an artist</p>
<p>Der Film ist nicht einzubetten, da der Inhaber dies nicht gestattet hat. Bitte auf den Link oben klicken!</p>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">In diesem Kurzfilm geht es um die zwiespältige Rolle der allgegenwärtigen Smartphones, die Kommunikation gleichzeitig ermöglichen und verhindern. Zwei Jugendliche wollen sich mit verschiedenen Funktionen ihrer Handys verabreden&#8230; &#8211; Ein Film der Arbeitsgruppe MKF-Crew der 11+12. Jahrgangsstufe des Humboldt Gymnasiums, Vaterstetten. Leitung: Markus Grimm.<br />
Kategorie: ab 7. JS</p>
</div>
</blockquote>
<p>Der Film endet mit einem Zitat. &#8222;Verweigere dich verantwortlich zu sein. &#8230;und ich sage: Tanze so viel wie möglich.&#8220; (Joseph Beuys) Sehtipp.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201814-trendforschung-morbus-mobiltelefonicum-und-gesundheitsdetektivin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2014 07:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Eleonore Prochazka]]></category>
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		<category><![CDATA[Sylt]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Telefon macht morgens um 08:45 -15 Minuten vor Bürobeginn- krrrkkkss und krach, irgendjemand ist dran, ruft mit dem Mobiltelefon an. Passiert häufiger. Auch das niemand mit dir redet. Du gehst ran, frohen Mutes, außerhalb der Bürozeit schon eklatante Dinge weg zu arbeiten, freiwillig. Heute wird nicht verschoben, heute wird gehandelt. Gleich. Und dann das. ... <a title="1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201814-trendforschung-morbus-mobiltelefonicum-und-gesundheitsdetektivin/" aria-label="Mehr Informationen über 1706-14 &#8211; Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_15781" aria-describedby="caption-attachment-15781" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15781" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg" alt="Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia" width="650" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15781" class="wp-caption-text">Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia</figcaption></figure>
<p>Das Telefon macht morgens um 08:45 -15 Minuten vor Bürobeginn- krrrkkkss und krach, irgendjemand ist dran, ruft mit dem Mobiltelefon an. Passiert häufiger. Auch das niemand mit dir redet. Du gehst ran, frohen Mutes, außerhalb der Bürozeit schon eklatante Dinge weg zu arbeiten, freiwillig. Heute wird nicht verschoben, heute wird gehandelt. Gleich.</p>
<p>Und dann das. Irgendein Gehetzter, ein Gestrauchelter mit zu vollem Terminkalender. Manche rufen an und merken es gar nicht. Haben schon mal um sieben Uhr angerufen, niemanden erreicht. Und dann versehentlich die Wahlwiederholung während der Autofahrt ausgelöst. Wir wissen nun, welchen Radiosender derjenige beim Autofahren hört oder worüber er sich mit der Sitznachbarin unterhält. Schöne Grüße vom Geheimdienst.</p>
<p><span id="more-15963"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15965" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk.jpg" alt="Lebenswerk" width="650" height="476" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Lebenswerk-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das ManTantra erfüllten Lebens: Sorge Dich um Gott und die Welt und die Gesundheit. Und lebe nicht zu lange, dann bist du alle Sorgen los. Im Himmel ist das Glück universell.  Je größer die Aufgabe, desto schwieriger ein Lebenswerk.</p></blockquote>
<p>Im sozialen Netzwerk postet heute Morgen jemand was nachdenkliches zum Milchverzehr. Eine Frau Dr. Soundso hat auf ihrer Website Texte &#8222;von Sylt&#8220; dazu veröffentlicht und die enthalten wieder so &#8222;allgemein unfassbare Wahrheiten&#8220;. Fleisch ist schlecht, Milch ist noch schlechter und wer Käse frisst, stirbt mindestens fünf Jahre früher. Ja, was dann?</p>
<p>Allerdings ist auf ihrer Website ihr zu Ehren die obige Abbildung (Screenshot meinerseits) veröffentlicht.</p>
<p>Was ich dachte, habe ich zusätzlich drauf geschrieben und man kann es leicht erkennen, sodass niemand so wie Frau Dr. Schawarma oder Herr Freiherr von und zu Schlechtental (* Namen geändert) in &#8222;Plagiatsverdacht&#8220; gerate.</p>
<p>Dass uns der Anrufer am Ende gar nicht sprechen will, vermutet man.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15966" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert.jpg" alt="Genau hingehört" width="400" height="553" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert.jpg 694w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/genau.hingehoert-216x300.jpg 216w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Denn als die Leitung zusammenbricht, ruft er auch nicht nochmal an. Es wäre vollkommen falsch, ihn zurückzurufen: Call back und Ja, was wollten Sie denn? Wollten Sie denn was? Denn in Wirklichkeit ist es egal, ob er was wollte.</p>
<p>Wer will, kommt wieder.</p>
<p>Alle anderen wundern sich nicht einmal über die Gebührenabrechnung ihrer Gesprächsflatrate.</p>
<p>Seit kurzem führe ich im Auto während längerer Autofahrten über Land die schwierigsten Mobilfunkrückruftelefonate und rufe Menschen an, weil ich dann endlich einmal Zeit dazu habe. Ich habe eine All Inclusive-Flatrate, plappern ohne Unterlass. Und jedenfalls drehe ich jetzt den Spieß um.</p>
<p>Jemand schrieb mir mal: Don´t call me, I call You.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 08:03:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de) Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit. Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung. Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. ... <a title="1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15924" aria-describedby="caption-attachment-15924" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15924" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg" alt="Wilhelm Busch: Architekten über Statiker" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15924" class="wp-caption-text">Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &amp;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)</p></blockquote>
<p>Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.</p>
<p>Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.</p>
<p>Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.</p>
<p><span id="more-15923"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oft haben derartige Vorkommnisse irreversiblen Charakter, weil etwas zerstört wird. Erst die Bausubstanz und dann das Vertrauen.</p>
<p>Manche rechnen sich allerdings mit Absicht aus, diesen Weg zu beschreiten.</p>
<p>Frag nichts, sonst bekommst du Antworten, die dir nicht gefallen.</p>
<p>Der Gewerbemieter hat zwei Punkte auf dem Kerbholz. Er hat erstens eine Wand rausgerissen und diese höchst provisorisch gegen statische Bedenken abgestützt, indem er sie mit einem Gerüstständer abgestützt hat. Das nennt man ein Provisorium.</p>
<p>Zweitens gab es eine Rohrverstopfung und warum es die gab, hat der Rohrreinigungsfritze berichtet. Es gab eine sagen wir etwas südländische, abenteuerliche Abflusskonstruktion, weil der Weg einer fachgerechten Sanitärinstallation doch etwas zu teuer erschien.</p>
<p>Gegen den Beginn einer Erosion des Vertrauens gab der Gewerbemieter auch, nett wie er nun mal ist, einen großartig gebrühten südlich anmutenden Cappucino aus eigener Herstellung aus, mit aufgeschäumter Milch.</p>
<p>Doch seit dem blieb all das unerledigt, was vor fünf Monaten dazu klipp und klar besprochen wurde.</p>
<p>Nun hat das ganze mit Südländern und so gar nichts zu tun, denn der Deutsche ist in diesen Fragen seinem südländischen Kollegen mit Migrantenhintergrund in keinster Weise unähnlich. Es ist sogar erschreckend, wie ähnlich die Menschencharakterzüge sich in diesem Punkt &#8222;inhaltlich überlagern&#8220;.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf hat gestern Morgen früh ein Bautrupp das Fenster rausgeprügelt und den Ausschnitt ziemlich vergrößert, um in der EG-Wohnung eine Balkontür nach draußen einzubauen. Gesagt, getan. Der Bauleiter, der die ganze Zeit im Auftrag des Eigentümers vor Ort war und bereits Bescheid wusste, ist bei Anruf der Hausverwaltung um 08:30 Uhr nicht ans Handy gegangen.</p>
<p>Jetzt haben zwei Menschen Emails erhalten und wurden aufgefordert, die Bauarbeiten einzustellen, eine Klage wegen Rückbau sei gerichtlich sofort von jedem der betroffenen, hier wohnenden Eigentümer rechtlich zulässig und so werde es auch geschehen. Um 9 Uhr morgens waren die Bauarbeiten allerdings dann auch schon fertig. Man kam ja wegen des Baulärms eben nicht ans Telefon.</p>
<p>Das wird kosten, Freunde. Auch Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 07:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Chimäre]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Potemkin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;Chimäre&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende ... <a title="1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/200514-positionen-wie-man-arbeit-zuverlaessig-mit-dem-autoreply-erledigt/" aria-label="Mehr Informationen über 1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" alt="Internet und Email" width="236" height="176" /></a><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chim%C3%A4re_%28Mythologie%29" target="_blank">Chimäre</a>&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende Sachbearbeitung und Engagement vorzutäuschen. Bzw. &#8211; in diesem Fall &#8211; ein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Potemkinsches_Dorf" target="_blank">Potemkinsches Dorf</a>.</p></blockquote>
<p>Im Berliner Speckgürtel ist Frau Poisl (* Name verändert) in Schwäbisch Hall tätig und verkauft Brennstoffe für bewohnte Mehrfamilienhäuser. Sie soll die Rechnung für das Jahr 2013 überarbeiten, damit für die Jahresabrechnung die richtigen Abrechnungsdaten geliefert werden. Die Email, die sie geschickt hat, beinhaltete ankündigungsgemäß nicht das, was besprochen war. Das fällt heute Morgen auf.</p>
<p>Eine kurze Email und die Bitte, die richtige Korrektur anzufertigen und kurz zuzusenden. Ostern wabert noch über den Köpfen von Früh-Deutschland. Nach einigen Minuten ist schon Antwort da, wie schön, wie schnell, wie effizient. Die Antwort ist wie folgt:</p>
<p><span id="more-15896"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15897" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg" alt="_Dorf.Potemkin" width="650" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Montag den 28.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Elsner: elsner@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxxx  oder Frau Dressler: dressler@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p>Ich entschließe mich, Frau Elsner den Vorgang anzutragen, denn da die Teamleiterin die Rechnung nicht persönlich korrigieren muss, handelt es sich um eine Routinefrage, wenn sie auch wichtig ist, weil ich sonst nicht weiter komme.</p>
<p>Ich schicke, wie mir aufgetragen wird, die Email nochmals aus dem Postausgang weiter, diesmal an Frau Elsner bei der Fa. Schnappendu (* Name geändert).</p>
<p>Auch Frau Elsner gehört zur ganz schnellen Fraktion. Binnen weniger Minuten ist schon die Antwort da. Sie besagt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Mittwoch, den 23.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Poisl: poisl@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p><em>Ich stelle fest, ich bin nun gefangen in einem konzentrischen Kreis, in den einiges hinein gelangen kann, nichts das System jedoch wieder verlassen kann. Ich kann natürlich noch Frau Dressler (siehe oben). Die Arme&#8230;.</em>, von ihr zu sprechen und dem Ideal der kontemplativen &#8222;kommukationsfreien Zeit&#8220;, ist eine Chimäre des Unerfüllbaren.</p>
<p>Das hat sie nun davon.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt ... <a title="1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" alt="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_145-2" aria-describedby="caption-attachment-145-2" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145-2" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war &#8222;in&#8220;: You ain´t seen nothing yet. &#8211; Na ja.</p>
<p>2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von &#8222;Isch habbe gar keine Auto&#8220;.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.</p>
<p><span id="more-15692"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" alt="Deutsche.lesen.schlecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg" width="394" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg 394w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<blockquote><p>Eine der größten Emaillügen dieses Jahrhunderts ist der vermeintliche Fakt, Emails seien bequem und von jedem nach eigener Facon problemlos zu nutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt: Jeder meint, seinen Senf absondern zu müssen. Im Grunde haben alle keine Zeit mehr. Getrieben vom eigenen Alltag setzen sich übernächtigte Zombies zu später Abendzeit noch vor den Rechner und verfassen, was sie für wesentlich halten. Am nächsten Morgen rennen Menschen in ihre Büros, lesen den Mist und müssen darauf reagieren. Emails sind wie der Versuch einer Fernsehfernbedienung: Man steuert mit Emails Menschen und treibt sie an, sich in puncto Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das funktioniert genau so lange, bis es soweit ist: Bis der totale Kollaps stattfindet.</p></blockquote>
<p>2013 ist das endlich gelungen, das Faxgerät abzuschaffen.  Und richtig: Niemand beschwert sich noch.</p>
<p>Seit letztem Jahr sagen wir aufgrund von technischen Problemen der Telekom, die mit diesem Dinosauriermedium auf der Basis einer zu neuen Softwareplattform, die dinoartige Sauriopoden wie Telefax nur fehleranfällig benutzt: Wir haben Fax abgeschafft.</p>
<p>Dieser Tage beschäftigt uns der Diskurs mit der Idee, was als nächstes wohl kommen könnte? Denn irgendwie: Emails nerven.</p>
<p>Was ich zum Thema Emails inzwischen immer wieder höre, manchmal nur verschlüsselt durch Blumen, sind Wehklagen ganz allgemeiner Verzweiflung:</p>
<p>* Wer soll das alles lesen.<br />
* Ich weiß nicht, was ich tun sollte. Das stand da nicht.<br />
* „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15684">aber&#8230;.</a>“</p>
<blockquote><p>Die BZ Berlin meldet in ihrer Onlineausgabe der Zeitung mit den gut lesbaren, großen Buchstaben, Deutschland liegt im internationalen Vergleich von &#8222;Lesekompetenz&#8220; nur auf Platz 16. Der Teaser aus dem Artikel ist oben abgebildet, der Artikel ist hier für <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/jeder-6-deutsche-liest-wie-ein-zehnjaehriger-article1746261.html" target="_blank">Lesewillige verlinkt&#8230;.</a></p></blockquote>
<p>Betrifft: Emails</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15698" alt="Sister.Ista" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg" width="301" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_-300x254.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<blockquote><p>Alberner Taggedanke zu Sabrina Setlur und &#8218;Schwester, Schwester&#8216;: &#8218;Sister ISTA, für mich bist Du wie Sahnetorte.<br />
Ich könnt&#8216; Dich nicht probieren. Ja, klar<br />
Sister IStA, ich folge dir nicht an alle Orte,<br />
aus Angst, dass Du mich massakrierst. Ja, klar &#8211; OK, anderes Thema.</p></blockquote>
<p>Richtig ist</p>
<p>&#8211; Wir schreiben alle zu viel Emails.<br />
&#8211; Manche kürzer, manche länger.</p>
<p>Wie viel gut ist? Keine Ahnung. Mich nerven sie schon lange.</p>
<p>Folgen:</p>
<p>&#8211; Emails werden sich irgendwann überleben.<br />
&#8211; Wie genau, weiß ich noch nicht. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sondiere eine Möglichkeit, Emails abzuschaffen in Administrationsangelegenheiten und stattdessen Pinnwände einzurichten. Man kann sich einloggen, mit Benutzername und Passwort, etwas aufs Board schreiben, da steht es übersichtlich und bleibt dort, bis es abgearbeitet ist. Ich habe den Status, es als erledigt „zu brandmarken“.</p>
<p>Eine wichtige Entscheidung steht offenbar kurz bevor:<br />
&#8211; Schicke keine einzige Email eines Dritten, auch nicht redigiert, an einen Vierten weiter und trage ihm auf, sich damit auszueinander zu setzen. Denn lesen lässt Deutungshoheiten zu, und damit Mistverständnis-Möglichkeiten.</p>
<p>Fakt ist: So wie bisher geht es definitiv nicht weiter.</p>
<p>Habt Ihr Ideen oder von neueren Vorschlägen gehört, zum Thema? Eventuell in den Kommentaren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197613-redensarten-ich-will-ihnen-ja-im-prinzip-auch-nicht-zu-nahe-treten-von-hoeflichkeit-und-mangelndem-respekt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 13:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
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		<category><![CDATA[Flirten]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinsichtlich der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Spandau sagt der Hausbesorger zum Verwalter auf dessen Kritik, die Müllplatzbeschilderung sei noch nicht vorgenommen. Dies sei seit ca. acht Wochen unerledigt beauftragt worden, per Email. &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten.&#8220; Zur Rede gestellt. Hausbesorger und Hausverwalter sind Compliance-Genossen und zum vertrauensvollen Zusammenspiel ... <a title="1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197613-redensarten-ich-will-ihnen-ja-im-prinzip-auch-nicht-zu-nahe-treten-von-hoeflichkeit-und-mangelndem-respekt/" aria-label="Mehr Informationen über 1664-14 &#8211; Redensarten: &#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten&#8220; &#8211; Von Höflichkeit und mangelndem Respekt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15685" aria-describedby="caption-attachment-15685" style="width: 638px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15685 " alt="Verwechslung: Höflichkeit und Flirten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n.jpg" width="648" height="647" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1609689_744170468933936_1776790184_n-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-15685" class="wp-caption-text">Verwechslung: Höflichkeit und Flirten</figcaption></figure>
<p>Hinsichtlich der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Spandau sagt der Hausbesorger zum Verwalter auf dessen Kritik, die Müllplatzbeschilderung sei noch nicht vorgenommen. Dies sei seit ca. acht Wochen unerledigt beauftragt worden, per Email.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich will Ihnen ja im Prinzip auch nicht zu nahe treten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zur Rede gestellt. Hausbesorger und Hausverwalter sind Compliance-Genossen und zum vertrauensvollen Zusammenspiel beruflich verpflichtet. Sonst leidet die Qualität der Hausbetreuung. Man kann sagen: Das gehöre sich nicht, so etwas zu sagen. Wäre das Standesdünkel? Der Übergebene erbricht, der Untergebene muss schlucken. Wir alle auch. Frei von hierarchischem Denken geht man anders um. Freundlich. Eventuell höflich. Und nun?</p>
<p><span id="more-15684"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Mit Nettigkeit kannste Dir nüscht koofn´ (Berliner Redensart, zur Entschuldigung für &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, die hart aber herzlich sein soll)</p></blockquote>
<p>Ich will dir nicht zu nahe treten. Rufe laut und verständlich: &#8222;Doch, ich will Dir nahe treten.&#8220; Denn der Satz ist ein NoGo, im Arbeitszusammenhang ausgesprochen, impliziert er das Angebot zum unehrlich sein.</p>
<p>Doch nur, wenn er vorgebracht wird in Verteidigungsbereitschaft, bzw. -absicht. Der Satz beinhaltet vorgeschaltete Höflichkeit, als Ersatz für mangelnden Respekt. &#8222;Ich stell mir manchmal meinen Chef nackt vor, dann weiß ich, dass er auch nur ein Mensch ist.&#8220; &#8211; Eine Mitarbeiterin sagte mal zu ihrem Chef, mit dem sie per Du war: &#8222;Ich habe mich daran gewöhnt, dass Du ein Schwein bist.&#8220; &#8211; Das ist zwar ekelhaft zu hören, aber wenigstens geraderaus. Der obige Satz ist das krasse Gegenteil dessen.</p>
<p>Es ist der Rest persönlicher Freiheit, denken zu dürfen: &#8222;Der kann mich mal.&#8220; Der Verstand ist listig, hinterrücks schafft er sich Rückzugsräume, das Unerträgliche zu ertragen: Vollkommen verantwortlich zu sein, für das was man tut.</p>
<p>Formulierungen, die bedeuten: &#8222;Leck mich am Arsch.&#8220; Denn demjenigen ist egal, was Du sagst. Es erreicht ihn nicht.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15687" alt="Rauchen verboten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg" width="635" height="430" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten.jpg 705w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rauchen.verboten-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /></a></p>
<p>Er filtert Wahrnehmung wie durch naturbraune Filtertüten. Der so kontert, öffnet nicht die verschlossenen Pforten eigener Wahrnehmung: &#8222;Quatsch nicht dummes Zeug. Schweig.&#8220; Bzw. lass mich in Ruhe damit.</p>
<p>Gern kommt die Redewendung als Reaktion auf Unausweichliches. Auf Vorwürfe. Du hast das nicht erledigt, worum ich dich gebeten hatte.</p>
<p>Der in dieser Art in die Ecke Getriebene ist wissend, das die Kritik trifft &#8222;wie eine Eins&#8220; Er sagt diesen Satz, der bedeuten soll: &#8222;Du bist auch nicht perfekt. Du hast auch Fehler.&#8220;</p>
<blockquote><p>Du erwiderst: &#8222;Stimmt, ich habe auch Fehler. Wann möchten wir sie besprechen? Eventuell morgen? Denn jetzt möchte ich erst einmal diesen Fehler ohne Ausflüchte zu Ende klären und erreichen, dass wir uns wieder näher sind.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir nennen es Höflichkeit, nichts zu sagen. Wir könnten etwas sagen, wenn wir ein schlechtes Benehmen hätten. Wir sind die Guten, gut erzogen. Und so sagt jemand: &#8222;Ich will Ihnen nicht zu nahe treten.&#8220;. Erwidere ihm: &#8222;Nein, nein, ich bitte genau darum.&#8220; Sich im Gespräch anzunähern und nahe zu sein ist gut: Es gibt nichts besseres. Nur darum geht es in jedem guten Gespräch.</p>
<p>Will dir nicht zu nahe treten! &#8211; Na, dann tue es auch nicht und hör mir zu. Du hast mich nicht ernst genommen. Du hast diese Sache nicht erledigt. Das allein bleibt es. Nicht mehr und nicht weniger. Über alles andere sprechen wir an einem anderen Tag. Wenn du mir endlich wieder näher treten kannst. Mit gutem Gewissen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1658-14 &#8211; Video: Angewendet auf das gesamte Leben bleibt überwiegend alles ungesagt! Das ist bedauerlich.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197014-video-angewendet-auf-das-gesamte-leben-bleibt-ueberwiegend-alles-ungesagt-das-ist-bedauerlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Chatprotokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Chatten]]></category>
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					<description><![CDATA[Could-have-been love story Leitsatz des Videos mit Textlastigkeit, hier willkürlich hinein interpretiert: One day baby, we&#8217;ll be old, oh baby, we&#8217;ll be old And think of all the stories that we could have told So funktioniert die Kommunikation zwischen uns, wahrscheinlich. Und irgendwie auch nicht. Intellektuelle Erbauung dazu hier bitte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" title="Could-have-been love story" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/zUe3sbtqI2Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #c0c0c0;"><em>Could-have-been love story</em></span></p>
<p>Leitsatz des Videos mit Textlastigkeit, hier willkürlich hinein interpretiert:</p>
<blockquote><p>One day baby, we&#8217;ll be old, oh baby, we&#8217;ll be old<br />
And think of all the stories that we could have told</p></blockquote>
<p>So funktioniert die Kommunikation zwischen uns, wahrscheinlich. Und irgendwie auch nicht.</p>
<p>Intellektuelle Erbauung <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15286">dazu hier bitte</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdschämen]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[social network]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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		<title>1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 10:35:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Empfehlungsmanagement: Wenn die Hausverwaltung einen Handwerker empfiehlt. Oder der Idee gefolgt wird, das eins und eins zwei ergibt, so von wegen Synergien&#8230;. &#8211; kommt am Ende rechnerisch (auf Rechnung) &#8222;drei&#8220; raus, haben alle Beteiligten ein Problem. Ein Kunde von vernetzt in seinem Kopf, was er weiß. Wenn der Elektriker &#8222;die anderen Punkte&#8220; im Auftrag der ... <a title="1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/195514-branchen-berufe-der-laestige-streit-um-die-richtige-hoehe-der-elektrikerrechnung-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1643-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13436" aria-describedby="caption-attachment-13436" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13436" alt="Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13436" class="wp-caption-text">Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister</figcaption></figure>
<blockquote><p>Empfehlungsmanagement: Wenn die Hausverwaltung einen Handwerker empfiehlt. Oder der Idee gefolgt wird, das eins und eins zwei ergibt, so von wegen Synergien&#8230;. &#8211; kommt am Ende rechnerisch (auf Rechnung) &#8222;drei&#8220; raus, haben alle Beteiligten ein Problem.</p></blockquote>
<p>Ein Kunde von vernetzt in seinem Kopf, was er weiß.</p>
<p>Wenn der Elektriker &#8222;die anderen Punkte&#8220; im Auftrag der Hausverwaltung bei uns in der Wohnanlage macht, zu denen er bereits beauftragt ist, kann ich den bitten, auch noch diese Kleinigkeit für mich privat zu machen. Die Differenz, die zahl ich.</p>
<p>Das macht er gleich mit. Ein Abwasch.</p>
<p>Da spar ich Geld. Er muss nicht extra anfahren, weil er ja sowieso schon kommt. Eine Anfahrt weniger. Bingo. Eine Win-Win-Situation.</p>
<p><span id="more-15558"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Was wir im Kopf haben, das ist selbstredend so: In unseren Gedanken. Auf diese Weise kommen wir klar. Ob wir das, was wir im Kopf haben, auch mit Mitmenschen durchsetzen können zu leben, steht auf einem anderen Blatt. Hören sie uns nicht zu oder äußern wir uns unklar, entsteht eine Gemengelage zwischen Anspruch und Realität. Gute, alte Schriftform: Hast du klar und deutlich umrissen und wurde die genaue Einhaltung bestimmter Auftragsparameter gefordert, bist du im Recht. Wurde nur kurz &#8222;wischi waschi&#8220; gesprochen in der Annahme, der andere wird &#8222;wirtschaftlich mitdenken&#8220;, ist alles möglich. Und nichts un-&#8230;..</p></blockquote>
<p>Das Leben, das ist anders. Vollkommen anders. Verflochtene, kompliziert zu merkende Bedingungen sind abzustreifen und geraten schnell in Vergessenheit: Ein Auftrag ist ein Auftrag. Diesen durchzuführen, bedarf einer Anfahrt. Oder auch mehrerer.</p>
<p>Für den anderen Auftrag muss der Handwerker erst die Teile bestellen, sagt er sich. Die sind noch nicht da. &#8222;Komme nur dann zu mir und richte meine Kleinigkeit kostengünstiger, wenn du dafür nicht extra anfahren musst.&#8220; Wurde das so gesagt? &#8211;</p>
<p>Waren wir dabei? Nein. Ist es unser Problem? Nein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7542" alt="Banner Rechtliches Gehör" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Banner.Rechtliches.Gehoer.jpg" width="250" height="300" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Manfred Mann&amp;apos;s Earthband - The Roaring Silence - 01 Blinded By The Light" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/LKuxtbiXD3Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<em><span style="color: #888888;">MMEB-The Roaring Silence-Blinded By The Light</span></em></p>
<blockquote><p>Schrei aus der Stille: Hör doch mal zu. &#8222;The Roaring Silence&#8220;: Album von Manfred Mann´s Earthband, Veröffentlichung: 1976. &#8222;Blinded by the light&#8220;: Wenn der Elektriker mehr Licht macht als erwartet und du geblendet bist. Von der Schönheit der Welt, vom Frühling, vom LED-Lichtsystem! Im Hauseingang, der wie ein Kundenfang&#8230;</p></blockquote>
<p>Die andere Sache liegt schon länger rum und wurde bislang nicht abgearbeitet. Die Hausverwaltung mahnt auch nicht. Es ist eigentlich unschön, denn dass es heller sein soll und eine Kameraattrappe vorm Haus hängen möchte, hat Sicherheitsgründe im Winter.</p>
<p>Und, oh Wunder, der Winter ist jetzt bald vorbei, immer ist irgendwas.</p>
<p>Dass der Handwerker die Rechnung gekürzt bekam, bei dieser Sachlage, um die Kosten der Anfahrt, hat die Handwerkerehre verletzt.  Und das Gefühl für Anständigkeit bei der &#8222;abgerechneten&#8220; Kundin. &#8222;Für Sie arbeite ich nicht mehr&#8220;, wurde gesagt. Und geantwortet: &#8222;Na gut, dann eben ein anderer.&#8220;</p>
<p>So oder so ähnlich. Wer hat Recht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15559" alt="Perlator" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Perlator.jpg" width="124" height="132" /></p>
<blockquote><p>Der Hausverwalter als Mediator? Zuweilen. Oder als Perlator: An dem alles abperlt, was sich Bahn bricht, an täglichem Ärger mit den misslungenen Versuchen auskömmlich zu leben.</p></blockquote>
<p>Und sind wir Mediatoren und müssen das überwachen? Wie nun rauskommen aus solchen Dilemma? &#8211; Sagen wir ruhig einmal deutlich: In ca. siebzig bis fünfundneunzig Prozent aller Beanstandungsfälle liegt der Hase im Pfeffer in fehlerhafter, zu wenig aufmerksamer Kommunikation. Die Menschen hören sich einfach nicht mehr genügend zu.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 09:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, ... <a title="1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15517" alt="Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg" width="650" height="604" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten-300x278.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben<br />
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann" target="_blank">Berlin-Kreuzberg</a> und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann &#8222;das gesagte Wort&#8220; sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194514-literatuer-darf-man-tippen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 08:00:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alle Maschinenschreiber werden mich verstehen: Eine Maschine kann einem so vertraut werden wie ein Federhalter. Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken. Und wir wären sehr erstaunt, wenn uns jemand sagte: Wie unpersönlich –! Unpersönlich? Es ist doch ... <a title="1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194514-literatuer-darf-man-tippen/" aria-label="Mehr Informationen über 1633-14 &#8211; Literatür: Darf man tippen?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15505" alt="Kurt.Tucholsky_Darf.man.tippen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Kurt.Tucholsky_Darf.man_.tippen-900x900.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Alle Maschinenschreiber werden mich verstehen: Eine Maschine kann einem so vertraut werden wie ein Federhalter. Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken. Und wir wären sehr erstaunt, wenn uns jemand sagte: Wie unpersönlich –! Unpersönlich? Es ist doch unsere, unsere alte und treue Maschine. Und man kann alles lesen. (Tucholsky, Link unten) &#8211; Bloggwart meint: Das hat &#8222;Pfeffer unterm Arsch&#8220;.  XI Gong! Pong!</p></blockquote>
<p>Darf man tippen? Dieser Text ist relevant und es steht fest: Das Gefühl, was diese Frage betrifft, hat sich verändert. Heute gilt es als ungewöhnlich, handgeschriebene, handgeschöpfte Büttenpapierbriefe zu verfassen. Auch intensive, von Intimität tropfende Kalamitäten wie briefliche Austauschgedanken werden schriftlich vollelektronisch verfaselt. Nicht mit Verschlüsselung. Trinken wir einen Tomate<strong>NSA</strong>aft darauf. Mit grünem Pfeffer, also einer perfiden Schürfnote. Der ganze Text befindet sich <a title="externer Link" href="http://www.textlog.de/tucholsky-tippen.html">ungekürzt hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/193114-alltag-der-untalentierte-herr-fuchsley-fuchs-auf-der-flucht-und-nie-enden-wollende-anrufschleifen-im-alltag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 08:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ The Sweet &#8211; Fox On The Run &#8222;I don&#8217;t wanna know your name cause you don&#8217;t look the same the way you did before, ok, you think you got a pretty face but the rest of you is out of place&#8220; (aus &#8222;Fox On The Run&#8220;) Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite ... <a title="1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193114-alltag-der-untalentierte-herr-fuchsley-fuchs-auf-der-flucht-und-nie-enden-wollende-anrufschleifen-im-alltag/" aria-label="Mehr Informationen über 1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15395" alt="Fuchsteufelswild_Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner.jpg" width="650" height="526" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner-300x242.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ<br />
The Sweet &#8211; Fox On The Run</p>
<blockquote><p>&#8222;I don&#8217;t wanna know your name cause you don&#8217;t look the same<br />
the way you did before, ok, you think you got a pretty face<br />
but the rest of you is out of place&#8220; (aus &#8222;Fox On The Run&#8220;)</p></blockquote>
<p>Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite Mal von seinem Handy aus an. Beim ersten Mal gab ich ihm die Festnetznummer desjenigen, den er zu sprechen wünschte.</p>
<p>Dass er jetzt wieder auf der Ursprungsnummer anruft, war nicht anders zu erwarten. Für so was ist Herr Fuchsley aus Neukölln bekannt. Er gilt als wahnsinnig talentiert, auch in solchen Dingen. &#8222;Können Sie sich die Nummer bitte notieren und fest einspeichern?&#8220;</p>
<p>Er behauptet jetzt schon das zweite Mal, die Nummer habe er angerufen, die ich ihm zuvor gegeben habe, aber sie sei &#8222;nicht vergeben&#8220;. Auch wenn´s mir schwer fällt:  &#8222;Herr Fuchs, diese Nummer ist vergeben. So wie ich.&#8220; Ich auch. Ich existiere. Also existiert sie auch, die Nummer. &#8222;Haben Sie denn die Vorwahl 030 benützt?&#8220; &#8211; Da fällt es ihm wie Schuppen aus den Haaren: &#8222;Nö, ach,&#8220; und &#8222;Ach so!&#8220; &#8211; &#8222;Na ja, gut, dann werde ich es nochmal versuchen!&#8220; &#8211; &#8222;Gestern Abend wieder spät geworden, Herr Fuchsley?&#8220;  &#8222;Tschüs!&#8220; &#8222;Tschüs!&#8220; Naja. Fuchsteufelswild bin ich: Runterkochen. In drei Wochen ruft Herr Fuchsley wieder an. Er hat die Nummer wieder verlegt, bei der er anrufen sollte. Und alles fängt wieder von vorn an. Das Fuchs´sche Gesetz! Als &#8222;The Sweet&#8220; diesen Song brachten, war Fuchsley noch jünger. Merken konnte er sich diese Zeile oben auch nicht&#8230;. wo wir schon dabei sind: <a title="externer Link" href="http://gerichtspunkte.de/?p=1793" target="_blank">Who The F+c* Is Alice</a>?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/192014-alltag-aus-der-korrespondenz-ueber-einen-neuen-graffitischutzvertrag-wer-darf-neue-stoerfaelleangriffe-auf-die-fassade-melden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 08:02:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Albumtitel von 1990 von Prince: Graffiti Bridge! Aus der Korrespondenz zum (neuen) Graffitischutzvertrag in Kreuzberg: &#8222;Federführend hierbei soll -zweckmäßigerweise- die Zahnarztpraxis sein, &#8222;da sie mit Abstand am dichtesten dran&#8220; ist, an der Sache.&#8220; &#8211; &#8230; mit Abstand am dichtesten dran sein&#8230;..? Hä? Komische Formulierung. Es geht um die Frage, wer von den in Frage kommenden ... <a title="1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/192014-alltag-aus-der-korrespondenz-ueber-einen-neuen-graffitischutzvertrag-wer-darf-neue-stoerfaelleangriffe-auf-die-fassade-melden/" aria-label="Mehr Informationen über 1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" alt="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Albumtitel von 1990 von Prince: <strong>Graffiti Bridge!</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Aus der Korrespondenz zum (neuen) Graffitischutzvertrag in Kreuzberg: &#8222;Federführend hierbei soll -zweckmäßigerweise- die Zahnarztpraxis sein, &#8222;da sie mit Abstand am dichtesten dran&#8220; ist, an der Sache.&#8220; &#8211; &#8230; mit Abstand am dichtesten dran sein&#8230;..? Hä? Komische Formulierung.</p></blockquote>
<p>Es geht um die Frage, wer von den in Frage kommenden Personen/Menschen ist berechtigt, neue &#8222;Tags&#8220; an der Straßenfassade an den Dienstleister zu melden? Fest steht: Es sind mehr als eins Personen. Bahn frei für alle in Frage kommenden &#8222;Kontaktpersonen&#8220;, es sind, nach längerem Überlegen, die örtlich ansässige Zahnarztpraxis, sie sitzt im Hochparterre. Es ist die Hausverwaltung latürnich. Und es ist selbst verfreilich auch die Hauswartsfirma.</p>
<p><span id="more-15327"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://youtu.be/jjpiBm2Q-gc<br />
PRINCE. LIVE AT THE ALADDIN LAS VEGAS. THE RIDE.</p>
<p>Das zu regeln, schreit nach schriftlicher Fixierung. Aber &#8222;mit Abstand am dichtesten dran&#8220; zu sein, eine solch &#8222;wilde&#8220; Formulierung, das hätte sich doch niemand im Traume auszudenken gewagt? &#8211; Aber Kosten dafür umzulegen, dass regelmäßig die Hinterlassenschaften von Sprayern entfernt werden, die man ja so nie bestellt hatte? An denen man eben &#8222;mit Abstand&#8220; am dichtesten dran sitzt, ohne das je gewollt zu haben. So wie die Gitarre von Prince hier oben, so sind dann auch die Gefühle, überbordend. Prince übrigens, um das noch zu sagen, sagt im Abspann: To Secure The Rights Of Furture Experience &#8230;und bittet dann um Beitritt zu seiner Fancommunity, in der für Kultur wie diese bezahlt wird&#8230;.so ungefähr muss man sich auch einen Graffitischutzvertrag vorstellen, nur übertragen gedacht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1591-13 &#8211; Positionen: Unerträgliche &#8222;Wassermusik&#8220; in der Warteschleife der Wasserbetriebe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/190313-positionen-unertraegliche-wassermusik-in-der-warteschleife-der-wasserbetriebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 10:44:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Positives Marketing für den kritischen Kunden: &#8222;Ist die Größe des Wasserzählers im Anschluss noch angemessen? Gerne prüfen wir das kostenlos für Sie. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam unter 0800.292 75 87 oder schauen Sie auf unserer Internetseite unter www.bwb.de nach.&#8220; (Standardbrief-Mitteilung zur Vermeidung von zu großen Hauswasserzählern, heutzutage, Quelle: Brief ... <a title="1591-13 &#8211; Positionen: Unerträgliche &#8222;Wassermusik&#8220; in der Warteschleife der Wasserbetriebe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/190313-positionen-unertraegliche-wassermusik-in-der-warteschleife-der-wasserbetriebe/" aria-label="Mehr Informationen über 1591-13 &#8211; Positionen: Unerträgliche &#8222;Wassermusik&#8220; in der Warteschleife der Wasserbetriebe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" alt="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Positives Marketing für den kritischen Kunden: &#8222;Ist die Größe des Wasserzählers im Anschluss noch angemessen? Gerne prüfen wir das kostenlos für Sie. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam unter 0800.292 75 87 oder schauen Sie auf unserer Internetseite unter www.bwb.de nach.&#8220; (Standardbrief-Mitteilung zur Vermeidung von zu großen Hauswasserzählern, heutzutage, Quelle: Brief der BWB) &#8211; Wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Wasserz%C3%A4hler">berichteten</a>.</p></blockquote>
<p>Bei den Berliner Wasserbetrieben eine Frage zu stellen, soll ätherisch sein, sozusagen leichtflüssig. Oder leichtfüßig?</p>
<p>In der Warteschleife hören wir eine Musik, die uns wie die perfekte Corporate Identity vorkommt: Die Wassermusik von Händel.</p>
<p>Nur dass uns die Warteschleife trotz Musik nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass wir warten müssen. Warten, warten, warten, die Harten kommen in Garten.</p>
<p><span id="more-15204"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Oft weiß der Vertragsschließende nicht genau, wohin er mit Vertragsabschluss gelangt. In diesem Zusammenhang fällt uns ein Wort auf, das ein Analyst mit Sitz in Berlin gern benutzt. Es heißt &#8222;<a title="externer Link" href="https://www.google.de/webhp?hl=de&amp;tab=ii&amp;ei=LjuwUvKTAsbPswavrIGgBA&amp;ved=0CBEQ1S4#hl=de&amp;q=Kontraktfairness" target="_blank">Kontraktfairness</a>&#8220; und lässt sich googeln. Schönes Wort. Ja, fair bleiben, trotz Vertrag. In dem ja nichts über Fairness steht, sondern nur die Rahmenbedingen angesprochen sind.</p></blockquote>
<p>So ähnlich fühlt sich die Berieselung auch im Auto an. Wer ein iPhone besitzt und dieses mit USB-Stecker ans Autoradio anschließt, erhält immer (fest eingestellt) das feste Ergebnis: Musik an. Immer dieselbe Musik. Angespielt wird, was mit &#8222;A&#8220; auf dem iPhone als Musik abgespeichert ist. Das war in der letzten Zeit Art Blakey, und -hey!- die Musik ist Klasse.</p>
<p>Allerdings:</p>
<p>Inzwischen kann ich sie nicht mehr hören. Art Blakeys Jazzplatte &#8222;The Jazz Messengers&#8220; ist mir auf diese Weise regelrecht verübelt worden. Von meinem Autoradio. Mit System.</p>
<blockquote><p>So wie mit System die Wassermusik aus dem Telefonhörer quillt, ohne dass ich diese Musik bestellt hätte.  Sei ruhig, Panta Rhei, alles fließt! Oder: &#8222;Schnauze halten.&#8220;</p></blockquote>
<p>So passieren Automatisierungsprozesse.</p>
<p>Egal ob du in der Warteschleife von Vattenfall, den Berliner Wasserbetrieben oder sonstawo abhängst, die Musik, die einem gegeben wird, bekommt nur der Anrufer umsonst. Der Musikanbieter muss Urheberrechte dafür entrichten an die GEMA. Man bezahlt dafür, so lange in Ruhe gelassen zu werden, von Anrufern, als man noch benötigt, um die zu wenigen festangestellten Telefonsupport-Mitarbeiter zu entlasten. In der Zwischenzeit noch Event-Telefonismus: Drücken Sie 1, wenn Sie wollen, was Sie wissen, drücken Sie 2, wenn Sie vergessen haben, warum sie anrufen.</p>
<p>So ist nun mal das Leben.</p>
<p>Der arme Art Blakey: Was für ein grandioser Jazzmusiker.</p>
<p>Hätte er gewusst, irgendwann einmal gibt es iTunes und iPhones, die seine Musik dudeln ohne Unterlass, er würde sich&#8230;.(na, bitte selbst eintragen&#8230;.)</p>
<blockquote><p>Beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gibt es folgende Berufsgattungen u.a.: Bauaufseher, Straßenbegeher &#8211; Aha! Unserem Beruf nicht einmal unähnlich. Hähä&#8230;</p></blockquote>
<p>Da ist mir die Warteschleife vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg 1000 mal lieber: Im Tiefbauamt geht niemand ans Telefon. Straßenaufsicht und -unterhaltung ist mein Thema. Die Unterhaltung findet statt. Ein Freizeichen bedeutet: &#8222;Freiheit&#8220;, und es ist ansonsten beschaulich schön, einfach gar keine Musik. Genau.</p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1566-13 &#8211; Alltag: Kellerdeckensanierung in Spandau und Rockerleben in Lichtenberg &#8211; Ein alltäglicher Berlinmix</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187813-alltag-kellerdeckensanierung-in-spandau-und-rockerleben-in-lichtenberg-ein-alltaeglicher-berlinmix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 11:05:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Spandau wird eine Kellerdecke saniert, nächstens. Dazu müssen per Aushang alle Bewohner des Hauses auf eine nickelige Vorgehensweise eingeschworen werden. Im Kern geht es darum, den eigenen Keller &#8222;im Bereich der geschädigten Kellerdecken&#8220; (wo ist kartographiert) wenigstens teils zu beräumen. Ein Mieterkeller muss ganz und gar beräumt werden. &#8230; http://www.youtube.com/watch?v=lI_-MktbNFY Sag zum Abschied leise ... <a title="1566-13 &#8211; Alltag: Kellerdeckensanierung in Spandau und Rockerleben in Lichtenberg &#8211; Ein alltäglicher Berlinmix" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187813-alltag-kellerdeckensanierung-in-spandau-und-rockerleben-in-lichtenberg-ein-alltaeglicher-berlinmix/" aria-label="Mehr Informationen über 1566-13 &#8211; Alltag: Kellerdeckensanierung in Spandau und Rockerleben in Lichtenberg &#8211; Ein alltäglicher Berlinmix">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4750" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg" width="450" height="67" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15041" aria-describedby="caption-attachment-15041" style="width: 612px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Time.To_.Say_.Goodbye.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15041 " title="Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen" alt="Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Time.To_.Say_.Goodbye.jpg" width="622" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Time.To_.Say_.Goodbye.jpg 691w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Time.To_.Say_.Goodbye-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 622px) 100vw, 622px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15041" class="wp-caption-text">Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Spandau wird eine Kellerdecke saniert, nächstens.</p>
<p>Dazu müssen per Aushang alle Bewohner des Hauses auf eine nickelige Vorgehensweise eingeschworen werden. Im Kern geht es darum, den eigenen Keller &#8222;im Bereich der geschädigten Kellerdecken&#8220; (wo ist kartographiert) wenigstens teils zu beräumen. Ein Mieterkeller muss ganz und gar beräumt werden.</p>
<p><span id="more-15040"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=lI_-MktbNFY<br />
<span style="color: #999999;">Sag zum Abschied leise Servus &#8211; Hans Albers und Paul Hörbiger</span></p>
<blockquote><p>Der Kellerraum wird ausgeräumt. Von einigem könnte man sich jetzt mal trennen.</p></blockquote>
<p>Währenddessen ruft &#8222;Atze&#8220; (* Name geändert) an. Er ist der Sprecher des Rockerclubs &#8222;Bloody Sundays&#8220; (* Name geändert) aus Berlin-Lichtenberg. Ein ganz ruhig wirkender, netter und verbindlich auftretender Mensch. Wir haben ihn und seinen Motorradclub angeschrieben, als Nachbarn mit einem Verwaltungsgrundstück. Man müsse sich mal austauschen, sagt der betreibende Hausverwalter, ganz Kommunikator, über dies und das. Und Nachbarn sollten miteinander reden. Richtig reden. Freundlich, verbindlich, direkt. Ohne fernes Blabla.</p>
<blockquote><p>Ich bin Rocker, ich bin Rocker<br />
meine Gang nennt sich &#8222;Lucifer Mob&#8220;<br />
am Tage bin ich Schlosser<br />
das ist &#8217;n ziemlich mieser Job<br />
aber abends hol&#8216; ich dann meiner Ofen aus dem Stall<br />
in den Lederjackentaschen dicke Feuerwasserflaschen<br />
und zwischen den Knien der Tank voll Benzin.</p>
<p>Ich bin Rocker, ich bin Rocker<br />
doch ich steh&#8216; nicht auf Gewalt<br />
ich bin nicht so &#8217;n primitives Schwein<br />
und schlag &#8217;nem Schwachen die Fresse ein<br />
wir sind Rocker, wir sind Rocker<br />
doch ohne amputiertes Gehirn<br />
und wenn man uns nicht dumm<br />
von der Seite anquatscht<br />
dann kann auch nichts passieren&#8230;!</p>
<p>(Textauszug aus: &#8222;Ich bin Rocker&#8220; &#8211; Udo Lindenberg, 1976)</p></blockquote>
<p>Z.B. über Bäume, die gemeinsam entlang wachsen und vegetieren. Ab und zu ein Schnitt an einem Ast und gut ist. Damit nicht zusammenwächst, was nicht zusammen gehört. Ist gut, sagt er, machen wir so. Wir sind im Gespräch. Wir hinterlegen eine Handynummer und &#8222;Atze&#8220; als Name, das muss reichen. Weder eine Festnetznummer sollen wir aufschreiben, noch eine andere, abweichende Adresse. Es geht immer nur über dieses Grundstück. Gut, machen wir so. Wenn das die Spielregel ist. Bitte schön.</p>
<blockquote><p>Sie sind Pächter des Grundstücks, auf dem der MC sitzt, das Vereinsheim. Mit allem, was dazu gehört. Das schließt die Frage ein, wer sich um Baumbeschnitte kümmert. Oder um sonstige Fragen, die die Existenz als Grundstück mit &#8222;real existierenden Nachbarn&#8220; betreffen.</p></blockquote>
<p>Ach ja, und Freitag. Freitag, 18 Uhr: Da ist immer jemand da. Wenn de ma was willst, weeßte? Ja, weeß ick. Notier ick mir.</p>
<p>Zurück nach Berlin-Spandau und husch in den Keller.</p>
<p><strong>&#8222;Time to say goodbye&#8220;?</strong> Aus unerfindlichen Gründen schlägt das Berliner Textverarbeitsprogramm vor, stattdessen &#8222;Godesberg&#8220; zu sagen. Wir wissen nicht, ob der Programmierer das Wörterbuch mit Blick auf den längst abgeschlossenen Hauptstadtumzug so programmiert hat, das immer wenn &#8222;Goodbye&#8220; gesagt werden soll, ein weiterer Umzug nach Berlin angestoßen werden soll? Die Idee, goodbye (nicht &#8222;good buy&#8220;, also &#8222;Guten Einkauf&#8220;) zu sagen, entspringt der Vorstellung im Hausaushang der Verwalterin, den Leuten die Trennung von Sperrmüll an die Hand zu geben, jetzt und &#8222;bei dieser Gelegenheit&#8220;. Könnte man sich nicht bei dieser Gelegenheit mal von Sachen trennen, die man längst nicht mehr braucht?</p>
<p>Eventuell wird im nächsten Aushang, den zu verfassen, der lyrisch begabte Hausverwalter sich vornimmt, als Text stehen: <strong>&#8222;Sag zum Abschied leise Servus.&#8220;</strong> Was das Programm dann vorschlüge, ist noch nicht verprobt. Eins kann man nur hoffen: Dass der Mob angesichts des Aushangs zur Kellerdeckensanierung nicht tobt.</p>
<p>Dieser Beruf ist schon mannigfaltig. Zwei Geschichten in unterschiedlichen Stadtteilen und eine ganze Palette von Gesichtspunkten. Das ist der Grund, warum dieses Blog nie endgültig vollgeschrieben werden kann. Es ist immer noch ein Stück Platz im Internet.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zulässiger Gedanke: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=XPX4U_idBbc" target="_blank">Ich bin Rocker (von Udo Lindenberg)</a></li>
</ul>
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		<title>1560-13 &#8211; Aushang: Wenn Du mal richtig nerven willst, frage vorher die Mitbewohner!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 07:16:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4750-2" aria-describedby="caption-attachment-4750-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4750" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg" width="450" height="67" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4750-2" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15005" aria-describedby="caption-attachment-15005" style="width: 606px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15005" alt="Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg" width="616" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg 616w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr-192x300.jpg 192w" sizes="auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15005" class="wp-caption-text">Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso</p></blockquote>
<p>Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook</p>
<p>Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>1544-13 &#8211; Fotowelt: Der Irrläufer des Tages #Telekom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 08:11:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Brisant: Mit einem falsch eingetüteten Brief kann man den Datenschutz eines Briefempfängers nachhaltig verletzen. Oder die Gefühle desjenigen, der den Brief unzuständigerweise erhält.  Mokant: In seiner Email schrieb der Geschäftskundenbetreuer, wenn der Auftrag abgewickelt sei, würde er sich über eine positive Bewertung freuen. Stattdessen gibt es jetzt beim Briefeempfänger erst einmal eine kognitive Bewertung: Ist ... <a title="1544-13 &#8211; Fotowelt: Der Irrläufer des Tages #Telekom" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185613-fotowelt-der-irrlaeufer-des-tages-telekom/" aria-label="Mehr Informationen über 1544-13 &#8211; Fotowelt: Der Irrläufer des Tages #Telekom">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14903" aria-describedby="caption-attachment-14903" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/Tierkoerperbeseitigung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14903 " title="Irrläufer Tierkörperbeseitigung" alt="Irrläufer Tierkörperbeseitigung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/Tierkoerperbeseitigung-724x1024.jpg" width="640" height="905" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/Tierkoerperbeseitigung-724x1024.jpg 724w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/Tierkoerperbeseitigung-212x300.jpg 212w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/Tierkoerperbeseitigung.jpg 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14903" class="wp-caption-text">Irrläufer Tierkörperbeseitigung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Brisant: Mit einem falsch eingetüteten Brief kann man den Datenschutz eines Briefempfängers nachhaltig verletzen. Oder die Gefühle desjenigen, der den Brief unzuständigerweise erhält.  Mokant: In seiner Email schrieb der Geschäftskundenbetreuer, wenn der Auftrag abgewickelt sei, würde er sich über eine positive Bewertung freuen. Stattdessen gibt es jetzt beim Briefeempfänger erst einmal eine kognitive Bewertung: Ist dieses Schreiben überhaupt für uns?</p></blockquote>
<p>Das Team Telekom heißt in diesem Fall &#8222;Dssd&#8220; (Team 3). Dort versenden sie Auftragsbestätigungen in Sachen &#8222;Router&#8220;, sozusagen &#8222;Route 66&#8220;. Ein Datenhighway soll geschaffen werden, teuflischer wäre nur &#8222;Route 666&#8220;. Nicht schlecht, was Team 3 macht. Es war nicht die Post, die diesen Brief eintütete, er wurde im Unternehmen Telekom eingetütet, mit einem Brief, der an uns gerichtet war. Wir allerdings haben von Tierkörperbeseitigung wenig Ahnung.</p>
<p><span id="more-14902"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13274" aria-describedby="caption-attachment-13274" style="width: 270px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13274" alt="Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/Teelicht.jpg" width="280" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-13274" class="wp-caption-text">Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht</figcaption></figure>
<p>Vor vielen Jahren wurde Katze Luzie im Garten in Berlin vergraben, mit Grabstein und in ehrendem Andenken. Daraus nun zu schließen, wir seien gar ein &#8222;ganzer Zweckverband&#8220; (schreckliches Wort) und beschäftigten uns gewerbsmäßig mit Tierkörperbeseitigung? Nö, falsch, Telekom. Die Recherche ergibt, dass auch die Postleitzahlengebiete übrigens weit auseinanderliegen. Für einen Moment denken wir wieder: TELEKOM &#8211; erleben, was verbündet. Dagegen.</p>
<p>Suche hier lieber nicht <a title="interner Recherchelink" href="https://gesichtspunkte.de/?s=telekom">nach TELEKOM&#8230;.</a></p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 06:38:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Mensch ist immer ein individueller. Eventuell ein Guter. Oder auch nicht. Was TECHEM angeht, so nimmt dieser Tage &#8222;die übliche Übung&#8220; der Heizkostenablesungs- und Abrechnungsprofis&#8220; Wunder. Wundersam die dortigen Vorstellungen, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Okay, wir geben zu, dass wir nicht ganz &#8222;die übliche Übung&#8220; veranstalten. Wir machen uns Sorgen um die Richtigkeit von ... <a title="1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185513-positionen-heizkostenabrechnungen-kugelkopfschreibmaschinen-kostenmeldungen-und-techem/" aria-label="Mehr Informationen über 1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14589" aria-describedby="caption-attachment-14589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14589" alt="Heizkostenabrechnung durch TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14589" class="wp-caption-text">Heizkostenabrechnung durch TECHEM</figcaption></figure>
<p>Der Mensch ist immer ein individueller. Eventuell ein Guter. Oder auch nicht. Was TECHEM angeht, so nimmt dieser Tage &#8222;die übliche Übung&#8220; der Heizkostenablesungs- und Abrechnungsprofis&#8220; Wunder. Wundersam die dortigen Vorstellungen, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Okay, wir geben zu, dass wir nicht ganz &#8222;die übliche Übung&#8220; veranstalten. Wir machen uns Sorgen um die Richtigkeit von &#8222;extern ausgelagerten Abrechnungsaufträgen&#8220;.</p>
<p>Anders als andere Hausverwaltungen haben wir immer die Idee verfochten, selbst &#8222;vollkompetent&#8220; zu handeln und die Heizkosten- und Warmwasserkostenabrechnungen auf der Grundlage der Heizkostenverordnung selbst anzufertigen. Eins ist klar: Das Verteilen von solchen Kosten ist nicht schwieriger, als das Verteilen der im Übrigen angefallenen Wohnkosten eines Wirtschaftsjahres. Man muss ein wenig Fachwissen über die HeizkostenVO besitzen und das war´s.</p>
<p>Was ist anders als in der &#8222;ganzen, üblichen Branche&#8220;?</p>
<p><span id="more-14900"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Richtig: Als die HeizkostenVO eingeführt worden war, bildete sich diese Branche ganz neu und entwickelte ihre Vorstellungen von daten- bzw. rechenzentrengesteuertem Workflow. Der Kunde, die Hausverwaltung, bekam &#8222;Formulare übergeholfen&#8220;, die er auszufüllen hatte. Früher, in den Achtzigern, gab es sie noch, die schöne, alte IBM-Kugelkopfmaschine. Mir ihr wurden solchen Meldungen (mit Durchschlag) ausgefüllt, händisch.</p>
<p>Das ist lange her. Wir sind inzwischen alle &#8222;EDV-affiner&#8220; geworden. Kugelkopfschreibmaschinen hat niemand mehr, oder doch?</p>
<p>Jedenfalls ist dieser Tage eine &#8222;irgendwie lustige Vorstellung&#8220; diejenige, dass TECHEM nun mit einer &#8222;fix und fertigen&#8220; Heizkostenabrechnung (Gesamt) konfrontiert wird und die sonst in Formularen (mit Kugelschreiber?) ausgefüllten Kostenmeldungen nicht erhält. Nicht nur die Kostenmeldungen (Meldung der Ölrechnungen, der Wartung undsoweiter), sondern auch die &#8222;Nutzerlisten&#8220; nicht.</p>
<p>Die Frage, wie man gekonnt eine Fülle von abrechnungsrelevanten Daten austauscht und das, indem man die Seiten vertauscht (Hausverwaltung ist nicht -mehr- Befehlsempfänger der durchorganisierten Heizkostenablesefirma), weil die Hausverwaltung nicht auf Abrechnungen von TECHEM wartet, sondern diese erst einmal selbst anfertigt, um überhaupt halbwegs die Richtigkeit solcher (später eintreffenden) Abrechnungen überprüfen zu können, diese Vorgehensweise wirbelt &#8222;digitalen Staub&#8220; auf. TECHEM schreibt in einer Email doch tatsächlich:</p>
<p>&#8222;wir danken für Ihre Email. Die Abrechnung kann jedoch nicht anhand der vor Ihnen eingereichten Unterlagen erstellt werden &#8211; wir bitten Sie, die beigefügte Kostenvordrucke zur Meldung der Abrechnungsdaten auszufüllen. Bitte senden Sie die Formulare unterschrieben an uns zurück. Wir danken für Ihr Verständnis. &#8220;</p>
<p>Halten wir also fest:<br />
Wenn so jemand wie TECHEM eine fertige Heizkostenabrechnung bekommt, dann ist TECHEM nicht in der Lage, diese in ihr System einzupflegen, wenn diese Daten vom Kunden fertig aufbereitet vorgegeben werden. Denn der Kunde schreibt nun als Erwiderung:</p>
<p>Nein, dafür nur wenig Verständnis.</p>
<p>Ich hatte mich mit den &#8222;Datengrundlagen&#8220; von TECHEM sehr eingehend befasst und es mussten auch einige Handhabungsfehler bereinigt werden. Die Folge waren Anpassungen (teils vor allem der abgelesenen Daten), sodass die Verneinung der Verwendungsfähigkeit Ihrerseits darauf hinauslaufen würde, die erarbeiteten Bearbeitungsfortschritte außer<br />
acht zu lassen, wodurch Ihre Abrechnung dann (wieder) abweichen würde von der sachgerechten Handhabung der Sache.</p>
<p>&#8211; Teils musste noch geschätzt werden, weil Sie das nicht gemacht hatten, obwohl es erbeten worden war.<br />
&#8211; Teils wurde abgewichen von Ihrer Handhabung (bspw.) &#8222;eingebauter Heizkörper&#8220;, um eine Vereinheitlichung der Schätzgrundlagen zu erreichen, die nicht allein &#8222;auf EDV-systematische&#8220; Art und Weise erfolgen würde.</p>
<p>Aus dem angehängten Schreiben zu folgendem:<br />
&#8222;Geben Sie dazu unter www.techem.de/portal Ihre Techem Kunden-Nr. und Ihr Passwort ein. Mit einem Klick auf Abrechnung Online gelangen Sie direkt zur Datenerfassung.&#8220; (Zitat aus einem Anhang von TECHEM)</p>
<p>Dazu folgendes:<br />
Soweit Sie bereits ein derartiges &#8222;Kundenkonto&#8220; mit Onlinezugriff vorhalten, bitten wir Sie, dieses zu löschen und mir einen erneuten (erneuerten) Account zur Verfügung zu stellen. Die bislang damit befasste Sachbearbeiterin ist aus der Firma ausgeschieden und demnach nicht mehr zugriffsberechtigt auf Stammdaten-Grundlagen der angesprochenen WEG.</p>
<p>Wir bitten Sie also, sich einmalig in diese Vorgehensweise einzuarbeiten und die Abrechnung (genau so) wie eingereicht anzufertigen, da sie sonst abweichen würde. Vielen Dank.&#8220;<br />
(Zitat Ende)</p>
<p>So ist der Fall vermeintlicher Zusammenarbeit mit den Heizkostenablesern vorliegend gelagert.</p>
<p>Wir alle machen uns Gedanken, wie wir unsere Arbeit maßgeblich vereinfachen können. Weil wir aus gesetzlichen Gründen verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnungen anfertigen müssen, heißt das noch lange nicht, dass wir ohne weiteres dazu berechtigt sind, solche Arbeiten komplett und gegen (zusätzliche) Kostenumlage outzusourcen. Es stellt sich sehr wohl die Frage, ob nicht eine fähige Hausverwaltung das selbst können muss? Also abzurechnen. Unstreitig dürfte sein, dass der Bereich der Montage von Heizkostenverteilern und Wasseruhren von einer Hausverwaltung nicht bewerkstelligt werden kann. Unstreitig aber muss man die Erstellung einer verbrauchsabhängigen Kostenabrechnung nicht herausgeben an Dritte, sondern kann sie als fachlich ausgebildeter Hausverwalter durchaus selbst erledigen.</p>
<p>Dieser Fall wird aber offenbar nicht als Normalfall angesehen in Bundesdeutschland. Deswegen hat sich eine &#8222;fette Branche&#8220; zusätzlicher Servicegebühren verschlingender, internationaler Konzerne gebildet, die nun ihrerseits Systemstandards durchdrücken, wie wir sie hier oben eingangs zutreffend schildern. Hausverwalter als selbstständige Controller von solchen Arbeiten und als &#8222;Wegbereiter&#8220; richtiger Abrechnungen, als Interessenvertreter ihrer Hausbewohner, der Wohnungseigentümer und Mieter, ggü. den Abrechnungsfirmen? Ja, genau, warum nicht? Und Hausverwalter als eigenständige, modern denkende Menschen, die sich von Abrechnungs-Dienstleistern insbesondere nicht vorschreiben lassen, beispielsweise:</p>
<p>&#8211; eine Kostenmeldung nur dann als richtig zu akzeptieren, wenn sie auf einem bestimmten Vordruck der Abrechnungsfirma angefertigt wurde, anstatt &#8222;sogar&#8220; auf einem Briefpapier (alte überkommene Form von Korrespondenz). Richtigerweise muss man sagen, dass das Austauschen von Daten auf der Basis ausgefüllter Kostenvordrucke ein Dinosaurier aus alten Zeiten ist, der längst durch den Kamin der Geschichte gejagt werden müsste. Denn der Kugelkopf (siehe oben) hat ausgedient.</p>
<p>&#8211; Die Bewohnerlisten (wer wohnt in der Wohnung, seit wann?) in handschriftlicher Form auszufüllen, ist absurd, angesichts der modernen Vorhaltung solcher Daten in &#8222;ganz eigenen Systemen&#8220; professioneller Hausverwalter.</p>
<p>Fazit: Wir sind miteinander inkompatibel. TECHEM will nicht arbeiten, wenn seine Vordrucke nicht (hier handschriftlich) ausgefüllt werden. Und die Hausverwaltung will nicht handschriftlich arbeiten. Hinzu kommt auch noch folgendes:</p>
<p>Was in üblichen Nutzerlisten (wie diesen) drinsteht, hat die Hausverwaltung gar nicht parat. Denn sie weiß vom Wohnungseigentümer (es ist eine WEG) gar nicht, ob dieser einen Mieterwechsel hatte, wie der aktuelle Mieter heißt und will diese &#8222;Fragen eines vermieteten Sondereigentums&#8220; auch gar nicht (noch zusätzlich) aufklären müssen. Sie ist schlicht dafür gar nicht zuständig.</p>
<p>Als &#8222;Sahne obendrauf&#8220; hat TECHEM jetzt vor geraumer Zeit eine Art eigenen Online-Zugriff für Hausverwalter geschaffen, der dieses lästige Pflichtenprotokoll auf eine (nicht abgesprochene) Art und Weise erleichtern soll. Wie einige andere Dienstleister in diesem Segment von &#8222;Dienstleistung&#8220; (!) muss sich der Kunde hierfür einloggen, um auf eine (ausschließlich für TECHEM) angenehme Art und Weise des Datentransfers dieser Daten via Onlinezugriff zu sorgen.</p>
<p>Halten wir fest:<br />
Jedes der hier beschriebenen Systeme und Vorgehensweisen erleichtert dem Abrechnungsdienstleister TECHEM die Arbeit. Und eben gerade nicht etwa dem die Dienstleistung bezahlenden Dienstleister Hausverwaltung, der seiner Mandantschaft ggü. ganz andere Kriterien anlegt. Diese Art von &#8222;Aufgabenerledigungs-Ping Pong&#8220; (den Ball zwischen zwei Dienstbeflissenen so lange hin und her zuspielen, bis die Aufgabe endlich erledigt ist) stellt einfach nur noch &#8222;Overhead&#8220; dar, eine lästige Dreingabe zusätzlicher Korrespondenz, die überflüssig ist wie ein Kropf.</p>
<p>TECHEM wird nun zu erwidern haben, wie diese ganzen Probleme einwandfrei aufgelöst werden. Jedenfalls nicht mit &#8222;spitzem Bleistift&#8220;, so scheint es zumindest. Mal sehen, wie sich diese Sache weiter entwickelt. Selbiges gilt nicht nur für TECHEM, sondern im Grunde genommen für jede andere, weitere Abrechnungsfirma auf dem Gebiet verbrauchsabhängiger Heiz- und Warmwasserkosten in Deutschland.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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