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	<title>Psychowelt &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Psychowelt &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2014 12:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Der fristgerechten Kündigung geht überwiegend eine solche voraus, die nicht in Fristerwägungen gedacht ist. Sie ist frei ersonnen. Diese nennt man die innere Kündigung. Geht allerdings die impulsive, emotionale der fristgerechten nicht voraus, so besteht in der Tat ein Fristenproblem. Denn Marginalien halten sich nicht mit Formalin auf. Oft fehlt ihnen als Lappalien das ... <a title="1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201614-psychowelt-von-er-und-besonnenheit-innerer-und-aeusserer-kuendigung-und-dem-formalin-des-marginalen/" aria-label="Mehr Informationen über 1704-14 &#8211; Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="Psycho-Logik" width="200" height="195" /></p>
<p>Merke: Der fristgerechten Kündigung geht überwiegend eine solche voraus, die nicht in Fristerwägungen gedacht ist. Sie ist frei ersonnen. Diese nennt man die innere Kündigung.</p>
<p>Geht allerdings die impulsive, emotionale der fristgerechten nicht voraus, so besteht in der Tat ein Fristenproblem. Denn Marginalien halten sich nicht mit Formalin auf. Oft fehlt ihnen als Lappalien das Licht der Besonnenheit. Marginalien wie diese streben zur Sonne. Hoppla di hopp! Da sind sie. #zumTage</p>
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		<title>1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 08:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de) Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit. Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung. Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. ... <a title="1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15924" aria-describedby="caption-attachment-15924" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-15924" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg" alt="Wilhelm Busch: Architekten über Statiker" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15924" class="wp-caption-text">Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &amp;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)</p></blockquote>
<p>Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.</p>
<p>Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.</p>
<p>Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.</p>
<p><span id="more-15923"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oft haben derartige Vorkommnisse irreversiblen Charakter, weil etwas zerstört wird. Erst die Bausubstanz und dann das Vertrauen.</p>
<p>Manche rechnen sich allerdings mit Absicht aus, diesen Weg zu beschreiten.</p>
<p>Frag nichts, sonst bekommst du Antworten, die dir nicht gefallen.</p>
<p>Der Gewerbemieter hat zwei Punkte auf dem Kerbholz. Er hat erstens eine Wand rausgerissen und diese höchst provisorisch gegen statische Bedenken abgestützt, indem er sie mit einem Gerüstständer abgestützt hat. Das nennt man ein Provisorium.</p>
<p>Zweitens gab es eine Rohrverstopfung und warum es die gab, hat der Rohrreinigungsfritze berichtet. Es gab eine sagen wir etwas südländische, abenteuerliche Abflusskonstruktion, weil der Weg einer fachgerechten Sanitärinstallation doch etwas zu teuer erschien.</p>
<p>Gegen den Beginn einer Erosion des Vertrauens gab der Gewerbemieter auch, nett wie er nun mal ist, einen großartig gebrühten südlich anmutenden Cappucino aus eigener Herstellung aus, mit aufgeschäumter Milch.</p>
<p>Doch seit dem blieb all das unerledigt, was vor fünf Monaten dazu klipp und klar besprochen wurde.</p>
<p>Nun hat das ganze mit Südländern und so gar nichts zu tun, denn der Deutsche ist in diesen Fragen seinem südländischen Kollegen mit Migrantenhintergrund in keinster Weise unähnlich. Es ist sogar erschreckend, wie ähnlich die Menschencharakterzüge sich in diesem Punkt &#8222;inhaltlich überlagern&#8220;.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf hat gestern Morgen früh ein Bautrupp das Fenster rausgeprügelt und den Ausschnitt ziemlich vergrößert, um in der EG-Wohnung eine Balkontür nach draußen einzubauen. Gesagt, getan. Der Bauleiter, der die ganze Zeit im Auftrag des Eigentümers vor Ort war und bereits Bescheid wusste, ist bei Anruf der Hausverwaltung um 08:30 Uhr nicht ans Handy gegangen.</p>
<p>Jetzt haben zwei Menschen Emails erhalten und wurden aufgefordert, die Bauarbeiten einzustellen, eine Klage wegen Rückbau sei gerichtlich sofort von jedem der betroffenen, hier wohnenden Eigentümer rechtlich zulässig und so werde es auch geschehen. Um 9 Uhr morgens waren die Bauarbeiten allerdings dann auch schon fertig. Man kam ja wegen des Baulärms eben nicht ans Telefon.</p>
<p>Das wird kosten, Freunde. Auch Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 08:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[gnogongo.de]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gleim]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;) Von Richard Gleim, Düsseldorf (Gastbeitrag) Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im ... <a title="1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186813-positionen-vom-muessen/" aria-label="Mehr Informationen über 1556-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;müssen&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" alt="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich habe ein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel. (Rainald Grebe in &#8222;Böses CO2&#8220;, CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p></blockquote>
<p>Von <strong>Richard Gleim</strong>, Düsseldorf (Gastbeitrag)</p>
<p>Wir sind von Handlungsanweisungen umzingelt. Das ist mitunter aberwitzig. Nehmen wir als Beispiel den Garten. Das Thema trifft mitten in ein Gebiet, wo mangelnde Kenntnis besonders ausgeprägt ist. Dort haben Handlungsanweisungen auch im Befehlston besonders gute Chancen, ernst genommen und befolgt zu werden.</p>
<p>„Sie müssen wöchentlich den Rasen schneiden!“, tönt es aus allen Rohren. Das ist natürlich Humbug. Man muss gar nichts. Was passiert denn in der Wildnis? Die Wildnis kennt keine Rasenmäher. Allerdings gäbe es in der Gegend, in der ich das schreibe, auch keine Grasflächen sondern dichten Wald.</p>
<p><span id="more-14983"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5973" aria-describedby="caption-attachment-5973" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5973" alt="Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5973" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!</figcaption></figure>
<p>Ist man so bescheuert, in der Tradition alter Fürstenherrlichkeit auch einen Rasen pflegen zu wollen, sollte man es sich leisten, dem entsprechend Personal zu halten und zu bezahlen. Dann kann man despotengleich ein ‚Muss’ aussprechen. Man kann aber auch, will man nicht nur auf Bäume und Sträucher gucken eine Wiese gedeihen lassen oder sogar eine Blumenwiese. Die einfach wachsen zu lassen und zu sehen, was sich da ansiedelt, blüht und gedeiht, ohne dass man großartig eingreift, ist einfach spannend. Das erreicht ein auf einen grünen Anstrich reduzierter Rasen, die langweiligste und unterste Stufe der gärtnerischen Möglichkeiten, nie.</p>
<p>So eine Wiese macht es jeden Tag lohnend, raus in den Garten zu gehen und nicht nur Gräser und Blumen sondern auch schwirrende und laufende Insekten, Käfer, Vögel, Spitzmäuse, Raupen und Würmer und Schmetterlinge zu erleben. Da muss nicht gedüngt und nicht gegossen werden. Gerade an trockenen Stellen siedeln sich die buntesten Blumen an. Die einjährigen Pflanzen, solche, die sich jede Jahr neu aussähen, gedeihen gerade an trockenen Stellen, sind sie doch Steppenbewohner. Was dort an Leben in den Garten einzieht, ist der Betrachtung wert und unterhaltsam ist es auch.</p>
<figure id="attachment_14987" aria-describedby="caption-attachment-14987" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14987 " alt="Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg" width="576" height="572" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-300x297.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14987" class="wp-caption-text">Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p>Keiner von uns muss den Anweisungen der als Ratgeber getarnten kleinen Despoten im Fernsehen, im Radio, in Zeitungen, in Magazinen und in Büchern folgen. Dies umso weniger, als diese nicht selten der verlängerte Arm der Gerätehersteller und Chemiewichtel sind.</p>
<p>„Bäume und Sträucher muss man schneiden.“ Muss man nicht. Die Wildnis kennt keine Sägen und keine Scheren. Da gibt es Rehe, die Pflanzenspitzen fressen und schon mal die Rinde junger Bäume und Sträucher abschälen, Bären, die sich an der Rinde scheuern und diese auch schon mal abkratzen und verletzen, Biber, die Bäume fällen. Solches geschieht jedoch nicht, um die Pflanzen zu pflegen sondern gilt der Ernährung und dem Bau von Unterkünften. Und doch gedeiht die Wildnis prächtig. Wenn es heute zu übermäßigem Wildverbiss in den Wäldern kommt, hängt das u.a. damit zusammen, dass wir zu einer bestimmten Zeit meinten, die Wölfe, Luchse und Bären, viele Greifvögel usw. ausrotten zu müssen. Unsere Wälder sind eben keine Wildnis sondern Artefakte bis hin zu Fichtenplantagen zum Nutzen Weniger.</p>
<p>„Man muss die Obstbäume so oder so schneiden.“ Ja, wenn man eine Obstplantage bewirtschaftet und man einen hohen Quadratmeterertrag bestimmter Qualitäten erzielen will, dann empfiehlt es sich, diese Bäume oder Sträucher in gewisser Weise zu beschneiden. Man muss keine Obstbäume anpflanzen und wenn, dann muss man nicht das Spindelobst, jene Bäumchen, die nicht ohne Stütze stehen können, deren Leben so kurz ist, weil das Zusammenspiel von Unterlage und Edelreis gerade noch reicht, dass überhaupt etwas wächst aber vor allem dazu dient, das Bäumchen schnell zu vergreisen, so dass es schon im zweiten Jahr trägt. Solche Bäumchen muss man dann tatsächlich zurechtstutzen, weil ansonsten der Apfel an den schwachen aber etwas zu langen Ästchen, dieses abbrechen lässt.</p>
<p>Man muss den Rasen in bestimmten Abständen vertikutieren. Oh ja. Das muss man, will man so ein herrlich verschrobenes Wort von leichter Hand und wichtigtuerisch über die Zunge rollen lassen, in der Auffassung, damit seine tumben Nachbarn beeindrucken zu können. (oder zu müssen?)</p>
<p>Will man einen Golfplatz anlegen, dann ergeben sich in der Tat Notwendigkeiten der Rasenpflege, die, folgt man dem Willen, ein Muss darstellen. Ausschlaggebend ist jedoch der Wille und nicht das Müssen.</p>
<p>Der Gipfel der Vorschriften wird in Kleingärten erreicht. Es gibt sogar, wir befinden uns in Deutschland, ein Kleingartengesetz.</p>
<p>Bei den von den Medien vermittelten Anweisungen handelt sich aber fast ausnahmslos um Anweisungen, die einen nebulösen Willen, der nie erörtert wird, voraussetzen. Dort heißt es eben nicht, wenn Sie das und das wollen, empfiehlt es sich, das und das zu tun, dem dann eine Begründung folgt. Hier wird ein meist rigider Wille als Allgemeinplatz vorausgesetzt.</p>
<p>Man muss Rosen im Herbst stutzen und im Frühjahr bei beginnendem Austrieb auf 5 oder 7 Augen zurückschneiden. So ein Blödsinn. Warum soll meine Rose nicht tausend Jahre während einfach nur wachsen und einen prächtigen Busch oder sogar Baum bilden? Warum soll ich nicht heute eine Rose pflanzen, so ich will, und mir voller Spannung ansehen, was für ein struppiges oder großartiges Gebilde in 50 Jahren daraus geworden ist?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rainald Grebe &amp; die KdV - Böses CO2" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/mdABbcEtd1U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Böses CO2 &#8211; Rainald Grebe &amp; die Kapelle der Versöhnung (aus CD &#8222;Zurück zur Natur&#8220;)</p>
<p>Das seien nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie wir nahezu sekündlich belehrt werden und das auf eine geradezu ungeheuerliche, nämlich im Befehlston gehaltene Weise.<br />
Da ist es kein weiter Weg hin zu einer Anweisung, ich müsse die CDU, die SPD, Die FDP, die Grünen oder Violetten wählen. Ich kann z.B. die CDU wählen, wenn ich von mangelndem Datenschutz profitiere, wenn ich es richtig finde, dass meine Interessen oder mein Anwesen oder was auch immer von einer Armee im Inneren geschützt sein müssten. Solche Sachen. Wenn ich das meine, empfehlen sich Merkel, Schäuble, von der Leyen und Co.</p>
<p>Da ich das Alles aber nicht will und es mir in erster Linie darauf ankommt, dass ich atmen kann, ich möglichst viel Freiheit = Verantwortung genießen kann und meine Daten eben nicht Profiteuren in die Hände fallen und mir Demokratie etwas wert ist und die despotischen Tendenzen einer Frau Merkel verhasst sind, werde ich die Piraten wählen.</p>
<p>Andere haben da ganz andere Vorstellungen und wählen eben Parteien und Personen, von denen sie etwas ganz Anderes erwarten. Jedem sein Wille. Doch meist wählt der gepeinigte Bürger ein, so meint er, kleineres Übel. Viele sind halt mit sehr wenig zufrieden. Das ist auch eine Tugend, sagt man.</p>
<p>Die Welt dreht sich weiter und die Gravitation hält uns fest am Boden. Apropos Boden. Auf den sollten wir achten, meine ich mal als alter Gärtner. In terra radices.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7192">Gnogongo liegt weder am Kongo, noch Hutu in Tootsie&#8230;.</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Richard Gleim, Düsseldorf, ist ein feinsinniger Mann mit präziser Beobachtungsgabe und einem &#8222;fotografischen Gedächtnis&#8220;. Sein sehr lesenswertes Blog heißt &#8222;<a title="externer Link" href="http://gnogongo.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">gnogongo.de</span></a>&#8222;.)</span></p>
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		<title>1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183813-positionen-der-buhmann-im-blickwinkel-der-selbstkasteiung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 20:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim) Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit ... <a title="1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183813-positionen-der-buhmann-im-blickwinkel-der-selbstkasteiung/" aria-label="Mehr Informationen über 1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)</p></blockquote>
<p>Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hui_Buh" target="_blank">Schlossgespenst</a>, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kasteiung" target="_blank">Kasteiung</a>.</p>
<p>Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-&#8230; Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er &#8222;booman&#8220; vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">kategorischer Aperativ</a>, vorm Essen: <b>„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</b></p>
<p>Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, &#8222;ein schlechtes Gewissen&#8220; zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen &#8222;um Schonung zu bitten&#8220;, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA" target="_blank">mal die Klappe halten</a>&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 18:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin. Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht. Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die ... <a title="1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183212-positionen-das-wasser-sucht-sich-seinen-weg-und-frau-schmitt-redet-von-verschwoerung-psychowelt/" aria-label="Mehr Informationen über 1520-13 &#8211; Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12373" aria-describedby="caption-attachment-12373" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12373" alt="Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12373" class="wp-caption-text">Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil</figcaption></figure>
<p>Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin.</p>
<p>Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht.</p>
<p>Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die Versicherung erst kürzlich gewechselt worden. Kein guter Einstand. Was noch schlimmer ist: Eigentümer spielen nicht mit.</p>
<p><span id="more-14750"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<p>Als die italienische Eigentümerin im zweiten Obergeschoss &#8222;Wasser von oben&#8220; meldet, ist schnell klar, wie vorzugehen ist. Bitte die Eigentümerin eins drüber ansprechen. Hier noch schnell die Telefonnummer. Ja, sie hat sie schon eine Zeit nicht gesehen.</p>
<p>Wir wissen, Frau Schmitt (* Name geändert) ist immer längere Zeit abwesend. Die italienische Eigentümerin soll sie anrufen, bilateral klären: Warum kommt Wasser von Dir, Frau Schmitt?</p>
<p>Frau Schmitt ist nicht erreichbar. Auf ihrem Handy sagt ein Dienst, sie werde über den Anruf benachrichtigt. Sie rufe zurück. Sie ruft aber nicht zurück. Seit Wochen. Das Wasser läuft immer weiter. Unerträglich.</p>
<p>Inzwischen ruft Herr Groß (*) aus dem Dachgeschoss des Vorderhauses an. Er hat eine Verstopfung erlitten, genauer sein Abflusssystem. Das hat 200 Kröten gekostet, ob er da was wieder bekommt? Nein, das Abflusssystem seiner Wohnung ist Sondereigentum. Muss er selbst machen.</p>
<p>Drunter steht die Wohnung im vierten OG leer. Sie gehört Dr. Huchja (*), ein Strahlenarzt. Die Wohnung steht unrenoviert seit mehreren Jahren leer. Alle Versuche, ihn zum Hinterlassen eines Schlüssels zu bewegen, schlugen fehl. Berüchtigt ist die Erinnerung: &#8222;Nehmen Sie eine Kreditkarte, damit bekommen sie die Tür auf.&#8220; &#8211; Das ist keine Art. So macht man das nicht. Was ist, wenn dort plötzlich einer wohnt?</p>
<p>Da wohnt aber keiner. Also, ab durch die Tür und nachgeschaut. Ist das Wasser bei der Italienerin weiter unten am Ende aus dieser unbeaufsichtigten Wohnung? Antwort: Nein, ist es nicht. An der Decke der unrenovierten Wohnung ist eine kleine Feuchtstelle. Die ist aber von Herrn Groß aus dem Dachgeschoß. Darum sich kümmern, das muss Herr Huchja selbst, das ist sein Sondereigentum. Wohnung zu. Gut.</p>
<p>Frau Schmitt hat sich immer noch nicht gemeldet.</p>
<p>Beim Elektroshop im Erdgeschoss ist Frau Schmitt öfter. Sie ist Baujahr 1948 (*), raucht dort gern mal eine und bekommt auch einen Kaffee. Nachbarschaft.</p>
<p>Aus gut organisierten Nachrichtenkanälen drücken allerhand abwegige Geschichten über Frau Schmitt durch den Äther. Sie fühlt sich verfolgt auf facebook, heißt es, will die Staatsanwaltschaft und das Kriminalgericht informieren. Eine groß angelegte Verschwörung ist im Gange.</p>
<p>Informell flüstert sie was von, da gäbe es eine Undichtigkeit an ihrem Ablaufbogen vom Klo. Einen Handwerker will sie aber nicht holen, sagt sie. Sie hat zu Handwerkern kein Zutrauen. Die betrügen sie alle.</p>
<p>Das alles wird langsam deutlicher und verdichtet sich zu vielem.</p>
<p>Denn vorher hat die Hausverwaltung nach einer Weile des vertrauensvollen Zuwartens entschieden: Wir haben die Faxen dicke. Frau Schmitt ruft nicht zurück, weder auf Rückrufbenachrichtigungen ihres Handys, noch auf SMS-Nachrichten der Hausverwaltung reagiert sie. Die große Blase platzt am Morgen. Die Hausverwaltung holt die Polizei heran, per Funkwageneinsatz. Ein Schlüsseldienst wird bestellt, der Hausmeister assistiert. Die Polizei sagt, der Briefkasten sei im Grunde geleert. Der Elektroladen im Erdgeschoss sagt nun erstmals, ja, Frau Schmitt, die sei gestern da gewesen. Sie ist also nicht auf Mallorca. Auch nicht in Reinickendorf, wo sie noch eine andere Bleibe habe. Die Polizei hat noch eine Festnetznummer von ihr, da gibt es ein Freizeichen, aber da geht niemand ran.</p>
<p>Frau Schmitt aber ist im Elektroladen gewesen.</p>
<p>Die Polizei sagt, bei dieser Nachrichtenlage werde sie nicht beim Richter anrufen und eine Ermächtigung zum Öffnen der Wohnung herbeiführen. Weil Wasser rinnt, aber niemand reagiert auf Bitten zurückzurufen. Wasser ist geduldig.</p>
<p>Inzwischen steht fest: Niemand liegt tot in der Wohnung. Niemand befindet sich im Ausland, unabkömmlich. Irgendeine ganz verrückte Sache ist im Gange.</p>
<p>Und der Eigentümer vom Elektroladen schreibt eine Mitteilung an die Hausverwaltung: Schon seit Wochen sei die Wasserproblematik bekannt und geschehen sei nichts. Das rieche nach schwerwiegenden Pflichtversäumnissen, wer denn dafür hafte?</p>
<p>Heute bleibt offen, wie es in dieser Sache weiter geht. Nur das der Hausverwalter wie zum Spaß vom Verhaften der Eigentümerin Schmitt gesprochen hat und den Elektroladenbesitzer bittet, dieses selbst durchzuführen und nicht mehr von der Seite von Frau Schmitt zu weichen, bis das defekte Ablaufknie inspiziert worden ist. Natürlich kann auch geklagt werden. Aber die Sachlage ist ziemlich eindeutig: Die Eigentümerin wird für diese &#8222;Nummer&#8220; noch nachhaften, doch wer hätte dies gewollt?</p>
<p>Niemand wird das am Ende richtig einordnen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 08:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto di Grioia]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt &#8222;der Sohn&#8220; wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr&#8230;. &#8211; Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. ... <a title="1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182713-positionen-wenn-der-elektriker-einen-kurzen-hat-eigenmacht/" aria-label="Mehr Informationen über 1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13436" aria-describedby="caption-attachment-13436" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13436" alt="Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13436" class="wp-caption-text">Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt &#8222;der Sohn&#8220; wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr&#8230;. &#8211; Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. Er ist &#8222;das Gute an sich&#8220;, das wird schnell deutlich. Es geht um unerlaubte #Eigenmacht.</p></blockquote>
<p>Über diesen Anruf muss man nochmal reflektieren. Ist das Gute das Schlechte? Der Ton macht die Musik. Irgendein Irrer ruft an und sagt, er ist Elektriker und war in Berlin-Kreuzberg. Hat was repariert. Und dann noch das hier:</p>
<p>&#8222;Ich habe im Auftrag von (Name eines Gewerbetreibenden dort) in der Soundsostr. 72 (* geändert) Elektroarbeiten verrichtet. Bei der Gelegenheit hat mich ein anderer Mieter des Hauses angesprochen und auf einen Fehler der Sprechanlage hingewiesen.</p>
<p>Ich habe den Fehler gefunden und ihn beseitigt. Ich möchte nun dafür eine kleine Rechnung stellen.&#8220;</p>
<p>Dazu erwidere ich: &#8222;Nein. Da müssen Sie sich an den Auftraggeber wenden.&#8220;</p>
<p><span id="more-14698"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5264" aria-describedby="caption-attachment-5264" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5264" alt="Emailregeln 04.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5264" class="wp-caption-text">Emailregeln 04.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p>Stimmt es eigentlich, dass nur Elektriker werden kann, wer einen Kurzen in der Hose&#8230;.? #Berufswitz, schon älter</p></blockquote>
<p>Er erwidert nun, relativ aufgebracht:<br />
&#8222;Dann werde ich wieder dorthin fahren und den Fehler wieder einbauen.&#8220;</p>
<p>Darauf ich:<br />
&#8222;Das werden Sie schön unterlassen. Sie haben an der Anlage der Gemeinschaft nichts zu suchen. Dies entscheidet allein die Hausverwaltung.&#8220;</p>
<p>Sein Nachteil: Die Rufnummer wurde übertragen. Die Internetrecherche ergibt nun, um wen es sich handelt, was er beruflich macht und dass er bei Rammstein im Konzert war, mit Sohnematz. Auch dass er gern Rastalocken-Perücken trägt und südamerikanische Sympathien hegt. Niemand hat was zu verbergen? Stimmt. Danke, danke, danke. Wir wissen: Es gibt ihn und sollte erneut an der Anlage gearbeitet werden, gibt es Schadenersatzansprüche. Halleluja. Grässlich.</p>
<p>Der eine ist Elektriker, und er arbeitet ohne Auftrag auf fremden Terrain, möchte das auch noch bezahlt haben. Der andere fasst seine Arbeit teils auch auf als &#8222;Elektrischer Reporter&#8220; (in Anlehnung an die gleichnamige Sendung mit Mario Sixtus, ZDF).  Er berichtet darüber. Und um gleich nochmal Tacheles zu reden:</p>
<p>Aufträge an gemeinschaftlichen Anlagen einer Wohnungseigentümergemeinschaft sind diffizile Lernbrötchen, deren Berechtigung sich stets tief in den Fängen der Verwalterin zu verankern hat, bevor es zu einem Auftrag kommt. Gerade die Frage: &#8222;Wer muss überhaupt bei einer Störung der Klingelanlage Aufträge auslösen, zu wessen Kostenlast&#8220;, ist so diffizil, als dass es nachgerade eine Riesenschweinerei wäre, einen Dritten, hier die WEG-Verwalterin, mit den Kosten und der zutreffenden Beitreibung von derlei Maßnahmen zu geißeln. Wohnungseigentümer werden sich daher stets zuerst an den Verwalter wenden und das ist auch gut so. Erst wenn klar gezogen ist, dass es sich zweifelsfrei um eine &#8222;gemeinschaftsbezogene Arbeit&#8220; handelt, wird die Verwalterin zur Kostenlast des gemeinschaftlichen Vermögens Aufträge auslösen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.facebook.com/video/embed?video_id=517343238337142" height="300" width="400" frameborder="0"></iframe><br />
Wigald Boning &amp; Roberto di Gioia zelebrieren &#8222;Flipper&#8220; (Filmmusik aus einer berühmten Fernsehserie) &#8211; Musik ist ihr Hobby!</p>
<blockquote><p>Wigald Boning und Roberto di Gioia bereiten gerade ihre intensive Welttournee vor. Musik ist Hobby, Tiefsinn ihre Berufung.</p></blockquote>
<p>Und -das geht gar nicht- hierüber darf sich auch ein nicht einmal zuvor beauftragter Handwerker hinweg setzen. Der dann auch noch pampig wird. Der hat tatsächlich einen Kurzen. Aber im Kopf. Zu kurz gedacht, Freund. Richtig darüber nachzudenken hat in erster Linie die Verwalterin. Denn die hält das Geld der WEG zusammen!</p>
<p>Auch das ist eine ehrvolle Aufgabe. Denn die WEG hat Geld, weil sie es nur ausgibt, wenn es dazu ein notwendiges Ermessen gab. Wir Fachidioten nennen das &#8222;ordnungsgemäße Verwaltung&#8220;. Mit den anderen Idioten zusammen: Den Juristen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 09:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdschämen]]></category>
		<category><![CDATA[Strangsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben ... <a title="1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/" aria-label="Mehr Informationen über 1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.</p></blockquote>
<p>Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als &#8222;Da liegen die Nerven der Betroffenen blank&#8220; versuchen kann <del>ab zu tun</del> zu begreifen.</p>
<p><span id="more-14574"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3323" alt="roter.Skorpion" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg" width="300" height="327" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion-275x300.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote><p>Menschen ziehen zur Erreichung ihrer eigenen Ziele Register. Diejenigen, die sich als durchsetzungsstark verinnerlicht haben, ziehen gern sämtliche Register, um am Ende zu siegen. Eine zutiefst archaische, maskuline Verhaltensweise. Es wird gezetert, manipuliert und &#8230;.dem Anderen vorgeworfen, dieses selbst zu tun. Indessen ist ein derartiger Ausnahmezustand auch ein Moment des tiefen Erfahrens: Dass einem so einer künftig nicht mehr näher zu kommen berechtigt sein wird und dass Distanz zu persönlichen Naturellen wie diesen sogar überlebensnotwendig ist, versteht sich von selbst.</p></blockquote>
<p>Wie die Betroffenen mit dem Verwalter umgehen, der nichts unversucht lässt, zu einem unbürokratisch geraden, ja kurzfristigen Ende des Missstandes zu gelangen, zeigt uns indessen die ganze Palette menschlicher Erscheinungsformen.</p>
<p>Ist ein Verwalter ein &#8222;freundlicher Dienstleister&#8220;? Oder ist er ein Lakai? Heute ist der Begriff &#8222;Lakai&#8220; eine abwertende Bezeichnung für eine übertrieben unterwürfige Person, insbesondere für einen unterwürfigen Untergebenen. Das setzt allerdings voraus, dass dem Lakai eine besonders &#8222;übergebene Person&#8220; übergeordnet ist, bildhaft gesprochen. Die im Vergleich höher angesiedelte Person ist übergeben. Oder sie übergibt sich. Dem Lakaien gegenüber. Nur so können wir zutreffend einordnen, was &#8222;der Übergebene&#8220; (Gegenteil vom Untergebenen) sich vorstellt als richtigen Umgang mit dem weisungsgebundenen Befehlsempfänger, <del>dem Lakaien</del> dem Verwalter. Es handelt dieser Gedanke nicht vom Team, vom berechtigten Miteinander auf selber Augenhöhe.</p>
<blockquote><p>Dem modern denkenden Menschen sind solche Patriarchatsstrukturen als &#8222;überkommene&#8220;, gewesene, frühere Strukturen fremd. Er kann Autorität ausstrahlen aus Festigkeit, Kompetenz und dem Wissen um die Richtigkeit wesentlicher menschlicher Zusammenwirkungsgrundlagen, die auf anderem Gedankengut basieren als Anschiss, Niedermachen und totalem Kasernenhofton. Freundlich wird die Welt&#8230;.regiert, sagte der Whistleblower und pfiff sich eins, auf dem Weg von Moskau nach Ecuador. Wenn ihn da nur keiner abfängt irgendwo in den internationalen Lufträumen der Welt. Abwarten.</p></blockquote>
<p>Im Kontakt bleibt nichts aus von dem, was man menschlich &#8222;darstellen&#8220; kann: Wut, Aggression, Verunglimpfung, Unterstellung unredlichen Verhaltens. Die Kunst des richtigen Verwaltens als gezieltes immer wieder &#8222;herunterkochen&#8220; solcher &#8222;Ablenkmanöver&#8220;. Sich verwalterisch selbst eigene Schneisen ins struppige Dickicht emotionaler Anwürfe, Beschuldigungen schlagen, lautet immer wieder aufs Neue die Hauptaufgabe.</p>
<blockquote><p>Rot ist die Farbe der Wut, rot ist auch die Farbe der Liebe: &#8222;In mir drin ist alles rot, und Du bist ein Idiot&#8220;, singt die Band Silly auf dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 2010. Sehr gekonnt. Die Texte der Band Silly besitzen Ausnahmequalität. Dafür ist der Texter Werner Karma verantwortlich. Er ist ein Ausnahmetexter! Er stülpt Texten &#8222;gutes Karma&#8220; über.</p></blockquote>
<p>Beim roten Faden dessen zu bleiben, was es ist: Es ist ein Problem seit fünf Jahren und nun soll es unter neuer Verwaltung binnen sechs Monaten komplett gelöst sein. Das allein wäre gute Verwaltung. Weil es das wesentliche Ergebnis verfolgt, allen menschlichen Abgründen zum Trotz. #Fremdschämen</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1483-13 &#8211; Positionen: Vom sachdienlichen Schreiben und dem Schwarzer-Peter-Spiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 14:05:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir lesen uns. (Redewendung in sozialen Netzwerken) Machen wir nicht alle viel zu viel Lärm um nichts? Es gibt Menschen, die tun anderes als alle. So wie Bernhard H. aus Wilmersdorf. &#8211; Er aber schreibt nur sachdienliche Briefe. Mit allen Angaben zur Sache, sich einfühlend in den Kern einer Angelegenheit und mit Vorschlägen, wie zu ... <a title="1483-13 &#8211; Positionen: Vom sachdienlichen Schreiben und dem Schwarzer-Peter-Spiel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/179513-positionen-vom-sachdienlichen-schreiben-und-dem-schwarzer-peter-spiel/" aria-label="Mehr Informationen über 1483-13 &#8211; Positionen: Vom sachdienlichen Schreiben und dem Schwarzer-Peter-Spiel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12093" aria-describedby="caption-attachment-12093" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-121.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12093" alt="Lars oder &quot;Ein Liebesbrief mit Folgen&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-121-1024x724.jpg" width="640" height="452" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-121-1024x724.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-121-300x212.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-121.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12093" class="wp-caption-text">Lars oder &#8222;Ein Liebesbrief mit Folgen&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir lesen uns. (Redewendung in sozialen Netzwerken)</p></blockquote>
<p>Machen wir nicht alle viel zu viel Lärm um nichts? Es gibt Menschen, die tun anderes als alle. So wie Bernhard H. aus Wilmersdorf. &#8211; Er aber schreibt nur sachdienliche Briefe. Mit allen Angaben zur Sache, sich einfühlend in den Kern einer Angelegenheit und mit Vorschlägen, wie zu verfahren seiner (bescheidenen) Meinung nach gut wäre. Seine Briefe tragen keine Emailadresse. Auch eine Telefonnummer für Rückfragen ist nicht angegeben. Es gibt auch keine Rückfragen. Seine Briefe sind stets tadellos &#8222;auf seinen Leser&#8220; gemünzt, der diese &#8222;heimlich, still und leise&#8220; zur Kenntnis nehmen soll. Und solche Briefe fallen auf. Angenehm. Es ist &#8222;alles klar&#8220;.</p>
<p>Anders als der Mainstream eintreffender Dokumente, die laut, schrill, fordernd, kritisch und immer aus einer Beschwerdeposition abgesetzt werden. Nein, es ist angenehm, die Briefe von Berhard H. zu lesen. Sie bewirken etwas. Ein Vorbild: Briefe schreiben, die die Welt braucht, weil sie Dokumente der gefühlten Übereinstimmung in lohnenswerten Zielen sind. Ja, geringfügig muss die Welt noch verbessert werden. Aber wozu bitte mit einem Höllenradau? Vor lauter Lob zunächst den zweiten Aspekt vergessen: Also Leute, die einem was schreiben, um einen zu irgendwas anzutreiben, das so nie abgesprochen war. Also den Schwarzen Peter zu verschieben. Das gibt es auch. Doch hätt ich´s jetzt beinahe hier vergessen.</p>
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		<title>1461-13 &#8211; Positionen: Ausgebuht, geschlagen, weggemobbt &#8211; Meinungsvielfalt, Maulwurftaktiken, Rezensionen + Narzissmus en gros im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 12:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Briefe aus dem Untergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute weiß er sich zu wehren. Er nimmt zu Einsätzen, bei denen es Ärger geben könnte, vorsichtshalber Pfefferspray und sein Handy mit auf das Feld. Kürzlich hat er sich eine kleine Kamera gekauft, die steckt er sich an die Brusttasche seines Trikots, um Beweisfotos machen zu können, falls er angegriffen wird. (aus: Freiwild, über Aggressionen ... <a title="1461-13 &#8211; Positionen: Ausgebuht, geschlagen, weggemobbt &#8211; Meinungsvielfalt, Maulwurftaktiken, Rezensionen + Narzissmus en gros im Internet" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/177313-positionen-ausgebuht-geschlagen-weggemobbt-meinungsvielfalt-maulwurftaktiken-rezensionen-narzissmus-en-gros-im-internet/" aria-label="Mehr Informationen über 1461-13 &#8211; Positionen: Ausgebuht, geschlagen, weggemobbt &#8211; Meinungsvielfalt, Maulwurftaktiken, Rezensionen + Narzissmus en gros im Internet">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3296" aria-describedby="caption-attachment-3296" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3296" alt="Briefe aus dem Untergrund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg" width="440" height="330" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg 440w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption id="caption-attachment-3296" class="wp-caption-text">Briefe aus dem Untergrund</figcaption></figure>
<blockquote><p>Heute weiß er sich zu wehren. Er nimmt zu Einsätzen, bei denen es Ärger geben könnte, vorsichtshalber Pfefferspray und sein Handy mit auf das Feld. Kürzlich hat er sich eine kleine Kamera gekauft, die steckt er sich an die Brusttasche seines Trikots, um Beweisfotos machen zu können, falls er angegriffen wird. (aus: Freiwild, über Aggressionen gegen Fußballschiedsrichter, <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-90049006.html" target="_blank">Artikellink hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wie der SPIEGEL in seiner Ausgabe 50/2012 berichtet, werden Schiedsrichter in Fußball-Amateur- und Jugendligen &#8222;bedroht, bespuckt und zusammengeschlagen&#8220;. Eine gute Idee, auch Internetblogger, Bewertungsportal-Kritiker und Freiwild-Journalisten ähnlich zu geißeln? Weil sie missliebige Dinge sagen, die sonst niemand sagt. Eine Beschreibung der Theorie, im Internet sei zu wenig Platz für alle Meinungen.</strong></p>
<p>Wer sich regelmäßig mit Selbstgeschriebenem an die Öffentlichkeit wendet, besitzt &#8222;Sendungsbewusstsein&#8220;. Das gefällt nicht jedem. Diejenigen, deren Machenschaften zur Sprache kommen, fühlen sich schnell auf den Schlips getreten. Sie fühlen sich &#8222;in die Öffentlichkeit&#8220; gezerrt. Die Öffentlichkeit sind wir: Internetnutzer haben heute überall Smartphones dabei. Man ist in der Lage, Geschäfte, Lokale, Orte -locations- aufzusuchen und zuvor deren Ranking zu prüfen. Was sagen Andere darüber? ist ein &#8222;geflügeltes Wort&#8220;. Diese Art Wort-Geflügel ist aber auch &#8222;das gerupfte Huhn&#8220;, der verrissene Lebensmitteldiscounter, die Restaurantkette mit Pferdefleischanteil oder der Schlüsseldienst an der Berliner Hauptstr. in Beautymountain, Schöneberg. Der Konsument war schon virtuell da und hat gelesen, wie es dort ist: &#8222;Over the hills and far away&#8230;&#8220;</p>
<p><span id="more-14302"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14042" aria-describedby="caption-attachment-14042" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2901.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14042" alt="Klara Fall: Sprich zur Sache selbst" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2901-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2901-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2901-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2901.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14042" class="wp-caption-text">Klara Fall: Täglich ein Stück Klara!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;<i id="yui_3_7_2_1_1369041860807_1578">Jeder von uns ist mehrere, ist viele, ist ein Übermaß an Selbsten. Deshalb ist, wer die Umgebung verachtet, nicht derselbe, der sich an ihr erfreut oder unter ihr leidet. In der weitläufigen Kolonie unseres Seins gibt es Leute von mancherlei Art, die auf unterschiedliche Weise denken und fühlen</i>.&#8220; (Fernando Pessoa, Schriftsteller)</p></blockquote>
<p>Die ARD hat gestern Abend einen Krimi namens &#8222;Der rote Wolf&#8220; zelebriert, dem es an Spannung, Verve und Sendungsbewusstsein nicht fehlte. Allerdings, beim nachträglichen Aufgugeln (!!) am Sonntagvormittag sticht in der ARD-Mediathek folgender Satz ins Auge:</p>
<blockquote><p>Diese Sendung ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet. Der Clip ist deshalb nur von 20 bis 6 Uhr verfügbar. (ARD-Zeitzensur, abgefragt am 12.05.13 um 11:17 Uhr) <a title="externer Link" href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/ein-fall-fuer-annika-bengtzon/der-rote-wolf?documentId=14551330" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>So macht uns die ARD Glauben, man könne Kinder und Jugendliche von diesem Teil der Wirklichkeit abhalten, wenn man den Abruf von Inhalten auf die Zeit nach 20 Uhr einschränkt. Welcher 11-jährige geht heute um 20 Uhr pünktlich ins Bett? In dem Film geht es wie folgt zu, abgekürzt beschrieben:</p>
<blockquote><p>Nach dem gewaltsamen Tod eines Kollegen setzt Annika Bengtzon dessen Recherchen fort. Dabei kommt sie auf die Spur einer linksextremistischen Gruppe, die vor Jahrzehnten einen Anschlag auf eine Militärbasis verübte. Dabei verfolgt sie die Spuren von erst drei, dann überraschend vier Morden, die Verstrickung einer Ministerin und die Auflösung des Ganzen, indem sich der Überzeugungstäter durch einen einfahrenden Zug wegrammen lässt in den Freitod, hinüber ins Jenseits, von dem aus sich auf die eigene Lebenschronik nur noch mit Freude schauen lässt.</p></blockquote>
<p>Wenige können wirklich Internet machen. Weit mehr nutzen es passiv. Internetnutzer konsumieren das Internet überwiegend in der Art einer großen, reich bebilderten Boulevardzeitung. Nach der &#8222;yellow press&#8220; aus Printtagen erhalten weltweit diejenigen Websites die erstaunlichsten Zugriffszahlen, in denen es &#8222;um nichts&#8220; anderes geht als Gossip, Klatsch &amp; Tratsch und &#8222;oberflächlichen Scheiß&#8220;. Daneben gibt es, ähnlich wie in der Musikbranche inzwischen das &#8222;Sparteninternet&#8220;, das auf &#8222;ausbalancierte Schichtungen der Bevölkerung&#8220; zielt und &#8222;Nutznießer mit special interests generiert&#8220;. Nutzer, die Mehrwerte aus dem Internet zu ziehen trachten, sind potenzielle Zielgruppen. Sie stecken in sozialen Netzwerken fest, es gibt Apps zum Einchecken, Entdecken und Verorten, wir wollen uns verorten beim Kaufhaus Horten. Mit unseren Daten fangen die kostenlos überall in Breitbandwerbung genommenen Internetgiganten Werbekunden ein, denen sie praktisch nichts Wertvolles verkaufen, sondern eingebildete Hypes der Relevanz, Zielgruppensicherheit und Marktfortüne.</p>
<p>Wir aber sind Individuen und hinterlassen unsere Spuren im Internet, auf Plattformen, die sich oberflächlich betrachtet dafür hergeben: Für Meinungsvielfalt, echte Demokratie und &#8222;Jeder darf mal mitreden&#8220;. So wie im Reality TV der Privaten: Es kommt unheimlich viel &#8222;bullshit&#8220; dabei raus. Wir erzählen der Welt, wie es da war. Ganz gleich, ob wir Legastheniker sind, keinen vernünftigen Satz bzw. Sinn aneinanderreihen können, wir reihern unsere Bewertungen für die Nachwelt via Smartphone auf die Bedürfnisplattform &#8222;Erlebnisinternet&#8220;.</p>
<figure id="attachment_14304" aria-describedby="caption-attachment-14304" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4232.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14304" alt="Ich esse nichts, was Augen hat! - Paul McCartney" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4232-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4232-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4232-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4232.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14304" class="wp-caption-text">Ich esse nichts, was Augen hat! &#8211; Paul McCartney</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich esse nichts, was Augen hat! &#8211; Paul McCartney &#8211; Aber die Augen und der Kopf essen stets mit. Der Gastro- und Shopping-Rezensent schaltet das Hirn nie ab, wenn er auszieht, in der quietschebunten Erlebniswelt unerhörten Konsums zu hinterfragen, was persönlich, subjektiv befremdlich allem Positiven entgegensteht. Es ist ein eigener Standpunkt, allerdings und nur ein erlaubter Standpunkt unter vielen. Erst alle zusammen und &#8222;das eigene, wirkliche Erleben&#8220; bestätigen bzw. verändern gar den Erfolg oder den Misserfolg eines Marktteilnehmers. Zutreffende Kritik, &#8222;auf den Punkt&#8220; gebracht, muss ernst genommen werden. Sie ist eine Facette Pluralität, die man benötigt. &#8211; Nicht umsonst ruft dich ein Meinungsforscher an, sobald FIAT dein Auto repariert hat. &#8211; Ja, man ist zufrieden, so lange einen keiner auch noch anruft, um Weltenlärm zu verursachen.</p></blockquote>
<p>Einige dieser Erlebnisberichte und eine Vielzahl von Erfahrungen und subjektiv verfassten Schilderungen habe ich schon als &#8222;Duftspuren&#8220; hinterlassen. Man kann sie nachgugeln, ich mache aus ihnen &#8222;kein Geheimnis&#8220;, verstecke mich nicht hinter irgendeinem Nickname und bilde nicht einfach einen abfotografierten Stinkefinger oder eine räudige Katze als Profilbild ab. Nein, ich möchte &#8222;Farbe bekennen&#8220;, wie es gute Menschen tun, die zu dem stehen, was sie zu sagen haben. Authentizität. Nur so sind für mich Bewertungen glaubwürdig. Und Kommentare von Lesern meiner Bewertungen auch.</p>
<p>Das ist nicht immer leicht. Wir treffen auf eine schwer einzuschätzende Leserstruktur, die es stets leichter hat, als wir selbst, die Schreibenden. Denn wir präsentieren uns, lassen tiefe Einblicke in unsere Gedankenwelt zu und werden trotz aller Ehrlichkeit und Offenheit dafür angespuckt, angezählt und angegriffen. Dabei ist unschwer zu erkennen, von wem solche Angriffe ausgehen, Zitat:</p>
<blockquote><p>Am 24. März urteilt der Benutzer cynopz über meine Beschreibung von Zuständen beim Schlüsseldienst Knorr in Berlin-Friedenau, wörtlich zitiert: &#8222;Kurz zu diesem Text : Der Verfasser ist ein Vollpfosten, der seine Wünsche und seine Unkenntnis mixt und dann erbricht.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Wort &#8222;Vollpfosten&#8220; ist intellektuell nicht gesichert definiert. Jörg Kachelmann bezeichnet so gerne den Journalismus dieses Genres, der Dinge schreibt und berichtet, die die Sache selbst nicht wert sind. Man braucht nicht sonderlich viel Hirn, um zu verstehen, von wem exakt dieser Kommentar (hier oben) ist. Es ist einer derjenigen Protagonisten, deren Handeln und Wirken genau an diesem &#8222;fotografisch präzise beschriebenen&#8220; Platz beschrieben ist. Die Bewertung hat zutreffend gesessen, es wurde genau das beschrieben, was diesen Platz und eine negative Erfahrung dort ausmacht. So tief, so unangreifbar, so zulässig und nun? &#8222;Wenn du sowas über mich schreibst, dann spiele ich nicht mehr dir, rabähhhh&#8230;..&#8220;</p>
<figure style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Troll! Bitte nicht füttern. (Quelle: Deutsche Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/DoNotFeedTroll.svg" width="150" height="150" /><figcaption class="wp-caption-text">Troll! Bitte nicht füttern. (Quelle: Deutsche Wikipedia)</figcaption></figure>
<p>Schon früher sah ich Anlass, deutlich Stellung zu nehmen dazu, wie ich meine Rezensionen zu beachten bitte und was sie vor allem nicht sind: Bezahlte Auftragsarbeit, um irgendjemand zu huldigen, der in Wirklichkeit ein &#8222;ganz Schlächter&#8220; ist. Der Artikel <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/15610/" target="_blank">ist hier</a>. Wir Autoren erhalten Leserbriefe, verdeckte Echos, Kommentare von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29" target="_blank">Internettrollen</a> und Herabwürdigungen möglichst umfassender Art. Unmöglich, einen Troll nicht zu füttern. Sein newsfeed ist all das, was Menschen mit Mühe, Engagement und in fleißiger Arbeit an &#8222;Content&#8220; errichten. Da &#8222;scheißt er drauf&#8220;, um bildlich zu bleiben. Dabei ist stets das Vernichtende in kurz, aggressiv formulierten Rundumschlägen der &#8222;Kern einer Unsache&#8220;, der vollkommenen Unsachlichkeit. So wie beispielsweise dieser Kommentar einer vermutlich weiblichen, guten Freundin des hier Erstgenannten auf qype, unter einer wohlmeinenden, gut abgewogenen Restaurantkritik hier:</p>
<figure id="attachment_14307" aria-describedby="caption-attachment-14307" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Cyber.Mobbing.auf_.qype_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14307" alt="Trollartiger Kommentar auf qype #Cyber Mobbing" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Cyber.Mobbing.auf_.qype_-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Cyber.Mobbing.auf_.qype_-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Cyber.Mobbing.auf_.qype_-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Cyber.Mobbing.auf_.qype_.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14307" class="wp-caption-text">Trollartiger Kommentar auf qype #Cyber Mobbing</figcaption></figure>
<blockquote><p>Entdeckt, entlarvt und gut beschrieben: Frieda0012 sagt: &#8222;Narzissmus, wie er leibt und lebt. Hätte dieser arme Tropf Thai Wissen, wäre das Erste, bescheiden über sich selbst und seinen eigenen Eindruck zu berichten. Hier ist ein Mensch aus einer kleinen Welt, der arrogant urteilt und übrigens in seinen &#8222;Wertungen&#8220; meist negativ urteilt. Selbsttherapien sind auch anders möglich. (Kommentar gelöscht, <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/556555-DOKMAI-Thai-Restaurant-Berlin-Steglitz?p_listing=53157141" target="_blank">Ursprungsbeitrag hier</a>)</p></blockquote>
<p>Trollartige Kommentare auf Rezensionen, die so umfassend und in &#8222;Vernichtungsabsicht&#8220; daherkommen, sind seltene Ausnahmen. Die Trollin &#8222;Frieda&#8220; aber besitzt eine klare Auftragsstruktur: Sie nimmt Wächteraufgaben für die &#8222;manipulierte Öffentlichkeit&#8220; wahr und definiert sich als ihr Anwalt. Sie macht die Blinden sehend. Sie gibt sich den Touch gekonnten Durchblicks und hat ein klar definiertes Ziel: Der Rezensent möge bitte sofort gänzlich schweigen, aufhören Rezensionen wie diesen Rohrkrepierer zu verfassen, denen es an jeder inhaltlichen Berechtigung fehle. Ruhe. Halt ein, du törichter Narr, du Narzisst. Hör auf, mein Internet vollzuschreiben.</p>
<p>Ähnlich wie dieser offensichtliche Frontalangriff gegen den Autor ist auch dem ersten, obigen Kommentar ein Hassaspekt zu entnehmen. Indem Kommentatoren versuchen, über das freie Wort Macht auszuüben, weil sie glauben, das Internet werde zu vollgeschrieben mit gefährlichem Gedankengut. Ihnen passt die Sichtweise Anderer-aus welchen Gründen auch immer- nicht in den Kram.</p>
<p>Noch unverständlicher, vollkommen realitätsfern, war der Percussionist einer Berliner Musikgruppe. Es gab (und gibt) eine Reihe der &#8222;Band-Soziologie&#8220; auf <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">dieser Website</a>, in der ein Musiker über seinen Bandalltag Berichte verfasst, eine Art soziologische Realitätsbeschreibung, aus seiner eigenen, subjektiven Sicht. Es gibt Soziologien der Arbeit, der Beziehungen, der Vereinsmeierei und letztlich auch von Bandzusammenarbeit. Weil immer einer zu spät kommt oder immer einer nicht geübt hat, was zu üben er versprochen hat.  Dieser druckte sich die Band-Soziologien aus dem Internet aus, führte sie aggressiv zum Streit ins Feld, ja, er habe sie extra mitgebracht, um allen zu zeigen, so&#8230;. Ja, und? -Die Gedanken eines Anderen nicht ertragen zu können lässt vermuten, ein ganz anderes Problem wird an der Band abgearbeitet.</p>
<figure id="attachment_14305" aria-describedby="caption-attachment-14305" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4241.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14305" alt="Ruhig gestellter Kritiker!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4241-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4241-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4241-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4241.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14305" class="wp-caption-text">Ruhig gestellter Kritiker!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Er hatte sich tücksch eingeschlichen in der Art eines Maulwurfs. Und gesagt, was noch niemand sich getraut hatte zu sagen: Dass die Pizza nicht richtig durch war und der Käse in Wirklichkeit Käse-Ersatz. Harsche Worte. Nun ruht er in Frieden! Er ist ein ruhig gestellter Kritiker! #Resümees</p></blockquote>
<p>Das Ende vom Lied. Der Autor der &#8222;Band-Soziologien&#8220; verließ die Band. Fünf Wochen später brannte sein Auto nachts lichterloh. Vom Tathergang gibt es ein Video, das zeigt, wie der Täter professionell mit Brandbeschleunigern hantiert. Wochen später lag eine übelriechende, bereits verweste, tote Katze vor der Eingangstür des Autors.</p>
<p>So weit geht Hass gegen freie Meinungsäußerung. Allerdings ist das Schicksal der regimekritischen Journalistin <a title="externer Link" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Stepanowna_Politkowskaja" target="_blank">Anna Politkowskaja</a> in der samtdeutschen Öffentlichkeit noch nicht Realität, die virtuellen Täter verstecken sich in der Nacht im Netz, hinter Pseudonymen, deren Ursprung man meint, verschleiern zu können. Oder schleichen sich in der Nacht an und hinterlassen Wut an toten Gegenständen. Im Krimi &#8222;Der rote Wolf&#8220; allerdings sterben Menschen aus Gründen einer Sache, die in Dienst gestellt ist.</p>
<p>Am Ende lässt sich zusammenfassen: Von wirklicher Freiheit ist auch die bundesdeutsche Gesellschaft in Zeiten des weltweiten Internets noch weit entfernt. Und der Brandstifter bleibt, was er ist: Der Biedermann bleibt ein Brandstifter. Bzw. umgekehrt.</p>
<p>Feige, wie der Kommentator vom &#8222;sich erbrechenden Autor&#8220; und feige wie die analysierende Freudianerin, die den Narzisst bekämpft. Den Narziss im Autor einer Restaurantkritik? Sie alle bekämpfen in Wirklichkeit nicht den Autor, sondern sich selbst und das gesprochene, freie Wort, dessen Relevanz auszuhalten, sie nicht ertragen. Vor solchen unfreien Menschen muss man sich tatsächlich gehörig in Acht nehmen. Sie gefährden den Restfrieden.</p>
<p>Guten Hunger.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:21:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS: Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!) Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ... <a title="1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/" aria-label="Mehr Informationen über 1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5719" aria-describedby="caption-attachment-5719" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5719" alt="Messerscharfer Verstand - Beim Bloggen nicht hinderlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5719" class="wp-caption-text">Messerscharfer Verstand &#8211; Beim Bloggen nicht hinderlich!</figcaption></figure>
<p>Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS:</p>
<blockquote><p>Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!)</p></blockquote>
<p>Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ist zwecklos. Es ist ein Gelübde. Losgelöst von persönlicher Zuspitzung: In einem gut verwalteten Haus werden Wohnungseigentümer glücklich. Nicht Verwalter. Die wohnen dort. Nicht der. Eine Wohnanlage mit ca. 30 Wohnungen bringt ca. 650,- EUR pro Monat. Schreibt man für 500,- EUR Briefe + Emails zur Konfliktbefriedigung auf psychologisch anspruchsvollem Niveau, rechnet sich das nicht.</p>
<p>Der Verwalter hat einen Glücksgriff mit gedeihlicher Verwaltung und verständigen Wohnungseigentümern. Es gibt WEGs, die gelten als schwierig. Erst wenn der letzte Punkt aufgearbeitet ist, sind Eigentümer glücklich. Vielleicht sind sie glücklich, dass ihnen dabei jemand half, der ein geschicktes Händchen für sie führte. Eventuell sind sie undankbar. Oder sie verschleißen Verwalter wie andere Frühstücksbrötchen. Mit Schrot und Korn. Manche Prophezeiung aus dem Wutbürger-Evangelium ist für Atheisten in Wohnungseigentumssachen wortsprachlich falsch. Es erreicht einen nicht, klingt vom Verstand fern. Man muss erst mal frei vom Glauben sein. Dann flutscht es. Oder nie.</p>
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		<title>1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder ... <a title="1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/" aria-label="Mehr Informationen über 1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14152" aria-describedby="caption-attachment-14152" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14152" alt="Zwei Stühle eine Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14152" class="wp-caption-text">Zwei Stühle eine Meinung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder &#8222;Sturm im Wasserglas&#8220; oder wirklich weltbewegend. So genau weiß das heute Morgen niemand.</p></blockquote>
<p>Ein Wohnungseigentümer macht &#8222;einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballyhoo" target="_blank">Ballyhoo</a>&#8222;. Er möchte Rückstände zahlen, beschäftigt Gott und die Welt mit Aufstellungen, die er sich selbst anfertigen kann. Ist ganz einfach, zusammenrechnen, bezahlen.</p>
<p>Und, andere Wohnanlage heute Morgen: Sind Wohnungseigentümer &#8222;gute Demokraten&#8220;? Oder &#8222;manipuliertes Stimmvieh&#8220;? Beide Meinungen über Wohnungseigentümer existieren in der für real gehaltenen, subjektiven Welt von Miteigentümern. Jeden Tag meint einer, er habe Meinungen anderer im persönlichen Zugriff. Niemand sei clever genug, das zu durchschauen. Dieser Jemand heißt Cleverle.</p>
<p>Wohnungseigentümer haben durchaus eigenes Kalkül. Manche wollen sich vertragen miteinander und manche können es gar nicht. Nur auf Versammlungen müssen sie einander wie Bruder und Schwester achten und einander Aufwartung erweisen. Der Nachteil: Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Auch wenn Cleverle auf Versammlungen geht. S´Brüderle ist schon da. Mit eigener Meinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 20:25:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik Wer der ... <a title="1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170913-unwort-des-jahres-zum-unwort-des-jahres-2013-schlagen-wir-stobern-vor-telekom/" aria-label="Mehr Informationen über 1397-13 &#8211; Unwort des Jahres: Zum Unwort des Jahres 2013 schlagen wir &#8222;stöbern&#8220; vor #TELEKOM">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer in eine sorgenlose Zukunft schaut, hat den Kopf frei. Kann sich freuen zu existieren. In der bunten Welt des Kraftshoppings und Shophoppings sind &#8222;hippe Formulierungen&#8220;, um jugendliche Frische zu suggerieren. Das alte Ross ist dabei sogar längst lila angelaufen. Wir aber sollen erst mal stöbern, Antwort ist eh nicht zu erwarten. #Replik</p></blockquote>
<p>Wer der TELEKOM eine Email schreibt, hat erst mal erhöhtes Postaufkommen. Dieses nennt man &#8222;AutoReply&#8220;. Große Chancen, zum Unwort des Jahres 2012 gewählt zu werden, hat nach reiflicher Überlegung das Wort &#8222;stöbern&#8220;. Es ist ein &#8222;AutoReply&#8220; und jeder Emailversender bekommt es sofort, und das heißt: Ohne nachzudenken!, Zitat: <strong>&#8222;Herzlichen Dank für Ihre E-Mail an die Telekom. Wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen, sodass Sie so schnell wie möglich eine Antwort von uns erhalten. Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten: Unter <a href="http://www.telekom.de" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">www.telekom.de</span></a> halten wir interessante Informationen für Sie bereit.&#8220;</strong> &#8211; Wir fassen zusammen: Soviel Zeit (zu stöbern) ist gerade noch.<br />
Ach ja? &#8211; Nicht etwa, dass das Telefon nicht funktioniert oder die Internetleistung nicht zufriedenstellend arbeitet? Hier waren Textredakteure am Werk wie Dünnbrettbohrer, so scheint es. Das Feld &#8222;richtige Kommunikation&#8220; ist ein weites Feld. Und die Aufforderung zum Stöbern eine nachgerade ungeeignete Formulierung für Unternehmen, deren Leistung in diesem Schriftverkehr in Rede steht. Warum sonst würde sich wohl ein Kunde dieses Unternehmens dort melden?</p>
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		<title>1374-13 &#8211; Psychologie: Vom Vor- und vom Nachschussvertrauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 07:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Selten lebt man so ganz, im Hier und Jetzt: Man bringt einem Menschen bei positiver Polung erst einmal ein gewisses Vorschussvertrauen entgegen. Dann verbringt man Lebenszeit mit ihm, hat Umgang.  Menschen verändern sich erst selbst und dann ihr Leben. Wer Kerben in die eigene Lebensachse schnitzt, bemerkt solche Veränderungen oft erst einmal nicht gleich, sofort. ... <a title="1374-13 &#8211; Psychologie: Vom Vor- und vom Nachschussvertrauen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168613-psychologie-vom-vor-und-vom-nachschussvertrauen/" aria-label="Mehr Informationen über 1374-13 &#8211; Psychologie: Vom Vor- und vom Nachschussvertrauen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<p>Selten lebt man so ganz, im Hier und Jetzt:</p>
<blockquote><p>Man bringt einem Menschen bei positiver Polung erst einmal ein gewisses <strong>Vorschuss</strong>vertrauen entgegen. Dann verbringt man Lebenszeit mit ihm, hat Umgang.  Menschen verändern sich erst selbst und dann ihr Leben. Wer Kerben in die eigene Lebensachse schnitzt, bemerkt solche Veränderungen oft erst einmal nicht gleich, sofort. Eine Weile bringen wir, ohne Veränderungen zu bemerken, zunächst mit unseren Erinnerungen. Positiver Polung für jemanden. Menschen erinnern einen zuweilen an die gute, schöne, erinnerungswerte Vergangenheit mit ihnen. Aber ein Schnitt ist längst klammheimlich, leise erfolgt. Das Trennende überwiegt, irgend etwas, dass uns erst auf, und dann abstößt. Wir wollen Veränderungen erst einmal für längere Zeit nicht wahrhaben. Bis es gar nicht anders mehr geht. Erst dann werden wir &#8222;wieder klar&#8220;.</p></blockquote>
<p>Es bedarf &#8222;klarer Momente&#8220;. In denen wir uns nun sicherer werden, ganz allmählich, dass dieser Mensch nicht mehr der ist, der er einst war. Er ist weitergezogen. Wir waren am gemeinsamen Ort verblieben, der uns Nähe, Nestwärme, Zutrauen brachte. Diesen vorübergehenden Zustand nenne ich <strong>Nachschuss</strong>vertrauen, das Gegenteil von Vorschussvertrauen. Hausverwalter würden sagen, der Vorschuss dessen muss angemessen kalkuliert sein. Denn der Nachschuss ist die so genannte Abrechnungsspitze. Die wie ein Pfahl im blutigen Fleische steckt.</p>
<p><span id="more-13704"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_1195" aria-describedby="caption-attachment-1195" style="width: 415px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1195" alt="Parallelwelten 01.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_parallelwelten0109.jpg" width="425" height="583" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_parallelwelten0109.jpg 425w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_parallelwelten0109-218x300.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption id="caption-attachment-1195" class="wp-caption-text">Parallelwelten 01.09</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vertragen versus Ertragen: Sich gegenseitig zu ertragen, sich also zumindest eine gewisse Zeit gut zu vertragen! #Momente</p></blockquote>
<p>Alles bekommt nach einer gewissen Zuspitzung Risse, Falten. Dies ist der Moment der Erkenntnis: der Moment großer Klarheit. Du hast zu lange in deinen Erinnerungen geschwelgt. Sieh hin: Wir haben uns (innerlich) getrennt, seit längerem. Die Trennung ist überfällig. Sie ging längst vonstatten. Dieses Auto hat einen Platten.</p>
<p>Nimm es hin. Die Trennung ist die weitestgehende Form der Entzweiung. Das realistische Zurechtrücken eines für besonders gehaltenen Menschen auf seine wahre, veränderte und distanziertere Form ein Minus davon. Man läßt sich in Zukunft nicht mehr so aussaugen, benutzen. Erst ist der Zustand schmerzlich, dann tröstlich. Ungefähr so ist es. Wir wissen jetzt in großer Klarheit, wie es alles ist: Wir erinnern uns nach wie vor gern an unsere guten Erinnungen. Aber die Gegenwart hält Einzug. Hier und Jetzt: das ist nun die neue Realität, aus der man mit Stärke, Zuversicht und neuer Kraft die altgewordene Lähmung abschüttelt, die einen so lange im Würgegriff hatte. Neue Ufer!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167513-erfahrungshorizonte-die-geltendmachung-die-loschung-von-rechten-positionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 11:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk. Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, ... <a title="1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167513-erfahrungshorizonte-die-geltendmachung-die-loschung-von-rechten-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk.</p></blockquote>
<p>Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, zahlbar an die Kosteneinziehungsstelle der Justiz. Ab dann gilt -nach fristgemäßer Zahlung- das Recht als erloschen. Man ist rechtlich rechtlos. Jedenfalls in Bezug auf das bis dahin eingetragene Recht.</p>
<p>Rechtlos, weil das Recht zur Löschung gebracht wird. Ganz einfach. Währenddessen verlangt ein Wohnungseigentümer ohne &#8222;Löschungsantrag&#8220; wegen Staub in seiner Wohnung sein Recht vom Verwalter. Der es ihm allerdings nicht abspricht. Der zuhört. Unter ihm arbeiten im Erdgeschoss Handwerker und der Staub ist oben in der Wohnung äußerst ärgerlich. Die Handwerker arbeiten im Auftrag des Erdgeschoss-Eigentümers. Der Verwalter ist eigentlich nicht zu involvieren. Aber das Recht, sich diesbezüglich an den Verwalter zu wenden, wurde noch nicht zur Löschung gebracht. &#8211; In Berlin-Kreuzberg haben die Handwerker im Auftrag der Hausverwaltung Kellerleitungen saniert. Dabei wurde gesägt: Staub in den Einrichtungsgegenständen, die im Keller lagern. Es sind auch handbemalte Gläser darunter. Sehr ärgerlich. Yin und Yang des Verwalterlebens. Weiter arbeiten&#8230;</p>
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		<title>1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 10:58:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und ... <a title="1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/159412/" aria-label="Mehr Informationen über 1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und denke, wie gut es mir doch geht, unter allen aufsummierenden Strichen! Aktiva und Passiva meines Lebens stimmen überein. Noch. Hoffnung, dass das so bleibt.</p></blockquote>
<p>Sissy (* Name geändert), Baujahr 1959 und ich, Baujahr 1962, kennen uns schon eine ganze Weile. Vielleicht seit 1998. Wir sind beim &#8222;Du&#8220;. Damals übernahmen wir dieses Haus in Berlin-Wedding im Afrikanischen Viertel von einem Vorverwalter, der heute froh ist, das Haus nicht mehr verwalten zu müssen. Geschichte. Heute telefoniere ich mit ihr. Aus gegebenem Anlass. Dämliche Worthülsen. Inhaltsleer.</p>
<p>Sissy hat Lymphdrüsenkrebs gehabt, sagt sie mir ganz klar schon ziemlich am Anfang unseres Telefonats.</p>
<p><span id="more-12759"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten. &#8211; Hermann Hesse, gestorben heute vor 50 Jahren.</p></blockquote>
<p>Mit der Chemo ist sie &#8222;durch&#8220;, aber jetzt ist sie so &#8222;saft-und kraftlos&#8220;. Keine Kraft mehr. Ihre Mutter Lilly (* Name geändert), Baujahr 1932, jetzt 77 Jahre alt, ist schon 2010 in unserer Hausverwaltung als &#8222;Methusalem&#8220; geschlüsselt worden. Schreckliches Wort, schreckliche Begriffe. <a title="externer Link" href="http://www.enzyklo.de/Begriff/Idiomatik" target="_blank">Idiomatik</a>. Idiotik.</p>
<p>Schlaganfälle. Jetzt ist Mutter Lilly halbseitig gelähmt. Ihr Sprachzentrum hat Schaden genommen, eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Aphasie" target="_blank">globale Aphasie</a>. Sie sagt wieder Worte, die sie neu erlernt. Wörter sind wie Schubladen in einem großen Schrank voller Schubladen, die Schubladen sind der Sprachschatz, der Wortumfang. Nicht wenige Schubladen klemmen so, wie in dem Film &#8222;Ödipussi&#8220; die Schubladen der Anrichte klemmen. Loriot muss sie erst ruckelnd aufziehen, das ist komisch. Weniger komisch ist die Wohnzimmeranrichte von Lilly, die jetzt halbseitig gelähmt ist. Das findet niemand mehr komisch. Denn es ist tragisch.</p>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">&#8222;Fällt dir das Leben zu schwer, dann denke an den Clown, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend Geige spielt, um so die Menschen von den Tränen ihres Herzens zu heilen. Das Geheimnis des Clowns liegt in einer tiefen, unsagbaren Trauer. Der Clown weiß, was für unermeßliches Leid es für viele ist, zu leben.&#8220; © <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phil_Bosmans" target="_blank">Phil Bosmans</a></h6>
<p>Der Kopf ist klar, aber die Zunge kann nichts davon erzählen. Der Kopf nimmt diese totale Behinderung allerdings unverzerrt wahr. Da ist nichts zu beschönigen.</p>
<p>Deswegen: Mutter Lilly wohnt jetzt schon längere Zeit bei <a title="externer Link" href="http://www.pro-seniore.de/" target="_blank">Pro Seniore</a> im Altersheim am Hackeschen Markt. Die haben auch einen schicken Internetauftritt. Da lächeln die alten Menschen so nett von der Homepage herunter. Was im Grunde genommen der Wirklichkeit völlig egal ist. Die Zielgruppe guckt das Internet nicht an. Solche Homepages werden auch nicht seniorengerecht programmiert, in einem &#8222;alten&#8220; Geist des Flusses und der Kohärenz. Das wäre zu viel des Guten. So wie alles andere auch zu viel des Guten ist. Die Webseiten solcher Einrichtungen werden für die Nachrücker erstellt, für die Kinder der Alten, die jetzt entscheiden müssen, wo es Mami bzw. Papi gut geht.</p>
<p>Wir haben das delegiert. Kümmern uns um diese Seite der Medaille nicht mehr. Die Alten werden in Einrichtungen verbracht, wo sie dann Endzeit fristen. Weil unser eigenes Leben so busy ist, so beschäftigt. Oder weil wir selbst Krebs haben und kurz vor dem Sterben sind. Darauf erst mal eine rauchen. Untertage quarzt es sich besser als über Erdgeländeniveau, aufrecht stehend, dem Leben entgegensehend.</p>
<p>Die Kosten für die Eigentumswohnung von Mutter Lilly sind jetzt so hoch. Es waren schon länger 295,- € pro Monat Wohngeld. Aber man kann doch so eine Apanage einkürzen, wenn jemand da nicht mehr drin wohnt. Vielleicht die Zahlungen jetzt einstellen? &#8222;Ich will nicht, dass die Wohnung zwangsversteigert wird,&#8220; sagt Sissy. &#8222;Ich darf Eigentümern aus Rechtsgründen nicht erlauben, die Zahlungen einzustellen,&#8220; sage ich. Ich taste mich langsam und vorsichtig heran an diese Frage, wie man das löst. Ich weiß es ja selbst nicht. &#8222;Dann zieh schnell ein,&#8220; schlage ich vor. Die andere Wohnung aufgeben, einfach einsparen. Sissy sagt, ihr fehlt jetzt die Kraft. Einerseits muss sie dringend Geld sparen. Andererseits hat sie nicht das Geld, in diesen Zustand hinüber zu &#8222;diffundieren&#8220;. Zwei Wohnungen renovieren und soweit fertig machen, dass die eine abgegeben werden kann. Der Vermieter möchte bestimmt Schönheitsreparaturen geltend machen. Die Wohnung von Mutter Lilly müsste auch &#8222;halbwegs&#8220; renoviert werden. Zwei Wohnungen, halbwegs ordentlich renovieren, ja aber wovon denn?</p>
<p>Wir unterbrechen unser Gespräch. Für heute. Wir brauchen beide eine Pause. Und Nachdenkzeit. Wir werden in einer Woche wieder telefonieren. Ich habe den Verwaltungsbeirat sachgerecht informiert. Wir werden uns ebenfalls austauschen. Ein guter, gemeinsamer Geist soll über diesem Mehrfamilienhaus wehen, nehme ich mir vor. Irgendwas ist immer, irgendwas wird gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(EP)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1236-12 &#8211; Positionen: Wer einmal durchgefallen war, bleibt durchgefallen! Es ist wie mit den Mitschülern damals&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 09:00:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir kennen das vom Klassentreffen nach zwanzig Jahren. Sofort bilden sich (wieder) die alten Cliquen. Wer früher ein Idiot war, ist es noch heute. Und alle alten Freunde und Kumpel verstehen sich sofort wieder. Warum sollte sich das auch ändern? Die Psychologie des gemeinsamen Vertrauens bricht sich ihre Bahn, ohne dass wir etwas hinzutun müssen&#8230;.. ... <a title="1236-12 &#8211; Positionen: Wer einmal durchgefallen war, bleibt durchgefallen! Es ist wie mit den Mitschülern damals&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157912/" aria-label="Mehr Informationen über 1236-12 &#8211; Positionen: Wer einmal durchgefallen war, bleibt durchgefallen! Es ist wie mit den Mitschülern damals&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7646" aria-describedby="caption-attachment-7646" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_1684_Mobbing.Ingo_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7646 " title="Ich heisse Ingo und werde gemobbt...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_1684_Mobbing.Ingo_.jpg" alt="Ich heisse Ingo und werde gemobbt...." width="600" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_1684_Mobbing.Ingo_.jpg 750w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_1684_Mobbing.Ingo_-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7646" class="wp-caption-text">Ich heisse Ingo und werde gemobbt&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir kennen das vom Klassentreffen nach zwanzig Jahren. Sofort bilden sich (wieder) die alten Cliquen. Wer früher ein Idiot war, ist es noch heute. Und alle alten Freunde und Kumpel verstehen sich sofort wieder. Warum sollte sich das auch ändern? Die Psychologie des gemeinsamen Vertrauens bricht sich ihre Bahn, ohne dass wir etwas hinzutun müssen&#8230;..</p></blockquote>
<p>Das Telefon klingelt und er ist (wieder) dran. Er kann im Grunde seines Herzens ein noch so netter Kerl sein. Wenn er anruft, spüre ich binnen Sekunden, dass er mich einfach nur nervt. Er soll den Mund halten, denn egal, was er sagt, ich weiß schon im Voraus, er will mich benutzen, ausnutzen, an mir saugen, mich ausnehmen. Als Eigentümer und Kunde ist er aus meinem Leben verschwunden, er hat verkauft. Heute war er wieder dran: Ich geb ihm nichts mehr. Sobald er seinen Namen sagt, weiß ich, ich bin froh darüber. Geh weg! Ruf nicht mehr an. Tschüs. Oder &#8222;Tschüssikowski&#8220;, wie Synchronlegende Rainer Brandt zu sagen pflegte. Es war mehr als ein geflügeltes Wort. Es hatte Tiefgang, klang sonor und hatte eine gewisse Berechtigung. Zumindest in diesem einen Fall meines Lebens. Oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bonmot: <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/tsch%C3%BCssikowski" target="_blank">Tschüssikowski im deutschen Wiktionary</a></li>
<li>Wissenswertes: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zwei" target="_blank">Die Zwei im deutschen Fernsehen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
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		<title>1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 11:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab. Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes ... <a title="1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157112/" aria-label="Mehr Informationen über 1228-12 &#8211; Kritik: Totgesagte melden sich &#8230;per Email&#8230;. und empfehlen #Mystica TV">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab.</p>
<p>Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes Adressbuch durchforstet und all denjenigen diese Email &#8222;weitergeleitet&#8220;, die sie bekommen sollten. Der Betreff der Email verrät es: &#8222;<strong>WG:</strong> Gleichgewichtskultur , Mitweltbewusstsein u. Mitgefühlkultur&#8220;. <span id="more-12546"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Es ist ganz viel unheimlich, unheilig&#8230;. sagt Dr. Geseko von Lüpke. Stimmt, denke ich. Unheilig ist vor allem, dass mir Andere Lebenshilfeemails zusenden und nun glauben, das würde mich ansprechen. Lächerlich. Ich bin doch ein Mensch. Gerade dieses &#8222;WG&#8220;: sich nicht einmal die Mühe gegeben zu haben, den Versand einer Email an rund 30 persönliche, frühere Freunde noch halbwegs zu begründen, zeigt Ansätze einer psychologischen Insgesamtschieflage der Absenderin!</p></blockquote>
<p>Schon der Betreff verrät mir, dass ich es mit Spam zu tun habe. Eigentlich kann ich den Beitrag gleich löschen. Dass ich ihn nicht lösche, hängt damit zusammen, dass der Absender mir persönlich bekannt ist. Die Übermittlung von vollkommen sinnlosen Nachrichten an mich über eine mir bekannte Person bewirkt, dass ich mich mit Spam inhaltlich auseinandersetze, anstatt ihn ungelesen als &#8222;Spam&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>Ich habe ihr vor Jahren meine Emailadresse anvertraut und nun benützt sie sie vollkommen losgelöst von mir. Einiges spricht dafür, alle paar Jahre seine Emailadressen komplett abzuändern und genau feinzufiltern, wem ich noch die aktuelle&#8230;.</p>
<p>Denn wir haben definitiv keinen Kontakt mehr und wie ich sehe, jeden menschlichen Anstand miteinander gänzlich verwirkt. Nun hat sie Müll ausgeschüttet. Ihren eigenen. Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, war sie schon so &#8222;esoterisch spinnert&#8220;.</p>
<p>Ja, man muss sich mit solchen Leuten eigentlich mal richtig deftig streiten. Ihnen sagen, dass sie spinnen und dass sie gefälligst ihren Seelenmüll für sich behalten möchten, bitte schön. Aber nein, wir sind höflich und ziehen uns zurück auf eine halbwegs förmlich Beanstandung: &#8222;Liebe Corinna (* Name geändert), kannst Du bitte meine Emailadresse aus diesem Verteiler herausnehmen? Danke dafür.&#8220; Die Email, die ich heute bekam, ist wirklich einigermaßen bescheuert und enthält so gut wie nichts, dessen Gebrauch mir gesund erscheint, Zitat:</p>
<blockquote><p>Der Geseko  ist so berührend, so klar und weise und sehr unesoterisch zum Thema der Gleichgewichtskultur für Mutter Erde u die Menschheit u des Mitwelt-statt Umweltbewusstseins&#8230; Was ist  der Sinn des Lebens- Geld verdienen und ein dickes Auto fahren oder VerbundenHeit &#8211; Liebe in tiefer Dankbarkeit mit allem was lebt u wir uns in allem wieder erkennen, leben.. eines seiner Bücher : Politik des Herzens &#8211; ein starkes Interview, was ich sehr empfehle wenn ihr Zeit habt, vollständig anzuschauen</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vCUx1kRadA"><p><a href="https://mystica.tv/dr-geseko-von-lupke-tiefenokologie/">Dr. Geseko von Lüpke &#8211; Tiefenökologie (Video)</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Dr. Geseko von Lüpke – Tiefenökologie (Video)“ – MYSTICA.TV" src="https://mystica.tv/dr-geseko-von-lupke-tiefenokologie/embed/#?secret=ARWXApckGc#?secret=vCUx1kRadA" data-secret="vCUx1kRadA" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>ein satter  Herzensgruss</p>
<p>(Auszug aus einer Email einer früheren Freundin, die sich wirklich lange nicht gemeldet hat)</p></blockquote>
<p>Nun  soll ich mir von Dr. Geseko von Lüpke dieses 25-Minuten-Video ansehen und verstehen, was ich in meinem Leben bislang alles falsch gemacht habe?</p>
<p>Ach, frühere Freundin, hättest Du doch diesen bullshit niemals an mich gesendet: Ich fühl mich so benützt, missbraucht, meine Daten wurden breitgetreten an irgendein Publikum, das mit mir und Dir und unserer früheren Freundschaft nichts zu tun hat. Mag sein, dass Du esoterische Hilfslehren bzw. -leeren brauchst, um das Leben einigermaßen zu ertragen. Ich bitte nicht. Verschone mich bitte mit diesem Unsinn.</p>
<p>Wenn du wirklich mich meinst, meine Hilfe benötigst, ruf mich an! Und schreib mir nie wieder eine Email wie diese&#8230;.</p>
<p>Ich fasse zusammen: Tiefenökologie bedeutet, reinen Herzens zu sein und sich selbst zu entrümpeln. In erster Linie bedeutet es, auf unnütze Einflüsse gänzlich zu verzichten.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1217-12 &#8211; Psychowelt: In der Rubrik &#8222;Unnützes Wissen&#8220; ist der Wohnungseigentumsquerulant immer an den Sachen dran!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/156012/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/156012/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Unnützes Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Egal, welches Thema! Der Querulant im Gespräch mit dem Verwalter und seinen weiteren Miteigentümern. Es ist egal, welches Thema: Er geht gerade dagegen vor. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12435" title="Unnuetzes.Wissen_16.05.12" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Unnuetzes.Wissen_16.05.12-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Egal, welches Thema! Der Querulant im Gespräch mit dem Verwalter und seinen weiteren Miteigentümern. Es ist egal, welches Thema: Er geht gerade dagegen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;] 4156 &#124; Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube) Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, ... <a title="1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155812/" aria-label="Mehr Informationen über 1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;]<br />
<em>4156 | Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, danke.&#8220; Also, <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=AMHTGlcVSKQ&amp;list=UUbY3bJfB9EalqVVXz7kSeYg&amp;index=1&amp;feature=plcp" target="_blank">immer ran</a>, es gibt nichts zu gewinnen.</p></blockquote>
<p>Very british: Wenn wir mal im Büro sind, heißt es arbeiten. Und Tee trinken. Aber wehe jemand stört unsere &#8222;teatime&#8220;, z.B. durch einen unerbetenen Anruf. Dann klingelt das Telefon unverhofft und schwupps, schon müssen wir &#8222;arbeiten&#8220;.</p>
<p>Ja, das große &#8222;A-Wort&#8220; ist auch das Unwort des Jahres 2012. Das ist bekannt. Leider vergaß das Redaktionsteam neulich, die betriebsinternen Überwachungskameras auszuschalten. So wurde das Malheur gefilmt, dass neulich geschah, als jemand den Betriebsfrieden unserer Hausverwaltung empfindlich störte. Mit einem Anruf. Das enervierende, nachdrückliche Klingeln des Nervis haben wir rausgeschnitten, sicherheitshalber.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-12417"></span><br />
&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;tV1JDW43kUE&#8220;]<br />
Epic Tea Time w. Alan Rickman (via Youtube)<br />
Film: Rosenberg Production: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/user/RosenbergProduction" target="_blank">Youtube-Channel</a></p>
<blockquote><p>Großartig! Wir hatten es nicht einmal bemerkt, als in unserem Büro der Mitarbeiter für die Optimierung von Geschäftsprozessen gefilmt wurde. Nun ist er ein Filmstar im Internet. Hätte er sich doch etwas mehr rangehalten&#8230;..</p></blockquote>
<p>Der Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie engagiert und durchdacht wir an die Lösung größerer, epochaler Probleme gehen und was passiert, wenn man uns stört.</p>
<p>Man darf uns bitte besser nicht zu jeder Tages- und Nacht&#8230;.., macht lieber langsam&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung allen Übels: <a title="externer Link" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2012/05/14/groses-drama-thou-shalt-not-disturb-alan-rickman-whilst-he-drinks-tea/">Peter Glasers Glaserei bei Stuttgarter Zeitung</a> (mit Dank)</li>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139811/" target="_blank">Marc Scheibe findet: &#8222;Bitte keine Eile!&#8220;</a></li>
<li>Redaktions- bzw. Arbeitsprinzip: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Schnecke">Schneckentempo</a></li>
</ul>
<p>(Danke, Peter Glaser)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/155312/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerker]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass ein Mieter Handwerksarbeiten zu dulden hat, die der Eigentümer veranlasst, ist bekannt. Heute wird der Verwaltung gemeldet, dass ein Mieter im Hause Stunk macht, als hätte er eine Störung. Bemerkenswert. Jemand outet sich selbst. Der Nachbar hat eine Scheibe, sagt der Handwerker. Er hat herumgebrüllt. Die Handwerker sind beauftragt, die Fassade zu streichen. Dazu ... <a title="1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155312/" aria-label="Mehr Informationen über 1210-12 &#8211; Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6159" aria-describedby="caption-attachment-6159" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dass ein Mieter Handwerksarbeiten zu dulden hat, die der Eigentümer veranlasst, ist bekannt. Heute wird der Verwaltung gemeldet, dass ein Mieter im Hause Stunk macht, als hätte er eine Störung. Bemerkenswert. Jemand outet sich selbst.</p></blockquote>
<p>Der Nachbar hat eine Scheibe, sagt der Handwerker. Er hat herumgebrüllt. Die Handwerker sind beauftragt, die Fassade zu streichen. Dazu klettern sie auf der Fassade herum. Der Mieter im ersten Stock will das nicht dulden. Er hat das Klettergeschirr des Handwerkers heruntergeworfen. Normalerweise löst man sowas mit zarten Klappsen auf den Hinterkopf des ausgerasteten Mieters, knallt ihm eine, dass er wieder runterkommt. Nicht in Berlin-Zehlendorf.</p>
<p>In Zehlendorf, in Zehlendorf ist wieder jemand mit dem Kopf im Torf. Was soll man auch machen in Zehlendorf? So hätte Rainald Grebe es vertont. Oder zumindest so ähnlich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 18:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
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		<category><![CDATA[flatliners]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Der flatliner besitzt eine Flatrate, telefoniert ohne Berücksichtigung der Frage, ob der Anruf jetzt zielführend wäre. Er kennt nicht den richtigen und spürt nie den falschen Moment. Ihm geht es darum, sich ‘für lau’ zu verströmen und Anrufe organisatorisch zu erledigen. Anrufe sind für ihn kostenlos. Zeit und Ergebnis sind keine Kriterien in seiner ... <a title="1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/149912/" aria-label="Mehr Informationen über 1155-12 &#8211; Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless &#8222;flatliner&#8220; #Psychowelt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-11917" title="wiresless 'flatliners'" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg" alt="wiresless 'flatliners'" width="639" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners.jpg 799w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/wireless.flatliners-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px" /></a></span></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Der flatliner besitzt eine Flatrate, telefoniert ohne Berücksichtigung der Frage, ob der Anruf jetzt zielführend wäre. Er kennt nicht den richtigen und spürt nie den falschen Moment. Ihm geht es darum, sich ‘für lau’ zu verströmen und Anrufe organisatorisch zu erledigen. Anrufe sind für ihn kostenlos. Zeit und Ergebnis sind keine Kriterien in seiner Kostenbilanz. Er tut was, also ist er. flatliner hören schlecht zu. flatlines betreffen schnurlose Telefone und Internetanschluss. So gerät der flatliner  wie zufällig an Grenzen, wie z.B. auf Anrufbeantworter, Voiceboxen, Abwesenheitsassistenten. Dort hinterlässt er den Wunsch, zurückgerufen zu werden. Seine Anrufe kosten ihn nichts. flatliner sind niemals kostengünstig zu festen Zeiten auf Festnetztelefonen erreichbar und hören konzentriert zu, haben ihre Gedanken beieinander und treffen verbindliche Verabredungen. Der flatliner verlagert die Kosten und Mühen seiner Erreichbarkeit auf die Angerufenen und erwartet von ihnen dasselbe. Erreichbarkeitszeiten braucht er sich grundsätzlich nicht zu merken. Wozu?
</p></blockquote>
<p>Okay, ich geb es zu. Die Erkenntnisse sind nicht neu.</p>
<p>Aber ich habe sie mal griffig für mich zusammengefasst.</p>
<p>Ob das &#8222;unnützes Wissen&#8220; ist, entscheidet bitte jeder für sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/146512/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychopath]]></category>
		<category><![CDATA[Soziopath]]></category>
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					<description><![CDATA[Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in ... <a title="1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146512/" aria-label="Mehr Informationen über 1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11567" title="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg" alt="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Eine davon ist zwar nicht neu, sondern längst definiert. Demnach handelt es sich bei den Soziopathen also ab sofort um &#8222;die neue S-Klasse&#8220;. Die nachfolgende Geschichte spielte sich außerhalb unseres Verwaltungsbestandes bei einem Kollegen ab.</p>
<p><span id="more-11566"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" title="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<p>Doch zuerst zu zwei Beispielen aus unserer eigenen Verwaltungsarbeit:</p>
<p>Einer davon, über den ich schon viel früher berichtet hatte, wühlte immer abends unsere Müllcontainer vor dem Hause durch, in der Annahme, er könne dort endlich belastendes Material gegen die Hausverwaltung finden. Von diesem Menschen, den wir bürointern nur &#8222;den Krämer&#8220; nannten, trennten wir uns schon vor vielen Jahren. Eine andere solche &#8222;Querulantin&#8220; mit soziopathischem Verhalten, eine Wohnungseigentümerin und Dipl.-Handelslehrerin aus Marienfelde, führte seinerzeit ca. 35 Klagen gegen die &#8222;verbrecherische Hausverwaltung&#8220;.</p>
<p>Eine überaus schlaue, intelligente Frau, irgendetwas an ihr aber weniger intelligent. Wie konnte sie sich seinerzeit nur dazu versteigen, ihr Leben mit vollkommen nutzlosen, querulatorischen Klagen zuzubringen? Es blieb unerfindlich.</p>
<p>Irgendwann griff das empfindlichste aller Übel: Wir erstritten einen gerichtlichen Beschluss entsprechend §§ 18, 19 WoEigG, womit das Ehepaar verpflichtet wurde, die Wohnung zu veräußern und &#8222;aus der Anlage zu verschwinden&#8220;. Es ist kein Witz und möglicherweise Zufall, dass dieser &#8222;psychopathologische Fall&#8220;, die Frau Lehrerin, ganz kurze Zeit nach dem Zwangsveräußerungsentscheid spontan tot umkippte und seitdem begraben in Marienfelde ruht. Endlich Ruhe. Aus wessen Sicht, lasse ich hier offen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Ein auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierter Fachanwalt, mit dem wir regelmäßig prozessual zusammen arbeiten, erklärte mir einmal: &#8222;Du kannst als Anwalt Geld verdienen, aber du hast auch eine soziale Verpflichtung. Einen gewissen Bodensatz an Sozialfällen schleppe ich immer mit durch, darunter auch solche Mandanten, von denen ich selbst denke, sie sind äußerst schwierig.&#8220; Ja, das erinnert uns an eigene Einschätzungen und vergangene Aufträge.</p>
<p>Sidekick: Einen gewissen Bodensatz an vollkommen aus den Fugen geratenen Eigentümergemeinschaften kann und sollte jeder fachkundige, ordentliche Verwalter in die Verwaltung nehmen und &#8222;therapieren&#8220;. Nicht nur ist es so, dass eine Vielzahl von laienhaften Hausverwaltern unterwegs ist, die ihr Handwerk nicht verstehen. Mitnichten ist das der einzige Grund, warum Gemeinschaften aus den Fugen geraten. Es kann auch an der Gemeinschaft selber liegen, an ihrer inneren Struktur. An der psychisch gestörten Struktur einzelner Personen. Wie z.B. der Person des &#8222;Soziopathen&#8220;, lassen wir mal das Geschlecht hier außer Acht.</p>
<p>Doch nun zu dem angesprochenen Fall außerhalb unseres Verwaltungsbestandes:</p>
<p>Ein beruflicher Kollege berichtete uns kürzlich von einem Soziopathen namens Maximilian Sauer (* Name geändert). Sauer hat in Berlin-Mitte vor einigen Jahren einen typischen Berliner Altbau gekauft, diesen in Wohnungseigentum aufgeteilt und inzwischen fast vollständig weiterveräußert. Heute hält er noch zwei Einheiten in dem Haus. Es ist viel passiert in diesem Haus, inzwischen. Sauer hat die Mehrheit inzwischen verloren, die anderen, neuen Eigentümer haben sich inzwischen fester verabredet, auch um seinen äußerst schädlichen Einfluss auf die Verwaltung der Immobilie zu unterbinden.</p>
<p>Vor ca. vier Jahren haben sie die alte Verwaltung &#8222;in die Wüste&#8220; geschickt. Das Landgericht hat in zweiter Instanz die Verfehlungen der mit Sauer verbrüderten Hausverwaltung auf rund zwanzig Seiten einzeln en detail aufgelistet. Die Verwaltung wurde gerichtlich abgesetzt. Auf Veranlassung des Gerichts ist dann als Notverwalter eine große Berlin-Charlottenburger Hausverwaltung eingesetzt worden. Seit dem läuft alles einigermaßen richtig, von regelmäßigen &#8222;Sperrfeuern&#8220; des Soziopathen abgesehen.</p>
<p>Regelmäßig muss Sauer von den übrigen Wohnungseigentümern auf Zahlung von Wohngeld verklagt werden. Eigentlich ergibt das keinen richtigen Sinn. Am Ende jeden Verfahrens steht immer ein zur Zahlung verpflichtender Beschluss. Und sobald die finale Zwangsvollstreckung droht, erfolgt Zahlung. Warum nicht gleich?</p>
<figure id="attachment_6159-2" aria-describedby="caption-attachment-6159-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159-2" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<p>Sein Auftreten zeichnet in Sauer den Soziopathen aus.</p>
<p>Der Verwalter schildert ihn als jemanden, der geschliffen auftreten kann. Verbindlich, nett, nicht unsympathisch, immer in einer irgendwie gewinnenden Art und Weise.  Doch herrschen mehrere Seelen in derselben Brust, wie unser Kollege findet. Der mündlich-persönliche Auftritt von Herrn Sauer, das bedeutet nichts, für keinen Eurocent verbindlich sei das, was Sauer sagt. Wenn er den Raum verließe, verlören die Anderen stets den Wahrheitsgehalt dessen, was kurz zuvor gesagt wurde. Sauer lügt, betrügt, unterwandert, intrigiert, hintertreibt, spielt gegeneinander aus. Sie sagen über ihn, er manipuliere Menschen, er könne Menschen manipulieren, wenn sie ihn nicht rechtzeitig erkennen.</p>
<p>Wenn Maximilian Sauer aber schreibt, wird vieles deutlich. Ich lese einiges von ihm und mir wird schon nach wenigen Zeilen klar, mit was für einem Menschen ich es hier zu tun habe. Denn nach allem, was ich durch das Kollegengespräch weiß, fügt sich nun menüpunktartig das Geschriebene als Puzzleteil zu der Sache hinzu.</p>
<p>Die Diktion mehrerer Emails wirkt auf mich ein. Auffällig: Der Mann unterzeichnet jede noch so abstruse Äußerung stets mit einem &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Nein, meiner wäre der nicht. Wer unter jede hässliche Mitteilung &#8222;Ihr&#8220; schreibt, das blende ich lieber gleich aus. Es ist unaufrichtig. Man druckt ein &#8222;Ihr&#8220; nicht fest als Bestandteil einer Unterschrift, ein &#8222;Ihr&#8220; soll verbinden und ist eine Steigerung der ansonsten &#8222;freundlichen Grüße&#8220;, selbst wenn diese im Grunde unfreundlich gemeint sind. Ein &#8222;ihr&#8220; als Floskel, das gibt gleich mal 100 Punkte Abzug. Die Wohlverhaltensskala liegt ausgebreitet wie ein Sextant vor mir. Kapitän Bloggwart segelt gegen den unfreundlichen Wind. Und erkennt die schurkige Gurke.</p>
<p>Maximilian Sauer blickt fachlich nicht durch, das ist klar erkennbar. Und doch sitzt er wie Robinson Crusoe auf einer Insel seiner (vermeintlichen) Trümpfe und kleinen Gehässigkeiten.</p>
<blockquote><p><em>Es ist wie ein Spiel mit gezinkten Karten im Garten. Jetzt zieht er noch ein letztes As aus dem Ärmel. Fester Willen zum Triumph, ausgespielt vom Flötenschlumpf. Doch die Mitspieler, die Mit-Pokeranten, weisen den zockenden Lockvogel auf fehlenden Trumpf im eigenen Blatt hin: anstatt ein As in der Hand riecht das Blatt wie nach Aas von längst schon getötetem Leberkaas.</em></p></blockquote>
<p>Dass die Gemeinschaft beschlossen hat, gegen eine bestimmte unzulässige Nutzung seiner Einheiten ggf. gerichtlich vorzugehen, schreibt er dem Verwalter, sei &#8222;Schwachsinn&#8220;. &#8222;Zahlen werden Sie am Ende&#8220;.  Er beabsichtigt, alle vor den Kadi zu zerren und Schadenersatz zu erhalten.</p>
<p>Man muss schon sagen, dass insbesondere auch viele Ausrufezeichen in Briefen und Emails immer sehr vielsagend sind. Es ist so, als brüllt einen jemand an.</p>
<p>Wegen einer Vielzahl von anderen Ungereimtheiten, mutmaßt er: &#8222;Zum Schluss werden die Toten gezählt!&#8220; Ganz besonders gelte das für Sie, Herr &#8230;, denn &#8222;Hochmut kommt vor dem Fall!&#8220; &#8211; Aha!</p>
<p>Seine Sprache strotzt vor nicht nachvollziehbaren Schuldzuweisungen, Haftung, Schadenersatz und lauter juristischem Nonsens, nicht nachprüfbaren Angriffen und stets am Ende einer Aufklärung darüber, wer dafür einzustehen habe: Immer geht es um den Verwalter als Schuldigem. Der Verwalter ist offenbar an allem schuld. Die Anklageschrift ist erzähldicht: Pro Satz eine Schuldzuweisung nach außen. Das sind diejenigen, die nach innen nicht wirken, sondern abperlen an fremden, unzuständig bleibenden Außenwänden. Projektionen. </p>
<p>Er schreibt: &#8222;Ich wünsche Ihnen -als erstes in meinem Leben &#8211; dass das für Sie &#8230;.. ein Katastrophenjahr wird, an dem Sie alle lange zu knabbern haben.&#8220; &#8211; Wäre der Mann nicht so alt wie er ist, so sie ließe uns sein Teilsatz &#8222;als erstes in meinem Leben&#8220; vermuten, er käme erst demnächst als kleiner Oskar Matzerath (&#8222;Die Blechtrommel&#8220;) zwischen Mutters Gebeinen hervorgekrochen. Er schickt nur schon mal eine lebendige Knallerbsenstruktur aus Worten vor, die treffen, verletzen, betroffen machen möchten, bitte. Wahrscheinlich Erbsen mit japanischem Wasabi. Und dies schließend mit  &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Unser Grandmaster Flash. Einem solchen schrägen Vogel möchte man zurufen: &#8222;Wenn man von gar nichts eine Ahnung hat, einfach mal die <del>Fresse</del>Klappe halten!&#8220; &#8211; Der Kollege lacht, er darf das nicht sagen, es übersteigt seine Vorstellungskraft es zu sagen. Der Mensch denkt, Gott lenkt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QylP2cCwEv0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Einfach mal die Fresse halten (via Youtube)</em> </span></p>
<p>An einem anderen Tag wie diesen hat Maximilian Sauer keine Zeit, zu einer Eigentümerversammlung zu erscheinen. Er faxt eine weisungsgebundene Vollmacht dem Verwalter zu, das nennt er &#8222;seinen Abstimmungswillen&#8220;, und er schickt ihm hinterher &#8222;zur Sicherheit&#8220; auch noch den Faxsendebericht.  Der zugefaxte Faxsendebericht, das doppelte Lottchen der juristischen Zugangsbestätigung. Er schreibt, er erteilt die Vollmacht &#8222;nur zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;. Maximilian Sauer lebt in einer Scheinwelt der juristischen Strotzbegriffe, er ist Herrscher über den Willen der Anderen in seinem selbstverwalteten Königreich Absurdistan! Er hat sie sich alle Untertan gemacht. &#8222;Zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;?</p>
<p>Dass Maximilian Sauer als neue Hausverwaltung ausgerechnet diejenige erneut vorschlägt, die vor mehr als vier Jahren mit ausführlichster Urteilsbegründung landgerichtlich aus dem Amt entlassen wurde, ist dabei eine Groteske. Rattenscharf: Wasabi!</p>
<figure id="attachment_10718" aria-describedby="caption-attachment-10718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10718" title="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg" alt="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-10718" class="wp-caption-text">Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp</figcaption></figure>
<p>Die Eigentümermehrheit hat sich über diesen Vorschlag schließlich hinweggesetzt. Helmut Kohl wurde dieses Zitat zugeschrieben: &#8222;Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.&#8220; Wuff.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:42:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen. So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, ... <a title="1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146312/" aria-label="Mehr Informationen über 1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10339" aria-describedby="caption-attachment-10339" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10339" title="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg" alt="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-10339" class="wp-caption-text">Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!</figcaption></figure>
<p><strong>Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen.</strong></p>
<p>So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, er liegt außerhalb der ehemaligen Stadtgrenzen. Ist bald richtig Winter, Speck anfuttern ist eigentlich angesagt. Und doch werden im Speckgürtel die Menschen tendenziell Belastendes derzeit lieber los.</p>
<p><span id="more-11537"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Maxima ist mit einem neuen Göttergatten, ihrem Jugendliebe-Traum aus Österreich, mit diesem nach dorthin ins Ausland verzogen. Peter sagt, er kann ja nichts dafür, dass Maxima ihre Kinder immer mit einem neuen, anderen Mann gemeinsam aufziehen möchte. Er habe das nicht gewollt. Es sind seine Kinder. Maxima hat den Wegzug aus der Nachbarstadt im Speckgürtel klammheimlich eingefädelt. Nichts gesagt.</p>
<p>Nur Andreas (* Name geändert), der neue Lebenspartner und Ehemann von Maxima hat es Peter gesteckt. Vertraulich. Er sagt zu Peter, sie zögen jetzt weg ins Ausland und dass er das nicht wissen solle, das finde er nicht in Ordnung. Maxima beschwichtigte noch: So ca. alle zwei Monate kämen sie mit den Kindern zu Peter in den Speckgürtel zu Besuch. Damit er seine Kinder sieht. Das ist jetzt schon 8 Monate her. Seither war Maxima nicht einmal da. Auch die Kinder nicht. Wenn das so weiter geht, verlieren sie die Beziehung zum Vater. Gebetsmühlenartig sagt Maxima immer, er kümmere sich nicht um die Kinder.</p>
<p>Maxima hat immer so geredet, gesagt, dass Peter sich nicht einmal um die Kinder kümmere. Sie braucht immer irgendwelche funktionierenden Wahrheiten. Diese sind immer ad hoc und so, wie es die Situation erfordert. Einmal hat ein gemeinsamer, alter Freund ihr ins Gesicht gesagt, sie solle endlich aufhören. Sie könne doch nicht immer, wenn es der persönliche Leidensdruck erfordere, die gesamte, gelebte Geschichte so umformen, dass etwas Passables allein für sie dabei herauskomme. Seitdem hat Maxima sich bei dem alten, gemeinsamen Freund nicht mehr gemeldet.</p>
<p>Gute Freundschaften halten berechtigte Kritik aus. Andere wiederum gehen gleich in die Brüche, wenn der verbindende Anlass wegfällt. Eine Paarbeziehung kann ein verbindender Anlass sein, aber auch ein trennender, die Freundschaft beendender. Weil der alte, gemeinsame Freund einen unbestechlichen Blick auf die Gegenwart hat. Schade.</p>
<p>Es war ein Bruch. Eine zweite Trennung: Maxima und Peter trennten sich und auch die alte, gemeinsame Freundschaft barst in zwölftausend Glassplitter. Von jeder Trennungsgeschichte bleiben unterschiedliche Gesichtspunkte als Gesichtsnarben im Gesichtsfeld der Trennungsbeteiligten. So wie hier. Letztlich ist der Mensch nicht unverletzlich.</p>
<p>Peter hat seit fünf Jahren das gemeinsame Haus im Speckgürtel &#8222;an der Hacke&#8220;, muss alle Kosten allein tragen. Maxima ist weit weg. Sie hat die Sache geistig moralisch so hingedreht: Sie habe jetzt ja keinen Hartz IV-Anspruch, weil Peter ihr den versaut habe. Das Amt hätte ja das Haus und die Lebenssituation gewürdigt, angerechnet, dass noch die umfassende Hilfebedürftigkeit nicht vorliegt. Peter hätte seit fünf Jahren Miete erzielen können, im gemeinsamen, von ihr verlassenen Haus. Mindestens 30.000,- EUR Schaden hätte das verursacht, dass er es nicht vermietet habe. Umformung. Bruch. Sich lossagen vom gemeinsamen Gestrigen, dem Hauskauf je zur Hälfte, den spätgeborenen Kindern, ihrem solistischen, unerwarteten Weggang. Auszug, Wegzug, schließlich Ausland. Dabei waren sie vorher mehr als zwanzig Jahre zusammen, sie waren ein symbiotisch erscheinendes Paar, auch für enge Freunde.</p>
<p>So wie der große Wulff für viele mal der perfekte Bundespräsident war. Jetzt sagen einige, es sei &#8222;der große Blulff&#8220; gewesen, ein verballhorntes &#8222;großer Bluff&#8220;.</p>
<p>Jetzt geht es noch um den Verkauf des gemeinsamen Hauses. Irgendwie ist jetzt die Fassade ab. Der Lack ist abgeblättert von Maxima. Sie zeigt ihr Gesicht. Winter adé &#8211; Scheiden tut weh. Für alle Beteiligten. Normal ist das nicht.</p>
<p><strong>Amtsgericht Königs-Wusterhausen, Wohngeldprozess</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anfang Dezember 2011</span>: Der alte Dr. T. aus Düsseldorf hat in den letzten Jahren gesundheitlich einiges wegstecken müssen. Darüber ist sein Vermögen in Verfall geraten. Jetzt steht er als beklagter Geschäftsführer einer untergehenden Gesellschaft mit begrenzter Hoffnung vor dem Wohngeldrichter. Zuvor waren einige wirre Schriftsätze bei Gericht eingereicht worden von ihm. Zunächst habe er das Wohngeld zu schulden komplett anerkannt. Dann hat er das widerrufen. Der Richter will nun wissen: &#8222;Ja, was denn nun?&#8220;</p>
<p>Die Sache ist ganz eindeutig, findet Dr. T.. Er habe alle seine Wohnungen im Umfeld vom Golfclub Motzen verkauft. Seine Gläubigerin, eine Bank aus Köln-Bonn, sei beauftragt, aus den Kaufpreisen die Wohngeldschulden zu tilgen. In Wahrheit hätte sich die Verwalterin längst mit der Bank geeinigt. Sie bekäme ja für jedes Wohngeldverfahren ein Extra-Honorar, darum versuche sie nun zu Unrecht, ihn des Wohngeldes wegen zu verklagen. Sie sei sowieso nicht mehr berechtigt, das Wohngeld einzuklagen, denn schließlich sei sie zum 31.12. des (Vor)Jahres das Verwalteramt los.</p>
<p>Es ist ebenfalls die Geschichte einer Trennung.</p>
<p>Dr. T. aus D. wird irgendwie rausgeworfen aus der Wohnanlage, an der er zuvor mehr als 65% aller dortigen 82 Wohnungen besaß. Das Wohngeldverfahren sieht so ein bisschen aus wie ein Scheidungsverfahren. Er wirft dem ausscheidenden Verwalter noch Schlamm hinterher. Möchte noch einmal nachtreten.</p>
<p>Das Scheidungsurteil ist ganz eindeutig: Dr. T. muss Wohngeld an die WEG bezahlen, die zugrunde liegende Forderung ist nunmehr rechtskräftig. Die allerletzte Amtshandlung des ausscheidenden Verwalters ist ein Zwangsvollstreckungsauftrag in alle noch &#8222;offenen&#8220; Grundbücher. Sicherheitshalber.</p>
<p>Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.</p>
<p>Was bleibt? Nichts außer einem schalen Nachgeschmack. Beide Geschichten spielen in der Vergangenheit und haben in der Gegenwart ihren finalen Ausklang. In Moll.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 14:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gutes Lob geht runter wie Öl! (Redensart) In unserem Berufsfeld der Verwaltung fremder Interessen und Vermögenswerte stehen wir des Öfteren allein auf weiter Flur. Worüber bekommen wir Feedback unserer Kunden? Ob sie zufrieden sind? Was wir falsch gemacht haben und -noch besser- was richtig? Wir gehören ja nicht zu den global playern mit siebzigtausend ... <a title="961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130311/" aria-label="Mehr Informationen über 961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein gutes Lob geht runter wie Öl! (Redensart)</p></blockquote>
<p><strong>In unserem Berufsfeld der Verwaltung</strong> fremder Interessen und Vermögenswerte stehen wir des Öfteren allein auf weiter Flur. Worüber bekommen wir Feedback unserer Kunden? Ob sie zufrieden sind? Was wir falsch gemacht haben und -noch besser- was richtig? Wir gehören ja nicht zu den global playern mit siebzigtausend verwalteten Einheiten, die sich einen eigenen Diplom-Soziologen als Berater und einen Diplom-Psychologen für unsere &#8222;psychological identy&#8220; beschäftigen können. Nein, wir handeln tagtäglich aus dem Bauch heraus und nicht selten auch mit einem strategischen Kalkül Richtung &#8222;wohlfühlen&#8220;. Oft sind es kleine Dinge, die Menschen glücklich machen. Z.B. der Türschließer am metallenen Hoftor, der immer einem lauten &#8222;Krawumms&#8220; ins Schloss fällt. Hier helfen manchmal kleine Gumminoppen oder ein &#8222;Diktator&#8220;, der mit einer sanft laufenden Feder das Tor leise verschließt. Und schon ist alles gut. Eine Art grundlegender, einfacher und allumfassender Anerkennung befand sich am 19.07.11 in unserer digitalen Eingangspost: sie war blendend formuliert, kurz und knapp, erschlug mehrere <strong>Gesichtspunkte</strong> und erfreute unser Herz. <strong>Ein Kunde schrieb uns per Email folgendes</strong>:</p>
<p><span id="more-10034"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10035 alignnone" title="Kunden-Feedback Ernsthaftigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig.jpg" alt="Kunden-Feedback Ernsthaftigkeit" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>In der Tat freut einen</strong> eine solche kompetent formulierte und (hoffentlich) zutreffende &#8222;Fernbeurteilung&#8220; aus der &#8222;Höhle des Löwen&#8220;, des ständig Nachdenkenden, Mitdenkenden, eines Menschen, der sich vor kurzem in das Amt des Verwaltungsbeirats wählen ließ. Er war eigentlich immer eher eine Art &#8222;stiller Hinterbänkler&#8220;, saß bei Versammlungen eher hinten als vorn und meldete sich nur selten zu Wort. Aber wenn er sich meldete, wussten alle Anderen, dass sie nun kurz einmal zu schweigen hatten. Seine Bemerkungen saßen.</p>
<p><strong>Wie die über den anderen Miteigentümer</strong>, eine Art Branchenkollegen von uns, der ein paar Teileigentumseinheiten (Garagen) im Hof erworben hatte und nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit &#8222;stänkerte&#8220;. Oft gegen die übrigen Miteigentümer, es ging um Verteilungs-Streitigkeiten zwischen Wohn- und sonstigem Gebäudeteil. Aber oft auch hanebüchen und nicht sonderlich gut vorbereitet gegen die Arbeit der Verwalterin. Wollte der nörgelnde Miteigentümer den übrigen Sitzungsteilnehmern die Verwalterin abspenstig machen? <strong>Die Verwaltung wechseln</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10036 alignnone" title="Dinosaurier_400X269" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269.jpg" alt="" width="400" height="269" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nicht mit ihm</strong>, meldete sich Dr. H. zu Wort, was wir dann kriegten, sagte er: &#8222;Das kennen wir ja schon.&#8220;</p>
<p><strong>Die alte Verwalterin</strong> hatte die Wohnungen als wandelnder Eigentümer Anfang der Neunziger veräußert. Sich allerhand Sonderrechte rausgenommen, die Anderen über den Tisch gezogen. Und schließlich brach sie komplett zusammen, für die eigenen Wohnungen hatte sie kein Wohngeld mehr gezahlt, bei den Abrechnungen hier und da &#8222;behumst&#8220; und schließlich erfolgte ein geordneter Rückzug, den man in Deutschland unter dem Sammelbegriff &#8222;Insolvenz&#8220; zusammenführt. Die Eigentümergemeinschaft kam in andere verwalterische Hände, 1998. Die Finanzen wurden aufgeräumt, der feststellbare Verlustbetrag mit mehr als 70.000,- EUR beziffert und reden wir lieber nicht vom Gegenwert in Deutschmarks. Nun schreiben wir das Jahr 2011, Herr Dr. H. ist inzwischen Verwaltungsbeirats-Vorsitzender und auch ansonsten ein lauterer Mann mit viel Verantwortung im Berliner öffentlichen Dienst, bei Senatens.</p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657  " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="340" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p><strong>Und wir haben nicht</strong> die eingangs erwähnten Diplom-Soziologen und Psychologen beschäftigt, mit einer &#8222;Kundenzufriedenheitsanalyse&#8220; beschäftigt, kleinen Fragebogen-Vordrucken, die regelmäßig versandt werden, so wie die Bundesrepublik Deutschland jetzt &#8222;Zensus&#8220; genannte Fragebögen versendet, in denen nicht einmal nach der &#8222;Wohnzufriedenheit&#8220; der Staatsbürger gefragt wird. Dass kann sich nur der Staat herausnehmen: Fragebögen zu drucken, deren Beantwortung einem ein Stück weit dämlich vorkommt, mit Fragen, die niemand genau beantworten kann geschweige denn will. Oder so genannte &#8222;Surveys&#8220;, die jetzt bei den Internet-Dienstleistern in große Mode kommen: Du rufst die Firmen-Hotline an und willst ein Problem klären und hinterher kommt zuverlässig eine Email, die dich zu einer Umfrage einlädt: &#8222;Waren Sie zufrieden mit der Behandlung?&#8220; oder &#8222;<strong>Haben Sie sonst noch Verbesserungsvorschläge</strong>?&#8220;.</p>
<p><strong>Ja, haben wir</strong>: einfach mal &#8222;die Fresse halten&#8220;.  Oder &#8222;Tut wat und redet nicht!&#8220;</p>
<p><strong>Umgekehrt allerdings</strong> haben wir nun vollkommen freiwillig und in der Form völlig unverabredet Zuspruch und Lob, ja Bestätigung erfahren. Das geht in Ordnung. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung und ein &#8222;talk about&#8220; ist inzwischen längst anerkannt. Wie oft hatten wir uns schon vorgenommen, besonders markige bzw. eindrucksvolle Kunden-Feedbacks mal als &#8222;Devotionalien-Sammlung&#8220; zu einer &#8222;Collage&#8220; zusammenzustellen. Daraus ist nichts geworden.</p>
<p><strong>Es wurde Tagesarbeit geleistet</strong>, immer wieder und immer weiter. Keine Zeit für so´nen Quatsch.</p>
<p><strong>Bzw. danke, dieses Lob ist hier angekommen</strong>, es hat uns berührt und wir sind dankbar dafür. Danke für eine langfristige Zusammenarbeit und &#8222;Adieu, Ihr Eintagsfliegen!&#8220; &#8211; Zwecks Fortbildung schmökern wir nun ein bisschen in der Neuen Juristischen Wochenschrift und lesen, was wir bereits beherzigen, wie Herr Dr. H. sagt! Vielleicht sind ja neue, befruchtende Gedanken drin im Juristentext. <strong>Niemals rasten, niemals ruhen, einfach hier und heute die paar Schritte tun</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zukunft: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/126311/">Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern</a></li>
<li>Der Filosofisch spricht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
<li>Furchterbar: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/">Die Hausverwaltung als Fußabtreter</a></li>
<li>Grün ist die Hoffnung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/">Petersilie als untrügliches Zeichen für funktionierende Bindungen</a></li>
<li>Beruflicher Niederschlag: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">Kaufmann in der Grundstücks- &amp; Wohnungswirtschaft</a> (neudeutsch: Immobilienkaufmann)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>916-11 &#8211; Video: Ein Traum von einer Nachbarin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 11:25:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sind Sie jetzt fertig? Rückfrage des Beleidigten bei 0:45 Minuten des Videos Wir wissen nicht, was zuvor vorgefallen ist, aber es hatte wohl Auswirkungen. Deshalb ist es trügerisch, den Beweiswert eines Videos heranzuführen. Allerdings gibt es die Emotionalen, die außerhalb jeder menschlichen Form schimpfen, sie spucken, zetern und beleidigen einfach nur noch. &#8222;Ich hab den ... <a title="916-11 &#8211; Video: Ein Traum von einer Nachbarin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125811/" aria-label="Mehr Informationen über 916-11 &#8211; Video: Ein Traum von einer Nachbarin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /></p>
<figure id="attachment_365" aria-describedby="caption-attachment-365" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-365  " title="Digitale Aufzeichnung mit Videohandy" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/drostefest_-20081115-00004_.jpg" alt="" width="450" height="320" /><figcaption id="caption-attachment-365" class="wp-caption-text">Digitale Aufzeichnung mit Videohandy</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sind Sie jetzt fertig? Rückfrage des Beleidigten bei 0:45 Minuten des Videos</p></blockquote>
<p><strong>Wir wissen nicht</strong>, was zuvor vorgefallen ist, aber es hatte wohl Auswirkungen. Deshalb ist es trügerisch, den Beweiswert eines Videos heranzuführen. Allerdings gibt es die Emotionalen, die außerhalb jeder menschlichen Form schimpfen, sie spucken, zetern und beleidigen einfach nur noch. &#8222;Ich hab den Kanal gestrichen voll.&#8220; Heutzutage jedenfalls kein völlig risikofreies Unterfangen mehr: auf  jedem Handy gibt es Aufzeichnungsmöglichkeiten und schon <strong>ist der Wortlaut mit bewegt-erregten Bildern sauber und gerichtsfest dokumentiert</strong>.</p>
<p><span id="more-9713"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;8cEvFKsb60k&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Ein Traum von Nachbarin &#8211; verantwortlich für dieses Video: Nutzer UmbrellaCorporation (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Die hier gezeigte Frau hat ganz sicher schwere psychische Probleme. Ist sie der deutsche Wutbürger, vor dem wir uns eher fürchten müssen? Oder hat sie einfach nur &#8222;einen an der Klatsche&#8220;? Muss man ihr letztlich helfen, sie therapeutisch besuchen und ihr Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit schenken, damit ihr Leben wieder lebenswert ist? Der Youtube-User &#8222;UmbrellaCorporation&#8220; allerdings macht einen Gedankenfehler: er will das jetzt endlich einmal dokumentieren, alles aufnehmen, Beweise sichern und stachelt die Frau immer weiter an, noch weitere Dinge zu sagen, die sie nicht gesagt hätte, wenn er sich zurückgezogen hätte. Er will das seinem Rechtsanwalt geben, und dann? So eskaliert das noch mehr. </p></blockquote>
<p><strong>Niemand braucht nun noch nutzlos darüber zu streiten</strong>, welche Worte gefallen sind. Man kann zurückspulen, nochmal anhören, Lautsprecher etwas lauter drehen und der ganze &#8222;Jargon der Gosse&#8220; ist wieder präsent, Omnipotenz des Beschimpfenden, Omnipräsenz der Beleidigungs-Hagelschauer und Omnilegalität vor deutschen Gerichten: <strong>einfach noch einmal&#8230;</strong></p>
<p><strong>Natürlich hätte Herr Nachbar auch den kontrollierten Rückzug antreten können</strong>, das Handy gar nicht erst einschalten und demonstrativ draufhalten, auf die alte Zimtzicke, die sich in die irresten Beleidigungen verliert, ohne ihre eigene Bodenhaftung überhaupt noch in Frage zu stellen. Es ist ein seelischer Konflikt. Für die Schmach, die man lange Zeit erlitten hat, schafft das Gefilme jetzt den berechtigten Ausgleich: <strong>Schadenersatz im Digitalformat.</strong></p>
<p><strong>Normal ist das nicht</strong>.</p>
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		<title>906-11 &#8211; FotoPodcast: Operation Vatertag und was das T-Shirt darüber aussagt #Maskuline Warenkunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 09:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, so sind se&#8230; #Männer Operation Feiertag: Herrentag, Vatertag! In der Gastronomie arbeiten hauptsächlich Frauen, vermutet man. Sie bedienen &#8222;die Herren der Schöpfung&#8220; und obwohl die Herren keine Damen sind, kippen sie sich traditionell &#8222;einen hinter die Binde&#8220;, bzw. gleich mehrere. Seit seit kurzem sogar auf facebook der Kunst des T-Shirt-Drucks eine erst geschlossene, jetzt ... <a title="906-11 &#8211; FotoPodcast: Operation Vatertag und was das T-Shirt darüber aussagt #Maskuline Warenkunde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/124811/" aria-label="Mehr Informationen über 906-11 &#8211; FotoPodcast: Operation Vatertag und was das T-Shirt darüber aussagt #Maskuline Warenkunde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8057" aria-describedby="caption-attachment-8057" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8057" title="Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend.jpg" alt="Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8057" class="wp-caption-text">Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Ja, so sind se&#8230; #Männer</strong></p></blockquote>
<p><strong>Operation Feiertag: Herrentag, Vatertag</strong>! In der Gastronomie arbeiten hauptsächlich Frauen, vermutet man. Sie bedienen &#8222;die Herren der Schöpfung&#8220; und obwohl die Herren keine Damen sind, kippen sie sich traditionell &#8222;einen hinter die Binde&#8220;, bzw. gleich mehrere.</p>
<p><strong>Seit seit kurzem sogar auf facebook der Kunst des T-Shirt-Drucks</strong> eine erst geschlossene, jetzt offene Gruppe gewidmet wird: &#8222;Du, wir reden mal drüber&#8220;, gibt es kein Halten mehr, das Hauen und Stechen hat angefangen. Zum Vatertag steuert gesichtspunkte.de eins dieser &#8222;Exemplare, Gattung Mann&#8220; bei, dass mit stolzgeschwellter Brust sein eigenen Lebenscredo zu Markte trägt. Wenn auch wenige Mädchen da waren, an jedem Abend, an dem ich den Namen dieses Herrn vergaß, aber das macht ja nichts, denn sein Credo lautet:</p>
<p><span id="more-9639"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9640" aria-describedby="caption-attachment-9640" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_1731-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9640  " title="Sein Name ist Dieter, oder anders: Alkohol, Pornos &amp; Tätowierungen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_1731-1.jpg" alt="Sein Name ist Dieter, oder anders: Alkohol, Pornos &amp; Tätowierungen" width="450" height="590" /></a><figcaption id="caption-attachment-9640" class="wp-caption-text">Sein Name ist Dieter, oder anders: Alkohol, Pornos &amp; Tätowierungen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich trinke Alkohol, lese Pornos und bin tätowiert. #T-Shirt-Aufdruck von (vermeintlich) Dieter</p></blockquote>
<p><strong>Sind wir Männer am Ende gefühllose, tumbe, etwas abseitige Wesen</strong> ohne Sozialisation, entwurzelt in der deutschen Spaßgesellschaft, &#8222;Ficken, Bumsen, Blasen&#8220;, alles auf dem Rasen? Oder haben es am Ende doch wenigstens wenige unserer Spezies zu mehr gebracht: Empfindsamkeit, Situationsfühligkeit und Einfühlungsvermögen, <strong>ja sogar ins weibliche Geschlecht</strong>?</p>
<p><strong>Diese Frage werden wir hier nicht &#8222;fairnymphdich&#8220; aufklären können</strong>. Und erst recht nicht heute.</p>
<p><strong>Wir nennen ihn der Einfachheit Dieter</strong>, denn sein Name wurde nicht notiert zu diesem digitalen Erinnerungs-Prachtstück. Dieter hat uns mit wenigen einprägsamen Worten erklärt, was der Sinn des männlichen Lebens ist. Und weil die T-Shirt-Druckindustrie noch einen Haufen weiterer Kraft- und Saftsprüche auf Lager hat, wie Veltins die Brauereiindustrie, wird der Zeit der Kopflosigkeit mit Sicherheit eine tröstende nachfolgen: die Zeit der Zärtlichkeit, wenn &#8222;Mutti&#8220; Dieter liebkost und ihm damit die Gewißheit gibt, dass Deutschland´s Männer niemals untergehen werden, <strong>jedenfalls zu Lebzeiten</strong>.</p>
<blockquote><p>Pickel, Pornos und ein großer Feldklappspaten sind des Mannes Lust-Primaten. #Gegenentwurf für einen wegweisenden T-Shirtaufdruck</p></blockquote>
<p><strong>Für gegenbeweisliche Zuschriften an die Redaktion</strong>, dass Männer anders sind, gilt das &#8222;Gesetz von Schildkröte&#8220;, er sagt: &#8222;Halt die Klappe! Ich hab jetzt Feierabend!&#8220;</p>
<figure id="attachment_9641" aria-describedby="caption-attachment-9641" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_1730-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9641  " title="Ich trinke Alkohol, lese Pornos und bin tätowiert. (T-Shirt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_1730-1.jpg" alt="Ich trinke Alkohol, lese Pornos und bin tätowiert. (T-Shirt)" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-9641" class="wp-caption-text">Ich trinke Alkohol, lese Pornos und bin tätowiert. (T-Shirt)</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Widmung: <a title="externer Link" href="http://www.facebook.com/home.php#!/home.php?sk=group_119029031513695&amp;ap=1" target="_blank">Die Gruppe T-Shirt-Druck auf facebook</a> (mit besten Grüßen dorthin)</li>
</ul>
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		<title>858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 07:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
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		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Im Bundesrat ist eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verabschiedet worden. Es definiert mit einem neu eingefügten Absatz erstmals, dass &#8222;Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen wie beispielsweise Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, [&#8230;] im Regelfall keine schädliche Umwelteinwirkung [sind].&#8220;  (Zitat aus Spiegel, Link unten) Eigentlich sollte uns dieses Gesetz zutiefst beschämen, findet Frank Pantalong ... <a title="858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120011/" aria-label="Mehr Informationen über 858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Im Bundesrat ist eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verabschiedet worden. Es definiert mit einem neu eingefügten Absatz erstmals, dass &#8222;Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen wie beispielsweise Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, [&#8230;] im Regelfall keine schädliche Umwelteinwirkung [sind].&#8220;  (Zitat aus Spiegel, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Eigentlich sollte uns dieses Gesetz zutiefst beschämen</strong>, findet <strong>Frank Pantalong </strong>im Spiegel.</p>
<p><strong>Ein zeitloses Thema</strong>: Wir sehen Kinder, die sich in Anwesenheit ihrer Eltern schlecht benehmen und ihre Umgebung drangsalieren. Die Kernfrage: Dürfen wir eingreifen? Nein, behauptet Autor Frank Pantalong im SPIEGEL, das sei eine inzwischen weit verbreitete Ansicht. Kindeserziehung darf stets nur an den eigenen Kindern erfolgen. Ein afrikanisches Sprichwort hingegen sagt: &#8222;Zur Erziehung eines Kindes bedarf es eines ganzen Dorfes.&#8220; Einiges spricht dafür, dass die Ansicht der sozial vereinsamten Kindeseltern ohne Rückgriff der Gesellschaft falsch ist. Der Artikel spricht ein Tabu an und legt offen, was viele von uns bereits denken, wenn wir im Supermarkt einzukaufen versuchen, während irgendwelche &#8222;Blagen&#8220; uns den Einkauf bereits unmöglich machen. Und das Schlimmste: Die Eltern greifen nicht ein, lassen &#8222;kleine Terroristen&#8220; gewähren, weil diese sich ausleben dürfen müssen. <strong>Lesenswerter Artikel</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der Spiegel: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,756703,00.html" target="_blank">Die Monster anderer Eltern</a> (von Frank Pantalong)</li>
</ul>
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		<title>831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 07:06:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. #alte Redensart, Quelle unbekannt Bzw.: Bürger, wollt Ihr ewig streiten? Lasst ab von Eurem Vorhaben, die deutschen Gerichte anzurufen. Sie können nicht Ersatz leisten für, was der Mensch selbst nicht vermag. Der Mensch muss sich ändern. Die deutschen Gerichte werden sich ... <a title="831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117411/" aria-label="Mehr Informationen über 831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6806" title="Report Nachbarn - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="450" height="345" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. #alte Redensart, Quelle unbekannt</p></blockquote>
<p><strong>Bzw.: Bürger, wollt Ihr ewig streiten</strong>? Lasst ab von Eurem Vorhaben, die deutschen Gerichte anzurufen. Sie können nicht Ersatz leisten für, was der Mensch selbst nicht vermag. Der Mensch muss sich ändern. Die deutschen Gerichte werden sich nie ändern. <strong>Oder zu langsam</strong>.</p>
<p><strong>Schon seit Jahren</strong> wohnst du hier in dieser Straße. Hast sie gelobt und immer für die beste deiner jemaligen Wohnadressen gehalten. Du hast stets flammende Plädoyers für die Leute, die Gegend und das Haus gehalten, in dem du nun schon so lange wohnst. Die Anderen, die sind gekommen und wieder gegangen. Du bist geblieben. <strong>Hast dich sauwohl gefühlt, hast du gesagt</strong>.</p>
<p><span id="more-9058"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;_HvgCucmeaY&#8220;]<br />
<em>Herbert Grönemeyer &#8222;Mensch&#8220; (via Youtube)</em><strong> </strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<blockquote><p>Momentan ist richtig,<br />
momentan ist gut<br />
nichts ist wirklich wichtig<br />
nach der Ebbe kommt die Flut</p>
<p>am Strand des Lebens<br />
ohne Grund, ohne Verstand<br />
ist nichts vergebens<br />
ich bau die Träume auf den Sand</p></blockquote>
<p><strong>Im Grunde genommen</strong> war dieses einfach aufgetretene Vorkommnis sowas wie der Tropfen Restflüssigkeit, der in deinem Fass des Lebens die Oberflächenspannung deiner aktuellen Wohnadresse zum Überlaufen brachte. Wasser bricht sich Bahn, wenn die Oberflächenspannung berstet. Jetzt glänzt der Lack der Wasseroberfläche nicht mehr: der Lack ist ab! Wer immer am Limit lebt, kein Wunder! So ist es jetzt: ausgehaucht, die entspannte Spannung, ihre Viskosität hat nachgelassen, bis dir speiübel wurde wegem allem hier, in dieser &#8222;unerträglichen&#8220; Gegend. <strong>Rationalisierung</strong>.</p>
<blockquote><p>und es ist, es ist o.k.<br />
alles auf dem Weg,<br />
und es ist Sonnenzeit<br />
unbeschwert und frei</p>
<p>und der Mensch heißt Mensch<br />
weil er vergisst,<br />
weil er verdrängt<br />
und weil er staunt und stählt<br />
weil er wärmt, wenn er erzählt</p>
<p>und weil er lacht,<br />
weil er lebt<br />
du fehlst&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Ein Gedanke bricht sich nun Bahn</strong>. Du wirst, wo du nun schon ewig lebst, als feste Wohnadresse verlassen. Wirst herumlichtern, suchen, und wer suchet, der findet auch. Wirst einer neuen Gegend das Zeug reden und mäandern in den Flussdeltas der riesengroßen Stadt. Berlin ist eine Hölle, ein Moloch, der dich verschluckt, aber was ist Berlin schon im Vergleich zu Mumbai, ganz zu schweigen von Tokyo. New York, Rio, Tokyo, dieser Oldie, dessen hauptsächliche Erwähnungsstätten nun auch schon geschichtlich besonders belastet sind. Seit 2001 und 2011, alle zehn Jahre grosse Katastrophen. Was ist dagegen schon Berlin? In Berlin hat vielleicht <a title="externer Link" href="http://www.renate-kuenast.de/" target="_blank">Renate Künast</a> gute Chancen, Bürgermeisterin zu werden? Aber hat <a title="externer Link" href="http://www.klaus-wowereit.de/" target="_blank">Klaus Wowereit</a> wirklich zu viel gefeiert, war ein Party-Bürgermeister? Einen Rentenanspruch hat er sich verdient, inzwischen.  <strong>Im Vergleich mit alledem ist das doch vergleichsweise &#8222;nichts&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>das Firmament hat geöffnet,<br />
wolkenlos und ozeanblau<br />
Telefon, Gas, Elektrik<br />
unbezahlt, und das geht auch</p>
<p>teil mit mir deinen Frieden,<br />
wenn auch nur geborgt<br />
ich will nicht deine Liebe,<br />
ich will nur dein Wort</p></blockquote>
<p><strong>Unsere rationalen Gedanken</strong> ordnen wir, indem wir uns die Situation unseres Lebens schönreden. Was wir im gegenwärtigen Moment machen, dem reden wir das Zeug. Das ist das Gute. Das Andere ist das Schlechte, es ist &#8222;zu weit weg&#8220;, oder es ist &#8222;für mich suboptimal&#8220; bzw. &#8222;es kommt nicht in Frage&#8220;. Bis wir unsere Einstellung zu genau dieser Frage wieder abändern. Nun &#8222;haben wir ja schon immer gewusst&#8220;, dass der Fluss des Lebens nicht unmittelbar an uns vorüberfloß. Zu weit weg.</p>
<blockquote><p>oh, es ist schon o.k.<br />
<strong>es tut gleichmäßig weh</strong><br />
es ist Sonnenzeit<br />
ohne Plan, ohne Geleit</p>
<p>und der Mensch heißt Mensch<br />
weil er erinnert, weil er kämpft<br />
und weil er hofft und liebt<br />
weil er mitfühlt und vergibt</p>
<p>und weil er lacht,<br />
und weil er lebt,<br />
du fehlst&#8230;</p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_9062" aria-describedby="caption-attachment-9062" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9062" title="Ich wär gern einer von uns!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_.jpg" alt="Ich wär gern einer von uns!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-9062" class="wp-caption-text">bestellbar bei amazon.com: http://tinyurl.com/69nrumt</figcaption></figure>
<p><strong>Die Nachbarin wartet</strong> seit kurzem erst im Auto ab, bis sie aussteigt, wenn sie sieht, dass wir die Straße passieren. Sie vermeidet den Kontakt. Wenn wir uns zuwinken, dann nur zufällig und &#8222;ach ja,  du bist´s&#8220;. Die alte Zicke von schräg gegenüber ist ein besonderes Kaliber. Die kann noch so sehr gern Safarilook tragen und tun, als hätte sie mit Golfen zu tun. Sie ist dazu erstens viel zu alt und zweitens &#8220; da lachen ja die Hühner&#8220;. Ich wär gern einer von uns, heißt ein Buchtitel, den Klaus Wowereit und Franziska Richter im Deitz Verlag herausgegeben haben. Icke oooch! <strong>Tja, Nachbarn, einfach unerträglich</strong>. <strong>Aber es tut gleichmäßig weh</strong>!</p>
<p><span style="color: #888888;">(Text &#8222;Mensch&#8220;: © Herbert Grönemer, 2002, CD &#8222;Mensch)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>792-11 &#8211; Video des Tages: Schuldig oder unschuldig? #Haustiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Haustiere]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologen]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[Guilty? User: foodplot (via Youtube) Wer hat die Leckereien von der Hauskatze einfach aufgefressen? Antwort gibt dieses Video. Klasse.# Sind Hunde ehrlich? Denver macht sich vom Acker. Das war nicht okay, denkt er sich. Einiges spricht dafür, Hunde sind ehrlich, auch nonverbal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" width="449" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/B8ISzf2pryI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<em><span style="color: #888888;">Guilty? User: foodplot (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Wer hat die Leckereien</strong> von der Hauskatze einfach aufgefressen? Antwort gibt dieses Video. Klasse.#</p>
<p><strong>Sind Hunde ehrlich</strong>? Denver macht sich vom Acker. Das war nicht okay, denkt er sich. <strong>Einiges spricht dafür, Hunde sind ehrlich, auch nonverbal.</strong></p>
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		<title>718-11 &#8211; Linktipp: Sie hat das absolute Gedächtnis, gerade so, wie die gewöhnlichen Mitarbeiter unserer Firma!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 18:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Gunter von Hagens]]></category>
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					<description><![CDATA[Die nachfolgend, zumindest einleitend erzählte Geschichte hat einen sowas von fiktivem Charakter, das wirste gleich mal merken! Später allerdings heißt es &#8222;Back To Reality&#8220; Da klingelt das Telefon und die Mieterin Frau Müller-Lüdenscheidt (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf ist dran. Sie sagt, sie hätte doch damals -1991, am 15. April, ein Freitag- gelegentlich der Mietvertragsunterzeichnung ... <a title="718-11 &#8211; Linktipp: Sie hat das absolute Gedächtnis, gerade so, wie die gewöhnlichen Mitarbeiter unserer Firma!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/106111/" aria-label="Mehr Informationen über 718-11 &#8211; Linktipp: Sie hat das absolute Gedächtnis, gerade so, wie die gewöhnlichen Mitarbeiter unserer Firma!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Die nachfolgend, zumindest einleitend erzählte Geschichte hat einen sowas von fiktivem Charakter, das wirste gleich mal merken! Später allerdings heißt es &#8222;Back To Reality&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Da klingelt das Telefon und die Mieterin Frau Müller-Lüdenscheidt</strong> (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf ist dran. Sie sagt, sie hätte doch damals -1991, am 15. April, ein Freitag- gelegentlich der Mietvertragsunterzeichnung eine Kaution von 1.502,- DEM (in Worten Deutsche Mark) eingezahlt. &#8222;Richtig&#8220;, wende ich ein und korrigiere ihr Anliegen nur sanft andeutungsweise: &#8222;Es waren nur 1.452,- DEM, erinnern Sie sich? Es waren zwei Fünfhunderter mit den SerienNummern (Nrn aus Datenschutzgründen entfernt :-)) . Wir hatten damals die Angewohnheit, die Geldscheine der in bar zu entrichtenden Kaution zu fotokopieren. <strong>Sie schaut in ihrer Kopie der Quittung nach, kann diese Angaben bestätigen und entschuldigt sich</strong>.</p>
<p><strong>Oder die Sache mit dem Perlator</strong>, das ist dieses Kalk- und Flusen- bzw. Restesieb auf dem Wasserhahn. Sie hatte diese Klausel im Mietvertrag unterschrieben und nun beriefen wir uns als Mitarbeiter der Hausverwaltung darauf: Für die Dauer des fünfjährigen, befristeten Mietverhältnisses hätte sie Kleinstreparaturen in ihrem Gewerberaum bis zur Höhe von 8% der Nettokaltmiete selbst auszuführen und <strong>die Rechnungen hierüber jeweils zum Jahresende der Verwalterin zur Mieterakte einzureichen</strong>.</p>
<p><span id="more-8335"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/npStWtyeORs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/npStWtyeORs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Back To Life, Back To Reality &#8211; Soul 2 Soul Extend Remix (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Ja, okay</strong>, das hat sie gemacht, denn sie selbst war so eine Art &#8222;vertragstreue Frohnatur&#8220;.</p>
<p><strong>Wir hatten die Belege kurz einmal durchgelesen</strong> und dann &#8230;.weggeworfen&#8230;! Einmal lesen, das reichte. Wir hatten uns gemerkt: Die Summe aller in den letzten drei Jahren eingereichten Belege und das siebenundzwanzig kleine Belege, verstreut über die letzten drei Jahre, das hatte nicht die vereinbarten 8% der Nettokaltmiete ausgemacht. Tja, auch die nächste Reparatur ginge zu ihren eigenen Lasten.</p>
<p><strong>Wir hatten uns die Vorgänge</strong> praktischerweise gleich gemerkt, dann müssten wir sie nicht abheften.</p>
<p><strong>Aber, jetzt mal im Ernst</strong>:</p>
<p><strong>So eine Art Speicher-, Wissens- und Gedächtnisverwaltung</strong>, das geht gar nicht. Vollkommen unmöglich. Was wir hier oben schilderten, das ist eher die Anmutung eines EDV-technisch gut organisierten, gebrieften und unheimlich schmalzreichen Speicherchip-Merkvorgangs namens &#8222;Memory&#8220; und all das müssten wir als Hausverwalterin elektronisch zunächst anlegen und dann ablegen. Unmöglich das sonst angemessen zu verwalten und &#8222;auf die Reihe&#8220; zu bekommen.</p>
<p><strong>Ganz anders Jill Price</strong>, Amerikanerin aus Los Angeles, derzeit 45 Jahre alt und einer Studie zufolge &#8222;Gedächtniswunder&#8220;. Aber was sollen wir hier mehr reden, als wir uns gerade noch merken können. Der Link ist angefügt und &#8222;Donnerwetter&#8220;. <strong>Bzw. Chapeau</strong>!</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169 " title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
<p><strong>Und auch wenn die Lebensleistung</strong> von Plastinator <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunther_von_Hagens" target="_blank">Gunter von Hagens</a> ähnlich bemerkenswert war bis heute, so scheint jedenfalls neuesten Veröffentlichungen zufolge einigermaßen sicher, dass es mit der florierenden Firma des Plastinators vorbei ist. Die schwere Parkinson-Krankheit ist schuld. Der Mann hat Meinungen bewegt, Menschen auseinandergeschält in dünne Scheibchen, crispy, knusprig und zuletzt mehrfach die Welt umgedreht. Auch Gunter von Hagens pflegte sein persönliches ManTantra, das hatten wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/105711/" target="_self">in diesem Artikel näher erklärt</a>. Egal, wie man zu dieser Lebensleistung ethisch bzw. meinungsmäßig eingestellt ist: Es war die Berufung des Herrn, der dieser nachfolgte! Und nichts anderes. Was nach dieser Lebensleistung kommt, kann wohl niemand voraussagen! <strong>Auch der Artikel mit weiterführenden Informationen über Gunter von Hagens ist interessehalber verlinkt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Das absolute Gedächtnis: <a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/das-absolute-gedaechtnis-ich-kann-nichts-vergessen-1.1042396" target="_blank">Ich kann nichts vergessen</a>! (Süddeutsche Zeitung vom 04.01.11)</li>
<li>Gunther von Hagens: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/der-plastinator-geht/3688904.html" target="_blank">Der Plastinator geht</a> (Tagesspiegel vom 04.01.11)</li>
</ul>
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		<title>570-10 &#8211; Erkenntnis &#038; Erleuchtung: Über das Rumpelstilzchen in uns&#8230;und die Beckmesserei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/9132010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
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		<category><![CDATA[Sir Peter Ustinov]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es sind die Zweifel, die die Menschen vereinen. Ihre Überzeugungen trennen sie.&#8220; (Sir Peter Ustinov)  Ein jeder fasse seinen persönlichen Rumpelstilz beim Schopfe und ersticke ihn sogleich. Rettet den Hausfrieden! Hört auf, miteinander zu streiten. Echte Nachbarschaft kann nur gelingen, wenn die Menschen sich nicht über Dinge streiten, die nebensächlich sind im Vergleich zu den ... <a title="570-10 &#8211; Erkenntnis &#038; Erleuchtung: Über das Rumpelstilzchen in uns&#8230;und die Beckmesserei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/9132010/" aria-label="Mehr Informationen über 570-10 &#8211; Erkenntnis &#038; Erleuchtung: Über das Rumpelstilzchen in uns&#8230;und die Beckmesserei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7307" aria-describedby="caption-attachment-7307" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/rumpelstilzchen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7307  " title="Rumpelstilzchen - Etymologie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/rumpelstilzchen.jpg" alt="Rumpelstilzchen - Etymologie" width="450" height="335" /></a><figcaption id="caption-attachment-7307" class="wp-caption-text">Rumpelstilzchen - Etymologie (aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Es sind die Zweifel, die die Menschen vereinen. Ihre Überzeugungen trennen sie.&#8220; (Sir Peter Ustinov) </p></blockquote>
<p><strong>Ein jeder fasse seinen persönlichen Rumpelstilz</strong> beim Schopfe und ersticke ihn sogleich. Rettet den Hausfrieden! Hört auf, miteinander zu streiten. Echte Nachbarschaft kann nur gelingen, wenn die Menschen sich nicht über Dinge streiten, die nebensächlich sind im Vergleich zu den vor uns liegenden Aufgaben, um sie zu retten: den Hausfrieden, den Cyberfrieden, den Weltfrieden und das Weltklima, ach, und was weiß ich! Die BZ titelte gestern: &#8222;Sind wir Schland oder Sarrazin!&#8220; &#8211; Die Frage ist gut gestellt: Vermutlich sind wir beides nicht, und gut so! Peter Ustinov hat es gesagt. <strong>Man muss auch mal zuhören können</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wer war <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beckmesser" target="_blank">eigentlich Sixtus Beckmesser</a>?</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Mit dem Substrat von facebook &amp; Kohorten von Konsorten)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>490-10 &#8211; Report: Nachbarn &#8211; Von Gemeinsamkeiten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8352010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 17:58:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefenrecherche: Report: Nachbarn (Serie) (21 ältere Beiträge)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6806" title="Report Nachbarn - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="450" height="345" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Tiefenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/report-nachbarn/" target="_self">Report: Nachbarn</a> (Serie) (21 ältere Beiträge)</li>
</ul>
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		<title>434-10 &#8211; Nachbarn: Von Psychologen, Rechtsanwälten und physikalischen Messgrößen, die umbenannt werden</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7782010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7782010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[“Nach dem gelungenen Gig sitzt man ja meist noch ein wenig beisammen, feiert den eigenen Erfolg, fachsimpelt über Equipment und Musik und irgendwann kommt immer jemand mit der typischen Story daher: „Weißt du noch, damals bei der Show von diesem Gitarristen? Mensch war das peinlich, ich an seiner Stelle wäre im Bühnenboden versunken …“.” (Auszug ... <a title="434-10 &#8211; Nachbarn: Von Psychologen, Rechtsanwälten und physikalischen Messgrößen, die umbenannt werden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7782010/" aria-label="Mehr Informationen über 434-10 &#8211; Nachbarn: Von Psychologen, Rechtsanwälten und physikalischen Messgrößen, die umbenannt werden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="116" height="150" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>“Nach dem gelungenen Gig sitzt man ja meist noch ein wenig beisammen, feiert den eigenen Erfolg, fachsimpelt über Equipment und Musik und irgendwann kommt immer jemand mit der typischen Story daher: „Weißt du noch, damals bei der Show von diesem Gitarristen? Mensch war das peinlich, ich an seiner Stelle wäre im Bühnenboden versunken …“.” (Auszug aus dem Artikel: Die 11 Gebote gegen Fettnäpfchen on stage.&#8220; (Sound-Check 06/08, download am Ende des Artikels)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist Nachmittag</strong> in Berlin-Zehlendorf. Die Dipl.-Psychologin Kristin Blau (* Name geändert) erscheint bei ihrer italienischen Freundin Nicoletta della Caliente (* Name geändert) zum vorgezogenen Fünf-Uhr-Tee.  Kristin Blau ist mit Roscher Blau (* Name geändert) verheiratet, der als Rechtsanwalt auf einer Website kundtut, dass er Kisuaeli spricht, <span style="text-decoration: line-through;">afrikanische</span> <span style="text-decoration: line-through;">Mundart eben</span> diese afrikanische Sprache. Kein leichtes Unterfangen, dennoch: Kristin Blau und Nicoletta della Caliente parlieren über dies und das und als es an der Haustür schellt, fügt sich etwas zusammen, was wir <strong>unter funktionierender Nachbarschaft verbuchen könnten</strong>.</p>
<p><strong>Kristin Blau</strong> <span style="text-decoration: line-through;">möchte</span> soll gelegentlich eines Familienfestes, dessen Details hier unwichtig sind, etwas gesanglich vortragen. Das ist einer der &#8222;Sinns&#8220;, weswegen sie sich mit der italienischen Nachbarin trifft. Es geht darum, Realbooks als Datei hin- und her zu schnipsen via Datenträgeraustausch. Das sind diese Bücher, die Jazzmusiker möglichst immer vollständig besitzen, um eins der unzähligen Jazzstandards parat zu haben, die man spielen kann, bzw. spielen sollte, wenn man darum gebeten wird, und ganz gleich, aus welchem Grund.</p>
<p><span id="more-6434"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Treffen sich zwei Psychologen. Sagt der eine: &#8222;Na, wie geht&#8217;s?&#8220; Sagt der andere: &#8222;Ja, ich weiß.&#8220; (Psychologenwitz)</p></blockquote>
<p><strong>Der vorgezogene</strong> Fünf-Uhr-Tee bekommt jetzt eine gewisse Berechtigung und seine Vorgezogenheit rückt inzwischen in den Fokus richtiger Uhrzeit. Als es an der Tür klingelt, muss das ein Nachbarschaftsbesuch sein. Um diese Zeit, und niemand hat sich zuvor verabredet. Es ist Michael Unicolor (* Name geändert), der Klavier-, Gitarren- und Saxophonlehrer, der auf der anderen Straßenseite seit kurzem die zwei Kinder eines iranischen Arztes unterrichtet: eins in Klafünf (* Name geändert), eins in Gitarra pregnanta (* Name geändert). Nicoletta d. C. öffnet ihm die Tür und er trägt ihr auf, bitteschön unverzüglich den Kaffee zu kochen und Einlass zu gewähren. <strong>So geschieht ihm auch</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Treffen sich zwei Rechtsanwälte, sagt der eine: &#8222;Na, wie geht&#8217;s?&#8220; Sagt der andere: &#8222;Schlecht, ich kann nicht klagen!&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Während Michael Unicolor</strong> das Klavier der Familie della Caliente beharkt und der Kaffee erst viel zu heiß ist, um ihn sofort zu trinken, und dann wird er lau, weil Herr Unicolor spielt, kommen die drei ins parlieren. Man redet über dies und das und auch über jenes und welches. Die Geschichte, die sie sich erzählen, ist sozusagen ein Stückwerk Konversationsgebläh von nicht ganz entscheidender, aber doch von einigermaßen vergnüglicher Salonrhetorik. Es plinkelt und plänkelt. Und an irgendeiner im Nachhinein nicht mehr ganz aufklärbaren Konversationsstelle spricht Michael Unicolor die folgenden Worte in die nicht vorhandene Leere:</p>
<blockquote><p>Klar habe ich Ärger mit dem. Aber ihr wisst ja, wie das ist. Der hat so einen Stil, der ist ein verkappter Rechtsanwalt, Studium abgebrochen, eben wie ein Rechtsanwalt so ist. Ich weiß nicht, warum, aber das merkt man jedem an, der Rechtsanwalt ist. Rechtsanwälte, die sind immer so, die haben das in sich, die können nicht aus ihrer Haut.</p></blockquote>
<p><strong>Und so weiter und sofort</strong>. Irgendwann hat Kristin Blau nun genug gelacht über die amüsierenden Bemerkungen von Michael Unicolor und schließlich lässt sie den seit längerem im Entwurf für eine passende Ablassstelle zurechtgelegten Satz direkt ins Gespräch plumpsen:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> So einen hab ich geheiratet!</p></blockquote>
<p><strong>Micha Unicolor stutzt</strong>, huch, Kristin ist mit einem Rechtsanwalt verheiratet. Unbeirrt fährt er fort, dass das ja jetzt nichts machen würde. Im Übrigen seien Rechtsanwälte auch nicht anders, als z.B. Psychologen. Gelächter immer mehr, die Sache steigert sich immer weiter. Alle haben ihr großes Vergnügen, aber schließlich erfährt Michael Unicolor von beiden Damen, dass die Professionen Psychologie und Rechtsanwalt unabänderlich und fest im Leben von Kristin und Roscher Blau verhaftet sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-73" title="Psychologische Leerformel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/psychoformel.jpg" alt="" width="229" height="55" /></p>
<p><strong>In den 80iger-Jahren</strong> des vorherigen Jahrtausends wurde eine neue physikalische Maßeinheit geschaffen. Mit der neueingeführten Maßeinheit &#8222;1 Kohl&#8220; wurde &#8222;die geringstmögliche Distanz zwischen zwei aufstell- bzw. betretbaren Fettnäpfchen&#8220; umgangssprachlich bezeichnet.</p>
<p><strong>Am nächsten Morgen</strong> bringt Michael Unicolor seinen Sohn wie jeden Morgen zur Schule. Er trifft Tomasso di Pommodore, den Ehemann von Nicoletta della Caliente, der seine zwei Töchter zur Schule bringt. Dass Michael Unicolor nun seinem italienischen Mitwisser die Geschichte noch einmal erzählen will, stellt sich als verspätet heraus. Nicoletta della Caliente hat Tomasso di Pommodore bereits alles brühwarm erzählt. Das tut dem bekannten bayerischen Schenkelklopfen auf dem morgendlichen Schulweg kaum einen Abbruch. Und es war Tomasso di Pommodore, der Michael Unicolor an &#8222;den Kohl&#8220; erinnerte, <strong>der in Zukunft &#8222;1 Unicolor&#8220; heißen müsse</strong>.</p>
<figure style="width: 199px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Richard_von_Weizsaecker_2009_Koeln.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Richard von Weizsäcker (Foto: A. Savin - via wikipedia.org)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Richard_von_Weizsaecker_2009_Koeln.jpg" alt="Richard von Weizsäcker (Foto: A. Savin - via wikipedia.org)" width="209" height="314" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Richard von Weizsäcker (Foto: A. Savin - via wikipedia.org)</figcaption></figure>
<p><strong>Wo wir schon bei Kohl, der Politik und derartigen Fremd-, nicht Feuchtgebieten sind: Herzlichen Glückwunsch, alles Gute, alles Liebe und danke für eine beachtliche und hervorhebenswerte Lebensleistung, Dr. Richard von Weizsäcker, zum 90. Geburtstag und &#8222;fetter Respekt&#8220; für alles, was sie getan haben! </strong><strong>Es ist zu würdigen heute. Mal ganz abgesehen davon, dass erinnerliche Fettnäpfchen nicht vorhanden sind, soweit es das Wirken des Alt-Bundespräsidenten betrifft.<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Praxistipp für Musiker im Hausbesuch: <a title="pdf-Artikel von sound-check.de downloaden" href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://news.musicstore.de/wp-content/uploads/PPV_Tipps_Tricks/PA/PICS/PAH_Special-Live-Fettnaepfchen-Die-11Gebote-gegen-Fettnaepfchen-on-Stage_SC0806042.jpg&amp;imgrefurl=http://news.musicstore.de/tipps-tricks-die-11-gebote-gegen-fettnapfchen-on-stage&amp;usg=__Nw_ASggtQo6mlSpG-eZW_4HHgJY=&amp;h=425&amp;w=300&amp;sz=43&amp;hl=de&amp;start=21&amp;um=1&amp;itbs=1&amp;tbnid=JSAvgIYMzihDhM:&amp;tbnh=126&amp;tbnw=89&amp;prev=/images%3Fq%3Dfettn%25C3%25A4pfchen%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26channel%3Ds%26tbs%3Disch:1" target="_blank">Die 11 Gebote gegen Fettnäpfchen</a> (Soundcheck 06/08 &#8211; pdf-download)</li>
<li>Psychologische Leerformel: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/" target="_self">Die Hausverwaltung als Fußabtreter</a></li>
<li>Axel des Bösen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/award-des-monats/" target="_self">Von der Achsel des Bösen</a></li>
<li>Zitat des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/emailprogramme/" target="_self">Das Emailprogramm</a></li>
<li>Was ist eigentlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/was-ist-eigentlich-eine-teleologische-reduktion-jedenfalls-kein-kuchenrezept/" target="_self">eine teleologische Reduktion</a>?</li>
<li>Die Milch ist sauer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/linktipp-die-milch-ist-sauer-oder-wie-man-mit-berliner-schnauze-auf-die-fresse-fallt/" target="_self">Wie man mit Berliner Fresse auf die Schnauze fällt</a></li>
<li>Sonderlink aus Anlass des Tages: <a title="externer Link" href="http://suche.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=Die+Weizs%E4ckers&amp;quellenGroup=SPOX&amp;quellenGroup=SP" target="_blank">Suchlink &#8222;Die Weizsäckers&#8220; auf Spiegel-Online</a></li>
</ul>
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		<title>415-10 &#8211; Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL hat jetzt &#8222;einen Stein im Brett&#8220; für gutes Verhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 10:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Redewendung bei jemandem einen Stein im Brett haben als Synonym für große Sympathie bei jemandem haben geht auf das Wurfzabelspiel zurück. Bei dem Spiel kommt es darauf an, seine Steine gut zu platzieren. Wem dies gelang, hatte also Aussicht auf Gewinn und Erfolg. (Quelle: Duden 11 von 1992 S.688)&#8220; (Quelle: Wikipedia: Der Wurfzabel &#8211;hier) ... <a title="415-10 &#8211; Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL hat jetzt &#8222;einen Stein im Brett&#8220; für gutes Verhalten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7592010/" aria-label="Mehr Informationen über 415-10 &#8211; Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL hat jetzt &#8222;einen Stein im Brett&#8220; für gutes Verhalten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6263" title="Die Zwei-Fliegen-Theorie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg" alt="Die Zwei-Fliegen-Theorie" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Die Redewendung bei jemandem einen Stein im Brett haben als Synonym für <em>große Sympathie bei jemandem haben</em> geht auf das Wurfzabelspiel zurück. Bei dem Spiel kommt es darauf an, seine Steine gut zu platzieren. Wem dies gelang, hatte also Aussicht auf Gewinn und Erfolg. (Quelle: Duden 11 von 1992 S.688)&#8220; (Quelle: Wikipedia: Der Wurfzabel &#8211;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurfzabel" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Fa. Minol Messtechnik</strong> -Slogan: Alles was zählt!- hat jetzt einen Stein im Brett bei uns. Die gefährliche Steinlaus, von Prof. Grizmek <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/steinlaus/" target="_self">hier hinreichend beschrieben</a>, nagt nicht an der Geschäftsbeziehung. Minol, das ist heute ein Messdienstunternehmen im Auftrag seines Kunden und der Besuch schlägt zwei Fliegen mit einer Klatsche. Und das hat folgenden Grund.</p>
<p><span id="more-6284"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6285" title="Unnützes Wissen: Einen Stein im Brett haben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Stein.im_.Brett_.haben_.jpg" alt="Unnützes Wissen: Einen Stein im Brett haben!" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Stein.im_.Brett_.haben_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Stein.im_.Brett_.haben_-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Es klingelt an der Tür</strong>. Es ist Frau Ungenannt (* Name geändert), die Einlass begehrt. Sie klopfte, und es ward ihr aufgetan.</p>
<p><strong>Sie betritt den Raum</strong>, eine junge, eloquente Dame, und sie ist die neue Sachbearbeiterin für die Liegenschaft Xy-Strasse in Berlin-Treptow. Dort hat es Schwierigkeiten gegeben bei der Ablesung der Heizkostenverteiler, für die die Firma Minol zuständig ist. Richtig, das waren Schwierigkeiten. Jetzt, sagt sie, glaubt sie, dass die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen sind. Es wird sich in Wohlgefallen auflösen. Sie müssen aber noch ein weiteres Mal rein in die Wohnungen. Sicher, das ist für die Bewohner mit Ärger verbunden, aber dann haben sie die Sache wieder <strong>im Griff</strong>.</p>
<p><strong>Sie wollte einfach mal</strong> kurz persönlich sprechen, sagt sie. Für den Ärger lässt sie eine Flasche Rotwein da, nicht als Bestechung oder &#8222;Sachgeschenk&#8220; über der maßgeblichen Besteuerungsgrenze für &#8222;Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst&#8220;, sondern als kleine Geste. Womit wir beim Wein sind: sie hat etwas Kleines gemacht mit großer Wirkung. Sie hat uns &#8222;reinen Wein eingeschenkt&#8220;, sie hat gezeigt, sie scheut nicht den Aufwand, uns kurz zu besuchen, sich auch für Dinge zu entschuldigen, die dumm gelaufen seien &#8211; Stichwort: Hosen runter. Es ist ein Ende der Probleme sichtbar, ein guter Zeitpunkt, darüber nochmals mit ehrlich gemeinter Betroffenheit ins Gespräch zu kommen.</p>
<figure id="attachment_2523" aria-describedby="caption-attachment-2523" style="width: 242px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2523 " title="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg" alt="" width="252" height="315" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg 360w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /><figcaption id="caption-attachment-2523" class="wp-caption-text">Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>Wir denken an andere</strong> Heizkostenverteiler-&#8222;Fritzen&#8220; und den immensen Rationalisierungsdruck bei denen. In puncto Kundenfreundlichkeit haben einige von denen versucht, an der &#8222;Auskömmlichkeitsschraube&#8220; positiv zu drehen. Manches ist besser geworden, aber vieles liegt nach wie vor im Nebel.</p>
<p>&#8222;Frollein Minol&#8220; nicht, die hat jetzt den obigen Stein im Brett, ist ein &#8222;nettes Mädsche&#8220; und wird positiv in Erinnerung behalten. Weil sie etwas sehr Seltenes gemacht hat: persönliche Initiative ergriffen. <strong>Vorbildlich</strong>.</p>
<p><strong>Die Zweifliegen-Theorie</strong>: Sich für etwas angemessen entschuldigen, Farbe bekennen einerseits, und andererseits die feste Absicht, noch ein bisschen Arbeit zu investieren, aber dann &#8222;wird alles gut&#8220;. (Nina Ruge, ZDF-Gesellschaftslöwin, Redewendung: &#8222;Alles wird gut&#8220;)</p>
<figure id="attachment_2302" aria-describedby="caption-attachment-2302" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2302" title="Die Chemie muss stimmen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg" alt="" width="400" height="329" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-2302" class="wp-caption-text">Die Chemie muss stimmen!</figcaption></figure>
<p><strong>Nach alledem</strong> lacht nun das weinende Auge andererseits angesichts der nachgewiesenen Herkunft der Redewendung &#8222;einen Stein im Brett haben&#8220;, die man gedankenlos daher sagt. Erinnert uns doch die obige streng wissenschaftlich gemeinte Nachweisung auch an den berühmten Sozialreformer Peter Hartz und dessen &#8222;die Verantwortung übernehmen müssen&#8220; für ausgelassene Betriebsfeste und -feiern des VW-Personalrats, auch in wunderbaren brasilianischen Städten. Auch hier ging es darum, gute Beziehungen zu pflegen und für die Dauer der Zeit angenehmer zu gestalten: gutes Klima als guter &#8222;workaround&#8220;. Allerdings ist das schief gegangen. Unsere bescheidene Ader sagt uns: Bei einem Gläschen Rotwein kann man die Welt vergessen, mit einem Flug nach Brasilien wachsen viele nicht automatisch regelrecht über sich hinaus.</p>
<p><strong>Weiter arbeiten</strong>, &#8230;.Frollein Minol ist schon wieder weg. Hoffentlich liest diesen Artikel niemand. Sonst klingelt es dauernd an der Tür: <strong>Freundlichkeitsoffensive </strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Fa. Minol Messtechnik, <a title="externer Link" href="http://www.minol.de" target="_blank">Alles, was zählt</a></li>
<li>Machtkämpfe: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/becker-harms/" target="_self">Becker &amp; Harms wurde von ISTA geschluckt</a></li>
<li>Unfreundlichkeit: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/hintergrundrecherche-a-c-a-b-an-der-wohnungseingangstur-lost-richterspruche-aus/" target="_self">ACAB an der Wohnungstür</a></li>
<li>International: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/internationalitat-ist-gefragt/" target="_self">Die Dänen und die Heizkostenverteiler</a></li>
<li>Richtige Kostenverteilung &amp; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/altlasten/" target="_self">starke Gegenwinde hiergegen</a></li>
<li>Unvergleichlich: <a title="externer Link" href="http://bekenntnisblog.de/?p=212" target="_blank">Wie wachsen eigentlich die Brasilianer</a>?</li>
</ul>
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		<title>399-10 &#8211; Serie: Historische Sprüche: Was für denen einen weiß, ist für den anderen schwarz!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:08:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er fährt langsam an die Fußgängerinsel an der Straße vor ihm heran. Von links kommt eine Mutter mit Kleinkind im Kindertrolley, diesen vor sich herschiebend. Sie sieht so ein bisschen gestresst aus, rote Hektikflecken im Gesicht. Überhaupt: es scheint ein bisschen zu spät zu sein. 8:02 Uhr: Was allerdings das Kleinkind in der Schule soll? Ist es ... <a title="399-10 &#8211; Serie: Historische Sprüche: Was für denen einen weiß, ist für den anderen schwarz!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7432010/" aria-label="Mehr Informationen über 399-10 &#8211; Serie: Historische Sprüche: Was für denen einen weiß, ist für den anderen schwarz!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6146" aria-describedby="caption-attachment-6146" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6146" title="Historische Sprüche: Erkenntnis &amp; Verblendung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Historisch_Verblendung.jpg" alt="Historische Sprüche: Erkenntnis &amp; Verblendung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Historisch_Verblendung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Historisch_Verblendung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6146" class="wp-caption-text">Historische Sprüche: Erkenntnis &amp; Verblendung</figcaption></figure>
<p><strong>Er fährt langsam</strong> an die Fußgängerinsel an der Straße vor ihm heran. Von links kommt eine Mutter mit Kleinkind im Kindertrolley, diesen vor sich herschiebend. Sie sieht so ein bisschen gestresst aus, rote Hektikflecken im Gesicht. Überhaupt: es scheint ein bisschen zu spät zu sein. 8:02 Uhr: Was allerdings das Kleinkind in der Schule soll? Ist es die Doppelmutter, die ihrem zweiten Kind noch schnell die Kindermilchschnitte bringt? Oder wäre das pädagogisch nicht korrekt? Sie trabt relativ schnell heran. Während der Autofahrer die Fahrt schon verlangsamt. Denn es ist Usus in dieser Straße, dass die Autofahrer &#8222;low level&#8220; fahren, langsam, ganz langsam. Die Autofahrer haben in dieser Straße alle Zeit der Welt. Die Kinder auf dem Weg zur Schule, es ist ein Heiliges Gesetz.</p>
<p><span id="more-6145"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Dies Gesetz</strong> existiert jedoch nur unausgesprochen. Niemand hat es je erwähnt und nirgendwo hat es gleich angeschlagen an die Wand der neuen Schulturnhalle. Dort prangt das Schild &#8222;Fahre langsam im Bereich der Schulzuwegungen&#8220; <em>nicht</em>. Stattdessen prangt <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/01/bilanz-noch-nicht-so-auskommlich/" target="_blank">eine Leuchttafel</a> an der Schulturnhallenwand. Es zeigt, dass die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage Strom erzeugt hat. Wie viel Kilowattstunden und -was auch interessant ist- wie viel CO²-Einsparung das bewirkt hat. Es ist ein umgekehrtes Schuldenkonto: die Anzeige zeigt an, dass diese Schule &#8222;korrekt&#8220; ist und die Weltatmosphäre ein bisschen geschenkt hat. Gebt zurück, was sie kaputt macht, an Mutter Natur: CO²-Einsparungen.</p>
<p><strong>Weil das Gesetz</strong> der &#8222;autofahrenden zur-Schule-Bringer&#8220; namens Eltern auch ohne Anschlag an der Schulturnhallenwand funktioniert, ist noch niemand auf die Idee gekommen, die globale Erinnerung an das Bestehen dieses Gesetzes an zu montieren. Schon das mit dem Auto bringen ist politisch eigentlich unkorrekt. Denn seit Jahren argumentiert der Schuldirektor &#8222;gegen Windmühlen&#8220;, die Eltern hören freundlich zu und vergessen es dann wieder. Einige Eltern sagen auch, sie könnten nicht anders. Es seien die Umstände, die sie dazu zwingen, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren. Auch der Schuldirektor kann die Welt nur in seinen möglichen Grenzen verändern. Diese Frage sprengt seine Kompetenzen und überschreitet sie bei weitem. Eltern lassen sich nicht regulieren. Das ist schade, denn sonst wäre es nicht zu diesem Beitrag gekommen.</p>
<p><strong>Mutter Courage</strong>, die mit den Hektikflecken im Gesicht und dem Kleinkind vorm Gestüt, bläst nun zum Sturm auf die Schul-Bastille und ruft eine nicht mehr existente Kavallerie von Schulkindern und Elternbringdiensten in offenbar aufgelöster Marschierordnung querüberfeld ab, doch niemand folgt ihr und sie ist &#8222;mutterseelenallein&#8220; bei ihrer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fourage" target="_blank"><em>attaque en fourrageurs</em></a><em>. Wie um ihre große Force de Frappe (zu Deutsch: Schlagkraft)</em> zu demonstrieren, ballt sie eine Sozialistenfaust (mit rechts) direkt gegen den Wind und in Richtung des heranfahrenden Autofahrers. Die Kampfesfaust zum Gruß deutet sie unmissverständlich an, &#8222;en passant&#8220; zu sein, im Vorbeigehen begriffen. Dazu mummelt sie etwas Unverständliches in einen nicht vorhandenen Damenbart, so von wegen: &#8222;Hier fährst du langsamer, fremder Freund.&#8220; Der Autofahrer tut, wie ihm geheißen. Nichts anderes hatte er vor, als dies unaufgeschriebene, an keiner Wand hängende Gebot aufs Neue zu beachten. Du sollst nicht rasen.</p>
<p><strong>Mutter Courage</strong>, das sagten wir schon, hat es ausgesprochen eilig und niemand darf sich ihr in den zu späten Weg stellen. Auf der anderen Seite der überquerten Kleinststraße darbt nun die Bordsteinkante vor sich hin und wartet auf Überwindung mit dem Kleinstkinderwagen. Fast fällt sie hin, stolpernd und gestresst, die Hektikflecken noch ein letztes Mal in rot aufglühend, bevor sie keuchend das gegenüberliegende Trottoir erreicht. &#8222;Ach, wärest du doch nur fünf Minuten eher los gegangen, wir hätten uns niemals gesehen&#8220;, kommt dem Autofahrer spontan in den Sinn.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Erlebnisse wie diese</strong> müssen sich einordnen. Man hängt ihnen noch eine Weile nach, ist zuerst ein bisschen &#8222;innerlich verärgert&#8220; über so viel Frechheit, forsche Selbstüberschätzung und Dreistigkeit. Doch mit der Zeit ordnen sich die Gedanken und es tritt eine Endregung ein, während sich eine Gewissheit auf die geschundene Seele des Autofahrers legt: &#8222;Was dem einen Erkenntnis, ist des anderen Verblendnis.&#8220; Der historisch bedeutsame Spruch wäre wohl nie geschaffen worden, wenn er am 16.03. Anno Zwanzigzehn nicht von irgendeinem Autofahrer gedacht worden wäre. Seine Allgemeingültigkeit leitet sich ab aus der weiteren Erkenntnis des autofahrenden Sprücheklopfers, dass die eigenen Einstellungen zu fast jeder weiteren Angelegenheit immer solche <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolar" target="_blank">Bipolaritäten</a> aufweisen. Der eine vergnügt sich, während der andere sich erregt. Der eine findet die Sache hundsgemein, der andere findet, das sei nicht so schlimm und die Lösung liege im gemeinsamen Kompromiss. Von der Bipolarität zur Bipolaren Störung &#8211; das gehört in den Bereich der Begriffsklärung.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Ein ganz anderer Zusammenhang</strong>: Jemand schreibt am Samstag eine Email und vermeldet seiner Verwalterin &#8222;fortgesetzt Regenwasser durch Decke&#8220;, Fotos anbei. Und fügt ein P.S. noch in den elektronischen Schreibebrief. &#8222;Wir hoffen, Sie hatten ein besseres Wochenende.&#8220; Das liest die Verwalterin am Samstag und sagt: &#8222;Noch nicht, es ist erst Samstag.&#8220; Muss man ein &#8222;kalter Hund&#8220; bzw. ein &#8222;falscher Hase&#8220; sein, um so kaltschnäuzig zu empfinden? Ist dem einen &#8222;sein Vermouth&#8220; dem anderen &#8222;sein Lebertran&#8220;? Am Montag früh sind bereits seit Samstag mehrere Menschen verständigt und instruiert. Das Wochenende war nicht vollkommen arbeitsfrei. Und die Vorstellung, einen Verwalter ließe es kalt, wenn seine Mandantschaft im Wohnzimmer Regenjacke tragen müsse, ist falsch. Ein Mensch tut, was ein Mensch tun muss. Alles andere wäre Spekulation. Oder Verblendnis?</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Vom Umgang miteinander. Die Schule hat heute Morgen längst angefangen, als Mutter Courage gebieterisch die Rangordnung der Straße gebot. Die Schule des Lebens auch, allerdings endet sie wohl nie&#8230;</strong></p>
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		<title>387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:47:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Eins muss man der Website gesichtspunkte.de ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), ausprobieren such Fisch Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;. Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso ... <a title="387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7312010/" aria-label="Mehr Informationen über 387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6037" aria-describedby="caption-attachment-6037" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6037" title="Banner: Auf Eis gelegt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg" alt="Banner: Auf Eis gelegt!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6037" class="wp-caption-text">Banner: Auf Eis gelegt!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Eins muss man der Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), <em>ausprobieren</em> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=fisch" target="_self">such Fisch</a></p></blockquote>
<p><strong>Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;.</strong> Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso gut lassen sich eine Vielzahl anderer Dinge auf Eis legen. Und dann tut man das. Es gibt zwei denkbare Möglichkeiten, warum man das tut, bzw. wozu das führen kann:</p>
<ol>
<li>Etwas auf Eis zu legen, bedeutet bei uns kulturell so viel wie für eine gewisse Zeit &#8222;haltbar machen&#8220;. Jedenfalls ist der sofortige Verzehr bzw. die Ingebrauchnahme aktuell nicht geplant, etwa, weil man zuvor noch etwas anderes verdauen muss. Oder man hat eventuell gerade keine Lust auf das, was man erst einmal auf Eis legt.</li>
<li>Allerdings besteht die Gefahr der unsachgerechten Lagerung, Stichwort Gefrierbrand oder Stichwort Überlagerung. Selbst auf Eis gelegte Dinge laufen ab und bekommen hässliche &#8222;Malessen&#8220;, sie besitzen Verfalldaten und sind daher nicht unendlich haltbar. In der Praxis kommt es sogar häufig zu Entsorgungsproblematiken.</li>
</ol>
<p><strong>Ein solches bleibt zu überprüfen</strong>, aber nicht heute. Der Kühlwart (mit Winterjanka) hatte vom Fischwart (in Gummistiefeln) Order bekommen, es sei <span style="text-decoration: line-through;">Frisches</span> Lagergut eingetroffen, dass &#8222;auf Eis zu legen&#8220; sei, zumindest vorläufig. In Personalunion: Bloggwart, in Strickpulli mit Schreibblock. Legt heute eine bislang gut funktionierende Geschäftsbeziehung auf Eis. Die Frage ist: Wird Lagergut schlecht? <strong>Worum es geht</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-6036"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
<p><strong>Eine Firma, die sich mit dem Freimachen von verstopften Rohren beschäftigt</strong>,  hat im Sommer 2008 einige Einsätze in derselben Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf gefahren. Dafür wurden 2008 Rechnungen gestellt. Zusammen mehr als 500,- € und das sei noch großzügig. Eine Kamerauntersuchung sei &#8222;geschenkt&#8220; worden. Es war dumm gelaufen. Die Rechnungen waren -wie gefordert- zeitnahe erstellt und samt Tagelohnzetteln und Unterschriften zur Prüfung eingereicht worden. Die Verwalterin hat die Rechnungen sofort geprüft und <em>nicht</em> zur Zahlung freigegeben. Es wurden mehrere Beanstandungen schriftlich übersandt. U.a. auch der schlecht bis gar nicht koordinierte Einsatz und die Zahl der nicht notwendig gewesenen Anfahrten.</p>
<p><strong>Das hatte 2008 zum selben Ergebnis geführt</strong>, wie jetzt 2010. Die Geschäftsführerin der Firma legte 2008 etwas aufs Eis: Die Rechnungen, etwaige Mahnungen und im Übrigen auch jede Bearbeitung der Beanstandungen. Die Sache schlief ein. Das war jedoch so gar nicht beabsichtigt. Eine seriös agierende Verwalterin möchte berechtigte Rechnungen schnell ausgleichen. Das Selbstverständnis ist: Zahle Rechnungen schnell, dann wirst du gern und schnell beliefert, im Bedarfsfall. Jetzt kommt 2010 plötzlich eine Email und es heißt, nun könne man nicht mehr warten. Entscheidend ist allein der Zeitablauf. Sie -das ist die Inhaberin dieser Firma -schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;leider wir haben noch vier offene Rechnungen vom August 2008. Damals baten Sie um eine Stellungnahme, die wir jedoch nicht leisten konnten, da der Monteur (dreimal vor Ort), zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und dann aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Letzte Woche habe ich mir den Sachverhalt nochmals angesehen, konnte aber keine fehlerhafte Arbeitsausführung unsererseits feststellen, zumal die Arbeiten im 3.OG &#8211; Arbeiten an der WC-Anschlussleitung, nach gewaltsamer Türöffnung einer Schlossfirma &#8211; keine Relevanz zu den Verstopfungsbeseitigungen im Gewerbe / Kellerleitung hatten. Lediglich, für die nicht weitergeleiteten Informationen über die vor Ort festgestellten Mängel, möchte ich mich nochmals entschuldigen, berechtigen aber nicht, unseren Forderungen nicht nachzukommen. Hierzu möchte ich nochmal erwähnen, dass wir kulanter Weise, bereits den Einsatz über die TV-Kontrolle nicht in Rechnung gestellt haben. Um den Vorgang jedoch abzuschließen, möchte ich Ihnen anbieten, dass wir die Rechnung Nr. 2xxxxx in Höhe von € 194,12 stornieren, dass aber die anderen Rechnungen 2xxxx, 2xxxxx und 2xxxx vom 25.08.2008 &#8211; Gesamtsumme € 387,29 &#8211; innerhalb von 14 Tagen beglichen werden. Ihre Rückantwort erbitte ich bis zum 17.02.2010 und verbleibe mit freundlichen Grüßen&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort beantwortet nicht jede der obigen Ausführungen</strong>, so z.B. nicht,</p>
<ul>
<li>dass eine Stellungnahme aber zu leisten ist, auch wenn Zeit verstrichen ist, denn darum geht es ja,</li>
<li>es uns leid tut, wenn Monteure kommen und gehen, Rechnungen aber bleiben (Stalin-Zitat: &#8222;Die Hitler kommen und gehen, die Deutschen bleiben),</li>
<li>man &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">prokrastinieren</a>&#8220; (<em>also das Aufschieben von rechtzeitiger Arbeit</em>) vermeiden sollte, weil durch Liegenlassen Dinge in Vergessenheit geraten und einfache Wahrheiten die Wirklichkeit ersetzen können,</li>
<li>wir niemals beabsichtigten, berechtigten Forderungen nicht nachzukommen, siehe eingangs oben,</li>
<li>und und und</li>
</ul>
<p><strong>Die Antwort allerdings erfolgte wie ein interner Arbeitsvermerk mit Stimmungsbericht</strong> und da das Vertrauensverhältnis bis dahin noch nicht getrübt gewesen ist, auch offen an die Chefin dieser Firma, es hieß:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Sache finde ich so, wie sie jetzt abgewickelt wird,  seitens Fa. xxxxxx, einigermaßen ärgerlich und vor allem uns gegenüber unfair. Ich kann nichts dafür, wenn dort innerbetriebliche Probleme herrschen und ich sehe auch nicht ein, dass es ordentliche Abwicklung sein soll, wenn die Fragen damals einfach nicht zeitnahe beantwortet werden, dann wird alles zwei Jahre liegen gelassen und schließlich sollen wir jetzt darüber nachdenken, ob Frau Xxxxxx ihre Rechnungen nun anpasst, ändert oder nicht. Damals hatte ich konkrete Einwände gemacht und diese zeitnah weiter gegeben. Ebenso zeitnah zahlen wir eigentlich alle Rechnungen der Firma, mit Ausnahme derjenigen, die wir (ebenfalls zeitnahe) beanstanden.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort lässt sich nicht lange auf sich warten</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ihre Nachricht habe ich zur Kenntnis genommen, trete jedoch von meinem Angebot zurück, die Rechnung Nr. 2xxxxx vom 25.08.2008 zu stornieren, sodass unsere Forderungen bei 581,41 € liegen. Ihr Verständnis setze ich aber voraus, dass ich die Rechnungen nicht verjähren lassen kann. Wenn Sie zeitlich etwas besser stehen, können Sie mich diesbezüglich dann kontaktieren.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Jetzt ist es so</strong>: Die Dame <em>möchte</em> offenbar die seinerzeitigen Einwände nicht mehr überprüfen, sie sind unwiderruflich erledigt, und zwar durch Zeitablauf und durch Anordnung der dortigen Geschäftsinhaberin. Der angebotene &#8222;orientalische Versuch&#8220;, einfach eine von mehreren Rechnungen zu stornieren, hat nicht geklappt und nun sagt sie unerverblümt folgendes: Dann bekommst du auch kein Storno einer von mehreren Rechnungen, denn du hast gesagt, dass du mich zwingen willst, auf Beanstandungen nachprüfbar zu antworten. Rechnungen nicht verjähren lassen? Sie will jetzt klagen. Soll sie. Berolinisch sagt man zu so einem Verhalten: ein dicker Hund!<strong> Und Gift für eine Geschäftsbeziehung. Herr Kühlwart, es gibt zu tun! Einfrieren diese Geschäftsbeziehung!</strong></p>
<p><strong>Werden beide Seiten jetzt ne Menge Arbeit haben</strong>. Ein Angebot in einer funktionierenden Geschäftsbeziehung ist das nicht. Zwei Doofe, ein Gedanke: Frau Xxxxxx hat die Rechnungen jetzt zwei Jahre auf Eis liegen lassen, ein angemessener Ausgleich hätte ihr bereits 2008 zugestanden. Sie wollte ihn nicht. Hat zwei Jahre gebraucht, darauf zurückzukommen. Jetzt muss sie sich beeilen: Am Jahresende (und nicht jetzt) verjähren die Rechnungen insgesamt. Da jedenfalls erweckt sie auch noch künstlichen Zeitdruck, anstatt das als Geschäftsfrau &#8222;in petto&#8220; zu haben. Dumm gelaufen. Für die Geschäftsbeziehung. Die liegt jetzt &#8222;auf Eis&#8220;. Und wenn Gerichtspost kommt, wird der Gefrierbrand festgestellt und die Sondermüll-Verklappung der Geschäftsbeziehung unverzüglich durchgeführt. <strong>Schade, bis dahin hatte es immer gut funktioniert</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /><br />
</a>Im Büro sind alle informiert: Auftragsstopp für diese Firma. Auch der Hauswartsdienst weiß Bescheid: Er hatte  vor Jahren diese Firma empfohlen, seit Jahren war die Empfehlung &#8222;Gold wert&#8220; und funktionierte immer beanstandungsfrei. Jetzt ist die Beziehung in die Jahre gekommen. Die Scheidung droht. Der Gerichtsstand für Familiensachen wie diese ist immer der Sitz der Wohnanlage, der immobilen Immobilie. In diesem Fall Amtsgericht Charlottenburg, Gerichtsgebäude Kantstraße. Ein schönes Gebäude, warum nicht mal wieder dahin gehen? Ob sie es inzwischen renoviert haben? Rechtzeitig vorher muss ich das Personal rufen: &#8222;Herr Kühlwart, auftauen, den Fisch!&#8220; &#8222;Ja, aber dann fängt er doch an zu stinken!&#8220; &#8222;Macht nichts, ab in die Biotonne vor dem Haus, ist dort richtig!&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Frischer Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/medienspiegel-fisch/" target="_self">Medienspiegel einer schwedischen Untersuchung</a>!</li>
<li>Restaurant Soy: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/restaurantsoy/" target="_self">Fisch, Sushi und Vietnam</a> (Restaurant)</li>
<li>Schottischen Wildlachs? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/rezeptewiki/" target="_self">Das Rezeptewiki erklärt, wie man ihn zubereitet</a></li>
<li>Ernährungsumstellung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/ernahrungsumstellung/" target="_self">Und was man damit bewirken kann</a>!</li>
<li>Fischart Filoso-Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
</ul>
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		<title>344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren verlangt die Lieb nach neuer Kraft, um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren. Hier empfiehlt sich Petersiliensaft. Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar dessen Wurzel man dann flugs entsandet, zärtlich schält, ganz wunderbar, bevor es im Entsafter landet.&#8220; Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit? Die neue Erkenntnis ... <a title="344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6882010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5638" aria-describedby="caption-attachment-5638" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5638" title="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg" alt="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5638" class="wp-caption-text">Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren<br />
verlangt die Lieb nach neuer Kraft,<br />
um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren.<br />
Hier empfiehlt sich Petersiliensaft.<br />
Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar<br />
dessen Wurzel man dann flugs entsandet,<br />
zärtlich schält, ganz wunderbar,<br />
bevor es im Entsafter landet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit</strong>? Die neue Erkenntnis dieses Tages: Nach 12,5 Jahren Ehe feiert man die sogenannte Petersilienhochzeit. Wer jetzt sagt, das sei noch nichts, irrt. 12,5 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. <strong>Allerdings nicht in jedermanns Augen</strong>.</p>
<p><span id="more-5637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>12,5 Jahre Ehe halten statistisch gesehen nicht viele Ehen</strong>. Ich habe daraufhin heute die Scheidungsraten nicht näher untersucht, denn für mich kommt diese Frage derzeit nicht zum Tragen. Sie besitzt für mich keine Relevanz. Denn ich habe derartiges gerade nicht vor, ich bin &#8222;wundervoll vergeben&#8220;. Ich hab wirklich Schwein gehabt, will mir scheinen. Ein guter Griff oder aß ich einen chinesischen Glückskeks? <strong>Wahrscheinlicher ist: ich habe lange genug gewartet</strong>.</p>
<blockquote><p>Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet. (Plattitüde)</p></blockquote>
<p><strong>Was für gute Ehen gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für andere Beziehungen</strong>, die auf der Idee basieren, über den Tag hinaus Geltung zu haben. Was die Verwaltung von Immobilien, Mietwohnhäusern, Gewerbeliegenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften angeht, hat die Idee der Langfristigkeit in der Beziehung durchaus nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wer den Verwalter alle Jahre wechselt, bekommt seinen roten Faden nicht an einer gedachten Lebenslinie entlang verzogen. Wer heute hier, morgen dort in unergründeten Gewässern wildert, kann ertrinken.</p>
<p><strong>Eine Geschäftsbeziehung sollte ein Kontinuum mobile sein</strong>. Kontinuität, Berechenbarkeit und (wechselseitige) Wertschätzung gehören unabdingbar dazu. Aber auch &#8222;mobile&#8220;: Bewegung. Zeit, dass sich was dreht! Achtung von der Meinung, der Einstellung und dem Sein des Anderen. Etwas genau Entgegengesetztes gilt nur für Querulanten, die -genau genommen- menschliche Beziehungen nicht wertzuschätzen wissen. Oder für Chaoten. Die Gewissheit, dass man Erfolg nicht mit blindem Aktionismus erkämpfen kann, gehört ebenso dazu. Allerdings sind über Jahre gewachsene Beziehungen regelmäßig auf ihre Beständigkeit hin zu überprüfen. Die Geschäftsbeziehung eines Verwalters für Wohnungseigentum über eine Zeit von 12,5 Jahren mit einer WEG ist schon ein Indiz dafür, dass auf den ausgewählten Verwalter (jedenfalls bislang) Verlass war. Denn ohne Not wechselt man den Verwalter besser nicht aus. Entscheidungen über die Auswahl eines bestimmten Verwalters, <strong>die heute Petersilien-Hochzeit feiern könnten</strong>, müssten Mitte 1997 rechtskräftig beschlossen worden sein.</p>
<p><strong>Petersilie für <span style="text-decoration: line-through;">jedermann!</span> die Guten.</strong> Die anderen sollen sich sputen. &#8222;Für mich soll&#8217;s <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">rote Rosen regnen</a>&#8220; (10 Jahre) sagte mir schon die eine oder andere Geschäftsbeziehung. Mein Privatleben sowieso. Im Hinblick auf eine Vielzahl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">langfristiger Geschäftsbeziehungen</a> habe ich nachgeschaut. Baumwöllern, hölzern, zinnern, kupfern und blechern waren schon viele Geschäftsbeziehungen. Etwas Besonderes sind Rosen- (10), Petersilien- (12,5), Kristall- (15), Porzellanhochzeiten (20) &#8211; und an Silber- (25), Perlen- (30) und Leinwandhochzeiten (35) will ich derzeit noch gar nicht denken, <strong>denn ich lebe im Hier &amp; Jetzt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5657-2" aria-describedby="caption-attachment-5657-2" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657   " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="359" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657-2" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Langfristigkeit vs. Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p> <span style="color: #888888;">(Fotograf: </span><a title="externer Link" href="http://www.rigomeyer.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">Rigo Meyer</span></a><span style="color: #888888;">, ausgezeichnet)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Yin (einerseits) &amp; Yang (andererseits)</strong> wurden<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self"> hier schon angesprochen</a>. Was für obige erfreuliche Tendenzen gilt, muss nicht für jede Art weiterer Beziehung gelten, die zu anderen besteht. Denn es gibt auch Beziehungen, die nicht auf Freiwilligkeit, geteilter Freude und Glück basieren, sondern auf einem Gegenteil davon. Diese Art sachliche Zwänge gilt es, sich begreiflich zu machen. <strong>Daher nun zu etwas ganz anderem</strong>.  <strong> </strong></p>
<div><strong></strong></p>
<div><strong>Anders als heute nur noch selten anzutreffende Bibelforscher</strong>, die im Alten Testament nach Wahrheit suchen, befasse ich mich nach einer missliebigen Phase von ebenfalls schon 12 Jahren mit Menschen, die seit dieser Zeit ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Es gilt eine als &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; aufzufassende, bereits viel zu lang andauernde Zweierbeziehung von zwei Ein-und-den-selbigen zu Dritten aufzulösen und diese schädliche Beziehung <span style="text-decoration: line-through;">abzuschütteln</span> aufzulösen. Die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; findet dabei allerdings nur in einem Einzelnen statt und in dem &#8222;in sich selbst.&#8220; Und so kann es sein, dass die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; versucht, eine schädliche Dreiheit durch ständige Übergriffe zu bilden: wir kennen das aus ähnlich gelagerten Zusammenhängen wie <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/stalking-metaebenen/" target="_self">Stalking</a>, obsessiver <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=obsessive+verfolgung" target="_self">Verfolgung</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahnhaft" target="_self">wahnhafter</a> Überschüttung mit Kontakt- und Liebesbeweisen, aber auch von Tumoren,<strong> die als wucherndes, energiefressendes Gewebe gesunde Umwelt anzugreifen versuchen.</strong></div>
<p><strong>Das Credo ist aufgedrängte Aufmerksamkeit</strong>, das Ziel ist, endlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahrgenommen+zu+werden" target="_self">wahrgenommen zu werden</a>. Solche Dinge haben ganz insgesamt gar nichts zu tun mit funktionierenden menschlichen Beziehungen. Allerdings habe ich den Anderen gesagt, dass wir den Kerl nicht mit Petersilie bewerfen dürfen, nur um ihn (endlich) loszuwerden. Um das Prinzip der Tödlichen Zweiheit besser verstehen zu können, mal ein ausreichend ausführlicher Auszug aus einem Buch zum Thema. <strong>Wir -die Petersilienfraktion- müssen gegenüber jeglicher Tödlichen Zweiheit den Rechtsweg einhalten, soviel Zeit muss sein!</strong> <strong>Denn sie -beide- wissen nicht, was sie tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Verbundener Dank an Familie Wenig zur positiven Petersilie, und an Tobias Goldschmidt zur negative Petersilie!)</span></p>
</div>
<figure id="attachment_5664" aria-describedby="caption-attachment-5664" style="width: 411px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5664 " title="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg" alt="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" width="421" height="840" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg 701w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1-150x300.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5664" class="wp-caption-text">Tödliche Zweiheit (Ausriss)</figcaption></figure>
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		<title>339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:06:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ Laotse, chinesischer Philosoph Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (yin yang). In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität ... <a title="339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6832010/" aria-label="Mehr Informationen über 339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5570" aria-describedby="caption-attachment-5570" style="width: 287px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5570" title="Yin und Yang sind gesichtspunkte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg" alt="Yin und Yang sind gesichtspunkte" width="297" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg 297w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg 568w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5570" class="wp-caption-text">Yin und Yang sind gesichtspunkte</figcaption></figure>
<blockquote><p>‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laozi" target="_blank">Laotse</a>, chinesischer Philosoph</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität</strong> (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang" target="_blank">yin yang</a>).</p>
<p><strong>In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität</strong> des Winterdienstes (nicht nur in Wedding). In der Not frisst der Teufel Fliegen. Ein dafür unzuständiger Hauswart spielt in purer Not &#8222;Operation schwarze Erde&#8220;, die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrannte_Erde" target="_blank">wie verbrannt</a> aussieht und streut schwarze Blumento-Pferde (sprich: Blumentopferde) in Berlin-Pankow <strong>über Gehwege und Rabatten aus</strong>. </p>
<figure id="attachment_5572" aria-describedby="caption-attachment-5572" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5572" title="Operation Verbrannte Erde" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg" alt="Operation Verbrannte Erde" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg 745w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5572" class="wp-caption-text">Operation Verbrannte Erde</figcaption></figure>
<p><span id="more-5569"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Mit Ärgerpunkten bei der lfd. Verwaltung eines Hauses</strong> gehen Bewohner und Bearbeiter von Bewohneranliegen unterschiedlich um. Letztere tun es möglichst professionell. Es geht darum, den Ärger zu erfahren, ihn auf den Punkt zu bringen und zu entscheiden, an welcher Stelle man wem gegenüber mächtig Dampf ablassen können darf. Nicht Laotse hat gesagt: &#8222;Alles ist relativ.&#8220; Sondern ich. Nach längerem Nachdenken. <strong>Und dabei bin ich kein chinesischer Filosofisch</strong>. <strong>Aber zu jedem einen Senf beizusteuern, weiß ich</strong>. <strong>Geübt ist geübt</strong>. <strong>Niemand braucht hirnlose Jasager und Opportunisten um sich herum, wir brauchen fähige Kritiker, Menschen, die uns mit befruchtender Kritik wirklich weiterbringen. Menschen, die uns auf den Punkt genau sagen, was wichtig ist und was wir gut oder schlecht gemacht haben. Auch insofern: Yin und Yang</strong>.</p>
<div>Von Berlin-Pankow nach Berlin-Kreuzberg</div>
<figure id="attachment_5576" aria-describedby="caption-attachment-5576" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5576" title="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg" alt="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5576" class="wp-caption-text">Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!</figcaption></figure>
<p><strong>Ich habe von Philosophie nur wenig Ahnung</strong> und habe die ganz Großen nie gelesen. Ich lebe und agiere mit einem gesunden Halbwissen, da mich Sprüche aus dem Alten Testament nicht sonderlich interessieren, nicht nur, die Tätigkeit, die ich ausübe, erfolgt im Hier und Jetzt und nicht im Alten Testament. Der  aramäische Schriftgelehrte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Joseph</a> schrieb Sprüche mit Zaubertinte aufs Papier, die in Wirklichkeit eine Spiegelschrift darstellt Das Papier ist seine Projektionsfläche und die Schrift spiegelt wider seinem Missetäter, aber eigentlich meint sie <em>die eigene</em> Tragik, denn der vermeintliche Missetäter ist nur Vollstrecker eigenen Verhaltens von Joseph, dem Schriftunkundigen, und die Spiegelschrift fällt zurück auf ihren Absender, der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen" target="_blank">Eulen nach Athen</a> trägt. Wer Wind sät, wird <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Wer_Wind_s%C3%A4t,_wird_Sturm_ernten" target="_blank">Sturm ernten</a> und im Balkan nennen sie ihn <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_(Wind)" target="_blank">Bora</a>. Die menschliche Not, das menschliche Unbehagen, die Unzufriedenheit wiederspiegelt Josephs Unbehagen mit der Gesamtsituation im Hier und Jetzt, mit seiner totalen Unfähigkeit, mit der Gesamtsituation klarzukommen, mit drohender Festsetzung und dem kompletten Gesamtverlust aller &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliche_Ehrenrechte" target="_blank">bürgerlichen Ehrenrechte</a>&#8222;. Die drohende Abschiebung nach <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gondwana_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Gondwana</a> hat nichts mit der chilenischen Reggaeband gleichen Namens zu tun, sondern mit dem Prähistorium. <strong>Nicht zurück in die Zukunft, sondern vorwärts in die Vergangenheit</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.&#8220; &#8211; &#8222;Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.&#8220; (Laotse, Quelle <a title="externer Link" href="http://natune.net/zitate/autor/Lao-tse" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Aus Berlin-Kreuzberg zurück nach Berlin-Wedding.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>In Berlin-Wedding ist es die Unzufriedenheit einer Hausbewohnerin</strong> mit der Gesamtsituation. Diese Art von Befindlichkeit war schon einmal T-Shirt-Thema der Firma, die gelegentlich Häuser verwaltet. Der Bekenntnistext des T-Shirt-Aufdrucks lautete: &#8222;Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!&#8220; Ein anderer Spruch sagt: &#8222;Frage nicht danach, was Deutschland für dich tun kann, sondern frage danach, was du für Deutschland tun kannst!&#8220; So oder so ähnlich  ist es mit der Beschwerdeführung über die unerträglichen Gesamt-Zustände.</p>
<p><strong>Dass der Winterdienst nicht (gut) funktionierte</strong>, ist derzeit intensiv in der öffentlichen Diskussion. Gestern hat <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Frau Lompscher</a> was dazu gesagt und neulich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Michael Müller</a> (SPD). Trotz vertraglicher Regelung mit Schneeräumbetrieben sind diese bei pünktlicher Vorauszahlung des vereinbarten Entgelts unter ihren Pflichten schlicht zusammengebrochen. Es war ein anderer Winter, als die vorherigen. Und wenn im Erdgeschoss des Hauses an der Straßenfront Ladengeschäfte stehen, die des Nachts auf merkwürdige Weise betrieben werden, ist das ärgerlich. Es geht um Lärmschutz, es geht um rücksichtslose Gewerbeausübung, um das Arbeiten zur Nachtzeit und vor allem: welchen Inhalts? Ladenöffnungszeiten sind etwas, worauf  Wohnungseigentümer vertrauen (dürfen), weil sie den Rahmen einer vermuteten Lärmbelästigung darstellen. Wird auch in den offiziellen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/die-wohnungstur-anzuzunden/" target="_self">Schließungszeiten</a> herumgefuhrwerkt und Lärm ausgelöst, ist die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/das-bundesverfassungsgericht-thema-hausverbot/" target="_self">Nachtruhe</a> dahin.</p>
<p><strong>Der Wohnungseigentümer hat verschiedene Möglichkeiten</strong>, dagegen vorzugehen. Zuallererst ist der Anspruch auf Nachtruhe ein Individualanspruch. Jene Wohnungseigentümer, die hier zu zuallererst nach dem Verwalter rufen, der mit &#8222;starker Hand&#8220; gegen den Mieter (= Fiesling) vorgeht, irren. Der Verwalter wendet sich an den Vermieter (ergo: Wohnungseigentümer) und ob der Wasserträger fremder Anliegen ist, bleibt im Ungewissen. Der Beschwerdeführer fischt hier im Trüben und ob eins zu eins dabei herauskommt, was zu wünschen bleibt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Gewerbeeigentum-Vermieter und Teileigentümer der Ladeneinheit meint: pecunia non olet (Geld stinkt nicht). Das ist sein Kerninteresse. Dieses Interesse ist das, was ihn antreibt und weniger noch die Nachtruhe der übrigen Hausbewohner. Vor Jahren hat die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sein im Erdgeschoss <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">betriebenes Bordell</a> gerichtlich untersagen lassen, und mit dem Obsiegen der Anderen gegen den Einen (Vermieter) war die Hoffnung verbunden, <strong>mit der Gegend möge es wieder bergauf gehen</strong>.</p>
<p><strong>Und jetzt haben wir eine Wirtschafts- bzw. Finanzkrise</strong>. Der Einzelhandel in Berlin stirbt weg und stattdessen taucht bei Lidl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/" target="_self">Killerkäse in den Regalen</a> auf. Große Shoppingmalls und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/gunter-aus-steglitz/" target="_blank">Markenrechtsinhaber</a> entstehen überall und verdrängen den dahinsiechenden <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/olaf-maske/" target="_blank">Einzelhandel</a>. Wo früher ein türkischer Bäcker kleine Brötchen gebacken hat, ist heute nur noch eine dunkle Höhle zu sehen. Die Außenwerbung des türkischen Brötchenbäckers ist abgerissen und ein hässlicher Fleck auf der ansonsten frischgestrichenen Fassade ist zu sehen. Der Eigentümer (Vermieter) hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, nach dem Farbton anzufragen. Wenn sich niemand darum kümmert, bleibt es so und alles sieht verwahrlost aus. <strong>Rücksichtslos. Gedankenlos</strong>.</p>
<p><strong>Das Gesundheitsamt wurde von Hausbewohnern informiert</strong>. Es ist nichts passiert. Wahrscheinlich war alles gesund. Oder ist der Gewerbeaußendienst zuständig? Der Berliner nennt das &#8222;<span style="text-decoration: line-through;">Anscheißeritis</span>&#8222;, Behörden werden eingeschaltet, die Gewerbetreibenden haben es nicht einfach. Was ist besser? Ein leer stehendes dunkles Loch (vormals Laden) oder ein mit Liebe zum Detail betriebenes, zukunftsträchtiges Gewerbe? Die Schaufensteranlagen sind in die Jahre gekommen, an fast jedem Gewerbe hängt ein Vermietungsschild, es ist zum Haare raufen. <strong>Die Zeiten sind blutleer, phantasielos und von Kreativität keine Spur</strong>.</p>
<p><strong>Frau Fitter (* Name geändert) empfindet große Unzufriedenheit</strong> mit der ganzen Gegend und wie sie sich entwickelt. Sie versucht, im Hause Stimmen zu fangen für eine bestimmte, feste Vorstellung davon, wie man diese Zustände verbessert. Dass sie tiefe Kenntnisse davon besäße, wie das wirklich zu bewerkstelligen ist, kann man nicht sagen. Allerdings sind alle guten Willens, und wenn Frau Fitter nörgelt, geht es in erster Linie darum, einmal aufmerksamer zuzuhören als bisher, Gehör zu (ver)schenken, Aufmerksamkeit, vielleicht kommen wertvolle Anregungen?</p>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat lädt Verwalter, interessierte Wohnungseigentümer</strong> der Anlage und insbesondere Frau Fitter zu einer Art außerparlamentarischen Wohnungseigentümerversammlung an Ort und Stelle ein. Sie findet in der Wohnung im Dachgeschoss der einen von mehreren Verwaltungsbeiräten statt. Es gibt Käsewürfelchen mit Weintraube auf Holzspieß und in Stücke geschnittene Schinkenknacker, dazu Weißkäse mit Kräutern, Wasser, Tee, Kaffee, Bier &#8211; allerdings ist gerade Fastenzeit. Es kommen ein paar Wohnungseigentümer gern. Andere haben gesagt, sie kämen nicht, denn das sei ja die Meckerecke, sie seien zufrieden. Andere wiederum kommen, um dem Meckern etwas Konstruktives entgegen zu halten. Eingangs ist es schon erwähnt: Yin und Yang geben sich die Klinke in die Hand.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Am Ende des Abends fassen die Sitzungsteilnehmer zusammen</strong>, in Stichworten:</p>
<ul>
<li><strong>So schlimm ist das doch alles gar nicht</strong>, und</li>
<li><strong>diese Art von Schwierigkeiten</strong> mit dem Winterdienst, das ist ein berlinweites Problem,</li>
<li><strong>eine Versammlung soll routineartig</strong> bis Ende April durchgeführt werden.</li>
<li><strong>Klar ist, dass die Winterdienstfirma</strong> diese Saison noch arbeitet, aber dann werden die Vertragsbeziehungen zu ihr komplett totgeschossen.</li>
<li><strong>Es ist Fastenzeit, das ist die Zeit, Körper, Seele und Geist zu reinigen</strong> und von schlechten Gedanken zu befreien.</li>
<li><strong>Nicht sämtliche Schlechtzustände des Lebens</strong> sind auf das individuell zuzuordnende menschliche Versagen (innen) zurückzuführen, manches hängt sogar und nur (Beispiel) vom Wetter ab, also vom Außen.</li>
<li><strong>Im Zusammenhang mit dem Zusammenwohnen von Menschen</strong> in Mehrfamilienhäusern ist es gefühlt mehr ein Geben und Nehmen, als ein Hauen und Stechen, um miteinander klar zu kommen. Ein Hauen und Stechen, auf wen auch immer (Sündenbocktheorie) ist nicht angezeigt. Alles was ist, lässt sich mit Yin und Yang zerreden, analysieren und zu einem neuen Besseren wieder zusammenfügen: Bewohnerzufriedenheit, Aufgeklärtheit, innere Ruhe und Gelassenheit.</li>
</ul>
<p><strong>Und schade, dass Frau Fitter, die Beschwerdeführerin, selbst gar nicht gekommen ist</strong>. Sie hat, was das betrifft, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">kommunikationsfreie Zeit</a> für diesen Abend eingeplant. Denn diese Sitzung, die außerparlamentarische, die hatte der schriftführende Vorsitzende des Verwaltungsbeirats sozusagen eine Premium-WEV (Wohnungseigentümerversammlung) genannt. Auch wenn es diesen Begriff bis dahin gar nicht gab. Irgendwie fühlt man: diese Art Exklusivveranstaltungen wird es nicht nochmal geben. Premium-WEV: Der Begriff hat eine Halbwertzeit und ein schnelles Verfalldatum. In Zukunft werden diese Art Sitzungen wieder anders genannt und der Kreis der denkbaren Teilnehmer wird nicht mehr automatisch ausgeweitet werden. Zukünftig nennt man das wieder eine &#8222;ganz gewöhnliche Verwaltungsbeiratssitzung&#8220;, und die wird nur aus wichtigem Anlass einberufen. Der Verwaltungsbeirat fühlt sich dem &#8222;Prinzip Melitta&#8220; verpflichtet: Er wird die Gesprächsinhalte künftiger Sitzungen vorfiltern, wie die berühmt gewordene Filtertüte mit dem Melittamann. <strong>Auch der hat stets freundlich dreingeblickt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Filosofische Ansätze: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/page/2/?s=fisch" target="_self">mehr davon</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Legasthe<strong>nie</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Philosoph" target="_self">Der Philosoph</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Auf der Suche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Winterdienst" target="_self">nach Winterdienst</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Wenn ein &#8222;persona non grata&#8220; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">mit der Gesamtsituation unzufrieden</a> ist (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Für die Beurteilung hilfreich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/gute-idee-das-votum-ei/" target="_self">Das Votum-Ei</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Warmup einer Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">Manna manna und rote Rosen regnen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>329-10 &#8211; Assoziationen: Nach dem Telefonat mit einem Bauleiter entsteht neues Artwork</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:29:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Telefon klingelt. &#8218;Who let the dogs out?&#8216; &#8211; Er bellt ins Telefon. Es ist der Bauleiter, der jetzt Schlüssel braucht, weil die Handwerker alle verloren haben. Die Restmängel sind immer noch nicht beseitigt, nach der Wohnungsrenovierung in Berlin-Schöneberg durch den Wohnungseigentümer, dieser vertreten durch diesen bellenden Hund. Wuff. *** Irgendwann lege ich auf. Das ... <a title="329-10 &#8211; Assoziationen: Nach dem Telefonat mit einem Bauleiter entsteht neues Artwork" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6732010/" aria-label="Mehr Informationen über 329-10 &#8211; Assoziationen: Nach dem Telefonat mit einem Bauleiter entsteht neues Artwork">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5489" aria-describedby="caption-attachment-5489" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5489" title="Plattitüden: Angeben wie eine Tüte Mücken" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner.jpg" alt="Plattitüden: Angeben wie eine Tüte Mücken" width="424" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5489" class="wp-caption-text">Plattitüden: Angeben wie eine Tüte Mücken</figcaption></figure>
<p><strong>Das Telefon klingelt. &#8218;Who let the dogs out?&#8216; &#8211; Er bellt ins Telefon</strong>. Es ist der Bauleiter, der jetzt Schlüssel braucht, weil die Handwerker alle verloren haben. Die Restmängel sind immer noch nicht beseitigt, nach der Wohnungsrenovierung in Berlin-Schöneberg durch den Wohnungseigentümer, dieser vertreten durch diesen bellenden Hund. <strong>Wuff</strong>.</p>
<p><span id="more-5488"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Irgendwann lege ich auf. Das Telefonat ist beendet</strong>. Ich denke: &#8218;Der gibt an wie eine Tüte Mücken!&#8216; Ich muss grinsen. Es entsteht ein neues Artwork für diese Website. Finde ich schön: eine Tüte Mücken. Praktisch: Man kann diese digitalen Biester (Bilder) <span style="text-decoration: line-through;">verschenken</span> verschicken.  Aber bitte nicht an den <span style="text-decoration: line-through;">Hund</span> Bauleiter.</p>
<p><strong>Assoziationen haben mich im Griff. Jemand anderes sagt mir gerade  was zu <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziation_(Psychologie)" target="_blank">Dissoziation</a>. Das muss ich erst googlen&#8230;oh Gott, das lese ich lieber gar nicht erst zu Ende. Schönes Wochenende</strong>.</p>
<p><strong>Lizensierung</strong>: &#8222;Tüte Mücken&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nd/3.0/de/88x31.png" alt="" width="88" height="31" /></p>
<p>Dieses Werk bzw. dieser Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong>:</p>
<p>Spinnt der? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/recht/creative-commons-lizenzen/" target="_self">Lizensierungen</a> (auf gesichtspunkte.de)</p>
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		<title>324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:08:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben und Kröten schlucken, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters ... <a title="324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6682010/" aria-label="Mehr Informationen über 324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5452" title="Ein Freund, ein.guter Freund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg" alt="Ein Freund, ein.guter Freund" width="450" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund-300x116.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube</span></p>
<p><strong>Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben</strong> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/schildkroten-und-krokodile/" target="_self">Kröten schlucken</a>, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters gehört es, einen Hausmeister zu &#8222;beschaffen&#8220;, bzw. diesen anzustellen, bzw. <strong>eine geeignete Firma zu beauftragen</strong>.</p>
<p><span id="more-5451"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Das Leben der anderen...</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Zu den weiteren wesentlichen Obliegenheiten muss unbestreitbar auch gehören</strong>, Szenarien voraus zu bedenken, die im &#8222;Falle eine Falles&#8220; anstehen, wenn ein Rohr platzt oder ein Dach undicht ist. Kurz muss für Notfälle vorgesorgt werden.  Denn alles andere hatten wir hier schon: beispielsweise <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Leichen im Keller</a>. Geschichten, die dies Leben schrieb. Der Verwalter ist der Organisator eines besseren Wohnens und damit dieses sichergestellt ist, <strong>sind eine Vielzahl von Fragen zu berücksichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Für die Sicherstellung guter Objektbetreuung muss der Verwalter</strong> verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Leistungskataloge sind aufzustellen, Kriterien sind nicht nur zu benennen, sondern es muss auch deren Einhaltung überwacht werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Und dann ist da noch dieser Freund des einen Eigentümers</strong>, der sich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/prognose-wohnungseigentum/" target="_self">in Hartz IV befindet</a>. Die beiden kommen vor einer gewissen Zeit auf die Idee, ihn selbständig zu machen, zu dieser Zeit nennt man das eine Ich-AG. Das Vorhaben ist denkbar einfach. Er macht sich selbständig als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/telefonterror-die-gebaudereinigungsfirma-lasst-anrufen-von-notlugen/" target="_self">Hauswartservice</a>, für Gartenpflege, Kleinreparaturen und dergleichen. Und der Wohnungseigentümer, der auch Verwaltungsbeirat ist, verspricht ihm &#8222;als Deckungsstock&#8220; des neu zu gründenden Unternehmens die Wohnanlage Xy-Straße (* Name geändert) in Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz.</p>
<figure id="attachment_43" aria-describedby="caption-attachment-43" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></a><figcaption id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text">Psycho-Logik</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Beauftragung des guten Freundes</strong> schon mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Zuerst wird dem Verwalter gesagt, er möge die bis dahin untadelig arbeitende Gebäudereinigungsfirma kündigen. Schon das gefällt einigen im Haus nicht. Die Firma hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Währenddessen muss der Verwalter einen umfassenden Leistungskatalog schriftlich entwerfen, bzw. aufstellen. Auch das ist schon im Ansatz ungewöhnlich. Denn was an Leistung abzufragen gewöhnlich gefragt ist, das gehört schlicht bei jedem anderen Unternehmen zum Portfolio eigener Leistungsbeschreibungen, Angebotstexte und muss attraktiv sein. Ist es nicht lesbar, ist es unverständlich, wird die angebotene Leistung nicht transparent, bekommt ein &#8222;Hauswartsfritze&#8220; schlicht den Auftrag nicht. <strong>Der Bessere ist immer der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Hinzu kommt ein &#8222;permanenter Wille&#8220;, mit Leichtigkeit jederzeit wieder wechseln zu können</strong>. Kurze Kündigungsfristen und bei beanstandungswürdiger Leistung schlicht der Vollzug. Der Verwalter ist zwar nicht mehr wie früher als &#8222;des Teufels General&#8220; unterwegs, im Gepäck immer weiße Glaceehandschuhe, die zu Testfahrten mit den Fingern auf dem angestaubten Treppengeländer genutzt werden. <strong>Aber theoretisch ist natürlich auch das denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings nicht im hier dargestellten Fall</strong>.</p>
<p><strong>Hier kommt weder das unternehmerische Konzept vom Auftragnehmer</strong>, der eine nüchtern zu bewertende Dienstleistung anbietet, gut oder schlecht, preiswert, billig oder auch das Gegenteil davon. Die Unternehmensgründung erfolgt durch den unfreiwillige Amtshilfe leistenden Verwalter der Wohnanlage. In den ersten zwei Jahren hat es damit sein Bewenden. Zwar ist die Leistung im Vergleich zu vorher definitiv nicht besser geworden, aber man kann vieles hinnehmen. Dazu gehört auch das Beschwerdemanagement. Insbesondere in den Bereichen, in denen turnusmäßige Intervalle in längeren Zeitabschnitten anstehen, kommt es schon zu Beanstandungen. Die Eigentümer besprechen auf einer Versammlung, ihn nicht hinauszuwerfen. Zwar ergeben zwischenzeitlich eingeholte Alternativangebote, dass der Mann nicht mehr <em>wenigstens</em> preiswerter ist. Denn er hat inzwischen Fuß gefasst. Das Finanzamt hat ihn inzwischen auch mehrwertsteuerpflichtig gemacht. Die Wohnungseigentümer zahlen inzwischen 19% mehr für dieselbe Leistung. Ein Einsparpotenzial, das ursprünglich bestand, die Steuerlast des Neugründers, ist dahin geschmolzen &#8222;in alle Üblichkeit&#8220; und im Vergleich zu anderen Mitbewerbern.</p>
<p><strong>Er soll jetzt Rapporte entwickeln, berichten, dass er den halbjährigen Turnus</strong> am &#8230;.. um &#8230;.. Uhr eingehalten hat und die Leistungsnachweise Herrn &#8230;.(egal)&#8230;. zur Abzeichnung vorlegen, bzw. den Leistungsnachweis der Rechnung beifügen.</p>
<p><strong>In der letzten Woche kommt es zu folgendem Fall</strong>:</p>
<figure id="attachment_5456" aria-describedby="caption-attachment-5456" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5456 " title="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg" alt="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" width="300" height="84" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg 447w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5456" class="wp-caption-text">Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Mieter eines Wohnungseigentümers ist verstorben</strong>. In dessen Wohnung lässt die Schwester Helfershelfer gehen, die sie leer räumen. Zeitgleich ist im Haus das Wasser abgesperrt worden, damit ein Rohrbruch beseitigt werden kann. Die Helfershelfer oben in der Wohnung wollen offenbar Wasser trinken. Einer dreht den Wasserhahn ganz auf, scheitert bei der Wasserentnahme und vergisst, den Wasserhahn wieder zuzudrehen. Als die Helfershelfer weg sind, strömt das inzwischen wieder angestellte Wasser in Strömen ins Ausgussbecken und dann auch deutlich hörbar auf den Badfußboden. Es droht ein kollateraler Wasserschaden. Niemand weiß, wo die Schlüssel zu der Wohnung sind. Nach längerem Hin und Her beschließt der unmittelbar darunter wohnende Wohnungseigentümer, einen Schlüsseldienst zu holen, der die leergeräumte Wohnung notöffnet. <strong>Der Wasserhahn wird abgedreht</strong>.</p>
<p><strong>Im Zeitpunkt seiner Entscheidungsfindung im Hause erreicht er gegen 16:30-16.45 Uhr den Verwalter nicht</strong> auf dessen Durchwahl, da dieser im Außendienst anderswo ist. Es entspinnt sich eine Art Vorwurfshaltung gegenüber der Verwaltung, die nicht erreichbar gewesen sei, wenn sie dringlich gebraucht worden wäre. Die Verwalterin weist höflich darauf hin, dass sie keinen 24-Stunden-Erreichbarkeits-Notdienst habe und dass man das ggf. mit dem Hauswart besprechen sollte. Ersatzweise sollten sich in der Wohnanlage ein/zwei Personen bereiterklären, eine Art <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/notfall" target="_blank">Notdienstliste</a> in Verwahrung zu nehmen, <strong>um in solchen Notfällen handeln zu können</strong>.</p>
<p><strong>Das bringt wieder und zum wiederholten Mal den Verwaltungsbeirat</strong> und Freund Herrn Wichtig (* Name geändert) auf den Plan. Er wähnt einen neuerlichen Angriff auf seinen Freund, den inzwischen langjährigen Unternehmensneugründer Herrn Erheblich (* Name geändert).</p>
<p><strong>Der Vergleich allerdings zeigt: Es liegen vergleichbare Angebote vor</strong>, und eine Mitbewerberfirma, die unter gewöhnlichen, vergleichbaren Umständen den Auftrag bekommen hätte, hätte für dasselbe Salär, dass der Freund, der gute Freund, erhält, auch einen 24-Stunden-Notdienst &#8222;inklusive&#8220;, mit technischen Hausbetreuern, die in Notfällen binnen dreißig Minuten persönlich in der Wohnanlage eintreffen. <strong>Der Bessere ist der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Die Sache befindet sich jetzt in offener Diskussion</strong>. Die Verwalterin fühlt sich angegriffen aus irrationalen Gründen, die allein und ausschließlich auf sachfremden Erwägungen wie Freundschaft, Protektionismus und Schirmherrschaft für eine insgesamt nicht stimmige Betreuungsleistung des Freundes und Hauswarts Herrn Erheblich beruhen. Da man sich aber grundsätzlich mag, auch die Verwalterin mag die jahrelang ans Herz gewachsenen zwei Verwaltungsbeiräte der Wohnanlage in Lankwitz sehr und versteht sich sonst mit diesen gut. Unter diesen Umständen spricht man die Dinge nicht aus, man nennt sie nicht beim Namen. Die richtige Entscheidung wäre es jetzt, den Hausbesorger entweder zu absolut vergleichbarer Leistung und einer neuen Leistungsbeschreibung zu verpflichten, wie am Markt tätigen Mitbewerber, oder ihn zu verabschieden und einen &#8222;Besseren&#8220; zu nehmen. Richtig ist nur das: eine unbestechliche Auswahl des geeigneten, nicht befreundeten Bewerbers um einen fachlich-sachlich guten Bewerber, der unter vergleichenden Kriterien jeder Überprüfung standhält. Das Geschäftsmodell Eintagsfliege beerdigen, das Modell Langfristigkeit lebe hoch. Unbestechlichkeit ist ein guter Berater. <strong>Zum Modell Freundschaft gehört sogar u.U. sogar, den eigenen Freund niemals in diesen geschäftlichen Dingen entgeltpflichtig zu beschäftigen. Mit Absicht! Wir arbeiten an diesem Gedankengang weiter</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Freund, ein guter Freund: zu unserer Überraschung stellt sich im Vergleich der Aufnahme von 1930 zu 2006 (unten) heraus, dass der Begriff Freundschaft auch heute noch unverändert dargestellt wird. Den größten Schatz, den&#8217;s gibt, mit anderen weniger befreundeten Menschen zu teilen, käme hiernach wohl gar nicht in Frage. Und ein freundschaftlicher Rat: Hände weg von Vorzugshandlungen einem persönlichen Freund gegenüber, der allein dadurch dann in eine ernstliche Bredouille käme. Mit anderen, die weniger befreundet sind und anstatt Freundschaft zu sagen, echte Leistung meinen! Die Anderen.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Max Rabe, Peter Lohmeier, Heino Ferch &#8211; Berliner Waldbühne &#8211; via Youtube</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Kommt schon mal vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Freundschaft" target="_self">Freundschaft auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Kommt leider auch vor und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">wird mit Compliance bekämpft</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Keine Eintagsfliege: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6052010/" target="_self">Die Fa. Soundblocker in Neukölln im Kampf gegen Lärm</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Recherche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gesch%C3%A4ftsmodell" target="_self">zu Geschäftsmodellen</a></span></li>
</ul>
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		<title>286-10 &#8211; Britisches Immobilienportal verweist Pete Doherty aus der Nachbarschaft &#8211; Zusammenbruch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:27:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Amy Whitemouse &#38; Pete Doherty &#8211; via Youtube Das britische Immobilienportal zoopla.co.uk ist für eine Nachprüfung nicht erreichbar. Der Grund: Das Portal meldet einer Agenturmeldung der Agentur AFP zufolge, dass eine Umfrage unter Briten ein Ranking der deutlich unbeliebtesten Nachbarn (mit Promistatus) ergeben hätte: Platz (1) Pete Doherty, Sänger/Gitarrist &#8211; Platz (2) Amy Winehouse &#8211; Platz ... <a title="286-10 &#8211; Britisches Immobilienportal verweist Pete Doherty aus der Nachbarschaft &#8211; Zusammenbruch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6322010/" aria-label="Mehr Informationen über 286-10 &#8211; Britisches Immobilienportal verweist Pete Doherty aus der Nachbarschaft &#8211; Zusammenbruch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aVrrlJOA7mY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/aVrrlJOA7mY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Amy Whitemouse &amp; Pete Doherty &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Das britische Immobilienportal</strong> <a title="externer Link" href="http://www.zoopla.co.uk" target="_blank">zoopla.co.uk</a> ist für eine Nachprüfung nicht erreichbar. Der Grund: Das Portal meldet einer Agenturmeldung der Agentur AFP zufolge, dass eine Umfrage unter Briten ein Ranking der deutlich unbeliebtesten Nachbarn (mit Promistatus) ergeben hätte: Platz (1) Pete Doherty, Sänger/Gitarrist &#8211; Platz (2) Amy Winehouse &#8211; Platz (3) das Model Katie Price. Quelle: <a title="externer Link" href="http://de.news.yahoo.com/2/20100208/tts-briten-wollen-nicht-neben-pete-doher-c1b2fc3.html" target="_blank">hier</a> &#8211; dass Amy Whitemouse und Pete Doherty (siehe oben) sogar als Doppelpack drohen, ist neueren Erkenntnissen zufolge eher unwahrscheinlich. <strong>Die beiden gelten zwischenzeitlich als zumindest geringfügig entzweit</strong>.</p>
<p><span id="more-5140"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Die Folgen sind nun im Web zu spüren</strong>: Unter der unerwarteten Vielzahl der Websitezugriffe aus aller Welt bricht die Meldung gebende Ursprungsquelle komplett zusammen. Oder haben sich die drei missliebigsten Nachbarn Englands zu einer Brute-force-Attacke mit ihren Millionen Fans zusammengeschlossen? Eine derartige Umfrage in Berlin würde sicher ähnlich erstaunliche Ergebnisse zeigen, ob allerdings jeder ungeliebte Nachbar tatsächlich auch Promistatus besitzen muss? Who knows? Manchmal reicht für das ungeliebt sein allein schon aus, Nachbar gewesen zu sein, in den eigenen Erinnerungen. Harald Juhnke, Bubi Scholz, Wolfgang Neuss: alle schon dahingeschieden und im Gegensatz zur obigen Negativliste bei den meisten Berlinern eher in positiver Erinnerung. Auch Klaus Wowereit gilt da, wo er zu zweit wohnt, als ausgesprochen höflicher, stets grüßender Nachbar. Nein, die wahren enfant terribles von Berlin, die wünschen wir uns anstatt in andere Bezirke, gleich für immer nach Australien verbannt. <strong>In Ayer&#8217;s Rock sollen die doch die Puppen tanzen lassen und uns in Ruhe..</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://blog.zoopla.co.uk/2010/02/06/best-and-worst-celebrity-neighbours-revealed/" target="_blank">Zoopla! blog</a> (noch/wieder erreichbar)</p>
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		<title>279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:31:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf hat seine Hausaufgaben schon recht schnell nach Jahresende gemacht. Die Belegprüfung der Belege des Wirtschaftsjahres 2009 ergibt folgenden Kurzbericht der ehrenamtlichen Prüfer Wohnungseigentümer, Zitat:  Frau Meising, Herr Hinzpeter und ich (* Namen geändert) haben gestern die Belege 2009 geprüft. Wir haben keine Beanstandungen. Gemäß unserer &#8211; vollständigen Prüfung der ... <a title="279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6242010/" aria-label="Mehr Informationen über 279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5093" aria-describedby="caption-attachment-5093" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5093 " title="Das Testat - der Prüfvermerk" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg" alt="Das Testat" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5093" class="wp-caption-text">Das Testat</figcaption></figure>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf</strong> hat seine Hausaufgaben schon recht schnell nach Jahresende gemacht. Die Belegprüfung der Belege des <strong>Wirtschaftsjahres 2009</strong> ergibt folgenden Kurzbericht der ehrenamtlichen <span style="text-decoration: line-through;">Prüfer</span> Wohnungseigentümer, Zitat:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Frau Meising, Herr Hinzpeter und ich (* Namen geändert) haben gestern die Belege 2009 geprüft. Wir haben keine Beanstandungen. Gemäß unserer &#8211; vollständigen Prüfung der Ausgaben,- stichprobenhaften Prüfung der Einnahmen sowie &#8211; vollständigen Prüfung des Festgeldkontos sind die Einnahmen und Ausgaben des Rechnungsjahres ordnungsgemäß verbucht. Ausgaben haben Sie jeweils sachgerecht, fristgerecht und interessenwahrend für die WEG geleistet. Dasselbe gilt für das Liquiditätsmanagement des Festgeldkontos. Die Jahresabgrenzung erfolgte sachlich angemessen. Wir haben uns per Anschauung davon überzeugt, dass auf den Belegen jeweils die Zuordnung zu den Einzelkonten der Jahresabgrenzung vermerkt ist. Somit ist in Zweifelsfällen (etwa Nachfragen einzelner WEG-Mitglieder zur Betriebskostenabrechnung 2009) ein lückenloses Nachvollziehen der Zuordnung von Belegen zu den Einzelkonten der Jahresabrechnung möglich. Da wir aufgrund der vorstehend bestätigten Sorgfalt der Belegführung davon ausgehen, dass auch die Einzelkontenzuweisungen sorgfältig vorgenommen worden sind, haben wir keine Prüfung von Einzelkonten vorgenommen.</p>
<p>Wir bedanken uns für Ihre bei der Hausverwaltung sowie den Baumaßnahmen (Aufzugserneuerung und kleinere begleitende Maßnahmen) geleistete Arbeit und wünschen weiterhin gute Zusammenarbeit.&#8220; (Aus dem Belegprüfungsbericht des Beirats, Abrechnungsperiode 2009)</p></blockquote>
<p><strong>Dem ist kaum etwas hinzuzufügen</strong>. Ungewöhnlich aber ist die klare, strukturierte Sprache eines ehrenamtlichen Verwaltungsbeirats mit lesbarer Empfehlung für die Zukunft und klarer Betrachtung der Vergangenheit. Derartiges würde man sich gern gedanklich hinter den eigenen Spiegel klemmen.</p>
<p><span id="more-5092"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Liest sich gut und bestätigt unsere Arbeit als zielführend</strong>. Äußerst unangenehm die Vorstellung, der Beirat fände unsere Arbeit entgegengesetzt. Nein, hier gibt es eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wechselseitiges Wohlwollen. Die Eigentümer wissen, was sie <span style="text-decoration: line-through;">hatten</span> haben und sind zufrieden. Und wir wissen es ebenfalls. Wir mögen diese Wohnungseigentümergemeinschaft sehr.</p>
<p><strong>Haben über die letzten zehn Jahre viel aufgebaut.</strong> Aus marodierender Hausverwaltung übernommen. Derartiges soll ja vorkommen. Verwaltung pleite, Geld weg, Baumängel ohne Ende. Und jetzt seit mehreren Jahren ruhige Bestandsverwaltung. Verwalter, die marode Hausverwaltungen übernehmen, müssen ein gewisses Gottvertrauen in sich selbst und in die Integrität der künftigen Kunden besitzen. Sie müssen tatsächlich jahrelang Geld, Mühe, Zeit und viel Aufwand investieren, damit das unterzugehen drohende Schiff wieder &#8218;auf Kiel&#8216; kommt und seine Fahrt in eine gute Zukunft fortsetzen kann. Sogar die Vergangenheit der Wohnanlage aus den frühen Sechziger-Jahren ist aufgearbeitet. Das Grundstück ist geschichtsträchtig, weil 1938 dort eine jüdische Synagoge abgefackelt wurde. Von den alten Bauplänen der Synagoge und ihrer Entwicklungsgeschichte insgesamt wurden im Berliner Landesarchiv Dokumente eingesehen. <strong>Damit wir weniger gottvergessen in die Zukunft schauen</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-5094" title="Kopfnuss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
Einmal im Jahr wird abgerechnet, im wahrsten Sinne des Wortes</strong>. Dem geht zuallererst die Überprüfung der gesamten Originalbelege des Wirtschaftsjahres voraus und hinterher gibt&#8217;s entweder das begehrte Testat -siehe oben- oder die berühmte <strong>Kopfnuss</strong>, die hoffentlich nur in Ausnahmefällen. Eigentlich hält sich das mit den Kopfnüssen in Grenzen. Durch monatliche Berichterstattung in Form von Monatsabrechnungen, ein feinabgestimmtes Reporting kleinerer und größerer Instandhaltungsaufträge unterhalb des Jahres sind die Dinge gut im Fluss. Information fließt eigentlich ständig. Das schmilzt denkbare &#8218;gedankliche Eisberge&#8216; ab und lässt sie als verdaubare Informationshäppchen vorüberziehen. Die große Überraschung steckt daher in den ewigen Jagdgründen der Belegprüfer kaum noch. Man hat Sachen schon einmal gesehen, sie waren Revue passiert und man erinnert sich noch daran. Das uneingeschränkte Testat eines Verwaltungsbeirats ist aber trotz alledem ein Moment der persönlichen Freude und bestätigt, was wir gedacht hatten: <strong>dass das eine gute Zusammenarbeit war, im letzten Jahr</strong>.<strong> Testate wie das obige, von Wohnungseigentümern als jahrelange Bestandskunden sind ungewöhnlich positiv und kommen daher doch überraschend und anerkennen die Leistung desjenigen, der lt. § 1 eines schriftlich abgefassten Verwaltervertrages immer schuld sein soll, wenn etwas nicht geklappt hat: der Verwalter. Denn üblicherweise tritt im Falle anderweitiger Schuldigensuche automatisch die Gleitklausel in § 2 ein: Sollte der Verwalter erwiesenermaßen einmal nicht die Schuld tragen, tritt automatisch § 1 in Kraft</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Automatismus: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/terminproblem/" target="_self">Zur Schuldfrage in Verwalterverträgen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Grenzfragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/ladung-zum-antritt-der-ordnungshaft/" target="_self">Trägt die Verwalterin Schuld an der Verhaftung des Wohnungseigentümers</a>? (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Wünschenswert: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/perfekteverwalter" target="_blank">Der perfekte Verwalter</a>! (auf gotthal.de)</li>
<li>Sachlich gesehen: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsvermerk" target="_blank">Das Testat</a> (der Wirtschaftsprüfer) (wikipedia)</li>
<li>Mit Verstand betrachtet: <a title="externer Link" href="http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/testat/testat.htm" target="_blank">Das Testat</a> (Wirtschaftslexikon)</li>
</ul>
<blockquote><p> </p></blockquote>
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			</item>
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		<title>224-10 &#8211; Die Tourette ist das Gegenteil einer audiophonen Pirouette &#8211; vom Schimpfen und Fluchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schriftverkehr ist knapp und präzise. Ein Wohnungseigentümer aus Berlin-Wilmersdorf ergänzt einen virtuellen Notizzettel für die WEG-Verwalterin Die Eingangstür klemmt. Der Bewegungsschalter im Außenbereich ist falsch eingestellt. Die Verwalterin bestätigt den Eingang unformell: sie schreibt&#8230;. &#8222;danke, we care about that fu**ing bull*s*it &#8220; (keine Änderungen vorgenommen) Der Wohnungseigentümer reagiert prompt: er schreibt &#8230; &#8220; Alright Motherf***ker, that´s ... <a title="224-10 &#8211; Die Tourette ist das Gegenteil einer audiophonen Pirouette &#8211; vom Schimpfen und Fluchen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-tourette-ist-das-gegenteil-einer-audiophonen-pirouette-vom-schimpfen-und-fluchen/" aria-label="Mehr Informationen über 224-10 &#8211; Die Tourette ist das Gegenteil einer audiophonen Pirouette &#8211; vom Schimpfen und Fluchen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><strong>Der Schriftverkehr ist knapp und präzise</strong>.</p>
<p>Ein Wohnungseigentümer aus Berlin-Wilmersdorf ergänzt einen virtuellen <strong>Notizzettel</strong> für die WEG-Verwalterin</p>
<ul>
<li>Die Eingangstür klemmt.</li>
<li>Der Bewegungsschalter im Außenbereich ist falsch eingestellt.</li>
</ul>
<p>Die Verwalterin bestätigt den Eingang<em> unformell</em>: sie schreibt&#8230;.</p>
<blockquote><p>&#8222;danke, we care about that fu**ing bull*s*it &#8220; (keine Änderungen vorgenommen)</p></blockquote>
<p>Der Wohnungseigentümer reagiert prompt: er schreibt &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220; Alright Motherf***ker, that´s damn cool &#8211; like it is outside!&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Womit er recht hat</strong>. Mit wem man es machen kann und bei wem man so was besser lässt, ist Gegenstand genauerer Überlegungen und verbietet sich in der Geschäftswelt der Nüchternen, Sachlichen und Bemühten. In anderen Zusammenhängen allerdings ist die Wahl einer vor Ausdruckskraft strotzenden, deutlichen Hip-Hopper-Sprache aus der amerikanischen Bronx (reden die da noch so? oder ist das schon nicht mehr zeitgemäß?) üblich, vernünftig und dient dem Bedürfnis des Informanten, den Mandanten zutreffend orientiert zu halten. Wer hätte das besser ausdrücken können?</p>
<p><span id="more-4620"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Eine Wohnungseigentümergemeinschaft in Berlin-Kreuzberg</strong> sucht dieser Tage nach einem neuen Verwalter. Wegen der internationalen Klientel (mehrere Eigentümer sind außer Landes wohnhaft) wird vom Verwalter verlangt, in wenigstens rudimentärem Englisch auf Korrespondenzen reagieren zu wollen. Darüber haben wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/internationalitat-ist-gefragt/" target="_self">hier schon berichtet</a>. Allein der hiesige exemplarische Schriftverkehr mit einem in Berlin ansässigen, deutschen Wohnungseigentümer belegt allerdings noch gar nicht, dass die Verwalterin für derartige internationale Aufgaben gewappnet ist. Selbst das Anlegen einer <a title="externer Link" href="http://gotthal.eu" target="_blank">internationalen Website</a> ist noch nicht einmal aussagekräftig. Ehrlich. Denn möglicherweise ist die internationale Klientel aus einer anderen sozialen Schicht, als diejenige, die unseren Gossenslang (siehe oben) gerade noch verstehen würde. Zur Fortbildung in die Upper East Side oder nach Manhattan?</p>
<p><strong>Fluchen, Schimpfen und Beleidigen</strong>, all das gehört fest und unverrückbar zum täglichen Repertoire jedes Haus- und Grundstücksverwalters, wobei der Veranlasser für derart unangemessene Äußerungen stets in den äußeren Umständen und derzeit in den nicht enden wollenden Beschwerde-Gemengelagen der Kunden liegen soll. Geflucht wird nach dem Auflegen! Der Schnee wurde nicht gut genug beseitigt. Man hätte gar nicht abheben müssen, wir wussten schon, was kommt. Jetzt entspannt sich die Lage hoffentlich in den nächsten Tagen und währenddessen denken wir nach über Krankheitsbilder. Wir warten auf die Schneeschmelze. Vorher müssen alle vereisten Dachrinnen aufgetaut und damit wieder gangbar gemacht werden. Eine Dachrinnen-Innenrohrheizung haben wir noch nirgendwo eingebaut. Ich weiß, das klingt unprofessionell. Aber wer wollte den <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/01/kampf-der-titanen-it-was-the-day-after-tomorrow-roland-emmerich-spielte-keine-rolle/" target="_blank">Untergang der Erde</a> in diesen Tagen erwarten, kurz nachdem dieser bereits auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/polaroid-des-tages-als-das-ringte-telefonte-treppte-ich-die-rannte-runter-und-turte-gegen-die-bums/" target="_self">RTL gesendet wurde</a>? Eins von diesen Krankheitsbildern: das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tourette-Syndrom" target="_blank">Tourette-Syndrom</a>. <strong>Berufskrankheit</strong>?</p>
<p><strong>Währenddessen erste Feedbacks auf diese Veröffentlichung</strong> (Update): Es outen sich welche als Westerwelle-Anhänger und verlangen, auf deutschen Pressekonferenzen ausschl. deutsch zu sprechen. Uns ist&#8217;s wurscht, wir können auch englisch, auch wenn es immer wieder Fachbegriffe gibt, für die wir englische Äquivalente nicht spontan zur Hand hätten: Wohngeldabrechnung, Wirtschaftsplanbeschluss, Teilungserklärung (Declaration of Separation?), Gemeinschaftsordnung (Community rules?), economic desaster (Wirtschaftlicher Ruin?) &#8230;der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. <strong>And now I make me -nothing You, nothing me- out of the dust, und nun mache ich mich mir nichts dir nichts aus dem Staub</strong>.</p>
<p><strong>Tourette ist eine furchtbare Krankheit</strong>, darüber Spaß zu machen, verbietet sich. Verwalter (und Kunden) müssen sich irgendwann abreagieren. <strong>Am besten, wenn sie alleine sind</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.qype.com/review/1151773" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf: Gänsebraten zum Frühstück</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
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		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
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					<description><![CDATA[Er gehört ganz unbestreitbar nicht zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ... <a title="203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/" aria-label="Mehr Informationen über 203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<p><strong>Er gehört ganz unbestreitbar nicht</strong> zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ihn Bescheid, denkt er.</p>
<p><strong>Doch jetzt ist Weihnachten</strong> und seine Mutter hat ihm was geraten, damit er in einem langfristig angelegten Streit noch Punkte auf dem eigenen Wohlverhaltenskonto verdient. Er hat es weitgehend so geschrieben, wie es Mama von ihm verlangt hat. Sogar ohne Schreibfehler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vor ein paar Jahren wurde er Vater</strong>, doch seine Tochter wohnt inzwischen anderswo: in einer richtigen Familie, in  der es warm ist und reich an sozialen Kontakten in Berlin-Steglitz. Sie ist da gut aufgehoben. Ganz anders er. <strong>Mike Manteciori</strong> (* Name geändert) hat seinen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank">human factor</a> so gut wie gar nicht im Griff. Im Moment lebt er so ein bisschen in einem Provisorium. Mike muss einen Weihnachts-Wunschzettel geschrieben haben an den lieben Gott und der hat ihn gefragt, ob er sich 2010 verändern möchte? Dazu gehört erneut ein Umzug, diesmal zurück ins Grüne. Gut, letztes Wochenende war er mit seiner Neuen schon in der Wohnung Maße nehmen, in die er jetzt einziehen will. Mama hat auch da geholfen. <strong>Beim Messen</strong>.</p>
<p><span id="more-4475"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird er diesmal alles besser machen</strong>? 2009 war irgendwie kein gutes Jahr. Er ahnt instinktiv, dass er sich nun mal für etwas entscheiden muss. Seine neue Perle, beispielsweise. Er fühlt, er hat keine Wahl, er muss sich bewusst für sie entscheiden. So wie bisher kann er auf gar keine Fall weiter machen. Es ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, es wurden Verletzungen zugefügt. Weihnachten würde eine gute Gelegenheit für einen neuen Anfang sein.</p>
<p><strong>Er schreibt der Kindesmutter einen elektronischen Kurzbrief und sagt, er habe ein Weihnachtsgeschenk für die gemeinsame Tochter. Er würde es gern am Heiligabend mittags um 12 Uhr vorbeibringen. Ob das in Ordnung sei? Auch das ein Weihnachts-Wunschzettel, diesmal an die Kindesmutter und nicht an den lieben Gott, an den er nicht glaubt.</strong></p>
<p><strong>Das wäre es vielleicht schon</strong>, denkt sie nach. Wenn da nur nicht so unendlich viel vorgefallen wäre, allein nur 2009. Es ist viel gewesen, viel zu viel. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat er mit einem Immobilienmakler telefoniert und gesagt, erst werde er den Xy fertig machen und dann sei sie dran, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes. Sie ist wie Xy in Ungnade gefallen bei ihm, hat nicht so gespurt, wie er es von diesen <span style="text-decoration: line-through;">Frauen</span> Menschen erwartet. Oder auch von jedem anderen Menschen, insbesondere von Frauen. Er hat sie verfolgt, mit Bremsspuren vor ihrem Wochenendgrundstück, mit Haut und Haaren. Er hat ihr nachgestellt, versucht, alles rauszubekommen, jedes Detail. Sein Vater ist ein ganz großer Stratege, und der hat ihm Tipps gegeben. In seine ehemalige Wohnung hat er vorübergehend sogar einen Ex-Häftling einziehen lassen, hat die Kindesmutter vor Gericht gesagt. In eine Wohnung mit einem Häftling drin, hat sie gesagt, da will sie ihre Tochter nicht schicken.</p>
<p><strong>Und jetzt dieses Weihnachtsgeschenk</strong>, ohne jede Vorwarnung und aus heiterem Himmel? Er hatte nicht einmal ein Geburtstagsgeschenk gebracht, keine Karte, kein nichts. Steht er jetzt unter psychologischer Beratung? Wie kommt der Sinneswandel? Ist es eine große, menschliche Geste?</p>
<p><strong>Ein kurzer Augenblick will an das Gute in jedem Menschen glauben</strong>, an Wahrheit, Aufrichtigkeit, Zuversicht in die Besserung eines jeden Menschen. Doch dann kommen die Erinnerungen zurück an die gemeinsame Zeit. Es stellen sich Zweifel ein, zuerst ganz leise, und schließlich immer drängender. Nein, er hat damals die Beziehung geführt, wie man eine Beziehung nicht führt. Doppelleben. Lauter Geheimniskrämereien, versteckte Kontoauszüge, Zugänge zu Single-Plattformen und heimliche weitere Kontakte mit anderen Frauen. Es war, als brauchte er ständig neue Bestätigung dadurch, dass er sich durch verschiedene Betten schlief. Sein Blick auch heute nie direkt und ruhig in die Augen schauend.</p>
<p><strong>Ist allerdings nicht irgendwann</strong> einmal in jeder noch so verkrachten Existenz ein Fünkchen Hoffnung? Sie glaubt, seinen wirklichen Veränderungen stünden seine gesellschaftlichen Verhältnisse im Weg. Seine Eltern, beispielsweise. Die eine zu dominante, fast beherrschende, nein, herrschende Rolle spielen. Seine Eltern, denkt sie, sind seine Strippenzieher, die ihm überhaupt erst eingetrichtert haben, zu Weihnachten 2009 müsse es &#8218;menscheln&#8216;, das gäbe Punkte vor Gericht. Die Kindesmutter glaubt nicht an Läuterung, an vorgespiegelte Eindrücke, an Weihnachtsgeschenke, die seine Eltern ausgesucht und bezahlt haben, nur um vor Gericht zu punkten. <strong>Mike M</strong>. soll vor Gericht den liebenden Vater geben, der für ein regelmäßiges Umgangsrecht auch den Gang nach Canossa nicht scheut, direkt zum Wohnort der Kindesmutter aufs Grundstück in Berlin-Steglitz. Es ist gar keine Frage: Wo sie wohnt, hat sie ein umfassendes Hausrecht und sie kann und will das nicht aufweichen für jemanden, der aus heiterem Himmel den Weihnachtsmann gibt. Sie will das Geschenk in einer so verfahrenen Situation auf gar keinen Fall annehmen. Zuallererst findet sie den Gedanken abwegig, ihn als Treppengast zu empfangen am eigenen Wohnort.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er hat sie (früher) geschlagen, er hat sie (vor kurzem) noch fertig machen wollen</strong> und nun dies? Es steht fest: Beide brauchen jetzt Beratung. <strong>Er</strong> muss ein langfristiges Konzept der richtigen, kleinen Schritte einüben und -vor allem- verinnerlichen. Selbst daran zu glauben und fest auf einen Weg kommen, von dem es kaum noch ein Zurück gibt. Nachhaltigkeit. <strong>Er</strong> muss vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, den Häftling nachhaltig rauswerfen aus seiner Wohnung, aus seinem derzeitigen Provisorium ausziehen, Frieden mit den Nachbarn schließen, seine Eltern, die das alles anstiften, zurückpfeifen und in ihre altersbedingten Schranken weisen. Wenn <strong>er</strong> umgezogen ist, so denkt sie in einem Anflug guter Gedanken, zurück an seinen letzten Wohnort, eine Etage tiefer, in die größere von zwei Eigentumswohnungen, kann er sich aufrichtig um Frieden und echte, gutnachbarschaftliche Beziehungen kümmern. <strong>Sie</strong> wird sich darüber berichten lassen, denkt <strong>sie</strong>. Ob <strong>er</strong> jetzt aufhört, ein Doppelleben zu führen? Ob <strong>er</strong> anfängt, mit den Nachbarn wie mit gleichberechtigten Menschen nebeneinander zu leben, deren Gefühle und Sorgen respektiert und deren Lebensleistungen? Ob <strong>er</strong> diesen abwegigen Gedanken aufgibt, seinen ehemaligen Nachbarn immer wieder aufzuoktroyieren, er werde ihnen schon zeigen, wo&#8217;s  langgeht, obwohl die das eigentlich gar nicht wissen wollen, nein, wovon seine früheren Nachbarn eine gänzlich andere, funktionierende Vorstellung haben?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a></p>
<p><strong>Um wieder ins Gespräch zwischen Kindesvater und Kindesmutter zu kommen</strong>, brauchen beide professionelle Hilfe. Oder einen Wink des Schicksals, der alles auf den Kopf stellt. <strong>Er</strong> muss lernen, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, <strong>er</strong> muss Mitgefühl entwickeln für erlittene Schmerzen. <strong>Sie</strong> muss lernen, vergeben zu können. Aber wie immer im Leben bedarf es dazu einer guten, bemühten Vorarbeit, vor allem einer ehrlichen. Das alles sind <strong>Gesichtspunkte</strong>, über die es sich lohnt, so kurz vor Weihnachten einmal nachzudenken. Vielleicht ist Weihnachten 2010 schon alles ganz anders? Niemand kann das vorhersagen, bis dahin steht der gesamte Vorgang insgesamt unter Beobachtung.</p>
<p><strong>Nein, er soll nicht kommen am Heiligabend</strong> um 12 Uhr mittags, sie wird ihm einen Weihnachtsbrunch zu nehmen empfehlen im <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24792-Brauhaus-in-Rixdorf-Berlin" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf</a>. Er soll sie Weihnachten (erst einmal) in Ruhe lassen. <strong>Rixdorf ist weit genug weg von Steglitz</strong>.</p>
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		<title>185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:32:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis) Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus. Nicht alles trifft ... <a title="185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/" aria-label="Mehr Informationen über 185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4342" aria-describedby="caption-attachment-4342" style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4342" title="Stalking Joe Mc Donald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg" alt="Stalking Joe Mc Donald" width="262" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg 262w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg 875w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4342" class="wp-caption-text">Stalking Joe Mc Donald</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;</strong>, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus.</p>
<p><strong>Nicht alles trifft die Sache richtig gut</strong>. Richtig ist aber folgendes: er macht Psychoterror, hält sich selbst für einen bewegten Linken, aber achtet die Menschenwürde anderer Menschen nicht, sondern tritt sie mit Füssen. Seit Monaten macht er dieses Spiel mit den Videokameras. Ob er eine angeschlossen hat oder nicht, darüber streitet er nicht. Wenn man ihn danach befragt, dann weicht er nebulös aus, obwohl es alle gesehen haben. Die hier abgebildete Kamera ist in einem Dachgeschoss montiert auf einem Stativ. Das &#8218;magische Auge&#8216; zeigt aus dem Küchenfenster der Büroeinheit und schielt zwischen den Lamellen einer heruntergelassenen Jalousie hindurch. Die Kamera ist auf einen privaten Garten gerichtet. Er ist weiterhin &#8218;der Wurm&#8216;, und einer nennt ihn jetzt auch Stalking Joe Mc Donald.</p>
<p><strong><span id="more-4341"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><a href="http://twitpic.com/ddkm7" title="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://twitpic.com/show/thumb/ddkm7.jpg" width="150" height="150" alt="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"/></a><br />
(Foto: Rechtsanwalt Udo Vetter auf twitpic: Nachbar hat alles im Blick. Zum Glück nicht meiner &#8211; Original: aufs Bild klicken)</p>
<p><strong>Sie soll den Eindruck permanenter Überwachung suggerieren</strong>. Wer sich in diesem Garten bewegt, wird erfasst. Neulich hat er ans Gericht geschrieben, die Polizeibeamten hätten die bemängelten Zustände (eine permanent auf den Garten zeigende Kamera) nicht vorgefunden. Die Polizei sagt dazu, dass sei Privatsache. Denn es zeigt auf den privaten Garten einer Familie. Die will nicht gefilmt werden. Sie will sich weder filmen lassen von dem Idioten, der da oben zeitweise aufhältig ist, noch will sie sich auch nur dem äußeren Anschein nach mit einer permanenten Bedrohung abfinden, es könnte gefilmt werden. Könnte? Ja, könnte. Denn wahrscheinlich ist, dass die Kamera dort lediglich nur aufgebaut wurde, von einem dämlichen Jungen, der zwar schon lange aus der Pubertät raus sein müsste, der aber solches Spielzeug offenbar schick findet.</p>
<p><strong>&#8218;Eine schwere Persönlichkeitsstörung&#8216;, so sagen Psychologen</strong>, könne dazu führen, dass ein Täter aus Rachsucht derartige Versuche unternimmt, Macht über andere Menschen zu gewinnen. Es geht darum, einem Opfer klarzumachen, dass man es nun komplett beherrschen könne, jederzeit, rund um die Uhr. Solche Menschen kommen nicht an ihre eigenen Emotionen ran, sind unfähig, das Leid anderer Menschen nachzuempfinden.</p>
<p><strong>Und damit sind wir in dem</strong> hier berichteten Fall auch schon bei einer Allianz der vollkommen Hirnlosen. Denn hier gibt es eine Besonderheit: es gibt einen vorgeschickten Täter, der die Dreckarbeit machen soll, und es gibt die Auftraggeber, gleich mehrere davon. Ihr Ziel, so sagen sie in geheimen Gesprächszirkeln, ist es, den &#8230;.(Name unwichtig)&#8230; fertig zu machen. Wenn der fertig ist, dann ist die &#8230;.(Name ebenfalls unwichtig)&#8230; dran. Sie hat zwar mit ihm nur gemeinsam, dass sie beide fertig gemacht werden sollen. Aber das hat erstens vollkommen unterschiedliche Gründe und ist zweitens sowieso egal.</p>
<p><strong>Für ihn nehmen sie sich dieses Spielzeug Videoüberwachung</strong> und zermürben ihn. Seine Frau hat jetzt einen Antrag an das Amtsgericht geschickt, es diesen Leuten zu verbieten, derartige Kameraüberwachungen vorzutäuschen oder auszuüben. Die Schriftsätze, die die Auftraggeber und ihr Auftragnehmer zur Sache schicken, sind das rechtliche Gehör, das ein Amtsrichter diesen &#8218;Vollpfosten&#8216; wohl gewährt, obwohl die Rechtslage ganz, ganz eindeutig ist. So wird aus einer Videoüberwachung wie dieser, eine Schriftsätze-Schlacht. Weder die Auftraggeber noch der Auftragnehmer bestreiten es. Der eine sagt, dessen bislang auch polizeilich nicht überführt worden zu sein, was gelogen ist. Einige Wochen vorher hatte er sogar das gesamte öffentliche Straßenland nach vorn raus videoverfilmt. Die Polizei hat nichts gemacht. Erst als der Betroffene sich wiederholt an sie wandte, wurde der Abbau dieser Anlage straßenseitig von der Polizei gefordert. Beim Amtsgericht lügt jetzt der Auftragnehmer, dass sich die Balken biegen. Die Personen, die jetzt verklagt sind, versuchen nun auch noch, ein Eilbedürfnis zu bestreiten. Mit dem Ziel, die Videotie auf Dauer rechtschaffen zu sprechen. Ein kranker Zustand.</p>
<p><strong>Sie, die Auftraggeber, sind sicherheitshalber mal schnell</strong> nach Australien verreist. Sie können eigentlich auch schon deswegen nichts darüber wissen. Die Geschichte klingt verwegen, abwegig und ist doch wahr. Immer wenn der Auftragnehmer jetzt da war, und das war gerade in der Nacht von gestern zu heute wieder einmal der Fall, schaltet sich danach die gesamte Büroeinheit stromtechnisch für Stunden ab. Ein anderer, der mit diesem Pack nichts zu tun hat, setzt die Speicher zurück, schaltet den Kameraknopf aus und fährt die PCs herunter, die dahinter laufen. Erst dadurch wird die Videoüberwachung gestoppt. Nicht durch Gerichte, denn die haben alle Zeit der Welt und halten es für einen Akt wechselseitiger Gerechtigkeit zu erforschen, ob vielleicht ein videotischer Täter Argumente hätte, die ihn dazu veranlassten. Dass eine Einstweilige Verfügung einen Zeitrahmen von fünf bis sechs Wochen braucht, ist außergewöhnlich. Findet das Gericht es vielleicht hinnehmbar?</p>
<p><strong>Währenddessen kämpft ein weiterer Hirnloser</strong> gegen die Windmühlen der Familiengerichtsbarkeit. Ein jedes Blatt kann sich gegen einen selbst wenden, und wer schlechte Energien auslebt, muss sich nicht wundern, wenn diese Stromschläge irgendwann einmal einen selbst treffen. Dessen Rechtsanwalt hat den Spitznamen &#8218;Feige&#8216; erhalten, munkelt man. Der &#8218;Feige&#8216; sagt, die Eltern seines Mandanten seien gut angesehene Leute. Seine Schwester war konsequent. Sie ist einfach ausgezogen. Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein. <strong>Na, Prost Mahlzeit</strong>.</p>
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		<title>172-09 &#8211; Linktipp: Die Milch ist sauer &#8211; oder Wie man mit Berliner Schnauze auf die Fresse fällt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 08:59:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Die wunderbare Welt der Schwerkraft]]></category>
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					<description><![CDATA[ Lauthals klagt er, schreit er, geifert fast, der alte Mann, als er in die Kaffeetasse blickt, die er soeben frisch gefüllt und mit noch dampfendem Inhalt über dem Tresen der Baguetterie von der netten Bedienung entgegen nimmt, sie auf seinen Tisch stellt und sich irgendwie komisch mit seinem Körper und seiner geöffneten Jacke über die ... <a title="172-09 &#8211; Linktipp: Die Milch ist sauer &#8211; oder Wie man mit Berliner Schnauze auf die Fresse fällt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-milch-ist-sauer-oder-wie-man-mit-berliner-schnauze-auf-die-fresse-fallt/" aria-label="Mehr Informationen über 172-09 &#8211; Linktipp: Die Milch ist sauer &#8211; oder Wie man mit Berliner Schnauze auf die Fresse fällt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-73" title="Psychologische Leerformel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/psychoformel.jpg" alt="Psychologische Leerformel" width="229" height="55" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Lauthals klagt er, schreit er, geifert fast, der alte Mann, als er in die Kaffeetasse blickt, die er soeben frisch gefüllt und mit noch dampfendem Inhalt über dem Tresen der Baguetterie von der netten Bedienung entgegen nimmt, sie auf seinen Tisch stellt und sich irgendwie komisch mit seinem Körper und seiner geöffneten Jacke über die Tasse gebeugt hat. <em>“Die scheiß Milch ist sauer!”</em> blökt er durch den Laden und versaut die ruhige freitägliche Atmosphäre in dem Laden. Alle schauen über ihre Zeitungen hinweg, erst in ihre Tassen, dann auf den Lauten, der sich weit in eine Ecke gesetzt hat. Stille. Der Blick ihn ihre Tassen sagt ihnen, dass ihre Milch nicht schlecht war &#8211; sie lesen weiter. Menschen eben.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Eine typische Berliner-Geschichte</strong> hat Ronny <a title="externer Link" href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=9175" target="_blank">hier aufgeschrieben</a>. <strong>Lesenswert</strong>. Schublade: Täglicher Sinnwahn.</p>
<p>Das Blog Kraftfuttermischwerk kann man auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">stalken</a>, keine schlechte Idee. U.a. bei <a title="externer Link" href="http://twitter.com/das_kfmw" target="_blank">twitter</a> oder facebook&#8230;lohnt sich bei dieser Art Schreibe vielleicht? Soll jeder selbst entscheiden, wen er stalkt. Doch beachte die social rules (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/praktische-benimmregeln-fur-stalker-und-konkrete-lebenshilfe/" target="_self">Benimmregeln</a>), wen du wie <a title="externer Link" href="http://de-de.facebook.com/people/Ronny-Kraak/1336593656" target="_blank">stalkst</a>.</p>
<p>Zur Psychologischen Leerformel <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/" target="_self">mehr hier</a>.</p>
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		<title>72-09 &#8211; Operation red scorpion: Der Begriff des Fremdschämens und die Benutzung von Überstücken</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/der-begriff-des-fremdschaemens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
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					<description><![CDATA[ Hinter dem Phänomen »fremdschämen« steht ein Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich an Stelle einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese. ... <a title="72-09 &#8211; Operation red scorpion: Der Begriff des Fremdschämens und die Benutzung von Überstücken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-begriff-des-fremdschaemens/" aria-label="Mehr Informationen über 72-09 &#8211; Operation red scorpion: Der Begriff des Fremdschämens und die Benutzung von Überstücken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Hinter dem Phänomen »<strong>fremdschämen</strong>« steht ein Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich <em>an Stelle</em> einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese. Hierbei soll der Akt des Fremdschämens nicht als eine altruistische Leistung angesehen werden. Stattdessen fühlt sich Person A eher unfreiwillig beschämt, da solche Situationen meist aus dem sozialen Rahmen fallen und erst dadurch die Fremdscham ausgelöst wird. Wichtig ist, dass das Phänomen der Fremdscham kein (teil-)automatisierter Prozess ist, so wie es bei der klassischen empathischen Einfühlung ist. Bei letzter greifen verschiedene Bewusstseinsstufen ineinander: von der rein biologischen, unvermittelten, unbewussten Aktivierung einfühlender Spiegelneurone bis hin zum bewussten internen Nachspielen von gesehenen sozialen Situationen inklusive ihrer Bedeutungsdimension. Fremdscham ist genau so ein Nachagieren, ist also immer ein bewusster Prozess, in dem Brüche zum sozial Verhandelten, dem sozial »Normalen« und damit der Norm festgestellt und deren Konsequenzen prospektiv durchlebt werden.&#8220; (Quelle: Nadia Zaboura, Kommunikationswissenschaftlerin, Buch &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Das-empathische-Gehirn-Spiegelneurone-Kommunikation/dp/3531163906%3FSubscriptionId%3D11F42X6FKSCMHA16TQG2%26tag%3Dws%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3531163906" target="_blank">Das empathische Gehirn</a>&#8222;)</p></blockquote>
<p>So weit, so gut. Rechtsanwalt Hoenig <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/hier-herrscht-ordnung" target="_blank">berichtet hier</a> sinngemäß von folgendem:</p>
<p><strong>Beispiel 1 für Fremdschämen:</strong> Ein Staatsanwalt will -summa summarum- sieben Anklageschriften verlesen und findet sechs davon nicht. Er benötigt &#8218;Überstücke&#8216;, das sind Kopien der Anklageschriften, die aus organisatorischen Gründen in der roten Strafakte &#8218;zur freien Verfügung&#8216; für schusselige Staatsanwälte liegen. Unterhaltungswert des Berichts &#8218;<a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/hier-herrscht-ordnung" target="_blank">Hier herrscht Ordnung</a>&#8218; sehr hoch.</p>
<p><span id="more-3318"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Beispiel 2 für Fremdschämen:</strong> Die Tochter ihres Vaters, Hannelore Hutschenreuther (* Name geändert), fährt wie jeden Morgen zur Arbeit. Die Straße, in der sie wohnt, ist eng. Es handelt sich um ein reines Wohngebiet, ausschl. bestehend aus Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Straße ist definitiv zu eng für den Fall, dass zwei Fahrzeuge aufeinander zu und aneinander vorbei fahren können. Sie wird schon von weitem &#8218;glasklar&#8216; gesehen. Der Nachbar aus dem Erdgeschoss fährt ihr entgegen. Wie in der Straße in dieser Situation üblich, fährt in diesem Fall er, nicht sie, rechts ran und gibt zum Zeichen freier Fahrt &#8218;Lichthupen&#8216;-Signale. Das versteht sie. Sie passiert den Nachbarn, der das Fenster heruntergekurbelt hat. Der Nachbar streckt den Arm aus dem Fenster und macht mit der flachen Hand ein paar zärtliche Winkbewegungen. Es sind nicht &#8218;Bewegungen der Zuneigung&#8216;. Es sind eher Winkbewegungen allen anderen Umständen zum Trotz. Sie erschrickt. Fährt schnell vorbei. Es ist viel vorgefallen zwischen ihren Eltern, ihrem Bruder und diesem winkenden Nachbar, der nicht geliebt wird. Er ist eher so eine Art Rotzlöffel, finden sie. Sie fühlt sich zur &#8218;Salzsäule erstarrt&#8216;, und huscht nun so schnell als möglich vorbei, unfähig eine auch nur kleine Geste des Dankes zu streuen. Fremdschämen.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-3323" title="roter.Skorpion" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion-150x150.jpg" alt="roter.Skorpion" width="150" height="150" /></a>Beispiel 3 für Fremdschämen:</strong>  Er ist gerade im Schlafzimmer am Kleiderschrank, als ein &#8218;red scorpion&#8216; anrollt. Wenn <strong>sie</strong> kommt, denkt <strong>er</strong>, dann gibt es was zu gucken. Und die Vermutung erweist sich auch als richtig. Gut, sie wohnt hier nicht mehr, aber in der letzten Zeit war sie häufig hier. Sie hat konkrete Anliegen. Da ist sie immer beschäftigt. Sie ist dieser Tage so was wie der treibende <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalfaktor" target="_blank">Kalfaktor</a>. Aber heute ist das merkwürdig. Alles in allem ist ihre Anreise ungefähr drei Minuten lang, inklusive Abreise. Zunächst tapst sie stolpernd auf die Vorgartenfläche. Und dann schaut sie -sich auf Zehenspitzen stellend- tief in die Schlafzimmerfenster der Erdgeschoss-Bewohner rein. Erst ins eine, dann ins andere Fenster. Sie sucht. Ihre Bewegungen sind fahrig, hochgradig nervös. Hat sie Angst, entdeckt zu werden? Er ist jetzt fast ganz im eigenen Kleiderschrank verschwunden, damit sie ihn nicht sieht. Als nächstes schaut sie sich die Fassade des Hauses ganz genau an, und dann sucht sie den separaten Nebeneingang der Nachbarn auf. Es sind drei Minuten geschäftiger Blicke, und hätte er, der Nachbar, nicht zufällig währenddessen im Schlafzimmer im Kleiderschrank was gesucht, hätte er die neugierigen Blicke der Nachbarin niemals gesehen. Sie heimlich beobachtet. Er findet dieses Verhalten hochnotpeinlich. Soll er sie mal in sein Schlafzimmer einladen? Fremdschämen.</p>
<p>Ein Rechtsanwalt, der sich fremdschämt. Eine Tochter, die sich für ihre Eltern fremdschämt. Und ein Erdgeschoss-Nachbar, der sich fremdschämt, weil eine Nachbarin heimlich in &#8218;fremde&#8216; Schlafzimmer lugt. <strong>Fremdschämen.</strong> Jetzt ganz gut erklärt.</p>
<p>Ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/flashmobs-stehen-an/" target="_self">Flashmob</a> gegens Fremdschämen? Auch keine schlechte Idee. Um das Fremdschämen ein für allemal aus dem eigenen Leben nachhaltig zu verbannen?</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?q=%C3%9Cberst%C3%BCcke" target="_blank">Überstücke</a> (Recherche zur Wortbedeutung)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Scorpion" target="_blank">Operation &#8222;red scorpion&#8220;</a></p>
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		<title>28-09 &#8211; Ernährungsumstellung und was man damit bewirken kann&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 08:55:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leute, esst mehr mehr Fisch!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></div>
<figure id="attachment_1300" aria-describedby="caption-attachment-1300" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1300" title="Mehr Fisch essen...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif" alt="Mehr Fisch essen...." width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-300x300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1300" class="wp-caption-text">Mehr Fisch essen....</figcaption></figure>
<p>Es liegt doch auf der Hand: Wer sich gesund ernährt  hat mehr vom Leben. Und wer gute gedankliche Leistungen auf den Weg bringt, kann sich auch in wohnungseigentumsrechtlicher Hinsicht nicht wie ein &#8218;Narr&#8216; nach &#8218;Eulenspiegel&#8217;scher Manier&#8216; verhalten. Dass es wohnungseigentumsrechtliche <strong>Narren</strong> zuhauf gibt, die tagtäglich Gerichte mit dummem Zeugs beschäftigen, ist bekannt und daher auf diesem Weblog weder eine Sensationsmeldung, noch in Abrede zu stellen. Wer mit &#8218;Narren&#8216; regelmäßig zu tun hat, verspürt auf Dauer  zunehmend abnehmend Freude daran, wenn &#8218;Narren&#8216; Anträge verfassen, um auf den Höhepunkt eines künstlerisch wertvollen, inhaltlich aber nutzlosen &#8218;Theaterauftritts&#8216; hinarbeiten. Es gilt, Wirrungen in den narrenhaften Gedanken und Vorstellungen therapeutisch aufzuarbeiten oder auch schlicht &#8218;zur Sprache&#8216; zu bringen. Dies ist immer dann der Fall, wenn der bearbeitende Richter den Kläger fragt: &#8218;Was wollen Sie eigentlich damit bezwecken?&#8216; Der Richter hat dann so ein inneres Gefühl, dass was in Schriftsätzen steht, nicht das ist, was dahinter (in Wirklichkeit) steht.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-1780"></span>
</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Derartige Höhepunkte (oder Gesichtspunkte?) sind in der &#8218;Terminstunde&#8216; bei Gericht -der mündlichen Verhandlung- nicht selten. Es gilt das Prinzip der Öffentlichkeit. Mancher <strong>Hans Kaspar</strong> narrt den Gegner noch zusätzlich, indem er ihm einen bestimmten Ausschnitt der vermeintlich schädlichen Gegenöffentlichkeit aufbürdet. Nein, er will nicht nur jene Anträge stellen, die nachvollziehbar sind, sodass der Richter diese Frage nicht stellen muss, weil der nicht einmal bemerkt, dass <strong>Hans Kaspar</strong> arglistiges im Schilde führt.  Sein Sieg soll allumfassend sein, in den Kategorien vom &#8218;totalen Krieg&#8216;. Er will zusätzlich &#8218;tiefgehend verletzen&#8216;, den anderen unterjochen, niederkämpfen, ihn mundtot machen, und wenn der Gegner blutend, keuchend am Boden liegt, dann springt <strong>Hans Kaspar</strong> noch mit sämtlicher Kraft auf sein Opfer und tritt nach und nach und nach. Das ist in &#8218;Würglichkeit&#8216; ein Armutszeugnis für den perfiden Narr <strong>Hans Kaspar</strong> selbst. Indem ein Wohnungseigentümer einem anderen bis ins Privatleben nachstellt und ständig denunziatorische Grenzverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen und dergleichen begeht, outet er sich selbst als <strong>&#8218;Hans Kaspar&#8216; </strong>mit Gefühlsstörungen. Ihm kommt die Bereitschaft abhanden, Schmerz, Trauer, Scham, Mitgefühl und Empathie zu empfinden, alles wichtige und vollkommen wünschenswerte Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Dies ist keine Frage des Alters. Ältere <strong>Hans Kaspars</strong> können gegenüber jüngeren Gegnern gebetsmühlenartig die Forderung nach Respekt und nach Wohlverhalten und besonderer Rücksichtnahme  jüngerer Streitgegner aufrufen, indem sie ernstlich meinen, allein ihrer bisherigen Lebensleistung wegen sei ihnen gegenüber ein gebührliches Verhalten geschuldet. Ihnen selbst kann aber durchaus ein menschenunwürdiges Verhalten gegenüber jüngeren Menschen, mit denen sie streiten, anhaften und sich bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit versprühen. Dass, wer so handelt, selbst die Sonne nicht sehen kann, ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Derart verbohrten Menschen fehlt jede Fähigkeit, sich geistig neben sich selbst zu stellen und einmal selbstkritisch auf sich selbst und seine Handlungsweise zu schauen. <strong>Selbstreflektion.</strong></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1212" title="Warnung vor der Textlänge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg" alt="(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)</figcaption></figure>
<p>Wer so handelt, hat manchmal ein kaltes, erstarrtes Umfeld und <strong>sich selbst</strong> im Kreise &#8222;seiner Lieben&#8216; <strong>überhöht</strong>. Die Lieben haben schon lange resigniert und mucken zur Konfliktvermeidung nur höchst selten auf. Selbstschutz. Der verbohrte Alte erhält Kosenamen, wie z.B. &#8218;<strong>Seine Majestät</strong>&#8218;, doch das wirkt nicht schmeichelhaft. Es ist der Erkenntnis von solchen Wesensmerkmalen des Alten geschuldet. Er muss eben tun, was er tun muss. Dazu gehört das Beschäftigen der Gerichte, das Verfassen von undurchdachten Anträgen, das Abstempeln, Niedermachen, Unterdrücken anderer Miteigentümer, die Schmähung derjenigen, welche den &#8218;großen Duft der Freiheit&#8216; -ungerechterweise- zu genießen versuchen. Der manisch Klagende ist ein sozialer Störenfried, kann nicht zuhören und folglich auch nicht verstehen, und er muss so zwangsläufig an den Grundfesten anständiger, menschlicher Züge gemessen, stets wirkungslos an diesen abprallen. Sehr oft schießen Narren wie diese richtiggehende Eigentore, wenn sie einen &#8218;Fels in der Brandung&#8216; vor, bzw. gegen sich haben, an dem sie sich die Zähne ausbeißen. Dieses Abprallen steigert noch seine Wut, die sich anstatt gegen sich selbst, als Spiegelbild gegen ein Hassobjekt, den Verwalter, einen anderen Wohnungseigentümer, einen Nachbarn, die Justiz, die Beamtenschaft als solches oder wen auch immer -als Ersatz- richtet. <strong>Projektion.</strong></p>
<p>Wer derartige Zustände bei und um sich herum hat, hat es mit Stalking, Psychoterror, sozialer Infiltration zu tun und muss erkennen, dass es vor diesem Hintergrund vollkommen nutzlos ist, mit dem Täter noch irgendwie ansatzweise zu sprechen. Denn leider sind derartige, Frieden und Ausgleich suchende Gesprächsanbahnungsversuche <strong>nicht auf selber Augenhöhe</strong> zu führen. Der vermeintlich alles Beherrschende regiert mit eiserner Faust und kann sich menschlich niemals in zwischenmenschliche Gefühle hineinversetzen. Indem wir unsere eigenen moralischen Kategorien in die Waagschale werfen und Friedensangebote <strong>von gleich zu gleich</strong> aufrufen, fühlt der sozial gestörte Narr sich insgeheim schon wieder als vermeintlicher Sieger. Denn wer den Frieden sucht, begibt sich seiner Auffassung nach in die Rolle des Unterlegenen. Friedensangebote wertet der Narr als stillschweigendes Einverständnis mit den Verhältnissen der Macht und als Zugeständnis der mühsam erkämpften, eigenen Machtposition. <strong>Machtposition.</strong></p>
<p>Hier greifen die juristischen Kategorien des Zivilrechts: man gewinnt oder man unterliegt. Mediation, Ausgleich, Geben, Nehmen sind nicht die Kategorien der gern herrschenden Kaste der Narren. Ziel ist nicht der Frieden, Ziel ist Krieg und <strong>Endsieg</strong>. Der Ursprung und das Gedankengut ist ohne nähere Erläuterung herkunftsmäßig eingehend bekannt, vor allem der Generation der Anfang der 30-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Geborenen. Deswegen ist der Querulantenwahn, jedenfalls manchmal, durchaus in ähnlichen Weltbildern zusammengesetzt, wenn auch vielleicht nicht in deckungsgleichen. Obrigkeitshörigkeit, mangelnde eigene demokratische Erfahrung und strikt hochherrschaftliche Weltvorstellungen prägen den im Krieg mit dem Rest der Gesellschaft befindlichen Querulanten, unser heißt Hans Kaspar. Geschichtlich Ahnungslose nennen die Nationalsozialisten oft &#8218;Faschisten&#8216;, aber die Kategorien der (italienischen) Faschisten waren ebenfalls die einer Vorstellung von einer &#8218;herrschenden Herrenklasse&#8216;, einer Art gesellschaftlicher Oberschicht. Auch in der Gegenwart hat diese es einem eigenen Selbstverständnis zufolge, zu etwas gebracht, kann eine beachtliche Lebensleistung vorweisen und -siehe oben- fordert nun Respekt, hohes Ansehen ein. Und wer dies nicht befolgt, verliert den bürgerlich-rechtlichen Status als Mitmensch und wird bekämpft. Ohne jede Gnade. Es ist wichtig, dies so schnell als möglich zu erkennen. <strong>Erkenne die Situation!</strong></p>
<p>Richtig ist daher sicherlich, dass Querulanten, wie die hier beschriebenen, kein gesundes Selbstwertgefühl haben. Indem sie selbst verletzte Seelen besitzen, aus welchen Gründen auch immer, müssen sie anderen Menschen Verletzungen zufügen, um sich selbst besser zu fühlen. <strong>Das heutige Thema lautet &#8218;Ernährungsumstellung&#8216; und ist angesichts der obigen Ausführungen durchaus nicht verfehlt worden.</strong> Wer sich ernährungsumstellt, führt damit im Sinn, die Nahrungsaufnahme auf hochwertiges zu konzentrieren, und das unwesentliche, schädliche besser wegzulassen. &#8218;Butter bei die Fische&#8216; (Titelbild derzeit auf gotthal.de) &#8211; das Wesentliche ist, angesichts dessen körperlich wie seelisch gesund zu bleiben, starke Antikörper zu bilden und gelassen auf den täglichen Wahnsinn zu reagieren. <strong>Hans Kaspar hat indessen zu leben verpasst, so einfach ist das.</strong></p>
<p>1) Die Wohnungseigentümerin aus Lankwitz, die dreißig/vierzig Verfahren gegen den Verwalter und die übrige Gemeinschaft geführt hat. Abstrus.</p>
<p>2) Der Wohnungseigentümer aus Lichterfelde-West, der erst eine dringende Schwammsanierung mit neuem Verwalter auf den Weg bringt und schließlich mit diesem vor alle  denkbaren Gerichtsinstanzen dieser Welt zieht, um nur ja zu verhindern, dass diese auch durchgeführt wird. Bizarr.</p>
<p>3) Der Wohnungseigentümer aus Dahlem, der nicht aufhören kann, seine eigenen Fehler auf dem Rücken anderer auszutragen und der ständig juristische Eigentore vor Gericht und vor den Behörden der Welt einklagt, die ihn letztlich nur selbst schädigen. Ein sprichwörtlicher Selbstverletzer, nur er merkt es nicht.</p>
<p>4) Der Wohnungseigentümer aus Kreuzberg, der sich in immer mehr juristischen Verfahren verzettelt, anstatt den bereits entstandenen eigenen Bankrott nun endlich hinter sich zu lassen und ganz von vorn anzufangen. Er beschreibt die anderen Wohnungseigentümer der Anlage als &#8218;Ihr &#8211; der Rest&#8216; und hängt das in das unbewohnbare Vorderzimmer als Plakat, damit es jeder sieht. Skurril und weit weg von der Realität.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Was wird aus solchen Lebensläufen eigentlich?</strong></p>
<p>Erstere ist sofort verstorben, kein Witz, als ein (bekanntlich sehr selten geführtes) Verfahren nach §§ 18, 19 WEG (Entziehung des Wohnungseigentums) erfolgreich gegen sie geführt wurde und sie ihre &#8218;insgesamte Niederlage&#8216; eingestehen musste. Man darf den (frühen) Tod nun ernstlich nicht mit dem Wegfall einer ernsthaften Betätigung im freiwilligen Gerichtsverfahren begründen, doch seltsam in die Anmutung schon. In der betroffenen WEG durfte vom Verwalter in Schriftsätzen zu Lebzeiten mit Pfand und gerichtlichem Siegel &#8218;eine gerichtsnotorische Querulantin&#8216; (Entscheidung Strafkammer Landgericht Berlin) genannt werden. Ernsthaft, sowas gibt&#8217;s.</p>
<p>Zweiter versuchte noch ergebnislos, strafrechtlich beanstanden zu lassen, dass der gequälte, frühere Verwalter Jahre später einem anderen Wohnungseigentümer um den <strong>Dezember 2001</strong> herum schrieb, er verbitte sich die Einmischung dieses Herrn in innere Angelegenheit einer anderen WEG. Denn wenn dieser die Hausmülltonnen vor dem Haus der Verwaltung heimlich durchsuche und sich wie &#8218;ein <strong>Gotteskrieger</strong>&#8218; verhalte, die dieser Tage schaurige Berühmtheit erlangten, so sei all das unwichtig, wenn -wie tatsächlich gleichzeitig der Fall- ein sehr guter, eigener Freund mit einem Gehirntumor im Sterben liegt. Auch hier stellte die Strafkammer die Beleidigung &#8218;als Gotteskrieger&#8216; vor dem gesamten querulantenhaften Hintergrund des Klägers und Krämers ein.</p>
<p>&#8218;Der dritte Mann&#8216; (der drittgenannte) lebt noch, aber ist dies Leben denn noch schön? Die eigene Wohnung längst verlassen, wohnt er nun als Mieter in einer anderweitig belegenen Wohnung und von dort kann er ungestörter klagen, hinaus in die Ferne, in die Gerichtsflure und Amtsstuben. Die ganze Klagerei hat ihn und seine früher sehr erfolgreiche Firma schon ernsthaft an den Rand einer guten, künftigen Existenz gebracht. In Berlin wird schon gemunkelt, dass die Firma angesichts der Finanzkrise und eines in den frühen Neunzigern versäumten, erfolgreichen Abverkaufs der Firma nur noch kurze Zeit am Markt sein wird. Aus mehr als 150 Mitarbeitern wurden schlapp 30. Liegt das auch daran, dass &#8218;Seine Majestät&#8216; sich ständig in nutzlosen Dingen wie diesen verzettelt, die firmenmäßig zu nichts anderem führen, als zum Bankrott. Ein Unternehmer, der keine Unternehmensvision mehr hat, und sich auf Ersatzspielplätze begibt? Ja, wenn der Herbert (* Name geändert) seinen Schaufelbagger nicht kriegt, sein Spielzeug, dann wirft er mit Bauklötzchen.</p>
<p>&#8218;Der vierte&#8216; ist ein ganz besonders uneinsichtiger Fall, da können wir uns kurz fassen. Der wird nicht lange mehr Wohnungseigentümer sein. Es ist mehr als bedauerlich, aber nach der WEG-Rechtsnovelle, die mehr als überfällig war, können Wohnungseigentümer sich gegen derartige Leute nun viel besser zur Wehr setzen. Allerdings muss man einfach mal wissen, dass dieser Herr sogar heimlich Strafanzeigen an das Finanzamt schreibt, um wahrheitswidrig zu behaupten, der gegen ihn tätige Verwalter habe möglicherweise Steuern verschwiegen. Wann wird der vierte Mann erkennen, dass es längst zu spät ist, noch irgendeine Aussöhnung und einen Generalvergleich mit den übrigen Eigentümern herbeizuführen, weil das denkbare Tafelsilber gegenseitigen Geben und Nehmens inzwischen vollkommen aus dem Lot gelaufen ist: er hat nun Zeit Lebens nicht mehr genug Geld, um die anderen zu befriedigen. Keine schöne Aussicht.</p>
<p>Allen vier Beispielen ist jedoch eins gemeinsam: Keiner von denen war einzigartig, richtig ist, <strong>es gibt nicht wenige Hans Kaspars in Deutschland. </strong>Dieser Beitrag spricht offen aus, dass es unter Umständen &#8218;kein Zuckerschlecken&#8216; ist, sich beruflich in diesem &#8218;weiten Feld&#8216; zu betätigen. Dieses hier sind nicht Gesichts-, sondern Kontrapunkte.</p>
<p>Ernährungsumstellung? Richtig &#8211; esst mehr Fisch, denn das erhöht die gedanklichen Leistungen (siehe Banner). Und dann können die beispielhaft genannten vier &#8218;Fiktionen&#8216; von &#8218;denkbaren Wohnungseigentümern&#8216; früher feststellen, die beste Gehirnschmalzschmirgelübung ist nicht Hass, Zwietracht und Niedertracht, sondern Liebe, Emotion, Glück und das Loslassen krankhafter Zwanghaftigkeiten.</p>
<p>Deswegen lautet die Forderung am Ende dieses Beitrags: Esst mehr Fisch und denkt nach! So schwer ist es gar nicht.</p>
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