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	<title>Suchergebnisse für &#8222;Ista Deutschland&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Suchergebnisse für &#8222;Ista Deutschland&#8220; &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2060-19 &#8211; Linktipp: Den Hitler faken &#8211; Ein Podcast vom Stern namens &#8218;Faking Hitler&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 08:13:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=fEnuwXksOrE[/embedyt] Adolf &#8211; Ich Hock In Meinem Bonker Im Grunde genommen hatte Konrad Kujau, von Gert Heidemann fast zärtlich als Conny ins Vertrauen gezogen (Telefonmitschnitte), die Grundlagen dafür gelegt, dass ein US-Präsident nun infolgedessen gegen jede missliebige Medienberichterstattung seines Landes mit dem Schlagwort &#8222;Fake News&#8220; zu Felde ziehen konnte. Gleichwohl hat die deutsche Provinzposse ... <a title="2060-19 &#8211; Linktipp: Den Hitler faken &#8211; Ein Podcast vom Stern namens &#8218;Faking Hitler&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3280-19-linktipp-den-hitler-faken-ein-podcast-vom-stern-namens-faking-hitler/" aria-label="Mehr Informationen über 2060-19 &#8211; Linktipp: Den Hitler faken &#8211; Ein Podcast vom Stern namens &#8218;Faking Hitler&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="" width="851" height="462" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></p>
<p>[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=fEnuwXksOrE[/embedyt]<br />
Adolf &#8211; Ich Hock In Meinem Bonker</p>
<blockquote><p>Im Grunde genommen hatte Konrad Kujau, von Gert Heidemann fast zärtlich als Conny ins Vertrauen gezogen (Telefonmitschnitte), die Grundlagen dafür gelegt, dass ein US-Präsident nun infolgedessen gegen jede missliebige Medienberichterstattung seines Landes mit dem Schlagwort &#8222;Fake News&#8220; zu Felde ziehen konnte. Gleichwohl hat die deutsche Provinzposse gefälschter Hitler-Tagebücher mit Amerika nur gar wenig bis gar nichts zu tun. Reiner Zufall.</p></blockquote>
<p>Berliner Speckgürtel, Hamburg Altona: Wunderbar detailreich, inklusive Telefonmitschnittchen zwischen Konrad Kujau und Gert Heidemann (Stern). Konrad Kujau, der moderne Baron von Münchhausen, lügt und betrügt den Stern und dient die Hitler Tagebücher an. Es ist ein Wahnsinn. Unbedingt hörenswert. Und Nilz Bokelberg ist mitbeteiligt. Großes Possenstück über die Vision vom deutschen Biedermann Adolf Hitler, der er vermutlich nicht war, der Adolf. Kujau muss liefern. Es geht um nicht weniger als den größten Presseskandal von Nachkriegsdeutschland.</p>
<p>Wenn nicht mehr die reine Faktenlage einer Geschichte zählt, sondern sich mit Zeit und all den besonderen Umständen des Einzelfalls die Realität Stück für Stück verabschiedet, während man selbst als Protagonist und als investigativer Journalist immer mehr seine inneren Stimmen missachtet, bzw. diese erst gar nicht mehr richtig wahrnehmen kann, weil man inzwischen selbst ein Stück distanzlos geworden ist. Au weia. Das ist streng genommen alles gar nicht mal so sehr albern mehr.</p>
<p>Schtonk! Mehrteilig, vielschichtig, hintergründig. Sehr, sehr witzig und unbedingt anhörbar. Einfach mal ne Flasche Chantré entkorken und Blondie streicheln.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Faking Hitler: <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/faking-hitler/id1444753482?mt=2&amp;fbclid=IwAR0Od8W5qLhrfld2FFZJba3hgKVx9n_GqKAGZ8pjEkVfc9ouux0Te9mjonk" target="_blank" rel="noopener">Ein kostenlos beziehbarer Podcast vom Stern</a></p>
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		<title>2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3267-18-history-nosferatu-eine-symphonie-des-grauens-1922-wieviel-erdbeereise-muessen-wir-noch-essen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 16:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus ... <a title="2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3267-18-history-nosferatu-eine-symphonie-des-grauens-1922-wieviel-erdbeereise-muessen-wir-noch-essen/" aria-label="Mehr Informationen über 2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17954" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/GYfTUiYKtes" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert</p>
<blockquote><p>Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Der Film sollte nach einem verlorenen Urheberrechtsstreit 1925 vernichtet werden, überlebte aber in unzähligen Schnittversionen und ist heute in mehreren restaurierten Fassungen verfügbar. Quelle: Wikipedia Lizenz Originalversion: http://creativecommons.org/publicdoma&#8230; Digitale Nachbearbeitung: Dirk Berns Multimedia http://www.dirk-berns.de</p></blockquote>
<p>Überschäumender Bordelaise, feinste Sahne Fischfilet. Gegen die Mitteilsamkeit des Internets ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn nun auch Angela Merkel ankündigt, bald nicht mehr zur Ausstaffage der Bundesrepublik Deutschland zu gehören, nach der Wahl in Hessen, so nimmt doch der Fluch der Vergangenheit hier heimelige, ja saumselige Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18291"></span>&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18294" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-850x850.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/uekZpkYf7-E" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)</p>
<p>Zu Asche, zu Staub. Wird Nosferatu.</p>
<p>Wird die Weimarer Republik in Berlin am Ende von 1929 in dem Film. Der erste Film ist schwarzweiß gedreht in Stummfilm. Der zweite mit allen Kniffs der Gegenwart.</p>
<p>Fesselnd sind nicht nur die Sexszenen in den Katakomben, den Berliner Lustkellern.</p>
<p>In Sachen Nosferatu-Erforschung begeben wir uns cineastisch vorhutartig seit geraumen Wochen in die Forschung, die Vergangenheit auszuweiden. Hier geht es momentan um Babylon Berlin, jenen Serien-Mehrteiler, den zu sehen sich nicht gerade wenige Menschen fest vorgenommen haben. So ist auch der Berichterstatter schon da hingegangen, in die ARD-Mediathek. Zeit, die roaring twenties am Ende jener Dekade anzusehen, so 1929 herum.</p>
<p>Paar Jahre vorher schuf ein gewisser Murnau jenes Dingensbummsens namens Nosferatu.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Element Of Crime: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZMx5Q94Z0DY" target="_blank" rel="noopener">Am Ende denke ich immer nur an Dich!</a></li>
<li>Konquistador: <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=18283">Zu Asche, zu Staub</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1977-17 &#8211; Positionen: Was Kachelmann und Schwarzers Treffen in Köln noch hinterlässt&#8230; &#8211; Sex als Waffe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/319917-positionen-was-kachelmann-und-schwarzers-treffen-in-koeln-noch-hinterlaesst-sex-als-waffe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 07:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
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					<description><![CDATA[Das soziale Netzwerk der Welt ist nicht nur schlecht. Wer das behauptet, kennt es nicht. Tatsächlich findet auch viel Gegenwarts- und Geschichtsbewältigung via Sozialnetzwerk statt. In einer ausführlich und sorgfältig geführten Onlinediskussion wurde die Casa Kachelmann von Discotanten (Diskutanten) nochmal aufgegriffen. Jörg Kachelmann, der Wetterfrosch, ergibt die Langfristauswertung des Falls war nicht das mit einem ... <a title="1977-17 &#8211; Positionen: Was Kachelmann und Schwarzers Treffen in Köln noch hinterlässt&#8230; &#8211; Sex als Waffe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319917-positionen-was-kachelmann-und-schwarzers-treffen-in-koeln-noch-hinterlaesst-sex-als-waffe/" aria-label="Mehr Informationen über 1977-17 &#8211; Positionen: Was Kachelmann und Schwarzers Treffen in Köln noch hinterlässt&#8230; &#8211; Sex als Waffe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17838" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol-650x650.jpg" alt="#Venus #Symbol #Frau" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Venus_Frau.Symbol.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Das soziale Netzwerk der Welt ist nicht nur schlecht. Wer das behauptet, kennt es nicht. Tatsächlich findet auch viel Gegenwarts- und Geschichtsbewältigung via Sozialnetzwerk statt. In einer ausführlich und sorgfältig geführten Onlinediskussion wurde die Casa Kachelmann von Discotanten (Diskutanten) nochmal aufgegriffen. Jörg Kachelmann, der Wetterfrosch, ergibt die Langfristauswertung des Falls war nicht das mit einem Messer bewaffnete Sexmonster. Was bleibt?</p></blockquote>
<p>Reden wir heute mal nicht übers Wetter. Sondern über gesellschaftlichen und beruflichen Totalverlust von Ansehen, Reputation. Diesen Schaden finanziell auszugleichen oder adäquat zu ersetzen ist praktisch unmöglich.</p>
<p>Deswegen hat die zivilrechtliche Spruchpraxis der erkennenden Kammer im Fall Kachelmann deklaratorischen Charakter. Der Ruf ist ruiniert. Einfühlsam war vorgestern Abend im ZDF-Montagskino der dänische Film <strong>Die Jagd</strong> zum Thema zu sehen. Ein vierjähriges Mädchen fühlt sich in seiner Liebe zum erwachsenen Erzieher und besten Freund ihres eigenen Vaters zurückgewiesen und denkt sich eine sexuelle Handlung des Erwachsenen aus: dem Beschuldigten bricht sein komplettes bisheriges Leben weg. Hinterher zeigt das ZDF die Dokumentation <strong>Falscher Verdacht</strong> und berichtet über eine dörflich wohnende Kindergärtnerin, die sich an einem kleinen Mädchen vergangen haben soll. Alles Lüge.</p>
<p>Am 10. Februar 2017 reist Jörg Kachelmann zu einer Vorlesung der Uni Köln der Gastdozentin Alice Schwarzer, Herausgeberin von der Zeitschrift Emma, gelegentliche BILD-Zeitungsreporterin für Sexuelle Gewalt-Themen der meist untalentierten Boulevardzeitung (&#8222;Titten des Tages&#8220;), mit fröhlicher Entspanntheit. Das Auditorium ist anders als Kachelmann schnell mit Lachern und Buhrufen auf der Seite der deutschen Vorzeigefeministin, die sagt, sie sei sehr gerührt, wenn all das bei Kachelmann so tief sitzt. Wenn Unrecht einen rührt: Zu Recht.</p>
<p><span id="more-17836"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17848" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Mars_Symbol.Mann_.jpg" alt="#Mars #Symbol #Mann" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Mars_Symbol.Mann_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/02/Mars_Symbol.Mann_-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Für das vermeintliche Opfer gilt die Opfervermutung. Für den vermeintlichen Täter gilt die Tätervermutung. Für beide gilt die Unschuldsvermutung. Für den unschuldigen Täter gilt die Straffreiheit, aber lebenslang eine Mitschuldsvermutung. Schwierig.</p></blockquote>
<p>Was Alice Schwarzer aus einer Perspektive intellektueller Distanz bemüht zu berichten, während sie dafür journalistische Schmutzzulagen von der BILD-Zeitung kassiert, ist alles andere als fallgerecht und nur in diesem Gesichtspunkt liegt ein vorwerfbares Fehlverhalten der im Übrigen um Frauenrechte in Deutschland verdienten Altfeministin. Deutlich wird, dass Frau Schwarzer den Fall Kachelmann nicht zeitungsgerecht aufarbeitet, sondern für höhere Ziele missbraucht. Das ist nicht eine Meinung, sondern ein mehrfach von ihr wiederholtes Selbstbekenntnis ihrerseits.</p>
<p>Sogar der Chefredakteur und Herausgeber der BILD-Zeitung Kai Dieckmann muss sich derweil mit sexuellen Anschuldigungen auseinandersetzen in ganz anderem Zusammenhang. So schließt sich der Kreis und wo bleibt nun die mediengerechte Aufarbeitung dieses Falls durch Alice Schwarzer? Ich habe sie bestimmt nur überlesen.</p>
<p>Die ganze Welt ist sexualisiert. Was wahr ist und was falsch, weiß niemand und doch spricht in all diesen Fällen immer wieder die Opfervermutung für Verständnis und tätiges Mitgefühl. Wer in Wirklichkeit Täter und wer Opfer ist, bleibt im Ungewissen. Kachelmann musste sich im Strafverfahren mit einem Freispruch zweiter Klasse aus Mangel an Beweisen zufriedengeben und einem Richter zuhören, der ihm mit auf den Weg gibt: Sei müssen damit leben.</p>
<p>Nun will Kachelmann dies nicht auf sich sitzen lassen. Fakt ist: Er ist unschuldig im Sinne des deutschen Strafrechts, der Vorgang ist abgearbeitet. Hinzukommt rechtskräftig die Beurteilung des erkennenden Zivilgerichts, das Kachelmann Schadenersatz für Gutachterkosten zuspricht, die er kausal aufwenden musste, um die Falschbeschuldigungen der rechtskräftig verurteilten Falschbeschuldigerin nachzuweisen.</p>
<p>Mehr Unrecht kann kaum ein Mensch erleiden. Keineswegs bedeutet die Kostentragung für einen Teil der entstandenen Kosten im ausgeurteilten Einzelfall einen Schadenersatz für den im Bereich der Dunkelziffer liegenden sechs- bzw. siebenstelligen Gesamtschaden. Dabei ist von menschlich erlittenen Schäden gar nicht die Rede.</p>
<p>Der Kachelmann-Auftritt an der Uni Köln ist viel berichtet worden, Wiederholung bietet sich nicht an, sondern Auswertung: Guter Coup. Daumen hoch. &#8211; Und halten wir fest: Um aber wahrheitsgemäß und aufrichtig zu argumentieren, auch auf Trendveranstaltungen wie einem Vortragsfestakt einer Alice Schwarzer, muss man persönliche Größe besitzen und die Bereitschaft, die Wahrheit in verschiedenen Facetten zu erfassen und zu begreifen. Um den Fall gerecht aufzugreifen und abschließend nochmal neu zu beurteilen, muss man zurück auf Null, ganz an den Anfang. Was erlauben die Täterin selbst? Und: Hat Alice Schwarzer die geforderte Größe bewiesen? Ich glaube nicht. &#8222;Wer sind Sie denn, mein Lieber?&#8220;</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g"> Der Fall Kachelmann steht für dieses hochexplosive Problem der Gewalt in Beziehungen. Unabhängig von der Frage, wer schuld oder nicht schuld ist? Alice Schwarzer </span></span></p></blockquote>
<p>Allein die Formulierung &#8222;mein Lieber&#8220;, die so nicht gemeint gewesen sein kann, spricht Bände. Der liebe Jörg Kachelmann, über den nach Abschluss des Strafverfahrens Alice Schwarzer in die Kameras diktiert (Zitat oben), wie sehr diese Art Siegerjustiz im Falle Kachelmann parasystematisch gegen Frauenrechte urteilt, lässt nur den Schluss zu, sie hat nicht begriffen, dass in dem ausgeurteilten Fall eine Einzelfallbetrachtung erfolgt über individuelle Schuld oder Unschuld. Kein halbwegs intelligenter Mensch wird Missbräuche und sexuelle Gewalt als vielfach vorhandene, schreiende Unrechtstaten zu leugnen versuchen, nur ging es eben im Fall Kachelmann nicht darum. Der selbst definierte Auftrag ohne Geschäftsgrundlage, einen Fall auf etwas hinzubiegen, das zum Thema gar nicht passt, ist kaum zu übersehen. Die BILD-Zeitung hat den Auftrag an Alice Schwarzer mit ziemlicher Sicherheit nicht so abgesteckt. Sie ist schon an und für sich nicht der beste denkbare Auftraggeber für so eine Gerichtsklärung. Herausgekommen sind Artefakte einer verzerrten Wahrnehmung der Prozesswirklichkeit. Leider schmerzhaft für Kachelmann, dem es um seine eigene Reputation, seinen verloren gegangenen Ruf in ganz Deutschland ging.</p>
<blockquote><p>Wir kennen gekonnte Gerichtsprozess-Berichterstattung aus eigenem Erleben nur von Menschen wie Gerhard Mauz oder Gisela Friederichsen (Der Spiegel), mit Geschichten, die das Leben schrieb, mit hintergründiger Empathie, Einfühlsamkeit in Opfer- und Täterlebensläufe und mit Fragen, die bis an den Rand der Grenzen von Prozessmöglichkeiten mäandern. Es ist uns kein einziger Fall von guter Prozessberichterstattung durch die BILD-Zeitung bekannt, aber sicher haben wir da Leselücken.</p></blockquote>
<p><strong>Die überforderte Gerichtsreporterin</strong></p>
<p>Egal wie elaboriert sich Schwarzer in nachlesbaren Artikeln ihrerseits aus der Verantwortung davonmacht, der Fall ist nicht ein exemplarischer Fall von männlicher Siegerjustiz über die Rechte von Frauen in der Gesellschaft, denen Missbrauch nie zuerkannt wird. Bereits in dieser Formulierung liegt Schwachsinn. Der Fall ist eine Falschbeschuldigerin, die aus Rache und aus niederen Beweggründen versucht, einem Mann seine ganze menschliche Existenz kaputt zu machen.</p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Ich habe ein paar Artikel von Alice Schwarzer quergelesen.  Zu sehr ist ihre Welt von feststehenden Kategorien durchtränkt und von einem Auftrag zum Botschafter sein. Dafür habe ich allerdings vollstes Verständnis: Ein Auftrag ist ein Auftrag ist ein Auftrag. &#8211; Das muss man wissen. &#8211; Man muss auch wissen, dass auch die BILD-Zeitung eigenen Aufträgen nachgeht im Dienste ihrer Herren. Wenn nun beides noch zusammenkommt, werden wir vermutlich noch in zehn Jahren eine Pseudo-Berichterstattung über das frauenfeindliche Stigma von Tätern wie dem Wetterfrosch erhalten. &#8211; Noch einmal: Ich schätze die Schwarzer, ihre Lebenserfahrung, ihre journalistischen Leistungen. </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Zwei Punkte bleiben für mich wichtig: Alice, kollaboriere nie wieder mit der BILD-Zeitung, das ist einfach nicht Dein Blatt. Zweitens: Schweige zu dem Kachelmann-Thema und entschuldige Dich bei ihm für Deine abwegige Berichterstattung &#8211; besser: für die darüber hinausgehenden Schlüsse und Analysen, You where on A Riesen Woodway.  Bleibe eine gute Feministin. Ich habe Respekt vor Dir und achte Dich, mal von dieser einen Ausnahme abgesehen.<br />
</span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Menschen wachsen in ihre Zeit hinein, die sie prägt. Manche Menschen haben frühe, mittlere oder spätere Sternstunden. Einige wenige scheinen ihr ganzes Leben lang bunt und illuminant. Wenn man nun berücksichtigt, dass Schwarzer zu einer bestimmten Zeit mal unheimlich wichtig war, dann ist das nur eine Sache der Ehrlichkeit. Die Strukturen, wie sie mal waren, hat sie mal früh und in wichtiger Weise offengelegt. </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Jetzt aktuell müssen wir uns die Frage stellen, ob diese geschichtlich richtige Einordnung immer noch aktuell und richtig ist. Es hat sich vieles verändert. Auch dank Alice Schwarzer. Nehmen wir die Schwarzer, die Grünen, die Studentenbewegung, die Gründung von Greenpeace. Nehmen wir bitte nicht die AfD. Aber: Wir müssen uns heute fragen, was von diesen grundrichtigen Gedanken ist heute mehr oder weniger erfolgreich umgesetzt? </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Und wo wurden Ziele nicht erreicht? </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Die Gesellschaft hat sich verändert und weiterentwickelt, sodass sich auch die Kritikgrundlagen -zum Teil dramatisch- fortentwickeln. Die immer richtige, einzige Wahrheit von anno dunnemals ist heute so nicht mehr richtig. So können wir Helden von früher heute als Geschichte begreifen und uns der Frage zuwenden: Was muss heute verändert werden? Zum Kachelmann-Prozess: Da wurde sehr gerungen. Die Justiz mit sich selbst. Und trotz Medientrommelgewitter (auch der BILD-Zeitung, die mit Frau Schwarzer kooperierte) erfolgte eine Entscheidung, die jetzt rechtskräftig ist. Es verbietet sich heute anders als früher, als Alice Schwarzer Sexualstraftäterprozesse besuchte und über sie berichtete, mit den gleichen Argumenten aufzuwarten, die in den Sechziger-Siebziger-Jahren virulent waren.</span></span></p>
<p>Das Ziel lautet: Opferschutz!</p>
<p>Opfer sind alle, denen zu Unrecht Unrecht angetan wurde. Also auch vermeintliche Täter, die nichts Unrechtes begangen haben.</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Alice Schwarzer ist eine Person, die für die Bundesrepublik und die Gesellschaft unermesslich wichtig ist. Ich bin 37 &#8211; und finde den Gedanken sowas von strange, dass drei Jahre vor meiner Geburt Ehefrauen noch eine schriftliche Erlaubnis ihres Gattens brauchten, um arbeiten zu dürfen. Als ich sechzehn war, war Vergewaltigung in der Ehe noch erlaubt. Als ich zwanzig war, schien es noch undenkbar, dass eine Frau mal Bundeskanzlerin sein könnte. Dass all das sich geändert hat, ist Alice Schwarzer mitzuverdanken. Und Frauen wie Männer sollten dankbar sein, dass es eine Alice Schwarzer gibt, die jahrzehntelang dafür gekämpft hat, dass die bundesdeutsche Welt ein klein bisschen fairer wurde. Aber seit paar Jahren hat die Frau definitiv nicht mehr alle Latten am Zaun. (Daniel S., Facebook-Nutzer, Kommentar)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Diese Latte teile ich nicht.</p>
<p>In den weiteren Diskussionen im Sozialnetzwerk spalten sich die Menschen in Schwarzer-Befürworter und erbitterte Gegner, ausgewogene Urteile bekommt man selten. Viel Feind, viel Ehr. Einige verdächtigen Schwarzer inzwischen sogar eine AfD-Affinität. Für mich bullshit. Die Omnipräsenz von Schwarzer fasst jemand wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Sie war die einzige, die auf deinem Bildschirm erschien&#8230;seltsam, im deutschen Fernsehen gibt es EINEN Russen (kaminer), EINEN Intellektuellen (precht) und EINE Feministin&#8230;aber ca. 300 Köche &#8211; Bernd Begemann, Musiker, Hamburg<br />
</span></span></p></blockquote>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Schwarzer hielt den Namen Kachelmann für eine Art Platzhalter für ein Feminismus-Problem an und für sich. Den Fall Kachelmann benutzen, um gesellschaftliche Fragen aufzuwerfen. Man muss festhalten, dass Frau Schwarzer, wie sie jedenfalls jetzt sagt, Prozessberichterstatterin in einem Einzelfallprozess mit richtigen Menschen war, aber diesem Auftrag nicht gerecht geworden ist. Vielmehr hat sie, wenn das zutrifft, diesen Auftrag der BILD-Zeitung, weil sonst niemand anders ihr das angeboten hat, nicht nur nicht erfüllt, sondern sie hat diesen Auftrag abgeändert, um anstatt über den Prozess Kachelmann eingehend über ihre gesellschaftspolitischen Ansichten zum Thema Frau und Mann in der Gesellschaft diskursiv zu schwadronieren. </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody _1n4g">Das war nicht Thema des Prozesses. Der Promibonus Kachelmann als Vehikelträger für das Thema &#8222;Gewalt in Beziehungen&#8220;, wie sie mehrfach selbst betont, unabhängig von der Kachelmann-Schuldfrage. Und nun müssten wir alle uns wieder erneut den damaligen Berichterstattungen von Alice Schwarzer über den Prozess zuwenden und diese Veröffentlichungen sezieren. Ich fasse mal kurz zusammen: Mehr als dies alles lediglich nur misszuverstehen, fällt mir dazu nicht ein.</span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Der schöne Fernsehgernsehabend als Wohlfühlpanoptikum: Wie interessant und was es doch für menschliche Tragödien gibt. Sexueller Missbrauch beispielsweise. Ist das noch schlimmer? Missbrauch von sexuellem Missbrauch? &#8211; Vermutlich lässt sich das sprachlich nicht richtig eintüten. &#8211; Deutlich wurde aber gestern Abend im ZDF durchaus: Wir müssen unseren Verstand sehr schärfen. Wir sind paralysiert, wenn es um das Thema geht und wir scheuen uns, noch geradeaus, klar und unvoreingenommen diese Dinge anzuschauen und sorgfältig zu prüfen. &#8211; </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Fatal: Wenn wir wie es die BILD-Zeitung zur Auflagenstärkung gemacht hat, so genannte Sachverständige ranlassen, die gar nicht sachverständig sind, sondern als Pseudo-Sachverständige auftreten. Faule Sachverständige: Die sich nicht in individuelle Fälle einfühlen und nach getaner Arbeit über sie zutreffend berichten, sondern aus leicht erlangbarem Basisgrundwissen Zusammenhänge herstellen und uns die Gesellschaft erklären, und dabei ist sie ganz anders. Oder gar Politbeflissene: Nein, das wird jetzt klar. Die Schwarzer war für genau diesen Job nicht gemacht. Ihr fehlt dafür auch der Sachverstand. Sie soll für Feminismus einstehen und kämpfen, davon versteht sie was. Sie versteht aufgrund von soziologischen, gesellschaftlichen Kenntnissen deswegen noch lange nichts von individueller Sexualität und ihren Spielarten und insbesondere nicht von Ausnutzung von Macht in den Geschlechterrollen. Es gibt mit Sicherheit eine hohe Dunkelziffer von so genannten Missbrauchsbehauptungen, die gar nicht zutreffen, weil das ein Mittel ist, jemanden von der Bühne des Lebens wegzuschaffen. Wer gut gelogen hat, kommt durch und schafft Gegner auf diese Weise für Jahre weg, auch hinter Gitter. </span></span></p>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Das zeigte auch die ZDF-Doku oben. Natürlich werde ich die Dunkelziffer von nicht gesühnten Sexualstraftaten nicht vergessen zu erwähnen. Weswegen auch Texte immer viel zu lang sein müssen.  </span></span></p>
<p><strong><span class="UFICommentBody">Und die Unschuldsvermutung im deutschen Strafrecht ist nur ein Theoreticum. Alles nur eine Idee.</span></strong></p>
<p><span style="color: #999999;">(Es sind bewusst keine verlinkenden Hinweise gesetzt. Es bleibt dem Leser überlassen, bei Interesse selbst weiter zu recherchieren. Das ist auch unbedingt sinnvoll, da obiger Beitrag die Wahrheit an und für sich nicht gepachtet hat. Der Artikel erschien vertragsfrei.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1947-16 &#8211; Positionen: Zum Schreibschutz von digitalen Geschäftsprozessen in der Energieversorgung Deutschlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 17:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stimmung in Berlin-Pankow ist wechselhaft. Einen anderen Gasversorger finden. Die Firma Lekker Gas hat nun Jahre lang das Gas geliefert. Wie das so ist in bestehenden Geschäftsverbindungen: Was lange währt, kann im Vergleich zu hochpreisig werden. Warum? Das ist eigentlich nicht klar. Man kann Kunden auch über einen guten Preis bei der Stange halten. ... <a title="1947-16 &#8211; Positionen: Zum Schreibschutz von digitalen Geschäftsprozessen in der Energieversorgung Deutschlands" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/316916-positionen-zum-schreibschutz-von-digitalen-geschaeftsprozessen-in-der-energieversorgung-deutschlands/" aria-label="Mehr Informationen über 1947-16 &#8211; Positionen: Zum Schreibschutz von digitalen Geschäftsprozessen in der Energieversorgung Deutschlands">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17470" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular.png" alt="tfA_Kontaktformular" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Kontaktformular-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Stimmung in Berlin-Pankow ist wechselhaft.</p>
<p>Einen anderen Gasversorger finden. Die Firma Lekker Gas hat nun Jahre lang das Gas geliefert. Wie das so ist in bestehenden Geschäftsverbindungen: Was lange währt, kann im Vergleich zu hochpreisig werden. Warum? Das ist eigentlich nicht klar. Man kann Kunden auch über einen guten Preis bei der Stange halten.</p>
<p>Wechselwillige Kunden wechseln nach einem Preisvergleich und sparen im ersten Jahr teils 30% der Energiekosten ein. Nicht schlecht.</p>
<p>Doch dann kommt das Vertragsprocedere.</p>
<p><span id="more-17645"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6488" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/batterien.jpg" alt="Batterien alle? Frische Energie: gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /></p>
<p>Dieser Vorgang ist vollelektronisch. Abgeschlossen wird der Vertrag komplett digital. Über die akkreditierte Emailadresse wird &#8222;unheimlich viel Zeugs&#8220; geschickt, darunter auch Kleingedrucktes und das hat einen handfesten Vorteil für Brillenträger: Man kann das Dokument auf Augenhöhe zoomen und so lange groß machen, bis es sogar der Halbblinde lesen kann. Und es kommen Emails noch und nöcher. Die meisten dieser durchstandardisierten Textmitteilungen sind Bestandteil eines ausgeklügelten Wertekanons: Der Kunde wird in eine Schablone gepresst.</p>
<p>Der Durchschnittskunde hält die Schnauze, erteilt eine Lastschrifteinzugsermächtigung und zahlt beanstandungsfrei seine Deckungsbeiträge.</p>
<p>Der schwierige Kunde meldet sich zu Wort, wenn ihm was übergeholfen wird.</p>
<p>Die Wechselanbieter machen ihr Fernabsatzgeschäft in vorgestanzten Formularen. Schwierig ist es dort schon, die Kundendaten richtig einzugeben: Zum Beispiel WEG Türkistanstraße 1, 12345 Berlin. Diese vertreten durch die Hausverwaltung Büro Gotthal bla bla bla GmbH bla bla bla. Das ist schon zu viel. Vorgegeben wird Vorname und Nachname. Ein Anruf bei der Supporthotline ergibt: Trage in den Vornamen den Namen der WEG ein und im Nachname die Hausverwaltung. Na klar. Das ist ja einfach.</p>
<p>Die Prüfroutinen sind streng. Man darf nicht alles eingeben. Beispielsweise die Hausnummer 1, das ist eine Zahl. Vornamen mit einer Zahl sind nicht einzugeben, da geht da Feld auf Störung. Witzig: Man schreibt &#8222;Eins&#8220; und dann geht&#8217;s. Und die Anrede muss stimmen, Herr oder Frau.</p>
<p>So werden wir nun also zur sehr geehrten Frau WEG Türkistanstr. Eins ohne &#8222;,&#8220; (Komma, unzulässig) Einszweidreivierfünf Berlin. Dann geht das Vornamefeld nicht auf Störung. Allerdings würde auch kein Standesbeamter derartige Name erlauben. Undsoweiter.</p>
<p>Um es nicht zu lang zu machen.</p>
<p>Es gibt jetzt eine Vertragsbestätigung in elektronischer Form. &#8222;Wir würden Sie bitten, diese noch einmal zu überprüfen,&#8220; steht da.</p>
<p>Das machen wir. Wir haben den digitalen Vertrag als pdf vor uns auf dem Bildschirm und besitzen Adobe Acrobat-Vollversionen, das bedeutet, dass wir für den elektronischen Geschäftsprozess Berechtigungen haben, Pdf-Dateien zu bearbeiten, sie mit Kommentaren zu versehen, Anmerkungen zu machen, Bilder einzubetten, Häkchen zu setzen, Unterschriften einzubinden, das volle Besteck. Der Energieversorger Energieversorgung Deutschland GmbH hat die Sicherheitseinstellungen seiner Vertragsbestätigung scharf reglementiert. Zulässig ist, lesen wir, zu drucken. Änderungen, Anmerkungen und dergleichen sind nicht gewünscht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17200" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/MyComputer.gif" alt="MyComputer (gif)" width="400" height="222" /></p>
<p>Also Pamphlet mit acht Seiten ausdrucken, als Papier.</p>
<p>Ab hier beginnt das analoge Zeitalter wieder.</p>
<p>Kugelschreiber, Geodreieck (für Streichungen) und saubere Normschrift. Das ist noch lange vor der Erfindung der Kugelkopfschreibmaschine von IBM, in die sich Formulare einspannen ließen. Nun sind wir allerdings sehr viel gewitzter. Wir scannen, was wir ausgedruckt haben durften, umgehend wieder ein. Das ist eine Kopie dessen, was uns ohnehin digital vorliegt. Natürlich ist nun die gute Qualität etwas hin. Jedes Ausdrucken und nachfolgendes Einscannen gibt Reibungsverluste.</p>
<p>Okay, egal.</p>
<p>In dem jetzt eingescannten Dokument bewegen wir uns barrierefrei. Wir haben es gescannt. Wir dürfen insofern alles mit dem Dokument machen, das wir wollen. Denn wir sind die Herrscher dieses Systems.</p>
<p>Wir machen jetzt erst einmal das, worum man uns gebeten hat. &#8222;Wir würden Sie bitten, diese noch einmal zu überprüfen.&#8220; &#8211; Das machen wir: Pdf-Dateien zu bearbeiten, sie mit Kommentaren zu versehen, Anmerkungen zu machen, Bilder einzubetten, Häkchen zu setzen, Unterschriften einzubinden, das volle Besteck.</p>
<p>Am Ende sind wir recht zufrieden. Das Originaldokument ist einfach nur einmal ausgedruckt, dann erneut eingescannt worden und es ist fertig.</p>
<p>Eine Einzugsermächtigung haben wir längst erteilt. Das war Bestandteil des Geschäftsprozesses im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Wie durch ein Wunder fanden wir nun heraus, dass um das Einzugsverfahren in Gang zu setzen, doch noch mal ein Sepa-Mandat erteilt werden muss. Hier fällt jetzt der digitale Geschäftsprozess erneut in die Steinzeit zurück. Besonders wichtig und regelrecht komisch ist die profunde Überschrift, die wie folgt lautet:</p>
<blockquote><p>Achtung! Das SEPA-Einzugsverfahren bieten wir nur unseren Lastschriftkunden an.</p></blockquote>
<p>Darunter schreiben wir: &#8222;Dieser Satz, das ist ein Pleonasmus.&#8220; &#8211; Den könnte man doch weglassen, was?</p>
<p>Na ja, beklag dich nicht, Du sparst.</p>
<p>Zum SEPA-Mandat passend erinnern wir uns wieder an die Schulzeit. Ans Brieftauben falten aus einem DIN A 4 Blatt. Die Strichellinien auf dem dreigeteilten DIN A 4-SEPA-Mandat sind erläutert und fachgerecht gefaltet, bildet es einen analogen Brief per Post (bitte nicht vergessen, mit Klebeband die Falze zu verkleben) mit der Originalunterschrift des Kunden. Dass das formgebunden ist und nicht elektronisch geht, denn es ist ja bereits im ersten Einlogprozess (bei Abschluss des Fernvertrages) erfolgt, ist wieder eine Hürde.</p>
<p>Der Vertrag ist jetzt digital (nicht handschriftlich, unleserlich) auf- und durchgearbeitet, fix und fertig auf dem Bildschirm.</p>
<p>An dieser Stelle stellt sich heraus, dass aus einem Prozess zwei werden. Es gibt die</p>
<p>&#8211; Behinderung durch den eingebauten Schreibschutz, der nur durch Papierausdruck umgangen werden kann,<br />
&#8211; dann wird das Dokument eingescannt, weil ich niemandem meine unleserliche Handschrift zumuten will,<br />
&#8211; dann wird der Vertrag digital sauber lesbar durchgearbeitet,<br />
&#8211; um ihn erneut wieder in Papierform auszudrucken,<br />
&#8211; erforderlich ist nun die Unterschrift an allen richtigen Stellen.<br />
&#8211; also wieder alles ausdrucken, hübsch alles korrigiert mit Anmerkungen,<br />
&#8211; an den richtigen Stellen im Original unterschreiben,<br />
&#8211; alles wieder einscannen zu Beweiszwecken,<br />
&#8211; dann überlegen, dass alles wieder per Email als Pdf zurückgeschickt werden könnte,<br />
&#8211; mit Ausnahme der SEPA-Bestätigung, die ja per Post erfolgen soll,<br />
&#8211; dann erstmal überlegen, ob sie nicht vielleicht doch die eingescannte Fassung akzeptieren?</p>
<p>Und so weiter und so fort.</p>
<p>Es ist relativ kleinlich, hier alles haarklein aufzuschreiben. Es geht um das System. Das System ist edv-mäßig durchoptimiert, aber nur einseitig zum Vorteil des neuen Gasversorgers, und daher insgesamt kundenunfreundlich. Überall werden Hürden und Fallstricke aufgebaut, dann muss der digitale Geschäftsprozess mehrfach durch Analogarbeiten wie im Steinzeitalter unterbrochen werden und immer wieder erneut digitalisiert werden.</p>
<p>Normal ist das nicht. Die Leute, die diese Geschäftsprozesse bilden, müssen mal noch weiter nachdenken.</p>
<p>In diesem Büro hier gibt es inzwischen einen Banner (ein Bild), das man an solche feindlichen Vorgänge dranhängen kann. Es fordert die Empfänger harsch mit deutlichen Worten auf, mit der eigenen IT- und Orga-Abteilung zu sprechen und die Geschäftsprozesse so zu optimieren, dass der Flow nicht nur beim Unternehmen, sondern auch beim Kunden optimal und reibungswiderstandsfrei ist.</p>
<p>Ein Husten.</p>
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		<title>1720-14 &#8211; Positionen: Inhaltlich sind bestimmte Flachzangen systemimmanent, so auch und z.B. das &#8222;AutoReply&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 16:28:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann automatisierte EDV-Systeme nützen, um nervige Menschen vom Anfragen, Mails schicken und lästigem Aufwand &#8218;Arbeit&#8216; erfolgreich abzuhalten. So machen es viele. Bspw. die Berliner Wasserbetriebe. Oder Vattenfall, telekom, Ista, u.v.a.. Das System wirkt nervig und kann vor allem eins fördern: Grenzenlose Wut über die inhaltsleere aufgeblasene Firmenstrukturen solcher Stinkmorcheln. &#8230; Jubel, Trubel, Heiterkeit &#8230;und ... <a title="1720-14 &#8211; Positionen: Inhaltlich sind bestimmte Flachzangen systemimmanent, so auch und z.B. das &#8222;AutoReply&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/203214-positionen-inhaltlich-sind-bestimmte-flachzangen-systemimmanent-so-auch-und-z-b-das-autoreply/" aria-label="Mehr Informationen über 1720-14 &#8211; Positionen: Inhaltlich sind bestimmte Flachzangen systemimmanent, so auch und z.B. das &#8222;AutoReply&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16051" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Intellektuelle.Flachzange.jpg" alt="Intellektuelle.Flachzange" width="450" height="237" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Intellektuelle.Flachzange.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Intellektuelle.Flachzange-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Man kann automatisierte EDV-Systeme nützen, um nervige Menschen vom Anfragen, Mails schicken und lästigem Aufwand &#8218;Arbeit&#8216; erfolgreich abzuhalten. So machen es viele. Bspw. die Berliner Wasserbetriebe. Oder Vattenfall, telekom, Ista, u.v.a.. Das System wirkt nervig und kann vor allem eins fördern: Grenzenlose Wut über die inhaltsleere aufgeblasene Firmenstrukturen solcher Stinkmorcheln.</p>
<p><span id="more-16050"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_16053" aria-describedby="caption-attachment-16053" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-16053" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts-1024x625.jpg" alt="Deutschlandbild in Amerika #Krauts" width="640" height="390" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts-1024x625.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts-300x183.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts-900x550.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Krauts.jpg 1114w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16053" class="wp-caption-text">Deutschlandbild in Amerika #Krauts</figcaption></figure>
<blockquote><p>Jubel, Trubel, Heiterkeit &#8230;und Entertainment! &#8211; We love 2 entertain You!</p></blockquote>
<p>Im schlanken Verwaltungsapparat liegt der Schlüssel zum Erfolg, auf den diese intellektuellen Flachzangen nicht angewiesen sind. Das System ist einfach: Wenn du eine Email von einem Kunden erhältst, schicke ihm binnen drei Sekunden eine AutoReply. Verspreche, dich sofort um alles zu kümmern. Und dann leg es weg und kümmer dich nicht weiter drum. Fragt er nach, sagst du: Oh ja, ich hatte es versprochen, stimmt. Ich habe mich versprochen. Haben Sie denn eine Ticketnummer?</p>
<p>In diesem System gibt es Nuancierungen. Am Ende wirken beim beruflichen Vielmailer AutoReplys als Spam. Umgekehrt ließe sich eine lustige Ping-Pong-Spielerei inszenieren: Auf jede AutoReply schickt mein System in Zukunft AutoReplys, mit denen ich mich bedanke, endlich eine Email zu besitzen. Aus Fleisch und Wut. Was dann passiert? Oh Gott, das wird gräulich. Sie haben es nicht anders gewollt.</p>
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		<item>
		<title>1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 06:56:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pola Kinski]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &#38; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere ... <a title="1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/" aria-label="Mehr Informationen über 1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15780" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1797520_10201721969515641_2102918262_n.jpg" alt="Inder Tat" width="285" height="264" /></p>
<blockquote><p>Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &amp; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen</p></blockquote>
<p>Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere &#8222;haten&#8220; ihn jetzt und rechnen mit ihm ab. Die Journalistin Bettina Röhl hat gestern &#8222;aus gegebenem Anlass&#8220; nochmal mit Schirrmacher abgerechnet. Sie hatte als Tochter von Ulrike Meinhof früher eine &#8222;braune Suada&#8220; persönlicher Anfeindungen hinnehmen müssen, beklagt sie, gegen die sie auch vorzugehen hatte, um der publizistischen Sudelschlacht um Erbgene, braunes Gedankengut und persönliche Abwertung zu entgehen.</p>
<p>Wir waren nicht dabei, lesen aus der Distanz mit, was im sozialen Netzwerk dazu für Senf von vermeintlich Wissenden im Dunstkreis ausgesagt wird. Ob es um Pietät und Mitgefühl für die Hinterbliebenen geht? Oder um Abrechnung zum falschen Zeitpunkt. Mit dem Tod eines Menschen ende jede persönliche Verantwortung.</p>
<p><span id="more-16031"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg" alt="Präzision &amp; Konfusion - The Fog, Nebel des Grauens" width="650" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Was die Journalistin Bettina Röhl ausfechten muss, sind aufgedrückte Themen und immer wieder die höchst unsinnige, zweifelhafte Frage, die gar keine ist: Niemand kann etwas für seine Herkunft. Familie nennt man ein Ideal. Herkunft ist unverzeihlich, aber nicht zu ändern.</p></blockquote>
<p>Wir können es nicht sagen. Deutschland spaltet sich gerade in Kulturversessene und Hobby-Feuilletonisten und solche, die sich Fußballfähnchen, Wimpel vom Gimpel, ans Brustrevers heften. Wir aber fühlen uns damit allein gelassen.</p>
<p>Eine merkwürdige betriebswirtschaftliche Taktik bei der Fa. ISTA Deutschland wurde uns so richtig bewusst. Angesichts von Nachfragen zu einer Verbrauchsaufstellung von abgelesenen Werten in einer Wohnanlage in Berlin-Pankow ergibt die Befassung mit 2013, dass die Datenlage sorgfältiger, besser und verwendbarer als im Vorjahr ist. Mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Der Mensch lebt erst in seinen Erinnerungen. Dann gewinnt er neue Erkenntnisse dazu und bestenfalls helfen ihm diese, schlechte wieder abzustreifen. So bleibt man jung und unvoreingenommen.</p>
<figure id="attachment_16040" aria-describedby="caption-attachment-16040" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16040" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg" alt="Jo Lendle - Brief an TELEKOM" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16040" class="wp-caption-text">Jo Lendle &#8211; Brief an TELEKOM</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Sie machen mich rasant&#8220;, sagt Jo Lendle. Bringt den Irrsinn marktschreierischer Werbung gut auf den Punkt: Der Autor Jo Lendle führt Nonsens-Schriftverkehr mit der Telekom und  veröffentlicht diese Briefe im sozialen Netzwerk. Das hat inzwischen eine Menge Fans. Die Briefe sind das Gegenteil von schwarz weiß in sprachlicher Hinsicht: Sie sind mindestens magentafarbene Farbtupfer im alltäglichen Wahnsinn von schwachsinnigem Unternehmensbohei im Akquisitionsfeld Kundengewinnung der Großunternehmen. Dafür von hieraus Chapeau!</p></blockquote>
<p>Die zugrunde liegende Frage, zunächst per Email abgesetzt, entpuppt sich zwischenzeitlich als geklärte Frage. Das macht eine zweite Email, eine Korrektur, erforderlich. Und nun kommt´s hohe Thema Kommunikationsfrust ins Spiel. Auf dem Anrufbeantworter der Hausverwaltung hat sich eine sächsisch anmutende, weibliche Telefonstimme verewigt, sie sagt: &#8222;Ihre Email haben wir erhalten. Ich wollte nur sagen, dass wir uns da drum kümmern.&#8220; Da die Nummer mitübertragen ist, kann ich zurückrufen. Der folgende Dialog gibt mir versehentlich tiefe Einsichten in die Organisation großer Konzerne. ISTA sitzt mit der Abteilung Abrechnung in Dresden, dort wird Deutschland in großen Teilen die Abrechnung erteilt.</p>
<p>Interessant ist der Workflow: Welche Email, frage ich. Wir klamüsern es aus. Ich schicke viele Emails, welche genau? Genau die. Ach, die. Genau, die. Übrigens, sage ich, ich habe zu der Email noch eine zweite geschickt, zwei Stunden später. Das Thema der ersten Email waren zwei Fragen. Einmal &#8222;Was?&#8220; Fragen (rot markiert), für drei Nutzer im Haus. Die, habe ich in der zweiten Email mitgeteilt, haben sich erledigt und sind grün markiert. Erledigt haben sich die drei &#8222;Was?&#8220;-Fragen in rot, nicht erledigt sind die weiteren, darunter stehenden, übrigen Fragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15727" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg" alt="gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates" width="314" height="336" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg 314w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates-280x300.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px" /></p>
<p>Nun sagt mir weiblich Dresden etwas, dass ich kaum glauben kann. Ista Berlin sitzt in Potsdam und die bekommen tagtäglich ca. 10.000 Emails zu den betreuten Sachen. &#8222;Wir arbeiten hier mit SAP&#8220;, sagt sie, das geht so, sinngemäß: Die herein kommenden Emails werden vorsortiert und nach Zuständigkeitsbereichen aufgeteilt und aufgearbeitet. Dann werden sie ausgedruckt und ins SAP-System eingescannt in schwarz-weiß (Anmerkung: farbliche Hervorhebungen in Emails werden hier vernichtet). Dieses SAP-Vorgangssystem bekommt dann die Probleme gefüttert und deutschlandweit verteilt. Aha, sage ich, so läuft der Hase, im rosa Pfeffer.</p>
<p>Da machen wir uns also Mühe, eindeutig zu sein, auf den ersten Blick auf die richtigen Punkte fokussierend. Wichtig ist &#8222;rot&#8220;, &#8222;grün&#8220; ist erledigt und am Ende sagt jemand in Dreschden, dös hamma hier nich in Farbe. 1969 wurde in BR Deutschland von Willy Brandt das Farbfernsehen angeschaltet.</p>
<p>Okay, Dresden, das war früher schwarzweiß.</p>
<p>Wie auch immer:</p>
<p>Für mich eine ganz bahnbrechende Erkenntnis.</p>
<p>Alles Bemühen um Deutlichkeit, Hervorhebung und Konzentration auf einen wesentlichen Sachverhalt ist zu großzügig gedacht. Kannst du deutlich nicht in der niedrigsten 1-Bit-Auflösung sein, vergiss es.</p>
<p>Schirrmacher war´s, der hat andererseits ja auch gewarnt vorm gesellschaftlichen Werteverfall durch die zunehmende Durchsetzung mit zu technikaffinen Informations- und Vernetzungsstrukturen, vor der Allmacht von Handys, Handhelds und Konsorten. ISTA, ein kluges Unternehmen, hat´s wohl gelesen. &#8222;Dem Schirrmacher seine Erben&#8220;, soviel ist sicher, können sich die nicht gewährten Urlaubs-Restansprüche des zu früh verstorbenen Journalisten auszahlen lassen. So entschied jetzt ohne den Fall Schirrmacher bereits ins Kalkül gezogen zu haben, der Europäische Gerichtshof, <a title="externer Link" href="http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/erben-koennen-sich-urlaubstage-auszahlen-lassen-aid-1.4305497" target="_blank">herrlich skurril&#8230;</a></p>
<p>Die Bestie Vater in Menschengestalt Klaus Kinski: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund, hieß es in seinem gleichnamigen Buch. Schon aus seiner Kindheit wusste er viel zu berichten, das eine schräge Anscheinsvermutung rechtfertigt. Seine Tochter Pola kam kürzlich nach vielen Jahrzehnten mit ihrer Geschichte vom unerträglichen Vater in die Öffentlichkeit. Ihr Therapeut habe ihr jahrelang abgeraten. Eine empfindsame, sehr verletzte Tochter erzählt von sich in &#8222;Pola Kinski &#8211; Die Berührte&#8220;, die Musik zum Film hat der Berliner Musiker Christoph Rinnert beigesteuert. Der Film wird nur kurze Zeit verfügbar sein, <a title="externer Link" href="http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/menschen-hautnah/sendungen/polakinski100.html" target="_blank">bei Interesse unbedingt hier einmal vorbeischauen&#8230;</a></p>
<p>Wir haben noch Kultur im Fernsehen, was wir früher für Kultur hielten, hieß Kinski und bekommt post mortem andere Drehungen. Was wir deutlich farbig sagen und uns bemühen, mit Couleur auf den Punkt zu bringen, wird bei großen Heizkostenablesefirmen schwarz zu grau zu weiß zurückgefärbt, den Ball flacher zu halten und eine deutliche Meinung zu vertreten konterkariert. Deutschland brauchte Schirrmacher, kein Zweifel. Deutschland braucht Bettina Röhl. Aber braucht Deutschland Konzerne, die Meinung durch Filter schicken und farblos zu schwarz-weißen Vorgängen reduzieren? S´wird einem schwindlig, man muss sich übergeben. Zeit, dass sich was dreht: trotz Fußball. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Die Rente ist keineswegs sischer. Das nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Erfahrungshorizont]]></category>
		<category><![CDATA[#InternetUndEmail]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt ... <a title="1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" alt="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war &#8222;in&#8220;: You ain´t seen nothing yet. &#8211; Na ja.</p>
<p>2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von &#8222;Isch habbe gar keine Auto&#8220;.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.</p>
<p><span id="more-15692"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" alt="Deutsche.lesen.schlecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg" width="394" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg 394w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<blockquote><p>Eine der größten Emaillügen dieses Jahrhunderts ist der vermeintliche Fakt, Emails seien bequem und von jedem nach eigener Facon problemlos zu nutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt: Jeder meint, seinen Senf absondern zu müssen. Im Grunde haben alle keine Zeit mehr. Getrieben vom eigenen Alltag setzen sich übernächtigte Zombies zu später Abendzeit noch vor den Rechner und verfassen, was sie für wesentlich halten. Am nächsten Morgen rennen Menschen in ihre Büros, lesen den Mist und müssen darauf reagieren. Emails sind wie der Versuch einer Fernsehfernbedienung: Man steuert mit Emails Menschen und treibt sie an, sich in puncto Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das funktioniert genau so lange, bis es soweit ist: Bis der totale Kollaps stattfindet.</p></blockquote>
<p>2013 ist das endlich gelungen, das Faxgerät abzuschaffen.  Und richtig: Niemand beschwert sich noch.</p>
<p>Seit letztem Jahr sagen wir aufgrund von technischen Problemen der Telekom, die mit diesem Dinosauriermedium auf der Basis einer zu neuen Softwareplattform, die dinoartige Sauriopoden wie Telefax nur fehleranfällig benutzt: Wir haben Fax abgeschafft.</p>
<p>Dieser Tage beschäftigt uns der Diskurs mit der Idee, was als nächstes wohl kommen könnte? Denn irgendwie: Emails nerven.</p>
<p>Was ich zum Thema Emails inzwischen immer wieder höre, manchmal nur verschlüsselt durch Blumen, sind Wehklagen ganz allgemeiner Verzweiflung:</p>
<p>* Wer soll das alles lesen.<br />
* Ich weiß nicht, was ich tun sollte. Das stand da nicht.<br />
* „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15684">aber&#8230;.</a>“</p>
<blockquote><p>Die BZ Berlin meldet in ihrer Onlineausgabe der Zeitung mit den gut lesbaren, großen Buchstaben, Deutschland liegt im internationalen Vergleich von &#8222;Lesekompetenz&#8220; nur auf Platz 16. Der Teaser aus dem Artikel ist oben abgebildet, der Artikel ist hier für <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/jeder-6-deutsche-liest-wie-ein-zehnjaehriger-article1746261.html" target="_blank">Lesewillige verlinkt&#8230;.</a></p></blockquote>
<p>Betrifft: Emails</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15698" alt="Sister.Ista" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg" width="301" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_-300x254.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<blockquote><p>Alberner Taggedanke zu Sabrina Setlur und &#8218;Schwester, Schwester&#8216;: &#8218;Sister ISTA, für mich bist Du wie Sahnetorte.<br />
Ich könnt&#8216; Dich nicht probieren. Ja, klar<br />
Sister IStA, ich folge dir nicht an alle Orte,<br />
aus Angst, dass Du mich massakrierst. Ja, klar &#8211; OK, anderes Thema.</p></blockquote>
<p>Richtig ist</p>
<p>&#8211; Wir schreiben alle zu viel Emails.<br />
&#8211; Manche kürzer, manche länger.</p>
<p>Wie viel gut ist? Keine Ahnung. Mich nerven sie schon lange.</p>
<p>Folgen:</p>
<p>&#8211; Emails werden sich irgendwann überleben.<br />
&#8211; Wie genau, weiß ich noch nicht. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sondiere eine Möglichkeit, Emails abzuschaffen in Administrationsangelegenheiten und stattdessen Pinnwände einzurichten. Man kann sich einloggen, mit Benutzername und Passwort, etwas aufs Board schreiben, da steht es übersichtlich und bleibt dort, bis es abgearbeitet ist. Ich habe den Status, es als erledigt „zu brandmarken“.</p>
<p>Eine wichtige Entscheidung steht offenbar kurz bevor:<br />
&#8211; Schicke keine einzige Email eines Dritten, auch nicht redigiert, an einen Vierten weiter und trage ihm auf, sich damit auszueinander zu setzen. Denn lesen lässt Deutungshoheiten zu, und damit Mistverständnis-Möglichkeiten.</p>
<p>Fakt ist: So wie bisher geht es definitiv nicht weiter.</p>
<p>Habt Ihr Ideen oder von neueren Vorschlägen gehört, zum Thema? Eventuell in den Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/193414-positionen-vom-koelner-landgerichts-gau-aller-zeiten-14-o-42713-rechtsprechungstendenzen-warteschleifen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gemacht. #Credo &#8211; Und zu folgendem, berühmt gewordenen Disclaimer, u.a.: &#8222;Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch ... <a title="1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193414-positionen-vom-koelner-landgerichts-gau-aller-zeiten-14-o-42713-rechtsprechungstendenzen-warteschleifen/" aria-label="Mehr Informationen über 1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" alt="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" width="194" height="250" /></p>
<blockquote><p>Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gemacht. #Credo &#8211; Und zu folgendem, berühmt gewordenen Disclaimer, u.a.: &#8222;Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf dieser Homepage gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Zu Landgericht Köln, Aktenzeichen: 14 O 427/13</strong>, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;</p>
<p>Der größte, anzunehmende Unsinn &#8222;GAU&#8220; der ersten Jahre im deutschen Internetz war jene Landgerichtsentscheidung 1998 aus Hamburg. Sie zeigte einen falschen, absurden Weg, es sei richtig und geboten, sich vom Inhalt fremder Websites zu distanzieren.  Wozu? In der Folge dieser Entscheidung distanzierte sich Gott von der Welt und der Mob vom Inhalt derselben. Ein hanebüchener Unsinn, etwas nicht existentes Digitales erst aufzugreifen, es mittels Hyperlinks (Lesehilfen) zu verlinken, um so sodann zu &#8230;.. Lieber vorsichtig: Ich distanziere mich von vorigen Sätzen.</p>
<p>Eine weitere, richtungsweisende Sachentscheidung hat jetzt das Landgericht Köln (Zum Urteil <a title="externer Link" href="http://openjur.de/u/672132.html" target="_blank">selbst hier&#8230;.</a>) gefällt. Wie zu lesen ist, reiche es nicht (mehr) aus, das Copyright eines Fotos zu achten und hinreichend zu würdigen, indem in &#8222;den Kontext der Einbettung&#8220; des Fotos mit einer  schriftlichen Copyright-Erklärung aufgenommen wird. Vielmehr sei es technisch möglich und komme vor, dass Menschen Fotos &#8222;extraordinär&#8220; ansurfen und (bspw. &#8222;rechte Maustaste, speichern unter&#8220;) abspeichern: In diesem Fall aber trage dieses Foto keinen Copyright-Vermerk (mehr), denn es steht nun nackig da, bar jeder Vernunft sozusagen. Wie hundsgefährlich. Berliner verstehen das &#8222;Bar jeder Vernunft&#8220;.</p>
<p><span id="more-15425"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Mit großem Erstaunen und Unverständnis haben wir vom Urteil des LG Kölns erfahren, welches über die fehlende Urheberbenennung beim Direktaufruf einer Bild-URL von Bildern geurteilt hat, welche über die Plattform pixelio erworben wurden. Aus unserer Sicht ist das Urteil aus mehreren Gründen unrichtig. (sagt pixelio.de, Link unten, in einer Stellungnahme dazu)</p></blockquote>
<p>Man muss es leider so sagen:</p>
<p>Richter sind auch nur Menschen und bestimmt befinden sich auch einige Idioten unter ihnen. Eine ganze Reihe von Beschlüssen und Urteilen sind auf erstaunliche Weise immer wieder auf uninformierter Basis, betreffen technische bzw. rechtliche Anforderungen, die sich in der Praxis überhaupt nicht erfüllen lassen und überhaupt: Wozu auch? Dies zu schreiben in einem Rechtsstaat mag natürlich gefährlich sein, denn irgendwann wird immer abgerechnet. Oft erst viel später.</p>
<blockquote><p>Binsenwissen: Richter sind sometimes auch nur Idioten. So wie ganz gewöhnliche andere Menschen. Kluge Richter erkennt man immer erst hinterher. Wenn schon alles gelaufen ist. Ansonsten sagen sie gern, auf bestimmte Kernfragen eines Sachverhalts käme es gerade nicht an, diese könnten dahin stehen &#8230;., vor allem, wenn es Arbeit macht, sich mit gerade diesen auseinander zu setzen.</p></blockquote>
<p>Das Urteil macht hier gerade Schlagzeilen und sogar pixelio.de <a title="externer Link" href="http://www.pixelio.de/static/stellungnahme" target="_blank">hat angekündigt</a>, den weiteren Verlauf dieses Rechtsstreits &#8222;aus eigenem Interesse&#8220; aktiv begleiten zu möchten. Richtig so. Der Richterspruch trifft den Nerv der Website-Programmierer und ihrer Benutzer, nicht zuletzt betrifft ein derartiger Richterspruch auch Blogger, also ehrenamtliche Schreiberlinge &#8222;von Herzens wegen&#8220;.</p>
<blockquote><p>Die vielleicht unwitzigste Pointe der ganzen Geschichte ist die Ausgabe von Nutzungsrechten durch den Rechteinhaber, den Fotografen, selbst: Gestattet dieser die Verwendung eines Fotos, nicht aber dessen Bearbeitung, z.b. durch die Aufbringung eines Coypright-Vermerks, so kann der Nutzungsinteressierte das Foto gar nicht mehr nutzen, weil in Köln gerade vorgezogener Gerichtskarneval war. Selbiger findet dieses Jahr übrigens erst am 27.02. und bis zum 04.03. statt, wie mir heute ein &#8222;Kölner Jeck&#8220; (ein Kunde, in Berlin wohnhaft) versicherte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Nein, Richter beurteilen ihnen vollkommen fremde Lebenssachverhalte oft &#8222;mit der Axt im Walde&#8220; und man fragt sich, ob es rechtens ist, dass Richter in solche Lebenssachverhalte auf so zerstörerische, ja rabulistische Art und Weise eingreifen dürfen? &#8211; Nein, die Welt ist klein, sie ist klein und wird immer kleiner! Aber wo steht mein alter Cassettenrecorder?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rainald Grebe &amp; die KdV - Cassettenrecorder" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/rVFQdQlUMH8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<em><span style="color: #888888;">Rainald Grebe &amp; die KdV &#8211; Cassettenrecorder</span></em></p>
<blockquote><p>Die Welt ist klein, so klein<br />
Und sie wird immer kleiner<br />
Die Welt ist klein, so klein<br />
Und sie wird immer kleiner<br />
Ich fass mir manchmal an den Kopf<br />
Ist es denn noch meiner?</p>
<p>Da steht mein alter Cassettenrecorder<br />
Ich schalt ihn ein, ich schalt ihn ein<br />
Sometimes I feel so overfordert<br />
Und ich weiß, ich bin da nicht allein</p>
<p>(Rainald Grebe &#8211; Cassettenrecorder aus der CD &#8222;Zurück aufs Land&#8220;)</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15429" alt="Warteschleifen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Warteschleifen.jpg" width="240" height="292" /></p>
<blockquote><p>Mit mir nicht!</p></blockquote>
<p>Auf ganz ähnliche Weise greifen übrigens all diejenigen Lieferanten, Versorger und Vertragsunternehmen des Zivilrechts in Dein Leben ein, mit denen du auf freiwilliger oder gewillkürt freiwilliger Art und Weise Verträge abgeschlossen hast. Hierbei handelt es sich um die Telekom, um ein Beispiel zu nennen. Oder um Kabeldeutschland, die Deutsche Bank, Sparkasse oder Commerzbank oder sogar die Berliner Wasserbetriebe. All diese Moloche und Unternehmensungeheuer (manche davon heißen auch Vattenfall) treiben ähnliche, unverabredete Spielchen &#8222;im nachhinein&#8220; mit uns. Sie nennen uns ihre liebsten Kunden, aber sie behandeln uns nicht so. Auch die HAUFE-Verlagsgruppe, ihr Produkt &#8222;Lexware&#8220; und ähnliche Randschattengewächse: Ja, sie haben schon eine wesentliche Entscheidung verloren: &#8222;Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt mehr als 10 Minuten.&#8220; &#8211; Dazu sagen wir jetzt alle &#8222;NEIN&#8220;. Ich lebe.</p>
<p>Sie nennen uns &#8222;ihre Kunden&#8220;, aber sie lassen uns hängen. In Warteschleifen.</p>
<blockquote><p>Bei Chris Kurbjuhn fand ich ein schönes Zitat: &#8222;Im Grunde ist es egal, ob ein Mensch über einen gelungenen Text glücklich ist oder über ein Wurstweckle.&#8220; &#8211; Diesem füge ich aus eigenem Antrieb hinzu: Es ist im Grunde allerdings nicht egal, worüber sich ein Mensch zu Tode ärgert. So ist er nunmal, der Mensch: er merkt sich das ganz genau. Die Rache ist dann die Abstimmung mit den Füßen. (Zum Zitat oben, Link unten, Lesetipp zum eBook)</p></blockquote>
<p>Pünktlich zum 1. Februar ist die SEPA-Umstellung &#8222;voraussehbar&#8220; gewesen, seit langem. Es handelt sich hier um ein gesamteuropäische Petitesse ungeahnt nichtigen Ausmaßes. Deswegen schwellen jetzt gerade die Wartezeiten bei den Hotlines der Banken an. Beispiel Commerzbank Frankfurt: Seit Jahresbeginn ist überhaupt kein Durchkommen mehr. Wer Hilfe benötigt, hängt bis zu einer Zeitstunde in derselben Warteschleife, hört bescheuerte Wartemusik und wird auf diese Art und Weise &#8222;ans Telefon gefesselt&#8220; wie ein Sterbenskranker, der arbeitsunfähig ist und ins Bett gehört.</p>
<p>Das hat System.</p>
<p>Natürlich trifft in der Commerzbank Deutschland niemand Entscheidungen und sagt: &#8222;Das ist jetzt so eine überschaubare Sache, da setzen wir befristet 100 Leute mehr ran&#8220;, dann geht das schon. Nein, das vorhandene Personal muss das ausbaden. Und die Kunden, in erster Linie die Kunden.</p>
<p>Dabei ist das sonnenklar.</p>
<p>Diese Art von Kundenbetreuung macht da Platz für Bearbeitung, wo keiner ist. Im eigenen Unternehmen erfolgt eine vorher so nicht abgesprochene Gesamtstreckung. Von wegen Reaktionszeit. Lachhaft. Es geht darum, die Gewinnmarge nicht zu belasten mit der Gesamtsituation.</p>
<p>Man kann das auch Verlagerung nennen. Der Gewinn bleibt partout im Hause. Die Aufgaben bleiben wie die Anzahl der Mitarbeiter gleich groß und wer nicht bedient wird, hat eben zu spät angerufen. Derjenige, der nun gezwungen ist, fremden Sachverstand anzurufen (Beispiel: Elektronic Banking, Zahlungsverkehrssysteme ab Januar 2014), um die ganz gewöhnlichen, langweiligen Routinearbeiten eines jeden Gewerbetreibenden auch weiterhin gewissenhaft zu bearbeiten, wird aus dem Geschäftsverkehr im übrigen abgezogen und &#8222;freigestellt&#8220;.</p>
<p>Freigestellt von jeder Verantwortung für sein übriges Arbeitsgebiet, versucht nun der Mitarbeiter der Hausverwaltung die Problemlösungen herbei zu programmieren und wartet, wartet und wartet. Besonders perfide: Man muss in der Leitung bleiben. Es gibt keine Möglichkeit mehr, einen Rückruf zu erbitten. Es gibt keine Möglichkeit, mit einem Menschen anzubändeln und persönliche Betroffenheit bei ihm herzustellen. Ganze Zahlungsverkehrssysteme brechen zusammen. &#8222;Ihr Warteschleifenplatz ist Position 5&#8220; säuselt eine Drecksmama digital verquast in die Warteschleifenmusikbrühe.</p>
<p>Am Ende bringt sich irgendwo in Deutschland ein Mensch um.</p>
<p>Oder beendet ein paar Geschäftsbeziehungen.</p>
<blockquote><p>Bekannt ist, dass der Gesetzgeber immer erst zeitverzögerlich Dinge erkennt: Erkannt wurde, dass die Wartezeit in einer Warteschleife eines Unternehmens kostenlos zu sein hat. Aber erstens ist bereits dies falsch. Denn es ist mit erheblichen, viel zu hohen Kosten verbunden, in einer Warteschleife überhaupt warten zu müssen. Verboten werden muss daher das &#8222;Warten in Warteschleifen&#8220; und sei es durch &#8222;zivilen Ungehorsam&#8220; der werten Kundschaft, durch eine Abstimmung zu Fuß.</p></blockquote>
<p>Ja, richtig gehört. Wir müssen immer stärker darauf schauen, was wir im Falle eines Falles noch zu erwarten haben. Wer ein Auto kauft, muss hinterfragen, ob bei Gewährleistung und in Fällen von Reparaturen auch wirklich alles funktioniert? Wer erreichbar ist und innerhalb welcher Zeit reagiert wird? Wer Software oder Hardware kauft, ebenso.</p>
<p>Die Antwort ist: Gewöhnt Euch die Grossisten, die Global Player, ab und bezahlt für gute Dienstleistung einen passenden, etwas höheren Preis, besser aber denjenigen gar kein Geld, die einen versuchen klammheimlich zu berauben. Wählt ganz gezielt diejenigen ab, die euch so behandeln. Sie sind es nicht wert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Chris Kurbjuhn: <a title="externer Link" href="http://mystory-verlag.de/blog/ich-setze-aufs-pferd/" target="_blank">&#8222;Ich setze aufs Pferd&#8220; &#8211; Zur polemischen Polemik übers eBook</a></li>
<li>Friedrich Forssmann: <a title="externer Link" href="http://www.logbuch-suhrkamp.de/forum/warum-es-arno-schmidts-texte-nicht-als-e-book-gibt" target="_blank">Warum es Arno Schmidts Texte nicht als eBook gibt</a></li>
</ul>
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					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/193414-positionen-vom-koelner-landgerichts-gau-aller-zeiten-14-o-42713-rechtsprechungstendenzen-warteschleifen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 09:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#PrenzlauerBerg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Techem]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine eigenen Vorurteile gegen ganze Branchen sich selbst immer wieder gebetsmühlenartig zu bestätigen, liegt nahe. Es ist wie mit dem Pessimismus: Der Pessimist hat am Ende immer recht. Seine negativen Erwartungen werden immer wieder lediglich nur bestätigt. Ganz oben auf der Erwartungs- bzw. Erfahrungsschiene: Die Messdienste für Heizkosten &#38; Co. &#8211; Dabei wollte ich nur ... <a title="1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185013-positionen-ich-bin-kein-freund-der-globalisten-techem-ista-und-co/" aria-label="Mehr Informationen über 1538-13 &#8211; Positionen: Ich bin kein Freund der &#8222;Globalisten&#8220; TECHEM, ISTA und Co.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10556" aria-describedby="caption-attachment-10556" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10556" alt="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg" width="466" height="312" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg 466w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px" /><figcaption id="caption-attachment-10556" class="wp-caption-text">Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seine eigenen Vorurteile gegen ganze Branchen sich selbst immer wieder gebetsmühlenartig zu bestätigen, liegt nahe. Es ist wie mit dem Pessimismus: Der Pessimist hat am Ende immer recht. Seine negativen Erwartungen werden immer wieder lediglich nur bestätigt. Ganz oben auf der Erwartungs- bzw. Erfahrungsschiene: Die Messdienste für Heizkosten &amp; Co. &#8211; Dabei wollte ich nur eine Jahresabrechnung fertigstellen, die ich ohnehin schon zu spät versende. Von eigenen Zwickmühlen&#8230;.</p></blockquote>
<p>An bestimmten Wendepunkten meines (beruflichen) Lebens würde ich gern wieder zurückkehren zur guten, alten Zeit. Beispielsweise auch an diesem Punkt: In Berlin-Prenzlauer Berg steht ein zentralbeheiztes Mehrfamilienhaus mit Brauchwasser-Erwärmung. Die Fa. Techem ist damit beauftragt, die vorhandenen Heizkostenverteiler, die Kalt- und die Warmwasseruhren abzulesen. Diese Daten sind zusammenzustellen zu &#8222;Verdichtungen&#8220; (namentlich Listen).</p>
<p>Solche Listen sind die &#8222;Datengrundlage&#8220; für die Erstellung einer Heizkostenabrechnung für das Haus.</p>
<p><span id="more-14866"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14589" aria-describedby="caption-attachment-14589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14589" alt="Heizkostenabrechnung durch TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14589" class="wp-caption-text">Heizkostenabrechnung durch TECHEM</figcaption></figure>
<p>Obwohl das Haus seit mehreren Jahren bei uns in der Verwaltung ist, kommen auch 2012 (also 2013, nach dem 31.12.) die &#8222;aufbereiteten, benutzbaren&#8220; Ablesedaten nicht. Man muss sie bei Techem wieder anfordern. Aus betrieblichen Gründen erfolgt dies 2013 recht spät. Festzuhalten ist: Von selbst ist jarnüscht&#8230;.(berolinisch).</p>
<p>Die Anforderung der Daten konnte telefonisch bei Techem erfolgen und binnen ungefähr zwei Zeitstunden war tatsächlich Antwort im digitalen Posteingangskorb. Die Gesamtliste der Verbräuche für Heizkostenverteiler, für die Kalt- und für die Warmwasseruhren.</p>
<p>Bei der am selben Tage erfolgenden Datenübernahme durch uns stellen sich Probleme der Benutzbarkeit dieser Daten heraus. Im Segment Kaltwasser weicht die an den Einzeluhren abgelesene Menge mit 1.400 m³ deutlich von einem Gesamtverbrauch über 2.000 m³ ab, ein solcher Messverlust ist nicht plausibel, er dürfte gesetzlichen Vorgaben zufolge maximal 20% betragen. Das führt zu Nachfragen.</p>
<p>In den gewissenhaft aufgelisteten Vorjahres-Daten unsererseits korrespondieren in einer Vielzahl von Fällen die Endstände per 31.12.2011 nicht mit den ausgewiesenen Anfangsständen per 01.01.2012. Das hat einen guten Grund: In nicht gerade wenigen Wohnungen wurden die Wohnungswasserzähler ausgetauscht. Der Ausbau ist jedoch in der Ablesedokumentation nicht &#8222;dokumentiert&#8220; und damit verdient sie diesen Namen auch nicht.</p>
<blockquote><p>General- bzw. Anfangsverdacht: Die haben einfach vergessen, die Ausbaustände der gewechselten Wasseruhren nachzutragen, mit der Folge, dass die Wassermengen der Altwasseruhren schlicht fehlen. Sehen tut man das erst mal nicht. Es ist erst einmal nur so &#8222;ein Gefühl&#8220;.</p></blockquote>
<p>Die Beanstandungen erfolgen noch am selben Tag elektronisch. Auszüge des Schriftverkehrs belegen, wie wenig effizient diese Form von elektronischem Kommunikationsmüll ist. Wie immer.</p>
<blockquote><p>Kundenbetreuung und wie man sie am Ende vielleicht doch nicht handhaben sollte, auf Nachfrage von mir, Zitat: &#8222;Meine Durchwahl kann und darf ich Ihnen nicht zur Verfügung stellen. Sie können wochentags zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unsere telefonische Kundenbetreuung erreichen.&#8220; &#8211; Bloß nicht zu persönlich werden, wie?</p></blockquote>
<p>Was kann man beanstanden am Umgang von Techem mit Kunden? Die Abteilung &#8222;Kundenbetreuung&#8220; (so heißt sie, nicht &#8222;Kundenbereuung&#8220;) liefert nicht, was gebraucht wird, sondern &#8222;organisatorische Erwägungen&#8220;. Anstatt die Fragen zu beantworten, deren Klärung im September 2013 bereits weit fortgeschritten sein müsste, wird die Lösung des Problems in Aussicht gestellt, sobald man den &#8222;Kundeneingaben&#8220; nachgehen konnte. Womit auch deutlich wird: Von selbst kommt niemand im Hause Techem darauf, dass die Qualität der Arbeit einer selbstkritischen Überprüfung (Qualitätsmanagement) bedürfte.</p>
<p>Es heißt:<br />
&#8222;wie gewünscht übersende ich Ihnen die Tauschprotokolle der Wasserzähler aus 2011/2012.&#8220;</p>
<p>Die Prüfung ergibt unsererseits, Zitat:<br />
Sehen Sie mal, das sind 9 anhängte Dateien mit identischen Dateinamen, das sieht jetzt so aus.</p>
<figure id="attachment_14867" aria-describedby="caption-attachment-14867" style="width: 297px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14867" alt="Anlagen, Anlagen, Anlagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg" width="307" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen.jpg 307w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Anlagen_Anlagen-300x136.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14867" class="wp-caption-text">Anlagen, Anlagen, Anlagen</figcaption></figure>
<p>Ich antworte:<br />
&#8222;Sie verweisen auf Anlagen, die alle gleich heißen.<br />
Ich kann die natürlich jetzt alle öffnen und durchsehen, aber das ist extrem unübersichtlich. Mich interessieren auch eher nicht Einzelvorgänge und deren viele, sondern der Gesamtüberblick. Den stellen Sie damit nicht her. Soll ich nun alle Dateien zusammenstellen (nach welcher Regel?)? Das kann ich nicht, dafür habe ich auch nicht die Zeit. Danke für Ihre Rücksichtnahme.&#8220;</p>
<p>Deutlich wird: Hier hängt jemand technisch im eigenen System-Saft. &#8222;Das System ist heute sehr langsam&#8220;, oder &#8222;Unser System gibt die Sachen so aus.&#8220;, sind in diesem Zusammenhang schon oft gehörte Aussagen. Wie bewerkstelligt ein Unternehmen wie Techem eine gute, nachvollziehbare Beantwortung von Kundenanfragen wie diesen? Die Detailprüfung ergibt und das überrascht einigermaßen:<br />
&#8222;Ich darf noch kurz aus meiner &#8222;digitalen Bastelstunde&#8220; mit Ihren Emails konkret antworten und berichten.</p>
<p>1. Neun Dateien hier angehängt, die Email selbst als pdf eingefroren meinerseits und sodann die neun Dateien von Ihnen &#8222;händisch&#8220; (nicht &#8222;hündisch&#8220;) angehängt. Festgestellt, dass es sich um neun Dateien mit total identischem Inhalt (WEin Mettwurst * Name geändert) handelt, dort den KWZ am 16.05.12.<br />
2. Daraufhin<br />
&#8211; Neun individuelle Drucke &#8222;Anschreiben&#8220; gelöscht, da Müll, ohne Wert<br />
&#8211; acht Einzeldrucke desselben Vorgangs gelöscht, da Müll, ohne Wert<br />
&#8211; festgestellt, Ihre Email (Text unten) stimmt nicht, denn Sie schreiben:</p>
<p>&#8220; &gt; &#8222;wie gewünscht übersende ich Ihnen die Tauschprotokolle der Wasserzähler aus 2011/2012.&#8220;</p>
<p>Fazit: Es ist eine einzige Wasseruhr dokumentiert mit neun Schreiben und achtzehn Textseiten identischen Inhalts.</p>
<p>Wie gewünscht?</p>
<p>Die Sauerei daran ist, dass die bezahlte, professionelle Dienstleistung sich nicht als solche herausstellt. Grundlage einer Übernahme &#8222;fremder Arbeitsdaten&#8220; muss immer das gerechtfertigte Vertrauen in die Richtigkeit derselben sein.</p>
<blockquote><p>Der Spruch: Traue keiner Bilanz, die Du nicht selbst gefälscht hast (alte Steuerberaterregel) fügt der Hausverwalter hinzu: &#8222;Übernimm keine Ablesedaten von Messdienstunternehmen wie diesen, wenn sie dir nicht die Verwendbarkeit ihrer Daten expressis verbis schriftlich rechtsverbindlich bestätigt haben.&#8220;</p></blockquote>
<p>Diesen &#8222;Elchtest&#8220; bestehen die Daten bereits nach kurzem eindeutig nicht. Sie sind lückenhaft, ihre Verwendung lässt auf grobe Zusammenstellungsfehler schließen und am Ende hat der Hausverwalter Arbeit in ein totgeborenes Projekt (mit nochmaligem, erheblichem Überarbeitungsbedarf) gesteckt, das hätte er besser gleich sein lassen.</p>
<blockquote><p>Entwurf einer ungewöhnlichen Ausgangsrechnung der Hausverwaltung: Wir stellen in Rechnung: Vergeblich übernommene, falsche Ablesedaten, fünf Zeitstunden, macht 350,- EURO. Danke.</p></blockquote>
<p>Da es sich um bezahlte Dienstleistung handelt, ist der Umkehrschluss, ganz erheblich weiter zu denken. Zu sagen, das ist bezahlt, wie die Hausverwalterarbeit am Objekt eine bezahlte Tätigkeit ist. Wird in eine vergebliche Arbeitsstruktur Zeit, Arbeit und Geld investiert, so lässt sich ein bezahlter, professioneller Hausverwalter das &#8222;Nullsummenspiel&#8220; natürlich im umgekehrt eintretenden &#8222;Arbeitsfall&#8220; (hier wohl besser, eine Arbeitsfalle) bezahlen. Schon denkt der kreative Hausverwalter geschäftsmännisch über die Einführung eigener &#8222;Allgemeiner Geschäftsbedingungen&#8220; für Lieferanten &amp; Versorger nach, im Entwurf: &#8222;Veranlasst die mit mangelnder Sorgfalt aufgestellte Arbeit des Lieferanten nochmalige Mehrarbeit, weil sich deren Fehlerhaftigkeit herausstellt, so ist der Lieferant verpflichtet, dem Hausverwalter dessen Schaden zu ersetzen. Dieser kann in der aufgewendeten, weiteren, bzw. zusätzlichen Mehrarbeit (in Zeitstunden) bestehen.&#8220;</p>
<p>Und: Hat das schon mal jemand gemacht? So brillant darüber nachzudenken, ist das doch gar nicht.</p>
<p>Es ist nicht mehr und nicht weniger als der logische Umkehrschluss von hundsmiserabler Zuarbeit von Seiten von Heizkostenablesefirmen (womit nicht nur Techem, sondern die Branche an sich gemeint ist) und wäre als Neuregelung überfällig. Interessant:</p>
<p>Auf die diesjährige Feststellung unsererseits, derartige Zusammenarbeiten sind unbedingt abweichend vom &#8222;gewöhnlichen mainstream&#8220; auftragsartig nochmals mit konkretisierten Auftragsbeschreibungen zu versehen (im Fachjargon: Ein Nachtrag zu einer bestehenden Vertragsbeziehung) zieren sich die Heizkostenablesefirmen. Sie verweisen darauf, dass derartiges abzuschließen nicht notwendig sei, weil ihre Allg. Geschäftsbedingungen dieses bereits hergäben. Ein intellektuelles Fiasko: Die Zusammenarbeit klappt nicht gut, im hier genannten Fall mit Ista Deutschland, und nach alledem und dem Versuch, konkrete, präzise Absprachen zu treffen (Nachtrag) weist die Kundenbetreuung das Kundenanliegen zurück.</p>
<p>Was wir uns alle strikt merken müssen und ich habe es noch nirgends gelesen: Diese ganze gesetzgeberische Seite der Verbrauchsabhängigkeit hat ihren Preis und ist dem ganzen Inhalt nach ein &#8222;widerliches Massengeschäft&#8220;. Es rechnet sich erst mit Hundertausenden Einheiten, Messgeräten, Heizkostenverteilern. Deutschland verteilt sich um und ordnet sich im Übrigen auch ständig neu. Das gilt für die Branche der Messdienste selbst. Einer frisst den Anderen, alle zusammen werden zu immer größeren &#8222;global playern&#8220; und Individualität war gestern. In diese &#8222;widerliche Struktur&#8220;, die fernab von Ortskenntnis, der Kenntnis von den Umständen des Einzelfalls erfolgt, sind &#8222;Kundenanliegen&#8220; einfach nur noch nervig, selbst wenn sie die Richtigkeit der gewonnenen und dann zu Staub geronnenen Ablesedaten betreffen.</p>
<p>Jawoll, ich habe fertig.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1534-13 &#8211; Positionen: Polling, Surveys &#038; Schwachmaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Guten Tag, ich rufe an im Auftrag der Fa. ISTA Deutschland GmbH und möchte gern wissen: Waren Sie zufrieden? Womit? In welchem Fall denn? Generell. Generell? Nein, generell bin ich unzufrieden mit ISTA. Aber welchem Fall fassen Sie denn telefonisch nach? Keinem besonderen. Na, dann bin ich noch unzufriedener. Komischer Zeitgeist: Jemand gerät in Kontakt ... <a title="1534-13 &#8211; Positionen: Polling, Surveys &#038; Schwachmaten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184613-positionen-polling-surveys-schwachmaten/" aria-label="Mehr Informationen über 1534-13 &#8211; Positionen: Polling, Surveys &#038; Schwachmaten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14670" aria-describedby="caption-attachment-14670" style="width: 607px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14670" alt="Plausibilitätsprüfung &quot;Funkheizkostenverteiler&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung.jpg" width="617" height="336" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung.jpg 617w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung-300x163.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px" /><figcaption id="caption-attachment-14670" class="wp-caption-text">Plausibilitätsprüfung &#8222;Funkheizkostenverteiler&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Guten Tag, ich rufe an im Auftrag der Fa. ISTA Deutschland GmbH und möchte gern wissen: Waren Sie zufrieden?</p></blockquote>
<p>Womit? In welchem Fall denn?</p>
<p>Generell.</p>
<p>Generell? Nein, generell bin ich unzufrieden mit ISTA. Aber welchem Fall fassen Sie denn telefonisch nach?</p>
<p>Keinem besonderen.</p>
<p>Na, dann bin ich noch unzufriedener. Komischer Zeitgeist: Jemand gerät in Kontakt mit ISTA Deutschland, weil er ein Problem hat, das er lösen will. Die Lösung kommt nicht. Stattdessen ein Anruf: Wie warst du denn zufrieden? Ja, womit denn?</p>
<p>Vor allem: Warum wird man immer dann nochmal angerufen, wenn man sowieso keine Zeit dafür hat. Reden übers Reden. Schwache, fragwürdige Praxis.</p>
<p><span style="color: #999999;">&#8230;.aufgelegt.</span></p>
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		<title>1510-13 &#8211; Positionen: Gegenüber der Ablesebranche darf man skeptisch bleiben! #Ista</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/182213-positionen-gegenuber-der-ablesebranche-darf-man-skeptisch-bleiben-ista/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 12:16:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einerseits hört sich das attraktiv an: Die Ableser kommen nicht mehr in die Wohnung. Sie lesen die relevanten Daten auf dem Treppenflur aus. Mit kleinen Handheld-Computern. Und dann? Wer prüft dann noch die Schlüssigkeit? Richtig: Der Verwalter. Allerdings nur, weil der Ableser dies vorher nicht selbst getan hat. Mit &#8222;fulminanten&#8220; Ergebnissen, die jeder menschlichen Logik ... <a title="1510-13 &#8211; Positionen: Gegenüber der Ablesebranche darf man skeptisch bleiben! #Ista" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182213-positionen-gegenuber-der-ablesebranche-darf-man-skeptisch-bleiben-ista/" aria-label="Mehr Informationen über 1510-13 &#8211; Positionen: Gegenüber der Ablesebranche darf man skeptisch bleiben! #Ista">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14670-2" aria-describedby="caption-attachment-14670-2" style="width: 607px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14670" alt="Plausibilitätsprüfung &quot;Funkheizkostenverteiler&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung.jpg" width="617" height="336" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung.jpg 617w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Heizkostenverteiler.Pruefung-300x163.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14670-2" class="wp-caption-text">Plausibilitätsprüfung &#8222;Funkheizkostenverteiler&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Einerseits hört sich das attraktiv an: Die Ableser kommen nicht mehr in die Wohnung. Sie lesen die relevanten Daten auf dem Treppenflur aus. Mit kleinen Handheld-Computern. Und dann? Wer prüft dann noch die Schlüssigkeit? Richtig: Der Verwalter. Allerdings nur, weil der Ableser dies vorher nicht selbst getan hat. Mit &#8222;fulminanten&#8220; Ergebnissen, die jeder menschlichen Logik zuwiderlaufen dürften.</p></blockquote>
<p>Ja, und wir prüfen gern und denken nach. Dass wir systemimmanente Verirrungen im Kopf haben, glauben wir nicht. Indessen wird klar: Die Fa. Ista Deutschland GmbH hat das Objekt in Berlin-Pankow kürzlich mit Funkheizkostenverteilern ausgerüstet. Und nun ist die Datenlage der Ableseergebnisse kurz gesagt folgende: Es gibt im Vergleich der Ableseergebnisse Unterschiede von bis zu 7.300% (!).</p>
<p><span id="more-14669"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14671" aria-describedby="caption-attachment-14671" style="width: 578px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14671" alt="Wasseruhren-Überprüfung (Basis: Ista Deutschland GmbH)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhren-Ueberpruefung.jpg" width="588" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhren-Ueberpruefung.jpg 588w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhren-Ueberpruefung-300x163.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 588px) 100vw, 588px" /><figcaption id="caption-attachment-14671" class="wp-caption-text">Wasseruhren-Überprüfung (Basis: Ista Deutschland GmbH)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Abgesehen davon, dass die hier dokumentierte Wohnung 03 gar keine Verbrauchsdaten aufweist, dokumentiert das Schaubild die Annahme der Hausverwaltung wie folgt: Da Personenzahlen in den Haushaltungen unbekannt sind, ist der zur Verfügung stehende &#8222;Schlüssel&#8220; von Prüfungen die Wohnfläche der Einheit. Errechnet man nun nach den insgesamt verbrauchten Wassermengen und den Einzelwassermengen der in den Einheiten eingebauten Warm- und Kaltwasserzähler den Durchschnittsverbrauch pro m², so lässt sich dieser mit den tatsächlichen Ableseergebnissen vergleichen. Heraus kommt eine &#8222;Abweichung&#8220; (vom Durchschnitt). In Prozentzahlen ausgedrückt beträgt die Abweichung &#8222;bis zu 300%&#8220;.</p></blockquote>
<p>Richtig: Man bekommt solche Datenlisten. Und dann kann man sie ins eigene System einpflegen und &#8222;kritiklos hinnehmen&#8220;. Denn dafür sind ja die verantwortlich. Allerdings ist die gesunde Basis dessen, Fragen wie diese zunächst aufzuwerfen. In der Gesamtschau eines Ableseauftrages mit &#8222;drei Auslesequellen&#8220; (Funkheizkostenverteiler, Kaltwasser- und Warmwasseruhr) wird deutlich: Die allgemeine Datenlage ist zumindest kritisch zu hinterfragen. Unter der Oberfläche schön gestylter Dokumentationen kann es durchaus in dem einen oder anderen Fall erhebliche Gründe für Missstimmungen geben.</p>
<p>Und das werden wir nicht glauben. Weil nur durch angestrengtes Nachdenken Qualität in der Arbeit entsteht. So liegt der Fall hier. Ein älterer Anscheinsbeweis ist unten verlinkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Intern nachgewiesen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=3237">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
<li>Du bist super: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=3058">Qualität ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1497-13 &#8211; Fotowelt: Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein &#8222;Konzern&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/180913-fotowelt-geadelt-oder-genudelt-buro-gotthal-berlin-ein-konzern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 19:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ista]]></category>
		<category><![CDATA[Ista Deutschland GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Konzern]]></category>
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					<description><![CDATA[Das fiel uns auf, im Posteingang neulich. Die Ista Deutschland GmbH hat unsere Micky-Maus-Firma nachträglich zum &#8222;Konzern&#8220; umstrukturiert, wie das Adressfeld beweist. Ob das eine Adelung ist, nachträglich? Wir hatten ja verschiedentlich hier über die Firma berichtet. Oder ist das daher Rache, wie Blutwurst? Keine Ahnung. Wie aus einer kleinen Firma, einem schlicht &#8222;einfachen Arbeiter ... <a title="1497-13 &#8211; Fotowelt: Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein &#8222;Konzern&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180913-fotowelt-geadelt-oder-genudelt-buro-gotthal-berlin-ein-konzern/" aria-label="Mehr Informationen über 1497-13 &#8211; Fotowelt: Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein &#8222;Konzern&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14586" aria-describedby="caption-attachment-14586" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5600.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14586" alt="Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein &quot;Konzern&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5600-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5600-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5600-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5600.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14586" class="wp-caption-text">Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein &#8222;Konzern&#8220;</figcaption></figure>
<p>Das fiel uns auf, im Posteingang neulich. Die Ista Deutschland GmbH hat unsere Micky-Maus-Firma nachträglich zum &#8222;Konzern&#8220; umstrukturiert, wie das Adressfeld beweist. Ob das eine Adelung ist, nachträglich? Wir hatten ja verschiedentlich hier über die Firma berichtet. Oder ist das daher Rache, wie Blutwurst? Keine Ahnung.</p>
<p>Wie aus einer kleinen Firma, einem schlicht &#8222;einfachen Arbeiter im Weinberg des ein Wohnungseigentum besitzenden Dienstherrn&#8220; (etwas abgewandelt, zitiert nach Benedikt, dem Sechszehnten) ein multinationaler Konzern wird, das stand bei Redaktionsschluss  noch nicht fest.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175713-quasimodo-vom-hasslichen-auseren-innerer-schonheit-und-dem-streben-unsererseits-nach-vervollkommnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:44:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen den Alltag? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die ... <a title="1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175713-quasimodo-vom-hasslichen-auseren-innerer-schonheit-und-dem-streben-unsererseits-nach-vervollkommnung/" aria-label="Mehr Informationen über 1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14193" alt="Quasimodo_banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg" width="650" height="430" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung</p></blockquote>
<p>Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20121214074352AAIxMcA" target="_blank">den Alltag</a>? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die in sich drinnen, durch und durch, potthässlich sind? Durchdrungen von Hässlichkeit.</p>
<p>Am 30. April jährt sich der Tod von Adolf Hitler (1945).  Hitler war nicht schön anzusehen, hässlich sah er nicht aus. Vielleicht eher lächerlich: Nur mit genügend Abstand können wir es uns heute leisten, das festzustellen. Abstand zu ihm und seinen Schandtaten. Ja, wir wurden befreit. Never forget! Free Lilly. Und free Heinz, Herbert und Hans-Peter. Hitlers böse Fresse haben viele Schöngeister gesehen. An Mahnungen mangelte es nicht. Ein weiterer Hässlicher, Josef Stalin, schob Warnungen beiseite, die nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt eintrafen.  Stalin konnte sich nicht vorstellen, dass der Deutsche einen Vertrag abschloss, den er zu brechen beabsichtigte. &#8222;Die Hitler kommen und gehen. Die Deutschen bleiben&#8220;. Das hat er gedacht, als Hitler das russische Kaninchen stahl. Der Rest ist Geschichte.</p>
<p><span id="more-14192"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14202" aria-describedby="caption-attachment-14202" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14202" alt="Mörser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14202" class="wp-caption-text">Mörser</figcaption></figure>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6rser" target="_blank">Mörser</a>bande: Ich habe dem Hässlichen tief ins Gesicht gesehen. Ich fasse meinen Zeitgeist &#8222;für morgen&#8220;, den 30. April, wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Morgen ist ein internationaler Freudentag, den wir als &#8222;die Welt&#8220; gemeinsam feiern sollten: Adolf Hitlers Selbstmord jährt sich. Er brachte sich am 30. April 1945 um. Es war summa summarum die einzige richtige Entscheidung, die Adolf Hitler bis dahin getroffen hatte. Keine andere seines Lebens bis zu diesem Punkt war richtig gewesen. Völkermord, Rassenwahn und Größenwahnsinn, der Versuch, ganz Europa und dann die Welt einzunehmen und zu unterjochen, scheiterten natürlich an den &#8222;zwei linken Händen&#8220; dieses Gescheiterten, dem jegliches Talent zur Menschlichkeit zeitlebens fremd blieb. Auch bis heute hat nie wieder ein Politiker und Staatsmann eine so richtungsweisend richtige Entscheidung sich selbst betreffend getroffen. Dazu kann man ihm am 30. April 2013 nur aufrichtig und aus ganzem Herzen gratulieren. Auch wenn es banal erscheint: Danke, danke, danke, Adolf Hitler! Das wollte ich schon immer mal sagen. #30. April 2013</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Judenverbrennung light und unschöner Geschichtsunterricht</strong></span></p>
<p>Dennoch: Was wie selbstverständlich da steht, verändert sich in unserer Wahrnehmung. Es wachsen Jugendliche heran, nachwachsendes Kanonenfutter für künftige Kriege um Wirtschaftsgüterverteilung, Glaubensfragen und die Beherrschung irgendeiner lausigen kulturellen Identität. Sie wissen wenig darüber, was gewesen ist, kennen sich immer schlechter mit der Zeit zwischen 1933 und 1945 aus. Ein promovierter Strafrechtler hat kürzlich in einer Auseinandersetzung mit mir dafür plädiert, die Sache &#8222;mit Auschwitz&#8220; nicht für &#8222;gefühlte fünf Jahre&#8220; im Geschichtsunterricht der Schulen behandeln zu wollen. Ja, wie lange denn dann?</p>
<p>Vor allem: Das ist doch auch jetzt gar nicht der Fall. Schon wachsen wieder welche nach, die deutsche &#8222;eklatante&#8220; Geschichte aus den Augen verlieren. Ein Unsinn, derartiges zu sagen. Eine Worthülse, die eines ganz deutlich sagt. Schon jetzt wird von manchen die Beschäftigung mit der jüngeren deutschen Geschichte des Nationalsozialismus für überbewertet gehalten. Nationalsozialismus überwertet?</p>
<p>Auf drängende Nachfragen findet der Herr Strafrechtler Ausflüchte und kommt zu keinem vernünftigen Punkt. Er meint, die Juden hätten am Judenstammtisch im Berlin des Jahres 2013 Witze darüber gemacht, wie die Deutschen triefnass vor Betroffenheit seien. Die Deutschen verhöhnten damit die Opfer. Er meint, &#8222;zu viel Erinnerung an die Opfer verhöhnt Opfer&#8220;. Denken wir auch an die Opfer, indem wir nicht (mehr so viel) an sie denken.</p>
<p>Ein unerträglicher Gedanke. Themenschnitt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die böse, unerträgliche Seite in uns</strong></span></p>
<p>Quasimodo ist die Verballhornung des Unerträglichen in unserer Geschichte, das geistige Vollkornbrot und Schrot und Korn der menschlichen Unzulänglichkeiten. Wir können uns zu Quasimodo in uns nicht bekennen, weil wir die Beschäftigung mit uns selbst und all unseren negativen Gedanken schlicht nicht aushalten. Die unerträglichen Gedanken spalten wir ab und helfen sie anderen über. So lautet die Theorie. Bis hierhin. Themenschnitt.</p>
<figure id="attachment_14194" aria-describedby="caption-attachment-14194" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14194" alt="Das &quot;Neueste Testament&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14194" class="wp-caption-text">Das &#8222;Neueste Testament&#8220;</figcaption></figure>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kommunikationsdesaster</strong></span></p>
<p>Im Feld der menschlichen Kommunikation sind neue Eselsbrücken entstanden. Früher gingen Kinder raus und schnappten frische Luft. Heute smsen sie und chatten sie per &#8222;What´s up&#8220;, immer auf der Suche nach einem Coolfaktor alles dahin Geschriebenen. Wir reagieren auf noch so absurde &#8222;Unterhaltungsversuche&#8220; mit diesen Tellerminen der Beliebigkeit in Minutenschnelle per Pushmitteilung. Menschliche Kontakte finden immer mehr in Attitüden statt, in &#8222;sozial eingeübtem behaviour&#8220;, in einer gleichgezogenen, statisch festgelegten Art und Weise von Benimmse, die die Menschen für schick halten. Man schaut sich ab, wie man cool reagiert und äffen, was wir für das halten, nach. Gruppenzwang. Was aber, wenn die Gruppe längst neurotisch geworden ist? Zeit für eine Gesprächstherapie mit ganz anderen Mitteln.</p>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; löst das Alte und das Neue zugleich ab. Staatsstreichartig und gesellschaftlich so behäbig und mopslangweilig wirkend wie ein &#8222;Parlament der Sitzkissenpupser&#8220;. Niemand bewegt sich mehr. Menschen sitzen da und niemand mehr läuft Straßen entlang, um gegen Unrecht zu protestieren. Dafür gibt es Websites, auf denen man notorisch gegen und für alles unterzeichnen kann. Um ja nicht erst noch Mühe zu investieren. Jede dieser Websites spielt mit Selbstbetrug und Täuschung: &#8222;Ich bin engagiert.&#8220; Bewegen tut sich bis auf die linke Maustaste und den Zeigefinger gar nichts. Demokratie per Mausklick? Zu anstrengend.</p>
<blockquote><p>Es vergeht nicht eine Sekunde, in der nicht um Aufmerksamkeit auf den drei großen Plattformen geworben wird. Der Clou: Das passiert nicht nur auf den Plattformen selbst, sondern auf Werbeplakaten, in Interviews, beim Fernsehfilmfilm der Woche oder sogar in den Nachrichten – ohne Ende Werbung für die Milliarden-Dollar-Unternehmen. (Artikel auf socialmediawatchblog, Link unten)</p></blockquote>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; ist die tiefe Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Mobilfunktelefonen mit Internetapplikationen. Nie waren wir auf eine so schwerwiegende Art und Weise gläubig und niemals zuvor haben wir mehr Zeit unseres Lebens damit zugebracht, die entsprechenden Psalmen zu leben, aus innerster Überzeugung. Eines Tages werden diejenigen, die nicht heiliggesprochen wurden, vor dem Jüngsten Gericht stehen und Gott wird Ihnen sagen: &#8222;Ich weiß, ich habe Deine SMS gelesen.&#8220; Gott wird sagen, dass Du jetzt hier bist, das &#8222;gefällt mir&#8220;. Das ist der Sinn unseres neuesten Lebens. Themenshit.</p>
<figure id="attachment_14195" aria-describedby="caption-attachment-14195" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14195" alt="Fleischklopfer &amp; Duftwasser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14195" class="wp-caption-text">Fleischklopfer &amp; Duftwasser</figcaption></figure>
<p>Die Natur bricht sich ihre Bahn selbst.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der betörende Duft vollkommen geruchsgetunter Menschen</span></strong></p>
<p>An manchen Tagen ziehen an uns Menschen vorüber, die eine Duftfahne hinter sich herziehen. Die sportlichen Männer beispielsweise, die ein rasantes Rasierwasser auftragen und mehrmals am Tag duschen. Keine Irritation soll ihr Duft auslösen, keinen Zweifel. Manche tragen ihren Duft mit einem Fleischklopfer auf: Der betörende Duft ist dann ins Fleisch gemeißelt. Doch schon nach wenigen Stunden bricht sich der Mensch selbst wieder Bahn. Das Leben überlagert noch jeden kosmetischen Duft.</p>
<p>&#8222;Das Parfüm&#8220; ist verführerisch, aber trügerisch. Junge Mädchen mögen Erdbeergeruch. Das klebt so schön. &#8222;The Body Shop&#8220; verkauft das. &#8222;The Nobody´s Shop&#8220;. Der Dicke geht rein und sagt: Guten Tag, mein Name ist &#8222;Ich habe einen No-Body&#8220;. Weil sowieso lieber keiner hinschaut. Der Nächste, bitte.</p>
<p>Familie Flodder segnet ihre Tochter rein. Das Outfit ist schrill. Die Familie besteht aus neun Personen, sieben Kindern. Die 16-jährige hat auf dem Rücken Vögel tätowiert. Ihr Rücken ist frei, die Männer denken an Vögeln und Schwärmen. Sie hat in der Disco schon ihren Ruf weg. Vögeln und Schwärmen für Schawarma: Oder für beides.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das perfekt-defekte Selbstbild</strong></span></p>
<p>Unser Selbstbild? Wir fotografieren alles, was wir sehen und betrachten es auf diese Weise später &#8222;mit Distanz&#8220;. Welche Fotos sind gut geworden? Welche löscht man besser gleich? Der fotografierte Fotograf ist das doppelte Lottchen in sich selbst. Der sich im Spiegelsaal betrachtet, gewinnt die Erkenntnis, dass Mensch zu sein aus Schichtungen der Realität und der Wahrnehmung entsteht. Dieses Mosaik ist wesentlich vom Selbstbewusstsein beeinflusst. Auch und gerade vom nicht vorhandenen.</p>
<blockquote><p>Früher war NSU ein begehrenswertes Automobil, ein Moped, ein Roller, ein Fahrzeug. Heute steht NSU für die hässliche Fratze Deutschlands. #Zeitenwenden</p></blockquote>
<figure id="attachment_14196" aria-describedby="caption-attachment-14196" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14196" alt="Fotografierter Fotograf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14196" class="wp-caption-text">Fotografierter Fotograf</figcaption></figure>
<p>Alles auf diese Weise zu betrachten, ist mühselig, aber großzügig. Mit Großzügigkeit müssen wir unsere menschlichen Beziehungen betrachten. Jemand sagt zu einem Anderen, er sei ein &#8222;geldgeiles Arschloch&#8220;. Na und? Ein Anderer sagt, &#8222;Du bist ein Charakterschwein.&#8220; Ja und?  Ich bin alles und nichts, oder? Die wesentliche Antwort aber ist: Ich bin wie du. Also lass mich in Ruh. Ich werde dich niemals beleidigen. Never. Ich habe Respekt und Achtung vor dir und deinen bisherigen Grenzen. Ich nehme dich an mit all deinen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn du willst. Sonst geh, Quasimodo, und lebe und kehr zurück, wenn du reif für etwas ganz Besonderes bist, das so noch nie dagewesen ist. Sei mutig.</p>
<p>Ich bin heute so und morgen so. Mein Leben verändert sich andauernd. Wer einen anderen festzumachen versucht, scheitert. Denn &#8222;alles fließt&#8220; und statische Betonsockel sind zwecklos. Schon schlüpft der Getroffene aus seiner Lederhaut und hinein in eine nächste. Menschen sind wie Zwiebeln und häuten sich von Zeit zu Zeit. Auf jede Erkenntnisstufe folgt eine nächste. Nur ein Tor ist keine Zwiebel.</p>
<p>Die Wahrheit liegt im eigenen Ich, im Selbstbild, das man vor sich und vor seinen Liebsten versucht zurechtzuzimmern. Das Selbstbild ist ein trügerischer Wicht. Wir erkennen es im Umgang mit Fotos von uns selbst, wie auch mit Tonbandaufnahmen (Voicemails) unserer eigenen Stimme. Um uns zu gefallen, müssen wir üben. Wir müssen mehr üben, wenn wir besonders unsicher in uns selbst sind. Weil wir in Wirklichkeit schwache, kleine Würstchen sind. Wir alle, jeder für sich und alle allein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klicks for Kicks</strong></span></p>
<p>Wie schnell sind wir mit der Kamera dabei. Ein kurzer Klicks, mit dem wir alles festhalten, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vom Leben die &#8222;Kicks&#8220;, verfügbar als Klicks. Wenn uns das Porträt nicht gefällt, weil wir den Kopf ungünstig in die Kamera gehalten haben, machen wir das &#8222;Recht am eigenen Bild&#8220; geltend und widersprechen seiner öffentlichen Nutzung. Nur solche Bilder lassen wir zu, die uns auf eine für uns selbst günstige Art und Weise im glanzenden Lichte erscheinen lassen. So ist auch das Lebensprinzip. Wir wollen nur gut gesehen werden und gut in der Beurteilung anderer Menschen wegkommen. Wir wollen Gewinner sein oder werden, für gebrochene Prismen von Glück und Leid, Pech und Glück, Yin und Yang ist kaum Platz. Erst wenn wir erheblich wachsen, weil wir älter werden, sehen wir langsam ein, dass uns das Leben auch Gebirgszüge ins Gesicht meißelt und das Unebenheiten wie diese &#8222;schön&#8220; sind in einem neu hinzugewonnenen Sinne.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Neue Großzügigkeit bricht sich Bahn</strong></span></p>
<p>Starker Tobak, anstatt seichtes Gelaber. Der Quasimodo in uns ist das &#8222;Hässliche Äußere&#8220;, wenn wir unseren Verwalter anrufen und ihm persönlich zusetzen, weil wir glauben, dazu im Recht zu sein. Wenn wir ihn für eine &#8222;gemeinsame Sache&#8220; korrumpieren wollen, die keine ist. Oder wenn wir versuchen, unsere Miteigentümer oder Hausbewohner zu manipulieren in einem furchterregend offensichtlichen Sinne. Wenn wir als Verwalter jemanden rund machen, nur weil er einmal die Hausordnung gestört hat. Na und? Einmal ist keinmal. Wenn wir den Einflussversuch abwehren und trotzdem keine Türen zuschlagen, aber etwas beendigen, was als unlauter, selbstgerecht und Fehleinschätzung infolgedessen von jemand ausgeübt wird, der Zusammenhänge nicht verstehen kann. Seid großzügiger und weniger selbstgerecht. Und seid geduldiger. Mit euch selbst. Und mit jenen, von denen ihr &#8222;Gleichschritt&#8220; erwartet, anstatt in den unterschiedlichen Fortbewegungsgeschwindigkeiten gerade deren großen Reiz zu sehen.</p>
<p>Seid in eurem Innersten großartige Menschen und brecht aus gewachsenen Käfigen aus, seid frei. Dann wird´s schon. Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Diese Bestandsaufnahme war unvollständig. Sie wird niemals vollständig werden.</p>
<p>Quasimodo? Das ist jetzt quasi der Modus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=770" target="_blank">&#8230;am Abend ist Quasimodo da, der Glöckner von Notre Dame</a></li>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://socialmediawatchblog.de/2013/04/wie-medien-politik-und-unternehmen-andauernd-fuer-facebook-twitter-und-google-werbung-machen-und-sich-dafuer-auch-noch-feiern/" target="_blank">Wie Medien, Politik und Unternehmen Werbung für facebook, Twitter und google+ machen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 09:31:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten ... <a title="1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167713-positionen-erfahrungen-mit-der-fa-ista-deutschland/" aria-label="Mehr Informationen über 1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11897 " title="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten Hausverwalter&#8220;: Doch die könnten auch sagen, wir bezahlen das schließlich, also meldet mir nicht Eure Mißerfolge, sondern die Ablesezahlen. Es findet eine Kompetenzverlagerung statt: Anstatt für die gelungene oder mißlungene Mitarbeit von externen Subunternehmern gerade zu stehen, überbürden die Ableser deren suboptimale Arbeitsweise auf überforderte Hausverwalter. Deren einziges Interesse: rechtzeitig mit den Kunden abrechnen, wie es die HeizkostenVO vorschreibt. Dafür zahlen sie an Unternehmen, die die Verantwortlichkeit dafür wieder an ihre Auftraggeber zurückgeben, anstatt durch richtiges Management hohe Erfolgsquoten einzufahren. Und somit die Daseinsberechtigung jedes Jahr aufs Neue zu legitimieren.</p></blockquote>
<p>Es wird bestimmt bald wärmer: Heute wurde schon der erste Kranich gesehen, der mit der Fluglinie &#8222;Ever come back-Airlines&#8220; aus Afrika zurückgeflogen ist. Er hat sich nicht übergeben, sondern wartete am Feldesrand auf besseres Wetter. Kraniche haben das Wetter im Urin. Das läßt hoffen.</p>
<p>Nicht hoffen lassen einen die immer wieder gleichen Probleme, die man höchstpersönlich abarbeiten muss, ohne im Kern für sie verantwortlich zu sein. Andere machen ihre Arbeit nicht richtig, ist der Eindruck und oft, fast immer, ist an einer vorgebrachten Kritik ein wahrer Kern dessen. In diesem Fall, wir haben Heizkostenverteilerablesungszeit und hier und jetzt sind es nur noch die Nachwehen, die über Heizkostendeutschland wehen. Ärgerlich genug, es gibt wieder Anlass, große Beschwerdebriefe zu schreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13661"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_13663" aria-describedby="caption-attachment-13663" style="width: 518px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13663" alt="Ergebnisloser Brummkreisel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg" width="528" height="543" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg 528w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption id="caption-attachment-13663" class="wp-caption-text">Ergebnisloser Brummkreisel</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Wissen Sie, was ich an Ihnen so schätze?&#8220; &#8222;Nein&#8220; &#8211; &#8222;Gar nichts.&#8220;</p></blockquote>
<p>An die Firma ISTA schreibt heute die (neue) WEG-Verwalterin einer Anlage in Berlin-Schöneberg und trägt sich mit ersten, noch zarten Wechselgedanken: &#8222;Oh, Ista, bloß weg!&#8220; Eine Art Grunddenkmuster. Zuviel ist früher schon mit dieser Firma gegen jede Wand gelaufen. Ich hatte mal einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1990">Brief von der Geschäftsleitung von ISTA</a>: &#8222;Mit Ihnen arbeiten wir nicht zusammen.&#8220; (sinngemäss). Was klopfte ich mir auf die Schenkel und dachte damals: &#8222;Ja, genau. Ich auch nicht.&#8220; Das ist eine alte Geschichte. Die neue handelt von der Erblast der Vorverwaltung, die die Firma schon länger im Objekt beschäftigt zwecks Ablesungen.</p>
<p>Auszüge aus einer Email, aus Datenschutzgründen redigiert:</p>
<p>&#8222;Hallo, ISTA Deutschland!</p>
<p>Bestimmt bekommen wir auch für diese Email eine Eingangsbestätigung. (Anmerkung der Redaktion: Richtig, die kam umgehend!) Eine Art &#8222;Generalkritik&#8220; an Ihrer Arbeitsweise, die ich auch aus anderen Objekten kenne, ist folgende:</p>
<p>* Kostenpflichtige Zusatzanfahrten</p>
<p>Bereits auf erstes Nachfragen bei den Hausbewohnern, hier im Seiten-<br />
flügel, werden Meldungen laut:<br />
&#8211; Ich wohne hier seit 2004.<br />
&#8211; Einen Aushang gab es nicht.<br />
&#8211; Einen Zweittermin gab es auch nicht.<br />
&#8211; Warum soll ich jetzt zusatzkostenpflichtig&#8230;.?</p>
<blockquote><p>Anruf von Kabeldeutschland, zwischendurch: &#8222;Sie haben damals ja in der Hmmm Hmmm-Straße in Prenzlauer Berg zu außerordentlich guten Konditionen Kabelfernsehen bestellt. Wir müssen das jetzt erhöhen um 0,62 €/Einheit&#8230;Stille&#8230;Stille&#8230; Stille&#8230;&#8220; &#8211; Ich durchbreche die Stille und sage: &#8222;Ja? Ich frag mich gerade, warum Sie mich anrufen dazu?&#8220; &#8222;Ja, wir verschicken das auch noch schriftlich. Wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass dies oft als Werbung mißinterpretiert wird und im Papierkorb landet.&#8220; Ich sage: &#8222;Das stimmt. Ich gebe Ihnen folgenden Tipp: Verwenden Sie blümerantenfreies Korrespondenzdeutsch und belassen Sie es bei: Die Gebühren steigen! Das wird niemand als Werbung mißinterpretieren.&#8220; Sie bedankt sich, höflich, aber irgendwie verdutzt. Ruft jetzt hier jeder an und teilt noch zusätzlich telefonisch mit, was er brieflich mitzuteilen gedenkt?</p></blockquote>
<p>* Wir sagen dem vermietenden Eigentümer, hier Tim Robel (* Name geändert)<br />
&#8211; Die vier Leute im Seitenflügel haben den Zutritt nicht gewährt.<br />
&#8211; Er gibt die Ablesung jetzt frei, liegt uns vor.<br />
&#8211; Die Mieter sagen, es habe keinen Aushang gegeben.</p>
<p>* Was noch nerviger ist<br />
&#8211; Wir sind Verwalter des Gemeinschaftseigentums, moderieren gern, wenn<br />
es stimmt, was Sie schreiben, Zusatzablesungen, Ziel: HKVO erfüllen!<br />
&#8211; Dann schreiben wir alle an. Die Mieter melden sich dann bei Ihnen.<br />
&#8211; Dann sagen Sie wieder: Das darf alles nur und ausschl. über die HV<br />
laufen. Nein, eben nicht.<br />
&#8211; Wir haben Ihnen ggü. glasklar mitgeteilt, wie die Faktenlage ist.<br />
Wir tragen auch keine Kosten. Zusatzkosten, wenn sie berechtigt sind,<br />
müsste der vermietende Eigentümer tragen und an seine Mieter weitergeben.<br />
Wir nicht. Der Sondereigentümer will diese auch nur zahlen, wenn sie<br />
berechtigt sind und er sie sich wiederholen kann.<br />
&#8211; Sie schalten aber immer wieder die WEG-Verwaltung vor. Hallo? Das hat<br />
was von einem Brummkreisel, der sich dreht.</p>
<blockquote><p>Erhebliches Mißfallen bei der Hausverwaltung erzeugt derzeit dieses &#8222;Ticketsystem&#8220; jeden beliebigen Großunternehmens. Die Taktik: jede Email bekommt eine Remail. In der steht nichts sinnvolles drin, aber eventuell eine Ticketnummer. So wird der Empfänger gar gekocht. Er wird aufgefordert, die Ticketnummer bereitzuhalten, falls in der Zwischenzeit eine Frage auftauche. Da lachen ja die Hühner: Die Dinger werden alle gelöscht. Das ist nichts anderes als Spam, besonders wenn signifikante Teile der Korrespondenz über Email laufen. Die Erfahrungen aber zeigen insbesondere folgendes: Die wenigsten Kernanliegen werden überhaupt noch bearbeitet geschweige denn beantwortet. Sehr groß im Trend: Anstatt zu bearbeiten, sagen Hotlines gern: Schicken Sie das schriftlich. Dann folgt nichts mehr. &#8211; Dies alles legt sich über die eigentlichen Kernanliegen und deren schlichte Erledigung.</p></blockquote>
<p><strong>(Einschub) Einen Moment denken wir: Wir werden mit einem &#8222;garantiert ticketfreien Beschwerdesystem&#8220; für unsere Arbeit werben und versprechen, anstatt Ticketnummern einfach die Beschwerden selbst gleich bearbeiten. Nein, wir haben keine Hotline, kein Callcenter und arbeiten auch sonst gern lieber an der Sache selbst.</strong></p>
<p>Und dann noch diese Detailmeldung von einer Mieterin, die ich erneut<br />
weitergebe, weil sie es nicht schafft, mit Ihnen einen Termin zu<br />
vereinbaren, obwohl Sie ja von mir instruiert wurden, es hätte seine<br />
Richtigkeit:</p>
<p>* 13, Marinelli, Isadora, Spagettarini, Manuelo, Tel.: XXXXXXXXXXXXXX<br />
wohnt dort seit 2004 (*  Daten geändert)</p>
<p>Und, ISTA, das ist nicht in Ordnung. Das Ergebnis ist nur und immer wieder:</p>
<p>&#8211; Die Abrechnung kann nicht fertiggestellt werden.<br />
&#8211; Die WEG-Verwalterin soll ständig für Dritte Kostenübernahmen akzeptieren.<br />
Die Richtigkeit kann sie nicht mehr nachprüfen.<br />
&#8211; Die Mieter rufen bei der WEG-Verwaltung an, obwohl die WEG-Verwaltung<br />
gar nicht mit Mietern verhandeln darf.</p>
<p>Können Sie das bitte sofort ändern? Sehr zu Dank verbunden: Tim Robel, ein<br />
Kollege, den ich sehr schätze, werde ich mitinformieren. Hasta la vista.</p>
<p>(Ende)</p>
<blockquote><p>Kollegentipp: Frag doch den Heikostenableser, den du beabsichtigst zu beauftragen: &#8222;Sagen Sie mal, können Sie auch Wohnungseigentum?&#8220; &#8211; Er sagt bestimmt: &#8222;Ja, klar, wieso?&#8220; Na, weil Wohnungseigentum diffizile Bearbeitungsebenen besitzt: Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum. Vermietung, Nutzungsüberlassung, Mieter, Wohnungseigentümer&#8230;.wer zahlt was? Wer muss was beauftragen? &#8211; Recherchiert das mal. Was die wirklich wissen&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Doch Schluß mit dem ganzen Negativismus: Man hat sich so seine eigene Meinung über jemanden gebildet und dann wartet man den Rest seines Lebens lauernd wie ein Schwarzfußindianer auf seine &#8222;negativen Bestätigungen&#8220; dessen. So funktioniert nun mal das eigene Erleben, die Erfahrung sucht nach Bestätigung. Einen Moment denkt man noch, man hätte so gern eine bessere Erfahrung gemacht. Doch zu spät: Schon wieder steht eine negative im eigenen Gebetsbuch, hier gesichtspunkte.de. Es ist vielleicht wirklich an der Zeit, auch in diesem Fall den übernommenen Vertragspartner auszuwechseln.</strong> <strong>Man tauscht hierdurch ganz zwangsläufig das eigene psychologische Betriebssystem gänzlich aus: Aus &#8222;alt&#8220; wird &#8222;neu&#8220; und aus &#8222;schlecht&#8220; wird &#8222;besser&#8220;, ich sage ganz bewußt nicht &#8222;gut&#8220;. Denn ein gewisser Zweckpessimismus hat sich für Hausverwalter als Grundeinstellung &#8222;default&#8220; bewährt.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Recherchetipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Ista+Deutschland">Suchergebnisse für ISTA Deutschland auf dieser Website</a></li>
</ul>
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		<title>1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich ... <a title="1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13150" aria-describedby="caption-attachment-13150" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13150" title="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" width="576" height="651" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_-265x300.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13150" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich bin nicht böse. Alles gut. Zeit zu bloggen!</p></blockquote>
<p>Es ist viel los in Hausverwaltungs-Deutschland dieser Tage und in Berlin. Jetzt werden gerade wieder die Karten gemischt, so wie jedes Jahr um diese Zeit. Wohnungseigentümer aller Stadtteile sind mit ihren Verwaltungen unzufrieden. Aber auch Verwalter sind mit ihren Wohnungseigentümern teils unzufrieden. Man will sich voneinander trennen, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Alte Verwalterbestellungen werden nicht verlängert. Neue sind noch auf Orientierungssuchpfad. Wen nehmen? Alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter, das ist normal. Wenn es nach dem schriftsätzlichen Angebot geht oder nach dem Reden, sind einige der Verwaltungsbewerber Anwärter auf die goldene Peperoni: Sie sind einfach rattenscharf. Andere wiederum sind gähnend langweilig vor lauter Sachlichkeit und ihre Angebote sind bereits irgendwie einschläfernd.</p>
<p><span id="more-13148"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13151" aria-describedby="caption-attachment-13151" style="width: 507px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13151" title="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" width="517" height="674" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13151" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930</figcaption></figure>
<p>Was für Typen sind das eigentlich, so Hausverwalter? Sind es &#8222;graue Mäuse&#8220;, &#8222;anthrazitfarbene Stadtratten&#8220; oder gar &#8222;Stadtaffen&#8220;, so wie Peter Fox sie besang? Sie tragen mausgraue Zweireiher, Schlips und reden sich um Kopf und Kragen? Glaubwürdigkeit ist wohl wichtiger als Kostümchen tragen und Pumps. &#8222;Ein Verwalter muss auch ein Typ sein&#8220;, irgendwie. Sagte mal jemand zu mir und sagte: &#8222;Du bist ein Typ.&#8220; Aber was für einer?</p>
<p>Mit unseren Bewerbungen bin ich im Grunde unglücklich. Sie entstanden als Arbeitsentwürfe vor vielen Jahren und wurden immer wieder angepasst, überarbeitet und inhaltlich neu gefasst. Aber man hat so &#8222;sein System&#8220;, wie man es macht. Erfolgreich sind die Bewerbungen rückblickend gewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/23032353?title=1&amp;byline=1&amp;portrait=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/23032353">Silly-Erinnert feat. Jan Josef Liefers</a> from <a href="http://vimeo.com/sillychannel">sillychannel</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ich danke dir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Mich und mich, Porzellan und Elefant<br />
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt</p>
<div>Silly &#8222;Erinnert&#8220; &#8211; Album &#8222;Alles rot&#8220;, Text: <a title="externer Link" href="http://www.rockpoet.de/Der_Autor/der_autor.html" target="_blank">Werner Karma</a></div>
<div> </div>
</blockquote>
<p>Alles was andere mit Firmenautos, Anzeigen und &#8222;Imagebroschüren&#8220; machen, hielt ich im Grunde immer für Quatsch. Früher war eine rechenbare, jedoch teure Größe die Telefonbuchwerbung in den Gelben Seiten. Mein &#8222;Schwiegervater in spe&#8220; suchte sich seinerzeit gleich als erstes die Gelbe Seiten-Werbeanzeige heraus und verglich sie mit der von dem Reisebüro, in dem er arbeitet. Er beschied seine Tochter: &#8222;Die ist ja größer als unsere&#8220; und gab ihr den Segen. Urbi et orbi. Jetzt habe ich vier Kinder und würde gern von mir sagen, ich führe seit vielen Jahren eine glückliche Ehe mit einer großartigen Frau.</p>
<figure id="attachment_13154" aria-describedby="caption-attachment-13154" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13154" title="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg" alt="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13154" class="wp-caption-text">Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!</figcaption></figure>
<p>Seit den Achtzigern habe ich menschlich viele, viele Veränderungen durchgemacht. Erst war ich ein junger Karrierist, fuhr einen weißen Mercedes Benz (mit stoffbraunen Bezügen) und einem Bosch-Autotelefon, C-Netz, Anschaffungspreis für das Telefon: 6.500,- Deutschbucks. Später fuhr ich einen Mercedes Benz 220 Coupé, Baujahr 1964 in weiß mit schwarzem Dach und Eichenholzinterieur. Drinnen eine großartige Stereoanlage mit CD-Wechsler und hörte vorzugsweise Steve Vai, Toto und Prince. Was für eine Mischung. Dann entdeckte ich das Motorradfahren und war sukzessive &#8222;karrieristische Attitüden&#8220; über Bord. Ich entdeckte mich und meine Neigungen Stück für Stück mehr und gewann an innerer Freiheit, schwamm weg vom beruflichen mainstream und zog mein Ding stärker durch. Das hat mir gut getan.</p>
<p>Inzwischen sind mir viele dieser Dinge überhaupt nicht mehr wichtig, ich bin fünfzig Jahre alt und bin weitgehend &#8222;nicht einzuordnen&#8220; für andere. Darauf lege ich auch Wert. Beruflich finde ich Authentizität wichtig, Ehrlichkeit und offenes Miteinander. Durch die verschiedenen Erfahrungen meines beruflichen Lebens bin ich viel sicherer geworden und manchmal belächele ich die Unsicherheit viel jüngerer Kollegen mit einem Augenzwinkern. Ja, dann erinnere ich mich an mich selbst &#8222;Ich danke Dir, du hast mich an mich erinnert,&#8220; singt die Band SILLY auf einem ihrer großartigen Songs auf dem Album &#8222;ALLES ROT&#8220;. Genau so ist es. Die Leute von SILLY sind alle ähnlich alt wie ich, aber haben ganz andere Lebensläufe.</p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg schmeißen sie an der Hauptstr. gerade ihren Verwalter raus. Das Haus kenne ich schon sehr lange, weil berufliche Kollegen von mir es früher verwalteten. Nun werden wir gefragt und geben ein Angebot ab.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf liegen vor dem Haus fünfzehn Stolpersteine verlegt, denn in diesem Haus haben fünfzehn Juden gelebt, die während des Nationalsozialismus von hier, ihrem letzten Berliner Wohnsitz nach Auschwitz und Treblinka, Sobibor und Maidjanek deportiert wurden. Weil ich das Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220; stets besonders aufmerksam beobachtet und gefördert habe, spricht mich die Idee an, dieses geschichtsbehaftete Haus zu verwalten. Wir würden das gern tun, denke ich, es passt zu uns. Weil wir uns dessen so bewusst sind.</p>
<figure id="attachment_13152" aria-describedby="caption-attachment-13152" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13152" title="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg" alt="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13152" class="wp-caption-text">&#8222;Du willst es. Du kriegst es!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg haben wir aufgrund unseres Umzugs kein Angebot abgegeben, in dem Haus, in dem die Familie von Graf zu Stauffenberg einst ihre Stadtwohnung hatte. In Berlin-Nikolassee wohnte die Familie von Graf zu Stauffenberg in der Tristanstr.. Dort im Wohnzimmer stand die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler zerreißen sollte, was misslang. Jetzt ist das Haus eine kleine WEG, die wieder einen Verwalter sucht. Schon 2008 suchten sie einen, ach, es wird öfter gesucht, als gut ist.</p>
<p>Denn Verwalterwechsel schleifen ja auch die Unterlagen und Aktenbestände. Bei jedem Verwalterwechsel geht ein Stück Identität des Hauses verloren. Mit Ausnahme derjenigen Wechsel, die um gut durchgeführt zu werden, auch ein Stück Aufarbeitung unzulänglicher Vorverwaltung betreffen. Häufig steht das an.</p>
<p>Anderswo in Berlin-Schöneberg wohnen heute die Menschen um einen Innenhof herum, der schwarz-weiß kariert verlegt ist und an dessen oberem Ende ein gut abdeckendes Glasdach draufgebaut ist. Es ist wetttergeschützt dort und die Kellerabgangstreppe zu den mehr als 2,80 m hohen Kellergängen ist trockenen Fußes auch bei schlechtem Wetter erreichbar. Sehr schön ist der alte Aufzug des Hauses, das 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Das ist schön, schöner als schön.</p>
<p>All diese Wohnungseigentümer suchen rastlos und ruhig nach neuen Verwaltern. Wir sind im Gespräch, werden um Angebote gebeten und geben dieser Tage unsere ab. Ob sie sich wohl positiv von den anderen Angebotstexten abheben werden?</p>
<figure id="attachment_13153" aria-describedby="caption-attachment-13153" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13153" title="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg" alt="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13153" class="wp-caption-text">Aufzugsschild von &#8222;anno zwirn&#8220;, Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<p>Schreiben kann ich inzwischen besser. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt. Ob ich aber auch die Herzen der Angebotsempfänger erreiche, ist ungewiss. Ich werde es bald wissen. Und wieder etwas aus mir selbst und unseren angedachten Vorhaben lernen, Konsequenzen ziehen. Nur eins werde ich mit Sicherheit nicht tun. Wir werden uns nicht verbiegen. Es gilt das Prinzip des &#8222;aufrechten Gangs&#8220;. Mit Verve.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1160-12 &#8211; Positionen: Wer ist eigentlich Nisbetiye Mah aus 34349 Istanbul? Wir bitten alle befreundeten Türken um Hilfe!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:16:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#International]]></category>
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		<category><![CDATA[#Werbewelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst nach Unterschrift unter dem Fax und Rücksendung kommt ein dreijähriger Vertrag über einen kostenpflichtigen Eintrag im Internetregister diegewerbeseiten.com mit Kosten von jährlich 948,&#8211;Euro plus Mehrwertsteuer zustande, also insgesamt mit Kosten von 2.844,&#8211; Euro plus Mehrwertsteuer für drei Jahre. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf ... <a title="1160-12 &#8211; Positionen: Wer ist eigentlich Nisbetiye Mah aus 34349 Istanbul? Wir bitten alle befreundeten Türken um Hilfe!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150412/" aria-label="Mehr Informationen über 1160-12 &#8211; Positionen: Wer ist eigentlich Nisbetiye Mah aus 34349 Istanbul? Wir bitten alle befreundeten Türken um Hilfe!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10513" title="Ich bin Ausländer überall!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg" alt="Ich bin Ausländer überall!" width="396" height="498" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg 396w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /></p>
<blockquote><p>Erst nach Unterschrift unter dem Fax und Rücksendung kommt ein dreijähriger Vertrag über einen kostenpflichtigen Eintrag im Internetregister diegewerbeseiten.com mit Kosten von jährlich 948,&#8211;Euro plus Mehrwertsteuer zustande, also insgesamt mit Kosten von<strong> 2.844,&#8211; Euro plus Mehrwertsteuer</strong> für drei Jahre. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.<br />
Website von &#8222;Selbstständige in Bayern&#8220;, Link unten</p></blockquote>
<p>Die Büro Gotthal GmbH hat uns heute dieses hier veröffentlichte Telefax zur redaktionellen Behandlung auf unsere Bitte hin zur Verfügung gestellt. Es fällt für uns die Kategorie &#8222;Nepper, Schlepper, Bauernfänger&#8220; und das geht so.</p>
<p>Als &#8222;verfügbarer Standort&#8220; ist Deutschland als Drehscheibe der Website diegewerbeseiten.com angegeben, wie hier (<a title="externer Link" href="http://diegewerbeseiten.com/listing/" target="_blank">heute</a>) zu recherchieren ist. Inhaber der genannten Website ist (Vorsicht!)</p>
<div>Intermedia AG &#8211; Limited, Nisbetiye Mah. Barbaros Bulvari No.102 34349 Istanbul &#8211; T: +90 (0) 212963 1146 <br />
F: +90 (0) 212963 1147 &#8211; Email: service(@)diegewerbeseiten.com</div>
<p><span id="more-11949"></span><br />
&#8230;</p>
<figure id="attachment_11950" aria-describedby="caption-attachment-11950" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Branchenbuch.der_.Region.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11950" title="Branchenbuch der Region - Akqisitionsfax" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Branchenbuch.der_.Region-762x1024.jpg" alt="Branchenbuch der Region - Akqisitionsfax" width="640" height="860" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Branchenbuch.der_.Region-762x1024.jpg 762w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Branchenbuch.der_.Region-223x300.jpg 223w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Branchenbuch.der_.Region.jpg 1728w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11950" class="wp-caption-text">Branchenbuch der Region - Akqisitionsfax</figcaption></figure>
<p>Die Seite sieht ziemlich &#8222;glatt&#8220; aus, wenn man ein bisschen drauf herumsurft. Sie bildet offenbar die geschäftliche Grundlage für die Akquisitionspraxis und die ist aber doch einigermaßen hervorhebenswert.</p>
<p>Dabei steht alles drin. Man muss nur einmal richtig lesen.</p>
<p>Es wurde ein Gratiseintrag bereits kostenlos für uns eingetragen. Wollen wir das? Doch eher nicht, wenn man weiterliest. Alle roten Hervorhebungen durch uns.</p>
<p>Fettgedruckt steht da: Nichts veranlassen. Normal gedruckt steht da: &#8222;Der Pluseintrag ist kostenpflichtig und muss beauftragt werden.&#8220; Hmmm.</p>
<p>Fettgedruckt steht links &#8222;Eintrag/Korrekturabzug&#8220;, man soll das ergänzen bzw. korrigieren, die fehlenden Daten nachtragen und es zurückfaxen. In die Türkei. Nach Istanbul. Schöne globale Welt.</p>
<p>Sie nennen den Plus-Eintrag einen, der auch die Faxnummer enthält, die Website, ein Firmenlogo pi pa po. Kurz das, was man oben bittet zu ergänzen. Wie schlau!</p>
<p>Nein: auf dieser Website will die Firma gar nicht stehen, denkt da der Bearbeiter.</p>
<p>&#8222;Wird ein kostenpflichtiger Eintrag gewünscht, so ist das übersandte Formular zu unterzeichnen und zurückzusenden.&#8220; Grrrr&#8230;&#8230; Und: &#8222;Der Preis für den Plus Eintrag beträgt 960,- €&#8220;. Gerichtsstand ist übrigens Istanbul. Har har har&#8230;.eine lex orientalis lässt herzlich grüßen. Ob das Büro auf der europäischen oder der asiatischen Seite von Istanbul liegt? Who knows? In Rheinsberg, ganz woanders, haben wir heute Vormittag einen &#8222;Asia Döner&#8220;-Laden gesehen. Das verbindet.</p>
<p>Nicht vom Thema abweichen.</p>
<p>&#8222;Es gilt türkisches Recht unter Ausschluss der CSIG.&#8220; Rechtsanwalt Stefan Kramer <a title="externer Link" href="http://www.anwaltskanzlei-online.de/2008/05/07/die-rechte-des-kaufers-nach-dem-csig-teil-1/" target="_blank">schreibt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>Die Rechte des Käufers nach dem CSIG richten sich nach den Art 45.ff. Grundsätzlich kann der Käufer wie im deutschen Recht Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung verlangen, die Aufhebung des Vertrags fordern, Minderung verlangen oder Schadensersatz geltend machen. Das CSIG hebt im Art 6 ausdrücklich darauf ab, daß die Rechte des Käufers durch die Parteien nicht anders geregelt wurden oder sich aus den Handelsbräuchen nichts anderes ergibt. (Stefan Kramer, Link oben)</p></blockquote>
<p>Dass aber internationales Recht abbedungen wird, kommt mir vor wie ein &#8222;dicker Hund&#8220;.  Natürlich macht die nach meinem begrenzten Verstand stark &#8222;begrenzte, limitierte&#8220; Aktiengesellschaft &#8222;Intermedia AG Ltd.&#8220; irgendeines ungeklärten, internationalen Rechts (deutsch? in Verbindung mit englischem? mit Sitz in der Türkei?) folgenden Kardinalfehler nach deutschem Recht. Sie schreibt: &#8222;Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter <a href="http://www.diegewerbeseiten.com">www.diegewerbeseiten.com</a> sind Vertragsbestandteil und gelten mit ihrer Unterschrift als gelesen und akzeptiert.&#8220; Sie sind übrigens <a title="externer Link" href="http://diegewerbeseiten.com/content/allgemeine-geschftsbedingungen.html" target="_blank">konkret hier</a>.</p>
<p>Der vorletzte, kleingedruckte Satz ist übrigens hervorhebenswert: &#8222;Sollte kein Pluseintrag erwünscht sein, so muss dieses Angebot nicht unterschrieben werden.&#8220; Es erfolgt dann nur der kostenlose Gratiseintrag. Plus und plus ergibt also Minus, ergo Kostenfreiheit.</p>
<p>Nun kann man nur noch hoffen, dass nicht eine große Zahl von Leuten schlicht zu dämlich ist, das auch gewissenhaft durchzulesen. Zu diesem Werbefax übrigens hat niemand die Firma aufgefordert. Sie schickt das Fax auch nicht mit korrekter Absenderkennung, es ist gar keine Kennung zu lesen.</p>
<p>Sicher aber ist für mich folgendes: Dieses Gebilde versucht, mich im Alltagsstress &#8222;über den Löffel zu balbieren&#8220; und ich finde das nicht witzig. Ich ärgere mich darüber.</p>
<p>Vor solchen Geschäftspraktiken kann man Andere nur warnen. Aber die Bayern, die haben es schon &#8222;geschnackelt&#8220;. Ich verlinke ein paar weitere Informationen und wünsche dieser Firma einen gutschmeckenden &#8222;Asia Döner&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Selbständige in Bayern: <a title="externer Link" href="http://www.bds-bayern.de/cms/news/1160.html" target="_blank">Anrufe durch die Fa. Intermedia</a></li>
<li>Verlag Deutsche Polizeiliteratur: <a title="externer Link" href="http://www.vdp-anzeigen.de/vorsichtfalle/warnhinweise/index.php" target="_blank">Achtung Falle!</a></li>
<li>Hilchenbach.de: <a title="externer Link" href="http://www.hilchenbach.de/standard/page.sys/details/eintrag_id=212/content_id=379/223.htm" target="_blank">Warnung! Immer wieder sind unseriöse Werber unterwegs!</a></li>
<li>Gewerbeverband Tittmoning: <a title="externer Link" href="http://www.tittmoning.com/de/Aktuell/Warnhinweise/Warnhinweis_Anrufe-Intermedia.php" target="_blank">Warnung vor der Intermedia</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2011/10/10/ciya-sofrasi/" target="_blank">Einmalig und nur in Istanbul: Das Restaurant Ciya Sofrasi</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1141-12 &#8211; Der große Elchtest: Frappé trinken und &#8222;frappierende&#8220; Ähnlichkeit mit Theodor Fontane #Trends aus Bloggistanien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:11:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ernest Hemingway]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Theodor Fontane In der Online-Ausgabe der FAZ kann der Schreiberling einen Selbsttest durchführen und Textfragmente von sich in einen Prüfgenerator eingeben. Die Antwort habe ich oben eingeblendet, ich bin ein ausgesprochener Literaturpapst. In spe, in spe! Autogramme gebe ich später, digital Großartig. Jetzt werde ich reich &#038; berühmt. Bspw. mit &#8222;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&#8220;. ... <a title="1141-12 &#8211; Der große Elchtest: Frappé trinken und &#8222;frappierende&#8220; Ähnlichkeit mit Theodor Fontane #Trends aus Bloggistanien" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148511/" aria-label="Mehr Informationen über 1141-12 &#8211; Der große Elchtest: Frappé trinken und &#8222;frappierende&#8220; Ähnlichkeit mit Theodor Fontane #Trends aus Bloggistanien">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/"><br />
</a></p>
<div id="WriteLikeCert" style="width: 400px; height: 150px; background-image: url('http://verlag2.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg');">
<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span>Theodor Fontane</span></div>
</div>
<blockquote><p>In der Online-Ausgabe der FAZ kann der Schreiberling einen Selbsttest durchführen und Textfragmente von sich in einen Prüfgenerator eingeben. Die Antwort habe ich oben eingeblendet, ich bin ein ausgesprochener Literaturpapst. In spe, in spe! Autogramme gebe ich später, digital</p></blockquote>
<p>Großartig. Jetzt werde ich reich &#038; berühmt. Bspw. mit &#8222;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&#8220;. Gleich morgen. Eventuell. Spätestens aber übermorgen. Ausgangspunkt war der unmittelbar vor dieser Meldung veröffentlichte Artikel über eBooks.</p>
<p>Nicht auszuschließen: Weitere Artikel von mir könnten auch an Charles Bukowski erinnern oder Ernest Hemingway. Hoffentlich nicht an Marilyn Manson, gruselschockrock&#8230; &#8211; Autogramme gebe ich grundsätzlich nur als &#8222;qualifizierte digitale Signatur&#8220;&#8230;.ein Fachmann ist unten verlinkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/stiltest-ich-schreibe-wie-11480570.html" target="_blank">Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bietet diesen Test an</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.nimbus-berlin.com/" target="_blank">Arno Fiedler gehört zu den wenigen Vollprofis in Sachen digitale Signaturen in Deutschland</a></li>
</ul>
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		<title>1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:06:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jedes Jahr, immer wieder, gibt es Ärger mit dem Ableser. Dass sie sich rechtzeitig ankündigen müssen, ist das eine. Dass sie es aber immer mit recht knapp gehaltenen Ankündigungsfristen tun, ist eigentlich unverständlich. Denn die Firmen wissen aufgrund langfristiger Verträge auch schon Anfang des vierten Quartals des alten Jahres sicher, dass sie Anfang des Jahres &#8222;Touren&#8220; ... <a title="1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/14721/" aria-label="Mehr Informationen über 1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8231" aria-describedby="caption-attachment-8231" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8231" title="Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg" alt="Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!" width="500" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN-300x249.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-8231" class="wp-caption-text">Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Jedes Jahr, immer wieder, gibt es Ärger mit dem Ableser. Dass sie sich rechtzeitig ankündigen müssen, ist das eine. Dass sie es aber immer mit recht knapp gehaltenen Ankündigungsfristen tun, ist eigentlich unverständlich. Denn die Firmen wissen aufgrund langfristiger Verträge auch schon Anfang des vierten Quartals des alten Jahres sicher, dass sie Anfang des Jahres &#8222;Touren&#8220; absolvieren müssen.  Elke Pohl hat sich dazu Gedanken gemacht. </em></p></blockquote>
<p>Frei von allzu tiefen Gedanken komme ich am Freitagabend nach Hause und werde plötzlich an &#8222;die Heizung&#8220; erinnert. Bei diesem Wetter in gerade diesem Winter hat man die Heizung schon glatt vergessen. An der Haustür ist ein großer Zettel angeklebt. So empfängt mich die Firma ista Deutschland, &#8222;der Ablesefritze&#8220;, noch bevor ich überhaupt das Haus betrete. Im Treppenhaus hängt mein Briefkasten und ich finde eine weitere Mitteilung, eine Postkarte, auf der mir der Ablesetermin mitgeteilt wird: 13. Januar 2012. Heute ist der 06. Januar, ganz schön knapp! Das ist ja schon nächste Woche! Und ich werde nicht da sein, denke ich sorgenvoll. Ganz schön kurzfristig, finde ich.</p>
<p><span id="more-11656"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10556-2" aria-describedby="caption-attachment-10556-2" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10556 " title="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg" alt="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" width="466" height="312" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg 466w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px" /><figcaption id="caption-attachment-10556-2" class="wp-caption-text">Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe</figcaption></figure>
<p>Die Firma teilt auf ihrer Karte mit:</p>
<blockquote><p><em>Falls Sie an dem angegebenen Termin nicht anwesend sein können, hinterlassen Sie bitte Ihren Hausschlüssel bei einer Person Ihres Vertrauens. (Zitat aus Ablesebenachrichtigung)</em></p></blockquote>
<p>Finde ich so schnell jemanden, der für mich die Firma in meine Wohnung lässt? Gibt es überhaupt jemanden, dem ich vertraue? Möchte ich das eigentlich? Will ich nicht lieber persönlich zugegen sein? Weil ich die Richtigkeit der Ablesewerte nachvollziehen muss. Wie schnell läuft etwas falsch?</p>
<p>Nein, ich werde einen neuen Termin vereinbaren. Auf der Karte steht auch:</p>
<blockquote><p> <em>Sie können mit uns einen Einzeltermin vereinbaren. Die hierbei anfallenden Kosten würden wir Ihnen gesondert in Rechnung stellen. </em></p></blockquote>
<p>Wie bitte? Das finde ich ganz schön dreist. Ja, es ist geradezu rücksichtslos.</p>
<p>Nein, das möchte ich auch nicht. So etwas dürfte vorsichtig geschätzt mit rund 50,- bis 75,- EUR zu Buche schlagen. Denn individuelle Anfahrten sind stets teurer, als ein generalstabsmäßiges, administratives Ablesen  &#8222;en bloque&#8220;. </p>
<p>Die Karte verrät mir noch die Nummer, die ich wählen soll, wenn ich Fragen habe. So eine Nummer fängt mit 01803 an. Und natürlich ist sie kostenpflichtig, 0,09 €/min. Gilt das auch für flatrate-Anschlussbesitzer? Darauf keine Antwort.</p>
<p>Ich habe mir die Website der Firma istaDeutschland GmbH jetzt genauer angeschaut. Die Webadresse steht allerdings nicht auf der Karte. Wie schlau! Dort habe ich die für mich kostenlos nutzbare Normal-Rufnummer dann auch schließlich gefunden.</p>
<p>Nach der heutzutage überall nervenden Warteschleife mit verschiedenen Auswahlmenüs (&#8222;Sagen Sie Hü, sagen Sie Hott&#8220;) habe ich mit einer sehr netten und kompetenten Frau gesprochen.</p>
<p>Auf die Frage nach einer Anmeldefrist der Firma bestätigte sie mir, dass die Firma sich in der Regel <strong>zwei Wochen vor dem Termin anmelden</strong> sollte. Eine Woche vorher sei in der Tat sehr, sehr kurzfristig.</p>
<p>Dann fragte ich nach der rechtlichen Grundlage einer Gebühr bei einem etwaigen Zweittermin. Nein, die <strong>Gebühr wird erst beim dritten Anlauf</strong> erhoben. Oh, sagte ich da zu ihr, &#8222;Das steht aber so nicht auf der Karte.&#8220; Am Ende vermutet sie, es seien die falschen Karten verteilt worden, denn dieser Text spräche tendenziell eher für die bereits vorgenommene Nach- bzw. Zweitablesung des gesamten Objekts. Sie stellt textlich straffer die nun noch bestehende &#8222;letzte Möglichkeit&#8220;, eine funktionierende Ablesung zu vereinbaren, dar.  </p>
<p>Das kann ich inhaltlich erst nach umfassendem Telefongespräch nachvollziehen, bemerke ich jetzt. Denn auf der Karte ist leider nicht zu erkennen, dass es sich hier um eine Ankündigung handelt, die erst nach einem erfolglosen Zweittermin anzudrohen berechtigt sein könnte. </p>
<p>Sie sagt, ich solle mich an meine Hausverwaltung wenden. Diese müsse sich dann mit istaDeutschland in Verbindung setzen und darauf hinweisen, dass die Ankündigung der Erstablesung künftig unbedingt mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin von der Ablesefirma an die Hausbewohner mitzuteilen sei. Und, was noch besser ist, die Empfehlung, die <strong>richtige</strong> Karte in die Briefkästen zu werfen.</p>
<p>Ob es eine richtige Karte gibt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Aber warum soll nun meine Hausverwaltung bei der Firma istaDeutschland &#8222;selbstverständliche&#8220; Regeln eines rücksichtsvollen Umgangs miteinander nochmals ausdrücklich &#8222;bestellen&#8220;? Ist denn meine Hausverwaltung für die Organisation der Arbeitsabläufe anderer Firmen zuständig? Oder ist es nur ein durch die Blume gebrüllter Hilferuf der Frau an die Welt da draußen? „Wenn ihr euch nicht beklagt, wird sich hier nie was ändern!“</p>
<p>Nun die Frage an meine Hausverwalterin, ist es einen Versuch wert?</p>
<p>Ich habe das der Hausverwaltung als Frage vorgelegt. Sie sagt nun: Das ist Quatsch. Denn eine professionelle Ablesefirma wie istaDeutschland hat die gewöhnlichen Regeln eines rücksichtsvollen Umgangs miteinander zu beherzigen. Gewollt ist vom Gesetzgeber eine die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung beeinträchtigende Zutrittspraxis. Das bedeutet, dass derartiges nur in einvernehmlicher Absprache mit dem Endkunden, dem Mieter oder dem Wohnungseigentümer geht. Rücksichtslos ginge gar nicht.</p>
<p>In der Praxis sei es aber umstritten, wie lange im Voraus tatsächlich angekündigt werden muss. Die Rechtsprechung verlangt hier teils nur acht Werktage im Vorhinein. Allerdings sollte auch jeder Bewohner einer beheizten Wohnung in Erinnerung behalten, dass es um den 31.12. herum gang und gäbe ist, dass die Firmen &#8222;in ganz Berlin&#8220; eine Vielzahl von Heizkörpern aufsuchen und diese zuverlässig ablesen. Das ist ausgesprochen schwierig. Die Wahrheit liegt wohl wie häufig in der Mitte. Oder?</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Datenschutz: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/137711/">Was darf der Verwalter Dritten mitteilen und was nicht?</a></li>
<li>Kaufempfehlung des Monats: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/127111/">Silvaner Weißwein von der Winzereigenossenschaft</a></li>
<li>Schlüsselfragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/121311/">Der Mann ist ein Schlüssel- und Problemmessi&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
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		<title>1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/146612/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:26:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig. Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner ... <a title="1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146612/" aria-label="Mehr Informationen über 1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig.</p></blockquote>
<p>Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner Haus- und Grundstücksverwaltern gibt es offenbar zwei grobe Glaubensrichtungen. Die &#8222;Katholen&#8220; rechnen nach Zahlungen ab. Die &#8222;Evangelistas&#8220; nach Verbrauch. Nach Zahlungen abzurechnen, kann aber idiotisch sein. Um den 31.12. des Jahres sind wir wieder mit kritischen Infragestellungen befasst. Wir messen, zählen, wiegen, um alles mitzukriegen. Aber ein Fall auf unserem Schreibtisch erscheint uns doch als Gradmesser und eine Art Zustands- und Problemfallbeschreibung, die berichtenswert ist. Es geht ums Berliner Wasser und überhaupt um die Frage: Wie rechnet ein Verwalter richtig ab?</p>
<p><span id="more-11586"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<figure id="attachment_11589" aria-describedby="caption-attachment-11589" style="width: 444px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11589   " title="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" width="454" height="605" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Merke: Abrechnungen müssen bei Versand &#8222;zutiefst&#8220; richtig sein. Sie sind das Ergebnis der gewissenhaften, sorgfältigen und zutreffenden Gesamterfassung aller relevanten Zahlungs- und Verbrauchsszenarien, ergänzt um ordende, richtige Zuordnungen zu Verteilungsschlüsseln, wie sie im Einzelfall individuell vereinbart sind. Abrechnungen müssen diese Anscheinsvermutung umfassender Richtigkeit in sich bergen. Ein mangelhafter Abrechnungs-Tatbestand darf nur aus objektiv benennbaren, unterlassenen Eigentümer-Entscheidungen herrühren und nicht aus dem Unwillen des bearbeitenden Hausverwalters, sich mehr Arbeit als üblich machen zu müssen und dazu keine Lust zu haben.</em> <em>Bzw. vielleicht sogar aus dieser Art von Arbeitseinstellung, die nicht einmal mit dem Kunden kommunziert wurde, ja sogar verschwiegen wurde. Denn die genehmigte Abrechnung löst Zahlungsverpflichtungen aus. Niemand sollte für etwas bezahlen, dass jemand anderes unverabredeterweise unterlassen hat. Der dafür sogar bezahlt wurde, das in richtiger, unangreifbarer Art und Weise zu tun. </em></p></blockquote>
<p>Klar ist in der &#8222;Wohnungseigentums-Szene&#8220;, um die es hier geht, dass Verwalter verpflichtet sind, über die Einnahmen und Ausgaben zutreffend mit den Eigentümern abzurechnen. Dies bedeutet in der Regel, dass der Verwalter die geleisteten Einnahmen den getätigten Ausgaben gegenüberstellt und alle Konten so verursachungsgerecht als möglich mit den Wohnungseigentümern abrechnet. Das Wohnungseigentümer ein Grundstück wie Fleischermeister in einzelne Einheiten (genannt Sondereigentum) filettieren, ist klar. Problematisch, aber nicht zu ändern: Und mag der einzelne Eigentümer auch eine funktionierende Wasseruhr besitzen, Vertragspartner der Versorgungsbetriebe bleibt &#8222;der teilrechtsfähige Verband der Wohnungseigentümer&#8220;, vertreten durch den Verwalter. Abgerechnet wird nach Maßgabe eines Hauptwasserzählers der Berliner Wasserbetriebe. Dieser hat eine Größe, z.B. QN 10, die in der Dimensionierung vom Durchfluss abhängig ist.</p>
<p>In die Schlagzeilen geriet bereits und wir berichteten, dass dieser Zähler in nicht gerade wenigen Wohnanlagen überdimensioniert sein soll. Dies zu überprüfen, verspricht denn auch der Berliner Wasserbetrieb, auf Nachfrage und sendet dazu Formulare. Damit beim Berliner Wasser alles klar bleibt.</p>
<p>Indessen fällt die Frage einer gewissen Gewissenhaftigkeit daher durchaus zunächst einmal auf die Wohnungseigentümer selbst zurück. Und in zweiter Linie auf den sie verwaltenden Haus- &amp; Grundstücksverwalter. Beim Strom für die eigene Wohnung, bspw. ist totale Direktheit zwischen Stromversorger und Endabnehmer gegeben. Beim Wasser ist dies (leider) nicht der Fall. Und gerade deshalb trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Funktioniert nämlich das Kostencontrolling bei der Hausverwaltung nicht oder nur unzureichend, sind Verbrauchsmessfehler-Berichtigungen im Grunde gar nicht möglich oder werden sogar jahrelang verschleppt. Wie in einem Fall in einer kleinen WEG in Berlin-Zehlendorf. Die WEG-Abrechnung 2010 steht dieser Tage (zu spät) auf dem Prüfstand. Hat der dortige Verwalter richtig abgerechnet? Und wenn nein, warum nicht? Der erste Entwurf der Abrechnung wird Anfang November (zu spät) zwischen den Wohnungseigentümern abgestimmt. Er findet aus Gründen &#8222;ernsthafter Besorgnis über die Richtigkeit&#8220; der Abrechnung keine Genehmigung und wird verworfen.</p>
<p>In der Versammlung der Wohnungseigentümer wird schnell deutlich, dass die Kostenumlage durch den Verwalter nicht auf den Regeln der (besonders gründlich erstellten) Teilungserklärung der Anlage erfolgt ist. Dort heißt es wörtlich nämlich, und das ist durchaus eine ungewöhnliche, aber sehr gute verbraucherfreundliche Klausel, Wir berichteten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144411/">hier bereits darüber</a> auszugsweise. Zitat aus § 7, Abs. 8 der Teilungserklärung:</p>
<blockquote><p><em>Die Gesamtabrechnung ist eine untergliederte Einnahmen/Ausgaben-Überschussabrechnung anhand der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben in einem Geschäftsjahr, ergänzt um periodengerechte Abgrenzungen nach einem bekannt zu gebenden Kontenplan im Rahmen ordnungsgemäßer Buchführung sowie einem Vermögensstatus mit Ausweisung sämtlicher in der Buchführung geführter Bestandskonten und Ergebnisvortrag.</em></p></blockquote>
<p>Diese Vorschrift ist klein, birgt aber das Prinzip &#8222;Sorgfältigkeit eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; in sich als &#8222;Grundprinzip richtiger Abrechnungen&#8220;. Aber sie weicht ab vom weit verbreiteten, fachlichen Mainstream der Verwalter Deutschlands. Ausgangspunkt sind negative Tendenzen von schlechter bzw. nachlässiger Verwaltung, wie ich sie jetzt hier als &#8222;das ist wirklich passiert&#8220; beschreiben muss.</p>
<p>Und um es vorweg zu nehmen, ist das so passiert und ich beschreibe die Realität. Sage auch, dass das jetzt -in der Jahresabrechnung 2010!, wo es zur Prüfung anfällt- eben ausgemerzt gehört und berichtigt, bzw. korrigiert und das ist das Problem.</p>
<figure id="attachment_11593" aria-describedby="caption-attachment-11593" style="width: 438px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11593 " title="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg" alt="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" width="448" height="597" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Um richtig abzurechen, muss der Verwalter eine funktionierende Buchführung besitzen. Diese muss nicht nur Zahlen festhalten, sondern sie auch richtig zusammenrechnen. Der Verwalter fremder Vermögenswerte sollte dabei auf Buchführung zurückgreifen, die zumindest den GOB -Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung- genügt und &#8222;fälschungs-&#8222;- bzw. eingreifsicher ist (Manipulationsverbot). Der &#8222;EXCEL-Verwalter&#8220;, der an solcher Software spart, ist tendenziell doppelt und dreifach genauer zu überprüfen, weil seine Arbeitsweise nicht systematisch ist.  Die Kosten sind zu verteilen. Eins und eins muss zwei ergeben, ohne Kommastellen. Und auch nicht drei. &#8211; Bessere Verwalter prüfen ihre Abrechnungsmethoden auf Plausibilität und checken jede Zahl systematisch gegen. Weniger gute machen viele Flüchtigkeitsfehler und übersehen ihre eigenen systematischen und denklogischen Fehler. Aus einer fehlerfreien Buchführung lässt sich ein fehlerfreier &#8222;Vermögensstatus&#8220; ohne größere Probleme ableiten.  </em></p></blockquote>
<p>Nachdem in der ersten Abrechnung der Anlage für 2010 am 21. November der (neue) Verwalter diese Abrechnung zur Beschlussfassung gestellt hat, wurde deutlich, dass sie so nicht stimmen kann. Die Abrechnung (1. Entwurf) wies Wasserkosten in Höhe von 2.135,73 € für die Gesamtanlage aus. Für die Heizkosten wies der Entwurf der Abrechnung Kosten von 2.586,63 € aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen und so übersichtlich als möglich, weist ein weiterer Entwurf der Abrechnung desselben Verwalters, der von Ende Dezember 2011 datiert, für die Wasserkosten jetzt 3.092,41 € (bzw. plus 43,58% ggü. Erstentwurf) und Heizkosten von 4.611,09 € (bzw. plus 78,26% ggü. Erstentwurf) aus. Wie bitte?</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11597 " title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Im Verdacht: In vielen Häusern seien zu große, mithin falsch dimensionierte Wasseruhren eingebaut. Obwohl die Berliner Wasserbetriebe selbst auf jeder Rechnung angeben (Rückseite), dass bspw. ein 2,5&#8243;-Wasserzähler für eine Durchflussmenge bis zu 1.000 cbm (m³) Wasser auskömmlich ist, flüchtet sich der Betrieb auf Nachfrage erst einmal in ein umständliches Formular-Ausfüllverfahren, bei dem der Nutzer zu aktiver Arbeit aufgefordert wird, Wasserzapfstellen im Hause zu zählen. Ob das wirklich nötig ist? Oder nur ein Trick, um die Kunden abzuschrecken? Im vorliegenden Fall gibt die Aktenlage (seit Bezug verfügt ja der Betrieb über Hausanschluss-Anträge, wieso weiß er es dann auf Nachfrage aktuell nicht?) doch eindeutig her, dass ein Viertel so großer Durchfluss (QN 2,5) vollkommen ausreichend wäre.</em></p></blockquote>
<p>Kosten würfeln? Mitnichten. Beide Abrechnungsentwürfe sind bis heute ungenehmigt und noch falsch, durchzogen von Oberflächlichkeit. Schwer wiegt auch dieser Vorwurf an die Abrechnung: Sie stellt eine unterlassene Hilfeleistung des Verwalters dar, dass die Wohnungseigentümer &#8222;unter sich&#8220; zutreffend und streitfrei abrechnen können. Beide Abrechnungsentwürfe ignorieren bislang, dass die &#8222;Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; Verwaltern Grundverhaltensregeln auferlegen, die in der Rechtsprechung aber nur zum Teil &#8222;Mainstream&#8220; und damit gesetzlich geregelt sind. Sie ignorieren auch &#8222;brüllende, ins Auge stechende Messfehler&#8220;, die überhaupt nicht problematisiert werden. Nach dem Motto: Es ist leichter, eine Abrechnung durch die Eigentümer genehmigen zu lassen, als mit dem Versorgungslieferanten über offensichtliche Fehler zu sprechen. Das Prinzip des vermuteten, geringsten Widerstands.</p>
<p>Genauer gesagt in der HeizkostenVO ist ordentlich-gesetzlich geregelt, wie man eine zutreffende Verbrauchsinventur aufzustellen hat. Sie schreibt für die Heizkosten vor, was für die Wasserkosten wiederum nicht gilt: Das Prinzip der Verbrauchsabgrenzung nach dem Prinzip der periodengerechten Zuordnung.</p>
<p>Im Klartext und ganz einfach. Bei beiden Kostenarten gibt es verbrauchsabhängige Komponenten, die den Verbrauch periodisch durch Messung bestätigen können. Im vorliegenden Fall gibt es Einzel-Wasseruhren und eine Hauptwasseruhr der Berliner Wasserbetriebe. Und es gibt Wärmemengenzähler in den Wohnungen der angeschlossenen Gas-Zentralheizungsanlage und einen Gasmengen-Verbrauchszähler, der durch die GASAG Berlin in Abrechnung gebracht wird. Wer nun rechnen kann, wird folgendes als richtig bestätigen können, hier nur das Beispiel Wasser.</p>
<ul>
<li>Die Haupt-Wasseruhr ist am 31.12.2009 (hier das Beispiel) abzulesen und zu notieren.</li>
<li>Sie ist ferner am 31.12.2010 abzulesen.</li>
<li>Die Differenz aus beiden Stichtags-Ablesungen ist der Gesamt-Wasserverbrauch der Wohnanlage</li>
</ul>
<p>Der so ermittelte Gesamt-Wasserverbrauch muss nun erstens anhand der Einzel-Wohnungswasserzähler, die ebenfalls abzulesen sind und einer so genannten Verbrauchsinventur, abgerechnet und &#8222;gecheckt&#8220; werden auf Schlüssigkeit. Nur so läßt sich ermitteln, ob der Verbrauch grundlegend stimmig ist. Im &#8222;Mainstream&#8220; (ohne entsprechende Regelung in der Teilungserklärung) könnte der Verwalter so vorgehen:</p>
<ul>
<li>Er legt die Zahlungen des Kalenderjahres 2010 auf die Nutzer anhand der ermittelten Einzelverbräuche auf die Einheiten um. Das ist grundsätzlich richtig, aber möglicherweise oberflächlich und vielleicht sogar &#8222;hundsgefährlich falsch&#8220;. Grundlage dafür muss aber sein, dass die Hauptwasseruhr hinsichtl. ihres Verbrauchs stimmig mit der Summe aller Einzelzähler übereinstimmt. Weitere Voraussetzung: Es müssen alle relevanten Wasserverbraucher (Zapfstellen) mit Messeinrichtungen versehen sein. In der Praxis oft vergessen: der Außenwasser-Sprenghahn für den Garten.</li>
<li>In jedem Fall entbindet aber auch dann dies den Verwalter nicht davon, anhand der Verbrauchsinventur &#8222;Schlüssigkeitsproben&#8220; anzustellen und zu prüfen, ob die geleisteten Zahlungen an die Berliner Wasserbetriebe überhaupt &#8222;sachlich richtig&#8220; sind. Unterbleibt dies und bleiben bspw. signifikante Mehr- bzw. Minderverbräuche oder so genannte Messgewinne oder Verluste sogar unbemerkt, so liegt eine (u.U. grobe) Fahrlässigkeit des amtierenden Verwalters vor.</li>
</ul>
<p>Messverlust: Der Hauptwasserzähler weist einen Verbrauch von 500 cbm Wasser aus. Die Einzel-Wasseruhren addieren sich auf 300 cbm Wasser. Die Differenz beträgt rechnerisch 66,66% (in unserem Beispiel). Ein Messverlust von 66,66% widerspricht den Ergebnissen denklogischer Betrachtung. Deutsche Gerichte nehmen Messverluste von bis zu 20%, die nachzuweisen sind, im Ergebnis als &#8222;systemimmanent&#8220; hin. Der umgekehrte Fall: An der Hauptwasseruhr werden 300 cbm gemessen, an den Einzeluhren 500 cbm. Dieses nennt man umgekehrt den Messgewinn.</p>
<p>Verursachungsgerechtigkeit: Unbillig ist auch, einfach einen Kostensaldo einer differenzierten Verbrauchsabrechnung grob nach Verbrauch umzulegen, obwohl durch die Wasserbetriebe, wie von der Rechtsprechung längst anerkannt, bspw. das so genannte Niederschlagswasser nicht verbrauchsabhängig, sondern flächenabhängig gezahlt wird. Die differenzierte (und gekonnte) Buchführung eines Verwalters weist demzufolge in der Jahresabrechnung die Positionen &#8222;Wasserverbrauch&#8220; (der Einheiten einerseits) und &#8222;Niederschlagswasser&#8220; (der anteiligen Grundstücksflächen andererseits) differenziert aus. In Frage kommt durchaus und ist sogar nahe liegend, dass das Niederschlagswasser anders umgelegt wird, z.B. nach dem allgemeinen Kostenverteilungsschlüssel. In diesem Fall würde das Niederschlagswasser nach dem Verhältnis der DIN-Wohnflächen umgelegt werden, da es nicht verbrauchsabhängig ist.</p>
<p>Noch differenzierter ist die Betrachtung anzustellen, wenn Sondernutzungsrechte vereinbart sind, hinsichtlich der Außenflächen der Anlage. Ist geregelt, dass der Sondernutzungsberechtigte die Sondernutzungsrechte unter Kostenfreistellung der übrigen Eigentümer zu bewirtschaften hat, so liegt hierin auch ein Erfordernis zur Berücksichtigung dieses Sachverhalts bei Kostenverteilungsfragen.</p>
<p>Man sieht, über das Thema könnte man auch gleich eine Doktorarbeit &#8222;guttenbergen&#8220;. Das würde den Rahmen einer bloggenden und mithin gerade noch lesbaren Berichterstattung durchaus sprengen und ist nicht Ziel dieser Zusammenfassung.</p>
<p>Die wesentliche Erkenntnis aber lautet: Im dargestellten Fall hat der Verwalter die fachlich richtigen Schlüsse keineswegs gezogen und noch im zweiten Entwurf seiner ersten Abrechnung ist er durchaus weit entfernt von einer richtigen Abrechnung. Es stellt sich daher tatsächlich die Frage, ob er das überhaupt richtig abrechnen kann?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11618" title="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg" alt="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" width="626" height="442" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg 626w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch-300x211.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px" /></a></p>
<p>Die festgestellten Fehler seines Abrechnungswesens betreffen -um nur ganz allgemein zu bleiben- folgende Gesichtspunkte.</p>
<ol>
<li>Eine unterlassene, so gewissenhaft als mögliche Verbrauchsinventur der Einzel- und Gesamtzählerstände.</li>
<li>Die Unterlassung einer &#8222;grobmotorischen&#8220; Schlüssigkeitsprüfung.</li>
<li>Die erste falsche, zu niedrige Abrechnung der Wasserkosten 2010.</li>
<li>Die Nichtbenennung einer Abrechnungsspitze für das Jahr 2009, die erst 2010 gezahlt wurde (siehe obige Regelung der Teilungserklärung, &#8222;Verbrauchsinventur&#8220;) &#8211; Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;rückwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2009). Hier mit zwei Möglichkeiten: Liegt eine genehmigte Abrechnung 2009 vor, so verteilt man die Wasserkosten 2009 in der Abrechnung 2010 nach den Verbrauchswerten der Abrechnung 2009. Liegt noch keine genehmigte Abrechnung vor, können diese Kosten in die Abrechnung 2009 aufgenommen werden. Sie sind dann als &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeit&#8220; in einem Betrag (unaufgeteilt) als Verbindlichkeit nachrichtlich im Bestandskonto &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeiten aus Betriebskosten Vorjahre&#8220; enthalten.</li>
<li>Die fehlende &#8222;Gesamtfeststellung&#8220; der richtigen, absoluten Wasserkosten. Aus dieser ergibt sich die &#8222;Abrechnungsspitze 2010&#8220;, die erst in 2011 gezahlt wird, aber verursachungsgerecht in 2010 als Kosten einzustellen ist. Und zwar hier in dieser Wohnanlage aufgrund ausdrücklicher Regelung in der Teilungserklärung. Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;vorwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2011).</li>
<li>Die fehlende Differenzierung der Wasserkosten nach Niederschlagswasser und Verbrauchswasser nach Wasseruhren-Verbrauch.</li>
<li>Die Nicht-Geltendmachung von möglichen Sprengwasser-Abzügen, die nämlich konkrete Kostenersparnisse nach sich ziehen (Entwässerungsanteil entfällt)</li>
</ol>
<p>Tatsächlich muss allein die Position &#8222;Wasserkosten&#8220; noch maßgeblich geändert werden, denn hinzu kommt auch noch die gelebte Realität dieser Wohnanlage, wo &#8222;unter laufender Verwaltung&#8220; auch folgendes zu berücksichtigen ist:</p>
<ol>
<li>Die unterlassene Geltendmachung von so genannten Rohrleitungsverlusten in Folge von Wasserschäden (Kessel der Anlage geplatzt) mit dem Ziel einer Kulanzerstattung</li>
<li>Die Auswechslung des überdimensionierten, zu groß bemessenen Wasser-Hauptzählers gegen einen kleineren, mit der Folge, dass der Tagespreis der Wasserrechnung signifikant sinkt.</li>
<li>Die Geltendmachung einer unglaubwürdig hohen Differenz zwischen Haupt- und Einzelwasseruhren.</li>
</ol>
<p>Leute, das Thema ist ekelhaft wie ein Endlos-Bandwurm. Es reicht vielleicht zu sagen, dass eine richtige Abrechnung zu machen bedeutet, dass man die Zusammenhänge einer Wohnanlage richtig verstehen muss, wozu man sich gewissenhaft einarbeiten muss. Jeder neue Verwalter, der das unterlässt, handelt grob gemeinschaftswidrig und oberflächlich, spart sich zwar eigene Arbeit und &#8222;Gehirnschmalz&#8220;. Dieses aber zahlt die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, und zwar in beliebiger, vollkommen zufälliger Höhe.</p>
<p>Die hier dargestellte Abrechnung 2010 ist im ersten und im zweiten Entwurf zu verwerfen. Der dritte Entwurf erfolgt nun gewissenhaft, dafür werde ich sorgen. Und sei es auch -notfalls- mit gerichtlicher Hilfe. Dabei trifft die Kritik an den falschen, zwei Entwürfen natürlich frontal den neuen Verwalter. Weil der nun lamentiert, er habe alles &#8222;so übernommen&#8220;, ja, das macht doch nichts.</p>
<figure id="attachment_11591" aria-describedby="caption-attachment-11591" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11591 " title="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg" alt="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" width="576" height="768" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11591" class="wp-caption-text">JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Kennen wir noch aus &#8222;Mauerzeiten&#8220;: Die Senatsreserve, hergestellt durch die Fa. JOLA. Das Besondere: Das Rindfleisch liegt im eigenen Saft. Schwierig: Wenn Verwalter zu sehr im eigenen Saft schmoren. Dann werden sie betriebsblind. Oder &#8222;tüksch&#8220;: dann gelten nur noch Formalien und nicht mehr, was wirklich zu tun sich aufdrängt. Fleiß, um die &#8222;harten Fakten&#8220; von innen aufzubohren, sie aufzuklären und letztlich eine richtige Abrechnung zu erstellen, die der Lebenswirklichkeit Rechnung trägt.</em> </p></blockquote>
<p>In jeder Wohnanlage sind die &#8222;harten Fakten&#8220; nun mal wie sie sind. Dies nennt man &#8222;die Realität&#8220;. Um diese aber zu erkennen, muss man sich als neuer Verwalter gewissenhaft und &#8222;wie ein ordentlicher Kaufmann&#8220; einarbeiten.  Im Zeitpunkt der Versendung von Wohngeldabrechnungen aber geht jeder (noch so neue) Verwalter auch ein fachliches Statement besonderer Schwere ein: er sagt den (neuen) Kunden damit, dass er diese Arbeit geleistet habe und nun guten Gewissens eine Abrechnungsgenehmigung empfehle. Nach allem was vorliegt, ist dies im vorliegenden Fall -allein am Beispiel der Wasserkosten- nicht der Fall, wie die Schilderung nachdrücklich aufzeigt.</p>
<blockquote><p>Das Wasser ist trüb, die Luft ist rein. Der Verwalter muss ersoffen sein. (sinngemäße Abwandlung eines Strauß-Witzes, hier für Wohnungseigentümer) #ersoffen in Arbeit! mit der gründlichen Abrechnung</p></blockquote>
<p>Schade. Das Leben und auch Verwaltung sind nun mal nicht oberflächlich. Sondern richtig. Oder falsch.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link/pdf-Dokument downloaden" href="http://www.vnwi.de/Portals/0/pdf/VortragDrStaehlingAtt06.pdf" target="_blank">Dr. Karl-Heinz Stähling zur Bedeutung des Vermögensstatus in der WEG-Abrechnung</a></li>
<li>Dazu passend: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=verm%C3%B6gensstatus%20weg&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CB8QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.vnwi.de%2FPortals%2F0%2Fpdf%2FPresDrStaehlingAtt06.ppt&amp;ei=lB4HT5ivEI3EtAa65-iCDw&amp;usg=AFQjCNF3qY9W76mn78qBq5HjpbNItpvypw" target="_blank">PowerPoint-Präsentation zu Dr. Karl-Heinz Stählings Fachvortrag</a></li>
<li>Profunde Fundquelle: <a title="externer link" href="http://www.haufe.de/immobilien/searchResult?mainSearch:boolean=False&amp;selection=*%7Caonl&amp;searchableText=Verm%F6gensstatus" target="_blank">Der Haufe-Verlag versteht als Fachverlag was vom Vermögensstatus</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:53:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Leben ist teuer, ineffizient und voller Gefahren. Das hat auch Rainer Hoffmann aus Recklinghausen herausgefunden. Inzwischen weiß Rainer Hoffmann, dass die Prüfungsrechnungen der werbewirksamen Versprechungen um eigene Gesichtspunkte in distanzierten Betrachtungen zu ergänzen sind. Sprüche wie &#8222;Sparen Sie bis zu 70% der Warmwasserbereitungskosten&#8220; mögen inhaltlich sogar stimmen. Der Fachmann weiß: Für die Brauchwassererwärmung benötigt der ... <a title="1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143511/" aria-label="Mehr Informationen über 1091-11 &#8211; Prognosen: Über den Mythos von Solarenergie: Nur noch kurz die Sonne anwerfen und dann Geld verdienen! Quo vadis?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><strong>Das Leben ist teuer, ineffizient und voller Gefahren</strong>. Das hat auch Rainer Hoffmann aus Recklinghausen herausgefunden. Inzwischen weiß Rainer Hoffmann, dass die Prüfungsrechnungen der werbewirksamen Versprechungen um eigene Gesichtspunkte in distanzierten Betrachtungen zu ergänzen sind. Sprüche wie &#8222;Sparen Sie bis zu 70% der Warmwasserbereitungskosten&#8220; mögen inhaltlich sogar stimmen. Der Fachmann weiß: Für die Brauchwassererwärmung benötigt der übliche Durchschnittsmensch in Deutschland allenfalls 12% der insgesamt benötigten Energie. Spart man aber von 12% seiner Energiekosten bis zu 70% ein, so liegt die Gesamtersparnis gerade bei etwas über 6%. Nachgerechnet wurde, dass die Amortisation bei solchen Milchmädchenrechnungen dann bei ca. 25 bis 28 Jahren Amortisationszeit liegt. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p><span id="more-11231"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;A7zsNBv3hSg&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>SOLARKRITIK.DE bei FERNSEHKRITIK.TV (Folge 20 im Dezember 2008)</em></span> </p>
<div id="watch-description-text">
<blockquote>
<p id="eow-description">In der &#8222;Folge 20&#8220; des Internet-Video-Blogs von www.fernsehkritik.tv wird im Dezember 2008 über die solarkritischen und medienkritischen Recherchen von SOLARKRITIK.DE berichtet. (Klappentext des youtube-Videos)</p>
</blockquote>
</div>
<p><strong>Und übrigens geben die Hersteller</strong> von solchen Modulen auch so lange Produktgarantien nicht ab. Mit anderen Worten: Es kann durchaus sein, dass so ein Modul nach fünfzehn, zwanzig Jahren kaputt geht und dann neu angeschafft werden muss. Dann hat es sich eben &#8222;nie&#8220; gerechnet. <strong>Bisschen Skeptizismus schadet also nie</strong>.</p>
<p><strong>Bei Rainer Hoffmann</strong> steht eine Vielzahl von Aussagen aus dem Fernsehen, der Werbeindustrie und verschiedenen anderen daran &#8222;politisch Interessierten&#8220; sehr genau auf dem Prüfstand. So wie bspw. die Aussagen des bekannten deutsch-indischen Journalisten Rangah Yogeshwar, der in populärwissenschaftlichen Fernsehbeiträgen immer wieder zu den Innovationen der Welt Stellung nimmt. Eine Sendung namens Quarks &amp; Co.&#8220;, so meint er, stellt im Wesentlichen inhaltlichen &#8222;Quark&#8220; dar. <strong>Hier ein Beitrag, der von ihm nachbearbeitet wurde</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Sp8i3jW97Ag&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Wie &#8222;Quarks &amp; Co&#8220; die TV-Zuschauer am 08.09.2009 getäuscht hat &#8230;!! (1. Teil)</span></em> </p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;cCMPIT3XGVg&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Wie &#8222;Quarks &amp; Co&#8220; die TV-Zuschauer am 08.09.2009 getäuscht hat &#8230;!! (2. Teil)</em> </span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">In Deutschland gibt es im Jahr höchstens 2.000 Stunden mit ungetrübtem Sonnenschein. In den Broschüren der Hersteller stehen aber nur die Leistungsangaben bei optimalen Bedingungen. Der Ausbau dieser Energiequellen scheint in die falsche Richtung abzudriften. Es wird subventioniert auf Teufel komm raus, ohne aber das Ziel zu erreichen, sich von den konventionellen Stromerzeugungsmethoden unabhängig zu machen. Es wird ein Ziel vorgegaukelt, das technisch überhaupt nicht zu erreichen ist. (Joachim Bublath, 2004)</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Um eine Solarzelle zu produzieren</strong>, wird Energie aufgewendet. Die Untersuchung ergibt, dass die für die Herstellung der Zelle bei einer Lebensdauer von 30 Jahren nach 37 Monaten (3 Jahre, 1 Monat) wieder amortisiert ist. Dann hat die Solarzelle so viele Energie erzeugt, wie benötigt wurde, um sie herzustellen.  <strong>Solarkritiker Rainer Hoffmann stellt die Aussage in Frage und fragt nach wissenschaftlichen Belegen dafür</strong>. In die Website muss man sich allerdings ziemlich gründlich einlesen. <strong>Interessant</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Linktipp: <a title="externer Link" href="http://solarresearch.org" target="_blank">Solarkritik.de von Rainer Hoffmann</a> (Website)</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:33:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;] Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!) Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ... <a title="1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136511/" aria-label="Mehr Informationen über 1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)</span></em></p>
<blockquote><p>Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/guenther-jauch-stellt-neue-show-vor-lass-es-erstmal-laufen-1724301.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Vor meinem geistigen Auge</strong> erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich &#8222;Dusty Springfield&#8220;, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige (&#8222;dusty&#8220;) &#8222;Spring ins Feld&#8220;, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. <strong>Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr</strong>.</p>
<p><span id="more-10573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5604 aligncenter" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<p><object width="450" height="399" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><param name="src" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><embed width="450" height="399" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Eingebettet via BILD &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142.bild.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></span></p>
<blockquote><p>Als Seiten- bzw. Absatztrenner dieser Website ist es Usus, ein Flugzeug dazwischen zu setzen. Es ist ein Usus, der durchbrochen wird aus Anlass des hiesigen Themas. Fliegende Flugzeuge gehören einfach als grafische Ikonen nicht in einen Artikel hinein, der thematisch auf &#8222;nine eleven&#8220; aufsetzt. Wenn auch der alternativ gewählte Seitentrenner (siehe hier oben) auslegungsfähig ist: Denn will man die Erinnerung an &#8222;nine eleven&#8220; einfach herunter spülen und nochmal nachbürsten? Wie es einige fordern, in diesen Tagen?</p></blockquote>
<p><strong>Im Reigen der verschiedenen Talkformate im Ersten</strong> ist nun ganz neu der öffentlich rechtlich einst wohlgeborene Sohn und Wunsch-Schwiegersohn aller älteren Damen um die siebzig: Günther Jauch, Potsdam, fährt jetzt nicht mehr nach Köln, wo stern.tv abgedreht wurde, sondern nach Berlin-Schöneberg, in die Studios am Gasometer, das übrigens eine ganz hervorragende Kulisse für derartige Talktechtelmechtel abgibt. Gleich die erste Ausstrahlung von Günter &#8222;Fettdruck&#8220; Jauch heißt schlicht wie ihr Moderator und <strong>so wird es auch künftig bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Vom flachen Palaver eines Flachberg</strong>, einer Maischenberger, von Anne &#8222;Yes, we will!&#8220;  und aller weiteren &#8222;reden wir mal drüber&#8220;-Heinis ist Günther Jauch der Allerbeste aller Reußen! Es ist inzwischen nicht mehr so hemdsärmelig und schlaksig, sondern etwas staatstragen, Typ Anchorman, gesetzt, gediegen und irgendwie sonor. Geschichten, die uns dieser öffentliche Mann nahebringt, sind weder Schnurren noch Schnarren. Sie klingen irgendwie ergreifend, persönlich und wie ein Therapeuticum maximum. <strong>Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan von Günther Jauch</strong>.</p>
<blockquote><p>Vor längerem entschied ich, der Sendung stern.tv insgesamt überdrüssig geworden, diese Sendung komplett zu verweigern. Das hatte viel damit zu tun, dass erstens das Privatfernsehen schon immer Fluch und viel weniger Segen für mich bereithielt. Dieses kontinuierliche &#8222;Geld verdienen&#8220; müssen der privaten Sendeanstalten, ein nahezu vollkommen beliebiger Sendeinhalt und die zunehmende Ausbreitung von &#8222;Lebenstrivia&#8220; machten das Sehen dieser Sendungen immer unerträglicher. Und die Wahrheit ist doch auch: stern.tv war ausgelutscht, lustlos und zunehmend anachronistisch geworden, und das trotz, nicht wegen Günther Jauch. Auch deswegen ein &#8222;Chapeau&#8220;, dieses hat er begriffen und nun am 11.09.2011 einen geglückten Wiederbelebungsversuch gestartet. Aber abwarten, was daraus wird!</p></blockquote>
<p><strong>Dass nun gleich der erste öffentlich rechtliche Auftritt</strong> seit längerem ein &#8222;memorial day&#8220; ist und dazu ein so ergreifender, ist Glück und Pech der Erstausstrahlung. Wir Zuschauer haben nun Glück und begreifen, dass uns unsere Erinnerung in Vielem gar nicht trügt. Dass wir genauer erinnern, als einige Gäste im Talk bei Günther Jauch, dass die Vergangenheit so unbegreiflich wie unglaublich war. Dieser Tage haben alle möglichen Internetseiten ihren Besuchern angeboten zu erzählen, &#8222;was hast du eigentlich am 11. September 2001&#8243; gerade gemacht&#8220;, als es gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit die ersten Nachrichten von einem Sportflugzeug gab, <strong>das versehentlich in einen der zwei Zwillingstürme des WTC geflogen war</strong>?</p>
<p><strong>Pech und Glück für Günther Jauch</strong>, als Talkgast auch Jürgen Todenhöfer eingeladen zu haben. Der stand früher mal in Richterdiensten und verurteilte RAF-Strafgefangene, stand selbst auf Abschusslisten, wie er sagt. Stand später in Regierungsverantwortung in der Ära Kohl. Und steht heute in &#8222;viel internationaler Verantwortung&#8220;, bereist ein geschundenes, zerbombtes Land wie Afghanistan und gehört zu den wenigen Mahnern, die immer wieder gebetsmühlenartig den historischen Fehler dieses Krieges betonen. Auch wenn dies gar nicht mehr so viel Sinn macht: Denn es gibt ja jetzt (endlich) einen breiten politischen Konsens weltweit, dass das Engagement in Afghanistan beendet werden muss. <strong>Ab 2014 soll´s damit losgehen, zu recht</strong>.</p>
<p><strong>Pech für die Zuschauer</strong>, dass Günther Jauch auch Jürgen Klinsmann, Fußballtrainer der Amerikaner und seit 13 Jahren &#8222;drüben&#8220; wohnhaft, zu Wort kommen lässt. Denn buchstäblich nichts, was er sagt, trägt viel zum Erkenntnisgewinn der Debützuschauer von Jauch bei. Immer wenn &#8222;Klinsi&#8220; was sagt, schaut man sich um und fragt sich, warum &#8222;Klinsi&#8220; Gast ist. Und wünscht sich, dass vielleicht eher Dr. Mathias Döpfner, Vorstandschef vom Springer-Verlag noch was hinzu steuert. Für mich steht Dr. Döpfner für vieles: Für eine radikale Verjüngung der überalterten Vorstandsspitze im Springer-Verlag, für den Bruch von Tabus bei der Aufarbeitung von &#8222;schwarzen Flecken&#8220; auf der Firmenverlagsgeschichte in Nachkriegsdeutschland, für transparentes Handeln, glaubwürdiges Veröffentlichen der Verlagsarchive zum Zwecke der Dokumentation von &#8222;Untaten&#8220; des Springer-Verlags in Bezug auf die Studentenbewegung und vieles mehr. <strong>Mit diesem Vorstandsvorsitzenden hat der Verlag viel gewonnen</strong>.</p>
<p><strong>So sehr ich Elke Heidenreich für ihr Lebenswerk verehre</strong>, so wenig konnte sie zum Themenfokus beitragen. Eine allerdings streng &#8222;pazifistische&#8220; Grundhaltung kann man nicht bemängeln und muss verstehen, dass diese Haltung immer &#8222;alternativlos&#8220; ist. Dabei erfahren wir noch, dass Harald Schmidt sie davor bewahrt hatte, in New York geblieben zu sein, seinerzeit. &#8222;Einem Harald Schmidt sagt man nicht ab&#8220;, sagt Heidenreich, als sie erklärt, warum sie ein paar Tage früher zurückgekehrt ist aus New York, damals. Elke Heidenreich kann nur gebetsmühlenartig sagen: &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; und &#8222;Es war ein Fehler&#8220; und &#8222;Macht schnellstens Schluss damit&#8220;. Na, wenn die Wahrheit eben so einfach ist? <strong>Siehste</strong>.</p>
<p><strong>Die ganze Sendung inhaliert</strong>, hatte ich am Morgen danach keinen Kater und kein schlechtes Gefühl. Allerdings hat Jauch auch den Ball flach gehalten. Zu tief ging die Sendung nicht. Dafür durften eigentlich alle ausreden, und das ist im Vergleich zu vielen anderen Sendungen doch schon mal, was wir vorsichtig &#8222;Kultur in diesem, unseren Lande&#8220; nennen können. <strong>Dann hat die Sendung ja durchaus etwas Anständiges verströmt, wofür Günther Jauch ja unbedingt steht</strong>.</p>
<p><strong>Der Sendung &#8222;Günther Jauch&#8220; drücke ich</strong> von heute an beide Daumen, aber meine eigenen: mir selbst zuliebe, meinem Sonntagabend zuliebe und ganz Deutschland zuliebe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6933" title="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg" alt="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" width="400" height="305" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nein, ich sagte ja schon: Ich mag Günther Jauch und oute mich als Fan</strong>. Ich wünsche seinem (neuen) Baby, dass es erwachsen wird, respektable Quoten erarbeitet und freue mich, dass Anne Will nun um eine andere Zeit ausgestrahlt werden muss. Denn Sonntagabend hatte ich früher selten Lust, den Fernseher überhaupt mal anzuschalten. Günther Jauch wird seinen Weg bei diesem Sender, auf diesem Sendeplatz und in seiner ganz eigenen Art machen, da besteht kein Zweifel.  <strong>Es ist ja nicht jeden Sonntag ein 11. September, Gott sei Dank</strong>.</p>
<p><strong>Peter Struck (SPD, Ex-Verteidigungsminister</strong>, tätschelte &#8222;dem Jungen&#8220; Günther Jauch die Wange: &#8222;Ich finde, Sie haben das auch gut gemacht&#8220;, tröstete er Jauch. Und Günther Jauch lachte, da blitzte schnell der Schalk in seinem Nacken auf, nur sah man ihn nicht, <strong>denn der Nacken leuchtet stets auf der der Kamera abgewendeten Rückenseite</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Maße: </strong><br />
&#8211; Gasometer: 2.922m² mit einer Höhe von: 77m und einem ø von 61m<br />
&#8211; Kuppelbau: 740m² mit einer Höhe von: 21m und einem ø von 30,7m<br />
&#8211; Außenfläche: 2.000m² davon 400m² Nutzfläche zzgl. 250 Besucherparkplätze</p>
<p><strong>Kapazität (auf Anfrage mit Tribünenbauten zu erweitern): </strong><br />
&#8211; maximal 600 (bestuhlt oder stehend)<br />
#Fakten zum &#8222;BERLIN GASOMETER&#8220; (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.berlin-gasometer.de/fakten.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was nun die neu entstandenen Fernsehstudios &#8222;auf dem Gasometer&#8220;</strong> in Berlin-Schöneberg angeht, überlege ich noch einen Moment. Ich hatte ein Projekt am Start, dessen Rahmen wir mit einem Hintergrundgespräch &#8222;auf dem Gasometer&#8220; verortet hatten. Ich wollte mich dort mit Klaus treffen, wir wollten das Gasometer besteigen und währenddessen wollte ich ihm ein paar, mir wichtige Fragen stellen, die die Gesamtberliner Kulturszene betreffen und seine Rolle hierbei. Ob das noch geht? <strong>&#8222;Jauch statt Klaus&#8220;, würde mich das erwarten</strong>? <strong>Von nirgendwo anders könnte man sich vermutlich besser in ein solches Gespräch stürzen, oder</strong>?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1012-11 &#8211; Fotowelt: Im Juni fand nur ein eingeschränkter Winterdienst statt. Der Wassersport-Tourismus wurde komplett entsorgt.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/1355-11/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 11:07:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist Wahlkampf in Berlin 2011: Einige Plakate hängen höher als andere. Man wünscht sich, dass sie selbst hängen und nicht ihre Plakate. Deutscher Wutbürger 2011. Grund genug für einen kritischen, distanzierten Blick auf alles, was uns noch bevorsteht. Womit sich hier manche um öffentliche Ämter bewerben, da wird einem schlecht. Das Foto des Tages belegt, ... <a title="1012-11 &#8211; Fotowelt: Im Juni fand nur ein eingeschränkter Winterdienst statt. Der Wassersport-Tourismus wurde komplett entsorgt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1355-11/" aria-label="Mehr Informationen über 1012-11 &#8211; Fotowelt: Im Juni fand nur ein eingeschränkter Winterdienst statt. Der Wassersport-Tourismus wurde komplett entsorgt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8002" title="...genug zu haben von dieser Braunen Soße!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.Braune.Sosse_.jpg" alt="...genug zu haben von dieser Braunen Soße!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.Braune.Sosse_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.Braune.Sosse_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Es ist Wahlkampf in Berlin 2011: Einige Plakate hängen höher als andere. Man wünscht sich, dass sie selbst hängen und nicht ihre Plakate. Deutscher Wutbürger 2011. Grund genug für einen kritischen, distanzierten Blick auf alles, was uns noch bevorsteht. Womit sich hier manche um öffentliche Ämter bewerben, da wird einem schlecht. Das Foto des Tages belegt, dass es Alternativen zu merkwürdigem Gedankengut wie &#8222;Gute Heimreise&#8220; und Sprüche dieser Art gibt. Ganz neue Denkperspektiven werden sichtbar. Es ist notwendig, dass wir Demokraten Stellung beziehen. Damit uns niemand die positiven Seiten unseres Lebens gezielt kaputtmachen kann.</p></blockquote>
<p><strong>Dauerbeschilderungen sind eine Frage der Praktikabilität</strong>. Sie werden durchgeführt, um zu erreichen, dass niemand mehr über sie nachdenken muss. <strong>Verwitterungsresistent</strong>.</p>
<p><strong>Vandalismusresistent</strong> sind nur wenige Schilder. Und einige Schilder sind nicht einmal gegen eine grundlegende Überprüfung ihrer Sinnhaftigkeit bzw. Notwendigkeit gefeit. Wir hatten andernorts schon auf die so genannte &#8222;Haftungsfreistellung&#8220; hingewiesen. So wie &#8222;Eingeschränkter Winterdienst&#8220;-Schilder von öffentlichen Verwaltern gern in den öffentlichen Straßenraum aufgehängt werden, um zu erreichen, dass niemand mehr dem Senat oder dem entsprechenden Bezirk überhaupt noch <strong>irgendeine Art von funktionierender Leistung zutraut</strong>.</p>
<p><span id="more-10496"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10498" aria-describedby="caption-attachment-10498" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/NPD_Wahlkampf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10498 " title="NPD-Wahlkampf 2011: An der höchsten Laterne aufgeknüpft!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/NPD_Wahlkampf.jpg" alt="NPD-Wahlkampf 2011: An der höchsten Laterne aufgeknüpft!" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10498" class="wp-caption-text">NPD-Wahlkampf 2011: An der höchsten Laterne aufgeknüpft!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich kann mich gar nicht entscheiden, ist alles so schön bunt hier! #Songzeile aus &#8222;Ich glotz TV&#8220;, Nina Hagen (1978)</p></blockquote>
<p><strong>Ja. Bunt ist die Welt</strong>. An der Oberschleuse am Landwehrkanal essen einem die Spatzen aus der Hand. Die Tauben halten Sicherheitsabstand: Sie sind auf dem Dach oben. Die Spatzen sind unten verlinkt, die Tauben nicht. <strong>Niemand hat die Absicht, die Öffentlichkeit fett zu füttern</strong>.</p>
<p><strong>Die Haftungsfreistellung &#8222;Eingeschränkter Winterdienst&#8220; ist zu sehen</strong>, im Juli 2011 auf dem unten eingefügten &#8222;<strong>Foto des Tages</strong>&#8222;. Und es ward Sommer, das erste Mal im Leben. Die Winterschuhe haben wir dem Schilde zum Trotz nicht angezogen, die Welt hat sich unter den drückenden Temperaturen ein bisschen verzogen.</p>
<p><strong>Die Berliner Stadtreinigung</strong> hat den kritischen Punkt überschritten. Es mutet ein bisschen wie eine Kompetenzüberschreitung an, wenn die FDP den Mitarbeitern der Ordnungsämter einen Wechsel zur Berliner Stadtreinigung empfiehlt. <strong>Das hatten wir gestern mit geeignetem Bildmaterial unter Beweis gestellt</strong>. <strong>Link unten</strong>.</p>
<p><strong>Es mutet ferner wie eine Kompetenzüberschreitung</strong> der orangefarbenen Säuberlinge an, wenn sie anstatt Probleme zu lösen, gleich den gesamten Wassersport-Tourismus entsorgen möchten. Und es nimmt Wunder, dass man den Eindruck erweckt, ein auch nur annähernd aufgeblasenes Schlauchboot hätte Platz in einer solchen 240-Liter-Mülltonne. Erst recht ein beachtliches Motorboot von vielleicht 10 Meter Länge?  Oder gar ein ganzer Ausflugsdampfer. <strong>Nein, dann müsste man sie schon zuvor in Brand setzen und zu Aschestaub zermahlen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10502" aria-describedby="caption-attachment-10502" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10502" title="Gib Nazis keine Chance!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Gib-Nazis-keine-Chance.jpg" alt="Gib Nazis keine Chance!" width="300" height="241" /><figcaption id="caption-attachment-10502" class="wp-caption-text">Gib Nazis keine Chance!</figcaption></figure>
<p><strong>Doch ist eine Brandstiftungswelle</strong> auch nur annähernd geeigneten Ausmaßes gegen den nationalen Bootsverkehr in der Presse bislang nicht berichtet worden. Noch nicht. Während einige ähnliche Tonnen für &#8222;den gesamten Berliner Senat&#8220; wünschen, sagen wieder andere, dass die NPD in die Entsorgung gehört. Zu diesem Zweck hängt man die Wahlplakate der NPD dieses Jahr ein beachtliches Stück höher an die Straßenlaternen und knüpft sie so unfreiwillig auf: die NPD. Dass <strong>gesichtspunkte.de</strong> überparteilich ist, gehört sich dabei von selbst. Kindermund tut Wahrheit kund, oder wie ein Vater im Dialog mit einem Sohn <strong>gestern angemessen überlegte zu reagieren</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Papa, kann man die NPD wählen?&#8220; &#8211; &#8222;Hmm, man darf!&#8220; &#8211; &#8222;Da sind doch diese Neonazis drin, oder Papa?&#8220; &#8222;Ach, Sohn, weißt Du, die Deutschen sind inzwischen zu schlau, die wählt eigentlich niemand.&#8220; -&#8222;Warum hängen die Plakate von denen so hoch?&#8220; &#8211; &#8222;Das ist in Ordnung, Sohn, die NPD gehört genau da aufgeknüpft. Da sind sie auch gut sichtbar. Schlimm ist nur, wenn sie da wieder runterkommt!&#8220; #Vater-Sohn-Dialog, gestern, Berlin-Zehlendorf &#8211; Und dadurch, quasi, wippt in einem dieser Gedanke noch auf und ab und beruhigt sich erst durch zünftiges Niederschreiben! Der Gedanke legt den Weg direkt zur Tat. Wir knüpfen die Ideen der NPD einfach auf: Tod durch den Strang!</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10510" title="Dackel-Animation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/dackel.gif" alt="Dackel-Animation" width="280" height="160" /></p>
<p><strong>Natürlich könnte man der NPD </strong>auch einen solchen Dackel zur Seite stellen, der die &#8222;ausgehängte Brut&#8220; dem Herrchen stante pede wieder zurückbringt.</p>
<p><strong>Der Ordnungsfanatismus der Berliner Stadtreinigung</strong> treibt auf unfreiwillige Art Blüten voll Fantasie: Einmal im Leben möchten wir sowas sehen, eine Art &#8222;Entsorgungspunkt für zu rechtslastige, unverdauliche, ja unerträgliche, politische Splitterbrötchen&#8220;, deren Mindesthaltbarkeit längst überschritten ist. Dass das in eine Art allgemeinen gesellschaftlichen Konsens führt, worüber sich alle einig sind. Und zur deutschlandweiten Einführung einer weiteren Unwertstofftonne (die es begrifflich bislang nicht gibt). <strong>Ja, was Fotograf Rüdiger Lange mit klarem Blick dort stehen sehen hat, verdient ohne jeden Zweifel die Auslobung bzw. Preisprämierung als &#8222;Foto des Tages&#8220;</strong>.</p>
<figure id="attachment_10497" aria-describedby="caption-attachment-10497" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/FdT_CIMG4068_Ruediger.Lange_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10497   " title="Foto des Tages: Entsorgungspunkt für Wassersport-Tourismus (Rüdiger Lange)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/FdT_CIMG4068_Ruediger.Lange_.jpg" alt="Foto des Tages: Entsorgungspunkt für Wassersport-Tourismus (Rüdiger Lange)" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-10497" class="wp-caption-text">Foto des Tages: Entsorgungspunkt Wassersport-Tourismus (Rüdiger Lange)</figcaption></figure>
<p><strong>Der ganz oben aufgeknüpfte NPD-Slogan &#8222;Wehrt Euch&#8220;</strong>, dem kann man eigentlich nur Folge leisten. Wir sind nicht damit einverstanden, dass die NPD Ausländern einen schönen Rückflug wünscht. Wir wollen weiterhin die Freiheit besitzen, italienisch, persisch, griechisch, orientalisch und südhamudistanisch essen zu gehen, so oft wir wollen. Wir lassen uns nicht verbieten, von hier wohnenden Ausländern zu lernen, mit ihnen zusammen zu arbeiten, ihre vielfältigen Erkenntnisse und Lebensbräuche mit uns gemeinsam in harmonischer und friedfertiger Weise zum gegenseitigen Nutzen in Gebrauch zu nehmen. <strong>An der Oberschleuse vom Landwehrkanal denken wir darüber nach</strong>, <strong>ob sich Kanalratten eigentlich vernünftig ertränken lassen</strong>?</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;TUml6BxlMz4&#8243;]</em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Gib Nazis keine Chance! (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Gestern fragte mich eine Türkin</strong>, die in Düsseldorf lebt, ob sie eigentlich ein Foto von vorbeiskandierenden Nazis, aufgenommen aus ihrem Wohnzimmerfenster und mit Blick auf die Straße, ins Internet stellen dürfe? Ich pflichtete ihr bei, es sei nicht nur legal, das zu tun, es sei sogar geboten, <strong>so lange derartige Pulks in Deutschland mangels ausreichender Bildung und Herzenswärme noch an ihrem Fenster vorbeiziehen</strong>. <strong>Man wünscht sich die braunen Horden wie Alka-Seltzer: sich auflösend</strong>. <strong>Und am Ende keine Kopfschmerzen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10504" aria-describedby="caption-attachment-10504" style="width: 340px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10504" title="Alka-Seltzer: Hilft gegen den täglichen &quot;braunen Kopfschmerz&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Alka-Seltzer.jpg" alt="Alka-Seltzer: Hilft gegen den täglichen &quot;braunen Kopfschmerz&quot;" width="350" height="370" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Alka-Seltzer.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Alka-Seltzer-283x300.jpg 283w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-10504" class="wp-caption-text">Alka-Seltzer: Hilft gegen den täglichen &quot;braunen Kopfschmerz&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten! #Karl Kraus</p></blockquote>
<p><strong>Ein Entsorgungspunkt für dieses offensichtlich ungelöste Problem, das könnte sich die Berliner Stadtreinigung ja mal einfallen lassen. Um es eindeutig zu machen, fügt sich so der &#8222;Gelben Tonne&#8220; (grüner Punkt) und der &#8222;orange Box&#8220; noch eine weitere zu: fälschlicherweise hat man jedoch den Biomüll schon braun gefärbt, diese Tonnen müssen grün werden. Dann ist &#8222;braun&#8220; wieder frei und wir können die &#8222;braune Sauce&#8220; dorthinein&#8230;.und ob wir es wollen oder nicht: Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns exakt zu positionieren! Erledigt! Plakativer ausgedrückt, könnte das Statement auch beispielsweise so aussehen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10513" title="Ich bin Ausländer überall!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg" alt="Ich bin Ausländer überall!" width="396" height="498" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg 396w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wehret den Anfängen: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/05/haftungsfreistellung/" target="_blank">die Haftungsfreistellung</a></li>
<li>Berliner Winterlandschaft: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/02/berliner-winterlandschaft-spaziergange-im-eingeschrankten-winterdienst/" target="_blank">Spaziergänge im eingeschränkten Winterdienst</a></li>
<li>Landwehrkanal: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/05/flugratten/" target="_blank">Spatz &#8211; Hand &#8211; Taube &#8211; Dach: Flugratten</a></li>
<li>Fotonachweis: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/135411/" target="_blank">Wie die FDP in Berlin die Ordnungsämter bezeichnet und damit Wahlkampf macht</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen Es ist richtig, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon ... <a title="985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132811/" aria-label="Mehr Informationen über 985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9421" title="Kritiker.der.Elche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen</p></blockquote>
<p><strong>Es ist richtig</strong>, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon seit Jahren dumm rum. Eigentlich ist es ein ansehnliches, schönes Stück, aber es wächst. Flachwurzler oder Tiefwurzler? <strong>Keine Ahnung</strong>.</p>
<p><span id="more-10253"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Es gilt wohl die Bloggwartsche Relativitätstheorie: Der Fortschritt ist eine Schnecke (näheres <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/">dazu hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Der Sachbearbeiter vom Amt für Natur und Umwelt</strong>, Fachbereich Umwelt, fertigt seinen Bescheid antragsgemäß aus. Auf den Antrag von 01.06.2011 erfolgt jetzt am 02.08.2011 (Bearbeitungszeit: zwei Monate) die Ausnahmegenehmigung zur Fällung des Baums. <strong>Mit ganz überraschenden Details</strong>.</p>
<p><strong>Wir freuen uns</strong>, dass der Name des Sachbearbeiters vor Hoffnung &#8222;schon grün&#8220; anmutet. Es gibt in Berlin mehrere Platzhirschen unter den stadtweit bekannten Gartencentern. Dazu zählt Tentrup, aber auch Pluta und noch ein paar andere tümmeln sich im &#8222;grünen Geschäft&#8220;. Dass nun der Sachbearbeiter, der unseren Antrag bearbeitet, wohl rein zufällig einen der &#8222;großen Berliner Namen&#8220; im Grüngewese trägt, na klar, warum nicht? <strong>Es ist auch &#8222;Situationskomik&#8220;, jedenfalls solange man noch zu lachen weiß</strong>.</p>
<p><strong>Wir finden heraus</strong>, dass &#8222;alle Berliner Grünämter&#8220;, die sich mit Baumfällungen befassen, ihre &#8222;Gehölzwerte&#8220; aus demselben Unternehmenskatalog der <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg.html" target="_blank">Fa. Lorberg Baumschulen</a> entnehmen. Warum das so ist und was Lorberg dafür tun musste, um sozusagen als &#8222;grüne Referenz&#8220; von stadtweiter Relevanz aufgetischt zu werden, entzieht sich unserer Kenntnis. Auch unsere Nachfrage bei einer anderen Sachbearbeiterin des Grünflächenamts erhellt das nicht. Sie weiß es nicht. Ist Lorberg für Berlin, was TEMPO für ganz Deutschland ist, das unzerschnittene Taschentuch der Garten- und Landschaftsbauern? <strong>Immerhin heißt es ja auch nicht, man fahre einen Mercedes, wenn man ein Auto meint</strong>. <strong>Allerdings &#8222;kärchert&#8220; man einen Hof, mit welchem Gerät auch immer</strong>.</p>
<p><strong>Der Guttenberg-Aspekt</strong> (Überschrift) gelangt aber schließlich hinein, wenn wir die &#8222;insgesamt sieben Textseiten&#8220; der holzfreien Bescheid-Verschickung per Analogpost gegenwärtigen. Zunächst ist das Crossmedia, denn unsere Anfrage erfolgte komplett papierfrei: eine Datei mit der Endung &#8222;pdf&#8220; wurde als &#8222;Brief ohne Papier&#8220; an das Grünamt gesendet, die Antwort erfolgt &#8222;natural&#8220;, wie gesagt. Die Stadt ist noch immer nicht darauf eingerichtet, digital Vorgänge abzuwickeln. Jemand setzt sich hin, fischt aus einem Windows-PC eine Anzahl von Textbausteinen und Briefvorlagen heraus und glaubt nun, einen Vorgang als Behördenbescheid versenden zu können, <strong>der dem Anliegen des Bürgers Befriedigung verspricht</strong>.</p>
<p><strong>Seit EDV in Verwendung ist</strong>, werden die Bescheide immer länger und unübersichtlicher. Sie strotzen vor Belehrungen, die niemand lesen will und was mitzuteilen in vier bis sechs klaren und kurzen Sätzen möglich wäre, versteckt sich vorliegend in sieben Textseiten, natürlich mit Rechtsmittelbelehrung. <strong>Das ist so gerecht wie unglaublich blöd</strong>.</p>
<blockquote>
<p align="left">&#8222;Die Genehmigung wird erteilt, weil der Baum Nr. 1 in versiegeltem Umfeld steht und mit seinen <span style="font-family: HiddenHorzOCR; font-size: small;" lang="JA">oberflächennahen </span>Wurzelausläufern den Pflasterbelag im Innenhofbereich stark anhebt und damit unbenutzbar macht.&#8220; (Begründung des Amts)</p>
</blockquote>
<p><strong>Soweit stimmt die Begründung</strong>, der wir uns sicherheitshalber anschließen. Allerdings ist &#8222;Baum Nr. 1&#8220; nicht, wie ausgedruckt, eine Ulme im Stammumfang von &#8222;79/93&#8220; (zwei Stämme), sondern eine einstämmige Saalweide mit anderem Maß, gemessen 1,30 m über Erde. Völlig losgelöst davon fragen wir uns als &#8222;gärtnerische Laien&#8220;, ob uns eine Bildungslücke gefangen hält? Wir fragen nochmals im Büro herum. &#8222;Ist eine Ulme auch eine Saalweide?&#8220; &#8211; Neulich fotografierten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2011/07/21711/" target="_blank">Astern im Garten</a>, aber es waren keine Astern, die derzeit nicht blühen, sondern Dahlien. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p><strong>Gärtnerei ist nicht unser Kerninteresse</strong>. Und dann folgen diese Gesichtspunkte rechtschaffenden Verwaltungshandelns, die zu hinterfragen sich im vorliegenden Fall durchaus lohnen wird. Die Ersatzpflanzung eines Baums als Ersatz für die nichtvorhandene, zweistämmige Ulme kostete lt. Lorberg-Baumschulen einen Nettowarenwert von 702,- EUR. <strong>Sofern von der Ersatzpflanzug abgesehen werden soll, ist eine Ausgleichsabgabe im doppelten Wert von 1.404,- EUR zu zahlen</strong>.</p>
<p><strong>Das klingt gerecht, ist es aber nicht</strong>. Denn die Frage ist: Warum kostet das 702,- EUR? Denn könnte nicht auch anderswo, als im Katalog von Lorberg-Baumschulen etwas besorgt werden, durch diversifizierende Angebotseinholungen? Und doch ist dieses nur oberflächlich richtig. Denn bereits im Grundsatz ist dieser Bescheid in sich falsch. Wir lesen wie zufällig noch weiter und weiter und auch aus grundsätzlichen Erwägungen. So etwas haben wir nicht jeden Tag auf dem Tisch und richtig gut wir Arbeit erst, wenn die sie treibenden Kräfte von grundauf verstanden werden. Eine Ulme bleibt übrigens eine Ulme und eine Saalweide ist eine Saalweide und wird niemals zu einer Ulme. <strong>Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis dieses Tages</strong>.</p>
<p><strong>Lasen wir vorher noch gedankenverloren</strong> auf Seite 2 des sieben Seiten umfassenden Bescheidwerks herum, sind wir nun schon auf Seite 7 von sieben Seiten. Und dort ist etwas, das aussieht wie die Zeile aus einem Tabellenkalkulationsprogramm, aus Excel oder Open Office. <strong>Es sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_10254" aria-describedby="caption-attachment-10254" style="width: 408px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10254   " title="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg" alt="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" width="418" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg 773w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn-300x35.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10254" class="wp-caption-text">Berechnung Gehölzwert, Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken für Großansicht)</span></p>
<p><strong>Der Bescheid sieht also richtig</strong> und in sich schlüssig -vom Anfang bis zum Ende- aus, <strong>nur</strong>:</p>
<p>&#8211; Wir haben eine Saalweide. Keine Ulme.</p>
<p>&#8211; Ein Baum ist ein Baum und nicht zwei oder drei. Einen Baum durch drei neue zu ersetzen, kommt uns nicht zielführend vor.</p>
<p>&#8211; Unser ist nicht so dick. Ob Bäume mehrstämmig austreiben, obwohl sie nur eine Wurzel besitzen, ist zu vertiefen.</p>
<p><strong>Kurzum</strong>: Wir sind hier insgesamt einem Plagiat von sieben Seiten Text- nicht Stammumfang aufgesessen. Herr &#8222;Gartencenter&#8220; vom Amt für Umwelt hat guttenbergsches &#8222;Copy &amp; Paste&#8220; auf erkennbar niedrigem Niveau veranstaltet, wofür er gern Gebühren beanspruchen möchte und Gehölz- und Ausgleichsabgabebeträge ermittelt, die von grundauf zu hoch, falsch und zu Unrecht erhoben werden. Die spannende Rechtsfrage, ob nach dem Verstreichen der Rechtsmittelfrist der Bescheid mit Mitteln des Verwaltungszwangs durchgesetzt werden könnten, müssen wir nicht vertiefen. Wir haben ja noch fristgemäß gelesen. Niemand von uns hatte die Absicht, einen solchen Bescheid von Anfang bis Ende durchzulesen, und doch hatte Walter Ulbricht einst ähnliches gesagt und dann stand viele Jahre eine von niemandem ernstlich gewollte Stadtbegrenzungsmauer um Berlin herum <strong>und teils sogar mittenmang</strong>.</p>
<p><strong>Der neue Bescheid</strong> wird anders aussehen, soviel ist sicher. Vielleicht wird er auch richtig sein. <strong>Kürzer aber mit Sicherheit nicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrtes Amt, bei Überprüfung Ihres Bescheides habe ich Guttenbergsche Fehler festgestellt, die im Ergebnis zur Aufhebung und einer Neuausfertigung führen müssen. Bitte fassen Sie sich bei dem richtigen Bescheid deutlich kürzer, da ich es mir nicht leisten kann, zwei mal sieben Textseiten Bescheid sorgfältig durchzuarbeiten. Bereits mit dem falschen Bescheid musste ich dies tun. Hierdurch sind meinerseits Bearbeitungsgebühren in Höhe von 75,20 EUR für behördlich veranlasste Doppelarbeit entstanden, die ich bei der Gebührenberechnung Ihres Hauses für den richtigen Bescheid der Einfachheit halber in Abzug bringen werde. Ich bitte um gleichlautende Buchung. Herzlichen Gruß, Michael Kohlhaas (* Name geändert)</p></blockquote>
<p><strong>Lust auf solche atemberaubenden, spannenden Beschäftigungstherapien</strong>, Perlenketten goldglänzender Arbeitszeiten-Kontingente mit &#8222;untergeordnetem Gehölzwert&#8220; hat niemand und doch muss man sie sich nehmen. Weil die Welt so umfassend gerecht ist, das Bürger Bescheide erhalten müssen, die jede Eventualität textlich in sich bergen. Nein, ein solcher Bescheid könnte, bei guter Organisation der öffentlichen Verwaltung, inzwischen leicht zusammengekürzt werden auf maximal ein, eineinhalb Textseiten. Warum macht sich niemand dort die Arbeit, die Bescheide einzukürzen auf eine lesbare Länge und warum benützen Behörden Briefdokumente-Vorlagen mit den Daten anderer Grundstücke, schicken sie heraus und lassen sie rechtskräftig werden, <strong>wenn´s keiner merkt</strong>?</p>
<blockquote><p>Arbeitsqualität lässt sich eben gerade nicht beliebig vervielfältigen, stellten wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">dazu hier fest</a></p></blockquote>
<p><strong>Dass die wenigen &#8222;individuellen Textstellen&#8220;</strong> eines solchen standardisierten Bescheids überhaupt unbeanstandet die Postversendestelle des Bezirksamt erreichen, zeigt daher die großen Schwachstellen in der Arbeitsorganisation von öffentlichen Verwaltungen, die dem Inhaltlichen ihrer Tätigkeit lustlos, überfordert und letztlich nur &#8222;irgendwie erledigend&#8220; hinterherjagen. Okay, es ist bekannt. Die Stimmung im öffentlichen Dienst ist ausgesprochen mies. <strong>Das färbt ab, bzw. schlägt durch</strong>.</p>
<blockquote><p>Und schließlich wird uns beim Recherchieren für diesen Beitrag eines vollkommen klar. So unsinnig lang und vermeintlich offen/transparent auch der Genehmigungsbescheid ist, enthält er eine frappante &#8222;Eventualitätenlücke&#8220;. Denn die Fa. Lorberg Baumschulen hält eine goldrichtige Überlegung für vermarktungsreif: <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg/rent-a-tree.html" target="_blank">Rent A Tree</a>, wir mieten uns einfach unsere künftige Hofbegrünung und wenn sie uns nicht mehr gefällt, kündigen wir den Mietvertrag. Keinen Ärger mit Behörden! Für die aber gilt: Macht eure eigene Arbeit einfacher, kürzer, präziser und letztendlich erst damit verständlich!</p></blockquote>
<p><strong>Man nennt den Kern eines Geschmacks die &#8222;Stammwürze&#8220;</strong>, das ist der Baum, der weg soll und die Überlegung im öffentlichen Interesse, dass ein neuer Baum den wegfallenden ersetzt. Vielmehr muss ein solcher Bescheid nicht enthalten und das muss richtig sein, worauf der Bürger einen Rechtsanspruch hat. <strong>Das gilt für Bäume, wie für Ersatzbehausungen von Sperlingen, Fledermäusen, Nebelkrähen und Aasgeiern und erst recht den Öffentlich-Rechtlichen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, ... <a title="894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123611/" aria-label="Mehr Informationen über 894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /> aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, die gerade entschärft wird. Seit 1945 lag sie unbemerkt da. #Tagesnachrichten</p></blockquote>
<p><strong>Es geht ein Gespenst um in Deutschland</strong>: ein kleiner, ekelhafter Virus. Güllemann war auch ein Virus und verbreitete sich ungeheuer schnell via Internet.  Er wurde uns erst kürzlich näher bekannt: er ist der Anachronist in dem Internethit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; (Ist der mit Ohrsand?).</p>
<p><strong>Und nun gibt es eine einzigartige Verbindung</strong> zwischen Virus Güllemann und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli" target="_blank">EHEC</a>, dem Virus, dass sich auf Grünzeugs wie Blattsalaten, Salatgurken und Tomaten voraussichtlich länger hält, als die Mindesthaltbarkeit. So wird aus erlesenen Gemüsen (vorzugsweise aus dem norddeutschen Raum) Sondermüll, den man verklappen sollte, aber nicht fressen. Wieder mal sind die Kühe an allem schuld. <strong>Erst sind sie der Grund für die Klimakatastrophe und nun für die Ungenießbarkeit von Gesundgemüsen aller Art</strong>.</p>
<p><span id="more-9555"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9556 " title="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" alt="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" width="450" height="264" /></a><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Güllemann! Kein Scheiß, Mann!</figcaption></figure>
<p><strong>Kommt nun bald das &#8222;Gülleverbot&#8220;</strong> als eine Art neues Reinheitsgebot für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft?</p>
<figure id="attachment_9687" aria-describedby="caption-attachment-9687" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9687 " title="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" alt="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" width="450" height="319" /></a><figcaption id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!</figcaption></figure>
<p><strong>Was als &#8222;natürliche Düngung&#8220; gepriesen wurde</strong>, gilt nun als verwerfliches Tun. Oder müssen jetzt &#8222;Gülleerzeugnisse&#8220; der gewerblichen Landwirtschaft besonders hygienisch hergestellt werden? Kühe, Schweine, Hühner, alle leiden jetzt schon unsägliches Leid im Dienste der Menschheit, als Futter, Nahrung, Nahrungsmittel, Fleisch gilt inzwischen bei vielen Menschen ebenfalls als ungenießbar, und dass die Vegetarier damit Recht haben, das so zu sehen, dafür spricht immer mehr, mit steigender Tendenz. <strong>Wenn es nur nicht so schwer wäre, drauf zu verzichten</strong>.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oOaB-aT0tTs&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Keks, alter Keks (Ist der mit Ohrsand!) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelkette wird jetzt zunehmend zur Nahrungsmittelspirale</strong>, die anfängt aufzuhören, weil aufzuhören dringend angefangen werden muss. Gurken, Blattsalate und Tomaten aus dem norddeutschen Raum tragen -ersten Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge- das Virus in sich und vor dem Verzehr wird dringend gewarnt. Judith Holofernes (Sängerin Wir sind Helden) schrieb vor kurzem der BILD-Zeitung die bedeutungsschwangeren Worte: &#8222;Ich glaube, es hackt!&#8220; &#8211; <strong>Es galt nicht für Gemüse</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Operation Keks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/">Ick freu mir wie nen Kullerkeks</a></li>
<li>Operation Glückskeks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7292010/">Der Wind hat mir ein Lied erzählt</a></li>
</ul>
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		<title>883-11 &#8211; Positionen: Qualität ist keine Ware, Positionierung kein Geschäft! Auf Authentizität kommt´s an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 07:11:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie schreiben uns: Hallo lieber Blogger Gotthal, bei Recherchen im Internet hat Dein Blog http://www.mugshooting.de unser großes Interesse gefunden. Als Internet-Dienstleister für professionelles Linkbuilding und zielgerichtetes Online Marketing arbeiten wir mit zahlreichen Blogbetreibern zusammen, die Ihre Freude am Schreiben mit der Möglichkeit verbinden, mit Texten Geld zu verdienen. Hast auch Du Interesse, unserem Netzwerk beizutreten und ... <a title="883-11 &#8211; Positionen: Qualität ist keine Ware, Positionierung kein Geschäft! Auf Authentizität kommt´s an!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/122511/" aria-label="Mehr Informationen über 883-11 &#8211; Positionen: Qualität ist keine Ware, Positionierung kein Geschäft! Auf Authentizität kommt´s an!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong>Sie schreiben uns</strong>:</p>
<blockquote><p>Hallo lieber Blogger Gotthal, bei Recherchen im Internet hat Dein Blog <a href="http://www.mugshooting.de/">http://www.mugshooting.de</a> unser großes Interesse gefunden. Als Internet-Dienstleister für professionelles Linkbuilding und zielgerichtetes Online Marketing arbeiten wir mit zahlreichen Blogbetreibern zusammen, die Ihre Freude am Schreiben mit der Möglichkeit verbinden, mit Texten <strong>Geld zu verdienen</strong>. Hast auch Du Interesse, unserem Netzwerk beizutreten und mit Texten in Deinem Blog Geld zu verdienen? Wir honorieren Texte in Deinem Blog zu vorgegebenen Keywords mit einem gesetzten Link von <strong>15,00 € / Text</strong> <strong>&#8211; 300 Euro / Text</strong> je nach Qualität Deines Blogs. Die komplette Abwicklung erfolgt ganz einfach über unser Online-System.</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen häufen sich derartige Anfragen</strong> an uns und wir könnten jetzt capitalis capitalistas werden. Wollen wir aber nicht, indem wir Texte veröffentlichen, die die Welt nicht braucht. Oder doch? Zielgerichtete Schreibe gegen Geld? Das kommt einem so ein bisschen wie &#8222;﻿comliance&#8220; vor, also Bestechlichkeit. Zugegeben: Warme Moneten würden auf uns niederregnen, wir hätten es selbst in der Hand.</p>
<p><span id="more-9432"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5029 alignnone" title="Stoppen Sie ihre Werbung, sonst erschiessen wir diesen Hund!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/hund.erschiessen.stop_.werbu_.jpg" alt="Stoppen Sie ihre Werbung, sonst erschiessen wir diesen Hund!" width="289" height="263" /></strong></p>
<p><strong>Bezahltes Schreiben gegen Geld</strong> ist wie Fahrrad fahren im Regen. Oft fühlt es sich lau an. In den Fokus des eigenen Interesses gerät nun nicht mehr, was sich tagebuchartig alltäglich aufdrängt, frische und unvoreingenommene Eindrücke, selbsttherapeutisch verarbeitet und -offenbar- im Gefallen einer großen Zahl von Lesern. Nicht ohne Stolz haben wir inzwischen Leserzahlen (Klicks) auf mehrere Webseiten erreicht, die Selbstbewusstsein geben,  bestätigen fortzufahren und das tagtägliche Bloggen (von wenigen Ausnahmen abgesehen) zum Bestandteil des eigenen Lebens zu machen. Wenn auch einige wenige Menschen sagen, das Internet sei eine Scheinwelt, <strong>nicht wert darin zu leben und agieren</strong>.</p>
<p><strong>Alles Bisherige geschah freiwillig </strong>und ohne Kommerzdruck, es war Ausdruck echter Persönlichkeit. Dem folgt nun mit Sicherheit nicht nach, dass Texte in unseren Blogs zu &#8222;vorgegebenen Keywords mit gezielter Linksetzung&#8220; gegen Geld erhältlich sind. Ein Lied des Tages, ein lesenswertes Buch, eine Website mit Fulminanz: all das waren bislang kosten- und auch von versteckten Provisionen freie  Beiträge aus eigener Überzeugung, als Mensch, angeboten als Streiflichter oder als ganz kleine Ausschnitte aus einem universellen Kosmos namens Internetz.</p>
<p><strong>Das wird so bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Als vor kurzem ein wirklich namhafter Urlaubsdienstleister</strong> mit einprägsamem Werbejingle nachfragte, ob er seine weltweiten Reisen auf Gesichtspunkte.de anzeigentechnisch einbinden dürfe, gerieten wir ein bisschen ins Straucheln. Dass man Werbung in Blogs einbindet, bringt ein paar Euro. Wir entschieden, nicht ausnahmsweise nur für diesen einen europäischen Reisedienstleister eine Ausnahme von der derzeitigen Werbefreiheit der Webseiten zu machen. Das käme uns irgendwie kopflos vor, ohne Ziel, ohne Konzept. Allerdings nahmen wir intern Kontakt mit erfolgreichen Bloggern auf, die bereits seit einigen Jahren eine Art Advertising-System in ihre WordPress-Blogs einbinden. Da sie mehr als wir einen kommerziellen Druck haben, um Miete, Geschäfts- bzw. Redaktionsräume zu bezahlen und &#8222;Kind und Kegel&#8220;, verfügten sie bis heute über einige Erfahrung diesbezüglich und möglicherweise könnte man sich konzeptuell beteiligen? Und sei es auch nur, um für wohltätige Zwecke zu stiften? <strong>Einige &#8222;flattr-en&#8220; jetzt</strong>.</p>
<p><strong>Überzeugend ist alles nicht</strong>. Wir sind nicht die BILD-Zeitung oder wir trachten nicht nach Alleinstellungsmerkmalen unserer Webseiten. Wir besetzen sicher eine unübliche Nische in der Blogsphere Deutschlands, denn andere &#8222;gute Blogs&#8220; von Hausverwaltern, mit Energie, Ausdauer und tagesaktueller &#8222;Brisanz des Banalen&#8220; (Alltäglichen) sind uns nicht bekannt. Zu viele haben Standesdünkel, sind fachlich gute Leute, aber verbinden eben gerade nicht easy goin´mit &#8222;dolce vita&#8220; und beruflichem Fachbackground. Es gilt als unseriös, die spaßige Seite der Dinge zu betrachten in der steinern gewordenen Welt der Hausverwalter, Immobilienfritzen und Anzug- bzw. Hutträger, die Michael Ende die &#8222;Herren von der Zeitsparkasse&#8220; nannte: <strong>das Effizienz gewordene System</strong>.</p>
<p><strong>Nein, ein bisschen <del>soll</del> darf die Welt bunter werden</strong> durch unsere &#8222;Sonderberichterstattung&#8220;, aber nicht auf der Oberfläche und nicht durch &#8222;brüllenden Kommerz&#8220;, sondern durch Nachhaltigkeit, Ernsthaftigkeit, Spaßverbundenheit und mit einem distanzierten Weltbild, in dem wir uns die Fähigkeit bewahren, <strong>Dinge in unserem Berufsbild als &#8222;bizarr&#8220; oder &#8222;skurril&#8220; wahrzunehmen</strong>.</p>
<blockquote><p>Wer uns nicht ehrt, lebt verkehrt. Wer uns kritisiert für was wir tun, soll konstruktiv sein in einem positiven Sinne. Was wir besser machen könnten, kann man uns sagen. In Zweifel zu ziehen, dass das Sinn macht, was wir tun, entscheidet man sich mit Mausklick: Sinnlose Beiträge verlässt man/frau durch gezielte Umsurfung unserer Seiten. Leser sind wie kosmopolitische Weltumsegler: Vom Kap Horn direkt zum Kap der Guten Hoffnung oder nach Nimmerland. Niemand hat die Pflicht, diese Webseiten zu lesen. Jeder Leser ist uns herzlich willkommen. #Credo der Redaktion</p></blockquote>
<p><strong>Werbung kommt erst dann in Frage</strong>, wenn -wie bisher weltweit als Standard üblich- Redaktion und Kommerz für den Leser wahrnehmbar getrennt erfolgen. <strong>Meine Absage gilt daher dem nicht Gesagten: auf diese Einladung antworte ich nicht einmal</strong>.</p>
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		<title>835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 06:43:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der heutzutage tätige Immobilienmensch muss sich hinsichtlich seiner Zielgruppen darüber bewußt sein, mit wem er es genau zu tun hat. Eine Antwort darauf, was eine grosse Masse von Menschen in Deutschlands Lebensmitte von ihrer Umwelt, ihrer Stadt, dem Wohnen, Fortbewegung und dem jährlichen Urlaub erwarten, versuchte ein Artikel namens &#8222;Die grüne Hölle&#8220; zu  geben, der jüngst ... <a title="835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117811/" aria-label="Mehr Informationen über 835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9082" title="Presse 01.11 - Die grüne Hölle (SPIEGEL)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg" alt="Presse 01.11 - Die grüne Hölle (SPIEGEL)" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Der heutzutage tätige Immobilienmensch muss sich hinsichtlich seiner Zielgruppen darüber bewußt sein, mit wem er es genau zu tun hat. Eine Antwort darauf, was eine grosse Masse von Menschen in Deutschlands Lebensmitte von ihrer Umwelt, ihrer Stadt, dem Wohnen, Fortbewegung und dem jährlichen Urlaub erwarten, versuchte ein Artikel namens &#8222;Die grüne Hölle&#8220; zu  geben, der jüngst im SPIEGEL erschienen ist. Ein Artikel für Sinnsuchende, Zielfinder, also Orientierungslose. Hinterher ist man ein Stück schlauer! PRESSESCHNIPSEL ist dabei nur ein klitzekleiner Auszug eines Größeren.</p></blockquote>
<p><strong>Wenn was im SPIEGEL steht</strong>, wirkt es häufig distanziert, ein bisschen ironisch oder schweißnass vom Süffisanten. In dem Artikel &#8222;Die grüne Hölle&#8220; befasste sich der SPIEGEL jüngst mit einer Art Typenkunde über den Tübinger. Mag auch dahingestellt sein, was davon stimmt: es ist köstlich zu lesen. Auszugsweise dieses Zitat hier oben. Der ganze Artikel im Format &#8222;pdf&#8220; (zum download) ist unbedingt empfehlenswert und nachfolgend natürlich verlinkt. Hinterher mag der Leser bitte entscheiden, wie er sein eigenes ManTantra einschwingt: eine Bildungsreise, ökologisch korrekt per Pedes oder Velo, ins nahe Tübingen eventuell eingeschlossen?</p>
<p><span id="more-9081"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Die Entwicklungsabteilung von Opel gab dazu noch keine Stellungnahme ab: Ob das neue Modell ManTantra tatsächlich kommt, dass auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist, war auch trotz Nachfragen unsererseits nicht in Erfahrung zu bringen? Die bereits vor Jahren aufgestellte Produktpalette &#8222;PINK FLOYD&#8220; und &#8222;GENESIS&#8220; sowie &#8222;BON JOVI&#8220; für die (härtergesottenen) Fans der Volkswagen-Unternehmensgruppe ist bekanntlich bereits ausgelaufen, sodass eine Marktlücke droht, die sich -bei vermutlich guten Absatzzahlen- an diese Zielgruppe wendet? Who knows! Skoda soll Gerüchten zufolge bereits über ein Sondermodell &#8222;Stuttgart 21&#8220; nachdenken: mit dem Bekenntnis zum Autofahren, so die Hoffnung der Automobil-Entwickler, falle Stuttgart 21 bereits automatisch dem Rotstift anheim. Wer im Auto Richtung Stuttgart düse, brauche schließlich weder unter-noch oberirdische Bahnhöfe.</p></blockquote>
<p><strong>Der Recherchelink &#8222;gutes Mantantra&#8220; auf unserer Website ist unten angefügt</strong>: ein zartes Pflänzlein, aber immerhin, ein Anfang ist gemacht! Der Artikel ist nicht zum hektischen Konsum geeignet. Eher eignet er sich für &#8222;kontemplatives Meditieren&#8220;, wie z.B. das Brüten auf einer Porzellanschüssel (Männer) oder dem IKEA-Ledersofa im Wohnzimmer über Eck (Frauen) und <strong>schon gar nicht für nebenbei</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>eReader: <a title="externer Link" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=77531620&amp;aref=image047/2011/03/19/CO-SP-2011-012-0058-0062.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">DER SPIEGEL-Artikel &#8222;Die grüne Hölle&#8220;</a> (pdf)</li>
<li>Kontemplativ: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de" target="_blank">Gern, aber wie</a>?</li>
<li>Spirituell: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=ManTantra" target="_blank">Artikel mit gutem Mantantra</a>!</li>
</ul>
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		<title>822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/116511/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 11:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. ... <a title="822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/116511/" aria-label="Mehr Informationen über 822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<p><strong>Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. Kein Zufall, dass auch andere Jubiläen anstehen. Eins davon: 25 Jahre Tschernobyl.</strong></p>
<p><strong><span id="more-9013"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GsN3icByqUo&#8220;]<strong><br />
</strong><span style="color: #888888;">Major Tom &#8211; Peter Schilling (Extended Version) &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Man fragt sich allerdings</strong>: Wäre denn letzteres überhaupt zum Anlass genommen worden für eine &#8222;totale Erinnerung&#8220;, wäre Fukushima nicht passiert? Leise Zweifel, ob das nicht alles doch ein bisschen verlogen ist?</p>
<p><strong>Der Mensch im Weltall</strong>, das hat aber auch was Gutes: Von oben lässt sich der Niedergang des Planeten Erde besser beobachten. Sozusagen distanzierter. Allerdings kann man die Löcher über der Erde nicht sehen, ohne sie speziell einzufärben. Schon Kurt Tucholsky fachsimpelte: &#8222;Ein Loch ist ein umgrenztes Nichts.&#8220; (Wo kommen die Löcher im Käse her?)</p>
<p><strong>Uns muss tatsächlich bange werden</strong>, wenn wir die letzten, sehr viel häufiger auftretenden &#8222;Naturereignisse&#8220; bewusster betrachten. Allein die Häufigkeit der Schreckens- bzw. Horrormeldungen aus aller Welt müsste uns Anlass geben, über die weitere Vorgehensweise des Menschen intensiver nachzudenken. Denn &#8222;machen wir uns die Erde Untertan&#8220;, so schlägt der Planet Erde vielleicht irgendwann zurück? Gedemütigt, gebeutelt, in furchtbare Umweltschäden getaucht. In Deutschland ist Bitterfeld &#8222;renaturiert&#8220; worden, in China ist derartiges wohl kaum zu erwarten. <strong>Der Mensch ist eine Umweltsau</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Die totale Erinnerung&#8220;</strong> an bleibende Bilder und Ereignisse, die sich den Menschen in das kollektive Gedächtnis einbrannten, stellt dieser Tage die Redaktion des SPIEGEL zusammen. Es sind die Bilder von der Ermordung von John F. Kennedy, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, &#8222;nine eleven&#8220; in New York und vieles mehr. Jurij Gagarin war mit 27 Jahren bereits zum Held der Sowjetunion aufgestiegen. Er zerschellte in einem Flugzeug 1968 und wurde sich infolgedessen niemals richtig bewusst darüber, dass dieser Titel eines Tages nichts mehr bedeuten würde. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr.</p>
<p><strong>Allerdings könnte das Festhalten an Weltprogrammen</strong> zur Erforschung des Weltalls durchaus Sinn haben: Sollte der Planet Erde einmal vollkommen unbewohnbar werden, so wird es ja Zeit für &#8222;Ersatzwohnraum&#8220; anderswo. Für unsere Berufsbranche allerdings gibt es dann nicht mehr vergleichbar viel zu tun: die Verwaltung fremder Galaxien wird weder als Unterpunkt des derzeitigen Berufsbilds Immobilienkaufmann angeboten, noch steht überhaupt in Aussicht, dass die Menschen dann noch über so bürgerliche Gesichtspunkte wie &#8222;zur Miete wohnen&#8220; oder &#8222;Wohnen im Wohnungseigentum&#8220; relevante Gedanken verschwenden werden!</p>
<p><strong>Dann gibt´s im All einen Urknall</strong> und die alte Wunschvorstellung der Politrockband Ton, Steine, Scherben wird wahr: Wir zahlen keine Miete mehr. Sind am Ende diese Weltveränderer, die auf ein Leben nach der Erde hin arbeiten, rote Utopisten, eine Art &#8222;nachträgliche 5. Kolonne Moskaus&#8220;. Das war früher ein geflügeltes Wort. Heiner Geißler hat es früher gern verwendet. Inzwischen hat er sich sehr verändert: <strong>Altersweisheit</strong>.</p>
<p><strong>Zeit auch</strong>, an Major Tom zu gedenken, den <strong>Peter Schilling </strong>einst besang. &#8222;<strong>Völlig losgelöst von der Erde&#8230;..</strong>&#8220;</p>
<p><strong>Wer hat schon Antworten auf diese Fragen?</strong></p>
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		<title>646-10 &#8211; Historie: Mir sind viele Abkürzungen geläufig, aber manche nicht egal, einige schlicht unerträglich! #Aküfi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 16:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[AKÜFI? Was´n das? Das ist der Abkürzungsfimmel! &#8222;Dreht euch mal um! Der Hauskommissar geht um!&#8220; (abgewandelt: Der Kommissar, Falco) Und wirklich ohne jeden Quatsch, denn dazu eignet sich das Thema überhaupt nicht:  Heute morgen verband mein &#8222;ferner Volkerfreund&#8220;, der in Berlin wohnt, umme Ecke, aber den ich praktisch so gut wie nie persönlich treffe, seinen ... <a title="646-10 &#8211; Historie: Mir sind viele Abkürzungen geläufig, aber manche nicht egal, einige schlicht unerträglich! #Aküfi" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/98910/" aria-label="Mehr Informationen über 646-10 &#8211; Historie: Mir sind viele Abkürzungen geläufig, aber manche nicht egal, einige schlicht unerträglich! #Aküfi">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6898" title="_banner.Der.Historiker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_7849" aria-describedby="caption-attachment-7849" style="width: 421px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Reichskristallnacht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7849 " title="Emailschnipsel &quot;neues NS ran? Ja oder nein?&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Reichskristallnacht.jpg" alt="Emailschnipsel &quot;neues NS ran? Ja oder nein?&quot;" width="431" height="153" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Reichskristallnacht.jpg 479w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Reichskristallnacht-300x106.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7849" class="wp-caption-text">Emailschnipsel &quot;neues NS ran? Ja oder nein?&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>AKÜFI? Was´n das? Das ist der Abkürzungsfimmel!</strong> &#8222;Dreht euch mal um! Der Hauskommissar geht um!&#8220; (abgewandelt: Der Kommissar, Falco)</p></blockquote>
<p><strong>Und wirklich ohne jeden Quatsch</strong>, denn dazu eignet sich das Thema überhaupt nicht:  Heute morgen verband mein &#8222;ferner Volkerfreund&#8220;, der in Berlin wohnt, umme Ecke, aber den ich praktisch so gut wie nie persönlich treffe, seinen Tag mit der Erinnerung an &#8222;ELF-NEUN&#8220; und die Reichspogromnacht. In diesem Moment machte es bei mir &#8222;Klick&#8220; und ich addierte eine weitere, schreckliche Zahlenkombination im Geiste, ich setzte hinzu: &#8222;NINE ELEVEN&#8220;. &#8222;ELF-NEUN&#8220; und &#8222;NINE ELEVEN&#8220; sind auf diese Weise <strong>für immer in meinem Kopf verbunden</strong>.</p>
<p><span id="more-7848"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Gedenktafel_Markgraf-Albrecht-Str_11_%28Wilmd%29_Synagoge_Friedenstempel.JPG/800px-Gedenktafel_Markgraf-Albrecht-Str_11_%28Wilmd%29_Synagoge_Friedenstempel.JPG"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Gedenktafel am Kudamm, Berlin-Wilmersdorf" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e5/Gedenktafel_Markgraf-Albrecht-Str_11_%28Wilmd%29_Synagoge_Friedenstempel.JPG/800px-Gedenktafel_Markgraf-Albrecht-Str_11_%28Wilmd%29_Synagoge_Friedenstempel.JPG" alt="Gedenktafel am Kudamm, Berlin-Wilmersdorf" width="450" height="281" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Gedenktafel am Kudamm, Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /><span style="color: #999999;">User: OTFW, Deutsche Wikipedia, genaue </span><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gedenktafel_Markgraf-Albrecht-Str_11_(Wilmd)_Synagoge_Friedenstempel.JPG&amp;filetimestamp=20090618122912" target="_blank"><span style="color: #999999;">Rechte hier</span></a><span style="color: #999999;"> mit Dank dafür! </span></p>
<blockquote><p>Witze um die Bedeutung zentraler Geschichtsdaten haben ein Verfallsdatum: Während man früher in jeder &#8222;Am laufenden Band&#8220;-Sendung von Rudi Carrell gern und ausgiebig über den Scheich an der Grenzkontrolle lachte, der vom Zoll &#8222;Schwarzer September?&#8220; gefragt wurde und dann kalauerte, eine Weinflasche zückend: &#8222;Nö, Goldener Oktober&#8220;, würde diesen Witz heute kaum noch einer verstehen! Wer kennt noch den Schwarzen September? Wer trinkt heute noch &#8222;Goldener Oktober&#8220;? Vorbei, vergessen und verloren&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Gelegentlich beider Ereignisse in der Historie der Welt</strong> bin ich voller Abscheu vor dem menschenverachtenden Duktus, der beiden Ereignissen anhaftet. In beiden Fällen ging es um das Treffen besonders vieler unschuldiger Menschen (Opfer). In beiden Fällen für kranke Auffassungen und Weltbilder: den Nationalsozialismus (1939) und einen komplett missbräuchlich-widerwärtig interpretierten Islam! Nein, der Islam will nicht, dass Menschen aus Hochhäusern fallen wie totgeschossene Stubenfliegen! <strong>Wer das behauptet, lügt! Und stachelt an</strong>!</p>
<p><strong>So wie 1939 die Nationalsozialisten angestachelt haben zum Rassenhass</strong>, damit in Deutschland Synagogen brennen, Menschen verprügelt, gequält und erschlagen werden! Pfui Deibel. Man muss nur konsequent genug darüber nachdenken!  <strong>Nie wieder &#8222;ELF-NEUN&#8220; und nie wieder &#8222;NINE-ELEVEN&#8220;</strong>!</p>
<p><strong>Es war schlecht gelitten</strong> ums Weltklima Ende der Dreißiger, genauer 1938 im November. Ganz heiß wurde es in Deutschland für viele erst recht im November. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kühlte sich das Klima wieder deutlich herunter. November, das war ein ganz normaler Wintermonat für gewöhnlich. Im September 1972 stürmte die &#8222;Organisation des Schwarzen Septembers&#8220; die Olympischen Spiele in München. Es war ein Vorgeschmack, auf was noch kommen sollte. 1938 plus 34 Jahre = 1972.  63 Jahre nach ELF-NEUN erfolgte am 11. September 2001 &#8222;NINE ELEVEN&#8220;. Womit wir wieder beim Weltklima sind: Der Monat September des Jahres ist wärmer geworden in etwa ähnlichem Umfang, <strong>wie es in der ganzen Welt kälter wurde seitdem</strong>!</p>
<p><strong>Die Hausverwaltung sagt: &#8222;NS&#8220; wird in Deutschland</strong> nie wieder nur ein harmloses Namensschild sein dürfen! Kein Architekt käme auf die Idee, das Kinderzimmer wohlfeil abzukürzen! Weil Architekten studiert haben? <strong>Na, wenn das so ist: Bildung für alle! Bitte!</strong></p>
<figure id="attachment_7850" aria-describedby="caption-attachment-7850" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Elf-Neun-Nine-Eleven.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7850 " title="ELF-NEUN - Nine eleven? Never ever!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Elf-Neun-Nine-Eleven.jpg" alt="ELF-NEUN - Nine eleven? Never ever!" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Elf-Neun-Nine-Eleven.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Elf-Neun-Nine-Eleven-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Elf-Neun-Nine-Eleven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7850" class="wp-caption-text">ELF-NEUN - Nine eleven? Never ever!</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Danke, Volker)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Enzyklopädisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_September_(Terrororganisation)" target="_blank">Schwarzer September auf Wikipedia</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Enzyklopädisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspogromnacht" target="_blank">Reichspogromnacht auf Wikipedia</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Enzyklopädisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_%E2%80%9EFriedenstempel%E2%80%9C_Halensee" target="_blank">Synagoge Friedenstempel Halensee</a></span></li>
</ul>
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		<title>588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:42:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Stuttgart21-Bahnhof wurden gestern die Kinderchen von der Polizei gepfeffert, die Gegner des Projekts bewusst mit in die ersten Reihen genommen haben und nun kalauern sie über die Gewaltbereitschaft der Polizei, in Berlin outet sich die Merkel als grüne Öko-Revolutionärin der Gebäudesanierung? Osama bin Laden ruft anstatt zu Gewalt zu Ackerbau und Viehzucht auf. Oder ... <a title="588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93110/" aria-label="Mehr Informationen über 588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_7432" aria-describedby="caption-attachment-7432" style="width: 434px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7432 " title="Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg" alt="Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten" width="444" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg 555w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten-300x287.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7432" class="wp-caption-text">Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Am Stuttgart21-Bahnhof wurden gestern die Kinderchen von der Polizei gepfeffert, die Gegner des Projekts bewusst mit in die ersten Reihen genommen haben und nun kalauern sie über die Gewaltbereitschaft der Polizei, in Berlin outet sich die Merkel als grüne Öko-Revolutionärin der Gebäudesanierung? Osama bin Laden ruft anstatt zu Gewalt zu Ackerbau und Viehzucht auf. Oder ist die Audiobotschaft in Wirklichkeit schon Monate alt und bin Laden in Pakistans Hochwässern ersoffen? Die Welt ist vollkommen durcheinander. Zeiten sind das! Jetzt versteht man, warum die Gruppe SILLY ihr neues Album &#8222;Alles rot&#8220; genannt hat. Aus Liebe? Aus Wut? Das ist ja das Spannende an diesem Titel: Man kann ihn nach eigener Facon auslegen! Wir tun es ebenfalls! Und huldigen zugleich Ina Müller (Credo: Sabbeln, saufen, singen!), der <strong>lt. blackbirds.tv</strong> <em>besten Backgroundsängerin Deutschlands</em>! (Quelle: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=70" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Richtig, die Kern- bzw. Gretchenfrage</strong> ist doch derzeit wohl: Quo vadis, Gebäudesanierung? Dass die Merkel einiges vor hat, ist bekannt. Wohin das führt, darüber sinniert der SPIEGEL online mit einem Beitrag vom 01.10.2010 feinsinnig nach. Und da wir es persönlich lesenswert finden, haben wir den Artikel verlinkt und empfehlen ihn daher! Er zeigt gut auf, womit man als Hausbewohner einer Miet- oder Eigentumswohnung zu rechnen hat, mittelfristig, sagen wir mal bis 2050. <strong>Ach so, ich vielleicht nicht, aber schauen wir mal</strong>!</p>
<p><span id="more-7431"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y5ZjLrg-OXc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/Y5ZjLrg-OXc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Silly zu Gast bei Ina´s Nacht &#8211; 16.09.10 &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Zeiten sind das</strong>. Wer hätte vor Jahren einem Metzgergesellen mit einfachem Schulabschluss zugetraut, dass er mal Deutschlands Musikindustrie von hinten aufrollt? Stefan Raab gibt den Bundesvision Song Contest und die ostdeutsche Berühmtgruppe SILLY muss sich für Sachsen-Anhalt in der Kür der möglichen Gewinner hinten anstellen, irgendwie noch einmal von vorn anfangen? Während einige die Neuerscheinung des Jahres &#8222;ALLES ROT&#8220; der Gruppe SILLY lediglich an der Frage messen, ob die verstorbene &#8222;Heldin der DDR&#8220; Tamara Danz eigentlich würdig durch eine &#8222;nachwachsende, durchschnittliche&#8220; Schauspielerin namens Anna Loos ersetzt worden sei, sehen andere in der Besetzung der durch fiesen Krebs freigewordenen Sangesstelle durch Anna Loos den ganz großen Wurf, eine Art idealer Nachbesetzung. Wer in das Album &#8222;ALLES ROT&#8220; mal rein hören konnte, weiß mehr darüber: In der Tat ist an dem Album alles von vorn bis hinten stimmig, sehr gut gelungen und ein mehr als verdientes, weiteres Werk der Band SILLY mit neuer Sängerin Anna Loos, die diesen Job tatsächlich großartig macht. Liedertexte wie keine andere deutsche Band, aus einer sehr erfahrenen, gekonnten Schreibfeder, natürlich und offenporös klingende Arrangements und eine würdige, etwas tiefer gelegte, aber sonore und bedeutungsschwangere Stimme der Sängerin. <strong>Das passt</strong>.</p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/04/silly_alles_rot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)" src="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/04/silly_alles_rot.jpg" alt="Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)" width="240" height="216" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)</figcaption></figure>
<p><strong>Ob die Band heute Sachsen-Anhalt auf Platz Eins holt</strong>? Niemand kann das vorhersagen. Die Konkurrenz ist nicht ohne. Drücken wir den Berlinern SILLY, die für Sachsen-Anhalt auftreten, wo einige der Bandmitglieder ursprünglich herkommen, die Daumen und denken wir auch an</p>
<ul>
<li>die grüne Ökorevolution der Bundeskanzlerin Angela Merkel, oft und gern auftretend in rotem Jackett,</li>
</ul>
<ul>
<li>die rote Kulturrevolution beim heute Abend stattfindenden Bundesvision Song Contest des Fleischergesellen Stefan Raab,</li>
</ul>
<ul>
<li>den bald 70 Jahre alt werdenden, toten Revoluzzer John Lennon, dessen Nachlass dieser Tage heftig vermarktet wird, damit der Rubel wieder rollt, und</li>
</ul>
<p>bezahlbare Mieten, besser werdende Energiedämmwerte, Verringerung des Treibhauseffektes und wahlweise vieles andere mehr, dessen Benennung hier keine Vorschriften über die Prioritätenreihenfolge herleiten kann, sondern ein Ideengerüst darstellt. <strong>Weiß eigentlich jemand genauer, was man tun müsste, um diese Welt noch besser zu machen</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bereits gelesen: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720589,00.html" target="_blank">Mieter zittern vor Merkels Ökorevolution</a>&#8220; (Energiekonzept der Bundesregierung)</li>
<li>Die Band des Tages: <a title="externer Link" href="http://www.sillyhome.de/allesrot/" target="_blank">SILLY &#8222;ALLES ROT&#8220;</a> (Website)</li>
<li>Die Fleischbeschau des Tages: <a title="externer Link" href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/specials/bundesvision2010/index.html" target="_blank">Der Bundesvision Songcontest</a> (Website)</li>
<li>Revoluzzerhaltung: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1137" target="_blank">&#8222;Ich sag nicht Ja&#8220; &#8211; Silly</a> (auf blackbirds.tv)</li>
</ul>
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		<title>582-10 &#8211; Polizeiticker: Shit happens, in Berlin-Wedding vor allem und dort in der Putbusser Str. #Polizeimeldungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 09:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[#Wedding]]></category>
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					<description><![CDATA[ Inzwischen ist der Hype so groß geworden, dass schon seriöse Zehlendorfer Vermögensberater konkrete Umschulungspläne hegen. Zum Hasch-Rezensenten: die ganze Geschichte bei impulse.de ist am Ende des Artikels weiterführend verlinkt! Eine Nachricht, die unser berufliches Interesse weckt, ist im Polizeiticker vom 23.09.2010 um 09:30 Uhr zu lesen, dort wird uns u.a. gemeldet: &#8222;Alarmierte Polizisten entdeckten in ... <a title="582-10 &#8211; Polizeiticker: Shit happens, in Berlin-Wedding vor allem und dort in der Putbusser Str. #Polizeimeldungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/92510/" aria-label="Mehr Informationen über 582-10 &#8211; Polizeiticker: Shit happens, in Berlin-Wedding vor allem und dort in der Putbusser Str. #Polizeimeldungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /></strong> Inzwischen ist der Hype so groß geworden, dass schon seriöse Zehlendorfer Vermögensberater konkrete Umschulungspläne hegen. Zum Hasch-Rezensenten: die ganze Geschichte bei impulse.de ist am Ende des Artikels weiterführend verlinkt!</p>
<p><strong>Eine Nachricht</strong>, die unser berufliches Interesse weckt, ist im <strong>Polizeiticker vom 23.09.2010 um 09:30 Uhr</strong> zu lesen, dort wird uns u.a. gemeldet:</p>
<blockquote><p>&#8222;Alarmierte Polizisten entdeckten in der vergangenen Nacht eine Cannabisplantage in einer Wohnung in Wedding. Die Beamten waren zu einem Wasserschaden gegen 1 Uhr 40 in die Putbusser Straße alarmiert worden. Nachdem sie die Wohnung, aus der das Wasser lief, geöffnet hatten, führte sie ein intensiver Geruch zu einer Cannabisplantage. Die Beamten beschlagnahmten rund 80 Pflanzen und 40 Pflanzensetzlinge. Der Wasserschaden wurde durch das für die Plantage installierte Bewässerungssystem verursacht. Ein Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die Ermittlungen wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Tja, dumm gelaufen</strong> für den Hobbygärtner. Sein Hobby wurde nun entdeckt. Das kommt tatsächlich häufiger vor. <strong>Bei Wasserschäden kommen diese Dinge ans Licht</strong>.</p>
<p><span id="more-7386"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1401" title="shit happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg" alt="" width="360" height="242" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a></p>
<p><strong>Einer, der auch dafür bekannt ist</strong>, solche Substanzen gern zu konsumieren, hat kürzlich vier Waschmaschinen mit einem Gardena-Schlauchsystem verbunden und dann platzten die Schläuche und das Wasser ergoss sich über vier darunterliegende Wohnungen. Der Schaden beträgt nicht unter 30.000,- €. Der Hirni, der dies anrichtete, fand das schön. Er blickte dabei aus rotgeränderten, tellergroßen Augen und seufzte: &#8222;Tja!&#8220; &#8211; <strong>Tja, Dummkopf</strong>.</p>
<figure id="attachment_7388" aria-describedby="caption-attachment-7388" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-7388" title="Kiffen in der Wohanlage unerwünscht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_-150x150.jpg" alt="Kiffen in der Wohanlage unerwünscht!" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7388" class="wp-caption-text">Kiffen unerwünscht!</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Kiffer sind unsexy &#8211; Auch rauchende Frauen im allgemeinen. (User Pfandfrei, auf bildschirmarbeiter.com) &#8211; Da geb ich PfandFrei recht. Die schmecken nach Aschenbecher. (User LupusDuctus, Antwort auf bildschirmarbeiter.com)</p></blockquote>
<p><strong>Obiger Meldung zufolge</strong> bekommt nun der immer wieder so genannte &#8222;rote Wedding&#8220; eine ganz andere Bedeutung: War früher von der politischen Einstellung der Arbeiterschaft die Rede, gilt dies inzwischen nur noch für zugezogene, spätjugendliche Gewohnheitskiffer mit rotgeränderten Augäpfeln, die sich mit &#8222;High&#8220; anstatt &#8222;Hai&#8220; (späte Siebziger) oder mit &#8222;Hi&#8220; (frühe Achtziger) ansprechen? &#8222;Gebongt&#8220;, das war früher ein Berolinismus für &#8222;alles klar&#8220; und &#8222;verstanden&#8220;, heute bezeichnet das Wort das gemeinschaftliche Rauchen von Cannabisprodukten aus bongähnlichen Rauchgeräten, die in den Headshops im In- und Ausland aus alten Restbeständen günstig nacherworben werden können. Die Hausverwaltung in uns meint: Das Kiffen auf dem Gelände der von uns verwalteten Wohnanlage ist unerwünscht. Erste Verbotsschilder werden ins Treppenhaus ausgehängt, denn niemand will sich nachsagen lassen, untätig geblieben zu sein! Eine Eigenentwicklung unserer Abteilung &#8222;Schilderwaldwesen&#8220; ist hier nachrichtlich eingefügt. <strong>Stadtentwicklung pur</strong>.</p>
<p><strong>Ein ganz, ganz schädlicher Einfluss</strong> ist zu befürchten.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich glaube, ich werde mich immer wie ein Kind im Süßwarenladen fühlen, wenn ich vor einem Regal mit 20 verschiedenen Weedsorten stehe!&#8220; (William Breathes, 29, im Interview mit dem Examiner.com, Link zum Artikel weiter unten)</p></blockquote>
<p><strong>In rechtlicher Hinsicht</strong> ist das &#8222;Nicht kiffen&#8220;-Gebot allerdings nicht ganz unproblematisch. In so gut wie keiner uns bekannten Hausordnung steht ein derartiges Verbot, würde es doch zu weitgehend in das persönliche Recht auf freie Entfaltung eingreifen. Polizei und Justiz haben die Schwelle für die Strafbarkeit des Konsums inzwischen angehoben und der Eigenverbrauch ist in geringen Mengen frei von justitiabler Verfolgung. <strong>Dies gilt bekanntlich auch fürs Bier trinken</strong>, <strong>selbst wenn die gewöhnliche Berliner Stampe (anderes Wort für Kneipe) inzwischen hier und dort die &#8222;aufgehende Biersonne&#8220; vor der Tür abschraubt und ausstirbt.</strong></p>
<p><strong>Shit happens</strong>, siehe oben, das muss jetzt wohl umgeschrieben werden. <strong>Inzwischen muss es vielleicht heißen</strong>:</p>
<figure id="attachment_7387" aria-describedby="caption-attachment-7387" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Shit.happens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7387" title="Shit happens! Variante 2 - We zisch for You!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Shit.happens.jpg" alt="Shit happens! Variante 2 - We zisch for You!" width="400" height="548" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Shit.happens.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Shit.happens-218x300.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7387" class="wp-caption-text">Shit happens! Variante 2 - We zisch for You!</figcaption></figure>
<p><strong>Ganz Deutschland ist voll von Cannabis-Plantagen</strong>. Wer danach googlelt, dem wird bereits schwummrig vor Augen, <strong>probier es aus</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Google-Tiefenrecherche: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?q=cannabisplantage+entdeckt" target="_blank">Ist Deutschland voll von Cannabis-Plantagen</a>?</li>
<li>Polizeiticker: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/311704/index.html?IJKLXXX-ID=9EA" target="_blank">Die Meldung #2939 vom 23.09.2010</a></li>
<li>Hintergrundrecherche: <a title="externer Link" href="http://www.bildschirmarbeiter.com/pic/kiffer_girls/" target="_blank">Kiffer Girls auf bildschirmarbeiter.com</a> (Wir distanzieren uns natürlich!)</li>
<li>neu verlinkt: <a title="externer Link" href="http://www.impulse.de/lifestyle/:Ungewoehnliche-Arbeit--Kiffen-im-Buero/1016244.html?utm_source=facebook&amp;utm_medium=share-button&amp;utm_campaign=artikelkopf" target="_blank">Auf impulse.de wird über William Breathes berichtet, Hasch-Rezensent in Denver</a></li>
</ul>
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		<title>464-10 &#8211; Lied des Tages: Ach herrjemine&#8230;- Eigentümerversammlung, Fußball WM, Hotel California</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Arnold Schwarzenegger]]></category>
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		<category><![CDATA[Hotel California]]></category>
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					<description><![CDATA[Hasta la vista, baby. (Arnold Schwarzenegger in &#8222;Der Terminator&#8220;) Doch wer hätte das gedacht? Jedes Jahr müssen Eigentümerversammlungen terminiert werden. Aber alle voraussichtlich vier Jahre (oder sind es fünf?) findet eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? In diesen Tagen arbeitet der Terminator an der Terminfindung, an Terminen, Räumen, Sitzungsmöglichkeiten, ... <a title="464-10 &#8211; Lied des Tages: Ach herrjemine&#8230;- Eigentümerversammlung, Fußball WM, Hotel California" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8092010/" aria-label="Mehr Informationen über 464-10 &#8211; Lied des Tages: Ach herrjemine&#8230;- Eigentümerversammlung, Fußball WM, Hotel California">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6649" title="_Fussball_WM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM.jpg 529w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<blockquote><p>Hasta la vista, baby. (Arnold Schwarzenegger in &#8222;Der Terminator&#8220;)</p></blockquote>
<p><strong>Doch wer hätte das gedacht</strong>? Jedes Jahr müssen Eigentümerversammlungen terminiert werden. Aber alle voraussichtlich vier Jahre (oder sind es fünf?) findet eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? In diesen Tagen arbeitet der Terminator an der Terminfindung, an Terminen, Räumen, Sitzungsmöglichkeiten, Veranstaltungstechnik &#8211; <strong>kurz: Versammlungen</strong></p>
<p><span id="more-6648"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/capBDkzAlnM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/capBDkzAlnM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Hasta la vista baby &#8211; Arnold Schwarzenegger (via Youtube)</span> </p>
<p><strong>Nun: für mich recht wenig</strong>. Ich gehöre nicht zu den Fußball-Begeisterten. Für mich, so stand heute Nachmittag fest, wäre ein wichtiger Grund dann gegeben, wenn sich die Beatles wiedervereinigen und ein Konzert in Berlin geben. Mit Bedacht habe ich den Beruf gewählt: mit einer Arbeitsverweigerung meinerseits muss nämlich deswegen kaum gerechnet werden. Und daher denken wir mit einem lachenden (Beatles forever) und einem weinenden (George und John &#8211; R.I.P. oder deutsch R.i.F. &#8211; Ruhet in Frieden) Auge an die unmögliche Wiedervereinigung der Beatles, im Spannungsfeld jährlicher Arbeitsroutinen, wie dem Timing für gelungene Eigentümerversammlungen.</p>
<p><strong>Gleichwohl ist der Bezug zur Musik</strong> nicht ganz von der Hand zu weisen. Am 02.07.2010 sollte die Versammlung stattfinden, ergab die Auswertung der eigenen Möglichkeiten, und dieser Termin wurde dem Verwaltungsbeirat auch bestätigt. Doch dann denkt hier im Büro jemand nach, von dem man nicht vermutet, es besäße sonderliche Relevanz. Die Mitarbeiterin geht mal kurz ins Netz, surfen. Sie steuert die Website wmprophet.de an, einer inneren Eingebung folgend, wonach dem gewöhnliche Manne (der keine Frau ist) und der ungewöhnlichen Frau zuliebe, die Fußball liebt, ein Terminkonflikt immerhin denkbar wäre.</p>
<p><strong>Ich hätte nicht die Kenntnis besessen</strong>, wann eine stattfindet, so eine WM. Ich habe es nur nicht übersehen können, dass überhaupt eine stattfindet. In Südafrika, das hat ja noch was evolutionäres, und das bringt das Land vermutlich weiter hoch, so wie diese Olympiageschichten &#8211; ein Milliardengeschäft am &#8222;Kap der besten Hoffnungen&#8220; des gesamten afrikanischen Kontinents, nur beim Baden aufpassen. Der große, weiße Hai ist da an der Küste unterwegs, Prachtkerle von leicht 6 m Körperlänger, schnapp&#8230;und ab ist das Bein. Ballack wird nicht baden gehen dort, denke ich gerade. Soll sich schonen.</p>
<p><strong>Auf unsere Terminlage</strong> hat das trotzdem großen Einfluss. Am 02.07.2010 findet das Viertelfinale der WM statt, weiß ich nun. Ob das für Deutschland überhaupt relevant ist? Ich rufe einen Beirat an, er versteht am Handy erst nur die Hälfte, undeutliche Verbindung. Später ruft er nochmal zurück und sagt: &#8222;Ist ja nur das Viertelfinale&#8220;. Ich wende ein: &#8222;Ich habe keine Ahnung von Fußball und ob das wichtig ist für Eigentümer, die lieber zuhause bleiben möchten deswegen.&#8220; Ich witzel: &#8222;Wir können Public Viewing parallel machen, oder?&#8220; Der Wohnungseigentümer Harmlos (* Name geändert) brüllt unter TOP 04 (Instandhaltung und Instandsetzung) laut &#8222;Tohhoorrrr!&#8220; und die übrigen stimmen ihn währenddessen klammheimlich nieder, fetzen seinen Antrag von der Tagesordnung, weil sie gegen den Antrag sind. &#8222;Antrag am Schluss der Diskussion&#8220;, stellt einer, der den Fußballkommentator besser hören möchte und mit dem weiteren Redeverbot bewirken will, dass er dem Spiel besser folgen kann.</p>
<p><strong>Was ist</strong>, wenn sich Wohnungseigentümer mit törichten Anträgen selbst ins Abseits stellen? Bekommen sie dann eine Rote Karte? Viele Fragen, eins aber ist klar: Die Versammlung darf nicht am Tage des Viertelfinales stattfinden. Insofern wird jetzt doch noch ein anderer Termin festgelegt. Raumsuche in der gesamten Innenstadt Richtung Kudamm. Alle großen Hotels durchrufen, überall streng belegt, es ist was los in diesen Tagen. Ein Dame vom Hotel Mondial sagt &#8222;Ende Juni finden immer alle Eigentümerversammlungen statt&#8220;, aha, also auch von anderen Kollegen. Die sind doch alle nicht besser.</p>
<p><strong>Der Kulturbeauftragte der Hausverwaltung</strong> Büro Gotthal (Abteilung Lied des Tages) ist allerdings schlussendlich doch beruhigt und wiegt sich in einem wohligen Gefühl von Planungssicherheit: Es gibt jetzt ein Hotel California am Kudamm, das hat einen Raum frei, und deswegen stimmen wir garantiert Fußball-WM-frei in die Planung ein und singen: <strong>&#8222;Welcome to the Hotel California, such a lovely place&#8220;&#8230;</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5sQWaEZGPWw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/5sQWaEZGPWw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Hotel California &#8211; Eagles &#8211; VH1 (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/lied-des-tages/" target="_self">Lieder des Tages auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
</ul>
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		<title>252-10 &#8211; Guten Morgen, Deutschland &#8211; Niederst-Temperaturen, Grauzonen und (m)eine Eisprinzessin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/guten-morgen-deutschland-niederst-temperaturen-grauzonen-und-meine-eisprinzessin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Grauzone, 1981 &#8211; Ich möchte ein Eisbär sein (via youtube) Die Temperaturen dieser Tage lassen sich als ein bisschen ungemütlich beschreiben. Heute Morgen waren es Minus 12 Grad Celsius. Eins ist heute allerdings erfreulich: Ich habe heute Morgen eine richtige Eisprinzessin gesehen. Sie heißt Nicola R. und fährt tagaus tagein und bei jeder Witterung mit dem ... <a title="252-10 &#8211; Guten Morgen, Deutschland &#8211; Niederst-Temperaturen, Grauzonen und (m)eine Eisprinzessin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/guten-morgen-deutschland-niederst-temperaturen-grauzonen-und-meine-eisprinzessin/" aria-label="Mehr Informationen über 252-10 &#8211; Guten Morgen, Deutschland &#8211; Niederst-Temperaturen, Grauzonen und (m)eine Eisprinzessin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cTuTc_liKS4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/cTuTc_liKS4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Grauzone, 1981 &#8211; Ich möchte ein Eisbär sein (via youtube)</span></p>
<p><strong>Die Temperaturen dieser Tage lassen sich als ein bisschen ungemütlich beschreiben</strong>. Heute Morgen waren es Minus 12 Grad Celsius. Eins ist heute allerdings erfreulich: Ich habe heute Morgen eine richtige Eisprinzessin gesehen.</p>
<p><strong>Sie heißt Nicola R. und fährt tagaus tagein und bei jeder Witterung mit dem Fahrrad</strong> aus dem äußersten Süden von Berlin in den -gelinde gesagt- etwas nördlicheren Teil von Zehlendorf zu einer Grundschule, wo sie ihren Dienst als Lehrerin versieht. Täglich. Während inzwischen viele Menschen morgens erst am PC nachsehen, was wetter.com oder ein vergleichbarer Internetdienst für Wetter prognostiziert, anstatt die Tür aufzumachen und zu fühlen, fährt Nicola R. bei jedem Wetter mit dem Fahrrad auf einen geschätzt 8 bis 10 km langen Arbeitsweg zur Schule. Man kann allerdings nicht sagen, dass sie keinen Internetanschluss besitzt. Nur einmal, letztes Jahr, fuhr sie ein paar Tage mit dem Auto. Eine Sportverletzung. Es müssen für Nicola R. schon <em>sehr gewichtige Gründe</em> vorliegen, warum sie nicht mit dem Fahrrad&#8230; </p>
<p><strong>Bei ihren Schülern ist sie beliebt. Sie gilt als freundliches Wesen</strong> und grüßt immer mit einem strahlenden Lächeln. Zur Witterung passend trägt sie auch während der kälteren Tage dieses Jahres stets stechende, kristallblaue Augen, die kein Wässerchen trüben könnte. Heute Morgen sagte einer: Alle Achtung, und ein anderer &#8218;Sie ist wirklich eine <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/taff" target="_blank">taffe Frau</a>.&#8216; <strong>Das ist sie</strong>.</p>
<p><span id="more-4853"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1968" aria-describedby="caption-attachment-1968" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/img_0001_1200x675_fahrrad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1968" title="Fahrradständer, abgelaufenes Modell" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/img_0001_1200x675_fahrrad.jpg" alt="Fahrradständer, abgelaufenes Modell" width="432" height="243" /></a><figcaption id="caption-attachment-1968" class="wp-caption-text">Fahrradständer, abgelaufenes Modell</figcaption></figure>
<p><strong>Ich selbst bin nicht von ähnlichem Holz gestrickt</strong> und fahre nicht jeden Morgen, oder auch nachmittags, zur und von der Schule, um eines der Kinder abzuholen. Es wäre natürlich besser, das mit dem Fahrrad zu tun, aber wer will sich schon den A&#8230;. abfrieren? Ich nicht. Nicola R. hat einen schwarzen Ganzkörperüberzieher gegen die Witterung, den kann sie vor dem Betreten des Schulgebäudes abstreifen und einpacken, drunter passende Kleidung fürs Alltagsgeschäft. Sie ist mit einer gewissen Pragmatik und auch mit zweckentsprechender &#8218;Arbeitskleidung&#8216; ausgerüstet, was das Absolvieren eines längeren Arbeitsweges auf dem Fahrrad angeht. Das Tragen von verschiedenen Schichten Kleidung zur optimalen Temperierung des Körpers bei jeder Gelegenheit nennt man layer-Technik. Wahrscheinlich ist sie Extremsportlerin, Wildwasser-Kanutin oder Degenfechterin mit Olympia-Qualifizierung oder schlicht <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,322720,00.html" target="_blank">Iron Woman</a>. <strong>Sie ist fit wie ein Turnschuh</strong>.</p>
<p><strong>Wer so was jeden Tag macht, und sei es auch noch so kalt, verdient meinen Respekt</strong>, meine Hochachtung und wird daher zur Eisprinzessin des Monats Januar 2010 gekürt. Den Titel muss man sich verdienen. Ich verneige mich mit tiefem Respekt vor dieser beachtlichen Leistung. Und schiebe die Gedanken an meine eigene körperliche Fitness beiseite. Ich fühle mich manchmal wie ein Eisbär. Nicht so kälteresistent, aber so <span style="text-decoration: line-through;">gemütlich</span> behäbig. Das alles stört meine Eisprinzessin wenig. Ach, wäre ich doch gleichermaßen eloquent und sportbeflissen, dann führe ich morgens hinter ihr her, freundlich klingelnd, auf dem Gepäckträger zwei Kinder. Links und rechts noch eine Satteltasche und ein isotonisches Getränk als Proviant für unterwegs. Mit Sportstrohhalm, eingefroren. Bis es so weit ist, fahre ich doch mit dem Auto zur Schule und zurück. Bewundere die Eisprinzessin. Das Gegenteil von Fremdschämen: fremdfreuen. <strong>Derzeit daher kein Grund zu weinen</strong>&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-auf-inforadio-hat-thomas-hollmann-das-gehen-entdeckt-und-wir-die-karelische-wanderschnecke/" target="_self">Vom Gehen und der karelischen Wanderschnecke</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/gemeinschaftliche-einnahmen-instandhaltungsrucklage/" target="_self">Die Anschaffung eines Fahrradständers</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/der-orangene-punkt/" target="_self">Der grüne hat mit dem orangenen Punkt wenig gemeinsam</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>94-09 &#8211; Zitat des Tages: Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazins Meinung über Japaner, Türken und Kosovaren</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-ex-finanzsenator-thilo-sarrazins-meinung-uber-japaner-turken-und-kosovaren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 16:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem Kopftuchmädchen geplaudert. Sie hofft, dass es im Herbst mit der Juniorprofessur was wird.&#8220; (über twitter.com/udovetter), wunderbarer Tweet Der jüngst in die Schlagzeilen gekommene, ehemalige Finanzsenator und jetzige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat eine Rede vor Vertretern der Berliner Wirtschaft gehalten. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber u.a. wie folgt: Tatsächlich redet Sarrazin an einer Stelle ... <a title="94-09 &#8211; Zitat des Tages: Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazins Meinung über Japaner, Türken und Kosovaren" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-ex-finanzsenator-thilo-sarrazins-meinung-uber-japaner-turken-und-kosovaren/" aria-label="Mehr Informationen über 94-09 &#8211; Zitat des Tages: Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazins Meinung über Japaner, Türken und Kosovaren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span><span>Mit einem Kopftuchmädchen geplaudert. Sie hofft, dass es im Herbst mit der Juniorprofessur was wird.&#8220; (über <a title="externer Link" href="http://twitter.com/udovetter" target="_blank">twitter.com/udovetter</a>), wunderbarer Tweet<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Der jüngst in die Schlagzeilen gekommene, ehemalige Finanzsenator und jetzige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat eine Rede vor Vertretern der Berliner Wirtschaft gehalten. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber u.a. wie folgt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Tatsächlich redet Sarrazin an einer Stelle seiner Rede über &#8222;die Japaner&#8220;: Als &#8222;junger Beamter&#8220; beim Internationalen Währungsfonds (IWF) habe er selbst erlebt, dass &#8222;die Japaner Englisch zwar verstanden, aber nicht selber sprechen konnten&#8220;. Ja, so ist der Japaner.</p>
<p>Einige Gäste runzeln die Stirn, die Journalisten tippen hektisch auf ihren Laptops. Sarrazin wittert die Gefahr und fügt hinzu: &#8222;Das hat sich mittlerweile auch gegeben, die Japaner sprechen heute sehr gut Englisch.&#8220; Einmal klingelt mitten im Fachvortrag das Handy. Der Klingelton erinnert an &#8222;Emergency Room&#8220;, an Alarm im Krankenhaus. &#8222;Ich habe den Ton gewählt, damit er sich von allen anderen unterscheidet&#8220;, kommentiert Sarrazin, der Nonkonformist.&#8220; (kompletter Beitrag <a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/593/489974/text/" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Das klingt, als hätte Sarrazin aus den letzten Tagen etwas <strong>gelernt</strong>. Die Hinzufügung, Japaner sprechen heute sehr gut Englisch, hat die Situation gerade noch gerettet, vermutet man.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3640"></span><strong>***</strong></p>
<p>Gleichwohl erscheinen uns auch die <em>neuen </em>Aussagen über die Japaner wie dasselbe (zu einfache) Denkschema, dass Sarrazin stets hegt, wenn es ihm darum geht, gesellschaftliche Entwicklungen zu kritisieren: immer sind es Grüppchen. Mal HartzIV-Empfänger, mal Japaner, die Türken und die Kosovaren. Man möchte doch meinen, einer wie Sarrazin, der hat ein hohes Level Bildung und wozu muss er dann immer so verallgemeinern? Um verstanden zu werden? Oder versteht nur der Rest der Welt seine Vereinfachungen überempfindlich falsch?</p>
<p>Tatsächlich sehr feinsinnig sind die treffsicher analysierten Beobachtungen der Süddeutschen unmittelbar nach dem Parforceritt des Ex-Senators. Sarrazin steht jetzt im Scherenschritt vor dem beruflichen Aus bei der Bundesbank, worüber schon spekuliert wird. Andererseits gibt er die &#8218;Kohl&#8217;sche Aussitzstrategie&#8216;, um den öffentlichen Fauxpas eines umfassenden Interviews mit verbalen Stockschlägen gegen verschiedene Gruppen der bundesdeutschen Gesellschaft möglichst in die Bedeutungslosigkeit zu verbannen. Der Süddeutschen zufolge prüft nun aber die Berliner Staatsanwaltschaft, ob die Äußerungen von Sarrazin strafrechtlich relevant sind.</p>
<p>Sarrazin hatte insbesondere folgende Äußerungen im Interview von sich gegeben:</p>
<p>&#8222;Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.&#8220; Der Vollständigkeit halber sollte aber dieses Zitat ein bisschen ausführlicher erfolgen, denn Sarrazin sagte, m.E. zutreffender zitiert:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> […] Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren, und auch, weil es extrem viel Geld kostet und wir in den nächsten Jahrzehnten genügend andere große Herausforderungen zu bewältigen haben. […] (mit Dank dafür an RA Hoenig, <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/volksverhetzung" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Und: &#8222;Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.&#8220; &#8211;</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Es ist ein Skandal, wenn türkische Jungen nicht auf weibliche Lehrer hören, weil ihre Kultur so ist. Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch ist. […] (mit Dank dafür an RA Hoenig, <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/volksverhetzung" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Würde Sarrazin denn alle anderen, die vom Staat leben, diesen ablehnen, aber keine Kopftuchmädchen produzieren, nicht ebenso kritisieren? Es ist insbesondere die Verlängerung der aufzählenden Beschreibungen einer ganz bestimmten Gruppe, die er hätte einfach weglassen können. Rhetorisch brillant hätte er allerdings auch zu diesem Satz noch hinzufügen können, ganz nach Art seiner Japaner-Beobachtungen: &#8218;Das hat sich mittlerweile auch gegeben, mit den Kopftüchern.&#8216; <strong>&#8211; Relativier&#8230;.!</strong></p>
<p>Wobei man sich diese Aussagen mal auf der Zunge zergehen lassen sollte. Bundesbankchef Weber ist schon deutlich auf Distanz zu diesen Aussagen des Bundesbankvorstands Controlling Thilo Sarrazin gegangen. Abwarten. Die nächsten Tage werden Entscheidungen bringen, oder schon die nächsten Stunden?</p>
<p>Über richtig oder falsch in den Worten Sarrazins zu urteilen, wird <strong>gesichtspunkte.de</strong> unterlassen stellvertretend für Leser zu bewerten. Sarrazin muss nur aufpassen mit seiner Ausdrucksweise. Die ist oft ein gefundenes Fressen und auch von daher überflüssig, wie ein Kropf. Vor allem in seiner beruflichen Rolle als Bundesbank-Vorstand kann er derartiges einfach nicht bringen, ob in Kurz- oder Langfassung. Weber hat Recht, wenn er das zu bedenken gibt. Menschen sind nun mal nicht so verallgemeinernd zu beschreiben, sondern immer nur individuell und unabhängig von ihrer Herkunft aus einem bestimmten Staat. Die Probleme in Neukölln sind nicht türkische Probleme, sondern die Probleme Neuköllns. Hausgemachte eigene Probleme. U.a. auch verfehlte Ausländerintegration.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p>SPIEGEL SPAM <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,653215,00.html" target="_blank">Neue Erkenntnisse von Thilo Sarrazin</a></p>
<p>Spreeblick <a title="externer Link" href="http://www.spreeblick.com/2009/10/05/sarrazin-hat-rechts/" target="_blank">Dezidierte Meinung zu Sarrazins Äußerungen</a></p>
<p>Netzzeitung <a title="externer Link" href="http://www.netzeitung.de/internet/1483039.html" target="_blank">Der &#8218;unkommode&#8216; Thilo Sarrazin</a></p>
<p>Tagesspiegel <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Thilo-Sarrazin;art270,2918315?IJKLXXX-ID=7F27" target="_blank">Sarrazin ist nah dran und doch daneben</a> (vom 08.10.09) &#8211; Fakten, Fakten&#8230;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein durchschnittlicher Fall von Stalking dauert 28 Monate, weiß Jens Hoffmann vom Deutschen Institut für Psychologie und Sicherheit zu berichten. Wenn dies der Durchschnitt ist, stellt sich die Frage, warum derartige Fälle so lange dauern? Liegt es daran, dass der relativ neu geschaffene Stalking-Tatbestand erst seit 2007 auf dem Markt der prüfungsfähigen Straftaten bekannt ist? Das ... <a title="18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" aria-label="Mehr Informationen über 18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2649" aria-describedby="caption-attachment-2649" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2649 " title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p><strong>Ein durchschnittlicher Fall von Stalking dauert 28 Monate</strong>, weiß <strong>Jens Hoffmann</strong> vom Deutschen <a title="externer Link" href="http://www.institut-psychologie-sicherheit.de/" target="_blank">Institut für Psychologie und Sicherheit</a> zu berichten. Wenn dies der Durchschnitt ist, stellt sich die Frage, warum derartige Fälle so lange dauern? Liegt es daran, dass der relativ neu geschaffene Stalking-Tatbestand erst seit 2007 auf dem Markt der prüfungsfähigen Straftaten bekannt ist? Das vielleicht <span style="text-decoration: underline;">auch</span>.</p>
<p>Die vom Stalking betroffenen Menschen scheuen sich eventuell, den Fall als Straftatbestand anzuzeigen. Und wenn sie ihn anzeigen, heißt das noch lange nicht, dass der geschilderte Fall auch als Stalking <strong>begriffen</strong> wird. Das er erkannt wird als <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stalking" target="_blank">Stalking</a>.</p>
<p>Die einen stalken auf eine <em>offensichtlich gewalttätige</em> Art und Weise: und wir nehmen an, es handelt sich hier um leicht nachweisbare Fälle, um Sachverhalte, die für alle bürgerlich eingestellten Menschen nachvollziehbar und transparent sind. &#8218;Hat er ihnen aufs Maul gehauen?&#8216; fragen die Mitarbeiter der Polizeiwache rüde den Anrufer. Nein, also wenn nicht, wo ist das Problem? Genau das ist aber <em><span style="text-decoration: underline;">nicht</span></em> das Problem: Einem Stalker für sein Stalking eins &#8222;aufs Maul&#8220; zu hauen, ist zwar vorstellbar, aber <span style="text-decoration: underline;">keine Lösung</span>. <strong>Der Stalker selbst baut gern auf den Rechtsstaat und lebt in einem Kokon der vermutlichen Legalität</strong>, den er sich gezielt zunutze macht. Wer ihm &#8222;aufs Maul&#8220; haut, hat schnell den Rechtsstaat gegen sich. Der Rechtsstaat schützt den geschlagenen Stalker als Opfer, <em>weil er viel zu lange braucht, ihn als Täter zu entlarven</em>. Stalker sonnen sich gern längere Zeit in der Unschuldsvermutung. <span id="more-2985"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Stalking spielt sich auf unterschiedlichen Intelligenz-Ebenen ab, die vom Profil und dem Wesen des Täters abhängen.</p>
<p>Der intellektuell verbildete Stalker, beispielsweise, betätigt sich mit subtilen, öffentlich <em>kaum bemerkbaren</em> Verhaltensweisen. Hier muss der Rechtsstaat überhaupt erst einmal verstehen, warum was der tut, Stalking sein soll?</p>
<p>Politiker haben sich diesen Straftatbestand ausgedacht, weil sie <em>nachdenkliche</em> Menschen sind. Und nun muss das Heer der deutschen Beamten mit diesem Tatbestand arbeiten. Politiker sind eine Sorte Mensch und Beamten (Exekutive) eine ganz andere, und die sagen schon mal, sie hätten zu wenig Personal für so was, und was die da oben -z.B. die Politiker- überhaupt wollen?</p>
<p>Beispielsweise <strong>Psychoterror</strong>, Briefe, SMS, Mitteilungen schreiben, die das Stalking-Opfer als bedrohlich auffassen <em>muss</em>. Oder?  &#8222;Der ist schlicht verrückt&#8220;, könnte eine unempfindliche Person sagen, die ermittelt. Oder &#8222;der hat zu viel bewusstseinserweiternde Drogen geraucht&#8220;, oder &#8222;der schiebt die Schuld für sein eigenes Versagen immer auf andere, und nun auf sein Opfer.&#8220; Dies alles sind Rationalisierungen von Menschen, die sich keine genaue Vorstellung davon machen können, wie ein Stalker unter seinem triebhaften Tun leidet, selbst wenn er immer wieder glaubt, Glücksgefühle zu empfinden. Für die Opfer, so wird gesagt, muss ein &#8222;Attest&#8220; her, dass die körperliche Versehrtheit bescheinigt, weil der Stalker seine Handlungen vorgenommen hat, oder weil er sie -insbesondere- fortzusetzen beabsichtigt. Allerdings ist tagtägliches Stalking auch für den irrsten Stalker äußerst anstrengend. Denn Stalken muss gut durchdacht sein, permanent ausgeübt werden und den Gestalkten in eine möglichst große persönliche Notlage bringen. Dafür braucht es viel Zeit, ständiges auf der Hut sein und rascher Handlungen, wenn der Gestalkte das Treppenhaus zufällig betritt, wo der Stalker ihm begegnen will.</p>
<p>Ein Attest eines Neurologen oder Psychiaters wäre in diesem Zusammenhang hilfreich, wird empfohlen, aber kann ein Stalking-Opfer tatsächlich zunächst 14 Therapiesitzungen vereinbaren, um dann eventuell ein Attest zu bekommen, das die unerträgliche Gesamtsituation bescheinigt? Was ist, wenn zu wenig Zeit dafür bleibt? Was ist, wenn Opfer mit ihrer Zeit auch schlecht auskommen, weil immer zu wenig Zeit da ist?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Fest steht auch: Wer stalkt, geht mit seiner eigenen Umgebung (Freunde, Bekannte, Nachbarn) <em>niemals wahrheitsgemäß</em> um. Ein gutes Beispiel wurde uns dieser Tage berichtet.</p>
<p>In einer von Stalking betroffenen Berliner Familie hängte der Familienvater sehbare Verbotsschilder in den Vorgarten des Hauses, von der Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar, aber von Besuchern des Grundstücks, auf dem sich der Stalker zu Unrecht eingenistet hat. Dort hieß es: <strong>&#8218;Stop Stalking</strong>&#8222;, Besucher des Hauses wurden auf einen Fall stalkingartigen Verhaltens <em>gezielt hingewiesen</em>. Selbst wenn sie selbst <strong>Gäste dieses Stalkers</strong> wären. Derartige Besucher wurden gebeten, bei dem Störenfried gezielt den Grund zu erfragen, wie es denn sein könne, dass er -der Herr X aus Berlin-K. (Bezirk)- &#8222;hier im Grünen&#8220; so schöne Partys feiern dürfe, und das auch noch mehrmals die Woche? Jemandem, der ihn gefragt hat, hat gesagt: &#8222;Das ist eine andere Sache.&#8220; Worüber er nicht reden kann. Um sein Opfer regelmäßig beschatten zu können, ist ihm jedes Mittel recht, sogar vermeintliche Freunde zu belügen, sie im Unklaren darüber zu lassen, warum sie hier und heute alle möglichst abfeiertechnisch Frohsinn und gute Laune versprühen sollen.</p>
<p>Ein Stalker, der sich seinen Partygästen gegenüber outet, würde Nachfragen riskieren, denn Menschen sind nicht dumm. Dürfe er denn das wirklich und wie sei denn die Geschichte, die dahinter steckt, die ihm derartiges ermögliche? Es sind Fragen, die Gäste stellen können, die nicht oberflächlich sind, sondern distanziert, ein bisschen aufmerksam und freundlich, aber vor allem nicht unkritisch oder undistanziert. &#8218;Warum feierst Du hier -in dieser absoluten Totenstille- lärmende Partys?&#8216; &#8218;Meinst Du nicht, dass Du mit diesen Partys die hier wohnenden Familien störst?&#8216; Und solche Fragen.</p>
<p>Das Wesentliche an dem Vorgang ist folgendes: Weitere, derartige ruhestörende Partys wurden nach dem Aushängen der Zettel <strong>sofort eingestellt</strong>. Und wenn Herr Stalking diesen Beitrag hier auf dieser Website aber rein zufällig lesen würde, der über sein Tun detailliert berichtet, so würde er am liebsten gleich wieder neue Partys veranstalten! Wenn da nur nicht das Risiko wäre, sich persönlich stellen zu müssen zu Stalking-Vorwürfen. Herr Stalking ist besessen von dem Gedanken, einem bestimmten Herrn, den er nicht mag, zu schaden, koste es, was es wolle. Eine Art <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopath" target="_blank">psychopathischer</a> Charakter.</p>
<p>In einem Brief erläuterte er das so: er droht seinem (vermeintlichen) Opfer, er werde <strong>&#8222;keinerlei Rücksicht auf seine verbliebenen familiären Bindungen nehmen</strong>&#8222;.</p>
<p>Die &#8222;<em>verbliebenen</em> familiären Bindungen&#8220;? Die minderjährigen Kinder? Die Ehefrau? <strong>Herr Stalking braucht dringend professionelle Hilfe.</strong> Und er muss sich warm anziehen, denn in Deutschland sind die Winter hart. Die Winter, das sind diejenigen Monate, in denen Dinge zur Erledigung gebracht werden. Richtig aber ist: Ein durchschnittlicher Stalking-Fall dauert 28 Monate, und -tschinderassabumm- wir rechnen schon nach, der uns bekannte Fall beginnt im August 2007.</p>
<p><strong>Wir fassen zusammen:</strong></p>
<p><strong>Stalking</strong> ist ein heimlicher Akt ohne Mitwissen &#8222;der Anderen&#8220;, der Freunde, der nächsten Angehörigen. Für Stalking-Opfer noch dies: Die in diesem Zusammenhang ermittelnden Behörden werden oft und schnell mit Stalking-Beschuldigungen konfrontiert. Die Einstellung von Behörden-Mitarbeitern ist oft &#8222;zu schnell&#8220; und &#8222;an den Haaren herbei gezogen&#8220;. Wer Stalking gegen sich behauptet, muss noch lange kein Stalking-Opfer sein. Behörden benötigen sehr viel Zeit, um die filigran ausgeworfenen Netze von Stalking-Tätern überhaupt zu verstehen oder nachzuvollziehen. Sie müssten in ihren Ermittlungsmethoden viel kreativer sein, aber wer damit keine Erfahrungen hat, der entwickelt nur ungern Fantasie, wenn es darum geht, numerisch geordnete Aktendeckel zügig abzuarbeiten, um den Schreibtisch wieder frei zu bekommen.</p>
<p>Die Ermittlungsbehörden benötigen <strong>kontinuierliche Informationen</strong> über die weiteren (tagesaktuellen) Verläufe einer Stalking-Geschichte. Niemand darf sich daher davon abbringen lassen, auch wenn Mitarbeiter der Behörden oft suggerieren, das bringe doch alles nichts und es dauere Jahre, und dann werde das eingestellt, derartige Vorgänge konsequent zur Anzeige zu bringen, auch mehrmals, step by step, jeden Tag, Indizien und Fakten auflisten (um den Stalking-Vorgang faktenmäßig zu untermauern).</p>
<p>Behörden müssen abwägen zwischen der Not eines Stalking-Opfers und der Freiheit eines (vermeintlichen) Täters, der sich gern auf seine Rechte beruft und auf diese auch ganz sicher pocht. Dass der Stalking-Täter am Ende überführt wird, hängt von der guten Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden zusammen und dafür braucht man schon ein dickes Fell.</p>
<p>Der Stalker kann sich viel weniger verstecken, wenn er seit langem als Person bekannt ist oder auch als &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persona_non_grata" target="_blank">persona non grata</a>&#8222;, aber das ist ein lästiges Fremdwort.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Berichte zum Thema Stalking </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-nachbarn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Zielfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfinder]]></category>
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					<description><![CDATA[  Stop Stalking &#8211; Nachbarn  Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre) Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die Suche danach ergiebig. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist ... <a title="13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-nachbarn/" aria-label="Mehr Informationen über 13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div class="mceTemp">
<blockquote>
<dl id="attachment_2649" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2649 " title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="240" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Stop Stalking &#8211; Nachbarn</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre)</p></blockquote>
</div>
<p>Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die <a title="externer Link" href="http://twitter.com/#search?q=stalking" target="_blank">Suche danach ergiebig</a>. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist die vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Guliani einstmals eingeführte <a title="externer Link" href="http://www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=751" target="_blank">Null-Toleranz-Politik</a> ein richtiger, zielführender Schritt. Mit aller Härte ist dem Stalker klar zu machen, dass sein auf Freiheitsberaubung gerichtetes Tun nicht akzeptiert wird und sämtliche legalen Schritte hiergegen ins Feld geführt werden.</p>
<p>Wichtig ist: Gegen Stalking sind nur und ausschließlich legale Mittel anzuwenden. Auch wenn die Justiz das Problem in Deutschland erst seit kurzem als Straftatbestand eingeführt hat, hat der Betroffene keine anderen Möglichkeiten als beispielsweise diese:</p>
<p>* Strafrechtliche Anzeige des Stalkers</p>
<p>* zivilrechtliche Schritte bei Gericht, eventuell gleich aus mehreren Rechtsgründen, selbst wenn hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass die Gerichte Stalking nicht besonders gut kennen und scharf abwägen müssen zwischen der Freiheit eines Menschen (selbst wenn dieser ein Stalker ist) und dem Schutzbedürfnis eines Opfers</p>
<p>* gezielte Information der Öffentlichkeit, der Nachbarn, Freunde, der Umgebung. Hierzu kann beispielsweise in Zeiten des Internets durchaus gehören, seine Beobachtungen in Form von digitalen Tagebüchern (Weblogs) zu veröffentlichen. Hierbei ist streng auf die Bestimmungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu achten. Auch Stalker genießen strafrechtlich ein Grundrecht auf eine &#8222;Unschuldsvermutung&#8220;. Für die mit Folgen für die persönliche Freiheit maßgeblichen Sanktionierungsmöglichkeiten ist in Deutschland ganz allein der Staat verantwortlich. Beachte: Ein Stalker verfolgt sein Opfer permanent und weiß auch 100%.-ig Bescheid darüber, auf welchen Websites sich sein Opfer regelmäßig betätigt. Wenn das Opfer daher Beschreibungen absurden Täterhandelns oder Darstellungen einer befremdlichen Realität eines Stalkers in dezidierter Weise abgibt, dann fühlt sich der Stalker bereits wieder erneut als Opfer seines Opfers. Denn er kann den Gedanken nicht ertragen, dass Menschen ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, wenn sie gezielt darstellen, wie absurd, negativ und unvollkommen das Leben eines Täters für sie ist. Eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit -selbst wenn aus Persönlichkeitsrechtserwägungen konkrete Namensnennungen zu unterlassen sind- folgt daher beispielsweise folgende Maxime gesunden Menschenverstandes: <strong>&#8218;Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als von einer Lüge getröstet zu werden.&#8216;</strong> (Khaled Hosseini, &#8222;Der Drachenläufer&#8220;, Berlin-Verlag 2003)</p>
<p>Stalker sind Menschen, die psychische Probleme haben, denen es menschlich in ihrem eigenen Leben nicht gut geht. Sie sind verzweifelt oder sie fühlen sich in krankhafter Weise im Recht. Sie bekämpfen andere Menschen, denen sie unbewusst das vermeintliche Lebensglück neiden oder von denen sie glauben, dass sie sie verletzt haben. Sie bekämpfen insbesondere auch die freie Meinung anderer Menschen, da diese distanziert sein kann und entgegengesetzt. Ihr Ziel ist die Veränderung ihres Opfers mit Mitteln seelischer, psychologischer oder (sogar) körperlicher Gewalt. Wenn das Opfer daher Angst vor dem Stalker hat, fühlt sich der Stalker am Ziel. Dabei überschreiten sie Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Wenn ein Stalkingopfer einen Stalkingtäter darum bittet, derartiges zu unterlassen, fühlt sich der Stalker insgeheim bestätigt. Er freut sich, dass seine Rechnung aufgeht. Er meint, den anderen erfolgreich niedergekämpft zu haben. In Wirklichkeit ist aber der Stalkingtäter nur emotional nicht in der Lage, mit dem Leid anderer Menschen zu empfinden, Rücksicht zu nehmen und selbst zurückzustecken. Der krankhafte Erfolg des Stalkers besteht bereits darin, selbst vom Opfer wahrgenommen zu werden. Schon das allein reicht ihm aus, um sich selbst besser zu fühlen. Der Täterkreis ist von den Forschern zum Thema Stalking in sechs wesentliche Tätergruppen unterteilt worden.</p>
<p><span id="more-2648"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong>*<strong>*</strong></p>
<p>1. Der zurückgewiesene Stalker: Er handelt aus einem Gefühl der Demütigung heraus, oder weil er zurückgewiesen wurde. Oft handelt es sich um einen Ex-Partner oder vormaligen Freund. Er erträgt es nicht, nicht selbst die Federführung in einem menschlichen Kontakt zu besitzen, sondern von einem anderen, dem Opfer, in Grenzen der Kontaktmöglichkeiten gewiesen zu werden.</p>
<p>2. Beziehungssuchende Stalker: Man spricht hier von Fehlwahrnehmungen des Täters. Er ist eventuell nicht dazu in der Lage, die Bereitschaft zum Kontakt seines Opfers richtig zu deuten. Der Stalker kann erklären: Ich wusste, sie will meine Liebe, meine Zuwendung, meine Anwesenheit. Bis hin zur kompletten Fehlwahrnehmung offensichtlicher Ablehnungsbekundigungen durch das Opfer und ihre Umdeutung in das Gegenteil kann das gehen.</p>
<p>3. Die dritte Gruppe der &#8222;intellektuell retardierenden Stalker&#8220; ist häufig in der Gruppe der &#8222;Nachbarn&#8220; anzutreffen. Sie besitzen eine ungenügende Sozialkompetenz und überschreiten permanent Grenzen. Beispielsweise schreiben sie Nachbarn brieflich an und weisen diese auf die komplette Unzuverlässigkeit ihres Opfers in wirtschaftlicher, menschlicher oder sozialer Hinsicht hin. Ein Beispiel, das<strong> gesichtspunkte.de</strong> bekannt ist: Sie behaupten, für einen Menschen Geld verauslagt zu haben und dieses nicht wieder bekommen zu haben. Sie hätten daher Anlass, den Briefempfänger vor ihrem Opfer zu warnen, der sei finanziell unzuverlässig.  Sie schnüffeln in den finanziellen Verhältnissen anderer und legen diese Dritten gegenüber ständig bloß. Sein Ziel ist die komplette Bloßstellung seines Opfers, eine Art gesellschaftlicher Insgesamt-Verbrämung. Ein anderes Beispiel, das uns bekannt geworden ist: Ein Kindesvater und dessen Eltern stellen der Kindesmutter und ihrem neuen Ehemann permanent im Rotationsprinzip nach, lauern der Familie der inzwischen anderweitig verheirateten Kindesmutter permanent nach, beobachten das Wohnhaus, machen Fotos, besuchen ein Wochenendgrundstück in der entfernten Uckermark, geben den Behörden ständig falsche Informationen über den Wohnsitz, den Umzug der Kindesmutter, ihren Aufenthaltsort. Die Eheleute stellen Strafanzeige wegen Stalking. Ihnen ist wichtig, dass sieben minderjährige Kinder, darunter auch das Kind des Kindesvaters/Stalkers, unbekümmert aufwachsen, sie fühlen sich bedroht.</p>
<p>4. Der rachsüchtige Stalker sieht sich durch eine eigene Persönlichkeitsstörung fälschlicherweise als Opfer oder bildet sich ein, Opfer derjenigen Person zu sein, die er selbst nachhaltig verfolgt, beobachtet, beschattet, permanent zu einem aufgedrängten Kontakt zwingt. Er hält sich gern im ganz nahen persönlichen Umfeld seines Opfers auf, spricht Bekannte, Nachbarn, Kunden seines Opfers an und versucht, deren Mitarbeit beim Feldzug gegen das Opfer zu gewinnen. Nicht selten suchen derart Gestörte sogar im Hausmüll ihres Opfers nach Papierschnipseln, persönlicher Post, Kontoauszügen und weggeworfenen Fotoalben.  Rachsüchtig kann auch ein Wohnungseigentümer sein, der eine Wohnung erworben hat und nun den Verkäufer dieser Wohnung als einen Betrüger ansieht, weil er einen vermeintlich zu hohen Kaufpreis bezahlt hat. Beispiele gibt es viele.</p>
<p>5. Erotomane, morbide, krankhafte Stalker wollen über ihr Opfer Kontrolle und Dominanz ausüben. Oft ist ihr Verhalten in einer psychopathischen Gesinnungsumgebung angesiedelt.</p>
<p>6. Sadistische Stalker verspüren im Stalking eine tiefe, menschliche Befriedigung über die Erniedrigung ihrer Opfer.</p>
<p>Zusammenfassend sei gesagt: Die Gruppe dieser Täterbeschreibungen lässt sich nicht scharf voneinander abgrenzen. Richtig ist, dass jeder Einzelfall eines Stalkers immer eine Mischform aus den von der Wissenschaft entwickelten Leitbildern und Täterkategorisierungen ist. Stalker haben ein ganz wesentliches Problem, das sie scheuen, wie der Teufel das Weihwasser: sie scheuen die Beobachtung ihres Handelns durch die Öffentlichkeit. Wenn sie sich an die Öffentlichkeit, also an Dritte, wenden, dann immer, indem sie die betriebenen Handlungen ihrerseits verschweigen, indem sie lügen, manipulieren und versuchen, ihr eigenes Handeln als legitimiert darzustellen. Ein Stalker, der von einer anderen menschlichen Meinung unerbittlich gestellt wird, zieht sich massiv zurück oder wird gewalttätig oder behauptet der Wahrheit zum Trotz immer skurrilere Dinge über sein Opfer, die sich bei Nachprüfung stets als vollkommen haltlos herausstellen.</p>
<p>Unsere Berufsgruppe der Verwalter von Mehrfamiliengrundstücken kennt das Problem &#8222;Stalking&#8220; in vielfältiger Hinsicht und in fast jeder denkbaren Konstellation. Mieter stalken andere Mieter im Hause, Wohnungseigentümer stalken weitere Wohnungseigentümer oder einen ihnen missliebig erscheinenden Mieter im Hause, ja es sind sogar Fälle bekannt, in denen die Berufsgruppe der Hausverwalter selbst von Stalkern regelrecht heimgesucht wird. Auslöser dafür ist die Tatsache, dass Haus- und Grundstücksverwalter Mandatsträger von wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Interessen sind. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft braucht beispielsweise einen kundigen Moderator ihrer Anliegen. Ein seine Pflichten verletzender Wohnungseigentümer steht unter einer Stellvertreter-Gegnerschaft in außergerichtlichen, aber auch gerichtlichen und sogar weitgehenden Auseinandersetzungen mit dem Vertreter der übrigen Wohnungseigentümer. Wenn diese Auseinandersetzung hart und immer härter wird, führt der Verwalter aber daher nichtsdestotrotz eine Art &#8222;Stellvertreter-Krieg&#8220; mit dem Verfahrensgegner der übrigen Wohnungseigentümer. Wohngeld wird eingeklagt, die Einhaltung der Hausordnung wird durchgesetzt, ein gemeinsames Bauvorhaben eines der Eigentümer mit den übrigen Eigentümern bei der Dachsanierung muss ordnungsgemäß abgewickelt werden, und es kommt zu weitgehenden Streitigkeiten darüber.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Stalker sind Menschen in einem beratungs- und behandlungsbedürftigen, abnormen Strudel von schweren seelischen Störungen. Ihr Alltag ist durchsetzt von wahnhaften, immer wiederkehrenden Schüben von Hass, Verfolgung, Nachstellung. Sie sind kaum noch in der Lage, eine Art zwanghafte Gewalt- und Tatendrangspirale anzuhalten und ihr Leben wieder sinnvollen Dingen zu widmen. In Berlin gibt es für Stalker bereits die erste bundesdeutsche Einrichtung dieser Art, die Stalkern (Tätern) Angebote macht, sich wieder auf einem normalen, entspannteren Lebensweg zu helfen. Der Verein bietet an, &#8218;wieder selbstbestimmt&#8216; zu leben. Nähere Informationen <a title="externer Link" href="http://stop-stalking-berlin.de" target="_blank">findest Du bei Bedarf hier</a>.</p>
<p>(Mit Informationen von Wikipedia, Materialien aus gesichtspunkte.de zum Stichwort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>)</p>
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		<title>76-09 &#8211; &#8218;IM Angriff&#8216; hat mit Stasi nichts zu tun: Kurzporträt Claudia Hattitten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/claudia-hattitten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#InternetUndEmail]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[ICQ]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer einen Instant Messenger (Kürzel: IM, aha!!) benutzt, der an einer Flatrate hängt, lässt diesen auch einfach mal so laufen, auch vom Abend des einen zum Morgen des anderen Tages. Dann kann sich schon mal was abspielen über Nacht. Die Stasi ist allerdings aus diesem Beitrag hier gleich wieder raus, denn ein &#8218;IM&#8216; ist nicht ... <a title="76-09 &#8211; &#8218;IM Angriff&#8216; hat mit Stasi nichts zu tun: Kurzporträt Claudia Hattitten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/claudia-hattitten/" aria-label="Mehr Informationen über 76-09 &#8211; &#8218;IM Angriff&#8216; hat mit Stasi nichts zu tun: Kurzporträt Claudia Hattitten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2208" title="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" alt="SPAM" width="130" height="45" /></a></p>
<p>Wer einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Instant_Messaging" target="_blank">Instant Messenger</a> (Kürzel: IM, aha!!) benutzt, der an einer <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flatrate" target="_blank">Flatrate</a> hängt, lässt diesen auch einfach mal so laufen, auch vom Abend des einen zum Morgen des anderen Tages. Dann kann sich schon mal was abspielen über Nacht. Die Stasi ist allerdings aus diesem Beitrag hier gleich wieder raus, denn ein &#8218;IM&#8216; ist nicht ein &#8218;Informeller Mitarbeiter&#8216; der ehemaligen Datenkrake, sondern ein schlicht praktisches Tool für &#8218;1 zu 1-Unterhaltungen&#8216; (Chatten) via Software. Klug beraten sind diejenigen, die den IM so einstellen, dass nicht jeder auf ihn zugreifen darf. Wer also auf die Freundesliste meines IMs geraten will, muss sich zunächst ordnungsgemäß autorisieren (lassen). Die Autorisierung bedeutet, ich erfahre, mit wem ich es zu tun habe und ich entscheide, ob ich es mit ihm oder ihr in Zukunft tun würde: chatten. Denn <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chat" target="_blank">Chatten</a> kann vor allem auch eins sein: ein Zeitdieb. Der Messenger zeigt mir heute morgen folgende Anfrage an:</p>
<figure id="attachment_2207" aria-describedby="caption-attachment-2207" style="width: 188px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshotclaudiahattitten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2207" title="Autorisierungsanfrage von Claudia Hattitten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/screenshotclaudiahattitten.jpg" alt="Autorisierungsanfrage von Claudia Hattitten" width="198" height="216" /></a><figcaption id="caption-attachment-2207" class="wp-caption-text">Autorisierungsanfrage von Claudia Hattitten</figcaption></figure>
<p>Mein eventuell künftiger <strong>&#8218;Buddy&#8216;</strong> (englisch für Freund) mit der ICQ Nummer 435448119 möchte mich künftig als Freund bezeichnen und auf seine Kontaktliste setzen. Will ich diesen Buddy autorisieren und es ihm/ihr erlauben? Ich überlege. Eine individuelle Begründung liefert mir Nummer 43548119 mit. &#8218;Hallo! Was tuen deine Fotos hier?? Ich bin sprachlos! Bin entsetzt Buchstabensalat!&#8216; (Ende Zitat). Ich bin ein bisschen computererfahren, und als erstes stolpere ich über den angehängten Buchstabensalat. Ich rate, die Autorisierungsanfrage kommt von weit her, richtig, aus dem Ausland. Da hat jemand einen Messenger und eine andere ISO-Codierung auf dem Computer eingestellt als ich. Mein Zeichensatz ist &#8218;deutsch/mitteleuropäisch&#8216;, dann ist der von Nr.  435448119 eventuell russisch, lateinamerikanisch oder sogar asiatisch? Meine Neugier ist aber nicht geweckt, weil angeblich meine Fotos bei ihr oder ihm sind, worüber er/sie sprachlos zu sein vorgibt. Als nächstes muss ich in Erfahrung bringen, wer Nr. 435448119  ist? Das ist bei ICQ-Usern möglich. Ich steuere die <a title="externer Link" href="http://www.icq.com/people/about_me.php?uin=435448119" target="_blank">Website von icq.com hier an</a> und erfahre: Sie heisst vorgeblich <strong>Claudia Hattitten</strong> und vermutlich hat sie auch welche, ist 27 Jahre alt aus Deutschland. Ich mache mir Gedanken über die deutsche Claudia, die jetzt meine Freundin werden will. Sie will chatten mit mir! Ich lerne jetzt, dass die <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chatten" target="_blank">Chatten ein germanischer Volksstamm</a> waren und schließlich ist mir klar, dass der Gedanke die Tat vorbereitet und alles im rechten Lot ist. Claudia, das ist ein urdeutsches Phänomen und nicht umsonst sangen einst <a title="externer link" href="http://www.bademeister.com/" target="_blank">&#8218;Die Ärzte&#8216;</a>: &#8218;Claudia hat nen Schäferhund, den hat sie nicht ohne Grund!&#8216; </p>
<p><span id="more-2206"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Und sie gibt auch einen Link zu einer Website an, die ein <a title="externer Link" href="http://mein-photoalbum.deutschnetz.com" target="_blank">Fotoalbum im &#8218;deutschnetz.com&#8216;</a> sein soll. Ich besuche die Seite vorsichtig, mit abgeschalteten Scripts meines Browsers, denn wer weiss, wo ich lande. Aus der Rechtsprechung eines Hamburger Landgerichts aus dem Jahre 1998 habe ich gelernt, ich müsse mich von solchen Inhalten distanzieren und ich darf sie mir auch nicht zu eigen machen. Das halte ich jetzt -hier ausdrücklich, sicherheitshalber- noch einmal fest. Beim besten Willen: Dort sind jedenfalls meine Fotos, wie Claudia mit &#8217;stolzgeschwellter Brust&#8216; behauptet, nicht. Claudia Mittitten kommt also <em>nicht</em> aus Deutschland, hat Fotos von mir, sondern sie ist im Ausland ansässig. Die Adresse photoalbum.deutschnetz.com im Internet ist hinsichtlich photoalbum eine Subdomain, die eigentliche Domain deutschnetz.com hat folgenden sicheren Heimathafen, was eine flugs durchgeführte Who-Is-Abfrage mir deutlich macht:</p>
<p>DOMAIN: DEUTSCHNETZ.COM</p>
<p>RSP: TransIP BV<br />
URL: http://www.transip.nl</p>
<p>owner-contact: P-AZK1038<br />
owner-fname: Andrew<br />
owner-lname: Krotov<br />
owner-street: 16-55, Severnay str.<br />
owner-city: Irkutsk<br />
owner-zip: 483900<br />
owner-country: RU</p>
<p>tech-contact: P-AZK1039<br />
tech-fname: Andrew<br />
tech-lname: Krotov<br />
tech-street: 16-55, Severnay str.<br />
tech-city: Irkutsk<br />
tech-zip: 483900<br />
tech-country: RU</p>
<p><a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irkutsk" target="_blank">Irkutsk in Sibirien</a> ist ein sichererer Heimathafen von Claudia Hattitten. Irgendeiner schlauer Russe schickt Claudia vor, damit ich ihre Dienste anschaue und ein zufriedener Kunde werde. Werde ich aber nicht: Ich habe überhaupt keine Lust auf Claudia, denn Claudia hat mich angelogen, hat mir suggeriert, sie hätte meine Fotos und sie wolle meine Freundin werden. Für jede Art menschlicher Beziehung, so muss ich erneut erkennen, ist die anfängliche Lüge der schlechteste Wegbereiter. Ich werde Claudia nicht autorisieren, ich werde sie sperren. <strong>Sie ist eine üble Spamschleuder.</strong> Ich vermute, das wird jetzt bekannter.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wh_aLVNvoW8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/wh_aLVNvoW8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-1955" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/zusage-fur-zwei-stolpersteine/_icon_update/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></a><br />
(07.07.09/Berlin/<em>nicht</em> Irkutsk)</p>
<p>Der Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde eine aufklärerische elektronische Mitteilung zum vorstehenden Bericht übermittelt. Absender war <em>nicht</em> Claudia Hattitten. Sinngemäß heisst es in der internen Information (Redaktionsgeheimnis weiterhin zugesichert), das sei kein Russe, der Claudia vorgeschickt hätte. Vielmehr weist uns unser Informant auf die Website <strong>antispam.de</strong> hin und behauptet, es handele sich um deutsche Betreiber (doch Claudia?, ihr Bruder? oder Tante Erika?), die so versuchten, ihre Identität zu verschleiern (wieso denn das?), mit <strong>&#8218;Fake-Adressen&#8216;</strong> (Kategorie <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/fake-spots-metaebenen-2/" target="_self">Fake Spots</a> ankreuzen, erledigt) im Ausland. Der Wahrheitsgehalt dieser Information konnte von uns nicht überprüft werden, da das Reisekosten-Konto der <strong>gesichtspunkte.de</strong>-Redaktion erschöpft ist und weitere Anfahrten nach Sibirien allensfalls mit der <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transsibirische_Eisenbahn" target="_blank">Transsibirischen Eisenbahn</a> geleistet werden könnte, die aber per se viel zu lange unterwegs ist. Immerhin handelt es sich um die &#8218;längste Praline (Eisenbahnstrecke) der Welt.&#8216; Deshalb empfiehlt die Redaktion zur Ersparnis eigener Recherche-Ressourcen den kostengünstigeren Weg über das Internet zu beschreiten. Auf <a title="externer link" href="http://www.antispam.de/forum/" target="_blank">antispam.de soll es dafür ein Forum geben</a>, in dem bekannte Spam-Provider recherchiert werden können. Zu denen sollen auch die zwei damit im Zusammenhang stehenden Provider Key-Systems und IP69 gehören. Die Richtigkeit auch dieser Angaben wurde nicht geprüft. Wir danken unserem Informanten für diese erhellenden Informationen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1955" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/zusage-fur-zwei-stolpersteine/_icon_update/"><img loading="lazy" decoding="async" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></a><br />
(16.07.09/Berlin/<em>nicht</em> Irkutsk)</p>
<p>Es ist kurz vor eins nachts. Claudia ist schon wieder scharf auf mich. Ich recherchiere: Claudia aus Irkutsk ist im Internet bereits Gegenstand mehrere Blogs, ich setze hier und da Trackbacks. Wir verlinken uns jetzt alle gegen Claudia.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/screen_Claudia.HatittenNr.2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2447 alignnone" title="screen_Claudia.HatittenNr.2" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/screen_Claudia.HatittenNr.2.jpg" alt="screen_Claudia.HatittenNr.2" width="268" height="161" /></a></p>
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		<title>65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/heterogenes-auftreten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Legalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2099</guid>

					<description><![CDATA[&#8218;Hallo, hiermit möchte ich die Kommunikation per email beantragen,&#8216; schreibt uns der Dachdecker, dessen Namen nichts zur Sache tut. Das liegt schon eine Weile zurück, und wir haben bislang darauf noch nicht reagiert. Heute telefonieren wir noch einmal. Okay, das Gespräch klärt es noch. Wir sehen uns den Vorgang an und unterziehen ihn einer genaueren ... <a title="65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/heterogenes-auftreten/" aria-label="Mehr Informationen über 65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-378 alignnone" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p>&#8218;Hallo, hiermit möchte ich die Kommunikation per email beantragen,&#8216; schreibt uns der <strong>Dachdecker</strong>, dessen Namen nichts zur Sache tut. Das liegt schon eine Weile zurück, und wir haben bislang darauf noch nicht reagiert. Heute telefonieren wir noch einmal. Okay, das Gespräch klärt es noch. Wir sehen uns den Vorgang an und unterziehen ihn einer genaueren Überprüfung. Der Grund: Wir halten niemals grundlose Kommunikationsstrukturen vor. Lieber wenige und dafür gute Kontakte, als das Gegenteil davon. Das ist die Grundeinstellung.</p>
<p>Gestern kam auf demselben Kanal des <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email" target="_blank">Legalisierungsvorgangs auf der Website gotthal.de </a>eine Initiativbewerbung eines (anderen) Handwerkers, der nun nach einer festen Anstellung sucht. Die Bewerbung kommt in dem Kanal der Legalisierung. Unsere Antwort kam nicht auf selben Weg. Wir beantworteten dem Bewerber seine (unzulässige, aber auch unnötige) Email <strong>per SMS</strong>, <em>nicht per Email</em>, so: &#8218;Hallo Eduard Schnitzler (* Name geändert), merci für Initiativbewerbung. Mehr Infos auf http://www.gotthal.de/karriere &#8211; alles Gute für weiteren Lebensweg, aus Zehlendorf, gotthal&#8216; &#8211; Gute (vorherige) Netzrecherche beantwortet manche Frage von selbst. <strong>gotthal.de</strong> weist ja ganz ausdrücklich darauf hin, dass derzeit keine Stellenangebote vorhanden sind. Oftmals sind solche Initiativbewerbungen lediglich die Erfüllung von Auflagen, seine Bewerbungen beim Jobcenter nachzuweisen.  In diesem Fall wären wir also für den Bewerber lediglich eine Art virtueller Mülleimer, weil es ihm nur darum geht, seine Bewerbung einfach los zu werden, egal bei wem sie ankommt. Zufällig -sozusagen- bei uns. Per Email, so sagt man, ist Pflicht und außerdem auch im Spieltrieb des Menschen angelegt? Wer einen elektronischen Kontakt legalisieren möchte, also auf eine Art whitelist geraten will, um sich von Viagra-Anbietern aus Tuvalu zu unterscheiden, sollte seine Initiativbewerbung aber nicht bereits auf diesem, ersten, noch zärtlichen Kanal denkbarer Tuchfühlung mit den Befehlen &#8218;copy &amp; paste&#8216;  bereits versauen. Und Websites vorher darauf hin untersuchen, ob zum Thema <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/karriere" target="_blank">Jobs &amp; Karriere </a>dort schon etwas Sinnvolles steht.  &#8211; Sonst werden jedenfalls solche untauglichen Anbahnungsversuche eher als Belästigung empfunden. Ganz anders aber der ganz oben geschilderte Dachdecker, dessen Name wir unzutreffend mit Herr Stadtkönig angeben.</p>
<p><span id="more-2099"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Sein Wunsch, mit uns in (geregelten, elektronischen) Verkehr zu kommen, ist ganz, ganz deutlich herauszulesen. Und er macht sogar Sinn, dieser (neue) eKontakt. Die Email zur Legalisierung ist im Du-Stil verfasst, und eine Fußnote erklärt das so, Zitat: &#8218;* &#8222;Ihr&#8220;, &#8222;Euch&#8220;, &#8222;Du&#8220; entsprechend Ihrer Internetseite als gewünschte Kommunikationsform verwendet *&#8216; (Ende Zitat). Wir sehen, ein äußerst aufmerksamer Handwerker (Dachdecker), der sich zu einer elektronischen Kontaktform entschließt, indem er <em>zuvor</em> liest, was lesbar ist, nachvollzieht, welche Informationen erhältlich sind. Wir können jetzt noch einmal klären, dass die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/index.php" target="_blank">&#8218;Du-Form&#8216; auf der Website gotthal.de </a>für uns in Ordnung geht, weil wir uns einem <em>anonymen</em> Besuchertum stellen, das wir allgemein gern mit Du, anstatt mit Sie ansprechen möchten. Im persönlichen Kontakt &#8218;von Mann zu Mann oder Frau und umgekehrt&#8216; haben wir mit geschäftlichen Kontakten im Allgemeinen das &#8218;Sie&#8216; fest im Sprachgebrauch. Nicht nur wissen wir auch, dass das Du inflationär und mit unterschiedlicher Ratio (Vernunft) von Menschen in Gebrauch genommen wird. Eine andere Lebenserfahrung sagt auch, dass wer &#8218;Du&#8216; sagt, schneller &#8218;Du Ar**hlo*h&#8216; sagt. Oder auch zur &#8218;vertraulichen Kumpelei&#8216; neigt. Mit wem aber ein &#8218;Du&#8216; auf Grundlage mehrjähriger, intensiver Beziehung in Ordnung wäre, dem wird das irgendwann angeboten. Richtig ist in Deutschland, dass man sich erst einmal ein bisschen kennenlernen muss, um auf eine persönlichere Du-Variante zu kommen. Ein Du muss man sich erst verdienen, ganz beiderseitig. Persönliche Integrität ist sehr wichtig und spielt eine ausschlaggebende Rolle, und ist letztlich nicht zu verwechseln mit dem freundlich gemeinten &#8218;Du&#8216; einer Website in der Öffentlichkeit. Für Verwalter fremden Eigentums spielt schließlich eine ganz große Rolle: Im geschäftlichen Kontakt zu Handwerkern, die möglicherweise regelmäßig beauftragt werden, würde ein von vornherein vereinbartes Du insbesondere für alle anderen (die Kunden) eher negativ wirken. Eine zu große Nähe zwischen dem Stellvertreter des Auftraggebers und dem zu kontrollierenden Handwerker, dessen Leistungen sich präzise überprüfen und nachrechnen lassen müssen. Oft weisen Verwalter Rechnungspositionen zurück oder kürzen in berechtigter Weise falsche Aufmaße und Rechnungspositionen. Wer aber ein &#8218;Du&#8216; bei gleichzeitig angemessener, geschäftlicher Distanz in Gebrauch nehmen kann, muss noch nicht erwarten, dass das jedermann hier in Deutschland schon als gewöhnlichen Umgang miteinander versteht. Wir sind hier schließlich nicht in Schweden und unsere Geschäfte betreiben wir nicht mit <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingvar_Kamprad" target="_blank">Ingvar Kamprad</a>, dem IKEA-Gründer.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1317" aria-describedby="caption-attachment-1317" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1317" title="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-300x203.jpg" alt="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" width="300" height="203" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-300x203.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1317" class="wp-caption-text">Sehr praktisch: der Gebauchpinsel</figcaption></figure>
<p>Und nun machen wir uns die Mühe, die Signatur-Angaben des (neuen) Dachdeckers genauer anzusehen. Die Emailadresse beginnt mit einem gekonnten &#8218;horst&#8216; (* Name geändert), dann folgt ein @-Zeichen und dahinter folgt der Familienname &#8217;stadtkoenig minus netPunktde&#8216;. Als URL wird aber eine Internetadresse <a href="http://www.klettermaxen.de">www.klettermaxen.de</a> (* Sämtl. Angaben sind hier verändert worden, die Angaben stimmen also nur sinnbildlich). Zusammengefasst <a href="mailto:horst@stadtkoenig-net.de">horst@stadtkoenig-net.de</a> (* wie gesagt&#8230;.). Aber warum haben die <a href="http://www.klettermaxen.de">www.klettermaxen.de</a> eine Emailadresse @stadtkoenig-net.de? Das finden wir erst einmal verwirrend und im zweiten Gedankengang sogar sehr interessant. Wäre nicht ein &#8218;heterogenes&#8216;, werbewirksames, ja nachhaltig Eindruck machendes Auftreten eher darin zu sehen, dass <a href="mailto:horst@klettermaxen.de">horst@klettermaxen.de</a> als Alias verwendet wird. Unsere Neugier führt uns also zusätzlich auf die URL <a href="http://www.stadtkoenig-net.de">www.stadtkoenig-net.de</a> (bitte nicht versuchen, die Angaben sind Unsinn). Und hier erfahren wir nun folgendes. Herr Stadtkönig ist auch ein Webdesigner und hostet Websites, sogar auch für andere Leute. Unter den Referenzen dieser Seite finden wir auch die Gestaltung und die Betreuung der klettermaxen.de-Website, in der Herr Stadtkönig nun wiederum der Dachdecker ist, genauer gesagt aber nicht nur das, sondern auch ein ausgebildeter Industriekletterer. Wir fassen zusammen:</p>
<p>&#8211; Herr Stadtkönig hat sich eingehend erkundigt, mit wem er in geschäftlichen Kontakt geraten will. Er hat das auch kurz und präzise erläutert.</p>
<p>&#8211; Die (ebenfalls gewissenhaft durchgeführte) Recherche (vor Aufnahme weiterer Kontakte per Email) ergibt eine Art Netzwerkstruktur von Website-Gestaltung, Hosting, Dachdeckerleistungen, Tennisclub-Betreuung und Industrieklettertum, eine Art sehr moderner Bauchladen.</p>
<p>&#8211; Aber das ist auch interessant und lustig, eine schillernde Persönlichkeit erahnen wir.</p>
<p>Dieser geschäftliche Kontakt ist nunmehr erfolgreich angebahnt. Aber so richtig schnell ging es nicht, so weit zu kommen. <strong>Gut Ding will eben Weile haben.</strong></p>
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		<title>50-09 &#8211; Aktuelle EILMELDUNG: Becker &#038; Harms wurde von der Fa. ISTA übernommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 09:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktueller Verbrauchertipp: Durch den Verkauf der Fa. BHM an ISTA entsteht starke Bewegung im Markt. gesichtspunkte.de empfiehlt allen Kunden der Fa. Becker und Harms in Potsdam, bestehende Verträge bis zum 30.06.09 zu kündigen, allein schon um die eigene wirtschaftliche Situation abzusichern und um einen guten Verhandlungsstatus mit der künftig vermutlich in ISTA komplett untergehenden Firma ... <a title="50-09 &#8211; Aktuelle EILMELDUNG: Becker &#038; Harms wurde von der Fa. ISTA übernommen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/becker-harms/" aria-label="Mehr Informationen über 50-09 &#8211; Aktuelle EILMELDUNG: Becker &#038; Harms wurde von der Fa. ISTA übernommen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-162  alignnone" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /><strong>Aktueller Verbrauchertipp:</strong> Durch den Verkauf der Fa. BHM an ISTA entsteht starke Bewegung im Markt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> empfiehlt allen Kunden der Fa. Becker und Harms in Potsdam, bestehende Verträge bis zum 30.06.09 zu kündigen, allein schon um die eigene wirtschaftliche Situation abzusichern und um einen guten Verhandlungsstatus mit der künftig vermutlich in ISTA komplett untergehenden Firma zu versuchen. BHM wird vermutlich nächstes Jahr nicht mehr als eigenständige Unternehmung mit ihrem geschätzten Unternehmensprofil existieren. Dies kann heute noch nicht vorhergesagt werden, ist aber zu vermuten. Es steht zu befürchten, dass erst nach dem 01.07.09 richtiggehende Informationen über den Firmenverkauf, eine vollkommen neue Unternehmensstrategie von der übernommenen Firma an die Kundschaft verschickt werden. Denn dann sind übliche, weit verbreitete Kündigungsfristen abgelaufen und man hat unternehmerisch mindestens 12 Monate mehr Zeit, die Bestandskunden zu halten. Doch ein überzeugendes Qualitätsmanagement hat die Fa. ISTA jedenfalls nach unserem Wissen in den letzten zehn Jahren nicht hingelegt, um eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit herbeizuführen. Zu befürchten sind erhebliche Neugeräte-Ausstattungen, ein kompletter Schluckvorgang, ein Untergang der Fa. BHM Potsdam und die Auflösung der Geschäftsräume, der Software und die komplette Verschmilzung in den Geschäftsräumen der Fa. ISTA.</p></blockquote>
<p>Aufgrund einer aktuellen Mitteilung der Fa. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.bhm-potsdam.de" target="_blank">BHM (Becker &amp; Harms, Tochter der Deutschen Shell)</a> hat die Fa. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.ista.com" target="_blank">ISTA Deutschland GmbH</a> die Geschäfte der Fa. BHM übernommen. Die beiden Firmen beschäftigen sich mit der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heizkosten, sachgerechter Heizkosten- und Warmwasserkostenverteilung. Dass die Fa. ISTA jetzt auch die vormals eigenständige und später durch die Deutsche Shell übernommen hat, ist zwar ein überraschender Coup, im Ergebnis aber nicht erstaunlich. Denn auf diesem Markt, wie in keinem zweiten finden schon seit mehreren Jahren harte Übernahmekämpfe statt. Vielleicht kann man es so verallgemeinern: Dieser Markt ist eigentlich abgegrast, und wie in anderen Branchen auch, haben derartige Unternehmen zwei Möglichkeiten, in diesem Markt noch gedeihlich zu expandieren. Am besten ist eine gut funktionierende Arbeitsleistung, die im Ergebnis bei Bestandskunden zu Sehnsüchten nach Ausweitung der Geschäftsbeziehung führt oder sogar zu Weiterempfehlung. Sage niemanden eine Weiterempfehlung, wenn Du sie nicht wirklich auch längerfristig vor einem guten Geschäftsfreund vertreten kannst. Oder die zweite Möglichkeit: Durch geschickte Firmenzukäufe erweitert mein seinen festen Auftragsbestand an Liegenschaften. Das zweite ist hier ganz offensichtlich der Fall.</p>
<p>Die ersten Folgen sind jetzt auch <strong>brieflich</strong> angekündigt: <strong>Die Führungsriege der Firma BHM wurde komplett ausgetauscht und durch neue ISTA-Leute ersetzt.</strong> Auf telefonische Nachfrage unserer Redaktion heute konnte am Telefon niemand der alten Mitarbeiter etwas über diesen Vorgang mitteilen. Man verweist generell an eine Dame, die von der ISTA für den Punkt &#8218;Unternehmenskommunikation&#8216; eingesetzt wurde und die allein berechtigt sei, Auskünfte zu diesem Brandthema zu geben. Die &#8217;neuen Besen&#8216;, die erfahrungsgemäß immer gut kehren, nutzen jetzt die Zeit vor dem 30.06. zu einer Art Generalbereinigung mit vormaligen, vermeintlichen Fehlern der BHM-Leute in Potsdam. Mit BHM in Potsdam hatte die Fa. Büro Gotthal <strong>sehr gute Erfahrungen</strong>: Es war ein gewissenhafter, gut arbeitender, zuverlässiger Dienstleister. ISTA hingegen stand in den Vorjahren nicht in einem guten Ruf in diesen, für eine Hausverwaltung wichtigen Gesichtspunkten. Wie wenige andere, handverlesene Unternehmen hat das Büro Gotthal die Fa. BHM in Potsdam ihren Kunden stets als langfristig, unbedenkliches Unternehmen in dieser Sparte angepriesen, auch wenn teils Kampfpreise der großen Branchenmultis dagegen standen und zu der Devise &#8218;Geiz ist geil&#8216; verleiten sollten. Eine alte Bauernregel besagt: &#8218;Die Enten sind am Ende fett&#8216; und so weitete sich die Geschäftsbeziehung mit der BHM in den Vorjahren noch stark und erfreulich aus. Mit der Übernahme durch ISTA kommt nun ein neuer Wind die Sache. Ein Orkan? Oder ein Tornado? Man wird sehen.</p>
<p><span id="more-1990"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong><span style="color: #ff0000;">*</span><strong>*</strong></p>
<p>Ausgesprochen bemerkenswert aber findet <strong>gesichtspunkte.de</strong> die Einschätzung der neu eingesetzten Geschäftsführung, die diese nun sogar brieflich aus dem Haus gibt: es gäbe schlechte Erfahrungen in der Zusammenarbeit der Fa. ISTA und dem <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Büro Gotthal</a>. Diese Einschätzung wird vom Büro Gotthal uneingeschränkt geteilt, so war auf Nachfrage vom Büro Gotthal dazu zu erfahren. Ja, dann ist offenbar diese Einschätzung der (neu eingesetzten) Geschäftsführung eine solche, die auf beiderseitige Akzeptanz stößt, und zwar vom ersten Augenblick an. Die Fa. ISTA ist eine Reisende in Berlin, und Reisende soll man nicht aufhalten. Interessant: Bei der Übernahme ist eine Art Generaldatenabgleich vorgenommen worden, und es geht jetzt offenbar gleich darum, Altkunden entweder bewusst zu übernehmen oder sie aus dem Kundenbestand heraus zu drängen.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> kommentiert den Vorgang wie folgt aus einer ganz eigenen Sichtweise:</p>
<p>Eine Art &#8218;rote Klammer&#8216; auf der papierenen Generalakte Büro Gotthal &#8211; das ist eine Art Kompliment, wird uns dazu mitgeteilt: &#8218;Offenbar gelten wir dort als schwierige Kunden.&#8216;  Seit Jahren bestehen tatsächlich derartige negative Erfahrungen mit dem Ablesedienst. &#8218;Wir sind Exoten für die&#8216;, so Mitarbeiterin Nadine Pohl dazu auf Anfrage, &#8218;im Gegensatz zu der ganz überwiegenden Zahl von Hausverwaltungen fertigen wir die Heizkostenabrechnungen grundsätzlich selbst und integrieren sie in die Wohngeldabrechnungen der Wohnungseigentümergemeinschaften. Das erfordert, dass uns seitens des Ablesers (z.B. ISTA) schlüssige Ablesewerte übertragen werden. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass immer wieder viel zu viele Schätzungen erfolgen müssen, weil nicht gewissenhaft genug abgelesen wird. Die Abstimmung bei leerstehenden Wohnungen ist extrem schwierig. Das Problem ist oft, dass Ableser wie ISTA kaum eigenes, qualifiziertes Personal einsetzt. Es handelt sich um gering bezahlte Subunternehmer, die relativ schlecht geführt werden. Die rufen bei der Hausverwaltung an, zum Beispiel abends, auf dem Anrufbeantworter, hinterlassen eventuell noch eine Funknummer und einen genuschelten Namen und fragen dann Dinge, die in einen sensiblen Datenschutz fallen. Die rufen wir generell nicht zurück. Denn wir haben ja bereits detaillierte Stammdaten an ISTA übermittelt. Die bekommen aber manchmal die Ableser gar nicht ausgehändigt.&#8216; Und so weiter und so fort. Derartige Schilderungen aus der Arbeitspraxis können hier erfahrungsgemäß nicht vollständig sein. Die vorstehenden Schilderungen sind ein Auszug aus einer Summe negativer Erfahrungen in der Zusammenarbeit, und eventuell nicht repräsentativ für jede andere Hausverwaltung, die ganz anders arbeitet. gesichtspunkte.de bittet darum. BILD Dir Deine Meinung!</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> fasst zusammen: Die Initiativbewerbung der Fa. ISTA Deutschland GmbH auf Annahme ihrer fristgemäßen Kündigung für eine Reihe von Verwaltungsobjekten wird auf große Akzeptanz stoßen und zu einer generellen Auflösung dieser Geschäftsverbindung führen.</p>
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		<title>40-09 &#8211; Geschichte in Augenblicken: Das &#8218;Aufmüpfen oller Kabachen&#8216; im Wandel der Zeiten&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/geschichte-in-augenblicken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Beruf Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ist im Zeitfenster von 1980 bis 2009 starken Veränderungen unterworfen. Wie man gesellschaftlich angesehen wird, ob als Polizist oder als Wohnungswirtschaftler, hängt 1980 von ganz anderen Faktoren ab wie 2009. Die Gesellschaft ist 2009 längst nicht mehr so politisch eingestellt. Auf gesichtspunkte.de erfolgt eine texlich straffe Zusammenfassung des Wandels...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-260 alignnone" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><object width="445" height="364" data="http://www.youtube.com/v/swOER1BOTjw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/swOER1BOTjw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object> </p>
<p>Wir schreiben das <strong>Jahr 1980</strong> und ein Auszubildender beginnt seine berufliche Zukunft als <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft</a>. Die Auszubildenden der <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="extern" href="http://degewo.de" target="_blank">Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues, kurz DEGEWO</a>, waren schon anfänglich in erste Untergruppierungen von Jugendlichen verstrickt. Es gab die ersten Popper, eine Spezies, die inzwischen ausgestorben ist. Schicken Seitenscheitel, eine Möhren-, nein Karottenhose, schwarze Lackschuhe mit Schleifchen drauf. Gott bewahre. Wohnungswirtschaftler waren allerdings nicht Punks, denn das hätte nicht zusammen gepasst. Die Eltern nicht weniger Heranwachsender auf der Suche nach beruflichem Profil empfehlen uns: &#8218;Geh doch zur Polizei, das ist sicher, und die suchen noch Nachwuchs.&#8216; Gut, pro forma mal einen Einstellungstest und dann noch Hotelkaufmann. Ein ganz schwieriges Unterfangen. In ganz Berlin(West, anno 1980) bilden sie zwei Hotelkaufleute aus. Das Steglitz International hat gerade eröffnet und der Personalchef will sich noch nicht zur Frage äußern, ob denn auch Auszubildende eingestellt werden. Das Arbeitsamt, Referat Lehrstellensuchen, am Ernst-Reuter-Platz empfiehlt kaufmännisch Interessierten: Mach doch Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft! Was? Diesen Beruf gibt es? Und -schwupps- schon eingestellt. Die Idee hört sich bestechend an: &#8218;Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin bauen und bewirtschaften öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau für die breiten Schichten der Bevölkerung.&#8216; Das hat so was von Sozialarbeit, gemeinnützigem Beruf und edler Tätigkeit.</p>
<p><strong>22. September 1981</strong> &#8211; Potsdamer Str., Schöneberg: Der aus Westdeutschland eingereiste Hausbesetzer <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-J%C3%BCrgen_Rattay" target="_blank">Klaus-Jürgen Rattay</a> gerät unter tragischen Umständen unter die Räder eines Linienbusses der BVG und wird zu Tode geschleift.</p>
<p><span id="more-1908"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<figure id="attachment_1915" aria-describedby="caption-attachment-1915" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/konzigwenzen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1915" title="Konzigwenzen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/konzigwenzen-150x150.jpg" alt="Konzigwenzen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1915" class="wp-caption-text">Konzigwenzen</figcaption></figure>
<p>Daraufhin brechen erhebliche Unruhen aus und entlang der Potsdamer Str. in Berlin-Schöneberg geht eine Vielzahl von Scheiben zu Bruch. Der wohnungswirtschaftliche Azubi läuft die Potsdamer Str. entlang, von dem Bürogebäude der DEGEWO herunter die Potsdamer Str. bis zum Kleistpark. Alles zu Bruch gegangen. Es war wohl die richtige Entscheidung, niemals bei der Polizei anzufangen. Polizisten sind in diesen heiklen Berliner Tagen ganz arme Schweine. Sie sind die Prügelknaben für das, was der Berliner Senat in puncto Städteplanung und Bau- und Wohnungswesen so angestellt hat. Nachdem etliche leerstehende Häuser in den Westbezirken besetzt wurden, wendet sich das Blatt langsam, ganz langsam. Die Besetzer bekommen Ohren geliehen. Man hört ihnen zu. Währenddessen lernt der Azubi im größten Stadterneuerungsgebiet von West-Berlin, im Sanierungsgebiet an der Brunnenstr. in Wedding, wie man Umzugswillige aus &#8218;Altbaukabachen&#8216; entmietet mit Telefongeld, Gardinengeld und Anspruch auf Neubauwohnung, denn &#8218;wir <strong>müpfen olle Kabachen auf</strong>&#8218; (Ausbildungsleiter Hans-Joachim Hinkelmann, DEGEWO, im innerbetrieblichen Unterricht).</p>
<p>Polizisten und Auszubildende in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft geraten unter politisch links Eingestellten nahezu in eine ähnliche Ecke: Die machen einen Beruf, der politisch nicht okay ist. Wer hätte diese Nähe zwischen beiden Berufen vermutet? Gleichwohl: Der Auszubildende bekommt stets zwei Seiten dieser beruflichen Medaille zu spüren. Die eine ist pure Ablehnung, denn dieser Beruf unterstützt ja dieses System. Die andere Seite ist die von möglicher Bevorzugung: Der Azubi lernt recht früh, auf Fragen nach seinem Beruf stets ausweichend zu antworten. Die praktisch automatische Folgefrage nach richtiger Antwort zum eigenen Beruf lautet: &#8218;Ey, hast Du mal ne Wohnung für mich/den/die/Mutter/Tante/Onkel&#8230;usw&#8230;&#8216; &#8211; Nein, man hat nicht automatisch eine Wohnung.</p>
<p><strong>August 1984 &#8211; Moritzplatz, Kreuzberg</strong>: Die Internationale Bauausstellung wird in Berlin veranstaltet. Inzwischen gibt es etliche Fördertöpfe, aus denen begleitende Events bezahlt werden. Ein großes Rockkonzert findet statt. Die im Rahmen der IBA gebauten Wohnanlagen werden später, 2005, 2006 schon, erneut auf dem Prüfstand stehen, einige sollen sogar wieder abgerissen werden, doch das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><strong>September 1988</strong>: Der inzwischen beruflich fest im Sattel sitzende, ehemalige Auszubildende fährt durch die Straßen von Ost-Berlin. Die Kontakte nach drüben sind niemals abgerissen, es gibt familientechnische Bande nach drüben. Inzwischen schleicht sich eine erwachsene Sicht der Dinge ein, und der ständige Systemvergleich zwischen hüben und drüben zeitigt erste unternehmerische Auswüchse. Dieses Dingsbums namens KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung), das ist ja irgendwie ein Unsinn. Man sieht das ja, dass das nicht funktioniert. Es ist ein unerhörter Instandhaltungsstau im kommunalen Wohnungsbestand der DDR sichtbar. Die eigenen (westdeutschen) Gedanken kreisen um die Frage, ob nicht die DDR-Bürger tatsächlich bereit wären, ein angemessenes Mehr an Miete zu entrichten, wenn dafür im Gegenzug die Wohnungen besser würden. Wie viel Gutes kann allein schon etwas Fassadenfarbe  tun? Eines Tages, da werde ich das den Systemoberen vorschlagen&#8230;.</p>
<p><strong>November 1989</strong>: Die DDR bricht über Nacht weg, weil sich Günter Schabowski verplappert. Die Mauer wird durchlässig und fällt schließlich ganz weg. Irgendwelche Dummköpfe ärgern sich jetzt darüber, dass bei Aldi die Ossis alles wegkaufen. Das ärgert uns, denn wir freuen uns über die deutsch-deutsche Vereinigung. Wir haben alle geweint vor Freude und werden das nie vergessen. Dummköpfe, die&#8230;.</p>
<p>Die vorübergehende Wohnungsbauministerin Christa Luft (SED, PDS) sammelt Ideen zur Auflösung der immobileren Probleme. Sie bekommt auch ein Schreiben des ehemaligen Auszubildenden, in dem dieser die künftige privatwirtschaftliche Verwaltung von Mehrfamilienhausanlagen nach renditeorientierten Gesichtspunkten vorschlägt. Dass es dazu später kommt, ist nicht überraschend.</p>
<p><strong>1994/5</strong> bricht der Hype um den Berliner Immobilienmarkt in sich zusammen. Man kann sagen, dass die &#8218;Wendegewinnler&#8216; jetzt auf alles Hypotheken aufgenommen haben und die fällig werdenden Kreditzinsen brechen nicht wenigen schon bald wirtschaftlich das Genick.  Das ist eine &#8218;Immobilienblase&#8216; gewesen, wie später noch die &#8218;Internetblasen&#8216; aufkommen und in der Folgezeit dann zerplatzen sollen.</p>
<p><strong>2009, zurück in die Gegenwart</strong>: Aus den ehemaligen Hausbesetzern sind Mieter, Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer geworden. Man steht gesellig beisammen: &#8218;Und, was machst Du so?&#8216; &#8218;Ich verwalte Häuser!&#8216; &#8211; Die automatische Frage: &#8218;Ey, hast Du mal&#8230;..&#8216; unterbleibt. &#8218;Ach so, Makler!&#8216; &#8211; Ich: &#8218;Nein, Makler ist was ganz anderes!&#8216; Wieso? Was ist denn der Unterschied? &#8211; Makler sind gut angezogene Leute, die anderen Wohnungen, Häuser oder ganz einfach irgendwelche Immobilien anbieten, damit sie sie mieten oder kaufen! Dafür erhalten sie im Erfolgsfall eine Courtage, eine Maklerprovision. Früher waren Makler welche, die braungebrannt sind und mit Sportwagen herumfahren (zulässige Verallgemeinerung). Heute sind Makler welche, die aussehen wie du und ich, und nur selten so richtig erfolgreich Abschlüsse vorweisen können. Die Immobilienszene ist schwieriger geworden. Der Makler kommt, der Makler geht. Der Hausverwalter bleibt, jedenfalls, wenn er seine Arbeit ordentlich macht. Er muss auch nicht Sportwagen fahren und Goldkettchen tragen (wieder zulässige Verallgemeinerung, ich weiß, jeder ist anders), sondern er kann sich wetterbewusst robust kleiden. Mit festem Schuhwerk, denn er muss auch mal aufs Dach. Der Mietwohnungen verwaltende Makler muss heutzutage schon werben: Ja, ich bin Verwalter, und ich kann Dir übrigens auch tolle Wohnungen anbieten, Interesse? Kein Problem: Du bekommst ein Fahrrad, wenn Du mietest (genannt: inzentive Vermietung). Der Beruf ist inzwischen einigermaßen (besser) angesehen. Die politischen Beweggründe sind irgendwann verflogen. Heute dürfen Menschen sogar Polizisten sein! Dazu beigetragen hat Extrabreit mit dem Hit &#8218;Polizisten&#8216; und die verflossene Zeit. Der Wohnungsverwalter ist heutzutage ein moderner Büromensch, einer guten Organisation gegenüber aufgeschlossen.  Und auf Dauer trennt sich &#8218;die Spreu vom Weizen&#8216;.</p>
<p><strong>Die Geschichte ließe sich noch länger fortsetzen, aber dann überstiege die gerade noch zu akzeptierende Textmenge dieses Beitrages die Erwartungen ermüdender Leser. Fest steht aber eins: Das Ansehen des Berufs hat sich stark verändert</strong>.</p>
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