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	<title>Erfahrungshorizonte &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Erfahrungshorizonte &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2139-25 &#8211;  #Positionen &#8211; Die Abzocke von Rohrfreifirmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 12:30:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Abzocke, Rohrreinigung! Wucherpreise und unseriöse Handwerker! 10.000€ für eine Rohrreinigung? Solche Abzocker brauchen wir nicht! Abzocker wollen ihnen in Notlagen nicht helfen. Sie wollen nur Ihr Geld! Erschreckend ist, wie schwer es für Verbraucher ist, einen ehrlichen und regionalen Handwerker zu finden.&#8220; sagt Maik Menke Von Bedeutung Überall wird beschissen. Menschen werden über den Tisch ... <a title="2139-25 &#8211;  #Positionen &#8211; Die Abzocke von Rohrfreifirmen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3288-25/" aria-label="Mehr Informationen über 2139-25 &#8211;  #Positionen &#8211; Die Abzocke von Rohrfreifirmen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/F6L6SLKQA-g?si=1DHvmgIbKJDK0-gW" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Abzocke, Rohrreinigung! Wucherpreise und unseriöse Handwerker!</p>
<blockquote><p>10.000€ für eine Rohrreinigung?<br />
Solche Abzocker brauchen wir nicht! Abzocker wollen ihnen in Notlagen nicht helfen. Sie wollen nur Ihr Geld! Erschreckend ist, wie schwer es für Verbraucher ist, einen ehrlichen und regionalen Handwerker zu finden.&#8220; <strong>sagt Maik Menke</strong></p></blockquote>
<p>Von Bedeutung<br />
Überall wird beschissen. Menschen werden über den Tisch gezogen. Das Internet macht die Welt nur zum Teil besser. Es lauern auch viele Gefahren. Mach Dir bei Zeiten eine funktionierende Notfallliste und nicht erst im Notfall. Um auf Hilfe von kompetenten Handwerkern zurückzugreifen. Im dargestellten Fall beträgt die Rechnung ca. 9.800,- EUR für eine Rohrreinigung mit nicht stattgefundenen Nebenarbeiten. Bezahlt wurde gleich per EC-Karte. Die Leistung dürfte ca. 350,- bis 400,- EUR kosten. Auf der Suche nach dem Ansprechpartner für die Rückzahlungsansprüche muss man schon detektivische Fähigkeiten besitzen. Der Sachverständige Menke ist unten Weiterführend verlinkt. Sicher ist er nicht bundesweit tätig. Für Berliner Verhältnisse bräuchte man so einen. Ganz sicher.</p>
<p>#kanalmafia #abzocke #achtungabzocke #kanalsanierung #kanalreinigung #kanalmafia #achtung #notdienste #notdienst #abgezockt #falschehandwerker #handwerk #handwerker #google #suchmaschinen #maikmenke #sachverständiger #polizei #maikmenkesachverständiger</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.menke-sachverstaendiger.de/" target="_blank" rel="noopener">Maik Menke, Sachverständiger</a></li>
</ul>
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		<title>2137-25 &#8211; #Positionen &#8211; Dieser ganze Ausländermist kommt mir aus den Ohren</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3286-25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 10:11:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im täglichen Gespräch mit Dienstleistern aus dem Immobilienmanagement höre ich sinngemäß immer mehr Trendmeldungen wie diese: Wir haben große Schwierigkeiten, Arbeitskräfte zu finden. Zwei Gespräche führte ich gestern zu solchen Themen: Die Gerüstbaufirma XY Ungenannt GmbH sagt, die Aufträge gehen seit einiger Zeit spürbar zurück. Die Investoren machen die großen Projekte knapp. Investitionen werden auf ... <a title="2137-25 &#8211; #Positionen &#8211; Dieser ganze Ausländermist kommt mir aus den Ohren" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3286-25/" aria-label="Mehr Informationen über 2137-25 &#8211; #Positionen &#8211; Dieser ganze Ausländermist kommt mir aus den Ohren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685-2" aria-describedby="caption-attachment-18685-2" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685-2" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2517" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg" alt="Hausmeister" width="242" height="300" /></p>
<p>Im täglichen Gespräch mit Dienstleistern aus dem Immobilienmanagement höre ich sinngemäß immer mehr Trendmeldungen wie diese:</p>
<blockquote><p>Wir haben große Schwierigkeiten, Arbeitskräfte zu finden.</p></blockquote>
<p>Zwei Gespräche führte ich gestern zu solchen Themen:</p>
<p>Die Gerüstbaufirma XY Ungenannt GmbH sagt, die Aufträge gehen seit einiger Zeit spürbar zurück. Die Investoren machen die großen Projekte knapp. Investitionen werden auf die lange Bank geschoben. Ich entgegne: Die Bauwirtschaft macht sich bekanntlich gerade in den letzten fünf Jahren die Taschen voll. Handwerker sein heißt heute, die besten Sportlimousinen zu fahren. Weit gefehlt, entgegnen mir meine Gesprächspartner. Es kann ja fast keiner mehr den Strom bezahlen. &#8211; Das ist bestimmt nur ein Beispiel. Eins von vielen.</p>
<p>Aufträge werden benötigt. Die Prognose seinerseits: &#8222;Alles was aus dem Osten kommt, ist fleißig und bemüht, leistet Arbeit, schaut nicht nur ständig aufs Handy, sondern packt mit an. Viele Polen, viele Ukrainer, sagt er, rüsten die Häuser ein, deren Fassaden gerade gemacht werden. &#8222;Alles was aus dem Süden kommt, kannst du vergessen,&#8220; sagt er und ich frage mich nach dem Relevanzgrad solcher Aussagen. Vom politischen Standpunkt ist es doch eher Rassenkunde, die Menschen in fleißige Ostarbeiter und faulenzende Südarbeitskräfte einzuteilen, die ihre Arbeit nicht leisten, sondern rumkriegen. In mir sträubt sich alles, solchen Gedanken Folge zu leisten. Bin ich linksgrünversifft? Oder bei klarem Verstand?</p>
<p><span id="more-19262"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<figure id="attachment_202" aria-describedby="caption-attachment-202" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/0626-hausmeister_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-202" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/0626-hausmeister_01.jpg" alt="" width="590" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/0626-hausmeister_01.jpg 590w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/0626-hausmeister_01-300x244.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /></a><figcaption id="caption-attachment-202" class="wp-caption-text">Quelle: http://www.titanic-magazin.de</figcaption></figure>
<p>In fünf Jahren, sagt mein Gerüstbauer, arbeiten hier überhaupt keine Deutschen mehr. Die wollen alle Websites programmieren oder irgendwas mit Kunst machen. Der verwöhnte Deutsche.</p>
<p>Am Nachmittag ein Gespräch mit einem Facility Manager rund ums Haus: Wir betreuen Hauswartstellen, reinigen Treppenhäuser, bieten Gartenpflege an und einiges andere mehr. Der Inhaber der Firma T. Gold (* Name geändert) kommt gebürtig von Sri Lanka. Sein Bruder arbeitet am Roseneck. Dort sind sie beliebte Cateringanbieter, es gibt einen guten Bayerischen Krustenbraten, in den man sich gleich reinkniet, so knusprig ist der.</p>
<p>T. Gold hat vor kurzem seine Facility-Management-Firma gegründet. Wir sprechen ein bisschen über Buddhismus und dass das Karma zurückschlägt, wenn man seine Mitarbeiter schlecht behandelt. Er arbeitet viel mit Afrikanern, für ihn ist wichtig, dass seine Mitarbeiter von ihm auf Augenhöhe als Chef behandelt werden. Gute Bezahlung. Manchen hat er eine Wohnung besorgt. Anderen hat er bei Asylanträgen geholfen. T. Gold ist selbst vor vielen Jahren nach Deutschland gekommen. &#8222;Mir haben immer Leute geholfen, bei allem, was ich gemacht habe, ohne die Hilfe hilfsbereiter Menschen hätte ich nicht diesen Weg nehmen können,&#8220; sagt er und was von Zurückgeben. Dankbarkeit.</p>
<figure id="attachment_18726" aria-describedby="caption-attachment-18726" style="width: 1790px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18726" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_.png" alt="Das Dienstmädchenprivileg: Ich hab keins. - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche." width="1800" height="1800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_.png 1800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_-1536x1536.png 1536w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_003_Das.Dienstmaedchenprivileg_Ich.hab_.keins_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><figcaption id="caption-attachment-18726" class="wp-caption-text">Das Dienstmädchenprivileg: Ich hab keins. &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche.</figcaption></figure>
<p>Er hat kein Problem mit Arbeitskräften, seine sind ihm dankbar. Und er ist ihnen dankbar. Karma schlägt zurück.</p>
<p>Ich halte beide Gespräche für mich fest und in Erinnerung. Wenn wieder irgendeiner von den intellektuell zu kurz Gekommenen was schwafelt von &#8222;muslimische Messermänner&#8220; abschieben. Ich kann es nicht mehr hören. In Deutschland werden in den nächsten zwanzig Jahre Millionen Arbeitskräfte in Bereichen benötigt, das kannst du dir nicht ausdenken. Ganz bedeutend wird dabei das Thema Migration bleiben.</p>
<p>Weil zu viele Deutsche gar nicht nachgeboren worden sind und die wenigen sich zu schön damit sind, Treppenhäuser zu reinigen, Gärten zu pflegen, gut zu kochen oder eine Fassade einzurüsten. Die Migranten unter diesen Arbeitskräften, die brauchen wir ganz dringend.</p>
<p>Aus deutlichen, aus deutschen Gründen.</p>
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		<title>2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 17:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe eigentlich gar keine Zeit für diese Zeilen. Ich muss 10 bis 15 unerwünschte Nachrichtenabsender dazu zwingen, diese feiste Belästigung konkret zu unterlassen. Ich bin in einer richtiggehenden Arbeit verhaftet, unerwünschte Nachrichten endgültig auszuschließen. Ich schieße mit allen Waffen, die ich habe. Die Intension, ein Internet für alle zu schaffen, ist gescheitert. Jetzt ist ... <a title="2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3273-23/" aria-label="Mehr Informationen über 2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685-3" aria-describedby="caption-attachment-18685-3" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685-3" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17436" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif" alt="Himmel über Berlin - Otto Sander (gif)" width="491" height="286" /></p>
<blockquote><p>Ich habe eigentlich gar keine Zeit für diese Zeilen. Ich muss 10 bis 15 unerwünschte Nachrichtenabsender dazu zwingen, diese feiste Belästigung konkret zu unterlassen. Ich bin in einer richtiggehenden Arbeit verhaftet, unerwünschte Nachrichten endgültig auszuschließen. Ich schieße mit allen Waffen, die ich habe.</p></blockquote>
<p>Die Intension, ein Internet für alle zu schaffen, ist gescheitert.</p>
<p>Jetzt ist es ein Tummelplatz kommerzieller Begierden. Durch und durch von KI (Künstlicher Intelligenz) gesteuert. Auf der Strecke bleibt die natürliche, menschliche Intelligenz. Und das geht so:</p>
<p>Wir kaufen uns kleine Geräte, Apps, Software, Dinge, von den wir meinen sie zu brauchen.</p>
<p>Und IMMER &#8211; IMMER &#8211; fängt dasselbe Szenario an. Es ist erforderlich, sich zu registrieren, damit man das Gerät auf der Höhe der Zeit halten kann. Wichtige Updates: Ohne Registrierung keine Chance. Im App-Store (Apple, Google) wird gelogen, dass sich die Balken biegen. So genannte IN APP-Käufe werden richtigerweise ganz klein angezeigt. Die Hersteller/Herausgeber suggerieren den Download für umme, nothing, kostenlos. Beim ersten Öffnen der App erfolgt dann ein Szenario, indem ich für kleine Bildscherzbearbeitungen (Comic, Avatarumwandlung) Abos abschließen muss.</p>
<p>Hier fragt sich der Berichterstatter, ob die Menschheit schon blöd geworden ist? Nicht, dass ich nicht wüsste, Leistung kostet Geld. Richtig. Etwas was Du umsonst kriegst, bezahlst Du immer mit massiven Eingriffen in Deine Persönlichkeitsrechte. Aber auch wenn Du eine App bezahlt hast, erlauben sich dummdreiste Herausgeber, einen mit Email-Werbemüll vollzudonnern. Nun haben wir jetzt die DSGVO. Aber Pustekuchen. Noch nie waren so viele nicht bestellte Nachrichten in meinem Emaileingang, wie jetzt.</p>
<p>Das Internet ist so tot wie die Technik, sich mit elektronischen Nachrichten (Emails) gekonnt an der Verbesserung unserer Kommunikation zu beteiligen.</p>
<p>Wir fragen uns in der Tat, ob die Menschheit dumm geworden ist, dass sie sich das gefallen lässt.</p>
<p>Fazit: Es ist vorbei, wir müssen geharnischten Widerstand leisten und diese Leute zwingen, mit diesem Generve endlich aufzuhören.</p>
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		<item>
		<title>2123-22 &#8211; &#8211; Cloud PBX &#8211; Die wohl schlechtestens bedienbare Telefonanlage der Welt &#8211; Der Mobile Client fürs Smartphone (iPhone)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit wir die Entscheidung trafen, die Telekom in eine cloudbasierte Telefonie zu rücken, ist der Wurm drin. Es handelt sich nach unserer Auffassung um die schlechtest bedienbare Telefonanlage der Welt. Insofern haben wir uns vorgenommen, von den Schwierigkeiten zu berichten, nach dem Motto: &#8222;Es hätt noch immer gar nix jot jejange.&#8220; Wie z.B. das Szenario: ... <a title="2123-22 &#8211; &#8211; Cloud PBX &#8211; Die wohl schlechtestens bedienbare Telefonanlage der Welt &#8211; Der Mobile Client fürs Smartphone (iPhone)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/cloud-pbx-die-wohl-schlechtestens-bedienbare-telefonanlage-der-welt-der-mobile-client-fuers-smartphone-iphone/" aria-label="Mehr Informationen über 2123-22 &#8211; &#8211; Cloud PBX &#8211; Die wohl schlechtestens bedienbare Telefonanlage der Welt &#8211; Der Mobile Client fürs Smartphone (iPhone)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19014" aria-describedby="caption-attachment-19014" style="width: 263px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19014" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2022/12/Cloud.PBX_Logo.png" alt="#CloudPBX #Icon #Logo #HastDuTelefkomoderInternet" width="273" height="229"/><figcaption id="caption-attachment-19014" class="wp-caption-text">#CloudPBX #Icon #Logo #HastDuTelefkomoderInternet</figcaption></figure>
<p>Seit wir die Entscheidung trafen, die Telekom in eine cloudbasierte Telefonie zu rücken, ist der Wurm drin. Es handelt sich nach unserer Auffassung um die schlechtest bedienbare Telefonanlage der Welt. Insofern haben wir uns vorgenommen, von den Schwierigkeiten zu berichten, nach dem Motto: &#8222;Es hätt noch immer gar nix jot jejange.&#8220;</p>
<p>Wie z.B. das Szenario: &#8222;Das Büro hat feste Sprechzeiten, werktags 09-12 Uhr. Außerhalb ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der darum bittet, zu diesen Bürozeiten wieder anzurufen.&#8220; Ist doch einfach, oder? Nach mehreren Jahren und etlichen Versuchen, auch mal eine andere Regel zur Geltung zu bringen, ist heute wieder der berühmte Weihnachtsfrieden an der Reihe. Die Regel lautet hier: Es ist gar keine Bürozeit zwischen 9 und 12 Uhr und deswegen kommt rund um die Uhr dieselbe Ansage: &#8222;Melden Sie sich wieder ab dem 09. Januar 2023.&#8220;</p>
<p>Nach mehr als drei Stunden Programmierzeit am Wochenende durch den Berichterstatter funktioniert es auf allen Durchwahlen. Außer auf der eigenen. Hier stört jetzt die Einbindung eines Smartphones in die Mitklingelei. Der Versuch, das Smartphone rauszunehmen (ein kostenloser Zusatzdienst) scheitert jedoch: Die Telekom meldet: &#8222;Es ist ein Fehler aufgetreten. Das Zusatz-Paket Mobile Client befindet sich in der Mindestvertragslaufzeit und kann nicht deaktiviert werden.&#8220; &#8211; So eine Schifferscheiße.</p>
<p>Also doch ein Anruf in der Hotline: Die sächselnde Frau sagt, sie versteht was davon. Nun sagt sie nach 10 Minuten Warteschleife, das kann sie deaktivieren, das kostet 7,50 €. Ich: Was? &#8211; Das ist ein kostenloser Dienst, den kann ich natürlich so oft reinnehmen, wie ich ihn wieder rausnehmen will. Wer bitte denkt sich denn so ein Hirndings aus? Mindestlaufzeit? Was ist, wenn ich das scharf geschaltet habe, um es auszuprobieren? &#8211; Dann wirst Du es nicht mehr los. Vater, heiliger Vater. So eine heilige Schifferscheiße.</p>
<p>Als ich mächtig gegenhalte, verspricht Frau Franke vom Support, sie telefoniert nochmal mit den Jungs von der Cloud PBX und ich erhalte binnen 15 Minuten noch einen Rückruf. Auf den warte ich gerade. Heilige Schifferscheiße: Wo ich jetzt erreichbar bin? Ich sage: Naja, na genau, das ist doch das Problem, weischt?</p>
<p>Sie versteht es nicht, aber das ist egal.<br />
Cloud PBX &#8211; das ist so ein gnadenlos schlechtes Produkt. Bis ich was anderes gefunden habe, werde ich meine negativen Erfahrungen hier aufschreiben.<br />
Versprochen. Der berühmte Spruch wird so zum geflügelten Wort: &#8222;Sag mal hast Du Internet?&#8220; &#8222;Nö, ich hab Telekom.&#8220; Ach so.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;<br />
<strong>Heilige Schifferscheiße.</strong> Oder sagte ich das schon?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3258-20-alltag-die-durchfuehrung-eines-auftrags-mit-einer-querulantenklausel-in-berlin-wilmersdorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 07:47:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Querulantenklausel]]></category>
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					<description><![CDATA[*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT ... <a title="2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3258-20-alltag-die-durchfuehrung-eines-auftrags-mit-einer-querulantenklausel-in-berlin-wilmersdorf/" aria-label="Mehr Informationen über 2109-20 &#8211; #Alltag &#8211; Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" alt="Banner Baum der Erkenntnis" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT HIER nicht weiter zu beeinträchtigen und weitere Beaufsichtigung derselben zu unterlassen. Sodann sind derartige Personen strikt zu ignorieren (Querulantenklausel). Die Klausel bezieht sich auf namentlich in diesem Auftrag NICHT erwähnte, andere Personen und erfolgt erfahrungsgemäß.***</p></blockquote>
<p>Es hat doch keinen Sinn, wenn es nur textlich da steht, aber sich die Sache niemand zu eigen machen kann, weil sie zu fern ab jeglichen Verständnisses stattfindet. Es geht um einen dicken Elektriker aus Wilmersdorf, der dort ein Teileigentum besitzt und nun Gott und die Welt drangsaliert, und niemand kann noch vernünftig Hausverwaltungsaufgaben durchführen, ohne mit dem Dicken in Konflikt zu geraten.</p>
<p>Von den oberen Geschossen erfolgen aus den Wohnungsfenstern Ausastungen an einem großen Essigbaum, alsbald. Dazu wird man keinen Steiger (Hebebühne) mieten, als Baumdienst, sondern hohe Stockwerksetagen im dreiseitigen Innenhof betreten und aus Fenstern und von Balkonen langstielige Teleskopschneidegeräte verwenden. Das Natur- und Grünflächenamt des Bezirks hat den Umfang der Arbeiten behördlich genehmigt. Schon das sicherheitshalber. Wegen Herald B., dem dicken Elektriker. Er droht schon telefonisch, &#8222;mit dem Amtsleiter dort befreundet&#8220; zu sein und fragt telefonisch die Hausverwaltung. Auch zu dem Sachbearbeiter vom Amt ist Herald B. wie eine Klette. Man wird ihn einfach nicht los. Sobald irgend jemand den Hof betritt, taucht &#8222;der Dicke&#8220; wichtigtuerisch auf, schwingt bedrohlich wirkende Reden, droht mit seinen guten Beziehungen zum Chef von Bundesrechnungshof, zur Steuerfahndung und sagt, das Wohnungsamt würde Zwangsmaßnahmen einleiten. Es ist ein hanebüchener Quatsch, den der Dicke absondert. Wer ihn länger kennt, weiß das. Man schaltet auf Durchzug. Lass ihn reden.</p>
<p>Man verhält sich den Erfordernissen entsprechend: Aufträge an Handwerker werden bis zur Undurchführbarkeit und Verteuerung erschwert, niemand arbeitet dort gern und die Hausverwaltung kriegt solche Aufträge &#8222;nicht mehr auf die Kette&#8220;. Die Handwerker haben genug zu tun, sie müssen nicht auch noch die Bescheuerten bedienen. Die Hausverwaltung setzt jetzt ganz offiziell solche Querulantenklauseln zu den Aufträgen hinzu als Warnhinweis. Das ist natürlich total abschreckend.</p>
<p>Verfassungsrichter Andreas Voßkuhles Senat (Beschluss  2 BvR 2153/18 &#8211; <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20BvR%202153/18">hier</a>) entschied schriftlich nachzulesen: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde des gerichtsbekannten Beschwerdeführers ist aus den genannten Gründen offensichtlich unzulässig. Die Ausführungen in den Schriftsätzen erschöpfen sich zudem über weite Teile in persönlichen Angriffen auf Angehörige der Justiz (**); sie sind weit überwiegend obszöner, vulgärer und beleidigender Natur.&#8220; Und weiter: &#8222;Die Verfassungsbeschwerde wurde missbräuchlich im Sinne von § 34 Abs. 2 BVerfGG erhoben. Dem Beschwerdeführer war daher eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 250 Euro aufzuerlegen.&#8220; &#8211; Zum letzten Mal zog Andreas Voßkuhle am 5. Mai 2020 nach zwölf Richterjahren<strong> </strong>seine rote Robe an.  Mehr Mut, mehr Räson. &#8211; Querulanten für die Quadraturen ihrer Querulanz zu bestrafen wird sie nicht wirklich treffen, es füttert doch den Affen mit Zucker. Der Berichterstatter überträgt den Justizfall Querulantenklausel auf den dicken Elektriker aus Wilmersdorf. <strong>Wer kann hier noch folgen? </strong></p>
<p><strong>Die Querulantenklausel im Handwerkerauftrag für den Baumdienst in Berlin-Wilmersdorf:</strong> Wer hätte das gedacht? Während wir hier Bericht erstatten, sitzt irgendwo ein beschäftigungsarmer, dicker Elektriker und schreibt Verriss-Bewertungen über seine Hausverwaltung. Mit Fotos und mit roten Pfeilen auf den Fotos, die beweisen sollen, wie bescheuert die Hausverwaltung ist. Herald B. ist einer von vielen, die wie Andreas Voßkuhle zu entscheiden hatte, obszöner, vulgärer und beleidigender Natur sind &#8211; im Grunde seines Herzens. Männer wie Herald B., das sind auch Wutbürger, wütende Deutsche, besorgte Bürger und verkrachte Existenzen. <strong>Die geliebt werden müssten. Liebe ist alles.  </strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Querulantenklausel: <a href="https://www.rechtslupe.de/allgmeines/der-beschwerdefuehrer-bverfg-3134782" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie das Bundesverfassungsgericht Strafzinsen erhebt</a></li>
</ul>
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		<title>2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 15:42:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand. Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und ... <a title="2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/" aria-label="Mehr Informationen über 2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18593" aria-describedby="caption-attachment-18593" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18593" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/07/Denkpause.Regierung.gif" alt="Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche" width="850" height="850" /><figcaption id="caption-attachment-18593" class="wp-caption-text">Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche</figcaption></figure>
<blockquote><p>Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause</p></blockquote>
<p>Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand.</p>
<p>Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und Weise gegen, wie sich noch zeigt. In Berlin geht im Grunde genommen gar nichts mehr. Überall herrscht (Über-)Regulierung. Das tut der Arbeit nicht gut. Denn die Arbeit ist und bleibt dieselbe. Hinzu kommt, was von unzuständiger Seite (bspw. vom Gesetz- und Verordnungsgeber) zwischen Vertragsparteien zivilrechtlicher Vorgänge hinein gedrückt wird. Inzwischen muss jede Wasseruhr an das Bundesaufsichtsamt für das Eichwesen gemeldet werden. Was das Amt mit den Daten tut? Vermutlich erst mal nichts. Denn Personal dafür fehlt, andererseits. Ach ja, richtig. So weit haben sie jetzt auch nicht gedacht. Wozu auch?</p>
<p>Was ist das überhaupt für ein Milieu?</p>
<p>Ein Wohnungseigentümer in Berlin-Schöneberg beabsichtigt, hinfällige Fenster auszutauschen. Die Alten sind rott. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Ein Hausaushang hängt übers Wochenende: Man werde sich bemühen, Beeinträchtigungen klein zu halten. Beeinträchtigung fängt mit &#8222;B&#8220; an wie z.B. Behörden. Da hat sich (übers Wochenende) ein Bürger ans Amt gewendet, heute ist Montag. Wie schaffen es Bürger, sich übers Wochenende an ein Amt zu wenden und am Montag früh ruft bereits der Sachbearbeiter an? Das funktioniert ja umgekehrt nie. Niemals: Ich kenne in den letzten fünf Jahren keinen Fall von problemlos anrufen auf irgendeiner Dienststelle im Land Berlin. Magical Moments.</p>
<p><span id="more-18594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_3122" aria-describedby="caption-attachment-3122" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3122" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3122" class="wp-caption-text">Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als Stakeholder (dt. „Teilhaber“) wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. In der Betriebswirtschaft wird Stakeholder als Anspruchsgruppe übersetzt. Mit dem Vorgang, im Garten zu grillen, hat also der Stakeholder gar nichts zu tun. Warum stoßen wir auf diese Frage? Sie ist naheliegend, ganz einfach: Inzwischen werden tatsächlich die ersten DWA-geprüften Fachplaner für Starkregenvorsorge geprüft und dann zertifiziert. Kurz gesagt weiß sich die Fachwelt schon zu helfen, wenn der Planet quietscht und eiert.</p></blockquote>
<p>Na, das ging ja schnell, denke ich. Der Mitarbeiter des Stadtplanungsamts sagt was von Milieuschutz und so ein erhaltungsrechtlicher Antrag sei noch nicht da. Welches Milieu schützen wir denn? Ist ja auch egal, Gott sei Dank gibt es Behörden. Die denken für uns mit.</p>
<p>Das Milieu ist das der angestammten Wohnbevölkerung in einem Kiez. Wir ahnen: So werden aus Bewohnern richtige Kiezgrößen, denn jetzt hat jeder Einzelne auch Bedeutung. Klasse.</p>
<p>Auf den ersten Blick klappt das im vorliegenden Fall jedoch eher nicht. Der Eigentümer ist Eigentümer seiner Wohnung und wohnt seit 1994 hier. Er trägt zwar dies Transparent nicht und auch kein T-Shirt mit dem Spruch #WirsinddasMilieu. In Berlin hieße es dann auch Milljöh. Milieuschutz heißt, das weiß ich (jetzt), dass ein Antrag gestellt werden muss. Immer dann wenn Maßnahmen in und um Wohnungen durchgeführt würden, die eine Verdrängungsgefahr für die Bestandsbevölkerung darstellen würden. Der Gesetzgeber unterscheidet nicht zwischen Eigentümern und Mieter, weiß ich nun. Ganz einfach gesagt:</p>
<p>Hast Du Laminat im Wohnzimmer, reiß es lieber nicht raus, ohne vorher beim Amt nachzufragen. Stelle einen Antrag, das neue Holzparkett könnte eine Modernisierung darstellen. Oder die neue Einbauküche, die hochwertiger ist als die alte bzw. viel mehr Wert darstellt als gar keine? Bei Einführung des Milieuschutzes (in Schöneberg im März 2018) wohnte das Bodenpersonal seit mehr als zwanzig Jahren dort. Der Milieuschutz gilt hier auch gegen selbstnutzende Eigentümer, die hier seit 1994 wohnen und nun wegziehen, damit sie endlich nach eigenen Vorstellungen durchrenovieren können? So richtig ätzend ist der Fenstergedanke: Tatsächlich erörtern wir am Telefon, der Mitarbeiter der Stadtplanung und ich, dass Maßnahmen wie diese (Fensteraustausch) &#8222;die Mindestanforderungen an Fenster nicht überschreiten dürfen.&#8220; Das ist mir vollkommen neu und ich wittere sofort Hochverrat: Unsere Kanzlerin Angela Merkel wird verraten und all ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele. Es ist wahr, also es steht jetzt hier schwarz auf weiß: Hat das alte Fenster von 1994 einen (schlechten) k-Wert von 2,1 (Beispiel), so hat ein zeitgemäßes Fenster inzwischen bei Zweifachverglasung leicht 1,1. Ist also fast &#8222;doppelt so gut&#8220;. Nimmt man eine Dreifachverglasung, um noch mehr Energie zu sparen (k-Wert ca. 0,6 &#8211; 0,7), so wäre das nach Ansicht der Milieuschützer im Amt ein KO-Kriterium und abzulehnen. Denn diese Vorgehensweise wäre eine Wertverbesserung und würde die Bevölkerung vertreiben.</p>
<p>Ich bin zwar kein Garten- und Landschaftsbauer, aber im amtlichen Einfriedungszaun suche ich jetzt die Vollständigkeit der Latten zu Fuß unterwegs systematisch ab. Haben die noch alle Latten am Zaun? Gut, für diese Untersuchung werde ich nicht bezahlt.</p>
<p>Au ja, der Spott ist beißend. Sorry.</p>
<p>Selbiges gilt auch für die Klingel-/Gegensprechanlage. Soll die nun anders als bisher künftig eine Videosichtverbindung nach unten ermöglichen, ist das schon wieder auf der Liste der bedrohten vier Arten. Denn dort wird wieder nachhaltig an der Mietenschraube gedreht werden können. Ja, so allgemein klingt das alles prima. Allerdings fragen viele Besorgtbürger auch schon nach, wie denn das Amt diese ganzen Behördenaufgaben stemmen will? Mit welchem Personal denn?</p>
<p>Eine Liste der antragsbedürftigen Maßnahmen dieser Art gibt es tatsächlich nicht (mehr), erfahre ich im Telefonat, und der Sachbearbieter Herr Hoffmann ist freundlich und kann ja auch gar nichts dafür. Er arbeitet ja da nur. Richtig. Es gibt also keine Liste und daher schickt er mir nun was zu, was allgemein als Anforderungsprofil gelten muss. Später telefoniere ich noch mit zwei Architekten, einer davon ist Bauleiter einer Maßnahme wie dieser. Wir kennen uns lange.</p>
<p>Als das Gespräch darauf kommt, erfahre ich noch, dass man in Neukölln auch ganz bewusst nicht sagt, amtlicherseits, was genau die Kriterien sind, wenn man (beispielsweise) einen Balkon anbauen will: Denn dann wüsste man das ja.</p>
<p>Hinzu gesellt sich jetzt der Mietendeckel.</p>
<p>Und noch was, denn heute ist ein ereignisreicher Tag wie kaum ein zweiter ähnlich ereignisreich ist:<br />
Der Europäische Gerichtshof EuGH hat das Architektenrecht teils kassiert und die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in bestimmten Bereichen hinsichtlich der Vergütungsansprüche für unwirksam erklärt.</p>
<p>Es gibt Tage, da wollte ich, ich wär mein Hund.</p>
<p>Wuff.</p>
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		<title>2090-19 &#8211; Positionen: Von Deutschland und der Verwüstung der Servicewüste, vom Eurofighter, Elvis und Aretha F.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 06:38:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aretha Franklin &#8222;Respect&#8220; LIVE Rockpalast 1968 Es geht ein Ruck durch Servicedeutschland: Am anderen Ende von Hotlines sitzen jetzt nicht mehr Menschen, um uns zu helfen, sondern Maschinen, die uns teils halbe bzw. ganze Stunden lang mit viel Lärm um nichts in Schach halten. Wir können weder auflegen, noch etwas anderes tun, währenddessen. Also rufen ... <a title="2090-19 &#8211; Positionen: Von Deutschland und der Verwüstung der Servicewüste, vom Eurofighter, Elvis und Aretha F." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3239-19-positionen-von-deutschland-und-der-verwuestung-der-servicewueste-vom-eurofighter-elvis-und-aretha-f/" aria-label="Mehr Informationen über 2090-19 &#8211; Positionen: Von Deutschland und der Verwüstung der Servicewüste, vom Eurofighter, Elvis und Aretha F.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18579" aria-describedby="caption-attachment-18579" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18579" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Deutschland_Elvis.jpg" alt="Deutschland - Servicewüste #Internetmem #Elvislebt #QuelleInternet #1forthemoney #gesichtspunkteDE" width="850" height="1088" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Deutschland_Elvis.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Deutschland_Elvis-508x650.jpg 508w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Deutschland_Elvis-768x983.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Deutschland_Elvis-800x1024.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18579" class="wp-caption-text">Deutschland &#8211; Servicewüste #Internetmem #Elvislebt #QuelleInternet #1forthemoney #gesichtspunkteDE</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ykxuu8LNluY" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Aretha Franklin &#8222;Respect&#8220; LIVE Rockpalast 1968</p>
<blockquote><p>Es geht ein Ruck durch Servicedeutschland: Am anderen Ende von Hotlines sitzen jetzt nicht mehr Menschen, um uns zu helfen, sondern Maschinen, die uns teils halbe bzw. ganze Stunden lang mit viel Lärm um nichts in Schach halten. Wir können weder auflegen, noch etwas anderes tun, währenddessen. Also rufen wir gar nicht mehr an und schreiben Emails, die niemand mehr liest. Es ist zum Verzweifeln. Von wegen Service- und Dienstleistungspyramide.</p></blockquote>
<p>Wer Kunden gewinnen will, tut dies klugerweise auf einer ganz anderen Telefonnummer.</p>
<p>Die Überleitung in den Customer Service erfolgt immer nach dem Vertragsabschluss. Wenn die Tinte trocken ist, werden per unbestelltem Newsletter die Servicenummern mitgeteilt. Der neueste Trend: Wir schaffen alle Servicenummern ab. Nächster Trend: Emails ist tot. Wir schaffen Emails ab. Im Grunde genommen richtig, kennen wir das schon eine Weile: Es kommen Emails von einer Adresse namens noReply@. Man könnte ja im Strahl kotzen. Was erlauben?</p>
<p>Wer sich dieses Internetmeme ausgedacht, dem gebührt Respekt. So in der Tradition von Aretha Franklin, nur ganz anders.</p>
<p>Wir gedenken eines in verschiedenen Landesteilen niedergegangenen Militärfliegers. Die Diskussion in den sozialen Kanälen zeigt wieder mal ein Maximalmaß an Empathie der Discotanten. Von &#8222;recht so, geschieht denen recht&#8220; bis &#8222;Ich hasse das Militär&#8220; reichen die Kommentare. Man möchte meinen, von der Wiege bis zur Bahre.</p>
<p>Respect: &#8222;Just A little bit. Just A little bit.&#8220; Hurz. Der Wolf, das Lamm&#8230;.</p>
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		<title>2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 13:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich ... <a title="2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3236-19-positionen-es-muss-jetzt-sein-gleich-keine-zeit-zu-ueberlegen/" aria-label="Mehr Informationen über 2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18554" aria-describedby="caption-attachment-18554" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18554" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg" alt="Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18554" class="wp-caption-text">Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18553" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich weiß nicht, warum ich erst Akten anderer Leute ordnen soll, ich bin Mitleser, aber nicht Mitwisser und ich werde auch keiner, wenn das alles durcheinander ist. &#8220; Wie, oder?</p></blockquote>
<p>Nicht wahr? Genau. Jetzt kommen Unterlagen sehr viel später, aber geordnet. Das hatte ich parallel mit dem Architekten verabredet. Wir befinden uns in Gewissensnöten. Nicht nach 12 Uhr (Scherz). Man muss uns ja nicht schreiben, uns nicht erreichen zu können, wenn man es erst gar nicht während der Office Auas (Bürozeiten) probiert. Wir sind gewissermaßen einzigartig und daher stimmt&#8217;s: Wir sind unerreichbar. Erste Kajüte. Meine Güte.</p>
<p>Das sind Gefühle. Der Betreff einer weggeschickten Kurzemail an den Absender ist eindeutig, die Signatur auch: &#8222;Bitte für Anrufwünsche Bürozeiten beachten.&#8220; &#8211; Eine Telefonnummer (Aus Datenschutzgründen geweißelt) und eine WhatsApp-Nummer (Dito). Und dieser kurze Satz aus der Barkasse: &#8222;Danke. Ich bin nämlich in der Erreichbar.&#8220; Prost.</p>
<p>So geht gute Kommunikation. Sie findet in Echt statt. Und nicht mit Chimären, greif zum Hörer und vergreif Dich in einer Email nicht im Ton. Ruf an.</p>
<p>Der Herr hält sich dann wieder nicht an all diese punktgenauen Informationen, versucht eine WhatsApp-Nummer (für WhatsApp) anzurufen, um so ganz schnell anzurufen, wo genau das Gegenteil erbeten ist. &#8222;Ruf mich an,&#8220; sagt die Nachricht, &#8222;nette Boys in Deiner Umgebung.&#8220; Aber halte Dich an die Bürozeiten.</p>
<p>Irgendwann isst jeder Mensch mal Mittag und wischt störende Telefonate weg.<br />
Das wird man ja wohl noch tun dürfen, ohne dass Andere dann wider besseres Handeln behaupten: &#8222;Der Mann ist praktisch nie erreichbar.&#8220;</p>
<p>Hier steht jetzt schriftlich genau das Gegenteil.</p>
<p>Weiterführend</p>
<p>* <b>Ich denk mir: Halt die Fresse!</b> <a href="https://www.20min.ch/digital/news/story/-Sprachnachrichten-auf-WhatsApp-nerven--17570558" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die WhatsApp-Sprachnachricht</a></p>
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		<title>2081-19 &#8211; Stop: Handwerkeranfrage nach Angeboten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3230-19-stop-handwerkeranfrage-nach-angeboten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 09:46:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zuverlässig versucht ein Verwalter in Berlin die Art Angebote zuwege zu bringen, die einfach nicht kommen. Wir können es noch so oft erbitten: Die Firmen sind entweder kleine Betrüger und bieten großmäulig Dinge an, die sie nicht halten können und dann ist auch gut, dass sie wenigstens nicht mal schaffen, Angebote zu schreiben. Solche Versager. ... <a title="2081-19 &#8211; Stop: Handwerkeranfrage nach Angeboten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3230-19-stop-handwerkeranfrage-nach-angeboten/" aria-label="Mehr Informationen über 2081-19 &#8211; Stop: Handwerkeranfrage nach Angeboten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18517" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Stopschild.png" alt="" width="530" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Stopschild.png 530w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Stopschild-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px" /></p>
<blockquote><p>Zuverlässig versucht ein Verwalter in Berlin die Art Angebote zuwege zu bringen, die einfach nicht kommen. Wir können es noch so oft erbitten: Die Firmen sind entweder kleine Betrüger und bieten großmäulig Dinge an, die sie nicht halten können und dann ist auch gut, dass sie wenigstens nicht mal schaffen, Angebote zu schreiben. Solche Versager. Nun fängt man als nächstes an, große Stoppschilder ins büroeigene Adressverzeichnis reinzubasteln und damit den Missstand aufzuheben und zu verwalten, dass erneute Anfragen an bestimmte Firmen auf gar keinen Fall erfolgen dürfen.</p></blockquote>
<p>Oder die Firmen, die dann einfach wohlfeile Angebote raushauen. Und einfach ca. doppelt so teuer sind, als es bisher der Fall war. Eingeschliffene Geschäftsbeziehungen gehen futsch. Handwerker und Lieferanten brechen weg, sie sind überfordert, ausgelaugt, es fehlt ihnen Personal und nun kommen auch noch Angebotsanfragen.</p>
<p>Wie aber trennt man nun Spreu vom Weizen? Wie verwaltet man sein Wissen: Das ist ein Versager! Ganz einfach: Löschen. Aber löschen ist auch gefährlich. Das ständige Monitoring auf dem Berliner und Umgebungsmarkt ist flächendeckend und wie schnell geraten wir ein zweites Mal an einen Betrüger?</p>
<p>Widersinnig: Gerade erst gibt es jetzt eine Datenschutzgrundverordnung, die kleinlich und pedantisch das Bevorraten von Daten regelt. Und gleichzeitig ist es jetzt um so erforderlicher, sein Wissen nachprüfbar aufzuschreiben und abzuspeichern: Damit sich Negativität nicht ständig wiederholt.</p>
<p>Dieser Beruf war auch schon mal einfacher. Wir merken es: Unsere, aber auch Kunden anderen Verwalter werden immer unzufriedener. Weil einfach gar nichts mehr richtig läuft.</p>
<p>So ein Mist. Wer noch seinen Namen tanzen kann, hat wenigstens etwas vorzuweisen. Und ansonsten fordern die Beamten der Berliner Verwaltung einen heraus. Feindbilder entstehen.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Fachkräftemangel: <a href="http://www.gotthal.de/08-19/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Industrie- und Handelskammer hat ein Monitoring veranstaltet</a></li>
</ul>
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		<title>2076-19 &#8211; FotoPodcast: Ganz Neukölln ist im Aufnahmezustand &#8211; aber zutreffend in Schadenskategorien eingeteilt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 09:15:58 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18464" aria-describedby="caption-attachment-18464" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18464" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png" alt="Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)" width="850" height="1099" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-503x650.png 503w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-768x993.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-792x1024.png 792w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18464" class="wp-caption-text">Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)</figcaption></figure>
<p>So wie man Berlin zu beschreiben hat, so müsste eine Art Gebrauchsanweisung für Berlin aussehen, und so hat der Zeichner Gerhard Seyfried seinen Blick durch die Neuköllner Weserstr. schweifen lassen, mit dem Handy, vermutlich aus Versehen. Aber sein glasklarer Blick ist geübt, die Dinge ganz unverstellt zu sehen. Fast könnte man ihm das Verdienst an die Brust heften, er habe seinerzeit gewarnt: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Inzwischen sind sie dort angekommen und der Bezirk heißt Charlottengrad. Ein großer Schattenwurf ist auch der nächtliche Blick aufs gentrifizierte Neukölln.</p>
<p>Währenddessen melden sich hier telefonisch displaced persons: Ein Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe will in einen Keller im Wedding und stellt sich vor, wir machen ihm gleich auf. Sind wir Hausmeister? ER hat das so in seinem System stehen, seine Legalität steht im System. Mit einem Haken. Seit die Berliner Wasserbetriebe Briefe schreiben anstatt Aushänge anzufertigen. Eine Architektin aus Amerika fragt, wer in Wilmersdorf in der Wohnung die Wasserleitungen gemacht hat? Wem? Die seines Mandanten aus New York. Wir wissen es nicht, wir haben nie die Wasserleitungen in den Wohnungen einzelner Wohnungseigentümer&#8230;.auch nur angedacht. Aber Herr Soundso aus New York hat das Bad gerade erst saniert, sagt sie. Ja, dann fragen sie ihn doch, er wird ja wissen, wem der Auftrag&#8230;. es ist Merkwürden.</p>
<p>Wir versuchen unsere Arbeit zu machen. Zur Entspannung ist das verlinkte Album wunderbar. Ganz wunderbar hörbar. Lady Madonna ist da drauf: Im Sieben-Achtel. Ohne Lorbeerblatt. Schöne Grüße an Reinhard Mey.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Wie klingt es, wenn vier der <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aus-pop-wird-jazz-102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">größten Songwriter verjazzt werden</a>? (ZDF &#8211; 3 Minuten)</li>
<li><strong>4 Wheel Drive</strong> sind <a href="https://open.spotify.com/album/6HHbIMi4Hk5wyjGVm4jZb2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nils Landgren, Michael Wollny, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson </a></li>
</ul>
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		<title>2074-19 &#8211; Positionen: Fortbildung und Erkenntnisgewinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 20:48:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit das Foto gemacht wurde, ist Zeit verstrichen, Papier geblichen. Aus den MS DOS-Schrifttypen sind Windows-Schriften geworden, die sich beliebig skalieren lassen, True Type Schriften, Soft-Fonts und Abrechnungshardcore. Anforderungen an gute, richtige Abrechnungen werden ausgeweitet. Gerade überlegt eine Landgerichtsrichterin, ob Betriebskosten zwischen Garagen- und Wohnungseigentümern aufzuteilen sind? Im heute bearbeiteten Fall sind es nicht nur ... <a title="2074-19 &#8211; Positionen: Fortbildung und Erkenntnisgewinn" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3223-19-positionen-fortbildung-und-erkenntnisgewinn/" aria-label="Mehr Informationen über 2074-19 &#8211; Positionen: Fortbildung und Erkenntnisgewinn">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13976" aria-describedby="caption-attachment-13976" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13976" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg" alt="Jahresabrechnung #Foto des Tages" width="850" height="1133" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13976" class="wp-caption-text">Jahresabrechnung #Foto des Tages</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XRJMycihy0A" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<blockquote><p>Seit das Foto gemacht wurde, ist Zeit verstrichen, Papier geblichen. Aus den MS DOS-Schrifttypen sind Windows-Schriften geworden, die sich beliebig skalieren lassen, True Type Schriften, Soft-Fonts und Abrechnungshardcore. Anforderungen an gute, richtige Abrechnungen werden ausgeweitet. Gerade überlegt eine Landgerichtsrichterin, ob Betriebskosten zwischen Garagen- und Wohnungseigentümern aufzuteilen sind? Im heute bearbeiteten Fall sind es nicht nur diese Schwierigkeitsgrade, sondern viel komplexere Komplexe: Um recht freundlich zu lächeln, braucht es Schmierigkeitsgrade. Und Zutrauen, dass alles sich zum Guten wendet. Dazu gute Musik. Wie wir empfehlen können, indem wir hier darüber gut reden. Sehr gern sogar.</p></blockquote>
<p>Heute Abend hören wir De Phazz, soulige, erdige und funkyesque Magma wie Milchmädchen aus allem Guten jener Herren Länder. Sängerin Pat Appleton macht Spaß, wenn wir zuhören, sie ganz genießen. Was für obercoole Musik. Nicht zu laut: Auch wenn Spotify Musiker lausig bezahlt, lässt einen das Querhören wippen, gute Laune im Herzen zu haben und das ist, was wir dringend benötigen. So urban, so kosmopolitisch wie De Phazz, machen schwerwiegendste Abrechnungsprobleme Spaß, sie machen Glauben, Lieben, Hoffen, wenn wir nur intensiv genug an ihnen arbeiten, würden wir die Welt verbessern. Gerechter: Bis auf die Unverbesserlichen, denen man gar nichts recht machen kann. Heute, berichten Künstler, die davon leben, Ja, wovon denn?, ist ein großer Tag oder vielleicht besser, es wurde ein erster richtiger Schritt gegen miese Machenschaften großer Weltkonzerne gegangen. Gegen das rohe Management: Mies von der Rohe, der Rohheit. Zugunsten eines erstzunehmenden Urheberrechts im Internet. Nein, wir halten heute Abend ausnahmsweise fest.</p>
<p>Pat Appleton: Mach weiter, Du Heilige. Wie schön, wie fluffig dies Projekt. Wie geradeaus, meint Doctor Feelgood, der Berichterstatter.</p>
<p>Im Übrigen: Diese Abrechnung zu entwickeln ist ein berufliches Highlight, auch wenn es Zeit kostet. Es gehört zum Stoff, den man Fortbildung und Erkenntnisgewinn nennen kann. Nicht muss. Falls es einen nicht interessiert. Weiter arbeiten&#8230;diese bittere Pille namens Abrechnung wird heute Abend noch geknackt.</p>
<p>Dann muss jeder Mensch mal knacken, ausreichend lange, um am nächsten Morgen gern wieder aufzustehen. Hach.</p>
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		<title>2065-19 &#8211; Linktipp: Die Berliner Firma Aspire verkauft Wohnungen. Wer zu spät bekommt, den strafft das Leben.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 13:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine gute Frage ist: Wie lange werden ausländische Nutznießer von Anlage-Immobilien in Berlin mit ihrem Rundum-Sorglos-Paketen glücklich bleiben? Bricht bald alles zusammen? Oder sind die geschaffenen Betreuungsstrukturen stark wie Rheinstahl und  zäh wie Haribo-Gummibärchen bzw. unbarmherzig großartig wie man es von solchen sicheren Investments erwarten darf? Die Frage bleibt heute bestimmt unbeantwortet. Aber sie ist ... <a title="2065-19 &#8211; Linktipp: Die Berliner Firma Aspire verkauft Wohnungen. Wer zu spät bekommt, den strafft das Leben." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3285-19-linktipp-die-berliner-firma-aspire-verkauft-wohnungen-wer-zu-spaet-bekommt-den-strafft-das-leben/" aria-label="Mehr Informationen über 2065-19 &#8211; Linktipp: Die Berliner Firma Aspire verkauft Wohnungen. Wer zu spät bekommt, den strafft das Leben.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8671" aria-describedby="caption-attachment-8671" style="width: 287px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8671 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Spekulatius.jpg" alt="Spekulatius (Sinnbild)" width="297" height="220" /><figcaption id="caption-attachment-8671" class="wp-caption-text">Spekulatius (Sinnbild)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Eine gute Frage ist: Wie lange werden ausländische Nutznießer von Anlage-Immobilien in Berlin mit ihrem Rundum-Sorglos-Paketen glücklich bleiben? Bricht bald alles zusammen? Oder sind die geschaffenen Betreuungsstrukturen stark wie Rheinstahl und  zäh wie Haribo-Gummibärchen bzw. unbarmherzig großartig wie man es von solchen sicheren Investments erwarten darf? Die Frage bleibt heute bestimmt unbeantwortet. Aber sie ist gestellt.</p></blockquote>
<p>Auf jede Hausse folgt eine Baisse, doch momentan hausiert die Hausse noch mit Peaks am oberen Anschlag. Deswegen -erfahrungsgemäß- die obige Frage nach dem mutmaßlichen Niedergang. Es ist ein schöner Spekulatius mit einem deutsch-israelischen Geschäftsfokus berichtet der RBB über die Firma Aspire und ihre Umwandlungstätigkeit und die darauffolgenden Streifzüge durch das neu geschaffene Wohnungseigentum. Mieter versuchen, die Strukturen zu verstehen und ihre gesetzlichen Vorkaufsrechte wahrzunehmen. Nicht immer erfolgreich. Einige der Vertragsbedingungen sind nicht bekannt und es wird vermutet, dass diese absichtlich geheim gehalten werden. Der Beitrag ist als sehens- und lesenswert verlinkt.</p>
<p>Zweitens ist das Thema Unpünktlichkeit hiermit erfolgreich und rechtzeitig aufgegriffen. Wer zu spät kommt, dem strafft die Uhr das Zeitmanagement. Zu spät zu bekommen, z.B. Informationen über Vertragsklauseln (siehe oben, Aspire), ist da ähnlich. Der eine kommt zu spät, der andere rückt die Infos nicht raus. Da alles Leben endlich ist, verliert also der Nutznießer rechtzeitiger Informationen wertvolle Lebenszeit, um Steine zu sammeln, die man später wieder verstreuen will (so analog zu den Puhdys: Wenn ein Mensch lebt.)</p>
<p>Lassen wir das.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Lesezeichen: <a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/02/aspire-wohnungen-berlin-verkauf-israel-anleger-.html" target="_blank" rel="noopener">Der RBB zeigt die Firma Aspire am Immobilienmarkt Berlin</a></li>
<li>Lesezeichen: <a href="https://www.zeit.de/campus/2018-03/unpuenktlichkeit-hoeflichkeit-verabredungen-verspaetet-kritik" target="_blank" rel="noopener">Die Zeit hat keine. Unpünktlichkeit und wem die Zeit wirklich gehört</a></li>
<li>All in all: <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b&amp;q=Aspire%20Berlin" target="_blank" rel="noopener">Just another Brick in The Wall, die Firma Aspire (Suchmuster)</a></li>
</ul>
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		<title>2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 18:10:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt ... <a title="2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/" aria-label="Mehr Informationen über 2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p>Früher schon hatten wir Gewaltfantasien: Wir stellten uns vor, wir schrieben der Telekom in Form einer Rolle Küchenpapier. Mit Thermofaxgerät auf der Gegenseite. So nudelt sich die Faxrolle komplett ab und die Kommunikation bricht zusammen. Heute würde man dies mit Email-AutoReply-Pingpong machen. Eine Regel erstellen, mit der auf ein AutoReply ein AutoReply gesendet wird. Ping Pong. Nutzloser kann man seine Zeit nicht verbringen.</p>
<p>Oder? Man schreibe einen Brief an einen Vertragspartner. Nennen wir ihn GASAG: Vorratskündigung. Eine 24-monatige Vertragslaufzeit endet am 31.12.2020 und Gott will, dass wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen im Jahre 2020, dann stellt es für uns keine gute Vertragsnorm dar, aus dem Vertrag nur rauszukommen, wenn man mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Vertragsende (praktisch bis 30.09.2020, rechtzeitig) kündigt oder dann &#8211; Hallo? &#8211; zum 30.09.2021, damit das am 31.12.2021 erst gilt &#8211; Eine solche Kündigungsfrist ist unvorteilhaft. Für sie gibt es im Ermessenspielraum des eigenen Kopfs keinen vernünftigen Grund. Wenn ich weg will, will ich weg. Dann bin ich bereits unterwegs. Auch emotional.</p>
<p>Na klar, Wunschdenken derartiger Lieferanten. Kundenbindung funktioniert über Kundenzufriedenheit. Nicht über Tricks und Lederhosenklauseln. Wie werden wir derartig unvorteilhafte Vertragsklauseln los? Heute haben wir der Gasag den Zuschlag gegeben, das Mehrfamilienhäuschen mit 34 Einheiten zwei Jahre lang mit Erdgas zu versorgen. Das ist von der Größenordnung her ne halbe Industriekunden-Kondition, erfahre ich. Ab 500.000 kwH geben Gasag-Mitarbeiter besonders gute Konditionen.</p>
<p><span id="more-18347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/aDVuo7dHtoc" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte №1-6</p>
<blockquote><p>Dirigent: Claudio Abbado Orchestra Mozart Giuliano Carmignola Concerto No. 1 in F major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro 4. Menuetto (Trio I, Polacco, Trio II) Concerto No. 3 in G major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro Concerto No. 5 in D major 1. Allegro 2. Affettuoso 3. Allegro Concerto No.6 in B flat major 1. Allegro 2. Adagio ma non tanto 3. Allegro Concerto No. 4 in G major 1. Allegro 2. Andante 3. Presto Concerto No. 2 in F major 1. Allegro 2. Andante 3. Allegro assai Encore 1. Concerto No. 2 Allegro assai</p></blockquote>
<p><strong>Thema ist geschäftliche Ehrlichkeit</strong> und das System, weite Bögen zu schlagen, die uns miteinander entfremden und mit überflüssigem Bohei zustopfen. Telefonnummern: Die Kleinverbraucher, Kleinvieh, kriegen eine Nummer, da kommt ein Sprachsekretär zu sprechen. Der ist scheißfreundlich, aber unzuverlässig. Rund 15 Minuten warten wir in einer totenstill gewordenen Leitung, da hackt eine Stimme, wir sollen eins oder zwei sagen, wenn wir zur Verbesserung der Servicequalität beitragen möchten. Ich verspüre einen starken Druck auf meiner Speiseröhre. Brechreiz.</p>
<p>Ich schweige. Später erfahre ich nach zwanzig Minuten, hier bin ich falsch, das ist eine Großkundenanfrage, und ich bin wichtig. Aha. Unter der anderen Nummer geht kein Sprachsekretär ran, da geht gleich eine Mitarbeiterin ran. Die ist wirklich supernett. Sie ist knorke. Daumen hoch. Wir werden uns einig.</p>
<p>Am Ende des Telefonats steht eine Vertragsanbahnung von 24 Monaten Laufzeit auf dem Kalender. Das wird über eine Webschnittstelle hinüber gereicht zu mir und ich soll es bestätigen. Das mache ich, indem ich mich abmühe, mich nicht zu verlesen und die ganzen Fußangeln und Fallen zu finden. Regel Nummer Eins: Lade alles herunter, bevor sie einfach irgendwas ändern und später überhaupt nicht mehr reproduzierbar ist, worum es dabei ging. Zur Klarstellung: Es ging um fünfstellige Riesensummen, die mehr als dreißig Haushalte die nächsten 24 Monate zahlen sollen.</p>
<p>Als ich die Vertragsanbahnung bestätigt habe, hat die Gasag nun alle Zeit der Welt, dieses Klippschulgelände des Internets zu verlassen und ganz in Ruhe im stillen Kämmerlein ein Überraschungspaket zu schnüren. Was genau drinsteht, werden wir dann ja sehen. Es ist ein Haustürgeschäft. Ich ahne was kommt und was ich ahne, finde ich mehr als übel. Es folgt ein massiver Medienbruch: Das Geschäft über das Internet abgewickelt, aber nun wird es analog und beschwerlich und hundsanalog, altbacken und wie vor 100 Jahren. Der ganze Hype um ein funktionierendes Onlinegeschäft ist dahin. Weil der Neukunde JA gesagt hat. Aber jetzt.</p>
<blockquote><p>Um Kunden zu rekrutieren, reicht ein vordergründiger Onlineauftritt und das Versprechen, modern zu sein. Ist der Kunde erst einmal im Sack, kann diese Ebene sofort wieder verlassen werden. Dann geht es nach richtig alten Regeln zu.</p></blockquote>
<p>Jemandem dem Teppich unter den Boden wegziehen: Wenn für mich der Onlineabschluss von ausschlaggebender Bedeutung wäre, wäre spätestens jetzt meine Absicht zuverlässig zusammengebrochen, das Geschäft wirksam zu Ende abzuschließen. Ich könnte beispielsweise das Büro zu haben, von Mallorca oder den Kanaren aus noch schnell den Gaslieferanten für meine Kunden wechseln. Pustekuchen. Da denken sie einfach nicht mit. Das kommt in ihrer Welt nicht vor. Sie irren. Im eigenen Saft.</p>
<p>Sie werden es per Post zuschicken. Das dauert einen Monat und ist das Gegenteil von Effizienz. Am Ende werden alle Beteiligten sämtliche Prozesse, die ja nun erst digital erstellt, dann analog ausgedruckt und zugeschickt werden, doch wieder digitalisieren, sodass der Printweg überflüssig erscheint, und alles wird bei allen inzwischen in einem Dokumentenmanagement landen. Davor war schön Papier. Also 1980. Nein, kein Thermopapier.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p><strong>Zur Auto-Reply:</strong></p>
<p>Im Betreff stand vorher, worum es ging. Aktenzeichen, Kundenummer, Betreff der Vorratskündigung. In der Antwort steht im Betreff nur noch: &#8222;Empfangsbestätigung&#8220; &#8211; Das ist aber ganz schön gedankenlos und mindestens grob unhöflich. Danke.</p>
<p>Es folgen lange Belehrungen, die ich an dieser Stelle nicht erwarte. Ich hab mich nicht zu einem EDV-Seminar &#8222;Sichere Emails? Eine Chimäre&#8230;.&#8220; angemeldet. Ich hab es doch so gewollt. Und spätestens hier sagt dann mein Geschäftspartner eben nicht: Du willst es doch auch. Sondern er sagt: Mach das bloß nicht, es ist wirklich hundsgefährlich. &#8211; Ja, dann antworte doch erst gar nicht auf Emails. Wozu hast Du denn diese Adresse eingerichtet?</p>
<p>Die Kunst der Lüge besteht natürlich heutzutage in der Aufbereitung jeglicher eigenen Interessenlage auf eine Art und Weise, die einem Kunden signalisiert: Du willst es doch auch. Was denn? &#8211; Ja, das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Boah, danke. Im Grunde will ich gar nichts anderes mehr.</p>
<p>Ich bin allerdings ein Dickkopf und habe mir in den Kopf gesetzt, die Gelegenheit mal beim Schopf zu fassen und auf diese Autoreply-Email noch einmal nachzusetzen. Ich schreibe denen folgendes:</p>
<p><strong>Mitteilung (Text einer Email an Herrn Autoreply, der darauf mit einer Autoreply antwortet)<br />
</strong></p>
<p>Folgende Hinweise für Sie als Systemadministratoren einer hoffentlich funktionierenden Serviceumgebung:</p>
<p>Ihre Email ist nichtssagend, sie sagt nicht aus, dass ein bestimmtes Schriftstück eingegangen ist, so etwas ist dem nicht zu entnehmen. Ich werde auch auf diese Email wieder eine weitere<br />
Email zurück erhalten. Ich kann Ihnen alles schreiben und Sie haben gar nichts gesagt. Das ist mangelhaft. Es wäre schon wichtig, dass Sie in den Geschäftsprozessen abbilden, was genau<br />
Sie erhalten haben. Bspw. eine „übernommene Betreffzeile“.</p>
<p>Und dann sagen Sie auch noch systematisch, also mit jeder Email, die Sie senden: Mach das nicht, Kunde, das ist unzuverlässig, das ist gefährlich, das kann von Anderen mitgelesen<br />
werden. Warum nehmen Sie dann diesen Channel? Oder wollen Sie ihn eigentlich gar nicht anbieten?</p>
<p>Ich sag Ihnen noch was, für Sie nicht so wichtig:<br />
Für mich ist wichtig, dass ich meine Prozesse mit Ihnen rechtssicher aufbaue und darauf vertrauen kann, das was ich tue, rechtlich richtig ist und funktioniert. Das können Sie mir mit<br />
Ihrem System nicht bieten. Ich hab&#8217;s versucht. Ich habe buchstäblich nichts in der Hand.</p>
<p>Und weil alle immer mehr GAGA werden und niemand noch was versteht, überlege ich wirklich, ob ich diesen ganzen EDV-Scheiß runterfahre und zum alten Eisen zurückkehre.</p>
<p>Denn auch Sie sagen ja nichts anders als nur:</p>
<p>a. Emails sind Mist, hundsgefährlich. Boah, bloß nicht.<br />
b. Ich soll mich wie ein Mitarbeiter von Ihnen an irgendeine Weblösung Ihrer Programmierer setzen. Nun stellen Sie sich mal vor: Icke und meine hundert Lieferanten. Ganz ehrlich:<br />
Das will ich gar nicht. Ich bin kein Mitarbeiter. Ich bin Kunde.<br />
c. Seit wir aus Rechtsgründen eine spezielle Emailadresse nur für Rechnungen eingeführt haben, kriegen wir von Lieferanten vieles, eins aber nur selten oder gar nicht: Rechnungen. Wir bekommen Newsletter, Surveys, Gewinnspiele, Preiserhöhungen. Manchmal bekommen wir dahin auch Emails, dass ein Dokument anderswo für uns bereitliegt. Hallo? Das ist so ein Quatsch, das glauben Sie nicht. Oder?</p>
<p>Kurz gesagt: Alles was für so einen Branchendino super über eChanneling (neues Wort) verschickbar ist, wird auch geschickt. Auch wenn meine kleine spezielle Adresse für elektronische Rechnungen nicht dafür da ist. Das wird gar nicht gefragt. Das ist dann auch nicht Ihr Problem, stimmts?</p>
<p>Na, mal sehen. Wir warten den weiteren Geschäftsgang ab. Und überlegen intensiv, wie das funktionieren könnte. Könnte?</p>
<p>Wenn Sie jetzt nur diese läppischen drei Punkte mal besser machen könnten, würden wir schon Super sagen. Ich wette, das wird nicht klappen.</p>
<p>Im Betreff steht gerade jetzt:<br />
AW: Empfangsbestätigung #817 (Bitte ändern Sie diesen Betreff nicht)</p>
<p>An Ihrer Antwort wird man sehen, Sie können nichts dafür. Nur das wird nicht klappen.<br />
Ihr Kunde….</p>
<p><strong>(Ende Gelände)</strong></p>
<p><strong>Und richtig, übrigens: Ich habe auf diese weitere Email nochmal dieselbe nichtssagende Email bekommen. Warum nicht? Wir müssen uns fragen, wie wir gute Qualität in unsere Geschäftspartner kriegen? Das geht Stück für Stück alles den Bach runter. Apropos Bach. Nun ist auch klar, warum ich die hier eingangs eingeblendete Musik dazu rieseln lasse, wie früher weißen Schnee. Hier ist nichts übertrieben.<br />
</strong></p>
<p>Ich fand es ganz interessant, das mal so aufzuschreiben. Ich hätte es mir auch sparen können. Es interessiert sowieso niemanden. Wie schade.</p>
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		<title>2054-18 &#8211; Positionen: Was Barbara Schöneberger über Berlin denkt. &#8211; Restaurant in Piece, Berlin #BeBerlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 16:48:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und hier nochmal zum Auslesen: Nein, denn Berlin ist nie richtig gut in irgendwas. Vielleicht fehlt ein bisschen der Druck. Denn alle studieren im 100. Semester, gucken sich um und sehen dann nur Leute, die auch im 100. Semester studieren. Es ist hier nicht so ein Spirit wie du das auf den Straßen in Hamburg, ... <a title="2054-18 &#8211; Positionen: Was Barbara Schöneberger über Berlin denkt. &#8211; Restaurant in Piece, Berlin #BeBerlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3274-18-positionen-was-barbara-schoeneberger-ueber-berlin-denkt-restaurant-in-piece-berlin-beberlin/" aria-label="Mehr Informationen über 2054-18 &#8211; Positionen: Was Barbara Schöneberger über Berlin denkt. &#8211; Restaurant in Piece, Berlin #BeBerlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18344" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin.png" alt="" width="850" height="851" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin.png 1219w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin-768x769.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin-850x851.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Barbara.Schöneberger_Berlin-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<p>Und hier nochmal zum Auslesen:</p>
<blockquote><p>Nein, denn Berlin ist nie richtig gut in irgendwas. Vielleicht fehlt ein bisschen der Druck. Denn alle studieren im 100. Semester, gucken sich um und sehen dann nur Leute, die auch im 100. Semester studieren. Es ist hier nicht so ein Spirit wie du das auf den Straßen in Hamburg, Frankfurt oder München hast. Da merkst du: Die Leute stehen unter Druck, die wollen etwas schaffen. Da ist Business angesagt. Wenn du in Berlin nicht gerade ein Start-up machst, ziehst du auch schnell wieder weg. Und Leute, die hierher kommen und ihren Job verlieren, die können keinen neuen Job suchen, weil es hier im Prinzip nichts gibt: keinen Mittelstand, keine Industrie. In Berlin liegt das Geld nicht auf der Straße. &#8211; Be Berlin? &#8211; Barbara Schöneberger, 27.12.17 Berliner Zeitung, Interview</p></blockquote>
<p>Bitte lasst uns jetzt nicht gleich streiten, wie es wirklich ist und ob Barbara S. aus B. eine dumme Kuh ist. Ist sie bestimmt nicht, ganz bestimmt nicht. Ich schlage der Einfachheit halber vor, wir durchdenken erst nochmal kurz unsere Argumente und fangen dann mit dem discotearen an, sobald der Großflughafen Berlin eröffnet ist.</p>
<p>Aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes, denn es ist ein Brandreden.  Ganz heißer Asphalt. Nicht am Flughafen. Der ist zwischenzeitlich kalt. Aus dem Speckgürtel Berlins wird berichtet: Indonesiens Vulkane speien wieder, man befürchtet weitere Tsunamis. Wir wünschen allen schönen Urlaub, die sich derzeit dort aufhalten und hoffen, dass nichts passiert. Wo bekommt man eigentlich in Berlin rote, gutaussehende und geschmackssichere Lederhosen? Diese Branche ist insgesamt mindestens verschnupft, wenn nicht unbemerkt gestorben. Guckt euch mal um. Für Tipps bin ich dankbar.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Das ganze <a href="https://www.berliner-zeitung.de/berlin/barbara-schoeneberger--berlin-ist-gerne-mit-dem-mittelmaessigen-zufrieden--31794514?dmcid=sm_fb_p&amp;fbclid=IwAR1xtq6PHiuo6GXm2q-Uhis2LwA9s-Haj1gWClePlHvAS62F2WwvrxQ1h1E" target="_blank" rel="noopener">Interview im Wortlaut</a> (Danke, Berliner Zeitung)</li>
<li>Kürzlich aufgetaucht: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/12/Schoeneberger.Saengerknaben.png" target="_blank" rel="noopener">Billiges Plagiat der Schöneberger Sängerknaben</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">(Herkunft des Fotos: Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook)</span></p>
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			</item>
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		<title>2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 14:52:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel. Das Geruchsprotokoll Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die Geruchsbelästigung durch Knoblauch aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum ... <a title="2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/" aria-label="Mehr Informationen über 2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18302" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-850x850.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></p>
<blockquote><p>Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel.</p></blockquote>
<h3><strong>Das Geruchsprotokoll<br />
</strong></h3>
<p>Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die <strong>Geruchsbelästigung durch Knoblauch</strong> aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum Hof: Schlafzimmer, Bad, Küche und Flur), wenn dort überwiegend mit viel Knoblauch gekocht wird:</p>
<p>Freitag, 31.08.18<br />
Samstag, 01.09.18<br />
Dienstag, 04.09.18<br />
Freitag, 07.09.18<br />
Freitag, 14.09.18<br />
Samstag, 15.09.18<br />
Montag, 17.09.18<br />
Freitag, 21.09.18 &#8211; an diesem Tag hat es besonders stark und auch im Treppenhaus gestunken.</p>
<p>Ab ca. 20.00 oder 21.00 Uhr hat es jeweils begonnen zu stinken.</p>
<p>Der Gestank kommt immer im Flur beginnend in folgende andere Zimmer meiner Wohnung: Schlafzimmer, Bad, Küche.<br />
Trotz stundenlangem Lüften hält sich der Gestank, je nach Intensität, bis nachts oder bis zum nächsten Morgen.</p>
<p>In der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit werde ich auch vom längerem Lüften Abstand nehmen müssen.</p>
<p>(Aus der täglichen Eingangspost)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 08:05:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei. Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht. Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch ... <a title="2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3266-18-positionen-vom-trotzkismus-an-der-fleischtheke/" aria-label="Mehr Informationen über 2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei.</p></blockquote>
<p>Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht.</p>
<p>Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch Ihre Telefonnummer. &#8211; Haben Sie die denn nicht im System? &#8211; Doch schon, oder erreiche ich Sie besser über Handy? &#8211; Nein, meine Handynummer bekommen Sie nicht. Ich bin Handyfeind. &#8211; Ach?</p>
<p>Viele rufen bei mir an, sage ich, auch vom Supermarkt aus, von der Fleischtheke, 2 Paar Wiener bitte, was? Moment, sagt er, jetzt willse kassieren. Ich leg nur schnell die Sachen auf Band. Richtig: Kundentrenner gibt es schon. Ich leg mal schnell einen drauf. Dann muss sie später wieder anrufen.</p>
<p>Leider habe ich diese Technik hier nicht zur Verfügung. Also Kunden trennen und ihnen einen Termin geben, wo sie mir allein-exklusiv &#8211; zuhören. Das wäre zu schön.<br />
Häufig werden sie auch pampig, weil sie Details nicht erfassen oder im Unterwegs schlecht verstehen. Das Grundrauschen ist größer geworden. Der Lärm von der Leberwursttheke. Oder vom Käse. Lärmende Lebensmittel.</p>
<p><span id="more-18287"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich vermutete einen musikalischen Zusammenhang und das lateinamerikanische Staatsorchester, im letzten Urlaub in Nicaragua. Doch alle meine Mitfahrer waren militärisch grün gekleidet. Da wusste ich: Ich fuhr im Contrabus. &#8211; Na, es war wenigstens kein Sandkasten. Weit und breit keine Spur von Sandinistas. Ich vermutete, die Sache wäre im Eichenfass ausgebaut, barrique. Ich fragte einen Barista und brach eine Beschimpfung vom Zaune: Senhore, haben Sie noch alle Latte Macchiatos am selben?  Es war ein Maschendrahtzaun aus Stabmattengeflecht. Der Hecht.</p></blockquote>
<p>Der Mann bei Dordel sagt, er ist neu hier. Er ist nett. Ich kann ihn gleich gut leiden. Auch wenn ich die Firma Dordel nicht mehr mag. Sie ist auf dem Abflug mit Nevercomeback-Airlines. Gekündigt.</p>
<p>Ja, sagt der Mann am Dordeltresen, der mir nicht Wurst ist sondern nett, und dann stehen sie da und bestellen ihre Wurst und posten es auf Instagram, bei Facebook lästern sie über die Wurstverkäuferin und via Twitter geht noch eine Kurzbewertung für Yelp raus.</p>
<p>Und dann sagt er:</p>
<p>Ich merk schon, wir sind aus dem ähnlichen Holz geschnitzt.</p>
<p>Ich denke: Wenn der wüsste, was ich weiß. Aber Hallo! Nett war er nämlich doch. So.</p>
<p>Das ist Trotzkismus: Trotzdem. Oder vielleicht gerade deswegen.</p>
<p>Am 21. August 1940 erlag Trotzki nach einem Angriff mit Eispickel in seinem Haus Coyoacán in der Avenida Río Churubusco 410 in Mexiko seinen Verletzungen. Obwohl es damals noch gar keine Smartphones gab.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2044-18 &#8211; Positionen: Worauf sich Christoph Azone freut&#8230; #Jahreszeitenindex</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3264-18-positionen-worauf-sich-christoph-azone-freut-jahreszeitenindex/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 17:21:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich freu mich schon auf den Geruch versengten Staubs, der mir anzeigt, dass endlich die Heizung läuft. (via Christoph Azone, Berlin, Radiatormoderateur, für Gas, Wasser, Sch...) Weiterführend Wenn die Welt erzittert, weil Azone twittert&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11897" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg" alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" width="850" height="1133" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<h3><strong>Ich freu mich schon auf den Geruch versengten Staubs, der mir anzeigt, dass endlich die Heizung läuft.</strong></h3>
</blockquote>
<pre>(via Christoph Azone, Berlin, Radiatormoderateur, für Gas, Wasser, Sch...)</pre>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Wenn die Welt erzittert, <a href="https://twitter.com/christophazone?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weil Azone twittert&#8230;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>2042-18 &#8211; Positionen: Es gibt Warnungen, die Website fluege.de zu benutzen! Beträgt die Vermittlungsgebühr von 90% und mehr?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3262-18-positionen-es-gibt-warnungen-die-website-fluege-de-zu-benutzen-viele-sprechen-von-betrug-vermittlungsgebuehr-von-90-und-mehr-denkbar/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3262-18-positionen-es-gibt-warnungen-die-website-fluege-de-zu-benutzen-viele-sprechen-von-betrug-vermittlungsgebuehr-von-90-und-mehr-denkbar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 13:20:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Der nachfolgende Bericht stellt die Schilderung einer persönlichen Sicht auf eine abgebrochene Flugbuchung auf der Internetseite fluege.de dar. Nach Erscheinen des Artikels am 8. September meldete sich das Referat Pressearbeit des Unternehmens beim Autor und verlangte in bestimmten Punkten Richtigstellung. Hieraufhin wurde die nachfolgende textliche Darstellung nochmals überprüft und sofern es erforderlich gehalten wurde, ... <a title="2042-18 &#8211; Positionen: Es gibt Warnungen, die Website fluege.de zu benutzen! Beträgt die Vermittlungsgebühr von 90% und mehr?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3262-18-positionen-es-gibt-warnungen-die-website-fluege-de-zu-benutzen-viele-sprechen-von-betrug-vermittlungsgebuehr-von-90-und-mehr-denkbar/" aria-label="Mehr Informationen über 2042-18 &#8211; Positionen: Es gibt Warnungen, die Website fluege.de zu benutzen! Beträgt die Vermittlungsgebühr von 90% und mehr?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5540" aria-describedby="caption-attachment-5540" style="width: 326px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5540" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif" alt="Flugzeug mit Gesichtspunkten" width="336" height="117" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif 336w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro-300x104.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /><figcaption id="caption-attachment-5540" class="wp-caption-text">Flugzeug mit Gesichtspunkten</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Der nachfolgende Bericht stellt die Schilderung einer persönlichen Sicht auf eine abgebrochene Flugbuchung auf der Internetseite fluege.de dar. Nach Erscheinen des Artikels am 8. September meldete sich das Referat Pressearbeit des Unternehmens beim Autor und verlangte in bestimmten Punkten Richtigstellung. Hieraufhin wurde die nachfolgende textliche Darstellung nochmals überprüft und sofern es erforderlich gehalten wurde, richtiggestellt. Naturgemäß besteht ein Anspruch, das unwahre Behauptungen unterbleiben. Andererseits besteht kein Anspruch, dass fluege.de versucht, Anspruch auf diese Berichterstattung zu nehmen. (Der ursprünglich hier stehende Kommentar eines Nutzers auf dem Portal tripadvisor.de wurde entfernt, da er aus 2014 stammt. Er ist unten verlinkt.)</p></blockquote>
<p>Der Artikel hat jetzt folgenden überarbeiteten Wortlaut:</p>
<p>Wer das Internet intensiv durchsucht nach den Geschäftspraktiken einer Leipziger Firma namens Invia Flights GmbH mit Sitz im Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig, stößt auf wenig muntermachende Bewertung im Sinne von &#8222;Gut&#8220; oder &#8222;Ausgezeichnet&#8220;. Eher ist das Gegenteil der Fall. Regelrechte Betrugsabsichten unterstellen viele ungenannt bleibende Netzverbraucher auf yelp, tripadvisor, bei Facebook und Co. Darüber hinaus habe die Firma ein Leipziger Allerlei, ein Geflecht aus unterschiedlichen Websites und Anlaufstellen. Es sind alles Weideflächen, auf denen Schmalz zu holen ist.</p>
<p>Mein Eindruck: Die Firma bietet nichts Eigenes. Sie benutzt Andere und holt sich dabei heraus, was zu holen ist, in between of two business partners.</p>
<p>Eine Flugbuchung für den November 2018 von Berlin nach Wien kostet im am vergangenen Freitag nachgestellten Feldversuch bei fluege.de insgesamt rund 450,- €. Allerdings ist, was die Seite angibt zu sein nicht richtig. Als erstes sei fluege.de eine Art Portal, die anbieterunabhängig Flüge vermittelt, zu besten Konditionen für den Kunden. Für fluege.de mag sich das rechnen. Der Flugbuchungsversuch mit Hin- und Rückflug zu Wunschzeiten des Kunden (hier der Berichterstatter) Anbieters Austrian Airlines kann zeitgleich sicherer und zuverlässiger über Austrian Airlines selbst gebucht werden: Hier kostet die selbe Leistung nur noch 276,44 €. Im nachhinein präzisiert: fluege.de bietet in bestimmten Buchungsmasken Rückflugzeiten nicht an, die für mich wichtig sind. Sie lassen sich nicht kombinieren. So kommt am Ende ein Stücklungsvorgang heraus, bei dem Austrian Airlines hin- und Lufthansa zurückfliegt. Allerdings bestand bei uns der Wunsch, erst später am Sonntag gegen 19 Uhr zurückzufliegen. Diese Flugmöglichkeit bestand bei Austrian Airlines sehr wohl, wurde aber auf fluege.de schlichtweg nicht anklick- und damit auswählbar gemacht. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Halten wir also fest:</p>
<p>Der falsche Anschein, es handele sich bei dem Flugangebot von fluege.de um das herausgesuchte Angebot des Fluganbieters Austrian Airlines, das nur zum Flugpreis von (abweichend zu oben) rund 360,- € zu bekommen sei (180,- € pro Person) ist unwahr.  Austrian Airlines berechnet buchungsbestätigt am Freitag nachmittag exakt 276,44 €. Hier ist eine unerklärliche Differenz von bereits 173,56 € hineingerechnet versteckt. Das ist für mich ein Trick. Im Nachhinein weist mich fluege.de darauf hin, dass diese Differenz nicht im Verdienst von fluege.de liege? Das mag sein: Ich hätte gern gewusst, wer sich die Differenz in die Tasche steckt. Fakt ist: Flüge werden bei zunehmender Relevanz und kürzer vor dem Termin stets teurer, je besser sie dann ausgelastet sind. Hier aber ist genau das Gegenteil der Fall, nachdem sich der Berichterstatter eingehend mit fluege.de und dem direkten Vergleich mit Austrian Airlines befasst.</p>
<p><span id="more-18260"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Hinweise auf die Unistergruppe, deren Insolvenzverwalter wir bereits versehentlich erfolgreich erreichten, wurden hier jetzt entfernt. Das Kind hat jetzt andere Namen. Maßgeblich ist der Flugticket-Buchungsberechtigte ein Berliner Unternehmen, dessen erreichbare Adresse in Berlin-Kreuzberg unten als Bildsicht auf das Firmenimperium verlinkt ist.</p></blockquote>
<p>Eine neutrale, für den Kunden vorteilhafte Preissuchmaschine ist fluege.de meiner Meinung nach nicht. Überall im Besuchsvorgang klappen rote Fensterrollläden mit brüllenden Warnungen herunter und suggerieren, ohne umfangreiche Versicherungs- und Zusatzleistungszukäufe könnten die Flüge kaum vernünftig überstanden werden. Im hier exakt protokollierten und vorgenommenen Vergleich ist die Buchung über fluege.de kostenaufwändiger, Rückflugzeiten wurden ausgegraut, sodass man diese nicht buchen konnte. Im vorliegenden Fall ist der Rückflug um ca. 19 Uhr von Wien in der Direktbuchung via Fluglinie möglich, nachdem fluege.de diesen Rückflug zwar auflistet, aber nicht kombinierbar macht.</p>
<p>Ansonsten fällt aber in der Bedienerführung der Website fluege.de auch am Freitag, den 06.09. kurz nach 15 Uhr auf:</p>
<p>Während die ganze Zeit und bei Gelegenheit der Weiterverfolgung und Initiierung eines Buchungsvorgangs mit mehreren Bildschirmen (mindestens vier) immer von rund 180,- € pro Person, ergo 360,- € die Rede ist, addiert sich ungefähr beim dritten von vier Bildschirmen eine kleine, kaum lesbare Servicefee (Gebühr) von 19,- € pro Person für jeden Flug (bei 2 also 4 X 19,- €) noch einmal zusätzlich auf den Flugpreis. Nach hiesiger Auffassung wäre das auch okay, wenn auf die Gebührenpflichtigkeit bei Beginn des Buchungsvorgangs hingewiesen werden würde. Wird es aber nicht. Die ganze Sache ist total versteckt und praktisch nicht auffindbar.</p>
<p>4 X 19,- € sind nochmal 76,- €. Rechnen wir also nach: 173,56 € bekommt fluege.de schon aufgrund falscher, überhöhter Flugpreisangaben, hinzu kommen 76,- €. Mithin beträgt der Vermittlungspreis eine Fluges in Höhe von 276,44 €  249,56 € oder 90,27% Preisdifferenz. Teurer geht&#8217;s nimmer.</p>
<p>Die Beanstandung des Berichterstatters bei fluege.de hat keinen Erfolg. Im Gegenteil: Die zwei Mitarbeiter des Gebührenmaklers fluege.de machen einen auf Vertragsentertainment.</p>
<p>Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.</p>
<p>Es wird weitere Berichte dazu geben und sich rumsprechen:</p>
<p>Immer Flüge direkt beim Anbieter buchen.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Was der Stern <a href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/flug-buchen-test-stiftung-warentest-6984656.html" target="_blank" rel="noopener">über fluege.de schreibt</a></li>
<li>Wer die Flüge <a href="https://www.google.com/maps/place/Boppstra%C3%9Fe+10,+10967+Berlin/@52.4905633,13.4231037,3a,75y,248.69h,106.41t/data=!3m6!1e1!3m4!1s8wsOevgtKZgFGc4Pi6t-sA!2e0!7i13312!8i6656!4m5!3m4!1s0x47a84fb6272a2deb:0xcf672eb2a3275083!8m2!3d52.4904637!4d13.422865" target="_blank" rel="noopener">buchen darf, die fluege.de verkauft</a></li>
<li>Stiftung Warentest <a href="https://www.test.de/Flugbuchungsportale-Besser-buchen-bei-der-Airline-5049529-0/" target="_blank" rel="noopener">weiß es genauer</a></li>
<li>Tripadvisor weiß man <a href="https://www.tripadvisor.de/ShowTopic-g1-i10702-k7281273-Niemals_auf_fluege_de_buchen-Air_Travel.html" target="_blank" rel="noopener">über fluege.de viel</a></li>
<li>Ich weiß, was <a href="https://www.yelp.de/biz/fluege-de-leipzig" target="_blank" rel="noopener">Du letzten Freitag getan hast</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">(Nach einem Erstkontakt mit der Presseabteilung von fluege.de am 12.09.18 gegen 13:30 Uhr sind zwei Details in dem Artikel bislang geändert worden, da sie unrichtig seien. Mir ist an falschen Fakten gar nicht gelegen. Dennoch lasse ich Korrekturen an meinem Text nur bei inhaltlicher Begründung zu und wenn mein Text falsch ist. Um Kenntnisnahme wird gebeten.)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3262-18-positionen-es-gibt-warnungen-die-website-fluege-de-zu-benutzen-viele-sprechen-von-betrug-vermittlungsgebuehr-von-90-und-mehr-denkbar/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>2038-18 &#8211; Positionen: Digitale Demenz &#8211; Schön wäre, wir wären da ehrlicher.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3258-18-positionen-digitale-demenz-schoen-waere-wir-waeren-da-ehrlicher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 12:44:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eins der großen, ungelösten Probleme ist, dass jeder meint, etwas weg zu schreiben und dann Verantwortung los zu sein. Fallen Probleme auf, heißt es: „Das hab ich doch geschrieben.“ Nachweislich. Aus den Augen. Aus dem Sinn. Die Wirklichkeit ist anders. Sie lebt vom Miteinander. Wenn ich als Mensch verantwortlich handele und die Welt verbessere, muss ... <a title="2038-18 &#8211; Positionen: Digitale Demenz &#8211; Schön wäre, wir wären da ehrlicher." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3258-18-positionen-digitale-demenz-schoen-waere-wir-waeren-da-ehrlicher/" aria-label="Mehr Informationen über 2038-18 &#8211; Positionen: Digitale Demenz &#8211; Schön wäre, wir wären da ehrlicher.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18239" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner.jpg" alt="" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/07/Digitale.Demenz_Banner-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<blockquote><p>Eins der großen, ungelösten Probleme ist, dass jeder meint, etwas weg zu schreiben und dann Verantwortung los zu sein. Fallen Probleme auf, heißt es: „Das hab ich doch geschrieben.“ Nachweislich. Aus den Augen. Aus dem Sinn.</p>
<p>Die Wirklichkeit ist anders. Sie lebt vom Miteinander. Wenn ich als Mensch verantwortlich handele und die Welt verbessere, muss ich weiterhin in Verbindung bleiben mit den wichtigen Sachen und den richtigen, den wichtigen Menschen. Ich muss anrufen, in Erinnerung rufen und beharrlich Erledigung betreiben. Es zählt nicht die Rechtfertigung der Vergangenheit und Schriftlichkeit, sondern das Gesamtergebnis. Das gerät heutzutage immer mehr aus dem Fokus und liegt in Wirklichkeit auch am enormen Zuwachs von Geschwindigkeit. Niemand hat mehr Zeit, keiner Personal und zuhören ist auch gar schön anstrengend. Schön wäre, wir wären da ehrlicher.</p></blockquote>
<p>Zum Stichwort<br />
Digitale Demenz</p>
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		<title>2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 07:43:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential ... <a title="2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3256-18-positionen-eine-der-groessten-ueberfluessigkeiten-in-emails-ist/" aria-label="Mehr Informationen über 2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13560" aria-describedby="caption-attachment-13560" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13560" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg" alt="...dankbart, Herr Tankwart!" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13560" class="wp-caption-text">&#8230;dankbart, Herr Tankwart!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential and only meant for the adressee. Any kind of attention or transmission through a third party is forbidden. If this message is not for your attention, we please you to inform us by e-mail. Thank you.</p></blockquote>
<p>Jeder hat so Chichi in Emails fest eingedruckt und schickt was mit. Bspw. der Spielplatz- und Winterservice Huebner (* Name geändert). Er schickt dies Angebot über Spielplatzsanierung und es besteht keine Sekunde Zweifel daran, dass diese Email an Dritte weitergeleitet werden muss. Denn es sind Wohnungseigentümer, die verwaltet werden und davon nicht zu wenige. Wir halten fest: Der ganze Chichi &#8211; dieser Text, der es unter besondere Vertraulichkeit stellt &#8211; ist nichts anderes als bullshit, Füllwatte, Textfragment, das nur dazu geeignet ist, den Blick aufs Wesentliche zu verschleiern. Fehlt nur noch, er schickt uns 20 Seiten Allgemeine Geschwätzbedingungen. Und eins ist klar: Man fragt ein Zaunbauunternehmen in Berlin mit 100jähriger Tradition nicht, ob es noch alle Latten am Zaun hat. Es sind zuweilen Maschendrahtzäune. Luftmaschen, zum Durchgucken.</p>
<p>Nein, das braucht es nicht. Genau so wie dieser häufig grün grafisch applizierte Hinweis:<br />
Müssen Sie dies wirklich ausdrucken? Denken Sie auch an die Umwelt.</p>
<p>Alles bullshit. Sorry. Nicht grün, sondern braun. Mit Fladenhaftung auf dem Boulevard of Broken Dreams.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2035-18 &#8211; Positionen: Du, ich und der Sitzrasenmäher!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 07:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rainald Grebe &#38; die KdV &#8211; aufs Land Das Leben in der Großstadt, Großstadt. Was macht es aus? Das Leben in der Großstadt. Das Leben in der Großstadt, Großstadt. Was macht es aus? Was sind die Phänomene? Extrem viel Auswahl und Rückenprobleme. Extrem viel Auswahl und Rückenprobleme Und Anonymität, Anonymität. Die Plakate von heute sind ... <a title="2035-18 &#8211; Positionen: Du, ich und der Sitzrasenmäher!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3255-18-positionen-du-ich-und-der-sitzrasenmaeher/" aria-label="Mehr Informationen über 2035-18 &#8211; Positionen: Du, ich und der Sitzrasenmäher!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18221" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner.jpg" alt="" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Sitzrasenmaeher_Banner-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/D3Ok9Zm2zco?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Rainald Grebe &amp; die KdV &#8211; aufs Land</p>
<blockquote><p>Das Leben in der Großstadt, Großstadt.<br />
Was macht es aus? Das Leben in der Großstadt.<br />
Das Leben in der Großstadt, Großstadt.<br />
Was macht es aus? Was sind die Phänomene?<br />
Extrem viel Auswahl und Rückenprobleme.<br />
Extrem viel Auswahl und Rückenprobleme</p>
<p>Und Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Die Plakate von heute sind heut schon überklebt.<br />
Die Plakate von heute sind heut schon überklebt.<br />
Die Plakate von heute sind heut schon überklebt.<br />
Die Plakate von heute sind heut schon überklebt.</p>
<p>Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Jeder zweite hat &#8217;ne Galerie.<br />
Jeder zweite macht &#8217;ne Therapie.<br />
Viele machen beides.</p>
<p><span id="more-18222"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13490" aria-describedby="caption-attachment-13490" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0951.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13490" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0951.jpg" alt="Guten Morgen, Deutschland!" width="850" height="1133" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0951.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0951-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0951-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13490" class="wp-caption-text">Guten Morgen, Deutschland!</figcaption></figure>
<p>Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Wer macht was, hab ich was verpasst?<br />
Wer macht was, hab ich was verpasst?<br />
Ich hasse das. Ich hasse das. Wer ist in?<br />
Wer ist out? Wie du bist nicht online?<br />
Welches Gebäude wird da gerade gebaut?<br />
Alle haben Burnout, Burnout, Burnout.</p>
<p>Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.<br />
Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.</p>
<p>Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Ich kann mich nicht entscheiden<br />
Ich kann mich nicht entscheiden<br />
Entscheidung ist ein Massenmord<br />
Ein Massenmord an Möglichkeiten</p>
<p>Anonymität, Anonymität.<br />
Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai Latte Latte Latte Latte Latte Latte Latte Latte Latte &#8230;</p>
<p>Ich will aufs Land, aufs Land, aufs Land.<br />
Raus aus der Stadt, raus aus der Stadt.<br />
Ich will hier raus. Ich steige aus.<br />
Ich wünsch mir so sehr, so sehr:<br />
Du, ich und der Sitzrasenmäher.<br />
Ich will ein Gehöft, ein Gehöft, Gehöft.<br />
Wo der Hirtenhund kläfft.<br />
Ich hab&#8216; Sehnsucht nach Fell, Hundegebell.<br />
Meine Katze legt mir Mäuse vor die Tür.<br />
Maulwurfshügel, Igel.<br />
Kikeriki, der Hahn ist die Uhr.<br />
Ich will zurück zur Natur.</p>
<p>Jetzt bin auf&#8217;m Land, auf&#8217;m Dorf, in der schönen Natur, in einer Bauernhofhälfte. Morgens kräht der Hahn und die Trecker fahren, fahren und Tomaten im Garten.<br />
Nee ist ok, ist ok, ist ok, ist super ok.<br />
Doch die Tomaten im Garten sehen verkümmert, total verkümmert aus.<br />
Blattlaus, Blattlaus. Was weiß ich.<br />
Total verkümmert aus. Ich kenne mich halt nicht aus.<br />
Ich will doch ernten. Verstehste? Ernten, ernten.<br />
Brauch Ergebnisse, brauch Ergebnisse.<br />
Sonst lasse ich mir ne Kiste, Kiste Bio Tomaten aus Berlin hier her schicken.<br />
Nee ist ok, ist ok, ist ok, warn Spaß.<br />
Doch meine Freunde aus der Stadt, die kommen nicht.<br />
Die sagen immer: &#8222;Ja klar, wir besuchen dich.<br />
Muss ja paradisisch sein, der Garten Eden.<br />
Haben schon so viel Gutes gehört.<br />
Nee wir kommen dich, wir kommen dich besuchen. Auf jeden.&#8220;<br />
Und da kommen sie nicht.<br />
Die kommen nicht, die kommen nicht, die kommen einfach nicht.<br />
Nee ist ok, ist ok, ist ok, ist ok, ist ok, ist ok.<br />
Stattdessen diese Dorfdeppen.<br />
Ich kriege dauernd Besuch von diesen Dorfdeppen<br />
Diesen Bauern, dieser Landbevölkerung.<br />
Alle 5 Minuten winkt hier einer durchs Fenster und will reden.<br />
Übers Wetter, übers Wetter, übers Wetter, über irgendein Scheiß.<br />
Jeder weiß was der andere macht und schließen doch nicht die Türen ab.<br />
Die schließen hier die Türen nicht ab!</p>
<p>Ich will Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Hier hängen noch Plakate von der Schaumparty 2007 .. sind einfach hängen geblieben.</p>
<p>Anonymität.</p>
<p>Und dann diese Töpferin, diese Trulla, diese dicke, dicke Töpferin, aus Göttingen.<br />
Walle, walle, walle.. Wenn ich die schon sehe.<br />
Die töpfert Teeschalen, Teeschalen für ihren Kräutertee.<br />
Sie will mich auf ihre Seite ziehen.<br />
Lästert immer ab über die Dorfdeppen.<br />
Der einzige Grund nicht aufs Land zu ziehen, ist doch die Landbevölkerung, sagt sie<br />
Die haben so ein schäbiges Verhältnis zur Natur<br />
Die nehmen die Natur gar nicht wahr.<br />
Aber sie, aber sie, aber sie ist hier um Natur also wahrzunehmen, also wahrzunehmen<br />
Wenn die Dorfdeppen sagen, dass sie Unkraut jäten<br />
Muss sie weinen, dann muss sie weinen.<br />
Das sind doch keine Unkräuter. Das sind doch bei Beikräuter.<br />
Unkraut allein das Wort das klingt ja wie Untermensch.<br />
Und das ist gar nicht lange her.<br />
Nein Beikräuter, Beikräuter, Beikräuter.<br />
Ich denk, bye, bye Trulla. Bye, bye Trulla.<br />
Geh doch töpfern, mach doch Tassen, mach doch Teller<br />
Geh an deine Scheibe. An deine Scheibe. Hau ab.</p>
<p>Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Natur, Natur, die ist zu meinen Nutzen da.<br />
Ich will sie nutzen, verstehste? Dafür ist sie da.<br />
Natur, das ist &#8217;ne Flasche Rotwein und ein schönes Panorama.</p>
<p>Anonymität, Anonymität.<br />
Anonymität, Anonymität.</p>
<p>Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Mach mir noch &#8217;ne Chai-Chai Latte to go<br />
Latte to Latte to Latte to Latte to go go</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte. Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel ... <a title="2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/" aria-label="Mehr Informationen über 2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte.</p></blockquote>
<p>Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel Menschen an Heizkosten aufwenden, um ihre Wohnungen zu beheizen, muss der Netzbetreiber diese Daten erheben und dem Verwalter zur Verfügung stellen. Aus Datenschutzgründen anonymisiert. Na klar.</p>
<p>Es heißt aus Datenschutzgründen, es gehe den Verwalter nichts an, wie viel Michael Müller (* Name geändert) in Berlin-Friedenau in seiner Wohnung an Gas verbraucht, um zu kochen (Aha! Was hat das denn damit zu tun?), zu duschen, zu baden und die Wohnung zu beheizen. Dies Sammelsurium schützenswürdiger Daten geht den Verwalter der WEG nichts an. Und richtig: Der Verbrauch findet im Sondereigentum statt. Auch wenn mich Michael Müller deswegen nicht einlädt, um für mich zu kochen: Datenschutz, ich hör Dir tröpfeln.</p>
<p>So eine Verbrauchsdatenanalyse kostet gerundet 60,- €. Das kochen müsste eigentlich herausgerechnet sein.</p>
<p><span id="more-18188"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zusammenfassung in Kurzform: Die Forderung der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, neben der Verwaltervollmacht müsse die Hausverwalterin im Falle einer Verbrauchsanalyse (Gasverbräuche Endkunden, aus Datenschutzgründen anonymisiert) eine schriftliche Eigentümerliste vorlegen, um Auskunft zu erhalten, wurde aus den zutreffenden Gründen des vom Beschwerdeführers und Verwalters G. aus B. nunmehr fallen gelassen. In der Tat ein richtiger Schritt. Datenschutz bei Netzgesellschaft ist nicht anders zu verstehen als gegen sie. Ein doppeltes Lottchen, tausche Eigentümerliste gegen Datenschutz-Verbrauchsanalyse ohne Eigentümerdaten brauche daher nicht weiter untersucht zu werden. (Die DSGVO treibt Früchte. Und Früchtchen.)</p></blockquote>
<p>Nun wendet sich der WEG-Verwalter nach dem 25.05. an die Netzgesellschaft und begehrt die Analyse, denn sie ist Voraussetzung für die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises, den jeder Hauseigentümer haben muss. Man kann solche Ausweise bspw. über die in diesem Punkt servicefreundliche Gasag erstellen lassen. Das kostet weitere 60,- €. Oder man nimmt einen externen, anderen Dienstleister. Die verlangen meist mehr und klären ihre Kunden häufig nicht richtig auf oder warnen sogar vor allerhand Brimborium. So lassen sich bessere Preise erzielen.</p>
<p>Es braucht keine besonderen Umstände, das Ding ist ganz einfach.</p>
<p>Die Verwalterin muss bei der Netzgesellschaft dazu eine Verwaltervollmacht vorlegen. Getan.</p>
<p>Sie, die fleißige Mitarbeiterin der Netzgesellschaft, ruft nun aber an und verlangt tatsächlich eine Eigentümerliste.</p>
<p>Da widerspricht das kalt gerührte Verwalterherz. Aha? Ohne Eigentümerliste geht es nicht? Das biegt der professionelle Verwalter am Telefonat ab. Nein, das geht nicht. Und sie, wir nennen Sie Nadine Netz (* Name geändert) kommt auch dagegen schlecht an. Dass das Telefonat eindeutig mit einem Njet unsererseits beendet wurde, russisch für Nein, ficht Nadine Netz nicht an. Sie schickt eine Email hinterher. &#8222;Bitte reichen Sie noch eine Eigentümerliste ein.&#8220;</p>
<p>Und hier wird der Vorgang nun bürokratisch komplex und schriftlich. Aber es geht um 60,- € und eine Verbrauchsdatenanalyse, die dringend erforderlich ist und um eine zusätzliche Eigentümerliste, die gefordert wird, obwohl auf den Texten der Websites der Netzgesellschaft und in den Vordrucken der Netzgesellschaft dafür nichts entsprechend vermerkt ist. Weil Nadine Netz aber telefonisch schon bemerkt hat: Das machen wir bei Eigentümergemeinschaften schon immer so.</p>
<p>Wir fassen uns kurz: Die Forderung ist seit heute weg und aus der Welt. Auf mehrfaches Nachfragen unsererseits.</p>
<p>Zum Schriftverkehr: wir schreiben&#8230;</p>
<p>Ihre Forderung begegnet rechtlichen Bedenken, da Sie die Verwaltervollmacht haben. Die rechtlichen Bedenken sind auch neu und Sie kennen Sie bestimmt aufgrund neuester Nachschulung auch: Die neue Datenschutz-Grundverordnung erlaubt mir nicht mehr wie früher den gedankenlosen Umgang mit Eigentümerdaten. Aktuell haben noch nicht alle Eigentümer eine so genannte Datenschutzerklärung abgegeben und uns zur Weitergabe autorisiert.</p>
<p>Am Telefon haben Sie gesagt, Sie haben viele offene Vorgänge auf dem Schreibtisch und unsere zu schnelle Zahlung, ohne auf Papierpost zu warten, die sie uns nicht per Email schicken können, weil sie das nicht wollen. Mir wäre deswegen unbedingt auch für jeden weiteren Fall sehr wichtig, nicht ständig noch neue, noch komplizierende Anforderungen zu erhalten. Die WEG ist nach inzwischen jahrelang geklärter Rechtsprechung teilsrechtsfähig und wir vertreten den Verband, bzw. das Verwaltungsvermögen kraft Gesetz. Insofern stellt sich die Frage einer unzulässigen, überflüssigen Datenübererhebung?</p>
<p>Die Netzgesellschaft als Tochtergesellschaft namhafter Versorger ist ja ohnehin eng an diese verbunden, sodass die Forderung einer zusätzlich erforderlichen Eigentümerliste möglicherweise vollkommen entbehrlich ist, gerade auch angesichts der gewechselten Rechtslage seit 25.05. – Bitte prüfen Sie das dringend und beseitigen Sie Hindernisse, den gesetzlich erforderlichen Gebäudenergieausweis ohne Inhaltshemmnisse erarbeiten zu dürfen. Langer Schriftverkehr würde dies definitiv verhindern. Wir danken. Schöne Zeit noch, weiterhin.</p>
<p>Die Antwort der Netzgesellschaft ist kurz: &#8222;Wir werden das mit dem neuen Datenschutz ab dem 25.5. bei uns im Hause klären lassen.&#8220;</p>
<p>Da dann wieder fünf-sechs Tage nichts zu hören ist, fassen wir nach:</p>
<p>Sie hatten die Freundlichkeit anzukündigen, dass Sie etwas klären wollen. Da Sie nun nichts mehr von sich hören lassen, nehme ich an, Sie haben sich inzwischen stillschweigend meiner Auffassung angeschlossen. Die Verbrauchsdatenanalyse mit Ihrerseits aus Datenschutzgründen praktiziertem Datenschutz, dem wir nun das genaue Äquivalent entgegensetzen, nämlich unseren Datenschutz – ein richtiges doppeltes Lottchen, was? – Dreifacher Datenschutz, Nichtauskunft über die Erledigung Ihrer Überlegung, sich sachkundig zu machen, darf es aber nicht geben. Hier müsste das Ziel im Fokus bleiben: Wir brauchen die Verbrauchsdatenanalyse. Sagen Sie mir bitte kurzfristig Bescheid? Mein Dank wäre Ihnen nun gewiss.  Es gibt keinen weiteren Grund, die Sache liegen zu lassen. Schöne Woche weiterhin.</p>
<p>Heute Morgen ruft Frollein Netz wieder an und ist ganz herzig.</p>
<p>Ja, nee, iss klar, Sie haben recht.</p>
<p>Ich fasse zusammen:</p>
<p>Die Zusammenfaltung von Umständen, Befindlichkeiten, von hohen Anforderungen, um etwas ganz einfaches zu erreichen, kann auch ein Selbstzweck von Großfirmenbüros sein, um das Anforderungsprofil schneller und verzögerungsfreier Antwort und Stellungnahme ungünstig zu beeinflussen. Die Taktik solcher Firmen lautet immer: Wenn jemand etwas will, mach ihm einfach viel Arbeit, dann wird es gemütlicher für uns. Danach trachtet die Bürokratie in sich selbst. Auf die Idee, dass weniger Anforderungen mehr sein könnten, kommt nicht jeder gleich.</p>
<p>Da muss man manchmal nachdenken.</p>
<p>Man ertappt sich insgeheim selbst dabei, häufig: Man macht sich alles zu kompliziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott sei Dank. Auch mal einen Punkt getroffen.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2026-18 &#8211; Menschen: &#8230;die ich nicht mag</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 13:14:54 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18175" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner.png" alt="" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner.png 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/Menschen_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Beachte: Bevor Du verwunschene Flüche und Mantren als Sudelei ausstößt, schalte das Telefon auf &#8222;Trennen&#8220;. Sonst hört der Beschimpfte das versehentlich mit.</p></blockquote>
<p>Wir wollen Geschäftsbeziehungen von guter Qualität. Häufig sind wir viel zu vertrauensselig. Erst in der Dauer der Zeit beweist sich echte Qualität und ein blindes sich aufeinander verlassen können, wie man gut miteinander umgeht. Das muss den Tag überstehen. Bis dahin ist Vorsicht angebracht. Blender, Lügner, Hasardeure, Blutsauger.</p>
<p>Face nach vorn: Lächeln. Und hinten rum denken: Ah, der Idiot. So läuft das häufiger als man denkt. Oder so mit vermeintlicher Fachexpertise, die aber keine ist. So ist auch der Landschaftsgärtner, der meinen Auftrag nicht begreift zu überprüfen, welcher von vier Gartenwassersprenghähnen fest für die Tröpfelschläuche benützt wird. Es sind vier Hähne und vier Sprengwasseruhren, also wollen wir zwei einsparen, die sich nicht rechnen. Nun redet der Gärtner immer wieder aufs Neue darüber, das könne man nicht festlegen.</p>
<p>Philosofisch betrachtet kotzt mich das an. Es verschwendet meine Zeit. Hier will jemand nicht mitarbeiten. Also müssen wir uns trennen. Demnächst. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Sache ist zu weit eskaliert. Mit dem wird das nichts mehr. Der ist im Prinzip immer nur am Abwenden von Neuerungen. Er ist neuerungsfeindlich, er redet mit aller Macht dagegen an und immer wenn er selbst in die Pflicht genommen zu werden droht, wendet er das ab.</p>
<p>Damit ist bald Schluss. Neue Gärtner braucht das Land. Ich kann es förmlich wachsen sehen.</p>
<p>Menschen, die ich nicht leiden kann: Menschen ohne den Willen zu guter Zusammenarbeit und zum gelungenen Kompromiss mit mir. Ich will gut sein in meinem Beruf, ich will gute Standards setzen, korrekt arbeiten, Maßstäbe setzen und zuverlässig sein. Das ist mein Menschenbild. Viele andere Menschen sind vollkommen anders. Ja, sie besitzen eben nicht dieselbe Funktion wie ich.</p>
<p>Faule Kompromisse kann jeder.  Z.B. sich durchmogeln. Nichts Gegenteiliges sagen, schweigen, den Anderen im Glauben lassen, das werde ernst genommen. Ernst genommen? Hast Du das gehört? Charlie, ernst genommen, har har har har, so ein Idiot. Z.B. Schweigen und einfach Zeit verstreichen lassen. So ist auch der Heizkostenverteiler-Ableser, der Hund. Lässt mehr als die Hälfte dessen liegen, das ich fordere und sagt einfach nichts. Macht nichts. Und wenn wieder die Zeit abgelaufen ist, die Eichfrist, das ist die Frist, die der Gesetzgeber den Hauseigentümern reingeschrieben hat ins Pflichtenheft, damit der Heizkostenverteiler-Ableser-Fritze auch ein festes Einkommen kriegt. Von irgendwas müssen solche Leute auch leben.</p>
<p><strong>Mir ist schlecht.</strong><br />
<strong>Ich geh schaukeln.</strong></p>
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		<title>2020-18 &#8211; Positionen: Der deutsche Eichfritz ist der Michel der Branche &#8211; USA, Kanada, Frankreich deutlich richtiger im Umfang mit Erbsen-Zählern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 09:32:18 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18132" aria-describedby="caption-attachment-18132" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18132" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png" alt="Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18132" class="wp-caption-text">Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie, dass Ihre auf der Rückseite aufgeführten privaten Wasserzähler mit Ablauf des Kalenderjahres 2016 die Eichgültigkeit verlieren. Die privaten Wasserzähler werden zum 31. Dezember 2016 aus unserem System gelöscht und ab dem 01. Januar 2017 bei der Ermittlung Ihrer Schmutzwassermenge nicht mehr berücksichtigt. Sofern Sie die privaten Wasserzähler vor Ablauf der Eichgültigkeit nicht wechseln lassen, können Sie uns gern die Zählerstände spätestens bis zum 31. Dezember 2016 mitteilen. (Auszug aus Standardschreiben der Berliner Wasserbetriebe an Eigentümer abgelaufener Sprengwasserzähler)</p></blockquote>
<p>Als Walter Rettich 1940 unerlaubt Fahrrad fuhr, indem er in Berlin-Neukölln ungebührlich mit der Fahrradlampe weithin sichtbar leuchtete, kassierte er radelnden Fußes einen Strafbefehl vom deutschen Führer Reichsverdunkelung. Allerdings gab es damals offenbar die Verdunklungsgefahr noch nicht, <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/05_Strafbefehl.1940.jpg" target="_blank" rel="noopener">seht selbst</a>. So ist der edle Deutsche ein Vorschriftengeber.</p>
<p>Auch wenn der Gartenwassersprengzähler abläuft, hat der deutsche Eichfritz ein genaues Händchen drauf, die Berliner Wasserbetriebe schreiben exakt, termingemäß und präzise und rechts und links liegt kein Zentimeter Gartenfeldweg für die Deutungshoheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-18131"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Im Vergleich ist in Deutsch­land ein extrem hoher Wechselturnus bei Wasseruhren Pflicht. Es ist der deutsche Eichfritz. ;-( In den USA + Kanada beträgt die Frist 17, Frankreich 18 und Spa­nien 23 Jahre. Die Kosten für Zähler­wechsel stehen in keinem Verhältnis zu anderen Kosten: Ungenauigkeiten bei der Ablesung des Heizwärmeverbrauchs wirken sich für die Haushalte stärker aus, da Ausgaben für Heizung 2,5 bis 5-mal höher liegen als Wasserkosten. Heizkostenverteiler unterliegen keiner Eichpflicht. (Hamburg Institut im Auftrag des BFW, GDW, Haus &amp; Grund Deutschland und DDIV (Oktober 17) &#8211; siehe auch #Hinweisbanner ganz oben</p></blockquote>
<p>Aus ist aus, aus die Maus, da beißt die Maus keinen Faden ab: Die Frist, die ist ein Fritz, weniger als eine Ultima ratio. Jede Menge schmutziges Wasser wird gewaschen, mit schön geeichtem Uhrenwerk, man kann sagen, der Deutsche hat darauf ein Uhrheberrecht.</p>
<blockquote><p>Ist&#8217;s im Grunde nicht einerlei, ob ich Erbsen zähle oder Linsen? Alles in der Welt läuft doch auf eine Lumperei hinaus, und ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst was abarbeitet, ist immer ein Tor. &#8211; Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther</p></blockquote>
<p>Max Liebermann, der Unbeugsame, sagte am Pariser Platz mit deutlich Worten, er könne gar nicht so viel fressen, wie er benötige, um ausschweifend zu kotzen. So &#8211; jedenfalls sinngemäß &#8211; kann man sich das Grundgefühl vom deutschen Eichfritzen vergessener Bundesbürger vorstellen, denen die Frist abgelaufen ist. Aber alle deutschen Wasserzähler &#8211; und das ist kein Scherz &#8211; werden nun beim Bundeseichamt gemeldet, bundesweit. Schöne Grüße von George Orwell.</p>
<p>Ich muss weitermachen, Eichfritzen überwachen. Gutes Radio hören? Ich empfehle Radio Fritz. Aus gegebenem.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li> <a href="http://www.vermieter-ratgeber.de/eichfristen-fuer-wasserzaehler-zu-kurz" target="_blank" rel="noopener">Eichfristen für Wasserzähler zu kurz?</a></li>
</ul>
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		<title>2012-18 &#8211; Positionen: Man hat&#8217;s nicht leicht, aber leicht hat&#8217;s einen. &#8211; Berlin: Arm. Aber gerächt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 15:07:50 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18086" aria-describedby="caption-attachment-18086" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18086" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg" alt="Berlin: Arm. Aber gerächt. - #Landesarchiv" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18086" class="wp-caption-text">Berlin: Arm. Aber gerächt. &#8211; #Landesarchiv</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Einschränkung im Lesesaal: Ab Montag, dem 13. November 2017 können die Tischsteckdosen im Lesesaal vorübergehend nicht mehr benutzt werden.“ &#8211; Aus: Das Neuste aus dem Landesarchiv Berlin&#8230; www.landesarchiv-berlin.de &#8211; Abfrage am 14.03.18</p></blockquote>
<p>Diese Meldung ist heute kein Witz. Die Richtigkeit lässt sich nachprüfen.</p>
<p>Ansonsten gilt für das Internet die Schuldvermutung. Ein Kritiker/Rezensent schreibt einen Verriss über einen Kreuzberger Türken, der an einer bekannten Straßenecke Großbeerenstr./Ecke Yorkstr. eine Bäckerei betreibt mit folgender Kritik auf dem Bewertungsportal Yelp, Zitat:</p>
<p>&#8222;Was soll ich denn zu diesem Laden sagen? Hier sitzen die Überbleibsel des alten Kreuzberg und vegetieren vor sich hin. Leider ist es auch einer der wenigen Läden, die schon früh morgens geöffnet sind und Kaffee verkaufen.</p>
<p>Die Backwaren sind doch alle aus der Fabrik. Für das Standard-Discounter-Supermarkt-Brötchen bezahle ich hier satte 20 Cent. Ihr könnt mir auch gleich den Schlagbohrer an die Schläfe halten, das waren mal schmerzhafte 15 Cent. Zwanzig Cent ist jedenfalls zu viel des Guten. (-1)</p>
<p><span id="more-18085"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="" width="77" height="12" /></p>
<blockquote><p>Bewertungsportal: Eins von fünf Sternen. Vorschlag: Eat Yourself. Auf.  &#8211; Der Öffentliche Dienst, der nicht mehr stattfindet. Und der Ben Becker wird jetzt Persipan-Bäcker und bäckt Persipan-Fladenbrot für Köllsche Döner, vom Höhner.</p></blockquote>
<p>Das Backhaus Stehcafé bekommt auch gleich den Frust für alle anderen gesichtslosen Bäcker an der Kreuzung ab. Ich habe die Nase voll. An jeder Ecke ein mieser Bäcker: Melek Bäckerei, der Laden ohne Namen mit den Sachen vom Vortag zum halben Preis, wo alles ausgetrocknet ist und der Einäugige unter den Blinden &#8211; Backhaus Stehcafé, wo man wenigstens nicht jeden Bissen staubtrockener Weizentortur mit einem Schluck Kaffe einweichen muss.</p>
<p>Halten wir es mal fest: Die Bäcker an Yorck-/Großbeerenstraße sind alle außerordentlich bescheiden und überteuert. Haben Sie eigentlich schon vom Persipan-Hörnchen gehört? Schmeckt bitter! Das ist nämlich ein Marzipanhörnchen mit Marzipan aus Pfirsichkernen, kurz Persipan&#8230; das gab es drüben neben NP und ich werde es nie vergessen!</p>
<p>Zurück zu Backhaus Stehcafé. Die Stammgäste nerven als Normalkunde total ab und die Bedienung hat nichts Besseres zu tun, als mit denen laut auf Türkisch zu quatschen und zu lachen, während sie andere Kunden bedient. Herzlichen Glückwunsch zum Extra-Abzug für den Service-Stern. (-1)</p>
<p>Ansonsten kann man nichts sagen, außer dass es bestenfalls für drei Sterne reichen würde, was hier geboten wird, aber aufgrund der hohen Preise, des schlechten Service, der Atmosphäre aus gescheiterten Existenzen und beschlagenen Fensterscheiben und lauthals lachenden Stammgästen gibt es eigentlich nur einen Grund, diesen Laden überhaupt zu betreten: Alternativlosigkeit.&#8220;</p>
<p>(Zitat, Quelle: Yelp)</p>
<blockquote><p><strong>Und wir sitzen im Atomschutzbunker: Hurra, diese Welt geht unter. (KIZ, Kannibalen in Zivil, Lyrics)</strong></p></blockquote>
<p>Ich fasse mal kurz zusammen:</p>
<p>Ein ganz schwieriger Charakter, dieser Rezensent.</p>
<p>Hier möchte jemand der Welt zeigen: Seht her, ich lebe. Seht her, ich bin schlau. Ich bin schlauer.</p>
<p>Alles nur Verbrecher.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kSYblBKZ75Y?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Freddy Quinn &#8211; Junge Komm Bald Wieder 1963</p>
<p>Lass Dich einweisen, Junge. Aber komm nie wieder, nie wieder nach Haus.</p>
<p>Das Berliner Landesarchiv wird geschlossen:</p>
<p>Wegen Überalterung.</p>
<p>Und Vorsicht vor den Tischsteckdosen. Jedenfalls letzten November.</p>
<p>Flüchten kannste nicht: Der Flughafen ist noch nicht fertig. Und nach Tegel stehste im Stau.</p>
<p><strong>Prost Mahlzeit.</strong></p>
<p>#gesichtspunkteDE #BloggwartvonHogwarth #berlingerecht</p>
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		<title>2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 19:57:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht. Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung ... <a title="2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/" aria-label="Mehr Informationen über 2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10455" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht.<br />
Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung abrechnen. Ich bin raus aus der Nummer. Ich aber bin Partner meiner Versicherung. Ich habe ein Interesse daran, dass richtig und ordentlich abgerechnet wird und ich will es nicht zu teuer, also transparent. Einen Vordruck mit der Überschrift: &#8222;Ihre Meinung ist uns wichtig&#8220;, um dann zuzustimmen: &#8222;Erteilung der Anruferlaubnis: Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für eine Kundenbefragung zur Schadenabwicklung (Qualitätssicherung und Zufriedenheit) an das unabhängige Befragungsinstitut &#8222;Trallala&#8220; weitergegeben werden. Ferner bin ich damit einverstanden, dass mich dieser Partner per Telefonanruf zu meiner Zufriedenheit befragt.&#8220;<br />
&#8211; Worum es nämlich nicht geht: Es geht hier nicht um &#8222;viel Lärm um Nichts&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ich habe einen Auftrag erteilt. Schriftlich. Vollständig formuliert. Es sind keine Fehler drin. Und es fehlt auch nichts. Der Auftrag kann abgearbeitet werden. Nun aber meldet sich der tolle Platzhirsch aus Westdeutschland und der betreibt nicht nur eine Niederlassung in Deutschland. Sondern x Niederlassungen.</p>
<p>Irgendwie sind mit Versicherungen zusammenarbeitende große Global Player Mist. Sie haben anstatt eine konkrete Leistung anzubieten, diese korrekt auszuführen und zu berechnen, nichts besseres im Sinn, als erst einmal – und das in jedem Fall und egal ob ein Auftrag ordnungsgemäß erteilt wurde – Unterlagentonnagen auf Auftraggeber zum Zwecke der Maßregelung bis ins Kleinste auszuschütten.</p>
<p>Ich will nicht seitenlang Zeug lesen, sondern schlicht und einfach eine kleine Leckageortung durchführen. Ich will als gewiefter und professioneller Auftraggeber mir nicht „weitweites Gedöns“ aus einer Kreativwerkstatt für zweifelsfreies Auftragsmanagement überhelfen lassen. Dazu habe ich auch gar nicht die Zeit.</p>
<p>Es geht um eine Leckageortung in einem Badezimmer. Ich brauch diese auch nicht abzutreten, als Auftraggeber sind wir mit Sicherheit auch nicht schlechter als die Versicherung. Ich muss das entscheiden. Es muss weitergehen. Und vor allem werde ich nicht zustimmen, und merkt Euch das mal, Freunde: Es ist Ausdruck einer System- bzw. Schweinschwangerschaft, wenn man für jeden noch so kleinen Auftrag bis zu drei Formulare unterschreiben muss und sogar noch einwilligen soll, dass einen danach auch noch andere Unternehmen anrufen. Das ist von einem gesunden Standpunkt aus gesehen krank. Ich glaube, es hackt.</p>
<p>Update &#8211; Was dann geschah&#8230;.</p>
<p><span id="more-18078"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/8EdxM72EZ94?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Prince &#8211; Sign O&#8216; The Times (Official Music Video)</p>
<blockquote><p>Für Mitleser: Ich kann das auch noch updaten. Es ist wirklich unglaublich. Der erste beauftragte Konzern hat jetzt erklärt, auch ohne all die Vordrucke schlicht und ergreifend die Arbeit zu leisten. Zwischendurch hatte ich einen zweiten Konzern angerufen. Der hat dann die Versicherungen beschuldigt, dieses ganze Vordruckwesen eingeführt haben zu sollen. Also habe ich deren Befassung abgelehnt. Der dritte Konzern rief mich kurz darauf an und behauptete, nun den Auftrag von der Versicherung zu haben. Ich verneinte und meinte, Auftraggeber sei hier im Haus immer noch ich. Und ich sei partout nicht bereit, das deutsche Formularwesen glücklich zu machen, njet, nada. Im Gespräch mit zwei weiteren Beteiligten, den hauptleidtragenden Mietern und am Ende dem Versicherungsschadensachbearbeiter arbeitete ich schließlich zu meiner anfänglichen Verwirrung heraus, dass der ganz anfangs beauftragte Konzern nun doch bereit ist, den Auftrag einfach nur auszuführen.</p></blockquote>
<p>Was wir nicht nur aus diesem Fall lernen, ist doch: Überall herrscht großer Rechtfertigungsdruck und die Absicht, sich vor vermeintlichen lebensgefährlichen Ausfallgefahren hinreichend abzusichern. Das ganze Formularkonstrukt ist das einer papierenen, verwaltenden Branche, die nicht mehr die Arbeit am Objekt in den Vordergrund stellt. Es geht nur noch darum, bestimmte Vordrucke zu platzieren. Wenn sich nun aber niemand traut, dagegen anzustinken, weil sich untergeordnete Mitarbeiter schlicht nicht trauen, das in Frage zu stellen, wird das einfach &#8222;Sign of the Times&#8220;, der Standard, an den sich alle halten, die sich nicht trauen zu leben.</p>
<p>Igitt. Ist das eklig.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2007-18 &#8211; Positionen: Es ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber vermutlich fällt die Klarnamenpflicht auf #facebook</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 07:06:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Facebook muss künftig die Voreinstellungen für seine Dienste in Deutschland verändern, auch dürfen Nutzerinnen und Nutzer nicht länger dazu gezwungen werden, ihre realen Namen zu verwenden. Das hat das Landgericht Berlin in einem Urteil festgestellt, das allerdings noch nicht rechtskräftig ist (Az 16 O 341/15).&#8220; Dass ein Landgericht sich jetzt facebook deutlich vorgenommen und abgewatscht ... <a title="2007-18 &#8211; Positionen: Es ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber vermutlich fällt die Klarnamenpflicht auf #facebook" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3229-18-positionen-es-ist-zwar-noch-nicht-rechtskraeftig-aber-vermutlich-faellt-die-klarnamenpflicht-auf-facebook/" aria-label="Mehr Informationen über 2007-18 &#8211; Positionen: Es ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber vermutlich fällt die Klarnamenpflicht auf #facebook">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9765" aria-describedby="caption-attachment-9765" style="width: 841px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9765" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172.jpg" alt="Johann Wolfgang von Goethe" width="851" height="638" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9765" class="wp-caption-text">Johann Wolfgang von Goethe</figcaption></figure>
<blockquote><p>Facebook muss künftig die Voreinstellungen für seine Dienste in Deutschland verändern, auch dürfen Nutzerinnen und Nutzer nicht länger dazu gezwungen werden, ihre realen Namen zu verwenden. Das hat das Landgericht Berlin in einem Urteil festgestellt, das allerdings noch nicht rechtskräftig ist (Az 16 O 341/15).&#8220;</p></blockquote>
<p>Dass ein Landgericht sich jetzt facebook deutlich vorgenommen und abgewatscht hat, ist vielleicht ganz gut. Datenschützer hatten sich an deutsche Gerichte gewendet.</p>
<p>Auf Facebook hat dieser Tag auch ein Mann ein Profil angelegt und veröffentlicht, das den Namen Wolfgang Neuss trägt und an den großen deutschen Kabarettisten gleichen Namens erinnert. Das ist schön und voller Geheimnisse. Eins davon, das zeigt die vorsichtige Profilbeobachtung deutlich:</p>
<p>Mit den Personen, mit denen wir glauben es zu tun haben, bricht man nicht. Man ist in deren Tradition. Deutlich wird: Man muss ihn auch kennen, sonst sagt er einem nichts. Wolfgang Neuss, auch eine Hippie-Ikone, hat vielen Menschen im Jahre 1983 die Augen geöffnet, wie man glasklar, unvoreingenommen und jenseits von irgendwelchen Standpunkten Politik beobachten kann und sich ihr fragend nähert, wie kein Zweiter: Auch Richard von Weizsäcker äußerte sich noch 20 Jahre später tief beeindruckt über den vielleicht einschneidendsten Moment seines politischen Leben, die Talkshow Leute im SFB Berlin-Fernsehen, in der er auf Wolfgang Neuss traf.</p>
<p><span id="more-18053"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/02/Rainhard.Friedrich_Facebook_Januar2018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18054" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/02/Rainhard.Friedrich_Facebook_Januar2018.jpg" alt="" width="540" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/02/Rainhard.Friedrich_Facebook_Januar2018.jpg 540w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/02/Rainhard.Friedrich_Facebook_Januar2018-366x650.jpg 366w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a></p>
<blockquote><p>Meinungsäusserung auf facebook des Nutzers Reinhard Friedrich, ganz öffentlich.#screenshot</p></blockquote>
<p>Und wer auch immer dieser neue Wolfgang Neuss ist, zeigt sein Bekenntnistum auf Facebook doch interessante Erfahrungen. In kürzester Zeit sammelte Neuss release 2.0 mehr als 200 Freundanfragen und sortierte dennoch ca. 50 davon gleich aus, das ist ein Bullshit-Faktor von 25% und sagt auch etwas über den Zustand des Socialnetworks Facebook im Jahre 2018. Die Aussortierten, das sind ganz überwiegend Sexprofile (Komm hier entlang, ich zeig Dir meine Titten oder genau, Carla Victoria schreibt zu ihrer Freundschaftsanfrage: &#8222;<span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fac/1/16/2665.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span>  <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fac/1/16/2665.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span>  <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fac/1/16/2665.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f99/1/16/1f33a.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33a.png" alt="🌺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span><span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f99/1/16/1f33a.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33a.png" alt="🌺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> Hi ,,, ich habe große Brüste <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fb/1/16/1f388.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f388.png" alt="🎈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> von hellen Nippeln und eine schöne vaginale Öffnung <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/ff0/1/16/1f459.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f459.png" alt="👙" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span> bitte sehen <span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f2d/1/16/1f3ac.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ac.png" alt="🎬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span><span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f51/1/16/1f449.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span><span class="_5mfr _47e3"><img loading="lazy" decoding="async" class="img" role="presentation" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f51/1/16/1f449.png" alt="" width="16" height="16" /><span class="_7oe"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span>&#8222;), Verrückte und vollkommen Durchgeknallte. Abgesehen von dem eingangs Zitierten, dessen Analyse tiefgehend von kompletter Mackenhaftigkeit raten lässt, sind aber auch vollkommen Gestrandete darunter, wie dieser hier aus Bonn.</p>
<blockquote><p>Der abgeschlossene Fb-Kurzroman, Zitat</p>
<p>Hallo meine FREUNDE<br />
Lest und teilt diesen meinen Aufruf. Es ist meine letzte Möglichkeit !<br />
Ich heisse Klaus W. (*), bin Dipl.Ing. wohne in 53177 Bonn.<span class="text_exposed_show"><br />
Seit vielen Jahren versucht meine EX und Ihre Freunde, u.a. Beamte und Mitarbeiter des Verfassungschutzes, mich zu vergiften, umzubringen. Diese FREUNDE waren Ihre Sexpartner als Sie ein Kind war, vermittelt von Ihrem Vater, einem Ministerialbeamten. S.h.a. Report München Doku.<br />
Da sich Verfassungsschutz und Pädophilie nicht gut machen, versuchen Sie mich geräuschlos zu beseitigen.<br />
Sie vergiften mich jeden Tag, zunehmend intensiver. Jeden Tag. 24 Stunden. Verwendet werden hierzu ca. 10 versch. Giftstoffe für. Betäubung, Ohnmacht, Durchfall oder Harndrang, Zerstörung innerer Organe, Knochen, Krebs etc. U.a. Quecksilberverbindungen, Arsenstaub und Benzolderivate für alle Lebensmittel und Luftvergiftungen.<br />
Ich kann nicht weiter schreiben .Sie greifen in mein Handy ein.Schaut auf meiner FB Seite in den 3 Fotos stehen auch noch ein paar Erläuterungen.<br />
Es geht mir um eine möglichst grosse Öffentlichkeit. Sonst bin ich erledigt..<br />
Natürlich habe ich für alle Behauptungen Beweise/ Indizien.<br />
LASST MICH NICHT IM STICH.<br />
DANKE FÜR ALLES</span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>(*) Name unkenntlich gemacht</p>
<p><a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/truestories?source=feed_text&amp;story_id=1693626953993044" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">truestories</span></span></a><a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/truelies?source=feed_text&amp;story_id=1693626953993044" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">truelies</span></span></a><a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/facebook?source=feed_text&amp;story_id=1693626953993044" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">facebook</span></span></a><a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/schicksale?source=feed_text&amp;story_id=1693626953993044" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">schicksale</span></span></a><a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/chicksforsale?source=feed_text&amp;story_id=1693626953993044" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">chicksforsale</span></span></a></p>
</div>
</blockquote>
<div class="text_exposed_show">
<p>Deutlich wird:</p>
<p>Justizminister Maas hat mit dem Netzwerkdurchsuchungsgesetz längst nur die Spitze des Eisbergs berührt. Es ist ganz schön was los, im Sozialnetzwerk. Im Asozialen Netzwerk, in dieser Villa Kunterbunt der Durchgeknallten. Heiko Maas sagt: <span class="st">&#8222;Die Meinungsfreiheit schützt auch hässliche Äußerungen.&#8220;</span></p>
<p>Freunde, sattelt die Hühner, wir reiten vom Hof: Und sattelt die Hoppetasse, es geht jetzt nach Taka-Tuka-Land.</p>
<p>Danke, Astrid Lindgren. Dies Jahr mach ich Urlaub in Lakonien.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://facebook.com" target="_blank" rel="noopener">Ein asoziales Netzwerk?</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-voreinstellungen-landgericht-berlin-sieht-verbraucherschutz-verstoesse-a-1193024.html" target="_blank" rel="noopener">Landgericht Berlin rüffelt facebook</a></li>
<li><a href="http://meedia.de/2018/02/12/gericht-untersagt-klarnamen-pflicht-schlappe-fuer-facebook-vor-dem-lg-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Landgericht kippt Klarnamenpflicht</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/SuchaSurgedrummer/videos/10211414221693832/" target="_blank" rel="noopener">Daniel Philipp Laudahn erzählt so lange es verfügbar ist</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 14:01:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlechtes Teil. Negativ. Keine Peilung, wie es geht. Überflüssig. Abwickeln. (Nutzer Tommy T. , Facebook) Die in diesem Artikel wieder gegebenen Meinungen spiegeln nicht unbedingt die Auffassung des Berichterstatters wieder. Sie sind vielleicht zu harmlos. Aber sie zu erfahren, halten wir schon für interessant. Eventuell wird diese Behörde mal abgewählt? Nicht auszuschließen, dass sich da ... <a title="1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321317-positionen-richtig-daemlich-die-kfz-zulassungsstelle-jueterboger-str-ein-ganz-besonderes-erlebnis-deutscher-buerokratie/" aria-label="Mehr Informationen über 1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17932" aria-describedby="caption-attachment-17932" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17932 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto.jpg" alt="Foto: Mahmut Arslan - Sein Kommentar: Wer soll denn hier durchblicken? - Das Foto zeigt eine ortstypische Türbeschriftung der KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.. (Foto via Facebook)" width="720" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto-488x650.jpg 488w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption id="caption-attachment-17932" class="wp-caption-text">Foto: Mahmut Arslan &#8211; Sein Kommentar: Wer soll denn hier durchblicken? &#8211; Das Foto zeigt eine ortstypische Türbeschriftung der KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.. (Foto via Facebook)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schlechtes Teil. Negativ. Keine Peilung, wie es geht. Überflüssig. Abwickeln. (Nutzer Tommy T. , Facebook)</p></blockquote>
<p>Die in diesem Artikel wieder gegebenen Meinungen spiegeln nicht unbedingt die Auffassung des Berichterstatters wieder. Sie sind vielleicht zu harmlos. Aber sie zu erfahren, halten wir schon für interessant. Eventuell wird diese Behörde mal abgewählt? Nicht auszuschließen, dass sich da was tut. Die Sache kommt in Bewegung.</p>
<p>Auf Facebook ist die Meinung über die Behörde zur Zulassung und Entstempelung von Fahrzeugen eindeutig. Dies System sei grundfalsch, es sei sogar frech, überheblich und beschäftige sich nur mit sich selbst und nicht mit dem Angebot an Hilfe suchende Bürger.</p>
<p>Das nütze nicht die Bohne, ist antiquiert, die Wartezeiten sind unerträglich und überhaupt, ein Ausländer zeigt auf einem Foto (oben) einen unverständlichen kryptischen Schilderwald an der Wand und fragt: Wer soll das verstehen? Richtig: Wir verstehen es nicht. So wie Vera J., die sich im falschen Film wähnt:</p>
<blockquote><p>Fachliche Mitarbeiter sehen anders aus. Es wurde die letzte Zahl des Kennzeichens von einem Mitarbeiter vertauscht. Der Mitarbeiter wollte tatsächlich den Fehler auf mich schieben, dabei saß er am PC und verlangte den Fahrzeugschein zum Abtippen des Kennzeichens. Für seinen Fehler wollte er tatsächlich, dass ich noch einmal die ganze Summe bezahle für eine Neuaustellung. Es sei meine Schuld, hieß e<span class="text_exposed_show">s am Schalter. Null Eingeständnis, Null Respekt. Ich solle für den Fehler zahlen, ich hätte das Kennzeichen schließlich falsch angegeben. Dabei musste ich den Fahrzeugschein abgeben und das Kennzeichen wurde vom Mitarbeiter eingetippt. Was für falsche Angaben? Lesen lernen sollte man schon. Es handelte sich &#8222;glücklicherweise &#8220; um ein Kurzzeitkennzeichen.<wbr /> War mir zu blöde, sah nicht ein für den Fehler eines respektlosen und anscheinend unkompetenten Arbeiters zu bezahlen, weswegen es mir egal war und ich mit den falschen Schildern gegangen bin.</span> (Nutzer Vera J., Facebook)</p></blockquote>
<p>Aber müssen wir solche Gebilde überhaupt verstehen? Gehen sie uns überhaupt etwas an? Die genauere Recherche ergibt tröstliches: Diese Behörde bietet nach dem gedruckten, auslesbaren Text der Homepage auf berlin.de &#8222;Dienstleistungen&#8220; an. Das ist ja schön.</p>
<p><span id="more-17931"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17218" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/54ac03037580677066c54152.gif" alt="Seil springen - Dinosaurier (gif)" width="499" height="280" /></p>
<blockquote><p>Jump: Die KFZ Zulassungsstelle im Mittagssport. BE BERLIN. Hyper Hyper!</p></blockquote>
<p>Wer Facebook aufsucht, liest davon aber nichts. Denn auf Facebook sammeln sich Nutzererfahrungen, Bewertungen. Ein paar schöne Zitatfetzen.</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Für Stilllegung gibt es keine Termine, habe an der ersten Schlange gut 20 Min angestanden, um dort gesagt zu bekommen, gehen Sie in den 2ten Stock und warten auf Aufruf -ok- ähmm es sind 72 Personen vor ihnen dran. (Nutzer Sven W. auf Facebook)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Und vergessen Sie Ihre Platznummer nicht.</p>
<p>Das ist diese Nummer, wo Sie immer vor Wut platzen!</p>
<p>Andreas Pfitzmann schreibt auf Facebook: &#8222;<span id="fbPhotoSnowliftCaption" class="fbPhotosPhotoCaption" tabindex="0" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="hasCaption">Ich liebe es. KVA Kreuzberg. Wie in den 70zigern nur mit Bildschirm.</span></span><span id="fbPhotoSnowliftTagList" class="fbPhotoTagList"></span>&#8220;</p>
<p>Familie Flodder ist heute auf dem Behördentrebe.</p>
<blockquote><p>Zulassungsstelle in Kreuzberg, Jüterboger Str.: Die behandeln einen hier wie den letzten Dreck. Der pure Wahnsinn. Beleidigungen werden ausgesprochen und behaupten, es steht Aussage gegen Aussage&#8230; zur Polizei Anzeige. ..zackig!!! Krankes Pack. (Nutzerin Christina S., Facebook)</p></blockquote>
<p>Wirtschaftlich geht nicht. Pass auf.</p>
<blockquote>
<div id="js_64b" class="_5pbx userContent" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p>Endlich Auto umgemeldet. Bei 6 Fahrzeugen 6 Termine. Hab ich nicht. Habe bei Bemerkungen alles angegeben. Hat wohl keiner gelesen, das Kleingedruckte. Dann stell ich mir gerade vor , ich hätte 6 Termine gemacht. Hätte ich wohl 6 Bearbeiter gehabt! Also leckt mich! Behörden diskutieren lieber stundenlang, als meine Flotte umzumelden. Ich bin Kunde und zahle Geld dafür. Wenn se nicht wollen&#8230; (Dirk K., Facebook)</p>
</div>
</blockquote>
<p>Christian W. weiß auf facebook, wie es anderswo läuft, z.B. in Norwegen:</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Da lobe ich mir das norwegische System. Schilder bleiben immer dem Fahrzeug treu. Wenn ich nen Wagen kaufe, fülle ich die Rückseite vom Fahrzeugbrief mit meinen Daten aus, schicke es ein, und 1 bis 2 Wochen später bekomme ich die Papiere. Fertig.</span></span></p></blockquote>
<p>Hallo? Sind wir vielleicht in Norwegen? Das ist ja hanebüchen. Schlimm.</p>
<p>In einem ganz anderen Kontext fragt eine junge Lehrerin:</p>
<blockquote><p>Warum Schule so träge auf die Digitalisierung reagiert? Weil sie durch so viele Reformen gewatscht wurde und sich noch die Backe hält.</p></blockquote>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Wir haben eine denkbare Antwort schnell &#8222;auf der Hand&#8220;: </span></span></p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Ganz generell ist der öffentliche Dienst und bspw. auch die öffentliche Verwaltung, soweit es um Bürgerdienste geht, digital noch äußerst mäßig aufgestellt und nutzt &#8222;in keinster Weise&#8220; die Möglichkeiten zur Verwaltungsvereinfachung und für mehr Bürgerfreundlichkeit. Das ganze Klima ist noch sehr antiquiert. Ich erfahre es täglich auch in anderen Bereichen. Dass Schule hier Vorreiter sein könnte im Sinne eines Generationenvertrages, haben die öffentlichen Finanziers auch bis heute gar nicht begriffen. Woher auch?</span></span></p></blockquote>
<p>Es gibt einen tollen Film, der heißt: &#8222;Der kleine Horrorladen&#8220;.</p>
<p>Allerdings geht es in dem Film nicht um diese KFZ-Zulassungsstelle<wbr /> in Berlin, die gern etwas hölzern auf ihre Website schreibt &#8222;Dienstleistungen für Bürger&#8220;. Das ist mehr als kafkaesk.</p>
<p>Diese Behörde macht tatsächlich keine Dienstleistung. Sie ergeht sich in Nebensächlichkeiten,<wbr /> am Telefon ist alles aufgeteilt auf Sachgebiete, eins da<span class="text_exposed_show">von heißt Information. Information gibt es dort aber nicht. Hier gibt es nur Desinformation.</span></p>
<p><span class="text_exposed_show">Es sind da richtige Menschen am Telefon, die dumm wie Bohnenstroh auf Fragen antworten. Aktenzeichen? Nein, das brauche ich nicht. Worum es geht? Ich kann Ihnen einen Termin buchen. Ich will aber keinen Termin, ich will eine Auskunft zu einem bestimmten Antrag. Ich kann Ihnen einen Termin buchen. Das ist mehr als Radio GAGA. &#8211; Bei einem Fahrzeugschein-Verlu<wbr />st kannst Du einen neuen beantragen. Momentan beträgt die Wartezeit für diesen Termin VIER WOCHEN.</span></p>
<p>Berlin kann vieles, außer Flughafen und KFZ-Zulassung.</p>
<p>Wer die Möglichkeit besitzt, sollte das Auto besser im Umland zulassen. Freundlich, kurz und knapp, kompetent und ohne Wartezeiten- und Terminregeln. Es heißt BE BERLIN, aber es ist: Alles bullshit.</p>
<p>Das Bürgermeisterbüro von Michael Müller weiß jetzt, dass dort in der Information Menschen arbeiten, die Telefonate einfach durch Auflegen beenden, wenn man sich nicht abwimmeln lässt.</p>
<p>Von allen Vorhaben, die öffentliche Verwaltung in Berlin effizient und erfolgreich und vor allem &#8222;bürgerfreundlich&#8220; zu gestalten, hat die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Straße gar nichts abbekommen. Der ganze Terminmodus dieser öffentlichen Leiche ist hanebüchen und ergebnisneutral. Nur so kommt man zu nichts. In der Überschrift steht hier: &#8222;Öffentliche Dienstleistung&#8220;. Die Worthälfte &#8222;leistung&#8220; ist ein semantischer Fehler.</p>
<p>Wer kann, sollte sein Auto nicht in Berlin zulassen.</p>
<p>Ohnehin steht die Stadt kurz vor einem Kollaps.</p>
<p>Mal ganz abgesehen vom Hype.</p>
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		<title>1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 10:13:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir wissen nicht, ob dieser Artikel eigentlich wirklich gelesen wird. Denn vieles ist inzwischen Code. Beispielsweise im täglichen Emailverkehr. Wozu niemand je seine Einwilligung gegeben hat, erfolgt jetzt von selbst, ganz automatisch und ohne dass wir das je verabredet hätten. Mag sein, es stand in irgendwelchen verschwurbelten, elektronischen AGBs. Fest steht aber auch: Wir haben ... <a title="1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321117-positionen-ich-bin-doch-keine-maschine-ich-bin-ein-mensch-aus-fleisch-und-blut-wie-man-kunden-nicht-behandelt/" aria-label="Mehr Informationen über 1989-17 &#8211; Positionen: Ich bin doch keine Maschine. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie man Kunden nicht behandelt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-16445" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg 650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wir wissen nicht, ob dieser Artikel eigentlich wirklich gelesen wird.</p>
<p>Denn vieles ist inzwischen Code. Beispielsweise im täglichen Emailverkehr. Wozu niemand je seine Einwilligung gegeben hat, erfolgt jetzt von selbst, ganz automatisch und ohne dass wir das je verabredet hätten. Mag sein, es stand in irgendwelchen verschwurbelten, elektronischen AGBs. Fest steht aber auch: Wir haben das so nicht gewollt. Und niemand hat uns gewarnt.</p>
<p>Wir bestellen zwei Pakete mit Fahrradständern zum an die Wand schrauben für zwei kleine Projekte an unterschiedlichen Wohnstraßen in Berlin-Spandau und Berlin-Wedding. Die Bestellung erfolgt mit viel Aufmerksamkeit, Sorgfalt. Wir haben dafür keinen Dienstleister beauftragt, sondern uns selbst einen Kopf gemacht. Zeichnungen wurden durchgearbeitet, Vermessungen überprüft: Wie viele Ständer wohin? Am Ende ist es ganz klar und Freund Excel positioniert die zwei Häppchen Auftrag zu zwei Aufträgen, mit Einzel- und Gesamtsummen. Alles ist supergründlich aufgestellt und wegbeauftragt bei der im Süden der Republik sitzenden Firma Ziegler-Metall AG.</p>
<p>Die Fahrradständer sollen paketweise an den Hausmeisterdienst geschickt werden, der nimmt die Pakete entgegen.</p>
<p>Als erstes kommen zwei Auftragsbestätigungen. Beide sind jeweils ca. sechs bis sieben Seiten lang, mit angehängten PDFs. Um das zu lesen, braucht man nicht nur eine Brille, sondern vor allem Zeit. Und man muss es wohl auch lesen, sonst heißt es später: Wir haben es Dir doch geschrieben.</p>
<p><span id="more-17916"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Früher haben sich Dienstleister einen Kopf gemacht und präzise umgesetzt, was verabredet war. Heute wird durch vorkonfektionierte Softwaremodule der perfekte technische und kaufmännische Unterbau hergestellt, damit im Reklamationsfall möglichst der Kunde Unrecht hat. Mangelnde Sorgfalt wird perfekt und bis zur Unkenntlichkeit kaschiert.</p></blockquote>
<p>Allerdings ging es nur um ein paar Fahrradständer. Beides zusammen ca. 900,- € Materialwert.</p>
<p>Die Auftragsbestätigungen sind Bestandteil eines feinmaschigen, ganzheitlichen Softwarepakets beim Lieferanten. Der wählt die Artikelnummern nochmal aus, die sowieso im Auftrag schon fehlerfrei drinstehen und am Ende sind nicht nur die Enten fett, sondern auch das Emailpostpaket. Nennen wir es Auftragsbestätigung.</p>
<p>Ich arbeite derzeit viel. Ich reagiere menschlich. Beide Emails aufmachen, querlesen, aha großes Trallala. Die Idee zu antworten ist sehr einfach: Liebe Metallurgen, ich hab Eure ABs bekommen, sollten in denen was von meiner Bestellung abweichen, dann sagen Sie es mir bitte, da ich keine Zeit habe, die vielen Seiten Pdf-Code ausführlich zu lesen. Es geht nur um zwei Fahrradständer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-10761" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg" alt="Wutbürger: Ich hasse es #Handwerkerangebote" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das ist eine präzise Antwort.</p>
<p>Hier hat das Modul Kundenbetreuung allerdings Antwort nicht parat. Zwar kommt sofort ein AutoReply, aber das kommt immer.</p>
<p>Ansonsten aber: Schweigen im Walde.</p>
<p>Bis zum nächsten Auftritt.</p>
<p>Nun kommen zwei Auslieferungsemails, die mich eigentlich nichts mehr angehen dürften. Aber dieser Fall ist scheinbar nicht programmiert. Und den Versandexperten auch egal. Sie schicken Nachrichten an mich, die ich im Grunde gleich wieder löschen muss. Wozu? Es ist doch selbstverständlich, dass nach Zahlung ausgeliefert wird. Schon da bin ich überfreundlich. Ich verlange nicht nach Lieferung und Rechnung, sondern es geht per Vorauskasse. Der Kunde ist im Nachteil.</p>
<p>Derjenige der es wissen muss, der Hausmeisterdienst, würde es nicht erfahren.</p>
<p>Natürlich kommen vom beauftragten Paketversanddienst zwei weitere Emails mit zwei weiteren unnötigen Nachrichten.</p>
<p>Die landen erst mal im Spamordner, denn sie sind unbekannt.</p>
<p>Der Spamordner wird so zum System, um das man sich täglich kümmern muss. Es kommen Benachrichtigungen, dass im Spamordner zwei Nachrichten von einem Versanddienst eingetroffen sind und ob es sich um Spam handelt. Der Kunde ist im Nachteil.</p>
<p>Später kommen noch Emails, mit denen mitgeteilt wird, dass die Auslieferung erfolgt ist.</p>
<p>Es ist ein Riesending automatisierter Geschäftsprozesse.</p>
<p>Und es stößt negativ auf. Der Kunde wird zum Nachrichtenempfänger degradiert.</p>
<p>Anderes Beispiel: Vodafone Kabeldeutschland</p>
<p>Die Hausverwaltung meldet eine Störung bei der Bewohnerin Schulz in Berlin-Friedenau. Mit Kontaktdaten.</p>
<p>Es folgen fünf bis sechs Emails von einem Auftragsmanagement, anstatt sich mit Frau Schulz zu verabreden. Erst wird behauptet, man habe sie nicht erreicht. Das stimmt natürlich nicht. Dann wird gesagt, es ist ein Termin verabredet. Die Hausverwaltung als Nachrichtenempfänger für bullshit. Viel Lärm um nichts.</p>
<p>Nächstes Beispiel: Die Firma rotec in Berlin baut Metallzäune. Eine gute Firma.</p>
<p>Das Auftragsmanagement ist durch und durch und durch organisiert. Alles ist automatisiert.</p>
<p>Auf den ersten Anfrageentwurf: Du, da steht ein Zaun in Berlin-Kreuzberg, der muss weg und gegen einen neuen ersetzt werden, schick mal ein Angebot, schickt der Sachbearbeiter aus der metallurgischen Firma ein Angebot. Das ist okay, und es wird beauftragt. Nun schickt der Mann ein Aufmaßblatt und bittet darum, es als richtig gegenzuzeichnen. Das bereitet Kopfschmerzen. Warum soll ich die Richtigkeit von Aufmaßblättern per Unterschrift absegnen? &#8211; Es stellt sich heraus: Das hat sich vor Ort niemand angesehen.</p>
<p>Vorher bemängelte die Firma noch, die Montageleistung sei nicht angefragt und daher auch nicht angeboten worden. Das stimmt allerdings nicht, denn genau das war Gegenstand der ersten Anfrage an die Firma. Also kommt noch die Montage hinzu. Mit dem Aufmaßblatt einigen wir uns nach einem Telefonat so, dass der schon ursprünglich benannte Hausmeister dies abzeichnen kann, wenn es dem vorherigen Status Quo entspricht, was gebaut wird. Denn das war schon Gegenstand des ersten Kontakts: Bau den alten Zaun einmal neu, wie es vorher war, nur mit einem anderen, bestimmten Zaun.</p>
<p>Ein ärgerliches Hin und Her.</p>
<p>Dem Fass den Boden schlägt nun eine weitere Email vor dem Urlaub des Sachbearbeiters aus: Der Zaun sei nun angefertigt, und man werde ihn am kommenden Donnerstag montieren. Man möge bitte unsererseits für Baufreiheit sorgen. Klartext: jemand von uns soll den alten Zaun abreißen. Wir wehren uns nun und es reicht: Man könne den Auftrag jetzt jederzeit zurückgeben, wir suchten uns einen anderen Unternehmer, der wie ein Zaunbauunternehmer denke und der in der Lage sei, mitzudenken.</p>
<p>Dazwischen ist alles mit Textautomation abgesichert und am Ende stimmt:<br />
If You are the client of somebody, You are always the Gelackmeierte.</p>
<p>Drei Beispiele aus der Gegenwart: Die besten Firmen werden sich derartige Dinge künftig besser durchdenken und ihre Automatisierung zurückfahren müssen.</p>
<p>Früher war alles besser. Als man sich gegenseitig noch zugehört hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 12:14:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von &#8230;.Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler &#8222;Mehrwerte&#8220; alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich ... <a title="1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320917-positionen-das-schlagwort-erechnung-nimmt-fahrt-auf-und-fuehrt-zu-systematischerer-berichterstattung/" aria-label="Mehr Informationen über 1987-17 &#8211; Positionen: Das Schlagwort &#8222;eRechnung&#8220; nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17901 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg" alt="" width="850" height="637" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-400x300.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-650x487.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/eRechnung_Banner-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<blockquote><p>Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von &#8230;.Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler &#8222;Mehrwerte&#8220; alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich geht. Man soll sich irgendwo einloggen und irgendwas tun. Eine irische Firma meldet sich für den Stromanbieter Vattenfall: Wir testen die Kundenzufriedenheit. Ha! Die Krönung sinnfreier Formulierung aus der Telekom: Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten, &#8230;, und nein: Wir wollen nicht stöbern. Wir wollen echte Mehrwerte. Bekommen wir das, was uns versprochen wird? Wenn wir in Kundencentern Zugangsdaten anlegen?</p></blockquote>
<p>Wenn Menschen bloggen, ist es von Zeit zu Zeit tatsächlich so, dass bestimmte Themen immer mehr in einen Fokus geraten. <strong>Automatisierte Geschäftsprozesse</strong> beispielsweise. Also Autofokus. Was ist eigentlich noch richtig? Was ist falsch? Bin ich selbst durcheinander? Selbstkritisch zu reflektieren, was man schreibt, ist keine schlechte Idee.  Dies Thema bewegt mich derzeit sehr:</p>
<p><strong>Der Trend ist die Umstellung von analogem auf digitalen Schriftwechsel. Stichwort: eRechnung.</strong> Sogar eine gesetzliche Grundlage existiert seit kurzem. Ganz klar: Mit der Überführung vom gelben Postrechnungs- auf elektronischen Versand sind enorme Einsparpotenziale verbunden. Ja, richtig: Für Unternehmen. Deswegen wollen immer mehr viele ihrer Prozesse digital abbilden. Da gibt es jede Menge Fehlentwicklungen, wie immer, wenn Unternehmen nur sich selbst denken. Der Kunde wird zum digitalen Sklaven degradiert, zum Hilfsangestellten. Gleichzeitig wird der bisherige Service drastisch -Hervorhebung: DRASTISCH- eingeschränkt. Weniger Mitarbeiter, weniger Telefonsprechzeiten, weniger Weswegen rufen Sie an?. Ganze Workflows schalten die Unternehmen vor: 10 bis 20 Minuten Tastatureingaben keine Seltenheit, <strong>und Warteschleifen</strong>.</p>
<p><span id="more-17900"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Was machen Sie da an meiner Wohnung?&#8220;<br />
&#8222;Ich untersuche sie!&#8220;<br />
&#8222;Bitte? Wieso?&#8220;<br />
&#8222;Ich bin Hausarzt.&#8220;<br />
Via @Regendelfin (twitter)</p></blockquote>
<p><strong>Ein ganz unerträgliches Gebrüll dieser Vögel</strong>, gegen das man sich zur Wehr setzen muss. Mit mir nicht. Überhaupt: Mit solchen &#8222;Digitalaffen&#8220; kannst Du ja zusammenarbeiten. Ich nicht. Dabei wird es langfristig gar nicht anders gehen. Dies Blog jedenfalls hat das Stichwort eRechnung stärker in den Fokus gerückt. Mit einer Verschlagwortung selben Namens. Und glaubt bitte eins nicht: Dass es bei diesen Vorgängen darum geht, den Kunden das Leben zu erleichtern. Tick, Trick und Track arbeiten, damit Onkel Dagobert im Geld baden kann: Es geht häufig nur um die Durchsetzung egoistischer Eigeninteressen von großen Unternehmen, die am Markt um Kunden werben, denen sie aber vorher nicht sagen, dass sie hinten im Zweifel nicht persönlich anzusprechen sind. Deswegen heißt es ja backoffice: Du kannst mich mal von hinten rumheben. Haha. <strong>Ganz schön tricky.</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Das Schlagwort <a href="https://gesichtspunkte.de/?tag=erechnung">eRechnung auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 18:59:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tim Bendzko &#8211; Keine Maschine (Offizielles Akustikvideo) Man kann den Gedanken eigentlich kaum noch ertragen: Immer mehr Unternehmen setzen immer mehr Software ein, um immer mehr Briefe zu schreiben und am Ende ist es doch nur Papier, das man recyceln muss. Übrigens seit mehr als einem Jahr erneut kostenpflichtig. Also machen sich große, orangefarbene Unternehmen ... <a title="1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320816-positionen-das-unertraeglich-laute-gebruell-der-voegel-viel-laerm-um-nichts-ich-bin-doch-keine-maschine/" aria-label="Mehr Informationen über 1986-17 &#8211; Positionen: Das unerträglich laute Gebrüll der Vögel, viel Lärm um Nichts. &#8211; Ich bin doch keine Maschine.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8658" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/LufTSODwp7k?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="478" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Tim Bendzko &#8211; Keine Maschine (Offizielles Akustikvideo)</p>
<figure id="attachment_17898" aria-describedby="caption-attachment-17898" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17898" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Ladetagsveraenderung.png" alt="Die Ladetagsveränderung (Quelle: BRS Recycling Service)" width="610" height="77" /><figcaption id="caption-attachment-17898" class="wp-caption-text">Die Ladetagsveränderung (Quelle: BRS Recycling Service)</figcaption></figure>
<p>Man kann den Gedanken eigentlich kaum noch ertragen:</p>
<p>Immer mehr Unternehmen setzen immer mehr Software ein, um immer mehr Briefe zu schreiben und am Ende ist es doch nur Papier, das man recyceln muss. Übrigens seit mehr als einem Jahr erneut kostenpflichtig. Also machen sich große, orangefarbene Unternehmen mit Sitz in Berlin daran, noch mehr Briefe in das Wertstoffsystem einzuführen. Mit großen Poststraßen und riesigen Rechneranlagen, die in der Lage sind, Post automatisch versandfertig zu machen. Win-Win-Situation: Ich produziere Papiermüll, also verdiene ich.</p>
<p>Dann kommt die geballte Ladung Brief. Darunter solche, die Ladetagsveränderungen ankündigen (bisher: Mittwoch, künftig: Mittwoch). War die Software buggy? Es sind, sagen wir einmal rund 20 Briefe für verschiedene Ladestellen. Solche Briefe lassen sich leicht drucken. Aber sie tragen viel Widersinn in sich. In den Emailsignaturen steht häufig: Denken Sie auch an die Umwelt (kleines grünes Bild eingebettet), ob diese Email ausgedruckt werden muss? Ja, mach ich gern. Ich denke nach. Berlin Recycling Service, ein Tochterunternehmen der BSR, erinnert uns an diesen frommen Wunsch unter vielen Emails. Und trägt ganz erheblich zum CO2-Ausstoß bei: Durch Briefe, die die Welt nicht braucht.</p>
<p>Was wirklich überall inzwischen wirklich fehlt, in allen möglichen Kundencentern von großen Unternehmen: Ein Häkchen, das man setzen kann: &#8222;Entscheiden Sie, welche Art von Mitteilungen Sie brieflich haben möchten? &#8211; Und welche elektronisch?&#8220; Oder: &#8222;Kreuzen Sie bitte hier an, wenn Sie Internet haben.&#8220; Es hieße dann: Ladetage, Ladetagsänderungen kann man online abrufen, no problem, dafür ist es doch da, das Internet. &#8211; Oder das Negativbeispiel: Die Website der BSR (Berliner Stadtreinigung) ist da trockner. Da wird einem ja übergeholfen, wer das Kundencenter benutzt, stimmt (unwiderruflich) dem vollelektronischen Rechnungsverkehr zu. Nein, nein: Niemand ist verpflichtet, irgendein ausgedachtes Gedöns zu akzeptieren. Hallo? Wir sind die Kunden. Das Gedöns muss kundenfreundlich sein und nicht nur helfen, Unternehmenskosten von Großgiganten ordentlich zu drücken.</p>
<p>Wir sind doch keine Maschinen. Hat schon Tim Benzdko gesungen.</p>
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		<title>1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 12:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich auch eine liebende, sogar dankbare Haltung gegenüber dem Menschen Gudrun Ensslin, meiner Mutter, einnehmen kann. Sonst würde ich mich ja selbst negieren. Sie hat mich auf die Welt gebracht. Eltern sind eben nicht nur biologische Wesen. Eltern sind auch Erzählungen, sie bestehen aus Geschichten, die einem ... <a title="1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320717-positionen-felix-ensslin-seine-eltern-und-eine-dankbare-haltung-fuer-herkunftstiftung-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1985-17 &#8211; Positionen: Felix Ensslin, seine Eltern und eine dankbare Haltung für Herkunftstiftung. #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17892" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-650x650.png" alt="Roter Stern - Interessefokus" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Roter.Stern_Interesse.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17891" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat.png" alt="Felix Ensslin-Zitat (Quelle: Der Spiegel, 2011)" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/04/Felix.Ensslin_Zitat-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich auch eine liebende, sogar dankbare Haltung gegenüber dem Menschen Gudrun Ensslin, meiner Mutter, einnehmen kann. Sonst würde ich mich ja selbst negieren. Sie hat mich auf die Welt gebracht. Eltern sind eben nicht nur biologische Wesen. Eltern sind auch Erzählungen, sie bestehen aus Geschichten, die einem einen Platz geben in dieser Welt. Deswegen ist ein ausschließlich negatives Urteil über den Ort, von dem man kommt, immer auch eine Selbstschädigung.</p></blockquote>
<p>Als Helge Schneider am 07.04.2017 in der NDR-Talkshow dementiert, er habe sich nicht nach Spanien zurückgezogen, sondern habe in Deutschland genug zu tun, er sei vollauf beschäftigt, klingt im Interview auch an, wie weit zurück Helges Familiengeschichte gehen könnte. Man weiß nicht genau, ob es Flachs ist, ob er flunkert. Oder ob seine Familienstränge tatsächlich so weit zurückgehen, wie er genüsslich erzählt. Was schließlich bleibt, ist, dass das Wissen um die eigene Herkunft von Bedeutung ist. Erst recht, wenn man in die zweite Lebenshälfte seiner selbst eintritt.</p>
<p>Der 2011 veröffentlichte Spielfilm <strong>Wer wenn nicht wir</strong> ist dieser Tage via Mediathek abrufbar. Er behandelt die Zeit der jungen Eltern Ensslin-Vesper und ihres gemeinsamen Sohns Felix. Beide Eltern nehmen im Verlaufe der weiteren Weltgeschichte Schaden. Zuerst nimmt sich Bernward Vesper 1971 das Leben. Ihm folgt später Gudrun Ensslin in der so genannten Nacht von Stammheim nach. Übrig bleibt der weg gegebene Sohn Felix, der bei Bekannten der Familie Ensslin aufwächst. Im Interview 2011 aus Anlass der Veröffentlichung des sehenswerten Spielfilms gibt Felix Ensslin dem Spiegel ein Interview, aus dem das Zitat stammt.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Felix Ensslin im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77745610.html" target="_blank">Gespräch mit dem Spiegel</a></li>
<li>Temporärer <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Film-Serie/Wer-wenn-nicht-wir/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=8758566&amp;documentId=42030848" target="_blank">Link in die ARD-Mediathek</a></li>
<li>Helge Schneider zu <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Talk-Show/Komiker-Helge-Schneider/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=16409712&amp;documentId=42043952" target="_blank">Besuch bei der NDR-Talkshow</a></li>
</ul>
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		<title>1980-17 &#8211; Positionen: Die Bewertung eines Gas-, Wasserinstallateurs aus dem Norden Berlins</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/320217-positionen-die-bewertung-eines-gas-wasserinstallateurs-aus-dem-norden-berlins/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 14:40:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bewerte gern, wenn ich Zeit habe, die ich überwiegend nicht besitze. Wenn doch, dann grundfair, niemals unter die Gürtellinie. Das ist ein Gesetz. Häufig sehe ich auch davon ab, Negativbewertungen abzugeben, denn möglicherweise ist jemand nur mit einem schlechten Tag gestraft gewesen, den ich vernichtend beurteile. Am Ende ist dazu auch ein Link zur ... <a title="1980-17 &#8211; Positionen: Die Bewertung eines Gas-, Wasserinstallateurs aus dem Norden Berlins" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/320217-positionen-die-bewertung-eines-gas-wasserinstallateurs-aus-dem-norden-berlins/" aria-label="Mehr Informationen über 1980-17 &#8211; Positionen: Die Bewertung eines Gas-, Wasserinstallateurs aus dem Norden Berlins">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="849" height="253" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a></p>
<blockquote><p>Ich bewerte gern, wenn ich Zeit habe, die ich überwiegend nicht besitze. Wenn doch, dann grundfair, niemals unter die Gürtellinie. Das ist ein Gesetz. Häufig sehe ich auch davon ab, Negativbewertungen abzugeben, denn möglicherweise ist jemand nur mit einem schlechten Tag gestraft gewesen, den ich vernichtend beurteile. Am Ende ist dazu auch ein Link zur Stiftung Warentest. Meinem damaligen Interview fühle ich mich heute noch verpflichtet. Nachfolgende Rezension einer real existierenden Firma habe ich heute verfasst. Ihren Namen nenne ich hier nicht.</p></blockquote>
<p>Die Firma wurde weiterempfohlen. Der Branche geht es gerade sehr gut. Das spürt man überall. Volle Auftragsbücher. Gute Nachricht: Jetzt mal richtig Geld verdienen. Oder: Was nicht lohnt, das machen wir nicht. Würde niemand anders machen. Ich auch nicht.</p>
<p><strong>Aufträge: (A) Kontaktaufnahme</strong> &#8211; (B) Angebotserstellung &#8211; (C) Zuschlag für den Auftrag &#8211; (D) Schlussabrechnung/Abnahme &#8211; (E) Zahlung &#8211; (F) Gewährleistung/Garantiephase &#8211; (G) Wartungsbetreuung. Deutlich wird: Es gibt einen Preview und hinterher einen Aftertouch. <strong>Ich berichte hier von Phase (A)</strong>.</p>
<p>Zu viele Aufträge und andererseits beklagen sie einen gravierenden Fachkräftemangel. Keiner hat Lust, sich in diesem Beruf ausbilden zu lassen, heißt es. Der Nachwuchs gibt der Branche keine Chance.</p>
<p><span id="more-17858"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1525" aria-describedby="caption-attachment-1525" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1525 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg" alt="Blaue Flecken und Blessuren" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1525" class="wp-caption-text">Blaue Flecken und Blessuren</figcaption></figure>
<blockquote><p>Blaumann bleibt Blaumann: Als Blaumann bezeichnet man eine Art Arbeitslatzhose des Monteurs im Außendienst. Der Begriff Blaumann bedeutet nicht, dass der Mann zur Arbeit stets nur betrunken hingeht oder in Folge von Trunkenheit zum Arbeitseinsatz ungeeignet ist.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diese Bewertung hier so zutreffend als möglich:</strong></p>
<p>Anbahnung hat nicht funktioniert. Wenn man sagen wir fünf Projekte kurz zusammenstellt und Prüfung erbittet und Kostenvoranschläge will und nach vier Wochen eines vertrauensvollen Zuwartens mit Teilbeantwortungen nachfragt, weil andere Punkte wiederum unbeantwortet geblieben sind und als Antwort bekommt: <strong>&#8222;Wir beschäftigen uns weniger mit Schreiben. Wir arbeiten praktisch mehr.&#8220;</strong> &#8211; Dann sagt jemand: Du nervst.</p>
<p>Ja, und? &#8211; Kann man sportlich wegstecken. &#8222;Ich bin nicht so der Schreibtischtäter, ich arbeite lieber am Ort.&#8220; Allerdings nützt solch Aussage gar nichts, wenn man viel Geld für Handwerkeraufträge ausgibt. Ohne große Klarheit vorher über Auftragssumme, Volumen und (z.B. versteckte) Kostengefahren kann ein professioneller Kunde nicht frank und frei Geld verteilen. Redliche Auftraggeber sind im Ausnahmefall mit Handwerkern hinterher vor Gericht, sie schätzen deren redliche Leistung und wollen nicht streiten, sondern zum gegenteiligen Vorteil &#8222;leben und leben lassen&#8220;. Nur so hat ein jedes Leben auf Dauer vernünftig Bestand. Against the Eintagsfliege, heute der, morgen der und übermorgen wieder ein anderer.</p>
<p>Es sind vier Wochen weggerutscht. Wo ist nur die Zeit geblieben? Gewissenhaft, gute Vorarbeit, dass der Handwerker das Angebot ohne viel Lameng aufstellen kann und nun hat er keine Lust, das auch noch zu lesen? Dass man nicht gleich fünf, zehn, fünfzehn andere Firmen per Streubotschaft angefragt hat, ein Fehler? Frage zehn Firmen und Du bekommst zwei Antworten, Branchenkenntnis.</p>
<p>Everybody is sometimes totally overfordert.</p>
<p>Ich habe volles Verständnis.</p>
<p>Es zeichnet Menschen aus, wenn sie ehrlich sind.</p>
<p>Ich habe vier Wochen gewartet. Ich ging in Vorleistung mit Arbeit und Zutrauen. Es ist eine Weiterempfehlung. Das sieht der Handwerker nicht, wenn er sagt, er befinde sich mit seinem Schreibtisch in einer Art Hassliebe. Dort werden Auftragsgrundlagen kalkuliert. Nach Auftragserteilung beweist sich der Großartige vor Ort. Bestenfalls entstehen jahrzehntelange Beziehungen zur wechselseitigen Zufriedenheit. Man denkt ein bisschen buddhistisch bescheiden und über diesen einen, zu vollen Geschäftstag hinaus. Es kommen auch mal andere Zeiten.</p>
<p>Arbeit in Anfragen an Handwerker zu investieren und Zeitkonten zu planen, die Zeit, Befassung und Redlichkeit, Terminüberwachung kosten, das ist nämlich nichts anderes als ein Handwerker braucht, Anfragen zu bearbeiten. Der Kunde bezahlt die Rechnung.</p>
<p>Deswegen ein Stern.</p>
<p>Leute, die viel zu tun haben, müssen gut sein. Bis es eine Branchenbaisse oder sogar einen Heizungs-/Sanitärkollaps gibt, wie der Börsianer sagen würde. Man weiß gar nicht mehr, was man glauben kann?</p>
<p>Ich wünsche jedem den Erfolg, den er verdient. Ich bin es dem Ruf der Firma schuldig und erst recht meinem, die Bewertungskriterien offenzulegen.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Was ich zum Thema <a href="https://www.test.de/Empfehlungsportale-im-Internet-Digitale-Mundpropaganda-4210539-0/" target="_blank">Internetbewertungen der Stiftung Warentest gesagt habe</a></li>
</ul>
<p><strong>Nachsatz</strong></p>
<p>Diese Bewertung habe ich auf einem entsprechenden Bewertungsportal nicht veröffentlicht, um nicht allzu detailreich schlechtes Wetter herbeizureden. Alles was ich dazu aufgeschrieben habe, ist hier jedoch vollständig erfasst und sorgfältig auf Richtigkeit von mir untersucht worden. Zur Veröffentlichung habe ich mich entschieden, um ein paar grundsätzlich richtige Brancheneinblicke zu gewähren. Darüber hinaus befasse ich mich derzeit viel mit diesen Themen, aus beruflichen Gründen. Und ja: Ich bin ziemlich genervt derzeit von &#8222;der Branche&#8220;.</p>
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		<title>1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 11:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool. Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit. Ich behaupte: Er kommt gar nicht ... <a title="1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319717-positionen-vom-zuviel-an-multimedia-gegen-die-gagaisierung-des-abendlands/" aria-label="Mehr Informationen über 1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15650" aria-describedby="caption-attachment-15650" style="width: 570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15650" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg" alt="Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!" width="580" height="683" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg 580w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher-254x300.jpg 254w" sizes="auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-15650" class="wp-caption-text">Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!</figcaption></figure>
<p>Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool.</p>
<p>Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit.</p>
<p>Ich behaupte: Er kommt gar nicht dazu, all den bullshit vernünftig auszuwerten, den wir digital und inkompetent betreiben. Mindestens zwei Jahre habe ich auf eine Anschlusslösung zum so genannten Unified Messaging hingewartet. Vergeblich. Die Firma Tobit Software hat anders als andere begriffen, dass messaging, also Kommunikation gelungen funktioniert, wenn man die Nachrichtenarten zu einer einzigen Plattform zusammenfasst. Das war mal der Mehrwert dieser Firma, die im westfälischen Ahaus sitzt.</p>
<p>Dass wir die Tobit Software früher eingesetzt haben, war modern. Inzwischen haben wir sie wieder abgeschafft. Zuviel advanced Proprietät: proprietäres Design, hochspeziell, auf hochspeziell geschulte Softwarehändler, Authorized Reseller mit Hochspezialwissen, das keine Sau administrieren kann, verteilt und damit (leider) eine barrierevolle Auftragsbremse. Wer will schon für Selbstverständlichkeiten jeweils hochbezahlten Fachrat hinzubuchen, weil nur &#8230;.der Mercedesstern von Mercedes an der Kühlerhaube als Original güldet. Vielleicht kann man es die Arroganz des Unersetzlichen nennen? Pah.</p>
<p><span id="more-17827"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Mainstreamsoftware Outlook von Microsoft kann das Tobit-Produkt nicht ersetzen, zu wenige Features: Oder anders gesagt, sehr sehr viele Features, die keine Sau braucht und nicht die richtigen, um Unified Messaging zu betreiben. Inzwischen schafft sich auch Email langsam ab und nervt einfach nur noch. Der Überblick ist dahin.</p>
<p>Die lang gesuchte Ersatzlösung von Tobit Software ist inzwischen einigermaßen zuverlässig WhatsApp, als Hilfskrücke. Der hart arbeitende Mensch setzt WhatsApp am Desktop PC ein, indem er sich eine Zusatzapp kostenlos herunterlädt, sich auf WhatsApp einloggt und so in Echtzeit mit Smartphoneusern (umsonst und draußen) kommunizieren kann. Natürlich ruft jeder Zweite dann auf WhatsApp-Geräten zurück und schon hat man wieder ein zweites Einfallstor für unerfolgreiche bullshit-Kommunikation.</p>
<p>Auch die unverabredete Abänderung ganzer Kommunikationsstrukturen kann passieren. Hier ein Leertext (Lehrtext), der deutlich macht, was dann passiert. Abgesandt wurde diese &#8222;Rechtsmittelbelehrung&#8220; an den besten Hausmeisterdienst von allen. Er ist selbsterklärend.</p>
<p>Hallo Herr Maier-Lüdenscheid!</p>
<p>Machen Sie bitte nicht den Fehler, die zwischen uns übliche und notwendige Kommunikation der Einfachheit halber komplett auf mobile Endgeräte zu verlegen und damit die Kommunikationsstruktur einseitig komplett zu verändern. Der Normalfall bleibt wenn erforderlich bis auf Widerruf der Emailkontakt.</p>
<blockquote><p>Einschub: Hier gebe ich übrigens sehr gern zu, dass mich Emails inzwischen wirklich nerven, weil rund 90% der downloadbaren Emailnachrichten überflüssig sind und 10% mit guten kurzen Texten die Bearbeitung und auch die Schnelligkeit nicht schlechter, sondern besser machen würden. Wahrscheinlich werden Emails auch bald abgeschafft. Oder hinsichtlich ihrer Funktionen auf automatisierbare Vorgänge reduziert. Für Rechnungsversand, Newsletter und standardisierte Langweiligkeiten wie diese. Wer mit vielen Menschen langfristig zusammenarbeitet, braucht heute eher ein CRM, ein Customer Relation Management, das in der Lage ist, projektorientierte Neunachrichten in eine Art Messageboard zu erstellen, Aktenzeichen und Verschlagwortungen automatisch zu erkennen und ein rasche Abarbeitung nach vernünftigen Prioritäten zu erlauben. Der Kunde liest letztlich mit, was aus seinem Kontakt wird, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das ist es, was wir brauchen, nicht Emails, die gern versanden, weil zu viele geschickt werden. Ganz klar erkennt man diesen Trend auch bei ganz vielen Dienstleistern auf weiter Flur. Email ist tot!</p></blockquote>
<p>Aber weiter im Fließgewässer der Problemstellung.</p>
<p>Ich selbst nutze WhatsApp nur für wirklich wichtige, eilige und unaufschiebbare Dinge. Edit: Sonst habe ich im Ergebnis nun zwei Outlooks, zwei Emailkanäle und jede Menge Fotostoff, gegen den ich mich auch nicht wehren könnte, auf einem parallel betriebenen Smartphone. Es ist wichtig, dass wir bewusst und mit hoher Qualität kommunizieren. Das gilt auch für Fotos: Häufig sind sie toll, wenn sie Sachverhalte nachvollziehbar machen. Wird aber das Foto zur Regel, weil es so schön einfach ist, bedeutet es auch (bitte mal hochrechnen), dass sich der Content um das bis zu Hundertfache vergrößert (Speicherplatz). Und noch was für Vielarbeiter: Man kann Fotos nicht auf Sachverhalte durchsuchen. Es braucht also zuerst ein gutes &#8222;Wording&#8220; (Schwachstellen benennen und verschlagworten). Das Foto ist immer nur eine (manchmal notwendige) Ergänzung. Es ersetzt den Sachverhalt nicht.</p>
<p>gez. Proff. Gotthal, Fachdozent für digitale Nachrichtenkommunikation<br />
Organisator der Kommunikation gegen die Gagaisierung des Abendlands</p>
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		<title>1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 13:04:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Seit ich die Kinderpornovideos gesehen habe, könnte ich eigentlich Nonne werden &#8211; an Sex ist nicht mehr zu denken. Seit über einem Jahr kann ich mit meinem Partner nicht mehr intim werden. Sobald er mich berührt, fange ich an zu zittern.&#8220; (Eine Arvato-Mitarbeiterin über ihre Arbeit als Content-Managerin für Facebook, Link unten) Ein Experiment ist ... <a title="1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/318817-positionen-von-der-wahrnehmung-von-wirklichkeit-in-filterbubbles-soziale-experimente-braeutebrueste-insidefacebook/" aria-label="Mehr Informationen über 1966-17 &#8211; Positionen: Von der Wahrnehmung von Wirklichkeit in Filterbubbles &#8211; Soziale Experimente #Bräutebrüste #insideFacebook">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17758" aria-describedby="caption-attachment-17758" style="width: 607px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17758" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards.jpg" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="617" height="239" /><figcaption id="caption-attachment-17758" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<blockquote><p><i>&#8222;Seit ich die Kinderpornovideos gesehen habe, könnte ich eigentlich Nonne werden &#8211; an Sex ist nicht mehr zu denken. Seit über einem Jahr kann ich mit meinem Partner nicht mehr intim werden. Sobald er mich berührt, fange ich an zu zittern.&#8220;</i> (Eine Arvato-Mitarbeiterin über ihre Arbeit als Content-Managerin für Facebook, Link unten)</p></blockquote>
<p>Ein Experiment ist erfolgreich.</p>
<p>Es geht um die Bild-Zeitung. Sie berichtet über &#8222;Bräute, die sich ihre Brustoperationen&#8220; haben finanzieren lassen mit geschickten Tricks. Die Story ist Gossip, ziemlich trashy. Die Berichterstattung zeigt paar Frauen mit blanken Busen. Der ganze Bild-Zeitungsartikel ist schlicht Mist. Es geht um nichts, es ist eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Die Versuchsanordnung im Post zeigt insofern auch einen zutreffenden Hashtag namens #Bräutebrüste. Es sind Beutebräute, Lustobjekte der verkommenen Journaille, die nicht weiß, was sie ihren Lesern anbieten soll.</p>
<p>Gerade wird über die Frage Textkuchen gewendet, ob Kai Diekmann als verdienter Mann von Bild gegrapscht hat. Badengate in Potsdam. Die Titanic macht eine gefakete Bild-Titelseite vom Sex-Schwein Diekmann. Schenkelklopfer. Auch für Diekmann gilt die Unschuldsvermutung: Die Freiheit, die wir meinten, ein Internet zu benutzen, das uns erlauben würde, endlich Gehör zu finden, kommt abhanden im dampfdiffusionsoffenen Viel- und Einfältigkeitsbrei des freien, offen gesprochenen Wortes. Viele Menschen können mit dieser Freiheit nicht angemessen umgehen und posten bullshit. Auch die Bildzeitung. Die konnte das schon, bevor die Printmedien ins Massensterben gerieten.</p>
<p>Auch die Amerikaner in Palo Alto nicht. Denn was sie betreiben, kann man Doppelmoral nennen. Fehlende Gemeinschaftsstandards.</p>
<p><span id="more-17752"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17755" aria-describedby="caption-attachment-17755" style="width: 655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17755" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="665" height="716" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2.png 665w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards2-604x650.png 604w" sizes="auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px" /><figcaption id="caption-attachment-17755" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<blockquote><p>Entferne verletzte Fotos von Deinem Konto, sagt Facebook. Doch die Bilder zeigen Mandarinen, Hühnersuppe, Zimtpulver und grausam geröstete Kaffeebohnen.</p></blockquote>
<p>Ich gugel Deinen Namen: In der letzten Woche wurde eine ganze Reihe von Personen auf Facebook entdeckt, sich ihr Profil unter Benutzung des Namens eines Massenmörders Amon Göth gesichert haben. Wer hat nicht Schindlers Liste gesehen, in dem anschaulich verfilmt ist, wie Amon Göth war? Macht ja nichts: Man muss nicht Cineast sein, um diesen Namen zu kennen. Was für eine öffentliche Beleidigung und Verhohnepiepelung der Opfer.</p>
<blockquote><p>Machen wir uns bitte nichts vor: Facebook hat bislang kein richtiges System, mit dem man als eine Art Weltgewissen und als Nuancier ethischer Standards auftreten und Vorreiter sein könnte für &#8222;One World &#8211; One Vision&#8220;. Die Art von Facebook, mit den Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte und allen real existierenden Verfehlungen umzugehen, ist systematisch unsystematisch und von Auslassungen, Unkenntnis und mangelnder Bildung beherrscht.</p></blockquote>
<p>Wer Spaß dran hat, kontrolliert die Namensliste auf Facebook. Durch Einsichtnahme in die Profile dieser Herren wird weiteres deutlich: Ganz sicher darf man Personen dieses Namens einer rechtsradikalen Szene von Wirrköpfen und politischen Sympathisanten mit dem NS-Regime zurechnen. Dass diese Personen und ihre in der Aussagekraft zweifelsfreien Profile einen falschen Namen für sich selbst benutzen und zudem die Existenz eines zweifelsfrei festgestellten Massenmörders nutzen, führt bei Beanstandungen dieser Profile in mehreren Fällen und bei mehreren Personen, die sich hier engagierten, in keinem einzigen Fall zu einer Löschung der Profile. Es liegen mehrfache Rückäußerungen von Facebook vor, dass diese Profile nicht gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstießen. Natürlich tun sie das: U.a. wg. Verstoßes gegen das Falschnamenverbot.</p>
<p>Guten Morgen, liebe Sorgen, seid Ihr auch schon alle da? In der Tat: Das prüde amerikanische Weltbild sagt uns, es sind Sorgen um die wahren Probleme der Menschheit, deren Verbreitung gegen amerikanische Standards verstößt.</p>
<figure id="attachment_17754" aria-describedby="caption-attachment-17754" style="width: 601px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17754" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards1.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="611" height="322" /><figcaption id="caption-attachment-17754" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Eine ausufernde, aber weitgehend nicht zu verstehende Textbelehrung folgt. Geschult im Lesen von Texten etwa ließe sich durchaus herauslesen, dass der eigene Post zu humorvollen und satirischen Darstellungen gepostet wurde. Der Bild-Zeitungsartikel ist zur Schulung unten verlinkt.</p>
<p>Man bestätigt gern, dass keine Nacktdarstellungen oder unangemessene Inhalte enthalten sind. Mit einem Häkchen.</p>
<figure id="attachment_17756" aria-describedby="caption-attachment-17756" style="width: 653px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17756" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="663" height="104" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3.png 663w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards3-650x102.png 650w" sizes="auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px" /><figcaption id="caption-attachment-17756" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Nachdem dies alles sauber durchbestätigt ist, ist man vorübergehend für das Posten gesperrt. In diesem Fall 24 Stunden.</p>
<figure id="attachment_17757" aria-describedby="caption-attachment-17757" style="width: 602px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/Facebook.Gemeinschaftsstandards4.png" alt="Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie" width="612" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-17757" class="wp-caption-text">Facebook, Gemeinschaftsstandards #Serie</figcaption></figure>
<p>Nein, die Welt ist nicht genug. In 24 Stunden darf wieder gepostet werden: Es werden dann wohl die Möpse von Loriot sein. Ein Irrsinn.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Süddeutsch gesehen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/exklusive-sz-magazin-recherche-inside-facebook-1.3297138" target="_blank">Inside Facebook &#8211; Arvato-Mitarbeiter in Berlin</a></li>
<li>Bild Dir Deine Meinung: <a href="http://www.bild.de/bild-plus/news/ausland/brust/drogen-raub-crowdfounding-49391744,view=conversionToLogin.bild.html" target="_blank">So finanzierten diese Bräute ihre Brüste</a></li>
</ul>
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		<title>1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 09:50:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Iss nich da. Können se später nochma anrufen? &#8211; Wann denn? &#8211; Ich glaube, ich weiß nich jenau&#8230;, er hat im Moment viel uffn Schreibtisch auch. &#8211; Ja? Ich auch. Wenn ein Handwerker, dessen Rückruf man braucht, im Moment im Außendienst ist, wo er Geld verdient, dann gehört es sich, wenn seine Mitarbeiterin für den ... <a title="1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314416-kundenzufriedenheit-so-schwer-isses-ja-gar-nicht-verlorene-minuten-beim-torantriebfachbetrieb/" aria-label="Mehr Informationen über 1932-16 &#8211; Kundenzufriedenheit: So schwer isses ja gar nicht. Verlorene Minuten beim Torantriebfachbetrieb.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17545" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png" alt="tfA_Kundenzufriedenheit" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_Kundenzufriedenheit-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Iss nich da. Können se später nochma anrufen? &#8211; Wann denn? &#8211; Ich glaube, ich weiß nich jenau&#8230;, er hat im Moment viel uffn Schreibtisch auch. &#8211; Ja? Ich auch.</p></blockquote>
<p>Wenn ein Handwerker, dessen Rückruf man braucht, im Moment im Außendienst ist, wo er Geld verdient, dann gehört es sich, wenn seine Mitarbeiterin für den anrufenden Kunden einen Rückruf notiert, auch wenn derjenigen gerade einen ganz vollen Schreibtisch hat. Wenn um 11:30 Uhr gesagt wird: &#8222;Ich glaube um 14 Uhr.&#8220; ist das nochmal viel wichtiger.</p>
<p>Es gehört sich nicht, dem Kunden aufzutragen, ich glaube um 14 Uhr nochmals selbst anzurufen. Das sei auch sicherer, als eine Rückrufbitte zu notieren. Weil der Handwerker auch erst um 14:30 Uhr zurückkehren kann. Eine Rückrufbitte an einen Handwerker, den ich beauftrage, löse ich nur aus, wenn ich die Absicht habe, Geld auszugeben für bezahlbare Leistung. Dazu gehört die Hauptsache an und für sich, aber auch das Drumherum. Durch die Organisation seines persönlichen Pflichtenhefts hat der Handwerker die Möglichkeit, seine Kundenbeziehung so zu gestalten, dass Weiteres wie von selbst nachwächst. Das nennt man die #Kundenzufriedenheit.</p>
<p>Das Telefonat wurde mit einer Firma geführt, die sich auf Torantriebe spezialisiert hat. Sie hat einen Auftrag bislang noch nicht abgearbeitet. Rund 50 Menschen in Berlin-Wilmersdorf sind genervt, dass das Tor offen steht. Wir nennen den Namen der Firma nicht: Um sie nicht in Misskredit zu bringen. Das haben wir gerade gedacht. Nun isses raus.</p>
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		<title>1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/313816-positionen-der-obige-rechnungs-bzw-kundenbezug-wurde-geprueft-wir-bitten-mit-ihrer-it-dringend-zu-sprechen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 12:03:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob der Wechsel vom Energielieferanten namens Platzhirsch zu einem neuen, jungen wilden Anbieter mit erheblichen Einsparungen verbunden ist? Beim Gas? Beim Strom? Oder ob er auch mit einer erheblichen Qualitätseinbuße in der Kundenbetreuung verbunden ist? Dies ist das Thema der nachfolgenden Ausführungen. Ein paar Erfahrungen. Der Fairness halber nenne ich den Gaslieferanten nicht, den ich auf ... <a title="1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313816-positionen-der-obige-rechnungs-bzw-kundenbezug-wurde-geprueft-wir-bitten-mit-ihrer-it-dringend-zu-sprechen/" aria-label="Mehr Informationen über 1926-16 &#8211; Positionen: Der obige Rechnungs- bzw. Kundenbezug wurde geprüft. Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></a></p>
<figure id="attachment_2866-2" aria-describedby="caption-attachment-2866-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866-2" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob der Wechsel vom Energielieferanten namens Platzhirsch zu einem neuen, jungen wilden Anbieter mit erheblichen Einsparungen verbunden ist? Beim Gas? Beim Strom? Oder ob er auch mit einer erheblichen Qualitätseinbuße in der Kundenbetreuung verbunden ist? Dies ist das Thema der nachfolgenden Ausführungen. Ein paar Erfahrungen.</p></blockquote>
<p>Der Fairness halber nenne ich den Gaslieferanten nicht, den ich auf dem europäischen Gasmarkt für Energielieferanten ausfindig gemacht habe und bei dem ich für eine Anlage in Berlin-Wilmersdorf ungefähr die Hälfte der bisherigen Gaskosten bezahle. Pacta sunt servanda: Verträge sind einzuhalten. Ich sehe Kostenersparnissen entgegen, die ggü. dem Berliner Platzhirsch (Bitte, keine Namen) wirklich viel preiswerter sind. So weit. So gut.</p>
<p>Das Kundengeschäft ist inzwischen eingetütet und es gibt ein Kundencenter-Login. Dort stehen zwei Schreiben zum download (pdf) bereit. Eins sagt freundlich Hallo und ein zweites bestätigt den Lieferbeginn (Vertragsbeginn). So ein Briefdokument (pdf) ist ein Stück Papier im neuzeitlichen Sinne. Manche Menschen drucken und heften es ordentlich in einen Leitzordner, der von Büro2000 (jetzt: 3000) oder Herlitz24 sein kann. Andere Menschen wiederum haben bereits elektronische Dokumentenmanagementsysteme selbst eingerichtet oder als funktionierende Software erworben. Die nennen so was einen eBrief und verzichten auf Papierausdrucke (analoges Büro). Sie heften Briefe, Rechnungen und Vertragsdokumente elektronisch weg. So ist es auch hier.</p>
<p><span id="more-17496"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6355" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg" alt="Zitrone_big.jpg Kopie" width="578" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg 578w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie-300x275.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px" /></p>
<p>Das elektronische, neumodisch aufgefasste Miteinander von Vertragspartnern wie diesen stößt allerdings immer wieder auf große Untiefen. Untiefen, ein Unwort, sind stark abfallende Ufer, in die man ins Leere fällt, um umgehend zu ertrinken. Eine solche Untiefe sind Lieferanten, die betriebswirtschaftlich und organisatorisch nur an ihre eigene kleine Welt denken, die nicht mitdenken und die Vorschriften machen, die es nicht gibt. Ein zeitgemäßes Austauschen von elektronisch erstellten Nachrichten berücksichtigt vieles in puncto Kundenfreundlichkeit, was wirklich viele dieser elektronischen Idioten (oder vielleicht besser deren IT-Abteilung?) unberücksichtigt lassen.</p>
<blockquote><p>Wer elektronische Unterlagen an Vertragspartner verschickt, darf nicht nur an eigene Aspekte seiner Existenz denken: er muss vielmehr ins Kalkül ziehen, dass der Empfänger einer solchen Sendung mit empfangenem Schriftgut eigenes anfängt: Diesen Vorgang nennt man die Sachbearbeitung.</p></blockquote>
<p>Wir nennen ein negatives Beispiel, das gerade passiert ist. Nennen uns selbst Profis im Dokumentenmanagement seit rund 15 Jahren. Anders ausgedrückt machen wir das schon länger als viele unserer Lieferanten, die man erst in den letzten fünf bis acht Jahren vom elektronischen Papiermanagement überzeugt hat.</p>
<p>Im Grunde sind zwei Geschäftsfelder zu nennen:</p>
<p>a.) Der Bedarf, Dokumente in einen Workflow zu bringen, die beim Kunden ankommen und die man im eigenen Organismus ablegt, zum Zwecke der Dokumentation.</p>
<p>b.) Der Bedarf, immer mehr der ureigenen Aufgaben durch gute Organisation so umzustrukturieren, dass die Arbeit von immer weniger eigenem Personal erledigt werden muss. Kundenzugriffscenter sind hier Usus.</p>
<p>Gleichzeitig soll beides dazu führen, dass man es im Marketingsprech mit Kundenzufriedenheit gleichsetzen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17500" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz.png" alt="tfA_Dokumentenschutz" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Dokumentenschutz-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Im Kundencenter mit eigenem Login-Daten, damit Kunden ihre Vertragsbeziehung selbst pflegen können, kann ich Dokumente einsehen, Zählerstände eingeben und Abschlagzahlungen ändern, Einzugsermächtigung erteilen oder herausnehmen. Und gut.</p>
<blockquote><p>Zu bemängeln ist schon, dass es keine einheitlichen Regeln für Kundenpasswörter gibt. Jede IT-Abteilung denkt sich eigene (angeblich viel bessere) Regeln aus, wie die Konventionen zu sein haben. Hier wird vom Kundengedanken aus Gründen eigener Selbstüberschätzung (Wir sind besser!) abgewichen. Trotz dieser elektronischen Klugscheißerei sind großen Unternehmen in großer Fülle Kundendaten geklaut worden. Siehste! Selbstüberschätzung. Die Lösungen sind nicht Komplizierungen für Laien und außerhäusige Endkunden, sondern interne sichere Unternehmenslösungen vollkompetenter Dienstleister.</p></blockquote>
<p>Im Korrespondenzteil sind immer größere Textbausteinbibliotheken und Werkzeuge geschaffen worden, mit immer längeren Kundennummern, Vertragskonten, Buchungszeichen. Individueller Schriftverkehr ist sowieso zu teuer und wenn es brennt, Notfallhotlines mit durchschnittlich oder schlecht gebildeten, ihrem Unternehmen in tiefer Gläubigkeit verbundenen Mitarbeitern, manchmal auch outgesourcte Callcenter.</p>
<blockquote><p>Hier ist vom ganzen Ansatz der Kunde erst mal blöd. Er erkundigt sich im Regelfall nicht nach Verbesserungsmöglichkeiten der Kundenbetreuung, für die diese Hotlines nicht eingerichtet sind. Sondern danach, wie er als Kunde passend für das Unternehmen agiert. Vollkompetenz und Ansprechbarkeit sieht anders aus. Ich gebe weiter unten ein drastisches, lächerliches Beispiel.</p></blockquote>
<p>Soweit als möglich sprachmenügesteuert. Verabredungen sind am Telefon nicht mehr erlaubt, da die Mitarbeiter keine Kompetenzen besitzen. In engen Fällen ist man auf den Schriftweg verwiesen. Der ist zum Teil wirklich haarsträubend.</p>
<blockquote><p>Hotlines sind nicht Beratungen für Lösungen, sondern Maßregelungs- oder Gebrauchsanweisungen für zu doofe Kunden, die sich nicht systemkonform verhalten.</p></blockquote>
<p>Diese Servicepartner sind oft keine.</p>
<p>Ich versprach oben ein Beispiel, das hanebüchen ist.</p>
<p>Wir reden über den Schreibschutz von elektronischen Dokumenten (pdf). Dabei handelt es sich um die Rechnung, den Brief, die Vertragsänderung, die von einem IT-Mitarbeiter des Unternehmens mit Sicherheitsrichtlinien versehen wird, um solche Dokumente gegen Veränderung zu beschützen. Das ist für den gewöhnlichen Klein- bzw. Privatkunden selten ein Problem. Als Kunde, der beruflich professionell Dokumentenmanagement betreibt, sind solche Schreibschütze tödlich. Immer wieder werden solche Restriktionen festgestellt, aber sie sind kundenunfreundlich und basieren auf der falschen Vorstellung von Pippi Langstrumpf, sie könne sich die Welt allein so bauen, wie sie ihr gefällt. Und nicht den Anderen. Die Anderen, das sind wir.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17257" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/02/Pippi_gif.gif" alt="Pippi Langstrumpf (gif)" width="500" height="375" /></p>
<p>Die Hausverwaltung sendet deswegen an den neuen Gas-Vertragspartner, das Unternehmen, einen schriftlichen Hinweis mit folgendem Wortlaut schriftlich ab, denn telefonisch hat das von vornherein keinen Sinn, und es ist eine durchdachte Mitteilung, die neu geschaffen wurde für solche Fälle (Textbausteinbibliothek):</p>
<blockquote><p>Wir melden Behinderung durch Schreibschutz in Ihrer eKorrespondenz. Ihre Dokumente sind nicht barrierefrei, lassen sich nicht be- bzw. verarbeiten. Sie müssen ohne Schreibschutz sein. eKorrespondenz wird mit Bearbeitungsvermerken (Posteingang, Prüfung) versehen, zusammengestellt (elektronisch geheftet) zu Vorgängen. Die Kriterien richtigen Dokumentenmanagements kennen derartiges nicht. Es sind Selbstverständlichkeiten zeitgemäß arbeitender Büros. Rechtlich ist Schreibschutz eindeutig nicht erforderlich. Der weltweite<br />
Standard kennt Maßnahmen wie gezielten Dokumentenprotektionismus nicht. &#8211; Sie können dabei bleiben: Dann müssen Sie im Verhältnis zu uns konventionelle Briefversandform umstellen. Ändern Sie die Dokumentform auf „bearbeitbar“ oder stellen Sie sofort um. Wir werden<br />
technische gezielte Behinderungen unserer Arbeit nicht akzeptieren. Bei der Auswahl von Firmen und Lieferanten unserer Mehrfamilienhäuser achten wir auf Kompatibilität und übliche Zusammenarbeit. Sie sind ausschlaggebend für die Auswahl.  Die Sache ist dringlich.</p></blockquote>
<p>Oder einfacher: Das Anbringen eines Schreibschutzes auf elektronische Korrespondenz geht gar nicht. Es mag sein, dass weltweit viele Menschen mit dem Adobe Reader arbeiten und Korrespondenz elektronisch austauschen. Professionell arbeitende Dienstleister mit einem elektronischen Dokumentenmanagement kommen mit dem gewöhnlichen Adobe Reader nicht aus. Sie besitzen mit einem Anspruch auf Ernsthaftigkeit ihres Tuns die Vollversion des funktionsbegrenzten Readers: Den Adobe Acrobat in der Vollversion. Im Grunde ist das Dokumentenformat noch nicht das wichtigste. Es könnte sich auch um eine Worddatei handeln oder um ein Bild (jpg).</p>
<blockquote><p>Kommen wir nun zum nicht erforderlichen Sprachmüll. Die Eingangsbestätigung ist wie folgt abgefasst: &#8222;Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht, deren Eingang beim Kundenservice wir Ihnen hiermit bestätigen. <strong>Ihr Anliegen ist uns wichtig</strong> und daher bemühen wir uns, dieses schnellstmöglich zu bearbeiten.&#8220; #Sprachmüll #TexteUndNachrichtenDieDieWeltNichtBraucht</p></blockquote>
<p>Natürlich ist das nett, das zu schreiben. Nein, ist es nicht. Es ist überflüssig. Und nett kann es gar nicht sein, es ist programmiert. Es ist Software. Was wirklich ist, ist weiter unten als berufliches Kuriosum dargelegt.</p>
<p>Der beruflich mit elektronischen Dokumenten arbeitende Mensch muss mit solchen Dokumenten umgehen können. Dazu gehörte auch auf der analogen Papierebene (früher) mindestens folgendes:</p>
<ol>
<li>Das Dokument bekommt einen Eingangsstempel</li>
<li>Es wird notiert, für wen es ist oder ein Ordnungsbegriff wird aufgebracht.</li>
<li>Ein Prüfvermerk wird aufgebracht, bspw. ob eine Rechnung sachlich richtig ist.</li>
<li>Eine Buchungsanweisung für die Buchhaltung wird notiert.</li>
<li>Das Dokument wird einem Dritten zur Kenntnisnahme übersandt, ergänzt um einen kurzen Hinweis, warum?</li>
</ol>
<p>Und so fort. Das ließe sich fortsetzen.</p>
<p>All das erlaubt das genannte Gaslieferungsunternehmen nun aber nicht.</p>
<p>Das Dokument lässt sich nicht bearbeiten, wie es oben angesprochen ist.<br />
Das Dokument lässt sich nicht mit weiteren Dokumenten zu einem Vorgang zusammenstellen, weil es schreibgeschützt ist, man kann also auch keine weitere Seite anhängen. Das ist eine so starke Bevormundung und ein Eingriff in die Rechte Dritter, an Dokumenten weiter zu arbeiten, dass eine Behinderungsanzeige (siehe oben) erfolgte.</p>
<p>Noch besser ist aber die Antwort auf diese Mitteilung. Da hat jemand den Wald vor lauter Bäumen nicht&#8230;ich nannte es ein berufliches Kuriosum:</p>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihre E-Mail vom 25.07.2016. Gern haben wir Ihr Anliegen geprüft und teilen Ihnen mit, dass Sie das Dokument vor dem Öffnen lokal auf Ihrem Computer speichern. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version des Adobe Readers auf Ihrem Computer installiert haben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.</p></blockquote>
<p>Und nein, kein angenehmer Tag.</p>
<p>Die Empfehlung (siehe hier Überschrift): &#8222;Wir bitten, mit Ihrer IT dringend zu sprechen!&#8220; wurde nicht befolgt. Warum auch? Es ist nur ein Kunde. Man hat das gar nicht verstanden Schlecht ausgebildet.</p>
<p>Schreibschutzgeschützte eDokumente gehen gar nicht. Das muss ich kaum nochmal wiederholen. Die Antwort erfolgte umgehend.</p>
<blockquote><p>diesen Vorgang reiche ich erneut (nochmals) ein und bitte, erst das Dokument zu begreifen (also inhaltlich zu verstehen) und dann Maßnahmen wie Antworten einzuleiten. &#8230;, die vermuten lässt, dass Sie die Anfrage überhaupt nicht verstanden haben. Lassen Sie bitte Ihre IT-Abteilung draufschauen, die werden das verstehen. Danke. (Antwort, gekürzt)</p></blockquote>
<p>So in etwa ist also die Korrespondenzqualität mit Unternehmen wie diesen. Ich wette, als nächstes kommt irgendeine Email, in der behauptet wird, das ginge so nicht und das sei auch verboten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17498" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Treppengang.gif" alt="Treppengang á la Escher (gif)" width="475" height="356" /></p>
<p>Ich will nicht voreingenommen sein.</p>
<p>Die kurze Mitteilung meinerseits ist nicht weniger als eine Forderung an ein großes Energielieferungsunternehmen, eine falsch voreingestellte Dokumentensicherheit abzuschaffen, für die es keinen Grund gibt. Die technisch dafür sorgt, dass Kunden mit den elektronischen Dokumenten nichts anfangen können.</p>
<p>Zwei Lösungen bieten sich an: Änderung einer ganzen Unternehmenspraxis. Oder Trennung von der Geschäftsverbindung mit solchen Kunden, die derartiges zu recht beanstanden. Es ist auch schon fragwürdig, warum solche Unternehmen anstatt Rechnungen elektronisch zu versenden, komplizierte Login-Szenarien konstruieren, mit der Folge, dass sich der Kunde erst einloggen muss, um überhaupt Kenntnis von einer Rechnung zu erhalten. Doch das ist wieder ein anderes Thema.</p>
<p><strong>Schreibschutz ist ein NoGo.</strong> Man muss nur mal drüber nachdenken. Eins ist klar: Nur mit Druck <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" target="_blank">gibt die Zitrone Saft</a>. <strong>Wir werden sehen. Aber auch berichten. </strong></p>
<p>Weiterführend</p>
<p>Ist das so? <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pacta_sunt_servanda" target="_blank">Sind Verträge wirklich einzuhalten, wenn man sich wechselseitig behindert? Im Prinzip ja.</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1918-16 &#8211; Internationale Fragen: Wein, Weib und Gesang</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/313016-internationale-fragen-wein-weib-und-gesang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 10:22:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin verwirrt. Andere Länder, andere Riten: lese gerade&#8230; „At, Avrat, Silah“ (Pferd, Frau, Waffe) #türkisch ist das Gegenstück zu: &#8222;Wein, Weib und Gesang&#8220; Wer hätte das gedacht? Andererseits: Der Erdogan&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/BUTTON_redensart.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14953" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/BUTTON_redensart.png" alt="_BUTTON_redensart" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_14776" aria-describedby="caption-attachment-14776" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14776" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Miteinander.redend.jpg" alt="Miteinander redend verstehen sich die Leute!" width="650" height="333" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Miteinander.redend.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Miteinander.redend-300x153.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14776" class="wp-caption-text">Miteinander redend verstehen sich die Leute!</figcaption></figure>
<p>Ich bin verwirrt. Andere Länder, andere Riten: lese gerade&#8230;</p>
<blockquote><p>„At, Avrat, Silah“ (Pferd, Frau, Waffe) #türkisch ist das Gegenstück zu: &#8222;Wein, Weib und Gesang&#8220;</p></blockquote>
<p>Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Andererseits: Der Erdogan&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1916-16 &#8211; Stilblüten: Die Firma &#8218;pro forma&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 12:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[pro forma]]></category>
		<category><![CDATA[Stilblüten]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Wedding war der Arbeitseinsatz der Firma, zu dem die Hausverwaltung nun dem Handwerker folgendes wörtlich schreibt: Dass Sie Rohrreinigungsfirmen, die wir nicht kennen, hinzuziehen, finde ich auch nicht okay, wir arbeiten ja fest mit welchen zusammen. Aber okay, geschenkt. Wir haben die Firma pro forma bei uns hinterlegt. Würden Sie die empfehlen? Die Antwort ... <a title="1916-16 &#8211; Stilblüten: Die Firma &#8218;pro forma&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312816-stilblueten-die-firma-pro-forma/" aria-label="Mehr Informationen über 1916-16 &#8211; Stilblüten: Die Firma &#8218;pro forma&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2379" aria-describedby="caption-attachment-2379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Stilbluete_Mehrdeutigkeit.jpg" alt="Stilblüte Mehrdeutigkeit" width="650" height="428" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Stilbluete_Mehrdeutigkeit.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Stilbluete_Mehrdeutigkeit-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-2379" class="wp-caption-text">Stilblüte Mehrdeutigkeit</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Wedding war der Arbeitseinsatz der Firma, zu dem die Hausverwaltung nun dem Handwerker folgendes wörtlich schreibt:</p>
<blockquote><p>Dass Sie Rohrreinigungsfirmen, die wir nicht kennen, hinzuziehen, finde ich auch nicht okay, wir arbeiten ja fest mit welchen zusammen. Aber okay, geschenkt. Wir haben die Firma pro forma bei uns hinterlegt. Würden Sie die empfehlen?</p></blockquote>
<p>Die Antwort allerdings überrascht. Eine Mitarbeiterin der Firma schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Firma pro forma ist uns nicht bekannt.</p></blockquote>
<p>Wer hat da jetzt nichts verstanden?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1908-16 &#8211; Trend: Bei den Berliner Wasserbetrieben gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen, wenn geschätzt wurde</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/312016-trend-bei-den-berliner-wasserbetrieben-gibt-es-derzeit-keine-richtigen-rechnungen-wenn-geschaetzt-wurde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 09:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbrauch]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass beim Berliner Wasser alles klar sei, behauptet momentan niemand. Im Gegenteil: Nach einer telefonischen Auskunft bei den Mitarbeitern der Hotline der Berliner Wasserbetriebe heute gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen unter folgender Voraussetzung. Hat der Lieferant den Wasserverbrauch am 31.12. unzutreffend geschätzt und erhebt jemand Widerspruch gegen die unrichtige Schätzung, so reichte es bislang ... <a title="1908-16 &#8211; Trend: Bei den Berliner Wasserbetrieben gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen, wenn geschätzt wurde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312016-trend-bei-den-berliner-wasserbetrieben-gibt-es-derzeit-keine-richtigen-rechnungen-wenn-geschaetzt-wurde/" aria-label="Mehr Informationen über 1908-16 &#8211; Trend: Bei den Berliner Wasserbetrieben gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen, wenn geschätzt wurde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_14664" aria-describedby="caption-attachment-14664" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14664" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Wasseruhr&quot;" width="485" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg 485w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /><figcaption id="caption-attachment-14664" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Wasseruhr&#8220;</figcaption></figure>
<p>Dass beim Berliner Wasser alles klar sei, behauptet momentan niemand. Im Gegenteil: Nach einer telefonischen Auskunft bei den Mitarbeitern der Hotline der Berliner Wasserbetriebe heute gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen unter folgender Voraussetzung. Hat der Lieferant den Wasserverbrauch am 31.12. unzutreffend geschätzt und erhebt jemand Widerspruch gegen die unrichtige Schätzung, so reichte es bislang aus, den korrigierten Zählerstand per 31.12. mitzuteilen. Das ließe sich bei guter Programmierung der Webcenter-Kundenschnittstelle sicherlich unproblematisch per Kundeneingabe realisieren. Das geht aber nicht. Ist so nicht vorgesehen.</p>
<p>Hier ist das System ungut programmiert. Der Kunde, der am 18.05. im Zuge einer Jahresabrechnung des Hauses den berichtigten Stand einzugeben gedenkt, wird zurückgewiesen. Ein so lange zurückliegender richtiger Zählerstand ist unzulässig. Dazu bedarf es eines Briefs oder einer elektronischen Nachricht per Email.</p>
<p><span id="more-17404"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9003" aria-describedby="caption-attachment-9003" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3656.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9003" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3656.jpg" alt="Werbeaufschrift der Berliner Wasserbetriebe" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3656.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3656-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3656-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9003" class="wp-caption-text">Werbeaufschrift der Berliner Wasserbetriebe</figcaption></figure>
<p>Dabei sind Plausibilitätsprüfungen durchaus angedacht. Gibt man den Zählerstand im richtigen Zeitpunkt (in der Regel Anfang Januar) ein, plausibilisiert das System die Eingabe und weist auf Unstimmigkeiten hin. Der Zählerstand sei durchaus abseits vom erwarteten Verbrauch, wird angemerkt. Ob das richtig sei? Ja, sagt der Kunde, das ist richtig, denn ich habe nichts falsch eingegeben. Die Auswahlgründe sind jedoch vorgestanzt in Aluhut-Platten, beispielsweise: &#8222;Es ist ein Swimmingpool hinzu gekommen.&#8220; Oder &#8222;Es liegt ein Mehrverbrauch vor.&#8220; Nicht im System berücksichtigt ist die wichtigste Fehlermeldung. &#8222;Es wird eine unzutreffende Verbrauchschätzung hiermit korrigiert.&#8220; Haha. System- und Programmierlücke: Bitte schön, Berliner Wasserbetriebe, dies nachholen &#8211; es fällt unter Verbesserungen durch Kundenvorschläge. Als Preis gewinnen wir eine Flasche Danziger Goldwasser. <strong>100 Karat Gold</strong>.</p>
<blockquote><p>Verneigt Euch tief und so weit es geht. Vor dieser herrlichen Majestät. Und soll Dein Kunde König sein, dann liebe&#8230;. (sinngemäß nach &#8222;Der Schwanenkönig&#8220;, Gruppe Karat)</p></blockquote>
<p>Warum das Szenario &#8222;Unzutreffende Verbrauchschätzung nachträglich korrigieren&#8220; nicht ebenso abgebildet ist im Vorratspaket vorkommender Szenarien, bleibt tatsächlich unerfindlich. Dass man hierfür auf einen ärgerlichen, abweichenden Schrift- und Formelweg verwiesen wird, ist nicht verständlich.</p>
<p>Schon bald dürfte eine zweite Flasche Danziger Goldwasser fällig werden. Hicks.</p>
<p>Der Coup an und für sich aber ist heute Anlass für diesen neuen Blogbeitrag: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) können derzeit keine richtigen Rechnungen stellen, wenn eine Verbrauchsschätzung auf den 31.12. vorgenommen wurde und das Ergebnis dieser Schätzung bereits bezahlt ist. Kunden mit Sepa-Lastschrift-Einzugsermächtigung haben also zu schnell bezahlt. &#8222;Hätten sie nicht gezahlt, weil BWB sich das abgebucht hat, wäre die Richtigstellung der Rechnung kein Problem,&#8220; sagen die Mitarbeiter. Der Programmfehler bei der Darstellung berichtigter Rechnungen tritt also nur bei pünktlichen Zahlern auf. Aha.</p>
<p>&#8222;Wie lange muss ich noch warten auf eine richtige Rechnung,&#8220; frage ich? Die Mitarbeiterin sagt, sie könne das nicht sagen. Sollte es wider Erwarten heute oder morgen eine Nachricht geben, dann würden sich die Mitarbeiter alle zusammen eins fix drei an alle offenen Vorgänge machen und diese sukzessive abarbeiten.</p>
<p>Der Future Trend des Tages:</p>
<p>Warte auf elektronische Post von den Berliner Wasserbetrieben und beobachte mal genau, wie lange ein solch großes Unternehmen braucht, um eine offenbar falsche Mehrwertsteuerberechnung bei solchen Fällen umzuprogrammieren.</p>
<p>Berliner Wasser? Fällt derzeit nur zuverlässig in großen Mengen vom Himmel.</p>
<p>Alles klar.</p>
<p>Wir bleiben gespannt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 11:58:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken. Mutter, der Mann mit dem Koks war da. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine ... <a title="1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311716-positionen-mutter-der-mann-mit-dem-koks-war-da/" aria-label="Mehr Informationen über 1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17376" aria-describedby="caption-attachment-17376" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17376" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png" alt="Schatten seiner selbst (DSC06030)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17376" class="wp-caption-text">Schatten seiner selbst (DSC06030)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.</p></blockquote>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da.</p>
<p>Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.</p>
<p>Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly &#8211; In A Gadda da Vida &#8211; und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot</p>
<p>Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.</p>
<p><span id="more-17380"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17375" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png" alt="Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>An meine Mutter</strong><br />
So gern hätt&#8216; ich ein schönes Lied gemacht<br />
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;<br />
Die Gabe, die für andre immer wacht,<br />
Hätt&#8216; ich so gern geweckt zu deinem Preise.</p>
<p>Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,<br />
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,<br />
Des Herzens Fluten wallten darüber her,<br />
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.</p>
<p>So nimm die einfach schlichte Gabe hin,<br />
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,<br />
Und meine ganze Seele nimm darin:<br />
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.<br />
<strong>Annette von Droste-Hülshoff</strong></p></blockquote>
<p>Du hast uns das Fliegen beigebracht.</p>
<p>Das Leben eine Lusthansa, Vogelfluglinie Berlin-Schöneberg, Flughafen, dann Tegel und Schönefeld. Seit Du weg bist, Mutter, schaffen sie es in Berlin nicht mal mehr, einen funktionierenden Großflughafen hinzustellen. Der Postillon, ein unabhängiges Nachrichtenmagazin, das Du nie gelesen hast, Mutter, hat sogar Einfluss auf die deutsche Sprache genommen. Der feste Vorsatz des Postillon, künftighin nur noch im Futur III vom Großberliner Nichtflughafen zu sprechen, endet in der tragikomischen Behauptung: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ioCY35BSkvY?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Neue Zeitform Futur III für Gespräche über BER eingeführt [Postillon24]</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 03.01.2015: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen&#8220;: Dieser zunächst ungewöhnlich klingende Satz wird schon bald grammatikalisch völlig korrekt sein, denn Sprachwissenschaftler planen die Einführung der neuen Zeitform Futur III. Sie soll ausschließlich dazu dienen, Gespräche über den geplanten Berliner Flughafen zu ermöglichen, dessen Fertigstellungstermin immer wieder verschoben wird. Die ganze Geschichte: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/08/neue-zeitform-futur-iii-eingefuhrt-um.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Mutter, im Futur III: Du wärest dieses Jahr immer Sommer zuhause nach 10 Jahren nun schon in Deinem Zuhause wunderbar leben gewesen.&#8220; So war es aber nicht. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Das Familienband verbindet und legt Leben von Menschen an Ketten, die sie im Grunde überwiegend als unauflöslich empfinden. Die Familie formt einen und Herkunft macht viel aus. So oder so.</p>
<figure id="attachment_17377" aria-describedby="caption-attachment-17377" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17377" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06098)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17377" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06098)</figcaption></figure>
<p>Wir sind die Nachgewachsenen und nehmen uns entweder gar nicht viel vor, um zu leben und leben. Oder wir fertigen starre todo-Listen an, um Dinge im Interesse unseres Lebens zu ordnen. Ein solches ist der Vorsatz: Niemals so wie Mutter das macht, ich werde alles besser machen.</p>
<blockquote><p><strong>An die Mutter</strong><br />
O du, die mir die Liebste war,<br />
du schläfst nun schon so manches Jahr.<br />
So manches Jahr, da ich allein,<br />
du gutes Herz, gedenk ich dein.</p>
<p>Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,<br />
so tritt zu mir dein treues Bild.<br />
Dein treues Bild, was ich auch tu,<br />
es winkt mir ab,<br />
es winkt mir zu.</p>
<p>Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,<br />
nicht gut mein Tun,<br />
du hast mir einst so oft verziehn,<br />
verzeih auch nun.<br />
<strong>Wilhelm Busch</strong></p></blockquote>
<p>Um Jahre später festzustellen, dass sich die Unerbittlichkeit dieser recht jungen, stürmischen Sichtweise mit den Jahren verwächst. Irgendwann werden wir selbst altersmilder. Später heißt es oft, für viele: Ja, warum eigentlich nicht? So ist im Grunde genommen das ganze Leben. Von in ihrer Zeit liegenden Mutmaßungen und Prioritäten durchzogen, die zu einer späteren Zeit ihre Bedeutung weitgehend verlieren können.</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Mutters Hände</strong></p>
<p>Hast uns Stulln jeschnitten<br />
un Kaffe jekocht<br />
un de Töppe rübajeschohm &#8211;<br />
un jewischt un jenäht<br />
un jemacht un jedreht&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast de Milch zujedeckt,<br />
uns bobongs zujesteckt<br />
un Zeitungen ausjetragen &#8211;<br />
hast die Hemden jezählt<br />
und Kartoffeln jeschält&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast uns manches Mal<br />
bei jroßem Schkandal<br />
auch&#8217;n Katzenkopp jejeben.<br />
Hast uns hochjebracht.<br />
Wir wahn Sticker acht,<br />
sechse sind noch am Leben&#8230;<br />
Alles mit deine Hände.</p>
<p>Heiß warn se un kalt.<br />
Nu sind se alt.<br />
Nu bist du bald am Ende.<br />
Da stehn wir nu hier,<br />
und denn komm wir bei dir<br />
und streicheln deine Hände.</p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p></blockquote>
<p>Was bleibt?</p>
<p>Eltern gehabt zu haben, ansprechbare, einem wohl gewogene Eltern, die einen schätzen und bedingungslos lieben, obwohl wir es zuweilen wirklich doll trieben. Mit einem gereiften Sachverstand in Muttermilch-Fragen wie diesen treibt einen die Erinnerung an eine gewesene Mutter auch Jahre nach ihrem Tod gern noch einmal zu der Feststellung:</p>
<p>Mutter, Du fehlst. Ich danke meinen Gedanken an Dich und dass ich Dich heute in dieser durchaus liebevollen, milderen Art und Weise in ehrendem Gedanken halte. Halten kann. Das hast Du Dir zeitlebens redlich verdient.</p>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da: Ich hab ihn zum Teufel gejagt. Danke für den Tipp.</p>
<figure id="attachment_17379" aria-describedby="caption-attachment-17379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06101)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17379" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06101)</figcaption></figure>
<p>In Liebe.</p>
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		<title>1904-16 &#8211; Bewertung: Angemessen kann man DHL nur mit vielen Worten rezensieren. Weil fast nichts gut klappt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 10:45:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Gebrauch deutscher Sprache kennt den Begriff vom Paket aufgeben anders. Er bedeutet nicht zwangsläufig, dass der das Paket am Schalter aufgebende Absender das Paket insgesamt aufgibt und auf dessen ordnungsgemäße Versendung verzichtet. Landläufig wird hierunter verstanden, dass das Paket -einmal aufgegeben- seinen Empfänger zuverlässig erreicht. Den dieser Erwartungshaltung widersprechenden Zustand nennen manche inzwischen Das ... <a title="1904-16 &#8211; Bewertung: Angemessen kann man DHL nur mit vielen Worten rezensieren. Weil fast nichts gut klappt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311616-bewertung/" aria-label="Mehr Informationen über 1904-16 &#8211; Bewertung: Angemessen kann man DHL nur mit vielen Worten rezensieren. Weil fast nichts gut klappt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13582" aria-describedby="caption-attachment-13582" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0274.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13582" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0274.jpg" alt="Der Briefumschlag des Jahres 2012" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0274.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0274-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0274-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13582" class="wp-caption-text">Der Briefumschlag des Jahres 2012</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Gebrauch deutscher Sprache kennt den Begriff vom Paket aufgeben anders. Er bedeutet nicht zwangsläufig, dass der das Paket am Schalter aufgebende Absender das Paket insgesamt aufgibt und auf dessen ordnungsgemäße Versendung verzichtet. Landläufig wird hierunter verstanden, dass das Paket -einmal aufgegeben- seinen Empfänger zuverlässig erreicht. Den dieser Erwartungshaltung widersprechenden Zustand nennen manche inzwischen Das Hilflos Lagern, als Akronym scheint sich einzubürgern: #DHL &#8211; Es bedeutet, wie man ein Paket aufzugeben inzwischen häufig missversteht.</p></blockquote>
<p>Angemessen kann man DHL nur mit vielen Worten rezensieren. Weil fast nichts gut klappt. Entschuldigung.</p>
<p>Vernichtende Verbraucherbewertungen fichen Branchenriesen nicht zu Höchstleistung an, das ist bekannt. Es ist denen egal. Der Name DHL in meinem Racheportfolio bekommt jetzt Erwähnung. DHL als Unit der Deutschen Post sitzt in Bonn am Rhein. Das ist nicht die Provinz, frühere Bundeshauptstadt. Tiefste Zustellprovinz ist Berlin an der Spree. Hier der zutreffende Bericht aus dem Dschungelbuch der Kleinpaketzustellkunst. Art Of Noise. Lärm.</p>
<p>Die Steuerberaterin in Berlin-Friedenau will ein versichertes Wertpaket mit Belegen des zur Abgabe verpflichteten Mandanten. Der tütet alles artig in einen guten Versendekarton und gibt ihn auf, wie die Hoffnung. Alles ist richtig, landet der Karton 14 Tage später beim Absender: ‚Retoure‘. Grob beschädigt: Auf dem Unzustellbar-Aufkleber steht, der Empfänger ließe sich an der Adresse nicht ermitteln. Die Steuerberaterin hat nicht nur ein weißes Namensschild. Zu ihrer Zier gehört auch ein großes messingfarbenes Schild ‚Steuerberaterin Luise Humpendonck‘ (Name geändert). Die Empfängerangaben überprüft sind einwandfrei richtig. DHL-Quark.</p>
<p>Ein zweites Mal geht der Belegordner mit neuer Kartonage auf Reise. Nochmal 7,- EUR, wer ist kleinlich? Bloß jetzt nicht kleinkariert sein und überhaupt? Die Sendung muss ankommen, diese wichtige Sendung. Doch halt.</p>
<p><span id="more-17366"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16544" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_.jpg" alt="IMG_Handgeschriebener.Brief" width="650" height="942" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_.jpg 1132w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_-207x300.jpg 207w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_-707x1024.jpg 707w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_Handgeschriebener.Brief_-900x1304.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p>Hat schon mal jemand inhouse bei der Postbank gestanden und ein Paket mal schnell aufgeben wollen? Das wäre wirklich eine weitere, getrennte Abwertung (Bewertung) wert. Ein lächerliches, affektiertes, aufgebauschtes Szenario von uniform gekleideten Mitarbeitern (wird ja auch snailmail genannt, die Post) mit praktischen Abstandhaltern und Aufruf aus der Schlange. Eine Nummer muss man nicht ziehen. Doch ich weiche ab.</p>
<p>Lächerlich.</p>
<p>Am 7. April geht der neue Karton auf Reise und kommt erneut nicht an.<br />
Nach 14 Tagen sagt die Steuerberaterin, die Belege seien noch nicht da. Doch wo? Irgendwo Gondwana, oder Nirvana? Telefonische Reklamation bei DHL: Die Sendung ist unter Benachrichtigung der Steuerberaterin (Karte) beim 150 m entfernten Postamt zur Abholung deponiert. Und nicht abgeholt worden. Nur es gab keine Benachrichtigung. Das Datum lässt sich auf einen Samstag nachverfolgen. Die Lagerfrist ist überschritten, das Paket ist nun –ein zweites Mal- retoure geschickt. Ab sofort alles, nur nicht DHL. Grmpf.</p>
<p>Stinkesauer.</p>
<p>Die Retoure kommt nicht zurück. Das Sendetracking weist aus, dass das Paket am 21. April wieder zurückzugestellt (neues Wort) wurde. Ist es nicht. Keine Benachrichtigungskarte. Am 27. April hat der Absender eine fixe Idee:<br />
Im Erdgeschoss des Absenderhauses gibt es einen Einzelhändler und Dienstleister. Bei dem werden häufig Pakete für sämtliche Bewohner des Hauses abgegeben. Mit Benachrichtigungskarte in den Briefkasten des eigentlichen Empfängers. Es gibt aber keine.</p>
<p>Die fixe Idee erweist sich als Volltreffer. Ja, da liegt es tatsächlich. DHL wird zurückgepfiffen. Die Steuerberaterin und ihr Mandant sind sich einig, „old school“ ist es besser. Niemand traut diesem gelben Ungetüm noch für fünfzig Cent (fifty, das ist ja Gangsta-Rap) über den Weg. Man einigt sich schließlich, ein persönlicher Bote wird der Steuerberaterin die dringend benötigten Belege persönlich zustellen. Eine Art Postillon. Apropos: Die Website gleichen Namens ist unglaublich beliebt. Und als wäre diese kleine zutreffende Rezension vom Postillon verfasst, trägt sie indessen tragikomische Züge and we are lying in the last trains of Zustellung.</p>
<p>Lieber nicht DHL.</p>
<p>(Diese Bewertung erschien auch <a href="http://www.yelp.de/biz/dhl-bonn?hrid=0v7cBLgipA9gYhpHPqDwWw" target="_blank">auf yelp</a>)</p>
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		<title>1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 18:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug &#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau. Worauf sie eben kein Copyright besitzt. ... <a title="1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310516-skurril-von-der-lebensdauer-eines-wohngebaeudes/" aria-label="Mehr Informationen über 1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4223" aria-describedby="caption-attachment-4223" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4223" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg" alt="Skurril: Ideen verwirklichen" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4223" class="wp-caption-text">Skurril: Ideen verwirklichen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt<br />
werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug</p></blockquote>
<p>&#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau.</p>
<p>Worauf sie eben kein Copyright besitzt. Deswegen wird es hier veröffentlicht. Wenn sich der Wert nach der Nutzungsdauer einer Immobilie bemisst, werden 80 Jahre als sachverständig eingeschätzt. Das Haus steht nun 124 Jahre. Infolgedessen dürfte es eigentlich gar nichts mehr wert sein. Der Verkehrswert der 136 m² großen Wohnung in Berlin-Friedenau beträgt allerdings 323.000,- €. Es ist diese Art menschlicher Logik, weswegen wir Sachverständige brauchen. Skurril.</p>
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		<title>1889-16 &#8211; Bild des Tages: Der Beruf des Hausverwalters an und für sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 19:26:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die einen reden über Fackeln im Sturm oder vom Wind Of Change. Der Hausverwalter vielleicht vom Fels in der Brandung. Es kann aber auch eine Dünung sein. Bzw. eine Art Aktion Sühnezeichen für den beruflich schwierigen Bildungsweg. Bzw. den Auftrag, die Hausgemeinschaft zu einigen. So steht er da, mit nassem Haar, der Unendlichkeit ein Stück ... <a title="1889-16 &#8211; Bild des Tages: Der Beruf des Hausverwalters an und für sich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310116-bild-des-tages-der-beruf-des-hausverwalters-an-und-fuer-sich/" aria-label="Mehr Informationen über 1889-16 &#8211; Bild des Tages: Der Beruf des Hausverwalters an und für sich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-232 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/02/Hausverwalter_Berufsbild.gif" rel="attachment wp-att-17228"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17228" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/02/Hausverwalter_Berufsbild.gif" alt="Berufsbild Hausverwalter (gif)" width="650" height="515" /></a></p>
<p>Die einen reden über Fackeln im Sturm oder vom Wind Of Change.</p>
<p>Der Hausverwalter vielleicht vom Fels in der Brandung.</p>
<p>Es kann aber auch eine Dünung sein. Bzw. eine Art Aktion Sühnezeichen für den beruflich schwierigen Bildungsweg. Bzw. den Auftrag, die Hausgemeinschaft zu einigen. So steht er da, mit nassem Haar, der Unendlichkeit ein Stück weit nah.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>Danke, Maria, du hast mir das gegeben</p>
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		<title>1873-15 &#8211; Positionen: Die mit dem Ost-West-Überblick #Standortbestimmungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 12:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[IDEAL-Berlin Graue Häuser, ein Junkie im Tran, es riecht nach Oliven und Majoran. Zum Kanal an Ruinen vorbei, dahinten das Büro der Partei. Auf dem Gehweg Hundekot, ich trink Kaffee im Morgenrot. Später dann in die alte Fabrik, die mit dem Ost-West-Überblick. Aber wer hat ihn denn noch? &#8211; Im Sinne von persönlicher Authentizität ist ... <a title="1873-15 &#8211; Positionen: Die mit dem Ost-West-Überblick #Standortbestimmungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/308515-positionen-die-mit-dem-ost-west-ueberblick-standortbestimmungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1873-15 &#8211; Positionen: Die mit dem Ost-West-Überblick #Standortbestimmungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1517" aria-describedby="caption-attachment-1517" style="width: 387px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1517" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mauer_buerogotthal.jpg" alt="Mauergraffito Büro Gotthal" width="397" height="285" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mauer_buerogotthal.jpg 397w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mauer_buerogotthal-300x215.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px" /><figcaption id="caption-attachment-1517" class="wp-caption-text">Mauergraffito Büro Gotthal</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/4c07Uz_eX4g?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
IDEAL-Berlin</p>
<blockquote><p>Graue Häuser, ein Junkie im Tran,<br />
es riecht nach Oliven und Majoran.<br />
Zum Kanal an Ruinen vorbei,<br />
dahinten das Büro der Partei.<br />
Auf dem Gehweg Hundekot,<br />
ich trink Kaffee im Morgenrot.<br />
Später dann in die alte Fabrik,<br />
<strong>die mit dem Ost-West-Überblick</strong>.</p></blockquote>
<p>Aber wer hat ihn denn noch? &#8211; Im Sinne von persönlicher Authentizität ist zu verstehen, dass eine persönliche Wertschöpfungskette existieren muss. Ich wurde als Ossi geboren ist ein Statement, das vieles erklärbar macht summa summarum. So haben wir Wessis das nie gehalten. Das ostisch gewesen zu sein, erklärte einem größeren Publikum von Fragenden, man bezöge sich auf besondere, hervorhebenswerte und nun beiseite gefegte Grundwerte, deren Aufzählung mir allerdings mit Sicherheit nicht vollständig gelänge. Es wäre abgezapftes Fremdwissen, über etwas zu sprechen, das ich als Wessi nie verstehen werde. Eine Ahnung davon habe ich wohl schon. &#8211; Es bleibt die Frage, ob sich das mit den Jahren abschließend auflöst in Wohlgefallen und weniger wichtig wird, noch zu erinnern? <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/ossi?source=feed_text&amp;story_id=1010906858931727" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪#‎</span><span class="_58cm">Ossi‬</span></a> <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/wessi?source=feed_text&amp;story_id=1010906858931727" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪#‎</span><span class="_58cm">Wessi‬</span></a> <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/%C3%BCberblick?source=feed_text&amp;story_id=1010906858931727" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪#‎</span><span class="_58cm">Überblick‬</span></a></p>
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		<title>1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 16:23:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase (englisch informational bubble) ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser geprägt wurde. Er beschreibt damit das Phänomen, dass Webseiten bestimmte Algorithmen verwenden, um vorauszusagen, welche Informationen für den Benutzer relevant sein könnten, basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer – beispielsweise Standort des Benutzers, Suchhistorie (englisch ... <a title="1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307615-positionen-von-filterblasen-englisch-filter-bubbles-und-der-informationshorizontale-erlebnismesse-des-wissens/" aria-label="Mehr Informationen über 1864-15 &#8211; Positionen: Von Filterblasen &#8211; englisch: Filter bubbles &#8211; und der Informationshorizontale, Erlebnismesse des Wissens">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17066" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png" alt="Filterblase_filter.bubble_Banner" width="650" height="297" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-300x137.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-1024x468.png 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Filterblase_filter.bubble_Banner-900x411.png 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase (englisch informational bubble) ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser geprägt wurde. Er beschreibt damit das Phänomen, dass Webseiten bestimmte Algorithmen verwenden, um vorauszusagen, welche Informationen für den Benutzer relevant sein könnten, basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer – beispielsweise Standort des Benutzers, Suchhistorie (englisch search history oder web history) und Klickverhalten. Durch die Anwendung dieser Algorithmen neigen Internetseiten dazu, dem Benutzer nur Informationen anzuzeigen, die mit den bisherigen Ansichten des Benutzers übereinstimmen. So wird der Benutzer sehr effektiv in einer „Blase“ isoliert, die dazu tendiert, Informationen auszuschließen, die den bisherigen Ansichten des Benutzers widersprechen. Ein Paradebeispiel dafür sind Googles personalisierte Suchergebnisse und der personalisierte News Stream von Facebook. Nach Parisers Meinung wird der Benutzer so weniger durch gegenteilige Ansichten „belastet“ und somit in einer Informationsblase intellektuell isoliert. (Quelle: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Pipi Langstrumpf hat uns singen lassen: Sie baue sich eine Welt, wie sie ihr gefällt. Es geht ums liken, lecken und addieren. Um Algorithmen, die uns die Welt passend(er) machen. Maßgeschneidert. Was ich gestern <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=17060" target="_blank">ausgeführt habe</a>, lässt sich mit dem Wissen über Filterblasen zutreffend ergänzen, argumentatorisch unterlegen. In zweierlei Hinsicht.</p>
<p>Dass jemand mich bittet, bestimmte Seiten zu liken, wird nach dem Befolgen dieser Bitte zu einer veränderten Weltansicht meinerseits führen. Ich bekomme Dinge vorgeführt, die mich im Grunde nicht interessieren. Gefällige Likes-Nachrichten. Blasen blubbern lassen. Anders herum bestimmt mein Like-Verhalten meine Welt schon morgen, zumindest in der Art und Weise, in der sie wegen des Seitenlikes angezeigt wird. Als Nihilist auf der Suche nach richtiger Handhabung des Internet ist es fatal, irgendwas zu liken, denn immer wenn ich es tue, schränke ich mich selbst ein und erlaube gebremsten Informationsfluss. Demzufolge muss ich allen verbreiteten Internettechniken den Zugriff auf meine Daten und deren Ausnutzung verbieten.</p>
<p>Sonst lebe ich in einem Elfenbeinturm vermeintlichen Welt-bzw. Webwissens, das andere für mich zusammenstellen, obwohl ich sie nie darum gebeten habe. Eine furchtbare Erkenntnis. Das wiederum macht es auch irgendwie tröstlich zu wissen, dass Kritiker dieser Filter bubble-Theorie beschwichtigend meinen, dieser Effekt sei minimal und daher handhabbar.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1844-15 &#8211; Positionen: Mangelhafte Kundenfreundlichkeit bei eRechnungen von #Vattenfall &#8211; Operation #Zählerstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 09:02:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob wir uns auf elektronische Rechnungen einlassen sollen? Warum nicht? Jedoch sollten wir ganz klare Voraussetzungen nennen, unter denen wir solche Dinge mit uns machen lassen: Sonst fahren uns die Großen mit ihren Scheinvorstellungen von Kundenfreundlichkeit einfach an die Wand und helfen uns Mehrarbeit, Zuvielbeschäftigung und spamartige Verseuchung in widerlichster Art über&#8230; &#8211; Wir denken ... <a title="1844-15 &#8211; Positionen: Mangelhafte Kundenfreundlichkeit bei eRechnungen von #Vattenfall &#8211; Operation #Zählerstand" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/305615-positionen-mangelhafte-kundenfreundlichkeit-bei-erechnungen-von-vattenfall-operation-zaehlerstand/" aria-label="Mehr Informationen über 1844-15 &#8211; Positionen: Mangelhafte Kundenfreundlichkeit bei eRechnungen von #Vattenfall &#8211; Operation #Zählerstand">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9584" aria-describedby="caption-attachment-9584" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9584" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser.jpg" alt="Echtzeitstrom - Peter Glaser, Zitat" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9584" class="wp-caption-text">Echtzeitstrom &#8211; Peter Glaser, Zitat</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob wir uns auf elektronische Rechnungen einlassen sollen? Warum nicht? Jedoch sollten wir ganz klare Voraussetzungen nennen, unter denen wir solche Dinge mit uns machen lassen: Sonst fahren uns die Großen mit ihren Scheinvorstellungen von Kundenfreundlichkeit einfach an die Wand und helfen uns Mehrarbeit, Zuvielbeschäftigung und spamartige Verseuchung in widerlichster Art über&#8230; &#8211; Wir denken konstruktiv nach.</p></blockquote>
<p>eRechnungen (elektronische Rechnungen) sollen für zwei Beteiligte die Anforderungen, die Kosten, den Aufwand der Rechnungslegung und Bezahlung bequem und besser machen. Eine solche Vereinbarung bedarf, um erfolgreich zu sein, absoluter Zweiseitigkeit – Win-Win-Situation: Beide gewinnen. Sonst scheitert es.</p>
<p>Ein paar Fehler spreche ich nachfolgend an.</p>
<p>eRechnungen müssen als Datei versendet werden. eRechnung ist nicht per Emailverkehr anzukündigen, dass irgendwo anders als im Emailpostfach Rechnungen abrufbar sind, bspw. auf einer Website, die allerdings als Archiv sehr gut geeignet ist. Für Archivzwecke sind Online-Login-Seiten gut geeignet.</p>
<p>Das funktioniert ganz gut.</p>
<p><span id="more-16931"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14810" aria-describedby="caption-attachment-14810" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14810" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg" alt="Drehstrom-Wohnungszähler" width="650" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14810" class="wp-caption-text">Drehstrom-Wohnungszähler</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es wird zwar keinen interessieren, aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.</p></blockquote>
<p>Schlecht: Bspw. bei den Berliner Wasserbetrieben sind die Logins getrennt nach Vertragskonten. Man muss sich immer wieder neu einloggen, zu umständlich. Das ist gut bei Vattenfall gelöst, der Kunde ist Mandant unter einem Login und erhält so Zugriff auf die Vertragskonten. Auf alle, die dem Kunden zugeordnet sind.</p>
<p>Sehr gut die Funktion “Weiteres Vertragskonto diesem Account zuordnen“.</p>
<p><strong>Was noch fehlt bzw. wirklich falsch und kundenunfreundlich läuft</strong></p>
<p>Regelrecht egoistisch gedacht ist der programmierte Zeitdruck. Liefert der Kunde (Selbstableser) nach dem 31.12. nicht binnen Wochenfrist die tatsächlichen Zählerstände, so ist programmiert, dass Vattenfall die Zählerstände selbständig maschinell errechnet, also schätzt. Dabei verhebt sich das Unternehmen auch mal. Alles kein Problem: Mitte April (bspw.) meldet der arbeitende Hausverwalter die richtigen Zählerstände nach eigener Plausibilitätsprüfung Vattenfall brieflich (geht auch per Email) und Vattenfall reagiert mit einer Korrekturberechnung.</p>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen. <strong>Zurzeit erreichen uns viele Anfragen, bitte haben Sie ein wenig Geduld. </strong>(Spamartige unnütze Nachrichten, die den Gedanken der eRechnung ad absurdum führen und die einem sagen: Lass uns bloß in Ruhe mit Deinen Anliegen)<strong><br />
</strong></p></blockquote>
<p>Dieses Szenario fehlt im Webauftritt von Vattenfall komplett. Es hieße „Rechnungsberichtigung nach Schätzung“ und wäre leichterdings zu programmieren. Stattdessen gibt es hier einen erzwungenen Medienbruch, den man nur als nicht notwendiges Medientrallala bezeichnen kann.</p>
<blockquote><p>Wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen. Zurzeit erreichen uns viele Anfragen, bitte haben Sie ein wenig Geduld. Nutzen Sie auch unseren Kundenservice Online unter https://kundenservice.vattenfall.de Dort können Sie viele Dinge rund um Ihren Strom- oder Gasvertrag rund um die Uhr erledigen. Einfach einmalig mit Ihrer Vertragskontonummer registrieren und alle Services nutzen. Sie können uns auch telefonisch von 8 – 18 Uhr unter folgenden Telefonnummern erreichen. (Spamartige Ablenkungsmanöver mit Endloscharakter von Brummschleifen)</p></blockquote>
<p>Wenn ein Kundencenter kundenorientiert sein soll, ist es sinnvoll und geboten, im Kundencenter sämtliche denkbaren Geschäftsprozesse dezidiert fallzugestalten. Schlecht ist (immer) der Medienbruch: Wenn was nicht richtig ist, schreibe eine E-Mail, ist doof.<br />
Die Rückabwicklung von per Email (gesondert) gemeldeten Rechnungskorrekturen erfolgt wiederum verschachtelt komplex, per Email. Die Emails von Vattenfall über die Hinterlegung einer neuen Rechnung sind überflüssig und inhaltlich mangelhaft. Erstens ist es nicht notwendig, also überflüssig, Emails ohne Inhalt zu versenden. Das verbietet sich. Stattdessen muss die Rechnung natürlich in einem vernünftigen Format (pdf) angehängt sein.</p>
<blockquote><p>Alle im Betrieb haben gesagt, das ginge nicht. Und dann kam einer, der hat es einfach gemacht.</p></blockquote>
<p>Denn Kunden aus dem gewerblichen Bereich bilden Geschäftsprozesse zunehmend digital ab und haben sonst Probleme mit regelrecht spamartigen Verkleisterungen ihrer Kommunikationsstrukturen. Hier denkt Vattenfall ausschließlich an sich selbst und wimmelt die Idee der Kundengewinnung aus firmeneigenen Überlegungen ab. Kunden aus dem gewerblichen Bereich kommen hierbei in arge Gewissensnöte. Welche der Nachrichten muss ich aufheben und archivieren für die Finanzverwaltung?<br />
Wenn das Ergebnis einer Umstellung auf eRechnungen eine Multiplikation der Geschäftsprozesse ist (anstatt einer Rechnung hat man nun vier bis fünf Nachrichten), ist dieses System falsch organisiert. Nachdenken bitte unbedingt. Kürzere, nicht verschlungenere Wege.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16936" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/05/Vattenfall.Survey.jpg" alt="Vattenfall.Survey" width="638" height="535" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/05/Vattenfall.Survey.jpg 638w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/05/Vattenfall.Survey-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px" /></p>
<blockquote><p>Nachrichtenterror und Beschäftigungstherapie mit Outsourcing: Das Marktforschungsinstitut MetrixLab führt Meinungsumfragen (Surveys) im Auftrag von Vattenfall durch. Anstatt  ausreichend Mitarbeiter einzustellen, die eine verbesserte Kundenzufriedenheit ehrlich erarbeiten, outsourced das Unternehmen gegen Geld die Kundenzufriedenheit und lässt die Kunden für sich arbeiten. Eine Totalumkehr des objektiv Erforderlichen&#8230;</p></blockquote>
<p>Die Anpassung von Kundenvorauszahlungen ist ein weiterer Punkt, der nicht kundenfreundlich gelöst ist. Im Bereich vernünftiger Kunden kommt es immer wieder vor, dass Vorauszahlungen äußerst kleinteilige Mikrobeträge sind. Die Zahlungshäufigkeit ist hier auf zwölf Zwölftel eingestellt. Es gibt einen systematischen Zwang des Stromversorgers, zwölf Zahlungen pro Jahr zu leisten.</p>
<p>Wer etwas anderes wünscht, kommt systematisch nicht vor. Auch auf Nachfrage im Callcenter von Vattenfall existiert hier kein kundenfreundliches Szenario. Zwar kann ein Selbstzahler diese Zwölftelkette mit Gewalt durchbrechen, jedoch nur mit eigener Manpower. Der Selbstzahler zahlt einfach anstatt elf Zwölftel und einen Abrechnungssaldo einen Abschlag pro Jahr voraus oder bspw. vier Viertel. Dann lasse ihn das System in Ruhe, sagte Vattenfall auf Nachfrage.</p>
<p>Nun sind wir Kunde, indem wir zur pünktlichen Bezahlung Lastschrifteinzugsermächtigungen erteilen. Hierfür fehlt im Onlineauftritt von Vattenfall jede Bedienbarkeit des Bereichs „Abschlagzahlung ändern?“ In Wirklichkeit lässt sich dieser nur herunter- oder heraufschrauben betragsmäßig, die monatliche Fälligkeit ist unabänderlich, auf Nachfrage verweigert Vattenfall aus systematisch bedingten Gründen die Mitarbeit.</p>
<p>Auch hier ist ein Medienbruch erforderlich, dem allerdings nicht einmal Folge geleistet werden würde. Wendet sich der per Lastschrift zahlende Kunde an Vattenfall, um eine jährliche Vorauszahlung zu vereinbaren, kann Vattenfall das technisch nicht lösen, sagt das Callcenter auf Nachfrage.</p>
<p>Viel mehr will der Berichterstatter zum obigen Thema heute nicht bemängeln, es geht nicht darum, als stellvertretende Systemoperator für Vattenfall deren Onlinesystem zu optimieren, es geht darum, auf dringend notwendige Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen.</p>
<figure id="attachment_13976-2" aria-describedby="caption-attachment-13976-2" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13976" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg" alt="Jahresabrechnung #Foto des Tages" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13976-2" class="wp-caption-text">Jahresabrechnung #Foto des Tages</figcaption></figure>
<p>Wir fassen zusammen:</p>
<p>Die Onlineschnittstelle einer Website eines Unternehmens wie Vattenfall muss für alle Szenarien geeignete Kundencenter-Parameter haben. Der Zugang zu diesen Daten muss einheitlich und nicht einzelvertragsgestützt erfolgen. Dort –online- ist der richtige Ort für archivarische Zwecke (Hinterlegung von erteilten Abrechnungen), Kundendatenpflege und Zählerstandsverwaltung, ggf. für zu erbittende, weil notwendige Rechnungskorrekturen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16938" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/05/Verwalten.sie_.ihre_.vertraege.jpg" alt="Verwalten.sie.ihre.vertraege" width="224" height="179" /></p>
<blockquote><p>Onlineschein und -sein: &#8222;Verwalten Sie Ihre Verträge&#8220;, verspricht das Unternehmen seinen Kunden. Mit Einschränkungen, meint der Berichterstatter. Und zu viel Trallala. Es gibt noch was zu beanstanden&#8230;</p></blockquote>
<p>Die Offlineschnittstelle des Unternehmens heißt Email. Die Verwendung von Email als sterbendes Kommunikationsmittel ist zielgerichtet, effektiv und ohne Bearbeitungsschleifen zu versehen. Emails müssen im Betreff zutreffende, vom Kunden frei wählbare Ordnungsbegriffe enthalten dürfen und als Anhang Rechnungen enthalten, und nicht inhaltsleere Nachrichten über die Möglichkeit, im Netz nach Belegen zu fischen.</p>
<p>Dies muss dringend geändert werden.</p>
<p>Als weitere Offlineschnittstelle stirbt ganz offensichtlich nach und nach das Telefon aus, denn wer sich schon einmal durch ein Sprachsekretärsystem wie das von Vattenfall gehangelt hat, dem gruselt es. Es ist schon eine Unverschämtheit, seinen Kunden aufzuzwingen, 5 bis 10 Minuten durch kryptische Sekretärmenüs zu radebrechen, um dann einen niedrigrangigen Gesprächspartner an die Leine zu bekommen, der im Wesentlichen nichts darf. Dies ist offenbar ein Zeichen dieser Zeit und findet sich überall, wo Unternehmen Kundenverbindungen generieren, um sie nach Vertragsabschluss zu vergessen. Wer dies aufmerksam liest, versteht den Bezug zur allgemeinen Wirklichkeit. Vattenfall ist keineswegs allein damit.</p>
<p>Wir berichteten.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1820-15 &#8211; Herzensbildung: Jemanden unter seinen Fittich zu nehmen #Goethe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/303215-herzensbildung-jemanden-unter-seinen-fittich-zu-nehmen-goethe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 08:00:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Plattitüden]]></category>
		<category><![CDATA[Fittich]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
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					<description><![CDATA[„Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten“ Johann Wolfgang von Goethe Nicht alles liegt von vornherein auf der Hand. Manches nehmen wir unter unsere Fittiche. Alles weitere erklärt die Eigeninitiative. Es sind menschliche Erfahrungshorizonte. Wir feiern die Horizontale. Alles andere wäre viel zu wenig.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5489" aria-describedby="caption-attachment-5489" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5489" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner.jpg" alt="Plattitüden: Angeben wie eine Tüte Mücken" width="424" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/tuete.muecken_banner-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-5489" class="wp-caption-text">Plattitüden: Angeben wie eine Tüte Mücken</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16772" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Fittich_Goethe.png" alt="Fittich_Goethe" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Fittich_Goethe.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Fittich_Goethe-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>„Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten“ Johann Wolfgang von Goethe</p></blockquote>
<p>Nicht alles liegt von vornherein auf der Hand. Manches nehmen wir unter unsere Fittiche. Alles weitere erklärt die Eigeninitiative. Es sind menschliche Erfahrungshorizonte. Wir feiern die Horizontale. Alles andere wäre viel zu wenig.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/302915-tipps-das-hat-mein-herz-beruehrt-abschied-von-den-froeschen-es-geschah-in-seinem-garten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 10:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
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		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Spencer Davis Group]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Schamoni]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Schamoni]]></category>
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					<description><![CDATA[Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen. Meine Wahrnehmung von Schamoni hat ... <a title="1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302915-tipps-das-hat-mein-herz-beruehrt-abschied-von-den-froeschen-es-geschah-in-seinem-garten/" aria-label="Mehr Informationen über 1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png" alt="Das hat mein Herz berührt. #Tipps" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen.</p>
<p>Meine Wahrnehmung von Schamoni hat was zu tun mit speziellen Generationen-Blickwinkeln und Erinnerungsclustern. Ich war zu jung, um ihn auch als etwas anderes wahrzunehmen. Beispielsweise als Schauspieler oder Regisseur erfolgreicher Filme. Irgendwie in der Art des Wahlberliners Atze Brauner: Atze B. &#8211; nicht genannt: Keule &#8211; machte Karriere mit der CCC-Film, lange bevor ich über so tiefsinniges wie die Herkunft von Filmen genau nachdenken wollte.</p>
<p>Jetzt weiß ich viel mehr über Ulrich Schamoni. Was ich erfuhr, geschah zu nachtschlafender Zeit. Ich war nicht ans Bett gefesselt, das wäre wohl vernünftig gewesen. Mich fesselte ein Film, dessen Ausstrahlung in eine so späte Stunde der Nacht sich im Grunde genommen nicht gehört. Was hat sich das ZDF dabei bloß gedacht? Nachts allein vorm Fernseher stirbt sich´s besser. Denn nachts sind alle Katzen grau.</p>
<p>Gott sei Dank, es gibt jetzt Internet. Und Blogs. Und übrigens keine Mediathek zum angesprochenen Film. Mönsch, ey.</p>
<p><span id="more-16756"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Kzy5I8Xht-g?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Abschied von den Fröschen | Deutscher Trailer HD</em></p>
<blockquote><p>ABSCHIED VON DEN FRÖSCHEN ist ein Porträt über den 1998 verstorbenen Filmemacher Ulrich Schamoni, das seine Tochter, die renommierte Fotografin Ulrike Schamoni, auf der Grundlage der Filmtagebücher des Vaters realisiert. Schwer an Leukämie erkrankt, filmte Ulrich Schamoni sein Leben, bis auf wenige Tage vor seinem Tod im März 1998. Dabei entstanden 170 Stunden Filmtagebuch auf Mini DV-Material, ungeschnitten und unbearbeitet. Verbunden mit Ausschnitten aus seinem Werk und biografischen Dokumenten, haben Regisseurin Ulrike Schamoni und Cutterin Grete Jentzen daraus eine 92-minütige Dokumentation erstellt, die das Ziel verfolgt, das Vermächtnis eines großen Filmemachers zu bewahren. Sein Abschied ist eine starke, anrührende Chronik, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust des Regisseurs aufzeigt. Drei Spielfilme drehte er in seinem Haus in Berlin-Grunewald, oft war er sein eigener Hauptdarsteller.<br />
(Klappentext zum Filmtrailer, von mir redigiert/eingekürzt)</p></blockquote>
<p>Der Film (Info <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschied_von_den_Fr%C3%B6schen" target="_blank">hier</a>) hat eine ganz unglaubliche Leichtigkeit, zeigt wirklich nicht den unheimlich angenehmen Abgang Schamonis. Ich weiß jetzt, was Schamoni letzten Sommer getan hat. Seinen letzten. Gut vorstellbar, das viele, die ihn sehen, ihn kaum ertragen, es nicht aushalten, bei der Stange zu bleiben. Doch es lohnt sich. Schamoni lässt in seinem Garten vieles Revue passieren.</p>
<p>Das abgekaute Ohr von Evander Holyfield beispielsweise, das Boxbösewicht Mike Tyson anknabberte. Wie ein Tüte Pringles-Kartoffelchips.</p>
<p>Dass Lady Di in Paris in einem Tunnel starb. Paar Tage starb Mutter Teresa. Alles ist dichtgedrängt in den Erinnerungen. Damals aber war es Gegenwart. Durch das Filmdokument wissen wir, wie wir Schamonis Tod in seinen zeitlichen Kontext einzuordnen haben. Später als die Anschläge auf die New Yorker Twin Towers stattfinden zu &#8222;nine eleven&#8220; und viele Jahre später können sich viele noch genau daran erinnern, wie es an diesem Tag war. So zeitliche Wendemarken. Etwa so erinnert Ulrich Schamoni kurz vor seinem Tod im Grunewalder Garten an die Chroniken von Absurdia.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16725" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg" alt="Sei.kein.Frosch_Banner" width="650" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner-300x222.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Ich war zu dieser Zeit 1997, als Lady Di im Tunnel starb, tatsächlich in Florida, USA, auf &#8222;honeymoon&#8220;, frisch verheiratet und bin es auch noch immer. Das Begräbnis in London wurde in den USA live übertragen. So furchtbar langlebig war Lady Di und Prince Charles nette Geschichte nicht gewesen. So fand sie was Wunder ihren Abschluss im Tunnel, doch da war sie schon zu Ende. Am Grab reichten sich die Enkel der Queen in Trauer die Hände. Uralt ist die Erinnerung an die Spencer Davis Group der Sechziger Jahre, die aktuell in Neuruppin und anderswo als Dinosaurier noch auftreten. Kein Wunder, T.Rex ist schon tot, er kam bei <a title="externer Link" href="https://www.google.de/search?q=woran+starb+marc+bolan" target="_blank">einem Autounfall</a> ums Leben. Keep on running, Spencer David Group, so wie <a title="externer Link" href="http://www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de/#Spencer%20Davis%20Group%20feat.%20Hardin%20&amp;%20York%20live" target="_blank">beschrieben hier&#8230;</a></p>
<p>Die eingeblendeten, alten Filmmaterialien im Film vom Abschied nehmen von Fröschen machen viel mit jemandem, der Insterburg &amp; Co., Rolf Zacher und andere fotoreal erinnert. Nein, dieser Film wurde viel zu spät gesendet, ist absolut sehenswert und verdient höchste Anerkennung. Leider ist er über die Mediathek nicht abrufbar. Ein schwerer Fehler. Leider.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 16:27:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Kraft des Faktischen bestätigt sich in der vorhergegangenen Fernseh-Gernsehwerbung. Der Spruch &#8222;Mit dem Zweiten sieht man besser.&#8220; ist durch einen Elchtest von gesichtspunkte.de im Kern wie folgt bestätigt. Das Szenario ist folgendes: Familie hat einen VDSL 50-Anschluss mit daher guter Performance. Über den WLAN-Anschluss im Hause gucken die Liebsten (Kinder) und die Eltern hier ... <a title="1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301815-elchtest-das-erste-zdf-zuschauer-apps-fliegende-schweine-dysfunktionierende-maschinen-apfelschaelapparaturen-ein-ueberblick/" aria-label="Mehr Informationen über 1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16625" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen.jpg" alt="Mit dem Zweiten sieht man besser #zdf" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen-300x162.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Kraft des Faktischen bestätigt sich in der vorhergegangenen Fernseh-Gernsehwerbung. Der Spruch &#8222;Mit dem Zweiten sieht man besser.&#8220; ist durch einen Elchtest von gesichtspunkte.de im Kern wie folgt bestätigt.</p>
<p>Das Szenario ist folgendes:</p>
<p>Familie hat einen VDSL 50-Anschluss mit daher guter Performance. Über den WLAN-Anschluss im Hause gucken die Liebsten (Kinder) und die Eltern hier und da auch streamingartige Inhalte an. Hochattraktiv: Das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender, in Mediatheken nachzuschauen und verpasste Sendungen noch anzusehen. Beispiel: Der letzte &#8222;tatort&#8220;.  Doch hier ist die Gernsehfernsehfreude eingetrübt: Besonders das Sendeangebot der ARD-mediathek ist einfach nur störanfällig. Das Ergebnis mehrerer Tests lässt sich wie folgt zusammenfassen.</p>
<p><span id="more-16624"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16633" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner.jpg" alt="bug_Banner #fail #Fehler" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner-300x162.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Es gibt tatsächlich ein Problem mit der App für iOs-Geräte (Apple) für &#8222;Das Erste&#8220;.</p>
<p>Bei Benutzung der App über einen 50iger TELEKOM-Anschluss (DSL) und mit Einsatz eines Telekomtechnikers werden &#8222;fast alle&#8220; Sendungen aus der ARD-Mediathek nicht angespielt. Sie verlaufen mit Sanduhren &#8222;auf ewig&#8220; im Anwerfen-Modus.</p>
<p>Das Problem wurde an vier bis fünf Endgeräten überprüft und ist überall identisch im Ergebnis: Benutzt wurden unterschiedliche Apple-Endgeräte (iPads verschiedener Generationen). Auf einem iPhone 5s lief es unproblematisch. Alle Geräte wurden zuvor auf den neuesten Software-Release-Stand gebracht.</p>
<figure id="attachment_11903" aria-describedby="caption-attachment-11903" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11903" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg" alt="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" width="650" height="864" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg 903w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-770x1024.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11903" class="wp-caption-text">Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<p>Die Lösung dieses Bugs (beim zdf nicht existent) war wie folgt:</p>
<p>Öffnet man Das Erste mittels Safari Browser über Internet, so gibt es keine Probleme mehr. Es ist, als hätte die App eine Art &#8222;Flaschenhals&#8220;, an dem die Daten nicht durchdringen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/9qEsTCTuajE?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<span style="color: #999999;">Pink Floyd &#8211; Welcome to the Machine [HD]</span></p>
<blockquote><p>Über das &#8222;Animals&#8220;-Konzert von Pink Floyd im Januar 1977 in der Berliner Deutschlandhalle <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=7726" target="_blank">berichtet dieser Artikel</a>, in dem es auch um fliegende Schweine geht&#8230;</p></blockquote>
<p>Sind Das Erste derartige Probleme bekannt? Was macht der Profi? Die App zu benutzen, ist viel besser, wenn es funktioniert, als einen Browser einzusetzen. Alle Prüfungen wurden mit einem versierten Telekomtechniker zusammen durchgeführt. Dieser hatte zu Testzwecken sein Windows-Laptop-Dienstgerät benutzt und über Browser gute Ergebnisse erzielt.</p>
<p>Das wurde nachgestellt und es war die Lösung.</p>
<blockquote><p>App-Pro-Po: Vorläufig ist also die Lösung, die von Das Erste zur Verfügung gestellte App auf iOs-Geräten (Apple) nicht zu benutzen, sondern solche Sendungen stets mit dem verwendeten Browser aufzurufen.</p></blockquote>
<p>Die richtige Lösung wäre jedoch, dass die App funktioniert. Was wissen Menschen darüber, die vergleichbare Geräte- und Anwendungskonstellationen haben? &#8222;Das Erste&#8220; weiß seit heute von dem Problem: Es wurde als &#8222;buggy Bug&#8220; (technischer Fehler) dorthin gemeldet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Auf die Antwort ist der Berichterstatter sehr gespannt. Möglicherweise kommt die Antwort nicht im Ersten. Und wenn schon: Erst wenn das Problem gelöst ist, ließe sich ja die Berichterstattung hierüber ansehen, zum Beispiel zeitversetzt.</p>
<p>Bis dahin gilt: Mit dem Zweiten sieht man besser.</p>
<p>Was man mit Apple-Machines alles machen kann, dazu ein paar Ideen:  Welcome to the Machine!</p>

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