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	<title>Rechtsanwaltskammer Berlin &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Rechtsanwaltskammer Berlin &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>232-10 &#8211; Rechtsanwalt 2.0 verschwindet in der Versenkung, wo ist er?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/rechtsanwalt-2-0-verschwindet-in-der-versenkung-wo-ist-er/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 12:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltskammer Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist wahr: Rechtsanwälte gibt es, die haben auch persönliche Probleme. Einer davon heißt Loch (* Name geändert) und residiert seit mehr als zwei Jahren am Kaiserdamm. Schon vor vielen Jahren hat er eine ganze Mandatskladde erhalten: lauter Einzelmandate. Die Wohnungseigentümergemeinschaft, die er anwaltlich betreuen sollte, hatte es nicht leicht. Erst musste sie den (alten) ... <a title="232-10 &#8211; Rechtsanwalt 2.0 verschwindet in der Versenkung, wo ist er?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/rechtsanwalt-2-0-verschwindet-in-der-versenkung-wo-ist-er/" aria-label="Mehr Informationen über 232-10 &#8211; Rechtsanwalt 2.0 verschwindet in der Versenkung, wo ist er?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-311" title="Rechtsanwalt 2.0" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconrechtsanwalt20.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><strong>Es ist wahr: Rechtsanwälte gibt es, die haben auch persönliche Probleme</strong>. Einer davon heißt Loch (* Name geändert) und residiert seit mehr als zwei Jahren am Kaiserdamm.</p>
<figure id="attachment_1475" aria-describedby="caption-attachment-1475" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1475" title="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg" alt="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1475" class="wp-caption-text">Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung</figcaption></figure>
<p><strong>Schon vor vielen Jahren hat er eine ganze Mandatskladde erhalten</strong>: lauter Einzelmandate. Die Wohnungseigentümergemeinschaft, die er anwaltlich betreuen sollte, hatte es nicht leicht. Erst musste sie den (alten) Verwalter loswerden. Das war ein ganz gerissener, der überall nur als Betrüger bekannt ist und von dem viele sagen, er hätte längst in den Knast sollen. <strong>Der kam aber nicht in den Knast</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4677"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Dieser Vorverwalter hatte immer -in vielen Objekten in Form des WEG- seine Strohleute sitzen</strong>. Das waren abgebrannte Menschen, denen niemand noch Kredit gibt. Die zahlen auch kein Wohngeld. Die Miete der Wohnungen kassierte immer dieser Betrüger. Das Wohngeld zahlte er nicht. Es kam einiges zusammen. In einer Erbengemeinschaft von solchen Strohleuten war auch der arbeitslose Enrico Schulze aus Cottbus (* Name geändert) Mitglied. Er prägte den berühmt gewordenen Spruch:</p>
<figure id="attachment_3633" aria-describedby="caption-attachment-3633" style="width: 230px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/uw_kuhmilch_240x148.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3633" title="Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/uw_kuhmilch_240x148.jpg" alt="Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)" width="240" height="148" /></a><figcaption id="caption-attachment-3633" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Heiterkeit auslösendes Sprüchlein</strong>. Und es hat (bei uns) Geschichte geschrieben. Seit diesem Tag wissen wir, dass man leere Kühe nicht melken kann.</p>
<p><strong>Zurück zu Loch, dem Rechtsanwalt</strong>, der das alles beaufsichtigte. Beaufsichtigt hatte. Das ist jetzt lange vorbei. Herausgekommen war dabei ein Sammelsurium, ein bunter Strauß der deutschen Zwangsvollstreckung. Die Wohnungen der Wohngeldschuldner wurden versteigert. Nein, man versuchte das einmal. Dass das auch erfolgreich geschieht, ist damit noch nicht gesagt. Erst hatten wir altes Recht und Schwierigkeiten in der Umsetzung. Vier Stück Wohnungen blieben übrig dabei. Vier Wohnungen von vierundzwanzig. Die bekamen keine neuen Eigentümer. Doch dann änderten sich die Zeiten und die Front der Strohleute bröckelte und teils verschwand sie auch auf Nimmerwiedersehen.</p>
<p><strong>So ist es jetzt auch mit diesem Rechtsanwalt</strong>. Er hat seine Arbeit für uns schon seit einem Jahr eingestellt. Die Mandatskündigung ist etwa ebenso alt. Nur rausgerückt hat er die maßgeblichen Unterlagen nicht. Keine Schuldtitel, keine abschließende Zusammenstellung dessen, was noch gelaufen ist. Manchmal schreibt uns das Gericht an und beklagt sich, wir hätten nicht geantwortet. Dann erfahren wir, dass da was gelaufen sein muss, was wir allerdings nie erhalten haben. Und so weiter und so fort.</p>
<p><strong>Ein Mensch hat Verständnis für die schwierigen Zeiten</strong> eines anderen. Man gewährt dem untergehenden Rechtsanwalt eine Menge menschlicher Brücken des Entgegenkommens, des Verständnisses. Doch irgendwann, und das ist jetzt der Fall: da hat selbst ein dickfelliger Verwalter die Faxen dicke (berolinischer Ausdruck für &#8218;genug von etwas haben&#8216;). Das letzte Mittel, das sich anbietet, wird jetzt aufgetischt.</p>
<p><strong>Die Berliner Rechtsanwaltskammer bekommt eine geharnischte Beschwerde, die an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig lässt. Jetzt muss der Mann sich vor der Berufsvertretung rechtfertigen und möglicherweise hat das weitgehende, äußerst unangenehme Konsequenzen für ihn. Denn die Rechtsanwaltskammer kann unterscheiden zwischen querulatorischen Beschwerdeführern, die mit ihrem Rechtsanwalt aus vollkommen haltlosen Gründen nicht zufrieden sind und solchen, die ein berechtigtes Anliegen haben, wie einen massiven Verstoß gegen berufsständische Verpflichtungen. Schade, wir hätten es gern vermieden, aber es ist von uns nicht zu ändern.</strong></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.rak-berlin.de" target="_blank">Rechtsanwaltskammer Berlin</a></p>
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		<title>73-09 &#8211; Gewusst wie &#8211; gewusst warum&#8230;Rechtsanwälte tun dürfen, was sie lassen könnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 08:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Rabulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rabulistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwaltskammer Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de hatte hier schon des Öfteren den Beruf Rechtsanwalt auf der Kimme. U.a. hatte sich die Redaktion einerseits mit dem juristischen Begriff der Rabulistik auseinandergesetzt. Und auch mit der Frage, ob Rechtsanwälte lügen dürfen? Auf dem interessant zu lesenden, kurzweiligen Blog des Berliner Strafverteidigers Carsten R. Hönig fanden wir eine Stellungnahme der Berliner Rechtsanwaltskammer, in ... <a title="73-09 &#8211; Gewusst wie &#8211; gewusst warum&#8230;Rechtsanwälte tun dürfen, was sie lassen könnten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/gewusst-wie-gewusst-warum/" aria-label="Mehr Informationen über 73-09 &#8211; Gewusst wie &#8211; gewusst warum&#8230;Rechtsanwälte tun dürfen, was sie lassen könnten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1998 alignnone" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></a></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte hier schon des Öfteren den Beruf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=rechtsanwalt" target="_self">Rechtsanwalt</a> auf der Kimme. U.a. hatte sich die Redaktion einerseits mit dem juristischen Begriff der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">Rabulistik</a> auseinandergesetzt. Und auch mit der Frage, ob Rechtsanwälte <strong>lügen</strong> dürfen? Auf dem interessant zu lesenden, kurzweiligen Blog des Berliner Strafverteidigers Carsten R. <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info" target="_blank">Hönig</a> fanden wir eine Stellungnahme der Berliner <a title="externer Link" href="http://www.rak-berlin.de" target="_blank">Rechtsanwaltskammer</a>, in der es auszugsweise wie folgt heißt:</p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> <span style="font-family: Arial;">Seit dem Urteil des BVerfG vom 14.07.1987 (BVerfGE 76, 171) beschränken sich berufsrechtlich relevante Verstöße gegen das Sachlichkeitsgebot auf drei Fallgruppen (Eylmann in Henssler/Prütting, BRAO, 2. Aufl., und zwar auf strafbare Beleidigungen, <strong>Verstöße gegen das Verbot der Lüge</strong> und herabsetzende Äußerungen ohne Anlass. Eine berufsrechtliche Ahndung wegen unsachlichen Verhaltens ist nur insoweit statthaft, als diese Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit durch sachgerechte und vernünftige Erwägungen des Gemeinwohls gerechtfertigt ist und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz genügt, also zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet, erforderlich und für den Anwalt zumutbar ist (BVerfGE 61,291,312). (Stellungnahme der Rechtsanwaltskammer Berlin vom 02.09.09, kompletter Wortlaut <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/wp-content/uploads/2009/09/unbegründete-beschwerde.pdf" target="_blank">hier</a>)</span></p></blockquote>
<p><strong>Dies Zitat finden wir interessant.</strong> Denn ob ein Rechtsanwalt beispielsweise sogar <strong>gezielt lügt</strong>, um für einen Mandanten einen Verfahrensvorteil herauszuholen, beispielsweise im Zivilrecht,  gab schon häufig Anlass zur Erwähnung für uns. Interessant in diesem Zusammenhang war der Fall einer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/abwegiger-gesichtspunkt-vermietung-aus-rache-ist-ein-niedriger-beweggrund/" target="_self">Vermietung aus Rache</a>, eine permanente, terrorähnliche Anwesenheit auf dem kleinen, übersichtlichen Wohngrundstück in einem Außenbezirk. Dieses ist Gegenstand schriftsätzlicher Erörterungen beim Berliner Landgericht. Der Antragsgegner hat ausführlich vorgetragen, dass sich der Delinquent im Auftrag und mit ausdrücklicher Billigung des Antragstellers (und weiteren Wohnungseigentümer) -auch nächtelang- in einem Büro aufgehalten habe, das wohnungseigentumsrechtlich als ein Büro &#8218;für <strong>nichtstörendes Gewerbe</strong>&#8218; nach Maßgabe der Teilungserklärung definiert ist. Dass nun aber &#8218;Mieter aus Rache&#8216;  ein äußerst störendes Gewerbe ist, ist keine Sache hochintelligenter Verfahrensdialektik.  Hieraufhin hatte der Verfahrensbevollmächtigte der Antragsteller dieses Verfahrens für seine Mandantschaft vorgetragen, der Herr Xy (Name unwichtig) <strong>wohne dort nicht und habe auch kein Interesse an der Familie Yz</strong> (Name unwichtig). Die vorgefundenen Tatsachen ergeben ein anderes Bild von der Realität. Aber lügt nun Herr Rechtsanwalt? Eins ist klar: Wer in einem solch brisanten Fall wie diesem lügt, ist als Verhandlungspartner für mögliche ausgleichende Lösungen, für Vergleiche und echte Konfliktlösungen &#8218;verbrannt&#8216;. Disqualifiziert. Und dass dieser Aspekt auch zum gern vermittelten Berufsbild professioneller Rechtsanwälte gehört, sollte man hervorheben, weil es -in diesem Zusammenhang- in Vergessenheit gerät. Anwälte, die durch fiese Lügen vor Gericht zusätzlich Öl ins Feuer gießen und dramatische Lebenssituationen anderer &#8218;vorsorglich bestreiten&#8216;, mit Nichtwissen, gehören aus dem Beruf entfernt. Damit ist nicht die Wahrnehmung berechtigter Interessen gemeint.</p>
<p><span id="more-3326"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Der Antragsgegner beschwerte sich beim Rechtsanwalt der Antragsteller dann anschließend  schriftlich und bezichtigte ihn der Lüge. Die Kernfrage, ob das nun eine Lüge ist, oder ob nur eine geschickte Formulierung vorliegt, der Herr Xy wohne dort nicht und habe kein Interesse an der Familie Yz, ist nicht abschließend geklärt. Auch wurde diese Beschwerde nicht beantwortet . Die Aussage wird als &#8218;glatte Lüge&#8216; empfunden, könnte aber spitzfindig ausgelegt werden. Herr Rechtsanwalt würde vielleicht so argumentieren: Nein, der Rachemieter wohne dort nicht, und damit ist nicht gesagt, dass er nicht seit mindestens vier Wochen tage- und nächtelang dort aufhältig ist, was im Ergebnis nicht wohnen, sondern Arbeit sei, und zwar die Arbeit, jemanden empfindlich zu belästigen.</p>
<p>Der durch den Vorgang in seiner Lebensqualität in zu weit gehender Weise getroffene Antragsgegner könnte sich wohl doch mit gutem Recht an die Rechtsanwaltskammer wenden. <strong>gesichtspunkte.de</strong> glaubt nicht daran, es könnte sinnvoll sein, eine derartige Beschwerde abzusenden. Die in schwarz auftretenden Advokaten sind schließlich auch &#8218;Auftragsarbeiter gegen Entgelt&#8216;, denen für gute Bezahlung derartige Gedanken- und Gewissenlosigkeiten als <em>engagierte Betätigung</em> im Interesse ihrer Mandantschaft ausgelegt werden wird. Ein Nebenkriegsschauplatz und bitte auch keine Verallgemeinerung, bezogen auf die Berufsgruppe der Rechtsanwälte. Es gibt etliche, die mehr Gewissen haben und sogar Distanziertheit zu emotional eingefärbten, aber befremdlichen Motiven (und Taten) ihrer Mandanten. Der hier gemeinte Rechtsanwalt ist frei von solchen &#8218;Regeln berufsethischen und standesgerechtem Auftreten&#8216;. Er hat befremdliches Tun seines Mandanten, allen eigenen Wissensständen zum Trotz, nicht in zulässigere Schranken verwiesen, hat nicht interveniert, sie in richtige, zulässige Bahnen gelenkt. Oder der Erkenntnis zugeraten, dass nur ein Abbruch törichten Verhaltens Sinn stiftet.  Er verteidigt sein törichtes Verhalten zivilrechtlich &#8218;mit Verve&#8216;. Darf man das? <strong>gesichtspunkte.de</strong> sind etliche Rechtsanwälte bekannt, die in einem solchen Fall das Mandat insgesamt sofort niederlegen würden. Weil eine derartige Mandantschaft Beratung dringend braucht, und wenn die Beratung aber fruchtlos ausfällt, dann nennt man es Beratungsresistenz! Ein wohl bemühter, offensichtlich humoristischer Versuch, dieses Wort zu erklären, kann <a title="externer Link" href="http://de.uncyclopedia.org/wiki/Beratungsresistenz" target="_blank">hier nachgelesen</a> werden.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hat die gewissenlosen Karrieristen unter den Rechtsanwälten daher <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/recht/rechtsanwalt-recht/" target="_self">Rechtsanwalt 2.0</a> genannt in früheren Berichten. Und die unterscheiden sich sehr wohl von solchen, die einen ehrbaren Beruf mit einer (einwandfreien) Ethik ausüben. Ehrbare Rechtsanwälte sind hier nun wirklich nicht gemeint.</p>
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