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	<title>Mitte &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Mitte &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2145-26 &#8211; &#8211; #Positionen &#8211; Guten Morgen, Berlin, Du kannst so hässlich sein, schmutzig und grau &#8211; Die Hitlerei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 18:02:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Letzten Donnerstag vorm Bezirksamt Wedding (Mitte von Berlin) Müllerstr.: Der Platz ist bekannt, große gepflasterte Brachfläche. Am Bürgersteig steht eine einzelne Stele. Auf ihr handgeschrieben: &#8222;Wache auch! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien!&#8220; Zustimmung, auch wenn es nur handgeklöppelt aussieht wie ein Provisorium, bis es wieder weggewischt wird. Also, wenn die Hitlerei wieder da ... <a title="2145-26 &#8211; &#8211; #Positionen &#8211; Guten Morgen, Berlin, Du kannst so hässlich sein, schmutzig und grau &#8211; Die Hitlerei" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3984-26/" aria-label="Mehr Informationen über 2145-26 &#8211; &#8211; #Positionen &#8211; Guten Morgen, Berlin, Du kannst so hässlich sein, schmutzig und grau &#8211; Die Hitlerei">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" class="size-full wp-image-18685" /></a><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif" alt="Himmel über Berlin - Otto Sander (gif)" width="491" height="286" class="alignnone size-full wp-image-17436" /></a></p>
<blockquote><p>Letzten Donnerstag vorm Bezirksamt Wedding (Mitte von Berlin) Müllerstr.: Der Platz ist bekannt, große gepflasterte Brachfläche. Am Bürgersteig steht eine einzelne Stele. Auf ihr handgeschrieben: &#8222;Wache auch! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien!&#8220; Zustimmung, auch wenn es nur handgeklöppelt aussieht wie ein Provisorium, bis es wieder weggewischt wird. Also, wenn die Hitlerei wieder da ist. Wenn andere Prioritäten wieder gelten.</p></blockquote>
<p>Ich war dreißig Jahre und länger nicht mehr hier. Es hat sich nichts geändert. Nur Abschottung nach außen, die gab es früher nicht. Seltsam. Ich kannte Erika Hess, Bezirksbürgermeisterin, persönlich. Sie half ca. 1982, in Berlin (Wedding) einen Proberaum für meine Musikband zu finden. In der Prinzen-Grundschule im Kellergeschoss. Erika half. Heute heißt ein Eisstadion nach ihr. Erika, die Beste. Ich habe Erika geliebt. Sie SPD-Bezirksbürgermeisterin, ihr Mann Bundestagsabgeordneter (in Bonn). Wer wird uns nie verraten? Sozialdemokraten. Früher hieß das anders.</p>
<p>Übers Wochenende schreibt die Neue Zürcher Zeitung etwas, das mich an mich erinnert, es heißt:<br />
&#8222;Es ist immer etwas wohlfeil, auf Berlin zu schimpfen – aber es ist auch nötig. Denn die deutsche Hauptstadt mit ihren fast vier Millionen Einwohnern befindet sich auf einer schiefen Ebene der Verwahrlosung, die sich mit Slogans wie «arm, aber sexy» nicht länger schönreden lässt. Dem schwarz-roten Senat unter CDU-Bürgermeister Kai Wegner ist es nicht im Ansatz gelungen, diesen Trend aufzuhalten. Touristen mögen zwar immer noch in Scharen am Zoo, am Reichstag oder an der Museumsinsel vorbeiziehen und den Niedergang dabei vielleicht kaum bemerken. Doch die Berliner verzweifeln, langsam, aber sicher.&#8220;</p>
<p>Hallo Echo!<br />
Hallo Zürich!</p>
<p>Richtig subsumiert.</p>
<p><span id="more-19326"></span></p>
<figure id="attachment_19330" aria-describedby="caption-attachment-19330" style="width: 1790px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26.png"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26.png" alt="#BerlinWedding #BerlinMitte #Bezirksamt #Müllerstraße #Streetview #GesichtspunkteDE" width="1800" height="2400" class="size-full wp-image-19330" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26.png 1800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26-488x650.png 488w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26-768x1024.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26-1152x1536.png 1152w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Eingangsbereich_Version_28.02.26-1536x2048.png 1536w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19330" class="wp-caption-text">#BerlinWedding #BerlinMitte #Bezirksamt #Müllerstraße #Streetview #GesichtspunkteDE</figcaption></figure>
<p>Man kann es nicht besser sagen. Was die Neue Zürcher Zeitung alles sagt, habe ich <a href="https://www.nzz.ch/international/berlin-du-kannst-so-haesslich-sein-die-hauptstaedter-verzweifeln-langsam-an-ihrer-stadt-ld.1910816" target="_blank">hier gebookmarked</a>. </p>
<p>Mein Besuch galt dem Bauaktenarchiv im Bezirksamt Wedding. Soviel Brimborium um eine Akteneinsicht habe ich noch nicht erlebt. Sie haben mich in diesem Amt gequält bis aufs Blut, Berechtigungen zur Akteneinsichtnahme nachzuweisen. Mit Formulartricks, hindernden Anforderungen, nur Vollmachten neuesten Datums seien genehm und pi pa po. &#8222;Halt die Fresse, ich hab Feierabend.&#8220; &#8211; Eine läppische Aktensicht dauerte so zwei Monate. Das ist so lächerlich. Sie können es einfach nicht.</p>
<p>Inklusive Bezirksbürgermeisterin. Die stellt sich einfach tot. Anstatt sich auf die Seite von BürgerInnen zu stellen, die sich gegen absolutistische Verwaltungsknäuel zur Wehr setzen. Gleich abwählen. Diese Frau kann es nicht. Diese Frau kann es nicht.  </p>
<p>Jetzt hatte ich Akteneinsicht. Endlich. Was für ein Kampf. Ohne in lähmende Details zu gehen: Es gibt so zehn bis zwölf Rathäuser mit ebenso vielen Bauaktenarchivs. Berlin Mitte (Wedding) ist absolut Spitze im Komplizieren. Währenddessen sehe ich links am Backsteinbau Extraeingänge für Geflüchtete, ich weiß nicht, aus Afghanistan, Syrien, von anderswoher. Lange Schlangen, Laufkorrekturen-Gitter, wie man sie vor einer Schlachthofhalle aufbauen würde und 100 m lange Warteschlangen. Sie warten auf ihre Hilfe. Die Würde des Menschen ist&#8230;.schrecklich. Am Haupteingang Müllerstr. sind große Gitter wie bei großen Rockkonzerten. Damit niemand reinkommt. Am Haupteingang. Wieso dürfen die das? Diese Hausherren? &#8211; Wachschutzbedienstete mit gelbem Warnwesten machen Personenkontrollen. Es sind auch irgendwie ethnisch wirkende Scans von Besuchern. Ich gehöre zu denjenigen, die man offenbar gern einlässt. Alter, weißer Mann mit modernem iPhone, kein Problem. Kein Wunder: Ich bin aggressiv. Berliner Gesamtscheiße. Bürgernähe? Pah, leck mich. Schikane.</p>
<p>Sie haben hier Probleme mit Drogensüchtigen, sagt die Mitarbeiterin der Bauaufsicht. Sie bearbeitet Rechtssachen der Bauaufsicht. Eine nette, aufrichtige Frau, mir zugewendet. Empfinde sie als freundliche Ausnahmeerscheinung. Da ich so lange nicht im Haus war, ist sie Licht. Auf ihrem Schreibtisch steht ein LED-artiges Tageslicht, eine Art Gesichtsheizstrahler. Vielleicht etwas gegen tiefe Traurigkeit und mangelhafte Beleuchtung in dem Amtsstuben. Alles ist so trist hier. Es ist schmuddlig, heruntergekommen. Man ahnt hier gar nichts von beginnender Digitalisierung. Man könnte direkt anfangen zu weinen. Aber auf sie werde ich nichts kommen lassen. Sie macht ihren Job.</p>
<p>Natürlich hat die Parkuhr auf dem Hof nicht funktioniert, mit Apps kann man nicht einchecken, nur mit Geldkarte. Die Zeit springt weiter und ich buche versehentlich fünf Stunden Parkzeit. In Berlin darf ich die Überzahlung nicht anderswo abparken, dann gibt es Tickets. Guten Morgen, Berlin, Du kannst so hässlich sein &#8211; niemand hat es besser getroffen als Peter Fox. </p>
<figure id="attachment_19331" aria-describedby="caption-attachment-19331" style="width: 1790px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26.png"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26.png" alt="Die Hitlerei #BerlinWedding #BerlinMitte #Bezirksamt #Müllerstraße #Streetview #GesichtspunkteDE" width="1800" height="2400" class="size-full wp-image-19331" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26.png 1800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26-488x650.png 488w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26-768x1024.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26-1152x1536.png 1152w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/02/BezirksamtWedding_Hitlerei_Version_28.02.26-1536x2048.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19331" class="wp-caption-text">Die Hitlerei #BerlinWedding #BerlinMitte #Bezirksamt #Müllerstraße #Streetview #GesichtspunkteDE</figcaption></figure>
<p>Und ich muss an The Sweet denken:<br />
Fox on the run<br />
You scream and everybody comes<br />
A running, take a run and hide yourself away<br />
Fox is on the run&#8230;</p>
<p>Mich sehen sie hier nur, wenn es gar nicht anders geht. Einsichtnahme im Bauaktenarchiv war erfolgreich: Wir haben Kellergeschoss-Wohnungen ausfindig gemacht. Als nächstes droht ein bauaufsichtliches Verfahren, das zu beendigen. Nicht weil es Spaß macht, sondern weil Menschen aufhören müssen, andere Menschen wie Kellerasseln einzuquartieren und finanziell auszunehmen. </p>
<p>Weil sie es können. Und keine Sau merkt&#8217;s.<br />
Du kannst so hässlich sein, schmutzig und grau. </p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>Gedenktafel in Berlin &#8211; <a href="https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/elise-und-otto-hampel/3310" target="_blank">Mehr Informationen</a></p>
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		<title>1826-15 &#8211; Notizen: Umwälzpumpen und gutnachbarschaftliche Beziehungspflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2015 13:42:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nein: Es heißt nicht Umwelzpumpe. Dies Ding an der Heizungsanlage. Es heißt auch nicht Umwelspumpe. Umwälzpumpe heißt das Ding. Aber falsch verschlagwortet war es: Jemand hat es falsch verschlagwortet und deswegen findet man nicht, wann sie das letzte Mal erneuert wurde? Fehler entdeckt: Qualitätsmanagement. Währenddessen erfahren wir, dass der Dachgeschosseigentümer Herr Seins (* Name geändert) ... <a title="1826-15 &#8211; Notizen: Umwälzpumpen und gutnachbarschaftliche Beziehungspflege" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/303815-notizen/" aria-label="Mehr Informationen über 1826-15 &#8211; Notizen: Umwälzpumpen und gutnachbarschaftliche Beziehungspflege">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16805" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Notizen.an_.mich_.selbst_Banner.png" alt="Notizen an und für sich bzw. mich selbst allein" width="650" height="460" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Notizen.an_.mich_.selbst_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Notizen.an_.mich_.selbst_Banner-300x212.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Nein: Es heißt nicht Umwelzpumpe. Dies Ding an der Heizungsanlage. Es heißt auch nicht Umwelspumpe. Umwälzpumpe heißt das Ding. Aber falsch verschlagwortet war es: Jemand hat es falsch verschlagwortet und deswegen findet man nicht, wann sie das letzte Mal erneuert wurde? Fehler entdeckt: Qualitätsmanagement.</p>
<p>Währenddessen erfahren wir, dass der Dachgeschosseigentümer Herr Seins (* Name geändert) mit der Mieterin aus dem dritten Obergeschoss ein Verhältnis hat. Wenn sie zu ihm hoch geht, knallt sie immer rücksichtslos mit den Türen. Und nun weiß auch die Verwalterin, wer mit wem&#8230;.  Na egal: Das ist keine Frage verwalterischer Geschicktheit.</p>
<p>Nachbarn, die gut zu einander sind&#8230;</p>
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		<title>1818-15 &#8211; Positionen: Zum bevorstehenden Dachgeschossausbau in Berlin-Wedding #Dachrohling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 10:32:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Rohling ist ein unausgebauter Dachraum, den herzurichten eine vornehme Aufgabe des Bauherrn ist. Ist der allerdings ebenfalls ein Rohling, so kann es zu unangenehmen Folgen für die darunter wohnende Belegschaft eines bewohnten Berliner Mehrfamilienhauses kommen. Dabei geht um nicht mehr und nicht weniger als den Gemeinschaftsfrieden der Wohnungseigentümergemeinschaft aus Hausbewohnern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8462" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht.jpg" alt="_banner.Nachgedacht" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der Rohling ist ein unausgebauter Dachraum, den herzurichten eine vornehme Aufgabe des Bauherrn ist. Ist der allerdings ebenfalls ein Rohling, so kann es zu unangenehmen Folgen für die darunter wohnende Belegschaft eines bewohnten Berliner Mehrfamilienhauses kommen.</p></blockquote>
<p>Dabei geht um nicht mehr und nicht weniger als den Gemeinschaftsfrieden der Wohnungseigentümergemeinschaft aus Hausbewohnern.</p>
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		<title>1755-14 &#8211; Foto des Tages: Markus Winninghoff hat das &#8222;Mauerblümchen&#8220; wiederentdeckt, es leuchtet rot und tanzt Polka</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206714-foto-des-tages-markus-winninghoff-hat-das-mauerbluemchen-wiederentdeckt-es-leutet-rot-und-tanzt-polka/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 15:59:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Markus Winninghoff (Das Foto ist extern eingebettet von der Herkunftsseite, dafür danke) &#8211; Zum großen Betrachten bitte auf das Bild klicken! Dass er fotografieren kann und nicht unbedingt die Kamera schuld ist, vermuten wir, allen anderslautenden Vorurteilen von Fotografier-Unkundigen zum trotz. Denn so geht das Gerücht: &#8222;Der muss eine saugute Kamera haben&#8220;, denn &#8222;das Foto ... <a title="1755-14 &#8211; Foto des Tages: Markus Winninghoff hat das &#8222;Mauerblümchen&#8220; wiederentdeckt, es leuchtet rot und tanzt Polka" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206714-foto-des-tages-markus-winninghoff-hat-das-mauerbluemchen-wiederentdeckt-es-leutet-rot-und-tanzt-polka/" aria-label="Mehr Informationen über 1755-14 &#8211; Foto des Tages: Markus Winninghoff hat das &#8222;Mauerblümchen&#8220; wiederentdeckt, es leuchtet rot und tanzt Polka">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="Fotowelt! " width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<figure style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://winninghoff.net/wp-content/uploads/2014/10/Mauerparkblumchen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://winninghoff.net/wp-content/uploads/2014/10/Mauerparkblumchen.jpg" alt="Tanzendes Mauerparkblümchen" width="650" height="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">© 2014 Foto-Facts: Leica M9-P, Elmarit-M 90 mm, ƒ 2,8 1/3000 sec, ISO 160 by Markus Winninghoff, Berlin</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" />Markus Winninghoff (Das Foto ist extern eingebettet von der <a title="externer Link" href="http://winninghoff.net/2014/10/22/mauerparkbluemchen/" target="_blank">Herkunftsseite</a>, dafür danke) &#8211; Zum großen Betrachten bitte auf das Bild klicken!</p>
<p>Dass er fotografieren kann und nicht unbedingt die Kamera schuld ist, vermuten wir, allen anderslautenden Vorurteilen von Fotografier-Unkundigen zum trotz. Denn so geht das Gerücht: &#8222;Der muss eine saugute Kamera haben&#8220;, denn &#8222;das Foto ist gut.&#8220; Einiges davon erzählt er uns <a title="externer Link" href="http://willsagen.de/?p=3224" target="_blank">hier</a> ganz grundsätzlich und <a title="externer Link" href="http://willsagen.de/?p=3633" target="_blank">dort</a> Revue passierend als Nachbetrachtung eines ganzen Jahrs mit neuer Fotoapparatur auf seinem lesenswerten Blog willsagen.de. <strong>Schönes Foto, dafür ein Chaupeauchen.</strong></p>
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		<title>1697-14 &#8211; Lesezeichen: Zur Kernspintomographie in Berlin-Mitte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 15:37:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Mitte sitzt die Fa. Medneo und fertigt Kernspin-Tomographien an. Ich hatte Gelegenheit, die Einrichtung zu besuchen. Meine Eindrücke habe ich außerhalb dieser Website aufgeschrieben. Deswegen ist der Artikel hier lediglich nur verlinkt. Bei Interesse bitte hier entlang.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15917" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg" alt="Lesezeichen" width="492" height="246" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg 492w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px" /></p>
<p>In Berlin-Mitte sitzt die Fa. Medneo und fertigt Kernspin-Tomographien an. Ich hatte Gelegenheit, die Einrichtung zu besuchen.</p>
<p>Meine Eindrücke habe ich außerhalb dieser Website aufgeschrieben. Deswegen ist der Artikel hier lediglich nur verlinkt. Bei Interesse bitte <a title="externer Link" href="http://plazaa.de/berlin/restaurants/medneo-gmbh-kernspintomographisches-arztezentrum/" target="_blank">hier entlang</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1621-14 &#8211; Kampagnen: Was heißt Frieren? &#8211; Berliner zeigen sich für den #Kältebus Berlin unter der Rufnummer (0178) 5235838</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/193314-kampagnen-was-heisst-frieren-berliner-zeigen-sich-fuer-den-kaeltebus-berlin-unter-der-rufnummer-0178-5235838/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 18:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Frieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kältebus]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[Während es bislang dies Jahr nur kurz kalt war, also richtig kalt, kommt die Frage wie alle Jahre wieder: &#8222;Was mit den Obdachlosen?&#8220; &#8211; Richtig: Die frieren. Weil das so ist, hat die &#8222;hektikproductions&#8220; eine magentafarbene Kampagne gezimmert und vor dem Brandenburger Tor in Berlin-Mitte nicht gerade wenige Berliner abgelichtert. Mit allem, was sie zu ... <a title="1621-14 &#8211; Kampagnen: Was heißt Frieren? &#8211; Berliner zeigen sich für den #Kältebus Berlin unter der Rufnummer (0178) 5235838" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193314-kampagnen-was-heisst-frieren-berliner-zeigen-sich-fuer-den-kaeltebus-berlin-unter-der-rufnummer-0178-5235838/" aria-label="Mehr Informationen über 1621-14 &#8211; Kampagnen: Was heißt Frieren? &#8211; Berliner zeigen sich für den #Kältebus Berlin unter der Rufnummer (0178) 5235838">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" alt="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" width="80" height="15" /></p>
<p>Während es bislang dies Jahr nur kurz kalt war, also richtig kalt, kommt die Frage wie alle Jahre wieder: &#8222;Was mit den Obdachlosen?&#8220; &#8211; Richtig: Die frieren.</p>
<p>Weil das so ist, hat die &#8222;hektikproductions&#8220; eine magentafarbene Kampagne gezimmert und vor dem Brandenburger Tor in Berlin-Mitte nicht gerade wenige Berliner abgelichtert. Mit allem, was sie zu zeigen in der Lage sind. Eins ist klar: Die Menschen tragen teils auch zu viele Tatoos. Mit großem Tata! Nicht jedes kleidet einen, aber es sind auch gut angezogene &#8222;Ungezogene&#8220; unter den Abgelichterten, nicht nur Abhalfterte&#8230;. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-15412"></span><br />
&#8230;</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script type="text/javascript">// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, 'script', 'facebook-jssdk'));
// ]]&gt;</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10152247572914845&amp;set=a.10152247572699845.1073741831.164672859844&amp;type=1" data-width="466">
<div class="fb-xfbml-parse-ignore"><a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10152247572914845&amp;set=a.10152247572699845.1073741831.164672859844&amp;type=1">Beitrag</a> von <a href="https://www.facebook.com/hektikproductions">hektikproductions</a>.</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine repräsentative Querschau kann man sich via facebook ansehen, wo ungefähr 100 solche Fotos als Galerie stehen: Bemerkenswert ehrlich sind diese Fotos, auch wenn man weiß, es handelt sich um eine Kampagne.</p>
<p>Sehr schöne Galerie, kurzweilig, da durch zu klicken.</p>
<p>Und am Ende eventuell die Mobilfunknummer auf dem eigenen Telefon hinterlegen.</p>
<p>So hilft man Obdachlosen in Berlin im Winter:</p>
<p>1. Sehen, Hilfe wird benötigt.</p>
<p>2. Fragen, Hilfe wird gewollt? Sowie&#8230;.</p>
<p>3. Anrufen, und schon kommt der Kältebus und hilft.</p>
<p>Großartig einfach ist das, oder? Halleluja.</p>
<p>Hashtag: #WasheißtFrieren</p>
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		<title>1294-12 &#8211; Recht: Aus eins mach zwei und aus zwei mach vier! Wie das Grundbuchamt die Verwalterbestellung sieht!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/163612-recht-aus-eins-mach-zwei-und-aus-zwei-mach-vier-wie-das-grundbuchamt-die-verwalterbestellung-sieht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 14:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[#Grundbuch]]></category>
		<category><![CDATA[#Grundbuchamt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Verwalternachweis]]></category>
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					<description><![CDATA[Für den Nachweis der Verwaltereigenschaft einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) taugt der Verwalternachweis, in der Regel das Protokoll der Wahlversammlung oder ein passender Auszug daraus und die Beglaubigung der Unterschriften derjenigen, die das Protokoll berechtigt sind zu unterzeichnen. Im vorliegenden Fall gibt es eine Vorsitzende des Verwaltungsbeirats, die Wohnungseigentümerin Meermann (* Name geändert), dann eine weitere Wohnungseigentümerin ... <a title="1294-12 &#8211; Recht: Aus eins mach zwei und aus zwei mach vier! Wie das Grundbuchamt die Verwalterbestellung sieht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163612-recht-aus-eins-mach-zwei-und-aus-zwei-mach-vier-wie-das-grundbuchamt-die-verwalterbestellung-sieht/" aria-label="Mehr Informationen über 1294-12 &#8211; Recht: Aus eins mach zwei und aus zwei mach vier! Wie das Grundbuchamt die Verwalterbestellung sieht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<p>Für den Nachweis der Verwaltereigenschaft einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) taugt der Verwalternachweis, in der Regel das Protokoll der Wahlversammlung oder ein passender Auszug daraus und die Beglaubigung der Unterschriften derjenigen, die das Protokoll berechtigt sind zu unterzeichnen. Im vorliegenden Fall gibt es eine Vorsitzende des Verwaltungsbeirats, die Wohnungseigentümerin Meermann (* Name geändert), dann eine weitere Wohnungseigentümerin namens Gabi Klein (*) und den Versammlungsleiter der Versammlung, den hiesigen Berichterstatter.  Das sind drei Menschen, deren Rollenverteilung wie folgt ist:</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13119"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-11" title="Diese Sache ist heiss!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/09/diesesacheistheiss.jpg" alt="" width="122" height="163" /></p>
<blockquote><p>Für die Bearbeitung von Beanstandungen des Grundbuchamts gilt in Berlin neben der Grundbuchordnung auch viel, was nicht richtig ertastbar und erfahrbar ist: Es gilt auch das Prinzip des zivilen, absoluten Gehorsams. Kaum eine Berliner Notariatsperson legt sich gern mit Rechtspflegern an. Denn das wird leicht zur Unendlichen Geschichte. Rechtspfleger gelten fast als &#8222;Halbgötter in schwarz&#8220;, wobei dieses nichts mit Satanismus, Okkult und Vodoo zu tun hat, sondern mit der Farbe der Gerechtigkeit, die keine Farbe ist: schwarz! Nicht umsonst ärgert sich der Mensch anlassentsprechend &#8222;schwarz&#8220;, das hat jeder schon mal gehört.</p></blockquote>
<p>Icke: Vertreter der Verwaltungsgesellschaft, lud zur Versammlung ein, ist Versammlungsleiter kraft Verwaltervertrag, leitete die Versammlung, fertigte ein Protokoll und ließ dieses von zwei weiteren Wohnungseigentümern unterschreiben, und zwar von der</p>
<p>Vorsitzenden des Verwaltungsbeirats, der Miteigentümerin Meermann und dem weiteren Mitglied,</p>
<p>Verwaltungsbeirätin und Wohnungseigentümerin Gabi Klein.</p>
<p>Im Juli 2012 schickt der Notar das insoweit unterschriftenbeglaubigte Protokoll an das Grundbuchamt Berlin-Mitte, Grundbuchbezirk Wedding. Dann passiert&#8230;..nichts.</p>
<p>Einige Zeit später wendet sich ein Notar an den Verwalter und berichtet von Beanstandungen des Grundbuchamts beim Verwalternachweis. Dort habe ein weiterer Wohnungseigentümer noch zu unterschreiben, sonst sei dieser nicht gültig.</p>
<p>Der Verwalter kontrolliert hieraufhin das beglaubigte Protokoll, fasst sich an den Kopf und sagt: So ein Quatsch. Das Protokoll ist von den drei Berechtigten/Verpflichteten in der gesetzlich vorgeschriebenen Form unterzeichnet. Das Grundbuchamt spinnt.</p>
<p>Nachdem sich ein weiterer Notar meldet und meldet, er könne auch einen zweiten Kaufvertrag nicht vollziehen, weil das Grundbuchamt dies moniert, wird der Verwalter langsam &#8222;tücksch&#8220;. Abgesehen davon, dass man heute telefonisch bei diesen Grundbuchämtern absolut niemanden erreicht und immer wenigstens zehn bis dreißig Minuten schlechtester Warteschleifenmusik über sich ergehen lassen muss, ist man hinterher aber wenigstens im Bilde, wie theoretisch &#8222;das Dienstleistungsangebot der Verwaltung Berlin&#8220; zu erfahren ist. Also jedenfalls nicht telefonisch.</p>
<p>Nach mehreren Anläufen und beherztem Energiefluss von &#8222;ganz böse&#8220; zu &#8222;scheinbar nicht anwesend&#8220; kommt nach längerem Techtelmechtel ein Telefonat mit der damit nicht befassten Gruppenleiterin im Rechtspflegerbezirk Wedding zustande. Frau Wrase (*) hält unbeeindruckt fest an der Rechtsauffassung der damit befassten Rechtspflegerin. Diese hat einen Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf herangezogen, der zum Aktenzeichen <a title="externer Link" href="http://openjur.de/u/147961.print" target="_blank">I-3 Wx 263/09 am 22. Februar 2010</a> ergangen ist. Diesen kann sich der Verwalter ergooglen und sodann intensiv darin herumlesen.</p>
<p>Ausgeräumt ist vorliegend sodann der Verdacht, die Verwalterin sei fachlich schlecht ausgebildet. Dem Entscheidungsdatum entsprechend könnte es sich ja um &#8222;die Fortbildung geltenden Rechts&#8220; handeln. Niemand besäße insofern die Absicht, der Verwalterin unkundiges, dilettantisches Verwaltungshandeln vorzuwerfen. Der Kern des Pudels des Problems ist eine Art &#8222;Haarspalterei&#8220;, die das Grundbuchamt im vorliegenden Fall dazu bewegt, zu sagen:</p>
<p>Wenn die Unterschriftenzeile eines Versammlungsprotokolls die Unterschriften so ausweist:</p>
<p>Thomas Gotthal<br />
(Versammlungsleiter/Verwalter)</p>
<p>Verena Meermann<br />
(Vorsitzende des Verwaltungsbeirats)</p>
<p>Gabi Klein<br />
(Mitglied des Verwaltungsbeirats),</p>
<p>so liege hierin eine &#8222;Ausdrücklichkeit&#8220; der Unterzeichnenden, die nach außen hin zu erkennen gebe, die Mitzeichner rechts vom Versammlungsleiter zeichneten das Protokoll als Verwaltungsbeirat ab, nicht aber auch und insbesondere als Wohnungseigentümer. Dieses bedürfe zumindest hinsichtlich der Person von Frau Gabi Klein einer erneuten Unterschriftenbeglaubigung. Gabi Klein müsse sodann auch und ebenfalls &#8222;als Wohnungseigentümerin&#8220; unterschreiben.</p>
<figure id="attachment_4583" aria-describedby="caption-attachment-4583" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4583" title="Grundbuchblatt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt.jpg" alt="Grundbuchblatt" width="460" height="359" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt.jpg 460w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt-300x234.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4583" class="wp-caption-text">Grundbuchblatt</figcaption></figure>
<p>Dieses ist nichts anderes als die &#8222;Aufspaltungstheorie&#8220; in der Paargruppe derjenigen Wohnungseigentümer, die die Rechtspfleger von Berlin-Mitte, Grundbuchbezirk Berlin-Wedding, als &#8222;schizophrene Personen&#8220; begreifen, die mal -ausdrücklich oder nicht, stillschweigend oder expressiv verbis- als Personen der Wohnungseigentumsgeschichte &#8222;Verwaltungsbeiräte&#8220; mit Haut und Haaren seien, nicht aber (zugleich) Wohnungseigentümer.</p>
<p>Das ist auch der &#8222;Michel Kohlhaas&#8220; in uns allen, wenn wir sonst nicht genug zu tun haben. Es geht hier um nichts anderes als nur um totalen Unsinn. Das Grundbuchamt wird aufgefordert, eine rechtmittelbehaftete Entscheidung dieses Unsinns zu erlassen, wogegen man als Verwalter wenigstens in die Erinnerung gehen könne. Es ist kein Wunder, dass die Berliner Justiz einen so miesen Ruf hat. Wer sich mit solchem Unsinn wochen- und monatelang befasst, kann eben nicht zeitgerecht Eigentumsumschreibungen erledigen und beklagt sich gern, nach all den Überstunden&#8230;..</p>
<p>Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf übrigens gibt dem Berichterstatter ja inhaltlich sogar Recht. Da steht derlei Unsinn gar nicht drin. Doch lest einmal selbst.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1222-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Die verglaste Tür zur Straße ist nach außen hin Gemeinschaftseigentum, aber die Scheibe kaputt und nun?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/156512/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 06:53:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Idee des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Olli Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlertstr.]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Chausseestr. ist an diesem Orte geschichtsträchtig. Hier wurde in Grenzfragen wichtig gehandelt für den Fortbestand der sozialistischen Vorzeigestadt Ost-Berlin. Bis die Wende kam und derartige Zäune osmotisch wurden, also durchlässig. Biosmotisch, in beide Richtungen wohlgemerkt. Später zogen hier &#8222;inne Jegend&#8220; die Wohnungseigentümer in die benachbarten Straßenzüge, es ist hip, hier zu wohnen. Wo früher ... <a title="1222-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Die verglaste Tür zur Straße ist nach außen hin Gemeinschaftseigentum, aber die Scheibe kaputt und nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/156512/" aria-label="Mehr Informationen über 1222-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Die verglaste Tür zur Straße ist nach außen hin Gemeinschaftseigentum, aber die Scheibe kaputt und nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die Chausseestr. ist an diesem Orte geschichtsträchtig. Hier wurde in Grenzfragen wichtig gehandelt für den Fortbestand der sozialistischen Vorzeigestadt Ost-Berlin. Bis die Wende kam und derartige Zäune osmotisch wurden, also durchlässig. Biosmotisch, in beide Richtungen wohlgemerkt. Später zogen hier &#8222;inne Jegend&#8220; die Wohnungseigentümer in die benachbarten Straßenzüge, es ist hip, hier zu wohnen. Wo früher das Stadion der Weltjugend war, entsteht jetzt der gigantischste Bundesnachrichtendienst aller Zeiten&#8230;.</p></blockquote>
<p>Immer ranken sich diese Rechtsfragen um das Verhalten von Wohnungseigentümern. Dies für gewöhnlich dann, wenn der einzelne Wohnungseigentümer immer noch fintenreich und in letzter Minute verständlich unverständlich reagiert, also ausweicht, sich Maßnahmen eines geordneten Miteinanders entzieht. Wie der Wohnungseigentümer, dem das Teileigentum in Berlin-Mitte gehört, direkt gegenüber vom neu entstehenden Bundesnachrichtendienst, über den wir aus übergeordneten Interessen der Bundesrepublik Deutschland (har har) nicht berichten dürfen.</p>
<p><span id="more-12490"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12491" aria-describedby="caption-attachment-12491" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5804.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12491" title="Glasbruch-Fensterscheibe: Bitte große Holzplatte vorschrauben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5804-768x1024.jpg" alt="Glasbruch-Fensterscheibe: Bitte große Holzplatte vorschrauben!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5804-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5804-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5804.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12491" class="wp-caption-text">Glasbruch-Fensterscheibe: Bitte große Holzplatte vorschrauben!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie nun aber umgehen mit einem Wohnungseigentümer, der seinen zur Straße hin zeigenden Teileigentumsladen mit einer defekten Glasscheibe wie dieser monatelang schmückt? Das Gesetz des Handelns&#8230;und wie man damit umgeht.</p></blockquote>
<p>Tag der Offenen Tür: irgendwie Herr Merkwürdig, Teileigentümer, Ladenbesitzer, und das nun schon seit Monaten, diese kaputte Glasscheibe. Eigentlich ist er gar nicht hier und der Laden steht gewöhnlich auch leer, er selbst in England, so sagt er, wo er jetzt sein Insolvenzverfahren zum wiederholten Male versucht zu betreiben. Allerdings ist er nie in England, immer in Deutschland unterwegs, heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort ♪♫♪ &#8211; so sang einst Hannes Wader sängerhaft begnadet über lustige Wandervögel wie diesen.</p>
<p>Tag der Offenen Tür in seiner Teileigentumseinheit, wo manchmal &#8222;paar Russen&#8220; wohnen, wie die Nachbarn sagen, irgendwelche Bauarbeiter. Ja, die Zeit der Polen hier ist vorbei, zu teuer. Die nächste Migrantenwelle im deutschen Handwerkerwesen ist noch weiter östlich angesiedelt, Ukraine, Russen, niemand differenziert das ganz genau, alles &#8222;aus´m Osten&#8220;, je weiter östlich, desto billiger. Und arbeitswilliger&#8230;vermutlich.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;oGdmiYx_DwA&#8220;]<br />
<em>Olli Schulz &#8211; Koks &amp; Nutten (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Irgendwo hier findet am Abend ein Rooftop-Konzert in der Tradition der Londoner Sixties statt. Die Beatles haben das erfunden, sagt man, in der Savile Row, da wo die erste bedeutende Apple-Weltmarke, die Plattenfirma der Beatles, ein Haus zu wirtschaften hatte. Hier gibt heute Abend Olli Schulz aus Hamburg, Ex-Roadie und nun Berliner, eins, ein Rooftopkonzert. Hintergrund: Am 27.-29. Juli 2012 findet direkt vor den Toren Berlins eines der größten Rockfestivals der vergangenen Jahrzehnte statt, das www.greenvillefestival.com. Sogar Iggy Pop wird kommen und noch mehr als dreißig andere bekannte Acts. Donnerlittchen.</p></blockquote>
<figure id="attachment_12495" aria-describedby="caption-attachment-12495" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5814.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12495" title="www.greenvillefestival.com" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5814-768x1024.jpg" alt="www.greenvillefestival.com" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5814-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5814-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5814.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12495" class="wp-caption-text">www.greenvillefestival.com</figcaption></figure>
<p>Tag der Offenen Tür, weil das Schaufenster des Ladens auch zugleich die Abschlusstür des Sondereigentums nach außen ist und die Teilungserklärung sagt: &#8222;Jeglicher Glasbruch an zum Sondereigentum gehörigen Fenstern und Türen geht -gleich aus welchem Grunde verursacht- zu Lasten des Eigentümers.&#8220; Und heute fragen sich die Versammlungsteilnehmer, ob dies gleichbedeutend damit sei, die Verwalterin zu veranlassen, tätig werden zu wollen? Also zu veranlassen, dass ein Glaser unseres gemeinschaftlichen Vertrauens käme und die zerborstene Fensterscheibe ersetzt. Die Verwalterin kann dies vorliegend kaum veranlassen, da der Eigentümer nicht als solvent gilt und man unnötige Prozessfragen aufzäumt.</p>
<figure id="attachment_12492" aria-describedby="caption-attachment-12492" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5850.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12492" title="Berlin-Mitte, Chausseestr.: Großbaustelle Bundesnachrichtendienst" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5850-1024x768.jpg" alt="Berlin-Mitte, Chausseestr.: Großbaustelle Bundesnachrichtendienst" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5850-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5850-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5850.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12492" class="wp-caption-text">Berlin-Mitte, Chausseestr.: Großbaustelle Bundesnachrichtendienst</figcaption></figure>
<p>Der Einfall des Abends kommt von der Verwalterin selbst: Wir nageln da jetzt einfach eine hölzern Wurzel auf die Tür, also eine Art Sperrholzplatte. Kann sich niemand mehr verletzen, der dort vorbeiläuft und da reinfasst. Die WEG hat getan, was eine ordentliche WEG zu tun imstande ist, aber ohne die kostenaufwändige Neuverglasung dieser Tür.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.künftig ist das kein Problem mehr: Die Gegend wird einfach zur Securityzone Nummer 1 zurückerklärt, so wie früher. Überall Videokameras hin und die Täter werden schnell gefasst. In Deutschland hat man doch mit Globalüberwachung große Erfahrung, an der Chaussee-/Ecke Wöhlertstr. ist daher Überwachung kein Problem, und der oberste Dienstherr verlegt doch ohnehin gerade die erforderliche Infrastruktur dort. Halleluja! Herrjemineh!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kuckt mal: <a title="externer Link" href="www.greenvillefestival.com" target="_blank">Das Greenvillefestival in Paaren/Glien vom 27.-29. Juli 2012, die Website</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 14:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Baut ein Wohnungseigentümer von mehreren im Bereich seiner Einheiten Gemeinschaftseigentum um, ohne die dafür erforderliche Genehmigung der übrigen Eigentümer zu besitzen, so hat dies in der Regel mannigfaltige Gründe. Die spannungsgeladene Frage aber ist, wie gehen Menschen mit solchen (üblichen) häufig auftretenden Konflikten (konstruktiv) um? Hiervon erzählt der nachfolgende Artikel und berichtet über Spannungsfelder, die ... <a title="1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/151512/" aria-label="Mehr Informationen über 1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3895" aria-describedby="caption-attachment-3895" style="width: 452px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3895" title="Bundesgerichtshof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg" alt="" width="462" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg 462w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px" /><figcaption id="caption-attachment-3895" class="wp-caption-text">Bundesgerichtshof</figcaption></figure>
<blockquote><p>Baut ein Wohnungseigentümer von mehreren im Bereich seiner Einheiten Gemeinschaftseigentum um, ohne die dafür erforderliche Genehmigung der übrigen Eigentümer zu besitzen, so hat dies in der Regel mannigfaltige Gründe. Die spannungsgeladene Frage aber ist, wie gehen Menschen mit solchen (üblichen) häufig auftretenden Konflikten (konstruktiv) um? Hiervon erzählt der nachfolgende Artikel und berichtet über Spannungsfelder, die im Rahmen eines BGH-Beschlusses zur Abhandlung kamen.</p></blockquote>
<p>Ohne allzu sehr in die Details eines Rechtsstreits vor dem Amtsgericht Dresden einsteigen zu wollen, bildet der hier unter Berichterstattung gestellte Fall doch Parallelen zu &#8222;üblichen Zwistigkeiten&#8220; im Rahmen der Verwaltung von Wohnungseigentümern. Denn es geht oft in solchen Streitigkeiten nur noch wenig um die Sache selbst, sondern um Emotionen, Machtfragen und den Kampf um ein Obsiegen oder Unterliegen im gemeinsamen Hahnenkampf vor Gerichten. Insofern der dargestellte Fall weiteren Fällen nicht unähnlich, die hier in Berlin derzeit auf Durchführung drängen.  Deswegen wird die Bedeutung des Bundesgerichtshofs-Beschlusses als &#8222;grundlegend&#8220; anerkannt und Züge von &#8222;kluger Vernunft&#8220; lassen sich sehen.</p>
<p><span id="more-12013"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;FOv9QlLIAvU&#8220;]<br />
</em><em>James Bond &#8211; Live And Let Die &#8211; performed by Paul McCartney &amp; The Wings (via Youtube) </em></p>
<blockquote><p>In einzelnen Fällen gibt es einen breiten Konsens der Wohnungseigentümer eines Hauses, Aus- und Umbauherren als &#8222;gutwillige und gutmeinende Investoren&#8220; zugunsten einer positiven Verbesserung der Zustände in einem Mehrfamilienhaus zu betrachten. Mit einer gewissen Großzügigkeit zieht man in Betracht, dass jemand im Bauprozess im Detail mit wohnungseigentumsrechtlichen Finessen überfordert schien. Hiergegen kann sich aber -durchaus brachial- die Rechthaberei einzelner Gegner solcher Geschehnisse richten, die nun nichts besseres zu tun haben, als hiergegen Prozesse bis zum Bundesgerichtshof ins Feld zu führen. Anstatt eine wirtschaftlich vernünftige, sachbezogene Einigung mit dem &#8222;Handlungsstörer&#8220; herbeizuführen, die dieser bezahlen kann und die als allgemein üblich akzeptiert wird. Live &amp; let die&#8230; Leben und leben lassen oder Leben und sterben lassen</p></blockquote>
<p>Ja, man kann folgendes unterstellen.<br />
Wenn bauliche Veränderungen bereits erfolgt sind, ist es eigentlich schon zu spät. Ärgert einen der betroffenen Wohnungseigentümer dieses mehr als nur ein bisschen, dann kommt es nicht selten zu regelrechten &#8222;Vernichtungsfeldzügen&#8220; und &#8222;Allmachtsfantasien&#8220; auf (allen) betroffenen Seiten. Der &#8222;Handlungsstörer&#8220; hat umgebaut und verteidigt eigenem Schaden zum Trotze die von ihm (in der Regel mit viel Geld) vorgenommene bauliche Veränderung. Denn für ihn war die Vornahme dieser Bauarbeit in der Regel nicht etwas &#8222;Destruktives&#8220;, sondern die Verbesserung einer zuvor unvorteilhaften Ausgangssituation. Wertverbesserung, Umbau, Platz- und Wohnoptimierung stehen im Vordergrund desjenigen, der eine bauliche Veränderung begehrt. Führt er sie auch durch, so muss er sich vorher gewissenhaft darüber sachkundig machen, ob die Vornahme der beabsichtigten Bauarbeit im Bereich des Gemeinschaftseigentums überhaupt zulässig ist. Oder ob sie zulässig gemacht werden muss, bevor sie erfolgt? Diesen Fall besprechen wir hier nicht.</p>
<p>Denn hier hat der &#8222;Handlungsstörer&#8220; bereits gestört, und zwar den Rechtsfrieden. Hiergegen wendet sich im vorliegenden Fall der weitere Wohnungseigentümer, dem die &#8222;eigenmächtige Vornahme&#8220; solcher baulichen Veränderungen definitiv nicht passt. Sehr häufig misst der Initiativling des Klägers seinem &#8222;unversöhnlichen&#8220; Verhalten dem Handlungsstörer gegenüber auch eine Art &#8222;pädagogisches, erzieherisches Wertspektrum&#8220; zu. Wobei dies ehrlich gesagt nicht erwiesen ist, sondern subjektiv.</p>
<p>Es ist also bereits zu spät für eine außergerichtliche Einigung hierüber, meinen deshalb viele. In dem Bereich von Allmachtsfantasien wird oft auch die Vorstellung gehegt, man müsse die Sache selbst erst einmal &#8222;vollständig&#8220; (erfolgreich) durchklagen, den Handlungsstörer somit &#8222;insgesamt bezwingen&#8220; und zu Boden niederkämpfen. Erst dann könne man ihn zu jeder Art von preiswerterem Kompromiss relativ schrankenlos bewegen, der rechnerisch etwas unterhalb den eigenen Baukosten des Handlungsstörers liege. Wer kurz gesagt 100.000,- € für eine solche Ausbaumaßnahme geleistet habe, dem würde eine Sonderzahlung zum (nachträglichen) Erwerb dieses Ausbaurechts von bspw. 80.000,- € schon als ein &#8222;lukratives&#8220; Geschäft erscheinen.</p>
<p>Üblicher ist hier allerdings, dass diese Art von &#8222;aufrechnenden Gedanken&#8220; der &#8222;nachträglichen Bestrafung&#8220; auch vor Gerichten nicht als zielführend angesehen wird. Die WEG muss sich aber mit dem Vorgang des widerrechtlich umgebauten Gemeinschaftseigentums befassen. Das tut sie auf verschiedenen, möglichen Wegen.</p>
<p>1. Die Strategie, erst einmal &#8222;ein schwebendes&#8220; gerichtliches Verfahren abzuwarten, kann funktionieren. Muss aber nicht.<br />
2. Die Strategie, einem einzelnen Kläger gegen die bauliche Veränderung den Fortgang des Verfahrens allein zu überlassen, kann sinnvoll sein. Muss aber nicht.<br />
3. Die Strategie, dass die WEG diesen &#8222;freien Rechtsraum&#8220; an sich zieht, um selbst die Hoheit über die weitere Vorgehensweise festzulegen, kann klug sein. Muss aber auch nicht.</p>
<p>Undsoweiter.</p>
<p>Im entschiedenen Fall wurde wohl auch viel &#8222;getrickst&#8220;, dass sich die Balken bogen. Es ging darum, dass die Gemeinschaft einen umfassenden, nachträglichen Gestattungsbeschluss zu beschließen vorgelegt bekam, der wörtlich folgendes beinhaltet, Zitat:</p>
<p>&#8222;a) Die Gemeinschaft stimmt der Entfernung der im Dachgeschoss auf der Dachterrasse befindlichen Mauer zu …<br />
b) Die Gemeinschaft stimmt dem Schließen der Fenstertür durch Zumauern oder Verputzen zu, die zur Hälfte der Begehung der Terrasse dient.<br />
c) Die Gemeinschaft stimmt der Öffnung des im Bereich der Souterrain-Wohnung befindlichen Fensters bis zum Boden und Schaffung eines Ausgangs zu.<br />
d) Die Gemeinschaft stimmt dem Erstellen und Bauen einer Holzterrasse vor der Souterrain-Wohnung zu.<br />
e) Die Gemeinschaft stimmt der Abstützung der gesamten Terrassenbreite vor den Wohnungen 208/209 … durch 4 kleine Träger zu, die auf der Terrasse verlegt wurden und die Funktion des fehlenden Überzugs übernehmen, wobei diese Stahlträger innerhalb der Dämmebene liegen.&#8220;</p>
<p>(Zitat aus dem BGH-Beschluss, download unten)</p>
<p>Allzu groß war die streitbefangene WEG nicht. &#8222;Von den Miteigentumsanteilen verfügen der Kläger über 360,982/1.000, der Beklagte zu 1 über 517,761/1.000 und die Beklagten zu 2 und 3 gemeinschaftlich über 121,257/1.000.&#8220; &#8211; Konstellationen wie sind &#8222;spitz auf Knopp&#8220; zu rechnen(umgangssprachlich, deutlicher: Hier geht es um jede anrechenbare Stimme). Um jedes Prozent wird gefeilscht, denn &#8222;Solche Maßnahmen&#8220;&#8230;.:</p>
<blockquote><p>können abweichend von Absatz 1 durch eine Mehrheit von drei Viertel aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer im Sinne des § 25 Abs. 2 und mehr als der Hälfte aller Miteigentumsanteile beschlossen werden.  (§ 22, WoEigG, Quelle: <a title="externer Link" href="http://dejure.org/gesetze/WEG/22.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Bauliche Veränderungen können nach dem WoEigG mit einer &#8222;doppelt-qualifizierten&#8220; Mehrheit aller Eigentümer beschlossen werden. Das ist rechtskonform seit dem 01. Juli 2007 und ggü. der alten, vorherigen Rechtslage &#8222;viel leichter&#8220; geworden. Das war auch der Sinn der Rechtsnovellierung.</p>
<p>Dass nun die doppelt-qualifizierte Mehrheit &#8222;leicht &amp; locker&#8220; zu erreichen ist, kann deswegen noch lange nicht behauptet werden. Und ist sie erst einmal durch Beschluss gegeben, so heißt dies noch lange nicht, dass nicht die unterliegenden, ablehnenden Eigentümer nicht noch zusätzlich den ihnen zustehenden Rechtsweg der richterlichen Überprüfung wählen. Insofern ist auch das mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Im Zweifel ist dieses alles restriktiv auszulegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12016" title="nachgerechnet" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet.jpg" alt="" width="301" height="224" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet-300x223.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p>Im entschiedenen Fall ging es aber daher, und das ist besonders interessant, um die Frage, wer von diesen ganzen Wohnungseigentümern nun eigentlich stimmberechtigt hierbei sei? Sei im Falle der genehmigenden Beschlussfassung mit doppelt-qualifizierter Mehrheit insbesondere auch derjenige, mit zur Abstimmung berechtigt, der die bauliche Veränderung durchgeführt habe? Das bejaht jetzt hier eindeutig der Bundesgerichtshof und weist alle anderslautenden Begehrlichkeiten des hiergegen klagenden Wohnungseigentümers zurück.</p>
<p>Für uns Verwalterlinge zeigt die Entscheidung zweierlei interessante Aspekte in sich:</p>
<ul>
<li>Ein Stimmrechtsausschluss nach § 25 Abs. 5 Alt. 2 WEG greift nur in sehr, sehr engen Grenzen. Es gibt sicherlich mehr Tatbestände, wo er nicht greift, als solche, bei denen -in äußerst engen Grenzen- Stimmrechtsausschlüsse gegeben sind. Erstens.</li>
<li>Zweitens: Hat ein Wohnungseigentümer eine Bauliche Veränderung durchgeführt und beantragt die Versammlung nach dieser die nachträgliche Genehmigung dieser Baulichen Veränderung mit doppelt-qualifizierter Mehrheit, so ist hierbei auch der &#8222;Handlungsstörer&#8220; (der Veranlasser der Baulichen Veränderung) selbst stimmberechtigt und nicht etwa von einem Stimmrecht ausgeschlossen.</li>
</ul>
<p>Der BGH sagt wörtlich in seinem <span style="text-decoration: underline;"><strong>Leitsatz</strong></span> zu der Entscheidung:</p>
<p>&#8222;Von dem Stimmrechtsverbot nach § 25 Abs. 5 Alt. 2 WEG werden nur Abstimmun-gen über Beschlussgegenstände erfasst, die verfahrensrechtliche Maßnahmen be-treffen, worunter insbesondere Beschlüsse über die Einleitung des Rechtsstreits, die Art und Weise der Prozessführung und die Frage der verfahrensrechtlichen Beendigung fallen; dass eine Beschlussfassung Auswirkungen auf den Rechtsstreit in materiell-rechtlicher Hinsicht hat oder haben kann, genügt nicht.&#8220; &#8211; BGH, Urteil vom 14. Oktober 2011 &#8211; V ZR 56/11 &#8211; LG Dresden &#8211; AG Leipzig</p>
<p>Übrigens: Gut zu wissen. Nun aber mal schnell nachgerechnet. Was wäre denn, wenn&#8230;.?</p>
<p><strong>Fazit</strong>:</p>
<p>Leben und leben lassen: übliches Procedere der Welt im Übrigen, nicht im Wohnungseigentum</p>
<p>Leben und sterben lassen: Bekanntes Filmmotiv aus den Siebzigern, überzeugend vertont von Ex-Beatle Paul McCartney, mit Parallelen zur Wohnungseigentumswelt, jedenfalls der Fantasie nach. In der Realität oft auf gerichtlichem Wege wieder zurückgeworfen auf das &#8222;übliche Procedere der Welt im Übrigen&#8220;, &#8230;.siehe oben&#8230;.</p>
<p>Ein paar hilfreiche, weiterführende Links habe ich interessehalber angefügt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wortwörtlich: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/BGH_V_RZ_56.11.Stimmrechtsentscheidung.pdf" target="_blank">Die Entscheidung des BGH im vollen Wortlaut</a> (download) </li>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123511/" target="_blank">Es ist leichter geworden, eine Bauliche Veränderung zu beantragen</a></li>
<li>Foto des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/140011/">Was gut ist, kostet Geld</a></li>
<li>In Stichworten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99610/">Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage erfolglos</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
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			</item>
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		<title>1147-12 &#8211; Prognosen: Orientierung, Richtung gebende Hinweise im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme mit &#8222;offener Baustelle&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/149112/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/149112/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:04:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme des Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte war das so richtig &#8222;sonnenklar&#8220; noch nicht. Das war kurz vor dem 31.12. des letzten Jahres. Jetzt verziehen sich die Wolken am Himmel, er bricht auf und die Sonne der Klarheit strahlt. Denn das Dachgeschoss ist groß. So groß, dass es sich in der ansonsten aus weiteren, lediglich ... <a title="1147-12 &#8211; Prognosen: Orientierung, Richtung gebende Hinweise im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme mit &#8222;offener Baustelle&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/149112/" aria-label="Mehr Informationen über 1147-12 &#8211; Prognosen: Orientierung, Richtung gebende Hinweise im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme mit &#8222;offener Baustelle&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11828" title="Orientierung: Richtung geben..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.Richtung.geben_.jpg" alt="Orientierung: Richtung geben..." width="600" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.Richtung.geben_.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.Richtung.geben_-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme des Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte war das so richtig &#8222;sonnenklar&#8220; noch nicht. Das war kurz vor dem 31.12. des letzten Jahres. Jetzt verziehen sich die Wolken am Himmel, er bricht auf und die Sonne der Klarheit strahlt. Denn das Dachgeschoss ist groß. So groß, dass es sich in der ansonsten aus weiteren, lediglich nur 8 Einheiten eher omnipotent, besser omnipräsent ausnimmt. Ja, es ist ein Dachgeschoss mit mehreren Etagen, einer Riesen-Dachterrasse und es ist durchgestylt bis zu einem glamourösen Gesamtganzen. Wer hier wohnt, kann es sich auch leisten. Es wurde viel Geld dort verbaut. Aber wann &#8222;groovt&#8220; das fertige Haus?</p>
<p><span id="more-11827"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;l1zq87MPGIk&#8220;]<br />
</em><em>Orientation Music &#8211; See You next life &#8211; Album: I show you crazy (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Im Zeitpunkt der Verwaltungsübergabe vom alten auf den neuen Verwalter wird deutlich: Das Dachgeschoss-Ausbauvorhaben bedarf noch der grundlegenden Orientierung. Es muss inspiziert werden. Der Bestand muss erfasst und verstanden werden. Und es muss eine Übergabe derjenigen Bauteile zurück an die Gemeinschaft erfolgen, die im zwingenden Gemeinschaftseigentum stehen. Am besten nicht stillschweigend durch &#8222;konkludente Ingebrauchnahme&#8220; der WEG, so als wäre nüscht jewesen&#8230;.</p></blockquote>
<p>Dafür wurden nur die Besten genommen. Oder die, die in einem solchen Ruf stehen. Die Architekten sind &#8222;Promi-Architekten&#8220; und beraten auch Investoren aus Hollywood, die wir alle sehr gut kennen. So gut, dass ich die Namen nicht verrate. Berufsethos &#8222;Verschwiegenheit&#8220;. Gesichtspunkt Groove.</p>
<p>Die Bauzeit waberte so dahin und ist eigentlich noch nicht so richtig wirklich abgeschlossen. Denn der Bauherr selbst hat die Leistungen noch nicht abgenommen. Er hat vielfältige Rechtsbeziehungen, seit dem er anfing, das Projekt zu bauen. Handwerkergroove. Linksdrehende Bauarbeiten, rechtsdrehende Bauherren-Prophylaxe, mit Laxose-Unverträglichkeit.</p>
<p>Werkverträge wurden geschlossen. Baufirmen leisteten Bauarbeiten. Über das alles wachten &#8222;die Architekten&#8220;. Jetzt schaut ein Gutachter im Auftrag des Bauherrn, was von dem fast fertiggestellten Bauvorhaben gut ist und was man fachlich bemängeln kann. Es geht auch um die Haftung der Architekten und um ihre Sorgfalt.</p>
<p>Es geht um Honorare und Vergütungen, um Gewährleistungspflichten, Rest-Fertigstellungsverpflichtungen und es geht eigentlich noch gar nicht um die Wohnungseigentümergemeinschaft, derzeit. Das ist der Gesichtspunkt. Der wird jetzt klarer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11844" title="Orientierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.jpg" alt="" width="535" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.jpg 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /></p>
<p>Während alles noch so von sich hinwabert, schwappen die Erkenntnisse des frisch angebrochenen Jahres über die neue Verwalterin herein. Nein, das Ding ist noch nicht ganz in &#8222;trockenen Tüchern&#8220;, wird deutlich. Zeit, dass sich was dreht. Mit neuem Elan, Groove. Groove tut einer Sache oft gut.</p>
<blockquote><p>Der neue Verwalter sollte prokommunikativ, freundlich, offen und interagierend an die Sache herangehen. Nicht abwartend, zaudernd, sich versteckend hinter noch nicht vollständig übernommen, zu vielen, dicken und alten Vorverwalterakten. Ein sonniges Grundlagenschreiben an die Architekten soll eine neue freundliche Gesamtrichtung geben! Orientierung. Globalbürgerlich ausgedrückt: Orientation</p></blockquote>
<p>Irgendwann ist die Gemeinschaft der (übrigen) Wohnungseigentümer angemessen zu beteiligen. Dazu muss der Dachgeschoss-Ausbauer seine Schularbeiten zu Ende machen. Es muss das Gesamtwerk möglichst weitgehend mängelfrei machen, auch benennen, wo das noch zu erledigen ist. Welche Punkte werden bis wann erledigt? Wird es Reste geben, die unerledigt bleiben?</p>
<p>Klar wird: Die WEG übernimmt nicht einfach irgendwelche Außenteile der Gesamtkonstruktion zurück in ihre Obhut, wenn deren Zustand nicht glasklar ist! Wie soll man die künftige Instandhaltung am Objekt ermessen, wenn sich der Zustand massiv verändert hat. Fest steht: Es muss eine kontrollierte, vernünftige Zurückgabe von verändertem Gemeinschaftseigentum erfolgen, zu überschaubaren, glasklaren künftigen Bedingungen. So wie die Beatles mal sangen: &#8222;We can work it out&#8220; &#8211; aber bedenke: &#8222;Life is very short and there´s no time&#8230;.for fussing and fighting my friends&#8220; ♪♫♫♪</p>
<p>Womit wir wieder bei den schönen Künsten gelandet sind. Hach.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Apropos: <a title="externer Link" href="http://www.orientation-music.com/de/" target="_blank">Die Berliner Band namens &#8222;Orientation&#8220; groovt gut, groovt gut&#8230;</a></li>
<li>Gegen die Wand: <a title="externer Link" href="http://www.gegendiewand.de" target="_blank">Fatih Akin hat einen Film gemacht, Orientation beteiligte sich musikalisch&#8230;</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1131-12 &#8211; Vorverwalter: Im Wege der sofortigen Vollstreckung erfolgt Hausdurchsuchung &#038; Beschlagnahme in einem!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Denn es ist nie zu spät, für einen neuen Weg&#8230;. (Roland Kaiser, Santa Maria) Menschen finden auch beruflich zusammen und Menschen trennen sich voneinander. Das ist normal, ein ganz gewöhnlicher Vorgang. In Sachen &#8222;Verwaltung von Wohnungseigentum&#8220; sind die Strukturen zunächst einmal in erster Linie langfristiger Natur. Es handelt sich fast um ein &#8222;Dauerschuldverhältnis&#8220;. Man ist ... <a title="1131-12 &#8211; Vorverwalter: Im Wege der sofortigen Vollstreckung erfolgt Hausdurchsuchung &#038; Beschlagnahme in einem!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147512/" aria-label="Mehr Informationen über 1131-12 &#8211; Vorverwalter: Im Wege der sofortigen Vollstreckung erfolgt Hausdurchsuchung &#038; Beschlagnahme in einem!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11689" title="Protokoll Hausdurchsuchung inkl. Beschlagnahme" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Protokoll.Hausdurchsuchung.jpg" alt="Protokoll Hausdurchsuchung inkl. Beschlagnahme" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Protokoll.Hausdurchsuchung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Protokoll.Hausdurchsuchung-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Denn es ist nie zu spät, für einen neuen Weg&#8230;. (Roland Kaiser, Santa Maria)</p></blockquote>
<p>Menschen finden auch beruflich zusammen und Menschen trennen sich voneinander. Das ist normal, ein ganz gewöhnlicher Vorgang.</p>
<p>In Sachen &#8222;Verwaltung von Wohnungseigentum&#8220; sind die Strukturen zunächst einmal in erster Linie langfristiger Natur. Es handelt sich fast um ein &#8222;Dauerschuldverhältnis&#8220;. Man ist sich wechselseitig zu Vertrauen, Kontinuität und dergleichen verpflichtet. Auf der Seite des dienstbeflissenen Verwalters nach &#8222;bürgerlichem Recht&#8220; und &#8222;mit den Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns&#8220;. Gerät dieses Konstrukt in Abrede oder bauen sich grundlegende Zweifel auf, kann ein leichtes Lüftchen wehen. Oder ein stärkeres, am Ende sogar ein &#8222;Wind Of Change&#8220;.  Wir alle haben diesen &#8222;Dünnpfiff&#8220; von Scorpions-Sänger Klaus Meine sofort im Ohr.  Sodann erfolgt der drastische Schnitt: ein neuer Verwalter ist bestellt und zu seinen ersten Amtspflichten gehört die &#8222;Beschlagnahme&#8220; der Vorverwaltungs-Akten. Der Beschluss ist so lange rechtskräftig, bis er durchs Gericht aufgehoben wird. Und zwar jetzt, hier und heute und sofort, bzw. ohne Aufschub.</p>
<p><span id="more-11688"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_11691" aria-describedby="caption-attachment-11691" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0247.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11691" title="Stau auf Autobahn Richtung Norden" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0247-1024x768.jpg" alt="Stau auf Autobahn Richtung Norden" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0247-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0247-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0247.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11691" class="wp-caption-text">Stau auf Autobahn Richtung Norden</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Versuch einer pünktlichen Terminvereinbarung zur Abholung von Vorverwalter-Akten gerät immer mehr zur Unmöglichkeit. Berlin steht kurz vor einem verkehrstechnischen Totalzusammenbruch. So wie gestern, wenn zusätzlich auch nur ein Unfall auf der Rudolf-Wissel-Brücke hinzukommt. Dann braucht der normale Mensch bis zu eineinhalb Stunden, um eine Strecke zurückzulegen, die für gewöhnlich 30 Minuten Zeit benötigt. Wird sich daran jetzt was ändern durch die Neubesetzung des Berliner Senats?</p></blockquote>
<p>An der Hafenkante des vorverwalterischen Binnenhafens (im Fachjargon: dessen &#8222;Büro&#8220;) muss der frisch gestrichene, noch wendige und äußerst eloquente Passagierdampfer &#8222;MS Neuverwalter&#8220; anlegen. Dazu braucht er eine im Übrigen gebührenfreie Anlandungsgenehmigung. Die stellt die Hafenbehörde des jeweiligen Vorverwalterhafens -zum Teil sogar eher widerwillig- aus. Es wird etwas weg genommen, was einst monatliches Salär bedeutete. Das war nicht nur &#8222;Verwaltungskostenumlage&#8220;, sondern oft sogar auskömmlich, kostendeckend und -in der Masse der verwalteten Einheiten begründet- mit vorhersehbarem Gewinn. So richtig groß sind die Margen am Hausverwaltungskuchen ja nicht. Gewinn macht erst, wer richtig viele Einheiten verwaltet. Also ist das Hausverwaltungsgeschäft ein Geschäft im Hinblick auf den Faktor &#8222;summa summarum&#8220;.</p>
<p>Lirum &#8211; larum &#8211; Löffelstil: Damit ist es jetzt vorbei. Der Auftrag hat ordnungsgemäß geendet und der Neuverwalter verschafft sich Besitz an den Vorverwalterunterlagen. Was da an Gewicht geschleppt wird, hängt doch nicht ganz unwesentlich vom (guten oder schlechten) Organisationsgrad der Vorverwaltung ab. Häufig liegt der Grund für die Unzufriedenheit der Altkunden ja gerade in einer zu ausufernden, gemächlichen und irgendwie amtsmüden Vorverwaltung, die ihren regelmäßigen Aufgaben nicht mehr nassforsch, frank und frei nachkommt. Nein, die alte Tante Vorverwaltung war in die Jahre gekommen. Zeit für frischen Wind. Bzw. neue Besen.</p>
<blockquote><p>Lirum larum Löffelstiel,<br />
alte Weiber essen viel,<br />
junge müssen fasten.<br />
Das Brot, das liegt im Kasten,<br />
der Wein, der ist im Keller,<br />
lauter Muskateller,<br />
das Messer liegt daneben,<br />
ei! was ein lustig Leben!</p></blockquote>
<p>Kurz gesagt sind die Verwaltungsakten jetzt abgeholt für zwei neue Verwaltungsobjekte. Eins davon in Berlin-Mitte, ein Altbau (Wohnungseigentum) mit funktionierender Vorverwaltung. Die Vorverwaltung ist groß geworden in den letzten Jahren. Das &#8222;zu kleine&#8220; Objekt rechnet sich nicht mehr, bei 30 Mitarbeitern lohnen sich erst Objekte ab einer gewissen Mindestgröße. Sagen zwei von drei Brüdern in der nachgewachsenen Geschäftsführer-Generation Numero Zwo. Der das Objekt betreut, würde es gern behalten. Die Mehrheit der Stimmen in der Gesellschafter-Versammlung entscheidet, das Objekt wegzugeben. Wir sind die neue Verwaltung, Empfehlung aus Kollegenkreisen. Gut.</p>
<p>Im zweiten Fall in Berlin-Wilmersdorf (Ortsteil Halensee) liegen den Eigentümern schon seit deutlich mehr als zwölf Monaten die Nerven blank. Die Vorverwalterin ist eine Einzelfirma. Ihr Inhaber ist schon seit längerem persönlich nicht mehr zu sehen. Stattdessen arbeitet sein Büro weiter, als wäre nichts geschehen. In den letzten Zügen vor der ordnungsgemäßen Kündigung und Beendigung des Verwalterauftrags stellt sich im Nachhinein heraus: Der Firmeninhaber soll ernste gesundheitliche Probleme haben, sich überhaupt nicht mehr regelmäßig in der eigenen Firma aufhalten. Inzwischen wird klar: Eine Mitarbeiterin hat die Firma relativ stillschweigend übernommen und fortgeführt. Das war so nicht verabredet. Und funktioniert hat es auch nicht. Man hatte schon längere Zeit das Gefühl, man bemerke so gut wie keine nennenswerte Tätigkeit mehr.</p>
<p>In beiden Fällen sind die Verwaltungsakten &#8222;in Papierform&#8220; da. Beide Objekte sind &#8222;auskömmlich&#8220; papieren dokumentiert. Anders gesagt: Es gibt Papier noch und nöcher, bis zum Abwinken. Der Traum vom papierlosen Büro wird hier erst einmal nicht wahr. Nichts hat irgendjemand weggeworfen, nichts in Frage gestellt. Auch nicht ausgelagert. Verwaltung, das heißt in vielen Fällen auch ablegen, drauflegen, möglichst wiederauffindbar. Falls sich mal jemand beschwert.</p>
<p>Jetzt beschwert sich niemand mehr. Alles wird nur noch abgewickelt. Weggegeben, an einen neuen Verwalter.</p>
<p>Wie jetzt hier auch deutlich wird: Der neue Verwalter muss jetzt einen drastischen Einschnitt in die jahrelange Papiersammlerei wagen, sich durchsetzen gegen zu hohes, regelmäßiges Hafenwasser im Neuverwalterhafen. Der Tiedenhub über die Gesamtlänge der Neuverwaltungs-Barkasse, die Anzahl der Bruttoregistertonnen (an Verwaltungsakten) und die Frage, ob der neue Kapitän zu überflüssigen Verwaltungsunterlagen kurz &#8222;Ahoi&#8220; sagen kann, sind dabei von entscheidender Bedeutung. Es gilt, den verwalteten Gesamtapparat zu verschlanken, abzuspecken und (endlich wieder) übersichtlich zu machen. Klar Schiff.</p>
<blockquote><p>Anders war der Fall gelagert im Falle einer kleinen Spandauer Hausverwaltung, die vor längerem eine kleine WEG übernahm. Bis heute existiert keine vernünftige transparente Dokumentation zur Verwaltungsübergabe. Das ist natürlich auch schick: Wenn etwas nicht funktioniert beim Neuverwalter, sagt er einfach immer: &#8222;Da habe ich keine Unterlagen drüber.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel, für einen Neuanfang.</p>
<p>Der Vorgang der Verwaltungsunterlagen-Übergabe steht unter einem ganz, ganz wichtigen Stern. Gelingt es nicht, die zu vielen, unübersichtlichen Papierberge deutlichst abzuschmelzen und seinem wesentlichen Inhalt nach &#8222;anzuzapfen&#8220;, während das Übrige als Müll in Archive oder Papiermüllcontainer gestopft wird, dann ist im Neuverwaltungshafen von Anfang an &#8222;Land unter&#8220;.</p>
<p>Vorwärts immer! Der Neuverwalter ist eigentlich eine Art Putzfrau: Aber mit Stahlbesen. Aber auch ein &#8222;weight watcher&#8220;: Gewichtsabnahme, Rosskur, weg mit allem überflüssigen Ballast. Endlich.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in ... <a title="1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146512/" aria-label="Mehr Informationen über 1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11567" title="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg" alt="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Eine davon ist zwar nicht neu, sondern längst definiert. Demnach handelt es sich bei den Soziopathen also ab sofort um &#8222;die neue S-Klasse&#8220;. Die nachfolgende Geschichte spielte sich außerhalb unseres Verwaltungsbestandes bei einem Kollegen ab.</p>
<p><span id="more-11566"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" title="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<p>Doch zuerst zu zwei Beispielen aus unserer eigenen Verwaltungsarbeit:</p>
<p>Einer davon, über den ich schon viel früher berichtet hatte, wühlte immer abends unsere Müllcontainer vor dem Hause durch, in der Annahme, er könne dort endlich belastendes Material gegen die Hausverwaltung finden. Von diesem Menschen, den wir bürointern nur &#8222;den Krämer&#8220; nannten, trennten wir uns schon vor vielen Jahren. Eine andere solche &#8222;Querulantin&#8220; mit soziopathischem Verhalten, eine Wohnungseigentümerin und Dipl.-Handelslehrerin aus Marienfelde, führte seinerzeit ca. 35 Klagen gegen die &#8222;verbrecherische Hausverwaltung&#8220;.</p>
<p>Eine überaus schlaue, intelligente Frau, irgendetwas an ihr aber weniger intelligent. Wie konnte sie sich seinerzeit nur dazu versteigen, ihr Leben mit vollkommen nutzlosen, querulatorischen Klagen zuzubringen? Es blieb unerfindlich.</p>
<p>Irgendwann griff das empfindlichste aller Übel: Wir erstritten einen gerichtlichen Beschluss entsprechend §§ 18, 19 WoEigG, womit das Ehepaar verpflichtet wurde, die Wohnung zu veräußern und &#8222;aus der Anlage zu verschwinden&#8220;. Es ist kein Witz und möglicherweise Zufall, dass dieser &#8222;psychopathologische Fall&#8220;, die Frau Lehrerin, ganz kurze Zeit nach dem Zwangsveräußerungsentscheid spontan tot umkippte und seitdem begraben in Marienfelde ruht. Endlich Ruhe. Aus wessen Sicht, lasse ich hier offen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Ein auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierter Fachanwalt, mit dem wir regelmäßig prozessual zusammen arbeiten, erklärte mir einmal: &#8222;Du kannst als Anwalt Geld verdienen, aber du hast auch eine soziale Verpflichtung. Einen gewissen Bodensatz an Sozialfällen schleppe ich immer mit durch, darunter auch solche Mandanten, von denen ich selbst denke, sie sind äußerst schwierig.&#8220; Ja, das erinnert uns an eigene Einschätzungen und vergangene Aufträge.</p>
<p>Sidekick: Einen gewissen Bodensatz an vollkommen aus den Fugen geratenen Eigentümergemeinschaften kann und sollte jeder fachkundige, ordentliche Verwalter in die Verwaltung nehmen und &#8222;therapieren&#8220;. Nicht nur ist es so, dass eine Vielzahl von laienhaften Hausverwaltern unterwegs ist, die ihr Handwerk nicht verstehen. Mitnichten ist das der einzige Grund, warum Gemeinschaften aus den Fugen geraten. Es kann auch an der Gemeinschaft selber liegen, an ihrer inneren Struktur. An der psychisch gestörten Struktur einzelner Personen. Wie z.B. der Person des &#8222;Soziopathen&#8220;, lassen wir mal das Geschlecht hier außer Acht.</p>
<p>Doch nun zu dem angesprochenen Fall außerhalb unseres Verwaltungsbestandes:</p>
<p>Ein beruflicher Kollege berichtete uns kürzlich von einem Soziopathen namens Maximilian Sauer (* Name geändert). Sauer hat in Berlin-Mitte vor einigen Jahren einen typischen Berliner Altbau gekauft, diesen in Wohnungseigentum aufgeteilt und inzwischen fast vollständig weiterveräußert. Heute hält er noch zwei Einheiten in dem Haus. Es ist viel passiert in diesem Haus, inzwischen. Sauer hat die Mehrheit inzwischen verloren, die anderen, neuen Eigentümer haben sich inzwischen fester verabredet, auch um seinen äußerst schädlichen Einfluss auf die Verwaltung der Immobilie zu unterbinden.</p>
<p>Vor ca. vier Jahren haben sie die alte Verwaltung &#8222;in die Wüste&#8220; geschickt. Das Landgericht hat in zweiter Instanz die Verfehlungen der mit Sauer verbrüderten Hausverwaltung auf rund zwanzig Seiten einzeln en detail aufgelistet. Die Verwaltung wurde gerichtlich abgesetzt. Auf Veranlassung des Gerichts ist dann als Notverwalter eine große Berlin-Charlottenburger Hausverwaltung eingesetzt worden. Seit dem läuft alles einigermaßen richtig, von regelmäßigen &#8222;Sperrfeuern&#8220; des Soziopathen abgesehen.</p>
<p>Regelmäßig muss Sauer von den übrigen Wohnungseigentümern auf Zahlung von Wohngeld verklagt werden. Eigentlich ergibt das keinen richtigen Sinn. Am Ende jeden Verfahrens steht immer ein zur Zahlung verpflichtender Beschluss. Und sobald die finale Zwangsvollstreckung droht, erfolgt Zahlung. Warum nicht gleich?</p>
<figure id="attachment_6159" aria-describedby="caption-attachment-6159" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<p>Sein Auftreten zeichnet in Sauer den Soziopathen aus.</p>
<p>Der Verwalter schildert ihn als jemanden, der geschliffen auftreten kann. Verbindlich, nett, nicht unsympathisch, immer in einer irgendwie gewinnenden Art und Weise.  Doch herrschen mehrere Seelen in derselben Brust, wie unser Kollege findet. Der mündlich-persönliche Auftritt von Herrn Sauer, das bedeutet nichts, für keinen Eurocent verbindlich sei das, was Sauer sagt. Wenn er den Raum verließe, verlören die Anderen stets den Wahrheitsgehalt dessen, was kurz zuvor gesagt wurde. Sauer lügt, betrügt, unterwandert, intrigiert, hintertreibt, spielt gegeneinander aus. Sie sagen über ihn, er manipuliere Menschen, er könne Menschen manipulieren, wenn sie ihn nicht rechtzeitig erkennen.</p>
<p>Wenn Maximilian Sauer aber schreibt, wird vieles deutlich. Ich lese einiges von ihm und mir wird schon nach wenigen Zeilen klar, mit was für einem Menschen ich es hier zu tun habe. Denn nach allem, was ich durch das Kollegengespräch weiß, fügt sich nun menüpunktartig das Geschriebene als Puzzleteil zu der Sache hinzu.</p>
<p>Die Diktion mehrerer Emails wirkt auf mich ein. Auffällig: Der Mann unterzeichnet jede noch so abstruse Äußerung stets mit einem &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Nein, meiner wäre der nicht. Wer unter jede hässliche Mitteilung &#8222;Ihr&#8220; schreibt, das blende ich lieber gleich aus. Es ist unaufrichtig. Man druckt ein &#8222;Ihr&#8220; nicht fest als Bestandteil einer Unterschrift, ein &#8222;Ihr&#8220; soll verbinden und ist eine Steigerung der ansonsten &#8222;freundlichen Grüße&#8220;, selbst wenn diese im Grunde unfreundlich gemeint sind. Ein &#8222;ihr&#8220; als Floskel, das gibt gleich mal 100 Punkte Abzug. Die Wohlverhaltensskala liegt ausgebreitet wie ein Sextant vor mir. Kapitän Bloggwart segelt gegen den unfreundlichen Wind. Und erkennt die schurkige Gurke.</p>
<p>Maximilian Sauer blickt fachlich nicht durch, das ist klar erkennbar. Und doch sitzt er wie Robinson Crusoe auf einer Insel seiner (vermeintlichen) Trümpfe und kleinen Gehässigkeiten.</p>
<blockquote><p><em>Es ist wie ein Spiel mit gezinkten Karten im Garten. Jetzt zieht er noch ein letztes As aus dem Ärmel. Fester Willen zum Triumph, ausgespielt vom Flötenschlumpf. Doch die Mitspieler, die Mit-Pokeranten, weisen den zockenden Lockvogel auf fehlenden Trumpf im eigenen Blatt hin: anstatt ein As in der Hand riecht das Blatt wie nach Aas von längst schon getötetem Leberkaas.</em></p></blockquote>
<p>Dass die Gemeinschaft beschlossen hat, gegen eine bestimmte unzulässige Nutzung seiner Einheiten ggf. gerichtlich vorzugehen, schreibt er dem Verwalter, sei &#8222;Schwachsinn&#8220;. &#8222;Zahlen werden Sie am Ende&#8220;.  Er beabsichtigt, alle vor den Kadi zu zerren und Schadenersatz zu erhalten.</p>
<p>Man muss schon sagen, dass insbesondere auch viele Ausrufezeichen in Briefen und Emails immer sehr vielsagend sind. Es ist so, als brüllt einen jemand an.</p>
<p>Wegen einer Vielzahl von anderen Ungereimtheiten, mutmaßt er: &#8222;Zum Schluss werden die Toten gezählt!&#8220; Ganz besonders gelte das für Sie, Herr &#8230;, denn &#8222;Hochmut kommt vor dem Fall!&#8220; &#8211; Aha!</p>
<p>Seine Sprache strotzt vor nicht nachvollziehbaren Schuldzuweisungen, Haftung, Schadenersatz und lauter juristischem Nonsens, nicht nachprüfbaren Angriffen und stets am Ende einer Aufklärung darüber, wer dafür einzustehen habe: Immer geht es um den Verwalter als Schuldigem. Der Verwalter ist offenbar an allem schuld. Die Anklageschrift ist erzähldicht: Pro Satz eine Schuldzuweisung nach außen. Das sind diejenigen, die nach innen nicht wirken, sondern abperlen an fremden, unzuständig bleibenden Außenwänden. Projektionen. </p>
<p>Er schreibt: &#8222;Ich wünsche Ihnen -als erstes in meinem Leben &#8211; dass das für Sie &#8230;.. ein Katastrophenjahr wird, an dem Sie alle lange zu knabbern haben.&#8220; &#8211; Wäre der Mann nicht so alt wie er ist, so sie ließe uns sein Teilsatz &#8222;als erstes in meinem Leben&#8220; vermuten, er käme erst demnächst als kleiner Oskar Matzerath (&#8222;Die Blechtrommel&#8220;) zwischen Mutters Gebeinen hervorgekrochen. Er schickt nur schon mal eine lebendige Knallerbsenstruktur aus Worten vor, die treffen, verletzen, betroffen machen möchten, bitte. Wahrscheinlich Erbsen mit japanischem Wasabi. Und dies schließend mit  &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Unser Grandmaster Flash. Einem solchen schrägen Vogel möchte man zurufen: &#8222;Wenn man von gar nichts eine Ahnung hat, einfach mal die <del>Fresse</del>Klappe halten!&#8220; &#8211; Der Kollege lacht, er darf das nicht sagen, es übersteigt seine Vorstellungskraft es zu sagen. Der Mensch denkt, Gott lenkt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QylP2cCwEv0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Einfach mal die Fresse halten (via Youtube)</em> </span></p>
<p>An einem anderen Tag wie diesen hat Maximilian Sauer keine Zeit, zu einer Eigentümerversammlung zu erscheinen. Er faxt eine weisungsgebundene Vollmacht dem Verwalter zu, das nennt er &#8222;seinen Abstimmungswillen&#8220;, und er schickt ihm hinterher &#8222;zur Sicherheit&#8220; auch noch den Faxsendebericht.  Der zugefaxte Faxsendebericht, das doppelte Lottchen der juristischen Zugangsbestätigung. Er schreibt, er erteilt die Vollmacht &#8222;nur zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;. Maximilian Sauer lebt in einer Scheinwelt der juristischen Strotzbegriffe, er ist Herrscher über den Willen der Anderen in seinem selbstverwalteten Königreich Absurdistan! Er hat sie sich alle Untertan gemacht. &#8222;Zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;?</p>
<p>Dass Maximilian Sauer als neue Hausverwaltung ausgerechnet diejenige erneut vorschlägt, die vor mehr als vier Jahren mit ausführlichster Urteilsbegründung landgerichtlich aus dem Amt entlassen wurde, ist dabei eine Groteske. Rattenscharf: Wasabi!</p>
<figure id="attachment_10718" aria-describedby="caption-attachment-10718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10718" title="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg" alt="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-10718" class="wp-caption-text">Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp</figcaption></figure>
<p>Die Eigentümermehrheit hat sich über diesen Vorschlag schließlich hinweggesetzt. Helmut Kohl wurde dieses Zitat zugeschrieben: &#8222;Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.&#8220; Wuff.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1099-11 &#8211; Gedichte: Kurt Tucholsky schrieb 1927 das Gedicht &#8222;Das Ideal&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:48:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Friedrichstr.]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurt Tucholsky muss man dem geneigten Leser kaum noch en detail vorstellen. Aus dem Jahre 1927 stammt dieses Gedicht, an das uns heute eine liebe Kundin erinnert. Das Ideal Kurt Tucholsky 1890 &#8211; 1935 Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstrasse; mit schöner Aussicht, ländlich – ... <a title="1099-11 &#8211; Gedichte: Kurt Tucholsky schrieb 1927 das Gedicht &#8222;Das Ideal&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144311/" aria-label="Mehr Informationen über 1099-11 &#8211; Gedichte: Kurt Tucholsky schrieb 1927 das Gedicht &#8222;Das Ideal&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" title="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10788" title="Historische Sprüche: &quot;Schadenersatz&quot; (by Kurt Tucholsky)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Historisch_Schadenersatz.jpg" alt="Historische Sprüche: &quot;Schadenersatz&quot; (by Kurt Tucholsky)" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Historisch_Schadenersatz.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Historisch_Schadenersatz-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Kurt Tucholsky muss man dem geneigten Leser</strong> kaum noch en detail vorstellen. Aus dem Jahre 1927 stammt dieses Gedicht, <strong>an das uns heute eine liebe Kundin erinnert</strong>.</p>
<p><strong>Das Ideal</strong><br />
Kurt Tucholsky 1890 &#8211; 1935</p>
<p>Ja, das möchste:</p>
<p>Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,<br />
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstrasse;<br />
mit schöner Aussicht, ländlich – mondän,<br />
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehen –<br />
aber abends zum Kino hast du’s nicht weit.</p>
<p><span id="more-11314"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<p style="text-align: left;">[iframe_youtube video=&#8220;PkY1BpeT-I8&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"> Fips Asmussen &#8211; Tucholsky (via Youtube)</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Einfach nochmal rezitieren lassen durch Fips Asmussen!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:</p>
<p style="text-align: left;">Neun Zimmer, &#8211; nein, doch lieber zehn!<br />
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,<br />
Radio, Zentralheizung, Vakuum,<br />
eine Dienerschaft, gut erzogen und stumm,<br />
eine süße Frau voller Rasse und Verve –<br />
( und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -,<br />
eine Bibliothek und Drumherum<br />
Einsamkeit und Hummelgesumm.</p>
<p style="text-align: left;">Im Stall: Zwei Ponnies, vier Vollbluthengste,<br />
acht Autos, Motorrad – alles lenkste<br />
natürlich selber – das wäre ja gelacht!<br />
Und zwischendurch gehst Du auf Hochwildjagd.</p>
<p style="text-align: left;">Ja, und das habe ich ganz vergessen:<br />
Prima Küche – erstes Essen –<br />
Alte Weine aus schönem Pokal –<br />
Und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.<br />
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.<br />
Und noch ne Million und noch ne Million.<br />
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.<br />
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.</p>
<p style="text-align: left;">Ja, das möchste:</p>
<p style="text-align: left;">Aber, wie das so ist hienieden:<br />
Manchmal scheint’s so, als sei es beschieden<br />
Nur pö a pö, das irdische Glück.<br />
Immer fehlt dir irgend ein Stück.<br />
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;<br />
Hast du die Frau, dann fehln dir Moneten –<br />
Hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:<br />
Bald fehlt uns der Wein, bald fehlt der Becher.</p>
<p style="text-align: left;">Etwas ist immer</p>
<p style="text-align: left;">Tröste dich</p>
<p style="text-align: left;">Jedes Glück hat einen kleinen Stich.<br />
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.<br />
Dass einer alles hat:<br />
Das ist selten.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11319 alignnone" title="xmasbanner2011" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/xmasbanner2011.jpg" alt="" width="450" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/xmasbanner2011.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/xmasbanner2011-300x288.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
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		<title>995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 10:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der perfekte Laden um Bier zu trinken! Manchmal stinken die Klos 🙁 (Usermeinung von XzuXzu auf qype, Link unten) Endlich Schluss mit den hartnäckigen &#8222;Gerüchen&#8220; um das &#8222;Kneipensterben&#8220;, &#8222;Rauchverbot&#8220; und alle anderen mäandernden Meinungen. In Berlin-Mitte ist &#8222;seit 1983&#8220; ein gastronomisches Ausnahmepärchen am Start: Heinz &#38; Inge bieten einen &#8222;schnellen Schluck&#8220; an, und das nun ... <a title="995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133811/" aria-label="Mehr Informationen über 995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10354" aria-describedby="caption-attachment-10354" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5076.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10354  " title="Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5076.jpg" alt="Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-10354" class="wp-caption-text">Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der perfekte Laden um Bier zu trinken! Manchmal stinken die Klos <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (Usermeinung von <strong>XzuXzu</strong> auf qype, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Endlich Schluss mit den hartnäckigen &#8222;Gerüchen&#8220;</strong> um das &#8222;Kneipensterben&#8220;, &#8222;Rauchverbot&#8220; und alle anderen mäandernden Meinungen. In Berlin-Mitte ist &#8222;seit 1983&#8220; ein gastronomisches Ausnahmepärchen am Start: Heinz &amp; Inge bieten einen &#8222;schnellen Schluck&#8220; an, und das nun schon seit so vielen Jahren, wie die Beschriftung des Schaufensters insgesamt gesehen beweist. Niemand hat beim Vorbeiflanieren Leichengeruch bemerkt und es heißt auch nicht umgekehrt: &#8222;Das schnellste aller Dinge ein schöner Schluck bei Heinz &amp; Inge&#8220;.  Eventuell ist es ja &#8222;das längste aller stadtbekannten Dinge&#8220;, das am längsten Währende, ein Schluck auf die Ewigkeit. <strong>Rülps</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastritisch-kritisch: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/3444-Bierstube-Alt-Berlin-Berlin" target="_blank">Userbewertungen auf qype</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>848-11 &#8211; Video: Der Blogger Sascha Lobo findet vieles &#8222;schnafte&#8220; und er besitzt &#8222;Alleinstellungsmerkmale&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 09:50:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn jemand mich anruft, müsst Ihr euch das so vorstellen, dass er euch nicht anruft. Ich kann nicht genau sagen, warum das so ist&#8230;.aber tatsächlich habe ich schon von wikileaks bis chatroulette alles erklärt, was http:// vorn dran hat. Mein hervorstechendes Merkmal ist, ähm, ne eher breite Kenntnis der Materie als Tiefe! Ihr seid entweder ... <a title="848-11 &#8211; Video: Der Blogger Sascha Lobo findet vieles &#8222;schnafte&#8220; und er besitzt &#8222;Alleinstellungsmerkmale&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/119011/" aria-label="Mehr Informationen über 848-11 &#8211; Video: Der Blogger Sascha Lobo findet vieles &#8222;schnafte&#8220; und er besitzt &#8222;Alleinstellungsmerkmale&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9151" title="schnafte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/schnafte.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/schnafte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/schnafte-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Wenn jemand mich anruft, müsst Ihr euch das so vorstellen, dass er euch nicht anruft. Ich kann nicht genau sagen, warum das so ist&#8230;.aber tatsächlich habe ich schon von wikileaks bis chatroulette alles erklärt, was http:// vorn dran hat. Mein hervorstechendes Merkmal ist, ähm, ne eher breite Kenntnis der Materie als Tiefe! Ihr seid entweder zu doof oder zu leise, um in der Gesellschaft ne Rolle zu spielen, jedenfalls medial. Das sie mich anrufen, mit meiner dämlichen Frisur, ist eure Schuld, und langsam nervt´s mich. #Sascha Lobo zum Publikum auf der re:publica XI</p></blockquote>
<p><strong>Wer sich mit den Tiefen bzw. den Untiefen des Internets beschäftigt</strong>, als Konsument, als Produzent oder als &#8222;Destruent&#8220;, kommt an Sascha Lobo nicht vorbei. Das liegt einerseits an der Frisur des Herrn, denn das er einen magentafarbenen Hahnenkamm in Form eines Irokesenschnitts trägt, ist ein Alleinstellungsmerkmal. Und versteht sich offenbar noch immer nicht als gedanklicher Schulterschluss mit t-mobile, t-com-Werbung und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enie_van_de_Meiklokjes" target="_blank">Enie von de Meiklokjes</a>. <span id="more-9150"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;sXSrpGr0wDU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Sascha Lobo: Jüngste Erkenntnisse der Trollforschung (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Sascha Lobo hat, was wenige haben, die sich für Wegbereiter und Trendsetter im Netz halten: Er ist meinungsstark, traut sich, Dinge auszusprechen, ohne im relativierenden Abwägungsgelaber der Übrigen zu ersaufen! Und er hat ne Scheißfrisur! Dass die Netzgesellschaft der Aufbruch zu echter Demokratie im Großen-Ganzen sein soll, ist ein Gerücht, und es gibt kaum Anhaltspunkte dafür, dass sich die Welt mit nur wenigen Mausklicks überhaupt verbessern ließe, geschweige denn Bewegung in den bequemen, modernen Menschen kommt. Stattdessen surft er zu lange pro Tag nutzlos im Internet herum und betätigt sich Konsument, in weniger Fällen als Produzent oder als Destruent: wozu auch der moderne Netztroll gehört, dem der Vortrag von Sascha Lobo in besonderer Breite, nicht Tiefe, gilt.</p></blockquote>
<p><strong>Enie von de Meiklokjes: Besonders auffällig sind ihre Haare</strong>, die sie seit ihrer Jugendzeit rot färbt. 2002 tönte sie sie für die Dauer eines Werbevertrags mit dem Telekommunikationsanbieter Deutsche Telekom in dessen Hausfarbe Magenta, sagt dazu wikipedia. Sascha Lobo ist auf den ersten Blick ihr &#8222;kleinerer Bruder&#8220;, allerdings unterscheidet beide inzwischen wenigstens die Haarfarbe wieder, werden Männer später erwachsen? Ansonsten kann man die vielen &#8222;Emissionen&#8220; des Herrn Lobo kaum überlesen: weswegen er auch vorschlägt, ein Firefox-Plugin zu finanzieren, mit dem man sein Internet &#8222;Sascha Lobo frei&#8220; machen kann. Der Grund: Er bekäme dann endlich keine dämlichen Emails mehr. In einem Vortrag auf re:publica XI, <strong></strong><strong>die unlängst im Friedrichssstadt-Palast stattfand</strong>.</p>
<p><strong>Sascha Lobo befasst sich in einem Vortrag von 58 Minuten</strong> (Video) mit dem Phänomen der &#8222;Trolle&#8220; im Internet. Was das ist, lässt sich bei wikipedia nachlesen. Danach gab es dann Powerpoint-Karaoke, wobei dies noch nicht enzyklopädisch definiert ist. Vielleicht ändert sich das nach diesem Video. Was aber das Wort &#8222;schnafte&#8220; angeht, so wird dies als Berolinismus verortet, wenn man den Definitionen dieses Wortes nachjagt. Und um genau zu sein: das ist dann allerdings auch ein Grund, dieses Video hier zu veröffentlichen, denn gesichtspunkte.de ist nunmehr als &#8222;Gralhüter der Berolinismus-Kultur&#8220; bereits vielfach in der Vorberichterstattung tätig gewesen. Der Vortrag selbst hält, was die Überschrift dieses Beitrags verspricht: <strong>er ist schnafte, kurzweilig, amüsant und eventuell ziemlich fabulös</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Enzyklopädisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)" target="_blank">Der Troll in der Netzkultur</a></li>
<li>Recherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Sascha+Lobo">Sascha Lobo in unserer Berichterstattung</a></li>
<li>Was <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=knorke" target="_blank">Lobo &#8222;schnafte&#8220; findet, nennen wir &#8222;knorke&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>Übersetzung: &#8222;schnafte&#8220; </strong><br />
knorke, schnieke, dufte, das fetzt, geschmeidig, schnufte,</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>801-11 &#8211; FotoPodcast: Der chinesische Mieter macht seine persönliche Todo-Liste #Messer schleifen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 11:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[OK, eine Art Betriebsgeheimnis: Es war kein Chinese, der diese Todo-Liste entwarf. Die Dame und der Herr, die in Berlin-Mitte wohnen, haben die Situationskomik allerdings trotzdem erkannt. Gott sei Dank stand nicht auf der Liste: Ratatouille kochen. Das wäre kaum auszusprechen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8895" aria-describedby="caption-attachment-8895" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_3376.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8895  " title="FotoPodcast: Messel schleifen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_3376.jpg" alt="FotoPodcast: Messel schleifen" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-8895" class="wp-caption-text">FotoPodcast: Messel schleifen</figcaption></figure>
<p><strong>OK, eine Art Betriebsgeheimnis</strong>: Es war kein Chinese, der diese Todo-Liste entwarf. Die Dame und der Herr, die in Berlin-Mitte wohnen, haben die Situationskomik allerdings trotzdem erkannt. Gott sei Dank stand nicht auf der Liste: Ratatouille kochen. <strong>Das wäre kaum auszusprechen</strong>.</p>
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		<title>712-11 &#8211; Karussell: Die Kanzlei Wanderer &#038; Partner zieht umme Ecke, das Personalkarussell dreht sich weiter&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:00:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Unsere Anwälte sind die Wertschöpfung der Kanzlei. Denn sie müssen nicht nur herausragende Köpfe in mehreren Fachgebieten sein und die Rechtsgebiete Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und Öffentliches Recht abdecken. Sie sind auch Virtuosen im Zeit-, Wissens- und Informationsmanagement -und außerdem einfach sympathisch.&#8220; (Selbstdarstellung im O-Ton der Kanzlei Müller Radack, Quelle: hier) Ach, was haben wir gelacht, ... <a title="712-11 &#8211; Karussell: Die Kanzlei Wanderer &#038; Partner zieht umme Ecke, das Personalkarussell dreht sich weiter&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/105511/" aria-label="Mehr Informationen über 712-11 &#8211; Karussell: Die Kanzlei Wanderer &#038; Partner zieht umme Ecke, das Personalkarussell dreht sich weiter&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Unsere Anwälte sind die Wertschöpfung der Kanzlei. Denn sie müssen nicht nur herausragende Köpfe in mehreren Fachgebieten sein und die Rechtsgebiete Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und Öffentliches Recht abdecken. Sie sind auch Virtuosen im Zeit-, Wissens- und Informationsmanagement -und außerdem einfach sympathisch.&#8220; (Selbstdarstellung im O-Ton der Kanzlei Müller Radack, Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.mueller-radack.com/kanzlei/berufstraeger.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Ach, was haben wir gelacht</strong>, ich und mein Bauch! Ansonsten viel Personalien und Wanderer, <strong>wir Wanderer in diesen Tagen</strong>!</p>
<p><strong><span id="more-8274"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l3YFmpSFJ40?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/l3YFmpSFJ40?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>The Wanderer &#8211; U2 feat. Johnny Cash (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Es ist in Berlin</strong> -sorry an alle anderen!- nicht ganz leicht, eine auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei &#8222;mit Schmackes&#8220; zu finden, die den Saft verdaut, den Stoff durchklaubt und am Ende den Rechtsstreit nicht versaut. Soweit für alle Reimländer unter uns. Was nun die Kernaussage selbst angeht, so ist festzuhalten, dass zum Jahreswechsel 2010/2011 zwei Rechtsanwälte aus der Kanzlei <strong>Wanderer &amp; Kollegen in der Schöneberger Pohlstr. (Potsdamer Str.) ausgetreten sind</strong>.</p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach</strong> gehen Rechtsanwalt <strong>Dr. Andreas Ott</strong> und <strong>Dr. Matthias Becker</strong> in eine andere Rechtsanwaltskanzlei und treten daher aus Wanderer &amp; Kollegen aus. Allerdings ist aufgrund der heute vorgenommenen Kontrolle der Wechsel noch nichts sichtbar diesbezüglich. <strong>Abwarten</strong>.</p>
<p><strong>Die Kanzlei Wanderer &amp; Kollegen zieht jetzt dieser Tage um</strong>. In der Pohlstr. empfand man zuletzt die Arbeitsatmosphäre als &#8222;suboptimal&#8220; (Altkanzler-Bezeichnung für &#8222;schlecht&#8220;). Man wünschte sich dem Ergebnis zuliebe neue Praxisräume in einer einzigen Büroetagenebene und nicht mehr ein Altbau-Miethaus mit vier Etagen und einen &#8222;etagenübergreifenden&#8220; Verkehr von Damen und Herren zwischen Etagen, against all odds und eine Art &#8222;highway to hell&#8220;, wo Akten hin und her droppen! Das Ergebnis der Bürosuche ist jetzt: Die Kanzlei zieht insgesamt an die <a title="externer Link" href="http://maps.google.de/maps?q=Einemstr.+22-24,+10785+Berlin&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=Einemstra%C3%9Fe+22,+D-10785+Berlin&amp;gl=de&amp;ei=7f4hTcHRAoP4sga6oaDZDA&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CBgQ8gEwAA" target="_blank">Einemstr. 22-24, 10785 Berlin </a>(Schöneberg).</p>
<p><strong>Bei der Kanzlei Radack und Müller</strong> setzt man auf den europäischen Verbund, die Kanzlei ist einem europaweitem Verbund von Rechtsanwälten namens <a title="externer Link" href="http://www.eurocons-ewiv.de/" target="_blank">eurocons EWIV</a> angeschlossen, dessen Mitgründer man ist. Bzw. auch Frau? Na, egal, jedenfalls hört sich das global an und damit zumindest kontinentweit. Kleiner und mithin übersichtlicher halten es die Kollegen von Wanderer und Co. jetzt seit Anfang 2011. Das Netzwerk, auf das man hier baut, nennt sich W.I.R., wobei diese Initialen für &#8222;Wirtschaft&#8220;, &#8222;Immobilien&#8220; und &#8222;Recht&#8220; stehen. Nomen est omen: inzwischen gibt es demzufolge auch eine domain namens &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.wir-wanderer.de" target="_blank">wir-wanderer.de</a>&#8220; und, wie eingangs angedeutet, <strong>wir haben daher auch darüber herzlich gelacht</strong>.</p>
<p><strong>Schon muss die Pausenmusik</strong> in der Telefonschleife erneut intensiv überdacht werden. They call me &#8222;the wanderer&#8220; ist vielleicht abzusetzen und gegen das hier oben genannte Stück von Johnny Cash und U2 zu ersetzen? Gegen Ende des Liedes singt uns BONO Falsettstimmen hinein, die wie ein Wolfsheulen daherkommen! Und das passt doch, oder? <strong>Ist ja nur ein Vorschlag</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Homepage <a title="externer Link" href="http://www.wir-wanderer.de" target="_blank">der Rechtsanwälte Wanderer &amp; Kollegen, Berlin-Schöneberg</a></li>
<li>Homepage <a title="externer Link" href="http://www.mueller-radack.com" target="_blank">der Rechtsanwälte Müller Radack, Berlin-Mitte</a></li>
<li>Fettes Brot: <a title="externer Link" href="http://www.mueller-radack.com/fileadmin/documents/ratgeber/Mieterschutz_in_Deutschland.pdf" target="_blank">Dr. Arnold Lehrmann-Richter über &#8222;Mieterschutz in der Bundesrepublik Deutschland&#8220;</a></li>
</ul>
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		<title>701-10 &#8211; Foto des Tages: Das praktisch dekorierte Treppenhaus braucht nie wieder renoviert zu werden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 16:17:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie auch immer man dazu steht: Das Kunsthaus TACHELES in der Oranienburger Str. hat ein farbenfrohes Treppenhaus. Bedarf, es in einem festgelegten Rhythmus erneut zu renovieren, besteht eigentlich bei vernünftiger Betrachtung kaum. In der Oranienburger Str. ist der Fünf-Jahres-Plan für kleine Treppenhausausbesserungen schlicht außer Kraft gesetzt. Die Dekos an den Wänden sind für die Ewigkeit. ... <a title="701-10 &#8211; Foto des Tages: Das praktisch dekorierte Treppenhaus braucht nie wieder renoviert zu werden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/104410/" aria-label="Mehr Informationen über 701-10 &#8211; Foto des Tages: Das praktisch dekorierte Treppenhaus braucht nie wieder renoviert zu werden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Kunsthaus_Tacheles_stairway.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8199" title="Kunsthaus_Tacheles_stairway" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Kunsthaus_Tacheles_stairway.jpg" alt="" width="450" height="324" /></a></p>
<p><strong>Wie auch immer man dazu steht</strong>: Das Kunsthaus <strong>TACHELES</strong> in der Oranienburger Str. hat ein farbenfrohes Treppenhaus. Bedarf, es in einem festgelegten Rhythmus erneut zu renovieren, besteht eigentlich bei vernünftiger Betrachtung kaum. In der Oranienburger Str. ist der Fünf-Jahres-Plan für kleine Treppenhausausbesserungen schlicht außer Kraft gesetzt. Die Dekos an den Wänden sind für die Ewigkeit. Allerdings nicht ganz: Der Berliner Senat ziert sich wohl derzeit, ein langfristiges Nutzungskonzept zu tragen, also eine Entscheidung &#8222;pro Tacheles&#8220; zu treffen. <strong>Ein weiterführender Artikel ist verlinkt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: Stand der Dinge<a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3257" target="_blank"> in Sachen Tacheles-Kunstzentrum, Berlin-Mitte</a></li>
</ul>
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		<title>666-10 &#8211; FotoPodcast: Langsam, ganz langsam! Ist alles erledigt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/fotopodcast-langsam-ganz-langsam-ist-alles-erledigt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 12:18:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine auf diese Weise erledigte TodoListe ist erschwinglich, überschaubar, im Grunde beruhigend! von hier an wird gelebt! Anders schaut manchmal die O2-Liste des Mobilfunkkunden aus! Der zu lange Einzelverbindungsnachweis am Ende des Monats belegt das Gegenteil: viel geredet, aber keine Zeit, gelebt zu haben! Aus dieser Einkaufsliste ist das Tempo raus, erledigt, durchgestrichen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine auf diese Weise erledigte TodoListe ist erschwinglich</strong>, überschaubar, im Grunde beruhigend! von hier an wird gelebt! Anders schaut manchmal die O2-Liste des Mobilfunkkunden aus! Der zu lange Einzelverbindungsnachweis am Ende des Monats belegt das Gegenteil: <strong>viel geredet, aber keine Zeit, gelebt zu haben</strong>!</p>
<blockquote><p>Aus dieser Einkaufsliste ist das Tempo raus, erledigt, durchgestrichen!</p></blockquote>
<figure id="attachment_7992" aria-describedby="caption-attachment-7992" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2559.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7992  " title="Tempo, Kaffee, Glühbirne....ToDo-Liste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2559.jpg" alt="Tempo, Kaffee, Glühbirne....ToDo-Liste" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2559.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2559-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2559-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7992" class="wp-caption-text">Tempo, Kaffee, Glühbirne....ToDo-Liste</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
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		<title>663-10 &#8211; Alltag: Von Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung, Fitness, Unternehmenskonzepten #Trallala</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 12:27:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Petersilie &#8211; Geschäftsmodell: Langfristigkeit  Und während du verrückt stöhnst, frißt er dir den Kühlschrank leer! Und du schielst schon! (Nina Hagen, 1978, Superboy) Geschäftsmodell Langfristigkeit vs. kurze Sicht auf dem Prüfstand meiner alltäglichen Gefühle. Irgendwo in der Fehrbelliner Str. (89) in (10119) Berlin-Mitte geht Julia Dorniok einer talentierten, wichtigen Beschäftigung nach. Sie sorgt jetzt mit ... <a title="663-10 &#8211; Alltag: Von Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung, Fitness, Unternehmenskonzepten #Trallala" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/100610/" aria-label="Mehr Informationen über 663-10 &#8211; Alltag: Von Kühlschränken, Hüpfburgen, Leibesertüchtigung, Fitness, Unternehmenskonzepten #Trallala">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<dl id="attachment_5638" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5638" title="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg" alt="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Petersilie &#8211; Geschäftsmodell: Langfristigkeit</dd>
</dl>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Und während du verrückt stöhnst, frißt er dir den Kühlschrank leer! Und du schielst schon! (Nina Hagen, 1978, Superboy)</p></blockquote>
<p><strong>Geschäftsmodell Langfristigkeit</strong> vs. kurze Sicht auf dem Prüfstand meiner alltäglichen Gefühle. Irgendwo in der Fehrbelliner Str. (89) in (10119) Berlin-Mitte geht <strong>Julia Dorniok</strong> einer talentierten, wichtigen Beschäftigung nach. Sie sorgt jetzt mit einer gewissen Nachdrücklichkeit dafür, dass ihr Kunde <strong>Gerald Angerer</strong> an seinem Gesamt-Körperbewusstsein feilt. Und dann auch an der Strenge einer gewissen Form, was den Körper betrifft. Denn die Menschen werden mit den Jahren älter und bei zunehmendem Alter erschlafft einem die Körperhülle. Wer nichts dagegen tun tut!  <strong>Im Englischbuch meiner Schulzeit hieß es</strong>:</p>
<blockquote><p>Two travellers, Tootall and Toogood, two tutors from Tooting, are at the railway station, waiting for the train. It´s departure is on two o´clock and two minutes.: &#8222;Hello, Tootall! Hello, Toogood! Which train do you catching? The Two two to tooting! The Two two to tooting? Yes, the Two to to tooting! Oh, listen, Tootall! The Two two to Tooting ist hooting! We´ve missed it!&#8220; (At the railway station)</p></blockquote>
<p><strong>Mit anderen, etwas einfacheren Worten</strong> beschrieb <strong>Michael Gorbatschow</strong> einst die sozialistische Gesamtmalaise der Welt:</p>
<p><span id="more-7962"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657  " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="340" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! &#8211; Und so ist es auch!</p></blockquote>
<p><strong>Gerald Angerer ist in der Körperwerkstatt Kunde</strong>, einer Art ganzheitlichen Fitness-Hüpfburg für Fortschrittsnomaden in eigener Sache, die um sich etwas besser in Form zu bringen körperlich-seelische Führung bzw. Aufsicht benötigen. Das ist richtig gedacht. Julia Dorniok kann davon ein Lied singen, es würde heißen: &#8222;We can work it out&#8220; &#8211; aber langsam, langsam. Erfolg hat, wer die Zeit dafür aufbringt, wer bereit ist, um seelisch und körperlich zu entschlacken und zu verschlanken, die dafür notwendige Zeit zu investieren, nein, nicht zu opfern. <strong>Körperwerkstatt ist ein Investment namens &#8222;Unternehmen Zukunft&#8220;</strong>. <strong>Mitnichten also eine Hüpfburg</strong>!</p>
<blockquote><p>Mao Tse-Tung hat sich nie die Zähne geputzt, schrieb sein Leibarzt Li Zhisiu in seinen 1996 erschienenen Memoiren, es reichte ihm aus, anstatt zu putzen, mit Grünem Tee zu spülen. Der zahnärztliche Befund für die beiden Reihen der Zähne seines Gebisses fiel entsprechend aus. So ähnlich wirklichkeitsfremd erscheint uns heute das Festhalten des chinesischen Nobelpreisträger Liu Xiabo im Gefängnis. <em><span style="color: #888888;">(Beachte hierzu den Banner oben rechts!)</span> </em>Und, wo wir gerade bei der Fernöstlichkeit dessen sind:</p></blockquote>
<p><strong>Aus der fernöstlichen Leere entliehen</strong>, in etwa, gilt jedoch, was der talentierte <strong>esoterische Lebensratgeber Lorenz Meyer darüber sagt, er meint</strong>:</p>
<figure id="attachment_7969" aria-describedby="caption-attachment-7969" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Wussten-Sie-schon-77.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7969 " title="Wussten-Sie-schon-77" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Wussten-Sie-schon-77.jpg" alt="Wussten-Sie-schon-77" width="432" height="190" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Wussten-Sie-schon-77.jpg 540w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Wussten-Sie-schon-77-300x132.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7969" class="wp-caption-text">Wussten-Sie-schon-77 (Quelle: www.sheng.fui.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Selbiges gilt jedoch eindeutig nicht für Unternehmensführung</strong>! Als langjähriger Kenner der &#8222;größten Müllmänner der Region&#8220; (Eigenzeugnis Unternehmer Rethmann, Lüdinghausen), der Unternehmensgruppe Dr. Schweitzer (Alba Berlin) und der unwiderstehlichen Orangen (We kehr for you), aber auch und insbesondere der Basketballszene, von der wir keine Ahnung haben, gilt branchen- und firmen- bzw. konzernübergreifend: &#8222;Einen Korb bekommt niemand gern&#8220;. Das gilt fürs Neukundengeschäft ebenso, wie für die Expansionsdrang in alle Herren Länder!  Alle zwei Jahre vermeldet der Bloggwart mit nicht zu überhörendem Stolz, er habe nun bspw. die Firmenorganisation der ALBA-Unternehmensgruppe begriffen, sie intellektuell nachvollzogen, an ihren Firmenführungsprinzipien aufgestrippt und sinnstiftend in verschiedenen Datensätzen der Hausverwaltung (hier: Kunde) abgespeichert, <strong>wieder auffindbar hinterlegt</strong>.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="     " title="Julia Dorniok, Befreiungsstoß? (Quelle: Homepage)" src="http://www.koerperwerkstattberlin.de/attachments/Image/PB189173.JPG" alt="Julia Dorniok, Befreiungsstoß (Quelle: Homepage)" width="450" height="600" /><figcaption class="wp-caption-text">Julia Dorniok, Befreiungsstoß? (Quelle: Homepage)</figcaption></figure>
<p><strong>Herr Müller war früher Teamleiter</strong> der Recyclingtruppe bei ALBA. Mit ihm sprach ich über Wichtiges. Denn Kunden sind wichtig. Heute sagt Herr Müller bei meinem Anruf auf seiner fest abgespeicherten Durchwahl: &#8222;Hallo, können sie lauter sprechen, ich verstehe sie nicht!&#8220; Kracks. Und legt wieder auf. So geht das mehrmals hin und her. Inzwischen begreife ich: Ich habe, um einen 660 Liter-Container Papier bei einer Erstbezugs-Neubauwohnanlage vorübergehend aufzustellen, den Chef von allem angerufen! Verwählt, sozusagen. Nein, diesen Job kann auch Frau Konopke (* Name geändert) machen. Ich bekomme von Herrn Müller, der mich nun besser versteht, die Nummer. Frau Konopke ist bei der richtigen ALBA-Firma angestellt. Nicht bei einer der Falschen. Herr Müller ist auch nicht bei der Firma ALBA Recycling GmbH, <strong>denn die gibt es nicht mehr</strong>.</p>
<p><strong>Was früher ALBA Recycling gemacht hat</strong>, macht jetzt die unverändert bestehende ALBA Consulting GmbH mit. Internetmäßig lässt sich derartiges nicht mehr ergugeln, entsprechende Suchszenarien führen zu immer verwirrenden Unternehmensauftritten der Fa. ALBA. Na gut, denke ich, sie müssen von Corporate Identity, Unternehmensauftritten im Netz und dergleichen ja nichts verstehen, gute Müllmänner will ich, welche, die nicht die Eckschutzschienen im Treppenhaus wöchentlich einmal anranzen, und ich habe dann den Instandsetzungsauftrag, ohne nachweisen zu können, wer es wirklich war, <strong>weil wöchentliche Augenzeugen nun mal schnell fehlen</strong>.</p>
<p><strong>Frau Konopke (siehe oben) bin ich nicht Wurst</strong>. Ich bin ihr wichtig. Fast so ein bisschen ein vertrauliches, nettes Gespräch. Auch Sprachpausen drin, kein Singsang, keine gebetsmühlenartigen Leerphrasen, die in anderem Zusammenhang eingeübt und nun abgespult wurden, gleich welchen Frageknopf man gedrückt hat. Ich denke zutiefst an Dr. Schweitzer, den Boss von Alba und kondoliere ihm im Geiste: er hat herbe Rückschläge, menschlich bewegende Verluste hinnehmen müssen. <strong>Die Fa. ALBA Recycling GmbH wurde schmerzhaft aufgelöst, hoffentlich nicht in Salzsäure</strong>.</p>
<p><strong>Hinter alle dem steckt:</strong></p>
<figure id="attachment_7963" aria-describedby="caption-attachment-7963" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7963 " title="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg" alt="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7963" class="wp-caption-text">Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!</figcaption></figure>
<p><strong>Die Neigung der Menschen</strong>, <strong>sich mit unnötigem Ballast vollzustopfen</strong>, ist riesig groß! Menschen essen, fressen, trinken, saufen, um sich nicht so leer zu fühlen. Vor Weihnachten eine gezielte Gegenstrategie anzufangen, wie Gerald Angerer ist mutig. Ist gegenzyklisch. Wider den allgemeinen Mainstream. Dabei hilft ihm Julia Dorniok, die Werkstattleiterin der Abteilung Reck &amp; Streck im Sportmysterium Prenzlauer Berg. Die strenge Form und der Ablass vom nicht Notwendigen. <strong>Schlack ab, steck weg, besser schmeiß weg</strong>!</p>
<p><strong>Die Hausverwaltung hat einen Firmen-Rahmenvertrag</strong> mit BRS-Recycling Berlin geschlossen! Nun will die Fa. BRS jedes, weitere neue Grundstück, das noch hinzu kommt, mit einer zweijährigen Mindestlaufzeit &#8222;verhaften&#8220;. So füllt man sich mit Kundendaten. Für mindestens zwei Jahre. Als Gegenleistung gibt&#8217;s Rabatt. Sagt BRS. Der Hausverwalter hat heute Morgen den Kopf aus dem Fenster gehalten. Ein frischer Wind der Unverbrüderlichkeit schlug ihm ins Gesicht. Er sagt ein paarmal während des Telefonats leise: &#8222;Aber, es ist nur eine Mülltonne!&#8220;  &#8211; Die Sachbearbeiterin bei BRS weiß nichts so recht zu entgegnen. Eine jederzeitige Kündbarkeit einer Mülltonne? Oder Festlaufzeit auf zwei Jahre? &#8222;Aber, es ist nur eine Mülltonne, sie macht nicht 0,2% unseres Wirtschaftsvolumens pro Wohnanlage aus, nicht?&#8220; Eine leicht gereizte, rhetorische Verstärkung von mir. Nun hat sie aber die Faxen dicke. Sie schickt es mir jetzt zu, ich soll es lesen und wenn ich will, dann unterschreiben. Ich sag: &#8222;Wozu? &#8211; <strong>Es reicht doch, dass wir bereits sprachlich zweierlei Meinung sind, es ist doch nur eine Mülltonne</strong>.&#8220;</p>
<p><em><strong>So wird dieses Unternehmen mit meiner Hilfe nicht dicker</strong></em>.</p>
<p><strong>Die Odyssee heute Morgen mit ALBA</strong> kam erst danach. Dr. Schweitzer wird sich bestimmt bald wieder neue Reformen ausdenken, irgendwie hat das auch eine sehr persönliche Note: Immer wenn ich künftig eine neue Vertragsleistung mit ALBA aufbauen möchte, werde ich daher anrufen und mich kurz eine halbe Stunde lang durchfragen, wie weit der Stand der Unternehmensreformen dort ist. Man ist im persönlichen Gespräch, aktualisiert die Stammdaten, löscht alte Firmen weg und neue kommen hinzu! Was sonst würde meinen Berufsalltag farbig, bunt und interessant gestalten? <strong>Basketball nicht, der Ball ist rund, und was geht mich das an</strong>?</p>
<blockquote><p><strong>Die Idee des Tages lautet also</strong>: Wir schicken die BRS-Contractingabteilung zu Julia Dorniok zum Verschlanken und nachhaltigen Verstetigen von (nachwachsenden, neuen) Kundenverbindungen auf der Basis von Freiwilligkeit. Dem SPIEGEL erklären wir, warum Gerald Angerer manchmal als schräger Sympath gesehen wird, zu recht: Dann liegt er gerade auf der Brusthantelbank und stemmt die eisernen Hanteln! ALBA gratulieren wir und veranstalten für die gesamte Unternehmensgruppe ein geräumiges Chi-Gong-Seminar mit Sheng-Fui-Aspekten in Mittelasien. Wenn wir die Einladungen jetzt heraus senden und das Seminar in 14 Tagen stattfindet, erledigen sich die meisten Anreiseplanungen schon durch Wegfall ganzer Unternehmensteile durch Reorganisation. Alles in allem recht preiswert für uns als Veranstalter. Kreativ muss man sein, dann kann man auch nicht auf den Grund sinken! Hätte Loriot was von der bleiernen Ente gewusst, er hätte Dr. Müller-Lüdenscheid nicht &#8230;.doch das ist eine vollkommen andere&#8230;..</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Die Sechs von der Müllabfuhr (Sendung mit der Maus), via Youtube</em></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Physis: <a title="externer Link" href="http://www.koerperwerkstattberlin.de/" target="_blank">Julia Dorniok betreibt im Prenzlauer Berg eine gutfunktionierende Körperwerkstatt</a> (extern)</li>
<li>Psyche: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/" target="_blank">Nicht Kim Chi und Feng-Shui, erfolgversprechender ist Sheng-Fui, meint Lorenz Meyer</a> (extern)</li>
<li>Physisch omnipräsent: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/94610/" target="_self">Der SPIEGEL nennt ihn einen schrägen Sympathen: Gerald Angerer</a> (intern)</li>
<li>Pfirsich unterrepräsentiert: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/senat-prueft-berufung-gegen-gebetsraum-urteil/1608592.html" target="_blank">Das Recht auf Stille im eigenen Gebetsraum ist verwaltungsgerichtlich bestätigt</a> (extern)</li>
<li>Meckerecke: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7652010/" target="_self">Der orangefarbene Straßenköter</a> (intern)</li>
</ul>
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		<title>647-10 &#8211; Filmtipp: 7 oder Warum ich auf der Welt bin? Warum? Na, um mir diese Frage zu beantworten&#8230;..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[7 oder Warum ich auf der Welt bin? &#8211; Der Film (via Youtube) Pik Sieben oder &#8222;Warum ich auf der Welt bin&#8220; hat mehr Antworten, als man auf den ersten Blick meint: all das Gesichtspunkte! Und das macht ihn uns sympathisch und förderungswürdig! Die Antwort ist nämlich (noch) ergebnisoffen! Ich hab´s im Netzwerk neu verwoben ... <a title="647-10 &#8211; Filmtipp: 7 oder Warum ich auf der Welt bin? Warum? Na, um mir diese Frage zu beantworten&#8230;.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/99010/" aria-label="Mehr Informationen über 647-10 &#8211; Filmtipp: 7 oder Warum ich auf der Welt bin? Warum? Na, um mir diese Frage zu beantworten&#8230;..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DpePlhCMYEI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/DpePlhCMYEI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">7 oder Warum ich auf der Welt bin? &#8211; Der Film (via Youtube)</span></p>
<blockquote><p>Pik Sieben oder &#8222;Warum ich auf der Welt bin&#8220; hat mehr Antworten, als man auf den ersten Blick meint: all das <strong>Gesichtspunkte</strong>! Und das macht ihn uns sympathisch und förderungswürdig! Die Antwort ist nämlich (noch) ergebnisoffen! Ich hab´s im Netzwerk neu verwoben und jetzt kräftig für geworben! Guckst du?</p></blockquote>
<p><strong>Ich frag mich das eigentlich dauernd</strong>, denke ich gerade: Warum ich auf der Welt bin?  Vielleicht ist diese Frage ja auch naheliegend. Sie ist irgendwie <span style="text-decoration: line-through;">kindisch</span> kindlich. Den Versuch, verschiedene Antworten auf diese Frage darzustellen, unternimmt offenbar der Film selben Namens von Antje Starost (nicht: Stardust, Sternenstaub) und Hans Helmut Grotjahn. Weil die Frage spannend ist und wir neugierig, wünschen wir dem Film hiermit -total aus dem Off- viel Erfolg. <strong>Und gute Besucherzahlen! Nähere Informationen für Berliner Cineasten</strong>:</p>
<ul>
<li>Donnerstag, den 25. November 2010 um 20:00 Uhr (bis 23:00 Uhr)</li>
<li>Hackesche Höfe Kino, Rosenthalter Str. 40/41, Berlin-Mitte, Deutschland</li>
</ul>
<p><strong>Das Besondere an dieser Website ist</strong>: Hier sind ganze Kinos angehängt! <strong>Als Link. Blink&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.7oderwarumichaufderweltbin-derfilm.de/" target="_blank">Homepage zum Film</a></li>
<li>Homepage zum Kino</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>635-10 &#8211; Tagestipp: Psst&#8230;, bitte nicht weitersagen: Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich veranstaltet die Verlesung seines Lebens!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 08:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie hatten wir vorgestern erfolgreich geunkt? Es gelte, das Niveau insgesamt anzuheben, sagten wir. Heute schon folgen der puren Hoffnung erste fotorealistische Schritte. Wir kündigen eine schriftstellerische Lesung des Berliner &#8222;Althippies&#8220; Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich an und empfehlen einen Gang direkt zum Brandenburger Tor, an den Pariser Platz. Viel Spaß! Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich ist Musiker, Baujahr ... <a title="635-10 &#8211; Tagestipp: Psst&#8230;, bitte nicht weitersagen: Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich veranstaltet die Verlesung seines Lebens!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/97810/" aria-label="Mehr Informationen über 635-10 &#8211; Tagestipp: Psst&#8230;, bitte nicht weitersagen: Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich veranstaltet die Verlesung seines Lebens!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Wie hatten wir vorgestern erfolgreich geunkt? Es gelte, das <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/97710/" target="_blank">Niveau insgesamt anzuheben</a>, sagten wir. Heute schon folgen der puren Hoffnung erste fotorealistische Schritte. Wir kündigen eine schriftstellerische Lesung des Berliner &#8222;Althippies&#8220; Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich an und empfehlen einen Gang direkt zum Brandenburger Tor, an den Pariser Platz. <strong>Viel Spaß</strong>!</p></blockquote>
<p><strong>Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich ist Musiker</strong>, Baujahr 1952, aktuell einer von insgesamt siebzehn Hippies, einer Formation aus Berlin, die auf der ganzen Welt sehr gefragt ist. Schon mit fünfzehn Jahren übt er fleißig Gitarre. Später kreuzen sich seine Wege mit anderen &#8222;Frühchen&#8220; einer ernstlich aufkeimenden und schließlich sehr stark wachsenden Berliner Musikszene, wie z.B. Chris Francke (später: Tangerine Dream), seine Band <strong>Ash Ra</strong> hat heute -rückblickend betrachtet, Kultstatus. Er verbringt eine längere Zeit mit <strong>NICO</strong>, der Sängerin einer nicht ganz unbekannten Band (also: keine BAND OHNE NAMEN) namens <strong>Velvet Underground</strong>, es gibt auch Tonträger von LÜÜL feat. NICO, lange bevor &#8222;feat.&#8220; modern wurde, <strong>die man aktuell via Ebay ersteigern kann</strong>, <strong>sie besitzen heute Sammlerwert</strong>.</p>
<p><span id="more-7788"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7742" title="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg" alt="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" width="400" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QzeGu8lW71g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/QzeGu8lW71g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">17 HIPPIES &#8211; Frau von Ungefähr &#8211; Live in Berlin (via Youtube) </span></p>
<blockquote><p>&#8222;Gitarren statt Knarren!&#8220; (Credo einer ganzen Generation, seinerzeit ausgelöst als Gedanken- bzw. Hammelsprung von Udo Lindenberg)</p></blockquote>
<p><strong>Dass Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich heute Abend um 20 Uhr</strong> ziemlich genau in Berlins Mitte eine Lesung seiner Autobiographie &#8222;LÜÜL &#8211; Ein Musikerleben zwischen Agitation Free, Ash Ra, Nico, der Neuen Deutschen Welle und den 17 Hippies&#8220; im Restaurant Theodor Tucher, direkt am Pariser Platz in (10117) Berlin-Mitte veranstaltet, war der von hier empfohlenen Website <strong>blackbirds.tv</strong> &#8211; <em>Berlin fletscht seine Szene</em> &#8211; gestern eine ausführliche Ankündigung nebst Einbindung eines Radiofeatures über LÜÜL wert. Wir hatten schon verschiedentlich aus Anlass anderer runder Ecken der Berliner  Stadthistorie der letzten dreißig/vierzig Jahre berichtet, so u.a. über die Schriftstellerlesung von <strong>Wilhelm Ruprecht Frieling</strong> in der Kreuzberger <em>ex</em>-Tarantel &#8222;<a title="interner Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_self">Apo, Sex &amp; Rock´n Roll</a>&#8222;. Solche Abende machen Spaß, befruchten die eigene Kulturseele aufs Neue und geben einem Anlass, seine Erinnerungen auf anderer Menschen Lebensschablonen zu legen, um Kongruenzen (Deckungsgleichen) aufzuspüren. <strong>Ach ja, die gute, alte Zeit, denkt man</strong>!</p>
<blockquote><p>Insofern hat sich jetzt einiges verändert. Alte Denkverbote, Ausgrenzungen und gesellschaftliche No-Go-Areas sind erst porös geworden und jetzt längst zum Einstürzen gebracht. Grenzübertritte werden heute viel weniger als solche empfunden, irgendwie haben die Erinnerungen mit unserer Jugend zu tun. Die Anderen sind inzwischen verstorben! Angesichts der Konstanz und der Beständigkeit ganzer Lebenslinien wie der von Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich wird einem deutlich, dass ein wahrer Künstler derjenige ist, der das machen kann, was er immer machen wollte &#8211; und letztlich dabei geblieben ist, wie farbenfroh, nuancenreich und vielschichtig sich die Ergebnisse seiner Werkstattphasen auch anhören, von heute aus rückwärtshörig gesehen! Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich gehörte schon immer zu den Talenten, was das betraf!</p></blockquote>
<p><strong>Wir meinen schon</strong>, dass wer in Berlin mehr als zwanzig/dreißig Jahre bewusst gelebt hat oder etwas über diese Spektralfarbenpalette bunten Lebens im ehemaligen West-Berlin erfahren will, nicht schlecht beraten ist, sich diesen Abend anzutun. Ein bisschen &#8222;Lokalkolorit&#8220; haben wir zur korrekten Nachweisführung hier eingefügt. <strong>Viel Spaß damit</strong>!</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de-Ausgehtipp heut Abend</strong>: Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich, Lesung, alle relevanten, ausführlichen Informationen <strong>unter dem beigefügten <span style="color: #ff0000;">Link</span></strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-GC9isT_uNU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/-GC9isT_uNU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">&#8222;Verliebt in du&#8220; &#8211; LÜÜL (via Youtube)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><strong>blackbirds.tv</strong> berichtet <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=2896" target="_blank">ausführlich (inkl. Radiofeature) über Lutz &#8222;LÜÜL&#8220; Ulbrich</a> (Hingeh-Tipp des Tages)</li>
</ul>
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		<title>603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 10:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomiekritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Angerer]]></category>
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					<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen! Im Web 2.0 treiben sich allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch &#8222;skurrile Sympathen&#8220; wie Gerald Angerer aka LOKALREPORTER, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in ... <a title="603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/94610/" aria-label="Mehr Informationen über 603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_7564" aria-describedby="caption-attachment-7564" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geburtstagsglueckwunsch.Th.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7564 " title="Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geburtstagsglueckwunsch.Th.jpg" alt="Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-7564" class="wp-caption-text">Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Im Web 2.0 treiben sich </strong>allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch &#8222;skurrile Sympathen&#8220; wie <strong>Gerald Angerer aka LOKALREPORTER</strong>, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe schreibt. Heute hat <strong>Gerald Angerer</strong> Geburtstag und so wird heute seiner Mutter zur Geburt ihres Sohns herzlich gratuliert.</p>
<p><strong>Am  12. Oktober 1958 </strong>erblickte Klein-<strong>Gerald </strong>in Steyr, Österreich, das Licht der Welt. Wer es noch nicht wusste: Steyr ist eine &#8222;Statutarstadt&#8220; und darüber hinaus der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks Stey-Land. Statu &#8230;. was? Niemand kannte das Wort zuvor. Bis <strong>Gerald Angerer </strong>Berliner wurde und das Internet zu 2.0 mutierte. Eine Erklärung <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Statutarstadt_(%C3%96sterreich)" target="_blank">gibt es hier</a>.</p>
<p><span id="more-7561"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9812283&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9812283&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Thema: Gute Werbung, schlechte Werbung &#8211; Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger Drehort: Restaurant Cantamaggio / Berlin Mitte Idee / Redaktion: Gerald Angerer Kamera / Schnitt: Stefan Czimmek Regie / Produktion: Ingmar Bertram / Media Consors (via Vimeo)</span></p>
<p><strong>Gerald Angerer treibt sich schon seit längerem in Berlin herum</strong> und gibt an, sich seit 2006 dem &#8222;Lokaljournalismus&#8220; verschrieben zu haben. Richtig sei, diesen Namen &#8222;Lokalreporter&#8220; hätten ihm Tresenkollegen übergeholfen, mit denen gemeinsam er als &#8222;Tresenkraft&#8220; ausschenkte. Jetzt gehört <strong>Gerald Angerer </strong>zu den Umtriebigsten seines Genres, einer Art neugeschaffener Kunstgattung <strong>Web- und IT-Reporter </strong>mit Schwerpunkt auf Lokales, Regionales und manchmal auch Nebensächliches &#8211; seit neuestem: Gastronomiekritiker! Das Nebensächliche zur Hauptsache machen, das scharfe Beobachten der großen Zahl der ungenannt Gebliebenen, bzw. das Herausfischen von Menschen aus einer trüben Soße namens Masse, von Personen, deren Name sonst nie in eine der Medien Deutschlands geriete. Über das zu berichten, was im Mainstream von Relevanzdeutschland untergeht! Das alles ist irgendwie <strong>Gerald Angerer</strong>. <strong>Man könnte -etwas ungelenk ausgedrückt- sagen</strong>:</p>
<blockquote><p>Was dem Tomi Ungerer die Frösche, sind dem Gerald Angerer die Berliner Lokationen!</p></blockquote>
<figure id="attachment_7562" aria-describedby="caption-attachment-7562" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Beitragsstatistik.Angerer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7562" title="Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Beitragsstatistik.Angerer.jpg" alt="Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10" width="215" height="204" /></a><figcaption id="caption-attachment-7562" class="wp-caption-text">Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10</figcaption></figure>
<p><strong>Bei qype lernt man ihn kennen</strong>, bzw. dort lässt er sich schlicht nicht übersehen. Im Qype-System der Punkte, Medaillen und der Userstatistiken hat er 32.291 Punkte (heute morgen!) eingeheimst, so viel wie sonst kaum ein anderer. Seine besondere Marotte ist das Ignorieren der Groß- und Kleinschreibung. Texte von ihm lesen sich beispielsweise, aber nicht repräsentativ so:</p>
<blockquote><p>&#8222;überall blumen und palmen, kleine bäume und papagaientürme, gräser und fantasiegewächse &#8211; wie ein bunter regenwald, wie eine andere welt. vor der tür sind ganze kontinente vielfältiger vegetationen angelegt, sehr dekorative pflanzliche dinge, bestens geeignet für den besonderen anlass, für hochzeiten, partys, ungewöhnliche restaurantdekorationen .. und erst die chefin, die wunderbare <em>madame ly</em>, eine sehr freundliche und bestens gelaunte person, ganz zu schweigen von den beiden überaus gut aufgestellten angestellten [sind auf einem der fotos zu sehen].es gibt übrigens eine dreiarmige italienische espressomaschine und richtig guten caffee, eine gemütliche ledercouch steht da zum entspannen, inmitten dieser farbenfrohen fauna &#8211; ist ein regelrechter geheimtipp. bei <em>madame ly</em>werde ich künftig öfter mal auf einen BLÜMCHENcaffee vorbei schauen. jawohl. (Gerald Angerer, bei qype am 06.10.10 <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/372142-trangly-Blumen-Berlin" target="_blank">über trangly Blumen</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Gerald Angerer als Mentor derjenigen</strong>, die das nicht können! Sich ins rechte Licht setzen. <strong>Allerdings auch so</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine Currywurstbude kritisierte er einmal. &#8222;Für mich ist dieser Stand nicht gemacht. Ich werde hier jedes Mal behandelt wie ein Vegetarier ohne festen Wohnsitz.&#8220; (Ausgabe 41/2010, DER SPIEGEL, Seite 190)</p></blockquote>
<p><strong>Seit jetzt der aktuelle SPIEGEL ihn </strong>in die Berichterstattung brachte, wurde aus dem langjährigen Synonym Lokalreporter zur Überleitung -und SPIEGEL-Zitat- der &#8222;Gastronomiekritiker&#8220; Angerer, kurz eine Sache, die wie eine Marke daher kommt, aber war nicht Lokalreporter auch schon eine Marke, ein fester Begriff? Der Berichterstatter und Laudator des &#8222;Berliner Gastroberichterstatter-Preises 2010&#8220; Bloggwart (hier!) erinnert einen Abend im Spreestern in Berlin-Kreuzberg zum Thema &#8222;Sex, Apo &amp; Rock´n Roll&#8220; und die Tatsache, dass <strong>Gerald Angerer </strong>den Raum betrat und mithin füllte, wie der SPIEGEL schreibt, etwas &#8222;füllig&#8220;, wie wir selbst finden, mindestens omnipräsent. Kicher. Die Marke Lokalreporter, das hat auch der SPIEGEL feinsinnig beobachtet, ist da, wenn sie den Raum betritt. <strong>Im SPIEGEL liest sich das so</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;..oder skurrile Sympathen wie Gerald Angerer. Er ist so einer, der mit seinen Einträgen beinahe eine Mission verbindet. Angerer schreibt auf qype unter dem Pseudonym &#8222;Lokalreporter&#8220; &#8211; der Name entstand, weil er anfangs vor allem über Gastronomie schrieb. In seinen Einträgen predigt er geradezu die Gebote der Kundenfreundlichkeit. Angerer ist Mitte fünfzig, etwas füllig. Er hat jahrelang als Barmann gearbeitet, zwischendurch war er mal Werbetexter. Er ist ein Mann, der mit persönlichem nicht lange hinter dem Berg hält. Ihn zehn Minuten hat er einen kurzen Abriss über seine Erfahrungen mit Drogen, Psychotherapie und Tantra gegeben. Auf qype hat er auch schon über seine Darmspiegelung berichtet. Und so seltsam er auf den ersten Blick wirken mag, er schreibt mit die besten Texte dort.&#8220; (Ausgabe 41/2010, DER SPIEGEL, Seite 190)</p></blockquote>
<p><strong>Die Aufgabe und Mission von Web 2.0 </strong>und dem &#8222;Schreiben ohne Auftrag&#8220; ist Glaubwürdigkeit. Denn auf all den bereits vorhandenden und tendenziell ausufernden, weiteren Bewertungsportalen, auf denen Eltern Kitas, Schüler Lehrer, Gäste Gastronomen und Windelkäufer Supermärkte, Fruchtsaftgetränke oder Kohlköpfe bewerten und einordnen können, gibt es eine Menge &#8222;Vollpfosten&#8220;. Wem zu vertrauen, wessen Schreibe Redlichkeit impliziert und wessen Messlatte lang genug ist, den eigenen begrenzten Horizont bei weitem zu überragen, das ist nicht nur eine Frage der Selbsteinschätzung, sondern auch der Bewertung des Bewertenden, des Rezensenten, des Gastrokritikers selbst. Ist derjenige, der maßgeblich Kritik austeilt, am Ende selbst nur ein Gescheiterter, mit sich selbst und der Welt insgesamt am Hadern, im Unreinen? <strong>Jetzt kommt´s: Gerald Angerers Versuch zur Selbstironie</strong>!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="230" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4598088&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="230" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4598088&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Thema: <strong>Gastronomiekritiker</strong> &#8211; Drehort: Restaurant Cantamaggio, Berlin Mitte &#8211; Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger &#8211; Idee/Redaktion: Gerald Angerer &#8211; Kamera/Schnitt: Stefan Szimmek &#8211; Regie/Rroduktion: Ingmar Bertram, Media Consors</span></p>
<p><strong>Genau, man muss sehr genau hingucken</strong>, wer was schreibt, ob Auftraggeber dahinter stecken, die professionelle Kritiker bezahlen, um Locations gezielt &#8222;hochzuschreiben&#8220; und ob der Kritiker selbst noch &#8222;alle Latten am Zaun&#8220; hat? So bewertet am Ende der Endverbraucher (Leser) zunächst den Bewertenden, indem er ihn liest, wahrnimmt, um dann zu entscheiden, ob die Schreibe des Bewertenden überhaupt dazu taugt, akzeptiert zu werden. Ein hartes Geschäft, indem sich jeder Bewerter -aus welchen Motiven auch immer er schreibt- seine ersten Meriten verdienen muss. Vermutlich ist dies Gerald Angerer zu seinem Geburtstag nun gelungen, denn nun nimmt ihn sogar DER SPIEGEL wahr! <strong>Auszeichnung für langjährigen, wahrnehmbaren Lokal<span style="text-decoration: line-through;">patriotismus</span>journalismus</strong>.</p>
<blockquote><p>Gerald Angerer hat die Hausaufgaben der sich Hochschreibenden längst hinter sich und inzwischen den Nimbus eines &#8222;Oldies&#8220; in der noch jungen, unentgeltlichen Branche. Er ist als Fels in der Brandung ein Beharrlicher über Jahre. Am Ende entscheidet Beharrlichkeit über den Sieg oder die Niederlage, normale Eintagsfliegen kommen und gehen und Kontinuität bleibt. Die Wenigsten fragen, wovon solche Menschen leben? Häufiger hingegen werden Leute wie Gerald Angerer gefragt, wie sie das alles eigentlich schaffen? Mal schwingt Anerkennung in der Frage mit, mal eine unausgesprochene Abneigung des Fragestellers: Es ist eben doch eine Berufung, wie für nicht jeden gemacht!</p></blockquote>
<p><strong>Und so sehr man dem SPIEGEL </strong>eine gewisse Tendenz zu Tendenziösem zuspricht oder ist es nur seine besondere, sehr eigene Sichtweise?, so sehr hat doch der SPIEGEL Angerer auch &#8222;mit offenen Antennen&#8220; beobachtet, es scheint einem, als spräche der Autor Markus Brauck aus eigener Erfahrung.  Jetzt geht die Mär, der SPIEGEL werde dem &#8222;Erlebnis Gerald Angerer&#8220; zumindest einigermaßen gerecht. &#8222;Milder&#8220; und &#8222;gemütlicher&#8220; sei er mit den Jahren geworden, wird festgestellt, früher: &#8222;Da war ich Oberlehrer aller Kellner&#8220;, erklärt Angerer dem SPIEGEL. Inzwischen keilt Angerer nicht mehr wie früher! Die Stimme der Kritik, das ist ein Sammelsurium aller jemals verfassten Beiträge eines Kritikers und die Quersumme aus allem. <strong>Eins aber darf die Kritik weiterhin nicht: käuflich werden!</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7237605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="220" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7237605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Thema: Schlechtes Essen im ARD-Tatort &#8211; Opfer und Täter<br />
Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger Drehort: Restaurant Cantamaggio / Berlin Mitte Idee / Redaktion: Gerald Angerer Kamera / Schnitt: Stefan Czimmek Regie / Produktion: Ingmar Bertram / Media Consors</span></p>
<p><strong>Bei &#8222;Apo, Sex &amp; Rock´n Roll&#8220; lief es nicht anders</strong>, man schaut sich um, wer gekommen ist, als <strong>Wilhelm Ruprecht Frieling </strong>über seine Erinnerungen an das Westberlin der Sechsziger Jahre aus den eigenen Büchern vorliest und im &#8222;Wer isn´n das?&#8220; und &#8222;Das ist doch der &#8230;&#8220; fällt schnell auch der Begriff &#8222;Lokalreporter&#8220;. Am Ende kategorisiert er noch die Anwesenden in &#8222;Du bist interessant&#8220; und &#8222;Du nicht&#8220; und am Ende fragen sich einige, was will denn der? Vielleicht Tuchfühlung aufnehmen, Kontakte schließen, nicht nur virtuelle, Freundschaften via Web, richtige Bekanntschaften, nachhaltiges Verfreunden, eine Spielart menschlicher Passionen, die zu kurz kommt im Mausgeklicke auf Deutschlands sozialen Netzwerken. Auf facebook hat <strong>Gerald Angerer </strong>rund 1.500 Freunde, auf qype nur 327, und überall woanders addieren sich leicht weitere 1000 zusammen? Wie viele davon sind wichtig, welche essenziell und wer würde einen davon abhalten zu springen, wenn man am Ende auf dem Berliner Telespargel stünde, <strong>um sich vor Verzweiflung das Leben zu nehmen</strong>?</p>
<figure id="attachment_7563" aria-describedby="caption-attachment-7563" style="width: 276px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7563" title="Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg" alt="Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)" width="286" height="409" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg 286w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_-209x300.jpg 209w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7563" class="wp-caption-text">Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)</figcaption></figure>
<p><strong>Eine Antwort auf diese Frage ist schlicht unmöglich</strong>. Der Mensch im Jahre 2010 wird wahrgenommen außerhalb seines eigenen Dunstkreises, in dem er virtuelle Bündnisse schließt mit einer Vielzahl Unbekannter. Es ist ein großes Spiel, ein Schabernack, und Ernst steckt nicht dahinter, oder &#8222;messerscharfes Kalkül&#8220;. Die Inspirationsquelle für neuen Content von Angerer ist das Alltägliche und so läuft er querfeldein durch Berlins Straßen, Gassen und Lokalitäten, um überall &#8222;die Stories&#8220; zu suchen, <strong>die ihm mehr Beachtung und neue virtuelle Freunde bringen!</strong></p>
<p><strong>Gerald Angerer treibt es mit Text, Foto, Film und Multimedialem</strong>. Ob als Reporter ohne Auftrag, im Auftrag von Auftraggebern oder um das Alltägliche sichtbar zu machen: Wir können uns jedenfalls gut vorstellen, dass dieser Mann Aufträge für &#8222;Imagefilme&#8220;, &#8222;Nahportraits&#8220; und zweck- bzw. zielgerichtete Schreibe ernsthaft, loyal, gewissenhaft und letztlich außergewöhnlich gut verrichtet. Unserem Erachten nach kann man den Mann buchen und sollte es versuchen. <strong>Er ist Berlins einziger Lokalreporter, den wir kennen, ohne Grenzen!</strong></p>
<p><strong>Am Ende darf der Mensch nicht verkennen</strong>, dass das Web 2.0 nicht in erster Linie nur mit dem wirklichen Leben, Freundschaften und echter menschlicher Nähe zu tun hat! Dies alles kann sich vielleicht daraus entwickeln, muss es aber nicht. Und so ist das, worin man dort lebt, wie der SPIEGEL zutreffend beobachtet, eigentlich nicht viel mehr als &#8222;EINE KRITISCHE MASSE&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">Apo, Sex &amp; Rock´n Roll im Spreestern, Kreuzberg</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/15610/" target="_blank">Über das Wesen der Qype-Kritik: Echos, Leserbriefe und dergleichen</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://nahportrait.blogspot.com/" target="_blank">Gerald Angerer macht Nahportraits</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://lokalreporter.wordpress.com/" target="_blank">Gerald Angerer bloggt als Lokalreporter</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.qype.com/people/lokalreporter" target="_blank">Gerald Angerer auf qype</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://vimeo.com/lokalreporter" target="_blank">Alle Folgen von Gerald Angerers &#8222;gerührt &amp; geschüttelt&#8220; auf vimeo</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>510-10 &#8211; EILMELDUNG: Landesmusikrat ruft zu FLASHMOB heute um 13 Uhr auf! Linktipp!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8552010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 09:06:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[#News]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[Es twitterte heute soeben wie folgt: blackbirds.tv : 212/10: Flashmob: Tag der Musik beginnt heute um 13 Uhr! Veranstaltungshinweis *EILHINWEIS* http://blackbirds.tv/?p=1962 Das geben wir gern an all diejenigen Menschen in bewohnten Ein- und Mehrfamilienhäusern in Berlin weiter, die  es wichtig finden, dass dem Musikunterricht an Berlins Schulen nicht weiter Stück für Stück die Existenzgrundlagen geraubt ... <a title="510-10 &#8211; EILMELDUNG: Landesmusikrat ruft zu FLASHMOB heute um 13 Uhr auf! Linktipp!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8552010/" aria-label="Mehr Informationen über 510-10 &#8211; EILMELDUNG: Landesmusikrat ruft zu FLASHMOB heute um 13 Uhr auf! Linktipp!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></strong></p>
<p><strong>Es twitterte heute</strong> soeben wie folgt:</p>
<blockquote><p>blackbirds.tv : 212/10: Flashmob: Tag der Musik beginnt heute um 13 Uhr! Veranstaltungshinweis *EILHINWEIS* <a rel="nofollow" href="http://blackbirds.tv/?p=1962" target="_blank">http://blackbirds.tv/?p=1962</a></p></blockquote>
<p><strong>Das geben wir gern</strong> an all diejenigen Menschen in bewohnten Ein- und Mehrfamilienhäusern in Berlin weiter, die  es wichtig finden, dass dem Musikunterricht an Berlins Schulen nicht weiter Stück für Stück die Existenzgrundlagen geraubt werden. Das Thema ist hier auf die Schnelle nicht erschöpfend zu erschlagen.</p>
<p><strong>Deshalb bleibt es</strong> zunächst bei diesem schlichten Linktipp. <strong>gesichtspunkte.de</strong> findet die Idee gut! Von Linkhaftung in diesem Zusammenhang sollen sich andere distanzieren. <strong>Wir nicht</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>472-10 &#8211; Kulturecke: Julia Oschewsky &#038; Band treten am Montag, den 31.05.2010 im Berliner B-Flat auf -Tipp</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8172010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Oschewsky]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie hat jetzt einen Koffer in Berlin. Und der klingt sau gut.    01.06.2010, the day after: Auf der Berliner Website blackbirds.tv ist eine umfassende Berichterstattung zu diesem Konzert erschienen. Ab und zu weist diese Website auf musikalische Perlen hin. So eine ist Julia Oschewsky, eine deutsche Sängerin, die im Jazz zuhause ist und dabei ... <a title="472-10 &#8211; Kulturecke: Julia Oschewsky &#038; Band treten am Montag, den 31.05.2010 im Berliner B-Flat auf -Tipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8172010/" aria-label="Mehr Informationen über 472-10 &#8211; Kulturecke: Julia Oschewsky &#038; Band treten am Montag, den 31.05.2010 im Berliner B-Flat auf -Tipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5678 alignnone" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Sie hat jetzt einen Koffer in Berlin. Und der klingt sau gut.</p></blockquote>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /></strong>  01.06.2010, the day after: Auf der Berliner Website blackbirds.tv ist <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1641" target="_blank">eine umfassende Berichterstattung zu diesem Konzert</a> erschienen.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/05/Julia.Oschewsky.Pressefoto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)" src="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/05/Julia.Oschewsky.Pressefoto.jpg" alt="Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)" width="450" height="690" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)</figcaption></figure>
<p><strong>Ab und zu</strong> weist diese Website auf musikalische Perlen hin. So eine ist Julia Oschewsky, eine deutsche Sängerin, die im Jazz zuhause ist und dabei von einer gut funktionierenden Boygroup &#8222;aus aller Herren&#8220; Länder unterstützt wird. Bei uns ist über sie mehrfach berichtet worden. Wir erlauben uns daher den zutreffenden und fördernden Hinweis an unsere Leserschaft, dass Julia Oschewsky, die eigentlich in Amsterdam lebt, am Montagabend im <strong>Berliner B-Flat ein Gastkonzert gibt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Julia Oschewsky? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7792010/" target="_self">Nie gehört? Das muss nicht sein!</a> (Lied des Tages auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>B-Flat in Berlin-Mitte: <a title="externer Link" href="http://www.b-flat-berlin.de" target="_blank">Homepage mit Programmseiten</a></li>
<li>Julia Oschewsky: <a title="externer Link" href="http://www.juliaoschewsky.de" target="_blank">Homepage der vielversprechenden Künstlerin</a></li>
<li>Partnerwebsite: <a title="externer link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/04/16/amsterdam-mein-amsterdam/" target="_blank">Gastbeitrag von Julia Oschewsky zu ihrem Leben in Amsterdam</a></li>
</ul>
<p><strong>Rechercheempfehlung</strong>: Bitte beachtet auch und insbesondere die weiterführenden Links in dem Artikel, um einen zutreffenden Einblick über die Arbeit und die Musik von Julia Oschewsky zu erhalten.</p>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich verstehe nicht, warum du den Beamten böse bist! Die tun doch nichts.&#8220; (vollkommen abwegiger Beamtenwitz, Quelle unbekannt) Jubel im Raubtierhaus im Dezember 2009. Auf Antrag der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und mit Zustimmung aller Parteien wird das Gesetz durch gewunken, das eine nur als skurril zu bezeichnende Rechtslücke schließt. Und jetzt wieder eine Preisverleihung: gesichtspunkte.de ... <a title="338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6822010/" aria-label="Mehr Informationen über 338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2518" aria-describedby="caption-attachment-2518" style="width: 176px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2518 " title="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg" alt="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" width="186" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-2518" class="wp-caption-text">Grrrrr..... etwas ungehalten darüber! </figcaption></figure>
<figure id="attachment_1822" aria-describedby="caption-attachment-1822" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1822" title="Award from the wood - Award aus dem Wald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_-150x150.jpg" alt="Award from the wood - Award aus dem Wald" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1822" class="wp-caption-text">Award from the wood - Award aus dem Wald</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Ich verstehe nicht, warum du den Beamten böse bist! Die tun doch nichts.&#8220; (vollkommen abwegiger Beamtenwitz, Quelle unbekannt)</p></blockquote>
<p><strong>Jubel im Raubtierhaus im Dezember 2009. Auf Antrag der SPD-Fraktion</strong> des Berliner Abgeordnetenhauses und mit Zustimmung aller Parteien wird das Gesetz durch gewunken, das eine nur als skurril zu bezeichnende Rechtslücke schließt. Und <em>jetzt</em> wieder eine Preisverleihung: <strong>gesichtspunkte.de</strong> verleiht den selten vergebenen AWARD FROM THE WOOD! Die Initiative, die Gesetzeslücke zu schließen, hatte seinerzeit der Betreiber dieses Blogs gestartet. Wir ersparen uns Wiederholungen, verweisen lediglich auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/eilmeldung-um-1355-uhr-wurde-das-gesetz-beschlossen/" target="_self">den Abschlussbericht </a> und bitten Nichteingeweihte, dort die weiterführenden Links anzuklicken.</p>
<p><strong>Das Berliner NachbarrechtsG wurde geändert wie folgt, Zitat:</strong></p>
<p><span id="more-5554"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p><strong>„§ 16a Wärmeschutzüberbau der Grenzwand</strong></p>
<p>(1) Der Eigentümer eines Grundstücks hat die Überbauung seines Grundstücks für Zwecke der Wärmedämmung <span style="color: #ff0000;">zu dulden</span>, wenn das zu dämmende Gebäude auf dem Nachbargrundstück bereits besteht. <span style="color: #ff0000;">(Hinweis der Redaktion: es steht dort <em>nicht</em>, er hat eine Zustimmung zu erteilen)</span></p>
<p>(2) Im Falle des Wärmeschutzüberbaus ist der duldungsverpflichtete Nachbar berechtigt, die Beseitigung des Überbaus zu verlangen, wenn und soweit er selbst zulässigerweise an die Grenzwand anbauen will.</p>
<p>(3) Der Begünstigte des Wärmeschutzüberbaus muss die Wärmedämmung in einem ordnungsgemäßen und funktionsgerechten Zustand erhalten. Er ist zur baulichen Unterhaltung der wärmegedämmten Grenzwand verpflichtet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Was scheinbar nicht mit bedacht wurde: die Eigendynamik der Berliner Beamtenschaft</strong>. Das konkrete Bauvorhaben in Berlin-Wedding (Rathaus Berlin-Mitte) steht nun an und es ist erforderlich, einen Bauantrag bei der Bauaufsicht zu stellen. Wobei das im vereinfachten Verfahren läuft. Es gibt  im Rathaus eine Sitzung, der eingegangene Antrag wird &#8222;durch gewunken&#8220;, reine Formsache, und das war&#8217;s dann. <strong>So soll es sein, dem Grundgedanken nach</strong>.</p>
<p><strong>Die Begründung des SPD-Antrags, der am 10.12. durchging</strong>, liest sich populär, von uns verkürzt wiedergegeben zur besseren Übersichtlichkeit:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Anbringung einer Wärmeschutzisolierung an einer Fassade führt zwangsläufig zu einer dickeren Außenmauer, also zu mehr Platzbedarf. Relevant wird diese Frage besonders im typischen Berliner Altbaubestand, bei dem zumeist ein Teil des Gebäudes genau an der Grenze zum Nachbargrundstück steht. Soll eine solche Grenzwand gedämmt werden, entsteht durch die Dämmschicht ein Überbau auf das Nachbargrundstück, der <span style="color: #ff0000;">nur mit Zustimmung des Nachbarn errichtet werden darf</span><span style="color: #ff0000;">. Der Nachbar ist jedoch nicht zur Zustimmung verpflichtet.</span> Sanierungswillige Berliner Hausbesitzer und Hausverwaltungen machen zunehmend die Erfahrung, dass eine solche Zustimmung <span style="color: #ff0000;">an erhebliche Bedingungen des Nachbarn geknüpft</span> wird, die eine Durchführung der Sanierung erschweren oder gar verhindern. So werden mitunter finanzielle Entschädigungen verlangt, deren Höhe von 300 Euro in relativ einvernehmlichen Fällen bis zu 5.000 Euro und mehr reichen können. Konkrete Beispiele von Hausverwaltungen zeigen, dass darüber hinaus <span style="color: #ff0000;">häufig monatelange Verhandlungen und Schriftverkehr</span> die Sanierung erschweren und verlangsamen. In Einzelfällen müssen Eigentümer oder Verwaltungen <span style="color: #ff0000;">sogar mit mehreren Nachbarn über Zustimmungen verhandeln</span>, wenn die Giebelwand an mehr als ein Nachbargrundstück angrenzt.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Und jetzt haben die obersten Bauaufsichtsbeamten aller Bezirke getagt</strong>. Das tun sie mit einer FAQ-Liste (häufig gestellte Fragen) und sie veranlassen berlinweit gemeinsame Vorgehensweisen. Gute Idee! Zu begrüßen ist aber gar nicht, was unmittelbar nach obiger Gesetzesänderung daraus wird: Genau das Gegenteil dessen, was das Gesetz sagt!</p>
<ul>
<li>Dass auch weiterhin ein Bauantrag gestellt werden muss, ist klar und nicht zu kritisieren. Es handelt sich um das vereinfachte Antragsverfahren.</li>
<li><span style="color: #ff0000;">Aber</span>: Dass die Bauaufsicht Mitte fordert, eine <span style="color: #ff0000;">schriftliche Zustimmungserklärung</span> des &#8222;grantelnden&#8220; Nachbarn beizubringen, der mit der Wärmedämmung seit Jahren hadert, beizubringen, ist gesetzwidrig und überflüssig wie ein Kropf.</li>
</ul>
<p><strong>Auf die Rechtslage hingewiesen, wie sie jetzt ist, macht sich der Bauaufsichtsbeamte schlau</strong>. Wenn das Gesetz nichts hergibt, in kurzen klaren Worten, greifen die Fachbeamten aller Bauaufsichtsbehörden in Berlin auf &#8222;gemeinsame Entscheidungshilfen für das Baugenehmigungsverfahren&#8220; zurück, die <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/de/ehb/senstadt/static/01.shtml" target="_blank">hier nachzulesen sind</a>.  Gemeinsame Entscheidungshilfen der Bauaufsicht sind aber nicht Gesetze mit landesweiter Geltung. Sie müssen die Umsetzung der Gesetze sicherstellen, und im konkreten Fall hat die Bauaufsicht nichts, gar nichts, anzugeben, ob und ggf. mit welchen (rechtlichen oder tatsächlichen) Argumenten sich ein Verpflichteter (Grundstücksnachbar) einer Wärmedämmung durch den Bauherrn verweigert. Denn da der Nachbar diese zu dulden hat, ist damit automatisch impliziert, dass dieses bauaufsichtlich nicht zu überprüfen ist. Kommissar Umstandswauwau, der umständehalber tätig werdende Baupolizist, regelt nun -wie eingehend überprüft wurde- wörtlich folgendes (<a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/de/ehb/senstadt/bauobln/4.shtml#" target="_blank">exakt hier</a>), und damit wird der Sinn des § 16 a NachbarrechtsG wieder komplett ausgehebelt, wörtlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bedarf es bei der nachträglichen Anbringung einer Wärmedämmung an der Grenzwand eines Gebäudes für das Übergreifen der Wärmedämmung auf das Nachbargrundstück einer Abweichungsentscheidung oder der Eintragung einer Baulast? Nein. Es bedarf weder der Erteilung einer Abweichung noch der Eintragung einer Baulast. <span style="color: #ff0000;">Die Einverständniserklärung des Nachbarn ist jedoch Voraussetzung</span>. Dieser Beitrag wurde als Nr. 278 des FAQ Bauaufsicht behandelt.&#8220; (wörtlich zitiert) &#8211; Stichtag: 19.02.2010 </p></blockquote>
<p><strong>Das ist nicht nur der berlinsche Umstandswauwau</strong>,<strong> </strong>das ist ein brandneuer &#8222;dicker Hund&#8220;. Interessant: Die Anfrage unseres Architekten erfolgt exakt am selben Tag. Gut gebrieft zeigte sich die Bauaufsicht in ihrer Absicht, den &#8222;puristischen Selbstzweck&#8220; der Gesetzesinitiative von vornherein komplett zu unterlaufen.</p>
<p><strong>Ja, meine Herren und Damen, mir san ja net in Bayern</strong>, aber **<span style="text-decoration: line-through;">kruzifixhallelujahscheissglumpverrecks</span>&#8230;***, das nennt man einen dreifach rückwärts orientierten, doppelten Rittberger mit anschließender Bielmann-Pirouette. Genau das wollte der Gesetzesentwurf beenden. Es sollte gerade nicht vom Wohlwollen eines benachbarten Eigentümers abhängen, ob ein derartiges Vorhaben rasch und verzögerungsfrei durchgeführt werden kann. Die bauaufsichtliche Auflage haut die modernisierungswilligen Bauherren erneut &#8222;in die Pfanne&#8220; der Beliebigkeit nachbarschaftlicher Willkür und öffnet diesen Tür und Tor, sich die Erlangung der schriftlichen Genehmigung widerrechtlich Zug um Zug gegen Gewährung von Zugeständnissen versilbern zu lassen. Genau darüber wurde im Vorfeld lange gesprochen, und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/vollwarmeschutz-auf-nachbargiebeln-hintergrundgesprach-mit-daniel-buchholz-spd/" target="_self">übrigens hier ausführlich berichtet</a>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ist alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden.” (<a title="externer Link" href="http://www.beepworld.de/members77/ninahagendas/" target="_blank">Nina Hagen</a>, Ich glotz TV, 1978)</p></blockquote>
<div><span style="color: #000000;"><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 alignright" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></span></div>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 207px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Nein, genau das nicht, denn das bedeutet im Verhältnis störrischen, uneinsichtigen Nachbarn genau das, was der Gesetzentwurf ausräumen wollte: einen umständlichen, jahrelangen Rechtsweg für sich gesetzeskonform verhaltene Grundstückseigentümer. Pfui Deibel, das muss nachgehakt werden. Keep it under control! <span style="text-decoration: line-through;">Da sind wir aber mächtig böse, mächtig böse! </span></strong><strong>Fassen wir zusammen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Das war gut gemeint, der Gesetzesentwurf.</strong></li>
<li><strong>Die Mitwirkung von Fachbeamten auf nicht vorhandener Ermächtigungsgrundlage wurde nicht mit bedacht.</strong></li>
<li><strong>Das Abgeordnetenhaus muss sich erneut mit dem Vorgang befassen.</strong></li>
<li><strong>Die Sache ist preiswürdig: die Redaktion von gesichtspunkte.de hat sich deshalb heute in einer Sondersitzung entschlossen, den Berliner Bauaufsichten den selten vergebenen und daher heiß begehrten AWARD FROM THE WOOD zu verleihen, Monatsaward 02.2010. Der AWARD kann nach Empfang der entsprechenden Baugenehmigung direkt in Empfang genommen werden!</strong></li>
</ul>
<p><strong>Vielleicht sehen wir ja nur den Wald vor lauter Bäumen nicht? Auf eine Stellungnahme, die die Erforderlichkeit des bauaufsichtlichen Vorgehens auf gesetzlicher Grundlage glaubwürdig unter Beweis stellt, werden wir warten. Anderenfalls dürfte es sich wieder einmal um ein Paradebeispiel für eine enervierende öffentliche Verwaltung handeln, die wirklichen Veränderungen gegenüber wehrhaft gegenübersteht. Ein Volljurist im Ruhestand, zuvor Richter, sprach heute Abend von den in der Verwaltung allerorten vorhandenen &#8222;Reichsbedenkenträgern&#8220;. Aber wenn eine glaubwürdige Antwort kommt, die erkennen lässt, dass der Sinn der Neufassung des § 16 a umfassend bei dieser ungesetzlichen Regelung berücksichtigt wurde, werden wir hier darüber unverzüglich nachberichten. Allerdings fällt auch nach längerem, intensiven Nachdenken keine denkbare Begründung ein. Nobody is perfect!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li>233 Seiten sollen sein: <a title="pdf Dokument downloaden" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/download/ehb-print.pdf" target="_blank">Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht </a>(über Berlin.de/pdf download)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong>Berlin, 23.02.2010</strong></p>
<p><strong>Bloggwart</strong> schreibt an Daniel Buchholz (SPD-Abgeordneter), Textauszug:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Der Gesetzgeber kann etwas klipp und klar beschliessen, aber er muss auch bedenken reinzuschreiben, was die nachgeordnete Beamtenschaft nicht machen darf: Etwa eine Zustimmung zu fordern, die gesetzlich gar nicht gefordert bzw. sogar regelrecht ausgeschlossen wurde. Wenn ich mir vorstelle, dass dies sozusagen systemimmanent ist für eine Vielzahl von anderen Gesetzen und deren nachfolgender Umsetzung, dann habe ich jetzt verstanden, wie kommunizierende Röhren funktionieren: ähnlich wie Stille Post.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Stille Post</strong>: Es geht immer ein Stück vom Ursprünglichen verloren. Dazu passend, auch schon mal gesagt, in <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/zitat-des-tages-was-haben-eltern-von-kindern-mit-doppelnamen-und-rosetrinker-gemeinsam/" target="_self">anderem Zusammenhang hier</a>:</p>
<figure id="attachment_3549" aria-describedby="caption-attachment-3549" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3549" title="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg" alt="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3549" class="wp-caption-text">Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)</figcaption></figure>
<p><strong>Wobei</strong>: Das Wort Eltern durch &#8222;Beamte&#8220; und das Wort Kindern durch &#8222;Entscheidungshilfen&#8220; ersetzen, um beim Thema zu bleiben.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6342010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6342010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Inga Humpe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Eckart]]></category>
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					<description><![CDATA[2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)  Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz. Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ... <a title="288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6342010/" aria-label="Mehr Informationen über 288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="204" height="204" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a></p>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz.<br />
Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ihnen gut, sie können etwas damit anfangen und es passiert irgendwas. Es geht eigentlich nur darum, das etwas hin- und hergeht. Das ist ja das Interessante am Musikmachen: Man sendet etwas raus und dann kommt irgendwann eine Welle zurück, eine Wand von Reaktionen.&#8220; (Inga Humpe, <a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 05.03.2007</a>-planet-interview.de)<strong> <br />
</strong></p></blockquote>
<p><strong>Das Leben der Anderen, das hat auf dieser Website eine gewisse Tradition</strong>. Und ebenso vertraut, sozusagen aus beruflichen Gründen, ist Deutschlands Hausverwaltern das Berliner Pop- und Hitkombinat Humpe &amp; Eckart, besser bekannt als <strong>2raumwohnung</strong>.  Ein Hausverwalter aus ganzem Herzen: der hört da was schwingen, etwas von Interesse. Der Song, der heute Lied des Tages ist, erblickte das Licht der Welt bereits 2005. Also schon bevor wir über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/das-leben-der-anderen/" target="_self">das Leben der Anderen</a> berichteten. Nein, inspiriert war der Titel unserer Fortsetzungsserie aus dem Film &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_der_Anderen" target="_blank">Das Leben der Anderen</a>&#8222;. Und doch passen Lied des Tages, Film und unsere Serie irgendwie sehr gut zusammen.</p>
<p><span id="more-5154"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Denn wir sind die anderen, nein, die Anderen</strong>. Die Gruppe 2raumwohnung ist ein West-nach-Ost-Export. Inga Humpe (Jahrgang 1956) kommt von Geburts wegen aus Herdecke, Landkreis Ennepe-Ruhr (ach so!), vermutlich in den 50igern der Nabel dieser Welt. Heute nicht mehr, deswegen ist der Ort unverlinkt. Sie ist die sechs Jahre jüngere Schwester von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Humpe" target="_blank">Annette Humpe</a>. Die ist relevanter als Herdecke und deshalb verlinkt. Seit 1976 lebt sie in Berlin, zunächst im West-Teil der Stadt, von wo aus sie schon sehr kurz nach der Maueröffnung umzog nach <strong>Berlin-Mitte</strong>. Ihr Lebenspartner und auch ihr musikalischer ist Tommi Eckardt, Jahrgang 1963 (geb. in Berlin). Beide bilden das derzeit sehr erfolgreiche Popduo 2raumwohnung. Tommi Eckart kann eine ganz beachtliche Diskografie (<a title="externer Link" href="http://www.discogs.com/artist/Tommi+Eckart" target="_blank">schau hier</a>) vorweisen. Inga Humpe sagt über Berlin-Mitte:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir müssen Berlin-Mitte mittlerweile ja regelrecht verteidigen. Die ganze Zeit wird da draufge<span style="text-decoration: line-through;">kackt</span>hackt (Änderung: die Redaktion/Abt. Zensur) &#8211; um es mal deutlich zu sagen. Alle beschweren sich über zu viele Touristen, den einen ist es zu chic, die anderen stören die dicken Autos, die Wohnungen sind alle renoviert&#8230; Natürlich ist es teurer geworden, die Galerien verkaufen jetzt auch alle besser als früher – aber es ist immer noch ein unheimlich schönes Viertel. In Paris oder in London würde jeder dieses Viertel lieben. Aber dann muss man jetzt eben mal eine Weile darüber meckern&#8230;&#8220; (Quelle: Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Die anderen, das sind wir</strong>. Dass <span style="text-decoration: line-through;">die Band</span> das Paar lediglich eine 2raumwohnung bewohnt, können wir uns nicht recht vorstellen. Es wird eine Altbauwohnung sein, in Berlin-Mitte, mit Parkett oder Landhausdiele, oder wahlweise auch ein ausgebautes, riesiges Dachgeschoss. Man stellt sich unter 2raumwohnung so eine Fertigteilwohnung &#8222;auf Platte&#8220; nach sozialistischen Normmaßen (nähere Infos u.a. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/P2_(Plattenbautyp)" target="_blank">hier</a>, jedenfalls zur Platte Typ P2) vor. Also hat der Name etwas von einer Koketterie, auch von Understatement. Inga Humpe geht es immer wieder und zuallererst um die Frage, ob ihre Musik da draußen eine Chance hätte? Und zwar auch dann, wenn niemand gewusst hätte, dass sie selbst dahintersteckt. Das ergab eines Tages die Idee, das Projekt ostig zu benennen und keineswegs nach draußen dringen zu lassen, dass hier wieder eine von zwei Humpes dabei ist, mit einem nicht nur netten, sondern einem richtigen Riechkolben (berolinisch für Näschen). Sie selbst allerdings meint:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir wollten genau damit spielen und eine Berlinverbindung aufbauen. Wenn man als Westberliner nach Ostberlin geht und es dort mag, treibt man das eben gern auf die Spitze. Wir sind absolute Ostfans. Ich würde zum Beispiel gern in einem Plattenbau wohnen, Platte finde ich geil. Und &#8222;2Raumwohnung&#8220; klingt natürlich viel besser als &#8222;Zweizimmerwohnung&#8220; (Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Der Erfolg macht dich zu einer anderen</strong>. Und es tut dich nerven tun (berolinisch&#8230;), dass die Leute alles, was du tust, <span style="text-decoration: line-through;">verschlingen</span>kaufen. Eine Art Identitätskrise ist am lustwandeln. Ähnlich hat es Paul McCartney empfunden. McCartney schrieb einige Stücke unter frei erfundenen Pseudonymen, immer um auszutesten, ob es nun Beatlemania wäre, dass die Menschen seine Musik so mochten oder was denn? So u.a. 1977 unter dem Pseudonym Percy Thrillington, 1998 als Fireman oder 2005 unter dem Pseudonym Twin Freaks.</p>
<figure id="attachment_5155" aria-describedby="caption-attachment-5155" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5155" title="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_-150x150.jpg" alt="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5155" class="wp-caption-text">screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen</figcaption></figure>
<p><strong>Inga Humpe geht es immer nur um die Musik</strong>. <strong>Ob sie läuft, ob sie in Ordnung geht, ob sie eine Geschichte erzählt, ob man nach ihr tanzen kann? Es geht ihr selten nur um sich selbst oder darum, auf den Titelmagazinen als nationale Berühmtheit gehandelt zu werden. Sehr bescheiden, sehr klar in der Analyse und zuweilen auch ein bisschen bissig auf dämliche Fragen reagiert die jüngere junggebliebene, attraktive Schwester, ganz und gar nicht gefühltes, zweites Rad am Wagen der Humpe-Familie. Sie ist ein echter Eigenständler. Sie sagt, sie kann sich auch in einen Briefkasten verlieben. Womit wir wieder am Anfang dieser Geschichte sind: Hausverwalter müssen Inga Humpe lieben.</strong> <strong>Nicht nur, weil Hausverwalter Briefkästen lieben, aber das wird jetzt zu kompliziert.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Eine attraktive 2raumwohnung fügen wir bei, leider nicht in einer &#8222;Platte&#8220;. Inga, bitte melde dich!</span></strong></p>
<figure id="attachment_5158" aria-describedby="caption-attachment-5158" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5158" title="Attraktiv: 2raumwohnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg" alt="Attraktiv: 2raumwohnung" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5158" class="wp-caption-text">Attraktiv: 2raumwohnung</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2007)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://planet-interview.de/2raumwohnung-30052005.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2005)</li>
<li>BamS: <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2009/07/19/inga-humpe/die-saengerin-von-2raumwohnung-im-bams-interview.html" target="_blank">Wie bleibt man mit über 50 jung</a>? (Interview)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.iemb.de/img/grundrisse/p2-11_hoyerswerda.pdf" target="_blank">Bestandsgrundriss einer typischen Plattenbausiedlung</a> in Hoyerwerda</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Polizeiticker auf gesichtspunkte.de  Das bunte Kreuzberg steht der Stadt gut zu Gesicht. &#8230; Meine eigene Familiengeschichte hat viel mit Berlin zu tun; es war die Heimat meiner Großeltern. Mein Großvater arbeitete hier am Gericht, meine Oma wohnte bis zu ihrem Tod am Schlachtensee. Fast alle meine Geschwister studierten in Berlin.&#8220; Campino, Sänger der Toten Hosen, ... <a title="166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/ein-spaziergang-in-berlin-mitte-war-wirklich-gut-bewacht-gestern-abend-600-polizisten-raumen-aus/" aria-label="Mehr Informationen über 166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_3695" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</dd>
</dl>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Das bunte Kreuzberg steht der Stadt gut zu Gesicht. &#8230; Meine eigene Familiengeschichte hat viel mit Berlin zu tun; es war die Heimat meiner Großeltern. Mein Großvater arbeitete hier am Gericht, meine Oma wohnte bis zu ihrem Tod am Schlachtensee. Fast alle meine Geschwister studierten in Berlin.&#8220; Campino, Sänger der Toten Hosen, im Interview mit der Berliner Morgenpost, das <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article1212708/Was-Campino-mit-Berlin-verbindet.html" target="_blank">ganze Interview hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wer gestern am frühen Abend die Zeit sinnlos in Berlin-Mitte</strong> verplemperte, fühlte sich zwangsläufig ganz, ganz sicher. Erst heute war aus einigen gutinformierten Medien zu erfahren, was der offenbar geheim gehaltene Grund für einen Großeinsatz von 600 Polizisten in Berlin-Mitte war. Eines der<em> letzten besetzten</em> Häuser (ja, damals war&#8217;s) wurde zwangsgeräumt. Das Haus steht in der Brunnenstr. 183 in Berlin-Mitte.</p>
<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/maps?q=Brunnenstr.+183,+Berlin,+Mitte&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Brunnenstra%C3%9Fe+183,+Mitte+10119+Berlin&amp;ll=52.531502,13.399747&amp;spn=0.001175,0.003473&amp;t=h&amp;z=19" target="_self">Googlemap</a></p>
<p><span id="more-4180"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4182" aria-describedby="caption-attachment-4182" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/stilbluete.Hausbesetzer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4182" title="Hausbesetzerlogik - Stilblüte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/stilbluete.Hausbesetzer-150x150.jpg" alt="Hausbesetzerlogik - Stilblüte" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-4182" class="wp-caption-text">Hausbesetzerlogik - Stilblüte</figcaption></figure>
<p><strong>Aktuell etwas lax gepflegt</strong> wirkt für uns heute die Seite des <a title="externer Link" href="http://www.umsonstladen.info/" target="_blank">Umsonstladens</a>, der in dem Haus beheimatet ist, nein, war muss man ja jetzt sagen. Dass am 18. Juni (2009?) die Räumung drohe, ist inzwischen Geschichte und hat sich im Nachhinein nicht bestätigt. Aktuellere Informationen versprach man vor dem letzten Pflegegang in der Website auf dem <a title="externer Link" href="http://brunnen183.blogsport.de/" target="_blank">Blog des Hauses Brunnenstr. 183</a>. Aber auch hier weit gefehlt, letzter derzeitiger Eintrag (Stand heute) vom 03. Juli 2009. Allerdings gab man sich damals noch recht kämpferisch. Unter selben Datum hieß es dort:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Der Kiez um den Rosenthaler Platz ist immer mehr zum Vergnügungspark für Yuppies geworden, und diejenigen die nicht mithalten wollten oder konnten beim stylischen Getue der ewig Jungen und Schönen mussten schon lange größtenteils aus der Gegend weichen. Nun sollen auch wir den Weg frei machen für einen gewinnorientierten Investor.&#8220; (Zitat von der Website)</p></blockquote>
<p>Die Yuppies (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yuppie" target="_blank">young urban professionals</a>) sind derzeit nur unzureichend bei der deutschen Wikipedia beschrieben. Wikipedia hat den Eintrag bereits in die Rubrik Qualitätssicherung eingetragen, da er mangels guter Qualität unter dem dringenden Erfordernis einer notwendigen Überarbeitung zu tragen habe. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Dieser Artikel wurde auf der Qualitätssicherungsseite des Portals Soziologie eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Soziologie auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der <strong>Diskussion</strong>.&#8220; (Quelle: wikipedia &#8211; 25.11.09)</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen ist bekannt</strong>, dass bei Wikipedia ein Qualitätssicherungskrieg tobt, in dem Wikipedianer höheren Rangs solchen niedrigeren Rangs die Artikel kategorisch zusammenstreichen, mit Hinweis auf vermeintliche Qualitätsmängel. Dies alles lässt aber nicht darauf schließen, dass hiervon auch der allgemeine Sprachgebrauch der ehemaligen Besetzer des Hauses Brunnenstr. 183 betroffen ist, die -ganz verallgemeinernd- den Vergnügungspark für Yuppies im Kiez um den Rosenthaler Platz ausgemacht haben. Wenn auch die Systemkritik, die hier aus einer schwächeren, gesellschaftlichen Position heraus verständlich vorgebracht wird, nur für den Kiez um den Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte gelten soll, so lässt sich aber längst mit Fug und Recht berechtigte Sorge äußern. Immer mehr stellt sich die Frage, wohin denn nun mit den Yuppies. Überall werden sie gesellschaftlich geächtet, ausgegrenzt, gebrandmarkt und ihre (eventuellen) Wagen werden angezündet. Die Frage ist, ob man mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und sprachlicher Abgrenzung wie dieser neue gesamtgesellschaftliche Freiheit, Toleranz und ein aufeinander Zugehen bewerkstelligt? Der Begriff Yuppie scheint uns tatsächlich eher in die Jahre gekommen, er ist sprachlich abgenutzt, abgedroschen und inzwischen darf man ihn auch anders auslegen.  Wir hatten dies bspw. in der Berichterstattung <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/der-kegel-wenn-welche-auf-dem-campusboard-slacklinen-ist-bouldern-angesagt/" target="_blank">hier schon gesehen</a>.</p>
<p><strong>Im Übrigen kommt es einem wie eine arrogante Geste vor</strong>, wenn bestimmte Gruppen auch noch altersbedingt ausgegrenzt werden. Die Frage darf doch wohl erlaubt sein, ob ein Yuppie daher nur ein solcher Mensch ist, der bis zu dreißig Jahre alt ist, während das Gegenteil ja wohl keineswegs der Gruftie (ab 70?) sein dürfte? Was passiert mit der &#8218;middle aged&#8216; Menschengruppe zwischen -sagen wir- 35 und 50 Lebensjahren, die sich junggeblieben fühlt, schon immer als Yuppie fühlte und schließlich von derartigen pauschalen Grenzzuweisungen gar nicht mehr ergriffen werden. Fallen sie durch das soziale Raster derer, die sie in bestimmten Kiezen immer wieder als Gruppe von Vertreibungswürdigen ausmachen? In fast jedem derartigen Kiez finden sich neben harsch ins Gericht gehenden, moralinsauer urteilenden Hausbesetzern auch minderwertigere Yuppies oder Oldies (ist das der richtige Begriff?), die (Zitat oben) mitmachen beim &#8217;stylischen Getue der ewig Jungen und Schönen&#8216;.</p>
<p><strong>Am Tage der Zwangsräumung waren die Hausbesetzer</strong> alle dort nicht anwesend. Angetroffen wurden rund 23 Personen, die -wie die Morgenpost merkwürdig berichtet- allesamt unberechtigt dort aufhältig waren, und nicht die &#8218;erwarteten Hausbesetzer&#8216;. Diese Berichterstattung allerdings nimmt Wunder angesichts ihrer Unterteilung in sich dort berechtigt aufhaltende Hausbesetzer, was widersinnig ist, wenn Zwangsräumung ansteht, und unberechtigte Dritte aus dem Osteuroparaum, die nicht einmal Untermietverträge vorweisen können.</p>
<p><strong>Heute, am 25.11.2009</strong>, wird der Sänger der Toten Hosen die neue Doppel-CD und DVD der Band &#8218;Machmallauter: Die Toten Hosen live &#8211; Die volle Dröhnung&#8216; der Presse vorstellen. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost gibt Sänger Campino eine gewisse Berlin-Affinität zum Besten. Und da sich Campino als gelegentlicher Berlin-Besucher mit weit zurückreichenden, familiären Wurzeln in der Stadt, nun andernorts in Kreuzberg für den Erhalt des SO36 einsetzt, haben wir es zwar einerseits mit derselben Kultur wie in Berlin-Mitte zu tun, aber auch mit vollkommen anderen, gewachsenen Strukturen. Der Berliner Westen (bis 1989) hatte eine eigene, ganz anders gestrickte Hausbesetzerszene, als nun die im Berliner Osten  noch vorhandene. Viele der alten, einstmaligen Hausbesetzer sind inzwischen in bürgerlichere Dimensionen abgedriftet. Nicht wenige Hausbesetzer haben mit sehr guten Ergebnissen und einer &#8218;Politik der ruhigen Hand&#8216; (Zitat anderswo, hier zweckentfremdet) inzwischen legalistische Nutzungsverträge abgeschlossen, es wurden Bruchteilseigentumsgemeinschaften gegründet und hier und da auch Wohnungseigentümergemeinschaften. Standen damals Häuser leer oder verreckte inzwischen der sich finanziell übernommene Hauseigentümer im Rahmen von Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, dann griffen beherzte Bewohner schon mal zu, handelten kluge, bezahlbare Nutzungsverträge aus und strickten zukunftsfähige Eigentumsformen, in denen sie Illegales in Legales überführten mit <strong>Zukunftsperspektive, Herz und Hirn</strong>.</p>
<p><strong>Zukunftsperspektive, Herz und Hirn? </strong>Es gehört zu den unbequemen Wahrheiten, dass nicht alle besetzten Häuser derartiges in ihrem gemeinsamen Bewohnerportfolio vorweisen konnten. Manche wurden tatsächlich geräumt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1212560/600-Berliner-Polizisten-raeumen-besetztes-Haus.html" target="_blank">Berliner Morgenpost</a>, Onlineausgabe 24.11.09 (Interview mit Campino)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Soll ganz gut abgelaufen sein: Die Legalisierung des einstmals besetzten Hauses Lottumstr. 26, Berlin-Mitte, Trägerverein Trautes Heim e.V.</p>
<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/places/de/berlin/lottumstraße/26/-trautes-heim-e-v" target="_self">googlemap</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>38-09 &#8211; Stolpersteine sind aktive Erinnerungsbrücken und bedürfen individueller Befragung bei den Bewohnern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stolpersteine-sind-aktive-erinnerungsbrucken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 11:25:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Über das Projekt Stolpersteine ist auf der Website des Büro Gotthal seit längerem gezielt berichtet worden. Und auch auf gesichtspunkte.de wurde das Thema immer wieder neu berichtet, aus den jeweils dort genannten Gründen. Ein Erfahrungsbericht aus Anfang September 2009 berichtet über erste Befragungen und Erfahrungen. Verwalter von Mehrfamilienhäusern müssen derartige Erfahrungen erst einmal machen. Privatleute ... <a title="38-09 &#8211; Stolpersteine sind aktive Erinnerungsbrücken und bedürfen individueller Befragung bei den Bewohnern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stolpersteine-sind-aktive-erinnerungsbrucken/" aria-label="Mehr Informationen über 38-09 &#8211; Stolpersteine sind aktive Erinnerungsbrücken und bedürfen individueller Befragung bei den Bewohnern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1961" aria-describedby="caption-attachment-1961" style="width: 215px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1961" title="Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09-225x300.jpg" alt="Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-1961" class="wp-caption-text">Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)</figcaption></figure>
<p>Über das Projekt Stolpersteine ist auf der Website des Büro Gotthal seit längerem <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/stolpersteine" target="_blank">gezielt berichtet worden</a>. Und auch auf <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde das Thema immer wieder neu berichtet, aus den jeweils dort genannten Gründen. Ein Erfahrungsbericht aus Anfang September 2009 <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stolpersteine-ein-praxisbericht/" target="_blank">berichtet</a> über erste Befragungen und Erfahrungen. Verwalter von Mehrfamilienhäusern müssen derartige Erfahrungen erst einmal machen. Privatleute vielleicht nicht. Oder doch? Wohnungseigentümer kommen in Versammlungen zusammen. Bis die Versammlung stattfindet, legt sich die Verwalterin aufgrund von Anregungen oder aufgrund vollkommen freien, eigenen Ermessens Erinnerungs<strong>krümel</strong> an, darüber wurde <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/kruemel/" target="_self">hier berichtet</a>. Was Krümel sind. Krümel sind <strong>Gesichtspunkte</strong>. Nichts anderes.</p>
<p>Das Projekt Stolpersteine wird von bezirklich unterschiedlichen Projektkoordinatoren betreut, die Einsicht nehmen in das Berliner Gedenkbuch für die Verfolgten des NS-Regimes. Wohnanschriften müssen verzeichnet sein. Eine ganz bestimmte Adresse lässt sich recherchieren. Manchmal muss das Vermessungsamt helfen. Hat die Straße eine Namensänderung erhalten? Wurde sie, nach Einführung der aktuellen GrundstücksnummerierungsVO, umnummeriert. So entgeht kein Opfer des NS-Regimes, das verzeichnet ist, einer nochmaligen, gewissenhaften Recherche.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3112"></span><strong>***</strong></p>
<p>Wohnungseigentümer <strong>wollen</strong>, worüber wir ebenfalls berichtet hatten, vielfach nur solche Stolpersteine sponsoren, die auch einen <em>ganz direkten Bezug zur konkreten Hausadresse </em>haben. Das ist irgendwie auch verständlich, selbst wenn der Berichterstatter darüber etwas anders denkt. Denn ich laufe ja auch manchmal durch Berlin-Mitte, Nähe Oranienburger Str., und dann bin ich tief berührt, wenn ich an jeder Hausadresse gleich ein paar solcher Steine sehe. Überhaupt bin ich nur &#8222;durch frischen Wind in meiner Nase&#8220; überhaupt auf diese Idee gekommen, Stolpersteine gezielt zu fördern. Und ich war in Auschwitz.</p>
<p>Da haben früher viele <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juden" target="_blank">Juden</a> gelebt, in Mitte war was los. Bevor sie alle deportiert wurden. Aber auch Andersdenkende, sexuell anders orientierte Menschen, Zigeuner usw. usw&#8230; Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Das Projekt Stolpersteine ist kein Projekt zum massenhaften Gedenken an die umgekommenen Juden, obwohl diese nachweislich die allergrößte Bevölkerungsgruppe der Opfer des NS-Regimes darstellen. Das Projekt erinnert an &#8222;alle Verfolgten&#8220; des NS-Regimes an der mutmaßlichen Stelle ihres letzten freiwillig gewählten Aufenthaltsorts (der Wohnanschrift). Die Vorsitzende des <a title="externer Link" href="http://www.zentralratdjuden.de" target="_blank">Zentralrats der Juden</a>, Charlotte <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Knobloch" target="_blank">Knobloch</a>, hat sich beispielsweise eher ablehnend dem Projekt gegenüber <a title="externer Link" href="http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2626.html?sstr=Stolpersteine" target="_blank">geäußert</a>. Frau Knobloch ist eine sympathische, freundliche Frau mit einer anderen Meinung. Das ist ihr gutes Recht. Ihre Bedenken, Stolpersteine seien eine Missachtung der Opfer, deren Würde werde buchstäblich nochmals mit Füssen getreten&#8220;, teilt <strong>gesichtspunkte.de</strong> jedoch nicht. Wer reinen Herzens ist, empfindet den Anblick eines Stolpersteines <strong>rein </strong>und nicht umgedeutet als Fußtritt. Er wird zu jeder Zeit und an jedem Ort in angemessener, würdiger Weise an einen lieben, armen Menschen erinnert, der einmal gelebt hat und der vor langer Zeit verschleppt und ermordet wurde. Eine persönlichere Berührung mit ehemals lebenden Menschen und ihrem Gedenken -in liebender Sicht- halten wir anderweitig kaum für möglich, insbesondere nicht, indem man an einem ganz bestimmten Platz in Berlin gesichtslose, schwarz gestrichene Betonstelen durchwandert, an denen sich unbeobachtete Hirnis &#8222;auspinkeln&#8220;, und geschichtsunbewusste Jugendliche den Walkman über die Ohren streifen, bzw. Handygames spielen. Stolpersteine sind viel kleiner und wenigstens sehr konkret. <strong>Ein Mensch, ein Leben. Ein Schicksal. </strong></p>
<p>Zuerst fragst du also an, ob ein Betroffener des NS-Regimes an der konkreten Wohnadresse gelebt hat? Die Antwort kann durchaus &#8222;Nein&#8220; lauten. Und dann machst du dir weitere Gedanken, denn du findest den Gedanken wichtig, das Projekt zu unterstützen.</p>
<p>&#8211; <strong>erstens </strong>gibt es an der unmittelbaren Adresse (Haus Nr. ) keine Verfolgten des NS-Regimes, derer mit einem Stolperstein gedacht werden könnte,<br />
&#8211; <strong>zweitens </strong>stellt sich die Überlegung, ob beispielsweise auch an anderer Adresse (andere Hausnummer) ein solcher Stein beispielsweise durch dich gesponsort werden dürfte?, sozusagen als ein Zeichen in dieser Zeit,<br />
&#8211; <strong>drittens </strong>stellt sich noch die Überlegung an, wenn dies nicht, dann eventuell einfach mal im &#8222;eigenen Dunstkreis&#8220; zu schauen, ob es nicht möglich, überall woanders auch noch solche Steine bei überschaubaren Kosten zu sponsoren?</p>
<p>Das darf und kann auch die abweichende Wohnanschrift sein. Was man aber wissen sollte:</p>
<p>&#8222;Inzwischen (Juli 2009) hat Gunter Demnig über 20.000 Steine in etwa 430 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt.&#8220; (Zitat aus Wikipedia-Eintrag Stolpersteine)</p>
<p>Wer also über das Delta nachdenkt zwischen 20.000 Steinen und 6 Mio. Opfern, allein in deutschen Konzentrationslagern, der bemerkt, wie weit die Anzahl der Steine und der Opfer noch auseinanderfällt. Würde man noch zusätzlich darüber nachdenken, wie man mit den mindestens 20 Millionen Opfern der Stalinzeit umgeht, so könnte diese Idee fast weltumspannend Platz greifen. Auch wegen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pol_Pot" target="_blank">Pol Pot</a> in Kambodscha und warum nicht für die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desaparecidos" target="_blank">Opfer</a> der argentinischen Militärjunta. Diese Frage stellen wir uns in Deutschland nicht, wegen des Michels großer, eigener Nase, an die wir uns aber beherzt fassen dürfen. Wir können aber festhalten: Es gibt genügend Möglichkeiten, angemessene Erinnerungen an personifizierbares Unglück in Deutschland und auf der ganzen Welt zu verlegen.</p>
<p><strong>Es ist naheliegend, dass derartige Überlegungen Platz greifen dürfen. Und sie sollten es auch.</strong></p>
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		<title>94-09 &#8211; Netzfundstück: Der Fernsehturm in Berlin kann mit dem in Toronto nicht mithalten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:32:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sailor &#8211; Girls Girls Girls (1976) Bei wichtigen Redaktions-Recherchen zu berlinspezifischen Top-Themen fand die Redaktion von gesichtspunkte.de folgenden interessanten Artikel über &#8222;architektonische Details des Fernsehturms in Toronto&#8220;. Das dazugehörige Foto haben wir  auf Seite 2 des Beitrags eingestellt und dort mit dem Ursprungsbeitrag verlinkt. Der Blogger, der offenbar technisch profund berichtet, schrieb folgendes, Zitat: Fernsehturm ... <a title="94-09 &#8211; Netzfundstück: Der Fernsehturm in Berlin kann mit dem in Toronto nicht mithalten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/netzfundstuck-toronto/" aria-label="Mehr Informationen über 94-09 &#8211; Netzfundstück: Der Fernsehturm in Berlin kann mit dem in Toronto nicht mithalten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/jLE1xKo6dns" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Sailor &#8211; Girls Girls Girls (1976)</p>
<p><strong>Bei wichtigen Redaktions-Recherchen</strong> zu berlinspezifischen Top-Themen fand die Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> folgenden interessanten Artikel über &#8222;architektonische Details des Fernsehturms in Toronto&#8220;. Das dazugehörige Foto haben wir  auf Seite 2 des Beitrags eingestellt <del>und dort mit dem Ursprungsbeitrag verlinkt</del>. Der Blogger, der offenbar technisch profund berichtet, schrieb folgendes, Zitat:</p>
<blockquote>
<h2>Fernsehturm in Toronto</h2>
<div>
<p>Hatte ich euch schon mein Foto vom Fernsehturm in Toronto gezeigt? Er ist 553 Meter hoch und wurde nach dreijähriger Bauzeit 1976 fertig gestellt und am 26. Juni für den Publikumsverkehr geöffnet.</p>
<p>Der Turmschaft besteht, anders als bei den meisten Fernsehtürmen, aus einer hexagonalen Röhre (Y-förmiger Querschnitt), die von drei “Rippen” gestützt wird. Dieser Querschnitt ist zwar architektonisch interessant, hat aber den Nachteil, dass die Konstruktion eine große Windwiderstandsfläche hat. Dies führt zu einer drei- bis viermal größeren Windlast als bei einem runden Schaft. Trotzdem bewegt sich die Antennenspitze bei Wind von 200 km/h nur 1,07 m aus der Senkrechten.&#8220;</p>
</div>
</blockquote>
<p><span id="more-2421"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_9027" aria-describedby="caption-attachment-9027" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9027 " title="Der Fernsehturm in Toronto (Quelle: www)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/fernsehturm.jpg" alt="Der Fernsehturm in Toronto (Quelle: www)" width="450" height="579" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/fernsehturm.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/fernsehturm-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9027" class="wp-caption-text">Der Fernsehturm in Toronto (Quelle: www)</figcaption></figure>
<p><strong>Dies Foto erläutert</strong> die kenntnisreiche Beschreibung (Fotoquelle: Homepage), eine Art &#8222;Turmbau zu Babel&#8220;. Bitte den roten Pfeil beachten. Das Foto und unser Zitat hier ist <span style="color: #808080;">(Update: jetzt nicht mehr)</span> mit dem Ursprungsbeitrag verlinkt.</p>
<p><span style="color: #000000;">Update 09.04.11: Die Berichterstattung über ein Nischenthema  wie Betreutes Wohnen im Mehrfamilienhaus wird zahlreich gelesen. Locker bebildert, stimmt die Themenmischung offenbar. Der ist most wanted (mehr als 10.000 Zugriffe seit Erscheinen)! Danke an den profunden Kenner der kanadischen Antennentechnik. In Berlin ist die Peitsche ein Spargel und der Mast nennt sich Telespargel.<br />
</span></p>
<p>Update 20.03.19; Bis heute verzeichnet dieser Artikel 63.664 Abrufe. Der Turm steht immer noch wie eine Eins. Ruhm und Stolz der baltischen Flotte, oder kürzer: &#8222;Rumbalotte&#8220;. (eine Erläuterung <a href="https://www.mundmische.de/bedeutung/25786-Rumbalotte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>84-09 &#8211; Essentielle Gesichtspunkte entdeckt: Von Chemie und Essig im Kundenkontakt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/essentielle-gesichtspunkte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:16:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Rubriken: &#8218;Gut zu wissen&#8216; und &#8218;Zitate&#8216; insbesondere: Heute eine banale, aber essentielle Forderung im Emailschriftverkehr, und sie ergab sich fast automatisch, meine Emailpartnerin sagt, es sei auf den Punkt gebracht:  &#8230;.Sitzung von der Sorte &#8230;.(gekürzt) Plenumssitzungen war, die wir scheinbar einmal im Quartal aus masochistischen Gründen brauchen. &#8222;die Chemie muss stimmen&#8220; bringt den Wunsch &#8230;.(gekürzt) auf den ... <a title="84-09 &#8211; Essentielle Gesichtspunkte entdeckt: Von Chemie und Essig im Kundenkontakt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/essentielle-gesichtspunkte/" aria-label="Mehr Informationen über 84-09 &#8211; Essentielle Gesichtspunkte entdeckt: Von Chemie und Essig im Kundenkontakt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2302" aria-describedby="caption-attachment-2302" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2302 " title="Die Chemie muss stimmen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg" alt="Die Chemie muss stimmen!" width="240" height="197" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2302" class="wp-caption-text">Die Chemie muss stimmen!</figcaption></figure>
<p>Rubriken: &#8218;Gut zu wissen&#8216; und &#8218;Zitate&#8216; insbesondere:</p>
<p>Heute eine banale, aber essentielle Forderung im Emailschriftverkehr, und sie ergab sich fast automatisch, meine Emailpartnerin sagt, es sei auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote><p><a rel="attachment wp-att-180" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/billgates/_quotezeichen30x30/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> &#8230;.Sitzung von der Sorte &#8230;.(gekürzt) Plenumssitzungen war, die wir scheinbar einmal im Quartal aus masochistischen Gründen brauchen. &#8222;die Chemie muss stimmen&#8220; bringt den Wunsch &#8230;.(gekürzt) auf den Punkt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Inhaltlich behandelt wurde die Frage, mit wem man als Verwalter zusammen arbeiten kann und mit wem man es besser lässt. Ach so, und auch umgekehrt: Auch Verwalter haben hier Forderungen wie diese. Es ist Zeit: Eine Eigentümerversammlung ruft, der Bloggwart muss weg.</p>
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		<title>80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[  &#8218;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!&#8216; &#8211; Wohngemeinschaften: Sie waren zunächst Feldversuche menschlichen Zusammenlebens und gründeten sich aus den Wehen der wilden Sechziger Jahre. Ihre erste offizielle nannte sich denn auch Kommune I und befand sich in Berlin-Schöneberg. Das war zunächst spektakulär und medienwirksam. Die Alt-Kommunarden Rainer Langhans und Uschi Obermaier haben bis heute ... <a title="80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/" aria-label="Mehr Informationen über 80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p><a href="http://www.gotthal.de/wohngemeinschaften"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2290" title="querverweis.auf.gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/querverweis.auf.gotthal.de.jpg" alt="querverweis.auf.gotthal.de" width="300" height="30" /></a></p>
<p> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/npusTmtiWI8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/npusTmtiWI8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></p>
<p><strong>&#8218;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!&#8216;</strong> &#8211;</p>
<p><strong>Wohngemeinschaften:</strong> Sie waren zunächst Feldversuche menschlichen Zusammenlebens und gründeten sich aus den Wehen der wilden Sechziger Jahre. Ihre erste offizielle nannte sich denn auch <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommune_I" target="_blank">Kommune I und befand sich in Berlin-Schöneberg</a>. Das war zunächst spektakulär und medienwirksam. Die Alt-Kommunarden Rainer Langhans und Uschi Obermaier haben bis heute Popstar-Status, vor allem unter &#8218;altgewordenen 68-ern&#8216;. Noch heute probt Rainer Langhans das Zusammenleben lieber im Quartett, wovon er den männlichen Part gibt, während drei Frauen seine Liebesobjekte sind, mit denen er Bett, Stuhl und Küche teilt. Wir haben nicht erfahren, ob die eine der drei Frauen eher für das Kulturelle zuständig ist, während die andere besser kocht, und ob etwa die dritte Frau diejenige ist, mit der die körperliche Ertüchtigung besonders vorzüglich klappt. Das tut für uns heute, aufgeklärterweise, auch nicht mehr unbedingt viel zur Sache. Sie verstanden sich als soziale Revolutionäre, und das waren sie auch. Ihre Experimente, das bürgerliche Wohnen und das Institut der Ehe als langweilige Form einer Art menschlicher Verhaftung zu entlarven, haben auch bei Architekten und Stadtplanern zu anderen Entwürfen für Wohnungen und Reihenhäuser geführt. Unter dem Dach der evangelischen Kirche entstand so beispielsweise 1976 in Berlin-Zehlendorf eine Reihenhausanlage, in der den Menschen ein ganzes Dorf zur gemeinschaftlichen Nutzung angedient wurde. Es gibt die Rückzugsstätten für das bürgerliche (oder freie) Leben, die Einfamilienhäuser, die in ihrer Ausstattung den förderungsfähigen Wohnflächen und Standards im sozialen Wohnungsbau entsprechen. Doch darüber hinaus gibt es den gemeinschaftlichen Dorfplatz, und noch heute laufen dort morgens (inzwischen älter gewordene) Menschen im Bademantel und mit Latschen herum. Sie sind auf dem Weg ins gemeinsame Schwimmbad. Neben dem Schwimmbad bewirtschaften die Wohnungseigentümer auch eine gemeinschaftliche Sauna und ein Gemeinschaftshaus steht den Menschen zur Nutzung zur Verfügung. Dort veranstalten einige auch Bauchtanzseminare. Es ist zusammengefasst ein ganz liebreizendes, gut gedachtes Modell vom Zusammenwohnen, das sich hier abspielt. Im Unterschied zur Kommune I in Berlin-Schöneberg, die am 1. Januar 1967 gegründet wurde, ist aber die beschriebene Wohnanlage 1976 schon mit einer Vielzahl von durchdachten Anpassungen entwickelt worden. Und das Ganze hat sich -rückblickend betrachtet- durchaus bewährt und seine Berechtigung bewiesen, allen anderslautenden Unkenrufen zum Trotz.</p>
<p><span id="more-2235"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Die Bewohner sind zu großen Teilen aus dem beamteten Universitätsbereich, in kirchlichen Dingen hoch engagiert und auch gesellschaftlich-politisch &#8218;wilde Gesellen&#8216;, deren Demokratieverständnis äußerst tiefgehend ist und teils auch durch &#8218;ausdrücklich erwünschte Basisdemokratie&#8216; vertieft wird. Das kann nervig sein, wenn wieder eine Eigentümerversammlung ansteht. Es kann nämlich sein, dass allein schon der Tagesordnungspunkt &#8218;Formalia&#8216; ausladend und tiefgehend diskutiert wird. Zeitfenster: mindestens eine halbe Stunde. Oder länger. Aber das macht nichts. Manchmal ist Atmosphäre dann einfach gut, weil solche Tagesordnungs-Diskussionen häufig auch &#8218;reinigenden Charakter&#8216; haben (können, nicht müssen). Es kommt auf die Stimmung an diesem einen Tag der Versammlung an.</p>
<p><strong>Wohngemeinschaft ist das allerdings nicht.</strong> Denn Wohngemeinschaft bezeichnet inzwischen, als Begriff längst in die Jahre gekommen, nichts Politisches, gesellschaftlich Welt bewegendes. Vielmehr ist Wohngemeinschaft heute in erster Linie eine Frage der wirtschaftlichen Ersparnisse, der Pragmatik, sich Lebensräume, wie Wohnungen aufzuteilen, zu etwa vergleichbaren, gerechten Bedingungen. Die Rahmenbedingungen einer Wohngemeinschaft müssen grundlegend geklärt sein:</p>
<p>&#8211; Wer darf, und wer darf auf gar keinen Fall in die Wohngemeinschaft (WG) mit einziehen?</p>
<p>&#8211; Wer ist &#8218;Chef&#8216; (Hauptmieter) und wer ist &#8218;Zugereister&#8216; (Untermieter)?</p>
<p>&#8211; Wie wird die anteilige Fläche finanziell gerecht abgegolten?</p>
<p>&#8211; Wie ist die Nutzung der gemeinschaftlichen Bereiche (Flur, Küche, Klo, Keller) inhaltlich geregelt?</p>
<p>&#8211; Darf im Stehen gepinkelt werden? (siehe Video ganz oben)</p>
<p>&#8211; Müssen bestimmte Tageszeiten als Ruhezonen oder zur Ausübung eigener Religionen eingeräumt werden?</p>
<figure id="attachment_2237" aria-describedby="caption-attachment-2237" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2237" title="Bitte im Sitzen pinkeln!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln-300x194.jpg" alt="Bitte im Sitzen pinkeln!" width="300" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln-300x194.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2237" class="wp-caption-text">Bitte im Sitzen pinkeln!</figcaption></figure>
<p>Die heutige Praxis, in Wohngemeinschaften miteinander zu wohnen, ist unspektakulär, pragmatisch und orientiert sich nicht mehr an politischen Zielvorstellungen, ist also unideologisch geworden. Ein allgemeiner, gesellschaftlicher Trend bei deutschen Hausverwaltungen, etwa problemlos Wohngemeinschaften vertraglich zu konstruieren, dürfte auch heute noch eher die Ausnahme als die Regel sein. Denn eine Wohngemeinschaft &#8218;aus Betreiben eines Hausverwalters&#8216; auszugründen und vertraglich mit ganzheitlich, gleich strukturierten Rechten aller WG-Mitbewohner ist ein ständiges ToDo in der täglichen Hausverwalterpraxis. Susi geht und Peter kommt, Max zieht nach München und Vanessa zieht mit ihrem Liebsten zusammen. Oder Vanessas Liebling zieht einfach mit ein und die anderen sind genervt. Er frisst immer den Kühlschrank leer, ohne auf die fest verabredete Realteilung der Kühlschrankfächer zu achten. Und, was viel schlimmer ist: Er macht sich lustig über das Schild &#8218;Bitte im Sitzen pinkeln&#8216;. Er hat so ein zweites davon aufgehängt, das hat die anderen sehr geärgert.</p>
<p>Schließt die Hausverwaltung -ausnahmsweise- doch selbst die jeweiligen Mietverträge im Rahmen einer solchen Wohngemeinschaft, ist das ganze Konstrukt verwalterisch mächtig in Bewegung. Denn es werden immer selbständige Hauptmietverträge ausgestaltet und abgeschlossen. Herr über das Ganze ist die Hausverwaltung. Die Bewohner haben nur wenige gemeinsame, rechtliche Berührungspunkte und können sich untereinander kaum auf Rechte in Anspruch nehmen. Wenn was viel häufiger der Fall ist, einer der &#8217;spiritus rector&#8216; (Hauptmieter) ist, sieht die Sache anders aus. Dann schließt jener Untermietverträge. Einem deutschen Rechtsgrundsatz folgend, darf dieser dann nicht mehr Rechte einräumen, als ihm nach den Buchstaben seines Hauptmietvertrages zusteht. Denn im Verhältnis zum Vermieter haftet der Hauptmieter einer Wohnung seinem Vermieter gegenüber für das Verschulden seiner Untermieter. Derartige Untervermietungen dürfen auch nicht ohne jegliches Mitwissen des Vermieters abgeschlossen werden. Der Vermieter hat Anspruch auf Kenntnis der Personalien des Untermieters, denn er darf wissen, wer in seinem Haus ständigen Wohnsitz nimmt. Der Vermieter darf auch einen angemessenen Untermietzuschlag fordern. Während sich einerseits in der großen Mehrzahl Wohngemeinschaften vornehmlich mit jüngeren Menschen bilden, die sich ihre finanziellen Rahmenbedingungen für das Wohnen erträglich gestalten möchten, tritt in letzter Zeit auch immer mehr das gemeinschaftliche Wohnen von alleinstehenden, älteren Menschen hinzu. Sie wünschen sich, nicht mehr so allein zu wohnen und lediglich nur die Gardinensäume anzustarren. Das nimmt in letzter Zeit zu. Viel zu viele alte Menschen sind mutterseelen allein, weshalb auch das Büro Gotthal dieses ein &#8218;Methusalem Kompott&#8216; nennt und <a title="externer link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">zur Wahrnehmung von sozialen Patenschaften hier aufruft</a>. Derartiges wäre wohl nicht notwendig, wenn sich mehr alte Menschen dazu entschließen würden, mit anderen Gleichaltrigen (oder jüngeren) zusammen zu wohnen.</p>
<p>Die besonders große Zahl von Single-Haushalten in Berlin hat ihren Ursprung in der zunehmenden elektronischen Vergesellschaftung und Vernetzung von Menschen, die -anstatt sich gut zu vertragen- immer größere Rückzugsgebiete und Ersatzleben in den elektronischen Weiten von Internet, Privatfernsehen und anderen Massenmedien finden. Hier wird ihnen vorgegaukelt, dass alle Menschen schön sind und auch hässliche Entlein leicht einen Erpel finden. Auf der Suche nach Zweisamkeit vergessen Menschen, auf die Straße zu gehen und andere Menschen kennen zu lernen, sie lediglich einfach nur anzusprechen und sich zu verabreden. Denn auf der Straße kommen die Menschen immer schwieriger ins Gespräch. Sie sind zu sehr abgelenkt, auch von Mobiltelefonen, die sie sogar in der U-Bahn gedankenlos nutzen, um vermeintlich nahen Freunden mitzuteilen, sie befänden sich jetzt gerade hier in der U-Bahn. Wie unwichtig.</p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089" title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p>Je älter die Menschen werden, vereinsamen sie zunehmend, denn es fällt ihnen immer schwerer, noch Kompromisse einzugehen und sich Partner auszusuchen, die ihren hohen Standards das Wasser reichen können. Insofern wäre es daher nicht schlecht, wenn sich jetzt mehr und mehr neue Wohngemeinschaften bilden, in denen Menschen wieder mehr lernen, anstatt ein Single-Dasein zu fristen, die Kompromisse gemeinsamer Lebensführung auszuhalten. Wegen der starken und immer mehr zunehmenden, ausgesprochen ausgeglichenen Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt stehen gerade für ein solches Vorhaben die Chancen sehr gut. Denn ein großes Angebot an bezahlbaren Wohnungen, deren Vermieter lernen müssen, weitere Zugeständnisse zu machen, um ihre &#8218;Hütten&#8216; überhaupt noch vermieten zu können, ist auch eine große Chance für die Gründung von (neuen) Wohngemeinschaften. Daneben gibt es noch andere, ganz reizvolle, neue Formen künftigen Zusammenlebens. <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde kürzlich beispielsweise auf das Projekt eines Mehrgenerationenhauses in der Schönholzer Str. in Berlin-Mitte aufmerksam, dass durchaus als Modellcharakter bezeichnet werden kann. Das Bauvorhaben <a title="externer link" href="http://www.luu-berlin.de" target="_blank">kann hier virtuell besucht werden</a>. In der Objektbeschreibung heißt es wie folgt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <strong>Objektbeschreibung:</strong> Mehrgenerationenwohnen in Passivhausbauweise, generationsübergreifend, sozial gemischt, nachbarschaftlich orientiert. Das Projekt besteht aus jungen und älteren Menschen, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern. Im EG steht eine Einheit für eine wohnungsverträgliche gewerbliche Nutzung zur Vermietung.&#8220; (Zitat Website)</p></blockquote>
<p>Das Objekt ist als Eigentumswohnanlage konzipiert. Und da sich die Projektanten ausgedacht haben, dass tatsächlich mehrere Generationen, ja Opa und Oma, Mutter, Vater und Kind dort unter einem Dach leben sollen, wurden deren besondere Belange im Angesicht individueller Bedürfnisse mitgeschnitten. So wird beispielsweise dem Umstand Tribut gezollt, dass ältere Menschen möglicherweise nicht mehr so viel Interesse haben, noch Eigentum zu erwerben und damit Kapital zu binden. Für diese Gruppe von wünschenswerten Bewohnern gründeten die Gesellschafter auch eine Genossenschaft, an der diese Menschen Anteile erwerben wollen. Solche innovativen Projekte kann man daher durchaus als Modelle für künftiges Wohnen begreifen.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer link" href="http://www.luu-berlin.de" target="_blank">LUU &#8211; Living in Urban Units</a></p>
<p><a title="externer link" href="http://luu-berlin.blogspot.com" target="_blank">Weblog des Wohnprojekts Schönholzer Str.</a></p>
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		<title>10-09 &#8211; Bald eröffnet das 1. Berliner Currywurstmuseum&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 14:39:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gut zu wissen: Es wird bald eröffnet. Genauer gesagt am 16.08.09. Diesen Termin müssen wir uns vormerken und dann ins Currywurstmuseum eilen. Guten Hunger. gesichtspunkte.de vermutet, dass diese Meldung im Wesentlichen unsere Berliner Leser interessiert. Macht nichts. Es muss auch Lokalpatriotismus-Tendenzen geben, oder? In der Schützenstr. 70, unweit vom Checkpoint Charlie, wird das Museum seine ... <a title="10-09 &#8211; Bald eröffnet das 1. Berliner Currywurstmuseum&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/berliner-currywurstmuseum/" aria-label="Mehr Informationen über 10-09 &#8211; Bald eröffnet das 1. Berliner Currywurstmuseum&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 159px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin: 20px;" title="Quelle: nahrungsmittel-blog.de" src="http://www.nahrungsmittel-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/currywurst.jpg" alt="Quelle: nahrungsmittel-blog.de" width="169" height="255" /><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: nahrungsmittel-blog.de</figcaption></figure>
<p>Gut zu wissen: Es wird bald eröffnet. Genauer gesagt am <strong>16.08.09</strong>. Diesen Termin müssen wir uns vormerken und dann ins <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.currywurstmuseum.de" target="_blank">Currywurstmuseum</a> eilen. Guten Hunger. <strong>gesichtspunkte.de</strong> vermutet, dass diese Meldung im Wesentlichen unsere Berliner Leser interessiert. Macht nichts. Es muss auch Lokalpatriotismus-Tendenzen geben, oder? In der Schützenstr. 70, unweit vom Checkpoint Charlie, wird das Museum seine Pforten öffnen.</p>
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