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	<title>Zielfinder &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Zielfinder &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:12:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort ... <a title="1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198714-positionen-kann-mir-das-jemand-mal-uebersetzen-wer-kann-latein-mit-meinem-bin-ich-am-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7138" aria-describedby="caption-attachment-7138" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-7138" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="(max-width: 349px) 100vw, 349px" /><figcaption id="caption-attachment-7138" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort das große Geseihere (das &#8222;soziale Exkrement&#8220;) der Kommentatoren an. Wie auf Knopfdruck. Man kann nichts dagegen machen, außer über alles Stillschweigen zu bewahren. Um nicht im sozialen Netzwerk auf all zu große Asozialität zu treffen. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Divide et impere, teile und herrsche: Das Volk in Gruppen und Untergruppen aufzuteilen, um es (besser) zu beherrschen. Seit dem wir Zugriff auf das Internet haben, könnte eine gewinnbringende Strategie sein, es zu unterlassen. Ich bin mit meinem Latein da am Ende, bin über den Status eines gepflegten Asterix-Lesers nicht hinaus gekommen. Wer übersetzt mir das ins neue, größte Latinum: Teile bloß nicht und beherrsche Dich. Halt den Mund und &#8222;denk dir deinen Teil&#8220;, damit du überlebst, wenn alle anderen was zu seihern haben. Eine große Aufgabe: Nicht nur die Übersetzung. Ein Latinum-Sachverständiger darf mir den neu erwählten, ersonnenen Spruch gern als Kommentar zuposten oder via twitter mitteilen. Teile bloß nicht (alles) und beherrsche dich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(* z.B. facebook)</span></p>
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		<title>1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198614-alltag-fahndungsersuchen-ungeklaerte-zahlungseingaenge-durchlaufende-posten-und-verwaltungsbeiraete-die-durchblicken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 14:42:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ungeklärte Zahlungseingänge]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Wilmersdorf, Kudamm-Seitenstraße, ergeht ein Fahndungsersuchen an die Mitglieder des Verwaltungsbeirats der Wohnanlage: Gesucht wird Christiane Schmidt. Sie hat sich verdächtig gemacht. Die Hausverwaltung möchte wissen, wer sie ist. Sie zahlt Wohngeld auf das Konto der Gemeinschaft. Die Bankverbindung deutet darauf hin: Aus Hamburg. Fakt ist: Die Verwaltung kennt Frau Schmidt nicht. Alle anderslautenden Bemühungen ... <a title="1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198614-alltag-fahndungsersuchen-ungeklaerte-zahlungseingaenge-durchlaufende-posten-und-verwaltungsbeiraete-die-durchblicken/" aria-label="Mehr Informationen über 1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15745" alt="Fahndung_banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner.jpg" width="650" height="571" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner-300x263.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf, Kudamm-Seitenstraße, ergeht ein Fahndungsersuchen an die Mitglieder des Verwaltungsbeirats der Wohnanlage: Gesucht wird Christiane Schmidt. Sie hat sich verdächtig gemacht. Die Hausverwaltung möchte wissen, wer sie ist. Sie zahlt Wohngeld auf das Konto der Gemeinschaft. Die Bankverbindung deutet darauf hin: Aus Hamburg. Fakt ist: Die Verwaltung kennt Frau Schmidt nicht. Alle anderslautenden Bemühungen zu verstehen, wer sie ist, wo sie wohnt und warum sie überhaupt zahlt, scheiterten. Nun soll im Haus nach dem rechten geschaut werden. Steht da irgendwo Schmidt am Klingelschild?</p>
<p>Bis dahin erfolgt die Verbuchung des geleisteten Wohngelds nicht auf Müller, Maier oder Hoppenstedt, sondern unter &#8222;Durchlfd. Posten&#8220;. Ein Merkposten nach dem Motto: Das wird nochmal was werden. Die Buchführung muss stimmen.</p>
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		<title>1671-14 &#8211; Zitatfilter: ♪♫♪ Yelp, I need nobody, yelp, not just anybody, yelp, you know I need no one, yelp ♪♫♪♫</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198314-zitatfilter-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa-yelp-i-need-nobody-yelp-not-just-anybody-yelp-you-know-i-need-no-one-yelp-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa%e2%99%ab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2014 14:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon längst habe ich wahrgenommen, dass meine Aktivität auf yelp das berühmte &#8222;Eulen nach Athen tragen&#8220; in moderner Form ist. Heutzutage Katzen, besser Katzenbilder. Auf dem Portal herrscht der amerikanische Irrglaube vor: Man glaubt, man könne die  schriftliche Sprache von Menschen durch Software algorithmisieren und in gute, mündige und unkundige, ja sogar bestellte Kritik einteilen. ... <a title="1671-14 &#8211; Zitatfilter: ♪♫♪ Yelp, I need nobody, yelp, not just anybody, yelp, you know I need no one, yelp ♪♫♪♫" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198314-zitatfilter-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa-yelp-i-need-nobody-yelp-not-just-anybody-yelp-you-know-i-need-no-one-yelp-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa%e2%99%ab/" aria-label="Mehr Informationen über 1671-14 &#8211; Zitatfilter: ♪♫♪ Yelp, I need nobody, yelp, not just anybody, yelp, you know I need no one, yelp ♪♫♪♫">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15248" aria-describedby="caption-attachment-15248" style="width: 488px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15248" alt="American Dreams: Qype goes Yelp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/American.Dreams_Yelp.jpg" width="498" height="301" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/American.Dreams_Yelp.jpg 498w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/American.Dreams_Yelp-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /><figcaption id="caption-attachment-15248" class="wp-caption-text">American Dreams: Qype goes Yelp</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schon längst habe ich wahrgenommen, dass meine Aktivität auf yelp das berühmte &#8222;Eulen nach Athen tragen&#8220; in moderner Form ist. Heutzutage Katzen, besser Katzenbilder. Auf dem Portal herrscht der amerikanische Irrglaube vor: Man glaubt, man könne die  schriftliche Sprache von Menschen durch Software algorithmisieren und in gute, mündige und unkundige, ja sogar bestellte Kritik einteilen. Yelp verkennt, dass die beste &#8222;Droge ein  klarer Kopf&#8220; (Udo Lindenberg) ist und das weder Software noch andere Formen von Fremdbestimmung den besten aller Filter aller Zeiten ersetzen können: den eigenen Kopf.</p></blockquote>
<p>Hat es Udo Lindenberg geschafft, mit dieser Maxime klar zu kommen? Da sieht man mal, wie schwierig es ist, bei sich selbst zu bleiben. Ich kenne kaum jemanden, der besser wäre.</p>
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		<title>1509-13 &#8211; Korrekturhilfe: Mein Office-Programm bietet mir immer Alternativen #Wasseruhr</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/182113-korrekturhilfe-mein-office-programm-bietet-mit-immer-alternativen-wasseruhr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 11:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein noch so gutes Schätzprogramm eines Abrechnungs-Dienstleisters kennt die besonderen Lebensumstände des Geringduschers. Möglicherweise wäscht der sich nicht. Oder er lebt in Spanien auf einer Insel, ist nie zuhause. Das Programm aber schätzt die tröpfelnde Brause zuhause. Unabhängig davon, wo jemand duscht und ob er überhaupt duscht. Die Abrechnung muss fertig werden. Zu beklagen sind ... <a title="1509-13 &#8211; Korrekturhilfe: Mein Office-Programm bietet mir immer Alternativen #Wasseruhr" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182113-korrekturhilfe-mein-office-programm-bietet-mit-immer-alternativen-wasseruhr/" aria-label="Mehr Informationen über 1509-13 &#8211; Korrekturhilfe: Mein Office-Programm bietet mir immer Alternativen #Wasseruhr">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14664" aria-describedby="caption-attachment-14664" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14664" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Wasseruhr&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg" width="485" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg 485w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /><figcaption id="caption-attachment-14664" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Wasseruhr&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Kein noch so gutes Schätzprogramm eines Abrechnungs-Dienstleisters kennt die besonderen Lebensumstände des Geringduschers. Möglicherweise wäscht der sich nicht. Oder er lebt in Spanien auf einer Insel, ist nie zuhause. Das Programm aber schätzt die tröpfelnde Brause zuhause. Unabhängig davon, wo jemand duscht und ob er überhaupt duscht. Die Abrechnung muss fertig werden.</p></blockquote>
<p>Zu beklagen sind in Berlin-Pankow, aber auch anderswo, Schätzungen des individuellen Verbrauchs, hier an den Wasseruhren. Die gehen erfahrungsgemäß besonders in die Hose, wenn die Schätzung auf allgemeinen Annahmen üblicherweise basiert, aber der im Verbrauch eingeschätzte Bewohner &#8222;wasserscheu&#8220; ist. Wie das Office-Programm auch sprachlich zutreffend als Alternative anbietet. Hurtz.</p>
<p>In puncto Bewohnerverhalten lässt sich berichten, waren die Bewohner verhalten! Dass sich die seit kurzem auf Funkablesbarkeit (Officeprogramm bietet als Alternative an &#8222;Unablesbarkeit&#8220;) umgestellten Heizkostenverteiler um bis zu 2.500% in einer Wohnanlage unterscheiden, stößt auf Missfallen, Skepsis und führt dazu, nachzuhaken. Die Fa. ISTA muss die Richtigkeit ihrer Ablesungen beweisen, vermutet man. Ärgerlich: Die Abrechnung wird nicht fertig. Es ist höchste Zeit, Veit.</p>
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		<title>1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 11:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer. Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher. Damit soll jetzt Schluss ... <a title="1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/" aria-label="Mehr Informationen über 1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" alt="Aufzug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<p>Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer.</p>
<p>Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher.</p>
<p>Damit soll jetzt Schluss sein. Die wirtschaftliche Abwägung hat ergeben: Sonst Feind, bin ich hier ein Freund gesamtwirtschaftlicher Erwägungen und ziehe in Betracht, das Kostenrisiko ständiger Aufzugsreparaturen erfolgreich zu minimieren. Das wird zwar auch nicht billiger, aber vorhersehbarer. Insofern also &#8222;preiswerter&#8220;. Nach oben hin erfolgt eine &#8222;Deckelung&#8220;, es ist alles inklusive. Das ist der Charme einer solchen Lösung.</p>
<p><span id="more-14640"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 246px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2149" alt="Der springende Punkt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif" width="256" height="256" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif 256w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Der springende Punkt</figcaption></figure>
<p>Mit der Firma Engler &amp; Haring-Aufzüge haben wir´s getan. Getan, was wir zu tun gedachten. Die Firma ist uns aus den alten Kreuzberger Tagen gut bekannt. Der Seniorchef war ein Ehrenmann &#8222;vor dem Herrn&#8220;. Mit ihm klappte oft, was wir heute noch als &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; erinnern. Ich kann nur Gutes sagen. Aus der Erinnerung.</p>
<p>Inzwischen ist die Firma &#8222;aus Altersgründen&#8220; wegverkauft worden an die Firma Loedige Aufzüge in Westdeutschland. Die bemüht sich nun, den Berliner Aufzugsmarkt zu beackern. Der ist ein wüstes, mühevolles Feld, doch das nur am Rande.</p>
<p>Nach einigem Hin und Her finden die Maßnahmen zur Grundinstandsetzung beider Aufzugsanlagen ab dem März 2013 mit leichter Verspätung statt. Im Ergebnis kann die Abnahme dieser Leistungen jedoch Ende Juni endlich erfolgen. Nun stehen Vertragsverhandlungen über die anschließende Vollwartung an.</p>
<p>Dabei geht es nicht mehr um große Details, geheimnisvolles Insiderwissen. Die Entscheidung, die Fa. Engler und Haring zu beauftragen, ist bereits Ende September letzten Jahres nach Einholung von verschiedenen Angeboten gefallen. Das Eingemachte wird jetzt verhackstückt. Kleinigkeiten, die uns helfen, die Welt als richtig oder falsch zu begreifen, sind der &#8222;Casus Knackus&#8220;, der springende Punkt.</p>
<p>Es gibt Leerläufe im Schriftlichen, das haben wir schon überall erlebt. Menschen tauschen Dokumente miteinander aus. In einem Krieg der Formate. Die Geschäftsleitung der Aufzugsfirma weist an, keine Word-Dateien zu versenden mit Vertragsvorschlägen. Es gibt die Anweisung &#8222;nur pdf&#8220;.</p>
<p>Allerdings bin ich nicht gänzlich untalentiert. Ich verwende den Adobe Acrobat in der Vollversion und kann Texte ergänzen, abändern und bearbeiten, ohne den pdf-Status zu verlassen. Damit haben sie wohl nicht gerechnet, haha..</p>
<p>Das tue ich auch. Weil es Vertragsparteien heißt und nicht &#8222;Befehlsempfänger&#8220;. Ja, Hausverwalter können selbstbewusst sein. Und ihre Rolle proaktiv wahrnehmen.</p>
<p>Das Rundum-Sorglospaket von Engler &amp; Haring unterliegt eigenen Kriterien, die für diese Aufzugsfirma wurscht sind, für uns aber wichtig.</p>
<p>1. Bei einem Vollwartungsvertrag ist nach herrschender Rechtslage zumindest einmalig deutlich zu ermitteln bzw. zu klären, wie hoch derjenige Anteil in den Kosten ist, der kalkulatorisch für &#8222;Instandhaltung&#8220; beinhaltet ist. Es gibt Ansätze von 20% üblichem Anteil und bis zu 50%, das kommt auf den Einzelfall an. In diesem Einzelfall <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> entscheiden wir uns für 20% Anteil. Dieser Anteil wird als &#8222;notwendige Instandhaltungskosten&#8220; verbucht. Diesen Hinweis muss man auf Nachfrage oder ungefragt den Kunden, den Wohnungseigentümern bekanntgeben, damit sie keine falschen Betriebskostenabrechnungen machen. Erledigt.</p>
<p>2. Nach § 35 a EStG (Einkommenssteuergesetz) werden diejenigen Anteile des Gesamtbetrages im Rahmen steuerlicher Erklärung des Wohnungseigentümers geltend gemacht, die für die Lohnkosten und Fahrtkosten von Handwerkern bei der Erbringung von Handwerkerdienstleistungen in Ansatz gebracht werden. Das ist bares Geld oder wie wir lächelnd parodieren könnten, eine &#8222;kickback-Finanzierung&#8220; durch Vater bzw. Mutter Staat. Die kriegt der Eigentümer wieder, anteilig, bis zu einem Höchstbetrag.</p>
<p>3. Rechnungen werden so zu einer mathematisch hochwissenschaftlichen Arbeit. Die Bezahlung solcher Rechnungen erst recht. Im Zeitpunkt der Bezahlung ist es bereits kompliziert. Der Verwalter will ausweisen,</p>
<p>&#8211; was entfällt auf &#8222;Vollwartung&#8220;, wovon ein Anteil für Instandhaltung drauf geht.</p>
<p>&#8211; Was entfällt auf Rufbereitschaft und ist daher komplett Lohn und Fahrtkosten, weil kein Arbeitsmaterial abgerechnet wird.</p>
<p>Ist darin auch wirklich die Notbereitschaft eines weiteren, externen Dienstleisters, der Fa. Securitas (Wachschutzunternehmen) enthalten? Ja, ist. Gesagt hat es niemand. Aber der Verwalter hat aufgepasst. Damit nicht hinterher diese Kosten noch &#8222;oben druff&#8220;.</p>
<p>Man sieht, der Teufel steckt im Detail.</p>
<p>Wird der Rechnungsbetrag später abgebucht, muss gleich von vorn herein alles klar sein. Denn Abbuchungen kommen schneller als Buchungsbelege, auf die erst später zurückgegriffen werden kann. Also müssen Lohnanteile von vornherein klar sein. Undsoweiter und so fort.</p>
<p>Am Ende ist der Vertrag endlich unterschrieben. Leicht war das nicht. Aber jetzt ist es erledigt. Man hofft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in Zukunft. Warten, dass sich was bewegt. Der Aufzug.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ManTantra]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen den Alltag? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die ... <a title="1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175713-quasimodo-vom-hasslichen-auseren-innerer-schonheit-und-dem-streben-unsererseits-nach-vervollkommnung/" aria-label="Mehr Informationen über 1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14193" alt="Quasimodo_banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg" width="650" height="430" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung</p></blockquote>
<p>Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20121214074352AAIxMcA" target="_blank">den Alltag</a>? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die in sich drinnen, durch und durch, potthässlich sind? Durchdrungen von Hässlichkeit.</p>
<p>Am 30. April jährt sich der Tod von Adolf Hitler (1945).  Hitler war nicht schön anzusehen, hässlich sah er nicht aus. Vielleicht eher lächerlich: Nur mit genügend Abstand können wir es uns heute leisten, das festzustellen. Abstand zu ihm und seinen Schandtaten. Ja, wir wurden befreit. Never forget! Free Lilly. Und free Heinz, Herbert und Hans-Peter. Hitlers böse Fresse haben viele Schöngeister gesehen. An Mahnungen mangelte es nicht. Ein weiterer Hässlicher, Josef Stalin, schob Warnungen beiseite, die nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt eintrafen.  Stalin konnte sich nicht vorstellen, dass der Deutsche einen Vertrag abschloss, den er zu brechen beabsichtigte. &#8222;Die Hitler kommen und gehen. Die Deutschen bleiben&#8220;. Das hat er gedacht, als Hitler das russische Kaninchen stahl. Der Rest ist Geschichte.</p>
<p><span id="more-14192"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14202" aria-describedby="caption-attachment-14202" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14202" alt="Mörser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14202" class="wp-caption-text">Mörser</figcaption></figure>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6rser" target="_blank">Mörser</a>bande: Ich habe dem Hässlichen tief ins Gesicht gesehen. Ich fasse meinen Zeitgeist &#8222;für morgen&#8220;, den 30. April, wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Morgen ist ein internationaler Freudentag, den wir als &#8222;die Welt&#8220; gemeinsam feiern sollten: Adolf Hitlers Selbstmord jährt sich. Er brachte sich am 30. April 1945 um. Es war summa summarum die einzige richtige Entscheidung, die Adolf Hitler bis dahin getroffen hatte. Keine andere seines Lebens bis zu diesem Punkt war richtig gewesen. Völkermord, Rassenwahn und Größenwahnsinn, der Versuch, ganz Europa und dann die Welt einzunehmen und zu unterjochen, scheiterten natürlich an den &#8222;zwei linken Händen&#8220; dieses Gescheiterten, dem jegliches Talent zur Menschlichkeit zeitlebens fremd blieb. Auch bis heute hat nie wieder ein Politiker und Staatsmann eine so richtungsweisend richtige Entscheidung sich selbst betreffend getroffen. Dazu kann man ihm am 30. April 2013 nur aufrichtig und aus ganzem Herzen gratulieren. Auch wenn es banal erscheint: Danke, danke, danke, Adolf Hitler! Das wollte ich schon immer mal sagen. #30. April 2013</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Judenverbrennung light und unschöner Geschichtsunterricht</strong></span></p>
<p>Dennoch: Was wie selbstverständlich da steht, verändert sich in unserer Wahrnehmung. Es wachsen Jugendliche heran, nachwachsendes Kanonenfutter für künftige Kriege um Wirtschaftsgüterverteilung, Glaubensfragen und die Beherrschung irgendeiner lausigen kulturellen Identität. Sie wissen wenig darüber, was gewesen ist, kennen sich immer schlechter mit der Zeit zwischen 1933 und 1945 aus. Ein promovierter Strafrechtler hat kürzlich in einer Auseinandersetzung mit mir dafür plädiert, die Sache &#8222;mit Auschwitz&#8220; nicht für &#8222;gefühlte fünf Jahre&#8220; im Geschichtsunterricht der Schulen behandeln zu wollen. Ja, wie lange denn dann?</p>
<p>Vor allem: Das ist doch auch jetzt gar nicht der Fall. Schon wachsen wieder welche nach, die deutsche &#8222;eklatante&#8220; Geschichte aus den Augen verlieren. Ein Unsinn, derartiges zu sagen. Eine Worthülse, die eines ganz deutlich sagt. Schon jetzt wird von manchen die Beschäftigung mit der jüngeren deutschen Geschichte des Nationalsozialismus für überbewertet gehalten. Nationalsozialismus überwertet?</p>
<p>Auf drängende Nachfragen findet der Herr Strafrechtler Ausflüchte und kommt zu keinem vernünftigen Punkt. Er meint, die Juden hätten am Judenstammtisch im Berlin des Jahres 2013 Witze darüber gemacht, wie die Deutschen triefnass vor Betroffenheit seien. Die Deutschen verhöhnten damit die Opfer. Er meint, &#8222;zu viel Erinnerung an die Opfer verhöhnt Opfer&#8220;. Denken wir auch an die Opfer, indem wir nicht (mehr so viel) an sie denken.</p>
<p>Ein unerträglicher Gedanke. Themenschnitt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die böse, unerträgliche Seite in uns</strong></span></p>
<p>Quasimodo ist die Verballhornung des Unerträglichen in unserer Geschichte, das geistige Vollkornbrot und Schrot und Korn der menschlichen Unzulänglichkeiten. Wir können uns zu Quasimodo in uns nicht bekennen, weil wir die Beschäftigung mit uns selbst und all unseren negativen Gedanken schlicht nicht aushalten. Die unerträglichen Gedanken spalten wir ab und helfen sie anderen über. So lautet die Theorie. Bis hierhin. Themenschnitt.</p>
<figure id="attachment_14194" aria-describedby="caption-attachment-14194" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14194" alt="Das &quot;Neueste Testament&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14194" class="wp-caption-text">Das &#8222;Neueste Testament&#8220;</figcaption></figure>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kommunikationsdesaster</strong></span></p>
<p>Im Feld der menschlichen Kommunikation sind neue Eselsbrücken entstanden. Früher gingen Kinder raus und schnappten frische Luft. Heute smsen sie und chatten sie per &#8222;What´s up&#8220;, immer auf der Suche nach einem Coolfaktor alles dahin Geschriebenen. Wir reagieren auf noch so absurde &#8222;Unterhaltungsversuche&#8220; mit diesen Tellerminen der Beliebigkeit in Minutenschnelle per Pushmitteilung. Menschliche Kontakte finden immer mehr in Attitüden statt, in &#8222;sozial eingeübtem behaviour&#8220;, in einer gleichgezogenen, statisch festgelegten Art und Weise von Benimmse, die die Menschen für schick halten. Man schaut sich ab, wie man cool reagiert und äffen, was wir für das halten, nach. Gruppenzwang. Was aber, wenn die Gruppe längst neurotisch geworden ist? Zeit für eine Gesprächstherapie mit ganz anderen Mitteln.</p>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; löst das Alte und das Neue zugleich ab. Staatsstreichartig und gesellschaftlich so behäbig und mopslangweilig wirkend wie ein &#8222;Parlament der Sitzkissenpupser&#8220;. Niemand bewegt sich mehr. Menschen sitzen da und niemand mehr läuft Straßen entlang, um gegen Unrecht zu protestieren. Dafür gibt es Websites, auf denen man notorisch gegen und für alles unterzeichnen kann. Um ja nicht erst noch Mühe zu investieren. Jede dieser Websites spielt mit Selbstbetrug und Täuschung: &#8222;Ich bin engagiert.&#8220; Bewegen tut sich bis auf die linke Maustaste und den Zeigefinger gar nichts. Demokratie per Mausklick? Zu anstrengend.</p>
<blockquote><p>Es vergeht nicht eine Sekunde, in der nicht um Aufmerksamkeit auf den drei großen Plattformen geworben wird. Der Clou: Das passiert nicht nur auf den Plattformen selbst, sondern auf Werbeplakaten, in Interviews, beim Fernsehfilmfilm der Woche oder sogar in den Nachrichten – ohne Ende Werbung für die Milliarden-Dollar-Unternehmen. (Artikel auf socialmediawatchblog, Link unten)</p></blockquote>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; ist die tiefe Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Mobilfunktelefonen mit Internetapplikationen. Nie waren wir auf eine so schwerwiegende Art und Weise gläubig und niemals zuvor haben wir mehr Zeit unseres Lebens damit zugebracht, die entsprechenden Psalmen zu leben, aus innerster Überzeugung. Eines Tages werden diejenigen, die nicht heiliggesprochen wurden, vor dem Jüngsten Gericht stehen und Gott wird Ihnen sagen: &#8222;Ich weiß, ich habe Deine SMS gelesen.&#8220; Gott wird sagen, dass Du jetzt hier bist, das &#8222;gefällt mir&#8220;. Das ist der Sinn unseres neuesten Lebens. Themenshit.</p>
<figure id="attachment_14195" aria-describedby="caption-attachment-14195" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14195" alt="Fleischklopfer &amp; Duftwasser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14195" class="wp-caption-text">Fleischklopfer &amp; Duftwasser</figcaption></figure>
<p>Die Natur bricht sich ihre Bahn selbst.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der betörende Duft vollkommen geruchsgetunter Menschen</span></strong></p>
<p>An manchen Tagen ziehen an uns Menschen vorüber, die eine Duftfahne hinter sich herziehen. Die sportlichen Männer beispielsweise, die ein rasantes Rasierwasser auftragen und mehrmals am Tag duschen. Keine Irritation soll ihr Duft auslösen, keinen Zweifel. Manche tragen ihren Duft mit einem Fleischklopfer auf: Der betörende Duft ist dann ins Fleisch gemeißelt. Doch schon nach wenigen Stunden bricht sich der Mensch selbst wieder Bahn. Das Leben überlagert noch jeden kosmetischen Duft.</p>
<p>&#8222;Das Parfüm&#8220; ist verführerisch, aber trügerisch. Junge Mädchen mögen Erdbeergeruch. Das klebt so schön. &#8222;The Body Shop&#8220; verkauft das. &#8222;The Nobody´s Shop&#8220;. Der Dicke geht rein und sagt: Guten Tag, mein Name ist &#8222;Ich habe einen No-Body&#8220;. Weil sowieso lieber keiner hinschaut. Der Nächste, bitte.</p>
<p>Familie Flodder segnet ihre Tochter rein. Das Outfit ist schrill. Die Familie besteht aus neun Personen, sieben Kindern. Die 16-jährige hat auf dem Rücken Vögel tätowiert. Ihr Rücken ist frei, die Männer denken an Vögeln und Schwärmen. Sie hat in der Disco schon ihren Ruf weg. Vögeln und Schwärmen für Schawarma: Oder für beides.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das perfekt-defekte Selbstbild</strong></span></p>
<p>Unser Selbstbild? Wir fotografieren alles, was wir sehen und betrachten es auf diese Weise später &#8222;mit Distanz&#8220;. Welche Fotos sind gut geworden? Welche löscht man besser gleich? Der fotografierte Fotograf ist das doppelte Lottchen in sich selbst. Der sich im Spiegelsaal betrachtet, gewinnt die Erkenntnis, dass Mensch zu sein aus Schichtungen der Realität und der Wahrnehmung entsteht. Dieses Mosaik ist wesentlich vom Selbstbewusstsein beeinflusst. Auch und gerade vom nicht vorhandenen.</p>
<blockquote><p>Früher war NSU ein begehrenswertes Automobil, ein Moped, ein Roller, ein Fahrzeug. Heute steht NSU für die hässliche Fratze Deutschlands. #Zeitenwenden</p></blockquote>
<figure id="attachment_14196" aria-describedby="caption-attachment-14196" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14196" alt="Fotografierter Fotograf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14196" class="wp-caption-text">Fotografierter Fotograf</figcaption></figure>
<p>Alles auf diese Weise zu betrachten, ist mühselig, aber großzügig. Mit Großzügigkeit müssen wir unsere menschlichen Beziehungen betrachten. Jemand sagt zu einem Anderen, er sei ein &#8222;geldgeiles Arschloch&#8220;. Na und? Ein Anderer sagt, &#8222;Du bist ein Charakterschwein.&#8220; Ja und?  Ich bin alles und nichts, oder? Die wesentliche Antwort aber ist: Ich bin wie du. Also lass mich in Ruh. Ich werde dich niemals beleidigen. Never. Ich habe Respekt und Achtung vor dir und deinen bisherigen Grenzen. Ich nehme dich an mit all deinen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn du willst. Sonst geh, Quasimodo, und lebe und kehr zurück, wenn du reif für etwas ganz Besonderes bist, das so noch nie dagewesen ist. Sei mutig.</p>
<p>Ich bin heute so und morgen so. Mein Leben verändert sich andauernd. Wer einen anderen festzumachen versucht, scheitert. Denn &#8222;alles fließt&#8220; und statische Betonsockel sind zwecklos. Schon schlüpft der Getroffene aus seiner Lederhaut und hinein in eine nächste. Menschen sind wie Zwiebeln und häuten sich von Zeit zu Zeit. Auf jede Erkenntnisstufe folgt eine nächste. Nur ein Tor ist keine Zwiebel.</p>
<p>Die Wahrheit liegt im eigenen Ich, im Selbstbild, das man vor sich und vor seinen Liebsten versucht zurechtzuzimmern. Das Selbstbild ist ein trügerischer Wicht. Wir erkennen es im Umgang mit Fotos von uns selbst, wie auch mit Tonbandaufnahmen (Voicemails) unserer eigenen Stimme. Um uns zu gefallen, müssen wir üben. Wir müssen mehr üben, wenn wir besonders unsicher in uns selbst sind. Weil wir in Wirklichkeit schwache, kleine Würstchen sind. Wir alle, jeder für sich und alle allein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klicks for Kicks</strong></span></p>
<p>Wie schnell sind wir mit der Kamera dabei. Ein kurzer Klicks, mit dem wir alles festhalten, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vom Leben die &#8222;Kicks&#8220;, verfügbar als Klicks. Wenn uns das Porträt nicht gefällt, weil wir den Kopf ungünstig in die Kamera gehalten haben, machen wir das &#8222;Recht am eigenen Bild&#8220; geltend und widersprechen seiner öffentlichen Nutzung. Nur solche Bilder lassen wir zu, die uns auf eine für uns selbst günstige Art und Weise im glanzenden Lichte erscheinen lassen. So ist auch das Lebensprinzip. Wir wollen nur gut gesehen werden und gut in der Beurteilung anderer Menschen wegkommen. Wir wollen Gewinner sein oder werden, für gebrochene Prismen von Glück und Leid, Pech und Glück, Yin und Yang ist kaum Platz. Erst wenn wir erheblich wachsen, weil wir älter werden, sehen wir langsam ein, dass uns das Leben auch Gebirgszüge ins Gesicht meißelt und das Unebenheiten wie diese &#8222;schön&#8220; sind in einem neu hinzugewonnenen Sinne.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Neue Großzügigkeit bricht sich Bahn</strong></span></p>
<p>Starker Tobak, anstatt seichtes Gelaber. Der Quasimodo in uns ist das &#8222;Hässliche Äußere&#8220;, wenn wir unseren Verwalter anrufen und ihm persönlich zusetzen, weil wir glauben, dazu im Recht zu sein. Wenn wir ihn für eine &#8222;gemeinsame Sache&#8220; korrumpieren wollen, die keine ist. Oder wenn wir versuchen, unsere Miteigentümer oder Hausbewohner zu manipulieren in einem furchterregend offensichtlichen Sinne. Wenn wir als Verwalter jemanden rund machen, nur weil er einmal die Hausordnung gestört hat. Na und? Einmal ist keinmal. Wenn wir den Einflussversuch abwehren und trotzdem keine Türen zuschlagen, aber etwas beendigen, was als unlauter, selbstgerecht und Fehleinschätzung infolgedessen von jemand ausgeübt wird, der Zusammenhänge nicht verstehen kann. Seid großzügiger und weniger selbstgerecht. Und seid geduldiger. Mit euch selbst. Und mit jenen, von denen ihr &#8222;Gleichschritt&#8220; erwartet, anstatt in den unterschiedlichen Fortbewegungsgeschwindigkeiten gerade deren großen Reiz zu sehen.</p>
<p>Seid in eurem Innersten großartige Menschen und brecht aus gewachsenen Käfigen aus, seid frei. Dann wird´s schon. Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Diese Bestandsaufnahme war unvollständig. Sie wird niemals vollständig werden.</p>
<p>Quasimodo? Das ist jetzt quasi der Modus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=770" target="_blank">&#8230;am Abend ist Quasimodo da, der Glöckner von Notre Dame</a></li>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://socialmediawatchblog.de/2013/04/wie-medien-politik-und-unternehmen-andauernd-fuer-facebook-twitter-und-google-werbung-machen-und-sich-dafuer-auch-noch-feiern/" target="_blank">Wie Medien, Politik und Unternehmen Werbung für facebook, Twitter und google+ machen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/174713-foto-beatlemania-in-der-hausverwaltung-we-can-work-it-out-but-loud-zielfinder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:19:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[We can work it out]]></category>
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					<description><![CDATA[Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220; Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist ... <a title="1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/174713-foto-beatlemania-in-der-hausverwaltung-we-can-work-it-out-but-loud-zielfinder/" aria-label="Mehr Informationen über 1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14094" aria-describedby="caption-attachment-14094" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14094" alt="Beatlemania: We Can Work It Out!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_-300x161.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14094" class="wp-caption-text">Beatlemania: We Can Work It Out!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220;</p></blockquote>
<p>Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist alt. Es werden Undichtigkeiten erfahrungsgemäß entstehen. Dann muss die ganze Leitung erneuert werden. Das kostet. Darf das jemand? Es geht darum, den Anderen (Eigentümern) zu vermitteln, dass das keine Frage der Beschlussfassung ist, sondern notwendige Instandhaltung, auch wenn´s mehr kostet. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p>Jemand anderes in Schöneberg anderswo, kann kaum duschen. Bis warmes Wasser kommt, dauert es ewig. Dann ist es brühend heiß, weil Kaltwasser nicht nachrutscht. Das sieht aus, als müsse der Wasserstrang erneuert werden, ergibt die Recherche. Muss dafür eine Versammlung sein? Oder könnte das &#8222;lfd. Instandhaltung&#8220; sein? Bewusstsein schärfen. In Berlin-Kreuzberg wünscht sich ein anderer Eigentümer, wir sollten &#8222;bewusst pro aktiv informieren&#8220;. Leicht gesagt. Wann denn? Irgendwas ist immer.  Und doch. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p><strong>Das Leben ist zu kurz, um seine Freunde (die Kunden) zu ärgern</strong>. Lösungen müssen her. <strong>We can work it out</strong>. Loud. Damit es bewusst wahrgenommen wird und niemand sich hintergangen fühlt, wenn wir unternehmerisch tätig waren und nicht wie Verwalter. Verwalten ist pro aktiv und nicht, nichts zu tun. <strong>We can work it out</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1408-13 &#8211; Jahresabrechnung: Wasseruhren, Nullsummenspiel und Abrechnungen #Panta Rhei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 15:09:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Panta Rhei: Alles fließt! &#8222;Irritation Iteration: Die Summe aller Zwischen- ist niemals gleich der Summe aller Hauptzähler&#8220; (Wasseruhren, Knowledge) Berlin-Wilmersdorf hat kürzlich in drei Aufgängen Wasseruhren angeschafft und nun laufen sie schon eine Weile. Mit unterschiedlichen Erkenntnissen, was den Wasserverbrauch der Hausbewohner betrifft. Einige fehlen in der Ableseliste des beauftragten Messdienstunternehmens. Die Verwalterin läßt ihre ... <a title="1408-13 &#8211; Jahresabrechnung: Wasseruhren, Nullsummenspiel und Abrechnungen #Panta Rhei" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/172013-jahresabrechnung-wasseruhren-nullsummenspiel-und-abrechnungen-panta-rhei/" aria-label="Mehr Informationen über 1408-13 &#8211; Jahresabrechnung: Wasseruhren, Nullsummenspiel und Abrechnungen #Panta Rhei">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11597" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Panta Rhei: Alles fließt! &#8222;Irritation Iteration: Die Summe aller Zwischen- ist niemals gleich der Summe aller Hauptzähler&#8220; (Wasseruhren, Knowledge)</p></blockquote>
<p>Berlin-Wilmersdorf hat kürzlich in drei Aufgängen Wasseruhren angeschafft und nun laufen sie schon eine Weile. Mit unterschiedlichen Erkenntnissen, was den Wasserverbrauch der Hausbewohner betrifft. Einige fehlen in der Ableseliste des beauftragten Messdienstunternehmens. Die Verwalterin läßt ihre Beziehungen spielen, Muskeln der persönlichen Kenntnisse. Dass der Italiener in Rom wohnt und seine Erdgeschosswohnung in Berlin unabgelesen bleibt, muss nicht sein. Ist aber immer wieder der Fall. Obwohl es Nachbarschaftshilfe gibt, die sich denken läßt. Allerdings hat niemand davon  Besitz ergriffen. Lucilla Papasso-Gundermann (* Name geändert) wäre so eine Hilfestellung, wenn nur der Ableser da was wüßte. Denn es sind alles Bekannte von ihr, die sich hier mit der Zeit Wohnungseigentum zugelegt haben: schicke, kleine Berlin-Appartementi für &#8222;La dolce Vita&#8220; &#8211; Berlin läßt grüßen.</p>
<p><span id="more-13908"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4492" aria-describedby="caption-attachment-4492" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4492" alt="Skurril: Hauptwasseruhr vereist!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr.jpg" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4492" class="wp-caption-text">Skurril: Hauptwasseruhr vereist!</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;BZ3GXrSX_mk&#8220;]<br />
Nina Hagen Band &#8211; Fisch im Wasser(1978) (via Youtube)</p>
<p>Man kann die Sache mit dem Wasserverbrauch auch zu genau nehmen, das steigert die Fehlerquote. Im vorliegenden Fall sind 3 Nachkommastellen notiert. Was für ein &#8222;Fisselkram&#8220;. Rundungen werden problematisch, wenn hinterher die Endsummen abgeglichen werden. Man sucht Fehler. Zwei Nachkommastellen reicht, befindet die Verwalterin. Auch das früher immer alles nochmal irgendwo zweimal eingetippt wird, ist überflüssig und fehlerträchtig. Die Firma, die das abliest, macht im Prinzip einen &#8222;good job&#8220; und es reicht, ihre überprüften Zahlenkolonnen zu übernehmen.</p>
<p>Währenddessen denkt der österlich Verbrämte im Office darüber danach, ob man aus schwankenden Wasserverbräuchen (&#8222;Kaltwasser&#8220;) auch auf die Waschgewohnheiten der werten Kundschaft schließen kann? Ja, kann man. Darf man aber nicht. Bzw. sollte man nicht. Denn Ablenkung führt sich nichts anderem als zu gar nichts. Es geht darum, die Messdaten präzise, vollständig und &#8222;schlüssig&#8220; ins System der Abrechnung zu re-integrieren. Also gerade nicht zu &#8222;intigrieren&#8220;.</p>
<p>Der Kopf soll frei sein, das Telefon muss ruhig sein, sonst kannst du als Vater richtiger Abrechnungsgedanken nur versagen. Bis dann die Wohnungseigentümer auf eine Abrechnung schauen und sich darin möglichst wiederfinden: In richtigen Abrechnungen ist eine der ehernen Säulen des Verwalterfundaments begriffen. Traust du deiner Abrechnung, traust du eventuell auch dem Verwalter.</p>
<p>Mein Gott, Walter!</p>
<p>Notiert im System sind vorliegend die Vorjahresverbräuche und die Vorvorjahresverbräuche. Bei der Eingabe werden diese gelöscht, auf Null gestellt. Zu verwalten sind lediglich nur noch die Vorjahresverbräuche, die müssen überschrieben werden und gegen jene aus dem Abrechnungs- bzw. Ablesezeitraum 2012 ausgetauscht werden. Denn um die geht es hier. Allerdings ist der Zugriff auf drei Jahreskennzahlen insgesamt nicht ganz unpraktisch: So von wegen Schlüssigkeit eines Verbauchs wäre hier und da ein Ausrufezeichen angebracht. Und wo was fehlt, steht gleich &#8222;Null&#8220;. Das fällt auf. Nachhaken, Messdaten &#8222;casten&#8220;, nochmal jemanden anrufen oder eine Email schicken und um Eigenintiative bitten. Hallo? Lies doch mal schnell ab.</p>
<p>Man weiß ja, dass mindestens &#8222;zwei kleine Italiener&#8220; eigentlich anderswo wohnen und den Teufel tun, ihre schicken Appartementis an Berliner zu vermieten. Da steht heute, nach dem ganzen Schnee und Eis, noch der Wert auf der Uhr, der am 31.12. richtig gewesen wäre. Mit Sicherheit.  So etwas ist &#8222;Lückenschließung&#8220; im glasig, transparenten Bewässerungssystem der Anlage. Wasser ist nass, aber auch durchsichtig. Es besitzt eine ganz eigenes Fließwassergeschwindigkeit und nicht einmal die defekte Klospülung wird zwischenzeitlich von irgend jemand genutzt. So wie bspw. andernorts, weswegen es heißt, in Berlin rattere eines der vielen Wasserwerke nur für solche Undichtigkeiten.</p>
<p>Der durchschnittliche Wasserverbrauch liegt hier im Haus bei ca. 20 bis 40 m³ Kaltwasser. Von dieser Wassermenge pro Haushalt wird das Warmwasser in jeder Wohnung mit eigenen Geräten erhitzt, sodass Warmwasserverbräuche mit enthalten sind. Ins Auge fällt bspw. Herr Berner (* Name geändert), dessen Verbrauch bei lediglich 8,7 m³ Wasser/Jahr liegt. Er ist Single, wohnt allein zuhaus, ist ständig da, verreist nie und andere sagen über ihn, er sei ein &#8222;typischer Messie&#8220;. Er sammelt alles mögliche, Zeitungen, Fahrräder&#8230;, in seiner Wohnung ist niemand gewesen seit langem. Ins Auge fällt Frau Matahari (* Name geändert). Sie hat einen Wasserverbrauch über 80 m³/Jahr. Im Vergleich zu Vorjahren sind bei beiden ins Auge stechenden Verbräuchen keine signifikanten Abweichungen vorhanden. Ein solcher Wasserverbrauch ist &#8222;schlüssig dargetan&#8220; und bedarf daher keiner näheren Untersuchung.</p>
<p>Bei Dr. Tschucke (* Name geändert) ist der Wasserbrauch nachweislich 0,00 m³. Auch die Verwalterin weiß, dass er die Wohnung renovierungsbedingt seit längerem leerstehen läßt. Das ist für die Abrechnung kein Problem. Anders als bei den Heizkosten ist die Nullbeteiligung an gemeinschaftlichen Wasserkosten hier vertreten. Niemand braucht eine &#8222;Grundberieselung&#8220; mit kaltem Gartensprengwasser. Bei der Heizung ist Transmissionswärme gegeben und Grundbeheizung, damit die Wohnung nicht &#8222;ausfriert&#8220;. Wasser wird ehrlich verbraucht oder eben nicht. Problematisch ist der Sprung vom Detail der Jahresabrechnung mit Verbrauch Null auf die Frage, was Herr Dr. T. künftig zu zahlen hat, um angemessene Kostenvorschüsse zu entrichten? Ganz sicher nicht Null, denn vom renovierungsbedingten Leerstand kann man im Zeitpunkt der Erstellung eines Wirtschaftsplans nicht ausgehen. Für den Wirtschaftsplan, der der Abrechnung stets kostenkritisch nachfolgt, muss dieser Fakt notiert bleiben, damit er zu einer &#8222;Schätzanpassung&#8220; des voraussichtlich zu erwartenden Wasserverbrauchs führen kann. Dieser Punkt kommt rot auf die Todo-Liste der Verwalterin zu &#8222;Wirtschaftsplan&#8220;.</p>
<blockquote><p> Es darf als Gebot dienstleistungsfreundlicher Verwaltung verstanden werden, wenn WEG-Verwalter einer Abrechnung auch eine richtige, angemessene Kostenkalkulation des künftigen Wohngelds in Form eines neuen Wirtschaftsplan nachfolgen lassen. Die weit verbreitete Unsitte, Wohngeldvorauszahlungen in diesem Punkt jedoch nicht verbrauchsabhängig auszugestalten, sondern nach festen Verteilungsschlüsseln wie den Miteigentumsanteilen, ist nach hiesiger Auffassung als &#8222;mangelhafte Verwaltung&#8220; zu rügen. Mit der Einführung verbrauchsabhängiger Abrechnungen entfällt jedes vernünftige Argument, auf diesem auf &#8222;Faulheit&#8220; basierenden &#8222;Standard&#8220; zu beharren. So weit als möglich sollten daher Wirtschaftspläne ebenfalls verbrauchsabhängige Kostenfestsetzungen beinhalten.</p></blockquote>
<p>Regelrechte Badeorgien muss Familie Taberski aus dem Erdgeschoss zelebriert haben, doch nun knickt die Wasserverbrauchskurve steil nach unten ab. Im Vorvorjahr noch 161 m³, wurde der Verbrauch dies Jahr mit 73 m³ festgestellt (Vorjahr: 144 m³). Was hat Familie Taberski bewogen, das Nutzverhalten so fundamental abzuändern? Wir wissen es nicht und können lediglich oberflächlich noch erinnern, dass es eine durchweg von der Familie vorliegende Selbstnutzung gibt. Allerdings will die Familie raus und hat schon was anderes erworben.</p>
<figure id="attachment_13921" aria-describedby="caption-attachment-13921" style="width: 516px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13921" alt="Koschere Kultur-Recherche: Fisch im Wasser - Nina Hagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Blasen.blubbern.lassen.jpg" width="526" height="354" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Blasen.blubbern.lassen.jpg 526w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Blasen.blubbern.lassen-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px" /><figcaption id="caption-attachment-13921" class="wp-caption-text">Koschere Kultur-Recherche: Fisch im Wasser &#8211; Nina Hagen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sie will ein Fisch im Wasser sein,<br />
im flaschengrünen, tiefen See.<br />
Sie will mit Wasser sich besaufen<br />
und paar Blasen blubbern lassen.<br />
Was Sie dann will,<br />
das ist mit Neptun schweigen.<br />
Und in Ruhe tun was sie sonst nie tut,<br />
was Sie sonst nicht kann und soll.</p>
<p>Nina Hagen &#8211; Fisch im Wasser (1978), noch ohne Wasseruhr</p></blockquote>
<p>Es sind oft individiuelle Beweggründe, die für solche signifikanten Nutzungs- und Verbrauchswohnheiten von Belang sind. In der Pubertät der Kinder steigt der Wasserverbrauch oft stark an, nach Schlaganfällen sinkt er drastisch, stark vereinfacht gesagt. &#8222;Man steckt nicht drin&#8220;. Unheimlich, aber auch das kommt vor: Menschen haben nahezu kommastellengenaue, identische Verbräuche über mehrere Jahre hinweg: Haben die bei der Telekom ein &#8222;virtuelles Taschengeldkonto&#8220; für Wasserverbrauch eingerichtet, dass es so als Produkt noch gar nicht gibt. &#8222;Bei 33 m³ macht die Uhr bis zum Ende des Jahres dicht&#8220;. Eine Anregung aus der Abteilung &#8222;Wasserspar &amp; Co&#8220;. Aber kein so innovatives Produkt. Berlin hat zu viel Wasser, Afrika zuwenig. Wir können alles aussaufen oder in großen Wassertankern Richtung Kalahari verschiffen.</p>
<p>Bis am Ende eine verbrauchsabhängige, aber auch verbrauchsgerechte Kaltwasserabrechnung steht, vergeht noch eine ganze Weile. Hier wurden nur die sachgerechten Vorbereitungen derselben beschrieben. Und ein paar Gedanken dazu, was hinter solchen Verbräuchen stecken kann.</p>
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			</item>
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		<title>1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[ Ein Bienchen für korrektes &#8222;Lärm melden&#8220; erhält heute eine namentlich ungenannt bleibende Mieterin aus Berlin-Wedding von der Redaktion von gesichtspunkte.de &#8211; Ihr Brief, Ihre Beschwerde schaltet ein erfrischendes Kopfkino an von der Idee, dass es sich lohnen müsste, in Berlin zu leben. Mit all diesen verrückten Schrägheiten, individualistischen Einzelschicksalen und dem gelungenen &#8222;Menschenmix&#8220;, von dem, ... <a title="1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/" aria-label="Mehr Informationen über 1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" alt="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 589px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5657 " alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" width="599" height="449" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg 999w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<blockquote><p> Ein Bienchen für korrektes &#8222;Lärm melden&#8220; erhält heute eine namentlich ungenannt bleibende Mieterin aus Berlin-Wedding von der Redaktion von gesichtspunkte.de &#8211; Ihr Brief, Ihre Beschwerde schaltet ein erfrischendes Kopfkino an von der Idee, dass es sich lohnen müsste, in Berlin zu leben. Mit all diesen verrückten Schrägheiten, individualistischen Einzelschicksalen und dem gelungenen &#8222;Menschenmix&#8220;, von dem, wer liest, eine Ahnung bekommen kann&#8230;</p></blockquote>
<p>Zielfinder: Hausfriedensstörung: Wie aber eine Lösung bzw. eine Auflösung finden für eine eingehende Beschwerde über die Störung des Hausfriedens? Ulla Meinecke: &#8222;Am Anfang war ich sicher, dass ich sie nicht mag.&#8220; So weit, Überschrift und Fortsetzung hier links sind aus &#8222;Die Tänzerin&#8220; von <a title="externer Link" href="http://www.ulla-meinecke.de/" target="_blank">Ulla Meinecke</a>, einem Song, den sie gemeinsam mit dem &#8222;deutschen Paten des Soul&#8220; <a title="externer Link" href="http://www.edo-zanki.de/" target="_blank">Edo Zanki</a> in den Achtzigern aufnahm. Sehr sparsam instrumental begleitet, aber mit einer puristischen Großartigkeit, dass es einem schwindlig wird. Kein windiges Ding, ein Song von großartiger Größe, Ausdruck und mit einem Anflug vom &#8222;Stolz italienischer Frauen&#8220; (Albumtitel). Ach, Ulla, Du hast immer so schöne Alben gemacht. Sie &#8222;graue Eminenz der Plattenindustrie&#8220;, immer für mindestens 100 bis 200.000 Plattenverkäufe gut, hatte es geheißen. Aktuell erinnert sich der pflichtbeflissene Hausverwalter musikalisch, wenn es irgendwo in Berlin-Wedding emotional brennt. Auszüge aus einer (redigierten) Email an die Hausverwaltung:</p>
<p><span id="more-13741"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;eaiPCrHOrTU&#8220;]<br />
Die Tänzerin &#8211; Ulla Meinecke (via Youtube) (via Youtube)</p>
<blockquote><p>Mähähhhhhh&#8230;.: Die mit einem (*) gekennzeichneten Details wurden aus &#8222;Tatenschutzgründen&#8220; verändert. Schließlich güldet Tatenschutz in Deutschland ja weltweit. Gemeldet wurden uns die Taten aber nicht vom Tatenschutzbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Schaf.</p></blockquote>
<p>(nachfolgend Zitat aus einer Beschwerdeemail an die Hausverwaltung)</p>
<p>Seit April 2012 wohnt Herr Vom Underberg (*) in der Sansibarstraße 29 (*), im Hinterhaus, 1.OG links. Er ist ein sehr lebendiger Nachbar, welcher gerne laut Musik hört.<br />
Meist ist allerdings nicht die Musik das Problem, sondern der Bass. Durch diesen vibriert mein Fußboden mit meinen Möbelstücken, was sehr belastend ist. Oft erstreckt sich der Lärm über den Tag verteilt, wobei es meist in den Abendstunden bis ca. 1.30 Uhr sehr laut ist (unabhängig von Wochentagen).</p>
<p>An Wochenenden ist dies regelmäßig bei Partys der Fall, welche mitunter bis 6 Uhr gehen.<br />
Anfänglich konnte ich mich persönlich mit ihm einigen und er drehte die Musik leiser bzw. schaltete den Bass aus. Mittlerweile ist dies leider nicht mehr möglich, er begegnet mir mit Ignoranz und abwertigen Blicken.</p>
<blockquote><p>Tse tse, machte die Fliege und schwirrte verächtlich davon&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (die Redaktion)</p></blockquote>
<p>Hinzu kommt, dass seit Mitte Januar 2013 in der Sansibarstraße 29 (*), im Hinterhaus, 3.OG links Frau Lukaschenko (*) wohnt. Sie ist Tänzerin und übt zuhause, meistens am Nachmittag und in den späten Abendstunden. In den letzten Nächten sogar zwischen 3 und 6 Uhr. Als ich sie darauf ansprach meinte sie, es wäre ihr Beruf und sie müsse üben, es ist ihr egal wenn ich für mein Staatsexamen lernen müsse.</p>
<blockquote><p>&#8222;Kind, wie war es denn bei deinem ersten Ausflug in die Menschenwelt?&#8220; fragt interessierte die Mutter Mücke. &#8222;Ach, ganz toll, Mami, ich hab unendlich viel Beifall und Zuspruch bekommen&#8220; antwortet Kind Mücke, überall wo ich hinkam schauten die Leute mich erst an und dann klatschten sie ganz heftig in die Hände.&#8220; Bssssss&#8230;&#8230;.</p></blockquote>
<p>Mir ist durchaus bewusst, dass es sich um ein Altbau &#8211; Haus handelt und es dadurch hellhörig ist. Da ich aber Zuhause aufgrund meines Studiums sehr viel lernen muss, belastet mich diese Situation und der dadurch entstehende Schlafmangel zunehmend.<br />
Daher bitte ich sie, Frau Lukaschenko (*) und Herrn vom Underberg (*), sowie deren Vermieter zu informieren, damit eine friedliche Lösung gefunden werden kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Auszug aus &#8222;Die Tänzerin&#8220;</span> (von Ulla Meinecke/Edo Zanki)</p>
<p>Du bist die Tänzerin im Sturm<br />
Du bist ein Kind auf dünnem Eis<br />
Du wirfst mit Liebe nur so um dich<br />
Und immer triffst du mich</p>
<p>Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag<br />
Inzwischen bin ich sicher, du weißt, daß ich dich mag<br />
Jetzt sitze ich hier neben dir, wir fahren durch die nasse Stadt<br />
Ey, komm, jetzt fahr&#8217;n wir deinen Tank leer!<br />
Bis es ausgeregnet hat</p>
<p>Du bist die Tänzerin im Sturm<br />
Du bist ein Kind auf dünnem Eis<br />
Du wirfst mit Liebe nur so um dich<br />
Und immer triffst du mich</p>
<p>Die Beschwerdeführerin schreibt weiter: Ich habe bereits begonnen ein Lärmprotokoll zu führen, welches ich Ihnen gern monatlich zusende.</p>
<blockquote><p>♪♫ Ich liebte ein Mädchen in Wedding, die wollte immer nur Petting ♪♫ &#8211; Ingo Insterburg in &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;</p></blockquote>
<p>Über eine schnelle Bearbeitung und Lösung dieses Problems würde ich mich sehr freuen.<br />
Bei Fragen stehe ich gern per Mail zur Verfügung.</p>
<p>(Ende)</p>
<p>Die Hausverwaltung hat die Beschwerde mit Interesse gelesen. Je genauer ein Beschwerdebuch und umso größer &#8222;insistierende Intension&#8220; in der Beschwerdeführung, desto weniger wirken Beschwerden. Hausverwalter sind keine &#8222;Laienrichter&#8220; mit Parteinahme für ein bestimmtes Beschwerdevorbringen. Erst recht kann in der Lebensführung eines Menschen im Allgemeinen dessen Verwerflichkeit schon genau verortet werden. Hier gilt das hanseatische Prinzip des &#8222;gezielten Understatements&#8220;. Im Kern sind Hausverwalter mit derartigen Beschwerden oft überfordert. Die Abwägung, was wichtiger ist: Hier das Examen oder dort der Tanz der tibetischen Tempeltänzerin im Bereich ihrer daneben liegenden Mietwohnung, kann vom Hausverwalter nicht beurteilt werden. Hausverwalter können nicht tanzen. Dass er in diesen &#8222;Zwist&#8220; hineingezogen werden soll, ist erst einmal nicht naheliegend.</p>
<p>Aus den Schilderungen des Beschwerdeführers zeichnet sich ein Bild von Befindlichkeiten des Beschwerdeführers. In wenigen Fällen ist Beschwerdeführung ein pures Abbild des Tatsächlichen. Es überlagert sich mit Subjektivem, das als schlicht &#8222;unerträglich&#8220; empfunden wird. Ob jemand objektiv gegen die Hausordnung verstößt, ist eine individuelle, rechtliche Einordnungsfrage. Und wo sind die Stimmen der Anderen, die rechts, links, oben und unten neben der Beschwerdeführerin, dichte bei der Tänzerin und unter dem Diskjockey Herrn vom Underberg wohnen? Warum beschweren sich die nicht gleichfalls? Du bist nicht alleine auf der Welt in einem Haus mit als 50 Wohnungen, einem innenliegenden Innenhof und vier Gebäudeteilen, die aufeinander zulaufen. Das ist auch tröstlich: Du bist nicht allein. Oder doch?</p>
<p>Hier werden viele Wohnungen von vielen unterschiedlichen Vermietern verwaltet. Die Vermutung liegt nahe, dass jeder Vermieter unterschiedliche Hausordnungen verwendet. Deren individuelle Durchsetzung obliegt dem Vermieter, in diesem Falle dem vermietenden Wohnungseigentümer. Nicht der Hausverwaltung. Die Beschwerdeführerin ist Mieterin eines (anderen) Eigentümers. Dass sie sich irrtümlich an die Hausverwaltung wendet, ein Fehler. Dass sie sogar die Kommunikation mit ihr &#8222;ausschließlich nur per Email&#8220; zulässt, schließlich ein Indiz dafür, dass sie auch nicht reden will. Sondern schreiben.</p>
<p>Und die Hausverwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaft kann jedes erdenklich goodwill an den Tag legen: Aber schreiben wird sie dieser Beschwerdeführerin definitiv &#8222;nichts&#8220;. Sie ist dafür nicht zuständig.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;oder <a title="Recherchetipp &quot;Essen für den Hausfrieden&quot;" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Essen+f%C3%BCr+den+Hausfrieden">&#8222;Essen für den Hausfrieden&#8220; &#8230;.</a></p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 12:35:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen. Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn ... <a title="1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168713-positionen-auszug-aus-den-nebenbei-erwirkten-versicherungsbedingungen-mastercard/" aria-label="Mehr Informationen über 1375-13 &#8211; Positionen: Auszug aus den &#8222;nebenbei erwirkten Versicherungsbedingungen&#8220; #MasterCard">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9592" aria-describedby="caption-attachment-9592" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9592" alt="Investitionsbank Berlin - Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_0031-1.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9592" class="wp-caption-text">Investitionsbank Berlin &#8211; Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wissen im Grunde genommen recht wenig darüber Bescheid, wie weitgehend auch vollkommen abwegig belegene Vertragskonstellationen &#8222;in wesensfremden Bereichen&#8220; solche Bereiche überlagern, in denen wir täglich leben, ohne groß nachzudenken? Ein Beispiel: Das Kleingedruckte der Kreditkarte, hier der MASTERCARD. Eine kritische Beleuchtung dessen.</p></blockquote>
<p>Wieviel Kredit ein Mensch hat bzw. bekommt und welchen er verspielt, wenn er sich eine Kreditkarte beantragt, ist in vielerlei &#8222;Kleingedrucktem&#8220; allenfalls versehentlich zu lesen. Niemals aber besteht die Absicht desjenigen darin, derartige &#8222;Nebenkriegsschauplätze&#8220; mit zu vergegenwärtigen. Die Karte selbst exisitiert schon seit vielen Jahren, doch was damit alles möglich ist, überrascht. Zumindest wenn man sich das &#8222;Kleingedruckte&#8220; bei passender Gelegenheit wieder einmal querliest. Ein willkürlicher Auszug des Grotesken:</p>
<p><span id="more-13706"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7713" aria-describedby="caption-attachment-7713" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7713" alt="Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) - Aussteigen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg" width="720" height="632" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/KfW_Mittel_Probleme-300x263.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7713" class="wp-caption-text">Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) &#8211; Aussteigen!</figcaption></figure>
<p>Die Europäische Reiseversicherung AG bestätigt den Versicherungsschutz für den Kreditkarteninhaber der MasterCard &#8222;CorporateWorld&#8220;. Es gibt eine Dienstreise-Krankenversicherung (Teil A), die Soforthilfe-Versicherung für Dienstreisen (Teil B) und die Dienstreise-Unfallversicherung (Teil C). Der Dienstreisende mit der Kreditkarte muss sich nach seinem Verkehrsunfall nur noch daran erinnern, nicht nur den Geschäftsbereich Versicherungen des Firmenportfolios durchsehen. Er muss auch vergegenwärtigen, dass sogar die Kreditkarte Versicherungsrelevanzien vorweisen kann.</p>
<p>Noch schwieriger dürfte bei Zeiten herauszufinden sein, ob diese Art &#8222;kostenloser Obendrauf-Dreingaben&#8220; im Zeitpunkt des Schadens überhaupt noch greift? Insofern ist bereits die Verwaltung von erlangbarem Basiswissen über versehentliche Mitversicherungs-Tatbestände nicht ohne höhere Anforderungen an das Personalbüro, dass dieses nur versehentlich als Wissen und Vertragsbestand mit abgreifen kann. Eher werden derartige &#8222;Globuli&#8220; vermutlich nie geltend gemacht, weil sich &#8222;keine Sau&#8220; daran erinnern kann, wenn relevante Schadeneintritte erfolgen&#8230;</p>
<p>Das wird jetzt allerdings weltweit anders, denn gesichtspunkte.de blökt (neues Wort für &#8222;bloggt&#8220;) es jetzt lautstark heraus: Töröhhhh! Benjamin Blümchen läßt grüßen.</p>
<p>Für den juristischen Laien ist auch wenig greifbar, ob diese &#8222;freiwilligen Versicherungstatbestände&#8220; sich wieder verflüchtigen, wenn sich das für das Konzerngeschäft der Kreditkarten-Ausgabestelle nicht mehr rechnet? &#8211; Andererseits muss es ja so interessant sein, so zumindest die Vermutung, als das Versicherungskonzerne hier ein &#8222;internationales Zubrot&#8220; erhalten. Deutlich ist: Wenn derartige Versicherungen sich aus den Mitgliedsgebühren der Kreditkartenunternehmen speisen würden, so bestände der Versicherungsbeitrag selbst im Kern nur aus ein paar Erdnüssen: peanuts.</p>
<p>Krankenversicherung (Summe 1.000.000,- €, Selbstbehalt 50,- €), Soforthilfe-Versicherung (ohne Begrenzung, für Beistandsleistungen auf Reisen und Rücktransportkosten) und Unfallversicherung (premium für &#8222;Tod&#8220; 150.000,-, Invalidität 250.000,- €, classic für &#8222;Tod&#8220; 50.000,- €, Invalidität 100.000,- €): Es wäre doch schön, wenn derartige &#8222;Erlebensfälle&#8220; (einschl. des Todesfalls) mal transparent nachlesbar wären. Wer auf Dienstreisen derartiges &#8222;erlebt&#8220;, sieht sonst niemals wieder das Tageslicht. Sogar &#8222;bei Verspätungen auf Dienstreisen&#8220; (Teil D) und &#8222;Autoreise schutz auf Dienstreisen&#8220; (Teil E) ist im Schadenfall im &#8222;premium-Bereich der Kreditkarte&#8220; etwas abzugreifen. Von wegen &#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben&#8220;.  Für &#8222;premium und classic&#8220; hingegen gilt eine &#8222;Mietwagen-Rechtsschutzversicherung auf Dienstreisen&#8220; (Teil F).</p>
<blockquote><p>Ein Kredit (latein. credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“) ist die Gebrauchsüberlassung von Geld oder vertretbaren Sachen auf Zeit. &#8230; Daneben bedeutet „bei jemandem Kredit haben“ auch „etwas gut zu haben“ im Sinne von Vertrauen genießen, dass man zahlungsfähig und damit kreditwürdig sei. Diese wirtschaftliche Wertschätzung umfasst auch die Geschäftsehre. Gefährdet jemand den Kredit eines anderen durch die Behauptung von Tatsachen, die der Wahrheit zuwider sind, haftet er für den daraus entstehenden Schaden. (Quelle: Deutsche Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kredit" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Richtig ist aber unbestritten: Dieses Versicherungspaket hat bis heute trotz mehr als 10-jähriger Mitgliedschaft noch niemand ernstlich bemerkt und zweitens erst recht nicht in Anspruch genommen. Versicherungsnehmer ist übrigens auch die Bank und nicht etwa der Kreditkarteninhaber. Besonders schöne Klauseln sind auszugsweise auch diese:</p>
<blockquote><p>Es besteht jedoch Versicherungsschuiz, wenn die<br />
versicherte Person auf Dienstreisen im Ausland überraschend<br />
von einem Krieg- oder Bürgerkriegsereignis betroffen wird. Dieser Versicherungsschutz erlischt am Ende des siebten Tages nach Beginn eines Krieges oder Bürgerkrieges.</p></blockquote>
<p>Sogar das Koma ist vertraglich geregelt:</p>
<blockquote><p>Fällt die versicherte Person infolge eines Unfalls in ein Koma, so erstattet die EUROPÄISCHE für die Zeit dieses Zustands zusätzlich zu den vorstehenden Leistungen wöchentlich € 100,-, höchstens jedoch für 52 Wochen.</p></blockquote>
<p>Gerade für jüngere Personen ist diese Klausel also nicht ohne Reiz. Findet doch bekanntlich das Koma saufen gerade bei dieser Personengruppe regen Zuspruch.</p>
<p>Ausschluss des Nachweises einer höheren oder geringeren Invalidität &#8211; bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit<br />
eines Armes im Schultergelenk . . . 70 Prozent<br />
eines Armes bis oberhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 65 Prozent<br />
eines Armes unterhalb<br />
des Ellenbogengelenks . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
einer Hand im Handgelenk . . . . . . 55 Prozent<br />
eines Daumens . . . . . . . . . . . . . . 20 Prozent<br />
eines Zeigefingers . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
eines anderen Fingers . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
eines Beines über der Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 70 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Oberschenkels . . . . . . . . . . . . 60 Prozent<br />
eines Beines bis unterhalb<br />
des Knies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
eines Beines bis zur Mitte<br />
des Unterschenkels . . . . . . . . . . . 45 Prozent<br />
eines Fußes im Fußgelenk . . . . . . . 40 Prozent<br />
einer großen Zehe . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent<br />
einer anderen Zehe . . . . . . . . . . . . 2 Prozent<br />
eines Auges . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Prozent<br />
des Gehörs auf einem Ohr . . . . . . 30 Prozent<br />
des Geruchs . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Prozent<br />
des Geschmacks . . . . . . . . . . . . . . 5 Prozent</p>
<p>Guter Geschmack ist also versicherbar. Körperextremitäten sind es ohnehin. Was David Beckham kann, darf der Kreditkarteninhaber mithin erst recht.</p>
<p>Wir fassen also noch einmal übersichtlich zusammen:</p>
<p>&#8211; Im Schadenfall, also erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, besteht für einen Kreditkarteninhaber Anlass zur sorgsamen Prüfung, ob er nicht versehentlich ganz nebenbei bereits von einer &#8222;allumfassenden Versicherungssorge&#8220; wärmstens gesamtumspült wird? Dies ist vielleicht sogar anzunehmen.</p>
<p>&#8211; Allerdings besteht für den unverbildeten, sorgenfrei lebenden Menschen auch kaum Anlass zu der Vermutung, dass man die eigenen, bestehenden Versicherungsbedingungen insgesamt einer der Gefahr von Doppelversicherung und &#8222;wertlosem&#8220; Zusatzdeckungskonzept widerstreitenden Plus-/Minus-Strichliste zuführen könnte, um etwa Doppelversicherungen mit dem Ziel der Kostenersparnis bei der Kreditkartenausgabestelle vorlegen könnte. Was wäre der Kreditkartennehmer wohl für ein äußerst &#8222;anstrengender Kunde&#8220;, meldet er sich in solchen Fällen nur kurze Zeit nach Übersendung dieser &#8222;versehentlichen Mitversicherungs&#8220;-Bedingungen und reklamierte er, sich diesbezüglich bereits anderweitig umfassend versichert zu haben.</p>
<p>Sind also solche Nebenpakete mithin komplett wertlos? Mitnichten: Wie Väterchen Zufall weiß, besteht das wesentliche Interesse der Versicherungswirtschaft darin, durch Klauseln den Eintritt von Schadenfällen möglichst zu verhindern. Dies nennt man die versicherungsrechtlichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers. In diesem Fall der eigenen Hausbank, die die Kreditkarte ausgibt. Maßgeblich bleiben die Kernfragen nach gelungener &#8222;Sicherheit&#8220; durch richtig gestaltete Versicherungsbedingungen, ebenso wie der Aspekt der &#8222;Sinnsuche&#8220;. Beides, ob es wirklich sicher macht und ob es wirklich sinnvoll ist, derlei an Kreditkarten zu knüpfen, kann dieser Artikel hier nicht in einem verallgemeinernde, richtige Sinne beantworten. Zu sehr muss man den Einzelfall prüfen. Der versicherungsvertragliche Schlunz, ein Mensch, der sich um derlei überhaupt nicht kümmert, aber eine Kreditkarte besitzt, ist dadurch sicherlich besser gestellt. Alle anderen vermutlich jedoch nicht.</p>
<p>Schlunz oder Hurtz! Das ist hier die Frage.</p>
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		<title>1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 07:31:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zielfinder: Offene Punkte auf der eigenen todo-Liste weg arbeiten. Drei Mal beim Handwerker anzurufen kann so nervig sein, wie drei vergleichbare Kostenangebote einzuholen. In diesem Zusammenhang schrub der Berichterstatter aus dem Vorhof der Verwalterpraxis dem Verwaltungsbeirat in Berlin-Kreuzberg: Von mir aus gern. Die Sache ist übersichtlich. Der Mann, den ich habe, bescheiden und Nachvollziehbarkeit in ... <a title="1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169813-positionen-zu-der-frage-wieviel-angebote-man-fur-eine-handwerkerleistung-benotigt-eine-meinung/" aria-label="Mehr Informationen über 1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10761" alt="Wutbürger: Ich hasse es #Handwerkerangebote" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Zielfinder: Offene Punkte auf der eigenen todo-Liste weg arbeiten. Drei Mal beim Handwerker anzurufen kann so nervig sein, wie drei vergleichbare Kostenangebote einzuholen. In diesem Zusammenhang schrub der Berichterstatter aus dem Vorhof der Verwalterpraxis dem Verwaltungsbeirat in Berlin-Kreuzberg:</p>
<blockquote><p>Von mir aus gern. Die Sache ist übersichtlich. Der Mann, den ich habe, bescheiden und Nachvollziehbarkeit in seiner Preisbildung gewohnt. Ich bin aber in Sachen Handwerker durchaus auch Polygamist. &#8211; Mehrere Angebote anzufordern, hat seinen Charme, wenn unsere konkreten, abgesprochenen Vorgaben von vornherein präzise und festzuklopfen sind.</p></blockquote>
<p><span id="more-13594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9507" aria-describedby="caption-attachment-9507" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9507" alt="Angebot Monat Mai!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9507" class="wp-caption-text">Angebot Monat Mai!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Erfahrungen zeigen: &#8222;Mach mal ein Angebot&#8220; führt oft zu diesem und jenen. Präzise angefragte, vergleichbare Angebote bedeuten konkrete Ideensammlung, Festklopfen der genauen Positionen und Angebotsausschreibung unter 10 Firmen. Dann kommen maximal drei Angebote, der Rest schafft das nicht. Von den drei Angeboten gehen Preisvorstellungen von nicht selten 100% Differenz aus. Bei kleineren Arbeiten ist doch der Umfang einigermaßen vorhersehbar. Besteht das Angebot aus richtiger, nachvollziehbarer Gliederung in Material und (Stunden-)Lohn, kann schnell die Preiswürdigkeit nachvollzogen werden.</p>
<p>Soweit mein Erfahrungshorizont zu mehreren vergleichbaren Angeboten und der Frage, ob man überschaubare Leistungen ggf. mit einem, aber dem richtigen Anbieter &#8222;auslotet&#8220;. Wesentlich sind im letztgenannten Fall die fehlerfreie Vorarbeit unserer Kunden zusammen mit uns und die erfolgreiche Umsetzung dieser Genauigkeitsstrategie mit dem eventuellen Auftragnehmer.</p></blockquote>
<p>So lautet das Halleluja eigener Erkenntnisse zu einer überschaubaren Bauleistung in der genannten Wohnanlage. Recht umfangreich, präzise und allgemein gehalten.</p>
<p>Ein ständiges Thema in der Verwalterarbeit: Wie viel Angebote benötige ich, um eine Handwerkerleistung zu beurteilen und -das wesentliche Ziel- wegzubeauftragen.  Sagen wir so: Je länger ein Verwalter Zeit seines Lebens Angebote eingeholt hat, desto besser weiß er einzuschätzen, was für einen punktgenauen Aufwand man treiben müsste, um zum Ziel zu gelangen. So ist der Zielfinder einigermaßen richtig konfiguriert mit Berufserfahrung. Je weniger davon, desto mehr Angebotsbohei. Gut zu wissen: Wissen ist Macht. Macht nichts.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Webwissen Technik: <a title="externer Link" href="http://gotthal.de/auftragsempfehlungen" target="_blank">Wie man richtige Angebote schreibt und Verwalter glücklich macht &#8211; über Präliminarien!</a></li>
<li>Webwissen Technik: <a title="externer Link" href="http://gotthal.de/handwerkerangebote" target="_blank">Wie man transparente, richtige Angebote schreibt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Artikel wurde nach Veröffentlichung auf gotthal.de in der Rubrik &#8222;Häufige Fragen&#8220; zum Tipp-Schwerpunkt &#8222;Technik&#8220; verlinkt und ergänzt das abrufbare Websissen dieser Website.)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 08:43:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden. Ein Lied besingt: Ich ... <a title="1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164912-positionen-vom-versicherungen-abschliesen-versicherungen-kundigen-und-dem-speck-auf-warmem-kartoffelpuree/" aria-label="Mehr Informationen über 1307-12 &#8211; Positionen: Vom Versicherungen abschließen, Versicherungen kündigen und dem Speck auf warmem Kartoffelpüree">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13229" aria-describedby="caption-attachment-13229" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13229" title="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg" alt="Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten" width="640" height="764" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-857x1024.jpg 857w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230-251x300.jpg 251w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0230.jpg 1340w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13229" class="wp-caption-text">Kartoffelpürée mit Berliner Speckgürtelfleisch in Würfeln, angebraten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Berliner Speckgürtel fertigen die Brandenburger ein ganz vorzügliches, einfaches Gericht: Kartoffelpüree mit Speckgürtelfleisch in kleinen Würfeln aus gehäckselten Allgemeinen Vertragsbedingungen der deutschen Versicherungswirtschaft. Es ist die Freiheitsliebe der Menschen hier, die ihnen eine vollkommen andere Sichtweise auf Versicherungen (und Geschäftsbanken) gewährt: Brandenburg würde einmal zu einem Eldorado wirklicher Vertragsfreiheit werden.</p></blockquote>
<p>Ein Lied besingt: Ich bin morgens immer müde. Und gewiss trifft dies auch auf mich zu. Wie ich schon manchen Vorabend über weiß. Doch morgens ist der Verstand glasklar. Das fällt mir auf, seit ich zur &#8222;schreibenden Zunft&#8220; gehöre. Während ich mich durch die Emails der Nacht kämpfe, die andere abgesetzt haben, um mir zu versichern: Du bist nicht vergessen. Wir haben wichtige Mitteilungen: und diese handeln oft vom Ungleichgewicht der Kräfte und nicht wenige Male denke ich intensiv darüber nach, ob es mir wohl möglich wäre, das Kräfteverhältnis auf der Erde zu meinen/unseren Gunsten zu verschieben? Könnte ich denn die Welt stemmen, so wie sie ist und mich nicht mehr von &#8222;den Anderen&#8220; austricksen lassen. So wie beispielsweise von der Versicherungswirtschaft.</p>
<p><span id="more-13228"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-45" title="Kündigung von Verträgen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/_kuendigung.jpg" alt="" width="236" height="176" /></p>
<p>Die R &amp; V-Versicherungsgruppe beispielsweise schrieb an einen Ehemann, der im Schriftverkehr seiner Ehefrau Zustell- und Korrespondenzvollmacht besitzt:</p>
<blockquote><p>Ihre Kündigung zur Wohngebäudeversicherung haben wir erhalten.  Ein Kündigungsrecht aus Anlass des Eigentumswechsels steht Ihnen innerhalb eines Monats, nach endgültiger Eintragung ins Grundbuch (I. Abteilung) oder nachdem Sie Kenntnis vom Bestehen der Wohngebäudeversicherung erhielten, zu. Die letztgenannte Möglichkeit setzt in jedem Fall die Änderung im Grundbuch voraus.</p>
<p>Senden Sie uns bitte als Nachweis, dass Sie bereits im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind, eine Kopie des Grundbuchauszuges zu. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihre Kündigung vorerst nicht annehmen.</p>
<p>Sofern Sie noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, müssen Sie Ihre Kündigung nach erfolgter Eintragung innerhalb eines Monats wiederholen. Senden Sie uns auch in diesem Fall eine Kopie des Grundbuchauszuges zu.</p></blockquote>
<p>Der Ehemann der Ehefrau nun aber schrieb der R &amp; V Versicherung das Folgende, Zitat:</p>
<p>Diesen Text Ihrerseits verstehe ich nicht. Meine Frau schrieb doch, dass die Eintragung am &#8230;mit Datum&#8230; erfolgt ist. Das ist amtlich. Denn Ehefrauen lügen nie.</p>
<p>Das mit den Nachweisen ist komisch, wenn man darüber nachdenkt. Eine Versicherung für ein Haus abzuschließen, ist leicht. Die Versicherung wittert das Geschäft. Eine Versicherung zu kündigen, ist schwer. Dann kann es schon sein, dass die Versicherungswirtschaft im Moment der Kündigung die Witterung verliert. Oder anders<br />
ausgedrückt: verloren hat. Wie schön, dass durch umständliche Versicherungsreglements das eine ganz leicht ist und immer stärker vor Papier trunken, während das andere vom genauen Nachweis von Berechtigungen abhängt. Ein Ungleichgewicht und wohl dem, der sich dessen zu entledigen weiß. Schön scharf nachgedacht.</p>
<p>Um die Sache nicht umständehalber zu erschweren, nun auch noch, ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, ein grundbuchamtliches Pamphlet mit dem, was Sie fordern: Einem Nachweis. Können Sie bitte nun wie gewünscht die Kündigung bestätigen? Merci. Danke.</p>
<p>Soweit der Ehemann der Ehefrau und seine Erwiderung an die R &amp; V. Dies alles lässt sich uneingeschränkt bestätigen.</p>
<ul>
<li>Es wird seinen Grund haben, dass der Gesetzgeber von der Versicherungswirtschaft nichts hält. So wie auch die Banken nicht (mehr) sonderlich hoch angesehen sind. Das Problem ist durchaus paneuropäisch. Wer &#8222;mit denen&#8220; Geschäfte eingeht, verdient besonderen Schutz. Der Gesetzgeber hat immer mehr Reglements beschlossen. Wer Bank- und Versicherungsgeschäfte begeht, wird papierfluten zugeschüttet, mit Gedöns, Gewirr und Paragraphensuppe &#8222;at it´s best&#8220;. Großartig auch die Idee des Gesetzgebers, den Beratungsverlauf in Form von Zusatzprotokollen &#8222;abzusichern&#8220;, in denen angeblich alles haarklein aufgelistet ist, was zwischen den zärtelnden Vertragsparteien besprochen wurde. Die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus: Die Parteien sind komplett genervt vom Schriftkram, der den Beratungstatbestand nachträglich gerade noch so hinbiegt, dass keine Anfechtungsrisiken lauern. Das Gegenteil wurde erreicht: Die vertragschließenden Kunden können die Schriftmenge nicht mehr überblicken und der Blick für das Wesentliche geht komplett verloren.</li>
<li>Im Moment der Vertragskündigung allerdings macht die Versicherungswirtschaft nun auch wieder harsche Regeln auf, die die Kündigung noch zusätzlich belasten und erschweren. Alles ist rechtsdurchzogen und für Bearbeitungsfehler darin durch den Kunden prädestiniert. Die Kündigungserschwernisse, die die Feuersozietät Berlin als Hindernis aufbaute, waren legendär und vielfach Gegenstand der Berichterstattung aus der Wohnungswirtschaft.</li>
</ul>
<p>Überhaupt stellt sich die Frage, warum man bei einem ins Land gehenden Eigentümerwechsel eines Grundstücks der Versicherung sogar den Inhalt des Grundbuchs zu übermitteln hat? Den wollte die Versicherung doch auch nicht sehen, als es den Vertrag mit dem Voreigentümer abschloss? Was wäre denn, wenn bereits dieser gelogen hätte? Und wieso ist allein der Nachweis einer grundbuchamtlichen Umschreibungsbenachrichtigung maßgeblich? &#8211; Der neue Eigentümer könnte doch genauso gut denken: &#8222;Nein, meine grundbuchlichen Inhalte gehen die Versicherungswirtschaft nun wirklich nichts an.&#8220; &#8211; Man sieht förmlich den spannenden Grundlagenprozess hierüber voraus. Oh Gott.</p>
<p>Nein nein, das alles ist so einseitig unfair aufgebaut, dass es einem die Lust am Versicherungsabschluss maßgeblich versalzt. Allerdings: Die Bankenwelt fordert ja von jedem Häuslebesitzer auch wieder, dass dieser sich und sein Objekt angemessen versichert hält. Beim nächsten Mal, so schwört sich insgeheim der Berichterstatter durchkreuze ich einfach alle diejenigen Fallstricke der Versicherungswirtschaft, die meine Position als Endkunde unterminieren. Dann wird radikal zusammengestrichen auf das, was es ist: Eine Versicherung. Nicht mehr, nicht weniger. Komplette Vertragsfreiheit: Die Versicherungspolice wird handschriftlich aufgesetzt, komplett individuell ausgehandelt und dann mit Bestprämie abgeschlossen.</p>
<p>Diese Art wunderbare Welt der Schwerkraft werde ich wohl nie erleben. Ich weiß auch schon, was jene Ehefrau dann sagt: Träum weiter.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das grundlegende Prinzip bestimmter Rechtsmeinungen zur Jahresabrechnung beinhaltet nicht gleichzeitig eine Zusage an die Berufsgruppe der Haus- &#38; Grundstücksverwalter, die Frage eines angemessenen, richtigen Verbrauchs von Betriebskosten außer Acht zu lassen. Das Gegenteil ist und bleibt richtig. Vor ein paar Tagen haben wir hier über eine falsche Jahresabrechnung berichtet. Damit ist das Thema &#8222;guter&#8220; bzw. (besser) ... <a title="1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146812/" aria-label="Mehr Informationen über 1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11597-2" aria-describedby="caption-attachment-11597-2" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11597 " title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597-2" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Das grundlegende Prinzip bestimmter Rechtsmeinungen zur Jahresabrechnung beinhaltet nicht gleichzeitig eine Zusage an die Berufsgruppe der Haus- &amp; Grundstücksverwalter, die Frage eines angemessenen, richtigen Verbrauchs von Betriebskosten außer Acht zu lassen. Das Gegenteil ist und bleibt richtig.</em></p></blockquote>
<p>Vor ein paar Tagen haben wir hier über eine falsche Jahresabrechnung berichtet. Damit ist das Thema &#8222;guter&#8220; bzw. (besser) richtiger Hausverwaltung nicht abgehakt. Als störend wird empfunden, wie es sich manche Kollegen einfach machen, über bestimmte Notwendigkeiten gar nicht nachzudenken.</p>
<p>Herausgearbeitet hatten wir, dass es zwei Glaubensrichtungen gibt. Wer an etwas glaubt, nur um seine Arbeit nachlässig machen zu dürfen, dem werden wir heute ein paar Gegenargumente entgegensetzen. Nämlich: Egal ob jemand meint, es gelte allein das Zu- und Abflussprinzip in der WEG-Abrechnung. Richtig muss die Abrechnung trotzdem sein.</p>
<p><span id="more-11621"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1180" aria-describedby="caption-attachment-1180" style="width: 534px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1180  " title="Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg" alt="" width="544" height="364" /></a><figcaption id="caption-attachment-1180" class="wp-caption-text">Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach...</figcaption></figure>
<p>Kurz gesagt soll die Jahresabrechnung ein zutreffender Spiegel realistisch angesetzter Kosten sein. Diese dürfen nicht zu hoch und nicht zu niedrig ausfallen. Gute Abrechnungen beinhalten bei vom durch Bewohner verursachten Verbrauch die &#8222;Transzendenz&#8220; wichtiger Faktoren, damit Bewohner aus ihrem Verbrauchsverhalten richtige Schlüsse ziehen können. Unterbleibt diese Mitteilung, ist der Verursacher nicht in der Lage, ein kostentreibendes, eigenes Verhalten zu beeinflussen und positiv abzuändern. Als positiv gilt, wenn ich in die Lage versetzt werde, meine Kosten durch Einsparungen zu minimieren.</p>
<p>Erstens ist dazu unumgänglich, dass die Jahresabrechnung aussichtlich bald nach dem Abrechnungsstichtag vorliegt. Das ist in fast allen, mir bekannten, vernünftig geregelten Sachzusammenhängen das Kalenderjahr. Denkbar ist allerdings auch ein abweichendes &#8222;Geschäftsjahr&#8220;. Nicht auf die starren Modelle kommt es dabei an. Für die Qualität der verbrauchsabhängigen Abrechnung kommt es einzig und allein darauf an, inwieweit der Kostencontroller (hier der Verwalter) imstande und in der Lage ist, Maßnahmen verwalterischer Art zu ergreifen, die die Höhe von Verbrauchsfaktoren beeinflusst.</p>
<p>Sehr verbreitet ist allerdings eine Art &#8222;allumfassender Faulheit&#8220; in diesem Punkt. Um hier nicht allzu sehr in die Tiefe zu gehen, reicht es aus zu wissen, dass es so ist. Das nehmen wir mal als gegeben hin. Nachfolgend befasse ich mich mit der &#8222;Infrastruktur&#8220; von Verbrauchsmess-Tatbeständen und schlage Wege vor, wie man zu guten, zutreffenden Abrechnungen gelangt. Ich greife das Thema Abrechnung (der Wohnungseigentümergemeinschaft) hier heute bewusst nicht auf. Es ist ein anderes Thema. Mich interessiert: Was kann der Bewohner selbst, der Hauswart und auch der &#8222;mündige Eigentümer&#8220; selbst beeinflussen und ggf. auch steuern.</p>
<p>Dazu nehmen wir uns der Einfachheit halber eine vereinfachte Beispiel-Wohnanlage vor, deren Bearbeitung wir nun sachgerecht und &#8222;gutorganisiert&#8220; ausrichten möchten.</p>
<p><strong>(1) Bestandsaufnahme</strong></p>
<p>Unerlässlich ist erstens die Bestandsaufnahme aller verbrauchsabhängigen Medien im Hause.</p>
<ul>
<li>Das Haus verfügt in der Regel über einen Wasseranschluss eines örtlichen Versorgers. Dieser hat einen Messpunkt gesetzt, an dem eine Hauptwasseruhr installiert ist. Diese hat eine Zählernummer, ist für ein paar Jahre geeicht. Sie wird entweder selbst abgelesen (vom Bewohner, Hauswart, Beauftragten) oder durch den Versorger und dessen Erfüllungsgehilfen. Erfasse alle &#8222;harten Fakten&#8220; dieser Uhr, sogar den Typ der Uhr und die Durchflussgröße. Stelle erstens in Frage, ob die Uhr richtig geeignet, ausreichend oder überdimensioniert ist. Was du nicht weißt, erkundige.</li>
<li>Das Haus wird beheizt. Handelt es sich um eine gemeinschaftliche Heizanlage, so ist von Interesse, was der Energieträger ist? In Frage kommt bspw. Gas, Erdöl, Strom, seit neuestem auch Holzpellets und andere, alternative Konzepte. In unserem Beispiel unten geht es um eine Gaszentralheizungsanlage.</li>
<li>Ansonsten wird jedes Haus irgendwie beleuchtet, ganz überwiegend mit Strom. Der Strom, der allgemein verbraucht wird, wird im Besonderen auch häufig benutzt, um Heizungs-, Klima- und sonstige technische Anlagen im Haus zu betreiben. Erfasse die Verbrauchsarten für den Strom und mache dir grundlegend klar, ob der Stromverbrauch für verschiedene Verbrauchsarten jeweils mit einem Extra-Zähler erfasst wird. Bspw. kann ein Aufzug im Haus vorhanden sein. Dessen Betriebsstrom ist aber &#8222;nicht haushaltstypischer Strom&#8220; und unterliegt anderen Kostentarifen. Voraussetzung ist, dass für solche unterschiedlichen Verbräuche jeweils zulässige, funktionierende Zähler vorhanden sind. Um den Stromverbrauch der Heizungsanlage zu messen, reicht ein so genannter Zwischenzähler aus. Dieser misst den Stromverbrauch der Heizungsanlage. Dieser wird in der Abrechnung von dem sonstigen Verbrauchsstrom (z.B. für Beleuchtung) abgezogen und als &#8222;Heiznebenkosten&#8220; abgerechnet. Achte darauf, dass nicht der (erhebliche) Heizungsstrom in der allgemeinen Betriebskostenabrechnung abgerechnet wird. Da die Heizkosten so gut wie immer verbrauchsabhängig abgerechnet werden, gibt es da einen zum Teil erheblichen Kostenverteilungsunterschied.</li>
</ul>
<p>Wenn alle Verbrauchsmesseinrichtungen bekannt sind, alle Zählernummern erfasst und alle Eichfristen noch in Ordnung sind, bilden diese Daten die Grundlage richtiger (und gerechter) Abrechnungen.</p>
<p><strong>(2) Erst-Inventur</strong></p>
<p>Da dir von den Vorjahreszeiträumen (und wie sie konkret abgerechnet wurden) noch keine tiefen Kenntnisse vorliegen, erfasse am ersten 31.12., der für dich möglich ist, die sämtlichen Zählerstände in einer schriftlichen Inventurliste.</p>
<p>Sodann mache einen Auskunftsanspruch ggü. dem Verwalter der Wohnanlage geltend. Man kann die Belege der Wohnanlage nach vorheriger Terminvereinbarung im Büro des Verwalters einsehen. Ersatzweise sollte dieser bereit sein, die fraglichen Belege zuzusenden.</p>
<p>Sodann checke die üblichen Verbrauchsgrößen anhand von mindestens drei bis vier Vorjahreszeiträumen in der Wohnanlage ab. Was war eigentlich der &#8222;übliche Wasserverbrauch&#8220;? Was kostete es pro Jahr das Haus allgemein zu beleuchten? Bilde tiefere Erkenntnisse aus und notiere dir solche Faktoren. Bilde &#8222;Erfahrungswerte&#8220;. Bei den Heizkosten haben diese übrigens mit einer großen Unbekannte zu tun: Wie hält man das Wetter vernünftig fest? Das ist schon schwieriger. Diesen Gesichtspunkt lasse ich hier heute bewusst außen vor.</p>
<p>Richtig ist aber, dass sich auch Wetter über ein ganzes Jahr in typischer Weise regelmäßig wiederholt. Stimmt, oder?</p>
<p>Am Ende dieses Zeitabschnitts verfügst du über &#8222;erste Erfahrungswerte&#8220;.</p>
<p><strong>(3) Folge-Inventur</strong></p>
<p>Nun musst du die Erst-Inventuren und die &#8222;ersten Erfahrungswerte&#8220; wieder zur Hand nehmen. Wenn du ganz genau und präzise vorgehen willst, kannst du sogar monatlich das Ableseprocedere an allen relevanten Zählern wiederholen. Hoffentlich wirst du nicht vor lauter Zahlenwerten verrückt. In unserem einfachen Beispiel und ohne besonderen Anlass sehen wir jedoch davon ab. Wir gehen am folgenden 31.12. erneut in die Keller- bzw. Haustechnikräume, in denen die Zähler anliegen und erfassen ihren Stand erneut.</p>
<p>Nun schreibt man sie nach folgendem Schema auf, was man sich auch vorher vorbereiten kann (Taschenlampe nicht vergessen, im Keller)</p>
<ul>
<li>Stand am 31.12. (des Vorjahres)</li>
<li>Stand am 31.12. (diesen Jahres)</li>
<li>Differenz aus beidem (= Jahresverbrauch)</li>
</ul>
<p>Mit Hilfe sorgfältig ermittelter &#8222;erster Erfahrungswerte&#8220; (siehe oben) kannst du nun bereits sagen, ob dir der ermittelte Verbrauch (diesen Jahres) etwas sagt, ob er dir schlüssig vorkommt oder ob das &#8222;gar nicht sein kann&#8220;. Ein schlüssiger Verbrauch ist Bedingung für die Aufnahme in eine Jahresabrechnung. Bleibt der Verbrauch aber unschlüssig, so ist Ärger vorprogrammiert. Lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern verlange bei Unschlüssigkeiten deren Aufklärung.</p>
<p><strong>(4) Abrechnungs-Verabredungen</strong></p>
<p>Man muss sich klar machen, dass alle diejenigen, die auf der Basis von Verbrauch Kosten in Rechnung stellen, unterschiedliche, andersgeartete Interessen haben. Von daher gilt es, diese mit den eigenen Interessen (&#8222;richtige, gerechte Abrechnung&#8220;) in Einklang zu bringen. Das bedeutet zunächst, dass eine Vereinbarung darüber her muss, wann und wie abgerechnet wird. Inzwischen ist uns dabei allerdings auch das Internet behilflich.</p>
<ul>
<li>Berechnet der Verwalter der Anlage die Kosten in der Jahresabrechnung grundsätzlich (nur) nach Zu- und Abflussprinzip, so muss man überlegen, ob man dem Verwalter, der das strikt verteidigt, aber &#8222;besondere&#8220;, ausdrückliche Amtspflichten unterhalb des Jahres aufbürdet und diese durchsetzt. Verwalter, die sich gegen solche Absprachen wehren, sollte man sorgfältiger &#8222;durchleuchten&#8220;.</li>
<li>Prinzipiell darf der Verwalter auch vom vorstehenden Prinzip nicht ohne weiteres abweichen. Dass dieses aber in der Praxis dazu führt, dass viele Wohngeldabrechnungen die verbrauchsabhängigen Kosten nur unzureichend genau ermitteln, muss nämlich nicht sein. Und das ginge so:</li>
</ul>
<p>Hier ist jetzt nicht von der Heizkostenabrechnung die Rede. Da regelt nämlich die HeizkostenVO, wie zu verfahren ist. Beachte: Dann gilt dies auch und insbesondere für den Heizungsstrom.</p>
<p>Für alle übrigen verbrauchsabhängigen Abrechnungsprozesse gilt grundlegend das Zu- und Abflussprinzip. Also besteht nur in diesem Bereich hier Anlass zur Frage, wie man das wirklich tiefgehend richtig organisieren möchte, wenn man &#8222;richtige, gerechte Abrechnungen&#8220; zu erreichen trachtet. Und das sollte doch jeder, oder?</p>
<p>Die Überlegung ist folgende:</p>
<blockquote><p>Wenn das Abrechnungsjahr das Kalenderjahr ist, dann verbietet (leider) das WoEigG und die Rechtsprechung buchführungs-unkundiger Volljuristen (Richter) die Aufnahme von so genannten Abgrenzungsbuchungen, z.B. für Wasser, Strom (nicht für: Heizungsstrom, skurrile Ungleichbehandlung ein- und derselben Kostenart)</p></blockquote>
<p>Merke: Die gewissenhafte Ermittlung von (bspw.) Stromverbräuchen mit Berücksichtigung von Zählerablesungen ist die &#8222;Erarbeitung&#8220; einer inneren Einstellung über die Richtigkeit der Verbrauchsdaten. Also besteht eigentlich kaum vernünftiger Zweifel daran, dass jeder Verwalter zu solchen Inventuren verpflichtet ist. Allerdings machen viele Verwalter solche Inventuren nicht.</p>
<p>Denkbar ist aber folgender Ausweg, um einen Verwalter wirksam anzuweisen, richtig zu arbeiten. Man nimmt einen Grundlagenbeschluss auf die Versammlung, beispielsweise, nur ein Vorschlag:</p>
<p>&#8222;Die WEG beschließt, dass der Verwalter die verbrauchsabhängigen Kostenfaktoren, soweit nicht bereits durch Gesetz geregelt (Anmerkung: Die Heizkosten) jährlich im Rahmen einer gewissenhaften Verbrauchsinventur schriftlich niederzulegen und auszuwerten hat, einschl. einer notwendigen Abstimmung derselben mit den entsprechenden Vertragspartnern der WEG. In der Jahresabrechnung hat er über diese Ergebnisse stichwortartig nachprüfbar zu berichten.&#8220;</p>
<p>Nun noch die Frage des richtigen Stichtages.</p>
<p> Ich hatte kürzlich die Glaubensrichtungen spaßeshalber &#8222;Katholen&#8220; und &#8222;Evangelistas&#8220; genannt.</p>
<p>&#8211; Das Zu- und Abflussprinzip, die Tatsache, dass am 31.12. eigentlich &#8222;nichts mehr geht&#8220;, also die Buchungen beendet sein müssten. Im Klartext dürfte also die Annäherung an den tatsächlichen Verbrauch der Wohnanlage nach dem 31.12. für die Jahresabrechnung selbst dann (leider) wirkungslos sein.</p>
<p>&#8211; Das Abgrenzungsprinzip: Für Wohnungseigentümer mit Ausnahme der Heizkosten unzulässig, es sei denn aufgrund Vereinbarung (in der Teilungserklärung).</p>
<p>Fehlt also eine entsprechende Regelung (der zweite, genannte Fall), so bleibt eigentlich nichts anderes übrig als, und das ist dann der neue Vorschlag:</p>
<p>&#8211; den Verwalter anzuweisen, mit einer abweichenden Stichtagsregelung verbindlich zu verpflichten, eine Verbrauchsinventur durchzuführen und diese sofort mit den Versorgern der Anlage schriftlich abzustimmen.</p>
<p>Sinnvoll wäre hier bspw. ein Modell, wonach der Verwalter jeweils zum 31.10. des Jahres diesen Abstimmprozess fertigzustellen hat.</p>
<p>Die Folge hiervon wäre:</p>
<p>&#8211; Der Vorsorger bekommt rechtsverbindlich Post vom Verwalter. Der teilt den ermittelten, aktuellen Verbrauch mit und bittet um &#8222;Zwischenabrechnung&#8220; bis hierhin. Wahlweise kann er auch vereinbaren, dass das Abrechnungsjahr stets am 31.10. des Jahres endet. Das ist &#8222;wurscht&#8220;.</p>
<p>&#8211; Die Verbrauchsspitze (das Abrechnungsergebnis des Versorgers) fällt kostenmäßig dann noch definitiv ins laufende Geschäftsjahr, wird also zwischen dem 31.10 und dem 31.12. des Geschäftsjahrs durch Bankfluss abgeführt.</p>
<p>&#8211; Die Festsetzung neuer Vorauszahlungen berücksichtigt bereits die &#8222;frischesten Erkenntnisse&#8220; über Verbrauchsschwankungen.</p>
<p>Noch besser wäre dann:</p>
<p>&#8211; Die Verwalterin interessiert sich nichtsdestotrotz (und zusätzlich) zum 31.12. für die letzten entstandenen Verbräuche. Zwar ist durch meinen Vorschlag die Auswirkung &#8222;erheblicher Abrechnungsspitzen&#8220; schon deutlich abgemildert. Aber am 31.12. muss sowieso an den Einzelzählern bei den Nutzern abgelesen werden.  Das ist also kaum Mehrarbeit.</p>
<p>Sodann &#8222;korreliert&#8220; das Verhältnis der Verbräuche, der Kosten und der Einzel- und Gesamtzählerstände auf wundersame Weise &#8222;insgesamt schlüssig&#8220;.</p>
<p>Und das ist das Ziel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Abrechnung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/146611/">Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144411/">Es kommt auf den Blickwinkel an, und was man als &#8222;fiese Möp&#8220; bezeichnet</a></li>
<li>Vorverwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/11/140811/">Der Vorverwalter ist immer an allem schuld oder trügt uns hier nur die Erinnerung?</a></li>
<li>Bundesgerichtshof: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/124411/">Die Wohnfläche bei Vermietung, Nutzung und als Abrechnungsschlüssel</a></li>
<li>Rechtsprechung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109911/">Das Amtsgericht urteilte nur noch über die Kosten, widerspruchslos</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:10:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Hausverwaltung braucht Dich! Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &#38; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche ... <a title="1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142111/" aria-label="Mehr Informationen über 1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_936" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-936" title="Die Hausverwaltung braucht Dich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg" alt="" width="400" height="547" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Hausverwaltung braucht Dich!</dd>
</dl>
<blockquote><p>Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &amp; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche Bearbeitung des überfälligen Antrags, ganz gleich, mit welchen sachgerechten Mitteln.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt ist der öffentliche Schutzpatron</strong> von &#8222;Feldern, Wiesen &amp; Auen&#8220;, leuchtendem Ährengold. Mindestens aber der Bäume, die amtlich als Bestand geführt werden. Es möchte so gerne noch schauen, aber der Wagen, der rollt. So sinngemäß aus dem Volkslied &#8222;Hoch auf dem gelben Wagen&#8220;, zuletzt in Erinnerung gerufen vom Bundespräsidenten (a.D.) Walter Scheel. <strong>Mein Gott, Walter</strong>!</p>
<p><strong>Dort ist seit März/April 2011 und in Wirklichkeit schon seit mehreren Jahren amtsbekannt</strong>, dass im rückwärts des Grundstücks gelegenen, gemeinsamen Grünstreifen mit Durchwegung (Brandschutzweg mit Dienstbarkeit in Form eines Überfahrtsrechts für die Nachbarn) zwei Pappeln inzwischen mehr als haushoch ausgetrieben sind. Deren Wurzelwerk ist inzwischen weder Flach- noch Tiefwurzler, sondern Hochwurzler. Im Klartext: Die Wurzeln treiben nach oben aus und drücken die Zuwegung (eine asphaltierte Wegefläche) kaputt. <strong>Sie ist geborsten, wellig und wird inzwischen zum Sicherheitsrisiko</strong>.</p>
<p><span id="more-11089"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" title="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Es gibt für jede Art von behördlichem Tatendrang in Berlin eine Fachbehörde. Ja, sogar die Anzahl von Vogelhäuschen bedarf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132111/">eingehender behördlicher Begleitung</a>. Normal ist das nicht. Am Ende stellt man sich die Frage: Wie viel öffentliche Verwaltung ist notwendig, tut Berlin gut? Und was ist schlichtweg Beschäftigungspolitik, um nicht noch mehr Menschen in die Beschäftigungslosigkeit zu entlassen? Und warum Gesetze nicht organisationsgestrafft erlassen werden, also bspw. mit der Folge, dass die notwendige Fällung von Bäumen aus Gründen wie dem hier genannten lediglich nur einer schriftlichen Ankündigung mit einer Frist von drei Monaten bedürfte. Innerhalb dieser Frist könne die öffentliche Verwaltung hiergegen aus sachlich zutreffenden Gründen intervenieren. Täte sie dies hingegen nicht, so dürfe der Betroffene zur Tat schreiten. Einfacher ginge die Welt daran jedenfalls nicht zugrunde. Beim &#8222;vereinfachten Baurecht&#8220; sieht man ja, wohin das führt: Das Architekten sich aus Gründen ihrer beruflichen Haftung nichtsdestotrotz nicht trauen, einfach zu bauen.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt</strong> erhielt auf dieser Grundlage daher ein &#8222;bekennerisches Schreiben&#8220; der initiativreichen Hausverwaltung. Sie bittet in Fortführung eines älteren Schriftverkehrs &#8222;vor Jahren&#8220; nunmehr um Prüfung, ob die Pappeln gefällt werden dürften und um einen diesbezüglichen Bescheid.</p>
<p><strong>Auch heute liegt noch kein diesbezüglicher Bescheid vor</strong>, weswegen nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den amtsleitenden Stadtrat ergeht.</p>
<p><strong>Und um nicht falsch verstanden zu werden</strong>, ist diese in der möglichst klaren Benennung des Beschwerdegrundes bemüht.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;MeXAWlcl4S4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Puhdys Alt wie ein Baum (mit Text) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Der Baum ist ein Mythos vom alt werden seit Menschengedenken, denn er überlebt uns in der Regel. Bis auf eine ganz kurze Zeit in der Menschheitsgeschichte, in der vom Waldsterben die Rede war und von Ausnahme wie der weltweiten Rodung aller existierenden Wälder abgesehen, überlebt der Baum in Berlin aber schon allein deshalb, weil seine Fällung in der Regel das Ziel von ergebnislosem Schriftverkehr ist, dessen Fristenlage in der Regel Monate zählt und nicht Wochen. Oder einfach zu gar nichts führt.  </p></blockquote>
<p><strong>Der geht so</strong>.</p>
<p><strong>Zunächst hat die befasste Sachbearbeiterin das Telefon näher</strong>, als den Schreibtisch. Das ist grundlegend sympathisch. Manchmal auch zielführend. Es kommt zu ersten Telefonaten. Sie sagt, sie muss den Antrag prüfen. Das tut sie auch. Dann erfolgen weitere Anrufe von ihr. Die Diktion ihrer telefonischen Amtshandlung ist: <strong>Der Hauseigentümer solle sich nun entscheiden, was er macht</strong>.</p>
<p><strong>Will der Hauseigentümer die Pappeln fällen</strong>? Dann wird eine Ersatzpflanzung fällig. Im Grunde ist schon klar, dass eine vernünftige, ortsgebunden sinnvolle Ersatzpflanzung schwierig werden dürfte. Die Pappeln sind wirklich sehr, sehr hoch, höher noch als das &#8222;begünstigte Grundstück&#8220;. Das kann auch teuer werden. Geht also vielleicht eine Ersatzpflanzung dort gar nicht vernünftig? Anderenfalls droht eine Ausgleichszahlung an das Bezirksamt. <strong>Die Ersatzpflanzung wird dann auf Grund einer Ablösezahlung vorgenommen</strong>?</p>
<p><strong>Der Vorschlag, eine Ersatzpflanzung an einem anderen Ort</strong> in Berlin vorzunehmen, gefällt dem Amt nicht. Schon seit Jahren wird das nicht mehr genehmigt, meint es.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Um es kurz zu machen.</span></p>
<p><strong>Die Prüfung der Sinnfälligkeit ergibt sicherlich</strong>, dass die zwei Pappeln über kurz oder lang da weg müssen. Das Ergebnis dieser Überprüfung beinhaltet auch die Einschätzung des Natur- und Grünflächenamts, ob die Pappeln noch gesund sind! Oder ob sie ohnehin tot sind. Das kennt man ja gerade von Pappeln. Sind sie tot, bleiben sie wie Fanale stehen und sterben innerlich immer weiter ab. Sie werden mit der Zeit hohl und irgendwann knicken sie weg. <strong>Bitte nicht aufs Haus</strong>.</p>
<p><strong>Hier insistiert nun die Hausverwalterin</strong>. Sie ist von ihrer Aufgabe her Haus- und Grundstücksverwalterin. Sie vertritt die Interessen der betroffenen Wohnungseigentümer. <strong>Bestmöglich</strong>.</p>
<p><strong>Wozu also was gehört</strong>? Richtig: Zur bestmöglichen Interessenvertretung gehört es, dem Sachverhalt hinreichend &#8222;Handlungsalternativen&#8220; zu geben. Hierzu gehört nach hiesiger Einschätzung, dass das Rathaus des Bezirks sich jetzt behördlich festlegt. Da in Berlin für solche Vorgänge <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/andere/baumschvo.pdf" target="_blank">aufgrund der BaumschutzVO</a> ein Bescheid des Bezirksamts vonnöten ist, muss die Behörde sachgerecht mitwirken. <strong>Aber was ist sachgerecht</strong>?</p>
<blockquote><p>In § 5 der vorstehend verlinkten BaumschutzVO heißt es auszugsweise, sinngemäß: &#8222;Ausnahmen sind zulässig, bspw. 1. a) wenn der Baum krank ist oder b) der Baum seine ökologischen Funktionen weitgehend verloren hat oder c) von dem Baum Gefahren für Personen oder Sachen ausgehen oder eine solche Gefahr konkret zu besorgen ist und seine Erhaltung oder die Abwendung der Gefahren dem Eigentümer mit zumutbarem Aufwand nicht möglich ist, 2. eine sonst zulässige Nutzung des Grundstücks nicht oder nur unter wesentlichen Beschränkungen verwirklicht werden kann oder eine solche Nutzung unzumutbar beeinträchtigt wird oder 3. die Durchführung von Maßnahmen zur denkmalgerechten Erhaltung und Unterhaltung eines Baudenkmals, Denkmalbereichs oder Bodendenkmals die Veränderung oder Beseitigung eines Baumes erfordert oder 4. die Beseitigung des Baumes der besseren Entwicklung des Gesamtbestandes dient oder der Baum sich auf Grund des Standortes nicht arttypisch entwickeln kann.&#8220; (Zitat aus vorstehender Quelle)</p></blockquote>
<p><strong>Im geschilderten Fall monatelanges Telefonieren ohne Ergebnis</strong>. Denn die Verwalterin ist widerborstig. Sie hält es nicht für sachgerecht, dass ein Sachbearbeiter einen Verwalter anruft und diesem telefonisch Erwägungen angedeihen lässt, die dieser zur alleinigen Entscheidung ad hoc zu entscheiden haben soll. Die Verwalterin will sich die Sachen auch nicht mitschreiben und an ihre Mandantschaft übermitteln. Sie sagt, sie will einen vollständigen, schriftlichen Bescheid haben, der die Alternativen klar umreißt und Entscheidungen -insbesondere seiner Mandantschaft- möglich macht. So herum würde ein Schuh draus. <strong>Das verweigert aber die Sachbearbeiterin und lässt den Vorgang einfach monatelang liegen</strong>.</p>
<p><strong>Auch Erinnerungen der Verwalterin fruchten nichts</strong>. Sie tut einfach gar nichts.</p>
<blockquote><p>Ohne allzu viel darüber zu wissen, was die nichts tuende Sachbearbeiterin antreibt, kann man zumindest den Eindruck haben, die Dame ließe nichts anbrennen durch gezielte Insgesamtverweigerung von Antrag, Bearbeitung und Bewilligung/Ablehnung. Ein Zwischenbescheid, das kann auch ein telefonischer Zuruf sein: Ich hab es, ich tu was. Wenn du tust. Dass das aber ein bisschen amtsunüblich ist, so weit will ich hier noch gar nicht gehen zu behaupten. Dass aber einfach gar nichts mehr passiert, bis etwas eintrifft, was sie sich eine überforderte Sachbearbeiterin ausgedacht hat, das entspricht aber nicht gerade &#8222;rechtstaatlichem Verwaltungshandeln&#8220;. Finde ich jedenfalls.</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen stellt sich aber die Frage</strong>, wer von beiden den &#8222;dickeren Dickkopf&#8220; hat. <strong>Es ist Zeit, dass sich was bewegt</strong>. <strong>Nun liegt er hier am Bürofußboden herum: mein geplatzter Kragen</strong>.</p>
<p><strong>Der Vorgang ist jetzt auf der nächsthöheren Dienst-Ebene</strong>. Bezirksstadtrat. Obwohl, das ist nicht die nächsthöhere, sondern die höchste Dienstebene. Die höchste Dienstebene, das ist sinngemäß wie wenn man eine unklare Sache nochmal gegen die Sonne hält, um sie besser zu verstehen. Die Sonne ist ja ganz weit oben. Insofern: Macht nichts. Er wird es dem entsprechenden Abteilungsleiter schon geben. Mit etwas Glück und wenn der Stadtrat engagiert sein Amt verrichtet, mit einem grünen Kreuz drauf: <strong>erbitte Rücksprache</strong>.</p>
<p><strong>Niemand will nutzlose Dienstaufsichtsbeschwerden ins Rohr schieben</strong> und sich mit den Ämtern und der Welt anlegen.</p>
<p><strong>Sehr gespannt</strong>, wie diese Sache ausgeht. Es sollte uns nicht verwundern, wenn sie ausgeht, wie jede &#8222;läppische Amtshandlung&#8220; wie diese: <strong>mit einem rechtsmittelfähigen Bescheid</strong>.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kreuzberg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/111311/">Einer für alle, alle für einen, Micha und die schrägen Vögel &#8230;.</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/95310/">Die Kreuzberger Chronik zeichnet die Momente des dortigen Lebens nach&#8230;</a></li>
<li>Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132811/">Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg&#8230;</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8052010/">Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen&#8230;.</a></li>
<li>Alt wie ein Baum: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8842010/">Sie wirft Spaghetti aus dem Fenster, Bananen ins Klo, und der Maler macht nichts</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
</div>
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		<title>1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/138511/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus McDo wird jetzt McWut: Der Wutburger ist vollvegetarisch, gesund, fördert den Stoffwechsel und lässt hitzige Emotionen fließen. &#8211; Ist die Terrassenentwässerung verstopft, weil sich niemand um ihre regelmäßige Reinigung gekümmert hat? Fängt an dem Fenster schon der Anstrich an abzublättern? &#8211; In welchen Fällen muss die Verwalterin etwas tun und kostet es die Gemeinschaft ... <a title="1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/138511/" aria-label="Mehr Informationen über 1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10765" title="Wutbürger 02.2011 #Kostentragungspflichten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr.jpg" alt="Wutbürger 02.2011 #Kostentragungspflichten" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Aus McDo wird jetzt McWut: Der Wutburger ist vollvegetarisch, gesund, fördert den Stoffwechsel und lässt hitzige Emotionen fließen. &#8211; Ist die Terrassenentwässerung verstopft, weil sich niemand um ihre regelmäßige Reinigung gekümmert hat? Fängt an dem Fenster schon der Anstrich an abzublättern? &#8211; In welchen Fällen muss die Verwalterin etwas tun und kostet es die Gemeinschaft Geld? Und wann ist der Sondereigentümer selbst verantwortlich. Eigentum verpflichtet doch auch!</p></blockquote>
<p><strong>So manche Teilungserklärung wurde mit heißer Nadel gestrickt</strong>. Es ging allein darum, einen Verkauf von Einheiten &#8222;so schnell als möglich&#8220; loszutreten. Geregelt wurde nur rudimentär. Den Rest regelt das WoEigG und im Übrigen sehr gern &#8222;die Rechtsprechung&#8220;. Schöne Vorbedingung dabei, Häuser erfolgreich zu verwalten, den Bestand von (meist zu geringen) Rücklagen zu schonen und kostenkritisch, vorsichtig und auf Bestandserhalt hin zu verwalten. Mit jeder Kleinigkeit kommen Wohnungseigentümer und es baut sich eine große Erwartungshaltung ggü. der Gemeinschaft auf. Sie soll möglichst vieles aus sich heraus veranlassen. Vertiefen wir bei Gelegenheit mehr. Heute kommt hier nur ein kleiner, giftiger Gartenzwerg zu Wort: der Wutbürger! <strong>Er isst oft einen Wutburger</strong>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/123611/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, ... <a title="894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123611/" aria-label="Mehr Informationen über 894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /> aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, die gerade entschärft wird. Seit 1945 lag sie unbemerkt da. #Tagesnachrichten</p></blockquote>
<p><strong>Es geht ein Gespenst um in Deutschland</strong>: ein kleiner, ekelhafter Virus. Güllemann war auch ein Virus und verbreitete sich ungeheuer schnell via Internet.  Er wurde uns erst kürzlich näher bekannt: er ist der Anachronist in dem Internethit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; (Ist der mit Ohrsand?).</p>
<p><strong>Und nun gibt es eine einzigartige Verbindung</strong> zwischen Virus Güllemann und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli" target="_blank">EHEC</a>, dem Virus, dass sich auf Grünzeugs wie Blattsalaten, Salatgurken und Tomaten voraussichtlich länger hält, als die Mindesthaltbarkeit. So wird aus erlesenen Gemüsen (vorzugsweise aus dem norddeutschen Raum) Sondermüll, den man verklappen sollte, aber nicht fressen. Wieder mal sind die Kühe an allem schuld. <strong>Erst sind sie der Grund für die Klimakatastrophe und nun für die Ungenießbarkeit von Gesundgemüsen aller Art</strong>.</p>
<p><span id="more-9555"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9556 " title="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" alt="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" width="450" height="264" /></a><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Güllemann! Kein Scheiß, Mann!</figcaption></figure>
<p><strong>Kommt nun bald das &#8222;Gülleverbot&#8220;</strong> als eine Art neues Reinheitsgebot für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft?</p>
<figure id="attachment_9687" aria-describedby="caption-attachment-9687" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9687 " title="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" alt="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" width="450" height="319" /></a><figcaption id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!</figcaption></figure>
<p><strong>Was als &#8222;natürliche Düngung&#8220; gepriesen wurde</strong>, gilt nun als verwerfliches Tun. Oder müssen jetzt &#8222;Gülleerzeugnisse&#8220; der gewerblichen Landwirtschaft besonders hygienisch hergestellt werden? Kühe, Schweine, Hühner, alle leiden jetzt schon unsägliches Leid im Dienste der Menschheit, als Futter, Nahrung, Nahrungsmittel, Fleisch gilt inzwischen bei vielen Menschen ebenfalls als ungenießbar, und dass die Vegetarier damit Recht haben, das so zu sehen, dafür spricht immer mehr, mit steigender Tendenz. <strong>Wenn es nur nicht so schwer wäre, drauf zu verzichten</strong>.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oOaB-aT0tTs&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Keks, alter Keks (Ist der mit Ohrsand!) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelkette wird jetzt zunehmend zur Nahrungsmittelspirale</strong>, die anfängt aufzuhören, weil aufzuhören dringend angefangen werden muss. Gurken, Blattsalate und Tomaten aus dem norddeutschen Raum tragen -ersten Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge- das Virus in sich und vor dem Verzehr wird dringend gewarnt. Judith Holofernes (Sängerin Wir sind Helden) schrieb vor kurzem der BILD-Zeitung die bedeutungsschwangeren Worte: &#8222;Ich glaube, es hackt!&#8220; &#8211; <strong>Es galt nicht für Gemüse</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Operation Keks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/">Ick freu mir wie nen Kullerkeks</a></li>
<li>Operation Glückskeks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7292010/">Der Wind hat mir ein Lied erzählt</a></li>
</ul>
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		<title>835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 06:43:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der heutzutage tätige Immobilienmensch muss sich hinsichtlich seiner Zielgruppen darüber bewußt sein, mit wem er es genau zu tun hat. Eine Antwort darauf, was eine grosse Masse von Menschen in Deutschlands Lebensmitte von ihrer Umwelt, ihrer Stadt, dem Wohnen, Fortbewegung und dem jährlichen Urlaub erwarten, versuchte ein Artikel namens &#8222;Die grüne Hölle&#8220; zu  geben, der jüngst ... <a title="835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117811/" aria-label="Mehr Informationen über 835-11 &#8211; Linktipp: Was im Spiegel über &#8222;Die grüne Hölle&#8220;, die Stadt Tübingen steht, ist äußerst lesenswert">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9082" title="Presse 01.11 - Die grüne Hölle (SPIEGEL)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg" alt="Presse 01.11 - Die grüne Hölle (SPIEGEL)" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Presseschnipsel_01.11_Tuebi-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Der heutzutage tätige Immobilienmensch muss sich hinsichtlich seiner Zielgruppen darüber bewußt sein, mit wem er es genau zu tun hat. Eine Antwort darauf, was eine grosse Masse von Menschen in Deutschlands Lebensmitte von ihrer Umwelt, ihrer Stadt, dem Wohnen, Fortbewegung und dem jährlichen Urlaub erwarten, versuchte ein Artikel namens &#8222;Die grüne Hölle&#8220; zu  geben, der jüngst im SPIEGEL erschienen ist. Ein Artikel für Sinnsuchende, Zielfinder, also Orientierungslose. Hinterher ist man ein Stück schlauer! PRESSESCHNIPSEL ist dabei nur ein klitzekleiner Auszug eines Größeren.</p></blockquote>
<p><strong>Wenn was im SPIEGEL steht</strong>, wirkt es häufig distanziert, ein bisschen ironisch oder schweißnass vom Süffisanten. In dem Artikel &#8222;Die grüne Hölle&#8220; befasste sich der SPIEGEL jüngst mit einer Art Typenkunde über den Tübinger. Mag auch dahingestellt sein, was davon stimmt: es ist köstlich zu lesen. Auszugsweise dieses Zitat hier oben. Der ganze Artikel im Format &#8222;pdf&#8220; (zum download) ist unbedingt empfehlenswert und nachfolgend natürlich verlinkt. Hinterher mag der Leser bitte entscheiden, wie er sein eigenes ManTantra einschwingt: eine Bildungsreise, ökologisch korrekt per Pedes oder Velo, ins nahe Tübingen eventuell eingeschlossen?</p>
<p><span id="more-9081"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Die Entwicklungsabteilung von Opel gab dazu noch keine Stellungnahme ab: Ob das neue Modell ManTantra tatsächlich kommt, dass auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist, war auch trotz Nachfragen unsererseits nicht in Erfahrung zu bringen? Die bereits vor Jahren aufgestellte Produktpalette &#8222;PINK FLOYD&#8220; und &#8222;GENESIS&#8220; sowie &#8222;BON JOVI&#8220; für die (härtergesottenen) Fans der Volkswagen-Unternehmensgruppe ist bekanntlich bereits ausgelaufen, sodass eine Marktlücke droht, die sich -bei vermutlich guten Absatzzahlen- an diese Zielgruppe wendet? Who knows! Skoda soll Gerüchten zufolge bereits über ein Sondermodell &#8222;Stuttgart 21&#8220; nachdenken: mit dem Bekenntnis zum Autofahren, so die Hoffnung der Automobil-Entwickler, falle Stuttgart 21 bereits automatisch dem Rotstift anheim. Wer im Auto Richtung Stuttgart düse, brauche schließlich weder unter-noch oberirdische Bahnhöfe.</p></blockquote>
<p><strong>Der Recherchelink &#8222;gutes Mantantra&#8220; auf unserer Website ist unten angefügt</strong>: ein zartes Pflänzlein, aber immerhin, ein Anfang ist gemacht! Der Artikel ist nicht zum hektischen Konsum geeignet. Eher eignet er sich für &#8222;kontemplatives Meditieren&#8220;, wie z.B. das Brüten auf einer Porzellanschüssel (Männer) oder dem IKEA-Ledersofa im Wohnzimmer über Eck (Frauen) und <strong>schon gar nicht für nebenbei</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>eReader: <a title="externer Link" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=77531620&amp;aref=image047/2011/03/19/CO-SP-2011-012-0058-0062.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">DER SPIEGEL-Artikel &#8222;Die grüne Hölle&#8220;</a> (pdf)</li>
<li>Kontemplativ: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de" target="_blank">Gern, aber wie</a>?</li>
<li>Spirituell: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=ManTantra" target="_blank">Artikel mit gutem Mantantra</a>!</li>
</ul>
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		<title>807-11 &#8211; Spiritualität: Ich hatte es einfach nur so dahin gesagt, es rutschte mir raus und nun die ganze Wahrheit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 14:37:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor gar nicht all zu langer Zeit lebten an einem fernen Ort drei wunderschöne Schwestern namens Hillu, Hella und Holla in einer einsamen Hütte im tiefen, finsteren Wald. Den Unbilden des Wetters ausgesetzt und nur mit einem kleinen Gärtchen ausgestattet, fristeten sie ein gar kärgliches Dasein. (Lorenz Meyer, sheng-fui.de, Link unten) Lorenz Meyer hat sich ... <a title="807-11 &#8211; Spiritualität: Ich hatte es einfach nur so dahin gesagt, es rutschte mir raus und nun die ganze Wahrheit!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/115011/" aria-label="Mehr Informationen über 807-11 &#8211; Spiritualität: Ich hatte es einfach nur so dahin gesagt, es rutschte mir raus und nun die ganze Wahrheit!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6201" aria-describedby="caption-attachment-6201" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Wussten-Sie-schon-69.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6201 " title="Wussten-Sie-schon-69" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Wussten-Sie-schon-69.jpg" alt="(Quelle: sheng-fui.de) - virtuelle Leihgabe" width="450" height="208" /></a><figcaption id="caption-attachment-6201" class="wp-caption-text">(Quelle: sheng-fui.de) - virtuelle Leihgabe</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vor gar nicht all zu langer Zeit lebten an einem fernen Ort drei wunderschöne Schwestern namens Hillu, Hella und Holla in einer einsamen Hütte im tiefen, finsteren Wald. Den Unbilden des Wetters ausgesetzt und nur mit einem kleinen Gärtchen ausgestattet, fristeten sie ein gar kärgliches Dasein. (Lorenz Meyer, sheng-fui.de, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Lorenz Meyer</strong> hat sich um das deutsche Treibgut verdient gemacht und räumt auf mit einem alten Mythos: Es geht inhaltlich um die Gebrüder Grimm, ihre bereits vertrocknete, weithin unbekannt gebliebene Schwester Charlotte, und damit kann bereits ein weiterer Mythos entgültig aus der Welt geschafft werden. Charlottenburg wurde nicht nach jener, unbekannten Schwester benannt, <strong>von der uns Lorenz Meyer erzählt</strong>.</p>
<p><span id="more-8928"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_8929" aria-describedby="caption-attachment-8929" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8929" title="Sheng-Fui-Buchtitel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Sheng-Fui-Buchtitel.jpg" alt="Sheng-Fui-Buchtitel" width="170" height="205" /><figcaption id="caption-attachment-8929" class="wp-caption-text">Sheng-Fui-Buchtitel</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seit ich den &#8222;Ratgeber&#8220;, das Magazin für fernöstliche Leere auf meinen Nachttisch gelegt habe, um es regelmässig vor dem Einschlafen zu befragen, sind meine Probleme wie weggeblasen: Mein Schlaf ist tief, fest und vor allem gerecht. Nichts bringt mich mehr aus der Ruhe. #O-Ton eines Buchlesers (Buch: Abbildung oben)</p></blockquote>
<p><strong>Nein, ein Magazin für fernöstliche Leere</strong> gibt weniger Aufschluss über die Frage, wer das deutsche Märchengut verbrämt haben könnte, bzw. wer dafür gesorgt hat, dass es nicht in das &#8222;Köchelverzeichnis deutscher Märchen&#8220;, den Gesamtband &#8222;Grimms Märchen&#8220; geschafft hat. Denn man muss nicht Asiate sein, um zu wissen, dass auch das Abendland versuchte, sich als Kulturnation um Weltführung zu bewerben. Das Problem ist, dass die asiatische Nomenklatur älter war. Zumindest ist es so zu vermuten, denn dass die Menschen anfingen, tönerne Wachfiguren zu backen, bevor Hänsel &amp; Gretel im Pfefferkuchenhäuschen der bösen, garstigen Hexe verbrannten (später als &#8222;falscher Hase&#8220; im gesamtdeutschen Kochbuch),<strong> ist eine Binsenweisheit</strong>.</p>
<p><strong>Nicht alle fernöstlichen Mythen</strong> können heute hier und auf die Schnelle aufgeklärt werden und das ist auch gar nicht der Anspruch dieses titelfesten Hinweises. Sinn und Zweck dieses Beitrages ist es ausschliesslich, das Zustandekommen des auch bei uns sehr gebräuchlichen Ausspruchs: &#8222;Holla, die Waldfee&#8220; einmal entstehungsetymologisch nachzuweisen. Dazu gibt es den unten aufgeführten Linktipp. Für alles Weitere lässt sich allenfalls noch am Rande hinzufügen, dass das Buch &#8222;Sheng Fui &#8211; Magazin für fernöstliche Leere&#8220; genau das Gegenteil der Buchtitel-Unterzeile bewirkt und nicht nur hohl verspricht: Dein Leben wird reichhaltig sein, voller guter Gefühle, neuer Gedanken und wenn das alles nichts hilft, wie man mit nepalesischen Klangschalen <strong>gute Abwehrstrategien gegen zu viel Nichts an den Tag legt</strong>.</p>
<figure id="attachment_8930" aria-describedby="caption-attachment-8930" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Wussten-Sie-schon-78.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8930 " title="Wussten Sie schon, Aromatherapie! (quelle: sheng-fui.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Wussten-Sie-schon-78.jpg" alt="Wussten Sie schon, Aromatherapie! (quelle: sheng-fui.de)" width="450" height="208" /></a><figcaption id="caption-attachment-8930" class="wp-caption-text">Wussten Sie schon, Aromatherapie! (quelle: sheng-fui.de)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Wo du bist, da kann kein anderer sein.&#8220;<br />
&#8222;Beim Bauvorhaben ist die richtige Auswahl des Bauplatzes entscheidend. Dieser sollte möglichst von allen Himmelsrichtungen umgeben sein.&#8220;<br />
&#8222;Manchmal ist es später, als man gedacht hat-aber früher, als man erwartet hatte.&#8220;<br />
&#8222;Nur wenn du dich selbst liebst, können alle anderen dich gerne haben.&#8220;<br />
&#8222;Wer keine Zeit hat, der braucht keine Uhr.&#8220;<br />
&#8222;Rühre den Tee stets gegen den Lauf der Sonnenuhr.&#8220;<br />
(Spirituelle Credi (Plural von Credo! Anm. der Redaktion) von Lorenz Meyer aus dem Buch &#8222;Sheng Fui&#8220;, Link zu amazon unten)</p></blockquote>
<p><strong>Als Fachmagazin für das betreute Wohnen</strong> im Mehrfamilienhaus werden wir dem Credo &#8222;<strong>Wohnen muss sich lohnen</strong>&#8220; (noch nicht erschienen: Die Sonderausgabe für den Vermieter dieser Wohnungen!) besondere Aufmerksamkeit zollen. So lässt sich schnell erfahren, wie man mit nur wenigen Messerstichen bereits erfolgreich einen Zimmerspringbrunnen aus einem Wasserbett baut und wie man zur Erhöhung der Wohnbehaglichkeit aus der eigenen Wohnung einen &#8222;rechtsfreien Raum&#8220; macht, streng nach Sheng-Fui-Kriterien! Auf die Ausrichtung der Miet- bzw. Kaufverträge in die richtige Himmelsrichtung sollte man schon frühzeitig achten. Ergänzt wird das Ganze auf der rechten Seitenleiste stets mit hilfreichen Umfragen zum Anklicken.  <strong>Und wünschen tiefe Erkenntnisse beim Weiterclicken</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Redewendungen, <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/aktuell/raetsel-um-redewendung-holla-die-waldfee-endgueltig-geklaert/" target="_blank">die ganze Wahrheit über &#8222;Holla, die Waldfee&#8220;</a></li>
<li>Kauftipp: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Sheng-Fui-Erf%C3%BClltes-Leben-fern%C3%B6stlicher/dp/3551684510/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1301581768&amp;sr=8-1" target="_blank">Das Buch &#8222;Sheng Fui &#8211; Magazin für fernöstliche Leere ist voll von Überaschungen</a> (via amazon)</li>
<li>Sonderteil: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/category/wohnen/" target="_blank">Wohnen muss sich lohnen</a> (aus Bewohnersicht)</li>
<li>Wissen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/95610/">Heißt Multikulti in Wirklichkeit Muttikult</a>?</li>
<li>Alltag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/100610/">Von Hüpfburgen, Kühlschränken, Leibesertüchtigung&#8230;.</a></li>
<li>Recherchetipp: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Moderne+M%C3%A4rchen" target="_blank">Es war einmal in Wohnungseigentümerland&#8230;.</a> (Moderne Märchen)</li>
</ul>
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		<title>15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/wenn-nachbarn-stalken-ist-rucksicht-zu-nehmen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/wenn-nachbarn-stalken-ist-rucksicht-zu-nehmen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 12:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Nachbarn stalken und man daher im Begriff ist, die Öffentlichkeit in gezielter Weise über dieses rücksichtslose Fehlverhalten der am Stalking beteiligten Personen (Täter) zu informieren, muss man besonders auf die Belange älterer, weiterer Nachbarn Rücksicht nehmen. In dem von uns geschilderten Fall sind die überwiegende Anzahl der mit Informationen zu versorgenden Menschen solche im ... <a title="15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/wenn-nachbarn-stalken-ist-rucksicht-zu-nehmen/" aria-label="Mehr Informationen über 15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_seriedienachbarin.jpg"></a></p>
<figure id="attachment_2649" aria-describedby="caption-attachment-2649" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-238" title="Icon methusalem" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/methusalem.png" alt="Icon methusalem" width="80" height="15" /></p>
<p>Wenn Nachbarn stalken und man daher im Begriff ist, die Öffentlichkeit in gezielter Weise über dieses rücksichtslose Fehlverhalten der am Stalking beteiligten Personen (Täter) zu informieren, muss man besonders auf die Belange älterer, weiterer Nachbarn Rücksicht nehmen. In dem von uns geschilderten Fall sind die überwiegende Anzahl der mit Informationen zu versorgenden Menschen solche im mittleren Lebensalter, gut in Beruf, Gesellschaft und Arbeit positioniert, oft mit eigenen Kindern. Aber unter den zu berücksichtigenden Nachbarn, die von derartigen Vorgängen wissen müssten, ist auch ein älteres Ehepaar, der Mann ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Mediziner im Ruhestand. Kürzlich hat er einen zweiten Schlaganfall erlitten, war jetzt längere Zeit in der Reha und päppelt sich -gottseidank- wieder. Mit diesem Ehepaar verbindet die von den Stalkingaktionen betroffenen Personen eine jahrelange freundschaftliche Verbundenheit. &#8218;Unter gar keinen Umständen&#8216;, sagt der Familienvater, &#8218;darf dieses alte, gesundheitlich ernsthaft angegriffene Ehepaar von den kriminellen Machenschaften etwas erfahren.&#8216; Er sagt: &#8218;Deren vollkommene Ruhe ist uns sehr, sehr heilig, denn wir machen uns große Sorgen, dass derartige Informationen sie beunruhigen könnten.&#8216;</p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089 " title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" width="171" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p>Merke: Stalker sehen solche Situationen naturgemäß nicht, weil sie in ihrer eigenen Welt leben. Sie glauben, das von ihnen erlittene Unrecht sei höher einzuschätzen, als die Gesundheit alter Menschen. Doch das Gegenteil ist richtig. Junge Familien können in bestimmten Grenzen Hassattacken, Angriffe auf ihre persönliche Freiheit und dergleichen viel besser wegstecken und sei es, um sich in ausführlicher Berichterstattung abzureagieren, seine eigene Wut und Verzweiflung sozusagen weg zu schreiben von der Seele. Alte Menschen haben diese Möglichkeiten nicht, und deshalb ist Stalking nicht nur ein Übel, dass deren Opfer nachhaltig bedroht, sondern es besteht auch ganz konkret die Gefahr, dass unschuldige Dritte mit in einen derartigen Strudel vollkommener Wahrnehmungsstörungen (des Stalkers) hineingeraten. Und mag der Mann, der Stalking begeht, auch noch so freundlich, ordentlich, verbindlich erscheinen.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Alte Menschen &#8211; der &#8222;Methusalem Kompott&#8220;</a></p>
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		<title>14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Online-Redaktion von gesichtspunkte.de wurde folgender Fall berichtet: Ein Hausverwalter wird von einem gescheiterten Wohnungseigentümer persönlich gestalkt. Die Sache fängt sehr viel früher an &#8211; vor 10 Jahren. Der Hausverwalter übernimmt 1998 die Verwaltung eines Hauses in Berlin-Kreuzberg. In diesem Haus kommt es zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten, weil ein Dachgeschoss-Ausbauer versucht, die übrigen Wohnungseigentümer mit einer ... <a title="14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stalking-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2649-2" aria-describedby="caption-attachment-2649-2" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption id="caption-attachment-2649-2" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p>Der Online-Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde folgender Fall berichtet:</p>
<p>Ein Hausverwalter wird von einem gescheiterten Wohnungseigentümer persönlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">gestalkt</a>. Die Sache fängt sehr viel früher an &#8211; vor 10 Jahren. Der Hausverwalter übernimmt 1998 die Verwaltung eines Hauses in Berlin-Kreuzberg. In diesem Haus kommt es zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten, weil ein Dachgeschoss-Ausbauer versucht, die übrigen Wohnungseigentümer mit einer gerichtlichen Klagewelle zu überziehen. Das allerdings gelingt ihm eher nicht.</p>
<p>Diesen Wohnungseigentümer nennen wir Asyl Drahtfrosch (* Name geändert). Warum er Asyl nimmt, das ist eine andere Geschichte. Wir erzählen hier die uns zugetragene Geschichte. Forderungen, die <strong>er </strong>nach Scheitern seines Ausbauvorhabens gegen die übrigen Wohnungseigentümer richtet, haben weder Hand noch Fuß. Seine Zahlungsverweigerung, Wohngeld an die Verwalterin zu zahlen, führt zu Zahlungsklagen der Wohnungseigentümer gegen <strong>ihn</strong>. Schließlich muss die Verwaltung die Zwangsversteigerung der Einheiten beantragen und sie werden unter Zwangsverwaltung gestellt.</p>
<p>In einer von ihm ausgehenden Klagewelle kämpft er gegen „den Rest der Welt“. Als Feinde und Gegner hat er sich alle weiteren Wohnungseigentümer der Anlage ausgesucht, aber insbesondere den Verwalter. Dieser ist der Feind in „seinem Haus“. Dabei hatte er diesen Verwalter einst ausgesucht, als die Wohnanlage mit rund 30 Einheiten mit 150.000,- Deutschen Mark Wohngeldschulden zu kämpfen hatte. Der Verwaltungsbeirat der Wohnanlage bekommt denunziatorische, vollkommen haltlose Schreiben über das verbrecherische Treiben dieses Verwalters. Die 57 Punkte einer gerichtlichen Befassung damit werden vom Verwaltungsbeirat gewissenhaft aufarbeitet: Es bleibt nicht eine Frage offen.</p>
<p><span id="more-2663"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er </strong>wähnt sich in ausuferndem Schriftgut in Richtung des Verwaltungsbeirats als Opfer des Verwalters. Es fallen anklagende Bezeichnungen, „kriminelle Vereinigung“ und „betrügerische Machenschaften“, am Werk sind offenbar Verschwörungsgegner, die seinen persönlichen Ruin beschlossen haben. Hat <strong>er </strong>seinen Verstand verloren, fragen sich einige der beteiligten Wohnungseigentümer?  <strong>Er </strong>kapselt sich in der weiteren Zeit zunehmend ab, ist für klärende Gespräche nicht mehr zugänglich. Es hängen „politisch gemeinte“ Plakate an den Außenfenstern. Die übrigen Eigentümer verstehen weder  Sinn noch Zweck der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agitprop" target="_blank">Agitprop</a>-Maßnahmen. Wie wäre es mit einem zielführenden Gespräch? Wie wäre es mit „Lösungen“, Zahlungen, ggf. Anzahlungen, ggf. ratenweise, leben und leben lassen? Doch<strong> er </strong>ist stur, spricht von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rattenschwanz" target="_self">Rattenschwänzen</a> und so weiter. Womit er übrigens recht hat.</p>
<p>Keine einzige seiner gerichtlichen Klagen hat Erfolg. Er steht täglich unter dem Einfluss von mürbe machenden Drogen und verschanzt sich in der Wohnung. Er klebt die Fenster mit blickdichten Transparenten ab. In einem Verfahren geht es um die Herstellung eines behördlich geforderten Fluchtweges über das Dach. Der Anwalt des weiteren Dachgeschoss-Ausbauers findet eine Lösung. <strong>Er </strong>geht zwar die Vereinbarung ein und verpflichtet sich zum Bau des Fluchtweges, eine Anzahlung von 5.000,- verschwindet aber, ohne dass <strong>er </strong>jemals mit diesen geschuldeten Bauarbeiten beginnt. Sein Verhalten riecht nach Betrug, einem strafrechtlich relevanten Delikt. Der geschasste Wohnungseigentümer, der den Betrag vorgestreckt hat, verzichtet auf Einreichung einer Strafanzeige. Aktuell überlegt er wieder, ob das richtig war?</p>
<p><strong>Ein Elektromeister</strong> ging viel früher, Ende der Siebziger, mit einem Mitarbeiter der Verwalterin  gemeinsam zur Schule. Der Mitarbeiter der Hausverwaltung sagt über ihn, der tut &#8218;ihm leid&#8216;. Ein paar Elektrikeraufträge würden ihm vielleicht helfen, sein schwieriges Leben in den Griff zu bekommen. Es ist einer dieser Aufträge, der den Kontakt zwischen <strong>ihm </strong>und dem Elektriker überhaupt erst möglich macht. Und Jahre später wird daraus eine „Koalition der Vernunft“ zwischen einem zu wenige Aufträge besitzenden Elektriker und einem  gescheiterten Dachgeschoss-Ausbauer.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der Hausverwaltung zur gezielten Förderung <strong>eines Elektromeisters</strong> <em>mit zu wenigen Aufträgen</em> scheitert nach kurzer Zeit. Denn der Elektromeister kann Aufträge nicht gut abarbeiten. Bei jeder zweiten Rechnung  kommt es zu Beanstandungen. Die Hausverwalterin beschließt, weitere Einsätze dieser Elektrikerfirma nicht mehr zu beauftragen, weil sie das vor ihren Kunden nicht vertreten kann.</p>
<p><strong>Er </strong>bekommt nun einen Anruf von diesem in Ungnade gefallenen Elektriker. <strong>Er </strong>kommt dem Elektriker klug vor,  der Elektromeister vertraut den triumphierenden, vollkommen falschen Darstellungen, wie der die Verwalterin schon „seit Jahren im Griff“ habe.  Der eine hat einen Hass in Ermangelung von Aufträgen, der andere wegen seiner nicht vorgenommenen Wohngeldzahlungen an die Gemeinschaft und der Klagen bei Gericht. Herr Elektriker ohne Aufträge hat von wirtschaftlichen Zusammenhängen wenig Ahnung. <strong>Er</strong> ist ihm intellektuell klar überlegen. Es reicht schon aus, „zu reden, was der gerne hört“, denn der <a title="externer Link" href="http://lyricwiki.org/Ideal:Schwein" target="_blank">&#8218;fällt gerne darauf rein</a>.&#8216; (Zitat: Ideal, Lied &#8218;Schwein&#8216;)</p>
<figure id="attachment_2665" aria-describedby="caption-attachment-2665" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2665" title="Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto-211x300.jpg" alt="Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto" width="211" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto-211x300.jpg 211w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto.jpg 422w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2665" class="wp-caption-text">Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto</figcaption></figure>
<p>Zitat:<br />
Ich spiele schüchtern und bescheiden<br />
Sensibel auf den ersten Blick<br />
Alle mögen mich gut leiden<br />
Alle fliegen sie auf den Trick<br />
Ich rede was du gerne hörst<br />
Und du fällst gern drauf rein<br />
Dann wart ich bis du auf mich schwörst<br />
<strong>Dann lass ich dich allein</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Er </strong>erschleicht sich das Vertrauen des arbeitslosen Elektromeisters und schließlich auch der wohlhabenden Eltern. Diese haben eigene Interessen, warum sie ihn so dringend bräuchten. Bis sie ihn nicht mehr benötigen. Und <strong>&#8218;dann lass ich Dich allein&#8216;</strong>, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Sie verabreden eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skurril" target="_blank">skurrile</a> Zusammenarbeit:<br />
Er, arbeitslos, Typ Kreuzberger Freak, lauter gescheiterte Prozesse, Zwangsverwaltung, Zwangsversteigerung, wirtschaftlicher Ruin, Typ „nichts mehr zu verlieren“, später geht er vorübergehend  ins Gefängnis, denn er muss eine Ordnungsstrafe absitzen. Sie, Eltern dieses Elektrikers, Typ früher erfolgreicher Unternehmer, Wohnsitz in Dahlem, umfangreichen Haus- und Grundbesitz, viel Geld in der „Kriegskasse“. Ist das eine Chance für <strong>ihn</strong>, sich eine neue tragfähige Existenz aufzubauen? Aber wie nennt sich diese Tätigkeit?</p>
<p>Die Kinder der Hausverwalterfamilie sagen: „<strong>Der Tatfrosch schleckt zu.</strong>“</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>. Der Elektromeister ohne Aufträge verzieht nach Nordberlin, ins Umland. Er überlässt die Schlüssel für ein Büro im Dachgeschoss eines kleinen Zweifamilienhauses in Zehlendorf dem Kreuzberger. Vom Kreuzberger Dachgeschoss direkt nach Zehlendorf. Die Verabredung lautet: Ziehe ein, halte dich ständig auf der obersten Dachterrasse des Zweifamilienhauses auf. Feiere Partys, grille, hole Leute ins Haus, mach ordentlich Krach. Halte dich stundenlang dort auf, schau intensiv, konsequent nach unten in den Garten, 10 m über den im Garten spielenden Kindern. Den Auftrag kann <strong>er </strong>problemlos annehmen, die Höhe der Vergütung hierfür ist allerdings <em>streng geheim</em>: Offiziell darf er nichts mehr verdienen. Es könnte sofort weggepfändet werden. „Leistung gegen Liebe“ seiner Auftraggeber. So „<a title="externer Link" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Willy_Brandt" target="_blank">wächst zusammen, was zusammen gehört</a>.“ (Zitat von Willy Brandt, anderer Zusammenhang) &#8211; Ist die Zusammenrottung &#8218;eine kriminelle Vereinigung&#8216;?</p>
<p>Bevor <strong>er </strong>den Auftrag durchführen kann, hat er noch eins zu erledigen: Er tritt eine Haftstrafe an, zu der er verdonnert worden ist. Gleich danach tritt er das Auftragsamt <em>zügig</em> an. Zunächst schreibt er der Hausverwalterin im selben Hause, er sei soeben gut erholt aus seinem <strong>Urlaub</strong> (in der <em>Haftanstalt</em>) gekommen, wie ja auch die Familie der Hausverwalterin selbst, und sei daher guten Mutes, nun zügig mehrere Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Und letztlich sei das jetzt alles auch unproblematisch, denn er habe nun die Schlüsselgewalt für dieses Haus, in dem die Familie der Hausverwalterin wohne. Im Abstand von nur wenigen Tagen geht zunächst eine Forderung brieflich ein, bestimmte Eigentümerrechte wahrnehmen zu wollen. Zwei Tage später schon die zweite. Die erste Forderung sei ergebnislos unbeantwortet, und daher müsse nun die Erledigung gefordert werden. Und wenn dies nicht binnen zwei Tagen, werde er sich mit Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft wenden wegen &#8218;Bildung <strong>einer kriminellen Vereinigung</strong>&#8218; (siehe oben). Er werde dann den Nachweis führen, welche<em> betrügerischen Manipulationen</em> die Hausverwalterin bei der Zwangsverwaltung und Abrechnung seiner zwangsverwalteten Einheiten in Kreuzberg begangen habe. Starker Tobak. Oder vollkommener Unsinn?</p>
<p><strong>Die Hausverwalterin informiert die Wohnungseigentümer der Anlage in Kreuzberg  über die Situation. Der Schuldner habe sich unter der Adresse der Hausverwalterin und dem Wohnsitz von dessen Familie „eingenistet“, im Rahmen stalkingartigen Zusammenwirkens, und bedrohe nun das Büro und insbesondere die Familie der Hausverwalterin mit ständiger Anwesenheit und  obsessiver Verfolgung. Es finden in einer Woche mehrere lautstarke Partys statt, die bis tief in die Nacht gehen und die Familie der Hausverwalterin in ihrer Wohnqualität ganz erheblich beeinträchtigen. </strong></p>
<p>Die Nachbarn sind informiert, es sind Fotos versendet worden, der Hintergrund wurde schriftlich dargestellt. Es sind Strafanzeigen wegen Stalkings ausgebracht. Ein Netzwerk von mehreren Menschen unterstützt die von Stalking betroffene Familie. Unter den Nachbarn sind auch Einflussreiche: sie werden es im Tennisclub erzählen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Die familiäre Situation der Familie des Verwalters ist angespannt: Die Kindeseltern versuchen ihren vier minderjährigen Kindern die Angst vor einem vermeintlichen Psychopathen zu nehmen, der nachts heimlich ins Haus schleicht, bis in die Puppen schläft und dann den ganzen Tag auf der Dachterrasse oben herumlungert, Musik hört, merkwürdige Substanzen raucht und zuschaut, während die Kinder unter dem Gartensprenger versuchen, ihre Schulferien zu genießen. Sie wollen sich dem da oben wirkungsvoll entziehen, seinen Blicken, seiner <a title="externer Link" href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/stoisch.php" target="_blank">stoischen</a> Beobachtung.</p>
<p>Die Eltern reden ausführlichst mit den Kindern, &#8218;kindgerechte Erläuterungen&#8216; zum Hintergrund der Täter, sie verweisen auf jahrelange Erfahrungen, vor allem die mit den ehemaligen Nachbarn, die <strong>ihn</strong> mit Hilfe ihres Sohns jetzt beauftragt haben. <strong>Sie haben nichts zu verlieren.</strong> Der Vater des Elektrikers hat einmal heißes Wasser über die Brüstung schütten wollen. Es wurde schon mal ein Bild von dieser Bedrohungssituation gemalt, und die Kindeseltern haben das Bild beim Landgericht eingereicht, um eine Vorstellung davon zu geben, wie sehr die Familie unter den immer währenden Querulanten-Szenarien gelitten habe. Jahrelange peinigende Situationen, Verletzungen des Familienfriedens, skurrile Situationen, die die Familie schon erlebt hat, werden in Erinnerung gerufen. Derartiges muss auch verarbeitet werden, vor allem von Kindern. Der Familienvater sagt, dafür schreibt er diesen Wahnsinn auf und erzählt ihn der Öffentlichkeit.</p>
<p>´Seine Frau nennt <strong>ihn</strong> nur noch <strong>den Wurm</strong>, den Stalker. Der Vater der vier Kinder erklärt den Kindern, wie es funktionieren kann, dass einer sich komplett ins Unrecht setzt und mit gar keiner Einsicht in sein fehlerhaftes, menschliches Verhalten gesegnet ist. Oder solche Wortspiele (der Kinder) mit dem Namen eines Stalkingverdächtigen. Die Täterprofile gleichen sich: Auftraggeber wie Beauftragter (Stalker) bilden eine seelische Notgemeinschaft im gemeinsamen Vernichtungskrieg gegen den Hauptschuldigen ihres persönlichen Scheiterns.</p>
<p>Ein Zitat aus den letzten Wochen beginnt, noch einmal sehr große Strahlkraft zu entwickeln. Es wurde gesagt:</p>
<p><strong>„Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als mit einer Lüge getröstet zu werden.“</strong></p>
<p><strong>Das gilt wohl noch immer.</strong> Diesen Spruch fanden wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/leseempfehlung-khaled-hosseini/" target="_self">hier</a><strong>.</strong></p>
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			</item>
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		<title>13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-nachbarn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfinder]]></category>
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					<description><![CDATA[  Stop Stalking &#8211; Nachbarn  Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre) Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die Suche danach ergiebig. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist ... <a title="13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-nachbarn/" aria-label="Mehr Informationen über 13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div class="mceTemp">
<blockquote>
<dl id="attachment_2649" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2649 " title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="240" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Stop Stalking &#8211; Nachbarn</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre)</p></blockquote>
</div>
<p>Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die <a title="externer Link" href="http://twitter.com/#search?q=stalking" target="_blank">Suche danach ergiebig</a>. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist die vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Guliani einstmals eingeführte <a title="externer Link" href="http://www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=751" target="_blank">Null-Toleranz-Politik</a> ein richtiger, zielführender Schritt. Mit aller Härte ist dem Stalker klar zu machen, dass sein auf Freiheitsberaubung gerichtetes Tun nicht akzeptiert wird und sämtliche legalen Schritte hiergegen ins Feld geführt werden.</p>
<p>Wichtig ist: Gegen Stalking sind nur und ausschließlich legale Mittel anzuwenden. Auch wenn die Justiz das Problem in Deutschland erst seit kurzem als Straftatbestand eingeführt hat, hat der Betroffene keine anderen Möglichkeiten als beispielsweise diese:</p>
<p>* Strafrechtliche Anzeige des Stalkers</p>
<p>* zivilrechtliche Schritte bei Gericht, eventuell gleich aus mehreren Rechtsgründen, selbst wenn hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass die Gerichte Stalking nicht besonders gut kennen und scharf abwägen müssen zwischen der Freiheit eines Menschen (selbst wenn dieser ein Stalker ist) und dem Schutzbedürfnis eines Opfers</p>
<p>* gezielte Information der Öffentlichkeit, der Nachbarn, Freunde, der Umgebung. Hierzu kann beispielsweise in Zeiten des Internets durchaus gehören, seine Beobachtungen in Form von digitalen Tagebüchern (Weblogs) zu veröffentlichen. Hierbei ist streng auf die Bestimmungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu achten. Auch Stalker genießen strafrechtlich ein Grundrecht auf eine &#8222;Unschuldsvermutung&#8220;. Für die mit Folgen für die persönliche Freiheit maßgeblichen Sanktionierungsmöglichkeiten ist in Deutschland ganz allein der Staat verantwortlich. Beachte: Ein Stalker verfolgt sein Opfer permanent und weiß auch 100%.-ig Bescheid darüber, auf welchen Websites sich sein Opfer regelmäßig betätigt. Wenn das Opfer daher Beschreibungen absurden Täterhandelns oder Darstellungen einer befremdlichen Realität eines Stalkers in dezidierter Weise abgibt, dann fühlt sich der Stalker bereits wieder erneut als Opfer seines Opfers. Denn er kann den Gedanken nicht ertragen, dass Menschen ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, wenn sie gezielt darstellen, wie absurd, negativ und unvollkommen das Leben eines Täters für sie ist. Eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit -selbst wenn aus Persönlichkeitsrechtserwägungen konkrete Namensnennungen zu unterlassen sind- folgt daher beispielsweise folgende Maxime gesunden Menschenverstandes: <strong>&#8218;Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als von einer Lüge getröstet zu werden.&#8216;</strong> (Khaled Hosseini, &#8222;Der Drachenläufer&#8220;, Berlin-Verlag 2003)</p>
<p>Stalker sind Menschen, die psychische Probleme haben, denen es menschlich in ihrem eigenen Leben nicht gut geht. Sie sind verzweifelt oder sie fühlen sich in krankhafter Weise im Recht. Sie bekämpfen andere Menschen, denen sie unbewusst das vermeintliche Lebensglück neiden oder von denen sie glauben, dass sie sie verletzt haben. Sie bekämpfen insbesondere auch die freie Meinung anderer Menschen, da diese distanziert sein kann und entgegengesetzt. Ihr Ziel ist die Veränderung ihres Opfers mit Mitteln seelischer, psychologischer oder (sogar) körperlicher Gewalt. Wenn das Opfer daher Angst vor dem Stalker hat, fühlt sich der Stalker am Ziel. Dabei überschreiten sie Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Wenn ein Stalkingopfer einen Stalkingtäter darum bittet, derartiges zu unterlassen, fühlt sich der Stalker insgeheim bestätigt. Er freut sich, dass seine Rechnung aufgeht. Er meint, den anderen erfolgreich niedergekämpft zu haben. In Wirklichkeit ist aber der Stalkingtäter nur emotional nicht in der Lage, mit dem Leid anderer Menschen zu empfinden, Rücksicht zu nehmen und selbst zurückzustecken. Der krankhafte Erfolg des Stalkers besteht bereits darin, selbst vom Opfer wahrgenommen zu werden. Schon das allein reicht ihm aus, um sich selbst besser zu fühlen. Der Täterkreis ist von den Forschern zum Thema Stalking in sechs wesentliche Tätergruppen unterteilt worden.</p>
<p><span id="more-2648"></span></p>
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<p>1. Der zurückgewiesene Stalker: Er handelt aus einem Gefühl der Demütigung heraus, oder weil er zurückgewiesen wurde. Oft handelt es sich um einen Ex-Partner oder vormaligen Freund. Er erträgt es nicht, nicht selbst die Federführung in einem menschlichen Kontakt zu besitzen, sondern von einem anderen, dem Opfer, in Grenzen der Kontaktmöglichkeiten gewiesen zu werden.</p>
<p>2. Beziehungssuchende Stalker: Man spricht hier von Fehlwahrnehmungen des Täters. Er ist eventuell nicht dazu in der Lage, die Bereitschaft zum Kontakt seines Opfers richtig zu deuten. Der Stalker kann erklären: Ich wusste, sie will meine Liebe, meine Zuwendung, meine Anwesenheit. Bis hin zur kompletten Fehlwahrnehmung offensichtlicher Ablehnungsbekundigungen durch das Opfer und ihre Umdeutung in das Gegenteil kann das gehen.</p>
<p>3. Die dritte Gruppe der &#8222;intellektuell retardierenden Stalker&#8220; ist häufig in der Gruppe der &#8222;Nachbarn&#8220; anzutreffen. Sie besitzen eine ungenügende Sozialkompetenz und überschreiten permanent Grenzen. Beispielsweise schreiben sie Nachbarn brieflich an und weisen diese auf die komplette Unzuverlässigkeit ihres Opfers in wirtschaftlicher, menschlicher oder sozialer Hinsicht hin. Ein Beispiel, das<strong> gesichtspunkte.de</strong> bekannt ist: Sie behaupten, für einen Menschen Geld verauslagt zu haben und dieses nicht wieder bekommen zu haben. Sie hätten daher Anlass, den Briefempfänger vor ihrem Opfer zu warnen, der sei finanziell unzuverlässig.  Sie schnüffeln in den finanziellen Verhältnissen anderer und legen diese Dritten gegenüber ständig bloß. Sein Ziel ist die komplette Bloßstellung seines Opfers, eine Art gesellschaftlicher Insgesamt-Verbrämung. Ein anderes Beispiel, das uns bekannt geworden ist: Ein Kindesvater und dessen Eltern stellen der Kindesmutter und ihrem neuen Ehemann permanent im Rotationsprinzip nach, lauern der Familie der inzwischen anderweitig verheirateten Kindesmutter permanent nach, beobachten das Wohnhaus, machen Fotos, besuchen ein Wochenendgrundstück in der entfernten Uckermark, geben den Behörden ständig falsche Informationen über den Wohnsitz, den Umzug der Kindesmutter, ihren Aufenthaltsort. Die Eheleute stellen Strafanzeige wegen Stalking. Ihnen ist wichtig, dass sieben minderjährige Kinder, darunter auch das Kind des Kindesvaters/Stalkers, unbekümmert aufwachsen, sie fühlen sich bedroht.</p>
<p>4. Der rachsüchtige Stalker sieht sich durch eine eigene Persönlichkeitsstörung fälschlicherweise als Opfer oder bildet sich ein, Opfer derjenigen Person zu sein, die er selbst nachhaltig verfolgt, beobachtet, beschattet, permanent zu einem aufgedrängten Kontakt zwingt. Er hält sich gern im ganz nahen persönlichen Umfeld seines Opfers auf, spricht Bekannte, Nachbarn, Kunden seines Opfers an und versucht, deren Mitarbeit beim Feldzug gegen das Opfer zu gewinnen. Nicht selten suchen derart Gestörte sogar im Hausmüll ihres Opfers nach Papierschnipseln, persönlicher Post, Kontoauszügen und weggeworfenen Fotoalben.  Rachsüchtig kann auch ein Wohnungseigentümer sein, der eine Wohnung erworben hat und nun den Verkäufer dieser Wohnung als einen Betrüger ansieht, weil er einen vermeintlich zu hohen Kaufpreis bezahlt hat. Beispiele gibt es viele.</p>
<p>5. Erotomane, morbide, krankhafte Stalker wollen über ihr Opfer Kontrolle und Dominanz ausüben. Oft ist ihr Verhalten in einer psychopathischen Gesinnungsumgebung angesiedelt.</p>
<p>6. Sadistische Stalker verspüren im Stalking eine tiefe, menschliche Befriedigung über die Erniedrigung ihrer Opfer.</p>
<p>Zusammenfassend sei gesagt: Die Gruppe dieser Täterbeschreibungen lässt sich nicht scharf voneinander abgrenzen. Richtig ist, dass jeder Einzelfall eines Stalkers immer eine Mischform aus den von der Wissenschaft entwickelten Leitbildern und Täterkategorisierungen ist. Stalker haben ein ganz wesentliches Problem, das sie scheuen, wie der Teufel das Weihwasser: sie scheuen die Beobachtung ihres Handelns durch die Öffentlichkeit. Wenn sie sich an die Öffentlichkeit, also an Dritte, wenden, dann immer, indem sie die betriebenen Handlungen ihrerseits verschweigen, indem sie lügen, manipulieren und versuchen, ihr eigenes Handeln als legitimiert darzustellen. Ein Stalker, der von einer anderen menschlichen Meinung unerbittlich gestellt wird, zieht sich massiv zurück oder wird gewalttätig oder behauptet der Wahrheit zum Trotz immer skurrilere Dinge über sein Opfer, die sich bei Nachprüfung stets als vollkommen haltlos herausstellen.</p>
<p>Unsere Berufsgruppe der Verwalter von Mehrfamiliengrundstücken kennt das Problem &#8222;Stalking&#8220; in vielfältiger Hinsicht und in fast jeder denkbaren Konstellation. Mieter stalken andere Mieter im Hause, Wohnungseigentümer stalken weitere Wohnungseigentümer oder einen ihnen missliebig erscheinenden Mieter im Hause, ja es sind sogar Fälle bekannt, in denen die Berufsgruppe der Hausverwalter selbst von Stalkern regelrecht heimgesucht wird. Auslöser dafür ist die Tatsache, dass Haus- und Grundstücksverwalter Mandatsträger von wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Interessen sind. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft braucht beispielsweise einen kundigen Moderator ihrer Anliegen. Ein seine Pflichten verletzender Wohnungseigentümer steht unter einer Stellvertreter-Gegnerschaft in außergerichtlichen, aber auch gerichtlichen und sogar weitgehenden Auseinandersetzungen mit dem Vertreter der übrigen Wohnungseigentümer. Wenn diese Auseinandersetzung hart und immer härter wird, führt der Verwalter aber daher nichtsdestotrotz eine Art &#8222;Stellvertreter-Krieg&#8220; mit dem Verfahrensgegner der übrigen Wohnungseigentümer. Wohngeld wird eingeklagt, die Einhaltung der Hausordnung wird durchgesetzt, ein gemeinsames Bauvorhaben eines der Eigentümer mit den übrigen Eigentümern bei der Dachsanierung muss ordnungsgemäß abgewickelt werden, und es kommt zu weitgehenden Streitigkeiten darüber.</p>
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<p>Stalker sind Menschen in einem beratungs- und behandlungsbedürftigen, abnormen Strudel von schweren seelischen Störungen. Ihr Alltag ist durchsetzt von wahnhaften, immer wiederkehrenden Schüben von Hass, Verfolgung, Nachstellung. Sie sind kaum noch in der Lage, eine Art zwanghafte Gewalt- und Tatendrangspirale anzuhalten und ihr Leben wieder sinnvollen Dingen zu widmen. In Berlin gibt es für Stalker bereits die erste bundesdeutsche Einrichtung dieser Art, die Stalkern (Tätern) Angebote macht, sich wieder auf einem normalen, entspannteren Lebensweg zu helfen. Der Verein bietet an, &#8218;wieder selbstbestimmt&#8216; zu leben. Nähere Informationen <a title="externer Link" href="http://stop-stalking-berlin.de" target="_blank">findest Du bei Bedarf hier</a>.</p>
<p>(Mit Informationen von Wikipedia, Materialien aus gesichtspunkte.de zum Stichwort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>)</p>
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