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	<title>Zehlendorf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Zehlendorf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 10:08:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen. Meine Wahrnehmung von Schamoni hat ... <a title="1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302915-tipps-das-hat-mein-herz-beruehrt-abschied-von-den-froeschen-es-geschah-in-seinem-garten/" aria-label="Mehr Informationen über 1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png" alt="Das hat mein Herz berührt. #Tipps" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner-300x185.png 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen.</p>
<p>Meine Wahrnehmung von Schamoni hat was zu tun mit speziellen Generationen-Blickwinkeln und Erinnerungsclustern. Ich war zu jung, um ihn auch als etwas anderes wahrzunehmen. Beispielsweise als Schauspieler oder Regisseur erfolgreicher Filme. Irgendwie in der Art des Wahlberliners Atze Brauner: Atze B. &#8211; nicht genannt: Keule &#8211; machte Karriere mit der CCC-Film, lange bevor ich über so tiefsinniges wie die Herkunft von Filmen genau nachdenken wollte.</p>
<p>Jetzt weiß ich viel mehr über Ulrich Schamoni. Was ich erfuhr, geschah zu nachtschlafender Zeit. Ich war nicht ans Bett gefesselt, das wäre wohl vernünftig gewesen. Mich fesselte ein Film, dessen Ausstrahlung in eine so späte Stunde der Nacht sich im Grunde genommen nicht gehört. Was hat sich das ZDF dabei bloß gedacht? Nachts allein vorm Fernseher stirbt sich´s besser. Denn nachts sind alle Katzen grau.</p>
<p>Gott sei Dank, es gibt jetzt Internet. Und Blogs. Und übrigens keine Mediathek zum angesprochenen Film. Mönsch, ey.</p>
<p><span id="more-16756"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Kzy5I8Xht-g?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Abschied von den Fröschen | Deutscher Trailer HD</em></p>
<blockquote><p>ABSCHIED VON DEN FRÖSCHEN ist ein Porträt über den 1998 verstorbenen Filmemacher Ulrich Schamoni, das seine Tochter, die renommierte Fotografin Ulrike Schamoni, auf der Grundlage der Filmtagebücher des Vaters realisiert. Schwer an Leukämie erkrankt, filmte Ulrich Schamoni sein Leben, bis auf wenige Tage vor seinem Tod im März 1998. Dabei entstanden 170 Stunden Filmtagebuch auf Mini DV-Material, ungeschnitten und unbearbeitet. Verbunden mit Ausschnitten aus seinem Werk und biografischen Dokumenten, haben Regisseurin Ulrike Schamoni und Cutterin Grete Jentzen daraus eine 92-minütige Dokumentation erstellt, die das Ziel verfolgt, das Vermächtnis eines großen Filmemachers zu bewahren. Sein Abschied ist eine starke, anrührende Chronik, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust des Regisseurs aufzeigt. Drei Spielfilme drehte er in seinem Haus in Berlin-Grunewald, oft war er sein eigener Hauptdarsteller.<br />
(Klappentext zum Filmtrailer, von mir redigiert/eingekürzt)</p></blockquote>
<p>Der Film (Info <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschied_von_den_Fr%C3%B6schen" target="_blank">hier</a>) hat eine ganz unglaubliche Leichtigkeit, zeigt wirklich nicht den unheimlich angenehmen Abgang Schamonis. Ich weiß jetzt, was Schamoni letzten Sommer getan hat. Seinen letzten. Gut vorstellbar, das viele, die ihn sehen, ihn kaum ertragen, es nicht aushalten, bei der Stange zu bleiben. Doch es lohnt sich. Schamoni lässt in seinem Garten vieles Revue passieren.</p>
<p>Das abgekaute Ohr von Evander Holyfield beispielsweise, das Boxbösewicht Mike Tyson anknabberte. Wie ein Tüte Pringles-Kartoffelchips.</p>
<p>Dass Lady Di in Paris in einem Tunnel starb. Paar Tage starb Mutter Teresa. Alles ist dichtgedrängt in den Erinnerungen. Damals aber war es Gegenwart. Durch das Filmdokument wissen wir, wie wir Schamonis Tod in seinen zeitlichen Kontext einzuordnen haben. Später als die Anschläge auf die New Yorker Twin Towers stattfinden zu &#8222;nine eleven&#8220; und viele Jahre später können sich viele noch genau daran erinnern, wie es an diesem Tag war. So zeitliche Wendemarken. Etwa so erinnert Ulrich Schamoni kurz vor seinem Tod im Grunewalder Garten an die Chroniken von Absurdia.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16725" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg" alt="Sei.kein.Frosch_Banner" width="650" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Ich war zu dieser Zeit 1997, als Lady Di im Tunnel starb, tatsächlich in Florida, USA, auf &#8222;honeymoon&#8220;, frisch verheiratet und bin es auch noch immer. Das Begräbnis in London wurde in den USA live übertragen. So furchtbar langlebig war Lady Di und Prince Charles nette Geschichte nicht gewesen. So fand sie was Wunder ihren Abschluss im Tunnel, doch da war sie schon zu Ende. Am Grab reichten sich die Enkel der Queen in Trauer die Hände. Uralt ist die Erinnerung an die Spencer Davis Group der Sechziger Jahre, die aktuell in Neuruppin und anderswo als Dinosaurier noch auftreten. Kein Wunder, T.Rex ist schon tot, er kam bei <a title="externer Link" href="https://www.google.de/search?q=woran+starb+marc+bolan" target="_blank">einem Autounfall</a> ums Leben. Keep on running, Spencer David Group, so wie <a title="externer Link" href="http://www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de/#Spencer%20Davis%20Group%20feat.%20Hardin%20&amp;%20York%20live" target="_blank">beschrieben hier&#8230;</a></p>
<p>Die eingeblendeten, alten Filmmaterialien im Film vom Abschied nehmen von Fröschen machen viel mit jemandem, der Insterburg &amp; Co., Rolf Zacher und andere fotoreal erinnert. Nein, dieser Film wurde viel zu spät gesendet, ist absolut sehenswert und verdient höchste Anerkennung. Leider ist er über die Mediathek nicht abrufbar. Ein schwerer Fehler. Leider.</p>
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		<title>1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 09:07:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Finanzanlagekonzept NULL bezeichnet den gegenwärtigen Zustand am europäischen Geldmarkt. Verzinsung gleich Null, Idee, etwas besser verzinslich anzulegen: Ergebnisgenullt. Der Finanzmarkt ist eingelullt in Bedeutungslosigkeit. Eine Zustandsbeschreibung von Wohnungseigentümerverwaltung, diesbezüglich dessen&#8230;. Wir Hausverwalter sind Sachverwalter fremden Vermögens. Aber sind wir auch unvermögend? Wissen also vielleicht, wie man eine richtige Wohngeldabrechnung macht, aber nicht Bescheid am liquiden ... <a title="1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1401-13/" aria-label="Mehr Informationen über 1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23632" aria-describedby="caption-attachment-23632" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23632" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Positionslicht_Icon.png" alt="#Positionslicht_Icon" width="300" height="50" /><figcaption id="caption-attachment-23632" class="wp-caption-text">#Positionslicht_Icon</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<blockquote><p>Finanzanlagekonzept NULL bezeichnet den gegenwärtigen Zustand am europäischen Geldmarkt. Verzinsung gleich Null, Idee, etwas besser verzinslich anzulegen: Ergebnisgenullt. Der Finanzmarkt ist eingelullt in Bedeutungslosigkeit. Eine Zustandsbeschreibung von Wohnungseigentümerverwaltung, diesbezüglich dessen&#8230;.</p></blockquote>
<p>Wir Hausverwalter sind Sachverwalter fremden Vermögens. Aber sind wir auch unvermögend? Wissen also vielleicht, wie man eine richtige Wohngeldabrechnung macht, aber nicht Bescheid am liquiden Geldmarkt? Manchmal glaubt man das.</p>
<p>In jeder WEG gibt es einen, der hat mehr wirtschaftlichen Sachverstand als man selbst und tut es kund. &#8222;Wir sollten mal einen Teil der Instandhaltungsrücklage, den wir kurz- und mittelfristig nicht benötigen, anlegen,&#8220; sagt er auf der Versammlung. Das finden alle gut. Endlich einer, der sich Gedanken macht. Dass das Geld vom Verwalter nicht so gut verwahrt werden könne, wie von den Wohnungseigentümern selbst, höre ich oft auf Versammlungen. Meist geht dem voraus, dass ich selbst pflichtschuldigst über die &#8222;derzeit drögen Finanzmärkte&#8220; fabuliere und gelangweilt und routiniert zum Besten gebe, die Instandhaltungsrücklage sei zwar &#8222;sicher&#8220; (geflügeltes Wort von Merkel) aber uninteressant verzinst derzeit. Deswegen hat auch Hr. Müller aus Dahlem das Wort ergriffen und gesagt, da kümmern wir uns jetzt mal drum.</p>
<p><span id="more-13871"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13189" aria-describedby="caption-attachment-13189" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13189" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-1024x229.jpg" alt="Besucherstatistik: 01-09.2012 - #Trends" width="640" height="143" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-1024x229.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-300x67.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13189" class="wp-caption-text">Besucherstatistik: 01-09.2012 &#8211; #Trends</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anders als bei den Finanzmärkten gestalten sich die Zugriffe auf diese Website: Sie bewegen sich kontinuierlich auf einem hohen, langsam aber stetig wachsenden Niveau. In Erinnerung geblieben ist uns aber die &#8222;schnöselige Antwort&#8220; eines jungen Mitarbeiters bei einer Deutschen-Bank-Filiale in Berlin-Lichterfelde auf die Frage, wann er eine konkrete Sache abarbeite: Er hätte dieses gerade nicht gekonnt wegen &#8222;der turbulenten Finanzmärkte&#8220; zurzeit.</p></blockquote>
<p>Sein erster Vorstoß als neu hinzu gewähltes Verwaltungsbeiratsmitglied indessen verläuft nach der Versammlung gleich ins Leere. Die Direktbank &#8222;Capital Consors&#8220; teilt auf Anfrage mit, für Wohnungseigentümergemeinschaften sei man derzeit aus geschäftspolitischen Gründen nicht in der Lage, interessante, besserverzinsliche Geldanlagen zu präsentieren. Es geht um 50.000,- EUR, einen Teil der gesamten Rücklage, der höherverzinslich angelegt werden solle.</p>
<p>Dies teilt als bereits abgegrastes Wissen die Verwalterin sowieso seit längerem. Sie wusste es auch schon, als die Versammlung stattfand. Sie hat es nur nicht gesagt. Warum?</p>
<p>In vielen Eigentümerversammlungen sind ehrgeizigen Bemühungen an der Tagesordnung. Immer wieder geht es auch darum, den anderen zu vermitteln, mit der derzeitigen Verwaltung laufe es nicht zum Besten. Und dies ist so ein ganz entscheidender Punkt: Wenn die Verwaltung das Geld nicht gut anlege, sei sie eben schlecht.</p>
<p>Das kann man gleich entgegnen. Oder den Mund halten. Die Sache aufnehmen und &#8222;ja&#8220; sagen und &#8222;genau, machen wir so&#8220;. Ab heute sind wir eine finanzaktive Brokerei auf den internationalen Finanzmärkten. Das dürfen wir zwar gar nicht: Anlagen von Wohnungseigentümergemeinschaften müssen -nicht sollten- &#8222;mündelsicher&#8220; sein, also vor wirtschaftlichen Kursschwankungen sicher. Spekulative Anlageobjekte scheiden aus. Damit sind wir im Bereich &#8222;unter 1% Verzinsung&#8220;, derzeit.</p>
<p>Am Ende dieser nun sechs Monate andauernden Finanzmarktrecherche, die erneut keine neuen fundamental sensationellen Erkenntnisse über aktuelle Anlagestrategien zutage brachte, entschließt sich die Verwalterin schweren Herzens zu folgender Abschlussemail an die neugewählten Verwaltungsbeiratsmitglieder dieser kleinen Wohnanlage:</p>
<blockquote>
<div>Lieber Beirat! Ich habe dazu vor zwei Wochen am Freitag mit unserem Bankbetreuer Herrn Sams (* geändert), Commerzbank, telefoniert und im Ergebnis folgendes festgestellt: Der Kapitalmarkt ist seit einiger Zeit so &#8222;runter&#8220;, dass es eine vernünftige Anlagestrategie für diesen Kleinbetrag eigentlich gar nicht gibt. Jedenfalls bietet die Commerzbank einen solchen nicht an. Nachdem auch Capital Consors und Direktbanken ausscheiden, schlage ich vor, dieses Thema wg. mangelnder Wirtschaftlichkeit von ständigen Marktrecherchen definitiv nicht weiter zu verfolgen. Wenn wir mal mit Bleistift nachrechnen, kommt kein signifikanter &#8222;Wirtschaftserfolg&#8220; dabei heraus. Ich schlage vor, den Beschluss zurückzunehmen.</div>
</blockquote>
<p>Richtig: Das hätte man denen auch gleich sagen können. Da aber die Stimmung am Abend der Versammlung dies nicht geboten erscheinen ließ, stecken zwischen Antwort und Abschluss einer von vornherein nicht richtigen, zielführenden Sache mehrere Monate. Und niemand kann sagen, man hätte sich keine Mühe gegeben.</p>
<p>Vielleicht fällt derartiges in einer weiteren Versammlung 2013 wieder jemand ein: Dann kommt es wieder genau darauf an. Das lehrt einen die Erfahrung.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>Ach so, Finanzwirtschaft: Wenn Ihr mündelsichere, risikoarme Bestanlagen von derzeit deutlich über 1% für Geldanlagen anbieten könnt, bitte sehr gern. Hier in den Kommentaren. Oder Kollegen mit Tipps? Gern. Wir lernen jeden Tag neu dazu. Wie alle, die auch hinsichtlich von Geldanlagestrategien &#8222;nur mit lauem Wasser kochen&#8220;, derzeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Trendbarometer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12565">Die sehr bewegenden Märkte werden durch die Deutsche Bank sorgsam beobachtet</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich ... <a title="1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13150" aria-describedby="caption-attachment-13150" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13150" title="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" width="576" height="651" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_-265x300.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13150" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich bin nicht böse. Alles gut. Zeit zu bloggen!</p></blockquote>
<p>Es ist viel los in Hausverwaltungs-Deutschland dieser Tage und in Berlin. Jetzt werden gerade wieder die Karten gemischt, so wie jedes Jahr um diese Zeit. Wohnungseigentümer aller Stadtteile sind mit ihren Verwaltungen unzufrieden. Aber auch Verwalter sind mit ihren Wohnungseigentümern teils unzufrieden. Man will sich voneinander trennen, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Alte Verwalterbestellungen werden nicht verlängert. Neue sind noch auf Orientierungssuchpfad. Wen nehmen? Alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter, das ist normal. Wenn es nach dem schriftsätzlichen Angebot geht oder nach dem Reden, sind einige der Verwaltungsbewerber Anwärter auf die goldene Peperoni: Sie sind einfach rattenscharf. Andere wiederum sind gähnend langweilig vor lauter Sachlichkeit und ihre Angebote sind bereits irgendwie einschläfernd.</p>
<p><span id="more-13148"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13151" aria-describedby="caption-attachment-13151" style="width: 507px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13151" title="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" width="517" height="674" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13151" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930</figcaption></figure>
<p>Was für Typen sind das eigentlich, so Hausverwalter? Sind es &#8222;graue Mäuse&#8220;, &#8222;anthrazitfarbene Stadtratten&#8220; oder gar &#8222;Stadtaffen&#8220;, so wie Peter Fox sie besang? Sie tragen mausgraue Zweireiher, Schlips und reden sich um Kopf und Kragen? Glaubwürdigkeit ist wohl wichtiger als Kostümchen tragen und Pumps. &#8222;Ein Verwalter muss auch ein Typ sein&#8220;, irgendwie. Sagte mal jemand zu mir und sagte: &#8222;Du bist ein Typ.&#8220; Aber was für einer?</p>
<p>Mit unseren Bewerbungen bin ich im Grunde unglücklich. Sie entstanden als Arbeitsentwürfe vor vielen Jahren und wurden immer wieder angepasst, überarbeitet und inhaltlich neu gefasst. Aber man hat so &#8222;sein System&#8220;, wie man es macht. Erfolgreich sind die Bewerbungen rückblickend gewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/23032353?title=1&amp;byline=1&amp;portrait=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/23032353">Silly-Erinnert feat. Jan Josef Liefers</a> from <a href="http://vimeo.com/sillychannel">sillychannel</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ich danke dir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Mich und mich, Porzellan und Elefant<br />
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt</p>
<div>Silly &#8222;Erinnert&#8220; &#8211; Album &#8222;Alles rot&#8220;, Text: <a title="externer Link" href="http://www.rockpoet.de/Der_Autor/der_autor.html" target="_blank">Werner Karma</a></div>
<div> </div>
</blockquote>
<p>Alles was andere mit Firmenautos, Anzeigen und &#8222;Imagebroschüren&#8220; machen, hielt ich im Grunde immer für Quatsch. Früher war eine rechenbare, jedoch teure Größe die Telefonbuchwerbung in den Gelben Seiten. Mein &#8222;Schwiegervater in spe&#8220; suchte sich seinerzeit gleich als erstes die Gelbe Seiten-Werbeanzeige heraus und verglich sie mit der von dem Reisebüro, in dem er arbeitet. Er beschied seine Tochter: &#8222;Die ist ja größer als unsere&#8220; und gab ihr den Segen. Urbi et orbi. Jetzt habe ich vier Kinder und würde gern von mir sagen, ich führe seit vielen Jahren eine glückliche Ehe mit einer großartigen Frau.</p>
<figure id="attachment_13154" aria-describedby="caption-attachment-13154" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13154" title="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg" alt="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13154" class="wp-caption-text">Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!</figcaption></figure>
<p>Seit den Achtzigern habe ich menschlich viele, viele Veränderungen durchgemacht. Erst war ich ein junger Karrierist, fuhr einen weißen Mercedes Benz (mit stoffbraunen Bezügen) und einem Bosch-Autotelefon, C-Netz, Anschaffungspreis für das Telefon: 6.500,- Deutschbucks. Später fuhr ich einen Mercedes Benz 220 Coupé, Baujahr 1964 in weiß mit schwarzem Dach und Eichenholzinterieur. Drinnen eine großartige Stereoanlage mit CD-Wechsler und hörte vorzugsweise Steve Vai, Toto und Prince. Was für eine Mischung. Dann entdeckte ich das Motorradfahren und war sukzessive &#8222;karrieristische Attitüden&#8220; über Bord. Ich entdeckte mich und meine Neigungen Stück für Stück mehr und gewann an innerer Freiheit, schwamm weg vom beruflichen mainstream und zog mein Ding stärker durch. Das hat mir gut getan.</p>
<p>Inzwischen sind mir viele dieser Dinge überhaupt nicht mehr wichtig, ich bin fünfzig Jahre alt und bin weitgehend &#8222;nicht einzuordnen&#8220; für andere. Darauf lege ich auch Wert. Beruflich finde ich Authentizität wichtig, Ehrlichkeit und offenes Miteinander. Durch die verschiedenen Erfahrungen meines beruflichen Lebens bin ich viel sicherer geworden und manchmal belächele ich die Unsicherheit viel jüngerer Kollegen mit einem Augenzwinkern. Ja, dann erinnere ich mich an mich selbst &#8222;Ich danke Dir, du hast mich an mich erinnert,&#8220; singt die Band SILLY auf einem ihrer großartigen Songs auf dem Album &#8222;ALLES ROT&#8220;. Genau so ist es. Die Leute von SILLY sind alle ähnlich alt wie ich, aber haben ganz andere Lebensläufe.</p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg schmeißen sie an der Hauptstr. gerade ihren Verwalter raus. Das Haus kenne ich schon sehr lange, weil berufliche Kollegen von mir es früher verwalteten. Nun werden wir gefragt und geben ein Angebot ab.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf liegen vor dem Haus fünfzehn Stolpersteine verlegt, denn in diesem Haus haben fünfzehn Juden gelebt, die während des Nationalsozialismus von hier, ihrem letzten Berliner Wohnsitz nach Auschwitz und Treblinka, Sobibor und Maidjanek deportiert wurden. Weil ich das Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220; stets besonders aufmerksam beobachtet und gefördert habe, spricht mich die Idee an, dieses geschichtsbehaftete Haus zu verwalten. Wir würden das gern tun, denke ich, es passt zu uns. Weil wir uns dessen so bewusst sind.</p>
<figure id="attachment_13152" aria-describedby="caption-attachment-13152" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13152" title="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg" alt="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13152" class="wp-caption-text">&#8222;Du willst es. Du kriegst es!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg haben wir aufgrund unseres Umzugs kein Angebot abgegeben, in dem Haus, in dem die Familie von Graf zu Stauffenberg einst ihre Stadtwohnung hatte. In Berlin-Nikolassee wohnte die Familie von Graf zu Stauffenberg in der Tristanstr.. Dort im Wohnzimmer stand die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler zerreißen sollte, was misslang. Jetzt ist das Haus eine kleine WEG, die wieder einen Verwalter sucht. Schon 2008 suchten sie einen, ach, es wird öfter gesucht, als gut ist.</p>
<p>Denn Verwalterwechsel schleifen ja auch die Unterlagen und Aktenbestände. Bei jedem Verwalterwechsel geht ein Stück Identität des Hauses verloren. Mit Ausnahme derjenigen Wechsel, die um gut durchgeführt zu werden, auch ein Stück Aufarbeitung unzulänglicher Vorverwaltung betreffen. Häufig steht das an.</p>
<p>Anderswo in Berlin-Schöneberg wohnen heute die Menschen um einen Innenhof herum, der schwarz-weiß kariert verlegt ist und an dessen oberem Ende ein gut abdeckendes Glasdach draufgebaut ist. Es ist wetttergeschützt dort und die Kellerabgangstreppe zu den mehr als 2,80 m hohen Kellergängen ist trockenen Fußes auch bei schlechtem Wetter erreichbar. Sehr schön ist der alte Aufzug des Hauses, das 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Das ist schön, schöner als schön.</p>
<p>All diese Wohnungseigentümer suchen rastlos und ruhig nach neuen Verwaltern. Wir sind im Gespräch, werden um Angebote gebeten und geben dieser Tage unsere ab. Ob sie sich wohl positiv von den anderen Angebotstexten abheben werden?</p>
<figure id="attachment_13153" aria-describedby="caption-attachment-13153" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13153" title="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg" alt="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13153" class="wp-caption-text">Aufzugsschild von &#8222;anno zwirn&#8220;, Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<p>Schreiben kann ich inzwischen besser. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt. Ob ich aber auch die Herzen der Angebotsempfänger erreiche, ist ungewiss. Ich werde es bald wissen. Und wieder etwas aus mir selbst und unseren angedachten Vorhaben lernen, Konsequenzen ziehen. Nur eins werde ich mit Sicherheit nicht tun. Wir werden uns nicht verbiegen. Es gilt das Prinzip des &#8222;aufrechten Gangs&#8220;. Mit Verve.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1227-12 &#8211; Positionen: Das Foto des Tages betrifft Gewichtsprobleme bei der Altbausanierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 18:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell mal 1.000 Kilo! Dieser hier immer noch vor einem Grundstück in Berlin-Zehlendorf, Waltraudstr./Ecke Irmgardstr.. Hinterher wird alles wegverkauft. Eigentumswohnungen de luxe! Hoffentlich finden sie einen guten, seriösen Verwalter. FotoPodcast: Waltraudstr./Ecke Argentinische Allee FotoPodcast: Investor relations in Berlin-Zehlendorf, der grüne Bezirk rüstet auf und alles wird verdichtet und verkauft ... <a title="1227-12 &#8211; Positionen: Das Foto des Tages betrifft Gewichtsprobleme bei der Altbausanierung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157012/" aria-label="Mehr Informationen über 1227-12 &#8211; Positionen: Das Foto des Tages betrifft Gewichtsprobleme bei der Altbausanierung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12531" aria-describedby="caption-attachment-12531" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_6166.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12531" title="Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_6166-768x1024.jpg" alt="Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_6166-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_6166-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_6166.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12531" class="wp-caption-text">Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!</figcaption></figure>
<p>Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell mal 1.000 Kilo! Dieser hier immer noch vor einem Grundstück in Berlin-Zehlendorf, Waltraudstr./Ecke Irmgardstr.. Hinterher wird alles wegverkauft. Eigentumswohnungen de luxe! Hoffentlich finden sie einen guten, seriösen Verwalter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2012/04/24112/" target="_blank">Waltraudstr./Ecke Argentinische Allee</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2012/04/24012/" target="_blank">Investor relations in Berlin-Zehlendorf, der grüne Bezirk rüstet auf und alles wird verdichtet und verkauft</a></li>
<li>Polizeiticker: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/131411/">Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/118111/">Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin</a></li>
<li>Trauer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/103010/">Mit der eigenen Traurigkeit umgehen! Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1205-12 &#8211; Feiertag: Der 1. Mai gilt als Tag der Arbeit, weil diese abwesend ist, bleibt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/154812-feiertag-der-1-mai-gilt-als-tag-der-arbeit-weil-diese-abwesend-ist-bleibt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Katze auf dem heißen Blechdach putzt sich noch einmal gründlicher. Das ist u.U. Arbeit. Auch am Tag der Arbeit. Nebenan schreinert ein neuer Nachbar nun schon seit zwei Monaten am Haus, in das er kürzlich eingezogen ist. Ist viel Arbeit. Aber heute ist dieser Lärm nicht in Ordnung. Heute nicht. Jetzt ruft er über ... <a title="1205-12 &#8211; Feiertag: Der 1. Mai gilt als Tag der Arbeit, weil diese abwesend ist, bleibt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/154812-feiertag-der-1-mai-gilt-als-tag-der-arbeit-weil-diese-abwesend-ist-bleibt/" aria-label="Mehr Informationen über 1205-12 &#8211; Feiertag: Der 1. Mai gilt als Tag der Arbeit, weil diese abwesend ist, bleibt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/20120501-172350.jpg"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/20120501-172350.jpg" alt="20120501-172350.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Die Katze auf dem heißen Blechdach putzt sich noch einmal gründlicher. Das ist u.U. Arbeit. Auch am Tag der Arbeit. Nebenan schreinert ein neuer Nachbar nun schon seit zwei Monaten am Haus, in das er kürzlich eingezogen ist. Ist viel Arbeit. Aber heute ist dieser Lärm nicht in Ordnung. Heute nicht. Jetzt ruft er über den Zaun, gestern Abend sei es recht laut gewesen. Ja, es war ein Fünfzigster, man habe diesen gefeiert. Eben nicht am 1. Mai, sondern am 30. April. Es ist ein Hexen durchs Dorf treiben. Man kann scheinbares Unrecht eben nicht gegeneinander aufrechnen.</p>
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		<title>1202-12 &#8211; Foto des Tages: Das war´s! &#8211; Geschichten mit der Maus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung mit der Maus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das war´s &#8211; Geschichten mit der Maus! Zu ungewöhnlicher Tageszeit auf der Terrasse einer Zehlendorfer Hochparterrewohnung: Die Sendung mit der Maus! Am 19.04.2012 morgens um 08:00 Uhr beabsichtigte die Zehlendorfer Familie den Kindergeburtstag der jüngsten Tochter zu feiern. Die Geschenke sollten ausgereicht werden. Wie auf Bestellung trollte sich der große, mackerelfarbige Maine-Coone-Kater &#8222;Caruso&#8220; aus dem ... <a title="1202-12 &#8211; Foto des Tages: Das war´s! &#8211; Geschichten mit der Maus" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/154512-foto-des-tages-das-wars-geschichten-mit-der-maus/" aria-label="Mehr Informationen über 1202-12 &#8211; Foto des Tages: Das war´s! &#8211; Geschichten mit der Maus">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_12290" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4176_Geschmacksrichtung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12290" title="Das war´s - Geschichten mit der Maus!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4176_Geschmacksrichtung-682x1024.jpg" alt="Das war´s - Geschichten mit der Maus!" width="640" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4176_Geschmacksrichtung-682x1024.jpg 682w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4176_Geschmacksrichtung-200x300.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4176_Geschmacksrichtung.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Das war´s &#8211; Geschichten mit der Maus!</dd>
</dl>
<blockquote><p>Zu ungewöhnlicher Tageszeit auf der Terrasse einer Zehlendorfer Hochparterrewohnung: Die Sendung mit der Maus!</p></blockquote>
<p>Am 19.04.2012 morgens um 08:00 Uhr beabsichtigte die Zehlendorfer Familie den Kindergeburtstag der jüngsten Tochter zu feiern. Die Geschenke sollten ausgereicht werden. Wie auf Bestellung trollte sich der große, mackerelfarbige Maine-Coone-Kater &#8222;Caruso&#8220; aus dem Garten direkt vor die Terrassentür. Im Maul eine Maus.</p>
<p><span id="more-12289"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Dann legte er sie ab, als Geschenk offenbar. Doch die Maus rannte weg. Kater Caruso kam herein. Kater Ginger kam angerannt und bettelte wie morgens üblich um Futter auf der Terrasse. Ein reges Hin und Her und die Angst, der Zweitkater könne sich für die entlaufene Maus interessieren. Also schnell was zu futtern. Lange Rede, kurzer Sinn, es dauerte kaum dreißig Sekunden, und Kater Ginger schnappte sich die entlaufene Maus und eilte nun zum vollgefüllten Fressnapf zurück. Nun behielt er die Maus zwischen den Zähnen, die noch zappelte und schlang gleichzeitig akrobatisch gewieft sein Katzenfutter herunter. Irgendwann nach etlichem Zappeln war die Maus &#8222;mausetot.&#8220; Da warf die daran uninteressierte Kindesmutter die Maus am Schwanze gepackt in hohem Bogen in den Garten Richtung Nachbarn! Doch das Gebüsch fing die tote Maus in der Astgabelung auf, da hing sie nun. Bis mittags, dann griff sich ein Fressvogel den Kadaver und verschwand. Irgendwo nach Deutschland.</p>
<p>Der Zweitkater aber hatte sein Menü längst verspeist und währenddessen noch &#8222;den Flavour&#8220; der Maus sehr genossen: Das Menü tendierte gen Geschmacksrichtung Maus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>
<div class="mceTemp">tumblr: <a title="externer Link" href="http://gotthal.tumblr.com/post/21778663018/geschmacksrichtung-maus-die-geschichte-dazu-auf" target="_blank">Auch auf meinem Microblog hängt diese Maus herum</a></div>
</li>
</ul>
<p class="mceTemp"><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:46:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die ... <a title="1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150112/" aria-label="Mehr Informationen über 1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10084" title="_icon.Gut.zu.wissen." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/icon.Gut_.zu_.wissen..png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6987" aria-describedby="caption-attachment-6987" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6987 " title="Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg" alt="Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)" width="640" height="354" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442-300x165.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6987" class="wp-caption-text">Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)</figcaption></figure>
<p>Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die sie im April 2011 angeboten haben, einen Winterrabatt von 5% &#8222;auf alles&#8220;, natürlich außer Tiernahrung.</p>
<p>Alles wird gut. Sie haben jetzt Arbeit in einer arbeitsarmen Zeit. Und wir haben einen guten Preis und die Eigentümer sind bald wieder glücklich. Antizyklisches Verhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1153-12 &#8211; FotoPodcast: Wie man Apple ins Esszimmer stellt und es kurzerhand zur computerfreien Zone erklärt! #Zehlendorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:44:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was folgt? Eine Art &#8222;Premium-Content&#8220;, erstklassige Verarbeitung, teure Superqualität und &#8222;unbezahlbare&#8220; Möbel für eine erlesene Klientel in Berlin-Zehlendorf und im Speckgürtel des &#8222;grünen Bezirks&#8220; Früher war die Firma &#8222;Neue Wohnkultur&#8220; eine Berlin-Schöneberger Größe unmittelbar am Innsbrucker Platz. Doch das war ein richtig großer Laden. Die Zeiten haben sich geändert. Man ist schlanker geworden, kleiner, übersichtlicher: ... <a title="1153-12 &#8211; FotoPodcast: Wie man Apple ins Esszimmer stellt und es kurzerhand zur computerfreien Zone erklärt! #Zehlendorf" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/149712/" aria-label="Mehr Informationen über 1153-12 &#8211; FotoPodcast: Wie man Apple ins Esszimmer stellt und es kurzerhand zur computerfreien Zone erklärt! #Zehlendorf">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11902" aria-describedby="caption-attachment-11902" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0846.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11902 " title="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0846-866x1024.jpg" alt="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" width="576" height="680" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0846-866x1024.jpg 866w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0846-253x300.jpg 253w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0846.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11902" class="wp-caption-text">Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Was folgt? Eine Art &#8222;Premium-Content&#8220;, erstklassige Verarbeitung, teure Superqualität und &#8222;unbezahlbare&#8220; Möbel für eine erlesene Klientel in Berlin-Zehlendorf und im Speckgürtel des &#8222;grünen Bezirks&#8220;</p></blockquote>
<p>Früher war die Firma &#8222;Neue Wohnkultur&#8220; eine Berlin-Schöneberger Größe unmittelbar am Innsbrucker Platz. Doch das war ein richtig großer Laden. Die Zeiten haben sich geändert. Man ist schlanker geworden, kleiner, übersichtlicher: und man kommt ein Stück näher ran an die potenzielle Kundschaft, erklärt mir einer der Mitarbeiter der Firma auf Nachfrage. Sie sind jetzt in Zehlendorf-Mitte seit ein paar Jahren. Ich habe es bislang schlicht übersehen, obwohl ich regelmäßig dran vorbeifuhr. &#8222;Da kann man das Geld der Leute leichter abholen&#8220;, witzele ich, er lacht. Gewitzt. Schluck. Apropos Schluck: aus der Flasche guten Weines! Oder ich brauch noch einen Schlauch.</p>
<p><span id="more-11901"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11903" aria-describedby="caption-attachment-11903" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11903 " title="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-770x1024.jpg" alt="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" width="512" height="681" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-770x1024.jpg 770w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg 903w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11903" class="wp-caption-text">Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vor der Ehrfurcht einflößenden Villa der Fa. Neue Wohnkultur in Zehlendorf-Mitte kann man nur in Genickstarre verfallen. Anders sieht es direkt dahinter aus. Hier residiert Jacques´ Weindepot, ein bundesweit tätiger Filialist mit festen Shop-Regiment. Die Gegend hier ist zu gut, um einfach nur billig zu fluchen: &#8222;Who the f*ck is Jacques?&#8220; &#8211; Und es ist unnötig zu erklären: Jacques ist bekannt, wie ein betrunkener, bunter Hund.  </p></blockquote>
<p>Die Firma Neue Wohnkultur hat sehr hochwertiges Möbelzeugs in petto. Ich sage: &#8222;So ´nen Esstisch wie den hier, so was kriegt man bei Ikea für die Hälfte, oder?&#8220; &#8211; Er, Herr Wohnkultur, feixt sich eins, auf Anfrage: &#8222;Für die Hälfte? Hah! Für ein Viertel.&#8220; &#8211; Schenkelklopfer. Na gut, das Zeug hat eine andere &#8222;Kajüte&#8220;, meine Güte. Möbel für Betuchte aus Zehlendorf. Sehr schönes Ambiente, toller Laden und überall stehen &#8222;Apples&#8220; herum, eine Art &#8222;Applegate&#8220;, nur nicht so sirenenhaft wie die blonde Christina Applegate. Allerdings: die ist auch schon bedeutend ruhiger geworden&#8230;.billiger werden die Möbel von hieraus gegen Norden!</p>
<p>Bei Jacques´Weindepot in Zehlendorf steht niemand auf dem Schlauch. Die werden dort wegverkauft. Mit 5 oder 10 L Wein drin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.neue-wohnkultur.de/">Die Neue Wohnkultur in Zehlendorf-Mitte, exquisite Möbel im &#8222;High Quality&#8220;-Standardmodus, apple-esk, aber computerfrei</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.jacques.de/depot.php/id/71" target="_blank">Etwas preiswerter, aber nicht minder gehaltvoll, geht es ab bei Jacques Weindepot in Zehlendorf-Mitte, Shopinhaber Eckert gibt &#8222;den Dröhn&#8220; in Flaschen und beträchtliche Anteile auch in Tüten, so genannten Weinschläuchen</a></li>
<li>Wat is? <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christina_Applegate" target="_blank">Wer ist eigentlich Christina Applegate?</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1148-12 &#8211; Der Filosofisch spricht: Fragste ville, kriechste ville Antworten&#8230;. #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:10:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frage einen Fachmann, erhalte eine Meinung. Frage drei Fachleute, erhalte fünf Meinungen. Frage einen Sachbearbeiter. Erhalte seine Einschätzung. Frage fünf Sachbearbeiter. Erhalte sieben Einschätzungen. Lebe dein Leben und sorge dich nicht. Sorge Dich nicht, lebe! Siehe die Dinge, wie sie sind. Und nicht, wie du sie dir wünschst. Mache was du willst, mit dir allein ... <a title="1148-12 &#8211; Der Filosofisch spricht: Fragste ville, kriechste ville Antworten&#8230;. #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/149211/" aria-label="Mehr Informationen über 1148-12 &#8211; Der Filosofisch spricht: Fragste ville, kriechste ville Antworten&#8230;. #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11847" title="filosofisch_01.12" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/filosofisch_01.12.jpg" alt="" width="500" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/filosofisch_01.12.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/filosofisch_01.12-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Frage einen Fachmann, erhalte eine Meinung. Frage drei Fachleute, erhalte fünf Meinungen. Frage einen Sachbearbeiter. Erhalte seine Einschätzung. Frage fünf Sachbearbeiter. Erhalte sieben Einschätzungen. Lebe dein Leben und sorge dich nicht. Sorge Dich nicht, lebe! Siehe die Dinge, wie sie sind. Und nicht, wie du sie dir wünschst. Mache was du willst, mit dir allein aus und frag nicht. Wer zu viel fragt, bekommt zu viele Antworten. Weniger ist mehr, manchmal. Oft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der Filosofisch spricht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/07/130311/">Der Mensch ist nicht frei von Emotionen&#8230;.</a></li>
<li>Der Filosofisch spricht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:27:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die genaue Befassung mit den eigenen Verbrauchszahlen zeitigt auch die Erkenntnis, dass der Mensch nicht gerne für die Zahlen lebt. Sie sind ausgesprochen lästig. Was sich hinter ihnen verbirgt? Nun, erst wird gezählt. Dann wird gezahlt. Oder umgekehrt. Weil jemand vergessen hat, rechtzeitig mitzuzählen. Und sich Gedanken darüber zu machen. Hach, 2012 wird alles besser. ... <a title="1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146912-positionen-mein-leben-in-zahlen-strom/" aria-label="Mehr Informationen über 1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11629" title="Banner &quot;Mein Leben in Zahlen&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_.jpg" alt="Banner &quot;Mein Leben in Zahlen&quot;" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><em>Die genaue Befassung mit den eigenen Verbrauchszahlen zeitigt auch die Erkenntnis, dass der Mensch nicht gerne für die Zahlen lebt. Sie sind ausgesprochen lästig. Was sich hinter ihnen verbirgt? Nun, erst wird gezählt. Dann wird gezahlt. Oder umgekehrt. Weil jemand vergessen hat, rechtzeitig mitzuzählen. Und sich Gedanken darüber zu machen. Hach, 2012 wird alles besser. Damit aus Zehlendorf nicht Zahlendorf und letztlich keine Zahlenwüste wird, in der noch nicht einmal ein Wüstenfrosch gern leben mag.</em></p></blockquote>
<p>Und wenn es auch sonst heißt, ich führte da ein Leben in Zehlendorf. Damit ist es jetzt vorbei. Jetzt kommen Zahlen auf den Tisch. Die breche ich vorher logisch herunter und frage mich nach ihrer Bedeutung. Ab sofort ist &#8222;Zahlendorf&#8220; draus geworden, anstatt im Grünen lebe ich nun im numerischen Stadtbezirk in Berlins Süden. Count on me, zähl auf mich. Was das soll? Nun, vielleicht zum Nachdenken anregen. Dahin schwimmt die Zeit ohne jede inhaltliche Bedeutung. Was aber bedeuten die Zahlen meines Lebens?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-11628"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11630" aria-describedby="caption-attachment-11630" style="width: 283px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11630" title="Durchschnitts-Stromverbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Durchschnitts-Stromverbrauch.jpg" alt="Durchschnitts-Stromverbrauch" width="293" height="267" /><figcaption id="caption-attachment-11630" class="wp-caption-text">Durchschnitts-Stromverbrauch</figcaption></figure>
<p>Klar. Sie bedeuten: Was du verbrauchst, musst du auch bezahlen. Es kommt noch dicker. Wenn du nicht exakt sagst, was du verbraucht hast, wirst du geschätzt. Sie schätzen dein Leben und was du kostest.</p>
<p>Am Ende könnte sogar der Weltuntergang direkt davon abhängen. Zuviel verbraucht. Nicht erneuerbar. Aber keine Sorge, das güldet nicht für Strom. Schon haben sämtliche Stromlieferanten in Deutschland ihren Kunden &#8222;blaue Briefe&#8220; geschrieben, immer stand die &#8222;Grande Dame&#8220; der deutschen Politik im Brief drin, sozusagen zur Strafe. Ja, die Regierung Merkel habe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Ehrlich gesagt, es wurde auch Zeit. Nein, nicht für solche Briefe.</p>
<blockquote><p><em>In Sachen gelungene Briefe schreiben-Events sind die Stromlieferanten gekonnte Alleinunterhalter. Sie schreiben immer schon lange, bevor du selbst richtig darüber nachdenken konntest, was das alles am Ende noch bedeuten wird.</em></p></blockquote>
<p>Allein mir fehlt der Gesamtüberblick. Was ich heute festgestellt habe, ist, wenn ich nicht irre: Mein persönlicher Strompreis hat sich von Mitte 2003 (Preisbasis: 100%) bei ca. 9,605 Cent/KwH auf 21,55 Cent/KwH (bzw. plus <strong>224%</strong>) erhöht. Oder bin ich nur zu blöd zum Rechnen? Ich erinnere nicht, dass die Einkommensentwicklung ähnlich verlaufen ist? Haben sich die Stromkonzerne also doch die Taschen vollgestopft? Na, mit Sicherheit.</p>
<p>Die sollen mal nicht so tun.</p>
<p>Dass überhaupt die Preise jetzt so steigen müssen, ist auch wieder nichts anderes. Höchste Zeit, dass wir alle selbst Strom produzieren. Das rechnet sich dann ja immer besser. Der Stromverbrauch von uns lag rechnerisch im Durchschnitt immer bei ca. 25 bis 29 KwH/Tag. Ich weiß aufgrund meiner heutigen Auswertung bzw. Beschäftigung damit jetzt, was für eine Energieschleuder unser Haushalt ist. Ansonsten: Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit für einen Wechsel des Stromanbieters? Mal sehen.</p>
<blockquote><p><em>In Sachen Kundenbetreuung ist die Website der Fa. Vattenfall durchaus hilfreich. Nach persönlicher Registrierung mit Zugangsdaten hat der Kunde Zugriff, in unserem Fall bis zurück zu Rechnungen im Archiv aus dem Jahre 2003. Das hilft einem schon, die zurückliegenden Jahre hilfreich zu analysieren. Der Link ist unten.</em></p></blockquote>
<p>Die Idee, den eigenen Vertrag online weitgehend selbst zu verwalten, ist dabei nur das angestrebte Ziel. Blassblau allerdings sieht es aus, wenn Berichtigungen und Korrekturen erfolgen müssen, etwa weil ein abgelesener Verbrauch zurückliegend nicht berücksichtigt worden war. Dann bleibt einem nur die persönliche, individuelle Meldung beim Stromversorger. Für solche Fälle sieht die Web-Schnittstelle nichts vor.</p>
<p>Erst jetzt kann ich ans Sparen denken. Geht gleich los. Als erstes schalte ich den PC ab. Ach ne, das geht ja nicht: Wie soll ich denn weiter nachrechnen, wie mein Leben in Zahlendorf sich wirklich gestaltet und was ich verändern kann?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Hilfreich: <a title="externer Link" href="http://kundenservice.vattenfall.de" target="_blank">Der Bereich &#8222;Kundenbetreuung Vattenfall&#8220;, online Verträge verwalten</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:26:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig. Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner ... <a title="1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146612/" aria-label="Mehr Informationen über 1122-12 &#8211; Trends: Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;, es wird abgerechnet! Richtig, nicht &#8222;irgendwie&#8220;!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Und irgendwie ist ja mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria! (Udo Lindenberg) &#8211; Und in Wirklichkeit ist gar nichts klar: Ein Verwalter versucht, die Jahresabrechnung 2010 aufzustellen und versagt fachlich-inhaltlich. Zu diesem Ergebnis kommen meine Recherchen, worüber ich hier nur teilweise berichte, aber aussagekräftig.</p></blockquote>
<p>Berliner Wasser &#8211; Alles klar? &#8211; Bei den Berliner Haus- und Grundstücksverwaltern gibt es offenbar zwei grobe Glaubensrichtungen. Die &#8222;Katholen&#8220; rechnen nach Zahlungen ab. Die &#8222;Evangelistas&#8220; nach Verbrauch. Nach Zahlungen abzurechnen, kann aber idiotisch sein. Um den 31.12. des Jahres sind wir wieder mit kritischen Infragestellungen befasst. Wir messen, zählen, wiegen, um alles mitzukriegen. Aber ein Fall auf unserem Schreibtisch erscheint uns doch als Gradmesser und eine Art Zustands- und Problemfallbeschreibung, die berichtenswert ist. Es geht ums Berliner Wasser und überhaupt um die Frage: Wie rechnet ein Verwalter richtig ab?</p>
<p><span id="more-11586"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<figure id="attachment_11589" aria-describedby="caption-attachment-11589" style="width: 444px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11589   " title="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" width="454" height="605" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Merke: Abrechnungen müssen bei Versand &#8222;zutiefst&#8220; richtig sein. Sie sind das Ergebnis der gewissenhaften, sorgfältigen und zutreffenden Gesamterfassung aller relevanten Zahlungs- und Verbrauchsszenarien, ergänzt um ordende, richtige Zuordnungen zu Verteilungsschlüsseln, wie sie im Einzelfall individuell vereinbart sind. Abrechnungen müssen diese Anscheinsvermutung umfassender Richtigkeit in sich bergen. Ein mangelhafter Abrechnungs-Tatbestand darf nur aus objektiv benennbaren, unterlassenen Eigentümer-Entscheidungen herrühren und nicht aus dem Unwillen des bearbeitenden Hausverwalters, sich mehr Arbeit als üblich machen zu müssen und dazu keine Lust zu haben.</em> <em>Bzw. vielleicht sogar aus dieser Art von Arbeitseinstellung, die nicht einmal mit dem Kunden kommunziert wurde, ja sogar verschwiegen wurde. Denn die genehmigte Abrechnung löst Zahlungsverpflichtungen aus. Niemand sollte für etwas bezahlen, dass jemand anderes unverabredeterweise unterlassen hat. Der dafür sogar bezahlt wurde, das in richtiger, unangreifbarer Art und Weise zu tun. </em></p></blockquote>
<p>Klar ist in der &#8222;Wohnungseigentums-Szene&#8220;, um die es hier geht, dass Verwalter verpflichtet sind, über die Einnahmen und Ausgaben zutreffend mit den Eigentümern abzurechnen. Dies bedeutet in der Regel, dass der Verwalter die geleisteten Einnahmen den getätigten Ausgaben gegenüberstellt und alle Konten so verursachungsgerecht als möglich mit den Wohnungseigentümern abrechnet. Das Wohnungseigentümer ein Grundstück wie Fleischermeister in einzelne Einheiten (genannt Sondereigentum) filettieren, ist klar. Problematisch, aber nicht zu ändern: Und mag der einzelne Eigentümer auch eine funktionierende Wasseruhr besitzen, Vertragspartner der Versorgungsbetriebe bleibt &#8222;der teilrechtsfähige Verband der Wohnungseigentümer&#8220;, vertreten durch den Verwalter. Abgerechnet wird nach Maßgabe eines Hauptwasserzählers der Berliner Wasserbetriebe. Dieser hat eine Größe, z.B. QN 10, die in der Dimensionierung vom Durchfluss abhängig ist.</p>
<p>In die Schlagzeilen geriet bereits und wir berichteten, dass dieser Zähler in nicht gerade wenigen Wohnanlagen überdimensioniert sein soll. Dies zu überprüfen, verspricht denn auch der Berliner Wasserbetrieb, auf Nachfrage und sendet dazu Formulare. Damit beim Berliner Wasser alles klar bleibt.</p>
<p>Indessen fällt die Frage einer gewissen Gewissenhaftigkeit daher durchaus zunächst einmal auf die Wohnungseigentümer selbst zurück. Und in zweiter Linie auf den sie verwaltenden Haus- &amp; Grundstücksverwalter. Beim Strom für die eigene Wohnung, bspw. ist totale Direktheit zwischen Stromversorger und Endabnehmer gegeben. Beim Wasser ist dies (leider) nicht der Fall. Und gerade deshalb trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Funktioniert nämlich das Kostencontrolling bei der Hausverwaltung nicht oder nur unzureichend, sind Verbrauchsmessfehler-Berichtigungen im Grunde gar nicht möglich oder werden sogar jahrelang verschleppt. Wie in einem Fall in einer kleinen WEG in Berlin-Zehlendorf. Die WEG-Abrechnung 2010 steht dieser Tage (zu spät) auf dem Prüfstand. Hat der dortige Verwalter richtig abgerechnet? Und wenn nein, warum nicht? Der erste Entwurf der Abrechnung wird Anfang November (zu spät) zwischen den Wohnungseigentümern abgestimmt. Er findet aus Gründen &#8222;ernsthafter Besorgnis über die Richtigkeit&#8220; der Abrechnung keine Genehmigung und wird verworfen.</p>
<p>In der Versammlung der Wohnungseigentümer wird schnell deutlich, dass die Kostenumlage durch den Verwalter nicht auf den Regeln der (besonders gründlich erstellten) Teilungserklärung der Anlage erfolgt ist. Dort heißt es wörtlich nämlich, und das ist durchaus eine ungewöhnliche, aber sehr gute verbraucherfreundliche Klausel, Wir berichteten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144411/">hier bereits darüber</a> auszugsweise. Zitat aus § 7, Abs. 8 der Teilungserklärung:</p>
<blockquote><p><em>Die Gesamtabrechnung ist eine untergliederte Einnahmen/Ausgaben-Überschussabrechnung anhand der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben in einem Geschäftsjahr, ergänzt um periodengerechte Abgrenzungen nach einem bekannt zu gebenden Kontenplan im Rahmen ordnungsgemäßer Buchführung sowie einem Vermögensstatus mit Ausweisung sämtlicher in der Buchführung geführter Bestandskonten und Ergebnisvortrag.</em></p></blockquote>
<p>Diese Vorschrift ist klein, birgt aber das Prinzip &#8222;Sorgfältigkeit eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; in sich als &#8222;Grundprinzip richtiger Abrechnungen&#8220;. Aber sie weicht ab vom weit verbreiteten, fachlichen Mainstream der Verwalter Deutschlands. Ausgangspunkt sind negative Tendenzen von schlechter bzw. nachlässiger Verwaltung, wie ich sie jetzt hier als &#8222;das ist wirklich passiert&#8220; beschreiben muss.</p>
<p>Und um es vorweg zu nehmen, ist das so passiert und ich beschreibe die Realität. Sage auch, dass das jetzt -in der Jahresabrechnung 2010!, wo es zur Prüfung anfällt- eben ausgemerzt gehört und berichtigt, bzw. korrigiert und das ist das Problem.</p>
<figure id="attachment_11593" aria-describedby="caption-attachment-11593" style="width: 438px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11593 " title="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg" alt="&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)" width="448" height="597" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5040.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">&quot;Mathe ist ein Arschloch&quot; (Postkartenmotiv)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Um richtig abzurechen, muss der Verwalter eine funktionierende Buchführung besitzen. Diese muss nicht nur Zahlen festhalten, sondern sie auch richtig zusammenrechnen. Der Verwalter fremder Vermögenswerte sollte dabei auf Buchführung zurückgreifen, die zumindest den GOB -Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung- genügt und &#8222;fälschungs-&#8222;- bzw. eingreifsicher ist (Manipulationsverbot). Der &#8222;EXCEL-Verwalter&#8220;, der an solcher Software spart, ist tendenziell doppelt und dreifach genauer zu überprüfen, weil seine Arbeitsweise nicht systematisch ist.  Die Kosten sind zu verteilen. Eins und eins muss zwei ergeben, ohne Kommastellen. Und auch nicht drei. &#8211; Bessere Verwalter prüfen ihre Abrechnungsmethoden auf Plausibilität und checken jede Zahl systematisch gegen. Weniger gute machen viele Flüchtigkeitsfehler und übersehen ihre eigenen systematischen und denklogischen Fehler. Aus einer fehlerfreien Buchführung lässt sich ein fehlerfreier &#8222;Vermögensstatus&#8220; ohne größere Probleme ableiten.  </em></p></blockquote>
<p>Nachdem in der ersten Abrechnung der Anlage für 2010 am 21. November der (neue) Verwalter diese Abrechnung zur Beschlussfassung gestellt hat, wurde deutlich, dass sie so nicht stimmen kann. Die Abrechnung (1. Entwurf) wies Wasserkosten in Höhe von 2.135,73 € für die Gesamtanlage aus. Für die Heizkosten wies der Entwurf der Abrechnung Kosten von 2.586,63 € aus.</p>
<p>Um es kurz zu machen und so übersichtlich als möglich, weist ein weiterer Entwurf der Abrechnung desselben Verwalters, der von Ende Dezember 2011 datiert, für die Wasserkosten jetzt 3.092,41 € (bzw. plus 43,58% ggü. Erstentwurf) und Heizkosten von 4.611,09 € (bzw. plus 78,26% ggü. Erstentwurf) aus. Wie bitte?</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11597 " title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Im Verdacht: In vielen Häusern seien zu große, mithin falsch dimensionierte Wasseruhren eingebaut. Obwohl die Berliner Wasserbetriebe selbst auf jeder Rechnung angeben (Rückseite), dass bspw. ein 2,5&#8243;-Wasserzähler für eine Durchflussmenge bis zu 1.000 cbm (m³) Wasser auskömmlich ist, flüchtet sich der Betrieb auf Nachfrage erst einmal in ein umständliches Formular-Ausfüllverfahren, bei dem der Nutzer zu aktiver Arbeit aufgefordert wird, Wasserzapfstellen im Hause zu zählen. Ob das wirklich nötig ist? Oder nur ein Trick, um die Kunden abzuschrecken? Im vorliegenden Fall gibt die Aktenlage (seit Bezug verfügt ja der Betrieb über Hausanschluss-Anträge, wieso weiß er es dann auf Nachfrage aktuell nicht?) doch eindeutig her, dass ein Viertel so großer Durchfluss (QN 2,5) vollkommen ausreichend wäre.</em></p></blockquote>
<p>Kosten würfeln? Mitnichten. Beide Abrechnungsentwürfe sind bis heute ungenehmigt und noch falsch, durchzogen von Oberflächlichkeit. Schwer wiegt auch dieser Vorwurf an die Abrechnung: Sie stellt eine unterlassene Hilfeleistung des Verwalters dar, dass die Wohnungseigentümer &#8222;unter sich&#8220; zutreffend und streitfrei abrechnen können. Beide Abrechnungsentwürfe ignorieren bislang, dass die &#8222;Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns&#8220; Verwaltern Grundverhaltensregeln auferlegen, die in der Rechtsprechung aber nur zum Teil &#8222;Mainstream&#8220; und damit gesetzlich geregelt sind. Sie ignorieren auch &#8222;brüllende, ins Auge stechende Messfehler&#8220;, die überhaupt nicht problematisiert werden. Nach dem Motto: Es ist leichter, eine Abrechnung durch die Eigentümer genehmigen zu lassen, als mit dem Versorgungslieferanten über offensichtliche Fehler zu sprechen. Das Prinzip des vermuteten, geringsten Widerstands.</p>
<p>Genauer gesagt in der HeizkostenVO ist ordentlich-gesetzlich geregelt, wie man eine zutreffende Verbrauchsinventur aufzustellen hat. Sie schreibt für die Heizkosten vor, was für die Wasserkosten wiederum nicht gilt: Das Prinzip der Verbrauchsabgrenzung nach dem Prinzip der periodengerechten Zuordnung.</p>
<p>Im Klartext und ganz einfach. Bei beiden Kostenarten gibt es verbrauchsabhängige Komponenten, die den Verbrauch periodisch durch Messung bestätigen können. Im vorliegenden Fall gibt es Einzel-Wasseruhren und eine Hauptwasseruhr der Berliner Wasserbetriebe. Und es gibt Wärmemengenzähler in den Wohnungen der angeschlossenen Gas-Zentralheizungsanlage und einen Gasmengen-Verbrauchszähler, der durch die GASAG Berlin in Abrechnung gebracht wird. Wer nun rechnen kann, wird folgendes als richtig bestätigen können, hier nur das Beispiel Wasser.</p>
<ul>
<li>Die Haupt-Wasseruhr ist am 31.12.2009 (hier das Beispiel) abzulesen und zu notieren.</li>
<li>Sie ist ferner am 31.12.2010 abzulesen.</li>
<li>Die Differenz aus beiden Stichtags-Ablesungen ist der Gesamt-Wasserverbrauch der Wohnanlage</li>
</ul>
<p>Der so ermittelte Gesamt-Wasserverbrauch muss nun erstens anhand der Einzel-Wohnungswasserzähler, die ebenfalls abzulesen sind und einer so genannten Verbrauchsinventur, abgerechnet und &#8222;gecheckt&#8220; werden auf Schlüssigkeit. Nur so läßt sich ermitteln, ob der Verbrauch grundlegend stimmig ist. Im &#8222;Mainstream&#8220; (ohne entsprechende Regelung in der Teilungserklärung) könnte der Verwalter so vorgehen:</p>
<ul>
<li>Er legt die Zahlungen des Kalenderjahres 2010 auf die Nutzer anhand der ermittelten Einzelverbräuche auf die Einheiten um. Das ist grundsätzlich richtig, aber möglicherweise oberflächlich und vielleicht sogar &#8222;hundsgefährlich falsch&#8220;. Grundlage dafür muss aber sein, dass die Hauptwasseruhr hinsichtl. ihres Verbrauchs stimmig mit der Summe aller Einzelzähler übereinstimmt. Weitere Voraussetzung: Es müssen alle relevanten Wasserverbraucher (Zapfstellen) mit Messeinrichtungen versehen sein. In der Praxis oft vergessen: der Außenwasser-Sprenghahn für den Garten.</li>
<li>In jedem Fall entbindet aber auch dann dies den Verwalter nicht davon, anhand der Verbrauchsinventur &#8222;Schlüssigkeitsproben&#8220; anzustellen und zu prüfen, ob die geleisteten Zahlungen an die Berliner Wasserbetriebe überhaupt &#8222;sachlich richtig&#8220; sind. Unterbleibt dies und bleiben bspw. signifikante Mehr- bzw. Minderverbräuche oder so genannte Messgewinne oder Verluste sogar unbemerkt, so liegt eine (u.U. grobe) Fahrlässigkeit des amtierenden Verwalters vor.</li>
</ul>
<p>Messverlust: Der Hauptwasserzähler weist einen Verbrauch von 500 cbm Wasser aus. Die Einzel-Wasseruhren addieren sich auf 300 cbm Wasser. Die Differenz beträgt rechnerisch 66,66% (in unserem Beispiel). Ein Messverlust von 66,66% widerspricht den Ergebnissen denklogischer Betrachtung. Deutsche Gerichte nehmen Messverluste von bis zu 20%, die nachzuweisen sind, im Ergebnis als &#8222;systemimmanent&#8220; hin. Der umgekehrte Fall: An der Hauptwasseruhr werden 300 cbm gemessen, an den Einzeluhren 500 cbm. Dieses nennt man umgekehrt den Messgewinn.</p>
<p>Verursachungsgerechtigkeit: Unbillig ist auch, einfach einen Kostensaldo einer differenzierten Verbrauchsabrechnung grob nach Verbrauch umzulegen, obwohl durch die Wasserbetriebe, wie von der Rechtsprechung längst anerkannt, bspw. das so genannte Niederschlagswasser nicht verbrauchsabhängig, sondern flächenabhängig gezahlt wird. Die differenzierte (und gekonnte) Buchführung eines Verwalters weist demzufolge in der Jahresabrechnung die Positionen &#8222;Wasserverbrauch&#8220; (der Einheiten einerseits) und &#8222;Niederschlagswasser&#8220; (der anteiligen Grundstücksflächen andererseits) differenziert aus. In Frage kommt durchaus und ist sogar nahe liegend, dass das Niederschlagswasser anders umgelegt wird, z.B. nach dem allgemeinen Kostenverteilungsschlüssel. In diesem Fall würde das Niederschlagswasser nach dem Verhältnis der DIN-Wohnflächen umgelegt werden, da es nicht verbrauchsabhängig ist.</p>
<p>Noch differenzierter ist die Betrachtung anzustellen, wenn Sondernutzungsrechte vereinbart sind, hinsichtlich der Außenflächen der Anlage. Ist geregelt, dass der Sondernutzungsberechtigte die Sondernutzungsrechte unter Kostenfreistellung der übrigen Eigentümer zu bewirtschaften hat, so liegt hierin auch ein Erfordernis zur Berücksichtigung dieses Sachverhalts bei Kostenverteilungsfragen.</p>
<p>Man sieht, über das Thema könnte man auch gleich eine Doktorarbeit &#8222;guttenbergen&#8220;. Das würde den Rahmen einer bloggenden und mithin gerade noch lesbaren Berichterstattung durchaus sprengen und ist nicht Ziel dieser Zusammenfassung.</p>
<p>Die wesentliche Erkenntnis aber lautet: Im dargestellten Fall hat der Verwalter die fachlich richtigen Schlüsse keineswegs gezogen und noch im zweiten Entwurf seiner ersten Abrechnung ist er durchaus weit entfernt von einer richtigen Abrechnung. Es stellt sich daher tatsächlich die Frage, ob er das überhaupt richtig abrechnen kann?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11618" title="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg" alt="Hausverwaltungsbuddha 01.12 - Abrechnung nach Zahlungsfluss &amp; Verbrauch" width="626" height="442" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch.jpg 626w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/HV.Buddha_01.12_Verbrauch-300x211.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px" /></a></p>
<p>Die festgestellten Fehler seines Abrechnungswesens betreffen -um nur ganz allgemein zu bleiben- folgende Gesichtspunkte.</p>
<ol>
<li>Eine unterlassene, so gewissenhaft als mögliche Verbrauchsinventur der Einzel- und Gesamtzählerstände.</li>
<li>Die Unterlassung einer &#8222;grobmotorischen&#8220; Schlüssigkeitsprüfung.</li>
<li>Die erste falsche, zu niedrige Abrechnung der Wasserkosten 2010.</li>
<li>Die Nichtbenennung einer Abrechnungsspitze für das Jahr 2009, die erst 2010 gezahlt wurde (siehe obige Regelung der Teilungserklärung, &#8222;Verbrauchsinventur&#8220;) &#8211; Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;rückwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2009). Hier mit zwei Möglichkeiten: Liegt eine genehmigte Abrechnung 2009 vor, so verteilt man die Wasserkosten 2009 in der Abrechnung 2010 nach den Verbrauchswerten der Abrechnung 2009. Liegt noch keine genehmigte Abrechnung vor, können diese Kosten in die Abrechnung 2009 aufgenommen werden. Sie sind dann als &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeit&#8220; in einem Betrag (unaufgeteilt) als Verbindlichkeit nachrichtlich im Bestandskonto &#8222;abgegrenzte Verbindlichkeiten aus Betriebskosten Vorjahre&#8220; enthalten.</li>
<li>Die fehlende &#8222;Gesamtfeststellung&#8220; der richtigen, absoluten Wasserkosten. Aus dieser ergibt sich die &#8222;Abrechnungsspitze 2010&#8220;, die erst in 2011 gezahlt wird, aber verursachungsgerecht in 2010 als Kosten einzustellen ist. Und zwar hier in dieser Wohnanlage aufgrund ausdrücklicher Regelung in der Teilungserklärung. Diese heißt im vorliegenden Fall &#8222;vorwärts erforderliche Abgrenzung&#8220; (nach 2011).</li>
<li>Die fehlende Differenzierung der Wasserkosten nach Niederschlagswasser und Verbrauchswasser nach Wasseruhren-Verbrauch.</li>
<li>Die Nicht-Geltendmachung von möglichen Sprengwasser-Abzügen, die nämlich konkrete Kostenersparnisse nach sich ziehen (Entwässerungsanteil entfällt)</li>
</ol>
<p>Tatsächlich muss allein die Position &#8222;Wasserkosten&#8220; noch maßgeblich geändert werden, denn hinzu kommt auch noch die gelebte Realität dieser Wohnanlage, wo &#8222;unter laufender Verwaltung&#8220; auch folgendes zu berücksichtigen ist:</p>
<ol>
<li>Die unterlassene Geltendmachung von so genannten Rohrleitungsverlusten in Folge von Wasserschäden (Kessel der Anlage geplatzt) mit dem Ziel einer Kulanzerstattung</li>
<li>Die Auswechslung des überdimensionierten, zu groß bemessenen Wasser-Hauptzählers gegen einen kleineren, mit der Folge, dass der Tagespreis der Wasserrechnung signifikant sinkt.</li>
<li>Die Geltendmachung einer unglaubwürdig hohen Differenz zwischen Haupt- und Einzelwasseruhren.</li>
</ol>
<p>Leute, das Thema ist ekelhaft wie ein Endlos-Bandwurm. Es reicht vielleicht zu sagen, dass eine richtige Abrechnung zu machen bedeutet, dass man die Zusammenhänge einer Wohnanlage richtig verstehen muss, wozu man sich gewissenhaft einarbeiten muss. Jeder neue Verwalter, der das unterlässt, handelt grob gemeinschaftswidrig und oberflächlich, spart sich zwar eigene Arbeit und &#8222;Gehirnschmalz&#8220;. Dieses aber zahlt die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, und zwar in beliebiger, vollkommen zufälliger Höhe.</p>
<p>Die hier dargestellte Abrechnung 2010 ist im ersten und im zweiten Entwurf zu verwerfen. Der dritte Entwurf erfolgt nun gewissenhaft, dafür werde ich sorgen. Und sei es auch -notfalls- mit gerichtlicher Hilfe. Dabei trifft die Kritik an den falschen, zwei Entwürfen natürlich frontal den neuen Verwalter. Weil der nun lamentiert, er habe alles &#8222;so übernommen&#8220;, ja, das macht doch nichts.</p>
<figure id="attachment_11591" aria-describedby="caption-attachment-11591" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11591 " title="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg" alt="JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!" width="576" height="768" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5037.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11591" class="wp-caption-text">JOLA-Rindfleisch (Senatsreserve) - im eigenen Saft!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Kennen wir noch aus &#8222;Mauerzeiten&#8220;: Die Senatsreserve, hergestellt durch die Fa. JOLA. Das Besondere: Das Rindfleisch liegt im eigenen Saft. Schwierig: Wenn Verwalter zu sehr im eigenen Saft schmoren. Dann werden sie betriebsblind. Oder &#8222;tüksch&#8220;: dann gelten nur noch Formalien und nicht mehr, was wirklich zu tun sich aufdrängt. Fleiß, um die &#8222;harten Fakten&#8220; von innen aufzubohren, sie aufzuklären und letztlich eine richtige Abrechnung zu erstellen, die der Lebenswirklichkeit Rechnung trägt.</em> </p></blockquote>
<p>In jeder Wohnanlage sind die &#8222;harten Fakten&#8220; nun mal wie sie sind. Dies nennt man &#8222;die Realität&#8220;. Um diese aber zu erkennen, muss man sich als neuer Verwalter gewissenhaft und &#8222;wie ein ordentlicher Kaufmann&#8220; einarbeiten.  Im Zeitpunkt der Versendung von Wohngeldabrechnungen aber geht jeder (noch so neue) Verwalter auch ein fachliches Statement besonderer Schwere ein: er sagt den (neuen) Kunden damit, dass er diese Arbeit geleistet habe und nun guten Gewissens eine Abrechnungsgenehmigung empfehle. Nach allem was vorliegt, ist dies im vorliegenden Fall -allein am Beispiel der Wasserkosten- nicht der Fall, wie die Schilderung nachdrücklich aufzeigt.</p>
<blockquote><p>Das Wasser ist trüb, die Luft ist rein. Der Verwalter muss ersoffen sein. (sinngemäße Abwandlung eines Strauß-Witzes, hier für Wohnungseigentümer) #ersoffen in Arbeit! mit der gründlichen Abrechnung</p></blockquote>
<p>Schade. Das Leben und auch Verwaltung sind nun mal nicht oberflächlich. Sondern richtig. Oder falsch.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link/pdf-Dokument downloaden" href="http://www.vnwi.de/Portals/0/pdf/VortragDrStaehlingAtt06.pdf" target="_blank">Dr. Karl-Heinz Stähling zur Bedeutung des Vermögensstatus in der WEG-Abrechnung</a></li>
<li>Dazu passend: <a title="externer Link" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=verm%C3%B6gensstatus%20weg&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CB8QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.vnwi.de%2FPortals%2F0%2Fpdf%2FPresDrStaehlingAtt06.ppt&amp;ei=lB4HT5ivEI3EtAa65-iCDw&amp;usg=AFQjCNF3qY9W76mn78qBq5HjpbNItpvypw" target="_blank">PowerPoint-Präsentation zu Dr. Karl-Heinz Stählings Fachvortrag</a></li>
<li>Profunde Fundquelle: <a title="externer link" href="http://www.haufe.de/immobilien/searchResult?mainSearch:boolean=False&amp;selection=*%7Caonl&amp;searchableText=Verm%F6gensstatus" target="_blank">Der Haufe-Verlag versteht als Fachverlag was vom Vermögensstatus</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein. Leonard Cohen ist ein ... <a title="1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143411/" aria-label="Mehr Informationen über 1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2570" title="Tigerjäger" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif" alt="" width="400" height="267" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin-300x200.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein.</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohen ist ein Mensch</strong>, dessen Wirken man niemanden sonderlich erklären muss. Er hat Welthits geschrieben, so u.a. das heute an jedem Lagerfeuer als Pflichtprogramm aufgeführte &#8222;Suzanne&#8220; oder das von vielen, vielen Künstlern aufgeführte &#8222;Halleluja&#8220;, für mich am besten gecovert/aufgeführt von schon toten Jeff Buckley. Buckley ertrank und seine Version der Leonard-Cohen-Schmachtschmonzette erblühte im Lichte diese emotionalen Rebellen noch mit weiteren, neugeschriebenen Textfragmenten und <strong>zu wahrhaft großer Bedeutung</strong>. <strong>Halleluja</strong>.</p>
<p><span id="more-11222"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="  " title="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png" alt="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" width="450" height="84" /></a><figcaption class="wp-caption-text">rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)</figcaption></figure>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" allowscriptaccess="always" /></object><span style="color: #888888;"> <em>Show Me The Place by leonardcohen</em></span></p>
<blockquote><p>Show me the place, Lied des Tages (von Leonard Cohen): Zeig mir den Platz, wo den Dingen sorgfältig auf den Grund gegangen wird?</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohens Werke</strong> strahlen häufig jene ätherischen, olfaktorischen Seelenstrahlungen aus, die für die Bedeutung von guter Musik bedeutsam sind: Man kann sich beim Hören hineindenken und es bleibt immer noch Platz für das eigene Hinzufügen. Imagination, also Freiheit und nicht irgendeine Art von ideologischer, viel zu textsicherer Darbietung, bei der irgendein Künstler für uns denkt, anstatt dass wir an ihn und mit ihm denken. Nein, Künstler von wahrhafter Größe lassen uns den Raum, den wir benötigen, damit sich im besten Sinne alle Poren öffnen und Lebenssaft austritt.  Gute Musik und gute Texte im Verbund sind wie ein gut gelungenes EU-Förderprogramm zur Rettung des Weltklimas: nach ihr können wir uns richten und nach der Lyrik können wir überleben, <strong>selbst wenn wir (sogar) eigenes Gedankengut hinzufügen beabsichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Mrs. Lion (Name geändert) ist eine Berlin-Zehlendorfer Nikolasseerin</strong>. Ihre Haftung ist begrenzt. Vor ein paar Jahren entschied sie sich zum geschäftlichen Bruch mit ihrem Zehlendorfer Geschäftspartner. Sie führten gemeinsam eine GmbH &amp; Co. KG, in der Immobilien geparkt wurden. Einige wurden angekauft und da waren sie nun. Später wurden wieder welche verkauft. So ist das nun mal. Wer das gekonnt macht, erarbeitet dabei Überschüsse. Aber wer diese in einer GmbH &amp; Co. KG erwirtschaftet, der muss grundsätzlich teilen. <strong>So ist nun mal das Konstrukt angelegt</strong>.</p>
<p><strong>Ein paar Überschüsse wurden erwirtschaftet</strong> von der GmbH &amp; Co. KG. Einer der zwei Hauptinitiatoren war der &#8222;tätige Teil der Gesellschaft&#8220;. Mrs. Lion und ihr Mann, ein beschäftigter Autoverkäufer, waren nicht gerade der &#8222;tätige Teil&#8220;. Der andere hieß Leistenbichler (* Name geändert). Leistenbichler war der tätige Teil. Als Leistenbichler &amp; die Eheleute Lion beschlossen, die gemeinsame Gesellschaftskonstruktion aufzulösen und darauf hinzuwirken, dass man sich geschäftlich trenne, gründeten Frau &amp; Herr Lion eine unter deutschen Verhältnissen recht billige, aber ungewöhnliche Konstruktion, <strong>eine britische Limited</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Der Vorteil von einem ist häufig der Nachteil des Anderen.</p></blockquote>
<p><strong>Der Vorteil der englischen &#8222;Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung&#8220;</strong> liegt in einem nicht gerade großen Haftungskapital, das ergo niemand vorzufinanzieren braucht. Der Nachteil für all diejenigen, die es mit englischen Limiteds zu tun haben: Weder sind die Haftungsverhältnisse sonderlich transparent, noch leicht erreichbar. <strong>Die Sache geht ganz kosmopolitisch über Landes-, Verstandes- und Sprachgrenzen weit hinaus</strong>.</p>
<p><strong>Wer in Deutschland mit Limiteds hantiert</strong>, wird seinen Grund dafür haben. Ob diese Gründe im Ende einer geschäftlichen Beurteilung für alle übrigen Menschen, die mit ihr zu tun haben werden, erfolgreich, gut und zuverlässig sind, das ist eine ganz andere Sache. <strong>Eine andere Sache</strong>.</p>
<p><strong>Schwierig einzuschätzen ist beispielsweise die Limited</strong> als &#8222;werdender Wohnungseigentümer&#8220;.  Wird sie als Käuferin einer bzw. mehrerer Eigentumswohnungen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können? Wie lässt man sich das belegen? Muss so eine Gesellschaft das überhaupt belegen? Ja, Mrs. Lion hielt sich für eine ganz Gewiefte. Und rechnete nie damit, dass ihr auch deswegen einmal Misstrauen oder jedenfalls geschäftliche Vorsicht entgegenschlagen könnte. <strong>Konnte aber</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Lichtenrade wurden die zwei Wohnungen</strong> der deutschen GmbH &amp; Co. KG an die Verkäuferin -diese britische Limited- übertragen. Die zu erteilende Verwalterzustimmung bedürfte einer gründlichen Überprüfung, sagte sich der Verwalter. Und prüfte. Prüfte. Prüfte. Prüfte. Da war noch so ein großer Wohngeldrückstand von inzwischen ungefähr 10.000,- EUR. Die britische Limited müsse sich bitte der sofortigen Zwangsvollstreckung wegen des Wohngeldanspruchs der Gemeinschaft unterwerfen. Und dann eine Besonderheit in der dortigen Teilungserklärung: <strong>Sinngemäß haften Erwerber wie Veräußerer für Wohngeldrückstände des vormaligen Wohnungseigentümers</strong>.</p>
<p><strong>Diese (etwas ungewöhnliche),</strong> aber durchaus aus der Sicht einer WEG vernünftige Klausel vorausgeschickt, stellte nun der Verwalter nach Erteilung der Verwalterzustimmung und weiterem Vollzug des Kaufvertrages die gesamte Wohngeldforderung gegen die Erwerberin, die britische Limited, fällig. Nach Ausbringung der Klage zahlte die britische Limited den gesamten Wohngeldrückstand. Für die WEG sehr erfreulich: Es fiel nichts aus. <strong>Das gemeinschaftliche Vermögen  gesichert</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Traue jeder Gesellschaftsform nur so viel, als das veröffentlichte Haftungskapital hergibt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Und was die Limited angeht: dann für den oft in Rede stehenden &#8222;one and only EURO&#8220;. Gibt es eigentlich inzwischen auch ein griechisches Gegenstück dazu? Dieser Frage bin ich eigentlich noch nie nachgegangen. #Wissen #Wissenslücken</p></blockquote>
<p><strong>Streit besteht nun noch darüber, dass Mrs. Lion sauer auf die Verwalterin ist</strong>. Dass sie zahlen musste. Und verklagt wurde. An dieser Stelle wird diese Sache wieder deutscher und ist nicht von britischem Humor oder gar irgendeiner Form von Haftungsbegrenzung durchzogen. Diese Sache ist gesamtdeutsch, etwas preußisch, mit einem Schuss bayerischem Sahnehäubchen. Mrs. Lion führt seit kurzem ein Doppelleben. Als sie unlängst auf der Jahreshauptversammlung der Wohnungseigentümer war, ging es ihr im Wesentlichen darum, die anderen Wohnungseigentümer gegen die Verwalterin aufzubringen. Denn diese hatte sie ja -erfolgreich- auf Zahlung des gesamten Rückstands in Anspruch genommen. Die Versammlung war anstrengend und von festen, selbstsicheren Gegenstatements gegen &#8222;den emotionalen Unsinn&#8220; von Mrs. Lion geprägt. Ja, so sagte die Verwalterin, das sei alles richtig gewesen. Erfolgreiche Inanspruchnahme. Erfolgreiches Krisenmanagement. Null Ausfall für die WEG. <strong>Erfolgreiche WEG-Verwaltung. Könnerhaft</strong>.</p>
<p><strong>Nein. Zu Unrecht erfolgte gerichtliche Inanspruchnahme</strong>. Verklagen sei nicht nötig gewesen. Sie hätte auch so gezahlt. Dämliche WEG-Verwaltung. Laienhaft. &#8211; <strong>Aussage gegen Aussage</strong>.</p>
<p><strong>Während die Wehen der verstrichenen Versammlung vom Winde verwehen würden</strong>, so dachte nun die Verwalterin, würde man sich richtig orientieren. Die WEG, das ist ein kleines Miniobjekt mit sieben Wohnungseigentümern. An solch einem Objekt lohnt sich überhaupt nicht festzuhalten, wenn bspw. ein &#8222;britischer, haftungsbeschränkter Wurm&#8220; da drin ist und der auch noch streitbar. Dass Mrs. Lion im Verlaufe der Versammlung über den Mund fuhr und feststellte, sie habe schon ewig mitgeteilt, sie wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern in Bayern, ist bekannt. Auf der anderen Seite: <strong>Herr Leistenbichler hatte sich nochmal gemeldet bei der Verwalterin</strong>.</p>
<p><strong>Der Grund seines Anrufs</strong>: Herr Leistenbichler hat von der finanzierenden Bank eine Fälligstellung von Hypotheken erhalten. Als er sich mit der Bank in Verbindung setzt, wird schnell klar, dass Mrs. und Mr. Lion und ihre britische Limited die Hypothekenraten nicht beglichen haben. Da Herr Leistenbichler seit dem Verkauf nichts mehr gehört hatte und nun die Bank fällige Hypothekenleistungen anforderte, von denen er kaufvertraglich freigestellt worden war, forderte er nun die offenen Hypothekenraten von den Erwerbern, der britischen Limited von Mrs. und Mr. Lion an. Inzwischen liegt der Verwalterin auch der Schriftverkehr vor, der die Verwalterin inhaltlich ja nicht betrifft. Dass Mrs. Lion ggü. ihrem bisherigen Geschäftspartner behauptet, noch bis Mitte Dezember 2011 im &#8222;verdienten Urlaub&#8220; außer Landes zu sein, trifft nicht zu.</p>
<p><strong>Denn währenddessen behauptet sie nun ggü. der Verwalterin</strong>, nicht mehr in Berlin zu wohnen, sondern in Bayern. Und mittlerweile hat Mrs. Lion einige der Wohnungseigentümer immer wieder falsch informiert und den Wohnungseigentümern erzählt, dass die Verwalterin sich falsch verhalten hat. Sie hat auch schon eine neue Verwalterin ins Boot geholt. Sie hat sogar selbst zu einer Eigentümerversammlung eingeladen. Die alte Verwalterin hat das durchschaut und selbst eine Ladung herausgeschickt. Doch interessant, was Mrs. Lion Herrn Leistenbichler aus dem wohlverdienten Urlaub am Wohnsitz Berlin schreibt, der auf seine überfällige Hypothekenraten-Erstattung wartet. Ja, liebe Kinder, die Löwin hatte gelogen. Sie war keine umgezogene Bajuwarin aus Niederbayern mit Gipfelblick auf lüsterne Alpengebirge. Sie war eine ungezogene Berlinerin, und angeblich weg, weit weg im Urlaub. Sie will wohl Zeit gewinnen, weil es ans Bezahlen geht. Sie schreibt wörtlich, was sie tut, man muss nur den einen Buchstaben, der in Klammern redaktionell überarbeitet dasteht, weglassen, <strong>dann wird es offenbar</strong>:</p>
<p>&#8222;PS: Wir befinden uns bis Mitte Dezember ((k)eine Hinhaltetaktik) im wohlverdienten Urlaub und sind anschließend wieder erreichbar.&#8220;</p>
<p><strong>Da kann man nur noch hinzufügen</strong>: &#8222;Gut gebrüllt, Mrs. Lion&#8220; &#8211; aber normal ist das nicht. Vielleicht sollten Mrs. und Mr. Lion in den vierzig entstehenden Wohnungen in der Hamburger Elbphilharmonie Quartier nehmen. Dann wäre es auch nicht mehr so weit, zum lt. Spiegel derzeit einzigen Punktebringer auf der Weltstadt-Skala von Hamburg: denn sie ist unbestreitbar die Königin der Löwen. <strong>Rrrrooooaaaaaarrrrr&#8230;.aber das Löwen lügen, ist neu.  Dänen hingegen&#8230;..</strong></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;3RxTM36VKUY&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Happy Hippo &amp; Stan &#8211; &#8222;The lion sleeps tonight&#8220;</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Da kennen wir uns aus: <a title="interner Link zu Suchergebnissen" href="https://gesichtspunkte.de/?s=L%C3%B6we">Tiefenrecherche zum Thema &#8222;Löwe&#8220; auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1084-11 &#8211; Wartung &#038; Pflege: Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja, was ist denn schon dabei? #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:41:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was in der Apotheke geraten wird: Verstopfung &#38; Völlegefühl? Nimm doch gleich paar Pillen. Pustekuchen. Hier geht es um den technischen Aspekt der Verstopfung. #Haustechnik Wir setzen uns hin und lassen alles hinter uns, was wir einst vor uns hatten. Wir entsorgen die &#8222;Restschlämme&#8220; per Rohrpost. Lasst es fließen. Doch was, wenn´s stockt? Wenn es ... <a title="1084-11 &#8211; Wartung &#038; Pflege: Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja, was ist denn schon dabei? #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142811/" aria-label="Mehr Informationen über 1084-11 &#8211; Wartung &#038; Pflege: Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja, was ist denn schon dabei? #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" title="Fotowelt! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<blockquote><p>Was in der Apotheke geraten wird: Verstopfung &amp; Völlegefühl? Nimm doch gleich paar Pillen. Pustekuchen. Hier geht es um den technischen Aspekt der Verstopfung. #Haustechnik</p></blockquote>
<p>Wir setzen uns hin und lassen alles hinter uns, was wir einst vor uns hatten. Wir entsorgen die &#8222;Restschlämme&#8220; per Rohrpost. Lasst es fließen.</p>
<p>Doch was, wenn´s stockt? Wenn es Rückstauungen gibt? Dann kommt der Rohrfrei-Sofortdienst und fräst und pickert in den abgehenden Entwässerungsrohren herum. Wobei er dann feststellt, dass es schwierig ist, so schwierig wie das Leben insgesamt. Es ist kein Durchkommen. Wie sowas aussieht, ist in dieser Collage aus mehreren Fotos festgehalten. Schaut.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-11152"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<figure id="attachment_11153" aria-describedby="caption-attachment-11153" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/10.06.Collage.Inkrustrierun.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11153  " title="Collage &quot;Rohrverstopfung durch Inkrustrierungen&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/10.06.Collage.Inkrustrierun.jpg" alt="Collage &quot;Rohrverstopfung durch Inkrustrierungen&quot;" width="450" height="640" /></a><figcaption id="caption-attachment-11153" class="wp-caption-text">Collage &quot;Rohrverstopfung durch Inkrustrierungen&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>I´m totally impressed: Ein Bild sagt oft mehr als 1.000 Worte. Was aber sagt dann eine Collage? #deep impact (tiefer Eindruck)</p></blockquote>
<p>Ja, stimmt, das sind beeindruckende Bilder. Hart wie Kruppstahl sind die &#8222;Sedimente&#8220;, die sich zwischenzeitlich abgelagert hatten. Fliegt der alte Bogen raus und ein neuer wird eingebaut, das ist einfacher, als sich noch lange Mühe zu geben.</p>
<p>Ralf Lepke, der das gemacht hat, ist übrigens ein &#8222;pfiffiges Kerlchen&#8220;. Kann man weiterempfehlen.</p>
<p>Niemand hatte zuvor die Absicht, einen Wartungsvertrag abzuschließen. Von wegen regelmäßige Rohrreinigung. War auch nicht notwendig. Jetzt ist das Stück neu. Stücke Kunststoff kost&#8216; nicht die Welt. Was kostet die Welt?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Völlegefühl? <a title="interner Link zu Suchergebnissen" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Verstopfung">Themenfinder &#8222;Verstopfungen&#8220;</a></li>
<li>Firmeneintrag: <a title="externer Link" href="http://berlin.kauperts.de/eintrag/Lepke-Ralf-Grazer-Damm-116-12157-Berlin" target="_blank">Fa. Ralf Lepke auf Kauperts.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1076-11 &#8211; Personen: Evelyn Quartey ist gelernte Pigmentsverteilungstechnikerin und schwingt die Quasten #Gebauchpinsel</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/142011/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/142011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:54:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Polom & Quartey]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwing, schwing, schwing, &#8212;- schwing dein Dingalingeling! (*)  (* Dingelingaling = Pinsel, Quaste, Bürste, Spachtel) &#8211; berufsständisches Mantra des 1. Berufsjahrs im Ausbildungsberuf des Malers &#38; Lackierers, Quelle: Eigenidee Evelyn Quartey ist in Deutschland geboren und als &#8222;Pigmentverteilungstechnikerin&#8220; ausgebildet. Dieser Beruf schließt auch das Quasten schwingen ein. Pinselnd verteilt sie frische Eindrücke von renoviertem, edlen ... <a title="1076-11 &#8211; Personen: Evelyn Quartey ist gelernte Pigmentsverteilungstechnikerin und schwingt die Quasten #Gebauchpinsel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142011/" aria-label="Mehr Informationen über 1076-11 &#8211; Personen: Evelyn Quartey ist gelernte Pigmentsverteilungstechnikerin und schwingt die Quasten #Gebauchpinsel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_1317" aria-describedby="caption-attachment-1317" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1317" title="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg" alt="" width="400" height="271" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1317" class="wp-caption-text">Sehr praktisch: der Gebauchpinsel</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schwing, schwing, schwing, &#8212;- schwing dein Dingalingeling! (*)  (* Dingelingaling = Pinsel, Quaste, Bürste, Spachtel) &#8211; berufsständisches Mantra des 1. Berufsjahrs im Ausbildungsberuf des Malers &amp; Lackierers, Quelle: Eigenidee</p></blockquote>
<p><strong>Evelyn Quartey ist in Deutschland geboren und als &#8222;Pigmentverteilungstechnikerin&#8220; ausgebildet</strong>. Dieser Beruf schließt auch das Quasten schwingen ein. Pinselnd verteilt sie frische Eindrücke von renoviertem, edlen Oberflächenprofil und eigentlich <strong>sieht hinterher immer alles viel, viel besser aus als vorher</strong>.</p>
<p><span id="more-11080"></span></p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11081" title="seitentrenner Malerpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/trenner_Malerpinsel.jpg" alt="seitentrenner Malerpinsel" width="100" height="100" /></p>
<figure id="attachment_11082" aria-describedby="caption-attachment-11082" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC00429.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11082  " title="Evelyn Quartey, Fa. Polom &amp; Quartey" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC00429.jpg" alt="Evelyn Quartey, Fa. Polom &amp; Quartey" width="450" height="662" /></a><figcaption id="caption-attachment-11082" class="wp-caption-text">Evelyn Quartey, Fa. Polom &amp; Quartey</figcaption></figure>
<p><strong>Dies Jahr hat die Fa. Polom &amp; Quartey</strong> im Auftrag der Hausverwaltung das Thema Fenster unendlich vertieft. In Berlin-Wilmersdorf sagen die Bewohner, das sei eine ganz nette, kompetente und irgendwie auch greifbare Firma. Denn ehrlich gesagt: Der Abstimmungsaufwand mit den vielen Bewohnern des dortigen Mehrfamilienhauses ist nicht &#8222;von Pappe&#8220;. Dicht an dicht drängen sich Termine, aber auch Befindlichkeiten. Menschen wollen eigentlich gern neu angestrichene Außenfenster, aber natürlich auch &#8222;ihre Ruhe&#8220;. Beschwerden kamen währenddessen nicht. <strong>Alles lief &#8222;selbsttragend&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Hinterher hat sie den &#8222;roten Wedding&#8220; angegriffen</strong>. Dort fiel den Wohnungseigentümern ebenfalls ein, dass noch vor dem Winter die Außenfenster mal schnell&#8230;. Und so geschah es auch. Trotz großer Schwierigkeiten (&#8222;Es gibt ja schwierige Mieter!&#8220;) ist nur noch eineinhalb Wohnung &#8222;offen&#8220; in der Offene-Posten-Liste. Und als Evelyn Quartey nun noch schnell vor dem Winter herbeieilt, um den geborstenen Oberflächenlack am Zehlendorfer Außenfenster aufzuritzen, neu zu versiegeln und hinterher eine &#8222;winterdichte&#8220; Lackschicht aufzutragen, vermerkt der Wohnungsinhaber, die Aufgabe sei jetzt eigentlich viel zu spät, <strong>aber mit dem gewollten Ergebnis abgeschlossen worden</strong>.</p>
<p><strong>Ja, sie hat es noch geschafft</strong>. Wenn es auch alles andere als einfach war, noch dieses Jahr&#8230;</p>
<p><strong>Bei allen Unwägbarkeiten</strong>, wenn man &#8222;eins und eins&#8220; zusammenzählt, ist das wohl eine sehr gute Firma. Empfohlen worden war sie nach Malerarbeiten am Deutschen Theater von der bauleitenden Architektin, seinerzeit. Und Empfehlung, das lasst Euch gesagt sein, verteilt man gern &#8222;schottisch&#8220;: <strong>Immer schön sparsam</strong>.</p>
<p>(Fremdling: <a title="externer Link" href="http://berlin.kauperts.de/eintrag/Polom--Quartey-Jagowstrasse-20-10555-Berlin" target="_blank">Dieser Beitrag wurde für die Website kaupert.de geschrieben</a>)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Apropos: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/07/130011/">Nero Brandenburg besang einstmals das Dingelingeling</a> (Historie)</li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:31:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Grünkohl mit Pinkel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Menschen ist fast Gesamtdeutschland machen jetzt wieder ihre Badewannen startklar. Kohl waschen. Auf dem saisonalen Speisenplan steht jetzt der Grünkohl und noch bis kurz vor Weihnachten. Zelebriert werden wird er. Gründlich gewaschen muss er werden. Ein paar Berliner aus Dahlem, die ursprünglich aus dem Norden der Republik herkommen, haben am Freitag den Geburtstag des ... <a title="1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/141811/" aria-label="Mehr Informationen über 1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6945" title="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg" alt="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" width="450" height="30" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e-300x20.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" title="Fotowelt! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>Die Menschen ist fast Gesamtdeutschland</strong> machen jetzt wieder ihre Badewannen startklar. Kohl waschen. Auf dem saisonalen Speisenplan steht jetzt der Grünkohl und noch bis kurz vor Weihnachten. Zelebriert werden wird er. Gründlich gewaschen muss er werden. Ein paar Berliner aus Dahlem, die ursprünglich aus dem Norden der Republik herkommen, haben am Freitag den Geburtstag des Familienvorstands gefeiert. Und da gab es ihn schon: Grünkohl satt. Die Besonderheit, sagt Arno: &#8222;Mit Olivenöl!&#8220; Richtig. Normalerweise wird er mit Schmalz zubereitet und dann, so Arno, &#8222;musst du ein paar Klare mehr einpfeifen.&#8220; Grünkohl mit Pinkel, einer Grützwurst aus dem Nordischen, gehört zum Gehaltsvollsten, das du essen kannst. <strong>&#8222;Es trägt dich!&#8220;, erst isst du es auf und dann, oh Gott</strong>.</p>
<p><span id="more-11056"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11057" aria-describedby="caption-attachment-11057" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6193.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11057  " title="Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6193.jpg" alt="Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-11057" class="wp-caption-text">Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages</figcaption></figure>
<blockquote><p>Regional wird er auch <strong>Braunkohl</strong> (beispielsweise in Braunschweig, Hannover, Magdeburger Börde und Bremen), <strong>Hochkohl</strong>, <strong>Winterkohl</strong>, <strong>Strunkkohl</strong> oder <strong>Krauskohl</strong> oder auch nur <strong>Kohl</strong> genannt. In der Schweiz trägt er den Namen <strong>Federkohl</strong>, ist aber vergleichsweise wenig bekannt und als Speise kaum gebräuchlich. In Ostwestfalen-Lippe trägt er den seinen Wuchs umschreibenden Namen <strong>Lippische Palme</strong>, weiter nördlich <strong>Oldenburger</strong> oder <strong>Friesische Palme</strong>.  Insbesondere die Bezeichnung <strong>Braunkohl</strong> sorgt für teils abenteuerliche Erklärungen der Namensherkunft. Nicht ganz ernstgemeinte Vorschläge stellen z. B. einen Bezug zur Braunkohle her. Braunschweiger hingegen verkünden voller Stolz, der Braunkohl komme aus Braunschweig und trage daher seinen Namen. Umstritten ist auch die Erklärung, dass die Namensgebung Braunkohl etwas mit der Verfärbung des Kohls nach mehrmaligem Aufwärmen zu tun haben könnte. Falsch ist auch die Erklärung, der Kohl verfärbe sich nach Frost bräunlich. (aus Wikipedia. Grünkohl)</p></blockquote>
<p><strong>Im großen Topf auf dem Herd</strong> steckt ein übermannsgroßer Kochlöffel aus Holz. Um ihn durch den Grünkohlsumpf zu bewegen und eine Art Rührbewegung zu initiieren, muss der Ungeübte beide Hände nehmen, das Rührgerät fest umfassen und beherzt losrühren. <strong>Drin schwimmen die Würste</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Pquv5vauBbo&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Die Jacos, &#8222;Grünkohl&#8220; (&#8222;Good Bait&#8220;) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">Die Jacos, früher Jaco de Musio, singen &#8222;Grünkohl&#8220;, eine Hommage an das typisch Oldenburgische Gericht. Die Originalmusik &#8222;Good Bait&#8220; ist von Tadd Dameron/Count Basie, das Arrangement von Peder Karlsson (The Real Group) und der deutsche Text von Britta Dinkelbach. Sopran Olivia Kuhnert, Alt Britta Dinkelbach, Tenor Scott Townsend, Bariton Patrick Völker, Bass Oliver Herbolzheimer. (Klappentext zum Video auf youtube)</p>
</div>
</blockquote>
<p><strong>Die Vorfreude der Gäste</strong> ist groß. Ja, wie man sieht, beflügelt er sogar die künstlerischen Emotionen von Sängern und Sängerinnen. Traditionell wird nämlich zum Grünkohl-Essen auch gesungen, man snackt platt, bänkelsängert und es gibt ein großes Angebot an Grünkohl-Texten. Irgendwas muss dran sein, am grünen Kohl. Made Mutter sogar schlich, aus der Küche, das war schlecht, sie sagte: <strong>&#8222;Drüben gibt es frischen Kohl, den ich hol, so leb denn wohl!&#8220; (Heinz Erhardt, Die Made)</strong></p>
<p><strong>Tatsächlich wird Grünkohl</strong> saisonal in mehreren Gegenden Deutschlands gegessen. Beispielsweise in der Ostprignitz essen die Menschen ihn als Bestand von &#8222;Knieperkohl&#8220;, dazu Wikipedia:</p>
<blockquote><p><strong>Knieperkohl</strong> ist ein dem Sauerkraut ähnliches Sauergemüse aus der Prignitz. Er besteht aus Weißkohl, blauem Markstammkohl (oder Blättern von Rotkohl) und Grünkohl zusammen mit Wein- und Kirschblättern.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6327" title="Hat man oder hat man nicht: gesichtspunkte im Glas" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_.jpg" alt="Hat man oder hat man nicht: gesichtspunkte im Glas" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Grünkohl ist Bestandteil</strong> einer geschichtsträchtigen, traditionellen Küche im Verbund von Gemüse (Kohl), Fleisch (Pinkel, Kassler) und Kartoffeln, eignet sich also für Vegetarier kaum, ist für &#8222;Flexitarier&#8220; oder Fleischesser hingegen eine saisonal zur Verfügung stehende, nahrhafte Ernährungsquelle mit abschließendem Charakter: <strong>hinterher ist man &#8222;pappsatt&#8220;</strong>. <strong>Und obwohl Schnaps ernährungstechnisch eigentlich nachgewiesenermaßen gar nicht hilft, gehört es zum Usus, hinterher welchen zu trinken. Bzw. welche, also Schnäpse! Ausnahmsweise. Man gönnt sich ja sonst nüscht.</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
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		<title>1065-11 &#8211; Alltag: Auf dem Anrufbeantworter  der Hausverwaltung gehen immer wieder seltsame Wünsche ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:53:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Waldfriede]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, schönen guten Tag. Mein Name ist Alexander Kwasniewski (*). Und zwar -ähem, räusper- habe ich schon vor einem halben Jahr einen Antrag gestellt wegen Ausreise in den USA, äh, wegen der Gesundheitsuntersuchung. Können Sie mich bitte zurückrufen unter 694 22 10 (*) &#8211; Anruf bei Hausverwaltung (Anrufbeantworter, 13:23 Uhr) (* = Persönliche Daten verändert ... <a title="1065-11 &#8211; Alltag: Auf dem Anrufbeantworter  der Hausverwaltung gehen immer wieder seltsame Wünsche ein" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/140911/" aria-label="Mehr Informationen über 1065-11 &#8211; Alltag: Auf dem Anrufbeantworter  der Hausverwaltung gehen immer wieder seltsame Wünsche ein">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329 " title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ja, schönen guten Tag. Mein Name ist Alexander Kwasniewski (*). Und zwar -ähem, räusper- habe ich schon vor einem halben Jahr einen Antrag gestellt wegen Ausreise in den USA, äh, wegen der Gesundheitsuntersuchung. Können Sie mich bitte zurückrufen unter 694 22 10 (*) &#8211; Anruf bei Hausverwaltung (Anrufbeantworter, 13:23 Uhr)</p></blockquote>
<p><span style="color: #888888;">(* = Persönliche Daten verändert &#8211; wegen Arztgeheimnis der Hausverwaltung)</span></p>
<p><strong>Der Anruf kam  heute um 13:23 Uhr</strong> und ist kurz und präzise.</p>
<p><strong>Allerdings wäre es von Vorteil gewesen</strong>, wenn sich der Anrufer den einleitenden Begrüßungstext der Hausverwaltung richtig angehört hätte, der schon Verständlichkeits-Oskars gewonnen hat und eindeutig ist. Bleibt die Frage ungeklärt, ob die Hausverwaltung bei neuen Entwürfen von Einleitungs- bzw. Begrüßungstexten ausdrücklich aufnimmt: Wir führen keine Gesundheitschecks zwecks Ausreise in die Vereinigten Staaten von Amerika durch. Tun wir aber auch wirklich nicht. <strong>Ganz ehrlich</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Alltag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9102010/">CT-Befund der Patientin trifft ein, ein Rechtsanwalt lügt wie gedruckt, ein anderer taucht unter</a></li>
<li>Alltag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/anruf-des-tages-womit-hausverwalter-regelmassig-zu-tun-haben/">Anruf des Tages: Womit Hausverwalter täglich zu tun haben&#8230;</a></li>
<li>Alltag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/babyschwimmen/">Die Anrufe des Tages: Das Babyschwimmen</a> </li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1034-11 &#8211; Elternabend: Am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf geht es um Lehrerballett und Elternskills</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/137811/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/137811/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Droste-Hülshoff-Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert´s Kitchen Orchestra]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Kind, mach bitte deine Schule ordentlich, ja? Sonst musst du später Straßenmusiker werden.&#8220; -&#8222;Au ja, Mama, fein! Aber, Mama, für Straßenmusik braucht man Abitur, oder?&#8220; Irgendwie ist jetzt Alltag eingekehrt. Seit Beginn dieses Schuljahres haben sich die Kinder in der neuen, siebenten Klasse am Droste-Hülshoff-Gymnasium irgendwie eingelebt. Ihre Schulsituation hat sich stark geändert. Aus der ... <a title="1034-11 &#8211; Elternabend: Am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf geht es um Lehrerballett und Elternskills" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/137811/" aria-label="Mehr Informationen über 1034-11 &#8211; Elternabend: Am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf geht es um Lehrerballett und Elternskills">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3549" aria-describedby="caption-attachment-3549" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3549 " title="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg" alt="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3549" class="wp-caption-text">Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Kind, mach bitte deine Schule ordentlich, ja? Sonst musst du später Straßenmusiker werden.&#8220; -&#8222;Au ja, Mama, fein! Aber, Mama, für Straßenmusik braucht man Abitur, oder?&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Irgendwie ist jetzt Alltag eingekehrt</strong>. Seit Beginn dieses Schuljahres haben sich die Kinder in der neuen, siebenten Klasse am Droste-Hülshoff-Gymnasium irgendwie eingelebt. Ihre Schulsituation hat sich stark geändert. Aus der Grundschule &#8222;mit Dank entlassen&#8220;, hoffen sie nun auf ein Abitur &#8222;in spe&#8220;. Doch langsam: Zuvor gilt es ein Probejahr durchzuhalten und in die Klasse 8 versetzt zu werden. Erst mit Bestehen des Probejahrs, früher Probe-Halbjahres, gilt man als &#8222;aufgenommen am Gymnasium&#8220;. Die Versetzung reicht. Ein Jahr der sorgfältigen Prüfung. <strong>Gut Ding will Weile haben</strong>.</p>
<p><span id="more-10682"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p><strong></strong>[iframe_youtube video=&#8220;kONigDUkUZw&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra Live im Quasimodo &#8211; Schüttel das (via Youtube)</span> </em></p>
<blockquote><p>Alle mal schütteln, alle mal schütteln, alle mal schütteln, alle sagen: Schüttel das! #Rupert´s Kitchen Orchestra #Lyrics</p></blockquote>
<p><strong>Die Eltern der heranwachsenden, inzwischen Pubertierenden</strong> sind schon irgendwie gesettled, angekommen im Eltern sein. Sie schauen nicht mehr so dämlich dienstbeflissen drein, wenn die Klassenlehrerin vorn wichtige Dinge erzählt. Inzwischen ist alles ein Stück relativer. Okay, einige melden sich immer und haben fast zu jedem Thema was zu sagen. Das wenige, was Eltern an solch einem ersten Elternabend sagen, ist erstens schon mit Lampenfieber der Podiumsredner getränkt. Man kennt sich noch nicht. Und zweitens schärft schon das den Eindruck. Der Anderen. Sie schauen aufmerksam zu. <strong>Sie bilden sich ihre Meinung</strong>.</p>
<p><strong>Ist der Redebeitrags-Geltendmacher ein Schönredner</strong>, ein Hasardeur? Blickt aus dessen Augen ein eitler Fatzke? Oder ein selbstloser, liebender und deswegen besorgter Vater? Hat der Vater schon im Überfluss Intelligenz gepachtet und deswegen ist die Tochter auch auf dem Gymnasium? Ist das Gymnasium am Ende doch ein Beweis für eine &#8222;bessere Herkunft&#8220; aus gutem Elternhaus? All das schwummert als Gesichtspunkt im Klassenzimmer herum. Und übrigens auch die Mücken, davon nicht wenige. Einer klatscht fleißig in die Hände, nicht um zu applaudieren. Manchmal erwischt er eine Mücke und das war´s dann für die Mücke. Klatsch, tot. <strong>Die anderen Mücken sterben jetzt bald, denn es wird kälter. So wie die guten Vorsätze der Eltern, routiniert</strong>.</p>
<p><strong>Am Eingang des Elternabends</strong>, also eingangs, das ist wenn alle reinkamen und alle sich setzten, die Tür aber längst zu ist, gibt es an die Wand geworfene Fotos von der ersten Klassenreise. Die Bilder hinterlassen keine Flecken, sie bestehen aus eingefärbtem Licht. An der Decke hängt ein Beamer und die Klassenlehrerin hat einen PC am Lehrertisch und eine Fernbedienung. Multimedia ist angekommen in den altbackenen Schulräumen, Windows Sieben hängt wie Pik Sieben vor dem Bildervortrag. Die 7. Klassen sind gleich am Anfang ihres Bestehens auf eine Klassenreise verreist. <strong>Um sich gleich kennen zu lernen und nicht erst später</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;lCram3WUCUc&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Ausschnitte aus dem Super 8 Film &#8222;Berlin K40&#8220; von Joachim Meinicke, Schnitt: Andreas Meinicke, Musik: Rupert´s Kitchen Orchestra (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Heute Abend sind alle Eltern gekommen, auf den ersten Blick fehlt niemand</strong>, auf den zweiten wissen wir es nicht genau, denn was alle Eltern gemeinsam haben, habe auch ich, und das ganz aktiv: ich habe noch keinen Überblick. Es sieht nur so aus, als wären alle erschienen, nicht alle pünktlich, einige regelrecht zu spät. Sie sind noch voller guter Vorsätze. So wie die neuen, alten Lehrer, die schon seit Jahren ihre Dienste hier schieben. Obwohl sie es seit Jahren tun, machen die Lehrer alle und ohne Ausnahme einen guten, engagierten und dienstbeflissenen Eindruck. Es ist, als dienten sie in Liebe. <strong>Zur Sache der ihnen anvertrauten Kinder</strong>.</p>
<p><strong>Hervorhebenswert ist der &#8222;Auftritt&#8220; des Musiklehrers Herrn Wiesel</strong> (* Name geändert). Während er noch auf seinen Auftritt wartet, weil die Vorrednerin die Eltern sorgsam benetzt mit Wissenswertem über das Schulfach &#8222;Ethik&#8220;, steht er unauffällig im hinteren Halb des Klassenzimmers an der Wand. Doch als die Hauptregisseurin dieses Elternabends ihm souffliert, rennt er regelrecht strikt nach vorn und gibt seinen Auftritt gekonnt. Dazu ruft er, ohne schon vorn angekommen zu sein: &#8222;Bitte stellen sie sich hin&#8220; und dreht sich vorn angekommen mit dem Gesicht zur Klasse. Es geht ihm jetzt um &#8222;den Puls&#8220; seiner Sache, der Musik, rechtes Bein, linkes Bein, hüpf und seit, schluss hopps und links und rechts, ich überlege, wie viel &#8222;beats per minute&#8220;? Rhythmisch ist das noch nicht vertrackt. Heute Abend gibt es Geschlechterproporz: Mutti und Vati sind Bewegung, Frauenbewegung, Männerbewegung, ich liebe es, so lange es rhythmisch ist. Und damit erinnere ich an den Kündigungsgrund für den Radio DJ Lord Knut.  Schwierigkeiten bereitet den ersten dann das &#8222;Nachklatschen&#8220; zum Puls. <strong>&#8222;Alle mal schütteln, alle mal schütteln, alle mal schütteln, alle sagen: Schüttel das!&#8220;</strong></p>
<p><strong>Wir verstehen den Rhythmus vom Puls</strong> -eins-zwei-drei-vier- und dann addiert der Mann, flink wie ein Wiesel, Klatschkombinationen vom handclap und später auch vom &#8222;body talk&#8220; (auf Brustkorb usw.) hinzu. Die Vorbelasteten unter uns erkennen Viertel, Achtel undsoweiter, auch Triolen zak-zak-zak und bumms-klatsch, nennen wir das Claven. Weil der ganze Elternabend nun aufgestanden ist und Eltern im Grundsatz keine begnadeten Tänzer sein müssen, führt das vorgeführte, rhythmische Elternballett von Herrn Wiesel nach ca. vier Minuten Darbietung zum abschließenden &#8222;danke schön&#8220; seinerseits. Das Elternballett wechselt nun zurück zum Modus &#8222;Lehrerballett&#8220;, alle artig nacheinander vorstellen. Aufgewärmt, nachgewärmt und noch pulsierend in uns Rhythmus und wir verstehen, wie man sich fühlt, wenn man Musik fühlt. Aha. Das stimmt. <strong>Dieser Gesellschaftstanz der Eltern, das war die erste Pina Colada des Abends</strong>, <strong>ein Erfrischungstanz</strong>, <strong>allerdings ohne Eis, im Schweiße unseres Herzbluts</strong>. <strong>Eltern haben Skills</strong>.</p>
<p><strong>Während Herr Wiesel die weiteren, musikalischen Gesichtspunkte seines Lehrauftrags</strong> <strong>verdeutlicht</strong>, stehen schon artig die weiteren Fachlehrer anderer Unterrichtsfächer in Reih und Glied. Sie haben heute viel zu tun. Irgendwie postsozialistisch finden heute alle Elternabende der Siebenten Klassen statt und die Lehrer werden von Zimmer zu Zimmer rumgereicht. <strong>Artig vorstellen</strong>. <strong>Gute Idee das</strong>.</p>
<p><strong>Nach dem systematischen Vorgestelle der einzelnen Fachlehrer</strong> und anschließendem &#8222;Danke schön&#8220; und Applaus der Eltern übernimmt die Klassenlehrerin wieder das Zepter und dirigiert einem unklaren Ende des Elternabends entgegen. Das Thema &#8222;Wahl von Elternvertretern&#8220; steht auf der Agenda und bedarf einer gekonnten Wahlleitung durch einen Wahlleiter. Niemand will das machen, schließlich erklärt sich eine Frau, Hauptberuf Mutter, bereit, es zu tun. Darin ist sie nicht sonderlich geübt. Meinen Antrag auf  &#8222;en bloque&#8220;-Abstimmung beider Kandidaten kontert sie mit &#8222;Gern&#8220; und verliest dann separat abgestimmt &#8222;dafür-dagegen-Enthaltung&#8220; für die zwei zur Wahl stehenden Eltern. Von wegen Blockabstimmung. Jetzt steht es in einem Blog. Dass es überhaupt Kandidaten gibt, ist schließlich das einzige, wesentliche Verdienst meinerseits. Hervorhebenswert ist, dass im Fach Englisch von &#8222;fünf Skills&#8220; die Rede ist, die man zu beherrschen habe. Aha. Skills. Wie viele Skills benötigen eigentlich Eltern? Proud to be a Local Hero, beginne ich zu entwerfen! Nur im Geiste. Sage heute Abend nicht, was ich alles denke! Tut nichts zur Sache tun. <strong>Die erklären mich sonst für verrückt</strong>.</p>
<p><strong>Nachdem die Frage der Wahlleiterin nämlich fast ungehört verhallt</strong>, wer wen vorzuschlagen beabsichtige und ob sich jemand selbst für dieses Amt zur Verfügung stellt, passiert gar nichts. Da beschließen wir, schon um einem baldigen Ende dieses Elternabends behilflich zu sein, unsere ganze berufliche Reputation als geübter Versammlungsleiter in die Waagschale zu werfen &#8211; to throw all my skills as community leader in to the weight can? Würde man das so sagen? Ab sofort wird es lustig: ich melde mich mit gut zu hörenden, systematisch das Klassenzimmer durchdringenden Wortbeiträgen. Alle Beiträge sind bewusst lust- und spaßdurchtränkt, die Anderen lachen. Schüttel das! Be locker! &#8211; Ihre Verkrampftheit und mangelnde Lockerheit endlich abwerfen, to throw away a summary of minus moods! &#8211; Ich sage, mit dem nackten Finger auf eine Mutter zeigend: <strong>&#8222;Diese Frau hat den ganzen Abend über äußerst präzise und gekonnte Wortmeldungen gemacht, die ist ideal für das Amt!&#8220; Gelächter</strong>.</p>
<blockquote><p>Wäge sorgfältig ab, was du beabsichtigst, in die Waagschale zu werfen. #Zentaurismus meinerseits, soeben selbst entworfen © Bloggwart, 2011, zu Zentaurismus <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?q=Zentaurismus" target="_blank">google-Abfrage</a></p></blockquote>
<p><strong>Eine andere Kandidatin, auf die ich zeige, ist Frau Hugendubel</strong> (* Name geändert). Sie ist mir seit Jahren als äußerst zuverlässige Verwalterin der Klassenklasse aus Grundschulzeiten bekannt, da stimmte die Abrechnung immer auf den letzten Cent. Gelächter. Eine andere Mutter hat rote Haare und vor sich ein Schild, auf dem Tom steht, das ist ihr Sohn. Ich rufe ins Klassenzimmer: &#8222;Ich könnte mir nichts schöneres vorstellen, als Sie als meine Klassesprecherin!&#8220; <strong>Gelächter</strong>. <strong>Sie winkt sofort ab und sagt, sie hat keine Zeit für sowas</strong>.</p>
<figure style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://rupertskitchen.de/Cover-vorne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="CD &quot;Wir wollen keine Party&quot; (Quelle: Rupert´s Kitchen Orchestra)" src="http://rupertskitchen.de/Cover-vorne.jpg" alt="CD &quot;Wir wollen keine Party&quot; (Quelle: Rupert´s Kitchen Orchestra)" width="300" height="270" /></a><figcaption class="wp-caption-text">CD &quot;Wir wollen keine Party&quot; (Quelle: Rupert´s Kitchen Orchestra)</figcaption></figure>
<p><strong>Schließlich verhaften die Eltern zwei Elternvertreter </strong>und zwei Elternvertreter-Vertreter mit &#8222;einfachen Mehrheitsbeschlüssen&#8220;, die einstimmig und allstimmig mit einer Enthaltung (des Gewählten, aha, fein!) ausfallen. Das Ergebnis wird in kein Protokoll geschrieben, sondern an die Tafel mit Tafelkreide. Eine Beschlusssammlung der Elternabende ist hier nicht vorgesehen. Das Entscheidende aber war: Ich habe mit meiner beruflichen Erfahrung Schwung in die &#8222;müde Masse Elternfleisch&#8220; (engl. &#8222;parent meat&#8220;) gebracht und die Menschen dazu bewegt, ihre Lethargie abzustreifen. <strong>Wenn ich was kann, dann war es schon immer, den Klassenclown zu geben</strong>. <strong>Ich muss aufpassen, sonst ist mein Ruf ruiniert</strong>.</p>
<p><strong>Hinter mir sitzt die als Schauspielerin bekannte Mutter</strong> einer anderen Tochter. Sie fragt mich: &#8222;Was sind sie von Beruf?&#8220; Ich sage die Wahrheit, ohne zu flunkern: &#8222;Ich leite beruflich oft Eigentümerversammlungen, deswegen sind mir solche Wahlen vertraut.&#8220; Sie lacht und sagt: &#8222;Ich hätte gedacht, sie sind Aufnahmeleiter!&#8220; Aufnahmeleiter <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Filmaufnahmeleitung" target="_blank">beim Film</a>? Müssen die auch so sein wie Wohnungseigentumsverwalter? Den Haufen zusammenhalten und dafür sorgen, dass endlich was passiert, weil alle irgendwie jeck sind? Na ja, Aufnahmeleiter, okay, ich denk mal drüber nach, wär wohl auch nicht so schlecht. Der Abend ist endlich vorüber. <strong>Alle rennen auseinander</strong>, <strong>es folgt der schmerzlichste Prozess des gesamten Abends: die Auflösung</strong>. <strong>In Salzsäure</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;syrUI1ubn7w&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra &#8211; Skankin&#8216; Karl Marx Str. U-Bhf. (via Youtube)</span> </em></p>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">English for Runaways, Englisch für Fortgeschrittene: &#8222;Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra performs on a crosswalk on Karl-Marx-Str., Berlin/Neukölln. Filmed by Cem Mete.&#8220;</p>
</div>
</blockquote>
<p><strong>Wenn das Kind dieses Video vom &#8222;Skankin´&#8220; &#8211;<a title="externer Link" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Skank_(dance)" target="_blank">to skank</a> is a form of dancing- sieht</strong>, wer weiß: Straßenmusik scheint Spaß zu machen. Skankin´oder <a title="externer Link" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Street_performance" target="_blank">Buskin´</a>: ach, die Welt ist voller Fachbegriffe und Anglizismen. Oder sie wird Schauspielerin? Und ich ihr Aufnahmeleiter, Talent dazu hätte ich ja, weiß ich seit heute Abend. <strong>Das Rupert´s Kitchen Orchestra hat allerdings erklärt: Wir wollen keine Party</strong>! <strong>So heißt jedenfalls der aktuelle Tonträger des Quartetts aus Berlin</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Straßenmusik &amp; mehr: <a title="externer Link" href="http://www.rupertskitchen.de/" target="_blank">Berlins beste Funkband der Welt</a> (Homepage)</li>
<li>Historie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/07/130011/">Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/125011/">Brundibar &#8211; Sommerfest im Droste-Hülhoff-Gymnasium</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/124511/">Ilse Weber in Theresienstadt &#8211; interpretiert von Julia Kaiser (voc)</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/104310/">Take Five &#8211; und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf</a></li>
<li>Tiefenrecherche: <a title="interner Link zur Artikel-Volltextsuche" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Droste+H%C3%BClshoff">Die Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf</a> (Artikelsuche)</li>
<li>Tiefenrecherche: <a title="externer Link zur Artikelsuche nach &quot;Rupert´s Kitchen&quot;" href="http://blackbirds.tv/?s=Rupert+Kitchen" target="_blank">Rupert´s Kitchen Orchestra</a> (Artikelsuche)</li>
</ul>
<p><span style="color: #778899;"> (EP)</span></p>
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		<title>998-11 &#8211; Personen: Michael T. Glaser erzählt von &#8222;Weinbrandt-Willy&#8220; Brandt, Franz Josef Strauß und lauter Schnurren #Kneipe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 09:29:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ [iframe_youtube video=&#8220;3eyW4lN_128&#8243;] Das kann doch unseren Willy nicht erschüttern: Willy Brandt im Statement!  (via Youtube) Diese Person des öffentlichen Lebens habe ich gestern in einer Berliner Eckkneipe in Berlin-Wilmersdorf, Blissestr., aufgenommen. Sie war eingedenk ihrer Popularität auf mein Nachfragen hin mit einer Veröffentlichung einverstanden. Politik muss ja bekanntlich Gehör bekommen. Aus aktuellem Anlass zum Berliner ... <a title="998-11 &#8211; Personen: Michael T. Glaser erzählt von &#8222;Weinbrandt-Willy&#8220; Brandt, Franz Josef Strauß und lauter Schnurren #Kneipe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/134111/" aria-label="Mehr Informationen über 998-11 &#8211; Personen: Michael T. Glaser erzählt von &#8222;Weinbrandt-Willy&#8220; Brandt, Franz Josef Strauß und lauter Schnurren #Kneipe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2884 alignnone" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /></p>
<p><em> </em><em>[iframe_youtube video=&#8220;3eyW4lN_128&#8243;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Das kann doch unseren Willy nicht erschüttern: Willy Brandt im Statement!  (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Diese Person des öffentlichen Lebens habe ich gestern in einer Berliner Eckkneipe in Berlin-Wilmersdorf, Blissestr., aufgenommen. Sie war eingedenk ihrer Popularität auf mein Nachfragen hin mit einer Veröffentlichung einverstanden. Politik muss ja bekanntlich Gehör bekommen. Aus aktuellem Anlass zum Berliner Wahlkampf hier der passende Wal: Der Titan der Berliner Bürgermeister: Willy Brandt!</p></blockquote>
<p><strong>Früher war Michael T. Glaser</strong>, der von sich sagt, er habe eine führende &#8222;6&#8220; im eigenen Lebensalter, von Beruf Kaufmann. &#8222;Ich war immer Vertriebler&#8220;, sagt er, und so ist es noch heute. Jetzt verkauft er ein System namens &#8222;Hausnotruf&#8220;. Das ist ein Gerät so ähnlich wie ein Anrufbeantworter. Es hat einen roten Buzzer! Da draufkloppen, wenn Not am Mann ist und es baut sich eine Verbindung zur Störungszentrale auf. Für monatlich 24,36 € gibt es das Gerät. Es hilft alten Menschen, die allein sind. <strong>Gute Idee: bisschen Sicherheit, Lücken schließen, Hilflosigkeitslücken!</strong></p>
<p><strong>Ansonsten erinnert sich Michael T. Glaser</strong> auch gern an &#8222;Weinbrand-Willy&#8220;, wie er im berolinesken Jargon der Lästermäuler gern genannt wurde: den unsterblich gewordenen Mythenmann und Berliner Bürgermeister, <strong>späteren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt</strong>.</p>
<p><span id="more-10366"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em> </em><em>[iframe_youtube video=&#8220;h9sKNBKKBcY&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em> Der erzählte Witz: Von Willy Brandt, Franz Josef Strauß, roten Hunden &amp; weißen Ziegen! (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Der Witz wurde mir gestern Abend in einer Berlin-Wilmersdorfer Eckkneipe erzählt und ich muss ihn nun verabredungsgemäß veröffentlichen. </span>Merke: Eine Eckkneipe kann auch andersartige Grundrissformen  aufweisen! Zumindest sobald man sich rundum wohlfühlt.</p></blockquote>
<p><strong>Gern hat er die Frauen geküsst</strong>, singt der Operettenliebhaber Otto Waalkes in Erinnerung an Willy Brandt. Und wir erinnern Sprüche wie &#8222;Wir wollen jetzt mehr Demokratie wagen&#8220; und viele andere Bonmots des verstorbenen Übermenschen Willy Brandt, dem zu Ehren die bundesdeutsche SPD-Zentrale in Berlin nach ihm heißt. Berlin war viele Jahre seine feste Domäne und heute noch liegt Willy Brandt in Berlin-Zehlendorf an der Potsdamer Straße auf dem Friedhof. Sein Sohn ist der bekanntgewordene, ernsthafte Schauspieler Matthias Brandt. <strong>Auch er lebt heute in Berlin-Zehlendorf, mit &#8222;Kind und Kegel&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>Joes Schnapshaus war früher  ggü. von Frankys Currystation auf der Halenseebrücke am Kurfürstendamm. Auf der anderen Seite war ein kleiner Flachpavillion, das war der &#8222;Mallorca-Grill&#8220;, ein Super-Freßcenter. (Michael T. Glaser über Gastronomie und Imbisse an der Halenseebrücke)</p></blockquote>
<p><strong>Der eckige, kantige Willy Brandt</strong>: Seine Zotigkeit, seine vom Rauch und vom Geistgetränk gefärbte, heisere Stimme, die irgendwie ein bisschen auch an Festus aus &#8222;Rauchende Colts&#8220; erinnerte. Und die lebenslange, wechselseitige Hassliebe mit dem bayerischen Urviech Franz-Josef Strauß. Und so kommen wir zum Erzählen von Witzen, wie man in Berliner Eckstampen, wo noch geraucht werden darf, solche erzählt, die früher längst erzählt worden waren und inzwischen eingemottet werden mussten. Witze, manche davon jedenfalls, haben eine Halbwertzeit und auf den Ablauf ihrer selbst folgt das Verfalldatum. Dann erzählt sie niemand mehr oder höchstens noch in Vergessenheit geratene Senioren. <strong>Oder erwachsen gewordene Kinder, die sich bei einem Bier gern ihrer erinnern</strong>.</p>
<p><strong>Am Tresen liegt eine Ausgabe von &#8222;Berlins größter Zeitung&#8220;</strong> (Eigenbeschreibung Axel Springer Verlag), einen Moment denkt man, die BZ ist nicht groß genug für das Thema, dessen trauriger Hintergrund die Titelseite schmückt. Man ist versucht zu empfehlen, das Papierformat noch größer zu machen, um dem Anlass gerechter zu werden. Denn er war ein ganz Großer, der verstarb, so groß, dass weder Opa Hoppenstedt noch unsereins einen angemesseneren Trauermarsch in Berücksichtigung bringen können. &#8222;Das Ei ist zu hart&#8220;, oder die Erinnerungen zu blass, um noch Neues hinzuzufügen. &#8222;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen&#8220;, um unsere Erinnerungen an Loriot. <strong>Doch der Abend ist auch nicht frei von Platz greifender Humorigkeit, wie die Kurzmitschnitte beweisen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10376" aria-describedby="caption-attachment-10376" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5198.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10376  " title="BZ Titelseite gestern! Loriot ist tot!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5198.jpg" alt="BZ Titelseite gestern! Loriot ist tot!" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10376" class="wp-caption-text">BZ Titelseite gestern! Loriot ist tot!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Whiskey-Willy mixt den Whiskey, den Whiskey mixt Whiskey-Willy!  Zungenbrecher, bitte stets nur nüchtern versuchen </p></blockquote>
<p><strong>Aus dem Ostfriesenwitz</strong> ist bei den Jüngsten inzwischen der Dummhausener geworden: Niemand weiß genau, wo Dummhausen wirklich liegt? Dummhausen liegt vermutlich dichte bei Entenhausen, wo Donald Duck versucht, Daisy zu betören und Tick, Trick und Track noch immer nicht auf RAP-Musik stehen! <strong>Alles wie immer</strong>.</p>
<p><strong>Das Bier</strong>, das uns die Wirtin hier nebenbei einschenkt, ist köstlich. Ich gehöre nicht zu den Biertrinkern, aber man kann ja mal eine Ausnahme machen. Es ist kühl, fast atemberaubend richtig temperiert und besitzt eine &#8222;Blume&#8220;, von der Kenner etwas Floral-Geniales vermuten würden. <strong>Die Blume steht wie ne Eins</strong>.</p>
<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bei Gelegenheit derartiger floraler Vergnügungen erzählen wir uns etliche Schnurren aus der Vergangenheit. Wir rufen in Erinnerung, als der Sohn der älteren Hausbewohnerin im Mieterkeller des Hauses etliche Munition aus Bundeswehrbeständen einlagerte und sich nichts dabei dachte. Und wie wir Mittelstreckenraketen, Pershing II und Cruise Missiles, in Mieterkellern als irgendwie &#8222;ungeeignete&#8220; Lagerware angesehen hatten. Das war 2008. Die Erinnerungen verflüchtigen sich wie das Bier, das unter unseren Fittichen schnell verdampft.</p></blockquote>
<p><strong>Michael T. Glaser ist ein netter Mensch</strong>, sehr gutgelaunt und bemüht sich &#8222;mit Verve&#8220; um ein Gespräch, in dessen Verlauf wir fast die Zeit vergessen. Wir hatten uns ein finales Bier vorgestellt und Kneipengast Walter, der mit uns auf den Abend anstößt, bestellt noch schnell laut und vernehmlich einen &#8222;Vagina Pocalis&#8220;, einen Scheidebecher, ein &#8222;letztes Glas im Stehen&#8220;. Wir haben die Berlin-Wilmersdorfer Eckkneipe als Ort heimeliger Mehrsamkeit, zum Schwadronieren über Gott und die Welt, Whiskey-Willy und Bayern-Franzl gern eingenommen, wenn wir auch künftig mit Sicherheit nicht wöchentlich die Wiederholung planen. Wo uns die Sache ölig erschien, nachgespült. <strong>Mit gutem Kindl vom Fass, das geht runter, auch bei Gunter, vom Zapfhahn rinnt das Bier am laufenden Meter, alle trinken, auch der Peter</strong>.</p>
<blockquote><p>In der Detektivbranche kann die richtige Losung zugleich auch die richtige Lösung sein!</p></blockquote>
<p><strong>Michael T. Glaser ist auch Detektiv</strong> und sein Hausnotruf (Beratung &amp; Service) ist einfach zu kontakten, wenn man das vertrauliche Kennwort weiß. Es lautet &#8222;Kennwort: SB M.T. Glaser&#8220;, eine Dechiffriermaschine aus Istanbul, wie einst bei James Bond ist überflüssig und er ist telefonisch unter 01577 3854927 erreichbar. <strong>Ob man den beworbenen Hausnotruf auch zur eigenen Lieblingskneipe &#8222;umme Ecke&#8220; verlegen lassen kann, haben wir vergessen zu fragen</strong>. <strong>Wir sind einfach nicht oft genug dort</strong>.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/133811/">Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/fotopodcast-hat-jemand-hunger/">Hat jemand Hunger? #Berchtesgadener Eck</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99110/">Wahre Worte weiser Wirte</a></li>
<li>Report: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird, dürfen die Nachbarn sich beschweren</a></li>
<li>Wartezimmer-Lektüre: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7192010/">Was war eigentlich los am 05.11.2009</a>?</li>
<li>Basiswissen Berlin: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/107811/">Wer ist eigentlich der &#8222;König vom Stuttgarter Platz&#8220; und in welcher Liga spielt die Russenmafia</a>?</li>
<li>Kreuzberg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/111311/">Einer für alle und alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg</a></li>
<li>Waffenfähiges Material: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/bombenalarm-2/">Bombenalarm in Wilmersdorfer Mieterkeller</a></li>
</ul>
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		<title>996-11 &#8211; Schilder: Tierhalter setzen immer eigene Prioritäten, manche Schilder gibt´s nicht vorgedruckt! #Cats</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:16:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf  [iframe_youtube video=&#8220;ca7qgu623cc&#8220;] Angelika Milster im Katzenkostüm &#8218;Erinnerung&#8216; ZDF-Hitparade 1984 (via Youtube) Nach einem Ausflug in die Welt des Kabaretts am Düsseldorfer Kom(m)ödchen spielt sie dann 1983 die Rolle, die ihr Leben nachhaltig verändert: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs &#8222;Cats&#8220; in Wien übernimmt sie den Part der Grizabella. &#8222;Erinnerung&#8220; wird zu ihrem Erkennungslied ... <a title="996-11 &#8211; Schilder: Tierhalter setzen immer eigene Prioritäten, manche Schilder gibt´s nicht vorgedruckt! #Cats" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133911/" aria-label="Mehr Informationen über 996-11 &#8211; Schilder: Tierhalter setzen immer eigene Prioritäten, manche Schilder gibt´s nicht vorgedruckt! #Cats">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10357" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5089.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10357  " title="Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5089.jpg" alt="Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf" width="450" height="342" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf</dd>
</dl>
<p><em> </em><em>[iframe_youtube video=&#8220;ca7qgu623cc&#8220;]</em><br />
<em><span style="color: #888888;">Angelika Milster im Katzenkostüm &#8218;Erinnerung&#8216; ZDF-Hitparade 1984 (via Youtube)</span></em></p>
</div>
<blockquote><p>Nach einem Ausflug in die Welt des Kabaretts am Düsseldorfer Kom(m)ödchen spielt sie dann 1983 die Rolle, die ihr Leben nachhaltig verändert: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs &#8222;Cats&#8220; in Wien übernimmt sie den Part der Grizabella. &#8222;Erinnerung&#8220; wird zu ihrem Erkennungslied und macht Angelika Milster zum Musicalstar Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. (Biografie, Angelika Milster, Homepage, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Also, wie gesagt</strong>, nicht &#8222;flach auf den Boden legen&#8220; und &#8222;Hilfe vom Hundehalter abwarten&#8220;, sondern Hunde bitte weg. Schildunikat, vermutlich, gesehen in Berlin-Zehlendorf: Oder kennt jemand das als vorgedrucktes Schild? Worüber die Leute sich bei google+ mit Abstand am meisten hin- und herposten, <strong>hat Sascha Lobo neulich veröffentlicht: über Katzen</strong>.</p>
<p><strong>Dem ist nichts hinzuzufügen</strong>. Außer vielleicht, dass nun unsere Zugriffszahlen mit Sicherheit explodieren werden. <strong>Oder</strong>? Sex sells? So´nen Quatsch: <strong>&#8222;Cat sells&#8220;</strong>! <strong>Miau</strong>!</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Die Homepage von <a title="externer Link" href="http://www.angelikamilster.de/" target="_blank">Angelika Milster, lange Zeit Berlinerin, jetzt Wahl-Schweizerin</a></li>
</ul>
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		<title>973-11 &#8211; Zitat des Tages: Es geht um den Handwerker, italienischen Schaumwein und ungarisches Rotgemüse in Büchsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:01:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er ist oft in Italien, dort hat er ein Haus. Um abseits von Berlin-Schöneberg, wo er sonst wohnt, die Sonne zu putzen. Sind auch viele andere Deutsche da in der Gegend, sagt er. Peinlich ist das, sagt er. Stellen sie sich vor, ich bin im Supermarkt da unten in Italien und da brüllt der Mann durch ... <a title="973-11 &#8211; Zitat des Tages: Es geht um den Handwerker, italienischen Schaumwein und ungarisches Rotgemüse in Büchsen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/131611/" aria-label="Mehr Informationen über 973-11 &#8211; Zitat des Tages: Es geht um den Handwerker, italienischen Schaumwein und ungarisches Rotgemüse in Büchsen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" title="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.ossiladen.de/shopping/images/product_images/info_images/9972_0.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Letzscho gibt´s im www.ossiladen.de" src="http://www.ossiladen.de/shopping/images/product_images/info_images/9972_0.jpg" alt="Letzscho gibt´s im www.ossiladen.de" width="240" height="240" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Letzscho gibt´s im www.ossiladen.de</figcaption></figure>
<p><strong>Er ist oft in Italien</strong>, dort hat er ein Haus. Um abseits von Berlin-Schöneberg, wo er sonst wohnt, die Sonne zu putzen. Sind auch viele andere Deutsche da in der Gegend, sagt er. Peinlich ist das, sagt er. Stellen sie sich vor, ich bin im Supermarkt da unten in Italien und <strong>da brüllt der Mann durch die Lebensmittelregal-Reihen</strong>:</p>
<blockquote><p>Schatz! Denk bitte unbedingt an den Pro Setscho!</p></blockquote>
<p><strong>Ich stutze</strong>. Pro Secco, ach so. Mir fällt spontan Mario Barth ein, durch die Presse ging: &#8222;Nichts reimt sich auf Uschi!&#8220; Wobei: Wir hatten <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/129011/">hier</a> den Gegenbeweis schon angetreten. Das Wort &#8222;Sushi&#8220; eben. Und dabei an einen <strong>Gin Frizz</strong> gedacht. <strong>Frizz Feick</strong> gehuldigt, einem bemerkenswerten Sänger aus Bückeburg. <strong>Nichts reimt sich auf Bückeburg</strong>.</p>
<p><span id="more-10150"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;</em>MCAdjHW_Tjw<em>&#8222;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Chris Roberts: Mein Name ist Hase! (via Youtube)</em></span>  </p>
<p><strong>Heute morgen, 09:15, Termin zur Blutentnahme </strong>in der Gemeinschaftspraxis einiger <strong>Ärzte in Berlin-Zehlendorf</strong>.</p>
<p><strong>Vorn ist ein großer Tresen</strong>, dort arbeiten drei Arzthelferinnen. Im selben Flur etwas weiter hinten links stehen die Stühle für einige Patienten, die nicht im Wartezimmer Platz nehmen. Sie kommen wie gerufen zur Blutentnahme, das medizinische Hilfspersonal verarztet diese Leute direkt. Ein Mann kommt herein und geht zum Tresen. Mit laut vernehmlicher Stimme hallt er ganz ungeniert durch den gesamten Flur,<strong> laut und deutlich</strong>:</p>
<blockquote><p>Sagen se mal, wo kann ick denn hier meeen Urin abjeben?</p></blockquote>
<p><strong>Einige gucken sich irritiert um</strong>, ich muss unweigerlich lachen. Schamgrenze? Null. Als die nächste Frau hereinkommt, macht sie etwas leiser, aber ich kann es deutlich hören:</p>
<blockquote><p>Guten Tag! Mein Name ist Hase.</p></blockquote>
<p><strong>Zu spät: Meiner auch, ich weiß von nichts</strong>! Mir spritzen die Freudestränen erst in und dann aus den Augen. So entstand das hamburgische Hochwasser 1962. Tränen gelacht. Manche schauen mich an, als wäre ich verrückt. Ich nicht, denke ich, <strong>die Situation ist vollkommen verrückt</strong>.</p>
<p><strong>Heute allerdings denken wir international</strong>: Wir denken an Italien und &#8222;Bunga Bunga&#8220;, das ist das eine. <strong>Und was sich reimt</strong>:</p>
<ul>
<li>Nichts reimt sich auf Pro Setscho! Oder doch? Klar: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Letscho" target="_blank">Letscho</a>!</li>
</ul>
<p><strong>Diejenigen aus dem Beitrittsgebiet</strong> wissen besser als alle Anderen, was ich meine. Letzscho hatte schon sein &#8222;Coming Out&#8220;, westwärts der Elbe. Später ruft mich &#8222;mein kleiner Italiener&#8220;, der in Wahrheit Berliner durch und durch ist, aus dem Auto noch einmal an: &#8222;Hier ist Herr Setscho!&#8220; Pruuussstttt&#8230;..geht das schon wieder los? <strong>Mein Gott, was sind wir wieder &#8222;albrich&#8220; heute</strong>?</p>
<figure id="attachment_10154" aria-describedby="caption-attachment-10154" style="width: 274px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Sekt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10154 " title="Sekt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Sekt.jpg" alt="Sekt!" width="284" height="286" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Sekt.jpg 473w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Sekt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Sekt-297x300.jpg 297w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10154" class="wp-caption-text">Sekt!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ne ne, ich bin geheilt: lieber kein Pro Setscho! Ich bevorzuge deutschen Sekt! Oder Selters! Bzw. Letscho! Dazu Musik von <a title="externer Link" href="http://www.frizzfeick.de/" target="_blank">Frizze Feick aus Bückeburg</a>! Phänominibel! Bzw. phantastoral!</p></blockquote>
<p><strong>Gleich bestellen</strong>: Im Ossiladen kann man &#8222;rotes Letscho&#8220; im praktischen Kilogrammglas per Mausklick erwerben!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Letscho <a title="externer Link" href="http://www.ossiladen.de/shopping/product_info.php/info/p9972_Orginal-ungarisches-Letscho--Globus-.html" target="_blank">bestellt man im Ossiladen</a></li>
<li>Frizz <a title="internerLink" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/129011/">Feick wurde hier schon erwähnt</a>!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 08:14:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erfreulich: die Astern stehen in voller Blüte und sehen gar nicht mal so schlecht aus. Weniger erfreulich: iTunes und das dazugehörige iPhone von Apple, das ist keine Blüte, sondern eher ein Früchtchen, bzw. ne Marke. Die ganze Firmenpolitik von Apple nervt und reglementiert deren User. Wer sich einige Zeit schon mit open source und anderen ... <a title="962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130511/" aria-label="Mehr Informationen über 962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_10046" aria-describedby="caption-attachment-10046" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC07947.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10046  " title="Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC07947.jpg" alt="Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-10046" class="wp-caption-text">Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<p><strong>Erfreulich</strong>: die Astern stehen in voller Blüte und sehen gar nicht mal so schlecht aus.</p>
<p><strong>Weniger erfreulich</strong>: iTunes und das dazugehörige iPhone von Apple, das ist keine Blüte, sondern eher ein Früchtchen, bzw. ne Marke. Die ganze Firmenpolitik von Apple nervt und reglementiert deren User. Wer sich einige Zeit schon mit open source und anderen Systemlösungen befasst ist, ist eher verärgert über die äußerst strenge &#8222;proprietäre&#8220; Handhabung von Daten auf Apple-Geräten. So schön die Geräte auch sein mögen, lassen sich Mobiltelefone dieses Herstellers bedauerlicherweise nicht einmal sinnvoll synchronisieren. Was aus dem Windows-Bereich als &#8222;drag &amp; drop&#8220; überraschend einfach bekannt ist, Pustekuchen, wenn es um Apple-Endgeräte geht. Die Frage ist, ob man sich das gefallen lassen muss? Muss man eben nicht. <strong>Gerätewechsel stehen an, zu prüfen ist Google Android</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10045"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;XcUD12BARYM&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Kroatien 2011: Im Garten eines Kraken möchte ich sein! (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Wir sind edv-technisch nicht im Garten Eden, sondern eher im Garten verschiedener (Daten-)Kraken. Google ist die älteste &#8222;Datenkrake&#8220;. Das Unternehmen besitzt den Vorzug, der Erste gewesen zu sein, der das Such- und Bewegungsverhalten von Internetnutzern gezielt auswertet, filtert und kommerziell in Verwendung bringt. Apple ist inzwischen zu einer Datenkrake geworden. Durch den Erfolg der Gerätepolitik, die Schaffung von iTunes und später auch iPhone wurde es möglich, weitere, neue Daten, wie z.B. Standort- und Bewegungsdaten von Menschen auszuspionieren. Eine Technik, die sich inzwischen sogar die Polizei zunutze zu machen weiß. Handyortung ist eine Lappalie. Glasnost, Freunde. Mark Zuckerbergs Facebook fasste dieses alles noch zusammen und komprimierte sogar den Anschaffungszeitraum für veritable, unglaubliche Datenmengen. In der Industrie der Dosentomaten ist mithin Facebook das Tomatenmark. Inzwischen sehnen sich wieder erste Internetuser nach leckeren, italienischen Antipasti. Sie möchten das Unmögliche möglich machen: dem Tomatenmark und der gemeinen Dosentomate das Wasser wieder entziehen und &#8222;getrocknete Tomaten&#8220; der EDV-Industrie ihrem Schicksal überlassen.</p></blockquote>
<figure id="attachment_10049" aria-describedby="caption-attachment-10049" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_4645.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10049" title="Trocknende, bald getrocknete Tomaten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_4645.jpg" alt="Trocknende, bald getrocknete Tomaten" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10049" class="wp-caption-text">Trocknende, bald getrocknete Tomaten</figcaption></figure>
<p><strong>facebook bekommt nun Konkurrenz</strong> in spürbarer Form von google+ und was wir bislang &#8222;like&#8220;-ten, wird nun verstärkt geplust, also mit +1 gekennzeichnet. Ob dies ähnlich besitzergreifend wird wie facebook, bleibt abzuwarten. Erste Gehversuche mit google+ fallen positiv aus; im Moment erscheint uns google´s schöne, bunte Welt als ein Stück sachlicher, übersichtlicher und leichter zu handhaben. Was vor allem gefällt: man muss nicht erst Informatik studieren, eine Vielzahl von Foren und Meinungen nachlesen und recherchieren, um selbstverständliche &#8222;default-Einstellungen&#8220; für sich einzusetzen, die über das Gewollte hinausgehen. Ein abschließendes Urteil ist noch nicht möglich. <strong>Wir testen google+ mit Spaß</strong>.</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;_pUZMjhOehg&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Sesamstrasse Kermit der Frosch &#8211; Im Garten eines Kraken! (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Rechtsanwälte stellen große Textbausteinbibliotheken auf</strong>, mit Hilfe derer sie ihre ReNo-Gehilfinnen (Rechtsanwalts- &amp; Notargehilfinnen) anweisen, Post wegzuarbeiten. Dabei fällt heute der irgendwie &#8222;devote&#8220; Textbaustein auf, mit dem ein Rechtsanwalt bittet, seitens seines Herrn &#8222;Anweisung&#8220; zu erhalten, die Zwangsvollstreckung zu beginnen. Aus der Sicht des Rechtsanwalts ist das eigentlich geschickt, denn wenn der Mandant nicht weiß, was er ihm darauf erwidern möchte, muss er erst einmal nichts tun. Im Grunde genommen ist der Textbaustein überflüssig. Ein Mandant, der eine Titulierung von Räumungsansprüchen durch &#8222;seinen Dienstleistungssklaven&#8220;, den Rechtsanwalt erwirken lässt, möchte nichts sehnlicher als die Zwangsvollstreckung. Denn der in Zahlungsverzug befindliche Schuldner (Mieter) hat ohnehin schon mindestens sechs Monate (Berliner Fristenlage) zu lange nicht gezahlt. <strong>Währenddessen war der Mandant in ständigem Kontakt mit seinem Rechtsanwalt</strong>.</p>
<figure id="attachment_10050" aria-describedby="caption-attachment-10050" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Screenshot_RA.Vollstreckung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10050 " title="Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Screenshot_RA.Vollstreckung.jpg" alt="Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;" width="450" height="108" /></a><figcaption id="caption-attachment-10050" class="wp-caption-text">Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seit wann muss man einen Rechtsanwalt anweisen, wie er aus einem Urteil zu vollstrecken hat? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Dass der Titel nun vollstreckbar vom Gericht ausgefertigt wurde</strong>, dauert erstens nachweislich bereits wiederum viel zu lange. Das muss man dringend ändern  und Gläubigern vertragsbrüchig gewordener Schuldner das Leben erleichtern und nicht erschweren. Nun auch noch viel weiteren Schriftverkehr ins Feld zu führen, hat etwas Rechthaberisches. Interessant ist aber, wie die Formulierung ist: irgendwie devot, unterwürfig und nicht frei von S/M-Gedanken: &#8222;Ich bin dein Sklave, weise mich an!&#8220; &#8211; <strong>So ein Quatsch</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>935-11 &#8211; Positionen: Alles was schief laufen kann, wird auch schiefgehen, sagte der Kindesvater #Edward A. Murphy</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/127711/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;ukTfLGwYu5I&#8220;] WWWW John über &#8222;Murphys Law&#8220;  (via Youtube) Sag mal, sind die nur blöd? #Fluch eines Autofahrers am Morgen &#8211; Entwurf für § 8 des Standardauftrags für Ersatzbeschaffungen: &#8222;Die Anlieferung erfolgt außerhalb der Kernanreise- und -abfahrtzeiten der Schulkinder bzw. deren Eltern. Ein Stundenschema zu erwartender Stoßzeiten ist beigefügt.&#8220; &#8211; Zur Kernfrage: Wie kann man dem ... <a title="935-11 &#8211; Positionen: Alles was schief laufen kann, wird auch schiefgehen, sagte der Kindesvater #Edward A. Murphy" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/127711/" aria-label="Mehr Informationen über 935-11 &#8211; Positionen: Alles was schief laufen kann, wird auch schiefgehen, sagte der Kindesvater #Edward A. Murphy">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9842" title="Murphys Gesetz" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz.jpg" alt="Murphys Gesetz" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;ukTfLGwYu5I&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>WWWW John über &#8222;Murphys Law&#8220;  (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Sag mal, sind die nur blöd? #Fluch eines Autofahrers am Morgen &#8211; Entwurf für § 8 des Standardauftrags für Ersatzbeschaffungen: &#8222;Die Anlieferung erfolgt außerhalb der Kernanreise- und -abfahrtzeiten der Schulkinder bzw. deren Eltern. Ein Stundenschema zu erwartender Stoßzeiten ist beigefügt.&#8220; &#8211; Zur Kernfrage: Wie kann man dem Leben durch antizyklisches Verhalten Qualitätszuwächse verschaffen?</p></blockquote>
<p><strong>So dachte</strong> der Kindesvater heute morgen, als er sein Kind zur Schule brachte, über Stoßzeiten sinnierte und über <strong>Strategien zur Ausweichzeitgewinnung</strong>:</p>
<p><strong>Es ist immer viel los morgens kurz vor acht Uhr</strong> vor der Schule in Berlin-Zehlendorf. Nicht wenige Kinder werden gebracht. Mit Autos, die in der engen Straße mit Kunst und Andacht, vor allem viel &#8222;liebender Geduld&#8220; aneinander vorbeischlängeln. Es sind auch Ignoranten unter den Eltern, etwa solche, die ihre Kinder grundsätzlich zur Straßenseite hin aussteigen lassen. Nach Murphy kann man ohne Problem in ein solches Kind hineinfahren. Sämtliche Neuanschaffungen, die die Schule seit langem mit Geduld und Spucke eingefädelt hat, wie z.B. das neue übermannshohe Turngerüst samt Lastwagen, Kramer-Allradbagger und zwei düster dreinblickenden &#8222;Geräteaufstellern&#8220;.  Pünktlich um 10 Minuten vor acht Uhr an reisen sie an. Sie müssen natürlich sofort mit der Arbeit anfangen. Nicht um zehn nach acht Uhr, wenn die Schüler der Grundschule in den Klassenzimmern sind. Initiativlos: Niemand gebietet ihrem Schwachsinn Einhalt. Sie wollen doch nur ihre Arbeit machen. Von unserem Standpunkt aus sollten wir froh sein, dass endlich ein neues Turngerüst für den Schulhof kommt, ansonsten bitte &#8222;Fresse halten&#8220;. <strong>Niemand hat das Recht, ihnen das vorzuwerfen und ihre Gedankenlosigkeit</strong>. <strong>Aber -frei nach Murphy- hab ich jetzt wenigstens überraschend festgehalten</strong>.</p>
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		<title>926-11 &#8211; FotoPodcast: Das Detail des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:22:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Hilfe dieses Dachziegels aus &#8222;Plaschte &#38; Elaschte&#8220; (von Klöber, nicht aus Zkopau) kann der fernsehempfangsbereite Hausherr die Satellitenschüssel unter´s Dachjuché platzieren, den Mast dort herausführen aus dem Dach und das Dach ist nach wie vor schön. Kleine Raffinesse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9768" aria-describedby="caption-attachment-9768" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_0033-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9768  " title="Dachziegel, Extramodell" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_0033-1.jpg" alt="Dachziegel, Extramodell" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9768" class="wp-caption-text">Dachziegel, Extramodell</figcaption></figure>
<p><strong>Mit Hilfe dieses Dachziegels </strong>aus &#8222;Plaschte &amp; Elaschte&#8220; (von Klöber, nicht aus Zkopau) kann der fernsehempfangsbereite Hausherr die Satellitenschüssel unter´s Dachjuché platzieren, den Mast dort herausführen aus dem Dach und das Dach ist nach wie vor schön. <strong>Kleine Raffinesse</strong>.</p>
<figure id="attachment_9770" aria-describedby="caption-attachment-9770" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_0035.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9770  " title="Fertige Montage" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_0035.jpg" alt="Fertige Montage" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-9770" class="wp-caption-text">Fertige Montage</figcaption></figure>
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		<title>925-11 &#8211; FotoPodcast: Was Goethe über &#8222;Genuss&#8220; gesagt hat&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
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					<description><![CDATA[Dokumentiert im Restaurant, Berlin-Zehlendorf (Kopfzeile der Speisekarte) Ristorante &#8222;Il Parco&#8220; auf qype]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9765" aria-describedby="caption-attachment-9765" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9765  " title="Johann Wolfgang von Goethe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_2172.jpg" alt="Johann Wolfgang von Goethe" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-9765" class="wp-caption-text">Johann Wolfgang von Goethe</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">Dokumentiert im Restaurant, Berlin-Zehlendorf (Kopfzeile der Speisekarte)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/1592764-Il-Parco-Berlin" target="_blank">Ristorante &#8222;Il Parco&#8220; auf qype</a></span></li>
</ul>
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		<title>908-11 &#8211; Video: Brundibár (Komponist: Hans Krása) &#8211; Sommerfest &#8211; Droste-Hülshoff-Gymnasium #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/125011/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 10:15:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so hell und so bedroht.« Unsererseits provisionsfreie Kaufempfehlung: Selma Meerbaum-Eisinger &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. Herausgegeben von Jürgen Serke, Verlag Hoffmann &#38; Campe hier &#8211; im übrigen gilt: Der Bloggwart bekämpft den deutschen Blockwart in uns! Letztere sind die, die neben ... <a title="908-11 &#8211; Video: Brundibár (Komponist: Hans Krása) &#8211; Sommerfest &#8211; Droste-Hülshoff-Gymnasium #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125011/" aria-label="Mehr Informationen über 908-11 &#8211; Video: Brundibár (Komponist: Hans Krása) &#8211; Sommerfest &#8211; Droste-Hülshoff-Gymnasium #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_9651" aria-describedby="caption-attachment-9651" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/40121_1_meerbaum11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9651  " title="Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. (Buchtitel Hoffmann &amp; Campe)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/40121_1_meerbaum11.jpg" alt="Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. (Buchtitel Hoffmann &amp; Campe)" width="450" height="662" /></a><figcaption id="caption-attachment-9651" class="wp-caption-text">Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. (Buchtitel Hoffmann &amp; Campe)</figcaption></figure>
<blockquote><p>»Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so hell und so bedroht.« Unsererseits provisionsfreie Kaufempfehlung: Selma Meerbaum-Eisinger &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. Herausgegeben von Jürgen Serke, Verlag Hoffmann &amp; Campe <a title="externer Link" href="http://www.hoffmann-und-campe.de/de/ich-bin-in-sehnsucht-eingehuellt/" target="_blank">hier</a> &#8211; im übrigen gilt: Der Bloggwart bekämpft den deutschen Blockwart in uns! Letztere sind die, die neben uns wohnten und unsere geliebten Nachbarn an die Schergen verpfiffen, dann wurden unsere Nachbarn abgeholt und waren nimmer mehr gesehen! Der Blockwart hingegen verlebte noch viele schöne Jahre.</p></blockquote>
<p><strong>Mit der videotischen Wiedergabe</strong> des Orchesterstücks &#8222;Brundibár&#8220; (zu deutsch: „Die Hummel“) von <strong>Hans Krása </strong>beenden wir eine Art Schwerpunkt-Berichterstattung über die diesjährigen Sommerkonzerte am 31. Mai/01. Juni 2011 am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf. Aus dem Stück ist die &#8222;Suite für Orchester&#8220; (Gesamtlänge des Videos: 18:44 Minuten) <strong>zu sehen bzw. zu hören</strong>.</p>
<p><span id="more-9650"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;sr3gGRAAfdo&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Brundibár (Hans Krása) &#8211; gespielt vom Orchester I des Droste-Hülshoff-Gymnasium, Sommerkonzert 31.05.11- via Youtube</em> </span></p>
<blockquote><p><strong>Hans Krása</strong> (* 30. November1899 in Prag; † 17. Oktober1944 im KZ Auschwitz-Birkenau, Polen) war ein tschechisch-deutscher Komponist. 1938 schrieb Hans Krása die Kinderoper <em>Brundibár</em> für einen Wettbewerb des Ministeriums für Schulwesen und Volksbildung. Wegen des deutschen Überfalls auf Polen gelangte dieser nicht mehr zur Auswertung. 1941 wurde diese Oper heimlich im jüdischen Waisenhaus uraufgeführt. Am 10. August 1942 wurde Hans Krása ins KZ Theresienstadt deportiert. Dort wurde <em>Brundibár</em> über 55-mal aufgeführt. Im Film <em>Theresienstadt („<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_F%C3%BChrer_schenkt_den_Juden_eine_Stadt" target="_blank">Der Führer schenkt den Juden eine Stadt</a>“)</em> wird auch eine Aufführung von <em>Brundibár</em> gezeigt. Im Lager war er mehrere Monate mit Eliška Kleinová verheiratet, um deren Deportation als alleinstehende Frau zu verhindern. In der Nacht zum 16. Oktober 1944 wurde Hans Krása in einen Eisenbahnwaggon mit Ziel Auschwitz verladen. Dort wurde er als „älterer“ Mann sofort nach der Ankunft in der Gaskammer ermordet. (Quelle: Deutsche Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Kr%C3%A1sa" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Manche Geschenke sollte man für sich behalten</strong>. Sie passen dem Beschenkten nicht recht gut. Manches erweist sich als &#8222;der Untergang&#8220;, so wie <a title="interner Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Theresienstadt" target="_blank">Theresienstadt</a>. Nur mit Zynismus kann man den Menschen auf diese Weise eine Stadt schenken, so wie Theresienstadt. <strong>Theresienstadt? Nein danke</strong>. <strong>Regelrecht erlesen hingegen sind die in diesem Artikel enthaltenen Geschenkempfehlungen in Form von kleinen, silbernen Scheiben, die zu Herzen gehen werden, soviel ist sicher! Jedenfalls für die, die sich noch spüren!</strong></p>
<figure id="attachment_9654" aria-describedby="caption-attachment-9654" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9654" title="Ilse Weber (Quelle: Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Ilse.Weber_.jpg" alt="Ilse Weber (Quelle: Privatarchiv)" width="450" height="510" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Ilse.Weber_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Ilse.Weber_-264x300.jpg 264w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9654" class="wp-caption-text">Ilse Weber (Quelle: Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p><strong>Wenngleich der Inhalt der Oper auf den ersten Blick</strong> frei von Politik ist, betonen überlebende Mitwirkende aus Theresienstadt immer wieder, dass Brundibár, der fortgejagt wird, für sie Hitler darstellte, den sie so in der Oper durch ihr Zusammenhalten verjagen konnten. Insofern bekommt die Oper bei genauerer Betrachtung eine zweite, tiefere Ebene als die schlichte Geschichte der Kinder, die Milch für ihre Mutter brauchen. (Quelle: Deutsche Wikipedia, Artikel &#8222;Brundibár&#8220; <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brundib%C3%A1r" target="_blank">hier</a>)</p>
<blockquote><p><em>Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, daß man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
daß man wie Rauch ins Nichts verfließt.<br />
</em>(Letztes Gedicht im Gedichtsband von Selma Meerbaum-Eisinger, kurz vor ihrer Deportation)</p></blockquote>
<figure id="attachment_9655" aria-describedby="caption-attachment-9655" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9655" title="Selma Meerbaum-Eisinger (Quelle: Privatarchiv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma.Meerbaum-Eisinger_Ste.jpg" alt="Selma Meerbaum-Eisinger (Quelle: Privatarchiv)" width="450" height="317" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma.Meerbaum-Eisinger_Ste.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma.Meerbaum-Eisinger_Ste-300x211.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9655" class="wp-caption-text">Selma Meerbaum-Eisinger (Quelle: Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p><strong>So wie die Musik von &#8222;Brundibár&#8220;</strong> ihre ganz eigene, umfassende Geschichte hat, die nun für immer auch mit dem KZ Theresienstadt verbunden bleiben wird, so hat der Schweizer Welt- und Jazzmusiker <strong>David Klein</strong> die Wurzeln der (nur) 18 Jahre alt gewordenen, jüdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger &#8222;wiedergefunden&#8220;, <strong>für sich und mit persönlichen Motiven</strong>:</p>
<blockquote><p>Als Jude haben der zweite Weltkrieg und der Holocaust seit ich denken kann eine Faszination auf mich ausgeübt. Erst als ich im Nachlass meines kürzlich verstorbenen Vaters Oscar Klein einen Brief entdeckte, begann ich zu ahnen, warum das sein könnte. Es war der letzte Brief meiner Urgrossmutter mütterlicherseits aus dem KZ Theresienstadt, kurz bevor sie umgebracht wurde. Die Eltern meines Großvaters haben sich, nachdem sie erfuhren, dass sie nach Auschwitz deportiert werden sollen, umgebracht. Mein Vater hatte darüber nie gesprochen. Er lebte übrigens die letzten zwanzig Jahre seines Lebens in Deutschland und fühlte sich da sehr wohl. Er war auch Musiker und sagte in einem Interview: „Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und rechtsextremistische Gewalt, das ist die Fratze Deutschlands, ihr Gesicht jedoch, ist die Toleranz.“ (Quelle: selma.tv &#8211; über &#8222;David Klein&#8220; &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.selma.tv/de/selma/" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<figure id="attachment_9657" aria-describedby="caption-attachment-9657" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9657" title="Selma - In Sehnsucht eingehüllt! (CD-Cover)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma1_Worldquintet.jpg" alt="Selma - In Sehnsucht eingehüllt! (CD-Cover)" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma1_Worldquintet.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma1_Worldquintet-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Selma1_Worldquintet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9657" class="wp-caption-text">Selma - In Sehnsucht eingehüllt! (CD-Cover)</figcaption></figure>
<p><strong>Diese CD kaufen</strong> via amazon: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Selma-Sehnsucht-eingeh%C3%BCllt-World-Quintet/dp/B000N4S8IE/ref=cm_cmu_pg__header" target="_blank">Link</a></p>
<p><strong>David Klein, Jahrgang 1961</strong>, wohnhaft in Basel, Schweiz (weitere Infos: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Klein_(Komponist)" target="_blank">hier</a>), hatte Vorfahren, die durch Theresienstadt gegangen waren. Das verbindet ihn &#8222;für immer und seit dem er denken kann&#8220; mit dem zweiten Weltkrieg und dem Phänomen des Holocaust. Selma Meerbaum-Eisinger war Jahrgang 1924, Ilse Weber Jahrgang 1903.</p>
<blockquote><p>Das Projekt &#8222;Selma&#8220; sei &#8222;aus Liebe entstanden, und mit Liebe haben wir es produziert und aufgenommen&#8220;, sagt Klein. Im Laufe der Arbeit ergänzen und formen sich Faszination und Genialität, geben sich letztlich überraschend schnell die Hand. Selten hat ein Album insgesamt musikalische und literarische Ansprüche so vereint wie diese Produktion. Dem &#8218;World Quintet&#8216; ist es meisterhaft gelungen, die Gedichte Selma Meerbaum-Eisingers aus dem mörderischen Braun deutscher Geschichte behutsam musikalisch herauszuheben bzw. im wahrsten Sinne des Wortes zu betonen. Auf der CD &#8222;Selma &#8211; in Sehnsucht eingehüllt&#8220; haben mit ihren unverwechselbaren Stimmen Sänger wie Xavier Naidoo, Ute Lemper, Reinhard Mey, Sarah Connor, Inga Humpe und Hartmut Engler zwölf ungewöhnlich ausdrucksstarke Gedichte der jungen Lyrikerin interpretiert. <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/product-reviews/B000N4S8IE/ref=dp_db_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1" target="_blank">Rezensent &#8222;Wolle&#8220; via Amazon </a></p></blockquote>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;fHNSD29GnYo&#8220;]<br />
<em>Tauer &#8211; World Quintet feat. Herbert Grönemeyer (erschienen 2003)  via Youtube</em> </p>
<figure id="attachment_9664" aria-describedby="caption-attachment-9664" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Trauer.Lyrics.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9664   " title="Trauer - Lyrics: Selma Meerbaum-Eisinger" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Trauer.Lyrics.jpg" alt="Trauer - Lyrics: Selma Meerbaum-Eisinger" width="450" height="306" /></a><figcaption id="caption-attachment-9664" class="wp-caption-text">Trauer - Lyrics: Selma Meerbaum-Eisinger (aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<p><strong>Diese CD kaufen </strong>via Amazon: World Quintet feat. Herbert Grönemeyer <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/World-Quintet-feat-Herbert-Gr%C3%B6nemeyer/dp/B0000794AB" target="_blank">Link</a></p>
<p><strong>Das Gedicht &#8222;Trauer&#8220; von Selma Meerbaum-Eisinger</strong> wurde -sozusagen in einer Art Vorstufe zum großen Hauptwerk &#8222;Selma &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt&#8220; von David Klein und seinem World Quintet mit Herbert Grönemeyer produziert. Das Hauptwerk, die Umsetzung eines von langer Hand geplanten Vorhabens, erfolgte schliesslich 2005 und bringt einen bunten Blumenstrauß nationaler Gesangs- und Schauspielergrößen auf die Gedichte der jüdischen Poetin. Dem Youtube-Nutzer Funtomas5000 danken wir für die Illustrierung des Liedes!</p>
<p><strong>Eine ganze Zeit ging flöten</strong>, aber mit ihr nicht die Musik dieser Zeit, angefüllt mit allem, was gute Musik benötigt. Was David Klein betrifft, so hat er die Musik wesentlich später, um 1995 herum, nachträglich auf die bemerkenswerten Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger gesetzt und bekannte Protagonisten der Musik gebeten, ihre Stimmen zu leihen. Wie auch immer die Rückschau in die Vergangenheit ausgehen mag und mit welchen Mitteln sie vonstatten geht: <strong>Mit einer Idee schwanger zu gehen ist die Wiege der Tat!</strong></p>
<figure id="attachment_9659" aria-describedby="caption-attachment-9659" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9659" title="Mit einer Idee schwanger gehen: Die Wiege der Tat!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Mit.einer_.Idee_.schwanger.ge_.jpg" alt="Mit einer Idee schwanger gehen: Die Wiege der Tat!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Mit.einer_.Idee_.schwanger.ge_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Mit.einer_.Idee_.schwanger.ge_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9659" class="wp-caption-text">Mit einer Idee schwanger gehen: Die Wiege der Tat!</figcaption></figure>
<p><strong>Das Droste-Hülshoff-Gymnasium</strong> hat einen bemerkenswerten Stoff aufgegriffen, eine Thematik, an der niemand mit Gewissen vorbeikommt und die Sommerkonzerte 2011 waren daher zusammgefasst äußerst schwanger: <strong>bedeutungsschwanger</strong>. <strong>Ach ja, übrigens: 2012 ist wieder ein Jahr und die Sommerkonzerte des Droste-Hülshoff-Gymnasiums&#8230;und vergleicht man das einmal mit der Idee einer Dichterlesung von Wiglaf Droste&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/124911/">Wenn das so weitergeht, werden wir alle untergehen&#8230;.</a></li>
<li>Videos: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/124511/">Ilse Weber in Theresienstadt &#8211; interpretiert von &#8230;.</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/104910/">Heinz Eggert glaubt an Weihnachtswunder und erinnert sich an den 09.01.1984</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/104310/">Take Five &#8211; und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule</a></li>
<li>Trauer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/103010/">Mit der eigenen Traurigkeit umgehen! Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen!</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/">Selma Meerbaum-Eisinger &#8211; eine jüdische Poetin</a></li>
</ul>
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		<title>907-11 &#8211; Video: Wenn das so weitergeht, werden wir alle untergehen wie einst die TITANIC #Sommerkonzerte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 13:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
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		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Titanic und Pubertät haben vieles gemeinsam, nicht zuletzt Wasser, Wasser, Wasser! Eine gewisse Grundfeuchte&#8230;.ist sozusagen evident! Rotz und Wasser haben sie geheult, die Damen und Herren Cineasten. Der großartige Filmkoponist James Horner hatte dem Epos &#8222;Titanic&#8220; mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet in den Hauptrollen tränennasse Musik beschert. So war letzten Endes genug Wasser ... <a title="907-11 &#8211; Video: Wenn das so weitergeht, werden wir alle untergehen wie einst die TITANIC #Sommerkonzerte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/124911/" aria-label="Mehr Informationen über 907-11 &#8211; Video: Wenn das so weitergeht, werden wir alle untergehen wie einst die TITANIC #Sommerkonzerte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Titanic und Pubertät haben vieles gemeinsam, nicht zuletzt Wasser, Wasser, Wasser! Eine gewisse Grundfeuchte&#8230;.ist sozusagen evident!</p></blockquote>
<p><strong>Rotz und Wasser haben sie geheult</strong>, die Damen und Herren Cineasten. Der großartige Filmkoponist <strong>James Horner </strong>hatte dem Epos &#8222;Titanic&#8220; mit <strong>Leonardo di Caprio </strong>und <strong>Kate Winslet </strong>in den Hauptrollen tränennasse Musik beschert. So war letzten Endes genug Wasser unter dem Kiel, mehr als nur Krokodilstränen sammelte sich und gefror schliesslich bei abgekühltem Wetter. Väterchen Frost beendet alles: <strong>Leonardo di Caprio </strong>taucht ab, das ist das Ende. Das Ganze endete bekanntlich an &#8222;Spitzbergen&#8220; aus Eis, von denen nur ein Siebentel -das linke Ohr, klink- aus dem Wasser ragt. So wie im richtigen Leben: im Verborgenen blüht der alltägliche Wahnsinn, grösser, tiefer und von weit beeindruckenderen Ausmaßen, als wir in der Lage sind, uns das vorzustellen. <strong>Zu dieser Gesamt-Gemengelage wackelt artig einer die Musikanten anführend: der Berliner Musiklehrer Michael Riedel</strong>.</p>
<p><span id="more-9646"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;9D_gbdI1b7U&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Titanic (James Horner) Orchester I des Droste-Hülshoff-Gymnasium, Sommerkonzert 31.05.11- via Youtube</em></span> </p>
<p><strong>Mein Herz wird nicht untergehen</strong>, aber die Erde eventuell, wenn wir so weitermachen wie bisher. So empfanden wir die ins Gesinge gebrachte, weitere Version von der kanadischen Gespenstschrecke Celine Dion, die das Stück knödelte, als hätte sie bei Pfanni ein Betriebspraktikum absolviert und sann nun auf Rache: <strong>Vokalrache</strong>.</p>
<p><strong>Die Schüler des Orchesters I</strong>, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/124511/">die kürzlich noch in Theresienstadt (Tschechien) gewesen waren</a>, führten das Stück am 31.05.11 in der großen Schulaula des Droste-Hülshoff-Gymnasiums zu aller Eltern Freude auf und wie man sieht bzw. hört, war das Stück Filmgeschichte äußerst wohlgeraten. Wellen großer Emotionen schwappten von links nach rechts durch den gutbesuchten Konzertsaal und am Ende brandete reichlich Applaus auf, Orchester aufstehen, Orchester hinsetzen, Dirigent aufstehen, Dirigent hinsetzen und &#8222;Ach, laßt mal&#8230;&#8220;, Augen auf den Fussboden gerichtet, Bescheidenheit, aber auch Glück, ja, das war eine richtige Entscheidung für das richtige Stück Finalmesse <strong>zum Ausklang des ersten von zwei Sommerkonzerten am 31.05 und 01.06.11</strong>.</p>
<p><strong>Wie Weiberheld und ex-Senator Arnold &#8222;Arnie&#8220; Schwarzenegger</strong> (I´ll be back!) stammt auch James Horner aus der Alpenrepublik Österreich ab. 1953 geboren, ist der jetzt fast 60-jährige Kinofans auf der ganzen Welt ein fester Begriff. Ähnlich wie der deutsche Filmkomponist <strong>Hans Zimmer</strong> trägt Horner´s Arbeit feste, wiedererkennbare Grundzüge und Prinzipien, die die Filmfans der Welt in so erfolgsträchtigen Kassenschlagern wie Titanic, Avatar oder Braveheart stets als &#8222;eigene Klasse neben der Klasse des Films im übrigen&#8220; wahrnehmen. Nicht selten erwerben Menschen die zu Herzen gehende, besondere Musik als CD-Soundtrack extra. <strong>Ausgesorgt hat er praktisch schon rechtzeitig vor dem Eintritt in sein persönlichen Renteneldorado</strong>.</p>
<p><strong>Und wir konnten heulen wie die Schloßhunde</strong>. Und sind auch erwiesenermaßen die persönlichen Gefühle nie mehr so stark und voll von Wirnissen wie in der Pubertät. Dann schaut man sich einen Film unter der Mitwirkung von James Horner an und möchte sofort wieder jugendlich sein: noch einmal auf einem Zwischendeck eines großen Passagierdampfers mit der Anbeteten wild rumknutschen oder ihr &#8222;den Rücken freihalten&#8220;, <strong>wenn sie sich entschlossen vor den Schiffsbug stemmt, die Arme ausgebreitet, der Sonne entgegen</strong>.</p>
<blockquote><p>Der heilige Stern vom Schwarzenegger hat inzwischen sichtlich gelitten und ist verblaßt. Der von James Horner noch lange nicht, er wird einmal als Unsterblicher gelten, der bleibende Werte schuf, die säublicher aufgeschrieben und daher reproduzierbar sind. Wenn die Welt nicht untergehen soll, müssen wir uns Kultur bewahren und die gewachsene Erkenntnis, dass die Erde gerade keine Scheibe ist, plumps, sondern kreisrund. Da wo der Anfang ist, ist auch das Ende. Und umgekehrt.</p></blockquote>
<p><strong>Danke, Droste-Hülshoff-Gymnasium</strong>, das war eine schöne Erinnerung. Ach, wäre es doch Usus in Berliner Schulen, der Herzensbildung mit Musik auf die Sprünge zu helfen: <strong>Musik, Musik, Musik</strong>. Titanic ist aus gegebenem Anlass heute &#8222;Lied des Tages&#8220; zum Vatertag, denn Vater tut sich ja sonst kaum Gutes und &#8222;Väterchen Zufall&#8220; kann bitte warten. <strong>Allerdings: er spricht drüber</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Filmkomponist <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Horner" target="_blank">James Horner</a> (wikipedia)</li>
<li>Filmkomponist <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4389" target="_blank">Hans Zimmer</a>, König der Löwen, Droste-Hülshoff-Gymnasium (blackbirds.tv)</li>
</ul>
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		<title>903-11 &#8211; Videos: Ilse Weber in Theresienstadt &#8211; interpretiert von Julia Kaiser (voc)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 21:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Droste-Hülshoff-Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Theresienstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zehlendorfer Droste-Hülshoff-Gymnasium findet aktive Verschmelzung der Schüler mit der deutschen Geschichte statt. Anders als an vielen anderen Berliner Schulen, besser intensiver als dort greift hier das Anfassen unrühmlicher Zeitabschnitte deutlich Platz: wider das Vergessen, wider Wiederholungsgefahren und eben nicht wider die Vernunft. In diesem Fall ist der Schmelztiegel, der Jugendliche und Geschichte zusammenführt und miteinander fest verschweißt, ... <a title="903-11 &#8211; Videos: Ilse Weber in Theresienstadt &#8211; interpretiert von Julia Kaiser (voc)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/124511/" aria-label="Mehr Informationen über 903-11 &#8211; Videos: Ilse Weber in Theresienstadt &#8211; interpretiert von Julia Kaiser (voc)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<blockquote><p>Im Zehlendorfer Droste-Hülshoff-Gymnasium findet aktive Verschmelzung der Schüler mit der deutschen Geschichte statt. Anders als an vielen anderen Berliner Schulen, besser intensiver als dort greift hier das Anfassen unrühmlicher Zeitabschnitte deutlich Platz: wider das Vergessen, wider Wiederholungsgefahren und eben nicht wider die Vernunft. In diesem Fall ist der Schmelztiegel, der Jugendliche und Geschichte zusammenführt und miteinander fest verschweißt, die Musik. So darf uns Geschichte berühren. Beim Sommerkonzert 2011 am 31. Mai werden Werke aufgeführt, die 1575 und drumrum geschaffen wurden, aber auch der Beatles-Song &#8222;Eleanor Rigby&#8220; von 1967. Oder König der Löwen, deutlich später ebend. Einen Schwerpunkt bildet aus gegebenem Anlass Musik aus dem Konzentrationslager Theresienstadt. Sie bildet einen Reiseabschluss in ein &#8222;Vorzeige-KZ&#8220; der Nazis, die das KZ wahrheitswidrig als &#8222;Wiege freudigen Kulturschaffens&#8220; propagandatechnisch maliziös verballhornt hatten. Erinnerung an die Opfer dieses perfiden Systems und &#8222;der Ekel&#8220; ggü. den damaligen Tätern.</p></blockquote>
<p><strong>Ich war in Auschwitz. Deutsche unrühmliche Geschichte 1933-1945</strong>. Genauer gesagt: schon bald nach der Machtergreifung durch den österreichischen Gefreiten Adolf Hitler, dessen Familienname &#8222;Schicklgruber-Hiedler&#8220; eigentlich anders war. Hitler hieß die Familie nicht, aber <strong>als Familie Hitler</strong> (Sendung: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=P-nSuwC8lTc" target="_blank">Familie Hitler auf youtube</a>) ging sie später in die Geschichte ein. Von Anfang bis Ende unrühmlich. <strong>Post mortem betrachtet</strong>.</p>
<p><strong>Später griff er nach der Macht, die Deutschen waren nicht stark genug, </strong>ihre eigene Politikunmündigkeit zu  erfassen, zu begreifen, dass alles, was nun folgen würde, ohne jeden Vergleich sein würde<strong>.</strong> Ein ganz kleines bisschen später kamen viele, viele Menschen plötzlich in neu geschaffene Lager, die sie Konzentrationslager nannten. Die Lager waren weit verstreut und hatten Grausamkeitsstufen. Ich war &#8222;nur&#8220; in Auschwitz, nie in Theresienstadt. Auschwitz war schlimmer. <strong>Alles zusammen war</strong>: <strong>Widerlich, menschenverachtend und vor allem menschenvernichtend</strong>.</p>
<p><span id="more-9610"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong></strong>[iframe_youtube video=&#8220;eZbo9H6zNk8&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Ich wandre durch Theresienstadt &#8211; Julia Kaiser (voc) &#8211; Droste-Hülshoff-Gymnasium, Sommerkonzert 31.05.11- via Youtube</em> </span></p>
<blockquote><p>Dass Zeitungen wie der Tagesspiegel das Kultur- und Werkschaffen einer solch eloquenten Schule wie dem Droste-Hülshoff-Gymnasium bislang nur zu wenig beachteten, beklagt man. Liegt es doch auch daran, dass man im Kulturbetrieb Musik die Trivia hinter sich lassen muss. Denn die kulturellen Trivia sind im &#8222;artigen&#8220; Schulbetrieb gang und gäbe. Es gilt, die Grenzen des Bisherigen zu sprengen, sie zu überwinden und einer Kultur Platz zu geben, die aufsehenerregend, bisherige Grenzen überschreitend und damit bedeutsam ist. Gelungen ist das offenbar mit der Orchesterreise nach Theresienstadt. Das erschien dem Tagesspiegel offenbar als bedeutend, siehste! Daraus kann man lernen. Dass es nämlich richtig wäre, bedeutsame &#8222;Artefakte&#8220; platzgreifender anzufassen und für deren Bekanntmachung laut zu trompeten. Kein Zweifel: Theresienstadt hat diese Bedeutung für Nachkriegsdeutschland. Die es nicht kennen, denen muss man genau davon erzählen! Sie glauben es sonst nicht oder leugnen gar, so könne es niemals gewesen sein!</p></blockquote>
<p><strong>Ilse Weber </strong>(Link unten)<strong> war so eine, die die Nazis nach Theresienstadt verschleppten</strong>. Wir fühlen uns -eingedenk unsererVorberichterstattung- zugleich auch an <strong>Selma Meerbaum-Eisinger</strong> aus der Bukowina erinnert, und auch wenn ihre Geschichten miteinander auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben, so sind doch bemerkenswerte Parallelen sichtbar. Die vielleicht perverseste Parallele war: es war noch möglich, kunstbeflissen zu sein. Man konnte dichten, aber die Zettel musste man verstecken. Man konnte auch komponieren, so wie Ilse Weber, und sei es auch nur ein Schlaflied für den eigenen Sohn. Der war schon weg, sie schrieb es ihm von Sehnsucht voll hinterher. <strong>Tiefer Schmerz in flachatmender Mutter-Brust</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Ich wandre durch Theresienstadt</strong></p>
<p>Ich wandre durch Theresienstadt,<br />
das Herz so schwer wie Blei,<br />
bis jäh mein Weg ein Ende hat,<br />
dort knapp an der Bastei.</p>
<p>Dort bleib ich auf der Brücke stehn<br />
und schau ins Tal hinaus:<br />
Ich möcht so gerne weitergehn,<br />
ich möcht so gern – nach Haus!</p>
<p>»Nach Haus!« – du wunderschönes Wort,<br />
du machst das Herz mir schwer,<br />
man nahm mir mein Zuhause fort,<br />
nun hab ich keines mehr.</p>
<p>Ich wende mich betrübt und matt,<br />
so schwer wird mir dabei,<br />
Theresienstadt, Theresienstadt<br />
– wann wohl das Leid ein Ende hat –</p>
<p>wann sind wir wieder frei?</p></blockquote>
<p><strong>Schwer wie Blei, aber nicht zäh wie Leder oder hart wie Kruppstahl</strong>, oder wie der Unsinn noch so heißt, den sich Adolf Hitler in seinen Reden herbeisehnte, kurzum: voll von Traurigkeit sind diese wenigen Zeilen. <strong>Julia Kaiser </strong>ist 16 Jahre alt, Schülerin am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf und in ihrem Umfeld heißt es, sie könne sehr gut singen. Das macht sie prädestiniert für den Solovortrag des Liedes &#8222;Ich wandre durch Theresienstadt&#8220; von Ilse Weber, am Klavier begleitet. So schauerlich schön ist das Lied und man möchte meinen, alle hätten diese deutsche Geschichte schon vergessen. Wenn da nur nicht die Schule wäre. Kürzlich waren die Schüler in Theresienstadt. Musiklehrer <strong>Michael Riedel </strong>erklärt den Besuchern eines der Sommerkonzerte, dass am <strong>31. Mai 2011 </strong>in der großen, alten Aula des Gymnasiums stattfand, was es mit Theresienstadt und den dorthin verreisten Schülern auf sich hat. Sie waren ein paar Tage da. Schulleiterin Frau <strong>Dr. Wittkowski</strong> ist eine freundliche, nette Person mit vielen Vorzügen, aber einem Nachteil: Ihre Reden sind immer recht lang! <strong>Entschuldigung, dabei mag man sie</strong>. <strong>Trotzdem</strong>.</p>
<blockquote><p>Die Droste-Hülshoff-Schule hat ein besonderes, musikalisches Profil. So gibt es in jeder Klassenstufe eine musikbetonte Klasse, in der Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die sich in besonderem Maße musikalisch engagieren wollen. Alle spielen ein Instrument und/oder haben sängerische Erfahrungen. (Aus dem Schulprofil der DHS, <a title="externer Link" href="http://www.droste-gymnasium-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=70&amp;Itemid=71" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>2005 kehrte Greta Klingsberg aus Jerusalem </strong><a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-kinderstar-von-theresienstadt/657544.html" target="_blank">noch einmal zurück</a>. In Berlin wurde die KZ-Oper &#8222;Brundibár&#8220; aufgeführt, von 12 bis 15-jährigen Schülern. Greta Klingsberg hatte als Kind Teile der Oper in Theresienstadt selbst aufgeführt und gesungen. <strong>2011 </strong>ist es auf andere Weise wieder so weit, Reisen in die Erinnerung sind nie total gleich: Schüler aus dem Schülerorchester 1 des Droste-Hülshoff-Gymnasiums unternehmen eine Orchesterreise nach Tschechien in das frühere Konzentrationslager Theresienstadt. <strong>Spielen dort die Musik von damals</strong>. <strong>Gänsehaut</strong>.</p>
<blockquote><p>55 Mal führten jüdische Kinder in Theresienstadt Hans Krásas Kinderoper „Brundibár“ auf. Es waren immer neue Kinder, die auf der Bühne sangen und tanzten. Viele wurden nach Auschwitz abtransportiert und ermordet. Etwa 70 Jahre später brachten jetzt die Schüler die Orchester-Suite aus der Kinderoper „Brundibár“ in Theresienstadt auf die Bühne. Zusammen mit einem tschechischen Mädchenchor spielten sie Stücke jüdischer Komponisten, die dort komponiert und aufgeführt wurden. Viele der damaligen Musiker starben bald darauf in Auschwitz. Ihre Musik aber ist eher fröhlich und selten tragisch. „Die Menschen haben die Musik als Strohhalm angesehen“, sagt Musiklehrer Michael Riedel. Damit auch der „fröhliche Geist der Musik“ nicht zu kurz kam, standen auch Mozart und Smetana auf dem Programm. (Tagesspiegel, 30.05.2011, Link unten)</p></blockquote>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;oSB7hCBGny8&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Und der Regen rinnt  und Wiegenlied &#8211; Julia Kaiser (voc) &#8211; Droste-Hülshoff-Gymnasium, Sommerkonzert 31.05.11- via Youtube</em></span></p>
<blockquote><p>Und der Regen rinnt, und der Regen rinnt&#8230;<br />
Ich denk im Dunklen an dich, mein Kind.<br />
Hoch sind die Berge und tief ist das Meer,<br />
mein Herz ist müd und sehnsuchtsschwer.<br />
Und der Regen rinnt, und der Regen rinnt&#8230;<br />
Warum bist du so fern, mein Kind?</p>
<p>Und der Regen rinnt, und der Regen rinnt&#8230;<br />
Gott selbst hat uns getrennt, mein Kind.<br />
Du sollst nicht Leid und Elend sehn,<br />
sollst nicht auf steinigen Gassen gehn.<br />
Und der Regen rinnt, und den Regen rinnt&#8230;<br />
Hast du mich nicht vergessen, Kind?</p></blockquote>
<p><strong>Andere Version</strong><br />
<a href="http://www.zwockhaus.de/music/und_der_regen_rinnt.mp3">http://www.zwockhaus.de/music/und_der_regen_rinnt.mp3</a><br />
<span style="color: #888888;">Quelle: zwockhaus.de</span></p>
<p><strong>Auch die Schüler des Droste-Hülshoff-Gymnasiums</strong>, Orchester 1, treffen eine Zeitzeugin von damals: Dagmar Lieberova. Sie hatte als Kind die Oper in Teilen gesungen und mitaufgeführt. So ist das musikalische Treiben in Theresienstadt im festen Fokus der Berliner Schulen nochmals ein Stück mehr als Pflock eingeschlagen worden. Die Hoffnung stirbt zuletzt, weil Schüler Musik machen, die in einer hoffnungslosen Zeit als Strohhalm aufgefasst werden konnte. Im Paradies, dass dem Märtyrium folgt, muss es besser sein! Michael Riedel erklärt: &#8222;Dagmar Lieberova überlebte eigentlich nur, weil ein Zahlendreher eine andere vorsah, die nun statt ihrer verschleppt wurde ins Gas.&#8220; <strong>Reiner Zufall</strong>.</p>
<p><strong>Ilse Weber wurde im Oktober 1944, fast ganz zum Schluß von Auschwitz, nach ihrer Deportation, dorthin gebracht und sofort umgebracht</strong>. <strong>Im Januar 1945, nur wenige Monate später, befreiten sowjetische Soldaten die Lagerinsassen und es bot sich ihnen ein schreckliches Bild</strong>. <strong>Ilse Weber aber war schon im Paradies angelangt</strong>. <strong>Zurück blieben Berge von Schuhen, menschlichen Haaren und Brillen</strong>. <strong>Die liegen da noch heute</strong>.<strong>Ich war in Auschwitz am 06. Mai 2005, mir standen Flüsse gefüllt mit Wasser in den Augen und sie zeronnen in Stürzbächen unter meinem Gesicht: ich schämte mich nicht dafür, sondern für Deutschland! Einmal im Leben sollte jeder Mensch in Auschwitz sein</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Tagesspiegel: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/konzertreise-an-einen-besonderen-ort/4235640.html" target="_blank">Theresienstadt: Konzertreise an einen besonderen Ort</a> (vom 30.05.2011)</li>
<li>Wikipedia: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Weber" target="_blank">Nähere Informationen zu Ilse Weber</a></li>
<li>Eine jüdische Poetin: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/">Selma Meerbaum-Eisinger</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/101310/">Lange genug in der braunen Soße gelebt zu haben bedeutet&#8230;</a></li>
<li>Kampagnen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8832010/">Stolperstein in Waltraudstr. 27 verlegt&#8230;</a></li>
<li>Jahrestag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7752010/">Der 12. April wurde/wird in Berlin weitgehend unbeachtet begangen&#8230;</a></li>
<li>Verhalte dich ruhig: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2009/11/18/in-oswiecim-toilettenregeln/" target="_blank">In Oswiecim gab es genaue Verhaltensregeln für den gemeinsamen Toilettengang&#8230;</a> (mein Bericht aus Auschwitz)</li>
</ul>
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		<title>889-11 &#8211; FotoPodcast: Kostenlose Fettmessung und ansonsten nur Bahnhof verstanden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 10:07:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fitness muss wehtun. Aber doch nicht auch im Geldbeutel! Fitness first, Fitness last, my everything. McFit statt McDoof! #Splatter Ein Bekenntnis zur persönlichen Fitness: jawoll, ist cool, nee, ist klar, oder? Allerhand zu unternehmen, um fit zu bleiben, geht klar. Die Jahre rennen dahin, und der Körper ist nicht mehr gut geölt wie einst. Es ... <a title="889-11 &#8211; FotoPodcast: Kostenlose Fettmessung und ansonsten nur Bahnhof verstanden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123111/" aria-label="Mehr Informationen über 889-11 &#8211; FotoPodcast: Kostenlose Fettmessung und ansonsten nur Bahnhof verstanden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Fitness muss wehtun. Aber doch nicht auch im Geldbeutel! Fitness first, Fitness last, my everything. McFit statt McDoof! #Splatter</p></blockquote>
<p><strong>Ein Bekenntnis zur persönlichen Fitness</strong>: jawoll, ist cool, nee, ist klar, <strong>oder</strong>?</p>
<p><strong>Allerhand zu unternehmen, um fit zu bleiben, geht klar</strong>. Die Jahre rennen dahin, und der Körper ist nicht mehr gut geölt wie einst. Es geht jetzt darum, die persönliche Fitness zu überwachen, sich ein Bewusstsein drauf zu schaffen, wonach es besser geht, wenn man sich abplackert. An Fitnessgeräten der Zukunft und die sind immer amerikanisch. <strong>Was aber gar nicht geht: Fettmessung</strong>.</p>
<p><span id="more-9506"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9507" aria-describedby="caption-attachment-9507" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9507  " title="Angebot Monat Mai!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg" alt="Angebot Monat Mai!" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9507" class="wp-caption-text">Angebot Monat Mai!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hier kriegt jeder sein Fett weg. Wozu dann messen? &#8211; Muskelnavigator, Mitglied des Monats und Mitgliedsbeiträge, der Schlüssel zum Erfolg: einfach gut aussehen!</p></blockquote>
<p><strong>Kostenlose Fettmessung verspricht dieser Flipchart</strong> im Vorhof der Fitnesshölle <a title="externer Link" href="http://www.mcfit.com/" target="_blank">McFit</a> in Berlin-Lichterfelde. Und drüber steht allerhand aufgeschrieben, das sich unverständlich liest. Wahrscheinlich sind das Pülverchen, Essenzen für Fitnessgläubige. So ein Quatsch: Wer sich fit halten will, muss etwas tun und nichts fressen! Erst recht nichts aus der Designerküche der Foodindustrie, und nur um die noch reicher zu machen!</p>
<p><strong>Aber wahrscheinlich</strong> wird man einfach &#8222;zu vernünftig&#8220; mit all den Jahren, um das überhaupt zu verstehen. <strong>Intelligenztropfen sind das jedenfalls nicht</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Meinung: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/66929-McFit-Lichterfelde-Berlin" target="_blank">Meine Meinung zu McFit in Berlin-Lichterfelde</a> (auf qype)</li>
</ul>
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		<title>874-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Wehret den Anfängen und tut was, bevor es zu spät ist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 07:11:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Wenn aus einer kleineren Quittung eine größere Rechnung wird, liegt die Vermutung einer Unterlassung vor. #Fensteraußenanstriche Der gute Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft schaut regelmäßig nach, ob die Fensteraußenanstriche noch in Ordnung sind. Wartungsempfehlungen der Maler- und Lackierer &#8211; Innungen gehen dahin, Holzfenster im gebrauchten Zustand im vier- bis fünfjährigen Turnus außen durchzustreichen. Im vorliegenden Fall ... <a title="874-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Wehret den Anfängen und tut was, bevor es zu spät ist!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/121611/" aria-label="Mehr Informationen über 874-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Wehret den Anfängen und tut was, bevor es zu spät ist!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Wenn aus einer kleineren Quittung eine größere Rechnung wird, liegt die Vermutung einer Unterlassung vor. #Fensteraußenanstriche</p></blockquote>
<p><strong>Der gute Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft schaut regelmäßig nach, ob die Fensteraußenanstriche noch in Ordnung sind.</strong></p>
<p><strong>Wartungsempfehlungen </strong>der Maler- und Lackierer &#8211; Innungen gehen dahin, Holzfenster im gebrauchten Zustand im vier- bis fünfjährigen Turnus außen durchzustreichen. Im vorliegenden Fall hat das sogar seine Berechtigung. Von Bedeutung ist, dass das Außenfenster in bestimmten Konstellationen einer &#8222;Extrembelastung&#8220; (da außen) ausgesetzt ist. Die Sonne prallt extrem drauf, wenn es heiß ist und im Winter ist es extrem kalt. Das rafft den besten Anstrich dahin. Glück nennt man es, wenn von den Wohnungseigentümern rechtzeitig Hinweise kommen, im Volksmund: Mängelmeldungen. <strong>Wie die hier fotografisch belegte und dokumentierte Schadhaftigkeit im Anfangszustand</strong>.</p>
<p><span id="more-9368"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9369" aria-describedby="caption-attachment-9369" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/2011-04-25-Fensteraussenans.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9369  " title="Collage aus vier Fotos: Fensteraußenanstrich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/2011-04-25-Fensteraussenans.jpg" alt="Collage aus vier Fotos: Fensteraußenanstrich!" width="450" height="640" /></a><figcaption id="caption-attachment-9369" class="wp-caption-text">Collage aus vier Fotos: Fensteraußenanstrich!</figcaption></figure>
<p><strong>Die aus vier Fotos gefertigte Fotocollage</strong> zeigt den unteren Bereich einer großen Fensteranlage, die über eine Gesamtbreite von ca. 6,50 m zum hinteren Teil des Grundstücks hinaus zeigt. Dokumentiert ist der untere Bereich. Deutlich sieht man: es haben sich Risse gebildet an den Fugen des Holzes, dort kann Wasser eindringen. Der Außenanstrich ist &#8222;nach unten&#8220; hin versprödet und rissig geworden. Jetzt muss schnell der Maler geholt werden und einen &#8222;Reparaturanstrich&#8220; machen. Die Fenster wurden vor ca. fünf Jahren das letzte Mal gestrichen. Dabei wurde eine große Schiebetür zur Terrasse hin ausgewechselt und das ganze Fensterelement umgebaut mit der Folge, <strong>dass dort wo die Schiebetür mal war, jetzt zwei Türen sind</strong>.</p>
<p><strong>Die Verwalterin muss jetzt den Reparaturanstrich veranlassen.</strong> Bis auf eine geschätzte Arbeitshöhe von bis zu 1 m (großzügig geschätzt) macht das Sinn. Darüber ist der Außenanstrich noch sehr gut erhalten. Das Weiß ist auch nicht ausgeblichen oder nachgedunkelt. <strong>Ein gebrauchter Weiß-Farbton braucht daher nicht angemischt zu werden, also ist das unkompliziert</strong>.</p>
<p><strong>Würde da jetzt nichts geschehen</strong>, bekäme man nächstes Jahr unter Umständen erst eine kleine Quittung und später eine größere Rechnung: Die Schäden wachsen überproportional und bei unterlassener Hilfeleistung für diese Fensteranlage steht ein mehrfacher EURO-Betrag an, unter Umständen wäre die Anlage komplett dahin. Wie gut, dass das schon jetzt wachsam gesehen wurde. <strong>Allerdings: In dieser Wohnanlage waren bis dato bzw. sind bis heute nicht die berühmten, innovatorischen Fensteranstrich-Außenwächter eingesetzt worden, siehste</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Report: Instandhaltung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/120311/">In Berlin-Schöneberg werden jetzt Fensterwächter eingesetzt</a>!</li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/herzen-haben-keine-fenster-aber-eventuell-ein-anti-drohn/">Herzen haben übrigens keine Fenster</a>! Fenster allerdings manchmal ein Anti-Dröhn!</li>
</ul>
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		<title>867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 09:16:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden: Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen ... <a title="867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120911/" aria-label="Mehr Informationen über 867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de</strong> hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu <em>unterscheiden</em>:</p>
<li>Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine &#8222;<strong>Tulpentruppe</strong>&#8220; installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung</li>
<p><span id="more-9309"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<li>Wenn sich in Berlin-Zehlendorf die Müllmänner aufmachen, Papier, Verpackungs- und Restmüll von einer kleinen Müllplatzfläche direkt neben einem Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb (Müllplatz) abzuholen, ganz zum Glück der Bewohner natürlich an drei unterschiedlichen Tagen und durch getrennt agierende Unternehmen (Stichwort: Diversifikation), dann sind diese ja eigentlich verpflichtet, die Tonne vom Müllplatz auf die Straße zu rollen, dort die Tonne in den mitgebrachten Wagen zu entleeren und dann die Tonne wieder so hinzustellen, wie sie vorher gestanden hat. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Müllgefäße dann an einem völlig anderen Platz auf dem übrigens sonst anders genutzten Grundstück hingestellt werden. Das ist ein &#8222;error&#8220; im Betriebssystem des konkreten Müllmanns, der sich nach einiger verstrichener Zeit zwischen Abholung, Entleerung und Wiederhinverbringung der Tonne nicht mehr so konkret an solche unwichtigen Details erinnern kann. Von einer &#8222;<strong>Gurkentruppe</strong>&#8220; der Müllmänner spricht man aber dann, wenn diese die entleerten Mülltonnen dann wieder &#8222;ungefähr in die Nähe des Müllplatzes&#8220; bringen und nicht wahrnehmen (können), dass das Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb dadurch nicht mehr zu öffnen ist. Von einer noch &#8222;gurkigeren Gurkentruppe&#8220; spricht man insbesondere dann, wenn die künftig im Weg des Doppelschwingtors stehende Mülltonne diejenige eines anderen Müllentsorgers ist, die prall gefüllt ist und damit so schwer, dass nun künftig nur noch starke Männer sie wieder an ihren Platz stellen können.</li>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Tulpentruppen</strong>, das ist ein positiv besetzter Begriff.</p>
<figure style="width: 381px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" src="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg" alt="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" width="391" height="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>Copperhead Coppinski <a title="externer Link" href="http://copperheadcoppinski.blogspot.com/2010/08/gurkentruppe.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Gurkentruppen, nun ja, das ist ein eher negativ besetzter Beg</strong><strong>riff. Hier wird inoffiziell häufig auf Besserung gehofft. Halten wir es mit den Griechen: Esst Tzaziki, ist Knoblauch drin (und auch Gurke) und soll gut sein. Eventuell gibt das ganz neue Gesichtspunkte, liebe Müllmänner und -frauen! Oder Spreewaldgurken, mit Abstand sehr gute grüne Gurken, von gemüsiger-fruchtiger Säure, also angesäuert. Ebenso wie man selbst, wenn man sich über Müllmänner ärgert, die so was verzapfen. Es muss einen Grund geben, warum da Männer tätig sind. Dass Männer immer nur an das Eine denken, wird so auf unzweifelhafte Weise sichtbar, im Übrigen: Frauen sehe ich eigentlich immer noch nicht!</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li>Essen für den Hausfrieden: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8672010/">Gurkensuppe mit Garnelen</a></li>
<li>Kampagne: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110811/">Bauer sucht Frau, Bauer sucht Sau,  &#8230;</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/116811/" target="_blank">Wir sind die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
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		<title>851-11 &#8211; FotoPodcast: Dicke Eier!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 09:39:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[Dahergeredet: Wenn man sagt, der hat ja keine Eier, meint man damit nicht genau das, in einem wörtlichen Sinne. Eher meint man dann, der hat zwar Eier, aber zu kleine. Wobei die Eier einen Symbolismus darstellen, sie gelten als &#8222;männliche Schmuckstücke&#8220;, die ob ihrer Größe die besondere Durchsetzungskraft, den Mut und das beherrschende, männliche Wertesystem ... <a title="851-11 &#8211; FotoPodcast: Dicke Eier!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/119311/" aria-label="Mehr Informationen über 851-11 &#8211; FotoPodcast: Dicke Eier!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9180" aria-describedby="caption-attachment-9180" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3796.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9180  " title="Dicke Eier - Frohe Ostern!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3796.jpg" alt="Dicke Eier - Frohe Ostern!" width="450" height="592" /></a><figcaption id="caption-attachment-9180" class="wp-caption-text">Dicke Eier - Frohe Ostern!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dahergeredet: Wenn man sagt, der hat ja keine Eier, meint man damit nicht genau das, in einem wörtlichen Sinne. Eher meint man dann, der hat zwar Eier, aber zu kleine. Wobei die Eier einen Symbolismus darstellen, sie gelten als &#8222;männliche Schmuckstücke&#8220;, die ob ihrer Größe die besondere Durchsetzungskraft, den Mut und das beherrschende, männliche Wertesystem symbolisieren. In Wirklichkeit aber gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass je größer die Eier eines Mannes, um so männlicher auch seine Attitüde ist. Zuweilen spricht bei beeindruckender Größe eher einiges dafür, dass jemand in dringende stationäre Behandlung möchte. Bzw. müsste.</p></blockquote>
<p><strong>Wer jetzt Eier sucht</strong>, könnte fündig werden! Darunter auch dicke&#8230;., wie hier am Strauch zu Ostern 2011. <strong>Fröhliches Eiersuchen wünscht &#8230;.</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li>Aus 2008: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/03/ostern008/">Wie man Ostereier macht&#8230;</a></li>
<li>Aus 2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/foto-podcast-frohe-ostern/">Frohe Ostern</a></li>
</ul>
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		<title>843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor vielen, vielen Jahren -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht ... <a title="843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118611/" aria-label="Mehr Informationen über 843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-278 alignnone" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9121" title="Antiquariat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg" alt="" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Vor vielen, vielen Jahren</strong> -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht einverstanden: denn diese hatten den Verwalter aus Gründen ihrer eigenen Zufriedenheit noch einmal als Verwalter bestellt. Denn er war der Verwalter schon seit noch viel mehr Jahren. Ja, wenn man heute zurückschaut, dann war er sogar &#8222;der dienstälteste Verwalter dieser WEG aller Zeiten&#8220;. <strong>Keiner hatte je länger dieses Amt ausgeübt</strong>.</p>
<p><strong>Heute übrigens ist dieser Verwalter nicht mehr deren Verwalter</strong>. Er entschloß sich 2010, die im Dezember 2010 auslaufende Verwalterbestellung nicht zu erneuern, um ab 01.01.2011 erneut per mehrheitlichem Beschluss zum Verwalter bestellt zu werden. <strong>Dies hätte nach seiner Auffassung keinen Sinn</strong>.</p>
<p><span id="more-9120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die hier dargestellte Geschichte ist wie aus dem Tollhaus des Lebens, sie kann als Erklärung des Begriffs &#8222;Gerichtsferien&#8220; verstanden werden und als vollkommene Neudefinition dieses Behördenjargons.</p></blockquote>
<p><strong>Die Gründe dafür lagen in verschiedenen Ebenen</strong>, aber hauptsächlich auf einer: es gab in dieser Wohnanlage ein &#8222;querulatorisches Potenzial&#8220;. Die Anlage bestand aus -sagen wir- 24 bis 25 Parteien, die Wohnungseigentümer hatten Mitte der Siebziger Jahre dort Reihenhäuser erworben, die sich in Form des Wohnungseigentums seit dem bewohnten. Das &#8222;querulatorische Potenzial&#8220; bestand nun aus älter gewordenen, in die Jahre gekommenen  Wohnungseigentümern aus &#8222;bildungsnahen Schichten&#8220;, eine Vielzahl von Wohnungseigentümern hatten &#8222;mindestens&#8220; Hochschulerfahrung, teils als Professoren von deutschlandweitem Ruf.</p>
<p><strong>Es begab sich aber</strong>, dass einige der Wohnungseigentümer, es waren im Kern vier oder fünf, sich jeweils zu &#8222;Minderheiten&#8220; zusammenrotteten, wobei man dies Wort nicht verwendet im &#8222;schicklichen Sprachgebrauch&#8220;, doch es erklärt ganz gut, was es meint.  Im wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren, bei unterschiedlichen Antragsgegenständen, genossen die Damen und Herren unterschiedliche Spieltage, -wochen, -monate, wobei die Konstellation, wie in Gesellschaftsspielen nicht unüblich, spieletaktisch gewieft wechselte. Mal Frau Dinslaken (Name geändert) gegen &#8222;Alle&#8220;, mal Prof. Tonngarten (dito) und Frau Frenzel (dito) gemeinsam gegen die Anderen. Undsoweiter und so fort. Das Pläsierchen ihres &#8222;Mensch, ärgere dich!&#8220;-Spiels im wesentlichen: Abrechnungen der Gemeinschaft anfechten. Oder einfach nur &#8222;Verwalter ärgern&#8220;.</p>
<p><strong>So begab sich anno domini 2005</strong>, dass besagte Frau Dinslaken die Entscheidung der Übrigen anfocht, den Verwalter zu bestellen.</p>
<p><strong>Eine Entscheidung bekam Frau Dinslaken schon bald</strong>. Das Amtsgericht Schöneberg, Außendienststelle WEG-Angelegenheiten, beurteilte das Schriftsätzliche und wies die Anfechtung mangels Erfolgsaussicht zurück. Es sei im übrigen gerichtsbekannt, dass der Verwalter dieser WEG es &#8222;ersichtlich schwer&#8220; hätte. Es sei &#8222;eine ganz schwierige Gemeinschaft&#8220;. Das Rechtsmittel von Frau Dinslaken gegen die ablehende Entscheidung des Amtsgericht verhandelte schliesslich auch das Landgericht. Die Sache sah nicht sonderlich kompliziert aus, befand das Landgericht und entschied sich, das Rechtsmittel von Frau Dinslaken &#8222;einem Einzelrichter&#8220;, einer Einzelrichterin zu überlassen. Denn sonst wurden seinerzeit solche Sachen &#8222;zu dritt&#8220; richterseitig abgehandelt. <strong>Ganz einfach</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<p><strong>Nun tagte das Landgericht</strong> &#8222;anno zwirn&#8220;, sagen wir Anfang 2007, mündlich zur Sache. Die Vorsitzende, durchaus als sehr gewissenhafte, ordentlich agierende Richterin bekannt, rief Frau Dinslaken sehr eingehend zur Ordnung, doch irgendwann schüttelte die Vorsitzende dann nur noch den Kopf. Denn die Klägerin zeigte sich immer noch etwas wirr und vor allem uneinsichtig. Sie habe nichts vorgetragen, was es rechtfertige, einer Mehrheitsbeschlussfassung der Versammlung in Ende 2004 &#8222;per Richterbeschluss&#8220; einzugreifen. Vorgreiflich sei, was die Menschen selbst wünschten. Sie solle noch weiteres vortragen.</p>
<p><strong>Nun wechselte das Dezernat</strong>, die ordentliche Richterin entschwand aus der &#8222;Kammer des Schreckens&#8220;, das ist die Kammer für Wohnungseigentumsangelegenheiten. Ja, manche meinen sogar, es handele sich dabei um eine Art Strafsenat. Das stimmt natürlich nicht. Der neue Richter nahm die Sache an sich. Und nun geschah nichts mehr. Doch: Einige Erinnerungen schickten der Verwalter und ein am Verfahren beteiligter Wohnungseigentümer, die die Sache nunmehr zum Abschluss bringen mochten. Eine Entscheidung ist auch heute noch nicht da. Allerdings gibt es jetzt ein bemerkenswertes Schreiben. Um zur Rechtsfortbildung beizutragen, veröffentlichen wir den Wortlaut des unter dem 11.04.2011 (also sechs Jahre nach der angefochtenen Verwalterbestellung) ergangenen richterlichen Schriftsatzes.</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat)</p>
<p style="text-align: center;">In der Sache</p>
<p>Dinslaken ./. Tonngarten betreffend Wohnungseigentumsanlage Alsterwasserboulevard/Elbeweg in 12345 Berlin (alle Daten verändert)</p>
<p>wird darauf hingewiesen, dass sich die Sache -bedingt durch die leider überlange Verfahrensdauer, für die um Entschuldigung gebeten wird, in der Hauptsache erledigt haben dürfte, denn der Beschluss vom 14.12.2005 sah eine Bestellung der Beteiligten auf unbestimmte Zeit vor, was dahin auszulegen ist, dass die Bestellung für die gesetzliche Höchstdauer von 5 Jahren erfolgen sollte (vgl. dazu OLG Münehen NZM 2007, ; 647). Da die Bestellung ab dem 1.1.2006 erfolgt ist, ist die Amtszeit abgelaufen, was zur Erledigung der Hauptsache führt, die in nach altem Recht zu behandelnden Sachen auch ohne entsprechende Erklärungen der Beteiligten schon dann festzustellen ist, wenn aus Rechtsgründen tatsächlich eine Erledigung vorliegt. Auf die Erfolgsaussichten der Sache kommt es dann nur im Zusammenhang mit der unter Billigkeitsgesichtspunkten zu treffenden Kostenentscheidung an. Diese wird nun ergehen.</p>
<p style="text-align: center;">(Ende Zitat)</p>
<p style="text-align: left;"><strong> Ja, liebe Kinder</strong>, das ist schon bemerkenswert, oder? Einfacher formuliert: <strong>Die Sache hat sich durch Liegenlassen erledigt</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Noch niemand hat den Dienstbegriff so verwendet und doch besitzt er eine ganz eigene Relevanz: Spricht man vom &#8222;dienstältesten WEG-Verwalter dieser Wohnanlage aller Zeiten&#8220;, so wird ein gewisses querularorisches Grundpotenzial der Wohnungseigentumsanlage erahnbar, dass dazu führt, das niemand einem Verwalter der bezeichneten Anlage eine längere Dienstzeit zutraut. Dann kann das heißen, der Verwalter wird sowieso demnächst wieder abgesägt, weil er es nicht schafft, die zerstrittenen Persönlichkeiten der Anlage zu einigen. Oder es bedeutet, dass niemand sich freiwillig so eine Anlage antut. Was allerdings den vielen, besonders netten Menschen in der Anlage nicht gerecht wird, die das querulatorische Potenzial einzelner Miteigentümer auszubaden haben. Besteht aber die Anlage schon seit längerem, so gilt die Anscheinsvermutung, dass der als &#8222;Dienstältester &#8230;.(wie oben)&#8220; beschriebene Verwalter es immerhin für eine unerwartet lange Zeit geschafft hat, eine fast Verwaltung zu nennende Gesamtatmosphäre herzustellen. Das spricht dann in erster Linie erst einmal nicht gegen ihn. Dann wäre es jedenfalls nicht abwegig, die Amtsphase bis zur entgültigen Niederschlagung des Verwalters als &#8222;Mediationsphase&#8220; zu bezeichnen, also eine Art &#8222;Westfälischer Frieden&#8220;, mag dieser im Einzelfall auch noch so teuer erkauft sein. #Verwalterischer Konfuzismus, Esoterische Verwalterkunde, gesichtspunkte.de © 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Man merkt der Sache an, sie muss jetzt weg</strong>. Und übrigens ist diese &#8222;gereifte Erkenntnis&#8220; (bei Gericht) noch lange kein Faktum dergestalt, dass nun der Herr Vorsitzende eine &#8222;billige Kostenentscheidung&#8220; trifft. Er hatte während eines Telefonats mit dem seinerzeitigen Verwalter, der sich nach dem Fortgang der Sache erkundigte, seine persönliche Auffassung &#8222;durchscheinen&#8220; lassen und da ahnte man, es gäbe -bedingt durch diesen Richterwechsel- wohl nicht nur frischen Wind, hier: durch liegen lassen, sondern auch eine andere Rechtsmeinung. Und so halten wir für den eigenen Erkenntnishorizont zusätzlich fest, dass die Inanspruchnahme von Gerichten auch &#8222;eine Art pervertierte Verselbständigung&#8220; von vollkommen willkürlichen Erkenntnissen Dritter (in diesem Fall: Richter) nach sich ziehen können, die mit dem Hier und Jetzt bzw. dem Hier und früher (hier: Anfang 2006) überhaupt nichts mehr zu tun haben. Alte Richterin, alte Sacheinschätzung, Vertrautheit mit Rechtsmeinung, die sich über ein tätiges Verfahren entwickeln konnte. Break. Neuer Richter, neue Rechtsmeinung, aber keinerlei Erörterung mit den Parteien, liegen lassen, Hauptsache erledigen durch nichts tun und dann &#8222;Deckel druff&#8220;, Kostenentscheidung &#8222;nach Billigkeitsgesichtspunkten&#8220;.  Wir bitten die rechtsprechenden Instanzen von Berlin um Verständnis: <strong>Da hier Gesichtspunkte wörtlich angesprochen sind, besteht Berichts- bzw. Publizitätspflicht</strong>.</p>
<p><strong>Das alles ist weder gerecht noch billig</strong>. Es ist eine Riesen-Schweinerei! <strong>Er mag Kritik nur, wenn sie laut ist. Der Bloggwart, nicht der Richter</strong>.</p>
<p><strong>Ob die Wohnungseigentümerin noch lebt</strong>, die diese gerichtliche Entscheidung begehrte? Klar ist folgendes: Ihr Gesundheitszustand hat sich in den letzten fünf Jahren so stark verschlechtert, dass ihr heute eine geordnete Wahrnehmung ihrer Interessen, wie im Zeitpunkt der Einleitung ihres Verfahrens, schlicht nicht mehr möglich ist. Es hätte auch schlimmer können: dann wäre als &#8222;Hauptsache&#8220; lediglich noch der Tod der Klägerin festgestellt worden, aber was wäre dann &#8222;billig&#8220;? <strong>Geschmackloser Gedanke</strong>. <strong>Rechtstaatlichkeit ist anders</strong>.</p>
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		<title>838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:58:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jahrgang 1898 Verhaftet 7.8.1943 &#8218;Hochverrat&#8216; Hingerichtet 20.4.1944 Plötzensee schrieb einen Abschiedsbrief: Liebe Frau ! Die letzten Grüße sendet Dir Dein Paul. Werde Deiner gedenken bis zum letzten Atemzug. Grüße Bernhart und Jule, Johann und Maria nebst Tante Tine und Kinder, Peter, Maria und Kinder, Trautchen, Jupp und die Kleinen. Auch Anna Krauth grüße (Quelle: hier) ... <a title="838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1181-11/" aria-label="Mehr Informationen über 838-11 &#8211; Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7106" aria-describedby="caption-attachment-7106" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7106" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg" alt="Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin" width="1000" height="1000" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-7106" class="wp-caption-text">Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Jahrgang 1898<br />
Verhaftet 7.8.1943<br />
&#8218;Hochverrat&#8216;<br />
Hingerichtet 20.4.1944<br />
Plötzensee</p>
<p>schrieb einen Abschiedsbrief:<br />
Liebe Frau ! Die letzten Grüße sendet Dir Dein Paul. Werde Deiner gedenken bis zum letzten Atemzug. Grüße Bernhart und Jule, Johann und Maria nebst Tante Tine und Kinder, Peter, Maria und Kinder, Trautchen, Jupp und die Kleinen. Auch Anna Krauth grüße (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de/stolpersteine_paul_bukowski.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Als wir uns entschlossen</strong>, in der Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. einen Stolperstein verlegen zu lassen, bzw. dessen Verlegung finanzieren zu wollen, wussten wir bereits von mehr als zwanzigtausend verlegten Stolpersteinen &#8222;all over Europe&#8220;. Dass Berlin nicht Gelsenkirchen ist, ist richtig. Dass sich aber Gelsenkirchen auch in Berlin abgespielt hat, wird deutlich, wenn man die Website des Projekts Stolpersteine -Gelsenkirchen- ansteuert. Auf diese Weise war Gelsenkirchen einmal auf furchtbare Weise der &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, von dem sich die Schergen von Heinrich Himmler Futter für ihre Tötungsindustrie zuführten. Denn dort lebte früher <strong>Paul Bukowski</strong>, der in Plötzensee hingerichtet wurde. <strong>Der Mund verstummt, aber das Herz schweigt nie</strong>! Ein Stolperstein kostet den Spender/Finanzier übrigens bisschen über 90,- €. <strong>Gut investiertes Geld</strong>!</p>
<p><span style="color: #888888;">(Mit Dank an Szuzsi Klara Schindler via facebook)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Projekt-Website: <a title="externer Link" href="http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de" target="_blank" rel="noopener">Stolpersteine Gelsenkirchen</a></li>
<li>Zehlendorf: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8832010/" target="_blank" rel="noopener">Erinnerungen an Edith Müller, die in der Waltraudstr. wohnte</a></li>
</ul>
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		<title>790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/113311/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 09:26:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wish you were here]]></category>
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					<description><![CDATA[Der moderne Zeitpirat ist Handwerker und schreibt Stunden, und zwar mehr, als langfristig gesehen gut ist für essentielle Geschäftsbeziehungen. &#8230;., da gab die Verwalterin dem Handwerksbetrieb in Berlin-Charlottenburg einen Auftrag. Der Handwerker hatte ein Angebot abgegeben, einen Torantrieb für ein Doppelschwingtor einzubauen. Da war vorher schon ein Torantrieb für das Schwingtor, doch der war in ... <a title="790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113311/" aria-label="Mehr Informationen über 790-11 &#8211; Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der moderne Zeitpirat ist Handwerker und schreibt Stunden, und zwar mehr, als langfristig gesehen gut ist für essentielle Geschäftsbeziehungen.</p></blockquote>
<p><strong>&#8230;., da gab die Verwalterin dem Handwerksbetrieb</strong> in Berlin-Charlottenburg einen Auftrag. Der Handwerker hatte ein Angebot abgegeben, einen Torantrieb für ein Doppelschwingtor einzubauen. Da war vorher schon ein Torantrieb für das Schwingtor, doch der war in die Jahre gekommen. Die Zeit hatte an ihm gefressen seit 1984/5, als die Doppelgarage gebaut worden war. Der neue Torantrieb, den einzubauen, schätzte der Handwerker und erbot sich, gegen ordentliche Bezahlung einen neuen der Firma Hörmann einzubauen. Mit Handsendern für die Berechtigten, alles hübsch neu und modern, mit Sicherheitssteuerung, <strong>wenn mal einer dagegen&#8230; und so weiter</strong>.</p>
<p><span id="more-8840"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/embed/BLKiMbC6s2k" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #999999;"><em>Pink Floyd live &#8211; Wish you were here (Knebworth) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<blockquote><p>Threatened by shadows at night and exposed in the light.<br />
Shine on you crazy diamond. Well you wore out your welcome<br />
With random precision, rode on the steel breeze.<br />
Come on you raver, you seer of visions, come on you painter, you piper, you prisoner, and shine!</p>
<p><em>(Credo von Pink Floyd für Syd Barrett, den verloren geglaubten Diamanten, als zeitgemässe Perforation des erschütterten Obrigkeitsglaubens in Bezug auf die Erforderlichkeit, angemessene Zeitstunden zu schreiben, nicht zu übertreiben) </em></p></blockquote>
<p><strong>Ja, und ordentliche Angebote</strong> müssen die Kosten benennen, die zu erwarten sind. Der Anbieter muss sich vergewissern, dass sein Angebot etwas taugt. Eine besondere Sachkunde ist erforderlich und die Fähigkeit, das richtig einschätzen zu können. Also kalkulierte der Anbieter sein Material, den Torantrieb selbst (Einkaufspreis plus Marge), einen ungefähren Zeitaufwand, er hatte die Sache besichtigt. <strong>Es kam zum Auftrag und alle Menschen waren guter Dinge</strong>.</p>
<p><strong>Bis die Rechnung kam</strong>.</p>
<p><strong>Sie wies exakt den Betrag aus</strong>, der in dem Angebot genannt worden war. Also alles korrekt? <strong>Mitnichten</strong>.</p>
<p><strong>Denn der Anbieter hatte die Zeit auskömmlich kalkuliert</strong>, wie es sein gutes Recht ist. Denn in unbekannten Gefilden ist das Unbekannte das Vorherrschende und was du nicht kennst, kannst du auch nicht immer 100% richtig kalkulieren. Der gewiefte Kalkulator rechnet in sein Vorhaben, einen Auftrag zu bekommen, doch stets einen Sicherheitszuschlag, in diesem Fall &#8222;an Zeit&#8220; ein. <strong>Mehrere Arbeitsstunden waren so zusammen gekommen</strong>.</p>
<p><strong>Richtig war aber auch</strong>: Sie hatten nicht so soviel Zeit benötigt, als kalkulatorisch zugrunde gelegt war. Demzufolge wendete sich nun der Endbegünstigte in Anbetracht der eingegangenen Rechnung an den Anbieter und bat, die unverhältnismässig hohe Rechnung in Anbetracht der tatsächlichen, aufgewendeten Arbeitszeit zu kürzen. Die Sache machte mehrere Hundert Euro aus und liegt nun schon mehrere Jahre zurück. <strong>Schnee von gestern</strong>.</p>
<p><strong>Heute kommt derselbe Anbieter wieder</strong>. Er hat jetzt den Auftrag bekommen, den Torantrieb richtig einzustellen, der sich zwischenzeitlich verstellt hatte, damit er wieder im Handsenderbetrieb auf und zu gefahren werden könne. Ein Handsender hatte inzwischen das Zeitliche gesegnet. Na, und wenn er nun schon mal da wäre, ein bisschen &#8222;Abschmieren&#8220; des Torantriebs und aller metallenen Teile, <strong>wie Schienen, Federn und Scharniere</strong>.</p>
<p><strong>Vorgestern war er auch schon da</strong>. Da stand er vor der Tür und niemand machte ihm auf. Er rief die Telefonnumer an, die der Endbegünstigte, der Wohnungseigentümer, angegeben hatte. &#8222;Ich bin jetzt da und will arbeiten&#8220;, sagte er, doch der Endbegünstigte war zickig. &#8222;Sie müssen schon einen Termin machen, wenn sie es mit Menschen zu tun haben,&#8220; wendete der dreiste Eigentümer ein. &#8222;Na gut&#8220;, das macht er so, sagt er. Und dann rief er nicht an. Am nächsten Tag rief die Verwalterin den Endbegünstigten an: &#8222;Die Firma kann sie nicht erreichen, sie sollen da bitte der Einfachheit halber anrufen&#8220;, sagte die Mitarbeiterin der Verwaltung. &#8222;Das stimmt nicht, mich hat niemand angerufen&#8220;, <strong>wusste der Endbegünstigte zu berichten</strong>.</p>
<p><strong>Das sofort geführte Telefonat durch den Endbegünstigten ergibt</strong>: Termin morgen früh 8 Uhr. &#8222;Früher geht aber nicht&#8220;, sagte der Endbegünstigte, &#8222;ich muss morgens meine Kinder zur Schule bringen, ich werde also erst pünktlich um 8 Uhr Zeit für sie haben, vorher nicht.&#8220; Gut, alles klar. Am Tag der Auftragsabwicklung steht der Werkstattwagen schon um 07:45 Uhr vor der Tür. Der Endbegünstigte, Familienvater, fährt die Kinder zur Schule. Um 8 Uhr erscheint er wieder, der Handwerker steht mittlerweile nervös vor dem Grundstück und <strong>scannt die Umgebung nach einem vermeintlichen Endbegünstigten ab</strong>.</p>
<p><strong>Nun kann er endlich arbeiten, wie es ihm aufgetragen wurde</strong>. Die Sache ist komplett begleitet durch den Endbegünstigten. Der lässt sich auch gleich in die Progammierung von Torantrieben wie diesem einweisen, das ist ja auch der Sinn der Sache. Alles funktioniert gut. Ein bisschen Öl noch auf die Wartungsteile eines Torantriebs, durchaus unterschiedliche, eins davon Silikonöl. Das Tor macht jetzt deutlich weniger Lauf- und Quietschgeräusche. Die Arbeitszeit beträgt inklusive Ausfüllen eines Arbeitszettels 25 Minuten. Um 8 Uhr hat der Monteur angefangen, um 8:25 Uhr ist er mit allem durch. <strong>Die Arbeitszeit wird so notiert (Abbildung):</strong></p>
<figure id="attachment_8842" aria-describedby="caption-attachment-8842" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Tagelohnzettel.Torantrieb.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8842" title="Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Tagelohnzettel.Torantrieb.jpg" alt="Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)" width="450" height="152" /></a><figcaption id="caption-attachment-8842" class="wp-caption-text">Tagelohnzettel zum Zeitnachweis (Namen entfernt)</figcaption></figure>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #888888;">(auf Bild klicken)</span></em></p>
<p><strong>Und so geriet der Fachmann für Torantriebe</strong>, mit dem ein gewisses Erfahrungsportfolio aus uralten Zeiten (siehe oben) besteht, erneut in eine Art &#8222;freiwilliges Prüfprogramm ordentlich abrechnender Zeitarbeitsverpflichteter&#8220;. Denn jetzt wird der Endbegünstigte, jener Eigentümer, der die Zeche hier zu zahlen hat, die so genannten Argusaugen &#8211; berolinisch: &#8222;die Klüsen&#8220;&#8230; &#8211; weit aufsperren und sich bei Rechnungseingang berichten lassen: Hat die Firma eine volle Zeitstunde abgerechnet? <strong>Da Zeitstunden ja bezahlt werden, ist das nicht ungefährlich</strong>:</p>
<ul>
<li>Handwerker können, wie das Beispiel zeigt, in kürzester Zeit um leicht 100% altern und müssten vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden. Dann sind sie Endbegünstigte, vorzeitiger Altersruhestand aus &#8222;Mangel an Folgeaufträgen&#8220;?</li>
<li>Schon die nächste Betriebsprüfung des Finanzamts zeigt dem Handwerker schwerwiegende Glaubwürdigkeitskonflikte auf: Der Einsatz von aufgewendeten Arbeitsstunden pro Tag pro Monteur entspricht nicht den modernen Vorstellungen von 40 Stunden Wochenarbeitszeit. Jeder Monteur hat locker 50 bis 60 Stunden Wochenarbeitszeit abzurechnen, obwohl vielleicht ein lohnendes Geschäft für beide Seiten?</li>
<li>Dem Unternehmer und Handwerker werden wichtige Zeitrationale entzogen durch verlustig gehende Effektivitätszeit: Der nirgendwo gewissenhaft erfasste Trödelfaktor (&#8222;Chef, ich war noch Schrippen holen derweil&#8220;) geht komplett unter, möglicherweise werden unüberprüfbare Pausen-, Vesper- und Snackzeiten, die arbeitsvertraglich nicht eingeräumt wurden, zu extensiv in Anspruch genommen.</li>
</ul>
<p><strong>Ja, liebe Kinder, Ihr seht schon</strong>: Das moderne Märchen ist sehr beliebt geworden. Spätestens seit Michael Ende in Momo eine &#8222;moderne, anklägerische Parabel auf die Zeit&#8220; schrieb, die durch &#8222;graue Herren von der Zeitsparkasse&#8220; verwaltet wird, ist der irgendwie nonchalante Spruch &#8222;Zeit ist Geld&#8220; (english: Time is Money) zu einem hochattraktivum &#8222;Diktum&#8220; handwerklichen, kaufmännischem und menschlichen Handelns geworden. Es gilt, Alterungsgefahren wie die oben genannten zuverlässig auszuschalten, Rechnungsbeträge auf angemessene Höhen gesund zu schrumpfen und Deutschland als Standort von Effizienz, rationellem Handeln und Gewissenhaftigkeit wieder den Ruf zuzuordnen, der ihm einst anhaftete. Modernes Zeitmessitum, Schludrian und pure Zeitverschwendung waren gestern: glasklar stehen die Endbegünstigten mit der Stoppuhr neben den Zeitarbeitern,<strong> immer auf der Suche nach den &#8222;black holes in the sky&#8220; der modernen Zeitverschwender, Gedankenlosen und Zeitportfolianten</strong>.</p>
<blockquote><p>Und hier ist sie wieder, die Chimäre Zeit, die Pink Floyd durchaus besorgt besingt: &#8222;Now there&#8217;s a look in your eyes, like black holes in the sky.&#8220; Weil sich die gefürchteten schwarzen Löcher nicht in der Zeit eröffnen, sondern in den inzwischen leeren Augenhöhlen überteuert abrechnender Handwerksbetriebe. #Wish You were here #Pink Floyd</p></blockquote>
<p><strong>Schon Karl Murx</strong>, der berühmte Filosof, sagte:</p>
<blockquote><p>Gegen das moderne Zeitpiratentum: Endbegünstigte aller Bundesländer, vereinigt euch!</p></blockquote>
<p><strong>Und wenn er nicht gestorben ist</strong>, dann &#8230;.doch das ist eine andere Geschichte und wird ein andermal &#8230;.</p>
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		<title>789-11 &#8211; Linktipp: Stiftung Warentest -test.de-Interview mit uns über digitale Empfehlungsportale #qype &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 14:05:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[empfehlungsportale-beitrag Stiftung Warentest (© test.de, AudioPodcast) &#8211; im Gespräch mit Thomas Gotthal und Aurelio Torrisi (via test.de) Man kann sich Plattformen wie qype.com als eine Art &#8222;Elchtest für Gastro- und Einzelhandelskritiker&#8220; vorstellen. Fährt man sein Ladengeschäft nicht vorsichtig genug, kippt es um! Dass das nicht so wird, dafür gibt es Bewertungsportale, auf denen Nutzer anderen ... <a title="789-11 &#8211; Linktipp: Stiftung Warentest -test.de-Interview mit uns über digitale Empfehlungsportale #qype &#038; Co." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113211/" aria-label="Mehr Informationen über 789-11 &#8211; Linktipp: Stiftung Warentest -test.de-Interview mit uns über digitale Empfehlungsportale #qype &#038; Co.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3531" title="Interview" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg" alt="" width="300" height="298" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/empfehlungsportale-beitrag.mp3">empfehlungsportale-beitrag</a></span></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Stiftung Warentest (© test.de, AudioPodcast) &#8211; im Gespräch mit Thomas Gotthal und Aurelio Torrisi (via test.de)</span></em></p>
<blockquote><p>Man kann sich Plattformen wie qype.com als eine Art &#8222;Elchtest für Gastro- und Einzelhandelskritiker&#8220; vorstellen. Fährt man sein Ladengeschäft nicht vorsichtig genug, kippt es um! Dass das nicht so wird, dafür gibt es Bewertungsportale, auf denen Nutzer anderen Nutzern erzählen, warum es unbedenklich ist, einen Ort der Verköstigung oder des bedient werdens aufzusuchen. Dabei fahren erfahrungsgemäss einige Crash Test Dummies kritikmässig an die Wand. Andere wiederum schaffen noch bei Zeiten abzubremsen! Und mit wohlfeiler Kritik eine genaue, differenzierte Punktlandung zu landen&#8230; und um die Frage, wofür solche Kritik anderen Menschen nützt, darum ging es im Interviewtermin mit test.de.</p></blockquote>
<p><strong>Das Interview-Hintergrundgespräch</strong> mit <strong>Frank Dersch</strong> von test.de dauerte rund eine Stunde, dabei wurde gegessen. Es gab u.a. Leber. Im Zehlendorfer Restaurant Corso Italia, dass bereits Gegenstand der qype-Gastrokritik von mir war. <strong>Hört selbst. Viel Spaß</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.test.de/audio/empfehlungsportale/" target="_blank">Digitale Mundpropaganda &#8211; Empfehlungsportale im Internet</a> (auf test.de)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com" target="_blank">Das digitale Empfehlungsportal namens Qype</a> (auf qype.de)</li>
<li>Tiefe See: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/77856-Corso-Italia-Berlin" target="_blank">Restauranttipp Corso Italia in Berlin-Zehlendorf</a> (auf qype.de)</li>
</ul>
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		<title>776-11 &#8211; Positionen: Vom Alter, psychologischen Tricks, dem Versuch, Männlein, Weiblein + Nachbarn zu sortieren!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch um die 50 seiner Lebensjahre ist in einem permanenten Zwist mit sich selbst. Es geht um die Frage, ob was routiniert als Leben Revue passiert, ausreicht um alt zu werden oder ob das überhaupt erstrebenswert ist. Der Mensch um die 20 seiner Lebensjahre wäre niemals auf die Idee gekommen, älter als 40 zu ... <a title="776-11 &#8211; Positionen: Vom Alter, psychologischen Tricks, dem Versuch, Männlein, Weiblein + Nachbarn zu sortieren!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/111911/" aria-label="Mehr Informationen über 776-11 &#8211; Positionen: Vom Alter, psychologischen Tricks, dem Versuch, Männlein, Weiblein + Nachbarn zu sortieren!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6806 alignnone" title="Report Nachbarn - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="450" height="345" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Der Mensch um die 50 seiner Lebensjahre</strong> ist in einem permanenten Zwist mit sich selbst. Es geht um die Frage, ob was routiniert als Leben Revue passiert, ausreicht um alt zu werden oder ob das überhaupt erstrebenswert ist. Der Mensch um die 20 seiner Lebensjahre wäre niemals auf die Idee gekommen, älter als 40 zu werden. 40 sein, das hat schon was von scheintot sein, meinen zumindest nicht wenige 20-jährige. <strong>Mich seinerzeit eingeschlossen</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen bin ich fast 50 Jahre alt</strong> und habe gelebt. Ich lebte Höhen und Tiefen, ich konnte weinen und lachen, manches davon erst nach einem gewissen Bemühen, derartige Ecken, Kanten, Leuchtkandelaber der Lebenslust zuzulassen. <strong>Die Jahre gingen dahin und da steh bzw. sitz ich nun herum und schaue auf dies Leben zurück</strong>.</p>
<p><span id="more-8696"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_34" aria-describedby="caption-attachment-34" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34" title="Böse Nachbarn unerwünscht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht.gif" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht.gif 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-34" class="wp-caption-text">Böse Nachbarn unerwünscht!</figcaption></figure>
<p><strong>In Bezug auf das Leben</strong> mit anderen haben wir früher viel genetzwerkt. Das hat sich inzwischen gänzlich eingestellt. Aber früher! Das Leben war noch nicht so in einen festen Kokon von Endgültigem eingesponnen, als dass es nicht interessant gewesen wäre, Bekanntschaften zu schließen. Man war noch neugieriger, nicht so abgeklärt. Bzw. abgeschmackt. Wenn man sich irgendwo bei einer Art Stelldichein traf, und sei es auf einer Stehparty mit Sekt, Gürkchen und Appetithappen, tauschte man papierene Visitenkarten. <strong>Welche gedruckt dabei zu haben, das war schon mal was</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen mag ich weder Gürkchen- und Appetithäppchen-Festivitäten mehr</strong>, noch schätze ich papierene Visitenkarten. Bekomme ich heute eine, denke ich erstens, Gott, was ist dieser Mensch altbacken und halte sofort trotzig entgegen, wir könnten über die Schüttelapp &#8222;Shook me up, Baby&#8220; auf dem iPhone vCard-Dateien austauschen. <strong>Wenn man nur wüsste, wie?</strong></p>
<p><strong>In den letzten aufgerundet dreißig Jahren</strong> dieses Lebens hat sich viel verändert. Eine digitale Revolution hat nahezu alle Lebensbereiche erfasst und was wir heute alles mit PC, Handy und digitalem Schnickerdöns &#8222;bearbeiten&#8220;, anstatt zu leben, das ist schon eine Menge. <strong>Der Großteil dieses &#8222;modernen Lebens&#8220; bildet sich über digitale Inhalte ab, bzw. spiegelt sich in ihnen wieder.</strong></p>
<p><strong>Und dann ist da der Geschmack</strong> der schnellen, einfachen Wahrheiten, des oberflächlich Reizvollen, die Chimäre der Halbwahrheit. Zu ihr gehört die Erkenntnis, dass wir älter werden, wenn wir gesünder leben und -bspw.- Sport treiben. Was nur, wenn das Mühe macht? Einen Personal Trainer können sich nicht alle Fünfzigjährigen leisten. Also gibt es Hüttenzauber wie den der Erfolgsgeschichte von McFit, einer Kette, die nicht nur Love Parade-Pech hatte, sondern auch Fitnesserfolg deutschlandweit für 16,90 € pro Monat verspricht. Oder stimmt der Preis nicht mehr? <strong>Ich war zu faul, es zu überprüfen</strong>.</p>
<p><strong>Zu faul war ich, mich dort anzumelden</strong>. Zu faul war ich, ein Probetraining zu absolvieren, zu faul war ich, mich auf eine längere Vertragslaufzeit mit Kleingedrucktem einzulassen, mit Kündigungsfristen, Klauseln, versteckten Fußangeln. So wie alle heutzutage nichts Besseres zu tun haben, als uns mit Kleingedrucktem die Lust am Leben zu vergällen. Ab einem bestimmten Alter fängt man an, visionär zu sehen. Dann gesellen sich zu den Dingen, die offenkundig vor einem herumliegen, zusätzliche Aspekte, die niemand gesagt hat, die aber vermeintlich &#8222;offenkundig&#8220; sind. <strong>Ich bin offenkundig eine faule Sau</strong>. <strong>Besser faul als fett</strong>.</p>
<blockquote><p>Um abzunehmen, musst du dir morgens ein paar Mohrrüben stifteln in feine Stiftel. Die kannst du dann tagsüber essen, immer wenn du Hunger hast. Mohrrüben machen satt. (Tipp eines Diätarztes zum Thema Abnehmen)</p></blockquote>
<p><strong>So wie die Behauptung</strong>, der Nachbar sei eine &#8222;fette Sau&#8220;, ist übergewichtig, und schuld ist er selbst. Das Akademikerpärchen von gegenüber: Deren Kinder erzählen in der Schule überall herum, dass ihre Eltern es zu etwas gebracht haben. Stimmt: eine Villa, ein Swimmigpool, Mercedes Benz-Limousine. Vor kurzem hatten sie sich ein Reise-Wohnmobil gekauft. Sie sind einmal damit in den Winterurlaub gefahren, ausgerechnet in den Winterurlaub. Das war todschick. Jetzt haben sie den Bus wieder verkauft. Er hatte was um die 60.000,- € gekostet.</p>
<blockquote><p>Ist es eine Begabung oder eine Last, hinzusehen, zu sehen, zu betrachten und zu denken. Hinterhältig, aus dem Hinterhalt. Offenkundiges zu sehen und nicht einschreiten zu dürfen. Würdest du, was du denkst sagen, gäbe es Krieg. Also &#8222;halt die Schnauze&#8220;.</p></blockquote>
<p><strong>Ab einem gewissen Alter&#8230;.</strong>! Wir können daher sicher sein, dass diese Einschätzung der Kinder in der Schule und auf dem Pausenhof keine &#8222;Eigenschöpfung im Geiste Gottes&#8220; ist. Sie ist das Ergebnis des einhundert Mal Gebeteten, des Vorgesagten, eines Beschwörens ihres erlangten Reichtums, von Material, Materiellem, Haben, nicht Sein, Besitz und Wohlstand, endlich, nach all den Jahren der Entbehrungen, iranische Revolution und Umkehrung von Flucht und Vertreibung in das Gegenteil: materiellen Wohlstand. <strong>Schrecklich</strong>.</p>
<p><strong>Ab einem gewissen Alter haben sie sich sortiert und gesagt</strong>, sie sind etwas Besseres, sie haben es geschafft und was sie haben, kann ihnen niemand mehr nehmen. Irgendwann. Vor vielen Jahren. Es ist eine irgendwie abgehobene, eine beleidigenden Sichtweise, von oben herab auf Nachbarn und Mitmenschen, die nicht das geschafft haben, was sie selbst geschafft haben, eine Art Darwinsche Überlegenheitsstrategie. Es ist nicht eine Überlebensstrategie, wohlgemerkt. Die Kinder plappern, was sie zuhause hören, unreflektiert nach. Niemand sagt ihnen, das tut man nicht, so zu reden. <strong>Denn sogar die Eltern reden so, mit Erfolg oder mit, was sie für Erfolg halten, andere verächtlich machen</strong>.</p>
<p><strong>Vor zwei Jahren hat der Sohn</strong> das erste Mal sein Gesicht gezeigt, virtuell. Via facebook hat er die Nachbarstochter von gegenüber niedergemacht, hat ihr auf die Pinnwand geschrieben, sie sei hässlich, zu dick, eben so wie ihr Vater, unansehnlich, und ihre Eltern hätten es zu nichts gebracht. Sie seien &#8222;übergewichtige Verlierer&#8220;. Er hört Technomusic, wenn die Eltern aus sind, sie sind Iraner, hört man ihn mit den Jungs von gegenüber stoßartig &#8222;Du Hure, Du Hure&#8220; durchs Haus rufen. Wenn die Eltern da sind, spielt er den biederen Artigen.  Für seine 14 Jahre ist er viel zu klein. Jungs in seinem Alter sind 30 cm grösser. Wird er mal &#8222;ein kleiner Mann&#8220;, man sagt, das sind die Gefährlichen. Die Eltern der im Internet gemobbten Tochter von gegenüber erfuhren, <strong>was gesagt worden war via Pinnwand</strong>.</p>
<p><strong>Sie sprachen die Eltern des Jungen von gegenüber an</strong>. Er war jetzt in Kanada in einem &#8222;Elite-Internat&#8220; für eine Zeit: Er soll Tugendhaftigkeit lernen, ein Stück reifer werden, egal was es kostet. Es kostete viel. Ein paar Gespräche im Bermudadreieck der Nachbarn, Dreiecksgespräche. Schräg gegenüber wohnen die Eltern von zwei weiteren Söhnen und die haben regelmäßig Kontakt mit dem zu klein Geratenen, der so fies austeilt, weil er was besseres ist. Eingetrichtert haben es ihm allerdings seine Eltern, von frühester Kindheit an. Sie wollen ihm jetzt beibringen, das niemals offen zu sagen, sondern so zu leben, aber stillschweigend. <strong>Erhabene Überlegenheit, nonverbal</strong>.</p>
<p><strong>Neulich hat die Schwester des Jungen</strong> auf dem Schulhof auch sowas gesagt, der Mann von gegenüber stecke in finanziellen Schwierigkeiten. Das war jetzt schon das zweite Mal. Und sie wissen, was er neulich getan hat. Es ist aufgezeichnet. Auf Videos. Die Wiederholung dieser verdeckten Bösartigkeiten hat jetzt eine Art System: es ist eine Welt der Wissensvermittlung an die Kinder, in der diese lernen, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint, dass Andere Dinge tun, die Straftaten darstellen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen und dann so tun, als stecke dahinter ein fieser Angriff der bösartigen Außenwelt. <strong>Ist es am Ende das, was sie selbst, die Eltern, immer glaubten</strong>?</p>
<p><strong>Die von gegenüber haben jetzt die Faxen dicke</strong>. Was diese Kinder so von sich geben, ist das Ergebnis eines elitären Überlegenheitsgefühls auf der Basis von Geld. Sie reden mit &#8222;denen&#8220; jetzt nicht mehr. Es ist zu viel gesagt worden, dass nicht stimmt und das <strong>viel zu weit unterhalb der Gürtellinie war</strong>.</p>
<blockquote><p>Mit einem Kopftuchmädchen gesprochen: Sie hofft, dass es jetzt was wird mit ihrer Juraprofessur! (Rechtsanwalt Udo Vetter, Düsseldorf, via Twitter)</p></blockquote>
<figure id="attachment_7666" aria-describedby="caption-attachment-7666" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Deutsche.Kopftuchmaedchen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7666 " title="Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Deutsche.Kopftuchmaedchen.jpg" alt="Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada" width="450" height="554" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Deutsche.Kopftuchmaedchen.jpg 570w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Deutsche.Kopftuchmaedchen-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7666" class="wp-caption-text">Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada</figcaption></figure>
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		<title>756-11 &#8211; Rechtsprechung: Das Amtsgericht urteilte nur noch über die Kosten, widerspruchslos! #WEG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 15:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Wald- & Wiesenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bitte ist Wald- &#38; Wiesenrecht? Nun, ganz einfach: Es handelt sich um alltägliche Rechtsprechung, die nicht höchstrichterlich erfolgt, sondern auf der &#8222;alltäglichen&#8220; Ebene, um nicht zu sagen: auf der untersten aller Ebenen. Womit kein Misskredit verbunden ist, sondern die Aussage, dass was hier und heute tagtäglich entschieden wird, alltags- und hoffentlich auch gebrauchstauglich ist. ... <a title="756-11 &#8211; Rechtsprechung: Das Amtsgericht urteilte nur noch über die Kosten, widerspruchslos! #WEG" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/109911/" aria-label="Mehr Informationen über 756-11 &#8211; Rechtsprechung: Das Amtsgericht urteilte nur noch über die Kosten, widerspruchslos! #WEG">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8573" title="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg" alt="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Was bitte ist Wald- &amp; Wiesenrecht? Nun, ganz einfach: Es handelt sich um alltägliche Rechtsprechung, die nicht höchstrichterlich erfolgt, sondern auf der &#8222;alltäglichen&#8220; Ebene, um nicht zu sagen: auf der untersten aller Ebenen. Womit kein Misskredit verbunden ist, sondern die Aussage, dass was hier und heute tagtäglich entschieden wird, alltags- und hoffentlich auch gebrauchstauglich ist. Wenn nicht, wär schlecht, nicht wahr?</p></blockquote>
<p><strong>Was Berlin-Zehlendorf</strong> mit einem Hauch einer Idee Lichterfelde anlangt, also stadtbezirksgrenzennahe, so geht die Mär davon, dass gerade diese Klientel besonders rau, etwa ökolog und selten dialog-, sondern monologbehaftet sein könne. Dies ist ein Vorurteil. Eine Vielzahl von Menschen, die dort (zufällig) leben, sind ganz anders. Ehrlich. Ich kenne jedenfalls viele, die so sind und die ich über die Jahre sehr schätzen gelernt habe. <strong>Und dann gibt es noch die Anderen</strong>.</p>
<p><span id="more-8572"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Mit denen du partout als Verwalter nicht zusammen arbeiten kannst</strong>. Die alles besser wissen, dauernd irgendeine Intrige vermuten oder eine Art Geheimnis, Kungelei (mit den Anderen, also nicht ihnen) und Missgunst. Ja, die gibt es auch. Ich kennedy! <strong>Um mal bei einem Berliner Unwort zu bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Am Jahresende 2010</strong> lief dann das langjährige Modell der Zusammenarbeit in diesem Zusammenhang aus. Die Verwalterin hatte sich entschlossen, nicht noch einmal erneut anzutreten und sich wählen zu lassen. Die Atmosphäre war vergiftet und fünfzehn Jahre sind eine lange Zeit.</p>
<p><strong>Die Gruppe der Anderen</strong> hatte das xte Mal eine Jahresabrechnung angefochten, oder zwei. Es waren die Jahresabrechnungen der Jahre 1999 und 2000, die in der xten Fassung vorlagen. Alles andere war auch angefochten, sicherheitshalber. Die Verwalterbestellung 2005 auch. Sicherheitshalber.</p>
<p><strong>Jetzt befindet das Amtsgericht</strong> nur noch über die Kosten des Verfahrens. Denn es ist alles erledigt. Die Verwalterin hat -sicherheitshalber- erklärt, über den 31.12.2010 nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Ein neuer Verwalter wurde bestellt. Mal sehen, wie lange er durchhält. Für ihn spricht, er traut es sich zu. Gegen ihn spricht, er hat nicht einmal angerufen, gefragt, Kollege, was hast du für Beweggründe, es nicht mehr zu tun? Das wäre ne ehrliche Frage gewesen. <strong>Kam aber nicht. Eigentlich ein Anfängerfehler</strong>.</p>
<p><strong>Die Kosten des Rechtsstreits</strong> haben die Kläger zu 1/8 und die Beklagten zu 7/8 zu tragen, der Streitwert wird auf 33.500,- € festgesetzt.</p>
<p><strong>Sind die Beklagten die Dummen</strong>? Nicht die Kläger.</p>
<p><strong>Der Teufel steckt im Detail</strong> der richtigen Beurteilung. Kurz nachdem die xte Fassung der Jahresabrechnungen 1999/2000 (zwei Stück) durch Beschluss mehrheitlich genehmigt wurde, fochten die Anderen diese Genehmigung (erneut) an. Da war dann plötzlich dieser teuflische &#8222;44/09&#8220;-Beschluss des Bundesgerichtshofs in der Welt und ganz Deutschland stöhnte vor sich hin, Verwalterland war in Justitias Hand. Und der Beschluss sagt für alle Abrechnungen in ganz Deutschland, dass sie falsch sind, wenn die Instandhaltungsrücklage als Ausgabe gebucht würde. Das war (in ganz Deutschland) bis dahin der Fall. Mehr hatte Karlsruhe nicht beschlossen, übrigens. Alles was dann folgte, das haben die Menschen draus gemacht, war unlängst von einem der mitbeteiligten Karlsruher Richter zu hören. Ja ja, erst entscheiden sie da unten (nicht da oben! Karlsruhe liegt südlich von Berlin), was sie wollen und dann sind es &#8222;die Anderen&#8220; gewesen.</p>
<blockquote><p>Was bitte ist der 44/09-Beschluss? Also &#8222;nine eleven&#8220;, das kennt man ja aus anderem Zusammenhang. Ist dann diese Sprachregelung für einen Beschluss in Wohnungseigentumssachen nicht ein bisschen gedankenlos in die Nähe davon gerückt? Vielleicht doch. Fakt ist aber, der 44/09-Beschluss, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7062010/" target="_self">über den hatten wir hier ausführlich berichtet</a>. Dies nur zur Aufklärung, was eigentlich gemeint ist.</p></blockquote>
<p><strong>Klar war aber</strong>: Abrechnungen, die so gemacht worden waren, müssten allein mit dieser Begründung aufgehoben werden, und das hatte zwei Monate vorher niemand vorausgesehen. Der BGH hat auch keine Pressemitteilung herausgebracht, etwa: &#8222;Liebe Verwalter Deutschlands, denkt schon mal vorsichtig nach, wir werden demnächst was beschließen, das haut euch aus den Socken!&#8220; &#8211; Nö, war nicht, ich schwör!</p>
<p><strong>Dass auf der äußerst streitlustigen Basis</strong> dieser wilden Zehlendorfer Grenzbezirksbewohner weitere Abrechnungen nicht da seien, beurteilte das Gericht wie folgt:</p>
<blockquote><p>Unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes waren den Beklagten die Kosten hinsichtlich der <strong>Beschlussanfechtungsanträge für die Jahresabrechnungen</strong> 1999 und 2000 aufzuerlegen. Denn insoweit wären sie voraussichtlich unterlegen gewesen. Die Beklagten haben dies auch erkannt und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hat in ihrer Versammlung vom <strong>1.7.2010</strong> die Abrechnungsbeschlüsse für die Jahre 1999 und 2000 wieder aufgehoben. Hinsichtlich des <strong>Antrages auf Abberufung des Verwalters</strong> ist Erledigung dadurch eingetreten, dass der bisherige Verwalter zum Ende des Jahres 2010 ausgeschieden ist und die Wohnungseigentümergemeinschaft ab 2011 einen neuen Verwalter bestellt hat. Nach dem bisherigen Sach- und Streitstand bleibt offen, ob ausreichende Abberufungsgründe vorlagen. Allein das Fehlen gültiger Abrechnungen seit 1999 zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit dieses Rechtsstreits lässt noch keinen eindeutigen Schluss auf ein die Abberufung begründendes Fehlverhalten des Verwalters zu.</p></blockquote>
<p><strong>Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig</strong>. Wenn sie auch inhaltlich nicht zu beanstanden ist. <strong>Es steckt kein &#8222;innovatorisches Rechtsprechungspotenzial&#8220; in dieser Entscheidung</strong>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(AZ 27 C 25/10 WEG, AG LiFe)</span></p>
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		<title>700-10 &#8211; Lied des Tages: Take Five &#8211; und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 16:00:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Michael Riedel ist der Orchesterleiter in diesem Fall und sowieso, so redet man, ein Freund der schöneren, jüngeren Künste! Wenn ihn die Muse küsst, dann darf es ruhig auch einmal etwas jünger sein, nicht in einem vorvorherigen Jahrhundert angesiedelt, sondern z.B. in den wilden Fünfzigern, Sechzigern oder -am Ende- noch ein bisschen später?  Das Stück ... <a title="700-10 &#8211; Lied des Tages: Take Five &#8211; und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/104310/" aria-label="Mehr Informationen über 700-10 &#8211; Lied des Tages: Take Five &#8211; und das Orchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Michael Riedel ist der Orchesterleiter in diesem Fall und sowieso</strong>, so redet man, ein Freund der schöneren, jüngeren Künste! Wenn ihn die Muse küsst, dann darf es ruhig auch einmal etwas jünger sein, nicht in einem vorvorherigen Jahrhundert angesiedelt, sondern z.B. in den wilden Fünfzigern, Sechzigern oder -am Ende- noch ein bisschen später?  Das Stück <strong>Take Five</strong> ist eins, dass ein Jazzer namens <strong>Paul Desmond</strong> geschrieben hat für das Dave-Brubeck-Quartett. <strong>Als Entstehungsjahr ist allgemein 1959 bestätigt</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-8190"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8193" title="Der feine Unterschied: McCarthy &amp; McCartney!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/McCarthy_Mc.Cartney.jpg" alt="Der feine Unterschied: McCarthy &amp; McCartney!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/McCarthy_Mc.Cartney.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/McCarthy_Mc.Cartney-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8qzPO6sEV_U?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/8qzPO6sEV_U?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Take Five &#8211; Weihnachtsaufführung 2010 am 14.12.10 in Pauluskirche Zehlendorf (via Youtube)</span></em></p>
<p><strong>Die Aufführung war schön und vielschichtig</strong>, aber das Stück &#8222;Take Five&#8220; ist im Vergleich zum übrigen eine Ausnahmeerscheinung, ein flirrendes Licht am abendlichen Kulturhimmel, es sitzen überall ergriffene Menschen, weil´s die Kinder so schön &#8230;.und außerdem ist bald Weihnachten. <strong>Draußen verkaufen welche Kekse, Weihnachtsgebäck, für den Abiball 2010 sammeln einige erwachsen werdende Gören</strong>!</p>
<figure style="width: 425px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.junges-ensemble-berlin.de/uploads/pics/20090131__DSC2652.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Michael Riedel, Dirigent, Leiter Junges Ensemble Berlin" src="http://www.junges-ensemble-berlin.de/uploads/pics/20090131__DSC2652.jpg" alt="Michael Riedel, Dirigent, Leiter Junges Ensemble Berlin" width="435" height="289" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Michael Riedel, Dirigent, Leiter Junges Ensemble Berlin</figcaption></figure>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /><span style="color: #888888;">Homepage Junges Ensemble Berlin e.V. </span><a title="externer Link" href="http://www.junges-ensemble-berlin.de/so/leitung/" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></p>
<p id="eow-description"><strong>Die Droste-Hülshoff-Schule (Gymnasium) in Berlin-Zehlendorf</strong> führt am 14. und 15.12.2010 einige Musikstücke als Werkschau ihres Schaffens von Orchester und Chor auf. &#8222;Austragungsort&#8220; ist die Pauluskirche der Paulusgemeinde in Berlin-Zehlendorf, <strong>deren schöne Kirche ich bei der Gelegenheit das erste Mal betrat</strong>.</p>
<p><strong>Mit der weltweiten Veröffentlichung</strong> des (ab sofort) als &#8222;Riedelleaks&#8220; bekanntwerdenden, bislang geheimen Tondokuments wird natürlich die sich aufdrängende Frage an die (Schul-)Politik der Stadt gestellt, warum es nur durch &#8222;<em>erquicklich ausfallende Spendensammlungen</em>&#8220; möglich wäre, bspw. ein Bassfagott für Schüler (bei anfangs 8.000,- € und leicht bis zu 30.000,- €/Stück) anzuschaffen? <strong>Mann, Hamma, das sind Kosten</strong>!</p>
<p><strong>Die Schulleiterin</strong>, soviel steht fest, dankt am diesem Abend <em>zu vielen</em> Menschen und sogar auch den irgendwie mitverpflichteten Eltern. Als hätten diese sich sehr zur eigenen Freude dies Event ausgesucht! Hah! Wodurch sich der Anteil der Danksagungen ins Verhältnis gesetzt zum eigentlichen Musikschwerpunkt in ungünstige Korrelation zueinander&#8230;..? <strong>Man wird mit der Zeit müde vo Jauchszen, Frohlocken und Jubilieren, vom Festtagsgesänge mitsummen im Geiste. Und dann passiert etwas ganz zauberhaftes</strong>:</p>
<p><strong>Die Eltern beklatschen artig sich selbst, als ihnen ebenfalls gedankt wird</strong>,</p>
<blockquote><p>hurra, wir leben noch! und &#8230;</p></blockquote>
<p><strong>&#8230;man fühlt sich an SED-Zeiten erinnert,</strong> und obwohl es gar kein bolschewistisch-sozialistisches Kulturprogramm ist, aber irgendwie sind es  kommunistische Sitten und Gebräuche. Ich hatte den McCarthy nie in mir, wenn dann den McCartney und doch: In diesem Fall hat fast niemand was bemerkt, geklatscht wurde eher rhythmisch/automatisch und weil Klatschen wieder dran war, denn wenn die Schulleiterin verstummt, dann nicht um ergriffen inne zu halten, sondern um das Klatschen einzufügen. Es hat ein bisschen was von Kirchenmusikmeister Johann Sebastian Bach: Erst gibt es eine Kantate auf alles Mögliche, z.B. auf die Danksagungen und dann -schwupps- ab in die Fuge den Beifall! <strong>So wird´s ein netter Abend</strong>.</p>
<blockquote><p>Ein bisschen lauert auch der Spieß der älter Gewordenen zwischen den Kirchenbänken: Ob man sich mal setzen könne da vorn, man könne ja hier hinten nichts sehen? Früher haben sie an der Krumme Lanke gesessen, die Eltern, <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/der-politische-club/" target="_blank">an der Affenschaukel</a>, du weißt schon, was da damals&#8230;.oder sie waren bei Bob Marley in der Waldbühne! Mann, wie das roch! Legalisierung und so! Pah, jetzt ist´s Weihnachts-Vorspiel und alle sollen artig sitzen, damit man von hinten&#8230;. und außerdem könnte die Schulleiterin ja auch mal was anderes anziehen, meint jemand! Ist schließlich ein feierlicher Anlass. Na, wenn das, dann&#8230;.<strong>Halt die Klappe, ich hab Feierabend</strong>!</p></blockquote>
<p><strong>Ach, hätte doch ein jeder ein wenig weniger gedankt</strong> und die Sache wäre reduziert gewesen auf den Themenkern dessen, worum es geht: Zu zeigen, es ist gut, wie es gelaufen ist, im vergangenen Jahr und nicht schlecht, <strong>was man insgesamt so herzeigen kann</strong>.</p>
<p><strong>Es lebe ein auskömmlicher Kulturetat</strong> für musizierende Schulen und für die noch mehr, als für vollkommen kulturlose Schulen, oder? <strong>Der Rest ist übrigens Ansichtssache</strong>.</p>
<p><strong>Wer von einer guten Idee besessen zu sein scheint</strong>, muss aufpassen, nicht zu enden, wie &#8222;Votan Wahnwitz&#8220;, dem Udo Lindenberg die bedeutungsschwangere Vita wie folgt antextete:</p>
<blockquote>
<div>
<div>
<p>Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand<br />
dieser Taktstockmeister war auch dafür bekannt<br />
dann stand er da, mit wirrem Haar<br />
dem Herzinfarkt verdächtig nah<br />
und wieder war er außer Rand und Band</p>
<p>Er wurde high von der Musik<br />
sehr schnell kam er in Rage<br />
der Satan saß ihm im Genick<br />
und trieb ihn zur Ekstase<br />
er heizte das Orchester an<br />
ein Befehl und hundert Mann<br />
im ganzen Saal ein einziges Gerase</p>
<p>Die Sopran-Vokalistin mit den riesigen Brüsten<br />
hatte es dem Meister angetan<br />
doch sie liebte einen Herrn vom Ballett, der war sehr nett<br />
der tanzte immer den sterbenden Schwan<br />
sie sang, so schön sie konnte<br />
nur für ihren Tänzer<br />
doch der hörte gar nicht hin<br />
denn seine ganze Liebe galt nur dem Maestro<br />
und nicht dieser Sängerin</p>
</div>
</div>
</blockquote>
<p><strong>Ob Meister Riedel nun als schwingender Taktstockmeister</strong> oder als (eher abwegig!) &#8222;taktloser Schwingstockmeister, aber als Zampano des ausufernden Tons durchgeht und ob er &#8222;nota bene&#8220; oder &#8222;bena note&#8220; spielt, dafür reichen die hiesigen Italienisch-Kenntnisse bei weitem nicht aus und wir sind &#8222;sowas von inkompatibilent, bzw. wie das heißt! Allerdings soll er das Ding recht gekonnt schwingen, wird  behauptet (hier), denn Riedel ist zugleich auch Leiter des Orchesters wider die tierische Versuchung, nicht etwa, wie Rainald Grebe, einer Art &#8222;Kapelle der Versöhnung&#8220;! Nein, Riedel kann den Beagle vielleicht Stöckchen holen schicken, aber der große Wurf, der steht dem Schulorchester der Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf doch jetzt unmittelbar bevor: Das Schulorchester wird die Charts stürmen mit dieser &#8222;Neuauflage&#8220; von &#8222;Take Five&#8220;. <strong>Gut gespielt</strong>!</p>
<figure id="attachment_8057" aria-describedby="caption-attachment-8057" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8057" title="Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend.jpg" alt="Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Halt.die_.Klappe.Ich.hab_.Feierabend-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8057" class="wp-caption-text">Halt die Klappe! Ich hab Feierabend! (sagt Schildkröte)</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taktstock" target="_blank">Taktstock</a> (bei wikipedia)</li>
<li>Der &#8222;Taktstockmeister&#8220; <a title="externer Link" href="http://www.udo-lindenberg.de/votan_wahnwitz.57150.htm" target="_blank">Votan Wahnwitz</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.junges-ensemble-berlin.de/so/" target="_blank">Junges Ensemble Berlin, Sinfonieorchester</a></li>
</ul>
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		<title>690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 07:52:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst, was du mit mir machst&#8230;. (IDEAL, Telefon) Der Verwalter hat dieser Tage viel zu tun. Es geht um das neue StraßenreinigungsG, seine Einhaltung durch neue, beauftragte Dienstleister und um Beschwerdemanagement. Die Kunden, ... <a title="690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/103310/" aria-label="Mehr Informationen über 690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst, was du mit mir machst&#8230;. (IDEAL, Telefon)</p></blockquote>
<p><strong>Der Verwalter hat dieser Tage viel zu tun</strong>. Es geht um das neue StraßenreinigungsG, seine Einhaltung durch neue, beauftragte Dienstleister und um Beschwerdemanagement. Die Kunden, das sind Hausbewohner, Wohnungseigentümer und teils, soweit vereinbart, auch deren Mieter, manchmal sogar ihre Angehörigen. Dass die Dame bei uns gegen 11:30 Uhr anruft, um eine Beschwerde los zu werden, ist nach wenigen Sekunden klar. Sie hat den Winterdienst der neuen Firma zu bemängeln. Sehr schnell sage ich ihr, da hat heute Morgen gegen 08 Uhr schon Herr Petereit (* Name geändert) angerufen und dies gemeldet. Es wurde eine dezidierte Winterdienst-Behinderungsanzeige schriftlich losgeschickt. Sie wiederholt ihr Anliegen, als hätte ich die Sachlage nach ihrer Auffassung nicht verstanden. Ich kürze die Sache ab und wiederhole nochmal kurz: <strong>Die Sache ist bekannt und bereits gemeldet</strong>.</p>
<p><span id="more-8120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SfRtSu69xYY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/SfRtSu69xYY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Telefon &#8211; Ideal &#8211; Live im Rockpalast 1981 &#8211; (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Es klingeln viele Telefonleitungen derzeit und jeder will Beschwerden loswerden. Manche halten jetzt kurze Präzision für unhöflich, sie fühlen sich abgewürgt. Sie wollen vielleicht nur mal reden. Für letzteres ist gerade tatsächlich kaum Zeit. Ohne wirklich ein unhöfliches Wesen zu besitzen, geht es im Kern darum, zutreffend zu erfassen, was zu bemängeln ist und dieses auf die Reise zu schicken. <strong>In diesem Fall nichts, denn diese Arbeit war schon getan worden</strong>.</p>
<p><strong>Damit die Dame jetzt nicht</strong> über unhöfliche Umgangsformen verschnupft sein muss, müsste man ihr jetzt lang und breit auseinander klamüsern, dass eine Hausverwaltung in diesen Nottagen (neue Gesetzeslage, neue Vertragspartner für Winterdienst, umfassende Beschwerdewellen) so kurzfristig als möglich reagieren muss. Im Idealfall ist der Input wie der Output, also null Streckenverluste. Manchmal wünscht sich eine Hausverwaltung auch so was wie eine &#8222;gute Oma Käthe&#8220;. Zu der könnte man verbinden, wenn man selbst keine Zeit mehr hat, weil man verwalterische Aktivität zu Gunsten der Mandantschaft an den Tag legen muss. Das ist jetzt wirklich &#8222;mit Priorität&#8220;. Und Oma Käthe würde es dann übernehmen, das Gespräch und den weiteren Teil des Telefonats übernehmen. Dass es Teile bzw. Teilmengen von Telefonaten gibt, die zu lang sind oder in denen sich einer von beiden, mich eingeschlossen, &#8222;in unnützen Worten suhlen&#8220;, die zur Sache selbst kaum noch etwas Ordentliches beitragen, <strong>dürfte bekannt sein</strong>.</p>
<p><strong>Wie nur den Ausgleich</strong> zwischen diesen beiden Polen (Elektro-, nicht Nationalitäten&#8230;.)  hinbekommen, ohne dass Menschen sich &#8222;verschnupft fühlen&#8220; über freche, viel zu unfreundliche Mitarbeiter einer Hausverwaltung. Es muss doch zu verstehen sein, dass die Führung eines Telefonats immer irgendwie &#8222;anlassabhängig erfolgt&#8220;, getrieben von &#8222;inneren&#8220; (betrieblichen) und äußeren (außerbetrieblichen) Einflüssen. Schon dämmert mir ein Sprachmenü mit Ziffernwahlsteuerung, in dem sich der Anrufer hinterher per Tastenwahl erklären lassen kann, <strong>wie eine Hausverwaltung diesbezüglich tickt</strong>.</p>
<p><strong>Um Gottes willen, bloß nicht</strong>!</p>
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		<title>686-10 &#8211; Stilfragen: Das Protokoll einer Eigentümerversammlung und was rein gehört und was nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 09:28:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist eben nicht das Protokoll einer Buntspechtrettung, das zu unterzeichnen ist. Wir nehmen die Interessen von Wohnungseigentümern wahr, die unter fremder Verwaltung stehen. Nun sind wir auch nicht so betriebsblind -hoffentlich nicht-, die Arbeitsweisen anderer Kollegen grundsätzlich für doof und unsere für so toll zu halten, dass es ohne unsere Ansätze nicht geht. Aber ... <a title="686-10 &#8211; Stilfragen: Das Protokoll einer Eigentümerversammlung und was rein gehört und was nicht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/102910/" aria-label="Mehr Informationen über 686-10 &#8211; Stilfragen: Das Protokoll einer Eigentümerversammlung und was rein gehört und was nicht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7007" aria-describedby="caption-attachment-7007" style="width: 418px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Buntspechtrettung.Fotos_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7007  " title="Fotografisches Protokoll einer Buntspechtrettung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Buntspechtrettung.Fotos_.jpg" alt="Fotografisches Protokoll einer Buntspechtrettung" width="428" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Buntspechtrettung.Fotos_.jpg 892w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Buntspechtrettung.Fotos_-223x300.jpg 223w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Buntspechtrettung.Fotos_-761x1024.jpg 761w" sizes="auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7007" class="wp-caption-text">Fotografisches Protokoll einer Buntspechtrettung</figcaption></figure>
<p><strong>Es ist eben nicht das Protokoll einer Buntspechtrettung</strong>, das zu unterzeichnen ist. Wir nehmen die Interessen von Wohnungseigentümern wahr, die unter fremder Verwaltung stehen. Nun sind wir auch nicht so betriebsblind -hoffentlich nicht-, die Arbeitsweisen anderer Kollegen grundsätzlich für doof und unsere für so toll zu halten, dass es ohne unsere Ansätze nicht geht. Aber ein paar <strong>Gesichtspunkte</strong>, die eine gute Protokollführung betreffen, <strong>kann man hier schon mal erwähnen</strong>.</p>
<p><span id="more-8094"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Protokoll_header_res.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8095 alignnone" title="Protokoll_header_res" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Protokoll_header_res.jpg" alt="" width="450" height="30" /></a></strong></p>
<p><strong>Eine gute Protokollführung</strong> beginnt mit der fortlaufenden Nummerierung von Versammlungen. Dass der Herr Kollege daher die 17. Versammlung der WEG protokolliert, gefällt uns gut. Er hat offenbar bereits den Überblick, obwohl er die Anlage erst vor kurzem übernommen hat. <strong>Chapeau</strong>!</p>
<p><strong>Versammlungsort und Versammlungsdatum</strong> ergeben sich ebenfalls aus dem Entwurf, der Versammlungsbeginn fehlt (stand in der Tagesordnung), wann die Versammlung geschlossen wurde, ist am Ende des Protokolls gewissenhaft aufgeführt. <strong>Auch dafür Chapeau</strong>!</p>
<p><strong>Und dann die Beschlüsse</strong>: Dem Gesetz nach ist das Protokoll ein reines Beschlussprotokoll. Mehr ist nicht gefordert. Es war schon bei der letzten Versammlung dieses Kollegen so: er folgte dem Primat dieser gesetzlichen Forderung und legte -überraschenderweise- ergänzende Notizen seinerseits vor, die allerdings körperlich vom Protokoll abgetrennt verwahrt werden. Da kann man dafür sein, das zu machen oder dagegen. <strong>Das wollen wir heute nicht vertiefen</strong>.</p>
<p><strong>Heute allerdings</strong>, und das ist ebenfalls überraschend, fehlen derartige Notizen, ergänzende Notizen sind seitens des Verwalters nicht veranlasst. Werden sie noch kommen? Oder gab es über den reinen Beschlussinhalt hinaus nichts getrennt noch zu notieren? <strong>Abwarten, es sind ohnehin seine Privatnotizen</strong>.</p>
<p><strong>Die Beschlüsse</strong>, die zur Beschlussfassung gestellt wurden, sind fortlaufend nummeriert. Auch gut! Chapeau! Der &#8222;9. Beschluss zu (TOP 2)&#8220;  ist inhaltlich wie in der Tagesordnung aufgeführt fettgedruckt aufgeführt, und zwar lediglich nur schlagzeilenartig/inhaltlich, nicht mit dem kompletten Wortlaut dessen, was in der Tagesordnung ursprünglich stand. So ist es richtig. Es reicht aus, lediglich <em>überschriftenartig sinnverständig</em> zu protokollieren, was inhaltlich Befassungsthema der Versammlung war.</p>
<p><strong>Also &#8222;1. Änderung eines Abrechnungsschlüssels zu § 7 der Teilungserklärung&#8220;</strong> reicht bereits aus, nicht nötig und regelrecht überflüssig, ja eventuell verwirrend wäre der ursprüngliche Vorschlag aus der Tagesordnung: Die Verwalterin hatte vorgeschlagen, anstatt Wohnflächen nach DIN nunmehr Wohn- und Nutzflächen zugrunde zu legen. In TOP 3, der dann nachfolgt, ging die Vorbereitung der Versammlung noch davon aus, dass zu TOP 2 und TOP 3 unterschiedliche Schlüssel vereinbart werden würden. Dies hat die Versammlung allerdings nicht ergeben. Das Protokoll darüber muss verständig wiederspiegeln, was nun Sache ist! <strong>Unwichtiger ist, welche Ideenskizzen dazu ursprünglich bestanden hatten</strong>.</p>
<blockquote><p>Rechtlich liegt ein bedeutsamer Unterschied vor, wenn jemand zu Protokoll schreibt, die Teilungserklärung werde geändert oder wenn (tatsächlich) lediglich ein Beschluss gefasst wurde, mit dem die (neueren) Rechte auf (vorläufige, wieder abänderbare) Änderung von Verteilungsschlüsseln (nur für die Zukunft) per &#8222;einfachem&#8220; Mehrheitsbeschluss gefasst wurden. Dann will offenbar der eine zum Ausdruck bringen, er verschliesse sich einer zukunftsorientierten Lösung nach (neuem) WoEigG (jetzt) nicht, regele damit aber nicht eine &#8222;nachträgliche Abänderung des Verteilungsschlüssels&#8220;  für noch offene Abrechnungen, selbst wenn dieserhalb sogar erst ab 01.07.2007 (neues Recht) eröffnet sei. In solchen Fällen kann man die richtige Protokollierung gar nicht hoch genug hängen!</p></blockquote>
<p><strong>Die Diskussion weicht fast immer</strong> und das Beschlussergebnis vom genauen Wortlaut einer Tagesordnung ab. <strong>Selbstverständlich</strong>.</p>
<p><strong>Nahezu jede Versammlung ändert bzw. modifiziert</strong> im Verlaufe der Diskussion in der Realität noch das, was die Verwalterin einst in einer Tagesordnung lediglich nur anskizziert hat. Dann ist es nur recht und billig und sogar hochgradig vernünftig, nicht mehr als nur eine ordentliche Schlagzeile, die die Möglichkeiten zutreffend zusammenfasst, als Bezeichner des Tagesordnungspunktes aufzuführen. Nicht aber mehr! <strong>Mehr kann sehr leicht ein Problem sein, aus den dargestellten Gründen</strong>.</p>
<p><strong>Beim 10. Beschluss der Versammlung zu (TOP 3)</strong> steht dünn (normal) gedruckt: Die Wohnungseigentümer vereinbaren: &#8222;Die Verteilung erfolgt wie zu TOP 2 beschlossen, erstmalig für das Wirtschaftsjahr 2011.&#8220; Davor steht <strong>fettgedruckt in 10 Textzeilen</strong> das ursprüngliche Konstrukt, wie es sich der Verwalter ausgedacht hatte zur Lösung des Problems. Da es aber nicht beschlossen wurde, zitiert die nochmals vollständige Wiederholung dessen, was ursprünglich in der Tagesordnung, was nicht beschlossen wurde: <strong>das ist komplett überflüssig und unbedingt zu vermeiden</strong>.</p>
<p><strong>Das Argument der Verwaltungs-Mitarbeiter</strong>, die Überschriften aus der Tagesordnung sollten unbedingt im Beschlussprotokoll nochmals zitiert werden, ist unbedingt dahingehend zurückzuweisen, dass in die Irre führende Überschriften sogar unbedingt zu vermeiden sind. Das Protokoll muss ähnlich wie die Abrechnung für einen unverständigen, nichteinweihten Leser aus sich heraus verständlich sein und die Ausdeutung des Protokollinhalts sollte so erfolgen, wie sie sich für den unvoreingenommenen Leser nächstliegend darstellt.  </p>
<p><strong>An dies Protokoll</strong> stellen sich daher folgende Forderungen zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Reines Beschlussprotokoll.</li>
<li>Wenn etwas additiv hinzugefügt werden soll, so muss es ganz maßgeblich sein und auf die Zufügung zu verzichten, würde für die Wohnungseigentümer essentielle Gesichtspunkte regelrecht verschleiern.</li>
<li>Fortlaufende Nummerierung der Versammlungen, soweit möglich.</li>
<li>Fortlaufende Nummerierung der Beschlüsse, soweit möglich (und das ist möglich).</li>
<li>Das Unterlassen von Drag &amp; Drop (Kopieren &amp; Einfügen) aus der Tagesordnung, soweit dies zu Missverständnissen führen könnte, stattdessen</li>
<li>sinnfällige, zusammenfassende Überschriften, die den Themenkern zutreffend wiederspiegeln, und nicht irgendwelche unverbindliche Vorstellungen, also &#8222;Beschlussfassung Abrechnung&#8220; anstatt &#8222;Beschlussfassung über die 1. Version der Abrechnung mit Datumdruck 25.11.2010 oder der 2. Version mit Datumdruck 27.11.2010 und Diskussion der These von Herrn Dr. Müller-Lüdenscheid, wonach die Schlüssel alle ungerecht sind&#8220;</li>
<li>klare Herausstellung und wörtliche Wiedergabe des Beschlusstextes selbst, am besten unter Voranstellung des Wortes Beschluss und mit Doppelpunkt! Verwechslungsgefahren unterbinden.</li>
<li>Wenn eine teilweise Beschlussfassung auf Vorschlag durch den Verwalter erfolgt, während ein weiterer Teil nicht beschlossen wurde, gefährdet das Kopieren und Einfügen die Verständlichkeit sehr stark. Im vorliegenden Fall steht eine Textpassage im Beschlussprotokoll: &#8222;2.: Satz 2 (der Teilungserklärung &#8211; die Redaktion) wird wie folgt geändert: § 7 Absatz 2, Sätze 1 und 2 gelten entsprechend. Beschluss: Kein Beschluss.&#8220;  Komplett irreführend. Wenn kein Beschluss erfolgt ist, ist der ganze Absatz nicht zu protokollieren. Denn es handelt sich auch nicht um einen Negativbeschluss, sondern die Beschlussfassung hat schlichtweg nicht stattgefunden.</li>
</ul>
<p><strong>Wir merken</strong>: Das Thema Protokollführung ist ein akademisch hochwertiges Thema und wohl dem, der zwischen Anspruch und Realität, zwischen Vorschlag und Ergebnis zu unterscheiden weiß. Wohl dem, der nicht aus Gründen hoher Arbeitsbelastung lieber nur kopiert und einfügt und im Ergebnis aber Textbausteine benützt, die allenfalls zur Verwirrung beitragen. Ein interessantes Ergebnis einer jahrelangen Zusammenarbeit mit einem sehr hochrangigen Berliner Richter meinerseits ist: Du schreibst immer 100% zu viel, sag die Hälfte, das sagt eventuell sogar das Doppelte! <strong>Das ist eine hohe Kunst und ich habe Ehrfurcht vor dieser lebenslangen Aufgabe</strong>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Diesen Text widme ich einem namentlich nicht genannten Kollegen, dessen Arbeit ich erst seit kurzem kennenlerne, die ich aber durchaus schätze!)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6084" title="Kindermund: Was ist das für ein Mensch? Ein Mieter..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Kindermund_Mieter.jpg" alt="Kindermund: Was ist das für ein Mensch? Ein Mieter..." width="450" height="270" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Kindermund_Mieter.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Kindermund_Mieter-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
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		<title>672-10 &#8211; Alltag: Danke, danke, liebe Post, der Zustellversuch wurde durchgeführt! Erfolgreich! Die Post kam zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 07:50:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(aufs Bild klicken) Die Gescheiten wissen: nur richtige Kommunikationsdaten funktionieren richtig! Alles andere ist &#8222;Banane&#8220;! Was bleibt beim Umzug? Z.B. die Telefonnummer, viele haben nur noch eine Handynummer. Die Emailadresse: die braucht man kaum zu ändern. Vielleicht die Festnetznummer. Wozu auch Anschriftenänderungen mitteilen in einer digitalen Welt? Das fällt doch sofort auf: beim ersten Zustellversuch ... <a title="672-10 &#8211; Alltag: Danke, danke, liebe Post, der Zustellversuch wurde durchgeführt! Erfolgreich! Die Post kam zurück!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/101510/" aria-label="Mehr Informationen über 672-10 &#8211; Alltag: Danke, danke, liebe Post, der Zustellversuch wurde durchgeführt! Erfolgreich! Die Post kam zurück!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8015" aria-describedby="caption-attachment-8015" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2681_Zustellversuch.erf_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8015  " title="Danke, danke, liebe Post - Zustellversuch erfolgreich" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2681_Zustellversuch.erf_.jpg" alt="Danke, danke, liebe Post - Zustellversuch erfolgreich" width="450" height="250" /></a><figcaption id="caption-attachment-8015" class="wp-caption-text">Danke, danke, liebe Post - Zustellversuch erfolgreich</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken)</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Gescheiten wissen</strong>: nur richtige Kommunikationsdaten funktionieren richtig! Alles andere ist &#8222;Banane&#8220;! Was bleibt beim Umzug? Z.B. die Telefonnummer, viele haben nur noch eine Handynummer. Die Emailadresse: die braucht man kaum zu ändern. Vielleicht die Festnetznummer. Wozu auch Anschriftenänderungen mitteilen in einer digitalen Welt? Das fällt doch sofort auf: beim ersten Zustellversuch nach dem Umzug! <strong>Garantiert</strong>!</span></p>
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		<title>668-10 &#8211; FotoPodcast: Das Restaurant Il Parco in Zehlendorf hat´s mit Goethe, ick ooch, find ick schnieke&#8230;.!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 07:42:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  &#8222;Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.&#8220; Johann Wolfgang von Goethe Die Kopfzeile in der Speisekarte des Restaurant Il Parco hat es uns gegeben: Wir fanden sie passend. Das hat uns veranlasst, über das Restaurant zu schreiben. Von einer Hausverwaltung zu reden und von vorübergehendem Genuss, das lassen wir ... <a title="668-10 &#8211; FotoPodcast: Das Restaurant Il Parco in Zehlendorf hat´s mit Goethe, ick ooch, find ick schnieke&#8230;.!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/101110/" aria-label="Mehr Informationen über 668-10 &#8211; FotoPodcast: Das Restaurant Il Parco in Zehlendorf hat´s mit Goethe, ick ooch, find ick schnieke&#8230;.!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-339" title="Gastrotipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/icon_gastrotipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7996" aria-describedby="caption-attachment-7996" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2172_Goethe.Zitat_1200P.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7996  " title="Ristorante Il Parco, Speisekartenkopf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/IMG_2172_Goethe.Zitat_1200P.jpg" alt="Ristorante Il Parco, Speisekartenkopf" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-7996" class="wp-caption-text">Ristorante Il Parco, Speisekartenkopf</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.&#8220; Johann Wolfgang von Goethe</p></blockquote>
<p><strong>Die Kopfzeile in der Speisekarte des Restaurant Il Parco hat es uns gegeben</strong>: Wir fanden sie passend. Das hat uns veranlasst, über das Restaurant zu schreiben. Von einer Hausverwaltung zu reden und von vorübergehendem Genuss, das lassen wir uns nicht auf der Zunge zergehen. Dass allerdings der Eindruck bleibend sein kann und hoffentlich nicht allzu schlecht, versteht sich von selbst. <strong>Die Kritik ist verlinkt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastrotipp: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/1592764-Il-Parco-Berlin" target="_blank">Das Restaurant Il Parco in Zehlendorf auf Qype</a></li>
</ul>
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		<title>664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 14:38:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei! Die Firma Xy Feuchteklinik ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt ... <a title="664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/100710/" aria-label="Mehr Informationen über 664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7963" aria-describedby="caption-attachment-7963" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7963" title="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg" alt="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7963" class="wp-caption-text">Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei!</p></blockquote>
<p><strong>Die Firma Xy Feuchteklinik</strong> ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt Häuptling Waches Auge, der Feuchtekommissar, und schaut, ob er was findet. Nichts gefunden hat er in Berlin-Dahlem in der kleinen Wohnungseigentumsanlage seit Juli 2010. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Die Hausverwaltung fühlt sich inzwischen überfordert</strong>. Das Schadenregiment dauert nun schon seit Juli 2010 und immer noch kein Leckageloch. <strong>Verdammt und zugenäht</strong>.</p>
<p><span id="more-7971"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_7972" aria-describedby="caption-attachment-7972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7972 " title="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg" alt="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" width="450" height="588" /></a><figcaption id="caption-attachment-7972" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss</figcaption></figure>
<p><strong>Seinen Anfang nahm die Sache</strong> auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt auf der AIDA, für die wir hier keine Werbung machen! Der Gas-, Wasser-, Klempnerchef der Fa., die die &#8222;Rohrbruchmeldung&#8220; entgegen nimmt, ist per Handy direkt erreichbar und reagiert vorbildlich, schnell und leise. Er sagt erst in späteren Telefonaten, er sei auf einer Kreuzfahrt. Bis dahin dirigiert er die Tagesgeschäfte mit den örtlichen Handwerkern per Funkverkehr. Internationaler Funkverkehr: &#8222;Du, Heinz, Rohr undicht in Schnabbeldustraße (* Name geändert)! Mach ma, wat wa ham, ham wa!&#8220; <strong>Heinz sucht ergebnislos herum, im Keller, in den Gängen, Kellerverschlägen, überall</strong>.</p>
<p><strong>Zur Leckageortung und um nicht mehr Porzellan zu zerschlagen</strong> als unbedingt erforderlich, empfiehlt sich die Fa. Xy-Feuchteklinik. Es besteht schon seit längerem in schwierigen Fällen eine Zusammenarbeit. Also erfolgt die Freigabe. Parallel dazu muss die Gebäudeversicherung informiert werden, es werden Kosten ausgelöst, die durch eine Schadenbearbeitung der Leitungswasserversicherung abzudecken sind. <strong>Alles funktioniert, jeder ist zufrieden, die Hausverwaltung hat &#8222;gute Leute&#8220; geschickt, fein</strong>!</p>
<p><strong>Nur der Schaden wird nicht entdeckt</strong>. Bis heute nicht. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Nach der Versammlung</strong>, die erst Anfang November stattgefunden hat, wurde nun von der Verwalterin vorsorglich ein Architekt hinzugezogen. Wenn die Mittel von zwei Fachfirmen versagen, was dann, was dann? Guter Rat ist manchmal teuer, im Übrigen kann er sich auch rechnen! Das ist eine &#8222;Milchmädchenweisheit&#8220;, den Begriff gab es bis dahin noch nicht! <strong>Es ist das Gegenteil einer Milchmädchenrechnung</strong>.</p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><object style="width: 450px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="260" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/5994418" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 450px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="260" src="http://www.myvideo.de/movie/5994418" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Medicine Head &#8211; One And One Is One &#8211; MyVideo</span></em></p>
<blockquote><p>&#8222;One and one is one&#8220; &#8211; Medicine Head (1973) &#8211; Berühmte Milchmädchenrechnung</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Dass die neue Papiermülltonne zwei Jahre stehen soll</strong>, bevor sie wieder weg darf, glaubt in Berlin, nur ein Entsorger, und wir berichteten darüber. Einen Vertrag mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Kleingedrucktem abzuschließen &#8211; wo kommen wir denn da hin? Das Leben ist lebensgefährlich, wozu also Verträge: <strong>Marius Müller-Westernhagen</strong> hat es so zusammengefasst: &#8222;Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht! Und was Süßes zum Dessert!&#8220; (Freiheit) &#8211; Freiheit Verträge zu schließen, mit wem immer man will? Von wem wurde gelacht? Von den Gewitzten? Die uns Verträge übergeholfen haben, die wir nicht brauchen? Es geht nur um eine Mülltonne. Es bleibt so nebensächlich wie eine Mülltonne! Dafür reicht ein einfacher Auftrag, ggf. eine Auftragsbestätigung. Das muss reichen. <strong>Ich möchte formlos sterben dürfen und vorher soll die Welt auf selbe Weise zugrunde gehen, oder bitte lieber nicht</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ich stehe auf einer Wiedervorlageliste der Firma Pitney-Bowes</strong>.  Mit lautem <span style="color: #800000;"><strong>!Rangdamm!</strong></span> (laut lesen, das R bitte rollen!) macht diese Firma Lärm, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich interessiere mich für diese Firma nicht sonderlich. Vor längerer Zeit haben sie uns eine Frankiermaschine verkauft, damit wir das Porto auf die Briefe hauchen können, auf unsere weltweit versendeten Liebesbriefe. Wir verströmen täglich (hoffentlich nur) &#8222;good news&#8220; in alle Welt. Das Gedruckte bleibt, weil es geschrieben ist, entgegen allem nur Gesagten. <strong>Bis etwas Gesagtes auf selbe Weise im Hirn haften bleibt, muss schon einiges geschehen</strong>.</p>
<p><strong>Heute ist es endlich soweit</strong>. Mein Unmut über die Geschäftspraktiken der Firma Pitney Bowes ist unerreicht heute Morgen! Ich bin voller Aggressivität gegen diese Firma eingestellt. <strong>Warum das</strong>?</p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes schreibt uns vor einigen Wochen an</strong> und erläutert sinngemäß, dass die in der Frankiermaschine eingebaute Batterie, die die Frankierguthaben und Datum sowie Zeit speichert, erfahrungsgemäß nach einigen Jahren ausgetauscht werden müsse. Aha, ein Batterietausch. So was hat eigentlich jeder PC, ein Radiowecker, die Kaffeemaschine mit Uhrzeitspeicher, kurz: ein Batterietausch ist eigentlich nicht mehr als eine Mülltonne, <strong>mal bildlich gesprochen</strong>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 0 &#8211; ein Brief ist ein Stück Papier, geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes hat schon ein bisschen mehr gedacht als ich</strong>, als sie das textbausteinartige Briefchen verschickte. Waren auch Psychologen als Autoren beteiligt, oder? Alles läuft glatt und wie geölt. Als Kunde brauche ich mir keine Gedanken zu machen: das hat Pitney Bowes schon für mich getan. Das alte Gerät wird über einen der üblichen &#8222;Posthallodris&#8220; (Paketzustelldienste) abgeholt und -danke, danke!- damit kein &#8222;Frankierausfall&#8220; (oder Portodurchfall?) entsteht, stellt die sehr menschenfreundlich mitdenkende Firma Pitney Bowes ein anderes, neues, altes, bereits batteriegetauschtes Ersatzgerät hin. Das kostet nur 250,- € und ist billiger als ein neues Gerät mit frischen Batterien! <strong>Nur Vorteile</strong>!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 1 &#8211; ein Anruf ist ein unausweichliches Etwas, und man ist weniger geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Als mich die Damen vom Callcenter der Firma Pitney Bowes</strong> mehrmals anrufen um nachzuhaken, bin ich zunächst freundlich, dann &#8222;ganz offen&#8220; und sage ihr was von &#8222;ich hab das gelesen&#8220; und &#8222;ein dicker Hund&#8220; und sie sagt irgendwie auch &#8222;ganz offen&#8220;, ja, sie kenne das auch, &#8222;sie habe das mit einer Autowerkstatt, aber da kann man wohl nichts machen&#8230;&#8220;. In mir regt sich Widerspruch. Nein, den Auftrag habe ich nicht unterschrieben, nein, das Gerät wird jetzt erst einmal nicht ausgetauscht. Das ist auch eine Entscheidung.</p>
<p>Eskalationsstufe Zwei im durchdachten Intervallplan der Firma Pitney Bowes ist offenbar: Bedenke die Konsequenzen!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 2 &#8211; der wiederholte Anruf ist eine Frechheit &#8211; Wut</span></strong></p>
<p><strong>Ich hatte auf ihr Verständnis gehofft</strong>. Nein, es ist zu geringschätzig, es Callcenter von Pitney Bowes zu nennen. Das sind &#8222;richtiggehende Sachbearbeiter&#8220;, es sind nicht &#8222;die Blöden&#8220;, wie sie sonst werbeaufschreiende Produktinformation unerbetenerweise untermischen. Kein süßlicher Suselsang, kein hochattraktives, imaginäres Blondchen mit kohlrabenschwarzem Haar und 50 kg Übergewicht. Es sind Menschen, die Sachen bearbeiten, die Sachen sind. Technische Abläufe, Wiedervorlagen. Es ruft immer dieselbe an! Sie ist tagaktiv, mir reicht bereits aus, dass sie am Telefon ist, um nun vollkommen aus dem Häuschen vor der Wut zu sein! Sie betreiben hier Telefonterror, rufen mich in ständigen, selbst von ihnen festgelegten Schleifen wieder erneut an, egal, was unser letztes Telefonat ergeben hat. <strong>Sie sind von der Sorte, der man gern freundlich, aber mit fester, leicht bebender Stimme zuruft: &#8222;Don´t call me, I call you!&#8220;</strong></p>
<blockquote><p><strong>Zu dick</strong>? Vielleicht liegt´s am Briefmarken-Lecken: London (dpa) &#8211; Wer abnehmen will, sollte vielleicht weniger Briefmarken ablecken. Diese Empfehlung gibt jedenfalls die Königliche Britische Post. Denn der Kleber auf dem Briefmarkenrücken enthält Zucker, der beim Ablecken auf der Zunge zurückbleibt. Pro Marke nehme man so etwa 5,9 Kalorien zu sich, erklärte ein Sprecher der Royal Mail. <a title="externer Link" href="http://www.netdoktor.de/News/Zu-dick-Vielleicht-liegt-s-1041432.html" target="_blank">netdoktor.de vom 31.01.01</a></p>
<p>Latexallergie? Nicht an Briefmarken lecken &#8211; </p>
<p>Zum Anfeuchten des Briefmarkenklebers sollten Latexallergiker besser nicht die Zunge nehmen. Viele Kleber enthalten nämlich Naturlatex, wie nun die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet. Bei überempfindlichen Personen kann ein juckender Hautausschlag, Augentränen und Fließschnupfen die Folge sein. Bereits jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch auf Latex. Andere Latexfallen: Türdichtungen, Schutzhandschuhe, Luftballons. <a title="externer Link" href="http://www.curado.de/allergie-uebersicht/Latexallergie-Nicht-an-Briefmarken-lecken-3413/" target="_blank">curado.de vom 26.03.07</a></p>
<p><strong>Was auf curado.de noch fehlt: Latex-Intimbekleidung, doch das tut nichts zur Sache!</strong></p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 3 &#8211; der letzte Anruf, Wut, Aggressionen und die Androhung eines Schreibens &#8222;per Einschreiben&#8220;</span></strong></p>
<p><strong>Ich habe heute keine Lust, noch weiter viel aufzuschreiben</strong>. Von einem &#8222;normalistischen Standpunkt&#8220; aus kann ich die Sache auf sich selbst beruhen lassen. Erledigen lassen durch Liegenlassen. Aber diese Pitney Bowes, das ist nicht Britney Spears und ich hege insgeheim die Hoffnung, dass Tante Pitney ihren irrigen Standpunkt mit der Zeit erkennt. Als Stier in Sachen Sternzeichen habe ich große Hörner, will durch die Wand, die wie italienischer Mozarella so weich sein könnte. <strong>Doch weit gefehlt. Recht hat immer nur, wer aktiv agiert</strong>.</p>
<figure id="attachment_7975" aria-describedby="caption-attachment-7975" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7975" title="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg" alt="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_.-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7975" class="wp-caption-text">Was macht dieser Hund? Bilderrätsel</figcaption></figure>
<p><strong>Tante Pitney ist heute wieder am Telefon gewesen</strong>. Diesmal werde ich schlicht unhöflich. Sie gehe mir sowas auf den Sender mit ihrem gebetsmühlenartigen, immer gleichen &#8222;Ich hatte ja gesagt, ich melde mich noch mal&#8220; und &#8222;was ist denn nun&#8220;? Was fällt Tante Pitney eigentlich ein? Ich denke die Sache heute hier noch einmal detailliert durch:</p>
<ul>
<li>Wir kauften eine Frankiermaschine. Wir lasen im Verkaufsprospekt die ganzen positiven Argumente, die für den Kauf sprechen. Dort stand nicht, dass die Maschine insgesamt nur vier Jahre hält und dann wertlos wird. Sie ist übrigens heute noch in einem tadellosen Zustand.</li>
<li>Batterien sind Verbrauchsmaterialien. Wenn eine ausgetauscht werden muss, so habe ich dafür jedes Verständnis. Ich bin doch nicht blöd, Mann! Liebe Tante Pitney, sag mir bitte mal, wie die Batterie heißt, welche technischen Spezifikationen sie hat und wo ich sie in Berlin (Stichwort: Kundennaher Service) zu welchem Empfohlenen Verkaufspreis besorgen kann? Sollte ich selbst (wo ist die technische Dokumentation davon?) die Batterie nicht tauschen können, weil ich zu &#8222;blöd&#8220; bin (Stichwort: Kundenrespekt), wo ist das Netz ortsnaher Vertriebspartner von Tante Pitney? Ein kurzer <strong>Rrrinng</strong>, ein kurzer Schrei, und schwupps kommt Tante Pitney´s Berliner Neffe vorbei. Ich habe jedes Verständnis dafür, dass so eine Batterie heute 25,- bis 40,- € kosten darf, das ist doch Ehrensache. Da das ja ein serielles Problem ist, dass immer wiederkehrt, wird die kurze Anfahrt, das talentierte &#8222;Rein/Raus&#8220; des Bürogerätemechanikers (Stichwort: Fachkraft) inklusive Anfahrt vielleicht angemessene Kosten von 50,- € zusätzlich entstehen lassen. Rechnen wir für Vater Stadt noch 19% drauf, sind wir nun bei ca. 100,- €. Sag, Tante Pitney, wo? Ich werde Tantchen jetzt einen Brief schreiben.</li>
<li>Wie kommt Tante Pitney eigentlich da drauf, dass ich &#8222;unser Eigentum&#8220; einfach hergebe, zusätzlich noch 250,- € raus tue und im Austausch ein Gerät erhalte, dass ich gar nicht haben will? Ich habe doch das Eigentum an einem Gerät mit Absicht erworben und nicht, weil mir die Verfügungsgewalt über mein Eigentum von Tante Pitney jederzeit wieder ausgeredet werden darf? Ich verstehe ja, dass Tante Pitney ihren Kindern den MP3-Player verbietet, wenn sie nicht artig waren, aber darf sie mir das Gerät auch jederzeit entziehen?</li>
</ul>
<p><strong>Ich habe nicht wenig Lust</strong>, ne ganz große Welle aus der Sache zu machen! Ich denke über das Bundeskartellamt nach und über unerlaubte Wettbewerbspraktiken. Ich glaube, man muss Pitney Bowes einmal deutlich vor die Füße legen, dass ein solches Gehabe keine Dienstleistung darstellt, sondern aufgepumpte, kostenintensive Eigenbrötlerei. Als Kunde werde ich mich selbst entscheiden, auf welchem Weg ein Ersatzteil wie eine Batterie in meine Büromaschine kommt. Alternativen sind gefragt, mitdenken! <strong>Kein Rundumsorglospaket, mit dem man im Ergebnis ausgenommen wird, nur weil Weihnachten ist, wie eine Weihnachtsgans</strong>!</p>
<p><strong>Ich habe noch eine alte Frankiermaschine</strong>, nicht von PB, ja, wir haben sozusagen einen Maschinenpark voller Büromaschinen, die in letzter Zeit nur wenig benützt wurde, weil wir eine funktionierende Frankiermaschine <span style="text-decoration: line-through;">haben</span> hatten. Bei der Pitney Bowes sind bald die Batterien alle, bedeutet das &#8222;das Aus für für Pitney Baus&#8220;?, und dann ruft die Maschine: &#8222;Jonas, meine Batterien sind alllllee&#8230;..&#8220; Für alle, die eine solche Maschine anschaffen wollen: Bedenkt bei einer Anschaffung einer solchen Maschine über Pitney Bowes, wie die Geschäftspraxis bei nächstfälligen Austausch von Pufferbatterien (ein Artikel, der wenige Euro kosten darf) ist. <strong>Die Frankiermaschine, die seit einiger Zeit unbenutzt ist, sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_7976" aria-describedby="caption-attachment-7976" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7976" title="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg" alt="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7976" class="wp-caption-text">Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Wird bestimmt demnächst fortgesetzt &#8211; 2 be continued &#8211; weitere Reaktionen abwarten)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Zu erledigen/Todo-Liste</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;">Brief an PB schreiben, Batteriedaten abfordern, bald</span></li>
<li><span style="color: #888888;">Foto von PB machen und zum Artikel, bei Gelegenheit</span></li>
</ul>
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		<title>653-10 &#8211; In Stichworten: Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage des Wohnungseigentümers erfolglos!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/99610/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 09:30:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ I don´t understand the people who are playing against the rules&#8230; (The famous, xtraordinary Blackbirds.tv, Song: Mother Nature &#8211; performed am 28.08.2010 in Berlin) Auch in der zweiten Instanz bleibt die Klage erfolglos, mit der der Kläger/die Klägerin vom Beklagten verlangt, bestimmte Umbauten, Änderungen, Modellierungen an den Außenanlagen, wie z.B. das Vorbereiten einer Carport-Anlage auf ... <a title="653-10 &#8211; In Stichworten: Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage des Wohnungseigentümers erfolglos!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/99610/" aria-label="Mehr Informationen über 653-10 &#8211; In Stichworten: Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage des Wohnungseigentümers erfolglos!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7893" title="Banner In Stichworten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.In_.Stichworten.jpg" alt="Banner In Stichworten" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.In_.Stichworten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/banner.In_.Stichworten-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong> </strong>I don´t understand the people who are playing against the rules&#8230; <span style="color: #888888;">(The famous, xtraordinary Blackbirds.tv, Song: Mother Nature &#8211; performed am 28.08.2010 in Berlin)</span></p></blockquote>
<p><strong>Auch in der zweiten Instanz</strong> bleibt die Klage erfolglos, mit der der Kläger/die Klägerin vom Beklagten verlangt, bestimmte Umbauten, Änderungen, Modellierungen an den Außenanlagen, wie z.B. das Vorbereiten einer Carport-Anlage auf der linken Grundstücksseite nach Aushub des gemeinschaftlichen Öltanks bei Umstellung auf Gaszentralheizung komplett rückabzuwickeln. Mutter Erde, der Prozess rankte teils auch um Mutterboden, Muttererde oder schlichter auch Verfüllboden, Erdaushub, feucht dann &#8222;Matschepampe&#8220;, brandenburgischer Berliner Lehmboden, <strong>solcher für gute &#8222;wasserführende Schichten&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-7892"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Lied des Tages: This is A Song for Mother Nature &#8211; The famous, xtraordinary Blackbirds.tv (aus Berlin) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Mutter Natur: Du hast uns Mutterboden gegeben, der ist Gemeinschaftseigentum! Ihn abzufahren, das Grundstück abzugraben und Beton-Winkelstützelemente als neue Einfriedung des Grundstücks zu Nachbarn hin einzubauen, um den durch Bodenaushub erzeugten Niveauunterschied auszugleichen und zu verhindern, dass das nachbarschaftliche Grundstück auf das eigene &#8222;herabfällt&#8220; beim nächsten Regen, das ist eine unerlaubte bauliche Veränderung. Herr, lass regnen, was immer du für sinnvoll erachtest, in diesem Zusammenhang!</p></blockquote>
<p><strong>Nein, das Ansinnen selbst</strong> kann im &#8222;mainstream&#8220; von WEG-Recht so abbilden, dass man festhält, unter bestimmten Umständen ergibt eine solche Rückbauklage aus formalistischen Erwägungen Sinn. Keinen Sinn ergibt sie hingegen, wenn genau die genannten Arbeiten Gegenstand einer Teilungserklärung sind, die derartiges ausdrücklich dem Inhaber der Sondernutzungsrechte an den Außen- bzw. Gartenflächen gestattet. Denn dieser wollte von vornherein nichts anderes, als er die Teilungserklärung abfasste, <strong>bevor er den Klägern oben Wohnungen verkaufte</strong>.</p>
<p><strong>Hinzu kommt ein Verjährungsmoment</strong>. 2005 ist ein Großteil der Arbeiten schon abgeschlossen gewesen. Bei Einreichung der Klage waren sie schon verjährt. Die Arbeiten seien aber unterbrochen gewesen und schließlich erst 2007, bei Ausbau des Tanks, zu Ende gebracht worden. Mithin, so die etwas sybillinische Einlassung des Prozessbevollmächtigten, der einen schwierigen Job hatte, begänne die Verjährungsfrist erst mit dem Abschluss der Arbeiten, also 2007, zu laufen. Verjährung, das ist der eine <strong>Gesichtspunkt</strong>. Und dann kann das Landgericht auch ebenso nur sagen wie das erstinstanzliche Amtsgericht: das alles ist von der hiesigen Teilungserklärung gedeckt, den Beklagten erlaubt, genau das hat der Beklagte lediglich nur veranlasst.</p>
<blockquote><p>Während dieser Verhandlung ist der Vorsitzende ein sehr gut Vorbereiteter. Er lässt den Verfahrensbevollmächtigten der Kläger Situationen mit eigenen Worten anhand von Lichtbildern erklären. Als dieser fertig ist, zieht der Richter eine weitere Akte, die ein früheres Verfahren betrifft, und er wiederlegt anhand der dortigen Aktenstücke den Vortrag in der aktuellen Akte. Schnell wird klar: hier geht es kaum um die Sache, hier geht es darum, einen Kollateralschaden gerichtlich durchzusetzen, einen Rückbauanspruch, der keine rechtliche Grundlage hätte. Aus vollkommen anderen Gründen.</p></blockquote>
<p><strong>Der Richter sieht dieses alles nicht</strong>. Auch in der 2. Instanz bleiben die Kläger mit ihrer Klage erfolglos. Sie wird bei Tragung der Kosten durch sie vom Landgericht als unbegründet zurückgewiesen,  ein weiterer Instanzenzug (die Revision vor dem Bundesgerichtshof) ist nicht zugelassen. Begründung folgt demnächst. Dann ergeht die Entscheidung in Bestandskraft. <strong>Punkt, Komma, Strich &#8211; fertig ist das Mondgesicht</strong>! <strong>Oder &#8211; wie wir früher machten: Pieks in Bauch und laut &#8222;Du bist ne Blutwurst!&#8220;</strong></p>
<p><strong>Aktenzeichen</strong></p>
<ul>
<li>Amtsgericht Lichterfelde (77 C 404/09 WEG) &#8211; Urteil liegt vor, Berufung eingelegt</li>
<li>Landgericht Berlin (85 S 114/10 WEG) &#8211; Urteil liegt vor, Begründung folgt</li>
</ul>
<p><strong>Ob die Begründung genug interessantes</strong> für eine Besprechung <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/neues-vom-gericht/" target="_blank">im Rechtsprechungsteil</a> der Firmenhomepage des Büro Gotthal hergibt, ist noch zu prüfen. Dort werden bei Geeignetheit immer wieder gerichtliche Entscheidungen veröffentlicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zitat des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-die-enteignung/" target="_self">Die Entfernung eines Erdtanks als Vorwand und Enteignung der WEG</a> (vom 02.09.2009)</li>
<li>Dies &amp; Das: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9102010/" target="_self">Der Rechtsanwalt ist ein Märchenerzähler vor dem Herrn</a> (vom 31.08.2010)</li>
<li>Dies &amp; Das: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7452010/" target="_self">Die Reihe der gerichtlichen Entscheidungen ist wie eine Perlenschnur</a> (vom 16.03.2010)</li>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="http://blackbirdstv.tv" target="_blank">Die Berliner Band The famous, xtraordinary Blackbirds.tv</a> (Website)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>638-10 &#8211; FotoPodcast: Streitobjekt Kinderwagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/fotopodcast-streitobjekt-kinderwagen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Gepflegtes Treppenhaus in Berlin-Zehlendorf mit allerdings gepflegtem Kinderwagen &#8211; Posted using MobyPicture.com]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>Gepflegtes Treppenhaus in Berlin-Zehlendorf mit allerdings gepflegtem Kinderwagen<br />
<a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/7940312"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/60fc72563de6300ac1776065a34b753e.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a></p>
<p>&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
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		<title>637-10 &#8211; FotoPodcast: Rauchabzug und Rauchmelder</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/fotopodcast-rauchabzug-und-rauchmelder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lampe in grün verspricht Betriebsbereitschaft. &#8211; Posted using MobyPicture.com]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" title="Icon fotowelt" width="80" height="15" class="alignnone size-full wp-image-232" /></p>
<p>Die Lampe in grün verspricht Betriebsbereitschaft.<br />
<a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/7940288"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/bae61104ab98862f1ad789de0677a7fc.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a><br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
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		<title>600-10 &#8211; Linktipp: Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof #Reinhard Schubert</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/94310/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 10:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tempelhof]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wannsee]]></category>
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					<description><![CDATA[Machen wir es kurz: Die Headline (Überschrift) dieses Artikels entstammt einem Lied von Ingo Insterburg namens &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8230;&#8220; und wurde hier schon des Öfteren -wenigstens- teilweise zitiert. Leider reimt sich nichts auf Tempelhof, was sich auf Wannsee reimt: &#8230;.die konnt kein nackten Mann sehen! Allerdings: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gestern Abend ... <a title="600-10 &#8211; Linktipp: Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof #Reinhard Schubert" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/94310/" aria-label="Mehr Informationen über 600-10 &#8211; Linktipp: Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof #Reinhard Schubert">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong>Machen wir es kurz</strong>:</p>
<p><strong>Die Headline</strong> (Überschrift) dieses Artikels entstammt einem Lied von Ingo Insterburg namens &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8230;&#8220; und wurde hier schon des Öfteren -wenigstens- teilweise zitiert. Leider reimt sich nichts auf Tempelhof, was sich auf Wannsee reimt: &#8230;.die konnt kein nackten Mann sehen!</p>
<blockquote><p><strong>Allerdings</strong>: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gestern Abend gab es ja genug davon, sodass wir heute auf Entzug gehen und Nudisten außen vor bleiben! Unvergessen und erneut erinnert: Kurt Krömer als Moderator und mit der Aussage, er sei Illusionskünstler, er könne Körperteile in anderen Menschen verschwinden lassen! <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">weiterführend hier&#8230;</a></p></blockquote>
<p><strong>Aber Tempelhof</strong>, das ist ein neues Projekt von Reinhard Schubert und hier gibt es mal einen eindrucksvollen Preview (einen Vorausblick) auf das Projekt, <strong>Tempelhof in 360° Panoramen abzubilden</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Neues Projekt &amp; Linktipp: <a title="externer Link" href="http://wwww.tempelhof-360.de" target="_blank">Tempelhof 360°-fotografiert von Reinhard Schubert</a> (externer Link)</li>
<li>Alte Berichterstattung hier: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/93610/" target="_self">Reinhard Schubert macht vorzügliche Panoramafotografien</a> (interner Link)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>538-10 &#8211; Kampagnen: Stolperstein in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin gibt Edith Müller in unsere Erinnerungen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/538-10/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 11:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
		<category><![CDATA[Waltraudstr]]></category>
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					<description><![CDATA[Edith Müller, geborene Wertheim, Jahrgang 1898, war eine freundlich lächelnde Frau mit einer grundsympathischen Ausstrahlung. Ihre grundfreundliche Ausstrahlung hat ihr nicht genützt. Heinrich Himmler gab den Befehl, Adolf Eichmann führte ihn &#8222;mit Verve&#8220; aus und Lagerkommandant Rudolf Höß sorgte an Ort und Stelle mit Pflichtbeflissenheit für die gewissenhafte Umsetzung des Massengenozids, in diesem Falle der ... <a title="538-10 &#8211; Kampagnen: Stolperstein in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin gibt Edith Müller in unsere Erinnerungen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/538-10/" aria-label="Mehr Informationen über 538-10 &#8211; Kampagnen: Stolperstein in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin gibt Edith Müller in unsere Erinnerungen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7106-2" aria-describedby="caption-attachment-7106-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7106 " title="Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg" alt="Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolperstein.Edith.Mueller-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7106-2" class="wp-caption-text">Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin</figcaption></figure>
<p><strong>Edith Müller, geborene Wertheim</strong>, Jahrgang 1898, war eine freundlich lächelnde Frau mit einer grundsympathischen Ausstrahlung. Ihre grundfreundliche Ausstrahlung hat ihr nicht genützt. Heinrich Himmler gab den Befehl, Adolf Eichmann führte ihn &#8222;mit Verve&#8220; aus und Lagerkommandant Rudolf Höß sorgte an Ort und Stelle mit Pflichtbeflissenheit für die gewissenhafte Umsetzung des Massengenozids, in diesem Falle der Juden Europas. In der Waltraudstr. 27, 14169 Berlin hatte Edith Müller zuletzt gewohnt. Ein Foto aus dem Archiv von Yad Vashem zeigt sie als Frau mit einem <strong>sonnigen Gemüt in besseren Tagen</strong>.</p>
<p><span id="more-7105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7107" aria-describedby="caption-attachment-7107" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolper_Edith.Mueller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7107 " title="Edith Müller, gestorben 1943 in Auschwitz" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/Stolper_Edith.Mueller.jpg" alt="Edith Müller, gestorben 1943 in Auschwitz" width="450" height="400" /></a><figcaption id="caption-attachment-7107" class="wp-caption-text">Edith Müller, gestorben 1943 in Auschwitz</figcaption></figure>
<blockquote><p>Edith Müller, geb. Wertheim wurde am 18.03.1898 geboren. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte sie in Berlin, Germany. Während des Krieges war sie mit Transport 61 aus Drancy (Frankreich) to Auschwitz am 28/10/1943 deportiert worden (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.yadvashem.org/wps/portal/!ut/p/_s.7_0_A/7_0_FL/.cmd/acd/.ar/sa.portlet.VictimDetailsSubmitAction/.c/6_0_9D/.ce/7_0_V9/.p/5_0_P1/.d/0?victim_details_id=4122591&amp;victim_details_name=Mueller+Edith&amp;q1=mS%2FhvsXx68E%3D&amp;q2=a3CA4lxLNLsN8Qo0R4uQ9RrddsNfmy9RxJB0jTORMaY%3D&amp;q3=nBzN%2BkZBJpE%3D&amp;q4=nBzN%2BkZBJpE%3D&amp;q5=GiDg9gAPyYU%3D&amp;q6=4xMet7yF4DM%3D&amp;q7=z67HtT4lS%2F57kh0cQLEZwQl%2ByA8dKE%2BJ&amp;frm1_npage=1" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a title="externer Link" href="http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html?id=1124121&amp;submit=1&amp;page=1&amp;maxview=50&amp;offset=0" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>1943</strong>, da war in Auschwitz schon alles &#8222;perfekt organisiert&#8220;. Die Züge fuhren im großen Stammlager Birkenau ein, und die Menschen wurden nach links oder nach rechts geschickt. Bei Edith Müller war das eine ganz schnelle Sache. Die Deportation nach Auschwitz erfolgte am 28.10.1943, verzeichnet ist in der Opferkarte von Yad Vashem (Zentralarchiv) der Tod noch &#8222;im Oktober 1943&#8220; &#8211; eine lange Fahrt von Frankreich, ihrem damaligen Aufenthaltsort, über Deutschland und nach Polen &#8211; dort mit kurzem Ende. Die Maschine lief gut geölt. Trafen mehr Menschen ein, wurde länger gearbeitet. <strong>Deutsche Gründlichkeit</strong>.</p>
<p><strong>In San Francisco</strong>, Kalifornien, hat die Tochter von Edith Müller 1997 alle wesentlichen Angaben über den Verbleib ihrer Mutter gemacht. <strong>Edith Müller war verheiratet</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Am 03.07.2010</strong> erfolgt die Verlegung des Stolpersteins.</p>
<p><strong>Michael Rohrmann</strong> von der Kirchengemeinde Teltow-Zehlendorf betreut im Kirchenzuständigkeitsbereich <a title="externer Link" href="http://www.projekt-stolpersteine.de" target="_blank" rel="noopener">das Projekt Stolpersteine</a>. Er sagt: &#8222;Wir haben ca. 310 Opfer im Sinne des Projekts Stolpersteine im Gebiet Zehlendorf. Für 90 von ihnen wurden bereits Stolpersteine verlegt.&#8220; <strong>Es gibt also noch Handlungsbedarf</strong>.</p>
<p><strong>Sagen wir</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8802010/" target="_self">Waltraudstr. in Zehlendorf bekam jetzt endlich ersten Stolperstein</a></li>
<li><a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7752010/" target="_self">Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde unbeachtet begangen</a>!</li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stolpersteine-sind-aktive-erinnerungsbrucken/" target="_self">Stolpersteine sind aktive Erinnerungsbrücken</a></li>
<li>Stolpersteine-Projekt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stolpersteine-ein-praxisbericht/" target="_self">ein erster Erfahrungsbericht</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/zusage-fur-zwei-stolpersteine/" target="_self">Zusagen für zwei Stolpersteine sind unterwegs</a></li>
<li>Das Projekt Stolpersteine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_self">braucht noch Sponsoren</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/536-10/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 10:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Krumme Lanke]]></category>
		<category><![CDATA[SS-Kameradschaftssiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Waldsiedlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, den 03. Juli 2010: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: &#8222;Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!&#8220;. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, ... <a title="536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/536-10/" aria-label="Mehr Informationen über 536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1961" aria-describedby="caption-attachment-1961" style="width: 215px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1961 " title="Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09.jpg 375w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-1961" class="wp-caption-text">Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)</figcaption></figure>
<p><strong>Am Samstag, den 03. Juli 2010</strong>: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: &#8222;Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!&#8220;. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, wenig später folgt ihm ein metallicroter, kleiner Kastenwagen, an Bord Günter Demnig, Projektinitiator des Projekts Stolpersteine. Um 16 Uhr wird in Südafrika das Fußballspiel Deutschland:Argentinien beginnen. &#8222;Say No To Racism&#8220; werden die Spieler eingangs auf einem großen, blauen Transparent vor sich hochhalten, sie werden es alle hoch halten, um damit ein <strong>klares Nein zu jeder Form von Rassismus zu bekennen</strong>! <strong>Wer das vor Fußballpublikum auf der ganzen Welt sagt, der wird wahrgenommen!</strong></p>
<p><span id="more-7082"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object width="450" height="370" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DicZ7P1hK84&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="370" src="http://www.youtube.com/v/DicZ7P1hK84&amp;hl=de&amp;fs=1" allowfullscreen="allowfullscreen" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Stolpersteinverlegung 03.07.2010 &#8211; Waltraudstr. 27, 14169 Berlin-Zehlendorf (via Youtube)</span></p>
<p><strong>14:25 Uhr: Günter Demnig trifft ein</strong>. Es ist der xte Stolperstein heute, doch auch wenn es &#8222;affenheiß&#8220; ist, sein Arbeitsprogramm hat nichts mit den Rolling Stones zu tun. Stolpersteine heißt das Projekt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat hierüber immer wieder berichtet. Heute geht ein lange gehegter Wunsch von Thomas Gotthal vom Büro Gotthal in der Waltraudstr. 26 in Erfüllung. Sie haben das Projekt Stolpersteine letztes Jahr angefangen, immer wieder auf Wohnungseigentümerversammlungen ins Gespräch zu rücken. Unter TOP 03 werden Verwaltungsmaßnahmen und -beschlüsse abgehandelt. Mal die Verwalterbestellung, mal die Beschlussfassung darüber, dass der Schnee- und Eisbeseitigungsdienstleister gefeuert wird. Oder aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die WEGs erschüttert oder auch deren Verwalter.</p>
<p><strong>Nach ersten Versuchen</strong>, bei Wohnungseigentümern dafür zu werben, Stolpersteine stadtweit dort zu verlegen, wo Opfer des NS-Terrorregimes zuletzt wohnten, fanden sich inzwischen einige Wohnungseigentümer, die einen solchen Stein finanzieren mochten. In selteneren Fällen äußerten Wohnungseigentümerversammlungen als Ganzes die Absicht, auf Kosten der WEG einen solchen Stein zu finanzieren, wenn -so die Bedingung- durch Recherche aufgeklärt würde, dass <strong>an derselben Adresse ein Verfolgter des NS-Regimes gewohnt hätte</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></strong></p>
<blockquote><p>Nachruf für Edith Müller, geborene Wertheim, zuletzt: Waltraudstr. 27, 14169 Berlin-Zehlendorf, Jahrgang 1898, deportiert: 28.10.1943, ermordet in Ausschwitz</p></blockquote>
<p><strong>Um 14:25 Uhr heute.</strong> Das Büro Gotthal hat schon längere Zeit vorher recherchiert, dass dies im Hause Waltraudstr. 26 nicht der Fall war. Das kann man Glück nennen oder &#8222;weniger Erblast&#8220;, ändert aber nichts daran, dass eventuell in der Nachbarschaft? In Waltraudstr. 27 (auf der gegenüberliegenden Straßenseite) ist ein Opfer verzeichnet. Das Büro Gotthal hat Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen, Ausdrucke bereitgestellt und eine Bitte, den Stein zu übernehmen. Warum keine Antwort kam, ist unergründlich und wurde niemals besprochen. Also hat das Büro Gotthal den Stein finanziert. Es sind 95,- € einmalig, die ein Stück weit jedenfalls diese &#8222;klein Zehlendorfer Welt&#8220; verändern. Es kann der morgendliche Schulweg der Kinder sein, der Abendspaziergang mit dem Hund, oder die Joggingstrecke zum Fischtal.</p>
<p><strong>Ab heute wird niemand</strong> einfach so frei von Gedanken an die Geschichte seines Weges gehen.</p>
<p><strong>16:30 Uhr: In der Waldsiedlung Krumme Lanke</strong> haben sich mehrere Anwohner einer Sackgasse dort zum gemeinsamen Fußball gucken verabredet. Gesichter, Beine, Körper, alles ist &#8222;deutsch&#8220; koloriert. Der Berichterstatter versteht heute zum ersten Mal, warum es einen 4. Stern geben soll. Zu wenig Ahnung von Fußball. Die Waldsiedlung Krumme Lanke hat Geschichte. Sie hieß früher SS-Kameradschaftssiedlung und wurde &#8222;unter Adolf&#8220; erbaut. Wer hier wohnte? Sagt doch schon der Name. Heute haben sich die Zeiten komplett geändert. Jetzt wohnen da junge Familien, vielleicht maximal zwei Kinder, denn die Häuser sind nicht gerade groß. Die Häuser wurden gebaut für &#8222;deutsche Familien&#8220; als (national-)&#8220;sozialistisches&#8220; Kleinod in fußläufiger Nähe zur Krumme Lanke. Viele Familien haben ihre Häuser &#8222;sehr entkernt&#8220;, beispielsweise um die Küche in einen angrenzenden Essbereich mit Austritt zur Terrasse umzuwandeln. Die Waldsiedlung Krumme Lanke kann als &#8222;stolpersteinfrei&#8220; gelten, hier wohnte früher niemand, den man heraus trieb, um ihn zu ermorden. Aber vielleicht wohnt dort ja jemand, der gerade deswegen Lust hat, einen Stolperstein anderswo in Berlin zu finanzieren? <strong>Das kann man einen zulässigen, zumindest nicht abwegigen Gedanken nennen</strong>. <strong>Bitte einfach melden: Wir vermitteln gern</strong>!</p>
<p><strong>Alles ist deutschtrunken, deutsche Farben</strong>, südafrikanische Tröten, Vuvuzelas, selbst die in Trikolor Deutsch. Keiner der Fußballgucker via Leinwand und Beamer käme hier auch nur ansatzweise auf die Idee, den hässlichen Deutschen zu geben! Die Gesamtlage ist ausgesprochen freundlich, die Sonne scheint, der Grill wird angeworfen! Ein Spanier und seine Ehefrau in &#8222;spanisch-rot&#8220; dazwischen. Später gibt es noch das 1:0 von Spanien über Paraguay. Die SS-Kameradschaftssiedlung von früher ist heute die Waldsiedlung Krumme Lanke und ein Wohnort von internationalem, jungen Kleinfamilien, über Gartenzäune hinweg und dieser Tage ein bisschen mit einem nationalistischen, aber unangestrengten Anstrich von &#8222;wir sind Weltmeister&#8220; <strong>oder werden es zumindest, eventuell, oder doch nicht</strong>?</p>
<p><strong>14:30 Uhr: Günter Demnig trifft rasch</strong> erste Vorbereitungen, um den Stolperstein für Edith Müller, geborene Wertheim (!), im Kopf- bzw. Berliner Katzensteinpflaster zu versenken. Er hat schnell abbindenden Zement dabei, der schon fast zur Neige geht. Das Tiefbauamt hat vorher Bescheid bekommen, denn die Fußwege sind öffentliches Straßenland. Die gesamte Verlegung des Stolpersteins dauert etwa fünf Minuten. Wir haben das Zeremoniell im Video festgehalten, um das zeigen. Zeigt man etwas, was einem auch trotzdem so nebensächlich erscheinen mag, so hat man wenigstens Gelegenheit, darüber einmal nachzudenken. <strong>Jetzt liegt dieser Stein da und ist ein fester Bestandteil der Zehlendorfer Geschichte</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>23.00 Uhr: Ein anstrengender, aufregender Tag geht zu Ende. Deutschland musste gewinnen, im Fernsehen hatte jemand gewitzelt, er bestelle sich eine Pizza Maradona, die hätte &#8222;nichts drauf&#8220;.  Die Spanier haben sehr korrektes Übungsteamplay gezeigt, eher korrekt, als aufregend, aber ausreichend, um Paraguay mit gerade mal einem Tor nach Hause zu schicken. Wer weiß schon, wo Günter Demnig jetzt ist? Wie auch immer die Menschen jetzt über diesen Tag denken: Es war ein ganz großer Tag in jeglicher Hinsicht. Und auch für Edith Müller, geborene Wertheim, umgebracht 1943 in Auschwitz.</strong></p>
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		<title>534-10 &#8211; FotoPodcast: Neuer Stolperstein in Berlin-Zehlendorf verlegt</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 13:43:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute hat der Kölner Künstler Günter Demnig vor dem Haus Waltraudstr. 27, 14169 Berlin einen neuen Stolperstein verlegt. Der Stein wurde vom Büro Gotthal finanziert. Er erinnert an Edith Müller geb. Wertheim, die in Auschwitz umgekommen ist! Das Büro Gotthal hat bereits mehrere solcher Verlegungen gezielt vermittelt. Ein genauerer Bericht folgt nach. &#8211; Posted using ... <a title="534-10 &#8211; FotoPodcast: Neuer Stolperstein in Berlin-Zehlendorf verlegt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/fotopodcast-neuer-stolperstein-in-berlin-zehlendorf-verlegt/" aria-label="Mehr Informationen über 534-10 &#8211; FotoPodcast: Neuer Stolperstein in Berlin-Zehlendorf verlegt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong>Heute hat der Kölner Künstler Günter Demnig</strong> vor dem Haus Waltraudstr. 27, 14169 Berlin einen neuen Stolperstein verlegt. Der Stein wurde vom Büro Gotthal finanziert. Er erinnert an Edith Müller geb. Wertheim, die in Auschwitz umgekommen ist! Das Büro Gotthal hat bereits mehrere solcher Verlegungen gezielt vermittelt. <strong>Ein genauerer Bericht folgt nach</strong>.<br />
<a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/6927054"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/07/bd4ff667c363521e30d9124d635ddc30.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a><br />
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