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	<title>Wohngeld &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Wohngeld &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2122-22 &#8211; &#8211; Alltag &#8211; Leudde? Wir müssen reden &#8211; Der Alltag ist eine schreckliche Chimäre des Unglaublichen.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3271-22-alltag-leudde-wir-muessen-reden-der-alltag-ist-eine-schreckliche-chimaere-des-unglaublichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 11:28:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Roger Cicero: &#8222;Ich Hätt So Gern Noch Tschüss Gesagt&#8220; (Video) Der Alltag ist eine schreckliche Chimäre des Unglaublichen. &#8211; Hier wollte mein Kopf uns den Roger Cicero geben, der Night &#38; Day performt. Er war ein guter Sänger. Er hat einen Vater namens Eugen. Beide sind schon einige Zeit tot. Vater und Sohn, sind auch ... <a title="2122-22 &#8211; &#8211; Alltag &#8211; Leudde? Wir müssen reden &#8211; Der Alltag ist eine schreckliche Chimäre des Unglaublichen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3271-22-alltag-leudde-wir-muessen-reden-der-alltag-ist-eine-schreckliche-chimaere-des-unglaublichen/" aria-label="Mehr Informationen über 2122-22 &#8211; &#8211; Alltag &#8211; Leudde? Wir müssen reden &#8211; Der Alltag ist eine schreckliche Chimäre des Unglaublichen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/H3OvPy5v74A" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Roger Cicero: &#8222;Ich Hätt So Gern Noch Tschüss Gesagt&#8220; (Video)</p>
<blockquote><p>Der Alltag ist eine schreckliche Chimäre des Unglaublichen. &#8211; Hier wollte mein Kopf uns den Roger Cicero geben, der Night &amp; Day performt. Er war ein guter Sänger. Er hat einen Vater namens Eugen. Beide sind schon einige Zeit tot. Vater und Sohn, sind auch hier, in dieser Geschichte, präsent. Dominik ist sein Sohn, er ist Rentner und hat eine Eigentumswohnung. Mit seinem Sohn komme ich besser aus. Auch wenn ich den Vater im Grunde genommen auch mag. Aber er meckert gern. Anders als Paul. Paul McCartney! Scheiß-Wortspiel <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p></blockquote>
<p>Das Telefon klingelt: Herr Meckwitz (* Name geändert) aus Spandau (Wohnanlage #869 * Nummer geändert)</p>
<p>Telefonnotiz:<br />
Furchtbares Telefonat, an Unsachlichkeit und Nichtlösung kaum zu überbieten.</p>
<p>Er verdächtigt Verwaltung, noch schnell alles in trockene Tücher zu kriegen (Thema: Wir beauftragen schnell eine Hausreinigung) und dann abzuziehen, gerüchteweise habe er ja auch gehört, wir würden nicht mehr weitermachen. So ein Quatsch: Steht doch in der Tagesordnung.</p>
<p>Ergebnis: Irgendwie gar keins. Ankündigung. Ab Oktober kürzt er die Hausreinigung raus aus dem Wohngeld &#8211; &#8222;Ich muss rechnen!&#8220; Er ist Rentner. Er sagt und da hat er recht: &#8222;Ich bin Rentner und wer weiß, was noch auf uns zukommt, wenn jetzt die Gaspreise durch die Decke gehen.&#8220; Dieses Statement gefällt mir und mein Herz geht an wie ein Kachelofen. Est ist Restwärme. &#8211; Und der Rest ist ihm egal, dann geht die Sache zum Anwalt, seinerseits.</p>
<p>Fordere ostentativ von ihm, auf der Versammlung zu erscheinen und mit den Eigentümern drüber zu diskutieren. Nicht mit mir. Mir ist es wurscht, wer die Treppen reinigt. Mir ist es Wurscht, ob überhaupt jemand Treppen reinigt. Das darf ich übrigens selbst entscheiden. Habe ich aber nicht gemacht. Habe vorher nachgefragt, in einer Versammlung. Die Hausreinigung, das lief bis dahin nämlich nicht. Diese in Westdeutschland übliche Regelung, die nicht in Berlin üblich ist: Jeder macht seins. Reinigungsplan.</p>
<p>Letzter Vorschlag von mir: Sprechen Sie doch Herrn Tschitschmann (Verwaltungsbeirat, wohnt zwei Treppen hoch) an. Vielleicht wird aus dem Gespräch ja was Gutes?, Herr Meckwitz?, und beste Grüße auch an Dominik, Ihren netten Sohn. &#8211; Ja, das macht er gern. &#8211; Da ist er wieder bisserl aufm Teppich.</p>
<p>Puh. Was für eine Schweißtreiberei. Eine Schinderei vor dem Herrn: Und es sind 10 Wohnungen in Spandau, kein sprudelnder Honorarertrag pro Monat. Peanuts.<br />
Bescheiden sein. Auf dem Teppich bleiben. Ruhe bewahren. Bericht an Verwaltungsbeirat ist raus: Der soll es richten. Mir könnte man dieses Zeitengagement kaum bezahlen, denke ich gerade.</p>
<p><span id="more-19005"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>Es kommt ein neues Telefon rein: Ring &#8211; Ring &#8211; Ring &#8211; Hallo Herr Maltes! Hallo Herr Bloggwart, sie haben mich erkannt? &#8211; Aber klar, Herr Maltes, Ehrensache, worum geht&#8217;s? &#8211; Ja, Herr Blockwart, ich sitze hier gerade über der so genannten Grundsteuerreform und eine Angabe habe ich nicht gefunden. &#8211; Da sind Sie nicht allein, Herr Maltes, nicht einmal der Staat findet sein Wissen an den Orginalschauplätzen seiner so genannten Tätigkeit. Deswegen bittet er gern den Bürger für ihn zu arbeiten. Für all diese Sachen, die der Staat ja schon längst hat. So wie bei der Grundsteuerreform eben. &#8211; Eben. &#8211; Ja, ganz richtig. Was fehlt Ihnen denn? &#8211; Ich habe nirgendwo gefunden, wie alt das Haus ist? Also welches Baujahr? &#8211; Ja, das hab ich: 1960. &#8211; Wann? &#8211; Neunzehnhundertsechszig! &#8211; Ah ja, danke, jetzt hab ich&#8217;s verstanden. &#8211; Und haben Sie denn auch all die anderen Angaben, Herr Maltes? Viele haben einiges nicht. Haben Sie denn das Flurstück? &#8211; Ja, danke, ich habe schon gefrühstückt. &#8211; Was? Frühstück? Haben Sie das Flurstück und die Flurstücksnummer? &#8211; Wie Frühstück? &#8211; FLURSTÜCK FLURSTÜCK &#8211; Ach so, ja, nee, die Flurstückbezeichnung hab ich im Kaufvertrag gefunden. &#8211; Okay, danke. Tschüß &#8211; Tschüß &#8211; Krrrkkkksss&#8230; (Aufgelegt)</p></blockquote>
<p>Egal, weiter..arbeiten&#8230;</p>
<p>Night &amp; Day You are the One! ♪♫♪♫♪♫♪ (Jazzstandard) &#8211; Den Song gebe ich hier nicht.<br />
Ich hab mich an Roger erinnernd für Ich hätt so gern Tschüß gesagt, das ist mein #Lied des Tages am 14.09.2022</p>
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		<item>
		<title>1949-16 &#8211; Anrufe: Zur Nachzahlung über 245,77 € und zum blauen Wunder von Berlin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/317116-anrufe-zur-nachzahlung-ueber-24577-e-und-zum-blauen-wunder-von-berlin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 09:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Abgeordnetenhaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahresabrechnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Telefon ringt. Frau Frobel (* Name geändert) ist dran. &#8222;Sagen Se ma, ick hab jetzt dit janze Papier gekricht, da steht, ick muss 245,77 € nachzahlen.&#8220; &#8222;Ja?&#8220; &#8222;Wofür issen dit alles?&#8220; &#8222;Wie?&#8220; &#8222;Naja, wofür issen dit alles?&#8220; &#8230; Gestern ging Berlin wählen. Der schlechteste Regierungsauftrag deutschlandweit erging an Bürgermeister Müller (SPD). Das blaue Wunder ... <a title="1949-16 &#8211; Anrufe: Zur Nachzahlung über 245,77 € und zum blauen Wunder von Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317116-anrufe-zur-nachzahlung-ueber-24577-e-und-zum-blauen-wunder-von-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1949-16 &#8211; Anrufe: Zur Nachzahlung über 245,77 € und zum blauen Wunder von Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16865" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg" alt="Knorke_Telefonanrufe" width="1200" height="838" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-1024x715.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_Telefonanrufe-900x629.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Das Telefon ringt.</p>
<p>Frau Frobel (* Name geändert) ist dran.</p>
<p>&#8222;Sagen Se ma, ick hab jetzt dit janze Papier gekricht, da steht, ick muss 245,77 € nachzahlen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja?&#8220;</p>
<p>&#8222;Wofür issen dit alles?&#8220;</p>
<p>&#8222;Wie?&#8220;</p>
<p>&#8222;Naja, wofür issen dit alles?&#8220;</p>
<p><span id="more-17659"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17660" aria-describedby="caption-attachment-17660" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Das.blaue_.Wunder.von_.Berlin.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17660" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Das.blaue_.Wunder.von_.Berlin.png" alt="Das blaue Wunder (Quelle: Berliner Morgenpost, mit eigenen Anmerkungen)" width="650" height="463" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Das.blaue_.Wunder.von_.Berlin.png 1178w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Das.blaue_.Wunder.von_.Berlin-650x463.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Das.blaue_.Wunder.von_.Berlin-768x547.png 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17660" class="wp-caption-text">Das blaue Wunder (Quelle: Berliner Morgenpost, mit eigenen Anmerkungen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gestern ging Berlin wählen. Der schlechteste Regierungsauftrag deutschlandweit erging an Bürgermeister Müller (SPD). Das blaue Wunder von Mecklenburg Vorpommern erging in Berlin in erheblich abgemilderter Form mit dem zweistelligen Ergebnis für die AfD, die keine Alternative darstellt, nun aber beweisen muss, dass sie was kann. Interessant und in diesem Schaubild aufschlussreich zu erlesen ist das Abschneiden der &#8222;Blauen&#8220; nach Stadtbezirken. Dass manche diese Partei für ein durch und durch ostdeutsches Phänomen halten, muss uns dabei nicht glücklich stimmen. Es macht uns nachdenklich.</p></blockquote>
<p>&#8222;Das weiß ich doch auch nicht. Sie meinen die Abrechnung, ja?&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, ich hab die Abrechnung gekricht.&#8220;</p>
<p>&#8222;Na, da kann ich jetzt auch nichts zu sagen, ich hab Ihre Abrechnung ja nicht im Detail geprüft. Das müssten Sie tun, wenn Sie glauben, da ist was falsch.&#8220;</p>
<p>&#8222;Naja, wissen se, ick hab über 35 Jahre gearbeitet. Aber ich krich wenig Rente jetzt, eine Schande ist das.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wissen se, für mich is det viel Jeld, 245,77 €. Kann ick det, sagn wa mal, in zwee Raten?&#8220;</p>
<p>&#8222;Na klar.&#8220;</p>
<p>&#8222;Na, ick muss doch anrufn, wenn ick det mir so &#8230;.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wissen se, Frau Frobel, wir kennen uns schon so lange, das geht in Ordnung. Wenn es Ihnen hilft.&#8220;</p>
<p>&#8222;Jut, prima. Danke.&#8220;</p>
<p>&#8222;Bitte.&#8220;</p>
<p>&#8222;Aber eine Schande iss dit, dass ick nur so wenig Rente&#8230;&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, das habe ich verstanden. Alles Gute für Sie.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ach, danke, dit is nett.&#8220;</p>
<p>Krkkkksss.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1938-16 &#8211; Positionen: Darf das zu zahlende Wohngeld auf volle EURO-Beträge aufgerundet werden?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/315016-positionen-darf-das-zu-zahlende-wohngeld-auf-volle-euro-betraege-aufgerundet-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 09:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist man ein Könner seines Fachs? Oder sind wir inzwischen alle verblödet von beruflicher Computerbenutzung? Lassen wir die Software schon machen? Oder ist die Software gut und durchdacht, ja geradezu folgerichtig programmiert? Zum Thema des Wirtschaftsplans in Eigentumswohnanlagen hier ein paar ordnende Gedanken. Und der Hinweis, man kann das alles auch anders sehen. So viel ... <a title="1938-16 &#8211; Positionen: Darf das zu zahlende Wohngeld auf volle EURO-Beträge aufgerundet werden?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315016-positionen-darf-das-zu-zahlende-wohngeld-auf-volle-euro-betraege-aufgerundet-werden/" aria-label="Mehr Informationen über 1938-16 &#8211; Positionen: Darf das zu zahlende Wohngeld auf volle EURO-Beträge aufgerundet werden?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17587" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Laotse_Richtig.oder_.falsch.jpg" alt="Laotse_Richtig.oder.falsch" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Laotse_Richtig.oder_.falsch.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Laotse_Richtig.oder_.falsch-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Laotse_Richtig.oder_.falsch-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Laotse_Richtig.oder_.falsch-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Ist man ein Könner seines Fachs? Oder sind wir inzwischen alle verblödet von beruflicher Computerbenutzung? Lassen wir die Software schon machen? Oder ist die Software gut und durchdacht, ja geradezu folgerichtig programmiert? Zum Thema des Wirtschaftsplans in Eigentumswohnanlagen hier ein paar ordnende Gedanken. Und der Hinweis, man kann das alles auch anders sehen. So viel Freiheit nehmen wir uns.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Halensee bemängelt ein Kunde, dass die Verwalterin einen Wirtschaftsplan (WP) für 2017 vorlegt, in dem wie in den Jahren vorher das Wohngeld &#8222;hochgerundet&#8220; wird, sodass der Eigentümer bei Genehmigung ein auf volle EURO lautendes Wohngeld zu zahlen hat. Das sei nicht korrekt.</p>
<p>Es sind zwei Beträge, das Wohngeld an und für sich und der monatliche Ansparbetrag für die Zuführung von Geld an eine Instandhaltungsrücklage (Insta RL). Beispielsweise errechnen sich 201,15 und 74,13 EUR.. Hieraus rundet das verwendete, professionelle Hausverwaltungsprogramm 202,- und 75,- EUR. Dies sei nicht korrekt, schreibt der Beschwerdeführer. Und übt harsche Kritik.</p>
<p>Es ist eine Meinung. Hält sie den Anforderungen an Wirtschaftspläne und Wohngelder stand?</p>
<p><span id="more-17580"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17584" aria-describedby="caption-attachment-17584" style="width: 703px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Gesamtwirtschaftsplan_erste.Seite_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17584" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Gesamtwirtschaftsplan_erste.Seite_.jpg" alt="Gesamtwirtschaftsplan, erste Seite (mit Datenschutzbearbeitung)" width="713" height="999" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Gesamtwirtschaftsplan_erste.Seite_.jpg 713w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Gesamtwirtschaftsplan_erste.Seite_-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17584" class="wp-caption-text">Gesamtwirtschaftsplan, erste Seite (mit Datenschutzbearbeitung)</figcaption></figure>
<p>Natürlich vergewissern wir uns stets möglichst genau und holen uns Feedback ein oder diskutieren Vorstellungen von Kunden mit dem Verwaltungsbeirat. Zu dem Thema Rundungen dies:</p>
<p>Die Rundungen sind im Grunde vollkommen egal. Sie sind ein Serviceangebot an die Einfachheit der Verwaltung für Eigentümer und Verwalter.</p>
<p>Wer seine Abrechnung später prüft, kann einfacher prüfen, mit glatten Beträgen.</p>
<p>Das Wohngeld wird centgenau abgerechnet (Abrechnung), ohne Rundungen. Der Wirtschaftsplan ist eine Vorauszahlung „in ungefährer Höhe“ der zu erwartenden Beträge.<br />
Es erwächst aus der Rundung keine Ungerechtigkeit, weil hinterher centgenau abgerechnet wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17583" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Genosse.Datenschutz_gross.jpg" alt="Genosse Datenschutz gross" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Genosse.Datenschutz_gross.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Genosse.Datenschutz_gross-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Genosse.Datenschutz_gross-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Mit der Insta RL ist es anders. Sie wird später nicht centgenau abgerechnet. Was im WP festgelegt wird, bleibt bestehen als Zahlungsanspruch. Ist (auch zusätzlich) dieser Teilbetrag gerundet, passiert auch nichts weiter, außer mathematisch: Es kann sein, das bei einer Insta RL von 30.000,- oder 40.000,- p.a. am Ende des Jahres auf diese Weise z.B. 12,- EUR mehr reinkommen. Weil alle zusammen eben mehr entrichten, durch Rundungen.</p>
<p>Das wäre allerdings auch kein Problem. Wenn du noch einmal unser Misstrauen verbrauchst, &#8230;</p>
<figure id="attachment_17585" aria-describedby="caption-attachment-17585" style="width: 638px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Wirtschaftsplanauszug_Wohngeld.alt_.neu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17585" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Wirtschaftsplanauszug_Wohngeld.alt_.neu_.jpg" alt="Wirtschaftsplanauszug Wohngeld alt neu" width="648" height="158" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Wirtschaftsplanauszug_Wohngeld.alt_.neu_.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Wirtschaftsplanauszug_Wohngeld.alt_.neu_-300x73.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/Wirtschaftsplanauszug_Wohngeld.alt_.neu_-768x187.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17585" class="wp-caption-text">Wirtschaftsplanauszug Wohngeld alt neu (aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Au weia, geht denn das? Das wird ja immer ungenauer?</p></blockquote>
<p>Das Programm hat hier keinen Fehler, sondern es isoliert die Unterschiedlichkeiten aus dem vorstehenden Grund.</p>
<p>Fazit: Man kann die Rundung mit vernünftigen Mitteln von richtig oder falsch kaum angreifen. Es führt nicht zu Fehlern, sondern es ist ein Angebot an die Vereinfachung<br />
komplexer Lebenszusammenhänge. Die Abrechnungen werden gegen Ende des Jahres dadurch viel einfacher, der ganze Centkram fällt weg. Uns ist es egal, wie wir verfahren. Die Auswirkung ist für alle Eigentümer deutlich, dass alles noch vollgedruckter ist, sogar mit Nachkommastellen. Die Papierschwärzung nimmt mit Centgenauigkeit zu, während es locker, luftig und fluffig bleibt, wenn wir runden. Natürlich habe ich genau an dieser Stelle heftig übertrieben.</p>
<blockquote><p>Musikkenner verstehen das Bildnis mit dem Verweis auf den Altmeister der Rockmusik Frank Zappa: Dessen Stück &#8222;The Black Page&#8220; hieß so, weil die Anzahl der verwendeten Noten für den gewöhnlich denkenden Musiker zu groß war. Das Stück war ein Einstellungsteststück für Schlagzeuger. Wer es spielen konnte,  hatte Chancen. Selbiges lässt sich als Wunschform des Denkens für Wohnungseigentümer sicher nicht denken. Sie streben nach Verständlichkeit. Es sei denn&#8230;.</p></blockquote>
<p>Ich habe diese Sympathie für Rundungen und sehe hierin nicht Ungerechtigkeit. Ich hätte es mit der Software der Hausverwaltung auch anders einstellen dürfen, das war eine bewusste Entscheidung „pro Rundung“.</p>
<p>Wer mag sie nicht, so ganz gekonnte Rundungen? Doch das ist ein anderes Thema und hier off topic.</p>
<p>Fernöstliche Herkunftsvermutung:</p>
<p>Richtig oder falsch ist relevant. Es ist Minderheitenschutz, verbunden mit dem Recht, angehört zu werden. Das Recht auf Richtigkeit: Über schön bzw. schlecht entscheidet hingegen die einfachste Mehrheit. Es gibt ein Recht auf Schönheit im Leben. Es ist nicht falsch oder erst recht nicht richtig, dass etwas von Vielen für schön gehalten wird. Es darf.</p>
<p>#DasHatLaotseNieSoGesagt</p>
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		<title>1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307415-positionen-ein-uebellauniger-italiener-dem-sein-vormaliger-besitz-in-berlin-die-gute-laune-verdirbt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 11:48:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los. Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das ... <a title="1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307415-positionen-ein-uebellauniger-italiener-dem-sein-vormaliger-besitz-in-berlin-die-gute-laune-verdirbt/" aria-label="Mehr Informationen über 1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17056" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png" alt="Aus.der.Redaktion_Banner" width="650" height="834" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner-234x300.png 234w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los.</p>
<p>Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das Band schon abgehört haben. Naja, Bänder gibt&#8217;s schon lange nicht mehr.</p>
<p>Dass er noch weiter Wohngeld zahlen müsse, habe er sich schlau gemacht, habe sein Anwalt ihm abgeraten.</p>
<p>Wie auch immer: Man streitet nicht lange. Zahlt die Erwerberin freiwillig das Wohngeld, gibt es kein Problem. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es nicht. Dem Herrn Italiener werden wir das heute am Telefon nicht dezidiert auseinander nehmen. Die Erkältung verweigert eine vernünftige Sprachführung. Und die Stimmung des Veräußerers sowieso.</p>
<p>Er könnte <a href="http://www.gotthal.de/weg-kfm-eigentumerwechel-was-eine-verwaltung-alles-tun-muss" target="_blank">hier nachlesen</a>, aber wer will diesen Quatsch schon lesen? Er nicht.</p>
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		<title>1388-13 &#8211; Alltag: Und dann war da noch der Wohnungseigentümer&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170013-alltag-und-dann-war-da-noch-der-wohnungseigentumer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 17:23:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8230;aus Berlin-Wedding, der artig immer zwei Zahlungen leistete auf die monatliche Wohngeldzahlung. Einmal, und das ist hier das Thema, in Höhe von 21,12 €, artig ausgefüllt ist, dass es sich hierbei um den Anteil der Zuführung zur Insta-Rücklage handelt. Wollen kann man das so, aber müssen muss man das nicht.Die anderen 202,79 € kommen natürlich ... <a title="1388-13 &#8211; Alltag: Und dann war da noch der Wohnungseigentümer&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170013-alltag-und-dann-war-da-noch-der-wohnungseigentumer/" aria-label="Mehr Informationen über 1388-13 &#8211; Alltag: Und dann war da noch der Wohnungseigentümer&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5288" aria-describedby="caption-attachment-5288" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5288" alt="Wetten dass 01.2010 - Wohngeldrückstände" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Wetten.dass_01.2010.jpg" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Wetten.dass_01.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Wetten.dass_01.2010-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Wetten.dass_01.2010-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5288" class="wp-caption-text">Wetten dass 01.2010 &#8211; Wohngeldrückstände</figcaption></figure>
<p>&#8230;aus Berlin-Wedding, der artig immer zwei Zahlungen leistete auf die monatliche Wohngeldzahlung. Einmal, und das ist hier das Thema, in Höhe von 21,12 €, artig ausgefüllt ist, dass es sich hierbei um den Anteil der Zuführung zur Insta-Rücklage handelt. Wollen kann man das so, aber müssen muss man das nicht.Die anderen 202,79 € kommen natürlich extra. Hipp hipp&#8230;.</p>
<p>lfd. Wohngeld              0,00      146,53- S     189,11      202,79<br />
Sonderumlage               0,00        0,00  H       0,00        0,00<br />
Anteil Insta-RL           21,12       21,12- S      21,12       21,12</p>
<p>Buchhaltung ist eine Freude. Aber wenn die Wohnungseigentümer so gewissenhaft sind, &#8230;.</p>
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		<title>1293-12 &#8211; Internationale Fragen: Wie viel Prozent Umsatzsteuer ist im Wohngeld enthalten? Nullkommanichts&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/163512-internationale-fragen-wieviel-prozent-umsatzsteuer-ist-im-wohngeld-enthalten-nullkommanichts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 09:59:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die &#8222;Email des Tages&#8220; kam am Samstag herein und beinhaltete diese Frage: Guten Tag, ich habe eine Frage? Bekomme ich online eine monatliche Rechnung fur bezahlte Wohngeld mit Ust.? Ich brauche monatliche Rechnungen mit Ust. zum Finanzamt von 06.2012 &#8211; Mit freundlichen Grussen Nun. Was fällt uns dazu ein? &#8211; Wohngeld ist brutto=netto, Umsatzsteuer wird ... <a title="1293-12 &#8211; Internationale Fragen: Wie viel Prozent Umsatzsteuer ist im Wohngeld enthalten? Nullkommanichts&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163512-internationale-fragen-wieviel-prozent-umsatzsteuer-ist-im-wohngeld-enthalten-nullkommanichts/" aria-label="Mehr Informationen über 1293-12 &#8211; Internationale Fragen: Wie viel Prozent Umsatzsteuer ist im Wohngeld enthalten? Nullkommanichts&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7325" title="icon Internationale" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/icon.international.png" alt="icon Internationale" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2412" aria-describedby="caption-attachment-2412" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2412" title="flagge_polen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen.gif" alt="flagge_polen" width="500" height="309" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen.gif 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen-300x185.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2412" class="wp-caption-text">flagge_polen</figcaption></figure>
<p>Die &#8222;Email des Tages&#8220; kam am Samstag herein und beinhaltete diese Frage:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, ich habe eine Frage? Bekomme ich online eine monatliche Rechnung fur bezahlte Wohngeld mit Ust.? Ich brauche monatliche Rechnungen mit Ust. zum Finanzamt von 06.2012 &#8211; Mit freundlichen Grussen</p></blockquote>
<p>Nun. Was fällt uns dazu ein? &#8211; Wohngeld ist brutto=netto, Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, Wohnungseigentümergemeinschaften sind nicht zu Vorsteuerabzug berechtigt. Wohngeld ist ein &#8222;Dauerzahlungsgrund&#8220;, wird monatlich fällig, monatliche Rechnungen hierfür sind nicht erforderlich. Vielleicht das? Man lernt nie aus.</p>
<p>Eine Eigentumswohnung zu kaufen, um gewiefte Umsatzsteuervergünstigungen in Anspruch zu nehmen, ist kein Tipp, der ernstlich gegeben werden kann im grenzüberschreitenden, kleinen Nationalitätenverkehr.</p>
<p>(Ust. = Umsatzsteuer)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/159412/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 10:58:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und ... <a title="1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/159412/" aria-label="Mehr Informationen über 1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und denke, wie gut es mir doch geht, unter allen aufsummierenden Strichen! Aktiva und Passiva meines Lebens stimmen überein. Noch. Hoffnung, dass das so bleibt.</p></blockquote>
<p>Sissy (* Name geändert), Baujahr 1959 und ich, Baujahr 1962, kennen uns schon eine ganze Weile. Vielleicht seit 1998. Wir sind beim &#8222;Du&#8220;. Damals übernahmen wir dieses Haus in Berlin-Wedding im Afrikanischen Viertel von einem Vorverwalter, der heute froh ist, das Haus nicht mehr verwalten zu müssen. Geschichte. Heute telefoniere ich mit ihr. Aus gegebenem Anlass. Dämliche Worthülsen. Inhaltsleer.</p>
<p>Sissy hat Lymphdrüsenkrebs gehabt, sagt sie mir ganz klar schon ziemlich am Anfang unseres Telefonats.</p>
<p><span id="more-12759"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten. &#8211; Hermann Hesse, gestorben heute vor 50 Jahren.</p></blockquote>
<p>Mit der Chemo ist sie &#8222;durch&#8220;, aber jetzt ist sie so &#8222;saft-und kraftlos&#8220;. Keine Kraft mehr. Ihre Mutter Lilly (* Name geändert), Baujahr 1932, jetzt 77 Jahre alt, ist schon 2010 in unserer Hausverwaltung als &#8222;Methusalem&#8220; geschlüsselt worden. Schreckliches Wort, schreckliche Begriffe. <a title="externer Link" href="http://www.enzyklo.de/Begriff/Idiomatik" target="_blank">Idiomatik</a>. Idiotik.</p>
<p>Schlaganfälle. Jetzt ist Mutter Lilly halbseitig gelähmt. Ihr Sprachzentrum hat Schaden genommen, eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Aphasie" target="_blank">globale Aphasie</a>. Sie sagt wieder Worte, die sie neu erlernt. Wörter sind wie Schubladen in einem großen Schrank voller Schubladen, die Schubladen sind der Sprachschatz, der Wortumfang. Nicht wenige Schubladen klemmen so, wie in dem Film &#8222;Ödipussi&#8220; die Schubladen der Anrichte klemmen. Loriot muss sie erst ruckelnd aufziehen, das ist komisch. Weniger komisch ist die Wohnzimmeranrichte von Lilly, die jetzt halbseitig gelähmt ist. Das findet niemand mehr komisch. Denn es ist tragisch.</p>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">&#8222;Fällt dir das Leben zu schwer, dann denke an den Clown, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend Geige spielt, um so die Menschen von den Tränen ihres Herzens zu heilen. Das Geheimnis des Clowns liegt in einer tiefen, unsagbaren Trauer. Der Clown weiß, was für unermeßliches Leid es für viele ist, zu leben.&#8220; © <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phil_Bosmans" target="_blank">Phil Bosmans</a></h6>
<p>Der Kopf ist klar, aber die Zunge kann nichts davon erzählen. Der Kopf nimmt diese totale Behinderung allerdings unverzerrt wahr. Da ist nichts zu beschönigen.</p>
<p>Deswegen: Mutter Lilly wohnt jetzt schon längere Zeit bei <a title="externer Link" href="http://www.pro-seniore.de/" target="_blank">Pro Seniore</a> im Altersheim am Hackeschen Markt. Die haben auch einen schicken Internetauftritt. Da lächeln die alten Menschen so nett von der Homepage herunter. Was im Grunde genommen der Wirklichkeit völlig egal ist. Die Zielgruppe guckt das Internet nicht an. Solche Homepages werden auch nicht seniorengerecht programmiert, in einem &#8222;alten&#8220; Geist des Flusses und der Kohärenz. Das wäre zu viel des Guten. So wie alles andere auch zu viel des Guten ist. Die Webseiten solcher Einrichtungen werden für die Nachrücker erstellt, für die Kinder der Alten, die jetzt entscheiden müssen, wo es Mami bzw. Papi gut geht.</p>
<p>Wir haben das delegiert. Kümmern uns um diese Seite der Medaille nicht mehr. Die Alten werden in Einrichtungen verbracht, wo sie dann Endzeit fristen. Weil unser eigenes Leben so busy ist, so beschäftigt. Oder weil wir selbst Krebs haben und kurz vor dem Sterben sind. Darauf erst mal eine rauchen. Untertage quarzt es sich besser als über Erdgeländeniveau, aufrecht stehend, dem Leben entgegensehend.</p>
<p>Die Kosten für die Eigentumswohnung von Mutter Lilly sind jetzt so hoch. Es waren schon länger 295,- € pro Monat Wohngeld. Aber man kann doch so eine Apanage einkürzen, wenn jemand da nicht mehr drin wohnt. Vielleicht die Zahlungen jetzt einstellen? &#8222;Ich will nicht, dass die Wohnung zwangsversteigert wird,&#8220; sagt Sissy. &#8222;Ich darf Eigentümern aus Rechtsgründen nicht erlauben, die Zahlungen einzustellen,&#8220; sage ich. Ich taste mich langsam und vorsichtig heran an diese Frage, wie man das löst. Ich weiß es ja selbst nicht. &#8222;Dann zieh schnell ein,&#8220; schlage ich vor. Die andere Wohnung aufgeben, einfach einsparen. Sissy sagt, ihr fehlt jetzt die Kraft. Einerseits muss sie dringend Geld sparen. Andererseits hat sie nicht das Geld, in diesen Zustand hinüber zu &#8222;diffundieren&#8220;. Zwei Wohnungen renovieren und soweit fertig machen, dass die eine abgegeben werden kann. Der Vermieter möchte bestimmt Schönheitsreparaturen geltend machen. Die Wohnung von Mutter Lilly müsste auch &#8222;halbwegs&#8220; renoviert werden. Zwei Wohnungen, halbwegs ordentlich renovieren, ja aber wovon denn?</p>
<p>Wir unterbrechen unser Gespräch. Für heute. Wir brauchen beide eine Pause. Und Nachdenkzeit. Wir werden in einer Woche wieder telefonieren. Ich habe den Verwaltungsbeirat sachgerecht informiert. Wir werden uns ebenfalls austauschen. Ein guter, gemeinsamer Geist soll über diesem Mehrfamilienhaus wehen, nehme ich mir vor. Irgendwas ist immer, irgendwas wird gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(EP)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:42:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen. So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, ... <a title="1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146312/" aria-label="Mehr Informationen über 1119-12 &#8211; Trends: Die Trends vom 04.01.2012 sprechen eine derbe Sprache: Es geht um Trennungsgeschichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10339" aria-describedby="caption-attachment-10339" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10339" title="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg" alt="Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-10339" class="wp-caption-text">Gegenwärtiger Stand der Fischereipolitik: Schwäne auf Ostsee!</figcaption></figure>
<p><strong>Schrecklich immer diese Trennungsgeschichten. Jetzt, so Anfang Januar, denken wir darüber wieder einmal nach. Hinter uns liegen Trennungen, private und geschäftliche Trennungen.</strong></p>
<p>So wie die Trennung von Maxima und Peter (* Namen geändert), die schon fünf Jahre zurückliegt. Aktuell haben die beiden noch eine gemeinsame Immobilie im Berliner Speckgürtel, von dem die Leser hier wissen, er liegt außerhalb der ehemaligen Stadtgrenzen. Ist bald richtig Winter, Speck anfuttern ist eigentlich angesagt. Und doch werden im Speckgürtel die Menschen tendenziell Belastendes derzeit lieber los.</p>
<p><span id="more-11537"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Maxima ist mit einem neuen Göttergatten, ihrem Jugendliebe-Traum aus Österreich, mit diesem nach dorthin ins Ausland verzogen. Peter sagt, er kann ja nichts dafür, dass Maxima ihre Kinder immer mit einem neuen, anderen Mann gemeinsam aufziehen möchte. Er habe das nicht gewollt. Es sind seine Kinder. Maxima hat den Wegzug aus der Nachbarstadt im Speckgürtel klammheimlich eingefädelt. Nichts gesagt.</p>
<p>Nur Andreas (* Name geändert), der neue Lebenspartner und Ehemann von Maxima hat es Peter gesteckt. Vertraulich. Er sagt zu Peter, sie zögen jetzt weg ins Ausland und dass er das nicht wissen solle, das finde er nicht in Ordnung. Maxima beschwichtigte noch: So ca. alle zwei Monate kämen sie mit den Kindern zu Peter in den Speckgürtel zu Besuch. Damit er seine Kinder sieht. Das ist jetzt schon 8 Monate her. Seither war Maxima nicht einmal da. Auch die Kinder nicht. Wenn das so weiter geht, verlieren sie die Beziehung zum Vater. Gebetsmühlenartig sagt Maxima immer, er kümmere sich nicht um die Kinder.</p>
<p>Maxima hat immer so geredet, gesagt, dass Peter sich nicht einmal um die Kinder kümmere. Sie braucht immer irgendwelche funktionierenden Wahrheiten. Diese sind immer ad hoc und so, wie es die Situation erfordert. Einmal hat ein gemeinsamer, alter Freund ihr ins Gesicht gesagt, sie solle endlich aufhören. Sie könne doch nicht immer, wenn es der persönliche Leidensdruck erfordere, die gesamte, gelebte Geschichte so umformen, dass etwas Passables allein für sie dabei herauskomme. Seitdem hat Maxima sich bei dem alten, gemeinsamen Freund nicht mehr gemeldet.</p>
<p>Gute Freundschaften halten berechtigte Kritik aus. Andere wiederum gehen gleich in die Brüche, wenn der verbindende Anlass wegfällt. Eine Paarbeziehung kann ein verbindender Anlass sein, aber auch ein trennender, die Freundschaft beendender. Weil der alte, gemeinsame Freund einen unbestechlichen Blick auf die Gegenwart hat. Schade.</p>
<p>Es war ein Bruch. Eine zweite Trennung: Maxima und Peter trennten sich und auch die alte, gemeinsame Freundschaft barst in zwölftausend Glassplitter. Von jeder Trennungsgeschichte bleiben unterschiedliche Gesichtspunkte als Gesichtsnarben im Gesichtsfeld der Trennungsbeteiligten. So wie hier. Letztlich ist der Mensch nicht unverletzlich.</p>
<p>Peter hat seit fünf Jahren das gemeinsame Haus im Speckgürtel &#8222;an der Hacke&#8220;, muss alle Kosten allein tragen. Maxima ist weit weg. Sie hat die Sache geistig moralisch so hingedreht: Sie habe jetzt ja keinen Hartz IV-Anspruch, weil Peter ihr den versaut habe. Das Amt hätte ja das Haus und die Lebenssituation gewürdigt, angerechnet, dass noch die umfassende Hilfebedürftigkeit nicht vorliegt. Peter hätte seit fünf Jahren Miete erzielen können, im gemeinsamen, von ihr verlassenen Haus. Mindestens 30.000,- EUR Schaden hätte das verursacht, dass er es nicht vermietet habe. Umformung. Bruch. Sich lossagen vom gemeinsamen Gestrigen, dem Hauskauf je zur Hälfte, den spätgeborenen Kindern, ihrem solistischen, unerwarteten Weggang. Auszug, Wegzug, schließlich Ausland. Dabei waren sie vorher mehr als zwanzig Jahre zusammen, sie waren ein symbiotisch erscheinendes Paar, auch für enge Freunde.</p>
<p>So wie der große Wulff für viele mal der perfekte Bundespräsident war. Jetzt sagen einige, es sei &#8222;der große Blulff&#8220; gewesen, ein verballhorntes &#8222;großer Bluff&#8220;.</p>
<p>Jetzt geht es noch um den Verkauf des gemeinsamen Hauses. Irgendwie ist jetzt die Fassade ab. Der Lack ist abgeblättert von Maxima. Sie zeigt ihr Gesicht. Winter adé &#8211; Scheiden tut weh. Für alle Beteiligten. Normal ist das nicht.</p>
<p><strong>Amtsgericht Königs-Wusterhausen, Wohngeldprozess</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anfang Dezember 2011</span>: Der alte Dr. T. aus Düsseldorf hat in den letzten Jahren gesundheitlich einiges wegstecken müssen. Darüber ist sein Vermögen in Verfall geraten. Jetzt steht er als beklagter Geschäftsführer einer untergehenden Gesellschaft mit begrenzter Hoffnung vor dem Wohngeldrichter. Zuvor waren einige wirre Schriftsätze bei Gericht eingereicht worden von ihm. Zunächst habe er das Wohngeld zu schulden komplett anerkannt. Dann hat er das widerrufen. Der Richter will nun wissen: &#8222;Ja, was denn nun?&#8220;</p>
<p>Die Sache ist ganz eindeutig, findet Dr. T.. Er habe alle seine Wohnungen im Umfeld vom Golfclub Motzen verkauft. Seine Gläubigerin, eine Bank aus Köln-Bonn, sei beauftragt, aus den Kaufpreisen die Wohngeldschulden zu tilgen. In Wahrheit hätte sich die Verwalterin längst mit der Bank geeinigt. Sie bekäme ja für jedes Wohngeldverfahren ein Extra-Honorar, darum versuche sie nun zu Unrecht, ihn des Wohngeldes wegen zu verklagen. Sie sei sowieso nicht mehr berechtigt, das Wohngeld einzuklagen, denn schließlich sei sie zum 31.12. des (Vor)Jahres das Verwalteramt los.</p>
<p>Es ist ebenfalls die Geschichte einer Trennung.</p>
<p>Dr. T. aus D. wird irgendwie rausgeworfen aus der Wohnanlage, an der er zuvor mehr als 65% aller dortigen 82 Wohnungen besaß. Das Wohngeldverfahren sieht so ein bisschen aus wie ein Scheidungsverfahren. Er wirft dem ausscheidenden Verwalter noch Schlamm hinterher. Möchte noch einmal nachtreten.</p>
<p>Das Scheidungsurteil ist ganz eindeutig: Dr. T. muss Wohngeld an die WEG bezahlen, die zugrunde liegende Forderung ist nunmehr rechtskräftig. Die allerletzte Amtshandlung des ausscheidenden Verwalters ist ein Zwangsvollstreckungsauftrag in alle noch &#8222;offenen&#8220; Grundbücher. Sicherheitshalber.</p>
<p>Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.</p>
<p>Was bleibt? Nichts außer einem schalen Nachgeschmack. Beide Geschichten spielen in der Vergangenheit und haben in der Gegenwart ihren finalen Ausklang. In Moll.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>556-10 &#8211; Moderne Märchen: Es war einmal in Wohnungseigentümerland: Der Wohngeldschuldner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:53:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8230;., da lebte ein türkischer Wohnungseigentümer in beengten Wohnverhältnissen. Ja, liebe Kinder, er hatte die Wohnung, die er demnächst beziehen wollte, auf einer Zwangsversteigerung erworben. Und dann war er bei der alten Frau, die in seiner neuen Wohnung wohnte, unangemeldet aufgetaucht und forderte unter Zuhilfenahme seiner ganzen, vielköpfigen Familie an der Wohnungstür in dem alten Berliner ... <a title="556-10 &#8211; Moderne Märchen: Es war einmal in Wohnungseigentümerland: Der Wohngeldschuldner" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8992010/" aria-label="Mehr Informationen über 556-10 &#8211; Moderne Märchen: Es war einmal in Wohnungseigentümerland: Der Wohngeldschuldner">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>&#8230;., <strong>da lebte ein türkischer Wohnungseigentümer in beengten Wohnverhältnissen</strong>. Ja, liebe Kinder, er hatte die Wohnung, die er demnächst beziehen wollte, auf einer Zwangsversteigerung erworben. Und dann war er bei der alten Frau, die in seiner neuen Wohnung wohnte, unangemeldet aufgetaucht und forderte unter Zuhilfenahme seiner ganzen, vielköpfigen Familie an der Wohnungstür in dem alten Berliner Bezirk Schöneberg, dass die alte Mieterin nun jetzt erst einmal ausziehen müsse. Die alte Frau war schon über 80 und ihr Gang war müde vom vielen Leben und einem gerüttelt Maß an lebenslanger Arbeit. Und auch wenn sie krumm und schlurfend ging, eine Hexe war sie nicht! <strong>Wenn sie auch rauchte&#8230;.</strong></p>
<p><span id="more-7209"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Dass sie rauchte</strong>, das hatte sie sich redlich verdient. Sie ließ es sich von niemandem mehr verbieten. Sie hatte ihr Leben lang geraucht. Schon seit vielen Jahren rauchte sie am Fenster, die Ellbogen aufgestützt auf dem Fensterbrett ihrer Erdgeschoßwohnung, zur Straße hin. Die Menschen in der Straße kannten sie gut, jeder kannte sie und wenn es etwas Neues gab in der Gegend, dann wussten es auch gleich alle: Denn die alte Dame hatte keine Kommunikationsknoten.</p>
<p><strong>Sie hatte es auch allen erzählt</strong>, wie diese türkische Familie vor der Tür gestanden hatte und die Spontanräumung ihrer Wohnung verlangt hatte. Sie hatte noch gesagt, nein, das ginge jetzt nicht, sie wohne hier schon über vierzig Jahre. Sie habe auch auf eigene Kosten eine Ölheizung eingebaut und überhaupt, einen alten Baum&#8230;.</p>
<p>Also ging die Sache über einen Anwalt, später.</p>
<p><strong>Seit dem der junge Türke wusste</strong>, dass die alte Frau nicht ohne weiteres ausziehen würde, war seine Stimmung merklich dahin geschmolzen. Und viele Chancen hatte er nicht, die alte Dame gleich mal &#8222;ad hoc&#8220; loszuwerden. Ein langfristiger Rechtsstreit drohte. Die Tage und Wochen gingen dahin und auch die Jahre. Schon seit 10 Monaten hatte die Verwaltung die Zahlung des vereinbarten Aderlass gefordert, in deren fremder Sprache &#8222;Wohngeld&#8220;. Auch diese Sache war beim Rechtsanwalt.</p>
<p><strong>Da nahm der Bruder</strong> des jungen Türken die Sache in die Hand und beschloss, die Verwalterin anzurufen. Sie hatten schwierige Momente ihres Lebens immer so gelöst: als Familie.</p>
<p><strong>Das hätte man doch nicht gleich</strong> mit einem Rechtanwalt, so sagte er, und schlug vor: &#8222;Da hätte man doch auch mal anrufen können!&#8220; &#8211; Die widerborstige Sachbearbeiterin der Verwalterin wusste anderes: &#8222;Also telefonieren darüber ist nicht&#8220;, wendete sie ein, und &#8222;man könne auch auf drei Mahnungen mal reagieren.&#8220; Sein Bruder sei jetzt aber in der Türkei, entgegnete der Bruder über seinen Bruder. Dann müsse er eben einen &#8222;Abwesenheitsvertreter, der solche Dinge regelt&#8230;.&#8220;.</p>
<p>Da fiel es ihm wie &#8222;Schuppen aus den Haaren&#8220; (Zitat Otto W.): &#8222;Wenn sie mit der Mieterin geheime Sache gegen meinen Bruder&#8230;.&#8220;</p>
<p><strong>Das Telefonat endet kurze Zeit später ergebnislos</strong>. Gezahlt wird jetzt doch! Alles. Denn Diskussionen darüber, was zu zahlen ist, gibt es nicht mehr. Abgewürgt. Bis zur Zwangsvollstreckung ist es nicht weit, Wohnungseigentümerland scheint abgebrannt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann vermuten sie noch heute&#8230;..</p>
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		<title>337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:14:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen den Schuldner der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) in Berlin-Schöneberg bestehen Forderungen von mehr als 12.000,- € (* Betrag nicht geändert). Der Rechtsanwalt der Wohnungseigentümer, diese vertreten durch den Verwalter, fragt inzwischen folgendes an:  Es stellt sich die Frage, ob Sie selber ein Konto in der Schweiz einrichten wollen (dies ist kein Scherz)? (Aus einem Rechtsanwaltsbrief) Antwort, ... <a title="337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6812010/" aria-label="Mehr Informationen über 337-10 &#8211; Zwangsvollstreckungsbericht: Entschuldigen Sie, können Sie Schwyzerdütsch?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5551" aria-describedby="caption-attachment-5551" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5551" title="screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei-300x120.jpg" alt="screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen" width="300" height="120" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei-300x120.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Amtsschreiberei.jpg 410w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5551" class="wp-caption-text">screenshot Amtsschreiberei Oeltgen-Gösgen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5552" aria-describedby="caption-attachment-5552" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Landesflagge.Schweiz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5552" title="Landesflagge Schweiz" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Landesflagge.Schweiz-150x150.jpg" alt="Landesflagge Schweiz" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5552" class="wp-caption-text">Landesflagge Schweiz</figcaption></figure>
<p><strong>Gegen den Schuldner der Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> (WEG) in Berlin-Schöneberg bestehen Forderungen von mehr als 12.000,- € (* Betrag nicht geändert). Der Rechtsanwalt der Wohnungseigentümer, diese vertreten durch den Verwalter, fragt inzwischen folgendes an:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Es stellt sich die Frage, ob Sie selber ein Konto in der Schweiz einrichten wollen (dies ist kein Scherz)? (Aus einem Rechtsanwaltsbrief)</p></blockquote>
<p><strong>Antwort, und passen sie gut auf, Frau Bundeskanzlerin</strong>: Nein, ein Konto in der Schweiz hatten wir bislang nicht. Wir beabsichtigen auch nicht, eins zu eröffnen. Wir haben die Diskussionen der letzten Wochen rege mit verfolgt. Was ist der Hintergrund dieser Frage? Eine drohende Raubkopie, erstellt von einem Ex-Banker und verkauft an die baden-württembergischen Steuerbehörden? Nachtigall, ick hör dir trapsen! (berolinisch)</p>
<p><span id="more-5550"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Kein Witz. Die Amtsschreiberei</strong> (zutreffend bezeichnet, bei uns: Kanzlei, unklarer bezeichnet) Oltgen-Gösgen Schwyzer Kanton Solothurn hat die Briefe unseres Rechtsanwalts heute erhalten. Und die Antwort erfolgt am selben Tag. Man möge das beiliegende &#8222;Beitreibungsbegehren&#8220; (aha!) ausfüllen (landesüblicher Kantonsvordruck!) und dieses zurücksenden. Nur das ausgefüllte Beitreibungsgehren bitte zurück, nichts anderes, auch keine Beweismittel (Aha! &#8211; Das Wort eines Rechtsanwalts ist dort was wert!). Und jetzt kommt&#8217;s:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sehr wichtig ist, dass Sie uns eine Schweizer Bank- oder Postverbindung angeben, da wir sonst das Beitreibungsgebehren abweisen müssen.&#8220; (Zitat wörtlich)</p></blockquote>
<p><strong>Was macht der &#8222;arme Verwalter&#8220; als Vertreter Dritter</strong> an dieser Stelle?</p>
<p><strong>Ansätze</strong>:</p>
<ul>
<li>Er richtet eine Bankverbindung ein, das ist am einfachsten. Allerdings ist dann das Schweizer Bankgeheimnis gefährdet und irgendein Raubkopierer verkauft die Kontoverbindungsdaten an die deutschen Steuerermittlungsbehörden. Kürzlich passiert.</li>
<li>Dass die WEG selbst ein Konto dort einrichtet, dürfte schon aus Praktikabilitätsgesichtspunkten ausscheiden. Diesen Gedanken schnell verwerfen.</li>
<li>Andere Lösung: Man nehme sich einen gutsituierten der dort wohnenden Wohnungseigentümer, der in finanzieller Hinsicht in jeglicher Weise als zuverlässig und positiv beleumundet gilt. Ist dies möglich, wenn er bereits Konten in der Schweiz hatte? Na klar, man soll nicht alle &#8222;über einen Kamm scheren&#8220; (gesunder Menschenverstand).</li>
</ul>
<p><strong>Die Anfrage in Rundschreibenform ist schnell formuliert</strong>.</p>
<p>(Entwurf) &#8222;Sehr geehrte Wohnungseigentümer, in der Beitreibungssache ./. den ehemaligen Wohnungseigentümer Herrn Kupfer (* Name geändert) stehen der WEG noch rund 12.000,- € Forderungen zu. Ein Zwangsvollstreckungsersuchen führt in die Schweiz, wo sich der Schuldner aktuell aufhält. Für eine erfolgreiche Zwangsvollstreckung wäre es erforderlich, eine inländische Schweizer Bankverbindung vorzuhalten, auf das bei eventuell erfolgreichen Zwangsvollstreckungen Geld aus der Schweiz in die Schweiz überwiesen werden kann. Vollstreckungsersuchen mit einer Zahlungsvermittlungsbitte an ausländische Konten, beispielsweise in Deutschland, werden -bemerkenswerterweise- von den Schweizer Amtsschreibereien (so ist die Bezeichnung dort, zuständig das Beitreibungsamt) zurückgewiesen. Im Zusammenhang mit den aktuellen Diskussionen über Schweizer Bankverbindungen von Bundesbürgern sichern wir ihnen Diskretion zu. Sollte sich dieser Weg als unpraktikabel erweisen, wird eine andere Lösung gefunden werden. Viele Grüße, Ihre Hausverwaltung.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Europa, wir kommen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/stimme-der-kritik/" target="_self">Paneuropäische Probleme, Friedrich Luft und der Vatikan</a></li>
<li>Die Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/internationale/" target="_self">Kein kommunistisches Manifest</a></li>
<li>Mi amore: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/italienische-sprachprobleme/" target="_self">Bella Italia</a></li>
<li>Die Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/volker-hort-die-signale-auf-zum-letzten-gefecht-die-internationale-verderb-das-menschenrecht/" target="_self">Von Bordsteinschwalben und Transen</a></li>
<li>Bayern: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6332010/" target="_self">Die rüstigen Rentner vom Chiemsee und ihr Anlageberater</a></li>
</ul>
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		<title>100-09 &#8211; Ein ganz und gar aussichtloses Unterfangen: Ohne Moos nix los! Zahlungsverweigerung total</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/aussichtloses-unterfangen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 10:41:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einige sagen über ihn, er habe seinen Verstand seit Jahren schon verloren. Er zahlt seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld und ist als Prozesshansel auf allen, rechtlich möglichen Gerichtsfluren der Welt zuhause, um nur ja den Beweis anzutreten, er sei im Recht. Wie viel das ganze schon gekostet hat? Und warum es überhaupt sein ... <a title="100-09 &#8211; Ein ganz und gar aussichtloses Unterfangen: Ohne Moos nix los! Zahlungsverweigerung total" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/aussichtloses-unterfangen/" aria-label="Mehr Informationen über 100-09 &#8211; Ein ganz und gar aussichtloses Unterfangen: Ohne Moos nix los! Zahlungsverweigerung total">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2403" title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung-150x150.jpg" alt="Milchmädchenrechnung" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p>Einige sagen über ihn, er habe seinen Verstand seit Jahren schon verloren. Er zahlt seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld und ist als Prozesshansel auf allen, rechtlich möglichen Gerichtsfluren der Welt zuhause, um nur ja den Beweis anzutreten, er sei im Recht. Wie viel das ganze schon gekostet hat? Und warum es überhaupt sein kann, dass einer wie er? Nun, das sind Fragen, die mit den Randbereichen rechtstaatlicher Ausfransungen zu tun haben. An angefransten Ecken des deutschen Rechts geht die Welt aufgrund ihrer überaus großen Fairness zugrunde. Auch ein Schuldner darf was sagen. Warum auch nicht? Aber was er mit System sagt und immer wieder, und auch über Jahre, das macht schließlich doch müde! Und es hat eine Art Eigendynamik. Der Schuldner trotzt und streitet wider seine Zahlungsbeitragspflicht, er konzentriert sich immer mehr auf sein rechtsstaatliches Tun, bis sein Tun schließlich zu einem wahnhaften Gerechtigkeitsdenken verbiegt, dass den eigenverantwortlich begangenen Fehlern vergangener Zeiten einfach nichts unrechtes mehr abgewinnen kann. Die anderen sind schuld, die Gläubiger. Sie haben ihn zu Unrecht verklagt auf Zahlung, und das fing schon im Jahre 2000 an. Und seit diesem Zeitpunkt hat der Schuldner sich immer für etwas ganz besonderes gehalten. Doch die Gemeinschaft hat sich das nicht gefallen lassen. Sie hat Gegenmaßnahmen ergriffen. Sie hat die Zwangsversteigerung der beiden Wohneinheiten beantragt und für die Zwischenzeit die Zwangsverwaltung.</p>
<p><span id="more-2498"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_189" aria-describedby="caption-attachment-189" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/frielingtuecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-189" title="Fremder Sachverhalt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/frielingtuecke-150x148.jpg" alt="Fremder Sachverhalt" width="150" height="148" /></a><figcaption id="caption-attachment-189" class="wp-caption-text">Fremder Sachverhalt</figcaption></figure>
<p>Der Schuldner selbst hat nicht eine einzige Zahlung geleistet und fühlt sich immer noch im Recht. Aus einer von zwei Einheiten ist er nun schon aufgrund eines Räumungstitels herausgeflogen. In der anderen Einheit wohnt er noch, aber nicht mehr lange. Die Zwangsversteigerung beider Einheiten misslang bisher, und das lag am alten Wohnungseigentumsrecht. Der Ritter der Gerechtigkeit, der Schuldner, hatte seine Bankdarlehen bei der finanzierenden Bank stets beglichen. So wurde aus dem vorübergehenden Notfall, der im Risk Management landete, wieder ein ganz gewöhnliches, beanstandungsfreies Schuldverhältnis. Doch der Bundesgesetzgeber kennt solche Fälle: gewiefte Schuldner zahlen ihre Bankenraten, aber die WEG geht leer aus. In solchen Fällen betrieb der WEG-Verwalter das Recht aus der Zwangsversteigerung im nachgeordneten Bereich der Grundpfandrechte. Das geringste Gebot war demnach so zu bemessen, wie die Summe der Grundpfandrechte. Und das kennt man ja. Die Sachen werden doch alle finanziert, und im Zweifel wird ein Darlehen mehr draufgepackt. Die alte WEG-Rechtssituation war schlimm. Die neue WEG-Rechtssituation ist vollkommen anders. Die Zwangsversteigerung kann nun endlich durchgeführt werden zu einem regulären Wert, der im Verhältnis zum durch Sachverständigenbeweis ermittelten Verkehrswert steht.</p>
<p>In der Zwischenzeit lässt der Schuldner aber nichts unversucht, noch Steine in den Weg zu werfen. Er merkt selbst, der Zug ist abgefahren. Eine Einigung mit der Gläubigerin kann er längst nicht mehr bewerkstelligen, zu groß sind die Schulden. Ein Mäzen, der bei aller Liebe zum Schuldner, nun als großzügiger Gönner einspringt, ist nicht in Sicht.</p>
<p>Der Schuldner ergießt sich schriftsatzmäßig schwallartig über das Amtsgericht und behauptet, die fortbestehende Zwangsverwaltung sei rechtlich unzulässig. Auf die Idee, etwa eine Zahlung in Aussicht zu stellen, kommt er nicht. Weil er (weiterhin) nicht zahlen will, muss der Bundesgerichtshof  herhalten. Der habe in seinen Beschlüssen V ZB 123/07 vom 21.02.2008 und V ZB 81/08 vom 20.11.2008 bereits erkannt, dass die berechtigte Geltendmachung der Hauptforderung im Zwangsversteigerungsverfahren in der Rangklasse Zwo unzulässig sei! Ja, und?</p>
<figure id="attachment_1915" aria-describedby="caption-attachment-1915" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/konzigwenzen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1915" title="Konzigwenzen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/konzigwenzen-150x150.jpg" alt="Konzigwenzen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1915" class="wp-caption-text">Konzigwenzen</figcaption></figure>
<p>Und er macht sich nun weiterführende, wichtige Gedanken darüber, dass möglicherweise ein geschickter Gläubiger allein durch geschickte Terminierung der Antragstellung hinsichtlich der Zwangsverwaltung die Wohnungseigentümer doppelt benachteiligen könne. Hier spricht viel edler Fremdberatungsansatz aus den vorgetragenen Argumenten. Ein Schuldner, der zehn Jahre kein Wohngeld zahlt, und nun vorgibt, die Zwangsverwaltung benachteilige die geschassten Wohnungseigentümer. Woher so viel edler Langmut? Als hohe Zeugen dienen Dr. Gaier und Dr. Wenzel, beide Richter am Bundesgerichtshof, die überzeugend zum fehlenden Rechtsschutzinteresse der Kläger (der Wohnungseigentümer) ausgeführt hätten. Denn eventuell handele die WEG nun in &#8218;Schikane- oder Schädigungsabsicht&#8216; &#8211; aha, ein Nackenschlag zurück auf die WEG, die nun ihrerseits gern ca. 150.000,- EUR von dem schriftsatzführenden Schuldner hätte, um sich zu überlegen, ob an derartigen Absichten wohl etwas dran sei?</p>
<p>Es sind -kurz gefasst- äußerst krude Argumente, die der Herr Schuldner ins Feld führt. Und anstatt sich fortwährend auf dem Gebiet der eigenen juristischen Weiterbildung zu betätigen, möge er über die folgende Behauptung meditieren: <strong>&#8218;Ohne Moos nix los&#8216;</strong>.</p>
<p>Gleichwohl: Er war doch schon einmal sehr ehrlich, dieser Schuldner. Und auf die Frage, ob er sich nicht mal in einer Sache  mit der WEG  vergleichen wolle, da hat er was davon gesagt, dass bringe doch alles nichts, das sei <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/03/rattenschwanz/" target="_self">doch ein Rattenschwanz</a>, diese Problematik insgesamt. Recht hat er.</p>
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		<title>86-09 &#8211; Gute Kommunikation: Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:50:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ Ich sitze hier am Telefon von früh bis in die Nacht, ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst.&#8220; (Ideal, Telefon, Album &#8222;IDEAL&#8220;, 1980) Sie ist Mitarbeiterin einer großen Insolvenzverwaltung in Berlin und befasst sich beruflich als Diplom-Finanzwirtin mit der Verwertung von Immobilien, die insolvente, stadt- und gerichtsbekannte Schuldner noch in ... <a title="86-09 &#8211; Gute Kommunikation: Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/gute-kommunikation/" aria-label="Mehr Informationen über 86-09 &#8211; Gute Kommunikation: Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lK-ADacpVjk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/lK-ADacpVjk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<blockquote><p><a rel="attachment wp-att-180" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/billgates/_quotezeichen30x30/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Ich sitze hier am Telefon von früh bis in die Nacht, ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst.&#8220; (Ideal, Telefon, Album &#8222;IDEAL&#8220;, 1980)</p></blockquote>
<p>Sie ist Mitarbeiterin einer großen Insolvenzverwaltung in Berlin und befasst sich beruflich als Diplom-Finanzwirtin mit der Verwertung von Immobilien, die insolvente, stadt- und gerichtsbekannte Schuldner noch in verblassenden Firmenimperien herumliegen hatten. Darunter auch solche, die in Spandau liegen. Die Zwangsverwaltung dieser &#8218;Nissenhütten&#8216; erfolgt durch gerichtlich bestellte Zwangsverwalter, wenn mal eine vermietet werden kann, ist das eher Glück. Bei der, um die es geht, da konnte man von vermietbarem Zustand erst einmal kaum sprechen. Und doch hat es der Zwangsverwalter ein bisschen dahin gebogen, dass es dafür jetzt einen Mieter gibt, und es wird jetzt sogar Wohngeld gezahlt. Der Zustand davor, vor Einschaltung des Zwangsverwalters war grottenschlecht für die Wohnungseigentümergemeinschaft. Es kam gar kein Wohngeld und der &#8218;<a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiritus_rector" target="_blank">Spiritus rector</a>&#8218;, also derjenige, der sein Imperium mit einem Bauchladen vieler Firmen im Hintergrund als graue Eminenz leitete, steuerte zu allem Überfluss auch noch den einen seiner zwei Söhne fern und befahl, möglichst regelmäßig Beschlüsse der Wohnungseigentümer gerichtlich anzufechten. Für eine derartige <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/landgericht/" target="_self">&#8218;Prozessgeilheit&#8216;</a> ist er -ohne jede Übertreibung- stadtbekannt und das Landgericht bekam aufgrund seiner Flut- und Klagewellen eine zweite Abteilung für WEG-Sachen. <strong>Doch weichen wir nicht zu sehr ab.</strong></p>
<p><span id="more-2326"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Corbusier_Unite_Berlin.jpg&amp;filetimestamp=20050731143008"><img loading="lazy" decoding="async" title="Das Corbusierhaus (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Corbusier_Unite_Berlin.jpg" alt="Das Corbusierhaus (Quelle: wikipedia)" width="450" height="300" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Das Corbusierhaus (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p>Heute nun sitzen wir alle auf einem zerschlagenen <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scherbengericht" target="_blank">Scherbengericht</a>, und sind erst einmal Insolvenzverwalter am Start. So befinden diese zunächst einmal darüber, ob sie beispielsweise Eigentumswohnungen in der Masse halten, oder ob sie sie aus der Masse freigeben. Man kann &#8218;Gott sei Dank&#8216; hier nun berichten, dass eine Freigabe nicht erfolgte. Dann darf ein Insolvenzverwalter so eine &#8218;Nissenhütte&#8216; (siehe oben) freihändig verkaufen. Er kann versuchen, einen Erwerber zu finden, der bereit ist, die &#8218;Nissenhütte&#8216; für wenig Geld zu erwerben. Wir sind nun mit im Boot bei diesem Vorgang, weil wir betreibende und durchaus unangenehme, hartnäckige Gläubiger sind: Wir betreiben aus beruflichen Gründen die Zwangsversteigerung und auch die Zwangsverwaltung. Eine Routinetätigkeit bei engagierten Verwaltern von Wohnungseigentumsanlagen, wenn Wohngeldzahler ausfallen. Unsere Gedanken streifen das Vorzeigeobjekt des Schweizer Architekten <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Corbusier" target="_blank">Le Corbusier</a>. Machte doch die Insolvenz einiger Firmen aus dem Fundus eines großen Immobilienmoguls schon deshalb Schlagzeilen. Die Eigentümergemeinschaft im <a title="externer link" href="http://corbusierhaus-berlin.de" target="_blank">Corbusierhaus</a> soll darunter gelitten haben. Rund 130 Wohnungen im Haus gehörten 2005 zur Insolvenzmasse.  Und Le Corbusier und auch unser Fall, den wir am Wickel haben, war des Öfteren schon Gegenstand ausführlicher Fernsehberichterstattung. Wobei Le Corbusier, der Schweizer Architekt dafür nicht mehr kann, dass er 500 Wohnungen in einen Block gebaut hat, die nun zu mehreren einem insolventen Eigentümer gehört haben. Wenige Architekten nur haften lebenslang und darüber hinaus, für das, was sie einst für ihren Ruhm erschaffen haben und manche davon wurden hierüber unsterblich. &#8218;King of house&#8216; möchte man meinen, in Anlehnung an den soeben verscharrten &#8218;King of Pop&#8216;.</p>
<p>Wir &#8211; die Dame vom Insolvenzverwalter, Abteilung Immobilienverwertung und ich &#8211; verhandeln direkt, unverzüglich und hart zur Sache. Es geht um <strong>Gesichtspunkte</strong> des einen, der die Wohnung unbedingt wegverkaufen will. Und es geht um die <strong>Gesichtspunkte</strong> des anderen, eines WEG-Verwalters. Ein wesentlicher <strong>Gesichtspunkt</strong> ist, dass die WEG einen neuen, aber zahlungskräftigen Eigentümer (Erwerber) versprochen bekommt. Aber zu welchen Bedingungen? &#8211; Wir haben nicht viele Bedingungen. Die Wohngeldtitel sind erfolgreich durchgeklagt und wir sind reich, jedoch nur an Forderungen unserer Mandantschaft, die nicht beigetrieben werden können. Neulich ist schon einmal so eine Wohnung in den Veräußerungsvorgang gegeben worden. Der Mann hat vorgeschlagen, mit ihm einverstanden zu sein. Dann kam der Vertrag, und als Verkäufer trat eine englische <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aktiengesellschaft_(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)" target="_blank">Limited-Gesellschaft </a>auf. Von denen wissen wir, dass sie nur mit ihrem haftenden Kapital haften, und das ist im Gegensatz zu deutschem Recht beispielsweise auf 1 Pfund englischer Währung zu begrenzen. Einen solchen Eigentümer wollen wir? Oder kann er uns Sicherheiten bieten? Er soll eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuldversprechen" target="_blank">Zwangsvollstreckungsunterwerfung</a> hinsichtlich eines Jahreswohngeldbetrages zugunsten der WEG notariell beglaubigen und herreichen. Wir sind wohlwollend. Vieles ist besser, als das bisherige.</p>
<p>Das sagen wir als Beispiel auch der Dame vom Insolvenzverwalter, Abteilung Immobilienverwertung. Also fordern wir das sicherheitshalber auch von ihr, was den Erwerber, dessen Namen wir noch nicht kennen, betrifft. Sie sagte eine wohlwollende Prüfung zu. Und schon sind wir in einem interaktiven <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Techtelmechtel" target="_blank">Techtelmechtel</a> miteinander, und allerdings fehlt es uns gar nicht an der gebotenen Ernsthaftigkeit, wir sind hochmotiviert: ein Briefbogen wird aufgerufen, ein paar Sätze werden in das Dokument hineingehackt und am Ende soll noch ein Muster einer derartigen Erklärung angehängt werden. Das Ganze sei in einer Stunde bei ihr. Wir vergewissern uns aus <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz" target="_blank">Datenschutz</a>gründen, dass es sie tatsächlich in diesem Zusammenhang als Mensch, Frau, Nachname, Mitarbeitern der Firma Xy, Unterfiliale von Insolvenzverwalter Trallala gibt, wir erfahren sogar ihren Vornamen, weil wir ihre Emailadresse erhalten, und dies aber nicht, um sie zu einem Essen einzuladen. Hier sind jetzt <strong>geschäftliche Gesichtspunkte</strong> <a title="externer link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/priorit%C3%A4r" target="_blank">prioritär</a>. Und dann sind wir durch und sie sagt irgendwie entspannt in die Stille des Moments hinein:</p>
<blockquote><p><a rel="attachment wp-att-180" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/billgates/_quotezeichen30x30/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Ich bin positiv berührt. Unser Telefonat war ungewöhnlich gut. Es war <strong>so zielführend</strong>.&#8220; Ich frage nach: &#8222;Wieso?&#8220; Sie sagt: &#8222;Na ja, ich telefoniere viel mit Hausverwaltern, und ich kann vorsichtig sagen, dass sich unser Telefonat davon wohltuend abgehoben hat.&#8220;</p></blockquote>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p><strong>Über die Anerkennung geschäftlicher Kompetenz freuen wir uns. So sollten doch Telefonate mit der Verwalterin sein: zielstrebig, auf den Punkt, zu einem Ergebnis führend. Und nicht hinter Kompetenzfragen versteckt, die dazu führen, dass das gemeinsame Erarbeiten einer Lösung aufgeschoben wird, auf einen Zeitpunkt, der schon bald nach dem Telefonat wieder in den Winkel einer vergessenen Sachbearbeitung entschwindet. Es war doch nur ein Telefonat. Aber ein gutes&#8230;</strong></p>
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