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	<title>Wärmedämmung &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Wärmedämmung &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 09:23:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext Richtig ist: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder ... <a title="863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120511/" aria-label="Mehr Informationen über 863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext</p></blockquote>
<p><strong>Richtig ist</strong>: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder so ähnlich. <strong>Das Naturschutzgesetz setzt die Maßstäbe für den Vogelschutz</strong>.</p>
<p><span id="more-9278"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_25" aria-describedby="caption-attachment-25" style="width: 279px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-25" title="Vogelhaus  -  Zierde für jeden Garten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/dsc04971_vogelhaus.jpg" alt="" width="289" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-25" class="wp-caption-text">Vogelhaus - Zierde für jeden Garten</figcaption></figure>
<p><strong>Der Bestand des Hauses als Wohnanlage</strong> mit außenliegenden Giebelwänden, die teils unverputzt sind und an denen Nistplätze von Vögeln beheimatet sein können, ist als Gesichtspunkt hinsichtlich der baulichen Instandhaltung des Hauses maßgeblich betroffen. Denn als im Zweiten Weltkrieg halb Berlin zerstört wurde und mehr als 1 Million Menschen obdachlos wurden, fielen auch eine Vielzahl von Hinterhofwohnungen der Abrissbirne zum Opfer. Hofentkernung, um die Belichtung der verbleibenden, weniger zerstörten Wiederaufbauten zu verbessern zeitigten diese unverputzten Giebel mit Scharten, Fugen und Mauerwerkslöchern,<strong> in denen die lieben Vögel gerne herumsitzen, auf Eiern, die sie bebrüten</strong>.</p>
<figure id="attachment_9281" aria-describedby="caption-attachment-9281" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9281  " title="Kühe würden Künast wählen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg" alt="Kühe würden Künast wählen!" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9281" class="wp-caption-text">Kühe würden Künast wählen!</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Wedding findet der Artenschutzgutachter</strong> jetzt solche Nistplätze, einige davon verlassen, und es gibt Kotspuren, die darauf hinweisen, dass hier Vögel waren. Einige weitere im aktiven Brutprozess, so scheint es. 24 Niststätten des gemeinen Haussperlings (lat.: Passer domesticus) sind über den Giebel verteilt entstanden. Der Haussperling gilt als bedrohte Tierart. Der Verwaltungsbeiratsvorsitzende, selbst anderswo in Heiligensee wohnhaft, weiß zu berichten: &#8222;Ja, das stimmt, der Haussperling ist ja im Gegensatz zum Feldsperling ein Stadtbewohner. Seit die Bierbrauereien die Pferdefuhrwerke abschafften, so sagt er, hat der Bestand der Haussperlinge einen Teil seiner Ernährungsgrundlagen eingebüßt. Wat? Die kleinen, braunen Viecher ernährten sich mit Vorliebe vom Pferdekot, dem Pferdeappel, der in getrocknetem Zustand, so der Verwaltungsbeirat, auch vortrefflich als Wurfgeschoss dienen konnte. <strong>Ich frage mich, ob auf die Vögel</strong>?</p>
<figure id="attachment_9282" aria-describedby="caption-attachment-9282" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9282  " title="Bitte selbst abäppeln!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg" alt="Bitte selbst abäppeln!" width="432" height="324" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9282" class="wp-caption-text">Bitte selbst abäppeln!</figcaption></figure>
<p><strong>Von den 24 vorgefundenen sind 6 Niststätten derzeit in Betrieb</strong>, sagt der Artenschutzgutachter. &#8222;Zu erkennen sind sie an herausgehändem Nistmaterial, rufenden Männchen und Kotspuren sowie verschiedenen Verhaltensmerkmalen der Vögel. Die Eiablage sei Anfang/Mitte April erfolgt. Danach werden die Eier 13-14 Tage bebrütet und nach zwei weiteren Wochen verlassen die jugendlichen Spatzen das Nest. Allerdings brüten die braunen Racker häufig 2-3mal pro Jahr. Sogar ein nicht mehr genutztes Nest der Nebelkrähe fand man vor. <strong>Zwei Ringeltauben (lat. Columba palumbus) turtelten dort beobachteter Weise miteinander herum</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" title="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Hausverwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> lernt an diesem Beispiel noch hinzu, was es bedeutet, eine Vollwärmeschutzfassade zur nachhaltigen Einsparung von Heizenergie an den bis dato unverputzten Gebäudegiebel anzubringen. <strong>Aber auch der Putzer, der Maurer, der Polier sind einzuweisen, wenn es sinngemäß heißt</strong>:</p>
<ol>
<li>Im Bereich vom aktuellen Brutgeschehen dürfen keine Schutt- bzw. Staubschutznetze an den Baugerüsten angebracht werden.</li>
<li>Im Umkreis von ca. 3 m um das aktuelle Brutgeschehen gibt es praktisch dann kein aktuelles Baugeschehen, dort sind Bauarbeiten zu vermeiden.</li>
<li>Lärmende Tätigkeiten, längerer Aufenthalt und die Lagerung von Baumaterial im unmittelbaren Bereich der Brutgeschehen sind zu unterlassen.</li>
<li>Nach Ausflug von flüggen Jungvögeln können entsprechende Nester ggf. zum Verschluss freigegeben werden, um Komplikationen bei erneutem Brüten der Vögel zu vermeiden.</li>
<li>Alle am Bau beteiligten Mitarbeiter sind über die genannten Verhaltensmaßnahmen in Kenntnis zu setzen.</li>
</ol>
<p><strong>Die Nester werden von den Sperlingen jährlich wieder genutzt</strong>, allerdings ohne Wohngeld oder Miete an die Hausverwaltung zu entrichten. Sie sind daher nach § 44 BNatSchG geschützt, weil sie für eine Wärmedämmung dauerhaft entfernt werden müssen, ist nach § 67 desselben Gesetzes ein Ausnahmeantrag erforderlich. Dieser schließt die erstmalige &#8222;Schaffung von Ersatzwohnraum&#8220; (kein Witz) ein, namentlich geht es um &#8222;Ersatz-Nistquartiere&#8220; <strong>auf derselben Fassade im Verhältnis 1:1</strong>.</p>
<p><strong>So entstehen dann lauter neue Wolkenkuckucksheime</strong>, und eine vertragliche Nutzungsüberlassung an diese Dauermieter wird von den Behörden als wünschenswert angesehen. Die Bewohner haben mehrere Vögel. Und, damit ist die Eingangstheorie widerlegt: <strong>Der Bauherr ist gut zu Vögeln und macht alles artig mit</strong>. <strong>Artenschutzgerecht</strong>.</p>
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		<title>836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 07:21:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus dem beruflichen Emailschriftverkehr sticht heute morgen die Meinung einer Berliner Architektin hervor, die folgendes zu einer Sanierungsüberlegung im von ihr bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg -auszugsweise- schreibt: Ich bin grundsätzlich keine Befürworterin von WDVS. Vor allem bei den niedrigpreisigen Ausführungen glaube ich, dass man sich gleich ein neues Sanierungsfeld einhandelt. Außerdem bilden die Fenster oftmals ... <a title="836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117911/" aria-label="Mehr Informationen über 836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-378 alignnone" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_136" aria-describedby="caption-attachment-136" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-136" title="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif" alt="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" width="300" height="299" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-136" class="wp-caption-text">Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<p><strong>Aus dem beruflichen Emailschriftverkehr</strong> sticht heute morgen die Meinung einer Berliner Architektin hervor, die folgendes zu einer Sanierungsüberlegung im von ihr bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg -auszugsweise- schreibt:</p>
<blockquote><p>
Ich bin grundsätzlich keine Befürworterin von WDVS. Vor allem bei den niedrigpreisigen Ausführungen glaube ich, dass man sich gleich ein neues Sanierungsfeld einhandelt. Außerdem bilden die Fenster oftmals viel größere Schwachstellen, ohne deren Sanierung ich eine Fassadendämmung auch fraglich fände.</p></blockquote>
<p><strong>Festgehalten als Merkposten</strong>. Es ist eine beruflich geprägte Fachmeinung. Interessante Randfrage: Wie verwaltet man eigentlichen Meinungs- und Stimmungsbilder in einer elektronisch per Email getriebenen Korrespondenz? Richtig: ganz langsam: Man gibt eine Auswertung eines Architekten in &#8222;den Diskussionskreislauf&#8220; des Verwaltungsbeirats (3 Menschen), diese beantworten dann in &#8222;Remails&#8220; an jeweils weitere drei Personen (zwei Mitglieder Beirat, Verwalter), was sie davon halten. Da bauen sich schnell Datenmengen auf. Ein Exzerpt, ein Auszug, tut es nicht. Man sammelt Meinungen, die einem schriftlich vorliegen, wie zu Guttenberg: Man fügt sie in ein neues Dokument ein, vergißt aber nicht die Fußnoten, also hinzuzufügen, von wem sie stammen. Ex-Doktor zu Guttenberg ließ sie einfach weg. <strong>Kein Wunder, bei so viel Arbeit</strong>.</p>
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		<title>815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun gut, das ist nun wirklich lange her. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, ... <a title="815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/115811/" aria-label="Mehr Informationen über 815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8972" aria-describedby="caption-attachment-8972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8972 " title="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg" alt="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" width="450" height="328" /></a><figcaption id="caption-attachment-8972" class="wp-caption-text">Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)</figcaption></figure>
<p><strong>Nun gut, das ist nun wirklich lange her</strong>. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, die Frage einer gewissen &#8222;deutschen Gretchen&#8220;, die Gretchenfrage. Was aber, wenn ein Hauseigentümer in Berlin-Wedding seinen Giebel sanieren will, wie es &#8222;Gretchen&#8220; Angela Merkel, Kandisbunzlerin von Gesamtdeutschland gern wünscht. Sie sagt, das sei Chefsache, und bald, so befürchten jetzt auch Kenner, wird es den &#8222;Sanierungszwang&#8220; doch noch geben: dann müssen Hauseigentümer, ob sie wollen oder nicht, gebäudeenergetisch sanieren, kurz: wärmdämmen. Wie &#8222;Labskaus auf lau gebräuntem Toast&#8220; -igitt- nimmt sich die gegenwärtige Rechtslage aus und haben wir angesichts von Klimakatastrophe, atomaren Weltgefahren und Treibhauseffekt überhaupt noch Zeit für Großzügigkeit? <strong>Das Beispiel aus Berlin-Wedding belegt: Wir sind noch lange nicht bereit, in unsere Köpfen Ordnung zu schaffen</strong>.</p>
<p><span id="more-8971"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p>Für die Älteren unter uns taugt noch das Feindbild des drohenden Russen. Die Jüngeren sind Hui Buh, dem Schloßgespenst angemessen zu verschrecken. Was aber hilft gegen deutsche Grundstücksnachbarn, damit sie sich &#8222;vom Acker&#8220; machen, anstatt sich wie &#8222;Edgar mit den Scherenhänden&#8220; zu benehmen, immer bereit, ein Stück nachbarlichen Kuchen abzuschneiden, kurz gesagt: die Hand aufzuhalten? #Sinnfrage</p></blockquote>
<p><strong>Ordnung schaffen</strong> mit immer weniger (rechtlichen) Waffen? Ein hohes Ziel. Zur Erinnerung:</p>
<p><strong>Der Berichterstatter focht lange</strong>, aber redlich und im Ergebnis wurde im Berliner Abgeordnetenhaus das Berliner NachbarrechtsG geändert. Das war &#8222;löblich, lieb und lullaby&#8220;, also klasse, &#8222;kybernetisch, kanz kroße Klasse&#8220;, etwas umständlicher ausgedrückt. Bilanziell ist unser Zeitkonto im Beispiel Berlin-Wedding eindeutig überschuldet, doch das war dem Grundsätzlicheng geschuldet. Per Saldo hat die Aufräumphase fünf Jahre gedauert, anstatt einfach nur loslegen zu dürfen.</p>
<p><strong>Man hat vor, die zum Nachbarn hinzeigende Giebelwand wärmezudämmen</strong>, zeigt das seinem Nachbarn drei Monate vorher an, und gut ist. Er hat das zu dulden: aus gar keinem rechtlichen Gesichtspunkt lassen sich noch Einreden herleiten. So ungefähr lautet die Idealvorstellung eines gesellschaftlich einwandfreien Miteinanders bei klarer Rechtslage und einfachen, sauberen Vorschriften. Doch das Gegenteil bleibt der Fall. Die Kriterienbrücke unseres Vorhabens umfasst folgende Gesichtspunkte, über die man erst mal gehen muss:</p>
<ol>
<li>die Berechtigung, das nachbarschaftliche Grundstück zu begehen, es aber auf unbefestigten Flächen nicht zu befahren,</li>
<li>ein Gerüst auf dem Grundstück aufzustellen, den Putz am eigenen Giebel beseitigen zu dürfen und die Wand anschließend ordnungsgemäß zu verputzen und farblich zu gestalten,</li>
<li>jedoch keine längerfristige Lagerung von Baumaterial durchzuführen, keinen Container aufzustellen oder Baustelleneinrichtungen (wie z.B. Klos), Müll und Baustellenabfälle sind sofort zu entsorgen, spätestens wöchentlich,</li>
<li>die an der Brandwand (auf dem Nachbargrundstück) stehenden Bäume einschl. Wurzelwerk sind &#8222;auf Kosten des Bauherrn&#8220; (also uns) zu beseitigen, obwohl sie auf dem Nachbargrundstück stehen und die Substanz unseres Hauses schädigen (im Klartext: eine Zuzahlung in erheblichem Umfang, u.a. auch wegen nachfolgender Punkte),</li>
<li>die dazu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind vom Bauherrn (uns, nicht dem Grundstückseigentümer) einzuholen &#8222;auf eigene Kosten&#8220;, und soweit eine Auflage zu einer entsprechenden Ersatzbepflanzung erfolgt, diese auf unsere Kosten durchzuführen, darüber ist vor Erstellung der Rüstung Einvernehmen zu erzielen,</li>
<li>der Bauplatz ist zu reinigen und soweit umweltgefährdende Stoffe in das Erdreich gelangen, ist dieser Bereich auf eigene Kosten auszutauschen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen,</li>
<li>soweit durch Drucklasten (wie der Rüstung) Erdverdichtungen eintreten, sind diese zu beseitigen, damit Oberflächenwasser versickern kann,</li>
<li>als Gegenleistung für die Ausführung der Arbeiten (!!) wie auch für die Anbringung der Wärmedämmfassade zahlt der Bauherr anstelle einer monatlichen Überbaurente einen Betrag in Höhe von 1.500,- € an die Nachbarin.</li>
<li>Bei Überschreitung einer Festbauzeit von drei Monaten zahlt der Bauherr einen zusätzlichen Betrag von 1.000,- €.</li>
<li>Sollte eine Baupause von mehr als drei Wochen eintreten, so verpflichtet sich der Bauherr, die Rüstung abzubauen, um sie dann wieder aufzubauen.</li>
</ol>
<p><strong>Und noch einiges mehr</strong>.</p>
<p><strong>Damit wird deutlich</strong>: Man kann es als &#8222;gefährliches Wagnis&#8220; des Bauens begreifen, man kann aber auch sagen, dass aus einer Vielzahl von verschiedenen Rechtsgründen die Regelung einiger dieser Vereinbarungspunkte schlichtweg überflüssig ist und deutsches Recht darstellt. So lange aber ein Bauvorhaben wie dieses, dessen Durchführung im &#8222;öffentlichen Interesse&#8220; sämtlicher Menschen auf der Welt liegen muss, vom Vorhandensein komplizierender Regelungstatbestände auch nur ansatzweise abhängig gemacht werden darf, kann sich kundige Rechtstheoretiker eine Strategie jahrelanger Verzögerungen einfallen lassen, <strong>wenn er nur daran interessiert ist</strong>.</p>
<blockquote><p>Der Job als Haus- und Grundstücksverwalter findet da seine Grenzen, wo Anderen mit bürgerlich normierten Wertvorstellungen wie Gemeinsinn, Notwendigkeit und Tugenden wie Bescheidenheit, Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit kaum noch beizukommen ist. Wo das Gewinnmaximierungsprinzip sich darauf beschränkt, seinem Nachbarn nur noch Steine, Hindernisse und Fallstricke in den Weg zu legen. Das ist vor einem moralischen Weltbild kaum noch zu verantworten, aber leider nicht unüblich. Wo Vereinbarungen über Lapidarien wie diese sich jahrelang hinziehen und schliesslich der Bauherr viele der &#8222;schleimigen Kröten&#8220; nur noch frißt, um endlich anfangen zu können. Niemand kann Gerechtigkeit bis zu dem Punkt durchfechten, an dem sie weitgehend liegt. In die Nähe davon zu kommen, reicht manchmal schon, leider!</p></blockquote>
<p><strong>Dem wird hier nicht</strong> das Zeug geredet und insbesondere wird dem Nachbarn nichts leichtfertig unterstellt. <strong>Als Fazit bleibt aber</strong>:</p>
<p><strong>Die bislang ergangenen Rechtsvereinfachungen sind schlichtweg ungenügend</strong>. Stattdessen wäre wohl ein Gesetz in Erwägung zu ziehen, dass diesen Fall hinreichend rechtsklar und &#8222;unverhinderlich&#8220; regelt. Und auch die &#8222;Heilige Kuh&#8220; fremden Eigentums muss abgeschafft werden. In verdichteten Ballungsräumen wie Großstädten kommt die Politik langfristig nicht an der Forderung vorbei, dass Grundsstückseigentümer die Überbauung ihres Grundstücks im Kern entschädigungsfrei zu dulden haben, wenn die Durchführung dem &#8222;technisch gebotenen Stand&#8220; einer &#8222;gebäudeenergetischen Sanierung&#8220; Folge leistet. Auch die Überbaurente gehört abgeschafft und entspricht veraltetem Denken.</p>
<p><strong>Prost Mahlzeit</strong>. Kommt die Vereinbarung, wie hier, nach mehr als fünf Jahren endlich zustande, ist nur noch festzustellen, was eingangs aufgeführt ist: Die Russen sind da! <strong>Und wie Nina Hagen hinzufügte: Hipp hipp, hurra</strong>! <strong>Nun kann gebaut werden</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;H3t8PwHvj10&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Meister Röhrich: Eckehard, die Russen sind da! (via Youtube)</span></em></p>
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		<title>802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Neukölln wird auf dem Grundstück die freistehende Altbau-Giebelwand zum Innenhof hin wärmegedämmt. 14 cm Wärmedämmverbundsystem werden &#8222;draufgeschraubt&#8220;, mit Wärmedämmplatten und Dübeln (8 Stück pro m²). Ob 12, 14 oder 18 cm entscheidet der Zeitgeist: momentan dürfen 14 cm als &#8222;befriedigend&#8220; oder besser als &#8222;state of the art&#8220; bezeichnet werden. Die Verhandlungen hangelten sich an ... <a title="802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/114511/" aria-label="Mehr Informationen über 802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> wird auf dem Grundstück die freistehende Altbau-Giebelwand zum Innenhof hin wärmegedämmt. 14 cm Wärmedämmverbundsystem werden &#8222;draufgeschraubt&#8220;, mit Wärmedämmplatten und Dübeln (8 Stück pro m²). Ob 12, 14 oder 18 cm entscheidet der Zeitgeist: momentan dürfen 14 cm als &#8222;befriedigend&#8220; oder besser als &#8222;state of the art&#8220; bezeichnet werden. Die Verhandlungen hangelten sich an einer <strong>Leistungsbeschreibung eines Architekten entlang</strong>.</p>
<p><strong>Eine berufliche Kernerfahrung des Verwalters</strong>: Du kannst für alles Textbausteine entwerfen, doch die können auch zur Globalisierungsfalle werden. Sie treffen den Einzelfall dann nicht. Eher sind sie so eine Art Strickmuster, eine Art To-Do-Liste, was man in einem Vertrag besser regeln sollte. Auch wenn es fehlerhaft geregelt wird, wie falsch verwendete Textbausteine gerne bezeugen. <strong>Zu den Skurrilen gehört folgender Textbaustein (ein Textfragment)</strong>.</p>
<p><span id="more-8899"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rechtsunwirksamkeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8900" title="Rechtsunwirksamkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rechtsunwirksamkeit.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<blockquote><p>Die Verträge sind gemacht! Und es wurde viel gelacht&#8230;.und was Süßes zum Desert. Freiheit, Frei-hei-he-he-heit ist das Einzige, was zählt. Marius Müller-Westernhagen &#8222;Freiheit&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Dieser &#8222;Speicherfehler&#8220; hat eine lange Geschichte</strong> und doch ist dieser &#8222;falsche Fehler&#8220; schon seit Jahren im Vordruckgerüst des Bauvertrages über größere Bauleistungen. Heute entdecke ich ihn wieder. Auch früher haben ihn schon Leute bemerkt und Bauverträge wurden auch schon unter Verwendung dieser Passage abgeschlossen, weil niemand den Fehler bemerkt hatte: Denn die Klausel besagt, dass unmittelbar nach Vertragsabschluss, durch Unterschrift, der gesamte Vertrag rechtsunwirksam wird: allerdings nur mit rechtsgültigen Unterschriften.</p>
<p><strong>Nonstop nonsens</strong>.</p>
<p><strong>Das Korrekturprogramm</strong> bietet allerdings einige gute Alternativen, die sich mit einem Mausklick realisieren lassen. Wir werden uns heute mal ganz bewußt für die Variante &#8222;rechtswirksam&#8220; entscheiden und somit dem Bauvorhaben einen praktikablen Fortgang geben.</p>
<p><strong>Au weia</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;queDnG9ZeNk&#8220;]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachdenken <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/telekom/">über Vertragsgestaltung: mit der TELEKOM</a></li>
<li>Furioses <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kabelfernsehen-2/">Kabelfernsehen: Tütensuppe forever</a></li>
<li>Bild <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/">dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse</a></li>
<li>Wartung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/107511/">Die Tankwartung wird jetzt 30% billiger, die Tankreinigung 50%</a></li>
</ul>
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		<title>374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:17:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken ... <a title="374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7182010/" aria-label="Mehr Informationen über 374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5894" aria-describedby="caption-attachment-5894" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5894  " title="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg" alt="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-5894" class="wp-caption-text">Eigeninitiative - Die Heizung anmachen! (Corso Italia)</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken auf der Strecke bleiben.&#8220; (Resümée der Kreditwirtschaft zur Frage, wie man Wohnungseigentümergemeinschaften dergestalt in die Förderungsfähigkeit bringt, dass sie in der Lage sind, Wärmedämm-Maßnahmen mit staatlich verbilligten Krediten zu finanzieren &#8211; Quelle: Emaileingang vom 08.03.2010 &#8211; Urheber: ungenannt, mit Redaktionsgeheimnis) </p></blockquote>
<p><span id="more-5893"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_5895" aria-describedby="caption-attachment-5895" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" title="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5895" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer in dem Lokal Corso Italia wintersüber Speisen und Getränke zu sich nahm, konnte sich beim zwischenzeitlichen Gequarze (berolinisch für Rauchen) in ein saunaartig anmutendes Räucherhüttchen stellen, Gasbrennofen inklusive. Denn problematisch erweist sich der Verzehr von allzu vielen Kalorien, um Winterspeck anzufuttern, wenn in einer Hundekälte vor der Tür Kalorien im Übermaß sogleich vernichtet werden, durch Zuschaltung von körpereigenen Thermostaten, die die aufgenommene Energie sogleich wieder &#8222;verbrennen&#8220;. Der Beweis, dass alle Menschen Warmstrahler, nicht aber Heizpilze sind, wurde kürzlich von der Architekten Nina Hell (diesmal in Berlin-Neukölln) erbracht. </strong></p>
<p><strong>Sie lichtete den Bloggwart ganz körperlich ganzkörperlich ab</strong> und das von oben bis unten, stehend auf einem Laubengang im Nirgendwo der nach dem Krieg errichteten Sozialwohnungsschluchten. Auch wenn diese mittlerweile -ganz Fachjargon- abgelöst sind, also keine öffentliche Bindung mehr besitzen, so sind doch trotz alledem die Laubengänge, gerade diesen Winter, etwas ungemütlich gewesen.</p>
<p><strong>Viele Fragen stellen sich nun:</strong><br />
Ist Herr Bloggwart (siehe Foto) ein temperamentvoller Hitzkopf mit Wut und Emotionen, aber nur in den zentralen Zonen seines Gesichts, wie fotografisch schnell deutlich wird? Warum sind Hitz- oder wenigstens Wärmeezonen &#8222;im Schritt&#8220; nicht zu erkennen, ist das Feuer bereits verloschen? Welche wäre denn die richtige Strategie für ein &#8222;cool down&#8220;, aber mit Augenmaß? Sind auch am Kopf eines Bloggwarts wärmedämm- und gebäudeenergetische Maßnahmen angebracht? Was tun, wenn man hinterher das Gesicht gar nicht mehr sieht? Bekanntlich sehen inzwischen die Förderrichtlinien Dämmstärken von bis zu 14 bis 16 cm vor, dies allerdings eine Schichtstärke, die höchstens einigen, allerdings überwiegend weiblichen Personen als jahrelange Makeup-Erfahrung bekannt ist, nicht aber harm- und bedeutungslosen Bloggwarten. Herr Bloggwart soll sich dem Vernehmen nach unverzüglich gegen eine weitere Körperschutz-Vorsatzhülle ausgesprochen haben, <strong>die schnell als Frustfraßpanzer miss gedeutet werden könne</strong>.</p>
<p><strong>Fest steht: Laubengänge im Winter eignen sich kaum für einen &#8222;dauernden Aufenthalt&#8220;</strong>, obwohl das Gesetz hier keinerlei Regelungen bereithält. Fest steht ferner: Die Kreditwirtschaft will nicht ran, siehe ganz oben! Müssen also Wohnungseigentümer in Berlin weiter frieren?</p>
<p><strong>Den Begriff des &#8222;dauernden Aufenthalts&#8220;</strong>, den kennen vor allem die freundlichen Damen und Herren von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">den bezirklichen Bauaufsichten</a>. Es heißt, dass Menschen sich nicht dauernd in solchen Räumen aufhalten dürfen, die untergeschossig weniger als 2,50 Deckenhöhe besitzen. In Dachgeschossen gehen auch schon 2,30 m durch, da ist man etwas kulanter. Wir kennen das aus anderen Zusammenhängen: In vielen deutschen Städten patrollieren Sheriffs in den Fußgängerpassagen und verscheuchen bettelnde Punks und grob gestrickte Alkis (berolinisch für Alkohol trinkende Passanten) aus den Gässchen und von den Plätzchen, <strong>wo sie sich -ebenfalls- nicht dauernd aufhalten <span style="text-decoration: line-through;">sollen</span> dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Was dies allerdings mit der Frage zu tun haben soll</strong>, ob Menschen an ihrem Wohnort nicht auch -beispielsweise- dauernd in den Keller gehen dürfen, wer wollte das überwachen?, wird spätestens hier unklar. Und verschiebt sich daher ins Reich der sinnlosen Sinne. Dass eine Heizung Regler hat, ist nichts Ungewöhnliches. Dass die unterschiedlichen Pole Positions dieses Reglers &#8222;Max&#8220; und &#8222;Min&#8220; heißen und nicht &#8222;Max&#8220; und Moritz&#8220; ist eine ganz andere Geschichte. Jedes digitale Messwerk, dass sich einmal gefangen hat in einem Messwert, kann durch Knopfdruck gesettet werden, praktisch nullgestellt. So wird aus Messwerten später manchmal eine Nullnummer. Der Wunsch, die Heizung wieder auf Null zu stellen, nachdem man ein Zigarettchen verspeist oder lediglich nur inhaliert habe,<strong> ist angesichts der betrügerisch gehandelten Emissionshandelspakete (kürzlich) nur verständlich</strong>.</p>
<p><strong>Aber welcher Gast wünscht sich schon, eine Heizung anzumachen? Mindestens jeder Zweite dächte da eher ans andere Geschlecht. Die Gas-, Wasser-, Sch&#8230;.-Branche (berolinisch für Sanitärinnungsbetriebe) hat Hilferufe belästigter Heizkörper noch nicht gemeldet, nur weil diese sich, viel zu oft, regelrecht angemacht fühlen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastronomische Italoperle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/die-wasserwerferin/" target="_self">Das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf</a></li>
<li>Bankenskandal: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">Geschäftsbanken verhindern Wärmedämm-Maßnahmen mit Mitteln der KfW</a></li>
<li>Wärmezonen am eigenen (Bau-)Körper? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" target="_self">Das &#8222;Fotostudio Hell&#8220; hat ein besonders interessantes Angebot gemacht</a> (Aktion ist ausgelaufen)</li>
<li>Johanna von Koczian: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein</a></li>
<li>Wilder Westen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/wilder-westen-von-grossen-finalen/" target="_self">Von großen Finalen und dem Duellieren im Kellergeschoss</a></li>
<li>Zeitexoten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-winter-kommt-die-heizung-geht-an-aber-was-ist-ein-zeitexot-benutzungsregeln-heizung/" target="_self">Der Winter kommt, die Heizung geht an&#8230;</a></li>
<li>Anregung für Themenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Null" target="_self">Der Suchbegriff NULL auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Mit besten Grüßen an das <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/77856-Corso-Italia-Berlin" target="_blank">Corso Italia</a>)</span></p>
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		<item>
		<title>338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6822010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6822010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich verstehe nicht, warum du den Beamten böse bist! Die tun doch nichts.&#8220; (vollkommen abwegiger Beamtenwitz, Quelle unbekannt) Jubel im Raubtierhaus im Dezember 2009. Auf Antrag der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und mit Zustimmung aller Parteien wird das Gesetz durch gewunken, das eine nur als skurril zu bezeichnende Rechtslücke schließt. Und jetzt wieder eine Preisverleihung: gesichtspunkte.de ... <a title="338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6822010/" aria-label="Mehr Informationen über 338-10 &#8211; Grrrr..: EnEV kann seit Dez. 2009 umgesetzt werden, allerdings (nur) ohne Bauaufsicht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2518" aria-describedby="caption-attachment-2518" style="width: 176px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2518 " title="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg" alt="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" width="186" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-2518" class="wp-caption-text">Grrrrr..... etwas ungehalten darüber! </figcaption></figure>
<figure id="attachment_1822" aria-describedby="caption-attachment-1822" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1822" title="Award from the wood - Award aus dem Wald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_-150x150.jpg" alt="Award from the wood - Award aus dem Wald" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1822" class="wp-caption-text">Award from the wood - Award aus dem Wald</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Ich verstehe nicht, warum du den Beamten böse bist! Die tun doch nichts.&#8220; (vollkommen abwegiger Beamtenwitz, Quelle unbekannt)</p></blockquote>
<p><strong>Jubel im Raubtierhaus im Dezember 2009. Auf Antrag der SPD-Fraktion</strong> des Berliner Abgeordnetenhauses und mit Zustimmung aller Parteien wird das Gesetz durch gewunken, das eine nur als skurril zu bezeichnende Rechtslücke schließt. Und <em>jetzt</em> wieder eine Preisverleihung: <strong>gesichtspunkte.de</strong> verleiht den selten vergebenen AWARD FROM THE WOOD! Die Initiative, die Gesetzeslücke zu schließen, hatte seinerzeit der Betreiber dieses Blogs gestartet. Wir ersparen uns Wiederholungen, verweisen lediglich auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/eilmeldung-um-1355-uhr-wurde-das-gesetz-beschlossen/" target="_self">den Abschlussbericht </a> und bitten Nichteingeweihte, dort die weiterführenden Links anzuklicken.</p>
<p><strong>Das Berliner NachbarrechtsG wurde geändert wie folgt, Zitat:</strong></p>
<p><span id="more-5554"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p><strong>„§ 16a Wärmeschutzüberbau der Grenzwand</strong></p>
<p>(1) Der Eigentümer eines Grundstücks hat die Überbauung seines Grundstücks für Zwecke der Wärmedämmung <span style="color: #ff0000;">zu dulden</span>, wenn das zu dämmende Gebäude auf dem Nachbargrundstück bereits besteht. <span style="color: #ff0000;">(Hinweis der Redaktion: es steht dort <em>nicht</em>, er hat eine Zustimmung zu erteilen)</span></p>
<p>(2) Im Falle des Wärmeschutzüberbaus ist der duldungsverpflichtete Nachbar berechtigt, die Beseitigung des Überbaus zu verlangen, wenn und soweit er selbst zulässigerweise an die Grenzwand anbauen will.</p>
<p>(3) Der Begünstigte des Wärmeschutzüberbaus muss die Wärmedämmung in einem ordnungsgemäßen und funktionsgerechten Zustand erhalten. Er ist zur baulichen Unterhaltung der wärmegedämmten Grenzwand verpflichtet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Was scheinbar nicht mit bedacht wurde: die Eigendynamik der Berliner Beamtenschaft</strong>. Das konkrete Bauvorhaben in Berlin-Wedding (Rathaus Berlin-Mitte) steht nun an und es ist erforderlich, einen Bauantrag bei der Bauaufsicht zu stellen. Wobei das im vereinfachten Verfahren läuft. Es gibt  im Rathaus eine Sitzung, der eingegangene Antrag wird &#8222;durch gewunken&#8220;, reine Formsache, und das war&#8217;s dann. <strong>So soll es sein, dem Grundgedanken nach</strong>.</p>
<p><strong>Die Begründung des SPD-Antrags, der am 10.12. durchging</strong>, liest sich populär, von uns verkürzt wiedergegeben zur besseren Übersichtlichkeit:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Anbringung einer Wärmeschutzisolierung an einer Fassade führt zwangsläufig zu einer dickeren Außenmauer, also zu mehr Platzbedarf. Relevant wird diese Frage besonders im typischen Berliner Altbaubestand, bei dem zumeist ein Teil des Gebäudes genau an der Grenze zum Nachbargrundstück steht. Soll eine solche Grenzwand gedämmt werden, entsteht durch die Dämmschicht ein Überbau auf das Nachbargrundstück, der <span style="color: #ff0000;">nur mit Zustimmung des Nachbarn errichtet werden darf</span><span style="color: #ff0000;">. Der Nachbar ist jedoch nicht zur Zustimmung verpflichtet.</span> Sanierungswillige Berliner Hausbesitzer und Hausverwaltungen machen zunehmend die Erfahrung, dass eine solche Zustimmung <span style="color: #ff0000;">an erhebliche Bedingungen des Nachbarn geknüpft</span> wird, die eine Durchführung der Sanierung erschweren oder gar verhindern. So werden mitunter finanzielle Entschädigungen verlangt, deren Höhe von 300 Euro in relativ einvernehmlichen Fällen bis zu 5.000 Euro und mehr reichen können. Konkrete Beispiele von Hausverwaltungen zeigen, dass darüber hinaus <span style="color: #ff0000;">häufig monatelange Verhandlungen und Schriftverkehr</span> die Sanierung erschweren und verlangsamen. In Einzelfällen müssen Eigentümer oder Verwaltungen <span style="color: #ff0000;">sogar mit mehreren Nachbarn über Zustimmungen verhandeln</span>, wenn die Giebelwand an mehr als ein Nachbargrundstück angrenzt.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Und jetzt haben die obersten Bauaufsichtsbeamten aller Bezirke getagt</strong>. Das tun sie mit einer FAQ-Liste (häufig gestellte Fragen) und sie veranlassen berlinweit gemeinsame Vorgehensweisen. Gute Idee! Zu begrüßen ist aber gar nicht, was unmittelbar nach obiger Gesetzesänderung daraus wird: Genau das Gegenteil dessen, was das Gesetz sagt!</p>
<ul>
<li>Dass auch weiterhin ein Bauantrag gestellt werden muss, ist klar und nicht zu kritisieren. Es handelt sich um das vereinfachte Antragsverfahren.</li>
<li><span style="color: #ff0000;">Aber</span>: Dass die Bauaufsicht Mitte fordert, eine <span style="color: #ff0000;">schriftliche Zustimmungserklärung</span> des &#8222;grantelnden&#8220; Nachbarn beizubringen, der mit der Wärmedämmung seit Jahren hadert, beizubringen, ist gesetzwidrig und überflüssig wie ein Kropf.</li>
</ul>
<p><strong>Auf die Rechtslage hingewiesen, wie sie jetzt ist, macht sich der Bauaufsichtsbeamte schlau</strong>. Wenn das Gesetz nichts hergibt, in kurzen klaren Worten, greifen die Fachbeamten aller Bauaufsichtsbehörden in Berlin auf &#8222;gemeinsame Entscheidungshilfen für das Baugenehmigungsverfahren&#8220; zurück, die <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/de/ehb/senstadt/static/01.shtml" target="_blank">hier nachzulesen sind</a>.  Gemeinsame Entscheidungshilfen der Bauaufsicht sind aber nicht Gesetze mit landesweiter Geltung. Sie müssen die Umsetzung der Gesetze sicherstellen, und im konkreten Fall hat die Bauaufsicht nichts, gar nichts, anzugeben, ob und ggf. mit welchen (rechtlichen oder tatsächlichen) Argumenten sich ein Verpflichteter (Grundstücksnachbar) einer Wärmedämmung durch den Bauherrn verweigert. Denn da der Nachbar diese zu dulden hat, ist damit automatisch impliziert, dass dieses bauaufsichtlich nicht zu überprüfen ist. Kommissar Umstandswauwau, der umständehalber tätig werdende Baupolizist, regelt nun -wie eingehend überprüft wurde- wörtlich folgendes (<a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/de/ehb/senstadt/bauobln/4.shtml#" target="_blank">exakt hier</a>), und damit wird der Sinn des § 16 a NachbarrechtsG wieder komplett ausgehebelt, wörtlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bedarf es bei der nachträglichen Anbringung einer Wärmedämmung an der Grenzwand eines Gebäudes für das Übergreifen der Wärmedämmung auf das Nachbargrundstück einer Abweichungsentscheidung oder der Eintragung einer Baulast? Nein. Es bedarf weder der Erteilung einer Abweichung noch der Eintragung einer Baulast. <span style="color: #ff0000;">Die Einverständniserklärung des Nachbarn ist jedoch Voraussetzung</span>. Dieser Beitrag wurde als Nr. 278 des FAQ Bauaufsicht behandelt.&#8220; (wörtlich zitiert) &#8211; Stichtag: 19.02.2010 </p></blockquote>
<p><strong>Das ist nicht nur der berlinsche Umstandswauwau</strong>,<strong> </strong>das ist ein brandneuer &#8222;dicker Hund&#8220;. Interessant: Die Anfrage unseres Architekten erfolgt exakt am selben Tag. Gut gebrieft zeigte sich die Bauaufsicht in ihrer Absicht, den &#8222;puristischen Selbstzweck&#8220; der Gesetzesinitiative von vornherein komplett zu unterlaufen.</p>
<p><strong>Ja, meine Herren und Damen, mir san ja net in Bayern</strong>, aber **<span style="text-decoration: line-through;">kruzifixhallelujahscheissglumpverrecks</span>&#8230;***, das nennt man einen dreifach rückwärts orientierten, doppelten Rittberger mit anschließender Bielmann-Pirouette. Genau das wollte der Gesetzesentwurf beenden. Es sollte gerade nicht vom Wohlwollen eines benachbarten Eigentümers abhängen, ob ein derartiges Vorhaben rasch und verzögerungsfrei durchgeführt werden kann. Die bauaufsichtliche Auflage haut die modernisierungswilligen Bauherren erneut &#8222;in die Pfanne&#8220; der Beliebigkeit nachbarschaftlicher Willkür und öffnet diesen Tür und Tor, sich die Erlangung der schriftlichen Genehmigung widerrechtlich Zug um Zug gegen Gewährung von Zugeständnissen versilbern zu lassen. Genau darüber wurde im Vorfeld lange gesprochen, und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/vollwarmeschutz-auf-nachbargiebeln-hintergrundgesprach-mit-daniel-buchholz-spd/" target="_self">übrigens hier ausführlich berichtet</a>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ist alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden.” (<a title="externer Link" href="http://www.beepworld.de/members77/ninahagendas/" target="_blank">Nina Hagen</a>, Ich glotz TV, 1978)</p></blockquote>
<div><span style="color: #000000;"><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 alignright" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></span></div>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 207px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Nein, genau das nicht, denn das bedeutet im Verhältnis störrischen, uneinsichtigen Nachbarn genau das, was der Gesetzentwurf ausräumen wollte: einen umständlichen, jahrelangen Rechtsweg für sich gesetzeskonform verhaltene Grundstückseigentümer. Pfui Deibel, das muss nachgehakt werden. Keep it under control! <span style="text-decoration: line-through;">Da sind wir aber mächtig böse, mächtig böse! </span></strong><strong>Fassen wir zusammen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Das war gut gemeint, der Gesetzesentwurf.</strong></li>
<li><strong>Die Mitwirkung von Fachbeamten auf nicht vorhandener Ermächtigungsgrundlage wurde nicht mit bedacht.</strong></li>
<li><strong>Das Abgeordnetenhaus muss sich erneut mit dem Vorgang befassen.</strong></li>
<li><strong>Die Sache ist preiswürdig: die Redaktion von gesichtspunkte.de hat sich deshalb heute in einer Sondersitzung entschlossen, den Berliner Bauaufsichten den selten vergebenen und daher heiß begehrten AWARD FROM THE WOOD zu verleihen, Monatsaward 02.2010. Der AWARD kann nach Empfang der entsprechenden Baugenehmigung direkt in Empfang genommen werden!</strong></li>
</ul>
<p><strong>Vielleicht sehen wir ja nur den Wald vor lauter Bäumen nicht? Auf eine Stellungnahme, die die Erforderlichkeit des bauaufsichtlichen Vorgehens auf gesetzlicher Grundlage glaubwürdig unter Beweis stellt, werden wir warten. Anderenfalls dürfte es sich wieder einmal um ein Paradebeispiel für eine enervierende öffentliche Verwaltung handeln, die wirklichen Veränderungen gegenüber wehrhaft gegenübersteht. Ein Volljurist im Ruhestand, zuvor Richter, sprach heute Abend von den in der Verwaltung allerorten vorhandenen &#8222;Reichsbedenkenträgern&#8220;. Aber wenn eine glaubwürdige Antwort kommt, die erkennen lässt, dass der Sinn der Neufassung des § 16 a umfassend bei dieser ungesetzlichen Regelung berücksichtigt wurde, werden wir hier darüber unverzüglich nachberichten. Allerdings fällt auch nach längerem, intensiven Nachdenken keine denkbare Begründung ein. Nobody is perfect!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li>233 Seiten sollen sein: <a title="pdf Dokument downloaden" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/download/ehb-print.pdf" target="_blank">Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht </a>(über Berlin.de/pdf download)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong>Berlin, 23.02.2010</strong></p>
<p><strong>Bloggwart</strong> schreibt an Daniel Buchholz (SPD-Abgeordneter), Textauszug:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Der Gesetzgeber kann etwas klipp und klar beschliessen, aber er muss auch bedenken reinzuschreiben, was die nachgeordnete Beamtenschaft nicht machen darf: Etwa eine Zustimmung zu fordern, die gesetzlich gar nicht gefordert bzw. sogar regelrecht ausgeschlossen wurde. Wenn ich mir vorstelle, dass dies sozusagen systemimmanent ist für eine Vielzahl von anderen Gesetzen und deren nachfolgender Umsetzung, dann habe ich jetzt verstanden, wie kommunizierende Röhren funktionieren: ähnlich wie Stille Post.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Stille Post</strong>: Es geht immer ein Stück vom Ursprünglichen verloren. Dazu passend, auch schon mal gesagt, in <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/zitat-des-tages-was-haben-eltern-von-kindern-mit-doppelnamen-und-rosetrinker-gemeinsam/" target="_self">anderem Zusammenhang hier</a>:</p>
<figure id="attachment_3549" aria-describedby="caption-attachment-3549" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3549" title="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg" alt="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3549" class="wp-caption-text">Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)</figcaption></figure>
<p><strong>Wobei</strong>: Das Wort Eltern durch &#8222;Beamte&#8220; und das Wort Kindern durch &#8222;Entscheidungshilfen&#8220; ersetzen, um beim Thema zu bleiben.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). ... <a title="244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" aria-label="Mehr Informationen über 244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774 " title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4778" title="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg" alt="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." width="300" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). Diese Strahlungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, können aber mit einem im infraroten Spektrum empfindlichen Detektorsystem (Thermokamera) und dazugehöriger Auswertungssoftware visualisiert werden.&#8220; (Quelle: CRP-Ingenieure, Thermografie, <a title="pdf Dokument (extern) downloaden" href="http://www.crp-bauingenieure.de/downloads/pdf/rundschreiben/CRP-Rundschreiben_2006-08-01_09.pdf" target="_blank">Infobroschüre hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Berliner Architekten Hell mit Sitz in der Englerallee in Berlin-Dahlem</strong> haben eine befristete Sonderaktion (bis Ende Februar 2010)  ins Leben gerufen, die uns interessant und vor allem erwähnenswert vorkommt. Die Architekten bieten das Fertigen von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermografie" target="_blank">Thermografie-Bildern</a> in unterschiedlichen Stückelungen zu ziemlich niedrigen Preisen an. Das dürfte als <em>gut durchdachtes</em> <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marketing" target="_blank">Marketing</a> gedacht sein, um mit einer Vielzahl von Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und das ist auch okay, denn es ist erlaubt, sich ins Gespräch zu bringen, und vor allem mit guten, attraktiven Angeboten. Davon zu erzählen allerdings uns nicht zum persönlichen Vorteil gereicht, um auch das klarzustellen. Nein, es ist einfach ein saugutes Angebot, und darüber darf man ohne Gegenleistung neuerdings sogar öffentlich reden.  Hier und heute daher mal eine ganz andere Art von (positiver) Vorratsdatenspeicherung. <strong>Doch nun zu etwas Anderem und zurück zum Thema</strong>.</p>
<figure id="attachment_4773" aria-describedby="caption-attachment-4773" style="width: 132px" class="wp-caption alignright"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4773   " title="Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg" alt="Nina Hell, Architektin (Privatarchiv)" width="142" height="158" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4773" class="wp-caption-text">Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)</figcaption></figure>
<p><strong>Zu erwarten ist technischer Sachverstand mit Architekturbackground</strong> und gesamtgebäudeenergetisches Verständnis. Erwarten darf man im Nachhinein eines erforderlichen Ortstermins digitale Bilder (im Format pdf) in vereinbarter Stückzahl sowie kurze, kenntnisreiche, bzw. analysierende Kommentare der Architekten. Es geht bei Thermografie darum, Häuser insgesamt fotografisch zu erfassen und aufgrund von speziellen Einfärbungen auf <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmebildkamera" target="_blank">Wärmebildern</a> in unterschiedlichen Farbnuancierungen Ursachen und Gründe herauszuarbeiten, warum ein Haus Wärmeverluste hat?<strong> </strong><strong>Die Gründe dafür sind mannigfaltig</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span id="more-4772"></span></strong><strong>***</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Mal handelt es sich um einen &#8218;Montagsbau&#8216;</strong>. So nennen Fachleute das bereits fertiggestellte Bauvorhaben, bei dem nach vielen, vielen Jahren Schimmelschäden tiefgehender begutachtet werden. Wir selbst haben beispielsweise unter der fachkundigen Leitung durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen Prof. <a title="externer Link" href="http://www.crp-bauingenieure.de" target="_blank">Erich Csziesielski</a> in den 80iger-Jahren in einer großen Mehrfamilienhausanlage in der Föttingerzeile in Berlin-Marienfelde den Außenbereich der Dachaufkantung (Attika) im Bereich eines dahinter liegenden Kinderzimmers mit starken Schimmelschäden &#8218;aufmachen&#8216; lassen (Hämmerchen inklusive) und erst dadurch festgestellt, dass die Maurer bzw. Betonbauer genau in diesem Bereich die erforderliche Wärmedämmung mit einer &#8222;innenliegenden&#8220; Sauerkohlplatte (Wärmedämmung) einfach weggelassen hatten. Das Material war in einer Größenordnung von ca. 3 bis 4 m² wohl gerade alle und Nachschub nicht in Sicht. Also verputzte der Maurer die Fläche einfach, ohne sie zu dämmen und der Mieter hatte eklatante Schimmelschäden zu beklagen. Soweit zur Begriffsklärung eines Montagsbaues.<strong> </strong><strong>Aber auch regelrechte Planungsfehler können die Ursache sein</strong>.</p>
<figure style="width: 414px" class="wp-caption aligncenter"><strong><img loading="lazy" decoding="async" title="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/46/Unged%C3%A4mmte_Au%C3%9Fenwand.jpg" alt="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" width="424" height="240" /></strong><figcaption class="wp-caption-text">Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>© <a title="externer Link" href="http://www.bauthermografie-luftdichtheit.de" target="_blank">Lutz Weidner, Homepage</a></p>
<blockquote><p>Lutz Weidner ist Zimmerermeister und Sachverständiger aus Wichmar (Thüringen, Nähe Jena) und beschäftigt sich professionell mit der Anfertigung und Auswertung von Gebäudethermografien und so genannten Luftdichtigkeitsprüfungen (u.a. Blower-Door-Messungen). Die Arbeit hat auch eine psychologische Variante, weiß Lutz Weidner, er sagt: &#8222;Bei Ankündigung eines Blower-Door-Tests wird durch die Handwerker von Anfang an viel sorgfältiger gearbeitet.&#8220; Wir empfehlen einen Besuch der informativen Homepage. Die Redaktion.</p></blockquote>
<p><strong>In anderen Fällen weisen Gebäude</strong> im Bereich von Wandixeln, bzw. Außenwänden unterschiedliche Materialien auf, die negativ zusammenwirken können. Auch im Bereich von Fensterstürzen sind Wärme- bzw. Kältebrücken keine Seltenheit.</p>
<figure id="attachment_4776" aria-describedby="caption-attachment-4776" style="width: 188px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4776" title="Haus (Foto: Th. Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg" alt="Haus (Foto: Th. Gotthal)" width="198" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg 198w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg 331w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4776" class="wp-caption-text">Haus (Foto: Th. Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer derartiges in den Griff bekommen will</strong>, kann mit thermografischen Aufnahmen Anhaltspunkte &#8211;<strong>Gesichtspunkte</strong>: <em>nomen est omen</em>&#8211; an die Hand bekommen, an welchen Stellen des Gebäudes Negativmerkmale vorliegen, die nachfolgenden Handlungsbedarf auslösen. Zweitens spielt seit kurzem eine neue, verschärfte Fassung (bspw. von § 10) der <strong>ENeV</strong> (Energieeinsparverordnung) für Gebäudeeigentümer eine wichtige Rolle. Aus der Neufassung resultiert Handlungsbedarf (seit dem IV. Quartal 2009) und es gelten Übergangsfristen auch für Bestandsgebäude. Geschaut werden muss auf Dachböden, Flachdächer und Kellerdecken. Punktuelle Wärmedämm-Maßnahmen müssen hier und da -Einzelfallprüfung vorausgesetzt- in die Wege geleitet werden und wärmeführende Heiz- und Wasserleitungen müssen wärmegedämmt werden.</p>
<p><strong>Das Herstellen von Thermografie-Bildern ist bei vielen Menschen </strong>zunächst erst einmal angstbesetzt, weil vermutet wird, dass dies mit hohen Kosten und teuren Honoraren für &#8218;quacksalbernde&#8216; Sonderfachleute verbunden ist. Dass diese Angst unbegründet ist, dafür ist das attraktive Angebot der Architekten wenigstens ein Indiz. Mutmaßlich wird das Preisgefüge für derartige Aufnahmen in den nächsten Jahren sowieso fallen, auch dank fortschreitender, massiver technischer Innovation auf dem Gebiet der Wärmeleitfotografie durch Einführung der Digitaltechnik.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.hell-architekten.de/" target="_blank">Hell, Architekten</a> (Website)<br />
<a title="externer Link" href="http://www.enev-online.org/enev_2009_volltext/index.htm" target="_blank">EnEV (Energieeinsparverordnung)</a> &#8211; im Detail<br />
<a title="externer Link" href="http://www.christophschieder.com/" target="_blank">Fotograf Christoph Schieder</a><br />
<a title="externer Link" href="http://www.berliner-akzente.de/geld_finanzen/artikel_149727.php" target="_blank">Nina Hell auf Berliner Akzente</a><br />
<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Die EnEV auf gesichtspunkte.de</a> (mit anderen Themenschwerpunkten)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Kultur-Querverweis</strong>: Obiger Artikel bezieht sich nicht auf einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Kontrakt_des_Zeichners" target="_blank">Kontrakt mit einem Zeichner</a> fürs Bauwesen.  Denn diesen hat bereits <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Greenaway" target="_blank">Peter Greenaway</a> stofflich wegverfilmt (1982). Aus diesem Film daher &#8218;architekturlastige Filmmusik&#8216; &#8211; mit einem Augenzwinkern<br />
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