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	<title>Umweltzone &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Umweltzone &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 09:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;] Frizz Feick &#38; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube) Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230; Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein Makita-Baustellenradio, voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind ... <a title="1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165212-video-las-uns-ins-liebe-fallen-performed-von-diane-weigmann-und-frizz-feick-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;]<br />
<em>Frizz Feick &amp; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230;</p></blockquote>
<p>Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13233" target="_blank">Makita-Baustellenradio,</a> voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind mit &#8222;Anti-Dröhn&#8220; beschichtet, Baustellenradios nicht. Der Song quillt aus den Baustellenlautsprechern wie Bauschaum. Wie ein schöner Traum vom Bauschaum. Wie süße, warme Schlagsahne. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=9934" target="_blank">Vertreib den kalten Regen</a>. Zwischen Nordpol und Südpol liegt Kosmopolitien und dort wohnen Grenzen überschreitende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.</p>
<p>Es ist kalt geworden dieser Tage. Eine gute Idee: wir lassen uns in rote, samtfarbene Liebe fallen, aber bitte mit Applikationen aus Plüsch und Plömplöm. Einfach so. Dass es wieder wärmer wird. Bzw. der Permafrost aufbricht,  überall leuchtende Blüten der universellen Liebe aufbrechen. Als Saatgut der Hoffnung über die Erde wird´s kommen. Nur die Wissenschaftler forschen über gefährliche Emissionen aus der Erderwärmung, weil der Permafrostboden organisches Material einschloss, das er jetzt freizugeben droht. Jesus, das ist doch mal ´ne Vision. Apropos: In Liebe zu fallen, bedeutet auch das Warten auf den Frühling. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10980" target="_blank">Irgendwas wird blühn</a>´- irgendwas ganz bestimmt. Vielleicht blühen uns sogar Wunder! Auch und sogar in der &#8222;Umweltzone&#8220;. Schönes Wochenende.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.frizzfeick.de" target="_blank">Der Sänger und Kosmopolmusiker Frizz Feick</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.dianeweigmann.de">Die Sängerin und Liedermacherin Diane Weigmann</a></li>
</ul>
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		<title>815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun gut, das ist nun wirklich lange her. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, ... <a title="815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/115811/" aria-label="Mehr Informationen über 815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8972" aria-describedby="caption-attachment-8972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8972 " title="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg" alt="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" width="450" height="328" /></a><figcaption id="caption-attachment-8972" class="wp-caption-text">Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)</figcaption></figure>
<p><strong>Nun gut, das ist nun wirklich lange her</strong>. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, die Frage einer gewissen &#8222;deutschen Gretchen&#8220;, die Gretchenfrage. Was aber, wenn ein Hauseigentümer in Berlin-Wedding seinen Giebel sanieren will, wie es &#8222;Gretchen&#8220; Angela Merkel, Kandisbunzlerin von Gesamtdeutschland gern wünscht. Sie sagt, das sei Chefsache, und bald, so befürchten jetzt auch Kenner, wird es den &#8222;Sanierungszwang&#8220; doch noch geben: dann müssen Hauseigentümer, ob sie wollen oder nicht, gebäudeenergetisch sanieren, kurz: wärmdämmen. Wie &#8222;Labskaus auf lau gebräuntem Toast&#8220; -igitt- nimmt sich die gegenwärtige Rechtslage aus und haben wir angesichts von Klimakatastrophe, atomaren Weltgefahren und Treibhauseffekt überhaupt noch Zeit für Großzügigkeit? <strong>Das Beispiel aus Berlin-Wedding belegt: Wir sind noch lange nicht bereit, in unsere Köpfen Ordnung zu schaffen</strong>.</p>
<p><span id="more-8971"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p>Für die Älteren unter uns taugt noch das Feindbild des drohenden Russen. Die Jüngeren sind Hui Buh, dem Schloßgespenst angemessen zu verschrecken. Was aber hilft gegen deutsche Grundstücksnachbarn, damit sie sich &#8222;vom Acker&#8220; machen, anstatt sich wie &#8222;Edgar mit den Scherenhänden&#8220; zu benehmen, immer bereit, ein Stück nachbarlichen Kuchen abzuschneiden, kurz gesagt: die Hand aufzuhalten? #Sinnfrage</p></blockquote>
<p><strong>Ordnung schaffen</strong> mit immer weniger (rechtlichen) Waffen? Ein hohes Ziel. Zur Erinnerung:</p>
<p><strong>Der Berichterstatter focht lange</strong>, aber redlich und im Ergebnis wurde im Berliner Abgeordnetenhaus das Berliner NachbarrechtsG geändert. Das war &#8222;löblich, lieb und lullaby&#8220;, also klasse, &#8222;kybernetisch, kanz kroße Klasse&#8220;, etwas umständlicher ausgedrückt. Bilanziell ist unser Zeitkonto im Beispiel Berlin-Wedding eindeutig überschuldet, doch das war dem Grundsätzlicheng geschuldet. Per Saldo hat die Aufräumphase fünf Jahre gedauert, anstatt einfach nur loslegen zu dürfen.</p>
<p><strong>Man hat vor, die zum Nachbarn hinzeigende Giebelwand wärmezudämmen</strong>, zeigt das seinem Nachbarn drei Monate vorher an, und gut ist. Er hat das zu dulden: aus gar keinem rechtlichen Gesichtspunkt lassen sich noch Einreden herleiten. So ungefähr lautet die Idealvorstellung eines gesellschaftlich einwandfreien Miteinanders bei klarer Rechtslage und einfachen, sauberen Vorschriften. Doch das Gegenteil bleibt der Fall. Die Kriterienbrücke unseres Vorhabens umfasst folgende Gesichtspunkte, über die man erst mal gehen muss:</p>
<ol>
<li>die Berechtigung, das nachbarschaftliche Grundstück zu begehen, es aber auf unbefestigten Flächen nicht zu befahren,</li>
<li>ein Gerüst auf dem Grundstück aufzustellen, den Putz am eigenen Giebel beseitigen zu dürfen und die Wand anschließend ordnungsgemäß zu verputzen und farblich zu gestalten,</li>
<li>jedoch keine längerfristige Lagerung von Baumaterial durchzuführen, keinen Container aufzustellen oder Baustelleneinrichtungen (wie z.B. Klos), Müll und Baustellenabfälle sind sofort zu entsorgen, spätestens wöchentlich,</li>
<li>die an der Brandwand (auf dem Nachbargrundstück) stehenden Bäume einschl. Wurzelwerk sind &#8222;auf Kosten des Bauherrn&#8220; (also uns) zu beseitigen, obwohl sie auf dem Nachbargrundstück stehen und die Substanz unseres Hauses schädigen (im Klartext: eine Zuzahlung in erheblichem Umfang, u.a. auch wegen nachfolgender Punkte),</li>
<li>die dazu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind vom Bauherrn (uns, nicht dem Grundstückseigentümer) einzuholen &#8222;auf eigene Kosten&#8220;, und soweit eine Auflage zu einer entsprechenden Ersatzbepflanzung erfolgt, diese auf unsere Kosten durchzuführen, darüber ist vor Erstellung der Rüstung Einvernehmen zu erzielen,</li>
<li>der Bauplatz ist zu reinigen und soweit umweltgefährdende Stoffe in das Erdreich gelangen, ist dieser Bereich auf eigene Kosten auszutauschen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen,</li>
<li>soweit durch Drucklasten (wie der Rüstung) Erdverdichtungen eintreten, sind diese zu beseitigen, damit Oberflächenwasser versickern kann,</li>
<li>als Gegenleistung für die Ausführung der Arbeiten (!!) wie auch für die Anbringung der Wärmedämmfassade zahlt der Bauherr anstelle einer monatlichen Überbaurente einen Betrag in Höhe von 1.500,- € an die Nachbarin.</li>
<li>Bei Überschreitung einer Festbauzeit von drei Monaten zahlt der Bauherr einen zusätzlichen Betrag von 1.000,- €.</li>
<li>Sollte eine Baupause von mehr als drei Wochen eintreten, so verpflichtet sich der Bauherr, die Rüstung abzubauen, um sie dann wieder aufzubauen.</li>
</ol>
<p><strong>Und noch einiges mehr</strong>.</p>
<p><strong>Damit wird deutlich</strong>: Man kann es als &#8222;gefährliches Wagnis&#8220; des Bauens begreifen, man kann aber auch sagen, dass aus einer Vielzahl von verschiedenen Rechtsgründen die Regelung einiger dieser Vereinbarungspunkte schlichtweg überflüssig ist und deutsches Recht darstellt. So lange aber ein Bauvorhaben wie dieses, dessen Durchführung im &#8222;öffentlichen Interesse&#8220; sämtlicher Menschen auf der Welt liegen muss, vom Vorhandensein komplizierender Regelungstatbestände auch nur ansatzweise abhängig gemacht werden darf, kann sich kundige Rechtstheoretiker eine Strategie jahrelanger Verzögerungen einfallen lassen, <strong>wenn er nur daran interessiert ist</strong>.</p>
<blockquote><p>Der Job als Haus- und Grundstücksverwalter findet da seine Grenzen, wo Anderen mit bürgerlich normierten Wertvorstellungen wie Gemeinsinn, Notwendigkeit und Tugenden wie Bescheidenheit, Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit kaum noch beizukommen ist. Wo das Gewinnmaximierungsprinzip sich darauf beschränkt, seinem Nachbarn nur noch Steine, Hindernisse und Fallstricke in den Weg zu legen. Das ist vor einem moralischen Weltbild kaum noch zu verantworten, aber leider nicht unüblich. Wo Vereinbarungen über Lapidarien wie diese sich jahrelang hinziehen und schliesslich der Bauherr viele der &#8222;schleimigen Kröten&#8220; nur noch frißt, um endlich anfangen zu können. Niemand kann Gerechtigkeit bis zu dem Punkt durchfechten, an dem sie weitgehend liegt. In die Nähe davon zu kommen, reicht manchmal schon, leider!</p></blockquote>
<p><strong>Dem wird hier nicht</strong> das Zeug geredet und insbesondere wird dem Nachbarn nichts leichtfertig unterstellt. <strong>Als Fazit bleibt aber</strong>:</p>
<p><strong>Die bislang ergangenen Rechtsvereinfachungen sind schlichtweg ungenügend</strong>. Stattdessen wäre wohl ein Gesetz in Erwägung zu ziehen, dass diesen Fall hinreichend rechtsklar und &#8222;unverhinderlich&#8220; regelt. Und auch die &#8222;Heilige Kuh&#8220; fremden Eigentums muss abgeschafft werden. In verdichteten Ballungsräumen wie Großstädten kommt die Politik langfristig nicht an der Forderung vorbei, dass Grundsstückseigentümer die Überbauung ihres Grundstücks im Kern entschädigungsfrei zu dulden haben, wenn die Durchführung dem &#8222;technisch gebotenen Stand&#8220; einer &#8222;gebäudeenergetischen Sanierung&#8220; Folge leistet. Auch die Überbaurente gehört abgeschafft und entspricht veraltetem Denken.</p>
<p><strong>Prost Mahlzeit</strong>. Kommt die Vereinbarung, wie hier, nach mehr als fünf Jahren endlich zustande, ist nur noch festzustellen, was eingangs aufgeführt ist: Die Russen sind da! <strong>Und wie Nina Hagen hinzufügte: Hipp hipp, hurra</strong>! <strong>Nun kann gebaut werden</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;H3t8PwHvj10&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Meister Röhrich: Eckehard, die Russen sind da! (via Youtube)</span></em></p>
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		<title>644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 08:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein betäubter Blick durch den Sucher spiegelt ein Leben im Quadrat. Eine Welt aus Glas und Stäben an unserem freien Tag! Warum geht ihr an eurem freien Tag in den Zoo? #Sinnfragen Zoologische Gärten gibt es in der Menschheitsgeschichte noch gar nicht mal so lange! Und die Frage ist auch, ob -über die gesamte Geschichte ... <a title="644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/98710/" aria-label="Mehr Informationen über 644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein betäubter Blick durch den Sucher spiegelt ein Leben im Quadrat. Eine Welt aus Glas und Stäben an unserem freien Tag! Warum geht ihr an eurem freien Tag in den Zoo? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Zoologische Gärten gibt es</strong> in der Menschheitsgeschichte noch gar nicht mal so lange! Und die Frage ist auch, ob -über die gesamte Geschichte der Menschheit gesehen- Zoologische Gärten überhaupt relevant sind? Dass sie geschaffen wurden, hatte etwas mit Neugier zu tun. Wir mussten uns die Tiere in sicherheitsummantelte Käfige aus Gittern, Glas, Holz und Beton holen, damit sie uns nicht gefährlich würden. Damit sie nicht abhauen! Denn freiwillig würden sie auch nicht bleiben. Im größten Angriff auf die Freiheit der Menschen, im Krieg, haben wir es gespürt. Die Elefanten wurden in die Freiheit gebombt, mussten wieder eingefangen werden, <strong>etliche Zootiere sind dem II. Weltkrieg zum Opfer gefallen</strong>.</p>
<p><strong>Werden die Zoologischen Gärten</strong> vielleicht die Menschheit überleben? <strong>Wohl kaum</strong>.</p>
<p><span id="more-7837"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p> <br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14316974&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="275" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14316974&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/14316974">XOO (audio-visual poem by keychee &amp; timo maier)</a> from <a href="http://vimeo.com/user1448958">keychee</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" />XOO (by keychee &amp; timo maier) &#8211; via vimeo</span></p>
<blockquote><p>Durch die Stadt weht ein rauer Wind<br />
Man trifft Rudel junger Hunde, die sauer sind<br />
Sie haben zu viel Zeit, die Kläffer suchen Streit<br />
Ich seh&#8216; zu, dass ich bei drei auf der Mauer bin</p>
<p>Tausend Tonnen Taubenshit, alles grau und versifft<br />
Jeden Müll ins Maul gekippt<br />
Die Affen werden faul und dick<br />
Du bist nicht fit und wirst gefressen<br />
Ungekaut, kurz verdaut und für immer vergessen<br />
<strong>Peter Fox &#8222;Stadtaffe&#8220; (2009)</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wenn niemand mehr die Zootiere füttert</strong>, wird es sie nicht mehr geben: weder Mensch noch Tier wird überleben! Aber dass beide Gattungen, Mensch und Tier, voneinander profitierten, ist lange her. Inzwischen war die Großlandwirtschaft eingeführt worden, die Tiere wurden Nutztiere, in europäischen und zuletzt in weltweiten Normen wurde genau festgelegt, was eine Ente ist oder ihr Ei! Wie Geflügel die Flügel zu strecken hat und Nasenbäre sich dieselbe zu putzen haben, in einer Hühnereier-Verordnung wurde sogar das Eierlegen genormt. Als die Menschen dessen überdrüssig wurden, ersonnen einige clevere Geschäftsleute das Etikett &#8222;BIO&#8220;, und als die ersten Berlin B-IO ihr Auto kennzeichneten, <strong>da war es im wahrsten Sinne des Wortes eine kaputtgegangene Welt</strong>.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.visualblog.de/wp-content/uploads/2010/10/48-Stunden-Integration-Berlin-Kottbusser-Tor-32.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!" src="http://www.visualblog.de/wp-content/uploads/2010/10/48-Stunden-Integration-Berlin-Kottbusser-Tor-32.jpg" alt="Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!" width="450" height="675" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!</figcaption></figure>
<p> <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></a><span style="color: #888888;"><em>(visualblog.de, Oktober 2010: 48 Stunden Integration, die Ausstellung, </em></span><a title="externer Link" href="http://www.visualblog.de/2010/10/48-stunden-integration-die-ausstellung-im-kottbusser-tor/" target="_blank"><span style="color: #888888;"><em>deeplink mit weiteren Fotos hier</em></span></a><span style="color: #888888;"><em>)</em></span></p>
<p><strong>Das Video ist ein &#8222;audio-visuelles Poem&#8220;</strong> von Keychee, einem in Berlin lebenden Musiker und Timo Maier. Eingefangen per Videotik sind eingefangene Tiere. Wir erinnern uns, dass uns in den dritten Programen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten &#8222;Hund, Katze, Maus&#8220;, &#8222;Tiger, Panda &amp; Co.&#8220; und &#8222;Elefant, Nashorn und Atapibulle&#8220; entgegen lächeln. Dass uns der Tod von Thomas Dörflein, dem Tierpfleger von Knut, dem Eisbären, tief ins gesellschaftliche Mark getroffen hat. Wer hat schon eine Stadt, in der dem Zoodirektor der Finger abgebissen wird? Es wird seinen Grund haben! Irgendeinen muss es doch haben! Dem Affenpfleger Reimon Opitz gehören in Berlin die Titelseiten. Was ist, wenn die Wölfe sterben? <strong>Opitz war nie &#8222;Affenvater&#8220;?</strong> <strong>Weil er umfällt und kollabiert</strong>.</p>
<p><strong>Wir sind die Kinder vom Bahnhof Zoo</strong>, Junkies einer immerwährenden Sehnsucht nach Wildnis, Freiheit und ursprünglichem Leben. Sie füllt sich nicht durch Stäbe, Gitter, Scheiben, die Bilder des Videos vermitteln uns eine meditative Essenz, eine Reduktion, in der alles Flüssige rasch verdunstet. Traurigkeit, Zusammenrottung, um zu überleben, das manische Hin- und Herwiegen der Löwin und ein Schild warnt die Menschen, die Tiere spritzen mit Urin. Besser kann ein Tier nicht sagen: Geh, weiche von mir! Überall drumrum die Dämlichen oder die zu wenig Gescheiten mit ihren Blitzlicht-Billigkameras, blitzen Tieren in die Augen, die sich angewidert abwenden, weil sie resigniert haben, sich dagegen noch zur Wehr zu setzen! Die Tiere halten nicht viel von ihren Besuchern. Die Besucher wissen nicht einmal, wie man Tiere wie diese andächtig, angerührt bzw. berührt beobachtet, ohne ihnen auch noch das letzten Quäntchen Quante zu rauben! <strong>Der Verein der Spiegelfechter brüllt im Corpsgeist für alle zu kurz Gekommenen:</strong> <strong>Avant! Gard! Touché</strong>!</p>
<p><strong>Wo die ganze Welt kollabieren könnte</strong>, sind zwei Tierpfleger als systematische Windschilder aufgestellt, die Menschheit vor ihrem Verderben zu warnen, vor dem Kahlschlag von &#8222;Mother Earth&#8220;. Die Berliner Band &#8222;The famous, xtraordinary Blackbirds.tv&#8220; hat ihn walhallahaft vorgetragen und fragt: &#8222;Can you hear this, mother nature, SOS around the globe&#8220;. Die Bilder von Timo Maier und die Musik von keychee sind <strong>Fanale</strong> <strong>wider die Widerwärtigkeit</strong>!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Mother Nature &#8211; The famous, xtraordinary Blackbirds.tv &#8211; performed live 28.08.10 (via Youtube</em>)</span></p>
<blockquote><p>Und da hinten hinterm Haus wohnt ein Tier im Zoo, und die Menschen werden darüber nicht mehr richtig froh! Ich sehe zwanzig Affen und der Pfau ist schön. Ich hab noch zwanzig Karten, brauch nie raus zu gehn! (Textadaption &#8222;Haus am See&#8220;, Peter Fox)</p></blockquote>
<p><strong>Zoos werden wohl die letzten Reservate</strong> der vormals freilebenden Tiere gewesen sein, rückblickend betrachtet. Die Tiere, das sind die letzten nordamerikanischen Indianer der Welt. Zeit, einen Moment in Nachdenklichkeit zu verharren. Mit dem Song &#8222;Mother Nature&#8220; der Berliner Schwarzvögel um den großartigen, blinden Sänger <strong>Rian Es</strong> hoffen wir gemeinsam, <strong>dass dies nicht der  Abgesang von allem ist</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.keychee.de" target="_blank">Homepage von keychee</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.ghostofthemovie.de/" target="_blank">Homepage von Timo Maier &#8222;Ghost of the movie&#8220;</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://blackbirdstv.tv" target="_blank">Homepage The famous, xtraordinary Blackbirds.tv</a></li>
</ul>
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		<title>306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:56:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Überholt:  Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren ... <a title="306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6522010/" aria-label="Mehr Informationen über 306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5319" aria-describedby="caption-attachment-5319" style="width: 234px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5319" title="Eierkopf Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg" alt="Eierkopf Award" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5319" class="wp-caption-text">Eierkopf Award</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Überholt</strong>: <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="text-decoration: line-through;">Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren zur Verfügung. Auch eine Telefon-Hotline (030-3464-65480) wurde eingerichtet.&#8220; (Quelle: berlin.de, </span><a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank"><span style="text-decoration: line-through;">hier</span></a><span style="text-decoration: line-through;">) &#8211; Stichwort: Zuschuss für Nachrüstung, Recherche 11.02.2010 (<span style="color: #800000;">Achtung, Fristablauf! &#8211; 15.02.2010</span>)</span></p>
<p>(Nach telefonischer Auskunft der obigen Hotline (Anruf 11.02.10) ist dort weder bekannt, dass beispielsweise Berlin sagt, es <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">fördert auch 2010</a> (wer fördert? wohin muss man sich wenden? Hat Berlin denn aus eigenen Mitteln 2009 bereits gefördert? Fördern Land und Bund? Gibt das doppelt Geld?) den Einbau von Rußpartikelfiltern. Die Bundesbehörde (bafa.de) hat derzeit ein Entscheidungsvakuum und rechnet dortigen Angaben zufolge erst Ende April mit einer Entscheidung 2010 betreffend.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong> ***</strong></p>
<p><strong>Die Verleihung von wichtigen Awards gehört zu den emotional</strong> spannendsten und betörenden Augenblicken des Lebens. Die Academy of &#8218;the Eggheads-Awards&#8216; hat getagt, das Ergebnis steht nun fest und der Laudator -hübsch gekleidet und nett anzusehen- zuppelt am Briefumschlag, der den Preis enthält. Hinterher wird dem Geehrten Gelegenheit gegeben, eine Dankesrede zu halten. Wem der Geehrte für alles dankt, und so weiter. Nach langer Prüfung und genauer Überlegung hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> den <strong>Eierkopf Award 01.2010</strong> erstmalig heute verliehen. Verdient gewonnen hat ihn die öffentliche Verwaltung von Berlin für die praktikabel ausgestaltete Umsetzung einer europäischen Richtlinie über den erforderlichen Einbau von Rußpartikelfiltern in Autos mit Dieselmotoren (Feinstaub-Vermeidung), die Schaffung von innerstädtischen Umweltzonen und das gesamte begleitende <strong>Antrags- und Genehmigungsszenario</strong>.</p>
<p><strong>Begründung der Jury im Detail</strong>:</p>
<p><span id="more-5318"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 110px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png" alt="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" width="120" height="187" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Umweltzone (Quelle: Wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong>Mit der zu begrüßenden Einführung von Umweltzonen</strong> in innerstädtischen Ballungsräumen verfolgt der Gesetzgeber die Absicht, die Emission mit Feinstaub stark zu reduzieren. Die dafür eingeführten verschiedenen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zum_Erlass_und_zur_%C3%84nderung_von_Vorschriften_%C3%BCber_die_Kennzeichnung_emissionsarmer_Kraftfahrzeuge" target="_blank">Ampel-Plaketten</a> (rot, gelb, grün) sind verständlich gestaltet und tragen zum Outfit gerade älterer Autos (ab Baujahr 2003) positiv bei. Sprichwörtlich werden <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_2.svg&amp;filetimestamp=20070331210238" target="_blank">rote Plaketten</a> zu einem gefühlten Dorn im Auge. Dasselbe gilt seit 01. Januar 2010 auch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_3.svg&amp;filetimestamp=20070331210202" target="_blank">eidottergelbe</a> (nomen est omen) Plaketten. Denn: Grün ist die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCn" target="_blank">Farbe der Hoffnung</a>, ergo ist in der Umweltzone das zarte Pflänzchen Hoffnung aufgegangen. Falls noch nicht, dann einmal deswegen, weil die Witterung dies derzeit nicht zulässt und zweitens, weil Hoffnung bei vielen Menschen vor allem teils zwar jetzt aufkeimt, aber dann nachweislich erst in der fernen Zukunft liegt. <strong>Hoffnung (jetzt) auf bessere Zeiten später, (noch nicht jetzt) beispielsweise</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> I am the eggman, I am the eggman.&#8220; (zu deutsch: Ich bin der Eiermann, Bestandteil von &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_the_Walrus" target="_blank">I am the walrus</a>&#8220; &#8211; The Beatles)</p></blockquote>
<p><strong>Dass die Industrie Lieferschwierigkeiten hat und dass viele Menschen</strong>, auch aus finanziellen Gründen, den nachträglichen Einbau von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9Fpartikelfilter" target="_blank">Rußpartikelfiltern</a> soweit als möglich nach hinten geschoben haben, ist bekannt und bedarf keiner besonderen Erwähnung. Erst recht ist die bei Neueinführung kostenintensiver Gesetze und Verordnungen nicht als Gegenargument in Anwendung zu bringen. Gesetze und Verordnungen, insbesondere aber deren Handlanger, haben sich vielmehr nach den Bedürfnissen der Menschen zu richten, die mit ihnen leben müssen. Dass dies in Berlin so ist, begegnet einigen Bedenken insbesondere in der Phase der erstmaligen Einführung. Allerdings hat sich auch hier das Abwarten (never chance a running system &#8211; alte EDV-Anwender-Redensart) für die Betroffenen im Wesentlichen gelohnt. Interessant ist hier auch das Preisgefälle zwischen Hersteller-Vertragswerkstätten und freien Werkstätten: Unterschiede von teils über 50% bei Erstausrüstung keine Seltenheit. Zum einen wird bereits bekannt, dass die Umsetzung der Richtlinie <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub#Reduktion" target="_blank">viel weniger Effekt bringen</a> wird, als zunächst angenommen. Allerdings war da das System schon in der Welt und es konnte kaum noch erfolgversprechend darauf reagiert werden. <strong>Vielerlei ist in den letzten Wochen bekanntgeworden, das der normale Mensch nur als abartig begreift, und nicht als sinnvolles administratives Verwaltungshandeln</strong>.</p>
<p><strong>Auszüge</strong>:</p>
<ul>
<li>Wer sich den Filter im Dezember/Januar/Februar einbauen ließ/lässt, bekommt erst ab 01.04.2010 den staatlichen Zuschuss und muss daher die gesamte Summe erst einmal vorfinanzieren.</li>
<li>Da die Industrie Lieferschwierigkeiten hat, hatte, galt eine Galgenfrist bis 31.01.2010, bis zu der der entsprechende Filter eingebaut sein musste.</li>
<li>Wer eine Ausnahmegenehmigung beantragen will, weil der Filter nicht lieferbar ist, darf Gebühren von zwischen 80,- und 100,- €/Monat dafür berappen. Bemerkenswert.</li>
<li>Eine Ausnahmegenehmigung indiziert einen Antrag indiziert <strong>einen Behördengang</strong>. Dafür sind kraft Arbeitsanweisung die Bürgerämter zuständig. Wer sich nun auf den Weg macht, eine derartige Genehmigung zu beantragen, wird sich in nicht wenigen Fällen vollkommen sinnloserweise auf den Weg machen. Solche Anträge nimmt nicht jedes Bürgeramt (was für ein Name) entgegen, sondern nur diejenigen Bürgerämter, die in einer sogenannten Umweltzone liegen. Bingo. Dies macht erstens besonders viel Sinn, weil man dort mit einem unzulässig gewordenen Fahrzeug nicht mehr hinfahren darf, ohne Punkte, Abmahnung und lange Diskussionen zu riskieren. Jeder Bewohner außerhalb der Umweltzonen kennt sich in den Rathäusern anderer Bezirke auch besonders gut aus. So entstehen ganze Bevölkerungsströme irrlichtender <span style="text-decoration: line-through;">Antrag</span>Bittsteller auf fremden Fluren, angereist mit der bereits in Teilen zusammengebrochenen S-Bahn, die in Berlin die Umweltzone ringförmig im Würgegriff hält. Gut im Trend liegen Busreisen.</li>
<li>Wenn der Rußpartikelfilter eingebaut ist, hat es damit aber nicht etwa sein Bewenden. Denn die Plakette, die von den Werkstätten zuvor selbst in Fahrzeuge geklebt wurden, dürfen nach dem Einbau von Partikelfiltern nicht durch die zugelassenen Service-Werkstätten ausgetauscht werden, bspw. von gelb zu grün. Dies würde die öffentliche Verwaltung spürbar zu stark entlasten, geschweige denn den Bürger noch nachträglich bestrafen. Prompt nach dem Einbau bekommt der Fahrzeughalter die Bedienungsanleitung und die Typenzulassung und vor allem die Rechnung zur Bezahlung ausgehändigt. Der frohe Mut des Gewissenhaften wird jedoch schnell durchbrochen, weil sich dann herausstellt, dass der Fahrzeughalter sich <strong>noch einmal zur Kraftfahrzeugzulassungsbehörde hinbewegen</strong> muss. Warum das, ist schnell erklärt. Es ist eine Änderung im Fahrzeugschein erforderlich, das kostet nochmal zusätzlich. Auch hier ist die Anreise mit dem Auto nicht zu empfehlen, denn nach hiesigen Informationen liegen diese Behörden ebenfalls in der Umweltzone. Hier sind wieder die durch Schlagzeilen bekannten S-Bahn-Verbindungen gefragt oder der große Gelbe (Bus). Die Wartezeiten eingeschlossen, verbringt der Bürger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen halben Arbeitstag auf den Behördengängen, um zu erreichen, dass der eingebaute, ordnungsgemäß arbeitende Rußpartikelfilter tatsächlich auch betrieben werden kann.</li>
<li>Dass zwischen Einbau und Gewährung des staatlichen Zuschusses mehr als drei Monate liegen, ist ein dicker Hund. Auch hier <strong>wieder extra Behördengang</strong>: ausgezahlt wird in bar. Gedacht hat niemand an die Möglichkeit der Abtretung des Zuschusses und die effizientere Direktvergütung über die Werkstatt.</li>
<li>Besonders hervorhebenswert: Das Informationsszenario zur Förderung, siehe ganz oben.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5334" title="Augenzwinkern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Augenzwinkern.gif" alt="" width="50" height="40" /><br />
<strong>Die von Fachleuten befürchteten Nullsummenspiele wegen Einführung der Umweltzonen</strong> kann nun ganz klar als erfolgreich nachgewiesen werden. Denn nachdem die Rußpartikelfilter für Dieselkraftfahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben sind, weiten sich die Bevölkerungsströme und damit auch das nachweisbare CO2-Mehraufkommen erheblich aus und die Umwelt nimmt schweren Schaden. Da hiervon allerdings ein Ende nach Beantragung eines Antrags auf Erteilung eines Antragsformulars (und dessen Genehmigung) abzusehen ist, kann hinterher nun ohne nachweislich größere Schwierigkeiten der Beweis für die Wirksamkeit der Umweltzonen angetreten werden. Mit Ausgabe und Genehmigungssättigung über alle Bezirke Berlins, auch die Außenbezirke, wird die CO2-Emmission, ergo die Schadstoffbelastung der Innenstadt spürbar zusammenbrechen. Dies war, was die Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung damit bezweckt hatten. <strong>Soviel Gewitztheit und auch ein gewisser Schalk im Nacken: Kompliment und ein Augenzwinkern</strong>.</p>
<p><strong>Die ganz besonders liebenswürdige und gewissenhafte Art und Weise</strong>, wie die öffentliche Verwaltung bei der Inszenierung dieser Antrags- und Genehmigungsszenarien auch an alle anderen Beteiligten gedacht hat, rechtfertigt nach Meinung der Jury die Vergabe des begehrten, ganz neuen Eierkopf-Awards. Gedacht wurde an den öffentlichen Dienst, der dadurch was zu tun hat. Polizisten können Autofahrer anhalten, die zwar einen Filter, aber noch keine Plakette haben. Das spült Geld in die Kassen und Punkte aufs Konto in Flensburg. Durch die notwendigen Abwesenheitstage der arbeitenden Autofahrer bei ihrem Arbeitgeber werden zusätzliche Stellen frei, die -zumindest vertretungshalber/vorübergehend- anderweitig besetzt werden können. Eine echte Chance für den fünften Arbeitsmarkt (das ist die entsprechend nummerierte Kolonne&#8230;einer ausländischen Großstadt im Osten von Berlin). Durch die Verlegung von bürgernahen Aufgaben (vergleiche Definition Bürgeramt mit Realität) an bürgerferne Stellen entstehen bezirkliche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/der-anachronismus-des-buroalltags/" target="_self">Win-Win-Situationen</a> und durch die Notwendigkeit, nach längeren Bus- und Bahnreisen etwas zu essen oder zu trinken, wird der darbenden Gastronomie eine Belohnung des Himmels geschenkt. Längere An- und Abreisen lassen sich bequem im mehrwertsteuerermäßigten Hotel verschlafen, dafür danken wir der FDP.</p>
<p><strong>Alles in allem ist das Antrags- und Genehmigungsszenario beim Rußpartikelfilter speziell in Berlin preiswürdig und hat daher andere ernsthafte Mitbewerber um den begehrten neuen Preis stimmenmäßig weit abgeschlagen. Wir gratulieren von ganzem Herzen</strong>. <strong>Bevor der Preisträger noch Platz und Raum bekommt, sich für den zuerkannten Preis zu bedanken,</strong> <strong>ein Tusch</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Reinhard Mey, Berliner, Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Aha: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">Auch 2010 noch Förderung</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Hmmh: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/adressen-und-service/605948-605935-4af97fde.html" target="_blank">Informationsangebot zur Umweltzone in Berlin</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ähem: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank">Nachrüstung/Förderung/Finanzierungsmöglichkeiten</a> (berlin.de) (Achtung: Die dortigen Angaben sind bereits überholt wg. Fristablauf!)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Das ist ja einfach: <a title="externer Link /pdf Formular" href="http://www.berlin.de/formularserver/formular.php?148303" target="_blank">Auftrag</a> über die Bestellung eines Rußpartikelfilters (berlin.de)</span></li>
</ul>
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