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	<title>Umweltschutz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Umweltschutz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1553-13 &#8211; Gerichtsgeschäft: Vom Sachverständigensprech! &#8211; Der Wurzelwuchs, der Stamm und Grenzbäume!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 11:12:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim Ortstermin wurde der mauernah gewachsene Wurzelstock selektiv in vorsichtiger Handarbeit gemäß der Methoden von KuTSCHERA &#38; LICHTENEGGER (2002) sowie nach BARSIG et al. (2008) in vorsichtiger Handschachtung entlang der baumseitigen Mauerwange des Kellerabgangs freigelegt. Der relevante Wurzelverlauf wurde außerdem auf beiden Grundstücksseiten mit einem Metall-Sondierstab lokalisiert, um repräsentative Aufgrabungen durchführen zu können. Die freigelegten ... <a title="1553-13 &#8211; Gerichtsgeschäft: Vom Sachverständigensprech! &#8211; Der Wurzelwuchs, der Stamm und Grenzbäume!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186513-gerichtsgeschaeft-vom-sachverstaendigensprech/" aria-label="Mehr Informationen über 1553-13 &#8211; Gerichtsgeschäft: Vom Sachverständigensprech! &#8211; Der Wurzelwuchs, der Stamm und Grenzbäume!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" alt="Banner Baum der Erkenntnis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Beim Ortstermin wurde der mauernah gewachsene Wurzelstock selektiv in vorsichtiger Handarbeit gemäß der Methoden von KuTSCHERA &amp; LICHTENEGGER (2002) sowie nach BARSIG et al. (2008) in vorsichtiger Handschachtung entlang der baumseitigen Mauerwange des Kellerabgangs freigelegt. Der relevante Wurzelverlauf wurde außerdem auf beiden Grundstücksseiten mit einem Metall-Sondierstab lokalisiert, um repräsentative Aufgrabungen durchführen zu können. Die freigelegten Wurzeln wurden begutachtet, vermessen und auf ihre Verzweigungsdynamik hin überprüft. Weil keine Konkurrenzbäume in der Nähe wachsen, konnte auf eine zusätzliche Laboruntersuchung zur Identifizierung der Baumart der Wurzeln verzichtet werden. (Zitat, teilweise)</p></blockquote>
<p><span style="color: #888888;">Quelle: Sachverständigengutachten des <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dendrologie" target="_blank">Dendrologen</a> Dr. Michael Barsig im Gerichtsgutachten für das Amtsgericht Pankow/Weißensee</span></p>
<p>Halten wir erinnerungshalber folgendes fest:</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14958"></span>&#8230;</p>
<blockquote><p>Die <b>Dendrologie</b> (altgriech. δένδρον <i>dendron</i> ‚Baum‘ und -logie) ist die Lehre von den Bäumen und Gehölzen. Sie beschäftigt sich als Teilgebiet der Botanik mit verholzenden Pflanzen, insbesondere Bäumen, Sträuchern und verschiedenen Kletterpflanzen. Sagt Wikipedia (Link oben). Der Dendrologe kann also einem Grundstücksnachbarn schon mal den richtigen Weg bedeuten. Würde er wohl in England zum Nachbarn reden, so hieße es eventuell: &#8222;You are on the woodway!&#8220; (Du bist auf dem Holzweg). Oder er würde ihm bedeuten: &#8222;You can´t see the wood before the trees.&#8220; (Du siehst nicht den Baum vor lauter Waltern. Link dazu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8506">hier</a>)</p></blockquote>
<p>In den &#8222;wilden Achtziger Jahren&#8220; des vorherigen Jahrhunderts hieß der Bundesinnenminister <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhart_Baum" target="_blank">Dr. Gerhard Baum</a> (FDP). Zu jener Zeit war es noch erheblich einfacher, mit einer klaren, ergebnisorientierten Sprache Forderungen zu formulieren.  Heute im tagtäglichen, mühsamen Gerichts- und Sachverständigensprech wird zum Akteninhalt, was man erst nach mehreren Anläufen zu verstehen in der Lage ist. Der Berufsverband Deutscher Beamtenbund, der die Beamten des öffentlichen Dienstes vertritt und die Angestellten, forderte kurzentschlossen: &#8222;<strong>Baum ab!</strong>&#8220; und druckte Aufkleber diesen Inhalts. Heute ist dieselbe Forderung, dem Nachbar vorgetragen, eine solche, die auf dessen erbitterten Widerstand stößt. Nicht weil er Bäume mag. Er will sich nur nicht darum kümmern.</p>
<blockquote><p>Auch Wahnwitz trägt ein solcher Streit in sich. Wenn z.B. die Gegenseite vorträgt, ein Baum hätte dort ja schon immer gestanden und durch seine Existenz sei inzwischen das Recht auf Beseitigung des Baums verwirkt, den man jahrelang &#8222;billigend in Kauf genommen&#8220; hätte.  Dass Bäume wachsen, muss tatsächlich gerichtlich streitig vorgetragen werden.</p></blockquote>
<p>Das mit dieser Forderung &#8222;Baum ab&#8220; ist Geschichte. Heute ist die Welt viel komplexer geworden. Weil nicht einfach sein darf, was zu kompliziert erscheint, um gerade noch gerecht zu bleiben. Der Sachverständige aber, soviel lässt sich festhalten, hat einen richtigen Job gemacht. Sein Urteil ist eindeutig, so eindeutig wie unseres vor Ingangsetzung eines gerichtlichen Verfahrens gegen den Grundstücksnachbarn in Berlin-Pankow: Gesunder Menschenverstand.</p>
<blockquote><p>Das Wurzelsystem der Robinie gilt als weitläufig und den jeweiligen Bodengegebenheiten sehr anpassungsfähig, die Bodenbewurzelung ist in Stammfußnähe am intensivsten und bis 2-3m tief reichend. (Quelle: wie eingangs oben)</p></blockquote>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Waldwissen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12783">Willst du in den Wald, &#8230;.</a></li>
<li>Bericht: <a title="externer Link" href="http://diepolitischebaumscheibe.wordpress.com/2011/06/30/%E2%80%9Esie-haben-die-arbeit-der-behorden-nicht-in-frage-zu-stellen%E2%80%9C/" target="_blank">Sie haben die Arbeit der Behörden nicht in Frage zu stellen&#8230;</a></li>
<li>Download: <a title="kostenloser Download BGH-Beschluss &quot;Grenzbaum&quot;" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/10/BGH_Beschluss_zum_Grenzbaum_v_zr__33-04.pdf" target="_blank">Beschluss des BGH vom 02.07.04 zum Aktenzeichen V ZR 33/04 &#8222;Was ist ein Grenzbaum?&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/165212-video-las-uns-ins-liebe-fallen-performed-von-diane-weigmann-und-frizz-feick-lied-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 09:17:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;] Frizz Feick &#38; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube) Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230; Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein Makita-Baustellenradio, voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind ... <a title="1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165212-video-las-uns-ins-liebe-fallen-performed-von-diane-weigmann-und-frizz-feick-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;]<br />
<em>Frizz Feick &amp; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230;</p></blockquote>
<p>Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13233" target="_blank">Makita-Baustellenradio,</a> voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind mit &#8222;Anti-Dröhn&#8220; beschichtet, Baustellenradios nicht. Der Song quillt aus den Baustellenlautsprechern wie Bauschaum. Wie ein schöner Traum vom Bauschaum. Wie süße, warme Schlagsahne. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=9934" target="_blank">Vertreib den kalten Regen</a>. Zwischen Nordpol und Südpol liegt Kosmopolitien und dort wohnen Grenzen überschreitende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.</p>
<p>Es ist kalt geworden dieser Tage. Eine gute Idee: wir lassen uns in rote, samtfarbene Liebe fallen, aber bitte mit Applikationen aus Plüsch und Plömplöm. Einfach so. Dass es wieder wärmer wird. Bzw. der Permafrost aufbricht,  überall leuchtende Blüten der universellen Liebe aufbrechen. Als Saatgut der Hoffnung über die Erde wird´s kommen. Nur die Wissenschaftler forschen über gefährliche Emissionen aus der Erderwärmung, weil der Permafrostboden organisches Material einschloss, das er jetzt freizugeben droht. Jesus, das ist doch mal ´ne Vision. Apropos: In Liebe zu fallen, bedeutet auch das Warten auf den Frühling. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10980" target="_blank">Irgendwas wird blühn</a>´- irgendwas ganz bestimmt. Vielleicht blühen uns sogar Wunder! Auch und sogar in der &#8222;Umweltzone&#8220;. Schönes Wochenende.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.frizzfeick.de" target="_blank">Der Sänger und Kosmopolmusiker Frizz Feick</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.dianeweigmann.de">Die Sängerin und Liedermacherin Diane Weigmann</a></li>
</ul>
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		<title>1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:14:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, wie die antiken Bauten, wie die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, ... <a title="1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/145811/" aria-label="Mehr Informationen über 1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<blockquote>
<dl>
<dd><em>„Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, wie die antiken Bauten, wie die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, es wagen, die Akropolis in Athen abzureißen, um Wohnungen zu bauen, dann würde ein Aufschrei der Empörung durch die ganze zivilisierte Menschheit gehen. Genau so wenig dürfen schwarze oder weiße Menschen diese letzten lebenden Kulturschätze Afrikas antasten. Gott machte seine Erde den Menschen untertan, aber nicht, damit er sein Werk völlig vernichte.</em>“ (Dr. Bernhard Grzimek, im Film)</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Es waren Jahre des Aufbruchs in Sachen Tierschutz. So rund herum 1957, ich war noch nicht geboren und demzufolge bloggte auch noch niemand &#8222;wichtige Sachen&#8220; wie diese Gesichtspunkte. Ach, eigentlich war es doch sinnlos zu leben anno 1957, 1958&#8230;, oder?</p>
<p><span id="more-11454"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Y6p5AiWtFhU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Serengeti darf nicht sterben (via Youtube) </em></span></p>
<p>Michael und Dr. Bernhard Grzimek, Sohn und Vater, waren in diesen Jahren viel in Afrika unterwegs, genauer in Serengeti. Sie überarbeiteten die Zähl- und Abschätzverfahren und ermittelten ggü. einer Ursprungsmeinung, die von Millionen Großtieren sprach, eine Schätzung, die sich auf noch ca. 367.000 freilebende Großtiere konzentrierte. Im Zuge der Dreharbeiten zu Filmaufnahmen für den Film &#8222;Serengeti darf nicht sterben&#8220; starb Sohn Michael Grzimek an den Folgen einer Geier-Kollision und stürzte mit seinem Flugzeug ab. Serengeti darf nicht sterben, aber Michael Grzimek schon, er starb in Pflichterfüllung.</p>
<p>Der Film ist von purer Ursprünglichkeit, schön und zeigt umfassend die bunte Tierwelt Afrikas. Der Ausgangspunkt, diese Art der Welt noch einmal schnell zu retten, führte dann auch dazu, dass die westliche Welt in großer Zahl Anteil nahm. Der Film erhielt 1960 einen Oscar für die beste Dokumentation.</p>
<p>Vater Dr. Grzimek hatte viele Schattenkämpfe zu kämpfen. Wie in der deutschen Wikipedia nachzulesen ist, auch diesen in kulturbürokratischer Hinsicht wieder einmal exemplarischen Spiegelgefecht, Zitat:</p>
<blockquote><p>Damit <em>Serengeti darf nicht sterben</em> überhaupt eine Chance bekam, in den Kinos mit wirtschaftlichem Erfolg gezeigt zu werden, benötigte der Dokumentarfilm für den entsprechenden Nachlass der Vergnügungsteuer das Prädikat <em>wertvoll</em> oder <em>besonders wertvoll</em>. Dr. Bernhard Grzimek legte das fertig geschnittene Werk daher der dafür zuständigen Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) vor. Nach ihrer Prüfung hatte diese nicht etwa dagegen Bedenken, dass in einer Szene unbekleidete junge Frauen recht freizügig beim Baden gezeigt werden, sondern sie wollte das Prädikat <em>wertvoll</em> nur dann vergeben, wenn Grzimek zwei Textstellen in seinem Film streichen würde.</p></blockquote>
<p>Hier prüfen sie wieder, die deutschen Beamten, und verwehren diesem Film zunächst die benötigten Prädikate. Dr. Grzimek, der seinen Sohn bei den Dreharbeiten verloren hatte, hatte nur wenig Verständnis für die Bemängelungen der &#8222;Zensurbehörde&#8220;. Zitat eins von zwei ist das oben einleitende Zitat, das wir diesem Artikel vorangestellt haben. Zitat zwei betrifft die Menschen im Vergleich zu den Löwen. Dr. Grzimek hatte im Film kommentiert: <em>„Löwen töten ihre eigenen Artgenossen nicht, daher wäre es um Mensch besser gestellt, wenn sie sich wie Löwen benähmen</em>“.</p>
<p>Der behördliche Kampf endete schließlich doch noch in der Verleihung der notwendigen Prädikate. Laut seiner Autobiografie <em>Auf den Mensch gekommen</em> sagte er in einer öffentlichen Erklärung, dass er in Deutschland nie wieder einen Kinofilm drehen würde, „<em>solange ich mich damit der Zensur einer geheim gehaltenen Gruppe von Menschen unterwerfen muss</em>“. (hier teils zitiert aus der deutschen Wikipedia)</p>
<p><span style="color: #888888;">Dieser Artikel ist der ehrenden Erinnerung an Dr. Bernhard Grzimek und seinen Sohn Michael Grzimek gewidmet, die viel für den Tierschutz in der Welt auf den Weg gebracht haben.</span></p>
<p> (EP)</p>
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		<title>1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/142111/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:10:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Hausverwaltung braucht Dich! Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &#38; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche ... <a title="1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142111/" aria-label="Mehr Informationen über 1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_936" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-936" title="Die Hausverwaltung braucht Dich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg" alt="" width="400" height="547" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Hausverwaltung braucht Dich!</dd>
</dl>
<blockquote><p>Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &amp; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche Bearbeitung des überfälligen Antrags, ganz gleich, mit welchen sachgerechten Mitteln.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt ist der öffentliche Schutzpatron</strong> von &#8222;Feldern, Wiesen &amp; Auen&#8220;, leuchtendem Ährengold. Mindestens aber der Bäume, die amtlich als Bestand geführt werden. Es möchte so gerne noch schauen, aber der Wagen, der rollt. So sinngemäß aus dem Volkslied &#8222;Hoch auf dem gelben Wagen&#8220;, zuletzt in Erinnerung gerufen vom Bundespräsidenten (a.D.) Walter Scheel. <strong>Mein Gott, Walter</strong>!</p>
<p><strong>Dort ist seit März/April 2011 und in Wirklichkeit schon seit mehreren Jahren amtsbekannt</strong>, dass im rückwärts des Grundstücks gelegenen, gemeinsamen Grünstreifen mit Durchwegung (Brandschutzweg mit Dienstbarkeit in Form eines Überfahrtsrechts für die Nachbarn) zwei Pappeln inzwischen mehr als haushoch ausgetrieben sind. Deren Wurzelwerk ist inzwischen weder Flach- noch Tiefwurzler, sondern Hochwurzler. Im Klartext: Die Wurzeln treiben nach oben aus und drücken die Zuwegung (eine asphaltierte Wegefläche) kaputt. <strong>Sie ist geborsten, wellig und wird inzwischen zum Sicherheitsrisiko</strong>.</p>
<p><span id="more-11089"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" title="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Es gibt für jede Art von behördlichem Tatendrang in Berlin eine Fachbehörde. Ja, sogar die Anzahl von Vogelhäuschen bedarf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132111/">eingehender behördlicher Begleitung</a>. Normal ist das nicht. Am Ende stellt man sich die Frage: Wie viel öffentliche Verwaltung ist notwendig, tut Berlin gut? Und was ist schlichtweg Beschäftigungspolitik, um nicht noch mehr Menschen in die Beschäftigungslosigkeit zu entlassen? Und warum Gesetze nicht organisationsgestrafft erlassen werden, also bspw. mit der Folge, dass die notwendige Fällung von Bäumen aus Gründen wie dem hier genannten lediglich nur einer schriftlichen Ankündigung mit einer Frist von drei Monaten bedürfte. Innerhalb dieser Frist könne die öffentliche Verwaltung hiergegen aus sachlich zutreffenden Gründen intervenieren. Täte sie dies hingegen nicht, so dürfe der Betroffene zur Tat schreiten. Einfacher ginge die Welt daran jedenfalls nicht zugrunde. Beim &#8222;vereinfachten Baurecht&#8220; sieht man ja, wohin das führt: Das Architekten sich aus Gründen ihrer beruflichen Haftung nichtsdestotrotz nicht trauen, einfach zu bauen.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt</strong> erhielt auf dieser Grundlage daher ein &#8222;bekennerisches Schreiben&#8220; der initiativreichen Hausverwaltung. Sie bittet in Fortführung eines älteren Schriftverkehrs &#8222;vor Jahren&#8220; nunmehr um Prüfung, ob die Pappeln gefällt werden dürften und um einen diesbezüglichen Bescheid.</p>
<p><strong>Auch heute liegt noch kein diesbezüglicher Bescheid vor</strong>, weswegen nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den amtsleitenden Stadtrat ergeht.</p>
<p><strong>Und um nicht falsch verstanden zu werden</strong>, ist diese in der möglichst klaren Benennung des Beschwerdegrundes bemüht.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;MeXAWlcl4S4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Puhdys Alt wie ein Baum (mit Text) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Der Baum ist ein Mythos vom alt werden seit Menschengedenken, denn er überlebt uns in der Regel. Bis auf eine ganz kurze Zeit in der Menschheitsgeschichte, in der vom Waldsterben die Rede war und von Ausnahme wie der weltweiten Rodung aller existierenden Wälder abgesehen, überlebt der Baum in Berlin aber schon allein deshalb, weil seine Fällung in der Regel das Ziel von ergebnislosem Schriftverkehr ist, dessen Fristenlage in der Regel Monate zählt und nicht Wochen. Oder einfach zu gar nichts führt.  </p></blockquote>
<p><strong>Der geht so</strong>.</p>
<p><strong>Zunächst hat die befasste Sachbearbeiterin das Telefon näher</strong>, als den Schreibtisch. Das ist grundlegend sympathisch. Manchmal auch zielführend. Es kommt zu ersten Telefonaten. Sie sagt, sie muss den Antrag prüfen. Das tut sie auch. Dann erfolgen weitere Anrufe von ihr. Die Diktion ihrer telefonischen Amtshandlung ist: <strong>Der Hauseigentümer solle sich nun entscheiden, was er macht</strong>.</p>
<p><strong>Will der Hauseigentümer die Pappeln fällen</strong>? Dann wird eine Ersatzpflanzung fällig. Im Grunde ist schon klar, dass eine vernünftige, ortsgebunden sinnvolle Ersatzpflanzung schwierig werden dürfte. Die Pappeln sind wirklich sehr, sehr hoch, höher noch als das &#8222;begünstigte Grundstück&#8220;. Das kann auch teuer werden. Geht also vielleicht eine Ersatzpflanzung dort gar nicht vernünftig? Anderenfalls droht eine Ausgleichszahlung an das Bezirksamt. <strong>Die Ersatzpflanzung wird dann auf Grund einer Ablösezahlung vorgenommen</strong>?</p>
<p><strong>Der Vorschlag, eine Ersatzpflanzung an einem anderen Ort</strong> in Berlin vorzunehmen, gefällt dem Amt nicht. Schon seit Jahren wird das nicht mehr genehmigt, meint es.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Um es kurz zu machen.</span></p>
<p><strong>Die Prüfung der Sinnfälligkeit ergibt sicherlich</strong>, dass die zwei Pappeln über kurz oder lang da weg müssen. Das Ergebnis dieser Überprüfung beinhaltet auch die Einschätzung des Natur- und Grünflächenamts, ob die Pappeln noch gesund sind! Oder ob sie ohnehin tot sind. Das kennt man ja gerade von Pappeln. Sind sie tot, bleiben sie wie Fanale stehen und sterben innerlich immer weiter ab. Sie werden mit der Zeit hohl und irgendwann knicken sie weg. <strong>Bitte nicht aufs Haus</strong>.</p>
<p><strong>Hier insistiert nun die Hausverwalterin</strong>. Sie ist von ihrer Aufgabe her Haus- und Grundstücksverwalterin. Sie vertritt die Interessen der betroffenen Wohnungseigentümer. <strong>Bestmöglich</strong>.</p>
<p><strong>Wozu also was gehört</strong>? Richtig: Zur bestmöglichen Interessenvertretung gehört es, dem Sachverhalt hinreichend &#8222;Handlungsalternativen&#8220; zu geben. Hierzu gehört nach hiesiger Einschätzung, dass das Rathaus des Bezirks sich jetzt behördlich festlegt. Da in Berlin für solche Vorgänge <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/andere/baumschvo.pdf" target="_blank">aufgrund der BaumschutzVO</a> ein Bescheid des Bezirksamts vonnöten ist, muss die Behörde sachgerecht mitwirken. <strong>Aber was ist sachgerecht</strong>?</p>
<blockquote><p>In § 5 der vorstehend verlinkten BaumschutzVO heißt es auszugsweise, sinngemäß: &#8222;Ausnahmen sind zulässig, bspw. 1. a) wenn der Baum krank ist oder b) der Baum seine ökologischen Funktionen weitgehend verloren hat oder c) von dem Baum Gefahren für Personen oder Sachen ausgehen oder eine solche Gefahr konkret zu besorgen ist und seine Erhaltung oder die Abwendung der Gefahren dem Eigentümer mit zumutbarem Aufwand nicht möglich ist, 2. eine sonst zulässige Nutzung des Grundstücks nicht oder nur unter wesentlichen Beschränkungen verwirklicht werden kann oder eine solche Nutzung unzumutbar beeinträchtigt wird oder 3. die Durchführung von Maßnahmen zur denkmalgerechten Erhaltung und Unterhaltung eines Baudenkmals, Denkmalbereichs oder Bodendenkmals die Veränderung oder Beseitigung eines Baumes erfordert oder 4. die Beseitigung des Baumes der besseren Entwicklung des Gesamtbestandes dient oder der Baum sich auf Grund des Standortes nicht arttypisch entwickeln kann.&#8220; (Zitat aus vorstehender Quelle)</p></blockquote>
<p><strong>Im geschilderten Fall monatelanges Telefonieren ohne Ergebnis</strong>. Denn die Verwalterin ist widerborstig. Sie hält es nicht für sachgerecht, dass ein Sachbearbeiter einen Verwalter anruft und diesem telefonisch Erwägungen angedeihen lässt, die dieser zur alleinigen Entscheidung ad hoc zu entscheiden haben soll. Die Verwalterin will sich die Sachen auch nicht mitschreiben und an ihre Mandantschaft übermitteln. Sie sagt, sie will einen vollständigen, schriftlichen Bescheid haben, der die Alternativen klar umreißt und Entscheidungen -insbesondere seiner Mandantschaft- möglich macht. So herum würde ein Schuh draus. <strong>Das verweigert aber die Sachbearbeiterin und lässt den Vorgang einfach monatelang liegen</strong>.</p>
<p><strong>Auch Erinnerungen der Verwalterin fruchten nichts</strong>. Sie tut einfach gar nichts.</p>
<blockquote><p>Ohne allzu viel darüber zu wissen, was die nichts tuende Sachbearbeiterin antreibt, kann man zumindest den Eindruck haben, die Dame ließe nichts anbrennen durch gezielte Insgesamtverweigerung von Antrag, Bearbeitung und Bewilligung/Ablehnung. Ein Zwischenbescheid, das kann auch ein telefonischer Zuruf sein: Ich hab es, ich tu was. Wenn du tust. Dass das aber ein bisschen amtsunüblich ist, so weit will ich hier noch gar nicht gehen zu behaupten. Dass aber einfach gar nichts mehr passiert, bis etwas eintrifft, was sie sich eine überforderte Sachbearbeiterin ausgedacht hat, das entspricht aber nicht gerade &#8222;rechtstaatlichem Verwaltungshandeln&#8220;. Finde ich jedenfalls.</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen stellt sich aber die Frage</strong>, wer von beiden den &#8222;dickeren Dickkopf&#8220; hat. <strong>Es ist Zeit, dass sich was bewegt</strong>. <strong>Nun liegt er hier am Bürofußboden herum: mein geplatzter Kragen</strong>.</p>
<p><strong>Der Vorgang ist jetzt auf der nächsthöheren Dienst-Ebene</strong>. Bezirksstadtrat. Obwohl, das ist nicht die nächsthöhere, sondern die höchste Dienstebene. Die höchste Dienstebene, das ist sinngemäß wie wenn man eine unklare Sache nochmal gegen die Sonne hält, um sie besser zu verstehen. Die Sonne ist ja ganz weit oben. Insofern: Macht nichts. Er wird es dem entsprechenden Abteilungsleiter schon geben. Mit etwas Glück und wenn der Stadtrat engagiert sein Amt verrichtet, mit einem grünen Kreuz drauf: <strong>erbitte Rücksprache</strong>.</p>
<p><strong>Niemand will nutzlose Dienstaufsichtsbeschwerden ins Rohr schieben</strong> und sich mit den Ämtern und der Welt anlegen.</p>
<p><strong>Sehr gespannt</strong>, wie diese Sache ausgeht. Es sollte uns nicht verwundern, wenn sie ausgeht, wie jede &#8222;läppische Amtshandlung&#8220; wie diese: <strong>mit einem rechtsmittelfähigen Bescheid</strong>.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kreuzberg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/111311/">Einer für alle, alle für einen, Micha und die schrägen Vögel &#8230;.</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/95310/">Die Kreuzberger Chronik zeichnet die Momente des dortigen Lebens nach&#8230;</a></li>
<li>Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132811/">Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg&#8230;</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8052010/">Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen&#8230;.</a></li>
<li>Alt wie ein Baum: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8842010/">Sie wirft Spaghetti aus dem Fenster, Bananen ins Klo, und der Maler macht nichts</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
</div>
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		<title>944-11 &#8211; News: Die Zahl der Flüge zwischen Berlin und Bonn ist beachtlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 18:30:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Ergebnis einer &#8222;verwässerten Hauptstadtentscheidung&#8220; in Folge des Gesetzes über den Umzug von Bonn nach Berlin ist noch heute: Es sind rund 66.000 Flüge pro Jahr erforderlich, die den Regiebetrieb der Bundesregierung und der aufgespaltenen Administrationsebenen zwischen Bonn und Berlin erforderlich machen. (Quelle: Tagesschau heute, 20 Uhr) Es wäre wohl an der Zeit, dies zu ... <a title="944-11 &#8211; News: Die Zahl der Flüge zwischen Berlin und Bonn ist beachtlich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/128611/" aria-label="Mehr Informationen über 944-11 &#8211; News: Die Zahl der Flüge zwischen Berlin und Bonn ist beachtlich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_6076" aria-describedby="caption-attachment-6076" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6076" title="Unnützes Wissen: Verliebt in Berlin!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Alles.nur_.aus_.Liebe_.jpg" alt="Unnützes Wissen: Verliebt in Berlin!" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Alles.nur_.aus_.Liebe_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Alles.nur_.aus_.Liebe_-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6076" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Verliebt in Berlin!</figcaption></figure>
<p><strong>Das Ergebnis</strong> einer &#8222;verwässerten Hauptstadtentscheidung&#8220; in Folge des Gesetzes über den Umzug von Bonn nach Berlin ist noch heute:</p>
<blockquote><p>Es sind rund 66.000 Flüge pro Jahr erforderlich, die den Regiebetrieb der Bundesregierung und der aufgespaltenen Administrationsebenen zwischen Bonn und Berlin erforderlich machen. (Quelle: Tagesschau heute, 20 Uhr)</p></blockquote>
<p><strong>Es wäre wohl an der Zeit</strong>, dies zu beenden und die noch in Bonn ansässigen Regierungsdienststellen nach Berlin zu holen. <strong>Auch dem Umweltschutz zuliebe</strong>.</p>
<p><strong>Die jetzige Situation</strong> ist das Ergebnis einer &#8222;Politik der ausgleichenden Gerechtigkeit&#8220;, die jede klare politische Entscheidung &#8222;verwässert&#8220;, <strong>koste es was es wolle</strong>.</p>
<p><strong>Halten wir fest</strong>: Der Hauptstadtumzug ist derweil noch nicht abgeschlossen. Ist es ein Wunder, dass &#8222;Gott &amp; die Welt&#8220; nach Berlin strömt, um Immobilien praktisch aus der Portokasse zu kaufen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[ aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, ... <a title="894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123611/" aria-label="Mehr Informationen über 894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /> aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, die gerade entschärft wird. Seit 1945 lag sie unbemerkt da. #Tagesnachrichten</p></blockquote>
<p><strong>Es geht ein Gespenst um in Deutschland</strong>: ein kleiner, ekelhafter Virus. Güllemann war auch ein Virus und verbreitete sich ungeheuer schnell via Internet.  Er wurde uns erst kürzlich näher bekannt: er ist der Anachronist in dem Internethit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; (Ist der mit Ohrsand?).</p>
<p><strong>Und nun gibt es eine einzigartige Verbindung</strong> zwischen Virus Güllemann und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli" target="_blank">EHEC</a>, dem Virus, dass sich auf Grünzeugs wie Blattsalaten, Salatgurken und Tomaten voraussichtlich länger hält, als die Mindesthaltbarkeit. So wird aus erlesenen Gemüsen (vorzugsweise aus dem norddeutschen Raum) Sondermüll, den man verklappen sollte, aber nicht fressen. Wieder mal sind die Kühe an allem schuld. <strong>Erst sind sie der Grund für die Klimakatastrophe und nun für die Ungenießbarkeit von Gesundgemüsen aller Art</strong>.</p>
<p><span id="more-9555"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9556 " title="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" alt="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" width="450" height="264" /></a><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Güllemann! Kein Scheiß, Mann!</figcaption></figure>
<p><strong>Kommt nun bald das &#8222;Gülleverbot&#8220;</strong> als eine Art neues Reinheitsgebot für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft?</p>
<figure id="attachment_9687" aria-describedby="caption-attachment-9687" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9687 " title="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" alt="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" width="450" height="319" /></a><figcaption id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!</figcaption></figure>
<p><strong>Was als &#8222;natürliche Düngung&#8220; gepriesen wurde</strong>, gilt nun als verwerfliches Tun. Oder müssen jetzt &#8222;Gülleerzeugnisse&#8220; der gewerblichen Landwirtschaft besonders hygienisch hergestellt werden? Kühe, Schweine, Hühner, alle leiden jetzt schon unsägliches Leid im Dienste der Menschheit, als Futter, Nahrung, Nahrungsmittel, Fleisch gilt inzwischen bei vielen Menschen ebenfalls als ungenießbar, und dass die Vegetarier damit Recht haben, das so zu sehen, dafür spricht immer mehr, mit steigender Tendenz. <strong>Wenn es nur nicht so schwer wäre, drauf zu verzichten</strong>.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oOaB-aT0tTs&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Keks, alter Keks (Ist der mit Ohrsand!) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelkette wird jetzt zunehmend zur Nahrungsmittelspirale</strong>, die anfängt aufzuhören, weil aufzuhören dringend angefangen werden muss. Gurken, Blattsalate und Tomaten aus dem norddeutschen Raum tragen -ersten Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge- das Virus in sich und vor dem Verzehr wird dringend gewarnt. Judith Holofernes (Sängerin Wir sind Helden) schrieb vor kurzem der BILD-Zeitung die bedeutungsschwangeren Worte: &#8222;Ich glaube, es hackt!&#8220; &#8211; <strong>Es galt nicht für Gemüse</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Operation Keks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/">Ick freu mir wie nen Kullerkeks</a></li>
<li>Operation Glückskeks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7292010/">Der Wind hat mir ein Lied erzählt</a></li>
</ul>
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		<title>891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 08:50:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Lankwitz entsorgt die BSR (Berliner Stadtreinigung) heute die Biomülltonnen. Bio = gut! Ha ha, der Zeitgeist&#8230;. Infolge der immer weiter voranschreitenden Mülltonnen-Diversifizierung splittert die Anzahl der bislang aufgestellten Exemplare immer weiter auf. Es gibt Mülltonnen für jeden denkbaren Entsorgungsgrund. Vor einigen Jahren führte die Berliner Stadtreinigung die Biomülltonne ein. Und nun steht sie da. ... <a title="891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123311/" aria-label="Mehr Informationen über 891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9525" aria-describedby="caption-attachment-9525" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9525  " title="Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05960.jpg" alt="Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9525" class="wp-caption-text">Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll</figcaption></figure>
<blockquote><p>In Berlin-Lankwitz entsorgt die BSR (Berliner Stadtreinigung) heute die Biomülltonnen. Bio = gut! Ha ha, der Zeitgeist&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Infolge der immer weiter voranschreitenden Mülltonnen-Diversifizierung</strong> splittert die Anzahl der bislang aufgestellten Exemplare immer weiter auf. Es gibt Mülltonnen für jeden denkbaren Entsorgungsgrund. Vor einigen Jahren führte die Berliner Stadtreinigung die Biomülltonne ein. Und nun steht sie da. Hinzu gesellt sich seit neuestem die Orangebox, wir berichteten. Ob das auch gesamtökonomisch gut ist, weiß vermutlich die BSR als städtischer Entsorger. Sie wird die Rechnung geführt haben, ob die vergleichsweise große Vervielfältigung von Müllentsorgungstouren mit nahezu täglich wechselnden Müllentsorgern dem Stadtklima immer noch besser tut, als eine zusammengefasste, <strong>allerdings bewohner- und umweltverträgliche Entsorgung, bspw. einmal die Woche, so wie früher</strong>.</p>
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		<title>863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 09:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext Richtig ist: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder ... <a title="863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120511/" aria-label="Mehr Informationen über 863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext</p></blockquote>
<p><strong>Richtig ist</strong>: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder so ähnlich. <strong>Das Naturschutzgesetz setzt die Maßstäbe für den Vogelschutz</strong>.</p>
<p><span id="more-9278"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_25" aria-describedby="caption-attachment-25" style="width: 279px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25" title="Vogelhaus  -  Zierde für jeden Garten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/dsc04971_vogelhaus.jpg" alt="" width="289" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-25" class="wp-caption-text">Vogelhaus - Zierde für jeden Garten</figcaption></figure>
<p><strong>Der Bestand des Hauses als Wohnanlage</strong> mit außenliegenden Giebelwänden, die teils unverputzt sind und an denen Nistplätze von Vögeln beheimatet sein können, ist als Gesichtspunkt hinsichtlich der baulichen Instandhaltung des Hauses maßgeblich betroffen. Denn als im Zweiten Weltkrieg halb Berlin zerstört wurde und mehr als 1 Million Menschen obdachlos wurden, fielen auch eine Vielzahl von Hinterhofwohnungen der Abrissbirne zum Opfer. Hofentkernung, um die Belichtung der verbleibenden, weniger zerstörten Wiederaufbauten zu verbessern zeitigten diese unverputzten Giebel mit Scharten, Fugen und Mauerwerkslöchern,<strong> in denen die lieben Vögel gerne herumsitzen, auf Eiern, die sie bebrüten</strong>.</p>
<figure id="attachment_9281" aria-describedby="caption-attachment-9281" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9281  " title="Kühe würden Künast wählen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg" alt="Kühe würden Künast wählen!" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9281" class="wp-caption-text">Kühe würden Künast wählen!</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Wedding findet der Artenschutzgutachter</strong> jetzt solche Nistplätze, einige davon verlassen, und es gibt Kotspuren, die darauf hinweisen, dass hier Vögel waren. Einige weitere im aktiven Brutprozess, so scheint es. 24 Niststätten des gemeinen Haussperlings (lat.: Passer domesticus) sind über den Giebel verteilt entstanden. Der Haussperling gilt als bedrohte Tierart. Der Verwaltungsbeiratsvorsitzende, selbst anderswo in Heiligensee wohnhaft, weiß zu berichten: &#8222;Ja, das stimmt, der Haussperling ist ja im Gegensatz zum Feldsperling ein Stadtbewohner. Seit die Bierbrauereien die Pferdefuhrwerke abschafften, so sagt er, hat der Bestand der Haussperlinge einen Teil seiner Ernährungsgrundlagen eingebüßt. Wat? Die kleinen, braunen Viecher ernährten sich mit Vorliebe vom Pferdekot, dem Pferdeappel, der in getrocknetem Zustand, so der Verwaltungsbeirat, auch vortrefflich als Wurfgeschoss dienen konnte. <strong>Ich frage mich, ob auf die Vögel</strong>?</p>
<figure id="attachment_9282" aria-describedby="caption-attachment-9282" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9282  " title="Bitte selbst abäppeln!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg" alt="Bitte selbst abäppeln!" width="432" height="324" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9282" class="wp-caption-text">Bitte selbst abäppeln!</figcaption></figure>
<p><strong>Von den 24 vorgefundenen sind 6 Niststätten derzeit in Betrieb</strong>, sagt der Artenschutzgutachter. &#8222;Zu erkennen sind sie an herausgehändem Nistmaterial, rufenden Männchen und Kotspuren sowie verschiedenen Verhaltensmerkmalen der Vögel. Die Eiablage sei Anfang/Mitte April erfolgt. Danach werden die Eier 13-14 Tage bebrütet und nach zwei weiteren Wochen verlassen die jugendlichen Spatzen das Nest. Allerdings brüten die braunen Racker häufig 2-3mal pro Jahr. Sogar ein nicht mehr genutztes Nest der Nebelkrähe fand man vor. <strong>Zwei Ringeltauben (lat. Columba palumbus) turtelten dort beobachteter Weise miteinander herum</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" title="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Hausverwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> lernt an diesem Beispiel noch hinzu, was es bedeutet, eine Vollwärmeschutzfassade zur nachhaltigen Einsparung von Heizenergie an den bis dato unverputzten Gebäudegiebel anzubringen. <strong>Aber auch der Putzer, der Maurer, der Polier sind einzuweisen, wenn es sinngemäß heißt</strong>:</p>
<ol>
<li>Im Bereich vom aktuellen Brutgeschehen dürfen keine Schutt- bzw. Staubschutznetze an den Baugerüsten angebracht werden.</li>
<li>Im Umkreis von ca. 3 m um das aktuelle Brutgeschehen gibt es praktisch dann kein aktuelles Baugeschehen, dort sind Bauarbeiten zu vermeiden.</li>
<li>Lärmende Tätigkeiten, längerer Aufenthalt und die Lagerung von Baumaterial im unmittelbaren Bereich der Brutgeschehen sind zu unterlassen.</li>
<li>Nach Ausflug von flüggen Jungvögeln können entsprechende Nester ggf. zum Verschluss freigegeben werden, um Komplikationen bei erneutem Brüten der Vögel zu vermeiden.</li>
<li>Alle am Bau beteiligten Mitarbeiter sind über die genannten Verhaltensmaßnahmen in Kenntnis zu setzen.</li>
</ol>
<p><strong>Die Nester werden von den Sperlingen jährlich wieder genutzt</strong>, allerdings ohne Wohngeld oder Miete an die Hausverwaltung zu entrichten. Sie sind daher nach § 44 BNatSchG geschützt, weil sie für eine Wärmedämmung dauerhaft entfernt werden müssen, ist nach § 67 desselben Gesetzes ein Ausnahmeantrag erforderlich. Dieser schließt die erstmalige &#8222;Schaffung von Ersatzwohnraum&#8220; (kein Witz) ein, namentlich geht es um &#8222;Ersatz-Nistquartiere&#8220; <strong>auf derselben Fassade im Verhältnis 1:1</strong>.</p>
<p><strong>So entstehen dann lauter neue Wolkenkuckucksheime</strong>, und eine vertragliche Nutzungsüberlassung an diese Dauermieter wird von den Behörden als wünschenswert angesehen. Die Bewohner haben mehrere Vögel. Und, damit ist die Eingangstheorie widerlegt: <strong>Der Bauherr ist gut zu Vögeln und macht alles artig mit</strong>. <strong>Artenschutzgerecht</strong>.</p>
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		<title>822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 11:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. ... <a title="822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/116511/" aria-label="Mehr Informationen über 822-11 &#8211; Positionen: 50 Jahre Erdumkreisung &#8211; die Frage ist doch, besteht ein Grund zum Feiern?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<p><strong>Der Prognostiseur ist kein Pasteur, der die Geschichte der Welt abzukochen gedenkt, damit sie nachträglich keimfrei wird. Doch jetzt öffnet der ehemals sowjetische Geheimdienst seine Aktenbestände betreffend Jurij Gagarin, den Mann, der als erstes die Erde umkreiste. 50 Jahre ist es her. Das ist ein Jubel-Jubiläum wert. Wir feiern den Eintritt in die neue Welt. Kein Zufall, dass auch andere Jubiläen anstehen. Eins davon: 25 Jahre Tschernobyl.</strong></p>
<p><strong><span id="more-9013"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GsN3icByqUo&#8220;]<strong><br />
</strong><span style="color: #888888;">Major Tom &#8211; Peter Schilling (Extended Version) &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Man fragt sich allerdings</strong>: Wäre denn letzteres überhaupt zum Anlass genommen worden für eine &#8222;totale Erinnerung&#8220;, wäre Fukushima nicht passiert? Leise Zweifel, ob das nicht alles doch ein bisschen verlogen ist?</p>
<p><strong>Der Mensch im Weltall</strong>, das hat aber auch was Gutes: Von oben lässt sich der Niedergang des Planeten Erde besser beobachten. Sozusagen distanzierter. Allerdings kann man die Löcher über der Erde nicht sehen, ohne sie speziell einzufärben. Schon Kurt Tucholsky fachsimpelte: &#8222;Ein Loch ist ein umgrenztes Nichts.&#8220; (Wo kommen die Löcher im Käse her?)</p>
<p><strong>Uns muss tatsächlich bange werden</strong>, wenn wir die letzten, sehr viel häufiger auftretenden &#8222;Naturereignisse&#8220; bewusster betrachten. Allein die Häufigkeit der Schreckens- bzw. Horrormeldungen aus aller Welt müsste uns Anlass geben, über die weitere Vorgehensweise des Menschen intensiver nachzudenken. Denn &#8222;machen wir uns die Erde Untertan&#8220;, so schlägt der Planet Erde vielleicht irgendwann zurück? Gedemütigt, gebeutelt, in furchtbare Umweltschäden getaucht. In Deutschland ist Bitterfeld &#8222;renaturiert&#8220; worden, in China ist derartiges wohl kaum zu erwarten. <strong>Der Mensch ist eine Umweltsau</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Die totale Erinnerung&#8220;</strong> an bleibende Bilder und Ereignisse, die sich den Menschen in das kollektive Gedächtnis einbrannten, stellt dieser Tage die Redaktion des SPIEGEL zusammen. Es sind die Bilder von der Ermordung von John F. Kennedy, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, &#8222;nine eleven&#8220; in New York und vieles mehr. Jurij Gagarin war mit 27 Jahren bereits zum Held der Sowjetunion aufgestiegen. Er zerschellte in einem Flugzeug 1968 und wurde sich infolgedessen niemals richtig bewusst darüber, dass dieser Titel eines Tages nichts mehr bedeuten würde. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr.</p>
<p><strong>Allerdings könnte das Festhalten an Weltprogrammen</strong> zur Erforschung des Weltalls durchaus Sinn haben: Sollte der Planet Erde einmal vollkommen unbewohnbar werden, so wird es ja Zeit für &#8222;Ersatzwohnraum&#8220; anderswo. Für unsere Berufsbranche allerdings gibt es dann nicht mehr vergleichbar viel zu tun: die Verwaltung fremder Galaxien wird weder als Unterpunkt des derzeitigen Berufsbilds Immobilienkaufmann angeboten, noch steht überhaupt in Aussicht, dass die Menschen dann noch über so bürgerliche Gesichtspunkte wie &#8222;zur Miete wohnen&#8220; oder &#8222;Wohnen im Wohnungseigentum&#8220; relevante Gedanken verschwenden werden!</p>
<p><strong>Dann gibt´s im All einen Urknall</strong> und die alte Wunschvorstellung der Politrockband Ton, Steine, Scherben wird wahr: Wir zahlen keine Miete mehr. Sind am Ende diese Weltveränderer, die auf ein Leben nach der Erde hin arbeiten, rote Utopisten, eine Art &#8222;nachträgliche 5. Kolonne Moskaus&#8220;. Das war früher ein geflügeltes Wort. Heiner Geißler hat es früher gern verwendet. Inzwischen hat er sich sehr verändert: <strong>Altersweisheit</strong>.</p>
<p><strong>Zeit auch</strong>, an Major Tom zu gedenken, den <strong>Peter Schilling </strong>einst besang. &#8222;<strong>Völlig losgelöst von der Erde&#8230;..</strong>&#8220;</p>
<p><strong>Wer hat schon Antworten auf diese Fragen?</strong></p>
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		<title>815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun gut, das ist nun wirklich lange her. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, ... <a title="815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/115811/" aria-label="Mehr Informationen über 815-11 &#8211; Bauen: Nach fünf Jahren ist eine schriftl. Vereinbarung da, Eckehard, die Russen sind da! Was nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8972" aria-describedby="caption-attachment-8972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8972 " title="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Eckehard.die_.Russen.sind_.da_.jpg" alt="Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)" width="450" height="328" /></a><figcaption id="caption-attachment-8972" class="wp-caption-text">Eckehard, die Russen sind da! (Zeitgenössische Abbildung)</figcaption></figure>
<p><strong>Nun gut, das ist nun wirklich lange her</strong>. 1918 endete der 1. Weltkrieg und die Friedensschließenden machten einige Fehler, von denen wichtige Historiker hinterher behaupteten, sie erst hätten den Nährboden bereitet für den deutschen Nationalsozialismus. Andere widersprachen dieser Theorie bis auf´s Blut und da sieht man ja schon den Kern des Streits, des Pudels Kern, die Frage einer gewissen &#8222;deutschen Gretchen&#8220;, die Gretchenfrage. Was aber, wenn ein Hauseigentümer in Berlin-Wedding seinen Giebel sanieren will, wie es &#8222;Gretchen&#8220; Angela Merkel, Kandisbunzlerin von Gesamtdeutschland gern wünscht. Sie sagt, das sei Chefsache, und bald, so befürchten jetzt auch Kenner, wird es den &#8222;Sanierungszwang&#8220; doch noch geben: dann müssen Hauseigentümer, ob sie wollen oder nicht, gebäudeenergetisch sanieren, kurz: wärmdämmen. Wie &#8222;Labskaus auf lau gebräuntem Toast&#8220; -igitt- nimmt sich die gegenwärtige Rechtslage aus und haben wir angesichts von Klimakatastrophe, atomaren Weltgefahren und Treibhauseffekt überhaupt noch Zeit für Großzügigkeit? <strong>Das Beispiel aus Berlin-Wedding belegt: Wir sind noch lange nicht bereit, in unsere Köpfen Ordnung zu schaffen</strong>.</p>
<p><span id="more-8971"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<blockquote><p>Für die Älteren unter uns taugt noch das Feindbild des drohenden Russen. Die Jüngeren sind Hui Buh, dem Schloßgespenst angemessen zu verschrecken. Was aber hilft gegen deutsche Grundstücksnachbarn, damit sie sich &#8222;vom Acker&#8220; machen, anstatt sich wie &#8222;Edgar mit den Scherenhänden&#8220; zu benehmen, immer bereit, ein Stück nachbarlichen Kuchen abzuschneiden, kurz gesagt: die Hand aufzuhalten? #Sinnfrage</p></blockquote>
<p><strong>Ordnung schaffen</strong> mit immer weniger (rechtlichen) Waffen? Ein hohes Ziel. Zur Erinnerung:</p>
<p><strong>Der Berichterstatter focht lange</strong>, aber redlich und im Ergebnis wurde im Berliner Abgeordnetenhaus das Berliner NachbarrechtsG geändert. Das war &#8222;löblich, lieb und lullaby&#8220;, also klasse, &#8222;kybernetisch, kanz kroße Klasse&#8220;, etwas umständlicher ausgedrückt. Bilanziell ist unser Zeitkonto im Beispiel Berlin-Wedding eindeutig überschuldet, doch das war dem Grundsätzlicheng geschuldet. Per Saldo hat die Aufräumphase fünf Jahre gedauert, anstatt einfach nur loslegen zu dürfen.</p>
<p><strong>Man hat vor, die zum Nachbarn hinzeigende Giebelwand wärmezudämmen</strong>, zeigt das seinem Nachbarn drei Monate vorher an, und gut ist. Er hat das zu dulden: aus gar keinem rechtlichen Gesichtspunkt lassen sich noch Einreden herleiten. So ungefähr lautet die Idealvorstellung eines gesellschaftlich einwandfreien Miteinanders bei klarer Rechtslage und einfachen, sauberen Vorschriften. Doch das Gegenteil bleibt der Fall. Die Kriterienbrücke unseres Vorhabens umfasst folgende Gesichtspunkte, über die man erst mal gehen muss:</p>
<ol>
<li>die Berechtigung, das nachbarschaftliche Grundstück zu begehen, es aber auf unbefestigten Flächen nicht zu befahren,</li>
<li>ein Gerüst auf dem Grundstück aufzustellen, den Putz am eigenen Giebel beseitigen zu dürfen und die Wand anschließend ordnungsgemäß zu verputzen und farblich zu gestalten,</li>
<li>jedoch keine längerfristige Lagerung von Baumaterial durchzuführen, keinen Container aufzustellen oder Baustelleneinrichtungen (wie z.B. Klos), Müll und Baustellenabfälle sind sofort zu entsorgen, spätestens wöchentlich,</li>
<li>die an der Brandwand (auf dem Nachbargrundstück) stehenden Bäume einschl. Wurzelwerk sind &#8222;auf Kosten des Bauherrn&#8220; (also uns) zu beseitigen, obwohl sie auf dem Nachbargrundstück stehen und die Substanz unseres Hauses schädigen (im Klartext: eine Zuzahlung in erheblichem Umfang, u.a. auch wegen nachfolgender Punkte),</li>
<li>die dazu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind vom Bauherrn (uns, nicht dem Grundstückseigentümer) einzuholen &#8222;auf eigene Kosten&#8220;, und soweit eine Auflage zu einer entsprechenden Ersatzbepflanzung erfolgt, diese auf unsere Kosten durchzuführen, darüber ist vor Erstellung der Rüstung Einvernehmen zu erzielen,</li>
<li>der Bauplatz ist zu reinigen und soweit umweltgefährdende Stoffe in das Erdreich gelangen, ist dieser Bereich auf eigene Kosten auszutauschen und der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen,</li>
<li>soweit durch Drucklasten (wie der Rüstung) Erdverdichtungen eintreten, sind diese zu beseitigen, damit Oberflächenwasser versickern kann,</li>
<li>als Gegenleistung für die Ausführung der Arbeiten (!!) wie auch für die Anbringung der Wärmedämmfassade zahlt der Bauherr anstelle einer monatlichen Überbaurente einen Betrag in Höhe von 1.500,- € an die Nachbarin.</li>
<li>Bei Überschreitung einer Festbauzeit von drei Monaten zahlt der Bauherr einen zusätzlichen Betrag von 1.000,- €.</li>
<li>Sollte eine Baupause von mehr als drei Wochen eintreten, so verpflichtet sich der Bauherr, die Rüstung abzubauen, um sie dann wieder aufzubauen.</li>
</ol>
<p><strong>Und noch einiges mehr</strong>.</p>
<p><strong>Damit wird deutlich</strong>: Man kann es als &#8222;gefährliches Wagnis&#8220; des Bauens begreifen, man kann aber auch sagen, dass aus einer Vielzahl von verschiedenen Rechtsgründen die Regelung einiger dieser Vereinbarungspunkte schlichtweg überflüssig ist und deutsches Recht darstellt. So lange aber ein Bauvorhaben wie dieses, dessen Durchführung im &#8222;öffentlichen Interesse&#8220; sämtlicher Menschen auf der Welt liegen muss, vom Vorhandensein komplizierender Regelungstatbestände auch nur ansatzweise abhängig gemacht werden darf, kann sich kundige Rechtstheoretiker eine Strategie jahrelanger Verzögerungen einfallen lassen, <strong>wenn er nur daran interessiert ist</strong>.</p>
<blockquote><p>Der Job als Haus- und Grundstücksverwalter findet da seine Grenzen, wo Anderen mit bürgerlich normierten Wertvorstellungen wie Gemeinsinn, Notwendigkeit und Tugenden wie Bescheidenheit, Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit kaum noch beizukommen ist. Wo das Gewinnmaximierungsprinzip sich darauf beschränkt, seinem Nachbarn nur noch Steine, Hindernisse und Fallstricke in den Weg zu legen. Das ist vor einem moralischen Weltbild kaum noch zu verantworten, aber leider nicht unüblich. Wo Vereinbarungen über Lapidarien wie diese sich jahrelang hinziehen und schliesslich der Bauherr viele der &#8222;schleimigen Kröten&#8220; nur noch frißt, um endlich anfangen zu können. Niemand kann Gerechtigkeit bis zu dem Punkt durchfechten, an dem sie weitgehend liegt. In die Nähe davon zu kommen, reicht manchmal schon, leider!</p></blockquote>
<p><strong>Dem wird hier nicht</strong> das Zeug geredet und insbesondere wird dem Nachbarn nichts leichtfertig unterstellt. <strong>Als Fazit bleibt aber</strong>:</p>
<p><strong>Die bislang ergangenen Rechtsvereinfachungen sind schlichtweg ungenügend</strong>. Stattdessen wäre wohl ein Gesetz in Erwägung zu ziehen, dass diesen Fall hinreichend rechtsklar und &#8222;unverhinderlich&#8220; regelt. Und auch die &#8222;Heilige Kuh&#8220; fremden Eigentums muss abgeschafft werden. In verdichteten Ballungsräumen wie Großstädten kommt die Politik langfristig nicht an der Forderung vorbei, dass Grundsstückseigentümer die Überbauung ihres Grundstücks im Kern entschädigungsfrei zu dulden haben, wenn die Durchführung dem &#8222;technisch gebotenen Stand&#8220; einer &#8222;gebäudeenergetischen Sanierung&#8220; Folge leistet. Auch die Überbaurente gehört abgeschafft und entspricht veraltetem Denken.</p>
<p><strong>Prost Mahlzeit</strong>. Kommt die Vereinbarung, wie hier, nach mehr als fünf Jahren endlich zustande, ist nur noch festzustellen, was eingangs aufgeführt ist: Die Russen sind da! <strong>Und wie Nina Hagen hinzufügte: Hipp hipp, hurra</strong>! <strong>Nun kann gebaut werden</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;H3t8PwHvj10&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Meister Röhrich: Eckehard, die Russen sind da! (via Youtube)</span></em></p>
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		<title>783-11 &#8211; Prognosen: Beste Grüße aus Tutukaka! Aber, oh Gott, wo bitte liegt Tutukaka?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:01:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der liebe Gott hat seiner Wut über die mißratenen Kinder der Erde Luft gemacht und sich ausgekotzt. #Eintrag eines facebookianers zur Situation in Japan Bereits der Popgigant Prince titelte eine seiner Scheiben mit &#8222;Around The World In A Day&#8220;, während noch Jules Verne 80 Tage benötigte, um einmal um dieselbe zu ziehen. Und der gnadenlose ... <a title="783-11 &#8211; Prognosen: Beste Grüße aus Tutukaka! Aber, oh Gott, wo bitte liegt Tutukaka?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112611/" aria-label="Mehr Informationen über 783-11 &#8211; Prognosen: Beste Grüße aus Tutukaka! Aber, oh Gott, wo bitte liegt Tutukaka?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="150" height="20" src="http://vukajlija.com/flash/mediaplayer.swf" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="false" flashvars="height=20&amp;width=150&amp;file=http://vukajlija.com/govor/nek-kaze/68358.mp3&amp;autostart=false&amp;link=http://vukajlija.com/govor/nek-kaze/68358&amp;showdownload=true"/></p>
<blockquote><p>Der liebe Gott hat seiner Wut über die mißratenen Kinder der Erde Luft gemacht und sich ausgekotzt. #Eintrag eines facebookianers zur Situation in Japan</p></blockquote>
<p><strong>Bereits der Popgigant Prince</strong> titelte eine seiner Scheiben mit &#8222;Around The World In A Day&#8220;, während noch Jules Verne 80 Tage benötigte, um einmal um dieselbe zu ziehen. Und der gnadenlose &#8222;Fred von Jupiter&#8220; ist nicht mehr länger noch allein, bekommt Besuch von Mutter Erde,  bekommt jetzt Besuch von einer Sonde, nicht für Mägen. Sie ist etwa tischgroß und hat unterschiedliche Temperaturen auf der Tagesseite von ca. 450° und auf der Nachtseite von minus 185° zu verkraften. Heiß ist es auf dem Jupiter und kalt. Jedenfalls nicht so heiß, als das eine Kernschmelze zu befürchten ist. <strong>Gott sei Dank</strong>.</p>
<p><strong>Anke Kosanke</strong> (* Name geändert) jedenfalls ist gerade jetzt in <strong>Tutukaka</strong>. Nie gehört? Taka-Tuka-Land, ja, das schon. <strong>Oder Popocatépetl, ein Vulkan. Bzw. Titicacasee</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-8786"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Radioaktivität &#8211; Kraftwerk (1975) (via Youtube)</span></em></p>
<blockquote><p>Pipi Langstrumpf baute sich ihre Welt, so wie sie ihr gefällt. So wie die Menschen eben sind.</p></blockquote>
<p><strong>Nicht umsonst ist das</strong>, was man auf dieser Website hier einen &#8222;Seitentrenner&#8220; nennen könnte, ein Flugzeug (wie hier abgebildert). Die Menschen hotten von Hü nach Hüskerdü und umgekehrt, es geht von lechts nach rings von obanoboben bis unten auf Kurs, die Globalisierung hat uns inzwischen vollkommen erreicht.</p>
<p><strong>Jetzt plant die Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> in Kreuzberg, ab Anfang April ihre Fassade aufzuhübschen. Bei der Gelegenheit soll das Dach gleich mit in Ordnung gebracht werden. Unterm &#8222;Dachjuché&#8220; (Berolinmus für ganz oben unterm Dach) wohnt Anke Kosanke, wenn sie in Berlin ist. Sie ist oft in Berlin, eigentlich meistens. Wenn sie einen ihrer zu wenigen Urlaube angeht, allerdings, zieht es sie in die weite, weite Welt. <strong>Ganz weit weg</strong>.</p>
<p><strong>Tutukaka ist in Neu-Seeland</strong> und lässt sich wegen der bereits ins Feld geführten Globalisierung <a title="externer Link, recherchieren!" href="http://www.google.de/search?q=Tutukaka" target="_blank">auch googlen</a>.</p>
<p><strong>Taka-Tuka-Land</strong> liegt irgendwo in unserer Kindheit verstreut, genauer bei Astrid Lindgren, ihrer berühmtesten Strumpfdrossel, dem rothaarigen Mädchen Pipi und einer ihrer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_in_Taka-Tuka-Land" target="_blank">berühmten Reisen</a>.</p>
<p><strong>Der Titicacasee </strong>ist ein sehr großer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titicaca-See" target="_blank">See in Südamerika</a>. Sprichwörtlich von hier aus gesehen dort &#8222;umme Ecke&#8220; ist der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popocat%C3%A9petl" target="_blank">Popocatépetl in Mexiko</a>.</p>
<p><strong>Was in Japan los</strong> ist und in Libyen, bedarf keiner weiteren Vertiefung.</p>
<p><strong>Während Anke Kosanke aus Neuseeland</strong> eine Email an den Verwalter schickt, um dem Architekten der WEG noch ein paar Fragen &#8222;umme Erde&#8220; zu übersenden, ist was los auf der Welt. In Kreuzberg wird die Fassade bald aufgehübscht. Es ist eine Art <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Slam" target="_blank">Gran Slam</a>: Die Fassade wird aufgehübscht und wir können es uns leisten, rund um die Welt zu fliegen, auch nach Tutukakapétl, oder wie das heißt!</p>
<p><strong>Während der Globus quietscht und eiert</strong>. Mir fröstelt.</p>
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		<title>770-11 &#8211; Kreuzberg: Einer für alle, alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 08:53:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Ich gehöre zu den Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Denn wer kann das schon von sich sagen: Ich bin seit über 40 Jahren mit Spaß Schornsteinfeger.&#8220; (sagt Schornsteinfegermeister Michael Schmidt hier &#8211; allerdings: Das ist schon &#8222;der Brüller&#8220;, oder? Kennt jemand einen, der das Hobby, Schornsteine zu fegen angibt? Und hat sich das ... <a title="770-11 &#8211; Kreuzberg: Einer für alle, alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/111311/" aria-label="Mehr Informationen über 770-11 &#8211; Kreuzberg: Einer für alle, alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3065" aria-describedby="caption-attachment-3065" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3065 " title="Schornsteinfeger-Website mit Usability" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg" alt="" width="450" height="101" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg 562w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button-299x67.jpg 299w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3065" class="wp-caption-text">Schornsteinfeger-Website mit Usability</figcaption></figure>
<blockquote><p>„Ich gehöre zu den Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Denn wer kann das schon von sich sagen: Ich bin seit über 40 Jahren mit Spaß Schornsteinfeger.&#8220; (sagt Schornsteinfegermeister Michael Schmidt <a title="interner Link" href="http://www.schornsteinfeger-friedrichshain-kreuzberg.de/schornsteinfeger/michael-schmidt/" target="_blank">hier</a> &#8211; allerdings: Das ist schon &#8222;der Brüller&#8220;, oder? Kennt jemand einen, der das Hobby, Schornsteine zu fegen angibt? Und hat sich das positiv oder negativ auf die Partnerwahl ausgewirkt? Ich würde nie behaupten, es war schon in frühester Kindheit mein Hobby, Häuser zu verwalten! Wobei: In der Park- bzw. der Schloßallee auf dem Monopoly-Brett&#8230;? Nein, es ging darum, Immobilien und Straßenzüge zu &#8222;raffken&#8220; und nicht darum, sie mit Anstand, Beständigkeit und über Jahre hinweg kontinuierlich positiv zu verwalten. #Hobbys &amp; Sternstunden der Internet-Selbstdarstellung #Anregung zur Textüberarbeitung</p></blockquote>
<p><strong>Als wir über die Anfänge des Interneteinzugs</strong> (nicht Durchzug) im Schornsteinfegerwesen berichteten und die obige Sperrung der rechten Maustaste durch einen besonders klugen &#8222;Schorni&#8220; erwähnten, war die Welt schon anfangs in der Ruhr. In Aufruhr. Es hat sich seit dem viel getan, auch und sogar im Schornsteinfegerwesen. Die obige eingerückte Lösung ist eine Wahllösung für die berühmten <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_Musketiere" target="_blank">drei Musketiere</a>, aber sie gilt auch im Schornsteinfegerwesen als Wahlspruch, als Credo der schwarzgewandeten Männer, die jedenfalls früher regelmäßig auch zum Glück bringen verdonnert waren. <strong>Sie traten jedenfalls seltener in welches, als sie Glück brachten. Hoffen wir mal</strong>.<br />
<strong>Und wenn</strong>, wäre es nicht aufgefallen, die schwarze Kleidung von Kopf bis Fuß, <strong>doch lassen wir das</strong>.</p>
<p><span id="more-8656"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="368" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iW_jSXnpzqc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/v/iW_jSXnpzqc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #999999;"><em>Görli, Görli &#8211; P.R. Kantate (2003) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<blockquote><p>Leicht tadelt man die Fehler anderer, aber selten nur bedient man sich ihrer, um die eigenen zu verbessern. * François de La Rochefoucauld *(1613 &#8211; 1680)</p></blockquote>
<p><strong>Der Schornsteinfegerberuf steht vor dem Umbruch</strong>. Seit 2008 das Gesetz geändert wurde, müssen die Schornsteinfeger jetzt sukzessive vom &#8222;irgendwie verbeamteten&#8220; Mann mit der Kehrreuse und drohenden Mängelprotokollen zu modernen Dienstleistern morphen. Eventuell müssen sie jetzt sogar erreichbar sein, <strong>man denkt teils über 24-Stunden-Hotlines nach</strong>.</p>
<p><strong>Der Beruf, die Berufsgruppe ist &#8222;von Berufs wegen&#8220; eher konservativ</strong>, auch in allen modernen, schnörkeligen Dingen: Bürokommunikation wie früher, Fax noch sehr verbreitet, Emailadressen werden gehütet wie Betriebsgeheimnisse, inzwischen hat sich EDV für Schornsteinfeger durchgesetzt und das Abrechnungswesen des Schornsteinfegers ist dadurch transparenter geworden. Das Aufmaß des Kehrbezirks wird schon mal mitgeschickt.</p>
<p><strong>Schornsteinbelegungspläne</strong>? Nach wie vor schwierig und nur &#8222;mit Engelszungen&#8220; bestellbar. Was nicht heißt, sie stünden dann binnen Wochenfrist zur Verfügung. Viele ältere Schornsteinfeger reagieren erst einmal gar nicht auf die Bitte, die an den Schornsteinen belegenen Nutzer, deren Kamine, Altöfen, Dunstabzugshauben und Gasthermen aufzustrippen und verständlich aufzuzeichnen. Nach mehreren Anrufen dann &#8222;das kostet aber extra&#8220; und &#8222;ja ja, hüstel, machen sie man!&#8220;</p>
<p><strong>Schornsteinsanierung</strong>? Ganz schwieriges Thema: Im Moment scheint der Schornsteinfegerberuf auch im Generationenwandel festzustecken. Viele jüngere wollen jetzt die Freigabe des Schornsteinfegerberufs zu einer Vervielfältigung der Tätigkeitsgebiete nutzen: viele werden &#8222;Gebäudeenergieberater&#8220; (Nachschulung) oder bieten &#8222;sinnvolle Bauleistungen rund ums Eckige&#8220; (Dach, Schornstein usw.) an. Tradiert, traditionsbehaftet und auch in Traditionsdünkel verhaftet sind (auch teils) die Schornsteinfeger, die selbst kurz vor dem Eintritt ins Rentenalter stehen, überkommen sind auch manche ihrer Vorstellungen über das, was sie selbst nicht mögen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" title="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Zum Beispiel</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Acht Stunden im Büro sitzen und Akten von links nach rechts zu schieben, das wäre nichts für mich. Rauskommen, unter Leuten sein, den ein oder anderen schrägen Vogel kennen lernen. Das ist mein Ding.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Das sagt der Bezirksschornsteinfeger</strong> (seit 1963) <span style="color: #008080;"><strong>Michael Hebel</strong></span>, Kehrbezirk 0207 (Kreuzberg). Und in der Hoffnung, dass dies richtig ist, lässt zumindest der Kehrbezirk darauf schließen, dass hier Aktenberge nicht links und rechts hin- bzw. hergeschoben werden müssen. Auch dieses Bild ist im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung der Geschäfts- und Büroprozesse inzwischen veraltet und darf (fast) als überholt gelten. Mit Ausnahme derer natürlich, die sich schon seit mehr als zwanzig Jahren jedem &#8222;modernistischen Hype&#8220; gänzlich verschlossen haben. <strong>Dafür ist der Anspruch, insbesondere &#8222;schräge Vögel&#8220; kennen zu lernen also prima zu bewerkstelligen, das geht</strong>.</p>
<p><strong>Tja, es ist schwierig</strong>, bzw. es ist nicht leichter geworden. Aber eventuell auch nicht schwieriger! Das Monopol fällt und die Schornsteinfeger-Befreiungsbewegung wird den Markt ganz neu sortieren. Schauen wir mal, ob mit Erfolg und Reformwillen <strong>alles bald gut wird</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Mittelstreckenraketen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/bombenalarm-2/" target="_self">im Mieterkeller in Wilmersdorf</a></li>
<li>Homepage <a title="externer Link" href="http://www.plattenreiter.de/" target="_blank">von P.R. Kantate, dem Sänger von Görli, Görli</a></li>
<li>Berliner <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7052010/" target="_self">Gasserhauer Numero Zwo: Dickes B</a></li>
<li>Ín <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8062010/" target="_self">Balin gehen die geilen Partys ab &#8211; P.R. Kantate</a></li>
<li>Schornsteinfeger-Kombinat Kreuzberg: <a title="externer Link" href="http://www.schornsteinfeger-friedrichshain-kreuzberg.de/schornsteinfeger/michael-hebel/" target="_blank">Michael Hebel ist einer für alle</a>!</li>
</ul>
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		<title>696-10 &#8211; Prognosen: Emails, die man nicht ausdrucken kann, sind aktiver Umweltschutz, findet der WWF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 15:44:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Unglaublich: Derzeit druckt ein Drittel der Deutschen jede, aber auch jede E-Mail erst mal aus. Jeder zweite entnimmt dem Drucker bis zu 50 Seiten &#8211; täglich! Seit 1950 hat sich der weltweite Papierverbrauch auf 367 Millionen Tonnen versieben facht. Das schadet auch der Volkswirtschaft, wie Jung-von-Matt-Vorstand Armin Jochum erklärt: &#8222;Jährlich kosten unnötige Ausdrucke Europas Firmen ... <a title="696-10 &#8211; Prognosen: Emails, die man nicht ausdrucken kann, sind aktiver Umweltschutz, findet der WWF" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/103910/" aria-label="Mehr Informationen über 696-10 &#8211; Prognosen: Emails, die man nicht ausdrucken kann, sind aktiver Umweltschutz, findet der WWF">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8164" aria-describedby="caption-attachment-8164" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Screenshot_Wwf.Format.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8164 " title="Screenshot, nicht ausgedruckt von saveaswwf.com" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Screenshot_Wwf.Format.jpg" alt="Screenshot, nicht ausgedruckt von saveaswwf.com" width="450" height="247" /></a><figcaption id="caption-attachment-8164" class="wp-caption-text">Screenshot, nicht ausgedruckt von saveaswwf.com</figcaption></figure>
<blockquote><p>Unglaublich: Derzeit druckt ein Drittel der Deutschen jede, aber auch jede E-Mail erst mal aus. Jeder zweite entnimmt dem Drucker bis zu 50 Seiten &#8211; täglich! Seit 1950 hat sich der weltweite Papierverbrauch auf 367 Millionen Tonnen versieben facht. Das schadet auch der Volkswirtschaft, wie Jung-von-Matt-Vorstand Armin Jochum erklärt: &#8222;Jährlich kosten unnötige Ausdrucke Europas Firmen rund 1,4 Milliarden Euro, in Deutschland landen 170 Millionen Euro im Papierkorb.&#8220; Berliner Zeitung vom 13. Dezember 2010, <a title="externer Link" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1213/seite1/0064/index.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>Als wir  uns diese Website angesehen haben</strong>, haben wir auf einen Ausdruck verzichtet. Allerdings ist auch unser Internet bald ausgelesen und was dann? Zu Archivzwecken einfach komplett ausdrucken, das spart überflüssigen, belegten Speicherplatz auf dem heimischen PC und was dann? Ja, ein neues Internet downloaden, ganz einfach. Die unglaubliche Geschichte aber, die man sich  auf der Zunge zergehen lassen kann, aber nicht muss, steht oben als erster, eingerückter Absatz eingeleitet zitiert aus der Berliner Zeitung. <strong>Wenn einem so viel Schönes wird beschert, das ist schon einen WWF-Screenshot wert. Oder? Gute Idee jedenfalls. Wird es jemals so werden? Komplett papierlos?</strong></p>
<p><strong>Allerdings</strong>: Genau so könnte es auch den Zeitungen bald gehen. Wer kauft dann schon noch gedruckte Zeitungen? <strong>Online reicht das Informationsangebot ja schon aus, oder</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://saveaswwf.com/de/" target="_blank">Website von &#8222;saveaswwf-Format&#8220;</a> (Neues Dateiformat)</li>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1213/seite1/0064/index.html" target="_blank">Hintergrundinformationen der Berliner Zeitung vom 13.12.10</a></li>
</ul>
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		<title>644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 08:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnhof Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Haustiere]]></category>
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		<category><![CDATA[The famous xtraordinary blackbirds.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wir Kinder vom Bahnhof Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologischer Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein betäubter Blick durch den Sucher spiegelt ein Leben im Quadrat. Eine Welt aus Glas und Stäben an unserem freien Tag! Warum geht ihr an eurem freien Tag in den Zoo? #Sinnfragen Zoologische Gärten gibt es in der Menschheitsgeschichte noch gar nicht mal so lange! Und die Frage ist auch, ob -über die gesamte Geschichte ... <a title="644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/98710/" aria-label="Mehr Informationen über 644-10 &#8211; Video: Menschen, die von Freiheit träumen, sollten Zoobesuche nicht versäumen! #Videotipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein betäubter Blick durch den Sucher spiegelt ein Leben im Quadrat. Eine Welt aus Glas und Stäben an unserem freien Tag! Warum geht ihr an eurem freien Tag in den Zoo? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Zoologische Gärten gibt es</strong> in der Menschheitsgeschichte noch gar nicht mal so lange! Und die Frage ist auch, ob -über die gesamte Geschichte der Menschheit gesehen- Zoologische Gärten überhaupt relevant sind? Dass sie geschaffen wurden, hatte etwas mit Neugier zu tun. Wir mussten uns die Tiere in sicherheitsummantelte Käfige aus Gittern, Glas, Holz und Beton holen, damit sie uns nicht gefährlich würden. Damit sie nicht abhauen! Denn freiwillig würden sie auch nicht bleiben. Im größten Angriff auf die Freiheit der Menschen, im Krieg, haben wir es gespürt. Die Elefanten wurden in die Freiheit gebombt, mussten wieder eingefangen werden, <strong>etliche Zootiere sind dem II. Weltkrieg zum Opfer gefallen</strong>.</p>
<p><strong>Werden die Zoologischen Gärten</strong> vielleicht die Menschheit überleben? <strong>Wohl kaum</strong>.</p>
<p><span id="more-7837"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p> <br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14316974&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="275" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14316974&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/14316974">XOO (audio-visual poem by keychee &amp; timo maier)</a> from <a href="http://vimeo.com/user1448958">keychee</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" />XOO (by keychee &amp; timo maier) &#8211; via vimeo</span></p>
<blockquote><p>Durch die Stadt weht ein rauer Wind<br />
Man trifft Rudel junger Hunde, die sauer sind<br />
Sie haben zu viel Zeit, die Kläffer suchen Streit<br />
Ich seh&#8216; zu, dass ich bei drei auf der Mauer bin</p>
<p>Tausend Tonnen Taubenshit, alles grau und versifft<br />
Jeden Müll ins Maul gekippt<br />
Die Affen werden faul und dick<br />
Du bist nicht fit und wirst gefressen<br />
Ungekaut, kurz verdaut und für immer vergessen<br />
<strong>Peter Fox &#8222;Stadtaffe&#8220; (2009)</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wenn niemand mehr die Zootiere füttert</strong>, wird es sie nicht mehr geben: weder Mensch noch Tier wird überleben! Aber dass beide Gattungen, Mensch und Tier, voneinander profitierten, ist lange her. Inzwischen war die Großlandwirtschaft eingeführt worden, die Tiere wurden Nutztiere, in europäischen und zuletzt in weltweiten Normen wurde genau festgelegt, was eine Ente ist oder ihr Ei! Wie Geflügel die Flügel zu strecken hat und Nasenbäre sich dieselbe zu putzen haben, in einer Hühnereier-Verordnung wurde sogar das Eierlegen genormt. Als die Menschen dessen überdrüssig wurden, ersonnen einige clevere Geschäftsleute das Etikett &#8222;BIO&#8220;, und als die ersten Berlin B-IO ihr Auto kennzeichneten, <strong>da war es im wahrsten Sinne des Wortes eine kaputtgegangene Welt</strong>.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.visualblog.de/wp-content/uploads/2010/10/48-Stunden-Integration-Berlin-Kottbusser-Tor-32.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!" src="http://www.visualblog.de/wp-content/uploads/2010/10/48-Stunden-Integration-Berlin-Kottbusser-Tor-32.jpg" alt="Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!" width="450" height="675" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Verschwende deine Jugend: Die Menschheit verdummt!</figcaption></figure>
<p> <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></a><span style="color: #888888;"><em>(visualblog.de, Oktober 2010: 48 Stunden Integration, die Ausstellung, </em></span><a title="externer Link" href="http://www.visualblog.de/2010/10/48-stunden-integration-die-ausstellung-im-kottbusser-tor/" target="_blank"><span style="color: #888888;"><em>deeplink mit weiteren Fotos hier</em></span></a><span style="color: #888888;"><em>)</em></span></p>
<p><strong>Das Video ist ein &#8222;audio-visuelles Poem&#8220;</strong> von Keychee, einem in Berlin lebenden Musiker und Timo Maier. Eingefangen per Videotik sind eingefangene Tiere. Wir erinnern uns, dass uns in den dritten Programen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten &#8222;Hund, Katze, Maus&#8220;, &#8222;Tiger, Panda &amp; Co.&#8220; und &#8222;Elefant, Nashorn und Atapibulle&#8220; entgegen lächeln. Dass uns der Tod von Thomas Dörflein, dem Tierpfleger von Knut, dem Eisbären, tief ins gesellschaftliche Mark getroffen hat. Wer hat schon eine Stadt, in der dem Zoodirektor der Finger abgebissen wird? Es wird seinen Grund haben! Irgendeinen muss es doch haben! Dem Affenpfleger Reimon Opitz gehören in Berlin die Titelseiten. Was ist, wenn die Wölfe sterben? <strong>Opitz war nie &#8222;Affenvater&#8220;?</strong> <strong>Weil er umfällt und kollabiert</strong>.</p>
<p><strong>Wir sind die Kinder vom Bahnhof Zoo</strong>, Junkies einer immerwährenden Sehnsucht nach Wildnis, Freiheit und ursprünglichem Leben. Sie füllt sich nicht durch Stäbe, Gitter, Scheiben, die Bilder des Videos vermitteln uns eine meditative Essenz, eine Reduktion, in der alles Flüssige rasch verdunstet. Traurigkeit, Zusammenrottung, um zu überleben, das manische Hin- und Herwiegen der Löwin und ein Schild warnt die Menschen, die Tiere spritzen mit Urin. Besser kann ein Tier nicht sagen: Geh, weiche von mir! Überall drumrum die Dämlichen oder die zu wenig Gescheiten mit ihren Blitzlicht-Billigkameras, blitzen Tieren in die Augen, die sich angewidert abwenden, weil sie resigniert haben, sich dagegen noch zur Wehr zu setzen! Die Tiere halten nicht viel von ihren Besuchern. Die Besucher wissen nicht einmal, wie man Tiere wie diese andächtig, angerührt bzw. berührt beobachtet, ohne ihnen auch noch das letzten Quäntchen Quante zu rauben! <strong>Der Verein der Spiegelfechter brüllt im Corpsgeist für alle zu kurz Gekommenen:</strong> <strong>Avant! Gard! Touché</strong>!</p>
<p><strong>Wo die ganze Welt kollabieren könnte</strong>, sind zwei Tierpfleger als systematische Windschilder aufgestellt, die Menschheit vor ihrem Verderben zu warnen, vor dem Kahlschlag von &#8222;Mother Earth&#8220;. Die Berliner Band &#8222;The famous, xtraordinary Blackbirds.tv&#8220; hat ihn walhallahaft vorgetragen und fragt: &#8222;Can you hear this, mother nature, SOS around the globe&#8220;. Die Bilder von Timo Maier und die Musik von keychee sind <strong>Fanale</strong> <strong>wider die Widerwärtigkeit</strong>!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/fRA4qtCDVB4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Mother Nature &#8211; The famous, xtraordinary Blackbirds.tv &#8211; performed live 28.08.10 (via Youtube</em>)</span></p>
<blockquote><p>Und da hinten hinterm Haus wohnt ein Tier im Zoo, und die Menschen werden darüber nicht mehr richtig froh! Ich sehe zwanzig Affen und der Pfau ist schön. Ich hab noch zwanzig Karten, brauch nie raus zu gehn! (Textadaption &#8222;Haus am See&#8220;, Peter Fox)</p></blockquote>
<p><strong>Zoos werden wohl die letzten Reservate</strong> der vormals freilebenden Tiere gewesen sein, rückblickend betrachtet. Die Tiere, das sind die letzten nordamerikanischen Indianer der Welt. Zeit, einen Moment in Nachdenklichkeit zu verharren. Mit dem Song &#8222;Mother Nature&#8220; der Berliner Schwarzvögel um den großartigen, blinden Sänger <strong>Rian Es</strong> hoffen wir gemeinsam, <strong>dass dies nicht der  Abgesang von allem ist</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.keychee.de" target="_blank">Homepage von keychee</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.ghostofthemovie.de/" target="_blank">Homepage von Timo Maier &#8222;Ghost of the movie&#8220;</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://blackbirdstv.tv" target="_blank">Homepage The famous, xtraordinary Blackbirds.tv</a></li>
</ul>
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		<title>549-10 &#8211; Müllentsorgung in Berlin: Die Orangen stellen jetzt Piloten der &#8222;Orange Box&#8220; auf, was soll&#8217;s?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8922010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Da leg ich mich doch lieber hin, das hat doch alles keinen Sinn, ich will, dass alles besser wird, dass endlich was passiert. (Ideal, 1980) Diversifikation allerorten. Wer einen Mobilfunkvertrag abschließt, ist bereits leicht gereizt. Die Begriffsverwirrung und ein allgemeiner Tarife-Kuddelmuddel sind inzwischen Alltag. Jeder sucht nach Schlagworten und Kopfstützen, gedanklichen Brücken, um erklären zu ... <a title="549-10 &#8211; Müllentsorgung in Berlin: Die Orangen stellen jetzt Piloten der &#8222;Orange Box&#8220; auf, was soll&#8217;s?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8922010/" aria-label="Mehr Informationen über 549-10 &#8211; Müllentsorgung in Berlin: Die Orangen stellen jetzt Piloten der &#8222;Orange Box&#8220; auf, was soll&#8217;s?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352  " title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Da leg ich mich doch lieber hin, das hat doch alles keinen Sinn, ich will, dass alles besser wird, dass endlich was passiert. (Ideal, 1980)</p></blockquote>
<p><strong>Diversifikation allerorten</strong>. Wer einen Mobilfunkvertrag abschließt, ist bereits leicht gereizt. Die Begriffsverwirrung und ein allgemeiner Tarife-Kuddelmuddel sind inzwischen Alltag. Jeder sucht nach Schlagworten und Kopfstützen, gedanklichen Brücken, um erklären zu können, warum es richtig ist, den speziellen Tarif abgeschlossen zu haben. Auch beim Müll ist der Tarife-Kuddelmuddel inzwischen größer geworden. Tendenz ansteigend. Das neueste Produkt aus dem Hause BSR (Berliner Stadtreinigungsbetriebe) ist die &#8222;Orange Box&#8220;.</p>
<p><span id="more-7161"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Seit Juli 2010 hat die BSR damit begonnen</strong>, ca. 10.000 Müllplätze in Berlin mit der BSR-Wertstofftonne &#8222;Orange Box&#8220; auszustatten. Damit soll es möglich werden, Müll nach Wertstoffen getrennt zu sammeln. Eigentlich nichts neues, schon bislang wird ein bisschen unterschieden: Papier, Glas, Biomüll, Restmüll. Neu ist jetzt die Umstrukturierung der bislang bereits vorhandenen Müllmengen in eine kompakte Abfallgruppe namens Wertstoffe. Man muss Begriffe wie diese eben nur neu definieren, und schon kommt was anderes dabei raus. <strong>Das BSR Pilotprojekt &#8222;Orange Box&#8220;!</strong></p>
<figure id="attachment_7162" aria-describedby="caption-attachment-7162" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_OrangeBox_Nachbearbeite.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7162  " title="BSR Pilotprojekt &quot;Orange Box&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_OrangeBox_Nachbearbeite.jpg" alt="BSR Pilotprojekt &quot;Orange Box&quot;" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-7162" class="wp-caption-text">BSR Pilotprojekt &quot;Orange Box&quot;</figcaption></figure>
<p><strong>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Die BSR informiert: Spätestens 2011 wird das deutsche Kreislaufwirtschaftsagesetz novelliert. So verlangt es eine EU-weit geltende Abfallrichtlinie. Wesentlicher Bestandteil der Novellierung wird sein, die Bestandteile von Hausmüll stofflich stärker als bisher zu verwerten, dies in Form einer Wertstofftonne. Die BSR verwertet gemeinsam mit ihrer Unternehmenstochter Berlin Recycling bereits heute rund 450.000 Tonnen pro Jahr, zu 78% stofflich. Ohne die Verwertung, also das Erzielen von Recycling- bzw. Verwertungserlösen, so die BSR, wären die Müllgebühren heute in Berlin um 5% teurer. Letztlich käme daher die Wiederverwertung auch und insbesondere dem Endverbraucher entgegen.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignleft" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Wir wollen also ein Anreizsystem schaffen, durch Wertstofftrennung Hausmüll zu reduzieren und damit Kosten zu sparen. (Quelle: Kundeninformation Juli 2010)</p></blockquote>
<p><strong>Nachdem erste Pilotversuche</strong> in 6.000 Haushalten Berlins mit gutem Erfolg getestet wurden, werden diese nun ausgeweitet,</p>
<ol>
<li>über die Aufstellung von Wertstofftonnen auf zunächst 10.000 Müllplätzen in größerer Wohnbebauung innerhalb des S-Bahn-Rings,</li>
<li>über Wertstoffiglus auf ca. 150 Standplätzen im öffentlichen Straßenland außerhalb des S-Bahn-Rings.</li>
</ol>
<p><strong>Die &#8222;Orange Box&#8220;</strong> ist -lt. übersichtlichem Piktogramm-Grafikmodus&#8220; wie folgt befüllbar bzw. nicht befüllbar, sagt die BSR</p>
<figure id="attachment_7163" aria-describedby="caption-attachment-7163" style="width: 404px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Recyclinghoefchen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7163 " title="BSR &quot;Orange Box&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Recyclinghoefchen.jpg" alt="BSR &quot;Orange Box&quot;" width="414" height="337" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Recyclinghoefchen.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Recyclinghoefchen-300x244.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7163" class="wp-caption-text">BSR &quot;Orange Box&quot;</figcaption></figure>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.bsr.de" target="_blank">Berliner Stadtreinigung</a> (Homepage)</li>
<li><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Orange_Box_Muellstandplatzplakat.pdf" target="_blank">Infoflyer der Berliner Stadtreinigung</a> (pdf)</li>
<li><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/BSR_Orange_Box_Hausaushang.pdf" target="_blank">Aushangmuster der Berliner Stadtreinigung</a> (pdf)</li>
</ul>
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		<title>476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 16:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Bildzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich den Laden betrete, sage ich zu Günter (* Name geändert) Das sind ja heute wieder Schlagzeilen in der Bildzeitung, wie man sie sich wünscht. Er meint Kein Problem für mich, oder? Aber für dich: einer war heute schon da. Du bist der Zweite. Schluck. Schlagfertig ist er, Günter. Günter hat eine &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, ... <a title="476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8212010/" aria-label="Mehr Informationen über 476-10 &#8211; Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6718" aria-describedby="caption-attachment-6718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0025_Foto.Podcast.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6718  " title="FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0025_Foto.Podcast.jpg" alt="FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)" width="450" height="592" /></a><figcaption id="caption-attachment-6718" class="wp-caption-text">FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)</figcaption></figure>
<p><strong>Als ich den Laden betrete</strong>, sage ich zu Günter (* Name geändert)</p>
<blockquote><p>Das sind ja heute wieder Schlagzeilen in der Bildzeitung, wie man sie sich wünscht.</p></blockquote>
<p><strong>Er meint</strong></p>
<blockquote><p>Kein Problem für mich, oder? Aber für dich: einer war heute schon da. Du bist der Zweite.</p></blockquote>
<p><strong>Schluck. Schlagfertig ist er, Günter</strong>. Günter hat eine &#8222;Berliner Schnauze&#8220;, so nennt man diejenigen in Berlin, die auf alles eine recht schnell geschossene Antwort verfügbar haben. Eine solche &#8222;Kodderschnauze&#8220; (berolinisch für etwas Ähnliches) bezeichnen manche Menschen <strong>in Berlin als &#8222;ihr Kapital&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-6717"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5763" title="Dickes B " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg" alt="Dickes B" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Dickes_B-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ich mag sie bei manchen Menschen gern</strong>, wenn es welche sind, von denen man sagt, sie trügen das Herz auf dem rechten Fleck. Kommt scharfer Verstand hinzu, ist mir das noch lieber. Eine Kodderschnauze, die sich mit Dumpfbackentum paart, hingegen mag ich weniger.</p>
<p><strong>Der Beruf erfordert</strong>, sich auf Gesprächspartner einzustellen. Sich einstellen zu können, heißt den Jargon ggf. zu beherrschen. Wahlweise kann ich mit Akademikern jeden Grades reden, fachsimpeln, schwadronieren, philosophieren oder &#8230; reden. Oder es müssen kurze Sätze sein, prägnant und präsent wie das Innere eines Wasserglases.</p>
<p><strong>Hauptsache</strong>, ich werde verstanden.</p>
<p><strong>Im Allgemeinen</strong> reden wir unnötig viel. Auch ich. Was man zu sagen hat, ist meist in zwei, drei Sätzen ohne Nebensatz zu sagen. Der Rest ist psychologisch bedingtes Beiwerk. Es umschmückt die Absicht, die ich verfolge, verschleiert sie eventuell sogar oder verwässert wieder alles. Für nur wenige Menschen ist es möglich, sich selbst und die eigenen verbalen Ausdünstungen so zu reduzieren, dass sie als Mensch nicht (überflüssigerweise) herüber kommen. Wenn es um eine Sache geht, ist Sachlichkeit vernünftig, aber Höflichkeit gebietet, sachliche Aussagen emotional zu verhängen mit Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, ausreden lassen.</p>
<p><strong>Das Gegenteil</strong> davon ist die Bildzeitung. Sie besticht durch &#8222;einfache Wahrheiten&#8220;, die Texte sind so zu recht gestutzt, dass ein einfach  strukturierter Mensch sie gut verstehen bzw. begreifen kann. Dabei rutscht allerdings oft die Tiefe komplett weg. In der Bildzeitung sind tiefschürfende, nachdenklich machende Texte nicht zu erwarten. Oder doch: Das Lesen einfacher Wahrheiten und verkürzter Sachverhalte kann ins Gegenteil umkippen.</p>
<p><strong>Wir sehen schon</strong>: so richtig bringt uns auch dieser Text hier nicht weiter. Jemand, der Zeit seines Lebens gute, deutliche Texte verfasst hat, wurde gestern 90 Jahre alt. Die Bildzeitung haben wir heute nicht gekauft, um zu erfahren, wie viel Wahrheitsgehalt in dieser Fettdruck-Schlagzeile steckt. Ich bin eher &#8222;Jeder Zweite&#8220; und fühle mich angesprochen. Warum dafür eine neue Studie für Berlin und Brandenburg benötigt wird, weiß ich nicht. <strong>Einfach mal ein bisschen umgucken</strong>.</p>
<p><strong>Ansonsten</strong> kommt die Schlagzeile ein bisschen schräg daher: sie mutet an, wie ein Titelfüller in einer Zeit, in der Bundespräsidenten Respekt rufen und zurücktreten, Lena ML Oslo bezwingt und isländische Vulkane den Billig- und Vielfluglinien Millionenausfälle bescheren, für deren Amortisation (Naturkatstrophe) sie Regierungen ansprechen. Wo bleibt denn da das unternehmerische Risiko? Der isländische Vulkanausbruch ist keine Naturkatastrophe, sondern ein Naturschauspiel.</p>
<p><strong>So wie Marcel Reich-Ranicki</strong>, dem wir gestern dafür eine Widmung <strong>ins Bekenntnisbuch schrieben</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8202010/" target="_self">Horst Köhler und der Respekt</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8192010/" target="_self">Deutschland sucht den Super-Horst</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8002010/" target="_self">Hilde besingt Berliner Sommersprossen</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://bekenntnisblog.de/?p=277" target="_blank">Marcel Reich-Ranicki wurde 90</a> &#8211; ein Würdigungsversuch</li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7052010/" target="_self">Dickes B &#8211; Seed</a></li>
</ul>
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		<title>430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7742010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7742010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 07:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
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		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerberaum]]></category>
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		<category><![CDATA[Schanklärm]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zepter der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen ... <a title="430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7742010/" aria-label="Mehr Informationen über 430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<p><strong>Das Zepter</strong> der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen diese beiden Gastronomen behaupten, er munde vorzüglich und eigne sich sogar für das Kerngeschäft, <strong>dort in Berlin-Kreuzberg</strong>.</p>
<p><strong>Das Begehren</strong> ist einfach: Im Sommer sollen die Gäste auch vor der Tür, auf dem öffentlichen Straßenland Sekt schlürfen dürfen. Dazu muss eine Art Sitzlandschaft entstehen, mit Möblierungsplan und -so ist es dort nun mal- Tischen und Stühlen vor dem unsererseits verwalteten Grundstück. Schanklärm in Berlin, das ist ein empfindliches Thema. Als die Verwalterin dies Ansinnen telefonisch mitgeteilt bekommt, muss sie erst einmal<strong> kurz überlegen</strong>.</p>
<p><span id="more-6395"></span><br />
<a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><strong>Anders als</strong> der russische Präsident Jelzin ist der polnische Ministerpräsident am Wochenende ohne jeden Restalkohol abgestürzt und mit ihm etliche weitere Hochrangige aus der polnischen Regierung. Dass die Polen insgesamt stark erschüttert sind, auch junge Polen, überrascht uns. Wie es wohl gewesen wäre, wenn eine gleichrangige Ministerpräsidentin, bei uns die Bundeskanzlerin, überlegt man? Eine Staatstrauer von insgesamt einer Kalenderwoche ist angeordnet. In Russland, einem unendlichen Land, gibt es ebenfalls eine Staatstrauer. Auch wenn dieser Ministerpräsident in Sachen Deutschland und Nachbarschaftsverhältnis immer eine äußerst grenzwertige Meinung vertreten hat, die aus Geschichtlichem herrührt: unser Mitgefühl gilt den Polen. Dass in Deutschland ähnlich gefühlt würde, wenn wie eingangs angedeutet, ist ein verbotenes Gedankenspiel, allerdings ist schwer vorstellbar, dass hier in Deutschland ähnlich &#8230;.wir stellen allerdings heute eine virtuelle Trauerkerze für die Gestorbenen auf und <strong>gedenken ihrer</strong>.</p>
<figure id="attachment_4314" aria-describedby="caption-attachment-4314" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4314" title="Biertischzettel mit Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg" alt="Biertischzettel mit Meinung" width="300" height="116" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg 860w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4314" class="wp-caption-text">Biertischzettel mit Meinung</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Kreuzberg</strong>, um zum Thema zurück zu kommen, soll der gastronomische Kick ausgeweitet werden. Seit wir wissen, dass in den Niederungen der deutschen Gastronomie so wichtige, essenzielle Entscheidungen getroffen werden (Bild), wissen wir ferner, dass es eine unserer vornehmsten Aufgaben ist, die Entwicklung einer gedeihlichen Gastronomieszene nach Kräften zu fördern. Die Bestuhlung, die Möbellandschaft, die auf dem öffentlichen Trottoir entstehen soll, erstreckte sich auf das Haus, in dem die Sektkneipe ansässig ist und darüber hinaus. Vor dem Nachbarhaus, das unserer Verwaltung unterliegt, ist eine Insel auf dem Gehweg gezogen. Der sonst nur drei bis dreieinhalb Meter breite Bürgersteig hat dort eine inselähnliche Auskerbung und ist mindestens das Doppelte so breit, dort auch Straßenbäume und Laternen. Die Menschen stellen dort gern ihre Fahrräder hin.</p>
<p><strong>Die antragstellenden Gastronomen</strong> bedürfen unserer Erlaubnis eigentlich nicht. Denn das ist das öffentliche Straßenland. Allerdings müssen wir zustimmen, finden sie, weil wir Betroffene sind. Das ist im Grundsatz richtig. Auch das Tiefbauamt Kreuzberg hat denen das gesagt. Und würden wir das genehmigen? Was wäre der Vorteil für uns? Nicht in erster Linie finanziell, sondern gäbe es eine Art Zugewinn an Lebensqualität in einem hoch bzw. dicht besiedelten Ballungsraum wie dieser &#8222;Szenestraße&#8220;?</p>
<p><strong>Ein Verwalter</strong> von Wohnungseigentümern muss hier anders denken, als ein Verwalter eines Mietwohn-Mehrfamilienhauses. Es gilt zunächst, die Bewohnerbefragung in richtiger, zielführender Weise anzuschubsen. Die Bewohner (Miteigentümer) wählen einen Verwaltungsbeirat, der besteht aus drei Personen und ist &#8222;Vorfilter&#8220; eines eventuellen Vorgehens. Also fragt die Verwalterin als erstes in dieses Gremium hinein und bittet um O-Töne. Über das Wochenende sind bei drei Beiratsmitgliedern drei O-Töne gewachsen und es liegen Antworten in drei Emails vor.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6279" title="UW_Flaschenbiergeschaeft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Ein Mitglied</strong> des dortigen Beirats schreibt uns:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Eine Zustimmung ist sicher in erster Linie eine Frage an die Bewohner des Vorderhauses. Ich als Seitenflügelbewohnerin würde nur Wert darauf legen, dass nicht die gesamte Länge vor<br />
unserem Haus bestuhlt wird, dass z.B. in der Breite unseres Tores der Zugang zur Straße frei bliebe (Thema: Zugänglichkeit auch mit Kinderwagen, von denen wir viele haben etc.) Kneipenlandschaften im Freien haben ja bekanntlich &#8211; besonders in unserem Kiez &#8211; einen Hang zur Expansion und ein Selbstbewusstsein, dass die (verzweifelten) Passanten auf die Plätze<br />
verweist.</p></blockquote>
<p><strong>Ein weiteres Mitglied</strong> des Beirats sagt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich bin in der Beziehung traumatisiert. Hab jahrelang über einer Kneipe, bzw. deren &#8222;Aussenanlage&#8220; gewohnt. Die sagten auch: 22 Uhr ist Schluß. Ehe dann die letzten Gäste weg waren, abgeräumt war und die Tische zusammengestellt waren, zeigte die Uhr meistens auch schon 1 Uhr. Zu der Zeit mußte ich meistens gegen 5.30 Uhr raus. Ich finde es auch nicht so toll, wenn sich dann alles vor unserer Tür abspielt. Auch wenn die Dame jetzt sagt, dass alles begrenzt ist. Erfahrungsgemäß weitet sich so etwas nach einer Weile von selber aus. Der Dreck bleibt liegen und man muss sich mit irgendwelchen Einkäufen etc. zum Eingang &#8222;durchkämpfen&#8220;. Sieht man ja teilweise schon beim Cafe nebenan mit den zwei, drei Tischen. Mich reißt die Idee also nicht vom Hocker&#8230; und &#8222;ruhiges Wohnen&#8220; ist sicherlich anders &#8211; wir haben ja auch schon den Bolzplatz&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Die dritte Meinung</strong> trägt weitere <strong>Gesichtspunkte</strong>:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir sollten vorher darauf hinweisen, dass sich alle die räumlichen Gegebenheiten nochmal in Ruhe anschauen. Ich persönlich bin auch unentschieden. Wir sind ja jetzt hier eh Ausgehgegend, wodurch unser Kiez beträchtlich aufgewertet wurde, insofern ist es eigentlich schlüssig, das auch zu unterstützen, wenn unser Zugang dabei nicht beinträchtigt wird. Und laut ist es durch das (Name anderer Kneipe) eh schon&#8230; Wenn wir dem zustimmen sollten, dann auf alle Fälle zeitlich befristet, so dass wir das Ganze &#8218;mal ausprobieren&#8216; können.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<ul>
<li>Vorderhaus und Garten und Seitenflügel: Sind drei verschiedene, betroffene Gebäude auch solche, die unterschiedlich stark hiervon betroffen sind?</li>
<li>Muss eine derartige Zustimmung unwiderruflich erteilt werden, falls man zumindest erst einmal ausprobieren will, ob das -gutnachbarschaftlich- ginge? Um nicht gleich &#8222;nein&#8220; zu sagen?</li>
<li>Man will selbst stets gut und &#8222;mit offenem Ohr&#8220; behandelt werden, und insofern verbietet sich ein striktes Nein von vornherein als etwas, dass die Atmosphäre vergiften könnte. Man muss ordentlich abwägen. Sich damit auseinandersetzen. Ob was draus wird?</li>
<li>Klar ist: Der Beirat hat nur Beratungsfunktionen und entscheidet das nicht. Klar ist auch, dass auch die Verwalterin dies nicht entscheidet. Klar ist, das muss auf eine Eigentümerversammlung und dort entschieden werden. Alle wesentlichen <strong>Gesichtspunkte </strong>sind bereits benannt. Der Gastronom muss, wenn er das Ziel ernstlich weiterverfolgen will, jetzt &#8222;Butter bei die Fische&#8220; bringen und sich klar und unmissverständlich einlassen, die Sache verbindlich beschreiben, sie zeichnen maßstäblich und von der Ansicht her und innerlich ausgestalten. Dafür ist weder die Nachbarin, noch die Verwalterin der Nachbarin (huch, ist die Welt weiblich) zuständig, das muss von &#8222;Dänen&#8220; (denen) kommen.</li>
</ul>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>385-10 &#8211; Glückskeks: Der Wind hat mir ein Lied erzählt! Es war ein chinesisches&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:20:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zarah Leander]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wer lechz und lings velwechselt, ist selbel Schuld! Im Land des Lächelns hat eine freundliche Gesichtsmimik (auch ein Gesichtspunkt) eine besondere Bedeutung. In einem wichtigen Beitrag, der auf einer Partner-Website dieses Blogs erschienen ist (&#8222;Sind Japaner verrückt? &#8211; Antwort hier), versuchte Dennis Gastmann vom NDR der Frage nachzugehen, wie man in Asien sein Gesicht wahrt, ... <a title="385-10 &#8211; Glückskeks: Der Wind hat mir ein Lied erzählt! Es war ein chinesisches&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7292010/" aria-label="Mehr Informationen über 385-10 &#8211; Glückskeks: Der Wind hat mir ein Lied erzählt! Es war ein chinesisches&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_6021" aria-describedby="caption-attachment-6021" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6021  " title="Glückskeks" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Glueckskeks.jpg" alt="Glückskeks" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Glueckskeks.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Glueckskeks-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6021" class="wp-caption-text">Glückskeks</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Wer lechz und lings velwechselt, ist selbel Schuld!</p></blockquote>
<p><strong>Im Land des Lächelns hat eine freundliche Gesichtsmimik</strong> (auch ein Gesichtspunkt) eine besondere Bedeutung. In einem wichtigen Beitrag, der auf einer Partner-Website dieses Blogs erschienen ist (&#8222;Sind Japaner verrückt? &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/01/22/der-lange-weg-nach-udon-thani/" target="_blank">Antwort hier</a>), versuchte Dennis Gastmann vom NDR der Frage nachzugehen, wie man in Asien sein Gesicht wahrt, bzw. es nicht verliert. Dass Dennis Gastmann die Frage aufgeklärt habe, ob alle <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/6962010/" target="_self">Australier Verbrecher sind</a>, haben wir selbst nicht gesehen. Keine Zeit. Die Einstellung, das Gesicht stets zu wahren, trifft tief in die Kultur von Asien und hat Bedeutung für Menschen, die in Berlin und Umgebung -aber auch in <strong>Zehlendolf</strong>&#8211; arbeiten.</p>
<p><strong>Schlau allerdings</strong>: <strong>Das China-Restaurant Tai-Pann</strong>. Es lässt Zettel austragen. Drei von vier Briefkästen am Haus sind derzeit mit &#8222;schickem, geschmackvollen&#8220;, braunen Paketband zugeklebt. Die (ehemaligen) Bewohner möchten keine Post mehr. Man sieht das in &#8222;ätzend braun&#8220; jeden Tag. Was sie sich dabei nur gedacht haben? Ein anderes Thema. <strong>Lücksichtslosigkeit</strong>.</p>
<p><span id="more-6020"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Von allen guten Geistern auch die Zettelwelfel</strong> der chinesischen Spitzengastronomie verlassen. Da sie die Werbeprospekte mit dem Angebot &#8222;Liefelselvice&#8220; vorn wegen dem hässlichen Paketband der &#8222;lieben Nachbaln&#8220; nicht loswerden, haben sie über das Wort &#8222;Hauswulf&#8220; noch einmal etwas gründlicher nachgedacht. Na klar, sie werfen die Zettel einfach in der vorgesehenen Exemplaranzahl vor die eine Haustür und weil da noch ein zweiter Eingang ist, ein Seitenaufgang treppaufwärts links, da auch noch mal. <strong>Der Wind hat mir ein Lied elzählt, es war ein chinesisches&#8230;</strong>. Ich fische den &#8222;Auswulf&#8220;, so ein anderer Begriff dafül, aus den Labatten. Nein, dieser Vorgarten, der sieht jetzt nicht aus wie ein asiatisches Bonsai-Kleinod. Und es wachsen keine Shitake-Pilze. Geschweige denn schwalze Molcheln. <strong>Das walen ausgesplochene Dummköpfe, die</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-6024" title="asian.style" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/asian.style_.jpg" alt="" width="212" height="207" /></strong></p>
<p><strong>Für dieses lotzfleche Velhalten</strong>, denke ich nach, muss es eine <span style="text-decoration: line-through;">Bestrafung</span> Bestlafung geben. Lichtig: Lestaurants testet man und befindet hinterher auf <a title="externer Link" href="http://qype.com" target="_blank">qype.com</a> -dem dafür passenden Portal. Es gibt Punkte (Sternchen) für gute, und weniger davon für schlechte Leistungen. Die bekommen jetzt einen Punkt, denn weniger geht nicht. Und damit auch ganz sicher ist, dass sie ihre Zettelwerfer anweisen, derartiges <em>nie wieder zu tun</em>, Prinzip Hoffnung, habe ich den obigen Glückskeks als Belohnungssystem eingeführt. Die Belohnung erfolgt in diesem Fall nachweislich <em>vor</em> der Verhaltensänderung des expandierenden Lieferservices:</p>
<p><strong>Erst wurde Hauswurf zu <span style="text-decoration: line-through;">Auswurf</span> Hinwurf</strong>, dann gab es einen Keks, und nun kehrt das Prinzip Hoffnung ein: man hofft, sie finden den Keks im Internet, er geht ihnen auf denselben und die öffentliche Schelte zeigt Wirkung. Zettelverteiler, die sich so verhalten, werden mit japanischen Traditionen vertraut gemacht, nachbarschaftliche im Gedanken des chinesischen Selbstverständnisses: sie, die Zettelwerfer, bekommen von denen erklärt, <strong>was Halakili bedeutet</strong>. Da dies hier möglicherweise auch Jugendliche lesen, <strong>ist das Wort nicht verlinkt</strong>.</p>
<p><strong>Lied des Tages</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R7ulbiYWSBE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/R7ulbiYWSBE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Zarah Leander (1937) &#8211; Der Wind hat mir Lied erzählt (La Habanera) &#8211; via Youtube</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastrotipps: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/gastrotipp/" target="_self">Beiträge auf gesichtspunkte.de</a></li>
<li>Historisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/historie/" target="_self">Rettet das Altertum</a>!</li>
<li>Schräg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/moebelmesse/" target="_self">Präsident Barack Ho-Thi-Minh auf der Möbelmesse</a></li>
<li>Operation <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/" target="_self">Kullerkeks</a> (statt Glückskeks)</li>
<li>Weihnachten 2008 vorbei: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/xmas/" target="_self">Aber was sind Kekse, die uns nicht schmecken</a>?</li>
</ul>
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		<title>350-10 &#8211; Tipp: Schafft Alarmanlagen in leer stehenden Wohnungen ab! Sie nerven!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de empfiehlt: Schafft Alarmanlagen ab für solche Wohnungen, deren nachhaltige Nutzung durch Auszug aufgegeben wurde. Sie nerven! Keiner hat einen Einbruch geplant. Und doch schaltet sie sich immer wieder an. Die Alarmanlage eines Nachbarn wurde in anderen Zeiten angeschafft. Es galt, den Haushalt vor Einbrechern zu schützen. Der beste Einbruchschutz sind nicht Alarmanlagen, sondern Nachbarn, ... <a title="350-10 &#8211; Tipp: Schafft Alarmanlagen in leer stehenden Wohnungen ab! Sie nerven!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6942010/" aria-label="Mehr Informationen über 350-10 &#8211; Tipp: Schafft Alarmanlagen in leer stehenden Wohnungen ab! Sie nerven!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5708" title="Bekenntnisblog für zufriedenes Wohnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bekenntnisblog.fuer_.zufried.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bekenntnisblog.fuer_.zufried.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bekenntnisblog.fuer_.zufried-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de empfiehlt</strong>: Schafft Alarmanlagen ab für solche Wohnungen, deren nachhaltige Nutzung durch Auszug aufgegeben wurde. Sie nerven! Keiner hat einen Einbruch geplant. Und doch schaltet sie sich immer wieder an. Die Alarmanlage eines Nachbarn wurde in anderen Zeiten angeschafft. Es galt, den Haushalt vor Einbrechern zu schützen. Der beste Einbruchschutz sind nicht Alarmanlagen, sondern Nachbarn, mit denen man sich gut versteht. Die nicht wegschauen, wenn Ludwig Langfinger die Tür versucht zu knacken.</p>
<p><span id="more-5707"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Das hat sich noch nicht zu jedem Nachbarn herumgesprochen</strong>. <span style="text-decoration: line-through;">Einer zwei</span> Mehrere <span style="text-decoration: line-through;">ist</span> sind bereits weggezogen. Die Alarmanlage haben sie da gelassen. Da hängt sie nun dumm herum und quiekt alle paar Wochen unmotiviert. So als versuchte sie nochmal zu funktionieren. Zu klauen gibt&#8217;s nichts mehr. Der Glastisch mit den Elefanten aus Ton aus Hongkong ist weg. Die Hausstände sind einfach aufgelöst worden. Ohne Ankündigung, ohne Auszugsmitteilung, aber mit Nachsendeantrag. Die Briefkästen sind zugeklebt. Als wenn Einbrecher zugeklebte Briefkästen davon abhalten, Post zu klauen. Als wenn zugeklebte Briefkästen Zettelverteiler davon abhalten, ihren Müll reinzustecken. Deren Bezahlung geht &#8222;per Tausend verteilte&#8220;. Zwei bis drei mehr, das kann schon die halbe Miete sein, oder ein absehbarer Feierabend. Zu klauen gibt&#8217;s nur noch eins: die Nerven. Weggezogene, umgezogene Nachbarn können nerven, weil sie weg sind und ungezogen, weil sie sich nicht kümmern. Sie haben den Horizont des Hier und Jetzt buchstäblich aus den Augen verloren. Aber sprich sie nicht an: sonst nerven sie noch mehr.</p>
<p><strong>Augen zu und durch! Die Sache aussitzen! Helmut Kohl hat dieses Basiswissen schon in den 80igern vermittelt. Man kann Dinge erledigen, indem man einfach nur sitzt, nichts tut und abwartet. Der liebe Gott wird&#8217;s schon richten.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Allerdings (Stimme der Kritik): <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/werner-alarmanlagen/" target="_self">Aus einem Alarmanlagenvertrag herauszukommen</a></li>
<li>Trotz Abrüstungsbeschluss: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/bombenalarm-2/" target="_self">Bombenalarm in Berlin-Wilmersdorf</a></li>
<li>Zappenduster: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/zappenduster/" target="_self">Mieter sitzen im Zelt</a></li>
<li>Streichen für den Weltfrieden: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6912010/" target="_self">Sabine Zlotos Streicherquintett</a></li>
</ul>
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		<title>306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6522010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eierkopf Award]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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					<description><![CDATA[Überholt:  Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren ... <a title="306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6522010/" aria-label="Mehr Informationen über 306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5319" aria-describedby="caption-attachment-5319" style="width: 234px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5319" title="Eierkopf Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg" alt="Eierkopf Award" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5319" class="wp-caption-text">Eierkopf Award</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Überholt</strong>: <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="text-decoration: line-through;">Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren zur Verfügung. Auch eine Telefon-Hotline (030-3464-65480) wurde eingerichtet.&#8220; (Quelle: berlin.de, </span><a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank"><span style="text-decoration: line-through;">hier</span></a><span style="text-decoration: line-through;">) &#8211; Stichwort: Zuschuss für Nachrüstung, Recherche 11.02.2010 (<span style="color: #800000;">Achtung, Fristablauf! &#8211; 15.02.2010</span>)</span></p>
<p>(Nach telefonischer Auskunft der obigen Hotline (Anruf 11.02.10) ist dort weder bekannt, dass beispielsweise Berlin sagt, es <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">fördert auch 2010</a> (wer fördert? wohin muss man sich wenden? Hat Berlin denn aus eigenen Mitteln 2009 bereits gefördert? Fördern Land und Bund? Gibt das doppelt Geld?) den Einbau von Rußpartikelfiltern. Die Bundesbehörde (bafa.de) hat derzeit ein Entscheidungsvakuum und rechnet dortigen Angaben zufolge erst Ende April mit einer Entscheidung 2010 betreffend.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong> ***</strong></p>
<p><strong>Die Verleihung von wichtigen Awards gehört zu den emotional</strong> spannendsten und betörenden Augenblicken des Lebens. Die Academy of &#8218;the Eggheads-Awards&#8216; hat getagt, das Ergebnis steht nun fest und der Laudator -hübsch gekleidet und nett anzusehen- zuppelt am Briefumschlag, der den Preis enthält. Hinterher wird dem Geehrten Gelegenheit gegeben, eine Dankesrede zu halten. Wem der Geehrte für alles dankt, und so weiter. Nach langer Prüfung und genauer Überlegung hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> den <strong>Eierkopf Award 01.2010</strong> erstmalig heute verliehen. Verdient gewonnen hat ihn die öffentliche Verwaltung von Berlin für die praktikabel ausgestaltete Umsetzung einer europäischen Richtlinie über den erforderlichen Einbau von Rußpartikelfiltern in Autos mit Dieselmotoren (Feinstaub-Vermeidung), die Schaffung von innerstädtischen Umweltzonen und das gesamte begleitende <strong>Antrags- und Genehmigungsszenario</strong>.</p>
<p><strong>Begründung der Jury im Detail</strong>:</p>
<p><span id="more-5318"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 110px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png" alt="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" width="120" height="187" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Umweltzone (Quelle: Wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong>Mit der zu begrüßenden Einführung von Umweltzonen</strong> in innerstädtischen Ballungsräumen verfolgt der Gesetzgeber die Absicht, die Emission mit Feinstaub stark zu reduzieren. Die dafür eingeführten verschiedenen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zum_Erlass_und_zur_%C3%84nderung_von_Vorschriften_%C3%BCber_die_Kennzeichnung_emissionsarmer_Kraftfahrzeuge" target="_blank">Ampel-Plaketten</a> (rot, gelb, grün) sind verständlich gestaltet und tragen zum Outfit gerade älterer Autos (ab Baujahr 2003) positiv bei. Sprichwörtlich werden <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_2.svg&amp;filetimestamp=20070331210238" target="_blank">rote Plaketten</a> zu einem gefühlten Dorn im Auge. Dasselbe gilt seit 01. Januar 2010 auch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_3.svg&amp;filetimestamp=20070331210202" target="_blank">eidottergelbe</a> (nomen est omen) Plaketten. Denn: Grün ist die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCn" target="_blank">Farbe der Hoffnung</a>, ergo ist in der Umweltzone das zarte Pflänzchen Hoffnung aufgegangen. Falls noch nicht, dann einmal deswegen, weil die Witterung dies derzeit nicht zulässt und zweitens, weil Hoffnung bei vielen Menschen vor allem teils zwar jetzt aufkeimt, aber dann nachweislich erst in der fernen Zukunft liegt. <strong>Hoffnung (jetzt) auf bessere Zeiten später, (noch nicht jetzt) beispielsweise</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> I am the eggman, I am the eggman.&#8220; (zu deutsch: Ich bin der Eiermann, Bestandteil von &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_the_Walrus" target="_blank">I am the walrus</a>&#8220; &#8211; The Beatles)</p></blockquote>
<p><strong>Dass die Industrie Lieferschwierigkeiten hat und dass viele Menschen</strong>, auch aus finanziellen Gründen, den nachträglichen Einbau von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9Fpartikelfilter" target="_blank">Rußpartikelfiltern</a> soweit als möglich nach hinten geschoben haben, ist bekannt und bedarf keiner besonderen Erwähnung. Erst recht ist die bei Neueinführung kostenintensiver Gesetze und Verordnungen nicht als Gegenargument in Anwendung zu bringen. Gesetze und Verordnungen, insbesondere aber deren Handlanger, haben sich vielmehr nach den Bedürfnissen der Menschen zu richten, die mit ihnen leben müssen. Dass dies in Berlin so ist, begegnet einigen Bedenken insbesondere in der Phase der erstmaligen Einführung. Allerdings hat sich auch hier das Abwarten (never chance a running system &#8211; alte EDV-Anwender-Redensart) für die Betroffenen im Wesentlichen gelohnt. Interessant ist hier auch das Preisgefälle zwischen Hersteller-Vertragswerkstätten und freien Werkstätten: Unterschiede von teils über 50% bei Erstausrüstung keine Seltenheit. Zum einen wird bereits bekannt, dass die Umsetzung der Richtlinie <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub#Reduktion" target="_blank">viel weniger Effekt bringen</a> wird, als zunächst angenommen. Allerdings war da das System schon in der Welt und es konnte kaum noch erfolgversprechend darauf reagiert werden. <strong>Vielerlei ist in den letzten Wochen bekanntgeworden, das der normale Mensch nur als abartig begreift, und nicht als sinnvolles administratives Verwaltungshandeln</strong>.</p>
<p><strong>Auszüge</strong>:</p>
<ul>
<li>Wer sich den Filter im Dezember/Januar/Februar einbauen ließ/lässt, bekommt erst ab 01.04.2010 den staatlichen Zuschuss und muss daher die gesamte Summe erst einmal vorfinanzieren.</li>
<li>Da die Industrie Lieferschwierigkeiten hat, hatte, galt eine Galgenfrist bis 31.01.2010, bis zu der der entsprechende Filter eingebaut sein musste.</li>
<li>Wer eine Ausnahmegenehmigung beantragen will, weil der Filter nicht lieferbar ist, darf Gebühren von zwischen 80,- und 100,- €/Monat dafür berappen. Bemerkenswert.</li>
<li>Eine Ausnahmegenehmigung indiziert einen Antrag indiziert <strong>einen Behördengang</strong>. Dafür sind kraft Arbeitsanweisung die Bürgerämter zuständig. Wer sich nun auf den Weg macht, eine derartige Genehmigung zu beantragen, wird sich in nicht wenigen Fällen vollkommen sinnloserweise auf den Weg machen. Solche Anträge nimmt nicht jedes Bürgeramt (was für ein Name) entgegen, sondern nur diejenigen Bürgerämter, die in einer sogenannten Umweltzone liegen. Bingo. Dies macht erstens besonders viel Sinn, weil man dort mit einem unzulässig gewordenen Fahrzeug nicht mehr hinfahren darf, ohne Punkte, Abmahnung und lange Diskussionen zu riskieren. Jeder Bewohner außerhalb der Umweltzonen kennt sich in den Rathäusern anderer Bezirke auch besonders gut aus. So entstehen ganze Bevölkerungsströme irrlichtender <span style="text-decoration: line-through;">Antrag</span>Bittsteller auf fremden Fluren, angereist mit der bereits in Teilen zusammengebrochenen S-Bahn, die in Berlin die Umweltzone ringförmig im Würgegriff hält. Gut im Trend liegen Busreisen.</li>
<li>Wenn der Rußpartikelfilter eingebaut ist, hat es damit aber nicht etwa sein Bewenden. Denn die Plakette, die von den Werkstätten zuvor selbst in Fahrzeuge geklebt wurden, dürfen nach dem Einbau von Partikelfiltern nicht durch die zugelassenen Service-Werkstätten ausgetauscht werden, bspw. von gelb zu grün. Dies würde die öffentliche Verwaltung spürbar zu stark entlasten, geschweige denn den Bürger noch nachträglich bestrafen. Prompt nach dem Einbau bekommt der Fahrzeughalter die Bedienungsanleitung und die Typenzulassung und vor allem die Rechnung zur Bezahlung ausgehändigt. Der frohe Mut des Gewissenhaften wird jedoch schnell durchbrochen, weil sich dann herausstellt, dass der Fahrzeughalter sich <strong>noch einmal zur Kraftfahrzeugzulassungsbehörde hinbewegen</strong> muss. Warum das, ist schnell erklärt. Es ist eine Änderung im Fahrzeugschein erforderlich, das kostet nochmal zusätzlich. Auch hier ist die Anreise mit dem Auto nicht zu empfehlen, denn nach hiesigen Informationen liegen diese Behörden ebenfalls in der Umweltzone. Hier sind wieder die durch Schlagzeilen bekannten S-Bahn-Verbindungen gefragt oder der große Gelbe (Bus). Die Wartezeiten eingeschlossen, verbringt der Bürger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen halben Arbeitstag auf den Behördengängen, um zu erreichen, dass der eingebaute, ordnungsgemäß arbeitende Rußpartikelfilter tatsächlich auch betrieben werden kann.</li>
<li>Dass zwischen Einbau und Gewährung des staatlichen Zuschusses mehr als drei Monate liegen, ist ein dicker Hund. Auch hier <strong>wieder extra Behördengang</strong>: ausgezahlt wird in bar. Gedacht hat niemand an die Möglichkeit der Abtretung des Zuschusses und die effizientere Direktvergütung über die Werkstatt.</li>
<li>Besonders hervorhebenswert: Das Informationsszenario zur Förderung, siehe ganz oben.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5334" title="Augenzwinkern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Augenzwinkern.gif" alt="" width="50" height="40" /><br />
<strong>Die von Fachleuten befürchteten Nullsummenspiele wegen Einführung der Umweltzonen</strong> kann nun ganz klar als erfolgreich nachgewiesen werden. Denn nachdem die Rußpartikelfilter für Dieselkraftfahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben sind, weiten sich die Bevölkerungsströme und damit auch das nachweisbare CO2-Mehraufkommen erheblich aus und die Umwelt nimmt schweren Schaden. Da hiervon allerdings ein Ende nach Beantragung eines Antrags auf Erteilung eines Antragsformulars (und dessen Genehmigung) abzusehen ist, kann hinterher nun ohne nachweislich größere Schwierigkeiten der Beweis für die Wirksamkeit der Umweltzonen angetreten werden. Mit Ausgabe und Genehmigungssättigung über alle Bezirke Berlins, auch die Außenbezirke, wird die CO2-Emmission, ergo die Schadstoffbelastung der Innenstadt spürbar zusammenbrechen. Dies war, was die Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung damit bezweckt hatten. <strong>Soviel Gewitztheit und auch ein gewisser Schalk im Nacken: Kompliment und ein Augenzwinkern</strong>.</p>
<p><strong>Die ganz besonders liebenswürdige und gewissenhafte Art und Weise</strong>, wie die öffentliche Verwaltung bei der Inszenierung dieser Antrags- und Genehmigungsszenarien auch an alle anderen Beteiligten gedacht hat, rechtfertigt nach Meinung der Jury die Vergabe des begehrten, ganz neuen Eierkopf-Awards. Gedacht wurde an den öffentlichen Dienst, der dadurch was zu tun hat. Polizisten können Autofahrer anhalten, die zwar einen Filter, aber noch keine Plakette haben. Das spült Geld in die Kassen und Punkte aufs Konto in Flensburg. Durch die notwendigen Abwesenheitstage der arbeitenden Autofahrer bei ihrem Arbeitgeber werden zusätzliche Stellen frei, die -zumindest vertretungshalber/vorübergehend- anderweitig besetzt werden können. Eine echte Chance für den fünften Arbeitsmarkt (das ist die entsprechend nummerierte Kolonne&#8230;einer ausländischen Großstadt im Osten von Berlin). Durch die Verlegung von bürgernahen Aufgaben (vergleiche Definition Bürgeramt mit Realität) an bürgerferne Stellen entstehen bezirkliche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/der-anachronismus-des-buroalltags/" target="_self">Win-Win-Situationen</a> und durch die Notwendigkeit, nach längeren Bus- und Bahnreisen etwas zu essen oder zu trinken, wird der darbenden Gastronomie eine Belohnung des Himmels geschenkt. Längere An- und Abreisen lassen sich bequem im mehrwertsteuerermäßigten Hotel verschlafen, dafür danken wir der FDP.</p>
<p><strong>Alles in allem ist das Antrags- und Genehmigungsszenario beim Rußpartikelfilter speziell in Berlin preiswürdig und hat daher andere ernsthafte Mitbewerber um den begehrten neuen Preis stimmenmäßig weit abgeschlagen. Wir gratulieren von ganzem Herzen</strong>. <strong>Bevor der Preisträger noch Platz und Raum bekommt, sich für den zuerkannten Preis zu bedanken,</strong> <strong>ein Tusch</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Reinhard Mey, Berliner, Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Aha: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">Auch 2010 noch Förderung</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Hmmh: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/adressen-und-service/605948-605935-4af97fde.html" target="_blank">Informationsangebot zur Umweltzone in Berlin</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ähem: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank">Nachrüstung/Förderung/Finanzierungsmöglichkeiten</a> (berlin.de) (Achtung: Die dortigen Angaben sind bereits überholt wg. Fristablauf!)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Das ist ja einfach: <a title="externer Link /pdf Formular" href="http://www.berlin.de/formularserver/formular.php?148303" target="_blank">Auftrag</a> über die Bestellung eines Rußpartikelfilters (berlin.de)</span></li>
</ul>
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		<title>264-10 &#8211; Firmenbewerbungen: Kompetenz und Realität, Anspruch und Erfüllung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:07:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach, ist der Rasen schön grün. Häufig bekommen wir Anrufe von Firmen, die bei uns anfragen, ob sie sich bewerben dürfen. Meist sind diese Telefonate eigentlich schnell beendet. Denn die Grundaussage ist: Wir haben gute Firmen, wir wollen neue nur ausnahmsweise überprüfen und uns nicht täglich aufs Neue fragen, ob neue Besen besser kehren als ... <a title="264-10 &#8211; Firmenbewerbungen: Kompetenz und Realität, Anspruch und Erfüllung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6092010/" aria-label="Mehr Informationen über 264-10 &#8211; Firmenbewerbungen: Kompetenz und Realität, Anspruch und Erfüllung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><strong>Ach, ist der Rasen schön grün. </strong></p></blockquote>
<p><strong>Häufig bekommen wir Anrufe von Firmen, die bei uns anfragen</strong>, ob sie sich bewerben dürfen. Meist sind diese Telefonate eigentlich schnell beendet. Denn die Grundaussage ist: Wir haben gute Firmen, wir wollen neue nur ausnahmsweise überprüfen und uns nicht täglich aufs Neue fragen, ob neue Besen besser kehren als alte. Denn bekanntlich liegt im stetigen Wechsel der Handwerksfirmen nicht nur das Glück selbst, sondern auch die Gefahr, auf unangenehme Geschäftsverbindungen zuzugreifen. Natürlich machen wir im Zeitpunkt der Initiativbewerbung des Handwerkers<strong> nur beste, gute Erfahrungen</strong>.</p>
<p><strong>Dieser Tage bewirbt sich auch die Firma Reichelt aus Kleinmachnow</strong> (Berliner Umland, berolinisch: Berliner Speckgürtel), ein Garten- und Landschaftsbauer, der &#8218;die grüne Kompetenz&#8216; (Eigenwerbung) darstellt. Die Bewerbung erfolgt papieren per Post und man bedankt sich für das freundliche Telefonat. Gab es das? Ich hab es nicht geführt, siehe oben. Das macht nichts. Denn weil es so ein nettes Gespräch gewesen sei, so haben wieder andere die Post beachtet und man vermutet eine Art Verabredung zum Glück. Ah, das Angebot, tätig werden zu wollen, ist verabredet und wird erwartet.</p>
<p><span id="more-4977"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>So ist es aber nicht</strong>. Im Bereich Garten- und Landschaftsbau habe ich einen ganzen &#8222;Sack voll Flöhe&#8220; (umgangssprachlich ausgedrückt für diverse Geschäftsverbindungen) in einer tagesaktuell gepflegten Datenbank, die man als Handwerkerdatenbank und up to date bezeichnen könnte. Die Bewerbung ist umfassend und in großer Schrift geschrieben, seitenlang. Nach einigem Überfliegen finde ich auch eine Internetseite und entscheide mich für die bessere Wahl: Ich rufe die Homepage auf. Sie empfehle ich auch weiter, denn in ihr ist alles gesagt, was man für ein virtuelles Werbeschild bräuchte, wenn man nur wollte. Ich will erst einmal nicht, aber das ist keine Kritik an der Firma, die nur Bestes im Sinn hatte.</p>
<p><strong>Was mich antreibt, das zu tun</strong>: Wer eine gutgemachte Seite im Netz hat, könnte Bewerbungsschreiben viel, viel kürzer fassen. Etwa so:</p>
<p>(Anfang)</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wir würden gern mit Ihnen zusammenarbeiten. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet und <a href="http://www.wir-sind-die-Schärfsten.de">www.wir-sind-die-Schärfsten.de</a> oder <a href="http://www.goldene-peperoni.de">www.goldene-peperoni.de</a> (alles nur Beispiele).</p>
<p>MfG</p>
<p>Maximilian Piepenbrink (* Name von der Redaktion geändert)</p>
<p>(Ende)</p>
<p><strong>Denn wozu noch lange Bewerbungstexte</strong>? Weiterer Vorteil: Ein jeder vertiefe sich nur so tief und so lange in fremde Texte, als er zu lesen gerade noch imstande ist. Jeder ernsthaft, betriebene Betrieb (Doppelwort) verfügt über Internet. Allerdings müssen viele Websites wirklich noch ernsthaft aufgearbeitet werden und textlich-inhaltlich viel ernster genommen werden. Wer sich lediglich von einem sogenannten Profi marketingtechnisches Gedöns auf eine fertig konfektionierte Website schreiben lässt, wird den Ansprüchen nicht genügen, die Kunden stellen. Denn (Neu)Kunden merken schnell, ob sich jemand da was machen lassen hat, oder ob eine Firma richtig lebt. Mit Haut und Haaren. Das reicht. <strong>Mehr muss nicht sein</strong>.</p>
<p><strong>Schont auch die Umwelt, und die vor allem. Spart Porto, Papier, Verpackung. Damit sie auch morgen noch so grün aussieht, wie auf der </strong><a title="externer Link" href="http://www.reichelt-garten.de" target="_blank"><strong>hiermit vorgestellten Website</strong></a><strong> der Firma nett anzusehen. Als Zuwachs in unserer Handwerkerdatenbank, beispielsweise, sind eher nur solche Menschen zu finden, die einen profunden Weg zu uns gefunden haben: sei es durch Weiterempfehlung, überzeugendes, aber inhaltliches Auftreten oder schlicht &#8222;die richtige Kanalisierung&#8220; bzw. einen &#8222;guten Ton. </strong><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">Palim, palim</a><strong>. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6052010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 14:49:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Benutzer motherfuckingfairies via Youtube &#8211; Barbie Girl Screamo Version  Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.&#8220; Karl Kraus (hier) Das Zusammenleben in Ballungsräumen, wie in der Großstadt Berlin, hat seine Sonnen- und seine Schattenseiten. In der Rechtsprechung ist unbestritten, dass zur freien Entfaltung eines jeden Menschen verschiedene Dinge gehören. Dazu ... <a title="260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6052010/" aria-label="Mehr Informationen über 260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DPqJquiyka4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/DPqJquiyka4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Benutzer motherfuckingfairies via Youtube &#8211; Barbie Girl Screamo Version</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/UW_Wilhelm.Busch_Musik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4943 alignright" title="Unnützes Wissen - Wilhelm Busch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/UW_Wilhelm.Busch_Musik.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a></p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.&#8220; </span><span style="color: #000000;"><strong>Karl Kraus</strong> </span>(<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-kurt-tucholsky-erklart-uns-das-wort-verve/" target="_self">hier</a>)</span></span></p></blockquote>
<p><strong>Das Zusammenleben in Ballungsräumen, wie in der Großstadt Berlin</strong>, hat seine Sonnen- und seine Schattenseiten. In der Rechtsprechung ist unbestritten, dass zur freien Entfaltung eines jeden Menschen verschiedene Dinge gehören. Dazu gehört das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Stichwort: Fernsehempfang) ebenso, wie die generelle Zulässigkeit der Haustierhaltung, aber auch und insbesondere die Freiheit eines jeden Menschen, ein Instrument zu erlernen (also das Musizieren). Was Musik angeht, so sind nicht nur die Geschmäcker stark unterschiedlich und generationsbedingt mannigfaltig. Wir leben inzwischen mehr als früher in Spartenzeiten. Spartenradio für Jazz, House, Trip Trop und Trapp Tripp, Hardrock, Emo, Ambience, um nur einige zu nennen, von denen wiederum manche noch nicht existieren. <strong>Was nicht ist, kann noch werden</strong>. Musiksorten, -untergattungen und -stile zu ordnen, sie vollständig zu benennen und schließlich enzyklopädisches Wissen hierüber anzuhäufen, ist allerdings überflüssig wie ein Kropf.  Als eierlegende Wollmilchsau betätigt sich der Chronist hier nicht. Vielmehr sollen ein paar <strong>Gesichtspunkte</strong> lediglich nur genannt werden, <strong>die die Hausmusik in Deutschlands Wohnzimmer betreffen</strong>. </p>
<p><span id="more-4941"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<figure style="width: 401px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/2a/EierlegendeWollmilchSau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="    " title="Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/2a/EierlegendeWollmilchSau.jpg" alt="Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)" width="411" height="89" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)</figcaption></figure>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Die eierlegende Wollmilchsau ist eine metaphorisch-idiomatische Bezeichnung für etwas, das so überspitzt nützlich und unrealisierbar sei, wie es ein Nutztier wäre, welches die Fähigkeiten einer Kuh (Milch geben), eines Schafs (Wolle produzieren), eines Huhns (Eier legen) und den Nutzen eines Schweins (Fleisch) in sich vereint.&#8220;Der Ausdruck kann umgangssprachlich sowohl anerkennend für einen Sachverhalt oder eine Sache verwendet werden, als auch ironisch. Insbesondere verbreitet ist der Vergleich behaupteter Fähigkeiten oder Eigenschaften (eines Gerätes/einer Vorrichtung, eines Umstandes etc.) mit der eierlegenden Wollmilchsau, um zu zeigen, dass die behaupteten Fähigkeiten vermutlich nicht oder nur rudimentär entwickelt sind oder eine nicht sinnvoll erscheinende Verknüpfung sehr unterschiedlicher Eigenschaften oder Funktionen vorliegt.&#8220; (Quelle: Wikipedia, hier)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Die jugendliche Youtube-Benutzerin motherfuckingfairies</strong> (* Name nicht geändert) hat beispielsweise eine ganz eigene Vorstellung vom zuhause Musizieren. Die vermutlich derzeit durch Pubertät dominierte, junge Dame hat sich zwei nette Freundinnen nach Hause eingeladen und gibt nun vor laufender Webcam ein richtiges Konzert. Dargeboten wird das inzwischen etwas ältere Stück Barbie Girl hier nun in einer Screamo-Version. to scream: schreien&#8230;das Video kann man kaum bis zum Ende anhören.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Für den Haus- und Grundstücksverwalter ist </strong>dieses Video, diese Darbietung zu bewerten nicht so schwer. Da geht das Töchterchen, vermutlich ohne Wissen ihrer Eltern, eindeutig über Hausmusik machen weit hinaus. Gemeint ist nämlich mit Hausmusik nicht etwa das sinnlose Herumlärmen und ätzende Herumschreien in den eigenen vier Wänden. Gemeint ist damit auch <em>nicht</em>, dass jemand Musik nur dann mag, wenn sie laut ist. Gehörlose Taube können in Mehrfamilienhäusern beispielsweise das Betätigen der Spielekonsole WII nicht als derartiges bezeichnen, selbst wenn dafür auch Spiele zu bekommen sind, die mit Musik zu tun haben. Hausmusik ist in rechtlichen Bahnen als geordnetes Zusammenleben zu verstehen. Eine 16-jährige aus Berlin-Spandau, die am Sonntag Klavier übte, hat beim BundesverfassungsG (Aktenzeichen: 1 BvR 27117/08, Urteil <a title="externer Link" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20091117_1bvr271708.html" target="_blank">hier</a>) erstritten, dass das in Ordnung ist und ein Bußgeld dafür unzulässig ist. An einer entsprechenden Regelung im Berliner LärmschutzG fehle es. Im letzten Oktober wurde das Gesetz geändert und aufgenommen, dass Kinderlärm Teil der persönlichen Entfaltung und daher hinzunehmen ist. Dass steht allerdings nicht im Widerspruch: würde ein Erwachsener am Sonntag Klavier üben, gälte wohl nichts anderes, wie für die 16-jährige. Allerdings ist nach § 5 des Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin (<a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/umweltratgeber/de/laerm/limschg.shtml" target="_blank">Infos hier</a>) die Tonwiedergabe von Musikinstrumenten nur in einer Lautstärke zulässig, durch die niemand erheblich gestört wird. <strong>Es ist also Auslegungssache</strong>.</p>
<p style="text-align: left;">
<figure id="attachment_4944" aria-describedby="caption-attachment-4944" style="width: 185px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4944" title="Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-195x300.jpg" alt="Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)" width="195" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-195x300.jpg 195w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-665x1024.jpg 665w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4944" class="wp-caption-text">Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)</figcaption></figure>
<div><strong>Für das Üben mit einer Trompete, einer Tuba, einem Saxophon oder mit Schlagzeug gilt</strong>, dass das Musizieren zuhause ohne besondere zusätzliche Vorkehrungen kaum möglich erscheint. Wer ruhig üben will (ein Widerspruch in sich), muss Schallschutzmaßnahmen ergreifen, ggf. Umbauten vornehmen. Es sei denn, es handelt sich um eine Maisonette-Wohnung, in der oben im Dachjuché kein Nachbar unmittelbar angrenzt und man übt oben. Gerade der Schlagzeuger wird jedoch mit seiner Fußmaschine wippenden Fußes mindestens laute Klackgeräusche in die darunterliegenden Geschosse übertragen. Körperschall lässt sich schwer wegdrücken. <strong>Fachlicher Rat von Profis ist gefragt.</strong></div>
</p>
<p style="text-align: left;"><strong>gesichtspunkte.de</strong> kennt seit langem die Neuköllner <a title="externer Link" href="http://www.soundblocker.de/" target="_blank">Firma Soundblocker</a> mit Sitz in der Sonnenallee, die funktionierende &#8222;in house&#8220;-Lösungen anbietet, Leitspruch: Üben Sie ruhig. Wer also ernsthaft zuhause üben will oder muss, sollte die Neuköllner bzw. ihren Geschäftsführer Dipl. Ing. Peter Kötter einmal persönlich kontakten. <strong>Das Thema ist vielfältig, vielschichtig und aus verschiedenen Ebenen zu betrachten:</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li><strong>Musizieren ist gut, macht Spaß und sollte jedem Menschen am Herzen liegen. Wer musiziert, kommt kaum auf die Idee, andere zu verprügeln.</strong></li>
<li><strong>Musizieren erfordert Toleranz, Rücksichtnahme und in gewisser Weise Selbstbeschränkung auf feste Übungszeiten, verabredete, bzw. erträgliche Lautstärken.</strong></li>
<li><strong>Bestimmte Musikinstrumente kann man in der Wohnung im Mehrfamilienhaus nicht ohne zusätzliche Maßnahmen üben, hier gehören auf jeden Fall die Blech- und Holzblasinstrumente, Schlagwerk und -zeug und allerhand elektrisch verstärkte Musikinstrumente. Dies mag im Einzelfall zwar realisierbar sein, erfordert aber häufig die Einschaltung von besonders sachverständigen, seriösen Firmen, die geeignete Maßnahmen wie Raum-in-Raum-Technik, Unterbrechung von Schallbrücken und Entkoppelung von Materialien (bspw. Podest schwimmend gelagert, mit Gummifüssen) ergreifen können. Der gewöhnliche Mensch ist mit dieser Spezialmaterie oft überfordert.</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Angebot der Soundblocker aus Neukölln sollte man sich hinsichtlich </strong><a title="externer Link" href="http://www.soundblocker.de/schallkabine1/referenzen.html" target="_blank"><strong>der Referenzen ansehen</strong></a><strong> und man wird feststellen, dass die Firma keine Eintagsfliege ist. Fragen kostet nichts, was es kostet, sich eine Lösung stricken zu lassen, wird einem schon beantwortet werden.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weiterführend</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=104" target="_blank">Beim Growling geht es ans Eingemachte, aber auf die Einübung kann man verzichten</a></p>
<p style="text-align: left;"><a title="externer Link" href="http://jaroslawilski.com" target="_blank">Guter Fotograf: Jaroslaw Ilski, Berlin</a></p>
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		<title>244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). ... <a title="244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" aria-label="Mehr Informationen über 244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774 " title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4778" title="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg" alt="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." width="300" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). Diese Strahlungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, können aber mit einem im infraroten Spektrum empfindlichen Detektorsystem (Thermokamera) und dazugehöriger Auswertungssoftware visualisiert werden.&#8220; (Quelle: CRP-Ingenieure, Thermografie, <a title="pdf Dokument (extern) downloaden" href="http://www.crp-bauingenieure.de/downloads/pdf/rundschreiben/CRP-Rundschreiben_2006-08-01_09.pdf" target="_blank">Infobroschüre hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Berliner Architekten Hell mit Sitz in der Englerallee in Berlin-Dahlem</strong> haben eine befristete Sonderaktion (bis Ende Februar 2010)  ins Leben gerufen, die uns interessant und vor allem erwähnenswert vorkommt. Die Architekten bieten das Fertigen von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermografie" target="_blank">Thermografie-Bildern</a> in unterschiedlichen Stückelungen zu ziemlich niedrigen Preisen an. Das dürfte als <em>gut durchdachtes</em> <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marketing" target="_blank">Marketing</a> gedacht sein, um mit einer Vielzahl von Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und das ist auch okay, denn es ist erlaubt, sich ins Gespräch zu bringen, und vor allem mit guten, attraktiven Angeboten. Davon zu erzählen allerdings uns nicht zum persönlichen Vorteil gereicht, um auch das klarzustellen. Nein, es ist einfach ein saugutes Angebot, und darüber darf man ohne Gegenleistung neuerdings sogar öffentlich reden.  Hier und heute daher mal eine ganz andere Art von (positiver) Vorratsdatenspeicherung. <strong>Doch nun zu etwas Anderem und zurück zum Thema</strong>.</p>
<figure id="attachment_4773" aria-describedby="caption-attachment-4773" style="width: 132px" class="wp-caption alignright"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4773   " title="Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg" alt="Nina Hell, Architektin (Privatarchiv)" width="142" height="158" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4773" class="wp-caption-text">Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)</figcaption></figure>
<p><strong>Zu erwarten ist technischer Sachverstand mit Architekturbackground</strong> und gesamtgebäudeenergetisches Verständnis. Erwarten darf man im Nachhinein eines erforderlichen Ortstermins digitale Bilder (im Format pdf) in vereinbarter Stückzahl sowie kurze, kenntnisreiche, bzw. analysierende Kommentare der Architekten. Es geht bei Thermografie darum, Häuser insgesamt fotografisch zu erfassen und aufgrund von speziellen Einfärbungen auf <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmebildkamera" target="_blank">Wärmebildern</a> in unterschiedlichen Farbnuancierungen Ursachen und Gründe herauszuarbeiten, warum ein Haus Wärmeverluste hat?<strong> </strong><strong>Die Gründe dafür sind mannigfaltig</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span id="more-4772"></span></strong><strong>***</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Mal handelt es sich um einen &#8218;Montagsbau&#8216;</strong>. So nennen Fachleute das bereits fertiggestellte Bauvorhaben, bei dem nach vielen, vielen Jahren Schimmelschäden tiefgehender begutachtet werden. Wir selbst haben beispielsweise unter der fachkundigen Leitung durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen Prof. <a title="externer Link" href="http://www.crp-bauingenieure.de" target="_blank">Erich Csziesielski</a> in den 80iger-Jahren in einer großen Mehrfamilienhausanlage in der Föttingerzeile in Berlin-Marienfelde den Außenbereich der Dachaufkantung (Attika) im Bereich eines dahinter liegenden Kinderzimmers mit starken Schimmelschäden &#8218;aufmachen&#8216; lassen (Hämmerchen inklusive) und erst dadurch festgestellt, dass die Maurer bzw. Betonbauer genau in diesem Bereich die erforderliche Wärmedämmung mit einer &#8222;innenliegenden&#8220; Sauerkohlplatte (Wärmedämmung) einfach weggelassen hatten. Das Material war in einer Größenordnung von ca. 3 bis 4 m² wohl gerade alle und Nachschub nicht in Sicht. Also verputzte der Maurer die Fläche einfach, ohne sie zu dämmen und der Mieter hatte eklatante Schimmelschäden zu beklagen. Soweit zur Begriffsklärung eines Montagsbaues.<strong> </strong><strong>Aber auch regelrechte Planungsfehler können die Ursache sein</strong>.</p>
<figure style="width: 414px" class="wp-caption aligncenter"><strong><img loading="lazy" decoding="async" title="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/46/Unged%C3%A4mmte_Au%C3%9Fenwand.jpg" alt="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" width="424" height="240" /></strong><figcaption class="wp-caption-text">Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>© <a title="externer Link" href="http://www.bauthermografie-luftdichtheit.de" target="_blank">Lutz Weidner, Homepage</a></p>
<blockquote><p>Lutz Weidner ist Zimmerermeister und Sachverständiger aus Wichmar (Thüringen, Nähe Jena) und beschäftigt sich professionell mit der Anfertigung und Auswertung von Gebäudethermografien und so genannten Luftdichtigkeitsprüfungen (u.a. Blower-Door-Messungen). Die Arbeit hat auch eine psychologische Variante, weiß Lutz Weidner, er sagt: &#8222;Bei Ankündigung eines Blower-Door-Tests wird durch die Handwerker von Anfang an viel sorgfältiger gearbeitet.&#8220; Wir empfehlen einen Besuch der informativen Homepage. Die Redaktion.</p></blockquote>
<p><strong>In anderen Fällen weisen Gebäude</strong> im Bereich von Wandixeln, bzw. Außenwänden unterschiedliche Materialien auf, die negativ zusammenwirken können. Auch im Bereich von Fensterstürzen sind Wärme- bzw. Kältebrücken keine Seltenheit.</p>
<figure id="attachment_4776" aria-describedby="caption-attachment-4776" style="width: 188px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4776" title="Haus (Foto: Th. Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg" alt="Haus (Foto: Th. Gotthal)" width="198" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg 198w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg 331w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4776" class="wp-caption-text">Haus (Foto: Th. Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer derartiges in den Griff bekommen will</strong>, kann mit thermografischen Aufnahmen Anhaltspunkte &#8211;<strong>Gesichtspunkte</strong>: <em>nomen est omen</em>&#8211; an die Hand bekommen, an welchen Stellen des Gebäudes Negativmerkmale vorliegen, die nachfolgenden Handlungsbedarf auslösen. Zweitens spielt seit kurzem eine neue, verschärfte Fassung (bspw. von § 10) der <strong>ENeV</strong> (Energieeinsparverordnung) für Gebäudeeigentümer eine wichtige Rolle. Aus der Neufassung resultiert Handlungsbedarf (seit dem IV. Quartal 2009) und es gelten Übergangsfristen auch für Bestandsgebäude. Geschaut werden muss auf Dachböden, Flachdächer und Kellerdecken. Punktuelle Wärmedämm-Maßnahmen müssen hier und da -Einzelfallprüfung vorausgesetzt- in die Wege geleitet werden und wärmeführende Heiz- und Wasserleitungen müssen wärmegedämmt werden.</p>
<p><strong>Das Herstellen von Thermografie-Bildern ist bei vielen Menschen </strong>zunächst erst einmal angstbesetzt, weil vermutet wird, dass dies mit hohen Kosten und teuren Honoraren für &#8218;quacksalbernde&#8216; Sonderfachleute verbunden ist. Dass diese Angst unbegründet ist, dafür ist das attraktive Angebot der Architekten wenigstens ein Indiz. Mutmaßlich wird das Preisgefüge für derartige Aufnahmen in den nächsten Jahren sowieso fallen, auch dank fortschreitender, massiver technischer Innovation auf dem Gebiet der Wärmeleitfotografie durch Einführung der Digitaltechnik.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.hell-architekten.de/" target="_blank">Hell, Architekten</a> (Website)<br />
<a title="externer Link" href="http://www.enev-online.org/enev_2009_volltext/index.htm" target="_blank">EnEV (Energieeinsparverordnung)</a> &#8211; im Detail<br />
<a title="externer Link" href="http://www.christophschieder.com/" target="_blank">Fotograf Christoph Schieder</a><br />
<a title="externer Link" href="http://www.berliner-akzente.de/geld_finanzen/artikel_149727.php" target="_blank">Nina Hell auf Berliner Akzente</a><br />
<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Die EnEV auf gesichtspunkte.de</a> (mit anderen Themenschwerpunkten)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Kultur-Querverweis</strong>: Obiger Artikel bezieht sich nicht auf einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Kontrakt_des_Zeichners" target="_blank">Kontrakt mit einem Zeichner</a> fürs Bauwesen.  Denn diesen hat bereits <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Greenaway" target="_blank">Peter Greenaway</a> stofflich wegverfilmt (1982). Aus diesem Film daher &#8218;architekturlastige Filmmusik&#8216; &#8211; mit einem Augenzwinkern<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
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			</item>
		<item>
		<title>241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 11:33:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit der Aktion: &#8222;Aushänge für die Ewigkeit&#8220; weist das Büro Gotthal in Berlin als Hausverwalterin verschiedener Kunden im gesamten Stadtgebiet und Umgebung auf eine Sorgfaltspflicht von Autoren hin, die Aushänge, Rundschreiben (ob eckig oder rund, sei dahingestellt) verfassen und geradezu bedenkenlos unters Volk streuen. Als Außendienstler sind die Mitarbeiter der Verwaltung immer wieder darüber erstaunt, in ... <a title="241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/aktion-aushange-fur-die-ewigkeit-traue-keinem-aushang-den-du-nicht-selbst-gern-lesen-wurdest/" aria-label="Mehr Informationen über 241-10 &#8211; Aktion: Aushänge für die Ewigkeit &#8211; traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4750" title="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-150x67.jpg" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" width="150" height="67" /></a><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<p><strong>Mit der Aktion: &#8222;Aushänge für die Ewigkeit&#8220; weist das Büro Gotthal</strong> in Berlin als Hausverwalterin verschiedener Kunden im gesamten Stadtgebiet und Umgebung auf eine Sorgfaltspflicht von Autoren hin, die Aushänge, Rundschreiben (ob eckig oder rund, sei dahingestellt) verfassen und geradezu bedenkenlos unters Volk streuen. Als Außendienstler sind die Mitarbeiter der Verwaltung immer wieder darüber erstaunt, in welchen teils drastischen, unterdurchschnittlichen Rundschreiben Mietern und Wohnungseigentümern Informationsangebote und Diktate von Hausverwaltungen angetan werden. Manch Hausaushang ist schlicht unverständlich, nicht wenige enthalten groben Unfug, unzulässige Verallgemeinerungen oder schlichtweg <em>keinerlei </em>Aussage. <strong>Man fragt sich, was nun</strong>?</p>
<p><strong>Allerdings werden wir </strong>die Aktion nicht &#8222;DsdSA&#8220; (Deutschland sucht den Super-Aushang) nennen, weil das gerade naheliegend ist. Wer aber selbst direkt an einem Treppenhaus wohnt, und das dürften einige sein, die hier gelegentlich gern lesen, mache einmal mal die Probe aufs Exempel: mit geöffneten Augen durchs Treppenhaus, sehend was uns die Verwalterin des Hauses an guten Informationen anbietet? Ein Klingeltableau, das leicht überarbeitungsbedürftig erscheint, sehen wir fotografisch nachfolgend, mit dem Hinweis, dass auch das ein Display mit einer Informationsvermutung ist: Im Mehrfamilienhaus wollen wir nicht irrlichtern und suchen, und das Tableau sollte  uns etwas darüber sagen, welche Menschen hier im Haus wohnen. In diesem Fall allerdings eher nicht: kaum ein Namensschild ist lesbar, eine Menge Namen fehlen, das Tableau scheint seine wesentliche Bedeutung eingebüßt zu haben. Hier konstatieren wir einen verwalterischen Kollaps, einen Stillstand in der Fortsetzung von notwendigem Alltagsgeschäft, Resignation, Rückzug auf Schreibtischtäterei, die die Zustände an Ort und Stelle nicht einmal mehr zur Kenntnis nimmt.</p>
<p><span id="more-4749"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4751" aria-describedby="caption-attachment-4751" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4751" title="Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle-300x201.jpg" alt="Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC06042_Klingeltableau_kle.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4751" class="wp-caption-text">Klingeltableau - irgendwo in Kreuzberg</figcaption></figure>
<p><strong>Schuld sind in diesem Fall die anderen, vermuten sie: </strong>die örtliche Umgebung und ihre Usancen, marodierende Jugendliche, die alles vollsprayen. Wir selbst sehen hier deutlich eine untätig gebliebene Hausverwaltung, die offensive Gegenstrategien und Kontinuität und Beharrlichkeit an den Tag legen muss, will sie die Dinge zum Besseren wenden. Am Ende stellt manches Informationsangebot in einem Mehrfamilienhaus einen Schandfleck dar. Das Gegenteil dessen: Informationsverweigerung.  Die Lethargie der Hausbewohner ist schwer verständlich. Graffito-<span style="text-decoration: line-through;">Künstler</span>-Täter werden <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/die-jugendgerichtshilfe-spandau/" target="_self">selten nur bestraft</a>, oft sind die Täter noch nicht einmal strafmündig. Anderswo lesen wir, dass die Nichtbeseitigung von Graffitos einem Amtsrichter als Mietminderungsgrund gefällt.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">Graffiti-Sprühereien am Gebäude, die die Nutzbarkeit der Mieträume zum vertraglich vereinbarten Zweck nicht großartig beeinträchtigen, sind kein Grund zur Minderung (AG Leipzig 49 C 5267/00).</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">War die Haufassade beim Einzug unversehrt und überschreitet der Umfang der Graffiti das Maß des Ortsüblichen, kann ein Mietmangel vorliegen, der zur Mietminderung berechtigt. (</span><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">AG Charlottenburg, Urteil v. 22.06.2006, 233 C 47/06)</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms, Arial, Helvetica;">Mieter können von ihrem Vermieter verlangen, Graffiti an der Hausfassade zu beseitigen. Die gesprühten Malereien gelten als Mängel an der Mietsache (Amtsgericht Charlottenburg Az.: 233 C 47/06)&#8220; &#8211; <strong>Urteile in dieser Richtung</strong></span></p></blockquote>
<p><strong>Klar ist: es war niemand aus diesem Haus, der diesen Rechtsstreit führte</strong>. Wohnungseigentümer und Mieter resignieren angesichts einer gewissen Ortsüblichkeit. Auf Nachfrage erfahren wir, es sei nun mal diese Gegend. In uns regt sich Widerspruch, aber das tut nichts zur Sache. Man hätte die Sache nicht jahrelang so liegen lassen dürfen. Kreuzberg ist keineswegs &#8217;so eine Gegend&#8216;, wie andere Immobilien im selben Stadtbezirk vielfältig unter Beweis stellen. Zurück zum Kernthema dieses Beitrags: <strong>Aushänge</strong> &#8230;.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund hat die Hausverwaltung vor längerem</strong> in einer Ecke ihrer Firmenwebsite die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/arbeitsproben" target="_blank">Rubrik Arbeitsproben</a> eingerichtet. Dort veröffentlicht sie Muster-Aushänge, von denen sie meint, dass diese inhaltlich gut durchdacht und damit relevant sind. Relevant durch umfassende Behandlung, gründliche Gedankengänge und ergänzt um nützliche weitere Gesichtspunkte zum jeweiligen Thema in einer lesbaren Länge, die einem im Hausflur gerade noch zugemutet werden kann. Darf. Natürlich kann man gerade auch darüber trefflich streiten. Im Einzelfall enthält ein Aushang auch andere Informationen, die beispielsweise genauer auf ein bestimmtes Kernproblem zugeschnitten sind. Ein Aushang ist eine Kommunikation. <strong>Und die sollte passen</strong>.</p>
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<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-46" title="Kopflos geht die Welt zu Grunde!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif" alt="" width="68" height="176" /></a></strong></p>
<p><strong>Passt sie nicht, ist der Aushang irrelevant</strong>. Treffen mehrerer solcher Rohrkrepierer in der Wohnanlage ein, wird&#8217;s brisant. Es verfestigt sich die Meinung, dass Aushänge einer bestimmten Hausverwaltung grundsätzlich nicht lesenswert sind, dass der Verfasser eventuell einen zu begrenzten Horizont unter Beweis stellt. Dabei ist eigentlich ganz einfach, relevante Mitteilungen zu verfassen.</p>
<p><strong>Relevante Aushänge sind zugleich auch die Erinnerung an eine Art von Hausordnung</strong>, die wie auch immer geregelt ist: im mietvertraglichen Mustervordruck eines Bundesministers für Justiz oder auch in der individuell erarbeiteten. Oder in derjenigen Fassung, die vorher noch niemals erschienen war. Denn niemals kann alles verbindlich im Vorhinein festgeklopft werden, was hinterher passiert. Dass daher manch guter Aushang sogar die Hausordnung um gemeinschaftlich empfehlenswerte Spielregeln erweitern dürfte, wird demjenigen klar, der zu Aushängen Quellenstudien anstellt. In einer WEG in Berlin-Kreuzberg, deren Klingeltableau viel besser aussieht als das obige, sinnierten gestern die Verwaltungsbeiräte über die Frage per Frage-/Antwort-Email nach, ob Schuhe, Regale, Blumentöpfe Dinge sind, die im Treppenhaus stehen dürfen oder nicht? Die Bauaufsicht sagt von diesen Sachen, das seien Brandlasten. Genau genommen müssten Fußmatten vor Wohnungseingangstüren eine höhere Brandschutzklasse (schwer entflammbar) haben. In der Praxis kümmert das allerdings niemand. Stattdessen finden wir hier und da <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/hintergrundgesprach-versicherungswirtschaft-uber-feuerloscher-rauchmelder-und-deren-betrieb/" target="_self">Feuerlöscher in Wohnanlagen</a> vor, die aufgrund fehlender gesetzlicher Regelung in Wohngebäuden in Berlin nicht vorgeschrieben sind, aber <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/" target="_self">regelmäßig gewartet werden</a> müssen. Sollen Verwalter sich das Gütesiegel des Fußabtreters vor der Wohnungstüre nachweisen lassen und per Aushang regelmäßig an diese Gesichtspunkte erinnern? <strong>Kaum denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Erstens lässt man diejenigen Aushänge weg, die nicht relevant sind</strong>.  Zweitens schreibe man nur selten welche. Eben immer dann, wenn es wirklich wichtig ist. Die Aktion ist damit zugleich ein Appell an gezielte Arbeitsvermeidung. Auf Zuruf eines Hausbewohners ihm zum Gefallen einen Aushang herauszuschießen, mag den Anrufer kurzzeitig befriedigen. Besser aber ist, in einen aktiven Dialog mit dem Anrufer einzusteigen, welche Gründe -im Grunde genommen- eher gegen einen allgemeingültigen Aushang sprechen. Im Zweifel gibt es immer mehrere, und auch denjenigen, dass irrelevante Hausaushänge Spamcharakter haben. Vermeidbare, niemals geschriebene Aushänge sind ein aktiver Beitrag zu einem besseren Umweltschutz, auch einem geistigen&#8230;</p>
<p><strong>Themenvorschläge für weitere Musteraushänge,</strong> <strong>auch Änderungsempfehlungen zu bereits veröffentlichten Aushängen mit Begründung, bitte gern an die Redaktion von gesichtspunkte.de.</strong></p>
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<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Aushang" target="_self">Beiträge zum Thema Aushang</a> (auf <strong>gesichtspunkte.de</strong>)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Website büro.gotthal</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/hausaushang" target="_blank">Wissenswertes zum Aushang</a> (auf gotthal.de)</p>
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