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	<title>Tiergarten &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Tiergarten &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1838-15 &#8211; Gedenken: Heute vor siebzig Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 15:18:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In stillem Gedenken: Heute vor siebzig Jahren hat sich einer der größten Verbrecher Deutschlands aller Zeiten nach einer hastig vollzogenen Eheschließung eine Kugel in den Kopf gejagt. Aus Feigheit vor dem Feind. Nichts fürchtete er so sehr, als von Josef Stalin wie ein Affe im Käfig in Moskau auf dem Roten Platz als Kriegsverlierer zu ... <a title="1838-15 &#8211; Gedenken: Heute vor siebzig Jahren" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/305015-gedenken-heute-vor-siebzig-jahren/" aria-label="Mehr Informationen über 1838-15 &#8211; Gedenken: Heute vor siebzig Jahren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16870" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png" alt="Gedenken_Banner800Px" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px.png 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Gedenken_Banner800Px-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p>In stillem Gedenken:</p>
<p>Heute vor siebzig Jahren hat sich einer der größten Verbrecher <del>Deutschlands</del> aller Zeiten nach einer hastig vollzogenen Eheschließung eine Kugel in den Kopf gejagt. Aus Feigheit vor dem Feind. Nichts fürchtete er so sehr, als von Josef Stalin wie ein Affe im Käfig in Moskau auf dem Roten Platz als Kriegsverlierer zu Schau gestellt zu werden. Aufgeknüpft am Ende in ähnlicher Art und Weise wie der italienische Duce Benito Mussolini. Nichts wünschte sich Josef Stalin mehr, der noch lange Geheimdienstler hat fahnden lassen. Später brachte die Obduktion Gewissheit. Adolf Hitler hat sich erschossen.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/30._April" target="_blank">30. April</a> 1945 vor siebzig Jahren: Es wird seinen Grund haben, dass der 30. April in der Statistik aller Nachkriegsmonate überwiegend mit großartigem Sonnenwetter auftritt. Wie ein Versprechen auf durchgreifende Verbesserung der Lebensumstände. Menschen können ohne Tyrannenschatten leben. Tun es.</p>
<p>In stillem Gedenken bei den Opfern der Schreckenstyrannei und nicht bei einem wahnsinnigen Selbstmörder, dessen Schicksal nicht in den Kategorien von Pietät, Mitgefühl und mit einem Anflug von Milde angesichts der verstrichenen Zeit entgegnet werden kann. Dafür war dies Lebenswerk viel zu abscheulich.</p>
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		<title>1763-14 &#8211; Video: Erinnerungen an die Turmstr. in Berlin-Moabit im März 1964</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 15:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Turmstraße am 10.3.1964]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5930" aria-describedby="caption-attachment-5930" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-5930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg" alt="Geschichte des Wohnhauses" width="650" height="190" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses-300x87.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-5930" class="wp-caption-text">Geschichte des Wohnhauses</figcaption></figure>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/bChpPF2CcQ8?controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Turmstraße am 10.3.1964</p>
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		<title>1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 14:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Tucholsky]]></category>
		<category><![CDATA[Moabit]]></category>
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					<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=dMJMHVtHBOo Wie kommen die Löcher in den Käse? &#8211; Ein Antwortversuch Die Erklärmaus erklärt uns das. Die Frage ist berühmt. Kurt Tucholsky warf die Frage lange vorher auf. Bereits durch ihn wurden wesentliche Gesichtspunkte dieser Frage abgearbeitet. Mit der Folge, dass die Erklärmaus sich jetzt auf andere, weitere Gesichtspunkte kapriziert. Soll sie. Mit Mühe ernährt ... <a title="1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194214-video-wie-kommen-die-loecher-in-den-kaese-zwei-antwortversuche-besonders-profund-peter-panter-1928/" aria-label="Mehr Informationen über 1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.youtube.com/watch?v=dMJMHVtHBOo<br />
Wie kommen die Löcher in den Käse? &#8211; Ein Antwortversuch</p>
<p>Die Erklärmaus erklärt uns das.</p>
<p>Die Frage ist berühmt. Kurt Tucholsky warf die Frage lange vorher auf. Bereits durch ihn wurden wesentliche Gesichtspunkte dieser Frage abgearbeitet. Mit der Folge, dass die Erklärmaus sich jetzt auf andere, weitere Gesichtspunkte kapriziert. Soll sie.</p>
<p>Mit Mühe ernährt sich das Eichhörnchen. Selbiges gilt für alle Backenfutterer.</p>
<p>Kurt Tucholsky hat sich einstmals mehr Mühe mit Erklärversuchen gegeben.</p>
<p><span id="more-15488"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15489" alt="220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_.png" width="220" height="219" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<p><strong>So erklärt er die Löcher im Käse</strong></p>
<p>Wenn abends wirklich einmal Gesellschaft ist, bekommen die Kinder vorher zu essen. Kinder brauchen nicht alles zu hören, was Erwachsene sprechen, und es schickt sich auch nicht, und billiger ist es auch. Es gibt belegte Brote; Mama nascht ein bisschen mit, Papa ist noch nicht da.</p>
<p>»Mama, Sonja hat gesagt, sie kann schon rauchen – sie kann doch noch gar nicht rauchen!« – »Du sollst bei Tisch nicht reden.« – »Mama, guck mal die Löcher in dem Käse!« – Zwei Kinderstimmen, gleichzeitig: »Tobby ist aber dumm! Im Käse sind doch immer Löcher!« Eine weinerliche Jungenstimme: » Na ja – aber warum? Mama! Wo kommen die Löcher im Käse her?« – »Du sollst bei Tisch nicht reden!« – »Ich möcht aber doch wissen, wo die Löcher im Käse herkommen!« – Pause. Mama: »Die Löcher &#8230; also ein Käse hat immer Löcher, da haben die Mädchen ganz recht! &#8230; ein Käse hat eben immer Löcher.« – »Mama! Aber dieser Käse hat doch keine Löcher! Warum hat der keine Löcher? Warum hat der Löcher?« – »Jetzt schweig und iß. Ich hab dir schon hundertmal gesagt, du sollst bei Tisch nicht reden! Iß!« – »Bwww –! Ich möcht aber wissen, wo die Löcher im Käse &#8230; aua, schubs doch nicht immer &#8230; !« Geschrei. Eintritt Papa.</p>
<p>»Was ist denn hier los? Gun Ahmt!« – »Ach, der Junge ist wieder ungezogen!« – »Ich bin gah nich ungezogen! Ich will nur wissen, wo die Löcher im Käse herkommen. Der Käse da hat Löcher, und der hat keine –!« Papa: »Na, deswegen brauchst du doch nicht so zu brüllen! Mama wird dir das erklären!« – Mama: »Jetzt gib du dem Jungen noch recht! Bei Tisch hat er zu essen und nicht zu reden!« – Papa: »Wenn ein Kind was fragt, kann man ihm das schließlich erklären! Finde ich.« – Mama: »Toujours en présence des enfants! Wenn ich es für richtig finde, ihm das zu erklären, werde ich ihm das schon erklären. Nu iß!« – »Papa, wo doch aber die Löcher im Käse herkommen, möcht ich doch aber wissen!« – Papa: »Also, die Löcher im Käse, das ist bei der Fabrikation; Käse macht man aus Butter und aus Milch, da wird er gegoren, und da wird er feucht; in der Schweiz machen sie das sehr schön – wenn du groß bist, darfst du auch mal mit in die Schweiz, da sind so hohe Berge, da liegt ewiger Schnee darauf – das ist schön, was?« – »Ja. Aber Papa, wo kommen denn die Löcher im Käse her?« – »Ich habs dir doch eben erklärt: die kommen, wenn man ihn herstellt, wenn man ihn macht.« – »Ja, aber &#8230; wie kommen denn die da rein, die Löcher?« – »Junge, jetzt löcher mich nicht mit deinen Löchern und geh zu Bett! Marsch! Es ist spät!« – »Nein! Papa! Noch nicht! Erklär mir doch erst, wie die Löcher im Käse &#8230; « Bumm. Katzenkopf. Ungeheuerliches Gebrüll. Klingel.</p>
<p>Onkel Adolf. »Guten Abend! Guten Abend, Margot – &#8217;n Ahmt – na, wie gehts? Was machen die Kinder? Tobby, was schreist du denn so?« – »Ich will wissen &#8230; « – »Sei still &#8230; !« – »Er will wissen &#8230; « – »Also jetzt bring den Jungen ins Bett und laß mich mit den Dummheiten in Ruhe! Komm, Adolf, wir gehen solange ins Herrenzimmer; hier wird gedeckt!« – Onkel Adolf: »Gute Nacht! Gute Nacht! Alter Schreihals! Nu hör doch bloß mal &#8230; ! Was hat er denn?« – »Margot wird mit ihm nicht fertig – er will wissen, wo die Löcher im Käse herkommen, und sie hats ihm nicht erklärt.« – »Hast dus ihm denn erklärt?« – »Natürlich hab ichs ihm erklärt.« – »Danke, ich rauch jetzt nicht – sage mal, weißt du denn, wo die Löcher herkommen?« – »Na, das ist aber eine komische Frage! Natürlich weiß ich, wo die Löcher im Käse herkommen! Die entstehen bei der Fabrikation durch die Feuchtigkeit &#8230; das ist doch ganz einfach!« – »Na, mein Lieber &#8230; da hast du dem Jungen aber ein schönes Zeugs erklärt! Das ist doch überhaupt keine Erklärung!« – »Na, nimm mirs nicht übel – du bist aber komisch! Kannst du mir denn erklären, wo die Löcher im Käse herkommen?« – »Gott sei Dank kann ich das.« – »Also bitte.«</p>
<p>»Also, die Löcher im Käse entstehen durch das sogenannte Kaseïn, was in dem Käse drin ist.« – »Das ist doch Quatsch.« – »Das ist kein Quatsch.« – »Das ist wohl Quatsch; denn mit dem Kaseïn hat das überhaupt nichts zu &#8230; gun Ahmt, Martha, gun Ahmt, Oskar &#8230; bitte, nehmt Platz. Wie gehts? &#8230; überhaupt nichts zu tun!«</p>
<p>»Was streitet ihr euch denn da rum?« – Papa: »Nu bitt ich dich um alles in der Welt; Oskar! du hast doch studiert und bist Rechtsanwalt: haben die Löcher im Käse irgend etwas mit Kaseïn zu tun?« – Oskar: »Nein. Die Käse im Löcher &#8230; ich wollte sagen: die Löcher im Käse rühren daher &#8230; also die kommen daher, dass sich der Käse durch die Wärme bei der Gärung zu schnell ausdehnt!« Hohngelächter der plötzlich verbündeten reisigen Helden Papa und Onkel Adolf. »Haha! Hahaha! Na, das ist eine ulkige Erklärung! Der Käse dehnt sich aus! Hast du das gehört? Haha &#8230; !«</p>
<p>Eintritt Onkel Siegismund, Tante Jenny, Dr. Guggenheimer und Direktor Flackeland. Großes »Guten Abend! Guten Abend! – &#8230; gehts? &#8230; unterhalten uns gerade &#8230; sogar riesig komisch &#8230; ausgerechnet Löcher im Käse! &#8230; es wird gleich gegessen &#8230; also bitte, dann erkläre du –!«</p>
<p>Onkel Siegismund: »Also – die Löcher im Käse kommen daher, dass sich der Käse bei der Gärung vor Kälte zusammenzieht!« Anschwellendes Rhabarber, Rumor, dann großer Ausbruch mit voll besetztem Orchester: »Haha! Vor Kälte! Hast du schon mal kalten Käse gegessen? Gut, dass Sie keinen Käse machen, Herr Apolant! Vor Kälte! Hähä!« – Onkel Siegismund beleidigt ab in die Ecke.</p>
<p>Dr. Guggenheimer: »Bevor man diese Frage entscheiden kann, müssen Sie mir erst mal sagen, um welchen Käse es sich überhaupt handelt. Das kommt nämlich auf den Käse an!« Mama: »Um Emmentaler! Wir haben ihn gestern gekauft &#8230; Martha, ich kauf jetzt immer bei Danzel, mit Mischewski bin ich nicht mehr so zufrieden, er hat uns neulich Rosinen nach oben geschickt, die waren ganz &#8230; « Dr. Guggenheimer: »Also, wenn es Emmentaler war, dann ist die Sache ganz einfach. Emmentaler hat Löcher, weil er ein Hartkäse ist. Alle Hartkäse haben Löcher.«</p>
<p>Direktor Flackeland: »Meine Herren, da muß wohl wieder mal ein Mann des praktischen Lebens kommen &#8230; die Herren sind ja größtenteils Akademiker &#8230; « (Niemand widerspricht.) »Also, die Löcher im Käse sind Zerfallsprodukte beim Gärungsprozeß. Ja. Der &#8230; der Käse zerfällt, eben &#8230; weil der Käse &#8230; « Alle Daumen sind nach unten gerichtet, das Volk steht auf, der Sturm bricht los. »Pö! Das weiß ich auch! Mit chemischen Formeln ist die Sache nicht gemacht!« Eine hohe Stimme: »Habt ihr denn kein Lexikon –?«</p>
<p>Sturm auf die Bibliothek. Heyse, Schiller, Goethe, Bölsche, Thomas Mann, ein altes Poesiealbum – wo ist denn &#8230; richtig!</p>
<p>GROBKALK BIS KERBTIERE</p>
<p>Kanzel, Kapital, Kapitalertragssteuer, Karbatsche, Kartätsche, Karwoche, Käse –! »Laß mich mal! Geh mal weg! Pardon! Also:</p>
<p>›Die blasige Beschaffenheit mancher Käsesorten rührt her von einer Kohlensäureentwicklung aus dem Zucker der eingeschlossenen Molke.‹« Alle, unisono: »Hast es. Was hab ich gesagt?« &#8230; »›eingeschlossenen Molke und ist &#8230; ‹ wo geht denn das weiter? Margot, hast du hier eine Seite aus dem Lexikon rausgeschnitten? Na, das ist doch unerhört – wer war hier am Bücherschrank? Sind die Kinder &#8230; ? Warum schließt du denn den Bücherschrank nicht ab?« – »Warum schließt du den Bücherschrank nicht ab ist gut – hundertmal hab ich dir gesagt, schließ du ihn ab – « – »Nu laßt doch mal: also wie war das? Ihre Erklärung war falsch. Meine Erklärung war richtig.« – »Sie haben gesagt, der Käse kühlt sich ab!« – » Sie haben gesagt, der Käse kühlt sich ab – ich hab gesagt, dass sich der Käse erhitzt!« – »Na also, dann haben Sie doch nichts von der kohlensauren Zuckermolke gesagt, wie da drinsteht!« – »Was du gesagt hast, war überhaupt Blödsinn!« – »Was verstehst du von Käse? Du kannst ja nicht mal Bolles Ziegenkäse von einem alten Holländer unterscheiden!« – »Ich hab vielleicht mehr alten Holländer in meinem Leben gegessen wie du!« – »Spuck nicht, wenn du mit mir sprichst!« Nun reden alle mit einemmal.</p>
<p>Man hört:</p>
<p>– »Betrag dich gefälligst anständig, wenn du bei mir zu Gast bist &#8230; !« – »saurige Beschaffenheit der Muckerzolke &#8230; « – »mir überhaupt keine Vorschriften zu machen!« &#8230; »Bei Schweizer Käse – ja! Bei Emmentaler Käse – nein! &#8230; « – »Du bist hier nicht bei dir zu Hause! hier sind anständige Leute &#8230; « – »Wo denn –?« – »Das nimmst du zurück! Das nimmst du sofort zurück! Ich lasse nicht in meinem Hause meine Gäste beleidigen – ich lasse in meinem Hause meine Gäste nicht beleidigen! Du gehst mir sofort aus dem Haus!« – »Ich bin froh, wenn ich raus bin – deinen Fraß brauche ich nicht!« – »Du betrittst mir nicht mehr meine Schwelle!« – »Meine Herren, aber das ist doch &#8230; !« – »Sie halten überhaupt den Mund – Sie gehören nicht zur Familie! &#8230; « – »Na, das hab ich noch nicht gefrühstückt!« – »Ich als Kaufmann &#8230; !« – »Nu hören Sie doch mal zu: Wir hatten im Kriege einen Käse – « – »Das war keine Versöhnung! Es ist mir ganz egal, und wenn du platzt: Ihr habt uns betrogen, und wenn ich mal sterbe, betrittst du nicht mein Haus!« – »Erbschleicher!« – »Hast du das –!« – »Und ich sag es ganz laut, damit es alle hören: Erbschleicher! So! Und nu geh hin und verklag mich!« – »Lümmel! Ein ganz fauler Lümmel, kein Wunder bei dem Vater!« – »Und deine? Wer ist denn deine? Wo hast du denn deine Frau her?« – »Raus! Lümmel!« – »Wo ist mein Hut? In so einem Hause muß man ja auf seine Sachen aufpassen!« – »Das wird noch ein juristisches Nachspiel haben! Lümmel! &#8230; « – »Sie mir auch –!«</p>
<p>In der Türöffnung erscheint Emma, aus Gumbinnen, und spricht: »Jnädje Frau, es is anjerichtet –!«</p>
<p>4 Privatbeleidigungsklagen. 2 umgestoßene Testamente. 1 aufgelöster Soziusvertrag. 3 gekündigte Hypotheken. 3 Klagen um bewegliche Vermögensobjekte: ein gemeinsames Theaterabonnement, einen Schaukelstuhl, ein elektrisch heizbares Bidet. 1 Räumungsklage des Wirts.</p>
<p>Auf dem Schauplatz bleiben zurück ein trauriger Emmentaler und ein kleiner Junge, der die dicken Arme zum Himmel hebt und, den Kosmos anklagend, weithinhallend ruft:</p>
<p>»Mama! Wo kommen die Löcher im Käse her –?«</p>
<p><i>Peter Panter (aka Kurt Tucholsky) Vossische Zeitung, 29.08.1928</i></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.tufs.ac.jp/ts/personal/narita/Tucholsky_Kaeseloecher.pdf" target="_blank">Text als pdf</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky" target="_blank">Tucholsky auf wikipedia</a></p>
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			</item>
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		<title>1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 18:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Moabeat]]></category>
		<category><![CDATA[Moabit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlüsseldienst]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn das mit dem Schlüsseldienst nicht klappt, handelt es sich um &#8222;Schlüsselprobleme&#8220; noch besser &#8222;Schlüsselfragen&#8220;: Denn wenn dies nicht klappt, was dann? #Sinnfragen Der Schlüsseldienst in Berlin-Schöneberg hat das dritte Mal drei Schlüssel angefertigt. Sie funktionieren nicht. Es sind Nachschlüssel vom Nachschlüssel. Irgendwas stimmt nicht. Jetzt müssen die Schlüssel erneut zum Schlüsseldienst. Der Schlüsseldienst wird ... <a title="1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/192414-positionen-wann-ein-schluesseldienst-anfaengt-zu-nerven/" aria-label="Mehr Informationen über 1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15348" alt="2014-01-08-19.18_Schluesselfragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-900x1200.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<blockquote><p>Wenn das mit dem Schlüsseldienst nicht klappt, handelt es sich um &#8222;Schlüsselprobleme&#8220; noch besser &#8222;Schlüsselfragen&#8220;: Denn wenn dies nicht klappt, was dann? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p>Der Schlüsseldienst in Berlin-Schöneberg hat das dritte Mal drei Schlüssel angefertigt. Sie funktionieren nicht. Es sind Nachschlüssel vom Nachschlüssel. Irgendwas stimmt nicht. Jetzt müssen die Schlüssel erneut zum Schlüsseldienst. Der Schlüsseldienst wird sagen: &#8222;Dann müssen wir das Schloss ausbauen.&#8220; &#8211; Und was dann?</p>
<p>Die Tür steht und fällt mit Tiergarten, Nähe Hauptbahnhof, Moabit. Oder wie die Tiergartner jetzt teils sagen: &#8222;Moa-Beat&#8220;. Musikalisch ausgesprochen! Do da Beat. Aber fahr bloß nicht hin. Kostet extra.</p>
<p>Oh Mist. Nur Umstände.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2013 20:58:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist jetzt hier im Jahre 2013 so eine Zeit in Deutschland, die unmittelbar vor einer großen, weiteren Zeitenwende steht. Denn Europas Schergen rationalisieren und vereinheitlichen weitere Normen, auf dem Sprung in ein einheitliches, angeblich besseres und noch freieres Europa. SEPA: Im internationalen Zahlungsverkehr soll sich alles jetzt noch besser, noch einheitlicher anfühlen. Irgendwie wird ... <a title="1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188413-erfahrungshorizonte-seminaris-structuralis-bei-der-gfad-software-ag-in-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="Erfahrungshorizonte" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_15071" aria-describedby="caption-attachment-15071" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15071" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15071" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Es ist jetzt hier im Jahre 2013 so eine Zeit in Deutschland, die unmittelbar vor einer großen, weiteren Zeitenwende steht. Denn Europas Schergen rationalisieren und vereinheitlichen weitere Normen, auf dem Sprung in ein einheitliches, angeblich besseres und noch freieres Europa. SEPA: Im internationalen Zahlungsverkehr soll sich alles jetzt noch besser, noch einheitlicher anfühlen. Irgendwie wird an einem paneuropäischem Fluidum gestrickt. Ob die Soße dadurch lauer wird oder ob noch Kapern hineingehören? Blubber&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-15069"></span><br />
&#8230;</p>
<figure id="attachment_15070" aria-describedby="caption-attachment-15070" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15070" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-768x1024.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15070" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>So wie anno zwirn bei der Einführung des Euro. Ungefähr zu jenem Zeitpunkt damals hatte die Hausverwaltung das letzte Softwareupdate bestellt. Die Software lief immer problemfrei. Updates alle fünfzehn Jahre: Ein Traum.</p>
<p>Die Software basierte auf dem Betriebssystem MS DOS, das ist das Betriebssystem, von dem die Töchter heute sagen, es sei &#8222;TETRIS nicht unähnlich&#8220;.  EDV-Leute fachsprechen bzw. -sagen: Never chance a running system. Bloß nicht.</p>
<p>Wenn da nicht Europa wäre. Tja. Aus der Traum.</p>
<p>SEPA heißt ein Gespenst, dass Karl Murx sicher längst beschrieben hätte, hätte er nur gewusst, wie die europäische Ministerialbürokratie einst ticken würde. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses&#8220;. Hättest Du geschwiegen, so wärest Du ein Philosoph geblieben. Haste aber nicht. Iss Wurscht.</p>
<figure id="attachment_15072" aria-describedby="caption-attachment-15072" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15072" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15072" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Letzte Woche Donnerstag und Freitag treffen sich in den Seminarräumen an der Huttenstr. in Moabit einige Hausverwaltungen Berlins. Es sind diejenigen, die vorgehabt haben, zum 01. Januar kommenden Jahres ihre Software auf den neuesten Stand zu bringen und damit gerade noch rechtzeitig alles vorbereitet haben, inklusive Erstling einer globalen Einweisung in die Nettigkeiten neuerer Software.</p>
<p>Vergleiche mit anderen zeigen: Die Fa. GFAD hebt sich von Mitbewerbern wohltuend ab, indem sie erstens nicht die Schleimspur unappetitlicher  Finanzmogule hinter sich herzieht. Auch in der Branche der Hausverwaltungs-Softwehren  kaufen die großen Buden die Kleineren auf, um sie zu verschlucken, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt als die Unkenntlichkeit.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15073" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-768x1024.jpg" alt="IMG_8450" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>So ist es bspw. CSI Software in Leinfelden-Echterdingen gegangen. Die Firma aus lauter &#8222;Stuttgarter Ehrenleuten&#8220; hatte mal einen sehr guten, ausgezeichneten Stand in Deutschland. Sie galt ein bisschen als der Mercedes unter den Hausverwaltungsprogrammen. Das ist längst Geschichte.</p>
<p>Inzwischen hat die aggressive Haufe AG sie aufgefressen und bis zur Unkenntlichkeit durchmodernisiert. Die ehemaligen Mitarbeiter weg. Diesen Bereich nennt man berufliche Lebenserfahrung und lebendes Menschenmaterial, das man neuerdings in Helpdesk-Anwendungen steckt, &#8222;FAQ&#8220; nennt (Häufige Fragen) oder &#8222;knowledge base&#8220; (Wissensbasis). Die Wahrheit aber ist: Über eine Datenbank wie brainwork, angefüllt mit &#8222;lebenslangem, beruflichen Wissen&#8220; verfügt auch die bestens programmierte Datenbank nicht. Dies alles ist schließlich nicht eine Frage von SQL, CEO oder gar SEQ. Ganz entscheidend ist hier der IQ.</p>
<p>Rücksichtslos finanzoptimiert. Anders die Fa. GFAD aus Berlin, ein Systemhaus in Form einer Aktiengesellschaft, die 30 bis 40 Mitarbeiter hat. Die Firma ist schon lange am Markt und bietet mit HausSoft ein modular gestricktes, nach oben hin skalierbares Softwareprodukt für die moderne Verwaltung von bewohnten Mehrfamilienhäusern in Form von Gewerbe-, Miethaus- und Wohnungseigentumsanlagen an. Uns ist die Firma seit ca. 1982 bekannt und da hatte sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel.</p>
<p>Die jetzt hier zu Schulungen auftreffen, sind Mitarbeiter von kleinen, mittleren und größeren Hausverwaltungen. Alle sind edv-erfahren, die meisten sind in der Lage, Buchungssätze in Systeme zu hacken, ohne noch sonderlich sorgfältig auf die PC-Tastatur zu schauen. Sie wissen zu buchen, zu kontieren, Stammdaten zu pflegen und die richtige Verwaltung von Häusern erstmals bzw. auf Dauer zu inszenieren. Sie können auch vorauseilende Fragen stellen.</p>
<p>Für viele ändert sich alles. Die Workflows haben sich in den letzten Jahren technisch drastisch geändert. Es waren immer mehr &#8222;Bearbeitungsinseln&#8220; und auf Software gründende Provisorien entstanden.</p>
<p>Allein die Pflege von Kontaktdaten von Mietern und Eigentümern (Kunden), um nur ein Beispiel zu nennen, ist geradezu explorativ. Jeder besitzt ein Festnetztelefon, ein Handy, eine Faxnummer, eine Emailadresse, viele haben mehrere, die sie bekannt geben. Nicht selten verbergen sich hinter maßlos vielen Nummern auch feste Regeln. Ruf nicht zwischen 1 und 3 an, ist nur eine. Fax mir nichts auf die Arbeit, eine andere. Schick die Abrechnungen nicht an meine Frau. Zwinker, ich hab ein paar Komplexitäten aus dem Alltag herbeigeholt, gerade. Nun ist deutlich: Es gibt &#8222;communication rules&#8220;. Rules rulez.</p>
<p>Die Post erlebt weitere technische Revolutionen und wird am Ende in ihrer jetzigen Form atomisiert bzw. abgeschafft. Mit der fortschreitenden Computerisierung ganzer Lebensbereiche verliert der analog geschriebene Brief gänzlich an Bedeutung. Elektronische Alternativen schreien zum Himmel. Inzwischen sagen die ersten Arbeitweltforscher der Email ihren baldigen Tod voraus. Gott sei Dank. Wer weiß?</p>
<p>Hier geht es jetzt um Stammdaten, Adressdaten von Mietern und Eigentümern, es geht um die Zusammensetzung von Miete aus Einzelbeträgen, um Wohngeld, Wirtschaftsplan, Mietenpflege und -erhöhung, kurz um den Unterbau vernünftig strukturierter Hausverwaltung. Hier gilt die Binsenweisheit: Wer richtig gepflegte Stammdaten hat, hat gewonnen. Oder schon die halbe Miete im Sack. Wir treffen Grundschulungskurs auf Fragen, deren unscharfe Ränder wir allenfalls streifen, aber nicht sezieren. Sezieren würde das Seminarthema mäandernd ausufern. Das ginge zu weit. Der Herr Dozent weiß es.</p>
<p>Überhaupt: Insbesondere die jungen, erfolgreichen Besserwissenden sind nervig. Man möchte Heißspornen zurufen, sie mögen einfach die Klappe halten, bitte schön, für diesen Moment Schnauze. Der Seminarleiter muss den Vorschnellen gekonnt ausweichen, ihnen Dinge entgegenhalten, die sie ablenken von der Idee, mit zu schnellen, zu vielen Fragen die Struktur des Seminarthemas komplett zu zerstören. Weil nur er die Seminarziele genau kennt und weil das unwesentliche Zwischengefrage von Besserwessis insgesamt ausbremst. Kein leichtes Spiel, hier und da ein regelrechter Parforceritt.</p>
<figure id="attachment_15074" aria-describedby="caption-attachment-15074" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15074" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15074" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Mit zwei Tagen ist das Seminar nicht zu lang bemessen. Wie sich herausstellt eher zu kurz. Kein Thema könnte nicht noch einen Meter tiefer erörtert und zwei Kubikmeter breiter ausdiskutiert werden.</p>
<p>Am Ende bleiben Fragen wie nach der Gründung einer User-Community auf der Strecke. Einer der Besserwissenden sagt pistotenartig dazu: Dafür habe ich aber keine Zeit. Siehste: Klappe aufreißen, weil´s der Chef bezahlt, aber zucken, wenn´s um Gründlichkeit und Nachhaltigkeit ginge, um Verbesserungen &#8222;unter Kollegen&#8220;, die hier und da Mühe machen könnten, also echtes Engagement voraussetzen. Nächste Mal fahre ich dem Kerl gleich in die Parade und brülle &#8222;Schnauze halten&#8220; durch den Raum.</p>
<p>Na, dann eben nicht. Gutes Seminar, Ziel erreicht.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Beitrag erschien auf yelp.com)</span></p>
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		<title>1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183013-fotowelt-das-foto-des-tages-tragt-viel-wahrheit-in-sich-uber-schrott-und-lifestyle-verunsicherung-revolution/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 13:54:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer hier sein Fahrrad so eloquent beschriftet hat, wissen wir nicht. Das Foto wurde außerhalb jeglicher Redaktionszuständigkeit dieser Website auf &#8222;notes of Berlin&#8220; veröffentlicht. Aber es trägt eine tiefe Wahrheit in sich. Denn das beschäftigt die Hausverwalter in uns nahezu täglich, jedenfalls mehrmals jährlich. Ist das Kunst oder kann das weg? Ist das Schrott oder ... <a title="1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183013-fotowelt-das-foto-des-tages-tragt-viel-wahrheit-in-sich-uber-schrott-und-lifestyle-verunsicherung-revolution/" aria-label="Mehr Informationen über 1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 604px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " alt="Quelle: Notes Of Berlin, Link unten" src="http://www.notesofberlin.com/wp-content/uploads/2013/07/Moabit-maximilian-1024x764.jpg" width="614" height="458" /><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: Notes Of Berlin, Link unten</figcaption></figure>
<p>Wer hier sein Fahrrad so eloquent beschriftet hat, wissen wir nicht. Das Foto wurde außerhalb jeglicher Redaktionszuständigkeit dieser Website auf &#8222;notes of Berlin&#8220; veröffentlicht. Aber es trägt eine tiefe Wahrheit in sich. Denn das beschäftigt die Hausverwalter in uns nahezu täglich, jedenfalls mehrmals jährlich. Ist das Kunst oder kann das weg? Ist das Schrott oder ist das ein betriebsbereites Fahrrad? Die Menschen hinterlassen auch Schrott auf Abstellplätzen wie diesem. Und nehmen damit denjenigen Menschen die Fahrradabstellplätze weg, die sie für ihr tägliches Gefährt so dringend benötigten. Ja, deswegen trägt der Ausdruck einen tieferen, nein einen höheren Sinn in sich. Er ist zutiefst fair, berechtigt und keineswegs lustig. Den Rest erledigen wir bspw. mit einem orangefarbenen Punkt. Was? Ist verlinkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gut gepostet: <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/2013/07/dieses-fahrrad-ist-kein-schrott.html" target="_blank">Notes of Berlin (Ursprungsplatz dieses Fotos, mit Dank)</a></li>
<li>Früher gepostet: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1967">Die Aktion &#8222;Oranger Punkt&#8220; in unserer Verwaltungspraxis</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1485-13 &#8211; Positionen: Ein Raum &#8222;architektonischer Klarheit&#8220; war es, bevor Herr F. einzog</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/179713-positionen-ein-raum-architektonischer-klarheit-war-es-bevor-herr-f-einzog/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 11:57:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Spandau hat die Hausverwaltung vor mehr als 10 Jahren die Verwaltung abgegeben und gesagt, sie will das problematische Eckhaus an der Kur-/Ecke Lutherstr. nicht mehr verwalten. Jetzt war wieder Versammlung. Sie erinnern sich dort an den alten Verwalter. Der hat &#8222;doch geklaut&#8220;, sagen sie heute über ihn. Fiese Möpp. Niemand hat hier jemanden beklaut. ... <a title="1485-13 &#8211; Positionen: Ein Raum &#8222;architektonischer Klarheit&#8220; war es, bevor Herr F. einzog" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/179713-positionen-ein-raum-architektonischer-klarheit-war-es-bevor-herr-f-einzog/" aria-label="Mehr Informationen über 1485-13 &#8211; Positionen: Ein Raum &#8222;architektonischer Klarheit&#8220; war es, bevor Herr F. einzog">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14494" aria-describedby="caption-attachment-14494" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5290.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14494" alt="Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5290-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5290-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5290-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5290.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14494" class="wp-caption-text">Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten</figcaption></figure>
<blockquote><p>In Berlin-Spandau hat die Hausverwaltung vor mehr als 10 Jahren die Verwaltung abgegeben und gesagt, sie will das problematische Eckhaus an der Kur-/Ecke Lutherstr. nicht mehr verwalten. Jetzt war wieder Versammlung. Sie erinnern sich dort an den alten Verwalter. Der hat &#8222;doch geklaut&#8220;, sagen sie heute über ihn. Fiese Möpp. Niemand hat hier jemanden beklaut. #True lies (Arnold Schwarzenegger, Terminator) #Living in the past (Jethro Tull, Albumtitel)</p></blockquote>
<p>True lies, wahre Lügen. Man biegt sich die Erinnerungen um. Zu Recht. Bis sie ins eigene, korrupte Weltbild passen. Schnitt. Berlin-Moabit, Alt-Moabit, Hinterhofidyll: Ein verwirrendes, schönes Treppenhaus, einerseits &#8222;old style&#8220;, Kappendecken als Gewölbe in rotem Spaltklinker, andererseits Stahl und Lampen. Sehr schön in Alt-Moabit, ein Hort der ästhetischen, gelungenen Postmoderne. Das zeigen wir hier. Wir zeigen hier nur die schönen, gelungen Seiten Berlins. Oder? Schnitt. Berlin-Lichtenberg: Ganz anders in der Archenholdstr..</p>
<p><span id="more-14493"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14496" aria-describedby="caption-attachment-14496" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5289.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14496" alt="Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5289-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5289-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5289-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5289.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14496" class="wp-caption-text">Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie die &#8222;Masurien&#8220;, die es gar nicht gibt, Sammelsurien wie Tageseindrücke vom erlebten Tatsächlichen, wir ziehen gedanklich durch Berlins alte Welt und überarbeiten unsere Erlebnisse und was wir gehört haben, sozusagen &#8222;postmodern&#8220;.</p></blockquote>
<p>Hier wohnte bis vor kurzem Herr F.. Er ist jetzt ausgezogen, unfreiwillig. Nein, und das zeigen wir hier niemandem. Was er hier hinterließ, weil niemand mehr die Absicht hatte, hier je noch aufzuräumen. Weil es nicht schön ist. Die rund 40 m² große Wohnung wurde von einem Messie bewohnt. Man schätzt, dass die alten Flaschen und der sonstige Müll im Mittel 1,20 bis 1,50 m hoch in der Wohnung liegen. Dort hat es kürzlich gebrannt, wir berichteten. Das macht ca. 40 bis 50 Kubik Müll, stinkenden Müll.</p>
<p>Inzwischen ist ein Rechtsanwalt seitens der vermietenden Eigentümerin eingeschaltet. Er schreibt noch, &#8222;bis Ende Mai sei alles&#8220; erledigt, die Wohnung beräumt. Damit der Löschwasserschaden endlich bearbeitet werden kann. Im Übrigen habe sich der Herr einen Eindruck verschafft: &#8222;die von Ihnen beschriebenen Gerüche usw.&#8220; hätten nicht festgestellt werden können. Nur mit Wetterrecherche lässt sich dem Vortrag entnehmen, dass an diesem Tag das Wetter eben nicht nach &#8222;It stinks to high heaven&#8220; gewesen sein kann. Inzwischen stinkt es wieder, Gott sei Dank.</p>
<blockquote><p>&#8230;wird bis Ende Mai beendet sein. (Rechtsanwalt über die Beräumungsabsicht der Vermieterin, die Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist)</p></blockquote>
<p>Ende Mai, nur um das noch kurz anzumerken fand am 31.05. eine Nachkontrolle statt. Niemand hatte dort die Absicht, die Wohnung zu beräumen. Äußerst rücksichtslos, allerdings anwaltlich begleitet. Der höhere Sinn dessen ist zwischen all dem Brandschutt, Löschwasser und der Hinhaltetaktik des Herrn Rechtsanwalts nur zu vermuten.</p>
<figure id="attachment_14497" aria-describedby="caption-attachment-14497" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5285.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14497" alt="Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5285-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5285-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5285-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5285.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14497" class="wp-caption-text">Architekturlabyrinth Alt-Moabit, Tiergarten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Frau D. (* abgekürzt) ist mit einem berühmten Dichter &amp; Denker verwandt, dessen Umtriebe im Sekthaus Lutter &amp; Wegner an ihn erinnern. Heute wohnt sie in Berlin-Spandau, wo Ingo Insterburg ein Mädchen liebte, von der meistens der Mann blau war. Allerdings hat Frau D. keinen Mann, aber immer ´ne Flasche Chantré im Schrank. Weswegen ihre Erinnerungen an früher sie hier und da trügen. So wie die Erinnerung an den früheren Verwalter, von dem sie nur noch schemenhaft erinnert, aber nicht mehr zielfokussiert: Weswegen dieser damals das Handtuch warf. Im Grunde ist es auch egal. Für sie, für die Anderen und für jeden draußen, aber interessant: Es gibt eine gutgeschmierte Räuberpistole zu erzählen. Nicht alles muss freilich zutreffen.</p></blockquote>
<p>Die Eigentümer in Lichtenberg sind sauer. Trau keinem Rechtsanwalt, heißt es. Sie lügen alle wie gedruckt. Bezahlte &#8222;true lies&#8220;, damit die Aktenlage später stimmt, vor Gericht und &#8222;auf hoher See&#8220;. Der Verwalter muss handeln. Unerträglich, der Gestank.</p>
<p>Sauertöpfisch gibt nun der Verwalter in einer Art &#8222;Ersatzvornahme&#8220; den Auftrag zur Komplettberäumung der gesamten Wohnung an einen Dritt-Dienstleister heraus, er wird die unterlassene Hilfeleistung der Wohnungseigentümerin durch Tatkraft erledigen. Mann für Mann, Schuttrutsche, alles -karwumms!- ins Erdgeschoss runter und -halleluja- bald stinkt es nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_14498" aria-describedby="caption-attachment-14498" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5284.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14498" alt="Ist der Mensch gesund, freut sich die Katz, in Alt-Moabit, Tiergarten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5284-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5284-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5284-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5284.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14498" class="wp-caption-text">Ist der Mensch gesund, freut sich die Katz, in Alt-Moabit, Tiergarten</figcaption></figure>
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		<title>1391-13 &#8211; Positionen: Unternehmen TELEKOM &#8211; erleben was verbündet. Dagegen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170313-positionen-unternehmen-telekom-erleben-was-verbundet-dagegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 13:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht ums Recht und um Vertragsgestaltung: Wie man sich Verträge baut, sie pflegt und dafür sorgt, dass Richtigkeit und &#8222;correctness&#8220; das Maß aller Dinge sind. Und es geht um die TELEKOM und wie sie das versucht, mit teilweise überraschenden Arbeitsergebnissen. Vom schleichenden Übergang von Vertragsbeziehungen auf Dritte. Als uns kürzlich jemand diesen &#8222;verfälschten Header&#8220; ... <a title="1391-13 &#8211; Positionen: Unternehmen TELEKOM &#8211; erleben was verbündet. Dagegen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170313-positionen-unternehmen-telekom-erleben-was-verbundet-dagegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1391-13 &#8211; Positionen: Unternehmen TELEKOM &#8211; erleben was verbündet. Dagegen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13735" aria-describedby="caption-attachment-13735" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13735" alt="Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg" width="634" height="114" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup.jpg 634w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/telekom.mashup-300x53.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 634px) 100vw, 634px" /><figcaption id="caption-attachment-13735" class="wp-caption-text">Telekom-Mashup &#8211; Herkunft: unbekannt</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es geht ums Recht und um Vertragsgestaltung: Wie man sich Verträge baut, sie pflegt und dafür sorgt, dass Richtigkeit und &#8222;correctness&#8220; das Maß aller Dinge sind. Und es geht um die TELEKOM und wie sie das versucht, mit teilweise überraschenden Arbeitsergebnissen. Vom schleichenden Übergang von Vertragsbeziehungen auf Dritte.</p></blockquote>
<p>Als uns kürzlich jemand diesen &#8222;verfälschten Header&#8220; (sehr gelungen) zuspielte, haben wir schallend gelacht. Ja, da steckt auch Wahrheit drin. Doch wie viel? &#8211; Man soll nicht voreingenommen gegen eine Sache sein, bis man das Gegenteil beweisen kann.</p>
<p><strong>Und wie dumm ist eigentlich Bohnenstroh?</strong> Fragen über Fragen. Interessant aber auch der Fall eines gewöhnlichen Büroumzugs: Die Hausverwaltung zieht um, ist Kunde bei der TELEKOM und hat schon wirklich zigfach mitgeteilt, dass sie umgezogen ist. Wer wüsste das besser als das Unternehmen TELEKOM: Erleben, was verbindet. So heißt es.</p>
<p><span id="more-13811"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Nachfolgende Details sind Erfahrungssätze in einer schleichend immer mehr computerisierten Welt, in der sich Datensätze und Vertragsbeziehungen verselbständigen und niemand noch genau wissen muss, was die Ursache einer Rechnung ist: Ein Vertrag, ein Auftrag und die zweifelsfreie Identität von Schuldner und Gläubiger. Hurtz!</p></blockquote>
<p>Die nachfolgende Geschichte ist kurz: TELEKOM bekommt die Rechnung für &#8222;Michael Peinlich&#8220; (* Name geändert) zurück, das ging an Waltraudstr.. Ja, das ist falsch. Seit Juni 2012 ist die Adresse richtig Am Bhf. Westend in Berlin. Ergebnis: Ein Mitarbeiter denkt nach und verbrüdert zwei verschiedene Kunden und macht aus dem Datensatz des einen einen gemixten Datensatz des Anderen: &#8222;Michael Peinlich, Markgrafenstr. 25&#8220; (* Name geändert). Das merkt die Hausverwaltung nochmals schriftlich an, ist falsch.</p>
<p>Die Email zurück bekommt, wie immer, eine Eingangsbestätigung. Im Unterschied zu sonst, wo auf eine Eingangsbestätigung dann nichts Sichtbares mehr folgt, das kommt hier zum Ausdruck, meldet sich nun aber Frau Ungenannt von der TELEKOM mit einer Email wie folgt, Zitat:</p>
<p>&#8222;Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Mail haben wir dankend erhalten.</p>
<p>Allerdings können wir Ihr konkretes Anliegen nicht erkennen.</p>
<p>Die Adressierung &#8222;WEG Markgrafenstr.&#8220; wurde durchgestrichen und handschriftlich als falsch deklariert, ohne dass Sie uns mitteilen, wie es stattdessen richtig wäre.</p>
<p>Bitte machen Sie uns nähere Angaben, was damit gemeint ist.</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p>Ihr Kundenservice&#8220;</p>
<p><strong>Ja, wir geben zu, wir sind inzwischen &#8222;totalgefrostet&#8220; oder heisst es &#8222;gefrustet&#8220;? Die Antwort ist ungewöhnlich scharf und verträgt kaum Widerspruch. Wir antworten sofort, jugendliche Heißsporne, die wir nicht mehr sind, im Alter unseres Lebens, Zitat:</strong></p>
<p>&#8222;Guten Tag, TELEKOM!</p>
<p>Wir bekommen in mehr als zehn bis zwanzig Fällen seit 01.01. immer nur Antworten von Mitarbeitern, die nichts verstehen. Dies hier ist auch so eine Scheiß-Antwort. Stattdessen einfach nachdenken. Ich habe den Hals voll mit Korrespondenz.</p>
<p>1. Sie haben eine Adressberichtigung durchgeführt. Die Adresse lautete auf Michael Peinlich für das Objekt Ratiborstr. (* Name geändert). Sie haben es bei diesem Datensatz nicht geschafft, von Waltraudstr. (alt) auf Am Bhf. Westend (neu) umzuswitchen, obwohl es zig Vorgänge gibt, in denen wir Sie darauf hingewiesen haben.</p>
<p>2. Und dann haben Sie, nachdem die falsche Adresse (alt) zu Beanstandungen (neu) führte, einfach einen Mandanten von uns namens &#8222;WEG Markgrafenstr.&#8220; mit dem Datensatz &#8222;Michael Peinlich&#8220; (juristisch ein anderer Vertragspartner) vermischt.</p>
<p>Sie werfen also juristisch zwei Datensätze durcheinander und verkrüppeln die Adressdaten bis zur Unkenntlichkeit.</p>
<p>Ich kann dafür nicht einmal höflich bleiben, das ist so doof wie Bohnenstroh.</p>
<blockquote><p>Unternehmen Telekom: Erleben, was verbündet. Ob sich nicht noch was Besseres findet? &#8211; Spontispruch aus eingangs abgebildetem Falsifikat eines Scherzboldes</p></blockquote>
<p>Ganz glasklar:<br />
Michael Peinlich bleibt Michael Peinlich, er wird nach wie vor vom &#8222;Büro Gotthal GmbH&#8220; vertreten, die neue Anschrift wissen Sie. Michael Peinlich wird niemals zur &#8222;WEG Markgrafenstr.&#8220;, das ist falsch, dumm und bescheuert. Und warum wir Ihnen das noch erklären müssen? Na, raten Sie mal. Total überflüssige Korrespondenz. Bringen Sie die Daten in Ordnung.</p>
<p>Wir freuen uns natürlich: Das ist der erste von obigen Fällen, in denen mal eine konkrete Nachfrage kommt. Bildschirmarbeitsplätze sind offenbar schwierig zu händeln. Ich weiß, Sie lieben diese Art von Antworten. Deswegen schrieb ich sie so.</p>
<p>(Ende Zitat)</p>
<p>Halten wir zusammenfassend folgendes fest: Es gibt eine irgendwie geartete Form von Aktenbearbeitung offenbar nicht mehr, sondern ein übergeordnetes Softwaresystem, in dem allein Datensätze zu pflegen sind. In dieses wird nicht mehr richtig hineingeschaut. Stattdessen wird bei der TELEKOM einfach unternehmensweit &#8222;gegugelt&#8220; nach möglichst hoch relevanten Ähnlichkeitstreffern. Diese werden dann &#8222;gemerged&#8220; zu neuen Datensätzen, die falsch sind. Hieraufhin erfolgt dann ein Trallalaschreiben Xy Ungenannt (Formularnummer gerade nicht bei der Hand), mit dem dann dieses &#8222;Alles richtig?&#8220; versandt wird: Wir haben die Adresse erfolgreich geändert. Alles schick.</p>
<p>Hieraufhin meldet sich ein entnervter Kunde handschriftlich, streicht falsche Daten durch, scannt das ein, schickt es in den Orkus TELKOM (oder heißt es: &#8222;MORBUS TELEKOM&#8220;?) zurück, damit es wieder gerade gezogen wird. Als Antwort kommt dann die Verrückterklärung: Kunde, Du bist so unklar wie unpräzise. Warum soll, was wir in unserem System haben, denn falsch sein?</p>
<p>Würde man den Vorgang auf sich beruhen lassen, ihn einfach aussitzen (&#8222;Kohlen&#8220; &#8211; benannt nach dem Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl), würde der falsche Fakt zur Realität werden, mit der Zeit. Dann könnte der Anschluss auch gekündigt werden und wegen Leistungsminderung ein Einbehalt gemacht werden. Irgendwann käme eine Zahlungsklage der TELEKOM wg. Rückständen und verklagt würde die WEG Markgrafenstr. Dr. Peinlich&#8220; &#8211; <strong>Ich glaube, es hackt.</strong></p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 11:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele! Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man ... <a title="1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161212/" aria-label="Mehr Informationen über 1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele!</p></blockquote>
<p>Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man welche, löst das was aus. Zum Beispiel Fragen. Möglicherweise würde ich mit weniger Briefen auch in Ruhe gelassen werden. Aber dann häuft sich tagsüber mit Schwerpunkt auf den Vormittag das Anrufen durch Anrufer. Ein willkürlicher Auszug daraus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mein Gott, Walter! Walter war Verwalter! Vorverwalter!</span></p>
<p>Er heißt Jewgenij (*)und ist der Freund vom russischen Eigentümer des Restaurants Schnitzelstübchen (*). Nun ruft er an. Er will alles wissen. Warum dieses Rundschreiben? Und ich jetzt so Datenschutz? Wer bist du? Hast du Vollmacht? Ich geb keine Auskunft. Oder so.  Ja, der Vorverwalter heißt Walter mit Nachnamen und hat die Unterlagen nicht rausgerückt. So &#8222;laissez faire&#8220;, Larifariinformationen, ohne den Datenschutz zu &#8230;..</p>
<p><span id="more-12912"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12385" title="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="640" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch &#8211; türkisch &#8211; arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Jetzt wird Walter, der Vorverwalter, auf Herausgabe verklagt. &#8222;Aber kein Prrroblem, oder?&#8220; sagt Jewgenij. Hier steht was von Finanzamt. Ja, falls sie die Jahresabrechnung für das Finanzamt brauchen, soll unser Schreiben dort vorlegt werden. Der Vorverwalter ist ein Hund. Ach so, ist er erleichtert, nix Ärger mit Finanzamt, kommen hierher. Nein, nein, sage ich. Kommen nicht. Entschuldigen mein Deutsch, sagt er, ich sage: Nein, nein, kein Problem. Weder Finanzamt noch ich kommen! Einfach warten. Danke. Tschüss. Kracks. (aufgelegt)</p>
<p>Jewgenij und ich hatten eine freundliche Telefon- und Gesprächsatmosphäre. Allerdings muss ich einige Male heftig &#8222;in mich hineinlachen&#8220;. Oh ja, der Alltag, der mich schüttelt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Avci (*) und die &#8222;Spuren im Sand&#8220;</span></p>
<p>Herr Avci kommt gleich zur Sache, wenn das auch nicht ganz leicht zu verstehen ist. Er ist Türke und spricht schlecht Deutsch. So radebrechend. Man muss sich einen Teil zu dem hinzudenken, was er sagt, dann wird es was.</p>
<p>Nein, der, den er verlangt, ist gerade im anderweitigen Telefonat. Wollen haben Durchwahl? Nein, besser, schreiben sie sich bitte die Durchwahl einmal auf, erstens müssen sie dann nicht immer allgemein und anderswo anrufen, zweitens sind direkte, schnelle Kontakte unbezahlbar. Kostenlos.</p>
<p>Beim Aufschreiben ist er widerwillig. &#8222;Hab nix Kugelschreiber!&#8220; sagt er. Handytelefonierend anrufend, ohne Schreibgerät. Der mit dem Elektronischen von unterwegs anruft, ist auf den abweichenden Fall nicht eingerichtet. Er führt Beschwerde stets gegen Andere, die er nicht gegen sich selbst richtet. Nach dem Motto: &#8222;Oh, ich hätte ihn aber von einem ausruhfähigen Arbeitsplatz aus anrufen können, mit Schreibgerät, Papier und der Möglichkeit, etwas zu notieren bewaffnet, also mit mehr als weniger.&#8220; Das mit dem Aufschreiben ist ihm zu kompliziert. Schließlich hilft ihm meine Sturheit und er hat die rettende Idee: &#8222;Sagen sie mal,&#8220; sagt er, und ich &#8222;Ach, haben sie jetzt Papier?&#8220; &#8211; Nein, das nicht, aber er sagt: &#8222;Ich schreib mit Füße in die Sand&#8230;&#8220; &#8211; Na bitte. Geht doch.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Uludag (*) und der dringende Wasserschaden</span></p>
<p>Herr Uludag ist Miteigentümer in der &#8222;Kreuzberger Kulturmeile&#8220; (das ist die Gegend um Yorckstraße/Großbeerenstr./Möckernstr. herum) &#8211; irgendwo da in der Gegend. Wo genau, spielt keine Rolle. Sein Mieter hat einen Rohrbruchschaden, sagt Herr Uludag. Wir sollen uns mit dem Mieter in Verbindung setzen und Abhilfe schaffen. Genaueres weiß er auch nicht, sagt er. Er arbeitet viel, hat so Gastronomie. Herr Uludag beschwert sich bei der Gelegenheit auch über den Rechtsanwalt, der die von ihm nicht gezahlte Sonderumlage gerichtlich anhängig gemacht hat. Weil er nicht gezahlt hat. Er sollte da so eine Gebührenrechnung bezahlen, 119,- €, das habe er nicht verstanden. Ich will es ihm gerade nicht erklären.</p>
<p>Das Gespräch zwischen uns geht hart zur Sache. Schließlich, nach etwa fünf Minuten hartem Hin und Her, die Lösung. Der Mieter hat gar keinen Durchlaufschaden mehr. Das ist Vergangenheit. Es muss nichts mehr veranlasst werden. Der Mieter hatte vor einiger Zeit einen Wasserschaden von wem und durch was auch immer, das bleibt ungeklärt. Nun geht es um die Folgeschäden in der Wohnung, die beseitigt werden sollen. &#8222;Ich will die Wohnung ohnehin verkaufen,&#8220; sagt Herr Uludag jetzt. &#8222;Da muss der Schaden weg sein&#8220;, fügt er hinzu. Und ich denke so: &#8222;Gut, dann mach das mal, aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Nein, manche Vormittage sind an Telefonaten wohl kaum zu ertragen.  Der Tag ist gelaufen: Und von einem ganz, ganz widerlichen Fall von persönlicher Nachstellung in Berlin-Wilmersdorf möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst reden. Damit wird sich die Polizei befassen. Die Polizei sagt schon wieder: &#8222;Wir können nichts machen. Es muss erst was passieren.&#8220; Sagt sie, die Polizei. Dabei passiert schon ganz, ganz viel. Die Polizei wird es nie begreife, allen neuen, reformerischen Vorschriften zum Trotz, die eingeführt wurden, um Opfer zu schützen.</p>
<p>Als Verwalter bewohnter Mehrfamilienhäuser könnte man Bücher schreiben, wenn man nur wollte. Ich werde es mir für &#8222;die Zeit danach&#8220; fest vornehmen. Oder? Oder einfach alles wegschreiben, hier zum Beispiel. Das hilft.</p>
<p>(*) Namen und Fakten der Protagonisten und Ortsangaben sämtlich verändert</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:53:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hörte zwar längst, dass Suchmaschinen auch Bilder durchsuchen können. Aber was ist mit den Menschen? Ich schrieb: Der Wunsch, sich miteinander zu treffen, ist und bleibt eine höchstpersönliche Angelegenheit. &#8230; Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt) Durch immer stärkere Verlagerung menschlicher Kernkompetenzen in neue Technologien, so u.a. emails, Server, PCs und Smartphones, geraten sogar höchstpersönliche Angelegenheiten ... <a title="1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/151012/" aria-label="Mehr Informationen über 1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11978" aria-describedby="caption-attachment-11978" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11978" title="HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-1024x610.jpg" alt="HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!" width="640" height="381" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-1024x610.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-300x178.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11978" class="wp-caption-text">HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!</figcaption></figure>
<p>Ich hörte zwar längst, dass Suchmaschinen auch Bilder durchsuchen können. Aber was ist mit den Menschen? Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>Der Wunsch, sich miteinander zu treffen, ist und bleibt eine höchstpersönliche Angelegenheit.</p></blockquote>
<p><span id="more-11977"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<dl id="attachment_11980" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11980" title="Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg" alt="Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)" width="1024" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></dt>
</dl>
<dl id="attachment_11980" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px;">
<dd class="wp-caption-dd">Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)</dd>
</dl>
<blockquote><p>Durch immer stärkere Verlagerung menschlicher Kernkompetenzen in neue Technologien, so u.a. emails, Server, PCs und Smartphones, geraten sogar höchstpersönliche Angelegenheiten schnell in schiefe Bahnen namens ‘moderne Sachzwänge’. Das ist nicht normal. Jeder kann jetzt  jederzeit lostreten, was er rechtzeitig nicht schaffte, erfolgreich in rechte Bahnen zu kanalisieren. Das Ergebnis sind gehetzte, unglückliche Menschen, die sich überall und zur Unzeit zu hektischen Reaktionen gezwungen sehen, anstatt nachzudenken.</p></blockquote>
<p>Erinnere: In erster Linie bleibst Du Mensch! Es gehört sich nicht, via Email Nachrichten hin und her zu senden, um zu erfragen, ob jemand Zeit für Dich hat! Rufe Deinen Wunsch-Gesprächspartner an, erbiete ihm Aufmerksamkeit, Respekt und  Höflichkeit und verabrede Dich lieber gleich jetzt!</p>
<p>Mehr wollte ich eigentlich nicht sagen. Damit es auch wiederauffindbar ist. Und bleibt. Heute Abend, aus aktuellem Anlass, um 21 Uhr bei Günter Jauch &#8222;Sondersendung&#8220; aus dem Berlin-Schöneberger Gasometer zum Rücktritt des Bundespräsidenten. Ich hatte heute mal nachgeschaut: Am 09. Januar 2012 schrieb ich, er müsse weg. Jetzt ist er weg.</p>
<p>Ach, Christian! Seufz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/147011/">Er ist ein Wulff im Schafspelz. In der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen&#8230;</a> (vom 09. Januar 2012)</li>
<li>Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/136511/">Vom Rest das Beste gibt´s bei Günter Jauch</a> (vom 12. September 2011) </li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1126-12 &#8211; Positionen: Er ist ein Wulff im Schafspelz, in der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 01:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
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					<description><![CDATA[Laber laber und sortier! Warum hält sie nicht zu mir? (Wulff, über &#8222;die Öffentlichkeit&#8220;, zu Bettina) &#8211; Die Gewissheit wächst! Rücktritt &#8222;next&#8220;. Die Diskussionen um Bundespräsident Christian Wulff dauern an. Jetzt hat sich jemand eingemischt, der gänzlich unverdächtig ist, gegen die C-Gruppen allzu harsche Propaganda ins Feld zu führen. &#8222;Die Welt&#8220; äußert sich zur Einmischung ... <a title="1126-12 &#8211; Positionen: Er ist ein Wulff im Schafspelz, in der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147012/" aria-label="Mehr Informationen über 1126-12 &#8211; Positionen: Er ist ein Wulff im Schafspelz, in der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-8507" title="_Gartenfreunde.Neukoelln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Gartenfreunde.Neukoelln.jpg" alt="" width="402" height="461" /></p>
<blockquote><p><em>Laber laber und sortier! Warum hält sie nicht zu mir? (Wulff, über &#8222;die Öffentlichkeit&#8220;, zu Bettina) &#8211; Die Gewissheit wächst! Rücktritt &#8222;next&#8220;.<br />
</em></p></blockquote>
<p>Die Diskussionen um Bundespräsident Christian Wulff dauern an. Jetzt hat sich jemand eingemischt, der gänzlich unverdächtig ist, gegen die C-Gruppen allzu harsche Propaganda ins Feld zu führen. &#8222;Die Welt&#8220; äußert sich zur Einmischung in die &#8222;inneren Angelegenheiten&#8220; der <strong>F</strong>resse<strong>h</strong>rei<strong>p</strong>eit. So in etwa schrub man das Wort noch neulich im Bundespräsidentenamt um, weil &#8222;Welt-Reporter&#8220; wieder etwas &#8222;Schräges&#8220; zu schreiben gedachten.</p>
<p><span id="more-11638"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Charisma hat man. Wer in Bellevue einzieht, &#8222;sollte schon Format haben.&#8220; Mit Christian Wulff ist im Schloss ein &#8222;zu glatter Karrierist&#8220;,  ein neuer Typus Politiker &#8222;durch und durch&#8220;, eingezogen. Freund von vielen, die ihm zum persönlichen Vorteil gereichen. Alles Drohen aber hat Methode. Droht der Bundespräsident jetzt mit dem Abbruch zur &#8222;gesichtspunkte-Gruppe&#8220;? Das wär ja schröcklich, gar schröcklich!</p>
<p>Wulff kommt nicht weg, weil er sich präsentiert, vor 14 Millionen Zuschauern. Kleinlaut, bescheiden. Wulff ist &#8222;zu glatt&#8220;. Alles was Wulff tut, ist karriereförderlich, glatt und vermeintlich dienstbeflissen. So war dies Amt noch nie angelegt. Wulff hat Freunde wie Carsten Maschmeyer, Veronica Ferres und noch ein paar solche &#8222;Vorzeigebürger&#8220;. In ihnen findet sich Deutschland nicht wieder. Sind die vorzeigbar? Stehen sie für den &#8222;gewöhnlichen guten Deutschen&#8220;? Nein, es geht gar nicht um inhaltliche Auseinandersetzungen. Das Amt des Bundespräsidenten war immer vom Charakter jedes Präsidenten bestimmt. Was davon hat Wulff? Nichts.</p>
<p>Mir war er schon bei Amtseinführung &#8222;zu glatt&#8220;, ich wusste nur nicht warum? Was Chefredakteur Jan-Eric Peters (Die Welt) schreibt, beschreibt eine wiederkehrende, unlautere &#8222;Methode Wulff&#8220;. Ich hatte schon früher gesagt, er muss weg. Dabei bleibe ich, unbestechlich! Ich habe mich nicht geirrt. Er kommt weg, lautet meine Prognose!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kronzeugenregelung neu: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/debatte/article13803561/Bellevue-ist-keine-Lehranstalt-zur-Charakterformung.html" target="_blank">Bellevue ist keine Lehranstalt zur Charakterformung</a></li>
<li>Trends: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/146111/">Die Tendenzen vom 02.01.2012</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/146211/">Die Trends vom 03.01.2012</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/146411/">Kratzbürstig intonierte ich innerlich &#8222;My funny Valentine&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/146712/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Straftaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit. James Joyce Die Kundenstruktur einer auf Wohnungseigentum spezialisierten Hausverwaltung ist nicht homogen. Auch nicht homophob. Oder homophil. Am besten vielleicht &#8222;unhomo&#8220;? Geschlechterneutral. Anti-rassistisch: Und wäre der Mensch auch von blauer Hautfarbe und mit weißer Zipfelmütze: auch schlumpfophob güldet nicht. Streng verboten. Verwaltet wird grundsätzlich ... <a title="1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146712/" aria-label="Mehr Informationen über 1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_1905" aria-describedby="caption-attachment-1905" style="width: 399px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1905" title="Strafrechtsreform (c) Klaus Staeck, 1969" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform.jpg" alt="" width="409" height="550" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform.jpg 409w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption id="caption-attachment-1905" class="wp-caption-text">Strafrechtsreform (c) Klaus Staeck, 1969</figcaption></figure>
<blockquote>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1}"><em>Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit.</em><br />
<em>James Joyce</em></h6>
</blockquote>
<p>Die Kundenstruktur einer auf Wohnungseigentum spezialisierten Hausverwaltung ist nicht homogen. Auch nicht homophob. Oder homophil. Am besten vielleicht &#8222;unhomo&#8220;? Geschlechterneutral. Anti-rassistisch: Und wäre der Mensch auch von blauer Hautfarbe und mit weißer Zipfelmütze: auch schlumpfophob güldet nicht. Streng verboten.</p>
<p>Verwaltet wird grundsätzlich &#8222;ohne Ansehen der Person&#8220;. Jeder Einzelne ist Teil einer Menge, genauer: Einer ist eine Teilmenge. Auf ihn bzw. sie kommt es nicht entscheidend an. Es kommt auf das Ganze an, auf die Menge, also auf die Gemeinschaft. Da das weltweite Marxsche Manifest offenbar gescheitert ist, ist Wohnungseigentum auch nie Weltkommunismus geworden. Das vorläufige Übergangsmodell namens &#8222;Sozialismus&#8220; ist ebenfalls bankrott. Dort galt es noch, dass alle gleich seien. Im Wohnungseigentum sind nicht alle gleich. Aber ähnlich, also vergleichbar, müssen alle Eigentümer behandelt werden. Schwieriges Feld.</p>
<p><span id="more-11607"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6164" aria-describedby="caption-attachment-6164" style="width: 171px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6164 " title="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bouillon.vom_.schwierigen.Wo_.jpg" alt="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" width="181" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-6164" class="wp-caption-text">(Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Übel, übel sprach der Dübel und verschwand in der Wand. #Redensarten-Index</em></p></blockquote>
<p>Der Wohnungseigentümer selbst gilt hier und da als &#8222;netter Mensch&#8220;, das ist bekannt. Andere wiederum gelten als eigenbrötlerisch und schwierig. Hinzukommt eine Art &#8222;Wirtschaftsfaktor&#8220; und &#8222;eingebildete&#8220; oder &#8222;zugestandene&#8220; Macht. Das System der Wohnungseigentümer selbst ist grundstrukturell &#8222;demokratisch&#8220; ausgebildet. Mit allen bekannten Schwachstellen, die überall woanders im täglichen Leben anzutreffen sind.</p>
<p>Im dezidierten Aktenübergabeprotokoll hat der alte Verwalter zusammengestellt, was er dem neuen Verwalter zu übergeben gedenkt: die Verwaltungsakten.</p>
<p>Und dann sind da noch die &#8222;flirrenden, fliegenden Vorgänge&#8220;, das sind Aktenstücke, die zwar übergeben werden, die aber nicht in der offiziellen Liste auftauchen. Der Grund dafür ist mannigfaltig: Das kann sein, weil das einzelne Aktenstück zu unbedeutend ist, um über einer gutfunktionierenden Überschrift &#8222;zu brillieren&#8220; bzw. hervorzustechen.</p>
<p>Es kann auch sein, dass man das Aktenstück gar nicht als &#8222;irgendwie zugehörig&#8220; benennen mag. Oder es existiert gar nicht offiziell, ist aber &#8222;als Kolorit&#8220; wichtig. Das kann der Fall sein, wenn einem ein anderer subversiv &#8222;fremde Aktenstücke&#8220; zugespielt hat, die er für hilfreich befand, um einen bestimmten Kunden, einen einzelnen der mehreren Eigentümer richtig einschätzen zu können.</p>
<figure id="attachment_11614" aria-describedby="caption-attachment-11614" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11614 " title="Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse-300x161.jpg" alt="Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)" width="300" height="161" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse-300x161.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11614" class="wp-caption-text">Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<p>So ein Aktenstück kann man ein &#8222;briefing&#8220; nennen oder eine &#8222;informelle Hintergrundinformation&#8220;, ist ja auch egal. Im vorliegenden Fall handelt es sich um die gut lesbare Kopie eines Landgerichtsurteils der &#8222;kleinen Strafkammer&#8220; des Landgerichts Berlin zum &#8222;Aktenzeichen XY gelöst&#8220;.  Nein, das Aktenstück hat für die Verwaltung der WEG, die neu übernommen wird, nur peripher Bedeutung. Das Urteil listet auf rund 10 Seiten auf, in welcher Weise der Angeklagte dieses Strafverfahrens seit 1978 straffällig auffällig wurde und mit welchem Ergebnis.</p>
<p>Ein solches Stück &#8222;Historie&#8220; kann für jeden Hausverwalter interessant sein. Sagt es doch etwas aus über denjenigen, der sich als Teil einer Gemeinschaft wiederholt in kontraproduktiver Art und Weise am gemeinschaftlichen Vorgehen &#8222;vergangen&#8220; hat. Und lautet diese Information auch noch so subjektiv, jemand sei ein &#8222;ganz Schlimmer&#8220;, so besteht die vornehmste Aufgabe des neuen Verwalters ja unbestreitbar, sich ein eigenes Bild zu machen.</p>
<p>Dabei kann das Vorstrafenregister des betreffenden Eigentümers von großer Aussagekraft sein. Und geht über das rein Mündliche im Treppenhausflur, über Geschnack, Getratsche und Blabla doch deutlich hinaus. Es ist eine zielgerichtete, zutreffende Informationsquelle. Nein, es ist keine Stasiakte, sondern das Urteil eines bundesdeutschen Straf-Landgerichts, dessen Entscheidungsgründe unter anderem auch ein Vorstrafenregister nachrichtlich in Erwägung ziehen.</p>
<p>Das betreffende Verfahren betrifft die Frage der Geldstrafe in einem festgestellten Tatbestand namens Stalking. Darüber was Stalking (zu deutsch: Nachstellung) ist, haben wir hier schon ausführlich berichtet. Auch und sogar in eigener Sache. Ein Irrer hatte uns monatelang persönlich nachgestellt.</p>
<p>Neue Besen kehren gut. Ein neuer Verwalter eventuell auch. Dass die Zeiten schwierig waren bisher, ist festzuhalten. Aber nun will die WEG zu neuen Ufern aufbrechen. Wird sie das -unter neuer Führung- schaffen? Wird man den schwierigen Eigentümer loswerden? Oder wird sich die Sache von selbst erledigen? Das schwierige Profil desjenigen, dessen Vorstrafenregister nun zur informellen Auswertung beim neuen, noch unbeeinflussten Verwalter vorliegt, muss von Anfang an gewissenhaft und mit der notwendigen Konsequenz fürs künftige gemeinschaftliche Verwalten durchdacht werden.</p>
<p>Ach, wäre doch das Leben nicht so tief und voll von lauernden Gefahren! Aber im Ernst: die seitenlange Auflistung lässt kaum der Vermutung Platz, dass dieser Eigentümer nicht irgendwie &#8222;Dreck am Stecken&#8220; hat. Man kann sich ein-, zwei- ja dreimal irren und jemanden einer Sache auch zu Unrecht anzeigen. Eine Verurteilungshistorie von zehn langen Auflistungsseiten, das hat schon was von &#8222;permanentem Justizirrtum&#8220;. Hält man auch noch so wenig von der Justiz, so doof kann selbst Justiz nicht sein.</p>
<p>Beileibe nicht.</p>
<figure id="attachment_11616" aria-describedby="caption-attachment-11616" style="width: 547px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11616 " title="Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg" alt="Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)" width="557" height="372" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg 557w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11616" class="wp-caption-text">Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)</figcaption></figure>
<p>Merke: Ein Vorstrafenregister eines Menschen, der listenmäßig 23 vormalige Vorstrafen vorweisen  kann, wenn es gilt, über die 24-ste angemessen zu urteilen, beinhaltet im Grundsatz keine Unschuldsvermutung. Sie allein ist mindestens ein Indiz dafür, dass die Zahl der in Wirklichkeit begangenen Straftaten länger ist, möglicherweise doppelt, dreifach oder gar mehrfach so hoch. Denn die Menschen besitzen ja erfahrungsgemäß auch Schamgrenzen: nicht alles wird angezeigt. Nur wenig wird strafrechtlich überhaupt verfolgt. Und für das Strafrecht gilt ja sowieso: Es werden oft die Falschen verfolgt und/oder die Nebensächlichkeiten und je korrekter der Mensch auch im Übrigen lebt, umso leichter bestraft dieser Staat auch die Bagatellen wie Falschparken.</p>
<p>Vorurteilsfrei bleibt festzustellen: Es ist gut zu wissen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/146412/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:02:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto.Podcast: E.J. Behrendt &#8211; Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953) Die Katerstimmung heute ist &#8222;Jazz&#8220;, nicht &#8222;Pop&#8220;. Innerlich ging in mir ein bisschen der tägliche Tom Waits ab und wenn er &#8222;My funny Valentine&#8220; singt, ist das kratzbürstig, wehmütig und dadurch auch bedeutungsschwanger. Ja, ich habe das lange nicht mehr gehört und während ich über den Tag ... <a title="1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146412/" aria-label="Mehr Informationen über 1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5832" class="wp-caption alignnone" style="width: 238px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5832 " title="Foto.Podcast: E.J. Behrendt - Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch-228x300.jpg" alt="Foto.Podcast: E.J. Behrendt - Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)" width="228" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch-228x300.jpg 228w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch.jpg 762w" sizes="auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto.Podcast: E.J. Behrendt &#8211; Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)</dd>
</dl>
<blockquote><p>Die Katerstimmung heute ist &#8222;Jazz&#8220;, nicht &#8222;Pop&#8220;.</p></blockquote>
<p>Innerlich ging in mir ein bisschen der tägliche Tom Waits ab und wenn er &#8222;My funny Valentine&#8220; singt, ist das kratzbürstig, wehmütig und dadurch auch bedeutungsschwanger. Ja, ich habe das lange nicht mehr gehört und während ich über den Tag reüssiere, weiß ich noch nicht, ob mir das allgegenwärtige Gewissen namens Youtube diesen Song zu Demonstrationszwecken ausleiht, ohne dafür an die deutsche GEMA ein Salär abzudrücken. Den Streit mit der GEMA habe ich aus den Augen verloren, aber erfahren, dass die betroffenen Künstler den Weltkonzern Google zum Einlenken bewegen möchten. So wie Bundespräsident Wulff sich erklärt. Der große Wulff und gestern Abend der große Blulff? Das Interview.</p>
<p><span id="more-11542"></span></p>
</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Das Bundespräsidentenamt ist mehr als eine Hausmeisterwohnung des bewohnten Mehrfamilienhauses Bunte Republik Deutschland.  Früher war es mal die Belle Etage. Wulff sagt, es sei schwieriger geworden, das Amt. Das stimmt. Es ist ihm und seiner Amtsführung zu verdanken. Leider.</p></blockquote>
<p>Zuallererst ist es überfällig gewesen, das Interview. Wie überhaupt vieles, was diesen Bundespräsidenten anficht. Nicht was er getan hat, ist zuallererst eindeutig verwerflich. Sondern was er nicht getan hat. Bzw. nicht rechtzeitig. Schlimm dieses ständige Sektieren, Prokrastrinieren, Abwarten, Hadern, Zaudern, &#8230;., aber nur nach außen hin.</p>
<p>Denn innerlich kocht der Bundespräsident, erstens mit Wasser, und zweitens aus Wut mit den Medien, die ihm Unrechtes tun, wie er vermutet. Ein zutiefst emotionaler Mensch hinter einer zu glatten Fassade der scheinbaren Heiligkeit. Tiefe Schichten und darüber weiße, warme Schlagsahne. Wie konnte er soweit kommen, dieses Amt zu bekleiden? &#8211; Ganz einfach: auf einer öffentliche Fassade aufbauend! Und auf einem feingesponnenen, verfreundeten, nützlichen Netzwerk basierend. Wulff ist tatsächlich noch viel zu jung und unerfahren, um das Amt unangreifbar und würdevoll zu führen. Leider.</p>
<p>Der hier zum Einsatz gelangende, häufige Seitentrenner (ganz oben) ist ein mittig angeordnetes, verkleinertes Flugzeug. Wie das, indem Bundespräsident Ende letzten Jahres aus den arabischen Staaten nach Berlin-Tegel zurückkehrte. Zuvor hatte er noch Kai Diekmann angerufen, aber nur seinen Anrufbeantworter erreicht. In der Sache erschien mir persönlich das gestrige Interview zur Aufklärung der Nation zu flach. Schon seit vielen, vielen Jahren erwarte ich von Bundespräsidenten, dass sie beeindruckende Persönlichkeiten sind, die über den Dingen stehen. So wie beispielsweise Richard von Weizsäcker. Oder, z.B. Roman Herzog.</p>
<blockquote><p>♪♫♫♪♫ &#8222;Make these nightmares go away&#8230;.!&#8220; &#8211; Tom Waits, Alptraumforscher in &#8222;Blue Valentine&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem Anspruch an das Amt wird Wulff leider wieder nicht gerecht. Er erweckt nicht, wie bspw. Richard von Weizsäcker einen säkularisierbaren Eindruck von überirdischem, guten deutschen Gewissen, das geeignet ist, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Eine Zeitung kommentierte dies heute Morgen auch so: in erster Linie ginge es jetzt wohl eher darum, Schaden von ihm selbst abzuwenden. Das beschädigt das Amt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Nu_C4qQcJKU&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Tom Waits &#8211; Blue Valentines (via Youtube)</span> </em></p>
<blockquote><p><em>Im Rahmen meiner Artikelrecherche stellt sich heraus, dass mich meine Erinnerungen betrogen haben: aus &#8222;My funny Valentine&#8220; wurde jetzt &#8222;Blue Valentine&#8220; von Tom Waits. Selbstverständlich. Selbsterklärend! Ich lasse diesen Irrtum hier absichtlich stehen, denn ich finde ihn gelungen, &#8230;und vielsagend! Blau, blau, blau, ist der Dunst der Schmauchspuren in Deutschland.</em></p></blockquote>
<p>Wulff ist zu jung, um alt genug zu sein. Ich interessiere mich kaum für seine Hauskäufe, Finanzierungsprobleme und dergleichen. Mich interessiert die Amtsführung selbst. Selbst wenn Wulff ein Opfer der Medien gewesen worden sein sollte, dann ist dieser Schaden jetzt irreparabel und das Bundespräsidentenamt mit lächerlichen Nebensächlichkeiten ideologisch abgelenkt, verfremdet und in eine Sackgasse gefahren worden. Allein daran trifft Wulff persönliche Schuld. Er muss weg.</p>
<p>Dies Leben ist nicht gerecht. Nicht fair ggü. arbeitsvertraglichen Obliegenheiten und auf dem Arbeitsgerichtswege nicht erfolgversprechend einklagbar, wenn es darum geht, einen Arbeitsvertrag auf befristete Zeit geschlossen zu haben: fünf Jahre, sagt Wulff, habe er sich vorgenommen, und fünf Jahre will er dienen, dem deutschen Volke. Man las, es habe keine finanziellen Nachteile für ihn, wenn er jetzt zurücktritt. Das Leben ist nicht gerecht. Gerecht ist das alles nicht.</p>
<p>Ich habe keine bessere Alternative. Mir geht es alleine um die Ehrenrettung für das würdevolle Amt. Es geht nicht darum, Christian Wulff unwürdig mit Schmutz zu bewerfen. Es geht nicht mehr um Christian Wulff. Ein Nachfolger wird sich schon finden. Mir tut es leid, dass es so gelaufen ist, aber die unausweichlichen Folgen dieses Geschehens sind nun einmal so, wie sie sind. Das kann ich doof finden, es ändert aber nichts. Eine besondere Dienstherrenpflicht hat die Bundesrepublik Deutschland ihrem ersten Mann im Staate gegenüber nicht. Die Dienstpflicht allerdings trifft allein den jeweiligen Bundespräsidenten umgekehrt gegenüber dem deutschen Volke.</p>
<blockquote><p><em>Wie in jedem vergleichbaren Szenario eines &#8222;gestörten Vertrauens&#8220; geht es auch hier darum, Schaden vom Amte abzuwenden, selbst wenn jetzt im Nachhinein gar nicht mal mehr genau rekapitulierbar ist, worauf die Störung des Vertrauens exakt zurückzuführen ist? Entscheidend ist allein, dass das Vertrauen zerstört ist. Danke, das war´s! Auf zu neuen Ufern.</em></p></blockquote>
<p>Das Szenario erinnert an &#8222;Das ehrenwerte Haus&#8220; von Udo Jürgens. Viele haben schon unterschrieben auf der Liste und die Beräumung des Schloss Bellevue im Tiergarten gefordert, nachdrücklich. Das passt doch altersmäßig, Udo Jürgens als früher Bote eines trotzigen, scheidenden Bundespräsidenten, der nun -nach allem, was ihm angetan wurde- aus dem ehrenwerten Hause auszieht.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;iZO1AgURC58&#8243;]<br />
<em>Udo Jürgens &#8211; Ein ehrenwertes Haus 1975(via Youtube) </em></p>
<blockquote><p><em>In diesem Mietshaus wohnen wir seit einem Jahr </em><br />
<em>und sind hier wohlbekannt.</em><br />
<em>Doch stell dir vor, was ich soeben </em><br />
<em>unter uns&#8217;rer Haustür fand:</em><br />
<em>es ist ein Brief von unsern Nachbarn, </em><br />
<em>darin steht, wir müssen raus!</em><br />
<em>Sie meinen du und ich wir passen nicht, </em><br />
<em>in dieses ehrenwerte Haus.</em></p></blockquote>
<p>Der Rücktritt des Bundespräsidenten erschiene mir jetzt wie eine Art von gesamtdeutscher Mediation. Wulff nimmt seinen Hut und Deutschland kann sich endlich wieder wichtigeren Dingen zuwenden, mit einem neuen Bundespräsidenten, wem auch immer, solange er/sie nur besser ist und weniger angreifbar. Sollte das tatsächlich eintreten, was ich hier fordere, dann kann ich schon heute sagen: Auch das war dann leider schon &#8222;viel zu spät&#8220;, ganz so, wie alles, was hier jetzt passiert ist, immer eine zu große Reaktionszeit-Verzögerung des Bundespräsidenten nach sich zog. Für die Gründe kann ich Verständnis haben, am Ergebnis ändert das (leider) nichts.</p>
<p>Wäre er nicht so alt, würde ich mir ohne viel Zweifel Helmut Schmidt gut vorstellen können. Ein rauchender Bundespräsident, das hätte doch mal was.</p>
<p>Schmauchspuren sind uns inzwischen ja geläufig, die rauchenden Colts um den jetzigen Bundespräsidenten herum haben uns die Dunstschwaden ja bereits als Normalität vorgegauckt. Apropos&#8230;.ich hätte da noch einen Anderen, der das Amt wohl führen könnte. Ich verrat aber nicht, wen ich meine.</p>
<p>Udo Jürgen sagt es ganz zum Schluß wie folgt, so wünsch ich mir jetzt den Wulff, der zu seiner Frau sagt:</p>
<blockquote><p><em>Wenn du mich fragst, </em><br />
<em>diese Heuchelei halt&#8216; ich nicht länger aus.</em><br />
<em>Wir packen uns&#8217;re sieben Sachen </em><br />
<em>und zieh&#8217;n fort aus diesem ehrenwerten Haus</em></p></blockquote>
<p>Das ist gerecht. Und billig.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1089-11 &#8211; Personen: Vom Hauptbahnhof Berlins, dem Wohlrabe, der Übelkrähe und Berliner Söhnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:46:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rund fünfeinhalb Jahre nach der Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs ist sein Dach einem Medienbericht zufolge bereits undicht. Wie der Rundfunksender RBB berichtet, regnet es an vielen Stellen durch, auf den Bahnsteigen und in der Haupthalle bildeten sich deshalb an Regentagen große Pfützen. (schreibt WELT online aktuell, Link unten) In Berlin-Tiergarten steht seit fünfeinhalb Jahren schlagzeilenbesoffener Hauptbahnhof und giert ... <a title="1089-11 &#8211; Personen: Vom Hauptbahnhof Berlins, dem Wohlrabe, der Übelkrähe und Berliner Söhnen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143311/" aria-label="Mehr Informationen über 1089-11 &#8211; Personen: Vom Hauptbahnhof Berlins, dem Wohlrabe, der Übelkrähe und Berliner Söhnen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_885" aria-describedby="caption-attachment-885" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-885" title="Restaurantschild in einem Berliner S-Bahnhof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_googlehupf.jpg" alt="" width="310" height="420" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_googlehupf.jpg 310w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_googlehupf-221x300.jpg 221w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-885" class="wp-caption-text">Restaurantschild in einem Berliner S-Bahnhof</figcaption></figure>
<blockquote><p>Rund fünfeinhalb Jahre nach der Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs ist sein Dach einem Medienbericht zufolge bereits undicht. Wie der Rundfunksender RBB berichtet, regnet es an vielen Stellen durch, auf den Bahnsteigen und in der Haupthalle bildeten sich deshalb an Regentagen große Pfützen. (schreibt WELT online aktuell, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>In Berlin-Tiergarten steht seit fünfeinhalb Jahren</strong> schlagzeilenbesoffener Hauptbahnhof und giert nach Aufmerksamkeit. Oft negative Presse deswegen. Z.B: Architekt Gerkan (Hamburg), der  hat den Bau verantwortet und auch schon mal wegen Verletzung einer Architektenrechte an dem Gebäude geklagt. Die Deutsche Bahn hatte da schlechte Karten. Sie hatte wesentliche Teile der Gerkanschen Konstruktionspläne -man sagte, aus Kostengründen- einfach umgeplant und anders ausgeführt. In Erinnerung ist geblieben, dass sich große &#8222;Flatschen&#8220; Glasscheiben aus der Verglasung lösten und einzelne Stahlträger abpfiffen: <strong>Gott sei Dank stand niemand drunter, auch nicht Gunter</strong>.</p>
<p><span id="more-11213"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Wozu dann Brandanschläge? &#8222;Aus reinem Spieltrieb&#8220;, so Jens Scharon vom Naturschutzbund Berlin zu WELT online, pickten diese die Dichtungen aus den Fugen des Glasdachs. Damit wird deutlich: Dachdichtungen aufzufressen oder diese unauffällig herauszupicken, das hätte etwas ähnliche Konsequenzen: empfindliche Störungen des Bahnhofsbetriebs. Allerdings: Während Brandstifter am Boden agieren, muss der Dichtung-aus-dem-Dach-Picker zumindest schwindelfrei sein. Eventuell kann hier Nachwuchs aus der Industriekletterer-Szene rekrutiert werden?</p></blockquote>
<p><strong>2012 legten verschiedene politisch Verwirrte</strong> zum Zeichen ihrer selbst verschiedene Brandanschläge auf das Konstrukt. Ich selbst geriet mit 3 Stunden Verspätung, ganz so, wie man es vom Bahnreisen ja gewohnt ist, in die bundesdeutsche Presselandschaft ein. dpa hatte mich zufällig auf dem Bahnhof erwischt, wo ich als Mann in Sachen unterwegs-Mission auf Züge wartete, die infolge der Brandsätze komplett aus dem <del>Gleis</del> Plan gerieten.</p>
<p><strong>Ich war nur einer von mehreren Interviewten</strong>, aber wahrscheinlich war es meine geschliffene Formulierung, die -eher zufällig- druckreif erschien. Nahezu alle deutschen Medien beziehen offensichtlich dpa-Pressefutter und so kann man seit diesem Tag mich auch computertechnisch kategorisieren und verschlagworten. Wer meinen bürgerlichen Namen eingibt und das Wort &#8222;Brandanschläge&#8220; hinzusetzt, bekommt reichlich Ergebnisse. Ich habe dann ein paar Tage ergebnislos nachgedacht, ob mir eine derartige Berühmtheit eigentlich zukommt? Aus diesem Anlass stelle ich heute nochmals klar, dass ich mit diesen Brandanschlägen tatsächlich nichts zu tun habe. <strong>Und mein Statement war auch deutlich genug</strong>.</p>
<p><strong>Wird mir daher irgendwann digital vergeben</strong>? Denn google vergisst ja nichts.</p>
<p><strong>Dieser Tage gerät die Dachkonstruktion des Hauptbahnhofs</strong> erneut in die Schlagzeilen. Sie ist schon wieder undicht. Die Bahn lässt als Hausherrin verlauten, Krähen hätten die Dichtung beschädigt. Wie bitte? Das sind Zeiten, wo ganze Hauptbahnhöfe vom Auffraß ihrer selbst bedroht sind, finde ich, <strong>und die Nachrichtenlage diesbezüglich ist &#8222;was Wunder&#8220; mit hohem Aufmerksamkeitsfaktor meinerseits</strong>.</p>
<p><strong>Wenn ich assoziativ denke, wie ich es häufig tue</strong>, fällt mir bei dieser Nachrichtenlage eigentlich nichts anderes ein, als in meinen Erinnerungen zu kramen. Sofort denke ich, der Deutschen Bahn und ihrem vermutlichen Vorzeigebahnhof schlügen nun die Wehen von so genannten &#8222;Übelkrähen&#8220; entgegen, die nichts anderes im Sinne führen, als &#8222;unseren geliebten Hauptbahnhof aufzufressen&#8220;.  Einen Moment denke ich nach. Bei facebook habe ich eine Mitgliedschaft in einer Gruppe erworben, deren Themengerüst mich interessiert. Inhaltlich geht es dort um Wörter, die aus unserem Sprachgebrauch verschwinden, weil wir sie zu selten oder gar nicht mehr benützen. <strong>Das ist der eine Aspekt</strong>.</p>
<p><strong>Insofern ich diese Mitgliedschaft gelegentlich hege und pflege</strong> und dann wieder für längere Zeiträume nicht, wird mir aber sofort geläufig, dass das Wort &#8222;Übelkrähe&#8220; doch irgendeine Bedeutung (für mich) haben würde. Sonst wäre es mir nicht eingefallen. Bevor ich konstruktive, eigene Gedanken zu dem Thema &#8222;Übelkrähe&#8220; habe, werfe ich meinen digitalen Nachschlage-Aggrorhythmus namens &#8222;google&#8220; an und gebe das Wort ein. Ziemlich gleich ganz oben erscheint der Wikipedia-Eintrag über den 1995 an einem Gehirntumor gestorbenen CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe. Der betrieb auch sehr erfolgreich das Filmgeschäft und hatte einen großen Namen. Womit wir nun wieder in Berlin gelandet sind: <strong>Raben, Krähen, Hauptbahnhof, Übelkrähen, Wohlraben &#8211; Berliner Söhne</strong>.</p>
<p><strong>Aus heutiger Sicht betrachtet ist Jürgen Wohlrabe Geschichte</strong>. Er war es, dem die Wortschöpfung zu verdanken ist. Denn er war ein rhetorischer Poltergeist. Und Wohlrabe war im Deutschen Bundestag in der Bonner Provinz seinerzeit auch noch ein heftiger Gegenspieler von Herbert Wehner (SPD), auch der ist tot. Und kräht nicht mehr. Doch früher, da krähte Herbert Wehner bekanntermaßen viel und nicht wenige seiner krächzenden Rufe in die deutsche Öffentlichkeit überlebten ihn als &#8222;geflügelte Worte&#8220; und Sinnsprüche. Von ihm stammt auch die Aussage: &#8222;Die Herren baden gerne lau&#8220;, die als Redewendung haften blieb und forthin Verwendung findet. <strong>Allerdings in ganz anderem Zusammenhang</strong>.</p>
<p><strong>Noch heute benützt der Herr Berichterstatter</strong> die letzte Formulierung &#8222;lau&#8220; gern als Sinnbild für berufliche Situationen, in denen die Herren (und teils auch die Damen) von &#8222;Kundenkreisen&#8220; Auseinandersetzungen scheuen, die an bestimmten Brüchen der Zeit einfach notwendig werden würden. Wo man sich auch einmal entscheiden muss, es aber nicht tut, weil man fürchtet, eine Art gesamtmediative Tranzendenz durch zwistigen Streit zu zerschlagen. Harmonie und etwas nicht zu sagen und auszufechten, das als notwendig gilt, um eines vermeintlichen Friedens willen. Gerne lau baden.  Geschlechterneutral politisch korrekter eben <strong>&#8222;Die Damen und Herren baden gerne lau.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Zurückgeblieben ist von Jürgen Wohlrabe</strong>, der &#8222;Wehnerschen Übelkrähe&#8220;, einiges. Der Mann hat bleibende Werte geschaffen. Unter anderem auch seinen Sohn, der auf den Namen Marc Wohlrabe hört. Jürgen Wohlrabe starb viel zu früh 1995 mit nur 59 Jahren. <strong>Marc Wohlrabe, sein Sohn, ist Baujahr 1972</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/reise/article13756593/Regen-in-Berlins-Hauptbahnhof-Kraehen-sind-Schuld.html" target="_blank">Zur Nachrichtenlage am Hauptbahnhof</a> (Welt)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Wohlrabe" target="_blank">Wikipedia-Eintrag über Jürgen Wohlrabe</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,99609,00.html" target="_blank">Wir Wohlrabes sind wie eine Glühbirne</a> (Spiegel)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/127611/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 15:23:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben ... <a title="934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/127611/" aria-label="Mehr Informationen über 934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" title="Banner hingeschaut!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Banner hingeschaut!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz</strong> (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben wir in Ansätzen auch schon berichtet, <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/in-stillem-gedenken/" target="_blank">hier zum Beispiel</a>. Verbrieft ist das Zitat <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3349" target="_blank">hier</a>. Berlin ist schwarz, musikalisch, wird da behauptet. Ist was dran. <strong>Cindy aus Marzahn und ihre &#8222;Alzheimer-Bulimie&#8220; breiten wir hier jetzt nicht aus, das wäre &#8222;off topic&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-9826"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;PIiFAs6xPXM&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kalle Kalkowski &#8211; der elektrische Poet: Neukölln, Du alte Hure! (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong></strong><strong>Einer weiteren Legende</strong> zufolge sind am Berliner Canisius-Kolleg, einer Schule, immer wieder Schüler mißbraucht worden und es dauerte weit mehr als zwanzig Jahre, bis die Öffentlichkeit davon erfuhr. Informationen verbreiten sich allerdings nun merklich schneller und seit es das Internet und RSS-Feeds, Newsroboter und dergleichen gibt, sekündlich. Dann sind sie verfügbar. Wie auch beispielsweise der Polizeiticker des Polizeipräsidenten von Berlin, der derzeit nicht mehr im Amt ist und wogegen ein Bewerber klagt. Allerdings ist die Auswertung einer einzigen Tages-Nachrichtenlage durchaus bedrückend, wenn man die Nachrichtenzeilen der Polizei aus ihrem eintägigen &#8222;Newsfeed&#8220; <strong>auf das Thema &#8222;Wie geht es Kindern in Berlin?&#8220; fokussiert</strong>. </p>
<p><strong>Allerdings haben wir die entsprechenden Nachrichten nicht verlinkt</strong>: sie sind schon bald nicht mehr verfügbar und mithin lediglich nur tagesaktuell. Und Gott sei Dank: Dass derartige Nachrichten ein Verfalldatum besitzen, läge ja vielleicht daran, dass nun offensichtlich ist, was längst längere Zeit im Verborgenen blieb. <strong>Dass es Kindern hier teils dreckig gehen muss</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Vielen Kindern in Berlin</strong> geht es wie Autos: ausgebrannt. Oder Treppenhäusern: abgebrannt. Die Zahl der Brände an Autos und Treppenhäusern ist inzwischen ähnlich groß. Viel größer ist die Zahl der aus- und abgebrannten Kinder in Berlin. Kinder mit &#8222;kaputten Eltern&#8220;, verwahrlost, allein gelassen und in der &#8222;Hölle auf Erden&#8220;. Die werden sich das merken, wo sie aufgewachsen sind und später ihre Schlüsse daraus ziehen. Beispielsweise, indem sie harmlose S-Bahn-Fahrgäste tödlich zusammentreten. So ist nun mal das Leben, werden sie denken. Keine liebenswerte Spiritualität, kein lebenswerter Schöngeist noch, kein großer Geist des ganzheitlich Sinnlichen. <strong>Zum Kotzen eben</strong>.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9833" title="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg" alt="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Auszüge der Nachrichtenlage vom 14.06.11</strong></span></p>
<p><strong>In Berlin-Mitte</strong> (Meldung #2208) wurde die 44-jährige Mutter nachmittags vollkommen betrunken mit ihren zwei Töchtern im Tiergarten aufgegriffen. Die Kinder, 6 und 8 Jahre alt, wurden dem Kindernotdienst anvertraut, die auf der Durchreise befindliche Frau aus Bayern hatte mit ihren Kindern vollkommen besoffen an einem Imbiss gesessen, so wie man als Tourist aus Bayern eben für gewöhnlich sturzbetrunken seinen Kindern Berlin zeigt und eine Bulette einpfeift. <strong>Normalität des Gräuslichen</strong>.</p>
<p><strong>Sie ist 11 Jahre alt</strong>, wohnt in einem Miethaus in Berlin-Lichtenberg und Bewohner berichten, sie sei vollkommen auf sich allein gestellt (Meldung #2205). Ihre Mutter ist erst 26 Jahre alt und die Nachbarn berichten von einem &#8222;gestörten Verhältnis&#8220; der Kindesmutter zu ihrer Tochter, sie sei schon sehr öft allein geblieben, die Tochter. Klar, Mutter war 14 Jahre alt, als sie schwanger wurde, sie wurde zu früh geschwängert und nun hat sie ihr ganz Leben mit einer zu frühen Mutterschaft zu kämpfen, will auch mal &#8222;leben&#8220;. Leben, das fasst sie auf als &#8222;frei sein&#8220; und &#8222;ohne Verantwortung&#8220;. Die Freundin der Mutter kümmerte sich um die Echsen, die dort ebenfalls in der Wohnung sind. Sie, die 11-jährige, ist dort eingeschlossen, es gibt keine frischen Nahrungsmittel und saubere Kleidung ist auch nicht vorhanden. <strong>Banalität des Alltäglichen</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GeMujehoi5g&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kinderarmut in Deutschland &#8211; Der Leiter der &#8222;Arche&#8220; berichtet über einen Skandal (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong>Am vergangenen Samstag</strong> (Meldung #2204) wird die Polizei nach Wedding gerufen, Hausbewohner  informieren darüber, dass ein Kleinkind vom Balkon zu stürzen drohe. Als sich die Beamten Zutritt zur Wohnung verschaffen durch heftiges Klingeln, ist die 26-jährige Kindesmutter mit ihrem 24-jährigen Freund anfangs noch sehr verschlafen. Sie hat nichts mitbekommen. Die Beamten wurden durch ein 2,5-jähriges Kleinkind in die Wohnung gelassen. Die gesamte Wohnung ist unaufgeräumt und stark verschmutzt. Das 2,5-jährige Kind, dass sich anfangs eine Stuhl auf den Balkon gestellt hatte, um Dinge herunterzuwerfen ist unbemerkt vorgegangen. Die Mutter hätte den Absturz verschlafen. Die weiteren Kinder der Frau, fünf und sechs Jahre alt, sind mit dem Kindesvater unterwegs. Jetzt müssen sie dort auch bleiben. Der Kindernotdienst hat sich eingeschaltet. Der 2,5-jährige Junge wurde durch seinen Vater, einen anderen, in Obhut genommen. <strong>Ordonanzen des Unerträglichen</strong>!</p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> (Meldung #2201) an der Grenzalleebrücke stützt sich morgens um 5 Uhr die 43-jährige Großmutter auf ihre sechsjährige Enkelin, die sie der 27-jährigen Kindesmutter für ein paar Tage mit dem Auftrage &#8222;entlieh&#8220;, auf das Kind aufzupassen. Am Boden liegend, gefesselt von der Polizei, um die lautstarke Gegenwehr der betrunkenen &#8222;Oma&#8220;, errechnen wir als Parallelleser dieser Meldungen anhand der Zauberformel: &#8222;43 minus 27?&#8220; Macht sechszehn! Auch der Lebensgefährte der Großmutter ist in der gemeinsamen Wohnung so stark betrunken, dass die Polizei das Kind den Großeltern nicht wieder aushändigt. Nun sieht Großmutter einem Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Aufsichtspflicht entgegen. <strong>Appetitlosigkeit auf mehr davon</strong>!</p>
<p><strong>Tja, es ist was los in Berlin</strong>.</p>
<p><strong>Die Auswertung des Polizeitickers eines Tages zeigt</strong>, dass in Berlin etwas nicht  stimmt und das viele Berliner ein nicht gerade beneidenswertes Leben führen. Die Leidtragenden allerdings sind deren Kinder. Der Maler Heinrich Zille proträtierte das &#8222;Milljöh&#8220; in zutreffender Weise, einen Nachfolger hat er nicht gefunden und niemand macht durch expressive Veröffentlichung von Schandtaten wie diesen auf die Ausnahmesituation der Kinder aufmerksam, mit Ausnahme. Der Polizeiticker ist abonnierbar und interessant. <strong>Es geht um Vorkommnisse in ganz Berlin</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6IfvDnm1Ix4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>social spot &#8211; Die Arche &#8211; Kinderarmut (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was wir bedenken sollten</span></strong></p>
<p><strong>Vor langer Zeit</strong> hat das <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Büro Gotthal</a> als Verwalterin von Mehrfamilienhäusern in ganz Berlin das &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem/" target="_blank">Methusalem Kompott</a>&#8220; aus dem gefühlsmässigen Kühlschrank der Gleichgültigkeit geholt. Dabei versteht man sich als Hinweisgeber, der kostenloses, problemfreies Management zu organisieren versucht: denn Hinschauen kostet nichts, aber bringt sofort was! Bei der Hausverwaltung hinterlegt der Mitbewohner Erkenntnisse seinerseits, die &#8222;wachem Beobachten&#8220; entspringen. Eine alte Frau, ein alter Herr, ganz allein, niemand kümmert sich. Dasselbe kann man als Verwalter auch und gerade hinsichtlich von Kindern in auffälligen Wohn- und Lebensumständen fordern. <strong>Wir können hinschauen</strong>.</p>
<p><strong>Ob wir uns einmischen dürfen, ist die Frage</strong>? Denn zunehmend gerät das &#8222;Einmischen von außen&#8220; in Verruf. In der S-Bahn darf sich niemand einmischen, wenn jemand zusamengetreten wird, vielleicht Chuck Norris? Eine offensiv &#8222;indianische&#8220; Lebenskultur wäre wünschenswert. Indianer nehmen die Erziehung und das Aufwachsen von Kindern als ganzheitliche Dorfaufgabe. Es ist erwünscht, dass sich Erwachsene in die Kindeserziehung einmischen, so funktioniert Sozialisation. <strong>Wir müssen uns einmischen (dürfen)</strong>.</p>
<p><strong>So wenig aufgedrängte, unzutreffende Beratung</strong> von Außenstehenden erwünscht wird, so sehr ist sie erforderlich, wenn eine gewisse &#8222;Betriebsblindheit&#8220; von Erwachsenen eintritt, die von außen betrachtet ihre einfachsten Lebensumstände nicht mehr in der Lage sind, angemessen zu regeln. Dann verkommt die Wohnung und mit ihr das Kind, dass in diesem Umfeld aufwächst. <strong>Da müssen wir hinschauen, auch aktiver, als wir es bisher taten.</strong></p>
<p><strong>Das Alltägliche im Wahnsinn liegt offen vor uns</strong>. Wo wir wohnen und leben und Dinge mitbekommen, die nicht offen ausgesprochen werden aber passieren, können wir eine Aufgabe wahrnehmen. Sie lautet: Wir vernetzen die &#8222;zu bürgerliche&#8220; Gesellschaft und bilden Verantwortungsbewußtsein, Gemeinsinn und vor allem Solidarität mit den zu kurz gekommenen Kindern, wenn wir nicht mehr schweigen. <strong>Darum geht es</strong>.</p>
<p><strong>Alles andere</strong> ist &#8222;zum Kotzen&#8220;. Und das hier betraf auch nur die Nachrichtenlage an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag.</p>
<p><strong>Das ist auch der Grund, warum auf der Website der Hausverwaltung Büro Gotthal seit 2009 bereits für das Projekt &#8222;Die Arche&#8220; geworben wird und gebeten wird, die Einrichtung mit Spenden zu unterstützen. Und wenn wir uns daran nochmals erinnern, schadet das nicht, es nützt. Hingeschaut! Nicht weg.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/diearche" target="_blank">Das Projekt die Arche</a></li>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/nachbarschaftsheim" target="_blank">Das Projekt Nachbarschaftsheim Neukölln</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112511/">Wenn Häuser brennen, fragt man sich, was man besser machen kann&#8230;</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kurt-kroemer/">Kurt Krömer macht den Kiez liebenswerter&#8230;</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/120011/">Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:07:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de hatte kürzlich hier über eine amtsgerichtliche Entscheidung in Tiergarten (Berliner Amtsgerichtsbezirk) berichtet, die unter dem Aktenzeichen 10 C 127/09.WEG am 08.10.09 verkündet wurde. In der (ad hoc) besprochenen Entscheidung ging es um die &#8218;en bloc&#8216;-Wahl eines Verwaltungsbeirats aus vier Personen. Der Beschluss war für ungültig erklärt worden. Den Wortlaut dieser Entscheidung haben wir uns ... <a title="212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/" aria-label="Mehr Informationen über 212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866  " title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="210" height="145" /></a><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker</figcaption></figure>
<p><strong>gesichtspunkte.de hatte kürzlich</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" target="_self">hier über eine amtsgerichtliche Entscheidung</a> in Tiergarten (Berliner Amtsgerichtsbezirk) berichtet, die unter dem Aktenzeichen <strong>10 C 127/09.WEG am 08.10.09</strong> verkündet wurde. In der (ad hoc) besprochenen Entscheidung ging es um die &#8218;en bloc&#8216;-Wahl eines Verwaltungsbeirats aus vier Personen. Der Beschluss war für <em>ungültig </em>erklärt worden. Den Wortlaut dieser Entscheidung haben wir uns auch besorgt. Ein kostenloser download-Link befindet sich am Ende dieses Artikels. Der vollständige Wortlaut gibt uns Anlass, noch einmal auf das Thema zurück zu kommen. Wer allerdings die ersten Reaktionen von uns zuerst lesen möchte, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" target="_self">bitte hier</a>.</p>
<p><strong>Unsere seinerzeitige Kritik zurück zu nehmen</strong>, besteht auch in Kenntnis des (jetzt vorliegenden) kompletten Wortlauts kaum Anlass.  Die Entscheidung lässt uns Verwalter ahnen, dass auf den rechtsprechenden Gerichtsfluren ein Wind von Förmlichkeitserwägungen und stringentem Gedankengut weht, der der Praxis und (was wichtiger ist) dem ganz überwiegenden Eigentümerwillen heftig entgegenweht. Förmlich mag das Leben als Mieter sein. Warum auch Wohnungseigentümer in erster Linie förmliche Erwägungen gegen sich gelten lassen müssen? &#8211;  darauf erhalten Ratsuchende gerichtlich kaum eine <strong>vernünftige, nachvollziehbare Antwort!</strong></p>
<p><span id="more-4517"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4519" aria-describedby="caption-attachment-4519" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4519" title="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-300x225.jpg" alt="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" width="300" height="225" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4519" class="wp-caption-text">Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Das Prinzip der gemeinschaftlichen Mitverwaltung (§ 21 WEG)</strong> aller Wohnungseigentümer und was wir die Vorgreiflichkeit von Versammlungen nennen, also die zunächst erforderliche Willensbildung der Versammlung, bevor überhaupt Gerichte eingeschaltet werden (dürfen), wird auf den Kopf gestellt. Was für professionelle Verwalter noch schlimmer erscheint: Der alte, nur <em>anscheinend</em> <em>überkommene</em> Begriff eines konservativ gestrickten Verwaltertypus, der nichts besseres zu tun hat, als Wohnungseigentümer bei ihrer Beschlussfassung mit ständigen Rechtsprechungstendenzen zu quälen, wird hochgehalten. Nicht unbedingt von älteren Richtern aus jener Zeit, sondern (vermutlich) von nachwachsenden Jungrichtern(innen). Es geht nun augenscheinlich darum, dass Verwalter eine Art Filterfunktion ausüben, die ihnen als grunddemokratisch erzogenen, modernen Menschen unverhältnismäßig erscheinen muss. Der Verwalter als willenloser Moderator aller Eigentümeranliegen? Das kann sein, muss aber nicht sein. Und was nicht bedeutet, ohne eigene Meinung zu den Dingen? Der Gestaltungsfreiraum von Wohnungseigentümern und Verwaltern wird stark eingeschränkt und auf gesetzl. Förmeleien zurückgeworfen.</p>
<p><strong>Auszüge (Zitate aus dem Urteil), die dies belegen</strong>, sind:</p>
<p>&#8222;Zwar steht es den Wohnungseigentümern grundsätzlich frei, ob ein Verwaltungsbeirat gemäß um ein fakultatives Organ handelt. Hiervon zu unterscheiden ist jedoch die Frage, wie sich der Verwaltungsbeirat zusammenzusetzen hat. Hierzu gibt es in § 29 Abs.1 Satz eine klare, gesetzliche Vorgabe, nämlich dass der Verwaltungsbeirat aus drei Wohnungseigentümern zu bestehen hat. Diese Vorschrift ist zwar nicht zwingend, kann also abbedungen werden.&#8220;</p>
<p>Aha! Und weiter:</p>
<p>&#8222;Die Anzahl der Mitglieder kann deshalb (Anm. der Red.: nur) durch Vereinbarung aller Wohnungseigentümer vermindert oder erhöht werden. Durch bloßen Mehrheitsbeschluss können die Wohnungseigentümer die Anzahl der Mitglieder grundsätzlich nicht generell abweichend von 5 29 Abs.1 Satz 2 WEG regeln. Sofern nicht eine Vereinbarung eine entsprechende Beschlusskompetenz einräumt, fehlt den Wohnungseigentümern die Beschlusskompetenz für eine solche Regelung.&#8220;</p>
<p>Zweckmäßigkeitserwägungen bleiben außen vor, denn das Amtsgericht sagt:</p>
<p>&#8222;Zwar handelt es sich hier um keine generelle, sondern um eine individuelle Beiratsbestellung, jedoch ergibt sich aus dem Vorstehenden, dass der angefochtene<br />
Beschluss zu TOP 7 zwar nicht nichtig, jedoch anfechtbar ist aufgrund seiner Gesetzeswidrigkeit im Hinblick auf 5 29 Abs.1 Satz 2 WEG. Da unstreitig von der gesetzlichen Vorgabe abgewichen wurde und nicht ersichtlich ist, dass die Teilungserklärung eine anderweitige Regelung enthält war der Beschluss für ungültig zu erklären. <strong>Unbeachtlich ist daher, ob die Bestellung von vier Beiräten vorliegend angesichts der Größe der Wohnungseigentümergemeinschaft und der Berufstätigkeit der<br />
Beiratsmitglieder zweckmäßiger wäre</strong>.&#8220; (Fettdruck/Hervorhebung durch Redaktion)</p>
<p><strong>Letzteres erwarten folglich künftig weder Verwaltungen noch Wohnungseigentümer</strong> von Gerichten, sondern ein blindes (Prinzip der Justitia mit Augenklappen) Abklopfen von Beschlüssen auf rechtliche Formalitäten. Wertet man dies zutreffend aus, so muss dem beurkundenden Notar dieser Teilungserklärung im Nachhinein &#8218;eine Watschn&#8216; (nicht <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinisch" target="_self">berolinisch</a>, sondern <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bajuwaren" target="_blank">bajuwarisch</a> (Bajuwaren: ein merkwürdiges Bergvolk&#8230;), aber allgemein verständlich) für die Ursprungs-Teilungserklärung gegeben werden, die nicht einmal eine sinnvolle <a title="externer Link" href="http://www.weg-verwalter-siegen.de/?nav=Wohneigentum&amp;subnav=Teilungserklaerung" target="_blank">Öffnungsklausel</a> enthielt. Allerdings muss man dabei bedenken, dass die WEG schon sehr lange existiert und auch nachweislich erst im September 2000 bereits schon, als der Bundesgerichtshof mit dieser Entscheidung <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/landgericht/" target="_self">alle sinnvollen Praktikabilitäten kippte</a>, die Wohnungseigentümer bei zu harschen Teilungserklärungen &#8218;zitternd&#8216; vor sich hin beschlossen. Erst recht hat sogar der Gesetzgeber erkannt, dass eine Vielzahl von rechtlichen Problemen das <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/index.html" target="_blank">WoEigG</a> insgesamt modernisierungsgeeignet machten, denn sonst hätte es die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/weg-reform" target="_blank">WEG-Reform</a> nicht gegeben, an der allerdings nach Meinung einer Vielzahl von Fachleuten auch weiterhin <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">harsche Kritik erlaubt sein muss</a>.</p>
<p><strong>Mit Verwaltern wird hier ganz allgemein Tacheles geredet</strong>, wenn es heisst:</p>
<p>&#8220; Die Kostenentscheidung betreffend die Beigeladene folgt aus des Gerichts veranlasst hat und sie grobes Verschulden trifft. Der BGH formuliert im Beschluss vom 23.08.2001 (NJW 2001,3339), dass der Versammlungsvorsitzende dafür zu sorgen hat, dass aus dem Abstimmungsergebnis „nach den maßgeblichen rechtlichen Regeln&#8220; das Beschlussergebnis herzuleiten sei. Hieraus folgt, dass der Feststellungskompetenz eine Prüfungskompetenz des Versammlungsvorsitzenden vorgelagert ist. Diese umfasst zunächst nur das Recht, den Beschluss zu überprüfen. Eine entsprechende Pflicht folgt für den Verwalter aus dem mit der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer geschlossenen Verwaltervertrag, der insoweit Anknüpfungspunkt für seine Haftung ist. Die Prüfungskompetenz des Versammlungsvorsitzenden erstreckt sich nach zutreffender Ansicht umfassend auf sämtliche Rechtswirksamkeits- und Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen. Denn mit der verbindlichen Beschlussverkündung wird der unterliegenden Minderheit die Anfechtungslast auferlegt. Die Beschlussverkündung soll aber nur der Rechtssicherheit der Wohnungseigentümer dienen (Becker, ZWE 2006, 162).&#8220;</p>
<p><strong>S&#8217;kalt in Berlin, für alle Beteiligten. Okay, </strong>dass das Amtsgericht die Beiratswahl aufgehoben hat, obwohl es objektiv niemandem nützt, weder der WEG, noch dem Verwalter. Denn Sachverstand im Beirat, der aus mehr als drei Köpfen besteht, ist nicht von der WEG-Kante zu stoßen mit guten Gründen. Die Schadenersatzpflicht eines Verwalters wegen der gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten festzustellen, das ist die eigentliche Tortur des quadratischen Kreises, oder wie das heißt&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Amtsgericht.Verwaltungsbeiratswahl.pdf" target="_blank">Amtsgericht Tiergarten, vollständiger Wortlaut</a></p>
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		<title>173-09 &#8211; Stimme der Kritik: Amtsgericht Tiergarten ersetzt Eigentümerwillen (AZ: 10 C 127/09 WEG)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 07:59:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  Das Amtsgericht Tiergarten (Aktenzeichen 10 C 127/09 WEG) hat eine Entscheidung gefasst, mit deren Inhalt sich die Zeitschrift DAS GRUNDEIGENTUM (Ausgabe 21/2009, Seite 1414, besprochen durch Rechtsanwalt Manfred Meffert) befasst hat. Wesentlicher Punkt dieser Entscheidung ist folgendes: Gem. § 29 Abs. 1 WoEigG kann ein Verwaltungsbeirat gewählt werden. Dieser hat eine Mitgliederstärke von drei ... <a title="173-09 &#8211; Stimme der Kritik: Amtsgericht Tiergarten ersetzt Eigentümerwillen (AZ: 10 C 127/09 WEG)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" aria-label="Mehr Informationen über 173-09 &#8211; Stimme der Kritik: Amtsgericht Tiergarten ersetzt Eigentümerwillen (AZ: 10 C 127/09 WEG)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_2866-2" aria-describedby="caption-attachment-2866-2" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866 " title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="210" height="145" /></a><figcaption id="caption-attachment-2866-2" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>Das Amtsgericht Tiergarten (Aktenzeichen 10 C 127/09 WEG) hat eine Entscheidung gefasst, mit deren Inhalt sich die Zeitschrift DAS GRUNDEIGENTUM (Ausgabe 21/2009, Seite 1414, besprochen durch Rechtsanwalt Manfred Meffert) befasst hat. Wesentlicher Punkt dieser Entscheidung ist folgendes:</p>
<p>Gem. <a title="externer Link" href="http://dejure.org/gesetze/WEG/29.html" target="_blank">§ 29 Abs. 1 WoEigG</a> kann ein Verwaltungsbeirat gewählt werden. Dieser hat eine Mitgliederstärke von drei Personen (ungerade Kopfzahl). In der Praxis kommt es aber häufig vor, dass Wohnungseigentümergemeinschaften mehr oder weniger Mitglieder eines Verwaltungsbeirats wählen. Das kann die unterschiedlichsten Gründe haben, Beispiele:</p>
<p>&#8211; Es fehlt an Leistungswilligen, also an Personen, die ein derartiges Ehrenamt auszuüben bereit sind.</p>
<p>&#8211; Es ist eine große WEG, die Wohnungseigentümer finden, dass die Arbeitsbelastung im Verwaltungsbeirat aus drei Personen zu groß sei. Sie entschließen sich, vier Mitglieder zu bestellen.</p>
<p>&#8211; Eine WEG steht unter dauerhaftem Beschuss durch einen in die Prozess- und Verfahrensführung &#8218;verliebten&#8216;, weiteren Wohnungseigentümer, der sich das Zurechtrücken von Beschlüssen der Versammlungen auf die Fahne geschrieben hat. Eigentlich ist man der Meinung, es müssten drei Wohnungseigentümer sein, die als Verwaltungsbeirat tätig sind. Angesichts ständiger prozessualer Repressalien, insbesondere gegen einzelne Mitglieder des Verwaltungsbeirats -genannt: Giftspritzen- schießt der prozessverliebte Wohnungseigentümer immer wieder Haftungspfeile ab. Es findet sich daher einfach kein Dritter, der bereit ist, sich ein derartiges &#8218;Ehrenamt&#8216; anzutun.</p>
<p><span id="more-4238"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 90px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.grundeigentum-verlag.de"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Zeitschrift DAS GRUNDEIGENTUM (Quelle: Verlag)" src="http://www.grundeigentum-verlag.de/shop/aac77565c97868682362538c9e1c62f4.jpg" alt="Zeitschrift DAS GRUNDEIGENTUM (Quelle: Verlag)" width="100" height="141" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Zeitschrift DAS GRUNDEIGENTUM (Quelle: Verlag)</figcaption></figure>
<p>&#8211; Ein jahrelang sehr erfolgreicher Beirat aus drei Leuten hat Kernkompetenzen: einer der Mitglieder ist ein gut ausgebildeter Kaufmann. Ein zweiter ist Rechtsanwalt. Der dritte im Bunde ist Diplom-Psychologe. Alle finden dieses Triumvirat gut. Allerdings fehlt beispielsweise eine Kernkompetenz: es ist niemand im Beirat, der Ahnung vom Bauen hat, wie z.B. ein Architekt. Nach einigen Wohnungsverkäufen ist ein neuer Wohnungseigentümer hinzu gekommen, der als Architekt arbeitet. Die WEG begrüßt das und findet, er solle auch noch in den Beirat -hinzuaddiert- bestellt werden.</p>
<p><strong><em>Man sieht schon. Man muss das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist.</em></strong></p>
<p><strong>Ausgesprochen ärgerlich dagegen die Entscheidung</strong> des Amtsgerichts Tiergarten (Abt. für WEG-Sachen), die u.E. bei weiterer Überprüfung durch höhere Gerichte kaum noch Bestand haben <span style="text-decoration: line-through;">dürfte</span> sollte und daher zum Gegenstand einer angemessenen, professionellen Kritik erhoben wird. Der im GRUNDEIGENTUM besprochene Fall (seit 26 Jahren bestehende, professionell verwaltete WEG mit 76 Wohnungen) steht hier zur Kritik.</p>
<p>Maßgeblich seit vier Jahren erfolgte jeweils jährlich durch die Versammlung ein Verwaltungsbeiratsbeschluss &#8218;en bloc&#8216; (nicht einzeln, sondern als Gruppe gewählt). Dies sei unangefochten geblieben und daher rechtskräftig geworden. Einer, von 76!! Eigentümern beanstandete dies jedoch. Wiederholt habe er auf die Vorschrift des § 29 Abs. 1 Satz 2 WEG hingewiesen, wonach der Beirat jeweils nur aus drei Mitgliedern bestehen darf.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>In der betreffenden Teilungserklärung (Gemeinschaftsordnung) fehlte es</strong> im Übrigen an einer so genannten Öffnungsklausel, insbesondere aber auch überhaupt an Regelungen, einen Verwaltungsbeirat betreffend, so dass die WEG hier auf den gesetzlichen Mindestrahmen &#8218;zurückfiel&#8216;.  Zum Gegenstand einer klaren Kritik an dieser Tendenz von Rechtsprechung kommt es durch die stringente Missachtung des ganz überwiegenden Eigentümerwillens (der Gemeinschaft), wenn sich Richter eine Rolle geben, die die Verfechtung von unabdingbaren Gesetzesinhalten zum Ziele hat. Wenn andernorts über Verbraucherrecht Recht gesprochen wird, ist es in der Rechtsprechung weitgehend anerkannt, dass dabei zwischen Kräfteverhältnissen (Beispiel: Mieter im Verhältnis zum Vermieter, Verbraucher im Verhältnis zum Verwender von unzulässigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen) sorgsam unterschieden wird. Relativ neu ist der Wind, der seit September 2000 durch Deutschlands Wohnungseigentumsanlagen rauscht. Hier wird Spitzfindigkeit und Stringenz verfochten, immer mit dem Hinweis auf die schwache Position von Personen, die im Zeitpunkt von Beschlussfassungen wie diesen noch gar nicht Eigentümer geworden sind. Gemeint sind spätere Erwerber, deren Schutz (zu) hoch gehoben wird. Gibt es keine Regelung in der Teilungserklärung (welchen Notar interessiert das schon?) zum Verwaltungsbeirat oder fehlt es an einer so genannten Öffnungsklausel, dann bumms klatsch, fallen lebensbejahende, konstruktive Lösungen auch hinsichtl. eines zu wählenden Verwaltungsbeirats schon mal (zu) schnell durch den richterlichen Rost. Wo es drei geben muss, dürfen zwei es nicht tun, und erst recht auch nicht vier. Das ist allerdings Nonsens und wird der Realität in bundesdeutschen Wohnungseigentümergemeinschaften kaum noch gerecht. Nicht selten auch Kleinst-WEGs, wo drei, vier, fünf Wohnungen da sind. Und die Notare zücken ihre allgemeinen Urkundenvorlagen, Textbausteine, schwupps, dann haben wir einen Drei-Mann/Frau-Beirat und manchmal allerdings nur zwei Wohnungseigentümer, und was dann?</p>
<p><strong>Es ist auch eigentlich gar nicht einsichtig</strong>, warum die Minderheitenmeinung eines (anfechtenden) Eigentümers so hoch gehoben werden muss, der sich auf die Unabdingbarkeit von § 29 WoEigG beruft, wenn weitere fünfundsiebzig Wohnungseigentümer das ausdrücklich und trotz gegenteiliger Belehrung durch den Recht haben wollenden Eigentümer &#8218;aufgedrückt&#8216; bekommen. Mit wohliger Erinnerung erinnert sich der WEG-Verwalter noch an Zeiten, in denen Berliner Landgerichtsrichter die gestörte Versammlungsöffentlichkeit durch nicht in sich abgeschlossene Räume (in einem Lokal, wie der berühmt gewordenen Pizzeria AMORE in Berlin-Lankwitz) regelwidrig und überraschend dahingehend auslegten, eine derart gestörte Versammlung könne nur dann für unzulässig erklärt werden, wenn nachweisbar die Störung der Vertraulichkeit derartiger, &#8218;öffentlicher&#8216; Versammlungen sich auf das Zustandekommen derartiger Beschlüsse ausgewirkt hätte. Brrrr&#8230;..da ging es noch darum, die Konstruktivität von Versammlungen hoch zu halten. Oder, was den Ergänzungsanspruch von anfechtenden Wohnungseigentümern anging, denen Abrechnungen teils nicht ausführlich genug waren: bis Gerichte Abrechnungen insgesamt aufhoben, machten sie sich noch die Mühe, über ergänzende Auskunftspflichten (Ergänzungsanspruch) nachzudenken. Nein, die Zeiten haben sich geändert, und Gerichte sprechen auch in immer mehr vermeintlich unwichtig erscheinenden Randbereichen stringent Recht, dass es einem die Schauer über den Rücken jagt.</p>
<p><strong>Die gilt insbesondere auch für die Kostenentscheidung</strong> des Amtsgerichts Tiergarten, wobei es entschied, die Kosten des Rechtsstreits dem Verwalter aufzuerlegen, der es demnach wohl pflichtwidrig unterlassen habe, die Wohnungseigentümer auf die Vorschrift genauer hinzuweisen. Das hatte der anfechtende, Recht haben wollende Eigentümer allerdings mehrfach in der Versammlung gemacht und war mit seinen Argumenten bei den übrigen Eigentümern offenbar nicht durchgedrungen. Gut, hat der professionelle Verwalter sicherlich gedacht, wenn es die übrigen Eigentümer anders wollen, dann ist das ihr gutes Recht. Weit gefehlt, der Amtsrichter in Tiergarten maßregelt hier die Mehrheit einschl. des Verwalters, der eigentlich nichts anderes vorhatte, als in dieser Frage nicht streitig zur eigenen Kundschaft zu moderieren. Man fragt sich wirklich, warum ein Amtsrichter den maßgeblichen Mehrheitswillen nicht akzeptieren kann, und was ihn veranlasst, dann auch noch die Kosten des Rechtstreits dem Verwalter aufzuerlegen. Ein guter Verwalter ist ein Dienstleister und nicht ein stringenter Verfechter &#8217;sinnleerer Vorschriftenbeachtung&#8216;. Auch wenn der Streitwert mit nur 500,- € erkennbar wohlwollend angesetzt wurde. Oder absichtlich, etwa um den weiteren Instanzenzug zu verhindern?</p>
<p><strong>Fazit</strong>: In der amtsgerichtlichen Entscheidung dürfte einiges fehlentschieden sein. Darüber kann man trefflich streiten, und es wäre auch gut so, wenn Amtsrichter nicht immer mit all ihren Entscheidungen durchkommen.<strong> Jeder darf sich mal irren.</strong></p>
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		<title>100-09 &#8211; Aus dem Polizeisprengel: Sehr besondere Fundsache  in Wilhelmshavener Str. in Berlin-Tiergarten gefunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:21:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eingabe: 06.10.2009 &#8211; 13:55 Uhr Fundsache der besonderen Art Mitte # 2752 Beamte des Polizeiabschnitts 33 erwiesen sich heute Morgen in Moabit als Tierfreunde. Ein unbekannt gebliebener Anrufer meldete gegen 8 Uhr 30 beim Notruf der Polizei, dass er in der Wilhelmshavener Straße eine Schlange gesehen hatte. Die Besatzung einer Funkstreife entdeckte das beinlose Reptil ... <a title="100-09 &#8211; Aus dem Polizeisprengel: Sehr besondere Fundsache  in Wilhelmshavener Str. in Berlin-Tiergarten gefunden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/aus-dem-polizeisprengel-kornnatter/" aria-label="Mehr Informationen über 100-09 &#8211; Aus dem Polizeisprengel: Sehr besondere Fundsache  in Wilhelmshavener Str. in Berlin-Tiergarten gefunden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /></a><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<div>Eingabe: 06.10.2009 &#8211; 13:55 Uhr</div>
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<figure style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Kornnatter.jpg/300px-Kornnatter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Kornnatter (Quelle: wikipedia.de)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Kornnatter.jpg/300px-Kornnatter.jpg" alt="Kornnatter (Quelle: wikipedia.de)" width="300" height="188" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Kornnatter (Quelle: wikipedia.de)</figcaption></figure>
<p>Fundsache der besonderen Art</p>
<h3>Mitte</h3>
<div>
<p># 2752</p>
<p>Beamte des Polizeiabschnitts 33 erwiesen sich heute Morgen in Moabit als Tierfreunde. Ein unbekannt gebliebener Anrufer meldete gegen 8 Uhr 30 beim Notruf der Polizei, dass er in der Wilhelmshavener Straße eine Schlange gesehen hatte. Die Besatzung einer Funkstreife entdeckte das beinlose Reptil in einem Lichtschachtgitter, in dem es sich verfangen hatte. Die beherzten Beamten befreiten das Tier und brachten die unverletzte Schlange zum Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt. Der diensthabende Arzt stellte fest, dass es sich bei dem Kriechtier um eine ungefährliche Kornnatter handeln könnte. Wem die Natter gehört und wie sie in ihre Misslage geraten war, ist nicht überliefert.</p>
<p>Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/141474/index.html?IJKLXXX-ID=5A87" target="_blank">hier</a></p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kornnatter" target="_blank">Kornnatter</a></div>
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