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	<title>Strom &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Strom &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 09:31:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlechte Erfahrungen mit Energielieferanten, in diesem Fall Vattenfall. Je intensiver wir uns damit auseinandersetzen, wie man richtig über Strom, Gas und Wasser abrechnet, desto stärker sind die Argumente dafür, sich dem Automatisierungsdruck der Großen zu widersetzen. Hier geht es um den Anruf des Mitarbeiters von Vattenfall, der uns die Welt erklärt, weil wir ihm geschrieben ... <a title="1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321617-positionen-ein-abschlagzahlung-ist-eine-abschlagzahlung-ist-eine-abschlagzahlung-von-vattenfalls-systemproblemen/" aria-label="Mehr Informationen über 1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9915" aria-describedby="caption-attachment-9915" style="width: 699px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-9915" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant.jpg" alt="Aus einer Mücke einen Elefanten machen!" width="709" height="472" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant.jpg 709w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption id="caption-attachment-9915" class="wp-caption-text">Aus einer Mücke einen Elefanten machen!</figcaption></figure>
<p>Schlechte Erfahrungen mit Energielieferanten, in diesem Fall Vattenfall.</p>
<p>Je intensiver wir uns damit auseinandersetzen, wie man richtig über Strom, Gas und Wasser abrechnet, desto stärker sind die Argumente dafür, sich dem Automatisierungsdruck der Großen zu widersetzen. Hier geht es um den Anruf des Mitarbeiters von Vattenfall, der uns die Welt erklärt, weil wir ihm geschrieben haben.</p>
<p>Als Hausverwaltung stimmen wir zum 31.12. eines Jahres aus Gründen einer richtigen Jahresabrechnung die Forderungen und Verbindlichkeiten ab.</p>
<p>Einzugsermächtigungen entziehen wir den Damen und Herren inzwischen gern. Beim Strom für die Hausbeleuchtung schalten wir inzwischen gern auf den Selbstzahlermodus. Im Regelfall werden ca. 11 (bzw. bei höheren Vorauszahlungen fünf) Abschlagzahlungen erfordert. Diese liegen auch mal bei ca. 18,- € je Zahlungsgrund und das ist doch Pille Palle. Hier switchen wir auf Stornierung eines Vorauszahlungsplans und Jahreszahlung. Dann zahlt man einmal 180,- € und gut ist. Was soll der Riesenaufwand?</p>
<p>Die WEG in Schöneberg hat diese Abrechnerei für 2016 hinter sich. Das Problem ist auch folgendes:</p>
<p>Was Vattenfall diesbezüglich das Kundencenter nennt und &#8222;Hurra, hier können Sie Ihre Vorauszahlungen selbst festlegen&#8220;, funktioniert in Wirklichkeit so nicht. Denn das System ist zu starr und unbeweglich. Die große Freiheit Nr. 1, bspw. festzulegen, dass man anstatt 11 Beträge nur einen bezahlen möchte, existiert gar nicht erst. Hömma, da muss die IT aber noch ran, was?</p>
<p><span id="more-17951"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Genau das haben wir mit den Vorauszahlungen von Vattenfall in 2016 aber so getan. Deswegen haben wir die auch angeschrieben. Der Ratenzahlungsplan hätte weg gemusst.</p>
<p>Mit etwas Glück funktioniert das auch.</p>
<p>Und dann kommt die Automatik ins Spiel.</p>
<p>Im vorliegenden Fall zahlen wir zunächst zwei Raten 2016 wie geheißen. Und schließlich den ermittelten Restbetrag von 945,- € (der, plus die zwei vorherigen Zahlungen ergibt den gewollten Vorauszahlungsbetrag an Vattenfall). Halten wir auch nochmal fest: Vattenfall bekommt also um den April herum bereits den vollständigen Jahresbetrag zur Verfügung gestellt. Und so soll es nun jedes Jahr sein: Eine Jahresvorauszahlung und eine Abrechnung. Das macht zwei, maximal drei Geschäftsvorfälle pro Jahr und nicht -sagen wir- 14 bis 15 Vorgänge.</p>
<p>Rechne man solche Minimierungsversuche zusammen, erspart eine Kundin, wie unsere, leicht hunderte Geschäftsvorfälle pro Haus, wir übrigens auch. Alles ist einfach, glasklar, transparent. Niemandes Rechte werden verletzt.</p>
<p>Nun kommt der Anrufer, ein Mitarbeiter von Vattenfall, ins Gespräch und sagt: &#8222;Nein, Ihre Rechnungsbeanstandung, die können wir nicht bearbeiten. Ich kann Ihnen keine neue Rechnung erstellen.&#8220; Das Problem ist folgendes: Vattenfalls System hat unsere Zahlung von 945,- € (Verwendungszweck: Abschlagzahlungen 2016) anders gebucht. Ein Teil aus diesem Betrag wurde abgezwackt, um eine ältere Rechnung damit auszugleichen.</p>
<p>Das haben wir aber mit der Zahlung nicht gemeint. Wir haben drauf geschrieben &#8222;Abschlag 2016&#8220;. Und das ist ein Verwendungszweck. Ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck. Erst nach langem Hin und Her und einem Telefonat über das Verwenden von Verwendungszwecken kommt Klärung hinein. Nun gibt der Mitarbeiter widerwillig seinen Ansatz auf. Er will jetzt eine neue Rechnung schicken.</p>
<p>Er ist sichtlich beleidigt, geradezu gekränkt über unsere rechthaberische Art.</p>
<p>Unser Problem ist einwandfreie, richtige Buchführung und der Ausweis korrekter Kosten und die nachweisbar richtige Auflösung von Altverbindlichkeiten auf den Cent genau.</p>
<p>Und wir zahlen richtige, berechtigte Rechnungen immer vollständig ohne Abzug. Das ist das Prinzip vollkommener Legalität.</p>
<p>Das System Vattenfall hat damit Probleme. Der Mitarbeiter erklärt das: &#8222;Da guckt niemand drauf, auf diese Zahlung. Das System ist darauf angelegt, offene Posten erst einmal zu befriedigen und dann erst&#8230;.&#8220; &#8211; Und da falle ich ihm wiederholt und bis zum Schluss mehrfach ins Wort, weil ich nicht unhöflich bin, aber weiß, was ich will. Ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck. Und wenn bei Euch, liebes Vattenfallsystem, systematisch niemand auf die Verwendungszwecke guckt und die beachtet, dann wird es stets zu falschen Rechnungen kommen.</p>
<p>Selbstzahler wissen, was der Vorzug ist, wenn man keine Einzugsermächtigung erteilt. Man kann Rechnungen auf sachliche Richtigkeit prüfen und muss sie nur bezahlen, wenn sie zweifelsfrei richtig aufgestellt sind.</p>
<p>Da helfen dann auch keine Mahngebühren.</p>
<p>Ein anderer Fall: Das Verrechnen mit vermeintlich berechtigten Mahngebühren.</p>
<p>Oh Mann, das hat System.</p>
<blockquote><p>Natürlich muss man jetzt aufpassen: Hat man einen Mitarbeiter von Vattenfall erst einmal davon überzeugen können, dass nicht das System entscheidend ist für eine richtige Abrechnung, sondern ein individueller Verwendungszweck, dann ist natürlich die Frage, ob die zugesagte Korrektur der Rechnung überhaupt jemals eintrifft. Denn das macht jetzt richtig Mühe. Man muss vom System abgehen und richtig buchen: So wie es der Kunde gemeint hat. Und nicht das System.</p></blockquote>
<p><strong>Weiter arbeiten&#8230;.</strong></p>
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		<title>1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 12:23:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt: Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns) RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15 bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald ... <a title="1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt:</p>
<blockquote><p>Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns)<br />
<strong>RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15</strong></p>
<p>bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald wir entsprechende Daten erhalten.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihr Serviceteam der Vattenfall Europe Sales GmbH</p></blockquote>
<p>Wir antworten sofort, doch Vorsicht:</p>
<p><span id="more-17568"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Bitte schicken Sie uns doch nur Emails wie diese, wenn Sie auch bestätigen können, diese gelesen zu haben. Schauen Sie einfach mal auf den Betreff und gern helfe ich Ihnen:<br />
* Die Anschrift gibt es einmal in Berlin.<br />
* Sagen Sie nicht, Sie wüssten nicht, wer dort Ihr Vertragspartner ist? Die Hausverwaltung hat 1 Zählerlein mit Ihnen für Hausbeleuchtung. Es kann sich also nicht um Wohnungszähler-Endkunden handeln, hier tritt eine Hausverwaltung auf.<br />
Ach so, eins aber habe ich verstanden, Sie wollen gar keine Antwort:<br />
* Sie vergeben keine Ticketnummer? Also alles nochmal von vorn?<br />
* Aber nicht antworten, denn [mailto:noreply.ks@vattenfall.de] ist klasse!<br />
So geht Nonverbales Kommunizieren, ja? <strong>Ich verstehe: Und leite um.</strong><br />
Haben Sie das verstanden? Prima.</p></blockquote>
<p>Man bekommt zu einer sorgfältig abgefassten Email mit Nennung des Straßennamens und des Bezirks für einen Hausstromzähler eine Anfrage per Email, die nicht beantwortet werden darf, Vattenfall sagt: &#8222;Antworte nicht, die Absenderadresse ist &#8222;No Reply&#8220;. Ein Song der Beatles, by the way.</p>
<p>Der erfahrene Vielmailer weiß, dass er diese Absenderadresse beim Antworten rauslöschen muss, um sie gegen eine funktionierende aus dem eigenen Adressbuch auszutauschen. Die Adresse noreply will keine Antwort haben. Hier wird es einem richtig schwer gemacht, zu antworten. Was erlauben Vattenfall? &#8211; Wie ärgerlich.</p>
<p>Nach Antwort an die richtige Emailadresse gibt es Antwortemail. Oder wie aus No Reply jetzt Auto Reply wird.</p>
<p>Das ist nicht der Betreff: &#8222;RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15&#8220;</p>
<p>Wie um absichtlich Verwirrung zu stiften, trägt diese Email einen ganz anderen, neuen Betreff: &#8222;Ihre Nachricht an onlineservice@vattenfall.de&#8220;</p>
<p>So geht &#8222;Verwirre Deinen Kunden und halte ihn auf Trab.&#8220;</p>
<p>Vielmailer wissen, was gemeint ist, eine der wertvollsten Informationen ist ein guter Betreff im Zeilenmehr (Zeilenmeer, Zeilenfriedhof) des elektronischen Nachrichtensystems. Stattdessen ist die Email neu aufgebaut, hat andere und kurz gesagt irrelevante Betreffinhalte und sagt ohne jeden Bezug zum ursprünglichen Anliegen inhaltsleer:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde <strong>erfolgreich</strong> an unseren Kundenservice weitergeleitet. Unser Ziel ist es, auf jede E-Mail binnen zwei Werktagen eine Rückmeldung zu geben. <strong>Wir freuen uns, für Sie da zu sein</strong>. Freundliche Grüße, Ihr Vattenfall Team</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Freude, schöner Stromschlagfunken! Schriftlich gelogen.</p>
<p>Fasse zusammen:<br />
* Viele Unternehmen schwimmen in ihrer eigenen Soße elektronischer Betriebsabläufe. Sie sind der Nabel der Welt. Jedenfalls tun sie so.<br />
* Viele Unternehmen machen es Menschen kompliziert, zu kommunizieren. Eine hohe Kunst, die sie nicht beherrschen.<br />
* Viele Unternehmen verschicken Emails, die man objektiv gar nicht braucht.<br />
* Viele Unternehmen geben viel Traffic (&#8222;Bohei&#8220;) in die Welt, der sie nichts kostet und der weil er nichts kostet, ablenkt vom Wesentlichen. Von der Aufgabenerledigung.</p>
<p>Das waren zwei Emails im Leben eines Verwalters zu viel.</p>
<p>Da muss doch was zu machen sein. Irgendjemand muss nachdenken. So kann es unmöglich bleiben.</p>
<p>Große Unternehmen gründen die Abteilung für Unternehmenskommunikation. Oder die Presseabteilung erledigt das mit. Es geht um nicht weniger als die Kernfrage: &#8222;Ist das Vattenfall Team voll Freude, für mich da zu sein?&#8220; &#8211; Wenn das auch niemand verlangt.</p>
<p>Bis die Frage geklärt ist, zweifle ich dran. Durchaus ein bisschen bissig. Ein Häppchen bissig&#8230;. No Reply oder Auto Reply: Wir singen schon mal mit, der Text ist drin. Viel Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VXPPBQ7OaHE?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
THE BEATLES : No Reply &#8211; instrumental cover</p>
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		<title>1872-15 &#8211; Positionen: Von der Entzweigung des vernetzten Denkens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 08:29:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist ein ganz einfacher Fall: Der Netzbetreiber verwaltet die Stromzähleranlagen und Stände, die Nutzer zu verabredeten Stichtagen ablesen müssen. Die Nutzer sind Stromkunden, die ihre Zählerstände dem Netzbetreiber übermitteln müssen. Dieser macht in großem Stil &#8222;Filesharing&#8220; und stellt die Zählerstände auch den jeweiligen Stromunternehmen zur Verfügung. Denn der Strommarkt sei nun frei und einzigartig, ... <a title="1872-15 &#8211; Positionen: Von der Entzweigung des vernetzten Denkens" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/308415-positionen-von-der-entzweigung-des-vernetzten-denkens/" aria-label="Mehr Informationen über 1872-15 &#8211; Positionen: Von der Entzweigung des vernetzten Denkens">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14810" aria-describedby="caption-attachment-14810" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14810" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg" alt="Drehstrom-Wohnungszähler" width="650" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14810" class="wp-caption-text">Drehstrom-Wohnungszähler</figcaption></figure>
<p>Es ist ein ganz einfacher Fall: Der Netzbetreiber verwaltet die Stromzähleranlagen und Stände, die Nutzer zu verabredeten Stichtagen ablesen müssen. Die Nutzer sind Stromkunden, die ihre Zählerstände dem Netzbetreiber übermitteln müssen. Dieser macht in großem Stil &#8222;Filesharing&#8220; und stellt die Zählerstände auch den jeweiligen Stromunternehmen zur Verfügung. Denn der Strommarkt sei nun frei und einzigartig, es heißt, Konkurrenz belebt das Geschäft. Allerdings: Den Netzbetreiber kann man sich nicht aussuchen.</p>
<p>Den auszuwechseln wäre auch nicht mal so schlecht. Denn im Webauftritt des hier gemeinten Stromnetzbetreibers im Bundesland Brandenburg geht es auch drunter, wenn es nicht gerade drüber geht. Beispiele:</p>
<p>Weil ein Stromunternehmen unfähig bleibt, zutreffend mit einem Kunden abzurechnen und auch mehrfach Gegenabrechnungsentwürfe nichts fruchten, kommt es zur Androhung von Stromzählersperrungen. Der Kunde wehrt sich mit einer fristlosen Kündigung im November 2014 hiergegen und bestellt zwei alternierende Stromanbieter zu Stromlieferanten für Tag- und Nachtstrom, gemessen an zwei Stromzählern. Alles wird schriftlich ordentlich abgewickelt.</p>
<p><span id="more-17121"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Animierte_Uhr.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17050" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Animierte_Uhr.gif" alt="Animierte_Uhr" width="200" height="260" /></a></p>
<blockquote><p>Geliehene bzw. verschenkte Lebenszeit: Dass Unternehmen ihre Kunden zu Mitarbeitern machen, ist gar nicht mal so selten. Ob die Möglichkeit für Kunden, Zählerstände und Vertragsmerkmale selbst verwalten zu dürfen, überzeugend gelingt, muss man vorsichtig restriktiv anfangen zu beurteilen. In der überwiegenden Zahl der Fälle stellen die zur Verfügung gestellten Portale tatsächlich kaum einen Qualitätsgewinn dar. Zeit und Energie beim Kunden verpufft. Und die Mitarbeiter des Stromunternehmens bleiben in Ruhe gelassen.</p></blockquote>
<p>Nach der fristlosen Kündigung ist der Vertrag beendet. Aber noch im November 2015 wird dies vom Netzbetreiber geflissentlich ignoriert. Dieser bestätigt immer wieder irgendeinen abweichenden Stromzählerstand an einem Datum, berechnet drei Wochen nach dem tatsächlichen Vertragsende. Wie Beton steht der falsche Zählerstand da.</p>
<p>Es heißt, bei jedem Lieferantenwechsel des Kunden meißelt der Netzbetreiber dem Endkunden eine neue Vertragskontonummer ins Gebetsbuch. Es stellt sich heraus, dass das im einen Fall zutrifft, im anderen aber nicht.</p>
<p>Schließlich sind die dreifach übermittelten Stromzählerstände für beide Zähleranlagen einfach nicht einzugeben in die Kundenaccount-Lösung des Netzbetreibers, weil diese den zweiten Zähler einfach nicht anzeigen lässt. Der Kunde entscheidet sich zur besten Lösung in solchen Fällen: Er weist den Netzbetreiber schriftlich an, den gesamten Account insgesamt zu löschen und ihn neu -und nämlich richtig- anzulegen.</p>
<p>Die Erfahrungen mit Stromnetzbetreibern wie diesen, ist häufig sehr ähnlich.</p>
<p>1. Für die meisten aller Anliegen besteht eine Belehrungswut dahingehend, dies alles müsse schriftlich geschehen.<br />
2. Treffen allerdings umgekehrt schriftliche Aufträge ein, ohne noch viel zu telefonieren, ruft ein untergeordneter, nichtkompetenter Charge an, erklärt sich für zuständig und winkt immer dann ab, wenn es an das Gewünschte geht.</p>
<p>Im Regelfall bittet der freundliche Charge den Kunden, weitere Arbeit zu investieren. &#8222;Ach, dafür müssen Sie bitte dort anrufen.&#8220;</p>
<p>Fehlerhafte Webauftritte, die nicht flexibel und gut genug programmiert sind, erschlagen letztlich die Liste der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und schränken diese unnatürlich ein. Eine häufig benutzte Ausrede: &#8222;Das geht nicht.&#8220;</p>
<p>Doch dann kamen die Kunden: Und haben es einfach gemacht.</p>
<p>Siehste, geht doch.</p>
<p>Knalltüten.</p>
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		<item>
		<title>1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 15:08:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in ... <a title="1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306015-der-grosse-bohei-zahlen-und-statistiken-die-einem-nichts-nuetzen-sondern-papierverschwendung-darstellen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1848-15 &#8211; Der große Bohei: Zahlen und Statistiken, die einem nichts nützen, sondern Papierverschwendung darstellen #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16958" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg" alt="Vattenfall-Pseudostatistik Haushaltungen" width="651" height="404" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik.jpg 1250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-300x186.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-1024x636.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vattenfall.Verbraucherstatistik-900x559.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Eine ordentliche Information ist nützlich. Eine falsche Information, in Serien gedruckt und über das Versorgungsgebiet gestreut, ist schädlich fürs Image. Kunden könnten denken, da will jemand ablenken. Vom Strompreis vielleicht? &#8211; Der Punkt: Hausstromzähler in Deutschland sind mit Haushaltungen in Deutschland im Grunde nicht vergleichbar. Ein Unsinn. Und eine Unsitte, Kunden mit derartigem Informationsmüll in Schriftform zu behelligen.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Wilmersdorf fällt die Abrechnung von Vattenfall für den allgemeinen Hausstromzähler nach Überprüfung richtig aus. Die Inventurangaben wurden von der Hausverwaltung Vattenfall gemeldet. Wie aber ist diese Darstellung in der Stromverbrauchsabrechnung 2014 zu verstehen? &#8211; Richtig: Sie ist sinnlos und damit sinnfrei. Es handelt sich um pseudofreundliche Verbraucheraufklärung, die keine ist.</p>
<p>Ein Hausstromzähler (Apfel) im Mehrfamilienhaus: Angeschlossen sind Unterstromzähler für Aufzug- und Heizungsstrom. Die hier dargestellte Grafik hat weder effiziente Energieverwendung noch repräsentative Angaben für Haushaltungen (Birnen) in Deutschland zum Inhalt. Solche unnützen Grafiken sind Falschinformationen, ein Verstoß gegen das Gebot der Informationsfreiheit. Falsche Informationen sind wie Sand in den Schuhen aus Hawaii oder Fatima Morgana, ein Wüstengespenst. Es wäre höchste Zeit, dass Vattenfall den Kundenwunsch &#8222;bestelle unnütze Gebrauchsgrafiken ab&#8220; fest als Bestandspflegemerkmal integriert. Wir wären dafür: Keine falschen Informationen mehr. Danke, Vattenfall.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1743-14 &#8211; Anrufe: Ein Fall von Stromdiebstahl?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/205514-anrufe-ein-fall-von-stromdiebstahl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 08:04:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromdiebstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Ring. Ja? Guten Tag, ich bin vom Stromlieferanten. Wir haben in Ihrem Haus einen Fall von Stromdiebstahl. Vattenfall? #Anrufe vom #Außendienst]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14810-2" aria-describedby="caption-attachment-14810-2" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14810" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg" alt="Drehstrom-Wohnungszähler" width="650" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14810-2" class="wp-caption-text">Drehstrom-Wohnungszähler</figcaption></figure>
<p>Ring.</p>
<p>Ja?</p>
<p>Guten Tag, ich bin vom Stromlieferanten. Wir haben in Ihrem Haus einen Fall von Stromdiebstahl.</p>
<p>Vattenfall?</p>
<p>#Anrufe vom #Außendienst</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1712-14 &#8211; Modernisierung: Die Frage, ob sich eine Photovoltaik-Anlage individuell rechnet, wird häufig unklar beantwortet</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202414-modernisierung-die-frage-ob-sich-eine-photovoltaik-anlage-individuell-rechnet-wird-haeufig-unklar-beantwortet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2014 07:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Siegmar Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht ein Gespenst um in Europa: Der Bundesminister Siegmar Gabriel plant, ab 01. August die Eigenerzeugung und den daraus folgenden Eigenverbrauch von Solarstrom mit zusätzlichen staatlichen Abgaben zu verteuern und damit unattraktiver zu machen. Einzusehen ist das nicht. Die obige Grafik habe ich selbst hergestellt. Dem Sonnenlicht in Deutschland ist es egal, wie groß ... <a title="1712-14 &#8211; Modernisierung: Die Frage, ob sich eine Photovoltaik-Anlage individuell rechnet, wird häufig unklar beantwortet" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202414-modernisierung-die-frage-ob-sich-eine-photovoltaik-anlage-individuell-rechnet-wird-haeufig-unklar-beantwortet/" aria-label="Mehr Informationen über 1712-14 &#8211; Modernisierung: Die Frage, ob sich eine Photovoltaik-Anlage individuell rechnet, wird häufig unklar beantwortet">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16001" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung.jpg" alt="PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung" width="650" height="356" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung.jpg 909w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung-300x164.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/PV-Anlagen.Jahresgewichtung.Stromerzeugung-900x493.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Es geht ein Gespenst um in Europa: Der Bundesminister Siegmar Gabriel plant, ab 01. August die Eigenerzeugung und den daraus folgenden Eigenverbrauch von Solarstrom mit zusätzlichen staatlichen Abgaben zu verteuern und damit unattraktiver zu machen. Einzusehen ist das nicht.</p></blockquote>
<p>Die obige Grafik habe ich selbst hergestellt. Dem Sonnenlicht in Deutschland ist es egal, wie groß Photovoltaikanlagen fürs Sonnenlicht ausgelegt sind: Mich interessiert &#8222;bei Lichte&#8220; betrachtet, wie sich eine prognostizierte Sonnengesamtstundenzahl in Deutschland jedenfalls näherungsweise auf die Gesamtstromerzeugung auswirkt. Ich will wissen, in welchem Monat wie viel Strom erzeugt werden kann? Und habe nun eine halbwegs befriedigende Antwort. Nun kann ich den Gesamtstrom (der ja nur eine Prognose aus statistischen Werten ist) in monatsweise, kleine Häppchen, in Tortenstückchen vom Gesamtkuchen aufteilen. Das nützt mir etwas, weil ich wissen muss, mit wie viel Strom ich jeden Monat rechnen kann. Diesen Verbrauch muss ich abgleichen mit meinen Grundlastdaten, also mit der Frage, wie viel Strom ich tatsächlich benötige. Die Differenz nennt sich Über-, Bedarfs- und/oder Unterdeckung.</p>
<p>Der Hintergrund: Überlegst du dir als Bauherr oder als Verwalter eines Hauses eine Umstrukturierung im Hausbestand, eine Erneuerung der Heizung und/oder die Hinzufügung von solchen &#8222;alternierenden Haustechnik-Hinzufügungen&#8220;, so kann das genauere Rechnen von Vorteil sein. Was jedenfalls von der Solarbranche nur bei hartnäckigstem Nachfragen rausgelassen wird, ist hier schlicht und ergreifend aufgemalt. Die Sonnenstunden des Jahres sind erfahrungsgemäß nicht gleich (linear), sondern es liegen unterschiedliche Strahlzeiten zugrunde. Na klar.  Eine Binsenweisheit.</p>
<p><span id="more-16000"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Mit dieser Binsenweisheit muss sich der Bauherr allerdings tatsächlich auseinandersetzen und selbst wenn die Solaranbieter diese Zahlen nicht rausrücken: Man muss sie anfragen, auswerten und genau rechnen. &#8222;Viele brechen schon beim Anblick von zwei bis drei Zahlen zusammen&#8220;, erklärt mir Herr Lehmann von der Fa. XY-Insel (Name geändert). Ich teile ihm meine Enttäuschung über sein Angebot trotz hartnäckigstem Nachfragen mit schriftlichen Aktennotizen mit.</p>
<p>Das Angebot rechnet oberflächlich eine Energieautarkie von rund 35% vor, das war´s. Wie diese Zahl zustande kommt, erfahre ich trotz Nachfragen nicht. Jetzt weiß Herr Lehmann allerdings, was ich will. Ich habe eine Email erhalten und wunschgemäß bekomme ich nun nach einer Vorlaufdauer von mehreren Monaten endlich die &#8222;effizienten Zahlen&#8220;, sie sehen so aus und sind das Basismaterial für die obige, eingangs dargestellte Tabelle. Sie sind ganz offensichtlich fast so was wie &#8222;Gottes Betriebsgeheimnis&#8220;, das Rezept von Coca Cola oder ähnlich.</p>
<table width="109">
<tbody>
<tr>
<td width="56">Monat</td>
<td width="53">Sonnenstunden</td>
</tr>
<tr>
<td>Januar</td>
<td>3%</td>
</tr>
<tr>
<td>Februar</td>
<td>5%</td>
</tr>
<tr>
<td>März</td>
<td>9%</td>
</tr>
<tr>
<td>April</td>
<td>11%</td>
</tr>
<tr>
<td>Mai</td>
<td>11%</td>
</tr>
<tr>
<td>Juni</td>
<td>13%</td>
</tr>
<tr>
<td>Juli</td>
<td>13%</td>
</tr>
<tr>
<td>August</td>
<td>12%</td>
</tr>
<tr>
<td>September</td>
<td>10%</td>
</tr>
<tr>
<td>Oktober</td>
<td>6%</td>
</tr>
<tr>
<td>November</td>
<td>4%</td>
</tr>
<tr>
<td>Dezember</td>
<td>3%</td>
</tr>
<tr>
<td>Summa summarum</td>
<td>100%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nun allerdings ist dieser &#8222;Effektivitätsgradmesser&#8220; eines ganzen Betriebsjahres im Netz.</p>
<p>Und erst nachdem ich nun diese ganz wesentlichen Eckdaten &#8222;eines durchschnittlichen Jahres&#8220; habe, kann ich in die &#8222;eigene Energiebilanz&#8220; gehen, kann die Zahl der Waschmaschinen, Bügelautomaten, Gefriertruhen, Fernseher und anderen Stromfresser auflisten, die Stromverbräuche der letzten drei bis vier Jahre auseinanderpuzzeln und möglichst sogar monatsweise herunterrechnen. Bedingung dafür: Ich muss längere Zeit die Stromverbräuche ein-, zwei- oder dreimonatlich aufgeschrieben haben, um eine &#8222;Energiekurve&#8220; mit feinerer Detailrasterung zu erstellen.</p>
<p>Wenn wie heute die Menschen solche PV-Anlagen kaum noch deswegen aufs Dach schrauben, weil es sie interessiert, Strom an Stromanbieter weiter zu verkaufen und diese Kosten sozusagen auf Deutschlands Verbraucher umzulegen (das bisherige Modell), so besteht heute eher ein sehr großes Interesse daran, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.</p>
<p>Einspeisen ins öffentliche Stromnetz wird seit Jahren unattraktiver, die Vergütung ist abgesenkt worden. Eigenverbrauch ist die neue Prämisse. Bis ungefähr zum 01. August. Für diesen Zeitpunkt hat Siegmar Gabriel (SPD) eine weitere, drastische Verschlechterung der Förderung in Aussicht gestellt, sie wird kommen. Ab diesem Zeitpunkt wird auch der eigenerzeugte Strom im Eigenverbrauch mit Steuern bestraft und damit weniger lukrativ. Eine merkwürdige Parabel aufs Leben, in der Menschen sich in Ein- oder Mehrfamilienhauszusammenhängen versuchen, vom Stromanbieter unabhängiger zu machen. Einsichtig ist das daher nicht und viele Menschen laufen derzeit dagegen Sturm. Es gibt auch laufende Petitionen hiergegen.</p>
<p>Das Problem sind nicht die Menschen, sondern die Finanzierung der Energiewende an sich, die auf falschen Förderprinzipien aufgebaut ist. Ein unerschöpfliches Feld.</p>
<p>Besonders ungerecht: Der industriell benötigte Strom wird hiervon ausgenommen werden, wenden die Kritiker der Gabrielschen Pläne ein.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1598-14 &#8211; Trends: Vattenfall, Wasserbetriebe, Gas, Strom, Zählerstandserfassung, Terror der unterschiedlichen Zugangssysteme? Ein Status Quo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 19:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Erbsen zählen oder Linsen, wusste schon Goethe, ist im Grunde einerlei. Man kann die m³ Wasser zählen, den Stromverbrauch oder die verbrauchten Gasmengen, um das Wohnhaus zu beheizen. Der Punkt, an dem dies inzwischen online in Webformulare eingegeben werden darf, um Verwaltungswege zu verkürzen, ist etwas Schotterpiste&#8230;.man kann sich blaue Flecken holen, Blessuren und man ... <a title="1598-14 &#8211; Trends: Vattenfall, Wasserbetriebe, Gas, Strom, Zählerstandserfassung, Terror der unterschiedlichen Zugangssysteme? Ein Status Quo" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191014-trends-vattenfall-wasserbetriebe-gas-strom-zaehlerstandserfassung-terror-der-unterschiedlichen-zugangssysteme-ein-status-quo/" aria-label="Mehr Informationen über 1598-14 &#8211; Trends: Vattenfall, Wasserbetriebe, Gas, Strom, Zählerstandserfassung, Terror der unterschiedlichen Zugangssysteme? Ein Status Quo">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" alt="trendbarometer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" width="40" height="82" /></p>
<figure id="attachment_14810-3" aria-describedby="caption-attachment-14810-3" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14810  " title="Drehstrom-Wohnungszähler" alt="Drehstrom-Wohnungszähler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg" width="560" height="689" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14810-3" class="wp-caption-text">Drehstrom-Wohnungszähler</figcaption></figure>
<blockquote><p>Erbsen zählen oder Linsen, wusste schon Goethe, ist im Grunde einerlei. Man kann die m³ Wasser zählen, den Stromverbrauch oder die verbrauchten Gasmengen, um das Wohnhaus zu beheizen. Der Punkt, an dem dies inzwischen online in Webformulare eingegeben werden darf, um Verwaltungswege zu verkürzen, ist etwas Schotterpiste&#8230;.man kann sich blaue Flecken holen, Blessuren und man muss den Umgang mit diesen Gespenstern der Bedienunfreundlichkeit erst noch üben.</p></blockquote>
<p>In puncto Kundenfreundlichkeit:</p>
<p>Hausverwaltungen sind professionelle Kunden, die ihre Handhabung mit ihrem Stromanbieter professionell abzusprechen versuchen. Es ist gut, dass der Trend u.a. dahin geht, dass Stromkunden ihre Zählerstände selbst in Online-Masken eingeben können, bzw. dürfen.</p>
<p>Schlecht ist das, wenn es unübersichtlich wird.</p>
<p>Wie das sehr schnell der Fall ist, wenn ein Kunde, sagen wir einmal fünfzig verschiedene Zähler zu betreuen hat. Oder gar mehr. Richtig! Das ist &#8222;schwierig&#8220;, oder wie man es auf facebook sagen würde: &#8222;Es ist kompliziert&#8220;.</p>
<p><span id="more-15262"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_1525" aria-describedby="caption-attachment-1525" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1525" alt="Blaue Flecken und Blessuren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/img_0010_blauefleckenund-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1525" class="wp-caption-text">Blaue Flecken und Blessuren</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ick ruf ma an wegen der Zählernummer knirsch, knax, knox&#8230;.chrrr&#8230;.. &#8211; Vatten Fall? &#8211; #Entstehung des Namens des örtlichen Stromanbieters in der Servicehotline-Brummschleife, vermutlich.</p></blockquote>
<p>Noch fehlt eine gute Technik für solcherlei Massengeschäft.</p>
<p>Was Vattenfall derzeit gar nicht bedenkt: Der &#8222;institutionelle Kunde&#8220; (also der gewerbliche Hausverwalter) kann nicht einmal irgendein wichtiges, eigenes Aktenzeichen in der Kundenmaske unterbringen.</p>
<p>Abgefragt werden lediglich &#8222;Vertragskontonummer&#8220; (Vattenfall) und Zählernummer des Stromzählers (Vattenfall). Ein gesondertes Feld für den Ordnungsbegriff des Kunden fehlt derzeit. Damit verkommt der Webauftritt von Vattenfall zur Datenwüste, die ausschließlich &#8218;im eigenen Saft&#8216; schwimmt. Problem wie immer: Die IT-Programmierer fragen sich nicht, auf welche Weise können wir einen solchen Webauftritt als Szenario attraktiv und besuchenswert machen, also einen Mehrwert genererieren, auch für &#8222;unsere Kunden&#8220;? &#8211; Täten Sie das, würden sie auch an die Belange der Kunden mit denken. Denn das kostet ja nichts extra. Und nützt, weil die Akzeptanz steigt. Aha.</p>
<blockquote><p>Operation &#8222;untergejubelt&#8220;: Ohne noch nach genaueren Vorlieben von Kunden zu fragen, wird einem eine Umstellung von Papierrechnungen auf so genannten Online-Rechnungen  <span style="line-height: 24px;">fast überall regelrecht </span>untergejubelt. Dabei unterbleibt nun einfach künftig der Papierversand von Rechnungen und alles läuft online. Diese Umstellung ist in der Regel so gut versteckt untergebracht, dass der Erstbenutzer von Online-Schnittstellen dieses gar nicht bemerkt. Auch dieses muss dringend abgeändert werden. Und übrigens auch und gerade bei Vattenfall. Der Kunde hat ein Recht darauf, sich ganz bewusst dafür oder gegen einen Versand von Rechnungen via Onlineversand zu entscheiden. Nicht ganz koscher!</p></blockquote>
<p>Hier sollte Vattenfall (aber ganz) schnell ein paar IT-Typen ransetzen und das nachprogrammieren.</p>
<p>Überhaupt ist immer wieder ärgerlich, wie sehr vor allem große Konzerne in ihrem Scheiß-Saft schwimmen, also der eigenen braunen Bratensauce. Anstatt auch mal danach zu fragen, was einem Kunden besonders wichtig sein könnte, bei derlei Vorhaben, gehen durchweg alle Anbieter immer nur von sich selbst aus.</p>
<p>Da ist die TELEKOM nicht gut, und Vodafone erst recht nicht, ganz zu schweigen von Berliner Wasserbetrieben, Berliner Stadtreinigung und &#8230;ach ja, Vattenfall!  Sehr ärgerlich. Und ja, ein Kunde wünscht hier und da die Verschlagwortung seiner Verträge vermittels eigener Ordnungsbegriffe. Nun aber mal los, IT-Abteilung.</p>
<p>Wir sehen schon jetzt paradiesischen Zeiten entgegen.</p>
<p>Worin Vattenfall besser ist als der ganze &#8222;verdammichte Rest&#8220;?</p>
<p>Das muss man lobend erwähnen. Anderes als andere Lieferanten und Versorger, ist man bei Vattenfall jedenfalls schon jetzt in der Lage, als Hausverwalter &#8222;assoziierte Vertragskonten&#8220; mit in die eigene Zuständigkeit einzupflegen und einzuloggen. Die Folge: Man braucht, anders als bei anderen Anbieters, nur noch einmal Login-Daten und kann hierüber große, relevante Datenbestände verwalten online. Gut so. Da ist Vattenfall derzeit noch besser als der Rest. Bei allen anderen ist die Sache stets einzelfallbezogen gelöst. Pro Wohnanlage und Rechnungsanschrift ist ein Account anzulegen. Mit all den Problemen, die mit Accountverwaltungen so einher gehen. Erfolgreich sind solche Webauftritte stets nur dann, wenn der Anwender sie intuitiv aus sich heraus bedienen kann, ohne noch sonderlich groß nachblättern zu müssen, nach dem Motto: &#8222;Wie war das doch gleich?&#8220;</p>
<p>Nun ja, sie arbeiten alle dran. Fertig sind sie noch nicht. Gut eigentlich, wenn IT-Fritzen auch mal paar Blogs da draußen im Netz lesen. Z.B. dieses hier.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Apropos Trends: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilienmakler-ziegert-im-interview-berlin-wird-nicht-paris-oder-london/9290082.html" target="_blank">Der Immobilienmakler Ziegert im Interview mit dem Tagespiegel zur derzeitigen Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt, interessant!</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 08:40:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war hier angerissen. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt: Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten. ist es falsch, eine &#8222;Telefon-Durchwahl&#8220; 657988000 anzugeben ... <a title="1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/" aria-label="Mehr Informationen über 1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12876" alt="Erbsenzähler: Die Öffentliche Anfrage!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg" width="480" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14808">hier angerissen</a>. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt:</p>
<blockquote><p>Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten.</p></blockquote>
<p>ist es falsch, eine &#8222;Telefon-<strong>Durchwahl</strong>&#8220; 657988000 anzugeben für Rückfragen. Dies ist Irreführung. Wer dort anruft, befindet sich in der normalen Warteschlange für Null-Acht-Fünfzehn-Stromverbrauchskunden. Man muss per Sprachsekretär Fragen beantworten, wie z.B. &#8220; Geht es um eine Vertragsklärung?&#8220; Man sagt &#8222;JA&#8220;, obwohl es darum nicht geht. In Sachen Unternehmenskommunikation ist diese Art, Kunden zu schreiben, eine Beleidigung. Während wir uns in der Warteschlange befinden, sagt uns mit Pausenmusik Vattenfall so lange Sachen von vollkommener Irrelevanz, dass wir währenddessen ganze Artikel für die Öffentlichkeit verfassen. Das fragen sich viele: Wie kann ein Hausverwalter bloggen, wenn er zu tun hat? Die Antwort ist einfach: Man bloggt aus bzw. dank  der Warteschlange von Unternehmen wie TELEKOM oder VATTENFALL. Die wesentliche Wissensvermittlung: Rufe nie ein solches Unternehmen an, mach alles schriftlich. Weil einen die Erkenntnis treibt, dass digitaler Schriftmüll (Emails) wirkliche Problemklärung verhindert, ruft man dennoch an. Denn auch und gerade auf dem Schriftweg finden Probleme kaum noch Lösungen.</p>
<p><span id="more-14843"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11589" aria-describedby="caption-attachment-11589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11589" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte bleiben Sie in der Leitung, wir verbinden Sie mit dem nächsten frei werdenden Kundenberater.</p></blockquote>
<p>Zwischenbescheide haben sie auch fest vorgedruckt &#8211; Texte wie diese sind <strong>zwei Briefseiten</strong> lang und beinhalten nichts von Wert, ein paar Zitate wie diese sind beispielsweise</p>
<blockquote><p>Auf Grund eines unerwartet hohen Postaufkommens sind wir momentan leider nicht in der Lage, unsere selbst gesetzten Qualitätsstandards, bezüglich der Beantwortungszeiten<br />
von Kundenanfragen, zu realisieren.</p></blockquote>
<p>So wird textautomatisiert von &#8222;unerwartet hohen&#8220; Postaufkommen geschwafelt, fest eingedruckt als systematische Mitteilung inhaltlicher Überforderung. Dasselbe gilt für die unerwartet hohe Anzahl von Anrufern, die zu lange Warteschleifen rechtfertigen. Inhaltlich ist das nichts anderes als das Eingeständnis, am Unternehmensservice zu massiv eingespart zu haben. Punkt.</p>
<p>Oder so</p>
<blockquote><p>Dies trifft uns ganz besonders, da wir auf eine zeitnahe Bearbeitung unserer Kundenanliegen größten Wert legen.</p></blockquote>
<p>Hier lachen ja die Hühner.</p>
<p>Und dann</p>
<blockquote><p>Zunächst möchten wir Ihnen versichern, dass wir den von Ihnen geschilderten Umstand und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten bedauern.</p></blockquote>
<p>Solche Texte setzen offenbar geschulte Psychologen auf, es handelt sich um &#8222;Besänftigungssprech&#8220;, ohne auf das Problem an sich einzugehen. Es wird &#8222;persönliche Betroffenheit&#8220; suggeriert. Oder der Kunde für dumm verkauft.</p>
<p>Eine Teillösung für eine untreffend der Verwalterin übergeholfene Zähleranlage einer leerstehenden Wohnung deutet sich hier versteckt an zwischen lauter Paraphrasen der Besänftigung.</p>
<blockquote><p>Was die genannte Lieferstelle betrifft, so akzeptieren wir selbstverständlich Ihren Widerspruch. Die in unserem Datensystem gespeicherten Informationen haben<br />
wir entsprechend ergänzt.</p></blockquote>
<p>Im Versuch, auf ein solches Schreiben Antwort zu geben und praktisch zum Hörer zu greifen aber scheitert der Mensch (in diesem Fall der Hausverwalter), weil es für &#8222;Beschwerdemanagement&#8220; ganz offensichtlich keinen Team-Workflow gibt, der folgendes besagen müsste:</p>
<p>&#8211; Die Benennung eines festen Aktenzeichens für eine Beschwerdeführung.</p>
<p>&#8211; Die klare Nennung einer Frist, innerhalb derer die Beschwerde voraussichtlich abgearbeitet werden würde.</p>
<p>&#8211; Die klare Zuweisung des Vorgangs an einen Unternehmens-Kompetenzträger mit persönlichen Kontaktdaten, wie Telefon-Durchwahl (echte &#8222;Durchwahl&#8220;) und persönlicher Emailadresse, um überhaupt erst einmal &#8222;menschlich persönliche Betroffenheit&#8220; zu erwecken und für das Scheitern von Lösungsversuchen jemanden persönlich dingfest machen zu können.</p>
<p>Es handelt sich um ein menschliches Versagen mit technischen Ausflüchten.</p>
<p>Schlimm.</p>
<p>Im &#8222;worst case&#8220; wird Vattenfall daher die Hausverwaltung, ggf. die WEG gerichtlich verklagen inzwischen auf Zahlung von Stromzählermieten, obwohl es drei bis fünf Erwiderungen und Widersprüche gibt, die rechtlich zweifelsfrei richtig abgesetzt sind, in der Absicht, den Verband der Wohnungseigentümer vor gerichtlichen Inanspruchnahmen zu schützen.</p>
<p>Die Lösung für dies alles stellt nicht Vattenfall bereit. Wir haben die Lösung längst gefunden. Darüber wollten wir mit Vattenfall sprechen. Dieses Ansinnen ist aber vollkommen zwecklos und nicht zu erreichen. Wir bleiben dran.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1530-13 &#8211; Positionen: Was Vattenfall nicht weiß und der Verwalter auch nicht. Vom Erbsen zählen und kwH!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 13:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus einem Textbausteinschreiben von Vattenfall: &#8222;Falls wir in den nächsten drei Wochen nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie als Eigentümer zu den Konditionen der Grundversorgung unser Vertragspartner sind. Die Unterlagen zum Vertrag senden wir Ihnen in diesem Fall mit separater Post zu.&#8220; (Vattenfall-Text, am Ende des Standardtextes) Worum es aber beim ... <a title="1530-13 &#8211; Positionen: Was Vattenfall nicht weiß und der Verwalter auch nicht. Vom Erbsen zählen und kwH!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184213-positionen-was-vattenfall-nicht-weiss-und-der-verwalter-auch-nicht-vom-erbsen-zaehlen-und-kwh/" aria-label="Mehr Informationen über 1530-13 &#8211; Positionen: Was Vattenfall nicht weiß und der Verwalter auch nicht. Vom Erbsen zählen und kwH!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12876" alt="Erbsenzähler: Die Öffentliche Anfrage!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg" width="480" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<blockquote><p>Aus einem Textbausteinschreiben von Vattenfall: &#8222;Falls wir in den nächsten drei Wochen nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie als Eigentümer zu den Konditionen der Grundversorgung unser Vertragspartner sind. Die Unterlagen zum Vertrag senden wir Ihnen in diesem Fall mit separater Post zu.&#8220; (Vattenfall-Text, am Ende des Standardtextes)</p></blockquote>
<p>Worum es aber beim Haushaltsstrom für irgendeine Wohnungsstrom-Zählertafel von Vattenfall geht, ist dies hier. Die berichterstattende Verwaltung ist auf Mehrfamilienhäuser in Form des Wohnungseigentums spezialisiert. Nun hat Vattenfall &#8222;Unklarheiten hinsichtlich des Vertragspartners für den Stromliefervertrag&#8220;, schreibt das Unternehmen dem Hausverwalter. Wir seien &#8222;Eigentümer/Verwalter dieses Objekts&#8220;.</p>
<p>Und weiter:</p>
<p>&#8222;Besteht/bestehen beziehungsweise bestand/en für das Objekt ein oder mehrere Mietverhältnis/se, geben Sie uns bitte Auskunft.&#8220; &#8211; Aber was, wenn nicht einmal irgendein Mietverhältnis bestand?</p>
<p><span id="more-14808"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14810-4" aria-describedby="caption-attachment-14810-4" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14810 " alt="Drehstrom-Wohnungszähler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg" width="640" height="787" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_0542_Stromzaehler-243x300.jpg 243w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14810-4" class="wp-caption-text">Drehstrom-Wohnungszähler</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Verträge sind gemacht. Und es wurde viel gelacht. Und was Süßes zum Dessert&#8230;&#8230;.Freiheit, Freiheit, ist das einzige, das blieb (Marius Müller-Westernhagen, Freiheit)</p></blockquote>
<p>Nun ist eine Automatik in Gang gesetzt, die als Folge ordentlicher Verwaltung zuallererst folgendes zeitigt:</p>
<p>&#8211; Die WEG-Verwalterin ist ganz sicher nicht Ansprechpartner eines Energielieferanten, der eine Wohnungsverbrauchsstelle (Stromzähler der Wohnung) hinsichtlich ihrer tatsächlichen Nutzung aufzuklären hat. Im Grunde kann sie derartige Anfragen missachten und wegwerfen, denn sie führen jedenfalls niemals zu einem &#8222;gewillkürten Stromlieferungsvertrag&#8220; mit dem Lieferanten.</p>
<blockquote><p>Automatisierte Vertragsszenarien, erste und zweite Mahnungen plattern wie Süßmost in den Posteingangskorb der Hausverwaltung. Sie aber fragt sich: &#8222;Sind die denn irre?&#8220;</p></blockquote>
<p>Weil das aber als &#8222;business as usual&#8220; in der Textbausteinbibliothek als Gesamtszenario abgelegt ist, folgt nun weiteres:</p>
<p>&#8211; Es erfolgt eine Vertragsbestätigung, manchmal mit der WEG. Manchmal auch, der Einfachheit halber, auf den Namen der Hausverwaltung direkt. Beides ist falsch: Weder die WEG, noch die Hausverwalterin selbst ist rechtlich als Stromabnehmer in einer Eigentumswohnung anzunehmen. Dieses folgt auch innerlich nicht aus dem Fallkonstrukt der Wohnungseigentümergemeinschaft.</p>
<p>&#8211; Wenn überhaupt, so wäre der entsprechende Wohnungseigentümer in Anspruch zu nehmen. Er allein besitzt die tatsächliche wie rechtliche Hoheit über den Stromverbrauch in seinem Sondereigentum. Eine Art Solidarhaftung -gesamtschuldnerischer Art- ist rechtlich ausgeschlossen.</p>
<p>Insofern verwundert, mit welcher Vehemenz der Lieferant seinen Strom in Vertragskonstellationen zu drücken beabsichtigt, die einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Vattenfall bearbeitet nun sinngemäß folgende Anfrage, die dem Bereich Unternehmenskommunikation (Presse) vorgelegt wurde, in Auszügen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Es plattort und plattort, nu kugge!&#8220; (Sächsische Anmutung von Sprachlosigkeit beim Lesen des Posteingangskorbs)</p></blockquote>
<p>&#8222;In unzutreffender Weise wird uns Verwaltungsaufwand von Vattenfall aufgebürdet. Wir sind als WEG-Verwalterin (des Gemeinschaftseigentums) nicht vermeintlicher Vertragspartner eines Energielieferanten, haften also unter gar keinem Gesichtspunkt für etwaige Stromverbrauchsstellen, deren Energie nicht die WEG bezieht, sondern bspw. ein einzelner Wohnungsnutzer.</p>
<p>Unter Gesichtspunkten ordentlichen Verwalterhandelns sind wir auch nicht zur Mitwirkung verpflichtet, etwa um detektivische Ermittlungen anzustellen. Aus Telefonaten wissen wir, dass derartige Forschungen teils für fünf Jahre zurückliegende Vorgänge angestellt werden. Gerade heute haben wir einen Fall Ottershauser Str. 19 (* Straße geändert) am Wickel gehabt.</p>
<p>Man kann hier und da mal helfen, wenn man etwas weiß. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es jedoch nicht. Weder aus den angehängt dargestellten Gründen (die unzutreffend sind), noch weil wir tatsächlich immer wissen, ob ein Wohnungseigentümer seine Einheit vermietet hat. Es ist Sache des Energielieferanten, den Verbraucher festzustellen, ggf. durch rechtzeitigen, flankierenden Außendienst, sogar durch Stromzählersperren.</p>
<p>Nicht richtig und regelrecht nervig sind &#8222;gewillkürte Vertragspartnerschaften&#8220;, denn rechtlich würden Sie dem Gesamtverband einer Wohnungseigentümergemeinschaft den Strom eines (illegalen) Wohnungsnutzers überhelfen. Der teilrechtsfähige Verband der Wohnungseigentümer haftet jedoch nur für gemeinschaftsbezogenen Strom, vielleicht Hausbeleuchtung, einen Aufzugsstromzähler und dergleichen. Die Folge dieser falschen, gewillkürten und auf hohen EDV-Standards der Rechthaberei aufgebauten Verwaltungsvorgängen von VATTENFALL ist ja, dass es dann Vertragsbestätigungen (einseitig, falsch) gibt, erste und dann wiederholte Mahnungen, bis hin zur Androhung von Rechtsmitteln (schon geschehen). Für diese &#8222;Automatik eines sorgenfreien Lebens&#8220; von Energielieferanten &#8222;auf Kosten irgendeines, vermeintlichen Vertragspartners&#8220; haben wir als Verwalterin keinerlei Verständnis.</p>
<p>Es ist u.E. daher erforderlich, dass die Unternehmenskommunikation in diesem Punkt auf eine rechtlich richtige, verbindliche, neue Ebene gestellt wird. Dieses müsste m.E. im Rahmen einer Konzernrevision überprüft und sodann neuorgansiert werden. Wir haben partout keine Lust mehr, ständig solche Schreiben von Ihnen zu beantworten. Aus diesem Grund haben wir uns an Sie als Pressesprecher des Unternehmens gewendet.&#8220; (Ende)</p>
<blockquote><p>Menschen, die von Freiheit träumen, sollten´s Feiern nicht versäumen (Marius Müller-Westernhagen)</p></blockquote>
<p>Das ganze ist so absurd wie daneben: Genau so gut könnte man den Nachbarn anschreiben und ihm Stromkosten und Vertragsbedingungen aufdrücken, nach freiem Belieben. Wohlgemerkt wurde diese Stellungnahme abgegeben für das Konstrukt einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Mit der Situation in einem Berliner Altbaumiethaus und einem Einzelhausbesitzer haben wir uns vorliegend nicht befasst.</p>
<p>Die Fragestellung sollte nicht missinterpretiert werden: Dass ein Hausverwalter im Rahmen seiner Amtspflichten bei nachvollziehbaren Angaben eines Stromanbieters einmal behilflich ist, zutreffende Auskunft zu erteilen in einem vom Gesetz vorgegebenen Rahmen (anderer Gesetze), das ist die eine Sache. Das kann ohne besondere Belange des Datenschutzes zu verletzen, auch lediglich nur die Auskunft sein, es handele sich um eine Wohnungseigentümergemeinschaft und dem Energielieferanten stehe ein &#8222;berechtigtes Interesse&#8220; an der Einsichtnahme in das zutreffende Wohnungsgrundbuchblatt (nicht überprüft) zu. Dass aber ein Hausverwalter &#8222;von Amts wegen&#8220; zum Ermittlungs- und Grundsatzermittler eines Energielieferanten sozusagen &#8222;nebenbeauftragt&#8220; werde, dies lässt sich beim besten Willen aus der herrschenden Rechtslage nicht herleiten.</p>
<p>Vattenfall wurde gebeten, auf die Eingabe hin schriftlich zu antworten und grundsätzlich Stellung zu beziehen. Denn verschiedene &#8222;Abwehrschreiben der Hausverwalterin&#8220; in textbausteinartigem Aufbau diesen Inhalts sind ignoriert worden. Der Pressesprecher des Unternehmens Hannes-Stefan Hönemann hat den Fall nun zur Prüfung.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<item>
		<title>1491-13 &#8211; Positionen: Vom Unsinn zu aufgeblähter Stromrechnungen #Vattenfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 15:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Award from the wood]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromabrechnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Schickt dir jemand zu lange, zu aussagekräftige Abrechnungen über verbrauchsabhängige Kosten, fällt als nächstes gleich ein Generalverdacht auf den Emittenten. Dass wer zuviel sagt, am Ende etwas verschweigt, sagt einem die Lebenserfahrung. Was ist denn das Wesentliche? Du willst eine Stromabrechnung haben, die vielleicht maximal doppelseitig bedruckt ist und aus einer nachvollziehbaren transparenten Abrechnung besteht. ... <a title="1491-13 &#8211; Positionen: Vom Unsinn zu aufgeblähter Stromrechnungen #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180313-positionen-vom-unsinn-zu-aufgeblahter-stromrechnungen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1491-13 &#8211; Positionen: Vom Unsinn zu aufgeblähter Stromrechnungen #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11630" aria-describedby="caption-attachment-11630" style="width: 283px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11630" alt="Durchschnitts-Stromverbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Durchschnitts-Stromverbrauch.jpg" width="293" height="267" /><figcaption id="caption-attachment-11630" class="wp-caption-text">Durchschnitts-Stromverbrauch</figcaption></figure>
<p><strong>Schickt dir jemand zu lange, zu aussagekräftige Abrechnungen über verbrauchsabhängige Kosten, fällt als nächstes gleich ein Generalverdacht auf den Emittenten. Dass wer zuviel sagt, am Ende etwas verschweigt, sagt einem die Lebenserfahrung.</strong></p>
<p>Was ist denn das Wesentliche? Du willst eine Stromabrechnung haben, die vielleicht maximal doppelseitig bedruckt ist und aus einer nachvollziehbaren transparenten Abrechnung besteht. Dazu gehört die Angabe der Zählernummer, der Anfangs- und der Endbestand, der errechnete Verbrauch und die Bepreisung des Verbrauchs mit einem Strompreis pro kwH. Das war´s dann aber auch schon.</p>
<p><span id="more-14550"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_1822" aria-describedby="caption-attachment-1822" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1822" alt="Award from the wood - Award aus dem Wald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_.jpg" width="500" height="333" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_woodawardgesichtspunkte_-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1822" class="wp-caption-text">Award from the wood &#8211; Award aus dem Wald</figcaption></figure>
<blockquote><p>Den Web-Award &#8222;Can´t see the wood for the trees&#8220; verleiht die Redaktion von gesichtspunkte.de diesen Monat an den Energiekonzern Vattenfall: Für überflüssig aufwändige Rechnungen, die einfach nur viel zu lang sind. Und für die Frechheit, gewerblichen Kunden auch trotz Nachfrage und Beanstandung zu sagen, man könne dem Kunden gegenüber keine Wunsch-Aktenzeichen datentechnisch hinterlegen und diese artig in Korrespondenz und Zahlungsverkehr angeben.</p></blockquote>
<p>Was aber offenbar niemand dem Unternehmensbereich &#8222;Unternehmenskommunikation&#8220; von VATTENFALL sagt, ist:</p>
<p>Die Stromabrechnungen von Vattenfall werden diesem Banalwissen nicht gerecht. Aktuell kommen sie im Durchschnitt 6 Seiten stark daher. Ein kundenunfreundliches Unding.</p>
<p>Überhaupt fällt Vattenfall Kundenorientierung hier und da schwer.</p>
<p>Wenn Hausverwaltungen 50 bis 100 Verbrauchsstellen verwalten und mit Vattenfall in Abrechnung bringen wollen, schafft es Vattenfall bereits seit geraumer Zeit schon nicht mehr, die Angabe von kundenspezifischen Bearbeitungszeichen unterzubringen. Auf Nachfrage bei Vattenfall weisen Mitarbeiter Ansinnen von Kunden zurück, die darum bitten, den &#8222;Datensalat&#8220; verschiedener kryptischer und irrelevanter Aktenzeichen zu unterlassen. Das ginge nicht.</p>
<p>Eine glatte Lüge.</p>
<p>Denn es gibt neben 50% falschen und unverständlichen Aktenzeichen durchaus restliche 50% (geschätzt), bei denen das sehr wohl funktioniert. Dass Vattenfall dich allerdings erhört? Nun ja.</p>
<p>Und dann die Länge der Stromrechnung, die um ein Vielfaches zu lang, zu ausführlich und verwirrend, ja überflüssig ist.</p>
<p>Niemand hat Vattenfall gefragt, ob bitte die eigenen Stromverbrauchsangaben ergänzt werden möchten um Vergleichs-Verbrauchsgrafiken mit &#8222;bundesdeutschen Haushalten&#8220;. Schon diese Aussage ist Unsinn, wenn es, wie in einer Hausverwaltung üblich, um Stromverbrauchszähler für Hausbeleuchtung oder Aufzugsanlage handelt. Niemand ist bei Vattenfall offenbar bereit, diesen &#8222;Tinnef&#8220; auszublenden und wegzulassen. Er ist irrelevant und falsch und hat mit 1-, 2-, 3- und Mehrpersonenhaushalten aber auch gar nichts zu tun. Es ist bereits die falsche Vergleichsgrundlage.</p>
<p>Dann werden seitenlang Zahlungen aufgelistet. Alles per Einzugsermächtigung gezahlt. Ergänzt wird dies alles um weitere überflüssige Angaben. Zu Ihrer Information: Was zahlen Sie wofür?</p>
<p>Was sich verbraucherfreundlich liest, ist in Wirklichkeit Verbraucherverwirrung. Der Kunde soll erfahren, dass nicht Vattenfall sich die Taschen voll macht, sondern Vater Staat allerhand Stromkostenanteile berappt. Es folgt auf Seite 6 von 6 Seiten noch ein &#8222;wichtigste Vertragsdaten&#8220; im Überblick-Teil.</p>
<p>Das alles ist bürokratisch, überflüssig, viel zu viel und deshalb lautet die einfache Forderung an Vattenfall: Macht endlich die Rechnungen wieder so kurz als möglich und nicht so lang als nicht nötig.</p>
<p>Wer ergänzende Informationen haben möchte, kann diese doch im Internet einsehen. Wo ist das Problem? Was für eine elendige Papierverschwendung, hochgerechnet auf die gesamte Kundschaft. Bedenkt, ob diese Rechnungen wirklich ausgedruckt werden müssen? Das ist doch hanebüchen.</p>
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		<title>1368-13 &#8211; Positionen: Das klingt vielleicht &#8222;lekker&#8220;, ist es aber nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 18:09:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir erhalten viel Post. Manchmal schreiben wir auch selbst welche. So wie diese Email heute, Zitat: Hallo, lekker Energie! Das fiel uns noch auf: Es gefällt uns nicht, weil es uns nicht gefällt, wenn wir mit NUON in einer bestimmten Rechtsform einen Vertrag abschließen und dieser dann brokerartig von Unternehmen zu Unternehmen hüpft. Wir fragen ... <a title="1368-13 &#8211; Positionen: Das klingt vielleicht &#8222;lekker&#8220;, ist es aber nicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168013-positionen-das-klingt-vielleicht-lekker-ist-es-aber-nicht/" aria-label="Mehr Informationen über 1368-13 &#8211; Positionen: Das klingt vielleicht &#8222;lekker&#8220;, ist es aber nicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1180" aria-describedby="caption-attachment-1180" style="width: 602px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1180  " alt="Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg" width="612" height="410" /></a><figcaption id="caption-attachment-1180" class="wp-caption-text">Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach&#8230;</figcaption></figure>
<p>Wir erhalten viel Post. Manchmal schreiben wir auch selbst welche. So wie diese Email heute, Zitat:</p>
<p>Hallo, lekker Energie!</p>
<p>Das fiel uns noch auf:</p>
<p>Es gefällt uns nicht, weil es uns nicht gefällt, wenn wir mit NUON in einer bestimmten Rechtsform einen Vertrag abschließen und dieser dann brokerartig von Unternehmen zu Unternehmen hüpft. Wir fragen uns inzwischen:</p>
<p>Wer ist wirklich unser Vertragspartner?</p>
<p><span id="more-13675"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6488" alt="Batterien alle? Frische Energie: gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/batterien.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p>Können Sie bitte die Anlage überprüfen und &#8222;sauber nachvollziehbar&#8220;<br />
für uns herleiten, warum wir jetzt von lekker Post bekommen?</p>
<p>Das ist irgendwie gefühlt doch ein großes Durcheinander. Unter<br />
Vertragspartnern macht man keine allgemeinen Kundenrundschreiben<br />
und teilt blümerant mit, wie schön alles ist und jetzt erst recht<br />
wird, um dann zum nächsten Anpassungstermin auf anderen Briefbögen<br />
die Verteuerungen einzuleiten.</p>
<p>Nur mal so: Das fiel uns auf und das gefällt uns nicht. Wir erwarten<br />
eine saubere &#8222;Dokumentation&#8220; zwecks Rechtssicherheit. Punkt. Danke.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1233-12 &#8211; Kommunikation: Bei E.ON edis wird hochverschlüsselt telefoniert, vom Sprachsystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 15:16:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach einer Vielzahl von Jahren schließt nun yahoo sein &#8222;Newsgroups-System&#8220; namens &#8222;groups&#8220;, eine kleine, intelligente und eloquente Art von Vernetzung Gleichgesinnter. Schade eigentlich, unsere Groups verschwinden von der Bildoberfläche. Leider niemals verschwinden wohl diese intergalaktischen Stromriesen, die uns immer nur Blödsinn versprechen, den sie sowieso nicht einhalten. Mit dem Abschluss eines Stromlieferungsvertrages Geld zu sparen, ... <a title="1233-12 &#8211; Kommunikation: Bei E.ON edis wird hochverschlüsselt telefoniert, vom Sprachsystem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157612/" aria-label="Mehr Informationen über 1233-12 &#8211; Kommunikation: Bei E.ON edis wird hochverschlüsselt telefoniert, vom Sprachsystem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Nach einer Vielzahl von Jahren schließt nun yahoo sein &#8222;Newsgroups-System&#8220; namens &#8222;groups&#8220;, eine kleine, intelligente und eloquente Art von Vernetzung Gleichgesinnter. Schade eigentlich, unsere Groups verschwinden von der Bildoberfläche. Leider niemals verschwinden wohl diese intergalaktischen Stromriesen, die uns immer nur Blödsinn versprechen, den sie sowieso nicht einhalten. Mit dem Abschluss eines Stromlieferungsvertrages Geld zu sparen, ist schon sprachlich Unsinn. De facto aber kommt es dazu ja gar nicht mal so leicht, ein Telefonsekretärsystem terrorisiert die Anrufer, die beabsichtigen, neue Stromlieferungsverträge abzuschließen. Schon mutig. </p></blockquote>
<p>Bei aller freien, sozialen Marktwirtschaft und warum wir sie so anpreisen. Ein gewisser Zentralkommunismus der Unternehmen lässt sich partout nicht verleugnen. So wie früher. Nur ist heute nicht der Tag der Oktoberrevolutionen! Völker, hört die Signale: Denn manchmal ist es Juli. So wie heute.</p>
<p><span id="more-12596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>“Der Kaffee kocht. Ich auch. Vor Wut.” #Netphone #Telekom” &#8211; Thomas Gotthal, morgens</p></blockquote>
<p>Am Unternehmenstelefon der rotfarbenen E.ON edis-Unternehmensgruppe lächelt mir freundlich, aber unverbindlich das Telefonsekretär-Sprachsystem &#8222;Nullachtfuffzehn&#8220; entgegen. Ich soll &#8222;1&#8220; drücken oder &#8222;2&#8220;, wenn ich Lust habe, gerne aber auch&#8220;4&#8243; oder &#8222;5&#8220;.</p>
<p>Ich bin hier und in diesem Moment ganz Herr dieses selbstgewählten Verfahrens. Ich allein entscheide durch Tastendruck, was das Zentrum meines Handelns sein soll.</p>
<p>Mit etwas Glück finde ich die richtige Nummer. &#8222;Eine Nummer schieben&#8220;, das war gestern ein ordinärer Sprachgebrauch. Heute heißt es &#8222;eine Nummer drücken&#8220;, und man meint fast das gleiche. Oder eine Kommunikationsleiche.</p>
<p>Neumodische Avancen von &#8222;drüben&#8220;, überm´ großen Teiche. Oder so ähnlich. Ziemlich dämlich. Nämlich.</p>
<p>Ich suche mir den &#8222;ein Geschäft anbahnen&#8220;-Button, der so heißt, weil er in jedem noch so ausgebufften Sprachsekretärsystem derjenige ist, an dessen Ende richtige Menschen sitzen. Eventuell ist dies ein Wink mit einem Zaunpfahl?</p>
<p>Dort kann ich bei E Punkt ON klein weiter edis &#8211; Standort West Brandenburg das Stromlieferungsneugeschäft anbahnen. Falls jemand rangeht. &#8222;Zu Qualitätssicherungszwecken&#8220;, so säuselt das System und flötet dabei, &#8222;werden einzelne Gespräche aufgenommen&#8220;, falls ich dagegen sei, solle ich dies bitte eingangs unseres heiß ersehnten Telefonats sagen.</p>
<p>Dazu kommt es nicht.</p>
<p>Ich liebe den freien Strommarkt und seine mannigfaltigen, unentdeckten Möglichkeiten. Eine davon ist gerade diese Schwester &#8222;Warteschleife&#8220;. Worauf ich bislang nie kam, kommt mir heuer in den Sinn: Die Ostlegende Toni Krahl und seine Band &#8222;CITY&#8220;, von der ich seinerzeit die 33iger-Langrille besaß als Original-AMIGA-Pressung, stolzgeschwellt die noch jugendliche Hühnerbrust, ist hier in der Warteschleife bei E.ON edis zu hören mit einer -sagen wir vorsichtig- akustisch aufgepeppten Version des Klassikers &#8222;Am Fenster&#8220; (das Stück mit der Geige). Endlich mal ein Grund, sich über das nutzlose Herumhängen in der Warteschleife zu freuen.</p>
<blockquote>
<div id="evd_content_text">Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt für Netzbetreiber zwingend vor, sich bezüglich der Energielieferung neutral zu verhalten. Konkret heißt das, dass er keine vertriebliche Empfehlung aussprechen darf. Wir machen Sie daher darauf aufmerksam, dass es für den Bezug von Strom oder Erdgas zahlreiche Anbieter gibt. (E.ON edis, auf der Startseite, <a title="externer Link" href="http://www.eon-edis.com/" target="_blank">hier</a>)</div>
</blockquote>
<p>Allerdings waren uns Fritz Puppel, Toni Krahl und Konsorten (&#8222;CITY&#8220;) auch als unangepasste, eigenbrötlerische und selbstbewusste Ostkünstler in Erinnerung. Was macht es mit uns, dass wir nun -hier und heute- CITY in der Brummkreisel-Warteschleife eines Stromlieferanten hören? Macht es uns glaubensverlustig? Darf eine solche Band das tun? Oder muss sie es sogar tun, weil die ökonomischen Sachzwänge&#8230;..? Ich fange gerade an, diese zu bedauern.</p>
<p>So wie unsere eigenen und die Tatsache, dass bestimmte Stromarten zwar am freien Markt erhältlich wären, aber gesetzlich reglementiert sind, und damit fest in der Zuständigkeit bestimmter, monopolartiger Netzstrukturen. Für Nachtstromspeicherheizungen braucht man Nachtstrom und Nachtstrom, den hat nicht jeder, weil nachts sind alle Katzen grau und deshalb&#8230;.</p>
<blockquote><p>Gott sei Dank schreibt uns Verbrauchern das Energiewirtschaftsgesetz nicht vor, bezüglich der Energielieferung neutral zu sein. Nein, wir dürfen wütend sein, sauer, dass niemand das Telefon abhebt, sondern nur so ein dämliches Sprachsystem, das uns Musik vorspielt, die wir aus unserer Jugendzeit verehren, so als hätten wir schon wechselseitig zueinander Vertrauen gefasst&#8230;.nein nein, das haben wir nicht, so weit war es noch gar nicht gekommen bis eben! Ebend!</p></blockquote>
<p> OK, ich kann mich fühlen oder aufführen wie &#8222;Der King vom Prenzlauer Berg&#8220;, aber was nützt es? Es hört ja doch niemand zu und allenfalls darf ich noch ein weiteres Nümmerchen drücken, siehe oben. Ein ganz und gar aussichtsloses Unterfangen.  Meine heutige Erfahrung, die ich festzuhalten beabsichtige, ist angesichts dieses Sprachsystems folgende:</p>
<p>Es gibt diese Warteschleifen und wenn sie perfekt organisiert sind, kommst du nie ran. Wenn dir eine Stimme sagt, ok Du bist jetzt hier in unserer Warteschleife, heute gibt es eine Menge Leute, die beabsichtigen, mit E.ON zu sprechen und du darfst einfach in der Leitung bleiben, du kannst aber auch auflegen und eine Email schreiben und ferner darfst du auch gern neue Verträge mit E.ON abschließen und &#8222;dann Geld sparen&#8220;, es ist ein Hohn, ein gesamtdeutscher, tragischer, kosmopolitischer Unsinn ohne jede Erdung und jeder weiß ja, dass Strom geerdet sein&#8230;.</p>
<figure id="attachment_12598" aria-describedby="caption-attachment-12598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12598" title="Rechtsprechendes Schwein im Glasschrank eines Berliner Notars" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-768x1024.jpg" alt="Rechtsprechendes Schwein im Glasschrank eines Berliner Notars" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12598" class="wp-caption-text">Rechtsprechendes Schwein im Glasschrank eines Berliner Notars</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das Schwein hinter Glas stellt einen Richter dar, die Rechtsprechung in Person. Müßig darüber nachzudenken, ob das “Schweinesystem” der herrschenden Rechtsprechung klammheimlich in Bezug genommen wurde. Der Notar sitzt in Berlin-Wilmersdorf, ebenfalls hinter Glas. Dort wo auch das Recht zu seiner Geltung kommt. Zur Weltgeltung. (Quelle: ich, <a title="externer Link" href="http://gotthal.tumblr.com/post/26060694721/das-schwein-hinter-glas-stellt-einen-richter-dar" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Rempelten wir als Jugendliche unsere Mitschüler noch an und frotzelten, nur wer einen Kurzen in der Hose habe, könne nun auch Elektriker werden, ist es jetzt an der Zeit sich zu fragen, ob nur noch derjenige neue Energielieferungsverträge bei denjenigen abschließt, deren Sprachsekretärsystem am mustergültigsten ins Nirwana führt oder noch besser ins Gondwana, ins gelobte, aber stromlose Land. Vielleicht aber auch und sogar in ein Stereoland, das gelobte Zweistromland Mesopotamien.</p>
<p>Oh, welch ein unirdischer Gedanke: Dort gibt es immer mindestens zwei Ströme, mit denen man Verträge abschließen könnte und Verträge sind schließlich einzuhalten.</p>
<p>Danger, High Voltage &#8230;.ein Zitteraal, wer elektrisch dabei denkt! &#8211; Merke: Telefonsprachsekretärsysteme lügen immer. Sie brauchen bloß den Mund aufzumachen, schon weißt Du: da sitzt eins mit dem System, den Kunden anzulügen angesichts der harten Fakten des Unternehmens, wonach nicht genügend telefonischer Support angeboten wird und Bestandteil der eventuell zu buchenden Leistung sein würde. Empfehlung: lieber auflegen. Sich aber nicht auf<span style="color: #000000;">r</span><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">egen.</span>  </span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Diese Einschätzung betrifft natürlich nicht nur E.ON, sondern alle, die solche Systeme einsetzen, um weniger Mitarbeiter einzustellen!)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:27:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die genaue Befassung mit den eigenen Verbrauchszahlen zeitigt auch die Erkenntnis, dass der Mensch nicht gerne für die Zahlen lebt. Sie sind ausgesprochen lästig. Was sich hinter ihnen verbirgt? Nun, erst wird gezählt. Dann wird gezahlt. Oder umgekehrt. Weil jemand vergessen hat, rechtzeitig mitzuzählen. Und sich Gedanken darüber zu machen. Hach, 2012 wird alles besser. ... <a title="1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146912-positionen-mein-leben-in-zahlen-strom/" aria-label="Mehr Informationen über 1125-12 &#8211; Positionen: Mein Leben in Zahlen #Strom">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11629" title="Banner &quot;Mein Leben in Zahlen&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_.jpg" alt="Banner &quot;Mein Leben in Zahlen&quot;" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.Mein_.Leben_.in_.Zahle_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><em>Die genaue Befassung mit den eigenen Verbrauchszahlen zeitigt auch die Erkenntnis, dass der Mensch nicht gerne für die Zahlen lebt. Sie sind ausgesprochen lästig. Was sich hinter ihnen verbirgt? Nun, erst wird gezählt. Dann wird gezahlt. Oder umgekehrt. Weil jemand vergessen hat, rechtzeitig mitzuzählen. Und sich Gedanken darüber zu machen. Hach, 2012 wird alles besser. Damit aus Zehlendorf nicht Zahlendorf und letztlich keine Zahlenwüste wird, in der noch nicht einmal ein Wüstenfrosch gern leben mag.</em></p></blockquote>
<p>Und wenn es auch sonst heißt, ich führte da ein Leben in Zehlendorf. Damit ist es jetzt vorbei. Jetzt kommen Zahlen auf den Tisch. Die breche ich vorher logisch herunter und frage mich nach ihrer Bedeutung. Ab sofort ist &#8222;Zahlendorf&#8220; draus geworden, anstatt im Grünen lebe ich nun im numerischen Stadtbezirk in Berlins Süden. Count on me, zähl auf mich. Was das soll? Nun, vielleicht zum Nachdenken anregen. Dahin schwimmt die Zeit ohne jede inhaltliche Bedeutung. Was aber bedeuten die Zahlen meines Lebens?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-11628"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11630-2" aria-describedby="caption-attachment-11630-2" style="width: 283px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11630" title="Durchschnitts-Stromverbrauch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Durchschnitts-Stromverbrauch.jpg" alt="Durchschnitts-Stromverbrauch" width="293" height="267" /><figcaption id="caption-attachment-11630-2" class="wp-caption-text">Durchschnitts-Stromverbrauch</figcaption></figure>
<p>Klar. Sie bedeuten: Was du verbrauchst, musst du auch bezahlen. Es kommt noch dicker. Wenn du nicht exakt sagst, was du verbraucht hast, wirst du geschätzt. Sie schätzen dein Leben und was du kostest.</p>
<p>Am Ende könnte sogar der Weltuntergang direkt davon abhängen. Zuviel verbraucht. Nicht erneuerbar. Aber keine Sorge, das güldet nicht für Strom. Schon haben sämtliche Stromlieferanten in Deutschland ihren Kunden &#8222;blaue Briefe&#8220; geschrieben, immer stand die &#8222;Grande Dame&#8220; der deutschen Politik im Brief drin, sozusagen zur Strafe. Ja, die Regierung Merkel habe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Ehrlich gesagt, es wurde auch Zeit. Nein, nicht für solche Briefe.</p>
<blockquote><p><em>In Sachen gelungene Briefe schreiben-Events sind die Stromlieferanten gekonnte Alleinunterhalter. Sie schreiben immer schon lange, bevor du selbst richtig darüber nachdenken konntest, was das alles am Ende noch bedeuten wird.</em></p></blockquote>
<p>Allein mir fehlt der Gesamtüberblick. Was ich heute festgestellt habe, ist, wenn ich nicht irre: Mein persönlicher Strompreis hat sich von Mitte 2003 (Preisbasis: 100%) bei ca. 9,605 Cent/KwH auf 21,55 Cent/KwH (bzw. plus <strong>224%</strong>) erhöht. Oder bin ich nur zu blöd zum Rechnen? Ich erinnere nicht, dass die Einkommensentwicklung ähnlich verlaufen ist? Haben sich die Stromkonzerne also doch die Taschen vollgestopft? Na, mit Sicherheit.</p>
<p>Die sollen mal nicht so tun.</p>
<p>Dass überhaupt die Preise jetzt so steigen müssen, ist auch wieder nichts anderes. Höchste Zeit, dass wir alle selbst Strom produzieren. Das rechnet sich dann ja immer besser. Der Stromverbrauch von uns lag rechnerisch im Durchschnitt immer bei ca. 25 bis 29 KwH/Tag. Ich weiß aufgrund meiner heutigen Auswertung bzw. Beschäftigung damit jetzt, was für eine Energieschleuder unser Haushalt ist. Ansonsten: Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit für einen Wechsel des Stromanbieters? Mal sehen.</p>
<blockquote><p><em>In Sachen Kundenbetreuung ist die Website der Fa. Vattenfall durchaus hilfreich. Nach persönlicher Registrierung mit Zugangsdaten hat der Kunde Zugriff, in unserem Fall bis zurück zu Rechnungen im Archiv aus dem Jahre 2003. Das hilft einem schon, die zurückliegenden Jahre hilfreich zu analysieren. Der Link ist unten.</em></p></blockquote>
<p>Die Idee, den eigenen Vertrag online weitgehend selbst zu verwalten, ist dabei nur das angestrebte Ziel. Blassblau allerdings sieht es aus, wenn Berichtigungen und Korrekturen erfolgen müssen, etwa weil ein abgelesener Verbrauch zurückliegend nicht berücksichtigt worden war. Dann bleibt einem nur die persönliche, individuelle Meldung beim Stromversorger. Für solche Fälle sieht die Web-Schnittstelle nichts vor.</p>
<p>Erst jetzt kann ich ans Sparen denken. Geht gleich los. Als erstes schalte ich den PC ab. Ach ne, das geht ja nicht: Wie soll ich denn weiter nachrechnen, wie mein Leben in Zahlendorf sich wirklich gestaltet und was ich verändern kann?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Hilfreich: <a title="externer Link" href="http://kundenservice.vattenfall.de" target="_blank">Der Bereich &#8222;Kundenbetreuung Vattenfall&#8220;, online Verträge verwalten</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das grundlegende Prinzip bestimmter Rechtsmeinungen zur Jahresabrechnung beinhaltet nicht gleichzeitig eine Zusage an die Berufsgruppe der Haus- &#38; Grundstücksverwalter, die Frage eines angemessenen, richtigen Verbrauchs von Betriebskosten außer Acht zu lassen. Das Gegenteil ist und bleibt richtig. Vor ein paar Tagen haben wir hier über eine falsche Jahresabrechnung berichtet. Damit ist das Thema &#8222;guter&#8220; bzw. (besser) ... <a title="1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146812/" aria-label="Mehr Informationen über 1124-12 &#8211; Positionen: Abteilung, still gestanden! Rettet den Zählerstand! #Abrechnung #Inventur">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11597 " title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="512" height="682" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Das grundlegende Prinzip bestimmter Rechtsmeinungen zur Jahresabrechnung beinhaltet nicht gleichzeitig eine Zusage an die Berufsgruppe der Haus- &amp; Grundstücksverwalter, die Frage eines angemessenen, richtigen Verbrauchs von Betriebskosten außer Acht zu lassen. Das Gegenteil ist und bleibt richtig.</em></p></blockquote>
<p>Vor ein paar Tagen haben wir hier über eine falsche Jahresabrechnung berichtet. Damit ist das Thema &#8222;guter&#8220; bzw. (besser) richtiger Hausverwaltung nicht abgehakt. Als störend wird empfunden, wie es sich manche Kollegen einfach machen, über bestimmte Notwendigkeiten gar nicht nachzudenken.</p>
<p>Herausgearbeitet hatten wir, dass es zwei Glaubensrichtungen gibt. Wer an etwas glaubt, nur um seine Arbeit nachlässig machen zu dürfen, dem werden wir heute ein paar Gegenargumente entgegensetzen. Nämlich: Egal ob jemand meint, es gelte allein das Zu- und Abflussprinzip in der WEG-Abrechnung. Richtig muss die Abrechnung trotzdem sein.</p>
<p><span id="more-11621"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1180-2" aria-describedby="caption-attachment-1180-2" style="width: 534px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1180  " title="Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dsc02066_tilda_ruanda_1134x.jpg" alt="" width="544" height="364" /></a><figcaption id="caption-attachment-1180-2" class="wp-caption-text">Gastrotour bis zur Gastritis? Und die Pillen danach...</figcaption></figure>
<p>Kurz gesagt soll die Jahresabrechnung ein zutreffender Spiegel realistisch angesetzter Kosten sein. Diese dürfen nicht zu hoch und nicht zu niedrig ausfallen. Gute Abrechnungen beinhalten bei vom durch Bewohner verursachten Verbrauch die &#8222;Transzendenz&#8220; wichtiger Faktoren, damit Bewohner aus ihrem Verbrauchsverhalten richtige Schlüsse ziehen können. Unterbleibt diese Mitteilung, ist der Verursacher nicht in der Lage, ein kostentreibendes, eigenes Verhalten zu beeinflussen und positiv abzuändern. Als positiv gilt, wenn ich in die Lage versetzt werde, meine Kosten durch Einsparungen zu minimieren.</p>
<p>Erstens ist dazu unumgänglich, dass die Jahresabrechnung aussichtlich bald nach dem Abrechnungsstichtag vorliegt. Das ist in fast allen, mir bekannten, vernünftig geregelten Sachzusammenhängen das Kalenderjahr. Denkbar ist allerdings auch ein abweichendes &#8222;Geschäftsjahr&#8220;. Nicht auf die starren Modelle kommt es dabei an. Für die Qualität der verbrauchsabhängigen Abrechnung kommt es einzig und allein darauf an, inwieweit der Kostencontroller (hier der Verwalter) imstande und in der Lage ist, Maßnahmen verwalterischer Art zu ergreifen, die die Höhe von Verbrauchsfaktoren beeinflusst.</p>
<p>Sehr verbreitet ist allerdings eine Art &#8222;allumfassender Faulheit&#8220; in diesem Punkt. Um hier nicht allzu sehr in die Tiefe zu gehen, reicht es aus zu wissen, dass es so ist. Das nehmen wir mal als gegeben hin. Nachfolgend befasse ich mich mit der &#8222;Infrastruktur&#8220; von Verbrauchsmess-Tatbeständen und schlage Wege vor, wie man zu guten, zutreffenden Abrechnungen gelangt. Ich greife das Thema Abrechnung (der Wohnungseigentümergemeinschaft) hier heute bewusst nicht auf. Es ist ein anderes Thema. Mich interessiert: Was kann der Bewohner selbst, der Hauswart und auch der &#8222;mündige Eigentümer&#8220; selbst beeinflussen und ggf. auch steuern.</p>
<p>Dazu nehmen wir uns der Einfachheit halber eine vereinfachte Beispiel-Wohnanlage vor, deren Bearbeitung wir nun sachgerecht und &#8222;gutorganisiert&#8220; ausrichten möchten.</p>
<p><strong>(1) Bestandsaufnahme</strong></p>
<p>Unerlässlich ist erstens die Bestandsaufnahme aller verbrauchsabhängigen Medien im Hause.</p>
<ul>
<li>Das Haus verfügt in der Regel über einen Wasseranschluss eines örtlichen Versorgers. Dieser hat einen Messpunkt gesetzt, an dem eine Hauptwasseruhr installiert ist. Diese hat eine Zählernummer, ist für ein paar Jahre geeicht. Sie wird entweder selbst abgelesen (vom Bewohner, Hauswart, Beauftragten) oder durch den Versorger und dessen Erfüllungsgehilfen. Erfasse alle &#8222;harten Fakten&#8220; dieser Uhr, sogar den Typ der Uhr und die Durchflussgröße. Stelle erstens in Frage, ob die Uhr richtig geeignet, ausreichend oder überdimensioniert ist. Was du nicht weißt, erkundige.</li>
<li>Das Haus wird beheizt. Handelt es sich um eine gemeinschaftliche Heizanlage, so ist von Interesse, was der Energieträger ist? In Frage kommt bspw. Gas, Erdöl, Strom, seit neuestem auch Holzpellets und andere, alternative Konzepte. In unserem Beispiel unten geht es um eine Gaszentralheizungsanlage.</li>
<li>Ansonsten wird jedes Haus irgendwie beleuchtet, ganz überwiegend mit Strom. Der Strom, der allgemein verbraucht wird, wird im Besonderen auch häufig benutzt, um Heizungs-, Klima- und sonstige technische Anlagen im Haus zu betreiben. Erfasse die Verbrauchsarten für den Strom und mache dir grundlegend klar, ob der Stromverbrauch für verschiedene Verbrauchsarten jeweils mit einem Extra-Zähler erfasst wird. Bspw. kann ein Aufzug im Haus vorhanden sein. Dessen Betriebsstrom ist aber &#8222;nicht haushaltstypischer Strom&#8220; und unterliegt anderen Kostentarifen. Voraussetzung ist, dass für solche unterschiedlichen Verbräuche jeweils zulässige, funktionierende Zähler vorhanden sind. Um den Stromverbrauch der Heizungsanlage zu messen, reicht ein so genannter Zwischenzähler aus. Dieser misst den Stromverbrauch der Heizungsanlage. Dieser wird in der Abrechnung von dem sonstigen Verbrauchsstrom (z.B. für Beleuchtung) abgezogen und als &#8222;Heiznebenkosten&#8220; abgerechnet. Achte darauf, dass nicht der (erhebliche) Heizungsstrom in der allgemeinen Betriebskostenabrechnung abgerechnet wird. Da die Heizkosten so gut wie immer verbrauchsabhängig abgerechnet werden, gibt es da einen zum Teil erheblichen Kostenverteilungsunterschied.</li>
</ul>
<p>Wenn alle Verbrauchsmesseinrichtungen bekannt sind, alle Zählernummern erfasst und alle Eichfristen noch in Ordnung sind, bilden diese Daten die Grundlage richtiger (und gerechter) Abrechnungen.</p>
<p><strong>(2) Erst-Inventur</strong></p>
<p>Da dir von den Vorjahreszeiträumen (und wie sie konkret abgerechnet wurden) noch keine tiefen Kenntnisse vorliegen, erfasse am ersten 31.12., der für dich möglich ist, die sämtlichen Zählerstände in einer schriftlichen Inventurliste.</p>
<p>Sodann mache einen Auskunftsanspruch ggü. dem Verwalter der Wohnanlage geltend. Man kann die Belege der Wohnanlage nach vorheriger Terminvereinbarung im Büro des Verwalters einsehen. Ersatzweise sollte dieser bereit sein, die fraglichen Belege zuzusenden.</p>
<p>Sodann checke die üblichen Verbrauchsgrößen anhand von mindestens drei bis vier Vorjahreszeiträumen in der Wohnanlage ab. Was war eigentlich der &#8222;übliche Wasserverbrauch&#8220;? Was kostete es pro Jahr das Haus allgemein zu beleuchten? Bilde tiefere Erkenntnisse aus und notiere dir solche Faktoren. Bilde &#8222;Erfahrungswerte&#8220;. Bei den Heizkosten haben diese übrigens mit einer großen Unbekannte zu tun: Wie hält man das Wetter vernünftig fest? Das ist schon schwieriger. Diesen Gesichtspunkt lasse ich hier heute bewusst außen vor.</p>
<p>Richtig ist aber, dass sich auch Wetter über ein ganzes Jahr in typischer Weise regelmäßig wiederholt. Stimmt, oder?</p>
<p>Am Ende dieses Zeitabschnitts verfügst du über &#8222;erste Erfahrungswerte&#8220;.</p>
<p><strong>(3) Folge-Inventur</strong></p>
<p>Nun musst du die Erst-Inventuren und die &#8222;ersten Erfahrungswerte&#8220; wieder zur Hand nehmen. Wenn du ganz genau und präzise vorgehen willst, kannst du sogar monatlich das Ableseprocedere an allen relevanten Zählern wiederholen. Hoffentlich wirst du nicht vor lauter Zahlenwerten verrückt. In unserem einfachen Beispiel und ohne besonderen Anlass sehen wir jedoch davon ab. Wir gehen am folgenden 31.12. erneut in die Keller- bzw. Haustechnikräume, in denen die Zähler anliegen und erfassen ihren Stand erneut.</p>
<p>Nun schreibt man sie nach folgendem Schema auf, was man sich auch vorher vorbereiten kann (Taschenlampe nicht vergessen, im Keller)</p>
<ul>
<li>Stand am 31.12. (des Vorjahres)</li>
<li>Stand am 31.12. (diesen Jahres)</li>
<li>Differenz aus beidem (= Jahresverbrauch)</li>
</ul>
<p>Mit Hilfe sorgfältig ermittelter &#8222;erster Erfahrungswerte&#8220; (siehe oben) kannst du nun bereits sagen, ob dir der ermittelte Verbrauch (diesen Jahres) etwas sagt, ob er dir schlüssig vorkommt oder ob das &#8222;gar nicht sein kann&#8220;. Ein schlüssiger Verbrauch ist Bedingung für die Aufnahme in eine Jahresabrechnung. Bleibt der Verbrauch aber unschlüssig, so ist Ärger vorprogrammiert. Lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern verlange bei Unschlüssigkeiten deren Aufklärung.</p>
<p><strong>(4) Abrechnungs-Verabredungen</strong></p>
<p>Man muss sich klar machen, dass alle diejenigen, die auf der Basis von Verbrauch Kosten in Rechnung stellen, unterschiedliche, andersgeartete Interessen haben. Von daher gilt es, diese mit den eigenen Interessen (&#8222;richtige, gerechte Abrechnung&#8220;) in Einklang zu bringen. Das bedeutet zunächst, dass eine Vereinbarung darüber her muss, wann und wie abgerechnet wird. Inzwischen ist uns dabei allerdings auch das Internet behilflich.</p>
<ul>
<li>Berechnet der Verwalter der Anlage die Kosten in der Jahresabrechnung grundsätzlich (nur) nach Zu- und Abflussprinzip, so muss man überlegen, ob man dem Verwalter, der das strikt verteidigt, aber &#8222;besondere&#8220;, ausdrückliche Amtspflichten unterhalb des Jahres aufbürdet und diese durchsetzt. Verwalter, die sich gegen solche Absprachen wehren, sollte man sorgfältiger &#8222;durchleuchten&#8220;.</li>
<li>Prinzipiell darf der Verwalter auch vom vorstehenden Prinzip nicht ohne weiteres abweichen. Dass dieses aber in der Praxis dazu führt, dass viele Wohngeldabrechnungen die verbrauchsabhängigen Kosten nur unzureichend genau ermitteln, muss nämlich nicht sein. Und das ginge so:</li>
</ul>
<p>Hier ist jetzt nicht von der Heizkostenabrechnung die Rede. Da regelt nämlich die HeizkostenVO, wie zu verfahren ist. Beachte: Dann gilt dies auch und insbesondere für den Heizungsstrom.</p>
<p>Für alle übrigen verbrauchsabhängigen Abrechnungsprozesse gilt grundlegend das Zu- und Abflussprinzip. Also besteht nur in diesem Bereich hier Anlass zur Frage, wie man das wirklich tiefgehend richtig organisieren möchte, wenn man &#8222;richtige, gerechte Abrechnungen&#8220; zu erreichen trachtet. Und das sollte doch jeder, oder?</p>
<p>Die Überlegung ist folgende:</p>
<blockquote><p>Wenn das Abrechnungsjahr das Kalenderjahr ist, dann verbietet (leider) das WoEigG und die Rechtsprechung buchführungs-unkundiger Volljuristen (Richter) die Aufnahme von so genannten Abgrenzungsbuchungen, z.B. für Wasser, Strom (nicht für: Heizungsstrom, skurrile Ungleichbehandlung ein- und derselben Kostenart)</p></blockquote>
<p>Merke: Die gewissenhafte Ermittlung von (bspw.) Stromverbräuchen mit Berücksichtigung von Zählerablesungen ist die &#8222;Erarbeitung&#8220; einer inneren Einstellung über die Richtigkeit der Verbrauchsdaten. Also besteht eigentlich kaum vernünftiger Zweifel daran, dass jeder Verwalter zu solchen Inventuren verpflichtet ist. Allerdings machen viele Verwalter solche Inventuren nicht.</p>
<p>Denkbar ist aber folgender Ausweg, um einen Verwalter wirksam anzuweisen, richtig zu arbeiten. Man nimmt einen Grundlagenbeschluss auf die Versammlung, beispielsweise, nur ein Vorschlag:</p>
<p>&#8222;Die WEG beschließt, dass der Verwalter die verbrauchsabhängigen Kostenfaktoren, soweit nicht bereits durch Gesetz geregelt (Anmerkung: Die Heizkosten) jährlich im Rahmen einer gewissenhaften Verbrauchsinventur schriftlich niederzulegen und auszuwerten hat, einschl. einer notwendigen Abstimmung derselben mit den entsprechenden Vertragspartnern der WEG. In der Jahresabrechnung hat er über diese Ergebnisse stichwortartig nachprüfbar zu berichten.&#8220;</p>
<p>Nun noch die Frage des richtigen Stichtages.</p>
<p> Ich hatte kürzlich die Glaubensrichtungen spaßeshalber &#8222;Katholen&#8220; und &#8222;Evangelistas&#8220; genannt.</p>
<p>&#8211; Das Zu- und Abflussprinzip, die Tatsache, dass am 31.12. eigentlich &#8222;nichts mehr geht&#8220;, also die Buchungen beendet sein müssten. Im Klartext dürfte also die Annäherung an den tatsächlichen Verbrauch der Wohnanlage nach dem 31.12. für die Jahresabrechnung selbst dann (leider) wirkungslos sein.</p>
<p>&#8211; Das Abgrenzungsprinzip: Für Wohnungseigentümer mit Ausnahme der Heizkosten unzulässig, es sei denn aufgrund Vereinbarung (in der Teilungserklärung).</p>
<p>Fehlt also eine entsprechende Regelung (der zweite, genannte Fall), so bleibt eigentlich nichts anderes übrig als, und das ist dann der neue Vorschlag:</p>
<p>&#8211; den Verwalter anzuweisen, mit einer abweichenden Stichtagsregelung verbindlich zu verpflichten, eine Verbrauchsinventur durchzuführen und diese sofort mit den Versorgern der Anlage schriftlich abzustimmen.</p>
<p>Sinnvoll wäre hier bspw. ein Modell, wonach der Verwalter jeweils zum 31.10. des Jahres diesen Abstimmprozess fertigzustellen hat.</p>
<p>Die Folge hiervon wäre:</p>
<p>&#8211; Der Vorsorger bekommt rechtsverbindlich Post vom Verwalter. Der teilt den ermittelten, aktuellen Verbrauch mit und bittet um &#8222;Zwischenabrechnung&#8220; bis hierhin. Wahlweise kann er auch vereinbaren, dass das Abrechnungsjahr stets am 31.10. des Jahres endet. Das ist &#8222;wurscht&#8220;.</p>
<p>&#8211; Die Verbrauchsspitze (das Abrechnungsergebnis des Versorgers) fällt kostenmäßig dann noch definitiv ins laufende Geschäftsjahr, wird also zwischen dem 31.10 und dem 31.12. des Geschäftsjahrs durch Bankfluss abgeführt.</p>
<p>&#8211; Die Festsetzung neuer Vorauszahlungen berücksichtigt bereits die &#8222;frischesten Erkenntnisse&#8220; über Verbrauchsschwankungen.</p>
<p>Noch besser wäre dann:</p>
<p>&#8211; Die Verwalterin interessiert sich nichtsdestotrotz (und zusätzlich) zum 31.12. für die letzten entstandenen Verbräuche. Zwar ist durch meinen Vorschlag die Auswirkung &#8222;erheblicher Abrechnungsspitzen&#8220; schon deutlich abgemildert. Aber am 31.12. muss sowieso an den Einzelzählern bei den Nutzern abgelesen werden.  Das ist also kaum Mehrarbeit.</p>
<p>Sodann &#8222;korreliert&#8220; das Verhältnis der Verbräuche, der Kosten und der Einzel- und Gesamtzählerstände auf wundersame Weise &#8222;insgesamt schlüssig&#8220;.</p>
<p>Und das ist das Ziel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Abrechnung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/146611/">Der Trend vom 06.01.12 geht in Richtung &#8222;Kritischer Verbraucher&#8220;</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144411/">Es kommt auf den Blickwinkel an, und was man als &#8222;fiese Möp&#8220; bezeichnet</a></li>
<li>Vorverwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/11/140811/">Der Vorverwalter ist immer an allem schuld oder trügt uns hier nur die Erinnerung?</a></li>
<li>Bundesgerichtshof: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/124411/">Die Wohnfläche bei Vermietung, Nutzung und als Abrechnungsschlüssel</a></li>
<li>Rechtsprechung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109911/">Das Amtsgericht urteilte nur noch über die Kosten, widerspruchslos</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>715-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Väterchen Frost und Mütterchen Frust &#8211; Es gibt genug zu tun!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/105811/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 11:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Väterchen Frost oder war es Mütterchen Frust? Egal, ist kalt jetzt, oder? Jedenfalls liegen einige Sachen untätig herum und schieben Frust. Andere Dinge wiederum kommen einem jetzt erst so richtig zu Bewusstsein: Wie die Sache mit den einfrierenden Dachrinnen, den Auftauprozessen und was ein klügerer Hausverwalter diesbezüglich denken könnte. Heraus kommt dabei ein Pilotprojekt &#8222;Überschäumende ... <a title="715-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Väterchen Frost und Mütterchen Frust &#8211; Es gibt genug zu tun!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/105811/" aria-label="Mehr Informationen über 715-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Väterchen Frost und Mütterchen Frust &#8211; Es gibt genug zu tun!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29" title="Idee des Monats" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/ideedesmonats.jpg" alt="" width="142" height="200" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Väterchen Frost oder war es Mütterchen Frust? Egal, ist kalt jetzt, oder? Jedenfalls liegen einige Sachen untätig herum und schieben Frust. Andere Dinge wiederum kommen einem jetzt erst so richtig zu Bewusstsein: Wie die Sache mit den einfrierenden Dachrinnen, den Auftauprozessen und was ein klügerer Hausverwalter diesbezüglich denken könnte. Heraus kommt dabei ein Pilotprojekt &#8222;Überschäumende Freude&#8220;, nicht &#8222;Überschäumende Dachrinnen&#8220; Schwapp schubi dua&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Forschungsgruppe Dachrinnen-Enteisung</strong> und das Pilotprojekt &#8222;Überschäumende Freude&#8220;</p>
<p><strong>Das Weihnachtsprojekt des Wohnungseigentümers Lumeri</strong> (* Name geändert) bestand im Wesentlichen darin, auf vernünftige, vorzeigbare Weise Entwässerung zu veranlassen. Die Dachrinnen am Mehrfamilienhaus in der Falckensteinstr. in Berlin-Kreuzberg waren vereist. Nun setzte das Tauwetter ein. In Sturzbächen, so Lumeri, lief das Wasser an wenigstens einer Zimmerseite im Schlafzimmer entlang. Der Grund: Die Rinne oder besser, was sich drin befand, schmolz ab. Bevor es wieder kalt werden würde und das ist ja heute der Fall. <strong>Ach, und bis es wieder wärmer, aber das folgt erst noch, sehenden Auges</strong>.</p>
<p><span id="more-8302"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8303" aria-describedby="caption-attachment-8303" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/PdT_IMG362_Hoftor.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8303 " title="Polaroid des Tages: Eckschutzschiene gelöst" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/PdT_IMG362_Hoftor.jpg" alt="Polaroid des Tages: Eckschutzschiene gelöst" width="450" height="534" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/PdT_IMG362_Hoftor.jpg 750w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/PdT_IMG362_Hoftor-252x300.jpg 252w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8303" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Eckschutzschiene gelöst</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;z. Z. hängen keine Eiszapfen über Fußgängerbereichen herum. Der Riesige, zentnerschwere am Fallrohr 65 (Hofseite, HausNr. verändert) ist am Sonntag abgestürzt und liegt jetzt teils zerschmettert auf der Terrasse/Garagendach. Er hätte ausgereicht, mehrere Menschen zu erschlagen. Aber ich hatte die Mieterin der unteren Wohnung gewarnt und ihr das Betreten ihrer Terrasse `verboten´. Hat funktioniert, sie lebt noch. Also z. Z. keine Gefahr.&#8220; (aus einer Email einer Wohnungseigentümerin zur Zapfenbildung in Berlin-Wilmersdorf, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/105410/" target="_self">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Und die gesprungene Scheibe im Hoftoroberlicht</strong>? Ist längst beauftragt. Eine Rückmeldung, das sei repariert, haben wir noch nicht. Nachhaken. Klar, ist kalt. Kein Grund, nüscht zu machen. Etwa weil die Witterungslage dies derzeit nicht &#8230;.. (gern benützte Ausrede). Gern haben wir den Auftrag erteilt, nun wollen wir aber auch, er wird abgearbeitet. <strong>Oder</strong>?</p>
<p><strong>Die Eckschutzschiene an der Eingangsstufe des Gartenhauses</strong> kann derzeit nicht in Bearbeitung genommen werden, zu kalt. Zurückstellen. Bzw. jetzt beauftragen &#8222;to do as soon as it is possible&#8220;. Die Sache war uns auch schon aufgefallen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Und ansonsten Mütterchen und Väterchen Frost</span></strong></p>
<p><strong>Die Miteigentümer und die gegenüber wohnenden Mieter</strong>, die direkt unterm Dachjuché wohnen, also ganz oben, haben sich schon kurz vor Weihnachten gemeldet und eventuellen Bedarf angemeldet. Und auch zu Recht. Denn es wurde kalt und kälter und inzwischen froren die Dachrinnen ein. Wie so etwas im vorherigen Winter im selben Haus aussah, <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/01/berlin-xberg-gludernde-lot-quillt-aus-der-dachrinne-und-der-verwaltungsbeirat-forciert-einen-ritt/" target="_blank">mal hier auf die Schnelle</a>. Man fühlt sich an Edmund Stoiber erinnert, der die &#8222;gludernde Lot&#8220; deutschlandweit erst bekannt machte.</p>
<p><strong>So richtig lustig</strong> ist die Geschichte mit den überfrierenden Dachrinnen nicht. Wir haben jetzt den zweiten Winter in Folge, in dem es kalt wird. Wo war denn das Bewusstsein die ganzen Jahre davor? Oder hatte der Winter Urlaub? Er war nicht so hart? Jetzt -seit dem Winter 2009/10- gab es Erderkaltung, das Gegenteil von Erderwärmung, wie sie global&#8230;.oder ist das nur ein Gefühl zeitweiliger Insgesamtvereisung? Dass die Rinnen überfrieren. So lange alles eingefroren ist, kein Problem. <strong>Doch dann, Zeit der Schmelzen&#8230;.</strong></p>
<figure id="attachment_8307" aria-describedby="caption-attachment-8307" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8307  " title="Kellerfenster mit Mäusegitter in Berlin-Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65.jpg" alt="Kellerfenster mit Mäusegitter in Berlin-Kreuzberg" width="450" height="345" /></a><figcaption id="caption-attachment-8307" class="wp-caption-text">Kellerfenster mit Mäusegitter in Berlin-Kreuzberg</figcaption></figure>
<p><strong>Vor dem Winter waren die meisten klimatischen Ärgerpunkte</strong>, wie z.B. dieses Mäusegitter-Fenster noch &#8222;winterfest&#8220; gemacht worden, und richtig, das war auch notwendig. Denn sonst wäre es richtig kalt geworden. <strong>Insofern hatten alle ihre Schularbeiten gemacht</strong>.</p>
<p><strong>Jetzt soll eine Dachrinnen-Innenheizung eingebaut werden</strong>. Als erstes nur einmal versuchsweise und nur im Vorderhaus, Straßenseite. Wenn das gut funktioniert und dafür ist der Auftrag jetzt freigegeben, werden die weiteren Gebäudeteile sinnvoll ebenfalls eine erhalten. Wir werden bei passender Gelegenheit hierüber näher berichten&#8230;.interessant aber ist festzuhalten: Das winterfest machen spielt anders als in vielen Vorjahren eine zunehmend dringende, größere Rolle. Es gilt, mit vernünftigen Mitteln Schäden von der Bausubstanz abzuwenden. Welche Maßnahme greift, bleibt abzuwarten. <strong>Die Maßnahme, eine Dachrinnenheizung einzubauen, interessiert uns testweise&#8230;</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Hofseite.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8310" title="Hofseite" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Hofseite.jpg" alt="" width="450" height="342" /></a></p>
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		<title>97-09 &#8211; Verivox.de verglich Strompreise: Private Haushalte zahlen viel zu viel dafür</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/verivox-de-verglich-strompreise-private-haushalte-zahlen-viel-zu-viel-dafur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:52:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nachrichtenagentur ddp meldet heute:  Trotz halbierter Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) müssen private Haushalte in Deutschland einem Medienbericht zufolge für Strom 5,8 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen Vergleichsportals Verivox.de, wie die «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet. Stromversorger hätten die günstigen Einkaufspreise nur an ... <a title="97-09 &#8211; Verivox.de verglich Strompreise: Private Haushalte zahlen viel zu viel dafür" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/verivox-de-verglich-strompreise-private-haushalte-zahlen-viel-zu-viel-dafur/" aria-label="Mehr Informationen über 97-09 &#8211; Verivox.de verglich Strompreise: Private Haushalte zahlen viel zu viel dafür">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2523" aria-describedby="caption-attachment-2523" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2523" title="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg" alt="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" width="240" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg 240w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /><figcaption id="caption-attachment-2523" class="wp-caption-text">Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Die Nachrichtenagentur ddp meldet heute:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Trotz halbierter Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) müssen private Haushalte in Deutschland einem Medienbericht zufolge für Strom <strong>5,8 Prozent mehr</strong> zahlen als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen Vergleichsportals Verivox.de, wie die «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet. Stromversorger hätten die günstigen Einkaufspreise nur an Sondervertragskunden wie zum Beispiel Konzerne weitergegeben. Hier sanken die Preise laut Statistischem Bundesamt<strong> um 8,5 Prozent</strong>. (Umfassende Meldung <a title="externer Link" href="http://de.biz.yahoo.com/06102009/336/studie-private-haushalte-zahlen-zuviel-strom-0.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Merke: Fettgedruckte Prozentsätze, die Differenz zwischen beiden beträgt <strong>rechnerisch 14,3%</strong>. Ist das nicht Betrug?</p>
<p><span id="more-3672"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Deswegen geht uns diese Meldung alle an.</strong> Denn ob wir den Stromanbieter wechseln, oder ob wir bei einem zu teuren Lieferanten bleiben, das ist auch eine Frage der persönlichen Bequemlichkeit. Und doch halten wir uns immer wieder die Frage vor das geistige Auge: Können wir uns leisten, zu viel zu bezahlen?  Allerdings hatten auch wir hier schon des Öfteren die These vertreten, dass wechselnde, fliegende Geschäftsverbindungen in einer Art ständigem Brokergeist (mit tagesaktuellen Preischarts) eventuell auch nicht das Credo vernünftig verwaltender Haus- und Grundstückverwalter sein müssen. Hinzu kommen hintergründige Fragen über die Quellen derartiger Energien im Hinblick auf eine ökologisch korrekte Einstellung dazu (Stichwort: Strom aus erneuerbaren Energien). Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät, Stromverträge kritisch <a title="externer Link" href="http://www.verivox.de/nachrichten/vz-raet-stromvertrag-kritisch-unter-die-lupe-nehmen-und-vergleichen-46384.aspx" target="_blank">unter die Lupe</a> zu nehmen.</p>
<p>Hausverwalter sind im Bereich der Vertragspflege und -steuerung zunehmend gefordert. Denn ein &#8222;hopping&#8220; im ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern muss nicht nur jetzt, in diesem Augenblick, nachprüfbar vernünftig sein. Der Wechsel muss sich auch im Nachhinein als richtig herausstellen. Um diesen Beweis überhaupt führen zu können, müssen also die &#8218;links liegengelassenen&#8216;, gekündigten Lieferanten und deren Tageskonditionen im weiteren Verlauf nichtsdestotrotz im Auge behalten werden. Eine kaum noch verwaltbare Aufgabe, angesichts eines umfassenden Tagesgeschäfts. Wie heißt das Sprichwort: &#8218;Die Enten sind am Ende fett.&#8216;</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.verivox.de/" target="_blank">Verivox.de</a></p>
<p>gesichtspunkte.de &#8211; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/freiheit-freiheit/" target="_self">Die Verträge sind gemacht</a></p>
<p>gesichtspunkte.de &#8211; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Von Verträgen und dem Wandel der Zeiten</a></p>
<p>gesichtspunkte.de &#8211; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kabelfernsehen-2/" target="_self">Furioses Kabelfernsehen! Und Tütensuppe forever</a></p>
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