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	<title>Stalking &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Stalking &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:14:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Peter Maffay]]></category>
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					<description><![CDATA[ Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220; (Peter Maffay, Ich wollte nie ... <a title="380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7242010/" aria-label="Mehr Informationen über 380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5952" title="Aspekt Ordnungshaft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg" alt="Aspekt Ordnungshaft" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt.<br />
Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein<br />
und doch hat man mich oft verletzt.<br />
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.<br />
Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann<br />
weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220;</p>
<p>(Peter Maffay, Ich wollte nie erwachsen sein) </p></blockquote>
<figure id="attachment_5960" aria-describedby="caption-attachment-5960" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5960" title="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg" alt="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" width="237" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg 237w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-808x1024.jpg 808w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg 948w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5960" class="wp-caption-text">Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung</figcaption></figure>
<p><strong>Oder die folgende Frage</strong>: Was kostet einen Schuldner, eine Ordnungsstrafe abzubrummen, weil er sie nicht bezahlen <span style="text-decoration: line-through;">will</span> kann? Antwort: 100,- € pro Tag, hier 3.000,- €, ergo 30 Tage Haftaufenthalt. Haftgrund: Wohnungseigentümer sein. Hintergrund: Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare, hier <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Widerspenstigen_Z%C3%A4hmung" target="_blank">aus anderem Grund</a>). Man merkt schon: Der heutige Beitrag ist wieder ein kulturbeflissener, es geht um &#8222;die Szene Berlin&#8220;. <strong>Die Wohnungseigentümerszene</strong>.</p>
<p><strong>Langsam, langsam mahlen die Mühlen</strong> und es quietscht, knattert und gurgelt im Gebälk der öffentlichen Verwaltung, Abteilung Gerichte. So gehen die Jahre dahin. Frühling um Frühling, Sommer um Sommer, Herbst für Herbst und, was noch wesentlicher ist, <strong>Winter um Winter</strong>. <strong>Ausfrierung</strong>. <strong>Von wegen frieren: Der Winter ist schon wieder fast vorbei</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5951"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Peter Maffay &#8211; Ich wollte nie erwachsen sein! Live (via youtube)</span></p>
<p><strong>Der Romanautor Michael Ende</strong> hat sie geschrieben: Die Unendliche Geschichte. Und so ähnlich lautet ein neues Buch, dass dieser Tage in Berlin neu geschrieben wird. Es geht ums Frieren, um Bibelforschung, fröhliche Musik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">in und ums Haus herum</a>, nicht das eigene, und um Ruhe und Besinnung, ja sogar um Haft, um sich nicht zu verbeugen. Die Zeit der Höflichkeitsknickse ist längst abgelaufen. Der Schuldner hat die Frage gestellt: Wie tief verbeugt man sich vor einem König, wenn dieser zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/" target="_self">fallen droht</a>? Und müssen Frauen da nicht besonders aufpassen? (Frage <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060924060943AAxTU83" target="_blank">hier</a>) &#8211; Nein, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_K%C3%B6nig_Kalle_Wirsch" target="_blank">König Kallewirsch</a> aus Kreuzberg fällt selbst tief. <strong>König Kallewirsch lebt hier und jetzt und nicht im Altertum</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5966" aria-describedby="caption-attachment-5966" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5966" title="graugewordener Bart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/graugewordener.Bart_.jpg" alt="graugewordener Bart" width="221" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-5966" class="wp-caption-text">graugewordener Bart</figcaption></figure>
<p><strong>Der Vollstreckungsschuldner ist ein Wohnungseigentümer</strong>. Als die Sache anfing, hatte er braunes Haar und einen normalen Dreitagebart. Der Bart und auch der Mensch kommen in die Jahre. Woran es genau liegt, dass die Haare sich im Alter grau färben, wird vermutet, genau weiß das noch keiner. Man sagt gemeinhin, dass auf der Kopfhaut dann vermehrt <a title="externer Link" href="http://www.fiftiesnet.de/content/view/1143/308/" target="_blank">Wasserstoffperoxid produziert wird</a>. Wodurch ist sichergestellt, dass dieses lediglich nur nach oben hin austritt und nicht auch direkt unter die Schädeldecke? Mit am Ende weitreichenden Folgen, beispielsweise für die Vernunft. Ist&#8217;s am Ende auch der Ärger über das eigene Schicksal oder der Ärger über die Verwaltung der Wohnungseigentümer, die einfach immer nur &#8222;Stress&#8220; bereitet? Ja, er ist schon <span style="text-decoration: line-through;">etwas</span> ziemlich grau geworden, der Schuldner, in all den Jahren. Die Haare werden schütter mit den Jahren und die, die bleiben, werden grau. <strong>Mausgrau</strong>.</p>
<p><strong>Mit der bräunlichen Haarfärbung</strong> scheint dem Schuldner auch jeder Ansatz von Redlichkeit abhanden gekommen zu sein. So vermuten es zumindest die Anderen. Er macht jetzt eine Art persönlicher Katastrophe durch. Er ist in einem <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/freiheit-freiheit/" target="_self">Faraday Käfig</a> gefangen, der eine Außenhülle um ihn herum bildet. Alle Gewitterblitze guter Erkenntnisse leiten sich ab und fahren zur Hölle. Er gilt als beratungsresistent, eigenbrötlerisch und &#8222;nicht mehr therapierbar&#8220;. Das sagen zumindest die Anderen, der Rest, die Wohnungseigentümergemeinschaft im Übrigen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Inzwischen sieht er einem ehemaligen</strong> Gefangenen nicht unähnlich und sein Versteckspiel ist vergleichbar. Allerdings haust er nicht in einem Erdloch und das amerikanische Militär hat sich noch nicht einmal auf die Suche nach ihm gemacht. Die deutsche &#8222;Gewalt  der Rechtsprechung&#8220; (das Wort Gewalt!), die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jurisdiktion" target="_blank">Jurisdiktion</a>, bzw. die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative" target="_blank">Judikative</a>, und bitte wo ist zwischen beiden ein Unterschied? Der Apparat, die Zwangsvollstreckung, so geduldig, wie sie auch sein mag: sie alle bilden kein nennenswertes Gegengewicht zu ihm. Er denkt, er hat das gut im Griff. Er beherrscht die Klaviatur, denkt er, wie man den Apparat sinnlos weiter beschäftigt. Mit immer neuen, wenn auch dämlichen Anträgen. Allerdings: Die Lebensuhr schreitet unaufhörlich voran und lohnt diese pure Zeitverschwendung? <strong>Noch</strong>?</p>
<p><strong>Private Vollstreckung &#8222;aus Rache&#8220; ist in Deutschland verboten</strong>. Dies gilt vor allem für seine Opfer, die Wohnungseigentümer. Die droht ihm nicht. Dazu ist das Haus, in dem er vormals lebte, arbeitete und ganz zu Anfang auch mal regelmäßig Wohngeld bezahlte, zu friedfertig. Die Bewohner sind gutmütig, man sagt &#8222;grundgütig&#8220;. Niemand schreit &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeter_und_Mordio" target="_blank">Zeter und Mordio</a>&#8222;, wünscht die inzwischen aufgelaufenen Forderungen zu vollstrecken, notfalls mit Hilfe äußerst breitschultriger Herren. So Herren, die dem sagen, dass das jetzt ihr ganz persönliches Anliegen ist und dass sie sich nichts mehr wünschten, als seine Zahlung und nur die allein könne sie befriedigen. Jeder diesbezügliche Wunsch wurde den Menschen sofort ausgeredet. Was die Ärzte in ihrem Song (Video unten) singen, ist zwar als menschlicher Urinstinkt verständlich, darf aber nicht Schule machen. Und da ist das Liedchen der &#8222;besten Band der Welt&#8220; auch eher eine Art pubertierender Texttransporter für Urängste und Rachegelüste von Jugendlichen, die glauben regeln zu können, dass sie endlich in Ruhe gelassen werden. In der christlichen Tradition des Abendlandes, und in Berlin-Kreuzberg, fahren die Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine gänzlich andere Schiene.<strong> Bisher. Die Zauberformel heißt Mediation, auch wenn es unter Umständen mal weh tut.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Die Ärzte &#8211; Immer mitten in die Fresse rein (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Sie haben einfach Zeit</strong>. So wie der Zwangsvollstreckungsschuldner, der seit nachweislich mehr als 13 Jahren seine monatlichen Beiträge zu &#8222;echter Gemeinschaft&#8220; einfach schuldig bleibt, nicht bezahlt, und stattdessen nicht einfach &#8222;die Fresse hält&#8220;, wie man meinen würde. Der Zwangsvollstreckungsschuldner hat einen großen &#8222;vaterländischen Krieg&#8220; angezettelt gegen die übrigen Wohnungseigentümer, die Verwalterin, die Justiz und gegen jeden, <strong>der nicht so denkt wie er</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Doch jetzt droht Haft, schon wieder!</strong> Unter fest voraussehbaren Bedingungen. Erstens: du musst zahlen, 3.000,- €. Zahlst du nicht, gehst du in den Knast, Bruder! So in etwa, also mit unfreundlichem Unterton, sagt es die Justiz, wenn auch durch die Blume der sachlichen Belletristik, wie man dem gerichtlichen Beschluss entnehmen kann. Brüder kann man sich nicht aussuchen. Die Deutlichkeit allerdings lässt kaum zu wünschen übrig. Allerdings: Haft unter menschlichen Bedingungen: Zentralbeheizt, bei regelmäßigem, kostenlosen, warmen Mittagessen. Und die Wohnungstür bleibt derweil zu. Wo kein Schuldner sein kann, und er in diesem Fall &#8222;entschuldigt fehlt&#8220; (Urlaub in Plötzensee), da darf der Gläubiger nicht vollstrecken. 3.000,- € oder 30 Tage Haft: Was besser ist von beidem, ist unerfindlich und hängt möglicherweise von persönlichen Empfindungen ab. Es ist, wie es ist, und der liebe Gott allein weiß, dass es Dinge gibt, die wir nicht ändern können. <strong>Wir warten mal ab</strong>.</p>
<p><strong>Dass er einem international zunächst gesuchten und dann inhaftierten Flüchtling</strong> so ähnlich sieht, ist ein <span style="text-decoration: line-through;">harmloses</span> Gedankenspiel. Das Spielen mit solchen Gedanken bringt einen allerdings nicht weiter. Zu wünschen bleibt indes nur, dass nicht dasselbe Schicksal widerfährt. Auch für sowas muss der Verwalterberuf zuweilen herhalten: für Beruhigung, Befriedung und Schlichtung. <strong>Damit nicht ganz schlichte Gemüter auf irreversible Ideen kommen</strong>!</p>
<p><strong>Eins blieb aber unbeantwortet</strong>, obwohl es bereits in der Überschrift steht: Was ist <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Rank%C3%BCne" target="_blank">eine Ranküne</a>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Unendliche Geschichte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Die Ausfrierung eines Wohngeldschuldners</a></li>
<li>Josef, lieber Josef mein: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Gut Ding will Weile haben&#8230;</a></li>
<li>Die Welt, die dreht sich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-welt-die-dreht-sich/" target="_self">Kündigung wegen Verzehr von Brotbelag</a></li>
<li>Der große Spieletest: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-grosse-spieletest-stalkopoly/" target="_self">Saustark: Stalkopoly getestet, empfehlenswert&#8230;</a></li>
<li>Und aufs Neue: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">Der Schuldner hat die Haft abgesessen, nun droht erneut Verhaftung</a></li>
<li>Zu optimistisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/verfahrensbericht-es-wird-zunehmend-kalter-in-deutschland-und-die-ausfrierung-kommt/" target="_self">Es wird kälter in Deutschland, die Ausfrierung kommt</a>!</li>
<li>Hallervorden, Knorkator und noch mehr: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">Prozesse von Querlanten enden imme: Wir werden alle sterben! Palim, palim</a>!</li>
</ul>
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		<title>250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: ... <a title="250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="179" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px" /></strong></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube</span></p>
<p><strong>Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: das Ziel. In denen es um etwas geht, was von einem menschlichen Standpunkt aus zweitrangig ist. Entscheidender erscheint uns, dass wir gesund sind und unsere begrenzte Lebenszeit nützlichen, schönen Dingen zugewendet ist, besonders wenn wir glauben, dass die Lebenszeit von vornherein begrenzt ist. Die inzwischen aufgelöste, etwas schräge Berliner Band </strong><a title="externer Link" href="http://www.knorkator.de" target="_blank"><strong>Knorkator</strong></a><strong> (1994-2008) hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Wir werden alle sterben! Den Kopf frei bekommen von Zwängen und wirtschaftlichen Sorgen, dass es uns gut geht. Und doch streiten manche wie die Kesselflicker vor Gericht. Das sind oft Menschen, denen etwas abhanden gekommen ist: Lebensglück</strong>.</p>
<p><span id="more-4359"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Sie sind passiv und aktiv an Gerichtsklagen beteiligt und das macht ihnen nicht einmal Angst</strong>. Einmal weil sie etwas wollen, das sie freiwillig nicht von den Anderen bekommen, weil ihnen menschliche Größe fehlt. Rechtschaffenheit, ein reines Herz und Integrität sind Voraussetzung für Akzeptanz. Sie aber werden nicht akzeptiert, und das wurmt sie. Sie gelten in diesen Bereichen als äußerst ungelenk, ja untalentiert. Kläger klagen manchmal nicht nur sich selbst an, ohne es zu merken, sondern im Zweifel Beklagte als Stellvertreter ihres eigenen, verlustig gegangenen Lebensgefühls. Mit der ins Feld geführten Klage wollen sie ihren Schmerz über die Sinnlosigkeit ihrer Existenz und ihre innere Leere bekämpfen, wofür sie Stellvertreter benötigen. Den zerren sie vor Gericht und nötigen ihm damit Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Gusto auf. Endlich werden sie wahrgenommen. Das ist eine persönliche Grenzüberschreitung frei von Achtung, Respekt und sozialverträglichem Miteinander. <strong>Eine Kommunikationsstörung</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Knorkator &#8218;Wir werden alle sterben&#8216; (via youtube)</span></p>
<p><strong>Grenzüberschreitungen, Quälereien, ständige Perfidie</strong>: Solche Menschen müssen manchmal (aktiv) verklagt werden, als Beklagte, weil sie in die Rechte anderer (zu) empfindlich eingreifen. Sie sind verantwortungslos in einem sozialen Kontext, weil sie es ablehnen, Verantwortung für ein friedliches Miteinander zu übernehmen und beherzt dafür Position beziehen. Sie überschreiten (teils ständig) <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">Benimmgrenzen</a> und lassen imaginäre Muskeln spielen. Sie verkennen dabei, dass Gerichte Probleme <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">niemals lösen</a> und dass selbst gewonnene Rechtsstreite niemals etwas Sinnvolles folgen lassen. Dass nämlich Gesetze im Wesentlichen Lücken aufweisen, darüber wurde <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">hier auch schon mal berichtet</a>. Sie denken als Kriegsherr in den Kategorien von Obsiegen, Niedermachen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">Machtausübung</a>. Allerdings ist der Mächtige in den Persönlichkeitsgrenzen der Anderen kaum dazu berechtigt und daher müssen die Gerichte Stellvertretergefechte ertragen, die der Regent ins Feld führt, um den Gegner niederzukämpfen. Dass sie die Gerichte anrufen, ist ein Zeugnis ihrer eigenen Unfähigkeit, sich zur rechten Zeit zu artikulieren, Dinge ins Gespräch zu nehmen und einen Konsens zu finden, der auf Gemeinsamkeit beruht. <strong>Manche reden nicht mit anderen, weil ihr Selbstwertgefühl beschränkt ist</strong>.</p>
<p><strong>Von einem Kläger können wir bspw. berichten</strong>, der ergeht sich inzwischen -soweit Anwaltslosigkeit noch erlaubt ist-  in seinen ausufernden Schriftsätzen immer in Dubletten von Wörtern, Begriffen und Argumenten einer prozessualen Scheinwelt, die er andernorts, in anderen Zusammenhängen, aufgeschnappt hat. Aber es sind und es bleiben Kopien aus anderen Zusammenhängen und das man fremde Sachverhalte aus anderen rechtlichen Welten schablonenhaft auf jeden weiteren rechtlichen Vorgang übertragen kann, liegt nicht auf der Hand. Durch die Verwendung von Begriffen will er sich zeigen, männlich, und darlegen, dass er niemals aufgeben wird, auch wenn weitere Verfahren noch so nutzlos sind. Er ist schon vor Jahren auf ein Pferd aufgesprungen, und er hat nun Angst, dass es ihn irgendwann einfach abwerfen wird. Dagegen kann er sich nur schützen, wenn er seinen Gegnern beweist, wie fest er im Sattel sitzt. &#8218;Gestern noch waren wir dicht am Abgrund, heute, da sind wir schon einen Schritt weiter&#8216;, frohlockt der Reiter, und weil er zurückschaut und nicht nach vorn, <strong>reitet er gegen die Wand</strong>.</p>
<p><strong>Kopien von rechtlich gehörten Argumentationsketten lassen sich nicht</strong> auf jeden x-beliebigen Sachverhalt nochmals in ähnlicher Weise übertragen. Niemals lässt die bloße Wiederholung von Fachbegriffen und hintergründigen Wortkonstrukten auf eine besondere Intelligenz oder Eloquenz des Verwenders schließen. Das Gegenteil ist der Fall. Wer abkupfert, ohne sich eigenes Wissen zu erarbeiten und dieses (richtig) anzuwenden, mutiert zum Clown und gibt sich der Lächerlichkeit preis. Denn die rechtliche Argumentation muss richtig auf den Sachverhalt angewendet werden, wenn sie Aussicht auf Erfolg haben will. Das Gegenteil davon, das sind lediglich &#8218;Lippenbekenntnisse&#8216;, die sich der Erwidernde argumentatorisch aneignet. Mangels eigener tiefsitzender Bildung glaubt er oberflächlich an ein Gewinnenkönnen durch bloßes Kopieren von Textfragmenten, die andere Menschen (in anderen Zusammenhängen) entworfen haben.</p>
<p><strong>Das Abkupfern fing er zunächst grafisch an</strong>: er kopierte die Briefbögen einer Anwaltskanzlei in Stil, Art und Aufbau und individualisierte sie mit seinen eigenen Lebensdaten. Er fand das lustig. Kein anderer hat darüber gelacht. Die Anderen wussten seit dem, dass er ein Idiot sein muss. Später tauchte ein Briefbogen von ihm als &#8218;Verwaltungsbeirat a.D.&#8216; auf, angelehnt an den Briefbogen des amtierenden Verwaltungsbeirats, und auf dem gefälschten Rechtsanwaltsbogen -Tätigkeitsschwerpunkt: Wohnungseigentumsrecht- schrieb er  Architekturstudent mit Tätigkeitsschwerpunkt Wohnungseigentumsrecht. Warum aber, so fragt man sich im Nachhinein, hat er dann alle Prozesse immer verloren? Richtig: es war ein juristischer Dadaismus, den er pflegte, eine menschliche Katastrophe und auch eine offensichtliche Lüge. Seine Kenntnisse vom Recht waren nicht einmal marginal. Er hatte sich noch niemals in seinem Leben Mühe gegeben, etwas von Grund auf zu erarbeiten, weder das abgebrochene Architekturstudium, noch der ins Feld geführte Tätigkeitsschwerpunkt, denn von beidem hat der Mann zu wenig Ahnung. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Gefährliches Halbwissen</a>. Aber auch: <strong>Nonstop Nonsens</strong>, in Anlehnung an eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nonstop_Nonsens" target="_blank">Fernsehserie</a> der Siebziger. Seit Dieter Hallervorden in Berlin-Steglitz <a title="externer Link" href="http://www.schlossparktheater.de/" target="_blank">ein Theater</a> führt, könnte er sich Hoffnung auf einen Platz in seinem Ensemble machen. Doch Hallervorden soll streng sieben, wenn&#8217;s ums Personal geht. Noch etwas anderes spricht gegen diese Idee: Hallervordens Nonsens hatte Kultcharakter und humorige Qualitäten. <strong>Das spricht gegen die Idee, unseren Protagonisten dorthin zu vermitteln</strong>.</p>
<p><strong>Aktuell fertigt er ellenlange Doktorarbeiten an</strong>, über mehrere Rechtsfragen, und dem äußeren Anschein nach, auch über die Frage, warum seit mehr als zehn Jahren <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">kein Wohngeld</a> für die Eigentumswohnung zu entrichten sei. Rechtliches Gedöns seitenlang: es heißt zur Überzeugung für ein hohes Gericht in Berlin, der Bundesgerichtshof habe schon früher entschieden, dass <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=WEG+%22zehn+Jahre+kein+Wohgeld+bezahlt%22&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">kein Wohngeld zu zahlen sei</a>, aus diesen oder jenen Gründen. Wohngeldbefreiungen allerdings kennt das Wohnungseigentumsrecht allerdings nicht für gutgelegene Eigentumswohnungen mit mehr 100 m² Wohnfläche, Heizungs- und Wasseranschluss und vielen weiteren Ausstattungsstandards. Er sagt, wenn seine Einheit zwangsverwaltet ist, dann zahlt ja der Zwangsverwalter das Wohngeld und <em>doppelt</em> will er nicht zur Kasse gebeten werden.</p>
<figure id="attachment_4836" aria-describedby="caption-attachment-4836" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4836" title="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg" alt="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." width="300" height="146" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg 644w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4836" class="wp-caption-text">Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht....</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Kasse von ihm auch nicht gefüllt worden</strong>. Der Zwangsverwalter zahlt das Wohngeld, weil der betreibende Gläubiger (in diesem Fall: die WEG) an den Zwangsverwalter Gläubigervorschüsse zahlt. Aus diesen Vorschüssen zahlt der Zwangsverwalter das monatliche Wohngeld. Und er -der betreffende Wohnungseigentümer- will jetzt dem Gericht beweisen, dass er selbst daher kein Wohngeld zahlen muss. Wozu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">das führen kann</a>. Unfreiwillig erinnert uns diese Argumentation an Hütchenspieler aus dem Kosovo, die es immer schaffen, das Geldstück unter diejenige Blechtüte zu zaubern, auf die man auf gar keinen Fall tippen würde. Nicht nur ein bisschen ist das Hütchenspiel sein Steckenpferd. Oder sind es Taschenspielertricks? Von einem anderen Rechtsanwalt und aus Blogartikeln im Internet hat er &#8218;gelernt&#8216;, was das Wort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">Rabulistik</a> inhaltlich bedeuten soll. Das wirft er jetzt dem Rechtsanwalt vor, der die offenen Wohngelder gegen ihn einklagt. Rabulistisch ist die Zahlungsklage <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/gewusst-wie-gewusst-warum/" target="_self">nun wirklich nicht</a>, wenn Wohnungseigentümer bereits seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld bezahlen und nichts unversucht lassen, den durch ihre Nichtzahlung entstandenen Schaden noch zu vergrößern.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">(Berühmtes Rhabarbergedicht via Youtube)</span></p>
<p><strong>Eine andere Art von rechtlichem Rhabarber</strong> ist sein ständiges Lamento, die Schuld- und Sündenbocktheorie. Er wird die Welt nicht umdrehen: er ist und bleibt das schwarze Schaf, gleich wie viel er noch -in querulatorischer Weise- Juristen versucht, vor seinen Wagen prozessualer Dialektik zu zerren. Rabulistik meint ja genau das: in einem vollkommen abwegig und aussichtslos erscheinenden Punkt Recht behalten zu wollen.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-67" title="Wissen ist Macht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<strong>Vor kurzem hatte er eine Koalition der Gleichgesinnten gegründet</strong>, mit einem alten Mann, der kaum noch laufen kann, aber gerne streitet. Der alte Mann und das Meer, ein Sargassosee von Prozessen, Verfahren, Vorgängen, und zwei beauftragte Rechtsanwaltsbüros im Auftrag ihres Herrn: Der eine der zwei Anwälte spricht davon, dass die Verfahren des Alten schon einen ganzen Schrank mit Akten füllen. Was er nicht sagt: er hat sehr gut dran verdient. Der Alte hat Moos und jetzt auch diesen törichten Helfershelfer. Schuld an allem, so sagen die zwei unabhängig voneinander tätigen Rechtsanwälte des Alten, ist immer der Ehemann der (beklagten bzw. klagenden) Ehefrau und Wohnungseigentümerin, von dem sie inzwischen manchmal fälschlich behaupten, er sei der Stiefsohn seines Vaters, eines weiteren Eigentümers. Der sei ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spiritus-rector/" target="_self">spiritus rector</a>, schalte und walte, obwohl nicht Miteigentümer, immer ganz allein und im eigenen Belieben gegen die Interessen aller anderen Parteien, auch der Ehefrau und des <span style="text-decoration: line-through;">Stief</span>vaters. <strong>Eins ist klar: Wenn Anwälte solchen Käse schreiben</strong>,<strong> haben sie zur Sache zu wenig zu sagen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Mangel an Argumenten inhaltlicher Art</strong>, es sind Rechtsstreitigkeiten in einem ominösen Gedankengebirge mit Sündenbock-Aspekten und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/erbittertes-freund-feindenken-ist-im-anwaltsberuf-ein-schlechter-berater/" target="_self">Stellvertreter-Theorien</a>. Der Sündenbock hält als Stellvertreter dafür her, dass den zwei Anwälten gute Argumente wohnungseigentumsrechtlicher Art fehlen. Dass ihre Klagen abstrus sind, merkt der Alte nicht, und so verdienen beide Anwälte weiterhin gut. Und der Pferdereitsportler oben reitet mit auf dieser Welle und wildert in <span style="text-decoration: line-through;">Feuchtgebieten</span> Sümpfen. Beteiligt sind an Rechtstreitigkeiten immer die Parteien selbst, und Sündenböcke, das können Ehemänner oder Ehefrauen sein, Strohmänner, Strohfrauen, Habenichte, pleite gegangene Pleitiers und so weiter und so fort.  Indem der Sündenbock als Stellvertreter herhalten muss, wird den eigentlichen Beteiligten die eigene Lebensgrundlage aberkannt. Sie geraten in die Rolle von Marionetten aus der Augsburger Puppenkiste. An den Fäden zieht der Drahtzieher, <a title="externer Link" href="http://www.das-schwarze-schaf.com/html/schwarzes_schaf_melden.html" target="_blank">das schwarze Schaf</a>, der Sündenbock.</p>
<p>Wikipedia bringt es sehr gut auf den Punkt, vor allem im letzten Halbsatz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Als <strong>Sündenbock</strong> wird ein Mensch bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt. <strong>Tatsächliche Schuld spielt dabei keine Rolle</strong>.&#8220; (ergänzende Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was für Dummköpfe</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:16:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er gehört ganz unbestreitbar nicht zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ... <a title="203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/" aria-label="Mehr Informationen über 203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<p><strong>Er gehört ganz unbestreitbar nicht</strong> zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ihn Bescheid, denkt er.</p>
<p><strong>Doch jetzt ist Weihnachten</strong> und seine Mutter hat ihm was geraten, damit er in einem langfristig angelegten Streit noch Punkte auf dem eigenen Wohlverhaltenskonto verdient. Er hat es weitgehend so geschrieben, wie es Mama von ihm verlangt hat. Sogar ohne Schreibfehler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vor ein paar Jahren wurde er Vater</strong>, doch seine Tochter wohnt inzwischen anderswo: in einer richtigen Familie, in  der es warm ist und reich an sozialen Kontakten in Berlin-Steglitz. Sie ist da gut aufgehoben. Ganz anders er. <strong>Mike Manteciori</strong> (* Name geändert) hat seinen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank">human factor</a> so gut wie gar nicht im Griff. Im Moment lebt er so ein bisschen in einem Provisorium. Mike muss einen Weihnachts-Wunschzettel geschrieben haben an den lieben Gott und der hat ihn gefragt, ob er sich 2010 verändern möchte? Dazu gehört erneut ein Umzug, diesmal zurück ins Grüne. Gut, letztes Wochenende war er mit seiner Neuen schon in der Wohnung Maße nehmen, in die er jetzt einziehen will. Mama hat auch da geholfen. <strong>Beim Messen</strong>.</p>
<p><span id="more-4475"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird er diesmal alles besser machen</strong>? 2009 war irgendwie kein gutes Jahr. Er ahnt instinktiv, dass er sich nun mal für etwas entscheiden muss. Seine neue Perle, beispielsweise. Er fühlt, er hat keine Wahl, er muss sich bewusst für sie entscheiden. So wie bisher kann er auf gar keine Fall weiter machen. Es ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, es wurden Verletzungen zugefügt. Weihnachten würde eine gute Gelegenheit für einen neuen Anfang sein.</p>
<p><strong>Er schreibt der Kindesmutter einen elektronischen Kurzbrief und sagt, er habe ein Weihnachtsgeschenk für die gemeinsame Tochter. Er würde es gern am Heiligabend mittags um 12 Uhr vorbeibringen. Ob das in Ordnung sei? Auch das ein Weihnachts-Wunschzettel, diesmal an die Kindesmutter und nicht an den lieben Gott, an den er nicht glaubt.</strong></p>
<p><strong>Das wäre es vielleicht schon</strong>, denkt sie nach. Wenn da nur nicht so unendlich viel vorgefallen wäre, allein nur 2009. Es ist viel gewesen, viel zu viel. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat er mit einem Immobilienmakler telefoniert und gesagt, erst werde er den Xy fertig machen und dann sei sie dran, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes. Sie ist wie Xy in Ungnade gefallen bei ihm, hat nicht so gespurt, wie er es von diesen <span style="text-decoration: line-through;">Frauen</span> Menschen erwartet. Oder auch von jedem anderen Menschen, insbesondere von Frauen. Er hat sie verfolgt, mit Bremsspuren vor ihrem Wochenendgrundstück, mit Haut und Haaren. Er hat ihr nachgestellt, versucht, alles rauszubekommen, jedes Detail. Sein Vater ist ein ganz großer Stratege, und der hat ihm Tipps gegeben. In seine ehemalige Wohnung hat er vorübergehend sogar einen Ex-Häftling einziehen lassen, hat die Kindesmutter vor Gericht gesagt. In eine Wohnung mit einem Häftling drin, hat sie gesagt, da will sie ihre Tochter nicht schicken.</p>
<p><strong>Und jetzt dieses Weihnachtsgeschenk</strong>, ohne jede Vorwarnung und aus heiterem Himmel? Er hatte nicht einmal ein Geburtstagsgeschenk gebracht, keine Karte, kein nichts. Steht er jetzt unter psychologischer Beratung? Wie kommt der Sinneswandel? Ist es eine große, menschliche Geste?</p>
<p><strong>Ein kurzer Augenblick will an das Gute in jedem Menschen glauben</strong>, an Wahrheit, Aufrichtigkeit, Zuversicht in die Besserung eines jeden Menschen. Doch dann kommen die Erinnerungen zurück an die gemeinsame Zeit. Es stellen sich Zweifel ein, zuerst ganz leise, und schließlich immer drängender. Nein, er hat damals die Beziehung geführt, wie man eine Beziehung nicht führt. Doppelleben. Lauter Geheimniskrämereien, versteckte Kontoauszüge, Zugänge zu Single-Plattformen und heimliche weitere Kontakte mit anderen Frauen. Es war, als brauchte er ständig neue Bestätigung dadurch, dass er sich durch verschiedene Betten schlief. Sein Blick auch heute nie direkt und ruhig in die Augen schauend.</p>
<p><strong>Ist allerdings nicht irgendwann</strong> einmal in jeder noch so verkrachten Existenz ein Fünkchen Hoffnung? Sie glaubt, seinen wirklichen Veränderungen stünden seine gesellschaftlichen Verhältnisse im Weg. Seine Eltern, beispielsweise. Die eine zu dominante, fast beherrschende, nein, herrschende Rolle spielen. Seine Eltern, denkt sie, sind seine Strippenzieher, die ihm überhaupt erst eingetrichtert haben, zu Weihnachten 2009 müsse es &#8218;menscheln&#8216;, das gäbe Punkte vor Gericht. Die Kindesmutter glaubt nicht an Läuterung, an vorgespiegelte Eindrücke, an Weihnachtsgeschenke, die seine Eltern ausgesucht und bezahlt haben, nur um vor Gericht zu punkten. <strong>Mike M</strong>. soll vor Gericht den liebenden Vater geben, der für ein regelmäßiges Umgangsrecht auch den Gang nach Canossa nicht scheut, direkt zum Wohnort der Kindesmutter aufs Grundstück in Berlin-Steglitz. Es ist gar keine Frage: Wo sie wohnt, hat sie ein umfassendes Hausrecht und sie kann und will das nicht aufweichen für jemanden, der aus heiterem Himmel den Weihnachtsmann gibt. Sie will das Geschenk in einer so verfahrenen Situation auf gar keinen Fall annehmen. Zuallererst findet sie den Gedanken abwegig, ihn als Treppengast zu empfangen am eigenen Wohnort.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er hat sie (früher) geschlagen, er hat sie (vor kurzem) noch fertig machen wollen</strong> und nun dies? Es steht fest: Beide brauchen jetzt Beratung. <strong>Er</strong> muss ein langfristiges Konzept der richtigen, kleinen Schritte einüben und -vor allem- verinnerlichen. Selbst daran zu glauben und fest auf einen Weg kommen, von dem es kaum noch ein Zurück gibt. Nachhaltigkeit. <strong>Er</strong> muss vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, den Häftling nachhaltig rauswerfen aus seiner Wohnung, aus seinem derzeitigen Provisorium ausziehen, Frieden mit den Nachbarn schließen, seine Eltern, die das alles anstiften, zurückpfeifen und in ihre altersbedingten Schranken weisen. Wenn <strong>er</strong> umgezogen ist, so denkt sie in einem Anflug guter Gedanken, zurück an seinen letzten Wohnort, eine Etage tiefer, in die größere von zwei Eigentumswohnungen, kann er sich aufrichtig um Frieden und echte, gutnachbarschaftliche Beziehungen kümmern. <strong>Sie</strong> wird sich darüber berichten lassen, denkt <strong>sie</strong>. Ob <strong>er</strong> jetzt aufhört, ein Doppelleben zu führen? Ob <strong>er</strong> anfängt, mit den Nachbarn wie mit gleichberechtigten Menschen nebeneinander zu leben, deren Gefühle und Sorgen respektiert und deren Lebensleistungen? Ob <strong>er</strong> diesen abwegigen Gedanken aufgibt, seinen ehemaligen Nachbarn immer wieder aufzuoktroyieren, er werde ihnen schon zeigen, wo&#8217;s  langgeht, obwohl die das eigentlich gar nicht wissen wollen, nein, wovon seine früheren Nachbarn eine gänzlich andere, funktionierende Vorstellung haben?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a></p>
<p><strong>Um wieder ins Gespräch zwischen Kindesvater und Kindesmutter zu kommen</strong>, brauchen beide professionelle Hilfe. Oder einen Wink des Schicksals, der alles auf den Kopf stellt. <strong>Er</strong> muss lernen, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, <strong>er</strong> muss Mitgefühl entwickeln für erlittene Schmerzen. <strong>Sie</strong> muss lernen, vergeben zu können. Aber wie immer im Leben bedarf es dazu einer guten, bemühten Vorarbeit, vor allem einer ehrlichen. Das alles sind <strong>Gesichtspunkte</strong>, über die es sich lohnt, so kurz vor Weihnachten einmal nachzudenken. Vielleicht ist Weihnachten 2010 schon alles ganz anders? Niemand kann das vorhersagen, bis dahin steht der gesamte Vorgang insgesamt unter Beobachtung.</p>
<p><strong>Nein, er soll nicht kommen am Heiligabend</strong> um 12 Uhr mittags, sie wird ihm einen Weihnachtsbrunch zu nehmen empfehlen im <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24792-Brauhaus-in-Rixdorf-Berlin" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf</a>. Er soll sie Weihnachten (erst einmal) in Ruhe lassen. <strong>Rixdorf ist weit genug weg von Steglitz</strong>.</p>
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		<title>185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:32:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis) Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus. Nicht alles trifft ... <a title="185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/" aria-label="Mehr Informationen über 185-09 &#8211; Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins &#8211; von Videotie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4342" aria-describedby="caption-attachment-4342" style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4342" title="Stalking Joe Mc Donald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg" alt="Stalking Joe Mc Donald" width="262" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_-262x300.jpg 262w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC05928_Stalking.Joe_.Mc.Do_.jpg 875w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4342" class="wp-caption-text">Stalking Joe Mc Donald</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.&#8220; (Erkenntnis)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist eine &#8218;Allianz der vollkommen Hirnlosen&#8216;</strong>, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus.</p>
<p><strong>Nicht alles trifft die Sache richtig gut</strong>. Richtig ist aber folgendes: er macht Psychoterror, hält sich selbst für einen bewegten Linken, aber achtet die Menschenwürde anderer Menschen nicht, sondern tritt sie mit Füssen. Seit Monaten macht er dieses Spiel mit den Videokameras. Ob er eine angeschlossen hat oder nicht, darüber streitet er nicht. Wenn man ihn danach befragt, dann weicht er nebulös aus, obwohl es alle gesehen haben. Die hier abgebildete Kamera ist in einem Dachgeschoss montiert auf einem Stativ. Das &#8218;magische Auge&#8216; zeigt aus dem Küchenfenster der Büroeinheit und schielt zwischen den Lamellen einer heruntergelassenen Jalousie hindurch. Die Kamera ist auf einen privaten Garten gerichtet. Er ist weiterhin &#8218;der Wurm&#8216;, und einer nennt ihn jetzt auch Stalking Joe Mc Donald.</p>
<p><strong><span id="more-4341"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><a href="http://twitpic.com/ddkm7" title="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://twitpic.com/show/thumb/ddkm7.jpg" width="150" height="150" alt="Nachbar hat alles im Blick. Zum Gl&Atilde;&frac14;ck nicht meiner. on Twitpic"/></a><br />
(Foto: Rechtsanwalt Udo Vetter auf twitpic: Nachbar hat alles im Blick. Zum Glück nicht meiner &#8211; Original: aufs Bild klicken)</p>
<p><strong>Sie soll den Eindruck permanenter Überwachung suggerieren</strong>. Wer sich in diesem Garten bewegt, wird erfasst. Neulich hat er ans Gericht geschrieben, die Polizeibeamten hätten die bemängelten Zustände (eine permanent auf den Garten zeigende Kamera) nicht vorgefunden. Die Polizei sagt dazu, dass sei Privatsache. Denn es zeigt auf den privaten Garten einer Familie. Die will nicht gefilmt werden. Sie will sich weder filmen lassen von dem Idioten, der da oben zeitweise aufhältig ist, noch will sie sich auch nur dem äußeren Anschein nach mit einer permanenten Bedrohung abfinden, es könnte gefilmt werden. Könnte? Ja, könnte. Denn wahrscheinlich ist, dass die Kamera dort lediglich nur aufgebaut wurde, von einem dämlichen Jungen, der zwar schon lange aus der Pubertät raus sein müsste, der aber solches Spielzeug offenbar schick findet.</p>
<p><strong>&#8218;Eine schwere Persönlichkeitsstörung&#8216;, so sagen Psychologen</strong>, könne dazu führen, dass ein Täter aus Rachsucht derartige Versuche unternimmt, Macht über andere Menschen zu gewinnen. Es geht darum, einem Opfer klarzumachen, dass man es nun komplett beherrschen könne, jederzeit, rund um die Uhr. Solche Menschen kommen nicht an ihre eigenen Emotionen ran, sind unfähig, das Leid anderer Menschen nachzuempfinden.</p>
<p><strong>Und damit sind wir in dem</strong> hier berichteten Fall auch schon bei einer Allianz der vollkommen Hirnlosen. Denn hier gibt es eine Besonderheit: es gibt einen vorgeschickten Täter, der die Dreckarbeit machen soll, und es gibt die Auftraggeber, gleich mehrere davon. Ihr Ziel, so sagen sie in geheimen Gesprächszirkeln, ist es, den &#8230;.(Name unwichtig)&#8230; fertig zu machen. Wenn der fertig ist, dann ist die &#8230;.(Name ebenfalls unwichtig)&#8230; dran. Sie hat zwar mit ihm nur gemeinsam, dass sie beide fertig gemacht werden sollen. Aber das hat erstens vollkommen unterschiedliche Gründe und ist zweitens sowieso egal.</p>
<p><strong>Für ihn nehmen sie sich dieses Spielzeug Videoüberwachung</strong> und zermürben ihn. Seine Frau hat jetzt einen Antrag an das Amtsgericht geschickt, es diesen Leuten zu verbieten, derartige Kameraüberwachungen vorzutäuschen oder auszuüben. Die Schriftsätze, die die Auftraggeber und ihr Auftragnehmer zur Sache schicken, sind das rechtliche Gehör, das ein Amtsrichter diesen &#8218;Vollpfosten&#8216; wohl gewährt, obwohl die Rechtslage ganz, ganz eindeutig ist. So wird aus einer Videoüberwachung wie dieser, eine Schriftsätze-Schlacht. Weder die Auftraggeber noch der Auftragnehmer bestreiten es. Der eine sagt, dessen bislang auch polizeilich nicht überführt worden zu sein, was gelogen ist. Einige Wochen vorher hatte er sogar das gesamte öffentliche Straßenland nach vorn raus videoverfilmt. Die Polizei hat nichts gemacht. Erst als der Betroffene sich wiederholt an sie wandte, wurde der Abbau dieser Anlage straßenseitig von der Polizei gefordert. Beim Amtsgericht lügt jetzt der Auftragnehmer, dass sich die Balken biegen. Die Personen, die jetzt verklagt sind, versuchen nun auch noch, ein Eilbedürfnis zu bestreiten. Mit dem Ziel, die Videotie auf Dauer rechtschaffen zu sprechen. Ein kranker Zustand.</p>
<p><strong>Sie, die Auftraggeber, sind sicherheitshalber mal schnell</strong> nach Australien verreist. Sie können eigentlich auch schon deswegen nichts darüber wissen. Die Geschichte klingt verwegen, abwegig und ist doch wahr. Immer wenn der Auftragnehmer jetzt da war, und das war gerade in der Nacht von gestern zu heute wieder einmal der Fall, schaltet sich danach die gesamte Büroeinheit stromtechnisch für Stunden ab. Ein anderer, der mit diesem Pack nichts zu tun hat, setzt die Speicher zurück, schaltet den Kameraknopf aus und fährt die PCs herunter, die dahinter laufen. Erst dadurch wird die Videoüberwachung gestoppt. Nicht durch Gerichte, denn die haben alle Zeit der Welt und halten es für einen Akt wechselseitiger Gerechtigkeit zu erforschen, ob vielleicht ein videotischer Täter Argumente hätte, die ihn dazu veranlassten. Dass eine Einstweilige Verfügung einen Zeitrahmen von fünf bis sechs Wochen braucht, ist außergewöhnlich. Findet das Gericht es vielleicht hinnehmbar?</p>
<p><strong>Währenddessen kämpft ein weiterer Hirnloser</strong> gegen die Windmühlen der Familiengerichtsbarkeit. Ein jedes Blatt kann sich gegen einen selbst wenden, und wer schlechte Energien auslebt, muss sich nicht wundern, wenn diese Stromschläge irgendwann einmal einen selbst treffen. Dessen Rechtsanwalt hat den Spitznamen &#8218;Feige&#8216; erhalten, munkelt man. Der &#8218;Feige&#8216; sagt, die Eltern seines Mandanten seien gut angesehene Leute. Seine Schwester war konsequent. Sie ist einfach ausgezogen. Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein. <strong>Na, Prost Mahlzeit</strong>.</p>
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		<title>171-09 &#8211; Praktische Benimmregeln für Stalker &#8211; und konkrete Lebenshilfe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/praktische-benimmregeln-fur-stalker-und-konkrete-lebenshilfe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:01:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4226" aria-describedby="caption-attachment-4226" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Stalking.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4226" title="Skurril - Stalking-Benimmregeln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Stalking-300x300.jpg" alt="Skurril - Stalking-Benimmregeln" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Stalking-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Stalking-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Stalking.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4226" class="wp-caption-text">Skurril - Stalking-Benimmregeln</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/volker-semler-ist-rechtsanwalt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:46:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[  Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator) Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in dieser Sozietät. Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen ... <a title="117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/volker-semler-ist-rechtsanwalt/" aria-label="Mehr Informationen über 117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_1475" aria-describedby="caption-attachment-1475" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1475  " title="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg" alt="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" width="210" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></strong></a><figcaption id="caption-attachment-1475" class="wp-caption-text">Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator)</p></blockquote>
<p><strong>Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt</strong> und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in <a title="externer Link" href="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/4_5.html" target="_blank">dieser Sozietät</a>.</p>
<p>Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen unüberwindlicher Konflikte zwischen Menschen befassen. Problemlösungen finden. &#8218;Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg&#8216;, so könnte der berufliche Ehrenkodex eines solchen Mediators lauten. Volker Semler erklärt das Entstehen von (zu weitgehenden) Konflikten so:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Konflikte treten auf, wenn die Bedürfnisse eines Menschen oder einer Gruppe nicht in dem Maße erfüllt werden, wie es nach der jeweiligen Vorstellung sein sollte. In Konfliktsituationen sind die Betroffenen der Auffassung, sie hätten aus diesem oder jenem Grund einen Anspruch und ein Recht darauf, von anderen Personen/Parteien etwas zu verlangen bzw. zu verweigern. Wenn die andere Partei entgegengesetzter Auffassung ist, besteht bei beiden Beteiligten eine Abweichung zwischen der subjektiven Vorstellung, wie ihre jeweilige Realität beschaffen sein sollte und wie sie tatsächlich ist.&#8220; (Quelle: Homepage Semler, <a title="externer Link" href="http://anwalt-semler.de/media.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3809"></span><strong>***</strong></p>
<p>Über derartige, scheinbar unüberwindbare Interessengegensätze hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> schon des Öfteren berichtet. Beispielsweise in den Interviews mit einem Stalkingopfer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">hier</a>. Dass daher Mediationsbemühungen nicht immer erfolgreich sind, liegt u.a. auch daran, dass die eine Seite etwas verlangt, was die andere Seite nach objektivierbaren allgemeinen Rechtsgrundsätzen niemals auf dem gerichtlichen Wege zugesprochen bekäme. Solche Dinge, unerfüllbare Forderungen von Laien, die in einem Rechtssegment vollkommen unerfahren sind, sind daher Elfenbeintürme von Forderungen, die von <strong>guten Mediatoren</strong> (aber auch <em>eigenen</em> Rechtsanwälten, die nicht Mediatoren sein dürfen, sondern Interessenvertreter) zurechtgestutzt werden müssen. Die Berufe des Rechtsanwalts und des Mediators liegen eigentlich gar nicht mal so weit auseinander, auch wenn man erst mal anderes denken würde.</p>
<p><strong>Es geht auch um die &#8218;innere Einstellung&#8216;</strong> von Rechtsanwälten, ihre eigene Berufsethik. Rechtsanwälte vertreten fremde Interessen gegen Bezahlung. Mandanteninteressen. Ein Mediator muss sich aber neutral verhalten. Ist, wer beides ausübt, einer, der im Rechtsanwaltsauftrag einigungsfähiger ist, als ein Rechtsanwalt, der von Mediation keine Ahnung hat? Weit gefehlt: Mediation gehört zu den Standespflichten von Rechtsanwälten. Nur vergessen das viele. Die Standesregeln des Rechtsanwaltsberufs sind dabei -und das wird immer wieder vergessen- eigentlich eher so gestrickt, dass es bei der Wahrnehmung berechtigter Interessen um &#8218;ausgleichendes&#8216;, konfliktlösendes Verhalten geht. Rechtsanwälte sollen ihre Mandanten so beraten, dass diese Lösungen ihrer Probleme erreichen. Anwälte, die immer nur Öl in bereits brennende Feuer gießen, werden dieser zentralen Standesverpflichtung nicht gerecht und schüren aus wirtschaftlichen Eigeninteressen die naheliegende Streitbeendigung im Vergleichswege. Nicht schlecht ist der Überblick in <a title="externer Link" href="http://www.kottmeier-steuerberatung.de/vorschriften/01fd1295d70b168d7.html" target="_blank">stichwortartiger Form hier</a>.</p>
<p>Mit wenigen, aber zutreffenden Worten veröffentlichen die Rechtsanwälte Janke &amp; Kloth Mäßigungsempfehlungen an die werte Mandantschaft in übersichtlicher Form, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/wenn-die-sonner-der-kultur-niedrig-steht-werfen-selbst-zwerge-lange-schatten/" target="_self">wir berichteten hier</a>. Über Rechtsanwälte, für die Rabulistik zum anwaltlichen Portfolio gehört, auch um andere dessen zu beschuldigen, oder sagen wir das Gegenteil einer nachprüfbar positiven Berufsethik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rabulistik" target="_self">hier</a>. Man sieht, die Themen Mediation, Rechtsanwaltsberuf und Konfliktlösung spielen offenbar (<em>auf dieser Website</em>) eine große Rolle.</p>
<figure style="width: 111px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" title="Volker Semler, u.a. Mediator" src="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/pics/anwaelte_neu/gross/semler.jpg" alt="Volker Semler, u.a. Mediator" width="121" height="150" /><figcaption class="wp-caption-text">Volker Semler, u.a. Mediator</figcaption></figure>
<p><strong>In eine derartige Problemgemengelage</strong> schneien Angebote wie das von <strong>Volker Semler</strong> mit hohem Aufmerksamkeitswert herein. Er hat dafür eine Zusatzausbildung gemacht, sagt er. Und so wird es wohl auch erforderlich sein. Weg vom Feinddenken, hin zum Verbindenden. Man fragt sich indessen, wie andere Menschen ihre Konflikte erfahrungsgemäß lösen? Unter Fremdanleitung? Aus eigener Kraft? Uns sind Menschen bekannt, die sich auf gar keinen Fall mit anderen einigen wollen. Die immer wieder gebetsmühlenartig den &#8218;final countdown&#8216; auf ihre Widersacher beginnen anzuzählen. Selbst wenn sie selbst nur noch wenige Jahre zu leben haben. Unerbittlichkeit. <strong>Streit als Lebenselixier</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> interessiert sich weiter für dieses Thema und wird bei passender Gelegenheit wieder darüber berichten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Mediation" target="_self">Stichwort Mediation</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rechtsanwalt" target="_self">Stichwort Rechtsanwalt</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/mediationgastbeitrag01" target="_blank">Gastbeitrag vom 15.10.09</a> auf gotthal.de (ausführliche Beschreibung)</p>
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		<title>104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 18:43:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Verfahren werden in der Abteilung 21 der Amtsanwaltschaft geführt. Diese Zentralisierung der Bearbeitungszuständigkeit hat sich bewährt. Sie ermöglicht eine besonders effektive und nachhaltige Verfolgung jener Verstöße. Die Zusammenarbeit zwischen der zuständigen Abteilung der Amtsanwaltschaft Berlin, dem Familiengericht und der Polizei gestaltet sich gut.&#8220; (Quelle: Drucksache 6/12 132, Kleine Anfrage des Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD), ... <a title="104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-senat-von-berlin-21/" aria-label="Mehr Informationen über 104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2785" aria-describedby="caption-attachment-2785" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2785 " title="Screenshot parlamentsferien.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg" alt="Screenshot parlamentsferien.de" width="210" height="134" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg 542w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2785" class="wp-caption-text">Screenshot parlamentsferien.de</figcaption></figure>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Die Verfahren werden in der Abteilung <strong>21</strong> der Amtsanwaltschaft geführt. Diese Zentralisierung der Bearbeitungszuständigkeit hat sich bewährt. Sie ermöglicht eine besonders effektive und nachhaltige Verfolgung jener Verstöße. Die Zusammenarbeit zwischen der zuständigen Abteilung der Amtsanwaltschaft Berlin, dem Familiengericht und der Polizei gestaltet sich gut.&#8220; (Quelle: Drucksache 6/12 132, Kleine Anfrage des Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD), Antwort vom 05 Juni 2008, Justizsenatorin von der Aue, vollständiger Wortlaut der Anfrage <a title="externer Link" href="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/2008/07/ka16-12132_gewschg.pdf" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Sven Kohlmeier (SPD)</strong> wollte vom Senat wissen, welche Erfahrungen das Land Berlin mit dem (2002 eingeführten) Gewaltschutzgesetz (GewSchG) gemacht hat? Die seit 2002 bis 2007 geführten Verfahren gibt der Senat wie folgt an (auf Bild klicken) Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007  (Quelle: Senat Bln)</p>
<figure id="attachment_3710" aria-describedby="caption-attachment-3710" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3710" title="Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG-300x66.jpg" alt="Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)" width="300" height="66" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG-300x66.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG.jpg 521w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3710" class="wp-caption-text">Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)</figcaption></figure>
<p><span id="more-3709"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Allerdings </strong>sind die Maßstäbe für die Datenerhebungen während des Erfassungszeitraums unterschiedlich gewesen.</p>
<p>Die kursiv gesetzten Zahlen beziehen sich auf Verfahrens<strong>erledigungen</strong>; Eingangszahlen liegen zu einem aufschlussreichen Vergleich daher nicht vor. Eine Erfolgs- bzw. Trefferquote also auch nicht. Die Zahlen für die strafrechtlichen Ermittlungsverfahren umfassen auch Erledigungen durch Abgabe oder Verbindung. Zu dem Anstieg der Erledigungen ab dem Jahr 2005 und dem Rückgang im Jahr 2007 ist zu bemerken, dass dies vornehmlich aus der Änderung der Erfassung der Eingänge bei der Amtsanwaltschaft resultiert. Erst im Laufe des Jahres 2004 wurde damit begonnen, die von der Polizei gebildeten Sammelvorgänge nach der Zahl der verbundenen Einzeltaten zu erfassen. Diese Praxis wurde im Jahr 2007 wieder aufgegeben. Man sieht also, die Art der Datenerhebungen wechselte immer wieder mal. Und noch mehr: Nicht einmal der Anteil an weiblichen und männlichen Antragstellern wurde ermittelt. Die Zahlen sind also so wirklich aussagekräftig (noch) nicht.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl class="wp-caption alignleft" style="text-align: center; width: 225px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/sk2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin: 15px;" title="Sven Kohlmeier (Quelle: Homepage)" src="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/sk2.jpg" alt="Sven Kohlmeier (Quelle: Homepage)" width="215" height="143" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sven Kohlmeier, SPD (Quelle: Homepage)</dd>
</dl>
<p>***</p></div>
<p>Zu überlegen ist tatsächlich, ob nicht einmal ein <strong>refresh</strong> dieser Anfrage sinnvoll wäre? Denn die Art und Weise der uneinheitlichen Datenerhebung lässt noch zu wenige Rückschlüsse allgemeiner Art zu, wie z.B. Aussagen über die Erfolgsquoten, tatsächliche Verteilung über den Geschlechterproporz und vieles mehr. Dass die Bildung der Spezialabteilung komplett abgeschlossen ist, könnte ein Gerücht sein. Bei Anfragenden wird am Telefon schon mal gesagt, das sei ja eine ganz neue Abteilung, die erst dieses Jahr an dieser Stelle beheimatet ist.</p>
<blockquote>
<div class="mceTemp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> &#8222;Die meisten kommen durch sanften Druck zu uns&#8220;, so der Psychologe Gerd Hafner von der &#8222;Mannsarde&#8220;, einer Beratungsstelle für Männer. Kommt eine Beratung zu Stande, geht es fast immer darum, dass &#8222;die Männer erst mal lernen, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen&#8220;. (Quelle: Berliner Mieterverein, <a title="externer Link" href="http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0605/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0605/060520.htm" target="_blank">hier</a>)</div>
</blockquote>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;"><strong>***</strong></div>
<p>Hinzu kommt die Forderung nach transparenten Bearbeitungszeiten bei der Amtsanwaltschaft. Bei Hilfesuchenden ist der Eindruck einer betätigungs- und wirkungslosen Bearbeitung entstanden. Diese erstreckt sich manchmal noch nach einem Monat lediglich nur auf die Bekanntgabe eines Aktenzeichens. Der Emailzugang zur Amtsanwaltschaft gestaltet sich kryptisch. Wer auf Autoreply-Antworten der Amtsanwaltschaft nachfragend reagiert und meint, diese Textbausteine unverständlich zu finden, erhält keine Antwort. Ob es konkret besser sei, eine derartige Anzeige bei der Amtsanwaltschaft einzureichen oder lieber bei der Polizei? Keine Antwort. Die behördlichen Abläufe folgen einem festen, für den Laien unbekannten Schema. Nach Wochen (und teils Monaten), wenn das Aktenzeichen (endlich) vergeben wurde und mitgeteilt ist, entscheiden Amtsanwälte, ob noch Ermittlungen zur Sache erforderlich sind. Diese werden nicht von ihnen selbst angestellt, sondern von der Berliner Polizei. Die Berliner Polizei hat auf diese Weise in konkreten Stalkingsituationen auf diese Weise bei entsprechender Vorkenntnis des Petenten schon Vorgänge auf dem Tisch, die sie einem Vorgang der Amtsanwaltschaft nicht zuordnen kann. Diese &#8218;kopflosen&#8216; Aktenüberstücke sind Fremdkörper in einer Flut anderweitiger Ermittlungsvorgänge. Die Sachbearbeiter haben zudem Nacht- und Außendienste abzuleisten und finden nicht genug Zeit für die Arbeit am Schreibtisch. Opfern wird daher bedeutet, die Zahl der Eingaben anlassunabhängig auf dem geringstmöglichen Level zu halten. Was menschlich verständlich ist, aber keine adäquate Ermittlungsarbeit mehr ist.</p>
<p>Zudem erfahren weitere Anzeigen, die zur selben Sache hinzukommen, eine vorläufige Chaos-Strategie:  Erledigung durch Zeitablauf und liegen lassen. Ganz entgegen aller Kommentare zur Rechtsquelle selbst, raten in dem Spezialgebiet nicht geschulte Polizeibeamte Opfern schon mal, vorläufig umzuziehen. Wie sagte die Bundesjustizministerin bei Einführung dieses Gesetzes: <strong>Der Täter geht, das Opfer bleibt. Pustekuchen.</strong></p>
<p><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Stalking%3Bart705,2809395" target="_blank">Tagesspiegel v. 29.05.09 &#8211; (eine) Täterbeschreibung</a></p>
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		<title>102-09 &#8211; Tulpen aus Amsterdam: Wenn der Blumenbote kommt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:39:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin-Zehlendorf &#8211; 15:30 Uhr: Es klingelt an der Tür. Ein Blumenbote möchte Blumen für die Nachbarin abgeben, die über dem Berichterstatter wohnt. Das ist unter normalen Umständen kein Problem. Aber die Nachbarn verstehen sich nicht gut. Und deswegen will der, der diesen Bericht der Redaktion von gesichtspunkte.de erstattet hat, diesen Blumenstrauß auf gar keinen Fall ... <a title="102-09 &#8211; Tulpen aus Amsterdam: Wenn der Blumenbote kommt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/tulpen-aus-amsterdam/" aria-label="Mehr Informationen über 102-09 &#8211; Tulpen aus Amsterdam: Wenn der Blumenbote kommt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1187" aria-describedby="caption-attachment-1187" style="width: 165px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/blumenstrauss_292x292.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1187 " title="Virtueller Blumenstrauss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/blumenstrauss_292x292.gif" alt="Virtueller Blumenstrauss" width="175" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/blumenstrauss_292x292.gif 292w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/blumenstrauss_292x292-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1187" class="wp-caption-text">Virtueller Blumenstrauss</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/71sa_QOIlSc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/71sa_QOIlSc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><strong>Berlin-Zehlendorf &#8211; 15:30 Uhr: Es klingelt an der Tür.</strong></p>
<p>Ein Blumenbote möchte Blumen für die Nachbarin abgeben, die über dem Berichterstatter wohnt. Das ist unter normalen Umständen kein Problem. Aber die Nachbarn verstehen sich nicht gut. Und deswegen will der, der diesen Bericht der Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> erstattet hat, diesen Blumenstrauß <em>auf gar keinen Fall </em>entgegen nehmen. Das ist verständlich, weil sich die Nachbarn nicht gut verstehen. Unter normalen Umständen kein Problem.</p>
<p>Der Blumenbote klingelt an einer anderen Tür. Auch dort wird ihm selbiges beschieden. Ein Blumenstrauß ist doch nur ein Blumenstrauß. Wo ist das Problem?</p>
<p><strong>Das Problem</strong>, sagt die weitere Mitbewohnerin an der Tür, ist, dass sie das nicht will. Wer weiß, was dahinter steckt? Hinter jeder Blume steckt nachweislich ein ganzer Strauß bunter Möglichkeiten. Es kann der verschmähte Liebhaber gewesen sein, der seiner Vergeblichen Blumen sendet, mit Spuren von Gift. Ein Allergieschock kann ausgelöst werden. Oder der nochmalige Liebesbeweis einer Freundin, die auf diese Weise um Vergebung buhlt. Oder der Strauß wird absichtlich bei Nachbarn abgegeben, die einem nicht lieb sind und das giftige Pulver (siehe oben) bringt den Hund der Nachbarin um. Er ist doch erst zwölf Wochen alt.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3700"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Der Blumenbote</strong> macht einen elektronischen Eintrag, dass er hier gewesen ist. Alles ist säuberlich vermerkt. Er hat korrekt ausgeliefert. Abliefern konnte er nicht. Totale Annahmeverweigerung aller denkbaren Nachbarn. Die Beschenkte war nicht anwesend. Der Blumenstrauß wird unter Umständen verwelken. Denn die Nachbarin ist tagsüber nie da, wenn der Blumenbote weitere Zustellversuche unternimmt.</p>
<p>Der, der ansonsten in den letzten Wochen immer wieder unerbetener weise da ist, hat eine Auszeit genommen und verschwand kurz vorher. Er hätte wohl das Blumenpräsent entgegen genommen. Aber er ist jetzt weg, obwohl er sonst versucht, nie weg zu sein. Denn er soll dranbleiben, an seinem Auftrag. Kein Mensch kann rund um die Uhr an seinem Auftrag dranbleiben. Jeder braucht mal eine Auszeit.</p>
<p>Eine andere Nachbarin fragte  (einen weiteren) <strong>ihn </strong>gestern, warum er <strong>sein </strong>Auto jetzt immer vor ihr Haus abstellt. In dieser Gegend gibt es kein großes Parkplatzproblem. <strong>Er nimmt sie </strong>beiseite und sagte ihr: &#8218;Sie sind eine nette Frau. Ich werde ihnen mal eine Geschichte dazu erzählen. Ihrer Nachbarin (<em>wieder einer anderen von schräg gegenüber</em>) würde ich sie nicht erzählen, denn die ist nicht nett.&#8216; Sie grinst, sagt: &#8218;Ja, ich warte jeden Tag auf die Klage. Es geht um einen Busch. Unsere Anwälte haben sich beharkt, die Sache geht jetzt vor Gericht.&#8216; Er sagt: &#8218;Ich weiß, so ist sie, wegen Büschen, aber auch wegen Bauarbeiten der Nachbarn, einer Neonröhre über der gegenüberliegenden Garage. Sie sucht ständig Streit.&#8216; Aber er muss ihre Frage noch beantworten: &#8218;Das ist so, meine Familie wird seit mehr als einem Monat von einem gefilmt. Da zeichnet jemand unsere gesamten Bewegungen auf.&#8216; Sie erschrickt, fragt: &#8218;Wozu?&#8216; Er versucht, ihr einige Antworten zu geben. Er, der beobachtete Mann und sie, die nette Nachbarin, werden schnell handelseinig. Er parke dann eben mal hier, mal da. Der Klägerin mit dem Busch hätte er eine andere Antwort gegeben. Wie es in den Busch hinein schallt, so&#8230;(bitte ergänzen).</p>
<p>Merke: Sende nur dann einen Blumengruß, wenn du sicher sein kannst, dass mit den Nachbarn alles in Ordnung ist. Sonst verschenke lieber Pralinés und weiße Rumkugeln, die vergammeln nicht so schnell. Fest steht jetzt aber auch: Der Blumenstrauß ist nicht von ihm, als Danke schön fürs gefilmt werden. <strong> Geschichten werden uns erzählt </strong>&#8211; wir berichten drüber. Es ist Alltag heute.</p>
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		<title>92-09 &#8211; Der große Spieletest: gesichtspunkte.de hat´s getestet: STALKopoly ist saustark und macht Spaß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 07:12:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon als Kinder haben wir gern Monopoly gespielt: und damit Weichen gestellt. Ziehe eine Ereigniskarte, hopse zur Schloßallee und dann setze drei Runden aus. Kaufe Parkallee, ach, herrlich war´s. Stunden verbrachte die Familie mit diesem beliebten Gesellschaftsspiel. Getreu dem Motto: Haste nüscht, biste nüscht besteht das Ziel darin, andere (Mitspieler) in die Insolvenz zu treiben, ... <a title="92-09 &#8211; Der große Spieletest: gesichtspunkte.de hat´s getestet: STALKopoly ist saustark und macht Spaß" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-grosse-spieletest-stalkopoly/" aria-label="Mehr Informationen über 92-09 &#8211; Der große Spieletest: gesichtspunkte.de hat´s getestet: STALKopoly ist saustark und macht Spaß">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 240px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/German_Monopoly_board_in_the_middle_of_a_game.jpg/250px-German_Monopoly_board_in_the_middle_of_a_game.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Monopoly - Quelle: wikipedia" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/German_Monopoly_board_in_the_middle_of_a_game.jpg/250px-German_Monopoly_board_in_the_middle_of_a_game.jpg" alt="Monopoly - Quelle: wikipedia" width="250" height="154" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Monopoly - Quelle: wikipedia</figcaption></figure>
<p>Schon als Kinder haben wir gern <strong>Monopoly</strong> gespielt: und damit Weichen gestellt. Ziehe eine <strong>Ereigniskarte</strong>, hopse zur Schloßallee und dann setze drei Runden aus. Kaufe Parkallee, ach, herrlich war´s. Stunden verbrachte die Familie mit diesem beliebten Gesellschaftsspiel. Getreu dem Motto: <strong>Haste nüscht, biste nüscht</strong> besteht das Ziel darin, andere (Mitspieler) in die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Restschuldbefreiung" target="_blank">Insolvenz</a> zu treiben, ganz so wie im richtigen Leben. Ja, damals wurde bereits der Grundstein fürs berufliche Leben gelegt. Das Spiel hat unbestreitbar eine ganz unglaubliche Nähe zum Alltag im Beruf des Haus- und Grundstücksverwalters, da gibt es kein Vertun.</p>
<figure id="attachment_3636" aria-describedby="caption-attachment-3636" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/vertrauensfrage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3636" title="Vertrauensfrage (quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/vertrauensfrage.jpg" alt="Vertrauensfrage (quelle: gotthal.de)" width="199" height="149" /></a><figcaption id="caption-attachment-3636" class="wp-caption-text">Vertrauensfrage (quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<p>Umso überraschter war die Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong>, als sie als <em>weltweit erste</em> Online-Redaktion ein ganz neues, noch nicht erschienenes Spiel in die Hände bekam. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass die Verleger wegen der großen Nähe des Spiels zu Monopoly ihr neu erfundenes Brettspiel <strong>STALKopoly </strong>noch patentrechtlich überprüfen lassen wollen, um Schadenersatzansprüche zu vermeiden. Unsere <strong>Onlineredaktion Spieletest</strong> (Chefredakteur: Heribert Harpenkötter) befasste sich ausgiebig mit dem Spiel und hat es kritisch rezensiert. Das uns überlassene Testexemplar mussten wir dem Herausgeber inzwischen wieder zurückgeben. Hier der ausführliche Spieletest.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3614"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_2957" aria-describedby="caption-attachment-2957" style="width: 148px" class="wp-caption alignright"><strong></strong><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1976.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2957 " title="Ich selbst - 1976 - &quot;the year of the cat&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1976.jpg" alt="Heribert Harpenkötter, Spieletest-Chefredakteur" width="158" height="224" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-2957" class="wp-caption-text">Heribert Harpenkötter, Spieletest-Chefredakteur</figcaption></figure>
<p><strong>Spieletest-Bericht: STALKopoly &#8211; Von Heribert Harpenkötter</strong></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <strong>Monopoly</strong> (englisch für <em>Monopol</em>) ist ein bekanntes Brettspiel. Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in die Insolvenz zu treiben. Dazu erwirbt man möglichst viele Straßenfelder (während die Sonderfelder Gemeinschafts- und Ereignisfeld, Los, Frei Parken, Einkommens- und Zusatzsteuer sowie das Gefängnis nicht erworben werden können), um von den Mitspielern Mieten zu kassieren, wenn diese durch Würfeln auf einem solchen Feld landen.</p>
<p>Es ist weltweit eines der erfolgreichsten Brettspiele und wird in 37 Sprachen und über 103 Ländern verkauft (nach Angaben des Verlags) &#8211; Quelle: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monopoly" target="_blank">wikipedia.de</a></p></blockquote>
<p>Auf den ersten Blick sieht das noch nicht erschienene, neue Brettspiel <strong>STALKopoly </strong>aus, wie ein ganz gewöhnliches deutsches Monopoly herkömmlicher Art. Allerdings sind die Spielregeln an den Zweck des Spiels angepasst worden und lassen sich mit dem Original nicht mehr vergleichen. Der ausführlichen Spielebeschreibung, die in 90 verschiedenen Sprachen der Welt bei Redaktionsschluss vorlag, entnehmen wir in gutem Deutsch (die Initiatoren kommen wohl daher), dass der große Erinnerungs- bzw. Gewöhnungseffekt jahrelangen Monopoly-Spielens daher nicht vergeblich war. Und das ist auch unbestreitbar unser Eindruck. Die Spieletestredaktion hat das Spiel zu Testzwecken ausgiebig gespielt und kaum Einspielschwierigkeiten gehabt.</p>
<p>Aber was ist nun anders an dem <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morphing" target="_blank">gemorphten</a> Monopoly-Spiel namens STALKopoly?</p>
<p>Die Unterschiede sind im Wesentlichen folgende:</p>
<figure id="attachment_3633" aria-describedby="caption-attachment-3633" style="width: 158px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/uw_kuhmilch_240x148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3633 " title="Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/uw_kuhmilch_240x148.jpg" alt="Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)" width="168" height="104" /></a><figcaption id="caption-attachment-3633" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Leere Kühe melken (quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<p>Anstatt 1.500,- EUR Spielgeld erhalten alle Spieler 2.000 Einheiten <strong>Vertrauensvorschuss. Dieser wird dann konsequent verspielt.</strong> Wie im Monopoly üblich, erhält jeder Teilnehmer eine Spieleperson, die sich zyklisch über das Spielebrett zu bewegen hat, um das spielerische Ziel zu erreichen. Wie in einer richtigen Stadt bewegt sich der Spieler und investiert vom vorhandenen Vertrauensvorschuss denjenigen Teil, den er für angemessen hält. In der elektrifizierten Fassung des Spiels ist ein jederzeitiges Online-Update mit der Website http://www.rottenneighbor.com  (derzeit, warum auch immer, <em>under construction</em> &#8211; Stand 05.10.09) möglich.  Die Update-Zuverlässigkeit konnte daher von der Testredaktion nicht näher überprüft werden. Jahres &#8211; Abos sollen günstiger sein, es drohen 15% Rabatt. So bekommen die Spieler zugleich verlässlichen Zugriff auf die sämtlichen Eigenarten wohnender Nachbarn. Dies kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn man Bedenken hat, zu viel Vertrauensvorschuss in eine derartige Immobilie zu investieren. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diversifikation" target="_blank">Diversifizierung</a> raten Fachleute, das Streuen von Risiken, im Anlagehandel ohnehin ein <strong>Gesichtspunkt</strong>, sollte auch hier jedem Mitspieler gut zu Gesichte stehen. Aber auch <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Due_Diligence" target="_blank">Due Diligence</a> (siehe Abbildung) hat noch keinem STALKopoly-Spieler geschadet. Wie beim Monopoly gibt es keinerlei negatives Kapital in Form von Misstrauen oder dergleichen. Identisch ist auch der weitere Spielablauf, Quelle Wikipedia:</p>
<figure id="attachment_3631" aria-describedby="caption-attachment-3631" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3631 " title="Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif" alt="Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)" width="210" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3631" class="wp-caption-text">Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<blockquote>
<ul>
<li>je nach Art des erreichten Feldes bestimmte Aktionen ausführen:</li>
<li>Ausführen von Karten-Aktionen,</li>
<li>An- und Verkäufe von Grundstücken,</li>
<li>Miete an Mitspieler zahlen,</li>
<li>ein eigenes Grundstück durch Häuser oder Hotel aufwerten oder</li>
<li>Steuern bezahlen, Einnahmen erhalten und andere Sonderaktionen.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Wenn ein Spieler im Gefängnis sitzt, darf er seine Figur nicht bewegen, kann aber weiterhin Wohnungen besitzen, Garagenteileigentume kaufen oder verkaufen und sogar Wohngeld schuldig bleiben.</p>
<figure id="attachment_3646" aria-describedby="caption-attachment-3646" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/stalkopoly_ereigniskarten.gif"><img loading="lazy" decoding="async" title="Stalkopoly, Auswahl von Ereigniskarten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/stalkopoly_ereigniskarten-300x240.gif" alt="Stalkopoly, Auswahl von Ereigniskarten" width="300" height="240" /></a><figcaption id="caption-attachment-3646" class="wp-caption-text">Stalkopoly, Auswahl von Ereigniskarten</figcaption></figure>
<p>Das Besondere an <strong>STALKopoly</strong> sind die Karten-Aktionen, basierend auf so genannten <strong>Ereigniskarten</strong>. Diese haben es in sich.   Klick auch auf obige Auswahl von 11 weiteren Ereigniskarten-Beispielen:</p>
<p>&#8211; Filme deine Nachbarn mit einer Videokamera und speicher die Daten darüber auf einem mobilen Speicher.</p>
<p>&#8211; Schreibe deinen weiteren Mitspielern denunziatorische Briefe (nur) über Spieler B (Beispiel).</p>
<p>&#8211; Ziehe in das Dachgeschossbüro ein und feiere zwei ausgiebige Dachterrassenpartys.</p>
<p>&#8211; Schreibe kurz hintereinander zwei absurde Briefe an Spieler C (Beispiel), die diesen unter Druck setzen und eine abwegige Forderung enthalten.</p>
<p>&#8211; Beauftrage einen weiteren Mitspieler, Spieler D (Beispiel) ganztägig zu beschatten und sein Familienleben zu zerstören. Lass Dich vorher noch in die Liste bedeutender Künstler aufnehmen.</p>
<p>Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Ereignisse -hier jetzt trendgemäß Events genannt- ist groß, der Spaßfaktor auch. Die Spieletest-Redaktion hat das Spiel ausgiebig gespielt, und der Vergnügungsfaktor war beträchtlich.</p>
<p>Parallelen zur Mutter aller kapitalistischen Großmogulspiele sind nicht von der Bettkante zu stoßen: &#8222;Die Ereigniskarten können neben dem Würfeln als Zufallselement angenehme und unangenehme Überraschungen bieten. Eine Karte ist zu ziehen, wenn man auf ein Ereigniskartenfeld gelangt. Von Zahlung eines geringen Geldbetrages (z. B. auf Grund „zu schnellen Fahrens“) über Geldgeschenke bis zur Renovierungspflicht für alle Häuser (die schnell zum Ruin des reichsten Spielers führen kann) ist ein breites Spektrum an Ereignissen vorhanden.&#8220; (Quelle: wikipedia) Hier setzen die Spieleerfinder von STALKopoly an und kupfern ganz ungeniert beim Ideengeber ab. Zu den unangenehmen Ereignissen gehören beispielsweise solche originellen <strong>Strafmaßnahmen </strong>wie (beispielsweise):</p>
<figure id="attachment_3615" aria-describedby="caption-attachment-3615" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Stalkopoly_deutsche.Grundversion-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3615" title="Stalkopoly, deutsche Grundversion (Vorabversion)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Stalkopoly_deutsche.Grundversion-Kopie-150x150.jpg" alt="Stalkopoly, deutsche Grundversion (Vorabversion)" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3615" class="wp-caption-text">Stalkopoly, deutsche Grundversion (Vorabversion)</figcaption></figure>
<p>&#8211; Lass den Verwalter in die Wohnung, damit er dich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Ausfrierung" target="_self">ausfrieren</a> kann (Heizung und Warmwasser abstellen)</p>
<p>&#8211; Gehe für 10 Tage ins Gefängnis, um eine Ordnungsstrafe <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Haftantritt" target="_self">abzusitzen</a>.</p>
<p>&#8211; In drastischeren Fällen: 30, 60, 90 Tage, je nach Bestrafungsstufe (spannend: es gibt wunderbare Eskalationsstrategien hierfür! Köstlich!)</p>
<p>&#8211; Du wurdest erfolgreich wegen Nichtzahlung von Wohngeld verklagt, der Gerichtsvollzieher erscheint und pfändet.</p>
<p>Interessant auch die im Originalspiel Monopoly nicht vorhandenen <strong>Rachekarten</strong>, die <strong>STALKopoly </strong>zusätzlich zu den <strong>Ereigniskarten </strong>anbietet:</p>
<p>&#8211; Gucke heimlich aus dem Küchenfenster und wackle mit dem Kopf, wenn du den Nachbarn siehst.</p>
<p>&#8211; Verreise auf Anordnung deines großen Bruders, um beim Stalking nicht zu stören.</p>
<p>&#8211; Gieße heißes Wasser auf die Grillgäste deines Nachbarn.</p>
<p>&#8211; Schneide ein paar Kabel zur Sat-Anlage deines Nachbarn durch.</p>
<p>&#8211; Ziehe vorübergehend aus dem Büro aus, um <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Platz für einen Stalker</a> zu machen. Melde Dich jedoch nicht ab.</p>
<p>&#8211; Verbreite schlechte Informationen über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">deine Nachbarn</a>.</p>
<p>&#8211; Beschaffe eine Zeitschaltuhr, um den Eindruck permanenter Anwesenheit zu erzeugen.</p>
<p>Die Aufzählung ist keineswegs vollständig, vermittelt aber unserem Leser einen guten Überblick über die unendlichen Möglichkeiten gegenseitigen Mobbens und Stalkens, ganz nach individueller Herzenslust.</p>
<p>Kurzum: ein kurzweiliges, sehr gut durchdachtes, neues Spiel. <strong>gesichtspunkte.de</strong> ist sehr gespannt, ob dieses <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29" target="_blank">Mashup</a> sich in den Herzen der deutschen Brettspieler einen bedeutsamen Rang erspielen kann? Das Spiel wendet sich erkennbar an die interessierte Öffentlichkeit. Wer stalking<em>erfahren</em> ist, besitzt bei diesem äußerst amüsanten Brettspiel eindeutige Vorteile, während stalking<em>unerfahrene</em> Spieler sehr schnell nachhaltig und erfolgreich in die private Gesamtinsolvenz treiben werden. <strong>Kompliment. Wir wünschen recht herzlich: Gut Pleitegeier.</strong></p>
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		<title>90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[Versteh, was ich geworden bin Es war nicht mein Plan Und die Leute überall sie seufzen, halten sich für besser als mich.&#8220; (Cranberries, Ode to my family, deutsche Übersetzung) In Teil 1 des Interviews erzählte uns ein Stalkingopfer ausführlich die Vorgeschichte eines Stalkingfalls. In Teil 2 des Interviews schließt der Interviewer beim Interviewten (Opfer) an ... <a title="90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" aria-label="Mehr Informationen über 90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3531" title="Interview" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg" alt="Interview" width="180" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a></p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Versteh, was ich geworden bin<br />
Es war nicht mein Plan<br />
Und die Leute überall<br />
sie seufzen, halten sich für besser als mich.&#8220;</p>
<p>(Cranberries, Ode to my family, deutsche Übersetzung)</p></blockquote>
<p>In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1 des Interviews</a> erzählte uns ein Stalkingopfer ausführlich die Vorgeschichte eines Stalkingfalls. In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2 des Interviews</a> schließt der Interviewer beim Interviewten (Opfer) an die weitere Entwicklung der Geschichte in ebenfalls ausführlicher, nachhakender Weise an. Teil 3 des Interviews wird sich mit den Stalking-Angriffen selbst und den Tätern auseinandersetzen. Es wird empfohlen, zum besseren Gesamtverständnis alle drei Teile zu lesen. Die Interviews wurden geführt am Ort der Handlung: auf der Nordseeinsel Norderney. Wobei Norderney nur als Synonym zu verstehen ist, denn derartiges kann sich ebenfalls auf  jeder südlich von Norderney gelegenen Insel  ereignen. Vergleiche hierzu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/about/" target="_self">dies hier</a>.</p>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_3538" aria-describedby="caption-attachment-3538" style="width: 130px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3538" title="Interview mit einem Unbekannten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar-140x150.jpg" alt="Interview mit einem Unbekannten" width="140" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3538" class="wp-caption-text">Interview mit einem Unbekannten</figcaption></figure>
<p>Frage: Wann fing das <strong>Stalking </strong>an? Sie sagten eingangs, das wäre im <strong>September 2007</strong> gewesen? Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das noch nicht <strong>Stalking</strong>, was bislang in Interview-Teil 1 von 3 erzählt wurde?</p>
<p>Antwort: Nein, das ist <em>nicht</em> <strong>Stalking</strong>. Was bis dahin geschehen war, nannte ich selbst <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing" target="_blank">Mobbing</a>. Diese ganzen unglaublichen Vorfälle hatten das erkennbare Ziel, mich und meine Familie aus dem Haus rauszuekeln. Mit ziemlich primitiven Mitteln. Mir kam bei diesem fortgesetzten Terror im eigenen Wohnhaus zugute, dass ich mich im Haifischbecken &#8218;Wohnen &#8211; Mietrecht &#8211; Eigentumsrecht&#8216; gut auskannte. Ich konnte meine berufliche Bildung entgegensetzen. Wir konnten uns wehren. Selbst wenn die Leute über viel mehr Geld verfügten, teure Anwälte beschäftigten und dergleichen. Selbst die teuersten Anwälte waren im Vergleich zu uns Luschen, sie blieben stets zu oberflächlich und verfehlten oft den Kern des Ganzen. Demgegenüber konnten wir durch Detailkenntnis glänzen. Sie hatten ganz einfach kein Herzblut, sahen es als eine Sache, eine Akte, ein Aktenzeichen.</p>
<p>Frage: Sie hatten keinen Anwalt dafür?</p>
<p>Antwort: Doch, doch, schon hier und da. Aber im Wesentlichen brauchte ich keinen. Mein Mobbing-Nachbar  hatte zu diesem Zeitpunkt schon fünfstellig in Anwaltshonorare investiert. Ich nicht.</p>
<p>Frage: Stellt sich nicht irgendwann einmal die Frage, ob solche Streitereien Sinn machen?</p>
<p><span id="more-3573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Antwort: Ja, das ist richtig. Die Frage stellen wir uns eigentlich die ganze Zeit. Man verliert das Zutrauen in sein eigenes Zuhause. In dessen Integrität. Du musst permanent auf der Hut sein, es kann sein, du kommst nach Hause und wieder ist irgendwas Unglaubliches passiert. Diese ganzen Eigenmachten sind ja permanente Grenzüberschreitungen. Irgendwann habe ich was von &#8218;gerichtsnaher <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsverbundene_Mediation" target="_blank">Mediation</a>&#8218; gehört, mich darüber informiert und dann habe ich der Gegenseite wiederholt so was angeboten. Zuletzt hatte ich Erfolg, und auch die Gegenseite willigte ein, es zumindest zu versuchen, sich in sämtlichen Streitpunkten zu einigen. Es gab einen Moment lang eine Art &#8218;common spirit&#8216;, einen guten Geist von Helsinki. Das ist da, wo es um Menschenrechte geht.</p>
<p>Frage: Wie läuft so was ab, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=mediation" target="_self">Mediation</a>?</p>
<p>Antwort: Eine Richterin beim Amtsgericht hat eine spezielle Ausbildung als Mediatorin. Wir haben uns in mehreren, jeweils drei Stunden dauernden Sitzungen bei ihr hingesetzt. Sie hat so einen Flipchart aufgestellt, da schrieb sie dann in Säulenform die streitigen <strong>Gesichtspunkte</strong> jeder Seite hin. Links Familie A, rechts Familie B. So häufelten wir die wechselseitigen Befindlichkeiten zu einer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Todo" target="_blank">todo-Liste</a>.</p>
<p>Frage: Begann sich infolgedessen die Stimmung zu bessern, ich meine, die Gesprächsatmosphäre?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NS8i6nZzN2c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/NS8i6nZzN2c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p>Antwort: Ich würde sagen, die Stimmung war weiterhin <em>falsch</em> freundlich. Die Freundlichkeit war nicht wirklich echt, sie war nur gespielt, nach meinem Empfinden. Diese beiden hatten in fast allen Fragen, die wir besprochen haben, menschlich irgendetwas auszusetzen. Es hagelte auch in Nebensächlichkeiten oft Vorwürfe und Vorhaltungen. Als ich ihnen sagte, dass meine Kinder aus bestimmten Überlegungen auf einer Privatschule sind, haben sie mir das gleich massiv vorgeworfen, ohne überhaupt nach den Gründen zu fragen. Daran konnte ich sehen, wie wenig sie bereit waren, mich zu akzeptieren bzw. zu verstehen. Das wäre aber Voraussetzung für einen echten Friedensschluss gewesen: dass die wenigstens versuchen, dich zu verstehen&#8230; sie verstanden eigentlich immer nur Bahnhof. Sie wussten immer alles besser.</p>
<p>Frage: Wann kippte das Mediationsgespräch um in eine gescheiterte Kommunikation?</p>
<p>Antwort: Die Mediation scheiterte an Folgendem. Wir stritten u.a. über die Frage, wie viel Wohngeld müssen die Eigentümer im Haus bezahlen. Ist der Verteilungsschlüssel richtig gewählt? Bereiche im Untergeschoss des Hauses waren aufgrund einer Klausel vom Wohngeld befreit, das sind Räume, wo man sich nicht dauernd aufhalten darf, also z.B.  ein paar Kellerräume, die als Hobbyräume bzw. auch als Büro genutzt werden dürfen. Obwohl die Garagen nicht expressis verbis befreit waren, zahlten auch sie kein Wohngeld, jedenfalls bislang.</p>
<p>Frage: Wie waren da die wechselseitigen Positionen?</p>
<p>Antwort: Ich habe gesagt, die Befreiung ist geregelt in unserem Gemeinschaftsvertrag. Wenn man davon abweichen will, ist das ein Zugeständnis. Wir verschließen uns nicht, dafür ein Wohngeld zu zahlen. Dies sei aber nicht 100% eines vergleichbaren Wohngeldes, wie man es für eine komplett nutzbare Wohnung oder ein Büro im Dachgeschoss bezahlen müsste. Also keine <em>vollwertige </em>Einheit. Denn das sei ja, vergleichbar mit den übrigen Wohnungen oben, nur sehr, sehr eingeschränkt zu nutzen. Ich schlug vor, eine 24 Stunden pro Tag nutzbare Einheit mit 100% zu bewerten und beispielweise die nur drei Stunden am Tag nutzbare Einheit demzufolge mit 12,5%, also anteilig. Das ganze <strong><em>künftig</em></strong><em>, also ab einem künftigen Zeitpunkt X</em>.</p>
<p>Außerdem sagte ich, was man messen könnte, also Wasser und Heizung, das würde komplett übernommen werden. Ich sagte noch, feste Kostenanteile sind aber auch an die konkrete Nutzung geknüpft. Grundsätzlich halte ich nämlich diese Regelung für rechtswirksam. Ich empfinde es als Gerechtigkeit nur, wenn jemand, der etwas nutzt, es auch bezahlt. Nutzt man so was beispielsweise tatsächlich nicht mehr, also unterlässt diese Nutzung, gibt es auch keinen Grund, dafür Wohngeld zu bezahlen. Kostenbefreiungen wie diese sind in Deutschland überall üblich, und das war auch der Grund, warum ich mir diese Ausnahme seinerzeit ausgedacht hatte.</p>
<p>Frage: Dieser Gedanke klingt durchdacht?</p>
<p>Antwort: Das reichte denen nicht aus. Als erstes warfen sie uns vor, unsere Kinder auf Privatschulen zu schicken, für die man bezahlt. Hätten wir sie deswegen abmelden sollen? Weil es nicht <em>deren</em> Vorstellungen von Kindeserziehung entspricht? Das hat wenig mit unseren Streitfragen zu tun, ob Kosten gerecht verteilt und abgerechnet werden. Dann verlangten sie 100%-ige Gleichbelastung dieser Einheit im Keller. Die bislang von Kosten freigestellten Stellplätze weigerten sie sich, auf zumindest ähnliche Weise mit Wohngeld zu belasten. Sie machten ein aus ihrer Sicht großzügiges Angebot. Wir sollten 100% Kostenbelastung rückwirkend seit 2001 übernehmen. Ich habe das gleich mal nachgerechnet und bin auf 15.000,- EUR gekommen. Ich sagte ihnen, das sei kein großzügiges Angebot. Wir würden uns gern einigen, aber es müsste ein faires Angebot sein, das unsere Möglichkeiten angemessen berücksichtigt und insbesondere nicht übersteigt.</p>
<p>Frage: Wie haben die darauf reagiert?</p>
<p>Antwort: Die haben die Mediationsverhandlungen abgebrochen. Später haben sie dauernd behauptet, wir hätten die Mediation abgebrochen.  Sie verdrehen immer alles ins Gegenteil. Sie selbst haben es abgebrochen, weil wir ihnen nicht genug entgegen gekommen sind, nach ihrer Meinung. Aber es stand außerhalb unserer Möglichkeiten und es gab auch keinen rechtlichen Grund, warum wir ihnen auf eine so weitgehende Weise entgegen hätten kommen müssen. Ich meine, man kann sich über alles Mögliche einigen. Wenn es einen Ansatz gibt, dass man dazu auch gerichtlich verdonnert werden würde, dann stellt sich doch die Frage als Vernunftsgesichtspunkt, ob man lieber freiwillig so was macht. Aber deren Forderungen überschreiten das bei weitem, was Gerichte sich dazu ausdenken. Ich habe das genau analysiert. Deren Forderungen waren einfach nicht auf selber Augenhöhe ausgedacht und entbehrten jeder Grundlage.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Frage: Ist das nun eine Lüge, zu behaupten, Sie hätten die Mediation abgebrochen oder wissen die es nur nicht besser?</p>
<p>Antwort: Es ist schwierig, mit Menschen über echte Lösungen zu verhandeln, die keine kenntnisreiche Basis und realistische Vorstellung haben. Wenn sich einer auskennt, hat er eine Basis, was er erwarten kann. Ein Mediziner kann den baldigen Tod seines Patienten bei entsprechender Erfahrung voraussehen und angesichts des sicheren Todes dafür sorgen, dass der Patient die letzten Wochen schön empfindet. Das ist tröstend. Ein Heilpraktiker ohne entsprechende Kenntnis wird noch eine Woche vor dem bevorstehenden Tod  beschwörende, quälende Heilformeln sprechen, unfähig der Realität ins Auge zu sehen.  <strong>Ahnungslose verlangen Dinge, die schlicht abwegig sind.</strong> Ich als Person muss auch hinsichtlich meiner persönlichen Möglichkeiten realistisch eingeschätzt werden. Sonst ist der Patient tot, um beim Beispiel zu bleiben. Menschen, die nicht wissen, was sie zu verlangen berechtigt sind, empfinden ihre Vorschläge als großzügig.  <strong>Hier wäre der Anwalt gefordert</strong>, seinen Mandanten zu verdeutlichen, wo die absteckbaren, erreichbaren Grenzen einer Kompromisslösung wirklich liegen. Weil alles andere grenzenlose Grenzenlosigkeit darstellt. Sie stocherten weit über der Belastungsgrenze von uns und hörten mir nicht zu, als ich ihnen das deutlich sagte. Was nützt das?  Wir resignierten, es erschien uns billiger, eine gerichtliche Lösung zu erreichen, als eine freiwillige, weil Gerichte sachliche Erwägungen verstehen, Laien eben nicht.</p>
<p>Frage: Haben die denn inzwischen erfolgreich geklagt in dieser Geschichte?</p>
<p>Antwort: Das ist eine gute  Frage. Nein. Die haben zwei Rechtsanwaltskanzleien, unter denen sie nach irgendeinem mir unbekannten Gesetz die gerichtlichen Klagen aufteilen. Wir haben eine Menge gerichtliche Klagen von denen, wobei du nie weißt, von welcher Kanzlei die nächste kommt. Die Klagen von denen kommen aus heiterem Himmel und enthalten abstruse rechtliche Vorstellungen darüber, wie man erfolgreiche Rechtstreitigkeiten führt. Die haben überschneidende Streitstoffe und argumentieren  verwirrend und verzerrend, und der eine bestreitet Dinge, auf die sich der andere Anwalt beruft. Manchmal dachte ich, man nehme einen Klebestift und schneide deren Schriftsätze auseinander, schließlich klebe man die Argumentationsfahnen nebeneinander. Und dann könne man das Gesetz dieses Wahnsinns und die Willkürlichkeit ihrer Argumente erkennen. Ich habe das nie gemacht. So sind zwei Kanzleien damit beschäftigt, jeweils Dinge vorzutragen, die sich kaum noch als Realität darstellen. Ich habe manches Mal gedacht, dass diese beiden Kanzleien ihre Mandantschaft ordentlich melken. Sie machen einfach die eine Klage nicht, auf die es ankommt. Ich hab es schon x-mal angesprochen. Die Klagen, die uns übers Gericht erreichen, betreffen immer Nebenkriegsschauplätze und niemals den Kern dessen, was sie versuchen zu erreichen.</p>
<p>Frage: Wenn sie denen das gesagt haben, warum machen die es dann nicht?</p>
<p>Antwort: Ich denke, sie vertrauen nur ihren Anwälten. Wir müssten schlicht das Gegenteil dessen behaupten, dann würden sie das Gegenteil tun.</p>
<p>Frage: Ich möchte den Aspekt <strong>Stalking </strong>jetzt genauer erfragen! Im September 2007 geschah was genau?</p>
<p>Antwort: Ich bekam Kenntnis von einem Kaufvertrag für deren Garage. Sie verkauften ihre Garage an einen Menschen, bzw. dessen Firma, der am Geschäftsleben nicht mehr teilnehmen darf. Weil er insgesamt pleite ist. Das war uns sehr eingehend bekannt. Er ist ein beruflicher Gegner von uns, wir machen sechsstellige, titulierte Forderungen gegen ihn und sein Fliegennetz geltend.</p>
<p>Frage: Was für ein Fliegennetz?</p>
<p>Antwort: Die Käuferin, eine kaputte Firma ohne Geschäftsbetrieb, hatte Schulden und bezahlte diese nicht. Es wurde bereits fruchtlos vollstreckt. Wir hatten titulierte Forderungen und beauftragten daher unsere Rechtsanwälte, den Kaufvertrag unverzüglich zu pfänden.</p>
<p>Frage: Und wer steckte hinter dieser Firma?</p>
<p>Antwort: Ein beruflicher Zwangsvollstreckungsschuldner unserer Firma, der sich mit einer Vielzahl von querulatorischen Prozessen bereits in der &#8218;ostfriesischen&#8216; (*) Justiz einen Namen gemacht hat.</p>
<p>Frage: Was war denn der Sinn davon, diese Garage an so jemanden zu verkaufen?</p>
<p>Antwort: Ich kann nicht für andere antworten, die das selbst erklären müssen. Meine Deutung ist: Sie wollten einen Herrn haben, der in der Lage ist, uns &#8222;das Wasser zu reichen&#8220;, sie stellten sich vor, ihn als Eigentümer in diese kleine WEG einzubinden, damit er nun als Stellvertreter all diejenigen Erfolge einheimst, die sie auf zulässigen Wegen in der deutschen Gerichtsbarkeit niemals erreichen würden. Sie überschätzen den Herrn, soviel ist sicher. Denn der kann auf diesem Gebiet gar nichts.</p>
<p>Frage: Aber wenn der querulatorisch gerichtsbekannt ist, ist er dann nicht &#8218;verbrannt&#8216;, solche Dinge für seine Auftraggeber zu erledigen?</p>
<p>Antwort: Dass seine Auftraggeber ihren Auftragnehmer überschätzen, das ist das eine. Der Mann hat keine Ahnung. Für mich ist er ein &#8218;biggest loser&#8216;. Der war in den anderen Fällen, die wir beruflich betreuten, stets so weit weg von der Realität, als dass es schlicht unmöglich war, mit ihm Gemeinsamkeit zu finden. Das Täterprofil ähnelt sich also, wer nichts von der Materie versteht, kann auch keine realistischen, erfüllbaren Forderungen stellen. Denn gerichtlich käme immer viel weniger raus, als die sich vorstellen. Ich halte den Beauftragten für einen vollkommen realitätsfremden Spinner. Dieser Fall erscheint mir aussichtslos. Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass ein Nachbar in meinem direkten Wohnumfeld so einen &#8218;Hirni&#8216; in meine Privatsphäre einschleust, damit der meine Familie aufs Übelste bedrängt. Nachstellung ist seit 2007 ein Straftatbestand. Das darf er nicht, da kann es gar keinen Zweifel geben.</p>
<p>Frage: Aber nun war dieser Kaufvertrag da und auch diese Pfändung. Wie ist das ausgegangen? Dieser Kaufvertrag&#8230;</p>
<p>Antwort: Wie das Hornberger Schießen. Der Kaufvertrag musste rückabgewickelt werden. Ich denke, sie haben zwischenzeitlich verstanden, dass sie derartiges nicht machen können. Es war grottenschlecht eingefädelt und nutzlos, überflüssig wie ein Kropf, dieser Kaufvertrag. Da waren ausgesprochene Laien am Werk. Allerdings gehört es zu deren Portfolio, solche Fehler niemals einzusehen und noch Jahre später zu behaupten, da  sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Ist es eben nicht, daran wird das Gerede nichts ändern.</p>
<p>Frage: Waren damit auch Gerichte befasst?</p>
<p>Antwort: Mehrere sogar. Ein Richter beim Landgericht stellte so eine Aussage in den Raum, er verstünde das eigentlich nicht, welchen Sinn das machen würde, wenn dieser Herr So-und-so jetzt da in dieser WEG auch noch Wohnungseigentümer werden wolle? Die beantworteten dem Richter diese Frage nicht. Gute Fragen sind eben schwierig zu beantworten. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-begriff-des-fremdschaemens/" target="_self">Fremdschämen</a>, das war mein Gefühl in diesem Moment. Ich habe mich stellvertretend für diese Leute geschämt.</p>
<p>Frage: Gab es irgendwann einmal den Gedanken, die Wohnungen dort zu verkaufen? Ausgezogen waren die ja 2003, soweit ich recht erinnere&#8230;</p>
<p>Antwort: Diese Überlegung gab es auf beiden Seiten. Die haben letztes Jahr den Verkauf versucht. Sie scheiterten daran, dass sie zu hohe Kaufpreisvorstellungen hatten. Uns wurde von ihrem Makler angedeutet, ein erfolgreicher Verkauf bedeute das Ende der Zwistigkeiten. Man bot uns Teamwork an. Alle Abrechnungen sollten schnell genehmigt werden, es sollte eine &#8218;positive Verkaufssituation&#8216; entstehen&#8230;.für die Protokolle, die die Erwerber lesen müssten&#8230;</p>
<p>Frage: Um Käufer zu täuschen, womit man es hier zu tun habe?</p>
<p>Antwort: Um den Verkauf zu fördern. Die Idee fand ich gut. Sie scheiterte aber erneut an der mangelnden Kompromissbereitschaft von denen und den Kaufpreisen, die Menschen bereit waren, für diese Wohnungen zu bezahlen.</p>
<p>Frage: War diese &#8218;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">persona non grata</a>&#8218; noch da?</p>
<p>Antwort: Die war zunächst nur immer in den Gerichtsprozessen als &#8218;interessierte Öffentlichkeit&#8216; anwesend. Da kannst du nichts machen, das gehört auch zu dieser Fairnessmacke der Justiz. Die Öffentlichkeit zuzulassen, auch wenn sie da nichts zu suchen hätte, sich lediglich stalkingartig betätigt, um psychologischen Druck auszuüben. Der saß immer da und griente doof rum. Ich hab ihn einfach ignoriert. Allerdings bestand ich drauf, ihn im Sitzungsprotokoll schriftlich aufzuführen. Der Dummkopf hatte seine Freude daran, als vermeintlicher Kaufanwärter zur Kunstfigur des Prozessbeteiligten zu mutieren. Sie verschwiegen den Gerichten, dass der Kaufvertrag längst rückabgewickelt war. Wieder so Scheinwelten, Scheingefechte, Lügen&#8230;</p>
<p>Frage: Wann wurde die Sache nach ihrer Meinung zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>?</p>
<p>Antwort: Nach unserem Sommerurlaub dieses Jahr.  Vor unserem Urlaub zog plötzlich der Sohn weg und machte das Dachgeschossbüro, indem er gewohnt hatte, frei. Wir machten da noch eine Eigentümerversammlung. Ich sagte denen deutlich, sie sollten nicht auf die Idee kommen, unseren gemeinsamen Freund &#8217;non grata&#8216; da einzuquartieren.</p>
<p>Frage: Dann haben sie das doch selbst provoziert, wenn man nachdenkt, oder?</p>
<p>Antwort: Wieso provoziert? Ich hab es ihnen auch nochmal schriftlich gegeben. Wenn sie gegen die guten Sitten verstießen, dann sollte die Aktenlage jedenfalls klar sein. Während unseres Urlaubs trat er das erste Mal provokativ  auf. Zunächst musste er noch für 10 Tage ins Gefängnis, eine Ordnungsstrafe absitzen.</p>
<p>Frage: Wieso das?</p>
<p>Antwort: Das möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sagen, nur so viel: es hat was mit der WEG zu tun, in der er selbst wohnt. Veranlasst haben wir diese Ordnungsstrafe.</p>
<p>Frage: Ach so, also <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/abwegiger-gesichtspunkt-vermietung-aus-rache-ist-ein-niedriger-beweggrund/" target="_self">Rache</a>?</p>
<p>Antwort: Ja, Rache. Er kommt aus der Haft, bedankt sich für den schönen Urlaub hinter schwedischen Gardinen und schreibt uns gleich in mehreren Schreiben, er hätte jetzt die permanente Schlüssel<strong>gewalt</strong> zu unserem Wohnhaus. Wobei das Wort Gewalt da ja eine ganz neue Bedeutung bekommt.</p>
<p>Frage: Wir sind jetzt also genau am Anbeginn dessen angelangt, was sie als Stalking auffassen und wo eine Art <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/hausliche-gewalt/" target="_self">häuslicher Gewalt</a> beginnt? Das würden wir gern genauer erfahren&#8230;</p>
<p><strong>(Ende Teil 2)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>In Teil<strong> 3</strong>/3 schildert der Interviewte den genauen Ablauf der stalkingartigen, häuslichen Gewalt während der nächsten Wochen. Zum besseren Gesamtverständnis lies auch die Teile 1 und 2 der aus insgesamt 3 Teilen bestehenden Interviewniederschriften.</p>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.list-of-important-artists.de/a.htm" target="_blank">Liste der wichtigen Künstler in Berlin, Buchstabe A</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>85-09 &#8211; (Teil 1/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; über die Vorgeschichte dessen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de führte kürzlich ein längeres Interview. Befragt wurde ein Stalkingopfer nach seinen Erfahrungen. Das GewaltschutzG ist noch relativ neu (2007), wie geht die Justiz mit angezeigten Stalking-Fällen um? Geht sie überhaupt damit um? Kann -wer gestalkt wird- Hilfe erwarten? Uns ging es darum, die gelebte Praxis mal anhand ganz konkreter Erfahrungen hinterfragen. Namen des Opfers und ... <a title="85-09 &#8211; (Teil 1/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; über die Vorgeschichte dessen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" aria-label="Mehr Informationen über 85-09 &#8211; (Teil 1/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; über die Vorgeschichte dessen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3531 alignnone" title="Interview" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner-150x150.jpg" alt="Interview" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></p>
<figure id="attachment_3538-2" aria-describedby="caption-attachment-3538-2" style="width: 130px" class="wp-caption alignright"><strong></strong><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3538" title="Interview mit einem Unbekannten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar-140x150.jpg" alt="Interview mit einem Unbekannten" width="140" height="150" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-3538-2" class="wp-caption-text">Interview mit einem Unbekannten</figcaption></figure>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> führte kürzlich ein längeres Interview. Befragt wurde ein Stalkingopfer nach seinen Erfahrungen. Das GewaltschutzG ist noch relativ neu (2007), wie geht die Justiz mit angezeigten Stalking-Fällen um? Geht sie überhaupt damit um? Kann -wer gestalkt wird- Hilfe erwarten? Uns ging es darum, die gelebte Praxis mal anhand ganz konkreter Erfahrungen hinterfragen. Namen des Opfers und der Täter sind aus Gründen des Personenschutzes nicht veröffentlicht. <strong>gesichtspunkte.de</strong> veröffentlicht heute nur Teil 1 von insgesamt 3 Interviewteilen, da das Interview recht umfangreich ausfiel. Die weiteren Teile erscheinen demnächst. Teil 1/3 betrifft die Anfänge einer Stalkinggeschichte und ihre Ursprünge.</p>
<div style="padding-left: 30px;">(Bislang erschienen)</div>
<div style="padding-left: 30px;"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="padding-left: 30px;"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="padding-left: 30px;">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="padding-left: 30px;">(Bislang erschienen)</div>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Frage: Guten Tag, Herr X. (* Name geändert). Sie sagen, sie sind ein Opfer von Stalking geworden?</p>
<p>Antwort: Ja, genau, das fing eigentlich genau genommen schon im <strong>September 2007</strong> an.  Die Geschichte zieht sich bin die Gegenwart hin. Ein Ende ist derzeit noch nicht abzusehen.</p>
<p>Frage: Was genau? Was zieht sich hin?</p>
<p>Antwort: Nach meinen Erfahrungen ist Stalking kein stillstehender, statischer Akt, sondern Stalking entwickelt sich mit der Zeit und ufert aus. Es gibt Ruhe- und Drangphasen, Höhepunkte, Unterbrechungen. Aber von vorn: Ich wohne im Grünen. Vor Jahren habe ich an einen alten Unternehmer ein paar Wohnungen verkauft, die er dann selbst bewohnen wollte, direkt über mir.</p>
<p>Frage: Was hat das damit zu tun?</p>
<p>Antwort: Zunächst einmal wenig. Die Sache hat sich entwickelt. Sagte ich schon.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3530"></span><strong>***</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn-150x54.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="150" height="54" /></a></p>
<p>Frage: Können sie das näher erläutern?</p>
<p>Antwort: Gern. So 1999 rum musste ich in meinem Haus ein paar Wohnungen verkaufen. Ich bekam sie nicht gut vermietet und die Hypotheken waren recht hoch. Ich hatte keine andere Wahl. Also hab ich Eigentumswohnungen draus gemacht. Dieser Mensch kaufte dann mit seiner Frau drei davon, zwei im Obergeschoss, eine weitere, ein Büro-Teileigentum- direkt darüber im Dachgeschoss.</p>
<p>Frage: Sie wohnten dort und er?</p>
<p>Antwort: Die Sache war so. Ich wohnte mit meiner Familie im Erdgeschoss, darüber zog er mit seiner Frau ein. Sie haben viel investiert in die Wohnung drüber. Und das Dachgeschoss mieteten wir zurück für unser Büro, so hatte er noch eine Einnahme und ich ein Büro.</p>
<p>Frage: Das hört sich alles super an, oder?</p>
<p>Antwort: Es war anfänglich als eine gute Lösung gedacht, würde ich sagen. Aber schon bald gab es Zwist. Erst waren sie noch wie Oma und Opa, sie kamen sogar zu unseren Kindergeburtstagen und freuten sich offensichtlich, dass wir eine intakte Familie sind. Mit großer Verwandtschaft. Sie gingen ein und aus. Die Frau fing aber immer mehr an, sich wie eine &#8222;besserwissende&#8220; Oma zu benehmen. Erst sagte sie meiner Frau, wie man eine Waschmaschine bedient und dann mischten sie sich auch ständig ein, der Garten von uns, den sollten wir anders herrichten. Da kam irgendwann der Punkt, wo wir sagten Nein, das wollen wir nicht. Wir leben unser Leben, und die sollten ihres leben. Und sich nicht ständig in unsere Dinge einmischen. Dann beschwerte sie sich, dass ich auch manchmal abends arbeitete über ihnen. Sie hörten das.</p>
<p>Frage: Das hört sich nach Zurückweisung an? Ich meine, diese Oma-/Opa-Geschichte und die Verweisung in bestimmte, persönliche Schranken&#8230;.</p>
<p>Antwort: Ja, sowas. Ich denke, sie wollten, was sie selbst nicht haben, von uns haben: eine intakte, funktionierende Familie.</p>
<p>Frage: Das hatten die selbst nicht?</p>
<p>Antwort: Jedenfalls nach meinem persönlichen Eindruck eher nein. Gut, sie haben zwei erwachsene Kinder, aber denen müssen sie auch heute noch unter die Arme greifen. Ob die was geworden wären, wenn denen nicht immer wieder ihre Eltern geholfen hätten? Ich bin da zumindest unsicher. Die Frau des Unternehmers jedenfalls wünschte sich nichts sehnlicher, als irgendwann einmal Großmutter zu werden. Doch bei den Kindern klappten diese Dinge nicht. Sie funktionierten nicht wunschgemäß. Hinzu kamen persönliche Probleme der Kinder, nicht funktionierende Partnerschaften, immer wieder Wechsel in den Beziehungen. Nichts Kontinuierliches hatten die in ihrem Leben, aber einen Kokon &#8218;Familiennetz&#8216; schon, also ein durch den Vater unterstützen, dem Sohn Aufträge verschaffen, die Tochter anstellen und solche Dinge. Der Vater hat es sicher zu was gebracht, im Leben. Die Mutter war nur Mutter und hauptsächlich Unternehmergattin.</p>
<p>Frage: Wie alt sind denn diese Leute?</p>
<p>Antwort: Er ist Anfang der 30iger Jahre geboren, die prägenden ersten Jahre seines Lebens in Nazideutschland. Sie kommt vom anderen Ende der Welt, ist Mitte der 30iger Jahre geboren. Irgendwann 1960iger holte er sie nach hierher nach Norderney. Er gründete mit seinem Bruder hier eine Firma für irgendein Baunebengewerk, was mit Maschinen, ist ja auch egal. Die Kinder sind in den 60ern geboren, eine ganz gewöhnliche Familienchronik. Nichts Weltbewegendes&#8230;</p>
<p>Frage: Kommen wir zum Fragekern zurück, wie ging die Geschichte mit aufgedrängten &#8218;vermeintlichen&#8216; Großeltern weiter?</p>
<p>Antwort: Nachdem wir sie höflich, aber bestimmt in ihre Schranken gewiesen hatten, haben wir auch erste Eigentümerversammlungen gehabt. Denn das Haus war ja jetzt Wohnungseigentum. Gleich in einer der ersten sagte er zu mir, er habe so viel Geld investieren müssen, beklagte sich darüber. Seine Wohnungen wären viel zu teuer gewesen. Ich hätte ihm was verschwiegen und einen zu hohen Kaufpreis bekommen.</p>
<p>Frage: Stimmt das?</p>
<figure id="attachment_34" aria-describedby="caption-attachment-34" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-34" title="Böse Nachbarn unerwünscht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht-150x150.gif" alt="Böse Nachbarn unerwünscht!" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/boesenachbarnunerwuenscht.gif 200w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-34" class="wp-caption-text">Böse Nachbarn unerwünscht!</figcaption></figure>
<p>Antwort: Nach meinem menschlichen Ermessen nein. Der Mann hat viel Geld. Ein jeder ist seines Glückes Schmied. Kaufpreise sind im Nachhinein nur noch begrenzt reversibel. Ich kann ihn auch verstehen: er hat schon viel bezahlt. Er wollte sich die Wohnung so richtig nett renovieren. Er hat alles sehr aufwändig gemacht. Auch die Terrassen. Er sagt, allein dafür hat er 70.000,- DM ausgegeben. Das mag sein, ich hätte die gleiche Arbeit sicher für die Hälfte bekommen. Später merkte ich bei einer anderen Sache, dass er sich von den Bauleuten auch ein bisschen hat ausnehmen lassen. An einen Maurer, den er eine Nachbarmauer verputzen ließ, ohne uns zu fragen, sollte er 8.500,- DM zahlen. Die Arbeit war nicht mehr als 2.000,- DM wert.</p>
<p>Frage: Woher wissen sie das?</p>
<p>Antwort: Ich habe beruflich ständig mit solchen Dingen zu tun. Ich kenne die Preise, die man aufrufen darf. Ich kenne die Tricks, wie Handwerker zu ihren Gunsten abrechnen. Die ganze Art, wie der Auftrag erteilt wurde, ohne vorheriges Kostenangebot und dann zu einem ausufernden Stundennachweis, so hätte kein vernünftiger Hauseigentümer die Sache angegangen. Später hat er ihn noch gedrückt auf irgendwas mit 5.000,- DM. Aber auch das war zu teuer. Das sagte ich ihm auch.</p>
<p>Frage:   Hmmmhhh, zurück zur Geschichte bitte&#8230;</p>
<p>Antwort: Okay, okay, die 70.000,- DM für die Terrassen, da stellte er sich vor, die sollte ich ihm zurückzahlen&#8230;, irgendwie so wegen &#8218;verschwiegener Mängel&#8216;. Ist das &#8218;arglistische Täuschung&#8216;?</p>
<p>Frage: Haben sie sich geeinigt?</p>
<p>Antwort: Nein, das ging nicht. Ich bin da sofort sehr ehrlich mit ihm umgegangen.</p>
<p>Frage: Das sagen alle&#8230;</p>
<p>Antwort: Doch, doch, wirklich. Ich habe ein paar Dinge dazu gesagt, gleich in derselben Sitzung. Ich hab ihm gesagt, ich habe die Wohnungen an ihn aus Gründen wirtschaftlicher Not verkaufen müssen. Ich hätte das Geld von ihm nicht in meine Taschen gepackt, sondern ich musste es damals komplett an die Hypothekenbank abführen. 70.000,- DM sind eine ganze Menge Geld. Ich hab ihm im selben Gespräch dann auch noch gesagt, ich hätte keine weiteren Ersparnisse, weder in dieser noch einer geringeren Größenordnung. Mit zwei Kindern und Frau müsse ich scharf rechnen. Er solle sich erkundigen über meine Verhältnisse. Er sei doch Mitglied einer solchen Organisation.</p>
<p>Frage: Und?</p>
<p>Antwort: Das hat er dann getan. Er hat eine negative Auskunft über mich bekommen, die auf diese Sache zurückging. Als er dann einfach eine Mauer verputzen ließ und von mir die Kosten von 8.500,- DM, geteilt durch drei Beteiligte, wiederhaben wollte, habe ich damals erstens gesagt, er hätte die Mauer nicht verputzen dürfen, denn die gehört einem Nachbarn. Und ich habe ihm vorgehalten, er sei nicht Verwalter des Hauses und dürfe Aufträge auslösen, zumal der Preis viel zu hoch war.</p>
<p>Frage: Wurde in dieser Sache eine Einigung mit ihm erzielt? Wie ging die Sache mit den Terrassen aus?</p>
<p>Antwort: Nein. Mit dieser Geschichte fing ein Drama ziemlichen Ausmaßes an. Er verweigerte sich regelrecht einer vernünftigen Vereinbarung mit mir und dem betroffenen Nachbarn. Der Nachbar ist ein ganz verdienter, friedliebender Mensch, ein Mediziner im Ruhestand, der hat ein Bundesverdienstkreuz am Bande und ist ein herzenswarmer, lieber Mensch. Der war richtig sauer wegen dieser Eigenmacht. Schließlich hat er einen Anteil zähneknirschend übernommen. Mit mir versuchte der Unternehmer gar nicht erst, eine abschließende Vereinbarung zu treffen. Stattdessen schrieb er nun den Mediziner an und warnte diesen schriftlich vor mir und sagte ihm, es lägen negative Auskünfte über mich vor. Der Mediziner hat mich damals zu sich und seiner Frau zum Kaffee eingeladen. Er war vollkommen fassungslos über diesen &#8222;Geruch des Bösen&#8220;, der in diesem Brief lag. Die Sache mit den Terrassen, da wendete ich dann später gegenüber seinem Rechtsanwalt erfolgreich die Einrede der Verjährung nach mehr als einem Jahr ein. Der hat ihm sicher gesagt, dass ich recht habe.</p>
<p>Frage: Wie ging es weiter?</p>
<p>Antwort: Ich habe ihn dann verklagt auf Unterlassung, was den Nachbarn betrifft. Es schlossen sich einige weitere Dinge an. Parallel erklärte mir der Unternehmer &#8218;den Krieg&#8216;.  Der dachte irgendwie so: &#8218;Den werde ich kleinkriegen.&#8216; Den Auftrag dazu bildete er sich ein, von seiner Frau bekommen zu haben. Seine Frau litt <em>sehr </em>unter der ganzen Situation. Ich denke, es waren psychosomatische Beschwerden. Erst versuchten sie doch tatsächlich, hinter meinem Rücken mit meiner Hausbank zu verhandeln. Sie hatte sogar schon neue Nachbarn für sich ausgesucht. Er wollte die Wohnungen von der Bank ankaufen. Ich habe das damals allerdings besser als er gelöst. Ich verhandelte ebenfalls mit der Bank und sorgte dafür, dass er die Wohnungen nicht kaufen konnte. Er ging ziemlich töricht vor. Ich war besser als er. Schließlich musste er sich geschlagen geben. Es hagelte immer Briefe von ihm: ich bin ein Betrüger, ich muss den Garten aufräumen und lauter so Zeugs, wo sich vernünftige Menschen irgendwann fragen, mit wem sie es da zu tun haben? Irgendwann zogen sie dann -Gott sei Dank- aus dieser Wohnung aus. Das war wirklich seit langem mal eine richtige Entscheidung von denen. Ich fühlte mich damals regelrecht erlöst und erhoffte eine Beendigung des immerwährenden Streits. Weil doch insbesondere ältere Menschen oft so gestrickt sind, dass sie sich einen friedfertigen, würdigen Lebensabend wünschen. So eine Art Schluss-Strich unter diese unangenehme Geschichte.</p>
<p>Frage: Und, war es so?</p>
<p>Antwort: Leider nein. Der Auszug war irgendwann 2003. Die gaben ihre Wohnungen und die Büroräume im Dach dann ihren Kindern, die dort einzogen.</p>
<p>Frage: Das hört sich doch nach einer vernünftigen Lösung an?</p>
<p>Antwort: So schien es auch. Ich verband große Hoffnungen mit dieser Lösung. Zumal ich mit dem Sohn mal früher zur Schule gegangen bin. Ich vermutete, er wäre sozusagen eine Brücke zu den nicht mehr mit uns redenden Eltern. Wir versuchten es beide redlich, er und ich. Allerdings war da auch das Problem, dass diese Eltern ihre beiden Kinder schon zuvor jahrelang nur unvollständig über ihre ganzen Attacken auf unsere Familie informiert hatten. Sie erzählten ihren Kindern immer nur diejenigen Anteile der Geschichte, die sie in ein positives Licht stellten. Um sich nicht rechtfertigen zu müssen. Der Sohn hat mir mehrmals gesagt, er wüsste, dass seine Eltern schwierig sind. Darauf habe ich gebaut, ich habe versucht, eine Vertrauensbasis mit ihm und seiner Schwester aufzubauen.</p>
<p>Frage: Und das gelang aber nicht?</p>
<p>Antwort: Genau. Ich wurde immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, aus denen ich sehen konnte, wie wenig sie überhaupt wussten. Sie waren ganz einfach unaufgeklärt. Und ich hätte ihnen den unbekannten Teil der Geschichte niemals vermitteln können. Das hat auch was mit Familiensolidarität zu tun, ich kann das verstehen.</p>
<p>Frage: Danach ging es weiter? Wie?</p>
<p>Antwort: Ein gefühlter Höhepunkt war dann folgende Geschichte 2003. Irgendwann erschienen so Leute in Blaulingen, Arbeitskleidung, von seiner Firma. Sie schleppten metallene Bauzaunelemente an. Zweimal passierte das. Er hatte seinen Mitarbeitern den Auftrag gegeben, in der Garage mit einem Platz für uns und einem von denen in der Mitte einen massiven Käfigzaun im Beton zu verschrauben. Ich verhinderte das zweimal, indem ich mich selbst dort hinstellte, wo der den Käfig errichten mochte, und die Polizei holte. Die sagte dem was davon, er müsse sich einen Titel bei Gericht holen, wenn er so was bauen will.</p>
<p>Frage: Na, um die beiden Plätze voneinander abzugrenzen, was ist dabei?</p>
<figure id="attachment_2649" aria-describedby="caption-attachment-2649" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p>Antwort: Die Sache hatte mehrere Haken. So ein massiver Zaun in einer Doppelgarage, das ist eine Sache, da muss der weitere Eigentümer vorher zustimmen. Denn das ist so massiv, dass du dann deine eigene Garage nicht mehr ordentlich benutzen kannst. Du musst dir Sorgen machen, dass dein Auto verkratzt wird. Du bekommst die Tür nicht mehr richtig auf. Und auf seiner Seite der Garage ist auch der Gartensprenghahn, wo ich mir Wasser nehmen kann. Der Heizkörper ist auf seiner Seite. Den kann ich nicht mehr erreichen. Das dritte Mal baute er dann den Zaun, indem er eine Reise von uns nach Mallorca ausnutzte. Dabei hatte ich schon vor meinem Urlaub den Antrag auf eine Einstweilige Anordnung gestellt, die der damalige Richter nicht erlassen hat, ihm zu untersagen, dass er das ohne Genehmigung von uns bauen kann. Später ordnete dieser bemerkenswerte Richter noch an, der Zaun dürfe stehenbleiben, weil er ja Streitkontrahenten wirksam voneinander trenne. Etwa so sinngemäß, dann kann man wenigstens nicht mit einem Messer durchstechen, ach so, das ist ironisch&#8230;</p>
<p>Frage: Hmmmh&#8230;, sowas wie &#8222;kalte Aussperrung&#8220;?</p>
<p>Antwort: Richtig. Die Tür zum gemeinschaftlichen Treppenhaus ist versperrt. Was aber am schlimmsten war. Der Mann hat sich einfach eine ihm genehme Hälfte errechnet. Wir mussten für insgesamt fünf Jahre mit diesem Käfig leben. Wir haben bis zum Kammergericht geklagt und beim Landgericht und Kammergericht Recht bekommen. Der Mann hat nachweislich unseren Garagenplatz einfach teilweise okkupiert und einen beträchtlichen Anteil unseres eigenen Sondereigentums mit seinem dämlichen Käfig seinem zugeschlagen. In dieser Zeit bekam ich einen regelrechten Hass gegen den Amtsrichter, der in diesen Fällen einfach nicht durchblickte. Die Fälle waren eindeutig, der Amtsrichter trieb einen ziemlichen Schabernack mit unseren Anträgen. Hat dadurch noch vieles verschlimmert. Wir fühlten uns alleingelassen.</p>
<p>Frage: Wie hat sich das angefühlt?</p>
<p>Antwort: Wie Gewalt, psychische und körperliche Gewalt, begleitet von amtsgerichtlicher Duldung. Ich habe einen sehr großen, ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Ich konnte nicht verstehen, wie man sich derartiges herausnehmen kann und dann auch noch jahrelange Prozesse mit hochbezahlten Anwälten über derart offensichtliches Unrecht führen konnte? Ich fühlte, Gerechtigkeit kann in Deutschland auch &#8222;verwaltet&#8220; werden, in diesem Falle bei Gerichten, die fünf Jahre brauchen, um einen so offensichtlich rechtswidrigen Umstand komplett ins Recht zurückzuführen.</p>
<p>Frage: Diese Geschichte, das war alles?</p>
<p>Antwort: Mitnichten. Wir können eine sehr lange, weitere Schilderung jahrelanger Erfahrungen zum Besten geben. Abgesehen von den beleidigenden, gewalttätigen Briefen, die wir teils im Wochenrhythmus bekamen, die keinerlei Substanz enthielten, wurden wir auch mit weiteren schlimmen Dingen malträtiert. U.a. verweigerte er uns, das Kabel zu unserer eigenen Satellitenanlage (auf dem Dach) zu erneuern, das schon immer durch einen Schacht nach oben geführt wurde. Noch besser: Er schnitt die Kabel dorthin mit einem großen Bolzenschneider dreimal durch, damit wir kein Fernsehen mehr haben. Dann baute er eine Videosprechstelle von uns aus dem Klingeltableau aus, beschlagnahmte die einfach. Der Amtsrichter hat dann schon wieder Unsinn getrieben und eine Anordnung erlassen, die diese widerrechtliche Eigenmacht noch belohnt. Hat noch Datenschutz falsch angewendet, von wegen Videoüberwachung. Erst mit Hilfe des Datenschutzbeauftragten konnte die Rechtslage zutreffend angewendet werden. Einmal hat der Nachbar an einem Tag dreimal die Schlösser zur Garage ausgebaut, um ein eigenes einzubauen, damit ich nicht mehr durchkam. Beim dritten Mal bin ich direkt in den Keller gegangen und hab ihm gesagt, wenn er jetzt nicht sofort aufhört, dann würde ich über meinen eigenen Schatten springen müssen und Dinge tun, die wir beide später bereuen.</p>
<p>Frage: Unglaublich. Ist die Polizei eingeschritten?</p>
<p>Antwort: Wir haben die Polizei in diesen brachialen Dingen immer wieder geholt. Ob es den Käfig betraf, ob es die Satellitenanlage betraf. In diesen Dingen machten wir die Erfahrung, dass uns die Polizei überhaupt nicht hilft. Diese Schlösser-Aktion, da kam ein Einsatzkommando mit zehn bewaffneten Polizisten. Die haben dann sehr schnell verstanden, dass der alte Mann da mit den Schlössern einen eindeutig widerrechtlichen, hartnäckigen Schabernack treibt. Er hat da in dem Flur gestanden und den verdutzten Beamten immer wieder lauthals bedeutet &#8218;Ich habe einen Titel!&#8216; Die haben den schließlich einfach stehen gelassen. Einer der Beamten zeigte ihm einen Vogel, das durfte er aber nicht sehen.</p>
<p>Frage: Also, dann hat die Polizei geholfen?</p>
<p>Antwort: Ich persönlich finde, eher nicht. Sie sagt gern solche Dinge, wie das ist ein Nachbarschaftsstreit. Wenn du Strafanzeigen wegen solcher offensichtlich rechtswidrigen Sachverhalte machst, erstreckt sich die Reaktion der Justiz lediglich darin, nach Wochen oder Monaten ein Aktenzeichen mitzuteilen. Wenn du so viele Strafanzeigen machst, wie ich das in den letzten Jahren tun musste, hast du schon Schwierigkeiten, die kryptischen Mitteilungen der Staatsanwaltschaft überhaupt der richtigen Strafanzeige zuzuordnen. Die schwimmen so in ihrem eigenen Saft, dass sie sich beispielsweise weigern, mein dazu angelegtes Aktenzeichen anzugeben. Du kannst nicht einmal telefonisch nachfragen, weil da niemand erreichbar ist. Das wird dann mit Personalknappheit und solchem Scheiß begründet. Du kannst natürlich dann auch Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen. In Norderney (* Ort wurde geändert, Hinweis der Redaktion) ist die größte Staatsanwaltschaft von ganz Europa am werkeln. Deswegen ist sie aber nicht unbedingt besonders effizient. Da gilt dieser Beamtenwitz: &#8218;Du kannst einem Beamten nicht böse sein, er tut ja nichts.&#8216;</p>
<p>Frage: Habt ihr auch Strafanzeigen kassiert?</p>
<p>Antwort: Jede Menge. Einmal sind Mitarbeiter des Landeskriminalamts gekommen. Sein Rechtsanwalt hat behauptet, wir hätten bei der Verwaltung des Hauses betrogen. Die Unterlagen waren dann bei einem so genannten Wirtschaftsdezernenten, das ist ein Sachverständiger der Staatanwaltschaft, der prüft dann anhand der Vorwurfspunkte, ob ein strafrechtlicher Vorgang da ersichtlich ist.</p>
<p>Frage: Was war das Ergebnis?</p>
<p>Antwort: Die Staatsanwaltschaft hat nach vier Jahren Aktenbeschlagnahme zur Abholung der Unterlagen aufgefordert. Das Verfahren wurde eingestellt, und zwar, weil die Strafanzeige insgesamt vollkommen haltlos und unbegründet war. Strafrechtlich war überhaupt nichts zu beanstanden an der gewissenhaften und nachvollziehbaren Aktenführung durch uns. Noch Jahre später schreibt der frühere Nachbar immer wieder, wir hätten uns wie Straftäter verhalten, er denunziert uns als Serientäter und gibt vollkommen haltlose Dinge, wie diese Mauergeschichte oder andere Vorgänge an, die strafrechtlich absolut Null Relevanz besitzen. Richtig ist, dass der Mann sein gesamtes Weltbild so stark verinnerlicht hat, dass er unfähig zu einer &#8218;weicheren&#8216; Sicht der Dinge ist.  Eine weichere Sicht, nach dem Motto, es lohnt nicht, an derartigem festzuhalten, lass es los, finde einen Weg, Frieden mit dir selbst und deinem Nachbarn zu schließen. Vielleicht aufgrund seines Alters. Vielleicht aufgrund seiner Einstellung, er sei etwas besseres, er habe es im Leben zu etwas gebracht, zu Wohlstand, Reichtum &#8211; ein Leben als erfolgreicher Unternehmer. Wobei das noch nicht einmal den Tatsachen entsprechen muss. So ist das mit &#8218;verrückten&#8216; Selbstbildern, sie sind gefährlich.</p>
<p>Frage: Was war dann das Ergebnis derartiger Entwicklungen? Gab es da nicht ein Gefühl von Sinnlosigkeit irgendwann?</p>
<p>Antwort: Ich entwickelte einen großen Sarkasmus und wendete mich anderen Dingen zu. Ich analysierte intensiv das Selbstbild dieser Familie und entschloss mich, es zu karikieren. Es so zu überzeichnen, dass es ins Absurde abdriftet. Gleichzeitig bekam ich immer heftigere Zweifel, dass der deutsche Staat tatsächlich ein Rechtsstaat ist. Dass es in unserem Staat folgenlos möglich ist, anderer Leute Eigentum mit einem Käfig zu überbauen, und das man das nicht einstweilig sofort aus der Welt schaffen kann.</p>
<p>Das ist so, als wenn jemand gewaltsam in deine Wohnung eindringt und sich mit Rigips ein Stück Flur abzäunt, um dort zu leben. Nichts anderes. Sowas wird vom Staat fein delegiert zurück auf Streithähne, die ihre Konflikte nicht angemessen aus der Welt schaffen können. Sie nennen es die &#8218;zivilrechtliche Klärung&#8216;. Bei sowas besteht kein &#8218;öffentliches Interesse&#8216;. Strafrecht und Zivilrecht: beides ist so hundsgerecht, dass dieser Zustand &#8218;illegale Käfigüberbauung&#8216; fünf Jahre andauert, in diesem Fall 2003 bis 2008. Wenn einer fremde Kabel dreimal hintereinander absichtlich mit einem Bolzenschneider durchschneidet, gilt auch nichts anderes. Das liegt wieder fünf Jahre, nur weil der einen gutbezahlten Anwalt hat, der das deckt.</p>
<p>Irgendwann habe ich angefangen, die Sachen nur noch ironisch-lakonisch zu betrachten. Ich habe darüber eine Internetseite gemacht, die äußerst lustig war. Beim Erstellen derselben habe ich Tränen gelacht. Einige Freunde nicht minder, die den ganzen Irrsinn die ganzen Jahre über mitbekommen haben. Es waren vollkommen absurde Seiten, so absurd, dass man noch nicht einmal von einer Beleidigung sprechen konnte. Eine sich drehende Kuh stellte ich dar und nach einem tropfenden Wassertropfen schilderte ich den Vorwurf, &#8218;der hätte kein Geld&#8216; für eine Terrassensanierung. Mein Fehler war allerdings, dass ich dazu eine Domain mit dem Namen des Herrn nutzte, die daher (und nur deshalb) eine Persönlichkeitsrechts-Störung wäre. Das entdeckte einer der beiden Anwälte von dem und die untersagten mir bei der 30. (* Abteilungsnummer geändert)  Kammer des Landgerichts (Pressekammer) derartiges. Ich hab das eingesehen, das war meinerseits eine Grenzüberschreitung, die ich nach alledem allerdings auch  nach Meinung des Landgerichts in &#8222;pointierter Kritik&#8220; öffentlich gemacht hatte. Die Anwälte von dem haben daran gut verdient.</p>
<p>Frage: Hatte das noch weitere Auswirkungen?</p>
<p>Antwort: Ja, unter anderem die sehr lustige, dass bei Entdeckung dieser Website die Zugriffszahlen aus Australien immens anstiegen. Es folgte auch noch ein Prozess, um mich zu Schadenersatz zu verurteilen. In diesem Prozess haben die allerdings verloren. Das Gericht mochte keinen Schadenersatz zusprechen. Aber die Anwälte von dem, die haben daran wiederum gut verdient. Überhaupt: Die Anwälte von dem haben immer gut verdient. Die haben zwar viel Murks gemacht und einiges verloren, aber in Deutschland werden Anwälte bezahlt, egal, ob sie ihre Arbeit gut machen oder ob sie versagen. Ich hoffte schon häufiger insgeheim auf ein amerikanisches Honorarmodell für Rechtsanwälte.</p>
<p>Frage: Nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen?</p>
<figure id="attachment_3478" aria-describedby="caption-attachment-3478" style="width: 256px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesichtspunkt.Hoeflichkeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3478" title="Gesichtspunkt Höflichkeit (Quelle: RAe Janke &amp; Kloth)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesichtspunkt.Hoeflichkeit-266x300.jpg" alt="Gesichtspunkt Höflichkeit (Quelle: RAe Janke &amp; Kloth)" width="266" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesichtspunkt.Hoeflichkeit-266x300.jpg 266w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesichtspunkt.Hoeflichkeit.jpg 307w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3478" class="wp-caption-text">Gesichtspunkt Höflichkeit (Quelle: RAe Janke &amp; Kloth)</figcaption></figure>
<p>Antwort: Ja, richtig. Das hat mich gelehrt, Kritik nur in berechtigter Form vorzubringen, und wenn ich das öffentlich mache, die Grenzen des Persönlichkeitsrechts strikt einzuhalten. Meine Kritik an denen halte ich aber nach wie vor für genau auf den Punkt. Was die uns in den Jahren alles zugemutet haben, das kann doch alles nicht wahr sein. Der Teufel scheut nicht nur das Weihwasser, sondern insbesondere auch, sein Treiben unter Beobachtung einer kritischen Öffentlichkeit. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Öffentlichkeit zu informieren. Es stärkt einem den Rücken gegen Intrigantentum und persönliche Verfolgung. Außerdem erleichtert es einem die Seele. Feedback von anderen Menschen, Zuspruch, interessierte Fragen. Es kommen andere <strong>Gesichtspunkte</strong>, andere Blickwinkel hinzu. Die Öffentlichkeit ist kein schlechter Ratgeber. Diese Art von permanenten Tätern gegen alle Regeln menschlichen Anstands müssen hingegen sehr aufpassen.</p>
<p>Frage: Wann fing das <strong>Stalking </strong>an? Sie sagten eingangs, das wäre im <strong>September 2007</strong> gewesen? Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das noch nicht <strong>Stalking</strong>, was da beschrieben wurde bis hierher?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">(wird fortgesetzt)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Teil <strong>1</strong>/3 des geführten Interviews behandelte die Hintergründe und Vorläufe zu der <strong>Stalking</strong>-Geschichte der interviewten Person. Die beiden weiteren Teile des Interviews werden hier demnächst veröffentlicht. Bitte habt für die weitgehende Anonymisierung der Personen, Ort und Abläufe Verständnis. Sie sind aus Gründen des Persönlichkeitsrechts absichtlich vorgenommen worden.</p>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
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		<item>
		<title>77-09 &#8211; Skurril: Gedichte von Wilhelm Busch bekommen einen ganz neuen Zeitgeist &#8211; durch Schweinegrippe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/skurril-wilhelm-busch-bekommen-einen-ganz-neuen-zeitgeist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:26:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3369" aria-describedby="caption-attachment-3369" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Skurril_Schweinegrippe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3369" title="Skurril - frei nach Wilhelm Busch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Skurril_Schweinegrippe-300x300.jpg" alt="Skurril - frei nach Wilhelm Busch" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Skurril_Schweinegrippe-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Skurril_Schweinegrippe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Skurril_Schweinegrippe.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3369" class="wp-caption-text">Skurril - frei nach Wilhelm Busch</figcaption></figure>
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		<title>71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 00:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Dönitz war voll von dieser Gefühlsduselei, er schwamm geradezu in einer Gefühls-Soße, und Tatsachen waren ziemlich uninteressant.“ (Andrew Williams: U-Boot-Krieg im Atlantik. S. 279) Wie die Redaktion von gesichtspunkte.de aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr, rotten sich derzeit einige Internetjunkies zusammen, um einen Flashmob zu organisieren. Ob es sich dabei um ein Flashmob handelt oder ... <a title="71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/flashmobs-stehen-an/" aria-label="Mehr Informationen über 71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Im+schwarzen+Grund+Berlin&amp;sll=52.450805,13.284187&amp;sspn=0.019433,0.038581&amp;ie=UTF8&amp;z=16&amp;iwloc=A" target="_self"></a><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /><strong> Dönitz war voll von dieser Gefühlsduselei, er schwamm geradezu in einer Gefühls-Soße, und Tatsachen waren ziemlich uninteressant.“</strong> (Andrew Williams: <em>U-Boot-Krieg im Atlantik.</em> S. 279)</p></blockquote>
<p><strong>Wie die Redaktion von </strong><strong>gesichtspunkte.de aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr, rotten sich derzeit einige Internetjunkies zusammen, um einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob" target="_blank">Flashmob</a> zu organisieren. Ob es sich dabei um ein Flashmob handelt oder um ein Smart Mob, kann dahingestellt bleiben. </strong></p>
<p>Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der Flashmob in der Nähe des Thielparks in Berlin-Dahlem unmittelbar vor einem Grundstück stattfinden, das mit dem Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht, Großadmiral <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_D%C3%B6nitz" target="_blank">Dönitz</a> (* 1891, + 1980) in Verbindung zu bringen sein soll? Diese Information ist jedoch gänzlich unbestätigt.  Inhaltlich soll es wohl darum gehen, dass der Oberbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht  in unmittelbarer Wohnnähe zu einem anderen Oberbefehlshaber wohnte, der sich in bestimmten Zusammenhängen einen ähnlichen Rang erworben habe. Die Gerüchtelage ist hier ausgesprochen &#8217;schwammig&#8217;&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3311"></span><strong>***</strong></p>
<p>Sobald wir nähere Informationen erhalten, kann darüber nochmals intensiver berichtet werden.</p>
<p>Ein Beispiel eines Flashmobs möchten wir hier kurz vorstellen. Er betrifft Frau Dr. Angela Merkel und die so genannte Yeah-Fraktion begeisterter Zuschauer auf ihren derzeitigen Wahlkampfreisen. Hiernach kann zusammengefasst werden, dass die Veranstaltung von Flashmobs durchaus politischen Charakter trägt, wenn die Aktion selbst sich inhaltlich in abgesprochener Weise an die Öffentlichkeit wendet, wobei noch nicht gesagt ist, dass sehr konkrete Aussagen zu erwarten sind. Eher können Flashmobs auch &#8218;dadaistische&#8216;, auf den ersten Blick vollkommen sinnlose, absurde Bestandteile haben, die sich erst im Prozess des Nachdenkens zu einem verständig wirkenden Ganzen entwickeln. Beispielsweise muss ein Flashmob mit hochgehaltenen Transparenten STOPP BSE noch lange nicht bedeuten, dass sich der Flashmob gegen Rinderwahnsinn oder vergleichbare Krankheiten richtet. Bei einer Vielzahl von Flashmobs mussten die Menschen erst längere Zeit nachdenken, um ihren Sinn zu verstehen. Und das macht den Reiz aus, sagen die Fans dieser neuen Kunstform.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J_DRAIGbvUw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/J_DRAIGbvUw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p>Dr. Angela Merkel, Wahlkampfrede am 18.09.09 in Hamburg</p>
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		<title>70-09 &#8211; gesichtspunkte.de vergibt neue Creative Commons Lizenz für Stalking-Schilder</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/gesichtspunkte-de-vergibt-neue-creative-commons-lizenz-fur-stalking-schilder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creative Commons - Lizenzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Lügen haben kurze Beine.&#8220; (Volksmund) Die Redaktion von gesichtspunkte.de hat in diesen Tagen wieder viel zu tun. Es sind Zeiten hochproduktiven Schaffens, schöpferischen Schöngeists und voller Neuerungen. Als ein weiteres konkretes Arbeitsergebnis einer einzelfallbezogenen Rundumarbeit legt die Redaktion heute folgende Arbeit als beta release 1.0 vor, unter heutigem Datum nach den Vorgaben der Creative Commons lizensiert. ... <a title="70-09 &#8211; gesichtspunkte.de vergibt neue Creative Commons Lizenz für Stalking-Schilder" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/gesichtspunkte-de-vergibt-neue-creative-commons-lizenz-fur-stalking-schilder/" aria-label="Mehr Informationen über 70-09 &#8211; gesichtspunkte.de vergibt neue Creative Commons Lizenz für Stalking-Schilder">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3303" aria-describedby="caption-attachment-3303" style="width: 249px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/StopStalking-Schild_Video.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3303" title="Stop Stalking Schild (Beachte Creative Commons)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/StopStalking-Schild_Video.jpg" alt="Stop Stalking Schild (Beachte Creative Commons)" width="259" height="259" /></a><figcaption id="caption-attachment-3303" class="wp-caption-text">Stop Stalking Schild (Beachte Creative Commons)</figcaption></figure>
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Lügen haben kurze Beine.&#8220; (Volksmund)</p></blockquote>
<p>Die Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat in diesen Tagen wieder viel zu tun. Es sind Zeiten hochproduktiven Schaffens, schöpferischen Schöngeists und voller Neuerungen. Als ein weiteres konkretes Arbeitsergebnis einer einzelfallbezogenen Rundumarbeit legt die Redaktion heute folgende Arbeit als <strong>beta release 1.0</strong> vor, unter heutigem Datum nach den Vorgaben der Creative Commons lizensiert. Damit ist die Arbeit urheberrechtlich geschützt und sie darf  von anderen erst nach Genehmigung durch uns verwendet werden. Die Lizenz ist nachstehend abgebildet und im Interesse der Vermeidung von handfesten rechtlichen Nachteilen unbedingt gewissenhaft zu beachten.</p>
<p>Da der Entwurf selbsterklärend ist, muss viel erläuternder Begleittext nicht hinzugefügt werden. Er war erforderlich, da er konkret benötigt wird.</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/"><img decoding="async" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nd/3.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
Dieses Werk bzw. dieser Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<p>Weiterführender Link</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Beiträge Thema Stalking</a></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/recht/creative-commons-lizenzen/" target="_self">Beiträge mit Creative Commons Lizenz</a></p>
</dd>
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			</item>
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		<title>69-09 &#8211; Briefe aus dem Untergrund: Ein Stalker berichtet seinem Auftraggeber</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/briefe-aus-dem-untergrund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 06:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Briefe aus dem Untergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Lieber Auftraggeber, vereinbarungsgemäß berichte ich weiter bezgl. meines Auftrags auf Stalking und fortgesetzte Beobachtung unseres Zielobjekts und dessen gesamter Familie. Unser Versuch, vermittels einer Videokameraeinrichtung das gesamte öffentliche Straßenland rund um die Uhr aufzuzeichnen und so ein gezieltes Bewegungsprofil unseres Zielobjekts zu erarbeiten, das lückenlos ist, kann als &#8218;zunehmend verwässert&#8216; und in Frage gestellt angesehen ... <a title="69-09 &#8211; Briefe aus dem Untergrund: Ein Stalker berichtet seinem Auftraggeber" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/briefe-aus-dem-untergrund/" aria-label="Mehr Informationen über 69-09 &#8211; Briefe aus dem Untergrund: Ein Stalker berichtet seinem Auftraggeber">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3296" aria-describedby="caption-attachment-3296" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3296" title="Briefe aus dem Untergrund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers-300x224.jpg" alt="Briefe aus dem Untergrund" width="300" height="224" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers-300x224.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/briefe_eines.Stalkers.jpg 440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3296" class="wp-caption-text">Briefe aus dem Untergrund</figcaption></figure>
<p>Lieber Auftraggeber,</p>
<p>vereinbarungsgemäß berichte ich weiter bezgl. meines Auftrags auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a> und fortgesetzte Beobachtung unseres Zielobjekts und dessen gesamter Familie.</p>
<p>Unser Versuch, vermittels einer Videokameraeinrichtung das gesamte öffentliche Straßenland rund um die Uhr aufzuzeichnen und so ein gezieltes Bewegungsprofil unseres Zielobjekts zu erarbeiten, das lückenlos ist, kann als &#8218;zunehmend verwässert&#8216; und in Frage gestellt angesehen werden. Mit der Kamera bekomme ich oben aus dem Dachgeschoss leider nicht den richtigen Winkel eingestellt. Schon der Bürgersteig vor dem Haus lässt sich nicht aufzeichnen. Ich habe sicherheitshalber und wegen der vereinbarten Diskretion der gesamten Maßnahme keine Warnschilder vor dem Haus aufgestellt, mit dem vorbeilaufende Passanten auf eine ständige Videoüberwachung des Straßenlandes hingewiesen werden. Ich kann noch berichten, dass die Polizei schon mehrmals da war, weil ich das erfolgreich ausgelöst habe. Allerdings hat die Polizei, das haben meine Recherchen ergeben, eine Art dienstlichen Datenschutz zu beachten, den ich als positiv in unserem Auftragssinn an Sie weitergeben kann. Ohne richterliche Anordnung läuft da nichts. <strong>Gut für uns.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3295"></span><strong>***</strong></p>
<p>Unser Zielobjekt ist seit Wochen nicht mehr zuverlässig zu erfassen und hat die Kamera schnell entdeckt. Bis auf einige Male, wo er sich offenbar gezielt auf die Straße vor dem Haus gestellt hat, um Fotografien von meiner Leihkamera anzufertigen, mit einem Teleobjektiv. In den letzten Tagen stellen sich immer wieder die vier Kinder des Zielobjekts sehr gut sichtbar vor mein Objektiv, um der Videokamera die Zunge herauszustrecken. Auf eine Beleidigungsanzeige bei der Polizei habe ich im Interesse der Diskretion verzichtet.</p>
<p>Mein Auftrag, Ihre Tochter zu schützen, kann hingegen als erfolgreich bezeichnet werden. Vereinbarungsgemäß verhält sie sich immer, wenn ich da bin, wie eine gewöhnlich Wohnende, zieht Rollläden, Markisen und Jalousien auf und zeigt sich provokativ normal. Ihre Tochter hat mir berichtet, dass sie im Falle meiner Abwesenheit sehr unter den Zielobjekten leidet, die direkt unter ihr wohnen und sich regelwidrig auch offensiv im eigenen Garten zeigen, auf der Terrasse offene Gespräche führen und sogar mal ein Glas Wein verkosten. Sie sagt, wenn sie an denen auf der Straße vorbeilaufen muss, was manchmal unvermeidlich ist, schnürt es ihr den Hals zu, sie bekommt dann nicht ausreichend Luft und muss krampfartig husten. Hier kann ich nur behilflich sein, wenn mein Auftrag noch erheblich ausgeweitet wird.</p>
<p>Leider kann ich aus technischen Gründen diese Art eines nicht akzeptierten Auftretens (regelmäßiger Aufenthalt der Erdgeschossbewohner in ihrem Garten, siehe oben) kaum dokumentieren. In einem weiteren Bericht werde ich zu den weiteren technischen Maßnahmen, die über die Videoüberwachung vereinbarungsgemäß weit hinausgehen, noch einmal -wunschgemäß- berichten. Leider ist es mir auch noch nicht gelungen, in das Computernetzwerk unseres Zielobjekts einzudringen. Mein Freund, der Hacker, konnte hier noch nicht den entscheidenden Code knacken.</p>
<p>Ich möchte noch eine Warnung mitteilen: Ich habe in Erfahrung bringen können, dass derartige Aufzeichnungen vielleicht doch nicht verwendet werden dürfen, weil eine derartige Datensammlung über unser Zielobjekt Strafanzeigen und die Nichtverwertbarkeit des gesamten zugrunde liegenden Datenmaterials nach sich ziehen könnten. Bitte lassen Sie das noch einmal durch eine der zwei gut bezahlten Anwaltskanzleien rechtsverbindlich prüfen, die von Ihnen mit dem parallel laufenden Verbund mehrerer Zermürbungs- und Zerrüttungsklagen gegen das Zielobjekt beauftragt sind.</p>
<p>Ich bin vor diesem Hintergrund weiterhin auf <strong>ständige Anwesenheit</strong> im Zweifamilienhaus-Dachgeschoss dringend angewiesen. Vereinbarungsgemäß werde ich die gearbeiteten Stunden in den nächsten Tagen noch einmal abrechnen und einen weiteren Vorschuss auf meine erbrachten und noch zu erbringenden Leistungen betreffend das Zielobjekt zur Zahlung fällig stellen. Sie können mir das Geld aber nicht überweisen, da ich kein Konto mehr besitzen darf und auch der Zahlungsfluss streng vertraulich bleiben muss. Vereinbarungsgemäß habe ich dem Zielobjekt bereits brieflich mitgeteilt, dass ich wegen meines Auftrags jetzt <em>keine Rücksicht</em> auf die <em>noch verbliebenen familiären Bindungen</em> unseres Zielobjekts nehmen werde.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Ihr ergebener</p>
<p><strong>Hans Mett-Wurst</strong><br />
<strong>P.S.: </strong>Das mit der verabredeten Punkmusik-Nerverei ist leider zu schnell abgebrochen worden. Unser Zielobjekt hat die Polizei geholt. Außerdem wurde hier darüber <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">eingehend berichtet</a>. Ich habe intensiv gegoogelt und festgestellt, dass die Plattenverkäufe der Politband Ton, Steine, Scherben seit den Berichten massiv angestiegen sein sollen. Auch die Website der <a title="externer Link" href="http://www.riolyrics.de/artikel/id:255" target="_blank">Rio-Reiser-Stiftung</a> verzeichnet starke Zugriffe. Ob diese Randerscheinungen Ausdruck von Sympathie für die Berichte über unseren gemeinsamen Auftrag sind oder ob sie von der dazu kritischen Berichterstattung in den Multimedien herrühren, ist noch nicht verbindlich zu sagen. Diese Art Öffentlichkeit schadet nach hiesiger Einschätzung unserem Auftrag und erfordert daher weitere <strong>Kostenvorschüsse</strong>, damit ich die Bearbeitung unseres Zielobjekts <em>massiv verstärken</em> kann. Anderenfalls müsste ich den Zeitrahmen stark eingrenzen, da ich den Gesamterfolg der Maßnahme in diesem Falle nicht sicherstellen kann. Gestern Abend habe ich den Auftrag daher vorzeitig abgebrochen und bin nach Hause gefahren, um erst einmal diesen Kurzbericht für Sie zu tippen. Denn es war nicht mehr zu erwarten, dass die Überwachung des Zielobjekts noch neue Kenntnisse zeitigt. Unser Zielobjekt ist erkennbar abends eingeschlafen einschl. Ehefrau. Lässt sich über das Salär noch einmal nachverhandeln?</p>
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		<title>66-09 &#8211; Der Stalking-Beauftragte meldet das Comeback der Kultband Ton, Steine, Scherben in Zehlendorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, es war alles andere als ein &#8217;schwarzer Montag&#8216; im Leben der von Stalking betroffenen Familie in Berlin-Zehlendorf. Es war ein kulturelles Highlight. Seit Wochen schon lungert ein kleiner Gnom aus Berlin-Kreuzberg um das Haus herum. Das war die Familie nun schon irgendwie gewohnt. Die ausladenden Dachterrassen-Partys sind vorbei. Schilder hatten die Gäste des Gnoms ... <a title="66-09 &#8211; Der Stalking-Beauftragte meldet das Comeback der Kultband Ton, Steine, Scherben in Zehlendorf" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" aria-label="Mehr Informationen über 66-09 &#8211; Der Stalking-Beauftragte meldet das Comeback der Kultband Ton, Steine, Scherben in Zehlendorf">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Das Leben der anderen...</figcaption></figure>
<figure id="attachment_3266" aria-describedby="caption-attachment-3266" style="width: 159px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Petrosilius.Hirschhornkaefe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3266 " title="Petrosilius S. Hirschhornkäfer, Stalking-Beauftragter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Petrosilius.Hirschhornkaefe-211x300.jpg" alt="Petrosilius S. Hirschhornkäfer, Stalking-Beauftragter" width="169" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Petrosilius.Hirschhornkaefe-211x300.jpg 211w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Petrosilius.Hirschhornkaefe.jpg 248w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3266" class="wp-caption-text">Petrosilius S. Hirschhornkäfer, Stalking-Beauftragter</figcaption></figure>
<p>Nein, es war alles andere als ein &#8217;schwarzer Montag&#8216; im Leben der von Stalking betroffenen Familie in <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stalking-hausverwalter/" target="_self">Berlin-Zehlendorf</a>. Es war ein kulturelles Highlight. Seit Wochen schon lungert ein kleiner Gnom aus Berlin-Kreuzberg um das Haus herum. Das war die Familie nun schon irgendwie gewohnt. Die ausladenden Dachterrassen-Partys sind vorbei. Schilder hatten die Gäste des Gnoms gewarnt. Wer hierher kommt, der möge sich bitte vom Gastgeber, Herrn Stalking, ausführlich sagen lassen, warum er denn hier so laut feiern dürfe? Aber nicht zu früh freuen, vielleicht ist die nächste Party nicht mehr weit? Abwarten. &#8211; Die Formularabteilung von <strong>gesichtspunkte.de</strong> denkt aktuell über ein neues Formular nach. Mit einem so genannten <strong>Stalking-Attest</strong> könnte sich der Besucher einer jeden, merkwürdig anmutenden Dachterrassen-Party vom Gastgeber bescheinigen lassen, dass die Party garantiert stalkingfrei bliebe. Später.</p>
<p>Gestern jedenfalls ein kulturell wertvoller Montag mit tiefen Rückblicken in die Berliner Rockszene der frühen Siebziger. Im Georg-von-Rauch-Haus intonierte seinerzeit die politische Kultband Ton, Steine, Scherben ihren Gassenhauser &#8218;Das ist unser Haus, schmeißt doch einfach Müller, Meier, Lehmann, Schulze raus&#8230;.&#8216;, Rio Reiser, der später selbst ernannte König von Deutschland führte die Band an, die auch in Hausbesetzerkreisen sehr beliebt war. Und der Song war nicht mal schlecht, eignete sich zum Mitgrölen.</p>
<p>Doch die Geschichte soll von Anfang an berichtet werden. Der <strong>Stalking-Beauftragte</strong> des Büro Gotthal, <strong>Petrosilius &#8218;Siegmund&#8216; Hirschhornkäfer</strong>, Abbildung <em>oben links</em>, Psychologe, berichtete uns folgendes:</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3265"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1212  " title="Warnung vor der Textlänge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg" alt="(kostenloser) Servicehinweise" width="240" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">(kostenloser) Servicehinweis</figcaption></figure>
<p>Es sollte eigentlich (nur) ein Landgerichtstermin sein, im Außendienst, genannt: Ortstermin. Um 12:30 Uhr treffen sich die Richterin und die Prozessparteien. Die Zuwegung zu zwei Garagenplätzen will die Richterin in Augenschein nehmen. Es sollen Einfahrproben erfolgen, ob man -wenn man will- dort reinfahren kann. Sie will sehen, ob durch einen zur Straßenseite hin errichteten Zaun die Zuwegung so erschwert ist, dass ggf. eine Umgruppierung der Zaunpfeiler erforderlich wird. Von den <strong>Stalking-Beauftragern</strong> (<em>nicht</em> dem <strong>Stalking-Beauftragten</strong>, da ist ein Unterschied) ist alles minutiös und auch psychologisch interessant geplant. Dazu Hirschhornkäfer <em>wörtlich</em>: &#8218;Zuerst erschien der Stalker relativ pünktlich um 11:45 Uhr mit seinem Auto. Er ging gleich hoch ins Dachgeschoss. Dann erschienen wenige Minuten später drei von vier Familienmitgliedern der <strong>Stalking-Beauftrager</strong>.&#8216; Das sind im Unterschied zum <strong>Stalking-Beauftragten</strong> (Petrosilius S. Hirschhornkäfer) Menschen, die einen <strong>Stalker</strong> beauftragen, um einem Opfer Stalking angedeihen zu lassen. Hiergegen, und das ist spätestens jetzt jedem klar, richten große, weltumspannende Unternehmungen so genannte <strong>Stalking-Beauftragte</strong>n-Stellen ein. Diese &#8218;Profis&#8216; befassen sich den ganzen Tag mit nichts anderem als der geeigneten Abwehr von <strong>Stalkern</strong> und <strong>Stalking-Beauftragern</strong>. Wiewohl auch deutlich wird: Wo genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Stalkern und Stalking-Beauftragern? Ganz klar aber ist jetzt: Stalking-Beauftrag<strong>te</strong> bilden die dritte Gruppe, und sie nun haben eigentlich gar keine Stalking-Absicht, die sie im Schilde führen. Damit deren (der Täter) Stalking-Aktionen nicht zum gewünschten Erfolg führen. Eigentlich ganz einfach, oder?</p>
<p>Man sieht schon, in der Verwendung der Fachtermini sind die Unterschiede stets nur klein, sie erscheinen uns minimal. Und doch gibt es beträchtliche Partikular-Unterschiede, die auf diese einprägsame Weise nun allen auf der Welt offenliegen. Der Stalker nun lässt sich hinten auf der Brüstung der Dachterrasse mit einer Kamera nieder und schaut mit dem von dort möglichen Blickwinkel durch sein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Okular" target="_blank">Okular</a> direkt auf die Straße. Dort filmt er den Platz, an dem der Ortstermin stattfinden soll. Es sind erste Stellproben, die er veranstaltet. Denn auf welche Weise wird es ihm gelingen, alles haarklein filmisch zu bannen, es festzuhalten, und zum Beweis wofür? Die Frau der von Stalking betroffenen Familie spielt dann mit dem kleinen Labrador Lola (11 Wochen alt) im Garten, sieht den Stalker auf der Brüstung sitzen, und wie er gleich wieder zurückzuckt, ja, er merkt, jetzt wird er selbst beobachtet. Sie -die Frau- hatte ihn immer als &#8222;den Wurm&#8220; bezeichnet. Würmer zucken auch zurück, wenn sie gesehen werden. Um nicht gefressen zu werden.</p>
<p>Irgendwie lässt er, der Stalker, doch von seinem Plan ab, die Sache haarklein zu filmen. Es ist nicht die Vernunft. Es ist die Furcht, nun da er gesehen wurde, dabei gesehen zu werden, von einer Richterin, die ihm dann Fragen stellt. Oder von einem Stalkingopfer, das erneut der Richterin die Frage stellt, ob es eigentlich normal sei, gefilmt zu werden, während eine &#8222;öffentliche Sitzung&#8220;, auf der Straße, erfolge?</p>
<p>Um <strong>12:30 Uhr</strong> findet der Ortstermin statt. Der Stalker ist im Haus, aber nicht mehr auf der Terrasse. Er hat das Dachfenster des einen Zimmers groß aufgestellt und lauscht mit hörigen, nein mit ungehörigen, großen Ohren. Er möchte alles genau mitbekommen. Die Traute herunterzukommen, hat er nicht. Denn Stalking ist eine verdeckte Aktion, streng geheim. Stalking findet subversiv statt. Der Termin mit der Richterin nähert sich dem Ende. Der von Stalking betroffene Ehemann bittet nun alle Anwesenden ad hoc auf die Straße. Im anderen Dachfenster des leer stehenden Dachgeschosses, in dem der Stalker mit Duldung der Stalking-Beauftrager immer nächtelang zubringt, ist eine gut sichtbare Videokamera postiert. Hier filmt einer &#8218;Das Leben der anderen&#8216;, der Öffentlichkeit, der Straße, aller Nachbarn, und insbesondere derjenigen, die im Hause Numero Stalking ein- und ausgehen. Lebensläufe werden gescannt, gescreent, mit Barcodes versehen. Der Stalking-Beauftrager-Familienvorstand senior murmelt irgendetwas Dümmliches  vor sich hin: &#8218;Stellen sie doch dazu mal einen (gerichtl.) Antrag&#8216;. Dass man das &#8218;Leben der anderen&#8216; nicht filmen dürfe, versteht er nicht. Er ist schon zu alt dafür, und verbrachte die Kindheit im Nationalsozialismus, oder versteht es noch nicht, weil er es nicht einsieht. Einer hat ihn neulich den <strong>Baron von Laber zu Sülz</strong> genannt, doch das war unsachlich. Die Richterin sagt zu allen Beteiligten, nein, sie wolle diese Videokamera jetzt nicht ansehen, das sei außerhalb des hiesigen Verfahrens und daher nicht Gegenstand ihrer Ermittlungen zum Fall einer Einfriedung. Alle Stalking-Beauftrager grinsen. Das ist ein Trumpf, wie er im Buche steht. &#8211; Im übrigen: Wer die Öffentlichkeit zu scannen versucht, muss aufpassen, nicht selbst ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden, und nun ist es (wieder) so weit. Ein anderer Beteiligter murmelt etwas von &#8218;es der Lächerlichkeit preisgeben.&#8216; Der Ortstermin ist zu Ende. Alle sind (nachweislich) gegangen, nur der Stalker nicht, es ist genau <strong>13:11 Uhr</strong>.</p>
<figure id="attachment_3285" aria-describedby="caption-attachment-3285" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Tdkc60cassette.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3285" title="Stalking-Compilation Asyl Tatfrosch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Tdkc60cassette-150x150.jpg" alt="Stalking-Compilation Asyl Tatfrosch" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3285" class="wp-caption-text">Stalking-Compilation Asyl Tatfrosch</figcaption></figure>
<p><strong>13:15  Uhr. Laute, harte Rockmusik</strong> dröhnt von von einer <strong>stalkingverdächtigen Dachterrasse</strong>. Es ist eine unglaubliche Lautstärke, die Nachbarn erschrecken, können es kaum glauben. Man schaut da nach oben, was das ist? Die ganze Umgebung wird in Flugzeuglautstärke beschallt. Immer wieder klingen Wortfetzen aus dem rockigen, punkigen Gesang. Es sind Textfragmente, die auch zugleich textliche Nachrichten sind. </p>
<p><strong> </strong><strong>&#8218;Das ist unser Haus, Ihr kriegt uns hier nicht raus&#8216;.</strong> Man muss unweigerlich lachen, schüttelt sich wie ein wieherndes Pferd. Andere, weitere Songs folgen, im Punk-Pogo-Zwei-Vierteltakt, mit Gitarren wie Rasierklingen? Eher so eine ganz besondere Trash-Combo. Rammstein wäre niemals so billig. Hier gibt es jetzt einen besonderen Sampler, eine exakt ausgetüftelte <strong>Wunschcassette</strong>. Erinnerungen an die frühen Siebziger werden wach: einem lieben Mädchen eine Cassette mit Musik schenken, damit sie knutscht, hoffentlich zu dieser Musik, und hoffentlich nur mich, den edlen Spender. Voller Gefühl verschenkt. Das gibt&#8217;s heute auch hier, gratis. Der Song-Text, der jetzt da hämmert, erscheint gebetsmühlenarbeitig, ist aber präzis formuliert und kann daher nicht missverstanden werden: <strong>&#8222;Arschloch, Arschloch, Arschloch&#8220;</strong>. Man denkt, das Lied hat keinen weiteren Text. Oder ist es ein Loop, eine Soundschleife, die der Stalker extra angefertigt hat? Die Botschaft kommt an: Ich, ich bin ein Arschloch! Wer hätte das gedacht? Und weiter, das nächste Lied: Immer wieder &#8222;<strong>fuck you, fuck you</strong>&#8222;. Was der Überbringer dieser Audio-Nachrichten nicht weiß: Diese Art Attitüden, das waren früher die der Kleineren, der &#8218;Dumpfbacken&#8216;, einiger gesellschaftliche Gestrandeter, vom Typus &#8218;Fensterputzer&#8216; auf der Oranienstr. oder &#8218;Haste ma ne Mark?&#8216; Heute ist das viel weniger als früher noch anzutreffen, und selbst die Fensterputzerjobs sollen inzwischen in rumänischer Hand sein.  </p>
<p><strong>Die Polizei erscheint kurze Zeit später.</strong> Sie hören die Musik. Der Herr Stalker ist wieder am Ziel seiner Wünsche. Er hat die Aufmerksamkeit erregt, auch die öffentliche. Es wird eine Anzeige geschrieben, sie ist eine weitere, sie ist ein  Mosaikstückchen mehr auf dem steinigen Weg zur Stalking-Behauptung. Der Berichterstatter fragt sich, ob auch eine Anzeige an die GEMA richtig wäre? Denn immerhin handelte es sich unbestreitbar um eine öffentliche Aufführung? Der Gedanke wird nicht tiefgehender verfolgt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Der Familienvater im Erdgeschoss meint auf Anfrage von uns dazu: Das war doch eigentlich sogar regelrecht lustig. Es ist ein postpubertärer Jugendtraum, den sich Herr Stalking da erfüllt hat. Einmal noch in diesem Leben als Revoluzzer gelten! Wider dem bürgerlichen Spieß. Er selbst, der Familienvater, hat derlei Musik auch immer wieder gern mal gehört. Und die Küken, die Jüngeren, dafür bewundert, was sie sich rausnehmen. Doch irgendwann kam die Zeit danach. Und sollten jetzt hier auch eindeutige Textbotschaften zugestellt werden, so ist die message eher in Richtung Stalker selbst zurückgestrahlt: Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen, aber das ist eine andere Geschichte. <strong>Herr Stalking ist irgendwie einfach auch nur ein armes Würstchen, ein dummer Junge, und noch nicht sehr erwachsen.</strong></p>
<p>Wir sind uns sicher: auch diese Nachricht wird erreichen. Der geneigte Leser mag sich das Ton-Steine-Scherben-Liedchen einmal anhören. Es erinnert uns an längst verblichene Zeiten. Weshalb aus einem weiteren Grunde Textnachrichten nicht ankommen, da sie heute  offenbar von Ewiggestrigen ausgestrahlt werden. Es ist nicht nur schlecht, erwachsen geworden zu sein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0gqkFCLKiGs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/0gqkFCLKiGs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Beiträge zum Thema Stalking auf gesichtspunkte.de</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: left;">Heute Mittag veranstalteten die Stalkingopfer ein Spontan-<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Happening" target="_blank">Happening</a> zum Zeichen ihres Protestes gegen die andauernden stalkingartigen Heimsuchungen. Dazu hatte der Familienvater eine Akkustikgitarre scharfgeschaltet. Mann, Frau und vier Kinder grölten lautstark:<strong> &#8218;Das ist unser Haus, Ihr kriegt uns hier nicht raus. Werft doch erst den Stalker raus! Das ist unser Haus, Ihr kriegt uns hier nicht raus. Werft den Stalking-Auftraggeber raus&#8230;.&#8216;</strong> &#8211; Wie bei solchen politischen Happenings üblich, hatten allerdings die Spontan-Demonstranten einen entscheidenden Gesichtspunkt <em>nicht</em> berücksichtigt. Stalking ist sehr anstrengend. Um beim Stalking als Stalker wochen- und monatelang bei der Stange zu bleiben, bedarf es eines Quantums Glück (für den Bestalkten), und es ist ein Quantum Trost (ebenfalls für&#8230;), dass auch der verrückteste Stalker noch andere Punkte in seinem Leben hat, die zu erfüllen er beabsichtigt. Und deshalb war das Happening kein solches: der Herr Stalker fehlte <em>unentschuldigt</em> im Haus. Das Lied wird bei passender Gelegenheit wiederholt, sagt jetzt der Aktionskünstler aus dem bestalkten Haus.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ziviler Ungehorsam, oder wie ein Sponti-Spruch aus den frühen Achtzigern sagt: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Und auf einmal schmückt sich Zehlendorf mit linken Sponti-Sprüchen, wer hätte das gedacht? Und noch etwas fällt auf: Rechte können Linke beauftragen, gegen Missliebige vorzugehen. Links und rechts verbrüdern sich, um Menschen zu beherrschen. Es gilt, politische Lager zu überwinden. Ein solches Maß an Einheitlichkeit in den Zielen ganz unterschiedlicher Menschen? Es ist Zeit für einen Seitentausch, und wenn Herr Stalking wieder erscheint, auch für einen Saitentausch. Denn frische Saiten klingen perlender&#8230;.Perlen vor die Säue.</strong></p>
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		<title>27-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Stern-Leser Julian2225 verteidigt Stalken als Passion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 06:18:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ In diesem Sinne, alles Ansichtssache. Da heutzutage alles auf wegwerf gepolt ist gibt es halt Probleme mit denen die damit nicht zurechtkommen. Wer noch nicht gestalkt hat, dem wurde noch nicht das Herz gebrochen. So einfach ist das. Aber da Menschen heute etwas versprechen und morgen von versprechen sprechen, muss halt passion zu einer Kriminalitaet ... <a title="27-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Stern-Leser Julian2225 verteidigt Stalken als Passion" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-stern-leser-julian/" aria-label="Mehr Informationen über 27-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Stern-Leser Julian2225 verteidigt Stalken als Passion">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2649-2" aria-describedby="caption-attachment-2649-2" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption id="caption-attachment-2649-2" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> In diesem Sinne, alles Ansichtssache. Da heutzutage alles auf wegwerf gepolt ist gibt es halt Probleme mit denen die damit nicht zurechtkommen. <strong>Wer noch nicht gestalkt hat, dem wurde noch nicht das Herz gebrochen.</strong> So einfach ist das.<br />
Aber da Menschen heute etwas versprechen und morgen von versprechen sprechen, muss halt passion zu einer Kriminalitaet heraufbeschwoert werden.<br />
Das NUR die Zeit die Wunden des Liebenden heilt spielt heute keine Rolle mehr.&#8220;</p></blockquote>
<p>Der Stern-online-Leser <strong>Julian2225</strong> erklärt uns mit diesen Worten, wie einfach das ist. Ist das so einfach? Der Stern hatte sich in diesem Artikel mit der Stalking-Problematik insgesamt und mit den ersten vorliegenden Erfahrungen einer Beratungsstelle für Stalker (Täter) in Berlin-Steglitz auseinandergesetzt. Unter der Überschrift &#8222;Stalker sind keine Monster&#8220; erschien der <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/wissen/mensch/taeterhilfe-als-opferschutz-stalker-sind-keine-monster-658029.html" target="_blank">komplette Beitrag hier</a>. Dass Leser <strong>Julian2225</strong> den Artikel richtig gründlich gelesen hat, ist nicht zu vermuten. Denn dort wird u.a. ausgeführt: &#8222;Stalker nehmen die Realität völlig verzerrt wahr&#8220;. Weiter heißt es: &#8222;Stalking entwickle Suchtcharakter. Das gesamte Denken und Fühlen kreist zwanghaft nur um die eine Person. Das ist eine Belastung, die an den Tätern nicht spurlos vorbeigeht. 60 Prozent der Stalker sind oft depressiv, 50 Prozent leiden unter Schlafstörungen, 41 Prozent unter Nervosität und 38 Prozent unter Angst.&#8220; Wie Leserbriefschreiber <strong>Julian2225</strong> angesichts dessen von Passion anstatt Stalking sprechen kann? Es wird wohl unerfindlich bleiben. Besonders helle &#8222;würgt&#8220; der Textbeitrag, ganz unten unter dem Artikel dort&#8220; in der Tat nicht.</p>
<p><strong>&#8222;Wer noch nicht gestalkt hat, dem wurde noch nicht das Herz gebrochen.&#8220;</strong></p>
<p>Julian2225 beschreibt sich selbst als Täter, der eine Berechtigung daraus herleitet, dass ihm ein(e) andere(r) aktiv (als Täter) das Herz gebrochen hat. Eigene Verantwortung ist ihm fremd.</p>
<p><strong>&#8222;&#8230;muss halt passion zu einer Kriminalitaet heraufbeschwoert werden. &#8220;<br />
</strong>Fast ein bisschen dumm, diese Aussage, oder?</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:00:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein durchschnittlicher Fall von Stalking dauert 28 Monate, weiß Jens Hoffmann vom Deutschen Institut für Psychologie und Sicherheit zu berichten. Wenn dies der Durchschnitt ist, stellt sich die Frage, warum derartige Fälle so lange dauern? Liegt es daran, dass der relativ neu geschaffene Stalking-Tatbestand erst seit 2007 auf dem Markt der prüfungsfähigen Straftaten bekannt ist? Das ... <a title="18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" aria-label="Mehr Informationen über 18-09 &#8211; Stop stalking: Durchschnittliche Stalking-Fälle dauern 28 Monate: Was ist eine &#8222;persona non grata&#8220;?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2649-3" aria-describedby="caption-attachment-2649-3" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2649 " title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649-3" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p><strong>Ein durchschnittlicher Fall von Stalking dauert 28 Monate</strong>, weiß <strong>Jens Hoffmann</strong> vom Deutschen <a title="externer Link" href="http://www.institut-psychologie-sicherheit.de/" target="_blank">Institut für Psychologie und Sicherheit</a> zu berichten. Wenn dies der Durchschnitt ist, stellt sich die Frage, warum derartige Fälle so lange dauern? Liegt es daran, dass der relativ neu geschaffene Stalking-Tatbestand erst seit 2007 auf dem Markt der prüfungsfähigen Straftaten bekannt ist? Das vielleicht <span style="text-decoration: underline;">auch</span>.</p>
<p>Die vom Stalking betroffenen Menschen scheuen sich eventuell, den Fall als Straftatbestand anzuzeigen. Und wenn sie ihn anzeigen, heißt das noch lange nicht, dass der geschilderte Fall auch als Stalking <strong>begriffen</strong> wird. Das er erkannt wird als <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stalking" target="_blank">Stalking</a>.</p>
<p>Die einen stalken auf eine <em>offensichtlich gewalttätige</em> Art und Weise: und wir nehmen an, es handelt sich hier um leicht nachweisbare Fälle, um Sachverhalte, die für alle bürgerlich eingestellten Menschen nachvollziehbar und transparent sind. &#8218;Hat er ihnen aufs Maul gehauen?&#8216; fragen die Mitarbeiter der Polizeiwache rüde den Anrufer. Nein, also wenn nicht, wo ist das Problem? Genau das ist aber <em><span style="text-decoration: underline;">nicht</span></em> das Problem: Einem Stalker für sein Stalking eins &#8222;aufs Maul&#8220; zu hauen, ist zwar vorstellbar, aber <span style="text-decoration: underline;">keine Lösung</span>. <strong>Der Stalker selbst baut gern auf den Rechtsstaat und lebt in einem Kokon der vermutlichen Legalität</strong>, den er sich gezielt zunutze macht. Wer ihm &#8222;aufs Maul&#8220; haut, hat schnell den Rechtsstaat gegen sich. Der Rechtsstaat schützt den geschlagenen Stalker als Opfer, <em>weil er viel zu lange braucht, ihn als Täter zu entlarven</em>. Stalker sonnen sich gern längere Zeit in der Unschuldsvermutung. <span id="more-2985"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Stalking spielt sich auf unterschiedlichen Intelligenz-Ebenen ab, die vom Profil und dem Wesen des Täters abhängen.</p>
<p>Der intellektuell verbildete Stalker, beispielsweise, betätigt sich mit subtilen, öffentlich <em>kaum bemerkbaren</em> Verhaltensweisen. Hier muss der Rechtsstaat überhaupt erst einmal verstehen, warum was der tut, Stalking sein soll?</p>
<p>Politiker haben sich diesen Straftatbestand ausgedacht, weil sie <em>nachdenkliche</em> Menschen sind. Und nun muss das Heer der deutschen Beamten mit diesem Tatbestand arbeiten. Politiker sind eine Sorte Mensch und Beamten (Exekutive) eine ganz andere, und die sagen schon mal, sie hätten zu wenig Personal für so was, und was die da oben -z.B. die Politiker- überhaupt wollen?</p>
<p>Beispielsweise <strong>Psychoterror</strong>, Briefe, SMS, Mitteilungen schreiben, die das Stalking-Opfer als bedrohlich auffassen <em>muss</em>. Oder?  &#8222;Der ist schlicht verrückt&#8220;, könnte eine unempfindliche Person sagen, die ermittelt. Oder &#8222;der hat zu viel bewusstseinserweiternde Drogen geraucht&#8220;, oder &#8222;der schiebt die Schuld für sein eigenes Versagen immer auf andere, und nun auf sein Opfer.&#8220; Dies alles sind Rationalisierungen von Menschen, die sich keine genaue Vorstellung davon machen können, wie ein Stalker unter seinem triebhaften Tun leidet, selbst wenn er immer wieder glaubt, Glücksgefühle zu empfinden. Für die Opfer, so wird gesagt, muss ein &#8222;Attest&#8220; her, dass die körperliche Versehrtheit bescheinigt, weil der Stalker seine Handlungen vorgenommen hat, oder weil er sie -insbesondere- fortzusetzen beabsichtigt. Allerdings ist tagtägliches Stalking auch für den irrsten Stalker äußerst anstrengend. Denn Stalken muss gut durchdacht sein, permanent ausgeübt werden und den Gestalkten in eine möglichst große persönliche Notlage bringen. Dafür braucht es viel Zeit, ständiges auf der Hut sein und rascher Handlungen, wenn der Gestalkte das Treppenhaus zufällig betritt, wo der Stalker ihm begegnen will.</p>
<p>Ein Attest eines Neurologen oder Psychiaters wäre in diesem Zusammenhang hilfreich, wird empfohlen, aber kann ein Stalking-Opfer tatsächlich zunächst 14 Therapiesitzungen vereinbaren, um dann eventuell ein Attest zu bekommen, das die unerträgliche Gesamtsituation bescheinigt? Was ist, wenn zu wenig Zeit dafür bleibt? Was ist, wenn Opfer mit ihrer Zeit auch schlecht auskommen, weil immer zu wenig Zeit da ist?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Fest steht auch: Wer stalkt, geht mit seiner eigenen Umgebung (Freunde, Bekannte, Nachbarn) <em>niemals wahrheitsgemäß</em> um. Ein gutes Beispiel wurde uns dieser Tage berichtet.</p>
<p>In einer von Stalking betroffenen Berliner Familie hängte der Familienvater sehbare Verbotsschilder in den Vorgarten des Hauses, von der Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar, aber von Besuchern des Grundstücks, auf dem sich der Stalker zu Unrecht eingenistet hat. Dort hieß es: <strong>&#8218;Stop Stalking</strong>&#8222;, Besucher des Hauses wurden auf einen Fall stalkingartigen Verhaltens <em>gezielt hingewiesen</em>. Selbst wenn sie selbst <strong>Gäste dieses Stalkers</strong> wären. Derartige Besucher wurden gebeten, bei dem Störenfried gezielt den Grund zu erfragen, wie es denn sein könne, dass er -der Herr X aus Berlin-K. (Bezirk)- &#8222;hier im Grünen&#8220; so schöne Partys feiern dürfe, und das auch noch mehrmals die Woche? Jemandem, der ihn gefragt hat, hat gesagt: &#8222;Das ist eine andere Sache.&#8220; Worüber er nicht reden kann. Um sein Opfer regelmäßig beschatten zu können, ist ihm jedes Mittel recht, sogar vermeintliche Freunde zu belügen, sie im Unklaren darüber zu lassen, warum sie hier und heute alle möglichst abfeiertechnisch Frohsinn und gute Laune versprühen sollen.</p>
<p>Ein Stalker, der sich seinen Partygästen gegenüber outet, würde Nachfragen riskieren, denn Menschen sind nicht dumm. Dürfe er denn das wirklich und wie sei denn die Geschichte, die dahinter steckt, die ihm derartiges ermögliche? Es sind Fragen, die Gäste stellen können, die nicht oberflächlich sind, sondern distanziert, ein bisschen aufmerksam und freundlich, aber vor allem nicht unkritisch oder undistanziert. &#8218;Warum feierst Du hier -in dieser absoluten Totenstille- lärmende Partys?&#8216; &#8218;Meinst Du nicht, dass Du mit diesen Partys die hier wohnenden Familien störst?&#8216; Und solche Fragen.</p>
<p>Das Wesentliche an dem Vorgang ist folgendes: Weitere, derartige ruhestörende Partys wurden nach dem Aushängen der Zettel <strong>sofort eingestellt</strong>. Und wenn Herr Stalking diesen Beitrag hier auf dieser Website aber rein zufällig lesen würde, der über sein Tun detailliert berichtet, so würde er am liebsten gleich wieder neue Partys veranstalten! Wenn da nur nicht das Risiko wäre, sich persönlich stellen zu müssen zu Stalking-Vorwürfen. Herr Stalking ist besessen von dem Gedanken, einem bestimmten Herrn, den er nicht mag, zu schaden, koste es, was es wolle. Eine Art <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopath" target="_blank">psychopathischer</a> Charakter.</p>
<p>In einem Brief erläuterte er das so: er droht seinem (vermeintlichen) Opfer, er werde <strong>&#8222;keinerlei Rücksicht auf seine verbliebenen familiären Bindungen nehmen</strong>&#8222;.</p>
<p>Die &#8222;<em>verbliebenen</em> familiären Bindungen&#8220;? Die minderjährigen Kinder? Die Ehefrau? <strong>Herr Stalking braucht dringend professionelle Hilfe.</strong> Und er muss sich warm anziehen, denn in Deutschland sind die Winter hart. Die Winter, das sind diejenigen Monate, in denen Dinge zur Erledigung gebracht werden. Richtig aber ist: Ein durchschnittlicher Stalking-Fall dauert 28 Monate, und -tschinderassabumm- wir rechnen schon nach, der uns bekannte Fall beginnt im August 2007.</p>
<p><strong>Wir fassen zusammen:</strong></p>
<p><strong>Stalking</strong> ist ein heimlicher Akt ohne Mitwissen &#8222;der Anderen&#8220;, der Freunde, der nächsten Angehörigen. Für Stalking-Opfer noch dies: Die in diesem Zusammenhang ermittelnden Behörden werden oft und schnell mit Stalking-Beschuldigungen konfrontiert. Die Einstellung von Behörden-Mitarbeitern ist oft &#8222;zu schnell&#8220; und &#8222;an den Haaren herbei gezogen&#8220;. Wer Stalking gegen sich behauptet, muss noch lange kein Stalking-Opfer sein. Behörden benötigen sehr viel Zeit, um die filigran ausgeworfenen Netze von Stalking-Tätern überhaupt zu verstehen oder nachzuvollziehen. Sie müssten in ihren Ermittlungsmethoden viel kreativer sein, aber wer damit keine Erfahrungen hat, der entwickelt nur ungern Fantasie, wenn es darum geht, numerisch geordnete Aktendeckel zügig abzuarbeiten, um den Schreibtisch wieder frei zu bekommen.</p>
<p>Die Ermittlungsbehörden benötigen <strong>kontinuierliche Informationen</strong> über die weiteren (tagesaktuellen) Verläufe einer Stalking-Geschichte. Niemand darf sich daher davon abbringen lassen, auch wenn Mitarbeiter der Behörden oft suggerieren, das bringe doch alles nichts und es dauere Jahre, und dann werde das eingestellt, derartige Vorgänge konsequent zur Anzeige zu bringen, auch mehrmals, step by step, jeden Tag, Indizien und Fakten auflisten (um den Stalking-Vorgang faktenmäßig zu untermauern).</p>
<p>Behörden müssen abwägen zwischen der Not eines Stalking-Opfers und der Freiheit eines (vermeintlichen) Täters, der sich gern auf seine Rechte beruft und auf diese auch ganz sicher pocht. Dass der Stalking-Täter am Ende überführt wird, hängt von der guten Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden zusammen und dafür braucht man schon ein dickes Fell.</p>
<p>Der Stalker kann sich viel weniger verstecken, wenn er seit langem als Person bekannt ist oder auch als &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persona_non_grata" target="_blank">persona non grata</a>&#8222;, aber das ist ein lästiges Fremdwort.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Berichte zum Thema Stalking </a></p>
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		<title>15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 12:41:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn Nachbarn stalken und man daher im Begriff ist, die Öffentlichkeit in gezielter Weise über dieses rücksichtslose Fehlverhalten der am Stalking beteiligten Personen (Täter) zu informieren, muss man besonders auf die Belange älterer, weiterer Nachbarn Rücksicht nehmen. In dem von uns geschilderten Fall sind die überwiegende Anzahl der mit Informationen zu versorgenden Menschen solche im ... <a title="15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/wenn-nachbarn-stalken-ist-rucksicht-zu-nehmen/" aria-label="Mehr Informationen über 15-09 &#8211; Stop Stalking: Wenn Nachbarn stalken, ist auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_seriedienachbarin.jpg"></a></p>
<figure id="attachment_2649-4" aria-describedby="caption-attachment-2649-4" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649-4" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-238" title="Icon methusalem" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/methusalem.png" alt="Icon methusalem" width="80" height="15" /></p>
<p>Wenn Nachbarn stalken und man daher im Begriff ist, die Öffentlichkeit in gezielter Weise über dieses rücksichtslose Fehlverhalten der am Stalking beteiligten Personen (Täter) zu informieren, muss man besonders auf die Belange älterer, weiterer Nachbarn Rücksicht nehmen. In dem von uns geschilderten Fall sind die überwiegende Anzahl der mit Informationen zu versorgenden Menschen solche im mittleren Lebensalter, gut in Beruf, Gesellschaft und Arbeit positioniert, oft mit eigenen Kindern. Aber unter den zu berücksichtigenden Nachbarn, die von derartigen Vorgängen wissen müssten, ist auch ein älteres Ehepaar, der Mann ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Mediziner im Ruhestand. Kürzlich hat er einen zweiten Schlaganfall erlitten, war jetzt längere Zeit in der Reha und päppelt sich -gottseidank- wieder. Mit diesem Ehepaar verbindet die von den Stalkingaktionen betroffenen Personen eine jahrelange freundschaftliche Verbundenheit. &#8218;Unter gar keinen Umständen&#8216;, sagt der Familienvater, &#8218;darf dieses alte, gesundheitlich ernsthaft angegriffene Ehepaar von den kriminellen Machenschaften etwas erfahren.&#8216; Er sagt: &#8218;Deren vollkommene Ruhe ist uns sehr, sehr heilig, denn wir machen uns große Sorgen, dass derartige Informationen sie beunruhigen könnten.&#8216;</p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089 " title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" width="171" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p>Merke: Stalker sehen solche Situationen naturgemäß nicht, weil sie in ihrer eigenen Welt leben. Sie glauben, das von ihnen erlittene Unrecht sei höher einzuschätzen, als die Gesundheit alter Menschen. Doch das Gegenteil ist richtig. Junge Familien können in bestimmten Grenzen Hassattacken, Angriffe auf ihre persönliche Freiheit und dergleichen viel besser wegstecken und sei es, um sich in ausführlicher Berichterstattung abzureagieren, seine eigene Wut und Verzweiflung sozusagen weg zu schreiben von der Seele. Alte Menschen haben diese Möglichkeiten nicht, und deshalb ist Stalking nicht nur ein Übel, dass deren Opfer nachhaltig bedroht, sondern es besteht auch ganz konkret die Gefahr, dass unschuldige Dritte mit in einen derartigen Strudel vollkommener Wahrnehmungsstörungen (des Stalkers) hineingeraten. Und mag der Mann, der Stalking begeht, auch noch so freundlich, ordentlich, verbindlich erscheinen.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Alte Menschen &#8211; der &#8222;Methusalem Kompott&#8220;</a></p>
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		<title>14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stalking-hausverwalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:46:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Online-Redaktion von gesichtspunkte.de wurde folgender Fall berichtet: Ein Hausverwalter wird von einem gescheiterten Wohnungseigentümer persönlich gestalkt. Die Sache fängt sehr viel früher an &#8211; vor 10 Jahren. Der Hausverwalter übernimmt 1998 die Verwaltung eines Hauses in Berlin-Kreuzberg. In diesem Haus kommt es zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten, weil ein Dachgeschoss-Ausbauer versucht, die übrigen Wohnungseigentümer mit einer ... <a title="14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stalking-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 14-09 &#8211; Stalking: Hausverwalter werden von Berufs wegen gestalkt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2649-5" aria-describedby="caption-attachment-2649-5" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2649" title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption id="caption-attachment-2649-5" class="wp-caption-text">Stop Stalking - Nachbarn</figcaption></figure>
<p>Der Online-Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde folgender Fall berichtet:</p>
<p>Ein Hausverwalter wird von einem gescheiterten Wohnungseigentümer persönlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">gestalkt</a>. Die Sache fängt sehr viel früher an &#8211; vor 10 Jahren. Der Hausverwalter übernimmt 1998 die Verwaltung eines Hauses in Berlin-Kreuzberg. In diesem Haus kommt es zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten, weil ein Dachgeschoss-Ausbauer versucht, die übrigen Wohnungseigentümer mit einer gerichtlichen Klagewelle zu überziehen. Das allerdings gelingt ihm eher nicht.</p>
<p>Diesen Wohnungseigentümer nennen wir Asyl Drahtfrosch (* Name geändert). Warum er Asyl nimmt, das ist eine andere Geschichte. Wir erzählen hier die uns zugetragene Geschichte. Forderungen, die <strong>er </strong>nach Scheitern seines Ausbauvorhabens gegen die übrigen Wohnungseigentümer richtet, haben weder Hand noch Fuß. Seine Zahlungsverweigerung, Wohngeld an die Verwalterin zu zahlen, führt zu Zahlungsklagen der Wohnungseigentümer gegen <strong>ihn</strong>. Schließlich muss die Verwaltung die Zwangsversteigerung der Einheiten beantragen und sie werden unter Zwangsverwaltung gestellt.</p>
<p>In einer von ihm ausgehenden Klagewelle kämpft er gegen „den Rest der Welt“. Als Feinde und Gegner hat er sich alle weiteren Wohnungseigentümer der Anlage ausgesucht, aber insbesondere den Verwalter. Dieser ist der Feind in „seinem Haus“. Dabei hatte er diesen Verwalter einst ausgesucht, als die Wohnanlage mit rund 30 Einheiten mit 150.000,- Deutschen Mark Wohngeldschulden zu kämpfen hatte. Der Verwaltungsbeirat der Wohnanlage bekommt denunziatorische, vollkommen haltlose Schreiben über das verbrecherische Treiben dieses Verwalters. Die 57 Punkte einer gerichtlichen Befassung damit werden vom Verwaltungsbeirat gewissenhaft aufarbeitet: Es bleibt nicht eine Frage offen.</p>
<p><span id="more-2663"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er </strong>wähnt sich in ausuferndem Schriftgut in Richtung des Verwaltungsbeirats als Opfer des Verwalters. Es fallen anklagende Bezeichnungen, „kriminelle Vereinigung“ und „betrügerische Machenschaften“, am Werk sind offenbar Verschwörungsgegner, die seinen persönlichen Ruin beschlossen haben. Hat <strong>er </strong>seinen Verstand verloren, fragen sich einige der beteiligten Wohnungseigentümer?  <strong>Er </strong>kapselt sich in der weiteren Zeit zunehmend ab, ist für klärende Gespräche nicht mehr zugänglich. Es hängen „politisch gemeinte“ Plakate an den Außenfenstern. Die übrigen Eigentümer verstehen weder  Sinn noch Zweck der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agitprop" target="_blank">Agitprop</a>-Maßnahmen. Wie wäre es mit einem zielführenden Gespräch? Wie wäre es mit „Lösungen“, Zahlungen, ggf. Anzahlungen, ggf. ratenweise, leben und leben lassen? Doch<strong> er </strong>ist stur, spricht von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rattenschwanz" target="_self">Rattenschwänzen</a> und so weiter. Womit er übrigens recht hat.</p>
<p>Keine einzige seiner gerichtlichen Klagen hat Erfolg. Er steht täglich unter dem Einfluss von mürbe machenden Drogen und verschanzt sich in der Wohnung. Er klebt die Fenster mit blickdichten Transparenten ab. In einem Verfahren geht es um die Herstellung eines behördlich geforderten Fluchtweges über das Dach. Der Anwalt des weiteren Dachgeschoss-Ausbauers findet eine Lösung. <strong>Er </strong>geht zwar die Vereinbarung ein und verpflichtet sich zum Bau des Fluchtweges, eine Anzahlung von 5.000,- verschwindet aber, ohne dass <strong>er </strong>jemals mit diesen geschuldeten Bauarbeiten beginnt. Sein Verhalten riecht nach Betrug, einem strafrechtlich relevanten Delikt. Der geschasste Wohnungseigentümer, der den Betrag vorgestreckt hat, verzichtet auf Einreichung einer Strafanzeige. Aktuell überlegt er wieder, ob das richtig war?</p>
<p><strong>Ein Elektromeister</strong> ging viel früher, Ende der Siebziger, mit einem Mitarbeiter der Verwalterin  gemeinsam zur Schule. Der Mitarbeiter der Hausverwaltung sagt über ihn, der tut &#8218;ihm leid&#8216;. Ein paar Elektrikeraufträge würden ihm vielleicht helfen, sein schwieriges Leben in den Griff zu bekommen. Es ist einer dieser Aufträge, der den Kontakt zwischen <strong>ihm </strong>und dem Elektriker überhaupt erst möglich macht. Und Jahre später wird daraus eine „Koalition der Vernunft“ zwischen einem zu wenige Aufträge besitzenden Elektriker und einem  gescheiterten Dachgeschoss-Ausbauer.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der Hausverwaltung zur gezielten Förderung <strong>eines Elektromeisters</strong> <em>mit zu wenigen Aufträgen</em> scheitert nach kurzer Zeit. Denn der Elektromeister kann Aufträge nicht gut abarbeiten. Bei jeder zweiten Rechnung  kommt es zu Beanstandungen. Die Hausverwalterin beschließt, weitere Einsätze dieser Elektrikerfirma nicht mehr zu beauftragen, weil sie das vor ihren Kunden nicht vertreten kann.</p>
<p><strong>Er </strong>bekommt nun einen Anruf von diesem in Ungnade gefallenen Elektriker. <strong>Er </strong>kommt dem Elektriker klug vor,  der Elektromeister vertraut den triumphierenden, vollkommen falschen Darstellungen, wie der die Verwalterin schon „seit Jahren im Griff“ habe.  Der eine hat einen Hass in Ermangelung von Aufträgen, der andere wegen seiner nicht vorgenommenen Wohngeldzahlungen an die Gemeinschaft und der Klagen bei Gericht. Herr Elektriker ohne Aufträge hat von wirtschaftlichen Zusammenhängen wenig Ahnung. <strong>Er</strong> ist ihm intellektuell klar überlegen. Es reicht schon aus, „zu reden, was der gerne hört“, denn der <a title="externer Link" href="http://lyricwiki.org/Ideal:Schwein" target="_blank">&#8218;fällt gerne darauf rein</a>.&#8216; (Zitat: Ideal, Lied &#8218;Schwein&#8216;)</p>
<figure id="attachment_2665" aria-describedby="caption-attachment-2665" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2665" title="Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto-211x300.jpg" alt="Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto" width="211" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto-211x300.jpg 211w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ideal_Pressefoto.jpg 422w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2665" class="wp-caption-text">Ideal - Kultband der 80iger - Pressefoto</figcaption></figure>
<p>Zitat:<br />
Ich spiele schüchtern und bescheiden<br />
Sensibel auf den ersten Blick<br />
Alle mögen mich gut leiden<br />
Alle fliegen sie auf den Trick<br />
Ich rede was du gerne hörst<br />
Und du fällst gern drauf rein<br />
Dann wart ich bis du auf mich schwörst<br />
<strong>Dann lass ich dich allein</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Er </strong>erschleicht sich das Vertrauen des arbeitslosen Elektromeisters und schließlich auch der wohlhabenden Eltern. Diese haben eigene Interessen, warum sie ihn so dringend bräuchten. Bis sie ihn nicht mehr benötigen. Und <strong>&#8218;dann lass ich Dich allein&#8216;</strong>, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Sie verabreden eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skurril" target="_blank">skurrile</a> Zusammenarbeit:<br />
Er, arbeitslos, Typ Kreuzberger Freak, lauter gescheiterte Prozesse, Zwangsverwaltung, Zwangsversteigerung, wirtschaftlicher Ruin, Typ „nichts mehr zu verlieren“, später geht er vorübergehend  ins Gefängnis, denn er muss eine Ordnungsstrafe absitzen. Sie, Eltern dieses Elektrikers, Typ früher erfolgreicher Unternehmer, Wohnsitz in Dahlem, umfangreichen Haus- und Grundbesitz, viel Geld in der „Kriegskasse“. Ist das eine Chance für <strong>ihn</strong>, sich eine neue tragfähige Existenz aufzubauen? Aber wie nennt sich diese Tätigkeit?</p>
<p>Die Kinder der Hausverwalterfamilie sagen: „<strong>Der Tatfrosch schleckt zu.</strong>“</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>. Der Elektromeister ohne Aufträge verzieht nach Nordberlin, ins Umland. Er überlässt die Schlüssel für ein Büro im Dachgeschoss eines kleinen Zweifamilienhauses in Zehlendorf dem Kreuzberger. Vom Kreuzberger Dachgeschoss direkt nach Zehlendorf. Die Verabredung lautet: Ziehe ein, halte dich ständig auf der obersten Dachterrasse des Zweifamilienhauses auf. Feiere Partys, grille, hole Leute ins Haus, mach ordentlich Krach. Halte dich stundenlang dort auf, schau intensiv, konsequent nach unten in den Garten, 10 m über den im Garten spielenden Kindern. Den Auftrag kann <strong>er </strong>problemlos annehmen, die Höhe der Vergütung hierfür ist allerdings <em>streng geheim</em>: Offiziell darf er nichts mehr verdienen. Es könnte sofort weggepfändet werden. „Leistung gegen Liebe“ seiner Auftraggeber. So „<a title="externer Link" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Willy_Brandt" target="_blank">wächst zusammen, was zusammen gehört</a>.“ (Zitat von Willy Brandt, anderer Zusammenhang) &#8211; Ist die Zusammenrottung &#8218;eine kriminelle Vereinigung&#8216;?</p>
<p>Bevor <strong>er </strong>den Auftrag durchführen kann, hat er noch eins zu erledigen: Er tritt eine Haftstrafe an, zu der er verdonnert worden ist. Gleich danach tritt er das Auftragsamt <em>zügig</em> an. Zunächst schreibt er der Hausverwalterin im selben Hause, er sei soeben gut erholt aus seinem <strong>Urlaub</strong> (in der <em>Haftanstalt</em>) gekommen, wie ja auch die Familie der Hausverwalterin selbst, und sei daher guten Mutes, nun zügig mehrere Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Und letztlich sei das jetzt alles auch unproblematisch, denn er habe nun die Schlüsselgewalt für dieses Haus, in dem die Familie der Hausverwalterin wohne. Im Abstand von nur wenigen Tagen geht zunächst eine Forderung brieflich ein, bestimmte Eigentümerrechte wahrnehmen zu wollen. Zwei Tage später schon die zweite. Die erste Forderung sei ergebnislos unbeantwortet, und daher müsse nun die Erledigung gefordert werden. Und wenn dies nicht binnen zwei Tagen, werde er sich mit Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft wenden wegen &#8218;Bildung <strong>einer kriminellen Vereinigung</strong>&#8218; (siehe oben). Er werde dann den Nachweis führen, welche<em> betrügerischen Manipulationen</em> die Hausverwalterin bei der Zwangsverwaltung und Abrechnung seiner zwangsverwalteten Einheiten in Kreuzberg begangen habe. Starker Tobak. Oder vollkommener Unsinn?</p>
<p><strong>Die Hausverwalterin informiert die Wohnungseigentümer der Anlage in Kreuzberg  über die Situation. Der Schuldner habe sich unter der Adresse der Hausverwalterin und dem Wohnsitz von dessen Familie „eingenistet“, im Rahmen stalkingartigen Zusammenwirkens, und bedrohe nun das Büro und insbesondere die Familie der Hausverwalterin mit ständiger Anwesenheit und  obsessiver Verfolgung. Es finden in einer Woche mehrere lautstarke Partys statt, die bis tief in die Nacht gehen und die Familie der Hausverwalterin in ihrer Wohnqualität ganz erheblich beeinträchtigen. </strong></p>
<p>Die Nachbarn sind informiert, es sind Fotos versendet worden, der Hintergrund wurde schriftlich dargestellt. Es sind Strafanzeigen wegen Stalkings ausgebracht. Ein Netzwerk von mehreren Menschen unterstützt die von Stalking betroffene Familie. Unter den Nachbarn sind auch Einflussreiche: sie werden es im Tennisclub erzählen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Die familiäre Situation der Familie des Verwalters ist angespannt: Die Kindeseltern versuchen ihren vier minderjährigen Kindern die Angst vor einem vermeintlichen Psychopathen zu nehmen, der nachts heimlich ins Haus schleicht, bis in die Puppen schläft und dann den ganzen Tag auf der Dachterrasse oben herumlungert, Musik hört, merkwürdige Substanzen raucht und zuschaut, während die Kinder unter dem Gartensprenger versuchen, ihre Schulferien zu genießen. Sie wollen sich dem da oben wirkungsvoll entziehen, seinen Blicken, seiner <a title="externer Link" href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/stoisch.php" target="_blank">stoischen</a> Beobachtung.</p>
<p>Die Eltern reden ausführlichst mit den Kindern, &#8218;kindgerechte Erläuterungen&#8216; zum Hintergrund der Täter, sie verweisen auf jahrelange Erfahrungen, vor allem die mit den ehemaligen Nachbarn, die <strong>ihn</strong> mit Hilfe ihres Sohns jetzt beauftragt haben. <strong>Sie haben nichts zu verlieren.</strong> Der Vater des Elektrikers hat einmal heißes Wasser über die Brüstung schütten wollen. Es wurde schon mal ein Bild von dieser Bedrohungssituation gemalt, und die Kindeseltern haben das Bild beim Landgericht eingereicht, um eine Vorstellung davon zu geben, wie sehr die Familie unter den immer währenden Querulanten-Szenarien gelitten habe. Jahrelange peinigende Situationen, Verletzungen des Familienfriedens, skurrile Situationen, die die Familie schon erlebt hat, werden in Erinnerung gerufen. Derartiges muss auch verarbeitet werden, vor allem von Kindern. Der Familienvater sagt, dafür schreibt er diesen Wahnsinn auf und erzählt ihn der Öffentlichkeit.</p>
<p>´Seine Frau nennt <strong>ihn</strong> nur noch <strong>den Wurm</strong>, den Stalker. Der Vater der vier Kinder erklärt den Kindern, wie es funktionieren kann, dass einer sich komplett ins Unrecht setzt und mit gar keiner Einsicht in sein fehlerhaftes, menschliches Verhalten gesegnet ist. Oder solche Wortspiele (der Kinder) mit dem Namen eines Stalkingverdächtigen. Die Täterprofile gleichen sich: Auftraggeber wie Beauftragter (Stalker) bilden eine seelische Notgemeinschaft im gemeinsamen Vernichtungskrieg gegen den Hauptschuldigen ihres persönlichen Scheiterns.</p>
<p>Ein Zitat aus den letzten Wochen beginnt, noch einmal sehr große Strahlkraft zu entwickeln. Es wurde gesagt:</p>
<p><strong>„Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als mit einer Lüge getröstet zu werden.“</strong></p>
<p><strong>Das gilt wohl noch immer.</strong> Diesen Spruch fanden wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/leseempfehlung-khaled-hosseini/" target="_self">hier</a><strong>.</strong></p>
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		<title>13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[  Stop Stalking &#8211; Nachbarn  Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre) Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die Suche danach ergiebig. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist ... <a title="13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stop-stalking-nachbarn/" aria-label="Mehr Informationen über 13-09 &#8211; Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div class="mceTemp">
<blockquote>
<dl id="attachment_2649" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2649 " title="Stop Stalking - Nachbarn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg" alt="Stop Stalking - Nachbarn" width="240" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/StopStalking-Schild.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Stop Stalking &#8211; Nachbarn</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht&#8220; (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre)</p></blockquote>
</div>
<p>Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die <a title="externer Link" href="http://twitter.com/#search?q=stalking" target="_blank">Suche danach ergiebig</a>. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist die vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Guliani einstmals eingeführte <a title="externer Link" href="http://www.socialinfo.ch/cgi-bin/dicopossode/show.cfm?id=751" target="_blank">Null-Toleranz-Politik</a> ein richtiger, zielführender Schritt. Mit aller Härte ist dem Stalker klar zu machen, dass sein auf Freiheitsberaubung gerichtetes Tun nicht akzeptiert wird und sämtliche legalen Schritte hiergegen ins Feld geführt werden.</p>
<p>Wichtig ist: Gegen Stalking sind nur und ausschließlich legale Mittel anzuwenden. Auch wenn die Justiz das Problem in Deutschland erst seit kurzem als Straftatbestand eingeführt hat, hat der Betroffene keine anderen Möglichkeiten als beispielsweise diese:</p>
<p>* Strafrechtliche Anzeige des Stalkers</p>
<p>* zivilrechtliche Schritte bei Gericht, eventuell gleich aus mehreren Rechtsgründen, selbst wenn hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass die Gerichte Stalking nicht besonders gut kennen und scharf abwägen müssen zwischen der Freiheit eines Menschen (selbst wenn dieser ein Stalker ist) und dem Schutzbedürfnis eines Opfers</p>
<p>* gezielte Information der Öffentlichkeit, der Nachbarn, Freunde, der Umgebung. Hierzu kann beispielsweise in Zeiten des Internets durchaus gehören, seine Beobachtungen in Form von digitalen Tagebüchern (Weblogs) zu veröffentlichen. Hierbei ist streng auf die Bestimmungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu achten. Auch Stalker genießen strafrechtlich ein Grundrecht auf eine &#8222;Unschuldsvermutung&#8220;. Für die mit Folgen für die persönliche Freiheit maßgeblichen Sanktionierungsmöglichkeiten ist in Deutschland ganz allein der Staat verantwortlich. Beachte: Ein Stalker verfolgt sein Opfer permanent und weiß auch 100%.-ig Bescheid darüber, auf welchen Websites sich sein Opfer regelmäßig betätigt. Wenn das Opfer daher Beschreibungen absurden Täterhandelns oder Darstellungen einer befremdlichen Realität eines Stalkers in dezidierter Weise abgibt, dann fühlt sich der Stalker bereits wieder erneut als Opfer seines Opfers. Denn er kann den Gedanken nicht ertragen, dass Menschen ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, wenn sie gezielt darstellen, wie absurd, negativ und unvollkommen das Leben eines Täters für sie ist. Eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit -selbst wenn aus Persönlichkeitsrechtserwägungen konkrete Namensnennungen zu unterlassen sind- folgt daher beispielsweise folgende Maxime gesunden Menschenverstandes: <strong>&#8218;Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als von einer Lüge getröstet zu werden.&#8216;</strong> (Khaled Hosseini, &#8222;Der Drachenläufer&#8220;, Berlin-Verlag 2003)</p>
<p>Stalker sind Menschen, die psychische Probleme haben, denen es menschlich in ihrem eigenen Leben nicht gut geht. Sie sind verzweifelt oder sie fühlen sich in krankhafter Weise im Recht. Sie bekämpfen andere Menschen, denen sie unbewusst das vermeintliche Lebensglück neiden oder von denen sie glauben, dass sie sie verletzt haben. Sie bekämpfen insbesondere auch die freie Meinung anderer Menschen, da diese distanziert sein kann und entgegengesetzt. Ihr Ziel ist die Veränderung ihres Opfers mit Mitteln seelischer, psychologischer oder (sogar) körperlicher Gewalt. Wenn das Opfer daher Angst vor dem Stalker hat, fühlt sich der Stalker am Ziel. Dabei überschreiten sie Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Wenn ein Stalkingopfer einen Stalkingtäter darum bittet, derartiges zu unterlassen, fühlt sich der Stalker insgeheim bestätigt. Er freut sich, dass seine Rechnung aufgeht. Er meint, den anderen erfolgreich niedergekämpft zu haben. In Wirklichkeit ist aber der Stalkingtäter nur emotional nicht in der Lage, mit dem Leid anderer Menschen zu empfinden, Rücksicht zu nehmen und selbst zurückzustecken. Der krankhafte Erfolg des Stalkers besteht bereits darin, selbst vom Opfer wahrgenommen zu werden. Schon das allein reicht ihm aus, um sich selbst besser zu fühlen. Der Täterkreis ist von den Forschern zum Thema Stalking in sechs wesentliche Tätergruppen unterteilt worden.</p>
<p><span id="more-2648"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong>*<strong>*</strong></p>
<p>1. Der zurückgewiesene Stalker: Er handelt aus einem Gefühl der Demütigung heraus, oder weil er zurückgewiesen wurde. Oft handelt es sich um einen Ex-Partner oder vormaligen Freund. Er erträgt es nicht, nicht selbst die Federführung in einem menschlichen Kontakt zu besitzen, sondern von einem anderen, dem Opfer, in Grenzen der Kontaktmöglichkeiten gewiesen zu werden.</p>
<p>2. Beziehungssuchende Stalker: Man spricht hier von Fehlwahrnehmungen des Täters. Er ist eventuell nicht dazu in der Lage, die Bereitschaft zum Kontakt seines Opfers richtig zu deuten. Der Stalker kann erklären: Ich wusste, sie will meine Liebe, meine Zuwendung, meine Anwesenheit. Bis hin zur kompletten Fehlwahrnehmung offensichtlicher Ablehnungsbekundigungen durch das Opfer und ihre Umdeutung in das Gegenteil kann das gehen.</p>
<p>3. Die dritte Gruppe der &#8222;intellektuell retardierenden Stalker&#8220; ist häufig in der Gruppe der &#8222;Nachbarn&#8220; anzutreffen. Sie besitzen eine ungenügende Sozialkompetenz und überschreiten permanent Grenzen. Beispielsweise schreiben sie Nachbarn brieflich an und weisen diese auf die komplette Unzuverlässigkeit ihres Opfers in wirtschaftlicher, menschlicher oder sozialer Hinsicht hin. Ein Beispiel, das<strong> gesichtspunkte.de</strong> bekannt ist: Sie behaupten, für einen Menschen Geld verauslagt zu haben und dieses nicht wieder bekommen zu haben. Sie hätten daher Anlass, den Briefempfänger vor ihrem Opfer zu warnen, der sei finanziell unzuverlässig.  Sie schnüffeln in den finanziellen Verhältnissen anderer und legen diese Dritten gegenüber ständig bloß. Sein Ziel ist die komplette Bloßstellung seines Opfers, eine Art gesellschaftlicher Insgesamt-Verbrämung. Ein anderes Beispiel, das uns bekannt geworden ist: Ein Kindesvater und dessen Eltern stellen der Kindesmutter und ihrem neuen Ehemann permanent im Rotationsprinzip nach, lauern der Familie der inzwischen anderweitig verheirateten Kindesmutter permanent nach, beobachten das Wohnhaus, machen Fotos, besuchen ein Wochenendgrundstück in der entfernten Uckermark, geben den Behörden ständig falsche Informationen über den Wohnsitz, den Umzug der Kindesmutter, ihren Aufenthaltsort. Die Eheleute stellen Strafanzeige wegen Stalking. Ihnen ist wichtig, dass sieben minderjährige Kinder, darunter auch das Kind des Kindesvaters/Stalkers, unbekümmert aufwachsen, sie fühlen sich bedroht.</p>
<p>4. Der rachsüchtige Stalker sieht sich durch eine eigene Persönlichkeitsstörung fälschlicherweise als Opfer oder bildet sich ein, Opfer derjenigen Person zu sein, die er selbst nachhaltig verfolgt, beobachtet, beschattet, permanent zu einem aufgedrängten Kontakt zwingt. Er hält sich gern im ganz nahen persönlichen Umfeld seines Opfers auf, spricht Bekannte, Nachbarn, Kunden seines Opfers an und versucht, deren Mitarbeit beim Feldzug gegen das Opfer zu gewinnen. Nicht selten suchen derart Gestörte sogar im Hausmüll ihres Opfers nach Papierschnipseln, persönlicher Post, Kontoauszügen und weggeworfenen Fotoalben.  Rachsüchtig kann auch ein Wohnungseigentümer sein, der eine Wohnung erworben hat und nun den Verkäufer dieser Wohnung als einen Betrüger ansieht, weil er einen vermeintlich zu hohen Kaufpreis bezahlt hat. Beispiele gibt es viele.</p>
<p>5. Erotomane, morbide, krankhafte Stalker wollen über ihr Opfer Kontrolle und Dominanz ausüben. Oft ist ihr Verhalten in einer psychopathischen Gesinnungsumgebung angesiedelt.</p>
<p>6. Sadistische Stalker verspüren im Stalking eine tiefe, menschliche Befriedigung über die Erniedrigung ihrer Opfer.</p>
<p>Zusammenfassend sei gesagt: Die Gruppe dieser Täterbeschreibungen lässt sich nicht scharf voneinander abgrenzen. Richtig ist, dass jeder Einzelfall eines Stalkers immer eine Mischform aus den von der Wissenschaft entwickelten Leitbildern und Täterkategorisierungen ist. Stalker haben ein ganz wesentliches Problem, das sie scheuen, wie der Teufel das Weihwasser: sie scheuen die Beobachtung ihres Handelns durch die Öffentlichkeit. Wenn sie sich an die Öffentlichkeit, also an Dritte, wenden, dann immer, indem sie die betriebenen Handlungen ihrerseits verschweigen, indem sie lügen, manipulieren und versuchen, ihr eigenes Handeln als legitimiert darzustellen. Ein Stalker, der von einer anderen menschlichen Meinung unerbittlich gestellt wird, zieht sich massiv zurück oder wird gewalttätig oder behauptet der Wahrheit zum Trotz immer skurrilere Dinge über sein Opfer, die sich bei Nachprüfung stets als vollkommen haltlos herausstellen.</p>
<p>Unsere Berufsgruppe der Verwalter von Mehrfamiliengrundstücken kennt das Problem &#8222;Stalking&#8220; in vielfältiger Hinsicht und in fast jeder denkbaren Konstellation. Mieter stalken andere Mieter im Hause, Wohnungseigentümer stalken weitere Wohnungseigentümer oder einen ihnen missliebig erscheinenden Mieter im Hause, ja es sind sogar Fälle bekannt, in denen die Berufsgruppe der Hausverwalter selbst von Stalkern regelrecht heimgesucht wird. Auslöser dafür ist die Tatsache, dass Haus- und Grundstücksverwalter Mandatsträger von wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Interessen sind. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft braucht beispielsweise einen kundigen Moderator ihrer Anliegen. Ein seine Pflichten verletzender Wohnungseigentümer steht unter einer Stellvertreter-Gegnerschaft in außergerichtlichen, aber auch gerichtlichen und sogar weitgehenden Auseinandersetzungen mit dem Vertreter der übrigen Wohnungseigentümer. Wenn diese Auseinandersetzung hart und immer härter wird, führt der Verwalter aber daher nichtsdestotrotz eine Art &#8222;Stellvertreter-Krieg&#8220; mit dem Verfahrensgegner der übrigen Wohnungseigentümer. Wohngeld wird eingeklagt, die Einhaltung der Hausordnung wird durchgesetzt, ein gemeinsames Bauvorhaben eines der Eigentümer mit den übrigen Eigentümern bei der Dachsanierung muss ordnungsgemäß abgewickelt werden, und es kommt zu weitgehenden Streitigkeiten darüber.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Stalker sind Menschen in einem beratungs- und behandlungsbedürftigen, abnormen Strudel von schweren seelischen Störungen. Ihr Alltag ist durchsetzt von wahnhaften, immer wiederkehrenden Schüben von Hass, Verfolgung, Nachstellung. Sie sind kaum noch in der Lage, eine Art zwanghafte Gewalt- und Tatendrangspirale anzuhalten und ihr Leben wieder sinnvollen Dingen zu widmen. In Berlin gibt es für Stalker bereits die erste bundesdeutsche Einrichtung dieser Art, die Stalkern (Tätern) Angebote macht, sich wieder auf einem normalen, entspannteren Lebensweg zu helfen. Der Verein bietet an, &#8218;wieder selbstbestimmt&#8216; zu leben. Nähere Informationen <a title="externer Link" href="http://stop-stalking-berlin.de" target="_blank">findest Du bei Bedarf hier</a>.</p>
<p>(Mit Informationen von Wikipedia, Materialien aus gesichtspunkte.de zum Stichwort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>)</p>
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		<title>10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 11:10:11 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><strong>Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt</strong>. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also &#8222;zu Hause&#8220; statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche Täter. In einer Berliner Erhebung waren 86,4% der Tatverdächtigen Männer. Nicht zu Unrecht titelte daher auch der Spiegel (Ausgabe 2/2008) daher &#8222;<a title="externer Link" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=55294591&amp;aref=image036/2008/01/05/ROSP200800200010001.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">Junge Männer – Die gefährlichste Spezies der Welt</a>&#8222;. Doch das Unterthema &#8222;Junge Männer&#8220; ist in Wirklichkeit zu ergänzen durch Gruppe aller übrigen Täter, die in allen Lebensalters-Abschnitten daherkommen.</p>
<p><strong>Der Schutz der Betroffenen war bislang wenig gewährleistet</strong>, gesteht die Ministerin denn auch ein. Wenig Vertrauen in staatliche Institutionen kommt hinzu. Wer Strafanzeigen stellt, muss sich fragen lassen: &#8218;Was hat der Täter getan?&#8216; Die Polizei hat hier und da Stalking-Spezialisten, die sich mit nichts anderem beschäftigen, aber in entscheidenden Augenblicken im Urlaub sind. Eine Vertretung steht nicht zur Verfügung. Man habe sich an die Polizeiwache zu wenden, und auch diese stellt in solchen Situationen gern auf Berliner Mundart die Frage: &#8218;Und, wat hat er jetan?&#8216; &#8211; Anwälte, Rechtspfleger und Sachverständige empfehlen, in solchen Situationen vor allem eins zu tun: Öffentlichkeit herstellen, andere informieren. <strong>gesichtspunkte.de</strong> stellt zu diesem Randbereich Öffentlichkeit durch regelmäßige Informationen her.</p>
<p><span id="more-2624"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>Die Leidtragenden von Partnergewalt </strong>(Verhältnis Mann/Frau), von Nachstellungen (Fachbegriff: Stalking) scheuen bei diffizilen, psychologischen Drohvorgängen, sich ans Gericht zu wenden. Denn wie will man psychologische Einschüchterung, Drohungen mit empfindlichen Übeln beweisen. Diese finden schließlich fast immer nur verbal statt. Wer geschlagen wird, kann zur Polizei gehen und eine Anzeige ausbringen. Die Polizei kann eine Person, von der eine Gefahr ausgeht, außerdem sofort aus der Wohnung und der unmittelbaren Umgebung der gefährdeten Person verweisen. Solche Platzverweise werden in einigen Bundesländern auch für mehrere Tage ausgesprochen, damit Opfer in dieser Zeit Beratung in Anspruch nehmen können und ggf. zivilrechtliche Schritte einleiten können.</p>
<p><strong>Mit so genannten Schutzanordnungen</strong> kann der Kontakt des Täters/der Täterin zum Opfer unterbunden werden. Dies ist auch dringend notwendig, um einen in Gang gekommenen Gewaltkreislauf wirksam zu unterbinden. Das Gericht kann dem Täter insbesondere Folgendes verbieten:</p>
<ul>
<li>sich der Wohnung des Opfers bis auf einen vom Gericht festzusetzenden Umkreis zu nähern,</li>
<li>sich an Orten aufzuhalten, an denen sich das Opfer regelmäßig aufhält (dazu gehören der Arbeitsplatz, der Kindergarten oder die Schule der Kinder des Opfers, aber auch Freizeiteinrichtungen, die das Opfer nutzt),</li>
<li>Kontakt zur verletzten Person aufzunehmen (dies gilt für alle Arten des Kontakts, sei es über Telefon, Telefax, Briefe oder Emails),</li>
<li>Zusammentreffen mit dem Opfer herbeizuführen (sollte es dennoch dazu kommen, hat sich der Täter oder die Täterin umgehend zu entfernen).</li>
</ul>
<p>Diese Aufstellung ist nicht vollständig, je nach Einzelfall können auch andere Schutzanordnungen beantragt und angeordnet werden. Sie müssen ihrem Zweck nach so ausgestaltet werden, dass die den vielfältigen Gefährdungs- und Bedrohungssituationen der jeweiligen Opfer gerecht werden.</p>
<p>Im Hauptsacheverfahren (im Unterschied zum Eilverfahren, das nur vorläufigen Charakter hat) ist der so genannte Vollbeweis zu führen. Im Unterschied zum Hauptverfahren ist im so genannten Eilverfahren einiges besonders: Denn im Eilverfahren kann in dringenden Fällen davon abgesehen werden, den mutmaßlichen Täter/die mutmaßliche Täterin, der in diesem Verfahren der &#8218;Antragsgegner&#8216; ist, zu hören.</p>
<p>Bei Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz ist eine Vertretung durch den Rechtsanwalt nicht vorgeschrieben.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> wird weitere relevante Informationen zu diesem (neuen) Gebiet bei passender Gelegenheit veröffentlichen. Beachte als Leser, dass rechtlich richtige, verbindliche Informationen zu einzelnen Fällen in der Regel mit vorheriger Beratung durch einen geeigneten Rechtsanwalt geprüft werden müssen. Wir können nur allgemeine Hinweise geben, die sich nicht auf konkrete Einzelfälle beziehen.</p>
<p>(Quellen: Ratgeber des Bundesjustizministeriums)</p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/MERKBLATT_Stalking.pdf" target="_blank">Merkblatt der Polizei zum Thema Stalking</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong>Updatehinweise</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">19. 08.2009 &#8211; Erstveröffentlichung</p>
<p style="text-align: left;">26.11.09 &#8211; Aktualisierung Download (eine ältere Fassung des Merkblatts der Polizei führte zu unauffindbarem Ratgeber, diesen durch die aktuelle Fassung ersetzt (künftig: eigenes downloadangebot)</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>6-09 &#8211; Stalking, Teil 2: Die Mieterin Lohsemann und Wut auf Briefkästen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stalking-teil-2/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/stalking-teil-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Nachstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Berliner Mehrfamilienhaus im Bezirk Wedding bedrängt und drangsaliert eine vermutlich alkoholkranke Frau regelmässig einen weiteren, männlichen Hausbewohner. gesichtspunkte.de berichtet über die Vorkommnisse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/iconstalking.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1590" title="icon Stalking" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/iconstalking.png" alt="" width="80" height="15" /></a></p>
<p>Auszüge aus Erinnerungsprotokollen eines Hausbewohners: Alle Namen wurden wegen der Gefahr von konkreten Rückschlussmöglichkeiten verändert:</p>
<blockquote>
<div dir="ltr"><span class="597240009-07042009"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /></a> &#8230;die Mieterin Frau Lohsemann (*) terrorisiert mich, seitdem ich eingezogen bin. Ich selber rede kein Wort mit ihr. Sie beschimpft und beleidigt mich, sobald sie mich sieht, läuft mir teilweise auf der Straße hinterher. In einem Fall habe ich sogar die Polizei rufen müssen, als sie nicht aufhörte, mir auf der Straße nachzulaufen. </span><span class="597240009-07042009">In sehr späten Nachtstunden (3.00 bis 5.30 Uhr) spielt sie häufig so laute Musik, dass ich immer wieder geweckt werde. Da die Ruhestörungen oft intensiv, aber nur kurzfristig sind, trifft die Polizei meist nicht rechtzeitig ein.</span></div>
<div dir="ltr"><span class="597240009-07042009"><span id="more-1589"></span></span></div>
<div style="text-align: center;" dir="ltr"><span class="597240009-07042009"><strong>***</strong></span></div>
<div dir="ltr"> </div>
<div dir="ltr"><span class="597240009-07042009">In einer Nacht ist die Mieterin Lohsemann völlig durchgedreht und hat bis in die frühen Morgenstunden randaliert. Weil ich sie nicht beachtet und auch die Tür nicht geöffnet habe, hat sie ihre ganze Wut an meinem Briefkasten ausgelassen. Da die Haustüre in der Nacht immer abgeschlossen ist (Hier achtet die randalierende Lohsemann immer selbst akribisch drauf.), kommt für die Beschädigung eindeutig nur Frau Lohsemann in Frage. Frau Kahle (*) und Frau Gontermann (*) haben diesen nächtlichen Vorgang mitbekommen.</span></div>
<div dir="ltr"> </div>
<div dir="ltr"><span class="597240009-07042009">Damit die Vorgänge einmal aktenkundig werden, habe ich zwei Strafanträge gestellt. U.a. auch wegen eines platt gestochenen Reifens. Als ich meinen Wagen dann an anderer Stelle parkte, sagte mir Frau Lohsemann, dass es keinen Sinn hat, wenn ich versuchen würde, meinen Wagen zu verstecken. Ständige Beleidigungen, nächtliche Ruhestörungen und platte Reifen sind schon eine enorme Belastung. </span></div>
<div dir="ltr"> </div>
<div dir="ltr"><span class="597240009-07042009">Auch die anderen Eigentümer sind jetzt z.B. froh, dass Frau Lohsemann keinen Zugang mehr zum Keller und damit zu den zentralen Gasleitungen hat. Man traut ihr nicht und sieht in ihr eine potentielle Gefahr.  Ich persönlich halte die Frau für psychisch krank.&#8220;</span></div>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Frau Lohsemann haben wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes namensmäßig verändert, mit der Folge, dass nun ein Rückschluss auf die konkrete Person nicht mehr möglich ist. Wahr ist auch, dass derartige Situationen in jeder Großstadt Deutschlands hundertfach tagtäglich vorkommen. Sie sind zwanghaft und die Opfer fühlen sich ihr komplett ausgeliefert. Man weiß nicht genau, was der Auslöser für solche Situationen ist, auf einmal sind sie da. Sie fressen sich fest als unumkehrbare, starre Verhaltensmuster und sind nun andauernd, unumkehrbar, irreversibel. Am Ende steht? Ein Auszug? Zwei Auszüge? Eine Zwangseinweisung in die geschlossene&#8230;? Richtig ist aber: es gibt seit 2007 eine neue gesetzliche Grundlage für derartige, wiederkehrende Nachstell-Handlungen. Weltweit ist Deutschland hiermit nicht gerade Vorreiter. In vielen anderen Ländern der Welt haben die Juristen längst erkannt, dass es auch darum geht, derartig Bedrohte vor Nachstellungen dieser Art zu schützen.</p>
<p>Im geschilderten Fall gibt es offenbar eine feste Täter-Opfer-Beziehung. Zwar kann sich der bedrohte Mann auch körperlich wehren, darf es aber nicht. Die Täterin, insofern eine Ausnahme, eine Frau, wendet sich immer wieder direkt oder indirekt an das Opfer und versucht, auf jede noch so abwegige Art und Weise, die Aufmerksamkeit des Opfers zu erringen. Mal sind die Reifen zerstochen, mal der Briefkasten beschädigt. Der oder die Täterin will wahrgenommen werden! Ausschlaggebend für derart wahnhafte Handlungen kann eine Alkoholkrankheit sein als eine Art &#8218;vernebelter Sinne&#8216;. Oder eine schwere Persönlichkeitsstörung. Aus Mangel an Entschlussgründen opfert die Täterin den ganzen Besitz ihrer schöpferischen Kräfte auf, um dem Opfer Verachtung, Liebe, Bestrafung oder Hass entgegen zu schleudern.  Alle vier Dinge sind möglich.  Mag sein, dass die Täterin in unserem Beispiel von einer gewissen Verliebtheit des Opfers ihr gegenüber ausgeht. Das Opfer liebt sie, die Täterin, und da sie es weiß, darf sie die Aufmerksamkeit des Opfers auf sich lenken. Sozusagen eine Projektion eigener, unerwiderter Liebe auf das Opfer.</p>
<p>In den äußerst lesenswerten Gerichtskolumnen der Stern-Reporterin Uta Eisenhardt (<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" />&#8218;<a title="externer Link" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Die-Gerichtskolumne-Uta-Eisenhardt-Icke-Jericht/621825.html" target="_blank">Icke muss vor Jericht</a>&#8218;) wird auch ein möglicherweise ähnlich angelegter Fall beschrieben. Eine Frau verliebt sich in ihren Therapeuten und stellt ihm nun 17 Jahre lang nach, bis schließlich die Sache bei Gericht anhängig wird. Die Geschichte heißt <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.stern.de/panorama/:Icke-Jericht-Verliebt-Therapeuten/653582.html?s=0&amp;eid=621825" target="_blank">&#8218;Verliebt in den Therapeuten</a>&#8218; und ist lesenswert. <strong>gesichtspunkte.de</strong> wird demnächst über weitere Stalking-Fälle berichten. Lies demnächst, wie ein Kreuzberger die Berechnung des Kreises am Beispiel unausgebauter Dachgeschoß-Rohlinge versucht und ein Dahlemer Ex-Großindustrieller den Untergang seiner Maschinenfirma herbeiführt, weil er sich in Nachbarschaftsstreit begibt, den er verliert..es gibt wirklich jede Menge solcher Fälle.</p>
<p>Weitere (bisherige) Berichte über Stalking auf <strong>gesichtspunkte.de</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/award-september-07/" target="_self"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1592" title="interner Link" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/internerlink.gif" alt="" width="9" height="9" />September 07 &#8211; Award des Monats</a></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/award-september-07/" target="_self"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1592" title="interner Link" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/internerlink.gif" alt="" width="9" height="9" /></a><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/stalking/" target="_self">April 09 &#8211; Stalking &#8211; ein widerliches Phänomen</a></p>
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		<title>2-09 &#8211; Stalking &#8211; ein ekelhaftes Phänomen&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stalking/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 06:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer mit mehreren Menschen auf engstem Raum zusammen lebt, etwa in einem noch so kleinen Mehrfamilienhaus, muss sich darüber im klaren sein, dass sein eigenes Leben ‘öffentlich’ ist. Ureigentlich hat jeder Mensch ein Recht auf unverletzte Privatsphäre. Eine kleine Kaste von besonders widerlichen Menschen aber späht andere ständig aus. Dies nennt man  Stalking. gesichtspunkte.de geht auf das Thema ein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit mehreren Menschen auf engstem Raum zusammen lebt, etwa in einem noch so kleinen Mehrfamilienhaus, muss sich darüber im Klaren sein, dass sein eigenes Leben &#8218;öffentlich&#8216; ist. Ureigentlich hat jeder Mensch ein Recht auf unverletzte Privatsphäre. Eine kleine Kaste von besonders widerlichen Menschen aber späht andere ständig aus. Dies nennt man <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stalking" target="_blank">Stalking</a>. Der verstorbene Berliner Sänger Heiner Pudelko texte dazu einst:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Doch hinter der Gardine, da hat sich was bewegt, ich glaub, es war im ersten Stock. (Heiner Pudelko, 1985 &#8218;Lass mich rein&#8216;</p></blockquote>
<p>Pudelko konnte es in kurze, treffende Worte fassen.  Hinter der ständigen Ausforschung anderer Leute Leben stecken meist eigene, große psychische Störungen und Schwierigkeiten. Der stalkt oder schlicht auch nur Helfershelfer eines Stalkers spielt, hat oft selbst ein ganz verzweifeltes, einsames Leben und kann infolgedessen zwischen wichtigem und unwichtigem Tun kaum noch unterscheiden. Auch ist ihm Respekt vor seinem Opfer, das er erniedrigen und am liebsten vernichten möchte, vollkommen fremd. Er insistiert und insistiert. Und in einer von außen als Pedanterie wahrnehmbaren, ständigen Anklagehaltung über das verpfuschte Leben seines Stalking-Opfers liegt im wahren Kern nur ein seelisches Selbstbild seiner selbst vor. Gefährlich sind vor allem &#8218;mächtige&#8216; Stalker mit Geld und Macht: diese binden Hörige, Abhängige, Weisungsempfänger, ja, ganze Firmen in die Stalkingmaschine mit ein &#8211; sogar bis zum finanziellen Ruin. Häufig anzutreffen: alte Patriarchen, oft schon über 70 Jahre alt, und ihre Stalkingmethoden sind Lebenssaft, Treibstoff und Antrieb, Lebensenergie, die ihre ganze Familie mit in die Stalking-Handlungen einbinden. Wenn dieser Personen-Spezies ein wirksamer Schlag entgegen gesetzt wird, fallen sie von einem auf den anderen Tag ins eigene Grab und versterben. Und auf dem Grabstein möchte man lesen: &#8218;Er lebte aus der Energie seiner Opfer&#8216;.</p>
<p><span id="more-1560"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Was der Gesetzgeber erst mit der Neueinführung des GewaltschutzG rudimentär anfing zu  bedenken, verstehen in der Praxis jedoch die Behörden und auch die Polizei nicht ansatzweise. Nur wenn verschmähte, ehemalige Lebenspartner (meist Männer) als Stalker auftreten und der Ex-Geliebten ständig nachstellen, wird manchmal eingegriffen. Nicht weniger verbreitet ist &#8218;Stalking&#8216; durch Nachbarn aus dem unmittelbaren Lebensumfeld. Diese sind besser informiert als Blockwarte (NS-Zeit) und zeichnen in wichtigen, handgeschriebenen Kladden den genauen Lebenslauf ihrer Überwachungsopfer auf. Das brauchen sie, um später darauf zurückzugreifen. Wenn der Tag gekommen ist, wissen sie wie Bibliothekare zielsicher in den Schrank zu greifen, denn sie kennen ihre Ermittlungsakten gut. <strong>gesichtspunkte.de</strong> sind mehrere &#8218;aktive Stalker&#8216; persönlich bekannt und wir können perfide Strategien benennen, beschreiben und bekannt machen.</p>
<p>Es ist nicht mal auszuschließen, dass auf einer der hier im Umfeld befindlichen Websites mal ganz ausführliche &#8218;Reportagen aus der Gegenwart&#8216; veröffentlicht werden, die von derartigen &#8218;Abseiten&#8216; ausführlicher berichten. Stalker fürchten nichts mehr als eine informierte, kluge Öffentlichkeit. Bei all dem bürgerlich-zivilrechtlichen Kleinkrieg, den Stalker ständig anzetteln, um Dritte für sich zu instrumentalisieren (z.B. Baubehörde, Umweltamt, Amtsgericht) ist aber eine schonungslose Öffentlichkeit für Stalker sehr gefährlich.</p>
<p>Wer Stalker &#8218;verstehen&#8216; will, muss genau hinschauen und den Stalker ganzheitlich begreifen, einschließlich seiner psychischen Krankheit und teils vollkommenen Realitäts-Entrücktheit. Deshalb kann es äußerst hilfreich sein, wenn mal ein paar individuelle Stalker-Beschreibungen nachlesbar werden. Über das Thema gibt es schließlich kaum Lesematerial.</p>
<p>Vor jedem investigativen Bericht setzt der gewissenhafte Journalist eine Recherche. Diese Phase ist nun angelaufen, es gilt zu entlarven, zu benennen, deutlich zu machen und anzuprangern. Für die Opfer muss es auch Nachweisbares geben, auf dessen vergleichbare Perfidie sie hinweisen können, derartiges kann man dann ausdrucken, vorlegen und -ganz Internet- verknüpfen.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> freut sich über kurze Themenanregungen per Email. Allerdings interessiert uns insofern eher die Opfermeldung, als eine Anleitung zum Täter sein&#8230;und wir bitten dafür um Verständnis. Deren diskrete Behandlung wird zugesichert. In Kürze dazu <strong>mehr</strong>&#8230;.</p>
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