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	<title>Spatz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Spatz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>978-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Vom Vögeln, von Vögeln, Vögelkästen, elektrischen Fahrrädern und Chillplätzen zum Grillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:42:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hätten wir am Ende die Mauer stehen gelassen und die Verkabelung nicht so vorangetrieben, ständen heute nicht die wesentlichen Spam-Server in Russland, Bulgarien und Rumänien. In Ländern, in denen auch heute noch das Versenden von Spamnachrichten nicht justitiabel ist. Mit Folgen für die weltweite Serverauslastung und einem vielfachen des notwendigen Datentraffics all around the world. ... <a title="978-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Vom Vögeln, von Vögeln, Vögelkästen, elektrischen Fahrrädern und Chillplätzen zum Grillen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132111/" aria-label="Mehr Informationen über 978-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Vom Vögeln, von Vögeln, Vögelkästen, elektrischen Fahrrädern und Chillplätzen zum Grillen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Hätten wir am Ende die Mauer stehen gelassen und die Verkabelung nicht so vorangetrieben, ständen heute nicht die wesentlichen Spam-Server in Russland, Bulgarien und Rumänien. In Ländern, in denen auch heute noch das Versenden von Spamnachrichten nicht justitiabel ist. Mit Folgen für die weltweite Serverauslastung und einem vielfachen des notwendigen Datentraffics all around the world.</p></blockquote>
<p><strong>Muss man sich das Internet</strong> wie eine große Filtertüte vorstellen, durch die ein &#8222;brauner Satz&#8220; an fader Suppe rinnt? Und überall sind bots unterwegs, kleine Roboter, die nach Schlüsselwörtern suchen? An denen kann es im Kern nicht liegen, dass immer wieder dusselige Russen, saumselige Asiaten und herbe Überseeianer die Kommentatoren-Funktion einer Website wie dieser missbrauchen. Noch einmal ganz deutlich für alle da draußen, die mich regelmäßig verlocken möchten: So viel Viagra kann ich gar nicht essen, wie ich angeboten bekomme. Immer wieder abonnieren auch filterlose Vaterlandsgesellen sich als regelmäßige Leser mit dämlichen Erstkommentaren, die man gleich löscht. <strong>Hätte man nur gewusst, wohin das alles führt, man hätte wohl die Mauer erst gar nicht&#8230;.</strong></p>
<p><span id="more-10184"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10185" aria-describedby="caption-attachment-10185" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08913.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10185  " title="Vogelkasten als wärmegedämmte Behausung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08913.jpg" alt="Vogelkasten als wärmegedämmte Behausung" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10185" class="wp-caption-text">Vogelkasten als wärmegedämmte Behausung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vom Wedding gibt es Ecken, die sehen richtig gut aus. Da ist alles irgendwie stimmig, gewachsen. Und dann gibt es im Wedding diese sprachlos machenden Ecken. Aber der Wedding, der hat durchaus einen eigenen Charme. #Einschätzung eines Architekten</p></blockquote>
<p><strong>Aber nun ist alles so gelaufen</strong> und wir haben den Salat.</p>
<figure id="attachment_10192" aria-describedby="caption-attachment-10192" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC07969.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10192  " title="Mietfreier Mitbewohner im Kellerlichtschacht! Der Frosch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC07969.jpg" alt="Mietfreier Mitbewohner im Kellerlichtschacht! Der Frosch!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10192" class="wp-caption-text">Mietfreier Mitbewohner im Kellerlichtschacht! Der Frosch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sei kein Frosch: Frösche in Kellerlichtschächten gelten gemeinhin als &#8222;veranlassungsfrei&#8220;. Sie kommen immer wieder, sehr gern auch bei Regenwetter, suhlen sich in der verschlammten Sohle des Lichtschachtes und verharren dort zum gemeinschaftlichen Bade. Zu veranlassen ist nichts. Wenn der Kellerlichtschacht abgetrocknet ist, empfiehlt sich allerdings ein &#8222;Herausschöpfen&#8220; des begnadeten Springers: das Freilassen auf der angrenzenden Grünfläche gilt als ungefährlich. Wo Frösche sind, sollte man allerdings nicht hintreten, bzw. drauf! Ob es zur Verkehrssicherungspflicht des Hausverwalters gehört, vor dem Ausrutschen auf Fröschen zu warnen, ist in der Literatur weitgehend ungeklärt.</p></blockquote>
<p><strong>Vögeln wiederum geht es heute besser als vor vielen Jahren</strong>, wir berichteten. An der Giebelwand zum Nachbarn in Berlin-Wedding entstehen derzeit miet- und kostenfreie Ersatzbehausungen auf der neu angefertigten Wärmedämmfassade, damit die Viecher sich richtig wohlfühlen. Der Artenschutzgutachter bekommt Beweisfotos, dass es sie verabredungsgemäß gibt. Er meldet gegenüber der Naturschutzbehörde den Vollzug. 38 fliegende Vögelchen und Fledermaus-Pärchen können vögeln oder mausern, solange sie auch wollen. Sie werden den dringend benötigten Nachwuchs in kleinen Eierchen als Gelege dort ablegen, die sie sorgsam bebrüten. Ob die Häuser, die die Wärmedämmhersteller als &#8222;artgerecht&#8220; anbieten, wirklich ausgebufft sind, bleibt noch zu prüfen. Von Interesse dürfte dabei sein, ob die Vogelviecher sich mit &#8222;Schwanz raus&#8220; auf die Einfluglöcher stellen und an der frischen Fassade &#8222;schietern&#8220;, übrigens ein Begriff aus dem Norddeutschen, der gern von &#8222;Möwenschiet&#8220; spricht. <strong>Jeder weiß, was gemeint ist</strong>.</p>
<figure id="attachment_10186" aria-describedby="caption-attachment-10186" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08922.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10186  " title="Die &quot;Deutsche Post&quot; ist quietschegelb und jetzt elektrisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08922.jpg" alt="Die &quot;Deutsche Post&quot; ist quietschegelb und jetzt elektrisch!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10186" class="wp-caption-text">Die &quot;Deutsche Post&quot; ist quietschegelb und jetzt elektrisch!</figcaption></figure>
<p><strong>Und während wir verrücktstöhnen</strong> vom Vögeln, den Vögeln und gar zu vielen Vögelkästen, schlurft Frau <del>Suurbier</del> Sparbier durch den Innenhof.  Sie ist Postzustellerin, Mitte 40, trägt ihr Haar gern offen und in verschiedenfarbigen Strähnchen. Ganz schön Lidschatten draufgelegt auf die Augen, und bitte, wem´s gefällt! Vor dem Haus steht ihr neues Dienstfahrrad. Neu ist die Elektrifizierung, die Farbgebung allerdings ist bekannt und ähnlich wie bei der TELEKOM (dort: magenta) bereits vom Farbton her &#8222;stilbildend&#8220;. Gelb signalisiert schon seit vielen Jahren die &#8222;Deutsche Post&#8220;. Deswegen sang Alt-Bundespräsident Walter Scheel, dem inzwischen wegen Zeitablauf das W aus dem Vornamen abhandenkam, die Postille &#8222;Hoch auf dem gelben Wagen&#8220;. Er saß seinerzeit noch beim Schwager vorn. Inzwischen ist abgespeckt worden, der Doppelzusteller Vergangenheit und heute würde der Schwager schlicht auch nicht mehr draufpassen. &#8222;Ja,&#8220; sagt Frau Sparbier, die Zustellerin, auf meine Nachfrage, &#8222;das ist jetzt viel leichter.&#8220; Aber ob es sportmedizinisch besser ist, wisse sie nicht. Dass sie Übergewicht hat, lasse ich ihr gegenüber unkommentiert. <strong>Sie entschwindet pflichtbeflissen im Treppenhaus</strong>.</p>
<figure id="attachment_10193" aria-describedby="caption-attachment-10193" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08434.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10193  " title="Möwenensemble auf der Ostsee" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08434.jpg" alt="Möwenensemble auf der Ostsee" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10193" class="wp-caption-text">Möwenensemble auf der Ostsee</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dem weit verbreiteten Getier fehlt in Städten die Pläsir! Ganz und gar nicht unumstritten hat ein Tier gern Satelliten, anderes Getier, der Mensch nicht nur raubt sich Stück für Stück Natur. #Rüttelreime</p></blockquote>
<p><strong>Die Mieterin Frau Lavendel</strong> (* Name geändert) macht erst nicht auf, als ich klingele. Wir führen einen witzigen Dialog durch ihre geschlossene Wohnungstür hindurch. Ich stelle mich als &#8222;von der Hausverwaltung&#8220; vor, aber das kann jeder sagen. Sie sagt, sie ist noch nicht angezogen, ich versichere ihr, das würde mich jetzt nicht stören. Ich komme schnell zur Sache, weswegen man mich schätzt und falle eben nicht mit der (geschlossenen) Tür ins Haus. &#8222;Ich habe keinen Schlüssel von der Kellertür da unten&#8220;, sage ich und will mir einen leihen. Es dauert nicht lange und mein angenehmes, warmes Timbre in der Stimme hat sie überzeugt. Sie macht die Tür einen Spalt auf, steht dahinter, mit einem Handtuch umgewickelt, aber hallo, und händigt mir ihr Schlüsselbund aus. Bei Gott, so viel Vertrauen hätte ich nicht. Sie hat es und das ist gut für mich. <strong>Ich bedanke mich artig</strong>.</p>
<p><strong>Die Welt ist schon kompliziert genug geworden</strong>. Hinten an der Rückseite des Hauses wurden 38 Vogelkästen angebaut. <strong>An der Kellerabgangstreppe hängt dieser Hinweis</strong>:</p>
<figure id="attachment_10187" aria-describedby="caption-attachment-10187" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08926.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10187  " title="Der Schädlingsbekämpfer hat CONTRAX ausgelegt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08926.jpg" alt="Der Schädlingsbekämpfer hat CONTRAX ausgelegt!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10187" class="wp-caption-text">Der Schädlingsbekämpfer hat CONTRAX ausgelegt!</figcaption></figure>
<p><strong>Es ist Teil unserer selektiven Wahrnehmung</strong> von Artenschutz, Tierschutz und Strategie zum eigenen Überleben: Wir schützen die Vögel, morden aber die Ratten. Tauben umzubringen gilt inzwischen als verpönt und zum Ersatz wird die Antibabypille verteilt und ganze Fassaden werden &#8222;taubenvergrämt&#8220;, mit spitzen Zylindern, dornenreichen Stacheldrähten und allerhand technischem Schnickschnack. Väterchen Zufall hat uns bestimmte Tierarten aufgegeben, deren Lebensraum wir komplett vergiften sollen und andere, deren Lebensraum mit chinesischer &#8222;Kein-Kind-Politik&#8220; unterlaufen wird. <strong>Wieder andere werden vergast</strong>.</p>
<figure style="width: 355px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.stupidedia.org/images/b/b9/Chillarea.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Chill area: Bitte nicht stören! (Quelle: stupidedia.org)" src="http://www.stupidedia.org/images/b/b9/Chillarea.jpg" alt="Chill area: Bitte nicht stören! (Quelle: stupidedia.org)" width="365" height="189" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Chill area: Bitte nicht stören! (Quelle: stupidedia.org)</figcaption></figure>
<p><strong>Durch den Keller</strong> gelangen wir an die Rückseite des hinteren Gartenhauses, das ist da, wo die Wärmedämmung jetzt an der Giebelwand auf des Nachbarn Grundstück angebracht wurde. Seitlich rechts und links sind zwei Lichthöfe, die sich wie Schießscharten in dem entkernten Innenhof zu einer Rückfront zusammensetzen. Der linke Lichthof von beiden ist noch im Bauzustand. Die Wärmedämmung ist bis auf den Sockelbereich fertiggestellt. Er war eigentlich immer ein Schandfleck, dort müllten die Bewohner alles zu mit Sperrmüll. In uns reift der Plan des Tages, aus dieser bislang ungenutzten Schandecke ein Örtchen mit Timbre, Atmosphäre und Facon zu machen: hier werden wir jetzt mit billigsten Mitteln eine <strong>Art &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.stupidedia.org/stupi/Chillen" target="_blank">Chillarea</a>&#8220; für die Hausbewohner anlegen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10188" aria-describedby="caption-attachment-10188" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08917.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10188  " title="Lichthof in Vorbereitung als Chill &amp; Grillarea" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08917.jpg" alt="Lichthof in Vorbereitung als Chill &amp; Grillarea" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10188" class="wp-caption-text">Lichthof in Vorbereitung als Chill &amp; Grillarea</figcaption></figure>
<p><strong>Auf dem Boden</strong> bringen wir Splitt als Splittbett ein, drauf einfachste Betonwerkstein-Bodenplatten mit Fugen, verlegt im Bett. Rechts ist der Giebel zum (weiteren) Nachbarn, dort rankt vergessen eine subalterne Efeugeschichte lustlos herum. Dort setzen wir einen Kantenstein und füllen mit Mutterboden auf. Zwei, drei weitere Efeus anschaffen, bisschen mit Rankhilfe dran, vorher den Nachbarn fragen, aber der hat da sowieso nichts vor. Wir fragen ihn sicherheitshalber. Links die Kelleraustrittstür wird aufgearbeitet und sie erhält einen neuen Schließmechanismus. Den Schlüssel erhält der Verwaltungsbeirat der Wohnanlage: er ist berechtigt, die Schlüssel an interessierte Hausbewohner auszugeben und die Schlüssel nach dem Grill- und Chillvorgang wieder entgegen zu nehmen. Damit klar ist, wer den Platz genutzt hat und wie er übergeben und zurückgegeben wurde! <strong>Individuelle Verantwortung</strong>.</p>
<p><strong>Eine alte Teppichklopfstange</strong> hängt da noch quer durchs Bild. Sie wird entrostet und gestrichen. Dann wird ein hängender Kettengrill aus dem Baumarkt geholt und dort fest angeschraubt. Damit die Seele eine Pendelbewegung beim Grillen erkennen kann. Das ist kurzweilig, man hat was zum Gucken und während es noch &#8222;Plop&#8220; macht, ein Flensburger Pilsner macht so, grillen Würstchen, Grillfleisch und vegetarische Gemüsespieße gar. <strong>Hach</strong>!</p>
<figure id="attachment_10189" aria-describedby="caption-attachment-10189" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08893.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10189  " title="Lichthof - Sicht nach oben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC08893.jpg" alt="Lichthof - Sicht nach oben!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10189" class="wp-caption-text">Lichthof - Sicht nach oben!</figcaption></figure>
<p><strong>Kein Zweifel</strong>: Heute war ein guter Tag! Und es wurde eben mal schnell entschieden, eine zukunftsträchtige, Spaß machende Lösung zu realisieren, über die vorher niemand nachgedacht hat. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen wird groß sein. <strong>Bleibt abzuwarten, wie die rund 50 Wohnungseigentümer und Mieter diesen Platz annehmen!</strong></p>
<blockquote><p>Ich liebte ein Mädchen in Wedding, die wollte immer nur Petting. (Ingo Insterburg, musikalischer Kosmopolit in &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;)</p></blockquote>
<p><strong>Frau Lavendel erhält von mir artig die Schlüssel zurück</strong>: allerdings klingele ich und betrete die Wohnung nicht einfach! Schließlich ist Frau Lavendel frisch geduscht, riecht jetzt auch so und war nicht in Erwartung ihres Hausverwalters. Hilfsbereit war sie. <strong>Dafür danke</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aus aktuellem Anlass: <a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-gegen-katzenquaeler-aus-moosach-todesstrafe-gefordert-zur-bewaehrung-verurteilt-1.1129664" target="_blank">Süddeutsche Zeitung: Das Urteil gegen einen Katzenquäler</a></li>
<li>Report: Instandhaltung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/120511/">Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln wird behauptet. Eine Wahl hat er nicht.</a></li>
<li>Ornithologie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/129511/">Hausverwalter sind gut zu Vögeln! Artenschutzgutachter geben Quartiere frei</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/94310/">Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof&#8230;</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123511/">Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen</a></li>
</ul>
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		<title>863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 09:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext Richtig ist: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder ... <a title="863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120511/" aria-label="Mehr Informationen über 863-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle&#8230;. #Liedtext</p></blockquote>
<p><strong>Richtig ist</strong>: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen &#8222;Hausgenossen&#8220; geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art &#8222;Lex ornithologicus&#8220; oder so ähnlich. <strong>Das Naturschutzgesetz setzt die Maßstäbe für den Vogelschutz</strong>.</p>
<p><span id="more-9278"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_25" aria-describedby="caption-attachment-25" style="width: 279px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25" title="Vogelhaus  -  Zierde für jeden Garten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/dsc04971_vogelhaus.jpg" alt="" width="289" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-25" class="wp-caption-text">Vogelhaus - Zierde für jeden Garten</figcaption></figure>
<p><strong>Der Bestand des Hauses als Wohnanlage</strong> mit außenliegenden Giebelwänden, die teils unverputzt sind und an denen Nistplätze von Vögeln beheimatet sein können, ist als Gesichtspunkt hinsichtlich der baulichen Instandhaltung des Hauses maßgeblich betroffen. Denn als im Zweiten Weltkrieg halb Berlin zerstört wurde und mehr als 1 Million Menschen obdachlos wurden, fielen auch eine Vielzahl von Hinterhofwohnungen der Abrissbirne zum Opfer. Hofentkernung, um die Belichtung der verbleibenden, weniger zerstörten Wiederaufbauten zu verbessern zeitigten diese unverputzten Giebel mit Scharten, Fugen und Mauerwerkslöchern,<strong> in denen die lieben Vögel gerne herumsitzen, auf Eiern, die sie bebrüten</strong>.</p>
<figure id="attachment_9281" aria-describedby="caption-attachment-9281" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9281  " title="Kühe würden Künast wählen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg" alt="Kühe würden Künast wählen!" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3893-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9281" class="wp-caption-text">Kühe würden Künast wählen!</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Wedding findet der Artenschutzgutachter</strong> jetzt solche Nistplätze, einige davon verlassen, und es gibt Kotspuren, die darauf hinweisen, dass hier Vögel waren. Einige weitere im aktiven Brutprozess, so scheint es. 24 Niststätten des gemeinen Haussperlings (lat.: Passer domesticus) sind über den Giebel verteilt entstanden. Der Haussperling gilt als bedrohte Tierart. Der Verwaltungsbeiratsvorsitzende, selbst anderswo in Heiligensee wohnhaft, weiß zu berichten: &#8222;Ja, das stimmt, der Haussperling ist ja im Gegensatz zum Feldsperling ein Stadtbewohner. Seit die Bierbrauereien die Pferdefuhrwerke abschafften, so sagt er, hat der Bestand der Haussperlinge einen Teil seiner Ernährungsgrundlagen eingebüßt. Wat? Die kleinen, braunen Viecher ernährten sich mit Vorliebe vom Pferdekot, dem Pferdeappel, der in getrocknetem Zustand, so der Verwaltungsbeirat, auch vortrefflich als Wurfgeschoss dienen konnte. <strong>Ich frage mich, ob auf die Vögel</strong>?</p>
<figure id="attachment_9282" aria-describedby="caption-attachment-9282" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9282  " title="Bitte selbst abäppeln!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg" alt="Bitte selbst abäppeln!" width="432" height="324" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9282" class="wp-caption-text">Bitte selbst abäppeln!</figcaption></figure>
<p><strong>Von den 24 vorgefundenen sind 6 Niststätten derzeit in Betrieb</strong>, sagt der Artenschutzgutachter. &#8222;Zu erkennen sind sie an herausgehändem Nistmaterial, rufenden Männchen und Kotspuren sowie verschiedenen Verhaltensmerkmalen der Vögel. Die Eiablage sei Anfang/Mitte April erfolgt. Danach werden die Eier 13-14 Tage bebrütet und nach zwei weiteren Wochen verlassen die jugendlichen Spatzen das Nest. Allerdings brüten die braunen Racker häufig 2-3mal pro Jahr. Sogar ein nicht mehr genutztes Nest der Nebelkrähe fand man vor. <strong>Zwei Ringeltauben (lat. Columba palumbus) turtelten dort beobachteter Weise miteinander herum</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" title="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" alt="Der schräge Vogel!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Hausverwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft</strong> lernt an diesem Beispiel noch hinzu, was es bedeutet, eine Vollwärmeschutzfassade zur nachhaltigen Einsparung von Heizenergie an den bis dato unverputzten Gebäudegiebel anzubringen. <strong>Aber auch der Putzer, der Maurer, der Polier sind einzuweisen, wenn es sinngemäß heißt</strong>:</p>
<ol>
<li>Im Bereich vom aktuellen Brutgeschehen dürfen keine Schutt- bzw. Staubschutznetze an den Baugerüsten angebracht werden.</li>
<li>Im Umkreis von ca. 3 m um das aktuelle Brutgeschehen gibt es praktisch dann kein aktuelles Baugeschehen, dort sind Bauarbeiten zu vermeiden.</li>
<li>Lärmende Tätigkeiten, längerer Aufenthalt und die Lagerung von Baumaterial im unmittelbaren Bereich der Brutgeschehen sind zu unterlassen.</li>
<li>Nach Ausflug von flüggen Jungvögeln können entsprechende Nester ggf. zum Verschluss freigegeben werden, um Komplikationen bei erneutem Brüten der Vögel zu vermeiden.</li>
<li>Alle am Bau beteiligten Mitarbeiter sind über die genannten Verhaltensmaßnahmen in Kenntnis zu setzen.</li>
</ol>
<p><strong>Die Nester werden von den Sperlingen jährlich wieder genutzt</strong>, allerdings ohne Wohngeld oder Miete an die Hausverwaltung zu entrichten. Sie sind daher nach § 44 BNatSchG geschützt, weil sie für eine Wärmedämmung dauerhaft entfernt werden müssen, ist nach § 67 desselben Gesetzes ein Ausnahmeantrag erforderlich. Dieser schließt die erstmalige &#8222;Schaffung von Ersatzwohnraum&#8220; (kein Witz) ein, namentlich geht es um &#8222;Ersatz-Nistquartiere&#8220; <strong>auf derselben Fassade im Verhältnis 1:1</strong>.</p>
<p><strong>So entstehen dann lauter neue Wolkenkuckucksheime</strong>, und eine vertragliche Nutzungsüberlassung an diese Dauermieter wird von den Behörden als wünschenswert angesehen. Die Bewohner haben mehrere Vögel. Und, damit ist die Eingangstheorie widerlegt: <strong>Der Bauherr ist gut zu Vögeln und macht alles artig mit</strong>. <strong>Artenschutzgerecht</strong>.</p>
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