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	<title>soziales Netzwerk &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>soziales Netzwerk &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1863-15 &#8211; Positionen: Vom liken, lecken und vom mögen&#8230;in sozialen Netzwerken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 16:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Petra (*), schick mir bitte nicht laufend irgendwelche Seiten, die ich gefälligerweise liken möchte. Ich verfahre dabei nach einem inneren Wahrheitsgrundsatz und like nur Sachen, die ich aus eigener Überzeugung like. Denn das Profil meinerseits ist ein Profil mit einem ganz klaren Fokus auf &#8222;A, B und C im engeren Sinne&#8220;. Mit diesem Profil ... <a title="1863-15 &#8211; Positionen: Vom liken, lecken und vom mögen&#8230;in sozialen Netzwerken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307515-positionen-vom-liken-lecken-und-vom-moegen-in-sozialen-netzwerken/" aria-label="Mehr Informationen über 1863-15 &#8211; Positionen: Vom liken, lecken und vom mögen&#8230;in sozialen Netzwerken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></a></p>
<blockquote><p><span class="_5yl5" data-reactid=".2v.1:$mid=11446650386753=2703da8de8fef59c417.2:0.0.0.1.0.0"><span data-reactid=".2v.1:$mid=11446650386753=2703da8de8fef59c417.2:0.0.0.1.0.0.0">Liebe Petra (*), schick mir bitte nicht laufend irgendwelche Seiten, die ich gefälligerweise liken möchte. Ich verfahre dabei nach einem inneren Wahrheitsgrundsatz und like nur Sachen, die ich aus eigener Überzeugung like. Denn das Profil meinerseits ist ein Profil mit einem ganz klaren Fokus auf &#8222;A, B und C im engeren Sinne&#8220;. Mit diesem Profil halte ich innerlich Ordnung in meinem Kopf. Insofern sind &#8222;ständige Likesanfragen&#8220; nicht &#8222;state of the art&#8220;, und ohne das böse zu meinen, nervig. Lieber Gruß, Dein Bloggwart (von facebook, * Name geändert)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>In einer Fernsehsendung ist die Sache mit dem Sex in deutschen Haushalten gründlich auseinander genommen worden. Wie oft Pärchen miteinander in die Kiste steigen und ob sie sich anlügen bzw. bei der Wahrheit bleiben. Da kam ganz viel Interessantes raus. Unter anderem hieß es, im ersten Flirt eines Kennenlernens solle ruhig geflunkert werden. Wer sich wahrheitsgemäß verhalte, habe schlechtere Chancen, einen attraktiven Partner abzukriegen.</p>
<p>So ungefähr müssen wir uns auch das soziale Netzwerk vorstellen. Dabei geht es allerdings nicht immer nur um Fortpflanzung, Lustvergnügen und Extasesteigerung. Die Menschen wenden soziale Netzwerke aus den unterschiedlichsten Gründen an. Es gibt die Versteckspieler, deren Chronik nahezu uneinsehbar ist, die Verfreundungsfeindlichen, die grundsätzlich niemandes Freundanfrage annehmen, dem sie nicht wenigstens einmal im Leben persönlich die Hand geschüttelt haben. Nennen wir dies weiß.</p>
<p><span id="more-17060"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7138" aria-describedby="caption-attachment-7138" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-7138" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="(max-width: 349px) 100vw, 349px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7138" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote>
<div class="_5wd4 _1nc7 direction_ltr _5yt9" data-reactid=".2v.1:$mid=11446651703950=2de5144c16356789942">
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<div class="_4gx_" data-reactid=".2v.1:$mid=11446651703950=2de5144c16356789942.2:0.0.0.1">
<div class="_d97" data-reactid=".2v.1:$mid=11446651713589=270adaed0482906aa65.2:0.0.0.1.0"><span class="_5yl5" data-reactid=".2v.1:$mid=11446651713589=270adaed0482906aa65.2:0.0.0.1.0.0"><span data-reactid=".2v.1:$mid=11446651713589=270adaed0482906aa65.2:0.0.0.1.0.0.0">Petra: Meine Güte&#8230; das geht automatisch&#8230; das kann man einfach ignorieren, tut mir leid,&#8230; aber so schlimm find ich das nun auch wieder nicht. I<span class="_5yl5" data-reactid=".2v.1:$mid=11446651776734=2bbbd2dce1b9675d275.2:0.0.0.1.0.0"><span data-reactid=".2v.1:$mid=11446651776734=2bbbd2dce1b9675d275.2:0.0.0.1.0.0.0">ch empfehle Freunde und Künstler weiter, die ich GUT finde. Oder Dinge, an denen ich mit vollem Herzen mitarbeite. Und sonst nichts. So&#8230;</span></span>(Antwort von Petra)<br />
</span></span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</blockquote>
<p>Das andere Extrem ist schwarz. Der geradezu gnadenlos öffentliche Mensch, Glasnost. Johnny Hauesler empfahl, nicht zu wenig von sich selbst preiszugeben, und wenn wir es richtig verstehen, nur bestimmten Interessen- und Berufsgruppen. Dass nun ein soziales Netzwerk etwas Arbeitsartiges sei, ist allerdings nur zum Teil zutreffend. Viele Menschen nutzen mit rein privaten Zielsetzungen soziale Netzwerke. Wer die sozialen Netzwerke nutzt, um von ihnen existenziell zu überleben, muss allerdings auch permanent asoziale Ziele verfolgen. Diese stehen häufig im Widerspruch zu den Interessen anderer Nutzergruppen, die hiervon regelrecht entertained werden. &#8222;Let me entertain You&#8220;, lautet die Spaßformel.</p>
<p>Spaß haben, nette Bildchen tauschen, vorgefasste Meinungen umverteilen. Fast alle versprechen sich von der Nutzung des sozialen Netzwerks, überhaupt wahrgenommen zu werden. Nur als was?</p>
<blockquote><p><span class="_5yl5" data-reactid=".2v.1:$6067698042712272528.2:0.0.0.1.0.0"><span data-reactid=".2v.1:$6067698042712272528.2:0.0.0.1.0.0.0">Bloggwart: Ich find´s auch nicht SOOOO schlimm, aber ich finde es keine gute Gesamtkultur, wenn alle sich ständig MASSMAILS schicken und wenn man Nachrichten von befreundeten Menschen hier ernst nimmt, dass dann gesagt wird, ignoriere es einfach. Ich glaube, das muss anders sein. Man hält sich mit derartigen Nachrichten zurück und schickt nicht permanent Einladungen zu irgendwas, sonst gerät man in Verruf. Die Leute sagen dann: &#8222;Das ist ein SPAMONKEL&#8220;. Undsofort. (Antwort von Bloggwart, dem Berichterstatter)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Wer sich gegen Marketingtools wie die nervigen Veranstaltungseinladungen, Seiten-Like-Anfragen und dergleichen gezielt zur Wehr setzt, ist ein Störer im System. Diejenigen, die gehörig Massmails ausstreuen auf befreundete Accounts reagieren nicht selten beleidigt und verkehren alles ins Gegenteil. Es folgen gezielte Hilfestellungen, wie &#8222;Du kannst Veranstaltungseinladungen auch abschalten&#8220;.</p>
<p>Der Empfänger soll sich ändern. Er kann durch Einstellungen regulieren, was kommt und was nicht.</p>
<blockquote><p><span class="_5yl5" data-reactid=".2v.1:$6067698700393370595.2:0.0.0.1.0.0"><span data-reactid=".2v.1:$6067698700393370595.2:0.0.0.1.0.0.0">Bloggwart: Mir geht es wie folgt: Ich kann irgendwann gar nicht mehr unterscheiden, was ich wirklich mochte und wo ich nur gefällige Klicks abgab. Ich bekomme also ständig mehr und mehr Nachrichten, die ich eigentlich nicht will. (Antwort von Bloggwart)<br />
</span></span></p></blockquote>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7143" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" alt="Post vom Papst, via Facebook" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<p>Auf die Idee, sich besser und weniger rücksichtslos zu benehmen, kommen die absichtsvollen Spammer nicht. Ihre sozialen Exkremente, so wenden sie ein, ließen sich nicht zuverlässig nach persönlichen Vorlieben von Nachrichtenempfängern ausfiltern und es bereite einem zu viel Arbeit, per Hand zu selektieren, wem man eine Likes-Anfrage sende und wem besser nicht. Es ist ein autistisches Haifischbecken, das soziale Netzwerk. Da hilft nur eins: abschalten und austreten und schon ist wieder Ruhe.</p>
<blockquote><p>Diejenigen, die Andere dazu benutzen, Dinge zu promoten und zu veranstalten, fühlen sich im Recht. Ihnen fehlt das Fingerspitzengefühl zu erkennen, dass sie es sind, die sich falsch verhalten und nicht der Empfänger. Das ist das Gegenteil von sozial. Das ist ein einseitiges, asoziales Netzwerk, indem die besonders Gewieften ständig Informationsterror ausüben. Da das Konstrukt der Freundanfrage aber den Begriff Freundschaft bemäntelt, suche sich ein jeder seine Freunde sorgfältiger aus.</p></blockquote>
<p>Gnadenloser sein. Wer sich falsch verhält, fliegt raus.</p>
<p>Die weltweit geltende Netiquette, eine Art Online-Knigge dafür, wie man sich gut und besser nicht schlecht benimmt, ist schon seit Jahren nicht mehr fortgeschrieben worden. Es wäre an der Zeit, weltweite Standards für gutes Benehmen im Internet aufzusetzen.</p>
<p>Dann würden endlich auch die rechtsradikalen, ausländerfeindlichen Postings von zu kurz Gekommenen aufhören und gefiltert werden und nicht nur nackte Brüste, wie Onlineexperimente von Fotografen gezeigt haben, die nackte Brüste und &#8222;Kanaken raus&#8220; gleichzeitig unterbrachten, um die digitale Doppelmoral zu enthüllen.</p>
<p>Das Thema kann in einem Artikel unmöglich zufriedenstellend aufgearbeitet werden. Es werden wohl  noch weitere folgen.</p>
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		<title>1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort ... <a title="1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198714-positionen-kann-mir-das-jemand-mal-uebersetzen-wer-kann-latein-mit-meinem-bin-ich-am-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 1675-14 &#8211; Positionen: Kann mir das jemand mal übersetzen? Wer kann Latein? Mit meinem bin ich am Ende&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7138-2" aria-describedby="caption-attachment-7138-2" style="width: 339px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7138" alt="Entenmutter (Netzfundstück)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg" width="349" height="763" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter.jpg 349w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/Entenmutter-137x300.jpg 137w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /><figcaption id="caption-attachment-7138-2" class="wp-caption-text">Entenmutter (Netzfundstück)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Teile und herrsche, teile bloß nicht und beherrsch Dich: An manchen Tagen stört mich die Pluralität der vorhandenen Meinungen zu etwas, das ich selbst miterlebt habe. Und sei es irgendein Fernsehfilm. Ich fand ihn gut gemacht. Oder eine CD eines Künstlers: Ich teile es in einem sozialen Netzwerk wie diesem (*) und dann geht sofort das große Geseihere (das &#8222;soziale Exkrement&#8220;) der Kommentatoren an. Wie auf Knopfdruck. Man kann nichts dagegen machen, außer über alles Stillschweigen zu bewahren. Um nicht im sozialen Netzwerk auf all zu große Asozialität zu treffen. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Divide et impere, teile und herrsche: Das Volk in Gruppen und Untergruppen aufzuteilen, um es (besser) zu beherrschen. Seit dem wir Zugriff auf das Internet haben, könnte eine gewinnbringende Strategie sein, es zu unterlassen. Ich bin mit meinem Latein da am Ende, bin über den Status eines gepflegten Asterix-Lesers nicht hinaus gekommen. Wer übersetzt mir das ins neue, größte Latinum: Teile bloß nicht und beherrsche Dich. Halt den Mund und &#8222;denk dir deinen Teil&#8220;, damit du überlebst, wenn alle anderen was zu seihern haben. Eine große Aufgabe: Nicht nur die Übersetzung. Ein Latinum-Sachverständiger darf mir den neu erwählten, ersonnenen Spruch gern als Kommentar zuposten oder via twitter mitteilen. Teile bloß nicht (alles) und beherrsche dich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(* z.B. facebook)</span></p>
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		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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