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	<title>social network &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>social network &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 15:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;. Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren ... <a title="1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304615-positionen-zwiegespraeche-mit-gott-fotodestages/" aria-label="Mehr Informationen über 1834-15 &#8211; Positionen: Zwiegespräche mit Gott #FotoDesTages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16862" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg" alt="Joerg´s Zwiegespräche mit sich selbst" width="650" height="401" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Joergs.Zwiegespraechemit.Gott_-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/7pCk8VlFnUg?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ahne: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Ein skeptischer Sympathisant</p>
<blockquote><p>Damit Joerg hier nicht an den Pranger gestellt wird, habe ich mir erlaubt, dies fotografische Bildschirmungetüm noch digital nachzubearbeiten. Wir bitten um Entschuldigung: Aber wir sind weder sozial inkompetent noch &#8230;.</p></blockquote>
<p>Das soziale Netzwerk ist hier und da asozial. Weil es indiskret ist und die größten, denkbaren Banalitäten ausplaudert. Doch das ist alles nur Software. Dass sich hinter einer Neuigkeit nichts Neues verbirgt, ist eine Binsenweisheit. Und dass die Amis gern auf der Oberfläche schliddern, auch.</p>
<p>Mit Timelines und News Boxen aber kann man Menschen auch in Verruf bringen. Etwa wenn aus Gründen einer funktionierenden Werbewirtschaft im Seitenbanner erklärt wird: Thomas Gotthal mag Romika-Schuhe. Und wer weiß, vielleicht bevorzugt er Elefantenschuhe? Gar nichts stimmt. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=5697">Alles falsch</a>.</p>
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		<title>1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 08:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220; &#8211; Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius (480-525 nach Christus) #Leitsatz Die Mutter aller Gedanken? Im sozialen Netzwerk ... <a title="1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196314-soziales-netzwerk-verletzte-seelen-versehentlich-zu-beruehren-bedenke-die-folgen-vom-social-misbehaviour-in-auszuegen/" aria-label="Mehr Informationen über 1651-14 &#8211; Soziales Netzwerk: Verletzte Seelen versehentlich zu berühren &#8211; Bedenke die Folgen! Vom &#8222;social misbehaviour&#8220;, in Auszügen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>Ich poste, also bin ich. Ich poste, also bekomme ich. Nicht immer, was mir lieb ist. Das ist nun mal der Tauschhandel der sozialen Netzwerke.</p></blockquote>
<p><strong><i>&#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses.&#8220;</i> &#8211; <i>Wenn du geschwiegen hättest, wärest du Philosoph geblieben&#8220;</i>) &#8211; Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius</strong> (480-525 nach Christus) #Leitsatz</p>
<p><strong>Die Mutter aller Gedanken?</strong></p>
<p>Im sozialen Netzwerk sind Geschundene unterwegs. Unter anderem. Menschen, deren Seele waidwund ist. Im sozialen Netzwerk, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;, dem Internet, kursieren Gedanken wie diese. Sie handeln davon: Mit wem hast du es dort zu tun?</p>
<p>Wir kennen nicht Vorleben, geschweige denn Vorlieben unserer &#8222;sozialen Freunde&#8220;. Schon der Begriff ist irreführend. Ihre Wünsche und Hoffnungen? Keine Ahnung. Sie haben diese nicht &#8218;geshared&#8216;, geteilt. Jemand, dessen Meinung ich diesbezüglich vertrauen, sagte kürzlich zu mir: Interessant ist nicht, was die Leute posten. Interessant ist, was sie nicht posten.</p>
<p><span id="more-15596"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15597" aria-describedby="caption-attachment-15597" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15597" alt="Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg" width="620" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus.jpg 620w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Narzissmus-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15597" class="wp-caption-text">Narziss, der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope, verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir wollen geliebt werden, das ist entscheidend. Zunächst ersetzen wir die fehlende, dringend ersehnte Fremdliebe durch den Versuch von Eigenliebe. Heraus kommt dabei Narzissmus: Das sich verlieben ins eigene Spiegelbild, in den eigenen Kommentar, die eigene Formulierung, den eigenen Witz. Wer´s über dich selbst hinaus noch versteht? Vielleicht niemand? Horch, was kommt von draußen rein? Eigenbild und Fremdbild differieren zuweilen ganz erheblich! Wenn wir uns #fremdschämen</p></blockquote>
<p>Von Veröffentlichung zu Veröffentlichung strauchelnd. Sie teilen uns nicht mit, was sie sind. Allenfalls, was sie gerne sein möchten. Offenlegung über Schamgrenzen hinaus? In Wirklichkeit voll von Trickserei, frisiert um in der öffentlichen Meinung davon zu träumen, sich selbst in einem guten Lichte darzustellen, treten die selbstverliebten Selbstdarsteller im Web 2.1 auf wie in einem öffentlichen Gebetsraum. Gebetsrichtung: Cupertino, Silicon Valley. Dabei von Belanglosigkeit zu Belanglosigkeit hangelnd, bis hin zu perplexen Nichtigkeiten. Während der &#8222;Poster&#8220; (ähnlich: der Poser) darauf lauert, von der Welt endlich wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Indem wir in die fremde Welt von Geschundenen eindringen, verletzen wir was: die Anstandsgrenzen der Anderen beispielsweise, was zur Folge hat, dass wir in fremder Leute Fettnäpfchen trapsen. Aber hätten wir das wissen müssen? Kliiiiiietsch:</p>
<blockquote><p>Der unbefangene Gedankenlose bin ich. Der nicht genügend in der mystifizierten Bedeutung auf fremden Pinnwänden verweilt, sich nicht genügend hineindenkt, um dann -eilig, fix, schnell- als Vorbeistreifender zu &#8222;kotieren&#8220;, sich auszumachen, zu gelten als eiliger Wandersmann. &#8222;Soziale Exkremente&#8220;, Kommentare aus einer fernen, distanzierten Welt. Der Kommentator bemerkt nicht einmal die Überschreitung, die neueste, weitere Verletzung des Kommentieropfers. Eine Verletzung aus Worten, die wie ingenieurtechnische Gebilde &#8222;der Stimmbildung&#8220; bestehen aus konstruierten, ineinander verschachtelten Widerworten vollkommen zufälliger Convenience. Aus Posting (Ursprungskommentar) und Erwiderung (Kommentar in der Pinnwand). Tja, hätt´s de wissen müssen!</p></blockquote>
<p>Das verschlimmert noch die Wochenbettdepression desjenigen, der schon seit<br />
vielen, vielen Jahren an sich selbst knabbert.</p>
<p>Nun bricht beim vermeintlichen Fehltritt alles aus ihm heraus, wofür das Soziale Netzwerk vertretungshalber herhalten muss:</p>
<p>Verrat, &#8218;Zeter und Mordillo&#8216; brechen sich Bahn. Die Freundesliste wird verkleinert, der Pinnwand-Delinquent entfernt, blockiert oder zurecht gestutzt. Die eigene Welt wird mausklickartig verkleinert.  Anderer Leute Meinung? Unerträglich. Vielleicht noch fragt er nach: Findest Du, ich habe überreagiert? &#8218;Ja, das hast du. Sei nicht so verletzt.&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8222;Sie reden meist laut und bedrohlich. Meist um in Ruhe gelassen zu werden.&#8220; (gelesen, über Männer) &#8211; Ich poste, also habe ich Ruhe: Nun merken wir, auch soziale Netzwerke repräsentieren echte menschliche Beziehungen, gute wie schlechte. Dass alles, was wir posten, Ausdruck unserer selbst ist. Viele Menschen posten ausschließlich fertige Postinginhalte, Katzenbilder, vorgestanzte Matrizen mit Sinnsprüchen und Witze, die andere schon erzählt haben. Nur nichts Eigenes. Wem´s gefällt?</p></blockquote>
<p>Miefig, piefig, extra scharf unscharf, im Ungewissen verbleibend und von Aufwartung, echter Zuwendung und Verständnisnähe fern. Ganz so wie im wirklichen Leben.</p>
<figure id="attachment_15598" aria-describedby="caption-attachment-15598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15598 " title="Weleda Körperöle" alt="Weleda Körperöle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg" width="640" height="845" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-775x1024.jpg 775w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-227x300.jpg 227w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele-900x1188.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/IMG_1430_Weleda.Koerperoele.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15598" class="wp-caption-text">Weleda Körperöle</figcaption></figure>
<p>Sie sind Kosmopolitischen ihres Eigenen, Narzissten mit einer ungesunden Weltsicht und Verletzte, Getriebene und Verratene. Und das werden sie auch bleiben.</p>
<p>Ein soziales Netzwerk wird sie niemals umformen.</p>
<p>Halte Dich von ihnen fern.</p>
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			</item>
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		<title>1046-11 &#8211; Nachbarn: LSD, LSN, das Tante-Emma-Internet und das Projekt Zukunft  #social networks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:10:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein lokales soziales Netz ist nicht von ganz oben aufsetzbar, sondern müsste von unten, von und mit den Menschen bzw. Interessenten, mit den ansässigen Vereinen und Institutionen, Initiativen und Projekt-Gruppen aufgezogen werden. Es hätte viel in Sachen Internet-Bildung zu leisten und müsste einen quasi-öffentlich rechtlichen Charakter haben: frei vom Streben nach Profit, ohne Wachstumszwang, einzig ... <a title="1046-11 &#8211; Nachbarn: LSD, LSN, das Tante-Emma-Internet und das Projekt Zukunft  #social networks" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/139011/" aria-label="Mehr Informationen über 1046-11 &#8211; Nachbarn: LSD, LSN, das Tante-Emma-Internet und das Projekt Zukunft  #social networks">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6806" title="Report Nachbarn - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="450" height="345" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein lokales soziales Netz ist nicht von ganz oben aufsetzbar, sondern müsste von unten, von und mit den Menschen bzw. Interessenten, mit den ansässigen Vereinen und Institutionen, Initiativen und Projekt-Gruppen aufgezogen werden. Es hätte viel in Sachen Internet-Bildung zu leisten und müsste einen quasi-öffentlich rechtlichen Charakter haben: frei vom Streben nach Profit, ohne Wachstumszwang, einzig den Anliegen der Nutzer/innen verpflichtet und an diesen entlang weiter zu entwickeln. (schreibt Claudia Klinger, Link am Ende des Artikels)</p></blockquote>
<p><strong>Ich muss gestehen</strong>, dass mich das weitgehend unverständliche Technik-Geratsche der (mehrheitlichen) Männer in den Weiten des Weh-Weh-Weh traurig stimmt und weder technisch noch inhaltlich erreicht. Zu technikaffin, zu verliebt ins Digitale. Allerdings ist das Akronym &#8222;LSD&#8220; längst durch Morphing zu etwas anderem geworden. In der Potsdamer Str. in Berlin-Schöneberg heißt jetzt &#8222;LSD&#8220; sinngemäß &#8222;Love, Sex &amp; Dreams&#8220;, <strong>dahinter steckt ein Erotikkaufhaus der billigen Art und Weise</strong>.</p>
<p><span id="more-10809"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><span style="color: #888888;">[iframe_youtube video=&#8220;zqfFrCUrEbY&#8220;]</span><br />
<span style="color: #888888;"><em>The Zimmers &#8211; My Generation (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Aufbruch der &#8222;generation jetzt&#8220;: Alte Menschen rocken England, The Zimmers! Sie sind jetzt die &#8222;generation next&#8220; und schaffen sich erstaunliche Freiräume, frei von alten Konventionen. Oma und Opa rocken!</p></blockquote>
<p><strong>Möglicherweise kommt jetzt die nächste Evolutionsschwelle</strong> und wir müssen &#8222;LSD&#8220; zu etwas anderem uminterpretieren: zu &#8222;Local Social Digitizens&#8220;, also sinngemäß zu &#8222;lokalen, sozialen Digital-Persönlichkeiten&#8220;, bezirksnah erreichbaren Wutbürgern im System insgesamt und bemüht, sich lokal auf eine Weise zu vernetzen, die uns ein besseres Leben verspräche? Gemeint sind Überlegungen, wie sie -wie für gescheite Frauen üblich- von Claudia Klinger angestellt werden. <strong>Sie sagt</strong>:</p>
<blockquote><p>Stell dir vor, es gäbe ein lokales, soziales Netz&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>und bringt damit auf den Punkt</strong>, was wir hier in der Überschrift mit &#8222;LSN&#8220; abgekürzt haben: <strong>das &#8222;local social network&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Facebook und google+</strong> sind weltweite Datenströme mit Timelines, Statusnachrichten, Posts und Pinnwänden von weltweiter Bedeutung. Wo aber, bitte, ist der praktische Nutzen für uns als Nachbarn, als Menschen, die ins Internet stets nur gehen, um Kosmopoliten zu werden? Zurück nach Berlin, zurück in den Stadtbezirk, in Plätze, Straßen und andere lokale Treffpunkte.  Das beschreibt Claudia Klinger anhand von drei Beispielen, die recht einsichtig sind. Sie beschreibt Silvia, die Yoga machen will am Boxhagener Platz, Bernd, den Veganer, der kochen will und Anna, die Altenpflegerin, zu Besuch bei Frau K., 85 Jahre alt, Pflegestufe 1, Tablet-PC mit Internetanschluss.</p>
<p><strong>Die drei Beispiele sind Gedankenspiele</strong>. Abwegig sind sie keineswegs. In Wirklichkeit sind sie vom realen Leben gar nicht so weit (mehr) entfernt. Diese Zeit wird kommen. Sie liegt in der ganz nahen Zukunft. Claudia Klinger vermutet sie im Jahre 2014, direkt in Berlin. Richtig ist, dass derartiges nicht &#8222;von oben&#8220; herab verordnet bzw. verortet werden kann. Dazu müssten wir Menschen uns als User ändern. Wir müssten aufhören zu konsumieren. Also Computer anzuschalten, Apps zu installieren, Spielchen zu spielen, die Zeit totzuschlagen. <strong>Wir würden sie stattdessen kreativ nutzen, lokal zu agieren, urban zu wohnen und in unserer Gegend verhaftet zu bleiben, anstatt uns im Orbit zu verlieren</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;mYZkFOZoP-o&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>91 Jahre junge Drummerin &#8211; Allee Willis präsentiert &#8222;Hey Jerrie&#8220;  (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Um eine Bewegung in Gang zu setzen</strong>, an deren Ende &#8222;Omi und Opi&#8220; noch zu Hause leben, wenn auch einer von beiden schon gestorben ist. Wo das &#8222;local social network&#8220; zu einer funktionierenden Nahtstelle zur Außenwelt wird, aber nicht in England (&#8222;My Generation&#8220;) oder in Amerika (Drumming Oma), sondern hier und jetzt und hier und im eigenen Stadtbezirk, am Platz, <strong>an der Straßenecke. &#8222;Tante-Emma-Internet&#8220;, sozusagen</strong>.</p>
<blockquote><p>Ja, richtig. Alte Menschen sind eine mögliche Zielgruppe dieser digitalen Bewegung und Bildung am PC täte gut. Denn auch nicht ohne Gefahren gehen alte Leute ins Netz. In Wirklichkeit aber dürften die zu erschließenden Benutzergruppen wirklich sämtlichen Bevölkerungsgruppen entstammen. Natürlich ist die Zielgruppe, was man sonst mit &#8222;Bevölkerung&#8220; beschreibt, in allen Jahrgängen ergebnisrepräsentativ.</p></blockquote>
<p><strong>Doch noch ist es nämlich nicht so weit</strong>, Claudia Klinger stellt wörtlich fest:</p>
<blockquote><p>Weil es sich nämlich “nicht rechnet”, so etwas aufzubauen. Die paar Restaurants, Kneipen, Frisöre und Blumenläden, die den Kommerz im Kiez darstellen, haben nie und nimmer genug Werbegeld übrig, um für den Business-Plan eines ehrgeizigen StartUps interessant zu sein. Deshalb sind die schon existierenden Netzwerk-Angebote auch nur pseudo-lokal, nämlich “überall” nutzbar – und damit eben lokal nicht mehr wirklich nützlich, bzw. weitgehend inhaltsleer. (schreibt Claudia Klinger, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Ja, das stimmt</strong>. Und weil Claudia Klinger da etwas sehr einfach, nachvollziehbar und erkenntnisgewinnmäßig aufgeschrieben hat, gibt es hier und heute diesen Linktipp von uns. Hat uns sehr gefreut. Stimmen wir zu. <strong>Ohne Vorbehalt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.webwriting-magazin.de/stell-dir-vor-es-gaebe-ein-lokales-soziales-netz/" target="_blank">Stell Dir vor, es gäbe ein lokales, soziales Netz&#8230;.</a> (von Claudia Klinger)</li>
<li>LSD: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/03/die-potse/" target="_blank">Love, Sex &amp; Dreams: Die Potse war niemals clean</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Schräg: <a title="externer Link" href="http://www.alleewillis.com/blog/" target="_blank">Allee Willis Blog</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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