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	<title>Sex &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 07:49:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen) Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert. ... <a title="1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311816-gesagt-ist-gesagt-was-angelika-taschen-alles-weiss-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-17384" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png" alt="Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-1024x576.png 1024w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)</p></blockquote>
<p>Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert.</p>
<p>Der #Lesetipp bzw. #Linktipp zum Jazzfrühstück an Montag früh. Im Prenzlauer Berg.</p>
<p>Insiderbesuchstipp: Die Möve in der Akazienstr. in Berlin-Schöneberg. Nur noch bis 2017 läuft der aktuelle Mietvertrag. Ob neu über Verlängerung nachverhandelt wurde, steht nicht öffentlich zu Papier. Bzw. eBook-Reader.</p>
<p>Weiterführend<br />
Das kostet ja nicht die Welt: <a href="http://www.welt.de/icon/article154884242/Wie-viel-Sex-erlebt-man-auf-Berliner-Partys.html" target="_blank">Wie viel Sex erlebt man auf Berliner Partys?</a></p>
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		<title>152-09 &#8211; Report: Nachbarn &#8211; Wenn&#8217;s beim Liebesspiel zu laut wird, dürfen sich Nachbarn darüber beschweren</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:54:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Nachrichtenagentur AFP meldete heute auszugsweise folgendes: Diese registrierten Lärmpegel zwischen 30 und 47 Dezibel. Ein Richter und zwei Schöffinnen hörten sich die Aufnahmen anschließend an. &#8222;Ich hörte eine männliche Stimme laut brüllen, was ich als sehr nervend empfand&#8220;, sagte eine der Beisitzerinnen. Ihre Kollegin bezeichnete den Lärm als &#8222;hysterisches, nahezu ununterbrochenes Schreien&#8220;. Es habe ... <a title="152-09 &#8211; Report: Nachbarn &#8211; Wenn&#8217;s beim Liebesspiel zu laut wird, dürfen sich Nachbarn darüber beschweren" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" aria-label="Mehr Informationen über 152-09 &#8211; Report: Nachbarn &#8211; Wenn&#8217;s beim Liebesspiel zu laut wird, dürfen sich Nachbarn darüber beschweren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /></p>
<p>Die Nachrichtenagentur AFP meldete heute auszugsweise folgendes:</p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Diese registrierten Lärmpegel zwischen 30 und 47 Dezibel. Ein Richter und zwei Schöffinnen hörten sich die Aufnahmen anschließend an. &#8222;Ich hörte eine männliche Stimme laut brüllen, was ich als sehr nervend empfand&#8220;, sagte eine der Beisitzerinnen. Ihre Kollegin bezeichnete den Lärm als &#8222;hysterisches, nahezu ununterbrochenes Schreien&#8220;. Es habe sich angehört, &#8222;als ob jemand umgebracht würde&#8220; und sei &#8222;sehr beunruhigend&#8220; gewesen.&#8220; (Meldung auf yahoo-Nachrichten ungekürzt <a title="externer Link" href="http://de.news.yahoo.com/2/20091110/ten-britisches-ehepaar-muss-sex-gebruell-1dc2b55.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>In der Tat. Es ist ein tierisches Gestöhne</strong> und viel zu laut. Für Laien: eine Anhebung der wahrgenommenen Lautstärke um +4 dbA empfindet der Mensch als gefühlte Verdoppelung der Lautstärke. Der englische Fall trifft auch, wen wird es wundern, auf bundesdeutsche Verhältnisse zu und wird Hausverwaltern durchaus des Öfteren zur Regelung angetragen. Ob in einer Art Mediationsgespräch zwischen zwei übereinander Wohnenden, das wäre noch sehr direkt.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4066"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="Under the Cherry Moon" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></a></strong><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p><strong>In einem anderen Fall in Berlin-Wilmersdorf</strong> war die Geschichte eher so berichtet worden, dass ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Rotlicht-Etablissement</a> auf Beschwerden der Hausverwalterin reagierte. Es hatte geheißen, wenn die Damen beim Liebesspiel (gegen harte Währung) im Sommer die Fenster zum Hof offenlassen, könnte die 15-jährige Tochter der Hausbewohner kaum noch unbeschwert den Müll runterbringen. Das stimmt, sagt die Betreiberin der Lusteinrichtung und empfindet es nach. Sie hat selbst Kinder in dem Alter. Allerdings wendet sie nun ein, der Herr Gross (* Name geändert) im ersten Obergeschoss Vorderhaus, der sei auch kein Kostverächter. Der habe jetzt eine neue Freundin, und wenn Walter (* Vorname, geändert) zur Sache kommt, dann erfährt das ganze Haus auf unfreiwillige Weise davon.</p>
<p><strong>Was sagt man Menschen, die beim Liebesspiel quietsch vergnügt sind</strong> und klar und deutlich wahrnehmbar? Sagt man ihnen, mäßigt euch? Skurril allerdings die Beschreibung der Vorgehensweise dort in Newcastle (England) in der obigen Agenturmeldung. Lärmmessgeräte aufstellen, Dezibel genau notieren und Lustkurven, das alles behördlich angeordnet. Ein amtsgerichtlicher Beschluss ist denkbar, in dem es wie folgt heißt, Entwurf:</p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verpflichtet, beim Liebesspiel laute Stöhn- und Grunzgeräusche zu unterlassen. Es wird ihnen anheimgestellt, zweckentsprechende Schallschutzmaßnahmen in ihrem Schlafzimmer vorzunehmen. Die Entscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Der Geschäftswert wird auf 10.000,- € festgesetzt. Die Kläger können die Zwangsvollstreckung aus dem Beschluss gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des Geschäftswerts einstweilig betreiben, wenn nicht die Beklagten zuvor Sicherheit in gleicher Höhe geleistet haben.&#8220; (freie Erfindung, nicht rechtlich überprüft) &#8211; Wir empfehlen, dazu Rechtsrat einzuholen.</p></blockquote>
<p><strong>Eine andere Idee</strong>: Wie der Blogger und NDR-Fernsehjournalist <a title="externer Link" href="http://ndr.de/weltbilderblog" target="_blank">Dennis Gastmann</a> in seinem Blog am <strong>18. Oktober 2009</strong> direkt aus Tokio berichtet (mit <a title="externer Link" href="http://weltbilder.blog.ndr.de/2009/10/08/folge-17-sind-alle-japaner-verruckt/" target="_blank">Videobeitrag hier</a>) -Stichwort: Sind alle Japaner verrückt?- entspricht es dort der gelebten Praxis vieler sexversessener Japaner, sich in so genannten Love Hotels einzubuchen. Dort kann man einmal richtig zur Sache kommen, auf Gegenseitigkeit, ohne die unmittelbare Nachbarschaft zu belästigen. Vorbei die Zeiten, in denen Menschen sich ihrer Nachbarschaft beim Brötchen holen direkt stellen müssen: &#8218;Herr Meier, das war aber gestern Abend wieder heftig mit Ihrer Claudia, oder? Muss denn das sein.&#8216; In Love Hotels lässt es sich unbeschwert lieben und heftig rummachen. Ein Modell für Berlin? Eine schlechtere Idee: Die aus dem Boden gestampften <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/idee-keystorage/" target="_self">Self Storages</a> in Berlin sind dafür nachweislich weniger geeignet, zumal wer seine Gurkengläschen &#8218;Spreewälder Gewürzhappen&#8216; in stählerner Lagerregale <em>storagen </em>will, bestimmt nicht damit rechnet, zwischen den Lagerregal-Straßen lustvolles Gestöhne wahrnehmen zu wollen.</p>
<p>Der immobilere Visionär zeigt hier auf die Asiaten und empfiehlt Großinvestoren, einmal nachzudenken über eine Investitionsstrategie für Turteltäubchen. Mut zur (Markt-)Lücke. Sicher ist: Der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marktwert_%28Immobilie%29" target="_blank">Verkehrswert </a>derartiger Immobilien dürfte sich rasch und deutlich erhöhen. Wiewohl der Verkehrswert ursprünglich lediglich als Marktwert einer Immobilie definiert wurde. Nunmehr, so steht schon jetzt fest, wird aus dem Verkehrswert auch ein Quotenindex nach durchdachten wissenschaftlichen Kriterien, der hinsichtlich einer als Love Hotel genutzten Immobilie auch die Verkehrsfrequenz dortselbst mitberücksichtigt. Fortbildung pur.  Wodurch er -der Marktwert aka Verkehrswert nach alter Definition- ins Bodenlose fällt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/klassisches-eigentor/" target="_self">beispielsweise hier</a>. Tendenz im Love-Hotel-Markt Deutschland: <strong>steigend</strong>.</p>
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		<title>104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:09:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kurzzeichen-Dienst Twitter hat viele nützliche Aspekte und wird auch von uns genutzt. U.a. eröffnet er uns Blogschreibern die Möglichkeit, unsere Texte per Kurznachricht an eine weltweit in Frage kommende Gemeinde von möglichen Interessenten zu zwitschern. Eine Kurzzeit-Beobachtung von gesichtspunkte.de während der letzten vier Wochen zeitigt aber auch eine ganz nervige Geißel moderner Digitalwelten. Die ... <a title="104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></a></p>
<figure id="attachment_1545" aria-describedby="caption-attachment-1545" style="width: 90px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1545 " title="follow me" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="follow me" width="100" height="100" /></a><figcaption id="caption-attachment-1545" class="wp-caption-text">follow me</figcaption></figure>
<p>Der Kurzzeichen-Dienst <a title="externer link" href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> hat viele nützliche Aspekte und wird auch von uns genutzt. U.a. eröffnet er uns Blogschreibern die Möglichkeit, unsere Texte per Kurznachricht an eine weltweit in Frage kommende Gemeinde von möglichen Interessenten zu zwitschern. Eine Kurzzeit-Beobachtung von <strong>gesichtspunkte.de</strong> während der letzten vier Wochen zeitigt aber auch eine ganz <em>nervige</em> Geißel moderner Digitalwelten. Die Nutzer von Twitter sind Folgende und Verfolgte zugleich und am Verhältnis der einen zu den anderen kann man auch den Sinn oder den Unsinn eines solchen Accounts -manchmal erst auf den zweiten Blick- erkennen. Die Beobachtung, dass unserem Account in den letzten vier Wochen zunehmend &#8222;digitale Leute&#8220; folgen (followen), die selber gar nichts zu sagen haben, interessiert uns aber doch. Denn wer nichts zu sagen hat, selbst aber beispielsweise 550 Menschen auf der ganzen Welt folgt, ist doch einigermaßen verwunderlich. Sind das isolierte, vereinsamte Menschen, die auf diese Weise wenigstens marginal am Leben anderer partizipieren möchten? Das vielleicht auch manchmal. Regelmäßig aber verfolgen derartige Accounts ganz andere Ziele.</p>
<p>Ein Beispiel von vielen ist die Twitternutzerin (lieber nicht anklicken) <a title="externer Link" href="http://twitter.com/omasilva990" target="_blank">&#8218;OmaSilva&#8216;</a>, aber sie ist gewiss nicht repräsentativ für alle übrigen, ähnlich einseitig betriebenen Accounts bei Twitter. OmaSilva verfolgt  seit heute unseren Twitteraccount. Sie sieht so aus und sie hat bislang lediglich eine Nachricht gezwitschert: &#8218;Das ist mein Problem. Ich bin süchtig nach Sex! Aber mein letzter Boyfriend war so tight, das wir keinerlei Sex hatten.&#8216; Und dann ein Link zum draufklicken.</p>
<figure id="attachment_2543" aria-describedby="caption-attachment-2543" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2543" title="Twítter User OmaSilva990" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990-300x185.jpg" alt="Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex" width="300" height="185" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990-300x185.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990.jpg 453w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2543" class="wp-caption-text">Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex***493 Menschen werden von OmaSilva verfolgt!</figcaption></figure>
<p><span id="more-2542"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Die weitere Befassung mit OmaSilva, die alles andere als eine Oma zu sein scheint, jedenfalls dem Bild nach zu urteilen, ergibt denn auch eine recht heterogene Benutzung dieses Accounts durch den Rest der Welt. Rrricchttigg: Der Rest der Welt benutzt OmaSilva gar nicht, denn <strong>Null</strong> Menschen folgen OmaSilva. Das liegt wohl auch daran, dass Oma ihren Account erst seit heute betreibt. Ein neuer Account, erfahren wir in den Twitter-Stammdaten. Dass OmaSilva ihren Account lediglich dazu benutzt, derzeit 493 Menschen (Männer?) darauf hinzuweisen, sie habe bislang zu wenig Sex gehabt, führt bei uns zu der Überlegung, dass wir ihr weder welchen anbieten möchten, noch künftig &#8218;follower&#8216; werden wollen, etwa um neugierig zu schauen, ob OmaSilva ihr Liebesleben demnächst erfolgreich verändern kann? Oder sei es auch nur, um neugierig weiter zu beobachten, ob sie noch mehr schlüpfrige Details zum Besten gibt. OmaSilva ist nur einer von vielen derartig <em>einseitig betriebenen</em> Accounts. Twitter hat aber das Prinzip der Zweiseitigkeit zu recht als Maxime eingeführt: Wer etwas zu sagen hat, dem darf auch etwas gesagt werden. Es gibt etliche mehr, und es lässt sich deutlich festhalten, dass selbstverständlich gar nicht alle derartigen Accounts nur als plumpe Anmache betrieben werden. Nein, OmaSilva ist schon recht konkret, und wer den mitgelieferten Shortlink anklickt, bekommt zwar nicht OmaSilva zu sehen, also nähere Informationen, wie Sex mit ihr wäre, sondern gleich ein ganzes Arsenal heißer &#8218;teaser&#8216; (Anreißer-Fotos) auf der Website XXXBLACKBOOK (die wir hier absichtlich nicht verlinken). Hier können wir dann auch nach Herzenslust in Oslo eine schicke Blondine oder in Austin, Texas, eine verträumt schauende Brünette oder in London, Canada, einen nackten Oberkörper ohne Kopf und Unterkörper mit dem Namen &#8222;loveit&#8220; (Alle: &#8222;I am online&#8220;) direkt kontakten.</p>
<p>OmaSilva will nicht Sex mit <strong>gesichtspunkte.de</strong> oder 492 anderen Männern auf der ganzen Welt anfangen, sondern lediglich eine Art digitaler Vermittler werden. Nun haben wir verstanden, warum OmaSilva mit uns Kontakt aufgenommen hat. Sie möchte regelmäßig wertvolle Textbeiträge auf unserer Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> lesen, um sich schließlich erfolgreich von ihrer Sexsucht zu befreien? Das ist des Pudels Kern, die Auflösung dieser kleinen Geschichte. Eventuell auch nicht.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-2208" style="margin: 20px;" title="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" alt="SPAM" width="130" height="45" /></a>Das Problem ist nur: Wir halten unsere Beiträge für gänzlich ungeeignet, um OmaSilva erfolgreich kurieren zu können. Und wir wollen von sexsüchtigen Mädchen mit unbekanntem Aufenthaltsort grundsätzlich nicht verfolgt, profiliert und damit benützbar gemacht werden. Dafür hat Twitter auch vorgesorgt, und Verfolgten (des Twitter-Regimes auf der ganzen Welt) die Möglichkeit angeboten, derart unliebsame Verfolger zu blockieren. So wie wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/" target="_self">kürzlich über Claudia Hattitten</a> berichteten, die uns verfolgte per <a title="externer Link" href="http://www.icq.com" target="_blank">ICQ</a>. Die Wege des Herrn sind mannigfaltig, und wer sich in der digitalen Welt an stöpselt, kann keineswegs damit rechnen, nur interessante, weiterführende Kontakte zu erhalten. Ein Gutteil der aufgedrängten Kontakte verfolgt aber andere Ziele, die nicht unbedingt hehre Ziele sein müssen. Ein Bodensatz von Spammern versucht so regelmäßig an neue Kontaktdaten zu gelangen oder schlichtweg dumme Nutzer auf dümmere Webseiten zu locken. Auch soziale Schnüffelei kann ein Ziel sein. Twitter-Benutzer sollten sich nur von solchen weiteren Twitter-Nutzern &#8222;verfolgen&#8220; lassen, die erkennbar eigenen, seriösen Content in die Weltöffentlichkeit hinaus zwitschern. Ein gesundes Verhältnis eines Twitter-Benutzers zwischen der Anzahl der Follower und der Followings und eine erkennbare Anzahl bisher bereits veröffentlichter, sinnstiftender Kurz-Tweets sollte ein neuer Verfolger schon aufweisen können, um ihn nun seinerseits zu einem Verfolgten zu machen. <strong>Alle anderen sollte man konsequent weglöschen, bzw. blockieren, um zu verhindern, dass aus Verfolgern welche werden, denen nach hiesigen rechtlichen Maßstäben nur äußerst schwer beizukommen ist. Twitter ist ein toller Dienst, der es nicht verdient, von solchen Leuten missbraucht zu werden.</strong></p>
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		<title>45-09 &#8211; Sex sells&#8230;.Bedenke die Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 10:24:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ohne gezielt etwas im Schilde zu führen, berichtete gesichtspunkte.de über einen  humorigen Vorgang hier. Infolgedessen explodierten die Zugriffszahlen auf die Website stark. Bis zu 50 User waren gleichzeitig online. Und so wird (uns) klar, dass das Thema allgemeininteressierend gewählt wurde. Die Werbeprofis sagen dazu &#8218;Sex sells&#8216; (mit Sex kann man was verkaufen). Noch einmal zur ... <a title="45-09 &#8211; Sex sells&#8230;.Bedenke die Folgen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/sex-sells/" aria-label="Mehr Informationen über 45-09 &#8211; Sex sells&#8230;.Bedenke die Folgen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_243" aria-describedby="caption-attachment-243" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/_fkk_ddr_klein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-243" title="Ausriss Melodie &amp; Rhythums - FKK in der DDR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/_fkk_ddr_klein-150x150.jpg" alt="Ausriss Melodie &amp; Rhythums - FKK in der DDR" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-243" class="wp-caption-text">Ausriss Melodie &amp; Rhythums - FKK in der DDR</figcaption></figure>
<p>Ohne gezielt etwas im Schilde zu führen, berichtete <strong>gesichtspunkte.de</strong> über einen <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1592" title="interner Link" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/internerlink.gif" alt="interner Link" width="9" height="9" /> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/sicherheitswarnung/" target="_self">humorigen Vorgang hier</a>. Infolgedessen explodierten die Zugriffszahlen auf die Website stark. Bis zu 50 User waren gleichzeitig online. Und so wird (uns) klar, dass das Thema allgemeininteressierend gewählt wurde. Die Werbeprofis sagen dazu &#8218;Sex sells&#8216; (mit Sex kann man was verkaufen). Noch einmal zur Klarstellung: das war gar nicht unsere Absicht. Diese bestand vielmehr darin, zu erwähnen, dass die augenzwinkernd vorgetragene Variante derartigen Nudistentums in der Öffentlichkeit (public nudity) nicht nur abseits einer Autobahn denkbar ist. Wie die Interviewpartner in dem Videobeitrag von Stern online auch zugeben, gibt es vielmehr eine größere Anzahl möglicher &#8218;Locations&#8216;, in denen man sich lustbringende Fototermine -ganz nackt- vorstellen könne. Wer dies weiterspinnt, muss demzufolge fest damit rechnen, bei nächster Gelegenheit die Hausmülltüte nach unten zu bringen und am Müllcontainer (Gelbe Tonne? Oder Biomüll?) eine angekettete Gespielin vorzufinden. Oder an der Teppichklopfstange? Im Hauskeller? Oder am Fahrradständer? Nichts ist (mehr) unmöglich, spinnt man diesen Faden weiter. Weder will allerdings gesichtspunkte.de zu derartigem Handeln aufrufen, noch beabsichtigen wir, auf Anfrage derartige Drehgenehmigungen zu erteilen. Besser als in Wohnanlagen findet derartige Nacktheit daher bitte nach wie vor an abgelegenen Waldseen oder viel weiter von der Autobahn weg, als in dem Beitrag zu sehen, statt.</p>
<p><span id="more-1947"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Allen übrigen am Nudistentum begeisterten können wir allerdings nur hinter gut verschlossenen Türen die Lektüre der hier beispielhaft aufgeführten Sonderedition &#8218;FKK in der DDR&#8216;, reich bebildert, als Lektüre empfehlen. Zwar hat der Band mit den großen Werken der Weltliteratur nicht viel gemein, könnte sich aber als geeignetes Ersatzobjekt darstellen. Wir wissen nun als Erfahrung zu verbuchen, dass bestimmte Reizthemen unsere journalistische Sorgfalt und unser Anliegen zwar in Frage stellen können, aber durchaus als Mittel zur besseren Verbreitung unserer harten Alltagsreportagen taugen. Bleibt nur zu hoffen, dass wir dem großen Reiz gegenüber weiterhin distanziert bleiben, um nicht auf das Niveau großer Massen-Printmedien abzugleiten, die bereits mit vier Buchstaben schon auflagenstark daherkommen. Und schließlich soll uns unsere Leserschaft auch auf Dauer gewogen bleiben.</p>
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