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	<title>SchülerVZ &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>142-09 &#8211; Was ist eigentlich eine &#8218;teleologische Reduktion&#8216; &#8211; jedenfalls kein Küchenrezept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:03:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vorsicht, die nachfolgenden Gedanken gelten als intellektuell anspruchsvoll! Die vorstehende Abbildung zeigt die Übersetzung eines Kochrezepts mit Hilfe eines internetbasierten Übersetzungsdienstes. Das Ergebnis ist haarsträubend, wie man zugeben muss. Die so genannte &#8218;teleologische Reduktion&#8218; hat im Gegensatz dazu nichts mit haarsträubenden Übersetzungsversuchen zu tun. Und auch nichts mit der Reduktion als Bestandteil ausgefeilter Küchentechnik. In ... <a title="142-09 &#8211; Was ist eigentlich eine &#8218;teleologische Reduktion&#8216; &#8211; jedenfalls kein Küchenrezept" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/was-ist-eigentlich-eine-teleologische-reduktion-jedenfalls-kein-kuchenrezept/" aria-label="Mehr Informationen über 142-09 &#8211; Was ist eigentlich eine &#8218;teleologische Reduktion&#8216; &#8211; jedenfalls kein Küchenrezept">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_445" aria-describedby="caption-attachment-445" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/furunkel.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-445" title="Kochrezept 'Furunkel'" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/furunkel-150x150.jpg" alt="Kochrezept 'Furunkel'" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-445" class="wp-caption-text">Kochrezept &#39;Furunkel&#39;</figcaption></figure>
<p><strong>Vorsicht</strong>, die nachfolgenden Gedanken gelten als <em>intellektuell anspruchsvoll</em>!</p>
<p>Die vorstehende Abbildung zeigt die Übersetzung eines Kochrezepts mit Hilfe eines internetbasierten Übersetzungsdienstes. Das Ergebnis ist haarsträubend, wie man zugeben muss. Die so genannte &#8218;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auslegung_%28Recht%29" target="_blank">teleologische Reduktion</a>&#8218; hat im Gegensatz dazu nichts mit haarsträubenden Übersetzungsversuchen zu tun. Und auch nichts mit der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reduzieren" target="_blank">Reduktion</a> als Bestandteil ausgefeilter Küchentechnik. In einem vernünftigen Sinne genau diametral entgegengesetzt ist die teleologische Reduktion. Die (zutreffende) Ermittlung des Sinnes einer Rechtsnorm in der Rechtswissenschaft ist damit gemeint. Zur Vermeidung von -ahhhhhh!- <strong>hermeneutischen Zirkeln</strong>, wie bitte?</p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Mit dem Ausdruck <strong>Hermeneutischer Zirkel</strong> (von griech. <em>ἑρμηνεύω</em> [<em>hermēneúō</em>]: &#8222;auslegen, erklären, übersetzen&#8220;) wird der Problembefund bezeichnet, dass das Verstehen des Sinns kultureller Äußerungen (Darstellungen, Texte usw.) jeweils an bestimmte Vorbedingungen (Vorwissen und Vorannahmen, Werturteile, Begriffsschemata usw.) des Interpreten gebunden ist, welche im Regelfall nicht mit jenen des Autors deckungsgleich sind. Der Prozess der Annäherung beider &#8222;Verstehenshorizonte&#8220; ist nicht direkt zielführend abschließbar, sondern besteht in einer je fortschreitenden Annäherung. Die Vorstellung eines kreisförmigen Zirkels bildet dabei die Tatsache ab, dass es keinen objektiv beginnenden und linearen, direkt zielführenden Weg zum Sinn z. B. eines Textes gibt, sondern der Verstehende sich erstens je bereits in einer verstehenden Annäherungsbewegung befindet und dabei zweitens wenn nicht sich schlicht &#8222;im eigenen Kreise drehend&#8220;, dann doch bestenfalls analog einer konzentrischen Spirale je sich dem Verstehensziel annähert, ohne es direkt erreichen zu können.&#8220; (Quelle: wikipedia &#8211; <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutischer_Zirkel" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Starker Tobak. Alles klar?</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3995"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/psychoformel.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-73" title="Psychologische Leerformel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/12/psychoformel.jpg" alt="Psychologische Leerformel" width="229" height="55" /></a></strong></p>
<p><strong>In der Schule lernen</strong> Kinder im Alter von 13/14 Jahren gerade <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binomische_Formel" target="_blank">binomische Formeln</a>.  Die machen Schwierigkeiten. Die Eltern fragen: &#8218;Wozu braucht man eigentlich binomische Formeln?&#8216; Antwort: &#8218;Keine Ahnung.&#8216; Die Eltern: &#8218;Du bist jeden Tag im <a title="externer Link" href="http://schuelervz.net" target="_blank">SchülerVZ</a> und verbringst dort viel Zeit. Selbst wenn dort hundertausende Datensätze geklaut werden und sich die Täter hinterher erhängen. Warum schaust du nicht im Internet nach?&#8216; Kann man im Internet Wissen klauen? Z.B.: Ob man binomische Formeln jemals braucht, ist übrigens im Internet schwierig zu erfahren.  Eine Mathe-Lehrerin hat es erklärt. Ich habe es nicht verstanden. Intuitiv allerdings schon: Entscheidend ist, dass binomische Formeln Grundlagenwissen darstellen, und das auf sie aufgebaut werden wird. Mit Sicherheit.</p>
<p><strong>Bei teleologischer Reduktion ist es wie mit Kochrezepten</strong>, binomischen Formeln und hermeneutischen Zirkeln. Erst einmal ist ein Gesetzgeber tätig geworden, er hat sich was gedacht, dass er uns aber verschwiegen hat. Sonst stünde es ja irgendwo und man könnte es schlicht nachlesen. Hinterher sinnieren (nun) Juristen darüber, was der Gesetzgeber damit wohl gemeint haben könnte? Sie ergehen sich in Sternendeutungen, um der Wahrheit möglichst umfassend nahe zu kommen. Schön, dass es die teleologische Reduktion überhaupt gibt!</p>
<p><strong>Ein Beispiel, dass die WEG-Juristen beschäftigt derzeit.</strong></p>
<p>Ein WEG-Verwalter ist nach<a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__27.html" target="_blank"> § 27 III 1 Nr. 2 WoEigG</a> berechtigt, einen Rechtsstreit gem. <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__43.html" target="_blank">§ 43 Nr. 2 oder Nr. 5 WoEigG</a> zu führen. Diese Prozessvollmacht führt auch zur Vollmacht zur Abgabe materiell-rechtlicher Willenserklärungen (durch den Verwalter), aber nur insoweit, als sich diese auf den Gegenstand des Rechtsstreits beziehen (BGH, NJW 1992, 1963; NJW 2003, 962).</p>
<p>Außerhalb von Prozessen ist der Verwalter lediglich nur eingeschränkt bevollmächtigt, wenn er durch Vereinbarung oder Beschluss der Wohnungseigentümer besonders ermächtigt ist  (§ 27 II 1 Nr. 7 WoEigG). Die Vertretungsbefugnis ist Passivprozessen (Verwalter vertritt die Beklagten, die übrigen Wohnungseigentümer) geht in Folge der Rechtslage ganz erheblich weiter, als die Befugnis (im Übrigen) zum Abschluss von materiellen Rechtsgeschäften. Ein Verwalter kann im (passiv geführten) Prozess  Erklärungen im Rahmen dieses Verfahrens genehmigen, selbst wenn die Klage hiergegen sich gerade auf das Fehlen von Vollmachten stützt.</p>
<p>Diesen Widerspruch in sich aufzulösen, so schlagen daher Juristen vor, begegne man am besten im Wege der teleologischen Reduktion, indem man die Vertretungsbefugnis des Verwalters auf den Rahmen begrenzt, der außerhalb des Prozesses (auch) maßgeblich sei (sagt: Schmid, MDR 2009, 12 (13)).</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Teleologisch</strong> ist daher sozusagen die Hilfskrücke für die Zeit bis zur Schaffung einer gesetzlichen Regelung, die aus sich heraus klar ist. Und, um es noch einmal ganz klar zu sagen: Teleologie hat nichts mit Theologie zu tun, denn wenn dies der Fall wäre, wäre mancher Jurist zwischenzeitlich schon vom Glauben abgefallen. Teleologie schafft also ein gewisses Maß an ernsthafter Überzeugung, dass so zu verfahren wenigstens vorübergehend Rechtssicherheit schafft. Man glaubt, so sei es gerade noch vertretbar. Was jetzt doch wieder ein gewisses Quantum Theologie in sich hat.<strong> Lassen wir das. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/" target="_self">Was ist eine psychologische Leerformel?</a></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/globalisierte-welt/" target="_self">Wie übersetzt man Kochrezepte im Internet?</a></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/rechtsanwalt/" target="_self">Planwidrige Regelungslücken und Teleologie?</a></p>
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		<title>71-09 &#8211; Das hüpfende Komma ist der springende Punkt &#8211; in Adressdatenbeständen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 15:15:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8218;Mode ist so hässlich, das sie alle halbe Jahre geändert werden muss,&#8216; hat -glaube ich- Karl Lagerfeld mal gesagt. Nichts anderes gilt für die eigenen Kontaktdaten eines gewöhnlichen, biederen Verwalters. Von ausschlaggebender Bedeutung für den Erfolg unserer Berufskollegen dürfte die allumfassende, tagesaktuelle Pflege der ständig verfügbaren Stammdaten sein. In den letzten zehn Jahren hat sich ... <a title="71-09 &#8211; Das hüpfende Komma ist der springende Punkt &#8211; in Adressdatenbeständen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-springende-punkt/" aria-label="Mehr Informationen über 71-09 &#8211; Das hüpfende Komma ist der springende Punkt &#8211; in Adressdatenbeständen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 246px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2149 " title="Der springende Punkt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif" alt="Der springende Punkt" width="256" height="256" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif 256w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Der springende Punkt</figcaption></figure>
<p>&#8218;Mode ist so hässlich, das sie alle halbe Jahre geändert werden muss,&#8216; hat -glaube ich- Karl Lagerfeld mal gesagt. Nichts anderes gilt für die eigenen Kontaktdaten eines gewöhnlichen, biederen Verwalters. Von ausschlaggebender Bedeutung für den Erfolg unserer Berufskollegen dürfte die allumfassende, tagesaktuelle Pflege der ständig verfügbaren Stammdaten sein. In den letzten zehn Jahren hat sich deren Umfang noch erweitert. Wir haben mindestens drei Telefonnummern, privat, beruflich und auch Handy. Hinzu kommt: eine Faxnummer ist nicht schlecht, eine Mailadresse ist noch besser. Wir sind im <a title="externer link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Internet</a> präsent, also ist eine Homepage interessant und eröffnet zusätzliche Informationsmöglichkeiten. Ganz zu schweigen vom <a href="http://twitter.com">Getwittere</a>, auch in sozialen Netzwerken wie <a title="externer link" href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a>, <a title="externer link" href="http://studivz.net" target="_blank">StudiVZ</a>, SchülerVZ, <a title="externer link" href="http://www.facebook.com" target="_blank">facebook</a> und so. Dass es davon so viele gibt, ist gar nicht so nützlich. Wäre doch in dieser Hinsicht alles so monogam wie unsere immerwährende Liebe zum Suchmaschinengiganten <a title="externer link" href="http://google.de" target="_blank">google</a>, dem allein wir zutrauen, unsere Augen zu lenken, auf das wir richtige Websites und Ergebnisse finden. Ist man eigentlich mit dem Verlinken auf google auch für alle weiteren, dort aufgefundenen Suchergebnisse verantwortlich im Rahmen der Hamburgischen Linkhaftung? Oh Gott, mir wird schlecht, allein bei dem Gedanken.</p>
<p>Die beträchtliche Arbeit, die die ständige Pflege von Daten macht, hat die Menschen müde gemacht. Sie teilen uns Änderungen vielfach auch gar nicht mehr richtig mit. Sie ändern zum Beispiel was, um den Kreis derjenigen wieder zu verkleinern, der überhaupt berechtigt sein soll, noch Informationen über Kanäle zuzusenden. Ein stiller, unauffälliger Kunde, wie beispielsweise die Zahnärztin <strong>Jutta Möchel </strong>(* Name von der Redaktion geändert) aus Schöneberg kann sicher sein, dass wir seine Kontaktdaten jahrelang nicht anfassen. Angelegt wurde dieser Beispielkontakt am 25.01.07 in dem betreffenden Adressbuch. Am 29.06.09 (! endlich) fällt uns bei einem nun sporadischen Kontakt auf, dass wir die Adresse einmal überprüfen müssten. Wir bekommen auch eine Email, die allerdings an eine falsche Emailadresse geht. Als wir darauf antworten, kommt unsere Email vom Postmaster zurück, wird angemeckert. Wie das wohl sein kann? Wir haben die Adresse nach unseren Recherchen richtig am 25.01.07 angelegt, und die Kundin wurde auch schriftlich auf die richtige Benutzung unserer Emailadressen hingewiesen. Nun haben wir einfach die gesamte Zeit über nicht einmal ge-emailt.</p>
<p><span id="more-2146"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong><span style="color: #ff0000;">*</span><strong>*</strong></p>
<p>Die Emailadresse spielt also in diesem Fall nur eine untergeordnete Rolle. Die heutige, intensive Netzrecherche ergibt zwischenzeitlich, dass wir unsere Kundin inzwischen im Internet recht gut vertreten finden. Ein Porträtfoto ist sogar erhältlich, das laden wir uns herunter für unser Adressbuch. Wir finden auch die &#8222;noch im Aufbau befindliche&#8220; Homepage der Zahnarztpraxis. In unseren Kontaktdaten können wir nun weitere, bedeutsame Details für eine gute und intensive Geschäftsbeziehung hinterlegen. Neben der Privatadresse wissen wir nun auch, wo ihre Arztpraxis ist, und wir erfahren durch Mausklick auch die Öffnungs- bzw. Anwesenheitszeiten. Erst durch so eine gewissenhafte &#8222;Netzjagd&#8220;, eine Art Sherlock-Holmes-Aspekt von &#8222;sozialer Neugier&#8220; wird nun unsere Geschäftsbeziehung (endlich) allumfassend. Wir wissen, was wir wissen müssen, und vielleicht sogar mehr.</p>
<p>Unsere Verblüffung ist allerdings groß, weil die erste Email wieder zurück kommt. Unzustellbar. Wir schicken die zurück gekommene Email auf dem Faxweg in die Praxis mit der Frage: &#8218;Ist eigentlich eine Email von uns angekommen?&#8216; Und sie mailt zurück: &#8218;Nein&#8216;. Noch einmal schauen wir nach: Ahhhhhh, in der Emailadressejutta moechel (at) web Punkt de fehlt zwischen Vor- und Zuname der Punkt. Wir hatten juttamoechel(at)web.de und sie will aber jutta.moechel(at)web.de haben. Bitte schön. Die Daten werden nochmals überarbeitet. Und dann fragen wir uns. Wie kann das denn eigentlich sein? Wie kann der &#8222;springende Punkt&#8220; einfach so abhandenkommen?</p>
<p>Liegt es an der Halbwertzeit von digitalen Daten? War das schon immer falsch? Warum ist es uns nie aufgefallen? Oder verfallen solche Daten, wenn sie nicht regelmäßig gepflegt bzw. benutzt werden. Richtig ist: Wer Daten für gute Kommunikation pflegt, braucht des Öfteren und im besonderen dafür <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">eine kommunikationsfreie Zeit</a>, auch Weihnachten 2008 hat sich <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/kommunikationsfreiezeit/" target="_self">gesichtspunkte.de darauf schon mal berufen</a>. Das Gegenteil von Adressdatenpflege ist das &#8217;sich verschwenden an andere&#8216;, <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/vom-emailen/" target="_self">Erfahrungen damit wurden hier berichtet</a>. Liegt es an Synchronisation auf Softwarebasis zwischen Handytelefonbuch und Büroadressbuch (ein weit verbreitetes Problem)? &#8211; Fassen wir zusammen: Adressdatenpflege ist kein leichtes Unterfangen, sondern zeitaufwändig. Es ist wie es ist, es ist heute auch egal, es ist uns wenigstens jetzt aufgefallen. Auch wenn <a title="externer link" href="http://www.xavier.de" target="_blank">Xavier Naidoo</a> singt, <strong>&#8218;dieser Weg wird kein leichter sein&#8216;</strong>, so ist immerhin als gebuchte Erfahrung festzuhalten:<strong> &#8218;Diese Zukunft wird eine bessere sein&#8217;&#8230;</strong></p>
<p><object width="445" height="364" data="http://www.youtube.com/v/6O4jLRa1Q98&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6O4jLRa1Q98&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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