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	<title>Schöneberg &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2096-19 &#8211; Positionen: Milieuschutz in Berlin (Schöneberg) &#8211; Out of the Blue&#8230;. #Schulnoten #Milieuschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 13:58:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Karl L. schüttelt den Kopf, out of the blackbox. Das Wort vom Milieuschutz macht die Runde. Im Grunde: Gar nicht mal so schlecht, die Idee. &#8222;Thema Fensteraustausch: § 172 Abs. 4 Satz 3 Nr 1a BauGB setzt fest, dass die Genehmigung zu erteilen ist, wenn die Änderung einer baulichen Anlage der Herstellung der Anpassung an ... <a title="2096-19 &#8211; Positionen: Milieuschutz in Berlin (Schöneberg) &#8211; Out of the Blue&#8230;. #Schulnoten #Milieuschutz" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3245-19-positionen-milieuschutz-in-berlin-schoeneberg-out-of-the-blue-schulnoten-milieuschutz/" aria-label="Mehr Informationen über 2096-19 &#8211; Positionen: Milieuschutz in Berlin (Schöneberg) &#8211; Out of the Blue&#8230;. #Schulnoten #Milieuschutz">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18403" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/02/Karl.Lagerfeld_Animation.gif" alt="" width="700" height="394" /></p>
<p>Karl L. schüttelt den Kopf, out of the blackbox. Das Wort vom Milieuschutz macht die Runde. Im Grunde: Gar nicht mal so schlecht, die Idee.</p>
<blockquote><p>&#8222;Thema Fensteraustausch: § 172 Abs. 4 Satz 3 Nr 1a BauGB setzt fest, dass die Genehmigung zu erteilen ist, wenn die Änderung einer baulichen Anlage der Herstellung der Anpassung an die baulichen oder anlagentechnischen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung dient. Bei Fenstern setzt die Energieeinsparverordnung einen Mindest-U-Wert von 1,3 fest. Daher müssen neue Fenster diesen U-Wert haben. &#8222;</p></blockquote>
<p>Was dem Zille sein Milieu, ist heutzutage leitendem Verwaltungspersonal der Berliner Verwaltung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gault-Millau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Gault Millau</a>, aber Nudelsuppe ist passé, Sterneköche kochen keine Buchstabensuppe, sie heißen nicht wie DJ Ötzi oder die österreichische Europaabgeordnete Sarah Wienerle: Das wäre alles zu billig. Mutti (Angela Merkel) reist um die Welt und arbeitet sich wie blöde ab an den ehrgeizigen Klimaschutzzielen Deutschlands. Europa wird jetzt von Leyen geleitet, war gestern zu hören (Abgeordneter Sonneborn, Die Partei, ai wei wei!). Aber der Milieuschutz. Wir die Kasparen (wie ist der Plural von Kaspar) alte Zustände bewahren: Mit 1,3 (kWert). Dabei sind sogar 0,6 zu schaffen, die Hälfte. Aber das Milieu. Au weia.</p>
<p>Was für ein schlechter Wert, jetzt verlangen Behörden, alles wie früher zu machen. Klasse.<br />
Wir kennen das von der EnEV: Ist zu viel Fassade rott, muss die ganze Fassade wärmegedämmt werden.<br />
Also rechnet sich jeder den Prozentanteil artig herunter. War eben weniger kaputt. Who cares?<br />
Der Milieuschutz?</p>
<p>Torfnasenpolitik: Immer nur Pünktchen. Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Milieuschutzgesicht.</p>
<p>Nicht falsch verstehen: Die Idee Milieuschutz ist ja klasse.<br />
Aber die Umsetzung ist nicht mangelhaft (fünf). Sie ist ungenügend.</p>
<p>Zu viele Vorschriften machen die Menschen krank. Sie werden im Kopf ganz kirre. Ich werde mir heute längs gestreifte Bratwürste braten. Denn fiesester Storch ist alle. Schulnotenzeit.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>Milieustudien: Im Suchfenster hier &#8222;Milieuschutz&#8220; eingeben, suchen&#8230;</p>
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		<title>2072-19 &#8211; Positionen: Schnatterinchen ist ein arschge***es Suppenhuhn und Rechtspflegerin in Notariatsaktenverwaltungsdingen und Römpömpöm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 09:34:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Amtsgericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Überhaupt: Dieses blasierte: &#8222;Ich bin nicht für die Technik beim Amtsgericht zuständig.&#8220; Da lachen sie ja, die Hühner. &#8211; Und was fällt dem Amtsgericht überhaupt ein, Menschen so zu behandeln? Ein Stimmungsreport. Schnatterinchen ist Rechtspflegerin beim Amtsgericht Schöneberg und bearbeitet Anfrage zum Thema Notaraktenverwaltung. Notare gehen in den Ruhestand und dann wachsen ihre Aktenbestände hinüber ... <a title="2072-19 &#8211; Positionen: Schnatterinchen ist ein arschge***es Suppenhuhn und Rechtspflegerin in Notariatsaktenverwaltungsdingen und Römpömpöm" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3221-19-positionen-schnatterinchen-ist-ein-arschgees-suppenhuhn-und-rechtspflegerin-in-notariatsaktenverwaltungsdingen-und-roempoempoem/" aria-label="Mehr Informationen über 2072-19 &#8211; Positionen: Schnatterinchen ist ein arschge***es Suppenhuhn und Rechtspflegerin in Notariatsaktenverwaltungsdingen und Römpömpöm">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15271" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt.jpg" alt="" width="450" height="370" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Wutgebloggt-300x246.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Überhaupt: Dieses blasierte: &#8222;Ich bin nicht für die Technik beim Amtsgericht zuständig.&#8220; Da lachen sie ja, die Hühner. &#8211; Und was fällt dem Amtsgericht überhaupt ein, Menschen so zu behandeln? Ein Stimmungsreport.</p></blockquote>
<p>Schnatterinchen ist Rechtspflegerin beim Amtsgericht Schöneberg und bearbeitet Anfrage zum Thema Notaraktenverwaltung. Notare gehen in den Ruhestand und dann wachsen ihre Aktenbestände hinüber zum  Amtsgericht, wo sie verwahrt werden. Bzw. verwahrlosen.</p>
<p>Einer, ein Mitarbeiter, sagte mir im Telefonat neulich rechthaberisch und hielt das für eine fintenreiche Finesse seinerseits: &#8222;Ich weiß ja nicht, was Sie machen würden, wenn Sie 2.000 Akten zu verwalten hätten?&#8220; &#8211; &#8222;Oh, das kann ich Ihnen sagen, die würde ich erst mal digitalisieren lassen und dann wäre es ein Ende mit der fruchtfleischlosen Banane vom Suchen.&#8220; &#8211; Woraufhin er wie eine Maschinenpistole Attacke rief und einen Gegenangriff anhob:</p>
<p>&#8222;Ich bin ja hier nicht für Fragen zuständig, wie die Digitalisierung des Aktenbestandes zu machen ist.&#8220;</p>
<p>Genau, dann halts Maul (nur gedacht).</p>
<p>Da ist der Finger direkt in der Wunde:</p>
<p style="text-align: left;">Freche Thesen aufstellen, die einfach nur die Zeit verschwenden (des Anrufers), blasiert sein, von oben herab. Und wenn dann Antwort dräut, auf den mangelnden Einfluss hinweisen und sich  davonstehlen aus der Verantwortung. Nie verantwortlich sein, auch nicht für das, was man daher redet.</p>
<p style="text-align: left;">Die Zustandsbeschreibung im öffentlichen Dienst ist katastrophal. Daran trägt die Politik die Hauptschuld. Sie kann keinen Flughafen. Sie kann keine Verwaltung. Sie kann kein Kraftverkehrsamt. Sie kann keine Baustellen. Sie kann keinen öffentlichen Personennahverkehr als Ersatz für den totalen Verkehrskollaps. All das kann Berlin derzeit nicht. Grenzenlos überfordert, so wird es nicht mehr lange weiter gehen.<br />
<span id="more-18446"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Irgendwann bricht alles zusammen. Überall knirscht es. Es läuft gar nichts mehr. Und was laufen könnte, ist kompliziert. So wie Notariatsangelegenheiten. Seit mehr als vier Wochen.</p></blockquote>
<p>Dabei sind die Verbeamteten noch die Sorglosen, einkommenstechnisch, Gehalt kommt und nennt sich Bezüge. Besoldung für den Leidensdienst im maroden Unternehmen Berlin: Wenn sie, die Sorglosen, nichts gebacken kriegen, zahlt die Zeche die andere Hälfte der Gesellschaft, das sind all jene, die an diesem Schweinetrog der Vollversorgung nicht partizipieren, sondern ihn finanzieren müssen.</p>
<p>Schnatterinchen ist auch so eine. Sie plappert gern schrill und hat recht, das bringt ihr Beruf so mit sich. Ansonsten hat sie 500 Vorgänge derzeit und schafft es nicht, sie zeitadäquat abzuarbeiten. Schuld ist ihr Dienstherr, aber nicht der Anrufer, der Bürger, der Bittsteller, der flehentliche Petent.</p>
<p>Wenigstens weiß sie sofort, wen sie nicht zurückgerufen hat. Mich. Um dann Formfehler von Vollidioten zu rügen, die ihr Anträge schicken, die sie möglichst nicht bearbeiten möchte: Weil es so viele sind, weil da noch Fragen offen sind und weil Menschen, die sich an sie richten, einfach unklare Angaben machen. Wie die Angaben zum Gesellschaftsvertrag aus 1993. Sie blättert schon mal ergebnislos in den Aktenstücken, aber ihr Ziel ist nicht die Erledigung des Antrags der GmbH auf Briefbogen. Ihr Ziel ist, das Haar in der Suppe zu finden, das es unmöglich macht, die Anfrage zu beantworten.</p>
<p>Dass sie den nicht finden kann, liegt an der GmbH-Gründung in Frankfurt/Oder im Jahr 1993. 1998 ist die Firma umbenannt worden. Und die Anfrage lautet: &#8222;Schicken Sie uns bitte eine beglaubigte Abschrift des Gesellschaftsvertrags dieser Firma.&#8220; (Der sich aus mehreren Jahrgängen zusammensetzt). Die Histologie ist gar nicht so schwer.</p>
<p>Nach vier Wochen fällt der Frau nun auf ernstliches Nachfragen ein, der Antrag sei nicht von der Geschäftsführung autorisiert. Das könne ernste datenschutzrechtliche Konsequenzen haben.</p>
<p>Man möchte das Schnattern ihrerseits sofort gern unterbinden, möchte Gewalt ausüben gegen Suppenhühnchen und die ganz langsam schlammgaren. Irgendwas mit Gewalt.</p>
<p>Doch das ist verboten und gehört sich genau genommen nicht.</p>
<p>Es sind Gewaltfantasien an einer Stelle, an der sich deutlich zeigt: Das System der Berliner Verwaltung ist durch und durch verkommen und leistungsfremd, es ist räudig, dort herrscht ein nicht zu knapper Kasernenhofton dem Bürger gegenüber und der bekommt nicht, was ihm zusteht.</p>
<p>Schnatterinchen hat so nen großen Fisch gefangen: Kannste glauben.</p>
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		<title>2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 06:54:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.) &#8222;Zu Asche, Zu Staub&#8220; From The Hit Series´ Original Soundtrack: Available Now: https://BMG.lnk.to/BabylonBerlinID Written and composed by Nikko Weidemann, Mario Kamien and Tom Tykwer Produced by Nikko Weidemann and Mario Kamien Performed by Severija Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht. ... <a title="2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3265-18-positionen-unangemeldeter-besuch/" aria-label="Mehr Informationen über 2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18284" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch.png" alt="" width="723" height="138" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch.png 723w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch-650x124.png 650w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/uekZpkYf7-E?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)</p>
<blockquote><p>&#8222;Zu Asche, Zu Staub&#8220; From The Hit Series´ Original Soundtrack:<br />
Available Now: https://BMG.lnk.to/BabylonBerlinID<br />
Written and composed by Nikko Weidemann, Mario Kamien and Tom Tykwer<br />
Produced by Nikko Weidemann and Mario Kamien<br />
Performed by Severija</p></blockquote>
<p>Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht. Ein anderer Songtitel von Geier Sturzflug, jener inzwischen fast vergessenen Gruppe Musiker der Achtziger Jahre aus dem Kölner Raum, die mit mehreren Hits und viel Sprachwitz punkteten.</p>
<p>Ist lange her. Heute wirbt die alte Dame des Berliner Versicherungsgewerbes, Tante Feuersozietät, früher Pflichtversicherung in den Berliner Mietkasernenbezirken im S-Bahn-Innenring, mit einem Besuch ihrer Homepage www.feuersozietaet.de und behauptet sogar: Wir freuen uns auf ihren Besuch.</p>
<p>Gut, Kaffee und Kuchen wird drin sein, der Kunde ist König.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18283"></span><br />
&#8230;</p>
<blockquote><p>Wenn früh am Morgen die Werksirene dröhnt<br />
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stöhnt.<br />
In der Montagehalle die Neonuhr strahlt<br />
und die Gabelstaplergabel mit Gabelstapel prahlt,<br />
ja dann wird wieder in die Hände gespuckt,<br />
wir steigern das Bruttosozialprodukt.<br />
(Geier Sturzflug) &#8211; Nur aus der Erinnerung rezitiert, nicht überprüft.</p></blockquote>
<p>Zu Asche, zu Staub, und wenn es brennt: Die Feuersozietät. Dem Licht geraubt. Wunder warten bis zuletzt. Früher saß sie Am Karlsbad. Man war geneigt zu sagen, im. Heute sitzt sie Am Karlsbad. Da hat sich nichts geändert. Sie ist die Konstanz in Berlin am Bodensee. Ha. Wie lustig. Wie ergreifend. Und wie langweilig.</p>
<p>Babylon by Bus, Babylon by BVG:</p>
<p>Dagegen ein kongenialer Parvenüritt von Tom Tykwer, Mario Kamien und Nikko Weidemann. Den dreien ist ein Überraschungshit gelungen, ein unglaublicher Huckepack im Schatten eines Achtteilers namens Babylon Berlin über das Berliner der Zwanziger Jahre, ein Lied von betörender Schönheit und mit großartiger, metrosexueller Grandezza.</p>
<p>Das hat das Nachkriegseuropa seit Conchita Wurst nicht mehr gesehen. Das Bedingungswerk und der Plot musikalischen Erfolgs sind so bitter geheimnisvoll wie unverständlich, ja wie die Allgemeinen Versicherungsbedingungen des feuerversichernden Gewerbes von 1876 (geltend nur für den S-Bahn-Innenring, die Dickdarmschelle und Schlinge). Vorn am Haus klebt ein Emailleschild aus Email. Hä?</p>
<p>Was für eine Diva. Alte Tante Feuersozietät.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;klickt Euch schon mal durchs Menü, Ihre Parvenüs!</p>
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		<title>2017-18 &#8211; Mangelmeldung: Das Wespennest in Schöneberg</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3237-18-mangelmeldung-das-wespennest-in-schoeneberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 16:05:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wat machen se denn? Na..se sind überall. Wo sin..se denn? Mönsch, überall summserum. (Der abgeschlossene Kurzroman) Geht das wieder los. Der Schädlingsbekämpfer ist beauftragt. Dass se nicht mehr rumsumm&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18116" aria-describedby="caption-attachment-18116" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18116" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen.png" alt="Überall summserum #Wespen (Quelle: https://wallscover.com/yellowjacket.html)" width="850" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen-650x459.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18116" class="wp-caption-text">Überall summserum #Wespen (Quelle: https://wallscover.com/yellowjacket.html)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wat machen se denn?<br />
Na..se sind überall.<br />
Wo sin..se denn?<br />
Mönsch, überall<br />
summserum.<br />
(Der abgeschlossene Kurzroman)</p></blockquote>
<p>Geht das wieder los.</p>
<p>Der Schädlingsbekämpfer ist beauftragt. Dass se nicht mehr rumsumm&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 15:16:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Palast Orchester &#8211; Unter den Pinien von Argentinien Truxa ist ein Film des Regisseurs Hans H. Zerlett, gedreht im Jahr 1936 im Varieté Wintergarten in Berlin. Er spielt im Artisten- und Varieté-Künstlermilleu. Das Drehbuch schrieb Hans H. Zerlett nach dem Roman Programm mit Truxa von Heinrich Seiler. Die Uraufführung des Films fand am 19. Januar ... <a title="1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317916-historie-rabaeaeaehhh-mein-opa-wird-auf-ebay-versteigert/" aria-label="Mehr Informationen über 1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15736" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg" alt="_banner_Historie" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJPmJRmaMNk?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Palast Orchester &#8211; Unter den Pinien von Argentinien</p>
<blockquote><p>Truxa ist ein Film des Regisseurs Hans H. Zerlett, gedreht im Jahr 1936 im Varieté Wintergarten in Berlin. Er spielt im Artisten- und Varieté-Künstlermilleu. Das Drehbuch schrieb Hans H. Zerlett nach dem Roman Programm mit Truxa von Heinrich Seiler. Die Uraufführung des Films fand am 19. Januar 1937 in Berlin im Alhambra statt. Der Film ist eine Produktion der Tobis-Magna-Filmproduktion GmbH (Berlin), unter der Produktionsleitung von Helmuth Schreiber, der später als der Zauberkünstler Kalanag berühmt geworden ist. Aus. Wikipedia, deutsch</p></blockquote>
<p>1937 erscheint in Deutschland der Film Truxa. Viele verbinden diesen Namen mit einer Schuhfirma. Doch Truxa, das ist eine filmisch erzählte Geschichte aus dem Zirkus- bzw. Artistenleben. Der Hochseilartist Truxa ist berühmt. Im Berliner Wintergarten spielt die Geschichte des Films maßgeblich, von dem ein Replikat heute an der Potsdamer Str. im früheren Quartier Latin exisitiert, das die Berliner Baufirma Arnold Kuthe jetzt erfolgreich betreibt. Truxa verschenkt seinen Künstlernamen.</p>
<p><span id="more-17703"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17702" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png" alt="Edgar Eitner aka Truxa - Hochseilartist der 30iger Jahre, Autogrammkarte" width="650" height="971" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png 1071w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-435x650.png 435w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-768x1147.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-685x1024.png 685w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>An diese Namen können sich vielleicht noch Menschen erinnern: Der Schauspieler Hans Söhnker spielte in dem Film mit und sang auch das Titellied des Films. Maßgeblich der Regisseur ist Hans Heinz Zerlett, der Großvater des heute aus Funk und Fernsehen bekannten Musikers Helmut Zerlett (u.a. Harald Schmidt Show, Marius Müller Westernhagen u.v.a.)</p></blockquote>
<p>In Wirklichkeit war es geringfügig anders.</p>
<blockquote><p>Auch in fernen Tropenzonen,<br />
da wohnen Millionen,<br />
doch für mich gab&#8217;s dort nur eine,<br />
die ich einst heiß geliebt.<br />
Tango tanzte diese Dame,<br />
so etwas sah ich noch nie.<br />
Marietta war ihr Name,<br />
auf Deutsch heißt sie Marie.</p></blockquote>
<p>Im Film spielt Peter Elsholtz den Artisten Truxa. Der sensationelle, weltberühmte Artist Truxa aber ist in Wirklichkeit, was wir heute den Stuntman nennen würden, der deutsch-englisch stämmige Hochseilartist Edgar Eitner, dessen Vorfahren bis um die vorherige Jahrhundertwende zurück verfolgt verbrieft umhereisende Künstler sind. Die Familie Poncherry, Oma Gramma (von Grandma), ursprünglich aus Sheffield (UK) stirbt später in Hamburg.</p>
<blockquote><p>Unter den Pinien von Argentinien<br />
habe ich mich so in dich verliebt,<br />
und bei den Bananen<br />
begann ich schon zu ahnen,<br />
dass es keine größ&#8217;re Liebe gibt.<br />
Unter den Zypressen hab&#8216; ich mich vergessen,<br />
und ich habe zärtlich dich umfasst,<br />
und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>Edgar Eitner erwirbt nach dem großen Erfolg des Leinwandfilms Truxa die Namensrechte und darf fortan den Namen selbst führen. Der Film hilft ihm dabei und wie heutzutage Rockstars auf Bahnhöfen und Flughäfen eintreffen, sammeln sich immer dann große Menschentrauben und Aufläufe dieser Art, wenn Truxa gastiert. 200, 300 Leute sind keine Seltenheit. Truxa tritt europaweit auf, sogar im Kopenhagener Tivoli.</p>
<blockquote><p>Ach, wer zählt die vielen Damen,<br />
die gingen und kamen,<br />
doch in meinem Herz geblieben<br />
ist Marietta nur.<br />
Täglich wird die Sehnsucht toller,<br />
rast in mir wie ein Zyklon.<br />
Sowas nennt man Tropenkoller.<br />
Ich glaub&#8216;, ich hab&#8216; ihn schon.</p></blockquote>
<p>In den Siebziger Jahren des Jahres 1972 ist Truxa bereits kurz vor dem Ruhestand. Es ist das Jahr der Olympiade in München. Seine Tochter macht mit den Kindern Urlaub in Südtirol in der Nähe von Meran und Bozen. Mit Wucht schmeißt Enkel Thomas die Autotür des Käfers zu und der berühmte Opa Truxa klemmt sich zwischen Fahrertür und Kabine den dicken Daumen ein. Auuuu&#8230;.</p>
<blockquote><p>Unter den Pinien von Argentinien<br />
habe ich mich so in dich verliebt,<br />
und bei den Bananen<br />
begann ich schon zu ahnen,<br />
dass es keine größ&#8217;re Liebe gibt.<br />
Unter den Zypressen hab&#8216; ich mich vergessen,<br />
und ich habe zärtlich dich umfasst,<br />
und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>Einige Male erwacht Großvater Truxa, der zu dieser Zeit schon nicht mehr so heißt, mit einem Fuß im Gesicht. Enkel Thomas hat unruhig geschlafen. Opa hats nicht leicht.</p>
<p>1987 stirbt Edgar Eitner in Berlin-Zehlendorf. Seine Beerdigung findet im Krematorium Wilmersdorf statt. Ein Opernsänger singt &#8222;Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown.&#8220;</p>
<blockquote><p>Und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>War das ein tolles Leben. Großartiger Oppa. Mal ganz abgesehen davon.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/knXw3Z6-zsw?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Truxa &#8211; Hannes Stelzer, La Jana (1936)</p>
<blockquote><p>Der Film ist Stand heute tatsächlich auf YouTube abrufbar. Ich habe Zweifel, dass dies auf Dauer geht. Denn die Rechte an der Wiederveröffentlichung sind vor einigen Jahren an einen international agierenden Firmverwerter gefallen, von dem ich eine Privatkopie erhielt, weil ich mich dazu dort meldete. Wie auch immer: So lange sich der Film mit diesen einfachen Mitteln ansehen lässt, stelle ich ihn hier gern zur Verfügung. Wie es mich auch freut, dass inzwischen die Einigung zwischen YouTube und den Verwertungsgesellschaften jüngst größere Stücke vorangekommen ist. Dass dieses daher eventuell künftig unproblematisch möglich ist.</p></blockquote>
<p>Heute fand ich per Zufall heraus, dass die oben abgebildete Autogrammkarte meines Großvaters bei eBay versteigert wurde. Ich habe das Werk gespeichert unter gesichtspunkte.de. Dass mir das nicht wegkommt.</p>
<p>Edgar Eitner ruht in Frieden auf einem Friedhof in Berlin-Lichterfelde.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Truxa" target="_blank">Der Film Truxa auf Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.murnau-stiftung.de/movie/897" target="_blank">Murnau-Stifung: Abrufbare Daten zum Film</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WQmr-8dMdik" target="_blank">Das Original: Der Titel Unter den Pinien, gesungen von Hans Söhnker</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/312716-positionen-nundorfen-taxifahrers-mundart-blues-powered-by-berlinerschnauze-gastautor-h-p-daniels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 09:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
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		<category><![CDATA[Bierquelle]]></category>
		<category><![CDATA[Brunsbütteler Damm]]></category>
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		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tankstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zum guten Tropfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier mal ein kleiner Gast-Beitrag zur Berliner Kneipenkultur vergangener Zeiten. Als der Autor H.p. Daniels noch das zweifelhafte Vergnügen hatte, zur literarischen Befruchtung im Beruf des Berliner Taxifahrers zu recherchieren. H.p. Daniels ist ein Berliner Journalist, veröffentlichte viel im Berliner Tagesspiegel, Musiker (teilte mal seinen Proberaum mit Nena in Schöneberg) und begnadeter Nachrufeschreiber, was bleibt? ... <a title="1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312716-positionen-nundorfen-taxifahrers-mundart-blues-powered-by-berlinerschnauze-gastautor-h-p-daniels/" aria-label="Mehr Informationen über 1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="Kneipe - Stampe - Bierlokal" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe &#8211; Stampe &#8211; Bierlokal</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hier mal ein kleiner Gast-Beitrag zur Berliner Kneipenkultur vergangener Zeiten. Als der Autor H.p. Daniels noch das zweifelhafte Vergnügen hatte, zur literarischen Befruchtung im Beruf des Berliner Taxifahrers zu recherchieren. H.p. Daniels ist ein Berliner Journalist, veröffentlichte viel im Berliner Tagesspiegel, Musiker (teilte mal seinen Proberaum mit Nena in Schöneberg) und begnadeter Nachrufeschreiber, was bleibt? Der gutgefasste Nachruf.</p></blockquote>
<p>Es gibt Lokalitäten, um die macht man lieber einen Bogen. Und wenn eine Kneipe schon so einen Namen hat: &#8222;Bierquelle&#8220;, &#8222;Schluckspecht&#8220;, &#8222;Magendoktor&#8220;, &#8222;Tankstelle&#8220;, &#8222;Schnapsdrossel&#8220;, &#8222;Kaffeeklappe&#8220;, &#8222;Abfüllstation&#8220;, &#8222;Narkosestübchen&#8220;, &#8222;Geisterbahn&#8220;&#8230; sowas in der Art &#8230; Läden, wo in den Fenstern giftgrüne, giftrote, giftgelbe, wolkenförmig ausgeschnittenen Pappschilder an Nylonfäden baumeln: Futschi einsfuffzich, Dienstags: Pils nullkommafünf: zwei Mark, Donnerstag vierzehn bis achtzehn Uhr: Happy Hour &#8211; alles halbe Preise!</p>
<p>Am Moritz-Platz hing mal an einer Kneipe mit dem schönen Namen: &#8222;Schultheiss-Mütze&#8220; eine Tafel, auf der geschrieben stand: &#8222;Himmelfahrt ist euer Willen, daher werden wir für euch Grillen&#8220; &#8230; Grillen mit großem G &#8230; große Helden der Lyrik. Aber Dichtkunst hin, Kühnheiten der Grammatik her, wenn der Taxifahrer um seinen inneren Frieden besorgt ist, wird er derartige Etablissements tunlichst meiden.</p>
<p>Einmal, kurz vor Weihnachten, bin ich dann doch reingefallen: als die Funkzentrale mir in Spandau einen Auftrag vermittelte, Klosterstraße 6. Als ich den Auftrag angenommen und bestätigt hatte, kam der Nachklapper: Kloster 6, der Bierbrunnen. Bierbrunnen? Oh jeh. Und das war dann auch so ein Schuppen.</p>
<p><span id="more-17435"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15636" aria-describedby="caption-attachment-15636" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15636" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n.jpg" alt="Ausprobiert: Kugelsichere Weste!" width="650" height="529" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n-300x244.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15636" class="wp-caption-text">Ausprobiert: Kugelsichere Weste!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe rein, rufe: &#8222;Taaxi!&#8220; Sofort reagiert ein junger Mann auf dem Hocker vor dem Tresen, ganz allein, ganz in Leder: &#8222;Jau! Ich!&#8220; &#8230; kippt den Kopf in den Nacken und knallt sich sein fast noch volles Bier hinter die Binde. Bumm. Aber wirklich hinter die Binde. Mit einem Schlag. Daß es ihm seitlich übers Gesicht läuft, nach hinten in den Nacken. Nach Reinickendorf will er und &#8211; &#8222;hoffentlich verliernse mich nich unterwegs &#8230; Mann, bin ick anjeknattert&#8220;, sagt er und erzählt vom Spandauer Weihnachtsmarkt &#8230; &#8222;der beste in Berlin &#8230; und der Glühwein aufm Spandauer Weihnachtsmarkt, ja der Glühwein &#8230; und extra hierhergefahren von Reinickendorf wegen dem Spandauer Weihnachtsmarkt &#8230; berühmt issderja in ganz Berlin&#8220;, sagt der Ledermann, und issja erst Nachmittag, aba ufft Ohr muß er sich trotzdem hauen jetzt &#8230; keene Meinung mehr, echt nich&#8230; Doch dann wird er immer nüchterner während der Fahrt und erweist sich als ganz netter Knabe. Paketzusteller sei er, erfahre ich &#8230; in Pankow, im Osten:</p>
<p>&#8222;Weeßte &#8230; Borsigwalde ladick ein, und denn rüber &#8230;&#8220;, und daß die Leute im Osten viel netter seien, viel freundlicher &#8222;&#8230; die nehm da ooch noch mal n Paket für die Nachbarn ab &#8230; macht ja keener mehr bei uns, &#8230; da nimmt keener mehr watt ab für jemand andret, gloobste ditt &#8230; machn die einfach nich &#8230; nee, im Osten sindse wirklich netter &#8230; aba ditt wird sich ooch noch ändern &#8230; dauert nich mehr lange, sarick dir. Ejal, ick jeh jetz erstmal pennen &#8230; machs jut, Alter.&#8220;</p>
<p>Eine Woche später: wieder Spandau, ungefähr zur selben Zeit. Und wieder ein Funkauftrag, den keiner will; für die Kloster sechs: Bierbrunnen.</p>
<figure id="attachment_4611" aria-describedby="caption-attachment-4611" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4611" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg" alt="Kneipenrauch (Skurril)" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4611" class="wp-caption-text">Kneipenrauch (Skurril)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Nee, dett jehmse mal lieber weiter, Zentralchen!&#8220; sagen die anderen. Prima, denke ich, vielleicht ist es wieder der lederne Paketzusteller, nach Reinickendorf, schöne Fahrt:</p>
<p>&#8222;Ja geben Sie mal her, ich mach das. Prima. Bierbrunnen. Danke!&#8220;</p>
<p>Also ich da wieder rein und brülle: &#8222;Taaxi!&#8220;</p>
<p>&#8211; &#8222;Ja, die kommen gleich&#8220;, sagt der hinterm Tresen. Wieso die? Egal. Ich warte. Und da sitze ich nun in meiner Taxe und warte. Und warte. Und warte. Wie das eben so üblich ist bei solchen Kneipen. Plötzlich knallt die Tür auf von der Kneipe, und da fällt einer raus, wie aus einer Klappe. Oh jeh! Wie wenn er zwei Stufen runtergestolpert kommt. Ich weiß gar nicht, ob der Laden Stufen hat. Aber das ist ein Phänomen bei Besoffenen, die aus Kneipen fallen: hat der Laden Stufen vorm Eingang, treten sie erstmal ins Leere als wären da keine. Gibt es keine Stufen, treten sie auch ins Leere, wie wenn da welche wären.</p>
<p>Als es noch den Taxihalteplatz in der Crellestraße gegeben hatte, fand ich es immer sehr unterhaltsam zu beobachten, wie da an der Ecke Kaiser-Wilhelm-Platz so nach und nach die Leute aus der Kneipe fielen. Zum Globetrotter hieß der Laden. Oder so ähnlich. Die fielen da einfach so raus. Wie der jetzt in Spandau. Oh jeh!</p>
<p>Aber da kommt noch einer hinterher, der Kumpel. Der scheint die Schwerkräfte besser unter Kontrolle zu haben. Und er schiebt den anderen, der blöde glotzend und breitbeinig auf der Stelle wankt, von hinten an beiden Schultern gepackt auf die Taxe zu. Wie Kinder, die Eisenbahn spielen. Dampflok. Solche Geräusche machen die auch. Jedenfalls der vorne. Voll unter Dampf. Und der hinten schiebt ihn durch die Tür. Der andere fällt auf den Rücksitz. Krachend. Schnaubend. Dampfend.</p>
<p>&#8211; &#8222;Sach, wodehinwillst&#8220;, sagt der Schieber, knallt die Türe zu und weg iss er. Ach du Scheiße. Auch das noch. Der, der die Schwerkräfte halbwegs unter Kontrolle hat, haut jetzt auch noch ab. Und der andere sieht gar nicht freundlich aus &#8230; eher gefährlich eigentlich: ein falsches Wort und&#8230;</p>
<p>&#8211; &#8222;Also, wohin soll&#8217;s denn gehen?&#8220;</p>
<p>Keine Reaktion. Nur so ein tiefes Grunzen. Von ganz tief unten. Er muß sich wohl noch sammeln. Dann nochmal die Frage nach dem Fahrtziel. Pause. Grunzen.</p>
<p>&#8211; &#8222;Bwwww &#8230;&#8220;</p>
<p>Nochmal die Frage nach dem Wohin?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17436" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif" alt="Himmel über Berlin - Otto Sander (gif)" width="491" height="286" /></p>
<blockquote><p>Himmel über Berlin &#8211; Otto Sander (gif)</p></blockquote>
<p>Sein ganzer Oberkörper spannt sich an. Biegt sich hoch. Schlägt er zu? War ihm die Frage zu blöd?</p>
<p>&#8222;Nundorfen!&#8220; brüllt er. Und nochmal:</p>
<p>&#8222;Nundorfen!&#8220; &#8230; diesmal etwas leiser. Jedenfalls verstehe ich das so: Nundorfen &#8230; Nundorfen? Kenn ich nicht. Wohin? Krampfhaft überlege ich, was er meinen könnte. Nundorfen, Nundorfen? Vielleicht ein Ort Richtung Nauen. Irgendwas außerhalb.</p>
<p>&#8222;Tut mir leid&#8220;, sage ich, das kenne ich nicht.</p>
<p>&#8222;Wo soll das sein?</p>
<p>&#8222;Nundorfen, Mensch, Nundorfen&#8220;, brüllt der von hinten und wirkt schon ziemlich ungehalten &#8230;</p>
<p>&#8222;Kennste nüsch Nunndorfen &#8230; Mönschfahfahlosvadammescheiße &#8230; Nundorfenhackjesacht&#8220;.</p>
<p>Nundorfen&#8230; Da kommt mir der rettende Geistesblitz: Neuendorfer Straße. Die Neuendorfer Straße in Spandau. Das isses. Jetzt hab ich&#8217;s, sag ich: Neuendorfer Straße? Sie wollen in die Neuendorfer Straße?</p>
<p>&#8222;Nääh&#8220;, röhrt es vom Rücksitz</p>
<p>&#8222;Nundorfen &#8230; Männschräicknsoundeulisch &#8230; Nundorfenfahlos&#8220;.</p>
<p>&#8222;Aber wenn ich nicht weiß, in welche Richtung, kann ich auch nicht losfahren.&#8220;</p>
<p>Schwerstes Grunzen von hinten. Ein bißchen bedrohlich.</p>
<p>&#8222;Mönsch, dann fährste Majstahtswechhörma!&#8220;</p>
<p>Das hört sich an wie &#8222;Majestätsbeleidigung&#8220;, aber mit einer gewissen Übung läßt sich da gerade noch ein &#8222;Magistratsweg&#8220; herausdestillieren.</p>
<p>&#8222;Magistratsweg?&#8220;</p>
<p>&#8222;Jahmönschjah&#8220;, knattert es von hinten.</p>
<p>&#8222;Majstahsweh kassegleiübabruhsbülla…&#8220;</p>
<p>Alles klar. Endlich. Magistratsweg über Brunsbütteler Damm. Da kommen wir doch der Sache schon näher. Wir fahren. Brunsbütteler Damm. Und der hinten erzählt, beziehungsweise röhrt. Irgendwelches Zeug. Aber das muß ich jetzt nicht mehr verstehen.</p>
<figure id="attachment_17437" aria-describedby="caption-attachment-17437" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17437" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto.jpg" alt="H.p. Daniels (Foto: Peter M. Scheibner, mit Dank)" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-17437" class="wp-caption-text">H.p. Daniels (Foto: Peter M. Scheibner, mit Dank)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Mmh, mmh&#8220;, brummle ich zwischendurch. Daß er denkt, ich höre ihm zu. Dabei versteh ich kein Wort. Laß ihn doch erzählen. Dann schläft er wenigstens nicht ein. Und ich kann ganz ruhig den Brunsbütteler Damm runterfahren. Bis zum Magistratsweg ist es ja noch ein Stück. Und immer geradeaus. Da kann jetzt nichts mehr schiefgehen.</p>
<p>Plötzlich brüllt er wieder:</p>
<p>&#8222;He. He. Bissefalsch. Bissefalsch. Haltann. Drehum. Nundorfen. Mönsch. Nundorfen. He. Haltan. Haltan. Bissefalsch. Willßehin. Bissefalsch.&#8220;</p>
<p>Oh, nein, der macht mich noch wahnsinnig!</p>
<p>&#8222;Nene, das ist schon richtig&#8220;, sag ich ganz ruhig.</p>
<p>&#8222;Wir sind jetzt auf dem Brunsbütteler Damm und bis zum Magistratsweg ist es noch ein Stückchen. Und da wolln Sie doch hin? Ham Sie doch gesagt: Magistratsweg.&#8220;</p>
<p>&#8222;Mönschhaltanmönsch. Majstahtsweg wohnick.&#8220;</p>
<p>&#8222;Na also&#8220;, sage ich, &#8222;Magistratsweg, alles klar.&#8220;</p>
<p>&#8222;Scheiße, Nundorfen &#8230; Nundorfen willick. Haltandrehum. Nundorfen!&#8220;</p>
<p>Da fängt der an zu randalieren da hinten:</p>
<p>&#8222;Haltan! Drehum! Nundorfen!&#8220;</p>
<p>Ich geb&#8217;s auf und fahre rechts ran:</p>
<p>&#8222;Also was jetzt?&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/IlyNq6tUIc4?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
H.P. Daniels &#8211; Polnische Witze (H.P. Daniels am 18.11.2012 im Leuchtturm, Berlin Schöneberg)</p>
<p>&#8222;Drehum! Nundorfen! Umdrehn!&#8220;</p>
<p>Okay, dreh ich um. Mal sehen, was das noch wird. Fahre ich halt wieder zurück. Plötzlich schreit der hinten wieder:</p>
<p>&#8222;Haltanhaltanmönschhaltanhierhierhierhaltan!&#8220;</p>
<p>Da ist eine Kneipe. Da will er jetzt rein. Dann bin ich den endlich los. Mit der Bezahlung geht es erstaunlich zügig, bevor er sich aus der Tür fallen läßt, und dann wankend breitbeinig auf das Lokal zueiert. Den schmeißen sie doch da gleich wieder raus. Also nichts wie weg hier.</p>
<p>Aber jetzt muß ich wirklich lachen. Nicht über den. Über den Namen von der Kneipe. Sie heißt: &#8222;Zum guten Tropfen&#8220; &#8230; Nundorfen. Alles klar.</p>
<p>H.P. Daniels</p>
<p>Weiterführend<br />
<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000086822391" target="_blank">H.p. Daniels auf facebook</a><br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/daniels-h-p-/4457656.html" target="_blank">H.p. Daniels beim Tagesspiegel</a></p>
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		<title>1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2016 07:49:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen) Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert. ... <a title="1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311816-gesagt-ist-gesagt-was-angelika-taschen-alles-weiss-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17384" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png" alt="Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)</p></blockquote>
<p>Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert.</p>
<p>Der #Lesetipp bzw. #Linktipp zum Jazzfrühstück an Montag früh. Im Prenzlauer Berg.</p>
<p>Insiderbesuchstipp: Die Möve in der Akazienstr. in Berlin-Schöneberg. Nur noch bis 2017 läuft der aktuelle Mietvertrag. Ob neu über Verlängerung nachverhandelt wurde, steht nicht öffentlich zu Papier. Bzw. eBook-Reader.</p>
<p>Weiterführend<br />
Das kostet ja nicht die Welt: <a href="http://www.welt.de/icon/article154884242/Wie-viel-Sex-erlebt-man-auf-Berliner-Partys.html" target="_blank">Wie viel Sex erlebt man auf Berliner Partys?</a></p>
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		<title>1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 11:58:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken. Mutter, der Mann mit dem Koks war da. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine ... <a title="1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311716-positionen-mutter-der-mann-mit-dem-koks-war-da/" aria-label="Mehr Informationen über 1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17376" aria-describedby="caption-attachment-17376" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17376" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png" alt="Schatten seiner selbst (DSC06030)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17376" class="wp-caption-text">Schatten seiner selbst (DSC06030)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.</p></blockquote>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da.</p>
<p>Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.</p>
<p>Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly &#8211; In A Gadda da Vida &#8211; und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot</p>
<p>Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.</p>
<p><span id="more-17380"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17375" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png" alt="Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>An meine Mutter</strong><br />
So gern hätt&#8216; ich ein schönes Lied gemacht<br />
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;<br />
Die Gabe, die für andre immer wacht,<br />
Hätt&#8216; ich so gern geweckt zu deinem Preise.</p>
<p>Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,<br />
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,<br />
Des Herzens Fluten wallten darüber her,<br />
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.</p>
<p>So nimm die einfach schlichte Gabe hin,<br />
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,<br />
Und meine ganze Seele nimm darin:<br />
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.<br />
<strong>Annette von Droste-Hülshoff</strong></p></blockquote>
<p>Du hast uns das Fliegen beigebracht.</p>
<p>Das Leben eine Lusthansa, Vogelfluglinie Berlin-Schöneberg, Flughafen, dann Tegel und Schönefeld. Seit Du weg bist, Mutter, schaffen sie es in Berlin nicht mal mehr, einen funktionierenden Großflughafen hinzustellen. Der Postillon, ein unabhängiges Nachrichtenmagazin, das Du nie gelesen hast, Mutter, hat sogar Einfluss auf die deutsche Sprache genommen. Der feste Vorsatz des Postillon, künftighin nur noch im Futur III vom Großberliner Nichtflughafen zu sprechen, endet in der tragikomischen Behauptung: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ioCY35BSkvY?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Neue Zeitform Futur III für Gespräche über BER eingeführt [Postillon24]</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 03.01.2015: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen&#8220;: Dieser zunächst ungewöhnlich klingende Satz wird schon bald grammatikalisch völlig korrekt sein, denn Sprachwissenschaftler planen die Einführung der neuen Zeitform Futur III. Sie soll ausschließlich dazu dienen, Gespräche über den geplanten Berliner Flughafen zu ermöglichen, dessen Fertigstellungstermin immer wieder verschoben wird. Die ganze Geschichte: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/08/neue-zeitform-futur-iii-eingefuhrt-um.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Mutter, im Futur III: Du wärest dieses Jahr immer Sommer zuhause nach 10 Jahren nun schon in Deinem Zuhause wunderbar leben gewesen.&#8220; So war es aber nicht. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Das Familienband verbindet und legt Leben von Menschen an Ketten, die sie im Grunde überwiegend als unauflöslich empfinden. Die Familie formt einen und Herkunft macht viel aus. So oder so.</p>
<figure id="attachment_17377" aria-describedby="caption-attachment-17377" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17377" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06098)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17377" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06098)</figcaption></figure>
<p>Wir sind die Nachgewachsenen und nehmen uns entweder gar nicht viel vor, um zu leben und leben. Oder wir fertigen starre todo-Listen an, um Dinge im Interesse unseres Lebens zu ordnen. Ein solches ist der Vorsatz: Niemals so wie Mutter das macht, ich werde alles besser machen.</p>
<blockquote><p><strong>An die Mutter</strong><br />
O du, die mir die Liebste war,<br />
du schläfst nun schon so manches Jahr.<br />
So manches Jahr, da ich allein,<br />
du gutes Herz, gedenk ich dein.</p>
<p>Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,<br />
so tritt zu mir dein treues Bild.<br />
Dein treues Bild, was ich auch tu,<br />
es winkt mir ab,<br />
es winkt mir zu.</p>
<p>Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,<br />
nicht gut mein Tun,<br />
du hast mir einst so oft verziehn,<br />
verzeih auch nun.<br />
<strong>Wilhelm Busch</strong></p></blockquote>
<p>Um Jahre später festzustellen, dass sich die Unerbittlichkeit dieser recht jungen, stürmischen Sichtweise mit den Jahren verwächst. Irgendwann werden wir selbst altersmilder. Später heißt es oft, für viele: Ja, warum eigentlich nicht? So ist im Grunde genommen das ganze Leben. Von in ihrer Zeit liegenden Mutmaßungen und Prioritäten durchzogen, die zu einer späteren Zeit ihre Bedeutung weitgehend verlieren können.</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Mutters Hände</strong></p>
<p>Hast uns Stulln jeschnitten<br />
un Kaffe jekocht<br />
un de Töppe rübajeschohm &#8211;<br />
un jewischt un jenäht<br />
un jemacht un jedreht&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast de Milch zujedeckt,<br />
uns bobongs zujesteckt<br />
un Zeitungen ausjetragen &#8211;<br />
hast die Hemden jezählt<br />
und Kartoffeln jeschält&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast uns manches Mal<br />
bei jroßem Schkandal<br />
auch&#8217;n Katzenkopp jejeben.<br />
Hast uns hochjebracht.<br />
Wir wahn Sticker acht,<br />
sechse sind noch am Leben&#8230;<br />
Alles mit deine Hände.</p>
<p>Heiß warn se un kalt.<br />
Nu sind se alt.<br />
Nu bist du bald am Ende.<br />
Da stehn wir nu hier,<br />
und denn komm wir bei dir<br />
und streicheln deine Hände.</p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p></blockquote>
<p>Was bleibt?</p>
<p>Eltern gehabt zu haben, ansprechbare, einem wohl gewogene Eltern, die einen schätzen und bedingungslos lieben, obwohl wir es zuweilen wirklich doll trieben. Mit einem gereiften Sachverstand in Muttermilch-Fragen wie diesen treibt einen die Erinnerung an eine gewesene Mutter auch Jahre nach ihrem Tod gern noch einmal zu der Feststellung:</p>
<p>Mutter, Du fehlst. Ich danke meinen Gedanken an Dich und dass ich Dich heute in dieser durchaus liebevollen, milderen Art und Weise in ehrendem Gedanken halte. Halten kann. Das hast Du Dir zeitlebens redlich verdient.</p>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da: Ich hab ihn zum Teufel gejagt. Danke für den Tipp.</p>
<figure id="attachment_17379" aria-describedby="caption-attachment-17379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06101)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17379" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06101)</figcaption></figure>
<p>In Liebe.</p>
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		<title>1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/310516-skurril-von-der-lebensdauer-eines-wohngebaeudes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 18:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug &#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau. Worauf sie eben kein Copyright besitzt. ... <a title="1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310516-skurril-von-der-lebensdauer-eines-wohngebaeudes/" aria-label="Mehr Informationen über 1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4223" aria-describedby="caption-attachment-4223" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4223" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg" alt="Skurril: Ideen verwirklichen" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4223" class="wp-caption-text">Skurril: Ideen verwirklichen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt<br />
werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug</p></blockquote>
<p>&#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau.</p>
<p>Worauf sie eben kein Copyright besitzt. Deswegen wird es hier veröffentlicht. Wenn sich der Wert nach der Nutzungsdauer einer Immobilie bemisst, werden 80 Jahre als sachverständig eingeschätzt. Das Haus steht nun 124 Jahre. Infolgedessen dürfte es eigentlich gar nichts mehr wert sein. Der Verkehrswert der 136 m² großen Wohnung in Berlin-Friedenau beträgt allerdings 323.000,- €. Es ist diese Art menschlicher Logik, weswegen wir Sachverständige brauchen. Skurril.</p>
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		<title>1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307415-positionen-ein-uebellauniger-italiener-dem-sein-vormaliger-besitz-in-berlin-die-gute-laune-verdirbt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 11:48:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los. Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das ... <a title="1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307415-positionen-ein-uebellauniger-italiener-dem-sein-vormaliger-besitz-in-berlin-die-gute-laune-verdirbt/" aria-label="Mehr Informationen über 1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17056" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png" alt="Aus.der.Redaktion_Banner" width="650" height="834" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner-234x300.png 234w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los.</p>
<p>Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das Band schon abgehört haben. Naja, Bänder gibt&#8217;s schon lange nicht mehr.</p>
<p>Dass er noch weiter Wohngeld zahlen müsse, habe er sich schlau gemacht, habe sein Anwalt ihm abgeraten.</p>
<p>Wie auch immer: Man streitet nicht lange. Zahlt die Erwerberin freiwillig das Wohngeld, gibt es kein Problem. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es nicht. Dem Herrn Italiener werden wir das heute am Telefon nicht dezidiert auseinander nehmen. Die Erkältung verweigert eine vernünftige Sprachführung. Und die Stimmung des Veräußerers sowieso.</p>
<p>Er könnte <a href="http://www.gotthal.de/weg-kfm-eigentumerwechel-was-eine-verwaltung-alles-tun-muss" target="_blank">hier nachlesen</a>, aber wer will diesen Quatsch schon lesen? Er nicht.</p>
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		<title>1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 06:53:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft. Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben. Die Mitglieder im Verein zur ... <a title="1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/" aria-label="Mehr Informationen über 1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17048" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg" alt="Schneckenpost" width="650" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft.</p></blockquote>
<p>Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben.</p>
<p>Die Mitglieder im Verein zur Verzögerung der Zeit, der seinen Mitgliedern den brieflichen Kontakt per Schneckenpost empfiehlt, sind im österreichischen Klagenfurt. Hart an der Grenze nach drüben. Die Schnecke, als Symbol des Langsamen, hinterlässt eine Schleimspur.  Sehr gefährlich wird es für die Anwaltsschnecke, wenn ihr beim Überqueren der Mandatenwiese die Grashalme wie Raketengeschosse entgegen wachsen. Diese Art Halma kann dich umbringen. Zu schnell, zu viele Anforderungen, zu viel selbstverständlich Vorausgesetztes. Ein Schafott der täglichen Aufgabeneritis.</p>
<p><span id="more-17047"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12176" aria-describedby="caption-attachment-12176" style="width: 306px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12176" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg" alt="Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst..." width="316" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg 316w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht-196x300.jpg 196w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption id="caption-attachment-12176" class="wp-caption-text">Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hyperaktiv, multikanalfähig oder irre?</p></blockquote>
<p>In Berlin geht es jedoch nicht um Vereinsstatuten von österreichischen Zeitverzögerern. In Berlin nennen wir jene Typen Rechtsanwälte, die so verlangsamt arbeiten, dass mit der Hälfte ihrer gemessenen Aktivität kein klares Ergebnis herauskommt. Oder immer nur zu wenig. Man steckt etwas rein, aber es kommt kaum was raus. Das Prinzip eines  Durchlauferhitzers hat einen Hitze-, Unterlagen- und Erledigungsstau.</p>
<p>&#8222;Wenn es jetzt bald kein Fleisch mehr gibt,&#8220; räsoniert Hagen Rether bitter (<a href="https://www.facebook.com/veganfreundlich/videos/1638067509781919/" target="_blank">hier</a>), &#8222;esse ich halt Veganer.&#8220; Und macht sich Sorgen über den Zustand der Welt und die Ausbeute von Schweinefarmern, Geflügelzüchtern und Milchkuhhaltern. Eine Ausbeute von gerade mal 1 Kilo Rindfleisch pro 15.000 Liter Wasser, das sei nicht effektiv.</p>
<p>Mit Anwaltsschreiben ist es umgekehrt. 100 Briefe pro angefangenes Mandat, das weise auf eine erstaunliche Eloquenz des Herrn Rechtsvertreters hin. Die Aussage ist Quatsch. Es kommt wie immer auf den Einzelfall an. Es geht um Eloquenz, Stringenz, ums Tempo der Sache und um ihren inneren Takt. Was am Ende rauskommt. Es muss für den Mandanten genug herausspringen. Die Anwaltspost nimmt niemand gern in Kauf, der nicht unbedingt muss. Niemand sagt auch: Das ist die Anwaltspost, die lass liegen. Nicht so wichtig. Niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17050" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Animierte_Uhr.gif" alt="Animierte_Uhr" width="200" height="260" /></p>
<p>Fische fangen vom Kopf an zu stinken, sagt man, aber auch, die Ente sei am Ende fett. Wir sehen schon, das Gerippe dieses Textes schwappt immer hin und her zwischen Fauna (Tierwelt) und Menschheit. Aber der beauftragte Anwalt, das war ein ganz fauler Hund.</p>
<p>Der war so verlangsamt.</p>
<p>Das Problem nur: Das sagt er dir nicht. Er gibt es auch nicht zu. Zur Berufsverschwiegenheit verpflichtet.</p>
<p>Doch als du ihn endlich anschreibst, weil dir der Kragen vor Wut platzt, und immer wieder geschieht nichts, da wehrt er sich. Er lebt ja noch.</p>
<p>Zu spät.</p>
<p>Mandat ist weg. Mandant ist weg. Mandant on the run&#8230;</p>
<p>In <a href="http://www.zeitverein.com" target="_blank">Klagenfurt übrigens&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/304915-positionen-hausmuell-bauschutt-falschbefuellung-textbrief-serien-nichterfuellung-viel-rauch-um-nichts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 11:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem Minimaxprinzip? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider. In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine ... <a title="1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304915-positionen-hausmuell-bauschutt-falschbefuellung-textbrief-serien-nichterfuellung-viel-rauch-um-nichts/" aria-label="Mehr Informationen über 1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16881" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg" alt="Zeitgeist: Viel Rauch um Nichts!" width="650" height="322" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts-300x149.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomisches_Prinzip" target="_blank">Minimaxprinzip</a>? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine Wohnung renoviert. Dabei wurde in den Hausmüll geworfen, was überwiegend ganz in Ordnung ist. Wir sind nicht staatlich geprüfte Abfallexperten. Sondern Ottos namens Normalverbraucher. Die Grenzziehung ist mitunter scharf. Sie wird schärfer mit den Jahren, in denen wir uns eine bessere Welt versprechen durch Regulierung und mehr, weil gewissenhaft getrennt wird. Noch gewissenhafter. Soweit zum Zeitgeist der Hausmüllentsorgung.</p>
<p>Was zu beanstanden war, sagt ein Hausbewohner: Es waren ein oder zwei Ytong-Steine. Die BSR sieht hierin eine Falschbefüllung mit Bauschutt und wenn man sich das einmal kritisch zur Brust nimmt, bleibt von dem Vorwurf soviel gar nicht übrig. Im Grunde genommen bis zu zwei Ytong-Steine. Wann liegt eine Falschbefüllung mit Bauschutt vor? Ab eins? Ab zwei? Kann nicht ein (oder zwei) davon <a href="http://www.abfälle.de/ytongstein" target="_blank">Restmüll</a> sein? &#8211; Na ja.</p>
<blockquote><p>Damit sind wir schon im herrlichsten Streit über Rechtsansichten oder anders ausgedrückt: Erstickt von lauter unwesentlichen Gesichtspunkten des täglichen Lebens. Denn wesentlich alleine ist: Wir wollen problemlos leben. Und nicht Probleme hin und her schieben.</p></blockquote>
<p>Von Bedeutung ist nicht der Routinevorgang, sondern die Art und Weise, wie das Wellen schlägt. Hier sprechen wir wieder vom Zeitgeist, von unternehmerischen Überlegungen und Lösungen, die tragen sollen, aber nicht tragen werden. Weil sie schlicht versanden.</p>
<p><span id="more-16880"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16882" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg" alt="BSR-Schreiben &quot;Falschbefüllung&quot;" width="650" height="900" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg 867w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-217x300.jpg 217w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-740x1024.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Darf nicht fehlen: &#8222;Leistungsausfälle auf Grund von falschen Befüllungen der Behälter führen nicht zur Minderung unserer Entgeltforderung.&#8220; (Credo Falschbefüllungsbrief #BSR) &#8211; Ganz anderes Thema, gleicher Brief: &#8222;Bei der Information der Nutzer über die korrekten Wertstofftrennung unterstützen wir Sie gern mit entgeltfreien Info-Materialien.&#8220; (Themenunschärfe einer notwendigen Mitteilung durch Ausweitung und Verwässerung)</p></blockquote>
<p>Es gibt dazu den Vordruck eines Textbausteins. Wie das so ist mit Textbausteinen: Sie sollen jeden denkbaren Fall vollumfänglich treffen. Deswegen bewegen sich inzwischen viele Textbausteine an der Verständnis- und Kommunikationsburnout-Grenze der Nichtverständlichkeit. Schauen wir uns das abgebildete Schreiben einmal genauer an.</p>
<blockquote><p>Die Meldung des Vorgangs wäre sachgerecht so: &#8222;1 Stck. Hausmüll nicht entleert, Grund: Bauschutt (2 Ytongsteine) &#8211; Punkt. Fertig. (Der Rest des zweiseitigen Schreibens ist unerwünschte Ablenkung vom wesentlichen Gesichtspunkt dieser fragwürdigen Initiative.)</p></blockquote>
<p>Dass die Abfallentsorgung am <strong>21. Januar</strong> nicht geklappt haben will und am <strong>23. April</strong> drei Monate später ein Schreiben erforderlich wurde, lässt sich wegdenken. Es wird der 21. April gemeint sein. Das per Naturalpost versendete Schreiben geht an eine Hausverwaltung, die aus beruflichen Gründen viele Grundstücke verwaltet. Wie die BSR, so machen es im Grunde genommen inzwischen alle. Irgendwelche Unternehmensrevisoren regeln Arbeitsabläufe, Workflows, in den großen Unternehmen. Dabei kommen solche Briefe heraus: Aus grundsätzlichen Erwägungen. Das Ziel: Man schreibt, um erfolgreich in Ruhe gelassen zu werden.</p>
<blockquote><p>Merke: Wenn eins anzusprechen ist, spreche nicht fünf Gesichtspunkte an. Fasse Dich kurz. Sonst wirst Du nicht beachtet. Keine Zeit, Freund. Es gibt Wichtigeres.</p></blockquote>
<p>Deutlich feststellen lässt sich, dass immer mehr Unternehmen auf Textbausteinbibliotheken gehen. Das Problem dabei: Diese müssen jeden Gesichtspunkt erschlagen, so global als möglich:</p>
<p>1. Den Mangel an sich. Darum geht es. Ist der Mangel kurz, siehe oben, ändert das nichts an der blümeranten Ausdehnung auf weitere, wesentlich erscheinende Gesichtspunkte. Zum Beispiel:<br />
2. Den rechtsrelevanten Hinweis auf eine Vertragsstörung.<br />
3. Die Drohung, sich -bitte- in Zukunft vertragstreu verhalten zu sollen.<br />
4. Einen Anschein von Kundenfreundlichkeit, genannt Tipps &amp; Tricks. Beliebte Redewendung inzwischen: Weitere Infos finden Sie auch &#8230;..</p>
<p>Alles in allem kommt selten etwas Treffsicheres heraus. Meist erzeugen solche Sachen Nebel, eine Art Themencloud, ein unerwünschtes Brainstorming, die Ablenkung vom Wesentlichen, kurz SPAM. Also das Gegenteil: Desinformation.</p>
<p>So liegt hier die Sache.</p>
<blockquote><p>Das wesentliche an dieser fundamentalen Systemkritik ist, dass die Systematik von zu verständnisfernen Problemlösern entwickelt wird. Dass Menschen in Zentralen des Handelns sitzen und darüber nachdenken, wie man Problemfälle effizient löst. Die Zentrale ihres Handelns ist das Büro, ihre Waffe ist die elektronische Tatenverarbeitung: So werden immer mehr Textbausteinmonster kreiert, die kein Mensch mehr versteht. Die Nachricht ist einfach: &#8222;Du? Tonne voll falsch voll.&#8220; Das war´s. Dafür gibt´s jetzt eloquentes Brimborium. Schade.</p></blockquote>
<p>Dem Absender geht es darum, den relevanten Hinweis zu kanalisieren auf eine für ihn angenehme, bequeme Art und Weise. Er ist die Sache los. Nun muss der Empfänger sich den Kopf machen. Was fang ich an mit diesem Brief?</p>
<p>Wir fassen zusammen, um die Sache abzukürzen:<br />
&#8211; Im Zeitpunkt des Eintreffens des Briefs war die Angelegenheit selbst längst erledigt. Das hat ein Telefonat mit einem Ortskundigen, einem Hausbewohner ergeben. Dies Schreiben hätte so nie verschickt werden müssen.<br />
&#8211; Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation der Berliner Stadtreinigung blieb inhaltlich auf der Strecke. Denn als der Brief beim angeblich Kommunikationsempfänger (der Hausverwaltung) eintraf, war er inhaltlich überholt. Ein anderer wacher Hausbewohner hatte die Nichtabholung bemerkt und gehandelt. Entscheidend und von Bedeutung ist, dass die eigentlich notwendigen Kommunikationsempfänger (die Hausbewohner, die sich falsch verhalten haben) von diesem Vorgang mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals erfahren werden. Aha.</p>
<blockquote><p>Alba (Der Grüne Punkt), ein anderer Dienstleister im Bereich Entsorgung: Man hat einen passenden Aufkleber auf dem Wagen parat, der am Ort der Leistungsbehinderung auf die Tonnen geklebt wird. Da steht sinngemäß drauf: Wir haben das nicht abgeholt, weil es unsachgemäß befüllt ist. Man kann noch was draufschreiben: Zum Beispiel &#8222;wegen Bauschutt&#8220;. Ist das eine großartige Idee? Antwort: Nein, das war früher so, das war früher richtig, wird aber heute von bestimmten Unternehmen so nicht mehr praktiziert. In diesem Fall von der Berliner Stadtreinigung. Sie wird dafür ausschlaggebende Gründe ins Feld führen. Die hat bestimmt auch die Rechtsabteilung geprüft.</p></blockquote>
<p>Tatortfern agiert Vattenfall, das Stromunternehmen. Wir berichteten eingehend über (automatisierte) Versuche des Stromriesen, die Hausverwaltung abrechnungstechnisch für unaufgeklärt gebliebene Wohnungsstromzähler zahlungspflichtig zu machen. Heute können wir aktualisieren, dass unsere regelmäßigen Beschwerdebriefe und unsere Kontaktaufnahme mit der Pressestelle des Unternehmens zu einer Änderung der Handhabung geführt hat. Sie war nämlich falsch.</p>
<p>Tatortfern die Berliner Wasserbetriebe. &#8222;Aus Rechtsgründen&#8220;, so heißt es, werde davon Abstand genommen, Wassersperrungen im Haus direkt anzukündigen wie früher. Ansprechpartner sei die Hausverwaltung. Alle, ob Vattenfall, Berliner Wasserbetriebe oder Berliner Müllabfuhr, fokussieren in zunehmendem Maß die Hausverwaltung für die ortsnahen Aufgabenerledigungen. Die Hausverwaltung muss reagieren, ob sie will oder nicht. Sie wird zum Hilfssheriff, der verantwortlich ist, solche Maßnahmen fremder Unternehmen rechtzeitig den Hausbewohnern gegenüber zu kommunizieren.</p>
<p>Dies nennen wir den Zeitgeist.</p>
<p>Fazit:<br />
Derartige Briefe, mit denen konkret vom Erforderlichen abgelenkt wird, weil die Informationen die Hausbewohner nicht (mehr) direkt erreichen, wirken wie Wattepackungen in puncto Unzuverlässigkeit. Der Hausverwaltung ist es nicht möglich, die Information schnell umzuschlagen, sie umzuverteilen an den richtigen Ort, die Wohnanlage. Es tut Hausbewohnern weh, wenn Hausmülltonnen nicht rechtzeitig geleert werden. Ein Unding.</p>
<p>Höchste Zeit, über solche Gesichtspunkte einmal intensiver nachzudenken.</p>
<p>Dass es wieder einen anderen Zeitgeist gibt. Offene Direktheit. Brüllen, dass sich was ändert.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 13:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Bauaufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Balkone]]></category>
		<category><![CDATA[Nero Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen wollen Balkone an ihre Gartenhaus-Südseite anbringen. Schon lange. Bisher hat es nicht geklappt. Die Gründe sind &#8222;das Leben&#8220;. Sie sind sich alle nicht einig. Einige lehnen es auch ab. Ein Konsens ist noch nicht gefunden. Ein Paar ist inzwischen ausgezogen, woanders hin. Die Parameter des Lebens haben sich geändert. Nur weg. Die Balkone sind ... <a title="1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/303515-recht-niessbrauch-baulast-verdinglichung/" aria-label="Mehr Informationen über 1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<p>Menschen wollen Balkone an ihre Gartenhaus-Südseite anbringen. Schon lange. Bisher hat es nicht geklappt. Die Gründe sind &#8222;das Leben&#8220;. Sie sind sich alle nicht einig. Einige lehnen es auch ab. Ein Konsens ist noch nicht gefunden.</p>
<p>Ein Paar ist inzwischen ausgezogen, woanders hin. Die Parameter des Lebens haben sich geändert. Nur weg. Die Balkone sind auch unwichtiger geworden. Allein durch Zeitablauf. Ob noch welche angebaut werden, steht nicht mal bei der Bauaufsicht, sondern in den Sternen.</p>
<p><span id="more-16790"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/GqsypSBq4rs?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Nero Brandenburg &#8211; Dingeling (My Ding-A-Ling Cover in German)</p>
<p>Die Nachbarin muss nicht so viel abstimmen. Sie wohnt in München. Ihr gehört das ganze Nachbarhaus. Sie ist Herr im Haus, nur ist sie eine Frau von bestimmt fünfundsiebzig Jahren. Allerdings topfit. Sie reist herum, baut Teehäuschen im Garten des Schöneberger Mehrfamilienhauses, die Strafgefangene zuvor hergestellt haben in Zinkblech und hat auch sonst ein ganz geschicktes Händchen. Sie wohnt in München, verbringt aber viel Zeit bei ihren Mietern im Berliner Miezkiez (Mietshauskiez, Kofferwort).</p>
<p>Miez miez.</p>
<p>Sie hat bereits einen Bauantrag bei der Bauverwaltung gestellt. Der wurde genehmigt. Dafür brauchte sie die Zustimmung des Grundstücksnachbarn. Warum nicht?</p>
<p>Im Gegenzug hat sie Balkonen auf dem Nachbargrundstück, bei der WEG, zugestimmt. Warum nicht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16791" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s.jpg" alt="nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s" width="400" height="396" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-300x297.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Baurecht ist kompliziert.</p>
<p>Das Antragsverfahren erst recht.</p>
<p>Jetzt geht es um Nießbrauch, Baulast und Gestattung für jeden Fall einer Abänderung von persönlichen Verhältnissen, es geht um Verdinglichung. Das Wort nehmen Notare gern in den Mund, wenn sie sachenrechtlich Wichtiges erzählen. Das Nachforschen, bspw. über das Internet gibt allerdings auch nichts Schlaues zurück. Denn Verdinglichung, so heißt es schnell, das hat was mit Entfremdung zu tun und mit Karl Murx, dem Vorzeigekommunisten der ersten Stunde.</p>
<p>Gemeint ist aber die sachenrechtliche Absicherung von Rechten, losgelöst von der Frage, wem die Sache gehört. Eigentlich ganz einfach.</p>
<p>Ob es dazu kommt, steht derzeit noch nicht einmal im Grundbuch, wo es hingehört. Sondern ebenfalls in den Sternen. Womit wir wieder im Wolkenkuckucksheim der Fantasien sind.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob Nießbrauch oder Nieswurz, dingliches Recht oder Ding-a-ling-a-ling wahrscheinlicher ist. König Nero von Brandenburg, früherer Radiomoderator, hat´s ja schon besungen. Und Ärger dafür eingeheimst. Wir erinnern uns gern.</p>
<p>Wir alle haben ein&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 15:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Spencer Davis Group]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Spencer Davis Group &#8211; Det war in Schöneberg Das Lied passt in zweierlei Hinsicht. Es ist noch Mai. Schöneberg ist &#8222;umme Ecke&#8220;. Hat sich auch ganz schön was verändert, seit die Spencer Davis Group das Lied aufnahm. Es ist also ein Gerücht und damit widerlegt: Niemand sagt in diesem Stadtteil &#8222;Beautymountain&#8220; zum Bezirk. Auch David ... <a title="1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202014-lied-des-tages-die-spencer-david-group-und-det-war-in-schoeneberg/" aria-label="Mehr Informationen über 1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/60eEyqOi-kI?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>Spencer Davis Group &#8211; Det war in Schöneberg</p>
<p>Das Lied passt in zweierlei Hinsicht.</p>
<p>Es ist noch Mai. Schöneberg ist &#8222;umme Ecke&#8220;. Hat sich auch ganz schön was verändert, seit die Spencer Davis Group das Lied aufnahm. Es ist also ein Gerücht und damit widerlegt: Niemand sagt in diesem Stadtteil &#8222;Beautymountain&#8220; zum Bezirk. Auch David Bowie hat´s nicht gesagt, jedenfalls gibt es kein einziges offizielles Dokument darüber, er könnte es in Verwendung gebracht haben.<br />
Wir könnten Romy Haag fragen, ob sie sich aber an diese Kleinigkeit erinnert?<br />
Ach egal, schön war´s damals, in Schöneberg.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1694-14 &#8211; Das Methusalem-Kompott: Schwiegermutter wird 88 Jahre alt. Und Frau Heyde wird 102 Jahre alt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 09:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Methusalem Kompott]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwiegermutter in Asien wird bald 88 Jahre alt. Es geht ihr nicht gut. Ein befreundeter Immobilienmakler wird außerhalb der Reihe nochmal hinfliegen, jetzt aus aktuellem Anlass. Es geht darum, ihr eine Stütze zu sein. Sie in die Mitte zu nehmen und für sie da zu sein. Ohne Berechnung, ohne sonderlich effektiv zu sein und an ... <a title="1694-14 &#8211; Das Methusalem-Kompott: Schwiegermutter wird 88 Jahre alt. Und Frau Heyde wird 102 Jahre alt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/200614-das-methusalem-kompott-schwiegermutter-wird-88-jahre-alt-und-frau-heyde-wird-102-jahre-alt/" aria-label="Mehr Informationen über 1694-14 &#8211; Das Methusalem-Kompott: Schwiegermutter wird 88 Jahre alt. Und Frau Heyde wird 102 Jahre alt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-238" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/methusalem.png" alt="Icon methusalem" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Schwiegermutter in Asien wird bald 88 Jahre alt. Es geht ihr nicht gut. Ein befreundeter Immobilienmakler wird außerhalb der Reihe nochmal hinfliegen, jetzt aus aktuellem Anlass. Es geht darum, ihr eine Stütze zu sein. Sie in die Mitte zu nehmen und für sie da zu sein. Ohne Berechnung, ohne sonderlich effektiv zu sein und an wirtschaftliche Erfolge zu denken. Es geht nur um das private Seelenheil. Ein sehr tiefer seelischer Moment der persönlichsten Herausforderungen überhaupt.</p>
<p>Da sie 88 Jahre alte ist, ist das ein &#8222;verdientes Leben&#8220; und wer weiß? Gar nicht dran denken. Es kann schmerzlich werden, selbst wenn es so kommt, wie es irgendwann kommen wird. Eines fernen Tages. Wir schließen mit allen guten Wünschen diesen Menschen in unsere Gebete ein. Alles andere ist nicht zu ändern.</p>
<p>Frau Heyde aus Berlin-Schöneberg wird am 12.06.2014 ihren 102ten Geburtstag erleben. Sie ist bettlägerig. Ihr Sohn schaut regelmäßig nach dem rechten. Auch wenn der Schornsteinfeger kommt, ist er da.</p>
<p><span id="more-15901"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13437" aria-describedby="caption-attachment-13437" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08910.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13437" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08910-1024x576.jpg" alt="Baujahr 1923: Alte Hand!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08910-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08910-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08910.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13437" class="wp-caption-text">Baujahr 1923: Alte Hand!</figcaption></figure>
<p>Weil Frau Heyde eine Gastherme hat, nach der einmal jährlich geschaut wird. Heute ruft mich Frau Müller an. Sie ist vom freiwilligen Gratulationskommando des Bezirks, vom sozialen Dienst. Das Kommando besteht aus freiwillig Berufenen, die nichts anderes machen, als die Gelegenheit beim Schopfe zu greifen.</p>
<p>Wenn Frau Heyde 102 wird, bekommt sie einen Strauß Blumen. Zum 101sten von Frau Heyde hat eine andere Gratulantin Frau Heyde nicht angetroffen und ihr die Blumen im Treppenhaus vor die Tür gestellt. &#8222;Das geht ja gar nicht&#8220;, sagt Frau Müller.</p>
<p>&#8222;Das geht gar nicht&#8220;, pflichte ich ihr bei.</p>
<p>Ich muss in Italien anrufen. Frau Heydes Vermieter ist auch schon siebzig und hat seit längerem eine Datsche in Italien. Da ist er gerade.</p>
<p>Ich sage ihm, dass Frau Müller angerufen hat und es um Frau Heyde geht, die 102 wird. &#8222;Ach, 102 schon?&#8220; &#8222;Ja, genau, 102, ein biblisches Alter.&#8220;</p>
<p>Der Regierende Bürgermeister gibt ein kleines Geldgeschenk her. Früher hat das auch der Bundespräsident gemacht, doch das ist eingestellt worden. &#8222;Muss er mal eine Party weniger machen, der Wowi&#8220;, frotzelt mein halbitalienischer Gesprächspartner. Ich denke: &#8222;Wieso?&#8220; Und: Er gibt doch was.  Egal.</p>
<p>Schließlich rufe ich Frau Müller an. Mir geht es um Wissenstransfer. Sie soll wissen, was ich weiß, weil ich weiß, dass mein Halbwissen bei ihr gut aufgehoben ist.</p>
<p>Damit Frau Heyde einen persönlichen Freudentag hat.</p>
<p>Sie wurde am 12.06.1912 geboren.</p>
<p>Zwischendurch haben die Menschen in mindestens zwei Weltkriegen versucht, sich gegenseitig am Weiterleben zu hindern.</p>
<p>Es müsste mehr Menschen wie Frau Müller geben, und auch wenn Müller ein Allerweltsname ist, &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/199614-kontoabstimmung-marodierende-krimtartaren-nebel-des-grauens-von-herden-huerden-horden-und-kleinkriminellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 08:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Friedenauer Seitenstraße wohnt eine Frau, die Schwierigkeiten mit ihren Wohngeldzahlungen hat. Das eröffnet der Hausverwaltung Tür &#38; Tor und macht rechtsanwaltliche Bearbeitung erforderlich. Forderungsmanagement. Es geht um das Beitreiben der offenen Wohngelder. Inzwischen sind fünf (!) Verfahrensakten entstanden. Fein säuberlich war die Sache angedacht. Was ist eigentlich das Problem, wenn man solche &#8222;Kunden&#8220; ... <a title="1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199614-kontoabstimmung-marodierende-krimtartaren-nebel-des-grauens-von-herden-huerden-horden-und-kleinkriminellen/" aria-label="Mehr Informationen über 1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15826" alt="Kontoabstimmung_klein" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein.jpg" width="350" height="137" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein-300x117.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<blockquote><p>In einer Friedenauer Seitenstraße wohnt eine Frau, die Schwierigkeiten mit ihren Wohngeldzahlungen hat. Das eröffnet der Hausverwaltung Tür &amp; Tor und macht rechtsanwaltliche Bearbeitung erforderlich. Forderungsmanagement.</p></blockquote>
<p>Es geht um das Beitreiben der offenen Wohngelder. Inzwischen sind fünf (!) Verfahrensakten entstanden. Fein säuberlich war die Sache angedacht.</p>
<p>Was ist eigentlich das Problem, wenn man solche &#8222;Kunden&#8220; hat? &#8211; Die Forderungen wachsen kontinuierlich an und die Verwaltung hätte gern Kontrolle darüber, in welcher Höhe (genau) &#8222;aus genau welchem Grund&#8220; Forderungen bereits &#8222;ausgelagert&#8220; wurden zu einem könnerischen Rechtsanwalt. Sagen wir: &#8222;Die Kundin hat 5.300,- EUR Schulden bei der WEG und welcher Betrag davon wurde wann bereits geltend gemacht mit rechtsanwaltlicher Forderungseinziehung? &#8211; So in etwa lautet die Grundfrage dieses Artikels. Antwort darauf nicht.</p>
<p><span id="more-15825"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15827" alt="Siegessäule - Goldelse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-1024x775.jpg" width="640" height="484" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-1024x775.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-900x681.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<blockquote><p>Wer den Überblick sucht, ist nur zu faul zu vermuten. #Lebenserkenntnisse meinerseits</p></blockquote>
<p>Die Grundeinstellung bricht sich Bahn in organisatorischen Erwägungen. Eine davon lautet Buchhaltung. Auch Laien wissen, Buchhaltung muss stimmen. Auf den Cent genau. Wer Buchhaltung beherrscht, hat Recht. Oder zumindest den Überblick.</p>
<p>Kann jemand alles drei nicht, Buchhaltung, Recht und Überblick, wird´s schon schwierig.</p>
<p>Das Problem: Die Forderungen verändern sich jeden Tag. Es gibt auch gesetzliche Erwägungen, wenn der Schuldner zahlt, wie zu verrechnen ist. Die Antwort: Es gibt Forderungskonten.</p>
<p>Die Hausverwaltung hat welche und spielt Mandant. Mandant zahlt (zu viel) Geld für Rechtsanwalt und der &#8222;soll tun&#8220;, gefälligst. Sie bucht Forderungen dieser Art in genauen Teilbeträgen auf spezielle Forderungskonten. Sie sagen uns: In exakt dieser Höhe haben wir die Sache dem Anwalt die Forderungen zwecks Titulierung übertragen. Das war Kunst, das konnte schon mal weg. Zum Anwalt.</p>
<p>Dann bekommt der Anwalt Geld (Honorar), dass er sich kümmert. Dies Geld stellt eine Art &#8222;verauslagte Kosten&#8220; dar, mit der Folge, dass die Zahlung vorläufig geleistet wird und  richtig erfasst werden muss. Also auf das richtige Forderungskonto. Nicht auf irgendeins. Später wird der Schuldner Zahlung auf eine &#8222;kumulierte Gesamtforderung&#8220; leisten und die Salden ausgleichen. Jedes dieser Konten hungert nach Auflösung. Wenn du wirklich Glück hast, schreibt der Anwalt einen Brief an den Schuldner und der zahlt die brieflich geltend gemachte Forderung mit Überweisung des Gesamtbetrages. Noch mehr Glück? Der Anwalt weiß sogar, wie hoch genau die Forderung tatsächlich ist und das Anwaltsschreiben stimmt sogar mit deiner Forderungsbuchhaltung überein. Ach Quatsch, das ist nun wirklich zu viel verlangt. Es ist der Rest, vor dem mir bangt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15828" alt="Präzision &amp; Konfusion - The Fog, Nebel des Grauens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg" width="650" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Herr Rechtsanwalt führt Forderungskonten &#8222;wie nüscht anderes&#8220;, derartige Aufstellungen gehen bei Anwalts Kanzlei wie &#8222;geschnitten Brot&#8220;. Sie sind beruflich gestrickt und berücksichtigen im Rechtsanwaltsprogramm weitgehende Gesichtspunkte, Punkt DE. Wie z.B. die Frage der Zinsenberechnung auf aufgelaufene, fällig gewesene Hauptforderungen. Mit korrektem &#8222;Zinsfuß&#8220;, Fälligkeitsdatum und Erbsenzählung für Kleinstbeträge, plus minus Halleluja.</p>
<p>Mit der Zeit kommen ganz erkleckliche Gesamt-Beträge zusammen, die sich aufaddieren aus einer Vielzahl von verschiedenen Forderungsgesichtspunkten, diese umfassen wesentlich mehr als vergleichsweise zu geringe Zinsen, auszugsweise diese:</p>
<p>&#8211; eine Hauptforderung, bestehend aus Wohngeld für konkrete Monate und Jahre, wobei Hausverwaltungen zum Jahresende einen Buchhaltungsschnitt machen müssen aus Gründen der richtigen Jahresabrechnung,</p>
<p>&#8211; Nebenkosten wie Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten, Sachverständigenkosten, Zinsen und sonstigen Forderungen,</p>
<p>&#8211; zu zahlenden Sonderhonoraren für die Hausverwaltung, die Forderungen honorarpflichtig mit Zusatzkosten beitreibt.</p>
<p>Dieses alles ist forderungsmäßig zu bearbeiten und &#8222;auf Null&#8220; zu bringen durch Zahlung oder durch Ausbuchung, wenn die Zahlung nicht durchgesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Wie eine Herde Krimtartaren</strong> (Überschrift) stellen sich vielerlei Gesichtspunkte solchen Forderungsmanagements als &#8222;marodierende <strong>Horden</strong>&#8220; bzw. <strong>Hürden</strong> dar. Es sind die Klein-, Kleinst-, <strong>kriminelle</strong> und Großbeträge von Forderungsbeträgen, die sich kumulieren zu etwas grässlichem, modrig riechenden Fäulnisgeruch, Verwesung, Schlamm und Sumpf.</p>
<p>Als Gesamtforderungen stehen sie wie Boliden in ihrer Zeit. Wird gezahlt, erledigen sie sich wie dunkle Schemen aus dem Nichts. Wie in &#8222;The Fog&#8220;, im <strong>Nebel des Grauens</strong>, stehen die Forderungen da und erwarten ihre endgültige Erlösung, um nach dem Verstreichen der Geisterstunde einfach weg zu sein. Die Geisterstunde gipfelt in ihrem Klimax, den man Zahlung nennt. Alle fruchtlosen Geisterstunden nennt man auch mal Wertberichtigung. Außer Spesen nüscht gewesen. Sternstunden der Göttin Debitoria, bei den Italienern: Ripianificazione debitoria &#8211; Umschuldung von finanzieller auf moralische Verantwortung, Schuld und Sülze.</p>
<blockquote><p>In unermesslichem Schöpfungsgeist haben wir zwei Göttergattinnen als Götterspeise unsererseits in Erwägung gezogen. Beide sind äußerst schön anzusehen, italienisch statt griechisch, voll Unschuld und Sülze und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontradiktion" target="_blank">Kontradiktorinnen</a> des internationalen Finanzgeflechts: Wir nennen sie Debitoria und Kreditoria, sie sind die zur Vermählung zur Verfügung stehenden hübschen Töchter von Creditus, dem Übervater der Hochfinanz.</p></blockquote>
<p>Kontradiktorisch ist zuweilen auch die Buchführung des verfahrensführenden Rechtsanwalts. Auf immer wieder frappante Art und Weise bewahrheitet sich immer wieder das Vorurteil: &#8222;Juristen haben von Zahlen keine Ahnung.&#8220; Jedenfalls so ähnlich. Oder auch ganz anders.</p>
<p>Das Problem ist die richtige Zuordnung von Geschäftsvorfällen. Der Rechtsanwalt wird so zum Forderungsmanager, zum spiritus rector. Er leitet den Verwalter als Mandanten an, die weitere Entwicklung der Forderungen bis zu ihrer Auflösung gebührend bzw. Gebühren auslösend zu begleiten.</p>
<p>Und dann die große Rechtsanwaltskanzlei und die &#8222;x Akten&#8220;. Im vorliegenden Fall sind es fünf Verfahrensakten. Das heitere &#8222;Wir raten einen Geschäftsvorfall&#8220; kommt jetzt zum tragen, Mandant bekommt Schreiben und Nachricht. &#8222;Zu obigem Geschäftszeichen&#8220; (sein Aktenzeichen/mein Aktenzeichen) möchte er mir mitteilen, dass &#8222;Bli bla blub&#8220;. Undsoweiter.</p>
<p>Zahlung hat er weitergeleitet.</p>
<p>Das Problem. Alles ist summa summarum richtig. Aber die RENO-Gehilfin nimmt auch schon mal die falsche Vorlage und pflegt das falsche Aktenzeichen ein. Und dann bekommt die Sache einen komplett anderen Sinn. Dann zahlt jemand auf eine Forderung, die in den Himmel wächst bzw. aus ihm herausplumpst, weil die Forderung in dieser Höhe gar nicht existiert. Im Rahmen der einen Akte ist die Zwangsversteigerung beantragt worden und &#8222;aus diesem Rechtsgrund&#8220; sind Sachverständigenkosten in dieser Akte &#8222;tituliert&#8220; und bevorrechtigte Forderungen. Ihre Erstattung kann ohne gesonderten Gerichtszug verlangt werden. Der Rechtsanwalt aber teilt mit, dass der Sachverständigenvorschuss anstatt zur Akte Nr. 01 zur Akte Nr. 04 auszuzahlen ist. Später meldet die Rechtsanwaltskanzlei in der Akte Nr. 05 &#8222;zur obigen Sache&#8220; eine Zahlung der Justizkasse zur Rückzahlung nicht verbrauchter Sachverständigenkosten.</p>
<p>In Akte 01 (Konto) wurden die Kosten nicht ausgezahlt, sondern in Akte 04 (anderes Konto). Die Rückzahlung derselben Forderung zu Gunsten der Akte Nr. 05 (anderes Konto) macht nun spätestens hier auch jedem Laien verständlich: Das ist eine Horde marodierender Krimtartaren, diese kleinen Forderungsbiester, ein Nebel des Grauens und nebenbei gesagt &#8222;Kraut &amp; Rüben&#8220;.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lustige.Krimtartaren.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15829" alt="Lustige Krimtartaren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lustige.Krimtartaren.jpg" width="650" height="465" /></a></p>
<p>Damit befasst sich der Verwalter einen ganzen Abend lang, um endlich zu verstehen: Geschlampt hast du nicht, aber was jetzt hier als Gesamtgemengelage eingetreten ist, das wünscht du selbst der Schuldnerin nicht. Es besteht jetzt, nach all der intensiven Bearbeitung, ein fehlende Vermutung von Richtigkeit.</p>
<p>Wer hat hier die Ar&#8230;.karte gezogen?</p>
<p>Im momentum (latein) hat der Herr Rechtsanwalt ein paar Fragen vorliegen, die er wahrscheinlich für verrückt hält, die sind überschrieben mit</p>
<table width="271" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="61" />
<col width="130" />
<col width="80" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" width="271" height="17">Forderungsabstimmung Sache Müller-Lüdenscheid (* Name geändert)</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" height="17">auf den 31.12.12 und den 31.12.13</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" height="17">Alle Verfahrensakten, ein Überblick</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 13:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[beauty mountain]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenauer Schreibstube]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Woche den nächsten Schritt auf dem Weg zur Vergreisung getan. Die werte Frau Kaltmamsell hat ein Plakat, dass ich als Student noch in der Münchner U-Bahn hab hängen sehen, als “archäologisch” bezeichnet. Und beim Betrachten des Musikvideos einer Band, die laut Spex der nächste hot shit ist, hab ich “Aber das ist doch nur ... <a title="1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198514-zitatfilter-alfredo-hitchhike-ueber-kaltmamselln-und-das-aelter-werden/" aria-label="Mehr Informationen über 1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Alfredo_Chris.Kurbjuhn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15741" alt="Alfredo_Chris.Kurbjuhn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Alfredo_Chris.Kurbjuhn.jpg" width="650" height="529" /></a></p>
<blockquote><p>In dieser Woche den nächsten Schritt auf dem Weg zur Vergreisung getan. Die werte Frau Kaltmamsell hat ein Plakat, dass ich als Student noch in der Münchner U-Bahn hab hängen sehen, als “archäologisch” bezeichnet. Und beim Betrachten des Musikvideos einer Band, die laut Spex der nächste hot shit ist, hab ich “Aber das ist doch nur Krach…” gedacht, bevor ich es verhindern konnte. Das Endspiel hat begonnen.</p></blockquote>
<p>sagt Chris Kurbjuhn, Splitterbrötchen-Verehrer (das Splitterbrötchen = engl.: splinter bin), Friedenauer Schreibstil, Schöneberg (für Amis: beauty mountain) <a title="externer Link" href="http://www.chris-kurbjuhn.de/?p=2661" target="_blank">hier lesenswert&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 15:03:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenau]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenauer Schreibstube]]></category>
		<category><![CDATA[Ornithologe]]></category>
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					<description><![CDATA[Chris Kurbjuhn sagt: Machen wir uns nichts vor: Das Semikolon ist de facto tot. Ich weiß nicht mehr, wann ich es zuletzt benutzt habe. Ich kann mich an kein aktuelles Buch erinnern, in dem es mir in den letzten Jahren entgegengekommen wäre. Wo er das sagt? Hier. Das ist in Friedenau, Berlin-Schöneberg, dort sind die ... <a title="1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196214-zitate-von-satzzeichen-und-ihrem-halben-tod-voegeln-speck-und-friedenauer-schreibstuben/" aria-label="Mehr Informationen über 1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" alt="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Chris Kurbjuhn sagt:</p>
<blockquote><p>Machen wir uns nichts vor: Das Semikolon ist de facto tot. Ich weiß nicht mehr, wann ich es zuletzt benutzt habe. Ich kann mich an kein aktuelles Buch erinnern, in dem es mir in den letzten Jahren entgegengekommen wäre.</p></blockquote>
<p>Wo er das sagt? <a title="externer Link" href="http://mystory-verlag.de/blog/%E2%80%A0/" target="_blank">Hier</a>. Das ist in Friedenau, Berlin-Schöneberg, dort sind die &#8222;Friedenauer Schreibstuben&#8220;. Ihre Aufgabe u.a.: Die genaue Überwachung der Satzzeichen! Während die einen &#8222;gut zu Vögeln sind&#8220; (Ornithologen), ist Kurbjuhn in Orthographie gut. Bemerkt den halbwegs eingetreten Tod der Satzzeichen, der Semikoliken. Und ich in Geo: Ich weiß, Friedenau liegt nicht im Speckgürtel. Siehste.</p>
<p>Es sei nicht zu bedauern. Wir denken nochmal drüber nach. Halten aber die Tendenz als konsensfähig fest<span style="color: #800000;"><strong>;</strong></span> das Gegenteil muss uns erst einmal irgendwer beweisen<span style="color: #800000;">;</span> woher sollten wir sonst wissen, was nicht mehr zu ändern ist&#8230;?</p>
<p>Bei der Gelegenheit zur Nummer dieses Artikels: 1962 war ein ausgezeichnetes Jahr.</p>
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		<title>1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 02:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder einer Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Emerson Lake & Palmer]]></category>
		<category><![CDATA[Krokodil]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufenster]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem &#8222;Laden&#8220; zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen &#8222;den Rest der Welt&#8220;. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas. Für alles gibt es eine Erklärung. Auch für ... <a title="1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/189713-positionen-das-homoerotische-studio/" aria-label="Mehr Informationen über 1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13999" aria-describedby="caption-attachment-13999" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13999" alt="Einladung zur Eigentümerversammlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13999" class="wp-caption-text">Einladung zur Eigentümerversammlung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem &#8222;Laden&#8220; zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen &#8222;den Rest der Welt&#8220;. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas.</p></blockquote>
<p>Für alles gibt es eine Erklärung.</p>
<p>Auch für dies? Das ebenerdige Gewerbe an der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg ist ein Laden mit Schaufenster. Vor eineinhalb Jahren wurde das Gewerbe zwangsversteigert. Dann stand es eine Weile leer. Der neue Eigentümer ist ein Arzt. Er hat die Einheit als Kapitalanlage gekauft und entwickelt, einen neuen Mieter gefunden. Von außen sieht das Gewerbe jetzt gut aus. Es wurden neue Schaufenster eingebaut. Bzw. das Gegenteil von Schaufenstern. Also Fenster, durch die man nicht (mehr) schauen <del>kann</del> soll.</p>
<p><span id="more-15164"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=y7WeP-Aa5EI<br />
Emerson, Lake &amp; Palmer &#8211; Pictures At An Exibition</p>
<blockquote><p>&#8218;Pictures at an Exhibition&#8216; ist ein Album der britischen Progressive Rock Band Emerson, Lake &amp; Palmer, aus dem Jahre 1971, ein Live Album, nochmals neu erschienen 2001 &#8218;remastered edition&#8216; (Komponist der klassischen Vorlage ist Modest Mussorgsky´s Stück &#8218;Bilder einer Ausstellung&#8216;. Das originale Livealbum von ELP wurde in der Newcastle City Hall aufgenommen.</p></blockquote>
<p>Jetzt auf der Eigentümerversammlung spricht Frau Leiserfluß (* Name geändert) dies Gewerbe nochmals an. Der Punkt steht nicht auf der Tagesordnung. Man muss auch mal Klartext sprechen. Sie sagt, sie hätte gehört&#8230;..  &#8211; was sie gehört habe, in dem Gewerbe sei jetzt so eine Art von &#8222;homoerotischem Filmstudio&#8220;. Bitte was?</p>
<p>Sie hätten doch immer auf Nachfrage gesagt, es ist eine Galerie geworden. Eine Galerie, das ist so was mit &#8222;Bilder ausstellen&#8220;, Bilder einer Ausstellung &#8211; Pictures At An Exibition. Wobei jetzt aber der Kopf &#8222;Uhu&#8220; macht, welche Bilder würden denn da jetzt ausgestellt? Wenn überhaupt welche ausgestellt würden, dann doch bitte nicht&#8230;.uhhhh.</p>
<p>Die Schaufensterscheiben vorn sind jetzt aus Milchglas. Man kann nicht hineinsehen. Das Milchglas verhindert das. Ausgerechnet Milchglas.</p>
<p>Es entspinnt sich die Frage, ob man gegen diese Art Gewerbebetrieb in diesem Erdgeschossladen etwas unternehmen könne? Einige machen Anmerkungen, alle sind unterschiedlicher Meinung.</p>
<p>Herr Hintermann (*), Vorderhauseigentümer, hat eine ganz bestechende Idee, die sogleich das &#8222;große Kopfkino&#8220; im Kopf des Verwalters anwirft, der Countdown läuft: &#8222;Das ist vielleicht der Dreh- und Angelpunkt.&#8220; Wenn man schon gegen den Betrieb an sich nichts unternehmen könne, dann doch eventuell gegen die Milchverglasung. Diese sei ja schließlich vom vermietenden Eigentümer mit den übrigen Eigentümern der Straßenfassade nicht abgesprochen.</p>
<p>Die Eigentümergemeinschaft hätte einen Beseitigungsanspruch? Sie fordert: Klarglas!</p>
<p>Das aber löst nun ein allzu heftiges Kopfkino aus und die irgendwie abstruse Vorstellung von der &#8222;Freien Sicht für freie Bürger.&#8220; Hat die Eigentümergemeinschaft einen Anspruch darauf, in &#8222;Schaufenster&#8220; schauen zu dürfen: Wikipedia gibt uns Hinweise dazu:</p>
<blockquote><p>Als <b>Schaufenster</b> bezeichnet man meist großflächige Durchsichtfenster eines Handelsbetriebs oder einer Einrichtung, hinter denen Waren von außen sichtbar zur Schau gestellt werden oder auf Dienstleistungen hingewiesen wird. Die Waren bzw. Hinweise sind in der Regel attraktiv dekoriert („Visual Merchandising“). Eine veraltete Bezeichnung für die Auslage hinter einem Schaufenster ist der aus dem Französischen stammende Begriff  <i>Etalage</i>. Schaufenster zählen für den stationären Einzelhandel, namentlich für den Fachhandel und Warenhäuser, zu den wirksamsten Werbemitteln. Vom Informations- und Unterhaltungswert der Schaufensterauslagen leitet sich auch der Begriff <i>window shopping</i> ab. Damit wird das ohne Kaufabsicht erfolgende Flanieren vor Schaufenstern in Geschäftsstraßen oder Einkaufszentren bezeichnet.(Aus Wikipedia: Schaufenster)</p></blockquote>
<p>An diesem Punkt dieser &#8222;short story&#8220; about business ist der Gesamtwitz nicht mehr von der Hand zu weisen. Hatte Walter Ulbricht noch versichert: &#8222;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten&#8220;, so wünschte man sich doch in diesem Zusammenhang bei erfolgversprechender, klageweise Geltendmachung des Milchglases am Fenster zur Verhinderung wirklicher Einblicke womöglich eine große Sichtschutzmauer um das Straßenschaufenster herum?</p>
<p>Gut. Also Filme, wo es Männer miteinander machen. Auf einem Drehteller, ausgeschlagen mit Fell. Scheinwerfer drumrum. Aber Klarglas? Wohl besser nicht.</p>
<p>Der Gedanke wird letzten Endes nicht weiter verfolgt&#8230;..gut so…..es war nur so ein Gedanke. Man wird ja mal nachdenken dürfen. Wozu auch gehört, einigermaßen abstruse Lösungsansätze für Probleme wie diese zwar lustig zu finden, aber &#8222;wenig zielführend&#8220;.</p>
<p>Im Zusammenhang mit dieser besser insgesamt zu verwerfenden Gedankenstrategie nimmt sich in derselben Kategorie die Frage, ob ein Gewerbe im Erdgeschoss des Vorderhauses zur Straßenseite ein überlebensgroßes Krokodil als &#8222;Eyecatcher&#8220; über die dort neu entstandene &#8222;Erlebnisgastronomie&#8220; hängen darf, als Abwägung ernst. Schon, um von einer Klarverglasung des auf der anderen Seite des Hauses liegenden homoerotischen Filmstudios abzulenken? Albert Einstein lässt grüßen: Alles ist relativ.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1510">Schildkröten und Krokodile</a></li>
<li>Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13251">Irgendwo in Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter</a></li>
<li>Historie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14274">Herr oder Frau Bellerbaum hat Regeln an die Wand genagelt, da stehen sie noch heute</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187313-mythologie-etwas-mit-argusaugen-beobachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst: Etwas mit Argusaugen beobachten bedeutet: etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten, etwas nicht aus den Augen zu lassen. Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen ... <a title="1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187313-mythologie-etwas-mit-argusaugen-beobachten/" aria-label="Mehr Informationen über 1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3510 " alt="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" width="640" height="491" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst:</p>
<p>Etwas mit <b>Argusaugen</b> beobachten bedeutet:</p>
<ul>
<li>etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten,</li>
<li>etwas nicht aus den Augen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen Argos (latinisiert <i>Argus</i>) bewachen. Sie wollte so verhindern, dass es zu Schäferstündchen zwischen Zeus und Io kam. Argus hatte hundert Augen, von denen jeweils ein Teil schlief, während der Rest wachte. So konnte er Io immer im Auge behalten. Auf Befehl des Zeus schläferte der Götterbote Hermes Argus ein und tötete ihn. Seine hundert Augen überführte Hera in das Federkleid des Pfaus.</p>
<p>(Vollständig zitiert aus Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argusaugen" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Watch! Etwas mit Argusaugen zu beobachten, gefällt mir als Idee. Allerdings auch nicht in einem &#8222;argwöhnischen Sinne&#8220;, das strengt an. Mit einem lachenden und zwei weinenden? Oder umgekehrt? Für den Moment unwichtig, ich überlege es mir noch. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1560-13 &#8211; Aushang: Wenn Du mal richtig nerven willst, frage vorher die Mitbewohner!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187213-aushang-wenn-du-mal-richtig-nerven-willst-frage-vorher-die-mitbewohner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 07:16:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Lützowstr.]]></category>
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					<description><![CDATA[Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4750" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg" width="450" height="67" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15005" aria-describedby="caption-attachment-15005" style="width: 606px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15005" alt="Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg" width="616" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg 616w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr-192x300.jpg 192w" sizes="auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15005" class="wp-caption-text">Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso</p></blockquote>
<p>Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook</p>
<p>Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/" target="_blank">hier</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/186113-alltag-in-der-eingangspost-der-haus-und-grundstuecksverwaltung-geht-ein-gar-lustig-treiben-vonstatten-gestatten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 16:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanzbär]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Zusendung der emailadresse, nehme ich Dich/Sie gerne in unsere mail-Verteiler für Paartanz- und/oder Kreistanztermine auf! (Signaturangabe einer Email an die Hausverwaltung) Das Anliegen war ja noch gut gewählt. Die Antwort unsererseits dauerte Sekunden, auch am Abend zufällig noch am Arbeitsplatz. Die Ursprungsmail war -richtigerweise- eher kurz und privat gehalten. Als dann aber sofort die ... <a title="1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186113-alltag-in-der-eingangspost-der-haus-und-grundstuecksverwaltung-geht-ein-gar-lustig-treiben-vonstatten-gestatten/" aria-label="Mehr Informationen über 1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13611" aria-describedby="caption-attachment-13611" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13611" alt="Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13611" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Nach Zusendung der emailadresse, nehme ich Dich/Sie gerne in unsere mail-Verteiler für Paartanz- und/oder Kreistanztermine auf! (Signaturangabe einer Email an die Hausverwaltung)</p></blockquote>
<p>Das Anliegen war ja noch gut gewählt. Die Antwort unsererseits dauerte Sekunden, auch am Abend zufällig noch am Arbeitsplatz. Die Ursprungsmail war -richtigerweise- eher kurz und privat gehalten. Als dann aber sofort die Antwort geschossen kam, freute sich die Empfängerin der schnellen Antwort und drückte auf Antworten. Dabei wird automatisch die vorkonfigurierte Signatur im Antwortmodus mit eingerückt. Und da steht es nun: Das beste, was Füße jetzt tun können, ist tanzen.</p>
<p>Nur ja nicht jetzt eine Email schreiben und Aufnahme in  den newsletter&#8230;. &#8211; Halten wir so kurz als möglich fest: Es lebe der Gesellschaftstanz! &#8211; Ich muss weg: Die nächsten Tanzschritte abstimmen, vorwärts, rückwärts, seit und ran&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 10:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserenthärtung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Frauen riechen besser als Männer, sie merken schneller, wenn etwas stinkt. Das ist wissenschaftlich erwiesen.&#8220; (zur Trinkwasseraufbereitungsanlage in Berlin-Schöneberg) &#8211; Anruf einer Eigentümerin Die Eigentümerin wendet sich beschwerdeführend an die Verwalterin. Was der Wasserinstallateur der Fa. Sünder (* Name geändert) da schrieb, kann nicht sein. Er schrieb: &#8220; bezüglich des Wasserproblems wird es an den ... <a title="1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184913-positionen-die-neue-deutsche-haerte-im-kaltwasser-aerosole-legionellen-und-geschmaecker-vom-trinkwasser/" aria-label="Mehr Informationen über 1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9264" aria-describedby="caption-attachment-9264" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9264" alt="Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-1024x687.jpg" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9264" class="wp-caption-text">Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Frauen riechen besser als Männer, sie merken schneller, wenn etwas stinkt. Das ist wissenschaftlich erwiesen.&#8220; (zur Trinkwasseraufbereitungsanlage in Berlin-Schöneberg) &#8211; Anruf einer Eigentümerin</p></blockquote>
<p>Die Eigentümerin wendet sich beschwerdeführend an die Verwalterin. Was der Wasserinstallateur der Fa. Sünder (* Name geändert) da schrieb, kann nicht sein. Er schrieb: &#8220; bezüglich des Wasserproblems wird es an den verbauten Rohren bzw. sonstigen Materialien bei Frau Lecker (* Name geändert) liegen. Wenn es die Enthärtungsanlage wäre hätten alle Bewohner dieses Geruchsproblem. Die Wartung der Enthärtungsanlage erfolgt in Kürze direkt durch die Fa. Grünbeck&#8220;.</p>
<p>Das offene Emailen von Meinungen und Gegenstatements ist eine gefährliche Sache. Denn allzu schnell kommt es aufgrund von ungeschickten, psychologisch angreifbaren Formulierungen zu Verärgerungen. Wie in diesem Fall.</p>
<p><span id="more-14856"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9265" aria-describedby="caption-attachment-9265" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9265" alt="Wasserschlauchanbindung am Hausanschluss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-1024x687.jpg" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9265" class="wp-caption-text">Wasserschlauchanbindung am Hausanschluss</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es sind Wasserleitungen schon immer im Haus, seit dem es dort steht. Es ist ca. 1910 gebaut worden. Teils sind noch alte Leitungen da, signifikante Teile des Rohrsystems wurden erneuert. Unten im Keller steht seit 2010 die neue Enthärtungsanlage von Grünbeck, einem der Marktführer auf dem Gebiet der Trinkwasseraufbereitung. Klar ist: Die alten Rohrsysteme waschen in den Jahren nach Einbau der Enthärtungsanlage auch Kalk aus. Neuere Kalkablagerungen sind indes nicht zu befürchten, bzw. in geringerem Umfang.</p></blockquote>
<p>Jetzt steht die Wartungsqualität der Firma auf dem Prüfstand. Sie habe sich bei den weiteren Hausbewohnern erkundigt, sagt die Anruferin. Nicht nur bei ihr schmeckt das Wasser komisch. Überhaupt: Es schmeckt gar nicht mehr so richtig. Aha.</p>
<blockquote><p>Seit wann schmeckt Berliner Leitungswasser? Weswegen schmeckt es besonders gut? Was sagen die Berliner Wasserbetriebe dazu?</p></blockquote>
<p>Die Wasserhärte wird in &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%A4rte" target="_blank">Grad deutscher Härte</a>&#8220; angegeben und liegt üblicherweise bei ca. 20-22 in Berlin. Rammstein lässt grüßen.</p>
<p>Restkalk muss im enthärteten Wasser verbleiben, man entkalkt auf 4-8 herunter, Restkalk (Resthärte) ist aber notwendig, bspw. um beim Hände waschen die Seife wieder von den Händen zu bekommen. Selbiges gilt für den Kopfwaschvorgang.</p>
<blockquote><p><i>Weiches Wasser</i> ist günstiger für alle Anwendungen, bei denen das Wasser erhitzt wird, zum Waschen, zum Gießen von Zimmerpflanzen etc. Nachteilig sind jedoch die starke Schaumbildung bei Waschmitteln und die schlechte Entfernbarkeit von Seife z. B. beim Händewaschen. Weiches Wasser steht in Kristallin-Regionen mit Granit, Gneis und Basalt-Gesteinen zur Verfügung. Auch Regenwasser ist weich.(schreibt Wikipedia zu &#8222;Wasserhärte&#8220;)</p></blockquote>
<p>Auch in Kaltwasserleitungen können sich <strong>Legionellen</strong> bilden. &#8222;Überall sind Legionellen&#8220;, sagt ein befreundeter Wasserinstallateur zu mir. Das Problem sind nicht die Legionellen, sondern ihre ungebremste Vermehrung. Wenn sie sozusagen zu einer &#8222;kritischen Masse&#8220; ansteigen. Dies begünstigt die Erwärmung (Temperaturen) von Trinkwasser, deshalb hat der Gesetzgeber die Prüfung für verbundene Heizungsanlagen (mit Warmwasserbereitung) ab 2013 vorgeschrieben. Legionellen fühlen sich zwischen 35 und 50 Grad wohl, bei höheren Temperaturen sterben sie.</p>
<figure id="attachment_14859" aria-describedby="caption-attachment-14859" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14859" alt="Aerosole im Zaume halten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg" width="650" height="675" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild-288x300.jpg 288w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14859" class="wp-caption-text">Aerosole im Zaume halten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wet speak: Wenn der Feuchtigkeitsgehalt direkter, persönlicher Ansprache den Legionelleneintrag begünstigt&#8230;. &#8211; kurz und trocken bemerken!</p></blockquote>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aerosol" target="_blank">Aerosole</a> beim Duschen und im Bereich von Spritzwasser einzuatmen ist gefährlich. Wir stellen fest: Das Thema ist diffizil, komplex betrachtet ist der &#8222;Grad deutscher Härte&#8220; in musikalischer Hinsicht der eines Rammstein-Konzertbesuchs, aber beim Trinkwasser überwiegt das Interesse der hausverwaltenden Systemsteuerer mit der Tendenz zu softstorno-gesteuerten Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Ganz vorsichtig, weich und eloquent wird dem Trinkwasser die gesamtdeutsche Härte genommen.</p>
<p>Höchste Zeit, sagt sich der Verwalter selbstkritisch nach einigem Nachdenken über das Problem, eine gute Anlage zu besitzen und andererseits Bewohnermeldungen zu erhalten, die &#8222;stinkendes Wasser&#8220;, Kalkablagerungen melden, eine Art Qualitätsmanagement einzuführen, zumindest sporadisch.</p>
<blockquote><p>Berliner Wasser hat immer sehr gut geschmeckt, das ist ja allgemein bekannt. (sagt die Wohnungseigentümerin) &#8211; Der Tagesspiegel schreibt: &#8222;Vor Jahren haben die Wasserbetriebe ausrechnen lassen, dass der Umstieg aller Berliner von Flaschen- auf Leitungswasser jährlich fast 100 000 Tonnen CO2 vermeiden würde, weil für Leitungswasser keine Flaschen hergestellt und gereinigt werden und keine Lastwagen durch halb Europa fahren müssen. Aber Wasser kauft man eben auch mit dem Bauch.&#8220; (Link unten)</p></blockquote>
<p>Es geht nun um die <em>sporadische</em> Überprüfung, ob die Qualität des kalten Wassers gut ist? Dass es auch geschmacklich auf der Höhe sein soll, weil Berliner Trinkwasser bekanntlich gut schmeckt, der Geschmack aber seit Einbau der Anlage nachgelassen hat, also sich negativ verändert hat? Eins steht schon jetzt fest: <strong>Wasser ist nass</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings: Die Ente bleibt draußen&#8230;.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/geschmacksprobe-am-alexanderplatz-in-berlin-berliner-leitungswasser-gegen-mineralwasser/8517264.html" target="_blank">Geschmackstest: Berliner Leitungswasser</a> (Tagesspiegel)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2013/0730/005_trinken.jsp" target="_blank">Wie gut schmeckt Leitungswasser?</a> (WDR)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184013-positionen-vom-tischkickern-eigentoren-und-der-spielmannsucht-von-maennern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 08:05:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauliche Veränderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kicker]]></category>
		<category><![CDATA[Tippkick]]></category>
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					<description><![CDATA[Kickerbälle, das ist so ein Thema. Es gibt Harte, wie Stahleier so hart und so laut. Aber die sind glibschig. Man kann mit ihnen nicht recht dribbeln. Es gibt Weiche, die sind federleicht und nach einer Weile sehen sie aus wie krümelndes Brot, die Lackschicht löst sich langsam ab und auf und sind nicht seriös. ... <a title="1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184013-positionen-vom-tischkickern-eigentoren-und-der-spielmannsucht-von-maennern/" aria-label="Mehr Informationen über 1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-14799" alt="Tischkicker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-1024x775.jpg" width="640" height="484" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-1024x775.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Kickerbälle, das ist so ein Thema.</p>
<p>Es gibt Harte, wie Stahleier so hart und so laut. Aber die sind glibschig. Man kann mit ihnen nicht recht dribbeln.</p>
<p>Es gibt Weiche, die sind federleicht und nach einer Weile sehen sie aus wie krümelndes Brot, die Lackschicht löst sich langsam ab und auf und sind nicht seriös.</p>
<p>Die Richtigen haben eine gewisse Schwere, sind hart, aber lassen sich mit Kickerfiguren fassen, dribbeln und von Figur zu Figur jonglieren, weiter schnalzen und fest greifen, bevor -aus dem Handgelenk- der unerbittliche Toreintrag erfolgt.</p>
<p>Solche will ich haben.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14798"></span><br />
&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14800" alt="_tipp-Kickerinnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen.jpg" width="650" height="394" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Manche Männer spielen gern an Tischfussballgeräten. Andere am anderen Geschlecht. Wieder andere am Heizkreislauf der Wohnanlage. So unterschiedlich ist nun mal das Leben. Dass dies alles irgendwie zusammen gehört und letztlich ein großes Ganzes ist, wer hätte das gedacht&#8230;?</p></blockquote>
<p>In der Wohnungseigentümergemeinschaft geht es jetzt hoch her. Nachdem einer der Eigentümer maßgeblich voran geprescht ist und den Anderen seitenlang erläutert hat, wie man in der richtigen Reihenfolge &#8222;bauliche Veränderungen&#8220; erst anmeldet, sie dann durch Versammlungsbeschluss genehmigen lässt, um sodann zur Tat zu schreiten, im Marschgepäck eine allstimmige Mehrheit mit Einigkeit und Recht und Freiheit, die Dinge zu tun, die man begehrt.</p>
<p>Doch jetzt kommt raus, dass der Schriftführer der &#8222;Theoretischen Schriften zum Wohnungseigentumsgesetz&#8220; selbst gegen die Vorschrift verstoßen haben soll. Er wird verdächtigt, an der gemeinschaftlichen Heizungsanlage manipuliert zu haben und so die anderen um abgezweigte Heizwerte zu betrügen, die wo sie abgenommen werden, nicht mal gemessen werden. Vorteilsnahme ohne Amt und Eintrag ins Gemeinschaftswissen?</p>
<blockquote><p>Bei haustechnischen Installationen für Wasser, Energie etc. handelt es sich um geschlossene Anlagen, deren eigenmächtige Veränderung Auswirkungen auf die Gesamtanlage haben kann. Heizleitungen der Fußbodenheizung können in diesem Zusammenhang auch innerhalb des Sondereigentums Bestandteil des <b>Gemeinschaftseigentums</b> sein. (BayObLG, Beschluss v. 8.9.1988, BReg 2 Z 55/87; KG Berlin, Beschluss v. 14.11.1988, 24 W 2933/88; weitergehend Müller, Praktische Fragen des Wohnungseigentums, 4. Auflage, Rn. 81)</p></blockquote>
<p>Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, muss aufpassen: Manchmal wird auch Moralaposteln hinterher der Kopf ab&#8230;., mit einem praktischen TippKick alles kein Problem: Hier wird sanfter, ruckartiger Druck auf den Kopf ausgeübt und schwupps schießt man ein Tor. Das Runde muss ins Eckige.</p>
<p>Mal sehen.</p>
<p>Wie einer in den Wald, so schallt es oft auch hinaus&#8230;</p>
<p>Ein Fortsetzungsroman auf allerhöchstem kriminaltechnischen Niveau.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183913-positionen-vom-im-sinne-der-gemeinschaft-handeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 11:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin nicht anstrengend, ich handele nur im Sinne der Gemeinschaft. #Selbsteinschätzung In Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es häufig Lager mit unterschiedlichen Blockbildungen. Es geht um Themen, die allgemein diskutiert werden, die teils zu Zuständen außerordentlicher Hocherregung führen. So will einer den erst kürzlich von ihm herbeigeschafften Verwalter wieder loswerden und redet den Anderen gegenüber in kämpferischen ... <a title="1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183913-positionen-vom-im-sinne-der-gemeinschaft-handeln/" aria-label="Mehr Informationen über 1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Ich bin nicht anstrengend, ich handele nur im Sinne der Gemeinschaft. #Selbsteinschätzung</p></blockquote>
<p>In Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es häufig Lager mit unterschiedlichen Blockbildungen. Es geht um Themen, die allgemein diskutiert werden, die teils zu Zuständen außerordentlicher Hocherregung führen. So will einer den erst kürzlich von ihm herbeigeschafften Verwalter wieder loswerden und redet den Anderen gegenüber in kämpferischen Emails das Rüstzeug dafür. Die Anderen aber stellen zunehmend in Frage, ob das überhaupt berechtigt ist? Schon hat sich der Kämpfer geoutet und gesagt, er habe rein private Gründe dafür. Ein bisschen war das schon ehrlich. Jedenfalls kann es jeder nachlesen. Muss eine solche Emailliste aller Eigentümer und des Verwalters &#8222;unselig&#8220; sein und möglichst bald geschlossen werden, nur um nicht noch mehr Schaden anzurichten?</p>
<p>Ist die Person des Verwalters geeignet? Ist er gar &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; tätig? Oder nur &#8222;in eigener Sache&#8220;? Sich seine Pfründe sichernd. Nun, diese Frage ist nicht so schwer zu durchleuchten. In den häufigsten Fallgestaltungen wie diesen muss man sich den Gegenwert einer Verwaltertätigkeit einmal realistisch vor Augen führen, um zu richtigen Antworten zu kommen. Zunächst einmal kann ein professioneller Hausverwalter nicht von ein, zwei Häusern, die er verwaltet, leben. Dazu reicht einfach die Bezahlung nicht aus.</p>
<p><span id="more-14794"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9421" alt="Kritiker.der.Elche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Mit besten Grüßen&#8220; &#8211; Verwendete Grußformel eines Wohnungseigentümers in einem Emailschriftverkehr einer Mailingliste, in der es um den baldmöglichsten Verwalterwechsel geht</p></blockquote>
<p>Ein Mehrfamilienhaus in Berlin mit rund 30 Einheiten bringt einem Verwalter so ca. 630,- EURO. Davon muss er selbst leben. Zuvor muss er seine fixen Kosten abziehen. Angestellte, Büroraummiete, Sozialversicherungsbeiträge seiner Angestellten, eine Alterssicherung für sich selbst, Papier, Porto, EDV-Kosten undsoweiter.</p>
<p>Die Basis der Ertragskraft eines Hausverwaltungsunternehmens ist die Anzahl der Verwaltungseinheiten (z.B. Wohnungen). Ein Satz von vielleicht 21,- EUR/je verwaltete Wohnung indiziert schon, was ein Hausverwalter bräuchte, um wenigstens sich selbst auskömmlich zu finanzieren. Um bei 21,- EUR(Durchschnitt, ein guter Wert übrigens) bspw. nur 3.000,- EUR/Monat übrig zu haben, müsste ein Verwalter -wie sich nachrechnen lässt- mindestens 310 Wohnungen verwalten. Dieses ergäbe ungefähr 6.500,- EUR Honorarumsatz (netto) pro Monat. Aufgeteilt auf eine Durchschnittsgröße von vielleicht 25 Wohnungen/Haus, sind das schon 12 Häuser, die ein Mensch &#8222;allein&#8220; verwalten muss, um davon zu leben.</p>
<p>Damit ist relativ rasch die Frage beantwortet, ob ein Hausverwalter Häuser &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; verwaltet. Er tut es nicht. Er verwaltet diese Anzahl Wohnungen bzw. Häuser, um zu überleben und ist dabei noch nicht einmal im Vergleich mit dem bezahlt, was eine solch stattliche Anzahl von Häusern/Wohnungen an &#8222;Verkehrswert&#8220; auf die Goldwaage bringt. Sagen wir, eine Durchschnittswohnung in diesem Verwaltungsbestand hat 50 m² Wohnfläche und wird für (vergleichsweise geringe) 1.000,-  EUR am freien Markt verkäuflich handelbar, so hat dieser Verwaltungsbestand bereits einen Verkaufswert von ca. 15.500.000 EUR (berechnet: 50 m² X 310 Wohnungen X 1.000,- EUR/m²). Ein Betrag von 6.500,- EUR (Honorarumsatz) ist, gemessen an dem verwalteten Gegenwert, ein Salär von 0,04%, ziemlich preiswert, oder?</p>
<p>Diese (nicht gerade üppige) Bezahlung der sachgerechten Verwaltung von Haus- und Grundbesitz steht unter dem Eindruck einer &#8222;unberechenbaren Bewohnerklientel&#8220;. Ist alles gut und die Beziehungen zu den Kunden sind auskömmlich, gut und alle sind zufrieden, lässt sich damit leben. Kommt es allerdings zu &#8222;Stress&#8220; mit einzelnen Bewohnern, etwa weil diese anfangen, psychologische Verwaltungskriege zu inszenieren um richtige oder falsche Verwaltung, stürzt das Gebäude der Rentabilität von Verwaltungsleistungen schnell in sich zusammen.</p>
<blockquote><p>Ich bitte darum, Ihre privaten Kleinkriege auch tatsächlich privat zu führen.„Shitstorms“ mögen vielleicht zur „Facebook“-Etikette und deren Niveau gehören, aber dieses hier ist ein elektronischer Postverteiler. (sagt eine Wohnungseigentümerin dem Angreifer per email)</p></blockquote>
<p>Ein solcher Stress ist es beispielsweise, wenn ein Bewohner sich in  einer Art &#8222;wahnhaftem Rachefeldzug&#8220; gegen die Hausverwaltung wähnt, aus privaten Gründen. Beispielsweise ein solcher, Zitat aus einer Email eines Wohnungseigentümers im Rahmen einer Emailliste an eine weitere Wohnungseigentümerin:</p>
<blockquote><p>Ich führe hier keinen privaten Kleinkrieg, sondern handle <strong>im Sinne der Gemeinschaft</strong> und zwar dahingehend, dass in dieser nicht jeder machen kann, was er will, und hierfür brauche ich weder einen Beschluss noch irgendeinen Auftrag! (sagt der insoweit angegriffene Angreifer)</p></blockquote>
<p>Diese Aussage an sich ist eindeutig. Und falsch.</p>
<p>Merke: Ein jeder Auftrag, zu handeln &#8222;im Sinne einer Gemeinschaft&#8220; bedürfte eben gerade doch eines Beschlusses bzw. eines Auftrages eben jener Gemeinschaft, für die ein jener welcher vorgibt handeln zu müssen. Niemand ist aus sich heraus &#8222;Verfechter des Gemeinschaftsgedankens&#8220;, insbesondere eben ohne die Gemeinschaft selbst zu fragen, was sie denn wünsche. Eine vollkommen absurde Selbstüberschätzung.</p>
<p>Fazit: Während einer der schönsten Immobilienwitze jene Bauernregel ist &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie&#8220; (tetsche), ist es in Hausverwaltungszusammenhängen genau anders herum: Hier verderben zu viele Hobbyköche den Brei, insbesondere dann, wenn sie sich als Verfechter echter Gemeinschaft aus dem Fenster lehnen, ohne die Gemeinschaft auch nur zu befragen. In diesem Fall gerät die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung von Verwaltung vollkommen aus den Fugen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14789">Hui Buh</a>, das Schlossgespenst muss andernorts zur Verwaltung kommen.</p>
<p>Nein, &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; handeln zu wollen, bedeutet ganz anderes. Es bedeutet, die sensible Masse Mensch, die sich dahinter verbirgt, nicht zu düpieren, ihre Gefühle nicht zu verletzen und deutlich zu unterscheiden zwischen &#8222;ich&#8220; und &#8222;wir&#8220;, mag sein, für sich zu sprechen, aber niemals unabgestimmt &#8222;für uns&#8220;, denn wer sind wir denn, dass wir nicht selbst &#8222;die schweigende&#8220;, aber fassungslose Mehrheit sind?</p>
<p>In diesem Sinne muss sich der Verfechter vermeintlicher Gemeinschaft stets fragen lassen, ob er am Ende ein hausgemachtes, ganz eigenes Problem hat? Überflüssig noch zu überlegen, ob gar eine schwierige Kindheit, ein zu großes Überlegenheitsgefühl oder schlicht eine vollkommene Verkennung der Sachlage.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<table width="640" border="0" frame="VOID" rules="NONE" cellspacing="0">
<colgroup>
<col width="86" /></colgroup>
</table>
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		<title>1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 20:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim) Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit ... <a title="1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183813-positionen-der-buhmann-im-blickwinkel-der-selbstkasteiung/" aria-label="Mehr Informationen über 1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)</p></blockquote>
<p>Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hui_Buh" target="_blank">Schlossgespenst</a>, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kasteiung" target="_blank">Kasteiung</a>.</p>
<p>Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-&#8230; Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er &#8222;booman&#8220; vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">kategorischer Aperativ</a>, vorm Essen: <b>„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</b></p>
<p>Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, &#8222;ein schlechtes Gewissen&#8220; zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen &#8222;um Schonung zu bitten&#8220;, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA" target="_blank">mal die Klappe halten</a>&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 11:17:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer. Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher. Damit soll jetzt Schluss ... <a title="1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/" aria-label="Mehr Informationen über 1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" alt="Aufzug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<p>Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer.</p>
<p>Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher.</p>
<p>Damit soll jetzt Schluss sein. Die wirtschaftliche Abwägung hat ergeben: Sonst Feind, bin ich hier ein Freund gesamtwirtschaftlicher Erwägungen und ziehe in Betracht, das Kostenrisiko ständiger Aufzugsreparaturen erfolgreich zu minimieren. Das wird zwar auch nicht billiger, aber vorhersehbarer. Insofern also &#8222;preiswerter&#8220;. Nach oben hin erfolgt eine &#8222;Deckelung&#8220;, es ist alles inklusive. Das ist der Charme einer solchen Lösung.</p>
<p><span id="more-14640"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 246px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2149" alt="Der springende Punkt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif" width="256" height="256" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif 256w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Der springende Punkt</figcaption></figure>
<p>Mit der Firma Engler &amp; Haring-Aufzüge haben wir´s getan. Getan, was wir zu tun gedachten. Die Firma ist uns aus den alten Kreuzberger Tagen gut bekannt. Der Seniorchef war ein Ehrenmann &#8222;vor dem Herrn&#8220;. Mit ihm klappte oft, was wir heute noch als &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; erinnern. Ich kann nur Gutes sagen. Aus der Erinnerung.</p>
<p>Inzwischen ist die Firma &#8222;aus Altersgründen&#8220; wegverkauft worden an die Firma Loedige Aufzüge in Westdeutschland. Die bemüht sich nun, den Berliner Aufzugsmarkt zu beackern. Der ist ein wüstes, mühevolles Feld, doch das nur am Rande.</p>
<p>Nach einigem Hin und Her finden die Maßnahmen zur Grundinstandsetzung beider Aufzugsanlagen ab dem März 2013 mit leichter Verspätung statt. Im Ergebnis kann die Abnahme dieser Leistungen jedoch Ende Juni endlich erfolgen. Nun stehen Vertragsverhandlungen über die anschließende Vollwartung an.</p>
<p>Dabei geht es nicht mehr um große Details, geheimnisvolles Insiderwissen. Die Entscheidung, die Fa. Engler und Haring zu beauftragen, ist bereits Ende September letzten Jahres nach Einholung von verschiedenen Angeboten gefallen. Das Eingemachte wird jetzt verhackstückt. Kleinigkeiten, die uns helfen, die Welt als richtig oder falsch zu begreifen, sind der &#8222;Casus Knackus&#8220;, der springende Punkt.</p>
<p>Es gibt Leerläufe im Schriftlichen, das haben wir schon überall erlebt. Menschen tauschen Dokumente miteinander aus. In einem Krieg der Formate. Die Geschäftsleitung der Aufzugsfirma weist an, keine Word-Dateien zu versenden mit Vertragsvorschlägen. Es gibt die Anweisung &#8222;nur pdf&#8220;.</p>
<p>Allerdings bin ich nicht gänzlich untalentiert. Ich verwende den Adobe Acrobat in der Vollversion und kann Texte ergänzen, abändern und bearbeiten, ohne den pdf-Status zu verlassen. Damit haben sie wohl nicht gerechnet, haha..</p>
<p>Das tue ich auch. Weil es Vertragsparteien heißt und nicht &#8222;Befehlsempfänger&#8220;. Ja, Hausverwalter können selbstbewusst sein. Und ihre Rolle proaktiv wahrnehmen.</p>
<p>Das Rundum-Sorglospaket von Engler &amp; Haring unterliegt eigenen Kriterien, die für diese Aufzugsfirma wurscht sind, für uns aber wichtig.</p>
<p>1. Bei einem Vollwartungsvertrag ist nach herrschender Rechtslage zumindest einmalig deutlich zu ermitteln bzw. zu klären, wie hoch derjenige Anteil in den Kosten ist, der kalkulatorisch für &#8222;Instandhaltung&#8220; beinhaltet ist. Es gibt Ansätze von 20% üblichem Anteil und bis zu 50%, das kommt auf den Einzelfall an. In diesem Einzelfall <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> entscheiden wir uns für 20% Anteil. Dieser Anteil wird als &#8222;notwendige Instandhaltungskosten&#8220; verbucht. Diesen Hinweis muss man auf Nachfrage oder ungefragt den Kunden, den Wohnungseigentümern bekanntgeben, damit sie keine falschen Betriebskostenabrechnungen machen. Erledigt.</p>
<p>2. Nach § 35 a EStG (Einkommenssteuergesetz) werden diejenigen Anteile des Gesamtbetrages im Rahmen steuerlicher Erklärung des Wohnungseigentümers geltend gemacht, die für die Lohnkosten und Fahrtkosten von Handwerkern bei der Erbringung von Handwerkerdienstleistungen in Ansatz gebracht werden. Das ist bares Geld oder wie wir lächelnd parodieren könnten, eine &#8222;kickback-Finanzierung&#8220; durch Vater bzw. Mutter Staat. Die kriegt der Eigentümer wieder, anteilig, bis zu einem Höchstbetrag.</p>
<p>3. Rechnungen werden so zu einer mathematisch hochwissenschaftlichen Arbeit. Die Bezahlung solcher Rechnungen erst recht. Im Zeitpunkt der Bezahlung ist es bereits kompliziert. Der Verwalter will ausweisen,</p>
<p>&#8211; was entfällt auf &#8222;Vollwartung&#8220;, wovon ein Anteil für Instandhaltung drauf geht.</p>
<p>&#8211; Was entfällt auf Rufbereitschaft und ist daher komplett Lohn und Fahrtkosten, weil kein Arbeitsmaterial abgerechnet wird.</p>
<p>Ist darin auch wirklich die Notbereitschaft eines weiteren, externen Dienstleisters, der Fa. Securitas (Wachschutzunternehmen) enthalten? Ja, ist. Gesagt hat es niemand. Aber der Verwalter hat aufgepasst. Damit nicht hinterher diese Kosten noch &#8222;oben druff&#8220;.</p>
<p>Man sieht, der Teufel steckt im Detail.</p>
<p>Wird der Rechnungsbetrag später abgebucht, muss gleich von vorn herein alles klar sein. Denn Abbuchungen kommen schneller als Buchungsbelege, auf die erst später zurückgegriffen werden kann. Also müssen Lohnanteile von vornherein klar sein. Undsoweiter und so fort.</p>
<p>Am Ende ist der Vertrag endlich unterschrieben. Leicht war das nicht. Aber jetzt ist es erledigt. Man hofft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in Zukunft. Warten, dass sich was bewegt. Der Aufzug.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 13:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[John F. Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin ... <a title="1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181213-historie-eine-interaktive-analyse-der-kennedy-rede-ich-bin-ein-berliner/" aria-label="Mehr Informationen über 1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10008" alt="Goldbroiler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg" width="400" height="289" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin Merkel hat genug damit zu tun, den eingetretenen Vertrauensschaden zu begrenzen. So wenig Zeit nach der letzten präsidialen Rede eines amerikanischen Präsidenten verstrichen ist: Ja, das Internet macht die Welt schneller drehend. Wo jetzt die bunten Fahnen wehen. Ahoi, Seemann! Und Bundespräsident Gauck sagt: &#8222;Das mit dem Kadavergehorsam in Deutschland gibt es jetzt so nicht mehr.&#8220; Ja, er war gerührt, der Bundespräsident, als Obama ihn besuchte. Das sah man. Gerührt, nicht geschüttelt.</p>
<p>Beide Reden gern nochmal gesehen. Präsidial. Gute Idee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/50-jahre-jfk-berlin/article117317814/Interaktive-Analyse-der-JFK-Rede-in-Berlin.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der historischen Kennedy-Rede</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/politik/article117125948/Die-interaktive-Analyse-der-Berlin-Rede-von-Obama.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der Rede von Barack Obama vor dem Brandenburger Tor (nicht der Bundeskanzlerin)</a></li>
</ul>
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		<title>1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Wasserbetriebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich ... <a title="1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181013-positionen-klare-korrespondenz-einfachstes-auftragsrecht-und-die-folgen-von-globalisierung-der-sprache/" aria-label="Mehr Informationen über 1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich derartiges nicht mehr durchlesen.</p></blockquote>
<p>Klar kennst du das, Leser dieses Artikels.</p>
<p>Du willst einen einfachen Lebenssachverhalt bewerkstelligen und gerätst in eine Mühle gefährlicher Missverständnisse und Verstrickungen in tiefsten Abgründen von Sachbearbeitung.</p>
<p>Diejenigen, die Aufträge entgegen nehmen oder welche absenden, sind gemeint. Sie möchten Gestaltungsvorteile herausschlagen, eine Sache auf eine vermeintliche einzig richtige, federführende Art und Weise auf den Weg bringen.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14594"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13883" alt="Rhabarbern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern.jpg" width="650" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Weiterleitung eine Chatgesprächs per Email an einen Dritten ist Spam</p>
<p>So wie der Wohnungseigentümer, der vor längerem einen Wasserschaden hatte. Was genau für einen, sagt er allerdings nicht. Er parliert per Email mit dem einstigen (Vor)Verwalter der Wohnanlage. Es geht um dies und das.</p>
<p>An irgendeiner Stelle des Mailpingpongs wird ihm klar: jetzt muss der neue Verwalter ins Boot. Beide -Vorverwalter und er- haben eine Zeit lang &#8222;gechattet&#8220; übers Leben, es ging am Rande auch um den Wasserschaden. Beide wussten, was sie gemeinsam teilen. Die Erinnerung an etwas Altbekanntes.</p>
<p>In dem Moment, als sich der Eigentümer entscheidet, auf den neuen Verwalter umzuswitchen, verfährt er nun einfach so: Er leitet die wolkige Emailkorrespondenz an den neuen Verwalter weiter (mit &#8222;Weiterleiten&#8220;) und bittet diesen um Stellungnahme.</p>
<p>Ein kursorischer, kritischer Gesamtblick beim neuen Verwalter sagt: &#8222;Ich kann hier gar nicht erkennen, worum es in dieser Sache im Kern geht.&#8220; Er schickt die unzutreffende Korrespondenzkopie zurück und stellt zwei, drei aufklärerische Fragen. Wenige Minuten später schickt der Eigentümer die Email wieder zurück, und er bittet doch tatsächlich, weiter unten dazu zu lesen.</p>
<p>Da steht aber die Antwort auf die Fragen nicht drin. Nur andere Sachen stehen da.</p>
<p>Wir sehen: Solche Korrespondenz erfüllt nicht das Erfordernis, einen Sachverhalt klar und präzise zu umreißen und zu sagen, was genau der Empfänger der Nachricht zu prüfen hätte. Sehr unangenehm.</p>
<p>Im Fall der Berliner Wasserbetriebe wird gestern folgendes klar. Es gibt in Berlin-Kreuzberg ein Eckhaus mit zwei Frischwasseruhren-Anschlüssen, wovon der Hausverwalter einen endgültig außer Betrieb zu nehmen gedenkt, um künftig Gebühren zu sparen. Die Konditionen sind telefonisch umfassend erörtert worden, alles ist gesagt worden und am Ende gibt es einen Auftrag per Email, der das ganze Vorhaben auf der Basis der besprochenen Konditionen klar umreißt.</p>
<p>Gegen den Versuch der Berliner Wasserbetriebe, den Vorgang zu normen, widersetzt sich der Hausverwalter. Nein, ich will keine Texte downloaden, Formulare ausfüllen, in die Wohnanlage fahren und die Anzahl von Wasserzapfstellen nachzählen. Alles &#8222;bullshit&#8220;. Ich will einen Auftrag erteilen, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>Gestern geht das auch so durch. Der Hausverwalter hat sich erfolgreich dagegen zur Wehr gesetzt. Er hat noch extra in den Auftrag reingeschrieben: Nein, wir wollen auch kein Angebot in Textform mehr haben, wenn wir bestätigen ja in Form der Erteilung des Auftrags bereits, was Sie uns nur noch einmal zusätzlich anbieten möchten. Ein Auftrag ist doch eine Schaukelung von xbeliebig vielen Pingpongen, um am Ende eventuell einen Auftrag zu schreiben. Viel zu umständlich.</p>
<p>Heute Morgen in aller Herrgottsfrühe haben die Berliner Wasserbetriebe aber schon wieder nachgedacht. Sie schicken jetzt den Standardformbrief &#8222;Vorübergehende Stilllegung eines Wasserzählers&#8220;. Was folgt ist im Wesentlichen &#8222;Textrhabarber&#8220;, der den gestern betreffenden Auftrag eben nicht abbildet und bestätigt, sondern zusätzlichen Zinnober einführt. Wie z.B. den, dass nach 6 Monaten vorübergehender Sperrung eine Entkeimung des Wasseranschlusses erfolgen müsse.</p>
<p>Das alles will der Hausverwalter gar nicht wissen, hat es nie bestellt. Und fragt sich allen Ernstes, warum jeder glasklare Vorgang von nicht genügend mitdenkenden anderen Menschen nicht in den gottgegebenen Grenzen gelassen wird, sondern nachträglich wieder zusätzlich aufgeplustert wird. Ja, jeder hat seine Art Vorgänge zu lösen.</p>
<p>Die beste Art aber ist, Vorgänge punktgenau und präzise zu lösen. Ohne jeden Rhabarber.</p>
<p>Wir schreiben:</p>
<p>(Anfang Zitat)</p>
<p>Guten Tag, Herr Hoffmann! (* Name geändert)</p>
<p>Ich bin -muss ich gestehen- zunehmend genervt davon, dass Schriftverkehr von (größeren) Unternehmen in Textbausteinform daher kommt und klare Lebenssachverhalte nicht mehr trifft.</p>
<p>Um das zu vermeiden, hatte ich gestern einen eindeutigen, auf den Sachverhalt abgestimmten Auftrag erteilt. Diesen hatte ich zuvor mit Herrn Stöber (*) abgesprochen. Alle Komponenten waren klar und unmissverständlich auf der schriftl. Ebene niedergelegt.</p>
<p>Ihr Formschreiben verwässert den klaren Sachverhalt wieder. Erstens muss ich lauter weitere Ausführungen lesen, die den Sachverhalt eben nicht treffen. Ich will nichts vorübergehend lösen, sondern ich habe gestern alles endgültig gelöst, was zu lösen geplant war. Ich will mich nicht der Gefahr aussetzen, dass auf einer rein schriftlichen Ebene etwas ausgeführt ist, das Sie nun veranlasst, ohne mit mir gesprochen zu haben, bspw. in sechs Monaten eine Wiedervorlage mit weiteren, ebenfalls nervigen Rückfragen auszulösen. Denn das hätte ich ja dann nicht klar gesagt.</p>
<p>Nein, wir brauchen den Anhang von Ihnen nicht mehr. Wir sind endgültig damit einverstanden, so zu verfahren, wie wir es gestern endgültig festgelegt haben. Das war´s auch schon.</p>
<p>Und so nervig war es ja auch gestern schon im ersten Entwurf. Wir sollten uns wieder was downloaden, was ausfüllen, in Wohnanlagen fahren, etwas prüfen, Anschlüsse zählen, brumm brumm brumm. Genau dagegen wehren wir uns: Wir wollen nicht &#8222;Rhabarber&#8220;, wenn wir einfaches Apfelkompott bestellen wollten. Es gilt einfachstes Auftragsrecht.</p>
<p>Wenn Ihr Lückenschluss lediglich nur noch sein sollte, dass Sie beabsichtigen, rund 100,- EUR für die endgültige Stilllegung des weitere Hauptwasseranschlusses zu berappen, bitte schön: Damit sind wir dann auch jetzt, nach ungefährer Kenntnis Ihres Schreibens, ausdrücklich namens und in Vollmacht unserer Auftraggeber einverstanden.</p>
<p>Mehr muss gerade nicht zusätzl. schriftlich niedergelegt werden.</p>
<p>(Ende Zitat)</p>
<p>Mehr wollten wir im Grunde genommen gar nicht sagen. Manchmal muss man ein bisschen ausholen, um jemandem anderen deutlich zu machen: Das war´s auch schon, was ich zu sagen hätte. Hör doch mal zu.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 09:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdschämen]]></category>
		<category><![CDATA[Strangsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben ... <a title="1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/" aria-label="Mehr Informationen über 1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.</p></blockquote>
<p>Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als &#8222;Da liegen die Nerven der Betroffenen blank&#8220; versuchen kann <del>ab zu tun</del> zu begreifen.</p>
<p><span id="more-14574"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3323" alt="roter.Skorpion" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg" width="300" height="327" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion-275x300.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote><p>Menschen ziehen zur Erreichung ihrer eigenen Ziele Register. Diejenigen, die sich als durchsetzungsstark verinnerlicht haben, ziehen gern sämtliche Register, um am Ende zu siegen. Eine zutiefst archaische, maskuline Verhaltensweise. Es wird gezetert, manipuliert und &#8230;.dem Anderen vorgeworfen, dieses selbst zu tun. Indessen ist ein derartiger Ausnahmezustand auch ein Moment des tiefen Erfahrens: Dass einem so einer künftig nicht mehr näher zu kommen berechtigt sein wird und dass Distanz zu persönlichen Naturellen wie diesen sogar überlebensnotwendig ist, versteht sich von selbst.</p></blockquote>
<p>Wie die Betroffenen mit dem Verwalter umgehen, der nichts unversucht lässt, zu einem unbürokratisch geraden, ja kurzfristigen Ende des Missstandes zu gelangen, zeigt uns indessen die ganze Palette menschlicher Erscheinungsformen.</p>
<p>Ist ein Verwalter ein &#8222;freundlicher Dienstleister&#8220;? Oder ist er ein Lakai? Heute ist der Begriff &#8222;Lakai&#8220; eine abwertende Bezeichnung für eine übertrieben unterwürfige Person, insbesondere für einen unterwürfigen Untergebenen. Das setzt allerdings voraus, dass dem Lakai eine besonders &#8222;übergebene Person&#8220; übergeordnet ist, bildhaft gesprochen. Die im Vergleich höher angesiedelte Person ist übergeben. Oder sie übergibt sich. Dem Lakaien gegenüber. Nur so können wir zutreffend einordnen, was &#8222;der Übergebene&#8220; (Gegenteil vom Untergebenen) sich vorstellt als richtigen Umgang mit dem weisungsgebundenen Befehlsempfänger, <del>dem Lakaien</del> dem Verwalter. Es handelt dieser Gedanke nicht vom Team, vom berechtigten Miteinander auf selber Augenhöhe.</p>
<blockquote><p>Dem modern denkenden Menschen sind solche Patriarchatsstrukturen als &#8222;überkommene&#8220;, gewesene, frühere Strukturen fremd. Er kann Autorität ausstrahlen aus Festigkeit, Kompetenz und dem Wissen um die Richtigkeit wesentlicher menschlicher Zusammenwirkungsgrundlagen, die auf anderem Gedankengut basieren als Anschiss, Niedermachen und totalem Kasernenhofton. Freundlich wird die Welt&#8230;.regiert, sagte der Whistleblower und pfiff sich eins, auf dem Weg von Moskau nach Ecuador. Wenn ihn da nur keiner abfängt irgendwo in den internationalen Lufträumen der Welt. Abwarten.</p></blockquote>
<p>Im Kontakt bleibt nichts aus von dem, was man menschlich &#8222;darstellen&#8220; kann: Wut, Aggression, Verunglimpfung, Unterstellung unredlichen Verhaltens. Die Kunst des richtigen Verwaltens als gezieltes immer wieder &#8222;herunterkochen&#8220; solcher &#8222;Ablenkmanöver&#8220;. Sich verwalterisch selbst eigene Schneisen ins struppige Dickicht emotionaler Anwürfe, Beschuldigungen schlagen, lautet immer wieder aufs Neue die Hauptaufgabe.</p>
<blockquote><p>Rot ist die Farbe der Wut, rot ist auch die Farbe der Liebe: &#8222;In mir drin ist alles rot, und Du bist ein Idiot&#8220;, singt die Band Silly auf dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 2010. Sehr gekonnt. Die Texte der Band Silly besitzen Ausnahmequalität. Dafür ist der Texter Werner Karma verantwortlich. Er ist ein Ausnahmetexter! Er stülpt Texten &#8222;gutes Karma&#8220; über.</p></blockquote>
<p>Beim roten Faden dessen zu bleiben, was es ist: Es ist ein Problem seit fünf Jahren und nun soll es unter neuer Verwaltung binnen sechs Monaten komplett gelöst sein. Das allein wäre gute Verwaltung. Weil es das wesentliche Ergebnis verfolgt, allen menschlichen Abgründen zum Trotz. #Fremdschämen</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 11:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum&#8230;.let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe&#8230;. Es ist schon was los. Ein ... <a title="1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180413-positionen-nicht-jedes-problem-kann-mit-emails-wirkungsvoll-erschlagen-werden-howto-kill-a-ameisenhaufen/" aria-label="Mehr Informationen über 1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2007" alt="Ameise" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise.gif" width="499" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise.gif 499w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise-300x240.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></p>
<blockquote><p>Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum&#8230;.let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe&#8230;.</p></blockquote>
<p>Es ist schon was los. Ein Wimmeln, ein Wieseln. Wie ein Ameisenhaufen sieht der Mailverkehr inzwischen aus. Die Tendenz ist deutlich: Einzelne Emails werden immer unwichtiger. Stattdessen schaut man sich nur noch Betreffzeilen an und wertet aus: Wichtig, weniger wichtig, unwichtig. Das Problem ist auch, dass Probleme heute oft den Umweg über die verstandgesteuerte Tatstatur laufen. Mit der Tastatur die Dinge des Lebens zu regeln&#8230;, also nicht mehr zupacken.</p>
<p>Wie die Frage aus Berlin-Friedenau. Wie beschrifte ich mein Namensschild? Die Antwort ist einfach: Selbst. Aber ordentlich. Was macht die WEG gegen Ameisen? Antwort: Gar nichts, selbst etwas tun.</p>
<p>Das stellt nicht zufrieden, ist kurz angebunden. Schlechter Dienstleister, wer da nicht den passenden Textbaustein hat, der in aller Ausführlichkeit &#8230;..<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13881">rhabarbert</a>. Und verschleiert, was wirklich ist: Nämlich dass nicht jeder Mist per Email zu lösen ist. Früher sprachen die Menschen miteinander. Heute schicken sie sich fünf Emails hin und her, stattdessen. Ist auch wirklich warm heute. Stimmt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zielführend: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13948">Warum Johnny Häusler (spreeblick) Emails nicht mag&#8230;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff. Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ... <a title="1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/" aria-label="Mehr Informationen über 1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14275" alt="Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff.</p></blockquote>
<p>Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ihrer Arbeit. Manche streicheln alte, gestrichene Fensterflügel, doch der Lack ist ab. Sie sagen: &#8222;Ich liebe Holzfenster.&#8220; Das sind keine Perversen, sondern Handwerker mit Liebe zum Detail. Eben etwas Ähnliches kann man von Hausverwaltern sagen, die eine spürbare Affinität zum historischen Diskurs verspüren. Ein altes Haus beherbergt lustwandlerische Tendenzen, der Hausverwalter streift durch die Kellergänge und wird eines Schildes gewahr, das da hängt. Es ist uralt und handbeschriftet, und drauf steht in Sütterlin:</p>
<p><span id="more-14274"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F90898934" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Achtung! Das Abstellen von Fahrrädern und Gegenständen jeglicher Art in den Kellergängen, ist wegen Behinderung zu den einzelnen Mieterkellern, nicht gestattet. Im Auftrag Bellerbaum</strong></span></p></blockquote>
<p>In rot, aber nicht in Fettdruck. Aber hübsch unterstrichen, sozusagen &#8222;mit Rädern unten dran&#8220;. Es waren ganz andere Zeiten, jene Jahre, als dieses Schild entstand. Das Kopfkino macht &#8222;plopp&#8220; und schon gehen uns die Gedanken durch, wie wilde Pferde.</p>
<p>&#8222;Die die wo keine Ahnung haben&#8220; von Rechtschreibung, über die soll man nicht ulken. In jedem eigenen, selbstverfassten Text findet der Korrekteur Rechtschreibfehler. Nobody ist perfekt. Jedem kann ein Lapsus passieren. Hier sind es gleich mehrere. Sütterlin ist eine altdeutsche Handschrift. Wir kennen sie auch von Feldpostkarten aus dem Russlandfeldzug, die ihren Liebsten heimatliche Grüße von der Ostfront übersandten.</p>
<p>Man lernte diese Schrift zu lesen, in der Grundschule, als der Berichterstatter zur Grundschule ging. Das war so 1968/69. Gleich eingangs.</p>
<p>Wieder aufgefrischt wurden jene verblichenen Erkenntnisse im Berufsschulturnus der Berufsausbildung. Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft lernten Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts (nicht Jahrtausends) &#8222;Sütterlin&#8220; aus beruflichem Grunde. Aus gutem: Bspw. alte Grundbücher sind noch häufig in dieser Schrift abgefasst gewesen. In jener Zeit reifte auch im nachwachsenden Erwachsenen (das bin ich!) der Entschluss, fortan in Sütterlin zu signieren, Unterschriften in &#8222;altdeutsch&#8220; zu geben, die in den späteren Jahren zu &#8222;Kryptolin&#8220; verrotteten, angesichts zunehmender &#8222;Handschreibfäule&#8220;. Bei inzwischen einsetzender Digitalisierung verfaulte das Handgeschriebene. Es verweste als persönlicher Vorzug und stank wie moderne Blaufäule. Man schreibt heute handschriftlich viel weniger. Handschrift ist Luxus. Büttenpapier ist handgeschöpft, hat sich als Trendpapier aber inzwischen erschöpft. So wie Büttenpapier ist inzwischen auch Handschriftliches: total erschöpft. Die lahme Hand.</p>
<p>Inzwischen gibt es elektronische Grundbücher und die Steuerverwaltung verlangt elektronische Steuererklärungen, maschinenlesbar, doch das nur am Rande.</p>
<p>Sütterlin ist eine Chimäre seiner Zeit. Die liegt weit zurück. Wir können die offizielle Gesetzeslage nachgooglen und erfahren was von 1915 und 1942, NSDAP-Befehlshaber Martin Bormann verbot die Schrift wieder. Gehalten hat sie sich noch länger. Wenn wir im Kellergang lustwandeln und uns vergegenwärtigen, dass Herr oder Frau Bellermann mit apostolischem Getue Verordnungen gegen die Wand nagelte, so wissen wir nun zumindest, in welcher jener deutschen Stilepochen so kunstvollendete Kulturdiktate ausgesprochen wurden. Genagelt übrigens mit Dachpappennägeln.</p>
<p>Die Kommasetzung ist tollkühn und dass &#8222;die Behinderung zu den einzelnen Kellergängen anzunehmen wäre&#8220;, eine stilistische Noblesse besonderer Art. Denn irgendeinen Grund muss jenes Verdikt gehabt haben. Es wurde angefertigt &#8222;Im Auftrage&#8220; eines Herrn. Verbote und Verordnungen wurden stets &#8222;Im Auftrag&#8220; angefertigt. Zu befolgen aber hatte die der Mob, das gemeine Volk, auch und sogar im Hauskeller, pflichtbeflissen.</p>
<p>Frauen hatten zu jener Zeit noch nicht so viel beizutragen, nicht einmal in Kellergängen. Das Ganze auf Blech, mit ordentlich handverzogenen Schreibe-Hilfslinien und rostrot eingerahmt. Jedoch vermutlich später, denn niemand wäre so beknackt gewesen, das eigene Geschriebene mit rostrotem Touch zu überpinseln. Mit Sütterlin hatte man noch Achtung vor dem &#8222;geschriebenen Wort&#8220;. Erst später verfochten Schlendriane und kaufmännische Ehrenleute  das &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; wieder. Deutschland hatte einen Kaiser, der wurde verjagt. &#8222;Der Untertan&#8220; wurde geschrieben und es begann eine Zeit ketzerischer Verbrämungen. Widerstand hatte Fuß und Hand in den Wirren der Weimarer Republik, Philipp Scheidemann wurde ins Ausland abgeschoben.  Stresemann wünschte man &#8222;verwese man&#8220;. Wäre da nicht jemand in Berlin-Schöneberg gewesen, wie Herr oder Frau Bellerbaum, die wichtige, handgeschriebene Verbotsschilder aufschrieben. Im Auftrag. Im Auftrag wessen?</p>
<p>War es &#8222;Onkel Fritz aus Neuruppin&#8220;? Gut möglich. Das ist nicht überliefert. Wahrscheinlich war es nicht Zicken-Schulze aus Bernau, der hatte den Kopf voll mit anderen, wichtigeren Dingen.</p>
<p>Für all dieses kann heute niemand mehr ein Urheberrecht geltend machen. Es gilt als sicher, dass Herr oder Frau Bellerbaum längst verstorben sind. Die Erinnerung bleibt. Das Schild hängt nach wie vor da im Jahre 2013 im Keller des mehrteiligen Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg, Gartenhaus, Keller, Gang links, hinten an der Wand.</p>
<p>Auf dem Schild fehlt für heutige Verhältnisse ein Button &#8222;Newsletter bestellen&#8220; und ein weiterer &#8222;Newsletter abbestellen&#8220;. Niemand misst dem Schild heute noch Aktualität zu und die wenigsten glauben, dass noch Neues von Herrn oder Frau Bellerbaum zu erwarten ist. Die ganz unverfrorene Wahrheit lautet daher: Ein solches Schild braucht solche Buttons gar nicht. Sie wären vollkommen überflüssig.</p>
<p>Im Übrigen liegt am Schild nachweislich kein DSL-Anschluss an. Das wäre ja auch noch schöner.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175513-fotowelt-was-microsoft-outlook-uns-sagen-will-und-was-es-uns-sagt-werbung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 09:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Outlook]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapester Str., gestern um die Mittagszeit: Microsoft hat eine Gerüstfassade für eine Flanierwerbung präpariert. Der Autoverkehr ist stockend und als die Gedanken mit Blicken auf den verhangenen Fassadenflächen verweilen, blitzen kühne Gedanken im eigenen Kopfkino auf. Es sind unerwünschte Gedanken, geht es nach den Absichten der Werbestrategen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. #Kopfkino ... <a title="1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175513-fotowelt-was-microsoft-outlook-uns-sagen-will-und-was-es-uns-sagt-werbung/" aria-label="Mehr Informationen über 1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" alt="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46" alt="Kopflos geht die Welt zu Grunde!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif" width="68" height="176" /></p>
<figure id="attachment_14170" aria-describedby="caption-attachment-14170" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14170 " alt="Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14170" class="wp-caption-text">Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Budapester Str., gestern um die Mittagszeit: Microsoft hat eine Gerüstfassade für eine Flanierwerbung präpariert. Der Autoverkehr ist stockend und als die Gedanken mit Blicken auf den verhangenen Fassadenflächen verweilen, blitzen kühne Gedanken im eigenen Kopfkino auf. Es sind unerwünschte Gedanken, geht es nach den Absichten der Werbestrategen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. #Kopfkino</p></blockquote>
<p>Der Gedanke zu dieser Werbung ist richtig und kühn umgesetzt. Im Kopf des Betrachters allerdings ist ein &#8222;i-Tüpfelchen&#8220; von weiterentwickelten Gedanken dazu. An der Budapester Straße, Schöneberg, gegenüber vom Elefantentor des Berliner Zoos hängt jetzt aktuell diese &#8222;ausgerollte Werbung&#8220; von Microsoft. Eine Rüstung an der hohen Straßenfassade trägt sie. Während wir vorbeifahren und die Werbung betrachten, kommt uns in den Sinn, ob Outlook tatsächlich die hier ausgerollten Ansprüche von EDV-Anwendern gerecht und zukunftsweisend händeln kann? &#8211; Der Fehler:</p>
<p><span id="more-14171"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14172" aria-describedby="caption-attachment-14172" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14172" alt="Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14172" class="wp-caption-text">Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anderer Fall, Potsdamer Str., Berlin-Schöneberg, gestern: &#8222;Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich&#8220; &#8211; Die professionelle Anfrage an die Öffentlichkeit nimmt uns sofort gefangen! Wir überlegen noch einen Moment: Sind wir hier als Aushilfskraft (passiv) gefragt? Oder als Führungskraft? Erfahrungen können wir selbst eher &#8222;mit weiblich&#8220; versprechen. Ein Bewerbungs-Initiativgespräch in dem Imbiß an der Ecke Nollendorffstr. würde es schnell auf den Punkt bringen. Wir würden als Aushilfskraft mit mehr Erfahrung &#8222;weiblich&#8220; etwas taugen, als Führungskraft &#8222;männlich&#8220; unsere Rolle definieren, aber als Verführungskraft nicht einmal angestellt werden. Das Leben ist kompliziert und birgt jede Menge sozialen Sprengstoff.</p></blockquote>
<p>Die Fassadenbanderole an der Budapester Str. in Berlin-Schöneberg hört mittendrin auf. Die Worte &#8222;und anfügen&#8220; enden abrupt. Hier wird inszeniert, dass der Download großer Dateianhänge mittendrin abgebrochen wurde. Und genau das fürchtet jeder kundige Attachment-Verwalter wie der Teufel das Weihwasser. Einen Moment überlegt man noch, ob Outlook überhaupt das richtige Tool für Filetransfer sein kann? Längst gibt es andere, kundige Angebote. Wer die Software Tobit benutzt, weiß was von &#8222;postlagernden Anhängen&#8220;, die beim Sender verbleiben, bis der Empfänger sich den mitgeschickten Link anklickt, um dann einen http-Filetransfer zu beginnen und erfolgreich abzuschließen.</p>
<p>Werbung, die beeindruckend ist, muss stimmig sein und darf nicht oberflächlich sein. Zu ihr gehört mindestens auch immer ein großes Paket inhaltlicher Kenntnis des beworbenen Produkts. So würde Werbung für einen besonders kundigen Livemusikclub an die Gruppe der Hobby- und Laienmusiker fehlgehen, die ihnen verspricht, eines Tages selbst auf dieser angesagten Bühne spielen zu dürfen. Denn der besonders kundige Livemusikclub wird nur deswegen gut besucht, wenn er besonders gut bebucht ist: Mit Musikern, die Ahnung haben, von dem was deren Zuschauer erwarten. Eine Art besondere Qualitätsmusik, die unvergleichlich ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14175" alt="Freikarte.Kopfkino." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg" width="591" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg 591w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino.-300x209.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<p>So ist das auch mit Emails. Diejenigen, die den &#8222;Benutzeridioten&#8220; die EDV einrichten, sagen diese Art von Banderolenwerbungen zu wenig, denn sie wissen, was für Tücken Emails und ihre Anhänge haben. Wichtiger als große Dateianhänge endlos mitschicken zu dürfen, sind erstens die Empfänger, die sie bekommen und insofern ist die Outlook-Werbung ein strategischer Fehler. Sie geht nur vom &#8222;Ich&#8220; aus und nicht vom &#8222;Wir&#8220;. Dass Outlook-Nutzer &#8222;unter sich&#8220; weniger Schwierigkeiten haben sollen, ist schön. Dass Outlook-Nutzer aber anderen die Benutzung von Outlook dringend raten müssen, ist zu hoch angesetzt. Und wird in der Praxis nicht klappen.</p>
<p>Auch hier, im dargebotenen Foto, endet die Nutzung von Outook sehr abrupt. Ungefähr im dritten Stockwerk des Gebäudes unterbricht das Plakat &#8222;und anhängen&#8220;. Mit übrigens großartigen Folgen für die Nutzer der unteren Etagen: Hier bricht sich noch die Sonne Bahn und es ist deutlich heller dort. Und freundlicher.</p>
<p>Werbung muss sehr durchdacht sein, will sie Interessenten fesseln. Werbung ist die Kommunikation mit einer unerwartet hohen Zahl von unterschiedlich intelligenten Sendeempfängern, bei denen Werbung auf unterschiedliche Art und Weise ankommt. Jeder versteht sie anders. Bevor Werbung sich den Weg nach draußen bricht, sollte ein Elchtest immer noch einmal abklopfen, ob man sie nicht falsch verstehen kann. Werbung, bei der zu kurz gedacht wurde, geht nach hinten los. Sie bewirkt genau das Gegenteil.</p>
<p>Man wird ja wohl nochmal laut drüber nachdenken dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder ... <a title="1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/" aria-label="Mehr Informationen über 1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14152" aria-describedby="caption-attachment-14152" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14152" alt="Zwei Stühle eine Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14152" class="wp-caption-text">Zwei Stühle eine Meinung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder &#8222;Sturm im Wasserglas&#8220; oder wirklich weltbewegend. So genau weiß das heute Morgen niemand.</p></blockquote>
<p>Ein Wohnungseigentümer macht &#8222;einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballyhoo" target="_blank">Ballyhoo</a>&#8222;. Er möchte Rückstände zahlen, beschäftigt Gott und die Welt mit Aufstellungen, die er sich selbst anfertigen kann. Ist ganz einfach, zusammenrechnen, bezahlen.</p>
<p>Und, andere Wohnanlage heute Morgen: Sind Wohnungseigentümer &#8222;gute Demokraten&#8220;? Oder &#8222;manipuliertes Stimmvieh&#8220;? Beide Meinungen über Wohnungseigentümer existieren in der für real gehaltenen, subjektiven Welt von Miteigentümern. Jeden Tag meint einer, er habe Meinungen anderer im persönlichen Zugriff. Niemand sei clever genug, das zu durchschauen. Dieser Jemand heißt Cleverle.</p>
<p>Wohnungseigentümer haben durchaus eigenes Kalkül. Manche wollen sich vertragen miteinander und manche können es gar nicht. Nur auf Versammlungen müssen sie einander wie Bruder und Schwester achten und einander Aufwartung erweisen. Der Nachteil: Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Auch wenn Cleverle auf Versammlungen geht. S´Brüderle ist schon da. Mit eigener Meinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:19:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220; Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist ... <a title="1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/174713-foto-beatlemania-in-der-hausverwaltung-we-can-work-it-out-but-loud-zielfinder/" aria-label="Mehr Informationen über 1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14094" aria-describedby="caption-attachment-14094" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14094" alt="Beatlemania: We Can Work It Out!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_-300x161.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14094" class="wp-caption-text">Beatlemania: We Can Work It Out!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220;</p></blockquote>
<p>Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist alt. Es werden Undichtigkeiten erfahrungsgemäß entstehen. Dann muss die ganze Leitung erneuert werden. Das kostet. Darf das jemand? Es geht darum, den Anderen (Eigentümern) zu vermitteln, dass das keine Frage der Beschlussfassung ist, sondern notwendige Instandhaltung, auch wenn´s mehr kostet. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p>Jemand anderes in Schöneberg anderswo, kann kaum duschen. Bis warmes Wasser kommt, dauert es ewig. Dann ist es brühend heiß, weil Kaltwasser nicht nachrutscht. Das sieht aus, als müsse der Wasserstrang erneuert werden, ergibt die Recherche. Muss dafür eine Versammlung sein? Oder könnte das &#8222;lfd. Instandhaltung&#8220; sein? Bewusstsein schärfen. In Berlin-Kreuzberg wünscht sich ein anderer Eigentümer, wir sollten &#8222;bewusst pro aktiv informieren&#8220;. Leicht gesagt. Wann denn? Irgendwas ist immer.  Und doch. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p><strong>Das Leben ist zu kurz, um seine Freunde (die Kunden) zu ärgern</strong>. Lösungen müssen her. <strong>We can work it out</strong>. Loud. Damit es bewusst wahrgenommen wird und niemand sich hintergangen fühlt, wenn wir unternehmerisch tätig waren und nicht wie Verwalter. Verwalten ist pro aktiv und nicht, nichts zu tun. <strong>We can work it out</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 19:35:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den ... <a title="1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169113-positionen-der-lehrer-lampel-zur-frage-wieviel-muhe-es-macht/" aria-label="Mehr Informationen über 1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13727" aria-describedby="caption-attachment-13727" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13727" alt="Lehrer Lämpel: &quot;Der Hausverwaltheur&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13727" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: &#8222;Der Hausverwaltheur&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den Monat Dezember nochmal so für sich betrachten zu wollen. Davon erzählt diese kurze Geschichte.</p></blockquote>
<p>Auf der Suche nach neuen, innovativen Wortschöpfungen kommt einem der Alltag zuweilen entgegen. Die besorgte Frage eines Verwaltungsbeirats, der dieser Tage in Berlin-Friedenau eine Belegprüfung veranstalten will, lautet: &#8222;Macht es wohl Mühe?&#8220; Eine Abrechnung nur für den Monat Dezember 2012 zur Prüfung zuzustellen. Darauf antwortet der Hausverwaltheur: Nein, nichts ist zu schwör. Jedes für sich genommen ist ganz leicht. Allein die Summe dessen, was ein Hausverwaltheur gewöhnlich als Claqueur guter Verwaltung zu tun verpflichtet und imstande zu sein hat, kann schwör sein. Saisonal. Emotional. Radikal. Aber jeder gibt sein bestes. Die Wohnungseigentümer Honorare. Der Hausverwaltheur Leistungen, bis die Balken sich biegen.</p>
<p>Jetzt aber kann der Verwaltungsbeirat prüfen. Er hat die Abrechnung erhalten. Sie rundet jetzt das Prüfobjekt ab. Viel Spaß dabei.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 10:10:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Berliner Stadtreinigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Staatmonopolistischer Kapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Leute, die beim Telefonieren mit &#8222;Kunden&#8220; nicht knarzen, sind seltener anzutreffen bei Stamokap-Betrieben oder solchen, die zwar moderne Umgangsformen trainieren, aber inhaltlich im gesegneten, sicheren öffentlichen Dienst verhaftet sind. Hier zählt allein das recht haben&#8230;.und behalten Allerdings haben diese Betriebe inzwischen auch &#8222;Service&#8220;-, &#8222;Kunden-&#8220; und sogar &#8222;Abfallberater&#8220;. Und das sind oft sehr nette, sehr verbindliche, ... <a title="1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169013-positionen-die-stamokap-betriebe-und-ihr-servicelevel/" aria-label="Mehr Informationen über 1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" alt="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leute, die beim Telefonieren mit &#8222;Kunden&#8220; nicht knarzen, sind seltener anzutreffen bei Stamokap-Betrieben oder solchen, die zwar moderne Umgangsformen trainieren, aber inhaltlich im gesegneten, sicheren öffentlichen Dienst verhaftet sind. Hier zählt allein das recht haben&#8230;.und behalten</p></blockquote>
<p>Allerdings haben diese Betriebe inzwischen auch &#8222;Service&#8220;-, &#8222;Kunden-&#8220; und sogar &#8222;Abfallberater&#8220;. Und das sind oft sehr nette, sehr verbindliche, tolle Menschen, die das Ohr &#8222;als Frontschwein&#8220; am Kunden haben. „Nicht das reaktionär gewordene Ideal der Wiederherstellung der freien Konkurrenz, sondern völlige Aufhebung der Konkurrenz durch Überwindung des Kapitalismus kann jetzt allein das Ziel proletarischer Politik sein.“ (Quelle: Rudolf Hilferding, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsmonopolistischer_Kapitalismus" target="_blank">hier</a>) &#8211; Die Aufhebung der Konkurrenz ist in Berlin orange, zumindest in &#8222;signifikanten Bereichen&#8220;. Okay okay, ich red jetzt hier nicht weiter Müll.</p>
<p>Merke: Nicht jeder ist ein Buchhalter. Mancher ist auch ein Löwenbändiger, selbst in den Stamokap-Betrieben. Was das überhaupt für eine Ausdruck ist? Kurz gesagt, eine Frechheit. Meinerseits. Man sieht: Die Sache ist politisch! Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Vom Flag weg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13627">Ich wollte immer Löwenbändiger werden&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 09:31:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten ... <a title="1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167713-positionen-erfahrungen-mit-der-fa-ista-deutschland/" aria-label="Mehr Informationen über 1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11897 " title="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten Hausverwalter&#8220;: Doch die könnten auch sagen, wir bezahlen das schließlich, also meldet mir nicht Eure Mißerfolge, sondern die Ablesezahlen. Es findet eine Kompetenzverlagerung statt: Anstatt für die gelungene oder mißlungene Mitarbeit von externen Subunternehmern gerade zu stehen, überbürden die Ableser deren suboptimale Arbeitsweise auf überforderte Hausverwalter. Deren einziges Interesse: rechtzeitig mit den Kunden abrechnen, wie es die HeizkostenVO vorschreibt. Dafür zahlen sie an Unternehmen, die die Verantwortlichkeit dafür wieder an ihre Auftraggeber zurückgeben, anstatt durch richtiges Management hohe Erfolgsquoten einzufahren. Und somit die Daseinsberechtigung jedes Jahr aufs Neue zu legitimieren.</p></blockquote>
<p>Es wird bestimmt bald wärmer: Heute wurde schon der erste Kranich gesehen, der mit der Fluglinie &#8222;Ever come back-Airlines&#8220; aus Afrika zurückgeflogen ist. Er hat sich nicht übergeben, sondern wartete am Feldesrand auf besseres Wetter. Kraniche haben das Wetter im Urin. Das läßt hoffen.</p>
<p>Nicht hoffen lassen einen die immer wieder gleichen Probleme, die man höchstpersönlich abarbeiten muss, ohne im Kern für sie verantwortlich zu sein. Andere machen ihre Arbeit nicht richtig, ist der Eindruck und oft, fast immer, ist an einer vorgebrachten Kritik ein wahrer Kern dessen. In diesem Fall, wir haben Heizkostenverteilerablesungszeit und hier und jetzt sind es nur noch die Nachwehen, die über Heizkostendeutschland wehen. Ärgerlich genug, es gibt wieder Anlass, große Beschwerdebriefe zu schreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13661"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_13663" aria-describedby="caption-attachment-13663" style="width: 518px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13663" alt="Ergebnisloser Brummkreisel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg" width="528" height="543" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg 528w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption id="caption-attachment-13663" class="wp-caption-text">Ergebnisloser Brummkreisel</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Wissen Sie, was ich an Ihnen so schätze?&#8220; &#8222;Nein&#8220; &#8211; &#8222;Gar nichts.&#8220;</p></blockquote>
<p>An die Firma ISTA schreibt heute die (neue) WEG-Verwalterin einer Anlage in Berlin-Schöneberg und trägt sich mit ersten, noch zarten Wechselgedanken: &#8222;Oh, Ista, bloß weg!&#8220; Eine Art Grunddenkmuster. Zuviel ist früher schon mit dieser Firma gegen jede Wand gelaufen. Ich hatte mal einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1990">Brief von der Geschäftsleitung von ISTA</a>: &#8222;Mit Ihnen arbeiten wir nicht zusammen.&#8220; (sinngemäss). Was klopfte ich mir auf die Schenkel und dachte damals: &#8222;Ja, genau. Ich auch nicht.&#8220; Das ist eine alte Geschichte. Die neue handelt von der Erblast der Vorverwaltung, die die Firma schon länger im Objekt beschäftigt zwecks Ablesungen.</p>
<p>Auszüge aus einer Email, aus Datenschutzgründen redigiert:</p>
<p>&#8222;Hallo, ISTA Deutschland!</p>
<p>Bestimmt bekommen wir auch für diese Email eine Eingangsbestätigung. (Anmerkung der Redaktion: Richtig, die kam umgehend!) Eine Art &#8222;Generalkritik&#8220; an Ihrer Arbeitsweise, die ich auch aus anderen Objekten kenne, ist folgende:</p>
<p>* Kostenpflichtige Zusatzanfahrten</p>
<p>Bereits auf erstes Nachfragen bei den Hausbewohnern, hier im Seiten-<br />
flügel, werden Meldungen laut:<br />
&#8211; Ich wohne hier seit 2004.<br />
&#8211; Einen Aushang gab es nicht.<br />
&#8211; Einen Zweittermin gab es auch nicht.<br />
&#8211; Warum soll ich jetzt zusatzkostenpflichtig&#8230;.?</p>
<blockquote><p>Anruf von Kabeldeutschland, zwischendurch: &#8222;Sie haben damals ja in der Hmmm Hmmm-Straße in Prenzlauer Berg zu außerordentlich guten Konditionen Kabelfernsehen bestellt. Wir müssen das jetzt erhöhen um 0,62 €/Einheit&#8230;Stille&#8230;Stille&#8230; Stille&#8230;&#8220; &#8211; Ich durchbreche die Stille und sage: &#8222;Ja? Ich frag mich gerade, warum Sie mich anrufen dazu?&#8220; &#8222;Ja, wir verschicken das auch noch schriftlich. Wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass dies oft als Werbung mißinterpretiert wird und im Papierkorb landet.&#8220; Ich sage: &#8222;Das stimmt. Ich gebe Ihnen folgenden Tipp: Verwenden Sie blümerantenfreies Korrespondenzdeutsch und belassen Sie es bei: Die Gebühren steigen! Das wird niemand als Werbung mißinterpretieren.&#8220; Sie bedankt sich, höflich, aber irgendwie verdutzt. Ruft jetzt hier jeder an und teilt noch zusätzlich telefonisch mit, was er brieflich mitzuteilen gedenkt?</p></blockquote>
<p>* Wir sagen dem vermietenden Eigentümer, hier Tim Robel (* Name geändert)<br />
&#8211; Die vier Leute im Seitenflügel haben den Zutritt nicht gewährt.<br />
&#8211; Er gibt die Ablesung jetzt frei, liegt uns vor.<br />
&#8211; Die Mieter sagen, es habe keinen Aushang gegeben.</p>
<p>* Was noch nerviger ist<br />
&#8211; Wir sind Verwalter des Gemeinschaftseigentums, moderieren gern, wenn<br />
es stimmt, was Sie schreiben, Zusatzablesungen, Ziel: HKVO erfüllen!<br />
&#8211; Dann schreiben wir alle an. Die Mieter melden sich dann bei Ihnen.<br />
&#8211; Dann sagen Sie wieder: Das darf alles nur und ausschl. über die HV<br />
laufen. Nein, eben nicht.<br />
&#8211; Wir haben Ihnen ggü. glasklar mitgeteilt, wie die Faktenlage ist.<br />
Wir tragen auch keine Kosten. Zusatzkosten, wenn sie berechtigt sind,<br />
müsste der vermietende Eigentümer tragen und an seine Mieter weitergeben.<br />
Wir nicht. Der Sondereigentümer will diese auch nur zahlen, wenn sie<br />
berechtigt sind und er sie sich wiederholen kann.<br />
&#8211; Sie schalten aber immer wieder die WEG-Verwaltung vor. Hallo? Das hat<br />
was von einem Brummkreisel, der sich dreht.</p>
<blockquote><p>Erhebliches Mißfallen bei der Hausverwaltung erzeugt derzeit dieses &#8222;Ticketsystem&#8220; jeden beliebigen Großunternehmens. Die Taktik: jede Email bekommt eine Remail. In der steht nichts sinnvolles drin, aber eventuell eine Ticketnummer. So wird der Empfänger gar gekocht. Er wird aufgefordert, die Ticketnummer bereitzuhalten, falls in der Zwischenzeit eine Frage auftauche. Da lachen ja die Hühner: Die Dinger werden alle gelöscht. Das ist nichts anderes als Spam, besonders wenn signifikante Teile der Korrespondenz über Email laufen. Die Erfahrungen aber zeigen insbesondere folgendes: Die wenigsten Kernanliegen werden überhaupt noch bearbeitet geschweige denn beantwortet. Sehr groß im Trend: Anstatt zu bearbeiten, sagen Hotlines gern: Schicken Sie das schriftlich. Dann folgt nichts mehr. &#8211; Dies alles legt sich über die eigentlichen Kernanliegen und deren schlichte Erledigung.</p></blockquote>
<p><strong>(Einschub) Einen Moment denken wir: Wir werden mit einem &#8222;garantiert ticketfreien Beschwerdesystem&#8220; für unsere Arbeit werben und versprechen, anstatt Ticketnummern einfach die Beschwerden selbst gleich bearbeiten. Nein, wir haben keine Hotline, kein Callcenter und arbeiten auch sonst gern lieber an der Sache selbst.</strong></p>
<p>Und dann noch diese Detailmeldung von einer Mieterin, die ich erneut<br />
weitergebe, weil sie es nicht schafft, mit Ihnen einen Termin zu<br />
vereinbaren, obwohl Sie ja von mir instruiert wurden, es hätte seine<br />
Richtigkeit:</p>
<p>* 13, Marinelli, Isadora, Spagettarini, Manuelo, Tel.: XXXXXXXXXXXXXX<br />
wohnt dort seit 2004 (*  Daten geändert)</p>
<p>Und, ISTA, das ist nicht in Ordnung. Das Ergebnis ist nur und immer wieder:</p>
<p>&#8211; Die Abrechnung kann nicht fertiggestellt werden.<br />
&#8211; Die WEG-Verwalterin soll ständig für Dritte Kostenübernahmen akzeptieren.<br />
Die Richtigkeit kann sie nicht mehr nachprüfen.<br />
&#8211; Die Mieter rufen bei der WEG-Verwaltung an, obwohl die WEG-Verwaltung<br />
gar nicht mit Mietern verhandeln darf.</p>
<p>Können Sie das bitte sofort ändern? Sehr zu Dank verbunden: Tim Robel, ein<br />
Kollege, den ich sehr schätze, werde ich mitinformieren. Hasta la vista.</p>
<p>(Ende)</p>
<blockquote><p>Kollegentipp: Frag doch den Heikostenableser, den du beabsichtigst zu beauftragen: &#8222;Sagen Sie mal, können Sie auch Wohnungseigentum?&#8220; &#8211; Er sagt bestimmt: &#8222;Ja, klar, wieso?&#8220; Na, weil Wohnungseigentum diffizile Bearbeitungsebenen besitzt: Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum. Vermietung, Nutzungsüberlassung, Mieter, Wohnungseigentümer&#8230;.wer zahlt was? Wer muss was beauftragen? &#8211; Recherchiert das mal. Was die wirklich wissen&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Doch Schluß mit dem ganzen Negativismus: Man hat sich so seine eigene Meinung über jemanden gebildet und dann wartet man den Rest seines Lebens lauernd wie ein Schwarzfußindianer auf seine &#8222;negativen Bestätigungen&#8220; dessen. So funktioniert nun mal das eigene Erleben, die Erfahrung sucht nach Bestätigung. Einen Moment denkt man noch, man hätte so gern eine bessere Erfahrung gemacht. Doch zu spät: Schon wieder steht eine negative im eigenen Gebetsbuch, hier gesichtspunkte.de. Es ist vielleicht wirklich an der Zeit, auch in diesem Fall den übernommenen Vertragspartner auszuwechseln.</strong> <strong>Man tauscht hierdurch ganz zwangsläufig das eigene psychologische Betriebssystem gänzlich aus: Aus &#8222;alt&#8220; wird &#8222;neu&#8220; und aus &#8222;schlecht&#8220; wird &#8222;besser&#8220;, ich sage ganz bewußt nicht &#8222;gut&#8220;. Denn ein gewisser Zweckpessimismus hat sich für Hausverwalter als Grundeinstellung &#8222;default&#8220; bewährt.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Recherchetipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Ista+Deutschland">Suchergebnisse für ISTA Deutschland auf dieser Website</a></li>
</ul>
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		<title>1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 11:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk. Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, ... <a title="1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167513-erfahrungshorizonte-die-geltendmachung-die-loschung-von-rechten-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk.</p></blockquote>
<p>Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, zahlbar an die Kosteneinziehungsstelle der Justiz. Ab dann gilt -nach fristgemäßer Zahlung- das Recht als erloschen. Man ist rechtlich rechtlos. Jedenfalls in Bezug auf das bis dahin eingetragene Recht.</p>
<p>Rechtlos, weil das Recht zur Löschung gebracht wird. Ganz einfach. Währenddessen verlangt ein Wohnungseigentümer ohne &#8222;Löschungsantrag&#8220; wegen Staub in seiner Wohnung sein Recht vom Verwalter. Der es ihm allerdings nicht abspricht. Der zuhört. Unter ihm arbeiten im Erdgeschoss Handwerker und der Staub ist oben in der Wohnung äußerst ärgerlich. Die Handwerker arbeiten im Auftrag des Erdgeschoss-Eigentümers. Der Verwalter ist eigentlich nicht zu involvieren. Aber das Recht, sich diesbezüglich an den Verwalter zu wenden, wurde noch nicht zur Löschung gebracht. &#8211; In Berlin-Kreuzberg haben die Handwerker im Auftrag der Hausverwaltung Kellerleitungen saniert. Dabei wurde gesägt: Staub in den Einrichtungsgegenständen, die im Keller lagern. Es sind auch handbemalte Gläser darunter. Sehr ärgerlich. Yin und Yang des Verwalterlebens. Weiter arbeiten&#8230;</p>
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		<title>1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 11:33:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Wir alle sind permanent Kritik ausgesetzt. Und müssen selbstkritisch bleiben. Denn nur beides zusammen passt wie die Faust aufs Auge. Davon handelt angemessene Kritik, wenn sie gerecht vorgebracht wird: Vom einerseits und andererseits eigener Erfahrungen. Wer nur sich selbst sieht, wird niemals ein Großer, sondern bleibt klein. Angemessen Kritik zu üben, ist ein Liebesdienst ... <a title="1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167013-linktipp-von-der-schwierigkeit-ein-dienstleistungsunternehmen-angemessen-zu-beurteilen/" aria-label="Mehr Informationen über 1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_13623" aria-describedby="caption-attachment-13623" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13623" alt="Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13623" class="wp-caption-text">Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir alle sind permanent Kritik ausgesetzt. Und müssen selbstkritisch bleiben. Denn nur beides zusammen passt wie die Faust aufs Auge. Davon handelt angemessene Kritik, wenn sie gerecht vorgebracht wird: Vom einerseits und andererseits eigener Erfahrungen. Wer nur sich selbst sieht, wird niemals ein Großer, sondern bleibt klein. Angemessen Kritik zu üben, ist ein Liebesdienst am Kritisierten: Er hat jetzt die einmalige Chance, an der Kritik persönlich zu wachsen.  Wenn der Kunde &#8222;Knurr&#8220; macht, hilft manchmal eine Tütensuppe von Knorr oder eine zutreffend geschriebene Erfahrungsgeschichte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Ja, das ist schwierig. Jemanden zu beurteilen, ohne ihn nur billig zu verurteilen. Weil man nicht einverstanden ist. Vor kurzem fotografierte ich den Spruch: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13572" target="_blank">Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst</a>. Da ist was dran. In Schöneberg liegt der gutbürgerliche Teil dessen in Friedenau. Der Friedenauer Frieden! Manchmal ist da die Stimmung siedend. Für einfache Wahrheiten ist das alles viel zu kompliziert. Gute Kritik macht Mühe.</p>
<p>Man versucht es von Zeit zu Zeit, in der Hoffnung, die Welt würde dadurch besser. Wir würden ein Stück mündiger. Überlassen wir dem Leser, die Sachen richtig einzuordnen. Es war mir wichtig. Und deswegen empfehle ich es auch. Zur freundlichen Lektüre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/2537170-Knorr-Sicherheitstechnik-GmbH-Berlin" target="_blank">Ehrlich währt am längsten&#8230;.. (auf qype)</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 16:38:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt ... <a title="1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169613-historie-was-dipl-ing-bunn-vom-tuv-bezirk-1-machte-ist-bekannt-aktenbekannt/" aria-label="Mehr Informationen über 1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13588" aria-describedby="caption-attachment-13588" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13588" alt="Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13588" class="wp-caption-text">Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt wäre nur der Abnahmeirrtum.</p></blockquote>
<p>&#8222;Ach, Marlene, lass doch das Geweene!&#8220; &#8211; Aus Datenschutzgründen geht es aber niemanden etwas an. Fest steht nur so viel: Mit seinem &#8222;Federstrich&#8220; besiegelte der Prüfingenieur für den TÜV Berlin, dass die Aufzugsanlage in Berlin-Schöneberg nach Beseitigung erheblicher Schäden wieder in Betrieb genommen werden dürfe. Die Anlage fährt übrigens heute noch: Oft rauf und genau so oft wieder hinunter. Bzw. herunter.  Nach dem Weltkrieg Nr. II hatte es gedauert, bis der alte Aufzug mit Holzkabine, Baujahr 1909, wieder fahren durfte. Es ist ein modernes Märchen, eine Art Wiederinbetriebnahmegeschichte. So wie die Sache mit dem abdankenden Papst: Der schrieb bekanntlich die Erschöpfungsgeschichte ganz neu. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie hat wohlweislich nichts zu tun mit dem bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin. Obwohl: Vielleicht zieht ja Benedetto, der Sechszehnte in Kudamm-Nähe: Einfach mal schwoofen jehn! Großartiger Gedanke. Habemus Benetton! Oder so ähnlich.</p>
<p>Marlene jedenfalls liegt wieder ganztags in Berlin-Schöneberg, mit Nachtzeitklausel und garantierter Liegefrist.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Liegen gelassen: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/III._St%C3%A4dtischer_Friedhof_Stubenrauchstra%C3%9Fe" target="_blank">Wo man Marlene Dietrich heute besuchen kann&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1330-12 &#8211; Prognosen: Immer wenn ein neues Haus in die Verwaltung hereinkommt, wird erst mal viel weggeworfen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167212-prognosen-immer-wenn-ein-neues-haus-in-die-verwaltung-hereinkommt-wird-erst-mal-viel-weggeworfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 20:05:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr häufig, wenn unser Büro eine neue Wohnanlage in die Verwaltung nimmt, ertrinkt es im Zeitpunkt der Übernahme erst einmal in papierenen Aktenbergen. Als wäre dies ein Grund für eine gelähmte, zuletzt untätige Vorverwaltung, wird dann alles rausgegeben, was man in Jahren nicht vernünftig auf die Reihe bekommen hat. Und es werden Arbeitsschemata anderer Menschen ... <a title="1330-12 &#8211; Prognosen: Immer wenn ein neues Haus in die Verwaltung hereinkommt, wird erst mal viel weggeworfen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167212-prognosen-immer-wenn-ein-neues-haus-in-die-verwaltung-hereinkommt-wird-erst-mal-viel-weggeworfen/" aria-label="Mehr Informationen über 1330-12 &#8211; Prognosen: Immer wenn ein neues Haus in die Verwaltung hereinkommt, wird erst mal viel weggeworfen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-352 alignnone" alt="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6079" aria-describedby="caption-attachment-6079" style="width: 530px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6079 " alt="Foto.Podcast: Toilettenpapierspender Initial" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0176_Foto.Podcast_Initi.jpg" width="540" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0176_Foto.Podcast_Initi.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0176_Foto.Podcast_Initi-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0176_Foto.Podcast_Initi-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /><figcaption id="caption-attachment-6079" class="wp-caption-text">Foto.Podcast: Toilettenpapierspender Initial</figcaption></figure>
<p>Sehr häufig, wenn unser Büro eine neue Wohnanlage in die Verwaltung nimmt, ertrinkt es im Zeitpunkt der Übernahme erst einmal in papierenen Aktenbergen. Als wäre dies ein Grund für eine gelähmte, zuletzt untätige Vorverwaltung, wird dann alles rausgegeben, was man in Jahren nicht vernünftig auf die Reihe bekommen hat. Und es werden Arbeitsschemata anderer Menschen klar und deutlich. Man bekommt eine Ahnung davon, warum Witzbolde in unserem Beruf sagen: Ein Teil des Verwalterhonorars ist Leidenszulage. In Berlin-Schöneberg ist das auch so ähnlich.</p>
<p>Willst Du aber erfolgreich verwalten, so musst du dich als erstes vom &#8222;staubfarbenen Schmand&#8220; der Vorjahre trennen. Das ist am Anfang gar nicht mal so einfach. Grundsätzlich gilt, jedes noch so unbedeutende Papier in die eigenen Finger zu nehmen. Danach Hände waschen nicht vergessen. Viel Papier hat bereits eine leicht cremige Patina obendrauf. Je mehr wir EDV bekommen, desto mehr, nicht weniger, Papier wird ausgedruckt. Erbarmungslos. Ausgedruckt. Abgelegt. In Ordnern, die zum Bersten voll sind mit &#8222;unnützem Zeugs&#8220;.</p>
<p><span id="more-13398"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" alt="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Beispielsweise in der Buchhaltung der Hausverwaltung.</p>
<p>So eine etwas ältere Masche des nach Rechnungskontrolle geifernden Hausverwalters ist auf die alte Art, verbrauchsabhängige Kosten wie Wasser, Müll, Strom, Heizung und dergleichen in ein Raster aus Jahresbruchzahlen aufzuteilen. Zahlt man 12 Abschläge, so fertigt der wertkonservative &#8222;Platzhirsch&#8220; von der Mitteilung über die Abschlagzahlungen bis zu 12 Kopien. Denn schließlich lernte er ja mal: Jede Buchung  ein Beleg.</p>
<p>Ich habe davon gerade ungefähr 150 Kopien echter Belege in der Hand. Und entschließe mich postwendend, ungefähr 130 Kopien davon zu shreddern. Was für eine unsägliche, letztlich überflüssige Papierflut. Ein Beleg ist ein Beleg. Er muss aus keinem Gesichtspunkt ordnungsgemäß geführter Verwaltung 12 X kopiert werden, denn eine Kopie ist eben kein Beleg. Sondern ein Ersatzbeleg. Ein Ersatzbeleg tut aber nicht not, sondern er füllt unnötigerweise die Akten.</p>
<p>So sieht auch der ausgeschiedene Verwalter aus. Er ist um ein Vielfaches seiner selbst aufgebläht. Seine Haare sind inzwischen rar geworden und hängen so wirr um seinen Kopf herum, weil er bei Problemstellungen stets erst einmal gestenreich durch die Haare fährt, bis sie sich aufstellen in alle Himmelsrichtungen.</p>
<p>Man kann unter all diesem Wusel, der irgendwie auch eine Art menschliches Abbild der Bürostruktur des Ausgeschiedenen zu sein scheint, nicht erahnen, ob dieser Mensch mal ein ganz Netter war? Alles ist zugedeckt mit geschäftsmäßiger Geschäftigkeit. Hinzu kommt der Aspekt &#8222;beleidigt zu sein&#8220;. Die Tätigkeit hat nicht im Frieden geendet, etwa aus Altersgründen oder etwa, weil er selbst es so gewollt hätte. Man hat sich von ihm getrennt. Und die Gründe sieht er partout nicht ein.</p>
<p>Sie spielen für den Vorgang der Verwaltungsübernahme durch uns auch keine Rolle. Sie sind zweitrangig geworden, denn eine Entscheidung ist eine Entscheidung. Ist eine Entscheidung, eine Entscheidung. Jetzt wird umgesetzt.</p>
<p>Es sind drei, vier vollgepackte Kartons mit überquellenden Akteninhalten. Bei der Verwaltungsübergabe hat ein neuer Verwalter als erstes das Problem, dass er den Überblick nicht recht bekommt. Die Sache mit den Altbelegen.</p>
<figure id="attachment_807" aria-describedby="caption-attachment-807" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-807" alt="Ich trinke Jägermeister, weil..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg" width="403" height="515" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg 403w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19-234x300.jpg 234w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption id="caption-attachment-807" class="wp-caption-text">Ich trinke Jägermeister, weil&#8230;</figcaption></figure>
<p>Verwalter beerbt einen Vorverwalter und nimmt ihm ab, was er kriegen kann. Dann sucht er sich das Wichtigste raus und macht weiter. Alles andere lässt er so. Es müssen Entscheidungen getroffen werden: Welche Akten sind wirklich Altakten und warum belasten sie immer noch das eigene Büro? Fragwürdig.</p>
<p>Wenn das so weiter geht. Gut, ich werde jedes Stück Papier in die Hände nehmen müssen. Auch und gerade die Altakten. Klar: auch die &#8222;kursorische Sichtung&#8220; kommt hier und da in Frage. Am Ende werde ich einen schlanken Staat gründen. Nach dem Namen einer Straße in Berlin-Schöneberg und einer Hausnummer. Und dies alles zusammen wird mein kleines Königreich sein: Ein übersichtliches Quantum Akten, digital geordnet, strukturiert und hochgradig auffindbar. Per Mausklick. Kommt ein Anruf, fasse ich die Akte mit der Maus an und dann erledige ich Vorgänge.</p>
<p>Bis Akten digital verschmutzen, das dauert eine Weile. Das geht auch. Aber davon erzähle ich lieber ein andermal&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1325-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Ein Sondereigentümer hat auch Pflichten, die Verwalterin ist gern behilflich. Wenn sie Zeit hat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 11:20:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass der Wohnungseigentümer Al-Baradey (* Name geändert) in Berlin-Wedding seine Erdgeschosswohnung im Gartenhaus des aus vier Aufgängen bestehenden Mehrfamilienhauses &#8222;aufhübscht&#8220;, ist ein edles Unterfangen. Alles wird neugemacht: Grundinstandsetzung. Damit hat er recht viel zu tun gerade. Die Leitungen für Sanitär gehen von dort aus durch die Kellerdecke in den Keller hinein: Dort ist der Kellerverschlag ... <a title="1325-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Ein Sondereigentümer hat auch Pflichten, die Verwalterin ist gern behilflich. Wenn sie Zeit hat." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/166712-report-instandhaltung-ein-sondereigentumer-hat-auch-pflichten-die-verwalterin-ist-gern-behiflich-wenn-sie-zeit-hat/" aria-label="Mehr Informationen über 1325-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Ein Sondereigentümer hat auch Pflichten, die Verwalterin ist gern behilflich. Wenn sie Zeit hat.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Dass der Wohnungseigentümer Al-Baradey (* Name geändert) in Berlin-Wedding seine Erdgeschosswohnung im Gartenhaus des aus vier Aufgängen bestehenden Mehrfamilienhauses &#8222;aufhübscht&#8220;, ist ein edles Unterfangen. Alles wird neugemacht: Grundinstandsetzung. Damit hat er recht viel zu tun gerade. Die Leitungen für Sanitär gehen von dort aus durch die Kellerdecke in den Keller hinein: Dort ist der Kellerverschlag Nr. 24 des Eigentümers Lekkerland (* Name geändert) aus Amstelveen, Holland, der die Wohnung 25 im zweiten Obergeschoss links besitzt und vermietet. Seine Mieterin ist nicht kooperativ und lässt die Handwerker von Al-Baradey nicht rein.</p>
<p><span id="more-13362"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_6749" aria-describedby="caption-attachment-6749" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6749 " title="Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus.jpg" alt="Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten" width="600" height="472" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0001_FotoPodcast_Abflus-300x235.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6749" class="wp-caption-text">Zugesetztes Abflussrohr mit Sedimenten</figcaption></figure>
<p>Diese müssen die Leitungen neu verziehen, damit alles ordentlich ist und auf dem neuesten Stand. Allein herauszubekommen, wessen Mieter die Dame ist, ist mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Kaum ein Wohnungseigentümer meldet den Tatbestand Neuvermietung an die Verwalterin. Sie bekommt in dieser Situation einen Mieternamen zugeworfen, den sie nicht kennt und dann geht das Gesuche los. Über viele Tricks geht es dann doch, letztlich ist entscheidend die Lage der Wohnung der Mieterin im zweiten Obergeschoss des Hauses links. Ob links oder rechts, das ist eine Frage, die man treppauf sehen kann. Oder man steht vor dem Haus im Hof. Von dort aus gesehen links, kann im Treppenhaus genau anders herum verortet werden: je nachdem, wie die Treppen im Treppenhaus angeordnet sind, also ob von der Hofseite aus gesehen oder genau anders herum. Das erfordert wiederum Ortskenntnis.</p>
<p>Der Anruf beim holländischen Eigentümer erfolgt in natürlich englisch bis radebrechend deutsch und mit ein bisschen holländischem Zungenschlag. Lekker dat. Die holländische Sprache ist ja auch niedlich.</p>
<p>Allerdings ist Herr Lekkerland aus Amstelveen heute auf &#8222;einem Funeral&#8220;, einer Beerdigung, sagt der Mann am Ende der Telefonleitung irgendwo im Flachländischen. Ab morgen kann man ihn anrufen. Nun vermittelt die Hausverwaltung dem Berliner Eigentümer Al-Baradey noch schnell die Kontaktdaten des holländischen Eigentümers und gut ist. Das Problem ist gelöst. Zwei Eigentümer in unterschiedlichen Ländern sind vernetzt, weil es durch den Keller des Hauses in Berlin-Wedding offenbar keine kürzeren Wege gibt als diese.</p>
<p>Dafür ist in Berlin-Schöneberg die Sache ärgerlich. Im Erdgeschoss des Hauses sitzt eine Drogenberatungsstelle für Suchtkranke und berät zu offiziellen Bürozeiten. Nachdem um 16.30 Uhr die Hausverwaltung von der Eigentümerin des Ladengeschäfts erfährt, da käme Wasser durch die Decke, offenbar von der darüber liegenden Wohnung, ist um 16:50 Uhr der Mann vom Hauswartdienst-Notfallservice vor Ort. Er will die Gemengelage sichten. Zwischenzeitlich hat die Hausverwaltung den Eigentümer der darüber liegenden Wohnung via Handy im Schwäbischen erreicht und kostet Maultaschensuppe vor, bildlich gesprochen. Alles ist klar: Sohnematz wohnt in Berlin-Kreuzberg und kann ferngesteuert bevorzugt da hin fahren.</p>
<p>Als Sohnematz schließlich eintrifft, ist die Drogenberatungsstelle geschlossen, die Arbeitszeit ist um, niemand assistiert im vorliegenden Fall. Selbst der Hinweis der Hauswartsfirma an die Mitarbeiter, ein Rohrbruch rechtfertige eine Überhalbestunde, fruchtet nichts. Feierabend ist pünktlich.</p>
<p>Am Morgen danach befasst die Hausverwaltung die Vermieterin und Eigentümerin des Erdgeschosses wieder mit der Sache. Wir nennen das, eine Sache einem anderen wieder vor die eigenen Füße werfen. Kümmere dich, mache einen Ortstermin dort und kläre, wo nun wirklich Wasser läuft. Läuft überhaupt noch Wasser? Seit wann genau? Welche Mengen? Wo kann das herkommen? Wo konkret ist die Stelle, an der das Wasser sich seinen Weg sucht. Fest steht: Dieser Schaden findet im Sondereigentum der Eigentümerin statt. Sie kann die Sache nicht auf die Hausverwaltung delegieren, wie sie gerne möchte: Denn die Hausverwaltung verwaltet das Gemeinschaftseigentum und unterhält keinerlei Daten, Kontaktdaten, aber auch und insbesondere auch keine rechtlichen Handhaben, Mietern vertragsrelevante Fristen und Zutritte abzugewinnen, die diese nicht einmal freiwillig gerne einräumen, weil um 17 Uhr Feierabend war.</p>
<p>Das Leben des Verwalters ist das eines Mittlers unter allen Umständen. Wer letztlich Maßnahmen ergreifen muss, entscheidet im Einzelfall die Gemengelage. Und selbst wenn diese mit so viel persönlicher Arbeit für die Verwalterin verbunden ist. Am Ende geht es darum, den Wasserfluss endlich zu stoppen.</p>
<p>Zwei Vorgänge, ein Arbeitstag und ein Arbeitsüberhang von einem auf den nächsten Tag. Gut gelaufen, beide Fälle.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1317-12 &#8211; Kommunikation: Worum es geht, wenn es um die Wurst geht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 22:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Shitstorm (englisch shitstorm „chaotische, ungute Situation“) bezeichnet im Deutschen das Auftreten des als Flamewar bekannten Phänomens bei Diskussionen im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder Kommentarfunktionen von Internetseiten. Massenhafte öffentliche Entrüstung führt dazu, dass sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt und eine sinnvolle Diskussion dadurch verhindert wird.  (aus der deutschen Wikipedia) Nebel der Kommunikation ... <a title="1317-12 &#8211; Kommunikation: Worum es geht, wenn es um die Wurst geht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165912-kommunikation-worum-es-geht-wenn-es-um-die-wurst-geht/" aria-label="Mehr Informationen über 1317-12 &#8211; Kommunikation: Worum es geht, wenn es um die Wurst geht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13301" aria-describedby="caption-attachment-13301" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13301" title="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg" alt="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13301" class="wp-caption-text">Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Shitstorm</strong> (englisch <em>shitstorm</em> „chaotische, ungute Situation“) bezeichnet im Deutschen das Auftreten des als Flamewar bekannten Phänomens bei Diskussionen im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder Kommentarfunktionen von Internetseiten. Massenhafte öffentliche Entrüstung führt dazu, dass sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt und eine sinnvolle Diskussion dadurch verhindert wird.  (aus der deutschen Wikipedia)</p></blockquote>
<p>Nebel der Kommunikation betreffen auch andere Felder. Im letzten Artikel ging es um Emails und die abnehmende und mangelnde Vorfreude, welche zu bekommen. Dies lässt sich nur bestätigen. Der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist kein Freund eines einzelnen. Er betätigt sich in erster Linie erwerbswirtschaftlich und investiert Zeit und Mühen, um einen Auftrag zu erhalten. Wird er gewählt, so war sein Handeln erfolgreich.</p>
<p><span id="more-13306"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Es ist ein Verdienst des &#8222;Tippgebers&#8220;, einen vakanten Verwalterkandidaten zu fördern bzw. diesen mit der suchenden, kritischen Masse zusammenzubringen. Man kann sich fragen: Was kostet das? &#8211; Überzeugend ist ein Bezahlmodell allerdings nicht, wenn es aus der Not suchender Wohnungseigentümer geboren ist. Die überwiegende Anzahl von Tippgebern handeln in eigener Sache und angesichts einer aktuellen Schlechtverwaltung. Sie wollen etwas verbessern: Deswegen suchen sie nach neuen Verwaltern. Zu schlecht verwaltet worden zu sein, um es gerade noch zu ertragen. Wer in einer Wohnanlage wohnt, in der er sich schlecht verwaltet fühlt, sucht nach dem besseren Verwalter. Denn der Bessere ist der Feind des Guten.</p>
<p>Es ist das Verdienst einer überzeugenden Bewerbung, mehrheitlich gewählt zu werden. Die Bewerbung besteht aus Vorarbeit, Zielstrebigkeit und dem Willen zum Erfolg. Die Verwalterbestellung ist die Bestätigung eines überzeugenden Bewerbungsprocedere.</p>
<p>Niemand wird allein deswegen Verwalter, weil er einen Freund hat, der welche kennt, die einen Verwalter brauchen. Dazu gibt es zu viele Verwalter und jeder Bewerber erzählt den eventuellen Neukunden was vom &#8222;parfümierten Höckerschwan&#8220;, vorgetragen mit freundlichem Singsang. Kein Bewerber beruft sich auf &#8222;flambierten Iltis&#8220;, alle sind sie &#8222;möglichst mainstream&#8220; und gottgefällig. Der alte Verwalter bekommt noch schnell eins auf die Nase: <a title="externer Link" href="http://www.yoursingapore.com/content/traveller/en/browse/dining/signature-dishes/nasi-padang.html" target="_blank">Nasi padang</a>. Piff. Poff. Peng. Gegessen wird im Tuk Tuk in der Großgörschenstr. beim &#8222;besten Berliner Indonesier aller Zeiten&#8220;.</p>
<blockquote><p>Komm, lass uns jetzt nach alledem etwas <a title="externer Link" href="http://gerichtspunkte.de/?p=610" target="_blank">Koriandergrün</a> über die Sache wachsen lassen! Ja?</p></blockquote>
<p>Nein, die Verwaltungsbewerbung selbst überzeugt aus sich selbst heraus oder z.B. im Pärchen mit dem Auftreten auf der Wahlversammlung: Trifft eine Nase auf genug Gegenliebe, wird sie gewählt.  Das war´s schon. Alles andere ist nicht sachgerecht.</p>
<p>Der Verwalter ist mehrheitlich gewählt, dann ist dem Willen der Gemeinschaft zu folgen. Und abgesehen davon natürlich auch dem eigenen, erwerbswirtschaftlichen Ziel. Worin auch immer dieses letztlich besteht: Wer Verwalter geworden ist, hat nicht umsonst investiert. Und ist zwar dem Tippgeber zu Dankbarkeit verpflichtet.</p>
<p>Die Frage aller Fragen aber ist, zu viel Dankbarkeit?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastritik: <a title="externer Link" href="http://gerichtspunkte.de/?p=585" target="_blank">Meine Gastrorezension zu Tuk Tuk in Schönberg</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 10:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet ... <a title="1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165812-kommunikation-es-ist-eine-zeit-reichhaltiger-nebelbanke-angebrochen-zuviel-emails-zu-wenig-geschafft/" aria-label="Mehr Informationen über 1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_13301-2" aria-describedby="caption-attachment-13301-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13301" title="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg" alt="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13301-2" class="wp-caption-text">Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet eine ungesunde Basis der Hintertürchen und Gedankengänge an, die ausschließlich in der Struktur des Lesers angelegt sind. Für Verzeihung, Nachsicht und besseres Verstehen sind Emails in administrativem Zusammenhang nicht gemacht.</p></blockquote>
<p>So ist nun mal diese Jahreszeit. Nebelbänke nehmen einem die Sicht auf all das Wesentliche, dass wir vergaßen zu erledigen. Das Leben ist diffus, es hält Überraschungen bereit und die Aufgaben verdichten sich zum Jahresende hin tendenziell. Im Kopf spielt der bevorstehende Jahreswechsel einen deutlich wahrnehmenden Endpunkt. Bis dahin muss noch alles erledigt sein, was wir uns vorgenommen hatten.</p>
<p><span id="more-13300"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13302" aria-describedby="caption-attachment-13302" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13302" title="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg" alt="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13302" class="wp-caption-text">Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein &#8211; Aus</figcaption></figure>
<p>Im Zusammenhang mit Bautätigkeit und Erstbezug ist das immer etwas mehr als das, was schon erledigt ist. Es geht um Abschluss. Die Sache soll raus, fertig sein, bis zum Jahresende.</p>
<p>Bauleiter drücken auf die Tube. Der Bauherr schubst noch Erforderlichkeiten in die alte Halfpipe. Die ersten Menschen wohnen schon. Alle anderen leben noch nicht so richtig. Oder doch? Bzw. gerade weil sie noch nicht eingezogen sind?</p>
<p>Die haustechnischen Anlagen müssen in Betrieb genommen werden. Das Haus hat viele An- und Ausschalter, auf denen die Bedienungsanleitung wahrgenommen werden muss. Man hofft insgeheim, die Beschriftung möge vollständig sein.</p>
<p>Anders sind intuitive Bedienelemente. Sie funktionieren logisch: So wie man es erwarten würde.</p>
<p>Hausverwaltungen zum Beispiel sollen so funktionieren. Knips, an, Hausverwaltung vor Ort. Knips, aus, Hausverwaltung wieder weg.</p>
<p>Alles wird in digitalen kleinen Todo-Schnitzelchen festgehalten. Man kann diese Emails auch so bezeichnen: Sie sind ein Verhinderer erfolgversprechender Auseinandersetzungen um den richtigen Weg. Sie gehen stets an eine große Gruppe, der sie suggerieren sollen: Wir sind dran am Thema. Wir machen das. Wir arbeiten das ab. Du musst dich um gar nichts kümmern. Wir haben das im Griff.</p>
<p>Doch inhaltlich sind sie nur eine von zwei Seiten dieser für gute Arbeit verliehenen Tätigkeitsmedaille. Ein Fleiß-Preis. Ein Award für richtiges Arbeiten. Nein, sie können autistisch sein, verteilt ohne jede Rückversicherung, dass sie auch angekommen sind. Emails können einen &#8222;nicht erreichen&#8220;. Und was dann?</p>
<p>In Berlin-Kreuzberg fällt mir das dieser Tage wieder deutlich auf. In Berlin-Schöneberg bestätigt sich, was ich so wichtig finde: Nicht zu schreiben und darzustellen, am Ende doch nur sich selbst, sondern wirklich etwas Gemeinsames, etwas Gutes, zu erreichen. Das kann man hinterher gern schriftlich noch bestätigen. Wenn´s denn der Gerechtigkeit dient.</p>
<p>Richtig: Nichts ist so effizient, wie ein persönliches Gespräch. Das kann auch ein Telefonat sein. Ich bekomme ein persönliches Feedback. Das aber fehlt den meisten Emails gänzlich. Eine Verabredung kommt wie ein Vertrag durch die Übereinstimmung von zwei Willenserklärungen in Gang. Ja, ich will. Daran fehlt es den meisten Emails.</p>
<p>Man hat dieser Tage und angesichts der Vielzahl gefährlicher Nebelbänke auf deutschen Straßen den Eindruck: Nicht wenige benötigen nochmal dezidierte Einweisung in die Möglichkeiten und die Klippen des elektronischen Schriftverkehrs. Ich kann das dieser Tage in mehrfacher Hinsicht bestätigen.</p>
<p>Alle anderen sollen spielen.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 08:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; ... <a title="1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165312-prognosen-irgendwo-in-berlin-schoneberg-suchen-sie-jetzt-einen-neuen-verwalter-viel-gluck-dabei/" aria-label="Mehr Informationen über 1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13252" aria-describedby="caption-attachment-13252" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13252" title="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg" alt="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13252" class="wp-caption-text">Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre</p></blockquote>
<p>Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; beschlossen.</p>
<p>Der bisherige Verwalter trieb Schindluder. Hat &#8222;sie verarscht&#8220;, wie einer aus dem Haus sagt. Er war schon gar nicht mehr Verwalter, aber niemand hat´s gemerkt. Einer schon. Der hat genauer hingeschaut. Ließ sich auch helfen. Dann stand fest: Der Verwalter ist nicht mehr Verwalter. Es war so ein bisschen &#8222;one man band&#8220;, diese Verwaltung. Bzw. Two and a half man. Ein Verwalter und eineinhalb Sympathisanten. Bis denen auch das Knopfband riss am Revers der Vertuschungen, Fehlinformationen. Vieles geistert rum in diesen Tage, sogar ganze Räuberpistolen. &#8222;`Ne goldene Nese&#8220; habe er sich verdient, der Holzhöfel (* Name geändert). An uns.</p>
<p><span id="more-13251"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13253" aria-describedby="caption-attachment-13253" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13253" title="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg" alt="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13253" class="wp-caption-text">Handwerker im Hof &#8211; Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Grunde genommen schlägt in jedem Verwalterbewerber auch eine italienische Kommunardenbrust mit Pfiff und Raffinesse: Jeder sagt von sich, er sei &#8222;der Schärfste&#8220;. Wer genau von den Verwalterbewerbern aber tatsächlich schon einmal eine &#8222;Goldene Peperoni&#8220; von den Verwalterfestspielen in &#8222;Kann&#8220; bzw. &#8222;Pizza&#8220; erhalten hat, bleibt kritisch zu hinterfragen. Großmäuligkeit ist keine Zier, besser lebt man ohne ihr.</p></blockquote>
<p>Abgerechnet wird zuletzt. Auch mit der zuletzt verstorbenen Hoffnung. Heute Abend wird (endlich) alles anders werden. Claus Giesmüller (* Name geändert) hat kürzlich hier eine Eigentumswohnung billig geschossen. Die Wohnung stand in der Zwangsversteigerung und da hat er zugegriffen. Für &#8222;unter Hunderttausend&#8220; hat er die Wohnung bekommen, die mehr als 150 m² Wohnfläche hat. Er wohnt in der Wohnung schon lange. Wenn er sie jetzt verkauft, hat er gleich mindestens das Doppelte. Wenn nicht &#8230;.kaum auszudenken.</p>
<p>Das Haus hat ein &#8222;unterlassenes Ambiente&#8220;. Viel wurde in den letzten Jahren hier gerade erst nicht gemacht. Wenn auch die Bausubstanz im Grunde genommen richtig gut ist. Man sieht dem Haus an, dass es könnte. Wenn es nur wollte. Wer aber will schon? &#8211; Ganz hinten sind für &#8222;wahnsinnige Gelder&#8220; paar neue Balkone aus Fertigteilgerüst an die Fassade genäht worden. Gehäkelt oder gestrickt, jedenfalls teuer war´s. Der Verwalter ist Bauingenieur. Ein wesentlicher Punkt ist die beschlossene Entlastung für die Vorjahre. Da ist &#8222;nüscht mehr zu machen&#8220;, aber für 2011/2012 schon noch. Er hat sein Honorar gekriegt, der Verwalter, aber das war eigentlich nicht das wesentliche. Permanent hat er Bauleitungs-Sonderhonorare &#8222;für jeden Scheiß&#8220; abgegriffen. Sogar für eine Tankwartung, sagt Claus Giesmüller, hat Rotzlöffel (wie hieß er doch gleich?) 4 Stunden Überwachungstätigkeit abgegriffen. Ein richtiger Betrüger, vermutet man. Genau weiß man es noch nicht. Die Indizien sprechen eine richtungsweisende Sprache, sozusagen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5985" title="Das heiße Eisen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg" alt="Das heiße Eisen!" width="450" height="329" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Die Eigentümer? Viel passiert in den letzten Jahren. Im Gartenhaus war einer im Grunde allein Eigentümer. Stimmrecht pro Wohnung. Viele kleine Wohnungen, viele Stimmrechte in der Eigentümerversammlung. Sodass der &#8222;große Rest&#8220; in den übrigen Gebäudeteilen nichts durchbekommt.</p>
<p>Vorn an der Straßenkante sind zwei Gewerbeeinheiten. Ist nicht viel los da drin. In einer wird gerade gebaut. Irgendwas &#8222;mit Kita&#8220;, sagt einer von zwei Handwerkern. &#8222;Du bist Hausverwalter,&#8220; sagt er fragend und zückt eine Visitenkarte von sich: &#8222;Hausverwalter, ist immer gut!&#8220; &#8211; Er buhlt um Aufträge. &#8222;Emailadresse?&#8220; Ja, hat er auch. &#8222;Wir machen gern allet Mögliche,&#8220; beschreibt er sein Aufgaben- und Leistungsspektrum. Ich stecke die Karte weg. Mit Visitenkarten mache ich es immer so, die stecke ich weg. Die wichtigen davon scanne ich später im Büro ein und werfe sie weg. Ich bin bereits seit längerem in der Digitalwelt angekommen, meinen Zustand nenne ich &#8222;digitalis&#8220;. &#8222;Was hast denn Du?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, Digitalis irgendwie.&#8220; Ich esse gern Physalis. Ist aber ein anderes Thema.</p>
<p>Sie haben sich hier im Haus so ein Komitee der Unterhaltungskunst gewählt, das sind die Leute, die umsichtig, transparent und fairnymphdich nach einer neuen Hausverwaltung Ausschau halten. Die jetzt eine Matrix machen, eine Gegenüberstellung der abwägbaren Kriterien. Was spricht für die eine Verwaltung und was gegen die andere? Am Ende sind es nicht mehr zehn Kandidaten, die man eingeladen hat. Übrig geblieben sind drei. Drei so wie Frühstückseier für diejenigen, die mehr als eins mögen.</p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774" title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<p>Hartgekochte Eier sind die Verwalterbewerber heute Abend im Keller. Hartgesottenes Prüfkomittee der Unterhaltungskunst: hat ausgewertet, zusammengetragen und Leistungsaussagen &#8222;gläsern&#8220; gemacht. Damit es alle vor Augen haben. Heute abend ist V-Day, gewählt wird am Ende der Verwalter ab 01.01.2013.</p>
<p>Wenn sie heute abend nicht den richtigen wählen&#8230;..doch das ist eine andere Geschichte. Mehr als derjenige welcher gerade jetzt Verwalter seit ein paar Jahren schon war, kann jeder neue Verwalter schlicht leisten. Er muss angenehm sein im Umgang, nicht so eine &#8222;vorlaute Fresse&#8220; haben wie der geschasste &#8222;Bauernlümmel&#8220;, von dem sie sagen, er sei flapsig, arrogant und unfreundlich gewesen. Wenigstens der Ton muss stimmen.</p>
<p>Ansonsten geht es von nun an nur noch bergauf. Versprechen tun das heute Abend alle Verwaltungsbewerber. Ganz sicher.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich ... <a title="1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13150" aria-describedby="caption-attachment-13150" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13150" title="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" width="576" height="651" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_-265x300.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13150" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich bin nicht böse. Alles gut. Zeit zu bloggen!</p></blockquote>
<p>Es ist viel los in Hausverwaltungs-Deutschland dieser Tage und in Berlin. Jetzt werden gerade wieder die Karten gemischt, so wie jedes Jahr um diese Zeit. Wohnungseigentümer aller Stadtteile sind mit ihren Verwaltungen unzufrieden. Aber auch Verwalter sind mit ihren Wohnungseigentümern teils unzufrieden. Man will sich voneinander trennen, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Alte Verwalterbestellungen werden nicht verlängert. Neue sind noch auf Orientierungssuchpfad. Wen nehmen? Alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter, das ist normal. Wenn es nach dem schriftsätzlichen Angebot geht oder nach dem Reden, sind einige der Verwaltungsbewerber Anwärter auf die goldene Peperoni: Sie sind einfach rattenscharf. Andere wiederum sind gähnend langweilig vor lauter Sachlichkeit und ihre Angebote sind bereits irgendwie einschläfernd.</p>
<p><span id="more-13148"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13151" aria-describedby="caption-attachment-13151" style="width: 507px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13151" title="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" width="517" height="674" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13151" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930</figcaption></figure>
<p>Was für Typen sind das eigentlich, so Hausverwalter? Sind es &#8222;graue Mäuse&#8220;, &#8222;anthrazitfarbene Stadtratten&#8220; oder gar &#8222;Stadtaffen&#8220;, so wie Peter Fox sie besang? Sie tragen mausgraue Zweireiher, Schlips und reden sich um Kopf und Kragen? Glaubwürdigkeit ist wohl wichtiger als Kostümchen tragen und Pumps. &#8222;Ein Verwalter muss auch ein Typ sein&#8220;, irgendwie. Sagte mal jemand zu mir und sagte: &#8222;Du bist ein Typ.&#8220; Aber was für einer?</p>
<p>Mit unseren Bewerbungen bin ich im Grunde unglücklich. Sie entstanden als Arbeitsentwürfe vor vielen Jahren und wurden immer wieder angepasst, überarbeitet und inhaltlich neu gefasst. Aber man hat so &#8222;sein System&#8220;, wie man es macht. Erfolgreich sind die Bewerbungen rückblickend gewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/23032353?title=1&amp;byline=1&amp;portrait=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/23032353">Silly-Erinnert feat. Jan Josef Liefers</a> from <a href="http://vimeo.com/sillychannel">sillychannel</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ich danke dir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Mich und mich, Porzellan und Elefant<br />
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt</p>
<div>Silly &#8222;Erinnert&#8220; &#8211; Album &#8222;Alles rot&#8220;, Text: <a title="externer Link" href="http://www.rockpoet.de/Der_Autor/der_autor.html" target="_blank">Werner Karma</a></div>
<div> </div>
</blockquote>
<p>Alles was andere mit Firmenautos, Anzeigen und &#8222;Imagebroschüren&#8220; machen, hielt ich im Grunde immer für Quatsch. Früher war eine rechenbare, jedoch teure Größe die Telefonbuchwerbung in den Gelben Seiten. Mein &#8222;Schwiegervater in spe&#8220; suchte sich seinerzeit gleich als erstes die Gelbe Seiten-Werbeanzeige heraus und verglich sie mit der von dem Reisebüro, in dem er arbeitet. Er beschied seine Tochter: &#8222;Die ist ja größer als unsere&#8220; und gab ihr den Segen. Urbi et orbi. Jetzt habe ich vier Kinder und würde gern von mir sagen, ich führe seit vielen Jahren eine glückliche Ehe mit einer großartigen Frau.</p>
<figure id="attachment_13154" aria-describedby="caption-attachment-13154" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13154" title="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg" alt="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13154" class="wp-caption-text">Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!</figcaption></figure>
<p>Seit den Achtzigern habe ich menschlich viele, viele Veränderungen durchgemacht. Erst war ich ein junger Karrierist, fuhr einen weißen Mercedes Benz (mit stoffbraunen Bezügen) und einem Bosch-Autotelefon, C-Netz, Anschaffungspreis für das Telefon: 6.500,- Deutschbucks. Später fuhr ich einen Mercedes Benz 220 Coupé, Baujahr 1964 in weiß mit schwarzem Dach und Eichenholzinterieur. Drinnen eine großartige Stereoanlage mit CD-Wechsler und hörte vorzugsweise Steve Vai, Toto und Prince. Was für eine Mischung. Dann entdeckte ich das Motorradfahren und war sukzessive &#8222;karrieristische Attitüden&#8220; über Bord. Ich entdeckte mich und meine Neigungen Stück für Stück mehr und gewann an innerer Freiheit, schwamm weg vom beruflichen mainstream und zog mein Ding stärker durch. Das hat mir gut getan.</p>
<p>Inzwischen sind mir viele dieser Dinge überhaupt nicht mehr wichtig, ich bin fünfzig Jahre alt und bin weitgehend &#8222;nicht einzuordnen&#8220; für andere. Darauf lege ich auch Wert. Beruflich finde ich Authentizität wichtig, Ehrlichkeit und offenes Miteinander. Durch die verschiedenen Erfahrungen meines beruflichen Lebens bin ich viel sicherer geworden und manchmal belächele ich die Unsicherheit viel jüngerer Kollegen mit einem Augenzwinkern. Ja, dann erinnere ich mich an mich selbst &#8222;Ich danke Dir, du hast mich an mich erinnert,&#8220; singt die Band SILLY auf einem ihrer großartigen Songs auf dem Album &#8222;ALLES ROT&#8220;. Genau so ist es. Die Leute von SILLY sind alle ähnlich alt wie ich, aber haben ganz andere Lebensläufe.</p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg schmeißen sie an der Hauptstr. gerade ihren Verwalter raus. Das Haus kenne ich schon sehr lange, weil berufliche Kollegen von mir es früher verwalteten. Nun werden wir gefragt und geben ein Angebot ab.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf liegen vor dem Haus fünfzehn Stolpersteine verlegt, denn in diesem Haus haben fünfzehn Juden gelebt, die während des Nationalsozialismus von hier, ihrem letzten Berliner Wohnsitz nach Auschwitz und Treblinka, Sobibor und Maidjanek deportiert wurden. Weil ich das Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220; stets besonders aufmerksam beobachtet und gefördert habe, spricht mich die Idee an, dieses geschichtsbehaftete Haus zu verwalten. Wir würden das gern tun, denke ich, es passt zu uns. Weil wir uns dessen so bewusst sind.</p>
<figure id="attachment_13152" aria-describedby="caption-attachment-13152" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13152" title="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg" alt="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13152" class="wp-caption-text">&#8222;Du willst es. Du kriegst es!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg haben wir aufgrund unseres Umzugs kein Angebot abgegeben, in dem Haus, in dem die Familie von Graf zu Stauffenberg einst ihre Stadtwohnung hatte. In Berlin-Nikolassee wohnte die Familie von Graf zu Stauffenberg in der Tristanstr.. Dort im Wohnzimmer stand die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler zerreißen sollte, was misslang. Jetzt ist das Haus eine kleine WEG, die wieder einen Verwalter sucht. Schon 2008 suchten sie einen, ach, es wird öfter gesucht, als gut ist.</p>
<p>Denn Verwalterwechsel schleifen ja auch die Unterlagen und Aktenbestände. Bei jedem Verwalterwechsel geht ein Stück Identität des Hauses verloren. Mit Ausnahme derjenigen Wechsel, die um gut durchgeführt zu werden, auch ein Stück Aufarbeitung unzulänglicher Vorverwaltung betreffen. Häufig steht das an.</p>
<p>Anderswo in Berlin-Schöneberg wohnen heute die Menschen um einen Innenhof herum, der schwarz-weiß kariert verlegt ist und an dessen oberem Ende ein gut abdeckendes Glasdach draufgebaut ist. Es ist wetttergeschützt dort und die Kellerabgangstreppe zu den mehr als 2,80 m hohen Kellergängen ist trockenen Fußes auch bei schlechtem Wetter erreichbar. Sehr schön ist der alte Aufzug des Hauses, das 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Das ist schön, schöner als schön.</p>
<p>All diese Wohnungseigentümer suchen rastlos und ruhig nach neuen Verwaltern. Wir sind im Gespräch, werden um Angebote gebeten und geben dieser Tage unsere ab. Ob sie sich wohl positiv von den anderen Angebotstexten abheben werden?</p>
<figure id="attachment_13153" aria-describedby="caption-attachment-13153" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13153" title="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg" alt="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13153" class="wp-caption-text">Aufzugsschild von &#8222;anno zwirn&#8220;, Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<p>Schreiben kann ich inzwischen besser. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt. Ob ich aber auch die Herzen der Angebotsempfänger erreiche, ist ungewiss. Ich werde es bald wissen. Und wieder etwas aus mir selbst und unseren angedachten Vorhaben lernen, Konsequenzen ziehen. Nur eins werde ich mit Sicherheit nicht tun. Wir werden uns nicht verbiegen. Es gilt das Prinzip des &#8222;aufrechten Gangs&#8220;. Mit Verve.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/162012/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/162012/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 06:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Barry White]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenau]]></category>
		<category><![CDATA[Gaby Sikorski]]></category>
		<category><![CDATA[Let the music play]]></category>
		<category><![CDATA[Natalia Peracic]]></category>
		<category><![CDATA[Szenejargon]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;V6NVnKFyY24&#8243;] Barry White &#8211; Let The Music Play (via Youtube) &#8222;Wir verorten uns anarchistisch / linksradikal / (pro) queer-feministisch / anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d.h. wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen ... <a title="1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/162012/" aria-label="Mehr Informationen über 1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;V6NVnKFyY24&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Barry White &#8211; Let The Music Play (via Youtube)</span></em></p>
<blockquote><p><em>&#8222;Wir verorten uns anarchistisch / linksradikal / (pro) queer-feministisch / anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d.h. wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen Mittelklassebackground und andere haben Klassenwechsel erlebt.  #Jargonitis digitalis einer Kleinanzeige </em>(Linktipp zur &#8222;Friedenauer Schreibstube&#8220;, Link unten)</p></blockquote>
<p>Let the music play, &#8222;toda la noche&#8220; (die ganze Nacht lang), singt Barry White (danke, <a title="externer Link" href="http://www.perazic-immobilien.de/index.html" target="_blank">Natalia Peracic!</a>) und alle Mitbewohner in der morgendlichen Frühstücksrunde bei der Wohngemeinschaft &#8222;In Flagranti&#8220; (frei erfunden) öden sich an. Okay, tolerant sind wir ja, aber welche Musik? &#8222;Ich mein: We know each other, aber dieser Brother hat musikalisch keinen Father, weißt Du, was ich mein, ey?&#8220; Also Musik, die allen gefällt? Mission Impossible. Zwei, eins, null, die Musikmaschine raucht sich auf &#8211; futschijama das Gerät, &#8230;.ja, bis er wieder eines näht! Du weißt? Der Gerrrättt!</p>
<p><span id="more-13003"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Z6QaA5sZgFA&#8220;]<br />
<em>Barry White &#8211; Just The Way You Are (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>I don&#8217;t want clever conversation<br />
I never want to work that hard<br />
I just want someone that I can talk to<br />
I want you just the way you are.</p>
<p>I need to know that you will always be<br />
The same old someone that I knew<br />
What will it take till you believe in me<br />
The way that I believe in you.</p>
<p>I said I love you and that&#8217;s forever<br />
And this I promise from the heart<br />
I could not love you any better<br />
I love you just the way you are.</p>
<p>Aus &#8222;Just The Way You Are&#8220; © Billy Joel, Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.billyjoel.com/music/stranger-30th-anniversary-legacy-edition/just-way-you-are" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Wie soll der Mensch nur überleben in so einer Wohngemeinschaft, wie eingangs textlich angedeutet ist, ohne vollkommen zu verzweifeln mit sich, seiner Umwelt und dem Anspruch an und Pfirsich? Es ist doch zum Mäuse melken. Nicht nur &#8222;Let the music play&#8220; war so ein Burner, der mehrmals nachbrannte auf unserer geschundenen, politischen Seele. Ein weiterer Song, den Barry White nicht selbst &#8222;schrub&#8220;, wurde von Billy Joel geschrieben und gewann überraschend einen Grammy. Billy Joel hat ihn geschrieben, am erfolgreichsten aber hat ihn der dicke Barry White aus Philadelphia gegeben, sonor, tieftönend und unvergleichlich: &#8222;I love you just the way you are&#8220;. Selbst- und bedingungsloser hat es niemand zu knödeln verstanden. Aber Barry White kam uns abhanden. Wie traurig.</p>
<p>Liebe ist in diesem, zweiten Textentwurf einer besseren Welt gegenüber dem eingangs gezeigten Anzeigentext, der den Weg in die Öffentlichkeit fand, eine Art von &#8222;bedingungslosem Grundeinkommen&#8220;. Liebe ist Zuneigung weil du bist wie du bist: &#8222;just the way you are&#8220;, das reicht. Punkt. Ruhe im Karton. Hör auf nachzudenken! Es ist, wie es ist. Auf das der Scheich sich schleich! &#8211; Jede Blüte will zur Frucht, nicht zur Furcht: nicht in das enge Gerüst zu dogmatischer Links- und Rechtsauslegung, so wie der eingangs gezeigte Anzeigentext, dessen kompletter Wortlaut hier nicht zitierfähig ist. Sie, die Zitierte, Autorin Gaby Sikorski, hat die Anzeige komplett rezitiert.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-7781" title="Niveauveraenderung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg" alt="" width="649" height="385" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg 927w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<p>Danke, Gaby Sikorski,  lesenswerte &#8222;Friedenauer Schreibstube&#8220;, im Grund genommen gilt immer die Devise: Was immer sie auch schrub, war vom Niveau her &#8222;fetter Gabelstaplerhub&#8220; &#8211; &#8230;Richtung hohes Niveau. Wer sich auskennt, weiß: Friedenau gehört in Teilen sehr präzise schon zu Schöneberg, trenddeutsch, angloamericano, mit rollendem &#8222;RRRR&#8220;, aber ohne Angelschein: Beautymountain. Doch das ist eine andere &#8230;. &#8211; Let the music play, großer, großartiger Barry White, we miss you very much! Oh yeah!</p>
<p>Morgens bin ich immer <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=5217" target="_blank">müde</a>. Mit Musik lässt sich alles besser ertragen. Genug Anregungen gab es heute hier am frühen Morgen, gehabt euch wohl und ohne Sorgen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://friedenauer-schreibstube.blogspot.de/2012/09/neues-aus-der-texterei.html" target="_blank">Doofdeutsch, Bekenntnisbeckmesserei &amp; Schluderjahn im Text einer Kleinanzeige</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1255-12 &#8211; Alltag: Vom Anrufen bei Aufzugsfirmen im Generationenwechsel, Bauherren in GbR-Form und einem wahnsinnig vielfältigen Alltag</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/159812/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/159812/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 13:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Bauherren]]></category>
		<category><![CDATA[Bauherrengemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GbR]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft bürgerlichen Rechts]]></category>
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					<description><![CDATA[Guten Tag, es geht um ein Angebot, dass wir Ihnen gemacht haben, vom 21.05.. Da hätten wir gern gewusst, ob da noch Interesse Ihrerseits besteht? Vielleicht können Sie uns dazu zurückrufen unter der Rufnummer &#8230;&#8230;.. #Anruf vom 07.08.12 um 07:59 Uhr, außerhalb der täglichen Bürozeit von 09 bis 12 Uhr des Büro Gotthal durch #Engler ... <a title="1255-12 &#8211; Alltag: Vom Anrufen bei Aufzugsfirmen im Generationenwechsel, Bauherren in GbR-Form und einem wahnsinnig vielfältigen Alltag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/159812/" aria-label="Mehr Informationen über 1255-12 &#8211; Alltag: Vom Anrufen bei Aufzugsfirmen im Generationenwechsel, Bauherren in GbR-Form und einem wahnsinnig vielfältigen Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-267 alignnone" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_201-2" aria-describedby="caption-attachment-201-2" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201 " title="Aufzug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201-2" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Guten Tag, es geht um ein Angebot, dass wir Ihnen gemacht haben, vom 21.05.. Da hätten wir gern gewusst, ob da noch Interesse Ihrerseits besteht? Vielleicht können Sie uns dazu zurückrufen unter der Rufnummer &#8230;&#8230;.. #Anruf vom 07.08.12 um 07:59 Uhr, außerhalb der täglichen Bürozeit von 09 bis 12 Uhr des Büro Gotthal durch #Engler &amp; Hering-Aufzüge, Frau Irgendwer (* Name geändert)</p></blockquote>
<p>Erste Reaktion auf meinen Anruf heute: &#8222;Bei der Vielzahl der Firmen, die ich angerufen habe, weiß ich es jetzt auch nicht aus dem Kopf.&#8220; Die Firma Engler und Hering Aufzüge GmbH (* Name geändert) ist nicht besser geworden durch den &#8222;Generationenwechsel&#8220;, obwohl sich diese Dame namens Irgendwer am Telefon wirklich redlich Mühe gibt. Die Firma war immer so eine Art &#8222;alte Ehrenleute-Firma&#8220;, wo man per Handschlaggeschäft schon recht weit kam.</p>
<p>Das ist jetzt vorbei. Wir sind jetzt Angebots- und Kundennummern, Vorgänge und gerade in dem Ordner abgelegt, den die Kollegin jetzt hat. Nein, sie sei auch nur vorübergehend da, sagt sie, ist da ein Anflug des Bedauerns? Ja ja, ich weiß, das ist ja das Problem.</p>
<p><span id="more-12788"></span></p>
<p style="text-align: center;"> &#8230;</p>
<figure id="attachment_2302" aria-describedby="caption-attachment-2302" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2302 " title="Die Chemie muss stimmen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg" alt="" width="400" height="329" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-2302" class="wp-caption-text">Die Chemie muss stimmen!</figcaption></figure>
<p>Auch die Anfrage meinerseits, ob sie nicht Lust hätten, in Berlin-Schöneberg (engl. &#8222;beauty hill&#8220;) ein neues, aber unwiderstehliches Wartungsangebot zu erstellen, haben sie noch nicht beantwortet. Kein Interesse, das ist nicht das Problem. Doch, sie haben schon Interesse. Sie wissen nur nicht genau, wann. Ist ja auch schwer.</p>
<p>Der alte Herr Engler, wie gesagt, war ein Original. Was wir jetzt haben? Abwarten.</p>
<blockquote><p>Die Zeiten ändern sich. Immer mehr Menschen agieren müde vom vielen und unverbindlichen Telefonieren nur noch virtuell und per Email. Ganze Geschäftsabwicklungen reduzieren sich allein auf die Frage, wer hat wem was genau geschickt und wann hat dieser wie darauf reagiert. Weil es so schön nachvollziehbar ist. Ups, vermutlich ein Irrglaube, dass allein dadurch Geschäftsbeziehungen besser werden.</p></blockquote>
<p>Die Bauherrengemeinschaft &#8222;Coca Cola&#8220; (* Name geändert) aus Kreuzberg (engl. etwa &#8222;cross mountains&#8220;) hat sich zunächst einmal für uns entschieden und will von uns verwaltet werden. Ihr Geschäftsführer, es ist eine GbR zurzeit, hatte noch nie persönlichen Kontakt zu uns. Heute mailt er recht energisch und beklagt schon viele Versäumnisse, woraufhin die mit der Verwaltersuche vorbefassten, weiteren Mitgesellschafter sich für den Ton entschuldigen. Denn die Geschäftsbeziehung hat noch gar nicht angefangen. Er hatte eine andere Verwaltungsfirma  &#8222;im Auge&#8220;. Und jetzt Krokodilstränen drin, weil seine Verwaltung nicht genommen wurde. Das kann ja mal passieren. Aber der Ton macht schon die Musik. Den tonalen Misskredit wieder auf die rechte Ebene rücken.</p>
<p>Wir werden uns schon bald treffen und dann muss man sehen, ob die Chemie dann stimmt? Die Chemie muss stimmen. Sagte ich hier schon mal. Gilt nach wie vor.</p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" title="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" alt="" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<p>Generell werden Email-Signaturen jetzt immer länger. Jeder findet irgendwo eine noch internationalere, großartigere und vielsprachige Signatur und hängt sie einfach unten dran. Kostet nichts. Flatratemailen en gros. Wer sich mit elektronischer Aktenablage befasst, weiß: In der Kürze liegt die Würze. Den Rest nennen die Profis den &#8222;Overhead&#8220;, den Überkopf, oder den Wasserkopf. Platsch. Pitti platsch, kannste glauben.</p>
<figure id="attachment_7623" aria-describedby="caption-attachment-7623" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Antje.Jakisch_Tueroeffner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7623" title="Antje Jackisch - Bitte die Tür ranziehen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Antje.Jakisch_Tueroeffner-300x234.jpg" alt="Antje Jackisch - Bitte die Tür ranziehen..." width="300" height="234" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Antje.Jakisch_Tueroeffner-300x234.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Antje.Jakisch_Tueroeffner.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7623" class="wp-caption-text">Antje Jackisch &#8211; Bitte die Tür ranziehen&#8230;</figcaption></figure>
<p>Bundesverdienstkreuz am Rande für Frau Beyer (* Name geändert) aus Wilmersdorf: Sie hat von 2007 noch einen Zettel gefunden, auf dem Schlüsselnummern notiert sind. Denn der Handwerker hat ihn aktuell stecken lassen, das Material nach oben ins Dach geschleppt und als er wieder herunter kam, war der Schlüssel geklaut. Und nun? Ganze neue Schließanlage. Das wird teuer. Frau Beyer hat noch Notizen, auf denen man aufbauen kann.</p>
<p>Der Tag ist gerettet. Ein paar Impressionen. War wieder viel los heute. Und der Tag ist noch längst nicht zu Ende. Rettet den Alltag!</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:49:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Emails dürfen keine überflüssigen, missverständlichen Hinzufügungen enthalten, die der Leser nicht präzise versteht. Er kann weder Ironie erahnen, noch Untermengung von Kenntnisständen, wie z.B. &#8222;der ja bekannte Rohrbruch&#8220;, der nicht bekannt ist. Dass die Leute immer mehr menschliche Kontakte auf die virtuelle Schiene verlagern, ist bekannt. Auf diese Weise werden die unüberwindlich erforderlichen Kontaktversuche erst ... <a title="1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155012/" aria-label="Mehr Informationen über 1207-12 &#8211; Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" title="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Emails dürfen keine überflüssigen, missverständlichen Hinzufügungen enthalten, die der Leser nicht präzise versteht. Er kann weder Ironie erahnen, noch Untermengung von Kenntnisständen, wie z.B. &#8222;der ja bekannte Rohrbruch&#8220;, der nicht bekannt ist.</p></blockquote>
<p>Dass die Leute immer mehr menschliche Kontakte auf die virtuelle Schiene verlagern, ist bekannt. Auf diese Weise werden die unüberwindlich erforderlichen Kontaktversuche erst einmal gar nicht erst noch versucht. Stattdessen schreibt der Absender eine Email und das war´s. Die Folge: Die Posteingänge der Menschen werden voller. Dabei entsteht auch jede Menge &#8222;Nullkommunikation&#8220;. So wie die mit dem Hauskommissar einer Hausreinigungs- und Betreuungsfirma, die heute Berichtsgegenstand ist, er schreibt am 20.04. des Jahres:</p>
<p><span id="more-12335"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Auszug aus der Email:</p>
<blockquote><p>Betreff: Hooliganstr. 12 (* Straße geändert)<br />
Hallo, im Vorderhaus ist an der Decke Absatz zum 3.OG ja ein bekannter Wasserfleck. Dieser scheint sich weiter auszubreiten und Schimmelspuren bilden sich. Da nun wieder ein Mieter deswegen bei uns anrief, müsste dort mal die Verkleidung vom Strang geöffnet werden um nachzusehen wo die Feuchtigkeit herkommmt. MfG Kraatz (* Name geändert)</p></blockquote>
<p>Die Email habe ich heute angesehen, dreizehn Tage nach ihrem Eintreffen.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<p>Ich habe 360 Emails in meinem Posteingang heute Morgen. Weitere rund 300 Emails lagern in bis zu fünfundzwanzig weiteren Unterverzeichnissen, vorläufig dort geparkt, weil sie keine besondere Wichtigkeit besitzen und aus archivinteressierten Gründen behalten werden müssen. Eine Vielzahl von Emails habe ich dabei bereits gelöscht.</p>
<p>Das sind also -sagen wir mal- rund fünfhundert bis sechshundert Emails, die ich überwiegend nicht mehr benötige und die meinen Alltag überlagern, als  &#8222;overhead&#8220;, technisch wie inhaltlich überwiegend zu nichts mehr nütze, außer zu Beweiszwecken.</p>
<p>Ob Emails große Beweisfähigkeit zukommt? Da habe ich Zweifel. Mein reguläres Arbeitsleben besteht jedenfalls im überwiegenden Ergebnis nicht aus Beweislücken, Beweisanträgen und Prozessgesichtspunkten. Ich klage weder gern vor Gericht, noch verklagen uns gern Leute, außer einigen, die nicht anders können. Bei denen allerdings kommt es ausschließlich auf solche Gesichtspunkte an, die nicht per Email anliegen und bewerkstelligt werden bzw. wurden.</p>
<p>Im Kern ist die obige Email eine technische Mängelmeldung, die an einer Reihe von inhaltlichen Ungeschicklichkeiten leidet. Im Kern dies:</p>
<p>&#8211; Aus dem Betreff kann ich nicht erkennen, dass es sich um eine wichtige, notfallartige Nachricht handelt, die sofortiger Bearbeitung bedarf. Aus dem Betreff eines Straßennamens erkenne ich dies beim besten Willen nicht.</p>
<p>&#8211; Am 20.04. hatte ich offenbar gerade keine Zeit, diese Email anzusehen. Dann kamen so viele neue Emails, dass die alte Email einfach im Nirwana verschwunden ist. Sie war bis heute ohne jede Bedeutung. Das ist schlecht, denn wenn Wasser tropft, ist dies kaum sachgerecht.</p>
<p>&#8211; Hat nun derjenige, der eine solche Email absetzt, seine Verantwortung gut erfüllt? Oder ist derjenige der Hund, der diese Nachricht nicht liest? Kein Absender kann wissen, wann der Empfänger die Email liest und ob überhaupt? Na ja, man sieht schon, es ist ein Yin-Yang-Problem, nicht wahr? Wer schreibt, muss bei wichtigen Dingen auch dranbleiben, bis sie persönlich geregelt und Erledigungen zugeführt werden.</p>
<p>Es reicht nicht aus, zu schreiben. Schreiben ist noch nicht Kommunikation, sondern der einseitige Antrag des Schriftführenden, bei irgendeiner Gelegenheit gelesen bzw. wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Bemerkenswert: &#8222;Hallo, im Vorderhaus ist an der Decke Absatz zum 3.OG ja ein bekannter Wasserfleck.&#8220; Die Prüfung ergibt: Nein, der ist nicht bei uns bekannt, dieser Wasserfleck. Würden wir denn einen Wasserfleck im Treppenhaus einfach ignorieren? Wohl kaum. Das Treppenhaus ist hier äußerst hochwertig renoviert. Und weiter und noch bemerkenswerter: &#8222;Da nun wieder ein Mieter deswegen bei uns anrief, müsste dort mal die Verkleidung vom Strang geöffnet werden um nachzusehen wo die Feuchtigkeit herkommt.&#8220;</p>
<p>Mitnichten. Der Mieter war erstens ein Verwaltungsbeirat, der sich nach vierzehn Tagen ergebnislosen Zuwartens nach dem Stand erkundigte. Und: Richtig dürfte sein, dass wir nicht deswegen etwas zu veranlassen haben, weil jemand nochmals anruft. Wir müssen beim ersten Anruf handeln, wenn Wasserschäden drohen. Solche Schäden müssen gemeldet werden, so dass sie wahrgenommen werden können. Sie müssen an Handwerker weiterbeauftragt werden, um den Schaden klein zu halten.</p>
<p>Dass solche Sachen herumliegen in virtuellen Mängelmeldungen, wo sie nicht wahrgenommen werden können, ist nicht in Ordnung. Ich werde heute den König der Löwen geben und ordentlich brüllen. Es reinigt die Seele und befreit von der persönlichen Wut, die heute Morgen hier entstanden ist. Nicht mit mir, Leute.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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