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	<title>Sanitär &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Sanitär &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1976-17 &#8211; Positionen: Jetzt wird richtig verdient! Nicht nur dumm. Dumm und dämlich.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 09:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Thermische Schwankungen über Deutschland. Wallende Wuthitze! Und kalt werdende Geschäftsbeziehungen. Der Heizung-Sanitär-Branche geht es den Umständen entsprechend sehr gut. Die Auftragsbücher sind gefüllt. Auf Nachfrage geben die Handwerker zwei Auskünfte: 1.) Ja, wir haben mehr Aufträge, als wir redlich abarbeiten können. 2.) Nein, wir haben keine Mitarbeiter, um das alles erfolgreich umzusetzen. Und wir sind ... <a title="1976-17 &#8211; Positionen: Jetzt wird richtig verdient! Nicht nur dumm. Dumm und dämlich." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319817-positionen-jetzt-wird-richtig-verdient-nicht-nur-dumm-dumm-und-daemlich/" aria-label="Mehr Informationen über 1976-17 &#8211; Positionen: Jetzt wird richtig verdient! Nicht nur dumm. Dumm und dämlich.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3961" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Heizung.Icon.jpg" alt="" width="359" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Heizung.Icon.jpg 359w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Heizung.Icon-300x294.jpg 300w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px" /></p>
<p>Thermische Schwankungen über Deutschland. Wallende Wuthitze! Und kalt werdende Geschäftsbeziehungen.</p>
<p>Der Heizung-Sanitär-Branche geht es den Umständen entsprechend sehr gut. Die Auftragsbücher sind gefüllt. Auf Nachfrage geben die Handwerker zwei Auskünfte: 1.) Ja, wir haben mehr Aufträge, als wir redlich abarbeiten können. 2.) Nein, wir haben keine Mitarbeiter, um das alles erfolgreich umzusetzen.</p>
<p>Und wir sind die Kunden dieser Branche.</p>
<p>Beispiel Gasthermen:</p>
<p>Das Internet als Handels- und Beziehungskiller Nummer Eins legt Strukturen per Mausklick offen. Wir können Gasthermen kaufen, in Stückzahlen skalierbar. Mehr Thermen, bessere Preise. Die Vorgehensweise ist nicht neu. Wer sich professionell mit Kaufmännischem befasst, kommt sehr schnell zu der Erkenntnis, dass die Marge im Einkauf liegt. Das wusste schon VW-Chefeinkäufer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Ignacio_L%C3%B3pez_de_Arriort%C3%BAa" target="_blank">Ignacio Lopez</a> vor vielen Jahren und machte von sich reden. Als Großkunde erarbeiten wir gerade Strategien, um moderne Straßenräubermethoden der Branche kaputt zu machen. &#8222;Dis kauf ich Euch ab,&#8220; sagt Olli Dittrich in der berühmt gewordenen Werbung von Mediamarkt dazu. Dabei ist Mediamarkt nur Reseller und trifft Prozentpunkte im heiß umkämpften Elektronikmarkt.</p>
<p>Ganz anders die Heizungs- und Sanitärbranche gerade.</p>
<p><span id="more-17834"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Die fetten Jahre sind die schlimmsten! Der hiesige Artikel zeigt auf, wie man den Aufwand eines Gasthermeneinbaus in einer Bestandswohnung mit Altanlage richtig kalkuliert im Sinne von fair, aufwandsgerecht und mit Preiswürdigkeit. Natürlich ist ein solcher Artikel Stachel im Fleisch bzw. Dorn im Auge. Macht nichts.</p></blockquote>
<p>Die Standard-Gastherme mit kombinierter Warmwasserbereitung, gut genug für eine Wohnung mit 50 bis 90 m² Wohnfläche, kostet im Einkauf ca. 1.750,- € bis 3.500,- €, nach Güte, Ausstattung und Beschaffenheit, brutto. Hinzu kommen abschätzbare Tagesleistungen in ungefähren Stunden und Mannzahlen. Wo das Gerät getauscht wird, weil die alte Gastherme nicht mehr funktioniert, dürfen wir erfahrungshalber von der Faustformel ausgehen: Zwei Mann, ein Arbeitstag. Komplikationen nicht mitgerechnet.</p>
<p>Seit kurzem sind Brennwertthermen Pflicht, wo es technisch geht, also von Ausnahmeregelungen abgesehen.</p>
<p>Anders als die früheren Normalgeräte ist deren Abgastemperatur sehr niedrig, wodurch es im Betrieb zu Kondensatbildung (Wasser) kommt. Das Abgas muss im Schornstein in einem Rohrkanal verlegt werden, damit die Schornsteine nicht Schaden nehmen. Ein solches Schornsteinpaket kostet ca. 350,- €. Der Schornstein muss dafür bearbeitet werden. Das Kondensat muss abgeführt werden, ins Abwasser, also angebunden werden.</p>
<p>Wir können als Erfahrungswert verbuchen, dass man die Kosten eines Gerätetauschs einer Gastherme beziffern kann. Noch 2012 hat ein solcher Gerätetausch (ohne Brennwerttechnologie) summa summarum 2.300,- bis 2.500,- € inklusive aller Montageleistungen gekostet.</p>
<p>Aktuell liegen uns Kostenangebote von Heizungs-Fachfirmen von 5.300,- € (günstig) und 6.700,- € (teuer) für dieselbe Leistung vor, wobei eben wie gesagt heute noch zusätzlich das Schornsteinpaket oben hinzukommt, dessen Einbau kostenmäßig ebenfalls abgerechnet werden muss. Angebotspreise wie diese lassen sich unter heutigen wirtschaftlichen Gesichtspunkten aber nicht vom Aufwand her rechtfertigen. Hier wird ordentlich zugelangt.</p>
<p>Treffen die obigen Aussagen zu, so sind wir mit Materialkosten von im Mittel 2.200,- € (pro Gastherme) und einem Schornsteinpaket von 350,- € (für Abgasrohr) bei ca. 2.550,- €.</p>
<p>In diesem Fall trifft also kalkulatorisch der 5.300,- € berechnende Handwerker über die Gastherme hinaus 2.750,- € für die Montage des Geräts und wenn er 6.700,- € berechnet, einen Lohnleistungsanteil von 3.950,- €.</p>
<p>Fassen wir zusammen, dass im Regelfall zwei Monteure jeweils 8 Stunden Arbeit bei normaler Arbeitsdispo dafür benötigen und dass die Handwerkerstunde mit 37,50 € zu Buche schlägt. Daraus  errechnet sich ein Stundenkostenaufwand von 714,- € inklusive Mehrwertsteuer. Schon in diesem Abrechnungsbestandteil ordnungsgemäßer Handwerkerkalkulation ist der Gewinn des Unternehmers eingerechnet, da er die Selbstkosten übersteigt. Wir sehen nun also sehr schnell, dass der Handwerker über die Lohnstunden hinaus mindestens 1.900,- € vor Steuern betrifft, bzw. 3.100,- € (alle Werte stark gerundet).</p>
<p>Ein solches Kalkulieren ist der Tod jeder Geschäftsbeziehung und wird nicht hingenommen werden.</p>
<p>Die Lösung?</p>
<p>Derartige Handwerker bekommen keine Aufträge mehr von uns. Sie versuchen, ihre guten Großkunden preislich zu betrügen. Es ist Betrug, aber legal, für eine Leistung Preise aufzurufen, die sich unter einem Gesichtspunkt wechselseitiger Vorteilsgewährung und Erfolgsaufteilung zwischen Kunden und Dienstleister nicht mit dem realistisch dahinter stehenden Aufwand rechtfertigen lassen.</p>
<p>So gerät eine ganze Branche jetzt immer mehr in Verruf. Na wartet.</p>
<p>Wie wir das alles preiswert und trotzdem fair und richtig bezahlt abwickeln, wird nicht verraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1946-16 &#8211; Positionen: Sanitär, Heizung, seine Tochter und die Knupperkirschen. #Bewertung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 14:03:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beachte: Es stellt einen Unterschied dar, ob es um einen Handwerkercheck geht oder um einen Handwerkerscheck. Nachdem dies nun klargestellt ist, befasst sich der nachfolgende Artikel zunächst mit dem Check. Inhaltlich geht es um die Frage, mit welchem Handwerksbetrieb jemand wie wir gern zusammen arbeitet und was die Grundlagen guter Zusammenarbeit sind. Der zweite Teil, ... <a title="1946-16 &#8211; Positionen: Sanitär, Heizung, seine Tochter und die Knupperkirschen. #Bewertung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315816-positionen-sanitaer-heizung-seine-tochter-und-die-knupperkirschen-bewertung/" aria-label="Mehr Informationen über 1946-16 &#8211; Positionen: Sanitär, Heizung, seine Tochter und die Knupperkirschen. #Bewertung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></a></p>
<blockquote><p>Beachte: Es stellt einen Unterschied dar, ob es um einen Handwerkercheck geht oder um einen Handwerkerscheck. Nachdem dies nun klargestellt ist, befasst sich der nachfolgende Artikel zunächst mit dem Check. Inhaltlich geht es um die Frage, mit welchem Handwerksbetrieb jemand wie wir gern zusammen arbeitet und was die Grundlagen guter Zusammenarbeit sind. Der zweite Teil, der Scheck, ist sozusagen das automatische Folgeprodukt eines gelungenen Checks. Doch so weit kommt es im nachfolgenden Check erst gar nicht. Schon der erste Auftrag will gar nicht recht gelingen, Frau von Bingen. (* Name geändert)</p></blockquote>
<p>Die Bewertung von Handwerksfirmen ist eine schwierige Kunst. Da sie öffentlich erfolgt, bekommt der Kritiker sofort nach Veröffentlichung zum Teil heftigen Gegenwind. Die Kritik muss richtig und berechtigt sein, unangreifbar. Folgende Bewertung lasse ich aus Gründen meiner Sympathie für den Unternehmer im Anonymous-Modus: Die Firma gibt es wirklich und das ist meine Bewertung. Mein Vorgehen erinnert an die &#8222;Band ohne Namen&#8220;. Echt.</p>
<p><span id="more-17642"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_1021" aria-describedby="caption-attachment-1021" style="width: 591px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1021 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_disclaimerbewertung.jpg" alt="Disclaimer Bewertung(en)" width="601" height="182" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_disclaimerbewertung.jpg 601w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_disclaimerbewertung-300x90.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px" /><figcaption id="caption-attachment-1021" class="wp-caption-text">Disclaimer Bewertung(en)</figcaption></figure>
<p><strong>Qualität ist kein Zufall; sie ist immer das Ergebnis angestrengten Denkens.<br />
John Ruskin</strong></p>
<p>John Ruskin hat recht. Zuverlässig und schnell, vor allem der Notdienst klappte gut, früher. Etwas ohne Schnelligkeit, aber in einer großen Zeit war nicht gut Knupperkirschen essen: Geplant, betreut und sorgfältig eingetütet werden musste. Aufträge mit Inhaltlichem. Das war so. Vor Jahren.</p>
<p>Eine Branchenregel: Verdiene Geld mit schnellem Notdienst. Eine Art Prior. Nicht viel Büro. Andere sind gute Planer. Denken nach, kommen aber nicht schnell. Ich werte es nicht. Wichtig zu wissen.</p>
<p>Schweres Gewässer. Ein Auftrag mit Logistik. Ich rufe an. Sie bellt gleich los. Wie eine Kasernensirene, sie schnarrt: &#8222;Dis jeht so nicht&#8220;, sagt sie. Sie hat einen Auftrag, einen Kellerplan mit Nummern, Namen der Nutzer, eine Kontaktperson mit Telefon, die sie anrufen soll. &#8222;Glooben Se etwa, ick fahr da fünf Mal hin, weil die alle nich da sind?&#8220;<br />
Zu früh gefragt, ein Planungsmangel: Glaub ich nicht, sag ich. Sie unbeirrt: &#8222;Wo sind se denn nu, de Nummern vonne Leute?&#8220; Mit dem Zweiten (Termin) vor Ort sieht man besser, weiß ich, bzw. klara. Klara Kopp, als papierene Pläne. Trotzdem: Man muss einen Plan haben.</p>
<figure id="attachment_14402" aria-describedby="caption-attachment-14402" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14402" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Saure.oder_.Knupper.jpg" alt="Saure oder Knupper? #Lebensentwürfe" width="650" height="646" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Saure.oder_.Knupper.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Saure.oder_.Knupper-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Saure.oder_.Knupper-300x298.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14402" class="wp-caption-text">Saure oder Knupper? #Lebensentwürfe</figcaption></figure>
<p>Die Sirene vom Heizungsbau hört nicht auf zu bellen, ihr Sonor ist unerbittlich, streng, Furor (Wut) eher, nicht Fuchur (Glücksdrache). Sie ist der Spielregelnrichter. Dominant. Sie erteilt mir detailliert Aufträge. Doch Auftraggeber, das bin ich. Sie hat einfach keine Ahnung.</p>
<p>Im Auftragsrecht gilt als Arbeitsverweigerung die Umkehr der Beweislast, als hätte ich hier Dienst am uneinsichtigen Weib. Mich abzuarbeiten, warum ich Geld an Handwerker bezahle. Wir schaffen das Normale nicht: Dienst an der Sache, Eifrigkeit, Fleiß und Lösungen – Parameter der Dienstbeflissenheit. Einen Abwasser-Kellerrohrbruch zu beseitigen, ohne unendlich viel Lärm um nichts. Ich werde nicht fünfzehn Leute anschreiben, sie müssten ihren Keller beräumen. Madame, se will jetzt ran, se. Eventuell JA und wenn nicht, ist ja auch egal. Ist es nämlich nicht. Unangenehm.<br />
Überhaupt: Ich nachfrage ja nur, ob mein Auftrag da ist, abgearbeitet wird. Sie ruft zurück. Erst noch kurz Mails checken. Wie Tim Bendzko, nicht Willy.</p>
<p>Gute denken sich in Sachen rein, lassen kurz die Seele baumeln, wie auf kurzem Weg und mit Lebenserfahrung, gutem Händchen zum Ziel? Wir haben hier ein Problem im Ansatz schon und nicht die Lösung. Bei unserer Kontaktperson im Haus erfahre ich auf Nachfrage: Kellerleitung 150iger Durchmesser, durch 3 Kellerverschläge hindurch, Rohrbruch mittlerer Keller, ca. 0,80 m lang. &#8220; &#8211; Das hätte die Sirene erfahren. Wenn man Wissen teilt.</p>
<p>Schlechte Erfahrungen. Wir hatten so lange nichts miteinander zu tun. Und nun das beim ersten Auftrag. Ich muss als Auftraggeber selbstbewusst nach anderen Lösungen suchen. Wenn ich einen Handwerker brauchbar bewerte, kann man es nachlesen. Sind wir wieder beim Plan: Gut, zutreffend und packend bewerten, nicht billig. Einen Glücksdrachen am Telefon ist ihnen zu wünschen á la Fuchur, der Kassenschlager. Ich mochte den Chef immer. Die Mitarbeiterin ist seine Tochter, mehr sag ich nicht. Ihm zuliebe. Ich mag ihn. Aber mit ihr kann ich nicht. Ganz klar.</p>
<p><strong>Meine Bewertung überarbeite ich, sobald ich weitere Erkenntnisse habe, die dies rechtfertigen.</strong></p>
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		<title>914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 06:34:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. ... <a title="914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125611/" aria-label="Mehr Informationen über 914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" title="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" alt="" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre</p></blockquote>
<p><strong>Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen</strong> hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. Doch einsame Spitze war nur eins und das ist jetzt preisprämiert mit dem &#8222;PP-Becken in Silber&#8220;, einem Award, der von unserer Redaktion nach strengen Preisstatuten vergeben wird, also niemals leichtfertig. <strong>Aus der Begründung der Jury Auszüge</strong>:</p>
<p><strong>Der gesamte eingereichte Vorschlag</strong> ist in einem leicht abgewohnten &#8222;alt weiß&#8220; gestrichen und zeigt hier und da hervorhebenswerte, geringfügige Farbunterschiede an den Wand- und Deckenflächen, die durch ein milchig diffuses Oberlicht bei &#8222;schrägster Sonneneinstrahlung&#8220;, kurz vor dem Sonnenuntergang, ganz liebreizend changieren.</p>
<p><span id="more-9701"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="100" height="30" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9702" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9702  " title="Wadebanne des Monats - Foto" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg" alt="Wadebanne des Monats - Foto" width="450" height="662" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wadebanne des Monats &#8211; Foto</dd>
</dl>
<p><strong> </strong></p>
</div>
<p><strong>Überhaupt war damals Bad- und Sanitärgeschichte noch gar nicht geschrieben</strong>. Man maß dem eigenen Feuchtraum noch lange nicht jene hohe Bedeutung bei, die ihm erst ab den 1980iger-Jahren verstärkt zukam. Erst dann kam überhaupt Farbe ins Spiel: ein schönes mattgrau war damals dann der Hit. Doch zurück in die Vergangenheit.</p>
<p><strong>Die Badewanne wurde in den Sechsziger Jahren</strong> noch &#8222;freistehend&#8220; aufgestellt, nicht eingebaut und in dümmlichen Yton-Blöcken eingemauert, wo man ihre krasse Schönheit nicht einmal richtig wahrnehmen konnte. Diese &#8222;Entenfüsse&#8220; am unteren Ende standen frei über dem liebevoll in &#8222;holz natur, anheimelnd&#8220; gestalteten Fußboden, der von ferne betrachtet einem Scheit grob gehackten Kamin-Brennholzes entsprach. Sehr praktisch und durch neuere Entwicklungen nicht zu toppen. Der Brauseschlauch, ein längerer als heute üblich, zum flexiblen Beduschen des eigenen Wonnekörpers am frühen Morgen mit praktischer Duschkopfaufhängung am herunterfahrbaren Haken. Zugleich war dieses &#8222;Geländer&#8220; auch in der Lage, den kreislauf-instabilen Badegast in eine verfestigte Stabilstellung zu bringen, sollte ihm einmal schwindlig werden, angesichts zu kalter oder gar heißer Spontanbeduschung.</p>
<p><strong>Auch der große Schwenkhahn</strong> über dem seitlich angebrachten Handwaschbecken, Farbe: keramikweiß, hatte ganz bewußt Doppelfunktion: zum Befüllen des Handwaschbeckens oder zur Befüllung der Badewanne. <strong>Ganz schön gewitzt</strong>.</p>
<p><strong>Noch gewitzter</strong>: Bereits in dieser frühen Zeit der sanitären Gesamtgelüste kam das &#8222;Wasser aus Wand&#8220; und aus der Küche, wo versteckt hinter einem Unterschrank ein stromverarbeitender Durchlauferhitzer des Fabrikats Stiebel Eltron seine Dienste tat.</p>
<p><strong>Alles in allem ein echter Hingucker</strong>, dieses Bad, fand die Jury und zögerte nicht, den Preis mit den besten Wünschen für ein noch langes Leben dieses unverfälschten, von wilder Schönheit durchzogenen Badezimmers. Weitere Preisprämierungsvorschläge nimmt die Redaktion wie gewohnt schriftlich entgegen. <strong>Bitte reicht auch ein aussagekräftiges Foto mit ein</strong>.</p>
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