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	<title>Sanierung &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Sanierung &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 17:03:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man lebt so rein im persönlichen Milieuschutz und hat schon eine Weile sehr gelitten. An der ganzen Gegend. An der Situation. An dem speziellen Haus. Man hofft, dass sich da mal was dreht: Dass die Vermieter unter den Eigentümern ihre Wohnung mal an bessere Mieter vermieten. Die alten Mieter sind schließlich gebrauchte und das freundliche ... <a title="2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3252-19-positionen-wenn-der-milieuschutz-klingelt-und-was-bewohner-ueber-diese-information-sagen/" aria-label="Mehr Informationen über 2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_18692" aria-describedby="caption-attachment-18692" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18692" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner.png" alt="Kinder der Straße (Heinrich Zille, 1923, Titelblatt der Ausgabe, nachbearbeitet) #Milljöh #Milieu" width="850" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner-650x344.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner-768x407.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18692" class="wp-caption-text">Kinder der Straße (Heinrich Zille, 1923, Titelblatt der Ausgabe, nachbearbeitet) #Milljöh #Milieu</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man lebt so rein im persönlichen Milieuschutz und hat schon eine Weile sehr gelitten. An der ganzen Gegend. An der Situation. An dem speziellen Haus. Man hofft, dass sich da mal was dreht: Dass die Vermieter unter den Eigentümern ihre Wohnung mal an bessere Mieter vermieten. Die alten Mieter sind schließlich gebrauchte und das freundliche Verhältnis hat sich durch deren schlechtes Benehmen deutlich abgenutzt.</p></blockquote>
<p>Jetzt vorläufiger Milieuschutz, DAS Instrument gegen Vertreibung von Mietern. Mieter, die aus ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten zugezogen waren. In manchen Häusern und Gegenden sind Häuser wie Waffen. Man kann Menschen mit Wohnungen erschlagen, wussten früher kluge Leute. Anders herum: Damit alles so bleibt, wie es schon immer war. Wären in einem Hause im Milieuschutzgebiet schlechte Mieter angestammt, Menschen, die einer Gegend nicht gut tun, manifestierte sich durch Milieuschutz und ein Verbot von Mieterhöhungen (Mietendeckel) deren Angestammtheit.</p>
<p><span id="more-18693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier sind wir beim vielbeschriebenen Milljöh des Berliners Heinrich Zille, dessen Milieukenntnis und Beschreibung in Fotos und Zeichnungen drastisch nachgewirkt hat und beispielgebend illustrierte, warum moderne Stadtplaner übereinkamen, ganze Kiezen nach Kahlschlagsanierung (negativ) in behutsame Stadterneuerung (besser) zu überführen. Für diesen Ausgleich haben im Westen Berlins die Hausbesetzer gesorgt Anfang der Achtziger Jahre. So wurde aus behutsamer bedeutsame Stadtsanierung. Nun kamen monetäre Kalmücken, kauften für Ein-EURO-Beträge die Wohnungen des Berliner Senats raus. Dass dieser Basisschutz der Berliner Bevölkerung wegfiel, lässt Mängel bei der Bedarfsdeckung auf die übrigen Immobilienbestand hinüberschwappen. Die ganze Strukturkrise eines unausgeglichenen Wohnungsmarkts hat der Berliner Senat selbst verzapft. Leider. Ich schreibe nichts zum Ideallösungsersatz: Ich habe keinen und rede nicht einfach daher, indem ich nur einfach ein paar Sätze schreibe.</p>
<p>Simone Müller-Piepenbrink (Name geändert) aus Spandau fasst die Benachrichtigung des Bezirksamts Spandau so auf (aus einer Email):</p>
<blockquote><p>Kurz zusammengefasst: Wir wollen keine potenten, gebildeten Mieter und Eigentümer in Spandau haben und auf gar keinen Fall Spandau aufwerten. Interessant. Und habe ich das richtig verstanden, dämmen dürfen wir auch nicht, weil dann die Miete teurer wird? Das ist super, sparen wir eine Menge Geld.</p></blockquote>
<p>Müller-Piepenbrink sagt es lakonisch und zusammengefasst. Es steckt Wahrheit drin.</p>
<p>Ob Angela Merkel Wärmedämmmaßnahmen, die gezielt nicht durchgeführt werden können, gut fände, angesichts Kyoto stand bei Redaktionsschluss noch nicht abschließend fest. Milieuschutz ist Ländersache: Inzwischen wird schon an der Idee geschraubt, in Berlin auch Gewerbemieten einzufrieren. Dieser Weg wird auch kein leichter sein. Fachleute drücken die Sache momentan so aus:</p>
<p>Die Lage ist extrem unübersichtlich und könnte weite Teile der investitionsfreudigen Immobilienbranche erheblich verunsichern. So weit ist es jetzt schon.</p>
<p>Die Liste der lustigsten Fragen eines sozialen Netzwerks wird angeführt von Facebook, wo ein Algorithmus (anderes Wort für Alcopop?) bereits insinuiert und wer weiß schon die Antwort?</p>
<p>Screenshot</p>
<figure id="attachment_18695" aria-describedby="caption-attachment-18695" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-18695" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg" alt="Ist das eine Immobilie? #Landgericht #Berlin #Facebook" width="850" height="233" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg 1488w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-650x178.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-768x211.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-850x233.jpg 850w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18695" class="wp-caption-text">Ist das eine Immobilie? #Landgericht #Berlin #Facebook (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)</figcaption></figure>
<p>Dahinter steckt bestimmt Tetsche (Der Stern), dessen Bauernweisheit lautete: Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. Und ein Land- als Leibgericht bietet sich da an. In Berlin lautet die sicher verbriefte, richtige Antwort auf diese Frage allerdings: Das schon, aber nicht für Dich!</p>
<p>Bämm. Fertig.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2068-19 &#8211; Positionen: Unsicher sein und bleiben dürfen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 20:41:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eisbär Knut Seelig sind die geistig Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer. (Alter Spruch) &#8211; Sag mal: Du hast das nicht gut durchdacht, oder? &#8211; Hast Du eine Stirnhöhlenvereitelung? Dieses Quantum Unsicherheit im Leben. Wie es wirklich ist, entscheiden häufig Gefühle, geboren aus dem Moment. Dass es unheimlich wichtig ist. Finde ich es wichtig, weil ... <a title="2068-19 &#8211; Positionen: Unsicher sein und bleiben dürfen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3288-19-positionen-unsicher-sein-und-bleiben-duerfen/" aria-label="Mehr Informationen über 2068-19 &#8211; Positionen: Unsicher sein und bleiben dürfen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Eisbaer.Knut_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4187" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Eisbaer.Knut_.jpg" alt="" width="849" height="598" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Eisbaer.Knut_.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Eisbaer.Knut_-300x211.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a><br />
Eisbär Knut</p>
<blockquote><p>Seelig sind die geistig Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer. (Alter Spruch) &#8211; <span class="_5z6m"><span class="_4a6n">Sag mal: Du hast das nicht gut durchdacht, oder? &#8211; Hast Du eine Stirnhöhlenvereitelung?</span></span></p></blockquote>
<p>Dieses Quantum Unsicherheit im Leben. Wie es wirklich ist, entscheiden häufig Gefühle, geboren aus dem Moment. Dass es unheimlich wichtig ist. Finde ich es wichtig, weil ich selbst Warnungen erhalte? &#8222;Wenn Du nichts tust,&#8220; ruft Onkel Wumba, der Onkel von Karla Kolumna, der Reporterin. Pippi lacht, weil ihr Credo ist: Ich bau mir eine Welt, wie sie mir gefällt. Widde widde witt bumm bumm, tschak. &#8211; Sie hat ein Haus, ein wunderschönes Haus. Sie hat Zeit und Tim und Anika sind zu Gast, sie treiben Schabernack mit der Zeit. Die macht nur vor dem Teufel halt, heute ist schon beinahe morgen. <span class="_5z6m"><span class="_4a6n">Klar lese ich die Zeit. Halbjährlich Zeitumstellung. Ich hab bloß nie welche. Früher las ich morgens. Seit der Umstellung mit Zeitverschiebung.</span></span></p>
<p>Ist die Terrassensanierung dringlich, unaufschiebbar? Muss sie sofort in Angriff genommen werden? Oder ist es sinnvoller abzuwarten, bis richtige Angebote für vier Stück vorliegen und eine Versammlung der Eigentümer beschlossen hat? Ich kann ganz klar sagen, wie wichtig ich diese Frage finde: Ich bin mir da wirklich ganz klar total unsicher.</p>
<p>Ich finde gut, dass ich unsicher bin. Sonst wäre ich nämlich am Ende. Ich wäre nur der übliche Klugscheißer mit stärksten charakterlichen Mängeln. Der Kundige muss unsicher sein dürfen. Manchmal brauchen wir Geduld. Oder Spucke. Wir sehen uns alles an, wir sammeln weitere Informationen, aber wann schlagen wir zu? Klötzsch! Karl Lagerfeld ruht in Frieden, er sagte unter anderem: &#8222;Ich diskutiere nicht. Ich habe vorher nachgedacht.&#8220; Ich bin eher ein wohlüberlegter, strukturierter Eisbär, weniger ein Tanzbär. Ich muss sagen können, dass ich unsicher bin, und verletzlich. Ich kann mich irren. Ich kann immer nur so gut ich kann.</p>
<p>Ich selbst nun noch ein Weilchen.<br />
Aber dann: Na warte.</p>
<p><span style="color: #999999;">(Qualität ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens.)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/315216-positionen-alles-ist-machbar-herr-nachbar-nur-geklaert-sollte-es-bitte-sein-nu-seien-se-ma-nich-buerokratisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 09:17:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie man sich bettet, so fliegt man. Geradeaus. Oder um die Ecke. #Bloggwart von #Hogwarth &#8211; heute Die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg wollen bauen. Sie machen sich den Innenhof (Hinterhof) schön. Dass ein Haus keinen eigenen Hofzugang hat, ist selten. Kam früher vor. Tatsächlich sind die Zuwegungen über das Grundstück der Nachbarn suboptimal. Es gibt fünf ... <a title="1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315216-positionen-alles-ist-machbar-herr-nachbar-nur-geklaert-sollte-es-bitte-sein-nu-seien-se-ma-nich-buerokratisch/" aria-label="Mehr Informationen über 1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15868" aria-describedby="caption-attachment-15868" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15868" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg" alt="Der Foto-Nachbar © Markus Winninghoff , 2014 http://winninghoff.net" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf-300x199.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf-900x599.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15868" class="wp-caption-text">Der Foto-Nachbar © Markus Winninghoff , 2014 http://winninghoff.net</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie man sich bettet, so fliegt man. Geradeaus. Oder um die Ecke. #Bloggwart von #Hogwarth &#8211; heute</p></blockquote>
<p>Die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg wollen bauen. Sie machen sich den Innenhof (Hinterhof) schön.</p>
<p>Dass ein Haus keinen eigenen Hofzugang hat, ist selten. Kam früher vor. Tatsächlich sind die Zuwegungen über das Grundstück der Nachbarn suboptimal. Es gibt fünf Stufen rein ins Haus und nach oben und das alte, tolle Treppenhaus und wieder runter fünf Stufen, Tür zum Hof. Mit Baugerät kommen die Bauleute da nicht leichterdings in den Hof, um die Fläche zu entsiegeln und Pflasterung zu verlegen.</p>
<p>Zwei Wohnungseigentümergemeinschaften nebeneinander. Wir vertreten die rechts. Die links haben das Problem.</p>
<p>Manchmal ist zwischen Kollegen der Ton herzlich. Wir ziehen an einem Strang. Häufig allerdings ist der Ton schnippisch, gereizt und bis aufs Blut unfreundlich. Eigentlich will man etwas und legt leicht versöhnliche Kammertons Ahhhh, Na jas und Klar dochs in die Konversation. Es geht darum, den Weg frei zu machen. So passiert es auch, im ersten Telefonat. Die Kollegin fragt freundlich und es wird freundlich geantwortet. Freundlichkeit muss aber ehrlich sein. Auch nachhaltig.</p>
<p>Wie das so ist: Man bespricht etwas einvernehmlich. Denn es wurde nicht geschrieben. Man unterzeichnet geistig ein Memorandum of Understanding. Das Gespräch führt. Der Geist folgt. Nicht umgekehrt.</p>
<p><span id="more-17600"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17601" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU.png" alt="tfA_MOU - Memorandum of Understanding" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Schreiben erzeugt Missvertrauen: Ein guter Spruch, finde ich, ist:</p>
<blockquote><p>Wenn Du noch einmal mein Misstrauen verbrauchst&#8230;.(neulich, ich, Versprecher) #true</p></blockquote>
<p>Das Schreiben per Email (formlos) erzeugt ggü. dem Telefonat Misstrauen und ist vom 20.07.16:</p>
<p>&#8222;wie bereits telefonisch besprochen, möchte die WEG Möckernstr. 73 Arbeiten im Hof ausführen und benötigt hierfür eine Genehmigung zur Nutzung Ihres Durchgangs. Die Firma Blablakeks (* geändert) wird mit der Ausführung beauftragt und möchte mithilfe von einem Kleingerät, z. B. Bobcats, Material in den Hof der Blablakeksstr. 79 -über die Durchführung Ihres Objektes Blablakeksstr. 78 &#8211; verbringen. Die Lasten wurden uns wie folgt mitgeteilt: Die Maschine wiegt ca. 1,5 t max. beladen 2,0 t. Die Baumaßnahme dauert ca. 4-5 Wochen und soll voraussichtlich in der 32./33. Kw begonnen werden.&#8220;</p>
<p>Die Strategie des um Genehmigung bittenden Kollegen ist immer: Fasse dich so kurz als möglich. Zu viel Text schafft Misstrauen.</p>
<p>Allerdings: Zu kurze Texte können auch Fragen aufwerfen.</p>
<p>Zum Beispiel: Woher soll ich denn wissen, ob mein Hofdurchgang diese Last tragen kann? Dazu bin ich definitiv vom Schreibtisch aus nicht in der Lage.</p>
<p>Eine Strategie für Nachbarn gut behandeln gibt es meist nicht: Man fragt häufig zu spät an und erst ganz kurz vor Baubeginn liegt einem die Erkenntnis vor Augen, dass man auf einem bestimmten Grundstück erst noch einen Nachbarn um Hilfe bitten muss. Eine Strategie könnte sein: Kenne dein Objekt und frag rechtzeitig und ohne Zeitdruck. Weil du weißt&#8230;.es ist kompliziert.</p>
<p>Das Leben ist unheimlich anstrengend und anstatt um Lösung bemüht zu sein, delegiert nun Frau Kollegin die Sache. Sie lässt den Bauunternehmer selbst anrufen. Der ruft an, wie ein Irrlicht, er hält sich nicht an Uhrzeiten, ruft vom Handy unterwegs aus an und hat seine Gesprächsführung nicht im Griff, der Verwalter notiert stichwortartig mit, auszugsweise (etwas redigiert, Tatenschutz) und sendet es der lieben Kollegin als Orientierungsplan:</p>
<blockquote><p>&#8222;Herr Kruse, Landschaftsarchitekt, Telefon 0123 456789012, gesprochen und geregelt:<br />
* Herr Kruse (Fa. ABCD) ist beauftragter Architekt, nicht ausführende Firma. (keine Website)<br />
* Macht die Sache als GU, mit Subunternehmern.<br />
* Hopplahogasse 29, 12345 Berlin-Margendorf<br />
* Baubeginn: Ende 34. KW, Baumaßnahme so kurz als möglich<br />
* Problem: Firma ist internetweit nicht zu finden, Geschäftsführer: Peter Aalmann<br />
* Firma ist haftungsbeschränkt (uG)<br />
* Statik kann unsererseits nicht geprüft werden, ist selbstverantwortlich zu klären.<br />
* Nachbarn müssen bei dieser Konstellation direkt einstehen für alle Verbindlichkeiten, die hieraus resultieren.<br />
* Befristung auf vier Wochen möglich? (Und wünschenswert: Keine unendliche Geschichte)<br />
Ich habe nichts gegen die Mitbenutzung, aber das Paket ist so noch nicht ganz transparent und marktgängig nachvollziehbar, liebe Frau Kollegin,&#8220;</p></blockquote>
<p>Keine Frage: Diese Gemengelage ist alles andere als übersichtlich. Das ergab sich in fünf Minuten Telefonat.</p>
<p>Die Frau Kollegin sagt nun vor allem dies: <strong>&#8222;schade, dass es offensichtlich nicht so unbürokratisch über die Bühne geht, wie von Ihnen im Telefonat geäußert.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Aha?</strong> Und noch einiges andere. Nun macht sie ihrem lieben Kollegen auch noch Arbeit und fordert. Sinngemäß: Halt den Mund und genehmige. Wir erwidern freundlich:</p>
<blockquote><p>Es handelt sich hier nicht um Bürokratie, sondern Sorgfalt, liebe Frau Kollegin, diese Punkte sind im Telefonat mit dem Herrn entwickelt worden und haben sich im Gespräch entwickelt, in der Absicht, unbürokratisch mit ihm umzugehen. Der Verabredungspunkt war, ich übersende kurz die Gesichtspunkte unseres Telefonats, ich sende sie an Sie weiter mdB um Vermittlung an den Herrn Unternehmer, der auch seine Emailadresse nicht wusste. Auch seine Handelsregister-Nummer kannte er nicht, und wie die Firma seit wann am Markt ist, war unklar. Dass man bei dieser Gemengelage halbwegs vorsichtig nachfragt, nennt man nicht Bürokratismus, sondern kaufm. Sorgfaltspflicht eines Verwalters. Dafür will man in eigener Sache nicht von einem freundl. Nachbarn gescholten sondern verstanden werden.</p></blockquote>
<p>Sind wir mal ganz ehrlich:<br />
Wir sind häufig überfordert mit dem Alltag. Der ist wirklich unheimlich anstrengend. Und nun auch noch nach Genehmigungen fragen müssen.</p>
<p>Oder solche Anfrage beantworten müssen. Wie anstrengend.</p>
<p>Dann lieber kurz beschimpfen. Das reinigt die Seele auch irgendwie.</p>
<p>Mal sehen, wie die Sache weiter geht.</p>
<p>Für so aufgebauschtes Zeugs hat allerdings wirklich niemand Zeit.</p>
<p>Abwarten. Buddhistische Grundhaltung: Freundlich, dick, verwegen, aber mit Sonne im Herzen.</p>
<p>Andere Lösung:</p>
<p>Okay, Sie haben recht, Frau Kollegin. Ist ja auch sicherer. Lassen Sie von einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens den Entwurf einer Nachbargenehmigung aufsetzen, die alle zutreffenden Gesichtspunkte ganzheitlich erfasst und leiten Sie mir diesen Entwurf zur Genehmigung weiter. Wir werden ihn prüfen und sollte eine Endfassung erarbeitet werden können, wie wir sie unserer Mandantschaft als gut vorlegen können, werden wir das umgehend tun. In diesem Fall halten wir es für erforderlich, dass unsere Bewohner dem Entwurf zustimmen. Es muss eine Eigentümerversammlung mehrheitlich beschließen. Sie wissen das. Wir sind Profis. Auch das wissen Sie: Sobald der Beschluss in Bestandskraft erwächst, werden wir den Vertrag unterzeichnen. Die Versammlung dies Jahr war schon. Sie wird voraussichtlich im Mai 2017 stattfinden. Plus 1 Monat Anfechtungsfrist und einen weiteren, um abzuwarten, ob sich die Gerichtspost verzögert, stellen wir Ihnen unter Berücksichtigung unserer Belange in Aussicht, die Genehmigung bis 31.07.2017 zügig und unbürokratisch zu erteilen.</p>
<p>Oder anders gesagt: So will ja niemand sein. Aber rechtzeitig gefragt werden und so, dass man ohne Sorge für die eigenen Mandantschaft beherzt genehmigen kann, ist die berufliche Bringschuld desjenigen, der um eine Genehmigung bittet. Den Gefragten einen Bürokraten zu nennen, das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
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		<title>1501-13 &#8211; Positionen: Das Qualitätsmanagement beim Wasserschadensanierer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 14:19:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Qualitätsmanagement sei zertifiziert, sagt der Mitarbeiter der Firma am Telefon. Deswegen müsse der Auftrag nochmals auf den Vordrucken der Firma erteilt werden. Wir widersprechen. Ein Auftrag ist nicht nach den Regeln eines unbekannten Qualitätsmanagements zu &#8222;zertifizieren&#8220;, sondern nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu erteilen. Das ist der Fall. Mehr muss nicht&#8230;. Aber was ... <a title="1501-13 &#8211; Positionen: Das Qualitätsmanagement beim Wasserschadensanierer" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181313-positionen-das-qualitatsmanagement-beim-wasserschadensanierer/" aria-label="Mehr Informationen über 1501-13 &#8211; Positionen: Das Qualitätsmanagement beim Wasserschadensanierer">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13390" alt="VH_Keller-Abflussleitung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/VH_Keller-Abflussleitung.jpg" width="1024" height="768" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/VH_Keller-Abflussleitung.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/VH_Keller-Abflussleitung-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Das Qualitätsmanagement sei zertifiziert, sagt der Mitarbeiter der Firma am Telefon. Deswegen müsse der Auftrag nochmals auf den Vordrucken der Firma erteilt werden. Wir widersprechen. Ein Auftrag ist nicht nach den Regeln eines unbekannten Qualitätsmanagements zu &#8222;zertifizieren&#8220;, sondern nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu erteilen. Das ist der Fall. Mehr muss nicht&#8230;.</p>
<p>Aber was soll ich machen, fragt der Mitarbeiter. Das sagt der Chef. Schöne Grüße ausrichten, sage ich. Dem Chef. Qualitätsmanagement muss auch dem Kriterium &#8222;Kundenfreundlichkeit&#8220; standhalten. Der Kunde kann den Auftrag nach freiem Auftragsrecht auch formlos erteilen. Er muss nicht, wozu ihn keiner zwingen kann, bestimmte Vordrucke verwenden, die letztlich nichts anderes beinhalten, als eine Positionierung der eigenen rechtlichen Gestaltungsvorteile des Auftragnehmers. Der ist partout nicht immer schlauer, als der Auftraggeber. Sagt der Mitarbeiter der Hausverwalter. Wer recht hat bzw. Recht? Who knows&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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