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	<title>Ruhleben &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>1963-16 &#8211; Historie: Überleben im Biedermannweg &#8211; Gastbeitrag: Von Björn Casapietra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 13:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Biedermannweg &#8211; der Name ist Programm. Wenn man an den gepflegten und alten Häusern dieser Berliner Straße entlangläuft, hat man sie direkt vor Augen, die Rühmanns und Pfitzmanns dieser Stadt. Das alte Westberlin in Reinkultur. Man sieht diese Schauspieler vor sich, wie sie in ihre alten Mercedesse einsteigen und nach Babelsberg fahren, um dort zu ... <a title="1963-16 &#8211; Historie: Überleben im Biedermannweg &#8211; Gastbeitrag: Von Björn Casapietra" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/318516-historie-ueberleben-im-biedermannweg-gastbeitrag-von-bjoern-casapietra/" aria-label="Mehr Informationen über 1963-16 &#8211; Historie: Überleben im Biedermannweg &#8211; Gastbeitrag: Von Björn Casapietra">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" alt="" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Biedermannweg &#8211; der Name ist Programm. Wenn man an den gepflegten und alten Häusern dieser Berliner Straße entlangläuft, hat man sie direkt vor Augen, die Rühmanns und Pfitzmanns dieser Stadt. Das alte Westberlin in Reinkultur. Man sieht diese Schauspieler vor sich, wie sie in ihre alten Mercedesse einsteigen und nach Babelsberg fahren, um dort zu Dreharbeiten anzutreten.<br />
In dieser Straße im Bezirk Ruhleben wirkt nichts versnobt oder neureich. Sie wirkt, wie eine elegante, ältere Frau. Wie die berühmten Wilmersdorfer Witwen aus Berlins Erfolgsmusical &#8222;Linie 1&#8220;. Ein wenig aus der Zeit gefallen für eine so hektische und boomende Stadt wie Berlin.</p>
<p>Ich habe einen Termin in dieser Straße. Bei einem Rechtsanwalt. Nun sind Anwaltstermine in den seltensten Fällen angenehmer Natur. Erst recht, wenn es sich um einen Scheidungsanwalt handelt.<br />
Wir sitzen im Garten seines Hauses. Eins dieser typischen Häuser im Biedermannweg. Der Anwalt raucht gerne. Ich, zumindest zu dieser Zeit, ebenfalls. Als all die unangenehmen Dinge besprochen waren, gehen wir durch den Garten in Richtung Tor. &#8222;Der Herr Anwalt begleitet seine Klienten noch zur Tür&#8220; denke ich. Er passt gut zu dieser Straße.</p>
<p><span id="more-17732"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17733" aria-describedby="caption-attachment-17733" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Biedermannweg_Casapietra.png"><img decoding="async" class="wp-image-17733" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Biedermannweg_Casapietra.png" alt="Biedermannweg, Bank, Foto: Björn Casapietra (Bearbeitung: gesichtspunkte.de)" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Biedermannweg_Casapietra.png 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Biedermannweg_Casapietra-650x488.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/12/Biedermannweg_Casapietra-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17733" class="wp-caption-text">Biedermannweg, Bank, Foto: Björn Casapietra (Bearbeitung: gesichtspunkte.de)</figcaption></figure>
<p>Ich werfe noch einen Blick in den Garten mit dem altem Baumbestand. Er wirkt nicht sonderlich gepflegt. Was gar nichts macht. Haufenweise Spielzeug leuchtet aus den verwilderten Ecken. Drei Kinder werden hier groß. Die Schaukel, die an einem der alten Bäume hängt steht nicht still, obwohl die Kinder gar nicht da sind am heutigen Vormittag. Es ist ein schöner Garten. So einen, wie man ihn sich wünscht, wenn man in das Alter kommt, in dem eine Familie und Kinder das Allerheiligste darstellen.<br />
Ich erblicke eine Holzbank. Sie sieht selbstgefertigt aus. Auf jedenfall ist sie alt. Sehr alt. Was gleich ins Auge sticht ist ein goldenes Messingschild, dass an der Rückenlehne prangt. Ich gehe näher ran und lese:<br />
&#8222;Ruhig leben seit 1936&#8220;.<br />
Bumm. Was war das? Die Antwort ließ mich aufhorchen.</p>
<p>Das Haus wurde Anfang des vergangenen Jahrhunderts von einem jüdischstämmigen deutschen Ehepaar erbaut. Er war wohl Ingenieur. Zumindest machte er &#8222;etwas mit Technik&#8220; erinnert sich der Anwalt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entschloss sich dieses Ehepaar nicht zur Flucht, sondern vermietete ihr Haus an Freunde und versteckte sich im Keller desselbigen.<br />
Sie überlebten den Holocaust versteckt im Keller ihres eigenen Hauses. In lauen, warmen Sommernächten traute sich das Ehepaar das, wie ich später erfuhr auch eine kleine Tochter hatte, in den hinteren, kaum einsehbaren Teil des Gartens. Sie setzten sich im Mondlicht auf diese Bank. Und irgendwann, in all den Jahren des Wartens, hat der Ehemann dann wohl dieses Schild gefertigt.</p>
<p>Der Anwalt erkennt, dass mich diese Geschichte fesselt. Er erzählt weiter (ich hatte gar nicht bemerkt, dass wir in der Zwischenzeit schon wieder vor seinem Haus standen).<br />
&#8222;Kommen Sie, ich zeige ihnen etwas&#8220;.<br />
Wir gehen rein und er zeigt mir, Glocken, Notfall-Glocken.<br />
Der Ehemann hatte das ganze Haus mit einem ausgeklügelten Warnsystem ausgestattet. Unter vielen Fensterbänken waren, für das Auge kaum sichtbar, kleine weiße Klingelknöpfe angebracht. Und immer wenn die Freunde im oberen Teil des Hauses sahen, dass die Gestapo, ein Polizeiwagen oder auch nur Fremde sich auf der Straße blicken ließen, wurden im Haus die Klingelknöpfe betätigt und im Keller läuteten kleine Glöckchen. Das Ehepaar wusste in diesem Moment, dass nun Stille ratsam war und verzog sich in einen kleinen Raum, nicht mehr als ein fensterloses Kabuff, vor dessen Eingang sie ein Bücherregal schoben.<br />
Besuch von der Gestapo gab es natürlich. Die deutsche Gründlichkeit hat niemanden vergessen. Die Freunde haben dann immer gesagt, dass das Ehepaar geflüchtet sei.<br />
Sein Beruf rettete dem Ehemann und seiner Familie das Leben, denke ich.</p>
<p>Zwei Jahre ist mein Besuch im Biedermannweg nun her. Die Geschichte ließ mich nicht in Ruhe.<br />
Mein Anwalt hatte auf mein Nachfragen noch den Kontakt zur Vorbesitzerin gefunden, von der er das Haus gekauft hatte. Ich rufe sie an. Sie stellt sich als Pharmazeutin vor und lebt inzwischen in Braunschweig. Viel wüsste sie nicht mehr sagt sie, nur, dass sie etwa 1981 das Haus von der Tochter des Ehepaares gekauft hat. &#8222;Es war ein kurzer Termin. Die Tochter kam aus Israel eingeflogen, unterschrieb den Verkaufsvertrag und flog sofort nach Israel zurück.&#8220;<br />
Je mehr mir die Pharmazeutin am Telefon erzählt, desto mehr scheinen sich die Erinnerungen zu lösen. &#8222;Im Keller gab es eine Badewanne und eine Toilette. Und das kleine Kabuff. Der Raum, in den man dann flüchtete, wenn Gefahr drohte. Er war winzig und fensterlos. So klein, dass gerade mal ein Bett reinpasste.<br />
Irgendwann, nach dem Kauf, haben mein Mann und ich den Garten gerodet&#8220; erzählt sie. &#8222;Als ich dann, mit meiner Harke zwischen meterhohen Johannisbeersträuchen arbeitend plötzlich an etwas stieß und ein metallisches Geräusch vernahm. Es waren Rohre. Luftrohre die genau in das kleine Kabuff im Keller führten.&#8220;<br />
Der Ingenieur hatte an alles gedacht.</p>
<p>Ich frage sie, ob sie wüsste, was aus dem Ehepaar nach dem Krieg geworden sei. Nein sagt sie. Nur irgendwann Ende der 80er Jahre klingelte es plötzlich bei ihr. &#8222;Eine kleine, alte, sehr zart anmutende Frau stand da. Sie sagte, sie hätte in diesem Haus mal gelebt und ob sie es sich noch ein Mal anschauen dürfe.&#8220;<br />
Die Stimme der Pharmazeutin bekommt am Telefon einen neuen Ton.<br />
&#8222;Diese alte Frau schritt über die Türschwelle, und war in IHREM Haus. Es war bemerkenswert. Obwohl ich ja inzwischen hier wohnte, zeigte mir die alte Dame IHR Haus. Wir gingen gemeinsam durch die Räume und voller Stolz beschrieb sie jedes Zimmer. Es war ein sehr kurzer Besuch, nicht länger als 20 Minuten. Aber es war klar, für diesen Zeitraum war es nicht mein Haus, es war ihr Haus gewesen.&#8220;<br />
An viel mehr könne sie sich nicht erinnern, es sei ja alles schon so lange her. Ich bedanke mich für das Telefonat und lege auf.</p>
<p>Wer war dieser Mann? Er muss die Jahre nach 1933 genau beobachtet haben. Irgendwann fing er dann an, den Keller mit sanitären Anlagen auszustatten, Luftrohre zwischen den Wänden zu verlegen, ihren Ausgang draußen geschickt hinter stacheligen Beerensträuchern zu verbergen. Dann lies er sich für das ganze Haus dieses Alarmsystem einfallen, verlegte die Kabel von jedem Klingelknopf unter fast jedem Fenster in den Keller zu den Glöckchen. Besprach sich mit Vertrauten, die dann oben im Haus einzogen. Und rettete so sich, seiner Frau und der kleinen Tochter das Leben. Irgendwann, als er gemerkt haben muss, dass dies alles funktionierte bringt er dann das kleine Messingschild an die alte Holzbank an. Und zeigt so den Nazis den bemerkenswertesten Stinkefinger den man sich nur vorstellen kann: &#8222;Ruhig leben seit 1936&#8220;.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/so9yP9Xbpis?showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Björn Casapietra &#8211; Lied für einen besten Freund</p>
<blockquote><p>&#8222;Lied für einen besten Freund&#8220; &#8211; Björn Casapietra Album &#8222;VERFÜHRUNG&#8220;, gefilmt im Botanischen Garten München<br />
MusiK: Alexander/Kaxe/Ellmer, Lyrics: Björn Casapietra</p></blockquote>
<p>Ich lese diesen Text meiner siebenjährigen Tochter vor. Sie sagt: &#8222;Papa. Der war wirklich schlau.&#8220;<br />
Fast 10 Jahre müssen sie in dem Keller verbracht haben. Wie haben sie ihrer kleinen Tochter erklärt, dass sie im Sommer nicht raus kann, nicht baden gehen, nicht im Garten spielen, im Winter nicht im Schnee toben darf?</p>
<p>Ein kleines Messingschild auf einer kleinen alten Holzbank verhöhnte auf unnachahmliche Weise die nach versteckten Juden suchenden Nazis.<br />
Ich rufe die Pharmazeutin noch einmal an. &#8222;Warum haben sie eigentlich damals 1981 genau dieses Haus für sich und ihre Familie ausgesucht&#8220; frage ich.</p>
<p>&#8222;Nun&#8220; sagt sie, &#8222;wir, mein Mann und ich hatten uns damals viele Häuser angesehen. Und obwohl wir die Geschichte noch gar nicht kannten, hatten wir bei diesem Haus sofort das Gefühl, dass es unter einem guten Stern stand.&#8220;</p>
<p>Björn Casapietra</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Björn Casapietra <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Casapietra" target="_blank">in der deutschen Wikipedia</a></li>
<li>Björn Casapietra <a href="http://www.casapietra.de" target="_blank">Homepage</a></li>
</ul>
<p>(Wir danken dem Autor für die Erlaubnis, diesen Text den Lesern dieser Website zur Verfügung zu stellen.)</p>
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			</item>
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		<title>1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 07:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? ... <a title="1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158112/" aria-label="Mehr Informationen über 1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8135" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></p>
<blockquote><p>Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? Oder ist das Müll? Taucht das letztlich unter, auf irgendeiner gottvergessenen Müllkippe oder im Müllverbrennungsofen Ruhleben, aber mit Rauchgasreinigung und Abgassonderuntersuchungsbescheinigung (*)?- So verhält es letztendlich sich mit allen Dingen, die wir einst unbedingt besitzen wollten, die wir dann besaßen und sie schließlich vergaßen. Entrümpelung tut not: in Maßen!</p></blockquote>
<p>Das Internet gibt es nun schon eine Weile und ich erinnere mich gern an das Jahr 1997, als ich anfing, Internet begreifen zu wollen. Ich reservierte zuallererst die Domain <a href="http://www.wohnungseigentum.com">www.wohnungseigentum.com</a>. Die habe ich noch heute: Sie ist jetzt eine Baustelle.</p>
<p><span id="more-12638"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" title="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></p>
<blockquote><p>&#8222;blinken lights&#8220;: gif ist schon ganz lange ein weltweiter Internetstandard und mir gefiel gif immer gut. Teils erledigte ich damit kleine Banner fürs Design der Homepage. Früher waren solchen &#8222;Grafikschnipsel&#8220; wichtiger als heute. Mit ihnen konnte man dramaturgisch durchdachte &#8222;Mehrschichtgeschichten&#8220; (*) inszenieren, so wie Kuhno von Oyten (Urheber: Tetsche) die &#8222;in sich abgeschlossene Geschichte im Stern inszenierte, die zugegebenermaßen aus nur einem Bild bestand. Diesen Grad schöpferischer Genialität besaß ich nie, weswegen ich die gif-Datei als probate Fortsetzungsgeschichten-Verhüllung ansah. Ich sah, kam und vergnügte&#8230;.mich. Das obige, links angeordnete Bild ist so ein Spielkram. Zehn Bilder von mir mit &#8222;3-Tage-Rasur&#8220; und jeweils einem anderen Bildfilter, hintereinander gesetzt und zum Laufen gebracht, fertig.</p></blockquote>
<p>Diese Sache mit den äußerst &#8222;geilen&#8220; Domainnamen wird m.E. stark überschätzt, denke ich inzwischen. Inzwischen, das heißt, ich habe Gelassenheit in diesem Punkt entwickelt. Eine Domain namens Wohnungseigentum, was war ich doch für ein schlauer Platzhirsch? Ich röhrte durch den virtuellen Wald oder setzte ich mir nur selbst Hörner auf, deren Gewicht mich auf Dauer überfordern würde? Ja. Die Sache hat sich anders entwickelt. Ich bloggte, also wurde ich. U.a. nicht fertig. Mit all meinen verschiedenen Plänen, ach hätte doch der Tag nur 36 Stunden, wäre ich dann heute fertig? Mitnichten.</p>
<p>Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es sein eigenes Begehr ist, ist immer ein Narr, wusste schon Goethe und ich lernte daraus nicht, obwohl Jürgen S. (* vollständiger Name tut nichts zur Sache) es vor mehr als hundertfünfzigtausend Jahren (geringfügige Übertreibung) an den Fregattenkapitän Klaus F., Vorstandsmitglied der DeGeWo, zur Begründung seiner eigenen Demission schrieb.</p>
<p>Frank Bielka war früher Staatssekretär für &#8222;die Sozis&#8220; und ist Nachfolger von Klaus F., dem vergessenen Fregattenkapitän, dem man in Sachen Autobahnüberbauung Schlangenbader Str. an die Kapitänswäsche wollte. Ist die Uniform des Kapitäns zur See eigentlich weiß? Oder grau? Oder am Ende durchdrungen von Compliance (welche Farbe hat die?)? Das tut nichts zur Sache. Frank Bielka hat gestern Abend dem RBB gegenüber im Interview erklärt, wie gern Menschen als Mieter inzwischen in der Gropiusstadt wohnen. Das war nicht immer so, erzählte der RBB seinen Zuschauern. Von Christiane F. war die Rede und von &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220;. Ja, ich erinnere das.</p>
<p>Christiane F. ist übrigens dort schon weggezogen. Sie war es schon als Kind leid, Kochlöffel mitzunehmen, um die Aufzugsknöpfe in ihrem Wohnhaus überhaupt bedienen zu können, auch in den oberen Etagen. So haben die Städteplaner inzwischen gelernt, kindgerechte Aufzugsanlagen zu bauen? Die Tendenz lautet ja eher, Kinder nicht allein fahren zu lassen, sondern nur unter Aufsicht ihrer Erziehungsberechtigten. Deswegen fahre ich selten Aufzug, sondern lieber Fahrstuhl. Jeder Fahrstuhlgang macht schlank, so meine Hoffnung.</p>
<p>Mit meinem digitalen Altmüll haderte ich heute Morgen wieder. Auf den Homepages, die ich betreibe, habe ich früher auch Subdomains eingerichtet. Früher. Heute finde ich Subdomains weitgehend überflüssig. Gif-Dateien (siehe ganz oben) und Subdomains, das alles sind Sachen zum Entsorgen, inzwischen. Doch weit gefehlt: die obige Gif-Datei kommt jetzt in mein digitales Artefaktenmuseum (das ist der Platz hier oben links, wo es so furchtbar blinkt in meiner Fresse).</p>
<p>Auf facebook beispielsweise ist die Funktionsfähigkeit von gif-Dateien (siehe oben) schon beschnitten. Nix blinken. Ruhig und besonnen steht das in die Jahre gekommene Bild auf meiner Pinnwand, ehern wie eine Honigmelonenschüssel am Strand von Timbuktu. Schlimm nur ist, dass Timbuktu vollkommen strandlos ist und was nun? Die Lösung für dieses Debakel liegt aber in der Karte der Esoterischen Republik Deutschland, die auf Jonathan Meyers Handatlas aller Theile der Erde und über das Weltgebäude begraben liegt. Mit Genehmigung des Nachlassverwalters Lorenz Meyer, Peking, veröffentlichen wir hier einen Vorabdruck der Karte.</p>
<figure id="attachment_12643" aria-describedby="caption-attachment-12643" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12643 " title="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" alt="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" width="560" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12643" class="wp-caption-text">Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob im Zen von Baut (&#8222;Baut Zen&#8220;) jemand zur eigenen Beruhigung Senfsaat kaut oder in Schwingen am Rhein oder in Unbehagen, überall wartet schon jemand auf Dich, der verschlungene Wege gegangen ist, ganz im Lichte von Kurt Tucholskys Grunderkenntnis: Es gibt keinen Neuschnee! Mühe dich nicht, strebe nicht, vergiss es! Was genau, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Vermessen.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer wir persönlich die Baustellen unseres Lebens auswerten: So richtig in Schwung kommt man mit der Bauschlussreinigung im Leben erst, wenn man einen vollständigen Ortswechsel vollzogen hat. Vollzogen, nicht eingeleitet. Plusquamperfekt. Eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lorenz Meyer <a title="externer Link" href="http://www.feng-shui.de" target="_blank">ist der Gralshüter der Esoterischen Landkarte Deutschlands</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Liste der außergewöhnlichen Worte: Meditationsraster &#8211; Abgassonderuntersuchungsbescheinigung &#8211; Mehrschichtgeschichten &#8211;</span></p>
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		<title>641-10 &#8211; Video: Nico Anklam spricht über New York und Berlin und seine Berufung zum Kunsthistoriker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:57:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Urban Observations: Nico Anklam (via Vimeo) &#8222;Happiness Is A Warm Gun&#8220; (Beatles) und &#8222;Urban Observations&#8220;: Ein spannendes Projekt, indem Menschen observiert werden und Eindrücke entstehen, Schilderungen übersetzt und sie fotografisch untermauert werden, aber als &#8222;bewegte Fotografien&#8220;, die eine Geschichte erzählen. Heute ein Video, dessen Inhalt wir gern zum regelmäßigen Besucher unserer Website tragen möchten: die Vorstellung des ... <a title="641-10 &#8211; Video: Nico Anklam spricht über New York und Berlin und seine Berufung zum Kunsthistoriker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/98410/" aria-label="Mehr Informationen über 641-10 &#8211; Video: Nico Anklam spricht über New York und Berlin und seine Berufung zum Kunsthistoriker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16497138&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16497138&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Urban Observations: Nico Anklam (via Vimeo)</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Happiness Is A Warm Gun&#8220; (Beatles) und &#8222;Urban Observations&#8220;: Ein spannendes Projekt, indem Menschen observiert werden und Eindrücke entstehen, Schilderungen übersetzt und sie fotografisch untermauert werden, aber als &#8222;bewegte Fotografien&#8220;, die eine Geschichte erzählen. Heute ein Video, dessen Inhalt wir gern zum regelmäßigen Besucher unserer Website tragen möchten: die Vorstellung des jungen Berliner <strong>Kunsthistorikers Nico Anklam</strong>! Schon erledigt!</p></blockquote>
<p><strong>Nico Anklam war ein Jahr in New York</strong> und arbeitet jetzt nach Ende dieses für ihn lehrreichen Jahres wieder in Berlin. Berlin ist unglaublich horizontal, findet Nico Anklam, <strong>im Unterschied zu New York</strong>. <strong>Der Beitrag spricht für sich selbst</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Website <a title="externer Link" href="http://urbanobservations.com/" target="_blank">von Tom Young, Urban Observations</a></li>
<li>Website <a title="externer Link" href="http://urbanobservations.de/" target="_blank">von Christoph Janosch Delcker, Urban Observations</a></li>
</ul>
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		<title>227-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Winterdienst hatte eine gute Ausrede, doch die sticht nicht? Oder??</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 10:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Berliner Verband der gewerblichen Schneeräumbetriebe]]></category>
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					<description><![CDATA[ Wer auf diesen Websites nach dem Stichwort &#8218;Schnee&#8216; sucht, muss noch lange kein Drogensüchtiger sein.&#8220; (Suchempfehlung und Esprit dieser Redaktion) Der Winterdienst hat die 1. Teilzahlung für die Schneesaison 2009/2010 (die am 15.04.2010 endet) im alten Jahr erhalten. Im neuen Jahr fing es mächtig an zu schneien, das ist bekannt, darüber wurde hier ausgiebig berichtet. ... <a title="227-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Winterdienst hatte eine gute Ausrede, doch die sticht nicht? Oder??" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/polaroid-des-tages-der-winterdienst-hatte-eine-gute-ausrede-doch-die-sticht-nicht-oder/" aria-label="Mehr Informationen über 227-10 &#8211; Polaroid des Tages: Der Winterdienst hatte eine gute Ausrede, doch die sticht nicht? Oder??">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4644" aria-describedby="caption-attachment-4644" style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0027_Grundstueckszufahr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4644" title="Grundstückszufahrt in Ruhleben, Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0027_Grundstueckszufahr-262x300.jpg" alt="Grundstückszufahrt in Ruhleben, Berlin" width="262" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0027_Grundstueckszufahr-262x300.jpg 262w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0027_Grundstueckszufahr.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4644" class="wp-caption-text">Grundstückszufahrt in Ruhleben, Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /></strong> Wer auf diesen Websites nach dem Stichwort &#8218;Schnee&#8216; sucht, muss noch lange kein Drogensüchtiger sein.&#8220; (Suchempfehlung und Esprit dieser Redaktion)</p></blockquote>
<p><strong>Der Winterdienst hat die 1. Teilzahlung für die Schneesaison 2009/2010</strong> (die am 15.04.2010 endet) im alten Jahr erhalten. Im neuen Jahr fing es mächtig an zu schneien, das ist bekannt, darüber wurde hier ausgiebig berichtet. Nachdem mehrmals Bemängelungen in Fotoform festgehalten und dokumentiert wurden, steht jetzt auch die 2. Teil- bzw. Restzahlung zum Ausgleich an. Das bringt die Wohnungseigentümer auf die Idee, wegen der äußerst mängelbehafteten (bzw. gar nicht) Arbeit zumindest einen Abzug von der Rechnung zu erwägen. Man will ein Zeichen setzen, zivilen Ungehorsam ausüben, gegen untätige Winterdienstfirmen.</p>
<p><strong>Die Sache wächst sich zu einem ersten Dialog zwischen Verwalterin und dem Winterdienstleister aus</strong>. Geltend gemacht wird grundlegend eine gegenüber den vertraglich übernommenen Verpflichtungen <em>erheblich reduzierte</em> (Schlecht-)Leistung. Schneebeseitigung wird vertraglich festgelegt in den erforderlichen Bestandteilen von Hand-, Maschinenarbeit und mit Kehrbreiten (auf dem öffentlichen Trottoir 1,50 m, Maschinenarbeit, bei Zuwegungen auf einem Grundstück 1,0 m Kehrbreite, Maschinenarbeit). Im geschilderten Fall gibt es auch eine Abfahrt (Rampe) -siehe obiges Polaroid-, die die Bewohner gebrauchen, um ihre unten auf dem Grundstück geparkten Kraftfahrzeuge nach oben zur Straße hin zu bewegen. Die Straße (in Charlottenburg, OT Ruhleben) ist eine kleine Stichstraße als am Ende liegende Sackgasse in Form eines Kreisrunds. Von der Berliner Stadtreinigung wird die Straße als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">Straßenreinigungsverzeichnis A, Reinigungsklasse 4</a>,  niedrig bewertet. Eine Räumung der Straße im Rahmen des Winterdienstes der Berliner Stadtreinigung ist nicht prioritär, mit anderen Worten: <strong>Es wird kein Winterdienst durchgeführt</strong>.</p>
<p><span id="more-4643"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Damit ist nach unseren Erfahrungen aus den letzten Tagen</strong> erst im Zeitpunkt der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/aus-einem-hausaushang-rundschreiben-wetter-schnee-eis-terrassen-zeit-der-schneeschmelze/" target="_self">einsetzenden Schneeschmelze</a> zu rechnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EBwULNU_fVk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/EBwULNU_fVk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
(Geschichte in Augenblicken &#8211; Winter 1978/79 in Norddeutschland) via youtube</p>
<p><strong>Im Telefonat zwischen dem Verwalter und dem Winterdienst</strong> kommt es zu einem <em>interessanten</em> Dialog. Der Winterdienstler macht geltend, dass das zu reinigende Grundstück am Xy-weg (Name unwichtig) nicht erreichbar war, <em>weil zu viel Schnee lag</em>. Wir hören damit zum ersten Mal, dass jemand einen bestehenden Vertrag sozusagen wegen höherer Gewalt nicht erfüllen kann. Wenn das öffentliche Straßenland nicht gefegt wird und Schneeverwehungen stattfinden, dann kann lt. Argumentation des Dienstleisters der Schneeräumtrecker daher nicht an das Grundstück heranfahren und die geschuldete, maschinelle Kehrung vor dem Grundstück und auf dem Grundstück durchführen.</p>
<p><strong>Die Argumentation ist spannend, uns interessiert die Rechtslage</strong>. Wir werden diesen Fall zum Anlass nehmen, den Berliner Verband der gewerblichen Schneeräumbetriebe nach diesem Fall zu fragen und um Aufklärung zu bitten. Dass Hausverwalter, um ein anderes Beispiel zu nennen, die Hausverwaltung nicht durchführen können, weil sie das Haus nicht erreichen konnten, dass sie zu verwalten beabsichtigen, haben wir noch nirgendwo gehört. Und aus anderen Straßen in anderen Berliner Stadtbezirken mit einer vergleichbaren Problematik können wir vermelden, dass dort die Winterdienste ohne Probleme eintreffen und den Winterdienst sogar äußerst gewissenhaft erledigen. Für uns ist das eine Ausrede, was der Berliner Schneeräumverband (ohne erreichbare Website) darüber denkt, werden wir bei Gelegenheit berichten. <strong>Interessante Rechtsfrage</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings</strong>: Man kann nur hoffen, dass unser Brief an den Berliner Verband nicht zurückkommt. So gut wie nichts scheint noch zu stimmen, weder die Telefonnummer, noch eine Website vorhanden, wir müssen die gute alte Tante POST bemühen. Auch diese könnte Leistungsverweigerungsrechte geltend machen, womit wir wieder beim Thema sind: ein berechtigter Einwand könnte lauten, unter der angegebenen Anschrift ließe sich der Verband nicht ermitteln.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*** </strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Anfrage.an_.Berliner.Schneeverband.pdf" target="_blank">Anfrage an den Berliner Verband</a> (pdf)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.bsr.de/bsr/download/Strassenreinigungsgesetz_2003.pdf" target="_blank">Straßenreinigungsgesetz 2003</a> (Wortlaut bei bsr.info)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/?s=schnee" target="_blank">Winter-Impressionen</a> (auf mugshooting.de)</p>
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		<title>207-10 &#8211; Skurril: Das Winterwetter entlastet uns von unnötigen Aufgaben &#8211; Zitat des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 08:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Besser die Hauptwasseruhr ist vereist, als sie ist verreist. Allerdings: die Wildschweine sind seit kurzem nicht mehr auf dem Grundstück unterwegs. Ein hoher, massiver Zaun schützt die Ruhlebener, deren Grundstück direkt am Park liegt, vor den grunzenden Wildsauen. Quelle: Email eines Verwaltungsbeirats-Mitglieds aus Berlin-Charlottenburg, Ortsteil Ruhleben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4492" aria-describedby="caption-attachment-4492" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4492" title="Skurril: Hauptwasseruhr vereist!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr-300x300.jpg" alt="Skurril: Hauptwasseruhr vereist!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Skurril_Hauptwasseruhr.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4492" class="wp-caption-text">Skurril: Hauptwasseruhr vereist!</figcaption></figure>
<p><strong>Merke</strong>: Besser die Hauptwasseruhr ist vereist, als sie ist verreist. Allerdings: die Wildschweine sind seit kurzem nicht mehr auf dem Grundstück unterwegs. Ein hoher, massiver Zaun schützt die Ruhlebener, deren Grundstück direkt am Park liegt, vor den grunzenden Wildsauen.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Email eines Verwaltungsbeirats-Mitglieds aus Berlin-Charlottenburg, Ortsteil Ruhleben.</p>
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