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	<title>Reinickendorf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Reinickendorf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1810-15 &#8211; Zielfinder: Von Räuberbraut Jenny und Ferrero´s Nüsschen. Mit Frizz Feick woanders und hier. Woanders und Bier! #LiedDesTages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 13:29:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Michele Ferrero, italienischer Firmenpatriarch, ist 89jährig gestorben. Was bleibt? Nutella. Ganz sicher! In Berlin-Reinickendorf gibt es Ärger mit der Gasthermenwartung, regelmäßig. Bzw. findet diese so nicht statt. Also verabredungsgemäß. Die Mieterstruktur im Hause ist halbwegs heterogen: Sie verstehen sich ganz überwiegend miteinander, aber teils ist es auch ein Durcheinander. Der Verwalter hat sich vorgenommen, die ... <a title="1810-15 &#8211; Zielfinder: Von Räuberbraut Jenny und Ferrero´s Nüsschen. Mit Frizz Feick woanders und hier. Woanders und Bier! #LiedDesTages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302215-zielfinder-von-raeuberbraut-jenny-und-ferreros-nuesschen-mit-frizz-feick-woanders-und-hier-woanders-und-bier-lieddestages/" aria-label="Mehr Informationen über 1810-15 &#8211; Zielfinder: Von Räuberbraut Jenny und Ferrero´s Nüsschen. Mit Frizz Feick woanders und hier. Woanders und Bier! #LiedDesTages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4768 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude.jpg" rel="lightbox[16682]"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16689" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude.jpg" alt="Frizz.Feick_Frittenbude" width="650" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude.jpg 1062w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude-300x203.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude-1024x693.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Frizz.Feick_Frittenbude-900x609.jpg 900w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Michele Ferrero, italienischer Firmenpatriarch, ist 89jährig gestorben. Was bleibt? Nutella. Ganz sicher!</p></blockquote>
<p>In Berlin-Reinickendorf gibt es Ärger mit der Gasthermenwartung, regelmäßig.</p>
<p>Bzw. findet diese so nicht statt. Also verabredungsgemäß. Die Mieterstruktur im Hause ist halbwegs heterogen: Sie verstehen sich ganz überwiegend miteinander, aber teils ist es auch ein Durcheinander.</p>
<p>Der Verwalter hat sich vorgenommen, die Gasthermenwartung im Hause erfolgreich als Mieterpflicht durchzusetzen. Aus Sicherheitsgründen. Einer im Haus hat eine stillgelegte Therme, weil er der Gasag was schuldig blieb. Jetzt soll er heimlich mit Ofen heizen. Heimlich, an der Hausverwaltung vorbei. Heimlich, still und leise. Er bekommt Hartz IV schon seit Jahren. Die Nachbarn im Hause sagen, er betreibt Hundesitting, heimlich, still und leise, an Hartz IV knapp vorbei. Im Haus ist es nicht heimlich, still und leise. Alle wissen Bescheid.</p>
<p><span id="more-16682"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/_ZScsnTBHMA?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Frizz Feick &#8211; Woanders und Hier (Lambert Edition)</p>
<blockquote><p>Was in aller welt treibt dich nach woanders?<br />
Warum in aller welt bin ich dann noch hier?<br />
Ich breche heute nacht noch auf nach woanders<br />
und wär morgen früh dann bei dir&#8230;</p>
<p>Der Song &#8222;Woanders und Hier&#8220; aus dem gleichnamigen Album.<br />
Veröffentlicht am 28.02.2014. Monopalast Records.</p></blockquote>
<p>Als Jenny Mehlschwitz (*) 2011 mit ihrem Freund Ferrero Küsschen (*) hier einzog, da waren sie schon ein junges, liebes Pärchen. Jung waren sie. Jung sind sie noch immer. Ist auch noch nicht so lange her, seit 2011. Junge Beziehungen sind schnell brüchig, fallen auseinander, dann ist einer von beiden weg. Und der Andere findet neue Konstellationen, andere Liebschaften, so ist nun mal das Leben. War Jenny und Ferrero nur eine Sache von kurzer Dauer? &#8211; Denn: Ferrero existiert in diesem Haus nicht mehr. Er ist unauffindbar.</p>
<p>Wie lieb sie sich haben, das wird jetzt erst zufällig so richtig klar. Es ergibt sich aus dieser Geschichte und aus dem was folgt.</p>
<p>Tief im Westen bewegt uns die gewesene Geschichte. Wir kennen sie, wie sie war. Seit geraumer Zeit wohnt Jenny jetzt mit einer Frau zusammen, das wissen wir schon. Wir haben es gehört. Keiner aus dem Haus hat uns was dazu gesagt. Niemand hat etwas erklärt. Mit dem Verwalter spricht man nicht über so was. Heimlich, still und leise ist er ausgezogen? &#8211; Aber wie ist es wirklich?</p>
<p>Heute werden wir es erfahren. Wir werden sie einfach fragen: &#8222;Na, wo isser denn?&#8220; &#8211; Er steht als Vertragspartner mit im Mietvertrag. Insofern ist die Neugierde des Verwalters berechtigt. Die Frage lautet: &#8222;Wo issen der Vertragspartner Zwo abgeblieben?&#8220; &#8211; Nennen wir ihn der Einfachheit halber Ferrero Küsschen, ja. Damit erinnern wir an den <a title="externer Link" href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/michele-ferrero-chef-des-nutella-imperiums-ist-tot-a-1018552.html" target="_blank">soeben verblichenen Firmengründer Michele Ferrero</a>, der mit seiner Firma und Produkten wie Ferrero Küsschen und Nutella zum reichsten Mann ganz Italiens aufgestiegen ist.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/unity.jpg" rel="lightbox[16682]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16687" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/unity.jpg" alt="Unity traditionell - Verschmelzung von Mann und Frau" width="130" height="187" /></a></p>
<blockquote><p>Unity traditionell &#8211; Verschmelzung von Mann und Frau</p></blockquote>
<p>Die Wohnungstür in Berlin-Reinickendorf schließt nicht richtig. Sie schließen sich hier ein, ständig. Den Treibriegel, das Stangenschloss, innendrin. Damit vom Treppenhaus niemand die Tür aufdrücken kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/_336XXiGAEw?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Woanders mit Bier &#8211; Impressionen einer Albumproduktion</p>
<p>Und die Therme: Sie macht immer Sperenzchen. So alt ist sie nicht. Aber sie braucht Wartung, im festen Turnus, jährlich.</p>
<p>Das kostet Geld. Die Mieter im Haus müssen das auf eigene Kosten erledigen. Wer sich nicht dran hält, bekommt manchmal Ärger mit dem Schornsteinfeger. Manchmal auch öfter. Einige sogar regelmäßig.</p>
<p>Ferrero Küsschen (* Name geändert) ist auch da, stellt sich heraus. Das Nachfragen hat jetzt ein Ende. Der Verwalter kommt gleich auf die Frage aller Fragen: Wo ist eigentlich Ferrero abgeblieben?</p>
<p>Jenny zuckt mit den Schultern und zeigt auf die Frau, die auf der Couch sitzt und sagt: &#8222;Ferrero, das ist jetzt zu Ende. Ferrero ist jetzt eine Frau und heißt Constanze (*). Ferrero war bei Mietvertragsabschluss ein Mann. Es gab Operationen. Vor mir sitzt auf der Couch der frühere Ferrero Küsschen (*) und heißt jetzt nach einem amtsgerichtlichen Beschluss Constanze Küsschen. Das Gericht hat es beschlossen. Nun ist der Antragsteller Antragstellerin, die den amtsgerichtlichen Beschluss vom Juni 2013 über die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit und die Änderung der Vornamen nach dem Transsexuellengesetz in den Händen hält. Mit einer gewissen Freude.</p>
<p>Der Beschluss ist recht kräftig ausgefertigt.</p>
<blockquote><p>Ist die Entscheidung, durch welche die Vornamen des Antragstellers geändert werden, rechtskräftig, so dürfen die zur Zeit der Entscheidung geführten Vornamen ohne Zustimmung des Antragstellers nicht offenbart oder ausgeforscht werden, es sei denn, daß besondere Gründe des öffentlichen Interesses dies erfordern oder ein rechtliches Interesse glaubhaft gemacht wird.<br />
(Auszug § 5, 1 Transsexuellengesetz)</p></blockquote>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Unity_Unique.jpg" rel="lightbox[16682]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16688" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Unity_Unique.jpg" alt="Unity 'unique' - Verschmelzung, Adaption" width="400" height="491" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Unity_Unique.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Unity_Unique-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<blockquote><p>Unity &#8218;unique&#8216; &#8211; Verschmelzung von Frau und Frau, Adaption zum Unity-Symbolismus</p></blockquote>
<p>Ich atme erst einmal durch. Aha. Ach so. &#8222;Na, dann muss man ja wohl den Mietvertrag mal ändern, was?&#8220; Und &#8222;Wie war das so?&#8220; &#8222;Was?&#8220; &#8222;Na das.&#8220;</p>
<p>&#8222;Schwer war´s,&#8220; sagt Jennyfer und hält eine dicke Akte hoch, sie sagt &#8222;mit Operationen ist es nicht getan.&#8220; Und: &#8222;Sie machen viele Gespräche, so Psychatriegutachten und so.&#8220; Dass so jemand mit seinem Wunsch, vom Mann auf Frau umzuswitchen auch sorgfältig in sich ruht. Dass das kein &#8222;Flizz&#8220; ist, kein sprudelnder Gin Frizz, sondern eine Sache wie eine endgültige Entscheidung. Irreversibel. Jedenfalls wäre das wünschenswert. Nie wieder zweifeln.</p>
<p>Constanze Küsschen ist neulich mit Jenny über die Straße geschlendert, das tun sie häufig. Arm in Arm, die beiden Turteltäubchen. Einer hat entsetzt gerufen: &#8222;Schau mal, Lesben.&#8220; Sie hat sich darüber unheimlich gefreut. Da wusste Constanze, es ist jetzt gut so, wie es ist. Sie ist angekommen.</p>
<p>Gilt auch für Jenny: &#8222;Ferrero Küsschen vergisst man nicht.&#8220; &#8211; So isses. &#8211; In Zukunft werden die zwei jungen Frauen gemeinsam Nutella schlecken. Oder irgendwo Pommes essen gehen: Pommes Frizz.</p>
<blockquote><p>Das Wort für deinen Ort, das ist grad woanders<br />
das Wort für deinen Ort ist grad nicht bei mir.<br />
Anderswo und irgendwo ist woanders<br />
überall, woanders und hier&#8230;</p>
<p>(Frizz Feick)</p></blockquote>
<p>Woanders prügelt man Homosexuelle und jagt sie. Hier hat das nach 1945 im Wesentlichen aufgehört. Woanders wissen die Menschen oft nicht, was sich hinter den Lebenslinien ihrer Nachbarn verbirgt. Sie warten auf Godot: Warten ist der fiese Feind unserer Zeit. (Frizz Feick) Warten anstatt zu leben.</p>
<blockquote><p>Von der Rechtskraft der Entscheidung an, daß der Antragsteller als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, richten sich seine vom Geschlecht abhängigen Rechte und Pflichten nach dem neuen Geschlecht, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (§ 10, 1, Transsexuellengesetz)</p></blockquote>
<p>Ein kurzer, aber sehr tiefer Einblick: Das Leben geht Wege, wer hätte so gedacht?</p>
<p>(* Namen geändert)</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Website: <a title="externer Link" href="http://frizzfeick.de" target="_blank">Frizz Feick</a></li>
<li>Monopalasttraumtheater: <a title="externer Link" href="https://www.youtube.com/watch?v=0wRhyEW3XKU" target="_blank">Das offizielle, andere Video zu Woanders und Hier</a></li>
<li>Nachgeschaut: <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/" target="_blank">Das &#8222;Transsexuellengesetz&#8220;</a></li>
</ul>
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		<title>1778-14 &#8211; Positionen: Die Standortfrage, der Brötchenbackfaktor und die Marktzusammensetzung im Bäckereiwesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 09:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem Häuserkampf der Achtziger Jahre in Berlin-West folgt jetzt der Brot- und Brötchenkampf der Bäckerei-Filialisten. Es geht hart zu. Immer wieder gehen ganze Filialketten pleite. Quo vadis, Brötchen? &#8211; Müssen wir am Ende aller wieder kleinere Brötchen backen? Herr Schranz (* Name geändert) ist Brötchenmillionär und gehört zur High Society in Deutschland. Das ist schon ... <a title="1778-14 &#8211; Positionen: Die Standortfrage, der Brötchenbackfaktor und die Marktzusammensetzung im Bäckereiwesen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209014-positionen-die-standortfrage-der-broetchenbackfaktor-und-die-marktzusammensetzung-im-baeckereiwesen/" aria-label="Mehr Informationen über 1778-14 &#8211; Positionen: Die Standortfrage, der Brötchenbackfaktor und die Marktzusammensetzung im Bäckereiwesen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16413" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Brot_und_Back_Banner.jpg" alt="Brot + Back Banner" width="1599" height="921" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Brot_und_Back_Banner.jpg 1599w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Brot_und_Back_Banner-300x172.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Brot_und_Back_Banner-1024x589.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Brot_und_Back_Banner-900x518.jpg 900w" sizes="(max-width: 1599px) 100vw, 1599px" /></p>
<blockquote><p>Dem Häuserkampf der Achtziger Jahre in Berlin-West folgt jetzt der Brot- und Brötchenkampf der Bäckerei-Filialisten. Es geht hart zu. Immer wieder gehen ganze Filialketten pleite. Quo vadis, Brötchen? &#8211; Müssen wir am Ende aller wieder kleinere Brötchen backen?</p></blockquote>
<p>Herr Schranz (* Name geändert) ist Brötchenmillionär und gehört zur High Society in Deutschland. Das ist schon lange so.</p>
<p>Sein bundesweites Filialnetz backt Brötchen. Kleine + große Brotlaibchen werden verkauft, ein Backparadies. Seit 2011 hat sich Herr Schranz von einigen seiner Filialen bundesweit getrennt. Branchenkundige munkeln, es handele sich dabei um 1 B-Lagen, also Läden, deren Geschäfte nicht so gut liefen. In die Bresche sprang ein anderer Backmulti, der das Filialnetz von fast 100 Standortshops übernahm.</p>
<p>Seit dem bemüht sich Herr Schranz in seiner Konzernzentrale um Bereinigung seiner Vertragsverhältnisse.</p>
<p><span id="more-16412"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_16414" aria-describedby="caption-attachment-16414" style="width: 385px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16414" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Bernd.das_.Brot_.jpg" alt="Bernd, das Brot" width="395" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Bernd.das_.Brot_.jpg 395w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Bernd.das_.Brot_-269x300.jpg 269w" sizes="(max-width: 395px) 100vw, 395px" /><figcaption id="caption-attachment-16414" class="wp-caption-text">Bernd, das Brot</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bon jour tristesse: &#8222;Ich war vor 2 Monaten hier. Erst wurde ich gar nicht begrüßt, dann bekam ich zu mindestens eine Frage: Ja, bitte. Ich nannte, das gewünschte. Mit wenig Elan bekam ich den Kaffee und das Teilchen hingestellt. Die Nennung des Preises war dann auch die letzte Kommunikation seitens der Bedienung. Die Einrichtung passt auch zum Umgang. Recht alt, einfach, nichts besonders und für mich nicht ansprechend. Schade eigentlich, da hier im direkten Umfeld nichts anderes ist.&#8220; (Meinung eines Yelpers, der den Shop 2012 bewertete)</p></blockquote>
<p>Vermieter wurden angeschrieben. Es hieß, die Nachfolger würden gern die lfd. Mietverträge übernehmen, in diese einsteigen.</p>
<p>Auch bei uns trafen solche Übernahmeanliegen ein.</p>
<p>Nun sind Vermieter berühmt-berüchtigter Brotbackgrossisten immer wenig geneigt, ein bewährtes, unternehmerisches Konzept &#8222;auszuverkaufen&#8220; oder anders gesagt: Die Frage ist, wer genau ist dieser Nachfolger? Wird er am Markt ähnlich erfolgreich sein?</p>
<p>Wenn der Übernehmer nun nur &#8222;malade Standorte&#8220; aufgekauft hat, zu einem Brötchenpreis (pardon: als Schnäppchen), ist die Frage, ob er es schafft, die maladen Standorte zu solchen zu machen, die ganz außergewöhnlich gut laufen?</p>
<p>Doch vielleicht eher nicht.</p>
<p>Seit Juni 2014 heißt es nun, der Übernehmer habe sich ordentlich verhoben. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden, ein weiterer, dritter Übernahmeinteressent sah die &#8222;Farbe Lila&#8220; und hielt die Übernahme von einigen Filialen für eine gute Idee.</p>
<p>Was daraus folgt?</p>
<p>Es ist unternehmerische Praxis, anderen nicht zu sagen, was einen bewegt. Ob es das Outsourcing von geschäftlichem Misserfolg ist? Oder ob ein lukratives, zukunftsträchtiges Geschäft zu verkaufen beabsichtigt ist.</p>
<p>Dies alles zeigt sich erst viel später.</p>
<p>Als Vermieter von Gewerbe- und Ladenflächen allerdings ist man nicht immer nur schlecht beraten, erst einmal abzuwarten, zuzuschauen was passiert. Was sich entwickelt am &#8222;goldenen Standort&#8220;.</p>
<p>Dass sich nichts recht Vernünftiges entwickelt, sondern eine Unternehmensinsolvenz in ganz großem Stil, kann niemand vernünftig ausschließen. Der schnell handelnde Gewerberaumvermieter muss in die Röhre schauen: Sonst geht es ihm, wie Bernd, dem Brot.<strong> Er schaut dumm aus der Wäsche.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1776-14 &#8211; Alltag: Ich machen Wettbüro auf. Oder Wurstbude. Oder irgendwas. Hauptsache, aufmachen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 10:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettbüro]]></category>
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					<description><![CDATA[Mietinteressent, Anruf: Entschuldigen, rufen an wegen Präzedenstr., da Laden. &#8211; Ja. Und? &#8211; Wollen machen Wettbüro. Geht? &#8211; Nein, Wettbüro wollen wa nicht. &#8211; Ach so, ja. Und machen Imbiss. Geht? &#8211; Was? Sie sagten gerade, Wettbüro! &#8211;  Ja, so Buletten und Wurst verkaufen. &#8211; Nein, wollen wir nicht. &#8211; Ach so. Ja, danke. &#8211; ... <a title="1776-14 &#8211; Alltag: Ich machen Wettbüro auf. Oder Wurstbude. Oder irgendwas. Hauptsache, aufmachen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208814-alltag-ich-machen-wettbuero-auf-oder-wurstbude-oder-irgendwas-hauptsache-aufmachen/" aria-label="Mehr Informationen über 1776-14 &#8211; Alltag: Ich machen Wettbüro auf. Oder Wurstbude. Oder irgendwas. Hauptsache, aufmachen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="Alltag" width="100" height="22" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9487" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Currywurst.jpg" alt="Currywurst" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Currywurst.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Currywurst-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Mietinteressent, Anruf:</p>
<blockquote><p>Entschuldigen, rufen an wegen Präzedenstr., da Laden. &#8211; Ja. Und? &#8211; Wollen machen Wettbüro. Geht? &#8211; Nein, Wettbüro wollen wa nicht. &#8211; Ach so, ja. Und machen Imbiss. Geht? &#8211; Was? Sie sagten gerade, Wettbüro! &#8211;  Ja, so Buletten und Wurst verkaufen. &#8211; Nein, wollen wir nicht. &#8211; Ach so. Ja, danke. &#8211; Bitte sehr, sehr gern.</p></blockquote>
<p>#Telefonate mit dem Thema &#8222;Wurst, worum es geht&#8220; (Straßenname geändert)</p>
<p>Was Gewerberaumvermieter in der Regel gar nicht wollen: Mietinteressenten, denen egal ist, was sie am angefragten Platz betreiben möchten&#8230; &#8211; Soweit aus dem Nähkästchen geplaudert.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1640-14 &#8211; Dokumente: Was Frau Trallala aus Hoppsassa Weihnachten 2004 schrieb&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/195214-dokumente-was-frau-trallala-aus-hoppsassa-weihnachten-2004-schrieb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 19:22:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Paul & Clärchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales Exkrement]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie war unsere Mieterin und sie war ein &#8222;echt anstrengender&#8220; Mensch, diese Frau. So eine Wuchtbrumme mit nervigen Zügen. Was sie anfaßte, ging schief. Sie vergriff sich stets. Sie wohnte damals in Berlin-Reinickendoof. Als Mieterin unerträglich. Es geht einen nichts an, wie sie sonst ist. Sonst würde ich es jetzt…. Tue ich aber nicht. Habe ... <a title="1640-14 &#8211; Dokumente: Was Frau Trallala aus Hoppsassa Weihnachten 2004 schrieb&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/195214-dokumente-was-frau-trallala-aus-hoppsassa-weihnachten-2004-schrieb/" aria-label="Mehr Informationen über 1640-14 &#8211; Dokumente: Was Frau Trallala aus Hoppsassa Weihnachten 2004 schrieb&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" alt="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Sie war unsere Mieterin</strong> und sie war ein &#8222;echt anstrengender&#8220; Mensch, diese Frau. So eine Wuchtbrumme mit nervigen Zügen. Was sie anfaßte, ging schief. Sie vergriff sich stets. Sie wohnte damals in Berlin-Reinickendoof.</p>
<p>Als Mieterin unerträglich. Es geht einen nichts an, wie sie sonst ist. Sonst würde ich es jetzt…. Tue ich aber nicht. Habe schließlich Kinderstube. Inzwischen ist Gras über die Sache gewachsen. Das Wichtigste: Sie ist weg. Wie schön.</p>
<p>2004 zu Weihnachten, vor Jahren, schrieb Frau Narrenkappe (* Name fortentwickelt) bedrohliche Briefe. Echt bedrohlich. Nichts von ihren Verwünschungen und Drohungen ist später eingetreten. Jetzt kann ich es ja sagen. Puh. Ob sie heute zu den Lesern dieser Website gehört? Ein Experiment. <strong>Und ein Brief wie ein soziales Exkrement</strong>.</p>
<p><span id="more-15539"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_.jpg" rel="lightbox[15539]"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15540" title="Der gestörte Weihnachtsfrieden" alt="Der gestörte Weihnachtsfrieden" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_-869x1024.jpg" width="640" height="754" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_-869x1024.jpg 869w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_-254x300.jpg 254w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_-900x1060.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Der.Weihnachtsfrieden.Brief_.jpg 1000w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<blockquote><p>Der Kerninhalt: Aufgrund unseres Mahnschreibens ist eine Zahlung unter Vorbehalt erfolgt. Ansonsten ist der Weihnachtsfrieden am 27.12.04 gestört. Unklar ist, aus welchen Gründen genau.</p></blockquote>
<p>Es ist tatsächlich wahr. Es gibt Briefe, die hebt man sich gern auf.</p>
<p>Wenn ich alt bin, hab ich mir geschworen, schreibe ich ein Buch über all den Wahnsinn, der mir im Verlaufe meines Lebens widerfahren ist. Wozu bspw. solche Briefe gehören, die ich kategorisieren würde als &#8222;Unverständliche Briefe unseres Lebens&#8220;.</p>
<p>In der Sache geht es darum, dass der Vermieter, vertreten durch die Hausverwaltung, offene Mieten anmahnt. Ganz nebenbei ist da auch schon vieles &#8222;den Bach runter&#8220;. Das Verhältnis war zuletzt keins mehr und hat ernstlich gelitten. Es ist &#8211; im Nachhinein mit Wohlwollen draufgeschaut &#8211; kurz vor dem bitteren, endgültigen Ende jener Beziehung, die manche ein Verhältnis nennen: Ein Vertragsverhältnis.</p>
<p>Sie und er, das Pärchen wie Paul &amp; Klärchen (Berliner Redensart) waren irgendwie in Gutachterdingen als &#8222;Sachverständige für Kaufpreisfindungen&#8220; unterwegs. Hier aber waren sie schlicht Mieter und wohnten gern, ohne vollständig die Miete zu entrichten. Fachleute nennen derartiges &#8222;Erlösschmälerungen&#8220;. Und taten auf &#8222;habe die Ahnung&#8220; so wie &#8222;habe die Ehre&#8220;. So wie Heinz Rühmann gesagt hätte: &#8222;Habe die Ehre.&#8220; Rühmann als Schüler, höflich, aber eigene Ziele verfolgend. Nasal, trotzig: Schlaf gar nicht, Herr Lehrer,nö&#8230;, schlafe nicht. Leise protestierender Gestus. So hat Frau Narrenkappe stets eingewirkt auf alle, die mit ihr zu tun hatten. Außer im Brieflichen: Da wurde sie ganz nassforsch, mit der Tür ins Haus&#8230;</p>
<p>Sie aber, Frau Narrenkappe (*), behielt jenes Heft fest in der Hand, gab sich dominant. Und das war sie auch. Beleibt konnte sie auftreten und beherzt und den Raum füllen, wie Lübecker Marzipanmasse. Am Ende nicht nur in körperlicher Präsens, sondern unerhört mit Masse. Klasse.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15541" alt="Tippex_und_Schreibmaschine" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tippex_und_Schreibmaschine.jpg" width="650" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tippex_und_Schreibmaschine.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tippex_und_Schreibmaschine-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie nimmt die Hausverwaltung in Anspruch für eine Mahnung, die trotz und &#8222;im Wissen zu einem ausstehenden Urteil&#8220; steht. Schickt Beweisfrüchte rund um den Erdenball, nach dem südlichen Korea, da essen die Menschen Kim Chi, also Kohl, der eingelegt ist. Hier legen sie Kohl ein und verspinnen ihn zu seidenen Kokons von abwegigem Zeugs.</p>
<p>Nun aber, und das ist ihr Problem, müssten sie zahlen, auf die Mahnung der Hausverwaltung. Derartiges sogar und &#8222;unter Rechtsmittelandrohung&#8220;, stört ganz  erheblich den &#8222;Weihnachtsfrieden&#8220;. Strafrechtlich liegt der Fall klar: Es handelt sich nach dortiger Rechtsmeinung um eine Nötigung. Dortmund. #Kofferwörter</p>
<p>Die Sache allerdings auch nicht weiter vertieft. Wenn Herr Rechtsanwalt Soundso eine Informationskopie von Frau Narrenkappe erhielt, so wurde auf dieses brieftechnische Brimborium von Soundso definitiv nie wieder etwas unternommen. Bis heute nicht.</p>
<blockquote><p>Als Generalsekretär Edmund Stoiber (CSU) für das höchste deutsche Regierungsamt kandidieren wollte und sich die amerikanische Welt mit dem Irak in Fehden befinden sollte, da nahm Stoiber in Anspruch, es sei richtig, dem Irak mit einer &#8222;internationalen Drohkulisse&#8220; zu antworten. Bei uns im Büro ist das immer omnipräsent, wenn einer am häufigsten vorkommenden Schreibfehler am PC-Gerrräättt erfolgt: Wenn wir Dinge an den &#8222;Steuberberater&#8220; übersenden. Jedes Kind weiß, dass der Berater vom Stoiber mit &#8222;oi&#8220; geschrieben wird wie &#8222;oink oink&#8220;, haha, was sind wir wieder albrich. Aber im Ernst.</p></blockquote>
<p>Bis heute Abend hat die Hausverwaltung weder etwas gehört von Frau Narrenkappe in Richtung kriminaltechnischer Ermittlungen noch von Herrn Rechtsanwalt Soundso. Wir behaupten jetzt &#8222;mit Fug und Recht&#8220; und vermuten, dass dieser Vorgang erledigt ist und das die Akte endlich weggelegt werden kann.</p>
<p><a href="http://www.gotthal.de"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15542" alt="_erledigt.Stempel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/erledigt.Stempel.jpg" width="200" height="189" /></a></p>
<p>Wenn Frau Narrenkappe inzwischen zu den Stammlesern dieser Website gehört allerdings&#8230;&#8230;, wollen wir das nicht hoffen. Zur Sicherheit sind ihre persönlichen Daten mit tippex ausgetuscht worden, nicht das Tippex mit scharfen Rasierklingen wegkratzen vom Bildschirm, das beschädigt den PC-Bildschirm und den Ruf. Ist der erst runiert, ja das &#8230;ist allerdings eine ganz andere Geschichte&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1503-13 &#8211; Positionen: Gerichtsvollzieher sind oftmals keine netten Menschen, sie haben recht! Recht?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181513-positionen-gerichtsvollzieher-sind-oftmals-keine-netten-menschen-sie-haben-recht-recht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 08:07:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verwaltungsunterlagen herauszuvollstrecken, das ist das eine. Sie dann aus den Fängen der Justiz loszueisen das andere. Beides ist mit gewissen Rücksichtnahmen auf die Besonderheiten der Berliner Justiz zu handhaben. Zu berücksichtigen sind lange Bearbeitungszeiten. Die Gerichtsvollzieherin sitzt in Tegel auf ihrem Amtssitz. Seit Mai 2013 hat sie 2 Ordner Verwaltungsunterlagen bei sich stehen. Sie gehören ... <a title="1503-13 &#8211; Positionen: Gerichtsvollzieher sind oftmals keine netten Menschen, sie haben recht! Recht?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181513-positionen-gerichtsvollzieher-sind-oftmals-keine-netten-menschen-sie-haben-recht-recht/" aria-label="Mehr Informationen über 1503-13 &#8211; Positionen: Gerichtsvollzieher sind oftmals keine netten Menschen, sie haben recht! Recht?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11744" aria-describedby="caption-attachment-11744" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0003_Tatort.jpg" rel="lightbox[14619]"><img decoding="async" class=" wp-image-11744 " alt="Versiegelter Tatort im Todesermittlungsverfahren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0003_Tatort.jpg" width="600" height="545" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0003_Tatort.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0003_Tatort-300x272.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11744" class="wp-caption-text">Versiegelter Tatort im Todesermittlungsverfahren</figcaption></figure>
<blockquote><p>Verwaltungsunterlagen herauszuvollstrecken, das ist das eine. Sie dann aus den Fängen der Justiz loszueisen das andere. Beides ist mit gewissen Rücksichtnahmen auf die Besonderheiten der Berliner Justiz zu handhaben. Zu berücksichtigen sind lange Bearbeitungszeiten.</p></blockquote>
<p>Die Gerichtsvollzieherin sitzt in Tegel auf ihrem Amtssitz. Seit Mai 2013 hat sie 2 Ordner Verwaltungsunterlagen bei sich stehen. Sie gehören zu den Unterlagen einer WEG in Berlin-Wilmersdorf am Kudamm und werden für die Erstellung der Vorjahresabrechnung benötigt. Die alte Verwalterin hat sie ohne gerichtlichen Zwang nicht herausgegeben. Mit gerichtlichem Zwang nun schon. Doch sie finden den Weg zum Endberechtigten, dem neuen Verwalter, nicht.</p>
<p>Weil Gerichtsvollzieher einfach keine netten Menschen sind. Sondern Kotzbrocken.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14619"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_14252" aria-describedby="caption-attachment-14252" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4271.jpg" rel="lightbox[14619]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-14252" alt="Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4271-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4271-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4271-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4271.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14252" class="wp-caption-text">Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.</figcaption></figure>
<p>Natürlich haben sie immer Recht. In ihrer kleinen Welt der Drucksachen gibt es präzise Nummern, ohne die nichts läuft. Die Drucksachen-Nummer?</p>
<p>Es ist ja auch so viel Arbeit.</p>
<p>Sie haben Dienstzimmer irgendwo angemietet in irgendwelchen Immobilien, die sie Dienstsitze nennen. Ihre Sprechzeiten sind kryptisch und für andere Menschen grundsätzlich nicht &#8222;händelbar&#8220;. Man findet Zeit zu sprechen mit ihnen nur, indem man ungefähr eine &#8222;Arbeitswoche&#8220; hindurch sorgfältig meditiert und sich vollkonzentriert auf die Dienstbeflissenen Dienstzeiten der Herren und Damen Gerichtsvollzieher einschwingt. Übliche Dienstsprechzeiten gehen z.B. so:</p>
<p>Dienstag 14-15:30 Uhr. Donnerstag 9-10 Uhr.</p>
<p>Warum nicht gleich Freitag 8-8:23 Uhr und Sonntag 6:00 bis 6:12 Uhr? Dann ruft wenigstens keiner an. In puncto &#8222;Kundenfreundlichkeit&#8220; ist natürlich auch ein Anrufbeantworter nicht vonnöten. &#8222;Da würde ich zu gar nichts anderem mehr kommen&#8220;, wenden Gerichtsvollzieher gern ein. Ihre Jobs werden über eine Gerichtsvollzieherverteilungsstelle beim zuständigen Amtsgericht verteilt. Damit auch alle genug zu tun haben.</p>
<p>Über ihre Erfolgsquoten muss man nicht viel wissen. Hauptsächlich, dass sie so und so viele Drucksachen pro Jahr bearbeiten und ab und zu eine mit Erfolg. Ansonsten haben sie es mit verschwundenen Schuldnern zu tun und manchmal auch mit seriösen Menschen.</p>
<p>Sie haben gern ein Dienstfax. Weil das so schön alt ist. Wie früher.</p>
<blockquote><p>Praxistipp: Fange nie an, mit einem Gerichtsvollzieher über artverwandte Begriffe wie &#8222;Kundennähe&#8220;, &#8222;Servicefreundlichkeit&#8220; und &#8222;gute Kommunikation&#8220; zu diskutieren. Gerichtsvollzieher sind ganz überwiegend unfähig, ihren Beruf und ihre Außenwirkung selbstkritisch zu reflektieren.</p></blockquote>
<p>Modernere haben eine Emailadresse auf ihrem Briefbogen zu stehen. Allerdings stimmt die dann nicht mehr. Sie nennt sich ogv(Rest weg, Datenschutz)@arcor.de. Ich sage zu ihr: &#8222;Ihre Emailadresse stimmt nicht mehr, das ist zurückgekommen.&#8220; Ich insistiere nochmals, schließlich sagt sie: &#8222;Ja, Email habe ich abgeschafft.&#8220; Und ich: &#8222;Ach!&#8220;</p>
<p>Ich sage: &#8222;Freitag hole ich die Ordner ab.&#8220; Sie sagt: &#8222;Nö. Freitag schon  mal gar nicht.&#8220; Sie fahre jetzt in Urlaub, ab Montag. Dann wieder ab 25.ten.</p>
<p>Schließlich finden wir endlich einen Modus Vivendi: Ich beauftrage einfach jemanden, der die Unterlagen abholt. &#8222;Sie können mir das auch zufaxen.&#8220; Ich sage: &#8222;Nein, Fax ist abgeschafft.&#8220; Sie will keine Emails mehr. &#8222;Dann per Post.&#8220; Das dauert zu lange. Wenn ich jetzt elektronisch eine Vollmacht schicke an den Berechtigten und der sie sich schwarzweiß ausdruckt, erkennt sie das dann an? Sie sagt: &#8222;Na, dann wollen wir mal nicht überformell sein.&#8220; Und ich: &#8222;Na ja.&#8220;</p>
<p>Das kennen wir doch von diesen Amtstypen zu genüge. Irgendwas ist immer, warum gerade nicht gearbeitet werden darf. Schließlich sagt sie irgendwann: &#8222;Nu kommen wir doch mal zum Punkt.&#8220; Der Punkt ist meinerseits jedenfalls folgender: Dieser ganze umständliche Bohei, um eine Kleinstleistung, die Aktenherausgabe von zwei Ordnern zu bewerkstelligen, geht mir gehörig auf den Docht.</p>
<p>Ich bin von solchen herrlichen Amtstätern gehörig genervt, mache mir lauter unnütze Gedanken, wie ich es wohl schaffen würde, eine nützliche Leistung von denen zu bekommen. Etwas das mir zusteht. Von Amts wegen.</p>
<p>Sie hat auf ihrem Briefbogen nicht einmal einen Vornamen. Ihr Kürzel ist &#8222;I.&#8220; für den Vornamen, ich suche mir aus, ob ich sie &#8222;Inge&#8220;, &#8222;Ingrid&#8220; oder &#8222;Isegrim&#8220; nennen will. Isegrim? Ja, gar kein schlechter Gedanke. Isegrim das hat <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isegrim" target="_blank">eine Bedeutung</a>.</p>
<p>Allein dieser Gedanke rettet mir meinen Tag. Ja. Das passt. Nun schnell noch die Vollmacht für den Herausgabeberechtigten und gut. Hoffentlich habe ich mit dieser Frau nie wieder zu tun. Denn sie allein entschied ja, was der eigentliche Punkt ist, in unserem Kontakt. Womit sie zweifelsohne irrte.</p>
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		<title>1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168913-internet-email-seit-die-berliner-bank-eine-andere-schreibweise-der-deutschen-bank-ist-willing-able/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 10:46:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Prince &#38; The NPG (Willing And Able) Vidéo NPGMonaco sélectionnée dans Musique Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis ... <a title="1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-internet-email-seit-die-berliner-bank-eine-andere-schreibweise-der-deutschen-bank-ist-willing-able/" aria-label="Mehr Informationen über 1347-13 &#8211; Internet &#038; Email: Seit die Berliner Bank eine andere Schreibweise der Deutschen Bank ist&#8230;. #willing &#038; able">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/317457chuPP3r5414549" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Willing And Able) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-willing-and-able-381w5_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Willing And Able)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Gotthal, vielen Dank für Ihre Anfrage zu E Mail Adresse einer Kollegin. Wir dürfen an dieser Stelle ohne Zustimmung der Kollegen keine E-Mail Adresse herausgeben, aus diesem Grund haben wir Ihre Anfrage direkt an Frau Kirchhoff weitergeleitet.  Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen, und wünschen Ihnen einen schönes Wochenende.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihre Berliner Bank Claudia Arps</p>
<p>(Quelle: Email der Berliner Bank AG auf Anfrage)</p></blockquote>
<p>&#8230;wissen die Mitarbeiter der Berliner Bank, mit Emailadressen richtig umzugehen. Genau genommen: Übervorsichtigst. Besuch mal die Website und finde eine Emailadresse heraus. Schwierig. &#8211; Sidekick: Eigentlich sind immer nur die etwas Jüngeren in schnöselhafter Art und Weise für vollkommen freie Verfügbarkeit von Emailadressen &#8222;auf erstes Klicken&#8220;. Nein, nein, die richtige Verwendung von Emailadressen entscheidet in erster Linie immer der Inhaber derselben. Seine &#8222;Rules Of Behaviour&#8220; dürfen hausgemacht, ja eigen und ungewöhnlich sein. Niemals entscheiden schnöselige Verwender, wie jemand seine Emailadressen einsetzt. Nicht einmal als Kunde. Dienstleistung basiert (immer) auf (angenehmer) Zweiseitigkeit. Gute Dienstleistung, guter Verdienst, solange der Verdienst stimmt. No to be a prostitute: (Not) To be willing &amp; able&#8230;.not to dance (only) on ones table!</p>
<p><span id="more-13533"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 640px; height: 360px;" src="http://www.wat.tv/embedframe/216295chuPP3r5538997" height="240" width="320" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="watlinks" style="width: WIDTHpx; font-size: 11px; background: #CCCCCC; padding: 2px 0 4px 0; text-align: center;"><a class="waturl" title="Vidéo Prince &amp; The NPG (Sexy MF) sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/video/prince-the-npg-sexy-mf-3apx1_2hztv_.html" target="_blank"><strong>Prince &amp; The NPG (Sexy MF)</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" title="Retrouvez toutes les vidéos NPGMonaco sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/NPGMonaco">NPGMonaco</a> sélectionnée dans <a class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Musique sont sur wat.tv" href="http://www.wat.tv/guide/musique">Musique</a></div>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Ja, der Kunde als &#8222;Sexy MF&#8220;&#8230;.? Oder gar der Dienstleister? Als beliebig benutzbare Ware? Als Objekt? Mitnichten, Ihr Randfichten! &#8211; Dienstleistung basiert auf Fairness, Rücksichtnahme und Achtung persönlicher Grenzen!</p></blockquote>
<p>Was die Berliner Bank jetzt antwortet, lässt einen aufhorchen. Siehste. Geht doch. Da hat die Berliner Bank aber recht. Genau so ist es. Nur die Oberflächlichen, schnell schießenden Schnösel schimpfen darüber. Na und? Willing &amp; able: Willig und verfügbar sein! Nur Hirnis, ja Idioten verlangen für sich Dienstleister, die ihnen vollkommen frei von schützenden Regeln als Kunden &#8222;gehörig&#8220; sind, die sie zu benutzen trachten, wie Lustobjekte.</p>
<p>Bei Karstadt in der Schloßstr., Steglitz, erlebte ich gestern einen vollkommen aus den Fugen geratenen Mittsiebziger, der den Mitarbeitern von Karstadt gegenüber keine Gelegenheit ausließ, sie zu stuken, zurechtzuweisen und mit seiner Macht als Kunde zu drohen. Am Ende sagte er einer asiatischen Kassiererin: Frollein, ich bin kurz davor, Ihnen meinen Einkauf hinzuwerfen und zu gehen! Und sie sagte, freundlich lächelnd: &#8222;Dann machen Sie das!&#8220; Worauf es so geschah! Die an der Kasse wartenden Kunden klatschten Beifall: Für die asiatische Kassiererin! Mutter Courage. Ein bisschen.</p>
<p>&#8230;Dienstleistung lebt von Zweiseitigkeit und Austausch.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1287-12 &#8211; Positionen: Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars vom #Jobcenter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 13:09:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,  aufgrund einer Rechtsänderung für die Kosten für Unterkunft und Heizung, bat das JobCenter Reinickendorf mich schnellstmöglich um eine aktuelle Bescheinigung des Vermieters über : -die Gesamtgröße der Gebäudeeinheit, -die Warmwasseraufbereitung (z.B. zentral über Fernwärme, dezentral über Durchlauferhitzer oder Gas) -aktuelle Mietaufstellung ab 01.05.01 (Nettokaltmiete, Heiz- und Betriebskosten). Es ist eine ... <a title="1287-12 &#8211; Positionen: Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars vom #Jobcenter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132912/" aria-label="Mehr Informationen über 1287-12 &#8211; Positionen: Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars vom #Jobcenter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12883" aria-describedby="caption-attachment-12883" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg" rel="lightbox[13073]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12883" title="GewA 2 - Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-1024x768.jpg" alt="GewA 2 - Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_8554.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12883" class="wp-caption-text">GewA 2 &#8211; Gewerbeanmeldung Formular der Verwaltung Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,  aufgrund einer Rechtsänderung für die Kosten für Unterkunft und Heizung, bat das JobCenter Reinickendorf mich schnellstmöglich um eine aktuelle Bescheinigung des Vermieters über :<br />
-die Gesamtgröße der Gebäudeeinheit,<br />
-die Warmwasseraufbereitung (z.B. zentral über Fernwärme, dezentral über Durchlauferhitzer oder Gas)<br />
-aktuelle Mietaufstellung ab 01.05.01 (Nettokaltmiete, Heiz- und Betriebskosten).</p></blockquote>
<p>Es ist eine Rechtsänderung eingetreten (?), die nun dem Vermieter aktuell aufdrückt, eine (weitere) Bescheinigung zu erstellen? Eine Bescheinigung des Vermieters über die Richtigkeit des geführten Schriftverkehrs und zur Bestätigung der Richtigkeit des Durchschreibformulars? Der Wichtigkeit? &#8211; So hat Reinhard Mey das vor vielen, vielen Jahren einmal lautmalerisch beschrieben. Dabei ist die Antwort zu dieser Email eigentlich ganz einfach, formlos. Ist nicht diese Antwort eine Bescheinigung des Vermieters?</p>
<p><span id="more-13073"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;F5S_aT8gpOo&#8220;]<br />
<em>Beamter im Stress (via Youtube)</em></p>
<p>Die Antwort des Vermieters, vertreten durch uns, lautet wie folgt:</p>
<blockquote><p>Bescheinigungen stellt ein Vermieter nur für Dinge aus, die sich nicht bereits aus dem Schrifttum aus der Vertragsbeziehung eindeutig ergeben.<br />
&#8211; Die Gesamtgröße der Einheit ist Bestandteil der Nebenkostenabrechnung, bitte diese vorlegen.<br />
&#8211; Wie die Warmwasserbereitung erfolgt, wissen Sie. Sie haben das auch schriftlich. Legen Sie das dort vor.<br />
&#8211; Ihre aktuelle Mietaufstellung haben Sie schriftlich.</p>
<p>Vermieter haben andere Aufgaben, als Dinge, die ohnehin schon vorhanden sind, nochmals schriftlich zu bescheinigen. Es tut der Kultur gut, wenn jeder seins macht.</p></blockquote>
<p>Hinzufügen möchte man: Ist es einfacher, eine Email an jemanden zu senden anstatt nachzudenken? Das wird unaufgeklärt bleiben.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Q52OcNr92fo&#8220;]<br />
<em>Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars (via Youtube)</em></p>
<p>Und dass das nicht immer wieder ausufert. Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung wurde doch auch gekippt. Na siehste, es geht doch.</p>
<p>Übrigens: Da fallen mir noch viele, viele andere Formulare und Verwaltungsvorgänge ein. Doch das ist ein zu weites Feld. Der Beamte da oben im Video macht die ganze Tragik der öffentlichen Verwaltung klar.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1265-12 &#8211; Mietzahlung:  In Verzug, und das monatlich &#8211; #Elternzeit ist kein Grund für verspätete Zahlungen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 08:46:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zahlungsverzug]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wusste nicht, dass das Geld für die Elternzeit immer erst am Monatsende kommt. &#8211; Das hätten Sie aber wissen müssen. &#8211; Ja, stimmt, ich hab es nicht bedacht. &#8211; Damals waren Sie noch in &#8222;Lohn und Brot&#8220;. &#8211; Richtig. &#8211; (Sie hat übrigens jetzt drei Kinder und ist &#8222;allein erziehend&#8220;) Sie kam jetzt &#8222;unverschuldet&#8220; ... <a title="1265-12 &#8211; Mietzahlung:  In Verzug, und das monatlich &#8211; #Elternzeit ist kein Grund für verspätete Zahlungen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160812/" aria-label="Mehr Informationen über 1265-12 &#8211; Mietzahlung:  In Verzug, und das monatlich &#8211; #Elternzeit ist kein Grund für verspätete Zahlungen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<blockquote><p>Ich wusste nicht, dass das Geld für die Elternzeit immer erst am Monatsende kommt. &#8211; Das hätten Sie aber wissen müssen. &#8211; Ja, stimmt, ich hab es nicht bedacht. &#8211; Damals waren Sie noch in &#8222;Lohn und Brot&#8220;. &#8211; Richtig. &#8211; (Sie hat übrigens jetzt drei Kinder und ist &#8222;allein erziehend&#8220;)</p></blockquote>
<p>Sie kam jetzt &#8222;unverschuldet&#8220; in den Mutterschutz und ist im Rückstand. So sagt sie. Die monatlichen Mietzahlungen für ihre Wohnung in Berlin-Reinickendorf, Residenzstr., sind für sie schwierig aufzubringen. Deshalb hat sie schon mit Frau P., Mitarbeiterin der Hausverwaltung, Kontakt aufgenommen. Das Problem: Das Elterngeld kommt immer erst zum 28. des Monats. Dann zahlt sie auch. Jetzt kam die Mahnung. Da war sie überrascht.</p>
<p><span id="more-12869"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_8942" aria-describedby="caption-attachment-8942" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-8942" title="Kalenderblatt April" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender.jpg" alt="Kalenderblatt April" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/erster-april-kalender-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8942" class="wp-caption-text">Kalenderblatt April</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Miete ist eine Bringschuld. Ebenso wie jeder Versuch, plausibel eine Abweichung von vertraglich vereinbarten Zahlungsterminen zu verabreden. Eine solche Absprache muss schriftlich erfolgen. Mündlich, nach dem Motto: &#8222;Menno, ich hab gerade kein Geld&#8220;, gilt nicht.</p></blockquote>
<p>Wir klären, die Mahnung kommt zu Recht. Sie zweifelt nicht an, dass die Miete offen ist. Weswegen man den Vermieter anruft, um ihm etwas zu sagen, das nicht strittig ist? Vorsichtig weise ich auf den Mietvertrag hin. Ich sage, all die Telefonate, die wir führen könnten, änderten aber nichts an unserer Grundhaltung: Verträge sind einzuhalten.</p>
<p>Dass, wenn häufiger angerufen wird, sich etwas an vertraglichen Beziehungen ändert, kann ich nicht finden. So ist es nämlich auch nicht. Der Vertrag muss schriftlich abgeändert werden. Diese eine Monatsmiete hängt schon seit geraumen in der Luft.</p>
<p>Am Ende des Telefonats haben wir geklärte Verhältnisse. Ich habe die Sache gerade gezogen. Ich sehe nämlich nicht ein, dass das unser Problem ist. Mir geht es darum, dass sie ganz bei sich bleibt und das verantwortet, was ihr Teil unserer Absprachen ist. Sie hat für die pünktliche Mietzahlung einzustehen, und egal aus welchen Gründen sie davon abweichen möchte, das tut sie bitte nicht per Telefonat.</p>
<p>Die Miete ist (und bleibt) eine Bringschuld. Und wenn wir deswegen monatlich mahnen müssen, so ist das nicht in Ordnung. Denn dies erfolge zusätzlich &#8222;auf unsere Kosten&#8220;. Eine Art ständiger Schabernack, dessen Charakter mies sei, von Arbeit, ständiger Nerverei umwittert und sogar &#8222;vertragswidrig&#8220;.</p>
<p>Die Dinge sind am Ende des Telefonats so, wie sie immer waren. Und nicht, weil jemand anruft und sich befremdet über eine berechtigten Mahnung zeigt, anders. Es ist und bleibt ein Mietrückstand. Drei Kinder, allein erziehend, das kommt einem jetzt irgendwie konsequent vor. Aber darüber urteilen dürfen wir nicht. Wir sind nur die Hausverwaltung. Das, genau das, geht uns gar nichts an.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 10:40:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  ... <a title="1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158312/" aria-label="Mehr Informationen über 1240-12 &#8211; Positionen: Von mir aus kann man die Netzagenturen und -gesellschaften abschaffen! &#8211; Öffentliche Verwaltung: Quo Vadis?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Früher rief man die GASAG an und fragte: &#8222;Sach ma, haste ma ne Info, wie viele Leute in unserem Haus Xy-Str. noch am Gastropf hängen, außer uns?&#8220; Und man bekam Antwort. Antwort. Jetzt gibt es die Bundesnetzagentur. Das ist ´ne Agentur mit Vollzeitparcours. Ich muss bald zur Kur. Und spann gerade mal berichtstechnisch ´ne Schnur.  Wie hieß der Glücksdrache: Fuchur?</p></blockquote>
<p>Die ganze Vorgehensweise ist schon falsch. Und epidemisch dämlich.</p>
<p>Der Staatsmonopolkapitalismus (ein &#8222;ismus&#8220;) wird abgeschafft. Die &#8222;Stamokapbetriebe&#8220; zerschmettert und Monopole zerflettert. Heuchlerisch entsteht da &#8222;ein neuer Markt&#8220; und ebenso sicher &#8222;blühende, marktwirtschaftliche Landschaften&#8220;. Bis wir alle Pfeife pafften.</p>
<p>Und dann -und jetzt kommt der falsche Fehler um die Ecke, klink!- gründet man eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Wettbewerb künftig überwacht. Da lachen ja die Hühner. Zahnlose Minka, Auto ohne Blinker &#8211; ein Abzählreim von Kleinstkindern kommt mir in den Sinn, wenn ich daran denke.</p>
<p><span id="more-12668"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" rel="lightbox[12668]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11597" title="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! " width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Gas, Wasser, Strom, &#8230;.., leitungsgebundene Lieferanten! Und behördliche Tantren! Von der Gerechtigkeit, der Mächtigkeit und der Prächtigkeit!</p></blockquote>
<p>Und jetzt will eine neue Wohnungseigentümerin aus Berlin-Spandau wissen, ob sie diese doofe, alte Gasleitung, die da im Flur ihrer Sanierungswohnung hängt, rauswerfen darf? Oder nicht? Gasleitungen, die die eigene Wohnung allein betreffen, sind Sondereigentum. Vor allem aber ein Übel. Denn es stört.</p>
<p>Sie hat´s aus Sicherheitsgründen abgewogen und sich gegen Gas fürs Kochen entschieden. Das will sie nicht. Eine Vielzahl von alten, maroden und wenig gepflegten Gasrohren verläuft durch Deutschlands Wohnungen und ab und zu -piff paff- explodiert ein Mehrfamilienhaus. Gas ist auch prima, um sich umzubringen. Und eventuell andere.</p>
<p>Jetzt gerate ich in Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten. Niemand stimmt mit mir ab, ob und ggf. welche Art von Leitungen er sich durch seine eigene Wohnung verzieht. Was er liegen lässt oder entfernt, das geht den Verwalter des Mehrfamilienhauses im Grunde genommen einen &#8222;feuchten Kehricht&#8220; (alte Berliner Redensart) an.</p>
<p>Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und/oder Bundesnetzagentur gibt jetzt Auskunft an den Verwalter. Auf Anfrage.</p>
<blockquote><p>Die Bundesnetzagentur hat die zentrale Aufgabe, für die Einhaltung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), Postgesetzes (PostG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und ihrer Verordnungen zu sorgen. Damit gewährleistet sie die Liberalisierung und Deregulierung der Märkte Telekommunikation, Post und Energie durch einen diskriminierungsfreien Netzzugang und effiziente Netznutzungsentgelte. Mit Wirkung zum 1. Januar 2006 wurden die Aufgaben der Bundesnetzagentur um die Eisenbahnregulierung erweitert. Wie in den anderen Regulierungsbereichen wacht sie auch hier über die diskriminierungsfreie Erbringung des Netzzugangs unter transparenten Bedingungen und prüft die Zugangsentgelte.</p>
<p>(Selbstdarstellung der Bundesnetzagentur, <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aufgaben/aufgaben_node.html;jsessionid=D671A4E0DBBDB7030722751B542297CB" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Nicht mehr der Monopolkapi&#8230;..(lassen wir das), wie z.B. die GASAG in Berlin, sondern jetzt die Bundesnetzagentur. Dass die Email gerade nicht durchgeht, hat hausgemachte Gründe, ich war zu dämlich, die Adresse richtig von der Website abzuschreiben. Da kam die Email wieder zurück. Es war so ein Fehler, den man nicht gleich findet. Berlin mit &#8222;Berl.&#8220; abzukürzen, kommt ja vielleicht nur öffentlich Bediensteten in den Sinn, weswegen mit schöner Regelmäßigkeit vor allem öffentliche Emailadressen kreuzkompliziert sind. Niemand hat in der Bundesnetzagentur so viel Fantasie, relevante, hochviskose Emailadressen zu generieren. Die richtige Adresse heißt &#8222;Berl3.Postfach@bnetza.de&#8220;, dass man das &#8222;Benetzer&#8220; ausspricht, hat vielleicht noch eine gewisse Komik. In jedem Fall hat diese Adresse auch nichts mit Günter Netzer zu tun. Die Bundesnetzagentur ist folgender Empfehlung zufolge anzuwenden: &#8222;Drum prüfe, wer sich ewig bindet, &#8230;.&#8220; &#8211; sinngemäß. Undsoweiter. Das Wetter heute verregnet bis heiter!</p>
<p>&#8222;berlin@bundesnetzagentur.de&#8220; wäre aber doch schick, oder? Ein Anruf bei der Agentur in der Berliner Seidelstr. macht aber schnell deutlich: Der Mann am Telefon weiß eigentlich  nicht so genau, was eine Emailadresse ist. Er klingt schon so, als sei ihm das gänzlich fremd. So &#8222;moderner Trand&#8220;, irgendwie.</p>
<p>Dann finde ich den Fehler und er ist wieder raus. Ich hätte ihn einfach besser gar nicht anrufen sollen. Mein Fehler. Wir fassen zusammen: alles mein Fehler, der einzige Fehler, der nicht von mir stammt ist der, dass der Bundesgesetzgeber eine Bundesnetzagentur eingerichtet hat und wie der Pförtner am Telefon gleich sagt: &#8222;Woher soll ich das wissen, wir haben hier dreiundsechzig&#8230;..&#8220; und da unterbreche ich ihn. Ich will das gar nicht wissen, wie sehr sich dieses schleimige, krakenähnliche Gebilde namens öffentliche Verwaltung auch in Sachen Netzkultur in Deutschland inzwischen ausgebreitet hat. Haha, Netzkultur. Da lachen ja die Hühner.</p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Bis sie geschlachtet werden, dann ist Schluss mit lustig.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.bundesnetzagentur.de/DE/DieBundesnetzagentur/UeberDieAgentur/Aussenstellen/MarktaufsichtEMVG_FTEG/BerlinBerlin_Basepage.html" target="_blank">Die Bundesnetzagentur, Außenstelle Berlin</a></li>
<li>SPAM: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spam-die-kernfrage-gibraltarn-bedeutungslosigkeit-versinkt/">Die Kernfrage ist doch, ob Gibraltar bald in der Bedeutungslosigkeit versinkt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1229-12 &#8211; Telefon: Der Anruf des Tages &#8211; Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter &#038; sich selbst</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 08:06:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Weeßte, wo ick jewohnt han,&#8220; sagt er auf der Fete neulich, &#8222;das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!&#8220; &#8222;Wieso?&#8220; &#8222;Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.&#8220; &#8222;Wofür denn?&#8220; &#8222;Na, das ick ausjezogn´bin.&#8220; &#8222;Ach was!&#8220; &#8211; #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig Rrrinngg&#8230;.&#8220;Guten Tag.&#8220; &#8222;Ja, mein Name ist Müller, ich ... <a title="1229-12 &#8211; Telefon: Der Anruf des Tages &#8211; Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter &#038; sich selbst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157212/" aria-label="Mehr Informationen über 1229-12 &#8211; Telefon: Der Anruf des Tages &#8211; Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter &#038; sich selbst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Weeßte, wo ick jewohnt han,&#8220; sagt er auf der Fete neulich, &#8222;das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!&#8220; &#8222;Wieso?&#8220; &#8222;Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.&#8220; &#8222;Wofür denn?&#8220; &#8222;Na, das ick ausjezogn´bin.&#8220; &#8222;Ach was!&#8220; &#8211; #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig</p></blockquote>
<p>Rrrinngg&#8230;.&#8220;Guten Tag.&#8220;<br />
&#8222;Ja, mein Name ist Müller, ich bin vor einem Jahr aus der Residenzstr. ausgezogen und habe vergessen, mich bei der GASAG abzumelden.&#8220;<br />
&#8222;Und?&#8220;<br />
&#8222;Können Sie mir nochmal das Übergabeprotokoll&#8230;..?&#8220;<br />
&#8222;Was?&#8220;<br />
&#8222;Das Übergabeprotokoll&#8230;.&#8220;<br />
&#8222;Ach, das haben Sie auch nicht mehr?&#8220;<br />
*Nein.&#8220;<br />
&#8222;Ich sag ihnen was, Sie haben vergessen, sich bei der GASAG abzumelden, das ist ihr Problem. Lassen sie sich was einfallen. Ich habe nämlich vor allem keine Zeit dafür.&#8220;<br />
Krrrkkkksss&#8230;.er hat aufgelegt. Nicht ich.</p>
<p>Das Telefonat ist beendet. Leicht aggressiver Unterton meinerseits. Kann sich nicht ordentlich abmelden. Kann ja mal passieren. Aber dann noch den alten Vermieter einspannen und Bescheinigungen geben lassen. Unverschämt. Schmarotzke.</p>
<p>Update: Jetzt ruft ein Bekannter von ihm an, der augenscheinlich geschickter ist. Fazit: &#8222;Ich werde sie nicht weiterempfehlen als Vermieter!&#8220; &#8211; Sagt er. Jetzt ist es raus, öffentlich.</p>
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		<title>1204-12 &#8211; Awards: Die Nominierungen für das Fenster &#038; die Homepage des Monats sind raus! Großartig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 15:52:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manches ist einfach grausam. Grausam gut. Tut! Großartig ist diese Zeit der Preiskürzungen, Kuren, Küren und Schnüren, Würdigungen und &#8222;all lifetime&#8220;-Awards. Auch dies hier ist hit- und preisverdächtig. Mächtig. Ernsthafter Auswahlwettbewerber für das Fenster des Monats (siehe Foto), aber auch bei der Homepage des Monats sehr stark im vorderen Bereich aktiv: Ingo Mallow, Humannstraßenanwohner in ... <a title="1204-12 &#8211; Awards: Die Nominierungen für das Fenster &#038; die Homepage des Monats sind raus! Großartig!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/154712/" aria-label="Mehr Informationen über 1204-12 &#8211; Awards: Die Nominierungen für das Fenster &#038; die Homepage des Monats sind raus! Großartig!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-292" title="Awards" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconawards_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_12309" aria-describedby="caption-attachment-12309" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0253.jpg" rel="lightbox[12308]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12309" title="Dreamland-Veranstaltungsservice-Ausstellungsfenster" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0253-768x1024.jpg" alt="Dreamland-Veranstaltungsservice-Ausstellungsfenster" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0253-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0253-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0253.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12309" class="wp-caption-text">Dreamland-Veranstaltungsservice-Ausstellungsfenster</figcaption></figure>
<blockquote><p>Manches ist einfach grausam. Grausam gut. Tut!</p></blockquote>
<p>Großartig ist diese Zeit der Preiskürzungen, Kuren, Küren und Schnüren, Würdigungen und &#8222;all lifetime&#8220;-Awards. Auch dies hier ist hit- und preisverdächtig. Mächtig.</p>
<p>Ernsthafter Auswahlwettbewerber für das Fenster des Monats (siehe Foto), aber auch bei der Homepage des Monats sehr stark im vorderen Bereich aktiv: Ingo Mallow, Humannstraßenanwohner in Berlin-Reinickendorf, der preiswerte Dienstleistungen &#8222;für Alt &amp; Jung&#8220; anbietet, aber auch Hüpfburg und Sanitätsdienste! Yipp Yipp! Sozusagen &#8222;Humannkapital&#8220;, ja, das war ja mal das &#8222;Unwort des Jahres&#8220;, oder stand unter den ersten 10 der preisverdächtigen Wörter. Siehste, die Welt ist ein Superlativ!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Preisverdächtige Homepage: <a href="http://dreamland-veranstaltungsservice.de/">http://dreamland-veranstaltungsservice.de</a></li>
</ul>
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		<title>951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:06:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kartenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Die Attitüde und die Verkleidung eines Menschen mit bestimmten stilbildenden Ausdrucksmitteln ist das eine. Ob das, was du darunter verstehst, also die Message, auch richtig ausgedeutet ist, ist damit noch nicht gesagt. So ertappt sich der nachdenkliche Mensch eigentlich andauernd wieder dabei, dass er etwas sieht, dass er in einen ihm bekannten Zusammenhang (Kontext) ... <a title="951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129311/" aria-label="Mehr Informationen über 951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Die Attitüde und die Verkleidung eines Menschen mit bestimmten stilbildenden Ausdrucksmitteln ist das eine. Ob das, was du darunter verstehst, also die Message, auch richtig ausgedeutet ist, ist damit noch nicht gesagt. So ertappt sich der nachdenkliche Mensch eigentlich andauernd wieder dabei, dass er etwas sieht, dass er in einen ihm bekannten Zusammenhang (Kontext) stellt: Und wenn sich der Stilbildner bzw. Mensch umdreht und den Mund aufmacht, ist man eigentlich nur noch überrascht. Alle vorherigen Vermutungen brechen justamente in sich zusammen, wie ein <strong>Kartenhaus</strong>. Der Stilbildner-Beratungsmodus in unserem Kopf macht &#8222;huch&#8220; und wir erkennen eine Stilblüte, in voller Blüte.</p></blockquote>
<p><strong>Wir wollen stark sein und unabhängig</strong>, individuell und anders als die Anderen.</p>
<p><strong>Und dann werden wir beobachtet</strong> und was andere an uns beobachten, gefällt uns eventuell gar nicht. Wir werden es allerdings auch eventuell nie erfahren. Es sind nur Gedanken. Niemand sagt uns seine Gedanken, wenn keine Veranlassung dazu besteht. Bei denjenigen, die Sachen aufschreiben und veröffentlichen, ist das allerdings anders. Das erfahren wir mit etwas Glück. Und dann denken wir, es kam hinterrücks. So wie die starken Gedanken und Emotionen, die der Mann mit dem Irokesenschnitt und dem T-Shirt auslöste. <strong>Nein, nicht Sascha Lobo, Blogger und Oftfernsehgast in Deutschland´s quälenden Talkshowterias</strong>.</p>
<p><span id="more-9957"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;8nTFjVm9sTQ&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Radiohead &#8211; House of Cards (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Früher gab es die Bedeutung von festen Zeichen</strong>, die sich Menschen als Ausdruck einer bestimmten Einstellung hart erarbeiten mussten: und es gab den Inhalt, für den die Zeichen standen infolgedessen. Diese Zeit ist längst vorbei, wir dürfen also gar nicht konservativ die Welt betrachten, <strong>sondern müssen sie progressiv sehen</strong>.</p>
<figure id="attachment_9960" aria-describedby="caption-attachment-9960" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9960" title="David Gilmour (Pink Floyd)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour.gif" alt="David Gilmour (Pink Floyd)" width="170" height="170" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour.gif 170w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour-150x150.gif 150w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /><figcaption id="caption-attachment-9960" class="wp-caption-text">David Gilmour (Pink Floyd)</figcaption></figure>
<p><strong>1967, 1968 undsoweiter, da wuchsen die Haarlängen der Männer</strong>. Dann zogen sich plötzlich alle aus und zusammen feierte man &#8222;nackicht&#8220;, Ruprecht Frieling erzählt in seinem Buch vom &#8222;Rudelbumsen&#8220; der 68iger, es ging um &#8222;APO, Rock´n Roll, Sex&#8220; und dies alles <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">wurde uns in Gegenwart einer Eule im Spreestern in Kreuzberg erzählt, interessant</a>. Immer mehr Superbands kamen auf den Plan, die Haare immer länger: Deep Purple, Black Sabbath, Led Zeppelin, dann Genesis, Pink Floyd. Niemand konnte diesen Bands das Wasser reichen und irgendwann machte es &#8222;ratsch&#8220; und die Jugendlichen waren dessen überdrüssig. Also schnitten sie sich die Haare ab, ganz kurz und stachen sich Sicherheitsnadeln durch die Ohren und Lippen, ins Gesicht und sie rempelten sich an und skandierten, die Königin von England möge sich bitte rasieren: &#8222;God shave the Queen&#8220;. Hoho, was war das komisch. Die Punks gerieten ebenso schnell wieder in Vergessenheit: Was wollte man auch aus drei Akkorden eine bessere Welt stricken? <strong>So nen Quatsch</strong>.</p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1804" title="Es ist ausgesprochen tückisch, ..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg" alt="" width="240" height="148" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer heute nach &#8222;APO&#8220;, &#8222;Sex&#8220; und &#8222;Rock´n Roll googlelt, wird schnell fündig, besonders der zweite Suchbegriff ist äußerst populär. Allerdings gründen die wilden 68iger von einst jetzt so genannte Alters-WGs (Wohngemeinschaften) und ein Schmargendorfer Makler witzelte nach einer Besichtigung durch fünf angehende Senioren, die eine Eigentumswohnung erwerben wollen, die sie sich als Senioren teilen: Wahrscheinlich haben die früher alle miteinander gepoppt. Diese These haben wir nicht überprüft und zu fragen geziemte sich nicht. Es waren ausnahmslos nette, freundliche Leute mit Sonnenstrahlen von Güte im Gesicht und ihr Gesicht war voller Lebenslinien!</p></blockquote>
<p><strong>Popper, Punks und ähnliche stiltechnische Pirouetten</strong>, Beatnicks, Mods, Rods (Was wollen wir trinken), AntiAKW-Bewegung, Öko, Nico, Schuh des Manitou: all das sind Etiketten aus einer anderen Zeit, in der einige von uns das Deutschen von Zeichen erlernten. Die Zeichen sollten zeigen: Wir sind anders! <strong>Anders als die Anderen</strong>.</p>
<blockquote><p>Man tut solche Dinge, um sich von anderen abzugrenzen: Dahinter steckt oft wenig Selbstbewußtsein.</p></blockquote>
<p><strong>Und jetzt</strong>? Simplify your life? Trivialisieren?</p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;oQVAy_wR1d0&#8243;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Kollektive Intelligenz (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Wie aber können wir Menschen bewerten und in für uns passende Schubladen stecken? Mit Intuition? Intuition bedeutet, dass mein Gehirn Musterbildungen gelernt hat, die jenseits meines rationalen Verstehens hilfreich sind. Wenn die Welt sich zwischendurch geändert hat, dann sind meine Intuitionen, die sich gestern ausgebildet haben, heute noch immer genau so sicher wie früher, nur leider völlig daneben, weil die Rahmenbedingungen nicht mehr die sind, unter denen ich sie heute anwenden möchte. In meinem Gehirn habe ich immer das Gefühl, richtig zu sein.&#8220; (Zitat aus dem Video &#8222;Kollektive Intelligenz&#8220;) </p></blockquote>
<p><strong>Jetzt ist alles durchkommerzialisiert bis ins Letzte</strong>. Aus jedem denkbaren, neuen Mist hat man Geschäft generiert, entwickelt und Geld eingesackt und als alles abgegrast gewesen zu sein schien, besannen sich die Kommerzialisten auf die Vergangenheit: Nun wird die Erinnerung an die Beatles in Form von WII-Konsolen-Spielen verkauft. Jeder noch so inspirierende Vergangenheits-Straßenfeger in musikalischer oder cineastsischer Hinsicht wurde neu durch den kommerziellen Quark gezogen: nun haben wir Musicals wie &#8222;Falco&#8220;, &#8222;We will rock you&#8220; (Queen) oder zuletzt &#8222;Rocky Horror Show&#8220; (ohne &#8222;Picture&#8220; in der Mitte). Das Unerklärliche daran: Wer sieht eigentlich so einen Mist an? Es ist ja nichts anderes als ein Zitat einer längst verflossenen Zeit? Etwas das schon da gewesen ist, nur besser, originaler und -damals- einzigartig. Heute ist es neu, arrangiert, orchestriert und abweichend vom Original, nur schlechter, einfältiger, billiger und irgendwie auch dämlicher. <strong>Es ist eine schlechte Kopie</strong>.</p>
<p><strong>Und so erscheint es uns auch, was die Mode angeht</strong>, sich auf bestimmte Art und Weise zu &#8222;hübschen&#8220;, zu &#8222;designen&#8220; und zu kleiden. Wir sind auf einem Pferdereitturnier, das ist etwas zutiefst Bürgerliches. Es ist im besten Sinne spießbürgerlich. Alles ist hübsch gekleidet, auf eine schreckliche Weise uniform. Man sieht kleine und größere, ganz kleine, größere und ältere Mädchen in Berlin-Heiligensee auf dem Reiterturnier. Es sind hier diejenigen hingekommen, die es sich leisten können, neben den &#8222;costs of living&#8220;, wie Miete, Strom und Gas wenigstens einen Mittelklassewagen oder ein gehobenes Gefährt zu erwerben, stark genug, um den dahinter angekoppelten Pferdeanhänger zu ziehen, samt Pferd. <strong>Pferde zu unterhalten, das ist immer noch nicht &#8222;ganz billig&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Unter den Zaungästen ist auch das Pärchen</strong>, dessen Outfit uns auffällt. Er sieht aus wie ein Punk von früher. Er trägt einen Irokesenschnitt und das T-Shirt zu Karottenhose und Springerstiefeln trägt diesen Aufdruck (siehe Foto, unten). Sie hat ihre längeren Haare seitlich auch wegrasiert, das ist etwas Clubartiges, willkommen im Club der Teilrasuren. Sie stellen sich an für Fleisch, Grillwurst und Kaffee, Kuchen, Gummibärchen. Er hält die Tasche seiner Freundin, die ähnlich frisiert ist. Sie ist kariert, die Tasche, eine Handtasche, so wie Handtaschen eben so sind. Handtaschen, das sind eigentlich Accessoires für Gutbürgerliche, man trägt sie über den Knick am hoch getragenen linken Arm geschlungen, hat Feuerzeug, Handy und Lippenstift drin. Handtaschenpunks, gutbürgerlich. Am Ende ist Punk nur noch eine hohle Mode ohne jeden Inhalt, und wir sollten nicht vergessen zu erinnern: längst sind die Bedeutungen selbst in die Geschichte eingegangen und was die Menschen heute davon noch hinübergerettet haben, hat längst lediglich noch null Bedeutung. Es ist einfach nur eine Mode, von der Karl Lagerfeld behauptete: Mode ist so hässlich, dass man sie alle halbe Jahre ändern muss. <strong>Unsere beiden Wohlstandspunks haben den Satz überhört</strong>.</p>
<figure id="attachment_9958" aria-describedby="caption-attachment-9958" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4356.jpg" rel="lightbox[9957]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9958  " title="Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4356.jpg" alt="Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9958" class="wp-caption-text">Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!</figcaption></figure>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg" rel="lightbox[5901]"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" rel="lightbox[5901]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg" rel="lightbox[5901]"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Berolinisch]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Anruf: &#8222;Hallo, guten Tag! Ich interessiere mich für&#8220; &#8230;.Stille&#8230;.(Hintergrundgeflüster: &#8230;Reginaldstr&#8230;..), lauter: &#8222;den Laden in Reginaldstr.&#8220; (* Straßenname verändert). Antwort unsererseits: &#8222;Guten Tag, wie heißen sie denn überhaupt?&#8220; Antwort: &#8222;Isch, äh, Mehmet!&#8220;. Frage: &#8222;Was möchten sie denn dort machen, in dem Laden?&#8220; Antwort: &#8222;Spielhalle&#8220;. Antwort unsererseits: &#8222;Oh, danke, aber eine Spielhalle machen wir dort nicht!&#8220; Antwort ... <a title="360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7042010/" aria-label="Mehr Informationen über 360-10 &#8211; Foto des Tages: Probieren kost nüscht? Was man mal erlebt haben muss&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5756" aria-describedby="caption-attachment-5756" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Ich.bin_.so_.schlecht.im_.Bett_.jpg" rel="lightbox[5755]"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5756 " title="Ich bin so schlecht im Bett" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Ich.bin_.so_.schlecht.im_.Bett_.jpg" alt="Ich bin so schlecht im Bett" width="450" height="390" /></a><figcaption id="caption-attachment-5756" class="wp-caption-text">Ich bin so schlecht im Bett</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anruf: &#8222;Hallo, guten Tag! Ich interessiere mich für&#8220; &#8230;.Stille&#8230;.(Hintergrundgeflüster: &#8230;Reginaldstr&#8230;..), lauter: &#8222;den Laden in Reginaldstr.&#8220; (* Straßenname verändert). Antwort unsererseits: &#8222;Guten Tag, wie heißen sie denn überhaupt?&#8220; Antwort: &#8222;Isch, äh, Mehmet!&#8220;. Frage: &#8222;Was möchten sie denn dort machen, in dem Laden?&#8220; Antwort: &#8222;Spielhalle&#8220;. Antwort unsererseits: &#8222;Oh, danke, aber eine Spielhalle machen wir dort nicht!&#8220; Antwort Mehmet: &#8222;Oder Imbiss?&#8220; Antwort unsererseits: &#8222;Nein, auch Imbiss nicht.&#8220; Frage Mehmet: &#8222;Was machen sie denn da!&#8220; Antwort Hausverwaltung: &#8222;Vieles, aber das gerade nicht, auf Wiederhören!&#8220; (O-Töne eines Telefonats mit einem <span style="text-decoration: line-through;">künftigen</span> <span style="text-decoration: line-through;">Problemmieter</span> Bewerber  um ein Ladenlokal in Reinickendorf, <em>erfahrungsgemäß</em>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /> </p>
<p><strong>Nach der dritten, vierten Grenzerfahrung </strong>-speziell in obigem Objekt- sind wir &#8222;auf der Hut&#8220; vor weiteren Traumtänzern wie diesen und werden an solche Existenz<span style="text-decoration: line-through;">gründer</span>erfinder mit Sicherheit nicht ein weiteres Mal Gewerberäume vermieten, die diese mietvertraglich übernehmen, um dann sofort den monatlichen Mietzins schuldig zu bleiben. Irgendwann reicht&#8217;s, und all die Imbiss-, Spielhallen- und Wettbetreiber und Internetcafés von Mehmet, dem im Hintergrund der wirkliche Strippenzieher zuflüstert, was er sagen soll, werden bei uns nicht &#8222;bare Münze&#8220;. Sie sind gebucht auf &#8222;never comeback-Airlines&#8220;, setzt euch in den Flieger und kommt am besten nicht mehr zurück.  Thema political correctness: <strong>Es ist okay, darüber zu berichten, dass es derartiges &#8222;als System&#8220; einer bestimmten Sorte Berliner tatsächlich häufig wiederkehrend gibt. Inzwischen lassen wir in bestimmten Gegenden Berlins -und welche, bleibt hier unklar- Gewerbeflächen leer stehen, anstatt sie pro Woche zweimal an vermeintliche Existenzgründer mit obigen Gewerbeansichten rauszuwerfen! Never ever. Grrrrr&#8230;.</strong></p>
<p><strong>Foto des Tages: Das Amüsemang (berolinisch für Amüsement) ist ganz auf unserer Seite</strong>. Der Aushang hängt am Zettelbrett und gibt eine bestechend einfache Möglichkeit preis. Ein kostenloser Versuch wird angeboten. Das musst du mal erlebt haben! Email reicht. Wo der Zettel in <span style="text-decoration: line-through;">Deutschland</span> Berlin hing, ist uns unbekannt. Auch, ob es sich um einen Scherz handelt? Allerdings ist der Fotograf recherchierbar (siehe unter Weblotse)</p>
<p><span id="more-5755"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Das Angebot brüllt den Leser an</strong>: bitte, bitte nimm mich, versuch&#8217;s wenigstens einmal. Einmal ist keinmal.</p>
<p><strong>Apropos Anbrüllen</strong>: Ruft ein junger Türke aus Berlin-Kreuzberg an. Per Handy. Alle jungen Türken rufen per Handy an. Etwas unorientiert. Er sagt, er hat auf dem Klo Strom. Ich frage: Wie heißen sie denn? Er sagt: &#8222;Mattioglu&#8220; (* Name geändert). Ich schaue nach. Mattioglu, den verwalten wir nicht. Der wohnt in der Hochparterre-Wohnung im Seitenflügel, links die Treppe hoch. Ich sage, rufen sie den Eigentümer der Wohnung an, da können wir nichts machen. Er widerspricht mir. Er weiß es besser: &#8222;Ich habe doch da im Treppenhaus den Aushang gesehen, sie sind dafür zuständig!&#8220; Ich: &#8222;Nein, ihre Wohnung verwalten wir nicht, sie müssen den Eigentümer anrufen!&#8220; Er: &#8222;Aber ich hab doch den Aushang gesehen!&#8220; Ich: &#8222;Wie heißen sie denn mit Vornamen?&#8220; Ich habe eine Ahnung. Er sagt: &#8222;Cömlek Mattioglu!&#8220; Ich: &#8222;Ach, dann sind sie ja nicht der Mieter, oder?&#8220; Er: &#8222;Doch!&#8220; Ich: &#8222;Sind sie der Sohn?&#8220; Er: &#8222;Nein, aber ich hab doch den Aushang gelesen, sie müssen sich darum kümmern!&#8220; Ich: &#8222;Nein, schauen sie im Mietvertrag nach, wer ihr Vermieter ist! Wenn sie Mieter sind, werden sie doch wissen, wer ihr Vermieter ist!&#8220; &#8211; Um es kurz zu machen: Er hält sich da ohne Wissen des Vermieters auf und versucht uns gegeneinander auszuspielen. Ich bin inzwischen ein bisschen genervt,<strong> allerdings ist dieses Problem nicht &#8222;meine Baustelle&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Fünf Minuten später, es klingelt erneut</strong>. Er ist wieder dran. &#8222;Ich hab nachgeschaut im Treppenhaus, sie sind dafür zuständig!&#8220; Nun werde ich sauer und gifte ihn an: &#8222;Nein!&#8220; Er fängt an, irgendwas Unverständliches ins Handy zu brüllen. Ich tue, wonach mir ist: Ich lege auf. Dieses Telefonat ist beendet.</p>
<p><strong>Passiert uns häufig und oft nach diesem ungefähren Schema</strong>: Irgendeiner der vielen Nachfahren übernimmt die seit Jahrzehnten bewohnte Wohnung &#8222;unter der Hand&#8220;. Kennt sich nicht aus, hat keinerlei Unterlagen, keinen Mietvertrag, nichts. Kennt sich in Schriftverkehrsdingen gar nicht aus. Regelt sein ganzes Leben vom Handy aus und vom Hörensagen. Vom Anrufen, Verantwortung verteilen, Aufgaben, <span style="text-decoration: line-through;">Rechte</span>, Pflichten abwälzen auf andere. In diesem Fall auf die Hausverwaltung. Von dem Vermieter wissen wir: Seit mehr als zehn Jahren ist jeder Mieterhöhung in der Wohnung von Rechtsanwälten immer wieder widersprochen worden, um jeden Cent wird erbittert und gekonnt gekämpft. Da werden wir uns -angesichts dessen- nun wirklich nicht reinhängen.  <strong>Von wegen Amüsemang (siehe oben): in dieser Sache kein Ängagemang (berolinisch für Engagement).</strong></p>
<p><strong>Und währenddessen sucht La_ruesch@yahoo.de nach einer Beischlafgelegenheit, wenigstens um es mal zu versuchen! Und dass das auch klar ist: Die vorstehende Verlinkung stellt keine Empfehlung dar, sondern die Vereinfachung wesentlicher Kontaktmöglichkeiten als kostenloser Servicehinweis der Redaktion. Wer eine Email schickt, darf sie behalten! Über Erfahrungs- bzw. Hintergrundberichte von Beischläfern des Herrn freuen wir uns. </strong></p>
<p><span style="color: #888888;">(inspiriert durch </span><a title="externer Link" href="http://www.rebelart.net/diary/evol-dickes-b/00578/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Alain Bieber, rebelart.net</span></a><span style="color: #888888;">, mit Dank)</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Extraklasse: <a title="externer Link" href="http://www.flickr.com/photos/evoldaily/" target="_blank">Fotostream von evoldaily</a></li>
<li>Existenzgründung ist lange her: <a title="externer Link" href="http://meinvaterhatdoenerbudeoderwas.de" target="_blank">Mein Vater hat Dönerbude, oder was</a>!</li>
<li>Multikulti: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/kabelfernseh-kommunismus-ist-tot/" target="_self">Kurden und Türken im selben Haus sehen unterschiedlich fern</a>!</li>
<li>Querkopf: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/zitat-des-tages-ex-finanzsenator-thilo-sarrazin%c2%b4s-meinung-uber-japaner-turken-und-kosovaren/" target="_self">Tilo Sarrazin hat abweichende Meinungen</a></li>
<li>Kurze Worte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rechtsanwalte-ehrlichkeit/" target="_self">Rechtsanwalt Udo Vetter textet gekonnt</a></li>
<li>Internationale: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/volker-hort-die-signale-auf-zum-letzten-gefecht-die-internationale-verderb-das-menschenrecht/" target="_self">Von Türken, Iren, Palästinenser und Rumänen &#8211; alle unter einem Dach</a></li>
</ul>
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		<title>238-10 &#8211; Selbstbezichtigung: Die Verwendung von in Eigenregie erstellten Unterlagen hat unterschiedliche Gründe&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:22:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das abfotografierte Hinweisschild (laminiert) hängt schon länger im Treppenhaus in Berlin-Pankow. Es ist uns jeweils positiv aufgefallen. Nun wird es berühmt, weil es auf gesichtspunkte.de gerühmt wird und gepriesen. Selbst wenn es diese Macke der Selbstbezichtigung trägt. Unterschrieben ist es mit &#8222;Die Hausverwaltung&#8220;. Die Wahrheit ist: es ist nicht von der Hausverwaltung entworfen worden und ... <a title="238-10 &#8211; Selbstbezichtigung: Die Verwendung von in Eigenregie erstellten Unterlagen hat unterschiedliche Gründe&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/selbstbezichtigung-in-eigenregie-erstellten-unterlage/" aria-label="Mehr Informationen über 238-10 &#8211; Selbstbezichtigung: Die Verwendung von in Eigenregie erstellten Unterlagen hat unterschiedliche Gründe&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4725" aria-describedby="caption-attachment-4725" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC05437_Selbstbezichtigung.jpg" rel="lightbox[4724]"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4725 " title="Selbstbezichtigung: Du bist Hausverwaltung!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC05437_Selbstbezichtigung-300x200.jpg" alt="Selbstbezichtigung: Du bist Hausverwaltung!" width="300" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC05437_Selbstbezichtigung-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC05437_Selbstbezichtigung-1024x685.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC05437_Selbstbezichtigung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4725" class="wp-caption-text">Selbstbezichtigung: Du bist Hausverwaltung!</figcaption></figure>
<p>Das abfotografierte Hinweisschild (laminiert) hängt schon länger im Treppenhaus in Berlin-Pankow. Es ist uns jeweils positiv aufgefallen. Nun wird es berühmt, weil es auf <strong>gesichtspunkte.de</strong> gerühmt wird und gepriesen.</p>
<p><strong>Selbst wenn es diese Macke der Selbstbezichtigung trägt</strong>. Unterschrieben ist es mit &#8222;Die Hausverwaltung&#8220;. Die Wahrheit ist: es ist nicht von der Hausverwaltung entworfen worden und wurde dann von einem tumben Hausmeister ausgehängt. Wahr ist, dass der kluge Hauswart es selbst angefertigt hat, und so wie es ist, sieht es gut aus und wird sogar von manchen Hausbewohnern befolgt. Auf jeden Fall hat es eine Art permanenten Wiederholungseffekt. Dass Hauswarte richtige Typographie-Künstler sind und ein geschicktes Händchen im Herstellen von lesbaren Mitteilungen an die übrige Belegschaft des Hauses haben, erfreut das eigene Herz und nicht häufig.</p>
<p><strong>Der Hauswartsposten ist nur eine Art Nebenerwerb</strong>. Beruflich befasst sich der Hauswart im Hauptberuf mit Grafischem, es nimmt also kaum Wunder, das ihm dieser Aushang gut gelingt. Selbstbezichtigung? Darüber haben wir schon mehrmals berichtet, u.a. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/foto-des-tages-in-eigenregie-ausgehangt-eine-fortsetzungsgeschichte-aus-neukolln/" target="_self">hier</a>. Oder auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/foto-des-tages-in-eigenregie-ausgehangt/" target="_self">hier</a>.</p>
<p><strong>Selbstbezichtigung ist die vermeintlich größere Aufmerksamkeit</strong> erheischende Unterschrift &#8222;die Hausverwaltung&#8220;, weil sich der Verfasser entweder in fremden Auftrag wähnt, also ferngesteuert, z.B. aufgrund einer mündlichen Absprache, die am Telefon erfolgt sein kann. Selbstbezichtigung ist aber auch ein vermeintlicher Zugewinn an Autorität, der dem Verfasser dessen Mitteilung in einen unbekannt hohen Adelsrang erhebt, der ihn auszeichnet. Der Verfasser der Mitteilung als Ghostwriter der (untätigen?) Hausverwaltung?</p>
<p><span id="more-4724"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ganz anders allerdings liegt der Fall in einem Fall in Berlin-Spandau</strong>. Dort erscheint heute ein türkisch klingender Herr namens Sahin (* Name geändert) und fragt den Hauswart, ob er ihm behilflich sein kann? Er habe diese Mieter, die da oben, 2. OG. links (*Lage verändert) im linken Seitenflügel (* Gebäudeteil geändert) auf dem Suchrohr. Die schulden ihm aus einer anderen Straße, wo er eine Wohnung hat, noch Miete. Das hintergründige Telefonat mit dem Eigentümer der Wohnung in Spandau, nachfragend, was das denn jetzt für eine Art Privatdetektiv sei, ist knapp und präzise. Ja, Miete sind die auch hier schuldig geblieben, sagt unser Kunde zu uns. Die machen auf Hartz IV und haben drei Mietquittungen fürs Amt gefälscht. Seine Unterschrift, schlecht nachgemacht, sagt er. Ob er Anzeige erstattet hat? Klar, die HartzIV-Behörde (das Jobcenter) habe ihm das geraten. Die haben auch gesagt, da passiert nichts weiter. Dokumentenfälschung, Fälschung einer Unterschrift. Im besten Fall, sagt er, machen die &#8222;du du&#8220; sagt er und zeigt den wippenden Zeigefinger durchs Telefon. <strong>Dass mehr passiert, ist kaum zu glauben</strong>. </p>
<p><strong>Oder ein Rocker, der einer von zwei namhaften Rockerbanden</strong> in der Stadt angehört. Er hat in Berlin-Reinickendorf seine Miete schon mehrere Monate nicht gezahlt. Am Telefon ist schließlich eine Hausverwalter-Kollegin. Es kam ihr irgendwie komisch vor, sagt sie, da wollte sie mal nachfragen. Und dann gibt sie uns mit einer verabredeten Emailanlage die Mietschulden-Freiheitsbescheinigung. Die sieht gut aus. Exakt so könnte eine von uns aussehen. Allerdings haben wir nie eine ausgestellt. Für Menschen mit Mietschulden Mietschuldenfreiheitsbescheinigungen? Das klingt nach Zeugnissen im Arbeitsrecht, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. Ein Kollege sagte mal: Stell sie doch einfach aus, dann bist du den Vogel los, weil er eine neue Wohnung bekommt. Wir entgegneten höflich, aber christlich motiviert: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten! <strong>Amen</strong>.  </p>
<p><strong>Selbstbezichtigung: Du bist Deutschland.</strong> Ich bin &#8222;die Hausverwaltung&#8220; und &#8222;ich habe Miete gezahlt, unterschrieben vom Vermieter&#8220;. Die Fälle sind zwar ähnlich gelagert, aber Parallelen zwischen ihnen verbieten  sich. Denn der dritte von drei genannten Fällen ist strafrechtlich relevant. Deutschland oder Hausverwaltung zu sein, das geht gerade noch straffrei durch und dient hehren Ansprüchen gemeinschaftlicher Zielverfolgung. Erst wenn in Deutschland niemand mehr Mietschulden-Freiheitsbestätigungen fälscht oder Mietverträge für Dachgeschosse, und erst wenn die Fahrräder und Kinderwagen in Deutschlands Treppenhäusern nicht mehr als Brandlasten von der Bauaufsicht bezeichnet werden, dann ist Deutschland gut. Vorher nicht. </p>
<p><strong>Es ist, wie es ist, und es bleibt, wie es wird. Die Sache, die da oben in Berlin-Pankow aushängt, die funktioniert. Und das ist gut so.</strong></p>
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