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	<title>#PrinzRupi &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 21:54:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne ... <a title="2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/2151-26/" aria-label="Mehr Informationen über 2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23589" aria-describedby="caption-attachment-23589" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png" alt="#Verdingslichung_Icon" width="300" height="50" /></a><figcaption id="caption-attachment-23589" class="wp-caption-text">#Verdingslichung_Icon</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23612" aria-describedby="caption-attachment-23612" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23612" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Buchbesprechung_Icon_Banner.png" alt="Buchbesprechnung - gesichtspunkteDE - #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel" width="650" height="484" /><figcaption id="caption-attachment-23612" class="wp-caption-text">Buchbesprechnung &#8211; gesichtspunkteDE &#8211; #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23583" aria-describedby="caption-attachment-23583" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-23583" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg" alt="Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)" width="850" height="1331" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg 1022w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-415x650.jpeg 415w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-654x1024.jpeg 654w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-768x1202.jpeg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-981x1536.jpeg 981w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23583" class="wp-caption-text">Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne zeigen, welche Vorgänge sich mühelos aneinanderreihen. Bis die Biotonne dann doch nicht kommt. Ein Survey: Wie zufrieden waren Sie? Aber ganz genau so. Es ist ein vergnügliches  Lotterleben im bewohnten Mehrfamilienhaus.</p></blockquote>
<h3>Der Amtsschimmel</h3>
<blockquote><p><strong>Mit <em>»Der Ritt auf dem Oktopus«</em> erscheint rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse das neue Buch von Prinz Rupi. Auf 192 Seiten versammelt der Band groteske Geschichten über jene Momente, in denen der ganz normale Alltag plötzlich die Beherrschung verliert. In »Der Amtsschimmel« genügt der Wunsch nach einer kleineren Biotonne, um einen Strudel aus Passwörtern, Formularen, Eigentümerzustimmungen und Vorgangsnummern auszulösen. Am Ende steht wieder eine große Tonne vor der Tür – und die Erkenntnis, dass der eigentliche Gegner nicht die Behörde ist, sondern der Vorgang.</strong></p></blockquote>
<p>Ich wollte eine kleinere Biotonne bestellen. Unsere bisherige fasste hundertzwanzig Liter. Das war für eine große Familie angemessen gewesen, doch inzwischen produzierten wir deutlich weniger Biomüll und stellten Woche für Woche einen nahezu leeren Behälter an die Straße. Ich wollte ihn gegen einen kleineren austauschen. Kleinigkeit, dachte ich. Doch das erwies sich als ein naiver Gedanke.</p>
<p>Auf der Internetseite unseres Entsorgungsbetriebs fand ich unter »Bürgerservice«, »Abfallwirtschaft« und »Behältermanagement« einen Link mit der vielversprechenden Überschrift: »Tonnengröße ändern – einfach online.« Wie praktisch, dachte ich. Wozu gibt es das Internet, wenn nicht, um lästige Behördengänge mit wenigen Klicks zu erledigen? »Willkommen im digitalen Bürgerportal«, stand dort. »Wir machen Verwaltung einfach.«</p>
<p>Zunächst musste ich eine Reihe von Cookies akzeptieren und siebenunddreißig Seiten Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis nehmen. Ich bestätigte, alles gelesen und verstanden zu haben. Das war gelogen, aber anders kam ich nicht ins System.</p>
<p>Nun sollte ich mich identifizieren. Dazu benötigte ich meinen Personalausweis mit freigeschalteter Onlinefunktion, ein NFC-fähiges Mobiltelefon, die Ausweis-App und meine sechsstellige PIN. Die wusste ich nicht mehr. Unter »PIN vergessen?« erfuhr ich, dass ich eine neue beantragen könne, wozu ich mich identifizieren müsse. Mit einer Super-PIN. Nach längerem Suchen entdeckte ich die Alternative, sie persönlich im Bürgeramt zurücksetzen zu lassen. Allerdings waren für dieses Anliegen keine Termine verfügbar. Man empfahl mir den komfortablen Onlinedienst. Ich begann, die Biotonne mit anderen Augen zu betrachten. War sie doch nicht zu groß? Aber mein Ehrgeiz war geweckt.</p>
<p>Über ein Servicekonto gelangte ich ins Bürgerportal. Das Passwort musste mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Ich erfand eines, denn mit Worten kann ich umgehen. Das System nannte es unsicher und lehnte ab. Ergeben ergänzte ich zwei Ausrufezeichen, eine Jahreszahl und ein Wort auf Sanskrit. Nun war es sicher. Ich sollte es zur Sicherheit erneut eingeben. Doch mittlerweile hatte ich es längst wieder vergessen. Nach endlosen Versuchen besaß ich ein Bürgerkonto und gelangte zum eigentlichen Antrag. Dort wurde gefragt, ob ich Eigentümer, Mieter, Pächter, Erbbauberechtigter, Hausverwalter, Verfügungsberechtigter oder »sonstiger Nutzungsberechtigter im Sinne der Abfallsatzung« sei. Ich war Eigentümer. Das erschien mir unkompliziert. Das System verlangte die Grundstücksnummer, die Adresse genügte nicht. Ergo suchte ich im Grundbuch nach Gemarkung, Flur und Flurstück und hantierte mit Zahlen, die offenbar seit Friedrich dem Großen darauf gewartet hatten, bei der Verkleinerung einer Biotonne wieder Bedeutung zu erlangen.</p>
<p>Ergänzend wollte das Portal wissen, warum ich die Tonne verkleinern wolle. Ich wählte aus den vorgegebenen Optionen »Verringerung des Abfallaufkommens«. Darauf erschien die Aufforderung, diese Verringerung zu begründen. Ich schrieb: »Wir haben weniger Biomüll.« Das war dem System zu wenig. Ergeben formulierte ich: »Aufgrund veränderter Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ist das in unserem Haushalt regelmäßig anfallende Volumen kompostierbarer organischer Abfälle deutlich zurückgegangen.« Damit war das System zufrieden. Anschließend wollte es wissen, wodurch sich unsere Lebengewohnheiten verändert hätten. Ich schrieb: »Wir essen weniger.« Sofort leuchtete ein Warnhinweis: »Bitte keine gesundheitsbezogenen Angaben!«</p>
<p><span id="more-23584"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_23619" aria-describedby="caption-attachment-23619" style="width: 240px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23619" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png" alt="#Seitentrenner (250 Pixel)" width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-23619" class="wp-caption-text">#Seitentrenner (250 Pixel)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_19300" aria-describedby="caption-attachment-19300" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19300" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png" alt="Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung" width="850" height="1032" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png 988w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-535x650.png 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-843x1024.png 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-768x933.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19300" class="wp-caption-text">Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Ritt auf dem Oktopus« handelt von Bürokraten und Bildungsbürgern, Gourmets und Kunstkennern, Erben, Hotelgästen und Feiernden. Vor allem aber handelt das Buch von uns allen.</p></blockquote>
<p>Weiterhin sollte ich erklären, wie viele Personen im Haushalt lebten. Weshalb die Behörde, die mir regelmäßig Gebührenbescheide schickte, dies nicht wusste, blieb unklar. Ich lud eine Meldebescheinigung hoch. »Dateiformat nicht zulässig.« Es war eine PDF-Datei. Erlaubt waren PDF-Dateien, doch die Datei war zu groß. Nach der Komprimierung galt sie als unleserlich. Ich fotografierte die Bescheinigung, wandelte das Foto wieder in eine PDF-Datei um, verkleinerte diese und lud sie hoch. Das wurde akzeptiert.</p>
<p>Ich empfand die Freude eines Bergsteigers, der nach tagelangem Aufstieg durch Nebelwände erstmals den Gipfel sieht.</p>
<p>Doch das Portal kannte keine Gnade und verlangte eine Erklärung zur Eigenkompostierung. Ich betrieb keine. »Entfällt« war dennoch unzulässig, denn es handelte sich um ein Pflichtfeld. Ich klickte auf »Nein«. Darauf erschien die Frage: »Warum erfolgt keine Eigenkompostierung?« Ich schrieb: »Weil ich keinen Komposthaufen habe.« Das System verlangte Präzisierung. »Ich besitze keinen Komposthaufen« reichte aus. Danach musste ich bestätigen, dass die kleinere Tonne für unser Abfallaufkommen ausreiche, dass ich bei Mehrbedarf wieder eine größere beantragen müsse und dass eine missbräuchliche Verringerung des Behältervolumens ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen könne. Ich begann mich zu fragen, ob Männer in kleinkarierten Jacken überwachten, wie viele Kartoffelschalen ich entsorgte.</p>
<p>Schließlich erreichte ich die letzte Seite. »Antrag kostenpflichtig absenden.« Der Austausch kostete 28,50 Euro. Ich war inzwischen so weit gekommen, dass ich sogar hundert Euro bezahlt hätte. Ich klickte auf »Absenden«. Ein kleiner Kreis drehte sich. Dann erschien: »Ihre Sitzung ist aus Sicherheitsgründen abgelaufen.« Ich wurde still. Draußen stand die Biotonne. Hundertzwanzig Liter. Grün. Unerschütterlich. Ich begann von vorn.<br />
Beim zweiten Versuch war ich schneller. Nach nur siebenundvierzig Minuten gelang es mir, den Antrag abzusenden. Sofort erhielt ich eine Antwort: »Ihr Vorgang wurde erfolgreich angelegt.« Er erhielt eine Nummer, die eher zu einem sowjetischen Satellitenprogramm gepasst hätte. Von diesem Augenblick an war die Biotonne kein Behälter mehr. Sie war ein Vorgang.</p>
<p>Drei Tage später bekam ich eine weitere Nachricht. Zur abschließenden Bearbeitung werde die Zustimmung des Grundstückseigentümers benötigt. Ich war der Grundstückseigentümer. Das hatte ich angegeben. Nun griff ich zum guten alten Telefon. Damit ließ sich in einem früheren Leben manches in wenigen Minuten mit einem Sachbearbeiter klären.</p>
<figure id="attachment_12391" aria-describedby="caption-attachment-12391" style="width: 839px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12391" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg" alt="Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg" width="849" height="478" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg 1400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12391" class="wp-caption-text">Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg</figcaption></figure>
<p>Nach zweiundzwanzig Minuten nervtötender Warteschleifenmusik meldete sich eine menschliche Stimme. Eine Dame bestätigte, dass im System meine Eigentümereigenschaft vermerkt sei. »Dann stimme ich zu«, sagte ich. Das gehe leider nicht, erklärte sie. Die Zustimmung müsse vom Eigentümer selbst erklärt werden. »Das bin ich.« – »Ja.« – »Und ich erkläre Ihnen gerade, dass ich zustimme.« Telefonisch dürfe man das nicht entgegennehmen, per E-Mail aus Datenschutzgründen ebenfalls nicht. Ich müsse Formular E-17 ausfüllen: »Eigentümerzustimmung zur Veränderung des grundstücksbezogenen Behälterbestandes.« Ist der Bürokratismus eine Erfindung aus Deutschland? Ich druckte es aus, bestätigte mir selbst mit meiner Unterschrift, dass ich meinem eigenen Antrag zustimmte, scannte es wieder ein und lud es ins digitale Portal. Für einen Augenblick empfand ich ein tiefes Gefühl demokratischer Selbstbestimmung.</p>
<p>Eine Woche später kam ein Brief. Ein echter Brief. Auf Papier. Darin teilte mir die Behörde mit, das von mir beantragte Behältervolumen von sechzig Litern werde an meinem Wohnort nicht angeboten. Verfügbar seien achtzig oder vierzig Liter. Ich entschied mich für achtzig. Dazu müsse ich einen Änderungsantrag stellen. Im Bürgerportal. Mein Passwort war inzwischen aus Sicherheitsgründen abgelaufen. Nachdem ich ein neues erfunden hatte, verlangte das Portal eine Begründung für die Änderung. Ich schrieb: »Weil die von mir beantragte Tonne nicht existiert.« Das System bat um eine sachliche Formulierung. Also schrieb ich: »Das ursprünglich beantragte Behältervolumen steht laut Mitteilung der zuständigen Stelle nicht zur Verfügung.« Das wurde akzeptiert.<br />
Zwei Wochen später hielt ein orangefarbener Lastwagen vor unserem Haus. Ein Mann stieg aus, nahm die Biotonne mit und stellte eine neue hin. Sie fasste hundertzwanzig Liter. »Das ist dieselbe Größe wie vorher«, sagte ich fassungslos. Der Mann sah auf sein Tablet. »Hier steht Austausch.« – »Aber gegen eine kleinere.« Er sah noch einmal nach. »Davon steht hier nichts.« – »Warum tauschen Sie sie dann aus?« Er zuckte mit den Schultern. »Auftrag ist Auftrag.« Dann fuhr er davon. Die neue Tonne glänzte. Sie war entschieden schöner als die alte.</p>
<p>Am nächsten Tag erhielt ich den Gebührenbescheid über 28,50 Euro. Ich legte Widerspruch ein. Das war ein Fehler, denn mein Einspruch eröffnete einen neuen Vorgang. Die Gebührenstelle erklärte, der Behälteraustausch sei ordnungsgemäß erfolgt; für Fragen zur Tonnengröße sei sie nicht zuständig. Die Behälterstelle verwies bei abgeschlossenen Vorgängen auf die Gebührenstelle. Der Entsorgungsbetrieb erklärte, er führe lediglich die ihm übermittelten Aufträge aus. Das Bürgerportal erklärte gar nichts. Es bot mir stattdessen einen Chatbot namens MIA an.</p>
<p>»Hallo! Wie kann ich helfen?«, fragte MIA mit Piepsstimme. Ich schrieb: »Ich wollte eine kleinere Biotonne und habe wieder eine große bekommen.« MIA antwortete: »Das Thema Biotonne scheint Sie zu interessieren« und fragte, ob ich eine Tonne bestellen oder abbestellen wolle. Beides verneinte ich. Darauf verabschiedete sie sich: »Vielen Dank. Ihr Feedback hilft uns, unseren Service zu verbessern.«</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 841px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12385" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg" alt="#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="851" height="567" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Drei Monate waren inzwischen vergangen. Ich besaß zwölf E-Mails, vier Briefe, zwei Gebührenbescheide, drei Vorgangsnummern, ein Bürgerkonto, mehrere Passwörter und immer noch eine zu große Biotonne. Während ich darüber nachdachte, mir einen Aktenordner zuzulegen, um die Digitalisierung ausdrucken und ordentlich abheften zu können, trudelte ein weiterer Brief ein. Mein ursprünglicher Antrag sei abschließend geprüft worden. Fassungslos las ich: »Die von Ihnen gewünschte Verringerung des Behältervolumens ist grundsätzlich möglich. Eine gesonderte Genehmigung ist hierfür nicht erforderlich. Ihr Antrag wird daher als gegenstandslos betrachtet und der Vorgang geschlossen.«</p>
<p>Ich ging hinaus. Die Biotonne stand am Straßenrand. Groß. Grün. Leer. Ich hob den Deckel und schaute hinein. Hundertzwanzig Liter behördlich verwaltete Luft. Am Griff klebte ein Aufkleber: »Gemeinsam für weniger Abfall.« In diesem Augenblick begriff ich, dass ich verloren hatte. Nicht gegen einen Beamten. Nicht gegen eine Behörde. Nicht einmal gegen ein Gesetz. Ich hatte gegen den Vorgang verloren. Der Amtsschimmel hatte mich nicht niedergetrampelt. Er hatte mich ordnungsgemäß bearbeitet.<br />
Zwei Tage später erhielt ich wieder Elektropost: »Wie zufrieden waren Sie mit unserem digitalen Bürgerservice?« wollte das Amt von mir wissen. Darunter befanden sich fünf Sterne. Ich wollte keinen einzigen anklicken. Das war jedoch nicht vorgesehen. Die Bewertung war ein Pflichtfeld. Also klickte ich auf einen Stern.</p>
<p>Sofort erschien die Meldung: »Es tut uns leid, dass Sie unzufrieden sind. Bitte schildern Sie uns Ihr Anliegen.«</p>
<p>Und darunter stand:<br />
»Neuen Vorgang anlegen.«</p>
<p>Leseprobe aus<br />
Prinz Rupi<br />
DER RITT AUF DEM OKTOPUS<br />
Mikrodramen aus dem realen Leben<br />
192 S. Paperback, € 10,-</p>
<figure id="attachment_23552" aria-describedby="caption-attachment-23552" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23552" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png" alt="#Linkwegweiser 200 Pixel" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23552" class="wp-caption-text">#Linkwegweiser 200 Pixel</figcaption></figure>
<ul>
<li>Website &#8211; <a href="https://ruprechtfrieling.de/der-ritt-auf-dem-oktopus/" target="_blank" rel="noopener">Der Ritt auf dem Oktopus ist erschienen</a></li>
<li>Leseprobe: <a href="https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8" target="_blank" rel="noopener">https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8 (via Amazon)</a></li>
<li>Gedanken-Ratatouille: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/GedankenRatatouille_28.09.26_Biotonne.Prinz_.Rupi_.png">Mein Résumé zur Biotonnen-Räuberpistole von Prinz Rupi</a></li>
</ul>
<p>Worte-Innovation <strong>#Verdingslichung</strong> (entwickelt vor längerer Zeit, Definition bislang jedoch noch nicht genau genug vorgenommen. Dieses angesichts der Buchveröffentlichung neu ins Auge gefasst (ouch) am 28.09.26 &#8211; Hashtag neu gesetzt erstmals</p>
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		<title>2110-20 &#8211; Positionen &#8211; Wie König Fußball uns erschwert, aktuell zu bleiben &#8211; Prinz Rupi erklärt die Platzregeln</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3259-20-positionen-wie-koenig-fussball-uns-erschwert-aktuell-zu-bleiben-prinz-rupi-erklaert-die-platzregeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 14:27:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer diesen Beitrag von Prinz Rupi via Spotify anhört, kennt mich, wie ich mich häufig fühle. Weiterführend Prinz Rupi auf Spotify Prinz Rupis Website]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17147" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/12/blackbirds_1.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/12/blackbirds_1.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/12/blackbirds_1-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/12/blackbirds_1-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17415" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/06/Fussball.gif" alt="Fußball (gif)" width="450" height="257" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed-podcast/episode/1AKJcKbkbehqibjd6zYIKf" width="100%" height="232" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wer diesen Beitrag von Prinz Rupi via Spotify anhört, kennt mich, wie ich mich häufig fühle.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Prinz Rupi <a href="https://open.spotify.com/show/2yDXCms8HjJOlJfDRebyvd?si=xkmxGLVgRKWDpUR_03G08g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Spotify</a></li>
<li>Prinz Rupis <a href="https://ruprechtfrieling.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2000-17 &#8211; Video: Die Wertbeutel-Verordnung &#8211; Von Wilhelm Ruprecht Frieling, dem Bücherprinz</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/322217-video-die-wertbeutel-verordnung-von-wilhelm-ruprecht-frieling-dem-buecherprinz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2017 14:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#PrinzRupi]]></category>
		<category><![CDATA[#WilhelmRuprechtFrieling]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Wondratschek]]></category>
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					<description><![CDATA[Prinz Rupi performt Wolf Wondratscheks wundervollen Text »Wertbeutel-Verordnung der Deutschen Bundespost aus seinem Werk »Früher begann der Tag mit einer Schusswunde«. Mehr über Wondratschek auf https://www.ruprechtfrieling.de/wondr&#8230; &#160; Weiterführend Als der Beat nach Westfalen kam]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17954" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ZFBQdvAxWAo?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<blockquote><p>Prinz Rupi performt Wolf Wondratscheks wundervollen Text »Wertbeutel-Verordnung der Deutschen Bundespost aus seinem Werk »Früher begann der Tag mit einer Schusswunde«. Mehr über Wondratschek auf <a class="yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string" href="https://www.youtube.com/redirect?v=ZFBQdvAxWAo&amp;event=video_description&amp;redir_token=ZTmWz69yDmOaoDttbq3hMn1WYSd8MTUxMDU4MjU3MEAxNTEwNDk2MTcw&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.ruprechtfrieling.de%2Fwondratschek%2F">https://www.ruprechtfrieling.de/wondr&#8230;</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterführend</p>
<ul>
<li>Als der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AH9nQibGcFA" target="_blank" rel="noopener">Beat nach Westfalen kam</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1998-17 &#8211; Ly-La-Lyrik: &#8222;Der Schmetterling&#8220; von Prinz Rupi</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/322017-ly-la-lyrik-der-schmetterling-von-prinz-rupi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2017 12:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[#PrinzRupi]]></category>
		<category><![CDATA[#WilhelmRuprechtFrieling]]></category>
		<category><![CDATA[Alter Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Arctia Caja]]></category>
		<category><![CDATA[Brauner Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schmetterling]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtfalter]]></category>
		<category><![CDATA[Südende]]></category>
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					<description><![CDATA[Ruprecht Frieling: Der Schmetterling Veröffentlicht am 05.08.2010 Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi spricht sein Gedicht &#8222;Der Schmetterling&#8220;. Erstveröffentlichung im Avant-Avantgarde-Magazin &#8222;Das Dosierte Leben&#8220; No. 83. Schmetterlinge können nicht weinen, sang Jürgen Marcus in den Siebzigern. Prinz Rupi vom Südende hat 2010 das Schmetterlingsgedicht vorgetragen. Alter Verwalter, nachtaktiver Nachtfalter, Schmetterling namens Brauner Bär. Inzwischen selten, steht ... <a title="1998-17 &#8211; Ly-La-Lyrik: &#8222;Der Schmetterling&#8220; von Prinz Rupi" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/322017-ly-la-lyrik-der-schmetterling-von-prinz-rupi/" aria-label="Mehr Informationen über 1998-17 &#8211; Ly-La-Lyrik: &#8222;Der Schmetterling&#8220; von Prinz Rupi">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/UW_Frieling_Tuecke.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17978 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/UW_Frieling_Tuecke.png" alt="Es ist ausgesprochen tückisch, einen fremden Sachverhalt zu beurteilen. Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Blogger" width="850" height="425" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/UW_Frieling_Tuecke.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/UW_Frieling_Tuecke-650x325.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/UW_Frieling_Tuecke-768x384.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17976" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_.png" alt="Brauner Bär (Arctia Caja) - © gesichtspunkte.de" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-02-00.57_Brauner.Baer_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Axy-EW-ABnY?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="478" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ruprecht Frieling: Der Schmetterling</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 05.08.2010<br />
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi spricht sein Gedicht &#8222;Der Schmetterling&#8220;. Erstveröffentlichung im Avant-Avantgarde-Magazin &#8222;Das Dosierte Leben&#8220; No. 83.</p></blockquote>
<p>Schmetterlinge können nicht weinen, sang Jürgen Marcus in den Siebzigern.</p>
<p>Prinz Rupi vom Südende hat 2010 das Schmetterlingsgedicht vorgetragen.</p>
<p>Alter Verwalter, nachtaktiver Nachtfalter, Schmetterling namens Brauner Bär. Inzwischen selten, steht unter Artenschutz. Und gleichwohl: Fliegt einem entgegen, wenn draußen dunkel, und weil es innen hell ist. Immer dem Lichte entgegen: Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond. Der Braune Bär (Foto ganz oben) ist wahnsinnig schön.</p>
<p>Genau so schön ist auch das kleine Dada-Poem des vielleicht vielseitigsten Autoren Deutschlands der Welt: Wilhelm-Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi. Wir präsentieren: Das Literarische Spinett. Viel Spaß.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Hintergrund im <a href="http://www.ruprechtfrieling.de/schmetterling-9118318/" target="_blank" rel="noopener">Blog von Prinz Rupi</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>896-11 &#8211; Twitterperlen: Prinz Rupi sucht den Schuldigen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/123811/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 10:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Twitterperlen]]></category>
		<category><![CDATA[#PrinzRupi]]></category>
		<category><![CDATA[#WilhelmRuprechtFrieling]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Suche nach dem Schurken / der vergiftet uns mit Gurken #hochlyrik (von Prinz Rupi) &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9570" title="Banner Twitterperlen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/banner.Twitterperlen.jpg" alt="Banner Twitterperlen" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/banner.Twitterperlen.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/banner.Twitterperlen-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Auf der Suche nach dem Schurken / der vergiftet uns mit Gurken #hochlyrik (von <a title="externer Link" href="http://twitter.com/#!/Prinz_Rupi" target="_blank">Prinz Rupi</a>)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6752010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6752010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 11:25:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die deutschen Lebensmittel kommen nicht aus dem Quark!&#8220; (Informantin: ungenannt) &#8218;Ich aß den Killer-Käse&#8230;&#8216; berichtet die BILD-Zeitung hier und lässt das erste Opfer im Listerien-Skandal sprechen. Der Bericht macht eines deutlich: Der Kauf von Lebensmitteln gerät zunehmend zum mörderischen hundsgefährlichen Unterfangen. *** Schon wer auf Mallorca an der Fleischtheke ansteht, um 400 g Schinken (spanisch: Jamón) ... <a title="331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6752010/" aria-label="Mehr Informationen über 331-10 &#8211; Bild dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse! Ein hundsgefährliches Fresschen&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5509" aria-describedby="caption-attachment-5509" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5509" title="screenshot Killerkäse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese-300x210.jpg" alt="screenshot Killerkäse" width="300" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Killerkaese.jpg 498w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5509" class="wp-caption-text">screenshot Killerkäse</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Die deutschen Lebensmittel kommen nicht aus dem Quark!&#8220; (Informantin: ungenannt)</p></blockquote>
<p><strong>&#8218;Ich aß den Killer-Käse&#8230;&#8216; berichtet die BILD-Zeitung</strong> <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/02/21/killer-kaese-aus-oesterreich/das-erste-opfer-im-listerien-skandal-spricht.html" target="_blank">hier</a> und lässt das erste Opfer im Listerien-Skandal sprechen. Der Bericht macht eines deutlich: Der Kauf von Lebensmitteln gerät zunehmend zum <span style="text-decoration: line-through;">mörderischen</span> <strong>hundsgefährlichen Unterfangen</strong>.</p>
<p><span id="more-5508"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Schon wer auf Mallorca an der Fleischtheke ansteht</strong>, um 400 g Schinken (spanisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jam%C3%B3n_Ib%C3%A9rico" target="_blank">Jamón</a>) zu erwerben, weiß: Das Anstehen an der spanischen Wursttheke ist nicht ohne. Alles ist ähnlich wie in der Notaufnahme eines Krankenhauses, vom Ablauf und vom Interieur her: Die Fleischereifachverkäuferinnen sind weiß gekleidet wie <span style="text-decoration: line-through;">Ärzte</span> Nuklearingenieure. Dass sich dieser Beruf nicht mehr anders überleben lässt, vermutet man. Wer bedient werden will, muss eine Nummer ziehen, ganz wie in Deutschlands Amtsstuben. Abgearbeitet wird -preußischer als preußisch- streng nach Nummer. Nein, es ist nicht ungefährlich &#8222;auf Malle&#8220; , Kenner warnen indes vor dem Verzehr der dort lebenden Schweine, die teils schon schwarz angelaufen sein sollen.  <strong>Sichtbar wird der Irrsinn in einem der Redaktion zugespielten &#8222;prima-facie-Beweis&#8220;-Video </strong>(zu Deutsch etwa: Anscheinsbeweis): <strong>Das kurze, unter gefährlichen Bedingungen mit versteckter Kamera gedrehte Video </strong>(wissenschaftliche Beratung: Dr. Jamon El Pozo) <strong>belegt den mörderischen Irrsinn eindrucksvoll</strong>.<br />
 <br />
<object style="width: 425px; height: 344px;" width="100" height="100" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1YKVAAoy2U8" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="width: 425px; height: 344px;" width="100" height="100" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/1YKVAAoy2U8" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Ethnologie des Alltags: Wilhelm Ruprecht Frieling kauft 400 g Schinken (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Wir hatten davor schon gewarnt</strong>. Nicht vor der BILD-Zeitung, denn als sich seinerzeit ein Mann durch den Fleischwolf drehte, sprach bekanntlich die Zeitung zuerst mit der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bulette_(Flusspferd)" target="_blank">Bulette</a> (berolinisch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frikadelle" target="_blank">Fleischklops</a>). Dass die BILD-Zeitung zuerst mit denjenigen spricht ist bekannt, denn man kann der Zeitung vieles vorwerfen, eins aber nicht: <strong>Recherchieren können die!</strong> (Chefredakteur Kai Diekmann: &#8222;Jeder Fehler ist einer zu viel.&#8220; <a title="externer Link" href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/printmedien/zapp2470.html" target="_blank">hier</a>)</p>
<figure id="attachment_5440" aria-describedby="caption-attachment-5440" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5440" title="Hundsgefährlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich-150x150.jpg" alt="Hundsgefährlich!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5440" class="wp-caption-text">Hundsgefährlich!</figcaption></figure>
<p><strong>In Deutschland gibt es jetzt den x-ten Lebensmittelskandal</strong>. Die Blaupause ist oft ähnlich. Der Einzelhandel hat einen fulminanten, existenzvernichtenden Preis- und Überlebenskampf am Laufen. Es geht um die Vormachtstellung in allen denkbaren Bereichen und Nischen des Lebensmittelmarktes. Schwierige Apfelsinen, problematisches Tierfutter und -sogar- ein <strong>Angriff der Killerkekse</strong>, veröffentlicht von dem Berliner Autor Wilhelm Ruprecht Frieling, sind konkret zu befürchten. Die Berliner Hausverwalterszene überlegt nun, ob sie in künftigen Gewerberaum-Mietverträgen Sonderklauseln betreffend die drohende Kontamination der Liegenschaften mit Bodenverunreinigungen aufnehmen muss. Grundwasserverschmutzung durch Leberwurst, Hüttenkäse auf dem Flachdach, Schinken-Salami-Käseecken von Kraft, zu kräftig für die &#8222;maximale Deckenlast&#8220; der Stockwerksdecken? Blauschimmelkäse versus schwarzen Flugschimmel versus Fogging-Effekt mit Harzer Roller? All das sind äußerst brisante Themen künftiger Mietvertragsgestaltung. Eine Arbeitsgruppe der Berliner Immobilienverwalter hat sich all diesen Gefahren zum Trotz noch nicht gebildet. Auch der <a title="externer Link" href="http://www.ivd.net/" target="_blank">IVD</a>, sonst stolz auf seine Zeitgemäßheit, schweigt sich dazu -bedeutungsschwanger- aus&#8230;<strong>Zeiten sind das</strong>.</p>
<p><strong>BILD ist der Anwalt der Entrechteten</strong>, der Opfer und der Ahnungslosen. Aber eins ist klar. Wenn BILD ein Thema anfasst, dann ist es ein ganz heißes Eisen. <strong>Selbst wenn die BILD-Zeitung nur über Käse schreibt</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a> </strong><span style="color: #888888;">(gesichtspunktener Dunstkreis)</span></p>
<ul>
<li>Pankow macht´s vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/vergammelte-speisen/" target="_self">Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen</a> (02.03.09)</li>
<li>Presseecho: Blogsdorfer Anzeiger: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/blogsdorfer-anzeiger/" target="_self">Neue Trendsportart Waterboarding</a> (17.04.08)</li>
<li>Grausam: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/grausam-aber-wahr/" target="_self">Vom Verschwinden alter Menschen im Internet</a> (22.04.09)</li>
<li>Skurril: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/linktipp-prinz-rupi/" target="_self">Hilfe, meine Pupse stinken nach Salami</a> (04.09.09)</li>
<li>Konsequent: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/viagrafreie-zone/" target="_self">gesichtspunkte.de erklärt sich zur viagrafreien Zone</a> (11.09.09)</li>
<li>Kenntnisreich: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">Die Prenzlberger Schwaben &#8211; Bashing &amp; Prokrastrination</a> (mugshooting.de)</li>
</ul>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></a> </strong><span style="color: #888888;">(weltweiter Dunstkreis)</span></p>
<ul>
<li>Justitiabel: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis" target="_blank">Was ist eigentlich ein Anscheinsbeweis</a>?</li>
<li>Humanoid: <a title="externer Link" href="http://www.bildblog.de" target="_blank">BILDblog</a> (arbeitet anders als google-Analytics)</li>
<li>Nicht nur Weihnachten: <a title="externer Link" href="http://frieling.blog.de/2008/12/19/backe-killerkekse-5247029/" target="_blank">Wie backe ich Killerkekse</a>? (Wilhelm Ruprecht Frieling)</li>
<li>Kurze Vorbesprechung: <a title="externer Link" href="http://www.internet-buchverlag.de/2008/09/13/angriff-der-killerkekse/" target="_blank">Angriff der Killerkekse</a> (Internet-Buchverlag)</li>
<li>Zur Buchbestellung: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Angriff-Killerkekse-Reportagen-Geschichten-t%C3%A4glichen/dp/3941286102/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1221336026&amp;sr=8-1" target="_blank">Angriff der Killerkekse</a> (via Amazon.de)</li>
</ul>
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		<title>275-10 &#8211; Yahoo-Nachrichten: Wetter, Wetter, Wetter, Prognosen &#8211; und dämliche Fragen obendrauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:09:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der allseits geschätzte Weblogger Wilhelm Ruprecht Frieling, Pseudonym: Prinz Rupi, brachte seine Erfahrungen über das erfolgreiche Anreißen von interessanten Artikeln mit einer passenden Überschrift auf den Punkt und titelte die Geschichte folgendermaßen in der Schlagzeile: Hellmuth Karasek popelt oder Bitte, bitte fick mich.&#8220; (Überschrift, Artikel vom 16.03.2008, hier) Was den Literaturprinzen aus Berlin-Südende (Stadtteil Steglitz) zu derartigen ... <a title="275-10 &#8211; Yahoo-Nachrichten: Wetter, Wetter, Wetter, Prognosen &#8211; und dämliche Fragen obendrauf" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6202010/" aria-label="Mehr Informationen über 275-10 &#8211; Yahoo-Nachrichten: Wetter, Wetter, Wetter, Prognosen &#8211; und dämliche Fragen obendrauf">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5063" aria-describedby="caption-attachment-5063" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Yahoo_.Nachrichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5063" title="Screenshot Yahoo News - 02.02.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Yahoo_.Nachrichten-300x210.jpg" alt="Screenshot Yahoo News - 02.02.2010" width="300" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Yahoo_.Nachrichten-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Yahoo_.Nachrichten.jpg 416w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5063" class="wp-caption-text">Screenshot Yahoo News - 02.02.2010</figcaption></figure>
<p><strong>Der allseits geschätzte Weblogger Wilhelm Ruprecht Frieling</strong>, Pseudonym: Prinz Rupi, brachte seine Erfahrungen über das erfolgreiche Anreißen von interessanten Artikeln mit einer passenden Überschrift auf den Punkt und titelte die Geschichte folgendermaßen in der Schlagzeile:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hellmuth Karasek popelt oder Bitte, bitte fick mich.&#8220; (Überschrift, Artikel vom 16.03.2008, <a title="externer Link" href="http://frieling.blog.de/2008/03/16/hellmuth-karasek-popelt-3890100/" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was den Literaturprinzen aus Berlin-Südende (Stadtteil Steglitz) zu derartigen Schlagzeilen anfocht</strong>, lieferte er als Begründung überzeugend am Ende desselben Artikels nach und dies darf man getrost als transparentes Schreiben interpretieren, es ist nachvollziehbar:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Doch wo popelt nun eigentlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hellmuth_Karasek">Hellmuth Karasek</a>? Nun, der Meister liest aus seinen Glossen »Vom Küssen der Kröten«, und dabei wird nicht gepopelt. Aber ein zugkräftiger Titel für meine Kolumne ist schon die halbe Miete. Das zumindest habe ich in Leipzig gelernt …</p></blockquote>
<p><span id="more-5062"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Die permanente Nachrichtenverfolgung in Echtzeit via Internetz</strong> durch die Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> zeitigt nun Parallelen in der bundesrepublikanischen Wetterwelt. Man lese und staune, mit welchen schlicht erfundenen Teasern die Nachrichten zum Lesen aufgehübscht werden, damit ihre <strong>Attraktivität</strong> steigt. Bis zum Mausklick in die Tiefen der deutschen Wetterfindung ist es nun nicht mehr weit. Der Einfachheit halber:</p>
<p><strong>Der eingangs per Screenshot betreffende Teaser von yahoo</strong> kündigt <a title="externer Link" href="http://de.news.yahoo.com/17/20100202/twl-meteorologen-erwarten-tauwetter-9c7daf9.html" target="_blank">diesen Artikel verheißungsvoll</a> an. Aber der folgende Artikel ist so sensationsarm wie bedeutungslos und verheißt uns Selbstverständlichkeiten, die wir dieser Tage ebenso ohne Lektüre der Agenturmeldung wahrnehmen können. Mit offenen Augen. Der Nachrichtentext ist ein journalistisches Nullsummenspiel zur Verfügung stehender Basiskenntnisse im deutschen Wetterwesen, etwa des Inhalts: &#8218;Auf Regen folgt Sonnenschein&#8216; &#8211; oder eben umgekehrt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dsEo8i9dGSs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/dsEo8i9dGSs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Geordie, 1974 &#8211; She´s A Teaser (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Um es gleich klar zu sagen: in der Journalistensprache ist der Teaser der Anreißer</strong>, der uns das Klicken auf einen lesenswerten Artikel schmackhaft machen soll. In der Sprache der Rock- und Popmusik allerdings hatte den Begriff Teaser schon die Urpopband Geordie am Wickel, der der jetzige AC/DC-Sänger Brian Johnson vorstand. She´s a teaser, sie ist ein Quälgeist. Auf eine erschreckende Weise wird im Vergleich des damaligen Videos mit der heutigen Nachrichtenszene rund ums Wetter deutlich: Damals wie heute wurde <span style="text-decoration: line-through;">gefaked</span> falsch gespielt ohne Ende. Oder hört etwa jemand nicht den opulenten Bigband-Bläsersatz, der in dem Song Verwendung findet? Und: Hat jemand die Bläser hier auf der Bühne gesehen? Fälschung! Niemals hätte Geordie so gut geklungen, ohne besagten Bläsersatz. Der bedauernswerte Brian Johnson: er wanderte ab zur australophilen Schuluniform-Stampfcombo AC/DC und hatte fortan nie wieder einen Bläsersatz. Von wegen Bewährungsaufstieg. Doch das ist ein anderes Thema.  <strong>Apropos Attraktivität</strong>.</p>
<p><strong>Was Prinz Rupi 2008 einstmals noch nicht wissen konnte</strong>. Hellmuth Karasek liegt (inzwischen) im Ranking der deutschen Frauen sehr weit vorn an der Spitze, einer TOP 10 deutscher Männer, übertroffen nur von Herbert Grönemeyer (Platz 1), Freiherr von und zu Guttenberg (2), Eckhart von Hirschhausen (3), Ulrich Wickert (4), Udo Jürgens (5), Horst Köhler (6), Oliver Pocher (7), Claus Kleber (8) und Boris Becker (9). Wer wollte angesichts dessen behaupten, Deutschlands Frauen bewiesen Geschmack? Unangefochten steht der Literaturkritiker, dem in Deutschland nur noch Marcel Reick-Ranicki (aus anderen Gründen) das Wasser reichen kann, auf Platz 10 des Rankings der <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/lifestyle/2009/11/sexy-umfrage/single-frauen-traeumen-von-abend-mit-herbert-groenemeyer.html" target="_blank">Onlinevermittlung elitepartner.de</a>, und das mit 75 Lebensjahren. <strong>Das hätte gedacht, wer mag, ich übrigens nicht</strong>.</p>
<p><strong>Nach derselben Devise, die Prinz Rupi konsequent entdeckt, gezielt beobachtet</strong> und hernach in obigem Artikel eingesetzt hat, scheinen dieser Tage auch die Yahoo-Nachrichten zu verfahren, indem sie titeln:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Geht dem Winter die Puste aus? (Quelle: siehe screenshot oben, ganzer Artikel <a title="externer Link" href="http://de.news.yahoo.com/17/20100202/twl-meteorologen-erwarten-tauwetter-9c7daf9.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Das Wetter in Deutschland wird zunehmend zum Gegenstand von Agentur-Berichterstattung und journalistischer Ausweidung. Früher gab es einen Wetterbericht. Heute wird der Wetterbericht für schlagzeilenträchtige Szenarien ausgeweidet. Auch die Wetterberichterstattung durch die journalistische Nachhut der Wetterfachleute kann ein Teaser sein: eine Art Desinformationsdienst, zumindest aber ein Quälgeist. Der Winter 2009/2010 hat ein Menge Wetter-Journalismus auf den Plan gerufen. Genützt haben diese Berichte der Wahrheitsfindung kaum. Ab und zu aus dem Fenster schauen ist keine schlechte Alternative. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/gluck-hat-wer-noch-geld-bekommt-da-lachen-ja-die-huhner/" target="_self">Glück hat noch, wer Geld bekommt</a> (yahoo und die Schlagzeilen)</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
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