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	<title>Polizei &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Polizei &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 13:31:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben: &#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet ... <a title="2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3228-19-positionen-wie-man-rechtsschaffenes-verwaltungshandeln-einfach-ausser-kraft-setzt/" aria-label="Mehr Informationen über 2079-19 &#8211; Positionen: Wie man rechtschaffenes Verwaltungshandeln einfach außer Kraft setzt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Die Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg schreibt bzw. darf offenbar unbeanstandet öffentlich schreiben:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten erfolgt aufgrund des enormen Posteingangs im automatisierten Verfahren. Um die Masse der<br />
Anfragen ordnungsgemäß bearbeiten zu können, ist es unumgänglich, auf standardisierte Schreiben zurückzugreifen. Diese lassen für den Bürger<br />
oft nicht erkennen, dass sein Vorbringen geprüft und bewertet wurde. Eine individuelle Beantwortung ist aus Gründen der Vielzahl nicht in jedem<br />
Fall möglich. Das automatisierte Verfahren, das bei den meisten Bußgeldstellen der Bundesrepublik Deutschland üblich ist, führt keinesfalls zu einer<br />
Verkürzung der Rechte des Betroffenen, da -wie dargelegt- eine Prüfung seiner Einlassungen erfolgt und ggf. auch zu einer Verfahrenseinstellung<br />
führt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jetzt ist es so weit. Enorm? Wie verhält es sich mit dem Postausgang? Auch enorm? Richtig: Ist er wohl. Sonst wäre ja auch nicht so viel Posteingang. Oder glaubt jemand im Ernst, Menschen würden freiwillig Post an die Polizei schicken? Tendenz zunehmend? Überall Staustellen, wo niemand arbeitet, Jahre lang. Um Berlin herum sind Straßen Baustellen ohne Bauarbeiter. Das Tempo ist reguliert: 40, 60, 80, 60, 40, 80, 60. Hopp hopp, Schweinsgalopp. Anfahren, beschleunigen, abbremsen. Normal ist das nicht. Alle brauchen zusätzliche Stunden. Berlin, das ist so Flughafen.</p>
<p>So wie die Stadtautobahn. Oder wie Bezirksämter. Nichts geht mehr, collapsed rudiments. Die Polizei blitzt so viel (&#8222;Das ist doch richtig so, oder?&#8220;) , dass sie jetzt so viel Post verschickt, mit Briefen, die keinen lesbaren Text mehr enthalten. Dank EDV werden jetzt die Einzelfallprüfungen abgeschafft, steht in den vielen verschickten Briefen. Ein ganz enormer Posteingang. Wer hätte denn damit gerechnet? Die öffentliche Verwaltung? Fehlanzeige: Die kann nicht rechnen. Ähem, Flughafen. Ähem, Elbphilharmonie. Ähem, ach lassen wir das.</p>
<p>Muss die Polizei nicht den Postausgang runter fahren und sich sorgen, dass nicht mehr so enormer Posteingang resultiert. Es mag rabulistisch klingen: Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu? Der Textbaustein da oben ist im Grunde illegal. Er ist rechtswidrig und ein Schlag ins Gesicht einer demokratischen Gesellschaft. Dass so ein Textbaustein von jemandem erdacht und standardmäßig vorformuliert werden und in den Regelschriftverkehr der Polizei eingeführt werden darf, zeigt dass wir nun bereits einen ganzen Schritt weiter sind.</p>
<p>Gestern standen wir einen Schritt vor dem Abgrund. Dieser ganze Schritt weiter ist der Fortschritt, den ich meine.</p>
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		<title>1542-13 &#8211; Breaking News: Am 10. Oktober 2013 findet bundesweit ein #Blitz-Marathon statt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 11:15:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[wer rast, tötet • wir sind es leid, andere menschen leiden zu sehen • rasen ist unsozial (meint die Berliner Polizei und kündigt Radarkontrollen massiv an Apropos zu schnell fahren: Morgen lieber nicht. Diesen Tipp gibt man besser weiter an Freunde, Bekannte und bekennende Geschwindigkeitssünder. Einfach den Link weitermailen. Am 10. Oktober (morgen) geht es ... <a title="1542-13 &#8211; Breaking News: Am 10. Oktober 2013 findet bundesweit ein #Blitz-Marathon statt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185413-breaking-news-am-10-oktober-2013-findet-bundesweit-ein-blitz-marathon-statt/" aria-label="Mehr Informationen über 1542-13 &#8211; Breaking News: Am 10. Oktober 2013 findet bundesweit ein #Blitz-Marathon statt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" alt="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_3695-2" aria-describedby="caption-attachment-3695-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-2" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<blockquote><p>wer rast, tötet • wir sind es leid, andere menschen leiden zu sehen • rasen ist unsozial (meint die Berliner Polizei und kündigt Radarkontrollen massiv an</p></blockquote>
<p>Apropos zu schnell fahren: Morgen lieber nicht. Diesen Tipp gibt man besser weiter an Freunde, Bekannte und bekennende Geschwindigkeitssünder. Einfach den Link weitermailen.</p>
<p>Am 10. Oktober (morgen) geht es den Rasern auf Deutschlands Straßen an den Kragen. Überall wird fotografiert: Also nicht vergessen, die Haare zu kämmen und das Konterfei zu rasieren (Männer) bzw. zu schminken (Frauen). Die in Berlin und in Brandenburg geplanten Standorte (Änderung bleibt vorbehalten) hat gesichtspunkte.de hier als Service zur Verfügung gestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Schau: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/polizei/pressestelle/389954/kontrollorte_blitzermarathon.pdf?start&amp;ts=1380866346&amp;file=kontrollorte_blitzermarathon.pdf" target="_blank">Die geplanten Blitzerstandorte in Berlin</a></li>
<li>Schau: <a title="externer Link" href="http://www.internetwache.brandenburg.de/fm/85/Kontrollorte%20Land%20Brandenburg.pdf" target="_blank">Die geplanten Blitzerstandorte in Brandenburg</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/172913-lichtenberg-es-hat-gebrannt-und-wenn-die-hausverwaltung-anruft-kann-ja-jeder-anrufen-sagt-die-polizei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:46:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Wohnungsbrand ist glimpflich verlaufen, weil er relativ rasch bemerkt wurde. Herr Hase (* Name geändert), der Mieter, wurde ins Krankenhaus gebracht, mit Rauchvergiftungen. Die Polizei und die Feuerwehr suchten nach der Brandursache. Was dabei rausgekommen ist, ist unklar. Die Hausverwaltung ruft am &#8222;day after&#8220; gleich morgens bei der Polizei an. Ärgerlich: Wenn in solchen ... <a title="1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/172913-lichtenberg-es-hat-gebrannt-und-wenn-die-hausverwaltung-anruft-kann-ja-jeder-anrufen-sagt-die-polizei/" aria-label="Mehr Informationen über 1417-13 &#8211; Lichtenberg: Es hat gebrannt und wenn die Hausverwaltung anruft, &#8222;kann ja jeder anrufen&#8220;, sagt die Polizei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12463" aria-describedby="caption-attachment-12463" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12463" alt="Donna Summer Gedenk- und Gedächtnisfeuer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC02430.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption id="caption-attachment-12463" class="wp-caption-text">Donna Summer Gedenk- und Gedächtnisfeuer</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Wohnungsbrand ist glimpflich verlaufen, weil er relativ rasch bemerkt wurde. Herr Hase (* Name geändert), der Mieter, wurde ins Krankenhaus gebracht, mit Rauchvergiftungen. Die Polizei und die Feuerwehr suchten nach der Brandursache. Was dabei rausgekommen ist, ist unklar. Die Hausverwaltung ruft am &#8222;day after&#8220; gleich morgens bei der Polizei an. Ärgerlich: Wenn in solchen Fällen Polizeibeamten am Telefon einen reglementieren. Vom Beamten fällt auch der Satz: &#8222;Bitte unterlassen sie solche Anrufe&#8220; und es fällt einem unweigerlich ein, was die berühmte Gruppe Extrabreit über Polizisten in den Achtzigern sang. Was fällt dem eigentlich ein, in solchen Fällen solche Sprüche zu klopfen. Dummkopf.</p></blockquote>
<p>Die nachfolgend dem Bericht eingefügten Einschübe textlicher Art sind nicht Inhalt meiner Email. Entwurf meiner Email an die Experten vom Feuerschaden gestern Abend in Berlin-Lichtenberg:</p>
<p>Guten Tag, Polizei, ei ei,</p>
<p>der gestrige Brandschaden in der Whg Trallalastr., Lichtenberg, abends unter obiger Vorgangsnummer bedarf jetzt rascher Bearbeitung. Ich erfahre gerade von einem Herrn Liedtke, wie viele schöne und treffsichere Datenschutzvorschriften es in Brandfällen geben soll. Haha. Allerdings ist das nicht komisch. Zum Vorgang ist auch die Hausverwaltung im Haus von der Polizei abgeschrieben worden. &#8222;Polizisten speichern, was sie wissen, elektronisch ein. Alles kann ja irgendwo und irgendwann mal wichtig sein.&#8220; Also Spaß beiseite und &#8222;volle Auskunft&#8220;, bitte jetzt, so schnell als möglich.</p>
<p><span id="more-13957"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QHPGWcCiSyo&#8220;]<br />
Extrabreit &#8211; Polizisten (via Youtube)</p>
<blockquote><p>Es gibt gerade im Bereich der öffentlichen Verwaltung, aber auch bei Polizei, Finanzamt und Behörden diesen ständigen belehrenden, oberlehrerhaften Unterton fortgesetzter Dienstermüdung. Wie um in Ruhe gelassen zu werden, schwafeln dienst- und aufgabenmüde Mitarbeiter dann so Sachen wie: &#8222;Sie müssen in solchen Fällen ein Fax schicken oder einen Brief, denn es könnte ja jeder anrufen.&#8220; Ich entgegne: &#8222;Sie sind doch die Polizei, Sie können doch anhand der übertragenen Rufnummer sehen, wer sie anruft.&#8220; Er wehrt sich bis aufs Messer und mit dem Argument: &#8222;Da könne ja jeder anrufen.&#8220; Eigentlich müsste ich ihm entgegen brüllen: &#8222;Bist du noch ganz dicht, es geht hier um einen Feuerschaden und Menschen sind betroffen, du Brot.&#8220; Aber ich halte die Klappe und einige mich wenigstens auf Email, denn Fax, das sei Dinosaurier&#8230;. und ich, ich würde immer trauriger&#8230;</p></blockquote>
<p>Ich muss sofort folgende Bearbeitungen einleiten und frage, ebenfalls aus rechtlichen Gründen an,</p>
<p>&#8211; ist die Wohnung von Ihnen versiegelt worden? Wenn ja, müssen wir trotzdem Zutritt erhalten. Es ist auch ein Fenster kaputt, die Witterung würde ernsthafte, weitere Schädigungen der Bausubstanz nach sich ziehen. Im Übrigen ist durch Löschwasser Schaden an der Wohnung selbst und der darunterliegenden Whg aufgetreten, Trocknungsmaßnahmen sind einzuleiten.</p>
<blockquote><p>Bernd, das Brot ist daher eine Kultfigur seines Erfinders Tommy Krappweis. Weil Brot einfach so schön stulle sein kann.</p></blockquote>
<p>&#8211; Der Mieter wurde ins Krankenhaus eingeliefert mit Rauchvergiftungen. Wird er danach unmittelbar wieder nach Hause entlassen werden? Oder gilt die Wohnung vorläufig als unbewohnbar? Die Frage bezieht sich also nicht auf den Zustand des Mieters, sondern auf die Frage der Wiederbewohnbarkeit.</p>
<blockquote><p>Einschub &#8222;news feed&#8220;: &#8222;Zu einem Wohnungsbrand kam es gestern Nachmittag in der Trallalastr. in Friedrichsfelde. Ein Anwohner sah gegen 16.25 Uhr Qualm aus einem Fenster im Dachgeschoss und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehrbeamten löschten den Brand und brachten den 57-jährigen Wohnungsmieter mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Andere Mieter wurden nicht verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen war die Trallalastraße zwischen der Rummelsburger und Delbrückstraße bis zirka 19.15 Uhr gesperrt. Das zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu der vermutlich fahrlässigen Brandstiftung übernommen.&#8220; (Quelle: Polizeiticker Berlin)</p></blockquote>
<p>Alles weitere gern telefonisch, wenn Sie endlich wissen, dass ich nicht &#8222;Jeder bin, der anrufen könnte&#8220; in diesem Zusammenhang. Bitte führen Sie mit einer Email eine erkennungsdienstliche Behandlung durch.</p>
<p>Der Brandsekretär der Hausverwaltung&#8220;</p>
<p>(Ende Entwurf)</p>
<p>Ach ja, es hat gebrannt. Hausverwalter fürchten solche Nachrichtenlagen zuweilen. Warum es ausgerechnet bei uns gebrannt hat? Keine Ahnung. Es hat mit uns nichts zu tun. Eine kürzlich vorgenommene google-Suchauswertung ergab, dass &#8222;gotthal&#8220; und &#8222;feuerteufel&#8220; häufige Suchanfragen waren, die auf Websites von uns landeten. Ein schlechtes Omen? Oder weil wir über solche unliebsamen Vorkommnisse im Unterschied zu anderen auch berichten? Ach, wäre doch google-Nose schon aus der Betaphase heraus, dann würden wir jetzt via google Street View tagesaktuelle Bilder aus dem Internet ziehen und an unserem Flachbildschirm reiben, dann riechen. Ist der Brandgeruch auszuhalten? Das sind alles Fragen, die müssen warten. Jetzt erst einmal gedeihliche Schadenbearbeitung. Zack zack&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1249-12 &#8211; Zitat des Tages: Polizisten speichern, was sie wissen, heimlich ein&#8230;.alles kann ja irgendwo und irgendwann mal wichtig sein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 14:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Putzfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung & Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn nach dem Fensterputzen nur nicht immer dieses grelle Licht in der Wohnung wäre! (Michaela Mark, nicht Euro, auf facebook, heute) Als Extrabreit Anfang der Achtziger &#8222;Polizisten&#8220; gab, schunkelte die berufsjugendliche Hälfte der deutschen Menschheit, die seinerzeit schon geboren war, heftig mit Extrabreit gemeinsam. Man arbeitete sich an diesem Song heftig ab. Die anderen Hälfte ... <a title="1249-12 &#8211; Zitat des Tages: Polizisten speichern, was sie wissen, heimlich ein&#8230;.alles kann ja irgendwo und irgendwann mal wichtig sein!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/159212/" aria-label="Mehr Informationen über 1249-12 &#8211; Zitat des Tages: Polizisten speichern, was sie wissen, heimlich ein&#8230;.alles kann ja irgendwo und irgendwann mal wichtig sein!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" title="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1633" aria-describedby="caption-attachment-1633" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/kunststofffenster.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1633" title="Kunststofffenster" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/kunststofffenster.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/kunststofffenster.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/kunststofffenster-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1633" class="wp-caption-text">Kunststofffenster</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn nach dem Fensterputzen nur nicht immer dieses grelle Licht in der Wohnung wäre! (Michaela Mark, nicht Euro, auf facebook, heute)</p></blockquote>
<p>Als Extrabreit Anfang der Achtziger &#8222;Polizisten&#8220; gab, schunkelte die berufsjugendliche Hälfte der deutschen Menschheit, die seinerzeit schon geboren war, heftig mit Extrabreit gemeinsam. Man arbeitete sich an diesem Song heftig ab. Die anderen Hälfte der Menschheit übrigens nicht. Sie war noch nicht geboren. Regelrecht ins Mark getroffen hat mich nach der Einführung des Euro heute der obige Spruch. Er ist mein persönliches Zitat des Tages. Gesagt hat ihn Michaela Mark auf facebook. Ich werde immer an sie denken, wenn ich Fenster putze. Großartig. Besser kann man das nicht sagen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Danke herzlichst, Michaela Mark)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Assoziationsblaster: Such nach &#8222;Fenster&#8220; &#8211; &#8222;Putzfrau&#8220; &#8211; &#8222;Polizei&#8220; (Vorschläge für weiterführende Suchergebnisse)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wissen ist Macht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110111/">Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:27:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verhalte dich ruhig: das ist eine bekannte Aufforderung zum Gehorsam, die den Lagerinsassen in Auschwitz auf der Sammeltoilette unter abscheulichen Bedingungen aufoktroyiert wurde. Verhalte dich ruhig, sonst wirst du erschlagen! Verhalte dich ruhig ist 2011 eine ins Leere gehende Beschwichtigungsformel. Menschen zu sagen, dass das was sie tun, nicht akzeptiert werden wird. Unter gar keinen Umständen. ... <a title="971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/131411/" aria-label="Mehr Informationen über 971-11 &#8211; Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695-3" aria-describedby="caption-attachment-3695-3" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695 " title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-3" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>Verhalte dich ruhig</strong>: das ist eine bekannte Aufforderung zum Gehorsam, die den Lagerinsassen in Auschwitz auf der Sammeltoilette unter abscheulichen Bedingungen aufoktroyiert wurde.</p>
<p><strong>Verhalte dich ruhig</strong>, sonst wirst du erschlagen! Verhalte dich ruhig ist 2011 eine ins Leere gehende Beschwichtigungsformel. Menschen zu sagen, dass das was sie tun, nicht akzeptiert werden wird. Unter gar keinen Umständen. Auch in einer Wohnungseigentumsanlage nicht und sowieso nicht in Berlin-Westend. Ob dies zu den geschäftlichen Obliegenheiten eines Verwalters für Wohnungseigentum gehört? Als nämlich heute folgende Nachricht aus dem Polizeiticker quoll, <strong>da kam uns der Gedanke</strong>:</p>
<p><span id="more-10129"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10131" aria-describedby="caption-attachment-10131" style="width: 438px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10131 " title="Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg" alt="Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin" width="448" height="188" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Polizeiticker.Antisemitismusbeleidigung-300x125.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10131" class="wp-caption-text">Antisemitismus in Deutschland - Polizeiticker Berlin (klicken!)</figcaption></figure>
<p><strong>Ich glaube</strong>: Ja, da müssen Verwalter initiativ werden und da müssen Nachbarn der Betroffenen dem Verwalter Bescheid sagen! Würden wir so etwas in einer unserer Anlagen mitbekommen, wäre wohl eine außerordentliche Wohnungseigentümerversammlung unumgänglich. Mit drastischen, klaren Worten, die an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig lassen. Deutschland im Jahr 2011. Die Frage, warum der Polizeiliche Staatschutz ermitteln muss, bleibt offen. Hier geht es auch und vor allem um Zivilcourage und &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nulltoleranzstrategie" target="_blank">zero tolerance</a>&#8222;, einen Begriff, den New Yorks ehemaliger Bürgermeister Guiliani prägte. Keine Toleranz, null!  <strong>Gesellschaftlich einschreiten</strong>. </p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10135" title="_banner.Antisemitismus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner.Antisemitismus1-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Am 01.08.1944 erfolgte der letzte Eintrag im Tagebuch der Anne Frank! Sie wurde im Konzentrationslager Bergen-Belsen Anfang 1945 von den Nazis ermordet. Ihr Vater Otto Frank, als einzig Überlebender der Familie, veröffentlichte 1945 &#8222;Das Tagebuch der Anne Frank&#8220;. Simon Wiesenthal forschte 1963 Karl Silberbauer aus, der Anne Frank verhaftete und nach 1945 in Wien unbehelligt als Kriminalinspektor arbeitete! <strong>Bis heute kennt kaum jemand nicht dieses berührende Tagebuch! Warum sich nicht auch einmal schämen? Z.B. für solche Hausbewohner, wie die in Berlin-Westend, die ihre Mitbewohnerinnen antisemitisch attackieren?</strong></p>
<p><strong>Über Adolf Hitler hat Henryk M. Broder kürzlich was gesagt: </strong>Wir hatten es seinerzeit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/119711/">verlinkt</a>. Nein, Hitler kann man nicht beleidigen. <strong>Zwei Hausbewohner in Berlin-Westend hingegen schon</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9242" title="Anmerkung zu Hitler: das pupsende Würstchen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler.jpg" alt="Anmerkung zu Hitler: das pupsende Würstchen" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Anmerkung.zu_.Hitler-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<div class="mceTemp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></div>
<div class="mceTemp">
<ul>
<li>
<div class="mceTemp"> Hintergrund: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2009/11/18/in-oswiecim-toilettenregeln/" target="_blank">&#8222;Verhalte dich ruhig&#8220; &#8211; In Oświęcim gab es genaue Verhaltensregeln für den gemeinsamen Toilettengang</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/125011/">Brundibar, ein Opernstück, dass im KZ Theresienstadt aufgeführt zu werden pflegte</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/101310/">Lange genug in Deutschland gelebt zu haben, bedeutet genug zu haben von dieser braunen Soße</a>!</div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Kampagnen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8832010/">Ein Stolperstein in Waltraudstr. 27 erinnert an Edith Müller</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Jahrestag: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7752010/">Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde/wird in Berlin unbeachtet begangen</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Stolpersteine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stolpersteine-sind-aktive-erinnerungsbrucken/">sind aktive Erinnerungsbrücken und bedürfen individueller Befragung der Bewohner</a></div>
</li>
</ul>
</div>
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		<title>761-11 &#8211; Wedding, Treptow, Spandau: Überall ein Geruch von Marihuana in der Luft, die Kiffer!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/110411/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 15:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[Da war wieder was los, in drei Häusern in Berlin, wie der Polizeiticker meldete, wir sagen nur: Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit zu jedem Thema etwas sagen zu müssen! Teresa von Ávila, eigentlich Teresa Sánchez Cepeda y Ahumada Spanische Ordensschwester und Kirchenlehrerin. Sie ist die in der katholischen Kirche eine Heilige. 28.03.1515 ... <a title="761-11 &#8211; Wedding, Treptow, Spandau: Überall ein Geruch von Marihuana in der Luft, die Kiffer!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/110411/" aria-label="Mehr Informationen über 761-11 &#8211; Wedding, Treptow, Spandau: Überall ein Geruch von Marihuana in der Luft, die Kiffer!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_7388" aria-describedby="caption-attachment-7388" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7388" title="Kiffen in der Wohanlage unerwünscht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_.jpg" alt="Kiffen in der Wohanlage unerwünscht!" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kiffen.in_.der_.Wohnanlage.jp_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7388" class="wp-caption-text">Kiffen unerwünscht!</figcaption></figure>
<p>Da war wieder was los, in drei Häusern in Berlin, wie der Polizeiticker meldete, wir sagen nur:</p>
<blockquote><p>Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit zu jedem Thema etwas sagen zu müssen!<br />
<strong>Teresa von Ávila, eigentlich Teresa Sánchez Cepeda y Ahumada</strong> Spanische Ordensschwester und Kirchenlehrerin. Sie ist die in der katholischen Kirche eine Heilige. 28.03.1515 in Avila (Kastilien-León), Spanien 04.10.1582 in Alba de Tormes (Salamanca), Spanien</p></blockquote>
<p># 0594 Ein kurz zuvor von der Polizei entlassener Drogenhändler im Alter von 43 Jahren führte die Beamten des Polizeiabschnitts 35 in Wedding auf die heiße Spur. Nachdem die Polizisten den Mann, der gegen 20 Uhr 20 mit einer gefüllten Tasche die Wohnung eines Wohnhauses in der Genter Straße verlassen hatte, erneut überprüften und in der Tasche Marihuana feststellten, entdeckten sie die Wohnung, aus der ein starker Cannabisgeruch heraustrat. Bei der anschließenden, von einem Richter angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten in zwei Räumen diverse Marihuanapflanzen sowie eine professionell betriebene Aufzuchtanlage. Darüber hinaus nahmen die Zivilpolizisten den 44-jährigen Mieter und einen gleichaltrigen Komplizen fest.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-8608"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="368" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iuLcTPvuH1E?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/v/iuLcTPvuH1E?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Bob Marley &#8211; Redemption Song (via Youtube)</em></span></p>
<p># 0595 Ein unbekannt gebliebener Mieter eines Wohnhauses in der Treptower Karl-Kunger-Straße alarmierte die Polizei, nachdem er aus einer Wohnung des Hauses starken Cannabisgeruch wahrgenommen hatte. Nachdem die Polizisten gegen 13 Uhr die Wohnung aufgrund des Geruchs sofort lokalisieren konnten, durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entdeckten rund 450 Gramm Marihuana, 13 Cannabispflanzensetzlinge sowie vier Cannabispflanzen. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten eine Aufzuchtanlage und Verpackungsmaterial. Der 45-jährige Drogenanbauer, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, wurde festgenommen.</p>
<p># 0596 Zivilpolizisten der Einsatzhundertschaft der Polizeidirektion 5 erhielten kurz vor 21 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Zeugen den Hinweis, auf einen starken süßlichen Marihuanageruch aus einer Wohnung im Zeestower Weg in Spandau. Aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses und der Tatsache, dass der Wohnungsinhaber den Beamten keinen Zutritt gewährte, öffneten die Polizisten zwangsweise die Tür und nahmen neben dem 52-jährigen Mieter drei Männer im Alter von 48 und 55 Jahren sowie ihre 46-jährige Komplizin fest. Insgesamt 1.147 Hanfpflanzen, sieben Tüten mit Pflanzensamen sowie diverses Zubehör für die Aufzucht von Drogenpflanzen wurden von den Polizisten beschlagnahmt. Die Festgenommenen wurden einem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Berliner Polizei: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/331834/index.html?IJKLXXX-ID=10D3" target="_blank">Drogenplantagen beschlagnahmt &#8211; Festnahmen</a></li>
<li>Kurt Krömer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/zitat-des-tages-kurt-kromer/" target="_self">Mein Vater war sehr albern,  &#8230;hörte Bob Marley</a></li>
<li>Polizeiticker: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/92510/" target="_self">Shit happens, in Berlin-Wedding und in der Putbusser Str.</a></li>
<li>Sinnfragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/04/7872010/" target="_self">Davon, einen Sprung in der Schüssel zu haben</a></li>
<li>Pressemeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8182010-pressemeldung-des-tages-berliner-polizei-ubt-sich-in-zweckentfremdungsverbot/" target="_self">Die Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot</a></li>
</ul>
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		<title>758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 09:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Wenn du dem Landeskriminalamt der Polizei Berlin eine Mitteilung via Email übermittelst, weil dieses in der schweren Strafsache ermittelt, dann beachte die Angaben des zuständigen Kriminaloberkommissars auf seiner Visitenkarte. Wie in Zeiten notorischer Haushaltsknappheit üblich, stimmen die Emailadressen nicht mehr. hinz@polizei.verwalt-berlin.de ist eine veraltete Emailadresse. kunz@polizei-berlin.de könnte allerdings auch vollkommen danebengehen! lutz.piepenbrink@polizei.berlin.de geht, vorausgesetzt ... <a title="758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/110111/" aria-label="Mehr Informationen über 758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-333" title="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p><strong>Merke</strong>:</p>
<blockquote><p>Wenn du dem Landeskriminalamt der Polizei Berlin eine Mitteilung via Email übermittelst, weil dieses in der schweren Strafsache ermittelt, dann beachte die Angaben des zuständigen Kriminaloberkommissars auf seiner Visitenkarte. Wie in Zeiten notorischer Haushaltsknappheit üblich, stimmen die Emailadressen nicht mehr. hinz@polizei.verwalt-berlin.de ist eine veraltete Emailadresse. kunz@polizei-berlin.de könnte allerdings auch vollkommen danebengehen! lutz.piepenbrink@polizei.berlin.de geht, vorausgesetzt Herr Piepenbrinkt heißt mit Vornamen Lutz und ist noch nicht im Ruhestand. Ob dieses &#8222;gesammelte Fachwissen&#8220; über die Lex Emails der Berliner Polizei Fortgeltung für alle Zeiten beansprucht, werden wir noch sehen. Niemand hat Anspruch auf Kontinuität diesbezüglich, auch die Beamten selbst nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Die Sache kannst du eigentlich nur richtig verfolgen</strong>, wenn du google-Earth auf deinem PC installiert hasst.</p>
<p><span id="more-8589"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="449" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-jD_QMCFBxA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="449" height="283" src="http://www.youtube.com/v/-jD_QMCFBxA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Polizisten &#8211; Extrabreit &#8211; live &#8211; via Youtube </em></span></p>
<blockquote><p>Die Benutzung richtiger Emailadressen der Polizei stellt eine obligatorische <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Obliegenheit" target="_self">Obliegenheitsverpflichtung</a> des Bürgers zum Schutze des Rechtsstaats dar. Unterbleibt sie, so ist mit dem Schlimmsten zu rechnen: mit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=kommunikationsfrei+Zeit" target="_self">kommunikationsfreier Zeit</a>! Denn die Polizei weiß nicht, dass sie beständig arbeiten muss, um den vorgenannten, wünschenswerten Zustand einzurichten. Denn ohne Eingangspost kein Verwaltungs-Output. Das Agieren ist dem Wesen des öffentlichen Dienstes fremd. Er lebt in Reaktion, in sich selbst und bezieht seinen Selbstzweck aus sich selbst.</p></blockquote>
<p><strong>Da kann man dann so Routen eingeben und losfliegen</strong>. Wohin die Reise heute geht? Nun, kurz gesagt: Auf die Seychellen! Die Domain polizei-berlin mit Endung de ist auf den Seychellen im Urlaub. Wer mag, gibt sie mal in den Browser ein und schaut sich den Inhalt der bunten Website an. Und Emails an diese Website: Donnerwetter, wer hätte das gedacht? Richtig ist: Man muss anstatt einen &#8222;Bindestrich&#8220; einen &#8222;Punkt&#8220; eingeben. Denn die Server von &#8222;berlinPunktDe&#8220; wurden umgestellt. Die Polizei hat diese Subdomain, eine Art Subexistenz unterhalb der Top Level Domain berlinPunktDe, also PolizeiPunktBerlinPunktde. Was nun die Betreiber der Domain PolizeiBindestrichBerlinPunktDe veranlasst, eine solche TLD voller Verwechslungsgefahren zu betreiben? Wir wissen es nicht. Es wird einen Grund haben. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg. Und hoffen, dass nicht zu viele Bürger versehentlich sicherheitsrelevante Mitteilungen an die Landespolizei Berlin machen möchten, die dann aus Gründen der Naherholung an die Seychellen umgeleitet werden. <strong>Tja, die ganze Welt ist ein Dorf</strong>!</p>
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		<title>473-10 &#8211; Pressemeldung des Tages: Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8182010-pressemeldung-des-tages-berliner-polizei-ubt-sich-in-zweckentfremdungsverbot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiticker]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=6700</guid>

					<description><![CDATA[Aus der Pressemeldung #1582 vom 01.06. &#8211; 10:55 Uhr: Eine professionell betriebene Cannabis-Indoorplantage entdeckten Beamte des Polizeiabschnitts 36 vorgestern Nachmittag in Gesundbrunnen. Die Polizisten und die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren wegen eines Schwelbrandes gegen 16 Uhr 40 in die Gerichtstraße alarmiert worden. Nachdem der ebenfalls eintreffende 69-jährige Mieter der dort befindlichen Büroräume die Tür ... <a title="473-10 &#8211; Pressemeldung des Tages: Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8182010-pressemeldung-des-tages-berliner-polizei-ubt-sich-in-zweckentfremdungsverbot/" aria-label="Mehr Informationen über 473-10 &#8211; Pressemeldung des Tages: Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695-4" aria-describedby="caption-attachment-3695-4" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-4" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>Aus der Pressemeldung</strong> #1582 vom 01.06. &#8211; 10:55 Uhr:</p>
<blockquote><p>Eine professionell betriebene Cannabis-Indoorplantage entdeckten Beamte des Polizeiabschnitts 36 vorgestern Nachmittag in Gesundbrunnen. Die Polizisten und die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren wegen eines Schwelbrandes gegen 16 Uhr 40 in die Gerichtstraße alarmiert worden. Nachdem der ebenfalls eintreffende 69-jährige Mieter der dort befindlichen Büroräume die Tür geöffnet hatte, fanden sich die Beamten im „Grünen“ wieder. In den speziell hergerichteten Räumen stellten sie 1.400 erntereife Cannabispflanzen, zirka 650 Jungpflanzen, ebenso viele Setzlinge, 630 Blumentöpfe mit Pflanzenstängeln, neun Kilogramm Cannabis-Blattmaterial und Gerätschaften zur Weiterverarbeitung fest.</p></blockquote>
<p><strong>Merke</strong>: Der gründliche Hausverwalter nimmt ab sofort -bitte- eine Extraklausel in den Gewerbemietvertrag auf: &#8222;Das Anpflanzen von Rauschgiften stellt keine ordnungsgemäße Nutzung der vermieteten Büroeinheit dar und berechtigt zur Kündigung aus wichtigem Grund.&#8220; &#8211; <strong>Weiter arbeiten</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Vollständiger <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/297634/index.html?IJKLXXX-ID=5FC" target="_blank">Wortlaut der Pressemeldung</a></li>
<li>APO, Sex &amp; Rockn Roll: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">Wilhelm Ruprecht Frieling liest aus &#8222;Der Bücherprinz&#8220;</a></li>
</ul>
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		<title>166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:58:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Polizeiticker auf gesichtspunkte.de  Das bunte Kreuzberg steht der Stadt gut zu Gesicht. &#8230; Meine eigene Familiengeschichte hat viel mit Berlin zu tun; es war die Heimat meiner Großeltern. Mein Großvater arbeitete hier am Gericht, meine Oma wohnte bis zu ihrem Tod am Schlachtensee. Fast alle meine Geschwister studierten in Berlin.&#8220; Campino, Sänger der Toten Hosen, ... <a title="166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/ein-spaziergang-in-berlin-mitte-war-wirklich-gut-bewacht-gestern-abend-600-polizisten-raumen-aus/" aria-label="Mehr Informationen über 166-09 &#8211; Ein Spaziergang in Berlin-Mitte war wirklich gut bewacht gestern abend..600 Polizisten räumen aus!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_3695" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</dd>
</dl>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Das bunte Kreuzberg steht der Stadt gut zu Gesicht. &#8230; Meine eigene Familiengeschichte hat viel mit Berlin zu tun; es war die Heimat meiner Großeltern. Mein Großvater arbeitete hier am Gericht, meine Oma wohnte bis zu ihrem Tod am Schlachtensee. Fast alle meine Geschwister studierten in Berlin.&#8220; Campino, Sänger der Toten Hosen, im Interview mit der Berliner Morgenpost, das <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article1212708/Was-Campino-mit-Berlin-verbindet.html" target="_blank">ganze Interview hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wer gestern am frühen Abend die Zeit sinnlos in Berlin-Mitte</strong> verplemperte, fühlte sich zwangsläufig ganz, ganz sicher. Erst heute war aus einigen gutinformierten Medien zu erfahren, was der offenbar geheim gehaltene Grund für einen Großeinsatz von 600 Polizisten in Berlin-Mitte war. Eines der<em> letzten besetzten</em> Häuser (ja, damals war&#8217;s) wurde zwangsgeräumt. Das Haus steht in der Brunnenstr. 183 in Berlin-Mitte.</p>
<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/maps?q=Brunnenstr.+183,+Berlin,+Mitte&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Brunnenstra%C3%9Fe+183,+Mitte+10119+Berlin&amp;ll=52.531502,13.399747&amp;spn=0.001175,0.003473&amp;t=h&amp;z=19" target="_self">Googlemap</a></p>
<p><span id="more-4180"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4182" aria-describedby="caption-attachment-4182" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/stilbluete.Hausbesetzer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4182" title="Hausbesetzerlogik - Stilblüte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/stilbluete.Hausbesetzer-150x150.jpg" alt="Hausbesetzerlogik - Stilblüte" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-4182" class="wp-caption-text">Hausbesetzerlogik - Stilblüte</figcaption></figure>
<p><strong>Aktuell etwas lax gepflegt</strong> wirkt für uns heute die Seite des <a title="externer Link" href="http://www.umsonstladen.info/" target="_blank">Umsonstladens</a>, der in dem Haus beheimatet ist, nein, war muss man ja jetzt sagen. Dass am 18. Juni (2009?) die Räumung drohe, ist inzwischen Geschichte und hat sich im Nachhinein nicht bestätigt. Aktuellere Informationen versprach man vor dem letzten Pflegegang in der Website auf dem <a title="externer Link" href="http://brunnen183.blogsport.de/" target="_blank">Blog des Hauses Brunnenstr. 183</a>. Aber auch hier weit gefehlt, letzter derzeitiger Eintrag (Stand heute) vom 03. Juli 2009. Allerdings gab man sich damals noch recht kämpferisch. Unter selben Datum hieß es dort:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Der Kiez um den Rosenthaler Platz ist immer mehr zum Vergnügungspark für Yuppies geworden, und diejenigen die nicht mithalten wollten oder konnten beim stylischen Getue der ewig Jungen und Schönen mussten schon lange größtenteils aus der Gegend weichen. Nun sollen auch wir den Weg frei machen für einen gewinnorientierten Investor.&#8220; (Zitat von der Website)</p></blockquote>
<p>Die Yuppies (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yuppie" target="_blank">young urban professionals</a>) sind derzeit nur unzureichend bei der deutschen Wikipedia beschrieben. Wikipedia hat den Eintrag bereits in die Rubrik Qualitätssicherung eingetragen, da er mangels guter Qualität unter dem dringenden Erfordernis einer notwendigen Überarbeitung zu tragen habe. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Dieser Artikel wurde auf der Qualitätssicherungsseite des Portals Soziologie eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Soziologie auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der <strong>Diskussion</strong>.&#8220; (Quelle: wikipedia &#8211; 25.11.09)</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen ist bekannt</strong>, dass bei Wikipedia ein Qualitätssicherungskrieg tobt, in dem Wikipedianer höheren Rangs solchen niedrigeren Rangs die Artikel kategorisch zusammenstreichen, mit Hinweis auf vermeintliche Qualitätsmängel. Dies alles lässt aber nicht darauf schließen, dass hiervon auch der allgemeine Sprachgebrauch der ehemaligen Besetzer des Hauses Brunnenstr. 183 betroffen ist, die -ganz verallgemeinernd- den Vergnügungspark für Yuppies im Kiez um den Rosenthaler Platz ausgemacht haben. Wenn auch die Systemkritik, die hier aus einer schwächeren, gesellschaftlichen Position heraus verständlich vorgebracht wird, nur für den Kiez um den Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte gelten soll, so lässt sich aber längst mit Fug und Recht berechtigte Sorge äußern. Immer mehr stellt sich die Frage, wohin denn nun mit den Yuppies. Überall werden sie gesellschaftlich geächtet, ausgegrenzt, gebrandmarkt und ihre (eventuellen) Wagen werden angezündet. Die Frage ist, ob man mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und sprachlicher Abgrenzung wie dieser neue gesamtgesellschaftliche Freiheit, Toleranz und ein aufeinander Zugehen bewerkstelligt? Der Begriff Yuppie scheint uns tatsächlich eher in die Jahre gekommen, er ist sprachlich abgenutzt, abgedroschen und inzwischen darf man ihn auch anders auslegen.  Wir hatten dies bspw. in der Berichterstattung <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/der-kegel-wenn-welche-auf-dem-campusboard-slacklinen-ist-bouldern-angesagt/" target="_blank">hier schon gesehen</a>.</p>
<p><strong>Im Übrigen kommt es einem wie eine arrogante Geste vor</strong>, wenn bestimmte Gruppen auch noch altersbedingt ausgegrenzt werden. Die Frage darf doch wohl erlaubt sein, ob ein Yuppie daher nur ein solcher Mensch ist, der bis zu dreißig Jahre alt ist, während das Gegenteil ja wohl keineswegs der Gruftie (ab 70?) sein dürfte? Was passiert mit der &#8218;middle aged&#8216; Menschengruppe zwischen -sagen wir- 35 und 50 Lebensjahren, die sich junggeblieben fühlt, schon immer als Yuppie fühlte und schließlich von derartigen pauschalen Grenzzuweisungen gar nicht mehr ergriffen werden. Fallen sie durch das soziale Raster derer, die sie in bestimmten Kiezen immer wieder als Gruppe von Vertreibungswürdigen ausmachen? In fast jedem derartigen Kiez finden sich neben harsch ins Gericht gehenden, moralinsauer urteilenden Hausbesetzern auch minderwertigere Yuppies oder Oldies (ist das der richtige Begriff?), die (Zitat oben) mitmachen beim &#8217;stylischen Getue der ewig Jungen und Schönen&#8216;.</p>
<p><strong>Am Tage der Zwangsräumung waren die Hausbesetzer</strong> alle dort nicht anwesend. Angetroffen wurden rund 23 Personen, die -wie die Morgenpost merkwürdig berichtet- allesamt unberechtigt dort aufhältig waren, und nicht die &#8218;erwarteten Hausbesetzer&#8216;. Diese Berichterstattung allerdings nimmt Wunder angesichts ihrer Unterteilung in sich dort berechtigt aufhaltende Hausbesetzer, was widersinnig ist, wenn Zwangsräumung ansteht, und unberechtigte Dritte aus dem Osteuroparaum, die nicht einmal Untermietverträge vorweisen können.</p>
<p><strong>Heute, am 25.11.2009</strong>, wird der Sänger der Toten Hosen die neue Doppel-CD und DVD der Band &#8218;Machmallauter: Die Toten Hosen live &#8211; Die volle Dröhnung&#8216; der Presse vorstellen. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost gibt Sänger Campino eine gewisse Berlin-Affinität zum Besten. Und da sich Campino als gelegentlicher Berlin-Besucher mit weit zurückreichenden, familiären Wurzeln in der Stadt, nun andernorts in Kreuzberg für den Erhalt des SO36 einsetzt, haben wir es zwar einerseits mit derselben Kultur wie in Berlin-Mitte zu tun, aber auch mit vollkommen anderen, gewachsenen Strukturen. Der Berliner Westen (bis 1989) hatte eine eigene, ganz anders gestrickte Hausbesetzerszene, als nun die im Berliner Osten  noch vorhandene. Viele der alten, einstmaligen Hausbesetzer sind inzwischen in bürgerlichere Dimensionen abgedriftet. Nicht wenige Hausbesetzer haben mit sehr guten Ergebnissen und einer &#8218;Politik der ruhigen Hand&#8216; (Zitat anderswo, hier zweckentfremdet) inzwischen legalistische Nutzungsverträge abgeschlossen, es wurden Bruchteilseigentumsgemeinschaften gegründet und hier und da auch Wohnungseigentümergemeinschaften. Standen damals Häuser leer oder verreckte inzwischen der sich finanziell übernommene Hauseigentümer im Rahmen von Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, dann griffen beherzte Bewohner schon mal zu, handelten kluge, bezahlbare Nutzungsverträge aus und strickten zukunftsfähige Eigentumsformen, in denen sie Illegales in Legales überführten mit <strong>Zukunftsperspektive, Herz und Hirn</strong>.</p>
<p><strong>Zukunftsperspektive, Herz und Hirn? </strong>Es gehört zu den unbequemen Wahrheiten, dass nicht alle besetzten Häuser derartiges in ihrem gemeinsamen Bewohnerportfolio vorweisen konnten. Manche wurden tatsächlich geräumt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1212560/600-Berliner-Polizisten-raeumen-besetztes-Haus.html" target="_blank">Berliner Morgenpost</a>, Onlineausgabe 24.11.09 (Interview mit Campino)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Soll ganz gut abgelaufen sein: Die Legalisierung des einstmals besetzten Hauses Lottumstr. 26, Berlin-Mitte, Trägerverein Trautes Heim e.V.</p>
<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/places/de/berlin/lottumstraße/26/-trautes-heim-e-v" target="_self">googlemap</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:09:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie heißt Frau Siegel (* Name von der Redaktion geändert), ist scheinbar jung (oder das geblieben), der Stimme nach zu urteilen und hat -übrigens- (*giggel) eine nette Stimme.  Oder sagte ich das schon? Aber auch ein einnehmendes, sympathisches Wesen. Sie ist die Dame von der Jugendgerichtshilfe Spandau. Wie sie aussieht, tut hier definitiv nichts zur ... <a title="146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/" aria-label="Mehr Informationen über 146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_116" aria-describedby="caption-attachment-116" style="width: 187px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-116" title="Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg" alt="Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg" width="197" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg 197w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><figcaption id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg</figcaption></figure>
<p><strong>Sie heißt Frau Siegel</strong> (* Name von der Redaktion geändert), ist scheinbar jung (oder das geblieben), der Stimme nach zu urteilen und hat -übrigens- (*giggel) eine nette Stimme.  Oder sagte ich das schon? Aber auch ein einnehmendes, sympathisches Wesen. Sie ist die Dame von der <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/ba-spandau/verwaltung/stw/j.html#jugendgerichtshilfe" target="_blank" rel="noopener">Jugendgerichtshilfe Spandau</a>. Wie sie aussieht, tut hier definitiv nichts zur Sache, wenn wir es uns auch vorstellen. Womit wir uns mit Sicherheit schon wieder irren. Allerdings: Ihre Vorgehensweise folgt einem <em>ideellen </em>Anliegen, das uns heute hier erwähnenswert erscheint.</p>
<p><strong>Ausgangspunkt ist folgendes</strong>: Der jetzt 16-jährige <strong>Hans Wurst</strong> (* Name ebenfalls geändert) hat in der Nacht am 24.06.2006 in der Zeit zwischen 3:30 und 4:00 Uhr morgens <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti" target="_blank" rel="noopener">Tags</a> an die Wand eines Hauses in Berlin-Spandau gesprüht: er ist ein Sprayer!  Tags sind nicht keltische Runen, sondern Spraykünste, wobei der Begriff Kunst von vielen möglicherweise anders verstanden wird.</p>
<p>Und nun ruft Frau <strong>Siegel </strong>bei der Verwalterin an. Es ist 08:30 Uhr, also vor dem Aufstehen&#8230;.</p>
<p><strong>Der Täter Hans Wurst wurde polizeilich ermittelt</strong>. Das ist nun mal eine Ausnahme. Wir berichteten am <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/graffity-sprayer-wurden-gefasst/" target="_self">1. Juli 2009</a> darüber.  Ah, eine Fortsetzungsgeschichte dies. Die allermeisten derartigen Fälle werden tatsächlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/graffity/" target="_self">nicht ermittelt</a>. Selbst wenn die Polizei in ihren Aufklärungsbroschüren behauptet, anhand der aufgebrachten Graffitos könne sie Rückschlüsse auf den Täter ziehen. Jeder von denen habe eine eigene Handschrift, die man lesen könnte, sozusagen erkennungsdienstlich behandeln. Die Graffitos in Berlin-Spandau, an diesem Haus, das waren nicht die ersten. Das Haus hat im Verlaufe der Jahre immer wieder Heimsuchungen dieser Art erlebt.  Das Haus liegt offenbar an einer gedachten Einlaufschneise für marodierende, jugendliche Sprayerbanden auf dem Weg in die kurzweilige Altstadt. Besucher des legendären <a title="externer Link" href="http://www.ballhausspandau.de/" target="_blank" rel="noopener">Ballhaus Spandau</a> dürften es nicht sein.  Denn dort hat sich seit 35 Jahren nichts verändert, und gab es damals schon Sprayer? <strong>Egal. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4023"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_2176" aria-describedby="caption-attachment-2176" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2176" title="Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01-225x300.jpg" alt="Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2176" class="wp-caption-text">Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Immer wieder ziehen meist jugendliche Täter</strong> in Horden oder Grüppchen durch die Straßen und bemalen anderer Leute Wände und Fassaden.  In unserem Fall war das Haus erst kürzlich (vor zwei Jahren) richtig schön neu gestrichen worden. Das ging noch gut zu entfernen. Der Farbton der Fassade war als <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RAL-Farbsystem" target="_blank" rel="noopener">RAL-Ton bekannt</a>. Er konnte nachgemischt werden. In anderen Fällen ist es schwieriger. Wenn das Haus schon einige Jahre Farbverwitterung auf dem Buckel hat, müssen &#8217;schmutzige, verlebte&#8216; Farbtöne nachgemischt werden. In diesen Fällen holt das Büro Gotthal die Experten der Fa. Ungenannt, über die wir <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/graffity-sprayer-wurden-gefasst/" target="_self">hier</a> und <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/736102-Colour-Clean-GmbH-Berlin" target="_blank" rel="noopener">da</a> schon berichteten.</p>
<p><strong>Zurück zu Hans Wurst</strong>, der in Wirklichkeit ganz anders heißt. Er ist ein &#8218;reuiges&#8216; Bürschchen geworden, sagt Frau Siegel (nicht wörtlich, sondern sinngemäß). Er habe da gestern mit seiner Mutter bei ihr auf dem unbesprayten Gerichtsmobiliar gesessen und Reue gezeigt. Vorbei die Zeiten, als er noch ein &#8218;räudiges&#8216; Bürschchen gewesen war, hemdsärmelig, kaltschnäuzig, ignorant, pubertär. Das Strafrecht sucht oft nach  Rache bzw. Vergeltung.  Der Wahlberliner Rechtsanwalt <a title="externer Link" href="http://www.schirach.de/" target="_blank" rel="noopener">Ferdinand von Schirach</a> (Strafverteidiger) schrieb kürzlich das  empfehlenswerte Buch <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Verbrechen-Ferdinand-von-Schirach/dp/3492053629/ref=sr_1_1/280-0941104-9664310?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257497757&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Verbrechen</a> und beschreibt darin viel davon, wie die Justiz funktioniert.</p>
<p><strong>Hier und heute ist alles vollkommen anders</strong>. Nicht so wie im Falle eines Sexualstraftäters, der wegen fortgesetzter Justizverschleppung eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung aufgebrummt bekommt (VÖ: 05.11.2009 &#8211; Spiegel-online, <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,656241,00.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Frau <strong>Siegel </strong>von der Jugendgerichtshilfe Spandau tastet sich telefonisch, vorsichtig und ideenreich in Richtung Wiedergutmachung (durch den ermittelten Täter) an die Hausverwalterin heran. Ihr freundliches Wesen und eine Art &#8218;Schalk im Nacken&#8216; helfen ihr dabei, erfolgreich zu sein. <strong>Hans Wurst</strong> hat da gestern bei ihr auf der Holzbanke gesessen mit seiner Mutter und will jetzt den Schaden wieder gut machen.</p>
<p><strong>Die Graffitos sind unzögerlich beseitigt worden, damals</strong>. Die Rechnung für den Handwerker ist längst bezahlt. Eine Rechnung ist ein Vorgang, ein Aktenstück. Soll nun <strong>Hans Wurst</strong> den Schaden einfach wieder gutmachen, indem er eine &#8218;kalte&#8216; Rechnung präsentiert bekommt auf kaltem Hausverwalterpapierbriefbogen und unter Setzung einer Frist zum Ausgleich derselben? Derartiges kann man als ganz normal annehmen. Doch dieser Gedanke kommt uns fremd vor, denn da wir selbst zum ersten Mal in unserem inzwischen in die Jahre gekommenen Leben von einer Jugendgerichtshilfe angerufen werden, sind wir erst einmal <span style="text-decoration: line-through;">verwundert</span> verzaubert.  Kinder sind Kinder, und Erwachsene wünschen sich, nochmal mit den Augen eines Kindes auf die Welt zu schauen. Wer sich noch wundern könne, der könne sich auch verzaubern lassen von der wilden Schönheit dieses Lebens. Das Wort Jugendgerichtshilfe kannten wir schon. Was wir allerdings jetzt erst verstehen, ist eine Art &#8218;höheren Anliegens&#8216; dieser gutgemeinten Einrichtung. Es geht um Wiedergutmachung. Ein Mörder kann nicht wieder gut machen, ein Vergewaltiger erst recht nicht &#8211; das Mörderopfer ist tot, der/die Vergewaltigte muss den Rest seines/ihres Lebens mit der erlittenen Tat leben. Beide Täter leben weiterhin. Ein Graffitosprayer im Alter von 16 Jahren kann noch lernen. Auf den rechten Weg zurück kommen.</p>
<p><strong>So liegen die Dinge für Hans Wurst</strong>. Sofort -intuitiv- spüren wir, dass wir <strong>Hans Wurst</strong> nicht (nur) die kaltgewordene Rechnung des Graffito-Beseitiger Ungenannt aufbrummen möchten zwecks Ausgleich. Wiedergutmachung kennt in Deutschland die Grenze des erlittenen Schadens, ausgerechnet in EURO. Der finanzielle Schaden beträgt hier round about 150,- €. Nein, wir denken sofort an eine <em>ganz andere Art</em> der Wiedergutmachung, eine, die einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen folgt.</p>
<p><strong>Wir werden den jungen Wurst zur Zwangsarbeit verpflichten</strong>: Er soll im Hof des Hauses an einem Wochenende gemeinnützige Gartenarbeit leisten, als Frondienst für die geschädigte Wohnungseigentümergemeinschaft. Frau <strong>Siegel</strong> sagen wir noch, dass wir uns vorstellen könnten, er müsste diese Arbeit im Beisein von Wohnungseigentümern leisten, die sich zu diesem Zweck mit ihm verabreden. Hinterher könne noch gegrillt werden, es gibt Thüringer Rostbratwürstchen bzw. Gemüsebratlinge für Fleischverächter. Erst wenn alles aufgegessen ist, nach getaner Arbeit, darf <strong>Hans Wurst</strong> gehen. Und eine lebenslange Erinnerung mit nach Hause nehmen: das sind richtige Menschen, das sind Personen, das sind keine Sachen, keine Wände, keine vollkommen kalten Kieskratzputzfassaden. Ein derartiges hätte viel mehr eine Art menschlicher Dimension, als der Ausgleich der Malerrechnung durch die stets hilfewillige Mutter von <strong>Hans Wurst</strong>, der damit aus der Sache rauskommt, wie er immer rausgekommen ist und weswegen der sich entschloss, anderer Leute Hausfassaden mit dummem Zeugs zu besprühen. Die <span style="text-decoration: line-through;">Bestrafung</span> Wiedergutmachung muss in einer Weise erfolgen, in der sich die Mutter nicht einmischen kann. Oder der Vater.</p>
<p><strong>Die Sache ist jetzt also komplett durchdacht. Nun müssen nur noch die betroffenen Wohnungseigentümer zustimmen. Und dann ruft die Hausverwaltung bei Frau Siegel an und verknackt den Täter zu gemeinnütziger Gartenarbeit mit anschließender Grillgutwendung. Die ausgewählte Art der Zwangsvollstreckung verletzt nicht die Würde dieses Menschen. </strong></p>
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