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	<title>Pegida &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Pegida &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 07:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz &#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer ... <a title="1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301415-kommentar-darf-oder-sollte-es-ein-vergessen-geben-von-tagesschau-kommentatoren-hugo-egon-balder-und-dresden/" aria-label="Mehr Informationen über 1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg" alt="Hugo.Egon.Balder_Nie.wieder" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder-300x162.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/eZhLCD4aTrY?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz</p>
<blockquote><p>&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.&#8220; Von Anja Reschke (NDR)</p></blockquote>
<p>Ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Normalerweise mag ich die Übung der öffentlich Rechtlichen nicht, wenn in der ‪Tagesschau‬ Kommentare im Rotationsprinzip, fair und ausgewogen, für den Senderländerproporz, gesprochen werden dürfen: Dieser Kommentar in der Tagessschau allerdings trifft mich mitten ins Herz und ich begrüße ihn mit Zustimmung. Und deswegen verteile ich ihn noch einmal weiter. Mit Dank dafür.</p>
<p><span id="more-16588"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-16580" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg" alt="&quot;Danke&quot; - Banner" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-900x675.jpg 900w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16598" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/audio.podcast_Button.png" alt="audio.podcast_Button" width="80" height="15" /></p>
[audio:wdr5scala_2015-01-07.mp3]
<p><span style="color: #800000;">Audio: Fremdbeitrag vom WDR3, Udo Eling über &#8222;Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen&#8220; (Quelle: <a style="color: #800000;" title="externer Link" href="http://www.wdr5.de/sendungen/scala/pediga102.html" target="_blank">hier</a>)</span></p>
<blockquote><p>Ländersenderproporz bzw. andersrum: Ein Schachtelwort. Es bezeichnet die altbackene Tradition der ARD, den angeschlossenen Sendern der Anstalt im Rotationsprinzip vergleichbar lange, also &#8222;ausgewogene&#8220; Sendeplätze für den Kommentar einzuräumen. Diese Praxis steht seit langem in der Kritik von Fernsehzuschauern. Viele Kommentare kann man wie Werbung wegschalten oder was zu trinken holen. Anja Reschke allerdings hat einen wohlfeilen Kommentar abgesondert.</p></blockquote>
<p>Sich bei Hugo Egon Balder zu bedanken, nicht für Tutti Frutti, obwohl das seinerzeit hier und da ganz schön anzusehen war. Erdbeere, Kiwi und Orange sind mir im Gedächtnis hängen geblieben. Einiges andere, was Hugo Egon Balder fernsehtechnisch verzapft hat, ebenfalls. Ferner, dass er Gründungsmitglied der deutschen Krautrockband Birth Control als Schlagzeuger war.</p>
<p>Was Hugo Egon Balder jetzt an- und aus-, ja tiefenmoderiert hat, berührte. Im ZDF moderierte Balder &#8222;Mit dem Mut der Verzweiflung&#8220; im ZDF und erzählte die Geschichte seiner Familie. Da war weniges, nichts gut. Aber dass er es tat, wie er es tat: Das war wirklich gut so.</p>
<p>Dafür ein Chapeau, der fast höchste Award dieser Website, der nur selten vergeben wird. Sein Laudator, Charlie Chaplin, ist wie wir wissen, stets ein schwieriger Ehemann und Familienvater gewesen, aber immer ein Mensch mit dem Herzen auf dem rechten Fleck.</p>
<p>Wenn wir in diesen Tagen mehrmals Chapeau rufen (zuletzt für Herbert Grönemeyer, der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=16579">in Dresden weise Worte sagte</a>), so liegt diese Anhäufung von Glückwünschen auch daran, dass die Zeit ins Kraut schießt. Es ist jetzt siebzig Jahre her, dass die Russen Auschwitz befreiten im Januar. In diesen Monaten des Jahres 1945 wurden mehrere solcher Verbrecherlager befreit von unterschiedlichen Alliierten. Es ist soviel Zeit ins Kraut geschossen, dass nachwachsende Generationen und viele früher Jugendliche, inzwischen erwachsene, so sehr danach trachten, endlich <strong>vergessen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Diese Frage ist von zentraler Bedeutung für Deutschland.</p>
<figure id="attachment_16308" aria-describedby="caption-attachment-16308" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16308" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg" alt="Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt." width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-16308" class="wp-caption-text">Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt.</figcaption></figure>
<p>Für das Vergessen von zwölf Jahren Terror, Unrecht und Menschenverachtung in einer um ein vielfaches größeren Zeitgeschichte der Deutschen insgesamt ist dabei <span style="text-decoration: underline;">kein </span>Raum. Ohne sich in Grund und Boden zu schämen fürs deutsch sein, kann und darf, ja sollte man sich für Hitler-, Himmler-, Eichmann-Deutschland (das dunkle der Spießer und von Gott verlassenen) in Grund und Boden schämen, indem man sicher weiß: Wir waren als Deutsche nie davor und nie danach so schlecht. Aber das waren wir. Kein Zweifel.</p>
<blockquote><p>Nicht persönlich wir alle, wenn wir persönlich darin nicht involviert waren, aus welchen Gründen auch immer. Wir als Kulturnation  Deutschland  schon, in unserer Geschichte. Ähnlich dürfen Russen und Georgier über Stalin denken, ohne dass es eine nationale Schande wäre und so können die Chinesen noch heute an die große Kulturrevolution von Mao Tse Tung in Andacht verfallen: Dass sich derartiges niemals mehr wiederholen dürfe und welche klaren Ursachen es hat, dürfte sich -wenn wir so weiter machen- auch sogar schon bald bis Dresden herumsprechen. Ja, gut, dass wir mal drüber reden. Denn gerade wenn wir so &#8222;gutdeutsch&#8220; sind, müssen wir nicht gegen andere zu Felde ziehen: Wir sind einfach viel zu klug dafür. Außer die da&#8230;von der &#8230;.</p></blockquote>
<p>Genau das macht uns Mut, diese Dreifaltigkeit der Hölle niemals wieder zuzulassen.</p>
<p>Dresden hat im Zweiten Weltkrieg so gelitten. Sobald die Demonstranten gegen was weiß ich in Europa sinnvoll im gesamtdeutschen Zusammenhang denken lernen, werden sie verstehen, dass das, was sie verlangen in der Zeitgeschichte erprobt ist: Dresden wurde fast vollständig vernichtet. Es tut einem in der Seele leid, dass wir nun schon bundesweit über &#8222;die Dresdner&#8220; so reden, als wären ein paar Klopse mit braunverschimmelten Kapern schon ein fertiges Gericht.  Bitte differenziert.</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
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		<title>1800-15 &#8211; Positionen: Danke, Herbert Grönemeyer! #Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 11:33:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den schlimmsten Vorstellungen muss es anno dazumal gehört haben zu verstehen, dass der gemeine Mob die Straße Stück für Stück eroberte. Diesmal ist es nicht anders. Doch jetzt gehen immer mehr Menschen auf die Straße, um ein Stück Intelligenz und Klugheit zurückzubringen, auf die Straße. Darunter auch einige Künstler, die Konzerte veranstalten. Das Prinzip ... <a title="1800-15 &#8211; Positionen: Danke, Herbert Grönemeyer! #Dresden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301215-positionen-danke-herbert-groenemeyer-dresden/" aria-label="Mehr Informationen über 1800-15 &#8211; Positionen: Danke, Herbert Grönemeyer! #Dresden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16580" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg" alt="&quot;Danke&quot; - Banner" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Zu den schlimmsten Vorstellungen muss es anno dazumal gehört haben zu verstehen, dass der gemeine Mob die Straße Stück für Stück eroberte. Diesmal ist es nicht anders. Doch jetzt gehen immer mehr Menschen auf die Straße, um ein Stück Intelligenz und Klugheit zurückzubringen, auf die Straße. Darunter auch einige Künstler, die Konzerte veranstalten. Das Prinzip Hoffnung ist zurückgekehrt.</p></blockquote>
<p>Direkt im Berliner Speckgürtel, in Dresden, hat Herbert Grönemeyer das Wort ergriffen und eine beachtenswerte, kurze Rede gehalten, die ein Statement beinhaltet. Reden wir nicht lange herum, sondern lassen ihn selbst ausführen, was ihn in Dresden bewegt hat.</p>
<p>Eins allerdings ist hinzuzufügen: Wir sagen &#8222;Danke&#8220; für einen aufgeräumten Kopf, Tatkraft und den Entschluss, sich deutlich zu positionieren. Es kann doch nicht sein, dass Niedrigniveau zum Maßstab für ganzheitliches Denken in Deutschland wird. Nööö&#8230;.</p>
<p>Wie lange, wissen wir nicht, aber: Hier ist die Rede anzusteuern über <a title="externer Link" href="http://www.mdr.de/nachrichten/video248566.html" target="_blank">die Website des mdr</a></p>
<p>Herbert Grönemeyer taucht hier auch noch auf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Herbert+Gr%C3%B6nemeyer">in den hiesigen Latifundien&#8230;</a></p>
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		<title>1798-15 &#8211; Positionen: Vom Brüstungsgitter instandzuhalten #Metallbaunews</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 10:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider ist es gang und gäbe. Einmal beauftragen, dreimal mahnen. Sonst läuft nüscht. Handwerker nerven (häufig). Von Ausnahmen abgesehen. Einzelkämpfer-Kleinbetriebe, können sich nicht organisieren, haben die Sachen nicht im Griff, die sie tun. Sind eigentlich nette Leute. Vielleicht liegt´s an den Kaltgetränken am Abend. Jeden Abend. Man weiß es nicht. Das Haus steht in Berlin-Schöneberg. ... <a title="1798-15 &#8211; Positionen: Vom Brüstungsgitter instandzuhalten #Metallbaunews" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301015-positionen-vom-bruestungsgitter-instandzuhalten-metallbaunews/" aria-label="Mehr Informationen über 1798-15 &#8211; Positionen: Vom Brüstungsgitter instandzuhalten #Metallbaunews">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8307" aria-describedby="caption-attachment-8307" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8307" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65.jpg" alt="Kellerfenster mit Mäusegitter in Berlin-Kreuzberg" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Falcke-17-65x65-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8307" class="wp-caption-text">Kellerfenster mit Mäusegitter in Berlin-Kreuzberg</figcaption></figure>
<p>Leider ist es gang und gäbe. Einmal beauftragen, dreimal mahnen. Sonst läuft nüscht.</p>
<p>Handwerker nerven (häufig). Von Ausnahmen abgesehen.</p>
<p>Einzelkämpfer-Kleinbetriebe, können sich nicht organisieren, haben die Sachen nicht im Griff, die sie tun. Sind eigentlich nette Leute. Vielleicht liegt´s an den Kaltgetränken am Abend. Jeden Abend. Man weiß es nicht.</p>
<p>Das Haus steht in Berlin-Schöneberg. Die Eigentümer haben beschlossen, im Vorderhaus an der Straßenfassade die acht Balkone anzusehen, die Brüstungsgitter (Blumenkästen) haben. Diejenigen, die reparaturbedürftig sind, sollen repariert werden. Diejenigen, die erneuerungsbedürftig sind, sollen erneuert werden. Diejenigen, die in Ordnung sind, können so bleiben. Eventuell sind ein paar Vorsorglichkeitsmaßnahmen zu erwägen: Anschleifen, entrosten, wo erforderlich und Metallschutzanstrich: Das wäre ja gar nicht so doof.</p>
<p><span id="more-16561"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11483" aria-describedby="caption-attachment-11483" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/Metallsiebe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11483 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/Metallsiebe.jpg" alt="Metallsiebe, Metallkörbchen" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/Metallsiebe.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/Metallsiebe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/Metallsiebe-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11483" class="wp-caption-text">Metallsiebe, Metallkörbchen</figcaption></figure>
<p>Hausverwaltungen sollen so arbeiten, wie es &#8222;vernünftig gebildete und unvoreingenommene Hauseigentümer&#8220; selbst machen würden. Gebote wie die wirtschaftliche Vernunft, der Erhalt des Bestehenden und die Abwägung, wo Investment erforderlich ist, sind Kriterien.</p>
<p>Es entspricht den Geboten der wirtschaftlichen Vernünftigkeit, nur solche Gitter zu erneuern, deren Erneuerungsbedürftigkeit unaufschiebbar ist. Bzw. deren Instandsetzung im Rahmen einer Reparatur unwirtschaftlich wäre.</p>
<p>Vom Schreibtisch aus lassen sich diese Dinge nicht lösen. Man muss hin und sich die Sache anschauen, Stück für Stück. Für einen Kostenvoranschlag, was getan werden muss, muss man ermitteln. Es ist nur fair und auch geboten, in einem solchen Fall die Vorermittlungen tatsächlich kostenpflichtig durchzuführen: Der Handwerker muss für diese Fleißarbeit Zeit aufwenden. Abrechnung nach Zeitaufwand, ein grundfaires Anliegen. Doch daraus wird nichts. Der Auftrag ist klar formuliert:</p>
<blockquote><p>Auftrag zur Vorermittlung des tatsächlichen Arbeitsbedarf:<br />
Anschauen sämtlicher Brüstungsgitter (gegen Zeitaufwand: Der Rückfluss soll hinterher entweder ein ad hoc-Reparaturvorgang &#8222;auf Zuruf&#8220; im  guten Kontakt mit mir sein oder (bei Bedarf) die komplette Entfernung und Neuanbringung entsprechender Brüstungsgitter. Die bedarfsgerechte Befassung wird vom Auftragnehmer mit uns abgestimmt, das kann auch ein Kostenvoranschlag sein. Dazu sind angehängt: Tiefenrecherchen meinerseits als Arbeitserleichterung (Anlage). Hilfreich bei Bedarf: Die Hauskommissare der Hauswartsfirma (dort hauptsächlich Herr Reinhardt)</p></blockquote>
<p>Der ganze Auftrag scheitert.</p>
<p>Dabei war alles geschickt eingefädelt: Ich habe den Metallbauer vorher angerufen, ihm genau gesagt, wie der Auftrag abzuwickeln ist. Dann den Auftrag geschickt. Und ein Versprechen erfüllt: Aktenauszüge (Ausschnitte) der Straßenfassade aus den Bauplänen vom Haus, ein Belegungsplan &#8222;Wer wohnt wo, wie heißt wer&#8220;, Lage der Wohnung, Benennung der Wohnungseigentümer undsofort.</p>
<p>Alles vergebliche Liebesmühe.</p>
<p>Zwei-, dreimal dran erinnert, nichts und dann ein Angebot jetzt. Endlich.</p>
<blockquote><p>Austausch von acht Brüstungsgittern pauschal 6.000,- € (ohne weitere Informationen)</p></blockquote>
<p>Der Laienjurist in mir meldet hier eine Gehörsrüge an. Das war nicht mein Auftrag.</p>
<p>&#8222;Ich bin nicht rein gekommen,&#8220; sagt der Metallbauer auf Anruf von mir. &#8222;War keiner da,&#8220; nur eine Frau, &#8222;wie heißt sie noch? Habe ich vergessen.&#8220; Aha.</p>
<p>Ich erinnere ihn an den Wortlaut meines Auftrags. &#8222;Na gut, wenn Sie das so wollen jetzt,&#8220; sagt er, und ich &#8222;Nein, nicht jetzt, sondern vor zwei Monaten.&#8220; &#8222;Na gut, dann mach ich jetzt einen Aushang da,&#8220; sagt er und &#8222;geh da nächsten Montag hin.&#8220; Und ich: &#8222;Nein, machen Sie jetzt den Aushang und gehen Sie eine Woche später am Montag hin,&#8220; sage ich und &#8222;die Leute haben auch was anderes zu tun, müssen arbeiten.&#8220; Und er so: &#8222;Na ja, gut dann, okay..&#8220; und überhaupt.</p>
<p>Grundmieses Gefühl. So was von unkoordiniert.</p>
<figure id="attachment_9282" aria-describedby="caption-attachment-9282" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9282" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg" alt="Bitte selbst abäppeln!" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3897-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9282" class="wp-caption-text">Bitte selbst abäppeln!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schneegida ist, wenn wir uns den ständigen Schneefall nicht mehr gefallen lassen möchten. Und wenn im Bereich der sozialen Netzwerke all diejenigen uns mit Kommentaren und Postings erklären, dass es jetzt geschneit hat und die Anderen, dass es noch nicht geschneit hätte. Dass es so schön ist, wenn es mal wieder schneit, bzw. unschön, dass es schon wieder so hanebüchen schnitt. Die Forderung: <strong>Wir sind der Schnee!</strong></p></blockquote>
<p>So was von &#8222;Veräpplung&#8220;, Pferdebesitzer werden in der Reithalle aufgefordert abzuäppeln. Das bedeutet sauber machen, Kothaufen der Pferde beseitigen. So liegt hier Sache beim Metallbaubetrieb doch recht ähnlich. Bitte abäppeln.</p>
<p>Es war doch ein ganz klarer Auftrag.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das war alles rott&#8220;, sagt der Metallbauer im Telefonat. Doch das befriedigt uns nicht. Bei wem genau war er auf dem Balkon und hat sich die Gitter angesehen? Warum sind die Befunde nicht in Listenform aufgelistet und damit nachvollziehbar? Ich habe nicht gehört, dass sich der Metallbauer irgendwo angemeldet hat? &#8211; Ja, das stimmt. Er war gerade dort in der Gegend. Eine Frau war da, die anderen nicht. &#8222;Ich habe ja auch keine Telefonnummern.&#8220; &#8211; Es wird klar: Der Fehler liegt ausschließlich beim Auftraggeber: Fing dieser denn schon an mit der Auswahl des falschen Metallbaubetriebs!</p></blockquote>
<p>Einmal darf jeder &#8222;Scheiße bauen&#8220;, doch dann ist Schluss mit lustig. Der Chefkoordinator der Pegida in Dresden, sagt dessen Stellvertreterin Oertel bei Günter Jauch, habe Dinge auf dem Kerbholz so wie jeder, der mal Mist gebaut hat. &#8222;Jeder hat eine zweite Chance verdient,&#8220; hat sie gesagt, bei Günter Jauch. Das gilt jetzt auch für den Metallbaubetrieb, der den Auftrag endlich abarbeiten muss.</p>
<blockquote><p>Auch der andere Auftrag an den Metallbauer: &#8222;Melde Dich bei Herrn Hintze, dann fahre nach Absprache dorthin und mach das Metalltor zum Hof leiser, nimm Gummis mit, die die Schließgeräusche abpuffern und unterbinden, und zeige die Arbeit hinterher Herrn Hintze, der die Leistung dann abzeichnet, ist bei ihm angekommen. Es wird was anderes draus. Im Nebensatz berichtet er, er sei nun sowieso nachher dort in der Gegend und dann fahre er gleich mal ran. Auf Nachfrage: &#8222;Hast du dich verabredet?&#8220;, sagt er, &#8222;ich hab angerufen, da wird nur angesagt, er sei nicht erreichbar.&#8220; Man kann keine Nachricht hinterlassen. &#8222;Schick ihm doch auf sein Handy eine SMS, denn wenn Du keine Nachricht hinterlässt, wird er Dich auch nicht zurückrufen, denn er kennt ja Deine Handynummer nicht.&#8220;, sagt er: &#8222;Och, ach ja&#8220; und &#8222;Uff&#8220;. Na siehste, communication error, Auswege aus der täglichen Not und geschickte technische Gimmicks, wie man einen Kunden erreicht. Dass ich ihm das erklären muss? Uff.</p></blockquote>
<p>Weder Pegida-Organisationstalente noch Metallbaubetriebe haben eine dritte Chance verdient. Wenn einer von beiden sich noch einmal in zu beanstandender Art und Weise fehlverhalten oder künftig ein Fehlverhalten zu rügen ist, dann ist es aus: Mit der Geschäftsverbindung zum Metallbaubetrieb. Aber auch mit der Pegida in Deutschland. Denn eins ist doch klar: Weder von dem einen noch von den Anderen, dort in Dresden, die da sagen, sie seien das Volk, war etwas vernünftiges zu hören.</p>
<p>Oder hat jemand etwas vernünftiges gehört? Ich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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