<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>o2 &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<atom:link href="https://gesichtspunkte.de/tag/o2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 19:07:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/cropped-thomas.01-32x32.gif</url>
	<title>o2 &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/143711/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/143711/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 21:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkfirma]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[t-mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11252</guid>

					<description><![CDATA[In der Mobilfunkbranche werden Verträge und Geschäfte (Neugeschäft) inzwischen weitgehend telefonisch abgewickelt. Wer dies für gefährlich hält und die Gefahr von Missverständnissen und Kleingedrucktem sieht, das man am Telefon eigentlich nur übersehen kann, muss sich brieflich an den Anbieter wenden und ein schriftliches Angebot erfragen. Auch in Webseiten-Onlineshops ist die Gefahr zu groß, etwas anzuklicken, ... <a title="1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143711/" aria-label="Mehr Informationen über 1093-11 &#8211; Positionen: Wie man versucht, Mobilfunkverträge zu optimieren, macht man es falsch! Der Kunde ist immer schuld!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p><strong>In der Mobilfunkbranche werden Verträge und Geschäfte (Neugeschäft) inzwischen weitgehend telefonisch abgewickelt. Wer dies für gefährlich hält und die Gefahr von Missverständnissen und Kleingedrucktem sieht, das man am Telefon eigentlich nur übersehen kann, muss sich brieflich an den Anbieter wenden und ein schriftliches Angebot erfragen. Auch in Webseiten-Onlineshops ist die Gefahr zu groß, etwas anzuklicken, das man hinter nur bereut. Ein Plädoyer für mehr Sorgfältigkeit. Und der Bericht, dass das scheitert, wenn man sich präzise brieflich an die Anbieter wendet. Entweder sie antworten gar nicht, oder sie antworten mit Textbausteinen, aus denen glasklar ersichtlich ist, sie wollen konkrete Anfrage so nicht beantworten. Denn dies wäre nicht in ihrer bunten Welt, also fremdes Land. Doch am Ende sind wir das: die eventuellen Neukunden!</strong></p>
<p>An sich ist das Geschäft klar umrissen und inzwischen bundesdeutscher Standard: Nach Ablauf von Festvertragslaufzeiten (in der Regel 24 Monate) laufen Mobilfunkverträge aus, die man zwei Jahre zuvor in der Absicht geschlossen hat, ein neues Mobilfunktelefon zu erwerben und dann zwei Jahre sorgenlos auf neuestem Stand der Technik zu telefonieren.</p>
<p><span id="more-11252"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>Das ganze System funktioniert so, dass es einen Hype gibt, der den Systemwechsel zu einem noch besseren, noch neueren Telefon betrifft. Zu den Spitzenreitern im Mobilfunkhype zählen zu recht die Mobiltelefone von Apple namens iPhone. Sie werden zelebriert wie das Jesuskind. Schwierig allerdings, darauf noch individuell zuzugehen. Noch schwieriger, nicht in ein Standard-Vertriebsnetz zu geraten, dass uns Kunden überhaupt noch Spielräume lässt. Z.B. für individuelle Vereinbarungen: Pustekuchen.</p>
<p>Vor zwei Jahren unternahm ich den Versuch, einen Wechsel in Sachen Mobilfunktelefonie bei uns einzuleiten und ich kann vorwegschicken, dass mir das nicht gelungen ist. Die Idee: Da wir mehrere Telefone bräuchten, würden wir einen Firmen- bzw. Rahmenvertrag abschließen. Dadurch würden wir wichtig und -was für uns wichtiger ist: Wir würden eine Vielzahl von verschiedenen bearbeitungsintensiven Vorgängen bei der Mobilfunktelefonie bündeln. Die Struktur übersichtlich, die Kosten im Griff, und alles schön vereinheitlicht, auch Kündigungsfristen. Pustekuchen.</p>
<p>Die Realität sah vollkommen anders aus. Wir erhielten von t-mobile, mit denen wir diesen Versuch unternahmen, immer unterschiedliche Bestätigungen zu jedem Vorgang. Jede Auftragsbestätigung extra, alles in einzelne Schreiben. Fazit: Sämtliche Organisationsbemühungen für die Katz. Wie ein Buchhalter musste ich einzelne Kartennummern, Handyverträge und deren taggenaue Kartenfreischaltung überwachen, separat abspeichern, terminlich auf unterschiedliche Termine legen. Der Papierkram im Zusammenhang mit vier Handys und mehreren Karten war -kurz gesagt- der absolute &#8222;Unterlagen-Tango&#8220;.</p>
<p>Die Hoffnung, über Firmen-Rahmenverträge rationelle Synergieeffekte zu erreichen, kann man getrost vergessen. Noch schlimmer: nun laufen 24 Monate aus und es steht eine Vertragserneuerung an, denn es ist sogar gelungen, die Vielzahl der einzelnen Verträge zu kündigen. Natürlich auch wieder nicht zum einheitlichen Auslauf, sondern jeweils unterschiedlich.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anbieter o2</span></p>
<p>Interessant folgende Erfahrung, die ich als äußerst negativ erklären kann. Ich machte den Fehler, mich bei o2 aus Zeitgründen einfach telefonisch anzumelden und dort zwei Handys und drei Mobilfunkkarten zu bestellen. Am Telefon erschien mir das Angebot okay. Am selben Tag bekam ich erneut vier (nicht eine&#8230;) Email mit vielen kleingedruckten Bedingungen. Es stellte sich heraus, dass der Kaufpreis für das iPhone teuer ist.</p>
<p>Die Bedingungen unseres Telefonats waren nach meiner Erinnerung unvollständig und missverständlich dokumentiert. Nachdem ich die Auftragsbestätigungen erhielt, entschied ich mich zur Vermeidung von schwerwiegenden Folgen, deren Konsequenzen ich nicht überblicken könnte, zur sofortigen Stornierung des gesamten Auftrags. Ich entschied, mich auf gar keinen Fall auf Akquise-Gespräche am Telefon einzulassen, sondern schlichtweg den Spieß umzudrehen. Ich würde in einer sehr konkret formulierten Anfrage das gesamte, abgefragte Paket darstellen und auch die üblichen Tarifeinstufungen möglich machen.</p>
<p>Kurz gesagt. So herum klappt das nicht.</p>
<p>Erstens ist o2 bspw. nicht in der Lage, einen am selben Tag widerrufenen Auftrag zu stornieren. Das geht nicht. Die Sachen werden verschickt, egal ob du den Auftrag widerrufen hast. Die Annahme zu verweigern der (stornierten) Auftragspakete geht aus mehreren Gründen nicht. Erstens schickt o2 die Pakete ohne Angabe eines aufgedruckten Absenders heraus. Die Zustellung erfolgt dann über Nachbarn, minderjährige Kinder und nichteingeweihte Dritte, die das Paket gefälligerweise abnehmen. Dann ist es da.</p>
<p>Zweitens sagt die o2-Hotline, man dürfe die Annahme nicht verweigern. Denn im Falle eines Postsendungsverlusts bei der Rücksendung des verweigerten Pakets drehe sich die Haftung um. Der die Annahme verweigernde Kunde (der ja keiner ist, er hat längst storniert und ist raus aus der Nummer) hafte im Ergebnis für den Verlust der Sendung auf dem Rücksendewege. Die Richtigkeit dieser Aussage habe ich nicht überprüft. Allerdings ist schon das ein dicker Hund, oder? Man fragt sich spätestens hier, wie diese Praxis wohl deutsche Gericht sehen würden?</p>
<p>Mit Sicherheit ist das bei dieser Ausgangssituation auch falsch. Denn eine am selben Tag vorgenommene Auftragsstornierung ist gültig. Der Kunde in spé kann doch nicht dafür haften, dass ein Mobilfunkbetreiber nicht in der Lage ist, einen Auftrag taggleich zu bearbeiten, eine Kündigung, einen Storno bzw. einen Rücktritt aber nicht. Mir fehlen die Lust und vor allem das Verständnis, mich damit überhaupt auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen. Es ist ein großer Bohei.</p>
<p>Wer einmal etwas bestellt hat, bekommt es geliefert, egal was er dann noch tut.</p>
<p>Besonders perfide die Strategie der verschiedenen Medienbrüche, es ist ein ausgeklügeltes System von Kommunikation und vor allem gezielter Nonkommunikation:</p>
<p>Die Auftragsbestätigung von o2 kommt per Email, dazu muss man seine Emailadresse angeben. In der Email heißt es dann gleich, man dürfe auf diese Email nicht an die Absenderadresse antworten. Siehste? Ja, wohin dann? Das Impressum der spanischen telefonica-Tochter o2 ist jedenfalls stark überarbeitungsbedürftig und weist keine Möglichkeiten aus, zu reagieren. Der &#8222;kluge Kopf&#8220; recherchiert allerdings das Impressum und sucht sich wenigstens eine funktionierende Faxnummer heraus, wenn schon der Mobilfunkbetreiber mit großer Absicht keine funktionierenden Emailadressen hinterlegt.</p>
<p>Das Web-Frontend, auf dem o2-Neukunden und Bestandskunden Mitteilungen an o2 machen dürfen, lässt weder die Möglichkeit zu, sich selbst eine Kopie einer Email zu übersenden, um den Versand rechtssicher zu dokumentieren. Noch erhält man eine Reply (Antwort), z.B. mit einer Ticketnummer, die das dokumentiert. Ganz sicher erscheint mir: o2 wünscht an dieser Stelle nicht, dass die Kommunikationsstrecke rechtssicher nachvollziehbar wird.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, ob man es mit einem derartigen Mobilfunkanbieter machen möchte in Zukunft? Ich habe jedenfalls die Lust insgesamt verloren.</p>
<p>Die andere Sache: Eine schriftliche Anfrage an vier verschiedene Mobilfunkanbieter via Email (Anhang pdf-Schreiben) mit konkreten Fragen und der Bitte, das Angebot &#8222;kostentransparent&#8220; auf eine bestimmte Art und Weise mit bestimmten Mindestangaben zu versehen, zeitigt nach drei Tagen der Anfrage eine einzige Reaktion. Die Fa. vodafone reagiert mit folgendem, vollkommen abwegigen Antworttext, den ich absichtlich zitiere:</p>
<blockquote><p>es freut uns, dass Sie sich für einen Neuvertrag bei Vodafone interessieren.</p>
<div>Eine Info für Sie vorab: Unter der Rufnummer 0800-172-1700 erreichen Sie unsere Tarifberater täglich von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr kostenlos aus allen nationalen Netzen. Ihr Vodafone-Team beantwortet Ihnen gern alle individuellen Fragen und nimmt Ihre Aufträge sofort entgegen.</div>
<div id="answer_###vera_placeholder_content###">
<div>Parallel dazu werden wir Sie in Kürze unter der von Ihnen angegebenen Rufnummer kontaktieren.</div>
<div>Nun zu Ihrer Anfrage. Sie interessieren sich für einen Neuvertrag bei Vodafone.</div>
<div><strong>Leider haben Sie uns nicht mitgeteilt, welche Leistungen Ihr Wunsch-Tarif beinhalten soll</strong>. Daher empfehlen wir Ihnen unseren beliebtesten Tarif, die Vodafone SuperFlat Internet Plus.</div>
<div> </div>
<div> Damit stehen Ihnen folgende Leistungen zur Verfügung:</div>
<div> * Sie telefonieren so viel Sie möchten ins deutsche Vodafone- und Festnetz<br />
* Internet-Flat mit 500 MB Datenvolumen bei maximaler Bandbreite (ab 500 MB wird die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert, Sie surfen aber weiterhin kostenfrei)<br />
* Datenvolumen von 500 MB für BlackBerry Internet-Services<br />
* Vodafone SMS Flat Allnet kostenfrei (3000 SMS pro Monat in alle deutschen Mobilfunknetze)<br />
* Nutzung von Voice over IP und Tethering (Nutzung des Handys als Modem) kostenfrei<br />
* zusätzlich erhalten Sie als Neukunde eine Flat zum Telefonieren in ein weiteres Mobilfunknetz Ihrer Wahl kostenfrei dazu (diese wählen Sie nach Erhalt unserer SMS selbst aus)<br />
* kostenfreie Nutzung der Vodafone ZuhauseOption inklusive einer kostenfreien Zuhause-Rufnummer auf Wunsch</div>
<div>Der monatliche Basispreis für die Vodafone SuperFlat Internet Plus beträgt 49,95 Euro.</div>
<div> Für nur 10 Euro mehr bekommen Sie ein vergünstigtes Smartphone. Die aktuelle Auswahl finden Sie hier: <a href="http://shop.vodafone.de/Shop/smartphones/">http://shop.vodafone.de/Shop/smartphones/</a></div>
<div>Wir freuen uns schon darauf, Sie als neuen Vodafone-Kunden begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.</div>
<div> </div>
</div>
<div id="answer_###vera_placeholder_footer###">
<div>Freundliche Grüße nach Berlin</div>
</div>
</blockquote>
<p>Ich fasse mich kurz.</p>
<p>Dieser Text hat nichts, aber auch gar nichts mit meiner detaillierten, tabellarisch-übersichtlichen Anfrage an die Mobilfunkbetreiber zu tun, in der sämtliche Angaben detailliert und exakt als Vorgaben für einen Vertrag gemacht wurden. Ich telefoniere übrigens seit 1986 mobilfunktechnisch.</p>
<p>Fazit: Sich mit der Mobilfunkbranche in Verbindung zu setzen und zu verlangen, ein konkretes Angebot mit durchschaubaren Kostenstrukturen und einem &#8222;erkennbar guten Angebot&#8220; zu erhalten, ist schlichtweg aussichtslos. Stattdessen viel Lärm um Nichts und jede Menge &#8222;Kommunikationsschrott&#8220;.</p>
<p>Bei mir nur Unverständnis.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/143711/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4-09 &#8211; Summ, summ, summ &#8211; Bienchen summ herum!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/summ-summ-summ/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/summ-summ-summ/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 16:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#WartungundPflege]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Geistesblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Industriekletterer]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkfirma]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwinger Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Wespen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2584</guid>

					<description><![CDATA[Nein, nicht Bienchen, sondern Wespen sind gemeint. Die Wohnungseigentümerin wohnt im Dachgeschoß in Kreuzberg. Seit geraumer Zeit fliegen oben in der Holz-Außenverkleidung über ihrer Terrasse Wespen in großer Anzahl ein und aus. Das nervt. Sie weist gleich darauf hin, es sei äußerst schwer, da ran zu kommen. Man müsse dazu aufs Dach. Gut, sagt der ... <a title="4-09 &#8211; Summ, summ, summ &#8211; Bienchen summ herum!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/summ-summ-summ/" aria-label="Mehr Informationen über 4-09 &#8211; Summ, summ, summ &#8211; Bienchen summ herum!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2585" aria-describedby="caption-attachment-2585" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/wespe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2585" title="gemeine Wespe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/wespe-150x150.jpg" alt="gemeine Wespe" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-2585" class="wp-caption-text">gemeine Wespe</figcaption></figure>
<p>Nein, nicht Bienchen, sondern Wespen sind gemeint. Die Wohnungseigentümerin wohnt im Dachgeschoß in Kreuzberg. Seit geraumer Zeit fliegen oben in der Holz-Außenverkleidung über ihrer Terrasse Wespen in großer Anzahl ein und aus. Das nervt. Sie weist gleich darauf hin, es sei äußerst schwer, da ran zu kommen. Man müsse dazu aufs Dach. Gut, sagt der Verwalter, kein Problem. Wir haben ab und zu einen Industriekletterer, den fragen wir mal. Der <a title="externer Link" href="http://www.schwinger-alpin.de" target="_blank">Industriekletterer</a> sagt in seiner Stellungnahme</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> ich habe mit Frau Sommer (* Name geändert) gesprochen und sollte mich mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Wespennestbeseitigung zu koordinieren. Ich<br />
kann das Ding entfernen, allerdings nur mit Unterstützung des Schädlingsbekämpfers. Ohne entsprechende Schutzkleidung geh ich da nicht ran. Hatte letztes Jahr das Vergnügen innerhalb von wenigen Sekunden mindestens 30 Stiche zu erhalten, als ich versehentlich beim Efeurückschnitt in ein Nest getreten bin. Lange Rede kurzer Sinn, ich machs, aber eben nur im kombinierten Einsatz. Haben sie einen Schädlingsvernichter an der Hand?&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich sehe direkt nach: Nein, an der Hand habe ich tatsächlich <em>keinen</em> Schädlingsvernichter. Das bringt mich auf die Idee, im Datenbestand der Hausverwaltung nachzusehen. Natürlich finde ich gleich ein paar Schädlingsvernichter, in diesem Fall einen <a title="externer Link" href="http://www.berlinerbaereg.de" target="_blank">Berliner Bär</a>. Mein Telefonat verläuft überraschend. Sie sagen, das sei kein Problem, ooopss, sie arbeiteten als Schädlingsbekämpfer auch mit moderner Teleskoptechnik und könnten daher grundsätzlich bis zu 10 m &#8218;über dem Kopf&#8216; arbeiten. Hört sich gut an. Außerdem besäße die Firma zwei Mitarbeiter, die ebenfalls als Industriekletterer ausgebildet sind. Wer sagt&#8217;s denn? Hab ich nicht gewusst. Also bekommt er den Auftrag. Der Industriekletterer ist diesmal raus, na dann ein andermal. Und ich nehme mir fest vor, die Website der Fa. Berliner Bär noch einmal zu besuchen und mir anzuschauen, ob dort tatsächlich so was drauf steht.</p>
<p><span id="more-2584"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Es geht auch um Wissensvermittlung: Man hat eine lange Jahre währende, erfolgreiche Geschäftsbeziehung und dann schaut man eben nicht mehr drauf, auf das Informationsmaterial, das wir selbstverständlich vor den Augen haben. Und richtig, allerdings hätte ich auf eine fette Taube dort klicken müssen. Es gibt <a title="externer Link" href="http://berlinerbaereg.de/index.php?status=1098" target="_blank">so genannte Höhenarbeiter</a> dort. Und was uns noch mehr überrascht: die Firma hat inzwischen offenbar sogar ein Auftrags-Monitoring aufgebaut, man kann Zugangsdaten anfordern und sich dann über den Stand eines Auftrags auf dem Laufenden halten. Es bewahrheitet sich wieder: Gehe mit offenen Augen durchs Land und schlafe nicht.</p>
<figure id="attachment_2586" aria-describedby="caption-attachment-2586" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0044_Seeigel_am_Strand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2586" title="Seeigel am Strand - Foto: Thomas Gotthal (2009)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0044_Seeigel_am_Strand-150x150.jpg" alt="Seeigel am Strand - Foto: Thomas Gotthal (2009)" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-2586" class="wp-caption-text">Seeigel am Strand - Foto: Thomas Gotthal (2009)</figcaption></figure>
<p>Operation Geistesblitz: im Geschäftskunden-Journal &#8218;elements&#8216; der Firma O2 (Mobilfunk) gab es dazu einen äußerst intensiven und gut gemachten Artikel: Wenn das Hirn faul wird, weil es liebt, in gewohnten, gemächlichen Bahnen zu lenken, schaffe dir Abwechslung. Gehst du einen Strand barfuß entlang, programmiert das Gehirn &#8218;weicher Sand&#8216; und befasst sich mit dieser Wahrnehmung nach einer Weile der Strecke immer weniger. Trittst du dann überraschend auf einen gestorbenen <strong>Seeigel</strong>, schreit das Hirn Alarm. Womit wir nicht empfehlen möchten, im Arbeitsalltag auf Seeigel zu treten, um frischen Wind in den Kopf zu lassen. Auch <strong>Wespenstiche</strong> -siehe oben- sind ungeeignet. Womit man eingefahrene Gedanken wieder auf Trab bringt? Wird nicht verraten, schließlich hat möglicherweise die Firma O2 ein Copyright auf diese Ideen, und es muss ja einen Grund dafür geben, dass dieser wirklich gute Artikel nicht per download aus dem Internet verfügbar ist. Müssen wir am Ende also doch alle selbst nachdenken?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/summ-summ-summ/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[elements]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Marius Müller Westernhagen]]></category>
		<category><![CDATA[o2]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2252</guid>

					<description><![CDATA[   Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen) Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in ... <a title="82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/" aria-label="Mehr Informationen über 82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /> </p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2253" title="card-umts" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg" alt="card-umts" width="166" height="119" /></a></p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen)</p></blockquote>
<p><strong>Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach</strong>. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in die Jahre, langweilt ihn allerdings &#8218;der große Bohei&#8216; um die neuesten, schnellsten und schicksten tragbaren Telefonapparaturen eventuell sogar. &#8218;Es muss nicht immer Kaviar sein,&#8216; nur seniorengerechte Handys, dafür ist die Reinkarnation von <strong>gesichtspunkte.de </strong>noch zu jung. Ganz sicher. Und dennoch hat sie großes Verständnis für die Forderung von Senioren nach maßgeblicher Beschneidung von Multifunktionshandys, die immer mehr können. Ich will telefonieren, lautet die Forderung der Alten, das reicht. Die Tasten für die Nummernwahl dürfen nicht zu klein ausfallen, sonst ist das Tippen der Nummer fatal. Das Gedächtnis des älteren Menschen ist zumeist auch ganz gut. Also könnte man, so eine oft gehörte Forderung, auch das Telefon-Adressbuch weglassen, weil das viel zu umständlich ist. Wozu braucht ein Handy eine Fotofunktion? Die brauchen nur Schüler, die auf <a title="externer link" href="http://www.schuelervz.net" target="_blank">SchülerVZ</a> die ewig gleiche Pose fotografisch abbilden. Die Kamera, das Telefon, wird dabei ca. auf 30 Grad über den Kopf angewinkelt und der Teenager schaut möglichst cool in die Linse. Eventuell spreizt den Zeigefinger und den kleinen Finger der Hand noch ab, aber was dieser Gruß bedeutet, das wissen die gar nicht.</p>
<p><strong>Und dann gibt es noch</strong> die <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierlegende_Wollmilchsau" target="_blank">&#8218;eierlegende Wollmichsau&#8216;</a>.</p>
<p><span id="more-2252"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong><span style="color: #ff0000;">*</span><strong>*</strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Es handelt sich dabei um das Kulthandy schlechthin</strong> und geschaffen hat es ein in die späten Jahre gekommener Mann, der erst weltweit Computergeschichte schrieb, indem er bedienbare Personalcomputer mit einem Apfellogo entwarf. Sogar Senioren behaupten, sie verstünden die Funktionen dieser Computer besser als die updateträchtigen, ständig nach Hause telefonierenden Windoofs-PCs eines (anderen) Vermarktungsgenies in Seattle. Freiheit ohne Grenzen &#8211; Windows (Fenster)- Jobs (Arbeitsplätze) &#8211; Gates (Tore). Erst gab es noch den Rechtsstreit zwischen der <a title="externer link" href="http://beatles.com" target="_blank">Beatles-Firma Apple</a> und Steve Jobs&#8216; Firma <a title="externer link" href="http://www.apple.de" target="_blank">gleichen Namens</a>. Dann wurde ihm eine neue Leber verpasst und wie um die krankheitsbedingte Abwesenheit des Masterminds als Konzern inzwischen überleben zu können, warf Apple vorher noch schnell das<strong> iPhone</strong>auf den Markt. Und nun ist es voll angekommen und jeder will es haben. Die Telefonierstrategie dieses iPhones<strong> trotzt zwar obigem Ruf nach Funktionenreduzierung</strong>, ist aber -man staune!- <strong>intuitiv erfahrbar</strong>. Man wischt, streichelt und zuppelt mit den Fingerspitzen über den sensiblen Touchscreen. Eine zärtliche Grenzerfahrung mit einer insgesamt gelungenen Haptik. <strong>Erfolg fühlt sich jetzt so an!</strong></p>
<p><strong>Nach dem iPhone lechzen nun viele</strong>, eins zu besitzen ist praktisch <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/State_of_the_Art" target="_blank">&#8217;state of the art&#8216;</a>, Stand der Technik, kurz: geil! Die mobilfunktelefonierende Masse der Menschen teilt sich nun in zwei Lager: die einen, die stöhnen, weil sie den falschen Mobilfunkprovider haben und noch eine Rest-Vertragsdauer. Und die anderen, &#8218;Hänschen im Glück&#8216; und Überläufer zum magentafarbenen Koloss. Denn das <strong>iPhone</strong> wird in Deutschland exklusiv über <a title="externer link" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">t-mobile</a> vermarktet, und zwar wenigstens noch bis zum Ende diesen Jahres. Derzeit laufen schon Verhandlungen, u.a. O2 und Vodafone sind &#8218;heiß wie Schmidt´s Katze&#8216;, das edle Teil ebenfalls vermarkten zu dürfen. Ein namentlich hier ungenannt bleibender &#8218;inoffizieller Informant&#8216; (vorläufiges Kürzel: inIM) steckte <strong>gesichtspunkte.de</strong>, dass t-mobile für 24 Monate Leben eines iPhones ca. 20% der entstehenden Mobilfunkgebühren an den Apfelkonzern weiterreicht. Kein schlechter Deal. Spitz auf Knopf gerechnet, kommt ein erklecklicher Betrag zusammen, für den man leicht mehrere Organe ersatzweise einpflanzen kann, könnte. Ob diese Information stimmt, who knows?</p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg" alt="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" width="240" height="240" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Buch &quot;Sorge Dich nicht, lebe!&quot; (Quelle: amazon)</figcaption></figure>
<p><strong>Und dann ist da noch die grundlegende Frage</strong>: Soll ich die Nummer portieren lassen, also bspw. bei einem Wechsel von o2 (Kündigung) zu t-mobile (neuer Vertrag) die alte Nummer zu t-mobile portieren lassen? Wozu? Viele Menschen haben das Handy rund um die Uhr an und eine große Zahl von Menschen in Deutschland verlagert auf diese Weise sogar die eigenen Gesprächskosten auf die Angerufenen, wie kürzlich eine Studie unter Beweis stellte. Darüber wurde von <strong>gesichtspunkte.de</strong> <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/handy/" target="_self">hier kurz berichtet</a>. Eine neu zugeteilte Rufnummer hat ihre Vorteile: vorbei sind die Zeiten, in denen nervige Anrufer einen belästigen, während man an der Wursttheke über die Frage nachdenkt, ob 200 g luftgetrocknete Salami tatsächlich ausreichen übers Wochenende. &#8218;Geben sie mir doch 300 g, Moment, ja, nö, ich steh hier an der Wursttheke, nein, es passt gerade, nö super, klar treffen wir uns bald,&#8216; oder du bist dabei, die schwefligen Jagdgründe in Pompeji (Italien, bei Neapel) zu begehen und es ringt: &#8218;Ja, mein Wasserhahn tropft,&#8216; meldet der Mieter dem Kulturreisenden. &#8218;Dann ruf doch das Büro an, ich bin in Italien.&#8216; &#8211; Skurile Nonkommunikation in Zeiten grenzenlosen Kommunizierens. Eine neue Rufnummer und eingestellte Rufnummern-Unterdrückung, und schon hast du wieder <a title="externer link" href="http://www.amazon.de/Sorge-dich-nicht-lebe-Carnegie/dp/3502151040" target="_blank">Zeit zu leben, dich nicht zu sorgen</a>.</p>
<p><strong>Um Kunden an sich zu binden, ist die Welt der Mobilfunkgesellschaften eine bunte</strong>. Bei der telefonica-Tochter o2 beispielsweise gibt es <a title="externer Link" href="http://www.o2online.de/nw/meino2/vorteilswelt/index.html" target="_blank">auf der Website allen Ernstes eine Vorteilswelt</a>. Das Ziel der gluckernden, Wasserblasen blubbernden Gesellschaft ist es, ihren Geschäftskunden die Welt als eine solche zu erklären, die aus vier Elementen &#8211; <a title="externer link" href="http://www.o2online.de/nw/business/hilfe/download/magazin/pageframe.html" target="_blank">der Name der Zeitschrift: elements </a>&#8211; ist: Luft, Wasser, Erde, Feuer. In edel anmutenden Hochglanzbeiträgen dieser Zeitschrift erklärt uns o2, wie die Welt funktioniert und warnt zugleich davor, dass wir eines Tages nicht mehr funktionieren. Als Kunden? Operation Geistesblitz (Ausgabe 02/09) behauptet, das unser Gehirn eigentlich gar nicht darauf eingestellt ist, kreativ zu sein (zu bleiben). Doch die Rettung kann sich der gestresste Kunde auf dem Klo in der Zeitschrift erlesen: Wie wir unserem faulen Gehirn ein Schnippchen schlagen. &#8218;Ein Blitz kommt selten aus heiterem Himmel und braucht für seine Entstehung immer eine aufgeladene Atmosphäre. Denn wo keine Spannung, da keine Entladung.&#8216; Richtig, beim Sex ist das auch so. &#8218;So oder so ähnlich verhält es sich auch mit den meisten übrigen Geistesblitzen&#8216;, führt o2 den Gedanken weiter und -auch hier Zustimmung- der Gedanke, den Mobilfunkprovider zu wechseln, kommt nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema.</p>
<p><strong>Der eigentliche Geistesblitz besteht nun darin</strong>, die Premium-Zeitschrift &#8218;elements&#8216; fortan nicht mehr zu lesen, ein echter Verlust, denn die Texte sind wirklich hochwertig. Stattdessen kann man sich die Freiheit nehmen, mit einem iPhone zu telefonieren, und sogar eine pdf-Ausgabe der Zeitschrift &#8218;elements&#8216; im Rahmen einer echten Flatrate für Internetverbindungen zur Lektüre auf die Toilette holen, wo viele Männer gern und ausgiebig lesen. Halten wir also fest: Es ist nicht nur die Freiheit der vier Elemente von großem Nutzen, sondern auch die ständig verfügbare Internetanbindung des Telefons, und das auch und sogar in den gekachelten Zubehörräumen der <strong>gesichtspunkte.de</strong>-Redaktion. Dass eine derartige Nasszelle <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig" target="_blank">eine Art Fahradayscher Käfig</a> sei, der die nichtöffentlichen Sitzungen der Redaktion zu außenwelt-abgeschirmten Einzelsitzungen macht, ist ein Gerücht, denn wie immer kommt es auf die Sendeleistung der Apparatur an, die von Kennern als ausreichend auskömmlich beschrieben wird.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object> </p>
<p><strong>Die manchen eventuell bedrückende Wahrheit ist aber</strong>. Auch sehr gut gemachte Kundenzeitschriften wie die Zeitschrift elements der Firma o2 können Reisende nicht aufhalten, wenn der Nutzen dieser Geschäftsbeziehung in seinem Aufgabenkern nicht wie gewünscht erfüllt wird. Der Kernansatz der Geschäftsbeziehung ist und bleibt das günstige Telefonieren in einer Welt voll von weiteren Elementen, die sich -neudeutsch ausgedrückt- als <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" target="_blank">mashups der vier Elemente</a> verstehen bzw. begreifen lassen. Eine andere Frage sind bei der Telefonierei, beispielsweise mit <a title="externer link" href="http://www.vodafone.de" target="_blank">vodafone</a>, diese Verträge nun aufzulösen, sich als extrem schwierig und vor allem langatmig herausstellt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat bereits verschiedene Male auf <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/farewell-my-friend/" target="_self">unvorteilhafte Kündigungsfristen</a> in unwesentlichen <a title="externer link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Nebenverträgen des Lebens</a> hingewiesen. Am Beispiel von Mülltonnen für Papier-Recycling wurde harsche Kritik geäußert. Die Sache muss auf ihren Kernnutzen zurückgeführt werden: Eine Mülltonne ist eine Mülltonne ist eine Mülltonne. Nicht anders dürften heutzutage Mobilfunkverträge anzusehen sein. Sie sind Dinge des täglichen Bedarfs. Verständlich bleibt  eine 24-monatige Vertragsbindung eines Kunden in dem Fall, in dem dieser eine subventionierte Gerätevermittlung hierfür als wirtschaftliche Gegenleistung entgegennimmt. Unverständlich bleibt aber, warum beispielsweise nach Ablauf dieser festen Laufzeit für die Kunden <em>unvorteilhafte Kündigungsfristen</em>(in Verträgen versteckt) geregelt werden. Wer ein vier bis fünf Jahre altes Handy beim selben Provider ohne 24-monatiges Update benutzt, muss u.E. rechtlich künftig generell so gestellt werden, dass die Kündigung jederzeit mit Vierwochenfrist möglich ist. Ist auch das ein Ansatz, um das neue Instrument der <a title="externer link" href="https://epetitionen.bundestag.de" target="_blank">ePetitionen beim Deutschen Bundestag</a> einmal mit einer Initiative in dieser Richtung zu belegen? Am Beispiel eines Aufrufs zum Widerstand gegen eine gängelnde Praxis der GEMA als Rechtevertreter von Kulturschaffenden (Musik) berichtete beispielsweise das <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">Berliner Szenemagazin blackbirds.tv</a> ausführlicher über das recht einfache Verfahren, sich beim Deutschen Bundestag registrieren zu lassen und eine Petition auf den Weg zu bringen. Die Petentin der GEMA-Petition machte in der aktuellen <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv/website/2009/07/die-gema/" target="_blank">GEMA-Praxis den praktischen Kulturtod der Kleinstbühnen für Livemusik</a> aus, weil durch die Gebührenmodelle der GEMA derartige Kleinkunst praktisch unfinanzierbar wird. Mehr als 80.000 Mitunterzeichner brachte die Petentin in kürzester Zeit zusammen. Die Petition zur GEMA hört sich dabei vernünftig und nachvollziehbar an und soll den Kleinstkulturbetrieb, also den Kleinclub an der Ecke, vor allzu stringenter Überregulierung mit einschränkenden Auflagen, Bestimmungen und zu hohen Urheberrechts-Gebühren bewahren. <strong>Freiheit, Freiheit &#8211; zu sagen, was mir stinkt.</strong> Wir überlegen uns noch die <strong>gesichtspunkte</strong>, wie sie als Mobiltelefonierer zu vergleichbaren Initiativen führen. Bis dahin ist Brüssel ohnehin schon auf dem Plan und mächtig daran interessiert, beispielsweise an der Roaminggebühren-Praxis der Gesellschaften zu drehen. In ähnlichem Zusammenhang eine durchaus grandiose Idee: In einer Selbstverpflichtung hat sich die Industrie bereit erklärt, die elektrischen Ladegeräte europaweit zu vereinheitlichen, um das Wirrwarr der zu vielfältigen Geräte endlich zu beenden und einen gewissen Normdruck zu stellen. Für die Kündigungsfristen von Mobilfunkprovidern ruft <strong>gesichtspunkte.de </strong>nach einer ähnlichen Normierung, die die Verkürzung auf einheitliche Laufzeitstandards zum Ziel hat. Bis dahin sind wir frei. Frei wie ein Vogel: Wir könnten uns das Kleingedruckte der Gesellschaften durchlesen und individualschriftliche Zusatzvereinbarungen treffen, die zu lange Laufzeiten unmöglich machen. Müssen wir nur noch einen finden, der das auch zulässt. Womit wir wieder ziemlich am Anfang dieser heutigen Geschichte sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Ausriss aus der Zeitschrift &#8218;elements&#8216;, Ausgabe 02.09 &#8211; Beispieltext einer sehr gut gemachten Kundenzeitschrift</p>
<figure id="attachment_2256" aria-describedby="caption-attachment-2256" style="width: 145px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2256 " title="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg" alt="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" width="155" height="259" /></a><figcaption id="caption-attachment-2256" class="wp-caption-text">Ausriss Zeitschrift elements 02.09</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
