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	<title>Neukölln &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Neukölln &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2076-19 &#8211; FotoPodcast: Ganz Neukölln ist im Aufnahmezustand &#8211; aber zutreffend in Schadenskategorien eingeteilt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 09:15:58 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18464" aria-describedby="caption-attachment-18464" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18464" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png" alt="Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)" width="850" height="1099" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-503x650.png 503w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-768x993.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-792x1024.png 792w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18464" class="wp-caption-text">Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)</figcaption></figure>
<p>So wie man Berlin zu beschreiben hat, so müsste eine Art Gebrauchsanweisung für Berlin aussehen, und so hat der Zeichner Gerhard Seyfried seinen Blick durch die Neuköllner Weserstr. schweifen lassen, mit dem Handy, vermutlich aus Versehen. Aber sein glasklarer Blick ist geübt, die Dinge ganz unverstellt zu sehen. Fast könnte man ihm das Verdienst an die Brust heften, er habe seinerzeit gewarnt: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Inzwischen sind sie dort angekommen und der Bezirk heißt Charlottengrad. Ein großer Schattenwurf ist auch der nächtliche Blick aufs gentrifizierte Neukölln.</p>
<p>Währenddessen melden sich hier telefonisch displaced persons: Ein Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe will in einen Keller im Wedding und stellt sich vor, wir machen ihm gleich auf. Sind wir Hausmeister? ER hat das so in seinem System stehen, seine Legalität steht im System. Mit einem Haken. Seit die Berliner Wasserbetriebe Briefe schreiben anstatt Aushänge anzufertigen. Eine Architektin aus Amerika fragt, wer in Wilmersdorf in der Wohnung die Wasserleitungen gemacht hat? Wem? Die seines Mandanten aus New York. Wir wissen es nicht, wir haben nie die Wasserleitungen in den Wohnungen einzelner Wohnungseigentümer&#8230;.auch nur angedacht. Aber Herr Soundso aus New York hat das Bad gerade erst saniert, sagt sie. Ja, dann fragen sie ihn doch, er wird ja wissen, wem der Auftrag&#8230;. es ist Merkwürden.</p>
<p>Wir versuchen unsere Arbeit zu machen. Zur Entspannung ist das verlinkte Album wunderbar. Ganz wunderbar hörbar. Lady Madonna ist da drauf: Im Sieben-Achtel. Ohne Lorbeerblatt. Schöne Grüße an Reinhard Mey.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Wie klingt es, wenn vier der <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aus-pop-wird-jazz-102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">größten Songwriter verjazzt werden</a>? (ZDF &#8211; 3 Minuten)</li>
<li><strong>4 Wheel Drive</strong> sind <a href="https://open.spotify.com/album/6HHbIMi4Hk5wyjGVm4jZb2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nils Landgren, Michael Wollny, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson </a></li>
</ul>
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		<title>1927-16 &#8211; Video: Der Comenius Garten in Berlin-Neukölln (via #ttt) &#8211; Titel, Thesen, Sakramente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 14:11:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[https://www.facebook.com/video.php?v=1038303489539136 Auszug aus der Sendung vom letzten Sonntag Abend: Comeniusgarten-Berlin-Neukölln: Ein bezaubernder, sehr ätherischer Beitrag über Berlins rohen Bezirk Neukölln. Im Grunde macht die Einbindung von Videos via Facebook wenig Spaß. Dass wir es trotzdem tun, ist der herausragenden Qualität dieses Videobeitrags aus der Sonntagsendung von titel, thesen, temperamente geschuldet und dem Anliegen, dem Herz ... <a title="1927-16 &#8211; Video: Der Comenius Garten in Berlin-Neukölln (via #ttt) &#8211; Titel, Thesen, Sakramente" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313916-video-der-comenius-garten-in-berlin-neukoelln-via-ttt-titel-thesen-sakramente/" aria-label="Mehr Informationen über 1927-16 &#8211; Video: Der Comenius Garten in Berlin-Neukölln (via #ttt) &#8211; Titel, Thesen, Sakramente">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-285" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhausundgarten_100x22.jpg" alt="Haus &amp; Garten" width="100" height="22" /></p>
<p>https://www.facebook.com/video.php?v=1038303489539136</p>
<blockquote><p>Auszug aus der Sendung vom letzten Sonntag Abend: Comeniusgarten-Berlin-Neukölln: Ein bezaubernder, sehr ätherischer Beitrag über Berlins rohen Bezirk Neukölln.</p></blockquote>
<p>Im Grunde macht die Einbindung von Videos via Facebook wenig Spaß. Dass wir es trotzdem tun, ist der herausragenden Qualität dieses Videobeitrags aus der Sonntagsendung von titel, thesen, temperamente geschuldet und dem Anliegen, dem Herz mehr Raum zu geben, unter freiem Himmel. Eine solche Idee gibt es mitten in Berlin und der Beitrag zeichnet feinfühlig, zutreffend und ein bisschen hoffnungsvoll auf, warum es sich lohnt, in den Garten zu gehen.</p>
<p>Mit diesem Bericht hat der Moor seine Schuldigkeit getan. Geliefert. Gesendet. Danke, ttt, schön gemacht. Nicht um Pokemons zu suchen, übrigens.</p>
<p>Weiterführend</p>
<ul>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Comenius-Garten" target="_blank">Nachgeschaut: Der Comenius-Garten auf Wikipedia</a></li>
<li><a href="https://www.taz.de/!5090661/" target="_blank">Henning Vierck: Im Paradies gibt es keine Tüten.</a></li>
</ul>
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		<title>1747-14 &#8211; Positionen: Salafistenpredigten, Islam, Islamismus, Günter Jauch und die Anfertigung von #Sonntagsreden</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/205914-positionen-salafistenpredigten-islam-islamismus-guenter-jauch-und-die-anfertigung-von-sonntagsreden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 16:52:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entscheidend ist doch nicht, was in dieser respektablen Sendung, gesagt wird, sonntags. Entscheidend ist der Werktag&#8230;.“ (Wolfgang Bosbach, 28.09.14, bei Günter Jauch) Über die Sendung von Günter Jauch mit dem Titel &#8222;Gewalt im Namen Allahs&#8220; vom 28.09.14 ist jetzt viel geschrieben worden. Und Gift verspritzt wurde auch. Der kluge und kühl differenzierende, zutreffend formulieren könnende ... <a title="1747-14 &#8211; Positionen: Salafistenpredigten, Islam, Islamismus, Günter Jauch und die Anfertigung von #Sonntagsreden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/205914-positionen-salafistenpredigten-islam-islamismus-guenter-jauch-und-die-anfertigung-von-sonntagsreden/" aria-label="Mehr Informationen über 1747-14 &#8211; Positionen: Salafistenpredigten, Islam, Islamismus, Günter Jauch und die Anfertigung von #Sonntagsreden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" width="80" height="15" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16228" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Wolfgang.Bosbach_Sonntagsreden.jpg" alt="Wolfgang.Bosbach_Sonntagsreden" width="650" height="455" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Wolfgang.Bosbach_Sonntagsreden.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Wolfgang.Bosbach_Sonntagsreden-300x210.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Entscheidend ist doch nicht, was in dieser respektablen Sendung, gesagt wird, sonntags. Entscheidend ist der<br />
Werktag&#8230;.“ (Wolfgang Bosbach, 28.09.14, bei Günter Jauch)</p></blockquote>
<p>Über die Sendung von Günter Jauch mit dem Titel &#8222;Gewalt im Namen Allahs&#8220; vom 28.09.14 ist jetzt viel geschrieben worden. Und Gift verspritzt wurde auch.</p>
<p>Der kluge und kühl differenzierende, zutreffend formulieren könnende Wolfgang Bosbach (CDU) sagte in der Sendung den obigen Satz. Den haben wir mal festgehalten.</p>
<p>Weil er für die Wehrhaftigkeit der Demokratie gegens Köpfe abschneiden stehen kann, ohne in &#8222;einem Maße tolerant zu sein&#8220;, das uns nicht gut tun würde. Also uns allen, die hier lebenden Muslime eingeschlossen. Liebe Nachbarn: Habt Euch bitte lieb! Piep! Alles andere ist doch gräuslich. Ist einfach, was?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachgeschaut: <a title="externer Link" href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/Guenther-Jauch-fuer-die-NDR-Mediathek,guentherjauch448.html" target="_blank">Die Sendung &#8222;Günter Jauch&#8220; in der ARD-Mediathek</a> (solange verfügbar)</li>
<li>Nachbarschaft: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Nur-Moschee" target="_blank">Die Berliner Al Nur Moschee in Berlin-Neukölln</a></li>
</ul>
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		<title>1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/193114-alltag-der-untalentierte-herr-fuchsley-fuchs-auf-der-flucht-und-nie-enden-wollende-anrufschleifen-im-alltag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 08:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ The Sweet &#8211; Fox On The Run &#8222;I don&#8217;t wanna know your name cause you don&#8217;t look the same the way you did before, ok, you think you got a pretty face but the rest of you is out of place&#8220; (aus &#8222;Fox On The Run&#8220;) Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite ... <a title="1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193114-alltag-der-untalentierte-herr-fuchsley-fuchs-auf-der-flucht-und-nie-enden-wollende-anrufschleifen-im-alltag/" aria-label="Mehr Informationen über 1619-14 &#8211; Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15395" alt="Fuchsteufelswild_Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner.jpg" width="650" height="526" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Fuchsteufelswild_Banner-300x242.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ<br />
The Sweet &#8211; Fox On The Run</p>
<blockquote><p>&#8222;I don&#8217;t wanna know your name cause you don&#8217;t look the same<br />
the way you did before, ok, you think you got a pretty face<br />
but the rest of you is out of place&#8220; (aus &#8222;Fox On The Run&#8220;)</p></blockquote>
<p>Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite Mal von seinem Handy aus an. Beim ersten Mal gab ich ihm die Festnetznummer desjenigen, den er zu sprechen wünschte.</p>
<p>Dass er jetzt wieder auf der Ursprungsnummer anruft, war nicht anders zu erwarten. Für so was ist Herr Fuchsley aus Neukölln bekannt. Er gilt als wahnsinnig talentiert, auch in solchen Dingen. &#8222;Können Sie sich die Nummer bitte notieren und fest einspeichern?&#8220;</p>
<p>Er behauptet jetzt schon das zweite Mal, die Nummer habe er angerufen, die ich ihm zuvor gegeben habe, aber sie sei &#8222;nicht vergeben&#8220;. Auch wenn´s mir schwer fällt:  &#8222;Herr Fuchs, diese Nummer ist vergeben. So wie ich.&#8220; Ich auch. Ich existiere. Also existiert sie auch, die Nummer. &#8222;Haben Sie denn die Vorwahl 030 benützt?&#8220; &#8211; Da fällt es ihm wie Schuppen aus den Haaren: &#8222;Nö, ach,&#8220; und &#8222;Ach so!&#8220; &#8211; &#8222;Na ja, gut, dann werde ich es nochmal versuchen!&#8220; &#8211; &#8222;Gestern Abend wieder spät geworden, Herr Fuchsley?&#8220;  &#8222;Tschüs!&#8220; &#8222;Tschüs!&#8220; Naja. Fuchsteufelswild bin ich: Runterkochen. In drei Wochen ruft Herr Fuchsley wieder an. Er hat die Nummer wieder verlegt, bei der er anrufen sollte. Und alles fängt wieder von vorn an. Das Fuchs´sche Gesetz! Als &#8222;The Sweet&#8220; diesen Song brachten, war Fuchsley noch jünger. Merken konnte er sich diese Zeile oben auch nicht&#8230;. wo wir schon dabei sind: <a title="externer Link" href="http://gerichtspunkte.de/?p=1793" target="_blank">Who The F+c* Is Alice</a>?</p>
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		<title>1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 14:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
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					<description><![CDATA[Ähnlich gedacht: Das kann doch alles gar nicht war sein. Einfach Wahre bestellt. Nicht Falsche&#8230;. Übler Scherz? Aber tatsächlich. Irgendein &#8222;Hinterfinger&#8220; bestellt für seinen missliebigen Nachbarn Farben und Pinsel auf dessen Namen und gibt für die Lastschrifteinzugsermächtigung das Konto der Hausverwaltung an. Inzwischen liegen auch tatsächlich rund 10 Abbuchungen einzeln von Amazon vor, die per ... <a title="1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<figure id="attachment_14783" aria-describedby="caption-attachment-14783" style="width: 918px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14783" alt="Übler Scherz mit Amazon.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg" width="928" height="169" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg 928w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon-300x54.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 928px) 100vw, 928px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14783" class="wp-caption-text">Übler Scherz mit Amazon.de</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ähnlich gedacht: Das kann doch alles gar nicht war sein. Einfach Wahre bestellt. Nicht Falsche&#8230;.</p></blockquote>
<p>Übler Scherz? Aber tatsächlich.</p>
<p>Irgendein &#8222;Hinterfinger&#8220; bestellt für seinen missliebigen Nachbarn Farben und Pinsel auf dessen Namen und gibt für die Lastschrifteinzugsermächtigung das Konto der Hausverwaltung an. Inzwischen liegen auch tatsächlich rund 10 Abbuchungen einzeln von Amazon vor, die per Rücklastschrift zurückgerufen werden.</p>
<p>Erstaunlich. Von einem &#8222;secure Zahlungsverkehr&#8220; ist Amazon wohl noch weit entfernt? Die Staatsanwaltschaft wird ermitteln.</p>
<p>Sachen gips.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1218-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Wie man alte Keller ausräumt und neue Verschläge errichtet, Stück für Stück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:47:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[René Ruske aus Spandau ist ein umtriebiger Mann und verfolgt gerne Ziele. Wie groß dieselben sind, das ist damit noch nicht gesagt. Seit längerem schon ist zwischen Auftraggeber und Hausverwalterin und Ruske klar, dass in dem Mehrfamilienhaus in Berlin-Neukölln im hinteren Hof-Gartenhaus die &#8222;muffig gewordenen&#8220; Altbaukeller &#8222;aufgefrischt bzw. aufgearbeitet werden sollen. Richtig deutlich wird das ... <a title="1218-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Wie man alte Keller ausräumt und neue Verschläge errichtet, Stück für Stück" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/156112/" aria-label="Mehr Informationen über 1218-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Wie man alte Keller ausräumt und neue Verschläge errichtet, Stück für Stück">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>René Ruske aus Spandau ist ein umtriebiger Mann und verfolgt gerne Ziele. Wie groß dieselben sind, das ist damit noch nicht gesagt. Seit längerem schon ist zwischen Auftraggeber und Hausverwalterin und Ruske klar, dass in dem Mehrfamilienhaus in Berlin-Neukölln im hinteren Hof-Gartenhaus die &#8222;muffig gewordenen&#8220; Altbaukeller &#8222;aufgefrischt bzw. aufgearbeitet werden sollen. Richtig deutlich wird das angesichts eines versicherungspflichtigen Rohrbruchschadens. Unbemerkt trat längere Zeit Wasser aus einem defekten Heizungseckventil in der EG-Wohnung des Wohnungseigentümers Schön (* Name geändert) aus. Und tröppelte und tröppelte&#8230;&#8230;der stete Tropfen höhlt den Stein, oder in diesem Fall die Kellerverschläge aus Holz.</p>
<p><span id="more-12440"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;.</p>
<figure id="attachment_12441" aria-describedby="caption-attachment-12441" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0167.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12441 " title="Entkernter Altbaukeller im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0167-1024x768.jpg" alt="Entkernter Altbaukeller im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0167-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0167-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0167.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12441" class="wp-caption-text">Entkernter Altbaukeller im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<p>Alle Fotos: René Ruske, Spandauer HWS Service</p>
<p>Damit die Maßnahme nun erfolgreich sein kann, müssen die alten Holzverschläge weg und es werden später neue eingebaut. Im Moment betreut René Ruske Phase 1. Mehrere Phasen folgen.</p>
<p>Er hat die alten Kellerverschläge herausgerissen und dem Raum Platz zum Luftholen und Atmen verschafft. Das zeigen die Bilder. Zwei Trocknungsgeräte stehen nun im Keller und sorgen im Rahmen von zehn weiteren Tagen für eine Austrocknung der viel zu feuchten Kellerräumlichkeiten. Als nächstes muss der &#8222;Sanitärfritze&#8220; kommen und man setzt noch Lüfter in die Außenwand nach hinten ein. Kernbohrungen machen. Wo genau, muss nochmals festgelegt werden. Fest steht: die Außenwand zum hinteren, zweiten Garten wird Bohrungen bekommen, damit dort Entlüftung des Kellers verbessert werden kann.</p>
<figure id="attachment_12444" aria-describedby="caption-attachment-12444" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0164.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12444" title="Altbaukeller, entkernt, beräumt, im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0164-1024x768.jpg" alt="Altbaukeller, entkernt, beräumt, im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0164-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0164-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0164.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12444" class="wp-caption-text">Altbaukeller, entkernt, beräumt, im Mehrfamilienhaus Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<p>Jetzt ist Phase 1, das Holz ist aus dem Keller weggeräumt, alles kann gut durchlüften.  Dann wird die Lüftungsstruktur auch noch verbessert, so der Plan. Später kommen neue Verschläge dorthin, die viel &#8222;filigraner&#8220; sind als &#8222;fette Holzlatten&#8220;.</p>
<p>Abwarten.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1211-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Vorderhaus Kellergang, Eckventil undicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:04:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Hauswart meldet: Im Vorderhaus Kellergang ist ein Eckventil undicht. Tropft leicht. Sanitärfirma sollte beauftragt werden. Gut, machen wir. Erledigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_12373" aria-describedby="caption-attachment-12373" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12373" title="Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg" alt="Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_Wasserleitung.Eckventil.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12373" class="wp-caption-text">Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil</figcaption></figure>
<p>Der Hauswart meldet:</p>
<blockquote><p>Im Vorderhaus Kellergang ist ein Eckventil undicht. Tropft leicht. Sanitärfirma sollte beauftragt werden.</p></blockquote>
<p>Gut, machen wir. Erledigt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1203-12 &#8211; Personen: Die Nachbarn haben sich schon beschwert, höchste Zeit, das Klavier mal wieder zu stimmen! Gerd Holsmölle kann´s&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:08:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der liegen gelassene Einkaufszettel weist alles aus, was man unterwegs aufzugabeln in der Lage ist: Spinat, Eier, Schweinefleisch&#8230;..aber eins fehlt: der Klavierstimmer. An ihn zu denken, ist Pflicht, taucht aber kaum in irgendeiner persönlichen ToDo-Liste auf, geschweige denn auf einem Einkaufszettel. Oft ist es der Besuch: &#8222;Darf ich mal?&#8220; ♪♫♫♪ Plöng, krach, &#x2640;♫U¢♪♫ klimper, &#8222;uhhhh&#8230;., ... <a title="1203-12 &#8211; Personen: Die Nachbarn haben sich schon beschwert, höchste Zeit, das Klavier mal wieder zu stimmen! Gerd Holsmölle kann´s&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/154612/" aria-label="Mehr Informationen über 1203-12 &#8211; Personen: Die Nachbarn haben sich schon beschwert, höchste Zeit, das Klavier mal wieder zu stimmen! Gerd Holsmölle kann´s&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></a></p>
<figure id="attachment_9793" aria-describedby="caption-attachment-9793" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9793" title="Virtueller Einkaufsverführer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Banner.Einkaufsverfuehrer.jpg" alt="Virtueller Einkaufsverführer" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Banner.Einkaufsverfuehrer.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Banner.Einkaufsverfuehrer-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9793" class="wp-caption-text">Virtueller Einkaufsverführer</figcaption></figure>
<figure id="attachment_10910" aria-describedby="caption-attachment-10910" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/DSC09329-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10910" title="Liegen gelassener Einkaufszettel: Spinat, Eier, Schweinefleisch..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/DSC09329-1-687x1024.jpg" alt="Liegen gelassener Einkaufszettel: Spinat, Eier, Schweinefleisch..." width="640" height="953" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/DSC09329-1-687x1024.jpg 687w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/DSC09329-1-201x300.jpg 201w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/DSC09329-1.jpg 806w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10910" class="wp-caption-text">Liegen gelassener Einkaufszettel: Spinat, Eier, Schweinefleisch...</figcaption></figure>
<p>Der liegen gelassene Einkaufszettel weist alles aus, was man unterwegs aufzugabeln in der Lage ist: Spinat, Eier, Schweinefleisch&#8230;..aber eins fehlt: der Klavierstimmer. An ihn zu denken, ist Pflicht, taucht aber kaum in irgendeiner persönlichen ToDo-Liste auf, geschweige denn auf einem Einkaufszettel. Oft ist es der Besuch: &#8222;Darf ich mal?&#8220; ♪♫♫♪ Plöng, krach, <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2640.png" alt="♀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />♫U¢♪♫ klimper, &#8222;uhhhh&#8230;., Du, das Ding ist aber heftig vastümmt, oda?&#8220; Die Nachbarn haben sich schon beschwert.</p>
<p>Ja, okay, dass die Tochter jetzt auch Adele versucht zu covern, sei nicht mit Urheberrechtsabgaben bedroht. Niemand vermutete dahinter das Original. Die Tochter als &#8222;femme fatale&#8220;: Diesen Gesang könnte man nicht als Cover dieser wort- und stimmgewaltigen Neuentdeckung und Ikone des Jahrtausends verorten. Das liegt an den rostigen Stimmbändern der pubertierenden Tochter. Aber das mit dem verstimmten Klavier: das muss nun wirklich nicht sein.</p>
<p><span id="more-12297"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12298" aria-describedby="caption-attachment-12298" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4693.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12298" title="Gerd Holsmölle, Klavierstimmer in Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4693-1024x768.jpg" alt="Gerd Holsmölle, Klavierstimmer in Berlin" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4693-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4693-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_4693.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12298" class="wp-caption-text">Gerd Holsmölle, Klavierstimmer in Berlin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ja, Musik machen, ist großartig. Viele machen regelmäßig Musik, darunter wohl die überwiegende Anzahl der Hobbymusiker zuhause, housemusic. Es ist schon, ja befreiend, &#8222;la la la&#8220; zu machen. So wie Dirk Zöllner, der dies Jahr Anfang Juni sein neues Album &#8222;Uferlos&#8220; aus Anlass mehrerer persönlicher Lebensjubiläen herausbringt. 25 Jahre &#8222;Die Zöllner&#8220;, 50 Jahre Leben, ach, das Säckerl ist prall gefüllt mit glücklichen Erinnerungen und einer bemerkenswerten Gegenwart. Zöllner wurde nochmal Vater, er liebt Denise und -unter uns, Freunde- das Jahr 1962 ist eines der besten Geburtenjahrgänge aller Zeiten, ich kann davon ein Liedchen singen, ein &#8222;la la la&#8220;&#8230;. #Lied des Tages</p></blockquote>
<p>Irgendwo in Britz in der Hufeisensiedlung, die längst Kult geworden ist, sitzt der frühere Berufsmusiker Gerd Holsmölle, Schlagzeuger, und erwartet unter seiner mobilen Telefonnummer 0151 17875580 per Funk die Anweisung, zu kommen. Dem grausamen Schwebezustand zwischen Katastrophenmusik und Liebkosung der Nachbarohren zunächst die Mitte und dann den Linksdrall nach draußen in die Welt großartiger Musik wiederzugeben. Das Klavier, das Klavier: Was wir seit Loriot kennen, schätzen, lieben und sogar bereit sind zu bespielen, bringt Gerd Holsmölle wieder in die tonale Bestform.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;1kA2rAguyZw&#8220;]<br />
<em>Café Größenwahn: Die Zöllner mit «Lalala» (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>DIE ZÖLLNER mit einem Song vom neuen Album &#8222;Uferlos&#8220; + Gäste: Sissi Perlinger, Sonny und Anthony Thet + Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Lars Kutschke, Oliver Klemp, Heiko Jung, Die Zöllner Horns (Fratsch, Skip, Herr Meier), Die Zöllner Chicks (Laura, Sophia, Rubini) + Aufgezeichnet am 26. September 2011 im Maschinenhaus der Kulturbrauerei +++ Bildproduktion: Jarek Raczek + Audioproduktion: allorangemusic.com + Grafik+Animation: 8geber.com</p></blockquote>
<p>Der Mann kann es, bezahlbar ist es im Vergleich auch und nun wird er wohl noch mehr zu tun bekommen. Denn es nimmt kaum Wunder, dass diejenigen, die über das Wohnen in bewohnten Mehrfamilienhäusern regelmäßig mit großer Leserzahl bloggen, dies auch aus ureigenem Interesse tun. Lässt doch erfahrungsgemäß mit dem Ruf des persönlichen Klavierstimmers die Zahl der nachbarschaftlichen Beschwerden sofort erheblich nach. Also, los Nachbarn: an die Ohrmuschel, rin jeschrieén und den Mann beauftragt, die Stimmung ist schlecht, nicht nur auf dem Klavier, sondern jetzt auch bei den Nachbarn und der Hausverwaltung.</p>
<p>War Gerd Holsmölle erst da, ist gut. Alles in &#8222;trockenen Tüchern&#8220;. Wieder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.klavierstimmerberlin.de" target="_blank">Die Homepage mit dem verstimmten Hund von Gerd Holsmölle</a></li>
<li>Wasserloses Land, uferloses Glück: <a title="externer Link" href="http://www.dirk-zoellner.de/" target="_blank">Die Homepage von Dirk Zöllner, der dies Jahr eine neue CD namens &#8222;Uferlos&#8220; herausbringt</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1159-12 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben. #Mandantschaft</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/150312/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:01:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[Korrekturhilfe &#8222;Mandantschaft&#8220; Was fällt einem ein, wenn man das Wort &#8222;Mandantschaften&#8220; benutzt. Das Officeprogramm ist recht einfallsreich. Das gibt Anlass, über &#8222;Mandantschaften&#8220; nachzudenken. Mein Officeprogramm eröffnet mir überhaupt erst  Möglichkeiten, über die Welt im Übrigen angemessen nachzudenken. Genau: Mandantschaften. Werte Mandantschaften. Freundliche Gesandtschaften. Mandantschaften, das hat sowas Hochherrschaftliches. Seine Eminenz, Hochwürden. Wir aber sind Lakaien, ... <a title="1159-12 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben. #Mandantschaft" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150312/" aria-label="Mehr Informationen über 1159-12 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben. #Mandantschaft">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_11944" class="wp-caption alignnone" style="width: 494px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11944" title="Korrekturhilfe &quot;Mandantschaft&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Korrektur_Mandantschaften.jpg" alt="Korrekturhilfe &quot;Mandantschaft&quot;" width="484" height="314" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Korrektur_Mandantschaften.jpg 484w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Korrektur_Mandantschaften-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Korrekturhilfe &#8222;Mandantschaft&#8220;</dd>
</dl>
<blockquote><p>Was fällt einem ein, wenn man das Wort &#8222;Mandantschaften&#8220; benutzt. Das Officeprogramm ist recht einfallsreich. Das gibt Anlass, über &#8222;Mandantschaften&#8220; nachzudenken. Mein Officeprogramm eröffnet mir überhaupt erst  Möglichkeiten, über die Welt im Übrigen angemessen nachzudenken.</p></blockquote>
<p>Genau: <strong>Mandantschaften</strong>. Werte Mandantschaften. Freundliche <strong>Gesandtschaften</strong>.</p>
<p>Mandantschaften, das hat sowas Hochherrschaftliches. Seine Eminenz, Hochwürden. Wir aber sind Lakaien, Dünnbrettbohrer, billiges Hilfspersonal. Fremdgesteuert ohne eigene Vorlieben und Schwerpunktalente. Wir handeln namens und im Auftrage, doch wer bedient uns mittels Fernbedienung?</p>
<p><span id="more-11943"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2516" aria-describedby="caption-attachment-2516" style="width: 583px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2516" title="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg" alt="" width="593" height="171" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg 593w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 593px) 100vw, 593px" /><figcaption id="caption-attachment-2516" class="wp-caption-text">Ausschnittskopie.Handwerkerangebot</figcaption></figure>
<p>Es sind zunächst allenfalls <strong>Bekanntschaften</strong>. Sie sind Bekannte, weil sie schon mal von uns und eventuell wir schon mal von ihnen gehört haben. Bis was Näheres daraus wird. Dann werden sie vielleicht mal Mandantschaften. Die es hoffentlich nie bereuen. Weil wir uns für sie zerstreuen. Oder unseren Gedanke. An Havel, Spree und Panke.</p>
<p>Übernehmen wir sie und übernehmen sie uns in ein Betreuungsverhältnis, die werten Mandantschaften, dann behandeln wir sie wie <strong>Präsidentschaften</strong>. Wir schicken <strong>Gesandtschaften</strong> in den Außendienst, damit ihr Mehrfamilienhaus wachse und gedeihe. Wobei: Dass ein Mehrfamilienhaus wächst, das ist selten. Wenn der Verwalter über sich hinaus wächst, ist das okay. Bei Mehrfamilienhäusern gilt selbiges nur, wenn durch An-, Um- und Ausbau Erweiterung erfolgt. Denn ansonsten ist das Haus überwiegend immobil, und damit starr, statisch und nur gut, wenn dem Statiker nichts mehr einfällt. Har har, kleiner Witz am Rande. Nicht lustig.</p>
<p>So mancher Mandant lässt sich wählen, z.B. wenn es sich um Wohnungseigentümer handelt. Es gilt, einen Verwaltungsbeirat aufzustellen. Einige wenige von denen aber sind nicht einmal gute Teamplayer. Sie handeln bald nach ihrer Wahl wie &#8222;<strong>Regentschaften</strong>&#8222;.</p>
<p>Fassen wir es wie folgt zusammen:</p>
<p>Mein Officeprogramm erlaubt es mir immer wieder, einen klaren Kopf zu behalten. Man muss die Dinge, die man sieht, nur durchschauen, auch bei noch so unpassender Gelegenheit. Selbst wenn man einen Text erstellt, der mit den werten Mandantschaften so reineweg gar nichts zu tun hat. Im vorliegenden Textentwurf wollten wir Handwerkerfirmen nur erklären, wer wir sind, damit sie vielleicht Lust entwickeln, uns ein attraktives Angebot zu erstellen. In Berlin-Neukölln sollen 2012 eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt werden. Wir werden jetzt initiativ. Bevor es zu warm wird. Denn jetzt ist es kalt. Die &#8222;Bauluden&#8220; haben Zeit, Angebote zu schreiben. Angebote zu schreiben ist nämlich auch Arbeit, aber Innendienst. Wir sind ja wetterfühlig.</p>
<p>Draus geworden ist als Abfallprodukt dieser Artikel. Nur weil die Rechtschreibhilfe diese merkwürdig erscheinenden Vorschläge anzeigte. Ist ein gutes Programm. Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Andere <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Korrekturhilfe">&#8222;Korrekturhilfen&#8220; meines Officeprogramms</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1138-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Es gibt viel zu tun, lassen wir´s nicht liegen! #Projekte 2012</title>
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					<comments>https://gesichtspunkte.de/148211/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:21:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Morgen, Deutschland. Das Verdikt des &#8222;geschlossenen Büros&#8220; über Weihnachten/Neujahr des Jahres ist ein wiederkehrendes Faktotum jahrzehntelanger Vielbeschäftigung. Es wird einen Gang heruntergeschaltet. Die Arbeit erfindet sich erst Anfang Januar des Jahres gänzlich neu. Weichenstellungen sind erforderlich. In Berlin-Wilmersdorf, in einer Seitenstraße vom Kudamm im Ortsteil Halensee, war im vierten Quartal die Überlegung auf der ... <a title="1138-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Es gibt viel zu tun, lassen wir´s nicht liegen! #Projekte 2012" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148211/" aria-label="Mehr Informationen über 1138-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Es gibt viel zu tun, lassen wir´s nicht liegen! #Projekte 2012">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Guten Morgen, Deutschland.</p>
<p>Das Verdikt des &#8222;geschlossenen Büros&#8220; über Weihnachten/Neujahr des Jahres ist ein wiederkehrendes Faktotum jahrzehntelanger Vielbeschäftigung. Es wird einen Gang heruntergeschaltet. Die Arbeit erfindet sich erst Anfang Januar des Jahres gänzlich neu. Weichenstellungen sind erforderlich.</p>
<p><strong>In Berlin-Wilmersdorf</strong>, in einer Seitenstraße vom Kudamm im Ortsteil Halensee, war im vierten Quartal die Überlegung auf der Strecke geblieben, das zweiflüglige Metalltor mit Zwangsschließung zu elektrifizieren, mit Motoren zu versehen und die &#8222;Durchfahrer&#8220; mit Handsendern auszustatten. Insgesamt zu teuer und zu wesentlich, um es als lfd. Verwaltungsmaßnahme mal eben zu machen. Aber es gibt immer wieder Vandalismus gegen die Anlage.</p>
<p><span id="more-11734"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-06-Collage-Keller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11738" title="Collage: "Marodierende Holz-Kellerverschläge" Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-06-Collage-Keller-724x1024.jpg" alt="Collage: "Marodierende Holz-Kellerverschläge" Berlin-Neukölln" width="640" height="905" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-06-Collage-Keller-724x1024.jpg 724w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-06-Collage-Keller-212x300.jpg 212w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-06-Collage-Keller.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
<p>Im Verdacht, an dem Tor herum zu manipulieren, stehen unbekannte Hirnis, die ein Interesse am Innenhofplatz haben. Dort sind nicht gerade wenig Mieter zugange, die Stellplätze und Garageneinstellplätze angemietet haben. Das Tor besitzt bislang ein so genanntes Kerfin-Durchsteckschloss, beinhaltend einen Mechanismus, der es erst erlaubt, den Schlüssel wieder abzuziehen, wenn das Tor wieder zu ist. Ein Durchsteckschloss.</p>
<p>Gegen diesen Zwang zum Verschluss wendet sich die unbekannte Aggression unbekannter Täter. Immer wieder wird auch mit Sekundenkleber die Anlage unbrauchbar gemacht. Sehr zum Ärger der Haus- bzw. Eigentümergemeinschaft. Auf Dauer ist die althergebrachte Mechanik daher keine Lösung.</p>
<blockquote><p><em>Vandalismus steht für das Streben nach Vandalismusresistenz. Wie aber soll man ein Metalltor funktionabel so umbauen, dass die &#8222;Wachulken&#8220; nicht &#8222;vandalieren&#8220;? Dass sie wenigstens die Lust daran verlieren&#8230;. &#8211; vom Suchen und Finden der Vandalen auf zu leisen Sandalen!</em></p></blockquote>
<p>Von kurzer Hand ist allerdings eine Umänderung nicht zu besorgen. Es muss mindestens ein genehmigender Beschluss der Eigentümerversammlung her. Das wird daher vertagt. Bis dahin ärgern sich im Haus Bewohner über die &#8222;blöde Verwaltung&#8220;, die nichts tut. Nichts tun darf, um es -wie gesagt- richtig zu sagen. Aufklärung.</p>
<p>Kürzlich war in anderer Angelegenheit die Aufzugswartungsfirma im Hause, Hausnummer 12. Dort stand der Aufzug im fünften OG., die Aufzugstür war kaputt. Irgendein Kontaktproblem. Wenn der Aufzug steht, geht es den alten Leuten im Hause übel. Sie müssen bis zum sechsten Stock hochlaufen. Also muss immer schnell gehandelt werden.</p>
<p>Am letzten Wochenende steht der Aufzug wieder, mit selben Befund. Immer im fünften Stock. Ist da jemand &#8222;unsachgemäß&#8220;? Oder hat nur genau diese Tür eine &#8222;Macke&#8220;? Die Firma muss nochmal hin. Auf den Bericht wird mit Interesse gewartet.</p>
<p>Bevor ich das erneut in Folge zu langen Wartens vergesse, rufe ich Ulf im Hause an. &#8222;War die Aufzugsfirma da?&#8220; &#8211; &#8222;Ja&#8220;, sagt Ulf aus diesem Haus, &#8222;da war gestern jemand da!&#8220; &#8211; Die Firma hat sich allerdings auch nicht bei ihm gemeldet. Sie haben &#8222;einfach gemacht&#8220;. Der nochmalige Anruf ergibt, dass der Fangschalter instandgesetzt wurde. Nicht nur für Türkontakte gilt: Man bleibt in Kontakt, auch darüber.</p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> sollten neue Kellerverschläge eingebaut werden, sobald die alten aus Holz (Fotocollage oben) abgerissen sind. Wasserschäden haben die letzten Holzreste hingerichtet. Es wird Zeit für neue Verschläge. Die Versicherung beteiligt sich angemessen daran. Neue Holzlatten findet Hr. Ströhm (* Name geändert) nicht gut. Die faulen doch gleich wieder durch. Auf der Suche nach dem optimalen System. Mal sehen, ob das was wird? Wir arbeiten dran. Bis dahin haben wir nicht &#8222;alle Latten&#8220; mehr am Zaun. Das neue System soll besser sein.</p>
<figure id="attachment_11739" aria-describedby="caption-attachment-11739" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-26_Referenzkeller.T.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11739" title="Referenz-Kellerverschläge in Berlin-Friedenau" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-26_Referenzkeller.T-724x1024.jpg" alt="Referenz-Kellerverschläge in Berlin-Friedenau" width="640" height="905" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-26_Referenzkeller.T-724x1024.jpg 724w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-26_Referenzkeller.T-212x300.jpg 212w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-26_Referenzkeller.T.jpg 1470w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11739" class="wp-caption-text">Referenz-Kellerverschläge in Berlin-Friedenau</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Friedenau habe ich welche gesehen, in einem Haus, dass wir erst gerade neu in die Verwaltung übernommen haben. Das sind Kellerverschläge einer Firma namens Troax. Dem Eindruck nach lassen sich diese Kellerverschläge tatsächlich &#8222;bezahlen&#8220;. Angebot abgefordert. Mal sehen.</p>
<p>Summa summarum wird vieles jetzt angestoßen werden müssen, damit wir die Früchte zur rechten Zeit ernten. Denn wenn wieder die Jahres-Hauptversammlungen der Wohnungseigentümer anstehen, werden sich die Kunden fragen, was der Verwalter das ganze Jahr für sein Geld gemacht hat? &#8211; Gearbeitet, vermutlich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1009-11 &#8211; Zur Schadenakte: Ob ich noch alle Latten am Zaun habe, kann ich einfach beantworten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:29:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob ich noch alle Latten am Zaun habe, kann ich einfach beantworten! Ja, das ist nicht das Problem. Das Problem ist: Ein Eckventil soll abgepfiffen sein. Dann hat das Wasser gesuppt, unbemerkt und schlich sich in die Kellergänge. Bis es nass war! Anna Nass (* Name geändert) hat´s bemerkt. Ihr Vermieter hat´s beseitigen lassen, die ... <a title="1009-11 &#8211; Zur Schadenakte: Ob ich noch alle Latten am Zaun habe, kann ich einfach beantworten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/135211/" aria-label="Mehr Informationen über 1009-11 &#8211; Zur Schadenakte: Ob ich noch alle Latten am Zaun habe, kann ich einfach beantworten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10455" title="zur.Schadenakte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Ob ich noch alle Latten am Zaun habe</strong>, kann ich einfach beantworten! Ja, das ist nicht das Problem. Das Problem ist: Ein Eckventil soll abgepfiffen sein. Dann hat das Wasser gesuppt, unbemerkt und schlich sich in die Kellergänge. Bis es nass war! Anna Nass (* Name geändert) hat´s bemerkt. Ihr Vermieter hat´s beseitigen lassen, die Ursache. Ein neues Eckventil. Jetzt ist aber der ganze Keller nass. Dort hängen seit kurzem Brand- bzw. Rauchmelder, die reagieren auf Feuchtigkeit und stören. Der Elektriker hat 95% Luftfeuchte gemessen.</p>
<p><strong>Ja, alle Latten sind noch am Lattenzaun</strong>, sage ich, nur die alten Kellerverschläge sind auch &#8222;rott&#8220; und sollten sowieso weg, neue her. Und schon wird aus einem Versicherungsschaden ein richtiggehendes Bauleitungsdebakel. Es wurden jetzt sieben Leute informiert, was man wie zu tun gedenkt und wie alles in eine richtige Reihenfolge kommt. Ob so was Multifunktionales wie das überhaupt klappt, steht auf einem anderen Blatt. <strong>Dranbleiben</strong>.</p>
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		<title>992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 11:44:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Praxistipp: Man kann diesen Text bspw. ausdrucken und im Treppenhaus als &#8222;Sichtaushang&#8220; aushängen! Vielleicht gibt er ja den Bewohnern zu denken und informiert sie in praxisgerechter Art und Weise darüber, was man besser machen kann. Bzw. was uns allen lieber nicht passieren möchte&#8230;. Vorkommnisse der letzten Tage erregen auch unsere Aufmerksamkeit. Es geht um &#8222;Trickdiebe&#8220; ... <a title="992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133511/" aria-label="Mehr Informationen über 992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-238" title="Icon methusalem" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/methusalem.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>Praxistipp</strong>: Man kann diesen Text bspw. ausdrucken und im Treppenhaus als &#8222;Sichtaushang&#8220; aushängen! Vielleicht gibt er ja den Bewohnern zu denken und informiert sie in praxisgerechter Art und Weise darüber, was man besser machen kann. Bzw. was uns allen lieber nicht passieren möchte&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Vorkommnisse der letzten Tage</strong> erregen auch unsere Aufmerksamkeit. Es geht um &#8222;Trickdiebe&#8220; bzw. &#8222;Trickdiebinnen&#8220;, einiges davon lässt sich aus dem Polizeiticker Berlin herauslesen. Dass auch in unseren Verwaltungsobjekten, so wie in Berlin-Wilmersdorf, dieser Tage Trickdiebinnen ein- und ausgehen, können wir zwar noch nicht mit letzter Gewissheit sagen, könnte sich aber herausstellen. Betroffen sind in der Regel &#8222;alte Menschen&#8220;, also Menschen, die angesichts ihrer eigenen körperlichen Verfassung nur schwer durchschauen, wie ihnen geschieht. Teils gehen die Trickdiebe auch recht gewitzt vor, wie die Meldungen im Wortlaut zeigen. <strong>Aus gegebenem Anlass bilden wir auszugsweise ein paar Meldungen der Polizei Berlin ab und weisen hierauf ausdrücklich hin</strong>.</p>
<p><span id="more-10329"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3695-2" aria-describedby="caption-attachment-3695-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-2" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelle: Polizei Berlin &#8211; Tickermeldungen vom 18.08.11</strong></span></p>
<p><strong># 3037</strong> In Neukölln fiel eine 80-Jährige einem Trickdieb zum Opfer. Der unbekannte Mann sprach die betagte Dame gegen 16 Uhr 20 beim Betreten des Wohnhauses in der Werrastraße an und gab sich als Kriminalbeamter aus. Unter dem Vorwand, dass bei der Mieterin eingebrochen worden sein soll, verschaffte er sich Zutritt in die Wohnung und kontrollierte mit einem hinzugekommenen Komplizen Geld und Schmuck. Um weiteres Equipment aus dem Fahrzeug zu holen, verließ das Duo die Wohnung und kehrte nicht zurück. Das Opfer stellte anschließend fest, dass ein hoher Geldbetrag und eine Vielzahl von wertvollen Schmuckstücken fehlte.</p>
<p><strong># 3038</strong> Gegen 17 Uhr 45 sprach ein Unbekannter eine 75-Jährige an, die gerade ihr Wohnhaus im Weißenseer Weg betreten wollte. Auch er gab an, als Polizist die aufgebrochene Wohnung seines Opfers besichtigen zu müssen. Beim Fotografieren des von der Seniorin gezeigten Schmucks, gelang es dem Trickdieb, acht Ringe und ein Armband unbemerkt zu entwenden. Mit dem Hinweis, die Frau solle auf die Kollegen der Spurensicherung warten, verabschiedete sich der Mann.</p>
<p><strong># 3039</strong> Eine gehbehinderte und hochbetagte Dame kam gegen 18 Uhr mit ihren Einkäufen nach Hause, als sie von zwei Frauen vor der Wohnung in der zweiten Etage des Gebäudes in der Niebuhrstraße angesprochen wurde. Die Unbekannten boten sich zunächst als Reinigungshilfe an und begaben sich gemeinsam mit der 91-Jährigen in die Wohnung. In der Küche halfen sie beim Auspacken der Einkaufstaschen und baten anschließend um ein Glas Wasser. Als sich die Mieterin bedrängt fühlte, drohte sie den Hausnotruf zu betätigten, worauf die Frauen die Wohnung verließen. Danach bemerkte das Opfer, dass das Portemonnaie fehlte.<br />
<strong></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelle: Polizei Berlin &#8211; Tickermeldungen vom 16.08.11</strong></span></p>
<p><strong># 3019</strong> Zwei Trickdiebinnen fiel gestern Nachmittag eine betagte Frau in Steglitz zum Opfer. Dabei wandten die beiden Täterinnen eine Vielzahl von Tricks an, um an ihre Beute zu gelangen. Als die 84-Jährige gegen 15 Uhr vom Einkaufen nach Hause kam und das Wohnhaus im Steglitzer Damm betrat, stand bereits eine Frau bereit, um ihr beim Hochtragen der Taschen behilflich zu sein. Das Angebot lehnte die Seniorin dankend ab. Kurz darauf erschien die Komplizin, wiederholte die Hilfe und nahm sich die Taschen, ohne eine Antwort des späteren Opfers abzuwarten. Nachdem die „hilfsbereite“ Frau die Taschen vor der Wohnungstür der betagten Dame abgestellt hatte, ging sie die Treppe weiter aufwärts. Als die 84-Jährige die Tür aufschloss, kehrte die Frau zurück und fragte, ob sie die Toilette nutzen könne, was die Angesprochene verneinte. Nun erschien die erste Täterin erneut und erkundigte sich, ob die Mieterin ein Paket für einen Nachbarn entgegen nehmen könne. Auch dies lehnte die Rentnerin ab. Mit der Frage nach einem Zettel und einem Stift hatten die Trickdiebinnen schließlich Erfolg, gelangten in die Wohnung des Opfers und verwickelten es in ein Gespräch. Nach einem Glas Wasser und einer entsprechenden Aufforderung der alten Dame verließen beide die Wohnung. Später stellte die 84-Jährige fest, dass ihr aus dem Schlafzimmer Schmuck entwendet worden war.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>* * *</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5704" title="Trau, schau, wem? - Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Trau_schau_wem.jpg" alt="" width="263" height="151" /></strong></p>
<p><strong>Diese Nachrichtenlage wurde abgeglichen</strong> und mit dem Verwaltungsbeirat der Wohnanlage bereits besprochen. Er wird auch die Polizei darüber informieren, dass dort ebenfalls drei &#8222;osteuropäisch&#8220; sprechende, jüngere Damen im Treppenhaus unterwegs waren, zufälligerweise auf dem Podest der weit über 80 Jahre alten Wohnungseigentümer Gera Pinz (* Name geändert), um deren Wohlergehen man sich jetzt Sorgen macht. Monatelang zurück liegt ein Fall zudringlichen Eindringens in deren Wohnung, <strong>der erst jetzt der Verwalterin bekannt wurde</strong>.</p>
<p><strong>Allen Übrigen, die es noch besser können</strong>, bleibt daher nur anzuraten: Öffnet die Augen! Und kümmert euch um das Wohlergehen und eine sachlich richtige und umfänglich zutreffend eingeordnete Betreuung von alten Menschen in eurem Wohnumfeld. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass gerade die Personengruppe der &#8222;Methusalems&#8220; eine ideale Zielgruppe für gewissenlose Kleinkriminelle ist. <strong>Danke</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aktion &#8222;Augen auf&#8220;: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Der Methusalem-Komplett in der Hausverwaltungsarbeit</a></li>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/methusalem-kompott/">Das Thema &#8222;Alte Menschen&#8220; auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>964-11 &#8211; Personen: Frank Zander erinnerte sich an die &#8222;guten alten Zeiten&#8220;, auf dem Kudamm!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 20:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank Zander]]></category>
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					<description><![CDATA[ [iframe_youtube video=&#8220;EAE6nkz6SZM&#8220;] Frank Zander: Das waren Zeiten -aufgenommen:16.04.1990- deutsche Version von: &#8222;Sultans Of Swing&#8220;(via Youtube)  Vielleicht noch gar nicht so bekannt: Frank Zander als deutsche Antwort auf den Ausnahmegitarristen Mark Knopfler (Dire Straits) Neukölln: Karl-Marx-Platz 17, die Geburtsadresse von Frank Zander, anno dunnemals, genauer Februar 1942, ein kalter Winter, Neukölln Arbeiterpflaster, Milieu. &#8222;Geboren, um zu leben&#8220;, ... <a title="964-11 &#8211; Personen: Frank Zander erinnerte sich an die &#8222;guten alten Zeiten&#8220;, auf dem Kudamm!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130711/" aria-label="Mehr Informationen über 964-11 &#8211; Personen: Frank Zander erinnerte sich an die &#8222;guten alten Zeiten&#8220;, auf dem Kudamm!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;EAE6nkz6SZM&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Frank Zander: Das waren Zeiten -aufgenommen:16.04.1990- deutsche Version von: &#8222;Sultans Of Swing&#8220;(via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Vielleicht noch gar nicht so bekannt: Frank Zander als deutsche Antwort auf den Ausnahmegitarristen Mark Knopfler (Dire Straits)</p></blockquote>
<p><strong>Neukölln</strong>: <strong>Karl-Marx-Platz 17</strong>, die Geburtsadresse von Frank Zander, anno dunnemals, genauer Februar 1942, ein kalter Winter, Neukölln Arbeiterpflaster, Milieu. &#8222;Geboren, um zu leben&#8220;, zur Welt gekommen vermutlich nicht im Keller des Hauses, dort in der Werkstatt vom &#8222;Ur-Ur-Enkel von Frankenstein&#8220;. Man sieht seinem irgendwie junggebliebenen Gesicht noch immer keinen Reißverschluss an oder eine Schweißnaht, in der Schädeldecke trägt er kein Glühlampengewinde, Linksdrehung. Und doch ist er oft ziemlich durchgeknallt, <strong>manchmal schräg, humortechnisch sogar tiefschwarz</strong>.</p>
<p><span id="more-10061"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Kulturstopp, Zitat: &#8222;Leider ist dieses Video, das Musik von SME beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat. Das tut uns leid. (sagt Youtube bei Abfrage des Titels Oh, Susi von Frank Zander, gesunden 1994 in der Sendung &#8222;Hier kommt Frank&#8220;)</p></blockquote>
<p><strong>Ach ja, und dann die GEMA, Youtube</strong> und dieser unsägliche, immerwährende Streit. Gestritten wird um Musik und Worte: Beides auszuführen im öffentlichen Raum, ohne zu hoch angesetzte Urheberrechtsgebühren an die GEMA abzuführen, ist nicht vorstellbar. Dabei leben doch alle großen Stars in uns fort in unseren Erinnerungen. Wir haben deren Platten gekauft, sie haben gut verdient. Sicherten damit ihren Lebensunterhalt und mancher eine &#8222;Finca auf Mallorca&#8220;, so wie beispielsweise der heute verstorbene &#8222;Junge mit der Mundharmonika&#8220;, Bernd Clüver, <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4646" target="_blank">ein Nachruf ist hier zu lesen</a>.</p>
<p><strong>Bernd Clüver hat teils auf Mallorca gelebt</strong> und dort ist er in der Nacht zu heute nach dem Sturz von einer Treppe gestorben. Peter Maffay lebt teils dort, Claudia Schiffer, Dieter Bohlen, aber auch Hanno (&#8222;Hier kommt Kurt!&#8220;) Bruhn, Frank Zanders langjähriger musikalischer Wegbegleiter,<strong> Mitmusiker und Texter etlicher Songs von Frank Zander. </strong></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;sUEbt6L6lPw&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Ur-Ur-Enkel von Frankenstein 2006 &#8211; Frank Zander (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Aber wovon leben denn Künstler, wenn man ihre Musik nicht hören darf? Den Text des 1973 erstmals und 2006 in einer &#8222;rabenschwarzen Version&#8220; aufgenommenen Frank Zander-Klassikers &#8222;Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein&#8220; kann ich heute noch -erinnerungshalber- mitrappen. Insofern muss ich  konstatieren, dass lange vor den ersten Versuchen schwarzer Musiker aus der Bronx in New York in Berlin bereits erfolgreiche Rap-Stücke &#8222;gebaut&#8220; wurden, im Soundlabor von Ur-Ur-Frankenstein Zander.  Rappender, schnellgesprochene Strophe, Zwischenteil und dann hookline-artiger Refrain, alles wie heute! Und ich bitte um Diskretion&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Wer kommt schon auf die Idee</strong>, seine eigenen &#8222;Schlagerschnulzen&#8220; nochmals komplett neu aufzunehmen, das &#8222;Rabenschwarz&#8220; zu nennen und sich auf RAMMSTEIN zu beziehen. Nö, der Mann hat keine Schamgrenzen, macht grundsätzlich, was er will, lässt sich nicht spießerhaft irgendwo einordnen. Ein Freidenker, kein Freimaurer, und -hallo Wowi- <strong>&#8222;Das ist auch gut so!&#8220;</strong></p>
<p><strong>Frank Zander empfiehlt übrigens &#8222;Gefüllten Zander auf Dillgurken&#8220;, hier schon mal der Einkaufszettel:</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gefüllter Zander auf Dillgurken</span></strong></p>
<p>1 Zander ca. 600 g<br />
200 g Blattspinat<br />
3 Eigelb<br />
1 feingehackte Sardelle<br />
1 geriebenes Brötchen<br />
Bechamelbindung<br />
2 feingeschnittene Schalotten<br />
1 EL Butter<br />
1 gequetschte Knoblauchzehe<br />
1 EL Mehl<br />
1 Prise Muskat<br />
¼ l Milch<br />
Gurkengemüse<br />
300 g Gurken ( möglichst kleinere Gartengurken)<br />
30 g Butter oder 2 EL Olivenöl<br />
2 feingehackte Schalotten<br />
1 Zehe Knoblauch<br />
¼ l Gemüsebrühe<br />
4 Dillblüten<br />
Pfeffer, Salz<br />
(Das komplette Rezept <a title="externer Link" href="http://frank-zander.de/rezept.html" target="_blank">gibt es hier</a>)</p></blockquote>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;T5cnLT-wxiw&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Frank Zanders 16. Weihnachtsfeier für Obdachlose 2010  (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Frank Zander ist ein verdienter Berliner. Das Haus Karl-Marx-Platz 17 steht noch, ein Altbau. Unten rechts eine Änderungsschneiderei, links eine Fahrschule, an der Fassade sind Graffityspuren, <a title="externer Link" href="http://maps.google.de/maps?q=Karl-Marx-Platz+17,+Neuk%C3%B6lln&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=0x47a84fa031a4c605:0x6ee02a03c01d597c,Karl-Marx-Platz+17,+D-12043+Berlin&amp;gl=de&amp;ei=aMgxTrOhOdDSsgbVzJ3pBg&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CBsQ8gEwAA" target="_blank">es sieht &#8222;versaut&#8220; aus, leider</a>. Eine jener &#8222;Berliner Gedenktafeln&#8220; kann wohl dort noch nicht hängen? Hätte Frank Zander nicht eine verdient, die daran erinnerte, dass er hier mal geboren wurde, um zu leben? Und dass er sich später noch viele, viele Male erfolgreich erinnerte an alles Elendige dieser Welt, dass Menschen fühlen, wenn sie nicht in einem bewohnten Ein- oder Mehrfamilienhaus, zur Miete oder im Eigentum, wohnen können?</p></blockquote>
<p><strong>Frank Zander gehört zum &#8222;Berliner Inventar&#8220; </strong>und ist ein Vorbild. Warum, weiß jeder! Er veranstaltet die Obdachlosenspeisung einmal jährlich zu Weihnachten. <strong>Danke, Frank Zander, dass es dich gibt und das nun schon seit so vielen Jahren</strong>! <strong><span style="color: #800000;">Aus gegebenem Anlass daher noch folgende &#8222;eingeblendete Bitte&#8220;</span></strong>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10065" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/obdachlosenfest_Bank.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10065 " title="obdachlosenfest.de - Bankverbindung! Gültigkeit bitte prüfen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/obdachlosenfest_Bank.jpg" alt="obdachlosenfest.de - Bankverbindung! Gültigkeit bitte prüfen!" width="450" height="359" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/obdachlosenfest_Bank.jpg 494w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/obdachlosenfest_Bank-300x238.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">obdachlosenfest.de &#8211; Bankverbindung! Gültigkeit bitte prüfen!</dd>
</dl>
<p>(Hinweis: Es wird gebeten, nach dem Verstreichen einer gewissen Zeit die tagesaktuelle Richtigkeit der Bankverbindung nochmals zu überprüfen. Der Direktlink zur entsprechenden Informationsseite ist <a title="externer Link" href="http://obdachlosenfest.de/Spenden.html" target="_blank">hier und sollte später sicherheitshalber aktuell überprüft werden</a>, bevor allein aufgrund inzwischen veränderter und nicht mehr richtiger Bankverbindungsdaten eine erfolglose oder fehlgeleitete Überweisung erfolgt!)</p>
</div>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Umfangreich: <a title="externer Link" href="http://frank-zander.de/" target="_blank">Die Website von Frank Zander</a></li>
<li>Weggefährte: <a title="externer Link" href="http://www.hanno-bruhn.de/" target="_blank">Die Website von Hanno Bruhn</a></li>
<li>Unglaublich: <a title="externer Link" href="http://obdachlosenfest.de/" target="_blank">Frank Zanders Obdachlosenfest</a></li>
<li>Berliner Gedenktafel: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/berliner-gedenktafeln-heinz-kapelle-wohnte-in-der-weserstr-168-in-neukolln/" target="_blank">Heinz Kapelle wohnte in der Weserstr. 168 in Neukölln</a></li>
<li>Historie: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/98910/" target="_blank">Mir sind viele Abkürzungen geläufig, aber manche nicht egal, einige schlicht unerträglich</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/127611/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 15:23:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben ... <a title="934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/127611/" aria-label="Mehr Informationen über 934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" title="Banner hingeschaut!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Banner hingeschaut!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz</strong> (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben wir in Ansätzen auch schon berichtet, <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/in-stillem-gedenken/" target="_blank">hier zum Beispiel</a>. Verbrieft ist das Zitat <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3349" target="_blank">hier</a>. Berlin ist schwarz, musikalisch, wird da behauptet. Ist was dran. <strong>Cindy aus Marzahn und ihre &#8222;Alzheimer-Bulimie&#8220; breiten wir hier jetzt nicht aus, das wäre &#8222;off topic&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-9826"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;PIiFAs6xPXM&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kalle Kalkowski &#8211; der elektrische Poet: Neukölln, Du alte Hure! (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong></strong><strong>Einer weiteren Legende</strong> zufolge sind am Berliner Canisius-Kolleg, einer Schule, immer wieder Schüler mißbraucht worden und es dauerte weit mehr als zwanzig Jahre, bis die Öffentlichkeit davon erfuhr. Informationen verbreiten sich allerdings nun merklich schneller und seit es das Internet und RSS-Feeds, Newsroboter und dergleichen gibt, sekündlich. Dann sind sie verfügbar. Wie auch beispielsweise der Polizeiticker des Polizeipräsidenten von Berlin, der derzeit nicht mehr im Amt ist und wogegen ein Bewerber klagt. Allerdings ist die Auswertung einer einzigen Tages-Nachrichtenlage durchaus bedrückend, wenn man die Nachrichtenzeilen der Polizei aus ihrem eintägigen &#8222;Newsfeed&#8220; <strong>auf das Thema &#8222;Wie geht es Kindern in Berlin?&#8220; fokussiert</strong>. </p>
<p><strong>Allerdings haben wir die entsprechenden Nachrichten nicht verlinkt</strong>: sie sind schon bald nicht mehr verfügbar und mithin lediglich nur tagesaktuell. Und Gott sei Dank: Dass derartige Nachrichten ein Verfalldatum besitzen, läge ja vielleicht daran, dass nun offensichtlich ist, was längst längere Zeit im Verborgenen blieb. <strong>Dass es Kindern hier teils dreckig gehen muss</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Vielen Kindern in Berlin</strong> geht es wie Autos: ausgebrannt. Oder Treppenhäusern: abgebrannt. Die Zahl der Brände an Autos und Treppenhäusern ist inzwischen ähnlich groß. Viel größer ist die Zahl der aus- und abgebrannten Kinder in Berlin. Kinder mit &#8222;kaputten Eltern&#8220;, verwahrlost, allein gelassen und in der &#8222;Hölle auf Erden&#8220;. Die werden sich das merken, wo sie aufgewachsen sind und später ihre Schlüsse daraus ziehen. Beispielsweise, indem sie harmlose S-Bahn-Fahrgäste tödlich zusammentreten. So ist nun mal das Leben, werden sie denken. Keine liebenswerte Spiritualität, kein lebenswerter Schöngeist noch, kein großer Geist des ganzheitlich Sinnlichen. <strong>Zum Kotzen eben</strong>.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9833" title="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg" alt="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Auszüge der Nachrichtenlage vom 14.06.11</strong></span></p>
<p><strong>In Berlin-Mitte</strong> (Meldung #2208) wurde die 44-jährige Mutter nachmittags vollkommen betrunken mit ihren zwei Töchtern im Tiergarten aufgegriffen. Die Kinder, 6 und 8 Jahre alt, wurden dem Kindernotdienst anvertraut, die auf der Durchreise befindliche Frau aus Bayern hatte mit ihren Kindern vollkommen besoffen an einem Imbiss gesessen, so wie man als Tourist aus Bayern eben für gewöhnlich sturzbetrunken seinen Kindern Berlin zeigt und eine Bulette einpfeift. <strong>Normalität des Gräuslichen</strong>.</p>
<p><strong>Sie ist 11 Jahre alt</strong>, wohnt in einem Miethaus in Berlin-Lichtenberg und Bewohner berichten, sie sei vollkommen auf sich allein gestellt (Meldung #2205). Ihre Mutter ist erst 26 Jahre alt und die Nachbarn berichten von einem &#8222;gestörten Verhältnis&#8220; der Kindesmutter zu ihrer Tochter, sie sei schon sehr öft allein geblieben, die Tochter. Klar, Mutter war 14 Jahre alt, als sie schwanger wurde, sie wurde zu früh geschwängert und nun hat sie ihr ganz Leben mit einer zu frühen Mutterschaft zu kämpfen, will auch mal &#8222;leben&#8220;. Leben, das fasst sie auf als &#8222;frei sein&#8220; und &#8222;ohne Verantwortung&#8220;. Die Freundin der Mutter kümmerte sich um die Echsen, die dort ebenfalls in der Wohnung sind. Sie, die 11-jährige, ist dort eingeschlossen, es gibt keine frischen Nahrungsmittel und saubere Kleidung ist auch nicht vorhanden. <strong>Banalität des Alltäglichen</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GeMujehoi5g&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kinderarmut in Deutschland &#8211; Der Leiter der &#8222;Arche&#8220; berichtet über einen Skandal (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong>Am vergangenen Samstag</strong> (Meldung #2204) wird die Polizei nach Wedding gerufen, Hausbewohner  informieren darüber, dass ein Kleinkind vom Balkon zu stürzen drohe. Als sich die Beamten Zutritt zur Wohnung verschaffen durch heftiges Klingeln, ist die 26-jährige Kindesmutter mit ihrem 24-jährigen Freund anfangs noch sehr verschlafen. Sie hat nichts mitbekommen. Die Beamten wurden durch ein 2,5-jähriges Kleinkind in die Wohnung gelassen. Die gesamte Wohnung ist unaufgeräumt und stark verschmutzt. Das 2,5-jährige Kind, dass sich anfangs eine Stuhl auf den Balkon gestellt hatte, um Dinge herunterzuwerfen ist unbemerkt vorgegangen. Die Mutter hätte den Absturz verschlafen. Die weiteren Kinder der Frau, fünf und sechs Jahre alt, sind mit dem Kindesvater unterwegs. Jetzt müssen sie dort auch bleiben. Der Kindernotdienst hat sich eingeschaltet. Der 2,5-jährige Junge wurde durch seinen Vater, einen anderen, in Obhut genommen. <strong>Ordonanzen des Unerträglichen</strong>!</p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> (Meldung #2201) an der Grenzalleebrücke stützt sich morgens um 5 Uhr die 43-jährige Großmutter auf ihre sechsjährige Enkelin, die sie der 27-jährigen Kindesmutter für ein paar Tage mit dem Auftrage &#8222;entlieh&#8220;, auf das Kind aufzupassen. Am Boden liegend, gefesselt von der Polizei, um die lautstarke Gegenwehr der betrunkenen &#8222;Oma&#8220;, errechnen wir als Parallelleser dieser Meldungen anhand der Zauberformel: &#8222;43 minus 27?&#8220; Macht sechszehn! Auch der Lebensgefährte der Großmutter ist in der gemeinsamen Wohnung so stark betrunken, dass die Polizei das Kind den Großeltern nicht wieder aushändigt. Nun sieht Großmutter einem Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Aufsichtspflicht entgegen. <strong>Appetitlosigkeit auf mehr davon</strong>!</p>
<p><strong>Tja, es ist was los in Berlin</strong>.</p>
<p><strong>Die Auswertung des Polizeitickers eines Tages zeigt</strong>, dass in Berlin etwas nicht  stimmt und das viele Berliner ein nicht gerade beneidenswertes Leben führen. Die Leidtragenden allerdings sind deren Kinder. Der Maler Heinrich Zille proträtierte das &#8222;Milljöh&#8220; in zutreffender Weise, einen Nachfolger hat er nicht gefunden und niemand macht durch expressive Veröffentlichung von Schandtaten wie diesen auf die Ausnahmesituation der Kinder aufmerksam, mit Ausnahme. Der Polizeiticker ist abonnierbar und interessant. <strong>Es geht um Vorkommnisse in ganz Berlin</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6IfvDnm1Ix4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>social spot &#8211; Die Arche &#8211; Kinderarmut (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was wir bedenken sollten</span></strong></p>
<p><strong>Vor langer Zeit</strong> hat das <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Büro Gotthal</a> als Verwalterin von Mehrfamilienhäusern in ganz Berlin das &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem/" target="_blank">Methusalem Kompott</a>&#8220; aus dem gefühlsmässigen Kühlschrank der Gleichgültigkeit geholt. Dabei versteht man sich als Hinweisgeber, der kostenloses, problemfreies Management zu organisieren versucht: denn Hinschauen kostet nichts, aber bringt sofort was! Bei der Hausverwaltung hinterlegt der Mitbewohner Erkenntnisse seinerseits, die &#8222;wachem Beobachten&#8220; entspringen. Eine alte Frau, ein alter Herr, ganz allein, niemand kümmert sich. Dasselbe kann man als Verwalter auch und gerade hinsichtlich von Kindern in auffälligen Wohn- und Lebensumständen fordern. <strong>Wir können hinschauen</strong>.</p>
<p><strong>Ob wir uns einmischen dürfen, ist die Frage</strong>? Denn zunehmend gerät das &#8222;Einmischen von außen&#8220; in Verruf. In der S-Bahn darf sich niemand einmischen, wenn jemand zusamengetreten wird, vielleicht Chuck Norris? Eine offensiv &#8222;indianische&#8220; Lebenskultur wäre wünschenswert. Indianer nehmen die Erziehung und das Aufwachsen von Kindern als ganzheitliche Dorfaufgabe. Es ist erwünscht, dass sich Erwachsene in die Kindeserziehung einmischen, so funktioniert Sozialisation. <strong>Wir müssen uns einmischen (dürfen)</strong>.</p>
<p><strong>So wenig aufgedrängte, unzutreffende Beratung</strong> von Außenstehenden erwünscht wird, so sehr ist sie erforderlich, wenn eine gewisse &#8222;Betriebsblindheit&#8220; von Erwachsenen eintritt, die von außen betrachtet ihre einfachsten Lebensumstände nicht mehr in der Lage sind, angemessen zu regeln. Dann verkommt die Wohnung und mit ihr das Kind, dass in diesem Umfeld aufwächst. <strong>Da müssen wir hinschauen, auch aktiver, als wir es bisher taten.</strong></p>
<p><strong>Das Alltägliche im Wahnsinn liegt offen vor uns</strong>. Wo wir wohnen und leben und Dinge mitbekommen, die nicht offen ausgesprochen werden aber passieren, können wir eine Aufgabe wahrnehmen. Sie lautet: Wir vernetzen die &#8222;zu bürgerliche&#8220; Gesellschaft und bilden Verantwortungsbewußtsein, Gemeinsinn und vor allem Solidarität mit den zu kurz gekommenen Kindern, wenn wir nicht mehr schweigen. <strong>Darum geht es</strong>.</p>
<p><strong>Alles andere</strong> ist &#8222;zum Kotzen&#8220;. Und das hier betraf auch nur die Nachrichtenlage an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag.</p>
<p><strong>Das ist auch der Grund, warum auf der Website der Hausverwaltung Büro Gotthal seit 2009 bereits für das Projekt &#8222;Die Arche&#8220; geworben wird und gebeten wird, die Einrichtung mit Spenden zu unterstützen. Und wenn wir uns daran nochmals erinnern, schadet das nicht, es nützt. Hingeschaut! Nicht weg.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/diearche" target="_blank">Das Projekt die Arche</a></li>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/nachbarschaftsheim" target="_blank">Das Projekt Nachbarschaftsheim Neukölln</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112511/">Wenn Häuser brennen, fragt man sich, was man besser machen kann&#8230;</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kurt-kroemer/">Kurt Krömer macht den Kiez liebenswerter&#8230;</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/120011/">Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liebte ein Mädchen in Griechenland, die die Liebe am schönsten im Kriechen fand. Ich liebte ein Mädchen auf dem Laubengang, die das Liebesspiel schönstens beim Entstauben fand. #Mashup &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;, Insterburg &#38; Co. Die ganze Sache mit der wunderbaren Welt der Laubengänge diente in einem bestimmten Zeitalter der Architektur den damaligen Vorlieben. ... <a title="893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123511/" aria-label="Mehr Informationen über 893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9552" aria-describedby="caption-attachment-9552" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9552" title="§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg" alt="§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9552" class="wp-caption-text">§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich liebte ein Mädchen in Griechenland, die die Liebe am schönsten im Kriechen fand. Ich liebte ein Mädchen auf dem Laubengang, die das Liebesspiel schönstens beim Entstauben fand. #Mashup &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;, Insterburg &amp; Co.</p></blockquote>
<p><strong>Die ganze Sache mit der wunderbaren Welt der Laubengänge</strong> diente in einem bestimmten Zeitalter der Architektur den damaligen Vorlieben. Laubengänge, das waren irgendwie billigere Treppenhäuser, nämlich außenliegende Gänge, an denen man entlang lustwandeln sollte, bei Wind und Wetter, Sommer und Sonnenschein. Einige haben sich so Plastikstühle auf den Gang gestellt, andere auch Tischchen. Man kann sich, mit Blick nach hinten in den Garten hinaus, dort aufhalten, Kaffee trinken, oder man raucht eine! Damit die &#8222;Dame des Hauses&#8220; sich nicht beschwert, weil in der Wohnung&#8230;, das geht gar nicht. Der Laubengang ist ein architektonisches Element der Sechziger Jahre. Vereinzelt findet man auch welche in Siebziger-Jahre-Bauten, aber aktuell baut in unseren Breitengraden niemand mehr Laubengänge. Sie sind irgendwie aus der Mode gekommen. <strong>Auf einem Laubengang ist man stark wetterfühlig</strong>.</p>
<p><span id="more-9541"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9542" aria-describedby="caption-attachment-9542" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC04628.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9542  " title="fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC04628.jpg" alt="fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9542" class="wp-caption-text">fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>§ 22 WoEigG &#8211; Textauszug (Besondere Aufwendungen, Wiederaufbau)</strong><br />
(1) Bauliche Veränderungen und Aufwendungen, die über die ordnungsmäßige Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums hinausgehen, können beschlossen oder verlangt werden, wenn jeder Wohnungseigentümer zustimmt, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Die Zustimmung ist nicht erforderlich, soweit die Rechte eines Wohnungseigentümers nicht in der in Satz 1 bezeichneten Weise beeinträchtigt werden.</p>
<p>(2) Maßnahmen gemäß Absatz 1 Satz 1, die der Modernisierung entsprechend § 559 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches oder der Anpassung des gemeinschaftlichen Eigentums an den Stand der Technik dienen, die Eigenart der Wohnanlage nicht ändern und keinen Wohnungseigentümer gegenüber anderen unbillig beeinträchtigen, können abweichend von Absatz 1 durch eine Mehrheit <strong>von drei Viertel aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer im Sinne des § 25 Abs. 2</strong> <span style="text-decoration: underline;"><em>und</em></span> <strong>mehr als der Hälfte aller Miteigentumsanteile </strong>beschlossen werden. Die Befugnis im Sinne des Satzes 1 kann durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer nicht eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.</p>
<p>(Textauszug, Hervorhebung durch Fettdruck: Die Redaktion)</p></blockquote>
<p><strong>In Berlin-Neukölln steht das Haus</strong>, in dem zur Gartenseite hinaus, also nach hinten, zwei Neubau-Baukörper an Stellen gesetzt wurden, wo früher zwei Altbauten standen. Mit den Mitteln des öffentlich geförderten Wohnungsbaus (1. Wohnungsbauprogramm) errichtet, nicht sonderlich gut ausgestattet, es sind karge Baukörper, der allgemeinen Nachkriegsarmut geschuldet. Die Wände haben schlechte Wärmedämmwerte und die Architektur ist nicht gerade &#8222;pittoresk&#8220;. <strong>Und dann diese vorgesetzten Laubengänge</strong>.</p>
<p><strong>IWF-ex-Direktor Dominique Strauss Kahn</strong> geht derzeit auf New York´s Gefängnisinsel vermutlich ähnliche Gänge entlang, ach nein, er durfte ja schon wieder raus: mit elektronischer Fußfessel. Aber so stellt man sich das eben vor: ein IWF-Direktor auf dem Laubengang, und zwar nicht in Berlin-Neukölln. Weswegen unsere Geschichte nicht nach Amerika abdriften darf. Sie spielt in &#8222;upper New Cologne&#8220;, dem aufstrebenden Berliner-Arbeiterbezirk Neukölln, wo jetzt die Kunstbeflissenen aus Kreuzberg umziehen, während die ehemaligen Anwohner nach Lichtenberg, Hellersdorf und Marzahn wegziehen. &#8222;Ist billiger&#8220;, sagen die Wegzöglinge, aber in den Satellitenstädten im Wilden Osten darf man abends kaum noch auf die Straße gehen. &#8222;Wirste zusammengetreten&#8220; auf irgendeinem S-Bahnhof am Rand der Stadt, aber tröstlich: Die Videokamera filmt die Täter und die schreiben Tage später Schreibebriefe, es tut ihnen leid und sie hätten das nicht gewollt. <strong>Ja, was denn dann</strong>?</p>
<p><strong>In der Wohnanlage in Berlin-Neukölln</strong> sind über vierzig Eigentumswohnungen und der &#8222;Bewohnermix&#8220; ist mannigfaltig, multikulturell, auch Griechen dort. Einst pflegte Antonia A. (* Name geändert) die inzwischen 100-jährige Mieterin, die vor Jahren hier verstarb, mit 101 Jahren. Gertrud N. (* Name geändert) verstarb und Antonia A. fand diese Wohnung schön. Die Wohnung war &#8222;billig zu schießen&#8220;, gerademal 500,- € zahlen Erwerber derzeit in dieser Mikrolage für den unvermieteten, einigermaßen durchschnittlichen m² Eigentumswohnung. Das rechnet sich. Man erreicht, selbst bei Vollfinanzierung, eine nahezu mietähnliche Belastung. <strong>Hinzu kommen die Betriebskosten</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen haben Antonia A. und ihr Mann</strong>, beide Griechen (und das seit Geburt!), zwei nebeneinanderliegende Wohnungen im Eigentum. Die Tochter wollte die Wohnung nicht haben,  also haben sie jetzt einen jungen Mann als Mieter, der ist auch handwerklich begabt. Davor, im Hochparterre, räkelt sich ein Laubengang auf dem Flur und im Winter friert er vor sich hin, während er im Sommer transpiriert. Als ihre andere Tochter kürzlich heiratete, stand ein großes Besuchsprogramm an, es kamen auch Verwandte aus Griechenland angereist. Da entschloss sich der Mann von Antonia A. als künftiger Schwiegervater, es den Angereisten schön zu machen. <strong>Er selbst geht gern auf die &#8222;Piazza&#8220;, so nennt er den Hermannplatz in Neukölln</strong>. <strong>Auf Nachfrage meinerseits erkärt er, Piazza ist auch ein griechisches Wort. Aha</strong>.</p>
<p><strong>Mit ein paar Tischlerleisten</strong> entwarf er ein einfaches Holzkonstrukt, schraubte bzw. verspannte es &#8222;derzeit wieder abnehmbar&#8220; gegen die Unterseite des oberen Laubengangs und unten auf das Brüstungsgeländer. Dann setzte er ein paar Plexiglasscheiben drauf und hinten, zur Abgangstreppe mit fünf Stufen, baute er eine Tür ein. Das ganze Konstrukt ist luftdurchlässig, die Zirkulation der Luft wird nicht gestört. Aber es gibt einen Kältepuffer. Vorher fragte er bei der Hausverwaltung an: Thomas, wir bekommen eine Menge Hochzeitsgäste, dürfen wir das? Ja, das geht in Ordnung für die Hochzeit. Die Hochzeit ist jetzt etwas länger her, die Gäste sind wieder abgereist. Das Konstrukt steht immer noch. Sie haben es liebgewonnen, es ist irgendwie dufte. Die Verwaltung hat es sich inzwischen angesehen und fotografiert. Jetzt kreisen Unterschriftenlisten: <strong>sie fragen bei den weiteren Eigentümern, die hier wohnen, nach, ob sie das Dingsbums einfach dranlassen dürfen</strong>?</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;jSTKVIJHJfc&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Ich liebte ein Mädchen &#8211; Ingo Insterburg &#8211; mit Dank an Faber Bollonius, User &#8211; via Youtube</em> </span></p>
<p><strong>Die da wohnen</strong>, haben inzwischen alle unterschrieben. Niemand wendet sich dagegen, es dabei zu belassen. Die Verwaltung fragt sich, wie das bei den Übrigen ankommt, bei denen, die außerhalb wohnen? Werden jetzt welche nachzügeln und ebenfalls anfangen, weitere, aber andere Konstrukte zu bauen, vielleicht ähnlich oder -schlimmer- vollkommen anders? Wie wird das aussehen? Darf einer das und andere dürfen es nicht? Oder darf es keiner? Die Antwort ist recht einfach: für sowas liegt die Entscheidungskompetenz nicht bei der Hausverwaltung der Wohnungseigentümer. Der Verwaltungsbeirat der Wohnanlage findet ebenfalls, man könne dies nicht einfach durchgehen lassen, sozusagen &#8222;griechische Verhältnisse&#8220;, also schwierige Verhältnisse, die nicht von klaren Grundlagen geprägt sind, sondern von einem Hinnehmen, einem orientalisch gelassen bleiben, abwarten, zusehen, anstatt zu entscheiden, den Rückbau zu fordern, die Wiederversetzung in den ursprünglichen Zustand: denn es ist Gemeinschaftseigentum, nicht Alleineigentum. Der richtige Ort für eine Entscheidung darüber, ob die Holzkonstruktion bleiben darf, ist die Wohnungseigentümerversammlung. <strong>Sie hat über eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu entscheiden</strong>.</p>
<blockquote><p>Entgegen landläufiger Meinung ist der Verwalter in dieser Situation nicht Haus- und Hofherr und sozusagen Gutsherr nach eigenem Gutdünken. Zwar kann er schreiben, er kann auch Fristen setzen und den Rückbau immer wieder brieflich fordern. Eine gerichtliche Verfahrensvollmacht jedoch hat er nicht. Richtig ist vor allem, dass die Wohnungseigentümer selbst den &#8222;Besitzstörer&#8220; in Anspruch nehmen können. Dem Verwalter fehlt eine solche, allgemeine und zu weit gehende Verfahrensvollmacht in aller Regel. Und das ist auch gut so. Vorgeschaltet werden muss daher ein Beschluss mit einer konkreten Ermächtigung! Die Versammlung ist zu hören, bevor &#8222;mit Kanonen auf Spatzen&#8220; geschossen werden darf.</p></blockquote>
<p><strong>Seit dem 01.07.2007 ist das Wohnungseigentumsgesetz</strong> (WoEigG) in diesem Punkt abgeändert worden. Mussten vorher 100% aller vorhandenen Eigentümer zustimmen, reicht inzwischen eine qualifizierte Mehrheit aller vorhandenen Wohnungseigentümer aus. Das ist schwierig genug zu erreicehn. Die Nachteilswirkung, die ein solches Konstrukt auf die Bausubstanz oder auf &#8222;ästhetische Gesichtspunkte&#8220; wie bspw. die &#8222;äußere Ansicht&#8220; des Gebäudes hat, wird von ablehnenden Eigentümern ins Feld geführt werden, mit Sicherheit. Es gibt immer welche, die gegen so ein Konstrukt sind. Sie sind geschützt, es ist alles andere als leicht, eine so stark beschlussfähige Eigentümerversammlung zu veranstalten, dass bspw. 75% aller Eigentümer wirklich da sind, persönlich oder in Vollmacht vertreten. Und selbst wenn 85% vertreten sind, müssen doch 50% aller vorhandenen Eigentumsanteile (es reichen in diesem Beispiel demzufolge 25% ablehnende Stimmen) dies qualifiziert zum Ausdruck bringen: Ja, dieses Konstrukt soll stehenbleiben dürfen. Dies nennt man lediglich nur &#8222;die Eingangsvoraussetzung&#8220;. Unbenommen bleibt unterliegenden Eigentümern einer Zustimmung, die Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer binnen Monatsfrist gerichtlich anzugreifen. In diesem Fall kein schweres Spiel. <strong>Ergo</strong>: <strong>Kein leichtes Unterfangen</strong>.</p>
<p><strong>Die Unterschriftenliste ist rechtlich unbedeutend</strong>. Allerdings kann sie wohl ein zutreffendes Stimmungsbild vermitteln. Es bleibt abzuwarten, wie die Versammlung entscheidet. Fest steht aber schon jetzt, dass eine Ablehnung für starke Mißstimmung in der Anlage sorgen würde. Kein Zweifel: Man darf genau so gut auch gegen den Verbleib dieser Konstruktion an dieser Stelle sein. <strong>Da beißt die Maus keinen Faden ab</strong>!</p>
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		<title>878-11 &#8211; FotoPodcast: Was der Hauswart will, ist relativ eindeutig aufgeschrieben, wenn´s auch überarbeitungs&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 15:03:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aushang Hauswart Gut, vielleicht hätte ihm jemand von der Hausverwaltung helfen sollen! Oder?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9407" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3972.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9407  " title="Aushang Hauswart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3972.jpg" alt="Aushang Hauswart" width="450" height="594" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Aushang Hauswart</dd>
</dl>
<p><strong>Gut</strong>, vielleicht hätte ihm jemand von der Hausverwaltung helfen sollen! <strong>Oder</strong>?</div>
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		<title>877-11 &#8211; FotoPodcast: Hunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 14:41:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Message ist eindeutig: Was Hunde in der Wohnanlage in Berlin-Neukölln nicht tun dürfen, können sie lesen. Ob sie sich dran halten, hängt eher von den Hundehaltern ab! Und von &#8222;Hundeerziehung&#8220; derselben, ausgeübt von ihren Herrchen und Frauchen! Wenn´s nicht klappt, so sagt der Berliner &#8222;isses Kacke&#8220;. Das sagt allerdings nur der Berliner, dem eine ... <a title="877-11 &#8211; FotoPodcast: Hunde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/121911/" aria-label="Mehr Informationen über 877-11 &#8211; FotoPodcast: Hunde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9403" aria-describedby="caption-attachment-9403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3968.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9403  " title="Schild &quot;Hunde&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3968.jpg" alt="Schild &quot;Hunde&quot;" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9403" class="wp-caption-text">Schild &quot;Hunde&quot;</figcaption></figure>
<p><strong>Die Message ist eindeutig</strong>: Was Hunde in der Wohnanlage in Berlin-Neukölln nicht tun dürfen, können sie lesen. Ob sie sich dran halten, hängt eher von den Hundehaltern ab! Und von &#8222;Hundeerziehung&#8220; derselben, ausgeübt von ihren Herrchen und Frauchen! Wenn´s nicht klappt, so sagt der Berliner &#8222;isses Kacke&#8220;. Das sagt allerdings nur der Berliner, dem eine Art &#8222;Kodderschnauze&#8220; nachgesagt wird. <strong>Alle anderen würden das Wort niemals in den Mund&#8230;</strong></p>
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		<title>866-11 &#8211; FotoPodcast: Ferienwohnungen zu vermieten allerorten, man sieht das alles viel lockerer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 08:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder noch so harmlose Hinweis auf öffentlich sichtbar aufgehängten Schildern weckt bei Betrachtern Denkweisen und die Frage, inwieweit sich hieraus Denkverbote ergeben? Und für wen? Von bestimmten Fotos sagen die Betroffenen, sie hätten ein &#8222;Recht auf das eigene Bild&#8220;. Dazu gehören nach den Gefühlen der Menschen inzwischen auch die Außenansichten ihrer Häuser. Google Street View ... <a title="866-11 &#8211; FotoPodcast: Ferienwohnungen zu vermieten allerorten, man sieht das alles viel lockerer" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120811/" aria-label="Mehr Informationen über 866-11 &#8211; FotoPodcast: Ferienwohnungen zu vermieten allerorten, man sieht das alles viel lockerer">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9297" aria-describedby="caption-attachment-9297" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Ferienwohnungen_IMG_3977.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9297  " title="Ferienwohnungen zu vermieten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Ferienwohnungen_IMG_3977.jpg" alt="Ferienwohnungen zu vermieten!" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-9297" class="wp-caption-text">Ferienwohnungen zu vermieten!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Jeder noch so harmlose Hinweis auf öffentlich sichtbar aufgehängten Schildern weckt bei Betrachtern Denkweisen und die Frage, inwieweit sich hieraus Denkverbote ergeben? Und für wen?</p></blockquote>
<p><strong>Von bestimmten Fotos sagen die Betroffenen</strong>, sie hätten ein &#8222;Recht auf das eigene Bild&#8220;. Dazu gehören nach den Gefühlen der Menschen inzwischen auch die Außenansichten ihrer Häuser. Google Street View hat eine Debatte über die &#8222;Vertraulichkeit des öffentlichen Raums&#8220; entfacht. Im vorliegenden Fall hat gesichtspunkte.de-StreetView allerdings ein kleines Werbeschild ausgemacht, dass in Berlin-Neukölln an der Straßenecke Heidelberger Str./Elsenstr., Berlin-Neukölln (google Streetview <a title="externer Link" href="http://www.google.de/maps?q=Elsenstr.+84,+Neuk%C3%B6lln&amp;layer=c&amp;sll=52.486596,13.451049&amp;cbp=13,132.31,,0,0.51&amp;cbll=52.486653,13.450945&amp;hl=de&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Elsenstra%C3%9Fe+84,+Berlin+12059+Berlin&amp;ll=52.485844,13.452287&amp;spn=0.004985,0.013937&amp;z=17&amp;iwloc=A&amp;panoid=584_XGb0goJTcxQmbVqFkg" target="_blank">hier</a>) angebracht ist.</p>
<p><span id="more-9296"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5158" aria-describedby="caption-attachment-5158" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5158 " title="Attraktiv: 2raumwohnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg" alt="Attraktiv: 2raumwohnung" width="450" height="588" /></a><figcaption id="caption-attachment-5158" class="wp-caption-text">Attraktiv: 2raumwohnung</figcaption></figure>
<p><strong>Jemand, der solche Schilder an die Hausfassade hängt</strong>, will, dass sie gesehen werden. Das im Vorüberlaufen wahrzunehmende Schild bietet &#8222;jederzeit erreichbar&#8220; Kontakt zum Vermieter von Ferienwohnungen an, genauer: Wer A sagt, könnte auch B oder sogar C sagen! Denn drei Wohnungen in dem Haus werden als Ferienwohnungen angeboten. Darüber gibt eine kleine, übersichtliche Website mit allen in Frage kommenden Anmietungsparametern Auskunft. Glasnost, gläserne Preise, Gefühle, Hauptstadtfeeling, Kiez eingeschlossen und sogar ein bisschen musikalisch, <strong>bietet die Website die Wohnungen zur Anmietung an</strong>.</p>
<p><strong>Die Frage ist ja, ob das ein gutes Geschäft ist</strong>? Wohnungen, das war früher in engeren Grenzen zum Wohnen da. Aber inzwischen hat sich der Wohnungsmarkt sichtlich gelockert. Erst brachten die Rechtsanwälte Schulz &amp; Seldenek, eine Rechtsanwaltskanzlei von gutem Ruf in Sachen Immobilienrecht, die so genannte ZweckentfremdungsverbotsVO zu Fall. Wie häufig in diesen Fällen, hatte der Senat vor Jahren immer weiter jeden Handlungsbedarf in Richtung Lockerung von zu engen, sehr dirigistischen, regulierenden Nutzungsbeschränkungen verneint. Rechtsanwalt Schulz wies vor Gericht nach: Berlin ist kein Gebiet &#8222;mit erhöhtem Wohnbedarf&#8220;, das sei zwar geschichtlich korrekt gewesen: Weltkrieg, Mauerbau, fehlende Ausweitung ins Umland, <strong>aber -hallo?- weder Weltkrieg, noch Stadtmauer behinderten inzwischen den Wohnungsmarkt</strong>.</p>
<p><strong>Richtig: Berlin verzeichnet seit Jahren Abwanderungsbewegungen</strong>, negative Bevölkerungsentwicklung, Abwanderung ins Umland. &#8222;Ins Jrüne&#8220;, so pflegt der Berliner zu ziehen, nach &#8222;Jottwiedeh&#8220;, raus aus der Stadt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;imwaVOtYd9I&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Definitiv keine Ferienwohnungsgäste: Die Kolossale Jungend &#8211; Wohnung (via Youtube) &#8211; Homepage </span><a title="externer Link" href="http://kolossalejugend.com" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<blockquote><p>Eine Rock- bzw. Punkband als Ferienwohnungsgäste? So sollte man sich die Regelbenutzung durch &#8222;ordentlich akquirierte Ferienwohnungsgäste&#8220; lieber nicht vorstellen. Zur Klarstellung: Dieses &#8222;home made Video&#8220; der Band Kolossale Jugend hat mit den hier angesprochenen Ferienwohnungen definitiv nichts zu tun.</p></blockquote>
<p><strong>Und dann urteilte noch der Bundesgerichtshof</strong>. Denn inzwischen war die einigermaßen strenge Zweckbindung von Wohnraum &#8222;aus öffentlich rechtlichen Gesichtspunkten&#8220; entfallen, Schulz &amp; Seldenek sei Dank. Wohnungseigentumsrechtlich beurteilte 2010 der Bundesgerichtshof die Nutzung eines Wohnungseigentums in einer Wohnanlage als zulässige Nutzung derselben (der Wohnung), wenn nicht die Teilungserklärung dieses ausdrücklich ausschließe. Immobilieneigentümer hatten inzwischen angefangen, ihr Wohnungseigentum eben gerade nicht mehr nur als &#8222;ständig vom selben Benutzer&#8220; bewohnte &#8222;Wohnungen&#8220; zu nutzen. Vielmehr fanden nicht wenige das Tagesgeschäft, ein bisschen pensionsähnlich, nur ohne &#8222;Mutterns Frühstück&#8220;, Eigentumswohnung, <strong>möbliert mit Küche zur Selbstbekochung zur tage- und wochenweisen Nutzungsüberlassung -genannt: Feriengäste- in Ordnung und lukrativ</strong>.</p>
<figure id="attachment_1756" aria-describedby="caption-attachment-1756" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2034_polizeischild_500x.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1756 " title="Polizeischild von 1852" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2034_polizeischild_500x.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2034_polizeischild_500x.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2034_polizeischild_500x-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1756" class="wp-caption-text">Polizeischild von 1852</figcaption></figure>
<p><strong>So leicht lässt sich allerdings nicht behaupten</strong>, dass ein Ferienwohnungsvermieter &#8222;ordentlich Reibach&#8220; auf Kosten aller anderen Hausbewohner macht. Aus dem Hotelgewerbe, dass keine gleichartige Zielgruppe unterbringt, Hotelgäste, wissen wir von Auslastungen von ca. 50%, von Spitzenereignissen wie &#8222;Berlin wegen Überfüllung geschlossen&#8220; als seltene Ausnahme abgesehen. Die Zielgruppe der Ferienwohnungsnutzer, das sind ja eher so findige, meist jüngere Kerlchen und Kerlinnen (!!), die via Internet (deswegen Homepage) nach &#8222;Berlin gugeln&#8220; und &#8222;Ferienwohnung&#8220;. Oder Laufkundschaft. Lieschen Müller aus dem Kiez läuft nun am Schild der Ferienwohnungen der Damen Schweigel (Schild) vorbei und &#8222;kiekt ma umme Ecke&#8220;. Wat er sieht. Und dann &#8222;kiekt er schlau aus der Wäsche&#8220; und freut sich, dass Hotte Horst-Peter Müller, der vor Jahren nach Bamberg verzog, beim nächsten Berlin-Besuch &#8222;umme Ecke&#8220; wohnen kann. Seine Freundin, Karla Kreuzberg, bringt er gleich mit und weil Karla noch Kumpels in Gößweinstein hat, <strong>beschliessen sie nun, Ecke Heidelberger Str. zu logieren, bei &#8222;Schweigel &amp; Schweigel&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Wer Ferienwohnungen ernsthaft betreibt und den Anspruch hat</strong>, dass einmalige Gäste zu Stammgästen werden, muss hinterher sein. Das Betreiben solcher Wohnungen erfordert eine überaus starke, persönliche Betreuung und nicht selten richten Kurzgäste das Mobiliar binnen kürzester Zeit hin. IKEA ist für Ferienwohnungs-Vermieter eine feste Bezugsgrösse und hat fast alles, was der Ferienwohnungsvermieter zur Ausstaffage der &#8222;Wochenendhütte&#8220; so benötigt, sogar Blumendekos und &#8222;blaue Blumenvasen&#8220; (Produkt Smöllegard, oder so ähnlich).</p>
<p><strong>Die Frage bleibt ein bisschen im luftleeren, weil unreglementierbaren Raum</strong>. Nun sind da so Ferienwohnungen und wenn du Glück hast, passt das und &#8222;das Ambiente&#8220; im Haus stimmt weiterhin. Wenn du aber Pech hast und &#8222;irgendwelche Kanaillen&#8220; (nicht zu verwechseln mit Kanarien&#8230;vögeln) gehen ein und aus, hören lautstark Heavy Metal (Iron Maiden und Konsorten), stampfen dazu mit den Füssen auf, machen Headbanging-Wettbewerbe im Treppenflur, rauchend, saufend, rülpsend&#8230;, na &#8222;das kann ja Eiter werden&#8220; (Berliner Redensart). Dann stellt sich tatsächlich die Frage, wie dagegen vorgehen. Die Hausbewohner selbst sind dann mit individuellen Rechten ausgestattet und können sich gerichtlich oder außergerichtlich Hilfe holen. Und das hat der Bundesgerichtshof ganz klar gesagt: Dabei bleibt es aber auch! Denn dass ein Anderer eine Art Unterlassungsanspruch hätte, gegen die Nutzung als Ferienwohnung vorzugehen, verneinte er. Er meinte, wenn man mit &#8222;geringeren Waffen als einer Nutzungsuntersagung&#8220; voran käme, dann müsse man wohl die geringeren Waffen wählen.<strong> Also Schlichtung, Unterlassung (nur) der Ruhestörung pi pa po</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings hat er -der BGH- auch übersehen</strong>, dass das kaum erfolgversprechend geschehen kann: Die Ruhestörer sind ja -Gott sei Dank- immer nur ein paar Tage da, dann kommen neue, oder zufällig klappt es gerade mal, weil ein ruhiges Rentnerpärchen Nachkriegs-Berlin noch einmal besuchen will und sich ausnehmend gut benimmt.</p>
<p><strong>Die Fassade des Eckhauses</strong> macht einen gewissenhaft verwalteten Eindruck, wenn man das so sagen darf. Der Rundumanstrich ist gelb und nach hiesiger Ansicht ist eine Art Graffity-Schutzanstrich &#8211; bisschen speckig glänzend- aufgebracht. Das hat seinen Grund, dort wird gern mal gesprayed. <strong>Unten drin am Straßeneck ist auch eine &#8222;Eckkneipe&#8220;, in die man dem ersten Eindruck zufolge auch gehen darf</strong>.</p>
<p><strong>Wie alles im Leben hat die Nutzung der Wohnungen als Ferienwohnungen zwei Seiten</strong>: einerseits sind solche Wohnungen geradezu hochbetreut und das ist besser, als fehle ihnen jede Kontrolle durch einen &#8222;interessierten Eigentümer&#8220;, der permanent an seiner &#8222;Vermietungsfront&#8220; verweilt. Andererseits ist der Durchsatz &#8222;an Menschen&#8220; enorm hoch und man muss als &#8222;Rest der Welt&#8220;, der in einem solchen Haus wohnt, schon genau hinschauen: Ob nicht die erhöhte Nutzung auch Verteilungsungerechtigkeiten wie erhöhte Abnutzung nach sich zieht. Treppenhausreinigung, höhere Brandgefahr, eventuelle Störungen des Hausfriedens. <strong>Unbedingt wichtig: die verbrauchsabhängige Abrechnung der Betriebskosten, Stichwort: Wasser, Heizung und dergleichen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Website <a title="externer Link" href="http://www.ferienwohnung-schweigel.de" target="_blank">ferienwohnung-schweigel.de</a></li>
<li>Wohnungswirtschaftliches Hearing: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7622010/" target="_blank">Die Rechtsanwälte Wanderer &amp; Kollegen luden ein</a></li>
<li>Zweckentfremdung <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8182010-pressemeldung-des-tages-berliner-polizei-ubt-sich-in-zweckentfremdungsverbot/" target="_blank">einer Wohnung als Cannabis-Plantage</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>865-11 &#8211; FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 15:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Marlene Dietrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Sag mir wo die Blumen sind]]></category>
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					<description><![CDATA[Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben? Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn? Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind. Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn? Vorausgegangen war dem Aushang in Berlin-Neukölln der gelegentliche Blumendiebstahl. Ob auch zum Muttertag, der jetzt unmittelbar ... <a title="865-11 &#8211; FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120711/" aria-label="Mehr Informationen über 865-11 &#8211; FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9291" aria-describedby="caption-attachment-9291" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Aushang_IMG_3969_Blumen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9291  " title="Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Aushang_IMG_3969_Blumen.jpg" alt="Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht." width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9291" class="wp-caption-text">Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?<br />
Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?<br />
Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p></blockquote>
<p><strong>Vorausgegangen war dem Aushang</strong> in Berlin-Neukölln der gelegentliche Blumendiebstahl. Ob auch zum Muttertag, der jetzt unmittelbar bevorsteht? Egal: aus nichtigem Anlass klauen die Bewohner das Blumenbeet leer. Das ärgert jemanden. Er behauptet &#8222;Diebstahl lohnt sich nicht.&#8220; Für wen nicht? Für den Bestohlenen? Für denjenigen, der Blumen klaut? Warum nicht? So verständlich die Formel &#8222;Laßt die Blumen in Ruhe&#8220; auch sein mag, der Spruch &#8222;Diebstahl lohnt sich nicht&#8220; ist <strong>stark interpretationsfähig</strong>.</p>
<p><span id="more-9290"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;4TYJUsHVyjc&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Marlene Dietrich &#8211; Sag mir, wo die Blumen sind?</em></span></p>
<blockquote><p>Sag mir, wo die Mädchen sind, wo sind sie geblieben?<br />
Sag mir, wo die Mädchen sind, was ist geschehn?<br />
Sag mir, wo die Mädchen sind, Männer nahmen sie geschwind.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p>
<p>Sag mir, wo die Männer sind, wo sind sie geblieben?<br />
Sag mir, wo die Männer sind, was ist geschehn?<br />
Sag mir, wo die Männer sind, zogen aus, der Krieg beginnt.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p></blockquote>
<p><strong>In dem Liederklassiker</strong> &#8222;Sag mir, wo die Blumen sind&#8220;, den früher mal Marlene Dietrich sang, schliesst sich im Liedtext eine Art Blumenrottunde, der Text geht weit über Felder, Wind, Wiesen und Meer, um dann zum Ausgangspunkt wieder zurückzukehren. <strong>Rottunde oder Rabatte</strong>?</p>
<p><strong>Pflückten etwa liebreizende, komplett unschuldige Mädchen die Blumen</strong>, wie im Lied angedeutet wird? Oder sind die Blumen in einer unübersichtlichen Betriebskostenabrechnung unter dem verwirrenden Oberbegriff &#8222;Gartenpflege&#8220; versteckt worden? Oder haben die Blumen die Kriegerwitwen über den Gräbern ihrer gefallenen Männer aus dem Zweiten Weltkrieg verstreut? Oder wurden alle Blumen nur deswegen abgepflückt, damit die Berliner Grabstätte der unvergesslichen Marlene Dietrich (Berlin-Schöneberg) stets neu eingedeckt werden konnte? Anzunehmen ist all das vermutlich eher nicht! Denn sonst wäre der Spruch so nicht ausgefallen. Unter bestimmten Umständen hätte dieser Aushang gar nicht erst ausgehängt zu werden brauchen: man hätte schlicht Verständnis dafür gehabt und <strong>sich als Teil einer unvergleichlichen Weltgeschichte gefühlt</strong>.  </p>
<p><strong>Was der Bewohner sagen wollte, ist jedem klar</strong>. Er hat es auf &#8222;seinen Punkt&#8220; gebracht. Aber wie leicht kann ein falsch formulierter Aushang mißinterpretiert werden. Man denkt vielleicht: &#8222;Diebstahl lohnt sich nicht? Aber, Gott sei Dank, Lidl lohnt sich, oder?&#8220; <strong>Oder irgend so einen Schwachsinn</strong>.</p>
<blockquote><p>Sag, wo die Soldaten sind, wo sind sie geblieben?<br />
Ja, sag, wo die Soldaten sind, was ist geschehn?<br />
Sag, wo die Soldaten sind, über Gräber weht der Wind.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p>
<p>Sag mir, wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben?<br />
Sag mir, wo die Gräber sind, was ist geschehn?<br />
Sag mir, wo die Gräber sind, Blumen blühn im Sommerwind.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p>
<p>Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?<br />
Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?<br />
Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.<br />
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?</p></blockquote>
<p><strong>Egal, wir verfolgen den Gedanken nicht weiter</strong>. Wir hoffen, es wird wieder etwas wärmer und dann knospen dieses Jahr noch viele, viele Blumen, und was die geklauten Blumen angeht, soviel ist sicher: die verdörren schnell alle, nach und nach. Har har har, siehste, so gesehen lohnt sich Diebstahl tatsächlich nicht. Allerdings: Niemand soll dasselbe über´s Waschen sagen. Einmal waschen, wofür? Werde doch sowieso wieder schmutzig. <strong>Igitt. Das geht entschieden zu weit</strong>.</p>
<p><strong>Schnittblumen für alle</strong>!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>834-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Das kann ja mal passieren, dass sich jemand verrechnet. #Milchmädchen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/117711/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/117711/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 11:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
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					<description><![CDATA[Errare humanum est. Irren ist menschlich. #Alte Lateinweisheit, auch via Asterix Das kann ja mal passieren. In Position 05 des Angebots auf fünf Positionen hat sich der Handwerker verrechnet. Er rechnet uns 205 m² Beschichtung von Laubengängen vor, der Preis pro m² beträgt als Einheitspreis 22,20 € und das ist ein guter Preis. Deswegen bekommt ... <a title="834-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Das kann ja mal passieren, dass sich jemand verrechnet. #Milchmädchen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117711/" aria-label="Mehr Informationen über 834-11 &#8211; Report: Instandhaltung: Das kann ja mal passieren, dass sich jemand verrechnet. #Milchmädchen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Errare humanum est. Irren ist menschlich. #Alte Lateinweisheit, auch via Asterix</p></blockquote>
<p><strong>Das kann ja mal passieren</strong>. In Position 05 des Angebots auf fünf Positionen hat sich der Handwerker verrechnet. Er rechnet uns 205 m² Beschichtung von Laubengängen vor, der Preis pro m² beträgt als Einheitspreis 22,20 € und das ist ein guter Preis. Deswegen bekommt er den Zuschlag. Der Auftrag ist ein Abrechnungsauftrag. Abgerechnet wird also zum Nachweis der beschichteten m² Laubengangfläche. Ein Flüssig-Kunststoff wird aufgebracht. Allerdings war im Angebot der Preis aus den beiden Kalkulationsbestandteilen unrichtig mit 2.331,- € netto gebildet worden. Wie jeder nachrechnen könnte, <strong>beträgt der Preis aber -bei richtiger Rechnung- 4.551,- € netto, also plus Mehrwertsteuer</strong>.</p>
<p><span id="more-9076"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><strong>Das ganze Angebot</strong> macht am Ende einschl. Mehrwertsteuer 8.914,- € aus. So ging das Angebot uns zu im November 2010. Inzwischen steht die Schlussrechnung an. Abgerechnet werden jetzt rund 13.000,- €, es sind noch ein paar m² mehr gemacht worden. Ins Auge fällt allerdings eine Verdoppelung der besagten Angebotsposition. Die Wohnungseigentümer hatten per Beschluss geregelt, dass die Firma den Auftrag bekommen soll. Allerdings wurde auch eine Kostenobergrenze von 10.000,- € beschlossen. Die ist nun überschritten. Und nun?</p>
<p><strong>Ja, genau</strong>, und nun?</p>
<p><strong>Wer haftet nun für Rechenfehler</strong>? Der Laie wird sagen, derjenige, der das Angebot falsch abgibt. War es Absicht? Wohl kaum. Es war ein Schreibfehler, und dazu ein Offensichtlicher. Das Angebot wurde einem Architekten übermittelt, der hat den Fehler nicht bemerkt. Der Verwalter hat das Angebot ebenfalls erhalten. Auch er hat den Fehler nicht bemerkt. Die Firma steht nicht in Zweifel, sie ist dem Architekten als gute, ehrliche Firma bekannt. Dass sie jetzt richtig abrechnet, wird man im Ergebnis hinnehmen müssen.</p>
<p><strong>Doch man ärgert sich</strong>. Hätte man doch nur: ja, hätte man beispielsweise diesen Auftrag für die aufgemessene Fläche als Festpreisauftrag erteilt, so hätte man am Ende, und nur für die exakten 205 m² den Angebotsbetrag von 8.914,- € berappen müssen. Doch von vornherein war klar, dass noch weitere Kleinflächen hinzukommen. Und man hat daher nicht, was man hätte&#8230;.</p>
<p><strong>Hätte, könnte, wollte&#8230;.</strong>beim Bauen ist man nicht im Konjunktiv gefangen! <strong>Das Ergebnis zählt</strong>.</p>
<p><strong>Der Handwerker wird den ihm zustehenden Betrag erhalten</strong>, da führt kein Weg dran vorbei. Auch wenn man sich über &#8222;die eigene Dämlichkeit&#8220; ärgert. Und insgeheim sinniert, wie man aus solchen &#8222;blöden Fallen&#8220; wohl besser rauskäme? Na, ganz einfach: Man verlangt von jedem Handwerker eine Art &#8222;Freizeichnungsklausel&#8220;, die viel von dem enthält bzw. besagt, was heutzutage gang und gäbe ist. So sieht der erste Entwurf dieser Klausel aus, die rot auf jedem Angebot pappen muss. <strong>Nur so eine Idee. Das nächste Mal aber&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9078" title="Freizeichnungsklausel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Freizeichnungsklausel.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Freizeichnungsklausel.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Freizeichnungsklausel-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
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		<title>802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Neukölln wird auf dem Grundstück die freistehende Altbau-Giebelwand zum Innenhof hin wärmegedämmt. 14 cm Wärmedämmverbundsystem werden &#8222;draufgeschraubt&#8220;, mit Wärmedämmplatten und Dübeln (8 Stück pro m²). Ob 12, 14 oder 18 cm entscheidet der Zeitgeist: momentan dürfen 14 cm als &#8222;befriedigend&#8220; oder besser als &#8222;state of the art&#8220; bezeichnet werden. Die Verhandlungen hangelten sich an ... <a title="802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/114511/" aria-label="Mehr Informationen über 802-11 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> wird auf dem Grundstück die freistehende Altbau-Giebelwand zum Innenhof hin wärmegedämmt. 14 cm Wärmedämmverbundsystem werden &#8222;draufgeschraubt&#8220;, mit Wärmedämmplatten und Dübeln (8 Stück pro m²). Ob 12, 14 oder 18 cm entscheidet der Zeitgeist: momentan dürfen 14 cm als &#8222;befriedigend&#8220; oder besser als &#8222;state of the art&#8220; bezeichnet werden. Die Verhandlungen hangelten sich an einer <strong>Leistungsbeschreibung eines Architekten entlang</strong>.</p>
<p><strong>Eine berufliche Kernerfahrung des Verwalters</strong>: Du kannst für alles Textbausteine entwerfen, doch die können auch zur Globalisierungsfalle werden. Sie treffen den Einzelfall dann nicht. Eher sind sie so eine Art Strickmuster, eine Art To-Do-Liste, was man in einem Vertrag besser regeln sollte. Auch wenn es fehlerhaft geregelt wird, wie falsch verwendete Textbausteine gerne bezeugen. <strong>Zu den Skurrilen gehört folgender Textbaustein (ein Textfragment)</strong>.</p>
<p><span id="more-8899"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rechtsunwirksamkeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8900" title="Rechtsunwirksamkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rechtsunwirksamkeit.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<blockquote><p>Die Verträge sind gemacht! Und es wurde viel gelacht&#8230;.und was Süßes zum Desert. Freiheit, Frei-hei-he-he-heit ist das Einzige, was zählt. Marius Müller-Westernhagen &#8222;Freiheit&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Dieser &#8222;Speicherfehler&#8220; hat eine lange Geschichte</strong> und doch ist dieser &#8222;falsche Fehler&#8220; schon seit Jahren im Vordruckgerüst des Bauvertrages über größere Bauleistungen. Heute entdecke ich ihn wieder. Auch früher haben ihn schon Leute bemerkt und Bauverträge wurden auch schon unter Verwendung dieser Passage abgeschlossen, weil niemand den Fehler bemerkt hatte: Denn die Klausel besagt, dass unmittelbar nach Vertragsabschluss, durch Unterschrift, der gesamte Vertrag rechtsunwirksam wird: allerdings nur mit rechtsgültigen Unterschriften.</p>
<p><strong>Nonstop nonsens</strong>.</p>
<p><strong>Das Korrekturprogramm</strong> bietet allerdings einige gute Alternativen, die sich mit einem Mausklick realisieren lassen. Wir werden uns heute mal ganz bewußt für die Variante &#8222;rechtswirksam&#8220; entscheiden und somit dem Bauvorhaben einen praktikablen Fortgang geben.</p>
<p><strong>Au weia</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;queDnG9ZeNk&#8220;]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachdenken <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/telekom/">über Vertragsgestaltung: mit der TELEKOM</a></li>
<li>Furioses <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kabelfernsehen-2/">Kabelfernsehen: Tütensuppe forever</a></li>
<li>Bild <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/">dir eine Meinung: Sie aß den Killer-Käse</a></li>
<li>Wartung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/107511/">Die Tankwartung wird jetzt 30% billiger, die Tankreinigung 50%</a></li>
</ul>
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		<title>798-11 &#8211; FotoPodcast: In Neukölln steht weiterhin Sperrmüll in den Kellergängen, trotz Brandstiftungen in Serie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 07:47:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Morgen, Herr &#8230;., die im Vorderhauskeller abgestellten Gegenstände bitte heute noch wegräumen! Brandgefahr. Gruß, &#8230; #SMS an Verursacher eines Brandlastdebakels Die Zeitungen texten heute vergleichsweise gepfeffert hinsichtlich der Wahlen in Deutschland. Der Pfeffer ist grün und krempelt die Verhältnisse in Deutschland ab. Besonders eloquent beim Texte finden: die Bildzeitung. Währenddessen ergibt die Auswertung der ... <a title="798-11 &#8211; FotoPodcast: In Neukölln steht weiterhin Sperrmüll in den Kellergängen, trotz Brandstiftungen in Serie!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/114111/" aria-label="Mehr Informationen über 798-11 &#8211; FotoPodcast: In Neukölln steht weiterhin Sperrmüll in den Kellergängen, trotz Brandstiftungen in Serie!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC04634.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8881" title="Brandlasten im Kellergang, Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC04634.jpg" alt="Brandlasten im Kellergang, Berlin-Neukölln" width="450" height="671" /></a></p>
<blockquote><p>Guten Morgen, Herr &#8230;., die im Vorderhauskeller abgestellten Gegenstände bitte heute noch wegräumen! Brandgefahr. Gruß, &#8230; #SMS an Verursacher eines Brandlastdebakels</p></blockquote>
<p><strong>Die Zeitungen</strong> texten heute vergleichsweise gepfeffert hinsichtlich der Wahlen in Deutschland. Der Pfeffer ist grün und krempelt die Verhältnisse in Deutschland ab. Besonders <strong>eloquent beim Texte finden: die Bildzeitung</strong>.</p>
<p><span id="more-8880"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://s3.amazonaws.com/twitpic/photos/large/265717108.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAJF3XCCKACR3QDMOA&amp;Expires=1301298915&amp;Signature=O6MNaGtmRceIBBN8U2ZzzsKpdWg%3D"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Schlagzeilen BILD-Zeitung (Foto: Johnny Häusler)" src="http://twitpic.com/show/thumb/4e78ms.jpg" alt="Schlagzeilen BILD-Zeitung (Foto: Johnny Häusler)" width="150" height="150" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Schlagzeilen BILD-Zeitung (Foto: Johnny Häusler)</figcaption></figure>
<p><strong>Währenddessen ergibt die Auswertung der Bilder </strong>vom Wochenende, dass in <strong>Berlin-Neukölln </strong><em>trotz Brandstiftungen </em>in Serie die Hausbewohner noch nichts gelernt haben. Ein palästinensischer Bewohner hat während der letzten Monate tagaus tagein gebohrt, gehämmert und gewerkelt. Noch immer bleiben ein paar seiner Hausratsutensilien im Kellergang, wo sie nicht hingehören. Er wurde schon drauf angesprochen, zeigte sich gegenüber Bewohnern uneinsichtig. Heute hat ihm die Hausverwaltung eine SMS geschickt. Ist das Zeug heute nicht weg, wird es weggeräumt, <strong>auf Kosten des Verursachers</strong>.</p>
<p><strong>Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern fackeln ab</strong>, nicht nur in Neukölln. Das Haus ist jetzt neu mit Rauchmeldern ausgestattet. Warum muss man jetzt noch &#8222;Brandbeschleuniger&#8220; wie diese im Kellergang stapeln? Eine Gedankenlosigkeit, die nicht durchgehen wird. <strong>Ab heute wird gehandelt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wenn <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112511/">Häuser brennen, fragt man sich, was man besser machen kann&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Tag nach dem verheerenden Wohnungsbrand im Hinterhaus an der Sonnenallee 18 in Neukölln ist sich die Polizei sicher, dass ein absichtlich angezündeter Kinderwagen die Katastrophe ausgelöst hat. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben über Motive und Hintergründe der Brandstiftung machen. (Berliner Morgenpost, online am 14.03.11, hier) Im ... <a title="782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112511/" aria-label="Mehr Informationen über 782-11 &#8211; Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4251" aria-describedby="caption-attachment-4251" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4251" title="Feuerlöscher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/feuerloescher-300x300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-4251" class="wp-caption-text">Feuerlöscher</figcaption></figure>
<blockquote><p>Am Tag nach dem verheerenden Wohnungsbrand im Hinterhaus an der Sonnenallee 18 in Neukölln ist sich die Polizei sicher, dass ein absichtlich angezündeter Kinderwagen die Katastrophe ausgelöst hat. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben über Motive und Hintergründe der Brandstiftung machen. (Berliner Morgenpost, online am 14.03.11, <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1574510/Brand-in-Neukoelln-Die-Tragoedie-hinter-der-Feuertragoedie.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Im Haus Sonnenallee 18 in Berlin-Neukölln hat es gebrannt</strong>. Die Bilanz: 3 Tote und etliche Verletzte, die Medien berichteten darüber eingehend. Das Haus taucht in Webverzeichnissen <a title="externer Link" href="http://www.b030-das-berlin-verzeichnis.de/neukoelln/fotos/sonnenallee_1.php" target="_blank">artig fotografiert </a>auf und macht &#8222;keinen schlechten Eindruck&#8220;, vor der Tat. 2009 sieht dort alles &#8222;frisch renoviert&#8220; aus. Als sei das Haus eher eine Art Neuköllner Vorzeige-Prestigeobjekt. Im Haus selbst, so ist zu lesen, ist die &#8222;Mieterdurchmischung&#8220; international. Verschiedene Nationalitäten: es sind etliche Bosnier und Türken darunter. Auch der <a title="externer Link" href="http://web2.cylex.de/firma-home/verband-der-islamischen-e-v--5919676.html" target="_blank">Verband der Islamischen e.V.</a> ist dort ansässig. Eine schöne 1-Zimmer-Wohnung bot ein <a title="externer Link" href="http://www.wg-gesucht.de/2493093_stadtplan.html" target="_blank">Herr Bücking</a> dort zur Vermietung an im Januar 2011. <strong>Nein, es sieht alles ganz normal dort aus &#8211; bis es brannte</strong>.</p>
<p><span id="more-8752"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8765" title="Rauchmelder" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ein Kinderwagen</strong> wurde wohl in Brand gesetzt.</p>
<p><strong>In Berlin stehen von jeher Kinderwagen, Fahrräder und Einkaufstrolleys </strong>in Treppenhäusern herum. Auch Schuhe werden gern vor den Wohnungsabschlusstüren im gemeinschaftlichen Treppenhaus abgestellt, ganze Schuhregale stehen in manchen Treppenhäusern. Die Fachleute nennen es nicht &#8222;Kinderwagen, Fahrrad oder Einkaufstrolley, bzw. Schuhregal mit Schuhen&#8220;, sondern schlicht &#8222;Brandlasten&#8220;. Gegen das Abstellen von üblichen Gebrauchsgegenständen kann die Verwaltung versuchen vorzugehen. Hinsichtlich bestimmter Üblichkeiten  ist allerdings kaum etwas auszurichten. Die Berliner Amtsgerichte lassen beispielsweise das Abstellen von Kinderwagen  teils immer wieder &#8222;als berlinüblich&#8220; durchgehen, sodass Vermieter hier kaum erfolgversprechend tätig werden können. <strong>Muss jetzt auch und insbesondere amtsgerichtlich als Tendenz begriffen werden, dass Kinderwagen angezündet werden können und dies berlinüblich ist?</strong></p>
<p><strong>Das Gegenteil ist richtig, bis es amtsgerichtlich als unzulässig verworfen werden wird!</strong> Die Rechtsprechung sollte man jetzt intensiver beobachten. Immer wieder ist in der jüngeren Vergangenheit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109711/">was angezündet worden</a>. Beknackte zünden Autos in Serie an oder als Einzelrache gegen missliebige Menschen, andere zündeln in Treppenhäusern und nehmen den Tod von Menschen in Kauf, mit denen sie im Streit sind. Es sind &#8222;Brandfaschisten&#8220;, eine Art selbsternannte  &#8222;Herrenklasse der Unvernunft&#8220;, die sich im Recht wähnt, Feuer zu legen, ja vielleicht sogar unter dem Aspekt, es einer vermeintlich herrschenden Klasse der Übrigen zu zeigen. Ob die Täter psychisch krank sind? Dafür spricht einiges. Die Motive sind noch nicht aufgeklärt. <strong>Im Fall Sonnenallee ermittelt jetzt die Mordkommission, da es drei Tote gegeben hat</strong>.</p>
<blockquote><p>Nachts sind alle Katze grau, bis es brennt! #Credo des Brandfahnders, nicht amtlich bestätigt</p></blockquote>
<p><strong>Nachts sind die Feuerteufel unterwegs</strong>. In der Sonnenallee ging morgens um 05:30 Uhr der erste Notruf ein. In der Erlanger Str. brannte es jetzt ebenfalls.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Flure freizuhalten ist kaum durchsetzbar, für Kontrollen fehlt das Personal. Deshalb wird nach den Brandstiftungen der vergangenen Tage erneut eine Rauchmelderpflicht für Berlin gefordert. (meldet der TAGESSPIEGEL am 18.03.11 <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/trotz-brandserie-keine-rauchmelderpflicht/3962162.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Sonnenallee, Erlanger Str. in Neukölln und auch in der Quitzowstr. in Berlin-Moabit</strong>: Damit wurden insgesamt drei Feuer gelegt, immer in Kinderwagen. Man kann daraus vernünftig nur den Schluss ziehen, dass gegen das Parken von Kinderwagen stringent vorgegangen werden muss. Wir lassen jetzt als ad hoc-Maßnahme, auch wenn keine diesbezügliche Pflicht besteht, im &#8222;Krisengebiet&#8220; Neukölln Brandmelder montieren. Der Befestigungspunkt muss sorgsam ausgesucht werden. In einem offenen Laubengang macht die Befestigung wenig Sinn. In geschlossenen Treppenhäusern etagenweise und in den &#8222;Hauskellergängen&#8220; schon eher. Verkabelung wird nicht vorgesehen, das würde zu aufwändig. Die Brandmelder sind untereinander funkvernetzt. Ein Stück kostet rund 63,- €. In Baumärkten gibt es auch billigere, doch davon wird aus Gründen der erforderlichen, hohen Betriebszuverlässigkeit abgeraten. Man muss schon ein paar Euro investieren, will man funktionierende Systeme etablieren. Hinzu kommt ein gewisser Wartungsaufwand, <strong>die Batterien sollen jährlich kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden</strong>.</p>
<blockquote><p>Zum vorbeugenden Brandschutz in Mehrfamilienhäusern gehört ein Konglomerat von Maßnahmen, das sich einerseits aus baulichen Überlegungen zusammensetzt und andererseits auch die Hausordnung bzw. das Bewohnerverhalten betrifft. Auszugsweise und ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind dies: das Verschließbar machen von Haus- und Hoftüren durch technische Umbauten an funktional eingeschränkten Zugangsbauteilen und bewohnerseitig das Akzeptieren einer Schließregelung (Tür ist zu, ab 20 Uhr abgeschlossen), der Einbau von Klingel-/Gegensprechanlagen mit Sprechfunktion und bewohnerseitig die Grundregel, nicht jedermann &#8222;blind&#8220; nach Klingeln Einlass zu gewähren, sondern nachzufragen, in Ordnung ist nur der Einlass namentlich bekannter, berechtigter Personen. Die Frage, wer Werbung wie Handzettel, Prospekte und Flyer im Haus einstecken darf, hängt von der Zugänglichkeit der Briefkastenbereiche ab. Wenn die Verwalterin Papierkörbe hat anbringen lassen, ist deren regelmäßige Leerung vernünftig und zielführend. Quellen diese über, lässt sich schon prima zündeln. Kinderwagen, Rollatoren, Fahrräder und dergleichen gehören in separate, verschließbare Räume und nicht in die Flure in den Treppenhäusern. Ganz überwiegend sind derzeit Kinderwagen als Brandherde in Mode. Die Liste lässt sich noch um weitere Überlegungen ergänzen.</p></blockquote>
<p><strong>Die daher etwas teureren Geräte</strong> arbeiten nach unseren Erfahrungen weitgehend zuverlässig und störungsfrei. Sie sind allerdings auch anfällig für &#8222;Umweltkontaminationen&#8220;. Schon wenn die an den Brandmelder angrenzende Wohnung renoviert wird und Baustaub anfällt, können sie losgehen. Denn zu grobmotorisch sollen sie ja gerade nicht in die Luft fühlen. Sie sind mit fotoelektronischen Rauchsensoren ausgestattet. Eine LED-Anzeige zeigt die Betriebsbereitschaft an. Mit einer Prüftaste kann das Gerät getestet werden. Innerhalb der Funkreichweite ist die Vernetzbarkeit hinsichtlich der Stückzahlen nicht limitiert. <strong>Die Funkreichweite beträgt 100 m im Freien</strong>.</p>
<p><strong>Im Alarmfall meldet der Rauchmelder das Vorhandensein</strong> von Rauch als erstes Indiz dafür, dass ein Feuer ausgebrochen sein kann. In erster Linie geht es dann darum, dass der Bewohner so früh als möglich durch den Alarmton darauf hingewiesen wird. Sodann muss sofort intensiv kontrolliert werden, ob es sich um einen Fehlalarm handelt oder ob zutreffend gemeldet wurde? Die Brandmelder dienen dazu, so schnell als möglich ausgebrochene Brandherde zu signalisieren, um den Hausbewohnern die Möglichkeit der Flucht durch die Fluchtwege zu ermöglichen, noch bevor die Brandherde und auch die Rauchentwicklungen intensive Verbreitung gefunden haben. Besonders Rauchvergiftungen sind eine äußerst häufige Todesursache. Natürlich empfiehlt es sich, das Handy mit auf die Straße zu nehmen und im Brandfall unverzüglich die Feuerwehr zu rufen, bzw. wo möglich Mitbewohner zu warnen.</p>
<p><strong>Wichtig</strong>: Im Bestand der Mehrfamilienhäuser Berlins ist die nachträgliche Verlegung in kabelgebundener Anlagen aus Kostengründen aufwändiger. Da die Wartungsempfehlungen der Hersteller ohnehin die jährliche Wartung (dazu gehört: Kontrolle der Funktionsfähigkeit, Reinigung der optischen Rauchsensoren, Batterietausch) vorsehen, lassen sich auch batteriebetriebene Melder verwenden. Die Ausstattung von ganzen Wohnhäusern mit Feuermeldern ist ebenfalls derzeit noch nicht vorgeschrieben, kann aber in Erwägung gezogen werden. Dabei ist immer daran zu denken, dass auch dies jährliche oder zweijährige Wartungsintervalle (mit Prüfstempelpflicht) auslöst.</p>
<p><strong>Die Versicherungswirtschaft</strong> hat den Bereich der Feuerversicherungen (Wohngebäudeversicherung) im Blick: Die Brandschäden führen letztlich nicht dazu, dass zivilrechtlich von Versicherungsnehmern &#8222;nachgefordert&#8220; wird, bestehende Brandlasten zu minimieren. Gut brennbare Holztreppenhäuser müssen aussichtlich nicht in schlecht brennende Beton- und Stahltreppenkonstruktionen umgebaut werden, nur weil ein Feuerteufel zündelt, und das offenbar mit System. <strong>Bleibt nur, den Straftäter zu fassen! Viel Glück dabei</strong>!</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/v/KGR0BriodkM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/><br />
<em><span style="color: #888888;">Batterien müssen laufen! Das Duracell-Häschen in der Werbung! (via Youtube)</span></em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der große Bohei: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-grose-bohei-die-wartung-von-feuerloschern-ist-eventuell-ein-nullsummenspiel/">Die Wartung von Feuerlöschen ist eventuell</a></li>
<li>In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/in-nord-neukolln-sei-die-holle-los-meldet-der-tagesspiegel/">Nord-Neukölln sei die Hölle los, meldet der Tagesspiegel</a></li>
<li>Baupraxis: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/baupraxis-erst-autos-anzunden-und-jetzt-kinderwagen-verwalter-mussen-handeln-uberlegungen/">Erst Autos anzünden und jetzt Kinderwagen: Verwalter müssen handeln</a></li>
<li>Kinderlieder, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/107711/">Abzählreime und hohes Kulturgut, das zum Himmel stinkt</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/fotopodcast-streitobjekt-kinderwagen/">Streitobjekt Kinderwagen</a></li>
<li>Historische Sprüche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7432010/">Was für denen einen weiß, ist für den anderen schwarz</a>!</li>
</ul>
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		<title>781-11 &#8211; Positionen: Eine andere Sichtweise zu Japan ist nicht erforderlich, keine Korrekturen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:36:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich dachte letzten Samstag, das könne als eine Art Geschmacklosigkeit meinerseits aufgefasst werden. Ich stellte angesichts der Entwicklung in Japan die Gedankenkette Hiroshima &#8211; Nagasaki &#8211; Fukushima her und bezweifelte, dass jetzt noch genügend Zeit bleibt, über das alles nachzudenken. Inzwischen weiß ich: Meine gedankliche Kette wird zumindest von nicht wenigen durchaus geteilt. Geschmacklosigkeit wird ... <a title="781-11 &#8211; Positionen: Eine andere Sichtweise zu Japan ist nicht erforderlich, keine Korrekturen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112411/" aria-label="Mehr Informationen über 781-11 &#8211; Positionen: Eine andere Sichtweise zu Japan ist nicht erforderlich, keine Korrekturen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_936" aria-describedby="caption-attachment-936" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-936" title="Die Hausverwaltung braucht Dich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg" alt="" width="400" height="547" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-936" class="wp-caption-text">Die Hausverwaltung braucht Dich!</figcaption></figure>
<p><strong>Ich dachte letzten Samstag</strong>, das könne als eine Art Geschmacklosigkeit meinerseits aufgefasst werden. Ich stellte angesichts der Entwicklung in Japan die Gedankenkette <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112211/">Hiroshima &#8211; Nagasaki &#8211; Fukushima</a> her und bezweifelte, dass jetzt noch genügend Zeit bleibt, über das alles nachzudenken. Inzwischen weiß ich: Meine gedankliche Kette wird zumindest von nicht wenigen durchaus geteilt. Geschmacklosigkeit wird mir wohl nicht (mehr) vorgeworfen werden. In Deutschland wird die Katastrophe dafür ausgenutzt, Wahlkampf zu machen und sich auf Kosten der mit dieser Situation durchaus gestraften Regierung schnell noch zu profilieren. <strong>Ein wenig mehr &#8222;gemeinsamer Grundkonsens&#8220; aller Demokraten stünde uns dieser Tage nicht schlecht zu Gesicht</strong>.</p>
<p><strong>Bei großer Bewunderung für die Japaner und wie sie versuchen</strong>, der Lage (wieder) Herr zu werden, muss man angesichts der Gesamtsituation im Zweifel bleiben, dass es letztlich gelingen wird, Herr der Geschehnisse zu werden, nein, nicht zu bleiben. Denn die Geschehnisse sind derzeit Herr und nicht umgekehrt. Angesichts dieser die gesamte Welt bedrohenden Zustände erscheint es uns in diesen Tagen fast &#8222;wie nichts Vergleichbares&#8220;, dass irgendein durchgeknallter Pyromane in Berlin-Neukölln immer wieder Häuser anzündet. Oder sind es mehrere?  Alles Mögliche wird noch unternommen werden müssen, um das Wohnen in Mehrfamilienhäusern ertragbarer zu machen: dazu gehören Feuer- bzw. Brand- oder Rauchmelder, funktionierende Haustüren, nicht mehr abgestellte Kinderwagen in Treppenhäusern. Wenigstens haben die Berlin-Neuköllner nicht erst meterhohe Schutzwände aus Beton vor ihre Küste bauen müssen, um hinterher in einem 12 m hohen Tsunami weggeräumt zu werden. <strong>Hat alles nichts genützt</strong>.</p>
<p><strong>Den Brandstifter allerdings kann man fassen</strong>. Berliner Hausbewohner, aufgepasst, schaut auf eure Stadt!</p>
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		<title>746-11 &#8211; Fotowelt: Der Mann sieht ja den Baum vor walter Leuten nicht, bzw. wie war das doch gleich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:20:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tja, das Dschungelcamp ist -Gott sei Dank- vorbei! Dirk Bach, Sonja Zietlow und die australischen Dschungelkanuten sind wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet und Rainer Langhans macht jetzt Werbung für einen Online-Versandhandel. Da kommt frisches Geld in die Kasse, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Langhans bislang lebte, wurden deutschlandweit bekannt und -Hand aufs Herz- so richtig toll ... <a title="746-11 &#8211; Fotowelt: Der Mann sieht ja den Baum vor walter Leuten nicht, bzw. wie war das doch gleich?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/108911/" aria-label="Mehr Informationen über 746-11 &#8211; Fotowelt: Der Mann sieht ja den Baum vor walter Leuten nicht, bzw. wie war das doch gleich?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="" width="246" height="54" /></p>
<figure id="attachment_2110" aria-describedby="caption-attachment-2110" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2110" title="Rüdiger Lange, Berliner Filosof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/uw_opit_walterbaueme.jpg" alt="" width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-2110" class="wp-caption-text">Rüdiger Lange, Berliner Filosofisch</figcaption></figure>
<p><strong>Tja, das Dschungelcamp ist -Gott sei Dank- vorbei</strong>! Dirk Bach, Sonja Zietlow und die australischen Dschungelkanuten sind wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet und Rainer Langhans macht jetzt Werbung für einen Online-Versandhandel. Da kommt frisches Geld in die Kasse, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Langhans bislang lebte, wurden deutschlandweit bekannt und -Hand aufs Herz- <strong>so richtig toll waren diese Bedingungen nicht</strong>. <strong>Die Aussicht auf eine Trendwende für &#8222;B-Promis&#8220;, so sagte Langhans, wir berichteten</strong>. <span id="more-8506"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Gartenfreunde.Neukoelln.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8507" title="_Gartenfreunde.Neukoelln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Gartenfreunde.Neukoelln.jpg" alt="" width="450" height="514" /></a></p>
<p><strong>Wie man einem Hausverwalter 12 Fotos übersendet</strong>, die alles Mögliche aussagen, aber nicht das, was sie sagen sollen, nämlich wie es sich mit dem Strauchwerk tatsächlich verhält, kann man aus der ersichtlichen, gebastelten Fotocollage von 12 beweiskräftig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> aufgenommenen Einzelfotos sehen. Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt, bzw. da sieht der Walter den Baum vor lauter Wald nicht, <strong>oder auch so ähnlich</strong>.</p>
<p><strong>Das Bild des Tages ist daher eine Collage von viel grün</strong>, aber das wünschen wir Berliner uns ja ohnehin: <strong>Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen&#8230;.</strong></p>
<p><strong>Fakt ist aber</strong>: Der Rückschnitt ist veranlasst worden, den Nachbarn zuliebe, auch wenn die Fotos nichts Vorzeigbares zeigten, sondern &#8222;in grün&#8220; gehalten waren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Trotz <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/die-weltwirtschaftskrise/" target="_self">Weltwirtschaftskrise nichts zu erzählen</a></li>
<li>Der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99910/" target="_self">Schmutzfink im Berliner Alltag</a></li>
<li>Der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99610/" target="_self">Nachbar und die Rückbauklage</a></li>
<li>Der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/8952010/" target="_self">Nachbar und sein genitalischer Aushang</a></li>
<li>Der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/01/105611/" target="_self">Nachbar rennt als Ledersklave durch die Stadt</a></li>
</ul>
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		<title>677-10 &#8211; Prognosen: Wetter, wohin man schaut! Von Gutwetterklauseln, Lebenserkenntnis und Weihnachtsliedern!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:53:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SMS an Verwaltungsbeirat in Berlin-Neukölln, Architekt: &#8222;Soll der Auftrag raus? 10° Minus: Fußbodenneuverlegung geht bei der Wetterlage nicht! Soll eine If good weather yes we can &#8211; immediately-Klausel in den Auftrag? Oder Auftrag erst bei gutem Wetter? Erbitten Rücksprache. (SMS sinngemäß heute Morgen) Wie das Wetter wird, wissen wir nicht und Kachelmann ist im Prozess ... <a title="677-10 &#8211; Prognosen: Wetter, wohin man schaut! Von Gutwetterklauseln, Lebenserkenntnis und Weihnachtsliedern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/102010/" aria-label="Mehr Informationen über 677-10 &#8211; Prognosen: Wetter, wohin man schaut! Von Gutwetterklauseln, Lebenserkenntnis und Weihnachtsliedern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8043" title="Banner Wetter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter.jpg" alt="Banner Wetter" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>SMS an Verwaltungsbeirat in Berlin-Neukölln, Architekt: &#8222;Soll der Auftrag raus? 10° Minus: Fußbodenneuverlegung geht bei der Wetterlage nicht! Soll eine If good weather yes we can &#8211; immediately-Klausel in den Auftrag? Oder Auftrag erst bei gutem Wetter? Erbitten Rücksprache. (SMS sinngemäß heute Morgen)</p></blockquote>
<p><strong>Wie das Wetter wird</strong>, wissen wir nicht und Kachelmann ist im Prozess gefangen! Niemand auf den man sich noch verlassen kann. Die Menschen, die via Internetz miteinander verbunden sind, wohnen all around this globe! Überall und nirgends. Sie schicken sich kleine Statusmeldungen via Internetmessenger, facebook und Status-Update, wie das Wetter ist. Haben sie nichts Wichtiges zu reden? Man redet übers Wetter, um in Ruhe gelassen zu werden? <strong>Die wirklichen Fragen beiseite zu schieben</strong>? <strong>Wie diese Frage: Muss man fürs Weihnachtslieder singen GEMA-Gebühren bezahlen</strong>? <strong>Skurril? Mitnichten!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Golem.de: <a title="externer Link" href="http://www.golem.de/1011/79388.html" target="_blank">Musikpiraten suchen Weihnachtslieder</a> (vom 15.11.10)</li>
<li>Musikpiraten: <a title="externer Link" href="http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/nachrichten/creative_commons-lizenzierte_notenblaetter_fuer_advents-_und_weihnachtslieder-588" target="_blank">Creative Commons-lizensierte Notenblätter</a> (vom 30.11.10) &#8211; viel Spaß!</li>
</ul>
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		<title>675-10 &#8211; Polaroid des Tages: Eisblumen an den Altbaufenstern, und nun? Für Neukölln gilt dieses Jahr&#8230;..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 14:54:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  In Berlin-Neukölln wird es draußen dies Jahr nicht so kalt! Denn draußen wird geheizt! Von drinnen! Die Heizungsluft von drinnen wird ungehindert nach draußen, &#8230;und § 10 der EnEV, darüber wird nicht so viel nachgedacht! Das Glück des Menschen liegt nicht allein in niedrigen Heizkosten! Oder doch? Das Foto wurde uns kürzlich von einem ... <a title="675-10 &#8211; Polaroid des Tages: Eisblumen an den Altbaufenstern, und nun? Für Neukölln gilt dieses Jahr&#8230;.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/101810/" aria-label="Mehr Informationen über 675-10 &#8211; Polaroid des Tages: Eisblumen an den Altbaufenstern, und nun? Für Neukölln gilt dieses Jahr&#8230;..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6180" title="Polaroid.des.Tages_Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Polaroid.des_.Tages_Banner.jpg" alt="" width="231" height="30" /></p>
<figure id="attachment_8029" aria-describedby="caption-attachment-8029" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_Vereiste.Fenster.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8029  " title="Polaroid des Tages: Vereiste Fenster" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_Vereiste.Fenster.jpg" alt="Polaroid des Tages: Vereiste Fenster" width="450" height="545" /></a><figcaption id="caption-attachment-8029" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Vereiste Fenster</figcaption></figure>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8031" title="Paul Watzlawick: Der Andersdenkende ist kein Idiot...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Der.Andersdenkende.jpg" alt="Paul Watzlawick: Der Andersdenkende ist kein Idiot...." width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Der.Andersdenkende.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Der.Andersdenkende-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> wird es draußen dies Jahr nicht so kalt! Denn draußen wird geheizt! Von drinnen! Die Heizungsluft von drinnen wird ungehindert nach draußen, &#8230;und § 10 der EnEV, darüber wird nicht so viel nachgedacht! Das Glück des Menschen liegt nicht allein in niedrigen Heizkosten! <strong>Oder doch</strong>?</p></blockquote>
<p><strong>Das Foto wurde uns kürzlich von einem Wohnungseigentümer eingereicht</strong>! Was man da machen kann? Die Eisblumen genießen, sie als Ausdruck einer einmaligen Romantik entschlüsseln und dafür sorgen, dass sie wachsen und gedeihen? Das Fensterthema in einer Wohnungseigentümergemeinschaft: Oh Gott, da fang ich heute nicht mit an! Es ist nur ein Polaroid! Ein Foto, mehr nicht. Niemand wollte das Rad der Geschichte neu erfinden, um dann über Fenster, <strong>&#8230;..es ist das nicht wert, nicht heute</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8030" title="Dalai Lama: &quot;Lerne die Regeln....&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/lerne.die_.regeln.damit_.du_.w.jpg" alt="Dalai Lama: &quot;Lerne die Regeln....&quot;" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/lerne.die_.regeln.damit_.du_.w.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/lerne.die_.regeln.damit_.du_.w-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
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		<title>614-10 &#8211; News: Die Neuigkeiten des Tages sind schon alt, uralt. Wir wissen es seit längerem!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 08:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; good news, bad news! 1920 wurde Walter R. hier geboren, in dieser Wohnanlage, ach nein, in einem Altbau, der nur noch einzeln hinten im Hof steht, während zur Straße hin ein Neubau 1960 errichtet wurde und im Hof ein zweites Gartenhaus als Neubau. Eben die für diese Zeit so typischen Laubengänge, und manche der ... <a title="614-10 &#8211; News: Die Neuigkeiten des Tages sind schon alt, uralt. Wir wissen es seit längerem!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/95710/" aria-label="Mehr Informationen über 614-10 &#8211; News: Die Neuigkeiten des Tages sind schon alt, uralt. Wir wissen es seit längerem!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<p><span style="color: #888888;">&#8211; good news, bad news!</span></p>
<figure style="width: 391px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.mugshooting.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/dsc05211_1000pixel_walterr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Walter R. aus Berlin-Neukölln" src="http://www.mugshooting.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/dsc05211_1000pixel_walterr.jpg" alt="Walter R. aus Berlin-Neukölln" width="401" height="600" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Walter R. aus Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<blockquote><p>1920 wurde Walter R. hier geboren, in dieser Wohnanlage, ach nein, in einem Altbau, der nur noch einzeln hinten im Hof steht, während zur Straße hin ein Neubau 1960 errichtet wurde und im Hof ein zweites Gartenhaus als Neubau. Eben die für diese Zeit so typischen Laubengänge, und manche der Bewohner machen es sich auch gern mal ein bisschen bequem dort, auf dem Laubengang. Die Zeit hat die Gegend sehr geschliffen. Nur Walter R. nicht, der ist fidel, agil, omnipräsent, bei ganz, ganz klarem Bewusstsein. Er hat sein Herz auf dem rechten Fleck und war lange Jahre Taxifahrer (seit 1959). Heute ist er Rentner. (Geschichtlicher Augenblick &#8211; Berliner Lebenslinien, auf mugshooting.de &#8211; Fotoblog <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Das Walter R. aus Neukölln</strong> einmal -und zwar heute- insgesamt neunzig Jahre seines Lebens im selben Haus wohnt, war seinerzeit noch nicht auszudenken. Vor längerem hat der Berichterstatter einen ausführlichen Lebensbericht über das Leben des <strong>Walter R. aus N.</strong> aufgeschrieben. Heute nun gratuliert gesichtspunkte.de Walter R. recht herzlich zum 90.tigsten Geburtstag. Dem damaligen Bericht kann man wenig hinzufügen, er ist Referenz einer gewissen Art von Ehrerbietung, die wir Walter R. entgegen bringen. <strong>Bis heute und gerade deswegen</strong>.<strong> China &#8230;.</strong></p>
<p><span id="more-7635"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" title="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" alt="Reissack-Theorie wackelt!" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p><strong>Ganz anders der berühmte Reissack von China</strong>: Er ist zwar ähnlich alt und fällt er um, wissen wir davon. Wir beziehen uns in den Trivia unseres Lebens, also wenn es besonders bedeutungslos wird, gern auf ihn. Ein jedem ist die Redewendung gut vertraut, denn wenn uns jemand etwas erzählt, was wir für banal halten, sagen wir gern:</p>
<blockquote><p>Und in China ist ein Reissack umgefallen, nicht?</p></blockquote>
<p><strong>Das &#8222;nicht&#8220; soll die Ironie der Frage</strong> unterstreichen und unsere Missachtung besonders stark zum Ausdruck bringen. Allerdings sind China und Missachtung nicht gleichzusetzen. Ungünstig beurteilt wird weder China, noch deren Menschen, noch die Kultur der Chinesen.  Besonders ungünstig erscheint uns nur die derzeitig amtierende Regierung, die sich herausnimmt, einen Nobelpreisträger inhaftiert zu lassen, seine Freilassung abzulehnen, nur weil er den Mund aufgemacht hat, nicht um bedeutungslos zu lächeln, sondern um was zu sagen. Gleiches Recht für alle: Die chinesische, amtierende Regierung redet doch auch gerade jetzt so viel Kokolores. <strong>Dann darf das auch ein Nobelpreisträger und man darf ihn dafür nicht wegsperren</strong>.</p>
<p><strong>Siehste, Regierung von China</strong>, so einfach ist das. Von wegen Missachtung! Pahhh, verlogene Propaganda.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Beides ist uralt</strong>: Walter R. aus N. wird heute 90 Jahre alt und hat die Zeit im Nationalsozialismus überlebt. Menschen auf der ganzen Welt sind reinen Herzens, wenn sie sich für die Freilassung des inhaftierten Nobelpreisträgers Liu Xiabo einsetzen. Dass das traditionsreiche China trotz Konfuzius und Laotse glaubt, reine Herzen unterdrücken zu können, ist lächerlich. Das Beispiel von Nelson Mandela gilt auch für China. Herzlichen Glückwunsch, nochmals, Walter R. und herzlichen Glückwunsch, China, solltest du jemals einsehen, dass das mit lächerlich zwanghaft wirkenden Argumenten wie &#8222;Einmischung in innere Angelegenheiten&#8220; und &#8222;wer China ändern will, &#8230;.&#8220; keineswegs aufzuhalten ist. China wird sich dieses Verhalten auf Dauer auf diesem Planeten nicht leisten können. <strong>Never ever</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7637" title="Freiheit für Liu Xiabo" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Freiheit.fuer_.Liu_.Xiabo_.jpg" alt="" width="315" height="301" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Freiheit.fuer_.Liu_.Xiabo_.jpg 315w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Freiheit.fuer_.Liu_.Xiabo_-300x286.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /></p>
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		<title>568-10 &#8211; Foto des Tages: Im schattigen Neukölln steht der hässlichste Couchtisch der Welt mit Sonderbotschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Worte! Suche: andere Fotos des Tages (Achtung, zahlreich!) (Danke, Tayfun)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash2/hs153.ash2/40995_156471011032992_100000102829820_525153_4957955_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Neukölln: ganz neu, mitneyim! (Foto: Tayfun Schulzke)" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash2/hs153.ash2/40995_156471011032992_100000102829820_525153_4957955_n.jpg" alt="Neukölln: ganz neu, mitneyim! (Foto: Tayfun Schulzke)" width="450" height="594" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Neukölln: ganz neu, mitneyim! (Foto: Tayfun Schulzke)</figcaption></figure>
<p><strong>Ohne Worte</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Suche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/foto-des-tages/" target="_self">andere Fotos des Tages</a> (Achtung, zahlreich!)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Danke, Tayfun)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/9082010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:05:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist gut&#8230;. Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist) Zuallererst: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes ... <a title="565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/9082010/" aria-label="Mehr Informationen über 565-10 &#8211; Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker &#038; Raufuss">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_3768" aria-describedby="caption-attachment-3768" style="width: 206px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3768  " title="Nichts ist öder ... rettet den Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg" alt="" width="216" height="216" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3768" class="wp-caption-text">Nichts ist öder ... rettet den Alltag</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/esistgut.mp3">Es ist gut&#8230;.</a></p>
<blockquote><p>Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist)</p></blockquote>
<p><strong>Zuallererst</strong>: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes Pärchen, vermutlich schon etwas höheren Alters, ruft auf einem Anrufbeantworter an. Diese Art Anrufe sind gelebter Alltag für jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz in der Haus- und Grundstücksverwaltung haben. Es ist die Natur der Sache an sich -!!!-: Hausverwalter <span style="text-decoration: line-through;">können</span> sollten lieber auch gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein. In einem harten Arbeitsleben wie diesem muss man sich auch <strong>mal verstecken dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Z.B. vor vollkommen verwirrten Anrufern</strong>, die es tatsächlich öfter gibt, aus ganz unterschiedlichen Gründen:</p>
<p><span id="more-7266"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/48mGqJgBslA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="405" src="http://www.youtube.com/v/48mGqJgBslA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Frau Tucker und Frau Raufuss &#8211; via Youtube</span></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Jaaa, dann sprech dit doch hin! (genervter Ehemann zu seiner Frau)</p></blockquote>
<p><strong>Es sind üblicherweise Anrufe</strong> außerhalb jeder normalen Geschäftszeit. Die Menschen, die anrufen, sind so uhrzeitgesteuert nicht. Es erscheint ihnen sogar irgendwie reizvoller, bei der Hausverwaltung anzurufen, wenn niemand Menschliches den Hörer hebt und &#8222;Ja bitte?&#8220; fragt. Durchaus in Betracht zu ziehen ist auch die Variante, dass sie es eigentlich gar nicht bemerken! Denn um etwas reizvoll zu finden, muss man überhaupt erst einmal etwas finden, also eine Art eigene Einstellung besitzen!</p>
<p><strong>Die beiden, die hier anrufen</strong>, können ein &#8222;altes Hauswartspaar&#8220; auf Basis geringfügiger Beschäftigung sein, sehr wahrscheinlich aus einer großen Stadt, und in Berlin gälte ihr Anruf nicht als sonderlich großes Kuriosum. Sie können allerdings auch von einem nach Netzwerken trachtenden Hausverwalter als &#8222;guter Draht&#8220; ihres Hauses, als Schnittstelle zur Hausverwaltung, als &#8222;innerer Ordnungsdienst&#8220; oder sogar als denunziatorischer Blockwart (beachte: nicht Bloggwart, bitte unterscheide) &#8222;eingespannt&#8220; worden sein, oder sagen wir als &#8222;nützliche Idioten&#8220;. <strong>Eins, zwei &#8230;gsuffa!</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Total recall &#8211; absolute Erinnerung</span></strong></p>
<figure id="attachment_2110-2" aria-describedby="caption-attachment-2110-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/uw_opit_walterbaueme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2110" title="Rüdiger Lange, Berliner Filosof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/uw_opit_walterbaueme.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a><figcaption id="caption-attachment-2110-2" class="wp-caption-text">Rüdiger Lange, Berliner Filosofisch</figcaption></figure>
<p><strong>In Erinnerung</strong> ist uns aus unserem Arbeitsleben noch die vielfachen, regelmäßigen Anrufbeantworter-Anrufe der inzwischen seit längerem verstorbenen Frau Malatach aus Neukölln, deren Persönlichkeitsrechte es nicht mehr verletzen kann, stichwortartig zu skizzieren, was Frau Malatach so tat. Sie wohnte in der Hochparterre gelegenen Wohnung, die man nur über einen gemeinsamen, auf der Gartenseite des Grundstücks belegenen Laubengang erreichen konnte. Zur Straße hin hatte die Wohnung von Frau Malatach ein großes Fenster, und eins der vier Fensterelemente war ein sogenannter französischer Balkon, also eine Balkontür zum Öffnen, so eine Art Austritt, in den man sich stellen könnte, geschützt nur mit einem Balkongitter! Dort präsentierte sich Frau Malatach gern vorbeilaufenden Herren und bot sehr persönliche Dienste gegen vergleichsweise sehr geringes Entgelt an.</p>
<p><strong>Auch in der Auswahl ihrer Herren</strong> war Frau Malatach nicht sonderlich wählerisch. Wichtig war ihr in erster Linie das zu erwirtschaftende Salär. Es bildete ein ausreichendes Äquivalent zur ansonsten eher schmalen &#8222;Grundsicherung&#8220; des vormaligen Sozialamtes. Frau Malatach hatte viele Katzen, die sie eigentlich niemals redlich erworben hatte. Auch Tauben fütterte sie gern an. Dazu baute sie gartenseitig eine Art &#8222;Catwalk&#8220; (also eine Laufbohle für Katzen und Tauben, die allerdings zeitversetzt nach einem ausgeklügelten Muster anzureisen schienen).</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Oh Herr, lass Hirn regnen! (berolinisch)</p></blockquote>
<p><strong>Frau Malatach rief eigentlich immer irgendwann an</strong>, und das niemals zu irgendeiner erkennbaren Tageszeit. Als auf analogen Anrufbeantwortern noch keine Zeitspeicherung erfolgte, und später auch digital erfasst, exakte 54 Minuten nach Mitternacht. Oft wirkten ihre Anrufe irgendwie benebelt. Nie konnte ein Sachbearbeiter der Hausverwaltung verständlich zusammenfassen, welche Art &#8222;Vorgang&#8220; Frau Malatach aufs Band gesprochen habe. In Erinnerung bleibt der Anruf mit folgendem (neuen) Vorgang:</p>
<blockquote><p>Ja hallo (Pause) &#8211; Frau Malatach hier &#8211; (Pause) Sie müssen kommen! (Pause), Stöhnen &#8211; Das ganze Klo ist verstopft! Es kommt alles hoch!</p></blockquote>
<p><strong>Natürlich</strong>: Es wurde schließlich bergeweise Katzenstreu aus dem Klo herausgeholt, das musste Frau Malatach dann bezahlen. Hat sie sogar. Mit hart erarbeitetem Geld, von dem beim Grundsicherungsamt niemand etwas gewusst hatte. Eine Vielzahl weiterer Anrufe, offenbar oftmals unter erheblichem Einfluss vergeistigender Destillate, ist hier nicht nur als äußerst angenehm in Erinnerung geblieben.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Es ist gut, wenn Du weißt, was du willst, wenn du nicht &#8230;. siehe oben</span></strong></p>
<p><strong>Von ähnlicher Qualität</strong> ist der Anruf, in dem es um Frau Tucker und Frau Raufuss geht.</p>
<p><strong>Man kann als Erfahrungsbericht</strong> zusammenfassen, dass Anrufbeantworter auch soziale Dienste vollbringen, wenn sie derlei zur Erleichterung beider Seiten aufzeichnen. Nicht nur die Anrufer fühlen sich erleichtert und können eine ganz große Seelenlast &#8222;frei von der Leber weg&#8220; entsorgen. Eine Art gedankliche Sperrmüllabfuhr. Auch der Angerufene, der Hausverwalter, kann seinen nachfolgenden Arbeitstag zu üblichen Bürozeiten effizienter gestalten. Derselbe Anruf zur üblichen Bürozeit, das könnte durchaus eine Katastrophe werden und was wir als gute Dienstleistung einer Haus- und Grundstücksverwaltung begreifen, komplett zum Erliegen bringen. Solche Anrufer können Angerufene für längere Zeit komplett blockieren und in Beschlag nehmen.</p>
<blockquote><p>Merke: Es gibt als gesund zu bezeichnende <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation" target="_blank">Korrelationen</a> zwischen aufzuwendender Zeit und Inhalt eines ergebnisoffen geführten Telefonats. Korrelation beschreibt die Beziehung zwischen zwei oder mehreren statischen Variablen, in diesem Fall Anrufer. Von Vorteil ist aus Hausverwaltersicht, wenn anstatt zweier statischer Variablen das Telefonat von &#8222;<em>dynamischen</em> Variablen&#8220; (Anrufern) geführt wird. Übersteigt der Zeit- den Ergebnisfaktor eines Telefonats, gibt es eine erfolgreiche Strategie, das eingetretene Verteilungsmissverhältnis in Ausgleich zu bringen: Man könnte einfach auflegen! <strong>Aber darf man das</strong>?</p></blockquote>
<p><strong>Dass dieses kleine Schnitzel &#8222;Alltagsanrufer&#8220;</strong> nun via Youtube digital verbreitet werden kann hingegen, ist eine Köstlichkeit. Ohne solche vollkommen sinnlosen und bisweilen skurrilen Anrufe wäre die Arbeit in der Haus- und Grundstücksverwaltung oft aber auch komplett humorfrei. Es ist wirkliches Leben und auch sehr Berlin, was einige besondere Bezirke betrifft und weniger andere, also differenziert betrachtet! <strong>Aus der Distanz betrachtet</strong>.</p>
<figure style="width: 352px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs200.snc1/6776_145656931426_655141426_3846584_6766545_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs200.snc1/6776_145656931426_655141426_3846584_6766545_n.jpg" alt="Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)" width="362" height="198" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Yorckschlösschen (Quelle: Yorckschlösschen)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer sich von einem derart hartem Arbeitsleben</strong> ein wenig zu entspannen versucht, kann in Berlin-Kreuzberg dazu ins <strong>Yorckschlösschen</strong> gehen, ein Bier trinken und gepflegter Livemusik zuhören! Frau Tucker, Frau Raufuss und diese Nervensägen vergessen. Wenn dazu noch die <strong>Babes on Orgel</strong> auftreten, hat man den vollkommen unangemessenen Lärm dieser Anrufer komplett vergessen! Denn niemand kann es besser singen, als die Babes on einer Orgel, das taten sie hier auf dieser Website schon einmal, sie sangen:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Smile when you say goodbye!</p></blockquote>
<p>und intervenierten damit nicht zuletzt in der enervierenden Hausverwalterszene Berlins, es solchen Anrufern nett zu sagen, ein leises, unaufgeregtes &#8222;Goodbye&#8220; und &#8222;guten Tag&#8220; und &#8222;guten Weg&#8220;. Und dies im Gegensatz zu dem gut in Erinnerung gebliebenen Ergebnis anderer Betrachtungsweisen. Hatte nicht die ehemalige Nina-Hagen-Band als Spliff noch gefordert: &#8222;Laß den Telefonterror, ruf jetzt bitte nicht mehr an, es gibt gar nichts auf der Welt, was jetzt so wichtig sein kann!&#8220; Und damit den Bodensatz bereitet in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht für eine eher abwehrende Haltung von Angerufenen. <strong>Bis zum nächsten Anruf gilt: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!, niemand hat noch die Absicht, alte Cassettenaufzeichnungsgeräte zurückzuspulen!</strong></p>
<p><strong>Nicht recherchiert wurde die Frage</strong>, ob Yorckschlösschen-Chef Olaf Dähmlow die Babes on Orgel jemals verpflichtete, dem alltäglichen Wahnsinn, der hier erfassbar wird, durch gute Musik ein Fanal der Unterhaltungskunst entgegen zu setzen? Die Redaktion wird das bei Gelegenheit vertiefen. Bis dahin gilt: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rust_Never_Sleeps" target="_blank">Rust never sleeps&#8230;</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link zur <a title="externer Link" href="http://www.yorckschloesschen.de/" target="_blank">Homepage des Yorckschlösschens in Berlin-Kreuzberg</a></li>
<li>Gaben hier schon mal das &#8222;Lied des Tages&#8220;: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8762010/" target="_self">Wer bitte sind die &#8222;Babes on Orgel&#8220;</a> (02.07.10 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Tiefer recherchiert: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund&#8230;.</a> (18.02.10 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Das macht Sinn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">Kommunikationsfreie Zeit</a> (09.09.08 auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Über gute Kommunikation: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/notfall-wasserohrbruch/" target="_self">Notfall Wasserrohrbruch &#8211; Es muss schnell reagiert werden</a> (12.10.09 auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>550-10 &#8211; Lied des Tages: U-Bahn hin, U-Bahn her (in Neukölln) von Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra #Bandtipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:18:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Berliner Combo &#8222;Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra&#8220; (kurz: RKO) kann man weder als Küchenorchester noch als reines Spaßprojekt begreifen. Humor hat, wer es trotzdem tut. Die Band hat sich weitgehend der leicht brennbaren Unterhaltungsmusik verschrieben, zu Deutsch: dem Funk. Dabei fallen hier und da auch andere stilistische Reminiszenzen an, so wie beispielsweise und aus aktuellem Anlass ... <a title="550-10 &#8211; Lied des Tages: U-Bahn hin, U-Bahn her (in Neukölln) von Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra #Bandtipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/89310/" aria-label="Mehr Informationen über 550-10 &#8211; Lied des Tages: U-Bahn hin, U-Bahn her (in Neukölln) von Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra #Bandtipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Die Berliner Combo</strong> &#8222;Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra&#8220; (kurz: RKO) kann man weder als Küchenorchester noch als reines Spaßprojekt begreifen. Humor hat, wer es trotzdem tut. Die Band hat sich weitgehend der leicht brennbaren Unterhaltungsmusik verschrieben, zu Deutsch: dem Funk. Dabei fallen hier und da auch andere stilistische Reminiszenzen an, so wie beispielsweise und aus aktuellem Anlass die Umschrift eines bekannten Songs namens &#8222;Bata Bata&#8220; (Original: Miriam Makeba). Das kennen wir auch von Otto Waalkes schon, der diesen Song als &#8222;Dumma Sack, Dumma Sack&#8220; (verzieh dich) coverte. <strong>Sehr zu Freude aller Otto-Fans.</strong></p>
<p><span id="more-7169"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VYB7fH4UO4M?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/VYB7fH4UO4M?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Otto Waalkes &#8211; The Dishwascher &#8211; Die Küchenhilfe (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Jetzt hat sich die Berliner Funkkapelle</strong> mit überwiegendem Wohnsitz im Berliner Arbeiter- und Problembezirk Neukölln dem Stück gewidmet. Denn unlängst suchte eine Jury aus Kulturbeflissenen den Berlin-Neukölln-Song 2010 und da ließen sich die Funker von RKO nicht lange bitten. Was dabei raus gekommen ist, lässt sich jedenfalls insofern als empfehlenswert bezeichnen, als das Stück denn auch geeignet ist, in Neuköllner Saalbauten Zuschauer zu längeren Polonäsen zu animieren. <strong>So tat es RKO und alle waren guter Laune</strong>.</p>
<figure style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.rupertskitchen.de/logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="RKO - Die beste Berliner Funkband der Welt (Eigenwerbung)" src="http://www.rupertskitchen.de/logo.jpg" alt="RKO - Die beste Berliner Funkband der Welt (Eigenwerbung)" width="260" height="120" /></a><figcaption class="wp-caption-text">RKO - Die beste Berliner Funkband der Welt (Eigenwerbung)</figcaption></figure>
<p><strong>Weil gesichtspunkte.de sich verschiedentlich mit Neukölln</strong> intensiver befasst hat, gehört der Song ohne jeden Zweifel hierher als &#8222;Lied des Tages&#8220;, und er setzt mithin die Serie kulturbeflissener Redaktionsbeiträge zum Thema &#8222;Wohnen in Berlin&#8220; (als Mieter oder Eigentümer) sinnvoll fort. Ganz großer Spaß: Danke, Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra. Zur Ergänzung haben wir als Idee noch einen zusätzlichen Percussionisten angestellt, dessen Kunstfertigkeit seit vielen Jahren ganz über jeden Zweifel erhaben ist. Sollte also RKO einmal auf die verwegene Idee kommen, ein professionell gedrehtes Video dieses Songs zu veranstalten, so bitte man Hobbykoch Otto Waalkes (siehe oben) hinzu und lasse ihn zu den Künsten des Schlagzeuger Andreas (von RKO) percussive Einsätze trommeln. Das alles miteinander ordentlich verrührt, benötigte kaum noch Salz und Pfeffer. <strong>Ein ganz ordentliches Hauptgericht</strong>.</p>
<p><strong>Bitte anhören: Macht Spaß!</strong></p>
<p>[<a href="http://www.rupertskitchen.de/RKOU7.mp3">http://www.rupertskitchen.de/RKOU7.mp3</a>]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Empfehlenswert: <a title="externer Link" href="http://www.rupertskitchen.de/" target="_blank">Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra</a> (Band-Website)</li>
<li>Neukölln: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. aus Neukölln wohnt seit Menschengedenken dort</a> (mugshooting.de)</li>
<li>Anderes Cover: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=V1KSfXc4l9E" target="_blank">Dummer Sack</a> (via Youtube)</li>
<li>Tiefenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Neuk%C3%B6lln" target="_self">Neukölln auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:17:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken ... <a title="374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7182010/" aria-label="Mehr Informationen über 374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5894" aria-describedby="caption-attachment-5894" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5894  " title="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg" alt="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-5894" class="wp-caption-text">Eigeninitiative - Die Heizung anmachen! (Corso Italia)</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken auf der Strecke bleiben.&#8220; (Resümée der Kreditwirtschaft zur Frage, wie man Wohnungseigentümergemeinschaften dergestalt in die Förderungsfähigkeit bringt, dass sie in der Lage sind, Wärmedämm-Maßnahmen mit staatlich verbilligten Krediten zu finanzieren &#8211; Quelle: Emaileingang vom 08.03.2010 &#8211; Urheber: ungenannt, mit Redaktionsgeheimnis) </p></blockquote>
<p><span id="more-5893"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_5895" aria-describedby="caption-attachment-5895" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" title="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5895" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer in dem Lokal Corso Italia wintersüber Speisen und Getränke zu sich nahm, konnte sich beim zwischenzeitlichen Gequarze (berolinisch für Rauchen) in ein saunaartig anmutendes Räucherhüttchen stellen, Gasbrennofen inklusive. Denn problematisch erweist sich der Verzehr von allzu vielen Kalorien, um Winterspeck anzufuttern, wenn in einer Hundekälte vor der Tür Kalorien im Übermaß sogleich vernichtet werden, durch Zuschaltung von körpereigenen Thermostaten, die die aufgenommene Energie sogleich wieder &#8222;verbrennen&#8220;. Der Beweis, dass alle Menschen Warmstrahler, nicht aber Heizpilze sind, wurde kürzlich von der Architekten Nina Hell (diesmal in Berlin-Neukölln) erbracht. </strong></p>
<p><strong>Sie lichtete den Bloggwart ganz körperlich ganzkörperlich ab</strong> und das von oben bis unten, stehend auf einem Laubengang im Nirgendwo der nach dem Krieg errichteten Sozialwohnungsschluchten. Auch wenn diese mittlerweile -ganz Fachjargon- abgelöst sind, also keine öffentliche Bindung mehr besitzen, so sind doch trotz alledem die Laubengänge, gerade diesen Winter, etwas ungemütlich gewesen.</p>
<p><strong>Viele Fragen stellen sich nun:</strong><br />
Ist Herr Bloggwart (siehe Foto) ein temperamentvoller Hitzkopf mit Wut und Emotionen, aber nur in den zentralen Zonen seines Gesichts, wie fotografisch schnell deutlich wird? Warum sind Hitz- oder wenigstens Wärmeezonen &#8222;im Schritt&#8220; nicht zu erkennen, ist das Feuer bereits verloschen? Welche wäre denn die richtige Strategie für ein &#8222;cool down&#8220;, aber mit Augenmaß? Sind auch am Kopf eines Bloggwarts wärmedämm- und gebäudeenergetische Maßnahmen angebracht? Was tun, wenn man hinterher das Gesicht gar nicht mehr sieht? Bekanntlich sehen inzwischen die Förderrichtlinien Dämmstärken von bis zu 14 bis 16 cm vor, dies allerdings eine Schichtstärke, die höchstens einigen, allerdings überwiegend weiblichen Personen als jahrelange Makeup-Erfahrung bekannt ist, nicht aber harm- und bedeutungslosen Bloggwarten. Herr Bloggwart soll sich dem Vernehmen nach unverzüglich gegen eine weitere Körperschutz-Vorsatzhülle ausgesprochen haben, <strong>die schnell als Frustfraßpanzer miss gedeutet werden könne</strong>.</p>
<p><strong>Fest steht: Laubengänge im Winter eignen sich kaum für einen &#8222;dauernden Aufenthalt&#8220;</strong>, obwohl das Gesetz hier keinerlei Regelungen bereithält. Fest steht ferner: Die Kreditwirtschaft will nicht ran, siehe ganz oben! Müssen also Wohnungseigentümer in Berlin weiter frieren?</p>
<p><strong>Den Begriff des &#8222;dauernden Aufenthalts&#8220;</strong>, den kennen vor allem die freundlichen Damen und Herren von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">den bezirklichen Bauaufsichten</a>. Es heißt, dass Menschen sich nicht dauernd in solchen Räumen aufhalten dürfen, die untergeschossig weniger als 2,50 Deckenhöhe besitzen. In Dachgeschossen gehen auch schon 2,30 m durch, da ist man etwas kulanter. Wir kennen das aus anderen Zusammenhängen: In vielen deutschen Städten patrollieren Sheriffs in den Fußgängerpassagen und verscheuchen bettelnde Punks und grob gestrickte Alkis (berolinisch für Alkohol trinkende Passanten) aus den Gässchen und von den Plätzchen, <strong>wo sie sich -ebenfalls- nicht dauernd aufhalten <span style="text-decoration: line-through;">sollen</span> dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Was dies allerdings mit der Frage zu tun haben soll</strong>, ob Menschen an ihrem Wohnort nicht auch -beispielsweise- dauernd in den Keller gehen dürfen, wer wollte das überwachen?, wird spätestens hier unklar. Und verschiebt sich daher ins Reich der sinnlosen Sinne. Dass eine Heizung Regler hat, ist nichts Ungewöhnliches. Dass die unterschiedlichen Pole Positions dieses Reglers &#8222;Max&#8220; und &#8222;Min&#8220; heißen und nicht &#8222;Max&#8220; und Moritz&#8220; ist eine ganz andere Geschichte. Jedes digitale Messwerk, dass sich einmal gefangen hat in einem Messwert, kann durch Knopfdruck gesettet werden, praktisch nullgestellt. So wird aus Messwerten später manchmal eine Nullnummer. Der Wunsch, die Heizung wieder auf Null zu stellen, nachdem man ein Zigarettchen verspeist oder lediglich nur inhaliert habe,<strong> ist angesichts der betrügerisch gehandelten Emissionshandelspakete (kürzlich) nur verständlich</strong>.</p>
<p><strong>Aber welcher Gast wünscht sich schon, eine Heizung anzumachen? Mindestens jeder Zweite dächte da eher ans andere Geschlecht. Die Gas-, Wasser-, Sch&#8230;.-Branche (berolinisch für Sanitärinnungsbetriebe) hat Hilferufe belästigter Heizkörper noch nicht gemeldet, nur weil diese sich, viel zu oft, regelrecht angemacht fühlen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastronomische Italoperle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/die-wasserwerferin/" target="_self">Das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf</a></li>
<li>Bankenskandal: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">Geschäftsbanken verhindern Wärmedämm-Maßnahmen mit Mitteln der KfW</a></li>
<li>Wärmezonen am eigenen (Bau-)Körper? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" target="_self">Das &#8222;Fotostudio Hell&#8220; hat ein besonders interessantes Angebot gemacht</a> (Aktion ist ausgelaufen)</li>
<li>Johanna von Koczian: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein</a></li>
<li>Wilder Westen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/wilder-westen-von-grossen-finalen/" target="_self">Von großen Finalen und dem Duellieren im Kellergeschoss</a></li>
<li>Zeitexoten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-winter-kommt-die-heizung-geht-an-aber-was-ist-ein-zeitexot-benutzungsregeln-heizung/" target="_self">Der Winter kommt, die Heizung geht an&#8230;</a></li>
<li>Anregung für Themenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Null" target="_self">Der Suchbegriff NULL auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Mit besten Grüßen an das <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/77856-Corso-Italia-Berlin" target="_blank">Corso Italia</a>)</span></p>
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		<title>322-10 &#8211; Mängelmeldung des Tages: Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehl gefunden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[ Ich habe gestern den Sitzpuff im Schlafzimmer angehoben und da drunter ein ca. ein EURO großes Loch im Fußboden gefunden, dort lag Fraßmehl.&#8220; (Anruf eines Wohnungseigentümers) Alles klar. Verdacht auf Holzbockbefall? Altbau. 1918 gebaut. Tochter ist gerade dort eingezogen. Hatten vorher die Wohnung von Grund auf saniert. Waren sehr sorgfältig. Dass sie jetzt einen Sitzpuff ... <a title="322-10 &#8211; Mängelmeldung des Tages: Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehl gefunden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6662010/" aria-label="Mehr Informationen über 322-10 &#8211; Mängelmeldung des Tages: Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehl gefunden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5440" aria-describedby="caption-attachment-5440" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5440" title="Hundsgefährlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich-300x228.jpg" alt="Hundsgefährlich!" width="300" height="228" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich-300x228.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hundsgefaehrlich.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5440" class="wp-caption-text">Hundsgefährlich!</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich habe gestern den Sitzpuff im Schlafzimmer angehoben und da drunter ein ca. ein EURO großes Loch im Fußboden gefunden, dort lag Fraßmehl.&#8220; (Anruf eines Wohnungseigentümers)</p></blockquote>
<p><strong>Alles klar. Verdacht auf Holzbockbefall</strong>? Altbau. 1918 gebaut. Tochter ist gerade dort eingezogen. Hatten vorher die Wohnung von Grund auf saniert. Waren sehr sorgfältig. Dass sie jetzt einen Sitzpuff anheben, weckt allerdings unsere Neugier. Was bitte ist ein Sitzpuff. google muss ran. Suchbegriff <a title="externer Link" href="http://images.google.de/images?q=Sitzpuff&amp;um=1&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=wi" target="_blank">Sitzpuff</a>.</p>
<p><strong>Alles klar, den Begriff gibt es wirklich</strong>. Na, dann kann ja der Schädlingsbekämpfer mal dorthin fahren und einen Befund schreiben. Hoffentlich nichts Ernstes. Aber wieder was dazugelernt.  Was ein Sitzpuff ist, wissen wir jetzt. Gibt es einen <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;um=1&amp;q=Stehpuff&amp;oq=&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=iw" target="_blank">Stehpuff</a>? Antwort: Eher nicht. Das könnte man noch designen. Was ein Liegepuff ist? Das verlinke ich nicht&#8230; <strong>Mag der geschätzte Leser hier selbst recherchieren</strong>.</p>
<p><strong>Der Schädlingsbekämpfer fährt jetzt zur Tochter hin und schaut unter ihren Sitzpuff</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li>Report: Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li>Briefschnipsel: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/briefschnipsel-dein-treppenhausfussboden-das-empfindliche-wesen-rucksichtnahme/" target="_self">Dein Treppenhausfußboden, das empfindliche Wesen</a></li>
<li>(andere) Mängelmeldung des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/die-mangelmeldung-des-tages/" target="_self">Die herabgefallene Gardingenstange</a></li>
</ul>
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		<title>296-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky (SPD), Mastermind von Neukölln</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:53:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Quelle für dieses Zitat: siehe hier (dort Video)- der O-Ton stammt direkt aus Neukölln,  dem &#8218;Gruselfaktor für Buspauschalreisende!&#8216;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Quelle für dieses Zitat</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kurt-kroemer/" target="_self">siehe hier</a> (dort Video)- der O-Ton stammt direkt aus Neukölln,  dem &#8218;Gruselfaktor für Buspauschalreisende!&#8216;</p>
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		<title>278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Auf das Bild klicken) Ja, Freunde, so kann&#8217;s gehen. Schreibst was über Guantanamera und einen gut illustrierten, amüsant geschriebenen Reisebericht, den eine gewisse Elke Pohl verfasst hat; und -schwupps- schon bekommst du  Digitalbeweise für die Kernfragen kubanischer Lebensführung, übersandt aus Berlin-Pankow. Zigarre rauchende Frauen waren angesprochen und hier haben wir eine kubanische Prachtdame, die vor ... <a title="278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6232010/" aria-label="Mehr Informationen über 278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5086" aria-describedby="caption-attachment-5086" style="width: 191px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5086" title="Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-201x300.jpg" alt="Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)" width="201" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-201x300.jpg 201w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-686x1024.jpg 686w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c.jpg 805w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5086" class="wp-caption-text">Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Auf das Bild klicken)</span></p>
<p><strong>Ja, Freunde, so kann&#8217;s gehen</strong>. Schreibst was über <strong>Guantanamera</strong> und einen gut illustrierten, amüsant geschriebenen Reisebericht, den eine gewisse Elke Pohl verfasst hat; und -schwupps- schon bekommst du  Digitalbeweise für die Kernfragen kubanischer Lebensführung, übersandt aus Berlin-Pankow. Zigarre rauchende Frauen waren angesprochen und hier haben wir eine kubanische Prachtdame, die vor Lebensfreude zu sprühen scheint. Besser sahen definitiv auch Frauen in den Goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts in Berlin nicht aus, die gerne Männerfummel trugen und dicke Zigarren rauchten.</p>
<p><strong>Fassen wir zusammen: Wir waren weder bei den einen (auf Kuba), noch bei den Anderen (in den Zwanzigern&#8230;.) persönlich dabei</strong>. Bei ersteren war Elke Pohl. Allerdings könnten wir zur letzteren Dame noch heutige Zeitzeugen, wie den 89-jährigen <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. aus Neukölln</a> (nicht aus Kuba) befragen. Richard von Weizsäcker, Helmut Schmidt, George Schultz und Henry Kissinger wiederum nicht: die haben keine Zeit und befassen sich trotz Ruhestand als &#8218;elder statesmen&#8216; in Berlin heute und dieser Tage mit der Frage, wie man die ganze Welt atomwaffenfrei machen kann. <strong>Von hieraus gutes Gelingen</strong>.</p>
<p><span id="more-5085"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*** </strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6222010-lied-des-tages/" target="_self">hier</a> über den auf der Partnerwebseite <a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/weltweit/" target="_blank">mugshooting.de/weltweit/</a> erschienenen Reisebericht berichtet. Der Bericht selbst ist direkt <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/02/03/trafico-en-cuba-was-kuba-von-den-chinesen-hat-und-warum-man-dort-nicht-von-a-nach-b-fahrt/" target="_blank">abrufbar hier</a>. Letzterer Linktipp für diejenigen unserer Leser, denen das Lied Guantanamera gar nicht mal so wichtig erscheint, beispielsweise um noch vorhandene <strong>Bildungslücken</strong> offen zu lassen. Vielleicht noch diesen klitzekleinen Hinweis: Wer auf Kuba nicht von A nach B fahren kann, kann bei der Entscheidungsfindung im Übrigen beherzt entspannt bleiben. Denn wer A sagt, muss auch in Berlin nicht B -dickes B- sagen. <strong>Mut zur Lücke</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Bei der Website <strong>mugshooting.de</strong> (<a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/blog/" target="_blank">Link</a>) handelt es sich um ein Fotoblog. Dort werden Berlin-Fotos mit Straßen- und Bezirksbezug veröffentlicht, in der Annahme, dass irgendwann einmal ein digitaler Stadtatlas entsteht als nachschlagbares Kompendium mit jeweils ein oder ein paar Fotos und einem textlichen Bezug zu diesen Fotos. Kürzlich wurde die Seite noch um die Rubrik &#8222;<strong>weltweit</strong>&#8220; (<a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/weltweit/" target="_blank">Link</a>) erweitert, um auch ausländischen Orten und Fotos Chancen zur Veröffentlichung zu geben. Wobei das Ausland einer kruden Eigendefinition zufolge  bereits an allen, inzwischen gefallenen Stadtmauern rundum Berlin anfängt und daher schon Brandenburg (nachweislich) nicht mehr Berlin und daher &#8222;Ausland&#8220; ist. Die Brandenburger bitten wir für dieses verzerrte, durch nichts zu rechtfertigende Weltbild der Bildredaktion von <strong>mugshooting.de</strong> ausdrücklich um Entschuldigung.</p>
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		<title>260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 14:49:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Benutzer motherfuckingfairies via Youtube &#8211; Barbie Girl Screamo Version  Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.&#8220; Karl Kraus (hier) Das Zusammenleben in Ballungsräumen, wie in der Großstadt Berlin, hat seine Sonnen- und seine Schattenseiten. In der Rechtsprechung ist unbestritten, dass zur freien Entfaltung eines jeden Menschen verschiedene Dinge gehören. Dazu ... <a title="260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6052010/" aria-label="Mehr Informationen über 260-10 &#8211; Kleines Verwalter-Latinum: Hausmusik nicht Housemusic und eindeutig nicht Screamo">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DPqJquiyka4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/DPqJquiyka4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Benutzer motherfuckingfairies via Youtube &#8211; Barbie Girl Screamo Version</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/UW_Wilhelm.Busch_Musik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4943 alignright" title="Unnützes Wissen - Wilhelm Busch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/UW_Wilhelm.Busch_Musik.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a></p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.&#8220; </span><span style="color: #000000;"><strong>Karl Kraus</strong> </span>(<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-kurt-tucholsky-erklart-uns-das-wort-verve/" target="_self">hier</a>)</span></span></p></blockquote>
<p><strong>Das Zusammenleben in Ballungsräumen, wie in der Großstadt Berlin</strong>, hat seine Sonnen- und seine Schattenseiten. In der Rechtsprechung ist unbestritten, dass zur freien Entfaltung eines jeden Menschen verschiedene Dinge gehören. Dazu gehört das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Stichwort: Fernsehempfang) ebenso, wie die generelle Zulässigkeit der Haustierhaltung, aber auch und insbesondere die Freiheit eines jeden Menschen, ein Instrument zu erlernen (also das Musizieren). Was Musik angeht, so sind nicht nur die Geschmäcker stark unterschiedlich und generationsbedingt mannigfaltig. Wir leben inzwischen mehr als früher in Spartenzeiten. Spartenradio für Jazz, House, Trip Trop und Trapp Tripp, Hardrock, Emo, Ambience, um nur einige zu nennen, von denen wiederum manche noch nicht existieren. <strong>Was nicht ist, kann noch werden</strong>. Musiksorten, -untergattungen und -stile zu ordnen, sie vollständig zu benennen und schließlich enzyklopädisches Wissen hierüber anzuhäufen, ist allerdings überflüssig wie ein Kropf.  Als eierlegende Wollmilchsau betätigt sich der Chronist hier nicht. Vielmehr sollen ein paar <strong>Gesichtspunkte</strong> lediglich nur genannt werden, <strong>die die Hausmusik in Deutschlands Wohnzimmer betreffen</strong>. </p>
<p><span id="more-4941"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<figure style="width: 401px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/2a/EierlegendeWollmilchSau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="    " title="Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/2a/EierlegendeWollmilchSau.jpg" alt="Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)" width="411" height="89" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Eierlegende Wollmilchsau - Friedrich Graf (Quelle: Wikipedia.de)</figcaption></figure>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Die eierlegende Wollmilchsau ist eine metaphorisch-idiomatische Bezeichnung für etwas, das so überspitzt nützlich und unrealisierbar sei, wie es ein Nutztier wäre, welches die Fähigkeiten einer Kuh (Milch geben), eines Schafs (Wolle produzieren), eines Huhns (Eier legen) und den Nutzen eines Schweins (Fleisch) in sich vereint.&#8220;Der Ausdruck kann umgangssprachlich sowohl anerkennend für einen Sachverhalt oder eine Sache verwendet werden, als auch ironisch. Insbesondere verbreitet ist der Vergleich behaupteter Fähigkeiten oder Eigenschaften (eines Gerätes/einer Vorrichtung, eines Umstandes etc.) mit der eierlegenden Wollmilchsau, um zu zeigen, dass die behaupteten Fähigkeiten vermutlich nicht oder nur rudimentär entwickelt sind oder eine nicht sinnvoll erscheinende Verknüpfung sehr unterschiedlicher Eigenschaften oder Funktionen vorliegt.&#8220; (Quelle: Wikipedia, hier)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Die jugendliche Youtube-Benutzerin motherfuckingfairies</strong> (* Name nicht geändert) hat beispielsweise eine ganz eigene Vorstellung vom zuhause Musizieren. Die vermutlich derzeit durch Pubertät dominierte, junge Dame hat sich zwei nette Freundinnen nach Hause eingeladen und gibt nun vor laufender Webcam ein richtiges Konzert. Dargeboten wird das inzwischen etwas ältere Stück Barbie Girl hier nun in einer Screamo-Version. to scream: schreien&#8230;das Video kann man kaum bis zum Ende anhören.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Für den Haus- und Grundstücksverwalter ist </strong>dieses Video, diese Darbietung zu bewerten nicht so schwer. Da geht das Töchterchen, vermutlich ohne Wissen ihrer Eltern, eindeutig über Hausmusik machen weit hinaus. Gemeint ist nämlich mit Hausmusik nicht etwa das sinnlose Herumlärmen und ätzende Herumschreien in den eigenen vier Wänden. Gemeint ist damit auch <em>nicht</em>, dass jemand Musik nur dann mag, wenn sie laut ist. Gehörlose Taube können in Mehrfamilienhäusern beispielsweise das Betätigen der Spielekonsole WII nicht als derartiges bezeichnen, selbst wenn dafür auch Spiele zu bekommen sind, die mit Musik zu tun haben. Hausmusik ist in rechtlichen Bahnen als geordnetes Zusammenleben zu verstehen. Eine 16-jährige aus Berlin-Spandau, die am Sonntag Klavier übte, hat beim BundesverfassungsG (Aktenzeichen: 1 BvR 27117/08, Urteil <a title="externer Link" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20091117_1bvr271708.html" target="_blank">hier</a>) erstritten, dass das in Ordnung ist und ein Bußgeld dafür unzulässig ist. An einer entsprechenden Regelung im Berliner LärmschutzG fehle es. Im letzten Oktober wurde das Gesetz geändert und aufgenommen, dass Kinderlärm Teil der persönlichen Entfaltung und daher hinzunehmen ist. Dass steht allerdings nicht im Widerspruch: würde ein Erwachsener am Sonntag Klavier üben, gälte wohl nichts anderes, wie für die 16-jährige. Allerdings ist nach § 5 des Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin (<a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/umweltratgeber/de/laerm/limschg.shtml" target="_blank">Infos hier</a>) die Tonwiedergabe von Musikinstrumenten nur in einer Lautstärke zulässig, durch die niemand erheblich gestört wird. <strong>Es ist also Auslegungssache</strong>.</p>
<p style="text-align: left;">
<figure id="attachment_4944" aria-describedby="caption-attachment-4944" style="width: 185px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4944" title="Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-195x300.jpg" alt="Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)" width="195" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-195x300.jpg 195w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze-665x1024.jpg 665w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/305033438_DSC_0433_Schlagze.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4944" class="wp-caption-text">Schlagzeug spielen (Foto: Jaroslaw Ilski, 2008)</figcaption></figure>
<div><strong>Für das Üben mit einer Trompete, einer Tuba, einem Saxophon oder mit Schlagzeug gilt</strong>, dass das Musizieren zuhause ohne besondere zusätzliche Vorkehrungen kaum möglich erscheint. Wer ruhig üben will (ein Widerspruch in sich), muss Schallschutzmaßnahmen ergreifen, ggf. Umbauten vornehmen. Es sei denn, es handelt sich um eine Maisonette-Wohnung, in der oben im Dachjuché kein Nachbar unmittelbar angrenzt und man übt oben. Gerade der Schlagzeuger wird jedoch mit seiner Fußmaschine wippenden Fußes mindestens laute Klackgeräusche in die darunterliegenden Geschosse übertragen. Körperschall lässt sich schwer wegdrücken. <strong>Fachlicher Rat von Profis ist gefragt.</strong></div>
</p>
<p style="text-align: left;"><strong>gesichtspunkte.de</strong> kennt seit langem die Neuköllner <a title="externer Link" href="http://www.soundblocker.de/" target="_blank">Firma Soundblocker</a> mit Sitz in der Sonnenallee, die funktionierende &#8222;in house&#8220;-Lösungen anbietet, Leitspruch: Üben Sie ruhig. Wer also ernsthaft zuhause üben will oder muss, sollte die Neuköllner bzw. ihren Geschäftsführer Dipl. Ing. Peter Kötter einmal persönlich kontakten. <strong>Das Thema ist vielfältig, vielschichtig und aus verschiedenen Ebenen zu betrachten:</strong></p>
<ul style="text-align: left;">
<li><strong>Musizieren ist gut, macht Spaß und sollte jedem Menschen am Herzen liegen. Wer musiziert, kommt kaum auf die Idee, andere zu verprügeln.</strong></li>
<li><strong>Musizieren erfordert Toleranz, Rücksichtnahme und in gewisser Weise Selbstbeschränkung auf feste Übungszeiten, verabredete, bzw. erträgliche Lautstärken.</strong></li>
<li><strong>Bestimmte Musikinstrumente kann man in der Wohnung im Mehrfamilienhaus nicht ohne zusätzliche Maßnahmen üben, hier gehören auf jeden Fall die Blech- und Holzblasinstrumente, Schlagwerk und -zeug und allerhand elektrisch verstärkte Musikinstrumente. Dies mag im Einzelfall zwar realisierbar sein, erfordert aber häufig die Einschaltung von besonders sachverständigen, seriösen Firmen, die geeignete Maßnahmen wie Raum-in-Raum-Technik, Unterbrechung von Schallbrücken und Entkoppelung von Materialien (bspw. Podest schwimmend gelagert, mit Gummifüssen) ergreifen können. Der gewöhnliche Mensch ist mit dieser Spezialmaterie oft überfordert.</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Angebot der Soundblocker aus Neukölln sollte man sich hinsichtlich </strong><a title="externer Link" href="http://www.soundblocker.de/schallkabine1/referenzen.html" target="_blank"><strong>der Referenzen ansehen</strong></a><strong> und man wird feststellen, dass die Firma keine Eintagsfliege ist. Fragen kostet nichts, was es kostet, sich eine Lösung stricken zu lassen, wird einem schon beantwortet werden.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weiterführend</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=104" target="_blank">Beim Growling geht es ans Eingemachte, aber auf die Einübung kann man verzichten</a></p>
<p style="text-align: left;"><a title="externer Link" href="http://jaroslawilski.com" target="_blank">Guter Fotograf: Jaroslaw Ilski, Berlin</a></p>
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		<title>228-10 &#8211; Baupraxis: Erst Autos anzünden und jetzt Kinderwagen: Verwalter müssen handeln, Überlegungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/baupraxis-erst-autos-anzunden-und-jetzt-kinderwagen-verwalter-mussen-handeln-uberlegungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:16:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ „Wenn jemand ein Treppenhaus anstecken will, braucht er keinen Kinderwagen“ &#8211; Hartmann Vetter (Berliner Mieterverein, 2005 zum Tagesspiegel) In Berlin-Neukölln gibt es einen merkwürdigen Trend zu Brandstiftungen an im Treppenhaus abgestellten Kinderwagen. Am 07.07.2009 brennt ein Kinderwagen im Treppenhaus in der Wissmannstr.. (Quelle) Am 22.12.2009 ist ein Kinderwagen in der Jonasstr. in Neukölln in Brand ... <a title="228-10 &#8211; Baupraxis: Erst Autos anzünden und jetzt Kinderwagen: Verwalter müssen handeln, Überlegungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/baupraxis-erst-autos-anzunden-und-jetzt-kinderwagen-verwalter-mussen-handeln-uberlegungen/" aria-label="Mehr Informationen über 228-10 &#8211; Baupraxis: Erst Autos anzünden und jetzt Kinderwagen: Verwalter müssen handeln, Überlegungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderwagen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4656" title="Kinderwagen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderwagen.jpg" alt="" width="271" height="300" /></a></p>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> „Wenn jemand ein Treppenhaus anstecken will, braucht er keinen Kinderwagen“</strong> &#8211; Hartmann Vetter (Berliner Mieterverein, 2005 zum <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2025158" target="_blank">Tagesspiegel</a>)</p></blockquote>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> gibt es einen merkwürdigen Trend zu <strong>Brandstiftungen an im Treppenhaus abgestellten Kinderwagen</strong>.</p>
<p><strong>Am 07.07.2009 brennt ein Kinderwagen im Treppenhaus </strong>in der Wissmannstr.. (<a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz;art126,2981480" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Am 22.12.2009 ist ein Kinderwagen in der Jonasstr. in Neukölln</strong> in Brand gesteckt worden. (<a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz;art126,2981480" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<figure id="attachment_3695-3" aria-describedby="caption-attachment-3695-3" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><figcaption id="caption-attachment-3695-3" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p><strong>In der Silvesternacht und am Neujahrstag</strong> wurden in Berlin-Neukölln insgesamt neun Kinderwagen in Brand gesetzt, meldet die Berliner Morgenpost <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1231714/Brandstifter-zuenden-neun-Kinderwagen-an.html" target="_blank">hier</a>. Betroffen waren Miethäuser in der Sonnenallee in acht Fällen (verschiedene Häuser) sowie ein Haus in der Nogatstr.. Das Landeskriminalamt soll ermitteln, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt. Dass es diesen <em>nicht</em> gibt, ist unwahrscheinlich.</p>
<p><strong>Am 07.01.2010 brennen mehrere Kinderwagen</strong> im Keller eines Wohnhauses in der Ossastr. in Berlin-Neukölln. (<a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz;art126,2994823" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Am 13.01.2010 (gestern)</strong> meldet die Polizei einen Kinderwagen als Brandursache in einem Mehrfamilienhaus in der Anzengruberstraße.</p>
<p><strong>Und so weiter, und so fort</strong>. Richtig ist auch: Nicht allein in Neukölln brennen insbesondere Kinderwagen in Treppenhäusern, aber dort besonders häufig. Auch andere Bezirke wurden von Kinderwagen-Brandstiftern heimgesucht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-4655"></span><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Dass diese Taten eine Neubewertung der Rechtslage erforderlich machen</strong>, wonach es grundsätzlich hinzunehmen sei, wenn Mieter eines Mehrfamilienhauses ihre Kinderwagen in Treppenhäusern abstellen und dies auch dürfen, findet Hartmann Vetter vom Berliner Mieterverein. Schon 2005 hatte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/dieter-blummel-chefredakteur-vom-grundeigentum-zur-gesetzesinitiative-warmedammung/" target="_self">Dieter Blümmel</a>, Chefredakteur und Sprecher des Haus- und Grundbesitzerverbandes, die Prognose abgegeben, dass angesichts steigender Brandstiftungen <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2025158" target="_blank">viele Vermieter jetzt schärfer rangehen</a>. Bereits 2005 bearbeitete die Berliner Feuerwehr 218 Treppenhausbrände, wobei die Ursachen unterschiedlich waren. Auch Hartmann Vetter vom Berliner Mieterverein, ist ähnlich wie Blümmel der Meinung, dass es gesetzgeberischen Handlungsbedarf aber nicht gibt. Grundsätzlich gilt, dass es zulässig ist, Kinderwagen in Treppenhäusern an geeigneten Stellen abzustellen, wenn dadurch der Flucht- bzw. Rettungsweg nicht eingeengt wird. Globalisierende Regelungen gibt es nicht, immer kommt es auf die Einzelfallprüfung im konkreten Treppenhaus an, wie zu verfahren ist. Verantwortlich dafür ist allerdings der Vermieter und ergo dessen beauftragte Verwaltung.</p>
<p><strong>Die Hausverwalterin kann diese Erkenntnisse nicht beiseiteschieben</strong>. Es stellt sich die Frage, was tun?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Die Verwalterin bittet die Hausbewohner der Anlage</strong> per Aushang und Rundschreiben, mehr als bisher darauf zu achten, dass das straßenseitig montierte Hoftor nur per Klingeltaster geöffnet wird, wenn man ganz sicher weiß, wer vorn geklingelt hat. Das Werbefritzen rufen &#8222;die Post&#8220;, das müsse man in diesen Tagen tatsächlich hinterfragen. Ohnehin haben viele Bewohner Werbung-nein danke Schilder am Briefkasten kleben.</p>
<p><strong>Nur kann nicht per Beschluss der Wohnungseigentümer festgelegt werden</strong>, dass Werbung im gesamten Haus unerwünscht ist. Denn die Mieterin Lieschen Müller (* Name geändert) wünscht sich nichts sehnlicher, als fortwährenden Bezug von gedruckten Hochglanz-Verbraucherinformationen, genannt Prospekte, Flyer, Visitenkarten. Das ist die Freiheit von Lieschen Müller, die sie meint und die wir ihr nicht generalisierend nehmen dürften.</p>
<p><strong>Wer ins Haus gelassen wird, ist berechtigt zum Besuch</strong>, sollte es als Grundstimmung sein. Wer aber auf dem Innenhof zu einem der drei <em>bislang nie verschlossenen</em> Hauszugänge (in die Treppenhäuser hinein) will, konnte dies bislang unproblematisch. Man genoss gewissermaßen seine Freiheit, sich in einem nach außen (durch das Hoftor aus Metall und eine Klingel-/Gegensprechanlage) geschützten Innenhof die Hauszugänge frei bewegen zu können. Hinzu kommt, dass die Hauszugänge nicht über separate Klingeltaster verfügen, so dass es abends lästig sein kann, erst raus geklingelt zu werden, dann das Hoftor zu öffnen per Klingeltaster und stante pede nach unten zu laufen, um dem Besucher aufzuschließen an der separaten Treppenhauszugangstür.</p>
<figure id="attachment_4661" aria-describedby="caption-attachment-4661" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Zahlencode.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4661" title="Türöffnung mit Zahlencode (Beispiel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Zahlencode-150x150.jpg" alt="Türöffnung mit Zahlencode (Beispiel)" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-4661" class="wp-caption-text">Türöffnung mit Zahlencode (Beispiel)</figcaption></figure>
<p><strong>Die Verwalterin muss daher zusätzlich überlegen</strong>, ob es eine technisch vertretbare, zusätzliche Lösung machbar ist, um die Treppenhaustüren (nicht das Hoftor) unten im Hof öffenbar zu gestalten. Eine Erweiterung der Klingel-/Gegensprechanlage kommt aus technischen Gründen nicht in Betracht. Denn die gesamte Mimik müsste neu verlegt werden und zu befürchten ist tatsächlich, dass von jeder Wohnung aus zusätzliche Leitungen nach unten verlegt werden müssten. Es bietet sich nach reiflichem Überlegen folgende Lösung an: Jede der drei Treppenhaus-Eingangstüren unten im Hof erhält einen neuen Diktator (was das ist, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/nicht-jeder-diktator-will-auch-die-welt-beherrschen/" target="_self">hier</a>), der die Tür jeweils zudrückt. Die Türen erhalten neue Knaufgarnituren mit Knauf außen. Die Türen werden, wenn sie zugedrückt wurden, von außen nicht mehr wie bisher zu öffnen sein. Eine geringfügige Elektrifizierung muss nun erfolgen. Denn jede der drei Türanlagen erhält ein Zahlenschloss, auf dem man einen drei- oder vierstelligen Code eingibt, eine Geheimzahl. Lieschen Müller (Besucherin) klingelt also bei Horst Waterkant (* Name geändert), und Horst sagt zu Lieschen per Sprechverbindung: Schön, Lieschen, das du da bist. Komm rein. An der Treppenhaustür gib bitte die Zahlen 0815 (Beispiel) ein, und es wird dir aufgetan.&#8216;</p>
<p><strong>Was das kostet, ob das bezahlbar ist, wird sich zeigen, Angebote wurden abgefordert. Eine derartige Maßnahme kann nicht selbstherrlich als laufende Verwaltungsmaßnahme durchgeführt werden. Sie bedarf zu ihrer Realisierung eines Beschlusses durch die Wohnungseigentümer (bauliche Veränderung). Aber der angedachte Weg ist nach reiflichem Überlegen der einzige, der in diesem Sinne funktioniert.</strong></p>
<p><strong>Oder hat jemand noch eine bessere Idee?</strong></p>
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		<title>218-10 &#8211; Grundbuch-Update: Was weiß schon die linke über die rechte Hand. Sie ballt sich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:38:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
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		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbuch]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum besseren Verständnis für diesen Artikel lies hier noch einmal den Ursprungsartikel. Dort am Ende verweist ein (neuer) Link auf den hiesigen Artikel zurück. *** Neukölln bleibt doch Neukölln. Selbst Kurt Krömer ist schon weggezogen nach Kreuzberg. Zwar nicht deswegen. Dafür ist aber Lichtenberg in Neuköllner Angelegenheiten inzwischen wenigstens teilweise zuständig: grundbuchtechnisch. Denn die Grundbuchämter ... <a title="218-10 &#8211; Grundbuch-Update: Was weiß schon die linke über die rechte Hand. Sie ballt sich!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/grundbuch-update-was-weiss-schon-die-linke-uber-die-rechte-hand-sie-ballt-sich/" aria-label="Mehr Informationen über 218-10 &#8211; Grundbuch-Update: Was weiß schon die linke über die rechte Hand. Sie ballt sich!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4583" aria-describedby="caption-attachment-4583" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4583" title="Grundbuchblatt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt-300x234.jpg" alt="Grundbuchblatt" width="300" height="234" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt-300x234.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/grundbuch-deckblatt.jpg 460w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4583" class="wp-caption-text">Grundbuchblatt</figcaption></figure>
<p>Zum besseren Verständnis für diesen Artikel <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/sachen-gips-die-gips/" target="_self">lies hier noch einmal</a> den Ursprungsartikel. Dort am Ende verweist ein (neuer) Link auf den hiesigen Artikel zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11 alignleft" title="Diese Sache ist heiss!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/09/diesesacheistheiss.jpg" alt="" width="66" height="88" /></strong><strong>Neukölln bleibt doch Neukölln</strong>. Selbst <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Kurt+Kr%C3%B6mer" target="_self">Kurt Krömer</a> ist schon weggezogen nach Kreuzberg. Zwar nicht deswegen. Dafür ist aber Lichtenberg in Neuköllner Angelegenheiten inzwischen wenigstens teilweise zuständig: grundbuchtechnisch. Denn die Grundbuchämter werden aus Rationalisierungsgründen teils nicht mehr im selben Bezirk geführt, in dem das Grundstück liegt. So wie es früher einmal war. Als es noch keine Blogs gab. Lichtenberg macht Neukölln mit. Dieser Fall hier ist schon ein bisschen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=skurril" target="_self">skurril</a>.</p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln wird manchmal falsches notiert.</strong> Geburtsdaten, Eigentümernamen&#8230;. das Grundbuch genießt <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Glaube" target="_blank">öffentlichen Glauben</a>. Nicht nur aus Zufall unterscheidet der Eintrag dazu bei wikipedia strikt zum <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guter_Glaube" target="_blank">guten Glauben</a>. Das Gegenteil davon wiederum ist <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6sgl%C3%A4ubigkeit" target="_blank">Bösgläubigkeit</a> und um alle drei Begriffe könnte es auch hier -in diesem Artikel- gehen. Doch spalten wir nicht Haare.</p>
<p><strong>Paar Kaufverträge hat es gegeben</strong>. Es wurden jetzt einige Wohnungen in der Wohnungseigentumsanlage verkauft. Befasst war in zwei Fällen das Notariat Björk (* Name geändert). Der Notar bemüht sich seit Monaten um Umschreibung des Eigentums auf die beiden Erwerber. Alle anderen vertraglichen Klauseln sind erfüllt, jetzt muss umgeschrieben werden. Aber das soll nicht sein.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte diesen Fall bereits <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/sachen-gips-die-gips/" target="_self">hier</a> im September 2009 berichtet. <strong>Interessant aber ist, dass der Fall noch immer nicht ausgestanden ist</strong>.</p>
<p><span id="more-4582"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Rechtspfleger Hans-Jürgen Pumpernickel</strong> (* Name geändert) weiß nicht, dass Frau <strong>Monika Furtwängler</strong> (siehe Ursprungsartikel) bereits persönlich dort war. Herr Pumpernickel, der sämtliche Vorgänge selbst bearbeitet hat, hat notiert, dass Frau <strong>Schniederpelz</strong> (Geburtsname von Frau Furtwängler, die verheiratet ist) nunmehr Eigentümerin ist, und geboren am 13.07.<strong>1956,</strong> nicht <strong>1958</strong>, wie ursprünglich falsch im Grundbuch stand (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Von_Amts_wegen" target="_blank">von Amts wegen</a>). Zwar hat Herr Pumpernickel nicht das Betriebssystem Windows im Kopf, frei von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmfehler" target="_blank">Bugs</a> ist aber sein Memory (Gedächtnis) deswegen nicht. Denn nun hat Herr Pumpernickel Frau Furtwängler erneut um Jahre zurückgeworfen, in den Stand einer einstmals unvermählten Frau namens Schniederpelz. Frau Furtwängler heiratete vorliegenden Erkenntnissen zufolge bereits 2003 Herrn Furtwängler und legte ihren Mädchennamen Schniederpelz wirksam ab, auch die Heiratsurkunde hatte sie mit vorgelegt beim Grundbuchamt Lichtenberg, oder war&#8217;s Liechtenstein? Frau Furtwängler ist ein in die Jahre gekommenes Mädchen und hat schon ganz andere Widerstände ertragen lernen müssen. Eigentlich will sie mit alledem gar nichts zu tun haben.</p>
<p><strong>Noch einmal musste Frau Furtwängler aber nicht zum Grundbuchamt</strong> Lichtenberg, denn die erneute Berichtigung dahingehend, dass sie nicht Schniederpelz, sondern Furtwängler heiße, wurde großzügiger weise von Amts wegen eingetragen (so eine Reparaturvollmacht hat ein Rechtspfleger, haben auch Notare). Wenn etwas offensichtlich falsch ist, kann es zwar den öffentlichen Glauben besitzen (Grundbuch ist immer richtig, auch wenn es falsch ist), man selbst kann aber vom Glauben abfallen. Zwischen beiden Pole Positions ist es gar nicht mal so weit auseinander.</p>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Inzwischen ist die Notarfachwirtin Petra Schulz</strong> (* Name geändert) vom Notariat Björk (siehe oben) leicht angesäuert und das kann man ja verstehen. Sie weiß, alle Seiten haben ihre Arbeit richtig gemacht, nur derjenige, der die Macht zur Umschreibung des Eigentums besitzt, der weiß gar nichts und meckert und meckert und meckert. So kann es daher sein, dass ein Notariat über einen vergleichsweise geringfügigen Kaufpreis nicht mehr kostendeckend bzw. auskömmlich ist, weil Notariatsmitarbeiter dem Herrn Rechtspfleger in Lichtenberg die Fakten zusammentragen müssen, die er selbst mit links schon bearbeitet hat. Da Männergehirne aber rechtsbezogen arbeiten (Ausnahme: Linkshänder, wissenschaftlich nicht bewiesene Behauptung), ist sein Erinnerungsvermögen an die links getane Arbeit inzwischen verblasst. Tut uns leid für Petra Schulz, dass sie so einen hartnäckigen erwischt hat. Eine allgemeine Berufsregel des Notariatsberufs lautet: Leg dich nie mit einem Rechtspfleger an. Wir fügen hinzu: es sei denn, es muss sein. <strong>Anbrüllen, das weckt ihn vielleicht auf</strong>. Außerdem befreit aufrichtiges Brüllen die eigene Seele. <strong>Hilfreich auch, die wütende rechte Hand in der Tasche zur Faust zu ballen</strong>.</p>
<p>(Benötigte Bearbeitungszeit bislang: rund sechs Monate &#8211; Status: unter weiterer Beobachtung)</p>
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		<title>203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:16:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er gehört ganz unbestreitbar nicht zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ... <a title="203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/" aria-label="Mehr Informationen über 203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<p><strong>Er gehört ganz unbestreitbar nicht</strong> zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ihn Bescheid, denkt er.</p>
<p><strong>Doch jetzt ist Weihnachten</strong> und seine Mutter hat ihm was geraten, damit er in einem langfristig angelegten Streit noch Punkte auf dem eigenen Wohlverhaltenskonto verdient. Er hat es weitgehend so geschrieben, wie es Mama von ihm verlangt hat. Sogar ohne Schreibfehler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vor ein paar Jahren wurde er Vater</strong>, doch seine Tochter wohnt inzwischen anderswo: in einer richtigen Familie, in  der es warm ist und reich an sozialen Kontakten in Berlin-Steglitz. Sie ist da gut aufgehoben. Ganz anders er. <strong>Mike Manteciori</strong> (* Name geändert) hat seinen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank">human factor</a> so gut wie gar nicht im Griff. Im Moment lebt er so ein bisschen in einem Provisorium. Mike muss einen Weihnachts-Wunschzettel geschrieben haben an den lieben Gott und der hat ihn gefragt, ob er sich 2010 verändern möchte? Dazu gehört erneut ein Umzug, diesmal zurück ins Grüne. Gut, letztes Wochenende war er mit seiner Neuen schon in der Wohnung Maße nehmen, in die er jetzt einziehen will. Mama hat auch da geholfen. <strong>Beim Messen</strong>.</p>
<p><span id="more-4475"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird er diesmal alles besser machen</strong>? 2009 war irgendwie kein gutes Jahr. Er ahnt instinktiv, dass er sich nun mal für etwas entscheiden muss. Seine neue Perle, beispielsweise. Er fühlt, er hat keine Wahl, er muss sich bewusst für sie entscheiden. So wie bisher kann er auf gar keine Fall weiter machen. Es ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, es wurden Verletzungen zugefügt. Weihnachten würde eine gute Gelegenheit für einen neuen Anfang sein.</p>
<p><strong>Er schreibt der Kindesmutter einen elektronischen Kurzbrief und sagt, er habe ein Weihnachtsgeschenk für die gemeinsame Tochter. Er würde es gern am Heiligabend mittags um 12 Uhr vorbeibringen. Ob das in Ordnung sei? Auch das ein Weihnachts-Wunschzettel, diesmal an die Kindesmutter und nicht an den lieben Gott, an den er nicht glaubt.</strong></p>
<p><strong>Das wäre es vielleicht schon</strong>, denkt sie nach. Wenn da nur nicht so unendlich viel vorgefallen wäre, allein nur 2009. Es ist viel gewesen, viel zu viel. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat er mit einem Immobilienmakler telefoniert und gesagt, erst werde er den Xy fertig machen und dann sei sie dran, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes. Sie ist wie Xy in Ungnade gefallen bei ihm, hat nicht so gespurt, wie er es von diesen <span style="text-decoration: line-through;">Frauen</span> Menschen erwartet. Oder auch von jedem anderen Menschen, insbesondere von Frauen. Er hat sie verfolgt, mit Bremsspuren vor ihrem Wochenendgrundstück, mit Haut und Haaren. Er hat ihr nachgestellt, versucht, alles rauszubekommen, jedes Detail. Sein Vater ist ein ganz großer Stratege, und der hat ihm Tipps gegeben. In seine ehemalige Wohnung hat er vorübergehend sogar einen Ex-Häftling einziehen lassen, hat die Kindesmutter vor Gericht gesagt. In eine Wohnung mit einem Häftling drin, hat sie gesagt, da will sie ihre Tochter nicht schicken.</p>
<p><strong>Und jetzt dieses Weihnachtsgeschenk</strong>, ohne jede Vorwarnung und aus heiterem Himmel? Er hatte nicht einmal ein Geburtstagsgeschenk gebracht, keine Karte, kein nichts. Steht er jetzt unter psychologischer Beratung? Wie kommt der Sinneswandel? Ist es eine große, menschliche Geste?</p>
<p><strong>Ein kurzer Augenblick will an das Gute in jedem Menschen glauben</strong>, an Wahrheit, Aufrichtigkeit, Zuversicht in die Besserung eines jeden Menschen. Doch dann kommen die Erinnerungen zurück an die gemeinsame Zeit. Es stellen sich Zweifel ein, zuerst ganz leise, und schließlich immer drängender. Nein, er hat damals die Beziehung geführt, wie man eine Beziehung nicht führt. Doppelleben. Lauter Geheimniskrämereien, versteckte Kontoauszüge, Zugänge zu Single-Plattformen und heimliche weitere Kontakte mit anderen Frauen. Es war, als brauchte er ständig neue Bestätigung dadurch, dass er sich durch verschiedene Betten schlief. Sein Blick auch heute nie direkt und ruhig in die Augen schauend.</p>
<p><strong>Ist allerdings nicht irgendwann</strong> einmal in jeder noch so verkrachten Existenz ein Fünkchen Hoffnung? Sie glaubt, seinen wirklichen Veränderungen stünden seine gesellschaftlichen Verhältnisse im Weg. Seine Eltern, beispielsweise. Die eine zu dominante, fast beherrschende, nein, herrschende Rolle spielen. Seine Eltern, denkt sie, sind seine Strippenzieher, die ihm überhaupt erst eingetrichtert haben, zu Weihnachten 2009 müsse es &#8218;menscheln&#8216;, das gäbe Punkte vor Gericht. Die Kindesmutter glaubt nicht an Läuterung, an vorgespiegelte Eindrücke, an Weihnachtsgeschenke, die seine Eltern ausgesucht und bezahlt haben, nur um vor Gericht zu punkten. <strong>Mike M</strong>. soll vor Gericht den liebenden Vater geben, der für ein regelmäßiges Umgangsrecht auch den Gang nach Canossa nicht scheut, direkt zum Wohnort der Kindesmutter aufs Grundstück in Berlin-Steglitz. Es ist gar keine Frage: Wo sie wohnt, hat sie ein umfassendes Hausrecht und sie kann und will das nicht aufweichen für jemanden, der aus heiterem Himmel den Weihnachtsmann gibt. Sie will das Geschenk in einer so verfahrenen Situation auf gar keinen Fall annehmen. Zuallererst findet sie den Gedanken abwegig, ihn als Treppengast zu empfangen am eigenen Wohnort.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er hat sie (früher) geschlagen, er hat sie (vor kurzem) noch fertig machen wollen</strong> und nun dies? Es steht fest: Beide brauchen jetzt Beratung. <strong>Er</strong> muss ein langfristiges Konzept der richtigen, kleinen Schritte einüben und -vor allem- verinnerlichen. Selbst daran zu glauben und fest auf einen Weg kommen, von dem es kaum noch ein Zurück gibt. Nachhaltigkeit. <strong>Er</strong> muss vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, den Häftling nachhaltig rauswerfen aus seiner Wohnung, aus seinem derzeitigen Provisorium ausziehen, Frieden mit den Nachbarn schließen, seine Eltern, die das alles anstiften, zurückpfeifen und in ihre altersbedingten Schranken weisen. Wenn <strong>er</strong> umgezogen ist, so denkt sie in einem Anflug guter Gedanken, zurück an seinen letzten Wohnort, eine Etage tiefer, in die größere von zwei Eigentumswohnungen, kann er sich aufrichtig um Frieden und echte, gutnachbarschaftliche Beziehungen kümmern. <strong>Sie</strong> wird sich darüber berichten lassen, denkt <strong>sie</strong>. Ob <strong>er</strong> jetzt aufhört, ein Doppelleben zu führen? Ob <strong>er</strong> anfängt, mit den Nachbarn wie mit gleichberechtigten Menschen nebeneinander zu leben, deren Gefühle und Sorgen respektiert und deren Lebensleistungen? Ob <strong>er</strong> diesen abwegigen Gedanken aufgibt, seinen ehemaligen Nachbarn immer wieder aufzuoktroyieren, er werde ihnen schon zeigen, wo&#8217;s  langgeht, obwohl die das eigentlich gar nicht wissen wollen, nein, wovon seine früheren Nachbarn eine gänzlich andere, funktionierende Vorstellung haben?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a></p>
<p><strong>Um wieder ins Gespräch zwischen Kindesvater und Kindesmutter zu kommen</strong>, brauchen beide professionelle Hilfe. Oder einen Wink des Schicksals, der alles auf den Kopf stellt. <strong>Er</strong> muss lernen, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, <strong>er</strong> muss Mitgefühl entwickeln für erlittene Schmerzen. <strong>Sie</strong> muss lernen, vergeben zu können. Aber wie immer im Leben bedarf es dazu einer guten, bemühten Vorarbeit, vor allem einer ehrlichen. Das alles sind <strong>Gesichtspunkte</strong>, über die es sich lohnt, so kurz vor Weihnachten einmal nachzudenken. Vielleicht ist Weihnachten 2010 schon alles ganz anders? Niemand kann das vorhersagen, bis dahin steht der gesamte Vorgang insgesamt unter Beobachtung.</p>
<p><strong>Nein, er soll nicht kommen am Heiligabend</strong> um 12 Uhr mittags, sie wird ihm einen Weihnachtsbrunch zu nehmen empfehlen im <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24792-Brauhaus-in-Rixdorf-Berlin" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf</a>. Er soll sie Weihnachten (erst einmal) in Ruhe lassen. <strong>Rixdorf ist weit genug weg von Steglitz</strong>.</p>
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		<title>199-09 &#8211; In Nord-Neukölln sei die Hölle los, meldet der TAGESSPIEGEL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 20:29:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Tagesspiegel meldet folgendes:  Nord-Neukölln gilt als bunter, multikultureller Kiez, der immer mehr Studenten und Künstler anzieht. Doch seit einigen Wochen versuchen Neonazis, Migranten und alternative Projekte mit Propaganda, dem Einschlagen von Scheiben und sogar Morddrohungen einzuschüchtern. Beobachter warnen vor dem Erstarken der militanten Naziszene im Bezirk. So wurden in der Nacht zu Montag an ... <a title="199-09 &#8211; In Nord-Neukölln sei die Hölle los, meldet der TAGESSPIEGEL" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-nord-neukolln-sei-die-holle-los-meldet-der-tagesspiegel/" aria-label="Mehr Informationen über 199-09 &#8211; In Nord-Neukölln sei die Hölle los, meldet der TAGESSPIEGEL">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<p>Der Tagesspiegel meldet folgendes:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Nord-Neukölln gilt als bunter, multikultureller Kiez, der immer mehr Studenten und Künstler anzieht. Doch seit einigen Wochen versuchen Neonazis, Migranten und alternative Projekte mit Propaganda, dem Einschlagen von Scheiben und sogar Morddrohungen einzuschüchtern. Beobachter warnen vor dem Erstarken der militanten Naziszene im Bezirk. So wurden in der Nacht zu Montag an die Tür des Wohnhauses, in dem ein junger, im Bezirk gegen Rechtsextremismus engagierter Gewerkschafter wohnt, dessen Name, das als Nazisymbol verbotene Keltenkreuz und die Wörter „Neun Millimeter“ gemalt. Gemeint ist ein für Handfeuerwaffen übliches Kaliber.&#8220; (Zitat Ende)</p></blockquote>
<p>Erschienen in der Tagesspiegel-Onlineausgabe vom 20.12.2009.</p>
<p>Der ganze Artikel <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neukoelln;art270,2979913" target="_blank">zu lesen hier</a>.</p>
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		<title>181-09 &#8211; Webschnipsel des Tages: Manche Abstimmungen finden auf dem Bierzettel statt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 13:03:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Erhöhung der Instandsetzungsrücklage wäre o.k.&#8220; (Aufschrift auf Bierzettel) Instandhaltungsrücklage: Finanzielle Ansparrücklage von Wohnungseigentümern zur Sicherstellung von Instandhaltungsvorhaben, die in der Zukunft liegen. Instandsetzungsrücklage: Finanzielle Ansparrücklage von Wohnungseigentümern für Instandsetzungsvorhaben infolge unterlassener Instandhaltung? Bitte die beiden vorherigen Definitionen noch nicht als gottgegeben hinnehmen. Dazu ließe sich noch was ausführen. Ist aber gar nicht das Thema, nur ... <a title="181-09 &#8211; Webschnipsel des Tages: Manche Abstimmungen finden auf dem Bierzettel statt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/webschnipsel-des-tages-manche-abstimmungen-finden-auf-dem-bierzettel-statt/" aria-label="Mehr Informationen über 181-09 &#8211; Webschnipsel des Tages: Manche Abstimmungen finden auf dem Bierzettel statt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4314" aria-describedby="caption-attachment-4314" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4314" title="Biertischzettel mit Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg" alt="Biertischzettel mit Meinung" width="300" height="116" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg 860w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4314" class="wp-caption-text">Biertischzettel mit Meinung</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>&#8222;Erhöhung der Instandsetzungsrücklage wäre o.k.&#8220;</strong> (Aufschrift auf Bierzettel)</p></blockquote>
<ul>
<li><strong>Instandhaltungsrücklage:</strong> Finanzielle Ansparrücklage von Wohnungseigentümern zur Sicherstellung von Instandhaltungsvorhaben, die in der Zukunft liegen.</li>
<li><strong>Instandsetzungsrücklage:</strong> Finanzielle Ansparrücklage von Wohnungseigentümern für Instandsetzungsvorhaben infolge unterlassener Instandhaltung?</li>
</ul>
<p>Bitte die beiden vorherigen Definitionen noch nicht als gottgegeben hinnehmen. Dazu ließe sich noch was ausführen. Ist aber gar nicht das Thema, nur weil es so auf einem Bierzettel stand.</p>
<p><strong>Auf einer Versammlung in Berlin-Neukölln</strong> ist der Zeitdruck inzwischen groß geworden. Etliche Eigentümer sitzen schon etwas unruhiger auf ihren Stühlen. Wir sind in einer <strong>Stampe</strong>. Zur Begriffsklärung Stampe am Ende dieses Artikels.</p>
<p><strong>Sie will jetzt gehen, denkt sie</strong>. Sie haben beide noch was vor, auch ihr Lebensgefährte hat schon ein paarmal was herüber gemurmelt. Sie fasst sich ein Herz und sie trifft eine Entscheidung. Time to say goodbye. Aber die Eigentümer sind nach jahrelangen pädagogischen Empfehlungen eines Versammlungsleiters auch ein bisschen geschult in Sachen wechselseitiger Rücksichtnahme. Es gehört zu den vornehmen Pflichten eines Eigentümers, einer Versammlung beizuwohnen. Und nur wenn man gar nicht anders kann, entscheiden allein die Füße &#8211; gehen! So weit ist es jetzt. Später steht noch der Wirtschaftsplan 2010 an.</p>
<p><span id="more-4313"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="Kneipe - Stampe - Bierlokal" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<p><strong>Wie von uns empfohlen</strong>, geht sie daher stehenden Fußes und erklärt mündlich: Erteile Vollmacht an Herrn Biertisch (* Name geändert). Dann schiebt sie ihm einen Zettel zu. Das ist der hier abgebildete, herausgerissen aus dem Block mit den Getränkezetteln, auf denen die Tresenkraft die getrunkenen Getränke strichlistenmäßig erfasst, um später abzurechnen. Die Meinungsäußerung ist nichts anderes als eine formlose Weisung an den Bevollmächtigten, es im Rahmen der später stattfindenden Diskussion über die Höhe der jährlich anzusparenden Instandhaltungsrücklage auf eine ganz bestimmte Art und Weise mit zu entscheiden. Sie ist &#8218;pro Erhöhung&#8216;, und das fand sie wichtig auszudrücken. Ansonsten aber, und auch das muss man sich klar machen, ist der soeben mündlich bevollmächtigte Herr Biertisch in allen weiteren Fragen, die noch anstehen, vollkommen frei von jeder Weisung.</p>
<p><strong>So verschieden ist das Leben</strong>. Die einen versuchen, Steuererklärungen auf Bierdeckeln anzufertigen (Friedrich Merz), die anderen stimmen über eine bessere Instandhaltung ihrer Wohnanlage auf den Bierzetteln in der Kneipe ab. Die Welt kann einfach sein und auch ein bisschen heimelig. Jedenfalls für denjenigen, der die aufgehende Biersonne über einer Kneipentür als etwas Gemütliches empfindet. Andere haben schon berufsbedingt lieber mal Feierabend, als diesen auch noch in Kneipe zeitmäßig zu verplempern, wo man rumsitzt, um Kohlehydrate in sich rein zu schlucken.</p>
<p><strong>Auf diese Art und Weise müssen Verwalter</strong> ihren Ehefrauen nicht lange und umständlich erklären, dass sie gestern wieder viel Zeit in einer Neuköllner <strong>Stampe</strong> zugebracht hätten und die Zeche sei auch -ehrlich- nicht sonderlich hoch gewesen. Die Ehefrau weiß, dass der abends in Kneipenkreisen verkehrende Verwaltermann durchaus Spesenpapiere mit nach Hause bringt. Manche davon sind lediglich nur hinterlassene Meinungen. <strong>Prost Mahlzeit!</strong></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Begriffsklärung</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/187730-Zur-gemuetlichen-Ecke-Berlin" target="_blank">Beschreibung einer Stampe auf Qype</a><br />
<a title="externer Link" href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/kneipe.php" target="_blank">Synonyme für Kneipe</a></p>
<p> </p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:29:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Freitagabend treffen sich die Wohnungseigentümer einer Anlage aus Berlin-Neukölln in einer Neuköllner Kneipe in der Donaustr.. Die Tagesordnung ist recht umfassend angelegt. Sie wirkt so ein bisschen wie gewollt, aber die Frage ist, ob sie auch gekonnt ist? Das ist sie auf den ersten Blick schon. Denn eine umfassende Agenda zu behandelnder Gesprächspunkte (TOPe) ... <a title="164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/" aria-label="Mehr Informationen über 164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></strong></p>
<p><strong>Am Freitagabend treffen sich die Wohnungseigentümer</strong> einer Anlage aus Berlin-Neukölln in einer Neuköllner Kneipe in der Donaustr.. Die Tagesordnung ist recht umfassend angelegt. Sie wirkt so ein bisschen wie gewollt, aber die Frage ist, ob sie auch gekonnt ist? Das ist sie auf den ersten Blick schon. Denn eine umfassende Agenda zu behandelnder Gesprächspunkte (TOPe) lässt einen bemühten Eindruck der Verwalterin erahnen, umfassend zu verhandeln. Die Sachen, um die es geht, sind im Wesentlichen im TOP 04 (Instandhaltung und Instandsetzung) untergebracht, aber besonders dieser TOP ist sehr lang, er hat viele Unterpunkte. Die kosten alle Geld. So viel Geld wie benötigt wird, ist nicht da. Also ist die Frage, ob man Prioritäten setzen will und wenn ja, welche?</p>
<p><strong>Schon unter TOP 01 (Formalia)</strong> müssen eine ganze Reihe von Ausnahmen besprochen werden. Es hat sich was bewegt, mehrere Wohnungseigentümer haben ihre Wohnungen verkauft. Es sind jede Menge neuer Wohnungseigentümer da. Von den insgesamt 47 Wohnungen wurden rund fünf seit der letzten Versammlung verkauft. &#8218;Zeit, dass sich was dreht&#8216;, könnte man den &#8218;Kaufrausch&#8216; neuer Wohnungseigentümer zusammenfassen. Erleichterung für die Alteigentümer, die jetzt in die Jahre gekommen sind. Die Kinder sind flügge geworden, aus den einstmals angeschafften Wohnungen ausgezogen. Sie haben nun keine Verwendung mehr für die Wohnungen.</p>
<p><span id="more-4158"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Hinsichtlich formeller Fragen wie Teilnahmeberechtigung</strong> sind die anwesenden Wohnungseigentümer großzügig und frei von formellen Einengungen. In anderer Hinsicht eher weniger. Aber: Was soll&#8217;s, dass die Teilungserklärung der Wohnanlage nur bestimmte Personen berechtigt, an Versammlungen teilzunehmen: Familienangehörige dürfen bevollmächtigt werden, andere Wohnungseigentümer oder die Verwalterin. Ein Erwerber ist daher noch nicht teilnahmeberechtigt. Er steht noch nicht einmal im Grundbuch, ist daher &#8218;ein Dritter&#8216;. Die Rechtsprechung verlangt nicht das sture Festhalten an solchen Vertretungsbeschränkungen. Sie verlangt, die Anwesenden gleich eingangs der Versammlung zu befragen, ob sie die Nichteinhaltung solcher Regeln ausnahmsweise für den heutigen Abend gestatten möchten? Dann ist dieser Punkt nicht mehr ein solcher, den ein später anfechtender Wohnungseigentümer rügen darf. So sagt es die Rechtsprechung. Und so funktioniert es auch häufig so, dass die Anwesenden diese Frage für zweitrangig halten. Man will einen guten Geist guter Gemeinsamkeit beweisen, und lässt auch solche Nichtberechtigten zur Teilnahme zu.</p>
<p><strong>Herr Röhm (* Name geändert) ist hier ein mächtiger</strong> Eigentümer. Er hat zwar nur zwei von 47 Wohnungen, aber die zweite der von ihm erworbenen Wohnungen hat eine Sonderstellung in dieser WEG. Sie gehört damals bis zuletzt dem seinerzeitigen Umwandler. An diese Wohnung, die im Altbau hinten rechts Erdgeschoss liegt, sind so genannte Sondernutzungsrechte über die gesamten Außenflächen des Grundstücks mit Ausnahme der Gehwege angedockt. Grundbuchlich ist vereinbart, dass die gesamten Außenflächen zur Wohnung von Herrn Röhm gehören. Das gibt ihm eine Ausnahmestellung. Er kann auf die Gestaltung der Außenanlagen maßgeblichen Einfluss nehmen. Zudem hat er dort zehn Außenstellplätze auf einer unbefestigten, sandigen Wüstenflora namens Innenhof. Nachdem er die Sondernutzungsrechte übernommen hatte im Wege einer Zwangsversteigerung, fordern nun die übrigen Eigentümer von Herrn Röhm, dass er sich bitte &#8218;Mühe&#8216; mit diesen Flächen geben möge. Er solle die unbefestigte, sandige Wüstenflora mit Rasengittersteinen oder ähnlichem befestigen als ebene, pflegliche Außenfläche, die als Parkplätze vermietbar sind. Herr Röhm hat derartiges vor, sagt er, und noch einiges anderes. Was genau, sagt er uns nicht. Weder der Verwalterin, noch den übrigen Eigentümern. Vor kurzem hat sich Herr Röhm Fachfirmen geholt, damit sie ihm Kostenangebote dafür machen. Als das die Verwalterin erfahren hat, hat sie brieflich noch ein weiteres Mal nachgehakt. Was genau nun geplant werde? Es gibt weder Zeichnungen, noch will sich Herr Röhm bspw. vertraglich festlegen. Er darf machen, was er will. Die anderen werden es schon sehen.</p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1804" title="Es ist ausgesprochen tückisch, ..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg" alt="Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger" width="240" height="148" /></a><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger</figcaption></figure>
<p>Im Gespräch sind auch Carports, also überirdische bauliche Anlagen. Für eine Anzahl von auch nur zwei oder mehr Carports auf diesem Hof schreibt die <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/20070607_bauobln.pdf" target="_blank">Bauordnung Berlin</a> die Einreichung von Bauanträgen vor. Solche gibt es noch nicht. Die Verwalterin findet, dass Herr Röhm <em>möglicherweise</em> dazu berechtigt ist, Carports zu bauen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Zu unterscheiden ist: es gibt öffentlich-rechtliche Vorschriften (BauO Bln) und wir haben hier ja auch noch eine WEG, das sind Menschen, die gefragt werden müssen. Eine Frage der WEG dürfte sein, dass die <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__22.html" target="_blank">&#8218;bauliche Veränderung</a>&#8218;, die damit gegenüber dem jetzigen Status Quo entsteht, seitens der WEG geprüft werden muss und mit einem Beschluss (nach neuem WEG-Recht) genehmigt wird. Das nervt Herrn Röhm.</p>
<p><strong>Mit ihm gemeinsam hat sich Herr Driest</strong> (* Name geändert) in den letzten Wochen sehr stark betätigt. Herr Röhm meint, dass sich die Verwalterin  zu viel einmischt in seine eigenen Angelegenheiten. Deshalb haben die beiden sich jetzt zusammengetan, um auf eklatante Missstände bei der gemeinschaftlichen Verwaltung hinzuweisen. Schon 2006 hat er die Verwalterin für eine Vielzahl von Bautätigkeiten der letzten Jahre gescholten und kritisiert. Er regt sich über Stückwerk auf, wenn eine Strangsanierung durchgeführt wird, die im Keller an der Kellerverteilung endet, und wenn von dort (Kellerverteilung) bis hin zum Außenbereich (Hinterhaus, Leitungen zum straßenseitigen Vorderhaus, dies alles erneuern) die Verwalterin &#8218;piano, piano&#8216; sagt. Beschlüsse der Wohnungseigentümer betreffen ganz bestimmte, festgelegte Abschnitte, Strecken, es sind angesichts nicht unendlich sprudelnder Geldquellen langfristige Salamitaktiken. Stück für Stück kommt man einem vernünftigen Instandhaltungszustand näher. Herr Röhm hat wenig Verständnis dafür, er findet, es ist dumm, wenn man eine Strangsanierung zunächst nur vertikal (nach oben) durchführt, im Keller aber die Horizontale nicht gleich mit macht. Dies gilt auch für vier Altbaubalkone zum ersten Innenhof, während weitere fünf Altbaubalkone zum zweiten Innenhof (nach ganz hinten raus) nicht mitgemacht würden.</p>
<p><strong>Herr Driest hat sich vor einem Jahr als Verwaltungsbeirat</strong> mit Schwerpunkt &#8218;Technik&#8216; wählen lassen. Er sagte, die in den zwei Neubauten (Baujahr 1960) vorgelagerten Laubengänge, die würde man oberflächentechnisch anschleifen und dann mit einer rutschfesten Beschichtung versehen. Ein Jahr lang ist nichts passiert. Dann hat die Verwalterin im August Herrn Driest angeschrieben und aktiv gefordert, dass dieses Vorhaben nun wie versprochen mit seiner Hilfe in die Wege geleitet werden müsse. Daraus ist nichts geworden. Etwas ganz verrücktes ist passiert: Herr Driest hat nun plötzlich behauptet, die 1999 (vor zehn Jahren) durchgeführten Arbeiten an der Beschichtung der Laubengänge seien mängelbehaftet ausgeführt worden. Es fehle ein Gefälle und an den Seiten seien diese als Spritzschutz nicht, wie vorgeschrieben, 15 cm hochgeführt worden. Dafür will er jemanden haftbar machen, wen, weiß er noch nicht so genau. Die Verwalterin denkt, das geht in eine vollkommen andere Richtung, sie muss Obacht geben, dass die Beschlüsse der letzten Versammlung umgesetzt würden. Mit einer derartigen Änderung der Bearbeitung ist dieses Ziel nicht zu realisieren.</p>
<p><strong>Bereits dieser offene Dissens führt nun zu ersten</strong> brieflichen Auseinandersetzungen, da die Verwalterin dieses grob fehlerhaft findet und das Ziel weiterverfolgen will. Herr Driest fühlt sich pikiert, bloßgestellt ggü. den übrigen Wohnungseigentümern. Die Verwalterin hat nunmehr vorgeschlagen, den alten Verwaltungsbeirat gegen einen neuen, zusammengesetzt aus anderen Wohnungseigentümern zu ersetzen. Und so geschieht es auch. Es sind nun ein leitender Fachbeamter der Senatsverwaltung und ein Architekt aus Westdeutschland neu im Verwaltungsbeirat, für Kontinuität sorgt der Dritte im Bunde, ein Hamburger, der schon seit Jahren im Beirat ist. Das neue Team wird konstruktiver sein, als das alte, was insbesondere den Verwaltungsbeirat Technik betrifft, dessen Ambitionen sich als nicht erfolgreich für eine Strategie erwiesen haben, Probleme zu beseitigen.</p>
<p><strong>Und doch hat Herr Driest Recht.</strong> Wenn er nun auch nicht mehr Verwaltungsbeirat, Schwerpunkt Technik, ist. Er fordert die Wohnungseigentümer auf, ganzheitlich zu denken und Korrekturen in der Instandhaltungspraxis zu machen. Das greift die Verwalterin sogleich auf und rügt bei der Diskussion um den Wirtschaftsplan für 2010, dass die eingestellten Mittel von 15.000,- EUR für so eine Wohnanlage verschwindend gering sind. Die Eigentümer erwärmen sich für eine Abänderung auf nunmehr 22.500,- EUR als Zeichen ihres guten Willens, als Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p><strong>Die Verwalterin hofft nun inständig</strong>, dass der neugewählte Verwaltungsbeirat der Instandsetzungsplanung im Hause eine positive, sachverständigere Wendung gibt. Dass es vorwärts geht und nicht zurückgeschaut wird, auf einen Bauablauf, wie er in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat. Denn &#8218;unterm Strich zähl ich&#8216;, sagte der Instandhaltungszustand der Anlage, der <em>tatsächlich neue Impulse braucht</em> nach all den Jahren.</p>
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		<title>162-09 &#8211; Hintergrundrecherche: A.C.A.B. an der Wohnungseingangstür löst Richtersprüche aus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:23:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wieder so ein Fall: da hat einer in Berlin-Neukölln etwas an seine Wohnungstür gehängt. Findet er&#8217;s lustig? Was bedeutet es überhaupt. Die Recherche ergibt: Die Buchstabenabkürzung steht für &#8218;all cops are bastards&#8216; und deswegen hat hier jedenfalls die Polizei keinen Zutritt. Den wird sie wohl auch nicht geltend machen, denn es gibt ja das Grundrecht ... <a title="162-09 &#8211; Hintergrundrecherche: A.C.A.B. an der Wohnungseingangstür löst Richtersprüche aus" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/hintergrundrecherche-a-c-a-b-an-der-wohnungseingangstur-lost-richterspruche-aus/" aria-label="Mehr Informationen über 162-09 &#8211; Hintergrundrecherche: A.C.A.B. an der Wohnungseingangstür löst Richtersprüche aus">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4139" aria-describedby="caption-attachment-4139" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2059_A.C.A.B.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4139" title="A.C.A.B - All cops are bastards" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2059_A.C.A.B-300x232.jpg" alt="A.C.A.B - All cops are bastards" width="300" height="232" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2059_A.C.A.B-300x232.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2059_A.C.A.B-1024x793.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2059_A.C.A.B.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4139" class="wp-caption-text">A.C.A.B - All cops are bastards</figcaption></figure>
<p>Wieder so ein Fall: da hat einer in Berlin-Neukölln etwas an seine Wohnungstür gehängt. Findet er&#8217;s lustig? Was bedeutet es überhaupt.</p>
<p><strong>Die Recherche ergibt</strong>: Die Buchstabenabkürzung steht für &#8218;all cops are bastards&#8216; und deswegen hat hier jedenfalls die Polizei keinen Zutritt. Den wird sie wohl auch nicht geltend machen, denn es gibt ja das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung. Das OLG Karlsruhe hat dazu in dem Fall vom 23. Juni 2008 &#8211; Az. 1 Ss 329/08 &#8211; entschieden, dass sich strafbar wegen Beleidigung (§ 185 StGB) macht, wer auf einen Polizisten zeige und diesem zurufe: &#8218;A.C.A.B.&#8216;.  Selbst schlechtes Englisch sprechende Polizeibeamten könnten sich also darauf berufen. Nähere Informationen und auch Abgrenzungsversuche beispielsweise zum Tragen eines T-Shirts mit diesem Aufdruck <a title="externer Link" href="http://blog.beck.de/2008/07/09/olg-stuttgart-beleidigung-eines-polizeibeamten-durch-auserung-der-buchstabenfolge-acab" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4138"></span><strong>***<br />
</strong></p>
<p><strong>Wir halten es da mit Guido Westerwelle</strong> (FDP, seit kurzem Außenminister), der sich beharrlich weigert, englischsprachig aufzutreten  und fordern die Eindeutschung der ausgewählten Schimpftiraden. Auch das sinnstiftende Übertragen auf andere relevante Berufsgruppen der bundesdeutschen Gesellschaft erscheint uns nicht gänzlich abwegig.</p>
<p><strong>Beispiele</strong></p>
<p>A.H.s.W.k.G. &#8211; Alle Hausverwalter sind Wasserträger kapitalistischer Großbonzen.</p>
<p>A.HKV-A.s.B.d.V.G.V. &#8211; Alle Heizkostenverteiler-Ableser sind Verbündete von großkapitalistischen Vermieterhaien.</p>
<p>und so weiter und sofort&#8230;der Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>161-09 &#8211; Foto des Tages: In Eigenregie ausgehängt, eine Fortsetzungsgeschichte aus Neukölln</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-in-eigenregie-ausgehangt-eine-fortsetzungsgeschichte-aus-neukolln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:58:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nö, das gibt&#8217;s öfter. Aushänge, die Menschen in Eigenregie aushängen, zu deren Urheberschaft sie sich aber nicht bekennen. Weil sie im Auftrag handeln. Sie sagen nicht, ich heiße Maxe Müller und ich bin beauftragt, für die Hausverwaltung folgendes mitzuteilen, sondern sie wechseln ihren gegenwärtigen Geisteszustand einfach aus und schlüpfen in eine Fremdrolle: Nicht wir sind ... <a title="161-09 &#8211; Foto des Tages: In Eigenregie ausgehängt, eine Fortsetzungsgeschichte aus Neukölln" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/foto-des-tages-in-eigenregie-ausgehangt-eine-fortsetzungsgeschichte-aus-neukolln/" aria-label="Mehr Informationen über 161-09 &#8211; Foto des Tages: In Eigenregie ausgehängt, eine Fortsetzungsgeschichte aus Neukölln">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1743" aria-describedby="caption-attachment-1743" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1743" title="Zettelaushang" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_zettelschnipsel_wg-300x228.jpg" alt="Zettelaushang" width="300" height="228" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_zettelschnipsel_wg-300x228.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_zettelschnipsel_wg.jpg 437w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1743" class="wp-caption-text">Zettelaushang</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4133" aria-describedby="caption-attachment-4133" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2033_bein.Hausverwalter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4133" title="Melden bein Hausverwalter! Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2033_bein.Hausverwalter-300x232.jpg" alt="Melden bein Hausverwalter! Berlin-Neukölln" width="300" height="232" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2033_bein.Hausverwalter-300x232.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2033_bein.Hausverwalter-1024x791.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/PICT2033_bein.Hausverwalter.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4133" class="wp-caption-text">Melden bein Hausverwalter! Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<p><strong>Nö, das gibt&#8217;s öfter</strong>. Aushänge, die Menschen in Eigenregie aushängen, zu deren Urheberschaft sie sich aber nicht bekennen. Weil sie im Auftrag handeln. Sie sagen nicht, ich heiße Maxe Müller und ich bin beauftragt, für die Hausverwaltung folgendes mitzuteilen, sondern sie wechseln ihren gegenwärtigen Geisteszustand einfach aus und schlüpfen in eine Fremdrolle: Nicht wir sind Deutschland, sondern &#8218;Ihre Hausverwaltung&#8216;. Ein anderes Beispiel kannst du <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/foto-des-tages-in-eigenregie-ausgehangt/" target="_self">hier sehen</a>.</p>
<p>Transkribiert wird da folgendes wörtlich mitgeteilt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Schloss wurde ausgetauscht wegen drohenden Wasserrohrbruch! Melden Sie sich bein Hausverwalter. Ihre Hausverwaltung.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4132"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird wohl tatsächlich nicht</strong> die Hausverwaltung gewesen sein, vielleicht war es bein Hauswart aufgeschrieben? Oder bein Helfershelfer vonnen Hauswart? Der &#8218;uff die Treppen&#8216; ist oder &#8218;inne Heizung&#8216;, und ergo keine Zeit hatte. Dis wird aber bein Mieter wahrscheinlich egal sein, denn der ist aus. Ganz raus. Kam nicht mehr wieder. Niemals wieder. Der Zettel hängt da noch heute? Egal, wir verwalten das Haus in Berlin-Neukölln nicht, in dem man sich zum Umgehung einer Räumungsklage gegen den mit Sicherheit dort nicht mehr wohnenden Mieter mit Aushängen wie diesen muss  -bein Hauswart ausgehängt und bein Hausverwalter vorgegeben, so zu schreiben. Der Hausverwalter gibt dem Hauswart ein Weihnachtsgeld bein Scheck, oder erfolgt die Zahlung unbar per Konto? Erfolgt überhaupt eine Zahlung?</p>
<p><strong>Die Besichtigung dieses Hauses ist länger her</strong>. Es bräuchte wohl schon seit längerem einen Hausverwalter. Doch das ist eine andere Geschichte. Wir fanden das Foto aus der Zeit, bevor es diese Website gab, auf Archiv-DVD, fein säuberlich weggebrannt, um Platz für lohnenswerte Wohnanlagen zu machen. Bein Zehlendorf oder bein Kreuzberg, aber auch bein Neukölln, denn da gibts auch &#8218;tolle Kabachen&#8216;, das Gegenteil &#8218;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/geschichte-in-augenblicken/" target="_self">oller Kabachen</a>&#8218;.</p>
<p><strong>In Köln würde man zu der Geschichte sagen: &#8218;Verdamp lang her, dat wir jesprochen han.&#8216;</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/80xZVgwbT14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/80xZVgwbT14&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
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		<title>111-09 &#8211; Verboten ist, die Wohnungstür anzuzünden&#8230; &#8211; über Sicherheitsgesichtspunkte im Haus</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/die-wohnungstur-anzuzunden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 09:43:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pressemeldung der Berliner Polizei Eingabe: 11.10.2009 &#8211; 10:20 Uhr Wohnungstür angezündet Neukölln # 2790 Mit dem Schrecken kam eine Neuköllner Wohnungsmieterin und ihr Sohn vergangene Nacht davon, nachdem Unbekannte ihre Wohnungstür in Brand gesetzt hatten. Die 48-jährige bemerkte gegen 0 Uhr 15 das Feuer an der Eingangstür in der Herrfurthstraße, flüchtete mit ihrem 13-jährigen Sohn ... <a title="111-09 &#8211; Verboten ist, die Wohnungstür anzuzünden&#8230; &#8211; über Sicherheitsgesichtspunkte im Haus" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-wohnungstur-anzuzunden/" aria-label="Mehr Informationen über 111-09 &#8211; Verboten ist, die Wohnungstür anzuzünden&#8230; &#8211; über Sicherheitsgesichtspunkte im Haus">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695-4" aria-describedby="caption-attachment-3695-4" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695-4" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<h2><strong>Pressemeldung</strong> der Berliner Polizei</h2>
<p>Eingabe: 11.10.2009 &#8211; 10:20 Uhr<br />
Wohnungstür angezündet<br />
Neukölln<br />
<a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/141999/index.html?IJKLXXX-ID=5AAE" target="_blank"># 2790</a></p>
<p><strong>Mit dem Schrecken kam eine Neuköllner Wohnungsmieterin und ihr Sohn vergangene Nacht davon, nachdem Unbekannte ihre Wohnungstür in Brand gesetzt hatten. Die 48-jährige bemerkte gegen 0 Uhr 15 das Feuer an der Eingangstür in der Herrfurthstraße, flüchtete mit ihrem 13-jährigen Sohn auf den Balkon und alarmierte die Feuerwehr. Beide wurden von Feuerwehrleuten geborgen und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen, die ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen hat.</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> meint dazu:</p>
<p>Auch die noch so sorgsam aufgestellte Hausordnung eines Mehrfamilienhauses beinhaltet nach gründlicher Durchsicht aller vorhandenen Formularverträge kein explizites Verbot des Anzündens fremder Wohnungstüren. Eine solche Hausordnung wäre ein Überregulativ an überraschenden Vertragsklauseln. Gegen solche gehen deutsche Gerichte extensiv, nicht restriktiv vor und kippen regelmäßig deren Allgemeingültigkeit. Wer Klauseln verwendet, muss sie gegen sich gelten lassen. Allerdings kann bereits aus dem deutschen Strafrecht messerscharf geschlossen werden, dass das Anzünden von fremden (oder eigenen) Wohnungstüren tatsächlich aus Gründen anderweitiger Verbotsregelung dringend abzuraten ist.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3762"></span><strong>***</strong></p>
<p>Gedacht werden sollte in diesem Zusammenhang einmal an solche Menschen, die sich darauf berufen, Hauszugangstüren sollten niemals abgeschlossen werden. Hier sind eher konservativ denkende Gestrickte mit dem Argument im Kommen, der regelmäßig zuverlässige Verschluss von Hauszugangstüren durch die insoweit gewissenhaften Hausbewohner -beispielsweise um 08 Uhr abends- sei höherwertig, was Sicherheits-<strong>Gesichtspunkte</strong> angeht, als das offenlassen, beispielsweise um dem Argument zu frönen, im Notfall sei daher der gebotene Fluchtweg verschlossen. Die &#8218;Unverschlossenen-Fraktion&#8216; muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass es tatsächlich -siehe Polizeiticker- Menschen gibt, die anderer Leute Wohnungstüren anzuzünden beabsichtigen.</p>
<p><strong>Man kann es auch so sagen: </strong>Kein Fluchtwegerfordernis bei sichergestelltem Verschluss der Haustüre jedenfalls aus solchen Gründen, die einen Anreiz zum Eindringen von Brandstiftern darstellen. Hiergegen abzuwägen sind Brandherde aus eigener, unglücklich verlaufener Nutzung zulässiger Hausbewohner oder deren Besucher (für die diese haften), wie das Einschlafen beim Kettenrauchen, das Umschubsen der Weihnachtskerzen durch Kleinstkinder oder das falsche Hantieren mit Bunsenbrennern zur Herstellung flambierter <a title="externer Link" href="http://www.essen-und-trinken.de/rezept/4280/spanische-crema-catalana.html" target="_blank">Crema Catalana</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pqFnUe9eq20&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/pqFnUe9eq20&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
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		<item>
		<title>82-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Fortschritt ist eine Schnecke (neu: die Bloggwartsche Relativitätstheorie)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-der-fortschritt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:15:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute wird es wieder filo-so-fisch: Er schreibt uns &#8218;Der Fortschritt ist eine Schnecke. Langsam, langsam geht es voran.&#8216; Immerhin: es geht voran. &#8218;Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran.&#8216; (Fehlfarben, 1982 &#8211; Ein Tag (es geht voran). Wir befinden uns im Fadenkreuz von Gemächlichkeit und Allmählichkeit. Der (neue) Wohnungseigentümer fällt uns auf durch Beharrlichkeit, ... <a title="82-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Fortschritt ist eine Schnecke (neu: die Bloggwartsche Relativitätstheorie)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-der-fortschritt/" aria-label="Mehr Informationen über 82-09 &#8211; Zitat des Tages: Der Fortschritt ist eine Schnecke (neu: die Bloggwartsche Relativitätstheorie)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3494" aria-describedby="caption-attachment-3494" style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3494" title="Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc-262x300.jpg" alt="Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)" width="262" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc-262x300.jpg 262w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/der.Fortschritt.ist.eine.Sc.jpg 875w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3494" class="wp-caption-text">Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)</figcaption></figure>
<p>Heute wird es wieder <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">filo-so-fisch</a>: Er schreibt uns &#8218;<strong>Der Fortschritt ist eine Schnecke</strong>. Langsam, langsam geht es voran.&#8216; Immerhin: es geht voran. &#8218;Keine Atempause, <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-zum-ausgang-der-bundestagswahl/" target="_blank">Geschichte wird gemacht, es geht voran</a>.&#8216; (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlfarben" target="_blank">Fehlfarben</a>, 1982 &#8211; Ein Tag (es geht voran).</p>
<p>Wir befinden uns im Fadenkreuz von Gemächlichkeit und Allmählichkeit. Der (neue) Wohnungseigentümer fällt uns auf durch Beharrlichkeit, Genauigkeit und stringente Zielverfolgung. Alles positive Sachen. Aber heute ist das Tempo beklagt, die Gemächlichkeit und das Tempo der Schnecke, die keine Rennschnecke zu sein scheint. Während wir uns an den Film &#8218;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tremors_%E2%80%93_Im_Land_der_Raketen-W%C3%BCrmer" target="_blank">Im Land der Raketenwürmer</a>&#8218; (Synonym für hohes Tempo, im Gegensatz zu Schneckentempo) noch erinnern, hat der Erwerber seine Wohnung fest im Instandsetzungs-Würgegriff. Es werden Wände rausgerissen, neue <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/herzen-haben-keine-fenster-aber-eventuell-ein-anti-drohn/" target="_blank">Fenster eingesetzt</a>, die ganze Raumaufteilung wird umstrukturiert. Später soll die Tochter dort wohnen (und sich wohlfühlen). Wird sie, soviel ist sicher. Die Bearbeitung dieser Herzensangelegenheit durch den (liebenden) Vater für seine Tochter sieht ganz danach aus, dass alles richtig gemacht werden wird. Die Wohnung war gut ausgesucht, nicht mal teuer, <em>zwar </em>in <strong>Neukölln</strong>, aber durchaus mit einem entzückendem Grünblick nach hinten raus, Ruhe, Frieden, was wünscht man sich mehr? &#8211; Richtig: Das <strong>Tempo</strong> muss jetzt groß sein. Man brennt vor Ungeduld, dass endlich alles fertig wird. Alles muss schnell gehen. Wie beim Bauen üblich, zieht sich alles hin. Und dann noch diese zusätzlichen Erschwernisse, die Zeitverzögerungen darstellen: Hier und da muss der WEG-Verwalter involviert werden, weil Dinge am Gemeinschaftseigentum auffällig sind. Der versucht nun, zeitadäquat und &#8222;non-verhinderlich&#8220; tagesaktuell zu reagieren und keine Fortschrittsbremse darzustellen. Bisher lief alles gut, so das Empfinden der WEG-Verwalterin.</p>
<p><span id="more-3493"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Die WEG-Verwalterin hat hier und da durchaus tiefgehender abzuwägen zwischen &#8218;Begehrlichkeiten&#8216; (ich will, dass das gemacht wird) und Realisierbarkeit (in einem größeren Kontext). Schließlich ist die WEG eine Art andere Persönlichkeit mit eigenen Planungen, Finanzen, Vorgehensweisen. Das kann sogar in Konkurrenz zum einzelnen Eigentümer stehen. Die WEG muss auch solche Dinge &#8218;abwehren&#8216;, deren Ausführung ihr -zur jetzigen Zeit-  als ungeeignet erscheinen.</p>
<p>Beispielsweise ist die Vorstellung des bauwilligen Einzeleigentümers und Erwerbers richtig, dass eine dünne Giebelwand infolge des Abrisses von Ruinen nach dem zweiten Weltkrieg richtigerweise wärmegedämmt werden müsste. Und das rasch. Buchveröffentlichungen zu dem Thema wurden ja auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/buchbesprechung-das-energiesparbuch/" target="_self">hier schon besprochen</a>, und was uns die Energie- und Einsparverordnung als Ziel mit auf den Weg gibt, gerät <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/bundesgerichtshof-waermedaemmung/" target="_self">hier</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/in-kreuzberg-bandbreiten/" target="_self">da</a>, aber auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">da</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/gesichtspunkte/" target="_self">da</a>, auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/petitionsausschuss/" target="_self">da</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/01/enev/" target="_self">da</a> noch an (einige aufgezählte, gelebte) Hürden, über die man(n/frau) erst einmal nachdenken muss.</p>
<p>So gesehen wird damit zum ersten Mal <em>weltweit </em>die <strong>Bloggwartsche Relativitätstheorie</strong> veröffentlicht, die sinngemäß besagt, dass ein jeder Fortschritt im Vergleich zur eigenen Meinung zur Schnecke geriert, wenn Abwägungen, (andere oder weitere) Gesichtspunkte hinzuzuzählen oder miteinander abzuwägen sind.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Qualität ist kein Zufall, sie ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens.&#8220; (wurde u.a. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/foto-des-tages-du-bist-super/" target="_self">hier</a> schon veröffentlicht)</p></blockquote>
<p><strong>Zuallererst </strong>ist der Vorschlag eines Wohnungseigentümers grundrichtig, Wärmedämmung anzubringen. Aber im Kontext der u.a. hier dargestellten Überlegungen (<strong>Gesichtspunkte</strong>) wird dieser Vorschlag schnell zu einem gefühlten &#8218;Schneckentempo&#8216;.  Kann sich die WEG dies leisten? Wenn nicht, kann sie es <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">finanzieren</a>? Über all das berichtete<strong> gesichtspunkte.de</strong> immer wieder aus anderen Blickwinkeln.</p>
<p>Nachdem ein Abflussrohr der oberen Wohnung nun umgebaut wurde, muss oben eine Fußbodenentwässerung verschlossen werden. Erst dann tritt Entspannung beim drunter werkelnden Erwerber jener hier beschriebenen &#8218;Ausbauwohnung&#8216; ein, die &#8218;Töchting&#8216; dann bewohnen wird. Das war angekündigt und es wurde auch sofort geklärt und gleich beauftragt.</p>
<p>Eigentlich müsste es schon erledigt sein. Dass der Fortschritt in dieser Angelegenheit eine Schnecke sei, kann gar nicht mal gesagt werden, sondern ist eine Art eigener Zustandsbeschreibung des mailenden Wohnungseigentümers, der inzwischen den Fortgang seiner Renovierungsbemühungen wiedergibt. Richtig ist daher, dass hier nicht ein Schneckentempo vorliegt, sondern die Kommunikation noch nicht erfolgte. Ist die Sache erledigt? Das will der anfragende Eigentümer (eigentlich) wissen.  Wenn er es auch mit anderen Worten sagt.</p>
<p>Wir fassen nochmals kurz zusammen: Große Fortschritte bedürfen gründlicher Vorüberlegungen, sie benötigen einen roten Faden, einen Handlungsstrang, ein dranbleiben an Erfordernissen. <strong>Bloggwartisch relativ gesehen</strong> (siehe oben) ist hier die <strong>Relativitätstheorie </strong>unterschiedlicher Menschen zum Empfinden über den wirklichen Fortschritt in Prüfung zu bringen. Kleine Fortschritte bedürfen rascher Umsetzung, mit der Folge, dass der Bedürftige rasch zu einer Klärung kommt. Sonst sind irgendwann einmal so viele kleine und große Probleme aufgelaufen, dass ihre Bearbeitung schlicht unmöglich wird. Wir wissen, dass wir die Welt nicht in fünf Minuten verändern können. Aber wir können sie jeden Tag ein kleines Stückchen liebens- bzw. lebenswerter machen. Daran arbeiten wir. So gut wir können.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ot_ov4HYT0Y&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Ot_ov4HYT0Y&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p>Fehlfarben &#8211; Der Tag (es geht voran)</p>
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		<title>41-09 &#8211; Sachen gips, die gips ja gar nicht: Die Verwalterin als Geburtshelfer des Grundbuchamts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 17:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Leitsatz der Berichterstattung Sachen gips, die gips ja gar nicht. (Alte, eigene Redensart) Verursacher &#38; Vorlageberechtigter Amtsgericht Lichtenberg als Verwalter des Wohnungsgrundbuch-Bezirks in Berlin-Neukölln Festgestellte Hindernisse &#8211; Das Geburtsdatum der Wohnungseigentümerin Monika Furtwängler (* Name geändert) weicht ab. Während das hinterlegte Versammlungsprotokoll der Verwalterbestellung zur niedrigsten Blattnummer die Unterschriftenbeglaubigung für Monika Furtwängler (*), geborene Schniederpelz ... <a title="41-09 &#8211; Sachen gips, die gips ja gar nicht: Die Verwalterin als Geburtshelfer des Grundbuchamts" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/sachen-gips-die-gips/" aria-label="Mehr Informationen über 41-09 &#8211; Sachen gips, die gips ja gar nicht: Die Verwalterin als Geburtshelfer des Grundbuchamts">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="136" height="175" /></a></p>
<p><strong>Leitsatz der Berichterstattung</strong></p>
<p>Sachen gips, die gips ja gar nicht. (Alte, eigene Redensart)</p>
<p><strong>Verursacher &amp; Vorlageberechtigter<br />
</strong></p>
<p>Amtsgericht Lichtenberg als Verwalter des Wohnungsgrundbuch-Bezirks in Berlin-Neukölln</p>
<p><strong>Festgestellte Hindernisse</strong></p>
<p>&#8211; Das Geburtsdatum der Wohnungseigentümerin Monika Furtwängler (* Name geändert) weicht ab. Während das hinterlegte Versammlungsprotokoll der Verwalterbestellung zur niedrigsten Blattnummer die Unterschriftenbeglaubigung für Monika Furtwängler (*), geborene Schniederpelz (*), geboren am 13.07.195<strong>6</strong> enthält, ist in der WEG-Serie (der weiteren, fortlaufend nummerierten Wohnungsgrundbuchblätter zur Blatt Nummer 9897 (* Blattnummer geändert) allerdings nur eine Monika Paravent (* Name geändert), geborene Schniederpelz (siehe oben), geboren am 13.07.195<strong>8</strong> grundbuchlich eingetragen.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3125"></span><strong>***</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Sachen.gips.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-3127" title="Sachen gips, die gips ja gar nicht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Sachen.gips-300x240.jpg" alt="Sachen gips, die gips ja gar nicht!" width="240" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Sachen.gips-300x240.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Sachen.gips.jpg 416w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a></p>
<p>Das Grundbuchamt kann daher vier zur Eintragung anhängige Wohnungskaufverträge nicht bearbeiten, weil die zuständige Rechtspflegerin aufgrund der <em>widersprüchlichen Personendaten </em>der Frau Furtwängler beim Akt der Verwalterbestellung die Personenidentität nicht überprüfen kann.  Die Einreichung einer notariell beglaubigten Abschrift des Versammlungsprotokolls der Wahlversammlung erfolgte im August 2007 ohne Verzögerung durch den Notar, den die Verwalterin hiermit unverzüglich beauftragt hatte.</p>
<p>Die Verwalterbestellung  erfolgte übrigens im Juni 2007, also vor mehr als zwei  Jahren.</p>
<p><strong>Weitere Probleme</strong></p>
<p>Was viele nicht wissen. Benötigt ein Erwerber eine Verwalterzustimmung, so ist diese vom amtierenden Verwalter notariell beglaubigt zu erteilen. Der Rechtspfleger, der den Umschreibungsantrag vom Notar eines Kaufvertrages (hier in 2009, diverse) erhält, schaut sich offenbar erst jetzt, in 2009, und nicht im August 2007 (Einreichung des Protokolls) den Verwalternachweis richtig an. Die Recherche muss ziemlich arbeitsaufwendig sein. Oder geht das bereits elektronisch? Hätte der Rechtspfleger bei Hinterlegung des Verwalternachweises gleich richtig geschaut, gäbe es jetzt nicht dieses (ärgerliche) Problem. Die Verwalterin bekommt die Beschwerde der Rechtspflegerin schriftlich von &#8222;irgendeinem&#8220; beurkundenden Notar eines Kaufvertrages zugeschickt. Sie soll sich darum kümmern. Als der Brief eintrifft, schütteln sich die Mitarbeiter der Hausverwaltung vor Lachen. Ehrlich, ein bemerkenswerter Vorgang, sehr lustig.</p>
<p>Wir rufen Frau Furtwängler (* die mit dem geänderten Namen) an und erreichen sie auch. Wir fragen nach, nein, wir wollen nicht indiskret sein, aber wann sind sie denn nun geboren? 195<strong>6</strong> oder 195<strong>8</strong>? Sie sagt: 195<strong>6</strong>. Uns fällt noch das zutreffende Kompliment ein, die Dame wäre auch für 1960 durchgegangen, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><strong>Lösungsversuche</strong></p>
<p>Das Grundbuch besitzt &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Glaube" target="_blank">öffentlichen Glauben</a>&#8222;. Allerdings nehmen nicht alle Bestandteile eines Grundbuchs an diesem teil. Zum Beispiel sind Größenangaben eines Grundstücks nicht hierin eingeschlossen. Hier genießt nur das Kataster der Gemeinde der Stadt öffentlichen Glauben. Vom Glauben fällt aber das Grundbuchamt ab, wenn die Person eines Wohnungseigentümers nicht mit hinreichender Bestimmtheit konkretisiert werden kann. Also genießt nunmehr das Geburtsdatum der eingetragenen Wohnungseigentümerin Frau Furtwängler öffentlichen Glauben hinsichtlich des (im Übrigen unzutreffenden) Geburtsjahres 195<strong>8</strong>. Dass Frau Furtwängler aber früher einmal Paravent hieß, obwohl sie eine geborene Schniederpelz ist, das kann immerhin noch recherchiert werden. Im Bereich des Möglichen scheint eine zwischenzeitliche Hochzeit zu sein.</p>
<p>Die Forderungen des Grundbuchamts sind eindeutig:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Aus diesem Grund wird um Herreichen eines Nachweises der Namensänderung der Frau Paravent (auf den Namen Furtwängler) und um Berichtigung des Geburtsjahres gem. § 44a II Beurkundungsgesetz gebeten.&#8220; (Zitat Amtsgericht Lichtenberg, Verfügung vom 20.08.09)</p></blockquote>
<p>Das Gesetz findet man <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/beurkg/" target="_blank">hier</a>. Die entsprechende Bestimmung des § 44a II findet man <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/beurkg/__44a.html" target="_blank">hier</a>. Allerdings irrt hier die zuständige Rechtspflegerin in der Annahme, der den Kaufvertrag (in 2009) abwickelnde Notar könne auf dieser Rechtsgrundlage das bereits grundbuchlich eingetragene, falsche Geburtsjahr der Wohnungseigentümerin Furtwängler &#8222;von Amts wegen&#8220; berichtigen. Denn der öffentliche Glaube dürfte nun dahin sein. Muss die Rechtspflegerin nun ihrerseits von Amts wegen recherchieren, ob in grauen Vorzeiten bereits ein grundbuchlich veranlasster Eintragungsfehler erfolgte? Oder ist bei Umstellung des Grundbuchs auf das elektronische schlichtweg eine falsche Datenübernahme erfolgt? All dies ist höchst menschlich und liegt nicht im Bereich des Unmöglichen.</p>
<p>Zusammenfassend ist richtig, was der Notar A im August 2007 an das Grundbuchamt schickte. Verwalterin und ihr beauftragter Notar haben richtig &#8222;beglaubigt&#8220; und eingereicht. Aufgefallen ist es erst, als Notar B im August 2009 Anträge stellte, die nun zur grundbuchamtlichen Überprüfung gestellt sind.</p>
<p><strong>Lösung</strong></p>
<p>Die Lösung kann daher nur lauten, dass das Grundbuchamt zunächst seine eigene Arbeit in der Vergangenheit überprüft. Sodann muss der grundbuchamtliche Berichtigungsbedarf durch das Grundbuchamt eingeschätzt werden. Hat beispielsweise 1988 ein Notar falsch beurkundet, so hätte der eventuell die oben genannte &#8222;Reparaturvollmacht&#8220; aufgrund § 44 II Beurkundungsgesetz. Und wenn der nicht mehr lebt? &#8211; Gibt es einen Notariatsverweser? Oder das Grundbuchamt trägt das richtige Geburtsdatum nach persönlicher Vorstellung von Frau Furtwängler und Vorlage ihres Personalausweises zur Vorlage im Geschäftszimmer des Grundbuchamts ein? Soll sich doch das Grundbuchamt einen &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/foto-des-tages-2/" target="_self">klaren Kopp</a>&#8220; machen, und nicht der Verwalter, den an diesem Problem die wenigste Schuld trifft. Aber zweifelsohne gehört dieser Vorgang zu den liebenswerten Kuriositäten unseres beruflichen Alltags.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Update vom 11.01.2010</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/grundbuch-update-was-weiss-schon-die-linke-uber-die-rechte-hand-sie-ballt-sich/" target="_self">Wenn die Hand sich ballt zur Faust&#8230;.</a></p>
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		<title>30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:30:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Hinweis: Foto und Bildunterschrift sind nicht echt, diese Art Fotos findest du hier) Wir kennen seit langem das Internetportal berlin.de. Und wir haben immer wieder auch mit den Bezirksmolochen in unserer tagtäglichen Arbeit zu tun. Große Behörden sind sie, die Rathäuser von Berlin. Nach der Bezirksreform sollte es ja so sein, dass durch die Zusammenlegung ... <a title="30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-dinge-sind-im-fluss/" aria-label="Mehr Informationen über 30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2960" aria-describedby="caption-attachment-2960" style="width: 158px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2960 " title="Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986-210x300.jpg" alt="Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin" width="168" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986-210x300.jpg 210w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2960" class="wp-caption-text">Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin</figcaption></figure>
<p>(Hinweis: Foto und Bildunterschrift sind nicht echt, diese Art Fotos findest du <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/ich-stelle-mich-vor/" target="_self">hier</a>)</p>
<p>Wir kennen seit langem das Internetportal <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de" target="_blank">berlin.de</a>. Und wir haben immer wieder auch mit den Bezirksmolochen in unserer tagtäglichen Arbeit zu tun. Große Behörden sind sie, die Rathäuser von Berlin. Nach der Bezirksreform sollte es ja so sein, dass durch die Zusammenlegung zu neuen, größeren Verwaltungsbezirken Synergieeffekte entstehen. Aus Friedrichshain und Kreuzberg wurde nun <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/" target="_blank">Friedrichshain-Kreuzberg</a>. Hat eigentlich irgendjemand mal ausgerechnet, wie viel Geld dieser Bezirk einmal für die Gestaltung eines komplett anderen Webauftritts außerhalb von berlin.de ausgegeben hatte, bevor offenbar bezirksübergreifend entschieden wurde, die Rathäuser Berlins in eine Nische der Website berlin.de zu verorten?</p>
<p>Auch neue Wappen mussten mit der Bezirksreform her. Das hat auch Geld gekostet. Und dann so ein Modernisierungsdruck auf dem &#8222;Unternehmen Verwaltung&#8220; (Frankiermaschinenaufdruck). <a title="externer Link" href="http://www.sei.berlin.de" target="_blank">Be Berlin</a>, heißt es, aber Berlin ist nicht nur arm, sondern auch sexy. In kaum einem Adressdatenbestand wie dem der Berliner Verwaltungen muss der arme Verwalter fremder Mehrfamilienhausgrundstücke ähnlich viel rumfuhrwerken, wie in den Kontaktdaten der bezirklichen Rathäuser.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3070"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Die grundsätzliche Kommunikationsregel mit bezirklichen Ämtern lautet einigermaßen gewiss: <strong>&#8222;Rufe niemals dort an, denn dort ist immer eine Warteschleife.&#8220;</strong> Wir sind nicht provinziell, deshalb brummt die Schleife in knarzendem Ton zweisprachig. English for runaways, Englisch für Fortgeschrittene. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Den Sachbearbeitern wurde die öffentliche Erreichbarkeit regelrecht entzogen. Vorgeschaltet sind nun Bürgerämter, die diese Bezeichnung weitgehend nicht verdienen. Von wegen kürzere Wege. Verständnisferne, mangelnde Identifikation mit dem Amt. Mach einem öffentlich Bediensteten mal einen Vorwurf. Er kann ja nichts dafür. Es geht ihn ja nichts an.</p>
<p>Schließlich sind auch fast in allen Bezirken neue Telefonnummern eingeführt worden. Immer ging es den öffentlichen Verwaltern nur ums Sparen, nie um den Ausbau und die Verbesserung ihrer Kommunikationsstrukturen. Jahrelang sind die von den Bezirken neu eingeführten Internet-Webauftritte ohne erkennbaren roten Faden zunächst bezirksintern vorprogrammiert worden, um dann wieder unter das Dach von berlin.de zu hüpfen. Die Informationsdichte und die Bedienbarkeit haben erste Anleihen von &#8222;durchgängiger Standardisierung&#8220; erhalten. Sogenannte Geschäftspläne sind als pdf-Dokumente downloadbar, wobei sich der Sinn davon Hilfesuchenden nicht gleich erschließt, es sei denn, es handelt sich um BWL-Studenten, die Flowcharts, Prozessmanagement und dergleichen von der Pike auf lernen wollen. Solche Studenten wissen vor allem eins: Verlass dich bloß nicht auf solche Orga-Pläne.</p>
<p>Die Erreichbarkeit der Verwaltung per Email treibt wilde Blüten. Ein Hilfesuchender kann in einem Bezirk darauf vertrauen, dass so genannte Abteilungsaliasse Verwendung finden, beispielsweise &#8222;gruenflaechenamt@ &#8230;&#8220; oder &#8222;standesamt@&#8230;&#8230;&#8220;. Das muss aber noch längst nicht in allen Bezirken so sein. Für das Rathaus Neukölln, beispielsweise wurde noch vor kurzem (September 2007) allen Ernstes nach gewissenhafter Recherche hinterlegt, dort habe man an &#8222;den webmaster@neukoelln.de&#8220; zu emailen, wenn man Bezirksamtsmitarbeiter erreichen wolle. Das stimmt heute so mit Sicherheit nicht mehr. Auch die URL neukoelln.de führt uns heute (redirected) eher auf eine neue URL (wenigstens das hat man geschafft) namens berlin.de/ba-neukoelln/, aber auch nicht etwa auf berlin.de/neukoelln/ oder vielleicht berlin.de/reinickendoof/ (Beispiel, bitte nicht probieren).</p>
<p><strong>Fazit: Die Berliner Verwaltung ist noch sehr, sehr weit weg von benutzbaren Webauftritten, die sich intuitiv erschließen. Ein Wille zur Verbesserung wird sehr wohl auch bei uns, die wir kritische Benutzer bleiben möchten, erkannt. Aber alles in allem sind die Webauftritte Text- und (das hörten wir schon anderswo) Servicewüsten im Kampf gegen die Erledigung brachliegender Anliegen.</strong></p>
<p><strong>Die Dinge sind im Fluss, aber im Wesentlichen müssen die Bezirkspatrone sehr, sehr aufpassen, dass sie nicht in Bedeutungslosigkeit zerfließen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><strong>Immer wieder schön: Vorurteile, die sich bestätigen. </strong>Ein solches bestätigt sich, indem wir heute einen Sachbearbeiter bei Natur- und Grünflächendienst des Bezirksamts Neukölln ausfindig gemacht haben. Wir waren schon im Begriff, unsere heutige Systemkritik positiv überwunden zu sehen, doch dann -pardauz- genau das, was wir erwarten. Die Email an den Sachbearbeiter, der Straßenbäume pflegt, kommt vom Postmaster des Bezirksamts zurück, unzustellbar. Sofort schlagen wir erneut bei berlin.de nach und finden die Durchwahl-Telefonnummer. Ein Anruf klärt es auf. Die Dame sagt, der Mann, der da auf der Seite steht, der sei jetzt im Ruhestand. Wir schaffen es, zu dem &#8222;neuen&#8220; Mann vorzudringen, der allerdings auch nur noch kurze Zeit diesen Posten inne hat. Wenn wir nur seinen Vornamen noch wüssten, dann könnten wir selbst eine digitale Bastelstunde inszenieren, und die äußerst kryptische Emailadresse selbst zusammensetzen, und das geht so:</p>
<p>Man nehme den Vornamen, setze einen Punkt, gefolgt vom Nachnamen des Sachbearbeiters, sodann einen Klammeraffen (das Zeichen @], gefolgt von BA-NKN., wobei es eigentlich derartige Großbuchstaben im Internet gar nicht gibt. Das bedeutet Bezirksamt Neukölln. Und &#8218;verwalt-berlin.de&#8216;, das weiß inzwischen jedes Kind in Berlin,  ist der Versuch, der Berliner Verwaltung lesbare Emailadressen anzuschaffen.  Der nicht existierende Mitarbeiter heißt dann also beispielsweise horst-hanspeter.hueckeldoenjes (beachte Umlaute)@ba-nkn.verwalt-berlin.de. Nicht schlecht, oder? Wir wäre es aber mit lesbaren Emailadressen? Okay, ist heute nicht mein Tag.</p>
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		<title>9-09 &#8211; Zehn Jahre nach den Bauarbeiten ist die Luft raus &#8211; aus der qualifizierten Mängelbehauptung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 13:31:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Bauen hat die Wohnungseigentümergemeinschaft in Berlin-Neukölln ein eigenes Ermessen an den Tag gelegt. Es ging um die Frage, wie man mit außenliegenden, ungeschützten Laubengängen umgeht, die das Wetter nicht abriegeln. Laubengänge sind so eine architektonische Erfindung der fünfziger, sechziger Jahre. Vorn und hinten dran gepappt , sind sie den Wohnungen vorgelagert, die sich an diesem ... <a title="9-09 &#8211; Zehn Jahre nach den Bauarbeiten ist die Luft raus &#8211; aus der qualifizierten Mängelbehauptung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/nach-zehn-jahren/" aria-label="Mehr Informationen über 9-09 &#8211; Zehn Jahre nach den Bauarbeiten ist die Luft raus &#8211; aus der qualifizierten Mängelbehauptung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2870" aria-describedby="caption-attachment-2870" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a rel="attachment wp-att-2870" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/nach-zehn-jahren/gzw_genervter-verwalter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2870" title="Verwalter, Verwaltungsbeirat - genervt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/gzw_genervter.verwalter-300x300.jpg" alt="Verwalter, Verwaltungsbeirat - genervt" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/gzw_genervter.verwalter-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/gzw_genervter.verwalter-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/gzw_genervter.verwalter.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2870" class="wp-caption-text">Verwalter, Verwaltungsbeirat - genervt</figcaption></figure>
<p>Im Bauen hat die Wohnungseigentümergemeinschaft in Berlin-Neukölln ein eigenes Ermessen an den Tag gelegt. Es ging um die Frage, wie man mit außenliegenden, ungeschützten <strong>Laubengängen</strong> umgeht, die das Wetter nicht abriegeln. Laubengänge sind so eine architektonische Erfindung der fünfziger, sechziger Jahre. Vorn und hinten dran gepappt , sind sie den Wohnungen vorgelagert, die sich an diesem &#8222;Außenflur&#8220; entlang ergießen. <strong>1999</strong> hatte die Gemeinschaft die Laubengänge und vieles andere instandgesetzt. Damals gingen die Diskussionen, wie immer in solchen Fällen, in grundlegendere Richtungen. Was ist eigentlich ein Laubengang? Dazu <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laubengang" target="_blank">an anderer Stelle mehr</a>.</p>
<p>Ein in der Baubranche beruflich tätiger Miteigentümer hatte seinerzeit gebeten, auch zu prüfen, inwieweit man die Laubengänge einfach komplett verglast, damit das Wetter nicht mehr herein schlägt. Denn im Winter beispielsweise bildet sich dort schon mal Eis auf den Trittflächen. Das war damals abgelehnt worden, weil es viel zu kostspielig war. Die Gemeinschaft hatte andere Probleme. Eine äußerst marode Vorverwaltungssituation mit Pleite derselben war gerade abgewendet worden. Für die nun festgelegten, viel geringeren Arbeiten mussten nichtsdestotrotz empfindliche Sonderumlagen gezahlt werden. Und es kam noch ein Nachschlag: Die Metallstützen der Balkongeländer stellten sich als konstruktiv angegriffen heraus. Alles in allem wurden locker 250.000,- DEM (Deutsche Mark) &#8222;verballert&#8220;. Die Baufirma ging übrigens kurze Zeit später pleite.</p>
<p><span id="more-2869"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5b/Neum%C3%BCnster_Kocksiedlung_50er_Jahre_Laubengang.JPG/180px-Neum%C3%BCnster_Kocksiedlung_50er_Jahre_Laubengang.JPG"><img loading="lazy" decoding="async" title="Laubengang in einem Haus in Neumünster (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5b/Neum%C3%BCnster_Kocksiedlung_50er_Jahre_Laubengang.JPG/180px-Neum%C3%BCnster_Kocksiedlung_50er_Jahre_Laubengang.JPG" alt="Laubengang in einem Haus in Neumünster (Quelle: wikipedia)" width="180" height="240" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Laubengang in einem Haus in Neumünster (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong>2004</strong> und rechtzeitig vor Ablauf der fünfjährigen Gewährleistung der (insolventen) Baufirma beauftragte die Verwalterin sicherheitshalber einen Architekten, in einem gezielten Mängeldurchgang nochmals festzustellen, ob die Einrede von zwischenzeitlich aufgetretenen Mängeln möglich sei? Der Architekt ging die vormaligen Baustellen-Details gezielt ab, fertigte dezidierte Mängelbefunde. Inzwischen meldete sich auch der Bauunternehmer, der zwischenzeitlich eine neue (unschuldige) Baufirma gegründet hatte, und forderte die Gewährleistungsbürgschaft heraus. Dass da ein Unterschied zwischen Firma X und Nachfolgefirma Y besteht, war auch dem wachen Verwalter aufgefallen. Die Mängelliste des Architekten wurde gezückt und es erfolgte eine Vereinbarung mit dem vormaligen Bauunternehmer, wonach dieser sich bereit erklärt, die festgestellten Mängel zu beseitigen, wenn ihm (persönlich) die Gewährleistungsbürgschaft nach vollständiger Erledigung zurück gegeben werde (bzw. seiner Bank). Alle Seiten waren zufrieden.</p>
<p>Schon seit mehreren Jahren, etwa seit drei, überlegt nun die WEG, ob sie die Treppenhäuser vor den Laubengängen mit Türen abschließt, insbesondere wegen der Unbilden kalter Jahreszeiten (Pfützenbildung, stehendes Wasser, Vereisungsgefahr, das Terrazzo des Treppenhauses zeigt erste Absprengungen). Und weiterhin gedenkt die WEG, den Fußbodenbelag der Laubengänge aufzurauen, um ihn rutschfester zu gestalten. Der Wohnungseigentümer Herr Driest (* geändert) sagt nun im August 2009 erstmals und vollkommen überraschend, die Laubengänge seien aber 1999 nicht richtig ausgeführt worden. Die Verwalterin hatte ihm Wochen zuvor die Altunterlagen zu dem Vorgang geschickt. Es sei keine Hochführung der Beschichtung des Fussbodens um ca. 15 cm (als Spritzschutz) ausgeführt worden, und es stelle auch einen Mangel dar, wenn die Laubengänge seinerzeit kein neues Gefälle bekommen hätten. Man könne daher an der Baufirma Regress nehmen, oder eventuell auch an dem Architekten, der dies abgenommen habe. Und dann könne man daher im Ergebnis kostenlos den Rutschschutz bekommen. Die Verwalterin ist sehr erstaunt: das ist ein ganz, ganz, ganz neuer Gesichtspunkt.</p>
<p>Aber aus seiner Sichtweise wird nichts, denn sie ist nicht richtig. Ausgeführt worden sind Leistungen, wie sie in Leistungsbeschreibungen dargestellt wurden. Es wurde auch nicht ausgeschrieben, Spritzschutz anzubringen oder eine Niveauveränderung (Gefälle) der Laubengänge durchzuführen. Beauftragt war nur die Beschichtung, und die wurde abgenommen. Ein Gefälle wurde nicht gefordert.</p>
<p>Man sieht an diesem Beispiel: Auch nach 10 Jahren kann sich keiner sicher sein, dass nicht morgen noch einer kommt, und eine Uralt-Bauarbeit, deren Entstehung, Begrenzung und Durchführung er seinerzeit noch keineswegs begleitet hat, schlecht redet. Oder es sind fünf Sachverständige mit sechs Meinungen involviert. Genau das hat der Verwalter jetzt gemacht. Er hat sich an verschiedene sachverständige Personen (Miteigentümer, Architekten) gewendet und diese involviert. Und das ist keine &#8222;unzulässige Einflussnahme&#8220;, sondern das gute Recht eines jeden Wohnungseigentümers und Verwalters. Denn nach § 21 WEG sind alle Wohnungseigentümer zur gemeinschaftlichen (Mit-)Verwaltung verpflichtet. Vor allem aber berechtigt.  Für die Gemeinschaft geht es gerade nicht darum, 10 Jahre zurück zu schauen. Denn sie braucht diesen Rutschschutz dringend vor dem nächsten Winter, und das schon seit Jahren.</p>
<p>&#8222;<strong>Sachen gips, die gips ja gar nicht</strong>!&#8220; (Eigene, gern benutzte Redensart, orthografisch nicht ganz korrekt)</p>
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