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	<title>#Mülltrennung &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 21:54:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne ... <a title="2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/2151-26/" aria-label="Mehr Informationen über 2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23589" aria-describedby="caption-attachment-23589" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png" alt="#Verdingslichung_Icon" width="300" height="50" /></a><figcaption id="caption-attachment-23589" class="wp-caption-text">#Verdingslichung_Icon</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23612" aria-describedby="caption-attachment-23612" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23612" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Buchbesprechung_Icon_Banner.png" alt="Buchbesprechnung - gesichtspunkteDE - #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel" width="650" height="484" /><figcaption id="caption-attachment-23612" class="wp-caption-text">Buchbesprechnung &#8211; gesichtspunkteDE &#8211; #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23583" aria-describedby="caption-attachment-23583" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-23583" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg" alt="Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)" width="850" height="1331" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg 1022w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-415x650.jpeg 415w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-654x1024.jpeg 654w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-768x1202.jpeg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-981x1536.jpeg 981w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23583" class="wp-caption-text">Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne zeigen, welche Vorgänge sich mühelos aneinanderreihen. Bis die Biotonne dann doch nicht kommt. Ein Survey: Wie zufrieden waren Sie? Aber ganz genau so. Es ist ein vergnügliches  Lotterleben im bewohnten Mehrfamilienhaus.</p></blockquote>
<h3>Der Amtsschimmel</h3>
<blockquote><p><strong>Mit <em>»Der Ritt auf dem Oktopus«</em> erscheint rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse das neue Buch von Prinz Rupi. Auf 192 Seiten versammelt der Band groteske Geschichten über jene Momente, in denen der ganz normale Alltag plötzlich die Beherrschung verliert. In »Der Amtsschimmel« genügt der Wunsch nach einer kleineren Biotonne, um einen Strudel aus Passwörtern, Formularen, Eigentümerzustimmungen und Vorgangsnummern auszulösen. Am Ende steht wieder eine große Tonne vor der Tür – und die Erkenntnis, dass der eigentliche Gegner nicht die Behörde ist, sondern der Vorgang.</strong></p></blockquote>
<p>Ich wollte eine kleinere Biotonne bestellen. Unsere bisherige fasste hundertzwanzig Liter. Das war für eine große Familie angemessen gewesen, doch inzwischen produzierten wir deutlich weniger Biomüll und stellten Woche für Woche einen nahezu leeren Behälter an die Straße. Ich wollte ihn gegen einen kleineren austauschen. Kleinigkeit, dachte ich. Doch das erwies sich als ein naiver Gedanke.</p>
<p>Auf der Internetseite unseres Entsorgungsbetriebs fand ich unter »Bürgerservice«, »Abfallwirtschaft« und »Behältermanagement« einen Link mit der vielversprechenden Überschrift: »Tonnengröße ändern – einfach online.« Wie praktisch, dachte ich. Wozu gibt es das Internet, wenn nicht, um lästige Behördengänge mit wenigen Klicks zu erledigen? »Willkommen im digitalen Bürgerportal«, stand dort. »Wir machen Verwaltung einfach.«</p>
<p>Zunächst musste ich eine Reihe von Cookies akzeptieren und siebenunddreißig Seiten Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis nehmen. Ich bestätigte, alles gelesen und verstanden zu haben. Das war gelogen, aber anders kam ich nicht ins System.</p>
<p>Nun sollte ich mich identifizieren. Dazu benötigte ich meinen Personalausweis mit freigeschalteter Onlinefunktion, ein NFC-fähiges Mobiltelefon, die Ausweis-App und meine sechsstellige PIN. Die wusste ich nicht mehr. Unter »PIN vergessen?« erfuhr ich, dass ich eine neue beantragen könne, wozu ich mich identifizieren müsse. Mit einer Super-PIN. Nach längerem Suchen entdeckte ich die Alternative, sie persönlich im Bürgeramt zurücksetzen zu lassen. Allerdings waren für dieses Anliegen keine Termine verfügbar. Man empfahl mir den komfortablen Onlinedienst. Ich begann, die Biotonne mit anderen Augen zu betrachten. War sie doch nicht zu groß? Aber mein Ehrgeiz war geweckt.</p>
<p>Über ein Servicekonto gelangte ich ins Bürgerportal. Das Passwort musste mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Ich erfand eines, denn mit Worten kann ich umgehen. Das System nannte es unsicher und lehnte ab. Ergeben ergänzte ich zwei Ausrufezeichen, eine Jahreszahl und ein Wort auf Sanskrit. Nun war es sicher. Ich sollte es zur Sicherheit erneut eingeben. Doch mittlerweile hatte ich es längst wieder vergessen. Nach endlosen Versuchen besaß ich ein Bürgerkonto und gelangte zum eigentlichen Antrag. Dort wurde gefragt, ob ich Eigentümer, Mieter, Pächter, Erbbauberechtigter, Hausverwalter, Verfügungsberechtigter oder »sonstiger Nutzungsberechtigter im Sinne der Abfallsatzung« sei. Ich war Eigentümer. Das erschien mir unkompliziert. Das System verlangte die Grundstücksnummer, die Adresse genügte nicht. Ergo suchte ich im Grundbuch nach Gemarkung, Flur und Flurstück und hantierte mit Zahlen, die offenbar seit Friedrich dem Großen darauf gewartet hatten, bei der Verkleinerung einer Biotonne wieder Bedeutung zu erlangen.</p>
<p>Ergänzend wollte das Portal wissen, warum ich die Tonne verkleinern wolle. Ich wählte aus den vorgegebenen Optionen »Verringerung des Abfallaufkommens«. Darauf erschien die Aufforderung, diese Verringerung zu begründen. Ich schrieb: »Wir haben weniger Biomüll.« Das war dem System zu wenig. Ergeben formulierte ich: »Aufgrund veränderter Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ist das in unserem Haushalt regelmäßig anfallende Volumen kompostierbarer organischer Abfälle deutlich zurückgegangen.« Damit war das System zufrieden. Anschließend wollte es wissen, wodurch sich unsere Lebengewohnheiten verändert hätten. Ich schrieb: »Wir essen weniger.« Sofort leuchtete ein Warnhinweis: »Bitte keine gesundheitsbezogenen Angaben!«</p>
<p><span id="more-23584"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_23619" aria-describedby="caption-attachment-23619" style="width: 240px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23619" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png" alt="#Seitentrenner (250 Pixel)" width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-23619" class="wp-caption-text">#Seitentrenner (250 Pixel)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_19300" aria-describedby="caption-attachment-19300" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19300" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png" alt="Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung" width="850" height="1032" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png 988w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-535x650.png 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-843x1024.png 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-768x933.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19300" class="wp-caption-text">Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Ritt auf dem Oktopus« handelt von Bürokraten und Bildungsbürgern, Gourmets und Kunstkennern, Erben, Hotelgästen und Feiernden. Vor allem aber handelt das Buch von uns allen.</p></blockquote>
<p>Weiterhin sollte ich erklären, wie viele Personen im Haushalt lebten. Weshalb die Behörde, die mir regelmäßig Gebührenbescheide schickte, dies nicht wusste, blieb unklar. Ich lud eine Meldebescheinigung hoch. »Dateiformat nicht zulässig.« Es war eine PDF-Datei. Erlaubt waren PDF-Dateien, doch die Datei war zu groß. Nach der Komprimierung galt sie als unleserlich. Ich fotografierte die Bescheinigung, wandelte das Foto wieder in eine PDF-Datei um, verkleinerte diese und lud sie hoch. Das wurde akzeptiert.</p>
<p>Ich empfand die Freude eines Bergsteigers, der nach tagelangem Aufstieg durch Nebelwände erstmals den Gipfel sieht.</p>
<p>Doch das Portal kannte keine Gnade und verlangte eine Erklärung zur Eigenkompostierung. Ich betrieb keine. »Entfällt« war dennoch unzulässig, denn es handelte sich um ein Pflichtfeld. Ich klickte auf »Nein«. Darauf erschien die Frage: »Warum erfolgt keine Eigenkompostierung?« Ich schrieb: »Weil ich keinen Komposthaufen habe.« Das System verlangte Präzisierung. »Ich besitze keinen Komposthaufen« reichte aus. Danach musste ich bestätigen, dass die kleinere Tonne für unser Abfallaufkommen ausreiche, dass ich bei Mehrbedarf wieder eine größere beantragen müsse und dass eine missbräuchliche Verringerung des Behältervolumens ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen könne. Ich begann mich zu fragen, ob Männer in kleinkarierten Jacken überwachten, wie viele Kartoffelschalen ich entsorgte.</p>
<p>Schließlich erreichte ich die letzte Seite. »Antrag kostenpflichtig absenden.« Der Austausch kostete 28,50 Euro. Ich war inzwischen so weit gekommen, dass ich sogar hundert Euro bezahlt hätte. Ich klickte auf »Absenden«. Ein kleiner Kreis drehte sich. Dann erschien: »Ihre Sitzung ist aus Sicherheitsgründen abgelaufen.« Ich wurde still. Draußen stand die Biotonne. Hundertzwanzig Liter. Grün. Unerschütterlich. Ich begann von vorn.<br />
Beim zweiten Versuch war ich schneller. Nach nur siebenundvierzig Minuten gelang es mir, den Antrag abzusenden. Sofort erhielt ich eine Antwort: »Ihr Vorgang wurde erfolgreich angelegt.« Er erhielt eine Nummer, die eher zu einem sowjetischen Satellitenprogramm gepasst hätte. Von diesem Augenblick an war die Biotonne kein Behälter mehr. Sie war ein Vorgang.</p>
<p>Drei Tage später bekam ich eine weitere Nachricht. Zur abschließenden Bearbeitung werde die Zustimmung des Grundstückseigentümers benötigt. Ich war der Grundstückseigentümer. Das hatte ich angegeben. Nun griff ich zum guten alten Telefon. Damit ließ sich in einem früheren Leben manches in wenigen Minuten mit einem Sachbearbeiter klären.</p>
<figure id="attachment_12391" aria-describedby="caption-attachment-12391" style="width: 839px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12391" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg" alt="Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg" width="849" height="478" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg 1400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12391" class="wp-caption-text">Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg</figcaption></figure>
<p>Nach zweiundzwanzig Minuten nervtötender Warteschleifenmusik meldete sich eine menschliche Stimme. Eine Dame bestätigte, dass im System meine Eigentümereigenschaft vermerkt sei. »Dann stimme ich zu«, sagte ich. Das gehe leider nicht, erklärte sie. Die Zustimmung müsse vom Eigentümer selbst erklärt werden. »Das bin ich.« – »Ja.« – »Und ich erkläre Ihnen gerade, dass ich zustimme.« Telefonisch dürfe man das nicht entgegennehmen, per E-Mail aus Datenschutzgründen ebenfalls nicht. Ich müsse Formular E-17 ausfüllen: »Eigentümerzustimmung zur Veränderung des grundstücksbezogenen Behälterbestandes.« Ist der Bürokratismus eine Erfindung aus Deutschland? Ich druckte es aus, bestätigte mir selbst mit meiner Unterschrift, dass ich meinem eigenen Antrag zustimmte, scannte es wieder ein und lud es ins digitale Portal. Für einen Augenblick empfand ich ein tiefes Gefühl demokratischer Selbstbestimmung.</p>
<p>Eine Woche später kam ein Brief. Ein echter Brief. Auf Papier. Darin teilte mir die Behörde mit, das von mir beantragte Behältervolumen von sechzig Litern werde an meinem Wohnort nicht angeboten. Verfügbar seien achtzig oder vierzig Liter. Ich entschied mich für achtzig. Dazu müsse ich einen Änderungsantrag stellen. Im Bürgerportal. Mein Passwort war inzwischen aus Sicherheitsgründen abgelaufen. Nachdem ich ein neues erfunden hatte, verlangte das Portal eine Begründung für die Änderung. Ich schrieb: »Weil die von mir beantragte Tonne nicht existiert.« Das System bat um eine sachliche Formulierung. Also schrieb ich: »Das ursprünglich beantragte Behältervolumen steht laut Mitteilung der zuständigen Stelle nicht zur Verfügung.« Das wurde akzeptiert.<br />
Zwei Wochen später hielt ein orangefarbener Lastwagen vor unserem Haus. Ein Mann stieg aus, nahm die Biotonne mit und stellte eine neue hin. Sie fasste hundertzwanzig Liter. »Das ist dieselbe Größe wie vorher«, sagte ich fassungslos. Der Mann sah auf sein Tablet. »Hier steht Austausch.« – »Aber gegen eine kleinere.« Er sah noch einmal nach. »Davon steht hier nichts.« – »Warum tauschen Sie sie dann aus?« Er zuckte mit den Schultern. »Auftrag ist Auftrag.« Dann fuhr er davon. Die neue Tonne glänzte. Sie war entschieden schöner als die alte.</p>
<p>Am nächsten Tag erhielt ich den Gebührenbescheid über 28,50 Euro. Ich legte Widerspruch ein. Das war ein Fehler, denn mein Einspruch eröffnete einen neuen Vorgang. Die Gebührenstelle erklärte, der Behälteraustausch sei ordnungsgemäß erfolgt; für Fragen zur Tonnengröße sei sie nicht zuständig. Die Behälterstelle verwies bei abgeschlossenen Vorgängen auf die Gebührenstelle. Der Entsorgungsbetrieb erklärte, er führe lediglich die ihm übermittelten Aufträge aus. Das Bürgerportal erklärte gar nichts. Es bot mir stattdessen einen Chatbot namens MIA an.</p>
<p>»Hallo! Wie kann ich helfen?«, fragte MIA mit Piepsstimme. Ich schrieb: »Ich wollte eine kleinere Biotonne und habe wieder eine große bekommen.« MIA antwortete: »Das Thema Biotonne scheint Sie zu interessieren« und fragte, ob ich eine Tonne bestellen oder abbestellen wolle. Beides verneinte ich. Darauf verabschiedete sie sich: »Vielen Dank. Ihr Feedback hilft uns, unseren Service zu verbessern.«</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 841px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12385" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg" alt="#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="851" height="567" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Drei Monate waren inzwischen vergangen. Ich besaß zwölf E-Mails, vier Briefe, zwei Gebührenbescheide, drei Vorgangsnummern, ein Bürgerkonto, mehrere Passwörter und immer noch eine zu große Biotonne. Während ich darüber nachdachte, mir einen Aktenordner zuzulegen, um die Digitalisierung ausdrucken und ordentlich abheften zu können, trudelte ein weiterer Brief ein. Mein ursprünglicher Antrag sei abschließend geprüft worden. Fassungslos las ich: »Die von Ihnen gewünschte Verringerung des Behältervolumens ist grundsätzlich möglich. Eine gesonderte Genehmigung ist hierfür nicht erforderlich. Ihr Antrag wird daher als gegenstandslos betrachtet und der Vorgang geschlossen.«</p>
<p>Ich ging hinaus. Die Biotonne stand am Straßenrand. Groß. Grün. Leer. Ich hob den Deckel und schaute hinein. Hundertzwanzig Liter behördlich verwaltete Luft. Am Griff klebte ein Aufkleber: »Gemeinsam für weniger Abfall.« In diesem Augenblick begriff ich, dass ich verloren hatte. Nicht gegen einen Beamten. Nicht gegen eine Behörde. Nicht einmal gegen ein Gesetz. Ich hatte gegen den Vorgang verloren. Der Amtsschimmel hatte mich nicht niedergetrampelt. Er hatte mich ordnungsgemäß bearbeitet.<br />
Zwei Tage später erhielt ich wieder Elektropost: »Wie zufrieden waren Sie mit unserem digitalen Bürgerservice?« wollte das Amt von mir wissen. Darunter befanden sich fünf Sterne. Ich wollte keinen einzigen anklicken. Das war jedoch nicht vorgesehen. Die Bewertung war ein Pflichtfeld. Also klickte ich auf einen Stern.</p>
<p>Sofort erschien die Meldung: »Es tut uns leid, dass Sie unzufrieden sind. Bitte schildern Sie uns Ihr Anliegen.«</p>
<p>Und darunter stand:<br />
»Neuen Vorgang anlegen.«</p>
<p>Leseprobe aus<br />
Prinz Rupi<br />
DER RITT AUF DEM OKTOPUS<br />
Mikrodramen aus dem realen Leben<br />
192 S. Paperback, € 10,-</p>
<figure id="attachment_23552" aria-describedby="caption-attachment-23552" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23552" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png" alt="#Linkwegweiser 200 Pixel" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23552" class="wp-caption-text">#Linkwegweiser 200 Pixel</figcaption></figure>
<ul>
<li>Website &#8211; <a href="https://ruprechtfrieling.de/der-ritt-auf-dem-oktopus/" target="_blank" rel="noopener">Der Ritt auf dem Oktopus ist erschienen</a></li>
<li>Leseprobe: <a href="https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8" target="_blank" rel="noopener">https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8 (via Amazon)</a></li>
<li>Gedanken-Ratatouille: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/GedankenRatatouille_28.09.26_Biotonne.Prinz_.Rupi_.png">Mein Résumé zur Biotonnen-Räuberpistole von Prinz Rupi</a></li>
</ul>
<p>Worte-Innovation <strong>#Verdingslichung</strong> (entwickelt vor längerer Zeit, Definition bislang jedoch noch nicht genau genug vorgenommen. Dieses angesichts der Buchveröffentlichung neu ins Auge gefasst (ouch) am 28.09.26 &#8211; Hashtag neu gesetzt erstmals</p>
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		<title>1956-16 &#8211; Positionen: Der Vollidiot mit dem Meerschweinchenkäfig</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/317816-positionen-der-vollidiot-mit-dem-meerschweinchenkaefig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 09:14:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jetzt hat schon wieder dieser Vollidiot die Reste vom Meerschweinchenkäfig auf die Biotonne gelegt, statt darin auszuschütten. Jemand oder etwas hats runtergeworfen und nun ist der Müllplatz voller Streu, jetzt das 2. Mal, dass die Tüte ausgeschüttet / aufgeplatzt auf dem Boden liegt. Habe die Reste in den Hausmüll, Hansi Hauswart (*) müsste bitte alles ... <a title="1956-16 &#8211; Positionen: Der Vollidiot mit dem Meerschweinchenkäfig" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317816-positionen-der-vollidiot-mit-dem-meerschweinchenkaefig/" aria-label="Mehr Informationen über 1956-16 &#8211; Positionen: Der Vollidiot mit dem Meerschweinchenkäfig">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11844" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.jpg" alt="Orientierung" width="535" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung.jpg 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Orientierung-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /></p>
<blockquote><p>Jetzt hat schon wieder dieser Vollidiot die Reste vom Meerschweinchenkäfig auf die Biotonne gelegt, statt darin auszuschütten. Jemand oder etwas hats runtergeworfen und nun ist der Müllplatz voller Streu, jetzt das 2. Mal, dass die Tüte ausgeschüttet / aufgeplatzt auf dem Boden liegt. Habe die Reste in den Hausmüll, Hansi Hauswart (*) müsste bitte alles wegfegen und bitte dringend Info an Mieter, dass sie den Müll ausschütten sollen und nicht oben drauflegen.</p></blockquote>
<p>Aus einer Email aus der Serie: Der Mann mit dem Fagott. Bzw. Der Vollidiot mit dem Meerschweinchenkäfig. Serie: Gelungene Buchtitel.</p>
<p>Bzw.: Wozu Streu und Weizen trennen, es gibt doch auch Bewohnerbefindlichkeiten. Bis eben hatte diese Website auch noch keine Meerschweinchen.  Erledigt. Bitte&#8230;. <a href="https://gesichtspunkte.de/?attachment_id=17699" rel="attachment wp-att-17699"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17699" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Meerschweinchen.gif" alt="Meerschweinchen, Haustier (gif)" width="491" height="194" /></a>.</p>
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		<title>1522-13 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Müllratplatzratgeber ist wiederauffindbar. Red keinen Müll, sondern trenne korrekt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183412-report-instandhaltung-der-muellratplatzratgeber-ist-wiederauffindbar-red-keinen-muell-sondern-trenne-korrekt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 08:09:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Strukturelle Verbesserungen sind besser als welche, die die Oberfläche der Substanz weitgehend unberührt lassen. Eine strukturelle Verbesserung ist es beispielsweise, wenn in einer über zwei Straßen gehenden Innenhof-Wohnanlage der Innenhof von einer Vielzahl von stinkenden Mülltonnen befreit werden kann, weil Ersatzflächen geschaffen werden können. Ja, wo denn? Im Kellergeschoss sind Teileigentume angelegt in Berlin-Wedding, eins ... <a title="1522-13 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Müllratplatzratgeber ist wiederauffindbar. Red keinen Müll, sondern trenne korrekt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183412-report-instandhaltung-der-muellratplatzratgeber-ist-wiederauffindbar-red-keinen-muell-sondern-trenne-korrekt/" aria-label="Mehr Informationen über 1522-13 &#8211; Report: Instandhaltung: Der Müllratplatzratgeber ist wiederauffindbar. Red keinen Müll, sondern trenne korrekt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" alt="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Strukturelle Verbesserungen sind besser als welche, die die Oberfläche der Substanz weitgehend unberührt lassen. Eine strukturelle Verbesserung ist es beispielsweise, wenn in einer über zwei Straßen gehenden Innenhof-Wohnanlage der Innenhof von einer Vielzahl von stinkenden Mülltonnen befreit werden kann, weil Ersatzflächen geschaffen werden können. Ja, wo denn?</p>
<p>Im Kellergeschoss sind Teileigentume angelegt in Berlin-Wedding, eins davon wird seit 1984 oder noch länger von einem Mieter angemietet. Genutzt wird dies als Lagerfläche. Dieses Teileigentum hat nun die WEG angekauft, vertreten durch den Verwalter. Der ist hier Berichterstatter.</p>
<p><span id="more-14761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7963" aria-describedby="caption-attachment-7963" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7963" alt="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7963" class="wp-caption-text">Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!</figcaption></figure>
<p>Es ist nicht ganz einfach. Wenn eine WEG als Käuferin eines Sondereigentums auftritt, nerven in der Regel die amtsgerichtlichen Rechtspfleger besonders hartnäckig. Wedding hat diesbezüglich auch schon seinen Ruf weg. Und wie um die Erwartungshaltung der Voreingenommenen (das sind wir) zu befriedigen, heckmeckt die Rechtspflegerin auch in diesem Fall hart vorbei an den Vorhaben herum, das Dingsbumms namens Kellerlagerfläche käuflich zu erwerben.</p>
<p>Am Ende wird sich die Verwalterin jedoch durchsetzen. Widerstand ist zwecklos: Und zwar gegen Rechtspfleger, damit das hier keiner falsch versteht. Rechtspfleger, mit denen legt man sich lieber nicht an. Haha, haste falsch gedacht, lieber Leser.</p>
<p>Am Montag morgen sind bereits mannigfaltige Pläne ins Kraut geschossen, der wichtigste ist folgender:</p>
<blockquote><p>Gotthal hat vor, aufgrund eines Beschlusses den gewesenen<br />
Müllstandplatz im Innenhof der Wohnanlage abzuschaffen. Die WEG hat eine Kellerwohnung (ex) im Hause X-Y-Str. 28 angekauft und wird diese Einheit (mit Kellerabgangstreppe) herrichten, daraus den künftigen Müll- und Fahrradraum machen. Ab dem 01.11. wird es los gehen damit, der Mieter geht noch raus aus der Einheit.</p></blockquote>
<p>Viel Rat, so sagt der Verwalter (das bin ich) brauche ich nicht. Aber anhören, anhören muss ich die Berliner Stadtreinigung. Mein persönlicher Abfallcoach bei der BSR heißt Rudolph und ist mir seit langem (auch persönlich) bekannt. Dass ich ihm meine gesichtspunkte (Punkt de) aufschreibe, ist quelloffen, schließlich muss ich dies hier noch kurz wegbloggen. Am besten ist folgender Schreibfehler in der bereits herausgegangenen Email, die ich zum Zweck der Archivierung (Was hast Du getan, Verwalter? Und wann?) aufhebe, einfriere als pdf-Dokument:</p>
<blockquote><p>Den Müllratplatzratgeber hatten Sie mir schon zur Verfügung gestellt, als ich darum gebeten hatte, in anderer Sache, das ist wiederauffindbar. Ziel dieser ersten Email soll es sein, Sie und die Orangen mit der Idee vertraut zu machen und konkret die Veränderung anzukündigen.</p></blockquote>
<p>Da gingen wohl die Pferde mit dem Schreiberling durch. Allerdings: Ein Müllratplatzratgeber? Das ist zwar eine Wortneuschöpfung, so ganz falsch aber nicht. Heute wird das Wort weltweit in den Sprachschatz der Germanen (der Wachulken?) eingeführt und ist künftig googlebar. Mit der googlebar, einer Sidebar, die oben rechts am Browser hängt, oder auch mit jeder anderen tauglichen Suchmaschine.</p>
<p>Es geht um Müll, dessen korrekte Trennung nach Abfallsorten, Tonnage vom stinkenden Hausmüll, Kellerabfahrtsrampen die nicht, wie andernorts eine Slackline zum bouldern sein dürfen, also öffentlich, sondern den Orangen (das sind die Leute von der Müllabfuhr).</p>
<p>Heute, am Berlin-Weddinger Rosenmontag, wurde im Zusammenspiel mit der Berliner Stadtreinigung ein traditioneller Ritus berlinweit eingeführt: Der Ulmer Schwörmontag. Am Montag, schon in aller Herrgottsfrühe, schwor der Verwalter &#8222;Stein und Bein&#8220; (englisch: stone &amp; leg), einen Müllplatz im Untergeschoss des Hauses anzulegen. Den Schwur nahm die Berliner Stadtreinigung entgegen, elektronisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wer <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/der-kegel-wenn-welche-auf-dem-campusboard-slacklinen-ist-bouldern-angesagt/" target="_blank">auf dem Campus bouldert, muss noch lang nicht die Slackline benützen</a></li>
<li>Traditionell <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%B6rmontag" target="_blank">schwört am Montag der Bürgermeister von Ulm</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1326-12 &#8211; News: Die einheitliche Wertstofftonne kommt &#8211; Abfalltrennung wird 2013 einfacher!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 08:09:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[big orange news at the final curtain of year: Die Berliner Stadtreinigung versucht, den Müll besser als bisher zur Trennung zu bringen! Eine gemeinsame Pressemitteilung vom 10. Dezember erklärt´s. Wir fassen zusammen. Jörg Rudolph von &#8222;the Berliner Stadtreinigung&#8220; did 2012 a fine job, zu Deutsch: Jörg Rudolph von der Berliner Stadtreinigung tat 2012 einen feinen ... <a title="1326-12 &#8211; News: Die einheitliche Wertstofftonne kommt &#8211; Abfalltrennung wird 2013 einfacher!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/166812-news-die-einheitliche-wertstofftonne-kommt-abfalltrennung-wird-2013-einfacher/" aria-label="Mehr Informationen über 1326-12 &#8211; News: Die einheitliche Wertstofftonne kommt &#8211; Abfalltrennung wird 2013 einfacher!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" alt="" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" title="Die Berliner Orangen! BSR" alt="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<blockquote><p>big orange news at the final curtain of year: Die Berliner Stadtreinigung versucht, den Müll besser als bisher zur Trennung zu bringen! Eine gemeinsame Pressemitteilung vom 10. Dezember erklärt´s. Wir fassen zusammen.</p></blockquote>
<p>Jörg Rudolph von &#8222;the Berliner Stadtreinigung&#8220; did 2012 a fine job, zu Deutsch: Jörg Rudolph von der Berliner Stadtreinigung tat 2012 einen feinen Job. Oder ist es eher eine Art Berufung? Er berät, nicht brät, seine Kunden. Kürzlich kam sogar ein newsletter mit Weihnachtsmannmütze von ihm. Großartig. Jetzt gibt es noch einen drauf:</p>
<p>Berlin, SenStadtUm, BSR und Alba frönen einem abfalltechnischen Lust-Zugewinn: Jogurtbecher in die Gelbe Tonne, kaputtes Plastiksieb in die Orange Box oder zum Recyclinghof, das ist nicht besonders logisch und ab Januar 2013 auch vorbei. Ja, Müllinformatik, so ungefähr hieß das noch zu gründende Studienfach an der Freien Mülluniversität Berlin, um Berlinern beizubringen, wie man richtig trennt. In der neuen einheitlichen Wertstofftonne werden alle Abfälle aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien gesammelt – egal ob sie Verpackungen sind oder nicht.</p>
<p><span id="more-13368"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13372" aria-describedby="caption-attachment-13372" style="width: 579px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_EntsorgungsgebietenachZuständigkeit.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13372 " title="BSR/ALBA: Entsorgungsgebiete nach Zuständigkeit" alt="BSR/ALBA: Entsorgungsgebiete nach Zuständigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_EntsorgungsgebietenachZuständigkeit.png" width="589" height="590" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_EntsorgungsgebietenachZuständigkeit.png 842w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_EntsorgungsgebietenachZuständigkeit-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_EntsorgungsgebietenachZuständigkeit-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13372" class="wp-caption-text">BSR/ALBA: Entsorgungsgebiete nach Zuständigkeit</figcaption></figure>
<blockquote><p>Kurios ist aber: Seit Pressemitteilungen nicht mehr als Papierdruck an die Redaktionen verteilt werden, gilt ihre Entsorgung als mülltechnisch fast unbedenklich. Ein kleiner Rest von ihnen lebt allerdings weiter: als Substrat der Newsfilter im Internetz. Okay, das war´s, ich habe gepetzt.</p></blockquote>
<p>So wird die Abfalltrennung einfacher und dadurch – so die Erwartung – werden auch mehr Menschen zum Trennen animiert.</p>
<p>Im April dieses Jahres hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Berliner Stadtreinigung und die für die Verpackungsabfälle zuständigen dualen Systeme eine Vereinbarung zur Einführung dieser einheitlichen Wertstoffsammlung unterzeichnet. In den vergangenen Monaten haben die Firma ALBA, die die Ausschreibung der dualen Systeme für die Einsammlung von Leichtverpackungen in Berlin gewonnen hat, und die BSR die Details der praktischen Umsetzung geklärt.</p>
<p>Das Ergebnis:</p>
<p><strong>Ab Januar 2013 werden die Gelbe Tonne, die Gelbe Tonne Plus und die Orange Box zusammengeführt</strong>. Neue Behälter werden dafür aus ökologischen – und auch wirtschaftlichen – Gründen nicht aufgestellt. Zur Kennzeichnung werden alle Behälter sukzessive mit einem neuen erklärenden Aufkleber gekennzeichnet. Aber auch ohne Aufkleber gilt jede orangefarbene oder gelbe Tonne ab 1. Januar 2013 als neue Wertstofftonne. In den Sacksammelgebieten bleibt es beim Gelben Sack – allerdings wird auch dieser zum Wertstoffsack.</p>
<blockquote><p>Je oranger das grün, desto gelber das blau. #Credo erfolgreicher Mülltrennung</p></blockquote>
<figure id="attachment_13371" aria-describedby="caption-attachment-13371" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Die.Tonnen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13371" title="BSR/ALBA: Die Tonnen" alt="BSR/ALBA: Die Tonnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Die.Tonnen-1024x744.png" width="640" height="465" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Die.Tonnen-1024x744.png 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Die.Tonnen-300x217.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Die.Tonnen.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13371" class="wp-caption-text">BSR/ALBA: Die Tonnen</figcaption></figure>
<p><strong>Mit einem Informationsblatt werden BSR und ALBA die Berliner Haushalte über die neue Wertstofftonne informieren.</strong> Zudem stehen die Informationsmaterialien auch den Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen zur Verfügung.</p>
<p>Alle wesentlichen Informationen rund um die neue Wertstofftonne, wie Trennhilfen, und Service-Hotlines, sind ab sofort online unter <a title="externer Link" href="www.wertstofftonne-berlin.de" target="_blank">www.wertstofftonne-berlin.de</a> zu finden. Ab Januar 2013 sind dort auch die jeweils geltenden Abfuhrtermine verfügbar.</p>
<p>Elektrokleingeräte, Textilien, Holz und Datenträger dürfen nicht in die Wertstofftonne beziehungsweise den Wertstoffsack. Diese Stoffe können wie bisher auf den 15 Recyclinghöfen abgegeben werden. Für Elektrokleingeräte stehen zudem dort, wo die Bezirke dies genehmigt haben, rund 50 Container der BSR im öffentlichen Straßenland.</p>
<figure id="attachment_13369" aria-describedby="caption-attachment-13369" style="width: 625px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13369 " title="BSR/ALBA: Der Infoflyer, Vorderseite" alt="BSR/ALBA: Der Infoflyer, Vorderseite" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.png" width="635" height="317" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.png 907w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng-300x149.png 300w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13369" class="wp-caption-text">BSR/ALBA: Der Infoflyer, Vorderseite</figcaption></figure>
<p>ALBA und BSR übernehmen hinsichtlich der Abfuhr der neuen Wertstofftonne unterschiedlich große Stadtgebiete in Berlin. Die BSR wird danach in den Ortsteilen Wittenau, Reinickendorf, Alt-Hohenschönhausen, Neu-Hohenschönhausen, Britz, Mariendorf, Lankwitz und Lichterfelde die Abfuhr übernehmen. In den anderen Ortsteilen holt ALBA die neuen Wertstofftonnen ab.</p>
<p>Die Sortierung aller Inhalte der Wertstofftonne erfolgt ebenfalls ortsnah in Berlin, und zwar in der ALBA-Sortieranlage am Hultschiner Damm in Mahlsdorf.</p>
<blockquote><p>„Mit der einheitlichen Wertstofftonne ist es uns gelungen, auf Basis der bestehenden Gesetze die Wertstoffsammlung zu vereinfachen. Damit setzen wir nicht nur eine politische Forderung um, sondern machen das Trennen für die Bürgerinnen und Bürger einfacher. Ein weiterer Anreiz zum Trennen ist sicher auch, dass die Wertstofftonne gratis ist. Wir rechnen damit, dass bis zu 7 Kilogramm mehr recycelbare Materialien pro Jahr und Einwohner erfasst und der Verwertung zugeführt werden können“</p></blockquote>
<p>, so Staatssekretär für Verkehr und Umwelt Christian Gaebler aus Anlass der heutigen Vorstellung der neuen Tonne in Berlin.</p>
<figure id="attachment_13370" aria-describedby="caption-attachment-13370" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.Rueckseite.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13370 " title="BSR/ALBA: Der Flyer, Rückseite" alt="BSR/ALBA: Der Flyer, Rückseite" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.Rueckseite.png" width="636" height="317" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.Rueckseite.png 908w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/BSR_Der.Flyerpng.Rueckseite-300x149.png 300w" sizes="auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13370" class="wp-caption-text">BSR/ALBA: Der Flyer, Rückseite</figcaption></figure>
<blockquote><p>„Mit der neuen Wertstofftonne wird die Abfalltrennung für die Berlinerinnen und Berliner einfacher und umweltfreundlicher. Jeder Bürger trägt so ein Stück dazu bei, unsere endlichen Ressourcen zu schonen. Durch die gemeinsame berlinweite Tonne wird zum einen die Recyclingquote deutlich gesteigert und zum anderen erheblich Kohlendioxid eingespart“</p></blockquote>
<p>, so ALBA-Mitinhaber und -Vorstandsvorsitzender Dr. Eric Schweitzer.</p>
<p>„Ressourcen schonen, Klimawandel stoppen, mehr erneuerbare Energie, das sind wichtige gesellschaftliche Themen und da spielt auch die Abfallentsorgung eine Rolle. Je mehr Abfälle sauber getrennt werden, umso mehr Rohstoff kann wieder in den Kreislauf eingespeist werden. Die bunten Tonnen auf den Müllplätzen sind ein Zeichen dafür. Nutzen tut es allerdings nur, wenn möglichst alle mitmachen. Dieses Mitmachen wollen wir auch mit der neuen Wertstofftonne fördern“, meint Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Mit Materialien der der gemeinsamen Pressemitteilung von SenStadtUm, BSR und Alba vom 10. Dezember 2012)</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Verlinkt: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/bsr-alba-und-senstadtum-melden-anderungen-beim-hausmull" target="_blank">Pressemitteilung im Kurztext auf Hausverwaltungs-Homepage gotthal.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1212-12 &#8211; Beschriftung 2.0: Auf dem Multikultihinterhof wohnt ein Filosof oder mehrere, und jeder versteht jeden! Kannste ruhig reden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/155512/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/155512/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:42:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist 12:30 Uhr. Von irgendwo her ertönt ein Ferngebet: ♪♫♪ Artakalan ♪♪♫♫♪ Das bedeutet: Rest!! Ihr, der Rest! Nein, nicht ihr, der Rest. Artakalan Cöp, es ist Euer Restmüll, und den sollt´Ihr ordentlich entsorgen. Spricht der orangefarbene Müllentsorger und überall in Berlin richten ordentliche Multikultiberliner ihre Mülltüten Richtung Ringbahnstr. aus. Dort ist die BSR ... <a title="1212-12 &#8211; Beschriftung 2.0: Auf dem Multikultihinterhof wohnt ein Filosof oder mehrere, und jeder versteht jeden! Kannste ruhig reden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155512/" aria-label="Mehr Informationen über 1212-12 &#8211; Beschriftung 2.0: Auf dem Multikultihinterhof wohnt ein Filosof oder mehrere, und jeder versteht jeden! Kannste ruhig reden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12385-2" aria-describedby="caption-attachment-12385-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12385" title="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="640" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385-2" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es ist 12:30 Uhr. Von irgendwo her ertönt ein Ferngebet: ♪♫♪ Artakalan ♪♪♫♫♪ Das bedeutet: Rest!! Ihr, der Rest! Nein, nicht ihr, der Rest. Artakalan Cöp, es ist Euer Restmüll, und den sollt´Ihr ordentlich entsorgen. Spricht der orangefarbene Müllentsorger und überall in Berlin richten ordentliche Multikultiberliner ihre Mülltüten Richtung Ringbahnstr. aus. Dort ist die BSR nicht mal online, sondern zuhause. ♪♫ Artakalan&#8230;.</p></blockquote>
<p>Wer kennt das nicht? Auf dem Innenhof labert einer Müll. Um diesen korrekt zu entsorgen, sind hier auf diesem Hof alle Müllboxen dreisprachig beschriftet, deutsch, türkisch und arabisch. Weissu, Alder? Is voll toll korrekt, oder? Laberst Du Blech, ist Restmüll. Ey? Is Artakalan Cöp, ey?</p>
<p>Nein, im Ernst: Da hat sich jemand ein Bundesverdienstkreuz verdient. Im kleinen gesehen, verstanden, da sind verschiedene Ethnien, wohnen zusammen und die Beschriftung ist hilfreich: Schließlich ist Mülltrennung gesamtgesellschaftlich gewünscht. Auch die Araber dürfen ruhig&#8230;. &#8211; Von wegen Vorurteile und Beharren auf festen, gesamtdeutschen Rudimenten von Grundsätzen, pfeif drauf: Eine mehrsprachige Beschriftung, wie hier in der Maxstr./Ecke Schererstr. in Berlin-Wedding, das wäre doch vielleicht schon des Pudels Lösung. Bzw. des Drudels Kern.</p>
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