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	<title>#Müllabfuhr &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 21:54:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne ... <a title="2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/2151-26/" aria-label="Mehr Informationen über 2151-26 &#8211; #Buchveröffentlichung &#8211; Der Ritt auf dem Oktopus (Autor Prinz Rupi) &#8211; Auszug (Leseprobe) Der Amtsschimmel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23589" aria-describedby="caption-attachment-23589" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Verdingslichung_Icon.png" alt="#Verdingslichung_Icon" width="300" height="50" /></a><figcaption id="caption-attachment-23589" class="wp-caption-text">#Verdingslichung_Icon</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23612" aria-describedby="caption-attachment-23612" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23612" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Buchbesprechung_Icon_Banner.png" alt="Buchbesprechnung - gesichtspunkteDE - #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel" width="650" height="484" /><figcaption id="caption-attachment-23612" class="wp-caption-text">Buchbesprechnung &#8211; gesichtspunkteDE &#8211; #Buchbesprechung #Lesezeichenohnegleichen #Medienspiegel</figcaption></figure>
<figure id="attachment_23583" aria-describedby="caption-attachment-23583" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-23583" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg" alt="Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)" width="850" height="1331" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26.jpeg 1022w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-415x650.jpeg 415w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-654x1024.jpeg 654w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-768x1202.jpeg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Ruprecht.Frieling_Buch_September26-981x1536.jpeg 981w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23583" class="wp-caption-text">Buchtitel: Der Ritt auf dem Oktopus (Autor: Prinz Rupi) Mikrodramen aus dem echten Leben (VÖ September 2026)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man weiß nicht genau, bis wohin das Umland Berlins als Speckgürtel reicht. Wien? Leipzig, Dresden, New York City, Casablanca oder Magdeburg? In Deutschland quälen Menschen besondere Sorgen. In seiner Buch-Neuerscheinung Der Ritt auf dem Oktopus nimmt Buchautor Prinz Rupi Mikrodramen unter die Lupe. Hohe Relevanz und deutsche Wirklichkeit 2026 am Beispiel der Bestellung einer Biotonne zeigen, welche Vorgänge sich mühelos aneinanderreihen. Bis die Biotonne dann doch nicht kommt. Ein Survey: Wie zufrieden waren Sie? Aber ganz genau so. Es ist ein vergnügliches  Lotterleben im bewohnten Mehrfamilienhaus.</p></blockquote>
<h3>Der Amtsschimmel</h3>
<blockquote><p><strong>Mit <em>»Der Ritt auf dem Oktopus«</em> erscheint rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse das neue Buch von Prinz Rupi. Auf 192 Seiten versammelt der Band groteske Geschichten über jene Momente, in denen der ganz normale Alltag plötzlich die Beherrschung verliert. In »Der Amtsschimmel« genügt der Wunsch nach einer kleineren Biotonne, um einen Strudel aus Passwörtern, Formularen, Eigentümerzustimmungen und Vorgangsnummern auszulösen. Am Ende steht wieder eine große Tonne vor der Tür – und die Erkenntnis, dass der eigentliche Gegner nicht die Behörde ist, sondern der Vorgang.</strong></p></blockquote>
<p>Ich wollte eine kleinere Biotonne bestellen. Unsere bisherige fasste hundertzwanzig Liter. Das war für eine große Familie angemessen gewesen, doch inzwischen produzierten wir deutlich weniger Biomüll und stellten Woche für Woche einen nahezu leeren Behälter an die Straße. Ich wollte ihn gegen einen kleineren austauschen. Kleinigkeit, dachte ich. Doch das erwies sich als ein naiver Gedanke.</p>
<p>Auf der Internetseite unseres Entsorgungsbetriebs fand ich unter »Bürgerservice«, »Abfallwirtschaft« und »Behältermanagement« einen Link mit der vielversprechenden Überschrift: »Tonnengröße ändern – einfach online.« Wie praktisch, dachte ich. Wozu gibt es das Internet, wenn nicht, um lästige Behördengänge mit wenigen Klicks zu erledigen? »Willkommen im digitalen Bürgerportal«, stand dort. »Wir machen Verwaltung einfach.«</p>
<p>Zunächst musste ich eine Reihe von Cookies akzeptieren und siebenunddreißig Seiten Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis nehmen. Ich bestätigte, alles gelesen und verstanden zu haben. Das war gelogen, aber anders kam ich nicht ins System.</p>
<p>Nun sollte ich mich identifizieren. Dazu benötigte ich meinen Personalausweis mit freigeschalteter Onlinefunktion, ein NFC-fähiges Mobiltelefon, die Ausweis-App und meine sechsstellige PIN. Die wusste ich nicht mehr. Unter »PIN vergessen?« erfuhr ich, dass ich eine neue beantragen könne, wozu ich mich identifizieren müsse. Mit einer Super-PIN. Nach längerem Suchen entdeckte ich die Alternative, sie persönlich im Bürgeramt zurücksetzen zu lassen. Allerdings waren für dieses Anliegen keine Termine verfügbar. Man empfahl mir den komfortablen Onlinedienst. Ich begann, die Biotonne mit anderen Augen zu betrachten. War sie doch nicht zu groß? Aber mein Ehrgeiz war geweckt.</p>
<p>Über ein Servicekonto gelangte ich ins Bürgerportal. Das Passwort musste mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Ich erfand eines, denn mit Worten kann ich umgehen. Das System nannte es unsicher und lehnte ab. Ergeben ergänzte ich zwei Ausrufezeichen, eine Jahreszahl und ein Wort auf Sanskrit. Nun war es sicher. Ich sollte es zur Sicherheit erneut eingeben. Doch mittlerweile hatte ich es längst wieder vergessen. Nach endlosen Versuchen besaß ich ein Bürgerkonto und gelangte zum eigentlichen Antrag. Dort wurde gefragt, ob ich Eigentümer, Mieter, Pächter, Erbbauberechtigter, Hausverwalter, Verfügungsberechtigter oder »sonstiger Nutzungsberechtigter im Sinne der Abfallsatzung« sei. Ich war Eigentümer. Das erschien mir unkompliziert. Das System verlangte die Grundstücksnummer, die Adresse genügte nicht. Ergo suchte ich im Grundbuch nach Gemarkung, Flur und Flurstück und hantierte mit Zahlen, die offenbar seit Friedrich dem Großen darauf gewartet hatten, bei der Verkleinerung einer Biotonne wieder Bedeutung zu erlangen.</p>
<p>Ergänzend wollte das Portal wissen, warum ich die Tonne verkleinern wolle. Ich wählte aus den vorgegebenen Optionen »Verringerung des Abfallaufkommens«. Darauf erschien die Aufforderung, diese Verringerung zu begründen. Ich schrieb: »Wir haben weniger Biomüll.« Das war dem System zu wenig. Ergeben formulierte ich: »Aufgrund veränderter Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ist das in unserem Haushalt regelmäßig anfallende Volumen kompostierbarer organischer Abfälle deutlich zurückgegangen.« Damit war das System zufrieden. Anschließend wollte es wissen, wodurch sich unsere Lebengewohnheiten verändert hätten. Ich schrieb: »Wir essen weniger.« Sofort leuchtete ein Warnhinweis: »Bitte keine gesundheitsbezogenen Angaben!«</p>
<p><span id="more-23584"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_23619" aria-describedby="caption-attachment-23619" style="width: 240px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23619" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png" alt="#Seitentrenner (250 Pixel)" width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein.png 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Seitentrenner_Katze_Freigestelt_klein-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-23619" class="wp-caption-text">#Seitentrenner (250 Pixel)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_19300" aria-describedby="caption-attachment-19300" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19300" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png" alt="Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung" width="850" height="1032" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png 988w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-535x650.png 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-843x1024.png 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-768x933.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19300" class="wp-caption-text">Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Ritt auf dem Oktopus« handelt von Bürokraten und Bildungsbürgern, Gourmets und Kunstkennern, Erben, Hotelgästen und Feiernden. Vor allem aber handelt das Buch von uns allen.</p></blockquote>
<p>Weiterhin sollte ich erklären, wie viele Personen im Haushalt lebten. Weshalb die Behörde, die mir regelmäßig Gebührenbescheide schickte, dies nicht wusste, blieb unklar. Ich lud eine Meldebescheinigung hoch. »Dateiformat nicht zulässig.« Es war eine PDF-Datei. Erlaubt waren PDF-Dateien, doch die Datei war zu groß. Nach der Komprimierung galt sie als unleserlich. Ich fotografierte die Bescheinigung, wandelte das Foto wieder in eine PDF-Datei um, verkleinerte diese und lud sie hoch. Das wurde akzeptiert.</p>
<p>Ich empfand die Freude eines Bergsteigers, der nach tagelangem Aufstieg durch Nebelwände erstmals den Gipfel sieht.</p>
<p>Doch das Portal kannte keine Gnade und verlangte eine Erklärung zur Eigenkompostierung. Ich betrieb keine. »Entfällt« war dennoch unzulässig, denn es handelte sich um ein Pflichtfeld. Ich klickte auf »Nein«. Darauf erschien die Frage: »Warum erfolgt keine Eigenkompostierung?« Ich schrieb: »Weil ich keinen Komposthaufen habe.« Das System verlangte Präzisierung. »Ich besitze keinen Komposthaufen« reichte aus. Danach musste ich bestätigen, dass die kleinere Tonne für unser Abfallaufkommen ausreiche, dass ich bei Mehrbedarf wieder eine größere beantragen müsse und dass eine missbräuchliche Verringerung des Behältervolumens ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen könne. Ich begann mich zu fragen, ob Männer in kleinkarierten Jacken überwachten, wie viele Kartoffelschalen ich entsorgte.</p>
<p>Schließlich erreichte ich die letzte Seite. »Antrag kostenpflichtig absenden.« Der Austausch kostete 28,50 Euro. Ich war inzwischen so weit gekommen, dass ich sogar hundert Euro bezahlt hätte. Ich klickte auf »Absenden«. Ein kleiner Kreis drehte sich. Dann erschien: »Ihre Sitzung ist aus Sicherheitsgründen abgelaufen.« Ich wurde still. Draußen stand die Biotonne. Hundertzwanzig Liter. Grün. Unerschütterlich. Ich begann von vorn.<br />
Beim zweiten Versuch war ich schneller. Nach nur siebenundvierzig Minuten gelang es mir, den Antrag abzusenden. Sofort erhielt ich eine Antwort: »Ihr Vorgang wurde erfolgreich angelegt.« Er erhielt eine Nummer, die eher zu einem sowjetischen Satellitenprogramm gepasst hätte. Von diesem Augenblick an war die Biotonne kein Behälter mehr. Sie war ein Vorgang.</p>
<p>Drei Tage später bekam ich eine weitere Nachricht. Zur abschließenden Bearbeitung werde die Zustimmung des Grundstückseigentümers benötigt. Ich war der Grundstückseigentümer. Das hatte ich angegeben. Nun griff ich zum guten alten Telefon. Damit ließ sich in einem früheren Leben manches in wenigen Minuten mit einem Sachbearbeiter klären.</p>
<figure id="attachment_12391" aria-describedby="caption-attachment-12391" style="width: 839px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12391" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg" alt="Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg" width="849" height="478" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit.jpg 1400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/FdT_DSC01404_Spargelzeit-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12391" class="wp-caption-text">Spargelzeit! Innenansicht #Biomüll Tonne #Kreuzberg</figcaption></figure>
<p>Nach zweiundzwanzig Minuten nervtötender Warteschleifenmusik meldete sich eine menschliche Stimme. Eine Dame bestätigte, dass im System meine Eigentümereigenschaft vermerkt sei. »Dann stimme ich zu«, sagte ich. Das gehe leider nicht, erklärte sie. Die Zustimmung müsse vom Eigentümer selbst erklärt werden. »Das bin ich.« – »Ja.« – »Und ich erkläre Ihnen gerade, dass ich zustimme.« Telefonisch dürfe man das nicht entgegennehmen, per E-Mail aus Datenschutzgründen ebenfalls nicht. Ich müsse Formular E-17 ausfüllen: »Eigentümerzustimmung zur Veränderung des grundstücksbezogenen Behälterbestandes.« Ist der Bürokratismus eine Erfindung aus Deutschland? Ich druckte es aus, bestätigte mir selbst mit meiner Unterschrift, dass ich meinem eigenen Antrag zustimmte, scannte es wieder ein und lud es ins digitale Portal. Für einen Augenblick empfand ich ein tiefes Gefühl demokratischer Selbstbestimmung.</p>
<p>Eine Woche später kam ein Brief. Ein echter Brief. Auf Papier. Darin teilte mir die Behörde mit, das von mir beantragte Behältervolumen von sechzig Litern werde an meinem Wohnort nicht angeboten. Verfügbar seien achtzig oder vierzig Liter. Ich entschied mich für achtzig. Dazu müsse ich einen Änderungsantrag stellen. Im Bürgerportal. Mein Passwort war inzwischen aus Sicherheitsgründen abgelaufen. Nachdem ich ein neues erfunden hatte, verlangte das Portal eine Begründung für die Änderung. Ich schrieb: »Weil die von mir beantragte Tonne nicht existiert.« Das System bat um eine sachliche Formulierung. Also schrieb ich: »Das ursprünglich beantragte Behältervolumen steht laut Mitteilung der zuständigen Stelle nicht zur Verfügung.« Das wurde akzeptiert.<br />
Zwei Wochen später hielt ein orangefarbener Lastwagen vor unserem Haus. Ein Mann stieg aus, nahm die Biotonne mit und stellte eine neue hin. Sie fasste hundertzwanzig Liter. »Das ist dieselbe Größe wie vorher«, sagte ich fassungslos. Der Mann sah auf sein Tablet. »Hier steht Austausch.« – »Aber gegen eine kleinere.« Er sah noch einmal nach. »Davon steht hier nichts.« – »Warum tauschen Sie sie dann aus?« Er zuckte mit den Schultern. »Auftrag ist Auftrag.« Dann fuhr er davon. Die neue Tonne glänzte. Sie war entschieden schöner als die alte.</p>
<p>Am nächsten Tag erhielt ich den Gebührenbescheid über 28,50 Euro. Ich legte Widerspruch ein. Das war ein Fehler, denn mein Einspruch eröffnete einen neuen Vorgang. Die Gebührenstelle erklärte, der Behälteraustausch sei ordnungsgemäß erfolgt; für Fragen zur Tonnengröße sei sie nicht zuständig. Die Behälterstelle verwies bei abgeschlossenen Vorgängen auf die Gebührenstelle. Der Entsorgungsbetrieb erklärte, er führe lediglich die ihm übermittelten Aufträge aus. Das Bürgerportal erklärte gar nichts. Es bot mir stattdessen einen Chatbot namens MIA an.</p>
<p>»Hallo! Wie kann ich helfen?«, fragte MIA mit Piepsstimme. Ich schrieb: »Ich wollte eine kleinere Biotonne und habe wieder eine große bekommen.« MIA antwortete: »Das Thema Biotonne scheint Sie zu interessieren« und fragte, ob ich eine Tonne bestellen oder abbestellen wolle. Beides verneinte ich. Darauf verabschiedete sie sich: »Vielen Dank. Ihr Feedback hilft uns, unseren Service zu verbessern.«</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 841px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12385" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg" alt="#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="851" height="567" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">#Restmüll deutsch-türkisch-arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Drei Monate waren inzwischen vergangen. Ich besaß zwölf E-Mails, vier Briefe, zwei Gebührenbescheide, drei Vorgangsnummern, ein Bürgerkonto, mehrere Passwörter und immer noch eine zu große Biotonne. Während ich darüber nachdachte, mir einen Aktenordner zuzulegen, um die Digitalisierung ausdrucken und ordentlich abheften zu können, trudelte ein weiterer Brief ein. Mein ursprünglicher Antrag sei abschließend geprüft worden. Fassungslos las ich: »Die von Ihnen gewünschte Verringerung des Behältervolumens ist grundsätzlich möglich. Eine gesonderte Genehmigung ist hierfür nicht erforderlich. Ihr Antrag wird daher als gegenstandslos betrachtet und der Vorgang geschlossen.«</p>
<p>Ich ging hinaus. Die Biotonne stand am Straßenrand. Groß. Grün. Leer. Ich hob den Deckel und schaute hinein. Hundertzwanzig Liter behördlich verwaltete Luft. Am Griff klebte ein Aufkleber: »Gemeinsam für weniger Abfall.« In diesem Augenblick begriff ich, dass ich verloren hatte. Nicht gegen einen Beamten. Nicht gegen eine Behörde. Nicht einmal gegen ein Gesetz. Ich hatte gegen den Vorgang verloren. Der Amtsschimmel hatte mich nicht niedergetrampelt. Er hatte mich ordnungsgemäß bearbeitet.<br />
Zwei Tage später erhielt ich wieder Elektropost: »Wie zufrieden waren Sie mit unserem digitalen Bürgerservice?« wollte das Amt von mir wissen. Darunter befanden sich fünf Sterne. Ich wollte keinen einzigen anklicken. Das war jedoch nicht vorgesehen. Die Bewertung war ein Pflichtfeld. Also klickte ich auf einen Stern.</p>
<p>Sofort erschien die Meldung: »Es tut uns leid, dass Sie unzufrieden sind. Bitte schildern Sie uns Ihr Anliegen.«</p>
<p>Und darunter stand:<br />
»Neuen Vorgang anlegen.«</p>
<p>Leseprobe aus<br />
Prinz Rupi<br />
DER RITT AUF DEM OKTOPUS<br />
Mikrodramen aus dem realen Leben<br />
192 S. Paperback, € 10,-</p>
<figure id="attachment_23552" aria-describedby="caption-attachment-23552" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23552" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png" alt="#Linkwegweiser 200 Pixel" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26.png 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/07/Linkwegweiser_200Pixel_24.07.26-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23552" class="wp-caption-text">#Linkwegweiser 200 Pixel</figcaption></figure>
<ul>
<li>Website &#8211; <a href="https://ruprechtfrieling.de/der-ritt-auf-dem-oktopus/" target="_blank" rel="noopener">Der Ritt auf dem Oktopus ist erschienen</a></li>
<li>Leseprobe: <a href="https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8" target="_blank" rel="noopener">https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8 (via Amazon)</a></li>
<li>Gedanken-Ratatouille: <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/GedankenRatatouille_28.09.26_Biotonne.Prinz_.Rupi_.png">Mein Résumé zur Biotonnen-Räuberpistole von Prinz Rupi</a></li>
</ul>
<p>Worte-Innovation <strong>#Verdingslichung</strong> (entwickelt vor längerer Zeit, Definition bislang jedoch noch nicht genau genug vorgenommen. Dieses angesichts der Buchveröffentlichung neu ins Auge gefasst (ouch) am 28.09.26 &#8211; Hashtag neu gesetzt erstmals</p>
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		<title>2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3290-25/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3290-25/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:03:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland funktioniert nicht mehr. Aus und vorbei. Ein Beispiel aus der Gegenwart. Das Müllproblem &#8211; Alle labern Müll &#8211; Besser wird nicht die Müllentsorgung, sondern das Behinderungsmanagement (Mit kleinen Tablets auf den Müllwagen, wo das Personal angewiesen ist, Behinderungen zu dokumentieren, anstatt den Müll zu entsorgen) Ein Systemkritik In Schöneberg am Wartburgplatz parken viele. Immer ... <a title="2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3290-25/" aria-label="Mehr Informationen über 2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p>Deutschland funktioniert nicht mehr. Aus und vorbei. Ein Beispiel aus der Gegenwart.</p>
<p><strong>Das Müllproblem</strong> &#8211; Alle labern Müll &#8211; Besser wird nicht die Müllentsorgung, sondern das Behinderungsmanagement<br />
(Mit kleinen Tablets auf den Müllwagen, wo das Personal angewiesen ist, Behinderungen zu dokumentieren, anstatt den Müll zu entsorgen)</p>
<p><strong>Ein Systemkritik</strong></p>
<p>In Schöneberg am Wartburgplatz parken viele. Immer wieder parken rücksichts- und gedankenlose Menschen Autos in der Grundstückszufahrt, wo der Bürgersteig abgesenkt ist. Parken verboten. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) holt paar Mal den Hausmüll-Großcontainer (1.100 L) nicht ab, genauer: Sie behauptet, die Grundstückszufahrt sei zugeparkt gewesen. Wer die örtlichen Verhältnisse kennt denkt, die haben einen Vogel. Oder mehrere.</p>
<p>Die Wegstrecke zwischen Müllgefäß (im Innenhof) bis zur Bürgersteigkante beträgt rechnerisch 24 Meter. Mitberücksichtigt ist die Wegstrecke von 5 m über den Bürgersteig. Transportgebühr 1. weist aus: &#8222;über 15 bis 30 m Entfernung&#8220;. Dieses ist die vereinbarte Regel. Von ihr wird jahrelang -schon immer- Gebrauch gemacht. Eine Wohnungseigentümerin hat sich an die BSR gewendet, um es telefonisch aufzuklären. Antwort: Wenn Sie erreichen wollen, dass wir Container weiterschieben, muss eine andere Transportgebühr vereinbart werden. Zum Beispiel: Die Transportgebühr 2 &#8222;über 30 bis 50 m Entfernung&#8220;. &#8211; Aha, die Lösung? &#8211; Nein.</p>
<p><span id="more-19294"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<figure id="attachment_19300-2" aria-describedby="caption-attachment-19300-2" style="width: 978px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19300" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png" alt="Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung " width="988" height="1200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png 988w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-535x650.png 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-843x1024.png 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-768x933.png 768w" sizes="auto, (max-width: 988px) 100vw, 988px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19300-2" class="wp-caption-text">Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung</figcaption></figure>
<p>Wenn der Weg 24 m beträgt, erspart die BSR ggü. dem härtesten wöchentlich bis zu 6 m &#8211; bezahlt werden bis zu 30 m. Die lassen wir uns jetzt anteilig gutschreiben. Wenn die Lösung darin besteht, weitere Transportwege zu realisieren, ist die Aufstockung Tarifklasse 1 auf 2 (bis zu 50 m) nicht angemessen. Hier ist ggü. den Tarifmodellen am Telefon in Ansatz zu bringen: Gesunder Menschenverstand. Hieran fehlt es immer. Man fragt sich, ob Menschen mit zu vielen Regeln schwachsinnig geworden sind. Regeln ersetzen in Deutschland schon immer das Denken an und für sich.</p>
<p>Wenn die Grundstückszufahrt zugeparkt ist, kann der 24 m-Weg nicht verwendet werden. Dieses wird mit mitgeführten Tablets durch die Mitarbeiter dokumentiert. Was den Tablets fehlt: Gesunder Menschenverstand. Den Mitarbeitern auch. Sie sind vorschriftenbesoffen. Sie wenden die Regeln gegen die Wirklichkeit an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6350" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" alt="" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft: Die Aussage ist korrekt: Um Saft aus einer Zitrone zu gewinnen, muss man sie quetschen. Um die Saftausbeute zu erhöhen und Spritzer zu vermeiden, kann man die Zitrone vor dem Auspressen mit leichtem Druck über eine Arbeitsplatte rollen, um die Saftkammern aufzubrechen, oder sie mit einer Gabel einstechen, um den Druck auf die Saftzellen zu reduzieren.</p></blockquote>
<p>Erstens: Wenn ausnahmsweise eine Zufahrt zugeparkt ist, muss man (schon immer) alternative Wege suchen. Das war doch schon immer so. Wirtschaftlich vernünftig denkende Müllmänner fahren ihr Einsatzfahrzeug paar Meter weiter (hier ca. 4 bis 5 Meter). Der Entsorgungsfokus im öffentlichen Straßenland von zwei nebeneinander liegenden Grundstücken ist gemittelt. Die wirtschaftliche Vor- und Nachteile beider Entsorgungskunden ist nutzungsadäquat. Hä?</p>
<p>Die Einfahrt des Nachbarn ist eine Grundstückszufahrt, weil auf dem Grundstück Parkplätze und Garagen stehen. Dort parkt niemand die Zufahrt zu. Der Umweg des Müllmanns von 4 bis 5 m (ausnahmsweise), um unser Grundstück sachgerecht zu entsorgen, ist ohne andere Vereinbarungen zu leisten. Schwierigkeiten des Alltags sind nicht an einzelnen Kunden willkürlich festzumachen. Ausnahmsweise muss dieses hingenommen werden. Rechtshaberei und die Höherstufung auf weitere Regelwege ist nicht angebracht. Der Regelfall ist in unserem Beispiel 24 m, siehe oben.</p>
<p>Die BSR muss Personal in diesem Punkt fortbilden und wieder stärker anweisen, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu verrichten. Dieser Behinderungsscheiß ist abzustellen, er ist eine Ausrede. Einzelne Grundstückseigentümer haben keine Zeche in der Verlagerung von Kostenumlagen auf private Haushalte, wenn die Gründe im öffentlichen Straßenland zu suchen sind. Hierfür müsste -wenn dann- die öffentliche Hand einspringen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts weiß natürlich die Rechtsabteilung, dass da was dran ist.</p>
<p>Nicht nur für Müllmänner gilt: Es ist komplett sinnlos, binär zu denken. Nullen oder Einsen als Ja oder Nein zur Containerabholung sind unfaire, wirklichkeitsfremde, künstlich geschaffene Ausreden. Binäres Denken: Callcenter mit Tarifausreden, anstatt Mülltonnen abzuholen, Tariferhöhungen, weil Müllmänner eine zugeparkte Grundstückszufahrt nicht händeln können, Bullshit.</p>
<p>Unerträgliche Weltschmerzen von Hausverwaltern, sich mit Scheiß auseinanderzusetzen. Vorschriftenabsolutismus kennen wir nur von Entsorgungsunternehmen, die dem Land Berlin gehören. In Frage kommen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (auffällig, absolutistisches Monster) oder Berlin Recycling GmbH (weniger absolut, seltener). Die gesamte Privatwirtschaft kennt sowas gar nicht. Es spielt dort schlicht keine Rolle. Vorschriften, Vorschriften, Vorschriften. Die Kernkompetenz der Orangen lautet Tonnen entsorgen. Punkt.</p>
<p>Labert keinen Müll.</p>
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		<title>2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 08:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Alba]]></category>
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		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Textbausteine]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wertstofftonne ist kaputt in Berlin-Weißensee. Das meldet der Hausmeister, die Hausverwaltung gibt die Meldung an Alba Berlin weiter. Man könnte auch fragen: &#8222;Warum merken die das denn nicht selbst?&#8220; Aber so ist nun mal der Zeitgeist. Immer mehr wird zentralisiert, optimiert und zusammengezogen. Was folgt? Es folgt die komplette Verschriftlichung des Lebens. Natürlich war ... <a title="2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/" aria-label="Mehr Informationen über 2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_6342" aria-describedby="caption-attachment-6342" style="width: 612px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6342" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg" alt="Gelbe Tonne, falsch befüllt" width="622" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg 622w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 622px) 100vw, 622px" /><figcaption id="caption-attachment-6342" class="wp-caption-text">Gelbe Tonne, falsch befüllt</figcaption></figure>
<p>Die Wertstofftonne ist kaputt in Berlin-Weißensee.</p>
<p>Das meldet der Hausmeister, die Hausverwaltung gibt die Meldung an Alba Berlin weiter. Man könnte auch fragen: &#8222;Warum merken die das denn nicht selbst?&#8220; Aber so ist nun mal der Zeitgeist. Immer mehr wird zentralisiert, optimiert und zusammengezogen. Was folgt?</p>
<p>Es folgt die komplette Verschriftlichung des Lebens.</p>
<p>Natürlich war auch Alba betriebsintern nicht untätig. Man hat so lange nach den passenden Worten gesucht für genau diesen Fall. Inzwischen gibt es allerdings einen Textbaustein, der alles hübsch nach guten, freundlichen Service aussehen lässt. Gleichzeitig sichert er das gefährliche Handeln von Alba ab. Es geht um den Austausch der defekten Tonne. Auf unsere Meldung Wertstofftonne kaputt, bitte austauschen, befassen wir uns am 9. April (zeitversetzt zum 1. April übrigens) mit folgendem Textbaustein, der wohl dann immer an die Grundstückseigentümer geschickt. Ich denke über den Wert der Formulierungen nach.</p>
<p><span id="more-18774"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/fOrUPkPT0y0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
2RAUMWOHNUNG &#8211; Wir sind die anderen (Official Video)</p>
<p>Ein Tausch der defekten Wertstofftonne erfolgt am Mittwoch 15.04.2020. Alba schreibt uns:</p>
<blockquote><p><strong>Bitte beachten Sie: </strong></p>
<p>Bei solchen Angelegenheiten handelt es sich um eine eigens dafür vorgesehene Sondertour. Diese Sondertour verfügt über keinerlei Schlüssel und darf ebenso wenig private Grundstücke betreten. In der Regel sind diese Fahrer von <strong>06:00- 21:00 Uhr</strong> unterwegs um Behälter auszutauschen, neuaufzustellen oder (nur) abzuholen. In diesem Zeitfenster sollte der Zugang zu den Behältern freizugänglich sein. Bei Neuaufstellungen müsste der Behälter durch einen Hauswart an den dafür vorgesehenen Müllplatz zurückgestellt werden. <strong>Behälter, welche ausgetauscht oder abgeholt werden sollen, müssen an die Grundstücksgrenze bereitgestellt und anschließend der neue Behälter wieder zurückgestellt werden.</strong></p></blockquote>
<p>Die kürzestmögliche Antwort auf einen solchen Textbaustein ist denkbar, sie lautet:</p>
<blockquote><p>Wir haben Ihren Text überprüft und als Aufgabenverlagerung und großes Brimborium Ihrerseits empfunden. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie die Tonne einfach austauschen, wie es als Ihre Kernaufgabe seit Einführung der Müllentsorgung gang &amp; gäbe ist. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir die textliche Aufführung von möglichst vielen hausgemachten Bedenken Ihrerseits, woran so ein Alltagsauftrag scheitern könnte, nicht als die Wahrnehmung unserer Kernaufgaben betrachten. Sie handeln. Wir leben. Danke.</p></blockquote>
<p>Das Kopfkino Blogwart geht an und rattert. Was? Stichworte zu Albas Textbaustein an mich.</p>
<ul>
<li>Euer Problem: Ist mir egal, Sondertour hin, her, die Tonne ist wichtig.</li>
<li>Euer Problem: Ihr habt also auf Sondertouren keine Schlüssel. Auch nicht unser Problem. Ist es richtig, das über Sondertouren zu machen? Geht mich nichts an.</li>
<li>Euer Problem: Ihr kündigt mir ein Zeitfenster vom 6 Uhr morgens bis 21 Uhr an. Aha. Muss ich in meinem Büro erreichbar sein? Es ist woanders. Soll ich jemandem Bescheid sagen müssen? Kann ich jemanden verpflichten, in dieser Zeit abrufbereit zu sein und zu helfen?</li>
<li>Der Zugang soll in dieser Zeit freizugänglich sein. Wunderbarer Wunschtraum: Leutz, das wird wohl nicht klappen. Aber klappt es nicht, sind wir dann Schuld? Denn wir wussten ja genau Bescheid.</li>
<li>Unverschämt: Irgend jemand hat sich ausgedacht, dass die Aufgabe, Müll zu entsorgen, von Verwalterhilfskräften erledigt werden muss. Man fasst es nicht. Judith Holofernes hat der Bildzeitung vor ca. 10 Jahren auf die Frage geantwortet, ob sie sich an einer Werbekampagne der Bildzeitung beteiligen will.</li>
</ul>
<p>Sie sagte:</p>
<p><strong>Ich glaub, es hackt.</strong></p>
<p>Das ist abschließend verlinkt.</p>
<p>Mehr fällt mir zu dieser Unverschämtheit, sich die Welt schön gerade zu biegen, auch nicht mehr ein.</p>
<p>Alba Berlin und die Servicefreundlichkeit beim Thema Wertstofftonne.</p>
<p>Immer alles auf die Anderen.</p>
<p><strong>Die Anderen, das sind wir. </strong></p>
<p>Weiterführend</p>
<ul>
<li>Netzpolitik: <a href="https://netzpolitik.org/2011/fur-bild-werben-ich-glaube-es-hackt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie Judith Holofernes (Wir sind Helden) die Bildzeitung bearbeitete</a></li>
</ul>
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		<title>2102-19 &#8211; Tageslied: Red keinen Müll. Und dann sing bitte auch keinen&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3251-19-tageslied-red-keinen-muell-und-dann-sing-bitte-auch-keinen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 08:15:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
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		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Rainer Johann Gross &#8211; Müllmann, komm her! (Kinderlied) &#8211; Müll Das Thema Müllreden ist bekanntlich dieser Tage in aller Munde. Das Tageslied der Woche heißt deswegen &#8222;Müllmann, komm her!&#8220; Apropos lüstern klemmen: Hol den Kellerschleicher von den Lüsterklemmen weg. Auch wenn Simonetta oben Schmiere steht, falls jemand kommt. Alle wissen Bescheid, Freundchen. Mach die Abdeckung ... <a title="2102-19 &#8211; Tageslied: Red keinen Müll. Und dann sing bitte auch keinen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3251-19-tageslied-red-keinen-muell-und-dann-sing-bitte-auch-keinen/" aria-label="Mehr Informationen über 2102-19 &#8211; Tageslied: Red keinen Müll. Und dann sing bitte auch keinen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18680" aria-describedby="caption-attachment-18680" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18680" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Tageslied.png" alt="Icon #Tageslied" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18680" class="wp-caption-text">Icon #Tageslied</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/fnuKAzdGnQo" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Rainer Johann Gross &#8211; Müllmann, komm her! (Kinderlied) &#8211; Müll</p>
<blockquote><p>Das Thema Müllreden ist bekanntlich dieser Tage in aller Munde.</p></blockquote>
<p>Das Tageslied der Woche heißt deswegen &#8222;Müllmann, komm her!&#8220;</p>
<p>Apropos lüstern klemmen: Hol den Kellerschleicher von den Lüsterklemmen weg. Auch wenn Simonetta oben Schmiere steht, falls jemand kommt. Alle wissen Bescheid, Freundchen. Mach die Abdeckung wieder zurück auf die Verteilerdose. Der älteste Elektrikerwitz, den ich kenne: &#8222;Bist wohl Elektriker geworden, weil Du nen Kurzen in der Hose hast?&#8220; Gelächter, Schenkelklopfer. Ist das lustig? Eher nicht, um ehrlich zu sein. Ob er nen Harten schiebt, weil er keinen mehr kriegt? Noch so&#8217;n übler Kalauer. Aua.</p>
<p>Gossensprache 1.0 &#8211; also aus der Zeit vorm Internet.</p>
<p>Im Wedding hat einer mit Luftdruckmunition auf Verteiler geschossen im Keller. Sachen gips: Bleibt nur zu hoffen, sie schießen nicht auf Kellerkinder. Die ganze Sache ist absurd und krank. Wie der mit den Nüstern flämt, wenn die Lüster klemmt. So ein kranker Mist.</p>
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		<title>1298-12 &#8211; Positionen: Vom Umgang mit Müllmännern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164012-positionen-vom-umgang-mit-mullmannern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 09:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Müll]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[BSR]]></category>
		<category><![CDATA[Friesenstr.]]></category>
		<category><![CDATA[Schwiebusser Str.]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke Die plump vertrauliche Anrede &#8222;Hallo Müllmänner&#8220;,  verwendet in einer Email an drei Entsorger für Müll, Papier und &#8222;grünem Punkt&#8220;, ist möglicherweise eine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts. Richtigerweise müsste es heißen: &#8222;Hallo Müllmenschen!&#8220; Oder &#8222;Müllleute&#8220;. Müllmänner, das war gestern, oder? They kehr doch for us.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5352-2" aria-describedby="caption-attachment-5352-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352-2" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p>Merke</p>
<p>Die plump vertrauliche Anrede &#8222;Hallo Müllmänner&#8220;,  verwendet in einer Email an drei Entsorger für Müll, Papier und &#8222;grünem Punkt&#8220;, ist möglicherweise eine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts. Richtigerweise müsste es heißen: &#8222;Hallo Müllmenschen!&#8220; Oder &#8222;Müllleute&#8220;. Müllmänner, das war gestern, oder? They kehr doch for us.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/153311/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 06:57:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot Die Werbe- und Vertriebskanäle der städtischen Entsorgungsbetriebe ändern sich. In Zeiten des Web 2.0 hat sich jetzt die Berliner Stadtreinigung entschieden, nicht mehr wie früher in &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220; für die städtischen Mülldienste zu werben (Link unten), sondern jedem Apple-iPhone und -iPad-Benutzer eine so genannte App kostenfrei ... <a title="1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/153311/" aria-label="Mehr Informationen über 1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<dl id="attachment_12206" class="wp-caption alignnone" style="width: 421px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12206" title="BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png" alt="BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot" width="411" height="548" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png 411w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot</dd>
</dl>
<blockquote><p>Die Werbe- und Vertriebskanäle der städtischen Entsorgungsbetriebe ändern sich. In Zeiten des Web 2.0 hat sich jetzt die Berliner Stadtreinigung entschieden, nicht mehr wie früher in &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220; für die städtischen Mülldienste zu werben (Link unten), sondern jedem Apple-iPhone und -iPad-Benutzer eine so genannte App kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Praktisch: Es wurden Kartendaten des Berliner Straßen- und Verkehrswegekenners kaupert media gmbh integriert.</p></blockquote>
<p>Praktisch, praktisch: Man blättert das Abfall-Abc auf und sucht nach einem eigenen Suchbegriff, in unserem Beispiel: Kondome. Aha! Kondome sind Hausmüll und an den meisten Stationen abzugeben. Klasse, endlich eine fundierte und hochoffizielle Beratung darüber, wo ich welchen Müll entsorge. Was sollen wir lange herumreden, einfach sich so einen runterholen, installieren, fertig ist die Laube. Letzteres alte Berliner Redensart.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>iTunes: <a title="externer Link" href="http://itunes.apple.com/de/app/bsr-berliner-stadtreinigung/id510910166?mt=8" target="_blank">Die BSR-Abfallapp kannst du hier kostenlos downloaden</a>!</li>
<li>Kenntnisreich: <a title="externer Link" href="http://www.kauperts.de" target="_blank">kauperts.de kennt sich seit 1947 in Berlin bestens aus</a></li>
<li>Highlight: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_blank">Die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
<p> ;</p>
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		<title>932-11 &#8211; News: Matthias Brauner (CDU-Abgeordneter, Berlin) begrüßt den Erhalt von Müllabwurfanlagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/127411/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/127411/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kurswechsel in der Koalition ist daher richtig. Denn die CDU-Fraktion hat bereits Anfang Mai dieses Jahres einen entsprechenden Antrag zur Offenhaltung der Müllabwurfanlagen ins Parlament eingebracht. Dieser beinhaltet den Kompromiss, dass der Weiterbetrieb dieser Anlagen unter der Voraussetzung der Einhaltung abfallrechtlicher Trennpflichten erfolgen muss. Damit ist sowohl den Belangen der Mieter als auch denen ... <a title="932-11 &#8211; News: Matthias Brauner (CDU-Abgeordneter, Berlin) begrüßt den Erhalt von Müllabwurfanlagen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/127411/" aria-label="Mehr Informationen über 932-11 &#8211; News: Matthias Brauner (CDU-Abgeordneter, Berlin) begrüßt den Erhalt von Müllabwurfanlagen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_9815" aria-describedby="caption-attachment-9815" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC06149.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9815  " title="Stadtreinigung Hamburg: Wir geben dem Müll einen Korb!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC06149.jpg" alt="Stadtreinigung Hamburg: Wir geben dem Müll einen Korb!" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9815" class="wp-caption-text">Stadtreinigung Hamburg: Wir geben dem Müll einen Korb!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Kurswechsel in der Koalition ist daher richtig. Denn die CDU-Fraktion hat bereits Anfang Mai dieses Jahres einen entsprechenden Antrag zur Offenhaltung der Müllabwurfanlagen ins Parlament eingebracht. Dieser beinhaltet den Kompromiss, dass der Weiterbetrieb dieser Anlagen unter der Voraussetzung der Einhaltung abfallrechtlicher Trennpflichten erfolgen muss. Damit ist sowohl den Belangen der Mieter als auch denen der Umwelt Rechnung getragen. (Matthias Brauner, CDU, Newsmeldung vom 11.06.11, Link unten) </p></blockquote>
<p><strong>Wir kennen das Problem aus eigener Erfahrung</strong>: Man kann gar nicht so viel Müll fressen, wie hinterher entsorgt werden muss. Aber im Ernst. Ursprünglich sollte mit einer Änderung der Landesbauordnung für Berlin bis 2013 das Betreiben von Müllabwurfanlagen (im Volksmund: Müllschlucker) für ein Auslaufmodell erklärt werden. Bestehende Anlagen sollten schliessen. Das sah der Entwurf des Gesetzes vor. Matthias Brauner, Abgeordneter der CDU und zugleich ihr bau- und mietenpolitischer Sprecher, erklärte nun zur Freude aller: &#8222;Damit folgt Rot-Rot unserer Forderung, die im letzten Jahr beschlossene Novellierung wieder rückgängig zu machen.&#8220; Allerdings gibt es einen Vorbehalt: der Weiterbetrieb dieser Anlagen sei unter der Voraussetzung der Einhaltung abrechtlicher Trennpflichten möglich. <strong>Na klar</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.brauner-matthias.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=195" target="_blank">Newsmeldung von Matthias Brauner (CDU)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/120911/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 09:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden: Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen ... <a title="867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120911/" aria-label="Mehr Informationen über 867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de</strong> hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu <em>unterscheiden</em>:</p>
<li>Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine &#8222;<strong>Tulpentruppe</strong>&#8220; installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung</li>
<p><span id="more-9309"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<li>Wenn sich in Berlin-Zehlendorf die Müllmänner aufmachen, Papier, Verpackungs- und Restmüll von einer kleinen Müllplatzfläche direkt neben einem Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb (Müllplatz) abzuholen, ganz zum Glück der Bewohner natürlich an drei unterschiedlichen Tagen und durch getrennt agierende Unternehmen (Stichwort: Diversifikation), dann sind diese ja eigentlich verpflichtet, die Tonne vom Müllplatz auf die Straße zu rollen, dort die Tonne in den mitgebrachten Wagen zu entleeren und dann die Tonne wieder so hinzustellen, wie sie vorher gestanden hat. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Müllgefäße dann an einem völlig anderen Platz auf dem übrigens sonst anders genutzten Grundstück hingestellt werden. Das ist ein &#8222;error&#8220; im Betriebssystem des konkreten Müllmanns, der sich nach einiger verstrichener Zeit zwischen Abholung, Entleerung und Wiederhinverbringung der Tonne nicht mehr so konkret an solche unwichtigen Details erinnern kann. Von einer &#8222;<strong>Gurkentruppe</strong>&#8220; der Müllmänner spricht man aber dann, wenn diese die entleerten Mülltonnen dann wieder &#8222;ungefähr in die Nähe des Müllplatzes&#8220; bringen und nicht wahrnehmen (können), dass das Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb dadurch nicht mehr zu öffnen ist. Von einer noch &#8222;gurkigeren Gurkentruppe&#8220; spricht man insbesondere dann, wenn die künftig im Weg des Doppelschwingtors stehende Mülltonne diejenige eines anderen Müllentsorgers ist, die prall gefüllt ist und damit so schwer, dass nun künftig nur noch starke Männer sie wieder an ihren Platz stellen können.</li>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Tulpentruppen</strong>, das ist ein positiv besetzter Begriff.</p>
<figure style="width: 381px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" src="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg" alt="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" width="391" height="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>Copperhead Coppinski <a title="externer Link" href="http://copperheadcoppinski.blogspot.com/2010/08/gurkentruppe.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Gurkentruppen, nun ja, das ist ein eher negativ besetzter Beg</strong><strong>riff. Hier wird inoffiziell häufig auf Besserung gehofft. Halten wir es mit den Griechen: Esst Tzaziki, ist Knoblauch drin (und auch Gurke) und soll gut sein. Eventuell gibt das ganz neue Gesichtspunkte, liebe Müllmänner und -frauen! Oder Spreewaldgurken, mit Abstand sehr gute grüne Gurken, von gemüsiger-fruchtiger Säure, also angesäuert. Ebenso wie man selbst, wenn man sich über Müllmänner ärgert, die so was verzapfen. Es muss einen Grund geben, warum da Männer tätig sind. Dass Männer immer nur an das Eine denken, wird so auf unzweifelhafte Weise sichtbar, im Übrigen: Frauen sehe ich eigentlich immer noch nicht!</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li>Essen für den Hausfrieden: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8672010/">Gurkensuppe mit Garnelen</a></li>
<li>Kampagne: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110811/">Bauer sucht Frau, Bauer sucht Sau,  &#8230;</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/116811/" target="_blank">Wir sind die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
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		<title>795-11 &#8211; Kampagnen: Die Hamburger Stadtreinigungsbetriebe sind recht erfolgreich in Sachen Werbung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Okay, den Spruch da oben, der stammt jetzt aus Berlin, und zwar von uns. Einfach nur aus Respekt über positive Erfolgsmeldungen. Wir Berliner kennen ja die orange Orange, unsere liebe BSR, die Berliner Stadtreinigung. Noch besser kennen wir seit geraumer Zeit die Idee davon, es wäre witzig, mit der BSR zu tun zu haben. Kaum ... <a title="795-11 &#8211; Kampagnen: Die Hamburger Stadtreinigungsbetriebe sind recht erfolgreich in Sachen Werbung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113811/" aria-label="Mehr Informationen über 795-11 &#8211; Kampagnen: Die Hamburger Stadtreinigungsbetriebe sind recht erfolgreich in Sachen Werbung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8865" aria-describedby="caption-attachment-8865" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8865" title="Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h.jpg" alt="Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8865" class="wp-caption-text">Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!</figcaption></figure>
<p><strong>Okay, den Spruch da oben</strong>, der stammt jetzt aus Berlin, und zwar von uns. Einfach nur aus Respekt über positive Erfolgsmeldungen. Wir Berliner kennen ja die orange Orange, unsere liebe BSR, die Berliner Stadtreinigung. Noch besser kennen wir seit geraumer Zeit die Idee davon, es wäre witzig, mit der BSR zu tun zu haben. Kaum eine andere Imagekamapgne öffentlicher Betriebe ging so positiv nach vorn los, wie die Berliner Werbekampagne, Stichwort &#8222;We kehr for You&#8220; (und vieles mehr). <strong>Aber auch die Hamburger haben in gleicher Sache vorzeigbare Erfolge vorzuweisen</strong>.</p>
<p><strong>Hier kann man das nachlesen</strong>. Wir sind nicht Mario Barth, beanspruchen kein Copyright auf unsere Sprüche, wie Mario Barth und wenn T-Shirts bedruckt werden sollen mit &#8222;Nichts reimt sich auf Uschi!&#8220; Stattdessen werden wir einen wechselseitigen Fördervertrag nach Hamburg schicken: Alle geschriebenen Gesichtspunkte werden künftig abgehakt und die erledigten Gesichtspunkte in den Müll verbracht, in die roten Körbe. Natürlich muss die links und rechts angebrachte Beschriftung aus Gründen der political correctness aufgeführt werden. <strong>Die bitte nicht in den Müll</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Die <a title="externer Link" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1137970/Red-keinen-Muell-Hamburgs-sprechende-Abfalleimer.html" target="_blank">Hamburger Stadtreinigung und ihre Erfolge in der Werbung</a></li>
<li>Berliner Mundart at it´s best: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/">Der Müllkutscher</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>598-10 &#8211; Lied des Tages: Timon Hoffmann hat einen neuen Hit geschrieben, er sagt, niemand hat&#8217;s bemerkt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/94110/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/94110/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 13:56:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Timon Hoffmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind so fett und satt, aber so mancher hat zum Überleben nur ne Schale Reis! (Textauszug &#8222;Grüner Punkt&#8220;) Allerdings hat die Feststellung von Timon Hoffmann, Berliner mit Wohnsitz in Lichterfelde, einen Haken: Sie stimmt nicht ganz. Denn wir haben das Video gesehen, und wo, spielt keine Rolle. Es ist jedenfalls ein Song, der nachdenklich macht. ... <a title="598-10 &#8211; Lied des Tages: Timon Hoffmann hat einen neuen Hit geschrieben, er sagt, niemand hat&#8217;s bemerkt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/94110/" aria-label="Mehr Informationen über 598-10 &#8211; Lied des Tages: Timon Hoffmann hat einen neuen Hit geschrieben, er sagt, niemand hat&#8217;s bemerkt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Wir sind so fett und satt, aber so mancher hat zum Überleben nur ne Schale Reis! (Textauszug &#8222;Grüner Punkt&#8220;)</p></blockquote>
<p><strong>Allerdings hat die Feststellung</strong> von Timon Hoffmann, Berliner mit Wohnsitz in Lichterfelde, einen Haken: Sie stimmt nicht ganz. Denn wir haben das Video gesehen, und wo, spielt keine Rolle. Es ist jedenfalls ein Song, der nachdenklich macht. Und da er textbasiert ist, wird es kaum Sinn machen, wenn wir noch viel neuen Text hinzufügen. Viel Spaß bei diesem Song oder <strong>sollten wir besser einfach nur sagen: Hörenswert</strong>?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wN7n-kQy3AA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/wN7n-kQy3AA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Timon Hoffmann &#8211; Grüner Punkt (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li>Homepage <a title="externer Link" href="http://www.timon-hoffmann.de/" target="_blank">des Berliners Timon Hoffmann</a> (Liedermacher)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8332010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/8332010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[#Müll]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, das kann ich als WEG-Verwalter nicht anders sagen. Sie hält die Dinge auf Trab und bewegt auch mal welche. Heute berichtet sie mir aus Berlin-Spandau: Morning, eine neue Mülltonne stand heute früh auf der Straße vor der Durchfahrt, habe sie zum Müllplatz gezogen. Zur Info: Müllabfuhr war vorgestern da, säuberlich in Tüten verpackter Müll ... <a title="488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8332010/" aria-label="Mehr Informationen über 488-10 &#8211; Alltag: In unserer virtuell geführten Fernbeziehung hat eindeutig die Frau die Hosen an!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Ja, das kann ich als WEG-Verwalter nicht anders sagen</strong>. Sie hält die Dinge auf Trab und bewegt auch mal welche. Heute berichtet sie mir aus Berlin-Spandau:</p>
<blockquote><p>Morning, eine neue Mülltonne stand heute früh auf der Straße vor der Durchfahrt, habe sie zum Müllplatz gezogen. Zur Info: Müllabfuhr war vorgestern da, säuberlich in Tüten verpackter Müll lag vor den beiden vollen Tonnen (da eine ja fehlte). Müllabfuhr hat Mülltüten nicht mitgenommen und stattdessen in die Ecke geschmissen, wo sie teilweise zerplatzen und der Müll zerstreut herumlag. Habe alles in die frisch geleerten Tonnen gepackt und mich bei Müllabfuhr beschwert&#8220; (Quelle: Email von Sabine, deren Name ich geändert habe) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p></blockquote>
<p><strong>Vorgestern war die Mülltonne einfach weg</strong>. Verschwunden. Hat sie jemand geklaut? Wer klaut eine Mülltonne? Alles klar, am vergangenen Sonntag hatte ich sowas auf dem Schirm. Ich war an der Krumme Lanke, wettermäßig bedingt als Privatier. Hier wird deutlich: Hausverwalter denken in ganzheitlichen Zusammenhängen. <strong>Das ergibt sich aus folgendem</strong>.</p>
<p><span id="more-6795"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="50" height="18" /></p>
<figure id="attachment_6796" aria-describedby="caption-attachment-6796" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_035_Affenschaukel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6796  " title="Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_035_Affenschaukel.jpg" alt="Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang" width="450" height="345" /></a><figcaption id="caption-attachment-6796" class="wp-caption-text">Krumme Lanke - Affenschaukel - Müllgang</figcaption></figure>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Müllgang</span></strong></p>
<p><strong>Diese Jungs</strong>, so round about 18/19 Jahre alt, hatten so eine schicke Tonne, relativ neu aussehend, mit weißem BSR-Logo. Dazu habe ich <em>gestern</em> wegen der verschwundenen Mülltonne in Berlin-Spandau mit einer Mitarbeiterin der BSR gesprochen. Sie bei der Gelegenheit darauf angesprochen: &#8222;Kann man eigentliche solche Tonnen als Privatier kaufen? Wie diese Zehlendorfer Jungs, die das Ding einfach umgebaut haben. Oben eine Blende drauf, da ein mp3-fähiges Autoradio eingesetzt. In die Seitenwandungen Autolautsprecher eingebaut: Musik für die Tonne! &#8220;  Oder um z.B. daraus einen Hamsterkäfig zu bauen (Inspiration: Stereoanlage, Otto Waalkes)? Oder sind diese Dinger unverkäuflich? Sie weiß es nicht. Ich sag ihr, wenn sie Lust hat, soll sie sich dazu noch mal melden. Eventuell hat sie keine Lust, und das wäre auch in Ordnung.</p>
<p><strong>Diese Jungs, das war nervig einerseits</strong>, und laute Musik an der Krumme Lanke gehört nicht zu meinen Vorstellungen von einem Wochenend-Ausritt. Vor allem, wenn es Technomusik ist. Die hat mir auch zu wenig human factor, so Maschinenbeats, grottenschlecht. Allerdings: das groovt. Als ich die Jungs anspreche und mich für ihre Tonne voll Musik interessiere, zeigen sie nette Seiten. Sie sagen, dass sie das Ding nicht richtig aufdrehen. Das könnte Leute belästigen und das läge ihnen fern. Sie trinken auch kein Bier. Sie sind zu viert und jeder hat einen Schlauch mit Anschluss an die gemeinsame Wasserpfeife in der Hand und saugt ab und zu daran. Es ist nicht Ganja oder Wheat, was sie da rauchen oder schimmliger Afghane, es sind Aromatabake für Wasserpfeife, praktisch drogenfrei und ohne jeden Rausch der Tiefe, die so tief ist, wie die Krumme Lanke.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Mülltante</span></strong></p>
<p><strong>Frau XY-Ungenannt von der Berliner Stadtreinigung</strong>, mit der ich gestern sprach im Eindruck dieses musikalischen Ausflugs an die Krumme Lanke, berichtet mir zunächst, dass meine Eingabe auf der Homepage der BSR (<a href="http://www.bsr-online.de">www.bsr-online.de</a>) von  Erfolg gekrönt gewesen sei. Da stünde jetzt wieder eine neue Tonne. Ich lerne hinzu: Die alte Tonne hat die Müllverladeklappe &#8222;gefressen&#8220;. Diese orange farbenen LKWs fressen manchmal ganze Mülltonnen. Also, die ist nicht geklaut worden. Ein durchschnittlicher Speisebedarfsplan eines solchen LKWs ist nicht bekannt, die Betriebsanleitung des Autos ist auch herstellerseitig ohne ergänzende Angaben dazu.</p>
<p><strong>Weil Tante Müll auf meine Assoziation</strong> (apropos, Frau BSR, wo ich sie gerade dran habe, kann man eigentlich Tonnen erwerben?) keine vernünftige Antwort weiß, vertagen wir die Auflösung dieser insgesamt eher unwichtig erscheinende Frage auf einen anderen Tag: den St-Nimmerleinstag.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Meine virtuelle Fernbeziehung</span></strong></p>
<p><strong>Sabine, die in Wirklichkeit anders heißt</strong>, ergänzt heute Morgen mein &#8222;gerade noch benötigtes Basiswissen&#8220; um die kundenseitige Bestätigung dahingehend, dass unser letzter Telefonkontakt positive Auswirkungen gehabt hat. Die Zusammenarbeit könnte man als zupackend, tatkräftig und initiativ beschreiben. Als ich ihr neulich verriet, dass es auf der BSR-Seite so ein Kundenformular für Kundenbeschwerden gibt, wusste ich allerdings noch nicht, dass solche &#8222;Beschwerden&#8220; sogar Reaktionen zeitigen. Das kann man ausdrücklich hinzufügen.</p>
<p><strong>Allerdings hat Sabine ihr neu erworbenes Wissen</strong> genutzt und einigen handgreiflichen Tätigkeiten (siehe hier ganz oben, einleitend) sogar eine weitere Beschwerde hinzufügt, die nun ohne jeden arbeitstechnischen Aderlass der Verwalterin bereits bei &#8222;big orange&#8220; vorliegt.  In anderen Häusern und Wohnobjekten gibt es Leute, die bei jedem noch so unwichtigen Telefonat gern Aufgaben an die Verwalterin zuweisen. Selbst Dinge, die die Verwalterin rechtlich eigentlich gar nicht dürfte ohne besonderen Auftrag, gehören ins Reich der zu erledigenden, auf Anruf zu erledigenden Kompetenzen, Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ein Wohnungseigentümer hat seinen Laden vermietet und nachts treten Ruhestörungen auf. Ruf den Mieter an und gebiete ihm Einhalt. Das müsste die Eigentümerin selbst machen. Sie selbst hat den Anspruch gegen ihren Miteigentümer. Die Verwalterin ist nicht aktiv legitimiert.</li>
<li>Schalte das Gesundheitsamt ein, wenn die nicht spuren. &#8222;Anscheißeritis&#8220; (berolinisch für jemanden anschwärzen)</li>
</ul>
<p><strong>Das ist mit Sabine nicht der Fall</strong>. Sie will, dass alles besser wird, das endlich was passiert. Und packt an, denkt mit und unterrichtet darüber. Gut so. Hervorhebenswert und daher heute mit amtlicher Belobigung durch den Bloggwart. In unserer gemeinsamen (Geschäfts-)Beziehung hat Sabine eindeutig die Hosen an und das ist nicht mal schlecht.</p>
<p><strong>Fassen wir zusammen</strong>: Bisschen Müll gelabert, Korrektur: über Müll gelabert&#8230;von Bedeutung ist: der größte Bewohner der Krummen Lanke war ein Wels, der jahrzehntelang im Berliner Aquarium lebte und ursprünglich dort gefangen worden war. Kein Zweifel: Dieser Wels maß über 3 m Gesamtgröße und niemand hätte ihn in eine gebräuchliche 240 L-Tonne kloppen können (berolinisch &#8222;in die Tonne kloppen &#8211; wegwerfen). Autoradios hingegen werden häufig &#8222;in die Tonne gekloppt&#8220;, und sei es, <strong>um aus der Tonne heraus Techno abzuspielen</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fgesichtspunkte-de%2Fdas-lied-von-der-krummen-lanke" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fgesichtspunkte-de%2Fdas-lied-von-der-krummen-lanke" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Lied von der Krummen Lanke &#8211; Fredy Sieg (via soundcloud)</span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Das <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7662010/" target="_self">Behälterinhaltsgewicht einer Mülltonne</a></li>
<li>Der <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7652010/" target="_blank">orange farbene Straßenköter</a></li>
<li>Berliner <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">Mundart at its best: Der Müllkutscher</a></li>
<li>Von der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-auf-inforadio-hat-thomas-hollmann-das-gehen-entdeckt-und-wir-die-karelische-wanderschnecke/" target="_self">karelischen Wanderschnecke</a></li>
<li>Die Mülle <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/04/und-keine-widerrede/" target="_blank">ist der Platzhirsch und keine Widerrede</a></li>
<li>Die Fantastischen Vier: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/der-politische-club/" target="_blank">Der politische Club an der Affenschaukel</a> (Krumme Lanke)</li>
<li>Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fredy_Sieg" target="_blank">über Fredy Sieg</a> (Komponist des Liedes von der Krummen Lanke)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>441-10 &#8211; Eierkopf-Award 02.2010: Die Fernbedienung für das Entsorgen der Gelben Tonne</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7862010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/7862010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichterfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Eierkopf Award]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
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		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#Müll]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllcontainer]]></category>
		<category><![CDATA[der grüne Punkt]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Zander]]></category>
		<category><![CDATA[Gelbe Tonne]]></category>
		<category><![CDATA[Lichterfelde]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist es mal wieder so weit: Aus Berlin-Lichterfelde wird von einem Miteigentümer gemeldet, dass die Gelbe Tonne von der Fa. ALBA, die damit beauftragt ist, nicht abgeholt wurde. Es wird eine sogenannte Leistungsbehinderung geschrieben, sie ist kurz gefasst wie folgt: Für das Grundstück Xystraße, 12203 Berlin-Lichterfelde liegt eine Leistungsbeanstandung dergestalt vor, dass die Gelbe ... <a title="441-10 &#8211; Eierkopf-Award 02.2010: Die Fernbedienung für das Entsorgen der Gelben Tonne" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7862010/" aria-label="Mehr Informationen über 441-10 &#8211; Eierkopf-Award 02.2010: Die Fernbedienung für das Entsorgen der Gelben Tonne">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5319" aria-describedby="caption-attachment-5319" style="width: 260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5319 " title="Eierkopf Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg" alt="Eierkopf Award" width="270" height="331" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption id="caption-attachment-5319" class="wp-caption-text">Eierkopf Award</figcaption></figure>
<p>Heute ist es mal wieder so weit: Aus Berlin-Lichterfelde wird von einem Miteigentümer gemeldet, dass die Gelbe Tonne von der Fa. ALBA, die damit beauftragt ist, nicht abgeholt wurde. Es wird eine sogenannte Leistungsbehinderung geschrieben, sie ist kurz gefasst wie folgt:</p>
<blockquote><p>Für das Grundstück Xystraße, 12203 Berlin-Lichterfelde liegt eine Leistungsbeanstandung dergestalt vor, dass die Gelbe Tonne nicht vertrags- bzw. vereinbarungsgemäß abgeholt wird. Bitte überprüfen Sie das!</p></blockquote>
<p><span id="more-6487"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sUEbt6L6lPw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="405" src="http://www.youtube.com/v/sUEbt6L6lPw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ur-Ur-Enkel von Frankenstein &#8211; release 2006 &#8211; Frank Zander (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Die entsprechende Email</strong> wird um 09:36 Uhr abgesetzt und um mal eins festzuhalten: die Reaktion erfolgt telefonisch bereits um 11:30 Uhr per Rückruf. Gegen eine solche Bearbeitungsfrist beim Grünen Punkt kann niemand etwas ernstlich einwenden. Da wurde viel getan in Sachen Qualitätsmanagement und die alte Erfahrung von Jahrhundertelang tätigen Fossilen aus der Haus- und Grundstücksverwalterbranche, wonach es sowieso keinen Sinn macht, etwas beschwerdetechnisch abzulassen, ist definitiv überholt. <strong>Dafür Lob und Anerkennung</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings steckt</strong> hier der Teufel im Detail. Und die rückrufende &#8222;Müllentsorgungs-Sonderbeauftragte&#8220; vom Callcenter der &#8222;Müllfritzen&#8220; schildert das sinngemäß wie folgt:</p>
<p>&#8222;Ja, ich hab das überprüft. Das stimmt. Die waren da. Aber die bekamen das Tor nicht auf. Da ist so ein großes Metalltor mit Elektroantrieb. Bei der Fernbedienung dürfte die Batterie alle sein.&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Und?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Na ja, die müsste ausgewechselt werden!&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Und? Warum tun sie das nicht?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Das geht nicht.&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Wieso?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Das machen wir nicht. Generell nicht.&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Dann machen sie doch mal ne Ausnahme. Sie können mir gern einen Rechnungsschnipsel zuschicken für den Batteriekauf.&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Das geht nicht. Aus Haftungsgründen. Wir wechseln die Batterien von Fernbedienungen nie aus.&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Ach&#8220;</p>
<p>Und: &#8222;Da höre ich diesen niedlichen kleinen Hund bellen, der nicht beißt, sie wissen?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Nö&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Na, den Umstandswauwau, kennen sie den?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Doch doch&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Und haben wir vielleicht eine Lösung, die funktioniert?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Ich kann ihnen die Fernbedienung zuschicken zum Batterieaustausch.&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Nö&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Oder haben sie vielleicht einen Hauswart?&#8220;</p>
<p>Ich: &#8222;Nö, aber einen Miteigentümer, der kann ihnen helfen, wollen sie seine Kontaktdaten?&#8220;</p>
<p>Sie: &#8222;Ja, gut, dann machen wir einen Termin mit ihm aus!&#8220;</p>
<p><strong>undsoweiterundsofort</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/batterien.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6488" title="Batterien alle? Frische Energie: gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/batterien.jpg" alt="Batterien alle? Frische Energie: gesichtspunkte.de" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><strong>Die Jury hat</strong> heute Morgen/Mittag/soeben eine extraterrestrische Sondersitzung abgehalten und kam zu dem Schluss, den begehrten Sonder-Award, den Eierkopf-Award, für diese Haltung zu verleihen. Achtung, aufgepasst: Da der Award nur verliehen wird, handelt es sich um einen Wanderpokal, der weder weiterverliehen, noch einfach entsorgt (Müllfritzen!) werden darf. Wir werden ihn bei passender nächster Gelegenheit zurückfordern. Bis dahin grüßt das Festkomitee für Unterhaltungskunst mit den legendär gewordenen Worten: &#8222;Jonas, meine Batterie ist alle&#8230;&#8220; aus dem Schunkel- und Munkelepos von Ur-Berliner Frank Zander aus dem Schaffenswerk &#8222;Ich bin der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein&#8220; (gegen Liedende). Zur Sicherheit und um dem Award mehr Feierlichkeit zu verleihen, wurde die Anfang der Siebziger Jahre von Frank Zander erstmals aufgenommene Fassung durch die halbwegs aktuelle aus dem Jahre 2006 ersetzt, der man eine gewisse Rammstein-Affinität nicht absprechen kann. Getreu dem alten Indianermotto &#8222;Nur wer trommelt, wird gehört!&#8220; und die Tatsache ignorierend, dass auch Rauchzeichen ein adäquates Hilfsmittel indianischer Kommunikationstechnik wären.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Eierkopf Award 01.2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6522010/" target="_self">Die öffentliche Verwaltung</a></li>
<li>Briefkorrespondenz <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7392010/" target="_self">in der Bananenrepublik Deutschland</a></li>
<li>Meckerecke: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7652010/" target="_self">der orangefarbene Straßenköter</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>422-10 &#8211; Nachgehakt: Bei BSR Rechtslücken in Leistungsbedingungen &#8211; vom Behälterinhaltsgewicht einer Tonne</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:48:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de hatte gestern auf als unnütz empfundene serienbriefmäßige Belehrungsbriefe der Berliner Stadtreinigungsbetriebe hingewiesen. Da das Thema &#8222;als brennend&#8220;, weil irgendwie willkürlich empfunden wurde, hat die Redaktion heute nochmals genauer nachgehakt. Das Ergebnis: Derartige Schreiben &#8222;der Orange&#8220; können durchaus mutwillig versendet werden und haben kaum nachvollziehbare und -vor allem- nicht nachprüfbare Grundlagen. Muss am Ende diese ... <a title="422-10 &#8211; Nachgehakt: Bei BSR Rechtslücken in Leistungsbedingungen &#8211; vom Behälterinhaltsgewicht einer Tonne" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7662010/" aria-label="Mehr Informationen über 422-10 &#8211; Nachgehakt: Bei BSR Rechtslücken in Leistungsbedingungen &#8211; vom Behälterinhaltsgewicht einer Tonne">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6354" title="_Banner.nachgehakt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.nachgehakt.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.nachgehakt.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.nachgehakt-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte gestern auf als unnütz empfundene serienbriefmäßige Belehrungsbriefe der Berliner Stadtreinigungsbetriebe <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7652010/" target="_self">hingewiesen</a>. Da das Thema &#8222;als brennend&#8220;, weil irgendwie willkürlich empfunden wurde, hat die Redaktion heute nochmals genauer nachgehakt. Das Ergebnis: Derartige Schreiben &#8222;der Orange&#8220; können durchaus mutwillig versendet werden und haben kaum nachvollziehbare und -vor allem- nicht nachprüfbare Grundlagen. Muss am Ende diese Fassung der aktuellen Leistungsbedingungen jetzt selbst in &#8222;die Tonne&#8220;?</p>
<p><span id="more-6353"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die Überprüfung ergab folgendes</strong>:</p>
<p><strong>Wenn einer</strong> (beispielsweise) eine Restmülltonne mit 240 L Füllinhalt bestellt, handelt es sich dabei gem. Ziffer 2.2.1 der Leistungsbedingungen um eine &#8222;Abfallsammeleinrichtung&#8220;. Die BSR ist dazu verpflichtet, diese im Eigentum der BSR verbleibenden Gefäße (warum eigentlich? könnte das nicht privatisiert werden?) zu entleeren (2.2.1: Absatz 1). Als Mindestvolumen für die Entsorgungsverpflichtung sind 30 L Behältervolumen für gemischte Siedungsabfälle aus Haushalten pro Hausbewohner anzusetzen, und zwar unabhängig davon, ob dieser beispielsweise ganzjährig anderswo wohnt. Abgesehen von der Fragwürdigkeit eines derartigen Anschlusszwangs stellt die Disposition ausreichender Füllvolumina doch wohl eindeutig eine originäre Zuständigkeit der Hausverwalterin oder des Eigentümers dar. <strong>Fragwürdig</strong>.</p>
<p><strong>Abfallsammeleinrichtungen (Tonnen) sind insbesondere</strong> nur so weit zu füllen, als sie &#8222;dicht schließen&#8220;. Über das spezifische Gewicht der Befüllung wird indessen nichts ausgeführt. Also reicht &#8222;Oberkante Müllgefäß&#8220; und &#8222;Unterkante dichtschließender Deckelverschluss&#8220;. Vollkommen widersinnig erscheinen insbesondere Verbote, die eingebrachten Abfälle &#8222;einzustampfen&#8220; oder zu &#8222;verdichten&#8220; (subjektiv) oder diese &#8222;zu zerkleinern&#8220; (anders alle erhältlichen Abfallratgeber).  Auf schriftlichen &#8222;Einzelantrag&#8220; an die BSR kann die BSR das Verdichten jedoch zulassen, was allerdings mit einem &#8222;pauschaliert erhobenen Verdichtungszuschlag&#8220; entgegnet wird. Abgesehen davon, dass dies vollkommen lebensfremd ist, stellt auch der Vorgang des Verdichtens im haushaltsnahen Müllbereich lediglich eine Verlegenheitslösung dar. Niemand verdichtet regelmäßig und nur weil er einen Antrag gestellt hat, seinen Hausmüll. Vielmehr werden sich -ausreichende Dimensionierung vorausgesetzt- die Minderfüllmengen (2/3tel, 3/4tel oder 4/5tel der zulässigen Füllmenge) mit solchen ausnahmsweisen Zuständen wie geringfügiger Überfüllung mindestens die Waage halten. Eher ist anzunehmen, dass Hausmüllgefäße in der Regel sachgerecht befüllt werden und nur in Ausnahmesituationen (z.B. Weihnachtszeit, Schnee- und Eisperiode, wie gerade noch gewesen und jedem gut in Erinnerung)  hiervon abgewichen wird. Zwar hat auch hier -Nachtigall, trapsen?- niemand Anspruch auf einen verlässlichen Entsorgungstag, andererseits aber dürfen beispielsweise die &#8222;Müllkutscher&#8220; sogar selbstverantwortlich entscheiden, wann sie von der Entsorgungspflicht befreit sind! Hierüber berichteten wir angesichts <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">der Schnee- und Eisprobleme</a>.</p>
<p><strong>Regelrechte Rechtslücken</strong> haben die Leistungsbedingungen auch hinsichtlich folgendem <strong>Gesichtspunkt</strong>: Zwar sind Sammelbehälter gem. Ziffer 2.2.2 definiert hinsichtlich der Gefäßgrößen in Liter und m³-Grössen.  Die gem. Ziffer 2.2.3 allerdings generell unzulässige Verdichtung oder das Einbringen von &#8222;zerkleinerten Abfällen&#8220; wird nur auf schriftlichen Antrag gestattet. Die nach Ziffer 2.2.4 zulässige Befüllung beinhaltet aber zwei Komponenten: nämlich die Füllhöhe (randdichter Verschluss des Deckels, siehe oben) und (und hier ist die Lücke) das Befüllgewicht. Das veröffentlicht die BSR in geeigneter Form. Was dafür die geeignete Form ist?</p>
<p><strong>Volltextsuche-Versuche auf der Website der bsr:</strong></p>
<p>1.) Zu Ihrem Suchbegriff &#8222;zulässige Befüllgewichte&#8220; konnten wir leider keine Seiten finden.</p>
<p>2.) Zu Ihrem Suchbegriff &#8222;befüllgewicht&#8220; konnten wir leider keine Seiten finden.</p>
<p>Jede Menge andere Suchversuche auf der Website ergeben schlichtweg kein vernünftiges Ergebnis. Man darf wohl annehmen, dass die Nichtveröffentlichung auf der Website der BSR daher anzusehen ist wie eine Nichtveröffentlichung, da sie ja die maßgeblichen Unternehmensinformationen kommunizieren wird, oder?</p>
<p>Allerdings wird <a title="externer Link" href="http://www.bsr.de/bsr/html/1024.htm" target="_blank">hier fündig</a>, wer die Suchsystematik &#8222;durchschnittliches Behälterinhaltsgewicht&#8220; eingibt. Es wird dort wörtlich ausgeführt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Soweit die tatsächlichen Inhaltsgewichte eines Sammelbehälters das durchschnittliche Inhaltsgewicht übersteigen, ist die BSR berechtigt zuzüglich zu den Tarifen nach Nummer 2.1.1 und 2.1.2, einen Gewichtzuschlag zu erheben (vergleiche Nummer 2.2.5 der Leistungsbedingungen). Eine Übersteigung ist dann gegeben, wenn bei einer wiederholten Verwiegung das tatsächliche Inhaltsgewicht mehr als 50 % über dem durchschnittlichen Behälterinhaltsgewicht liegt.&#8220; &#8211; Erkenntnisgewinn sehr hoch.</p></blockquote>
<p><strong>Es kommt</strong> also auf &#8222;durchschnittliches Behälterinhaltsgewicht&#8220; an. Suchen wir mal das. Ergebnis der Suchseite BSR: &#8222;Zu Ihrem Suchbegriff &#8222;durchschnittliches Behälterinhaltsgewicht&#8220; konnten wir leider keine Seiten finden.&#8220; Weiterer Versuch: &#8222;Behälterinhaltsgewicht &#8222;Zu Ihrem Suchbegriff &#8222;Behälterinhaltsgewicht&#8220; haben wir 1 Seiten gefunden:&#8220; und es ist wieder allein nur die obige Seite, die wir bei aller Freundlichkeit nur zitieren können als eine solche, <strong>die Fragen offen lässt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p><strong>Der Verbraucher</strong> erhält Beschwerdebriefe des Dienstleisters BSR, der per Gesetz berechtigt und verpflichtet ist, den Müll abzuholen. In formularmäßigen Briefen wird Beschwerde über einen Verstoß durch Hausbewohner eines Hauses in Berlin-Wedding geführt, die sich auch bei intensiver Recherche nicht aufklären lassen. Weder ist ein erläuterndes Foto eingereicht worden, noch eine individuelle Beanstandungsmeldung, sondern eine formularmäßige. Die Bewohner bestreiten, falsch gehandelt zu haben. Inwieweit sie falsch gehandelt haben könnten, erschließt sich der intensiv darüber nachdenkenden Hausverwaltung mit gutem Willen nicht. Dass vorliegend eine Übersteigung gegeben sei, wonach &#8222;bei wiederholter Verwiegung&#8220; das tatsächliche Inhaltsgewicht (das verstehen wir, super!) mehr als 50% über dem &#8222;durchschnittlichen Behälterinhaltsgewicht&#8220; liegt, ist vollkommen unklar. Weder wird unsererseits vermutet, dass die Müllkutscher am Wagen auch eine Waage integriert haben (ist das so?), noch lässt sich behaupten, es sei von &#8222;wiederholten Fällen&#8220; etwas bekanntgeworden (ist eine Belehrung ergangen? an wen?), noch fand überhaupt eine Verwiegung statt (Behauptung unsererseits). Damit steht fest: dieser ganze, unfreundliche Verwaltungsakt entspringt irgendeinem willkürlichen Handeln. Die Verfahrenswege, die bei der BSR eingeschlagen werden, hatten wir gestern schon ad absurdum geführt und als &#8222;bürokratische Geißel der Menschheit gebrandmarkt.&#8220; Karl &#8222;Kalle&#8220; Marx hat gesagt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> &#8222;Die Bürokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates.&#8220; &#8211; <em>Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. MEW 1, S. 249, 1843 &#8211; <a title="externer Link" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Karl_Marx" target="_blank">hier</a></em></p></blockquote>
<p><strong>Nein, nein</strong>, da gibt es gar kein Vertun: Karl Marx hat in einigen Dinge geirrt, aber nicht in allen &#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Nun muss die BSR etwas tun. Sehr einfach: Die blöde Tonne abholen.</strong> Im Rahmen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/foto-des-tages-du-bist-super/" target="_self">angestrengten Nachdenkens</a> hat die Abteilung Qualitätssicherung der Hausverwaltung einen neuen Sticker entworfen, er ist so einfach wie folgerichtig. Wir bilden ihn nachstehend ab. <strong>Die Welt kann so einfach sein!</strong></p>
<p><strong>Der BSR schicken wir mal diese Gesichtspunkte zum drüber nachdenken: mit gutem Willen kann jedermann die Welt verändern! Wir werden an die Abteilung Unternehmenskommunikation schreiben- mal sehen, ob es die inzwischen dort gibt?</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6355" title="Zitrone_big.jpg Kopie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg" alt="" width="450" height="412" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie.jpg 578w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitrone_big.jpg-Kopie-300x275.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Service/Hintergrund: <a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/BSR_aktuelle_Leistungsbedingungen.pdf" target="_blank">Die aktuellen Leistungsbedingungen der BSR</a> (Stand Januar 2009)</li>
</ul>
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		<title>421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:25:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008) Ja moi, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, ... <a title="421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7652010/" aria-label="Mehr Informationen über 421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6339" title="Banner Meckerecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg" alt="Banner Meckerecke" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008)</p></blockquote>
<p><strong>Ja moi</strong>, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, gelle? Ob&#8217;s dafür tatsächlich einen Antragsvordruck gibt? Dieser Textbaustein wurde von &#8222;der Mülle&#8220; im Bezirk Berlin-Wedding abgesetzt, um zu rechtfertigen, dass der Restmüll nicht abgeholt worden war. Einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6522010/" target="_self">Eierkopf-Award </a>hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> kürzlich schon mal vergeben. Allerdings betraf dieser nicht die BSR (Slogan: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">We kehr for You</a>&#8220; &#8211; Gegenslogan von uns: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/gluck-hat-wer-noch-geld-bekommt-da-lachen-ja-die-huhner/" target="_self">Da lachen ja die Hühner</a>!&#8220; Werbung und Verhalten sollte übereinstimmen), sondern die Berliner Kraftfahrzeugzulassungsbehörde. Zeit wird&#8217;s, über den Eierkopf Award nochmals nachzudenken. Er muss nur noch zurückgefordert werden, denn bekanntlich werden derartige Preise verliehen und was, wenn der Leihnehmer (die KFZ-Behörde) den Award nicht zurückgibt?</p>
<p><strong>Ich meine</strong>, das kennt man ja von früher, oder? Als wir alle noch richtige <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Hauswarte</a> hatten, da standen die immer &#8222;inne <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">Tonne</a> mittenmang den Müll&#8220; (berolinisch), einen metallenen Stampfer in der Hand. Heute ist alles ganz anders. Es gibt Juristen und Rechtsabteilungen, die machen sich über alles Mögliche Gedanken. Auch übers Müll stampfen. <strong>Das ist nun nicht mehr zulässig</strong>.</p>
<p><span id="more-6338"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5352-3" aria-describedby="caption-attachment-5352-3" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352 " title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption id="caption-attachment-5352-3" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p><strong>Von einem nüchternen Standpunkt</strong> haben die Entsorger ein Recht darauf, ihre Leistungen zu definieren und zu beschreiben. Wie &#8222;haushaltsnah&#8220; sie ihre Dienstleistung regeln müssen, steht dabei auf einem anderen Blatt. Widersprechen wir denen mal &#8222;mit gesundem Menschenverstand&#8220;, rhabarbern sie mit Sicherheit rum. Denn das wäre doch mal ein Grund, einen ganz grundsätzlichen Schriftverkehr mit denen zu führen: um nichts. Oder um &#8222;Abgrenzungsprobleme&#8220;. Wann ist eine Tonne voll und wann ist sie zu voll? Entscheidend aber ist: ist die Tonne halb voll und gilt etwas anderes, wenn sie halb leer ist? Wird das in Gewicht gemessen oder entscheidet das Augenmaß und falls letzteres, ist das unbestechlich? Was ist, wenn der Müllfahrer einen &#8222;in der Krone hatte&#8220; am frühen Morgen, als er noch arbeitsunlustig war?</p>
<p><strong>Nicht aber die Rechtsabteilung</strong>: Sie führen das Dünkel der Sachlichkeit, der kundenbeflissenen Beantwortungsnähe und haben natürlich Recht. Sie verstehen was von Füllmengen, Gewichtsproblemen und Tonnagen. Denn eigentlich, und das halten wir hier nochmals ausdrücklich fest, können wir uns als &#8222;private Haushalte&#8220; zumindest in Berlin nicht vom orangefarbenen Entsorger befreien. Die BSR hat das Müllentsorgungsmonopol. Alle Wechselgedanken daher schon jetzt &#8222;schnell in die gedankliche Mülltonne&#8220;, aber bitte nicht gestampft.</p>
<figure id="attachment_6341" aria-describedby="caption-attachment-6341" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6341" title="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg" alt="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6341" class="wp-caption-text">Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)</figcaption></figure>
<p><strong>Wir machen uns Gedanken</strong> über den <strong>CO2-Verbrauch, die Lohn- und die Personalkosten eines Schreibens aus der BSR-Formular- und Textbausteinabteilung</strong>. Was es kostet, was es nützt? ALBA ist ein bisschen pfiffiger, finden wir. Ein ortsnaher Aufkleber löst das Problem bestechend effizient. Er sagt denen, die was verbrockt haben, das holen wir nicht mehr ab. Pfiffiger? Wieso denn das? Deswegen (siehe nächstes Foto)&#8230;</p>
<figure id="attachment_6342-2" aria-describedby="caption-attachment-6342-2" style="width: 223px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6342" title="Gelbe Tonne, falsch befüllt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg" alt="Gelbe Tonne, falsch befüllt" width="233" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg 233w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg 622w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6342-2" class="wp-caption-text">Gelbe Tonne, falsch befüllt</figcaption></figure>
<p><strong>So kürzt man Dienstwege</strong> wirkungsvoll ab! Tja, BSR, kannste was lernen&#8230;</p>
<p><strong>Die Entsorgungswege für Müllcontainer</strong> werden in der Berlin in Meter von der Grundstücksgrenze an gemessen. Ab 15 Meter gibt&#8217;s den Erschwerniszuschlag. Wer aber hat den Textbausteinarchitekten der BSR erlaubt, die Entsorgung von Hausmüll über eine Strecke von mehr als zwanzig bis dreißig Kilometer hinauszuzögern? Und mit welchem Recht wird die Entsorgung hier verweigert? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ärmel hochgekrempelt, in die Hände spucken und weg mit dem Müll. Das ging früher auch so, und heute ist die Welt nicht deswegen gerechter geworden, weil es EDV gibt und infolgedessen immer gedankenloses Textgut fabriziert wird.</p>
<p><strong>In einem dieser</strong> nicht benötigten Briefe heißt es jetzt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
unsere Tourenmannschaft (Restabfall-Tour) hat uns mitgeteilt, dass bei dem Behälter Restabfall durch Verdichtung das höchstzulässige Füllgewicht überschritten wurde / die Abfälle im Behälter verdichtet wurden. Ein reibungsloser und sicherer Transport des Abfallbehälters ist aus oben genanntem Grund nicht mehr möglich. Bitte entfernen Sie umgehend den Mehranfall aus dem Behälter.&#8220; (Auszug aus dem Schreiben)</p></blockquote>
<p><strong>Wir rechnen</strong> mal ganz kaufmännisch nach, auf die Schnelle:</p>
<ul>
<li>Die Tour ist unterwegs und schreibt &#8222;eine Behinderung&#8220; auf Vordruck 0815 (1 Mitarbeiter inklusive Abgeben bei der Tourenplanung) &#8211; (1. Arbeitstag, Tourentag)</li>
<li>Ein Mitarbeiter ruft den Textbaustein auf, verfasst einen Brief mit 3 (!!) Seiten Textumfang, Ausdruck, zwei Unterschriften (!!), zur Post bringen, (2. Arbeitstag, Bürotag)</li>
<li>Briefpostbeförderung zum Endkunden einschl. Porto, Laufzeitverzögerung, Briefträgereinsatz (günstigstenfalls ist der Empfänger nicht unbekannt verzogen) (4. Arbeitstag, Beförderungsfrist)</li>
<li>Brieföffnung beim Kunden, Einarbeiten in die Büro-Warteschlange wichtiger, weniger wichtiger und ganz unwichtiger Post (welche Kategorie ist dieser Brief?) (5. Arbeitstag, dann Wochenende)</li>
<li>Briefreaktion der Verwalterin, entweder durch Briefweitergabe (per Email/Fax) an den Hauswart, Verwaltungsbeirat oder beauftragten Dritten(7. Arbeitstag, 2 Arbeitswoche)</li>
<li>Briefempfang beim Endbeauftragten (gem. vorstehendem Nachweis) &#8211; 8. bis 9. Arbeitstag (Urlaub, Krankheitsabwesenheit nirgends eingerechnet.</li>
</ul>
<p><strong>Hieraus kann sich</strong> nur eine Frage ableiten? Sind die total bekloppt?</p>
<p><strong>Antwort</strong>: selbstverständlich nicht. Sie müssen nur nicht rechnen. Niemand zwingt sie zu effizientem Arbeiten. In hohem Maße ärgerlich, bürokratisch, umständlich und kein bisschen lebensnah. Behälter werden nun mal gefüllt und manchmal auch vollgefüllt. Wäre es nicht recht und billig und vor allem anständig, gedanklich zumindest diejenigen Leerungswochen gegenzurechnen, in denen die Behälter nur zu 3/4-teln oder 4/5-teln gefüllt waren? Hat man dafür &#8222;eins gut im Sinn&#8220;? Nicht mit der BSR. Die BSR teilt eigene Versäumnisse gern an Dritte aus, die sie mit beispielhaft derartigen Vorschriften in die Enge treibt, anstatt einfach anzupacken. Das ist -von einem gesunden Menschenverstand aus betrachtet- nicht mehr und nicht weniger, als man unbedingt erwarten kann.</p>
<p><strong>Dagegen spricht kein</strong>, aber gar kein noch so ausgeklügeltes betriebswirtschaftliches Argument aus der Kontraktabteilung der Berliner Stadtreinigung. Die Aufgabe der BSR besteht nicht darin, ausgeklügelte Vermeidungsstrategien aufzubauen, sondern im Entsorgen von Müll. Und wenn der mal ein bisschen gestampft ist, weil&#8217;s eng war in einer ausnahmsweisen Woche: who cares? Und &#8222;wat solls&#8220;, Freunde der orangefarbenen Bedenkenträgerei. Kein normaler Mensch behandelt andere Menschen nur im Blick auf einmalige Beanstandungen in einer ansonsten reibungslosen, gutbezahlten und ohne Zahlungsausfälle betriebenen Geschäftsbeziehung. Es wird Zeit, dass die Berliner Stadtreinigung wieder zu ihren Ufern zurückfindet. Beispielgebend war&#8217;s ja schon mal hier veröffentlicht: Noch in den Siebzigern sangen die Mülle-Leute (in diesem Fall aus Köln) sogar für &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220;. Euch, Ihr kühnen Rechen- und Rechtsstrategen, wünscht man ein bisschen von dem Oeuvre der Kölner Müllkutscher, anstatt ein Zuviel an <strong>Reglements, Bedingungen und betriebswirtschaftlichem Schabernack</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6350" title="_Zitronenhandel.Dienstleistung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" alt="" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Nun hoffe ich nur noch, dass mich die kühle Rechtsabteilung der Berliner Stadtreinigung nicht Hopps nimmt, von wegen Verrat von Dienstgeheimnissen und dergleichen. Heutzutage, man kann ja nie wissen. Ich versuch&#8217;s trotzdem: ich mecker da einfach mal drüber. Und zur Erinnerung an die guten alten Zeiten, da schwelge ich nochmal in der &#8222;Sendung mit der Maus&#8220;, wie ich es schon früher getan habe&#8230;.remember? </strong>Wenn ich das sehe/höre, ist <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">jede Zelle meines Körpers</a> so glücklich&#8230;ach so, der Straßenköter eingangs, das ist natürlich ein anderer&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Wir sind die 6 von der Müllabfuhr &#8211; Die Sendung mit der Maus (via Youtube)</span></p>
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