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	<title>Moabit &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Moabit &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1763-14 &#8211; Video: Erinnerungen an die Turmstr. in Berlin-Moabit im März 1964</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 15:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Turmstraße am 10.3.1964]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5930" aria-describedby="caption-attachment-5930" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg" alt="Geschichte des Wohnhauses" width="650" height="190" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses-300x87.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-5930" class="wp-caption-text">Geschichte des Wohnhauses</figcaption></figure>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/bChpPF2CcQ8?controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Turmstraße am 10.3.1964</p>
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		<title>1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194214-video-wie-kommen-die-loecher-in-den-kaese-zwei-antwortversuche-besonders-profund-peter-panter-1928/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 14:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Tucholsky]]></category>
		<category><![CDATA[Moabit]]></category>
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					<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=dMJMHVtHBOo Wie kommen die Löcher in den Käse? &#8211; Ein Antwortversuch Die Erklärmaus erklärt uns das. Die Frage ist berühmt. Kurt Tucholsky warf die Frage lange vorher auf. Bereits durch ihn wurden wesentliche Gesichtspunkte dieser Frage abgearbeitet. Mit der Folge, dass die Erklärmaus sich jetzt auf andere, weitere Gesichtspunkte kapriziert. Soll sie. Mit Mühe ernährt ... <a title="1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194214-video-wie-kommen-die-loecher-in-den-kaese-zwei-antwortversuche-besonders-profund-peter-panter-1928/" aria-label="Mehr Informationen über 1630-14 &#8211; Video: Wie kommen die Löcher in den Käse? Zwei Antwortversuche &#8211; Besonders profund: Peter Panter (1928)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.youtube.com/watch?v=dMJMHVtHBOo<br />
Wie kommen die Löcher in den Käse? &#8211; Ein Antwortversuch</p>
<p>Die Erklärmaus erklärt uns das.</p>
<p>Die Frage ist berühmt. Kurt Tucholsky warf die Frage lange vorher auf. Bereits durch ihn wurden wesentliche Gesichtspunkte dieser Frage abgearbeitet. Mit der Folge, dass die Erklärmaus sich jetzt auf andere, weitere Gesichtspunkte kapriziert. Soll sie.</p>
<p>Mit Mühe ernährt sich das Eichhörnchen. Selbiges gilt für alle Backenfutterer.</p>
<p>Kurt Tucholsky hat sich einstmals mehr Mühe mit Erklärversuchen gegeben.</p>
<p><span id="more-15488"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15489" alt="220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_.png" width="220" height="219" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/220px-Kurt_Tucholsky_Signature.svg_-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<p><strong>So erklärt er die Löcher im Käse</strong></p>
<p>Wenn abends wirklich einmal Gesellschaft ist, bekommen die Kinder vorher zu essen. Kinder brauchen nicht alles zu hören, was Erwachsene sprechen, und es schickt sich auch nicht, und billiger ist es auch. Es gibt belegte Brote; Mama nascht ein bisschen mit, Papa ist noch nicht da.</p>
<p>»Mama, Sonja hat gesagt, sie kann schon rauchen – sie kann doch noch gar nicht rauchen!« – »Du sollst bei Tisch nicht reden.« – »Mama, guck mal die Löcher in dem Käse!« – Zwei Kinderstimmen, gleichzeitig: »Tobby ist aber dumm! Im Käse sind doch immer Löcher!« Eine weinerliche Jungenstimme: » Na ja – aber warum? Mama! Wo kommen die Löcher im Käse her?« – »Du sollst bei Tisch nicht reden!« – »Ich möcht aber doch wissen, wo die Löcher im Käse herkommen!« – Pause. Mama: »Die Löcher &#8230; also ein Käse hat immer Löcher, da haben die Mädchen ganz recht! &#8230; ein Käse hat eben immer Löcher.« – »Mama! Aber dieser Käse hat doch keine Löcher! Warum hat der keine Löcher? Warum hat der Löcher?« – »Jetzt schweig und iß. Ich hab dir schon hundertmal gesagt, du sollst bei Tisch nicht reden! Iß!« – »Bwww –! Ich möcht aber wissen, wo die Löcher im Käse &#8230; aua, schubs doch nicht immer &#8230; !« Geschrei. Eintritt Papa.</p>
<p>»Was ist denn hier los? Gun Ahmt!« – »Ach, der Junge ist wieder ungezogen!« – »Ich bin gah nich ungezogen! Ich will nur wissen, wo die Löcher im Käse herkommen. Der Käse da hat Löcher, und der hat keine –!« Papa: »Na, deswegen brauchst du doch nicht so zu brüllen! Mama wird dir das erklären!« – Mama: »Jetzt gib du dem Jungen noch recht! Bei Tisch hat er zu essen und nicht zu reden!« – Papa: »Wenn ein Kind was fragt, kann man ihm das schließlich erklären! Finde ich.« – Mama: »Toujours en présence des enfants! Wenn ich es für richtig finde, ihm das zu erklären, werde ich ihm das schon erklären. Nu iß!« – »Papa, wo doch aber die Löcher im Käse herkommen, möcht ich doch aber wissen!« – Papa: »Also, die Löcher im Käse, das ist bei der Fabrikation; Käse macht man aus Butter und aus Milch, da wird er gegoren, und da wird er feucht; in der Schweiz machen sie das sehr schön – wenn du groß bist, darfst du auch mal mit in die Schweiz, da sind so hohe Berge, da liegt ewiger Schnee darauf – das ist schön, was?« – »Ja. Aber Papa, wo kommen denn die Löcher im Käse her?« – »Ich habs dir doch eben erklärt: die kommen, wenn man ihn herstellt, wenn man ihn macht.« – »Ja, aber &#8230; wie kommen denn die da rein, die Löcher?« – »Junge, jetzt löcher mich nicht mit deinen Löchern und geh zu Bett! Marsch! Es ist spät!« – »Nein! Papa! Noch nicht! Erklär mir doch erst, wie die Löcher im Käse &#8230; « Bumm. Katzenkopf. Ungeheuerliches Gebrüll. Klingel.</p>
<p>Onkel Adolf. »Guten Abend! Guten Abend, Margot – &#8217;n Ahmt – na, wie gehts? Was machen die Kinder? Tobby, was schreist du denn so?« – »Ich will wissen &#8230; « – »Sei still &#8230; !« – »Er will wissen &#8230; « – »Also jetzt bring den Jungen ins Bett und laß mich mit den Dummheiten in Ruhe! Komm, Adolf, wir gehen solange ins Herrenzimmer; hier wird gedeckt!« – Onkel Adolf: »Gute Nacht! Gute Nacht! Alter Schreihals! Nu hör doch bloß mal &#8230; ! Was hat er denn?« – »Margot wird mit ihm nicht fertig – er will wissen, wo die Löcher im Käse herkommen, und sie hats ihm nicht erklärt.« – »Hast dus ihm denn erklärt?« – »Natürlich hab ichs ihm erklärt.« – »Danke, ich rauch jetzt nicht – sage mal, weißt du denn, wo die Löcher herkommen?« – »Na, das ist aber eine komische Frage! Natürlich weiß ich, wo die Löcher im Käse herkommen! Die entstehen bei der Fabrikation durch die Feuchtigkeit &#8230; das ist doch ganz einfach!« – »Na, mein Lieber &#8230; da hast du dem Jungen aber ein schönes Zeugs erklärt! Das ist doch überhaupt keine Erklärung!« – »Na, nimm mirs nicht übel – du bist aber komisch! Kannst du mir denn erklären, wo die Löcher im Käse herkommen?« – »Gott sei Dank kann ich das.« – »Also bitte.«</p>
<p>»Also, die Löcher im Käse entstehen durch das sogenannte Kaseïn, was in dem Käse drin ist.« – »Das ist doch Quatsch.« – »Das ist kein Quatsch.« – »Das ist wohl Quatsch; denn mit dem Kaseïn hat das überhaupt nichts zu &#8230; gun Ahmt, Martha, gun Ahmt, Oskar &#8230; bitte, nehmt Platz. Wie gehts? &#8230; überhaupt nichts zu tun!«</p>
<p>»Was streitet ihr euch denn da rum?« – Papa: »Nu bitt ich dich um alles in der Welt; Oskar! du hast doch studiert und bist Rechtsanwalt: haben die Löcher im Käse irgend etwas mit Kaseïn zu tun?« – Oskar: »Nein. Die Käse im Löcher &#8230; ich wollte sagen: die Löcher im Käse rühren daher &#8230; also die kommen daher, dass sich der Käse durch die Wärme bei der Gärung zu schnell ausdehnt!« Hohngelächter der plötzlich verbündeten reisigen Helden Papa und Onkel Adolf. »Haha! Hahaha! Na, das ist eine ulkige Erklärung! Der Käse dehnt sich aus! Hast du das gehört? Haha &#8230; !«</p>
<p>Eintritt Onkel Siegismund, Tante Jenny, Dr. Guggenheimer und Direktor Flackeland. Großes »Guten Abend! Guten Abend! – &#8230; gehts? &#8230; unterhalten uns gerade &#8230; sogar riesig komisch &#8230; ausgerechnet Löcher im Käse! &#8230; es wird gleich gegessen &#8230; also bitte, dann erkläre du –!«</p>
<p>Onkel Siegismund: »Also – die Löcher im Käse kommen daher, dass sich der Käse bei der Gärung vor Kälte zusammenzieht!« Anschwellendes Rhabarber, Rumor, dann großer Ausbruch mit voll besetztem Orchester: »Haha! Vor Kälte! Hast du schon mal kalten Käse gegessen? Gut, dass Sie keinen Käse machen, Herr Apolant! Vor Kälte! Hähä!« – Onkel Siegismund beleidigt ab in die Ecke.</p>
<p>Dr. Guggenheimer: »Bevor man diese Frage entscheiden kann, müssen Sie mir erst mal sagen, um welchen Käse es sich überhaupt handelt. Das kommt nämlich auf den Käse an!« Mama: »Um Emmentaler! Wir haben ihn gestern gekauft &#8230; Martha, ich kauf jetzt immer bei Danzel, mit Mischewski bin ich nicht mehr so zufrieden, er hat uns neulich Rosinen nach oben geschickt, die waren ganz &#8230; « Dr. Guggenheimer: »Also, wenn es Emmentaler war, dann ist die Sache ganz einfach. Emmentaler hat Löcher, weil er ein Hartkäse ist. Alle Hartkäse haben Löcher.«</p>
<p>Direktor Flackeland: »Meine Herren, da muß wohl wieder mal ein Mann des praktischen Lebens kommen &#8230; die Herren sind ja größtenteils Akademiker &#8230; « (Niemand widerspricht.) »Also, die Löcher im Käse sind Zerfallsprodukte beim Gärungsprozeß. Ja. Der &#8230; der Käse zerfällt, eben &#8230; weil der Käse &#8230; « Alle Daumen sind nach unten gerichtet, das Volk steht auf, der Sturm bricht los. »Pö! Das weiß ich auch! Mit chemischen Formeln ist die Sache nicht gemacht!« Eine hohe Stimme: »Habt ihr denn kein Lexikon –?«</p>
<p>Sturm auf die Bibliothek. Heyse, Schiller, Goethe, Bölsche, Thomas Mann, ein altes Poesiealbum – wo ist denn &#8230; richtig!</p>
<p>GROBKALK BIS KERBTIERE</p>
<p>Kanzel, Kapital, Kapitalertragssteuer, Karbatsche, Kartätsche, Karwoche, Käse –! »Laß mich mal! Geh mal weg! Pardon! Also:</p>
<p>›Die blasige Beschaffenheit mancher Käsesorten rührt her von einer Kohlensäureentwicklung aus dem Zucker der eingeschlossenen Molke.‹« Alle, unisono: »Hast es. Was hab ich gesagt?« &#8230; »›eingeschlossenen Molke und ist &#8230; ‹ wo geht denn das weiter? Margot, hast du hier eine Seite aus dem Lexikon rausgeschnitten? Na, das ist doch unerhört – wer war hier am Bücherschrank? Sind die Kinder &#8230; ? Warum schließt du denn den Bücherschrank nicht ab?« – »Warum schließt du den Bücherschrank nicht ab ist gut – hundertmal hab ich dir gesagt, schließ du ihn ab – « – »Nu laßt doch mal: also wie war das? Ihre Erklärung war falsch. Meine Erklärung war richtig.« – »Sie haben gesagt, der Käse kühlt sich ab!« – » Sie haben gesagt, der Käse kühlt sich ab – ich hab gesagt, dass sich der Käse erhitzt!« – »Na also, dann haben Sie doch nichts von der kohlensauren Zuckermolke gesagt, wie da drinsteht!« – »Was du gesagt hast, war überhaupt Blödsinn!« – »Was verstehst du von Käse? Du kannst ja nicht mal Bolles Ziegenkäse von einem alten Holländer unterscheiden!« – »Ich hab vielleicht mehr alten Holländer in meinem Leben gegessen wie du!« – »Spuck nicht, wenn du mit mir sprichst!« Nun reden alle mit einemmal.</p>
<p>Man hört:</p>
<p>– »Betrag dich gefälligst anständig, wenn du bei mir zu Gast bist &#8230; !« – »saurige Beschaffenheit der Muckerzolke &#8230; « – »mir überhaupt keine Vorschriften zu machen!« &#8230; »Bei Schweizer Käse – ja! Bei Emmentaler Käse – nein! &#8230; « – »Du bist hier nicht bei dir zu Hause! hier sind anständige Leute &#8230; « – »Wo denn –?« – »Das nimmst du zurück! Das nimmst du sofort zurück! Ich lasse nicht in meinem Hause meine Gäste beleidigen – ich lasse in meinem Hause meine Gäste nicht beleidigen! Du gehst mir sofort aus dem Haus!« – »Ich bin froh, wenn ich raus bin – deinen Fraß brauche ich nicht!« – »Du betrittst mir nicht mehr meine Schwelle!« – »Meine Herren, aber das ist doch &#8230; !« – »Sie halten überhaupt den Mund – Sie gehören nicht zur Familie! &#8230; « – »Na, das hab ich noch nicht gefrühstückt!« – »Ich als Kaufmann &#8230; !« – »Nu hören Sie doch mal zu: Wir hatten im Kriege einen Käse – « – »Das war keine Versöhnung! Es ist mir ganz egal, und wenn du platzt: Ihr habt uns betrogen, und wenn ich mal sterbe, betrittst du nicht mein Haus!« – »Erbschleicher!« – »Hast du das –!« – »Und ich sag es ganz laut, damit es alle hören: Erbschleicher! So! Und nu geh hin und verklag mich!« – »Lümmel! Ein ganz fauler Lümmel, kein Wunder bei dem Vater!« – »Und deine? Wer ist denn deine? Wo hast du denn deine Frau her?« – »Raus! Lümmel!« – »Wo ist mein Hut? In so einem Hause muß man ja auf seine Sachen aufpassen!« – »Das wird noch ein juristisches Nachspiel haben! Lümmel! &#8230; « – »Sie mir auch –!«</p>
<p>In der Türöffnung erscheint Emma, aus Gumbinnen, und spricht: »Jnädje Frau, es is anjerichtet –!«</p>
<p>4 Privatbeleidigungsklagen. 2 umgestoßene Testamente. 1 aufgelöster Soziusvertrag. 3 gekündigte Hypotheken. 3 Klagen um bewegliche Vermögensobjekte: ein gemeinsames Theaterabonnement, einen Schaukelstuhl, ein elektrisch heizbares Bidet. 1 Räumungsklage des Wirts.</p>
<p>Auf dem Schauplatz bleiben zurück ein trauriger Emmentaler und ein kleiner Junge, der die dicken Arme zum Himmel hebt und, den Kosmos anklagend, weithinhallend ruft:</p>
<p>»Mama! Wo kommen die Löcher im Käse her –?«</p>
<p><i>Peter Panter (aka Kurt Tucholsky) Vossische Zeitung, 29.08.1928</i></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.tufs.ac.jp/ts/personal/narita/Tucholsky_Kaeseloecher.pdf" target="_blank">Text als pdf</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky" target="_blank">Tucholsky auf wikipedia</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/192414-positionen-wann-ein-schluesseldienst-anfaengt-zu-nerven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 18:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn das mit dem Schlüsseldienst nicht klappt, handelt es sich um &#8222;Schlüsselprobleme&#8220; noch besser &#8222;Schlüsselfragen&#8220;: Denn wenn dies nicht klappt, was dann? #Sinnfragen Der Schlüsseldienst in Berlin-Schöneberg hat das dritte Mal drei Schlüssel angefertigt. Sie funktionieren nicht. Es sind Nachschlüssel vom Nachschlüssel. Irgendwas stimmt nicht. Jetzt müssen die Schlüssel erneut zum Schlüsseldienst. Der Schlüsseldienst wird ... <a title="1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/192414-positionen-wann-ein-schluesseldienst-anfaengt-zu-nerven/" aria-label="Mehr Informationen über 1612-14 &#8211; Positionen: Wann ein Schlüsseldienst anfängt zu nerven!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15348" alt="2014-01-08-19.18_Schluesselfragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen-900x1200.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/2014-01-08-19.18_Schluesselfragen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<blockquote><p>Wenn das mit dem Schlüsseldienst nicht klappt, handelt es sich um &#8222;Schlüsselprobleme&#8220; noch besser &#8222;Schlüsselfragen&#8220;: Denn wenn dies nicht klappt, was dann? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p>Der Schlüsseldienst in Berlin-Schöneberg hat das dritte Mal drei Schlüssel angefertigt. Sie funktionieren nicht. Es sind Nachschlüssel vom Nachschlüssel. Irgendwas stimmt nicht. Jetzt müssen die Schlüssel erneut zum Schlüsseldienst. Der Schlüsseldienst wird sagen: &#8222;Dann müssen wir das Schloss ausbauen.&#8220; &#8211; Und was dann?</p>
<p>Die Tür steht und fällt mit Tiergarten, Nähe Hauptbahnhof, Moabit. Oder wie die Tiergartner jetzt teils sagen: &#8222;Moa-Beat&#8220;. Musikalisch ausgesprochen! Do da Beat. Aber fahr bloß nicht hin. Kostet extra.</p>
<p>Oh Mist. Nur Umstände.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/188413-erfahrungshorizonte-seminaris-structuralis-bei-der-gfad-software-ag-in-berlin/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/188413-erfahrungshorizonte-seminaris-structuralis-bei-der-gfad-software-ag-in-berlin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2013 20:58:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Huttenstr.]]></category>
		<category><![CDATA[Moabeat]]></category>
		<category><![CDATA[Moabit]]></category>
		<category><![CDATA[SEPA]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist jetzt hier im Jahre 2013 so eine Zeit in Deutschland, die unmittelbar vor einer großen, weiteren Zeitenwende steht. Denn Europas Schergen rationalisieren und vereinheitlichen weitere Normen, auf dem Sprung in ein einheitliches, angeblich besseres und noch freieres Europa. SEPA: Im internationalen Zahlungsverkehr soll sich alles jetzt noch besser, noch einheitlicher anfühlen. Irgendwie wird ... <a title="1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188413-erfahrungshorizonte-seminaris-structuralis-bei-der-gfad-software-ag-in-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1572-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Seminaris structuralis bei der GFAD-Software AG in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="Erfahrungshorizonte" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_15071" aria-describedby="caption-attachment-15071" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15071" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8447.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15071" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Es ist jetzt hier im Jahre 2013 so eine Zeit in Deutschland, die unmittelbar vor einer großen, weiteren Zeitenwende steht. Denn Europas Schergen rationalisieren und vereinheitlichen weitere Normen, auf dem Sprung in ein einheitliches, angeblich besseres und noch freieres Europa. SEPA: Im internationalen Zahlungsverkehr soll sich alles jetzt noch besser, noch einheitlicher anfühlen. Irgendwie wird an einem paneuropäischem Fluidum gestrickt. Ob die Soße dadurch lauer wird oder ob noch Kapern hineingehören? Blubber&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-15069"></span><br />
&#8230;</p>
<figure id="attachment_15070" aria-describedby="caption-attachment-15070" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15070" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-768x1024.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8446.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15070" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>So wie anno zwirn bei der Einführung des Euro. Ungefähr zu jenem Zeitpunkt damals hatte die Hausverwaltung das letzte Softwareupdate bestellt. Die Software lief immer problemfrei. Updates alle fünfzehn Jahre: Ein Traum.</p>
<p>Die Software basierte auf dem Betriebssystem MS DOS, das ist das Betriebssystem, von dem die Töchter heute sagen, es sei &#8222;TETRIS nicht unähnlich&#8220;.  EDV-Leute fachsprechen bzw. -sagen: Never chance a running system. Bloß nicht.</p>
<p>Wenn da nicht Europa wäre. Tja. Aus der Traum.</p>
<p>SEPA heißt ein Gespenst, dass Karl Murx sicher längst beschrieben hätte, hätte er nur gewusst, wie die europäische Ministerialbürokratie einst ticken würde. &#8222;Si tacuisses, philosophus mansisses&#8220;. Hättest Du geschwiegen, so wärest Du ein Philosoph geblieben. Haste aber nicht. Iss Wurscht.</p>
<figure id="attachment_15072" aria-describedby="caption-attachment-15072" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15072" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8449.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15072" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Letzte Woche Donnerstag und Freitag treffen sich in den Seminarräumen an der Huttenstr. in Moabit einige Hausverwaltungen Berlins. Es sind diejenigen, die vorgehabt haben, zum 01. Januar kommenden Jahres ihre Software auf den neuesten Stand zu bringen und damit gerade noch rechtzeitig alles vorbereitet haben, inklusive Erstling einer globalen Einweisung in die Nettigkeiten neuerer Software.</p>
<p>Vergleiche mit anderen zeigen: Die Fa. GFAD hebt sich von Mitbewerbern wohltuend ab, indem sie erstens nicht die Schleimspur unappetitlicher  Finanzmogule hinter sich herzieht. Auch in der Branche der Hausverwaltungs-Softwehren  kaufen die großen Buden die Kleineren auf, um sie zu verschlucken, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt als die Unkenntlichkeit.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15073" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-768x1024.jpg" alt="IMG_8450" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>So ist es bspw. CSI Software in Leinfelden-Echterdingen gegangen. Die Firma aus lauter &#8222;Stuttgarter Ehrenleuten&#8220; hatte mal einen sehr guten, ausgezeichneten Stand in Deutschland. Sie galt ein bisschen als der Mercedes unter den Hausverwaltungsprogrammen. Das ist längst Geschichte.</p>
<p>Inzwischen hat die aggressive Haufe AG sie aufgefressen und bis zur Unkenntlichkeit durchmodernisiert. Die ehemaligen Mitarbeiter weg. Diesen Bereich nennt man berufliche Lebenserfahrung und lebendes Menschenmaterial, das man neuerdings in Helpdesk-Anwendungen steckt, &#8222;FAQ&#8220; nennt (Häufige Fragen) oder &#8222;knowledge base&#8220; (Wissensbasis). Die Wahrheit aber ist: Über eine Datenbank wie brainwork, angefüllt mit &#8222;lebenslangem, beruflichen Wissen&#8220; verfügt auch die bestens programmierte Datenbank nicht. Dies alles ist schließlich nicht eine Frage von SQL, CEO oder gar SEQ. Ganz entscheidend ist hier der IQ.</p>
<p>Rücksichtslos finanzoptimiert. Anders die Fa. GFAD aus Berlin, ein Systemhaus in Form einer Aktiengesellschaft, die 30 bis 40 Mitarbeiter hat. Die Firma ist schon lange am Markt und bietet mit HausSoft ein modular gestricktes, nach oben hin skalierbares Softwareprodukt für die moderne Verwaltung von bewohnten Mehrfamilienhäusern in Form von Gewerbe-, Miethaus- und Wohnungseigentumsanlagen an. Uns ist die Firma seit ca. 1982 bekannt und da hatte sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel.</p>
<p>Die jetzt hier zu Schulungen auftreffen, sind Mitarbeiter von kleinen, mittleren und größeren Hausverwaltungen. Alle sind edv-erfahren, die meisten sind in der Lage, Buchungssätze in Systeme zu hacken, ohne noch sonderlich sorgfältig auf die PC-Tastatur zu schauen. Sie wissen zu buchen, zu kontieren, Stammdaten zu pflegen und die richtige Verwaltung von Häusern erstmals bzw. auf Dauer zu inszenieren. Sie können auch vorauseilende Fragen stellen.</p>
<p>Für viele ändert sich alles. Die Workflows haben sich in den letzten Jahren technisch drastisch geändert. Es waren immer mehr &#8222;Bearbeitungsinseln&#8220; und auf Software gründende Provisorien entstanden.</p>
<p>Allein die Pflege von Kontaktdaten von Mietern und Eigentümern (Kunden), um nur ein Beispiel zu nennen, ist geradezu explorativ. Jeder besitzt ein Festnetztelefon, ein Handy, eine Faxnummer, eine Emailadresse, viele haben mehrere, die sie bekannt geben. Nicht selten verbergen sich hinter maßlos vielen Nummern auch feste Regeln. Ruf nicht zwischen 1 und 3 an, ist nur eine. Fax mir nichts auf die Arbeit, eine andere. Schick die Abrechnungen nicht an meine Frau. Zwinker, ich hab ein paar Komplexitäten aus dem Alltag herbeigeholt, gerade. Nun ist deutlich: Es gibt &#8222;communication rules&#8220;. Rules rulez.</p>
<p>Die Post erlebt weitere technische Revolutionen und wird am Ende in ihrer jetzigen Form atomisiert bzw. abgeschafft. Mit der fortschreitenden Computerisierung ganzer Lebensbereiche verliert der analog geschriebene Brief gänzlich an Bedeutung. Elektronische Alternativen schreien zum Himmel. Inzwischen sagen die ersten Arbeitweltforscher der Email ihren baldigen Tod voraus. Gott sei Dank. Wer weiß?</p>
<p>Hier geht es jetzt um Stammdaten, Adressdaten von Mietern und Eigentümern, es geht um die Zusammensetzung von Miete aus Einzelbeträgen, um Wohngeld, Wirtschaftsplan, Mietenpflege und -erhöhung, kurz um den Unterbau vernünftig strukturierter Hausverwaltung. Hier gilt die Binsenweisheit: Wer richtig gepflegte Stammdaten hat, hat gewonnen. Oder schon die halbe Miete im Sack. Wir treffen Grundschulungskurs auf Fragen, deren unscharfe Ränder wir allenfalls streifen, aber nicht sezieren. Sezieren würde das Seminarthema mäandernd ausufern. Das ginge zu weit. Der Herr Dozent weiß es.</p>
<p>Überhaupt: Insbesondere die jungen, erfolgreichen Besserwissenden sind nervig. Man möchte Heißspornen zurufen, sie mögen einfach die Klappe halten, bitte schön, für diesen Moment Schnauze. Der Seminarleiter muss den Vorschnellen gekonnt ausweichen, ihnen Dinge entgegenhalten, die sie ablenken von der Idee, mit zu schnellen, zu vielen Fragen die Struktur des Seminarthemas komplett zu zerstören. Weil nur er die Seminarziele genau kennt und weil das unwesentliche Zwischengefrage von Besserwessis insgesamt ausbremst. Kein leichtes Spiel, hier und da ein regelrechter Parforceritt.</p>
<figure id="attachment_15074" aria-describedby="caption-attachment-15074" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15074" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-1024x768.jpg" alt="HausSoft für Windows - Neueinsteiger" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_8451.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15074" class="wp-caption-text">HausSoft für Windows &#8211; Neueinsteiger</figcaption></figure>
<p>Mit zwei Tagen ist das Seminar nicht zu lang bemessen. Wie sich herausstellt eher zu kurz. Kein Thema könnte nicht noch einen Meter tiefer erörtert und zwei Kubikmeter breiter ausdiskutiert werden.</p>
<p>Am Ende bleiben Fragen wie nach der Gründung einer User-Community auf der Strecke. Einer der Besserwissenden sagt pistotenartig dazu: Dafür habe ich aber keine Zeit. Siehste: Klappe aufreißen, weil´s der Chef bezahlt, aber zucken, wenn´s um Gründlichkeit und Nachhaltigkeit ginge, um Verbesserungen &#8222;unter Kollegen&#8220;, die hier und da Mühe machen könnten, also echtes Engagement voraussetzen. Nächste Mal fahre ich dem Kerl gleich in die Parade und brülle &#8222;Schnauze halten&#8220; durch den Raum.</p>
<p>Na, dann eben nicht. Gutes Seminar, Ziel erreicht.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Beitrag erschien auf yelp.com)</span></p>
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		<title>1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 13:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer hier sein Fahrrad so eloquent beschriftet hat, wissen wir nicht. Das Foto wurde außerhalb jeglicher Redaktionszuständigkeit dieser Website auf &#8222;notes of Berlin&#8220; veröffentlicht. Aber es trägt eine tiefe Wahrheit in sich. Denn das beschäftigt die Hausverwalter in uns nahezu täglich, jedenfalls mehrmals jährlich. Ist das Kunst oder kann das weg? Ist das Schrott oder ... <a title="1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183013-fotowelt-das-foto-des-tages-tragt-viel-wahrheit-in-sich-uber-schrott-und-lifestyle-verunsicherung-revolution/" aria-label="Mehr Informationen über 1518-13 &#8211; Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung &#038; Revolution">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 604px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " alt="Quelle: Notes Of Berlin, Link unten" src="http://www.notesofberlin.com/wp-content/uploads/2013/07/Moabit-maximilian-1024x764.jpg" width="614" height="458" /><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: Notes Of Berlin, Link unten</figcaption></figure>
<p>Wer hier sein Fahrrad so eloquent beschriftet hat, wissen wir nicht. Das Foto wurde außerhalb jeglicher Redaktionszuständigkeit dieser Website auf &#8222;notes of Berlin&#8220; veröffentlicht. Aber es trägt eine tiefe Wahrheit in sich. Denn das beschäftigt die Hausverwalter in uns nahezu täglich, jedenfalls mehrmals jährlich. Ist das Kunst oder kann das weg? Ist das Schrott oder ist das ein betriebsbereites Fahrrad? Die Menschen hinterlassen auch Schrott auf Abstellplätzen wie diesem. Und nehmen damit denjenigen Menschen die Fahrradabstellplätze weg, die sie für ihr tägliches Gefährt so dringend benötigten. Ja, deswegen trägt der Ausdruck einen tieferen, nein einen höheren Sinn in sich. Er ist zutiefst fair, berechtigt und keineswegs lustig. Den Rest erledigen wir bspw. mit einem orangefarbenen Punkt. Was? Ist verlinkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gut gepostet: <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/2013/07/dieses-fahrrad-ist-kein-schrott.html" target="_blank">Notes of Berlin (Ursprungsplatz dieses Fotos, mit Dank)</a></li>
<li>Früher gepostet: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1967">Die Aktion &#8222;Oranger Punkt&#8220; in unserer Verwaltungspraxis</a></li>
</ul>
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