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	<title>Mediation &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Mediation &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 10:08:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen. Meine Wahrnehmung von Schamoni hat ... <a title="1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302915-tipps-das-hat-mein-herz-beruehrt-abschied-von-den-froeschen-es-geschah-in-seinem-garten/" aria-label="Mehr Informationen über 1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png" alt="Das hat mein Herz berührt. #Tipps" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner-300x185.png 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen.</p>
<p>Meine Wahrnehmung von Schamoni hat was zu tun mit speziellen Generationen-Blickwinkeln und Erinnerungsclustern. Ich war zu jung, um ihn auch als etwas anderes wahrzunehmen. Beispielsweise als Schauspieler oder Regisseur erfolgreicher Filme. Irgendwie in der Art des Wahlberliners Atze Brauner: Atze B. &#8211; nicht genannt: Keule &#8211; machte Karriere mit der CCC-Film, lange bevor ich über so tiefsinniges wie die Herkunft von Filmen genau nachdenken wollte.</p>
<p>Jetzt weiß ich viel mehr über Ulrich Schamoni. Was ich erfuhr, geschah zu nachtschlafender Zeit. Ich war nicht ans Bett gefesselt, das wäre wohl vernünftig gewesen. Mich fesselte ein Film, dessen Ausstrahlung in eine so späte Stunde der Nacht sich im Grunde genommen nicht gehört. Was hat sich das ZDF dabei bloß gedacht? Nachts allein vorm Fernseher stirbt sich´s besser. Denn nachts sind alle Katzen grau.</p>
<p>Gott sei Dank, es gibt jetzt Internet. Und Blogs. Und übrigens keine Mediathek zum angesprochenen Film. Mönsch, ey.</p>
<p><span id="more-16756"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Kzy5I8Xht-g?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Abschied von den Fröschen | Deutscher Trailer HD</em></p>
<blockquote><p>ABSCHIED VON DEN FRÖSCHEN ist ein Porträt über den 1998 verstorbenen Filmemacher Ulrich Schamoni, das seine Tochter, die renommierte Fotografin Ulrike Schamoni, auf der Grundlage der Filmtagebücher des Vaters realisiert. Schwer an Leukämie erkrankt, filmte Ulrich Schamoni sein Leben, bis auf wenige Tage vor seinem Tod im März 1998. Dabei entstanden 170 Stunden Filmtagebuch auf Mini DV-Material, ungeschnitten und unbearbeitet. Verbunden mit Ausschnitten aus seinem Werk und biografischen Dokumenten, haben Regisseurin Ulrike Schamoni und Cutterin Grete Jentzen daraus eine 92-minütige Dokumentation erstellt, die das Ziel verfolgt, das Vermächtnis eines großen Filmemachers zu bewahren. Sein Abschied ist eine starke, anrührende Chronik, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust des Regisseurs aufzeigt. Drei Spielfilme drehte er in seinem Haus in Berlin-Grunewald, oft war er sein eigener Hauptdarsteller.<br />
(Klappentext zum Filmtrailer, von mir redigiert/eingekürzt)</p></blockquote>
<p>Der Film (Info <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschied_von_den_Fr%C3%B6schen" target="_blank">hier</a>) hat eine ganz unglaubliche Leichtigkeit, zeigt wirklich nicht den unheimlich angenehmen Abgang Schamonis. Ich weiß jetzt, was Schamoni letzten Sommer getan hat. Seinen letzten. Gut vorstellbar, das viele, die ihn sehen, ihn kaum ertragen, es nicht aushalten, bei der Stange zu bleiben. Doch es lohnt sich. Schamoni lässt in seinem Garten vieles Revue passieren.</p>
<p>Das abgekaute Ohr von Evander Holyfield beispielsweise, das Boxbösewicht Mike Tyson anknabberte. Wie ein Tüte Pringles-Kartoffelchips.</p>
<p>Dass Lady Di in Paris in einem Tunnel starb. Paar Tage starb Mutter Teresa. Alles ist dichtgedrängt in den Erinnerungen. Damals aber war es Gegenwart. Durch das Filmdokument wissen wir, wie wir Schamonis Tod in seinen zeitlichen Kontext einzuordnen haben. Später als die Anschläge auf die New Yorker Twin Towers stattfinden zu &#8222;nine eleven&#8220; und viele Jahre später können sich viele noch genau daran erinnern, wie es an diesem Tag war. So zeitliche Wendemarken. Etwa so erinnert Ulrich Schamoni kurz vor seinem Tod im Grunewalder Garten an die Chroniken von Absurdia.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16725" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg" alt="Sei.kein.Frosch_Banner" width="650" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Ich war zu dieser Zeit 1997, als Lady Di im Tunnel starb, tatsächlich in Florida, USA, auf &#8222;honeymoon&#8220;, frisch verheiratet und bin es auch noch immer. Das Begräbnis in London wurde in den USA live übertragen. So furchtbar langlebig war Lady Di und Prince Charles nette Geschichte nicht gewesen. So fand sie was Wunder ihren Abschluss im Tunnel, doch da war sie schon zu Ende. Am Grab reichten sich die Enkel der Queen in Trauer die Hände. Uralt ist die Erinnerung an die Spencer Davis Group der Sechziger Jahre, die aktuell in Neuruppin und anderswo als Dinosaurier noch auftreten. Kein Wunder, T.Rex ist schon tot, er kam bei <a title="externer Link" href="https://www.google.de/search?q=woran+starb+marc+bolan" target="_blank">einem Autounfall</a> ums Leben. Keep on running, Spencer David Group, so wie <a title="externer Link" href="http://www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de/#Spencer%20Davis%20Group%20feat.%20Hardin%20&amp;%20York%20live" target="_blank">beschrieben hier&#8230;</a></p>
<p>Die eingeblendeten, alten Filmmaterialien im Film vom Abschied nehmen von Fröschen machen viel mit jemandem, der Insterburg &amp; Co., Rolf Zacher und andere fotoreal erinnert. Nein, dieser Film wurde viel zu spät gesendet, ist absolut sehenswert und verdient höchste Anerkennung. Leider ist er über die Mediathek nicht abrufbar. Ein schwerer Fehler. Leider.</p>
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		<title>1723-14 &#8211; Aushang: Vom &#8222;Kinder über den Hof brüllen lassen&#8220; und der Verwechslung von Ursache und Wirkung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/203514-aushang-vom-kinder-ueber-den-hof-bruellen-lassen-und-der-verwechslung-von-ursache-und-wirkung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2014 08:15:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die hammerharte Analysefähigkeit des Schriftführers, der sich ganz allgemein gesagt mehr Rücksichtnahme, bessere Eltern und am besten gar keine Kinder wünscht und der Rundumschlag gegen solche missliebigen Mitbewohner im Hause.. &#8222;Kinder um 5:20 Uhr über den Hof brüllen zu lassen&#8220; setzt den aktiven Willen gequälter Eltern voraus, die derartiges anzuordnen beabsichtigen. &#8222;Dann heul doch&#8220;, so ... <a title="1723-14 &#8211; Aushang: Vom &#8222;Kinder über den Hof brüllen lassen&#8220; und der Verwechslung von Ursache und Wirkung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/203514-aushang-vom-kinder-ueber-den-hof-bruellen-lassen-und-der-verwechslung-von-ursache-und-wirkung/" aria-label="Mehr Informationen über 1723-14 &#8211; Aushang: Vom &#8222;Kinder über den Hof brüllen lassen&#8220; und der Verwechslung von Ursache und Wirkung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4750 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" width="450" height="67" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_16077" aria-describedby="caption-attachment-16077" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16077" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen-1024x576.jpg" alt="Kinder über den Hof brüllen zu lassen (Foto: Malte Welding, Journalist)" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen-900x506.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Aushang_Kinder.laut_.bruellen.lassen.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16077" class="wp-caption-text">Kinder über den Hof brüllen zu lassen (Foto: Malte Welding, Journalist)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die hammerharte Analysefähigkeit des Schriftführers, der sich ganz allgemein gesagt mehr Rücksichtnahme, bessere Eltern und am besten gar keine Kinder wünscht und der Rundumschlag gegen solche missliebigen Mitbewohner im Hause..</p></blockquote>
<p>&#8222;Kinder um 5:20 Uhr über den Hof brüllen zu lassen&#8220; setzt den aktiven Willen gequälter Eltern voraus, die derartiges anzuordnen beabsichtigen. &#8222;Dann heul doch&#8220;, so in etwa (Lyrics von Tic Tac Toe, bisschen her schon). Das zeugt von sehr wenig Mitgefühl. Denn wir gehen alle hart arbeiten, nehmen Rücksicht und gönnen uns allen unseren Schlaf. Nur den Nachbarn gönnen sie es nicht, diese <del>kleinen Racker</del> großgewordenen Eltern, die ihren Kinder einfach nicht verbieten, laut über den Hof zu brüllen.  Nein, die Sache ist klar, die Schuldigen sind ausgemacht, es sind diese &#8222;ein geistiges Führungsgefühl&#8220; vermissen lassenden Eltern, die ihre uferlosen, borderlinehaften Haustyrannen (anderes Wort für Kinder, vor allem bei kinderlosen Eltern in Verwendung) anweisen, zur Unzeit zu brüllen.</p>
<p>Im Grunde ist die Welt doch ganz einfach in diesen wenigen Sätzen erklärt.  Ob der Aushang Vorbildcharakter besitzt?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1644-14 &#8211; Positionen: Selbstliebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 22:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Chaplin]]></category>
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					<description><![CDATA[http://youtu.be/m8SboGMfhrc Charlie Chaplin, 1959, über Selbstliebe Sehr schön. Wie sehr vieles, das CC verzapft hat. Hach.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>http://youtu.be/m8SboGMfhrc<br />
Charlie Chaplin, 1959, über Selbstliebe</p>
<p>Sehr schön. Wie sehr vieles, das CC verzapft hat. Hach.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 20:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim) Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit ... <a title="1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183813-positionen-der-buhmann-im-blickwinkel-der-selbstkasteiung/" aria-label="Mehr Informationen über 1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)</p></blockquote>
<p>Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hui_Buh" target="_blank">Schlossgespenst</a>, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kasteiung" target="_blank">Kasteiung</a>.</p>
<p>Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-&#8230; Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er &#8222;booman&#8220; vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">kategorischer Aperativ</a>, vorm Essen: <b>„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</b></p>
<p>Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, &#8222;ein schlechtes Gewissen&#8220; zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen &#8222;um Schonung zu bitten&#8220;, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA" target="_blank">mal die Klappe halten</a>&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1502-13 &#8211; Gewissensfragen: Wenn jemand mit dir die Friedenspfeife rauchen möchte!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181413-gewissensfragen-wenn-jemand-mit-dir-die-friedenspfeife-rauchen-mochte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 20:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenspfeife]]></category>
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					<description><![CDATA[(ohne Worte) Die Kernfrage ist: Was macht der an Versöhnung interessierte Nichtraucher, wenn ihm im Streitfalle die maßgebliche Friedenspfeife angeboten wird? Mit indianischen Grüßen Bloggwart]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14615" alt="Friedenspfeife" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Friedenspfeife.jpg" width="520" height="555" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Friedenspfeife.jpg 520w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Friedenspfeife-281x300.jpg 281w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></p>
<p>(ohne Worte)</p>
<blockquote><p>Die Kernfrage ist: Was macht der an Versöhnung interessierte Nichtraucher, wenn ihm im Streitfalle die maßgebliche Friedenspfeife angeboten wird?</p></blockquote>
<p>Mit indianischen Grüßen</p>
<p>Bloggwart</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 09:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben ... <a title="1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/" aria-label="Mehr Informationen über 1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.</p></blockquote>
<p>Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als &#8222;Da liegen die Nerven der Betroffenen blank&#8220; versuchen kann <del>ab zu tun</del> zu begreifen.</p>
<p><span id="more-14574"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3323" alt="roter.Skorpion" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg" width="300" height="327" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion-275x300.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote><p>Menschen ziehen zur Erreichung ihrer eigenen Ziele Register. Diejenigen, die sich als durchsetzungsstark verinnerlicht haben, ziehen gern sämtliche Register, um am Ende zu siegen. Eine zutiefst archaische, maskuline Verhaltensweise. Es wird gezetert, manipuliert und &#8230;.dem Anderen vorgeworfen, dieses selbst zu tun. Indessen ist ein derartiger Ausnahmezustand auch ein Moment des tiefen Erfahrens: Dass einem so einer künftig nicht mehr näher zu kommen berechtigt sein wird und dass Distanz zu persönlichen Naturellen wie diesen sogar überlebensnotwendig ist, versteht sich von selbst.</p></blockquote>
<p>Wie die Betroffenen mit dem Verwalter umgehen, der nichts unversucht lässt, zu einem unbürokratisch geraden, ja kurzfristigen Ende des Missstandes zu gelangen, zeigt uns indessen die ganze Palette menschlicher Erscheinungsformen.</p>
<p>Ist ein Verwalter ein &#8222;freundlicher Dienstleister&#8220;? Oder ist er ein Lakai? Heute ist der Begriff &#8222;Lakai&#8220; eine abwertende Bezeichnung für eine übertrieben unterwürfige Person, insbesondere für einen unterwürfigen Untergebenen. Das setzt allerdings voraus, dass dem Lakai eine besonders &#8222;übergebene Person&#8220; übergeordnet ist, bildhaft gesprochen. Die im Vergleich höher angesiedelte Person ist übergeben. Oder sie übergibt sich. Dem Lakaien gegenüber. Nur so können wir zutreffend einordnen, was &#8222;der Übergebene&#8220; (Gegenteil vom Untergebenen) sich vorstellt als richtigen Umgang mit dem weisungsgebundenen Befehlsempfänger, <del>dem Lakaien</del> dem Verwalter. Es handelt dieser Gedanke nicht vom Team, vom berechtigten Miteinander auf selber Augenhöhe.</p>
<blockquote><p>Dem modern denkenden Menschen sind solche Patriarchatsstrukturen als &#8222;überkommene&#8220;, gewesene, frühere Strukturen fremd. Er kann Autorität ausstrahlen aus Festigkeit, Kompetenz und dem Wissen um die Richtigkeit wesentlicher menschlicher Zusammenwirkungsgrundlagen, die auf anderem Gedankengut basieren als Anschiss, Niedermachen und totalem Kasernenhofton. Freundlich wird die Welt&#8230;.regiert, sagte der Whistleblower und pfiff sich eins, auf dem Weg von Moskau nach Ecuador. Wenn ihn da nur keiner abfängt irgendwo in den internationalen Lufträumen der Welt. Abwarten.</p></blockquote>
<p>Im Kontakt bleibt nichts aus von dem, was man menschlich &#8222;darstellen&#8220; kann: Wut, Aggression, Verunglimpfung, Unterstellung unredlichen Verhaltens. Die Kunst des richtigen Verwaltens als gezieltes immer wieder &#8222;herunterkochen&#8220; solcher &#8222;Ablenkmanöver&#8220;. Sich verwalterisch selbst eigene Schneisen ins struppige Dickicht emotionaler Anwürfe, Beschuldigungen schlagen, lautet immer wieder aufs Neue die Hauptaufgabe.</p>
<blockquote><p>Rot ist die Farbe der Wut, rot ist auch die Farbe der Liebe: &#8222;In mir drin ist alles rot, und Du bist ein Idiot&#8220;, singt die Band Silly auf dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 2010. Sehr gekonnt. Die Texte der Band Silly besitzen Ausnahmequalität. Dafür ist der Texter Werner Karma verantwortlich. Er ist ein Ausnahmetexter! Er stülpt Texten &#8222;gutes Karma&#8220; über.</p></blockquote>
<p>Beim roten Faden dessen zu bleiben, was es ist: Es ist ein Problem seit fünf Jahren und nun soll es unter neuer Verwaltung binnen sechs Monaten komplett gelöst sein. Das allein wäre gute Verwaltung. Weil es das wesentliche Ergebnis verfolgt, allen menschlichen Abgründen zum Trotz. #Fremdschämen</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ManTantra]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen den Alltag? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die ... <a title="1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175713-quasimodo-vom-hasslichen-auseren-innerer-schonheit-und-dem-streben-unsererseits-nach-vervollkommnung/" aria-label="Mehr Informationen über 1445-13 &#8211; Quasimodo: Vom &#8222;Hässlichen Äußeren&#8216; &#038; innerer Schönheit und dem Streben unsererseits nach Vervollkommnung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14193" alt="Quasimodo_banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg" width="650" height="430" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Quasimodo_banner-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Ich fahr jetzt Opel Mantra. Damit alles besser wird. Ich brauche dringend eine positive Veränderung. #ManTantra, Stoßgebet zum Himmel #Zielfindung</p></blockquote>
<p>Was dürfen wir uns herausnehmen? Was übersteigt unsere Genehmigungen? Hat alle geistige, innere Schönheit außen hässliche Seiten? Wie erleben hässliche Menschen <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20121214074352AAIxMcA" target="_blank">den Alltag</a>? Ist hässlich zu sein reine Äußerlichkeit? Oder gibt es auch Menschen, die in sich drinnen, durch und durch, potthässlich sind? Durchdrungen von Hässlichkeit.</p>
<p>Am 30. April jährt sich der Tod von Adolf Hitler (1945).  Hitler war nicht schön anzusehen, hässlich sah er nicht aus. Vielleicht eher lächerlich: Nur mit genügend Abstand können wir es uns heute leisten, das festzustellen. Abstand zu ihm und seinen Schandtaten. Ja, wir wurden befreit. Never forget! Free Lilly. Und free Heinz, Herbert und Hans-Peter. Hitlers böse Fresse haben viele Schöngeister gesehen. An Mahnungen mangelte es nicht. Ein weiterer Hässlicher, Josef Stalin, schob Warnungen beiseite, die nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt eintrafen.  Stalin konnte sich nicht vorstellen, dass der Deutsche einen Vertrag abschloss, den er zu brechen beabsichtigte. &#8222;Die Hitler kommen und gehen. Die Deutschen bleiben&#8220;. Das hat er gedacht, als Hitler das russische Kaninchen stahl. Der Rest ist Geschichte.</p>
<p><span id="more-14192"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14202" aria-describedby="caption-attachment-14202" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14202" alt="Mörser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00145.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14202" class="wp-caption-text">Mörser</figcaption></figure>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6rser" target="_blank">Mörser</a>bande: Ich habe dem Hässlichen tief ins Gesicht gesehen. Ich fasse meinen Zeitgeist &#8222;für morgen&#8220;, den 30. April, wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Morgen ist ein internationaler Freudentag, den wir als &#8222;die Welt&#8220; gemeinsam feiern sollten: Adolf Hitlers Selbstmord jährt sich. Er brachte sich am 30. April 1945 um. Es war summa summarum die einzige richtige Entscheidung, die Adolf Hitler bis dahin getroffen hatte. Keine andere seines Lebens bis zu diesem Punkt war richtig gewesen. Völkermord, Rassenwahn und Größenwahnsinn, der Versuch, ganz Europa und dann die Welt einzunehmen und zu unterjochen, scheiterten natürlich an den &#8222;zwei linken Händen&#8220; dieses Gescheiterten, dem jegliches Talent zur Menschlichkeit zeitlebens fremd blieb. Auch bis heute hat nie wieder ein Politiker und Staatsmann eine so richtungsweisend richtige Entscheidung sich selbst betreffend getroffen. Dazu kann man ihm am 30. April 2013 nur aufrichtig und aus ganzem Herzen gratulieren. Auch wenn es banal erscheint: Danke, danke, danke, Adolf Hitler! Das wollte ich schon immer mal sagen. #30. April 2013</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Judenverbrennung light und unschöner Geschichtsunterricht</strong></span></p>
<p>Dennoch: Was wie selbstverständlich da steht, verändert sich in unserer Wahrnehmung. Es wachsen Jugendliche heran, nachwachsendes Kanonenfutter für künftige Kriege um Wirtschaftsgüterverteilung, Glaubensfragen und die Beherrschung irgendeiner lausigen kulturellen Identität. Sie wissen wenig darüber, was gewesen ist, kennen sich immer schlechter mit der Zeit zwischen 1933 und 1945 aus. Ein promovierter Strafrechtler hat kürzlich in einer Auseinandersetzung mit mir dafür plädiert, die Sache &#8222;mit Auschwitz&#8220; nicht für &#8222;gefühlte fünf Jahre&#8220; im Geschichtsunterricht der Schulen behandeln zu wollen. Ja, wie lange denn dann?</p>
<p>Vor allem: Das ist doch auch jetzt gar nicht der Fall. Schon wachsen wieder welche nach, die deutsche &#8222;eklatante&#8220; Geschichte aus den Augen verlieren. Ein Unsinn, derartiges zu sagen. Eine Worthülse, die eines ganz deutlich sagt. Schon jetzt wird von manchen die Beschäftigung mit der jüngeren deutschen Geschichte des Nationalsozialismus für überbewertet gehalten. Nationalsozialismus überwertet?</p>
<p>Auf drängende Nachfragen findet der Herr Strafrechtler Ausflüchte und kommt zu keinem vernünftigen Punkt. Er meint, die Juden hätten am Judenstammtisch im Berlin des Jahres 2013 Witze darüber gemacht, wie die Deutschen triefnass vor Betroffenheit seien. Die Deutschen verhöhnten damit die Opfer. Er meint, &#8222;zu viel Erinnerung an die Opfer verhöhnt Opfer&#8220;. Denken wir auch an die Opfer, indem wir nicht (mehr so viel) an sie denken.</p>
<p>Ein unerträglicher Gedanke. Themenschnitt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die böse, unerträgliche Seite in uns</strong></span></p>
<p>Quasimodo ist die Verballhornung des Unerträglichen in unserer Geschichte, das geistige Vollkornbrot und Schrot und Korn der menschlichen Unzulänglichkeiten. Wir können uns zu Quasimodo in uns nicht bekennen, weil wir die Beschäftigung mit uns selbst und all unseren negativen Gedanken schlicht nicht aushalten. Die unerträglichen Gedanken spalten wir ab und helfen sie anderen über. So lautet die Theorie. Bis hierhin. Themenschnitt.</p>
<figure id="attachment_14194" aria-describedby="caption-attachment-14194" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14194" alt="Das &quot;Neueste Testament&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00241.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14194" class="wp-caption-text">Das &#8222;Neueste Testament&#8220;</figcaption></figure>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kommunikationsdesaster</strong></span></p>
<p>Im Feld der menschlichen Kommunikation sind neue Eselsbrücken entstanden. Früher gingen Kinder raus und schnappten frische Luft. Heute smsen sie und chatten sie per &#8222;What´s up&#8220;, immer auf der Suche nach einem Coolfaktor alles dahin Geschriebenen. Wir reagieren auf noch so absurde &#8222;Unterhaltungsversuche&#8220; mit diesen Tellerminen der Beliebigkeit in Minutenschnelle per Pushmitteilung. Menschliche Kontakte finden immer mehr in Attitüden statt, in &#8222;sozial eingeübtem behaviour&#8220;, in einer gleichgezogenen, statisch festgelegten Art und Weise von Benimmse, die die Menschen für schick halten. Man schaut sich ab, wie man cool reagiert und äffen, was wir für das halten, nach. Gruppenzwang. Was aber, wenn die Gruppe längst neurotisch geworden ist? Zeit für eine Gesprächstherapie mit ganz anderen Mitteln.</p>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; löst das Alte und das Neue zugleich ab. Staatsstreichartig und gesellschaftlich so behäbig und mopslangweilig wirkend wie ein &#8222;Parlament der Sitzkissenpupser&#8220;. Niemand bewegt sich mehr. Menschen sitzen da und niemand mehr läuft Straßen entlang, um gegen Unrecht zu protestieren. Dafür gibt es Websites, auf denen man notorisch gegen und für alles unterzeichnen kann. Um ja nicht erst noch Mühe zu investieren. Jede dieser Websites spielt mit Selbstbetrug und Täuschung: &#8222;Ich bin engagiert.&#8220; Bewegen tut sich bis auf die linke Maustaste und den Zeigefinger gar nichts. Demokratie per Mausklick? Zu anstrengend.</p>
<blockquote><p>Es vergeht nicht eine Sekunde, in der nicht um Aufmerksamkeit auf den drei großen Plattformen geworben wird. Der Clou: Das passiert nicht nur auf den Plattformen selbst, sondern auf Werbeplakaten, in Interviews, beim Fernsehfilmfilm der Woche oder sogar in den Nachrichten – ohne Ende Werbung für die Milliarden-Dollar-Unternehmen. (Artikel auf socialmediawatchblog, Link unten)</p></blockquote>
<p>Das &#8222;Neueste Testament&#8220; ist die tiefe Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Mobilfunktelefonen mit Internetapplikationen. Nie waren wir auf eine so schwerwiegende Art und Weise gläubig und niemals zuvor haben wir mehr Zeit unseres Lebens damit zugebracht, die entsprechenden Psalmen zu leben, aus innerster Überzeugung. Eines Tages werden diejenigen, die nicht heiliggesprochen wurden, vor dem Jüngsten Gericht stehen und Gott wird Ihnen sagen: &#8222;Ich weiß, ich habe Deine SMS gelesen.&#8220; Gott wird sagen, dass Du jetzt hier bist, das &#8222;gefällt mir&#8220;. Das ist der Sinn unseres neuesten Lebens. Themenshit.</p>
<figure id="attachment_14195" aria-describedby="caption-attachment-14195" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14195" alt="Fleischklopfer &amp; Duftwasser" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00148.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14195" class="wp-caption-text">Fleischklopfer &amp; Duftwasser</figcaption></figure>
<p>Die Natur bricht sich ihre Bahn selbst.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der betörende Duft vollkommen geruchsgetunter Menschen</span></strong></p>
<p>An manchen Tagen ziehen an uns Menschen vorüber, die eine Duftfahne hinter sich herziehen. Die sportlichen Männer beispielsweise, die ein rasantes Rasierwasser auftragen und mehrmals am Tag duschen. Keine Irritation soll ihr Duft auslösen, keinen Zweifel. Manche tragen ihren Duft mit einem Fleischklopfer auf: Der betörende Duft ist dann ins Fleisch gemeißelt. Doch schon nach wenigen Stunden bricht sich der Mensch selbst wieder Bahn. Das Leben überlagert noch jeden kosmetischen Duft.</p>
<p>&#8222;Das Parfüm&#8220; ist verführerisch, aber trügerisch. Junge Mädchen mögen Erdbeergeruch. Das klebt so schön. &#8222;The Body Shop&#8220; verkauft das. &#8222;The Nobody´s Shop&#8220;. Der Dicke geht rein und sagt: Guten Tag, mein Name ist &#8222;Ich habe einen No-Body&#8220;. Weil sowieso lieber keiner hinschaut. Der Nächste, bitte.</p>
<p>Familie Flodder segnet ihre Tochter rein. Das Outfit ist schrill. Die Familie besteht aus neun Personen, sieben Kindern. Die 16-jährige hat auf dem Rücken Vögel tätowiert. Ihr Rücken ist frei, die Männer denken an Vögeln und Schwärmen. Sie hat in der Disco schon ihren Ruf weg. Vögeln und Schwärmen für Schawarma: Oder für beides.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das perfekt-defekte Selbstbild</strong></span></p>
<p>Unser Selbstbild? Wir fotografieren alles, was wir sehen und betrachten es auf diese Weise später &#8222;mit Distanz&#8220;. Welche Fotos sind gut geworden? Welche löscht man besser gleich? Der fotografierte Fotograf ist das doppelte Lottchen in sich selbst. Der sich im Spiegelsaal betrachtet, gewinnt die Erkenntnis, dass Mensch zu sein aus Schichtungen der Realität und der Wahrnehmung entsteht. Dieses Mosaik ist wesentlich vom Selbstbewusstsein beeinflusst. Auch und gerade vom nicht vorhandenen.</p>
<blockquote><p>Früher war NSU ein begehrenswertes Automobil, ein Moped, ein Roller, ein Fahrzeug. Heute steht NSU für die hässliche Fratze Deutschlands. #Zeitenwenden</p></blockquote>
<figure id="attachment_14196" aria-describedby="caption-attachment-14196" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14196" alt="Fotografierter Fotograf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00269.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14196" class="wp-caption-text">Fotografierter Fotograf</figcaption></figure>
<p>Alles auf diese Weise zu betrachten, ist mühselig, aber großzügig. Mit Großzügigkeit müssen wir unsere menschlichen Beziehungen betrachten. Jemand sagt zu einem Anderen, er sei ein &#8222;geldgeiles Arschloch&#8220;. Na und? Ein Anderer sagt, &#8222;Du bist ein Charakterschwein.&#8220; Ja und?  Ich bin alles und nichts, oder? Die wesentliche Antwort aber ist: Ich bin wie du. Also lass mich in Ruh. Ich werde dich niemals beleidigen. Never. Ich habe Respekt und Achtung vor dir und deinen bisherigen Grenzen. Ich nehme dich an mit all deinen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn du willst. Sonst geh, Quasimodo, und lebe und kehr zurück, wenn du reif für etwas ganz Besonderes bist, das so noch nie dagewesen ist. Sei mutig.</p>
<p>Ich bin heute so und morgen so. Mein Leben verändert sich andauernd. Wer einen anderen festzumachen versucht, scheitert. Denn &#8222;alles fließt&#8220; und statische Betonsockel sind zwecklos. Schon schlüpft der Getroffene aus seiner Lederhaut und hinein in eine nächste. Menschen sind wie Zwiebeln und häuten sich von Zeit zu Zeit. Auf jede Erkenntnisstufe folgt eine nächste. Nur ein Tor ist keine Zwiebel.</p>
<p>Die Wahrheit liegt im eigenen Ich, im Selbstbild, das man vor sich und vor seinen Liebsten versucht zurechtzuzimmern. Das Selbstbild ist ein trügerischer Wicht. Wir erkennen es im Umgang mit Fotos von uns selbst, wie auch mit Tonbandaufnahmen (Voicemails) unserer eigenen Stimme. Um uns zu gefallen, müssen wir üben. Wir müssen mehr üben, wenn wir besonders unsicher in uns selbst sind. Weil wir in Wirklichkeit schwache, kleine Würstchen sind. Wir alle, jeder für sich und alle allein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klicks for Kicks</strong></span></p>
<p>Wie schnell sind wir mit der Kamera dabei. Ein kurzer Klicks, mit dem wir alles festhalten, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vom Leben die &#8222;Kicks&#8220;, verfügbar als Klicks. Wenn uns das Porträt nicht gefällt, weil wir den Kopf ungünstig in die Kamera gehalten haben, machen wir das &#8222;Recht am eigenen Bild&#8220; geltend und widersprechen seiner öffentlichen Nutzung. Nur solche Bilder lassen wir zu, die uns auf eine für uns selbst günstige Art und Weise im glanzenden Lichte erscheinen lassen. So ist auch das Lebensprinzip. Wir wollen nur gut gesehen werden und gut in der Beurteilung anderer Menschen wegkommen. Wir wollen Gewinner sein oder werden, für gebrochene Prismen von Glück und Leid, Pech und Glück, Yin und Yang ist kaum Platz. Erst wenn wir erheblich wachsen, weil wir älter werden, sehen wir langsam ein, dass uns das Leben auch Gebirgszüge ins Gesicht meißelt und das Unebenheiten wie diese &#8222;schön&#8220; sind in einem neu hinzugewonnenen Sinne.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Neue Großzügigkeit bricht sich Bahn</strong></span></p>
<p>Starker Tobak, anstatt seichtes Gelaber. Der Quasimodo in uns ist das &#8222;Hässliche Äußere&#8220;, wenn wir unseren Verwalter anrufen und ihm persönlich zusetzen, weil wir glauben, dazu im Recht zu sein. Wenn wir ihn für eine &#8222;gemeinsame Sache&#8220; korrumpieren wollen, die keine ist. Oder wenn wir versuchen, unsere Miteigentümer oder Hausbewohner zu manipulieren in einem furchterregend offensichtlichen Sinne. Wenn wir als Verwalter jemanden rund machen, nur weil er einmal die Hausordnung gestört hat. Na und? Einmal ist keinmal. Wenn wir den Einflussversuch abwehren und trotzdem keine Türen zuschlagen, aber etwas beendigen, was als unlauter, selbstgerecht und Fehleinschätzung infolgedessen von jemand ausgeübt wird, der Zusammenhänge nicht verstehen kann. Seid großzügiger und weniger selbstgerecht. Und seid geduldiger. Mit euch selbst. Und mit jenen, von denen ihr &#8222;Gleichschritt&#8220; erwartet, anstatt in den unterschiedlichen Fortbewegungsgeschwindigkeiten gerade deren großen Reiz zu sehen.</p>
<p>Seid in eurem Innersten großartige Menschen und brecht aus gewachsenen Käfigen aus, seid frei. Dann wird´s schon. Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Diese Bestandsaufnahme war unvollständig. Sie wird niemals vollständig werden.</p>
<p>Quasimodo? Das ist jetzt quasi der Modus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=770" target="_blank">&#8230;am Abend ist Quasimodo da, der Glöckner von Notre Dame</a></li>
<li>Link- und Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://socialmediawatchblog.de/2013/04/wie-medien-politik-und-unternehmen-andauernd-fuer-facebook-twitter-und-google-werbung-machen-und-sich-dafuer-auch-noch-feiern/" target="_blank">Wie Medien, Politik und Unternehmen Werbung für facebook, Twitter und google+ machen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS: Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!) Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ... <a title="1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/" aria-label="Mehr Informationen über 1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5719" aria-describedby="caption-attachment-5719" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5719" alt="Messerscharfer Verstand - Beim Bloggen nicht hinderlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5719" class="wp-caption-text">Messerscharfer Verstand &#8211; Beim Bloggen nicht hinderlich!</figcaption></figure>
<p>Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS:</p>
<blockquote><p>Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!)</p></blockquote>
<p>Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ist zwecklos. Es ist ein Gelübde. Losgelöst von persönlicher Zuspitzung: In einem gut verwalteten Haus werden Wohnungseigentümer glücklich. Nicht Verwalter. Die wohnen dort. Nicht der. Eine Wohnanlage mit ca. 30 Wohnungen bringt ca. 650,- EUR pro Monat. Schreibt man für 500,- EUR Briefe + Emails zur Konfliktbefriedigung auf psychologisch anspruchsvollem Niveau, rechnet sich das nicht.</p>
<p>Der Verwalter hat einen Glücksgriff mit gedeihlicher Verwaltung und verständigen Wohnungseigentümern. Es gibt WEGs, die gelten als schwierig. Erst wenn der letzte Punkt aufgearbeitet ist, sind Eigentümer glücklich. Vielleicht sind sie glücklich, dass ihnen dabei jemand half, der ein geschicktes Händchen für sie führte. Eventuell sind sie undankbar. Oder sie verschleißen Verwalter wie andere Frühstücksbrötchen. Mit Schrot und Korn. Manche Prophezeiung aus dem Wutbürger-Evangelium ist für Atheisten in Wohnungseigentumssachen wortsprachlich falsch. Es erreicht einen nicht, klingt vom Verstand fern. Man muss erst mal frei vom Glauben sein. Dann flutscht es. Oder nie.</p>
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		<title>1393-13 &#8211; FotoPodcast: Was Teenager behaupten, was gut wäre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 11:47:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu was wir wurden, haben wir Maggi, Sinalco, Coca Cola, Milky Way, Bounty und Mars zu verdanken. Würden wir heute erst zu was werden, hießen die Marken ganz anders. Ein Reality Check. Oder: &#8222;You play the black, I play the white key&#8220; (SEEED, &#8222;Everything is beautiful&#8220;, 2013) Klar und deutlich: Wir alle haben unser &#8222;Markenbewusstsein&#8220;, ... <a title="1393-13 &#8211; FotoPodcast: Was Teenager behaupten, was gut wäre" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170513-fotopodcast-was-teenager-behaupten-was-gut-ware/" aria-label="Mehr Informationen über 1393-13 &#8211; FotoPodcast: Was Teenager behaupten, was gut wäre">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13820" aria-describedby="caption-attachment-13820" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2097.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13820" alt="SHAMP SKATER Pinkt 38 - gutes Shampoo" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2097-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2097-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2097-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2097.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13820" class="wp-caption-text">SHAMP SKATER Pinkt 38 &#8211; gutes Shampoo</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zu was wir wurden, haben wir Maggi, Sinalco, Coca Cola, Milky Way, Bounty und Mars zu verdanken. Würden wir heute erst zu was werden, hießen die Marken ganz anders. Ein Reality Check. Oder: &#8222;You play the black, I play the white key&#8220; (SEEED, &#8222;Everything is beautiful&#8220;, 2013)</p></blockquote>
<p>Klar und deutlich: Wir alle haben unser &#8222;Markenbewusstsein&#8220;, ja und irgendwie auch &#8222;Markentreue&#8220;. Aus Erinnerung zehren wir, wissen, was ein Tempo ist und wollen, wenn Suppe zu würzen ist, Maggi (eventuell, falls wir nicht zu den Schmähern von Maggi gehören), nicht Suppenwürze. Oder wir wuchsen im Osten auf. Dort galten andere Nominationen. Am schlimmsten immer noch Usus: &#8222;Kaufhalle&#8220;.&#8220;Dance Hall&#8220; klingt definitiv besser. Finde ich jedenfalls. Ragga muffin klingt besser als Morning Maffin.</p>
<p>Teenager entwickeln andere, selbständige, neue Markenvorlieben. Der Coolness-Faktor ist wichtig. Nie gehört: &#8222;Shamp Skater&#8220; ein gutes Shampoo? Wir wissen es nicht. &#8222;Pink 38 bitte,&#8220; sage ich am Drogerietresen, an dem die Verkäuferin noch nicht wegrationalisiert ist. Teste aus, ob mich überhaupt jemand verstehen würde? Wenigstens habe ich noch Haare und nicht einen silbrigen Kranz der Erleuchtung, Farbton: &#8222;Lichtgrau&#8220; pardon &#8222;lightgray 1952&#8220;. Wie jetzt die B52s, die noch übrig geblieben sind. Anderes Thema. Es ist wenigstens nicht &#8222;Pink 38&#8220; oder gar &#8222;Punk 76&#8220;. Unweigerlich denke ich an ein Projekt mit dem Namen &#8222;Punkfoto&#8220;. Jemand trägt Erinnerungen zusammen und alte Fotos, setzt daneben aktuelle und schon haben wir ein Soziologieprojekt. Waren am Ende die größten Punks die größten Spießer? Oder wurden sie zu welchen? &#8211; Gott sei Dank heißt es nicht &#8222;Prunkfoto&#8220;, so wie wenn Maschmeyer und Co. ihre AWD-Vertretertreffen posten. Gittigitt! Hach, wie einfach das alles ist.  #Feldversuche fürs Überleben</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Fulmidabel: <a title="externer Link" href="http://www.punkfoto.de" target="_blank">Punkfoto.de &#8211; das nach Eigenerklärung weltweit größte Archiv</a></li>
</ul>
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		<title>1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167013-linktipp-von-der-schwierigkeit-ein-dienstleistungsunternehmen-angemessen-zu-beurteilen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 11:33:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Wir alle sind permanent Kritik ausgesetzt. Und müssen selbstkritisch bleiben. Denn nur beides zusammen passt wie die Faust aufs Auge. Davon handelt angemessene Kritik, wenn sie gerecht vorgebracht wird: Vom einerseits und andererseits eigener Erfahrungen. Wer nur sich selbst sieht, wird niemals ein Großer, sondern bleibt klein. Angemessen Kritik zu üben, ist ein Liebesdienst ... <a title="1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167013-linktipp-von-der-schwierigkeit-ein-dienstleistungsunternehmen-angemessen-zu-beurteilen/" aria-label="Mehr Informationen über 1358-13 &#8211; Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_13623" aria-describedby="caption-attachment-13623" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13623" alt="Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1444-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13623" class="wp-caption-text">Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir alle sind permanent Kritik ausgesetzt. Und müssen selbstkritisch bleiben. Denn nur beides zusammen passt wie die Faust aufs Auge. Davon handelt angemessene Kritik, wenn sie gerecht vorgebracht wird: Vom einerseits und andererseits eigener Erfahrungen. Wer nur sich selbst sieht, wird niemals ein Großer, sondern bleibt klein. Angemessen Kritik zu üben, ist ein Liebesdienst am Kritisierten: Er hat jetzt die einmalige Chance, an der Kritik persönlich zu wachsen.  Wenn der Kunde &#8222;Knurr&#8220; macht, hilft manchmal eine Tütensuppe von Knorr oder eine zutreffend geschriebene Erfahrungsgeschichte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Ja, das ist schwierig. Jemanden zu beurteilen, ohne ihn nur billig zu verurteilen. Weil man nicht einverstanden ist. Vor kurzem fotografierte ich den Spruch: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13572" target="_blank">Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst</a>. Da ist was dran. In Schöneberg liegt der gutbürgerliche Teil dessen in Friedenau. Der Friedenauer Frieden! Manchmal ist da die Stimmung siedend. Für einfache Wahrheiten ist das alles viel zu kompliziert. Gute Kritik macht Mühe.</p>
<p>Man versucht es von Zeit zu Zeit, in der Hoffnung, die Welt würde dadurch besser. Wir würden ein Stück mündiger. Überlassen wir dem Leser, die Sachen richtig einzuordnen. Es war mir wichtig. Und deswegen empfehle ich es auch. Zur freundlichen Lektüre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/2537170-Knorr-Sicherheitstechnik-GmbH-Berlin" target="_blank">Ehrlich währt am längsten&#8230;.. (auf qype)</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 10:40:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet ... <a title="1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165812-kommunikation-es-ist-eine-zeit-reichhaltiger-nebelbanke-angebrochen-zuviel-emails-zu-wenig-geschafft/" aria-label="Mehr Informationen über 1316-12 &#8211; Kommunikation: Es ist eine Zeit reichhaltiger Nebelbänke angebrochen, zu viel Emails, zu wenig geschafft!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_13301" aria-describedby="caption-attachment-13301" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13301" title="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg" alt="Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08006.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13301" class="wp-caption-text">Vor Zempow, Ostprignitz-Ruppin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Menschen schicken sich Sachen schriftlich zu und reagieren darauf. Was dann passiert &#8211; emotional, wütend oder mit Schlussfolgerungen, die auf kleinen digitalen Byteschnipselchen basieren. Diese bilden aber nicht die Wirklichkeit ab. Sie entspringen den Vorstellungen ihres Absenders. Der -gekonnt oder nicht- die Fäden dieser Sachen in die eigenen Hände nimmt. Dem Lesen einer Email haftet eine ungesunde Basis der Hintertürchen und Gedankengänge an, die ausschließlich in der Struktur des Lesers angelegt sind. Für Verzeihung, Nachsicht und besseres Verstehen sind Emails in administrativem Zusammenhang nicht gemacht.</p></blockquote>
<p>So ist nun mal diese Jahreszeit. Nebelbänke nehmen einem die Sicht auf all das Wesentliche, dass wir vergaßen zu erledigen. Das Leben ist diffus, es hält Überraschungen bereit und die Aufgaben verdichten sich zum Jahresende hin tendenziell. Im Kopf spielt der bevorstehende Jahreswechsel einen deutlich wahrnehmenden Endpunkt. Bis dahin muss noch alles erledigt sein, was wir uns vorgenommen hatten.</p>
<p><span id="more-13300"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13302" aria-describedby="caption-attachment-13302" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13302" title="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg" alt="Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein - Aus" width="576" height="1024" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-576x1024.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004-168x300.jpg 168w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC08004.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13302" class="wp-caption-text">Lichtschalter mit Funktionsbeschriftung: Ein &#8211; Aus</figcaption></figure>
<p>Im Zusammenhang mit Bautätigkeit und Erstbezug ist das immer etwas mehr als das, was schon erledigt ist. Es geht um Abschluss. Die Sache soll raus, fertig sein, bis zum Jahresende.</p>
<p>Bauleiter drücken auf die Tube. Der Bauherr schubst noch Erforderlichkeiten in die alte Halfpipe. Die ersten Menschen wohnen schon. Alle anderen leben noch nicht so richtig. Oder doch? Bzw. gerade weil sie noch nicht eingezogen sind?</p>
<p>Die haustechnischen Anlagen müssen in Betrieb genommen werden. Das Haus hat viele An- und Ausschalter, auf denen die Bedienungsanleitung wahrgenommen werden muss. Man hofft insgeheim, die Beschriftung möge vollständig sein.</p>
<p>Anders sind intuitive Bedienelemente. Sie funktionieren logisch: So wie man es erwarten würde.</p>
<p>Hausverwaltungen zum Beispiel sollen so funktionieren. Knips, an, Hausverwaltung vor Ort. Knips, aus, Hausverwaltung wieder weg.</p>
<p>Alles wird in digitalen kleinen Todo-Schnitzelchen festgehalten. Man kann diese Emails auch so bezeichnen: Sie sind ein Verhinderer erfolgversprechender Auseinandersetzungen um den richtigen Weg. Sie gehen stets an eine große Gruppe, der sie suggerieren sollen: Wir sind dran am Thema. Wir machen das. Wir arbeiten das ab. Du musst dich um gar nichts kümmern. Wir haben das im Griff.</p>
<p>Doch inhaltlich sind sie nur eine von zwei Seiten dieser für gute Arbeit verliehenen Tätigkeitsmedaille. Ein Fleiß-Preis. Ein Award für richtiges Arbeiten. Nein, sie können autistisch sein, verteilt ohne jede Rückversicherung, dass sie auch angekommen sind. Emails können einen &#8222;nicht erreichen&#8220;. Und was dann?</p>
<p>In Berlin-Kreuzberg fällt mir das dieser Tage wieder deutlich auf. In Berlin-Schöneberg bestätigt sich, was ich so wichtig finde: Nicht zu schreiben und darzustellen, am Ende doch nur sich selbst, sondern wirklich etwas Gemeinsames, etwas Gutes, zu erreichen. Das kann man hinterher gern schriftlich noch bestätigen. Wenn´s denn der Gerechtigkeit dient.</p>
<p>Richtig: Nichts ist so effizient, wie ein persönliches Gespräch. Das kann auch ein Telefonat sein. Ich bekomme ein persönliches Feedback. Das aber fehlt den meisten Emails gänzlich. Eine Verabredung kommt wie ein Vertrag durch die Übereinstimmung von zwei Willenserklärungen in Gang. Ja, ich will. Daran fehlt es den meisten Emails.</p>
<p>Man hat dieser Tage und angesichts der Vielzahl gefährlicher Nebelbänke auf deutschen Straßen den Eindruck: Nicht wenige benötigen nochmal dezidierte Einweisung in die Möglichkeiten und die Klippen des elektronischen Schriftverkehrs. Ich kann das dieser Tage in mehrfacher Hinsicht bestätigen.</p>
<p>Alle anderen sollen spielen.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 09:17:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;] Frizz Feick &#38; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube) Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230; Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein Makita-Baustellenradio, voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind ... <a title="1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165212-video-las-uns-ins-liebe-fallen-performed-von-diane-weigmann-und-frizz-feick-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1310-12 &#8211; Video: Laß uns ins Liebe fallen &#8211; performed von Diane Weigmann und Frizz Feick #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;HX8xXx4YEdI&#8220;]<br />
<em>Frizz Feick &amp; Diane Weigmann &#8211; Lass uns in Liebe falln [LIVE] (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Kein Blick zu tief, kein Weg zu weit&#8230;.lass uns Barrieren fällen, Grenzen tun im Kopf nicht gut&#8230;</p></blockquote>
<p>Ja, Kollege Maurer, also Mann, der mauert auf gesamtdeutscher Baustelle, wünscht sich ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13233" target="_blank">Makita-Baustellenradio,</a> voll aufgedreht. Blühende Baustellen, Landschaften sowieso.  Dach-Trapezbleche sind mit &#8222;Anti-Dröhn&#8220; beschichtet, Baustellenradios nicht. Der Song quillt aus den Baustellenlautsprechern wie Bauschaum. Wie ein schöner Traum vom Bauschaum. Wie süße, warme Schlagsahne. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=9934" target="_blank">Vertreib den kalten Regen</a>. Zwischen Nordpol und Südpol liegt Kosmopolitien und dort wohnen Grenzen überschreitende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.</p>
<p>Es ist kalt geworden dieser Tage. Eine gute Idee: wir lassen uns in rote, samtfarbene Liebe fallen, aber bitte mit Applikationen aus Plüsch und Plömplöm. Einfach so. Dass es wieder wärmer wird. Bzw. der Permafrost aufbricht,  überall leuchtende Blüten der universellen Liebe aufbrechen. Als Saatgut der Hoffnung über die Erde wird´s kommen. Nur die Wissenschaftler forschen über gefährliche Emissionen aus der Erderwärmung, weil der Permafrostboden organisches Material einschloss, das er jetzt freizugeben droht. Jesus, das ist doch mal ´ne Vision. Apropos: In Liebe zu fallen, bedeutet auch das Warten auf den Frühling. <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10980" target="_blank">Irgendwas wird blühn</a>´- irgendwas ganz bestimmt. Vielleicht blühen uns sogar Wunder! Auch und sogar in der &#8222;Umweltzone&#8220;. Schönes Wochenende.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.frizzfeick.de" target="_blank">Der Sänger und Kosmopolmusiker Frizz Feick</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.dianeweigmann.de">Die Sängerin und Liedermacherin Diane Weigmann</a></li>
</ul>
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		<title>1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 06:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Barry White]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenau]]></category>
		<category><![CDATA[Gaby Sikorski]]></category>
		<category><![CDATA[Let the music play]]></category>
		<category><![CDATA[Natalia Peracic]]></category>
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		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;V6NVnKFyY24&#8243;] Barry White &#8211; Let The Music Play (via Youtube) &#8222;Wir verorten uns anarchistisch / linksradikal / (pro) queer-feministisch / anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d.h. wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen ... <a title="1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/162012/" aria-label="Mehr Informationen über 1276-12 &#8211; Linktipp: Vom Leben in WGs, Kleinanzeigen mit bekloppten Sachzwängen &#038; von großen schwarzen, dicken Männern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;V6NVnKFyY24&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Barry White &#8211; Let The Music Play (via Youtube)</span></em></p>
<blockquote><p><em>&#8222;Wir verorten uns anarchistisch / linksradikal / (pro) queer-feministisch / anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d.h. wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen Mittelklassebackground und andere haben Klassenwechsel erlebt.  #Jargonitis digitalis einer Kleinanzeige </em>(Linktipp zur &#8222;Friedenauer Schreibstube&#8220;, Link unten)</p></blockquote>
<p>Let the music play, &#8222;toda la noche&#8220; (die ganze Nacht lang), singt Barry White (danke, <a title="externer Link" href="http://www.perazic-immobilien.de/index.html" target="_blank">Natalia Peracic!</a>) und alle Mitbewohner in der morgendlichen Frühstücksrunde bei der Wohngemeinschaft &#8222;In Flagranti&#8220; (frei erfunden) öden sich an. Okay, tolerant sind wir ja, aber welche Musik? &#8222;Ich mein: We know each other, aber dieser Brother hat musikalisch keinen Father, weißt Du, was ich mein, ey?&#8220; Also Musik, die allen gefällt? Mission Impossible. Zwei, eins, null, die Musikmaschine raucht sich auf &#8211; futschijama das Gerät, &#8230;.ja, bis er wieder eines näht! Du weißt? Der Gerrrättt!</p>
<p><span id="more-13003"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Z6QaA5sZgFA&#8220;]<br />
<em>Barry White &#8211; Just The Way You Are (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>I don&#8217;t want clever conversation<br />
I never want to work that hard<br />
I just want someone that I can talk to<br />
I want you just the way you are.</p>
<p>I need to know that you will always be<br />
The same old someone that I knew<br />
What will it take till you believe in me<br />
The way that I believe in you.</p>
<p>I said I love you and that&#8217;s forever<br />
And this I promise from the heart<br />
I could not love you any better<br />
I love you just the way you are.</p>
<p>Aus &#8222;Just The Way You Are&#8220; © Billy Joel, Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.billyjoel.com/music/stranger-30th-anniversary-legacy-edition/just-way-you-are" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Wie soll der Mensch nur überleben in so einer Wohngemeinschaft, wie eingangs textlich angedeutet ist, ohne vollkommen zu verzweifeln mit sich, seiner Umwelt und dem Anspruch an und Pfirsich? Es ist doch zum Mäuse melken. Nicht nur &#8222;Let the music play&#8220; war so ein Burner, der mehrmals nachbrannte auf unserer geschundenen, politischen Seele. Ein weiterer Song, den Barry White nicht selbst &#8222;schrub&#8220;, wurde von Billy Joel geschrieben und gewann überraschend einen Grammy. Billy Joel hat ihn geschrieben, am erfolgreichsten aber hat ihn der dicke Barry White aus Philadelphia gegeben, sonor, tieftönend und unvergleichlich: &#8222;I love you just the way you are&#8220;. Selbst- und bedingungsloser hat es niemand zu knödeln verstanden. Aber Barry White kam uns abhanden. Wie traurig.</p>
<p>Liebe ist in diesem, zweiten Textentwurf einer besseren Welt gegenüber dem eingangs gezeigten Anzeigentext, der den Weg in die Öffentlichkeit fand, eine Art von &#8222;bedingungslosem Grundeinkommen&#8220;. Liebe ist Zuneigung weil du bist wie du bist: &#8222;just the way you are&#8220;, das reicht. Punkt. Ruhe im Karton. Hör auf nachzudenken! Es ist, wie es ist. Auf das der Scheich sich schleich! &#8211; Jede Blüte will zur Frucht, nicht zur Furcht: nicht in das enge Gerüst zu dogmatischer Links- und Rechtsauslegung, so wie der eingangs gezeigte Anzeigentext, dessen kompletter Wortlaut hier nicht zitierfähig ist. Sie, die Zitierte, Autorin Gaby Sikorski, hat die Anzeige komplett rezitiert.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-7781" title="Niveauveraenderung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg" alt="" width="649" height="385" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung.jpg 927w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Niveauveraenderung-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<p>Danke, Gaby Sikorski,  lesenswerte &#8222;Friedenauer Schreibstube&#8220;, im Grund genommen gilt immer die Devise: Was immer sie auch schrub, war vom Niveau her &#8222;fetter Gabelstaplerhub&#8220; &#8211; &#8230;Richtung hohes Niveau. Wer sich auskennt, weiß: Friedenau gehört in Teilen sehr präzise schon zu Schöneberg, trenddeutsch, angloamericano, mit rollendem &#8222;RRRR&#8220;, aber ohne Angelschein: Beautymountain. Doch das ist eine andere &#8230;. &#8211; Let the music play, großer, großartiger Barry White, we miss you very much! Oh yeah!</p>
<p>Morgens bin ich immer <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=5217" target="_blank">müde</a>. Mit Musik lässt sich alles besser ertragen. Genug Anregungen gab es heute hier am frühen Morgen, gehabt euch wohl und ohne Sorgen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://friedenauer-schreibstube.blogspot.de/2012/09/neues-aus-der-texterei.html" target="_blank">Doofdeutsch, Bekenntnisbeckmesserei &amp; Schluderjahn im Text einer Kleinanzeige</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
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		<title>1274-12 &#8211; Positionen: Ich habe schon drei Mal Kontakt mit Ihnen aufgenommen, nie reagieren Sie! Ich erwarte jetzt prompten Rückruf!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/1671712/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 15:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein vollkommen unbekannter Menschmieter ruft aus einem der von uns verwalteten Häuser an. Mit etwas Glück zur telefonischen Bürozeit. Forsch verlangt er was von uns. Wir werden wie subalterne Spießer von ihm behandelt. Kernaussage: Seid doch bitte nicht so blöd! Wir sagen &#8222;Nein&#8220; und &#8222;Nein&#8220;, oder &#8222;Rede nicht mit uns. Wir haben keine Vollmacht.&#8220; Mieter ... <a title="1274-12 &#8211; Positionen: Ich habe schon drei Mal Kontakt mit Ihnen aufgenommen, nie reagieren Sie! Ich erwarte jetzt prompten Rückruf!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1671712/" aria-label="Mehr Informationen über 1274-12 &#8211; Positionen: Ich habe schon drei Mal Kontakt mit Ihnen aufgenommen, nie reagieren Sie! Ich erwarte jetzt prompten Rückruf!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1752" aria-describedby="caption-attachment-1752" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1752" title="Sinnnvolles Timing eines Mieters" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc06139_uhraufbalkon_450x3.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc06139_uhraufbalkon_450x3.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc06139_uhraufbalkon_450x3-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-1752" class="wp-caption-text">Sinnvolles Timing eines Mieters</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ein vollkommen unbekannter Menschmieter ruft aus einem der von uns verwalteten Häuser an. Mit etwas Glück zur telefonischen Bürozeit. Forsch verlangt er was von uns. Wir werden wie subalterne Spießer von ihm behandelt. Kernaussage: Seid doch bitte nicht so blöd! Wir sagen &#8222;Nein&#8220; und &#8222;Nein&#8220;, oder &#8222;Rede nicht mit uns. Wir haben keine Vollmacht.&#8220; Mieter sind wie Gesprächspartner diejenigen, die etwas begreifen und sich für einen Fehlanruf entschuldigen. Die Anderen, die haben immer Recht und geizen nicht mit Urteilen!</p></blockquote>
<p>Die Anderen: Das sind die, die außerhalb der Bürozeit anrufen, aber nicht genau sagen, wo sie wohnen auf dem Anrufbeantworter, die nicht hinterlassen, es gäbe einen Vermieter ihrerseits, der &#8222;allein nur unser Kunde ist&#8220;. In diesem Mehrfamilienhaus gibt es dreißig Vermieter davon. Der Name des Anrufers ist kurz und ein Doppelname, aber uns vollkommen unbekannt. Zur Auffindung keine Unterstützung von dem Mann. Kommunikationshinderlich. &#8211; Es sind so Knallschoten, die sich selbst stets als Mittelpunkt allen Denkens einschätzen und für die keine Rolle spielt, mit welchem Aufwand der Umgang mit ihnen in folgerichtigen Bahnen stattfände.</p>
<p><span id="more-12971"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12472" title="Phantom.des.Vermieters" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters.jpg" alt="" width="318" height="314" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters.jpg 318w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Phantom.des_.Vermieters-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px" /></p>
<blockquote><p>Anlass kann z.B. sein, dass -wie gestern geschehen- jemand die Behauptung aufstellt, sämtliche Fenster in seiner Wohnung seien komplett undicht. Und sogar &#8222;der Beuler&#8220; (Zitat). Nun: Das ist eine Behauptung, die eventuell umfassende Prüfung auslöst, Ansprüche auf Mietminderung, Kenntnisstände von Sachmängeln undsoweiter&#8230;. &#8211; niemals wird die Rechtsebene wirksam hergestellt im Kontakt mit der Hausverwaltung, die das Sondereigentum, das Mietverhältnis und die sich aus dem Mietvertrag ergebenden Rechtsfolgen nicht verwaltet. Sich an eine unzuständige Hausverwaltung zu wenden, das ist wie Heinz Schenk und &#8222;Der blaue Bock&#8220;. Den man bewusst gern zum Gärtner machen würde. Wenn man nur könnte..</p></blockquote>
<p>Der Mann schickt eine Email per Webanfrageformular auf unserer Homepage.</p>
<p>Richtig: Gutgelaunt lächelt man darüber. Manchmal ruft man einen &#8222;netten Petenten&#8220; sogar an. Aber nur manchmal.</p>
<p>Weil man nicht immer gutgelaunt ist. Weil man auch noch andere Dinge zu tun hat. Weil wer 1.000 Wohnungen in Berlin verwaltet in Form des Wohnungseigentums, dann letztlich 2.000 Kunden &#8222;an der Hacke&#8220; hat, aber nur eine Bezahlung von 1.000 Kunden. Das wäre aber volle Leistung zum halben Preis. Und wozu auch?</p>
<p>Weil dieser vermietende Wohnungseigentümer <del>selbst zu geizig sind</del> <del>sparsam denkend ist</del> wirtschaftlich denken kann, kein paar Euro monatlich dafür zu bezahlen, eine Mietsonderverwaltung extra zu vergüten. Dann wäre doch alles in Ordnung. Der Mieter hätte einen professionellen Ansprechpartner. Hat er nun aber nicht. Denn Ferdinand Vermieter macht das selbst. Und delegiert, was ihm lästig erscheint.</p>
<p>Die hier angesprochenen, zusätzlichen Anrufe nicht betreuter Mieter in Wohnungseigentumsanlagen funktionieren z.B. so:</p>
<p>&#8211; Mieter hat einen Vermieter. Das ist sein Ansprechpartner. Der hat keine Zeit. Er muss eben viel arbeiten. Damit er sich die Wohnung überhaupt leisten kann. Ein Teufelskreis.</p>
<blockquote><p>Mieter ruft einfach Hausverwaltung an, steht ja unten auf dem Stillen Portier. Geht auf Homepage Hausverwaltung. Schreibt so eine kryptische Email per Webformular. Und nun? &#8211; Auf Emails Unbekannter mit unschlüssig geschilderten, hinterlassenen Sachverhalten reagiert die Hausverwaltung nicht. Sie lässt derartiges schlicht außer Acht. Etwas anderes kommt nicht in Betracht. Aus Gründen der Sorgfalt.</p></blockquote>
<p>Oder der Mieter spricht mit seinem überarbeiteten Vermieter. Er will eine Freigabe für neue Schlüssel, der Vermieter sagt sich, ganz einfach: &#8222;Ruf doch die Hausverwaltung an.&#8220;  &#8211; Wie schön, es gibt neue Medien. Und nun der Medienbruch, das Crossover, aus dem Anruf wird beim internetaffinen Web 2.nuller die internetgesteuerte Email. Schließlich landet der nicht betreute Mieter außerhalb jeder Sprechzeit mit erbostem Ton auf dem Anrufbeantworter der Hausverwaltung: &#8222;Ich habe schon eine Email geschickt, Faxen konnte ich ja nicht, weil ich keine Faxnummer habe und jetzt rufe ich an und es ist nur ein Anrufbeantworter dran.&#8220; &#8211; Gott sei Dank, denke ich. Ich wäre bei diesen ganzen Vorwürfen sicher sauertöpfisch geworden. Besser, das geht auf Band.</p>
<p>Dann kann das weg.</p>
<figure style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/25/Hausbuch_DDR_alt.jpg/800px-Hausbuch_DDR_alt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Quelle: Deutsche Wikipedia zum Stichwort &quot;Hausbuch&quot;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/25/Hausbuch_DDR_alt.jpg/800px-Hausbuch_DDR_alt.jpg" alt="Quelle: Deutsche Wikipedia zum Stichwort &quot;Hausbuch&quot;" width="560" height="372" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: Deutsche Wikipedia zum Stichwort &#8222;Hausbuch&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Früher gab es ein Hausbuch. Wikipedia weiß Bescheid, Zitat: &#8222;Das <strong>Hausbuch</strong> (Lehnübersetzung von russ. домовая книга, <em>domowaja kniga</em>) war in der DDR ein durch die gesetzliche Meldeordnung vorgeschriebenes, vom Hausbesitzer oder Hausverwalter zu führendes Buch, welches anfänglich 15 und zuletzt 64 Seiten enthielt. Es wurde in der Regel von einem Mieter (Hausvertrauensmann), bei privaten Häusern auch vom Vermieter des Hauses, geführt. Im Hausbuch waren die Namen, Geburtsdaten und Berufe der jeweiligen Mieter und Untermieter eines Hauses sowie die Lage der jeweiligen Wohnung aufgelistet (z. B. 1. Stock rechts).&#8220;</p></blockquote>
<p>So würde ich im direkten Kontakt daherkommen: &#8222;Du, ich habe Dir niemals eine Verwaltervollmacht vorgelegt und mich vorgestellt. Wir sind WEG-Verwaltung, wir verwalten das Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigentümer. Vermietung findet nur im Sondereigentum statt, du Mieter. Vertragspartner ist daher ausschließlich der Vermieter.&#8220; Eventuell noch zusätzlich, lediglich freundlicherweise: &#8222;Dein Vermieter war nicht bereit, uns kostenpflichtig zusätzlich mit der Mietsonderverwaltung zu beauftragen und schon aus Rechtsgründen darf ich weder &#8222;Ja&#8220; noch &#8222;Nein&#8220; zu Deinen Vorstellungen von besserer Hausverwaltung irgendetwas sagen. Und abgesehen davon will ich es auch nicht. Es ist schlicht nicht unser gemeinsames Thema.</p>
<p>&#8222;Ruf doch bitte Deinen Vermieter an. Er ist verpflichtet, Dir so lange zuzuhören, bis Ihr eine gemeinsame Problemlösung gefunden habt. Die kann auch sein, dass Dein Vermieter sich an mich wendet und etwas von mir will, das nur ich tun/machen/lassen kann. Aber dann ist das auch rechtsverbindlich so. Und so bleibt es auch, bis ich mich jemals schriftlich bei Dir vorstelle und artig eine Vollmacht vorlege.&#8220;</p>
<p>Punkt. Komma. Strich.</p>
<p>Dieser Absatz, der war jetzt so lang, das war wie Komma saufen. Oder?</p>
<p>Nochmal passiert das allerdings auch uns nicht. Aus Schaden wird doch jeder klug. Wir führen das gute alte DDR-Hausbuch wieder ein (siehe oben) und rufen bei Bedarf beim &#8222;Hausbuchbeauftragten&#8220; in der Wohnanlage an. Früher war sowieso alles besser. Oder?</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 11:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele! Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man ... <a title="1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161212/" aria-label="Mehr Informationen über 1269-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Telefonate dieses Tages oder warum die Nerven blank liegen&#8230; #Kommunikationskunst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer die Nerven behalten, egal was dir über den Weg läuft, oder wie ich gestern Desmond Tutu zitierte: “Mein Vater sagte immer: Erhebe nicht deine Stimme, verbessere deine Argumente” (Rev. Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger) &#8211; Also bleibe ich ruhig. Und schreib es mir von der Seele!</p></blockquote>
<p>Man kann Briefe schreiben oder es auch lassen. Schreibt man welche, löst das was aus. Zum Beispiel Fragen. Möglicherweise würde ich mit weniger Briefen auch in Ruhe gelassen werden. Aber dann häuft sich tagsüber mit Schwerpunkt auf den Vormittag das Anrufen durch Anrufer. Ein willkürlicher Auszug daraus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mein Gott, Walter! Walter war Verwalter! Vorverwalter!</span></p>
<p>Er heißt Jewgenij (*)und ist der Freund vom russischen Eigentümer des Restaurants Schnitzelstübchen (*). Nun ruft er an. Er will alles wissen. Warum dieses Rundschreiben? Und ich jetzt so Datenschutz? Wer bist du? Hast du Vollmacht? Ich geb keine Auskunft. Oder so.  Ja, der Vorverwalter heißt Walter mit Nachnamen und hat die Unterlagen nicht rausgerückt. So &#8222;laissez faire&#8220;, Larifariinformationen, ohne den Datenschutz zu &#8230;..</p>
<p><span id="more-12912"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12385" aria-describedby="caption-attachment-12385" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12385" title="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg" alt="Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a." width="640" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-1024x682.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC00451_1200X800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12385" class="wp-caption-text">Restmüll auf deutsch &#8211; türkisch &#8211; arabisch: Artakalan Cöp u.a.</figcaption></figure>
<p>Jetzt wird Walter, der Vorverwalter, auf Herausgabe verklagt. &#8222;Aber kein Prrroblem, oder?&#8220; sagt Jewgenij. Hier steht was von Finanzamt. Ja, falls sie die Jahresabrechnung für das Finanzamt brauchen, soll unser Schreiben dort vorlegt werden. Der Vorverwalter ist ein Hund. Ach so, ist er erleichtert, nix Ärger mit Finanzamt, kommen hierher. Nein, nein, sage ich. Kommen nicht. Entschuldigen mein Deutsch, sagt er, ich sage: Nein, nein, kein Problem. Weder Finanzamt noch ich kommen! Einfach warten. Danke. Tschüss. Kracks. (aufgelegt)</p>
<p>Jewgenij und ich hatten eine freundliche Telefon- und Gesprächsatmosphäre. Allerdings muss ich einige Male heftig &#8222;in mich hineinlachen&#8220;. Oh ja, der Alltag, der mich schüttelt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Avci (*) und die &#8222;Spuren im Sand&#8220;</span></p>
<p>Herr Avci kommt gleich zur Sache, wenn das auch nicht ganz leicht zu verstehen ist. Er ist Türke und spricht schlecht Deutsch. So radebrechend. Man muss sich einen Teil zu dem hinzudenken, was er sagt, dann wird es was.</p>
<p>Nein, der, den er verlangt, ist gerade im anderweitigen Telefonat. Wollen haben Durchwahl? Nein, besser, schreiben sie sich bitte die Durchwahl einmal auf, erstens müssen sie dann nicht immer allgemein und anderswo anrufen, zweitens sind direkte, schnelle Kontakte unbezahlbar. Kostenlos.</p>
<p>Beim Aufschreiben ist er widerwillig. &#8222;Hab nix Kugelschreiber!&#8220; sagt er. Handytelefonierend anrufend, ohne Schreibgerät. Der mit dem Elektronischen von unterwegs anruft, ist auf den abweichenden Fall nicht eingerichtet. Er führt Beschwerde stets gegen Andere, die er nicht gegen sich selbst richtet. Nach dem Motto: &#8222;Oh, ich hätte ihn aber von einem ausruhfähigen Arbeitsplatz aus anrufen können, mit Schreibgerät, Papier und der Möglichkeit, etwas zu notieren bewaffnet, also mit mehr als weniger.&#8220; Das mit dem Aufschreiben ist ihm zu kompliziert. Schließlich hilft ihm meine Sturheit und er hat die rettende Idee: &#8222;Sagen sie mal,&#8220; sagt er, und ich &#8222;Ach, haben sie jetzt Papier?&#8220; &#8211; Nein, das nicht, aber er sagt: &#8222;Ich schreib mit Füße in die Sand&#8230;&#8220; &#8211; Na bitte. Geht doch.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herr Uludag (*) und der dringende Wasserschaden</span></p>
<p>Herr Uludag ist Miteigentümer in der &#8222;Kreuzberger Kulturmeile&#8220; (das ist die Gegend um Yorckstraße/Großbeerenstr./Möckernstr. herum) &#8211; irgendwo da in der Gegend. Wo genau, spielt keine Rolle. Sein Mieter hat einen Rohrbruchschaden, sagt Herr Uludag. Wir sollen uns mit dem Mieter in Verbindung setzen und Abhilfe schaffen. Genaueres weiß er auch nicht, sagt er. Er arbeitet viel, hat so Gastronomie. Herr Uludag beschwert sich bei der Gelegenheit auch über den Rechtsanwalt, der die von ihm nicht gezahlte Sonderumlage gerichtlich anhängig gemacht hat. Weil er nicht gezahlt hat. Er sollte da so eine Gebührenrechnung bezahlen, 119,- €, das habe er nicht verstanden. Ich will es ihm gerade nicht erklären.</p>
<p>Das Gespräch zwischen uns geht hart zur Sache. Schließlich, nach etwa fünf Minuten hartem Hin und Her, die Lösung. Der Mieter hat gar keinen Durchlaufschaden mehr. Das ist Vergangenheit. Es muss nichts mehr veranlasst werden. Der Mieter hatte vor einiger Zeit einen Wasserschaden von wem und durch was auch immer, das bleibt ungeklärt. Nun geht es um die Folgeschäden in der Wohnung, die beseitigt werden sollen. &#8222;Ich will die Wohnung ohnehin verkaufen,&#8220; sagt Herr Uludag jetzt. &#8222;Da muss der Schaden weg sein&#8220;, fügt er hinzu. Und ich denke so: &#8222;Gut, dann mach das mal, aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Nein, manche Vormittage sind an Telefonaten wohl kaum zu ertragen.  Der Tag ist gelaufen: Und von einem ganz, ganz widerlichen Fall von persönlicher Nachstellung in Berlin-Wilmersdorf möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst reden. Damit wird sich die Polizei befassen. Die Polizei sagt schon wieder: &#8222;Wir können nichts machen. Es muss erst was passieren.&#8220; Sagt sie, die Polizei. Dabei passiert schon ganz, ganz viel. Die Polizei wird es nie begreife, allen neuen, reformerischen Vorschriften zum Trotz, die eingeführt wurden, um Opfer zu schützen.</p>
<p>Als Verwalter bewohnter Mehrfamilienhäuser könnte man Bücher schreiben, wenn man nur wollte. Ich werde es mir für &#8222;die Zeit danach&#8220; fest vornehmen. Oder? Oder einfach alles wegschreiben, hier zum Beispiel. Das hilft.</p>
<p>(*) Namen und Fakten der Protagonisten und Ortsangaben sämtlich verändert</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1257-12 &#8211; Zitate: Lorenz Meyer hat den Punkt getroffen, mit einer Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht und findet #Linktipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 06:50:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Art moderner Till Eulenspiegel im Irgendwo von Deutschland und der Restwelt: Dr. Lorenz &#8222;Grauert&#8220; Meyer, wobei das &#8222;Dr.&#8220; vermutlich als Initialen &#8222;Detlef Rainer&#8220; zu entlarven ist&#8230;.- er ist die &#8222;Reinkarnation des Trauens&#8220; Nein, der von Loriot hieß nicht Kosakenwipfel, sondern Kosakenzipfel. Und was die inzwischen deutschlandweit weltweit berühmt gewordene Zitierweise des Herrn Lorenz Meyer ... <a title="1257-12 &#8211; Zitate: Lorenz Meyer hat den Punkt getroffen, mit einer Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht und findet #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160012/" aria-label="Mehr Informationen über 1257-12 &#8211; Zitate: Lorenz Meyer hat den Punkt getroffen, mit einer Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht und findet #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10151 alignnone" title="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_12807" aria-describedby="caption-attachment-12807" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12807 " title="Lorenz Meyer - Der &quot;Gipfel der Unverschämtheit&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Lorenz.Meyer_.Gipfel.der_.Unverschämtheit..jpg" alt="Lorenz Meyer - Der &quot;Gipfel der Unverschämtheit&quot;" width="320" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Lorenz.Meyer_.Gipfel.der_.Unverschämtheit..jpg 320w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Lorenz.Meyer_.Gipfel.der_.Unverschämtheit.-300x187.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /><figcaption id="caption-attachment-12807" class="wp-caption-text">Lorenz Meyer &#8211; Der &#8222;Gipfel der Unverschämtheit&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Eine Art moderner Till Eulenspiegel im Irgendwo von Deutschland und der Restwelt: Dr. Lorenz &#8222;Grauert&#8220; Meyer, wobei das &#8222;Dr.&#8220; vermutlich als Initialen &#8222;Detlef Rainer&#8220; zu entlarven ist&#8230;.- er ist die &#8222;Reinkarnation des Trauens&#8220;</p></blockquote>
<p>Nein, der von Loriot hieß nicht Kosakenwipfel, sondern Kosakenzipfel. Und was die inzwischen deutschlandweit weltweit berühmt gewordene Zitierweise des Herrn Lorenz Meyer (aus Peking) betrifft, so haben wir uns angewöhnt, erst noch in seinem Nacken nachzusuchen, quasi &#8222;nackend&#8220;. Denn Lorenz Meyer hat dort für gewöhnlich einen Schalk sitzen. Vermutlich mit Rädern untendran. Doch das ist eine andere Geschichte. Vom Gipfel der Unverschämtheit lässt sich nicht wirklich vortrefflich auf andere herab schauen. Und wo der Mann recht hat, da hat er &#8230;.</p>
<p>Sein Webkompendium ist berühmt, seine Bücher sind legendär&#8230;., Lorenz Meyer hat nichts, was wir nachäffen sollen, sondern ist ein Alleinstellungsmerkmal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linker Hinweis: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de" target="_blank">Suchen Sie fernöstliche Stille und inneren Friesen</a></li>
<li>Abgezockt: <a title="externer Link" href="http://www.wolle-auto-verkaufe.de/" target="_blank">Albert B. Wracker, kurz A.B. Wracker, verkauft Autos, auch Ihrs</a></li>
<li>Wahnsinnig hilfreich: <a title="externer Link" href="http://www.drgrauert.de/" target="_blank">Dr. Grauerts Büroratgeber für den unerträglichen Alltag</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 09:11:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau. Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970) Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht ... <a title="1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157512/" aria-label="Mehr Informationen über 1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17211" aria-describedby="caption-attachment-17211" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" rel="attachment wp-att-17211"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17211" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" alt="Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)" width="651" height="410" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-300x189.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17211" class="wp-caption-text">Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
sein Auge ist blau<br />
er trifft dich mit bleierner Kugel<br />
er trifft dich genau.<br />
Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970)</p></blockquote>
<p>Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht gut geschmeckt. Es blieb mehr als ein im Vergleich zu banaler, bitterer Nachgeschmack. Überrascht war ich nicht. Ich hatte damit gerechnet.</p>
<p>Zu gut hatte ich jedes Detail des deutschen Nationalsozialismus von vielen, verschiedenen, nie ausgewogenen Seiten beleuchtet. Mit den Leugnern, Zweiflern und mit Menschen, die sich wie ich nichts Vergleichbares hätten vorstellen können. Ich hatte immer verstehen wollen: Wie hatte es so kommen können? Das Deutsche Reich in Perfektion: Eine arische Tötungsmaschine, deutsche Perfektion, made in Germany, im Reich der Wurm des Unerträglichen. Und Hannah Ahrendt hat den Hauptbuchhalter der Reichsgasverwesung Adolf Eichmann im Prozess beobachtet und die von ihm ausgehende Banalität des Bösen.</p>
<p><span id="more-12587"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12588" aria-describedby="caption-attachment-12588" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12588" title="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg" alt="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" width="310" height="315" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg 310w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion-295x300.jpg 295w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-12588" class="wp-caption-text">2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!</figcaption></figure>
<p>Wäre die Zeit, die verstreicht, ein Fluidum, in dem Menschen mit der Zeit klüger werden?</p>
<p>Wir schauen immer etwas hochmütig zurück und lächeln über zeitgeistige Angelegenheiten, verstrichene Zeitepochen wie z.B. Biedermeier, Barock, Gelsenkirchener Barock, Pilzkopffrisuren, Schlaghosen, Afrolook und vieles andere.</p>
<p>Der Nationalsozialismus ist in Deutschland aus der Mode gekommen. Die ihn noch hegen, dürfen wir nicht belächeln, nicht hochmütig noch süffisant, wir müssen diese Irren ernst nehmen. Sie sind und bleiben gefährlich, wenn sie auch dumm sind, erkennbar dumm. Aus deutscher Weltkriegsnachgeschichte blubbert auf geschichtslos gebliebenen Straßen im Beitrittsgebiet der deutsch-deutschen Wiedervereinigung brauner Morast hoch. Er ist ohne genauere Kenntnis von der Geschichte 1933 bis 1945 entstanden und die sich auf  rassistische Abgrenzung berufen, handeln ohne schlechtes Gewissen. Gewissen kommt von Wissen. Gewissen braucht auch Mitgefühl und Empathie, Einfühlungsvermögen in das unerträgliche Früher. Nichts wissen macht nichts, deswegen sind die großdeutschen Amplituden dummdreister Rechtsradikaler so gottvergessen. In Auschwitz finden wir diese Menschen nicht.</p>
<p>Dabei hat Deutschland traditionell besseres vorgehabt, früher. Ein schönes Land zu jener Zeit. Seit 1933 wurde unter Regierungsverantwortung die Rolle Germaniens umchiffriert: Dass der Tod ein Meister aus Deutschland ist, hat vor längerem <a href="http://www.lea-rosh.de" target="_blank">Lea Rosh</a> zum Titel einer Dokumentation über den Holocaust gemacht und ein Gedicht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Celan" target="_blank">Paul Celan</a> ordnungsgemäß gebraucht, wie ich finde. Als ich sie einmal am Flughafen traf, habe ich ihr das gesagt. Sie war sehr erfreut, dass jemand so zufälliges wie ich sich an diesen Aspekt ihres Schaffens präzise erinnert. Die Todesfuge als Titel jener Dokumentation war meine Eselsbrücke, mich daran noch viele Jahre später erinnern zu können.</p>
<p>Später haben Zankfrüchte (Äpfel) Lea Rosh gescholten. Sie hat gleichwohl durchgesetzt, dass es in Berlin ein Stelenfeld zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust gibt. Wenn sich heute dort einige gern fotografieren lassen oder Skateboard fahren, war das natürlich so nicht gewollt. Das sind die, die nicht fühlen bzw. wissen, was gewesen ist.</p>
<p>Mein Besuch in Auschwitz-Birkenau war noch einmal ein Stempel drauf, eine Art Verstärkung meines fundamentalistischen Weltbildes, wonach derjenige, der Andersartige ins Gas schickt nichts anderes als das verdient hätte. Wäre ich nicht zutiefst gegen Vergasung und biblisch motivierte Rache. Auschwitz-Birkenau, eine tiefe Erinnerung an das braune Deutschland gewissenloser, hässlicher Geister. Aufzählung derjenigen, die Täter waren, ist namensmäßig unmöglich. Anders ist es mit den Opfern, so wie beispielsweise die Verlesung der zu Tode gekommenen an der Jüdischen Gemeinde Berlin in der Fasanenstr. . Schauerlich. Zum Weinen. Und wie schön die Tradition, an die Opfer gewissenhaft zu erinnern.</p>
<p>Nein, ich werde mich nie daran gewöhnen. Unlängst stellte ich via youtube eine Fernsehdokumentation über die Herkunft von Adolf Hitler ins Netz. Wie oft dieses Video angeklickt wird, erschraken mich in erster Linie die dümmlichen, kreuzdämlichen Kommentare von Leuten, die nie Arbeit am Vergangenen abgeleistet haben. Die Leute im Internet fühlen sich sicher und sie sagen Sachen daher. Dann steht da Beton. Ich lösche diese Kommentare und lasse mich von Giftverspritzern beschimpfen dafür, ich sei ein Zensor. Na und? Dann bin ich eben einer. Wir sind das dem Respekt ggü. den Millionen Opfern schuldig.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.&#8220;<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924 &#8211; + 1942)</p></blockquote>
<p>Auschwitz-Birkenau, &#8222;Verhalte Dich ruhig&#8220; steht dort auf den Toilettenwänden geschrieben. Ich schrieb meine Erinnerungen an den Besuch auf &#8211; ich habe geweint um  die Opfer, deren Haare, Brillen und Schuhe vor mir aufgetürmt herumlagen. Nie wieder das, Du unsäglichste aller deutschen Epochen! (<a href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Artikel hier</a>)</p>
<p>Aus zutreffendem und gegebenem Anlass möchte ich auf die Arbeit des Schweizer Musikers David Klein hinweisen, über die sich alle informieren können. Klein hat mit einer Vielzahl von bedeutenden, bekannten, deutschsprachigen Künstlern das Album &#8222;Selma &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt.&#8220; mit Gedichten der jüdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger vertont. Die Gedichte der früh verstorbenen, talentierten Jungdichterin jagen einem Tsunamis schauriger Schönheit über den Rücken, im Volksmund: Gänsehäute. Hört mal rein, ein Zugewinn:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="externer Link" href="http://www.selma.tv" target="_blank">http://www.selma.tv</a></p>
<p>P.S.: Mit Schreck las ich von der Möglichkeit, Champion in Auschwitz zu werden, indem ich mich hier oft genug einchecke. Ich gebe zu, ich habe auf diese Möglichkeit gern verzichtet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung: <a href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Dieser Artikel auf yelp</a></li>
<li>Selma Meerbaum-Eisinger, <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/" target="_blank">eine jüdische Poetin</a></li>
<li>pdf-Booklet: <a title="externer Link" href="http://www.jmonikawalther.de/downloads/meerbaumeisinger.pdf" target="_blank">Text zu Selma Meerbaum-Eisinger</a></li>
<li>Das <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_blank">Projekt Stolpersteine braucht Sponsoren</a></li>
<li>Lea Rosh: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/133211/" target="_blank">Der Tod ist ein Meister aus Deutschland</a></li>
<li>NS-Zeit: <a href="http://www.zeit.de/2012/36/Deutschland-Vergangenheit-Erinnerung-Schuld/komplettansicht" target="_blank">Wer sind wir, heute?</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Artikel erschien gekürzt auf yelp)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;] 4156 &#124; Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube) Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, ... <a title="1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/155812/" aria-label="Mehr Informationen über 1215-12 &#8211; Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;AMHTGlcVSKQ&#8220;]<br />
<em>4156 | Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: &#8222;Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, danke.&#8220; Also, <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=AMHTGlcVSKQ&amp;list=UUbY3bJfB9EalqVVXz7kSeYg&amp;index=1&amp;feature=plcp" target="_blank">immer ran</a>, es gibt nichts zu gewinnen.</p></blockquote>
<p>Very british: Wenn wir mal im Büro sind, heißt es arbeiten. Und Tee trinken. Aber wehe jemand stört unsere &#8222;teatime&#8220;, z.B. durch einen unerbetenen Anruf. Dann klingelt das Telefon unverhofft und schwupps, schon müssen wir &#8222;arbeiten&#8220;.</p>
<p>Ja, das große &#8222;A-Wort&#8220; ist auch das Unwort des Jahres 2012. Das ist bekannt. Leider vergaß das Redaktionsteam neulich, die betriebsinternen Überwachungskameras auszuschalten. So wurde das Malheur gefilmt, dass neulich geschah, als jemand den Betriebsfrieden unserer Hausverwaltung empfindlich störte. Mit einem Anruf. Das enervierende, nachdrückliche Klingeln des Nervis haben wir rausgeschnitten, sicherheitshalber.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-12417"></span><br />
&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;tV1JDW43kUE&#8220;]<br />
Epic Tea Time w. Alan Rickman (via Youtube)<br />
Film: Rosenberg Production: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/user/RosenbergProduction" target="_blank">Youtube-Channel</a></p>
<blockquote><p>Großartig! Wir hatten es nicht einmal bemerkt, als in unserem Büro der Mitarbeiter für die Optimierung von Geschäftsprozessen gefilmt wurde. Nun ist er ein Filmstar im Internet. Hätte er sich doch etwas mehr rangehalten&#8230;..</p></blockquote>
<p>Der Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie engagiert und durchdacht wir an die Lösung größerer, epochaler Probleme gehen und was passiert, wenn man uns stört.</p>
<p>Man darf uns bitte besser nicht zu jeder Tages- und Nacht&#8230;.., macht lieber langsam&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung allen Übels: <a title="externer Link" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2012/05/14/groses-drama-thou-shalt-not-disturb-alan-rickman-whilst-he-drinks-tea/">Peter Glasers Glaserei bei Stuttgarter Zeitung</a> (mit Dank)</li>
<li>Lied des Tages: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139811/" target="_blank">Marc Scheibe findet: &#8222;Bitte keine Eile!&#8220;</a></li>
<li>Redaktions- bzw. Arbeitsprinzip: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Schnecke">Schneckentempo</a></li>
</ul>
<p>(Danke, Peter Glaser)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/151512/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 14:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul McCartney]]></category>
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					<description><![CDATA[Baut ein Wohnungseigentümer von mehreren im Bereich seiner Einheiten Gemeinschaftseigentum um, ohne die dafür erforderliche Genehmigung der übrigen Eigentümer zu besitzen, so hat dies in der Regel mannigfaltige Gründe. Die spannungsgeladene Frage aber ist, wie gehen Menschen mit solchen (üblichen) häufig auftretenden Konflikten (konstruktiv) um? Hiervon erzählt der nachfolgende Artikel und berichtet über Spannungsfelder, die ... <a title="1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/151512/" aria-label="Mehr Informationen über 1171-12 &#8211; Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3895" aria-describedby="caption-attachment-3895" style="width: 452px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3895" title="Bundesgerichtshof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg" alt="" width="462" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg 462w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px" /><figcaption id="caption-attachment-3895" class="wp-caption-text">Bundesgerichtshof</figcaption></figure>
<blockquote><p>Baut ein Wohnungseigentümer von mehreren im Bereich seiner Einheiten Gemeinschaftseigentum um, ohne die dafür erforderliche Genehmigung der übrigen Eigentümer zu besitzen, so hat dies in der Regel mannigfaltige Gründe. Die spannungsgeladene Frage aber ist, wie gehen Menschen mit solchen (üblichen) häufig auftretenden Konflikten (konstruktiv) um? Hiervon erzählt der nachfolgende Artikel und berichtet über Spannungsfelder, die im Rahmen eines BGH-Beschlusses zur Abhandlung kamen.</p></blockquote>
<p>Ohne allzu sehr in die Details eines Rechtsstreits vor dem Amtsgericht Dresden einsteigen zu wollen, bildet der hier unter Berichterstattung gestellte Fall doch Parallelen zu &#8222;üblichen Zwistigkeiten&#8220; im Rahmen der Verwaltung von Wohnungseigentümern. Denn es geht oft in solchen Streitigkeiten nur noch wenig um die Sache selbst, sondern um Emotionen, Machtfragen und den Kampf um ein Obsiegen oder Unterliegen im gemeinsamen Hahnenkampf vor Gerichten. Insofern der dargestellte Fall weiteren Fällen nicht unähnlich, die hier in Berlin derzeit auf Durchführung drängen.  Deswegen wird die Bedeutung des Bundesgerichtshofs-Beschlusses als &#8222;grundlegend&#8220; anerkannt und Züge von &#8222;kluger Vernunft&#8220; lassen sich sehen.</p>
<p><span id="more-12013"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;FOv9QlLIAvU&#8220;]<br />
</em><em>James Bond &#8211; Live And Let Die &#8211; performed by Paul McCartney &amp; The Wings (via Youtube) </em></p>
<blockquote><p>In einzelnen Fällen gibt es einen breiten Konsens der Wohnungseigentümer eines Hauses, Aus- und Umbauherren als &#8222;gutwillige und gutmeinende Investoren&#8220; zugunsten einer positiven Verbesserung der Zustände in einem Mehrfamilienhaus zu betrachten. Mit einer gewissen Großzügigkeit zieht man in Betracht, dass jemand im Bauprozess im Detail mit wohnungseigentumsrechtlichen Finessen überfordert schien. Hiergegen kann sich aber -durchaus brachial- die Rechthaberei einzelner Gegner solcher Geschehnisse richten, die nun nichts besseres zu tun haben, als hiergegen Prozesse bis zum Bundesgerichtshof ins Feld zu führen. Anstatt eine wirtschaftlich vernünftige, sachbezogene Einigung mit dem &#8222;Handlungsstörer&#8220; herbeizuführen, die dieser bezahlen kann und die als allgemein üblich akzeptiert wird. Live &amp; let die&#8230; Leben und leben lassen oder Leben und sterben lassen</p></blockquote>
<p>Ja, man kann folgendes unterstellen.<br />
Wenn bauliche Veränderungen bereits erfolgt sind, ist es eigentlich schon zu spät. Ärgert einen der betroffenen Wohnungseigentümer dieses mehr als nur ein bisschen, dann kommt es nicht selten zu regelrechten &#8222;Vernichtungsfeldzügen&#8220; und &#8222;Allmachtsfantasien&#8220; auf (allen) betroffenen Seiten. Der &#8222;Handlungsstörer&#8220; hat umgebaut und verteidigt eigenem Schaden zum Trotze die von ihm (in der Regel mit viel Geld) vorgenommene bauliche Veränderung. Denn für ihn war die Vornahme dieser Bauarbeit in der Regel nicht etwas &#8222;Destruktives&#8220;, sondern die Verbesserung einer zuvor unvorteilhaften Ausgangssituation. Wertverbesserung, Umbau, Platz- und Wohnoptimierung stehen im Vordergrund desjenigen, der eine bauliche Veränderung begehrt. Führt er sie auch durch, so muss er sich vorher gewissenhaft darüber sachkundig machen, ob die Vornahme der beabsichtigten Bauarbeit im Bereich des Gemeinschaftseigentums überhaupt zulässig ist. Oder ob sie zulässig gemacht werden muss, bevor sie erfolgt? Diesen Fall besprechen wir hier nicht.</p>
<p>Denn hier hat der &#8222;Handlungsstörer&#8220; bereits gestört, und zwar den Rechtsfrieden. Hiergegen wendet sich im vorliegenden Fall der weitere Wohnungseigentümer, dem die &#8222;eigenmächtige Vornahme&#8220; solcher baulichen Veränderungen definitiv nicht passt. Sehr häufig misst der Initiativling des Klägers seinem &#8222;unversöhnlichen&#8220; Verhalten dem Handlungsstörer gegenüber auch eine Art &#8222;pädagogisches, erzieherisches Wertspektrum&#8220; zu. Wobei dies ehrlich gesagt nicht erwiesen ist, sondern subjektiv.</p>
<p>Es ist also bereits zu spät für eine außergerichtliche Einigung hierüber, meinen deshalb viele. In dem Bereich von Allmachtsfantasien wird oft auch die Vorstellung gehegt, man müsse die Sache selbst erst einmal &#8222;vollständig&#8220; (erfolgreich) durchklagen, den Handlungsstörer somit &#8222;insgesamt bezwingen&#8220; und zu Boden niederkämpfen. Erst dann könne man ihn zu jeder Art von preiswerterem Kompromiss relativ schrankenlos bewegen, der rechnerisch etwas unterhalb den eigenen Baukosten des Handlungsstörers liege. Wer kurz gesagt 100.000,- € für eine solche Ausbaumaßnahme geleistet habe, dem würde eine Sonderzahlung zum (nachträglichen) Erwerb dieses Ausbaurechts von bspw. 80.000,- € schon als ein &#8222;lukratives&#8220; Geschäft erscheinen.</p>
<p>Üblicher ist hier allerdings, dass diese Art von &#8222;aufrechnenden Gedanken&#8220; der &#8222;nachträglichen Bestrafung&#8220; auch vor Gerichten nicht als zielführend angesehen wird. Die WEG muss sich aber mit dem Vorgang des widerrechtlich umgebauten Gemeinschaftseigentums befassen. Das tut sie auf verschiedenen, möglichen Wegen.</p>
<p>1. Die Strategie, erst einmal &#8222;ein schwebendes&#8220; gerichtliches Verfahren abzuwarten, kann funktionieren. Muss aber nicht.<br />
2. Die Strategie, einem einzelnen Kläger gegen die bauliche Veränderung den Fortgang des Verfahrens allein zu überlassen, kann sinnvoll sein. Muss aber nicht.<br />
3. Die Strategie, dass die WEG diesen &#8222;freien Rechtsraum&#8220; an sich zieht, um selbst die Hoheit über die weitere Vorgehensweise festzulegen, kann klug sein. Muss aber auch nicht.</p>
<p>Undsoweiter.</p>
<p>Im entschiedenen Fall wurde wohl auch viel &#8222;getrickst&#8220;, dass sich die Balken bogen. Es ging darum, dass die Gemeinschaft einen umfassenden, nachträglichen Gestattungsbeschluss zu beschließen vorgelegt bekam, der wörtlich folgendes beinhaltet, Zitat:</p>
<p>&#8222;a) Die Gemeinschaft stimmt der Entfernung der im Dachgeschoss auf der Dachterrasse befindlichen Mauer zu …<br />
b) Die Gemeinschaft stimmt dem Schließen der Fenstertür durch Zumauern oder Verputzen zu, die zur Hälfte der Begehung der Terrasse dient.<br />
c) Die Gemeinschaft stimmt der Öffnung des im Bereich der Souterrain-Wohnung befindlichen Fensters bis zum Boden und Schaffung eines Ausgangs zu.<br />
d) Die Gemeinschaft stimmt dem Erstellen und Bauen einer Holzterrasse vor der Souterrain-Wohnung zu.<br />
e) Die Gemeinschaft stimmt der Abstützung der gesamten Terrassenbreite vor den Wohnungen 208/209 … durch 4 kleine Träger zu, die auf der Terrasse verlegt wurden und die Funktion des fehlenden Überzugs übernehmen, wobei diese Stahlträger innerhalb der Dämmebene liegen.&#8220;</p>
<p>(Zitat aus dem BGH-Beschluss, download unten)</p>
<p>Allzu groß war die streitbefangene WEG nicht. &#8222;Von den Miteigentumsanteilen verfügen der Kläger über 360,982/1.000, der Beklagte zu 1 über 517,761/1.000 und die Beklagten zu 2 und 3 gemeinschaftlich über 121,257/1.000.&#8220; &#8211; Konstellationen wie sind &#8222;spitz auf Knopp&#8220; zu rechnen(umgangssprachlich, deutlicher: Hier geht es um jede anrechenbare Stimme). Um jedes Prozent wird gefeilscht, denn &#8222;Solche Maßnahmen&#8220;&#8230;.:</p>
<blockquote><p>können abweichend von Absatz 1 durch eine Mehrheit von drei Viertel aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer im Sinne des § 25 Abs. 2 und mehr als der Hälfte aller Miteigentumsanteile beschlossen werden.  (§ 22, WoEigG, Quelle: <a title="externer Link" href="http://dejure.org/gesetze/WEG/22.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Bauliche Veränderungen können nach dem WoEigG mit einer &#8222;doppelt-qualifizierten&#8220; Mehrheit aller Eigentümer beschlossen werden. Das ist rechtskonform seit dem 01. Juli 2007 und ggü. der alten, vorherigen Rechtslage &#8222;viel leichter&#8220; geworden. Das war auch der Sinn der Rechtsnovellierung.</p>
<p>Dass nun die doppelt-qualifizierte Mehrheit &#8222;leicht &amp; locker&#8220; zu erreichen ist, kann deswegen noch lange nicht behauptet werden. Und ist sie erst einmal durch Beschluss gegeben, so heißt dies noch lange nicht, dass nicht die unterliegenden, ablehnenden Eigentümer nicht noch zusätzlich den ihnen zustehenden Rechtsweg der richterlichen Überprüfung wählen. Insofern ist auch das mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Im Zweifel ist dieses alles restriktiv auszulegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12016" title="nachgerechnet" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet.jpg" alt="" width="301" height="224" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/nachgerechnet-300x223.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p>Im entschiedenen Fall ging es aber daher, und das ist besonders interessant, um die Frage, wer von diesen ganzen Wohnungseigentümern nun eigentlich stimmberechtigt hierbei sei? Sei im Falle der genehmigenden Beschlussfassung mit doppelt-qualifizierter Mehrheit insbesondere auch derjenige, mit zur Abstimmung berechtigt, der die bauliche Veränderung durchgeführt habe? Das bejaht jetzt hier eindeutig der Bundesgerichtshof und weist alle anderslautenden Begehrlichkeiten des hiergegen klagenden Wohnungseigentümers zurück.</p>
<p>Für uns Verwalterlinge zeigt die Entscheidung zweierlei interessante Aspekte in sich:</p>
<ul>
<li>Ein Stimmrechtsausschluss nach § 25 Abs. 5 Alt. 2 WEG greift nur in sehr, sehr engen Grenzen. Es gibt sicherlich mehr Tatbestände, wo er nicht greift, als solche, bei denen -in äußerst engen Grenzen- Stimmrechtsausschlüsse gegeben sind. Erstens.</li>
<li>Zweitens: Hat ein Wohnungseigentümer eine Bauliche Veränderung durchgeführt und beantragt die Versammlung nach dieser die nachträgliche Genehmigung dieser Baulichen Veränderung mit doppelt-qualifizierter Mehrheit, so ist hierbei auch der &#8222;Handlungsstörer&#8220; (der Veranlasser der Baulichen Veränderung) selbst stimmberechtigt und nicht etwa von einem Stimmrecht ausgeschlossen.</li>
</ul>
<p>Der BGH sagt wörtlich in seinem <span style="text-decoration: underline;"><strong>Leitsatz</strong></span> zu der Entscheidung:</p>
<p>&#8222;Von dem Stimmrechtsverbot nach § 25 Abs. 5 Alt. 2 WEG werden nur Abstimmun-gen über Beschlussgegenstände erfasst, die verfahrensrechtliche Maßnahmen be-treffen, worunter insbesondere Beschlüsse über die Einleitung des Rechtsstreits, die Art und Weise der Prozessführung und die Frage der verfahrensrechtlichen Beendigung fallen; dass eine Beschlussfassung Auswirkungen auf den Rechtsstreit in materiell-rechtlicher Hinsicht hat oder haben kann, genügt nicht.&#8220; &#8211; BGH, Urteil vom 14. Oktober 2011 &#8211; V ZR 56/11 &#8211; LG Dresden &#8211; AG Leipzig</p>
<p>Übrigens: Gut zu wissen. Nun aber mal schnell nachgerechnet. Was wäre denn, wenn&#8230;.?</p>
<p><strong>Fazit</strong>:</p>
<p>Leben und leben lassen: übliches Procedere der Welt im Übrigen, nicht im Wohnungseigentum</p>
<p>Leben und sterben lassen: Bekanntes Filmmotiv aus den Siebzigern, überzeugend vertont von Ex-Beatle Paul McCartney, mit Parallelen zur Wohnungseigentumswelt, jedenfalls der Fantasie nach. In der Realität oft auf gerichtlichem Wege wieder zurückgeworfen auf das &#8222;übliche Procedere der Welt im Übrigen&#8220;, &#8230;.siehe oben&#8230;.</p>
<p>Ein paar hilfreiche, weiterführende Links habe ich interessehalber angefügt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Wortwörtlich: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/BGH_V_RZ_56.11.Stimmrechtsentscheidung.pdf" target="_blank">Die Entscheidung des BGH im vollen Wortlaut</a> (download) </li>
<li>FotoPodcast: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123511/" target="_blank">Es ist leichter geworden, eine Bauliche Veränderung zu beantragen</a></li>
<li>Foto des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/140011/">Was gut ist, kostet Geld</a></li>
<li>In Stichworten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/99610/">Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage erfolglos</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
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		<title>1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in ... <a title="1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146512/" aria-label="Mehr Informationen über 1121-12 &#8211; Psychologie des Grauens: Die neue &#8222;S&#8220;-Klasse birgt durchaus Gefahren für Leib und Leben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11567" title="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg" alt="Kennzeichen &quot;S&quot; - der Soziopath - Die neue &quot;S&quot;-Klasse" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Kennzeichen_S-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Haus- und Grundstücksverwalter haben es beruflich mit vielen Menschen zu tun. Darunter befinden sich die lustigsten &#8222;schrägen Vögel&#8220; genauso wie Randgruppen der Gesellschaft. Es gibt ausgesprochen nette Menschen und notorische Querulanten. Die Palette der anzutreffenden Charaktere ist so vielschichtig wie mannigfaltig.  Um aber über diese Personengruppen Auskunft zu bekommen, ist es sinnvoll, die Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Eine davon ist zwar nicht neu, sondern längst definiert. Demnach handelt es sich bei den Soziopathen also ab sofort um &#8222;die neue S-Klasse&#8220;. Die nachfolgende Geschichte spielte sich außerhalb unseres Verwaltungsbestandes bei einem Kollegen ab.</p>
<p><span id="more-11566"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" title="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<p>Doch zuerst zu zwei Beispielen aus unserer eigenen Verwaltungsarbeit:</p>
<p>Einer davon, über den ich schon viel früher berichtet hatte, wühlte immer abends unsere Müllcontainer vor dem Hause durch, in der Annahme, er könne dort endlich belastendes Material gegen die Hausverwaltung finden. Von diesem Menschen, den wir bürointern nur &#8222;den Krämer&#8220; nannten, trennten wir uns schon vor vielen Jahren. Eine andere solche &#8222;Querulantin&#8220; mit soziopathischem Verhalten, eine Wohnungseigentümerin und Dipl.-Handelslehrerin aus Marienfelde, führte seinerzeit ca. 35 Klagen gegen die &#8222;verbrecherische Hausverwaltung&#8220;.</p>
<p>Eine überaus schlaue, intelligente Frau, irgendetwas an ihr aber weniger intelligent. Wie konnte sie sich seinerzeit nur dazu versteigen, ihr Leben mit vollkommen nutzlosen, querulatorischen Klagen zuzubringen? Es blieb unerfindlich.</p>
<p>Irgendwann griff das empfindlichste aller Übel: Wir erstritten einen gerichtlichen Beschluss entsprechend §§ 18, 19 WoEigG, womit das Ehepaar verpflichtet wurde, die Wohnung zu veräußern und &#8222;aus der Anlage zu verschwinden&#8220;. Es ist kein Witz und möglicherweise Zufall, dass dieser &#8222;psychopathologische Fall&#8220;, die Frau Lehrerin, ganz kurze Zeit nach dem Zwangsveräußerungsentscheid spontan tot umkippte und seitdem begraben in Marienfelde ruht. Endlich Ruhe. Aus wessen Sicht, lasse ich hier offen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></p>
<p>Ein auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierter Fachanwalt, mit dem wir regelmäßig prozessual zusammen arbeiten, erklärte mir einmal: &#8222;Du kannst als Anwalt Geld verdienen, aber du hast auch eine soziale Verpflichtung. Einen gewissen Bodensatz an Sozialfällen schleppe ich immer mit durch, darunter auch solche Mandanten, von denen ich selbst denke, sie sind äußerst schwierig.&#8220; Ja, das erinnert uns an eigene Einschätzungen und vergangene Aufträge.</p>
<p>Sidekick: Einen gewissen Bodensatz an vollkommen aus den Fugen geratenen Eigentümergemeinschaften kann und sollte jeder fachkundige, ordentliche Verwalter in die Verwaltung nehmen und &#8222;therapieren&#8220;. Nicht nur ist es so, dass eine Vielzahl von laienhaften Hausverwaltern unterwegs ist, die ihr Handwerk nicht verstehen. Mitnichten ist das der einzige Grund, warum Gemeinschaften aus den Fugen geraten. Es kann auch an der Gemeinschaft selber liegen, an ihrer inneren Struktur. An der psychisch gestörten Struktur einzelner Personen. Wie z.B. der Person des &#8222;Soziopathen&#8220;, lassen wir mal das Geschlecht hier außer Acht.</p>
<p>Doch nun zu dem angesprochenen Fall außerhalb unseres Verwaltungsbestandes:</p>
<p>Ein beruflicher Kollege berichtete uns kürzlich von einem Soziopathen namens Maximilian Sauer (* Name geändert). Sauer hat in Berlin-Mitte vor einigen Jahren einen typischen Berliner Altbau gekauft, diesen in Wohnungseigentum aufgeteilt und inzwischen fast vollständig weiterveräußert. Heute hält er noch zwei Einheiten in dem Haus. Es ist viel passiert in diesem Haus, inzwischen. Sauer hat die Mehrheit inzwischen verloren, die anderen, neuen Eigentümer haben sich inzwischen fester verabredet, auch um seinen äußerst schädlichen Einfluss auf die Verwaltung der Immobilie zu unterbinden.</p>
<p>Vor ca. vier Jahren haben sie die alte Verwaltung &#8222;in die Wüste&#8220; geschickt. Das Landgericht hat in zweiter Instanz die Verfehlungen der mit Sauer verbrüderten Hausverwaltung auf rund zwanzig Seiten einzeln en detail aufgelistet. Die Verwaltung wurde gerichtlich abgesetzt. Auf Veranlassung des Gerichts ist dann als Notverwalter eine große Berlin-Charlottenburger Hausverwaltung eingesetzt worden. Seit dem läuft alles einigermaßen richtig, von regelmäßigen &#8222;Sperrfeuern&#8220; des Soziopathen abgesehen.</p>
<p>Regelmäßig muss Sauer von den übrigen Wohnungseigentümern auf Zahlung von Wohngeld verklagt werden. Eigentlich ergibt das keinen richtigen Sinn. Am Ende jeden Verfahrens steht immer ein zur Zahlung verpflichtender Beschluss. Und sobald die finale Zwangsvollstreckung droht, erfolgt Zahlung. Warum nicht gleich?</p>
<figure id="attachment_6159" aria-describedby="caption-attachment-6159" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6159" title="Der Querulant" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg" alt="Der Querulant" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Der.Querulant-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6159" class="wp-caption-text">Der Querulant</figcaption></figure>
<p>Sein Auftreten zeichnet in Sauer den Soziopathen aus.</p>
<p>Der Verwalter schildert ihn als jemanden, der geschliffen auftreten kann. Verbindlich, nett, nicht unsympathisch, immer in einer irgendwie gewinnenden Art und Weise.  Doch herrschen mehrere Seelen in derselben Brust, wie unser Kollege findet. Der mündlich-persönliche Auftritt von Herrn Sauer, das bedeutet nichts, für keinen Eurocent verbindlich sei das, was Sauer sagt. Wenn er den Raum verließe, verlören die Anderen stets den Wahrheitsgehalt dessen, was kurz zuvor gesagt wurde. Sauer lügt, betrügt, unterwandert, intrigiert, hintertreibt, spielt gegeneinander aus. Sie sagen über ihn, er manipuliere Menschen, er könne Menschen manipulieren, wenn sie ihn nicht rechtzeitig erkennen.</p>
<p>Wenn Maximilian Sauer aber schreibt, wird vieles deutlich. Ich lese einiges von ihm und mir wird schon nach wenigen Zeilen klar, mit was für einem Menschen ich es hier zu tun habe. Denn nach allem, was ich durch das Kollegengespräch weiß, fügt sich nun menüpunktartig das Geschriebene als Puzzleteil zu der Sache hinzu.</p>
<p>Die Diktion mehrerer Emails wirkt auf mich ein. Auffällig: Der Mann unterzeichnet jede noch so abstruse Äußerung stets mit einem &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Nein, meiner wäre der nicht. Wer unter jede hässliche Mitteilung &#8222;Ihr&#8220; schreibt, das blende ich lieber gleich aus. Es ist unaufrichtig. Man druckt ein &#8222;Ihr&#8220; nicht fest als Bestandteil einer Unterschrift, ein &#8222;Ihr&#8220; soll verbinden und ist eine Steigerung der ansonsten &#8222;freundlichen Grüße&#8220;, selbst wenn diese im Grunde unfreundlich gemeint sind. Ein &#8222;ihr&#8220; als Floskel, das gibt gleich mal 100 Punkte Abzug. Die Wohlverhaltensskala liegt ausgebreitet wie ein Sextant vor mir. Kapitän Bloggwart segelt gegen den unfreundlichen Wind. Und erkennt die schurkige Gurke.</p>
<p>Maximilian Sauer blickt fachlich nicht durch, das ist klar erkennbar. Und doch sitzt er wie Robinson Crusoe auf einer Insel seiner (vermeintlichen) Trümpfe und kleinen Gehässigkeiten.</p>
<blockquote><p><em>Es ist wie ein Spiel mit gezinkten Karten im Garten. Jetzt zieht er noch ein letztes As aus dem Ärmel. Fester Willen zum Triumph, ausgespielt vom Flötenschlumpf. Doch die Mitspieler, die Mit-Pokeranten, weisen den zockenden Lockvogel auf fehlenden Trumpf im eigenen Blatt hin: anstatt ein As in der Hand riecht das Blatt wie nach Aas von längst schon getötetem Leberkaas.</em></p></blockquote>
<p>Dass die Gemeinschaft beschlossen hat, gegen eine bestimmte unzulässige Nutzung seiner Einheiten ggf. gerichtlich vorzugehen, schreibt er dem Verwalter, sei &#8222;Schwachsinn&#8220;. &#8222;Zahlen werden Sie am Ende&#8220;.  Er beabsichtigt, alle vor den Kadi zu zerren und Schadenersatz zu erhalten.</p>
<p>Man muss schon sagen, dass insbesondere auch viele Ausrufezeichen in Briefen und Emails immer sehr vielsagend sind. Es ist so, als brüllt einen jemand an.</p>
<p>Wegen einer Vielzahl von anderen Ungereimtheiten, mutmaßt er: &#8222;Zum Schluss werden die Toten gezählt!&#8220; Ganz besonders gelte das für Sie, Herr &#8230;, denn &#8222;Hochmut kommt vor dem Fall!&#8220; &#8211; Aha!</p>
<p>Seine Sprache strotzt vor nicht nachvollziehbaren Schuldzuweisungen, Haftung, Schadenersatz und lauter juristischem Nonsens, nicht nachprüfbaren Angriffen und stets am Ende einer Aufklärung darüber, wer dafür einzustehen habe: Immer geht es um den Verwalter als Schuldigem. Der Verwalter ist offenbar an allem schuld. Die Anklageschrift ist erzähldicht: Pro Satz eine Schuldzuweisung nach außen. Das sind diejenigen, die nach innen nicht wirken, sondern abperlen an fremden, unzuständig bleibenden Außenwänden. Projektionen. </p>
<p>Er schreibt: &#8222;Ich wünsche Ihnen -als erstes in meinem Leben &#8211; dass das für Sie &#8230;.. ein Katastrophenjahr wird, an dem Sie alle lange zu knabbern haben.&#8220; &#8211; Wäre der Mann nicht so alt wie er ist, so sie ließe uns sein Teilsatz &#8222;als erstes in meinem Leben&#8220; vermuten, er käme erst demnächst als kleiner Oskar Matzerath (&#8222;Die Blechtrommel&#8220;) zwischen Mutters Gebeinen hervorgekrochen. Er schickt nur schon mal eine lebendige Knallerbsenstruktur aus Worten vor, die treffen, verletzen, betroffen machen möchten, bitte. Wahrscheinlich Erbsen mit japanischem Wasabi. Und dies schließend mit  &#8222;Ihr&#8220; Maximilian Sauer. Unser Grandmaster Flash. Einem solchen schrägen Vogel möchte man zurufen: &#8222;Wenn man von gar nichts eine Ahnung hat, einfach mal die <del>Fresse</del>Klappe halten!&#8220; &#8211; Der Kollege lacht, er darf das nicht sagen, es übersteigt seine Vorstellungskraft es zu sagen. Der Mensch denkt, Gott lenkt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QylP2cCwEv0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Einfach mal die Fresse halten (via Youtube)</em> </span></p>
<p>An einem anderen Tag wie diesen hat Maximilian Sauer keine Zeit, zu einer Eigentümerversammlung zu erscheinen. Er faxt eine weisungsgebundene Vollmacht dem Verwalter zu, das nennt er &#8222;seinen Abstimmungswillen&#8220;, und er schickt ihm hinterher &#8222;zur Sicherheit&#8220; auch noch den Faxsendebericht.  Der zugefaxte Faxsendebericht, das doppelte Lottchen der juristischen Zugangsbestätigung. Er schreibt, er erteilt die Vollmacht &#8222;nur zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;. Maximilian Sauer lebt in einer Scheinwelt der juristischen Strotzbegriffe, er ist Herrscher über den Willen der Anderen in seinem selbstverwalteten Königreich Absurdistan! Er hat sie sich alle Untertan gemacht. &#8222;Zur Sicherheit und für alle nachvollziehbar&#8220;?</p>
<p>Dass Maximilian Sauer als neue Hausverwaltung ausgerechnet diejenige erneut vorschlägt, die vor mehr als vier Jahren mit ausführlichster Urteilsbegründung landgerichtlich aus dem Amt entlassen wurde, ist dabei eine Groteske. Rattenscharf: Wasabi!</p>
<figure id="attachment_10718" aria-describedby="caption-attachment-10718" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10718" title="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg" alt="Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wasabi-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-10718" class="wp-caption-text">Wabi und Sabi sind Wasabi! Scharf! #Linktipp</figcaption></figure>
<p>Die Eigentümermehrheit hat sich über diesen Vorschlag schließlich hinweggesetzt. Helmut Kohl wurde dieses Zitat zugeschrieben: &#8222;Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.&#8220; Wuff.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1078-11 &#8211; Berlin: Von der Kraft richtiger Worte: &#8222;Meine Armut kotzt mich an&#8220;, Mercedes Bunz &#038; die Katastrophenfolgen für Berlin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/142211/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/142211/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:27:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;Hzgzim5m7oU&#8220;] The Power of Words (via Youtube) In dieser Stadt sieht man uns überall. Wir bevölkern die Cafes mit unseren Laptops. Wir betreiben kleine Läden, in denen wir vorne junge Mode oder minimale Möbel ausstellen. Und wenn man spätabends an den erleuchteten Fenstern unserer Ladenlokal-Büros vorbeigeht, sieht man uns immer noch Design entwerfend hinter den ... <a title="1078-11 &#8211; Berlin: Von der Kraft richtiger Worte: &#8222;Meine Armut kotzt mich an&#8220;, Mercedes Bunz &#038; die Katastrophenfolgen für Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142211/" aria-label="Mehr Informationen über 1078-11 &#8211; Berlin: Von der Kraft richtiger Worte: &#8222;Meine Armut kotzt mich an&#8220;, Mercedes Bunz &#038; die Katastrophenfolgen für Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Hzgzim5m7oU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>The Power of Words (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>In dieser Stadt sieht man uns überall. Wir bevölkern die Cafes mit unseren Laptops. Wir betreiben kleine Läden, in denen wir vorne junge Mode oder minimale Möbel ausstellen. Und wenn man spätabends an den erleuchteten Fenstern unserer Ladenlokal-Büros vorbeigeht, sieht man uns immer noch Design entwerfend hinter den Rechnern sitzen. Wir sind hip, hoch qualifiziert, diffus kreativ und arm. Urbane Penner eben. (Auszug aus: &#8222;Meine Armut kotzt mich an&#8220; von Mercedes Bunz #Zitty, Ausgabe Februar 2006)</p></blockquote>
<p><strong>Dieses Video</strong> ist nicht mehr als &#8222;großartig&#8220;.</p>
<p><strong>Großartig ist übrigens auch ein Text von Mercedes Bunz</strong>, nicht Benz, vormalig Chefredakteurin des Stadtmagazins &#8222;Zitty&#8220;. Dieser Text findet nämlich ebenfalls die richtigen Worte, wenn auch ausführlicher. Er befasst sich mit dem Leben in Berlin, dem Unterschied zum Leben in Berlin im Vergleich mit anderen deutschen Städten. Nachzutragen ist in aller Kürze noch, dass Mercedes Bunz inzwischen für den Guardian arbeitet. Man kann also festhalten, dass den Ausdeutungsversuchen aus dem Artikel über &#8222;<del>soziale</del> urbane Penner&#8220; auch ganz praktische Konsequenzen nachfolgten. <strong>Wie schade für Berlin: Großartiger Text</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp Eins: <a title="externer Link" href="http://www.mercedes-bunz.de/texte/urbaner-penner/" target="_blank">Urbaner Penner von Mercedes Bunz</a> (Lesetipp)</li>
<li>Linktipp Zwo: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,433958,00.html" target="_blank">DER SPIEGEL vom 30.08.2006 über &#8222;Die Ausgepennte&#8220;</a> (Lesetipp) </li>
<li>Linktipp Drei: <a title="externer Link" href="http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/39/" target="_blank">Elektrischer Reporter: Mercedes Bunz über das Internet als Waldspaziergang</a> (Lese- &amp; Videotipp)</li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1044-11 &#8211; Linktipp: Rechtsanwalt Udo Vetter berichtet über einen ungewöhnlich klaren Richter!</title>
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					<comments>https://gesichtspunkte.de/138811/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerichte entscheiden täglich über zahlreiche Rechtsstreitigkeiten mit durchdachten Urteilen und Beschlüssen. Das muss aber nicht immer so sein. Manchmal ist eine praktische und schnelle Lösung mit scharfem Werkzeug die einfachste und beste. (schreibt Udo Vetter im lawblog, Link unten) &#8211; Wobei in Sachen Sarah Connor in Delmenhorst ein richterliches Machtwort nicht gesprochen wurde. Niemand kann ... <a title="1044-11 &#8211; Linktipp: Rechtsanwalt Udo Vetter berichtet über einen ungewöhnlich klaren Richter!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/138811/" aria-label="Mehr Informationen über 1044-11 &#8211; Linktipp: Rechtsanwalt Udo Vetter berichtet über einen ungewöhnlich klaren Richter!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7613" title="Banner Linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/banner.Linktipp.jpg" alt="Banner Linktipp" width="367" height="228" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/banner.Linktipp.jpg 367w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/banner.Linktipp-300x186.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 367px) 100vw, 367px" /></p>
<blockquote><p>Gerichte entscheiden täglich über zahlreiche Rechtsstreitigkeiten mit durchdachten Urteilen und Beschlüssen. Das muss aber nicht immer so sein. Manchmal ist eine praktische und schnelle Lösung mit scharfem Werkzeug die einfachste und beste. (schreibt Udo Vetter im lawblog, Link unten) &#8211; Wobei in Sachen Sarah Connor in Delmenhorst ein richterliches Machtwort nicht gesprochen wurde. Niemand kann die Welt in nur wenigen Tagen herunter brechen auf eine vollkommen problemfreie Gesamtanmutung: nicht einmal in Delmenhorst.</p></blockquote>
<p><strong>Vielleicht ist der Richterberuf am Ende doch ein furchtbarer, pardon ein &#8222;fruchtbarer&#8220;</strong>? Weil die Deutschen so gern und ausdauernd streiten. Allerdings legen (sogar) Richter manchmal &#8222;glasklaren Verstand&#8220; an den Tag, um jahrelange Streitigkeiten zu beenden. Dies berichtet jedenfalls Udo Vetter in seinem stets sehr gern gelesenen lawblog. <strong>Der Artikel passt eigentlich hierher: deswegen habe ich ihn verlinkt</strong>.</p>
<p><span id="more-10790"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10338" title="_seitentrenner.Fisch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/seitentrenner.Fisch_.gif" alt="" width="90" height="26" /></p>
<figure id="attachment_10797" aria-describedby="caption-attachment-10797" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Osteel_Mistler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10797 " title="&quot;Perle der Nordsee&quot;: Niedliches Anwesen zu verkaufen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Osteel_Mistler.jpg" alt="&quot;Perle der Nordsee&quot;: Niedliches Anwesen zu verkaufen!" width="450" height="352" /></a><figcaption id="caption-attachment-10797" class="wp-caption-text">&quot;Perle der Nordsee&quot;: Niedliches Anwesen zu verkaufen!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8230;und doch nah bei! Osteel. Landhaus in absolut ländlicher Idylle mit Blick über die umliegenden Wiesen und Felder! Hier findet man Ruhe und Erholung. Auch ideal für Tierliebhaber, das große Grundstück von 9.041 m² bietet viel Platz. Auch für die junge Familie ist das Objekt wie geschaffen, die Lage ist wunderbar kindgerecht. Osteel liegt nur wenige Kilometer von dem beliebten Fischerdorf Greetsiel oder Norddeich (Inselfähren) entfernt. (aus der Immobilienbeschreibung des eingeschalteten Maklers)</p></blockquote>
<p><strong>Für diejenigen in Delmenhorst, in Deutschland und sonstewo auf der Welt</strong>, die Rechtstreitigkeiten wie dieser überdrüssig sind, haben wir eine &#8222;Perle der Woche&#8220; hier angehängt: Es handelt sich um ein zum Verkauf stehendes Grundstück in Osteel an der Nordsee, dessen grober Eindruck uns eine Vorstellung davon macht, man könnte durch geschickte Immobilieninvestitionen Nachbarschaftsstreitigkeiten wie diese schlichtweg überflüssig machen. <strong>Ankaufstipp</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/10/05/astschere-und-bgelschere/" target="_blank">Astschere und Bügelsäge des Richters von Delmenhorst</a></li>
<li>Ankaufstipp: <a title="externer Link" href="http://www.ovb-immo.de/index.php?m=1&amp;hid=1&amp;obj=OLAG20110715165336000SVH9J3DCVF" target="_blank">Landhaus in Osteel (Nordsee) zu verkaufen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/138511/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus McDo wird jetzt McWut: Der Wutburger ist vollvegetarisch, gesund, fördert den Stoffwechsel und lässt hitzige Emotionen fließen. &#8211; Ist die Terrassenentwässerung verstopft, weil sich niemand um ihre regelmäßige Reinigung gekümmert hat? Fängt an dem Fenster schon der Anstrich an abzublättern? &#8211; In welchen Fällen muss die Verwalterin etwas tun und kostet es die Gemeinschaft ... <a title="1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/138511/" aria-label="Mehr Informationen über 1041-11 &#8211; Wutbürger: Ich hasse es, &#8230;. #Kostenfolgen von Sonder- &#038; Gemeinschaftseigentum">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10765" title="Wutbürger 02.2011 #Kostentragungspflichten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr.jpg" alt="Wutbürger 02.2011 #Kostentragungspflichten" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_02.2011_Kostentr-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Aus McDo wird jetzt McWut: Der Wutburger ist vollvegetarisch, gesund, fördert den Stoffwechsel und lässt hitzige Emotionen fließen. &#8211; Ist die Terrassenentwässerung verstopft, weil sich niemand um ihre regelmäßige Reinigung gekümmert hat? Fängt an dem Fenster schon der Anstrich an abzublättern? &#8211; In welchen Fällen muss die Verwalterin etwas tun und kostet es die Gemeinschaft Geld? Und wann ist der Sondereigentümer selbst verantwortlich. Eigentum verpflichtet doch auch!</p></blockquote>
<p><strong>So manche Teilungserklärung wurde mit heißer Nadel gestrickt</strong>. Es ging allein darum, einen Verkauf von Einheiten &#8222;so schnell als möglich&#8220; loszutreten. Geregelt wurde nur rudimentär. Den Rest regelt das WoEigG und im Übrigen sehr gern &#8222;die Rechtsprechung&#8220;. Schöne Vorbedingung dabei, Häuser erfolgreich zu verwalten, den Bestand von (meist zu geringen) Rücklagen zu schonen und kostenkritisch, vorsichtig und auf Bestandserhalt hin zu verwalten. Mit jeder Kleinigkeit kommen Wohnungseigentümer und es baut sich eine große Erwartungshaltung ggü. der Gemeinschaft auf. Sie soll möglichst vieles aus sich heraus veranlassen. Vertiefen wir bei Gelegenheit mehr. Heute kommt hier nur ein kleiner, giftiger Gartenzwerg zu Wort: der Wutbürger! <strong>Er isst oft einen Wutburger</strong>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:08:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Benjamin von Stuckrad-Barre]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
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		<category><![CDATA[Lorenz Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifliegen-Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? &#8211; Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur) In der Ausgabe &#8222;9/11&#8220; vom 11. September 2011 taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre ... <a title="1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136711/" aria-label="Mehr Informationen über 1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10085" title="_banner_Medienecho" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? &#8211; Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur)</p></blockquote>
<p><strong>In der Ausgabe &#8222;9/11&#8220; vom 11. September 2011</strong> taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre stammt. Sie ist lang, lesbar, subjektiv wie nichts anderes und inzwischen stark umstritten. Wie immer, wenn es um Distanziertheit, Nüchtern- und Ausgewogenheit gehen soll im deutschen Medienjournalismus, scheiden sich die Geister in mehrere Lager, darunter wenigstens welche, die von Stuckrad-Barre im Grunde untersagen möchten, derartiges aufzuschreiben und andere, die solche Texte nicht für Journalismus, <strong>sondern für Unterhaltung halten</strong>.</p>
<p><span id="more-10589"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="http://www.sheng-fui.de/wp-content/uploads/2007/11/trackback-interview-mit-lorenz-meyer.mp3">Interview mit Lorenz Meyer, Website sheng-fui.de</a><br />
<em><span style="color: #888888;">RadioInterview rbb (Fritz) mit Lorenz Meyer, Sektenleiter &#8222;Sheng Fui&#8220;-Bewegung (24.11.2007)</span></em></p>
<p><strong>Nun wissen wir Unwissenden am wenigsten darüber</strong>, was guten Journalismus ausmacht und maßen uns daher kein diesbezügliches Urteil an. Aber die Eloquenz, mit der die verschiedenen Lager am Text herumkritteln, <strong>hat uns aufgescheucht und mindestens beschäftigt</strong>.</p>
<p><strong>Um es kurz zu machen</strong>: Nach einem lockeren Tag mit Reden, Besuchen und mit Kaffee und Kuchen in meinem Haus würde ich selbst nicht auf dieselbe Art und Weise gern verenden, wie es Jürgen Fliege jetzt tut. Denn der Text  am &#8222;day after&#8220; fällt vernichtend aus und auf eine &#8222;aufklärerische, aber subjektive Weise&#8220; wie ein journalistisches Schafott, beißend, kühl, distanziert und in vielerlei Hinsicht erkenntnisreich. Das ist allerdings okay so. Niemand kann von einem Autor wie diesem erwarten, dass er Texte über den persönlich moralisch-integer auftretenden Ex-Fernsehpastor Jürgen Fliege weniger weitsichtig und<strong> in großem Maße skeptischer Art verfasst</strong>.</p>
<blockquote><p> Nachts habe ich in Jürgen Flieges Keller den Fernseher umgeschmissen, nachdem ein Hochzeitspaar im fliegeschen Garten über Tote sprechen musste, aber es fing alles ganz harmlos an: mit einem offenen Gartentor, einem etwas zu langen Händedruck und einem Blick, dem ich nicht standhalten konnte, weil es sich anfühlte wie das Unterschreiben einer Einzugsermächtigung. (Benjamin von Stuckrad-Barre, kurz BvSB, Welt Online, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Unter dem Namen und mit Wissen von Jürgen Fliege</strong> und zu seinem wirtschaftlichen Vorteil verkauft ein Dritter eine Kräuter-Duft-Essenz für 39,90 €. Daran ist Jürgen Fliege wirtschaftlich beteiligt zu einem Anteil, der uns im Grunde genommen einerlei sein kann oder &#8222;Huuurrtzzz&#8220;.</p>
<figure id="attachment_8929" aria-describedby="caption-attachment-8929" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8929 " title="Sheng-Fui-Buchtitel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Sheng-Fui-Buchtitel.jpg" alt="Sheng-Fui-Buchtitel" width="170" height="205" /><figcaption id="caption-attachment-8929" class="wp-caption-text">Sheng-Fui-Buchtitel</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn dir das Fernöstliche in diesem Moment zu leer erscheint, füll es doch einfach, z.B. mit Papier, das man abends auf den Nachttisch legen kann! Es strahlt eine gediegene Ruhe aus und man ist wie ausgewechselt. Diesen essentiellen Ratgeber kannst du erwerben. (<a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Sheng-Fui-Erf%C3%BClltes-Leben-fern%C3%B6stlicher/dp/3551684510/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1315897163&amp;sr=1-1" target="_blank">amazon-Link</a>) &#8211; Hinweis: Für diese Verkaufsanzeige hat die Redaktion keine Provision erhalten. Gez. Der Compliance-Beauftragte der Stiftung gesichtspunkte.de (Bernhard Biene)</p></blockquote>
<p><strong>In der Fernsehshow von Markus Lanz (ZDF)</strong> hatte BvSB &#8222;dadaistische Dissensdialoge&#8220; zuvor ausgemacht. Am Tage der Todesnachricht von Loriot war Jürgen Fliege dort in die Mangel genommen worden, denn der Werbung zufolge würde man das Kräuterwasser nur dreimal täglich in den Mund zu sprühen brauchen und vor jedem Sprühstoß die Wörter „Glaube“, „Liebe“ und „Zuversicht“ aufrufen, dann tut das gut. Niemand muss übrigens derartiges gleich für bare Münze nehmen. <strong>Es reicht, wenn Jürgen Fliege solche damit verdient</strong>.</p>
<blockquote><p>Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nachbar. #Die 10 Mehrfamilienhaus-Verwaltungs-Gebote -Nr. 5/10</p></blockquote>
<p><strong>Überhaupt</strong>: der wirtschaftliche Sachzwang eines pastoralen Gutmenschens. Genau rechnet Fliege zum Thema eigene Glaubwürdigkeit dem Autor BvSB vor, was er monatlich für Fixkosten hat, in seinem eigenen Unternehmen Zukunft, die Kosten der Studienzeit der Töchter mit eingerechnet. Weil er da wohnt, hat Helmuth Karasek in Hamburg orakelt, Fliege laufe demnächst auch über den Starnberger See. Die Brechung des Lebenslaufes von Jürgen Fliege wird deutlich, er sei sozusagen der Trivialtheologe der Neunziger gewesen, darin habe ihn Margot Käßmann eben jetzt abgelöst. Dafür sei er nicht gut auf sie zu sprechen. Sieht so das Altwerden aus? Richtig: einer geht, der Nächste kommt. <strong>Circles of Life</strong>.</p>
<blockquote><p>Du sollst nicht andere Verwalter haben neben mir! #Die 10 Verwalterbewerbungs-Gebote &#8211; Nr. 4/10</p></blockquote>
<p><strong>In diesem Spannungsfeld von &#8222;eherner Religion&#8220;</strong>, fortschreitendem Berühmtheitsverfall und immer wiederkehrenden, kostenlosen Referenzauftritten (&#8222;Das ist gut fürs Pastor sein!&#8220;) arbeitet Jürgen Fliege gegen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seines Lebens &#8222;nach dem Fernsehen&#8220; an, muss regelmäßig fünfstellige Betriebskosten finanzieren, nur Bescheidenheit und Rückzug ins Private sind eben seine Sache nicht. Die Sache gipfelt schließlich in seiner unternehmerischen Feststellung im Stiftungsrat der Stiftung Fliege, <strong>in der er seinem Landesbischof immer sagt</strong>:</p>
<blockquote><p>Du hast den Überblick bei den Zahlen. Ich hab Charisma. (Benjamin von Stuckrad-Barre, kurz BvSB, Welt Online, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Nein, man fragt sich</strong>, warum er gerade dort am Starnberger See wohnt? Nicht längst nach Hameln umgezogen ist: als neuer Messias mit Flöte und als Rattenfänger?</p>
<p><strong>Irgendwann wird einem speiübel</strong>, wenn man den gut geschriebenen Artikel von Benjamin von Stuckrad-Barre liest, der meinetwegen kein Journalismus sein soll. Ist er aber doch, denn dass einem speiübel vom Lesen wird, verfehlt erstens seine Wirkung nicht. Und ist so zweitens zielgerichtete Schreibe: also das Entlarven des Unerträglichen. Vielleicht Popliteratur? Ja, populär finde ich den Text, ich finde ihn nötig, er hat ein Anliegen und er schärft einem die Sinne im Sinne von: Bleibt wachsam! Kauft nicht jeden Quark! Achtet nicht drauf, wer Euch was verkauft, sondern was ihr eigentlich kauft. Also: Ich habe an diesem wichtigen Stück &#8222;Besuchsbericht&#8220; buchstäblich nichts auszusetzen und wünsche ihm ein langes Leben. <strong>Wie dem Autor auch</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6263 alignnone" title="Die Zwei-Fliegen-Theorie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg" alt="Die Zwei-Fliegen-Theorie" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Du sollst nicht deinem Verwalter widersprechen. #10 Mehrfamilienhaus-Verwalter-Gebote &#8211; Nr. 8/10</p></blockquote>
<p><strong>Mein spiritueller Ratgeber ist Lorenz Meyer</strong>, Auslandsattaché und Sektenleiter der inzwischen weltumspannenden Feng-Shui-Bewegung. Bei ihm habe ich mir &#8222;spirituellen Mut&#8220; besorgt und es hinterher mir selbst. Da wusste ich, es ist wichtig, ich habe auch eine Aufgabe und Sendungsbewusstsein sowieso: Ich entschloss mich, die Fliege-Klatsche herauszuholen&#8230;.., <strong>wir sind also mittendrin: Im Krieg der Religionen</strong>! <strong>Bob Marley sang: EXODUS! Das, dieser Artikel in der WELT, das könnte der geschäftliche Exodus von Pastor Jürgen Fliege werden! Und glaubt nicht alles&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Jürgen Fliege: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13597049/Alles-kostet-Geld-und-auch-mein-Service-kostet.html">Alles kostet Geld, und auch mein Service kostet</a>. (Welt Online, 11.09.2011)</li>
<li>Benjamin von Stuckrad-Barre: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_von_Stuckrad-Barre" target="_blank">Das weiß Wikipedia über den Autor</a></li>
<li>Dafür aber kostenlos: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/" target="_blank">Wem Kräuterwässerchen zu teuer sind, findet bei Sheng Fui eine echte Alternative</a></li>
<li>Interview mit einem Säulenheiligen: <a title="externer Link" href="http://www.sebastian-bartoschek.de/cms/topics/sheng-fui---die-fernoestliche-leere.php" target="_blank">Sheng Fui &#8211; die fernöstliche Leere</a></li>
<li>Die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7562010/">Zweifliegen-Theorie, das Mehrgenerationenhaus und Mehrwert</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1018-11 &#8211; Zitat des Tages: Was ist eigentlich ein Blödmann? US-Botschafter in Berlin klärt es! Murphy´s Gesetz bekommt andere Bedeutung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:49:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Philip D. Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[US-Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Er sagt: &#8222;Ein Blödmann ist jemand, der Menschen, die anders sprechen, sich anders kleiden, mit einer anderen Hautfarbe oder Augenform geboren wurden, keinen Respekt entgegenbringt&#8220; &#8211; US-Botschafter Philip D. Murphy Und damit löst der Mann das alte auf: Murphy´s Gesetz wird ab heute so lauten, wie wir es zitiert haben! Was wir noch überlegen: Wie ... <a title="1018-11 &#8211; Zitat des Tages: Was ist eigentlich ein Blödmann? US-Botschafter in Berlin klärt es! Murphy´s Gesetz bekommt andere Bedeutung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136111/" aria-label="Mehr Informationen über 1018-11 &#8211; Zitat des Tages: Was ist eigentlich ein Blödmann? US-Botschafter in Berlin klärt es! Murphy´s Gesetz bekommt andere Bedeutung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10513" title="Ich bin Ausländer überall!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg" alt="Ich bin Ausländer überall!" width="396" height="498" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg 396w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /></p>
<p>Er sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein Blödmann ist jemand, der Menschen, die anders sprechen, sich anders kleiden, mit einer anderen Hautfarbe oder Augenform geboren wurden, keinen Respekt entgegenbringt&#8220; &#8211; US-Botschafter Philip D. Murphy</p></blockquote>
<p><strong>Und damit löst der Mann das alte auf</strong>: Murphy´s Gesetz wird ab heute so lauten, wie wir es zitiert haben! Was wir noch überlegen: Wie man in Zukunft das alte mit dem neuen gegeneinander und voneinander abgrenzt, ohne das alte &#8222;auszugrenzen&#8220;. Bzw. wie man sich diesbezüglich um sprachliche Klarheit bemüht. <strong>Wir überlegen das noch</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,785024,00.html" target="_blank">Dort hat er es gesagt, Respekt</a>!</li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/127711/">Alles was schief laufen kann, wird auch schiefgehen, sagte der Kindesvater</a></li>
</ul>
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		<title>1013-11 &#8211; Historie: Remember 9/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Für den Moment ohne Worte. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10520" title="Remember 9/11 - 'The falling man' " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg" alt="Remember 9/11 - 'The falling man' " width="450" height="560" /></a></p>
<p>Für den Moment ohne Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1002-11 &#8211; Internet: Was die richtige Reihenfolge von Sensationsstories ist! #Medienkompetenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:36:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ohne Worte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" title="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10408" title="Banner: &quot;Erst gewittert, dann getwittert!&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner_Erst.gewittert.dann_.jpg" alt="Banner: &quot;Erst gewittert, dann getwittert!&quot;" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner_Erst.gewittert.dann_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/banner_Erst.gewittert.dann_-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Ohne Worte.</p>
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		<title>992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 11:44:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Praxistipp: Man kann diesen Text bspw. ausdrucken und im Treppenhaus als &#8222;Sichtaushang&#8220; aushängen! Vielleicht gibt er ja den Bewohnern zu denken und informiert sie in praxisgerechter Art und Weise darüber, was man besser machen kann. Bzw. was uns allen lieber nicht passieren möchte&#8230;. Vorkommnisse der letzten Tage erregen auch unsere Aufmerksamkeit. Es geht um &#8222;Trickdiebe&#8220; ... <a title="992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133511/" aria-label="Mehr Informationen über 992-11 &#8211; Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-238" title="Icon methusalem" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/methusalem.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>Praxistipp</strong>: Man kann diesen Text bspw. ausdrucken und im Treppenhaus als &#8222;Sichtaushang&#8220; aushängen! Vielleicht gibt er ja den Bewohnern zu denken und informiert sie in praxisgerechter Art und Weise darüber, was man besser machen kann. Bzw. was uns allen lieber nicht passieren möchte&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Vorkommnisse der letzten Tage</strong> erregen auch unsere Aufmerksamkeit. Es geht um &#8222;Trickdiebe&#8220; bzw. &#8222;Trickdiebinnen&#8220;, einiges davon lässt sich aus dem Polizeiticker Berlin herauslesen. Dass auch in unseren Verwaltungsobjekten, so wie in Berlin-Wilmersdorf, dieser Tage Trickdiebinnen ein- und ausgehen, können wir zwar noch nicht mit letzter Gewissheit sagen, könnte sich aber herausstellen. Betroffen sind in der Regel &#8222;alte Menschen&#8220;, also Menschen, die angesichts ihrer eigenen körperlichen Verfassung nur schwer durchschauen, wie ihnen geschieht. Teils gehen die Trickdiebe auch recht gewitzt vor, wie die Meldungen im Wortlaut zeigen. <strong>Aus gegebenem Anlass bilden wir auszugsweise ein paar Meldungen der Polizei Berlin ab und weisen hierauf ausdrücklich hin</strong>.</p>
<p><span id="more-10329"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" title="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" alt="" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelle: Polizei Berlin &#8211; Tickermeldungen vom 18.08.11</strong></span></p>
<p><strong># 3037</strong> In Neukölln fiel eine 80-Jährige einem Trickdieb zum Opfer. Der unbekannte Mann sprach die betagte Dame gegen 16 Uhr 20 beim Betreten des Wohnhauses in der Werrastraße an und gab sich als Kriminalbeamter aus. Unter dem Vorwand, dass bei der Mieterin eingebrochen worden sein soll, verschaffte er sich Zutritt in die Wohnung und kontrollierte mit einem hinzugekommenen Komplizen Geld und Schmuck. Um weiteres Equipment aus dem Fahrzeug zu holen, verließ das Duo die Wohnung und kehrte nicht zurück. Das Opfer stellte anschließend fest, dass ein hoher Geldbetrag und eine Vielzahl von wertvollen Schmuckstücken fehlte.</p>
<p><strong># 3038</strong> Gegen 17 Uhr 45 sprach ein Unbekannter eine 75-Jährige an, die gerade ihr Wohnhaus im Weißenseer Weg betreten wollte. Auch er gab an, als Polizist die aufgebrochene Wohnung seines Opfers besichtigen zu müssen. Beim Fotografieren des von der Seniorin gezeigten Schmucks, gelang es dem Trickdieb, acht Ringe und ein Armband unbemerkt zu entwenden. Mit dem Hinweis, die Frau solle auf die Kollegen der Spurensicherung warten, verabschiedete sich der Mann.</p>
<p><strong># 3039</strong> Eine gehbehinderte und hochbetagte Dame kam gegen 18 Uhr mit ihren Einkäufen nach Hause, als sie von zwei Frauen vor der Wohnung in der zweiten Etage des Gebäudes in der Niebuhrstraße angesprochen wurde. Die Unbekannten boten sich zunächst als Reinigungshilfe an und begaben sich gemeinsam mit der 91-Jährigen in die Wohnung. In der Küche halfen sie beim Auspacken der Einkaufstaschen und baten anschließend um ein Glas Wasser. Als sich die Mieterin bedrängt fühlte, drohte sie den Hausnotruf zu betätigten, worauf die Frauen die Wohnung verließen. Danach bemerkte das Opfer, dass das Portemonnaie fehlte.<br />
<strong></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelle: Polizei Berlin &#8211; Tickermeldungen vom 16.08.11</strong></span></p>
<p><strong># 3019</strong> Zwei Trickdiebinnen fiel gestern Nachmittag eine betagte Frau in Steglitz zum Opfer. Dabei wandten die beiden Täterinnen eine Vielzahl von Tricks an, um an ihre Beute zu gelangen. Als die 84-Jährige gegen 15 Uhr vom Einkaufen nach Hause kam und das Wohnhaus im Steglitzer Damm betrat, stand bereits eine Frau bereit, um ihr beim Hochtragen der Taschen behilflich zu sein. Das Angebot lehnte die Seniorin dankend ab. Kurz darauf erschien die Komplizin, wiederholte die Hilfe und nahm sich die Taschen, ohne eine Antwort des späteren Opfers abzuwarten. Nachdem die „hilfsbereite“ Frau die Taschen vor der Wohnungstür der betagten Dame abgestellt hatte, ging sie die Treppe weiter aufwärts. Als die 84-Jährige die Tür aufschloss, kehrte die Frau zurück und fragte, ob sie die Toilette nutzen könne, was die Angesprochene verneinte. Nun erschien die erste Täterin erneut und erkundigte sich, ob die Mieterin ein Paket für einen Nachbarn entgegen nehmen könne. Auch dies lehnte die Rentnerin ab. Mit der Frage nach einem Zettel und einem Stift hatten die Trickdiebinnen schließlich Erfolg, gelangten in die Wohnung des Opfers und verwickelten es in ein Gespräch. Nach einem Glas Wasser und einer entsprechenden Aufforderung der alten Dame verließen beide die Wohnung. Später stellte die 84-Jährige fest, dass ihr aus dem Schlafzimmer Schmuck entwendet worden war.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>* * *</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5704" title="Trau, schau, wem? - Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Trau_schau_wem.jpg" alt="" width="263" height="151" /></strong></p>
<p><strong>Diese Nachrichtenlage wurde abgeglichen</strong> und mit dem Verwaltungsbeirat der Wohnanlage bereits besprochen. Er wird auch die Polizei darüber informieren, dass dort ebenfalls drei &#8222;osteuropäisch&#8220; sprechende, jüngere Damen im Treppenhaus unterwegs waren, zufälligerweise auf dem Podest der weit über 80 Jahre alten Wohnungseigentümer Gera Pinz (* Name geändert), um deren Wohlergehen man sich jetzt Sorgen macht. Monatelang zurück liegt ein Fall zudringlichen Eindringens in deren Wohnung, <strong>der erst jetzt der Verwalterin bekannt wurde</strong>.</p>
<p><strong>Allen Übrigen, die es noch besser können</strong>, bleibt daher nur anzuraten: Öffnet die Augen! Und kümmert euch um das Wohlergehen und eine sachlich richtige und umfänglich zutreffend eingeordnete Betreuung von alten Menschen in eurem Wohnumfeld. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass gerade die Personengruppe der &#8222;Methusalems&#8220; eine ideale Zielgruppe für gewissenlose Kleinkriminelle ist. <strong>Danke</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aktion &#8222;Augen auf&#8220;: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Der Methusalem-Komplett in der Hausverwaltungsarbeit</a></li>
<li>Hintergrund: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/methusalem-kompott/">Das Thema &#8222;Alte Menschen&#8220; auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/132511/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 16:41:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und die Lieder singen weiter vom Frieden auf der Welt. Und der Wind ist ihr Begleiter unterm weiten Himmelszelt. Ja wir hören immer wieder und es klingt so wunderbar, wenn die Menschen sich nur lieben werden Märchen einmal wahr. One Way Wind, The Cats, 1973 Ja, man kann alles ordentlich beschriften. Das geht. Kein Problem. ... <a title="982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132511/" aria-label="Mehr Informationen über 982-11 &#8211; Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Und die Lieder singen weiter<br />
vom Frieden auf der Welt.<br />
Und der Wind ist ihr Begleiter<br />
unterm weiten Himmelszelt.<br />
Ja wir hören immer wieder<br />
und es klingt so wunderbar,<br />
wenn die Menschen sich nur lieben<br />
werden Märchen einmal wahr.</p>
<p><span style="color: #888888;">One Way Wind, The Cats, 1973</span></p></blockquote>
<p><strong>Ja, man kann alles ordentlich beschriften</strong>. Das geht. <strong>Kein Problem</strong>.</p>
<p><strong>Wir kennen Mehrfamilienhäuser</strong>, in denen alle 5 m irgendein Hinweis, eine freundliche Belehrung und/oder ein Warnhinweis für &#8222;mehr korrektes Verhalten&#8220; der Hausbewohner angebracht ist. Schon vor einiger Zeit haben wir uns in Berlin-Kreuzberg in einem &#8222;nicht von uns verwalteten&#8220; Treppenhaus darüber beölt, dort steht: &#8222;Fahrräder abstellen verboten!&#8220; Direkt dort, wo die Fahrräder immer stehen. Mit Vehemenz und trotz alledem. Nun streunerten wir wieder durch die Gegend dort und gelangten noch einmal dorthin, <strong>wo wir schon waren</strong>.</p>
<p><span id="more-10209"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10210" aria-describedby="caption-attachment-10210" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC09004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10210  " title="Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC09004.jpg" alt="Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!" width="450" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-10210" class="wp-caption-text">Berlin-Kreuzberg: Das Abstellen von Fahrrädern ist verboten!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anruf bei der Feuerwehr: Hilfe, unser Treppenhaus brennt! Frage der Feuerwehr: Wo wohnen Sie denn? Anrufer: Ja, in Kreuzberg! Feuerwehr: Na, da können wir nicht so schnell kommen! Es brennt überall. Anrufer: Ja, wann dann? Feuerwehr: Na, können Sie nicht ein paar Brandbeschleuniger hinstellen, z.B. Kinderwagen, damit das Feuer nicht zu früh wieder ausgeht? &#8211; Anrufer: Ja, ne, ist klar, die stehen da schon. #Abgewandelter Witz, nun Berlin 2011-konform</p></blockquote>
<p><strong>Und wenn wir das Foto</strong> hier nachträglich um einen roten Neubeschriftungsvorschlag ergänzt veröffentlichen, so haben wir dabei unsere Hilflosigkeit im Nacken oder auch einen Schalk. Denn wie man sieht, hat der seit Jahren dort hängende Aushang keine Beachtung. Trotzdem in Berlin mehrmals die Woche Treppenhäuser brennen und deutsche Amtsgerichte über Rechtsprechung neu nachdenken müssen, die Hausbewohnern das &#8222;öffentliche Aufstellen von Brandbeschleunigern&#8220;, wie z.B. Kinderwagen als &#8222;amtsgerichtsbekannte Berlinüblichkeit&#8220; bislang gestatteten, trotz mehrfacher Veröffentlichungen durch Polizei und Feuerwehr, die ausdrücklich davor warnen, stehen hier zwei Kinderwagen. Und dahinter die &#8222;verbotenen Fahrräder&#8220;, Bequemlichkeit? Fehlende Pragmatik? Kann man von den Eigentümern dieser Geräte Rücksichtnahme und Sicherheitsbewusstsein verlangen? Oder ist das schon zu viel verlangt?</p>
<p><strong>Der von uns ergänzend aufgebrachte Vorschlag</strong> in rot ist übrigens ebenfalls schon missachtet worden.</p>
<blockquote><p>Dass alles, was nicht explizit mit zutreffender, allgemein zugänglicher und gut sichtbar angebrachter Beschriftung verboten ist, kann nach allgemeiner Lebensauffassung aller vernünftig denkenden Menschen nicht geschlussfolgert werden. Umgekehrt stellt sich fast tagtäglich die Frage, wie eine vernünftige und mediativ erfolgreiche Hausverwaltung Forderungen nach mehr Reglementierung durch Aushänge, Regeln und Verbotsschilder einen zutreffenden Sicherheitskatalog funktionierender Gemeinregeln leben könnte? Wirklich keine leichte Aufgabe&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Ergo helfen also Verbotsschilder nicht</strong> und lösen kein Problem. Würden Vertragsklauseln es lösen? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, &#8230;., und Bob Dylan ist immerhin fast so etwas wie ein amerikanischer Nationalheld geworden. Oder sind Verbote auf Schildern so etwas wie ein &#8222;One Way Wind&#8220;, ein Wind, der nur in eine bestimmte Richtung bläst, der letztlich aber gar keine Alternative darstellen kann zu Gemeinsinn, wechselseitiger Rücksichtnahme und persönlicher Deflation, zu Selbstverzicht, Bescheidenheit und liebender Betrachtung meiner Mitmenschen, denen ich sage: <strong>&#8222;Lasst uns gemeinsam bewerkstelligen, dass niemand mehr Treppenhäuser anzünden will, weil das uns schädigt, beschädigt, unsere gesellschaftlichen Verhältnisse ramponiert&#8220;?</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><em> </em><em>[iframe_youtube video=&#8220;4Z1ei5lMw70&#8243;]</em><br />
Cats &#8211; One way wind (english and german) 1972 (via Youtube) </span></p>
<p><strong>Wir denken weiter nach</strong> über Schilder aus Schilda und Verbote, Vorboten, Ohrboten und die Untoten, die Treppenhäuser anzünden, &#8230;.und ob wir Schilder anbringen lassen: <strong>&#8222;Das Anzünden des Treppenhauses ist verboten!&#8220;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<item>
		<title>934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/127611/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 15:23:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben ... <a title="934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/127611/" aria-label="Mehr Informationen über 934-11 &#8211; Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages &#8211; zum Kotzen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" title="Banner hingeschaut!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Banner hingeschaut!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz</strong> (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. &#8222;Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.&#8220; Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben wir in Ansätzen auch schon berichtet, <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/in-stillem-gedenken/" target="_blank">hier zum Beispiel</a>. Verbrieft ist das Zitat <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3349" target="_blank">hier</a>. Berlin ist schwarz, musikalisch, wird da behauptet. Ist was dran. <strong>Cindy aus Marzahn und ihre &#8222;Alzheimer-Bulimie&#8220; breiten wir hier jetzt nicht aus, das wäre &#8222;off topic&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-9826"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;PIiFAs6xPXM&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kalle Kalkowski &#8211; der elektrische Poet: Neukölln, Du alte Hure! (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong></strong><strong>Einer weiteren Legende</strong> zufolge sind am Berliner Canisius-Kolleg, einer Schule, immer wieder Schüler mißbraucht worden und es dauerte weit mehr als zwanzig Jahre, bis die Öffentlichkeit davon erfuhr. Informationen verbreiten sich allerdings nun merklich schneller und seit es das Internet und RSS-Feeds, Newsroboter und dergleichen gibt, sekündlich. Dann sind sie verfügbar. Wie auch beispielsweise der Polizeiticker des Polizeipräsidenten von Berlin, der derzeit nicht mehr im Amt ist und wogegen ein Bewerber klagt. Allerdings ist die Auswertung einer einzigen Tages-Nachrichtenlage durchaus bedrückend, wenn man die Nachrichtenzeilen der Polizei aus ihrem eintägigen &#8222;Newsfeed&#8220; <strong>auf das Thema &#8222;Wie geht es Kindern in Berlin?&#8220; fokussiert</strong>. </p>
<p><strong>Allerdings haben wir die entsprechenden Nachrichten nicht verlinkt</strong>: sie sind schon bald nicht mehr verfügbar und mithin lediglich nur tagesaktuell. Und Gott sei Dank: Dass derartige Nachrichten ein Verfalldatum besitzen, läge ja vielleicht daran, dass nun offensichtlich ist, was längst längere Zeit im Verborgenen blieb. <strong>Dass es Kindern hier teils dreckig gehen muss</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Vielen Kindern in Berlin</strong> geht es wie Autos: ausgebrannt. Oder Treppenhäusern: abgebrannt. Die Zahl der Brände an Autos und Treppenhäusern ist inzwischen ähnlich groß. Viel größer ist die Zahl der aus- und abgebrannten Kinder in Berlin. Kinder mit &#8222;kaputten Eltern&#8220;, verwahrlost, allein gelassen und in der &#8222;Hölle auf Erden&#8220;. Die werden sich das merken, wo sie aufgewachsen sind und später ihre Schlüsse daraus ziehen. Beispielsweise, indem sie harmlose S-Bahn-Fahrgäste tödlich zusammentreten. So ist nun mal das Leben, werden sie denken. Keine liebenswerte Spiritualität, kein lebenswerter Schöngeist noch, kein großer Geist des ganzheitlich Sinnlichen. <strong>Zum Kotzen eben</strong>.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9833" title="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg" alt="Indianer 01.11: Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten." width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Indianer_01.11-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Auszüge der Nachrichtenlage vom 14.06.11</strong></span></p>
<p><strong>In Berlin-Mitte</strong> (Meldung #2208) wurde die 44-jährige Mutter nachmittags vollkommen betrunken mit ihren zwei Töchtern im Tiergarten aufgegriffen. Die Kinder, 6 und 8 Jahre alt, wurden dem Kindernotdienst anvertraut, die auf der Durchreise befindliche Frau aus Bayern hatte mit ihren Kindern vollkommen besoffen an einem Imbiss gesessen, so wie man als Tourist aus Bayern eben für gewöhnlich sturzbetrunken seinen Kindern Berlin zeigt und eine Bulette einpfeift. <strong>Normalität des Gräuslichen</strong>.</p>
<p><strong>Sie ist 11 Jahre alt</strong>, wohnt in einem Miethaus in Berlin-Lichtenberg und Bewohner berichten, sie sei vollkommen auf sich allein gestellt (Meldung #2205). Ihre Mutter ist erst 26 Jahre alt und die Nachbarn berichten von einem &#8222;gestörten Verhältnis&#8220; der Kindesmutter zu ihrer Tochter, sie sei schon sehr öft allein geblieben, die Tochter. Klar, Mutter war 14 Jahre alt, als sie schwanger wurde, sie wurde zu früh geschwängert und nun hat sie ihr ganz Leben mit einer zu frühen Mutterschaft zu kämpfen, will auch mal &#8222;leben&#8220;. Leben, das fasst sie auf als &#8222;frei sein&#8220; und &#8222;ohne Verantwortung&#8220;. Die Freundin der Mutter kümmerte sich um die Echsen, die dort ebenfalls in der Wohnung sind. Sie, die 11-jährige, ist dort eingeschlossen, es gibt keine frischen Nahrungsmittel und saubere Kleidung ist auch nicht vorhanden. <strong>Banalität des Alltäglichen</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;GeMujehoi5g&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Kinderarmut in Deutschland &#8211; Der Leiter der &#8222;Arche&#8220; berichtet über einen Skandal (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong>Am vergangenen Samstag</strong> (Meldung #2204) wird die Polizei nach Wedding gerufen, Hausbewohner  informieren darüber, dass ein Kleinkind vom Balkon zu stürzen drohe. Als sich die Beamten Zutritt zur Wohnung verschaffen durch heftiges Klingeln, ist die 26-jährige Kindesmutter mit ihrem 24-jährigen Freund anfangs noch sehr verschlafen. Sie hat nichts mitbekommen. Die Beamten wurden durch ein 2,5-jähriges Kleinkind in die Wohnung gelassen. Die gesamte Wohnung ist unaufgeräumt und stark verschmutzt. Das 2,5-jährige Kind, dass sich anfangs eine Stuhl auf den Balkon gestellt hatte, um Dinge herunterzuwerfen ist unbemerkt vorgegangen. Die Mutter hätte den Absturz verschlafen. Die weiteren Kinder der Frau, fünf und sechs Jahre alt, sind mit dem Kindesvater unterwegs. Jetzt müssen sie dort auch bleiben. Der Kindernotdienst hat sich eingeschaltet. Der 2,5-jährige Junge wurde durch seinen Vater, einen anderen, in Obhut genommen. <strong>Ordonanzen des Unerträglichen</strong>!</p>
<p><strong>In Berlin-Neukölln</strong> (Meldung #2201) an der Grenzalleebrücke stützt sich morgens um 5 Uhr die 43-jährige Großmutter auf ihre sechsjährige Enkelin, die sie der 27-jährigen Kindesmutter für ein paar Tage mit dem Auftrage &#8222;entlieh&#8220;, auf das Kind aufzupassen. Am Boden liegend, gefesselt von der Polizei, um die lautstarke Gegenwehr der betrunkenen &#8222;Oma&#8220;, errechnen wir als Parallelleser dieser Meldungen anhand der Zauberformel: &#8222;43 minus 27?&#8220; Macht sechszehn! Auch der Lebensgefährte der Großmutter ist in der gemeinsamen Wohnung so stark betrunken, dass die Polizei das Kind den Großeltern nicht wieder aushändigt. Nun sieht Großmutter einem Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Aufsichtspflicht entgegen. <strong>Appetitlosigkeit auf mehr davon</strong>!</p>
<p><strong>Tja, es ist was los in Berlin</strong>.</p>
<p><strong>Die Auswertung des Polizeitickers eines Tages zeigt</strong>, dass in Berlin etwas nicht  stimmt und das viele Berliner ein nicht gerade beneidenswertes Leben führen. Die Leidtragenden allerdings sind deren Kinder. Der Maler Heinrich Zille proträtierte das &#8222;Milljöh&#8220; in zutreffender Weise, einen Nachfolger hat er nicht gefunden und niemand macht durch expressive Veröffentlichung von Schandtaten wie diesen auf die Ausnahmesituation der Kinder aufmerksam, mit Ausnahme. Der Polizeiticker ist abonnierbar und interessant. <strong>Es geht um Vorkommnisse in ganz Berlin</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6IfvDnm1Ix4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>social spot &#8211; Die Arche &#8211; Kinderarmut (via Youtube)</em> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was wir bedenken sollten</span></strong></p>
<p><strong>Vor langer Zeit</strong> hat das <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Büro Gotthal</a> als Verwalterin von Mehrfamilienhäusern in ganz Berlin das &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem/" target="_blank">Methusalem Kompott</a>&#8220; aus dem gefühlsmässigen Kühlschrank der Gleichgültigkeit geholt. Dabei versteht man sich als Hinweisgeber, der kostenloses, problemfreies Management zu organisieren versucht: denn Hinschauen kostet nichts, aber bringt sofort was! Bei der Hausverwaltung hinterlegt der Mitbewohner Erkenntnisse seinerseits, die &#8222;wachem Beobachten&#8220; entspringen. Eine alte Frau, ein alter Herr, ganz allein, niemand kümmert sich. Dasselbe kann man als Verwalter auch und gerade hinsichtlich von Kindern in auffälligen Wohn- und Lebensumständen fordern. <strong>Wir können hinschauen</strong>.</p>
<p><strong>Ob wir uns einmischen dürfen, ist die Frage</strong>? Denn zunehmend gerät das &#8222;Einmischen von außen&#8220; in Verruf. In der S-Bahn darf sich niemand einmischen, wenn jemand zusamengetreten wird, vielleicht Chuck Norris? Eine offensiv &#8222;indianische&#8220; Lebenskultur wäre wünschenswert. Indianer nehmen die Erziehung und das Aufwachsen von Kindern als ganzheitliche Dorfaufgabe. Es ist erwünscht, dass sich Erwachsene in die Kindeserziehung einmischen, so funktioniert Sozialisation. <strong>Wir müssen uns einmischen (dürfen)</strong>.</p>
<p><strong>So wenig aufgedrängte, unzutreffende Beratung</strong> von Außenstehenden erwünscht wird, so sehr ist sie erforderlich, wenn eine gewisse &#8222;Betriebsblindheit&#8220; von Erwachsenen eintritt, die von außen betrachtet ihre einfachsten Lebensumstände nicht mehr in der Lage sind, angemessen zu regeln. Dann verkommt die Wohnung und mit ihr das Kind, dass in diesem Umfeld aufwächst. <strong>Da müssen wir hinschauen, auch aktiver, als wir es bisher taten.</strong></p>
<p><strong>Das Alltägliche im Wahnsinn liegt offen vor uns</strong>. Wo wir wohnen und leben und Dinge mitbekommen, die nicht offen ausgesprochen werden aber passieren, können wir eine Aufgabe wahrnehmen. Sie lautet: Wir vernetzen die &#8222;zu bürgerliche&#8220; Gesellschaft und bilden Verantwortungsbewußtsein, Gemeinsinn und vor allem Solidarität mit den zu kurz gekommenen Kindern, wenn wir nicht mehr schweigen. <strong>Darum geht es</strong>.</p>
<p><strong>Alles andere</strong> ist &#8222;zum Kotzen&#8220;. Und das hier betraf auch nur die Nachrichtenlage an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag.</p>
<p><strong>Das ist auch der Grund, warum auf der Website der Hausverwaltung Büro Gotthal seit 2009 bereits für das Projekt &#8222;Die Arche&#8220; geworben wird und gebeten wird, die Einrichtung mit Spenden zu unterstützen. Und wenn wir uns daran nochmals erinnern, schadet das nicht, es nützt. Hingeschaut! Nicht weg.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/diearche" target="_blank">Das Projekt die Arche</a></li>
<li>Aufruf zur Hilfe: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/nachbarschaftsheim" target="_blank">Das Projekt Nachbarschaftsheim Neukölln</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/03/112511/">Wenn Häuser brennen, fragt man sich, was man besser machen kann&#8230;</a></li>
<li>Neukölln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/kurt-kroemer/">Kurt Krömer macht den Kiez liebenswerter&#8230;</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/120011/">Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 16:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor vielen, vielen Jahren -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht ... <a title="843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118611/" aria-label="Mehr Informationen über 843-11 &#8211; Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-278 alignnone" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9121" title="Antiquariat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg" alt="" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Antiquariat-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Vor vielen, vielen Jahren</strong> -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht einverstanden: denn diese hatten den Verwalter aus Gründen ihrer eigenen Zufriedenheit noch einmal als Verwalter bestellt. Denn er war der Verwalter schon seit noch viel mehr Jahren. Ja, wenn man heute zurückschaut, dann war er sogar &#8222;der dienstälteste Verwalter dieser WEG aller Zeiten&#8220;. <strong>Keiner hatte je länger dieses Amt ausgeübt</strong>.</p>
<p><strong>Heute übrigens ist dieser Verwalter nicht mehr deren Verwalter</strong>. Er entschloß sich 2010, die im Dezember 2010 auslaufende Verwalterbestellung nicht zu erneuern, um ab 01.01.2011 erneut per mehrheitlichem Beschluss zum Verwalter bestellt zu werden. <strong>Dies hätte nach seiner Auffassung keinen Sinn</strong>.</p>
<p><span id="more-9120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die hier dargestellte Geschichte ist wie aus dem Tollhaus des Lebens, sie kann als Erklärung des Begriffs &#8222;Gerichtsferien&#8220; verstanden werden und als vollkommene Neudefinition dieses Behördenjargons.</p></blockquote>
<p><strong>Die Gründe dafür lagen in verschiedenen Ebenen</strong>, aber hauptsächlich auf einer: es gab in dieser Wohnanlage ein &#8222;querulatorisches Potenzial&#8220;. Die Anlage bestand aus -sagen wir- 24 bis 25 Parteien, die Wohnungseigentümer hatten Mitte der Siebziger Jahre dort Reihenhäuser erworben, die sich in Form des Wohnungseigentums seit dem bewohnten. Das &#8222;querulatorische Potenzial&#8220; bestand nun aus älter gewordenen, in die Jahre gekommenen  Wohnungseigentümern aus &#8222;bildungsnahen Schichten&#8220;, eine Vielzahl von Wohnungseigentümern hatten &#8222;mindestens&#8220; Hochschulerfahrung, teils als Professoren von deutschlandweitem Ruf.</p>
<p><strong>Es begab sich aber</strong>, dass einige der Wohnungseigentümer, es waren im Kern vier oder fünf, sich jeweils zu &#8222;Minderheiten&#8220; zusammenrotteten, wobei man dies Wort nicht verwendet im &#8222;schicklichen Sprachgebrauch&#8220;, doch es erklärt ganz gut, was es meint.  Im wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren, bei unterschiedlichen Antragsgegenständen, genossen die Damen und Herren unterschiedliche Spieltage, -wochen, -monate, wobei die Konstellation, wie in Gesellschaftsspielen nicht unüblich, spieletaktisch gewieft wechselte. Mal Frau Dinslaken (Name geändert) gegen &#8222;Alle&#8220;, mal Prof. Tonngarten (dito) und Frau Frenzel (dito) gemeinsam gegen die Anderen. Undsoweiter und so fort. Das Pläsierchen ihres &#8222;Mensch, ärgere dich!&#8220;-Spiels im wesentlichen: Abrechnungen der Gemeinschaft anfechten. Oder einfach nur &#8222;Verwalter ärgern&#8220;.</p>
<p><strong>So begab sich anno domini 2005</strong>, dass besagte Frau Dinslaken die Entscheidung der Übrigen anfocht, den Verwalter zu bestellen.</p>
<p><strong>Eine Entscheidung bekam Frau Dinslaken schon bald</strong>. Das Amtsgericht Schöneberg, Außendienststelle WEG-Angelegenheiten, beurteilte das Schriftsätzliche und wies die Anfechtung mangels Erfolgsaussicht zurück. Es sei im übrigen gerichtsbekannt, dass der Verwalter dieser WEG es &#8222;ersichtlich schwer&#8220; hätte. Es sei &#8222;eine ganz schwierige Gemeinschaft&#8220;. Das Rechtsmittel von Frau Dinslaken gegen die ablehende Entscheidung des Amtsgericht verhandelte schliesslich auch das Landgericht. Die Sache sah nicht sonderlich kompliziert aus, befand das Landgericht und entschied sich, das Rechtsmittel von Frau Dinslaken &#8222;einem Einzelrichter&#8220;, einer Einzelrichterin zu überlassen. Denn sonst wurden seinerzeit solche Sachen &#8222;zu dritt&#8220; richterseitig abgehandelt. <strong>Ganz einfach</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<p><strong>Nun tagte das Landgericht</strong> &#8222;anno zwirn&#8220;, sagen wir Anfang 2007, mündlich zur Sache. Die Vorsitzende, durchaus als sehr gewissenhafte, ordentlich agierende Richterin bekannt, rief Frau Dinslaken sehr eingehend zur Ordnung, doch irgendwann schüttelte die Vorsitzende dann nur noch den Kopf. Denn die Klägerin zeigte sich immer noch etwas wirr und vor allem uneinsichtig. Sie habe nichts vorgetragen, was es rechtfertige, einer Mehrheitsbeschlussfassung der Versammlung in Ende 2004 &#8222;per Richterbeschluss&#8220; einzugreifen. Vorgreiflich sei, was die Menschen selbst wünschten. Sie solle noch weiteres vortragen.</p>
<p><strong>Nun wechselte das Dezernat</strong>, die ordentliche Richterin entschwand aus der &#8222;Kammer des Schreckens&#8220;, das ist die Kammer für Wohnungseigentumsangelegenheiten. Ja, manche meinen sogar, es handele sich dabei um eine Art Strafsenat. Das stimmt natürlich nicht. Der neue Richter nahm die Sache an sich. Und nun geschah nichts mehr. Doch: Einige Erinnerungen schickten der Verwalter und ein am Verfahren beteiligter Wohnungseigentümer, die die Sache nunmehr zum Abschluss bringen mochten. Eine Entscheidung ist auch heute noch nicht da. Allerdings gibt es jetzt ein bemerkenswertes Schreiben. Um zur Rechtsfortbildung beizutragen, veröffentlichen wir den Wortlaut des unter dem 11.04.2011 (also sechs Jahre nach der angefochtenen Verwalterbestellung) ergangenen richterlichen Schriftsatzes.</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat)</p>
<p style="text-align: center;">In der Sache</p>
<p>Dinslaken ./. Tonngarten betreffend Wohnungseigentumsanlage Alsterwasserboulevard/Elbeweg in 12345 Berlin (alle Daten verändert)</p>
<p>wird darauf hingewiesen, dass sich die Sache -bedingt durch die leider überlange Verfahrensdauer, für die um Entschuldigung gebeten wird, in der Hauptsache erledigt haben dürfte, denn der Beschluss vom 14.12.2005 sah eine Bestellung der Beteiligten auf unbestimmte Zeit vor, was dahin auszulegen ist, dass die Bestellung für die gesetzliche Höchstdauer von 5 Jahren erfolgen sollte (vgl. dazu OLG Münehen NZM 2007, ; 647). Da die Bestellung ab dem 1.1.2006 erfolgt ist, ist die Amtszeit abgelaufen, was zur Erledigung der Hauptsache führt, die in nach altem Recht zu behandelnden Sachen auch ohne entsprechende Erklärungen der Beteiligten schon dann festzustellen ist, wenn aus Rechtsgründen tatsächlich eine Erledigung vorliegt. Auf die Erfolgsaussichten der Sache kommt es dann nur im Zusammenhang mit der unter Billigkeitsgesichtspunkten zu treffenden Kostenentscheidung an. Diese wird nun ergehen.</p>
<p style="text-align: center;">(Ende Zitat)</p>
<p style="text-align: left;"><strong> Ja, liebe Kinder</strong>, das ist schon bemerkenswert, oder? Einfacher formuliert: <strong>Die Sache hat sich durch Liegenlassen erledigt</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Noch niemand hat den Dienstbegriff so verwendet und doch besitzt er eine ganz eigene Relevanz: Spricht man vom &#8222;dienstältesten WEG-Verwalter dieser Wohnanlage aller Zeiten&#8220;, so wird ein gewisses querularorisches Grundpotenzial der Wohnungseigentumsanlage erahnbar, dass dazu führt, das niemand einem Verwalter der bezeichneten Anlage eine längere Dienstzeit zutraut. Dann kann das heißen, der Verwalter wird sowieso demnächst wieder abgesägt, weil er es nicht schafft, die zerstrittenen Persönlichkeiten der Anlage zu einigen. Oder es bedeutet, dass niemand sich freiwillig so eine Anlage antut. Was allerdings den vielen, besonders netten Menschen in der Anlage nicht gerecht wird, die das querulatorische Potenzial einzelner Miteigentümer auszubaden haben. Besteht aber die Anlage schon seit längerem, so gilt die Anscheinsvermutung, dass der als &#8222;Dienstältester &#8230;.(wie oben)&#8220; beschriebene Verwalter es immerhin für eine unerwartet lange Zeit geschafft hat, eine fast Verwaltung zu nennende Gesamtatmosphäre herzustellen. Das spricht dann in erster Linie erst einmal nicht gegen ihn. Dann wäre es jedenfalls nicht abwegig, die Amtsphase bis zur entgültigen Niederschlagung des Verwalters als &#8222;Mediationsphase&#8220; zu bezeichnen, also eine Art &#8222;Westfälischer Frieden&#8220;, mag dieser im Einzelfall auch noch so teuer erkauft sein. #Verwalterischer Konfuzismus, Esoterische Verwalterkunde, gesichtspunkte.de © 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Man merkt der Sache an, sie muss jetzt weg</strong>. Und übrigens ist diese &#8222;gereifte Erkenntnis&#8220; (bei Gericht) noch lange kein Faktum dergestalt, dass nun der Herr Vorsitzende eine &#8222;billige Kostenentscheidung&#8220; trifft. Er hatte während eines Telefonats mit dem seinerzeitigen Verwalter, der sich nach dem Fortgang der Sache erkundigte, seine persönliche Auffassung &#8222;durchscheinen&#8220; lassen und da ahnte man, es gäbe -bedingt durch diesen Richterwechsel- wohl nicht nur frischen Wind, hier: durch liegen lassen, sondern auch eine andere Rechtsmeinung. Und so halten wir für den eigenen Erkenntnishorizont zusätzlich fest, dass die Inanspruchnahme von Gerichten auch &#8222;eine Art pervertierte Verselbständigung&#8220; von vollkommen willkürlichen Erkenntnissen Dritter (in diesem Fall: Richter) nach sich ziehen können, die mit dem Hier und Jetzt bzw. dem Hier und früher (hier: Anfang 2006) überhaupt nichts mehr zu tun haben. Alte Richterin, alte Sacheinschätzung, Vertrautheit mit Rechtsmeinung, die sich über ein tätiges Verfahren entwickeln konnte. Break. Neuer Richter, neue Rechtsmeinung, aber keinerlei Erörterung mit den Parteien, liegen lassen, Hauptsache erledigen durch nichts tun und dann &#8222;Deckel druff&#8220;, Kostenentscheidung &#8222;nach Billigkeitsgesichtspunkten&#8220;.  Wir bitten die rechtsprechenden Instanzen von Berlin um Verständnis: <strong>Da hier Gesichtspunkte wörtlich angesprochen sind, besteht Berichts- bzw. Publizitätspflicht</strong>.</p>
<p><strong>Das alles ist weder gerecht noch billig</strong>. Es ist eine Riesen-Schweinerei! <strong>Er mag Kritik nur, wenn sie laut ist. Der Bloggwart, nicht der Richter</strong>.</p>
<p><strong>Ob die Wohnungseigentümerin noch lebt</strong>, die diese gerichtliche Entscheidung begehrte? Klar ist folgendes: Ihr Gesundheitszustand hat sich in den letzten fünf Jahren so stark verschlechtert, dass ihr heute eine geordnete Wahrnehmung ihrer Interessen, wie im Zeitpunkt der Einleitung ihres Verfahrens, schlicht nicht mehr möglich ist. Es hätte auch schlimmer können: dann wäre als &#8222;Hauptsache&#8220; lediglich noch der Tod der Klägerin festgestellt worden, aber was wäre dann &#8222;billig&#8220;? <strong>Geschmackloser Gedanke</strong>. <strong>Rechtstaatlichkeit ist anders</strong>.</p>
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		<title>588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 08:42:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Stuttgart21-Bahnhof wurden gestern die Kinderchen von der Polizei gepfeffert, die Gegner des Projekts bewusst mit in die ersten Reihen genommen haben und nun kalauern sie über die Gewaltbereitschaft der Polizei, in Berlin outet sich die Merkel als grüne Öko-Revolutionärin der Gebäudesanierung? Osama bin Laden ruft anstatt zu Gewalt zu Ackerbau und Viehzucht auf. Oder ... <a title="588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93110/" aria-label="Mehr Informationen über 588-10 &#8211; Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_7432" aria-describedby="caption-attachment-7432" style="width: 434px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7432 " title="Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg" alt="Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten" width="444" height="426" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten.jpg 555w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Spiegel-Online.CO2_.Vermeidungskosten-300x287.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7432" class="wp-caption-text">Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Am Stuttgart21-Bahnhof wurden gestern die Kinderchen von der Polizei gepfeffert, die Gegner des Projekts bewusst mit in die ersten Reihen genommen haben und nun kalauern sie über die Gewaltbereitschaft der Polizei, in Berlin outet sich die Merkel als grüne Öko-Revolutionärin der Gebäudesanierung? Osama bin Laden ruft anstatt zu Gewalt zu Ackerbau und Viehzucht auf. Oder ist die Audiobotschaft in Wirklichkeit schon Monate alt und bin Laden in Pakistans Hochwässern ersoffen? Die Welt ist vollkommen durcheinander. Zeiten sind das! Jetzt versteht man, warum die Gruppe SILLY ihr neues Album &#8222;Alles rot&#8220; genannt hat. Aus Liebe? Aus Wut? Das ist ja das Spannende an diesem Titel: Man kann ihn nach eigener Facon auslegen! Wir tun es ebenfalls! Und huldigen zugleich Ina Müller (Credo: Sabbeln, saufen, singen!), der <strong>lt. blackbirds.tv</strong> <em>besten Backgroundsängerin Deutschlands</em>! (Quelle: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=70" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Richtig, die Kern- bzw. Gretchenfrage</strong> ist doch derzeit wohl: Quo vadis, Gebäudesanierung? Dass die Merkel einiges vor hat, ist bekannt. Wohin das führt, darüber sinniert der SPIEGEL online mit einem Beitrag vom 01.10.2010 feinsinnig nach. Und da wir es persönlich lesenswert finden, haben wir den Artikel verlinkt und empfehlen ihn daher! Er zeigt gut auf, womit man als Hausbewohner einer Miet- oder Eigentumswohnung zu rechnen hat, mittelfristig, sagen wir mal bis 2050. <strong>Ach so, ich vielleicht nicht, aber schauen wir mal</strong>!</p>
<p><span id="more-7431"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y5ZjLrg-OXc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/Y5ZjLrg-OXc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Silly zu Gast bei Ina´s Nacht &#8211; 16.09.10 &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Zeiten sind das</strong>. Wer hätte vor Jahren einem Metzgergesellen mit einfachem Schulabschluss zugetraut, dass er mal Deutschlands Musikindustrie von hinten aufrollt? Stefan Raab gibt den Bundesvision Song Contest und die ostdeutsche Berühmtgruppe SILLY muss sich für Sachsen-Anhalt in der Kür der möglichen Gewinner hinten anstellen, irgendwie noch einmal von vorn anfangen? Während einige die Neuerscheinung des Jahres &#8222;ALLES ROT&#8220; der Gruppe SILLY lediglich an der Frage messen, ob die verstorbene &#8222;Heldin der DDR&#8220; Tamara Danz eigentlich würdig durch eine &#8222;nachwachsende, durchschnittliche&#8220; Schauspielerin namens Anna Loos ersetzt worden sei, sehen andere in der Besetzung der durch fiesen Krebs freigewordenen Sangesstelle durch Anna Loos den ganz großen Wurf, eine Art idealer Nachbesetzung. Wer in das Album &#8222;ALLES ROT&#8220; mal rein hören konnte, weiß mehr darüber: In der Tat ist an dem Album alles von vorn bis hinten stimmig, sehr gut gelungen und ein mehr als verdientes, weiteres Werk der Band SILLY mit neuer Sängerin Anna Loos, die diesen Job tatsächlich großartig macht. Liedertexte wie keine andere deutsche Band, aus einer sehr erfahrenen, gekonnten Schreibfeder, natürlich und offenporös klingende Arrangements und eine würdige, etwas tiefer gelegte, aber sonore und bedeutungsschwangere Stimme der Sängerin. <strong>Das passt</strong>.</p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/04/silly_alles_rot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)" src="http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/04/silly_alles_rot.jpg" alt="Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)" width="240" height="216" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Plattencover &quot;ALLES ROT&quot; (Quelle: blackbirds.tv)</figcaption></figure>
<p><strong>Ob die Band heute Sachsen-Anhalt auf Platz Eins holt</strong>? Niemand kann das vorhersagen. Die Konkurrenz ist nicht ohne. Drücken wir den Berlinern SILLY, die für Sachsen-Anhalt auftreten, wo einige der Bandmitglieder ursprünglich herkommen, die Daumen und denken wir auch an</p>
<ul>
<li>die grüne Ökorevolution der Bundeskanzlerin Angela Merkel, oft und gern auftretend in rotem Jackett,</li>
</ul>
<ul>
<li>die rote Kulturrevolution beim heute Abend stattfindenden Bundesvision Song Contest des Fleischergesellen Stefan Raab,</li>
</ul>
<ul>
<li>den bald 70 Jahre alt werdenden, toten Revoluzzer John Lennon, dessen Nachlass dieser Tage heftig vermarktet wird, damit der Rubel wieder rollt, und</li>
</ul>
<p>bezahlbare Mieten, besser werdende Energiedämmwerte, Verringerung des Treibhauseffektes und wahlweise vieles andere mehr, dessen Benennung hier keine Vorschriften über die Prioritätenreihenfolge herleiten kann, sondern ein Ideengerüst darstellt. <strong>Weiß eigentlich jemand genauer, was man tun müsste, um diese Welt noch besser zu machen</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bereits gelesen: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720589,00.html" target="_blank">Mieter zittern vor Merkels Ökorevolution</a>&#8220; (Energiekonzept der Bundesregierung)</li>
<li>Die Band des Tages: <a title="externer Link" href="http://www.sillyhome.de/allesrot/" target="_blank">SILLY &#8222;ALLES ROT&#8220;</a> (Website)</li>
<li>Die Fleischbeschau des Tages: <a title="externer Link" href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/specials/bundesvision2010/index.html" target="_blank">Der Bundesvision Songcontest</a> (Website)</li>
<li>Revoluzzerhaltung: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1137" target="_blank">&#8222;Ich sag nicht Ja&#8220; &#8211; Silly</a> (auf blackbirds.tv)</li>
</ul>
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		<title>387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:47:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Eins muss man der Website gesichtspunkte.de ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), ausprobieren such Fisch Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;. Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso ... <a title="387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7312010/" aria-label="Mehr Informationen über 387-10 &#8211; Redensarten: Auf Eis gelegt &#8211; Von der Unterbrechung funktionierender Beziehungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6037" aria-describedby="caption-attachment-6037" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6037" title="Banner: Auf Eis gelegt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg" alt="Banner: Auf Eis gelegt!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner_auf.Eis_.legen_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6037" class="wp-caption-text">Banner: Auf Eis gelegt!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Eins muss man der Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> ja lassen: Wer auf dieser eher binnenorientierten Seite nach dem Suchwort &#8222;Fisch&#8220; sucht, der kann sich über einen Mangel an Fundstellen nicht beklagen!&#8220; (Selbsterkenntnis, Blogwart 11.03.10), <em>ausprobieren</em> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=fisch" target="_self">such Fisch</a></p></blockquote>
<p><strong>Man sagt, man werde die Sache mal &#8222;auf Eis legen&#8220;.</strong> Die Sache kann ein Fisch sein, muss aber nicht. Ebenso gut lassen sich eine Vielzahl anderer Dinge auf Eis legen. Und dann tut man das. Es gibt zwei denkbare Möglichkeiten, warum man das tut, bzw. wozu das führen kann:</p>
<ol>
<li>Etwas auf Eis zu legen, bedeutet bei uns kulturell so viel wie für eine gewisse Zeit &#8222;haltbar machen&#8220;. Jedenfalls ist der sofortige Verzehr bzw. die Ingebrauchnahme aktuell nicht geplant, etwa, weil man zuvor noch etwas anderes verdauen muss. Oder man hat eventuell gerade keine Lust auf das, was man erst einmal auf Eis legt.</li>
<li>Allerdings besteht die Gefahr der unsachgerechten Lagerung, Stichwort Gefrierbrand oder Stichwort Überlagerung. Selbst auf Eis gelegte Dinge laufen ab und bekommen hässliche &#8222;Malessen&#8220;, sie besitzen Verfalldaten und sind daher nicht unendlich haltbar. In der Praxis kommt es sogar häufig zu Entsorgungsproblematiken.</li>
</ol>
<p><strong>Ein solches bleibt zu überprüfen</strong>, aber nicht heute. Der Kühlwart (mit Winterjanka) hatte vom Fischwart (in Gummistiefeln) Order bekommen, es sei <span style="text-decoration: line-through;">Frisches</span> Lagergut eingetroffen, dass &#8222;auf Eis zu legen&#8220; sei, zumindest vorläufig. In Personalunion: Bloggwart, in Strickpulli mit Schreibblock. Legt heute eine bislang gut funktionierende Geschäftsbeziehung auf Eis. Die Frage ist: Wird Lagergut schlecht? <strong>Worum es geht</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-6036"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
<p><strong>Eine Firma, die sich mit dem Freimachen von verstopften Rohren beschäftigt</strong>,  hat im Sommer 2008 einige Einsätze in derselben Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf gefahren. Dafür wurden 2008 Rechnungen gestellt. Zusammen mehr als 500,- € und das sei noch großzügig. Eine Kamerauntersuchung sei &#8222;geschenkt&#8220; worden. Es war dumm gelaufen. Die Rechnungen waren -wie gefordert- zeitnahe erstellt und samt Tagelohnzetteln und Unterschriften zur Prüfung eingereicht worden. Die Verwalterin hat die Rechnungen sofort geprüft und <em>nicht</em> zur Zahlung freigegeben. Es wurden mehrere Beanstandungen schriftlich übersandt. U.a. auch der schlecht bis gar nicht koordinierte Einsatz und die Zahl der nicht notwendig gewesenen Anfahrten.</p>
<p><strong>Das hatte 2008 zum selben Ergebnis geführt</strong>, wie jetzt 2010. Die Geschäftsführerin der Firma legte 2008 etwas aufs Eis: Die Rechnungen, etwaige Mahnungen und im Übrigen auch jede Bearbeitung der Beanstandungen. Die Sache schlief ein. Das war jedoch so gar nicht beabsichtigt. Eine seriös agierende Verwalterin möchte berechtigte Rechnungen schnell ausgleichen. Das Selbstverständnis ist: Zahle Rechnungen schnell, dann wirst du gern und schnell beliefert, im Bedarfsfall. Jetzt kommt 2010 plötzlich eine Email und es heißt, nun könne man nicht mehr warten. Entscheidend ist allein der Zeitablauf. Sie -das ist die Inhaberin dieser Firma -schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;leider wir haben noch vier offene Rechnungen vom August 2008. Damals baten Sie um eine Stellungnahme, die wir jedoch nicht leisten konnten, da der Monteur (dreimal vor Ort), zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und dann aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Letzte Woche habe ich mir den Sachverhalt nochmals angesehen, konnte aber keine fehlerhafte Arbeitsausführung unsererseits feststellen, zumal die Arbeiten im 3.OG &#8211; Arbeiten an der WC-Anschlussleitung, nach gewaltsamer Türöffnung einer Schlossfirma &#8211; keine Relevanz zu den Verstopfungsbeseitigungen im Gewerbe / Kellerleitung hatten. Lediglich, für die nicht weitergeleiteten Informationen über die vor Ort festgestellten Mängel, möchte ich mich nochmals entschuldigen, berechtigen aber nicht, unseren Forderungen nicht nachzukommen. Hierzu möchte ich nochmal erwähnen, dass wir kulanter Weise, bereits den Einsatz über die TV-Kontrolle nicht in Rechnung gestellt haben. Um den Vorgang jedoch abzuschließen, möchte ich Ihnen anbieten, dass wir die Rechnung Nr. 2xxxxx in Höhe von € 194,12 stornieren, dass aber die anderen Rechnungen 2xxxx, 2xxxxx und 2xxxx vom 25.08.2008 &#8211; Gesamtsumme € 387,29 &#8211; innerhalb von 14 Tagen beglichen werden. Ihre Rückantwort erbitte ich bis zum 17.02.2010 und verbleibe mit freundlichen Grüßen&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort beantwortet nicht jede der obigen Ausführungen</strong>, so z.B. nicht,</p>
<ul>
<li>dass eine Stellungnahme aber zu leisten ist, auch wenn Zeit verstrichen ist, denn darum geht es ja,</li>
<li>es uns leid tut, wenn Monteure kommen und gehen, Rechnungen aber bleiben (Stalin-Zitat: &#8222;Die Hitler kommen und gehen, die Deutschen bleiben),</li>
<li>man &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">prokrastinieren</a>&#8220; (<em>also das Aufschieben von rechtzeitiger Arbeit</em>) vermeiden sollte, weil durch Liegenlassen Dinge in Vergessenheit geraten und einfache Wahrheiten die Wirklichkeit ersetzen können,</li>
<li>wir niemals beabsichtigten, berechtigten Forderungen nicht nachzukommen, siehe eingangs oben,</li>
<li>und und und</li>
</ul>
<p><strong>Die Antwort allerdings erfolgte wie ein interner Arbeitsvermerk mit Stimmungsbericht</strong> und da das Vertrauensverhältnis bis dahin noch nicht getrübt gewesen ist, auch offen an die Chefin dieser Firma, es hieß:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Sache finde ich so, wie sie jetzt abgewickelt wird,  seitens Fa. xxxxxx, einigermaßen ärgerlich und vor allem uns gegenüber unfair. Ich kann nichts dafür, wenn dort innerbetriebliche Probleme herrschen und ich sehe auch nicht ein, dass es ordentliche Abwicklung sein soll, wenn die Fragen damals einfach nicht zeitnahe beantwortet werden, dann wird alles zwei Jahre liegen gelassen und schließlich sollen wir jetzt darüber nachdenken, ob Frau Xxxxxx ihre Rechnungen nun anpasst, ändert oder nicht. Damals hatte ich konkrete Einwände gemacht und diese zeitnah weiter gegeben. Ebenso zeitnah zahlen wir eigentlich alle Rechnungen der Firma, mit Ausnahme derjenigen, die wir (ebenfalls zeitnahe) beanstanden.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Die Antwort lässt sich nicht lange auf sich warten</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ihre Nachricht habe ich zur Kenntnis genommen, trete jedoch von meinem Angebot zurück, die Rechnung Nr. 2xxxxx vom 25.08.2008 zu stornieren, sodass unsere Forderungen bei 581,41 € liegen. Ihr Verständnis setze ich aber voraus, dass ich die Rechnungen nicht verjähren lassen kann. Wenn Sie zeitlich etwas besser stehen, können Sie mich diesbezüglich dann kontaktieren.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Jetzt ist es so</strong>: Die Dame <em>möchte</em> offenbar die seinerzeitigen Einwände nicht mehr überprüfen, sie sind unwiderruflich erledigt, und zwar durch Zeitablauf und durch Anordnung der dortigen Geschäftsinhaberin. Der angebotene &#8222;orientalische Versuch&#8220;, einfach eine von mehreren Rechnungen zu stornieren, hat nicht geklappt und nun sagt sie unerverblümt folgendes: Dann bekommst du auch kein Storno einer von mehreren Rechnungen, denn du hast gesagt, dass du mich zwingen willst, auf Beanstandungen nachprüfbar zu antworten. Rechnungen nicht verjähren lassen? Sie will jetzt klagen. Soll sie. Berolinisch sagt man zu so einem Verhalten: ein dicker Hund!<strong> Und Gift für eine Geschäftsbeziehung. Herr Kühlwart, es gibt zu tun! Einfrieren diese Geschäftsbeziehung!</strong></p>
<p><strong>Werden beide Seiten jetzt ne Menge Arbeit haben</strong>. Ein Angebot in einer funktionierenden Geschäftsbeziehung ist das nicht. Zwei Doofe, ein Gedanke: Frau Xxxxxx hat die Rechnungen jetzt zwei Jahre auf Eis liegen lassen, ein angemessener Ausgleich hätte ihr bereits 2008 zugestanden. Sie wollte ihn nicht. Hat zwei Jahre gebraucht, darauf zurückzukommen. Jetzt muss sie sich beeilen: Am Jahresende (und nicht jetzt) verjähren die Rechnungen insgesamt. Da jedenfalls erweckt sie auch noch künstlichen Zeitdruck, anstatt das als Geschäftsfrau &#8222;in petto&#8220; zu haben. Dumm gelaufen. Für die Geschäftsbeziehung. Die liegt jetzt &#8222;auf Eis&#8220;. Und wenn Gerichtspost kommt, wird der Gefrierbrand festgestellt und die Sondermüll-Verklappung der Geschäftsbeziehung unverzüglich durchgeführt. <strong>Schade, bis dahin hatte es immer gut funktioniert</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /><br />
</a>Im Büro sind alle informiert: Auftragsstopp für diese Firma. Auch der Hauswartsdienst weiß Bescheid: Er hatte  vor Jahren diese Firma empfohlen, seit Jahren war die Empfehlung &#8222;Gold wert&#8220; und funktionierte immer beanstandungsfrei. Jetzt ist die Beziehung in die Jahre gekommen. Die Scheidung droht. Der Gerichtsstand für Familiensachen wie diese ist immer der Sitz der Wohnanlage, der immobilen Immobilie. In diesem Fall Amtsgericht Charlottenburg, Gerichtsgebäude Kantstraße. Ein schönes Gebäude, warum nicht mal wieder dahin gehen? Ob sie es inzwischen renoviert haben? Rechtzeitig vorher muss ich das Personal rufen: &#8222;Herr Kühlwart, auftauen, den Fisch!&#8220; &#8222;Ja, aber dann fängt er doch an zu stinken!&#8220; &#8222;Macht nichts, ab in die Biotonne vor dem Haus, ist dort richtig!&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Frischer Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/medienspiegel-fisch/" target="_self">Medienspiegel einer schwedischen Untersuchung</a>!</li>
<li>Restaurant Soy: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/restaurantsoy/" target="_self">Fisch, Sushi und Vietnam</a> (Restaurant)</li>
<li>Schottischen Wildlachs? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/rezeptewiki/" target="_self">Das Rezeptewiki erklärt, wie man ihn zubereitet</a></li>
<li>Ernährungsumstellung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/ernahrungsumstellung/" target="_self">Und was man damit bewirken kann</a>!</li>
<li>Fischart Filoso-Fisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:14:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220; (Peter Maffay, Ich wollte nie ... <a title="380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7242010/" aria-label="Mehr Informationen über 380-10 &#8211; Der Aspekt Ordnungshaft: Von Zwangsgeld, Ordnungshaft und Rankünen vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5952" title="Aspekt Ordnungshaft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg" alt="Aspekt Ordnungshaft" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Aspekt.Ordnungshaft-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hab&#8216; immer mich zur Wehr gesetzt.<br />
Von außen wurd&#8216; ich hart wie Stein<br />
und doch hat man mich oft verletzt.<br />
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.<br />
Erst dann wenn ich&#8217;s nicht mehr spüren kann<br />
weiß ich es ist für mich zu spät &#8211; zu spät zu spät.&#8220;</p>
<p>(Peter Maffay, Ich wollte nie erwachsen sein) </p></blockquote>
<figure id="attachment_5960" aria-describedby="caption-attachment-5960" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5960" title="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg" alt="Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung" width="237" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-237x300.jpg 237w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung-808x1024.jpg 808w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Beschluss.Ausfrierung.jpg 948w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5960" class="wp-caption-text">Beschluss Amtsgericht - Zwangsvollstreckung - Ausfrierung</figcaption></figure>
<p><strong>Oder die folgende Frage</strong>: Was kostet einen Schuldner, eine Ordnungsstrafe abzubrummen, weil er sie nicht bezahlen <span style="text-decoration: line-through;">will</span> kann? Antwort: 100,- € pro Tag, hier 3.000,- €, ergo 30 Tage Haftaufenthalt. Haftgrund: Wohnungseigentümer sein. Hintergrund: Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare, hier <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Widerspenstigen_Z%C3%A4hmung" target="_blank">aus anderem Grund</a>). Man merkt schon: Der heutige Beitrag ist wieder ein kulturbeflissener, es geht um &#8222;die Szene Berlin&#8220;. <strong>Die Wohnungseigentümerszene</strong>.</p>
<p><strong>Langsam, langsam mahlen die Mühlen</strong> und es quietscht, knattert und gurgelt im Gebälk der öffentlichen Verwaltung, Abteilung Gerichte. So gehen die Jahre dahin. Frühling um Frühling, Sommer um Sommer, Herbst für Herbst und, was noch wesentlicher ist, <strong>Winter um Winter</strong>. <strong>Ausfrierung</strong>. <strong>Von wegen frieren: Der Winter ist schon wieder fast vorbei</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5951"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/6p4GhOwoB9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Peter Maffay &#8211; Ich wollte nie erwachsen sein! Live (via youtube)</span></p>
<p><strong>Der Romanautor Michael Ende</strong> hat sie geschrieben: Die Unendliche Geschichte. Und so ähnlich lautet ein neues Buch, dass dieser Tage in Berlin neu geschrieben wird. Es geht ums Frieren, um Bibelforschung, fröhliche Musik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">in und ums Haus herum</a>, nicht das eigene, und um Ruhe und Besinnung, ja sogar um Haft, um sich nicht zu verbeugen. Die Zeit der Höflichkeitsknickse ist längst abgelaufen. Der Schuldner hat die Frage gestellt: Wie tief verbeugt man sich vor einem König, wenn dieser zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/" target="_self">fallen droht</a>? Und müssen Frauen da nicht besonders aufpassen? (Frage <a title="externer Link" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060924060943AAxTU83" target="_blank">hier</a>) &#8211; Nein, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_K%C3%B6nig_Kalle_Wirsch" target="_blank">König Kallewirsch</a> aus Kreuzberg fällt selbst tief. <strong>König Kallewirsch lebt hier und jetzt und nicht im Altertum</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5966" aria-describedby="caption-attachment-5966" style="width: 211px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5966" title="graugewordener Bart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/graugewordener.Bart_.jpg" alt="graugewordener Bart" width="221" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-5966" class="wp-caption-text">graugewordener Bart</figcaption></figure>
<p><strong>Der Vollstreckungsschuldner ist ein Wohnungseigentümer</strong>. Als die Sache anfing, hatte er braunes Haar und einen normalen Dreitagebart. Der Bart und auch der Mensch kommen in die Jahre. Woran es genau liegt, dass die Haare sich im Alter grau färben, wird vermutet, genau weiß das noch keiner. Man sagt gemeinhin, dass auf der Kopfhaut dann vermehrt <a title="externer Link" href="http://www.fiftiesnet.de/content/view/1143/308/" target="_blank">Wasserstoffperoxid produziert wird</a>. Wodurch ist sichergestellt, dass dieses lediglich nur nach oben hin austritt und nicht auch direkt unter die Schädeldecke? Mit am Ende weitreichenden Folgen, beispielsweise für die Vernunft. Ist&#8217;s am Ende auch der Ärger über das eigene Schicksal oder der Ärger über die Verwaltung der Wohnungseigentümer, die einfach immer nur &#8222;Stress&#8220; bereitet? Ja, er ist schon <span style="text-decoration: line-through;">etwas</span> ziemlich grau geworden, der Schuldner, in all den Jahren. Die Haare werden schütter mit den Jahren und die, die bleiben, werden grau. <strong>Mausgrau</strong>.</p>
<p><strong>Mit der bräunlichen Haarfärbung</strong> scheint dem Schuldner auch jeder Ansatz von Redlichkeit abhanden gekommen zu sein. So vermuten es zumindest die Anderen. Er macht jetzt eine Art persönlicher Katastrophe durch. Er ist in einem <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/freiheit-freiheit/" target="_self">Faraday Käfig</a> gefangen, der eine Außenhülle um ihn herum bildet. Alle Gewitterblitze guter Erkenntnisse leiten sich ab und fahren zur Hölle. Er gilt als beratungsresistent, eigenbrötlerisch und &#8222;nicht mehr therapierbar&#8220;. Das sagen zumindest die Anderen, der Rest, die Wohnungseigentümergemeinschaft im Übrigen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Inzwischen sieht er einem ehemaligen</strong> Gefangenen nicht unähnlich und sein Versteckspiel ist vergleichbar. Allerdings haust er nicht in einem Erdloch und das amerikanische Militär hat sich noch nicht einmal auf die Suche nach ihm gemacht. Die deutsche &#8222;Gewalt  der Rechtsprechung&#8220; (das Wort Gewalt!), die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jurisdiktion" target="_blank">Jurisdiktion</a>, bzw. die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative" target="_blank">Judikative</a>, und bitte wo ist zwischen beiden ein Unterschied? Der Apparat, die Zwangsvollstreckung, so geduldig, wie sie auch sein mag: sie alle bilden kein nennenswertes Gegengewicht zu ihm. Er denkt, er hat das gut im Griff. Er beherrscht die Klaviatur, denkt er, wie man den Apparat sinnlos weiter beschäftigt. Mit immer neuen, wenn auch dämlichen Anträgen. Allerdings: Die Lebensuhr schreitet unaufhörlich voran und lohnt diese pure Zeitverschwendung? <strong>Noch</strong>?</p>
<p><strong>Private Vollstreckung &#8222;aus Rache&#8220; ist in Deutschland verboten</strong>. Dies gilt vor allem für seine Opfer, die Wohnungseigentümer. Die droht ihm nicht. Dazu ist das Haus, in dem er vormals lebte, arbeitete und ganz zu Anfang auch mal regelmäßig Wohngeld bezahlte, zu friedfertig. Die Bewohner sind gutmütig, man sagt &#8222;grundgütig&#8220;. Niemand schreit &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeter_und_Mordio" target="_blank">Zeter und Mordio</a>&#8222;, wünscht die inzwischen aufgelaufenen Forderungen zu vollstrecken, notfalls mit Hilfe äußerst breitschultriger Herren. So Herren, die dem sagen, dass das jetzt ihr ganz persönliches Anliegen ist und dass sie sich nichts mehr wünschten, als seine Zahlung und nur die allein könne sie befriedigen. Jeder diesbezügliche Wunsch wurde den Menschen sofort ausgeredet. Was die Ärzte in ihrem Song (Video unten) singen, ist zwar als menschlicher Urinstinkt verständlich, darf aber nicht Schule machen. Und da ist das Liedchen der &#8222;besten Band der Welt&#8220; auch eher eine Art pubertierender Texttransporter für Urängste und Rachegelüste von Jugendlichen, die glauben regeln zu können, dass sie endlich in Ruhe gelassen werden. In der christlichen Tradition des Abendlandes, und in Berlin-Kreuzberg, fahren die Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine gänzlich andere Schiene.<strong> Bisher. Die Zauberformel heißt Mediation, auch wenn es unter Umständen mal weh tut.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/xJLVXpgDzF8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Die Ärzte &#8211; Immer mitten in die Fresse rein (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Sie haben einfach Zeit</strong>. So wie der Zwangsvollstreckungsschuldner, der seit nachweislich mehr als 13 Jahren seine monatlichen Beiträge zu &#8222;echter Gemeinschaft&#8220; einfach schuldig bleibt, nicht bezahlt, und stattdessen nicht einfach &#8222;die Fresse hält&#8220;, wie man meinen würde. Der Zwangsvollstreckungsschuldner hat einen großen &#8222;vaterländischen Krieg&#8220; angezettelt gegen die übrigen Wohnungseigentümer, die Verwalterin, die Justiz und gegen jeden, <strong>der nicht so denkt wie er</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Doch jetzt droht Haft, schon wieder!</strong> Unter fest voraussehbaren Bedingungen. Erstens: du musst zahlen, 3.000,- €. Zahlst du nicht, gehst du in den Knast, Bruder! So in etwa, also mit unfreundlichem Unterton, sagt es die Justiz, wenn auch durch die Blume der sachlichen Belletristik, wie man dem gerichtlichen Beschluss entnehmen kann. Brüder kann man sich nicht aussuchen. Die Deutlichkeit allerdings lässt kaum zu wünschen übrig. Allerdings: Haft unter menschlichen Bedingungen: Zentralbeheizt, bei regelmäßigem, kostenlosen, warmen Mittagessen. Und die Wohnungstür bleibt derweil zu. Wo kein Schuldner sein kann, und er in diesem Fall &#8222;entschuldigt fehlt&#8220; (Urlaub in Plötzensee), da darf der Gläubiger nicht vollstrecken. 3.000,- € oder 30 Tage Haft: Was besser ist von beidem, ist unerfindlich und hängt möglicherweise von persönlichen Empfindungen ab. Es ist, wie es ist, und der liebe Gott allein weiß, dass es Dinge gibt, die wir nicht ändern können. <strong>Wir warten mal ab</strong>.</p>
<p><strong>Dass er einem international zunächst gesuchten und dann inhaftierten Flüchtling</strong> so ähnlich sieht, ist ein <span style="text-decoration: line-through;">harmloses</span> Gedankenspiel. Das Spielen mit solchen Gedanken bringt einen allerdings nicht weiter. Zu wünschen bleibt indes nur, dass nicht dasselbe Schicksal widerfährt. Auch für sowas muss der Verwalterberuf zuweilen herhalten: für Beruhigung, Befriedung und Schlichtung. <strong>Damit nicht ganz schlichte Gemüter auf irreversible Ideen kommen</strong>!</p>
<p><strong>Eins blieb aber unbeantwortet</strong>, obwohl es bereits in der Überschrift steht: Was ist <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Rank%C3%BCne" target="_blank">eine Ranküne</a>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Unendliche Geschichte: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Die Ausfrierung eines Wohngeldschuldners</a></li>
<li>Josef, lieber Josef mein: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Gut Ding will Weile haben&#8230;</a></li>
<li>Die Welt, die dreht sich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-welt-die-dreht-sich/" target="_self">Kündigung wegen Verzehr von Brotbelag</a></li>
<li>Der große Spieletest: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-grosse-spieletest-stalkopoly/" target="_self">Saustark: Stalkopoly getestet, empfehlenswert&#8230;</a></li>
<li>Und aufs Neue: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">Der Schuldner hat die Haft abgesessen, nun droht erneut Verhaftung</a></li>
<li>Zu optimistisch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/verfahrensbericht-es-wird-zunehmend-kalter-in-deutschland-und-die-ausfrierung-kommt/" target="_self">Es wird kälter in Deutschland, die Ausfrierung kommt</a>!</li>
<li>Hallervorden, Knorkator und noch mehr: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/querulanten-vor-gericht/" target="_self">Prozesse von Querlanten enden imme: Wir werden alle sterben! Palim, palim</a>!</li>
</ul>
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		<title>349-10 &#8211; Zwiegespräche mit Gott: Auf Radioeins kommen wir ins Nachdenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Radioeins: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Allgemeinwissen (via Youtube) Allgemeinwissen: Die Sendereihe Zwiegespräche mit Gott stimmt uns hier und da nachdenklich. Aus aktuellem Anlass: Die Folge &#8222;Allgemeinwissen&#8220;, einleitend mit besonders vielen, wichtig erscheinenden Wetterunbilden. Aktueller Anlass: Xynthia &#8211; das Wetterszenario mit rund 60 Toten in ganz Europa. Immer gut zu hören: Zwiegespräche mit Gott (auf radioeins). ... <a title="349-10 &#8211; Zwiegespräche mit Gott: Auf Radioeins kommen wir ins Nachdenken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6932010/" aria-label="Mehr Informationen über 349-10 &#8211; Zwiegespräche mit Gott: Auf Radioeins kommen wir ins Nachdenken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-262" title="Mediation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconmediation_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YKpj6pWH27s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/YKpj6pWH27s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Radioeins: Zwiegespräche mit Gott &#8211; Allgemeinwissen (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Allgemeinwissen: Die Sendereihe Zwiegespräche mit Gott stimmt uns hier und da nachdenklich</strong>. Aus aktuellem Anlass: Die Folge &#8222;Allgemeinwissen&#8220;, einleitend mit besonders vielen, wichtig erscheinenden Wetterunbilden. Aktueller Anlass: Xynthia &#8211; das Wetterszenario mit rund 60 Toten in ganz Europa. Immer gut zu hören: Zwiegespräche mit Gott (auf <a title="externer Link" href="http://www.radioeins.de" target="_blank">radioeins</a>).</p>
<p><span id="more-5697"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5698" title="Zwiegespräche mit Gott - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_-300x233.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<figure id="attachment_5704" aria-describedby="caption-attachment-5704" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Trau_schau_wem.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5704" title="Trau, schau, wem? - Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Trau_schau_wem-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5704" class="wp-caption-text">Trau, schau, wem? - Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Tagesausblick</strong>: Kommen heute zwanzig bis dreißig Sturmschadenmeldungen herein? Müssen wir den Hauswarten per Rundbrief mitteilen, sie mögen bitte auf eingetretenen Sturmschäden besonders achten und diese melden? Ergebnis angestrengten Nachdenkens: Wir lassen das auch ohne Serienbrief erst einmal auf uns zukommen. <strong>Denn morgen wäre dafür auch noch ein Tag</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Wozu das führt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/foto-des-tages-du-bist-super/" target="_self">angestrengtes Nachdenken</a></li>
<li>Theorien: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/" target="_self">Die Bloggwartsche Relativitätstheorie</a></li>
<li>Onlinedienste: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6852010-zitat-des-tages-uber-die-qualitat-von-wetter-onlinediensten-taggedanken/" target="_self">Über die Qualität von Wetter-Onlinediensten</a></li>
<li>Nachrichten-Bohei: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6202010/" target="_self">Geht dem Winter die Puste aus</a>?</li>
<li>Trend: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/niederschlagsmengen-nehmen-spurbar-zu/" target="_self">Die Niederschlagsmengen nehmen spürbar zu</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren verlangt die Lieb nach neuer Kraft, um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren. Hier empfiehlt sich Petersiliensaft. Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar dessen Wurzel man dann flugs entsandet, zärtlich schält, ganz wunderbar, bevor es im Entsafter landet.&#8220; Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit? Die neue Erkenntnis ... <a title="344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6882010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5638" aria-describedby="caption-attachment-5638" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5638" title="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg" alt="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5638" class="wp-caption-text">Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren<br />
verlangt die Lieb nach neuer Kraft,<br />
um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren.<br />
Hier empfiehlt sich Petersiliensaft.<br />
Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar<br />
dessen Wurzel man dann flugs entsandet,<br />
zärtlich schält, ganz wunderbar,<br />
bevor es im Entsafter landet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit</strong>? Die neue Erkenntnis dieses Tages: Nach 12,5 Jahren Ehe feiert man die sogenannte Petersilienhochzeit. Wer jetzt sagt, das sei noch nichts, irrt. 12,5 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. <strong>Allerdings nicht in jedermanns Augen</strong>.</p>
<p><span id="more-5637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>12,5 Jahre Ehe halten statistisch gesehen nicht viele Ehen</strong>. Ich habe daraufhin heute die Scheidungsraten nicht näher untersucht, denn für mich kommt diese Frage derzeit nicht zum Tragen. Sie besitzt für mich keine Relevanz. Denn ich habe derartiges gerade nicht vor, ich bin &#8222;wundervoll vergeben&#8220;. Ich hab wirklich Schwein gehabt, will mir scheinen. Ein guter Griff oder aß ich einen chinesischen Glückskeks? <strong>Wahrscheinlicher ist: ich habe lange genug gewartet</strong>.</p>
<blockquote><p>Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet. (Plattitüde)</p></blockquote>
<p><strong>Was für gute Ehen gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für andere Beziehungen</strong>, die auf der Idee basieren, über den Tag hinaus Geltung zu haben. Was die Verwaltung von Immobilien, Mietwohnhäusern, Gewerbeliegenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften angeht, hat die Idee der Langfristigkeit in der Beziehung durchaus nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wer den Verwalter alle Jahre wechselt, bekommt seinen roten Faden nicht an einer gedachten Lebenslinie entlang verzogen. Wer heute hier, morgen dort in unergründeten Gewässern wildert, kann ertrinken.</p>
<p><strong>Eine Geschäftsbeziehung sollte ein Kontinuum mobile sein</strong>. Kontinuität, Berechenbarkeit und (wechselseitige) Wertschätzung gehören unabdingbar dazu. Aber auch &#8222;mobile&#8220;: Bewegung. Zeit, dass sich was dreht! Achtung von der Meinung, der Einstellung und dem Sein des Anderen. Etwas genau Entgegengesetztes gilt nur für Querulanten, die -genau genommen- menschliche Beziehungen nicht wertzuschätzen wissen. Oder für Chaoten. Die Gewissheit, dass man Erfolg nicht mit blindem Aktionismus erkämpfen kann, gehört ebenso dazu. Allerdings sind über Jahre gewachsene Beziehungen regelmäßig auf ihre Beständigkeit hin zu überprüfen. Die Geschäftsbeziehung eines Verwalters für Wohnungseigentum über eine Zeit von 12,5 Jahren mit einer WEG ist schon ein Indiz dafür, dass auf den ausgewählten Verwalter (jedenfalls bislang) Verlass war. Denn ohne Not wechselt man den Verwalter besser nicht aus. Entscheidungen über die Auswahl eines bestimmten Verwalters, <strong>die heute Petersilien-Hochzeit feiern könnten</strong>, müssten Mitte 1997 rechtskräftig beschlossen worden sein.</p>
<p><strong>Petersilie für <span style="text-decoration: line-through;">jedermann!</span> die Guten.</strong> Die anderen sollen sich sputen. &#8222;Für mich soll&#8217;s <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">rote Rosen regnen</a>&#8220; (10 Jahre) sagte mir schon die eine oder andere Geschäftsbeziehung. Mein Privatleben sowieso. Im Hinblick auf eine Vielzahl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">langfristiger Geschäftsbeziehungen</a> habe ich nachgeschaut. Baumwöllern, hölzern, zinnern, kupfern und blechern waren schon viele Geschäftsbeziehungen. Etwas Besonderes sind Rosen- (10), Petersilien- (12,5), Kristall- (15), Porzellanhochzeiten (20) &#8211; und an Silber- (25), Perlen- (30) und Leinwandhochzeiten (35) will ich derzeit noch gar nicht denken, <strong>denn ich lebe im Hier &amp; Jetzt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657   " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="359" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Langfristigkeit vs. Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p> <span style="color: #888888;">(Fotograf: </span><a title="externer Link" href="http://www.rigomeyer.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">Rigo Meyer</span></a><span style="color: #888888;">, ausgezeichnet)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Yin (einerseits) &amp; Yang (andererseits)</strong> wurden<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self"> hier schon angesprochen</a>. Was für obige erfreuliche Tendenzen gilt, muss nicht für jede Art weiterer Beziehung gelten, die zu anderen besteht. Denn es gibt auch Beziehungen, die nicht auf Freiwilligkeit, geteilter Freude und Glück basieren, sondern auf einem Gegenteil davon. Diese Art sachliche Zwänge gilt es, sich begreiflich zu machen. <strong>Daher nun zu etwas ganz anderem</strong>.  <strong> </strong></p>
<div><strong></strong></p>
<div><strong>Anders als heute nur noch selten anzutreffende Bibelforscher</strong>, die im Alten Testament nach Wahrheit suchen, befasse ich mich nach einer missliebigen Phase von ebenfalls schon 12 Jahren mit Menschen, die seit dieser Zeit ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Es gilt eine als &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; aufzufassende, bereits viel zu lang andauernde Zweierbeziehung von zwei Ein-und-den-selbigen zu Dritten aufzulösen und diese schädliche Beziehung <span style="text-decoration: line-through;">abzuschütteln</span> aufzulösen. Die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; findet dabei allerdings nur in einem Einzelnen statt und in dem &#8222;in sich selbst.&#8220; Und so kann es sein, dass die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; versucht, eine schädliche Dreiheit durch ständige Übergriffe zu bilden: wir kennen das aus ähnlich gelagerten Zusammenhängen wie <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/stalking-metaebenen/" target="_self">Stalking</a>, obsessiver <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=obsessive+verfolgung" target="_self">Verfolgung</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahnhaft" target="_self">wahnhafter</a> Überschüttung mit Kontakt- und Liebesbeweisen, aber auch von Tumoren,<strong> die als wucherndes, energiefressendes Gewebe gesunde Umwelt anzugreifen versuchen.</strong></div>
<p><strong>Das Credo ist aufgedrängte Aufmerksamkeit</strong>, das Ziel ist, endlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahrgenommen+zu+werden" target="_self">wahrgenommen zu werden</a>. Solche Dinge haben ganz insgesamt gar nichts zu tun mit funktionierenden menschlichen Beziehungen. Allerdings habe ich den Anderen gesagt, dass wir den Kerl nicht mit Petersilie bewerfen dürfen, nur um ihn (endlich) loszuwerden. Um das Prinzip der Tödlichen Zweiheit besser verstehen zu können, mal ein ausreichend ausführlicher Auszug aus einem Buch zum Thema. <strong>Wir -die Petersilienfraktion- müssen gegenüber jeglicher Tödlichen Zweiheit den Rechtsweg einhalten, soviel Zeit muss sein!</strong> <strong>Denn sie -beide- wissen nicht, was sie tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Verbundener Dank an Familie Wenig zur positiven Petersilie, und an Tobias Goldschmidt zur negative Petersilie!)</span></p>
</div>
<figure id="attachment_5664" aria-describedby="caption-attachment-5664" style="width: 411px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5664 " title="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg" alt="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" width="421" height="840" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg 701w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1-150x300.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5664" class="wp-caption-text">Tödliche Zweiheit (Ausriss)</figcaption></figure>
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		<title>339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6832010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:06:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ Laotse, chinesischer Philosoph Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (yin yang). In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität ... <a title="339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6832010/" aria-label="Mehr Informationen über 339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5570" aria-describedby="caption-attachment-5570" style="width: 287px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5570" title="Yin und Yang sind gesichtspunkte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg" alt="Yin und Yang sind gesichtspunkte" width="297" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg 297w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg 568w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5570" class="wp-caption-text">Yin und Yang sind gesichtspunkte</figcaption></figure>
<blockquote><p>‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laozi" target="_blank">Laotse</a>, chinesischer Philosoph</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität</strong> (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang" target="_blank">yin yang</a>).</p>
<p><strong>In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität</strong> des Winterdienstes (nicht nur in Wedding). In der Not frisst der Teufel Fliegen. Ein dafür unzuständiger Hauswart spielt in purer Not &#8222;Operation schwarze Erde&#8220;, die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrannte_Erde" target="_blank">wie verbrannt</a> aussieht und streut schwarze Blumento-Pferde (sprich: Blumentopferde) in Berlin-Pankow <strong>über Gehwege und Rabatten aus</strong>. </p>
<figure id="attachment_5572" aria-describedby="caption-attachment-5572" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5572" title="Operation Verbrannte Erde" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg" alt="Operation Verbrannte Erde" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg 745w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5572" class="wp-caption-text">Operation Verbrannte Erde</figcaption></figure>
<p><span id="more-5569"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Mit Ärgerpunkten bei der lfd. Verwaltung eines Hauses</strong> gehen Bewohner und Bearbeiter von Bewohneranliegen unterschiedlich um. Letztere tun es möglichst professionell. Es geht darum, den Ärger zu erfahren, ihn auf den Punkt zu bringen und zu entscheiden, an welcher Stelle man wem gegenüber mächtig Dampf ablassen können darf. Nicht Laotse hat gesagt: &#8222;Alles ist relativ.&#8220; Sondern ich. Nach längerem Nachdenken. <strong>Und dabei bin ich kein chinesischer Filosofisch</strong>. <strong>Aber zu jedem einen Senf beizusteuern, weiß ich</strong>. <strong>Geübt ist geübt</strong>. <strong>Niemand braucht hirnlose Jasager und Opportunisten um sich herum, wir brauchen fähige Kritiker, Menschen, die uns mit befruchtender Kritik wirklich weiterbringen. Menschen, die uns auf den Punkt genau sagen, was wichtig ist und was wir gut oder schlecht gemacht haben. Auch insofern: Yin und Yang</strong>.</p>
<div>Von Berlin-Pankow nach Berlin-Kreuzberg</div>
<figure id="attachment_5576" aria-describedby="caption-attachment-5576" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5576" title="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg" alt="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5576" class="wp-caption-text">Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!</figcaption></figure>
<p><strong>Ich habe von Philosophie nur wenig Ahnung</strong> und habe die ganz Großen nie gelesen. Ich lebe und agiere mit einem gesunden Halbwissen, da mich Sprüche aus dem Alten Testament nicht sonderlich interessieren, nicht nur, die Tätigkeit, die ich ausübe, erfolgt im Hier und Jetzt und nicht im Alten Testament. Der  aramäische Schriftgelehrte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Joseph</a> schrieb Sprüche mit Zaubertinte aufs Papier, die in Wirklichkeit eine Spiegelschrift darstellt Das Papier ist seine Projektionsfläche und die Schrift spiegelt wider seinem Missetäter, aber eigentlich meint sie <em>die eigene</em> Tragik, denn der vermeintliche Missetäter ist nur Vollstrecker eigenen Verhaltens von Joseph, dem Schriftunkundigen, und die Spiegelschrift fällt zurück auf ihren Absender, der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen" target="_blank">Eulen nach Athen</a> trägt. Wer Wind sät, wird <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Wer_Wind_s%C3%A4t,_wird_Sturm_ernten" target="_blank">Sturm ernten</a> und im Balkan nennen sie ihn <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_(Wind)" target="_blank">Bora</a>. Die menschliche Not, das menschliche Unbehagen, die Unzufriedenheit wiederspiegelt Josephs Unbehagen mit der Gesamtsituation im Hier und Jetzt, mit seiner totalen Unfähigkeit, mit der Gesamtsituation klarzukommen, mit drohender Festsetzung und dem kompletten Gesamtverlust aller &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliche_Ehrenrechte" target="_blank">bürgerlichen Ehrenrechte</a>&#8222;. Die drohende Abschiebung nach <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gondwana_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Gondwana</a> hat nichts mit der chilenischen Reggaeband gleichen Namens zu tun, sondern mit dem Prähistorium. <strong>Nicht zurück in die Zukunft, sondern vorwärts in die Vergangenheit</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.&#8220; &#8211; &#8222;Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.&#8220; (Laotse, Quelle <a title="externer Link" href="http://natune.net/zitate/autor/Lao-tse" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Aus Berlin-Kreuzberg zurück nach Berlin-Wedding.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>In Berlin-Wedding ist es die Unzufriedenheit einer Hausbewohnerin</strong> mit der Gesamtsituation. Diese Art von Befindlichkeit war schon einmal T-Shirt-Thema der Firma, die gelegentlich Häuser verwaltet. Der Bekenntnistext des T-Shirt-Aufdrucks lautete: &#8222;Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!&#8220; Ein anderer Spruch sagt: &#8222;Frage nicht danach, was Deutschland für dich tun kann, sondern frage danach, was du für Deutschland tun kannst!&#8220; So oder so ähnlich  ist es mit der Beschwerdeführung über die unerträglichen Gesamt-Zustände.</p>
<p><strong>Dass der Winterdienst nicht (gut) funktionierte</strong>, ist derzeit intensiv in der öffentlichen Diskussion. Gestern hat <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Frau Lompscher</a> was dazu gesagt und neulich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Michael Müller</a> (SPD). Trotz vertraglicher Regelung mit Schneeräumbetrieben sind diese bei pünktlicher Vorauszahlung des vereinbarten Entgelts unter ihren Pflichten schlicht zusammengebrochen. Es war ein anderer Winter, als die vorherigen. Und wenn im Erdgeschoss des Hauses an der Straßenfront Ladengeschäfte stehen, die des Nachts auf merkwürdige Weise betrieben werden, ist das ärgerlich. Es geht um Lärmschutz, es geht um rücksichtslose Gewerbeausübung, um das Arbeiten zur Nachtzeit und vor allem: welchen Inhalts? Ladenöffnungszeiten sind etwas, worauf  Wohnungseigentümer vertrauen (dürfen), weil sie den Rahmen einer vermuteten Lärmbelästigung darstellen. Wird auch in den offiziellen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/die-wohnungstur-anzuzunden/" target="_self">Schließungszeiten</a> herumgefuhrwerkt und Lärm ausgelöst, ist die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/das-bundesverfassungsgericht-thema-hausverbot/" target="_self">Nachtruhe</a> dahin.</p>
<p><strong>Der Wohnungseigentümer hat verschiedene Möglichkeiten</strong>, dagegen vorzugehen. Zuallererst ist der Anspruch auf Nachtruhe ein Individualanspruch. Jene Wohnungseigentümer, die hier zu zuallererst nach dem Verwalter rufen, der mit &#8222;starker Hand&#8220; gegen den Mieter (= Fiesling) vorgeht, irren. Der Verwalter wendet sich an den Vermieter (ergo: Wohnungseigentümer) und ob der Wasserträger fremder Anliegen ist, bleibt im Ungewissen. Der Beschwerdeführer fischt hier im Trüben und ob eins zu eins dabei herauskommt, was zu wünschen bleibt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Gewerbeeigentum-Vermieter und Teileigentümer der Ladeneinheit meint: pecunia non olet (Geld stinkt nicht). Das ist sein Kerninteresse. Dieses Interesse ist das, was ihn antreibt und weniger noch die Nachtruhe der übrigen Hausbewohner. Vor Jahren hat die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sein im Erdgeschoss <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">betriebenes Bordell</a> gerichtlich untersagen lassen, und mit dem Obsiegen der Anderen gegen den Einen (Vermieter) war die Hoffnung verbunden, <strong>mit der Gegend möge es wieder bergauf gehen</strong>.</p>
<p><strong>Und jetzt haben wir eine Wirtschafts- bzw. Finanzkrise</strong>. Der Einzelhandel in Berlin stirbt weg und stattdessen taucht bei Lidl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/" target="_self">Killerkäse in den Regalen</a> auf. Große Shoppingmalls und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/gunter-aus-steglitz/" target="_blank">Markenrechtsinhaber</a> entstehen überall und verdrängen den dahinsiechenden <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/olaf-maske/" target="_blank">Einzelhandel</a>. Wo früher ein türkischer Bäcker kleine Brötchen gebacken hat, ist heute nur noch eine dunkle Höhle zu sehen. Die Außenwerbung des türkischen Brötchenbäckers ist abgerissen und ein hässlicher Fleck auf der ansonsten frischgestrichenen Fassade ist zu sehen. Der Eigentümer (Vermieter) hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, nach dem Farbton anzufragen. Wenn sich niemand darum kümmert, bleibt es so und alles sieht verwahrlost aus. <strong>Rücksichtslos. Gedankenlos</strong>.</p>
<p><strong>Das Gesundheitsamt wurde von Hausbewohnern informiert</strong>. Es ist nichts passiert. Wahrscheinlich war alles gesund. Oder ist der Gewerbeaußendienst zuständig? Der Berliner nennt das &#8222;<span style="text-decoration: line-through;">Anscheißeritis</span>&#8222;, Behörden werden eingeschaltet, die Gewerbetreibenden haben es nicht einfach. Was ist besser? Ein leer stehendes dunkles Loch (vormals Laden) oder ein mit Liebe zum Detail betriebenes, zukunftsträchtiges Gewerbe? Die Schaufensteranlagen sind in die Jahre gekommen, an fast jedem Gewerbe hängt ein Vermietungsschild, es ist zum Haare raufen. <strong>Die Zeiten sind blutleer, phantasielos und von Kreativität keine Spur</strong>.</p>
<p><strong>Frau Fitter (* Name geändert) empfindet große Unzufriedenheit</strong> mit der ganzen Gegend und wie sie sich entwickelt. Sie versucht, im Hause Stimmen zu fangen für eine bestimmte, feste Vorstellung davon, wie man diese Zustände verbessert. Dass sie tiefe Kenntnisse davon besäße, wie das wirklich zu bewerkstelligen ist, kann man nicht sagen. Allerdings sind alle guten Willens, und wenn Frau Fitter nörgelt, geht es in erster Linie darum, einmal aufmerksamer zuzuhören als bisher, Gehör zu (ver)schenken, Aufmerksamkeit, vielleicht kommen wertvolle Anregungen?</p>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat lädt Verwalter, interessierte Wohnungseigentümer</strong> der Anlage und insbesondere Frau Fitter zu einer Art außerparlamentarischen Wohnungseigentümerversammlung an Ort und Stelle ein. Sie findet in der Wohnung im Dachgeschoss der einen von mehreren Verwaltungsbeiräten statt. Es gibt Käsewürfelchen mit Weintraube auf Holzspieß und in Stücke geschnittene Schinkenknacker, dazu Weißkäse mit Kräutern, Wasser, Tee, Kaffee, Bier &#8211; allerdings ist gerade Fastenzeit. Es kommen ein paar Wohnungseigentümer gern. Andere haben gesagt, sie kämen nicht, denn das sei ja die Meckerecke, sie seien zufrieden. Andere wiederum kommen, um dem Meckern etwas Konstruktives entgegen zu halten. Eingangs ist es schon erwähnt: Yin und Yang geben sich die Klinke in die Hand.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Am Ende des Abends fassen die Sitzungsteilnehmer zusammen</strong>, in Stichworten:</p>
<ul>
<li><strong>So schlimm ist das doch alles gar nicht</strong>, und</li>
<li><strong>diese Art von Schwierigkeiten</strong> mit dem Winterdienst, das ist ein berlinweites Problem,</li>
<li><strong>eine Versammlung soll routineartig</strong> bis Ende April durchgeführt werden.</li>
<li><strong>Klar ist, dass die Winterdienstfirma</strong> diese Saison noch arbeitet, aber dann werden die Vertragsbeziehungen zu ihr komplett totgeschossen.</li>
<li><strong>Es ist Fastenzeit, das ist die Zeit, Körper, Seele und Geist zu reinigen</strong> und von schlechten Gedanken zu befreien.</li>
<li><strong>Nicht sämtliche Schlechtzustände des Lebens</strong> sind auf das individuell zuzuordnende menschliche Versagen (innen) zurückzuführen, manches hängt sogar und nur (Beispiel) vom Wetter ab, also vom Außen.</li>
<li><strong>Im Zusammenhang mit dem Zusammenwohnen von Menschen</strong> in Mehrfamilienhäusern ist es gefühlt mehr ein Geben und Nehmen, als ein Hauen und Stechen, um miteinander klar zu kommen. Ein Hauen und Stechen, auf wen auch immer (Sündenbocktheorie) ist nicht angezeigt. Alles was ist, lässt sich mit Yin und Yang zerreden, analysieren und zu einem neuen Besseren wieder zusammenfügen: Bewohnerzufriedenheit, Aufgeklärtheit, innere Ruhe und Gelassenheit.</li>
</ul>
<p><strong>Und schade, dass Frau Fitter, die Beschwerdeführerin, selbst gar nicht gekommen ist</strong>. Sie hat, was das betrifft, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">kommunikationsfreie Zeit</a> für diesen Abend eingeplant. Denn diese Sitzung, die außerparlamentarische, die hatte der schriftführende Vorsitzende des Verwaltungsbeirats sozusagen eine Premium-WEV (Wohnungseigentümerversammlung) genannt. Auch wenn es diesen Begriff bis dahin gar nicht gab. Irgendwie fühlt man: diese Art Exklusivveranstaltungen wird es nicht nochmal geben. Premium-WEV: Der Begriff hat eine Halbwertzeit und ein schnelles Verfalldatum. In Zukunft werden diese Art Sitzungen wieder anders genannt und der Kreis der denkbaren Teilnehmer wird nicht mehr automatisch ausgeweitet werden. Zukünftig nennt man das wieder eine &#8222;ganz gewöhnliche Verwaltungsbeiratssitzung&#8220;, und die wird nur aus wichtigem Anlass einberufen. Der Verwaltungsbeirat fühlt sich dem &#8222;Prinzip Melitta&#8220; verpflichtet: Er wird die Gesprächsinhalte künftiger Sitzungen vorfiltern, wie die berühmt gewordene Filtertüte mit dem Melittamann. <strong>Auch der hat stets freundlich dreingeblickt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Filosofische Ansätze: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/page/2/?s=fisch" target="_self">mehr davon</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Legasthe<strong>nie</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Philosoph" target="_self">Der Philosoph</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Auf der Suche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Winterdienst" target="_self">nach Winterdienst</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Wenn ein &#8222;persona non grata&#8220; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">mit der Gesamtsituation unzufrieden</a> ist (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Für die Beurteilung hilfreich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/gute-idee-das-votum-ei/" target="_self">Das Votum-Ei</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Warmup einer Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">Manna manna und rote Rosen regnen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:08:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben und Kröten schlucken, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters ... <a title="324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6682010/" aria-label="Mehr Informationen über 324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5452" title="Ein Freund, ein.guter Freund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg" alt="Ein Freund, ein.guter Freund" width="450" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund-300x116.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube</span></p>
<p><strong>Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben</strong> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/schildkroten-und-krokodile/" target="_self">Kröten schlucken</a>, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters gehört es, einen Hausmeister zu &#8222;beschaffen&#8220;, bzw. diesen anzustellen, bzw. <strong>eine geeignete Firma zu beauftragen</strong>.</p>
<p><span id="more-5451"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Das Leben der anderen...</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Zu den weiteren wesentlichen Obliegenheiten muss unbestreitbar auch gehören</strong>, Szenarien voraus zu bedenken, die im &#8222;Falle eine Falles&#8220; anstehen, wenn ein Rohr platzt oder ein Dach undicht ist. Kurz muss für Notfälle vorgesorgt werden.  Denn alles andere hatten wir hier schon: beispielsweise <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Leichen im Keller</a>. Geschichten, die dies Leben schrieb. Der Verwalter ist der Organisator eines besseren Wohnens und damit dieses sichergestellt ist, <strong>sind eine Vielzahl von Fragen zu berücksichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Für die Sicherstellung guter Objektbetreuung muss der Verwalter</strong> verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Leistungskataloge sind aufzustellen, Kriterien sind nicht nur zu benennen, sondern es muss auch deren Einhaltung überwacht werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Und dann ist da noch dieser Freund des einen Eigentümers</strong>, der sich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/prognose-wohnungseigentum/" target="_self">in Hartz IV befindet</a>. Die beiden kommen vor einer gewissen Zeit auf die Idee, ihn selbständig zu machen, zu dieser Zeit nennt man das eine Ich-AG. Das Vorhaben ist denkbar einfach. Er macht sich selbständig als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/telefonterror-die-gebaudereinigungsfirma-lasst-anrufen-von-notlugen/" target="_self">Hauswartservice</a>, für Gartenpflege, Kleinreparaturen und dergleichen. Und der Wohnungseigentümer, der auch Verwaltungsbeirat ist, verspricht ihm &#8222;als Deckungsstock&#8220; des neu zu gründenden Unternehmens die Wohnanlage Xy-Straße (* Name geändert) in Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz.</p>
<figure id="attachment_43" aria-describedby="caption-attachment-43" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></a><figcaption id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text">Psycho-Logik</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Beauftragung des guten Freundes</strong> schon mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Zuerst wird dem Verwalter gesagt, er möge die bis dahin untadelig arbeitende Gebäudereinigungsfirma kündigen. Schon das gefällt einigen im Haus nicht. Die Firma hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Währenddessen muss der Verwalter einen umfassenden Leistungskatalog schriftlich entwerfen, bzw. aufstellen. Auch das ist schon im Ansatz ungewöhnlich. Denn was an Leistung abzufragen gewöhnlich gefragt ist, das gehört schlicht bei jedem anderen Unternehmen zum Portfolio eigener Leistungsbeschreibungen, Angebotstexte und muss attraktiv sein. Ist es nicht lesbar, ist es unverständlich, wird die angebotene Leistung nicht transparent, bekommt ein &#8222;Hauswartsfritze&#8220; schlicht den Auftrag nicht. <strong>Der Bessere ist immer der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Hinzu kommt ein &#8222;permanenter Wille&#8220;, mit Leichtigkeit jederzeit wieder wechseln zu können</strong>. Kurze Kündigungsfristen und bei beanstandungswürdiger Leistung schlicht der Vollzug. Der Verwalter ist zwar nicht mehr wie früher als &#8222;des Teufels General&#8220; unterwegs, im Gepäck immer weiße Glaceehandschuhe, die zu Testfahrten mit den Fingern auf dem angestaubten Treppengeländer genutzt werden. <strong>Aber theoretisch ist natürlich auch das denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings nicht im hier dargestellten Fall</strong>.</p>
<p><strong>Hier kommt weder das unternehmerische Konzept vom Auftragnehmer</strong>, der eine nüchtern zu bewertende Dienstleistung anbietet, gut oder schlecht, preiswert, billig oder auch das Gegenteil davon. Die Unternehmensgründung erfolgt durch den unfreiwillige Amtshilfe leistenden Verwalter der Wohnanlage. In den ersten zwei Jahren hat es damit sein Bewenden. Zwar ist die Leistung im Vergleich zu vorher definitiv nicht besser geworden, aber man kann vieles hinnehmen. Dazu gehört auch das Beschwerdemanagement. Insbesondere in den Bereichen, in denen turnusmäßige Intervalle in längeren Zeitabschnitten anstehen, kommt es schon zu Beanstandungen. Die Eigentümer besprechen auf einer Versammlung, ihn nicht hinauszuwerfen. Zwar ergeben zwischenzeitlich eingeholte Alternativangebote, dass der Mann nicht mehr <em>wenigstens</em> preiswerter ist. Denn er hat inzwischen Fuß gefasst. Das Finanzamt hat ihn inzwischen auch mehrwertsteuerpflichtig gemacht. Die Wohnungseigentümer zahlen inzwischen 19% mehr für dieselbe Leistung. Ein Einsparpotenzial, das ursprünglich bestand, die Steuerlast des Neugründers, ist dahin geschmolzen &#8222;in alle Üblichkeit&#8220; und im Vergleich zu anderen Mitbewerbern.</p>
<p><strong>Er soll jetzt Rapporte entwickeln, berichten, dass er den halbjährigen Turnus</strong> am &#8230;.. um &#8230;.. Uhr eingehalten hat und die Leistungsnachweise Herrn &#8230;.(egal)&#8230;. zur Abzeichnung vorlegen, bzw. den Leistungsnachweis der Rechnung beifügen.</p>
<p><strong>In der letzten Woche kommt es zu folgendem Fall</strong>:</p>
<figure id="attachment_5456" aria-describedby="caption-attachment-5456" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5456 " title="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg" alt="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" width="300" height="84" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg 447w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5456" class="wp-caption-text">Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Mieter eines Wohnungseigentümers ist verstorben</strong>. In dessen Wohnung lässt die Schwester Helfershelfer gehen, die sie leer räumen. Zeitgleich ist im Haus das Wasser abgesperrt worden, damit ein Rohrbruch beseitigt werden kann. Die Helfershelfer oben in der Wohnung wollen offenbar Wasser trinken. Einer dreht den Wasserhahn ganz auf, scheitert bei der Wasserentnahme und vergisst, den Wasserhahn wieder zuzudrehen. Als die Helfershelfer weg sind, strömt das inzwischen wieder angestellte Wasser in Strömen ins Ausgussbecken und dann auch deutlich hörbar auf den Badfußboden. Es droht ein kollateraler Wasserschaden. Niemand weiß, wo die Schlüssel zu der Wohnung sind. Nach längerem Hin und Her beschließt der unmittelbar darunter wohnende Wohnungseigentümer, einen Schlüsseldienst zu holen, der die leergeräumte Wohnung notöffnet. <strong>Der Wasserhahn wird abgedreht</strong>.</p>
<p><strong>Im Zeitpunkt seiner Entscheidungsfindung im Hause erreicht er gegen 16:30-16.45 Uhr den Verwalter nicht</strong> auf dessen Durchwahl, da dieser im Außendienst anderswo ist. Es entspinnt sich eine Art Vorwurfshaltung gegenüber der Verwaltung, die nicht erreichbar gewesen sei, wenn sie dringlich gebraucht worden wäre. Die Verwalterin weist höflich darauf hin, dass sie keinen 24-Stunden-Erreichbarkeits-Notdienst habe und dass man das ggf. mit dem Hauswart besprechen sollte. Ersatzweise sollten sich in der Wohnanlage ein/zwei Personen bereiterklären, eine Art <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/notfall" target="_blank">Notdienstliste</a> in Verwahrung zu nehmen, <strong>um in solchen Notfällen handeln zu können</strong>.</p>
<p><strong>Das bringt wieder und zum wiederholten Mal den Verwaltungsbeirat</strong> und Freund Herrn Wichtig (* Name geändert) auf den Plan. Er wähnt einen neuerlichen Angriff auf seinen Freund, den inzwischen langjährigen Unternehmensneugründer Herrn Erheblich (* Name geändert).</p>
<p><strong>Der Vergleich allerdings zeigt: Es liegen vergleichbare Angebote vor</strong>, und eine Mitbewerberfirma, die unter gewöhnlichen, vergleichbaren Umständen den Auftrag bekommen hätte, hätte für dasselbe Salär, dass der Freund, der gute Freund, erhält, auch einen 24-Stunden-Notdienst &#8222;inklusive&#8220;, mit technischen Hausbetreuern, die in Notfällen binnen dreißig Minuten persönlich in der Wohnanlage eintreffen. <strong>Der Bessere ist der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Die Sache befindet sich jetzt in offener Diskussion</strong>. Die Verwalterin fühlt sich angegriffen aus irrationalen Gründen, die allein und ausschließlich auf sachfremden Erwägungen wie Freundschaft, Protektionismus und Schirmherrschaft für eine insgesamt nicht stimmige Betreuungsleistung des Freundes und Hauswarts Herrn Erheblich beruhen. Da man sich aber grundsätzlich mag, auch die Verwalterin mag die jahrelang ans Herz gewachsenen zwei Verwaltungsbeiräte der Wohnanlage in Lankwitz sehr und versteht sich sonst mit diesen gut. Unter diesen Umständen spricht man die Dinge nicht aus, man nennt sie nicht beim Namen. Die richtige Entscheidung wäre es jetzt, den Hausbesorger entweder zu absolut vergleichbarer Leistung und einer neuen Leistungsbeschreibung zu verpflichten, wie am Markt tätigen Mitbewerber, oder ihn zu verabschieden und einen &#8222;Besseren&#8220; zu nehmen. Richtig ist nur das: eine unbestechliche Auswahl des geeigneten, nicht befreundeten Bewerbers um einen fachlich-sachlich guten Bewerber, der unter vergleichenden Kriterien jeder Überprüfung standhält. Das Geschäftsmodell Eintagsfliege beerdigen, das Modell Langfristigkeit lebe hoch. Unbestechlichkeit ist ein guter Berater. <strong>Zum Modell Freundschaft gehört sogar u.U. sogar, den eigenen Freund niemals in diesen geschäftlichen Dingen entgeltpflichtig zu beschäftigen. Mit Absicht! Wir arbeiten an diesem Gedankengang weiter</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Freund, ein guter Freund: zu unserer Überraschung stellt sich im Vergleich der Aufnahme von 1930 zu 2006 (unten) heraus, dass der Begriff Freundschaft auch heute noch unverändert dargestellt wird. Den größten Schatz, den&#8217;s gibt, mit anderen weniger befreundeten Menschen zu teilen, käme hiernach wohl gar nicht in Frage. Und ein freundschaftlicher Rat: Hände weg von Vorzugshandlungen einem persönlichen Freund gegenüber, der allein dadurch dann in eine ernstliche Bredouille käme. Mit anderen, die weniger befreundet sind und anstatt Freundschaft zu sagen, echte Leistung meinen! Die Anderen.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Max Rabe, Peter Lohmeier, Heino Ferch &#8211; Berliner Waldbühne &#8211; via Youtube</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Kommt schon mal vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Freundschaft" target="_self">Freundschaft auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Kommt leider auch vor und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">wird mit Compliance bekämpft</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Keine Eintagsfliege: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6052010/" target="_self">Die Fa. Soundblocker in Neukölln im Kampf gegen Lärm</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Recherche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gesch%C3%A4ftsmodell" target="_self">zu Geschäftsmodellen</a></span></li>
</ul>
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		<title>250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:05:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: ... <a title="250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="179" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px" /></strong></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube</span></p>
<p><strong>Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: das Ziel. In denen es um etwas geht, was von einem menschlichen Standpunkt aus zweitrangig ist. Entscheidender erscheint uns, dass wir gesund sind und unsere begrenzte Lebenszeit nützlichen, schönen Dingen zugewendet ist, besonders wenn wir glauben, dass die Lebenszeit von vornherein begrenzt ist. Die inzwischen aufgelöste, etwas schräge Berliner Band </strong><a title="externer Link" href="http://www.knorkator.de" target="_blank"><strong>Knorkator</strong></a><strong> (1994-2008) hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Wir werden alle sterben! Den Kopf frei bekommen von Zwängen und wirtschaftlichen Sorgen, dass es uns gut geht. Und doch streiten manche wie die Kesselflicker vor Gericht. Das sind oft Menschen, denen etwas abhanden gekommen ist: Lebensglück</strong>.</p>
<p><span id="more-4359"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Sie sind passiv und aktiv an Gerichtsklagen beteiligt und das macht ihnen nicht einmal Angst</strong>. Einmal weil sie etwas wollen, das sie freiwillig nicht von den Anderen bekommen, weil ihnen menschliche Größe fehlt. Rechtschaffenheit, ein reines Herz und Integrität sind Voraussetzung für Akzeptanz. Sie aber werden nicht akzeptiert, und das wurmt sie. Sie gelten in diesen Bereichen als äußerst ungelenk, ja untalentiert. Kläger klagen manchmal nicht nur sich selbst an, ohne es zu merken, sondern im Zweifel Beklagte als Stellvertreter ihres eigenen, verlustig gegangenen Lebensgefühls. Mit der ins Feld geführten Klage wollen sie ihren Schmerz über die Sinnlosigkeit ihrer Existenz und ihre innere Leere bekämpfen, wofür sie Stellvertreter benötigen. Den zerren sie vor Gericht und nötigen ihm damit Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Gusto auf. Endlich werden sie wahrgenommen. Das ist eine persönliche Grenzüberschreitung frei von Achtung, Respekt und sozialverträglichem Miteinander. <strong>Eine Kommunikationsstörung</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Knorkator &#8218;Wir werden alle sterben&#8216; (via youtube)</span></p>
<p><strong>Grenzüberschreitungen, Quälereien, ständige Perfidie</strong>: Solche Menschen müssen manchmal (aktiv) verklagt werden, als Beklagte, weil sie in die Rechte anderer (zu) empfindlich eingreifen. Sie sind verantwortungslos in einem sozialen Kontext, weil sie es ablehnen, Verantwortung für ein friedliches Miteinander zu übernehmen und beherzt dafür Position beziehen. Sie überschreiten (teils ständig) <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">Benimmgrenzen</a> und lassen imaginäre Muskeln spielen. Sie verkennen dabei, dass Gerichte Probleme <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">niemals lösen</a> und dass selbst gewonnene Rechtsstreite niemals etwas Sinnvolles folgen lassen. Dass nämlich Gesetze im Wesentlichen Lücken aufweisen, darüber wurde <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">hier auch schon mal berichtet</a>. Sie denken als Kriegsherr in den Kategorien von Obsiegen, Niedermachen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">Machtausübung</a>. Allerdings ist der Mächtige in den Persönlichkeitsgrenzen der Anderen kaum dazu berechtigt und daher müssen die Gerichte Stellvertretergefechte ertragen, die der Regent ins Feld führt, um den Gegner niederzukämpfen. Dass sie die Gerichte anrufen, ist ein Zeugnis ihrer eigenen Unfähigkeit, sich zur rechten Zeit zu artikulieren, Dinge ins Gespräch zu nehmen und einen Konsens zu finden, der auf Gemeinsamkeit beruht. <strong>Manche reden nicht mit anderen, weil ihr Selbstwertgefühl beschränkt ist</strong>.</p>
<p><strong>Von einem Kläger können wir bspw. berichten</strong>, der ergeht sich inzwischen -soweit Anwaltslosigkeit noch erlaubt ist-  in seinen ausufernden Schriftsätzen immer in Dubletten von Wörtern, Begriffen und Argumenten einer prozessualen Scheinwelt, die er andernorts, in anderen Zusammenhängen, aufgeschnappt hat. Aber es sind und es bleiben Kopien aus anderen Zusammenhängen und das man fremde Sachverhalte aus anderen rechtlichen Welten schablonenhaft auf jeden weiteren rechtlichen Vorgang übertragen kann, liegt nicht auf der Hand. Durch die Verwendung von Begriffen will er sich zeigen, männlich, und darlegen, dass er niemals aufgeben wird, auch wenn weitere Verfahren noch so nutzlos sind. Er ist schon vor Jahren auf ein Pferd aufgesprungen, und er hat nun Angst, dass es ihn irgendwann einfach abwerfen wird. Dagegen kann er sich nur schützen, wenn er seinen Gegnern beweist, wie fest er im Sattel sitzt. &#8218;Gestern noch waren wir dicht am Abgrund, heute, da sind wir schon einen Schritt weiter&#8216;, frohlockt der Reiter, und weil er zurückschaut und nicht nach vorn, <strong>reitet er gegen die Wand</strong>.</p>
<p><strong>Kopien von rechtlich gehörten Argumentationsketten lassen sich nicht</strong> auf jeden x-beliebigen Sachverhalt nochmals in ähnlicher Weise übertragen. Niemals lässt die bloße Wiederholung von Fachbegriffen und hintergründigen Wortkonstrukten auf eine besondere Intelligenz oder Eloquenz des Verwenders schließen. Das Gegenteil ist der Fall. Wer abkupfert, ohne sich eigenes Wissen zu erarbeiten und dieses (richtig) anzuwenden, mutiert zum Clown und gibt sich der Lächerlichkeit preis. Denn die rechtliche Argumentation muss richtig auf den Sachverhalt angewendet werden, wenn sie Aussicht auf Erfolg haben will. Das Gegenteil davon, das sind lediglich &#8218;Lippenbekenntnisse&#8216;, die sich der Erwidernde argumentatorisch aneignet. Mangels eigener tiefsitzender Bildung glaubt er oberflächlich an ein Gewinnenkönnen durch bloßes Kopieren von Textfragmenten, die andere Menschen (in anderen Zusammenhängen) entworfen haben.</p>
<p><strong>Das Abkupfern fing er zunächst grafisch an</strong>: er kopierte die Briefbögen einer Anwaltskanzlei in Stil, Art und Aufbau und individualisierte sie mit seinen eigenen Lebensdaten. Er fand das lustig. Kein anderer hat darüber gelacht. Die Anderen wussten seit dem, dass er ein Idiot sein muss. Später tauchte ein Briefbogen von ihm als &#8218;Verwaltungsbeirat a.D.&#8216; auf, angelehnt an den Briefbogen des amtierenden Verwaltungsbeirats, und auf dem gefälschten Rechtsanwaltsbogen -Tätigkeitsschwerpunkt: Wohnungseigentumsrecht- schrieb er  Architekturstudent mit Tätigkeitsschwerpunkt Wohnungseigentumsrecht. Warum aber, so fragt man sich im Nachhinein, hat er dann alle Prozesse immer verloren? Richtig: es war ein juristischer Dadaismus, den er pflegte, eine menschliche Katastrophe und auch eine offensichtliche Lüge. Seine Kenntnisse vom Recht waren nicht einmal marginal. Er hatte sich noch niemals in seinem Leben Mühe gegeben, etwas von Grund auf zu erarbeiten, weder das abgebrochene Architekturstudium, noch der ins Feld geführte Tätigkeitsschwerpunkt, denn von beidem hat der Mann zu wenig Ahnung. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Gefährliches Halbwissen</a>. Aber auch: <strong>Nonstop Nonsens</strong>, in Anlehnung an eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nonstop_Nonsens" target="_blank">Fernsehserie</a> der Siebziger. Seit Dieter Hallervorden in Berlin-Steglitz <a title="externer Link" href="http://www.schlossparktheater.de/" target="_blank">ein Theater</a> führt, könnte er sich Hoffnung auf einen Platz in seinem Ensemble machen. Doch Hallervorden soll streng sieben, wenn&#8217;s ums Personal geht. Noch etwas anderes spricht gegen diese Idee: Hallervordens Nonsens hatte Kultcharakter und humorige Qualitäten. <strong>Das spricht gegen die Idee, unseren Protagonisten dorthin zu vermitteln</strong>.</p>
<p><strong>Aktuell fertigt er ellenlange Doktorarbeiten an</strong>, über mehrere Rechtsfragen, und dem äußeren Anschein nach, auch über die Frage, warum seit mehr als zehn Jahren <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">kein Wohngeld</a> für die Eigentumswohnung zu entrichten sei. Rechtliches Gedöns seitenlang: es heißt zur Überzeugung für ein hohes Gericht in Berlin, der Bundesgerichtshof habe schon früher entschieden, dass <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=WEG+%22zehn+Jahre+kein+Wohgeld+bezahlt%22&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">kein Wohngeld zu zahlen sei</a>, aus diesen oder jenen Gründen. Wohngeldbefreiungen allerdings kennt das Wohnungseigentumsrecht allerdings nicht für gutgelegene Eigentumswohnungen mit mehr 100 m² Wohnfläche, Heizungs- und Wasseranschluss und vielen weiteren Ausstattungsstandards. Er sagt, wenn seine Einheit zwangsverwaltet ist, dann zahlt ja der Zwangsverwalter das Wohngeld und <em>doppelt</em> will er nicht zur Kasse gebeten werden.</p>
<figure id="attachment_4836" aria-describedby="caption-attachment-4836" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4836" title="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg" alt="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." width="300" height="146" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg 644w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4836" class="wp-caption-text">Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht....</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Kasse von ihm auch nicht gefüllt worden</strong>. Der Zwangsverwalter zahlt das Wohngeld, weil der betreibende Gläubiger (in diesem Fall: die WEG) an den Zwangsverwalter Gläubigervorschüsse zahlt. Aus diesen Vorschüssen zahlt der Zwangsverwalter das monatliche Wohngeld. Und er -der betreffende Wohnungseigentümer- will jetzt dem Gericht beweisen, dass er selbst daher kein Wohngeld zahlen muss. Wozu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">das führen kann</a>. Unfreiwillig erinnert uns diese Argumentation an Hütchenspieler aus dem Kosovo, die es immer schaffen, das Geldstück unter diejenige Blechtüte zu zaubern, auf die man auf gar keinen Fall tippen würde. Nicht nur ein bisschen ist das Hütchenspiel sein Steckenpferd. Oder sind es Taschenspielertricks? Von einem anderen Rechtsanwalt und aus Blogartikeln im Internet hat er &#8218;gelernt&#8216;, was das Wort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">Rabulistik</a> inhaltlich bedeuten soll. Das wirft er jetzt dem Rechtsanwalt vor, der die offenen Wohngelder gegen ihn einklagt. Rabulistisch ist die Zahlungsklage <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/gewusst-wie-gewusst-warum/" target="_self">nun wirklich nicht</a>, wenn Wohnungseigentümer bereits seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld bezahlen und nichts unversucht lassen, den durch ihre Nichtzahlung entstandenen Schaden noch zu vergrößern.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">(Berühmtes Rhabarbergedicht via Youtube)</span></p>
<p><strong>Eine andere Art von rechtlichem Rhabarber</strong> ist sein ständiges Lamento, die Schuld- und Sündenbocktheorie. Er wird die Welt nicht umdrehen: er ist und bleibt das schwarze Schaf, gleich wie viel er noch -in querulatorischer Weise- Juristen versucht, vor seinen Wagen prozessualer Dialektik zu zerren. Rabulistik meint ja genau das: in einem vollkommen abwegig und aussichtslos erscheinenden Punkt Recht behalten zu wollen.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-67" title="Wissen ist Macht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<strong>Vor kurzem hatte er eine Koalition der Gleichgesinnten gegründet</strong>, mit einem alten Mann, der kaum noch laufen kann, aber gerne streitet. Der alte Mann und das Meer, ein Sargassosee von Prozessen, Verfahren, Vorgängen, und zwei beauftragte Rechtsanwaltsbüros im Auftrag ihres Herrn: Der eine der zwei Anwälte spricht davon, dass die Verfahren des Alten schon einen ganzen Schrank mit Akten füllen. Was er nicht sagt: er hat sehr gut dran verdient. Der Alte hat Moos und jetzt auch diesen törichten Helfershelfer. Schuld an allem, so sagen die zwei unabhängig voneinander tätigen Rechtsanwälte des Alten, ist immer der Ehemann der (beklagten bzw. klagenden) Ehefrau und Wohnungseigentümerin, von dem sie inzwischen manchmal fälschlich behaupten, er sei der Stiefsohn seines Vaters, eines weiteren Eigentümers. Der sei ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spiritus-rector/" target="_self">spiritus rector</a>, schalte und walte, obwohl nicht Miteigentümer, immer ganz allein und im eigenen Belieben gegen die Interessen aller anderen Parteien, auch der Ehefrau und des <span style="text-decoration: line-through;">Stief</span>vaters. <strong>Eins ist klar: Wenn Anwälte solchen Käse schreiben</strong>,<strong> haben sie zur Sache zu wenig zu sagen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Mangel an Argumenten inhaltlicher Art</strong>, es sind Rechtsstreitigkeiten in einem ominösen Gedankengebirge mit Sündenbock-Aspekten und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/erbittertes-freund-feindenken-ist-im-anwaltsberuf-ein-schlechter-berater/" target="_self">Stellvertreter-Theorien</a>. Der Sündenbock hält als Stellvertreter dafür her, dass den zwei Anwälten gute Argumente wohnungseigentumsrechtlicher Art fehlen. Dass ihre Klagen abstrus sind, merkt der Alte nicht, und so verdienen beide Anwälte weiterhin gut. Und der Pferdereitsportler oben reitet mit auf dieser Welle und wildert in <span style="text-decoration: line-through;">Feuchtgebieten</span> Sümpfen. Beteiligt sind an Rechtstreitigkeiten immer die Parteien selbst, und Sündenböcke, das können Ehemänner oder Ehefrauen sein, Strohmänner, Strohfrauen, Habenichte, pleite gegangene Pleitiers und so weiter und so fort.  Indem der Sündenbock als Stellvertreter herhalten muss, wird den eigentlichen Beteiligten die eigene Lebensgrundlage aberkannt. Sie geraten in die Rolle von Marionetten aus der Augsburger Puppenkiste. An den Fäden zieht der Drahtzieher, <a title="externer Link" href="http://www.das-schwarze-schaf.com/html/schwarzes_schaf_melden.html" target="_blank">das schwarze Schaf</a>, der Sündenbock.</p>
<p>Wikipedia bringt es sehr gut auf den Punkt, vor allem im letzten Halbsatz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Als <strong>Sündenbock</strong> wird ein Mensch bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt. <strong>Tatsächliche Schuld spielt dabei keine Rolle</strong>.&#8220; (ergänzende Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was für Dummköpfe</strong>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:16:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er gehört ganz unbestreitbar nicht zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ... <a title="203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/" aria-label="Mehr Informationen über 203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<p><strong>Er gehört ganz unbestreitbar nicht</strong> zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ihn Bescheid, denkt er.</p>
<p><strong>Doch jetzt ist Weihnachten</strong> und seine Mutter hat ihm was geraten, damit er in einem langfristig angelegten Streit noch Punkte auf dem eigenen Wohlverhaltenskonto verdient. Er hat es weitgehend so geschrieben, wie es Mama von ihm verlangt hat. Sogar ohne Schreibfehler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vor ein paar Jahren wurde er Vater</strong>, doch seine Tochter wohnt inzwischen anderswo: in einer richtigen Familie, in  der es warm ist und reich an sozialen Kontakten in Berlin-Steglitz. Sie ist da gut aufgehoben. Ganz anders er. <strong>Mike Manteciori</strong> (* Name geändert) hat seinen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank">human factor</a> so gut wie gar nicht im Griff. Im Moment lebt er so ein bisschen in einem Provisorium. Mike muss einen Weihnachts-Wunschzettel geschrieben haben an den lieben Gott und der hat ihn gefragt, ob er sich 2010 verändern möchte? Dazu gehört erneut ein Umzug, diesmal zurück ins Grüne. Gut, letztes Wochenende war er mit seiner Neuen schon in der Wohnung Maße nehmen, in die er jetzt einziehen will. Mama hat auch da geholfen. <strong>Beim Messen</strong>.</p>
<p><span id="more-4475"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird er diesmal alles besser machen</strong>? 2009 war irgendwie kein gutes Jahr. Er ahnt instinktiv, dass er sich nun mal für etwas entscheiden muss. Seine neue Perle, beispielsweise. Er fühlt, er hat keine Wahl, er muss sich bewusst für sie entscheiden. So wie bisher kann er auf gar keine Fall weiter machen. Es ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, es wurden Verletzungen zugefügt. Weihnachten würde eine gute Gelegenheit für einen neuen Anfang sein.</p>
<p><strong>Er schreibt der Kindesmutter einen elektronischen Kurzbrief und sagt, er habe ein Weihnachtsgeschenk für die gemeinsame Tochter. Er würde es gern am Heiligabend mittags um 12 Uhr vorbeibringen. Ob das in Ordnung sei? Auch das ein Weihnachts-Wunschzettel, diesmal an die Kindesmutter und nicht an den lieben Gott, an den er nicht glaubt.</strong></p>
<p><strong>Das wäre es vielleicht schon</strong>, denkt sie nach. Wenn da nur nicht so unendlich viel vorgefallen wäre, allein nur 2009. Es ist viel gewesen, viel zu viel. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat er mit einem Immobilienmakler telefoniert und gesagt, erst werde er den Xy fertig machen und dann sei sie dran, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes. Sie ist wie Xy in Ungnade gefallen bei ihm, hat nicht so gespurt, wie er es von diesen <span style="text-decoration: line-through;">Frauen</span> Menschen erwartet. Oder auch von jedem anderen Menschen, insbesondere von Frauen. Er hat sie verfolgt, mit Bremsspuren vor ihrem Wochenendgrundstück, mit Haut und Haaren. Er hat ihr nachgestellt, versucht, alles rauszubekommen, jedes Detail. Sein Vater ist ein ganz großer Stratege, und der hat ihm Tipps gegeben. In seine ehemalige Wohnung hat er vorübergehend sogar einen Ex-Häftling einziehen lassen, hat die Kindesmutter vor Gericht gesagt. In eine Wohnung mit einem Häftling drin, hat sie gesagt, da will sie ihre Tochter nicht schicken.</p>
<p><strong>Und jetzt dieses Weihnachtsgeschenk</strong>, ohne jede Vorwarnung und aus heiterem Himmel? Er hatte nicht einmal ein Geburtstagsgeschenk gebracht, keine Karte, kein nichts. Steht er jetzt unter psychologischer Beratung? Wie kommt der Sinneswandel? Ist es eine große, menschliche Geste?</p>
<p><strong>Ein kurzer Augenblick will an das Gute in jedem Menschen glauben</strong>, an Wahrheit, Aufrichtigkeit, Zuversicht in die Besserung eines jeden Menschen. Doch dann kommen die Erinnerungen zurück an die gemeinsame Zeit. Es stellen sich Zweifel ein, zuerst ganz leise, und schließlich immer drängender. Nein, er hat damals die Beziehung geführt, wie man eine Beziehung nicht führt. Doppelleben. Lauter Geheimniskrämereien, versteckte Kontoauszüge, Zugänge zu Single-Plattformen und heimliche weitere Kontakte mit anderen Frauen. Es war, als brauchte er ständig neue Bestätigung dadurch, dass er sich durch verschiedene Betten schlief. Sein Blick auch heute nie direkt und ruhig in die Augen schauend.</p>
<p><strong>Ist allerdings nicht irgendwann</strong> einmal in jeder noch so verkrachten Existenz ein Fünkchen Hoffnung? Sie glaubt, seinen wirklichen Veränderungen stünden seine gesellschaftlichen Verhältnisse im Weg. Seine Eltern, beispielsweise. Die eine zu dominante, fast beherrschende, nein, herrschende Rolle spielen. Seine Eltern, denkt sie, sind seine Strippenzieher, die ihm überhaupt erst eingetrichtert haben, zu Weihnachten 2009 müsse es &#8218;menscheln&#8216;, das gäbe Punkte vor Gericht. Die Kindesmutter glaubt nicht an Läuterung, an vorgespiegelte Eindrücke, an Weihnachtsgeschenke, die seine Eltern ausgesucht und bezahlt haben, nur um vor Gericht zu punkten. <strong>Mike M</strong>. soll vor Gericht den liebenden Vater geben, der für ein regelmäßiges Umgangsrecht auch den Gang nach Canossa nicht scheut, direkt zum Wohnort der Kindesmutter aufs Grundstück in Berlin-Steglitz. Es ist gar keine Frage: Wo sie wohnt, hat sie ein umfassendes Hausrecht und sie kann und will das nicht aufweichen für jemanden, der aus heiterem Himmel den Weihnachtsmann gibt. Sie will das Geschenk in einer so verfahrenen Situation auf gar keinen Fall annehmen. Zuallererst findet sie den Gedanken abwegig, ihn als Treppengast zu empfangen am eigenen Wohnort.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er hat sie (früher) geschlagen, er hat sie (vor kurzem) noch fertig machen wollen</strong> und nun dies? Es steht fest: Beide brauchen jetzt Beratung. <strong>Er</strong> muss ein langfristiges Konzept der richtigen, kleinen Schritte einüben und -vor allem- verinnerlichen. Selbst daran zu glauben und fest auf einen Weg kommen, von dem es kaum noch ein Zurück gibt. Nachhaltigkeit. <strong>Er</strong> muss vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, den Häftling nachhaltig rauswerfen aus seiner Wohnung, aus seinem derzeitigen Provisorium ausziehen, Frieden mit den Nachbarn schließen, seine Eltern, die das alles anstiften, zurückpfeifen und in ihre altersbedingten Schranken weisen. Wenn <strong>er</strong> umgezogen ist, so denkt sie in einem Anflug guter Gedanken, zurück an seinen letzten Wohnort, eine Etage tiefer, in die größere von zwei Eigentumswohnungen, kann er sich aufrichtig um Frieden und echte, gutnachbarschaftliche Beziehungen kümmern. <strong>Sie</strong> wird sich darüber berichten lassen, denkt <strong>sie</strong>. Ob <strong>er</strong> jetzt aufhört, ein Doppelleben zu führen? Ob <strong>er</strong> anfängt, mit den Nachbarn wie mit gleichberechtigten Menschen nebeneinander zu leben, deren Gefühle und Sorgen respektiert und deren Lebensleistungen? Ob <strong>er</strong> diesen abwegigen Gedanken aufgibt, seinen ehemaligen Nachbarn immer wieder aufzuoktroyieren, er werde ihnen schon zeigen, wo&#8217;s  langgeht, obwohl die das eigentlich gar nicht wissen wollen, nein, wovon seine früheren Nachbarn eine gänzlich andere, funktionierende Vorstellung haben?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a></p>
<p><strong>Um wieder ins Gespräch zwischen Kindesvater und Kindesmutter zu kommen</strong>, brauchen beide professionelle Hilfe. Oder einen Wink des Schicksals, der alles auf den Kopf stellt. <strong>Er</strong> muss lernen, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, <strong>er</strong> muss Mitgefühl entwickeln für erlittene Schmerzen. <strong>Sie</strong> muss lernen, vergeben zu können. Aber wie immer im Leben bedarf es dazu einer guten, bemühten Vorarbeit, vor allem einer ehrlichen. Das alles sind <strong>Gesichtspunkte</strong>, über die es sich lohnt, so kurz vor Weihnachten einmal nachzudenken. Vielleicht ist Weihnachten 2010 schon alles ganz anders? Niemand kann das vorhersagen, bis dahin steht der gesamte Vorgang insgesamt unter Beobachtung.</p>
<p><strong>Nein, er soll nicht kommen am Heiligabend</strong> um 12 Uhr mittags, sie wird ihm einen Weihnachtsbrunch zu nehmen empfehlen im <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24792-Brauhaus-in-Rixdorf-Berlin" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf</a>. Er soll sie Weihnachten (erst einmal) in Ruhe lassen. <strong>Rixdorf ist weit genug weg von Steglitz</strong>.</p>
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		<title>132-09 &#8211; Reichsbedenkenträger: Das Gebot von Demut, über drohende Majorisierungen nachzudenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 12:37:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Verwaltervertrags-Verhandlungen für eine Wohnanlage in Berlin-Prenzlauer Berg sind nun im Werden. Es geht darum, in der 2003 gegründeten WEG nun den ersten Verwalterwechsel einzuleiten, seit dem der Bauträger das Haus in einen bewohnbaren, guten Zustand brachte. Die Pakete sind so geschnürt, dass es einen Mehrheitseigentümer mit 750/1.000stel Miteigentumsanteilen gibt und ein paar weitere, die ... <a title="132-09 &#8211; Reichsbedenkenträger: Das Gebot von Demut, über drohende Majorisierungen nachzudenken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/es-ist-ein-gebot-der-demut/" aria-label="Mehr Informationen über 132-09 &#8211; Reichsbedenkenträger: Das Gebot von Demut, über drohende Majorisierungen nachzudenken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2506" aria-describedby="caption-attachment-2506" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Plakat_nulltoleranz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2506" title="Nulltoleranz bei Bedarf - keine Kompromisse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Plakat_nulltoleranz-215x300.jpg" alt="Nulltoleranz bei Bedarf - keine Kompromisse" width="215" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Plakat_nulltoleranz-215x300.jpg 215w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Plakat_nulltoleranz.jpg 468w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2506" class="wp-caption-text">Nulltoleranz bei Bedarf - keine Kompromisse</figcaption></figure>
<p><strong>Die Verwaltervertrags-Verhandlungen</strong> für eine Wohnanlage in Berlin-Prenzlauer Berg sind nun im Werden. Es geht darum, in der 2003 gegründeten WEG nun den ersten Verwalterwechsel einzuleiten, seit dem der Bauträger das Haus in einen bewohnbaren, guten Zustand brachte. Die Pakete sind so geschnürt, dass es einen Mehrheitseigentümer mit 750/1.000stel Miteigentumsanteilen gibt und ein paar weitere, die die restlichen 250/1.000stel besitzen. Nach all den Jahren Erstverwaltung haben sich auch Befindlichkeiten herauskristallisiert. Eine häufig anzutreffende in ähnlichen Konstellationen ist die Gefahr der Stimmrechts<strong>majorisierung</strong> (über drohende Majorisierung bei der Abberufung eines Hausverwalters <a title="externer Link" href="http://www.frag-einen-anwalt.de/Abberufung-der-Hausverwaltung---nicht-ordnungsgem%C3%A4sse-Verwaltung-__f5805.html" target="_blank">beispielhaft hier</a>).</p>
<p>Darüber -über die groe Macht von Mehrheitseigentümern- haben die Wohnungseigentümer gemeinsam nachgedacht. Konstruktiv. Und eine ganz brauchbare, konstruktive Klausel nachbeurkundet, die nun zum Gegenstand der Teilungserklärung erhoben wurde. Sie heißt wörtlich:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Beschlüsse der WEG-Versammlung mit finanziellen Auswirkungen, wie z. Bsp. über Verwaltervergütung, Reparaturen, Instandsetzungen u.ä. bedürfen der Zustimmung von mindestens 750/1.000 Miteigentumsanteilen. Die vorgenannte Bestimmung kann nur mit Zustimmung aller Wohnungseigentümer geändert werden.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Pardautz</strong>. Der (neue) Verwalter stellt sich gerade die Frage, wie das gelebt werden kann? Der Sinn der Klausel ist eindeutig, es ist nichts zu rütteln. Eine maßgebliche Miteigentümerin kommentiert die Klausel so: &#8222;Diese Einschränkung wurde ausdrücklich so gewollt. Ich denke, in ihr liegt auch viel positives Potential.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3923"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong></strong><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2302   " title="Die Chemie muss stimmen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg" alt="Die Chemie muss stimmen!" width="210" height="172" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen-300x246.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/chemiemussstimmen.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a></strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2302" class="wp-caption alignright" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Chemie muss stimmen!</dd>
</dl>
</div>
<p>Womit sie aus einem spirituellen Blickwinkel unbedingt Recht hat. Gar kein Zweifel. Der (neue) Verwalter daher als &#8218;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Reichsbedenkentr%C3%A4ger" target="_self">Reichsbedenkenträger</a>&#8218; (in Berlin übliche Bezeichnung eines Menschen, der die Dinge in Zweifel zieht, anstatt sie positivistisch anzugehen). Er gibt eine Gewinnwarnung heraus, angesichts der Umsetzbarkeit von Verwalterverträgen, die nicht nur lediglich Nebenbeiwerk sind, sondern die auf die tatsächlichen Regelungen der Teilungserklärung abheben.</p>
<p>Die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">filo-so-fische Frage</a> lautet: Ja, hat denn nicht eine jede Maßnahme ordnungsmäßigen Verwalterhandelns irgendwie auch finanzielle Auswirkungen? Vorliegend sind Beispiele aufgeführt, also findet eine von vornherein verständliche Abgrenzung zu weiteren Beispielen nicht statt. Klar liegt ein Potenzial allumfassender Bewohnerzufriedenheit mit stets einigen Eigentümerbeschlüssen grosser Sympathie vor. Es ist was von Demut derjenigen zu spüren, die sich auf gar keinen Fall mit den (kleineren) Einzeleigentümern anlegen wollen. Alles soll harmonisch festgelegt und einvernehmlich verstanden werden. Wir legen unsere Macht bewusst nieder (Stimmrecht) und proben den Kompromiss. Über den Kompromiss haben wir selbst schon viel geschrieben.</p>
<p><strong>Es ist, wie es ist, und es ist nicht mehr zu ändern</strong>. Die Klausel ist in der Welt. Ob sie erfolgreich ist, muss abgewartet werden. Die künftige Verwalteramts-Ausübung muss mit dieser Klausel leben, sich an sie halten und &#8218;in einem forschenden Sinne ertasten, wie die Klausel praktisch gelebt werden kann.&#8216; Immer im Hinterkopf behalten, dass sich Wohnungseigentümer auf solche Klauseln berufen können, gleich wie viel Sachverstand zu verschiedenen Themenschwerpunkten laufender Verwaltung sie haben werden? Mag sein, eine derartige Klausel führt zu einem Erfordernis, ständig Wohnungseigentümerversammlungen abhalten zu müssen. Mag sein, solche Klausel lebt sich im Alltag schließlich vollkommen unproblematisch, weil die Eigentümergemeinschaft in sehr guten Kommunikationsstrategien aufläuft. Alle Wohnungseigentümer geben freiwillig ihre Emailadressen her, sie werden in eine geschlossene Emailgroup reingetan, jeder erfährt so ziemlich alles, was tagtäglich abgeht. Nur manchmal, immer an solchen drohenden Streitpunkten, da meldet sich dann irgendein Eigentümer selbst mit einer Antwort zu Wort und sagt laut und deutlich: So nicht, liebe Verwalterin, aus diesen, jenen und welchen Gründen. Alle lesen mit. Der Eigentümer zieht schließlich seinen Einwand zurück, es ist wieder Einigkeit hergestellt. Oder er erhält seinen Einwand erst recht aufrecht.</p>
<p>Dann ist da Konfliktpotenzial und die Verwalterin muss um eine Auflösung im Beschlusswege nachsuchen. Unterlässt sie das mehr, als es nach den Umständen des Einzelfalls geboten ist, begibt sie sich in den Stallgeruch großer Angreifbarkeit. Vorbei die autokratischen Zeiten einer gutsherrenartigen Alleinmachtstellung der Verwalterin. Die WEG lebt echte Demokratie. Richtig: es ist jede Menge großes Potenzial drin, das man Hoffnung nennen kann. Nicht auszuschließen aber, dass auch Streit-Potenzial drin steckt.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> wird zu einem späteren Zeitpunkt über die tatsächliche Realität dieses überraschenden Gesichtspunktes echter, ständiger Mehrheiten berichten. Ob es sich bewährt hat? Bis dahin: abwarten und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/internationale/" target="_self">Tee trinken</a>.</p>
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		<title>117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/volker-semler-ist-rechtsanwalt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:46:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator) Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in dieser Sozietät. Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen ... <a title="117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/volker-semler-ist-rechtsanwalt/" aria-label="Mehr Informationen über 117-09 &#8211; Volker Semler ist Rechtsanwalt und Mediator &#8211; beides kann durchaus zusammenpassen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_1475" aria-describedby="caption-attachment-1475" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1475  " title="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg" alt="Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung" width="210" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/skuril_500x500_rechtsanwalt.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></strong></a><figcaption id="caption-attachment-1475" class="wp-caption-text">Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Die meisten Leute wollen streiten.&#8220; (Volker Semler, Rechtsanwalt, Mediator)</p></blockquote>
<p><strong>Volker Semler aus Berlin-Zehlendorf ist Rechtsanwalt</strong> und beschäftigt sich u.a. mit außergerichtlichem Konfliktmanagement professionell. Er ist Partner in <a title="externer Link" href="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/4_5.html" target="_blank">dieser Sozietät</a>.</p>
<p>Er hat einen seiner verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte auf den Beruf des Mediators gelegt. In diesem (etwas neueren) Tätigkeitsbereich sind Menschen unterwegs, die sich mit dem Lösen unüberwindlicher Konflikte zwischen Menschen befassen. Problemlösungen finden. &#8218;Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg&#8216;, so könnte der berufliche Ehrenkodex eines solchen Mediators lauten. Volker Semler erklärt das Entstehen von (zu weitgehenden) Konflikten so:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Konflikte treten auf, wenn die Bedürfnisse eines Menschen oder einer Gruppe nicht in dem Maße erfüllt werden, wie es nach der jeweiligen Vorstellung sein sollte. In Konfliktsituationen sind die Betroffenen der Auffassung, sie hätten aus diesem oder jenem Grund einen Anspruch und ein Recht darauf, von anderen Personen/Parteien etwas zu verlangen bzw. zu verweigern. Wenn die andere Partei entgegengesetzter Auffassung ist, besteht bei beiden Beteiligten eine Abweichung zwischen der subjektiven Vorstellung, wie ihre jeweilige Realität beschaffen sein sollte und wie sie tatsächlich ist.&#8220; (Quelle: Homepage Semler, <a title="externer Link" href="http://anwalt-semler.de/media.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3809"></span><strong>***</strong></p>
<p>Über derartige, scheinbar unüberwindbare Interessengegensätze hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> schon des Öfteren berichtet. Beispielsweise in den Interviews mit einem Stalkingopfer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">hier</a>. Dass daher Mediationsbemühungen nicht immer erfolgreich sind, liegt u.a. auch daran, dass die eine Seite etwas verlangt, was die andere Seite nach objektivierbaren allgemeinen Rechtsgrundsätzen niemals auf dem gerichtlichen Wege zugesprochen bekäme. Solche Dinge, unerfüllbare Forderungen von Laien, die in einem Rechtssegment vollkommen unerfahren sind, sind daher Elfenbeintürme von Forderungen, die von <strong>guten Mediatoren</strong> (aber auch <em>eigenen</em> Rechtsanwälten, die nicht Mediatoren sein dürfen, sondern Interessenvertreter) zurechtgestutzt werden müssen. Die Berufe des Rechtsanwalts und des Mediators liegen eigentlich gar nicht mal so weit auseinander, auch wenn man erst mal anderes denken würde.</p>
<p><strong>Es geht auch um die &#8218;innere Einstellung&#8216;</strong> von Rechtsanwälten, ihre eigene Berufsethik. Rechtsanwälte vertreten fremde Interessen gegen Bezahlung. Mandanteninteressen. Ein Mediator muss sich aber neutral verhalten. Ist, wer beides ausübt, einer, der im Rechtsanwaltsauftrag einigungsfähiger ist, als ein Rechtsanwalt, der von Mediation keine Ahnung hat? Weit gefehlt: Mediation gehört zu den Standespflichten von Rechtsanwälten. Nur vergessen das viele. Die Standesregeln des Rechtsanwaltsberufs sind dabei -und das wird immer wieder vergessen- eigentlich eher so gestrickt, dass es bei der Wahrnehmung berechtigter Interessen um &#8218;ausgleichendes&#8216;, konfliktlösendes Verhalten geht. Rechtsanwälte sollen ihre Mandanten so beraten, dass diese Lösungen ihrer Probleme erreichen. Anwälte, die immer nur Öl in bereits brennende Feuer gießen, werden dieser zentralen Standesverpflichtung nicht gerecht und schüren aus wirtschaftlichen Eigeninteressen die naheliegende Streitbeendigung im Vergleichswege. Nicht schlecht ist der Überblick in <a title="externer Link" href="http://www.kottmeier-steuerberatung.de/vorschriften/01fd1295d70b168d7.html" target="_blank">stichwortartiger Form hier</a>.</p>
<p>Mit wenigen, aber zutreffenden Worten veröffentlichen die Rechtsanwälte Janke &amp; Kloth Mäßigungsempfehlungen an die werte Mandantschaft in übersichtlicher Form, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/wenn-die-sonner-der-kultur-niedrig-steht-werfen-selbst-zwerge-lange-schatten/" target="_self">wir berichteten hier</a>. Über Rechtsanwälte, für die Rabulistik zum anwaltlichen Portfolio gehört, auch um andere dessen zu beschuldigen, oder sagen wir das Gegenteil einer nachprüfbar positiven Berufsethik <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rabulistik" target="_self">hier</a>. Man sieht, die Themen Mediation, Rechtsanwaltsberuf und Konfliktlösung spielen offenbar (<em>auf dieser Website</em>) eine große Rolle.</p>
<figure style="width: 111px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" title="Volker Semler, u.a. Mediator" src="http://www.schwamborn-schmidt-heisig.eu/pics/anwaelte_neu/gross/semler.jpg" alt="Volker Semler, u.a. Mediator" width="121" height="150" /><figcaption class="wp-caption-text">Volker Semler, u.a. Mediator</figcaption></figure>
<p><strong>In eine derartige Problemgemengelage</strong> schneien Angebote wie das von <strong>Volker Semler</strong> mit hohem Aufmerksamkeitswert herein. Er hat dafür eine Zusatzausbildung gemacht, sagt er. Und so wird es wohl auch erforderlich sein. Weg vom Feinddenken, hin zum Verbindenden. Man fragt sich indessen, wie andere Menschen ihre Konflikte erfahrungsgemäß lösen? Unter Fremdanleitung? Aus eigener Kraft? Uns sind Menschen bekannt, die sich auf gar keinen Fall mit anderen einigen wollen. Die immer wieder gebetsmühlenartig den &#8218;final countdown&#8216; auf ihre Widersacher beginnen anzuzählen. Selbst wenn sie selbst nur noch wenige Jahre zu leben haben. Unerbittlichkeit. <strong>Streit als Lebenselixier</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> interessiert sich weiter für dieses Thema und wird bei passender Gelegenheit wieder darüber berichten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Mediation" target="_self">Stichwort Mediation</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rechtsanwalt" target="_self">Stichwort Rechtsanwalt</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/mediationgastbeitrag01" target="_blank">Gastbeitrag vom 15.10.09</a> auf gotthal.de (ausführliche Beschreibung)</p>
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		<title>116-09 &#8211; Rotlichtmilieu: Wie wohnt es sich über einem Puff? &#8211; Gedanken dazu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:21:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Otto &#8211; Soundschnipsel Im Sperrbezirk zu wohnen, oder in einem Haus, in dem auch ein Bordellbetrieb ausgeübt wird, ist den wenigsten vertraut. Es leben definitiv mehr Menschen außerhalb von lüsternen Bewohnerzonen, als in ihnen. In Berlin-Wilmersdorf gibt es ein Haus, in dem das Rotlichtmilieu dezent, aber nicht ohne Spannungen betrieben wird. Die Anwohner hatten es ... <a title="116-09 &#8211; Rotlichtmilieu: Wie wohnt es sich über einem Puff? &#8211; Gedanken dazu" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/rotlichtmilieu-puff/" aria-label="Mehr Informationen über 116-09 &#8211; Rotlichtmilieu: Wie wohnt es sich über einem Puff? &#8211; Gedanken dazu">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Otto.Soundschnipsel_1.mp3">Otto &#8211; Soundschnipsel</a></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="Rotlicht" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Im Sperrbezirk zu wohnen</strong>, oder in einem Haus, in dem auch ein Bordellbetrieb ausgeübt wird, ist den wenigsten vertraut. Es leben definitiv mehr Menschen außerhalb von lüsternen Bewohnerzonen, als in ihnen. In Berlin-Wilmersdorf gibt es ein Haus, in dem das Rotlichtmilieu dezent, aber nicht ohne Spannungen betrieben wird. Die Anwohner hatten es bereits längere Zeit hingenommen. Und sich mit der Zeit damit arrangiert. Irgendwie geht es schon.</p>
<p><strong>Wenn man nur </strong><strong>Rücksicht nimmt</strong>, lässt es sich vorstellen, dass Rotlicht und Wohnlicht in friedlicher Koexistenz an und bei Bedarf auch ausgeschaltet werden. Im Dunkeln ist gut munkeln. Oder: Aufeinander Rücksicht nehmen. Auf wechselseitige Befindlichkeiten und Schamgrenzen. Die Hausbewohner haben ihre Interessen. Stehen ihnen die Interessen der geschäftlich Interessierten (im Rotlicht) gleichberechtigt gegenüber? Ginge es nach einem demokratischen Bewohner-/Nutzerproporz, eindeutig nicht. Die Rotlichtgeschäftsfrauen wären &#8218;krass&#8216; in der Minderheit. Es geht nicht um Demokratie dabei. Es geht um friedliche Koexistenz. Sich gegenseitig akzeptieren und die einen tun lassen, was die anderen nicht erträglich finden, was sie aber nicht ändern können. Was sind dann die Kerninteressen eines florierenden Rotlichtgeschäfts, die man nicht verletzen darf? Ist dieses Geschäft überhaupt noch florierend? Hat es in den letzten Jahren nicht in Wirklichkeit spürbar abgenommen?</p>
<p><strong>Es ist, wie es ist.</strong> Geschäfte müssen gemacht werden, es geht für jeden ums Überleben. Für diejenigen, die dort wohnen und schlafen ebenso, wie für diejenigen, die nur hierher kommen, um mit anderen zu schlafen oder Kunden wunschgemäß zu bedienen. Es kommen Freier dorthin, die auf eigenen Kanälen dorthin gelockt wurden. Es sind Männer, die sich bedienen lassen wollen. Wer gut bedient wurde, kommt gern wieder. Stammkundschaft. Im Gegensatz dazu: Laufkundschaft.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3796"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><strong></strong><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799" title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu</figcaption></figure>
<p><strong>Es geht um intimste Träume, Wünsche, Visionen, es geht um Sexualität.</strong> Es geht darum, seine Wünsche auszuleben.  Es geht (sogar) um den Austausch von Körperflüssigkeiten. Dagegen kann man wenig einwenden. Denn es gehört zur Natur des Menschen, wie essen, arbeiten, schlafen. Das ist ganz normal. Unnormal erscheint den Anderen, dass für diese Sache handfest Geld über den Tisch (oder über die Bettkante) gereicht werden muss. Das empfinden &#8218;Normalos&#8216; als schräg. Das empfinden &#8218;Moralos&#8216; als widerwärtig.</p>
<p>Im Mehrfamilienhaus mit einer solchen Mischnutzung aus Wohnen und &#8218;Arbeiten&#8216; gibt es  Situationen wie diese: du schließt dein Fahrrad im Hof an, aber das Fenster vom Rotlichtmilieu ist offen. Die Mädels vom <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Puff" target="_blank">Puff</a> machen Pause, Raucherpause. Eine sagt, der Freier eben, der war ein Schlappschwanz. Die anderen gackern. Während eine weitere entgegnet, der andere, der habe nicht gut gerochen. Aus dem Fenster zum Hof wabern nikotingeschwängerte Rauchschwaden der in der Betriebsküche sitzenden Damen. Ein andermal sind zwei oder drei von den Damen &#8218;im Studio&#8216; dabei, einen Kunden wunschgemäß etwas zu verhauen. Sie haben erneut vergessen, das Fenster zum Hof sorgfältig zu verschließen. Es tönen ein &#8218;Uhhh&#8216; und ein &#8218;ahhh&#8216; laut vernehmlich in den Hof hinein. Eine Mutter bringt mit ihrer 15-jährigen Tochter gerade ein paar Mülltüten nach unten zum Müllplatz. Beide hören die &#8218;Uhhhs&#8216; und &#8218;ahhhhsss&#8216; und die Tochter fragt ihre Mutter, warum da so &#8218;Uhhhsss&#8216; und &#8218;aahhhhhsss&#8216; zu hören sind? Die Mutter ist etwas verlegen um eine Antwort. In ihrer Welt gehört es nicht zum unmittelbaren &#8218;grande effect&#8216; erwachsener Sexualität, den Ehepartner gezielt mit Stockhieben zu versohlen. Wenn&#8217;s gefällt? Das ist der eine Aspekt, den kann man ja noch erklären, aber es stellt sich wohl die Frage, müssen wir -wir Normalos, Mutter und Tochter- tatsächlich Ohrenzeuge von derlei Verhauaktionen sein?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Auf einer Eigentümerversammlung</strong> wird derlei angesprochen, nicht von der Mutter mit Tochter. Es ist eine andere Hausbewohnerin. Sie ärgert sich schon seit Jahren darüber. Sie konnten nie etwas Wirkungsvolles dagegen unternehmen. Die Verwalterin denkt sich ihren Teil. In den letzten Jahren hat sich wegen dieses Studios viel getan. Der frühere Eigentümer des Teileigentums ist verstorben, seine Frau hat das Teileigentum samt vermietetem &#8218;Studio&#8216; geerbt. Sie hat weniger direkten Draht zu &#8218;Immobilienverwaltungsfragen&#8216; wie diesen, braucht eventuell eine &#8218;helfende Hand&#8216;. Noch hat sie keine. Die WEG-Verwalterin weiß das. Sie sagt es den anwesenden Wohnungseigentümern. Die Beschwerdeführerin wird gebeten, mal eine Art <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/mediation-2/" target="_self">brainstorming</a> zu veranstalten. Das geht so: Man löst sich aus seiner eigenen unmittelbaren Beschwerdewelt. Dann  schreibt man in einem meditativen Zustand des gelöst seins Punkte auf. <strong>Gesichtspunkte</strong>. Sie betreffen die Frage: Was stört mich eigentlich an denen? Was sind die vier oder fünf Punkte, die ich sehr konkret ansprechen kann und habe ich eventuell Vorschläge, wie man diese Punkte (zu meiner Zufriedenheit) lösen könnte im Sinne wechselseitigen guten Benehmens? Ein anderer Wohnungseigentümer ruft dazwischen: &#8218;Dafür haben wir doch das Gewerbeaufsichtsamt.&#8216;</p>
<p><strong>Das ist richtig</strong>, sagt die WEG-Verwalterin, aber das löst am allerwenigsten <strong>Gesichtspunkte </strong>von uns nur in einem einseitig uns begünstigenden Sinne. Es ist nicht dafür da, die Hausordnung zu befrieden. Es schaut nach gewerberechtlichen Rahmenkriterien: nach illegalen vietnamesischen Minderjährigen, die dort arbeiten könnten, was nicht der Fall ist, oder nach ausreichend Wasch- und Sanitärräumen, nach Kriterien wie dem dauernden Aufenthalt in unterirdischen Folterwerkstätten, wo sich Freier anketten lassen können. Sind die Ketten auch desinfiziert?</p>
<p>Die WEG-Verwalterin kommt wieder auf diesen <strong>Gesichtspunkt </strong>der &#8218;Spiritualität&#8216; zurück: <strong>Es geht hier nicht um Gesetze</strong>. Die Gesetze wurden schon mal bemüht. Sie stellten sich als jahrelange Schattengefechte in einem deutschen Ballungsraum namens Berlin heraus. Als Instanzen mit geldfressenden Zwischenstationen auf der Suche nach Recht und Gesetz. Es geht hier um ganz normale Rücksichtnahme, wechselseitig. Die gewerbetreibenden Rotlichtler sollen auch mal spirituell werden. Sie sollen in sich gehen und sich fragen, wie sie selbst am liebsten in diesem Haus wohnen würden, und obgleich dort ein &#8218;Studio&#8216; wie dieses betrieben wird, Frieden, Harmonie und gute Nachbarschaft ausgestrahlt werden soll? <strong>Bewohnerzufriedenheit</strong>.</p>
<p>Der Punkt wird an diesem Abend schließlich nicht mehr zufriedenstellend gelöst. Aber es wurde drüber gesprochen. Die Beschwerdeführerin sagt, das sei ihr mal (wieder) wichtig gewesen. <strong>Die WEG-Verwalterin hat noch gesagt, sie wird sich mal derartige spirituelle Gedanken  machen und eine Nachricht versenden, von der man denken könnte, dass sie ankommen kann im Rotlichtmilieu. So dass das Rotlichtmilieu sich nicht ungerechtfertigt angegriffen fühlt oder eingeengt, sondern das ein Verständnis für derartige Zusammenhänge &#8218;auf freiwilliger Einsichtsbasis&#8216; denkbar ist. Abwarten, was sich diese WEG-Verwalterin dazu ausdenkt.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Über Erfahrungen zu diesem Thema empfangen wir gern Zuschriften, Kommentare oder Anregungen. Wir werden bei passender Gelegenheit ohne Schwerpunktverlagerung der Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> auf das Rotlichtmilieu weiter berichten. So wie wir mit dem Rotlichtmilieu immer mal wieder zu tun haben, aus beruflichen Gründen.</p>
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		<title>90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Versteh, was ich geworden bin Es war nicht mein Plan Und die Leute überall sie seufzen, halten sich für besser als mich.&#8220; (Cranberries, Ode to my family, deutsche Übersetzung) In Teil 1 des Interviews erzählte uns ein Stalkingopfer ausführlich die Vorgeschichte eines Stalkingfalls. In Teil 2 des Interviews schließt der Interviewer beim Interviewten (Opfer) an ... <a title="90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" aria-label="Mehr Informationen über 90-09 &#8211; (Teil 2/3) Interview mit einem Stalkingopfer &#8211; Wie Mobbing zum Stalking wird und Norderney zum Synonym">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3531" title="Interview" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg" alt="Interview" width="180" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Interview.Banner-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a></p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Versteh, was ich geworden bin<br />
Es war nicht mein Plan<br />
Und die Leute überall<br />
sie seufzen, halten sich für besser als mich.&#8220;</p>
<p>(Cranberries, Ode to my family, deutsche Übersetzung)</p></blockquote>
<p>In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1 des Interviews</a> erzählte uns ein Stalkingopfer ausführlich die Vorgeschichte eines Stalkingfalls. In <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2 des Interviews</a> schließt der Interviewer beim Interviewten (Opfer) an die weitere Entwicklung der Geschichte in ebenfalls ausführlicher, nachhakender Weise an. Teil 3 des Interviews wird sich mit den Stalking-Angriffen selbst und den Tätern auseinandersetzen. Es wird empfohlen, zum besseren Gesamtverständnis alle drei Teile zu lesen. Die Interviews wurden geführt am Ort der Handlung: auf der Nordseeinsel Norderney. Wobei Norderney nur als Synonym zu verstehen ist, denn derartiges kann sich ebenfalls auf  jeder südlich von Norderney gelegenen Insel  ereignen. Vergleiche hierzu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/about/" target="_self">dies hier</a>.</p>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_3538" aria-describedby="caption-attachment-3538" style="width: 130px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3538" title="Interview mit einem Unbekannten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/00_Avatar-140x150.jpg" alt="Interview mit einem Unbekannten" width="140" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3538" class="wp-caption-text">Interview mit einem Unbekannten</figcaption></figure>
<p>Frage: Wann fing das <strong>Stalking </strong>an? Sie sagten eingangs, das wäre im <strong>September 2007</strong> gewesen? Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das noch nicht <strong>Stalking</strong>, was bislang in Interview-Teil 1 von 3 erzählt wurde?</p>
<p>Antwort: Nein, das ist <em>nicht</em> <strong>Stalking</strong>. Was bis dahin geschehen war, nannte ich selbst <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing" target="_blank">Mobbing</a>. Diese ganzen unglaublichen Vorfälle hatten das erkennbare Ziel, mich und meine Familie aus dem Haus rauszuekeln. Mit ziemlich primitiven Mitteln. Mir kam bei diesem fortgesetzten Terror im eigenen Wohnhaus zugute, dass ich mich im Haifischbecken &#8218;Wohnen &#8211; Mietrecht &#8211; Eigentumsrecht&#8216; gut auskannte. Ich konnte meine berufliche Bildung entgegensetzen. Wir konnten uns wehren. Selbst wenn die Leute über viel mehr Geld verfügten, teure Anwälte beschäftigten und dergleichen. Selbst die teuersten Anwälte waren im Vergleich zu uns Luschen, sie blieben stets zu oberflächlich und verfehlten oft den Kern des Ganzen. Demgegenüber konnten wir durch Detailkenntnis glänzen. Sie hatten ganz einfach kein Herzblut, sahen es als eine Sache, eine Akte, ein Aktenzeichen.</p>
<p>Frage: Sie hatten keinen Anwalt dafür?</p>
<p>Antwort: Doch, doch, schon hier und da. Aber im Wesentlichen brauchte ich keinen. Mein Mobbing-Nachbar  hatte zu diesem Zeitpunkt schon fünfstellig in Anwaltshonorare investiert. Ich nicht.</p>
<p>Frage: Stellt sich nicht irgendwann einmal die Frage, ob solche Streitereien Sinn machen?</p>
<p><span id="more-3573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Antwort: Ja, das ist richtig. Die Frage stellen wir uns eigentlich die ganze Zeit. Man verliert das Zutrauen in sein eigenes Zuhause. In dessen Integrität. Du musst permanent auf der Hut sein, es kann sein, du kommst nach Hause und wieder ist irgendwas Unglaubliches passiert. Diese ganzen Eigenmachten sind ja permanente Grenzüberschreitungen. Irgendwann habe ich was von &#8218;gerichtsnaher <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsverbundene_Mediation" target="_blank">Mediation</a>&#8218; gehört, mich darüber informiert und dann habe ich der Gegenseite wiederholt so was angeboten. Zuletzt hatte ich Erfolg, und auch die Gegenseite willigte ein, es zumindest zu versuchen, sich in sämtlichen Streitpunkten zu einigen. Es gab einen Moment lang eine Art &#8218;common spirit&#8216;, einen guten Geist von Helsinki. Das ist da, wo es um Menschenrechte geht.</p>
<p>Frage: Wie läuft so was ab, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=mediation" target="_self">Mediation</a>?</p>
<p>Antwort: Eine Richterin beim Amtsgericht hat eine spezielle Ausbildung als Mediatorin. Wir haben uns in mehreren, jeweils drei Stunden dauernden Sitzungen bei ihr hingesetzt. Sie hat so einen Flipchart aufgestellt, da schrieb sie dann in Säulenform die streitigen <strong>Gesichtspunkte</strong> jeder Seite hin. Links Familie A, rechts Familie B. So häufelten wir die wechselseitigen Befindlichkeiten zu einer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Todo" target="_blank">todo-Liste</a>.</p>
<p>Frage: Begann sich infolgedessen die Stimmung zu bessern, ich meine, die Gesprächsatmosphäre?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NS8i6nZzN2c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/NS8i6nZzN2c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p>Antwort: Ich würde sagen, die Stimmung war weiterhin <em>falsch</em> freundlich. Die Freundlichkeit war nicht wirklich echt, sie war nur gespielt, nach meinem Empfinden. Diese beiden hatten in fast allen Fragen, die wir besprochen haben, menschlich irgendetwas auszusetzen. Es hagelte auch in Nebensächlichkeiten oft Vorwürfe und Vorhaltungen. Als ich ihnen sagte, dass meine Kinder aus bestimmten Überlegungen auf einer Privatschule sind, haben sie mir das gleich massiv vorgeworfen, ohne überhaupt nach den Gründen zu fragen. Daran konnte ich sehen, wie wenig sie bereit waren, mich zu akzeptieren bzw. zu verstehen. Das wäre aber Voraussetzung für einen echten Friedensschluss gewesen: dass die wenigstens versuchen, dich zu verstehen&#8230; sie verstanden eigentlich immer nur Bahnhof. Sie wussten immer alles besser.</p>
<p>Frage: Wann kippte das Mediationsgespräch um in eine gescheiterte Kommunikation?</p>
<p>Antwort: Die Mediation scheiterte an Folgendem. Wir stritten u.a. über die Frage, wie viel Wohngeld müssen die Eigentümer im Haus bezahlen. Ist der Verteilungsschlüssel richtig gewählt? Bereiche im Untergeschoss des Hauses waren aufgrund einer Klausel vom Wohngeld befreit, das sind Räume, wo man sich nicht dauernd aufhalten darf, also z.B.  ein paar Kellerräume, die als Hobbyräume bzw. auch als Büro genutzt werden dürfen. Obwohl die Garagen nicht expressis verbis befreit waren, zahlten auch sie kein Wohngeld, jedenfalls bislang.</p>
<p>Frage: Wie waren da die wechselseitigen Positionen?</p>
<p>Antwort: Ich habe gesagt, die Befreiung ist geregelt in unserem Gemeinschaftsvertrag. Wenn man davon abweichen will, ist das ein Zugeständnis. Wir verschließen uns nicht, dafür ein Wohngeld zu zahlen. Dies sei aber nicht 100% eines vergleichbaren Wohngeldes, wie man es für eine komplett nutzbare Wohnung oder ein Büro im Dachgeschoss bezahlen müsste. Also keine <em>vollwertige </em>Einheit. Denn das sei ja, vergleichbar mit den übrigen Wohnungen oben, nur sehr, sehr eingeschränkt zu nutzen. Ich schlug vor, eine 24 Stunden pro Tag nutzbare Einheit mit 100% zu bewerten und beispielweise die nur drei Stunden am Tag nutzbare Einheit demzufolge mit 12,5%, also anteilig. Das ganze <strong><em>künftig</em></strong><em>, also ab einem künftigen Zeitpunkt X</em>.</p>
<p>Außerdem sagte ich, was man messen könnte, also Wasser und Heizung, das würde komplett übernommen werden. Ich sagte noch, feste Kostenanteile sind aber auch an die konkrete Nutzung geknüpft. Grundsätzlich halte ich nämlich diese Regelung für rechtswirksam. Ich empfinde es als Gerechtigkeit nur, wenn jemand, der etwas nutzt, es auch bezahlt. Nutzt man so was beispielsweise tatsächlich nicht mehr, also unterlässt diese Nutzung, gibt es auch keinen Grund, dafür Wohngeld zu bezahlen. Kostenbefreiungen wie diese sind in Deutschland überall üblich, und das war auch der Grund, warum ich mir diese Ausnahme seinerzeit ausgedacht hatte.</p>
<p>Frage: Dieser Gedanke klingt durchdacht?</p>
<p>Antwort: Das reichte denen nicht aus. Als erstes warfen sie uns vor, unsere Kinder auf Privatschulen zu schicken, für die man bezahlt. Hätten wir sie deswegen abmelden sollen? Weil es nicht <em>deren</em> Vorstellungen von Kindeserziehung entspricht? Das hat wenig mit unseren Streitfragen zu tun, ob Kosten gerecht verteilt und abgerechnet werden. Dann verlangten sie 100%-ige Gleichbelastung dieser Einheit im Keller. Die bislang von Kosten freigestellten Stellplätze weigerten sie sich, auf zumindest ähnliche Weise mit Wohngeld zu belasten. Sie machten ein aus ihrer Sicht großzügiges Angebot. Wir sollten 100% Kostenbelastung rückwirkend seit 2001 übernehmen. Ich habe das gleich mal nachgerechnet und bin auf 15.000,- EUR gekommen. Ich sagte ihnen, das sei kein großzügiges Angebot. Wir würden uns gern einigen, aber es müsste ein faires Angebot sein, das unsere Möglichkeiten angemessen berücksichtigt und insbesondere nicht übersteigt.</p>
<p>Frage: Wie haben die darauf reagiert?</p>
<p>Antwort: Die haben die Mediationsverhandlungen abgebrochen. Später haben sie dauernd behauptet, wir hätten die Mediation abgebrochen.  Sie verdrehen immer alles ins Gegenteil. Sie selbst haben es abgebrochen, weil wir ihnen nicht genug entgegen gekommen sind, nach ihrer Meinung. Aber es stand außerhalb unserer Möglichkeiten und es gab auch keinen rechtlichen Grund, warum wir ihnen auf eine so weitgehende Weise entgegen hätten kommen müssen. Ich meine, man kann sich über alles Mögliche einigen. Wenn es einen Ansatz gibt, dass man dazu auch gerichtlich verdonnert werden würde, dann stellt sich doch die Frage als Vernunftsgesichtspunkt, ob man lieber freiwillig so was macht. Aber deren Forderungen überschreiten das bei weitem, was Gerichte sich dazu ausdenken. Ich habe das genau analysiert. Deren Forderungen waren einfach nicht auf selber Augenhöhe ausgedacht und entbehrten jeder Grundlage.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Frage: Ist das nun eine Lüge, zu behaupten, Sie hätten die Mediation abgebrochen oder wissen die es nur nicht besser?</p>
<p>Antwort: Es ist schwierig, mit Menschen über echte Lösungen zu verhandeln, die keine kenntnisreiche Basis und realistische Vorstellung haben. Wenn sich einer auskennt, hat er eine Basis, was er erwarten kann. Ein Mediziner kann den baldigen Tod seines Patienten bei entsprechender Erfahrung voraussehen und angesichts des sicheren Todes dafür sorgen, dass der Patient die letzten Wochen schön empfindet. Das ist tröstend. Ein Heilpraktiker ohne entsprechende Kenntnis wird noch eine Woche vor dem bevorstehenden Tod  beschwörende, quälende Heilformeln sprechen, unfähig der Realität ins Auge zu sehen.  <strong>Ahnungslose verlangen Dinge, die schlicht abwegig sind.</strong> Ich als Person muss auch hinsichtlich meiner persönlichen Möglichkeiten realistisch eingeschätzt werden. Sonst ist der Patient tot, um beim Beispiel zu bleiben. Menschen, die nicht wissen, was sie zu verlangen berechtigt sind, empfinden ihre Vorschläge als großzügig.  <strong>Hier wäre der Anwalt gefordert</strong>, seinen Mandanten zu verdeutlichen, wo die absteckbaren, erreichbaren Grenzen einer Kompromisslösung wirklich liegen. Weil alles andere grenzenlose Grenzenlosigkeit darstellt. Sie stocherten weit über der Belastungsgrenze von uns und hörten mir nicht zu, als ich ihnen das deutlich sagte. Was nützt das?  Wir resignierten, es erschien uns billiger, eine gerichtliche Lösung zu erreichen, als eine freiwillige, weil Gerichte sachliche Erwägungen verstehen, Laien eben nicht.</p>
<p>Frage: Haben die denn inzwischen erfolgreich geklagt in dieser Geschichte?</p>
<p>Antwort: Das ist eine gute  Frage. Nein. Die haben zwei Rechtsanwaltskanzleien, unter denen sie nach irgendeinem mir unbekannten Gesetz die gerichtlichen Klagen aufteilen. Wir haben eine Menge gerichtliche Klagen von denen, wobei du nie weißt, von welcher Kanzlei die nächste kommt. Die Klagen von denen kommen aus heiterem Himmel und enthalten abstruse rechtliche Vorstellungen darüber, wie man erfolgreiche Rechtstreitigkeiten führt. Die haben überschneidende Streitstoffe und argumentieren  verwirrend und verzerrend, und der eine bestreitet Dinge, auf die sich der andere Anwalt beruft. Manchmal dachte ich, man nehme einen Klebestift und schneide deren Schriftsätze auseinander, schließlich klebe man die Argumentationsfahnen nebeneinander. Und dann könne man das Gesetz dieses Wahnsinns und die Willkürlichkeit ihrer Argumente erkennen. Ich habe das nie gemacht. So sind zwei Kanzleien damit beschäftigt, jeweils Dinge vorzutragen, die sich kaum noch als Realität darstellen. Ich habe manches Mal gedacht, dass diese beiden Kanzleien ihre Mandantschaft ordentlich melken. Sie machen einfach die eine Klage nicht, auf die es ankommt. Ich hab es schon x-mal angesprochen. Die Klagen, die uns übers Gericht erreichen, betreffen immer Nebenkriegsschauplätze und niemals den Kern dessen, was sie versuchen zu erreichen.</p>
<p>Frage: Wenn sie denen das gesagt haben, warum machen die es dann nicht?</p>
<p>Antwort: Ich denke, sie vertrauen nur ihren Anwälten. Wir müssten schlicht das Gegenteil dessen behaupten, dann würden sie das Gegenteil tun.</p>
<p>Frage: Ich möchte den Aspekt <strong>Stalking </strong>jetzt genauer erfragen! Im September 2007 geschah was genau?</p>
<p>Antwort: Ich bekam Kenntnis von einem Kaufvertrag für deren Garage. Sie verkauften ihre Garage an einen Menschen, bzw. dessen Firma, der am Geschäftsleben nicht mehr teilnehmen darf. Weil er insgesamt pleite ist. Das war uns sehr eingehend bekannt. Er ist ein beruflicher Gegner von uns, wir machen sechsstellige, titulierte Forderungen gegen ihn und sein Fliegennetz geltend.</p>
<p>Frage: Was für ein Fliegennetz?</p>
<p>Antwort: Die Käuferin, eine kaputte Firma ohne Geschäftsbetrieb, hatte Schulden und bezahlte diese nicht. Es wurde bereits fruchtlos vollstreckt. Wir hatten titulierte Forderungen und beauftragten daher unsere Rechtsanwälte, den Kaufvertrag unverzüglich zu pfänden.</p>
<p>Frage: Und wer steckte hinter dieser Firma?</p>
<p>Antwort: Ein beruflicher Zwangsvollstreckungsschuldner unserer Firma, der sich mit einer Vielzahl von querulatorischen Prozessen bereits in der &#8218;ostfriesischen&#8216; (*) Justiz einen Namen gemacht hat.</p>
<p>Frage: Was war denn der Sinn davon, diese Garage an so jemanden zu verkaufen?</p>
<p>Antwort: Ich kann nicht für andere antworten, die das selbst erklären müssen. Meine Deutung ist: Sie wollten einen Herrn haben, der in der Lage ist, uns &#8222;das Wasser zu reichen&#8220;, sie stellten sich vor, ihn als Eigentümer in diese kleine WEG einzubinden, damit er nun als Stellvertreter all diejenigen Erfolge einheimst, die sie auf zulässigen Wegen in der deutschen Gerichtsbarkeit niemals erreichen würden. Sie überschätzen den Herrn, soviel ist sicher. Denn der kann auf diesem Gebiet gar nichts.</p>
<p>Frage: Aber wenn der querulatorisch gerichtsbekannt ist, ist er dann nicht &#8218;verbrannt&#8216;, solche Dinge für seine Auftraggeber zu erledigen?</p>
<p>Antwort: Dass seine Auftraggeber ihren Auftragnehmer überschätzen, das ist das eine. Der Mann hat keine Ahnung. Für mich ist er ein &#8218;biggest loser&#8216;. Der war in den anderen Fällen, die wir beruflich betreuten, stets so weit weg von der Realität, als dass es schlicht unmöglich war, mit ihm Gemeinsamkeit zu finden. Das Täterprofil ähnelt sich also, wer nichts von der Materie versteht, kann auch keine realistischen, erfüllbaren Forderungen stellen. Denn gerichtlich käme immer viel weniger raus, als die sich vorstellen. Ich halte den Beauftragten für einen vollkommen realitätsfremden Spinner. Dieser Fall erscheint mir aussichtslos. Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass ein Nachbar in meinem direkten Wohnumfeld so einen &#8218;Hirni&#8216; in meine Privatsphäre einschleust, damit der meine Familie aufs Übelste bedrängt. Nachstellung ist seit 2007 ein Straftatbestand. Das darf er nicht, da kann es gar keinen Zweifel geben.</p>
<p>Frage: Aber nun war dieser Kaufvertrag da und auch diese Pfändung. Wie ist das ausgegangen? Dieser Kaufvertrag&#8230;</p>
<p>Antwort: Wie das Hornberger Schießen. Der Kaufvertrag musste rückabgewickelt werden. Ich denke, sie haben zwischenzeitlich verstanden, dass sie derartiges nicht machen können. Es war grottenschlecht eingefädelt und nutzlos, überflüssig wie ein Kropf, dieser Kaufvertrag. Da waren ausgesprochene Laien am Werk. Allerdings gehört es zu deren Portfolio, solche Fehler niemals einzusehen und noch Jahre später zu behaupten, da  sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Ist es eben nicht, daran wird das Gerede nichts ändern.</p>
<p>Frage: Waren damit auch Gerichte befasst?</p>
<p>Antwort: Mehrere sogar. Ein Richter beim Landgericht stellte so eine Aussage in den Raum, er verstünde das eigentlich nicht, welchen Sinn das machen würde, wenn dieser Herr So-und-so jetzt da in dieser WEG auch noch Wohnungseigentümer werden wolle? Die beantworteten dem Richter diese Frage nicht. Gute Fragen sind eben schwierig zu beantworten. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-begriff-des-fremdschaemens/" target="_self">Fremdschämen</a>, das war mein Gefühl in diesem Moment. Ich habe mich stellvertretend für diese Leute geschämt.</p>
<p>Frage: Gab es irgendwann einmal den Gedanken, die Wohnungen dort zu verkaufen? Ausgezogen waren die ja 2003, soweit ich recht erinnere&#8230;</p>
<p>Antwort: Diese Überlegung gab es auf beiden Seiten. Die haben letztes Jahr den Verkauf versucht. Sie scheiterten daran, dass sie zu hohe Kaufpreisvorstellungen hatten. Uns wurde von ihrem Makler angedeutet, ein erfolgreicher Verkauf bedeute das Ende der Zwistigkeiten. Man bot uns Teamwork an. Alle Abrechnungen sollten schnell genehmigt werden, es sollte eine &#8218;positive Verkaufssituation&#8216; entstehen&#8230;.für die Protokolle, die die Erwerber lesen müssten&#8230;</p>
<p>Frage: Um Käufer zu täuschen, womit man es hier zu tun habe?</p>
<p>Antwort: Um den Verkauf zu fördern. Die Idee fand ich gut. Sie scheiterte aber erneut an der mangelnden Kompromissbereitschaft von denen und den Kaufpreisen, die Menschen bereit waren, für diese Wohnungen zu bezahlen.</p>
<p>Frage: War diese &#8218;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">persona non grata</a>&#8218; noch da?</p>
<p>Antwort: Die war zunächst nur immer in den Gerichtsprozessen als &#8218;interessierte Öffentlichkeit&#8216; anwesend. Da kannst du nichts machen, das gehört auch zu dieser Fairnessmacke der Justiz. Die Öffentlichkeit zuzulassen, auch wenn sie da nichts zu suchen hätte, sich lediglich stalkingartig betätigt, um psychologischen Druck auszuüben. Der saß immer da und griente doof rum. Ich hab ihn einfach ignoriert. Allerdings bestand ich drauf, ihn im Sitzungsprotokoll schriftlich aufzuführen. Der Dummkopf hatte seine Freude daran, als vermeintlicher Kaufanwärter zur Kunstfigur des Prozessbeteiligten zu mutieren. Sie verschwiegen den Gerichten, dass der Kaufvertrag längst rückabgewickelt war. Wieder so Scheinwelten, Scheingefechte, Lügen&#8230;</p>
<p>Frage: Wann wurde die Sache nach ihrer Meinung zu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stalking" target="_self">Stalking</a>?</p>
<p>Antwort: Nach unserem Sommerurlaub dieses Jahr.  Vor unserem Urlaub zog plötzlich der Sohn weg und machte das Dachgeschossbüro, indem er gewohnt hatte, frei. Wir machten da noch eine Eigentümerversammlung. Ich sagte denen deutlich, sie sollten nicht auf die Idee kommen, unseren gemeinsamen Freund &#8217;non grata&#8216; da einzuquartieren.</p>
<p>Frage: Dann haben sie das doch selbst provoziert, wenn man nachdenkt, oder?</p>
<p>Antwort: Wieso provoziert? Ich hab es ihnen auch nochmal schriftlich gegeben. Wenn sie gegen die guten Sitten verstießen, dann sollte die Aktenlage jedenfalls klar sein. Während unseres Urlaubs trat er das erste Mal provokativ  auf. Zunächst musste er noch für 10 Tage ins Gefängnis, eine Ordnungsstrafe absitzen.</p>
<p>Frage: Wieso das?</p>
<p>Antwort: Das möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sagen, nur so viel: es hat was mit der WEG zu tun, in der er selbst wohnt. Veranlasst haben wir diese Ordnungsstrafe.</p>
<p>Frage: Ach so, also <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/abwegiger-gesichtspunkt-vermietung-aus-rache-ist-ein-niedriger-beweggrund/" target="_self">Rache</a>?</p>
<p>Antwort: Ja, Rache. Er kommt aus der Haft, bedankt sich für den schönen Urlaub hinter schwedischen Gardinen und schreibt uns gleich in mehreren Schreiben, er hätte jetzt die permanente Schlüssel<strong>gewalt</strong> zu unserem Wohnhaus. Wobei das Wort Gewalt da ja eine ganz neue Bedeutung bekommt.</p>
<p>Frage: Wir sind jetzt also genau am Anbeginn dessen angelangt, was sie als Stalking auffassen und wo eine Art <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/hausliche-gewalt/" target="_self">häuslicher Gewalt</a> beginnt? Das würden wir gern genauer erfahren&#8230;</p>
<p><strong>(Ende Teil 2)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>In Teil<strong> 3</strong>/3 schildert der Interviewte den genauen Ablauf der stalkingartigen, häuslichen Gewalt während der nächsten Wochen. Zum besseren Gesamtverständnis lies auch die Teile 1 und 2 der aus insgesamt 3 Teilen bestehenden Interviewniederschriften.</p>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">Teil 1</a> &#8211; &#8230;über die Vorgeschichte dessen (VÖ: 02.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil2/" target="_self">Teil 2</a> &#8211; &#8230;vom Mobbing zum Stalking (VÖ: 04.10.09)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">Teil 3 &#8211; noch nicht (under construction)</div>
<div style="PADDING-LEFT: 30px">(Bislang erschienen)</div>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.list-of-important-artists.de/a.htm" target="_blank">Liste der wichtigen Künstler in Berlin, Buchstabe A</a></p>
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		<item>
		<title>7-09 &#8211; Zitat des Tages: Streiten &#8211; Fairness ist die Kunst&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-streiten-fairness-ist-die-kunst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 20:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[   Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.  (Gerhard Bronner) Gesehen auf folgender Website und großes Lob für diese.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.  (Gerhard Bronner)</p></blockquote>
<p>Gesehen auf <a title="externer Link" href="http://www.mediationsblog.de" target="_blank">folgender Website</a> und großes Lob für diese.</p>
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		<title>2-09 &#8211; Konfliktschlichtung und Mediation &#8211; eine schwierige Aufgabe</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 06:30:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ Besonders gefährlich sind diejenigen Konflikte, die nicht wahrgenommen oder verdrängt werden. Sie können derart eskalieren, dass die Beteiligten darunter leiden und keinen Ausweg mehr finden oder sogar zu gewalttätigen Lösungen greifen.&#8220; (Quelle: Religionspädagogisches Zentrum Loccum) Wenn zwei sich streiten, schlichtet der Dritte. So lautet in etwa die Formel, um die Aufgabe einer Mediation richtig zu ... <a title="2-09 &#8211; Konfliktschlichtung und Mediation &#8211; eine schwierige Aufgabe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/konfliktschlichtung/" aria-label="Mehr Informationen über 2-09 &#8211; Konfliktschlichtung und Mediation &#8211; eine schwierige Aufgabe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Besonders gefährlich sind diejenigen Konflikte, die nicht wahrgenommen oder verdrängt werden. Sie können derart eskalieren, dass die Beteiligten darunter leiden und keinen Ausweg mehr finden oder sogar zu gewalttätigen Lösungen greifen.&#8220; (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.rpi-loccum.de" target="_blank">Religionspädagogisches Zentrum Loccum</a>)</span></span></p></blockquote>
<p>Wenn zwei sich streiten, schlichtet der Dritte. So lautet in etwa die Formel, um die Aufgabe einer Mediation richtig zu verstehen. Denn die Frage ist, ob zwei sich verstehen würden, wenn nicht ein Dritter beide sachkundig anleitet. Menschen geraten in Streit und manchmal ufert dieser so aus, dass sämtliche Kontaktaufnahmemöglichkeiten wechselseitig komplett blockiert sind. Jeder weitere Versuch, den Streit in sachliche Bahnen zurückzuführen, endet dann stets immer wieder sofort auf folgender Einbahnstraße: &#8218;Du bist schuld.&#8216; oder &#8218;Du hast angefangen.&#8216; Weit gediehene Streitigkeiten lassen sich auf diese Weise überhaupt nicht lösen.</p>
<p>Das Religionspädagogische Institut Loccum -kurz RPI-: &#8222;Geht man aber davon aus, dass ein Konflikt selbst ein Signal ist, bietet er eine Chance zur Veränderung und Weiterentwicklung von Beziehungen und Strukturen.&#8220; Mediation bietet in Konfliktfällen Vermittlung durch unparteiische Dritte, die von beiden Seiten akzeptiert werden. Streithähnen wird geholfen, eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung zu finden.</p>
<p><span id="more-2820"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Allerdings muss das keineswegs gelingen: Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Oft ist nach einer gescheiterten Schlichtung dann wieder der alte Tenor zu hören: &#8218;Er hat die Mediation zum Scheitern gebracht.&#8216; Und der andere beschuldigt den Beschuldiger und so weiter und so fort. Beide Streithähne brauchen vor allem realistische Einschätzungen, mit wem sie es zu tun haben. Was nützt beispielsweise die fixe Vorstellung von einer bestimmten finanziellen Forderung an die Gegenseite, wenn diese weder eine rechtliche Grundlage hat, noch überhaupt von dem anderen bezahlt werden könnte? Beispielsweise nur &#8222;um des lieben Friedens willen&#8220; und um zu einem Ende der Streitigkeiten beizutragen. </p>
<p>Auch erwachsene Streitparteien müssen oft (noch) lernen, dass es mehr als (nur) die eine (eigene) Sichtweise gibt und dass Lösungen sich nur anbieten, wenn sie auf realistischen Forderungen, Vorstellungen und Einschätzungen beruhen. Wer vor Gericht gar keine Grundlage für eine bestimmte Forderung hätte, dies aber nicht versteht, kann auch kaum Lösungen erarbeiten, die für die andere Seite tragfähig sind. Denn die andere Seite kann dann -beim besten Willen- keinen vernünftigen Grund sehen, warum sie eine Forderung erfüllen sollte. Eine gut gelungene Mediation würde daher beispielsweise vollkommen zu Unrecht erhobene oder überhöhte Forderungen eines der beiden Streitgegner/-partner deutlich zurückweisen. Oft kommt es so weit erst gar nicht, weil die Mediation abgebrochen wird.</p>
<p>Das RPI stellt die Ziele des Mediatoren so <strong>(fettgedruckt)</strong> dar (normal gedruckt, von uns ergänzt):</p>
<p>1. <strong>Ein Klima der Bestätigung zu schaffen, in dem wertgeschätzt wird,</strong> <strong>was jemand ist und nicht was er macht (oder hat)</strong>. Ein sehr guter Ansatz, denn oftmals liegen die Ebenen von Streitpartnern beispielsweise schon da quer. Ein Älterer behauptet, allein aufgrund seines Alters (&#8218;einer beachtlichen Lebensleistung&#8216;) bestimmte Vorrechte zu haben, anstatt sich gleichberechtigt zu einigen. Oder ein Vermögender behauptet, aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung Vorrechte zu haben, die ein anderer, als Minderverdiener (einem &#8218;Asozialen&#8216;, einem schlechter Gestellten, einem Verlierer&#8230;.), nicht beanspruchen dürfe.</p>
<p><strong>2. Ein Klima des aktiven Zuhörens und der Zuwendung zu schaffen.</strong> Die Gespräche müssen erst einmal in Fluss kommen und dann im Fluss bleiben. Regel- und Stilverletzungen müssen unterbleiben.</p>
<p><strong>3. Ein Klima der Kooperation zu schaffen.</strong> Wo noch keine &#8222;Lösungsbrücken&#8220; sind, müssen welche errichtet werden, und seien es auch nur &#8222;Behelfsbrücken&#8220;, über die zu gehen erst einmal ungefährlich ist. Provisorien müssen zu tragfähigen, selbsttragenden Brücken werden.</p>
<p><strong>4. Ein Klima der Problemlösung aufzubauen, in dem Probleme und Konflikte als Chancen erkannt werden.</strong> Lösungen bestehen oft schon darin, zu bestimmten Punkten einfach mal &#8222;Ja&#8220; zu sagen oder auch &#8222;Nein&#8220;. Die wechselseitige Akzeptanz und das Erkennen menschlicher Grenzen gehören sicherlich dazu, überzogene Ansprüche zu vermeiden, um eine Problemlösung nicht zu gefährden.</p>
<p><strong>5. Ein Klima der Menschenrechte aufzubauen.</strong> Die verloren gegangene Achtung, der Respekt vor dem anderen, vor seinen Auffassungen, Einstellungen und die Erkenntnis, dass hier und da auch einfach ein Zurückstecken erforderlich ist bzw. ein die grundlegenden Rechte des anderen achten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> wird weiter über Problemstellungen, Hintergründe und Fakten zum Thema <strong>Mediation</strong> berichten.</p>
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