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	<title>Literaturtipp &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>1632-14 &#8211; Literatür: Auf auf, sprach der Fuchs zum Hasen, der Jäger hat zur Jagd geblasen. Im Neuschnee. #Tucholsky rulez!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/194414-literatuer-auf-auf-sprach-der-fuchs-zum-hasen-der-jaeger-hat-zur-jagd-geblasen-im-neuschnee-tucholsky-rulez/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 18:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Historische Sprüche]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bild kann man sich stibitzen und abspeichern. Man kann drauf klicken. Man kann das auch alles sein lassen. Um auf Kurt Tucholsky zurück zu kommen: Es ist ewig her, dass ich mich mit seinen Texten umfassender auseinander setzte. Damals war er für mich ein Popstar. Er schrieb, dass die Heide wackelte. Das machte auf ... <a title="1632-14 &#8211; Literatür: Auf auf, sprach der Fuchs zum Hasen, der Jäger hat zur Jagd geblasen. Im Neuschnee. #Tucholsky rulez!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194414-literatuer-auf-auf-sprach-der-fuchs-zum-hasen-der-jaeger-hat-zur-jagd-geblasen-im-neuschnee-tucholsky-rulez/" aria-label="Mehr Informationen über 1632-14 &#8211; Literatür: Auf auf, sprach der Fuchs zum Hasen, der Jäger hat zur Jagd geblasen. Im Neuschnee. #Tucholsky rulez!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15500" alt="Tucholsky_Es.gibt.keinen.Neuschnee" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee.jpg" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Tucholsky_Es.gibt_.keinen.Neuschnee-900x900.jpg 900w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p>Das Bild kann man sich stibitzen und abspeichern. Man kann drauf klicken. Man kann das auch alles sein lassen. Um auf Kurt Tucholsky zurück zu kommen: Es ist ewig her, dass ich mich mit seinen Texten umfassender auseinander setzte. Damals war er für mich ein Popstar. Er schrieb, dass die Heide wackelte. Das machte auf mich Eindruck. Neulich war´s der Käse und die Löcher. Heute ist´s der Neuschnee, der niemals noch jungfräulich ist. Dass der Schnee so abgrundtief hundsgefährlich sein kann, wissen wir seit dem Jahreswechsel, weil ein Schweizer Bürger aus Kerpen sich derzeit in der Aufwachphase befindet. Wir drücken ihm die Daumen. Alles Gute von hier aus.</p>
<p>Kurt Tucholsky wusste vieles. Das waren damals seine Erkenntnisse, also 1931, kurze Zeit später brach in Deutschland das &#8222;braunausche Fegefeuer&#8220; durch und Deutschland war kurze Zeit später komplett im Ar&#8230;..</p>
<p><span id="more-15499"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15501" alt="kurt_tucholsky_-_es_gibt_keinen_neuschnee" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/kurt_tucholsky_-_es_gibt_keinen_neuschnee.jpg" width="266" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/kurt_tucholsky_-_es_gibt_keinen_neuschnee.jpg 266w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/kurt_tucholsky_-_es_gibt_keinen_neuschnee-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>Genau, Deutschland hatte &#8222;Arbeit&#8220;. Sagten die einen.</p>
<p>Die anderen hatten nichts mehr zu sagen. Sie wurden vergast, verheizt oder als kunstvolles Unternehmen Barbarossa getarnt gesamtsowjetisch aufgerieben. Es war die Hölle auf Erden. Dagegen jetzt das reinste Zuckerschlecken.</p>
<p>Bzw. gesamtdeutsche Käse-Raclette. Mit Aufwärmphase, siehe oben.</p>
<p>Was war´s denn nun? Die Sache mit dem Neuschnee. Ich hab´s hier nochmal hin geschrieben, das Original von Kaspar &#8222;Kurt&#8220; Tucholsky geht wie folgt.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>Es gibt keinen Neuschnee</p>
<p>Wenn du aufwärts gehst und dich hochaufatmend umsiehst, was du doch für ein Kerl bist, der solche Höhen erklimmen kann, du, ganz allein –: dann entdeckst du immer Spuren im Schnee. Es ist schon einer vor dir dagewesen.</p>
<p>Glaube an Gott. Verzweifle an ihm. Verwirf alle Philosophie. Laß dir vom Arzt einen Magenkrebs ansagen und wisse: es sind nur noch vier Jahre, und dann ist es aus. Glaub an eine Frau. Verzweifle an ihr. Führe ein Leben mit zwei Frauen. Stürze dich in die Welt. Zieh dich von ihr zurück &#8230;</p>
<p>Und alle diese Lebensgefühle hat schon einer vor dir gehabt; so hat schon einer geglaubt, gezweifelt, gelacht, geweint und sich nachdenklich in der Nase gebohrt, genau so. Es ist immer schon einer dagewesen.</p>
<p>Das ändert nichts, ich weiß. Du erlebst es ja zum ersten Mal. Für dich ist es Neuschnee, der da liegt. Es ist aber keiner, und diese Entdeckung ist zuerst sehr schmerzlich. In Polen lebte einmal ein armer Jude, der hatte kein Geld, zu studieren, aber die Mathematik brannte ihm im Gehirn. Er las, was er bekommen konnte, die paar spärlichen Bücher, und er studierte und dachte, dachte für sich weiter. Und erfand eines Tages etwas, er entdeckte es, ein ganz neues System, und er fühlte: ich habe etwas gefunden. Und als er seine kleine Stadt verließ und in die Welt hinauskam, da sah er neue Bücher, und das, was er für sich entdeckt hatte, das gab es bereits: es war die Differentialrechnung. Und da starb er. Die Leute sagen: an der Schwindsucht. Aber er ist nicht an der Schwindsucht gestorben.</p>
<p>Am merkwürdigsten ist das in der Einsamkeit. Daß die Leute im Getümmel ihre Standard-Erlebnisse haben, das willst du ja gern glauben. Aber wenn man so allein ist wie du, wenn man so meditiert, so den Tod einkalkuliert, sich so zurückzieht und so versucht, nach vorn zu sehen –: dann, sollte man meinen, wäre man auf Höhen, die noch keines Menschen Fuß je betreten hat. Und immer sind da Spuren, und immer ist einer dagewesen, und immer ist einer noch höher geklettert als du es je gekonnt hast, noch viel höher.</p>
<p>Das darf dich nicht entmutigen. Klettere, steige, steige. Aber es gibt keine Spitze. Und es gibt keinen Neuschnee.</p>
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		<title>1061-11 &#8211; Ratgeber: Soeben erschienen, soeben eingetroffen: &#8222;Post-Privacy&#8220; von Christian Heller (Verlag C.H. Beck, München)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:50:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist am Webzwonull denn zweifelsohne schöne? Doch nicht dit posten in der facebook-Szene. (Abwandlung von Otto Waalkes Büttenrede auf´s Kalbfleisch) Soeben erschienen und soeben eingetroffen: Christian Heller hat im Münchner Verlag C.H. Beck das Buch &#8222;POST-PRIVACY&#8220; &#8211; Prima leben ohne Privatsphäre veröffentlicht. Man kann die Druckerschwärze noch riechen. Ob das Buch auch als iBook ... <a title="1061-11 &#8211; Ratgeber: Soeben erschienen, soeben eingetroffen: &#8222;Post-Privacy&#8220; von Christian Heller (Verlag C.H. Beck, München)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/140511/" aria-label="Mehr Informationen über 1061-11 &#8211; Ratgeber: Soeben erschienen, soeben eingetroffen: &#8222;Post-Privacy&#8220; von Christian Heller (Verlag C.H. Beck, München)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10951" aria-describedby="caption-attachment-10951" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6102.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10951  " title="Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6102.jpg" alt="Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10951" class="wp-caption-text">Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Was ist am Webzwonull denn zweifelsohne schöne? Doch nicht dit posten in der facebook-Szene. (Abwandlung von Otto Waalkes Büttenrede auf´s Kalbfleisch)</p></blockquote>
<p><strong>Soeben erschienen und soeben eingetroffen</strong>: Christian Heller hat im Münchner Verlag C.H. Beck das Buch &#8222;POST-PRIVACY&#8220; &#8211; Prima leben ohne Privatsphäre veröffentlicht. Man kann die Druckerschwärze noch riechen. Ob das Buch auch als iBook downloadbar ist, haben wir aus Gründen alter Gewohnheit noch nicht recherchiert. Fest steht aber schon jetzt, dass mit der Veröffentlichung dieses &#8222;Ratgebers&#8220; dem Autor eine zumal im gediegenen Verlags-Ambiente eines <strong>der ganz renommierten, deutschen Rechtsverlage &#8222;großer Wurf&#8220; gelungen ist</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10950"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5013" aria-describedby="caption-attachment-5013" style="width: 437px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/esther.schweins.facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5013 " title="Nigerianer baggert Esther Schweins an (Quelle: facebook)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/esther.schweins.facebook.jpg" alt="Nigerianer baggert Esther Schweins an (Quelle: facebook)" width="447" height="133" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/esther.schweins.facebook.jpg 559w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/esther.schweins.facebook-300x89.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5013" class="wp-caption-text">Nigerianer baggert Esther Schweins an (Quelle: facebook)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Richtig: Die Deutschen lieben facebook und verbringen einen Großteil ihrer bundesdeutschen IT-Freizeit in den blau eingefärbten sozialmedialen Hallen von Zuckerbergs Kontaktschmiede. Christian Heller hat nun das Sujet davon beschrieben. Die Leserschaft muss nun entscheiden, ob der &#8222;große Wurf&#8220; ein Faltenwurf ist, wie bei einer unsauber aufgelegten Tischdecke. Falten der sorgenvoll gerunzelten Stirn nach allem, was passiert: &#8222;GoogleStreetview, facebook &amp; Co &#8211; Privatsphäre als persönlicher Raum, der sich sicher weiß vor fremden Blicken.&#8220; (Zitat aus dem Klappentext zum Buch). Allerdings: Privat war gestern. Zerschneiden nun die facebook-User Deutschlands dem Zuckerberg das Tischtuch? Wohl kaum. Denn das Leben ist nun mal kein Zuckerberg.</p></blockquote>
<p><strong>Christian Heller hat das Ende der Privatsphäre bereits ausgemacht</strong>. Nicht gerade wenige haben ihm dabei geholfen, weiß er in seinen Danksagungen am Ende des Buchs zu berichten.</p>
<p><strong>Mit dem Buch</strong>, seinem roten Faden und seinen Inhalten beschäftigt sich nun der erlauchte Leserkreis im &#8222;stillen Kämmerlein&#8220;.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;piRMF_BiE2w&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Otto &#8211; Fastnachtsvortrag &#8211; Chemie! (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Am Ende bildet sich jeder seine eigene Meinung</strong>, aber über das Feld, das zu beackern eine löbliche, öffentliche Strategie des Buchautoren zu sein scheint, kann man eigentlich nur Positives sagen. Das Rezensionsexemplar des Buches wird nun seziert und in aller Engelsgeduld ans eigene Wahrnehmen herangeführt werden. Das Thema ist so brennend, dass es längst Zeit für dieses Buch war. <strong>Insofern schon mal vorweg: Buch- bzw. Kaufempfehlung</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.plomlompom.de/" target="_blank">Christian Hellers Blog</a></li>
<li>Noch besser: <a title="externer Link" href="http://www.plomlompom.de/PostPrivacyBuch/" target="_blank">Deeplink zum Buch selbst, bzw. zu den Materialien dazu</a></li>
<li>Buch bestellen: <a title="externer Link" href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=8550518" target="_blank">Beim Verlag C.H. Beck, München</a></li>
<li>Buch bestellen: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3406622232/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=plomlompom-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3406622232" target="_blank">Über den Partnerlink von Christian Heller auf dessen Website</a> </li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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