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	<title>Lankwitz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Lankwitz &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1929-16 &#8211; Kommunikation: &#8230;sucks&#8230; &#8211; Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 19:54:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus irgendwelchen Gründen kehrt sich die zu verteilende Belastung &#8211; die Last &#8211; des gewöhnlichen Lebens neu auf. Seitenverkehrt: Der Mieter wohnt in einer Wohnung im Haus in Lankwitz. Sein Vermieter ist sein Ansprechpartner, der hat einen Vertrag mit ihm über die Wohnung. Die Verwaltung der Eigentumswohnanlage hat mit dem Mieter nichts zu tun. Er ... <a title="1929-16 &#8211; Kommunikation: &#8230;sucks&#8230; &#8211; Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314116-kommunikation-sucks-nr-5-lebt-rettet-die-telefonbuecher/" aria-label="Mehr Informationen über 1929-16 &#8211; Kommunikation: &#8230;sucks&#8230; &#8211; Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2329" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p>Aus irgendwelchen Gründen kehrt sich die zu verteilende Belastung &#8211; die Last &#8211; des gewöhnlichen Lebens neu auf. Seitenverkehrt: Der Mieter wohnt in einer Wohnung im Haus in Lankwitz. Sein Vermieter ist sein Ansprechpartner, der hat einen Vertrag mit ihm über die Wohnung. Die Verwaltung der Eigentumswohnanlage hat mit dem Mieter nichts zu tun. Er wurde namentlich auch nie gemeldet. Er könnte Hinz heißen. Oder Kunz. Er heißt allerdings anders. Nun wendet er sich an die Hausverwaltung, die ihn nicht kennt. Mit dem Kontaktformular. Regel Nr. 1: Kontaktiere stets den Richtigen. Nr. 2: Mit dem richtigen Kommunikationsmittel. Und so fort&#8230;</p>
<p>Er besucht die Internetseite der Verwaltung, trägt Namen und Emailadresse und Handynummer ins Kontaktformular und fordert, sich bei ihm zu melden. Er ruft nicht an. Er erteilt Order, dass andere ihn anrufen. &#8218;Ich bitte um Rückruf wegen dem Wasserschaden.&#8216; Wasserwas?</p>
<p>Es ist später Nachmittag. Die Bürozeit ist vormittags zwischen 09 und 12 Uhr. Die Email wird mit Fragezeichen gelesen. Wer ist der Mann? Warum bittet er hier um Rückruf? Eigentümer ist er nicht. Warum denkt ein wildfremder Mann, man werde schriftliche Arbeitsanweisungen befolgen? Was ist, wenn sie ins leere gehen? Ein Notfall kann es nicht sein. Da wäre ein Klempner richtig. Der Mann muss sich an seinen Vermieter wenden.</p>
<p>Die Technik des Manns gibt Anlass, eine Zustandsbeschreibung von &#8218;Kommunication 2.0&#8216; zum Gegenstand eines Artikels zu machen. Der Mann hat auch am nächsten Tag nicht angerufen. Er hat sich gar nicht mehr gemeldet. So wie die Hausverwaltung. Ein tolles Gefühl hat man nicht. Man macht sich Sorgen. Über die Verworrenheit unserer gesellschaftlichen Benimmregeln sowieso. Höflichkeit, Anstand, Rücksichtnahme, aber ist ja auch egal: Es geht ja um meinen Wasserschaden, da hat man keine Zeit. Es war heiß in den letzten Tagen: Alles weggetrocknet?</p>
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		<title>1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 13:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier ... <a title="1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164212-positionen-ob-man-nun-ein-knollchen-oder-ein-ticket-bekommt-es-gibt-ein-ungutes-gefuhl/" aria-label="Mehr Informationen über 1300-12 &#8211; Positionen: Ob man nun ein Knöllchen oder ein Ticket bekommt, es gibt ein ungutes Gefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13178" aria-describedby="caption-attachment-13178" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-13178 " title="Ticketsystem bei TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg" alt="Ticketsystem bei TECHEM" width="636" height="395" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem.jpg 707w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Ticketsystem-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13178" class="wp-caption-text">Ticketsystem bei TECHEM</figcaption></figure>
<p>Die Heizkostenabrechnungsfirmen werden größer, aber nicht unbedingt besser. Stark im Trend überall: das Ticketsystem. Dabei ist einem das doch wurscht, es ist psychologischer Bohei &#8211; viel Rauch um nichts. Gar nichts. Wie die Anfrage zeigt: Seit Februar 2012 ist diese Anfrage bei TECHEM offen, ob nun mit ein, zwei oder ohne Vorgangsnummer, die sich hier Ticket nennt. Entscheidend ist bei allen Verdauungsvorgängen, was hinten raus kommt. Hier hat das System schon erste, deutlich spürbare Verstopfungen.</p>
<p>Die Kunden, eine Wohnanlage in Berlin-Lankwitz, möchte nun wechseln. Zu einem Heizkostenverteiler-Ableser, der keine Knöllchen vergibt, wenn man ihm eine Frage stellt. Sondern antwortet. Dumm gelaufen.</p>
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		<title>914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 06:34:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. ... <a title="914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125611/" aria-label="Mehr Informationen über 914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" title="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" alt="" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre</p></blockquote>
<p><strong>Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen</strong> hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. Doch einsame Spitze war nur eins und das ist jetzt preisprämiert mit dem &#8222;PP-Becken in Silber&#8220;, einem Award, der von unserer Redaktion nach strengen Preisstatuten vergeben wird, also niemals leichtfertig. <strong>Aus der Begründung der Jury Auszüge</strong>:</p>
<p><strong>Der gesamte eingereichte Vorschlag</strong> ist in einem leicht abgewohnten &#8222;alt weiß&#8220; gestrichen und zeigt hier und da hervorhebenswerte, geringfügige Farbunterschiede an den Wand- und Deckenflächen, die durch ein milchig diffuses Oberlicht bei &#8222;schrägster Sonneneinstrahlung&#8220;, kurz vor dem Sonnenuntergang, ganz liebreizend changieren.</p>
<p><span id="more-9701"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="100" height="30" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9702" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9702  " title="Wadebanne des Monats - Foto" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg" alt="Wadebanne des Monats - Foto" width="450" height="662" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wadebanne des Monats &#8211; Foto</dd>
</dl>
<p><strong> </strong></p>
</div>
<p><strong>Überhaupt war damals Bad- und Sanitärgeschichte noch gar nicht geschrieben</strong>. Man maß dem eigenen Feuchtraum noch lange nicht jene hohe Bedeutung bei, die ihm erst ab den 1980iger-Jahren verstärkt zukam. Erst dann kam überhaupt Farbe ins Spiel: ein schönes mattgrau war damals dann der Hit. Doch zurück in die Vergangenheit.</p>
<p><strong>Die Badewanne wurde in den Sechsziger Jahren</strong> noch &#8222;freistehend&#8220; aufgestellt, nicht eingebaut und in dümmlichen Yton-Blöcken eingemauert, wo man ihre krasse Schönheit nicht einmal richtig wahrnehmen konnte. Diese &#8222;Entenfüsse&#8220; am unteren Ende standen frei über dem liebevoll in &#8222;holz natur, anheimelnd&#8220; gestalteten Fußboden, der von ferne betrachtet einem Scheit grob gehackten Kamin-Brennholzes entsprach. Sehr praktisch und durch neuere Entwicklungen nicht zu toppen. Der Brauseschlauch, ein längerer als heute üblich, zum flexiblen Beduschen des eigenen Wonnekörpers am frühen Morgen mit praktischer Duschkopfaufhängung am herunterfahrbaren Haken. Zugleich war dieses &#8222;Geländer&#8220; auch in der Lage, den kreislauf-instabilen Badegast in eine verfestigte Stabilstellung zu bringen, sollte ihm einmal schwindlig werden, angesichts zu kalter oder gar heißer Spontanbeduschung.</p>
<p><strong>Auch der große Schwenkhahn</strong> über dem seitlich angebrachten Handwaschbecken, Farbe: keramikweiß, hatte ganz bewußt Doppelfunktion: zum Befüllen des Handwaschbeckens oder zur Befüllung der Badewanne. <strong>Ganz schön gewitzt</strong>.</p>
<p><strong>Noch gewitzter</strong>: Bereits in dieser frühen Zeit der sanitären Gesamtgelüste kam das &#8222;Wasser aus Wand&#8220; und aus der Küche, wo versteckt hinter einem Unterschrank ein stromverarbeitender Durchlauferhitzer des Fabrikats Stiebel Eltron seine Dienste tat.</p>
<p><strong>Alles in allem ein echter Hingucker</strong>, dieses Bad, fand die Jury und zögerte nicht, den Preis mit den besten Wünschen für ein noch langes Leben dieses unverfälschten, von wilder Schönheit durchzogenen Badezimmers. Weitere Preisprämierungsvorschläge nimmt die Redaktion wie gewohnt schriftlich entgegen. <strong>Bitte reicht auch ein aussagekräftiges Foto mit ein</strong>.</p>
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		<title>913-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist eine Frage der Benutzung, nicht der Nichtbenutzung, dass ein Klo so&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 06:07:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus unserer Serie &#8222;Du und dein Spülstein, Tipps &#38; Tricks für ein gedeihliches Miteinander&#8220; heute dieses Unikat aus Berlin-Lankwitz: Dieses Toilettenbecken ist nicht eklig, sondern schlicht längere Zeit nicht in Benutzung gewesen. Und ohne jede Aufsicht. Der WC-Kasten etwas undicht, floss immer wieder Wasser nach und mit ihm braune Sedimente, die sich nun abgesetzt haben, ... <a title="913-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist eine Frage der Benutzung, nicht der Nichtbenutzung, dass ein Klo so&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125511/" aria-label="Mehr Informationen über 913-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist eine Frage der Benutzung, nicht der Nichtbenutzung, dass ein Klo so&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9698" aria-describedby="caption-attachment-9698" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00291.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9698  " title="Nicht benutztes Toilettenbecken" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00291.jpg" alt="Nicht benutztes Toilettenbecken" width="450" height="660" /></a><figcaption id="caption-attachment-9698" class="wp-caption-text">Nicht benutztes Toilettenbecken</figcaption></figure>
<p><strong>Aus unserer Serie </strong>&#8222;Du und dein Spülstein, Tipps &amp; Tricks für ein gedeihliches Miteinander&#8220; heute <strong>dieses Unikat aus Berlin-Lankwitz</strong>:</p>
<p><strong>Dieses Toilettenbecken ist nicht eklig</strong>, sondern schlicht längere Zeit nicht in Benutzung gewesen. Und ohne jede Aufsicht. Der WC-Kasten etwas undicht, floss immer wieder Wasser nach und mit ihm braune Sedimente, die sich nun abgesetzt haben, wenn sie auch nur eher zufällig braun sind. Merke. Wartung, Pflege &amp; Aufsicht benötigt so ein Toilettenbecken. Sonst ist´s Essig mit der Schönheit: bzw. wird jetzt Essigessenz benötigt, <strong>um den braungewordenen Spülstein wieder sauber&#8230;.</strong></p>
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		<item>
		<title>892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/123411/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 15:29:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Öffentlich Bestellter Vermessungsingenieur]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Grenzstein (mitunter auch Markstein) ist ein Eckpunkt, Knickpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Grenzsteine sind die so genannte Abmarkung von im offenen Gelände liegenden Grenzpunkten, die in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern gesetzt werden. Sie sollen sich frostsicher – das heißt mindestens 60 cm tief – im Boden befinden. (Aus Wikipedia) ... <a title="892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123411/" aria-label="Mehr Informationen über 892-11 &#8211; FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9529" aria-describedby="caption-attachment-9529" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC06003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9529  " title="Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC06003.jpg" alt="Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9529" class="wp-caption-text">Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ein Grenzstein (mitunter auch Markstein) ist ein Eckpunkt, Knickpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Grenzsteine sind die so genannte Abmarkung von im offenen Gelände liegenden Grenzpunkten, die in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern gesetzt werden. Sie sollen sich frostsicher – das heißt mindestens 60 cm tief – im Boden befinden. (Aus Wikipedia)</p></blockquote>
<p><strong>Am Grenzstein in Berlin-Lankwitz</strong>, direkt an der Kante des eingefriedeten Grundstücks. Wir erfahren, dass Herr Rusch (* Name geändert) seit 1961 hier wohnte. 1971 hat der Eigentümer des Hauses ihn gefragt, ob er das Haus übernehmen wolle? Ein Kauf auf Rentenbasis. Es hat praktisch zwanzig Jahre weiter gezahlt, so lang lebte die Frau des Eigentümers noch. Und dann starb sie und Herr Rusch war redlicher, ehrlicher Eigentümer geworden. Er war Richter in Berlin, kein Job mit reichlich Apanage, sagt er, man muss rechnen. Heute sei das anders geworden. Er ist jetzt über 80 Jahre alt. <strong>Die Gegend hier war früher ein Villenviertel, sagt er</strong>.</p>
<p><span id="more-9528"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;nSNqsWNkP-I&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Maschendrahtzaun &#8211; Stefan Raab &#8211; via Youtube</em> </span></p>
<p><strong>Im Weltkrieg Zwo</strong> wurden die Villen alle weggebombt. Auf google-Maps soll es noch alte Militäraufnahmen von der Gegend geben. Die Amerikaner haben sie google zur Verfügung gestellt. Das prüfen wir heute nicht nach, kein Zeit. <strong>Später vielleicht</strong>.</p>
<p><strong>So ein Grenzstein</strong>, der hat eine lange Geschichte.</p>
<figure id="attachment_9534" aria-describedby="caption-attachment-9534" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9534  " title="Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg" alt="Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs" width="450" height="682" /></a><figcaption id="caption-attachment-9534" class="wp-caption-text">Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs</figcaption></figure>
<p><strong>So wie die anderen drei Grenzsteine,</strong> die das Grundstück daher zusammen mit ihm ins Quadrat einfrieden. Ein Quadrat war das Grundstück jetzt lange nicht mehr. Weil beide Grundstücke, nebeneinander liegend, demselben Eigentümer gehörten. Er hatte den Zaun einfach irgendwo zwischen beiden Grundstücken gezogen, denn auf dem einen Grundstück wohnte er selbst und seiner Frau machte er die Sache recht, indem er ein Schlupftor zwischen beide Zäune einbaute. Damit sie morgens im Morgenmantel herüberschlurfen kann, zu einem Freund der Familie, dem Mieter, der oben im Neubau -Baujahr ca. 1958, sozialer Wohnungsbau, Aufbauprogramm- wohnt. Nein, wohnte, der Mieter ist tot. <strong>Auch &#8222;die Frau des früheren Alleineigentümers&#8220; ist tot und er selbst, der Baumeister, der im Zweiten Weltkrieg am Westwall Beton aufgeschüttet und sich damit eine goldene Nase verdient hat</strong>.</p>
<p><strong>Sein Mieter Herr Rusch ist jetzt der, der mit uns redet</strong>. Der 1971 zum &#8222;Mietkäufer&#8220; auf &#8222;Leibrentenbasis&#8220; wurde und findet, dass er einen angemessenen Preis für das ganze Nachbarhaus des vormaligen Großgrundbesitzers gezahlt hat. Über Grenzziehung, Grenzsteine und korrektes nachbarrechtliches Verhalten. Alles ist unstrittig, er weiß um die &#8222;verschobene&#8220; Grundstücksgrenze. Die Eigentümergemeinschaft, gegründet ca. 1984, die aus dem ehemals sozialen Wohnungsbau, Baujahr 1958, jetzt geworden ist, wird am Ende 2011 ein ein Stück weit grösseres Grundstück besitzen, als die Jahre seit 1961 (ungefähr) bis heute. Dabei hatte der ehrliche Nachbar doch die Umwandler schon drauf hingewiesen, dasss der Zaun falsch steht. Die hatten kein Interesse, denn das klang kompliziert. Während auf dem Wattenmeer die Landgewinnung durch Anschüttungen und Anpflanzungen erfolgt, erfolgte sie hier für mehrere Dekaden durch das Versetzen von Grenzzäunen und nun -2011- durch Zurückverbringung des Zauns an die richtige Stelle. <strong>Gerechtigkeit siegt</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen hat niemanden die &#8222;himmelschreiende Ungerechtigkeit&#8220; gestört</strong>. Es war wurscht. Die Eigentümergemeinschaft wird jetzt ihr Land zurückerhalten, dazu werden die korrekten Grenzsteine gesucht und aufgefunden. Dann erfolgt eine Zaunversetzung, der Einfachheit mit einem neuen Zaun -Maschendrahtzaun-, jedoch ohne &#8222;Knallerbsenstrauch. Und &#8222;fertig ist die Laube&#8220; (berolinisch für Fertigstellungs- bzw. Endzustand). Beauftragt ist ein ÖbVi (Öffentlich Bestellter Vermessungsingenieur). <strong>Heute geht hier alles ganz korrekt zu</strong>!</p>
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		<title>891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 08:50:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Lankwitz entsorgt die BSR (Berliner Stadtreinigung) heute die Biomülltonnen. Bio = gut! Ha ha, der Zeitgeist&#8230;. Infolge der immer weiter voranschreitenden Mülltonnen-Diversifizierung splittert die Anzahl der bislang aufgestellten Exemplare immer weiter auf. Es gibt Mülltonnen für jeden denkbaren Entsorgungsgrund. Vor einigen Jahren führte die Berliner Stadtreinigung die Biomülltonne ein. Und nun steht sie da. ... <a title="891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123311/" aria-label="Mehr Informationen über 891-11 &#8211; FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9525" aria-describedby="caption-attachment-9525" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9525  " title="Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05960.jpg" alt="Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9525" class="wp-caption-text">Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll</figcaption></figure>
<blockquote><p>In Berlin-Lankwitz entsorgt die BSR (Berliner Stadtreinigung) heute die Biomülltonnen. Bio = gut! Ha ha, der Zeitgeist&#8230;.</p></blockquote>
<p><strong>Infolge der immer weiter voranschreitenden Mülltonnen-Diversifizierung</strong> splittert die Anzahl der bislang aufgestellten Exemplare immer weiter auf. Es gibt Mülltonnen für jeden denkbaren Entsorgungsgrund. Vor einigen Jahren führte die Berliner Stadtreinigung die Biomülltonne ein. Und nun steht sie da. Hinzu gesellt sich seit neuestem die Orangebox, wir berichteten. Ob das auch gesamtökonomisch gut ist, weiß vermutlich die BSR als städtischer Entsorger. Sie wird die Rechnung geführt haben, ob die vergleichsweise große Vervielfältigung von Müllentsorgungstouren mit nahezu täglich wechselnden Müllentsorgern dem Stadtklima immer noch besser tut, als eine zusammengefasste, <strong>allerdings bewohner- und umweltverträgliche Entsorgung, bspw. einmal die Woche, so wie früher</strong>.</p>
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		<title>811-11 &#8211; Bauen: In Berlin-Lankwitz sollen olle Wasserleitungen raus, da fängt das Problem jetzt an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 15:00:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Haus gibt es einen Übergabepunkt, wo die Zuständigkeit der Berliner Wasserbetriebe endet (an der Uhr). Was dahinter kommt, ist Sache des Hauses, was davor liegt, wird in der rechtl. Zuständigkeit der Wasserbetriebe gemanaged und unterhalten. Was aber, wenn beide sich sinnvoll absprechen müssen? Kollege Telefon war wenig hilfreich, war nachträglich hier jetzt zu berichten. ... <a title="811-11 &#8211; Bauen: In Berlin-Lankwitz sollen olle Wasserleitungen raus, da fängt das Problem jetzt an" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/115411/" aria-label="Mehr Informationen über 811-11 &#8211; Bauen: In Berlin-Lankwitz sollen olle Wasserleitungen raus, da fängt das Problem jetzt an">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><strong>Am Haus gibt es einen Übergabepunkt, wo die Zuständigkeit der Berliner Wasserbetriebe endet (an der Uhr). Was dahinter kommt, ist Sache des Hauses, was davor liegt, wird in der rechtl. Zuständigkeit der Wasserbetriebe gemanaged und unterhalten. Was aber, wenn beide sich sinnvoll absprechen müssen? Kollege Telefon war wenig hilfreich, war nachträglich hier jetzt zu berichten. Ich ersoff im Berliner Wasser, bereits bevor es die Betriebe verlassen hatte&#8230;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Ja, 50 Jahre</strong> liegen die &#8222;ollen&#8220; Wasserleitungen jetzt im Grundstück drin: Stahlleitung Frischwasser, Abwasser vermutlich Tonleitung, so genau weiß das niemand. Man weiß auch nicht, ob die Abwasserleitung noch in Ordnung ist oder nicht, geschweige denn, wo sie eigentlich liegt. Früher war da mal ein Haus, dann kam da ein neues Haus drauf und die Verwaltung hat gefühlte 150.000 Mal gewechselt. Drum prüfe, wer sich an Verwalter bindet, ob er nicht gleich den Richtigen findet. Hoho&#8230;.kleiner Witz am Rande. Die Verwalterunterlagen sind jedenfalls in diesem Punkt weg, oder anders: sie waren jedenfalls nicht mit übergeben worden. Auch nicht von dem Betrüger, den man in Berlin in den Achtzigern den &#8222;Einarmigen Bandit&#8220; nannte. Ich erspare es dem Leser, das auch noch zu vertiefen. <strong>Der Punkt ist nun: Wo ist der Punkt</strong>?</p>
<p><span id="more-8952"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> </p>
<figure id="attachment_8953" aria-describedby="caption-attachment-8953" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/schmutzwasserreinigung_internet2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8953 " title="Wasseranschluß-Schema (Quelle: BWB), alles klar?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/schmutzwasserreinigung_internet2.jpg" alt="Wasseranschluß-Schema (Quelle: BWB), alles klar?" width="450" height="169" /></a><figcaption id="caption-attachment-8953" class="wp-caption-text">Wasseranschluß-Schema (Quelle: BWB), alles klar?</figcaption></figure>
<p><strong>Mit zunehmendem Alter</strong> (! Oho!) komme ich zu der Überzeugung, dass das moderne Hin und Her via Email nicht wirklich immer nur sinnvoll ist. Denn anstatt zu mailen, könnte man doch einfach mal die Arbeit direkt erledigen, oder? Das Vorhaben ist schnell gefasst: Ich muss die Berliner Wasserbetriebe anrufen.</p>
<p><strong>Händels Wassermusik </strong>höre ich in der Warteschleife, schön! Allerdings hatte ich nicht vor, das gesamte Stück zu hören. Ungefähr so lange bleibe ich allerdings in der Warteschleife, obwohl ich vorher richtig die &#8222;4&#8220; gedrückt habe, das ist für den vollautomatischen Telefon<del>idiot</del>sekretär die richtige Nummer &#8222;Wenn sie eine Frage zum Hausanschluss haben&#8220;. Ach, ich vergaß zu erinnern: Heute ist der 1. April. Die Sache hat kein &#8222;gutes Karma&#8220;, finde ich. Ich sitze hier und warte.</p>
<p><strong>Schliesslich</strong> lasse ich mich (nochmals) zur Zentrale verbinden, da sitzen Menschen. Das ist schlau. <strong>Menschen kann man betroffen machen</strong>.</p>
<blockquote><p>Im Gespräch eine Punktlandung machen? Bin ich Pilot? Die etwa?</p></blockquote>
<p><strong>Schliesslich lande ich</strong> bei der Rohrnetzbetriebsstelle Lichterfelde, die für Lankwitz zuständig ist, erfahre auf mehrfaches Nachfragen und Nochmalverbinden hin den Namen der zuständigen Sachbearbeiterin, die auch Teamleiterin ist, und ich lerne, dass der Frischwasseranschluss von einer anderen Dame bearbeitet wird, als das Abwasserrohr. <strong>Herrjemineh</strong>!</p>
<p><strong>Es ist absolut zwecklos</strong>, da anzurufen! Da lässt sich gar nichts klären. Mit wem ich auch spreche: Immer sind die Mitarbeiter unkonzentriert, hören mir nicht richtig zu, fallen mir ständig ins Wort, etwa mit Rückfragen &#8222;Und was ist Ihr Problem&#8220; und ich will schon laut &#8222;Schnauze&#8220; brülle, da besinne ich mich eines Besseren. Denn die Antworten, die sie mir auf meine Fragen geben, sind immer irgendwie gehetzt, sie fließen zu schnell aus berufenen Mündern, denn meinen Fragen wird kaum bis zu Ende zugehört. Immer sind es Stereotypen, verinnerlichte Textbausteine, mit Fragmenten denkbarer Antworten auf Fragen, die ich eigentlich nie gestellt hatte.</p>
<p><strong>Nein</strong>, ich hatte mein Fragegerüst von Anfang an fest und steif im Kopf und davon abweichen wollte ich nicht.</p>
<blockquote><p>Vergiß es! Du bist nicht der Nabel der Welt. Es ist zwecklos sich vorzunehmen, heute mal alles fixer, rascher, effizienter zu bearbeiten. Denn dein Vorhaben ist nur Zufall. Du hast die Rechnung ohne die Anderen gemacht. Die Anderen haben heute keine Lust, dir behilflich zu sein.</p></blockquote>
<p><strong>Es war zwecklos</strong>: Ich schicke doch besser eine Email. Auf Antworten kann ich jetzt nur noch hoffen! Ich hoffe, es wird individuell geantwortet. Weil aber die Berliner Wasserbetriebe jede Email grundsätzlich systemgeneriert bestätigen, ist die Hoffnung zumindest für heute vergebens. <strong>Was will ich warten: 1. April. April, April!</strong></p>
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		<title>697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 08:41:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung ... <a title="697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/14010/" aria-label="Mehr Informationen über 697-10 &#8211; Berolinisch für Anfänger: Tommy Tulpe war eine Serie, Tommy Tulpe fungierte nie als Nulpe! #Klarstellung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8171" title="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Die Nulpe" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Berolinisch_Nulpe-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Stellt der Ableser in der Wohnung fest, dass in der Wohnung an dem Heizkörper überraschend kein Heizkostenverteiler angetroffen werden konnte, der sich zum Ablesen eignet, so hat er unverzüglich, und zwar noch an Ort und Stelle, einen neuen Heizkostenverteiler dran zu machen, dabei das richtige, vormalige Datenblatt zugrunde zu legen, auf dessen sachkundig angelegter Kartierung die Wattzahlen, der Bautyp und die Größe des Heizkörpers vermerkt ist (Technische Dokumentation). Ist dies aber in der Abwicklung des Ablesers auseinander dividiert, etwa mit Hinweis auf fehlende Ausbildung der Hilfskräfte oder im Zusammenhang mit &#8222;anderen Abteilungen&#8220;, etwa aufgrund der (zu großen) Größe der Ablesefirma, so liegt ein eigenes innerbetriebliches Rationalisierungsmerkmal vor. Die Rationalisierung von Ablesungen mit besonders billigen, schlecht ausgebildeten Ablesekräften ist unternehmerische Freiheit, ganz im Belieben dieses Unternehmers. Berechnet dieser dann Extra-Anfahrten und Sondergebühren für die Nachausstattung, so kann man das schon &#8222;dreist&#8220; oder mehr als das nennen: Nulpenhaftigkeit!</p></blockquote>
<p><strong>Es waren einmal mehrere Ablesefirmen</strong>. Die lasen zum 31.12. eines jeden Jahres und oft pünktlich gemeinsam mit dem Weihnachtsmann diese kleinen Verdunsterröhrchen ab. Und bald waren diese Geräte in die Jahre gekommen und liefen aus. Nicht flüssigkeitstechnisch, weil jemand sie auf den Kopf gestellt hatte. Sie liefen gültigkeitstechnisch aus. Die Europäer beschlossen, Verdunstung habe zu viel mit Erderwärmung und wo Hitze, da steigen auch Schwaden auf. Man kennt das ja von Island.  Und ansonsten sind die Ableser der Heizkostenverteilergeräteableser (Unwort des Jahres 1968?) <strong>alles &#8222;Nulpen&#8220;</strong>.</p>
<p><span id="more-8170"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/vBUOvMLAY7Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Tommy Tulpe Werbetrailer (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Kommt häufiger vor: Kunde baut sich im September/Oktober sein Bad um und einen anderen Heizkörper dran: Handtuchtrockner! Alter Heizkörper weg, alter Heizkostenverteiler weg, ist unbrauchbar. Neuer Heizkörper braucht anderen Heizkostenverteiler. Kunde ruft Hausverwaltung an. Die sagt, ist zu viel Aufwand, kostet Kunde zu viel Geld, das macht man bei der Hauptablesung mit, ist ja nur noch wenig Zeit bis dahin! Der 31.12. naht. Dann kommen die Ableser und haben nichts auf dem Auto, mit dem man die neuen Heizkörper ausstatten kann. Muss erst ein Auftrag geschrieben werden. Muss erst die Zentrale Bescheid wissen. Muss, muss, muss&#8230;.Mann, es ist ein Heizkostenverteiler, du Nulpe!</p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt ist das etwas ungerecht</strong>. Denn es trifft diejenigen, die gar nichts dafür können. Nein, etabliert als Nulpen sind nicht die Straßenfeger, also die Treppenterrier (alles Begriffe für Menschen, die auftragsgemäß treppauf treppab rennen, um Wohnungen abzugrasen, wie Trapper das Weideland und Tripper die Kontinente, um mal bei diesem Wortspiel zu bleiben). Die Fernsehserie Tommy Tulpe endet schon in den sechziger Jahren in schwarz-weiß, <strong>dann stürzte sie ab Richtung Quotenirrelevanz</strong> <strong>und ward folglich nie wieder gesehen</strong>.</p>
<p><strong>Die Bocksbeutel, die Schlümpfe, die Verbrecher</strong>, das sind alles Männer, nie Frauen, und sie entscheiden auf Führungsebene. Mein Großvater, sage ich gern, war in führender Position. Er hatte mehr als vierhundert Menschen unter sich. Als Friedhofsgärtner eines mittelstädtischen Friedhofs.  In &#8222;Heizkostenverteilia&#8220;, dem Gondwana der Ablese- und Abrechnungsspezialisten, war es inzwischen schon normal geworden, an Heizkosten zu sparen, die sich zunehmend prostituierten. <strong>Die Heizkosten gingen mächtig auf den Strich und je doller, desto teurer</strong>. </p>
<p><strong>Es waren ausgeprägt vorschriftenliebende Naturvölker in Heizkostenverteilia</strong>, so wie die Tschtechemen, darunter auch &#8222;Renegaten der Brunaten&#8220;, die Isten, aber auch ausgestorbene Urvölker wie die Samecen oder die Becker- und Harmsisten, nicht zu verwechseln mit den Existenzialisten, denn letztere leben noch heute. Manchmal stellte einer der Ableseschlümpfe, vor Ärger schon ganz blau angelaufen, fest, dass eine Wohnung im Aufmaß der Wohnanlage gar nicht existiere. <strong>So gingen die Jahre ins Land und niemand ergriff die Initiative</strong>.</p>
<p><strong>Die Nulpen erfassten die Wohnung nicht</strong>, denn sie war ja nicht ausgestattet mit Heizkostenverdunstern in Berlin-Spandau und niemand ergriff die Initiative. Sie sagten später, wie zur Entschuldigung, sie hätten ja mitgeteilt, dass diese Wohnung nicht existiere. Damit sei nun die Initiative beim Kunden verplant und wenn der nicht, &#8230;., ist ja auch egal. <strong>Die Nulpen</strong>.</p>
<p><strong>Und dass Herr Feiffer</strong> (mit 3 &#8222;F&#8220;, Name geändert) in Berlin-Lankwitz sein Bad umgebaut hat und einen anderen Heizkörper? Ja ja, das haben sie gesehen. Der Ableser, Herr Norbert Nulpe, hat es auch im Protokoll festgehalten. Bis es so weit ist, dass etwas passiert, dauert es nun minimal vier Monate. So lange braucht ein Verwalter in Heizkostenverteilia, um eine Jahresabrechnung aus dem Gedöns der Abrechnungsmafia&#8230; (Beachte: Die Chronisten dieser Geschichte enden hier stets in &#8222;ia&#8220;, also -verteilia, mafia, und das nur, <strong>um die dichterische Epik des Ganzen aufrecht zu erhalten!)</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Spandau fiel das jetzt auf</strong>, dass die Wohnung seit mehr als mehreren Jahren (!) messtechnisch nicht existiert. Man schimpft auf alle Möglichen und wird dem aber nicht gerecht. Der Dösbattel (* ein Begriff eher nicht aus Berlin und Umgebung), der die Treppen hoch- und heruntertigerte, hat sie nicht notiert, feststeht: Die Wohnungstür war da schon immer! So ist das eben mit den &#8222;Hiwis&#8220; (wieder so ein Wort aus dem Berolinischen), den Hilfsarbeitern, die man Ableser nennt, die auf 400,- €-Minijobbasis eine viel zu große Anzahl von Wohnungen aufgedrückt bekommen, die sie -treppauf, treppab- abzulesen haben, <strong>ohne Rücksicht auf&#8230;..(eigene) Verluste!</strong></p>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p>Link: <a href="http://www.polarfilm.de">www.polarfilm.de</a></p>
<p><strong> Halten wir noch einmal fest</strong>, was wir eingangs gesagt haben:</p>
<p><strong>Wenn Heizkostenverteiler-Ablesefirmen</strong> sich absichtlich billig und schlecht ausgebildet organisieren, so liegt seitens des Endkunden kein Fehlverhalten vor, wenn er die Sonderrechnung einer notwendigen Nachausrüstung mit dem Hinweis darauf zurückweist, er habe solche Kosten nicht verursacht. Denn das nochmalige Anfahren der Wohnanlage, das Ab- und das Neumontieren eines Heizkostenverteilers gehört zur Palette derjenigen Regelmäßigkeiten, die ein Ableser routinemäßig zu erwarten hat, bzw. mit denen er rechnen muss. Für einen solchen Routinevorgang den &#8222;gesamten Vorgang&#8220; in eine neue Extraanfahrt mit Abrechnung von doppelten Kosten zu packen&#8220;, ist letztendlich eine Verlagerung betriebswirtschaftlicher Umsicht und Notwendigkeit <strong>auf die Kosten des Kunden und nicht zu akzeptieren</strong>.</p>
<p><strong>Alles Nulpen</strong>!  Dieser Artikel wurde geschrieben, um den Berliner Begriff &#8222;Nulpe&#8220; zu erklären. <strong>Such dir aus, wer in diesem Text als Nulpe besonders gut geeignet ist</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Bildersuche <a title="externer Link" href="http://www.google.de/images?q=Tommy+Tulpe&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=univ&amp;ei=YisHTZvELsWY8QOhnaA6&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=3&amp;ved=0CDoQsAQwAg" target="_blank">zu Tommy Tulpe</a></li>
<li>Mathias <a title="externer Link" href="http://sabberlog.blueblog.ch/files/images/2006/8/mob70_1156742896.gif" target="_blank">Siggels Nulpe</a></li>
<li>Wikipedia: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
<li>OpenThesaurus: <a title="externer Link" href="http://www.openthesaurus.de/synonyme/search?q=Nulpe" target="_blank">Die Nulpe</a></li>
</ul>
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		<title>587-10 &#8211; Alltag: Von Telefonanrufern, Anrufbeantwortern und verpassten Rückrufgelegenheiten #Lied des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 08:22:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Telefon macht einen Großteil unserer täglichen Praxis aus. Wie auch beispielsweise diese Anrufe. Herr Kurze (* Name geändert), Verwaltungsbeirat, Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz, ruft von unterwegs nach Potsdam aus dem Auto per Handy zurück. Das ist die Mobilitätsgarantie. Ich hatte ihn darum gebeten. Er hat schon fünfmal heute angerufen, sehe ich in der Anrufliste. Jetzt, ... <a title="587-10 &#8211; Alltag: Von Telefonanrufern, Anrufbeantwortern und verpassten Rückrufgelegenheiten #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93010/" aria-label="Mehr Informationen über 587-10 &#8211; Alltag: Von Telefonanrufern, Anrufbeantwortern und verpassten Rückrufgelegenheiten #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2329-2" aria-describedby="caption-attachment-2329-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329 " title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2329-2" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p><strong>Das Telefon</strong> macht einen Großteil unserer täglichen Praxis aus. <strong>Wie auch beispielsweise diese Anrufe</strong>.</p>
<p><strong>Herr Kurze</strong> (* Name geändert), Verwaltungsbeirat, Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz, ruft von unterwegs nach Potsdam aus dem Auto per Handy zurück. Das ist die Mobilitätsgarantie. Ich hatte ihn darum gebeten. Er hat schon fünfmal heute angerufen, sehe ich in der Anrufliste. Jetzt, beim sechsten Mal, kommt er wieder nicht zum Ziel. Denn ich telefoniere &#8222;auf der anderen&#8220; Leitung. Ich bin erst seit 9 Uhr morgens im Büro, es ist 09:10 Uhr. Ragga dang, rrrinng, das Telefon klingelt und klingelt, sie haben sich heute Morgen alle gegen mich verschworen.</p>
<p><span id="more-7425"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p> <br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tGtSpsYURAQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/tGtSpsYURAQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">When I am sixty four (Animation) (Beatles) &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Der, der mit mir spricht</strong>, ist flüssiger als flüssig, überflüssig. Es ist ein Handwerker, dessen genauen Name ich nicht kenne und dem ich nie Veranlassung gegeben hatte, mich anzurufen. Er leitet bereits sein Anliegen äußerst ungeschickt ein, weil ich sowieso gerade gereizt bin. Er mache da für Herrn Soundso (unser Kunde, auch dessen Name geändert) die Badsanierung und habe den Eindruck, wir hätten sein Angebot nicht richtig verstanden, das er Herrn Soundso unterbreitet hat und das -etwas lückenhaft- die Mitsanierung des Gemeinschaftsstranges beinhaltet. Da werde ich aber gleich fuchsig. Doch, doch, wende ich ein, um den Redefluss meines Anrufers mal kurz außer Kraft zu setzen. Doch, das hätte ich sehr wohl verstanden. Allerdings sei das Angebot auch lückenhaft, beinhalte eben gerade nicht die angefragten Arbeiten, die im Übrigen Herr Soundso angefragt hätte und außerdem würde ich gern wissen, warum er mich noch anrufe? Schließlich sei ich nicht sein Vertragspartner? Ich habe noch im Hinterkopf, dass mich jetzt für jede verwaltete Einheit bis zu vier verschiedene Menschen anrufen, mit denen ich eigentlich nur hinsichtlich einer Person wirklich zu tun habe: der Wohnungseigentümer ist Kunde, und Kunde ist bekanntlich König.</p>
<p><strong>Aber ist auch sein Mieter</strong>, den wir nicht verwalten, ein König Kunde? Oder der sonnenbebrillte Makler mit schickem Sportwagen, der die leer stehende Wohnung verkaufen will und sich günstig und sympathisch darstellt? Ach ja, und der Klempner des Herrn, der gerade beabsichtigt, sein Bad zu sanieren? Manche Wohnungseigentümer haben ein regelrechtes Talent, immer Dritte mit der Wahrnehmung ihrer eigenen Kontaktfragen zur Verwaltung hin zu beauftragen. Ist ein Verwalter gut, der dies alles sang- und klanglos über sich ergehen lässt? Es ist ein bisschen wie Missbrauch, aber sicherlich ist der Vergleich schlecht und unangemessen. <strong>Und so was darf man auch nicht offen sagen</strong>.</p>
<p><strong>Tatsächlich aber ist der Klempner</strong> nicht nur von Beruf am Draht, sondern auch als Mensch, was schließlich nicht heißen muss, dass er von guter, erwünschter und zielführender Telekommunikation viel versteht, oder sagen wir mehr als wir. Und dann diese permanenten Fettnäpfchen. Das eine ist dieses Intro von ihm, wonach wir -im Klang wie- zu doof sind, sein &#8222;dämliches Angebot&#8220; zu verstehen. Niemand hätte die Absicht, ihm zu entgegnen: &#8222;Freundchen, wir sind zwar zu doof das zu verstehen, aber verstanden haben wir immerhin, dass du zu doof warst, es nach § 35 a ESt (EinkommenssteuerG) ordentlich zu gliedern, es mit Maßen zu versehen, Einheitspreise prüfbar hinzuzufügen undsoweiter undsofort. Nein, so frech wird niemand auftrumpfen, angesichts der eben gefallenen Unterstellung, man sei vielleicht nicht klug genug, ein Handwerkerangebot über ein Stück PVC-Rohr (Länge allerdings unklar, verschwiegen, pauschal) zu verstehen.</p>
<p><strong>Nein, meine erste Rückfrage</strong> ist im Wesentlichen: War das, was sie wünschen? Oder rufen sie noch aus einem anderen, für mich relevanten Grund an? Da lauert schon die Falle der Formulierung, und Herr Klempner ist &#8222;pikiert&#8220;. &#8222;Na, wenn sie so mit mir reden&#8220;, sagt er noch und wartet, allerdings tue ich ihm den Gefallen nicht, darauf anzuspringen. Das wäre Verhaltenspsychologie erstes Semester. Nein, im Ernst, entgegne ich, eigentlich würde ich gerne gar nicht mit ihm telefonieren, denn wir hätten keine Geschäftsbeziehung. Nun wirft mir noch einen Brocken hin: &#8222;Ich finde es aber nicht gut, dass ich erfahren habe, sie verschicken meine Angebote an andere Handwerksfirmen!&#8220; <strong>Nun wird es mir aber zu bunt</strong>.</p>
<p><strong>Ich herrsche ihn regelrecht an</strong>: &#8222;Ich habe ihr Angebot nicht gewollt, es wurde mir zugeschickt. Es betrifft eine Leistung, die in derselben Wohnanlage im Nachbarhaus gerade von uns durchgeführt wird, eine Strangsanierung, und ich habe ihr Angebot an niemanden Dritten verschickt, sondern lediglich nur an die mit der Strangsanierung befasste Firma, und wenn sie jetzt sagen, das darf ich nicht, dann lache ich sie aus!&#8220; &#8211; Er schluckt. Dann entschuldigt er sich. Ich habe ihm offenbar einen neuen Wissenshorizont eröffnet. Das Gespräch ist endlich zu Ende. Ich hatte von Anfang an keine Lust auf dieses Gespräch. Richtig, es hat mich abgehalten, mit Herrn Kurze (siehe oben) zu telefonieren, der aus derselben Wohnanlage kommt und dessen Rückruf ich wegen dieser Sache erbeten hatte. Jetzt läuft die Tageszeit wieder in die geordneten Bahnen. Ich rufe Herrn Kurze an, alles ist gut, auch ich habe mich wieder beruhigt. Über diesen Klempnerzausel schreib ich irgendwann ein Buch, <strong>wenn ich vierundsechzig bin</strong>.</p>
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		<title>484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung ... <a title="484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8292010/" aria-label="Mehr Informationen über 484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1249 alignright" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<figure id="attachment_6766" aria-describedby="caption-attachment-6766" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6766 " title="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg" alt="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" width="450" height="194" /></a><figcaption id="caption-attachment-6766" class="wp-caption-text">Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse</figcaption></figure>
<p><strong>Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk</strong> gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung von einer großen Last, einer Bürde sein, die man zeitlebens oder auch nur abschnittsweise zu tragen hat. Dies gilt im Besonderen auch für Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz, geboren 1924 und <strong>verstorben am 4.6.2010</strong>.</p>
<p><span id="more-6765"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Sie hatte ein langes Leben gelebt</strong>. Es war intensiv, aber harmonisch und ihre Aura, das war so ein gewisser Anschein von &#8222;grande dame&#8220;. Sie besaß eine würdevolle Ausstrahlung, war voller Wissen um das Leben und seine Abgründe und immer eine gute Zuhörerin. Jetzt wurde sie nach langer Krankheit erlöst und zu ihrem vor Jahren im Alter von über 90 Jahren verstorbenen Ehemann &#8222;abgeholt&#8220;. Endlich sehen sie sich wieder.</p>
<p><strong>Sie hatten noch vor kurzem geheiratet</strong>. Ich kenne sie seit 1994 und so lange betreute ich schon die Wohnanlage, in der sie bis zuletzt wohnte. Nur wenige Wochen vor ihrem Tod war sie ein Rundum-Pflegefall geworden. Das ist jetzt vorbei.</p>
<p><strong>Sie hatte ihre Not</strong> mit ein paar Nachbarn, die als gerichtsbekannte Querulanten &#8222;Gott und die Welt&#8220; verklagten, auch in Wohnungseigentumsdingen. Diese Querulanten, die kannte jeder, der in Berlin mit Gerichten ab und zu zutun hat. Ein Oberverwaltungsrichter erinnert die Querulantin noch, wie sie als Lehrerin über ihre Bezüge mit dem Land Berlin stritt. Irmgard V. hat das verabscheut, dieses stete Recht haben wollen. Irgendwann verbat sie sich Anrufe von ihren querulatorischen Nachbarn. Das Querulanten-Ehepaar wurde nach §§ 18, 19 WEG mit der gerichtlichen Entziehung des Eigentums erfolgreich verklagt. Auch das Gericht befand, diese Querulanten seien der WEG nicht zuzumuten.</p>
<p><strong>Einen solchen Prozess</strong> führte ich seinerzeit das erste Mal, und gleich erfolgreich.</p>
<p><strong>Nach all den Jahren</strong> der Aufregung vor Gericht und &#8222;auf hoher See&#8220; waren die Querulanten erfolgreich heraus geklagt worden. Nun war endlich Ruhe in der Wohnanlage. Ein verdienter, aber hart erkämpfter Sieg in Richtung Gemeinschaftsbefriedung. Die Querulantin verstarb unerwartet und just, als der erzwungene Verkauf der Wohnung erfolgreich durchgesetzt worden war. Ein Zufall?</p>
<p><strong>Im Nachhinein ist tröstlich zu wissen</strong>, dass damit die letzten fünf, sechs Jahre für Frau Irmgard V. ruhiger verliefen. Kein Stress mehr mit marodierenden, ketzerischen Rundschreiben, keine Prozesse mehr, die Altakten konnten verbrannt werden. Ob sie verbrannt wurden, wissen wir nicht. Aber es war Ruhe. Richtig Ruhe. So wie in Lankwitz Ruhe ist, wenn Ruhe ist. Wenigstens die letzten Jahre ihres am Ende gesundheitlich angeschlagenen Lebens hat Irmgard V., die würdige, honorige, alte Dame in Ruhe verleben dürfen. Es war nur noch wenig von ihr zu hören.</p>
<p><strong>Sie hatte sich aufs Altenteil zurückgezogen</strong>. Ruhe in Frieden, Irmgard V., wir von der Hausverwaltung <strong>haben sie immer besonders gern gehabt</strong>! Und ein Stück weit sind wir heute auch berührt, ihr diese &#8222;verdiente Ruhe&#8220; der letzten Jahre mit einem überaus großen Engagement ermöglicht zu haben. <strong>Haben wir gern gemacht</strong>!</p>
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		<title>468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8132010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Hommelsheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Todd Wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[Kulturschock pur: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von blackbirds.tv (Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, ... <a title="468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8132010/" aria-label="Mehr Informationen über 468-10 &#8211; Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_6670" aria-describedby="caption-attachment-6670" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC07873_FiftyFive_OnStage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6670  " title="Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC07873_FiftyFive_OnStage.jpg" alt="Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)" width="450" height="315" /></a><figcaption id="caption-attachment-6670" class="wp-caption-text">Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Kulturschock pur</strong>: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">blackbirds.tv </a>(Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, Musikfans und die Schwierigkeiten im Umgang damit.</p></blockquote>
<p><strong>Au weia</strong>: Heuer (wienerisch, nicht berolinisch) sind Versammlungstermine aber auch nicht ganz leicht zu entwerfen. Es muss ein ganzer Sack von <strong>Gesichtspunkten </strong>überprüft werden, um dafür zu sorgen, dass die Verwalterin mit ihrem Wunsch nach Kundenkommunikation nicht aneckt.</p>
<ul>
<li>Wir hatten am 19. Mai 2010 <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8092010/" target="_self">bereits darüber berichtet</a>, dass Wohnungseigentümer sich zwar gern zusammenrotten zu Versammlungen (treten nur in Rudeln auf&#8230;), dabei aber bitte schön im Vorhinein zu überprüfen wäre, ob am gewünschten Versammlungstag ein Viertelfinalspiel der Fußball WM droht. Ist das der Fall, muss die Versammlung an einem anderen Tag erfolgen.</li>
<li>Man muss kein sonderlich großer Prophet sein, um sich vorzustellen, dass die Generation der älter Werdenden irgendwann aus Altersheimen &#8222;We will rock you&#8220; skandiert oder im Seniorenchor die &#8222;Bohemian Rhapsody von Queen eingeübt wird.</li>
</ul>
<p><strong>Nun treten weitere, bedeutsame Umstände ein</strong>.</p>
<p><span id="more-6669"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8mD7YUcj0uA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/8mD7YUcj0uA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Headbanging Video (via Youtube)</span></p>
<blockquote><p>Sicherheitshinweis: Vorsicht, nicht nachmachen!</p></blockquote>
<p><strong>Nein</strong>, nein, so das Telefonat mit dem Verwaltungsbeirat aus Berlin-Lankwitz. An diesem Tag, da geht das gar nicht. Grund:</p>
<blockquote><p>Da gehe ich mit meinem Sohn zu Kiss.</p></blockquote>
<p><strong>Ich</strong>:</p>
<blockquote><p>Was? Kiss?</p></blockquote>
<p><strong>Genau</strong>. Aha, denke ich, heute Morgen las ich im Netz, dass der Bassist von Slipknot im Alter von 38 Jahren tot aufgefunden worden sei. Gene Simmons und Konsorten, Kiss, touren derweil noch munter durch die Welt. I was made for loving you, Baby. Also dann keine Versammlung, und zwar wegen Kiss. Okay.</p>
<p><strong>Ich schlage</strong> einen weiteren Termin vor, er kontert sofort:</p>
<blockquote><p>Das geht auch nicht. Da gehe ich mit Max (* Name geändert, weiterer Miteigentümer derselben Wohnanlage) zu AC/DC. Das müssen wir uns jetzt einfach geben.</p></blockquote>
<p><strong>Ja, leben wir denn </strong>in einer vollkommen überspitzen Lach- und Spaßgesellschaft.</p>
<figure id="attachment_6671" aria-describedby="caption-attachment-6671" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6671 " title="Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg" alt="Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)" width="450" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/AC_DC_Fan_mit_Diogruss-300x235.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6671" class="wp-caption-text">Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)</figcaption></figure>
<p><strong>Let the good times roll. </strong>Ja, die Zeiten haben sich doch massiv geändert, denkt man an die frühere Zeit zurück, als Hausverwalter noch mausgraue Anzüge tragen mussten und Schlips und Kragen riskierten, wenn sie gegen betonfeste Dresscodes der Zunft verstießen. Der Hausverwalter im Jahre 2010 ist AC/DC-affin, grüßt mit Pommesgruß und gedenkt damit nicht nur dem Erfinder dieses unter Hardrockfans pflichtgemäßen Begrüßungsrituals (Ronnie James Dio, gerade erst verstorben), sondern auch eingangs der gemeinsamen Versammlung. Man muss mit der Zeit gehen! Nebenbei bemerkt war die Versammlung des oben abgebildeten Kollegen sehr gut besucht, daher beschlussfähig und zwar etwas laut, aber durchaus mit dem festen Willen veranstaltet, Beschlüsse von erheblicher Tragweite zu treffen. Gegen Ende der Versammlung soll unter Verschiedenes das Bier jedoch alle gewesen sein, sodass die Versammlungsteilnehmer diesen Tagesordnungspunkt recht kurz gehalten haben. <strong>Die Versammlung soll in Wacken stattgefunden haben</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings</strong>: für diese WEG, da haben wir jetzt die Tagesordnung vorsorglich entworfen. Zwei Punkte werden eine Rolle spielen, und beide werden diesen vergnügungssüchtigen Verwaltungsbeiräten schon zu denken geben. <strong>gesichtspunkte.de </strong>ist nicht umsonst sloganbehaftet: Hier rockt <span style="text-decoration: line-through;">bloggt</span>der Verwalter. <strong>Wobei es heute hier mal anders da steht als sonst</strong>.</p>
<p><strong>Tagesordnungspunkte, Entwurf</strong>:</p>
<ul>
<li>Begrüßungs-Headbangen &amp; Feststellung der Beschlussfähigkeit &#8211; Video oben</li>
<li>Belegprüfungsbericht und anschließendes Luftgitarre spielen &#8211; Video unten</li>
</ul>
<p>Im Instandhaltungsbereich sieht die Versammlung jetzt vor:</p>
<ul>
<li>Herstellung eines gemeinsamen Proberaums im Kellergeschoss des Wohnhauses zwecks gemeinsamen Musizierens. Einige finden, dass der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats nicht so gut Schlagzeug spielt, wie die Ehefrau des Miteigentümers aus dem Hochparterre.</li>
</ul>
<p><strong>Die Forderung lautet</strong>:</p>
<blockquote><p>Rettet die <span style="text-decoration: line-through;">House</span> Hausmusik.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0ZAFVuqQlZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/0ZAFVuqQlZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1299" target="_blank">Andreas Hommelsheim gründete Fifty Five</a></li>
<li>Vorbild: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=1362" target="_blank">Todd Wagner spielt für Roland Kaiser Led Zeppelin und schon bald auf jeder Versammlung zur Eröffnung</a>?</li>
</ul>
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		<title>324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben und Kröten schlucken, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters ... <a title="324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6682010/" aria-label="Mehr Informationen über 324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5452" title="Ein Freund, ein.guter Freund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg" alt="Ein Freund, ein.guter Freund" width="450" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund-300x116.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube</span></p>
<p><strong>Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben</strong> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/schildkroten-und-krokodile/" target="_self">Kröten schlucken</a>, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters gehört es, einen Hausmeister zu &#8222;beschaffen&#8220;, bzw. diesen anzustellen, bzw. <strong>eine geeignete Firma zu beauftragen</strong>.</p>
<p><span id="more-5451"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Das Leben der anderen...</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Zu den weiteren wesentlichen Obliegenheiten muss unbestreitbar auch gehören</strong>, Szenarien voraus zu bedenken, die im &#8222;Falle eine Falles&#8220; anstehen, wenn ein Rohr platzt oder ein Dach undicht ist. Kurz muss für Notfälle vorgesorgt werden.  Denn alles andere hatten wir hier schon: beispielsweise <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Leichen im Keller</a>. Geschichten, die dies Leben schrieb. Der Verwalter ist der Organisator eines besseren Wohnens und damit dieses sichergestellt ist, <strong>sind eine Vielzahl von Fragen zu berücksichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Für die Sicherstellung guter Objektbetreuung muss der Verwalter</strong> verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Leistungskataloge sind aufzustellen, Kriterien sind nicht nur zu benennen, sondern es muss auch deren Einhaltung überwacht werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Und dann ist da noch dieser Freund des einen Eigentümers</strong>, der sich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/prognose-wohnungseigentum/" target="_self">in Hartz IV befindet</a>. Die beiden kommen vor einer gewissen Zeit auf die Idee, ihn selbständig zu machen, zu dieser Zeit nennt man das eine Ich-AG. Das Vorhaben ist denkbar einfach. Er macht sich selbständig als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/telefonterror-die-gebaudereinigungsfirma-lasst-anrufen-von-notlugen/" target="_self">Hauswartservice</a>, für Gartenpflege, Kleinreparaturen und dergleichen. Und der Wohnungseigentümer, der auch Verwaltungsbeirat ist, verspricht ihm &#8222;als Deckungsstock&#8220; des neu zu gründenden Unternehmens die Wohnanlage Xy-Straße (* Name geändert) in Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz.</p>
<figure id="attachment_43" aria-describedby="caption-attachment-43" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></a><figcaption id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text">Psycho-Logik</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Beauftragung des guten Freundes</strong> schon mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Zuerst wird dem Verwalter gesagt, er möge die bis dahin untadelig arbeitende Gebäudereinigungsfirma kündigen. Schon das gefällt einigen im Haus nicht. Die Firma hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Währenddessen muss der Verwalter einen umfassenden Leistungskatalog schriftlich entwerfen, bzw. aufstellen. Auch das ist schon im Ansatz ungewöhnlich. Denn was an Leistung abzufragen gewöhnlich gefragt ist, das gehört schlicht bei jedem anderen Unternehmen zum Portfolio eigener Leistungsbeschreibungen, Angebotstexte und muss attraktiv sein. Ist es nicht lesbar, ist es unverständlich, wird die angebotene Leistung nicht transparent, bekommt ein &#8222;Hauswartsfritze&#8220; schlicht den Auftrag nicht. <strong>Der Bessere ist immer der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Hinzu kommt ein &#8222;permanenter Wille&#8220;, mit Leichtigkeit jederzeit wieder wechseln zu können</strong>. Kurze Kündigungsfristen und bei beanstandungswürdiger Leistung schlicht der Vollzug. Der Verwalter ist zwar nicht mehr wie früher als &#8222;des Teufels General&#8220; unterwegs, im Gepäck immer weiße Glaceehandschuhe, die zu Testfahrten mit den Fingern auf dem angestaubten Treppengeländer genutzt werden. <strong>Aber theoretisch ist natürlich auch das denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings nicht im hier dargestellten Fall</strong>.</p>
<p><strong>Hier kommt weder das unternehmerische Konzept vom Auftragnehmer</strong>, der eine nüchtern zu bewertende Dienstleistung anbietet, gut oder schlecht, preiswert, billig oder auch das Gegenteil davon. Die Unternehmensgründung erfolgt durch den unfreiwillige Amtshilfe leistenden Verwalter der Wohnanlage. In den ersten zwei Jahren hat es damit sein Bewenden. Zwar ist die Leistung im Vergleich zu vorher definitiv nicht besser geworden, aber man kann vieles hinnehmen. Dazu gehört auch das Beschwerdemanagement. Insbesondere in den Bereichen, in denen turnusmäßige Intervalle in längeren Zeitabschnitten anstehen, kommt es schon zu Beanstandungen. Die Eigentümer besprechen auf einer Versammlung, ihn nicht hinauszuwerfen. Zwar ergeben zwischenzeitlich eingeholte Alternativangebote, dass der Mann nicht mehr <em>wenigstens</em> preiswerter ist. Denn er hat inzwischen Fuß gefasst. Das Finanzamt hat ihn inzwischen auch mehrwertsteuerpflichtig gemacht. Die Wohnungseigentümer zahlen inzwischen 19% mehr für dieselbe Leistung. Ein Einsparpotenzial, das ursprünglich bestand, die Steuerlast des Neugründers, ist dahin geschmolzen &#8222;in alle Üblichkeit&#8220; und im Vergleich zu anderen Mitbewerbern.</p>
<p><strong>Er soll jetzt Rapporte entwickeln, berichten, dass er den halbjährigen Turnus</strong> am &#8230;.. um &#8230;.. Uhr eingehalten hat und die Leistungsnachweise Herrn &#8230;.(egal)&#8230;. zur Abzeichnung vorlegen, bzw. den Leistungsnachweis der Rechnung beifügen.</p>
<p><strong>In der letzten Woche kommt es zu folgendem Fall</strong>:</p>
<figure id="attachment_5456" aria-describedby="caption-attachment-5456" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5456 " title="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg" alt="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" width="300" height="84" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg 447w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5456" class="wp-caption-text">Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Mieter eines Wohnungseigentümers ist verstorben</strong>. In dessen Wohnung lässt die Schwester Helfershelfer gehen, die sie leer räumen. Zeitgleich ist im Haus das Wasser abgesperrt worden, damit ein Rohrbruch beseitigt werden kann. Die Helfershelfer oben in der Wohnung wollen offenbar Wasser trinken. Einer dreht den Wasserhahn ganz auf, scheitert bei der Wasserentnahme und vergisst, den Wasserhahn wieder zuzudrehen. Als die Helfershelfer weg sind, strömt das inzwischen wieder angestellte Wasser in Strömen ins Ausgussbecken und dann auch deutlich hörbar auf den Badfußboden. Es droht ein kollateraler Wasserschaden. Niemand weiß, wo die Schlüssel zu der Wohnung sind. Nach längerem Hin und Her beschließt der unmittelbar darunter wohnende Wohnungseigentümer, einen Schlüsseldienst zu holen, der die leergeräumte Wohnung notöffnet. <strong>Der Wasserhahn wird abgedreht</strong>.</p>
<p><strong>Im Zeitpunkt seiner Entscheidungsfindung im Hause erreicht er gegen 16:30-16.45 Uhr den Verwalter nicht</strong> auf dessen Durchwahl, da dieser im Außendienst anderswo ist. Es entspinnt sich eine Art Vorwurfshaltung gegenüber der Verwaltung, die nicht erreichbar gewesen sei, wenn sie dringlich gebraucht worden wäre. Die Verwalterin weist höflich darauf hin, dass sie keinen 24-Stunden-Erreichbarkeits-Notdienst habe und dass man das ggf. mit dem Hauswart besprechen sollte. Ersatzweise sollten sich in der Wohnanlage ein/zwei Personen bereiterklären, eine Art <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/notfall" target="_blank">Notdienstliste</a> in Verwahrung zu nehmen, <strong>um in solchen Notfällen handeln zu können</strong>.</p>
<p><strong>Das bringt wieder und zum wiederholten Mal den Verwaltungsbeirat</strong> und Freund Herrn Wichtig (* Name geändert) auf den Plan. Er wähnt einen neuerlichen Angriff auf seinen Freund, den inzwischen langjährigen Unternehmensneugründer Herrn Erheblich (* Name geändert).</p>
<p><strong>Der Vergleich allerdings zeigt: Es liegen vergleichbare Angebote vor</strong>, und eine Mitbewerberfirma, die unter gewöhnlichen, vergleichbaren Umständen den Auftrag bekommen hätte, hätte für dasselbe Salär, dass der Freund, der gute Freund, erhält, auch einen 24-Stunden-Notdienst &#8222;inklusive&#8220;, mit technischen Hausbetreuern, die in Notfällen binnen dreißig Minuten persönlich in der Wohnanlage eintreffen. <strong>Der Bessere ist der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Die Sache befindet sich jetzt in offener Diskussion</strong>. Die Verwalterin fühlt sich angegriffen aus irrationalen Gründen, die allein und ausschließlich auf sachfremden Erwägungen wie Freundschaft, Protektionismus und Schirmherrschaft für eine insgesamt nicht stimmige Betreuungsleistung des Freundes und Hauswarts Herrn Erheblich beruhen. Da man sich aber grundsätzlich mag, auch die Verwalterin mag die jahrelang ans Herz gewachsenen zwei Verwaltungsbeiräte der Wohnanlage in Lankwitz sehr und versteht sich sonst mit diesen gut. Unter diesen Umständen spricht man die Dinge nicht aus, man nennt sie nicht beim Namen. Die richtige Entscheidung wäre es jetzt, den Hausbesorger entweder zu absolut vergleichbarer Leistung und einer neuen Leistungsbeschreibung zu verpflichten, wie am Markt tätigen Mitbewerber, oder ihn zu verabschieden und einen &#8222;Besseren&#8220; zu nehmen. Richtig ist nur das: eine unbestechliche Auswahl des geeigneten, nicht befreundeten Bewerbers um einen fachlich-sachlich guten Bewerber, der unter vergleichenden Kriterien jeder Überprüfung standhält. Das Geschäftsmodell Eintagsfliege beerdigen, das Modell Langfristigkeit lebe hoch. Unbestechlichkeit ist ein guter Berater. <strong>Zum Modell Freundschaft gehört sogar u.U. sogar, den eigenen Freund niemals in diesen geschäftlichen Dingen entgeltpflichtig zu beschäftigen. Mit Absicht! Wir arbeiten an diesem Gedankengang weiter</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Freund, ein guter Freund: zu unserer Überraschung stellt sich im Vergleich der Aufnahme von 1930 zu 2006 (unten) heraus, dass der Begriff Freundschaft auch heute noch unverändert dargestellt wird. Den größten Schatz, den&#8217;s gibt, mit anderen weniger befreundeten Menschen zu teilen, käme hiernach wohl gar nicht in Frage. Und ein freundschaftlicher Rat: Hände weg von Vorzugshandlungen einem persönlichen Freund gegenüber, der allein dadurch dann in eine ernstliche Bredouille käme. Mit anderen, die weniger befreundet sind und anstatt Freundschaft zu sagen, echte Leistung meinen! Die Anderen.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Max Rabe, Peter Lohmeier, Heino Ferch &#8211; Berliner Waldbühne &#8211; via Youtube</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Kommt schon mal vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Freundschaft" target="_self">Freundschaft auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Kommt leider auch vor und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">wird mit Compliance bekämpft</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Keine Eintagsfliege: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6052010/" target="_self">Die Fa. Soundblocker in Neukölln im Kampf gegen Lärm</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Recherche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gesch%C3%A4ftsmodell" target="_self">zu Geschäftsmodellen</a></span></li>
</ul>
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