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	<title>Köln &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Köln &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1692-14 &#8211; Zitatfilter: &#8222;Hüte dich vor dem Mittelmaß!&#8220; (Laabs Kowalski)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 09:07:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Indem der Autor ordnet, fügt er der ursprünglichen Schöpfung, die er für missraten hält, etwas, das wir im Leben und in der Natur vermissen, hinzu. Schreiben ist somit immer auch ein Protest gegen Gott.“ – Laabs Kowalski Der Geist sagt einem, man hüte sich vor (eigenem) Mittelmaß. Von Zeit zu Zeit macht der Geist &#8222;Aua&#8220; ... <a title="1692-14 &#8211; Zitatfilter: &#8222;Hüte dich vor dem Mittelmaß!&#8220; (Laabs Kowalski)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/200414-zitatfilter-huete-dich-vor-dem-mittelmass-laabs-kowalski/" aria-label="Mehr Informationen über 1692-14 &#8211; Zitatfilter: &#8222;Hüte dich vor dem Mittelmaß!&#8220; (Laabs Kowalski)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3549" aria-describedby="caption-attachment-3549" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-3549" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg" alt="Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Skuril_Rosetrinker-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-3549" class="wp-caption-text">Skurril: Eltern &amp; Rosétrinker (Zitat des Tages)</figcaption></figure>
<blockquote>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin: 1em 40px;">
<div style="margin: 1em 0;">
<blockquote style="margin: 0;"><p>„Indem der Autor ordnet, fügt er der ursprünglichen Schöpfung, die er für missraten hält, etwas, das wir im Leben und in der Natur vermissen, hinzu. Schreiben ist somit immer auch ein Protest gegen Gott.“</p></blockquote>
</div>
<div style="margin: -1em 0 1em 1em;">– <span class="Person">Laabs Kowalski</span></div>
</div>
</blockquote>
<p>Der Geist sagt einem, man hüte sich vor (eigenem) Mittelmaß. Von Zeit zu Zeit macht der Geist &#8222;Aua&#8220; und beschwört von dir das Quäntchen Bescheidenheit Dir selbst einzureden, Du seiest selbst nur Mittelmaß. Nichts Besonderes. Das muss so sein. Es ist die Vorstufe zum verrückt werden, sich für etwas ganz besonderes zu halten. Schwieriges Feld, auch eine ganze Lebensdoktrin: Nur ja nicht zu verblöden, nannte ich es immer. Ich wollte unbedingt weit über Mittelmaß hinaus. Bilanz gezogen wird ganz am Ende, mit etwas Pech von einem beauftragten, schlecht bezahlten Trauerredner. In der Trauerrede über dich. Einige wenige, die Allerliebsten, greinen wie Schlosshunde, alle anderen mussten aus Gründen der Gruppenbenimmse zu deiner Beerdigung, hatten eigentlich was besseres vor.</p>
<p>Der in Köln (im Berliner Speckgürtel) lebende Schriftsteller Korwa Kowalski sagt folgendes:</p>
<p><span id="more-15887"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15888" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Korwa.Kowalski_Zitat.Mittelmass.jpg" alt="Korwa.Kowalski_Zitat.Mittelmass" width="480" height="290" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Korwa.Kowalski_Zitat.Mittelmass.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Korwa.Kowalski_Zitat.Mittelmass-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>Auszug aus einem Text von ihm:</p>
<p>Auf dem lieblos zwischen die Bäume platzierten Spielplatz, den Krepp von seinem Platz am Fenster aus sah, erblickte er ein Kind in einem roten Anorak, das lustlos und einsam mit einem Ast in einem Hundekothaufen herumstocherte. So und nicht anders, überkam es ihn da, ist ja das Leben: ein Kothaufen, in dem wir lustlos herumstochern und mit dem wir nichts anfangen können. Es liegt da. Liegt vor uns. Nur deshalb betrachten wir es.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15889" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Is.was_.Doc.jpg" alt="Is.was.Doc" width="356" height="356" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Is.was_.Doc.jpg 356w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Is.was_.Doc-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Is.was_.Doc-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Is.was_.Doc-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px" /></p>
<p>Aber es kann uns nichts bieten. Nichts als Enttäuschungen. Für etwas anderes ist es auch gar nicht gemacht. Außerdem: Wir sind ihm egal. Es missbraucht unsere Aufmerksamkeit. Benutzt uns nur, um einen Aufbewahrungsort und eine Transportgelegenheit für die Gene zu haben. Wir aber deuten es falsch. Geburt, Schule, Arbeit, Tod. Statt uns zu diesen Stationen zu schleppen, könnte man genauso gut etwas anderes machen. Nicht geboren werden. Ungelebt bleiben.</p>
<figure id="attachment_15890" aria-describedby="caption-attachment-15890" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kilroy_was_here_re-drawn.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15890" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kilroy_was_here_re-drawn.gif" alt="Kilroy was here" width="650" height="405" /></a><figcaption id="caption-attachment-15890" class="wp-caption-text">Kilroy was here</figcaption></figure>
<p>&#8222;Krepp, seit gestern fünfzig Jahre alt, schüttete sich eine Tasse mit Kaffee vom Vortag ein. Er mochte den Geschmack kalten, abgestandenen Kaffees. Früher hatte auch er versucht, sein Leben zu füllen, ihm etwas abzugewinnen, das womöglich angenehm war. Natürlich – es war ein Irrtum gewesen. Immerzu musste man warten. Auf den ersten Kuss. Die erste Liebe. Darauf, dass etwas geschah. Der zwanghafte Versuch, etwas zu füllen, das weder Wände noch Boden besaß. Was immer auch geschah, hatte keinen Bestand, keine Tiefe, keine Kontur. Wozu auch? Was es gab, war lediglich Dauer. Und die war nackt. Nicht zu bekleiden. Höchstens, sie zu verkleiden war möglich. Zu verstecken. Unter Lametta, bis man die Nacktheit nicht länger sah.&#8220;</p>
<p>Ende der Fahnenstange.</p>
<p>Die maßgeblichen Fragmente dieses Aspektes bleiben uns nun nicht länger noch verborgen. Auf welchem Niveau leben wir?</p>
<p>Wir werden leben, am besten gleich morgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Killroy Media Superstar: <a title="externer Link" href="http://www.killroymedia.de/index.php?id=17" target="_blank">Laabs Kowalski</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laabs_Kowalski" target="_blank">Laabs Kowalski finden</a></li>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=7478" target="_blank">Was Laabs Kowalski über Rockmusik weiß</a></li>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=7524" target="_blank">Pfui Deibel, die Achtziger&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gemacht. #Credo &#8211; Und zu folgendem, berühmt gewordenen Disclaimer, u.a.: &#8222;Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch ... <a title="1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/193414-positionen-vom-koelner-landgerichts-gau-aller-zeiten-14-o-42713-rechtsprechungstendenzen-warteschleifen/" aria-label="Mehr Informationen über 1622-14 &#8211; Positionen: Vom Kölner Landgerichts-GAU aller Zeiten (14 O 427/13), Rechtsprechungstendenzen &#038; Warteschleifen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" alt="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" width="194" height="250" /></p>
<blockquote><p>Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gemacht. #Credo &#8211; Und zu folgendem, berühmt gewordenen Disclaimer, u.a.: &#8222;Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf dieser Homepage gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Zu Landgericht Köln, Aktenzeichen: 14 O 427/13</strong>, im &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;</p>
<p>Der größte, anzunehmende Unsinn &#8222;GAU&#8220; der ersten Jahre im deutschen Internetz war jene Landgerichtsentscheidung 1998 aus Hamburg. Sie zeigte einen falschen, absurden Weg, es sei richtig und geboten, sich vom Inhalt fremder Websites zu distanzieren.  Wozu? In der Folge dieser Entscheidung distanzierte sich Gott von der Welt und der Mob vom Inhalt derselben. Ein hanebüchener Unsinn, etwas nicht existentes Digitales erst aufzugreifen, es mittels Hyperlinks (Lesehilfen) zu verlinken, um so sodann zu &#8230;.. Lieber vorsichtig: Ich distanziere mich von vorigen Sätzen.</p>
<p>Eine weitere, richtungsweisende Sachentscheidung hat jetzt das Landgericht Köln (Zum Urteil <a title="externer Link" href="http://openjur.de/u/672132.html" target="_blank">selbst hier&#8230;.</a>) gefällt. Wie zu lesen ist, reiche es nicht (mehr) aus, das Copyright eines Fotos zu achten und hinreichend zu würdigen, indem in &#8222;den Kontext der Einbettung&#8220; des Fotos mit einer  schriftlichen Copyright-Erklärung aufgenommen wird. Vielmehr sei es technisch möglich und komme vor, dass Menschen Fotos &#8222;extraordinär&#8220; ansurfen und (bspw. &#8222;rechte Maustaste, speichern unter&#8220;) abspeichern: In diesem Fall aber trage dieses Foto keinen Copyright-Vermerk (mehr), denn es steht nun nackig da, bar jeder Vernunft sozusagen. Wie hundsgefährlich. Berliner verstehen das &#8222;Bar jeder Vernunft&#8220;.</p>
<p><span id="more-15425"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Mit großem Erstaunen und Unverständnis haben wir vom Urteil des LG Kölns erfahren, welches über die fehlende Urheberbenennung beim Direktaufruf einer Bild-URL von Bildern geurteilt hat, welche über die Plattform pixelio erworben wurden. Aus unserer Sicht ist das Urteil aus mehreren Gründen unrichtig. (sagt pixelio.de, Link unten, in einer Stellungnahme dazu)</p></blockquote>
<p>Man muss es leider so sagen:</p>
<p>Richter sind auch nur Menschen und bestimmt befinden sich auch einige Idioten unter ihnen. Eine ganze Reihe von Beschlüssen und Urteilen sind auf erstaunliche Weise immer wieder auf uninformierter Basis, betreffen technische bzw. rechtliche Anforderungen, die sich in der Praxis überhaupt nicht erfüllen lassen und überhaupt: Wozu auch? Dies zu schreiben in einem Rechtsstaat mag natürlich gefährlich sein, denn irgendwann wird immer abgerechnet. Oft erst viel später.</p>
<blockquote><p>Binsenwissen: Richter sind sometimes auch nur Idioten. So wie ganz gewöhnliche andere Menschen. Kluge Richter erkennt man immer erst hinterher. Wenn schon alles gelaufen ist. Ansonsten sagen sie gern, auf bestimmte Kernfragen eines Sachverhalts käme es gerade nicht an, diese könnten dahin stehen &#8230;., vor allem, wenn es Arbeit macht, sich mit gerade diesen auseinander zu setzen.</p></blockquote>
<p>Das Urteil macht hier gerade Schlagzeilen und sogar pixelio.de <a title="externer Link" href="http://www.pixelio.de/static/stellungnahme" target="_blank">hat angekündigt</a>, den weiteren Verlauf dieses Rechtsstreits &#8222;aus eigenem Interesse&#8220; aktiv begleiten zu möchten. Richtig so. Der Richterspruch trifft den Nerv der Website-Programmierer und ihrer Benutzer, nicht zuletzt betrifft ein derartiger Richterspruch auch Blogger, also ehrenamtliche Schreiberlinge &#8222;von Herzens wegen&#8220;.</p>
<blockquote><p>Die vielleicht unwitzigste Pointe der ganzen Geschichte ist die Ausgabe von Nutzungsrechten durch den Rechteinhaber, den Fotografen, selbst: Gestattet dieser die Verwendung eines Fotos, nicht aber dessen Bearbeitung, z.b. durch die Aufbringung eines Coypright-Vermerks, so kann der Nutzungsinteressierte das Foto gar nicht mehr nutzen, weil in Köln gerade vorgezogener Gerichtskarneval war. Selbiger findet dieses Jahr übrigens erst am 27.02. und bis zum 04.03. statt, wie mir heute ein &#8222;Kölner Jeck&#8220; (ein Kunde, in Berlin wohnhaft) versicherte&#8230;.</p></blockquote>
<p>Nein, Richter beurteilen ihnen vollkommen fremde Lebenssachverhalte oft &#8222;mit der Axt im Walde&#8220; und man fragt sich, ob es rechtens ist, dass Richter in solche Lebenssachverhalte auf so zerstörerische, ja rabulistische Art und Weise eingreifen dürfen? &#8211; Nein, die Welt ist klein, sie ist klein und wird immer kleiner! Aber wo steht mein alter Cassettenrecorder?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rainald Grebe &amp; die KdV - Cassettenrecorder" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/rVFQdQlUMH8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<em><span style="color: #888888;">Rainald Grebe &amp; die KdV &#8211; Cassettenrecorder</span></em></p>
<blockquote><p>Die Welt ist klein, so klein<br />
Und sie wird immer kleiner<br />
Die Welt ist klein, so klein<br />
Und sie wird immer kleiner<br />
Ich fass mir manchmal an den Kopf<br />
Ist es denn noch meiner?</p>
<p>Da steht mein alter Cassettenrecorder<br />
Ich schalt ihn ein, ich schalt ihn ein<br />
Sometimes I feel so overfordert<br />
Und ich weiß, ich bin da nicht allein</p>
<p>(Rainald Grebe &#8211; Cassettenrecorder aus der CD &#8222;Zurück aufs Land&#8220;)</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15429" alt="Warteschleifen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Warteschleifen.jpg" width="240" height="292" /></p>
<blockquote><p>Mit mir nicht!</p></blockquote>
<p>Auf ganz ähnliche Weise greifen übrigens all diejenigen Lieferanten, Versorger und Vertragsunternehmen des Zivilrechts in Dein Leben ein, mit denen du auf freiwilliger oder gewillkürt freiwilliger Art und Weise Verträge abgeschlossen hast. Hierbei handelt es sich um die Telekom, um ein Beispiel zu nennen. Oder um Kabeldeutschland, die Deutsche Bank, Sparkasse oder Commerzbank oder sogar die Berliner Wasserbetriebe. All diese Moloche und Unternehmensungeheuer (manche davon heißen auch Vattenfall) treiben ähnliche, unverabredete Spielchen &#8222;im nachhinein&#8220; mit uns. Sie nennen uns ihre liebsten Kunden, aber sie behandeln uns nicht so. Auch die HAUFE-Verlagsgruppe, ihr Produkt &#8222;Lexware&#8220; und ähnliche Randschattengewächse: Ja, sie haben schon eine wesentliche Entscheidung verloren: &#8222;Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt mehr als 10 Minuten.&#8220; &#8211; Dazu sagen wir jetzt alle &#8222;NEIN&#8220;. Ich lebe.</p>
<p>Sie nennen uns &#8222;ihre Kunden&#8220;, aber sie lassen uns hängen. In Warteschleifen.</p>
<blockquote><p>Bei Chris Kurbjuhn fand ich ein schönes Zitat: &#8222;Im Grunde ist es egal, ob ein Mensch über einen gelungenen Text glücklich ist oder über ein Wurstweckle.&#8220; &#8211; Diesem füge ich aus eigenem Antrieb hinzu: Es ist im Grunde allerdings nicht egal, worüber sich ein Mensch zu Tode ärgert. So ist er nunmal, der Mensch: er merkt sich das ganz genau. Die Rache ist dann die Abstimmung mit den Füßen. (Zum Zitat oben, Link unten, Lesetipp zum eBook)</p></blockquote>
<p>Pünktlich zum 1. Februar ist die SEPA-Umstellung &#8222;voraussehbar&#8220; gewesen, seit langem. Es handelt sich hier um ein gesamteuropäische Petitesse ungeahnt nichtigen Ausmaßes. Deswegen schwellen jetzt gerade die Wartezeiten bei den Hotlines der Banken an. Beispiel Commerzbank Frankfurt: Seit Jahresbeginn ist überhaupt kein Durchkommen mehr. Wer Hilfe benötigt, hängt bis zu einer Zeitstunde in derselben Warteschleife, hört bescheuerte Wartemusik und wird auf diese Art und Weise &#8222;ans Telefon gefesselt&#8220; wie ein Sterbenskranker, der arbeitsunfähig ist und ins Bett gehört.</p>
<p>Das hat System.</p>
<p>Natürlich trifft in der Commerzbank Deutschland niemand Entscheidungen und sagt: &#8222;Das ist jetzt so eine überschaubare Sache, da setzen wir befristet 100 Leute mehr ran&#8220;, dann geht das schon. Nein, das vorhandene Personal muss das ausbaden. Und die Kunden, in erster Linie die Kunden.</p>
<p>Dabei ist das sonnenklar.</p>
<p>Diese Art von Kundenbetreuung macht da Platz für Bearbeitung, wo keiner ist. Im eigenen Unternehmen erfolgt eine vorher so nicht abgesprochene Gesamtstreckung. Von wegen Reaktionszeit. Lachhaft. Es geht darum, die Gewinnmarge nicht zu belasten mit der Gesamtsituation.</p>
<p>Man kann das auch Verlagerung nennen. Der Gewinn bleibt partout im Hause. Die Aufgaben bleiben wie die Anzahl der Mitarbeiter gleich groß und wer nicht bedient wird, hat eben zu spät angerufen. Derjenige, der nun gezwungen ist, fremden Sachverstand anzurufen (Beispiel: Elektronic Banking, Zahlungsverkehrssysteme ab Januar 2014), um die ganz gewöhnlichen, langweiligen Routinearbeiten eines jeden Gewerbetreibenden auch weiterhin gewissenhaft zu bearbeiten, wird aus dem Geschäftsverkehr im übrigen abgezogen und &#8222;freigestellt&#8220;.</p>
<p>Freigestellt von jeder Verantwortung für sein übriges Arbeitsgebiet, versucht nun der Mitarbeiter der Hausverwaltung die Problemlösungen herbei zu programmieren und wartet, wartet und wartet. Besonders perfide: Man muss in der Leitung bleiben. Es gibt keine Möglichkeit mehr, einen Rückruf zu erbitten. Es gibt keine Möglichkeit, mit einem Menschen anzubändeln und persönliche Betroffenheit bei ihm herzustellen. Ganze Zahlungsverkehrssysteme brechen zusammen. &#8222;Ihr Warteschleifenplatz ist Position 5&#8220; säuselt eine Drecksmama digital verquast in die Warteschleifenmusikbrühe.</p>
<p>Am Ende bringt sich irgendwo in Deutschland ein Mensch um.</p>
<p>Oder beendet ein paar Geschäftsbeziehungen.</p>
<blockquote><p>Bekannt ist, dass der Gesetzgeber immer erst zeitverzögerlich Dinge erkennt: Erkannt wurde, dass die Wartezeit in einer Warteschleife eines Unternehmens kostenlos zu sein hat. Aber erstens ist bereits dies falsch. Denn es ist mit erheblichen, viel zu hohen Kosten verbunden, in einer Warteschleife überhaupt warten zu müssen. Verboten werden muss daher das &#8222;Warten in Warteschleifen&#8220; und sei es durch &#8222;zivilen Ungehorsam&#8220; der werten Kundschaft, durch eine Abstimmung zu Fuß.</p></blockquote>
<p>Ja, richtig gehört. Wir müssen immer stärker darauf schauen, was wir im Falle eines Falles noch zu erwarten haben. Wer ein Auto kauft, muss hinterfragen, ob bei Gewährleistung und in Fällen von Reparaturen auch wirklich alles funktioniert? Wer erreichbar ist und innerhalb welcher Zeit reagiert wird? Wer Software oder Hardware kauft, ebenso.</p>
<p>Die Antwort ist: Gewöhnt Euch die Grossisten, die Global Player, ab und bezahlt für gute Dienstleistung einen passenden, etwas höheren Preis, besser aber denjenigen gar kein Geld, die einen versuchen klammheimlich zu berauben. Wählt ganz gezielt diejenigen ab, die euch so behandeln. Sie sind es nicht wert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Chris Kurbjuhn: <a title="externer Link" href="http://mystory-verlag.de/blog/ich-setze-aufs-pferd/" target="_blank">&#8222;Ich setze aufs Pferd&#8220; &#8211; Zur polemischen Polemik übers eBook</a></li>
<li>Friedrich Forssmann: <a title="externer Link" href="http://www.logbuch-suhrkamp.de/forum/warum-es-arno-schmidts-texte-nicht-als-e-book-gibt" target="_blank">Warum es Arno Schmidts Texte nicht als eBook gibt</a></li>
</ul>
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		<title>557-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Die Rechnung ist detailliert und kann angewiesen werden #Kölner Kirchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:22:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Voraussetzung für die Fälligkeit der Rechnung ist die detaillierte, getrennte Ausweisung von Lohn- und Fahrtzeitanteilen und abzurechnender Materialien. (Zahlungsbedingungen für Handwerkerrechnungen analog § 35a EStG seit kürzerem) &#8211; Rechtsnormen im Spiegel der Zeiten Zum 900.ten Jubiläum auf diesem Blog gesichtspunkte.de heute ein einfacher und kurz abzuhandelnder Bericht über die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung im Auftrag ... <a title="557-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Die Rechnung ist detailliert und kann angewiesen werden #Kölner Kirchen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/9002010/" aria-label="Mehr Informationen über 557-10 &#8211; Report: Instandhaltung: Die Rechnung ist detailliert und kann angewiesen werden #Kölner Kirchen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Voraussetzung für die Fälligkeit der Rechnung ist die detaillierte, getrennte Ausweisung von Lohn- und Fahrtzeitanteilen und abzurechnender Materialien. (Zahlungsbedingungen für Handwerkerrechnungen analog § 35a EStG seit kürzerem) &#8211; Rechtsnormen im Spiegel der Zeiten</p></blockquote>
<p><strong>Zum 900.ten Jubiläum auf diesem Blog gesichtspunkte.de</strong> heute ein einfacher und kurz abzuhandelnder Bericht über die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung im Auftrag unseres Herrn, unserer geschätzten Mandantschaft. Die Rechnung, mit der das Projekt abgeschlossen wurde 1941, war einige Zeit verschütt gegangen. Jetzt tauchte sie wieder auf: Der Pfarrer hatte sie mit in den Beichtstuhl genommen und sie dort <strong>hinter einem samtenen Brokatvorhang verlegt</strong>.</p>
<p><span id="more-7215"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Doch jetzt ist die Rechnung</strong> wieder aufgetaucht. Wenn auch inzwischen einiges passiert ist.</p>
<p><strong>Der Russlandfeldzug der Deutschen Wehrmacht</strong> wurde erfolgreich gestoppt und im April/Mai 1945 wurde Berlin besetzt. Der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe zufolge hatte sich Winston C. gegen einen österreichischen Gefreiten namens Adolf H. mit Zähigkeit und Beständigkeit durchgesetzt, oder war&#8217;s doch die Rote Armee eines georgischen Kautabakanhängers namens Stalin? 1961 wurde eine Mauer drumrum gezogen, auch wenn ein gewisser Walter U. darauf bestand, niemand hätte die Absicht zu dergleichen besessen.</p>
<p><strong>1989 hatten zu viele unvorhergesehene Instandhaltungsprobleme</strong> mit diesem niemals auf Langfristigkeit bedachten Betonfertigteil-Bauprojekt den Abriss &#8222;aus technischen Gründen&#8220; für erforderlich gemacht. Inzwischen wurde die Freistellungsbescheinigung für Handwerkerdienstleistungen des Bundesministers für Finanzen eingeführt, ohne die Handwerkeraufträge gar nicht erteilt werden dürfen, die vorliegende Rechnung fällt allerdings unter die Altfallregelung. Zahlbar ist sie jetzt in einer neuen Währung: dem Euro. Soviel &#8222;Geschichte in diesen Augenblicken&#8220;.  </p>
<p><strong>Die Skontofrist -2% bei Zahlung innerhalb von vierzehn Tagen- ist allerdings verfallen</strong>. Gerichtsstand Weimar trotz Bauausführung in Köln? Heutzutage kein Problem mehr, dank Wiedervereinigung kann der Bauunternehmer auch auf rechtseinheitlichem Gerichtsstand und erfolgreicher Vollstreckbarkeit des Titels auf dem Gebiet des Deutschen-Reichs-Rechtsnachfolgers Bundesrepublik Deutschland hoffen. <strong>Die Rechnung ist hier beigefügt</strong>.</p>
<p><strong>Bitte jetzt bezahlen</strong>. An dem Gerücht, dass ein gewisser Wolfgang von Goethe die Bauleistung provisionspflichtig vermittelt habe an seinen Freund, dem Domvikar zu Köln-Öttensen, ist nichts dran. Goethe war bei Beauftragung schon mehr als 100 Jahre tot.  In seinem 1778 erschienenen Hunde-Erziehungsratgeber &#8222;Die neuen Leiden des jungen Weimaraners&#8220; hatte Goethe zwar praktisch zugegeben, es mit der Kircheninstandsetzung -Projektname: &#8222;Kölle´s Kirchen&#8220;- nicht gerade ernst zu meinen, doch als er 1832 als Weimaraner starb, hatte er nicht nur ein ausgesprochenes Hundeleben hinter sich, sondern war praktisch auch mit der Taufschwester des Domvikars von Köln  mehrere Dynastien lang <span style="text-decoration: line-through;">gekommen</span> &#8222;gegangen&#8220;.<span style="color: #888888;"> </span></p>
<p><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken)</span></p>
<figure id="attachment_7216" aria-describedby="caption-attachment-7216" style="width: 440px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/St.Pauluskirche.Koeln_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7216 " title="Detaillierte Instandsetzungrechnung St. Paulus" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/St.Pauluskirche.Koeln_.jpg" alt="Detaillierte Instandsetzungrechnung St. Paulus" width="450" height="445" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/St.Pauluskirche.Koeln_.jpg 604w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/St.Pauluskirche.Koeln_-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7216" class="wp-caption-text">Detaillierte Instandsetzungrechnung St. Paulus</figcaption></figure>
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